Skip to main content

AI assistant

Sign in to chat with this filing

The assistant answers questions, extracts KPIs, and summarises risk factors directly from the filing text.

Albis Leasing AG Annual Report 2002

Jun 18, 2003

25_10-k_2003-06-18_a3c31e8a-7835-49b4-a14c-da14a1566535.pdf

Annual Report

Open in viewer

Opens in your device viewer

GESCHÄFTSBERICHT 2002

Struktur und Organisation

Kennzahlen

Geschäftsdaten in Mio. € / Anzahl

Geschäftsbereich Leasing: 2002 2001
Neugeschäft 551,3 490,0
Verträge 32.273 21.767
Substanzwert zzgl. Eigenkapital 181,9 159,9
(Betriebswirtschaftliches Eigenkapital)
Geschäftsbereich Fonds&Services:
Gezeichnetes Volumen p.a. 81,4 88,6
Gezeichnetes Volumen kum. 508,1*) 614,3
Fondsanleger 27.604*) 29.014
Finanzdaten:
Umsatz 616,6 557,7
EBIT 10,7 11,5
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1,1 -0,5
Jahresüberschuß/-fehlbetrag -0,5 -2,6
Bilanzsumme 937,6 913,0
Dividende vorgeschlagen für 2002 in € 0,06 -
Mitarbeiter (Durchschnitt) 297 199

*) exkl. Chorus/Apollo-Gruppe, die zum 30.06.2002 entkonsolidiert wurde.

ALBIS auf einen Blick

Profil

Geschäftsmodell

Die ALBIS Gruppe ist der größte banken- und herstellerunabhängige Leasing-Konzern Deutschlands. Das Geschäftsmodell basiert auf zwei Bereichen.

Im Geschäftsbereich Leasing wird das Standardgeschäft mit Pkw, Lkw und IT-Geräten betrieben. Hinzu kommen Immobilien, strukturierte Finanzierungen und immaterielle Wirtschaftsgüter sowie ein neuartiges Mobilitätskonzept.

Der Geschäftsbereich Fonds&Services konzipiert Fonds für unternehmerische Beteiligungen in Zusammenarbeit mit Initiatoren. Nach dem Vertrieb dieser Fonds im Kapitalmarkt werden die dadurch gewonnenen Anleger anschließend betreut.

Meilensteine 2002

  • Start der Truckport Dienstleistungsgesellschaft (NL Nord Lease AG).
  • Erfolgreiche Entwicklung des Cross Border-Leasing (NL Nord Lease AG).
  • Gelungene Markteinführung von LeaseFonds V (Rothmann & Cie. AG).
  • Entwicklung eines Mobilitätskonzeptes durch die ALAG Auto-Mobil AG ...
  • ... und Erwerb der Master-Franchise-Rechte für BUDGET in Deutschland.
  • Händlerabkommen mit IBM Deutschland (ALPHA Leasing GmbH).
  • ABS/ABCP-Strukturen von der NL Mobil Lease GmbH und der LeaseTrend AG zur Optimierung der Finanzierungsstruktur.

Ziele des Jahres 2003

  • Konzentration auf Leasing mit Produkt-Know-how.
  • Profitables, organisches Wachstum der ALBIS Gruppe.
  • Vorbereitung der Umstellung der Konzernrechnungslegung nach IAS (International Accounting Standards).
  • Permanente Verbreiterung der Refinanzierungsbasis.
  • Produktausweitung im Bereich Fonds&Services.
  • Vertiefung der Vertriebskanäle mit Hilfe von CRM (Customer Relationship Management).

Inhalt

ALBIS
auf
einen Blick
1
Chronik und Überblick 2
An unsere Aktionäre und Geschäftsfreunde 4
Der Vorstand ber ichtet 6

Chronik und Überblick

2000

27.11.2000 Start des Neubaus der Konzernzentrale

30.08.1999 Zulassung an der Börse

08.08.2000 NL Nord Lease AG akquiriert BfG Leasing GmbH; Umfirmierung in NL Mobil Lease GmbH

14.06.2002 Mitarbeiter-Versammlung

2002

02.07.2002 Gründung der Truckport Dienstleistungsgesellschaft für Nutzfahrzeuge mbH

30.07.2002 Hauptversammlung in der Konzernzentrale

Inhalt

Geschäftsbereich Leasing 10
Geschäftsbereich Fonds&Services 22
Konzern- und Jahresabschluß 26
Wo Sie uns finden können … 76

15.02.2002 Einzug aller in Hamburg ansässigen Tochtergesellschaften in die neue Konzernzentrale Ifflandstraße 4

2002

01.07.2001 NL Nord Lease AG erwirbt UTA Leasing GmbH

22.02.2002

NL Mobil Lease GmbH schließt ABS/ABCP-Struktur über 84 Millionen Euro mit ING/BHF-Bank ab mit Aufstockungsmöglichkeit auf 200 Millionen Euro

18.12.2002

LeaseTrend AG schließt ABS/ABCP-Struktur über 130 Millionen Euro mit der State Street Bank, Boston, USA, ab

13./14.09.2002 Start der Rothmann Akademie

der Master-Franchise-Rechte für Deutschland von Budget

23.12.2002 Erwerb

2003

08.-12.01.2003 Kick-off Meeting 2003 des ALBIS Managements

11.08.2002 Start der Emission von LeaseFonds V

15.08.2002

Gründung der ALAG Auto-Mobil AG

An unsere Aktionäre und Geschäftsfreunde

Sehr geehrte Aktionäre, sehr geehrte Damen und Herren,

unser diesjähriger Geschäftsbericht reflektiert unser ständiges Streben, die aus bescheidenen Anfängen zu ihrer heutigen Größe gewachsene ALBIS Unternehmensgruppe, zusammen mit unseren Geschäftspartnern, Kunden und Mitarbeitern, kontinuierlich und profitabel zu entwickeln.

Wir freuen uns, Ihnen von einem erfolgreich verlaufenen Geschäftsjahr 2002 berichten zu können. Die Unternehmen der ALBIS Gruppe entwickelten sich mehr als zufriedenstellend. Neue Aktivitäten wurden angestoßen, Umsätze und Ergebnisse konnten, im Vergleich zum Vorjahr, gehalten bzw. verbessert werden.

Dies ist um so wichtiger, da sich das wirtschaftliche Umfeld 2002 noch weitaus negativer darstellte als im Vorjahr. "Das Jahr 2002 war in Deutschland durch eine anhaltende Konjunkturflaute geprägt", schreibt das Hamburgische Welt-Wirtschafts-Archiv. Das reale Bruttoinlandsprodukt stieg lediglich um 0,2 Prozent.

Maßgebend dafür waren der anhaltende Kursverfall an den internationalen Aktienmärkten, der Irak-Konflikt und der daraus resultierende Anstieg des Ölpreises. Hinzu kamen nach der Bundestagswahl im September Unsicherheiten über notwendige Sparmaßnahmen der öffentlichen Haushalte und die sich verschärfenden steuerlichen Rahmenbedingungen. Dringend notwendige Reformen wurden nicht eingeleitet und führten zu einer niedrigen Binnennachfrage in Deutschland.

Diese Entwicklung spiegelt sich auch im Leasingmarkt wider. So blieb das Leasing-Neugeschäft in Deutschland in 2002 erstmals seit 1994 um etwa 2 Prozent hinter dem Vorjahr zurück. Die gesamtwirtschaftlichen Investitionen sanken jedoch noch stärker, nämlich um 6,7 Prozent, so daß die Leasingquote – der Anteil der durch Leasing finanzierten Wirtschaftsgüter an den gesamtwirtschaftlichen Investitionen – von 16,6 Prozent auf 17,5 Prozent anstieg.

Warum nun war unser Konzern entgegen dem allgemeinen Trend in 2002 erfolgreich? Es ist uns gelungen, unsere eigene Konjunktur zu gestalten: Wir brachten neue Produkte auf den Markt, die sehr gut angenommen wurden. Dazu zählen im Leasingbereich eine erste Cross Border-Struktur, die Verlängerung der Wertschöpfungskette rund um den Lkw und strukturierte Finanzierungen. Im Segment Fonds&Services wurden ein Mobilitäts- und ein Logistikfonds plaziert, und wir investierten in unsere verschiedenen Vertriebskanäle. In der gesamten ALBIS Gruppe wurden Prozesse und Abläufe kontinuierlich verbessert.

Daneben haben wir uns im Zuge der vom Kapitalmarkt eingeforderten Auseinandersetzung, mit den Grundsätzen der Corporate Governance den Empfehlungen der Cromme Kommission zum Corporate Governance Kodex bis auf wenige Ausnahmen (s. hierzu auch den Bericht des Aufsichtsrats S. 28ff) angeschlossen.

Leider konnte sich unsere Aktie in 2002, ebenso wie die Titel anderer Finanzdienstleister, der dramatischen Abwärtsbewegung der Aktienmärkte nicht entziehen. Unsere Aktie verlor gegenüber dem Jahresanfang deutlich an Wert. Wir gehen jedoch davon aus, daß sich die gute Unternehmensentwicklung und bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen positiv auf den Kursverlauf unserer Aktie auswirken werden.

Aufgrund unserer breiten geschäftlichen Aufstellung und des vorhandenen Produkt-Know-hows sind wir trotz der schwachen gesamtwirtschaftlichen Situation für das Jahr 2003 vorsichtig optimistisch und rechnen weiter mit guten Resultaten.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen nun im einzelnen unsere Konzerngesellschaften und deren Aktivitäten und Ergebnisse präsentieren.

Hamburg, im April 2003

Hans O. Mahn Vorstand

Rüdiger Wolff Vorstand

Stefan Keinert Vorstand

Der Vorstand berichtet

Sehr geehrte Aktionäre, sehr geehrte Geschäftsfreunde, sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ALBIS ist der größte unabhängige Leasingkonzern Deutschlands. Tatsächlich beschreibt "Leasing" nur die eine Seite unseres Geschäfts. Das zweite Segment bezeichnen wir mit Fonds&Services. Die Besonderheiten und die Verbindung beider Bereiche sowie die Aktivitäten der Aktiengesellschaft möchten wir Ihnen auf den folgenden Seiten näherbringen.

Der Ursprung unserer Unternehmensgruppe liegt im Leasingbereich. Es zeigte sich schon früh, daß Leasingunternehmen nicht genug Eigenkapital hatten, um die Nachfrage bzw. die Marktbedürfnisse bedienen zu können. Daraus resultierte die Überlegung, dieses Problem, vor dem im übrigen heute große Teile des deutschen Mittelstands stehen, durch eine eigene, bankenunabhängige Form der Eigenkapitalausstattung für mittelständische (Leasing-)Unternehmen zu lösen.

Hierzu wurde Anfang der 1990er Jahre das Emissionshaus Rothmann & Cie. AG gegründet, um in einem Fonds unternehmerisches Eigenkapital in Form atypisch stiller Beteiligungen zu akquirieren. Dieser erste Leasingfonds wurde zur Finanzierung der ALPHA Leasing GmbH erfolgreich auf den Markt gebracht.

Im Jahre 1999 wurden dann die Gesellschaften, die Rothmann & Cie. AG, die ALBIS Datenservice GmbH, die NL Nord Lease AG und die ALPHA Leasing GmbH im Zuge des Börsengangs der ALBIS Leasing AG zusammengeführt, so daß die beiden Geschäftsbereiche Leasing und Fonds&Services seitdem als zwei sich ergänzende Segmente agieren.

Die Leasinggesellschaften sind in unterschiedlichen Segmenten des Leasingmarktes tätig: Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt im "rollenden" Bereich (Kfz, Lkw). Auch in den Segmenten der Informationstechnologie, der strukturierten Finanzierungen, der Big-Tickets und des Cross Border-Geschäfts sowie der Immobilien sind unsere Gesellschaften aktiv.

Hinter jeder Gesellschaft steht ein klares Konzept, welches ihr ein Alleinstellungsmerkmal im jeweiligen Marktsegment sichert. Ferner wurden die Märkte regional aufgeteilt, um den Service für die Kunden gewährleisten zu können. Diese von der ALBIS Leasing AG forcierte strategische Ausrichtung wurde in allen Fällen erfolgreich umgesetzt. Ein Ergebnis sind die den Leasinggesellschaften an die ALBIS Leasing AG für das Jahr 2002 ausgeschütteten Beteiligungserträge von 3,5 Millionen Euro. Zusätzlich konnte den atypisch stillen Gesellschaftern 15,4 Millionen Euro Gewinn zugewiesen werden.

In 2002 wurde das Leasing-Neugeschäft im Vergleich zum Vorjahr trotz des sehr schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes um 12 Prozent von 490 Millionen Euro auf 551 Millionen Euro gesteigert. Auch der Außenumsatz des Segments Leasing lag 2002 mit 609 Millionen Euro und einem Zuwachs von 10,8 Prozent im Plus. Eine weitere wichtige Kennzahl

zur Beurteilung des Erfolgs bzw. der wirtschaftlichen Kraft einer Leasinggesellschaft ist der Substanzwert. Er spiegelt den Barwert des Überschusses der zukünftigen Erträge über die zukünftigen Aufwendungen wider. Es handelt sich um eine Rechnung, die eine Aussage über die im Leasingvermögen enthaltene stille Reserve zuläßt.

Substanzwert und Eigenkapital ergeben das betriebswirtschaftliche Eigenkapital. Dies stieg gegenüber dem Vorjahr um über 50 Prozent von 159,9 Millionen Euro auf 246,5 Millionen Euro. Bereinigt um Konsolidierungseffekte beträgt

es 181,9 Millionen Euro.

Die ALBIS Zahlungsdienste GmbH, aktiv im Internet-basierten Payment-Geschäft, war stark betroffen vom deutlich verringerten Konsumverhalten im Internet, im Versandhandel und im Einzelhandel. Neuverträge mit Händlern wurden zurückgestellt, Projektplanungen zeitlich verschoben, einige Händler zogen sich aus dem Geschäft zurück, und das Transaktionsvolumen im Karten-, Leasingund Finanzierungsbereich stagnierte. Trotzdem konnte die Albis Zahlungsdienste GmbH im 2. Halbjahr wichtige vertragliche Abschlüsse tätigen, die Ende des Jahres und im Jahr 2003 positive Auswirkungen zeigten.

Das Segment Fonds&Services konzipiert, plaziert und betreut Fonds. Das eingeworbene unternehmerische Beteiligungskapital wird mittelständischen Unternehmen, die in Wachstumsmärkten operieren, zur Verfügung gestellt. Dies waren in der Vergangenheit meistens Gesellschaften der ALBIS Gruppe. Nach Ablauf vertraglich festgelegter Mindestlaufzeiten können die Gelder an die Anleger zurückfließen.

Um den Konzern transparenter zu machen, wurden die im Segment Fonds&Services tätigen Gesellschaften, nämlich die Rothmann & Cie. AG (Fondskonzeption und -plazierung) und die ALBIS Datenservice GmbH (Fondsverwaltung) ebenso wie der 24,9-prozentige Anteil an der Garbe Logistic Management GmbH und der auf 25,1 Prozent reduzierte Anteil an der Vertriebsgesellschaft für Filmfonds Chorus GmbH inkl. Apollo Media Filmmanagement GmbH, in einen eigenen Teilkonzern, die Rothmann & Cie. Holding GmbH, eingebracht.

Nicht nur gesellschaftsrechtlich, auch operativ wurde umstrukturiert: Dies betraf den Vertrieb bei Rothmann & Cie. AG. Während bislang der Fondsvertrieb fast ausschließlich über Partnerunternehmen mit mehr als 15 Mitarbeitern

8

erfolgte, wurde eine Struktur implementiert, die auch kleineren, effektiv arbeitenden Vertrieben Rothmann-Produkte zur Verfügung stellt.

In 2002 schloß die Rothmann & Cie. AG erfolgreich den in der Plazierung befindlichen Lease-Fonds IV – das operative Unternehmen ist die LeaseTrend AG – und startete anschließend die Plazierung von LeaseFonds V – das operative Unternehmen ist die ALAG Auto-Mobil AG. Diese bietet Fondsanlegern erstmals die Möglichkeit, sich an einem neuartigen Mobilitätskonzept zu beteiligen (siehe hierzu auch "Im Blickpunkt" Seite 17).

In einem schwierigen Marktumfeld und im Lichte der Vertriebsumstrukturierung gelang es dem Segment Fonds&Services, ein Emissionsvolumen von 81,4 Millionen Euro zu plazieren. Als Resultat konnten im Rahmen eines Ergebnisabführungsvertrages 4,0 Millionen Euro an die Konzernobergesellschaft ALBIS Leasing AG abgeführt werden.

Zur Untermauerung unseres Wachstumskurses nahmen wir wichtige organisatorische Änderungen vor. Wir erhöhten beispielsweise die Anzahl unserer Mitarbeiter. In der AG waren über das Jahr 2002 durchschnittlich 13 Mitarbeiter beschäftigt (2001: 11 Mitarbeiter). Im Konzern arbeiteten am Jahresende 371 Mitarbeiter. Der Anstieg um 172 Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr resultiert im wesentlichen aus der Übernahme des gesamten Personals der Budget Deutschland GmbH, welche Ende 2002 im Rahmen eines Asset Deals zur Unternehmensgruppe kam.

Das obere Management wurde verstärkt durch den Eintritt von René Dannert, Vorstand Vertrieb der NL Nord Lease AG, Michael Gehricke und Alexander E. Kowatsch als Vorstände der ALAG Auto-Mobil AG sowie durch die Ernennung von Michael Hartwich als weiteren Geschäftsführer der ALPHA Leasing GmbH und seit Anfang 2003 Stefan Keinert, Vorstand Finanzen & Controlling (vgl. S. 29) der ALBIS Leasing AG.

Wir betrachten das Know-how unserer Mitarbeiter als einen der wichtigsten Aktivposten unseres Konzerns. Daher legen wir großen Wert darauf, daß sie, wie auch im letzten Jahr, in Fachseminaren und -kongressen weitergebildet werden, bei Bedarf entsprechende qualifizierte Abschlüsse tätigen und an Schulungen in unserem Hause teilnehmen.

Die Kommunikation aller Kolleginnen und Kollegen innerhalb des Konzerns war uns auch im vergangenen Jahr ein besonderes Anliegen. Der Umzug in die neue Konzernzentrale in der Ifflandstraße 4 in Hamburg brachte uns in diesem Zusammenhang einen großen Schritt voran. Dort befinden sich jetzt alle in Hamburg ansässigen Unternehmen unter einem Dach. Das transparente Gebäude ist Treffpunkt für die Hauptversammlung, für Schulungen und Marketingpräsentationen. Neben den regelmäßigen Arbeitsgruppen innerhalb des Konzerns trafen sich dort alle Mitarbeiter zu einem Mitarbeitertreffen kurz vor der Hauptversammlung. Der Vorstand präsentierte die Entwicklung des Geschäftsjahres, erläuterte die Unternehmensziele und beantwortete Fragen der Mitarbeiter.

In Anlehnung an die Erfordernisse des Kapitalmarktes entwikkeln wir die im Einsatz befindlichen Systeme zur Risikosteuerung, Konsolidierung und Berichterstattung weiter. Eine besondere Aufgabe wird in 2003 die Umstellung der Konzernrech-nungslegung nach IAS werden. Die Arbeiten daran haben bereits begonnen.

Für das Geschäftsjahr 2003 haben wir uns vorgenommen, den Kurs des profitablen, organischen Wachstums der gesamten Unternehmensgruppe, kombiniert mit sehr selektiven Akquisitionen, fortzusetzen. Wir werden Marktanteile hinzugewinnen, den Substanzwert weiter erhöhen und die organisatorischen und personellen Strukturen kontinuierlich ausbauen. Dies wird dokumentiert durch unseren gemeinsam verabschiedeten Leitgedanken:

Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen die Unternehmen des Segments Leasing vor. Das sind die NL Nord Lease AG, die LeaseTrend AG, die ALAG Auto-Mobil AG sowie die ALPHA Leasing GmbH. Sie alle haben ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2002 hinter sich. Einzelheiten dazu möchten wir Ihnen gerne erläutern.

NL Nord Lease AG

Standardleasing

Der Teilkonzern NL Nord Lease AG ist die umsatzstärkste Konzerneinheit innerhalb der ALBIS Leasing AG. Diesen Platz behauptete der Teilkonzern auch im Geschäftsjahr 2002, das in einem schwierigen Umfeld positiv verlaufen ist. So konnte das Neugeschäftsvolumen um 8 Prozent von 276,4 Millionen Euro in 2001 auf 299,2 Millionen Euro in 2002 gesteigert werden. Der Substanzwert inklusive Eigenkapital des Teilkonzerns lag Ende 2002 bei 76 Millionen Euro.

Maßgebend für den Erfolg war die konsequent verfolgte Unternehmensstrategie, die im Jahr 2000 im Zuge einer Neuausrichtung festgelegt worden war.

Die NL Nord Lease AG konzentriert sich demzufolge auf drei Kerngeschäftsfelder:

  • Standardleasing,
  • Big-Ticket-Leasing und
  • Immobilienleasing.

den Nord Lease-Konzerngesellschaften sind die NL Mobil Lease GmbH (Frankfurt), die UTA Leasing GmbH (Mainaschaff), die KML Kurpfalz Mobilien-Leasing GmbH (Edingen-Neckarhausen) sowie, minderheitlich, die CDL Leasing GmbH & Co. KG, Hamburg.

Die beiden Gesellschaften KML und CDL sind in ihren jeweiligen Regionen sehr gut eingeführt, verfügen über langjährige Kundenverbindungen und arbeiten seit Jahren kontinuierlich erfolgreich. Beide erzielten in 2002 positive Ergebnisse und zufriedenstellende Margen. Die Substanzwerte haben sich ebenfalls positiv entwickelt.

