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AGRANA Beteiligungs-AG

Quarterly Report Jan 10, 2019

733_10-q_2019-01-10_ecbc9607-a110-4b10-a1cd-d1b121f23618.pdf

Quarterly Report

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Q1-3 2018|19

ZWISCHENMIT TEILUNG ÜBER DIE ERSTEN DREI QUARTALE 2018|19

Überblick über die ersten drei Quartale 2018|19

  • Umsatz: 1.863,5 Mio. € (-7,3 %; Vorjahr: 2.010,6 Mio. €)
  • EBIT: 63,5 Mio. € (-63,0 %; Vorjahr: 171,6 Mio. €)
  • EBIT-Marge: 3,4 % (Vorjahr: 8,5 %)
  • Konzernergebnis: 37,0 Mio. € (-71,0 %; Vorjahr: 127,6 Mio. €)
  • Eigenkapitalquote: 59,4 % (28. Februar 2018: 61,7 %)
  • Gearing : 21,4 % (28. Februar 2018: 16,0 %)
  • Mitarbeiter (FTEs) : 9.471 (Vorjahr: 8.833)

1 Verschuldungsgrad (Verhältnis der Nettofinanzschulden zum Eigenkapital)

2 Durchschnittlich beschäftigte Vollzeitäquivalente (FTEs - Full-time equivalents)

Inhaltsverzeichnis

3 Vorwort des Vorstandsvorsitzenden

4 Konzernbericht

15 Konzernzwischenabschluss (verkürzt)

Vorwort des Vorstandsvorsitzenden

das dritte Quartal 2018|19 fällt zeitlich mit der Rüben- und Kartoffel-Rohstoffkampagne zusammen. Mit der neuen Rübenernte 2018 wurden neue von der Exportparität getriebene Niedrigstzuckerpreise wirksam. Die damit korrelierenden Isoglukosepreise und niedrige Ethanolerlöse im Segment Stärke führten in Summe zum bislang schwächsten Quartals-EBIT im laufenden Geschäftsjahr.

Allerdings ließ eine Jahrhunderttrockenheit in weiten Teilen der EU die Rübenernteerwartungen 2018 um bis zu 20 % im Vorjahresvergleich schwinden. Ohne Export- und lagerbedingten Verkaufsdruck zeigt sich daher eine Zuckerpreisstabilisierung auf tiefem Niveau. Die an die Zuckererlöse gekoppelten Rübenpreise dämpfen die Anbaufreudigkeit für 2019. Einiges deutet also darauf hin, dass im Herbst nächsten Jahres ein neues Marktgleichgewicht Platz greifen könnte.

Bei Stärkekartoffeln kompensieren hohe Stärkegehalte den geringeren Ertrag weitgehend. Trotz der extrem schnellen Abtrocknung am Feld konnten wir in Österreich und Ungarn jeweils über 200.000 Tonnen Mais erntefrisch und ohne Trocknungskosten verarbeiten.

Bei der Apfelernte verzeichnete Europa ein Rekordjahr, während die chinesische Ernte frostbedingt deutlich geringer ausfiel. Europäische Übermengen an Apfelsaftkonzentrat treffen somit auf aufnahmefähige Exportmärkte. Das Segment Frucht erfüllt daher bei günstigen Rohstoffpreisen nach drei Quartalen die Erwartungen.

Das bisher von extremer Volatilität gekennzeichnete Geschäftsjahr 2018|19 ist auch von wichtigen Weichenstellungen geprägt:

  • Im Segment Zucker haben wir mit dem amerikanischen Zuckerproduzenten TASCO (The Amalgamated Sugar Company) einen Joint Venture-Vertrag für die Errichtung einer Betain-Kristallisationsanlage, der dritten weltweit, in der Zuckerfabrik Tulln|Österreich unterzeichnet. Die durch Chromatografie angereicherte Betainfraktion der Melasse aus mehreren Zuckerfabriken wird ab 2020 kristallin, v.a. für Futtermittel und Kosmetikzwecke, gewonnen.
  • Unser zweites chinesisches Fruchtzubereitungswerk ist in Jiangsu|China gemäß Zeit- und Kostenplan erfolgreich in Betrieb gegangen.
  • Im österreichischen Kartoffelstärkewerk in Gmünd wurde die Kapazität im Laufe der Kampagne 2018 durch einen neuen Stärketrockner auf 2.000 Tonnen Tagesverarbeitung erhöht und die Kartoffelpülpe wird zu Feinfaser in Nahrungsmittelqualität zur Wasserbindung aufraffiniert.
  • Die in unserem AGRANA Research & Innovation Center entwickelte thermoplastische Stärke bedeutet einen Durchbruch bei heimkompostierbaren Folien und Knotenbeuteln. Damit bietet AGRANA Stärke eine nachhaltige Alternative angesichts des geplanten Verbotes von nicht abbaubaren Plastikbeuteln in Österreich.
  • Die Verdoppelung unserer Weizenstärkekapazität im Werk Pischelsdorf|Österreich befindet sich plangemäß in Umsetzung, sodass einer Fertigstellung bis Ende 2019 nichts im Wege steht.

Aktuell steigen durch die Stilllegung bzw. Produktionspause zweier großer Bioethanolanlagen in Großbritannien die Ethanolnotierungen und geben berechtigte Hoffnung für eine Stabilisierung des Stärke-EBITs im vierten Quartal 2018|19.

Zuckerseitig wird jedenfalls auch das erste Halbjahr 2019|20 von der Situation des Zuckerwirtschaftsjahres 2017|18 geprägt sein. Eine Marktpreiserholung ab Herbst 2019 hängt neben dem Weltmarktzuckerpreis wesentlich von der Rübenernte 2019 ab.

AGRANA verfolgt trotz des aktuell schwierigen Zuckermarktes konsequent ihre Spezialitätenstrategie und schafft zusammen mit der Diversifikation in die drei Geschäftsbereiche die Basis für eine mittelfristig positive Unternehmensentwicklung.

