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Albis Leasing AG Annual Report 2011

May 7, 2012

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Annual Report

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ALBIS Leasing AG

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011

A. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die positive wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat sich im Jahr 2011 belebend auf den Leasing-Markt ausgewirkt. Erhebungen des Bundesverbandes Deutscher Leasing-Unternehmen e.V. (BDL) zufolge, die auf Untersuchungen des Ifo Instituts basieren, steigerten sich die gesamtwirtschaftlichen Investitionen im Vergleich zum Vorjahr um 6,9 %. Diese positive Entwicklung spiegelt sich in den Leasing-Investitionen wider. Die Steigerung gegenüber 2010 beträgt hier 7,0 %. Betrachtet man die Bereiche Mobilien- und Immobilien-Leasing separat, bestätigt sich die Tendenz der Vorjahre: Im Bereich Immobilien-Leasing ist ein Minus von 40 % zu verzeichnen, ein deutliches Plus aber verzeichnet das Mobilien-Leasing mit einer Zunahme von 11,8 %. Damit beträgt der Leasinganteil an den gesamtwirtschaftlichen Investitionen bzw. an den Ausrüstungsinvestitionen im Jahr 2011 21,4 %. Konzentriert man die Betrachtung auf rein außenfinanzierte Investitionen, beträgt der Anteil des Leasinggeschäfts mit 48 % knapp die Hälfte.

Die Veränderungen in den Produktgruppen gestalten sich im Jahr 2011 sehr unterschiedlich. In den Bereichen „Luft-, Wasser- und Schienenfahrzeuge“, „Produktionsgebäude und Lagerhallen“ sowie „Handels- und Bürogebäude“ sind die Anschaffungskosten im Neugeschäft zurückgegangen. In den Bereichen „Nachrichten- und Signaltechnik / Sonstige“, „Büromaschinen und EDV“, „Produktionsmaschinen“ und „Fahrzeuge“ sind teilweise erhebliche Steigerungen zu vermerken. In den Bereichen, in denen die Unternehmen der ALBIS HiTec Gruppe tätig sind, verzeichneten die „Produktionsmaschinen“ eine Steigerung der Anschaffungskosten von 21 %, die „Büromaschinen und EDV“ einen Anstieg von rd. 6 %. Im Produktbereich „Fahrzeuge“, in dem der Teilkonzern NL Mobil Lease GmbH/UTA Leasing GmbH tätig ist und der mit 66 % den größten Anteil am Leasing-Markt ausmacht, steigerten sich die Anschaffungskosten im Neugeschäft um 13 %.

Die unabhängigen Leasinggesellschaften, zu denen die operativen Gesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe zählen, berichten für 2011 von einem Zuwachs der Anschaffungskosten des Neugeschäfts von 27,5 %. Nachdem die unabhängigen Leasinggesellschaften in der zurückliegenden Krise die stärksten Einbußen erlitten und von der Erholung des Jahres 2010 nur mit zeitlichem Verzug profitieren konnten, führen sie im Jahr 2011 die Wachstumsraten in der Branche an. Die bankennahen Gesellschaften verzeichneten im Jahr 2011 ein Wachstum von 11,7 % und die herstellernahen einen Zuwachs von 13,9 %.

B. Wesentliche Entwicklungen im Geschäftsjahr

Die operativen Leasinggesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe bestätigen die Entwicklungen in der Branche.

Der Teilkonzern NL Mobil Lease GmbH/UTA Leasing GmbH steigerte die Anschaffungskosten des Neugeschäfts um 29,0 %. Die positive Entwicklung des Neugeschäfts des ersten Halbjahres flachte in der zweiten Hälfte etwas ab.

Die ALBIS HiTec Leasing AG konnte ihr Neugeschäftsvolumen gegenüber dem Vorjahr um 30 % steigern und hat somit das Planziel von € 26 Mio. erreicht. Die positive Entwicklung ist zum einen dem neu strukturierten Vertrieb und dessen Zusammenlegung mit dem der Tochtergesellschaft Gallinat-Leasing GmbH zu verdanken, und zum anderen dem wirtschaftlichen Aufschwung.

Die Gallinat-Leasing GmbH konnte im Verlauf des Jahres 2011 ihr Neugeschäft steigern. Gegenüber dem Vorjahr und dem Plan konnte die Gesellschaft noch nicht überzeugen. Die verzögerte Fertigstellung des Vertriebsportals für die Fachhandelspartner und die internen Prozessumstrukturierungen waren hier ursächlich. Die erforderlichen Maßnahmen sind aber weitestgehend abgeschlossen. Für das Jahr 2012 wird mit einer deutlichen Steigerung des Neugeschäfts gerechnet.

Die ALBIS Fullservice Leasing GmbH konnte in 2011 das Neugeschäftsvolumen gegenüber dem Vorjahr um 28 % steigern. Das Planergebnis wurde dennoch nicht erreicht. Die Gesellschaft hat bisher ausschließlich Fullservice-Leasingverträge im Bereich Bürotechnik abgeschlossen, die Tätigkeit wurde um die Branche der Telekommunikation erweitert, um die Neugeschäftsziele zu erreichen und den Fullservice-Gedanken weiter voranzutreiben.

Die im operativen Geschäft erforderlichen Wertberichtigungen auf Forderungen sind weiterhin auf niedrigem Niveau. Der forcierte Bereich der Zusatzerlöse entwickelt sich bei allen Gesellschaften positiv.

Die Lage auf den Refinanzierungsmärkten blieb auch im Jahr 2011 angespannt. Die Banken sind weiter zurückhaltend. Die Ursache der Zurückhaltung ist, gegenüber den Vorjahren, weniger die sog. Finanzmarktkrise, sondern vermehrt die Situation diverser Staatshaushalte. Insbesondere die Entwicklungen in Griechenland haben erneut die Eigenkapitalausstattung einiger Banken beeinträchtigt. Die Zurückhaltung der Banken spürten insbesondere die banken- und herstellerunabhängigen Leasinggesellschaften, d.h. auch die operativen Gesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe. Die strategische Einbindung der Gallinat-Bank AG in die ALBIS Leasing Gruppe ist daher von größter Bedeutung. Die Gallinat-Bank AG fokussiert sich über die Refinanzierung des Leasinggeschäfts der ALBIS Leasing Gruppe auf den deutschen Mittelstand. Andere Geschäftsfelder werden konsequent abgebaut. Die Gallinat-Bank AG finanziert weder ausländische Immobilien noch Staatsverschuldung. Mit der sukzessiven Abwicklung des noch bestehenden Altgeschäfts wird schließlich nur noch die inländische, leasingbasierte Mittelstandsfinanzierung verbleiben.

Das über die Gallinat-Bank AG refinanzierte Leasinggeschäft valutierte per 31. Dezember 2011 inklusive der verbrieften Forderungen mit € 337 Mio. Per 30. Juni 2011 waren es € 317 Mio. und am 31. Dezember 2010 € 259 Mio.

Im Januar 2011 verbriefte die Gallinat-Bank AG erfolgreich Leasing- und Mietkaufforderungen der ALBIS Leasing Gruppe über die Truck Lease ABS-Bond-Struktur. Das Nominalvolumen betrug € 160,4 Mio., das Refinanzierungsvolumen € 151,3 Mio. Hiervon erhielt eine Tranche von € 103,6 Mio. ein Rating von AAA (ISIN: XS0570098888), die höchste Bonitätsnote der Ratingagenturen. Weitere Tranchen sind in Höhe von € 12,1 Mio. mit AA- (ISIN: XS0570107036), in Höhe von € 12,8 Mio. mit BBB+ (ISIN: XS0570115054) und in Höhe von € 9,0 Mio. mit BB+ (ISIN: XS0570119478) geratet. Durch die Transaktion diversifiziert die Bank ihre Möglichkeiten, Leasing- und Mietkaufforderungen der ALBIS Leasing Gruppe zu refinanzieren. Am 09. Januar 2012 bestätigte die Rating Agentur Fitch Ratings das obige AAA-Rating mit stabilen Zukunftsaussichten. Das Rating der Tranche AA- wurde auf AA angehoben und das Rating der Tranche BBB+ auf A. Das Rating der Tranche BB+ wurde bestätigt. Die Zukunftsaussichten für alle nicht bereits mit AAA gerateten Tranchen waren zuvor mit stabil eingeschätzt und wurden jetzt positiv beurteilt. Fitch Ratings teilte mit, dass die robuste Performance der Transaktion, wie auch die geringe Rate der Überfälligkeiten und die geringen Zahlungsausfälle zu der Verbesserung der Beurteilung geführt haben.

Im Oktober 2011 legte die ALBIS Leasing AG eine Mittelstandsanleihe mit einem Zinssatz von 7,625 %, einer Laufzeit von 5 Jahren und einem Volumen von bis zu € 50 Mio. auf. Die Anleihe ist in den Börsenhandel an der Mittelstandsbörse Deutschland/ Freiverkehr Hamburg unter ISIN: DE000A1CR0X3 bzw. WKN: A1CR0X einbezogen. Die Creditreform Rating AG hatte die Anleihe mit einem Rating von BB versehen, die ALBIS Leasing AG (Konzern) erhielt ein Rating von BB+. Bisher sind € 0,7 Mio. platziert worden.

Die ALBIS Leasing AG hat mit Vertrag vom 07. Dezember 2011 ihre 19%ige Beteiligung an der Gallinat-Bank AG an die ALBIS Finance AG veräußert. Der Erwerb durch die ALBIS Finance AG steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Bereits im Dezember 2010 veräußerte die ALBIS Leasing AG 30 % der Aktien an der Gallinat-Bank AG an die ALBIS Finance AG. Die ALBIS Finance AG hält somit 49 % der Aktien an der Gallinat-Bank AG. Die Veräußerung wurde durchgeführt, um die Beteiligung der ALBIS Finance AG an der Gallinat-Bank AG auszubauen. Die ALBIS Finance AG hat ihrerseits die ALBIS HiTec Gruppe in die Gallinat-Bank AG eingebracht. Die Einbringung verbessert die Refinanzierungsmöglichkeiten der Gallinat-Bank AG, auf die sowohl die ALBIS HiTec Gruppe als auch die NL/UTA-Gruppe ihre strategische Neugeschäfts- und Refinanzierungsplanung gründet. Die Gallinat-Bank AG ist inzwischen wichtigster Refinanzierungspartner sowohl der NL/UTA-Gruppe als auch des ALBIS HiTec Teilkonzerns.