Ein wichtiges Ereignis in 2002 war die Aktivierung der ABS/ABCP-

Struktur bei NL Mobil Lease GmbH. Hierbei handelt es sich um ein modernes Finanzierungsinstrument, das einen hohen Anspruch an die Geschäftsqualität, Organisation und Nachhaltigkeit stellt. Wir sehen es als Bestätigung einer langjährig erfolgreichen Kreditpolitik an, daß die NL Mobil Lease GmbH für ein Nutzfahrzeug-Forderungsportfolio ein A-1 Rating erhalten hat.

Eine gute Ergänzung entwickelt sich zwischen den Gesellschaften NL Mobil Lease GmbH und UTA Leasing GmbH. Beide sind im gleichen Marktsegment, im Lkw-Leasing, tätig. Während NL Mobil seit

Geschäftsbereich Leasing

Mio €
Außenumsatz
609,0
541,3
Mio €
Innenumsatz
6,7
19,5
Mio €
Gewinne vor Steuern
0,6
6,9
Mio €
Sachanlagevermögen
661,5
633,8
Mitarbeiter (Durchschnitt)
269,0
167,0
Mio €
Leasingvermögen
663,8
652,2
Mio €
Leasinganlagevermögen
661,2
631,6
Mio €
- zu Anschaffungswerten
1.053,4
966,4
2002 2001

jeher ihre Geschäfte mit dem Automobilhandel als Multiplikator abwickelte, hat UTA Leasing einen hohen Bekanntheitsgrad im Logistikbereich und direkten Zugang zu Endkunden.

Somit ergänzen sich beide Unternehmen durch unterschiedliches Marketing und partizipieren am Austausch von Know-how. Dies zeigt sich in einem Anstieg des Neugeschäfts um 38 Prozent bei gleichzeitig stark sinkendem Gesamtabsatz der Nutzfahrzeugbranche.

Die Nord Lease-Gruppe wird verstärkt zusätzliche Dienstleistungen anbieten, die aus diesem Knowhow bei Nutzfahrzeugen resultieren.

Ziel ist die konsequente Verlängerung der Wertschöpfungskette im Nutzfahrzeuggeschäft durch zusätzliche Leistungen und Angebote. Hierzu zählen Full-Service und Fuhrparkmanagement. Ein konkreter Schritt in diese Richtung war die Gründung der Truckport Dienstleistungsgesellschaft für Nutzfahrzeuge mbH in 2002.

Die Mitarbeiter der Truckport kommen aus dem Geschäft mit Nutzfahrzeugen und verfügen über die dort nötige Erfahrung. Das Angebot von Truckport beinhaltet neben Finanzierung auch Full-Service-Leistungen (Reparatur, Wartung, Reifengeschäft sowie Belegmanagement für Nutzfahrzeuge), ferner die Sicherstellung von Lkw (z. B. nach Insolvenzen und/oder Unfällen), deren Instandsetzung, die Verwertung, umfassende Versicherungsdienstleistungen, Risikoanalysen für Objektverläufe und Wertgutachten.

Geschäftsbereich Leasing

Ziel ist es, neben der Nutzung für NL Mobil und UTA Leasing, Dritten – insbesondere Leasinggesellschaften und Banken – unser Spezialwissen zugänglich zu machen.

Entsprechend unserer geschäftspolitischen Ausrichtung, Kreditrisiken ausschließlich in Verbindung mit einem ausgeprägten Knowhow der Leasinggüter einzugehen, entwickeln wir in Kooperation mit einem Unternehmen der BSR Berliner Stadtreinigungsbetriebe ein Konzept für Miet- und Fuhrparkmanagement im kommunalen Bereich. Als größter Nutzer von kommunalen Fahrzeugen bringt unser Partner umfangreiches Fachwissen, wie technische Beratung, Beschaffung, Reparatur, Wartung, Ersatzfahrzeug-Gestellung, Belegmanagement und Verwertungserfahrung ein. Von unserer Seite kommen die Kreditbeurteilung, das Risikomanagement, die Finanzierung sowie die Betreuung und die Abwicklung der Mietverträge. Bei den zunehmenden Belastungen der öffentlichen Haushalte sind wir sicher, ein zukunftsweisendes Angebot erfolgreich im Markt umsetzen zu können.

Big-Ticket-Leasing, strukturierte Finanzierungen

In diesen Sektor fallen bei der NL Nord Lease AG das Geschäft mit immateriellen Wirtschaftsgütern, also z.B. mit Lizenzen, Rechten und Patenten, sowie die Erarbeitung von Finanzierungsstrukturen für Groß-Mobilien und Cross Border-Geschäften.

Strukturierte Finanzierungen sind die "Königsklasse" des Leasings. Dabei werden für Kunden individuell zugeschnittene Finanzierungen erarbeitet, die verschiedene Elemente enthalten.

Diese Form des Geschäfts erfordert gut ausgebildetes Fachpersonal. In den vergangenen zwei Jahren schaffte die NL Nord Lease AG intern die personellen und organisatorischen Voraussetzungen zur Bewältigung strukturierter Finanzierungen. Es sind junge Spezialisten in den Teilkonzern gekommen, die besondere Kenntnisse in den Bereichen Steuern, Bilanzierung (auch nach IAS und US-GAAP) und Recht mitbringen.

Im letzten Jahr gelang der NL Nord Lease AG der Einstieg mit immateriellen Wirtschaftsgütern und Cross Border-Strukturen bei Adressen mit sehr guter Bonität.

So kamen in 2002 die ersten Cross Border-Geschäfte zum Abschluß. Das Interesse von gut reputierten deutschen Exporteuren an diesem Geschäftsfeld ist ausgesprochen groß.

Investitionen in diese Produktentwicklungen tragen somit erste Früchte und schaffen eine gute Marktposition für die nächsten Jahre.

In Vorbereitung sind Modelle für die Automobil-Industrie im Bereich von Forschung und Entwicklung. Unser Block Discounting ist besonders bei Brauereien gut angenommen worden. Dabei geht es um die Kapitalisierung von Forderungsbeständen gegenüber den Abnehmern der Brauereien, wie Gaststätten und Handel.

Immobilienleasing

Die NL Nord Lease AG hatte mit ihrer Tochter, der NL Real Estate Lease GmbH (hervorgegangen aus der renommierten Sogelease Deutschland GmbH), einen Bestand von Altersheimen und Altenpflegeheimen erworben. In 2002 konnte das geplante Neugeschäft mit Sozialimmobilien jedoch nicht erreicht werden. Die Gründe sind Zurückhaltung bei den Banken in der Refinanzierung aufgrund der Schwäche einiger Betreiber.

Für die Zukunft plant die NL Nord Lease AG in den einzelnen Geschäftsfeldern ein vorsichtiges Wachstum und weitere Produkt-Innovationen. Die Qualifikation der Mitarbeiter wurde den neuen Anforderungen angepaßt und die Refinanzierung um zusätzliche Bankenpartner erweitert. Das Unternehmen verfügt über eine schlanke Organisation, die in den unterschiedlichen Gesellschaften nicht nur hochkomplexe Finanzierungen umsetzt, sondern auch im Mengengeschäft Prozesse permanent optimiert sowie ein professionelles Risikomanagement aufweist. Desweiteren ist geplant, auch im Geschäftsjahr 2003 trotz des schwierigen Umfelds das Neugeschäft zu erhöhen.

Vom erfolgreich verlaufenen Ge-

schäftsjahr 2002 profitieren in erster Linie die atypisch stillen Gesellschafter. Die laut Emissionsprospekt geplante Gewinnzuweisung an die Anleger von 7,3 Millionen Euro wurde um fast 90 Prozent übertroffen. So wurden Gewinne in Höhe von 13,7 Millionen Euro den atypisch stillen Gesellschaftern zugewiesen.

Im Blickpunkt: Asset Backed Securitization (ABS)

Der Ursprung der Verbriefung von Finanzströmen, der ABS, liegt in Amerika. Bei der Verbriefung findet eine Übertragung der Kreditund Ausfallrisiken vom Unternehmen an den Kapitalmarkt statt. Diese wird durch Anleihen oder kurzlaufende Schuldtitel (Commercial Paper) finanziert, welche mit Finanzaktiva, z.B. Forderungen, besichert sind. Die Qualität des Wertpapiers hängt in erster Linie von der Bonität der Finanzaktiva ab als auch von ihrem Management. Die Liquidität aus dem Verkauf der so besicherten Anleihen fließt dem Unternehmen direkt zu.

Die Basis einer klassischen Verbriefung ist ein Portfolio von Forderungen. Zur Vergleichbarkeit der darauf emittierten Anleihen werden diese Forderungsportfolios von

den internationalen Ratingagenturen Standard & Poors, Moody's oder Fitch IBCA bewertet. Die höchste Qualitätsstufe ist A-1/P-1. Diese Einstufung erleichtert es Kapitalmarktinvestoren, ihr Kreditoder Branchenrisiko zu steuern.

Der Vorteil für das Unternehmen ist eine kostengünstige Refinanzierungsform. Für Banken bieten ABS-Programme die Möglichkeit, in normalen Kreditengagements gebundenes Eigenkapital freizusetzen.

Als fünftgrößter ABS-Markt in Europa hat Deutschland noch gutes Potential, diese Refinanzierungsform noch weitaus mehr zu nutzen.

Wie funktioniert ein ABS/ABCP-Programm bei Konzerngesellschaften der ALBIS Gruppe, der NL

Mobil Lease GmbH und der Lease-Trend AG? Die monatlichen Raten aus Leasingverträgen werden zur Tilgung und Verzinsung von Anleihen, in diesen Fällen kurz laufende Commercial Papers, die an internationalen Kapitalmärkten gehandelt werden, herangezogen. Dafür wird ein Pool von gleichen bzw. sehr ähnlichen Leasingverträgen gebildet, deren Historie und Werthaltigkeit im Rahmen der Strukturierung genau untersucht wird. Voraussetzung dafür ist eine gut gepflegte und für die Strukturierung speziell aufbereitete Dokumentation über den Vertragsbestand und die Vertragsverläufe. Beide Programme haben das beste Rating erhalten.

LeaseTrend AG

Das Kerngeschäft der LeaseTrend Unternehmensgruppe ist die Leasingfinanzierung von Automobilen. Diese Gruppe besteht aus der LeaseTrend AG, der DSK-Leasing GmbH und der LeaseTrend Aviation GmbH und deckt von ihrer Zweigniederlassung in Ottobrunn/ München den süddeutschen Raum ab.

Im Geschäftsjahr 2002 knüpfte die LeaseTrend Gruppe an die Erfolge der letzten Jahre an und verbesserte sowohl Umsatz als auch Ergebnis. Der Umsatz lag 2002 bei 237,9 Millionen Euro (2001: 228,3 Mio. Euro), der Jahresüberschuß stieg um 43 Prozent auf 1,3 Millionen Euro (2001: 0,9 Millionen Euro). Trotzdem konnte sich das Unternehmen nicht ganz der wirtschaftlichen Großwetterlage mit deutlich rückläufigen Verkaufsund Zulassungszahlen bei Neufahrzeugen entziehen: Das Neugeschäftsvolumen sank deshalb leicht um 2 Prozent auf 206,7 Millionen Euro (2002: 211 Millionen Euro).

Bei der LeaseTrend AG beobachten wir seit etwa zwei Jahren einen interessanten Trend: Ein großer Teil der Leasinggeschäfte wird durch den Kfz-Handel – und zwar von freien und markengebundenen Händlern gleichermaßen – mittlerweile über unsere Internet-basierte Vertriebsplattform www.autoleasing.de eingereicht. Allein in 2002 generierte sich auf diesem Wege ein Neugeschäftsvolumen von 60 Millionen Euro.

Dies war kein Zufall. Denn die äußerst erfolgreiche Internetplattform, die das Unternehmen vor zwei Jahren kostengünstig erworben hat, wurde in 2002 einem kompletten Relaunch unterzogen. Damit optimierte das Unternehmen seinen erfolgreichsten Vertriebsweg. Neben einer gestalterischen Änderung wurde die Homepage technisch deutlich aufgewertet: Die an das Unternehmen angebundenen Händler können nun ihre Fahrzeuge über das Lease-Trend-Internetportal anbieten.

Diese einfach zu bedienende Neuerung veranlaßte in 2002 viele Kfz-Händler, von diesem Service Gebrauch zu machen. Inzwischen werden auf der Internetplattform über 400 verfügbare Fahrzeuge präsentiert – fast ein eigenständiger Neu- und Gebrauchtwagenmarkt. Hier werden alle Fahrzeugklassen und -größen angeboten.

Weiterhin enthält die Internetseite zahlreiche Service-Features wie z. B. die Gebrauchtfahrzeugbewertung auf Basis des seit über 70 Jahren maßgebenden DAT-Marktspiegels, die Möglichkeit, sämtliche für das Leasing wesentliche Formulare bequem ausdrucken zu können, oder das übersichtliche Leasing-Lexikon von A wie "Abbuchung" bis Z wie "Zurechnung, steuerliche".

Nach der erfolgreichen Stärkung ihres Internet-Auftritts verbesserte die LeaseTrend AG im nächsten Schritt ihre Marktdurchdringung. Hierzu leitete sie Werbemaßnahmen ein: In 2002 wurden das erste Mal Funkspots produziert und im

Bayerischen Rundfunk landesweit ausgestrahlt.

Das Ergebnis war eine Verdoppelung der Zugriffe auf die Internetplattform mit zwischenzeitlich bis zu 1.000 Besuchern pro Tag. Das Ziel, sich mit der Internetseite innerhalb der Branche erneut die Führerschaft im technischen Bereich und in der Darstellung zu sichern, wurde somit erreicht.

Ein weiteres wichtiges Ereignis des vergangenen Geschäftsjahres war die Realisierung eines ABS/ABCP-Programms in Höhe von 130 Millionen Euro, das zusammen mit der amerikanischen Bankengruppe State Street Global Markets, Boston, aufgelegt wurde. Die erste Tranche dieses Refinanzierungsprogramms über "Asset Backed Commercial Papers" von 60 Millionen Euro wurde Ende Dezember 2002 freigegeben. Mit der Realisierung dieses Refinanzierungsweges befindet sich die Lease-Trend AG in guter Gesellschaft mit anderen großen Leasinggesellschaften.

Im Falle der LeaseTrend AG bewerten die internationalen Ratingagenturen Standard & Poors und Moody's den für das ABS/ABCP-Programm gebildeten Vertragspool und die zugrundeliegenden Geschäftsabläufe und Kontrollmechanismen mit dem besten Rating A-1/P-1.

Das ABS/ABCP-Programm der State Street Bank Gruppe und das ausgezeichnete Rating bestätigen die solide Geschäftspolitik und Innovationskraft der LeaseTrend AG.

Neben klassischen Darlehen, Forfaitierung und Eigenkapital ist diese ABS/ABCP-Struktur der vierte Eckpfeiler in der Refinanzierung der LeaseTrend AG.

Diese breit aufgestellte Refinanzierungsstruktur ist somit eine solide Basis für weiteres Wachstum der LeaseTrend Gruppe.

Mobilität ist eine Grundvoraussetzung für wirtschaftliche und gesellschaftliche Weiterentwicklung. Die Menschen sind mobil. Man denkt und handelt, plant, arbeitet und genießt seine Freizeit mehr und mehr in globalen Zusammenhängen. Die Wirtschaft ebenso wie der Einzelne. Und ebenso großzügig und unabhängig möchte man die modernen Fortbewegungsmittel benutzen: Flugzeuge, Automobile, U- und S-Bahn. Dabei ist uns das Automobil am nächsten, weil es die größte individuelle Mobilität bietet, weil es zudem in fast jeder Ausstattung lieferbar und für jeden erschwinglich ist. Immerhin werden über 70 Prozent der zurückgelegten Kilometer in Deutschland mit dem Auto bewältigt.

Nun ist jedoch das Automobil viel mehr als eine Maschine, die ihre Insassen von einem Ort zum anderen befördert. Es ist Drehund Angelpunkt eines der wichtigsten, weltumspannenden Wirtschaftszweiges mit komplexen Beschaffungs- und Absatzstrukturen, mit Arbeitsplätzen für Millionen von Menschen. Und wirtschaftlich betrachtet ist das Automobil ein hochwertiges Investitionsgut, das Kapital bindet, welches in Unternehmen an anderer Stelle wesentlich gewinnbringender eingesetzt werden kann.

An exakt dieser Stelle stehen sich der Bedarf nach Mobilität und deren Finanzierung gegenüber. Ein Automobil ist, neben dem damit verbundenen Spaß, – schlicht gesagt – ein Kostenfaktor. Daher drängen insbesondere mittelständische Unternehmen mit ihren Pkw-Flotten auf optimale Nutzung der den Mitarbeitern zur Verfügung gestellten Fahrzeuge.

Unternehmen müssen, gezwungen durch verschärften Wettbewerb, Kosten sparen, möglichst wenig Kapital binden und Liquidität erhalten. In Bezug auf den Fuhrpark bedeutet das: Senkung von Betriebs- und Personalkosten durch Outsourcing. In der Konsequenz wird nur noch die tatsächlich in Anspruch genommene Leistung bezahlt – die tatsächlich gefahrenen Kilometer bzw. die reale Mietzeit.

Aus diesen konkreten Anforderungen des Marktes entwickelte die ALAG Auto-Mobil AG ihr Produkt: das Mobilitätskonzept. Als erstes Unternehmen in Deutschland bietet sie der mittelständischen Wirtschaft für deren Fuhrparks ein umfassendes Mobilitätskonzept für alle Ansprüche, bestehend aus kurzfristigem Mieten und/oder mittel- bis langfristigem (Full-Service) Leasing von Automobilen. Das heißt, Mobilität von vier Stunden bis zu vier Jahren ist in jeder Form darstellbar.

Neben dem reinen Fuhrparkmanagement mit der Administration von Steuern, Versicherungen, An- und Abmeldungen der Fahrzeuge als auch Unfallersatzwagenstellung umfaßt das Mobilitätskonzept neben dem Einkauf, der Reparatur und Wartung der Fahrzeuge auch den jederzeitigen Zugriff auf das internationale Stationsnetz von Budget.

"Bislang waren beide Marktsegmente auf Anbieterseite sowohl operativ als auch strategisch voneinander getrennt", sagt Michael Gehricke, einer der beiden Unternehmensvorstände, "doch diese Trennung entspricht nicht mehr den Ansprüchen und Bedürfnissen der Kunden."

ALAG Auto-Mobil AG & Co. KG

Das Geschäftsmodell des Unternehmens basiert auf einem neuartigen Mobilitätskonzept. Mittelständischen Unternehmen wird für deren Flotten Mobilität angeboten: Sie können ihre Automobile wahlweise tageweise oder langfristig mieten oder einen Full-Service Leasingvertrag abschließen. Mit dieser Aufstellung grenzt sich die ALAG Auto-Mobil AG gegen Wettbewerber ab, die sich entweder auf den Bereich der Miete oder das Full-Service Leasing konzentrieren.

Beim klassischen Full-Service Leasing werden die Automobile über Großkundenabkommen des Endkunden beschafft.

Beim erweiterten bzw. neuen Full-Service Leasing werden die Fahrzeuge über die Gesellschaft erworben; zudem werden die Mietwagen- sowie die Leasingautomobilrückläufer von der ALAG Auto-Mobil AG in Partnerschaft mit Herstellern und Handel verwertet.

Während die ALAG Auto-Mobil AG das Full-Service Leasing aus eigener Kraft aufbaut, griff man bei der Autovermietung auf bestehende Strukturen zurück. Es gelang der ALAG Auto-Mobil AG zum 23. Dezember 2002, mit der Budget International einen Master-Franchise-Vertrag zur Nutzung der Lizenz- und Warenrechte für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland abzuschließen. Zeitgleich wurde mit der Budget Deutschland GmbH ein Asset-Deal-Vertrag abgeschlossen, der die Übernahme von Stationen, Einrichtungen und Lizenzpartnern beinhaltete. Dies alles hätten wir ohne die motivierten 172 Budget-Mitarbeiter nicht unternehmen können. Die Übernahme der bestehenden Miet- und Lizenzverträge erlaubte es, das operative Mietgeschäft ohne Unterbrechung weiterzuführen. Dadurch verfügt die ALAG Auto-Mobil AG über 20 eigene Budget-Stationen, zehn Agenturen und zehn Lizenzpartner mit 26 Stationen.

Im Geschäftsverkehr tritt das Unternehmen unter der Corporate Identity der "Budget Rent a Car Corporation" auf und nutzt den Markennamen Budget Car and Van Rental ALAG Auto-Mobil AG & Co. KG.

Das Unternehmen hat seinen Sitz in Hamburg; die übernommenen Budget-Geschäftsaktivitäten

wurden in die neugegründete Zweigniederlassung in Dreieich/ Frankfurt eingebracht.

Um die Wertschöpfungskette aus Kauf, Verkauf und Verwertung eines Automobils zu verlängern, werden den Hauptproduktlinien der ALAG Auto-Mobil AG Serviceleistungen zugeordnet, die mit den Hauptprodukten kombiniert werden können: Wartung und Reparaturen, Reifenersatz unlimitiert und limitiert, Winterreifenersatz, Kraftstoffabwicklung, Versicherung und Schadenmanagement.

Diese Haupt- und Serviceprodukte werden nach definierten, standardisierten Prozessen abgewickelt, die wiederum individuell kombinierbar sind. So kann z.B. die Serviceleistung Versicherung über den eigenen Versicherer des Endkunden, aber genauso über den Versicherer der Leasinggesellschaft erfolgen.