Ihr

Dipl.-Ing. Johann Marihart Vorstandsvorsitzender

Konzernbericht Konzernentwicklung in den ersten drei Quartalen 2018|19

Umsatz- und Ertragslage

Konzern-Gewinn- und Verlust
rechnung (verkürzt)
in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt)
Q1-3
2018 19
Q1-3
2017 18
Umsatzerlöse 1.863,5 2.010,6
EBITDA1 124,1 213,8
Operatives Ergebnis 54,6 149,4
Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunter
nehmen, die nach der Equity-Methode
bilanziert werden
10,5 25,8
Ergebnis aus Sondereinflüssen -1,6 -3,6
Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) 63,5 171,6
EBIT-Marge 3,4 % 8,5 %
Finanzergebnis -11,9 -11,0
Ergebnis vor Ertragsteuern 51,6 160,6
Ertragsteuern -14,6 -33,0
Konzernergebnis 37,0 127,6
Ergebnis je Aktie 0,53 € 1,99 €2

Die Umsatzerlöse der AGRANA-Gruppe lagen in den ersten drei Quartalen (1. März bis 30. November 2018 mit 1.863,5 Mio. € um 7,3 % unter dem Vorjahr, wobei der Umsatzrückgang v.a. auf die Erlösentwicklung im Segment Zucker zurückzuführen war.

Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) betrug in den ersten drei Quartalen 2018|19 63,5 Mio. € und lag damit deutlich (-63,0 %) unter dem Vorjahr. Im Segment Zucker führten wie erwartet im Vergleich zum Vorjahr niedrigere Verkaufspreise, aber auch Belastungen infolge der trockenheitsbedingt geringeren Ernte in Österreich zu

Konzern-Gewinn- und Verlust
rechnung (verkürzt)
in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt)
Q3
2018 19
Q3
2017 18
Umsatzerlöse 601,9 648,5
EBITDA1 27,8 64,2
Operatives Ergebnis -1,9 36,0
Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunter
nehmen, die nach der Equity-Methode
bilanziert werden
3,9 5,8
Ergebnis aus Sondereinflüssen -0,8 -0,8
Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) 1,2 41,0
EBIT-Marge 0,2 % 6,3 %
Finanzergebnis -1,5 -2,1
Ergebnis vor Ertragsteuern -0,3 38,9
Ertragsteuern -2,4 -8,6
Konzernergebnis -2,7 30,3
Ergebnis je Aktie -0,06 € 0,49 €2

einer deutlichen Verschlechterung des Ergebnisses auf -35,4 Mio. € (Vorjahr: 42,1 Mio. €). Im Segment Stärke ging das EBIT v.a. aufgrund einer negativen Entwicklung im Ethanol- und Verzuckerungsproduktgeschäft deutlich (-47,6 %) auf 36,9 Mio. € zurück. Das EBIT im Segment Frucht konnte um 4,9 % auf 62,0 Mio. € gesteigert werden. Das Finanzergebnis belief sich auf -11,9 Mio. € nach -11,0 Mio. € im Vorjahr. Argentinien gilt seit Mitte des Jahres 2018 als Hochinflationsland, womit die einschlägigen Vorschriften von IAS 29 (Rechnungslegung in Hochinflationsländern) seit dem 3. Quartal zur Anwendung kamen; hieraus ergab sich eine Entlastung des Währungsergeb-

1 Operatives Ergebnis vor operativen Abschreibungen

2 Der Vorjahreswert wurde gemäss IAS 33.64 angepasst. Siehe dazu auch Erläuterungen zum Aktiensplit, Seite 7

nisses um 0,9 Mio. €. Nach einem Steueraufwand in Höhe von 14,6 Mio. €, einer Steuerquote von rund 28,3 % (Vorjahr: 20,5 %) entsprechend, erreichte das Konzernergebnis 37,0 Mio. € (Vorjahr: 127,6 Mio. €). Das den Aktionären der AGRANA zurechenbare Ergebnis je Aktie sank auf 0,53 € (Vorjahr: 1,99 €1 ).

Investitionen

In den ersten drei Quartalen investierte AGRANA mit 118,1 Mio. € um 22,6 Mio. € mehr als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Die Investitionen verteilten sich wie folgt auf die Segmente:

Investitionen2 Q1-3
2018 19
Q1-3
2017 18
Veränderung
in Mio. €
Frucht 33,3 28,9 15,2 %
Stärke 62,8 41,2 52,4 %
Zucker 22,0 25,4 -13,4 %
Konzern 118,1 95,5 23,7 %

Segment Frucht:

Diverse Projekte über alle 45 Produktionsstandorte hinweg; Hauptprojekte: Bau des neuen, zweiten Fruchtzubereitungswerkes in China und neue Karottensaftkonzentratproduktionslinie in Ungarn

Segment Stärke:

  • Steigerung der Kartoffelverarbeitung durch Errichtung eines neuen Kartoffelstärketrockners in Gmünd|Österreich
  • Errichtung eines Kartoffelfasertrockners in Gmünd|Österreich
  • Erweiterung der Weizenstärkeanlage in Pischelsdorf|Österreich
  • Erweiterung der Derivateanlage in Aschach|Österreich

Segment Zucker:

  • Erneuerung der Kalkofenausmauerung in Leopoldsdorf|Österreich
  • Errichtung eines Bio-Zuckerweges mit einer Big-Bag-Abfüllstation und einer Bahnverladung in Tulln|Österreich
  • Erneuerung der Schnitzelpressenstation in Kaposvár|Ungarn (Austausch von vier alten gegen zwei neue Pressen)
  • Ersatzinvestition in zwei Weißzuckerzentrifugen Opava|Tschechien
  • Projektstart der Errichtung eines Fertigwarenlagers in Buzau|Rumänien

Zusätzlich wurden in Q1-3 2018|19 in den nach der Equity-Methode einbezogenen Joint Venture-Unternehmen (HUNGRANA- und STUDEN-Gruppe) Investitionen von 12,7 Mio. € (100%; Vorjahr: 19,0 Mio. €) getätigt.

Konzern-Geldflussrechnung (verkürzt)

Q1-3 2018 19 Q1-3 2017 18 Veränderung
in Mio. €
Cashflow aus dem Ergebnis 141,5 243,2 -41,8 %
Veränderungen des Working Capital 1,9 -6,7 128,4 %
Saldo erhaltene/gezahlte Zinsen und gezahlte Ertragsteuern -24,0 -38,9 38,3 %
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 119,4 197,6 -39,6 %
Cashflow aus Investitionstätigkeit -118,7 -96,1 -23,5 %
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -36,2 -168,2 78,5 %
Veränderungen des Finanzmittelbestandes -35,5 -66,7 46,8 %
Einfluss von Wechselkursänderungen und Hochinflationsanpassung auf
den Finanzmittelbestand
-1,5 -4,4 65,9 %
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 121,0 198,4 -39,0 %
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 84,0 127,3 -34,0 %