Die ALBIS Leasing AG hält 100 % der Aktien an der ALBIS Finance AG. Die übrigen 51 % der Aktien an der Gallinat-Bank AG werden unverändert von sechs Privatpersonen gehalten. Die ALBIS Leasing AG hält Optionsrechte für diese Aktien und ist somit in der Lage, 100 % der Aktien der Gallinat-Bank AG im Konzern zu vereinen.

Die ALBIS Leasing AG hatte noch im Jahr 2010 atypisch stille Beteiligungen an der Gallinat-Bank AG in Höhe von T€ 4.642 gezeichnet. Die stillen Beteiligungen wurden im Jahr 2011 an die ALBIS Finance AG verkauft.

Mit Vertrag vom 7. Dezember 2011 hat die ALBIS Leasing AG atypisch stille Beteiligungen an der ALBIS HiTec Leasing AG von der ALBIS Finance AG erworben. Die ALBIS Leasing AG hielt selbst atypisch stille Beteiligungen an der ALBIS HiTec Leasing AG und hat ebenso entsprechende Anteile übernommen, die sich im Portfolio der Oktarin Beteiligungsverwaltung GmbH befanden. In diesem Zuge wurden sämtliche in der ALBIS Leasing Gruppe befindlichen atypisch stillen Beteiligungen an der ALBIS HiTec Leasing AG bei der ALBIS Leasing AG zusammengeführt. Die Maßnahme dient der Abwicklung der atypisch stillen Beteiligungen der ALBIS HiTec Leasing AG. Noch im Dezember 2011 wurden daraufhin sämtliche atypisch stillen Beteiligungen mit Wirkung zum 31. Dezember 2012 gekündigt. Die ALBIS HiTec Leasing AG wird plangemäß ab dem 01. Januar 2013 keine atypisch stillen Beteiligten mehr haben. Hierin ist ein erheblicher Schritt in Richtung einer transparenteren Aufstellung zu sehen.

Die ALBIS Leasing AG hält weiterhin 100 % der Anteile an der ALBIS Service GmbH. Die Gesellschaft hat im Jahr 2011 ein ausgeglichenes Ergebnis. Die Ertragssituation war durch Restrukturierungsmaßnahmen beeinträchtigt. Für das Jahr 2012 wird mit Beteiligungs-erträgen von T€ 100 - 200 gerechnet.

Die ALBIS Leasing AG hält 100 % die Anteile an der ALBIS Versicherungsdienst GmbH. Die ALBIS Versicherungsdienst GmbH vereinigt die ergänzend zum klassischen Leasing angebotenen Leistungen im Bereich Versicherungsvermittlung. Von der ALBIS Versicherungsdienst GmbH erhielt die ALBIS Leasing AG einen Beteiligungsertrag von T€ 100.

Im Dezember verkaufte die ALBIS Leasing AG ihre Beteiligung an der Eurokaution Service EKS GmbH an die ALBIS Versicherungsdienst GmbH und fasste damit die Aktivitäten der ALBIS Leasing Gruppe im Bereich Versicherungsvermittlung zusammen.

Die im Vorjahr ausgewiesenen Haftungsverhältnisse, für die die ALBIS Leasing AG in erheblichem Umfang Rückstellung gebildet hatte, konnten im Jahr 2011 erledigt werden.

Die ALBIS Leasing AG hatte eine Garantie bis zum Höchstbetrag von € 5,5 Mio. zugunsten der ALBIS Capital AG & Co. KG erteilt, um die von der Tochtergesellschaft erworbenen Bonifikationsansprüche gegen die KIS Finance Inc., Grand Cayman, zusätzlich abzusichern. Für die Garantie war im Vorjahr eine Rückstellung in Höhe von € 4,0 Mio. gebildet. Die ALBIS Capital AG & Co. KG hatte grundsätzlich primär gegenüber dem Hauptschuldner, der ALAG-Gruppe, Befriedigung zu suchen. Die ALBIS Leasing AG war von einer wenigstens teilweisen Inanspruchnahme ausgegangen, zu der es im Jahr 2011 auch gekommen ist. Die Rückstellung war aus Vorsichtsgründen nach dem Worst-Case-Szenario bemessen. Dieses Szenario ist nicht eingetreten. Die ALBIS Leasing AG hat sich mit der ALBIS Capital AG & Co. KG über den Anspruch verglichen. Die Verpflichtung ist mit € 1,5 Mio. unter den Sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Zugunsten der Gallinat-Bank AG hat die ALBIS Leasing AG eine Bürgschaft bis zu einem Betrag von T€ 500 übernommen. Für die Verpflichtung war im Vorjahr eine Rückstellung von T€ 450 gebildet. Die Gallinat-Bank AG hat im Jahr 2011 eigene Risikovorsorge für den Sachverhalt getroffen und die ALBIS Leasing AG aus der Bürgschaft entlassen.

Zudem hatte die ALBIS Leasing AG für die Gallinat-Bank AG eine Bürgschaft bis zu einem Betrag von T€ 400 übernommen. Die Bürgschaft bestand für Forderungen der Gallinat-Bank AG gegenüber der CCI Immobilienverwaltung und Beteiligungs GmbH, Essen. Für die Bürgschaft war im Vorjahr eine Rückstellung in Höhe von T€ 400 gebildet. Die Gallinat-Bank AG hat im Jahr 2011 eigene Risikovorsorge für den Sachverhalt getroffen und die ALBIS Leasing AG aus der Bürgschaft entlassen.

Die Patronatserklärung zur Aufrechterhaltung der Kapitalausstattung bis zu einem Höchstbetrag von T€ 60 gegenüber der Menteny Beteiligungsverwaltungs GmbH i. L. war bis zum 28. Dezember 2011 befristet und wurde nicht verlängert.

C. Ertragslage

Wesentliche Beteiligungen der ALBIS Leasing AG sind die ALBIS Finance AG, mit ihren im operativen Leasinggeschäft tätigen Tochtergesellschaften, die ALBIS Service GmbH und die ALBIS Versicherungsdienst GmbH.

Mit diesen Beteiligungen wurden folgende Erträge erzielt:

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2011

T€
2010

T€
ALBIS Finance AG 984 1.066
ALBIS Service GmbH 0 237
ALBIS Versicherungsdienst GmbH 100 0
1.084 1.303

Die sonstigen betrieblichen Erträge machen € 9,4 Mio. (Vorjahr € 6,4 Mio.) aus. Seit dem 1. November 2005 ist die ALBIS Leasing AG Hauptmieterin des Gebäudes in der Ifflandstraße 4, Hamburg. Sie hat mit allen dort ansässigen Gesellschaften Untermietverträge abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2011 wurden Mieten in Höhe von € 1,3 Mio. (Vorjahr € 1,2 Mio.) erlöst. Zum Ende des Jahres 2011 gab es in der Ifflandstraße 4 keine relevanten Leerstände.

Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich zusammen aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 3.452, Erträge aus der Veräußerung von Beteiligungen in Höhe von T€ 2.181, Versicherungsentschädigungen in Höhe von T€ 1.622, Erträgen aus der Weiterbelastung von Dienstleistungen an die Tochterunternehmen oder ehemaligen Tochterunternehmen in Höhe von T€ 759 und den übrigen sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 42. In Höhe von T€ 7.255 handelt es sich somit um Einmalerträge.

Die Personalaufwendungen im Geschäftsjahr 2011 betrugen € 1,6 Mio. (Vorjahr € 1,4 Mio.).

Das Zinsergebnis ist mit T€ -92 negativ (Vorjahr T€ 158). Die Zinserträge verminderten sich im Vorjahresvergleich um T€ 165, die Zinsaufwendungen erhöhten sich um T€ 85. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass im Jahr 2011 Zinsen auf Steuernachforderungen von T€ 193 zu berücksichtigen waren. Die Steuernachforderungen betrafen überwiegend die Jahre 2003 und 2004.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von € 5,9 Mio. im Vorjahr auf € 7,7 Mio. Größter Posten sind die Kosten der allgemeinen Beratung und Rechtsberatung, der Steuerberatung und der Buchführung in Höhe von € 2,3 Mio. Weitere wesentliche Positionen sind die Mieten, Nebenkosten und Kosten der Hausverwaltung für den Sitz der Gesellschaft und einiger Tochtergesellschaften in der Ifflandstraße 4 in Höhe von € 1,5 Mio. sowie die Einstellung in die Einzelwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von € 1,4 Mio. (Vorjahr € 1,5 Mio.). Die Wertberichtigungen entfallen vollumfänglich auf Zahlungen der ALBIS Leasing AG an die Menteny Beteiligungsverwaltungs GmbH i. L., die ihrerseits die Mittel zur Abfindung von Gesellschaftern der OstWest International Leasing OWL AG verwendet hat. Es fielen Kosten für einen Vergleich mit der SBW Schweizer Beteiligungs-Werte AG in Höhe von € 1,0 Mio. an. Darüber hinaus fielen Kosten für Versicherungsbeiträge in Höhe von € 0,4 Mio. an. Die Forderungsverluste aus der Abwicklung des Alt-Portfolios bei der PS AutoLeasing GmbH führten zu Forderungsverlusten von € 0,2 Mio. Die ALBIS Service GmbH stellte € 0,2 Mio. für IT, Catering, Empfang und sonstige Dienste in Rechnung. Für Abschlusskosten fielen € 0,2 Mio. an und für den Aufsichtsrat € 0,1 Mio. Die Kosten für die Hauptversammlung, die Erstellung des Zwischenberichts und die Veröffentlichung des Geschäftsberichtes beliefen sich auf € 0,1 Mio., die übrigen Aufwendungen auf € 0,2 Mio.