Alle angebotenen Produktkombinationen innerhalb des umfassenden Mobilitätskonzeptes dekken – so die Erfahrung von Branchenspezialisten – ca. 99 Prozent der Kundenbedürfnisse ab.

Die Zielgruppe der ALAG Auto-Mobil AG sind kleinere (bis zu 100 Fahrzeuge) und mittelgroße (bis zu 600 Fahrzeuge) Automobilflotten mittelständischer Unternehmen. Im Vordergrund steht der Grundsatz des markenunabhängigen Mobilitätsdienstleisters, der sämtliche Fragen und Bedürfnisse der Mobilität in Unternehmen abdeckt.

Besondere Chancen ergeben sich für die ALAG Auto-Mobil AG auch aus einem weiteren Umstand. Brancheninterne Marktstudien zeigen, daß sämtliche derzeitig in Deutschland im Markt agierenden Anbieter von Full-Service Leasing nicht in die Produktentscheidungen ihrer Endkunden eingreifen. Genau dieses ist jedoch die Absicht der ALAG Auto-Mobil AG. Der Grund: Ausnutzung des erheblichen Beschaffungspotentials einer Full-Service Leasinggesellschaft gegenüber den Fahrzeugherstellern.

Zur Vorbereitung der Geschäftsaktivitäten in 2003 nahm das Unternehmen zum 31. Dezember 2002 verschiedene größere Beschaffungsmaßnahmen vor. So wurden beispielsweise über 2.800 Fahrzeuge namhafter deutscher und internationaler Hersteller in das Leasingvermögen übernommen. Der Gesamtwert dieser Investitionen belief sich auf 50 Millionen Euro. Der Hintergrund dieser Investitionen ist die Bereitstellung einer geeigneten Fahrzeugflotte für die weitere geplante Expansion des Unternehmens in 2003.

Weiterhin schloß das Unternehmen im Dezember 2002 mit E Plus GmbH einen Beschaffungsvertrag über Mobiltelefone mit einem Gesamtwert von rd. 5 Millionen Euro ab. Es ist geplant, in 2003 mit E Plus eine umfassende Vertriebskonzeption zum Thema Kommunikation & Mobilität zu entwikkeln.

Für das Geschäftsjahr 2003 steht die vollständige Integration des operativen Geschäftes der Budget Deutschland GmbH in die ALAG Auto-Mobil AG auf der Prioritätenliste. Weiterhin soll das Vermietergebnis stabilisiert und der Marktanteil in diesem Bereich ausgebaut werden. Dazu sind diverse herausragende Marketingmaßnahmen vorgesehen.

Bis zum 4. Quartal 2003 sollen die neuen Leasingprodukte entwickelt und in den Markt eingeführt werden.

Zur Optimierung des Workflows wird die Gesellschaft bis zum 4. Quartal 2003 ein neues IT-System implementieren.

Geschäftsbereich Leasing

ALPHA Leasing GmbH

Die Stärken der ALPHA Leasing GmbH liegen im IT-Massengeschäft für Leasingverträge zwischen 1.000 und 25.000 Euro. In diesem Bereich konnte das Hamburger Unternehmen auf dem deutschen Markt seine Position deutlich verbessern.

Ihre Marktstellung erreichte die 100prozentige Tochter der ALBIS Leasing AG im Geschäftsjahr 2002 durch weitere konsequente Optimierung im technischen und organisatorisch-vertrieblichen Bereich. Auf diese Weise ist das Unternehmen seinem permanenten Ziel der "Kostenführerschaft im Massengeschäft" ein großes Stück nähergekommen.

Auch in 2002 führte die ALPHA Leasing ihren in den Vorjahren begonnenen Ausbau des Außendienstes – "unser wertvollstes Instrument" – mit Elan fort. Durch die planmäßigen Neueinstellungen konnte in 2002 erstmalig eine flächendeckende Bearbeitung des Marktes in Deutschland realisiert werden.

Parallel dazu investierte das Unternehmen in die Verbesserung seiner Hard- und Software. In 2002 wurde die Programmierung des neuen Vertriebssteuerungssystems "Aladin" abgeschlossen und das System zum Einsatz gebracht. Es erlaubt der Geschäfts- und der Vertriebsleitung ebenso wie dem Vertrieb selbst, in Sekundenschnelle auf alle vertriebsrelevanten Daten zuzugreifen und zudem miteinander zu kommunizieren. "Aladin", für die ALPHA Leasing GmbH ein qualitativer Quantensprung, erstellt z.B. Vertriebsstatistiken, zeigt die Anzahl der abgeschlossenen Verträge, die Häufigkeit der Kundenbesuche, Quoten sowie Tourenpläne.

Ein weiterer wichtiger Schritt zur Optimierung der Kommunikationsstrukturen war die Installation einer neuen Datenbank in 2002. Das Ergebnis: schnellere Zugriffe, sicherer Betrieb.

Auch dadurch konnte die ALPHA Leasing GmbH erstmals in 2002 eine telefonische Hotline mit Bonitätsprüfung anbieten: Sie funktioniert 92 Stunden pro Woche und erlaubt praktisch Leasing rund um die Uhr – ein weiteres Instrument zur erfolgreichen Marktdurchdringung.

Mittlerweile ist die Antragsbearbeitung von Leasingverträgen so weit automatisiert, daß in 2002 fast 100 Prozent aller Anträge über den Internet-basierten Server der ALPHA Leasing liefen.

In vergangenen Geschäftsjahr wurden mit 9.400 Neuverträgen deutlich mehr Verträge bearbeitet als im Vorjahr (2001: 4.100 Neuverträge). Bei einem leicht gewachsenen Personalstamm bedeutet dies fast eine Verdoppelung der zu bearbeitenden Neuverträge pro Mitarbeiter von 136 Stück in 2001 auf 268 in 2002.

Aufgrund des extrem schwierigen EDV-Marktes, der von harten Preiskämpfen gekennzeichnet war und mit Billigprodukten überschwemmt wurde, sank der durchschnittliche Vertragswert von 3.883 Euro in 2001 auf 2.283 Euro in 2002.

Zudem war die Branche von einer großen Marktschwäche gekennzeichnet. Der erwartete Investitionsschub – viele der vor der Jahrtausendwende gekauften IT-Ausstattungen sind nach drei Jahren veraltet – blieb aus. Stattdessen gab es einen Investitionsstau, der sich in 2003 fortsetzt.

Dennoch begegnet die ALPHA Leasing GmbH diesen Herausforderungen auch in 2003 mit weiteren personellen und organisatorischen Verbesserungen, um z.B. die Spielräume in der Automatisierung der Abläufe der Antragsbeund -verarbeitung zu nutzen.

Ende des Jahres wurde mit der IBM Deutschland GmbH ein Dienstleistungsvertrag geschlossen. Demzufolge wird die ALPHA auf der IBM Webseite im Händlernetz als offizieller Partner im Leasinggeschäft für Verträge mit einem Einzelvolumen bis 10.000 EUR empfohlen.

Im Blickpunkt: Mittelstand

Der deutsche Mittelstand – das sind etwa 3,3 Millionen kleine und mittlere Betriebe und Selbständige in Handwerk, Industrie, Gewerbe, Tourismus, Handel, Dienstleistungen und freien Berufen. Dies sind immerhin 99,7 Prozent aller deutschen Unternehmen. Die Mittelständler schaffen 69 Prozent aller Arbeitsplätze, sie tätigen 46 Prozent der Bruttoinvestitionen und tragen mit 57 Prozent zur Bruttowertschöpfung aller Unternehmen bei. Und: Sie stellen rd. 80 Prozent der vorhandenen Ausbildungsplätze bereit. Es stimmt also: Der Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft.

Nun benötigt jedes Unternehmen Eigenkapital – zumeist, um sein Wachstum zu finanzieren. Und genau an dieser Stelle gerät der Mittelstand zunehmend in Schwierigkeiten.

Der Nähr- und Wachstumsboden jener Unternehmen ist die traditionelle banken- und kreditorientierte Finanzierungskultur Kontinentaleuropas. So decken die deutschen Mittelständler ihren Bedarf an Fremdkapital für Investitionen und Betriebsmittel in erster Linie durch klassische Bankkredite. Sie machen 91 Prozent ihres Fremdkapitals aus. Dies sagt das Institut für Mittelstandsforschung in Bonn.

Doch die bisherigen Kreditgeber, die Banken, wenden sich zunehmend vom Kreditgeschäft ab. Der mittelständische Unternehmer trifft immer häufiger auf die kapitalmarktorientierte Finanzierungskultur nach anglo-amerikanischem Muster. Die Folge beschreibt – erstmals empirisch belegt – eine Studie der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW): Ein Drittel der befragten 7.000 Mittelständler klagt über massive Probleme, Kredite zu erhalten. Gestützt wird diese Aussage durch den Monatsbericht der Deutsche Bundesbank vom Herbst 2002: Erstmals seit 22 Jahren stellt sie eine Stagnation bei der Vergabe von Neukrediten fest.

Die Gründe dafür liegen u.a. in den seit zwei Jahren sinkenden Einnahmen der Banken aufgrund der Konjunkturflaute, fallender Börsenkurse, des großen Einzelwertberichtigungsbedarfs durch Ausfall von Kreditnehmern und zu geringer Margen, die Kreditkosten einschließlich der Risikoprämie nicht decken. Hinzu kommt die hausgemachte Strukturkrise: Es gibt gewaltige Überkapazitäten in Infrastruktur und Verwaltung der Geldhäuser.

Die Tatsache, daß das Wort vom Credit Crunch die Runde macht, erfährt zusätzliche Nahrung durch Basel II: Die mit Eigenkapital der Banken unterlegten Kredite können entsprechend ihrem Risikoprofil teurer werden.

Welche anderen Möglichkeiten zur Aufstockung des Eigenkapitals bieten sich für Mittelständler? Der Börsengang? 79,9 Prozent der großen, 84,4 Prozent der größeren und 92,2 Prozent der kleinen Mittelständler lehnen dies ab – wie die KfW-Studie zeigt. Und auch klassi-

sche Private Equity findet bei Mittelständlern wenig Anklang.

Die Rothmann & Cie. AG hat in dieser Situation einen eigenen Weg herausgearbeitet, mittelständische Unternehmen mit Eigenkapital zu versorgen. Das Emissionshaus konzipiert, emittiert und verwaltet Fonds; das von privaten Anlegern eingesammelte Kapital wird mittelständischen Unternehmen, die in Wachstumsmärkten agieren, zur Verfügung gestellt. Dabei handelt die Rothmann & Cie. AG ähnlich wie eine Private-Equity-Gesellschaft, die Kapital beschafft und zur Verfügung stellt. Der entscheidende Unterschied ist, daß das Emissionshaus meistens nicht Gesellschafter des jeweiligen Unternehmens wird und daß das Kapital langfristig, im Durchschnitt über zwölf Jahre, zur Verfügung gestellt wird.

Daß der Weg erfolgreich ist, zeigen nicht nur die positiven Unternehmenszahlen der Rothmann & Cie. AG, sondern auch die vielen Interessenten – alles mittelständische Unternehmen. Und auch dies belegt die KfW-Studie: Der Bedarf an Beteiligungsfinanzierungen für Mittelständler wird weiter steigen.

Geschäftsbereich Fonds&Services

Im Zentrum des Segments Fonds&Services steht das Emissionshaus Rothmann & Cie. AG. In einem stagnierenden Marktumfeld schloß das Unternehmen das Geschäftsjahr 2002 zufriedenstellend ab. Die Rothmann & Cie. AG hat mit dem LogisFonds eine neue Fondsgattung auf dem Markt und ist damit Mehrproduktanbieter: Logistik- und Leasingfonds. Zudem intensivierte das Unternehmen seine vertrieblichen Aktivitäten, erschloß sich neue Zielgruppen und baute seine Produktentwicklungs- und -managementkompetenzen aus.

Geschäftsbereich Fonds&Services

2002 2001
Außenumsatz Mio € 7,3** 16,4
Innenumsatz Mio € 20,3** 20,9
Gewinne vor Steuern Mio € 2,7** 5,3
Mitarbeiter (Durchschnitt) 15 ** 230i
Fondseinlagen (kumuliert) Mio € 508,1** 614,3
Anzahl Fondsanleger 27.604
**
29.014
Anzahl Fondsverträge 54.704
**
53.046

* zeitanteiliger Umsatz Chorus/Apollo

** exkl. Chorus/Apollo-Gruppe, die zum 30.06. 2002 entkonsolidiert wurde.

Rothmann & Cie. AG

Die Rothmann & Cie. AG entwickelt, plaziert und verwaltet unternehmerische Beteiligungen in Form von Fonds, die mittelständischen Unternehmen in Wachstumsmärkten Eigenkapital zur Verfügung stellen. Aufgelegt wurden bislang fünf Leasing- und ein Logistik-Immobilien-Fonds. Die operativen Fondsgesellschaften gehören zumeist zum Konzernverbund und sind Töchter der ALBIS Leasing AG.

Das über den Vertrieb der Rothmann & Cie. AG plazierte Emissionsvolumen lag im Geschäftsjahr 2002 mit 81,4 Millionen Euro um 8 Prozent unter dem Vorjahresniveau

von 88,6 Millionen Euro und beläuft sich damit kumuliert seit 1992 auf über 508 Millionen Euro.

In Anbetracht eines stagnierenden Gesamtmarktes für geschlossene Fonds von 9,04 Milliarden Euro (Vorjahr: 9,12 Milliarden Euro), dessen Segment für Mobilien-Leasingfonds um 20 Prozent auf 0,44 Milliarden Euro einbrach, ist dies eindeutig als Erfolg zu werten. Die Quelle dieser Zahlen ist die jährlich erscheinende Loipfinger-Studie für das Jahr 2002, eine Marktanalyse der Beteiligungsmodelle.

Die Gründe für die Marktschwäche – und wohl auch für das leichte Nachgeben des Rothmann-Emissionsvolumens – lagen in der starken Verunsicherung der Anleger durch ein schwaches wirtschaftliches Umfeld und in der Steuerpolitik der Bundesregierung. Stichworte sind u.a. "Weichkostenerlaß" und geplante veränderte Abschreibungsmodalitäten. Viele Anleger wußten nicht, welche der am Markt vertriebenen Fondsprodukte verläßlich steuerliche Sicherheit bieten.

Die Rothmann & Cie. AG handelte verantwortungsbewußt und paßte – falls erforderlich – ihre Produkte neuen Gegebenheiten an. Oberstes Ziel war die Rechtssicherheit für den Anleger.

Dem erfolgreichen Abschluß der Emission des LeaseFonds IV – operatives Unternehmen ist die Lease-Trend AG – folgte von August 2002 an die Neu-Emission von Lease-Fonds V – operatives Unternehmen ist hier die ALAG Auto-Mobil AG & Co. KG –. Das Mobilitätskonzept der Gesellschaft und das Fondsprodukt LeaseFonds V wurden sehr gut vom Vertrieb angenommen.

Der LogisFonds war ein weiterer in der Emissionsphase befindlicher Fonds in 2002, dessen Marktein-

Geschäftsbereich Fonds&Services

führung in 2001 weit hinter den Erwartungen zurückblieb. Der Grund dafür lag in der sich wandelnden Marktakzeptanz. Bis Ende 2001 zeigte der Markt kein Interesse an Immobilienprodukten. Mitte 2002 drehte die Stimmung. Die Rothmann & Cie. AG reagierte mit einer umgehenden Neupositionierung des LogisFonds mit Schwerpunkt auf Logistik-Immobilien – ohne wesentliche Änderung der Fondsinhalte. Anfang 2003 zeigten sich erste Vertriebserfolge.

Insgesamt vermittelte die Roth-

mann & Cie. AG in 2002 über 6.400 Anlegerverträge. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies mit 8.056 Verträgen rd. 20 Prozent weniger, jedoch stieg die durchschnittliche Zeichnungssumme um 15 Prozent – von 11.000 Euro auf 12.700 Euro.

Ende 2002 nahm die Rothmann & Cie. AG die Leitung und Steuerung des Vertriebs wieder vollständig in die eigene Hand. Mitte der 1990er hatte man sich für eine exklusive, externe Vertriebsleitung entschieden – das war gut und sehr erfolgreich. Doch durch die Erweiterung der Produktpalette – sie wird auch in den nächsten Jahren konsequent weitergeführt – beschloß man, die Zusammenarbeit zum 31. Dezember 2002 einvernehmlich zu beenden.

Mit der individuellen Ansprache der Vertriebspartner steht und fällt der Vertrieb von Finanzdienstleistungen. Die Antwort auf diese Herausforderungen war Mitte der 1990er Jahre die Entwicklung des Rothmann Partnersystems. Dies ist eine in der Branche qualitativ herausragende umfassende Unternehmensberatung und Unternehmerbetreuung für die Vertriebspartner der Rothmann & Cie. AG. Das System besteht aus vielen einzelnen Modulen. Alle zusammen haben ein Ziel: Jeder Vertriebspartner soll erfolgreicher gemacht werden. Dazu wird ihm ein über das reine Produkt hinausgehendes Mehr an Service und Dienstleistungen geboten. Der folgende Leitgedanke bringt diese Strategie auf den Punkt: "Ihr Erfolg ist unsere Mission."

Die Module sind das jährlich stattfindende Rothmann Forum (Treffen aller Vertriebspartner), die Geffroy Live-Veranstaltungen (Motivation und Verkaufsoptimierung), das Business Frühstück (Austausch und erstes Kennenlernen neuer Vertriebspartner), hochwertige Kommunikationsmittel (z.B. Rothmann Flash, Rothmann Anleger Report) und der gesamte auf Service abgestellte Internet-Auftritt (www.rothmann.de).

Auch die Rothmann Akademie gehört zum Partnersystem: Sie bietet überbetriebliche Aus- und Weiterbildungskurse sowie Seminare für Finanzdienstleister. Die Akademie startete äußerst erfolgreich in 2002, findet in Düsseldorf, München und Hamburg statt und erwartet für 2003 über 1.000 Gäste. Die Anmeldung erfolgt über das Internet: www.rothmannakademie.de.

In einem ersten Schritt nach der

Übernahme der Vertriebsleitung definierte die Rothmann & Cie. AG ihre Zielgruppen neu und fokussierte den Vertrieb. Es wurden zwei für die zukünftige Entwicklung der Rothmann & Cie. AG gleichermaßen bedeutsame Kategorien von Vertriebspartnern definiert:

Die Advanced Partner, die überregional tätig sind und eine Vielzahl von Mitarbeitern beschäftigen, werden von Rothmann-Coaches betreut.

Die Business Partner, die regional tätig sind, werden von Regionaldirektoren betreut.

Das Ziel der Aktivierung zusätzlicher Zielgruppen bzw. der Erweiterung des Vertriebshorizontes liegt in einer größeren Marktdurchdringung sowie in optimierter individueller Ansprache der jeweiligen Vertriebspartner. Damit hat die Rothmann & Cie. AG wesentliche Voraussetzungen für weiteres, profitables Wachstum geschaffen.

Zur Erweiterung ihrer Produkt-

kompetenz erhöhte die Rothmann & Cie. AG in 2002 die Mitarbeiterzahl in den Bereichen Produktentwicklung, Produktmanagement und Vertriebsinnendienst um vier auf aktuell elf.

Ein weiterer Schwerpunkt auf dem Weg zu einer optimalen Vertriebsanbindung war im vergangenen Geschäftsjahr die Investition in ein Kunden-Informationssystem. Dazu zählte das mit Paßwörtern gut gesicherte Extranet auf den Partnerseiten innerhalb der Rothmann-Website. Vertriebspartner haben im Extranet die Möglichkeit, Aktivitäten, die laufende und abgeschlossene Geschäfte betreffen, einzusehen.

Es ist das Ziel der Rothmann & Cie. AG in 2003, den Vertriebspartnern alle Informationen über deren Kunden jederzeit abrufbar zur Verfügung zu stellen.

Vom Rothmann-Erfolg profitierte auch die ALBIS Datenservice GmbH; sie betreute in 2002 eine um 10 Prozent auf über 27.600 gestiegene Zahl von Fondsanlegern und verwaltete für diese mehr als 54.700 Verträge.

Im aktuellen Geschäftsjahr 2003 zeigt sich, daß die in 2002 ergriffenen Maßnahmen – Erweiterung der Produktpalette, Neustrukturierung des Vertriebs, Optimierung der Vertriebspartner-Anbindungen – vollumfänglich greifen. Das Geschäft ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im 1. Quartal 2003 mit einer 15prozentigen Steigerung des Neu-Emissionsvolumens hervorragend angelaufen. Geplant ist, zum Jahresende ein 20- bis 25prozentiges Plus des Neu-Emissionsvolumens zu realisieren.

Im Blickpunkt:
Corporate Governance
27
Bericht des Aufsichtsrats 28
Zusammengefaßter Lagebericht 31
Albis-Konzern:
Bilanz 40
Gew inn- und Ver lust-Rechnung 42
Anlagevermögen 44
Anhang 46
Bestätigungsvermerk 58
ALBIS
Leasing AG:
Bilanz 60
Gew inn- und Ver lust-Rechnung 62
Anlagevermögen 64
Anhang 66
Vorschlag zur Ver wendung des Bilanzgew inns 72
Bestätigungsvermerk 73

Die Globalisierung der Finanzund Kapitalmärkte rückte in den vergangenen Jahren auch Fragen des Aktienrechts und der Kontrolle von Unternehmen in den Vordergrund. Das Ergebnis dieser Diskussionen konkretisiert sich in dem im Jahr 2002 verabschiedeten Corporate Governance Kodex für börsennotierte Unternehmen.