1 Der Vorjahreswert wurde gemäss IAS 33.64 angepasst. Siehe dazu auch Erläuterungen zum Aktiensplit, Seite 7

2 In Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, ausgenommen Geschäfts-/Firmenwerte

Cashflow

Der Cashflow aus dem Ergebnis ging in den ersten drei Quartalen 2018|19 v.a. aufgrund des deutlich schwächeren Konzernergebnisses auf 141,5 Mio. € (Vorjahr: 243,2 Mio. €) zurück (siehe auch Tabelle auf Seite 5). Nach einem geringfügigen Abbau des Working Capital um 1,9 Mio. € (Vorjahr: Aufbau um 6,7 Mio. €) und nach geringeren Abflüssen aus Steuern und Zinsen ging der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Q1-3 2018|19 auf 119,4 Mio. € (Vorjahr: 197,6 Mio. €) zurück. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug aufgrund höherer Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte -118,7 Mio. € (Vorjahr: -96,1 Mio. €). In Summe gab es in den ersten drei Quartalen 2018|19 einen Aufbau von Finanzverbindlichkeiten (kurzfristig und langfristig saldiert), was trotz einer höheren Dividendenauszahlung an die AGRANA-Aktionäre zu einem reduzierten Cashabfluss aus Finanzierungstätigkeit von 36,2 Mio. € (Vorjahr: 168,2 Mio. €) führte.

Konzern-Bilanz (verkürzt)

in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt) Stand am Stand am Veränderung
Aktiva 30.11.2018 28.02.2018
Langfristige Vermögenswerte 1.224,5 1.161,0 5,5 %
davon Immaterielle Vermögenswerte und Geschäfts-/Firmenwerte 274,9 276,8 -0,7 %
davon Sachanlagen 823,5 768,9 7,1 %
Kurzfristige Vermögenswerte 1.150,3 1.195,4 -3,8 %
davon Vorräte 616,2 654,5 -5,9 %
davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und
sonstige Vermögenswerte
443,7 415,6 6,8 %
davon Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 84,0 121,0 -30,6 %
Summe Aktiva 2.374,8 2.356,4 0,8 %

Passiva

Eigenkapital 1.411,1 1.454,0 -3,0 %
Anteil der Aktionäre am Eigenkapital 1.349,2 1.397,0 -3,4 %
Nicht beherrschende Anteile 61,9 57,0 8,6 %
Langfristige Schulden 393,2 419,4 -6,2 %
davon Finanzverbindlichkeiten 280,2 310,6 -9,8 %
Kurzfristige Schulden 570,5 483,0 18,1 %
davon Finanzverbindlichkeiten 124,7 61,6 102,4 %
davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und
sonstige Verbindlichkeiten
414,5 378,2 9,6 %
Summe Passiva 2.374,8 2.356,4 0,8 %
Nettofinanzschulden 301,8 232,5 29,8 %
Gearing1 21,4 % 16,0 % +5,4 pp
Eigenkapitalquote 59,4 % 61,7 % -2,3 pp

1 Verschuldungsgrad (Verhältnis der Nettofinanzschulden zum Eigenkapital)

Vermögens- und Finanzlage

Bei einer im Vergleich zum Bilanzstichtag 2017|18 stabilen Bilanzsumme (siehe auch Tabelle auf Seite 6) zum 30. November 2018 von 2,37 Mrd. € (28. Februar 2018: 2,36 Mrd. €) lag die Eigenkapitalquote bei 59,4 % (28. Februar 2018: 61,7 %).

Der Wert der langfristigen Vermögenswerte stieg moderat an, während sich die kurzfristigen Vermögenswerte um knapp 4 % reduzierten. Dabei verringerte sich die Vorratsposition absolut gesehen am deutlichsten. Auf der Passivseite gingen die langfristigen Schulden v.a. aufgrund des Abbaus von Finanzverbindlichkeiten moderat zurück. Die kurzfristigen Schulden stiegen deutlich, wozu sowohl die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten als auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten beitrugen.

Die Nettofinanzschulden zum 30. November 2018 lagen mit 301,8 Mio. € um 69,3 Mio. € über dem Wert per 28. Februar 2018 (30. November 2017: 226,0 Mio. €). Das Gearing zum Quartalsstichtag stieg folglich moderat auf 21,4 % (28. Februar 2018: 16,0 %; 30. November 2017: 15,6 %).

Bei der am 6. Juli 2018 abgehaltenen 31. ordentlichen Hauptversammlung der AGRANA Beteiligungs-AG wurde ein Aktiensplit im Verhältnis 1:4 beschlossen. Die Eintragung der Satzungsänderung in das Firmenbuch erfolgte am 24. Juli 2018. Durch den Aktiensplit wurde die Anzahl der Aktien von bisher 15.622.244 auf 62.488.976 Stück erhöht. Das Grundkapital blieb unverändert und beträgt nach wie vor 113.531.274,76 € und ist nun in 62.488.976 auf Inhaber lautende Stückaktien aufgeteilt. Auf jede Stückaktie entfällt künftig ein anteiliger Betrag am Grundkapital von gerundet 1,82 €.

Segment Frucht Umsatzanteil

Geschäftsentwicklung

Finanzkennzahlen
Segment Frucht
in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt)
Q1-3
2018 19
Q1-3
2017 18
Umsatzerlöse 890,2 884,0
EBITDA1 89,7 87,1
Operatives Ergebnis 62,0 59,1
Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) 62,0 59,1
EBIT-Marge 7,0 % 6,7 %
Finanzkennzahlen
Segment Frucht
in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt)
Q3
2018 19
Q3
2017 18
Umsatzerlöse 278,0 284,1
EBITDA1 27,0 26,4
Operatives Ergebnis 15,9 15,6
Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) 15,9 15,6
EBIT-Marge 5,7 % 5,5 %

Die Umsatzerlöse im Segment Frucht lagen in Q1-3 2018|19 mit 890,2 Mio. € auf Vorjahresniveau (+0,7 %). Bei Fruchtzubereitungen stagnierten die Umsätze trotz gestiegener Absätze; der Grund dafür waren negative Effekte durch die Währungsumrechnung, insbesondere in Argentinien, der Türkei, Russland, Mexiko und den USA. Im Geschäftsbereich Fruchtsaftkonzentrate stiegen die Umsatzerlöse aufgrund der hohen Apfelsaftkonzentratpreise aus der Ernte 2017.