Bei der Beurteilung der angefallen Holdingkosten ist hinsichtlich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von insgesamt € 7,7 Mio. zu berücksichtigen, dass diese zu einem erheblichen Teil nicht auf den laufenden Betrieb der Holding entfallen. Insbesondere sind von den oben erläuterten sonstigen betrieblichen Aufwendungen die Wertberichtigungen auf Forderungen gegenüber der Menteny Beteiligungsverwaltungs GmbH i. L. in Höhe von € 1,4 Mio. zu nennen. Zudem sind Rechtskosten- und Beratungskosten in Höhe von € 1,3 Mio. im Zusammenhang mit erfolglosen Serienklagen diverser Anlegeranwälte entstanden. Diese Aufwendungen sind im Zusammenhang mit Versicherungsentschädigungen der gegnerischen Rechtschutzversicherungen in Höhe von € 1,6 Mio. zu sehen. Ebenso stehen die Kosten des Vergleichs mit der SBW Schweizer Beteiligungs-Werte AG in Höhe von € 1,0 Mio. und die Forderungsverluste aus der Abwicklung des Alt-Portfolios bei der PS AutoLeasing GmbH, welche zu Forderungsverlusten von € 0,2 Mio. führten, nicht im Zusammenhang mit dem Betrieb der ALBIS Leasing AG.

Berichtigt um diese außergewöhnlichen Effekte verbleiben von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen noch € 3,8 Mio. Hiervon entfallen € 1,5 Mio. auf das Gebäude in der Ifflandstraße 4. Es handelt sich um Kosten, die überwiegend für vermietete Teile des Gebäudes entstanden und in 2011 wiederum Mieterträge in Höhe von € 1,3 Mio. generierten.

Berücksichtigt man nur die flächenanteilig auf die ALBIS Leasing AG entfallenden Mietaufwendungen von € 0,2 Mio., reduzieren sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf € 2,5 Mio.

Es ist des Weiteren zu berücksichtigen, dass die ALBIS Leasing AG gegenüber externen Anbietern die Nachfrage des Konzerns bündelt, um Konditionsvorteile zu realisieren. Dies gilt beispielsweise für Mitgliedsbeiträge etwa an Berufsorganisationen und Versicherungen. Außerdem tritt die ALBIS Leasing AG gegenüber Dritten als Nachfrager auf, um die Ablauforganisation in der Ifflandstraße zu optimieren. Betroffen sind hiervon eine Vielzahl von Posten, wie etwa Aktenvernichtung, Büromaterial, Küchenartikel etc. Die hier entstehenden Kosten sind zu erheblichem Teil keine originären Kosten der ALBIS Leasing AG. Gleiches gilt, soweit die ALBIS Leasing AG Vertragspartner für Dienstleistungen ist, die unmittelbar von der ALBIS Service GmbH genutzt werden und die diese für ihre Dienstleistungen an den Konzern benötigt.

Reduziert man die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auch um diese weiterbelasteten Kosten, verbleiben etwa € 1,7 Mio. als sonstige betriebliche Aufwendungen der Holding. Hierin enthalten sind in erheblichem Umfang weitere Kosten, insbesondere Kosten der Rechtsberatung und sonstige Beratungskosten, die der Refinanzierung, der Organisation und der Restrukturierung der operativen Gesellschaften und dem Konzern als Ganzes zu Gute kommen. Für das Jahr 2011 sind hierin insbesondere auch die Kosten der „ALBIS Anleihe“ enthalten.

Die Zinserträge ergeben sich weit überwiegend aus der Verzinsung gewährter Darlehen. Die Zinsaufwendungen resultieren mit € 0,2 Mio. aus der Verzinsung von Steuernachforderungen der Jahre 2003 und 2004 und mit € 0,1 Mio. aus der planmäßigen Aufzinsung der Pensionsrückstellung.

Die sonstigen Steuern von € 0,1 Mio. dienen überwiegend der Erhöhung einer Rückstellung für eine laufende Betriebsprüfung bei der ALBIS Leasing AG. Eine Steuerberechnung des Finanzamts liegt insoweit noch nicht vor. Die Rückstellung erscheint aus Vorsichtsgründen jedoch geboten.

Der Jahresüberschuss beträgt € 0,9 Mio. (Vorjahr: € 0,1 Mio.). Nach Verrechnung mit dem Verlustvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von € 4,1 Mio. verbleibt ein Bilanzverlust in Höhe von € 3,2 Mio.

D. Vermögenslage

Vom Anlagevermögen entfallen € 5,5 Mio. (30,2 % der Bilanzsumme) auf das Finanzanlagevermögen. Hiervon wiederum sind € 2,6 Mio. Anteile an verbundenen Unternehmen, € 2,1 Mio. Beteiligungen und € 0,8 Mio. Anzahlungen auf Beteiligungen. Das restliche Anlagevermögen teilt sich auf in die Immateriellen Vermögensgegenstände mit € 0,1 Mio. und die Sachanlagen mit € 0,1 Mio.

Die Anzahlungen auf Beteiligungen von € 0,8 Mio. wurden für 51 % der Aktien an der Gallinat-Bank AG, Essen, geleistet.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um € 4,5 Mio. auf € 9,4 Mio. erhöht. Sie bestehen gegen folgende Unternehmen:

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Mio. €
ALBIS Versicherungsdienst GmbH 3,3
ALBIS Finance AG 3,2
ALBIS Vermögensverwaltung GmbH 1,9
Centauri Beteiligungsverwaltungs-GmbH 0,6
PS AutoLeasing GmbH 0,3
Weitere 0,1
9,4

Die Forderungen gegen die ALBIS Versicherungsdienst GmbH bestehen in Höhe des Kaufpreises für die Anteile an der Eurokaution Service EKS GmbH. Gegenüber der ALBIS Finance AG resultieren die Forderungen in Höhe von € 2,2 Mio. aus dem Kaufpreis für die 19 %ige Beteiligung an der Gallinat-Bank AG und in Höhe von € 1,0 Mio. aus dem Beteiligungsertrag 2011. Die Forderungen gegen die ALBIS Vermögensverwaltung GmbH sowie die PS AutoLeasing GmbH resultieren überwiegend aus Darlehensgewährungen. Die Centauri Beteiligungsverwaltungs-GmbH hat die Mittel zum Ankauf von stillen Beteiligungen an der ALBIS Finance AG verwendet. Die weiteren Forderungen ergeben sich aus laufender Verrechnung mit verbundenen Unternehmen, insbesondere Mieten und Mietnebenkosten.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit € 0,7 Mio. bewertet, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit € 0,05 Mio.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten belaufen sich auf € 1,9 Mio.

E. Finanzlage

Finanziert wird die Aktivseite im Wesentlichen aus dem Eigenkapital (€ 12,1 Mio., Vorjahr € 11,3 Mio.), der Anleihe (€ 0,7 Mio., Vorjahr € 0,0 Mio.), den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (€ 0,1 Mio., Vorjahr € 0,4 Mio.), den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (€ 0,3 Mio., Vorjahr € 0,3 Mio.) und den sonstigen Verbindlichkeiten (€ 2,4 Mio., Vorjahr € 0,05 Mio.). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden nicht. Die Verbindlichkeiten insgesamt stiegen um € 2,7 Mio. auf € 3,4 Mio.

Es wurden Rückstellungen in Höhe von € 2,7 Mio. (Vorjahr € 9,2 Mio.) gebildet. Die Rückstellungen für Pensionsansprüche (€ 2,1 Mio.) betreffen ausschließlich unverfallbare Anwartschaften für vor dem 30. Juni 1997 ausgeschiedene Mitarbeiter der MagnaMedia Verlag AG. Pensionszusagen an aktive Mitarbeiter bestehen nicht. Darüber hinaus wurden sonstige Rückstellungen gebildet für:

▪ Urlaubsansprüche und Tantiemen (T€ 210)

▪ Aufsichtsratsvergütungen (T€ 126)

▪ Abschlussprüfung und Geschäftsbericht (T€ 105)

▪ Risiken im Zusammenhang mit einer bei der ALBIS Leasing AG laufenden Betriebsprüfung (T€ 54) sowie

▪ zum 31. Dezember 2011 noch ausstehende Rechnungen von T€ 67, strittige Mietzahlungen T€ 15, Prozesskosten von T€ 15 und Rückstellungen für Berufsgenossenschaftsbeiträge von T€ 1.

Die Liquidität war stets gegeben.

Kapitalflussrechnung 2011

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2011

T€
2010

T€
Jahresüberschuss 870 74
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 52 60
Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -6.435 100
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 0 0
Cashflow -5.513 234
Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -2.119 -3.197
Zunahme/Abnahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva 273 1.119
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva 2.053 -93
Auszahlungen/Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit -5.306 -1.937
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 10.868 5.025
Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -4.612 -6.199
Mittelzufluss/-abfluss aus der Investitionstätigkeit 6.256 -1.174
Auszahlungen an Gesellschafter 0 0
Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 0 0
Auszahlungen für die Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten 0 0
Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von Finanzkrediten 673 0
Mittelzufluss/-abfluss aus der Finanzierungstätigkeit 673 0
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands 1.623 -3.111
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 266 3.377
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 1.889 266

F. Risikomanagementbericht

Risikomanagementsystem

Die ALBIS Leasing AG hat zur Überwachung der Risiken in der Gesellschaft sowie den Tochterunternehmen ein auf die unternehmensspezifischen Anforderungen zugeschnittenes Risiko-Chancen-Managementsystem (RCMS) implementiert.

Mit dem RCMS gewährleistet die ALBIS Leasing AG die Identifikation, Analyse, Quantifizierung, Steuerung und Kommunikation sämtlicher relevanter Risiken sowie wahrnehmbarer Chancen, die sich aus der Geschäftstätigkeit ergeben. In dem IT-basierten System werden die Risiken der ALBIS Leasing AG sowie ihrer Tochtergesellschaften strukturiert erfasst, bewertet, dokumentiert und offengelegt.

Die Geschäftsleitung erhält darüber hinaus monatlich einen Bericht über die wesentlichen Entwicklungen in den Gesellschaften.

Zum Zwecke der Risikosteuerung werden bei der ALBIS Leasing AG die folgenden Risikokategorien unterschieden:

Kreditrisiken / Adressenausfallrisiken

Die ALBIS Leasing AG betreibt kein operatives Geschäft. Die bestehenden Adressenausfallrisiken beschränken sich auf im Rahmen von Beteiligungen oder zur Förderung von Tochtergesellschaften gewährten Darlehen.

Marktpreisrisiken

Marktpreisrisiken entstehen aus negativen Wertänderungen von Vermögenspositionen, hervorgerufen durch unerwartete Marktpreisschwankungen. Wesentliche Vermögenspositionen bilden bei der ALBIS Leasing AG die Beteiligungen an den Tochtergesellschaften. Marktpreise lassen sich hierfür nicht ermitteln. Die Beteiligungen werden zum niedrigen beizulegenden Wert bilanziert, im Übrigen zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten.