Was verbirgt sich dahinter? Wie ist der aktuelle Diskussionsstand? Im Grundsatz geht es beim Corporate Governance Kodex um Verhaltensregeln einer guten und verantwortlichen Unternehmensführung. Solche Fragen wurden in der Vergangenheit immer wieder dann debattiert, wenn quasi über Nacht ein Großkonzern Insolvenz anmeldete. So geschehen 1999 bei einem großen deutschen Baukonzern, der urplötzlich Verluste von 2,4 Milliarden Mark meldete; 30.000 Arbeitsplätze waren bedroht. Oder bei einem Unternehmen des Neuen Marktes, das zunächst 600 Millionen Mark Gewinn ankündigte, dann jedoch einen Verlust von 2,6 Milliarden Mark auswies. Deutsche Unternehmen blieben keine Einzelfälle. Im Ergebnis wurde das Vertrauen der Anleger zerstört, die Kurse fielen, Investoren zogen sich zurück.

Im Jahr 2001 berief die Bundesministerin der Justiz eine hochrangig besetzte Regierungskommission, die Vorschläge zur Verbesserung der deutschen Form der Unternehmensführung und ihre Anpassung an internationale Standards erarbeiten sollte. Damit startete in Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Justiz eine Diskussion über die beste Unternehmensverfassung. Sogenannte "alte Werte" traten in den Vordergrund. Man stellte fest, daß Manager Anstand und Charakter sowie hohe ethische und moralische Qualitäten aufweisen sollten.

Der dann im vergangenen Jahr veröffentlichte deutsche Corporate Governance Kodex setzte wichtige Standards, die z.B. im neuen amerikanischen Bilanzgesetz – dem Sarbanes/Oxley-Act – erst nachgeholt wurden.

Der Kodex basiert auf dem zur Zeit in Deutschland geltenden Recht, insbesondere Aktien- und Bilanzrecht. Er faßt Teile dieser Gesetze sowie gängige betriebliche Praxis im Kodex zusammen. Schwerpunkte des Kodex sind die Stärkung der Aufsichtsräte, strengere Offenlegungspflichten für Unternehmen und die Verdeutlichung der Aktionärsrechte. Börsennotierte Gesellschaften sollen mitteilen, ob sie den Kodex-Empfehlungen und -Anregungen entsprechen und in welchen Punkten sie davon abweichen. Denn der Grundsatz lautet: Comply or explain.

Unterdessen gehen die Diskussionen rund um Verbesserungen des Kodex – in den meisten Fällen sind damit Verschärfungen gemeint – weiter. So stellte im Februar 2003 die Bundesregierung ein Zehn-Punkte-Programm zur Unternehmensintegrität und zum Anlegerschutz vor. Gefordert wird darin u.a. eine härtere Ahndung von Managementfehlern. Diese Stoßrichtung unterstützen auch die Aktionärsschützer, die sogar eine dahingehende Überarbeitung des Corporate Governance Kodex durchsetzen wollen: Vorstände und Aufsichtsräte sollen noch weitergehend als bisher in die Pflicht genommen werden.

Grundsätzlich werden diese Bestrebungen auch von seiten der Unternehmen unterstützt. Prof. Dr. Rüdiger von Rosen, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Aktieninstitutes e.V., schreibt dazu: "Im Sinne einer wachsenden Integrität des deutschen Kapitalmarkts sind die Vorschläge grundsätzlich zu begrüßen." Er plädiert jedoch für Augenmaß in der jeweiligen Sache: "Die berechtigte Stärkung von Anlegerinteressen darf nicht mit einem ausufernden juristischen Instrumentarium zur Überprüfung unternehmerischer (Fehl-)Entscheidungen gleichgesetzt werden."

Alle Beteiligten sind sich jedoch inzwischen darüber einig, daß der Corporate Governance Kodex – trotz einiger Schwächen – die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen entscheidend stärkt. Und damit auch den Finanzplatz Deutschland.

Sehr geehrte Aktionäre, sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

der Aufsichtsrat gibt im nachfolgenden Bericht Rechenschaft über seine Tätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr. Darin erläutert er seinen kontinuierlichen Dialog mit dem Vorstand, die Schwerpunkte seiner Beratungen sowie die Jahres- und Konzernabschlußprüfung.

Der Aufsichtsrat nahm im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahr. Er hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. In allen Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden.

Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat in schriftlichen Berichten regelmäßig,zeitnah und umfassend über alle relevanten Fragen der Unternehmensplanung und strategischen Weiterentwicklung, über den Gang der Geschäfte, die Lage des Konzerns einschließlich der Risikolage sowie über das Risikomanagement. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den aufgestellten Plänen und Zielen wurden im einzelnen erläutert. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens wurde mit dem Aufsichtsrat abgestimmt. Alle für das Unternehmen bedeutenden Geschäftsvorgänge sind anhand der Berichte des Vorstandes in den Sitzungen des Aufsichtsrates ausführlich erörtert worden.

Der Aufsichtsratsvorsitzende stand auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen in regelmäßigem Kontakt mit dem Vorstand und ließ sich über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und die wesentlichen Geschäftsvorfälle informieren.

Im Geschäftsjahr 2002 fanden acht Aufsichtsratssitzungen statt, an denen stets alle Mitglieder des Aufsichtsrates teilgenommen haben. Über Projekte und Vorhaben, die für die Gesellschaft von besonderer Bedeutung oder eilbedürftig waren, wurde der Aufsichtsrat auch zwischen den Sitzungen ausführlich informiert und – sofern erforderlich – um Zustimmung gebeten.

Schwerpunkte der Beratungen im Aufsichtsrat

Gegenstand regelmäßiger Beratungen waren neben der Umsatz-, Ergebnis- und Finanzlage des Konzerns und seiner einzelnen Segmente sowie wesentlicher Beteiligungsprojekte insbesondere

  • der Jahres- und Konzernabschluß zum 31. Dezember 2001,
  • die Mittelfristplanung des Konzerns bis 2006,
  • die Vorbereitung der Hauptversammlung 2002,
  • der Einstieg der ALBIS Gruppe in das neue Geschäftsfeld Mobilität (Verbindung von Kurzzeitmiete und Leasing von Pkw für Unter-

nehmen) mit der Absicht, die Markenrechte am Autovermieter Budget für Deutschland langfristig zu erwerben,

  • die Umsetzung der Unternehmensstrategie "Leasing-Konzern",
  • die Reduktion der Anteile an der Chorus Gruppe von 70,03% auf 25,1%,
  • die Festlegung der Eckdaten der Konzernplanung für das Geschäftsjahr 2003,
  • die Umstrukturierung des Geschäftsbereiches Fonds&Services und
  • die Berufung von Herrn Stefan Keinert zum Vorstand Finanzen & Controlling mit Wirkung zum 1. Januar 2003.

Corporate Governance und Entsprechenserklärung

In einer eigenen Sitzung befaßte sich der Aufsichtsrat ausführlich mit der Umsetzung des Deutschen Corporate Governance Kodex in der ALBIS Leasing Gruppe. Der Aufsichtsrat stimmte der Umsetzung des Kodex grundsätzlich zu. Wie auch schon im Geschäftsjahr 2001 haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr die Aufsichtsräte der übrigen Konzerngesellschaften (NL Nord Lease AG, Lease-Trend AG, ALAG Auto-Mobil AG, Rothmann & Cie. AG) zu einer gemeinsamen Sitzung mit dem Schwerpunktthema Deutscher Corporate Governance Kodex getroffen.

Vorstand und Aufsichtsrat der ALBIS Leasing AG haben am 23. April 2003 die erste Entsprechenserklärung nach § 161 AktG abgegeben. In dieser erklärt ALBIS, daß bis auf die nachfolgend aufgeführten Ausnahmen den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex entsprochen wird:

  1. Ein Vertreter für die weisungsgebundene Ausübung des Stimmrechts der Aktionäre mit Erreichbarkeit auch während der Hauptversammlung wird nicht bestellt.

  2. Die Gesellschaft hat für Aufsichtsrat und Vorstand eine D&O-Versicherung abgeschlossen. Ein Selbstbehalt wurde bisher nicht vereinbart.

3.Der Vorstand besteht aus drei Personen,hat aber keinen Vorsitzenden oder Sprecher.

  1. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten eine feste Vergütung zu den in der Satzung festgelegten Sätzen.

  2. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Erstellung und öffentliche Zugänglichmachung des Konzernabschlusses binnen 90 Tagen nach Geschäftsjahresende mit wirtschaftlich zumutbaren Mitteln bisher nicht umgesetzt werden kann.

  3. Es erfolgt kein individueller Ausweis der Vorstandsvergütung.

  4. Die Einrichtung von Ausschüssen innerhalb eines dreiköpfigen Aufsichtsrats ist nicht sinnvoll.

  5. Es wird noch kein Abschluß nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften erstellt. Die Umstellung auf IAS ist für das Geschäftsjahr 2005 geplant.

Jahres- und Konzernabschlußprüfung

Der vom Vorstand nach den Regeln des HGB aufgestellte Jahresabschluß für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2002 und der Lagebericht der ALBIS Leasing AG wurden gemäß Beschluß der Hauptversammlung vom 30. Juli 2002 und der anschließenden Auftragserteilung durch den Aufsichtsrat von der BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,Hamburg,geprüft.Der Abschlußprüfer erteilte einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk.

Der Konzernabschluß der ALBIS Leasing AG wurde nach HGB erstellt.Der Abschlußprüfer versah den vorgelegten Konzernabschluß nach HGB und den Konzernlagebericht mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk.

Die im Rahmen der Jahresabschlußprüfung gebildeten Prüfungsschwerpunkte waren im wesentlichen in diesem Jahr

  • die Abgrenzung des Konsolidierungskreises,
  • die Vollständigkeit des Konzernabschlusses,
  • die Ordnungsmäßigkeit der in den Konzernabschluß einbezogenen Jahresabschlüsse,
  • die konzerneinheitliche Bilanzierung und Bewertung und
  • die Konsolidierungsmaßnahmen (Kapital-, Schulden- , Aufwands- und Ertragskonsolidierung, Zwischengewinneliminierung und Steuerabgrenzung).

Die Abschlußunterlagen und Prüfungsberichte wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig zugestellt. Sie waren in der Sitzung des Aufsichtsrates am 26. April 2003 Gegenstand intensiver Beratungen. Die Abschlußprüfer nahmen an der Beratung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses teil. Sie berichteten über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfungen und standen dem Aufsichtsrat für ergänzende Auskünfte zur Verfügung.

Auf Basis seiner eigenen Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses, des Lageberichts und des Konzernlageberichts stimmte der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung durch die Abschlußprüfer zu. In der Sitzung am 26. April 2003 stellte er den Jahresabschluß fest und nahm den Konzernabschluß zur Kenntnis. Dem Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Bilanzgewinns schloß sich der Aufsichtsrat an.

Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstandes,den Unternehmensleitungen und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ALBIS Gruppe für die im Berichtsjahr geleistete Arbeit und dem hohen Engagement.

Der Aufsichtsrat

Eduard Unzeitig Vorsitzender

Hamburg, im April 2003

1. Darstellung der Geschäftslage 1.1. Allgemeine Unternehmensentwicklung

Im Geschäftsjahr 2002 wurde der Fokus im Konzern,um das Wachstum der Leasingaktivitäten organisatorisch zu verkraften, auf die Integration und die Nutzung von Synergie-Effekten gelegt. Dies zeigt die Vielzahl der erfolgreich durchgeführten Projekte. Das zum Vorjahresende eingeführte IT-gestützte Risikomanagement-System und ein Konsolidierungs-System wurden produktiv gestellt. Des weiteren wurde die von allen Konzerngesellschaften benutzte Leasing-Software von Röhrich & Partner, Bochum,weiterentwickelt.Zusätzlich zu diesen Projekten fand und findet ein intensiver Austausch über Arbeitsmethoden in verschiedenen operativen Bereichen statt, und die interne Kommunikation konzernweit wurde erheblich verbessert. Wie schon im Jahr 2001 hat sich der ALBIS Konzern 2002 mit Fachpersonal verstärkt.

Die Anfang 2002 bezogene neue Konzernzentrale wird von allen Mitarbeitern und Kunden als großer Fortschritt betrachtet. Das mit erheblichen Eigenmitteln erstellte Gebäude wurde zum Jahresende veräußert.

Im schwierigen wirtschaftlichen Umfeld des Jahres 2002 hat sich gezeigt, daß die operativen Konzerngesellschaften sich – teilweise gegen den Markttrend – positiv entwickelt haben. Umsätze und Ergebnisse konnten gehalten bzw. im Vorjahresvergleich verbessert werden, auch in Märkten, die teilweise deutlich einbrachen. Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Konzern von 558 Mio. EUR um 10,4% auf 616 Mio. EUR.

Zur Reduzierung der Abhängigkeit von Konjunkturzyklen wurde die Basis für eine Ausweitung der Geschäftsfelder des Leasingkonzerns begonnen.Dies begann mit dem Start von Truckport, die insbesondere die Wertschöpfungskette rund um den Lkw optimieren soll.Desweiteren sind Verhandlungen für das Cross Border-Leasinggeschäft in die GUS-Staaten begonnen worden. Der Markt gilt als wachstumsstark mit einem geschätzten Geschäftsvolumen von 3 Mrd. EUR in 2003. Mit der Berliner Stadtreinigung wurde eine Kooperation in Form der "Kommunale Fuhrpark Service GmbH" gestartet.

Das Highlight des Jahres ist der Erwerb der Master-Franchise für Deutschland des Autovermieters Budget. Diese stellt einen wesentlichen Teil des Mobilitäts-Geschäftsmodells der Mitte des Jahres neugegründeten ALAG Auto-Mobil AG dar.

Die ALBIS Leasing AG (nachfolgend "ALBIS" genannt) hat den starken Ertragsbereich des Fonds &Services Segments in einen eigenen Teilkonzern, die Rothmann & Cie. Holding GmbH, eingebracht. Dieser besteht nun aus der Rothmann & Cie.AG, der ALBIS Datenservice GmbH (ADS), dem 24,9%igen Anteil an der Garbe Logistic Management GmbH und dem auf 25,1% reduzierten Anteil an der Chorus GmbH inkl. Apollo Filmmanagement GmbH. Hintergrund ist eine Erhöhung der Transparenz und eine stärkere Abgrenzung der Segmente.

Der Rothmann & Cie. AG ist es gelungen, den LeaseFonds IV (LeaseTrend AG) erfolgreich,d.h.mit einer Überzeichnung von fast 40% zu schließen. Vom neuaufgelegten LeaseFonds V (ALAG) wurden bereits 35 Mio. EUR plaziert.

1.2. Allgemeine Rahmenbedingungen

Die Leasingbranche schrumpfte im Jahr 2002 um 2% auf rund 47 Mrd. EUR. Dies ist deutlich weniger als der 6,7%ige Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Investitionen auf 266 Mrd. EUR. Diese Entwicklung führt zu einer im Trend bestätigten Erhöhung der Leasingquote von 16,6% auf 17,5%.

Seit 1986 (Basisjahr = 100) ist der Index der Leasingbranche auf fast 370 gestiegen, während die gesamte Wirtschaft bei rund 175 liegt (Quelle: ifo-Investitionstest Anlagevermietung).

Der Markt der geschlossenen Fonds war in 2002 weiterhin geprägt von starker Verunsicherung der Anleger durch die Diskussion um Änderungen in der Steuergesetzgebung.

Wie die Loipfinger-Studie (Marktanalyse der Beteiligungsmodelle 2003) zeigt, stagnierte der Gesamtmarkt der geschlossenen Fonds bei 9,04 Mrd. EUR (Vorjahr 9,12 Mrd. EUR) in etwa auf dem Vorjahresniveau. Der Markt der Mobilien-Leasingfonds brach um 20% auf 0,44 Mrd. EUR ein. Dies ist immer noch eine Folge der Einführung des § 2b EStG, der steuerinduzierte Modelle bzw. sogenannte Finanzierungs-Leasingfonds vom Markt hat verschwinden lassen. Die Rothmann & Cie.AG ist von dieser Entwicklung – wie gezeigt werden kann – nicht wesentlich betroffen. In der Rangliste der Zeitschrift "Cash" belegt Rothmann im Teilsegment Leasingfonds den ersten Platz.

1.3. Entwicklung der Beteiligungsgesellschaften

In den Leasinggesellschaften und ihren Töchtern stieg das Neugeschäft mit Leasingprodukten – hier insbesondere Fahrzeuge, Maschinen, PCs und Rechte – gegenüber dem Vorjahr um 12% von 490 Mio. EUR auf 551 Mio. EUR.

Die NL Nord Lease Gruppe hat sich durch Akquisitionen und Kooperationen weiter verstärkt, breiter aufgestellt und umstrukturiert. Sie bildet mit ihren Tochtergesellschaften einen Teilkonzern innerhalb des ALBIS Konzerns. Die NL Nord Lease AG selbst hat sich auf das sog. Big-Ticket-Geschäft und strukturierte Finanzierungen immaterieller Wirtschaftsgüter fokussiert und läßt das Standardgeschäft über die Tochtergesellschaften abwickeln. Das Neugeschäftsvolumen des Teilkonzerns stieg von 276 Mio. EUR in 2001 um 8% auf 299 Mio. EUR in 2002.

Die LeaseTrend AG hat ihr Geschäft zügig weiter ausgebaut. Sie hat ihr Pkw-Leasinggeschäft auf eine breitere Basis gestellt und die Zahl der abgeschlossenen Verträge um über 2.200 erhöht.

Die ALPHA Leasing GmbH konnte das IT-Leasinggeschäft ausweiten und neben den schon bestehenden Referenzpartnerschaften (METRO, Media-Markt/Saturn) mit der IBM ein Vertriebsleasingabkommen für Small-Tickets schließen. Um die bestehenden und neuen Partnerschaften aus- und aufbauen zu können, wurden die bereits in 2001 im Vertrieb eingeleiteten Maßnahmen in 2002 weiter intensiviert.Das Neugeschäftsvolumen stieg auf 21,2 Mio. EUR.

Aufgrund der nach wie vor sehr verhaltenen Situation im Internetbereich blieb die Entwicklung der ALBIS Zahlungsdienste GmbH hinter den Erwartungen zurück. Infolge dessen wurde die Beteiligung anteilig abgeschrieben. Der Vorstand wird die weitere Entwicklung sehr zeitnah begleiten und erwartet bis zum Jahresende ein ausgeglichenes Monatsergebnis.

Ein neues Mitglied im Kreis der Konzerngesellschaften ist die ALAG Auto-Mobil AG. Sie wurde Mitte letzten Jahres gegründet, um ein neuartiges Mobilitätskonzept, eine Kombination aus Vermietung und Full-Service Leasing für mittelständische Unternehmen, im Markt zu etablieren. Hierzu wurde Ende 2002 die Lizenz für die Master-Franchise von Budget für Deutschland erworben.Zur Vorbereitung der Geschäftsaktivitäten wurden gegen Jahresende über 2.800 Fahrzeuge im Wert von 50 Mio. EUR erworben. Bis Ende 2003 sollen dann die neuen Leasingprodukte am Markt eingeführt werden.

Die Unternehmen des Geschäftsbereiches Fonds&- Services profitierten vom Vertriebserfolg der Leasingfonds (wie auch die LeaseTrend AG und die ALAG Auto-Mobil AG, die neues Kapital durch den Beitritt weiterer stiller Gesellschafter erhielten). Die Anzahl der von Rothmann bis Ende 2002 gewonnenen Anleger beläuft sich auf mehr als 27.600.

Das durch das Emissionshaus Rothmann & Cie. AG im Geschäftsjahr 2002 eingeworbene Fondsvolumen fiel mit rund 81 Mio. EUR (nach 89 Mio. EUR im Vorjahr) sehr erfreulich aus, wenn man bedenkt, wie sich der Markt der Leasingfonds entwickelt hat (vgl.1.2.).

Zudem hat die Rothmann & Cie. AG in 2002 ihre Kräfte verstärkt auf die Neukonzeptionierung von Fonds konzentriert. Der bis Mitte 2002 zur Markt-

reife entwickelte LeaseFonds V (ALAG) wurde ab August 2002 vertrieben und damit provisionswirksam.

Vom Rothmann-Erfolg profitierte auch die Servicegesellschaft ALBIS Datenservice GmbH, die eine gestiegene Zahl von Fondsanlegern betreut und die Verträge verwaltet. Zur Optimierung der Konzernstruktur im Fonds&Services-Bereich wurde die Gesellschaft in den Teilkonzern Rothmann & Cie. Holding GmbH integriert.

1.4. Investitionen

Als wesentliche Investitionen sind der Aufbau der Truckport, die Kooperationsaktivitäten mit der Berliner Stadtreinigung und das Joint Venture mit Econocom durch die NL Nord Lease AG zu betrachten.

Ganz besonders zu erwähnen sind der Aufbau und die Ausstattung mit angemessenem Grundkapital der ALAG Auto-Mobil AG und der Ende des Jahres erfolgte Erwerb der Master-Franchise von Budget für Deutschland durch die ALAG.

Desweiteren wurden zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit auch Investitionen in Soft- und Hardware bei allen Konzerngesellschaften getätigt.

Die Kosten für die Entwicklung und umfangreiche Prüfung neuer Fondsprodukte durch die Rothmann & Cie. AG sind ebenfalls wesentliche Investitionen des Jahres 2002 gewesen.