1 Operatives Ergebnis vor operativen Abschreibungen

Das EBIT im Segment erreichte nach neun Monaten 62,0 Mio. € und lag damit leicht über dem Vergleichswert des Vorjahres. Während der Geschäftsbereich Fruchtzubereitungen hauptsächlich währungsbedingt eine Ergebnisverschlechterung verzeichnete (viele Lokalwährungen haben im Vergleich zum Euro, teilweise stark, an Wert verloren), stieg das EBIT im Fruchtsaftkonzentratgeschäft sehr deutlich an. Dies war v.a. besseren Deckungsbeiträgen bei Apfelsaftkonzentrat aus der Ernte 2017 geschuldet, aber auch der weiterhin erfreulichen Entwicklung im Grundstoffgeschäft.

Marktumfeld

Die marktbestimmenden globalen Konsumtrends sind weiterhin Natürlichkeit, Nachhaltigkeit, Genuss sowie Gesundheit. Dies manifestiert sich im Joghurtmarkt v.a. durch zwei Trendrichtungen: einerseits durch die Lancierung von Produkten mit starkem Fokus auf das Tierwohl (z.B. Einsatz von Heumilch, Weidehaltung), andererseits boomen auch weiterhin vegane Milchalternativen (z.B. Soja), da viele Kunden den Konsum von tierischen Produkten entweder einschränken oder zur Gänze aufgeben möchten. "Clean labelling", dem Kundenwunsch nach Produkten mit möglichst kurzer und verständlicher Zutatenliste und Produkten ohne "E-Nummer", kommt weiterhin steigende Bedeutung zu. Ein weiterer Trend ist der "Genuss ohne Reue": Hier wird von Konsumentenseite auf kleinere Portions- oder Packungsgrößen sowie auf die Kombination von nährwertreichen Produkten (z.B. Joghurt mit Protein) mit neuen Geschmacksrichtungen (z.B. Karamell, Kaffee) zurückgegriffen.

Bei Apfelsaftkonzentrat ließen außergewöhnlich hohe Erntemengen in den Hauptanbaugebieten Polen, Ungarn, Deutschland und Italien die Konzentratpreise gegenüber dem Vorjahr deutlich sinken. Bedingt durch den Frühjahrsfrost in China sowie die Einführung eines US-Importzolls auf Apfelsaftkonzentrat chinesischen Ursprungs konnten signifikante Apfelsaftkonzentratmengen aus Europa in den USA abgesetzt werden.

Die in der Verarbeitungssaison 2018 produzierten Fruchtsaftkonzentrate (aus Äpfeln und Beeren) sind bereits überwiegend kontrahiert.

Rohstoff und Produktion

Die Erdbeerernte wurde in allen Regionen abgeschlossen. In den Hauptbeschaffungsmärkten Marokko, Ägypten, Spanien und Mexiko konnten die geplanten Volumen kontrahiert werden, die Preise lagen moderat über dem Vorjahr.

Im Allgemeinen sind die Ernten der für das Fruchtzubereitungsgeschäft relevanten Früchte (z.B. Himbeere, Sauerkirsche und Ananas) bis dato im heurigen Jahr deutlich höher ausgefallen als im Vorjahr. Ausnahmen sind Erdbeere, aber auch z.B. Heidelbeere.

In den ersten drei Quartalen 2018|19 wurden für den Fruchtzubereitungsbereich 290.000 Tonnen an Rohstoffen eingekauft.

Im Geschäftsbereich Fruchtsaftkonzentrate verlief die Beerensaison 2018 sehr zufriedenstellend und die Rohstoffverfügbarkeit war gut.

Bei Äpfeln konnte im Erntejahr 2018 in Europa bedingt durch den guten Vegetationsverlauf eine außergewöhnlich große Ernte verzeichnet werden. Dies führte zu sehr guten Werksauslastungen der europäischen Standorte, während es in China aufgrund von Frühjahrsfrost deutlich geringere Apfelmengen gab.

Segment Stärke

Umsatzanteil

Geschäftsentwicklung

Finanzkennzahlen
Segment Stärke
in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt)
Q1-3
2018 19
Q1-3
2017 18
Umsatzerlöse 566,4 576,0
EBITDA1 46,5 63,0
Operatives Ergebnis 23,5 44,3
Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunter
nehmen, die nach der Equity-Methode
bilanziert werden
13,4 26,1
Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) 36,9 70,4
EBIT-Marge 6,5 % 12,2 %
Finanzkennzahlen
Segment Stärke
in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt)
Q3
2018 19
Q3
2017 18
Umsatzerlöse 194,4 190,5
EBITDA1 19,9 20,4
Operatives Ergebnis 12,3 13,3
Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunter
nehmen, die nach der Equity-Methode
bilanziert werden
4,3 6,6
Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) 16,6 19,9
EBIT-Marge 8,5 % 10,4 %

Die Umsatzerlöse in den ersten drei Quartalen 2018|19 in Höhe von 566,4 Mio. € lagen um 1,7 % unter dem Vorjahreswert. Dieser Rückgang war zum größten Teil auf die preisbedingt geringeren Umsätze bei Bioethanol zurückzuführen, da die Notierungen für Ethanol deutlich niedriger lagen als im Vorjahr. Während die Umsatzerlöse auch bei Verzuckerungsprodukten rückläufig waren, u.a. beeinflusst durch das sehr niedrige Preisniveau bei kristallinem Zucker, zeigte sich die Umsatzentwicklung bei nativen und modifizierten Stärken bei einer anhaltend guten Marktnachfrage positiv. Die Umsätze im Futtermittelhandel lagen über dem Vorjahresniveau.

Mit einem EBIT in Höhe von 36,9 Mio. € wurde das Vorjahresergebnis um 47,6 % deutlich unterschritten. Zum überwiegenden Teil ist die Ergebnisverschlechterung auf die deutlich niedrigeren Marktpreise für Bioethanol zurückzuführen. Kostenseitig sind ergebnisbelastend die deutlichen Energiepreissteigerungen und das höhere Getreide-Preisniveau der Ernte 2018 anzuführen. Der Ergebnisanteil der nach der Equity-Methode einbezogenen HUNGRANA halbierte sich auf 13,4 Mio. €, da der ungarische Standort von den negativen Marktpreisentwicklungen bei Bioethanol und als größter europäischer Hersteller von Isoglukose bei Verzuckerungsprodukten besonders betroffen ist. Entsprechend sank die Profitabilität (EBIT-Marge) des Segmentes in Q1-3 2018|19 auf 6,5 % nach 12,2 % im Vergleichszeitraum.