Liquiditätsrisiken

Die Liquiditätsrisiken werden mit einem sehr differenzierten Instrumentarium gesteuert. Schwerpunkte sind die kurz- und mittelfristige Planungsrechnung sowie regelmäßige Berichte über die aktuelle Liquidität und die Auslastung der freien Liquiditätslinien. Die Liquiditätsrisiken werden laufend überwacht. Wesentliche Risiken bestanden zum Zeitpunkt der Rechnungslegung nicht.

Operative Risiken

Die ALBIS Leasing AG betreibt kein operatives Geschäft. Die operativen Risiken beschränken sich auf die Vollständigkeit und Richtigkeit des für das Konzerncontrolling und die Erstellung des Konzernabschlusses notwendigen Datenmaterials. Um hieraus entstehende Risiken zu begrenzen, weist die ALBIS Leasing AG ihre Gesellschaften genauestens darauf hin, wie die Daten zu erstellen und zu melden sind. Die einzelnen Fachabteilungen nehmen laufend Stichproben, um die Geschlossenheit des Datenmaterials zu verifizieren, und stimmen sich diesbezüglich ab.

Kontroll - und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess

Die ALBIS Leasing AG setzt für ihr Rechnungswesen bewährte Systeme der DATEV e.G. ein, die eine zutreffende Verarbeitung der erfassten Sachverhalte gewährleisten. Die laufende und zeitnahe Datensicherung liegt bei der IT der Konzerntochter ALBIS Service GmbH. Die im Rechnungswesen implementierten Prozesse stellen eine vollständige und zeitnahe Erfassung aller Geschäftsvorfälle sicher. Insbesondere reglementieren und überwachen die Prozesse den Belegfluss. Die Abteilung Rechnungswesen der ALBIS Leasing AG ist qualifiziert besetzt. Sie wird durch den Vorstand über laufende, wenigstens monatliche Auswertungen, kontrolliert.

Schreib- und Leseberechtigungen im Bereich der für die Finanzbuchhaltung relevanten EDV-Programme wurden der Konzerntochter ALBIS Service GmbH zum Zwecke der Systemwartung eingeräumt. Darüber hinaus besitzen ausschließlich die Mitarbeiter des Bereichs Finanzen und der Finanzvorstand der ALBIS Leasing AG diese Berechtigungen.

G. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres 201 1 / Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, über die zu berichten wäre, haben sich nicht ergeben.

H. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Risiken

Die Verbindlichkeiten stiegen − nach der erheblichen Rückführung der Verbindlichkeiten in Vorjahren − von T€ 664 Anfang 2011 um T€ 2.726 auf T€ 3.390. Die Steigerung beruht in Höhe von € 1,5 Mio. noch auf einem mit der ALBIS Capital AG & Co. KG geschlossenen Vergleich betreffend Haftungsverhältnisse, hinsichtlich derer im Vorjahr noch erhebliche Rückstellungen (€ 4 Mio.) auszuweisen waren. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen zum 31. Dezember 2011 nicht.

Die Eigenkapitalquote der ALBIS Leasing AG beträgt zum 31. Dezember 2011 rund 66 % der Bilanzsumme.

Für die Abwicklung der laufenden Verbindlichkeiten wurde in der Liquiditätsplanung der Gesellschaft hinreichend Sorge getragen. Eine Gefährdung der Liquidität ist aufgrund der bestehenden Verbindlichkeiten nicht zu erkennen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber der ALBIS Capital AG & Co. KG werden die Liquidität belasten. Für den vereinbarten Tilgungsmodus ist jedoch in der Liquiditätsplanung der ALBIS Leasing AG entsprechend Vorsorge getroffen.

Liquiditätsbelastungen aus bestehenden Rückstellungen sind ebenfalls in der Liquiditätsplanung berücksichtigt.

Haftungsverhältnisse, aus denen Risiken erwachsen könnten, bestehen zum 31. Dezember 2011 nicht.

Chancen

Die ALBIS Leasing AG erwartet für den Geschäftsbereich Leasing im Jahr 2012 – und auch in den Folgejahren – eine bedeutende Steigerung der Anschaffungskosten des Neugeschäfts und eine dementsprechende Ergebnisentwicklung bei den operativen Gesellschaften. Die Mobilien-Leasing-Quote beträgt im Inland aktuell 21,4 % und zeigte seit der Einführung des Leasings in den 1960er Jahren einen langfristigen Wachstumstrend. In den Vereinigten Staaten beträgt die Mobilien-Leasing-Quote stabil über 30 %. Das Refinanzierungsinstrument Leasing hat im Inland somit Aussicht auf einen langfristig fortgesetzt positiven Trend. Die ALBIS Leasing Gruppe wird hieran teilhaben. Auch die Untersuchungen des Bundesverbandes Deutscher Leasing Unternehmen e. V. (BDL) zum IV. Quartal 2011 bestätigen, dass unabhängige Leasinggesellschaften, wie die ALBIS Leasing Gruppe, trotz des Wettbewerbs mit bankennahen und herstellernahen Leasingunternehmen, an positiven Marktentwicklungen konkurrenzfähig partizipieren.

Die ALBIS Leasing Gruppe setzt zusätzlich auf Erlöse aus den Geschäftssparten „Vermittlung von Versicherungen“, „Wartung“ und „andere Nebenleistungen“ sowie auf die Bankdienstleistungen. Die Entwicklung des Jahres 2011 ist in diesem Bereich erfreulich und bietet Potenzial für die kommenden Jahre.

Eine deutliche Verbesserung der Refinanzierungssituation für unabhängige mittelständische Leasinggesellschaften ist nach wie vor nicht absehbar. Im Januar 2011 verbriefte allerdings die Gallinat-Bank AG dennoch, unter Beteiligung weiterer Bankenpartner, erfolgreich Leasing- und Mietkaufforderungen der ALBIS Leasing Gruppe mit einem Refinanzierungsvolumen von € 151,3 Mio. (TruckLease No. 1). Noch im Februar 2012 verbriefte die Gallinat-Bank AG weitere Leasing- und Mietkaufforderungen der ALBIS Leasing Gruppe im Rahmen der TruckLease No. 2 ABS-Bond-Struktur. Das Refinanzierungsvolumen wird bis zu € 150 Mio. betragen. Hiervon erhielten gegenwärtig € 58,6 Mio. ein Rating von AAA (ISIN: DE000A1G1GW6). Diese Tranche kann bis zu einem Volumen von € 100 Mio. dotiert werden. Darüber hinaus erhielt eine Tranche von € 9 Mio. ein Rating von AA (ISIN: DE000A1G1GX4), € 15,7 Mio. ein Rating von A (ISIN: DE000A1G1GY2), € 9,0 Mio. ein Rating von BBB (ISIN: DE000A1G1GZ9). € 16,7 Mio. sind nicht geratet. Das Rating erfolgte durch die Agenturen FitchRatings und Standard & Poor´s.

Eine Ausweitung der Refinanzierung über den Bankensektor ist Strategie der ALBIS Leasing Gruppe. Hierbei setzt die ALBIS Leasing Gruppe ebenso auf ihre langjährigen Bankenpartner, wie auf die Gewinnung neuer Refinanzierungspartner. Die Konzernplanung konzentriert sich auf die Stärkung der Gallinat-Bank AG, die für die Refinanzierung der Gesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe zunehmend und planmäßig an Bedeutung gewinnt. Die strategische Einbindung der Gallinat-Bank AG verschafft den Unternehmen der ALBIS Leasing Gruppe unter den unabhängigen Leasingunternehmen einen Wettbewerbsvorteil.

Die ALBIS Leasing Gruppe hat mit der weit fortgeschrittenen Ablösung der atypisch stillen Gesellschafter der ALBIS HiTec Leasing AG gezeigt, dass es mit der Neuordnung der Kapitalstruktur voran geht. Darüber hinaus wird das Beteiligungsportfolio weiter gestrafft. Die ALBIS Leasing Gruppe wird infolge dieser Maßnahmen an Attraktivität für Investoren gewinnen. Die Refinanzierungsmöglichkeiten werden sich daher positiv entwickeln.

Es ist, wie erwartet, zu beobachten, dass Leasinganbieter, die weder hersteller- noch bankennah positioniert sind und daher nicht auf konzernstrategischen Rückhalt und verbundene, starke Partner bauen können, aufgrund von Refinanzierungsschwierigkeiten aus dem Markt ausscheiden. Auch die zu erfüllenden regulatorischen Anforderungen zwingen kleinere Leasingunternehmen zur Aufgabe. Die Unternehmen der ALBIS Leasing Gruppe erfüllen die gestellten Anforderungen aufgrund ihres Rückhalts in der Gruppe. Sie sind hier einwandfrei aufgestellt. Für die ALBIS Leasing Gruppe ergeben sich Möglichkeiten, zusätzliche Marktanteile zu gewinnen. Das geplante Wachstum soll unter Beachtung qualitativer Risiko- und Ertragsgesichtspunkte erfolgen. Neben dem organischen Wachstum sollen insbesondere Chancen für Zukäufe von Portfolien und Leasinggesellschaften genutzt werden, die sich durch das Ausscheiden von Wettbewerbern ergeben. Es gilt der Grundsatz, dass die Beherrschung der Risiken wichtiger ist als kurzfristiges Wachstum und kurzfristige Ertragssteigerung.

Bislang hat die ALBIS Leasing AG nur in geringem Umfang Anteil am Erfolg der operativ tätigen Leasinggesellschaften des Teilkonzerns ALBIS Finance AG. Darüber hinaus bezieht sie aufgrund ihrer Beteiligung an der ALBIS Finance AG eine ergebnisunabhängige Dividende in Höhe von 0,75 % der gezeichneten Einlagen der atypisch stillen Gesellschafter / Fondszeichner der ALBIS Finance AG. Die atypisch stillen Beteiligungen an der ALBIS Finance AG werden zunehmend kündigungsfähig. Strategische Aufgabe der nächsten Jahre wird die Ablösung dieser atypisch still beteiligten Gesellschafter sein. Infolge der Ablösung dieser Gesellschafter wird die ALBIS Leasing AG auch zunehmend an den Ergebnissen der operativen Leasinggesellschaften teilhaben.