1.5. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Im Jahr 2002 waren bei ALBIS durchschnittlich 13 Mitarbeiter gegenüber 11 im Vorjahr beschäftigt.

Im Konzern waren zum Jahresende 371 Mitarbeiter beschäftigt. Der Anstieg um 172 resultiert im wesentlichen aus der Übernahme der Budget Aktivitäten.

Der Konzern konnte im Jahresverlauf zur Stärkung des Managements mehrere neue Mitarbeiter, davon vier auf Vorstandsebene, gewinnen.

Auf die Ausbildung und das Engagement unserer

Mitarbeiter legen wir als Dienstleister besonderen Wert. Weiterbildung auf Fachseminaren und -kongressen oder Inhouse-Schulungen ist für Fachkräfte eine Selbstverständlichkeit. Auch die ständige Information aller Mitarbeiter ist bei ALBIS selbstverständlich. So kamen Mitarbeiter aus dem ganzen Bundesgebiet zu einem Mitarbeitertreffen kurz vor der HV zusammen, auf dem der Vorstand wesentliche Daten der Geschäftsentwicklung und -strategie präsentierte.

1.6. Forschung und Entwicklung

Im Jahr 2002 wurden von Rothmann mehrere neue Fondsprodukte entwickelt und nachfolgend auf ihre Marktreife getestet. Eines dieser Produkte war der LeaseFonds V mit einem Emissionsvolumen von 150 Mio. EUR (vgl. 1.3.). Dieser wurde ab August 2002 in den Vertrieb gebracht. Der für die Garbe Gruppe entwickelte LogisFonds wurde zur besseren Vermarktung noch einmal überarbeitet. Weitere Fonds sind in Vorbereitung.

Die NL Nord Lease AG hat erhebliche Mittel in die Entwicklung und Strukturierung von Cross Border-Leasingaktivitäten mit den GUS-Staaten investiert.

Zur Optimierung des Workflow der ALPHA Leasing GmbH wurde ein neues Vertriebssteuerungssystem implementiert.

1.7. Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Keine.

2. Darstellung der Vermögens-, Finanzund Ertragslage

2.1. Ertragslage

Die Geschäftsentwicklung für den ALBIS Konzern im Geschäftsjahr 2002 verlief im Hinblick auf die Marktentwicklung gut, insbesondere vor dem Hintergrund, daß für die weitere Konzernentwicklung wichtige Weichenstellungen gesetzt und z.T. ergebnisbelastende Sondereffekte verkraftet werden mußten.

Die Beteiligungserträge aus den Tochtergesellschaften der ALBIS Leasing AG konnten gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden und betrugen 7,3 Mio. EUR (Vorjahr 4,5 Mio. EUR).

Insbesondere der Ergebnisbeitrag der Rothmann & Cie. AG war mit 3,0 Mio. EUR (beinhaltet die Erstattung einer Gewerbesteuerumlage von 2,1 Mio. EUR durch die ALBIS aufgrund der Auflösung der zwischen beiden Gesellschaften von 1999–2002 bestehenden gewerbesteuerlichen Organschaft) gegenüber dem Vorjahr (TEUR 127) deutlich höher. Stabilisierte Provisionserlöse und Kostendisziplin unterstützten diese Entwicklung. Belastend wirkten Mehraufwendungen durch wertberichtigte Forderungen gegenüber der O.W.L. AG (Ost West International Leasing) in Höhe von 1,4 Mio. EUR.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen der ALBIS Leasing AG beliefen sich auf 2,8 Mio. EUR (Vorjahr 3,7 Mio.EUR).Wesentliche Positionen sind Rechts- und Steuerberatung, Jahresabschlußerstellung, Forderungsverzicht AZD, Aufsichtsratsvergütung sowie Investor Relations (Geschäftsbericht,Zwischenbericht und Hauptversammlung).

Aus der Einbringung der Gesellschaftsanteile an der Rothmann & Cie. AG, ALBIS Datenservice GmbH und den Beteiligungsgesellschaften an Chorus/Apollo und Garbe Logistic Management GmbH in die Rothmann & Cie. Holding GmbH konnte ein einmaliger, steuerfreier Ertrag von 42,5 Mio. EUR erzielt werden. Der vorgenannte Ertrag wurde im ALBIS-Konzernabschluß als Zwischengewinn eliminiert.

Es ergibt sich insgesamt ein Jahresüberschuß von 43,3 Mio. EUR (Vorjahr Jahresfehlbetrag 1,9 Mio. EUR) in der ALBIS Leasing AG.

Die Ergebnisse der Leasinggesellschaften in 2002 erlaubten es, den atypisch stillen Gesellschaftern, soweit Verlustzuweisungen prospektiert waren, diese fast vollumfänglich darzustellen. Dies gilt für die LeaseTrend AG mit einer Verlustzuweisung von 92% als auch für die erst in 2002 gegründete ALAG Auto-Mobil AG & Co. KG mit einer Quote von 95%. Im Fall von Gewinnzuweisungen lag die ALPHA Leasing GmbH am Plan. Der NL Nord Lease AG gelang es, mit ihrer Gewinnzuweisung von 13,7 Mio. EUR die geplante Gewinnzuweisung von 7,3 Mio. EUR deutlich zu übertreffen.

Ausweislich der Konzern-GuV führten die Verlustanteile Dritter am Konzernergebnis von TEUR 840 zu einer Überkompensation des Konzernjahresfehlbetrages von TEUR 534. Letztlich beträgt somit das Konzernergebnis TEUR 306.

2.2. Vermögenslage und Kapitalstruktur

Das Gesamtvermögen der ALBIS zum Bilanzstichtag beläuft sich auf 92,8 Mio.EUR ggü.58,5 Mio. EUR im Vorjahr. Der Anstieg ist im wesentlichen auf die Erhöhung des Beteiligungsansatzes (netto 30,9 Mio.EUR nach Verrechnung der Intercompany-Forderungen) verbundener Unternehmen durch die Strukturierung des Teilkonzerns Rothmann & Cie. Holding GmbH zurückzuführen.

Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zzgl. des Jahresüberschusses von 43,3 Mio. EUR zum 31.12.2002 68,2 Mio. EUR (Vorjahr 24,9 Mio. EUR).

Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) beträgt unverändert 10.218.368 EUR. Es wird zum Bilanzstichtag eingeteilt in 10.218.368 Inhaber-Stückaktien.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 2,0 Mio. EUR setzen sich im wesentlichen aus Rückstellungen für die Umstellung der Konzernrechnungslegung nach IAS,Tantiemen,Abschlußkosten und sonstigen Risiken zusammen, die aus dem Altgeschäft der MagnaMedia Verlag AG resultieren,von deren Erfüllung die ALBIS durch den ehemaligen Mehrheitsaktionär, die WEKA-Firmengruppe GmbH & Co. KG, Kissing, freigestellt wurde. Diese sind im laufenden Geschäftsjahr mit 0,9 Mio. EUR enthalten (Vorjahr

0,9 Mio. EUR), wobei als Gegenposition der gleiche Betrag als Forderung gegenüber der FRANZIS GmbH & Co., einer Tochtergesellschaft der Magna-Media Verlag AG, eingestellt wurde.

Darüber hinaus wurden Pensionsverpflichtungen für ehemalige Mitarbeiter der MagnaMedia Verlag AG übernommen. Hierfür wurden 1,6 Mio. EUR im Jahresabschluß als Rückstellung berücksichtigt (Vorjahr 1,5 Mio. EUR).

Die Verbindlichkeiten betragen 21,0 Mio. EUR. Sie resultieren im wesentlichen mit etwa 10,3 Mio. EUR aus einem Bankdarlehen zur Finanzierung des Grundstückskaufs an der Ifflandstraße, zum anderen aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1,9 Mio. EUR (Vorjahr 17,0 Mio.EUR) sowie 4,0 Mio.EUR (Vorjahr 5,9 Mio. EUR) sonstiger Art.

Die dem Bankdarlehen gegenüberstehenden Forderungen ggü. der Grundstücksgesellschaft sind Anfang 2003 durch Übertragung des Darlehens auf die Grundstücksgesellschaft mit entsprechender Kürzung der aktuellen Bilanzsumme abgelöst worden. Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert aus der Verrechnung mit Verkaufserlösen von Tochtergesellschaften in den Teilkonzern Rothmann & Cie. Holding GmbH.

Das Gesamtvermögen des ALBIS Leasing Konzerns zum Bilanzstichtag beläuft sich auf 937,6 Mio. EUR ggü.913,0 Mio.im Vorjahr.Der Anstieg ist im wesentlichen auf die Erhöhung der Finanzanlagen und Forderungen zurückzuführen.

Zum 31.12.2002 beträgt das Eigenkapital der Gesellschaft zzgl. des Jahresergebnisses von 0,3 Mio. EUR 16,9 Mio. EUR (Vorjahr 16,6 Mio. EUR).

Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) beträgt unverändert 10.218.368 EUR. Es wird zum Bilanzstichtag eingeteilt in 10.218.368 Inhaber-Stückaktien.

Im Konzernabschluß der ALBIS Leasing AG wurden erstmals in Höhe von 67,0 Mio. EUR die Kapitalkonten der atypisch still Beteiligten an den konsolidierten Fondsgesellschaften – sofern diese Eigenkapitalcharakter aufwiesen – in einer Sonderposition gemäß § 265 Abs. 5 HGB ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellung von 14,4 Mio.EUR setzen sich im wesentlichen aus Rückstellungen für Drohverluste, Tantiemen und Gehälter, Prozeßkosten und ausstehenden Rechnungen zusammen.

Die Verbindlichkeiten betragen 446,7 Mio. EUR. Sie resultieren im wesentlichen aus 259,6 Mio. EUR Bankverbindlichkeiten zur Finanzierung des Anlagevermögens, aus 98,2 Mio. EUR Verbindlickeiten aus Lieferungen und Leistungen und aus 83,2 Mio. EUR sonstigen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten ggü. atypisch stillen Gesellschaftern von 2,3 Mio. EUR werden infolge der Kündbarkeit in den Einzelabschlüssen der Gesellschaften ebenfalls dem Fremdkapital zugerechnet.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten von 391,0 Mio. EUR sind im wesentlichen fortfaitierte Leasingraten,die im Zeitablauf ergebniswirksam aufgelöst werden.

2.3. Finanz- und Liquiditätslage

Die Bilanzstruktur der ALBIS im Geschäftsjahr 2002 ist ungeachtet des starken Wachstums in allen Geschäftsbereichen solide. Die Eigenkapitalquote beträgt im Geschäftsjahr, insbesondere auf Basis des einmaligen, steuerfreien Ertrages aus den Verkaufserlösen von Tochtergesellschaften in den Teilkonzern Rothmann & Cie. Holding GmbH, über 73%.

3. Risiken der zukünftigen Entwicklung

3.1. Risikomanagementsystem

Das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) verpflichtet den Vorstand der Gesellschaft, geeignete Maßnahmen zu treffen – insbesondere ein Überwachungssystem einzurichten –, damit den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Entwicklungen frühzeitig erkannt werden.

Die ALBIS Leasing AG hat zur Durchführung und Absicherung ihrer Geschäfte Systeme, Verfahrensweisen und Gremienzusammensetzungen entwickelt, die es dem Vorstand ermöglichen sollen, bestandsgefährdende Risiken für die Gesellschaft frühzeitig zu erkennen.

Zum Beginn des Geschäftsjahres wurde ein neues konzerneinheitliches IT-gestütztes Risikomanagementsystem operativ gestellt, welches den Organen eine effiziente Überwachung aller Chancen und Risiken der Gesellschaft entsprechend dem IDW PS 340 ermöglichen soll.

Über eine zentrale Windows Terminal-Server-Lösung sind die verantwortlichen Risikomanager der jeweiligen Gesellschaft an das Konzern-Risikomanagementsystem angebunden worden mit der Verpflichtung,etwaige entstehende Risiken der jeweiligen Gesellschaft zu dokumentieren, eine Zuordnung zu den definierten 7 Konzernrisikofeldern inkl. einer Risikoeinschätzung auf Einzelgesellschaftsebene – und evtl. Konzernebene – vorzunehmen, sowie Bewältigungsmaßnahmen abzustimmen.

Zum Abschluß des Geschäftsjahres sind bei der Gesellschaft folgende Einzelrisiken im System erfaßt und bewertet worden:

3.2. Geschäftliche Risiken

Die geschäftsüblichen Risiken sind entsprechend der Unternehmenssegmentierung unterschiedlich gelagert.

Im Beteiligungsbereich ergeben sich Risiken aus der nicht erwartungsgemäßen Entwicklung von Tochtergesellschaften, insbesondere auf Basis der vorherrschenden schlechten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, und einem damit einhergehenden möglichen Abschreibungsbedarf bzw. reduzierten Beteiligungserträgen.

Bei der Ende 2002 übernommenen BUDGET wur-

de die Richtigkeit der übernommenen Aktiva bestätigt. Das auf einem ganzheitlichen Mobilitätsansatz basierende neue Geschäftsmodell der ALAG wird von einem erfahrenen Vorstand mit langjähriger Branchenerfahrung umgesetzt. Trotz des späten Starts der Aktivitäten in 2002 konnten die den atypisch stillen Gesellschaftern gegenüber kommunizierten Planansätze fast vollständig umgesetzt werden.

3.2.1. Geschäftliche Risiken der Leasinggesellschaften

Im Geschäftsbereich Leasing sind – insbesondere vor dem Hintergrund der Wachstumsstrategie und dem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld – die Sicherstellung des Erfolgs des Geschäftsmodells der neugegründeten ALAG Auto-Mobil AG, der Ankauf nachhaltig sicherer Leasingbestände, die Minimierung des Zahlungsausfallrisikos und die Sicherstellung der Refinanzierung des Leasinggeschäftes von wesentlicher Bedeutung. ALBIS hat in den vergangenen Jahren durch den gezielten Aufbau von Leasing-Management-Know-how, die Festlegung von Vertragsbearbeitungsrichtlinien und den Aufbau von automatisierten Bonitätsprüfungsprogrammen auf die Risikostruktur des Leasinggeschäftes reagiert.

Zur Sicherstellung der Refinanzierung des Leasinggeschäftes wurden die Kontakte zu und der Informationsaustausch mit den refinanzierenden Banken erheblich verstärkt und zu einer zentralen Managementaufgabe erklärt.Dies dokumentiert sich in der Einrichtung einer damit befaßten, kompetenten Strategiegruppe, die in regelmäßigen Abständen zusammentritt.

Der LeaseTrend AG in München/Ottobrunn gelang es in 2002 in sehr kurzer Zeit, mit der State Street Bank, Boston, USA, ein Asset Backed Commercial Paper (ABCP) Programm von 130 Mio.EUR zu strukturieren.

Bei der NL Mobil Lease GmbH, Frankfurt, wurde im Sommer 2002 auf Basis der in 2001 geleisteten

Vorarbeiten ein Asset Backed Commercial Paper (ABS/ABCP) Programm von 200 Mio. EUR erfolgreich mit der ING/BHF-Bank aufgelegt.

Diese Art der Refinanzierung führt zu einer deutlichen Senkung der Refinanzierungskosten und erhöht gleichzeitig die Reputation der Konzerngesellschaft und der ganzen Gruppe, weil der zugrundeliegende Bestand an Leasingverträgen von den internationalen Ratingagenturen Standard & Poors, Moody´s und Fitch IBCA mit A-1/P-1 eingestuft wurde.

Risiken und Chancen des Leasinggeschäfts sind aufgrund der Gesellschafterstruktur der im Konzern befindlichen Leasinggesellschaften zunächst den atypisch stillen Gesellschaftern zuzuordnen. Auswirkungen für den Konzern – insbesondere für den Bereich Fonds&Services – können sich jedoch dann ergeben,wenn sich die prospektierten Planungen der Fonds nicht realisieren lassen. Der dadurch möglicherweise entstehende Imageschaden kann sich nachteilig auf andere,zukünftig zu plazierende Fonds auswirken.

Für das vergangene Jahr sind als Ergebnis des negativen gesamtwirtschaftlichen Umfelds ausreichende Wertberichtigungen, die deutlich über denen von 2001 liegen, vorgenommen worden.

3.2.2. Geschäftliche Risiken des Emissionshauses

Die mit dem Vertrieb von unternehmerischen Beteiligungen einhergehende Möglichkeit der Nichtanerkennung von Steuervorteilen hat sich bei den von der Rothmann & Cie.AG vertriebenen Fonds bisher nicht bewahrheitet. Eine Betriebsprüfung der NL Nord Lease AG für die Jahre 1996 bis 1998 hat zu keinerlei wesentlichen, die steuerlichen Vorteile des in 1999 vertriebenen Fonds der NL Nord Lease AG, Hamburg, in Frage stellenden Beanstandungen geführt, so daß auch für die ganz ähnlich konzipierten Folgeprodukte, die LeaseFonds IV+V, Beteiligungen an der LeaseTrend AG, Hamburg, und der ALAG Auto-Mobil AG, Hamburg, große Sicherheit

besteht. Dennoch ist eine andere Einschätzung des Finanzamts bei Betriebsprüfungen der vorgenannten Gesellschaften nie gänzlich auszuschließen.

Dieses könnte zu Störungen im Vertrieb, verbunden mit Einbußen im Neugeschäft mit weiteren Leasingfonds, führen.

Die NL Nord Lease AG, die LeaseTrend AG, die ALAG Auto-Mobil AG und die ALPHA Leasing GmbH sind operative Leasinggesellschaften und somit dem normalen wirtschaftlichen Wettbewerb ausgesetzt. Es ist grundsätzlich für solche Unternehmen nicht auszuschließen,daß ihre Entwicklung von der dem atypisch stillen Gesellschafter zur Verfügung gestellten Prospektierung abweicht und es hierdurch auch zu einer zeitlich begrenzten Beeinträchtigung des Fonds-Neugeschäftes kommen kann.

Dies gilt auch bei nicht dem Konzernverbund zugehörigen operativen Gesellschaften,sei es Leasing oder andere Tätigkeiten, – wie der O.W.L.AG –, deren Fondsvertrieb in den Jahren 1996/97 mit übernommen wurde.

Weiterhin hängt die Entwicklung des Fonds-Neugeschäftes davon ab, inwieweit das Unternehmen in der Lage ist, rechtzeitig genügend verkaufsfähige Fonds zu generieren. Zur Diversifizierung und Reduktion dieser Risiken hat die Rothmann & Cie. AG den LeaseFonds V,mit einem Emissionsvolumen von 150 Mio. EUR, und den GARBE LogisFonds, mit einem Emissionsvolumen von 300 Mio. EUR, im Vertrieb.

Der Vertrag mit dem Exclusiv-Vertriebspartner Multiconsult wurde einvernehmlich zum 31.12.2002 aufgehoben. Eines der Risiken hierbei ist, daß der Markt diese Veränderung, zukünftig den Vertrieb in eigener Regie durchzuführen, nicht ausreichend honoriert.

Die ersten 3 Monate des Geschäftsjahres 2003 zeigen aber deutlich,daß hierdurch keinerlei Störungen entstanden sind. Im Gegenteil, es konnten mehrere neue Vertriebspartner unter Vertrag genommen werden, und die Geschäftsentwicklung liegt derzeit um 15% über dem Vorjahresniveau.

Weiterhin existiert das Risiko, durch wesentliche Veränderungen in den Vertriebsstrukturen Neugeschäft zu verlieren.Es wird aber auch weiterhin angestrebt, das Neugeschäft auf viele Vertriebspartner zu verteilen, um so das Abhängigkeitsrisiko zu minimieren.

3.2.3. Risiken für die Vermögensund Finanzlage

Die Stabilität der künftigen Vermögens- und Finanzlage hängt maßgeblich von der fristgerechten Umsetzung der Refinanzierung des angestrebten Wachstums bzw. der Investitionen ab. Erfahrungen mit neuen Finanzierungsinstrumenten, wie z.B. ABCP Programme, haben deren Eignung für die Refinanzierung des Geschäfts bestätigt.

4. Ausblick

ALBIS wird auch im Jahr 2003 an den Zielen des Vorjahres festhalten: Steigerung des Neugeschäfts stärker als der Gesamtmarkt, Stärkung der Marke Budget durch Forcierung des Mobilitätsgedankens, Stärkung der Marke "UTA-Leasing" durch Forcierung des Mobilitätsgedankens für die schwere Klasse, Stärkung der internen Organisation, Hebung von Synergie-Effekten, Ausweitung der Marktanteile in allen Geschäftsbereichen und Verbesserung der Rendite.

Der Vorstand erwartet, daß sich die Beteiligungsgesellschaften insgesamt positiv entwickeln und damit die geplante Geschäfts- und Liquiditätsentwicklung realisiert werden kann.

Im Leasinggeschäft wird ein moderates, über dem abgeschlossenen Geschäftsjahr liegendes Neugeschäft mit Schwerpunkt auf dem Eigengeschäft und weniger Beteiligung an ausgewählten Unternehmen erwartet.