Marktumfeld

Das äußerst schwierige Marktumfeld bei Zucker hatte auch Auswirkungen auf die Absätze von flüssigen Stärkeverzuckerungsprodukten. Historisch tiefe Zuckerpreise übten direkten Preisdruck auf Isoglukose aus. Zucker substituiert mittlerweile in der Getränkeindustrie Isoglukose und deren Absatzmengen lagen laut September-Bilanz der Europäischen Kommission deutlich unter den Erwartungen und unter dem Durchschnitt der Vorjahre. Zusätzlich drängten neue Mitbewerber in den Markt.

Die Absätze von nativen und modifizierten Stärken an die Lebensmittelindustrie waren stabil. Höhere Verkaufspreise können am Markt aufgrund gestiegener Rohstoff- und Energiekosten beobachtet werden.

Positiv wirkte sich im technischen Stärkebereich weiterhin die anhaltend hohe Nachfrage aus der Papier- und Wellpappenindustrie aus.

Die Aussichten für das Bioethanolgeschäft nach dem ersten Quartal im Geschäftsjahr waren ausgesprochen verhalten. Ein deutlich gestiegenes Angebot in der EU und höhere Importe aus Übersee trafen auf eine nur moderat gestiegene Nachfrage. Logistische Lieferschwierigkeiten in Europa aufgrund des niedrigen Wasserniveaus von Rhein und Donau während der Sommermonate sowie gestiegene Rohstoffpreise für Weizen haben den Tiefpreisen im Frühjahr zu einer Preiserholung in den Sommermonaten verholfen. Nach einem abermaligen Preisrückgang

1 Operatives Ergebnis vor operativen Abschreibungen

im Oktober stabilisierten sich die Ethanolnotierungen zuletzt auf einem höheren Niveau, v.a. bedingt durch die Schließung einer Ethanolfabrik sowie die Produktionspause einer weiteren in Großbritannien.

Im Bereich Futtermittel zeigten die Preise eine konstante Entwicklung und bewegten sich über Vorjahresniveau. Auch hier stand die Logistik, bedingt durch das Niedrigwasser von Rhein und Donau, vor Herausforderungen, die Nebenprodukte, insbesondere Actiprot® und Maiskleberfutter zu den Kunden zu liefern. Maiskeime gerieten durch die niedrigen Pflanzenölpreise unter Druck.

Rohstoff und Produktion

Der internationale Getreiderat (IGC1 ) schätzt die weltweite Getreideproduktion 2018|19 per 22. November 2018 auf 2,08 Mrd. Tonnen, die damit um rund 24 Mio. Tonnen unter dem Vorjahr und rund 58 Mio. Tonnen unter dem erwarteten Verbrauch liegt. Bei Weizen wird eine Produktion von 729 Mio. Tonnen (Vorjahr: 767 Mio. Tonnen; Verbrauch 2018|19: 739 Mio. Tonnen) und bei Mais von 1.073 Mio. Tonnen (Vorjahr: 1.047 Mio. Tonnen; Verbrauch 2018|19: 1.112 Mio. Tonnen) erwartet. Die gesamten Getreideendbestände werden um rund 58 Mio. Tonnen auf 560 Mio. Tonnen sinken.

Die Getreideproduktion der EU-28 wird von Strategié Grains per 15. November 2018 auf rund 279 Mio. Tonnen geschätzt (Vorjahr: 298 Mio. Tonnen). Dazu trägt die Weichweizenernte rund 127 Mio. Tonnen bei und ist damit deutlich geringer als die Ernte 2017 (142 Mio. Tonnen). Die Maisernte 2018 in der EU wird bei 60 Mio. Tonnen erwartet (Vorjahr: 59 Mio. Tonnen).

Die Notierungen an der Pariser Warenterminbörse (NYSE Euronext Liffe) stiegen seit März 2018 bei Weizen und Mais. Nach einem deutlichen Anstieg in den Sommermonaten mit Höhepunkt der Kursverläufe im August sind die Preise in der Folge wieder gesunken und lagen am 30. November 2018 bei rund 173 € je Tonne Mais (Vorjahr: 154 €) und 201 € je Tonne Weizen (Vorjahr: 160 €).

Kartoffel

Am 21. August 2018 wurde in der Kartoffelstärkefabrik Gmünd|Österreich mit der Verarbeitung von Stärkekartoffeln der Ernte 2018 begonnen. Bedingt durch die Hitze und Trockenheit im August wird eine Liefererfüllung von 83 % der kontrahierten Stärkekartoffeln erwartet. Der durchschnittliche Stärkegehalt soll bei rund 19 % (Vorjahr: 18,1 %) liegen.

Mais und Weizen

Die Nassmaisübernahme in der Maisstärkefabrik Aschach|Österreich begann Mitte August 2018 und wurde bei einer Verarbeitungsmenge von rund 117.000 Tonnen (Vorjahr: 114.000 Tonnen) Ende November 2018 abgeschlossen. Für das gesamte Geschäftsjahr wird an diesem Standort eine Verarbeitungsmenge von rund 471.000 Tonnen Mais (Vorjahr: 422.000 Tonnen) erwartet.

Im Werk Pischelsdorf|Österreich wurden von Ende August bis Anfang Dezember 2018 rund 106.000 Tonnen (Vorjahr: 99.000 Tonnen) Nassmais verarbeitet. Insgesamt wird für das laufende Geschäftsjahr eine Gesamtgetreideverarbeitung (Weizen, Bio-Weizen, Tritikale, Mais) von rund 835.000 Tonnen (Vorjahr: 831.000 Tonnen) erwartet.

Die Rohstoffeindeckung für die österreichischen Stärkefabriken sowie für die Bioethanolanlage ist im Geschäftsjahr 2018|19 bis auf Restmengen gegeben. Die Rohstoffpreise lagen in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres auf bzw. leicht über dem erwarteten Niveau.

Bei dem nach der Equity-Methode einbezogenen Werk in Ungarn (HUNGRANA) begann die Nassmaiskampagne wie in Aschach Mitte August 2018 und wurde Ende November 2018 beendet. Gegenüber dem Vorjahr lag die Nassmaisverarbeitung (100 %) niedriger bei rund 226.000 Tonnen (Vorjahr: 263.000 Tonnen). Die Maisverarbeitung im gesamten Geschäftsjahr (100 %) wird bei 1,04 Mio. Tonnen (Vorjahr: 1,10 Mio. Tonnen) erwartet.

Im rumänischen Werk wird die gesamte Maisverarbeitung bei rund 69.000 Tonnen und damit auf Vorjahresniveau liegen.