Die atypisch stillen Gesellschafter der ALBIS HiTec Leasing AG hat die ALBIS Leasing AG zu einem Großteil direkt oder indirekt erworben und zum Ende des Jahres 2011 im eigenen Portfolio vereinigt. Die atypisch stillen Beteiligungen an der ALBIS HiTec Leasing AG sind sämtlich, also auch jene, die sich noch in Händen konzernfremder Gesellschafter befinden, gekündigt.

Die ALBIS Leasing Gruppe verfolgt unverändert das Ziel, alle Anteile an der Gallinat-Bank AG zu erwerben. Die zunehmende Geschäftseinbringung durch die operativen Gesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe wird die Ertragssituation der Bank stärken. Es wird mit einer positiven Entwicklung in den Folgejahren geplant. Die Dividendeneinnahmen aus der Bank sollen künftig eine wichtige Ertragsquelle der ALBIS Leasing AG sein. Gegenwärtig sind am ALBIS Finance Teilkonzern jedoch in erheblichem Umfang konzernfremde atypisch stille Gesellschafter beteiligt. Es ist deshalb auch eine maßgebliche Beteiligung der ALBIS Finance AG an der Gallinat-Bank AG geboten, da der ALBIS Finance Teilkonzern das Geschäft in die Gallinat-Bank AG einbringt und durch die Einbringung des ALBIS HiTec Teilkonzerns die Refinanzierungssituation der Gallinat-Bank AG gestärkt wird. Die ALBIS Leasing AG hält jedoch unverändert 100 % des Aktienkapitals der ALBIS Finance AG und Optionen auf 51 % der Aktien an der Gallinat-Bank AG.

Die ALBIS Leasing AG wird ihre Beteiligungserträge in den nächsten Jahren zunehmend direkt aus den operativen Leasinggesellschaften, der Gallinat-Bank AG und der Dienstleistungsgesellschaft ALBIS Service GmbH generieren. Das Ergebnis der ALBIS Leasing AG wird künftig also stärker vom Erfolg der operativen Gesellschaften abhängen.

Die konjunkturelle Erholung des Jahres 2010 hat sich im Jahr 2011 fortgesetzt. Für die Jahre 2012 und 2013 wird von einer stabilen Konjunktur ausgegangen. Ein erhebliches gesamtwirtschaftliches Wachstum steht nicht in Aussicht, allerdings werden weiter steigende Anschaffungswerte im Mobilien-Leasing erwartet. Die ALBIS Leasing AG erwartet daher für

2012 ein positives Jahresergebnis. Für das Jahr 2013 wird aufgrund des zunehmenden Anteils an der Entwicklung der operativen Leasinggesellschaften von einer weiteren Ergebnisverbesserung ausgegangen.

I. Sonstige Angaben

Die Angaben zu § 289a HGB sind dauerhaft zugänglich auf unserer Internetseite www.albis-leasing.de.

Angaben zu den Bezügen des Vorstandes haben wir pflichtgemäß im Anhang gemacht.

Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten für ihre Tätigkeit gemäß Satzung eine Vergütung in Höhe von T€ 126.

Die Angaben gemäß § 289 Abs. 4 Nr. 1 zum gezeichneten Kapital und Nr. 3 HGB zum Anteilsbesitz ergeben sich aus dem Anhang. Hinsichtlich des § 289 Abs. 4 Nr. 6 HGB sind in der Satzung der Gesellschaft keine Regelungen getroffen. Es gelten daher die gesetzlichen Vorschriften der §§ 84 und 85 AktG. Hiernach werden Vorstandsmitglieder vom Aufsichtsrat für die Höchstdauer von fünf Jahren bestellt. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit, jeweils für höchstens fünf Jahre, ist zulässig. Gem. § 7 Abs. 1 der Satzung besteht der Vorstand der Gesellschaft aus mindestens einem Vorstandsmitglied. Die Zahl der Vorstandsmitglieder wird vom Aufsichtsrat festgelegt. Hinsichtlich der Änderungen der Satzung gelten ebenfalls grundsätzlich die gesetzlichen Vorschriften – allerdings mit der in § 12 Abs. 2 der Satzung vorgesehenen Maßgabe, dass in Fällen, in denen das Aktiengesetz eine Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals vorschreibt, eine einfache Mehrheit des vertretenen Grundkapitals genügt, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Satzungsänderungen können daher gemäß § 179 Abs. 2 AktG und § 12 Abs. 2 der Satzung mit einfacher Stimmen- und Kapitalmehrheit beschlossen werden, sofern nicht das Gesetz zwingend eine größere Mehrheit des vertretenen Grundkapitals vorschreibt.

Bezüglich der Angaben zu § 289 Abs. 4 Nr. 7 HGB, wonach der Vorstand zur Ausgabe neuer Stückaktien ermächtigt wird, wird auf den Anhang verwiesen. Vereinbarungen nach § 289 Abs. 4 Nr. 8 und 9 HGB liegen nicht vor.

Hamburg, den 10. April 2012

Hans O. Mahn, Vorsitzender des Vorstands

Dipl.-Kfm. Bernd Dähling, Vorstand Finanzen

Bilanzeid

Erklärung nach § 264 Abs. 2 S. 3 HGB

„Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.“

Hamburg, den 10. April 2012

ALBIS Leasing AG

Hans O. Mahn, Vorsitzender des Vorstandes

Dipl.-Kfm. Bernd Dähling, Vorstand Finanzen

Bilanz zum 31.12.2011

Aktiva

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31.12.2011 Vorjahr
EUR EUR EUR
--- --- --- ---
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 50.247,00 65.089,50
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 70.234,50 97.922,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.649.276,48 2.649.276,48
2. Beteiligungen 2.097.504,56 1.602.157,44
3. Geleistete Anzahlungen 765.000,00 5.407.000,00
5.511.781,04
5.632.262,54 (9.821.445,42)
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 49.130,04 73.573,27
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.369.657,19 4.936.794,61
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 5.060.770,36 (Vorjahr: EUR 2.275.333,89) -
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 3.084.932,85
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.247.399,51 2.876.826,31
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 471.075,42 (Vorjahr: EUR 83.263,49) -
10.666.186,74 (10.972.127,04)
II. Kassenbestand und Guthaben
bei Kreditinstituten 1.888.782,41 265.584,38
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 61.699,79 29.212,79
18.248.931,48 21.088.369,63
Passiva
31.12.2011 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 15.327.552,00 15.327.552,00
II. Bilanzverlust -3.192.872,96 -4.063.041,03
12.134.679,04 (11.264.510,97)
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.131.485,84 2.054.718,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 1.193.385,00
3. Sonstige Rückstellungen 593.124,00 5.911.382,77
2.724.609,84 (9.159.485,77)
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Anleihen 673.000,00 0,00
- davon konvertibel EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 280.448,14 252.210,61
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 280.448,14 (Vorjahr: EUR 252.210,61) -
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 57.667,88 361.948,13
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 57.667,88 (Vorjahr: EUR 361.948,13) -
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.378.526,58 50.214,15
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.378.526,58 (Vorjahr: EUR 50.214,15) -
- davon aus Steuern: EUR 44.849,25 (Vorjahr: EUR 32.218,22) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 2.011,36 (Vorjahr: EUR 182,22) -
3.389.642,60 (664.372,89)
18.248.931,48 21.088.369,63

Gewinn- und Verlustrechnung

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2011 Vorjahr
EUR EUR EUR
--- --- --- ---
Sonstige betriebliche Erträge 9.381.828,60 6.407.459,26
Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.540.066,09 1.318.283,37
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 81.369,24 57.190,41
- davon für Altersversorgung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) -
1.621.435,33 (1.375.473,78)
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 51.819,90 60.089,97
Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.685.503,97 5.852.785,88
23.069,40 -880.890,37
Erträge aus Beteiligungen 1.084.019,56 1.302.794,90
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 1.084.019,56 (Vorjahr: EUR 1.302.794,90) -
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 246.019,47 411.199,94
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 140.614,66 (Vorjahr: EUR 178.904,32) -
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 338.068,92 253.439,55
- davon aus Aufzinsung: EUR 128.136,00 (Vorjahr: EUR 132.565,00) -
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) -
991.970,11 (1.460.555,29)
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.015.039,51 579.664,92
Außerordentliche Aufwendungen 44.277,00 44.277,00
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -21.288,08 -461.375,32
Sonstige Steuern -79.306,36 0,00
-100.594,44 (-461.375,32)
Jahresüberschuss 870.168,07 74.012,60
Verlustvortrag -4.063.041,03 -4.137.053,63
Entnahmen aus Gewinnrücklagen 0,00 0,00
Bilanzverlust -3.192.872,96 -4.063.041,03

Entwicklung des Anlagevermögens

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2011

EUR
Zugänge

EUR
Umbuchungen

EUR
Abgänge

EUR
Stand 31.12.2011

EUR
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 252.431,50 0,00 0,00 48.766,96 203.664,54
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 523.694,41 9.797,40 0,00 39.943,38 493.548,43
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.649.276,48 0,00 0,00 0,00 2.649.276,48
2. Beteiligungen 1.648.653,11 4.602.559,32 4.642.000,00 8.749.212,20 2.144.000,23
3. Geleistete Anzahlungen 5.407.000,00 0,00 -4.642.000,00 0,00 765.000,00
9.704.929,59 4.602.559,32 0,00 8.749.212,20 5.558.276,71
10.481.055,50 4.612.356,72 0,00 8.837.922,54 6.255.489,68

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Abschreibungen
Stand 01.01.2011

EUR
Zugänge

EUR
Zuschreibungen

EUR
Abgänge

EUR
Stand 31.12.2011

EUR
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 187.342,00 14.840,00 0,00 48.764,46 153.417,54
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 425.772,41 36.979,90 0,00 39.438,38 423.313,93
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 46.495,67 0,00 0,00 0,00 46.495,67
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
46.495,67 0,00 0,00 0,00 46.495,67
659.610,08 51.819,90 0,00 88.202,84 623.227,14

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Buchwerte
Stand 31.12.2011

EUR
Stand 31.12.2010

EUR
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 50.247,00 65.089,50
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 70.234,50 97.922,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.649.276,48 2.649.276,48
2. Beteiligungen 2.097.504,56 1.602.157,44
3. Geleistete Anzahlungen 765.000,00 5.407.000,00
5.511.781,04 9.658.433,92
5.632.262,54 9.821.445,42

Anhang für das Geschäftsjahr 2011

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss für die ALBIS Leasing AG zum 31. Dezember 2011 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt, die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen auf Grundlage der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt.