Hamburg, im März 2003

Der Vorstand

Aktiva

EUR 31.12.2002
EUR
2001
TEUR
A. AUSSTEHENDE EINLAGEN AUF DAS KAPITAL 0,00 60
B. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten
a) Leasingvermögen inkl. Rente
3.193.265,18
20.600
b) Eigenvermögen
276.731,91
504
2. Geschäfts- oder Firmenwert
27.841.251,18
40.506
3. Geleistete Anzahlungen
0,00
171
31.311.248,27 61.782
II. Sachanlagen
1. Leasingobjekte
661.197.724,81
603.502
2. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
und Bauten einschließlich der Bauten auf
fremden Grundstücken
0,00
3.191
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
2.510.001,18
1.504
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
a) Leasingobjekte
33.965,50
28.080
b) Eigengenutzt
0,00
5.723
663.741.691,49 641.999
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
220
2. Anteile an assoziierten Unternehmen
7.231.491,44
3. Beteiligungen
431.770,44
18
472
4. Wertpapiere
57.500,00
0
5. Sonstige Ausleihungen
12.887.701,32
197
20.608.463,20 907
715.661.402,96 704.688
C. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
66.641,11
0
2. Leasingobjekte
5.315.415,75
5.570
3. Geleistete Anzahlungen
742.179,00
455
6.124.235,86 6.025
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
115.094.587,36
120.757
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
0,00
1.001
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
282.346,74
281
4. Forderungen gegen stille Gesellschafter
1.977,00
633
5. Forderungen gegen Gesellschafter
15.863.103,72
680
6. Sonstige Vermögensgegenstände
42.469.328,95
40.581
173.711.343,77 163.933
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 41.371.367,16 38.056
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 694.592,44 153
E. LATENTE STEUERN 0,00 82
937.562.942,19 912.997

Passiva

EUR 31.12.2002
EUR
2001
TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 10.218.368,00 10.218
II. Gewinnrücklagen
1.Gesetzliche Rücklage
1.021.837,07
938
2.Andere Gewinnrücklagen
5.656.455,13
6.678.292,20 5.400
6.338
16.896.660,20 16.556
III. Konzernbilanzverlust /-gewinn -1.396.236,73 -1.537
IV. Anteile anderer Gesellschafter 10.902,00 2.535
15.511.325,47 17.554
B. KAPITALKONTEN ATYPISCH
STILLER GESELLSCHAFTER
66.959.498,32 0
C. UNTERSCHIEDSBETRAG
AUS KAPITALKONSOLIDIERUNG
181.301,21 243
D. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen
1.935.844,39
1.858
2. Steuerrückstellungen
918.557,99
4.722
3. Sonstige Rückstellungen
14.375.527,21
6.334
17.229.929,59 12.914
E. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
259.582.234,45
335.397
2. Erhaltene Anzahlungen
0,00
0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
98.230.823,22
52.530
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen
0,00
1.233
5. Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten
Unternehmen
0,00
6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen,
0
mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
0,00
7. Verbindlichkeiten gegenüber atypisch stillen
0
Gesellschaftern
2.334.706,44
48.793
8. Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen
Gesellschaftern
3.392.205,76
3
9. Sonstige Verbindlichkeiten
83.177.953,04
38.137
446.717.922,91 476.093
F. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 390.962.964,69 406.193
937.562.942,19 912.997
2002 2001
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 616.582.783,47 557.742
2. Sonstige betriebliche Erträge 12.675.102,68 9.865
629.257.886,15 567.607
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 347.619.665,35 -316.096
4. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter 15.117.676,01 -13.249
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung
1.849.196,21 -1.754
- davon für Altersversorgung:
EUR 134.164,22 (Vorjahr: EUR 208.308) -
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögens
gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 253.198.760,18 -211.598
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 43.166.675,17 -23.229
660.951.972,92 1.681
7. Erträge aus Beteiligungen
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
632.652,32
2.720.190,60
-82
2.396
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf
Wertpapiere des Umlaufvermögens 2.518.915,98 0
10. Aufwendungen aus Verlustübernahmen von
assoziierten Unternehmen
11. Erträge aus der Verlustübernahme atypisch
0,00 0
stiller Gesellschafter 50.475.544,30 42.308
12. Aufwand Gewinnzuweisungen an stille
Gesellschafter 6.066.705,82 -32.120
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.458.818,72 -14.728
32.783.946,70 -2.226
14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.089.859,93 -545
15. Außerordentliche Erträge und Aufwendungen -495.585,00 8
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.285.531,60 -1.727
17. Sonstige Steuern 157.379,82 -310
-1.623.736,78 -2.037
18. Konzernjahresfehlbetrag -533.876,85 -2.574
19. Anteile Dritter am Konzernergebnis 839.778,52 -1.951
305.901,67 -4.525
20. Konzerngewinnvortrag -1.537.025,83 2.988
21. Einstellung in Gewinnrücklagen
a) in die gesetzliche Rücklage 83.806,07 0
b) in andere Gewinnrücklagen 81.306,50 0
165.112,57
22. Konzernbilanzverlust -1.396.236,73 -1.537

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2002 Veränderungen
im Konsolidie
rungskreis
Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2002
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1.
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen
an solchen Rechten und Werten 29.709.663 -37.072 1.621.220 0 260.346 31.033.465
2.
Geschäfts- oder Firmenwert
49.341.087 -10.614.144 15.281 0 112.770 38.629.454
3.
Geleistete Anzahlungen
171.385 0 0 -136.019 35.366 0
79.222.135 -10.651.216 1.636.501 -136.019 408.482 69.662.919
II. Sachanlagen
1.
Leasing- / Vermietvermögen
934.889.207 0 432.774.892 31.604.405 345.888.072 1.053.380.432
2.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
und Bauten einschließlich der Bauten auf
fremden Grundstücken 3.190.940 0 5.106.117 5.722.597 14.019.654 0
3.
Andere Anlagen, BGA
3.579.134 -169.523 2.062.085 0 652.877 4.818.819
4.
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
37.190.983 0 33.966 -37.190.983 0 33.966
978.850.264 -169.523 439.977.060 136.019 360.560.603 1.058.233.217
III.
Finanzanlagen
1.
Anteile an verbundenen Unternehmen
322.522 0 2.104.415 -2.104.415 322.522 0
2.
Anteile an assoziierten Unternehmen
1.545.564 0 5.704.855 558.851 0 7.809.270
3.
Beteiligungen
471.864 -230.567 772.649 1.545.564 0 2.559.510
4.
Wertpapiere des Anlagevermögens
0 0 57.500 0 0 57.500
5.
Sonstige Ausleihungen
197.288 0 17.062.737 0 3.031.186 14.228.839
2.537.238 -230.567 25.702.156 0 3.353.708 24.655.119
1.060.609.637 -11.051.306 467.315.717 0 364.322.793 1.152.551.255

Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
1.1.2002 Veränderungen
im Konsolidie
rungskreis
Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2002 31.12.2002 31.12.2001
EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
8.605.730 -12.773 19.215.664 0 245.153 27.563.468 3.469.997 21.103.933
8.834.605 -686.218 2.537.015 102.801 0 10.788.203 27.841.251 40.506.482
0 0 0 0 0 0 0 171.385
17.440.335 -698.991 21.752.679 102.801 245.153 38.351.671 31.311.248 61.781.800
331.387.411 0 230.608.499 0 169.813.203 392.182.707 661.197.725 603.501.796
0 0 258.008 0 258.008 0 0 3.190.940
2.075.399 -69.677 579.574 0 276.478 2.308.818 2.510.001 1.503.735
3.388.215 0 0 0 3.388.215 0 33.966 33.802.768
336.851.025 -69.677 231.446.081 0 173.735.904 394.491.525 663.741.692 641.999.239
102.801 0 0 -102.801 0 0 0 219.721
1.527.740 0 577.778 -1.527.740 0 577.778 7.231.492 17.824
0 0 600.000 1.527.740 0 2.127.740 431.770 471.864
0 0 0 0 0 0 57.500 0
0 0 1.341.138 0 0 1.341.138 12.887.701 197.288
1.630.541 0 2.518.916 -102.801 0 4.046.656 20.608.463 906.697
355.921.901 -768.668 255.717.676 0 173.981.057 436.889.852 715.661.403 704.687.736

Allgemeine Angaben

Gesetzliche Vorschriften

Der Konzernjahresabschluß zum 31. Dezember 2002 wurde nach den Vorschriften der §§ 290 ff HGB aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Konsolidierungskreis

In den Konzern sind neben der Albis Leasing Aktiengesellschaft vorbehaltlich der aufgrund § 296 Abs. 2 HGB nicht einbezogenen** Unternehmen alle Gesellschaften einbezogen*,bei denen uns die Mehrheit der Stimmrechte der Gesellschafter zusteht. Name und Sitz der Unternehmen gemäß § 313 Abs. 2 HGB sind in der nachfolgenden Aufstellung des Anteilsbesitzes aufgeführt.

Anteil am
Kapital
direkt
indirekt
Eigenkapital
zum
Ergebnis
für
Name und Sitz 31.12.2002 2002
% % EUR EUR
I. Einbezogene* verbundene Unternehmen
(01) NL Nord Lease Aktiengesellschaft, Hamburg 100,00
(02) Rothmann & Cie. Holding GmbH, Hamburg 100,00
(03) Rothmann & Cie. AG, Hamburg 100,00
(04) ALBIS Datenservice GmbH, Hamburg 100,00
(05) ALBIS Zahlungsdienste GmbH, Hamburg 100,00
(06) LeaseTrend Aktiengesellschaft, Hamburg 100,00
(07) PK Vermietungs- und Verwaltungs
Gesellschaft mbH, Frankfurt /M.
100,00
(08) KML Kurpfalz Mobilien-Leasing GmbH,
Edingen-Neckarhausen
100,00
(09) NL Mobil Lease GmbH (vormals: BfG Leasing
GmbH), Frankfurt /M.
100,00
(10) DSK-Leasing GmbH, Ottobrunn 100,00
(11) LeaseTrend Aviation GmbH, Ottobrunn 100,00
(12) Alpha Leasing GmbH, Hamburg 100,00
(13) ALAG Auto-Mobil AG, Hamburg 100,00
(14) ALAG Auto-Mobil Rent GmbH, Hamburg 100,00
(15) ALAG Auto-Mobil Lease GmbH, Hamburg 100,00
(16) Alpha Anlagen Leasing GmbH, Hamburg 100,00
(17) Alster Rent & Sale GmbH, Hamburg 100,00
(18) UTA Leasing GmbH, Mainaschaff 100,00
(19) UTA Leasing GmbH & Co. Investitions KG, Mainaschaff 100,00
(20) NL Real Estate Lease GmbH, Mainaschaff 92,50
(21) SGL Structured Leasing GmbH, Mainaschaff 92,50
(21a) SGL Structured Leasing GmbH & Co. 1. KG, Mainaschaff 5,55
(21b) SGL Structured Leasing GmbH & Co. 2. KG, Mainaschaff 92,50

Anteil am Eigenkapital Ergebnis
Kapital zum für
Name und Sitz direkt indirekt 31.12.2002 2002
% % EUR EUR
(21c) SGL Structured Leasing GmbH & Co. 3. KG, Mainaschaff 86,72
(21d) SGL Structured Leasing GmbH & Co. 4. KG, Mainaschaff 5,55
(21e) SGL Structured Leasing GmbH & Co. 5. KG, Mainaschaff 0,00
(22) GetYourCar rent and lease GmbH, Ottobrunn 100,00
(23) Kinowelt 2. Lizenzgesellschaft mbH, Ottobrunn 100,00
(24) NL Cross Border Leasing Rußland GmbH, Hamburg 100,00
(25) TRUCKPORT Dienstleistungsgesellschaft für
Nutzfahrzeuge mbH, Stockstadt /Main 100,00
(26) NL 4. Leasingverwaltung GmbH, Hamburg 100,00
II. Einbezogene* assoziierte Unternehmen
(01) CDL-Leasing GmbH & Co KG, Hamburg 49,80
(02) ApolloMedia Filmmanagement GmbH, Köln 25,10
(03) Chorus GmbH, Ottobrunn 25,10

III. Nicht einbezogene ** verbundene Unternehmen

(01)
NL 2. Cross Border Leasing Rußland GmbH, Hamburg
100,00 20.144,87 -1.718,11
(02)
NL 3. Cross Border Leasing Rußland GmbH, Hamburg
100,00 21.488,50 -1.577,64
(03)
NL Grundstücksvermietungs GmbH, Hamburg
100,00 24.611,30 -388,70
(04)
NL 6. Leasing Verwaltung GmbH, Hamburg
100,00 24.611,30 -388,70
(05)
NL 7. Leasing Verwaltung GmbH, Hamburg
100,00 24.611,30 -388,70
(06)
NL 8. Leasing Verwaltung GmbH, Hamburg
100,00 24.564,96 -435,04
(07)
NL 9. Leasing Verwaltung GmbH, Hamburg
100,00 24.564,96 -435,04
(08)
NL 10. Leasing Verwaltung GmbH, Hamburg
100,00 24.564,96 -435,04
(09)
NL 11. Leasing Verwaltung GmbH, Hamburg
100,00 24.564,96 -435,04
(10)
NL 12. Leasing Verwaltung GmbH, Hamburg
100,00 24.564,96 -435,04

IV. Nicht einbezogene ** assoziierte Unternehmen

(01)
CDL-Leasing GmbH, Hamburg
49,80
43.313,34
2.298,50
---------------------------------------------------------------------

Für die einbezogenen* verbundenen oder assoziierten Unternehmen wurde die Befreiungsmöglichkeit nach § 313 Abs.2 Nr.2 HGB in Anspruch genommen und auf die Angabe von Eigenkapital und Ergebnis verzichtet.

Für die nicht einbezogenen** verbundenen oder assoziierten Unternehmen wurde aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage die Befreiungsmöglichkeit nach § 296 Abs. 2 HGB bzw. § 311 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen.

Durch die Einbeziehung der NL Nord Lease AG und der NL Mobil Lease GmbH in den Konzernabschluß der Albis Leasing AG wurde für die NL Nord Lease AG sowie für die NL Mobil Lease GmbH hinsichtlich eines Konzernabschlusses befreiend Rechnung gelegt.

In den Konzernabschluß der Albis Leasing AG wurden die ALAG Auto-Mobil AG (ehemals Verwaltung Dovenhof Leasing AG), ALAG Auto-Mobil Rent GmbH, ALAG Auto-Mobil Lease GmbH, Alpha Anlagen Leasing GmbH (ehemals NL 1. Leasing Verwaltung GmbH), Alster Rent & Sale GmbH, Truckport GmbH (ehemals NL Schiffsbesitzgesellschaft mbH), NL Cross Border Leasing Rußland GmbH, NL 4. Leasing Verwaltung GmbH sowie die Rothmann & Cie. Holding GmbH (ehemals NL 2. Leasing Verwaltung GmbH) erstmalig einbezogen.

Die Chorus/Apollo-Gruppe wurde rückwirkend zum 30.06.2002 als verbundenes Unternehmen entkonsolidiert und neu als assoziiertes Unternehmen einbezogen.

Diese Veränderungen des Konsolidierungskreises haben folgende wesentliche (>100 TEUR) Auswirkungen auf den Konzernabschluß zum 31. Dezember 2002:

Anlagevermögen TEUR
Rothmann & Cie. Holding GmbH 77.400
Truckport 1.800
Alster Rent & Sale GmbH 3.871
ALAG Auto-Mobil AG 43.371
Vorräte TEUR
Truckport 133
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
TEUR
NL Cross Border Leasing Rußland GmbH 917
NL 4. Leasing Verwaltung GmbH 15.097
Truckport GmbH 604
ALAG Auto-Mobil AG 12.337
Kassenbestand, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks
TEUR
Truckport GmbH 450
ALAG Auto-Mobil AG 12.307

Verbindlichkeiten (ohne Verbindlichkeiten

gegenüber atypisch stille Gesellschafter) TEUR
NL Cross Border Leasing Rußland GmbH 653
NL 4. Leasing Verwaltung GmbH 15.097
Rothmann & Cie. Holding GmbH 8.900
Truckport GmbH 2.598
Alster Rent & Sale GmbH 3.872
ALAG Auto-Mobil AG 60.134
Passive Rechnungsabgrenzungsposten
TEUR
Truckport GmbH 210
Umsatzerlöse TEUR
NL Cross Border Leasing Rußland GmbH 4.987
ALAG Auto-Mobil AG 299
Ergebnis vor Steuern vom
Einkommen und vom Ertrag TEUR
ALAG Auto-Mobil AG 110

Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung der vollkonsolidierten Gesellschaften erfolgte grundsätzlich nach der Buchwertmethode auf den jeweiligen Erwerbszeitpunkt (Erstkonsolidierung).

Dabei wurden die Anschaffungskosten mit dem auf sie entfallenden anteiligen Eigenkapital der Tochtergesellschaft zu diesem Zeitpunkt (inkl. anteiliges Jahresergebnis, das auf die Zeit vor Konzernzugehörigkeit entfällt) verrechnet. Die danach verbleibenden aktiven Unterschiedsbeträge wurden gemäß § 301 Abs. 3 Satz 3 HGB in den Bilanzposten "Geschäfts- oder Firmenwert" eingestellt. Ein passiver Unterschiedsbetrag wird auf der Passivseite als solcher ausgewiesen.

Von den aktiven Unterschiedsbeträgen wurde im Rahmen der Erstkonsolidierung 1999 ein Betrag von TEUR 5.113 gem. § 309 Abs. 1 Satz 3 HGB offen mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet. Abweichend vom Einzelabschluß der Albis Leasing AG betragen die Gewinnrücklagen im Konzern TEUR 6.678 (Vorjahr. TEUR 6.338).

Die assoziierten Unternehmen CDL-Leasing GmbH & Co. KG und Chorus/Apollo-Gruppe wurden im Rahmen der Equity-Bewertung nach § 312 HGB einbezogen. Dabei wurde der aktive Unterschiedsbetrag bei CDL-Leasing GmbH & Co. KG gem. § 312 Abs. 3 HGB erstmals zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile Ende Mai 1999 nach der Buchwertmethode mit EUR 0,00 ermittelt. Die Fortschreibung des Beteiligungsbuchwertes von EUR 962.475,77 Ende Mai 1999 auf den 31. Dezember 1999 gem. § 312 Abs. 4 HGB führte aufgrund des anteiligen Verlustes an dem assoziierten Unternehmen zu einer vollständigen Abschreibung auf EUR 0,00. Von dem Jahresergebnis 2002 der CDL-Leasing GmbH & Co. KG wäre dem Konzern anteilig ein Gewinn in Höhe von TEUR 1.401 zuzurechnen. Da der Beteiligungsansatz bereits auf EUR 0,00 abgeschrieben wurde und darüber hinaus in einer Nebenbuchhaltung Verluste zugerechnet sind, sind die Gewinnanteile 2002 nicht im Konzern zum 31. Dezember 2002 aktiviert. Zukünftige Gewinnanteile sind in Folgejahren zunächst gegen diese in der Nebenbuchhaltung erfaßten Verluste zu verrechnen, bevor eine ergebniswirksame Vereinnahmung im Konzern erfolgen kann. Aufgrund der untergeordneten Bedeutung wurde auf die Anpassung auf die konzerneinheitliche Bilanzierung und Bewertung verzichtet.

Die Forderungen/Verbindlichkeiten,Innenumsätze sowie Erträge/Aufwendungen zwischen den einbezogenen Gesellschaften wurden im Rahmen der Schulden bzw. Aufwands-/Ertragskonsolidierung verrechnet.

Die im Vorjahr ausgewiesenen aktiven latenten Steuerforderungen in Höhe von TEUR 82 wurden im laufenden Geschäftsjahr verrechnet.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Gliederung der Bilanz ist in Anlehnung an die Vorschriften des § 298 i. V. m. § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgenommen worden.Zum Zwecke eines verbesserten Einblicks in die Kapitalstruktur haben wir das gesetzliche Gliederungsschema um "Kapitalkonten atypisch stiller Gesellschafter" erweitert, die wegen ihres besonderen Charakters zwischen dem Eigenkapital und dem Fremdkapital ausgewiesen werden.

Der Ausweis der Kapitalkonten atypisch stiller Gesellschafter beinhaltet lediglich deren Kapitalkonten mit Eigenkapitalcharakter entsprechend HFA 1/1994. In die Kapitalkonten wurde der Ergebnisanteil der stillen Gesellschafter bei den Fondsgesellschaften der Nord Lease, ALPHA Leasing, ALAG und LeaseTrend einbezogen. Der vergleichbare Vorjahresausweis zu den im Berichtsjahr in der Sonderposition ausgewiesenen TEUR 66.959 beträgt TEUR 48.683. Den im Berichtsjahr in den Verbindlichkeiten ausgewiesenen, absehbar kündbaren, stillen Beteiligungskonten von TEUR 2.335 stehen vergleichbar TEUR 110 zum Vorjahresbilanzstichtag gegenüber.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung ist in Anlehnung an den § 298 i. V. m. § 275 Abs. 2 HGB vorgenommen worden.

Die Bewertung folgt den Vorschriften des § 308 HGB. Abgestellt wird auf die Bewertungsgrundsätze, die im Einzelabschluß der Muttergesellschaft angewandt wurden. Die Abschreibungen auf Leasingvermögen wurden abweichend zu den Einzelabschlüssen der NL Nord Lease AG, der DSK Leasing GmbH,der LeaseTrend AG sowie dem NL Mobil Lease Teilkonzern für die Aufstellung des Konzernabschlusses nach der linearen Methode (im Einzelabschluß degressiv) neu berechnet. Die lineare Abschreibung entspricht der Bewertungsmethode bei den übrigen Konzerngesellschaften. Das Konzernjahresergebnis wurde aufgrund der Zurechnung der Ergebniseffekte auf die stillen Gesellschafter durch die Umstellung auf lineare Abschreibungen nicht verändert.

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgte gem. §§ 253 Abs. 1 und 2 HGB i. V. m. § 298 Abs. 1 HGB zu den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.Von den steuerlichen Vereinfachungsregelungen wurde Gebrauch gemacht.