Segment Zucker

Umsatzanteil

Geschäftsentwicklung

Finanzkennzahlen
Segment Zucker
in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt)
Q1-3
2018 19
Q1-3
2017 18
Umsatzerlöse 406,9 550,6
EBITDA1 -12,1 63,7
Operatives Ergebnis -30,9 46,0
Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunter
nehmen, die nach der Equity-Methode
bilanziert werden
-2,9 -0,3
Ergebnis aus Sondereinflüssen -1,6 -3,6
Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) -35,4 42,1
EBIT-Marge -8,7 % 7,6 %
Finanzkennzahlen
Segment Zucker
in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt)
Q3
2018 19
Q3
2017 18
Umsatzerlöse 129,5 173,9
EBITDA1 -19,1 17,4
Operatives Ergebnis -30,2 7,1
Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunter
nehmen, die nach der Equity-Methode
bilanziert werden
-0,3 -0,8
Ergebnis aus Sondereinflüssen -0,8 -0,8
Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) -31,3 5,5
EBIT-Marge -24,2 % 3,2 %

Im Segment Zucker lagen die Umsatzerlöse in Q1-3 2018|19 mit 406,9 Mio. € um 26,1 % unter dem Vorjahr. Im Vergleich zur Vorjahresperiode deutlich gesunkene Zuckerverkaufspreise, aber auch niedrigere Zuckerverkaufsmengen (v.a. im Export und Non-Food-Bereich) führten zu dieser negativen Entwicklung.

Das EBIT in Q1-3 2018|19 ging von 42,1 Mio. € markant auf -35,4 Mio. € zurück. Hier wirkte sich v.a. das gegenüber dem Vorjahr massiv schlechtere Verkaufspreisumfeld negativ aus, was auch eine retrograde Abwertung der Zuckerbestände notwendig machte. Zusätzlich führten die schlechte Rübenqualität der Ernte 2018, u.a. wegen der extremen Trockenheit, und der Rübenausfall im Frühling 2018 aufgrund des Rüsselkäfers zu höheren Produktionskosten. Konkret resultierte dies in Leerkosten von rund 10 Mio. €.

Marktumfeld Zuckerweltmarkt

Der deutliche Abwärtstrend beim Zuckerweltmarktpreis setzte sich seit 1. März 2018 in den ersten sieben Monaten des Geschäftsjahres 2018|19 fort, was primär durch die deutliche Überschusserwartung für die Weltzuckerbilanz zu erklären war. Trotz des verstärkten Einsatzes von Zuckerrohr für die Ethanolherstellung in Brasilien führten sehr gute Ernteerwartungen in Indien und Thailand sowie gesteigerte Exportmengen aus Europa zu einer deutlichen Überschusserwartung für die globale Zuckerbilanz im Zuckerwirtschaftsjahr (ZWJ) 2017|18 (Oktober 2017 bis September 2018). Dies führte bei den Weltmarktnotierungen zu einem 9-Jahres-Tief bei Weißzucker im August 2018 (303,7 \$ pro Tonne) bzw. einem 10-Jahres-Tief bei Rohzucker im September 2018 (218,3 \$ pro Tonne). Seit Oktober hat sich der Markt von den Tiefs wieder etwas erholt, was v.a. auf niedriger als erwartete Ernteergebnisse in Brasilien für das ZWJ 2017|18, die Auswirkungen des trockenen Wetters in Europa auf die Kampagne 2018 und die aktuellen Dynamiken am Währungs- und Ölmarkt zurückzuführen ist.

Das Analyseunternehmen F.O. Licht rechnet in seiner Schätzung der Weltzuckerbilanz vom 20. Dezember 2018 für das ZWJ 2018|19 mit einem leichten Produktionsdefizit. Danach käme es bei einer erwarteten Produktion von 185,0 Mio. Tonnen (ZWJ 2017|18: 193,3 Mio. Tonnen) und einem wachsenden Verbrauch von 186,3 Mio. Tonnen (ZWJ 2017|18: 183,7 Mio. Tonnen) zu einem Abbau der Bestände auf 74,0 Mio. Tonnen (ZWJ 2017|18: 75,7 Mio. Tonnen) und es ergäbe sich ein Defizit in Höhe von 1,7 Mio. Tonnen. Dieses Bestandsniveau liegt rund 11 Mio. Tonnen unter dem der August-Schätzung.

Am Ende des Berichtszeitraumes notierte Weißzucker bei 348,2 \$ pro Tonne und Rohzucker bei 283,1 \$ pro Tonne.

EU-Zuckermarkt

.

Das zurückliegende ZWJ 2017|18 war das erste nach Wegfall der Zuckerquotenregelung und der Zuckerrübenmindestpreise. Bei sehr guten Erträgen stiegen die Zuckererzeugung und die nun wieder unbegrenzt möglichen Exporte deutlich an, die Importe hingegen gingen zurück.

Die Produktionserwartungen für das seit 1. Oktober 2018 laufende ZWJ 2018|19 sind aufgrund der trockenheitsbedingt schlechteren Erträge in den großen europäischen Anbauregionen deutlich geringer als im Vorjahr. Die EU-Kommission geht in Ihrer Schätzung vom September 2018 bei einer stabilen Rübenanbaufläche von einem Rückgang der Erzeugung (inkl. Isoglukose) um 1,9 Mio. Tonnen auf 19,8 Mio. Tonnen (ZWJ 2017|18: 21,7 Mio. Tonnen) aus. F.O. Licht erwartet mittlerweile einen Produktionsrückgang in der EU um knapp 3 Mio. Tonnen Weißzucker. Daher sollen die Exporte und die Bestände zurückgehen.

Zu Beginn des abgelaufenen ZWJ 2017|18 im Oktober 2017 fiel der EU-Preis für Zucker (Food und Non-Food) zunächst auf 420 € pro Tonne loser Zucker ab Werk und sank in den Folgemonaten auf knapp unter 350 € pro Tonne. Zu Beginn des neuen ZWJ 2018|19 ging der Preis nochmals um 27 € pro Tonne auf nur noch 320 € pro Tonne im Oktober 2018 zurück und lag rund 20 % unter dem regulatorisch festgelegten Referenzschwellenwert von 404 € pro Tonne.

Industrie und Groß- und Einzelhandel (Retail)

Die Absatzentwicklung in den Bereichen Industrie und Retail war in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018|19 positiv. Rückläufig zeigten sich hingegen der Export und der Non-Food-Bereich (ehemals: Nichtquotenzucker) aufgrund der Weltmarktsituation und den damit einhergehend bewusst zurückgenommenen Exportaktivitäten.