Bei den Finanzanlagen wurden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, soweit die Vermögensgegenstände mit dem niedrigeren Wert anzusetzen waren, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen war.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert vermindert um gegebenenfalls erforderliche Wertberichtigungen angesetzt. Das bestehende Körperschaftsteuerguthaben gem. § 37 KStG wurde mit dem Barwert angesetzt.

Die Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt auf Basis einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen nahmen wir unter Verwendung der Richttafeln von Prof. Dr. Heubeck 2005 G mit einem Rechnungszins von 5,14 % (Vorjahr 5,15 %) und einer kalkulierten Rentenanpassung von 2,0 % vor. Angewendet wurde die Projected Unit Credit Methode (PUC-Methode).

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens stellen wir im Anlagenspiegel dar.

Finanzanlagen

Zusammensetzung des Anteilsbesitzes

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2011

T€
2010

T€
ALBIS Finance AG, Hamburg 2.122 2.122
ALBIS HiTec Leasing AG, Hamburg
atypisch stille Beteiligung 1.983 171
ALBIS Service GmbH, Hamburg 275 275
ALBIS Finance AG, Hamburg
atypisch stille Beteiligung 106 106
ALBIS Vermögensverwaltung GmbH, Hamburg 100 100
Hanseatische Grundstücksvermietung Ifflandstraße GmbH, Hamburg 40 40
Menteny Beteiligungsverwaltungs GmbH i. L., Göttingen 28 28
Centauri Beteiligungsverwaltungs-GmbH, Göttingen 27 27
Oktarin Beteiligungsverwaltungs-GmbH, Göttingen 27 27
ALBIS Versicherungsdienst GmbH, Hamburg 25 25
Hesse Newman Capital AG, Hamburg 9 9
Hanseatische Grundstücksvermietung Objekt Ifflandstraße 4 GmbH & Co. KG, Hamburg 5 5
Gallinat-Bank Aktiengesellschaft, Essen 0 809
Eurokaution Service EKS GmbH, Hamburg 0 445
ALBIS Capital AG & Co. KG, Hamburg
Kommanditanteile 0 63
4.747 4.252

Mit Vertrag vom 13. Juli 2011 veräußerte die ALBIS Leasing AG eine stille Beteiligung an der Gallinat-Bank AG im Nominalwert von T€ 1.342 an die ALBIS Finance AG. Buchwert und Kaufpreis betrugen jeweils T€ 1.342. Ein Buchgewinn oder -verlust ergab sich nicht.

Eine weitere stille Beteiligung an der Gallinat-Bank AG im Nominalwert von T€ 800 wurde mit Vertrag vom 7. Dezember 2011 an die ALBIS Finance AG veräußert. Buchwert und Kaufpreis betrugen jeweils T€ 800. Ein Buchgewinn oder -verlust ergab sich nicht.

Am 7. Dezember 2011 veräußerte die ALBIS Leasing AG eine 19 %ige Beteiligung an der Gallinat-Bank AG, an die ALBIS Finance AG. Die Anschaffungskosten betrugen T€ 3.309, der Kaufpreis betrug T€ 5.440, es ergab sich ein Buchgewinn von T€ 2.131.

Mit Vertrag vom 29. Dezember 2011 verkaufte die ALBIS Leasing AG einen Kommanditanteil an der ALBIS Capital AG & Co. KG an die Hanseatische Grundstücksvermietung Ifflandstraße GmbH. Der Buchwert des Kommanditanteils betrug T€ 63, der Kaufpreis betrug € 1,00. Es ergab sich ein Buchverlust von T€ 63.

Mit Vertrag vom 7. Dezember 2011 hat die ALBIS Leasing AG atypisch stille Beteiligungen an der ALBIS HiTec Leasing AG von der ALBIS Finance AG erworben. Der Kaufpreis betrug T€ 1.812. Der Kaufpreis war nach den Anschaffungskosten der ALBIS Finance AG zzgl. eines Aufschlags von 10 % bemessen. Die atypisch stillen Beteiligungen wurden Ende 2011 sämtlich mit Wirkung zum 31. Dezember 2012 gekündigt. Die Abfindungsguthaben werden nach den Verhältnissen zum 31. Dezember 2012 ermittelt, die ALBIS Leasing AG geht davon aus, dass sich aus der Abfindung ein Buchgewinn ergeben wird.

Aufgrund eines Gesellschafterbeschlusses vom 28. April 2011 der Eurokaution Service EKS GmbH hat die ALBIS Leasing AG an einer Kapitalerhöhung der Eurokaution Service EKS GmbH teilgenommen und in diesem Zuge einen weiteren Geschäftsanteil im Nominalwert von T€ 95 übernommen.

Die ALBIS Leasing AG hat aufgrund eines Gesellschafterbeschlusses vom 29. November 2011 die Kapitalrücklage bei der Eurokaution Service EKS GmbH um T€ 2.427 erhöht. Zur Erhöhung der Kapitalrücklage wurden bestehende Forderungen gegen die Eurokaution Service EKS GmbH aus Darlehen, Zinsen und laufender Verrechnung verwendet. Die durch diese Maßnahmen entstandene Kapitalrücklage bei der Eurokaution Service EKS GmbH ist durch Gesellschafterbeschluss direkt der ALBIS Leasing AG zugeordnet worden.

Zudem hat die ALBIS Leasing AG mit Vertrag vom 14. Dezember 2011 einen Geschäftsanteil an der Eurokaution Service EKS GmbH von der Lupus Holding AG, Zug, Schweiz, erworben. Der Nominalwert des Geschäftsanteils betrug T€ 25, der Kaufpreis betrug T€ 269.

Die ALBIS Leasing AG hat mit Vertrag vom 14. Dezember 2011 ihre Beteiligung an der Eurokaution Service EKS GmbH an die ALBIS Versicherungsdienst GmbH veräußert. Der Buchwert der Beteiligung betrug T€ 3.236, der Kaufpreis betrug T€ 3.286. Es ergab sich ein Buchgewinn von T€ 50.

Anzahlungen auf Beteiligungen

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2011

T€
2010

T€
Geleistete Anzahlungen für den Erwerb einer Beteiligung an der Gallinat-Bank AG, Essen 765 765
Geleistete Anzahlungen für den Erwerb einer stillen Beteiligung an der Gallinat-Bank AG, Essen 0 4.642
765 5.407

Die Anzahlung in Höhe von T€ 765 wurde für die noch nicht erworbenen 51 % Anteile an der Gallinat-Bank AG geleistet.

Aufstellung des Anteilsbesitzes

Die Gesellschaft war im Berichtsjahr an folgenden Gesellschaften gem. § 285 Nr. 11 HGB beteiligt:

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Gesellschaft Anteil 2011

%
Eigenkapital 2011

T€
Jahresergebnis 2011

T€
ALBIS Finance AG, Hamburg 100,0 30.927 984
ALBIS Service GmbH, Hamburg 100,0 318 37
ALBIS Vermögensverwaltung GmbH, Hamburg 100,0 89 0
Oktarin Beteiligungsverwaltungs-GmbH, Göttingen 100,0 59 23
ALBIS Versicherungsdienst GmbH, Hamburg 100,0 59 75
Hanseatische Grundstücksvermietung
Objekt Ifflandstr. 4 GmbH & Co. KG, Hamburg 100,0 45 -10
Hanseatische Grundstücksvermietung
Ifflandstraße GmbH, Hamburg 100,0 17 -44
Centauri Beteiligungsverwaltungs-GmbH, Göttingen 100,0 13 2
Menteny Beteiligungsverwaltungs GmbH i. L., Göttingen 100,0 7 54

Die ALBIS Leasing AG erstellt zum 31. Dezember 2011 einen Konzernabschluss.

Forderungen

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

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2011

T€
2010

T€
Sonstige 49 74

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

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2011

T€
2010

T€
ALBIS Versicherungsdienst GmbH 3.286 0
ALBIS Finance AG 3.195 1.714
ALBIS Vermögensverwaltung GmbH 1.942 1.868
Centauri Beteiligungsverwaltungs-GmbH 570 500
PS AutoLeasing GmbH 294 599
Sonstige 83 255
9.370 4.936

Gegen die ALBIS Versicherungsdienst GmbH bestehen in Höhe von € 3,3 Mio. Forderungen aus dem Kaufpreis für die in 2011 veräußerten Anteile an der Eurokaution Service EKS GmbH. Die Forderungen gegen die ALBIS Finance AG resultieren in Höhe von € 2,2 Mio. aus dem planmäßig zu tilgenden Kaufpreis für die in 2011 an die ALBIS Finance AG verkauften Anteile an der Gallinat-Bank AG, in Höhe von € 1,0 Mio. aus Ansprüchen auf Gewinnbeteiligungen und im Übrigen aus laufender Verrechnung. Die Darlehen an die ALBIS Vermögensverwaltung GmbH wurden zur Gewährung und Aufrechterhaltung von Darlehen gegenüber der Wolbert & Cie. Gesellschaft für Leasingwerte mbH eingeräumt. Der Centauri Beteiligungsverwaltung GmbH sind Darlehen zum Erwerb von Unternehmensbeteiligungen gewährt. Das Darlehen an die PS AutoLeasing GmbH diente der Finanzierung der Anlaufkosten der Gesellschaft im Geschäftsbereich der Kfz-Verwertung. Im Jahr 2012 ist das Darlehen weiter planmäßig zu tilgen.

Sonstige Vermögensgegenstände

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2011

T€
2010

T€
Robert Straub GmbH 450 450
Eurokaution Service EKS GmbH 470 0
Steuererstattungsansprüche 173 1.235
Forderungen gegen Aktionäre 0 607
Forderungen gegen Vorstand 0 350
Hausverwaltung 0 148
Sonstige 154 87
1.247 2.877

Die Steuererstattungsansprüche enthalten ein Körperschaftsteuerguthaben gem. § 37 KStG in Höhe von T€ 89 (Vorjahr T€ 101), davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr T€ 71 (Vorjahr T€ 83).

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital ist eingeteilt in 15.327.552 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem Nennwert von je € 1,00.