Die Finanzanlagen sind bis auf die nach § 312 HGB bewerteten Beteiligungen an der CDL-Leasing GmbH & Co. KG und der Chorus GmbH grundsätzlich zu Anschaffungskosten bilanziert. Soweit erforderlich wurde auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Bewertung des unter den Vorräten ausgewiesenen Leasingvermögens erfolgt zu Anschaffungsund Herstellungskosten. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Es handelt sich um zur Weiterveräußerung bestimmte Gegenstände.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden vorgenommen.

Die Rückstellungen sind in der Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Währungsumrechnung erfolgte zum Stichtagkurs.

Die Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Teilwertverfahren mit einem Zinsfuß von 6 % auf Basis der Richttafeln von 1998 (§ 6a EStG) ermittelt und sind mit dem vollen Teilwert ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten werden zu Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

Kapitalflußrechnung

1. Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 2002
TEUR
Periodenergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) 10.696
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens (einschl. Firmenwerte) 255.718
Gewinne /Verluste aus Anlagenabgängen 190.342
EBITDA 456.756
Nettoverlustzuweisung an stille Gesellschafter -44.408
DVFA/SG Ergebnis 412.348
Veränderung der Rückstellungen 4.315
Veränderung der Vorräte, der Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva -10.275
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen,
sonstige Verbindlichkeiten sowie anderer Passiva 77.668
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 484.056
Finanzergebnis -9.105
Gezahlte Ertragsteuern -1.286
Netto-Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 473.665
2. Cash Flow aus der Investitionstätigkeit
Veränderungen Konsolidierungskreis 2.458
Auszahlungen für Investitionen in das Leasingvermögen -436.633
Auszahlungen für Investitionen in das Eigenvermögen -7.376
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -831
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -442.382
3. Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit
Gewährung von Ausleihungen -17.062
Ein-/Auszahlungen der atypisch stillen Gesellschafter 64.909
Veränderung Bankdarlehen -47.243
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit 604
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensummen 1 - 3) 31.887
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode *) -118.724
Finanzmittelfonds am Ende der Periode -86.837
5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Liquide Mittel 41.371
Bankverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten* -128.208
Finanzmittelfonds am Ende der Periode -86.837

*) im Gegensatz zum Vorjahr werden in den Finanzmittelfonds nicht nur Kontokorrentverbindlichkeiten einbezogen, sondern alle Bankschulden mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr. Der Vorjahreswert wurde entsprechend angepaßt.

Segmentberichterstattung

Die berichtspflichtigen Segmente "Leasing", "Fonds&Services" sowie "Holding" stellen – mit Ausnahme der Holding, die als Konzernspitze fungiert – , strategische Konzerngeschäftsfelder dar, die sich in ihren Diensten und Produkten, den relevanten Teilmärkten und Kundenprofilen unterscheiden.

Das Konzerngeschäftsfeld Leasing bietet überwiegend die Bereitstellung von mobilen Leasinggütern für die Industrie und den Dienstleistungssektor.Ferner beinhaltet dieses Segment alle Konzernaktivitäten zur Unterstützung des Vertriebs von Leasingleistungen durch alle Formen des elektronischen Zahlungsverkehrs.

Das Konzerngeschäftsfeld Fonds&Services beinhaltet den Vertrieb von Mehrprodukt-Leasingfonds sowie den Servicebereich für die ordentliche Abwicklung und Verwaltung von Fondsverträgen. Die im Vorjahr erworbene Mehrheitsbeteiligung an einem Emissionshaus für Filmfonds wurde im Geschäftsjahr auf eine Minderheitsbeteiligung von 25,1% zurückgeführt.

Im Rahmen der Segmentberichterstattung im Konzern weist die Albis Leasing AG Ertrag- und Kostensteuern den einzelnen Segmenten nicht zu.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für die Segmentberichterstattung wurden unverändert aus dem Konzernabschluß übernommen. Die Leistung der Segmente wird nach dem Ergebnis vor Steuern und außerordentlichen Ergebnis beurteilt. Umsätze und Vorleistungen zwischen den Segmenten werden verrechnet.

Leasing Fonds&Services Holding
2002
TEUR
2001 **)
TEUR
2002 *)
TEUR
2001 **)
TEUR
2002
TEUR
2001 **)
TEUR
Außenumsatz 608.994 541.301 7.288 16.441 301 0
Intersegmentumsatz 4.258 19.523 19.725 20.976 360 -
Abschreibungen - ohne FW -252.060 -205.502 -187 -225 -356 -46
Abschreibungen
Firmenwerte -1.315 -4.100 -1.800 -1.725 0 0
Zinsergebnis -8.558 -11.923 -712 -166 -469 -252
Betriebl. Aufwendungen -346.435 -312.843 -1.879 -8.944 -1.722 -5.668
Ergebnis vor Steuern 626 6.933 2.710 5.331 -2.246 -5.966
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0
Sachanlagevermögen 661.527 633.847 124 133 498 9.033
Investitionen
Sachanlagen 434.134 471.530 109 140 5.564 4.509
Mitarbeiter (durchschnittlich) 269 167 15 21 13 11

Die berichtspflichtigen Angaben zu den einzelnen Segmenten stellen sich wie folgt dar:

*) inkl. Veränderungen des Konsolidierungskreises, insbesondere Chorus /Apollo-Gruppe

**) ohne Konsolidierungsbuchungen

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Der Geschäfts- und Firmenwert aus Kapitalkonsolidierung hat sich wie folgt entwickelt:

Zugänge Abgänge Veränderung
Konsolidie-
rungskreis
A= Abschrei
bungen
U= Umbu
chungen
01.01.2002
TEUR
2002
TEUR
2002
TEUR
2002
TEUR
2002
TEUR
31.12.2002
TEUR
Rothmann 10.035 0 0 0 803 9.232
ADS 6.963 0 0 0 419 6.544
NL Mobil Lease 4.767 0 0 0 343 4.424
LeaseTrend 1.383 0 0 0 101 1.282
AZD 867 0 0 0 367 500
Nord Lease AG 844 0 0 0 68 776
CHORUS 4.906 0 0 -4.906 0 0
APOLLO 5.001 0 0 -5.001 0 0
NL Real Estate 1.798 0 105 0 120 1.573
Übrige 3.942 15 8 20 (A) 316
(U) 103
3.510
40.506 15 113 -9.927 2.537
(U) 103
27.841

Die Abschreibung erfolgt über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren.

Die Chorus/Apollo-Gruppe wurde zum 30.06.2002 entkonsolidiert und als Abgang erfaßt. Die Abschreibung des im at-equity-Beteiligungsansatz enthaltenen Firmenwertes beträgt TEUR 578, so daß die gesamte Abschreibung auf Firmenwerte TEUR 3.115 beträgt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2002 ist im Konzernanlagenspiegel dargestellt.

Von den ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben TEUR 53.572 (Vorjahr TEUR 64.966) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In dem ausgewiesenen Nettobetrag von TEUR 115.094 (Vorjahr TEUR 55.791) sind Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 6.836 und Pauschalwertberichtigungen in Höhe von TEUR 334 enthalten.

Von den sonstigen Vermögensgegenstände haben 15,2 Mio. EUR (VJ 12,7 Mio. EUR) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Im Vorjahr wurden hier ebenfalls die Forderungen an Fremdgesellschafter aus der SGL Structured Leasing GmbH & Co. 5. KG mit TEUR 13.383 ausgewiesen. Der Ausweis dieser Forderungen erfolgt zum 31.12.2002 unter der Position "Forderungen gegen Gesellschafter" mit TEUR 15.792.

Auf die sich im Rahmen des § 308 HGB ergebenden Bilanzierungs- und Bewertungsunterschiede zwischen Einzel- und Handelsbilanz II wurden grundsätzlich Steuerabgrenzungen nach § 274 HGB von 37% (vgl. oben) vorgenommen.

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital ist eingeteilt in 10.218.368 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem Nennwert von Euro 1,00.

Der Vorstand ist gemäß Beschluß der Hauptversammlung vom 12. Juli 2000 ermächtigt worden, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 31. Dezember 2004 durch die Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautende Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals,um bis zu insgesamt Euro 4.500.000 zu erhöhen (genehmigtes Kapital).Dabei ist den Aktionären grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen. Der Vorstand ist jedoch in folgenden Fällen ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtrates über den Ausschluß des Bezugsrechtes der Aktionäre zu entscheiden:

  • bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen,insbesondere wenn Unternehmen, Beteiligungen an Unternehmen oder Unternehmensteile gegen Gewährung von Aktien in die Gesellschaft eingebracht werden sollen;
  • zum Ausgleich von Spitzenbeträgen.

Im Zuge der Umsetzung des Erwerbes der Anteile an der LeaseTrend AG hat der Vorstand am 18.September 2000 beschlossen, das ursprüngliche Grundkapital von Euro 9.000.000 um Euro 500.000 gegen Sacheinlage zu erhöhen.Die Durchführung der Kapitalerhöhung wurde zum 21. Dezember 2000 in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg eingetragen. Durch Beschluß des Aufsichtsrates vom 26./28. September/4. Oktober 2000 ist die Satzung geändert worden. Das genehmigte Kapital beträgt nunmehr noch Euro 4.000.000.

Der Vorstand hat am 4. Oktober 2000 beschlossen, das Grundkapital um weitere Euro 68.368 gegen Sacheinlage zu erhöhen. Diese Kapitalerhöhung erfolgte im Zusammenhang mit der Einbringung von Anteilen der ALBIS Zahlungsdienste GmbH in die "Albis AG". Die Eintragung in das Handelsregister ist am 4.12.2001 erfolgt. Die genannten Anteile die im letzten Abschluß gesondert unter dem Posten "B. Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlagen" ausgewiesen waren, wurden am 14.12.2001 zusammen mit den 650.000 Aktien aus der weiteren Kapitalerhöhung der Chorus/Apollo-Gruppe an der Börse platziert.

Der Vorstand hat von dieser Ermächtigung im Jahr 2001 im Zusammenhang mit dem Erwerb der Chorus/Apollo-Gruppe, Ottobrunn und Potsdam, Gebrauch gemacht und am 16.01.2001 beschlossen, das Grundkapital um weitere Euro 650.000 gegen Sacheinlage zu erhöhen. Diese Kapitalerhöhung erfolgte im Zusammenhang mit der Einbringung von Anteilen der Chorus/Apollo-Gruppe in die "Albis AG". Die Eintragung in das Handelsregister ist am 4.12.2001 erfolgt.

Das genehmigte Kapital beträgt nunmehr noch Euro 3.281.632.

Die in der Konzernbilanz ausgewiesene gesetzliche Rücklage betrifft ausschließlich die Muttergesellschaft.

Der ausgewiesene passive Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung wurde erstmals im Jahr 1999 gebildet. Er wurde in 2002 aufgrund der Entkonsolidierung der Chorus/Apollo-Gesellschaften um die für Gesellschaften aus diesem Bereich gebildeten Posten verringert.

Die Pensionsrückstellung betrifft im wesentlichen unverfallbare Anwartschaften für vor dem 30. Juni 1997 ausgeschiedene Mitarbeiter der MagnaMedia Verlag AG.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR
Drohverluste 3.679
Tantiemen, Löhne und Gehälter 1.889
Prozeßkosten 1.380
Ausstehende Rechnungen 1.146
Urlaubsansprüche 454
Prüfung und Beratung 414
Jahresabschlußprüfungskosten 365
Investitionszulagen 188
Gutschriften 102
Aufsichtsräte 93
Übrige 4.666
Gesamt 14.376

Den zum 31. Dezember 2002 passivierten sonstigen Rückstellungen stehen in Höhe von 0,9 Mio EUR Freistellungsansprüche gegen die WEKA Firmengruppe GmbH & Co. KG gegenüber, die unter den Sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen sind.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

bis über 1 bis über
1 Jahr zu 5 Jahre 5 Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
128.208 129.881 1.493 259.582
83.133 15.098 0 98.231
3.392 0 0 3.392
0 2.335 0 2.335
38.653 44.385 140 83.178
253.386 191.699 1.633 446.718

Ein Darlehen in den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEUR 10.263 ist zum Abschluß des Geschäftsjahres mit einer Grundschuld über TEUR 10.737 durch das neue Verwaltungsgebäude gesichert.

Die passiven Rechnungsabgrenzungen enthalten

im wesentlichen Erlösabgrenzungen aus der Forfaitierung von Leasing- und Verwertungserlösen (TEUR 51), Leasingraten (TEUR 322) sowie Mietsonderzahlungen (TEUR 14).

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die Abschreibungen beinhalten mit TEUR 2.537 Abschreibungen der aktiven Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung.

Als aperiodische Erträge fielen TEUR 1.739 aus der Veräußerung eines Grundstücks, TEUR 721 aus der Auflösung von Wertberichtigungen sowie TEUR 252 aus der Auflösung von Rückstellungen an.

Der Konzernbilanzverlust hat sich wie folgt entwickelt:

TEUR
Konzernbilanzverlust 1.1.2002 -1.537
Konzernjahresergebnis 2002 306
Einstellung in die Gewinnrücklagen -165
Konzernbilanzverlust 31.12.2002 -1.396

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse 2002
TEUR
2001
TEUR
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften,
Wechsel- und Scheckbürgschaften 0 0
- davon gegenüber verbundenen
Unternehmen (0) (0)

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 314 HGB stellen sich wie folgt dar:

nach
2003 2003
TEUR TEUR
Miet- und Leasingverträge 830 1.753

Im einzelnen betreffen diese Verpflichtungen Mietund Leasingverträge, die zwischen 2003 und 2007 enden.

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter stellt sich wie folgt dar:

2002 2001
Albis Leasing AG 13 11
Nord Lease AG 12 18
Alpha Leasing GmbH 35 30
KML Kurpfalz Mobilien-Leasing GmbH 5 7
Rothmann & Cie. AG 3 0
ALBIS Datenservice GmbH 12 9
DSK-Leasing 6 8
NL Mobil Lease GmbH 50 49
LeaseTrend AG 18 17
LeaseTrend Aviation GmbH 0 0
ALBIS Zahlungsdienste GmbH 5 6
UTA Leasing GmbH 5 7
UTA Leasing GmbH & Co
Investitions KG
0 15
NL Real Estate GmbH 3 2
Zum 30.06.2002 entkonsolidiert:
CHORUS GmbH - 12
APOLLO Filmmanagement GmbH - 6
APOLLO Media GmbH - 2
In 2002 erstmals konsolidierte
Unternehmen:
ALAG Auto-Mobil AG 120 -
TRUCKPORT Dienstleistungs
gesellschaft für Nutzfahrzeuge mbH
10 -
297 199

Dem Vorstand der Muttergesellschaft gehören im Berichtszeitraum an:

Hans Otto Mahn Kaufmann

Aufsichtsratsmandate: NL Nord Lease AG (Vorsitz) Lease Trend AG (Vorsitz) ALAG Auto-Mobil AG Altacon AG Logimac AG O.W.L. Ost-West-Leasing International AG

Rüdiger Wolff Kaufmann

Keine Aufsichtsratsmandate.

Der Aufsichtsrat setzt sich zum 31. Dezember 2002 wie folgt zusammen:

Eduard Unzeitig (Vorsitz) Unternehmensberater, München

Weitere Aufsichtsratsmandate: NL Nord Lease AG ALAG Auto-Mobil AG PRIVATEL AG (Vorsitz) AXUS AG (Vorsitz) Rialto Film AG, Zürich (Vorsitz)

20 Minuten Holding AG, Zürich MCP Sound & Media AG, Ötztal

Kersten Jodexnis (stellv. Vorsitz)
Kaufmann, Hannover
Weitere Aufsichtsratsmandate:
VEMA e.G. (Vorsitz)
AdVertum AG (Vorsitz)
Wertgarantie Technische
Versicherung AG (stellv. Vorsitz)
KiNiKi gAG (Vorsitz)
Frank Nörenberg,
Rechtsanwalt, Hamburg
Weitere Aufsichtsratsmandate:
7 d AG (Vorsitz)
EURAI AG (Vorsitz)
Graphit Kropfmühl AG (stellv. Vorsitz)
Sinner Schrader AG
Optical Disk Service GmbH (Beirat)

Für die Wahrnehmung der Aufgaben im Mutterunternehmen und in den Tochtergesellschaften wurden dem Vorstand und dem Aufsichtsrat im Konzerngeschäftsjahr folgende Gesamtbezüge gezahlt:

2002 2001
TEUR TEUR
Vorstand 1.660 1.631
Aufsichtsrat 65 76

Für ehemalige Vorstandsmitglieder der Magna-Media Verlag AG ist eine Pensionsrückstellung von TEUR 293 (VJ TEUR 281) gebildet.

Hamburg, im April 2003

Der Vorstand

Wir haben den Konzernabschluß unter Einbeziehung der Buchführung und den Konzernlagebericht der ALBIS Leasing AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2002 bis zum 31. Dezember 2002 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Konzernabschluß und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluß unter Einbeziehung der Buchführung und über den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlußprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlußprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, daß Unrichtigkeiten und Verstöße,die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluß unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Konzernabschluß und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.Die Prüfung umfaßt die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, daß unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Überzeugung vermittelt der Konzernabschluß unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage des Konzerns und stellt die Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

Hamburg, den 23. April 2003

BDO Deutsche Warentreuhand Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

von Thermann Dylong

Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Aktiva

EUR 31.12.2002
EUR
2001
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 88.323,97 96
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00 3.191
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 498.288,52 119
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 498.288,52 5.722
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 74.172.531,38 43.536
2. Beteiligungen 10.950,00 74.183.481,38 0
74.770.093,87 52.664
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.989.320,04 1.063
2. Sonstige Vermögensgegenstände 13.920.479,29 17.909.799,33 4.109
II. Kassenbestand und Guthaben
bei Kreditinstituten
32.070,87 616
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 58.628,31 32

92.770.592,38 58.484

Passiva

EUR 31.12.2002
EUR
2001
TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 10.218.368,00 10.218
II. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklagen 1.021.836,80 938
2. Andere Gewinnrücklagen 10.512.918,81 11.534.755,61 10.513
III. Bilanzgewinn 46.420.537,22 3.208
68.173.660,83 24.877
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen
und ähnliche Verpflichtungen 1.575.135,94 1.524
2. Sonstige Rückstellungen 2.023.273,60 3.598.409,54 1.256
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.273.583,83 6.185
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:
EUR 13.273.583,83 (Vorjahr: EUR 6.184.525,11) -
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.867.318,03 1.802
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:
EUR 1.811.318,63 (Vorjahr: EUR 1.802.419,42) -
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.885.007,69 16.957
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:
EUR 1.885.007,09 (Vorjahr: EUR 14.289.218,80) -
4. Sonstige Verbindlichkeiten 3.972.612,46 20.998.522,01 5.883
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:
EUR 3.972.612,46 (Vorjahr: EUR 5.883.141,83) -
- davon aus Steuern:
EUR 1.704.327,08 (Vorjahr: EUR 61.616,62) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit:
EUR 18.148,10 (Vorjahr: EUR 16.004,51) -
92.770.592,38 58.484
2002 2001
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 660.847,86 0
2. Sonstige betriebliche Erträge 46.234.533,89 759
3. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter
b.Soziale Abgaben und Aufwendungen für Alters
1.450.263,66 1.555
versorgung und für Unterstützung
- davon für Altersversorgung: EUR 82.747,78
(Vorjahr: EUR 168.748,25) -
198.972,44 1.649.236,10 262
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen
355.846,55 43
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.804.365,74 3.708
6. Erträge aus Beteiligungen
- davon aus verbundenen Unternehmen:
EUR 7.348.530,32 (Vorjahr: EUR 4.516.571,53) -
7.348.530,32 4.516
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
- davon aus verbundenen Unternehmen:
EUR 24.859,69 (Vorjahr: EUR 108.355,38) -
24.885,52 141
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf
Wertpapiere des Umlaufvermögens
298.364,49 2.395
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
- davon an verbundene Unternehmen:
EUR 1.238.836,08 (Vorjahr: EUR 1.058.414,81) -
1.712.377,55 1.414
10. Aufwendungen aus Verlustübernahme 422.141,41 4.940.532,39 0
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 47.026.465,75 -3.961
12. Außerordentliche Aufwendungen 2.055.326,46 0
13. Außerordentliches Ergebnis -2.055.326,46 0
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.671.734,49 2.068
15. Sonstige Steuern -3.009,09 -4
16. Jahresüberschuß/-fehlbetrag 43.296.395,71 -1.897
17. Gewinnvortrag 3.207.947,58 5.105
18. Einstellung in gesetzliche Rücklagen 83.806,07 0
19. Bilanzgewinn 46.420.537,22 3.208

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand Stand
01.01.2002 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2002
EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 104.771 11.185 0 0 115.956
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
und Bauten einschließlich der Bauten
auf fremden Grundstücken 3.190.941 5.106.117 5.722.597 14.019.655 0
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 165.079 458.300 0 0 623.379
Anzahlungen Anlagen und Bau 5.722.597 0 -5.722.597 0 0
9.078.617 5.564.417 0 14.019.655 623.379
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 45.931.030 71.116.029 0 40.181.070 76.865.989
Beteiligungen 0 10.950 0 0 10.950
45.931.030 71.126.979 0 40.181.070 76.876.939
55.114.418 76.702.581 0 54.200.725 77.616.274

Abschreibungen Buchwerte
Stand
01.01.2002 Zugänge Abgänge 31.12.2002 31.12.2002 31.12.2001
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
8.889 18.743 0 27.632 88.324 95.882
0 258.008 258.008 0 0 3.190.941
45.995 79.095 0 125.090 498.289 119.084
0 0 0 0 0 5.722.597
45.995 337.104 258.008 125.090 498.289 9.032.622
2.395.093 298.364 0 2.693.458 74.172.531 43.535.937
0 0 0 0 10.950 0
2.395.093 298.364 0 2.693.458 74.183.481 43.535.937
2.449.977 654.211 258.008 2.846.180 74.770.094 52.664.441

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluß wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs.3 HGB).