Waren die ersten Monate des aktuellen Geschäftsjahres noch geprägt von hohen EU-Zuckerlagermengen, so zeigten sich diese im Laufe des Hochsommers - insbesondere in den osteuropäischen Ländern - überwiegend aufgebraucht.

Rohstoff und Produktion

Die von AGRANA mit den Rübenbauern kontrahierte Zuckerrübenfläche betrug im Anbaujahr 2018 rund 94.400 Hektar, das waren rund 1.800 Hektar weniger als im Vorjahr. Auf Grundlage biologischer Landwirtschaft wurden für den Konzern Zuckerrüben auf rund 1.700 Hektar in Österreich und rund 900 Hektar in Rumänien angebaut.

Durch den langandauernden Winter und v.a. die tiefen Temperaturen in der zweiten Februar-Hälfte 2018 verzögerte sich der Anbaubeginn um rund ein bis zwei Wochen (im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt). Der Erstanbau konnte bis Mitte April zum Großteil abgeschlossen werden. Schwere Schäden wurden ab der ersten April-Woche in den österreichischen Kerngebieten des Rübenanbaus durch ein Schad-Insekt, den Rübenderbrüssler, hervorgerufen1 . Insgesamt mussten rund 12.000 Hektar umgebrochen werden, wovon nur mehr rund 30 % der Flächen wieder mit Rüben nachgebaut wurden. In den anderen Rübenanbauregionen außerhalb Österreichs gingen weitere Flächen durch Verschlammung, Verkrustung, Hagel und tierische Schädlinge verloren.

Die vergleichsweise sehr warmen Monate April bis Juni 2018 führten zu einer raschen Jugendentwicklung der verbleibenden Rübenbestände. Flächendeckende Niederschläge, v.a. in der zweiten Mai-Hälfte, haben sich ebenfalls sehr positiv auf das Rübenwachstum ausgewirkt.

In den Monaten Juli bis August blieben die regelmäßigen Niederschläge in vielen AGRANA-Regionen aus. Vor allem in Teilen von Österreich, Süd-Tschechien und auch in Rumänien führte dies teilweise zu massiven Trockenerscheinungen in den Rübenbeständen. Anfang September entspannte sich die Situation durch eine überdurchschnittliche Niederschlagsversorgung. Diese brachte jedoch auch einen intensiven Cercospora-Blattflecken-Befall mit sich. Der restliche September und nahezu der gesamte verbleibende Herbst blieben vergleichsweise wieder trocken, sodass das prognostizierte Rübenwachstum v.a. auf den qualitativ weniger guten Böden ausgeblieben ist. Die extremen Witterungsbedingungen in den Sommer- und Herbstmonaten sind letztendlich auch für eine schlechtere Rübenqualität und damit einhergehend geringere Lagereignung der Rüben, v.a. am Beginn der Verarbeitungszeit, verantwortlich.

Die Ernte hat in den östlichen Ländern zum Großteil um den 10. September 2018 begonnen. In Österreich ist aufgrund der reduzierten Erntefläche durch den Rübenderbrüssler (-22 %) erst Anfang Oktober 2018 mit der Rodung gestartet worden.

Die in diesem Jahr widrigen Witterungs- und Vegetationsbedingungen führen auf den rund 83.800 Hektar Rübenflächen (davon rund 750 Hektar auf Grundlage biologischer Landwirtschaft) in allen Ländern zu unterdurchschnittlichen Rübenerträgen und unterdurchschnittlichen Zuckergehalten. Die gesamte Rübenverarbeitungsmenge wird rund 5,2 Mio. Tonnen Rüben betragen.

Mitarbeiter

Konzern 9.471 8.833 7,2 %
Segment Zucker 2.052 2.088 -1,7 %
Segment Stärke 1.022 953 7,2 %
Segment Frucht 6.397 5.792 10,4 %
FTEs1 Q1-3
2018 19
Q1-3
2017 18
Veränderung

In Q1-3 2018|19 waren im AGRANA-Konzern durchschnittlich 9.471 Mitarbeiter (Vorjahr: 8.833 Mitarbeiter) beschäftigt. Die Erhöhung des Personalstandes war v.a. auf einen höheren Bedarf an Saisonarbeitskräften im Segment Frucht sowie auf den Ausbau des Stärke-Produktionsstandortes Aschach|Österreich zurückzuführen.

Chancen und Risiken

AGRANA verwendet ein integriertes System zur Früherkennung und Überwachung von konzernspezifischen Risiken.

Bestandsgefährdende Risiken bestehen derzeit nicht bzw. sind gegenwärtig auch nicht erkennbar.

Für eine ausführliche Darstellung der Geschäftsrisiken des Unternehmens verweist AGRANA auf die Seiten 86 bis 90 des Geschäftsberichtes 2017|18.

Wesentliche Ereignisse nach dem Ende der Zwischenberichtsperiode

Nach dem Quartalsstichtag am 30. November 2018 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanzund Vermögenslage der AGRANA hatten.

1 Durchschnittlich beschäftigte Vollzeitäquivalente (FTEs - Full-time equivalents)

Ausblick

AGRANA-Gruppe
in Mio. €
2017 18
ist
2018 19
Prognose
Umsatzerlöse 2.566,3
EBIT 190,6 
Investitionen1 140,9 185

Leichter Rückgang2

Deutlicher Rückgang 2

Aufgrund der aktuellen Herausforderungen, v.a. im Segment Zucker, ist für das Geschäftsjahr 2018|19 mit einem deutlichen Rückgang beim Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) zu rechnen. Beim Konzernumsatz wird von einer Entwicklung leicht unter Vorjahresniveau ausgegangen.

Das EBIT des vierten Quartals des laufenden Geschäftsjahres 2018|19 wird deutlich unter Vorjahresniveau erwartet.

Segment Stärke
in Mio. €
2017 18
ist
2018 19
Prognose
Umsatzerlöse 752,3
EBIT 80,2 
Investitionen1 59,4 100

Stabile Entwicklung2

Deutlicher Rückgang 2

Das Segment Stärke prognostiziert im Geschäftsjahr 2018|19 stabile Umsatzerlöse. Die Absatzmengen sollen u.a. durch die Vollauslastung der zusätzlichen Maisvermahlungskapazitäten in Aschach|Österreich deutlich gesteigert werden. Die positiven Impulse für Spezialprodukte, u.a. in Bio-Qualität, sowie bei Stärken und Nebenprodukten sollen anhalten. Bei Bioethanol und stärkebasierten Verzuckerungsprodukten ist jedoch aufgrund des herausfordernden Marktumfeldes von niedrigeren Verkaufspreisen als im Vorjahr auszugehen. Der gleichzeitige Anstieg der Rohstoff- und Energiepreise wird zu einem deutlichen EBIT-Rückgang führen.