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2012 durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautende Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu € 7.650.000,00 zu erhöhen. Sofern den Aktionären ein Bezugsrecht eingeräumt wird, können die Aktien auch einem Kreditinstitut oder einem nach § 53 Abs. 1 S. 1 KWG oder § 53b Abs. 1 S. 1 oder Abs. 7 KWG tätigen Unternehmen zur Übernahme angeboten werden, mit der Verpflichtung, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht). Der Vorstand wird jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates über den Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre zu entscheiden,

(a) um Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen;

(b) bei Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen, insbesondere zum Zwecke des Erwerbes von Unternehmen, Unternehmensteilen, Unternehmensbeteiligungen oder sonstigen Vermögensgegenständen;

(c) bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlagen, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrags nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss gilt jedoch nur, soweit der auf die neuen Aktien entfallende Anteil am Grundkapital weder insgesamt 10% des zum Zeitpunkt der Eintragung dieses genehmigten Kapitals bestehenden Grundkapitals noch insgesamt 10% des im Zeitpunkt der Ausgabe der Aktien bestehenden Grundkapitals übersteigt. Bei der Ausnutzung der 10%-Grenze sind aufgrund anderweitiger Ermächtigungen etwa erfolgte Ausschlüsse des Bezugsrechts nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG (z.B. bei der Veräußerung eigener Aktien oder bei der Ausgabe von Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen) mit einzubeziehen;

(d) um Belegschaftsaktien an Arbeitnehmer der Gesellschaft und mit ihr verbundene Unternehmen zu begeben; sowie

(e) um Inhabern von durch die Gesellschaft auszugebenden Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung ihres Wandlungs- bzw. Optionsrechtes zustehen würde.

Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung festzusetzen.

Das Grundkapital ist um bis zu € 7.650.000,00 durch Ausgabe von bis zu 7.650.000 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht (bedingtes Kapital 2008). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber bzw. Gläubiger von Wandel- und/oder Optionsrechten, die den von der Gesellschaft aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 7. Juli 2008 auszugebenden Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen beigefügt sind, von ihren Wandlungs- bzw. Optionsrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen jeweils von Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Wandlungs- oder Optionsrechten entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen.

Entwicklung des Bilanzergebnisses

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T€
Verlustvortrag 2010 -4.063
Jahresüberschuss 2011 870
Bilanzverlust 2011 -3.193

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellung wurde für unverfallbare Anwartschaften für vor dem 30. Juni 1997 ausgeschiedene Mitarbeiter gebildet. Ab dem Jahr 2010 sind nach dem HGB i. d. Fassung des BilMoG den Berechnungen die Grundsätze des § 253 HGB zugrunde zu legen. Darüber hinaus wurden die Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck unter Ansatz einer monatlichen vorschüssigen Zahlungsweise herangezogen. Es wurde ein Rententrend von 2 % p. a. unterstellt und ein Zinsfuß von 5,14 % (Vorjahr 5,15 %) angesetzt. Die Gesellschaft macht von den Übergangsvorschriften (Artikel 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB) Gebrauch und führt den Pensionsrückstellungen im Geschäftsjahr 2011 den Mindestbetrag von 1/15 des Unterdeckungsbetrages (T€ 44) aus der Bilanzierungsumstellung nach BilMoG zu.

Der Unterdeckungsbetrag des Ansatzes gegenüber dem HGB i. d. Fassung des BilMoG beträgt zum 31. Dezember 2011 T€ 439.

Steuerrückstellungen

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2011

T€
2010

T€
Gewerbesteuer 0 805
Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag 0 388
0 1.193

Der Ausweis des Vorjahres betraf Steuern für Vorjahre.

Sonstige Rückstellungen

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2011

T€
2010

T€
Aufsichtsratsvergütung 126 65
Urlaub und Sonderzahlungen 121 66
Abschluss- und Prüfungskosten 90 90
Tantiemen 89 70
Risiken aus laufender Betriebsprüfung 54 0
Rückstellungen für ausstehende Rechnungen 36 147
Nebenkosten Ifflandstraße 4 30 0
Prozesskosten 15 75
Strittige Mietforderung Ifflandstraße 15 0
Geschäftsbericht 15 15
Berufsgenossenschaft 2 2
Garantie gegenüber der ALBIS Capital AG & Co. KG 0 4.046
Zinsen zu Steuern 0 209
Bürgschaft gegenüber der Gallinat-Bank AG 0 450
Bürgschaft gegenüber der Gallinat-Bank AG für Forderungen an die CCI 0 400
Haftung aus Lohnsteuerprüfung bei der Hesse Newman Capital AG 0 276
593 5.911

Die Rückstellung für „Risiken aus laufender Betriebsprüfung“ betrifft eventuell aus der Betriebsprüfung resultierende Nachzahlungen zu sonstigen Steuern.

Verbindlichkeiten

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2011 bis 1 Jahr

T€
2010 bis 1 Jahr

T€
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 280 252
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 58 362
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 22 0
Sonstige Verbindlichkeiten 1.357 50
1.717 664

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2011 1 - 5 Jahr

T€
2010 bis 1 - 5 Jahr

T€
Verbindlichkeiten aus Anleihen 673 0
Sonstige Verbindlichkeiten (ALBIS Capital AG & Co. KG) 1.000 0
1.673 0

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

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2011

T€
2010

T€
ALBIS Service GmbH 56 87
ALBIS Finance AG 2 4
ALBIS Capital AG & Co. KG 0 271
58 362

Sonstige Verbindlichkeiten

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2011

T€
2010

T€
ALBIS Capital AG & Co. KG 1.798 0
SBW Schweizer Beteiligungs-Werte AG 500 0
Lohn- und Kirchensteuer 45 32
Übrige 36 18
2.379 50

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 9.382 beinhalten Mieterlöse von T€ 1.326 aus der Vermietung des Gebäudes Ifflandstraße 4 in Hamburg (Vorjahr: T€ 1.240), darüber hinaus Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 3.452, Erträge aus der Veräußerung von Beteiligungen T€ 2.181, Versicherungsentschädigungen in Höhe von T€ 1.622, Erträge aus der Weiterbelastung von Dienstleistungen an die Tochterunternehmen oder ehemaligen Tochterunternehmen in Höhe von T€ 759 und übrige sonstige betrieblichen Erträge von T€ 42.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von insgesamt T€ 7.685 beinhalten Aufwendungen für allgemeine Beratung und Rechtsberatung, Steuerberatung und Buchführung (T€ 2.264), Aufwendungen für Einstellungen in die Einzelwertberichtigungen zu Forderungen und Forderungsverluste (T€ 1.571), Miete, Nebenkosten und Hausverwaltung (T€ 1.516), Versicherungen (T€ 346), Kosten für IT, Catering, Empfang und sonstige Dienste, die von der ALBIS Service GmbH berechnet wurden (T€ 208), Abschluss- und Due Diligence Prüfungskosten (T€ 156), Aufwendungen für den Aufsichtsrat (T€ 126), Kosten für die Hauptversammlung, die Erstellung des Zwischenberichts und die Veröffentlichung des Geschäftsberichtes (T€ 66). Es haben sich Buchverluste aus dem Abgang und der Veräußerung von Sachanlagevermögen und Finanzanlagen (T€ 63) ergeben und es waren Beiträge zu leisten (T€ 61), zudem fielen Kosten für EDV, Internet und Wartung von Hard- und Software (T€ 24) sowie übrige Aufwendungen (T€ 1.280) an.

Erträge aus Beteiligungen

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2011

T€
2010

T€
ALBIS Finance AG, Hamburg 984 1.066
ALBIS Service GmbH 0 237
ALBIS Versicherungsdienst GmbH 100 0
1.084 1.303

Gesetzliche Rücklagen

Es ergab sich keine Veränderung gegenüber dem Vorjahr.

Kosten für allgemeine Beratung und Rechtsberatung, Steuerberatung, Buchführung und Wirtschaftsprüfung

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar wird gemäß der Erleichterung des § 285 Nr. 17 HGB im Konzernanhang angegeben.

Derivative Finanzinstrumente

Die ALBIS Leasing AG hatte einen Zinsswap mit der Commerzbank AG, Hamburg abgeschlossen. Der SWAP mit einem Nominalbetrag von € 350.000,00 ist am 29. Juli 2011 ausgelaufen.

V. Sonstige Angaben

Corporate Governance Kodex

Vorstand und Aufsichtsrat haben die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung zu den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex abgegeben. Wir haben diese Erklärung dauerhaft auf unserer Internetseite www.albis-leasing.de zugänglich gemacht.

Meldung gemäß § 21 WpHG

Am 23. Mai 2011 hat uns die Schwanenwik Vermögensverwaltung GmbH, Wulfsen, Deutschland mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ALBIS Leasing AG, Hamburg, Deutschland, am 19. Mai 2011 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte unterschritten und an diesem Tag 4,36 % betragen hat.

Am 9. August 2011 hat uns Herr Christoph Zitzmann, Hamburg, Deutschland, mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der ALBIS Leasing AG, Hamburg, Deutschland, am 8. August 2011 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte erreicht hat.

Am 19. August 2011 hat uns Herr Christoph Zitzmann, Hamburg, mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der ALBIS Leasing AG, Hamburg, Deutschland, am 08. August 2011 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten und an diesem Tag 3,24 % betragen hat.

Am 12. Oktober 2011 hat uns Frau Gabriele Wolff, Deutschland, mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ALBIS Leasing AG, Hamburg, Deutschland, am 29. März 2011 die Schwelle 15 % der Stimmrechte unterschritten und an diesem Tag 10,13 % betragen hat. 10,11 % der Stimmrechte sind Frau Wolff gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG von der Lupus Holding AG, Zug, zuzurechnen.

Am 12. Oktober 2011 hat uns Frau Gabriele Wolff, Deutschland, mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ALBIS Leasing AG, Hamburg, Deutschland, am 11. Oktober 2011 die Schwelle 10 % der Stimmrechte unterschritten und an diesem Tag 9,93 % betragen hat. 9,92 % der Stimmrechte sind Frau Wolff gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG von der Lupus Holding AG, Zug, zuzurechnen.

Am 12. Oktober 2011 hat uns die Lupus Holding AG, Zug, mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ALBIS Leasing AG, Hamburg, Deutschland, am 11. Oktober 2011 die Schwelle von 10 % der Stimmrechte unterschritten und an diesem Tag 9,92 % betragen hat.

Am 16. November 2011 hat uns Herr Christoph Zitzmann, Hamburg, mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der ALBIS Leasing AG, Hamburg, Deutschland, am 11. November 2011 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritten und an diesem Tag 5,102 % betragen hat.