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungsbzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert.Sie werden linear abgeschrieben.Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Bei beweglichen Vermögensgegenständen wird die Halbjahresregelung von R 44 Abs. 2 EStG in Anspruch genommen.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw.niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden nicht vorgenommen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften.

Die Rückstellungen für Pensionen werden in steuerlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß § 6a EStG liegt unter Verwendung der Sterbetafeln 1998 ein Rechnungszinsfuß von 6% zugrunde.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Erläuterung zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt.

Finanzanlagen

Die Zusammensetzung des Anteilbesitzes zeigt die folgende Übersicht (Buchwert):

Angaben zum Anteilsbesitz

2002 2001
TEUR TEUR
Leasing
NL Nord Lease AG 2.181 2.181
LeaseTrend AG 1.349 1.349
ALPHA Leasing GmbH 1.054 1.026
ALAG Auto-Mobil AG 505 0
ALAG AG 56 0
ALBIS Zahlungsdienste GmbH 500 798
Hanseat. Grundstücksvermietung 5 0
5.650 5.354

2002 2001
TEUR TEUR
Fonds&Services
Rothmann & Cie. Holding GmbH 68.528 0
Rothmann & Cie. AG 0 17.766
ALBIS Datenservice GmbH 0 9.602
Chorus GmbH 0 5.284
Apollo Media Filmmanagement GmbH 0 5.399
Rentex Vertriebs GmbH 6 0
Garbe Logistic Management GmbH 0 131
68.534 38.182
74.184 43.536

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2002 31.12.2001
TEUR TEUR
Forderungen gegen
verbundene Unternehmen 3.989 1.063
- davon Restlaufzeit von mehr
als einem Jahr (0) (0)
Sonstige Vermögens
gegenstände 13.921 4.109
- davon Restlaufzeit von mehr
als einem Jahr (0) (0)
17.910 5.172

Aufstellung des Anteilbesitzes

Die Gesellschaft war im Berichtsjahr an folgenden Gesellschaften im Sinne von § 285 Nr. 11 HGB beteiligt:

Gesellschaft Anteil Eigen-
kapital
31.12.2002
Jahres
ergebnis
2002
% TEUR TEUR
Rothmann & Cie.
Holding GmbH 100,0 68.508 -17
NL Nord Lease AG 100,0 26.686 1.237
LeaseTrend AG 100,0 10.264 1.321
ALPHA Leasing GmbH 100,0 5.956 637
ALAG Auto-Mobil AG 100,0 3.797 82
ALAG AG 100,0 50 0
ALBIS Zahlungsdienste
GmbH 100,0 0 -280
Rentex Vertriebs GmbH 25,2 25 0
Hanseat. Grundstücks
vermietung
Objekt Ifflandstraße 4
GmbH & Co. KG 93,0 5 -5

Die ALBIS Leasing AG erstellt zum 31. Dezember 2002 einen Konzernabschluß, in den bis auf die zwei letztgenannten Gesellschaften alle übrigen voll konsolidiert werden.

Die Erhöhung der sonst. Vermögensgegenstände wurde durch die Veräußerung des Grundstücks Ifflandstraße 4 an die Hanseatische Grundstücksvermietung Objekt Ifflandstr. 4 GmbH & Co. KG mit einem Kaufpreis von netto TEUR 15.500 erzielt.

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital ist eingeteilt in 10.218.368 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem Nennwert von EUR 1,00.

Der Vorstand ist gemäß Beschluß der Hauptversammlung vom 12. Juli 2000 ermächtigt worden, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 31. Dezember 2004 durch die Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Baroder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt EUR 4.500.000 zu erhöhen (genehmigtes Kapital).Dabei ist den Aktionären grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen. Der Vorstand ist jedoch in folgenden Fällen ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates über den Ausschluß des Bezugsrechtes der Aktionäre zu entscheiden:

■ Bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlage,insbesondere wenn Unternehmen,Beteiligungen an Unternehmen oder Unternehmensteile gegen Gewährung von Aktien in die Gesellschaft eingebracht werden sollen;

■ zum Ausgleich von Spitzenbeträgen.

Im Zuge der Umsetzung des Erwerbs der Anteile an der LeaseTrend AG hat der Vorstand am 18. September 2000 beschlossen, das ursprüngliche Grundkapital von EUR 9.000.000 um EUR 500.000 gegen Sacheinlage zu erhöhen. Die Durchführung der Kapitalerhöhung wurde zum 21. Dezember 2000 in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg eingetragen. Durch Beschluß des Aufsichtsrates vom 26./28. September/4. Oktober 2000 ist die Satzung geändert worden. Das genehmigte Kapital beträgt nunmehr noch EUR 4.000.000.

Der Vorstand hat am 4. Oktober 2000 beschlossen, das Grundkapital um weitere EUR 68.368 gegen Sacheinlage zu erhöhen. Diese Kapitalerhöhung erfolgte im Zusammenhang mit der Einbringung von Anteilen der ALBIS Zahlungsdienste GmbH in die ALBIS AG. Die Eintragung in das Handelsregister ist am 4. Dezember 2001 erfolgt.Die genannten Anteile,die im Abschluß 2000 gesondert unter dem Posten "B. Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlagen" ausgewiesen waren, wurden am 14. Dezember 2001 zusammen mit den 650.000 Aktien aus der weiteren Kapitalerhöhung der Apollo/Chorus-Gruppe an der Börse plaziert.

Der Vorstand hat von dieser Ermächtigung im Jahr 2001 im Zusammenhang mit dem Erwerb der Apollo/Chorus-Gruppe, Ottobrunn und Potsdam, Gebrauch gemacht und am 16. Januar 2001 beschlossen,das Grundkapital um weitere EUR 650.000 gegen Sacheinlage zu erhöhen.

Diese Kapitalerhöhung erfolgte im Zusammenhang mit der Einbringung von Anteilen der Apollo/Chorus-Gruppe in die ALBIS AG. Die Eintragung in das Handelsregister ist am 04.Dezember 2001 erfolgt.

Im Jahr 2002 hat es keine Änderungen diesbezüglich gegeben. Das genehmigte Kapital beträgt noch EUR 3.281.632.

Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:

TEUR
Jahresüberschuß 2002 43.296
Gewinnvortrag 2002 3.208
Einstellung in gesetzliche Rücklagen 84
Bilanzgewinn 2002 46.420

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellung betrifft unverfallbare Anwartschaften für vor dem 30. Juni 1997 ausgeschiedene Mitarbeiter der MagnaMedia AG.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2002 31.12.2001
TEUR TEUR
Risiken aus
Beteiligungsverkäufen 814 814
Prozeßkosten 5 5
Umsatzsteuerrisiko 72 72
891 891
Rückstellungen für
Drohverluste 422 0
Tantiemen 200 8
Veröffentlichung Geschäftsbericht /
Hauptversammlung 140 179
Übrige 370 178
2.023 1.256

Den zum 31. Dezember 2002 passivierten Rückstellungen von TEUR 891 stehen Freistellungsansprüche gegen die WEKA Firmengruppe GmbH & Co. KG von TEUR 891 gegenüber, die unter den Sonstigen Vermögensgegenständen aktiviert sind.

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR

Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit bis 1 bis 5 über 5 gesichert Gesamt
1 Jahr Jahre Jahre mit 31.12.2002 31.12.2001
1. Verbindlichkeiten
gegenüber Kredit-
instituten
13.274 0 0 Grundschuld
über
TEUR 10.737
13.274
(Vorjahr) (6.185) (0) (0) (-) 6.185
2. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
1.867 0 0 - 1.867
(Vorjahr) (1.802) (0) (0) (-) 1.802
3. Verbindlichkeiten ggü.
verbundenen Untern.
1.885 0 0 - 1.885
(Vorjahr) (16.957) (0) (0) (-) 16.957
4. Sonstige Verbindlichkeiten
(Vorjahr)
3.972
(5.883 )
0
(0)
0
(0)
-
(-)
3.972 5.883
- davon aus Steuern 1.704 0 0 - 1.704
(Vorjahr)
- davon im Rahmen der
(61) (0) (0) (-) 61
sozialen Sicherheit 18 0 0 - 18
(Vorjahr) (16) (0) (0) (-) 16

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

2002
TEUR
2001
TEUR
Rothmann & Cie. AG 1.885 12.721
ALBIS Datenservice GmbH 0 1.568
LeaseTrend AG 0 2.668
1.885 16.957

Die Verbindlichkeiten zu der Rothmann & Cie. AG konnten durch die Verrechnung des Veräußerungspreises gegenüber der Rothmann & Cie. Holding GmbH mit den Forderungen und Verbindlichkeiten gesenkt werden.

Erläuterungen zur Gewinnund Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im wesentlichen Aufwendungen für allgemeine Beratung (TEUR 579), Forderungsverzicht gegenüber der ALBIS Zahlungsdienste (TEUR 489), Kosten der Hauptversammlung, Zwischenbericht und Veröffentlichungen (TEUR 129) sowie Kosten für Werbung/Internetauftritt (TEUR 96).

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 661 sind die Mieteinnahmen aus der Gewerbevermietung des Gebäudes in der Ifflandstraße 4.

Die sonstigen Erträge von 46,2 Mio. EUR entstanden im wesentlichen aus dem Verkaufsertrag des Gebäudes Ifflandstraße 4 (TEUR 1.739) und aus der Einbringung der Firmen Chorus GmbH, ALBIS Datenservice GmbH, Rothmann & Cie. AG und der Garbe Logistic Management GmbH (gesamt: TEUR 42.514) in die Rothmann & Cie. Holding GmbH.

Die außerordentlichen Aufwendungen von TEUR 2.055 sind einerseits die Kosten der Rückabwicklung des Erwerbs der Chorus/Apollo-Gruppe von TEUR 1.140. Andererseits ist die Rückbuchung der Vorabausschüttung der LeaseTrend AG von

TEUR 915 enthalten, da diese Ausschüttung gemäß Hauptversammlungsbeschluß nicht genehmigt wurde.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Am Bilanzstichtag besteht eine Patronatserklärung der ALBIS Leasing AG gegenüber den Gläubigern der ALBIS Zahlungsdienste GmbH bis zu einer Höhe von TEUR 422.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

31.12.02
TEUR
Zahlungsverpflichtungen aus
Miet- und Leasingverträgen 41
- davon gegenüber verbundenen
Unternehmen (2)

Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2002 und 2004.

Darüber hinaus ergeben sich finanzielle Verpflichtungen aus dem Bau des Geschäftsgebäudes von TEUR 1.399. Es handelt sich dabei um noch ausstehende Abschlagsrechnungen.

Sonstige Angaben

Dem Vorstand der Muttergesellschaft gehören im Berichtszeitraum an:

Hans Otto Mahn Kaufmann

Aufsichtsratsmandate: NL Nord Lease AG (Vorsitz) Lease Trend AG (Vorsitz) ALAG Auto-Mobil AG Altacon AG Logimac AG O.W.L. Ost-West-Leasing International AG

Rüdiger Wolff Kaufmann

Keine Aufsichtsratsmandate.

Der Aufsichtsrat setzt sich zum 31. Dezember 2002 wie folgt zusammen:

Eduard Unzeitig (Vorsitz) Unternehmensberater, München

Weitere Aufsichtsratsmandate: NL Nord Lease AG ALAG Auto-Mobil AG PRIVATEL AG (Vorsitz) AXUS AG (Vorsitz) Rialto Film AG, Zürich (Vorsitz) 20 Minuten Holding AG, Zürich MCP Sound & Media AG, Ötztal

Kersten Jodexnis
Kaufmann, Hannover
(stellv. Vorsitz)
Weitere Aufsichtsratsmandate:
VEMA e.G. (Vorsitz)
AdVertum AG (Vorsitz)
Wertgarantie Technische
Versicherung AG (stellv. Vorsitz)
KiNiKi gAG (Vorsitz)
Frank Nörenberg,
Rechtsanwalt, Hamburg

Weitere Aufsichtsratsmandate: 7 d AG (Vorsitz) EURAI AG (Vorsitz) Graphit Kropfmühl AG (stellv. Vorsitz) Sinner Schrader AG Optical Disk Service GmbH (Beirat)

Gesamtbezüge des Vorstands

Hinsichtlich der Angaben zu den Gesamtbezügen des Vorstands wird von § 286 Abs.4 HGB Gebrauch gemacht.

Für ehemalige Vorstandsmitglieder ist eine Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 293 (Vorjahr TEUR 281) passiviert worden. Die Rückstellung basiert auf dem Kauf der Aktien der MagnaMedia Verlag AG am 12.02.1999 von der WEKA Firmengruppe GmbH & Co. KG. Im Zuge des Kaufs der Aktien der MagnaMedia Verlag AG wurde eine Pensionsverpflichtung der Gesellschaft für zwei Vorstände der MagnaMedia Verlag AG übernommen.

Gesamtbezüge des Aufsichtsrats

Für die Vergütung des Aufsichtsrats wurden TEUR 65 ausgezahlt.

Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 13 Angestellte beschäftigt.

Hamburg, 14. März 2003

Der Vorstand

Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinns

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2002 in Höhe von Euro 46.420.537,22 wie folgt zu verwenden:

EUR
Verteilung an die Aktionäre durch
Ausschüttung einer Dividende von
0,06 EUR je Stückaktie 613.102,08
Einstellung in Gewinnrücklagen 9.923.817,19
Gewinnvortrag auf neue Rechnung 35.883.617,95

Wir haben den Jahresabschluß unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ALBIS Leasing AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2002 bis zum 31. Dezember 2002 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluß und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluß unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlußprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlußprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, daß Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluß unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanzund Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluß und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfaßt die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.Wir sind der Auffassung,daß unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Überzeugung vermittelt der Jahresabschluß unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft und stellt die Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

Hamburg, den 15. März 2003

BDO Deutsche Warentreuhand Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

(Rohardt) (von Thermann) Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Ifflandstraße 4 22087 Hamburg

100 %

NL Nord Lease AG Hamburg

Big Ticket, immaterielle Wirtschaftsgüter

100%

NL Mobil Lease GmbH Frankfurt / Main Rollendes Equipment, Lkw, Busse

100%

UTA Leasing GmbH Mainaschaff Fullservice Nutzfahrzeuge

100 %

Truckport Dienstleistungsgesellschaft für Nutzfahrzeuge mbH, Stockstadt Dienstleistung Nutzfahrzeuge

92,5 %

NL Real Estate Lease GmbH Mainaschaff Immobilien

100%

NL Cross Border Leasing GmbH Hamburg Cross-Border-Strukturen

100%

KML Kurpfalz Mobilien-Leasing GmbH Edingen-Neckarhausen Standard-Leasing

49,8%

CDL Leasing GmbH Hamburg Standard-Leasing

100 %

Budget Car & Van Rental ALAG Auto-Mobil AG & Co. KG Hamburg Fahrzeug Kurz- und Langzeitmiete

100 %

LeaseTrend AG Hamburg

Pkw-Leasing

100 %

LeaseTrend Aviation GmbH Ottobrunn Flugzeug-Leasing

100 %

DSK-Leasing GmbH Ottobrunn

Mobilien-Leasing

100 %

Alpha Leasing GmbH Hamburg

Bürokommunikation-Leasing

100 %

Albis Zahlungsdienste GmbH Hamburg

Internet-basiertes Payment

100 %

Rothmann & Cie. Holding GmbH Hamburg

Holding

100 %

Rothmann & Cie. AG Hamburg Emissionshaus

100 %

Albis Datenservice GmbH Hamburg Anlegerverwaltung

25,1 %

Chorus GmbH Ottobrunn Emissionshaus

24,9 %

Garbe Logistic Management GmbH Hamburg Logistik

Stand April 2003

ANSCHRIFTEN

ALBIS Datenservice GmbH Ifflandstraße 4 22087 Hamburg Telefon: (040) 808 100 – 200

Telefax: (040) 808 100 – 209 [email protected] www.rothmann.de

ALBIS Leasing AG Ifflandstraße 4

22087 Hamburg Telefon: (040) 808 100 – 100 Telefax: (040) 808 100 – 109 [email protected] www.albis-leasing.de

ALBIS Zahlungsdienste GmbH

Ifflandstraße 4 22087 Hamburg Telefon: (040) 808 100 – 500 Telefax: (040) 808 100 – 509 [email protected] www.clickpay.de

ALPHA Leasing GmbH Ifflandstraße 4 22087 Hamburg

Telefon: (040) 808 100 – 400 Telefax: (040) 808 100 – 409 [email protected] www.alpha-leasing.de

Budget Car & Van Rental ALAG Auto-Mobil AG & Co. KG Ifflandstraße 4 22087 Hamburg Telefon: (040) 808 100 – 800

Telefax: (040) 808 100 – 809 [email protected] www.budget.de

Niederlassung Budget Car & Van Rental ALAG Auto-Mobil AG & Co. KG Max-Planck-Straße 20

63303 Dreieich Telefon: (06103) 40 00-0

Telefax: (06103) 40 00-203

CDL-Leasing GmbH & Co. KG Mellenbergweg 11 22359 Hamburg Telefon: (040) 60 91 50 – 0 Telefax: (040) 60 91 50 – 55 [email protected] www.cdl-leasing.de

Chorus GmbH Alte Landstraße 25 85521 Ottobrunn

Telefon: (089) 66 02 94 – 60 Telefax: (089) 66 02 94 – 66 [email protected] www.chorus-gruppe.de

DSK-Leasing GmbH

Alte Landstraße 25 85521 Ottobrunn

Telefon: (089) 89 87 83 – 0 Telefax: (089) 89 87 83 – 50 [email protected] www.dsk-leasing.de

Garbe Logistic Management GmbH

Valentinskamp 18 20354 Hamburg

Telefon: (040) 3 56 13 – 0 Telefax: (040) 35 39 93 [email protected] www.garbe.de

KML Kurpfalz Mobilien-

Leasing GmbH Mannheimer Straße 105 68535 Edingen / Neckarhausen

Telefon: (0621) 4 83 63 – 0 Telefax: (0621) 4 83 63 – 24 [email protected]

www.kml-leasing,de

LeaseTrend AG Ifflandstraße 4 22087 Hamburg Telefon: (040) 28 05 96 – 24 Telefax: (040) 28 05 96 – 28 [email protected]

www.leasetrend.de Niederlassung

LeaseTrend AG Alte Landstraße 25 85521 Ottobrunn

Telefon: (089) 61 54 92 – 0 Telefax: (089) 61 54 92 – 22

NL Cross Border Leasing GmbH Ifflandstraße 4 22087 Hamburg Telefon: (040) 808 100 – 300 Telefax: (040) 808 100 – 370 [email protected] www.nordlease.de

NL Mobil Lease GmbH Carl-Ulrich-Straße 4 63263 Neu-Isenburg Telefon: (06102) 88 26 100 Telefax: (06102) 88 26 199 [email protected]

www.nl-mobil-lease.de NL Nord Lease AG

Ifflandstraße 4 22087 Hamburg Telefon: (040) 808 100 – 300 Telefax: (040) 808 100 – 370

[email protected] www.nordlease.de

NL Real Estate Lease GmbH

Georg-Büchner-Straße 1 61476 Kronberg

Telefon: (06173) 31 80 – 0 Telefax: (06173) 31 80 – 10

Rothmann & Cie. AG Ifflandstraße 4

22087 Hamburg Telefon: (040) 808 100 – 200 Telefax: (040) 808 100 – 209 [email protected]

www.rothmann.de

Rothmann & Cie. Holding GmbH Ifflandstraße 4 22087 Hamburg

Telefon: (040) 808 100 – 200 Telefax: (040) 808 100 – 209 [email protected] www.rothmann.de

Truckport Dienstleistungsgesellschaft für Nutzfahrzeuge mbH Ostendstraße 4

63811 Stockstadt/Main Telefon: (06027) 40 77 – 0 Telefax: (06027) 40 77 – 777 [email protected]

www.truckport.de UTA Leasing GmbH

Am Glockenturm 1 63814 Mainaschaff Telefon: (06021) 79 44 – 100 Telefax: (06021) 79 44 – 999 [email protected] www.uta-leasing.de

Notizen

Fotos

(von links nach rechts):

S.
4
Stefan Keinert, Rüdiger Wolff, Hans O. Mahn
S.
7
Hans O. Mahn, Stefan Keinert
Steffen Conrad, Hans O. Mahn
S.
8
Rüdiger Wolff
S. 11 René Dannert, Wolfgang Richter
S. 12 Bernhard Ewald, Dieter Ackermann
S. 13 Gabriela Cavoski, Barbara Schaab
Katja Zecher
S. 15 Gerhard Fischer, Max Kühner
S. 16 Heiko Mende, Gerhard Fischer
S. 18 Alexander E. Kowatsch, Michael Gehricke
Doro Cutro
S. 19 Elife Aydemir
S. 20 Maren Krieger, Michael Hartwich
S. 24 Heinke de Buhr, Norbert Tietke,
Rüdiger Wolff, Iris Teichmann
S. 25 Markus Söhl, Daniel Burgsmüller
Iris Teichmann
S. 28 Eduard Unzeitig

Impressum

Gestaltung: Medienwelten, Hamburg
Fotos: Klaus Bossemeyer Fotografie, Münster
Fotoillustrationen: Peter Maltz, Hamburg
Lithographie: Peter Gutsche GmbH, Hamburg
Druck: eurodruck, Hamburg

Finanzdienstleister für den Mittelstand