Meldungen gemäß § 15 a WpHG

Die Transparenzvorschrift des Deutschen Corporate Governance Kodex (in der geltenden Fassung vom 31. Juli 2009) und die gesetzlichen Vorschriften des § 15a WpHG erfordern die Veröffentlichung von Geschäften der Mitglieder des Vorstands, des Aufsichtsrates und ihnen nahestehender natürlicher sowie juristischer Personen mit Aktien der ALBIS Leasing AG. Beiden Regularien zufolge sind Käufe und Verkäufe durch vorgenannte Personen mitteilungspflichtig. Die ALBIS Leasing AG veröffentlicht diese auf ihrer Internetseite www.albis-leasing.de.

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Name (Mitteilungsdatum) Handelstag Bezeichnung Wertpapiere Geschäftsart Stückzahl Kurs

Volumen

Sonstige Verwandte des Vorstandes über Pfeffersack Vermögensverwaltung GmbH (23.05.2011) 19.05.2011 Aktie Kauf 365.890 0,47 171.968,30
Ehe- oder eingetragener Lebenspartner des Vorstands über Schwanenwik Vermögensverwaltung GmbH (23.05.2011) 19.05.2011 Aktie Verkauf 365.890 0,47 171.968,30

Haftungsverhältnisse

Die im Vorjahr ausgewiesenen Haftungsverhältnisse haben im Jahr 2011 Erledigung gefunden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

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2011

T€
2010

T€
Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen 10.289 11.383
– davon gegenüber verbundenen Unternehmen 44 0

Der Mietvertrag endet 2020, der Leasingvertrag 2014.

Angaben zu Geschäften mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Die im Vorjahr unter den „Sonstige Vermögensgegenstände“ ausgewiesenen an den Vorstand gewährten Darlehen sind im Jahr 2011 sämtlich zurückgeführt worden.

Die ALBIS Leasing AG hat verbundenen Unternehmen Darlehen gewährt oder Forderungen aus laufender Verrechnung. Der Umfang der Darlehensgewährung ist aus den ausführlichen Angaben unter „Forderungen gegen verbundene Unternehmen“ zu entnehmen. Dort ausgewiesene „Sonstige“ betreffen die Hanseatische Grundstücksvermietung Ifflandstraße GmbH aus Darlehensgewährung (T€ 60) sowie die Alster Service GmbH (T€ 18) und die Oktarin Beteiligungsverwaltung GmbH (T€ 5) jeweils aus laufender Verrechnung.

Die ALBIS Leasing AG hat der Eurokaution Service EKS GmbH im Jahr 2011 Darlehen in Höhe von T€ 400 gewährt. Die Darlehen verzinsen sich mit 8 % und haben eine Laufzeit bis Ende 2013. Im Übrigen bestehen Forderungen aus laufender Verrechnung in Höhe von T€ 70.

Die ALBIS Leasing AG hat vertragsgemäß Verluste übernommen, die sich aus der Portfolioabwicklung bei der PS AutoLeasing ergeben haben (T€ 192). Die PS AutoLeasing hat lediglich die Abwicklung des Portfolios übernommen, die Risiken liegen bei der ALBIS Leasing AG.

Die ALBIS Leasing AG hat der Menteny Beteiligungsverwaltung GmbH i. L. in 2011 Darlehen (€ 1,4 Mio.) gewährt, die die Menteny ihrerseits zur Abfindung von Gesellschaftern der OstWest International Leasing OWL AG verwendet hat. Auf die Darlehen waren plangemäß in vollem Umfang Wertberichtigungen zu bilden.

Die ALBIS Leasing AG unterhält zudem weiter Leistungsbeziehungen zu verbundenen Unternehmen und Unternehmen mit denen Beteiligungsverhältnisse bestehen (z.B. die Vermietungen in der Ifflandstraße und die Dienstleistungsbeziehungen mit der ALBIS Service GmbH, u.a.).

Die ALBIS Leasing AG hat im Rahmen der Restrukturierung der ALBIS Leasing Gruppe Unternehmensbeteiligungen und stille Beteiligungen an Gesellschaften der Gruppe verkauft oder von diesen erworben. Die Geschäfte ergeben sich aus den Angaben zu den Finanzanlagen, s.o.

Die für diverse Beratungsverträge gewährten Vergütungen waren angemessen.

em Vorstand gehören an

Hans Otto Mahn, Kaufmann, Wulfsen (Vorsitzender)

Aufsichtsratsmandate

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ALBIS Finance AG bis 11.11.2011 Vorsitz
ALBIS HiTec Leasing AG Vorsitz
ALBIS Capital Verwaltung AG bis 21.11.2011 Vorsitz
Gallinat-Bank AG stellv. Vorsitz

Dipl.-Kfm. Bernd Dähling, Kaufmann, Hamburg

Aufsichtsratsmandate

ALBIS HiTec Leasing AG

Dem Aufsichtsrat gehören an

Dr. Rolf Aschermann, Rechtsanwalt, Berlin (Vorsitz)

Weiter Aufsichtsratsmandate:

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ALBIS Finance AG bis 11.11.2011 stellv. Vorsitz
ALBIS Capital Verwaltung AG bis 21.11.2011 stellv. Vorsitz
flexis AG Vorsitz
PIN Mail AG

Prof. Dr. Horst Zündorf, Hochschullehrer, Hamburg (stellv. Vorsitz)

Weitere Aufsichtsratsmandate:

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ALBIS Finance AG bis 11.11.2011
ALBIS Capital Verwaltung AG bis 21.11.2011
Schlatholt Beteiligung AG Vorsitz

Dr . Peter-Jörg Klein, Rechtsanwalt, Berlin

Weitere Aufsichtsratsmandate

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GARBE Logistic AG, Hamburg
Norddeutsche Revisions- und Treuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg stellv. Vorsitz
Europäische Akademie Berlin Vorsitz des Beirats

Gesamtbezüge des Vorstands

Die Grundzüge des Vergütungssystems für den Vorstand sehen neben einer fixen Vergütung, variable, erfolgsabhängige Vergütungsbestandteile vor.

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Angaben

in €
Hans O. Mahn Bernd Dähling Gesamt 2011
Bruttogehalt 698.212,27 150.248,66 848.460,93
Tantieme 49.024,00 90.000,00 139.024,00
Altersvorsorge 0,00 0,00 0,00
Vergütungen zur langfristigen Bindung 0,00 0,00 0,00
747.236,27 240.248,66 987.484,93

Die Gesamtvergütung des Vorstandes betrug im Berichtsjahr T€ 987.

Die Vorstände erhielten weitere Vergütungen für ihre Tätigkeiten bei Gesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe.

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Angaben

in €
Hans O. Mahn Bernd Dähling Gesamt 2011
Aufsichtsratsvergütung 0,00 15.000,00 15.000,00
Leistungszusagen durch Dritte 92.032,56 7.200,00 99.232,56
92.032,56 22.200,00 114.232,56

Herr Mahn erhielt eine weitere Vergütung für seine Tätigkeit bei der ALBIS HiTec Leasing AG. Die Zahlung erfolgte durch die ALBIS HiTec Leasing AG. Herr Dähling erhielt eine Vergütung von € 15.000,00 für seine Aufsichtsratstätigkeit bei der ALBIS HiTec Leasing AG und € 7.200,00 für seine Tätigkeit als Geschäftsführer der ALBIS Vermögensverwaltung GmbH.

Für ehemalige Vorstandsmitglieder wurde eine Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 461 gebildet. In 2011 wurden T€ 72 an Ruhegeldern gezahlt.

Die ALBIS Leasing AG hat Vermögenschaden-Haftpflichtversicherungen (D&O-Versicherungen) für ihre Vorstände abgeschlossen. Die Vorstände haben im Schadenfall jeweils eine Selbstbeteiligung von 10% zu tragen.

Gewährte Kredite an Mitglieder des Vorstands

Dem Vorstand war ein Kreditrahmen von T€ 500, längstens bis zum 31. Dezember 2011 eingeräumt. Der jeweils in Anspruch genommene Teil des Kreditrahmens war mit 6 % zu verzinsen. Die Inanspruchnahme war durch Abtretung der Gehalts- und Vergütungsansprüche des Vorstandes besichert. Zum 31. Dezember 2011 war die Inanspruchnahme vollständig zurückgeführt.

Gesamtbezüge des Aufsichtsrates

Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2011 gemäß Satzung eine Vergütung in Höhe von T€ 126.

Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 8 Angestellte und 2 Vorstände (Vorjahr: 5 Angestellte und 2 Vorstände) beschäftigt.

Aktionärsstruktur

Die ALBIS Leasing AG (ISIN DE0006569403 // WKN 656940) ist im amtlichen Handel notiert an den Börsen Frankfurt/Main und München und im Freiverkehr an den Börsen Hamburg, Berlin und Stuttgart. Das Grundkapital in Höhe von € 15.327.552,00 zu je 1 Stammaktie zum Nennwert € 1,00 teilt sich wie folgt auf:

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Familie Mahn, Deutschland 32,4%
Frau Gabriele Wolff, Deutschland 9,9%
Herr Johann G. Wolbert, Deutschland 10,4%
Herr Christoph Zitzmann, Deutschland 5,1%
Streubesitz 42,2%

Es gibt keine unterschiedlichen Aktiengattungen. Die Stammaktien sind sämtlich mit identischen Stimm- und Dividendenberechtigungen ausgestattet. Besondere Kontrollbefugnisse wurden nicht eingeräumt. Verfügungsbeschränkungen hinsichtlich der Aktien sind der ALBIS Leasing AG nicht bekannt.

Konzernverhältnisse

Die ALBIS Leasing AG in ihrer Eigenschaft als deutsche Konzernleitung erstellt zum 31. Dezember 2011 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung für die Tochtergesellschaften. Dieser ist im elektronischen Bundesanzeiger zu veröffentlichen.

Hamburg, den 10. April 2012

ALBIS Leasing AG

Hans O. Mahn, Vorsitzender des Vorstands

Dipl.-Kfm. Bernd Dähling, Vorstand Finanzen

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss — bestehend aus Bilanz, Gewinn‑ und Verlustrechnung sowie Anhang — unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Albis Leasing AG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Hamburg, 10. April 2012

**BDO AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Dr. Probst, Wirtschaftsprüfer

ppa. Brandt, Wirtschaftsprüfer