Segment Frucht
in Mio. €
2017 18
ist
2018 19
Prognose
Umsatzerlöse 1.161,4 ä
EBIT 75,6 ä
Investitionen1 49,4 55

ä Leichter Anstieg 2

Im Segment Frucht prognostiziert AGRANA für das Geschäftsjahr 2018|19 einen leichten Anstieg bei Umsatz und Ergebnis. Der Geschäftsbereich Fruchtzubereitungen rechnet aufgrund steigender Absatzmengen in allen Geschäftsbereichen (v.a. auch Non-Dairy) trotz negativer Effekte aus der Währungsumrechnung mit einer positiven Umsatzentwicklung. Die Synergieeffekte in Argentinien, die Akquisition von Elafruits in Algerien sowie die Inbetriebnahme der neuen chinesischen Produktionsstätte in Jiangsu|China tragen zwar positiv zum Ergebnis bei, negative Währungseffekte sollen aber zu einem deutlich schwächeren EBIT als im Vorjahr führen. Im Geschäftsbereich Fruchtsaftkonzentrate wird für das neue Geschäftsjahr von einer stabilen Umsatzentwicklung und einem deutlichen EBIT-Anstieg ausgegangen.

Segment Zucker
in Mio. €
2017 18
ist
2018 19
Prognose
Umsatzerlöse 652,6 
EBIT 34,8 
Investitionen1 32,1 30

Deutlicher Rückgang 2

Im Segment Zucker rechnet AGRANA v.a. in Folge rückläufiger Zuckerpreise mit einer deutlichen Umsatzreduktion. Die laufenden Kostensenkungsprogramme werden die Margenreduktion nur teilweise abfedern können, sodass im Geschäftsjahr 2018|19 ein deutlicher Rückgang des EBITs erwartet wird.

Investitionen

Das Investitionsvolumen in den drei Segmenten soll in Summe mit nunmehr rund 185 Mio. € deutlich über den geplanten Abschreibungen in Höhe von rund 96 Mio. € liegen.

1 In Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, ausgenommen Geschäfts-/Firmenwerte 2 Wertmäßige Veränderung in Zahlen siehe Seite 19

Konzernzwischenabschluss (verkürzt)

der AGRANA-Gruppe zum 30. November 2018 (ungeprüft)

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1.-3. Quartal
1. März – 30. November
3. Quartal
1. September – 30. November
t€ Q1-3 2018 19 Q1-3 2017 18 Q3 2018 19 Q3 2017 18
Umsatzerlöse 1.863.527 2.010.583 601.892 648.435
Bestandsveränderungen -70.086 -55.914 119.304 149.265
Andere aktivierte Eigenleistungen 1.005 1.440 119 171
Sonstige betriebliche Erträge 20.927 23.147 8.369 7.034
Materialaufwand -1.234.353 -1.321.991 -542.108 -587.678
Personalaufwand -240.290 -225.972 -84.814 -79.355
Abschreibungen -69.424 -64.359 -29.436 -28.175
Sonstige betriebliche Aufwendungen -218.303 -221.106 -76.084 -74.453
Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunternehmen,
die nach der Equity-Methode bilanziert werden
10.477 25.786 3.926 5.774
Ergebnis der Betriebstätigkeit 63.480 171.614 1.168 41.018
Finanzerträge 22.334 34.052 7.209 8.996
Finanzaufwendungen -34.227 -45.035 -8.661 -11.080
Finanzergebnis -11.893 -10.983 -1.452 -2.084
Ergebnis vor Ertragsteuern 51.587 160.631 -284 38.934
Ertragsteuern -14.619 -33.041 -2.379 -8.622
Konzernergebnis 36.968 127.590 -2.663 30.312
ƒ
davon Aktionäre der AGRANA Beteiligungs-AG
33.138 124.619 -3.471 30.600
ƒ
davon nicht beherrschende Anteile
3.830 2.971 808 -288
Ergebnis je Aktie nach IFRS (unverwässert und verwässert) 0,53 € 1,99 €1 -0,06 € 0,49 €1

1 Die Vorjahreswerte wurden gemäß IAS 33.64 angepasst. Weitere Angaben finden sich auf Seite 7

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

1.-3. Quartal
1. März – 30. November
3. Quartal
1. September – 30. November
t€ Q1-3 2018 19 Q1-3 2017 18 Q3 2018 19 Q3 2017 18
Konzernergebnis 36.968 127.590 -2.663 30.312
Sonstiges Ergebnis aus
ƒ
Währungsdifferenzen und Hochinflationsanpassung
-6.346 -25.016 8.376 -4.008
ƒ
zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten
nach latenten Steuern
0 -49 0 -108
ƒ
Marktwertänderungen Sicherungsinstrumente (Cashflow-Hedges)
nach latenten Steuern
196 1.125 -1.277 -3.070
ƒ
Anteilen aus Gemeinschaftsunternehmen,
die nach der Equity-Methode bilanziert werden
-1.745 -1.181 695 -1.616
Zukünftig in der Gewinn- und Verlustrechnung zu erfassende
Erträge und Aufwendungen
-7.895 -25.121 7.794 -8.802
Veränderung versicherungsmathematischer Gewinne/Verluste
leistungsorientierter Pensionszusagen und ähnlicher
Verpflichtungen (IAS 19) nach latenten Steuern
-730 -606 -278 -245
Zukünftig nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung zu erfassende
Erträge und Aufwendungen
-730 -606 -278 -245
Sonstiges Ergebnis -8.625 -25.727 7.516 -9.047
Gesamtergebnis 28.343 101.863 4.853 21.265
ƒ
davon Aktionäre der AGRANA Beteiligungs-AG
25.365 99.834 3.595 21.723
ƒ
davon nicht beherrschende Anteile
2.978 2.029 1.258 -458

Konzern-Geldflussrechnung

Für die ersten drei Quartale (1. März - 30. November) Q1-3 2018 19 Q1-3 2017 18
t€
Cashflow aus dem Ergebnis 141.460 243.191
Veränderung des Working Capital 1.865 -6.670
Saldo erhaltene/gezahlte Zinsen und gezahlte Ertragsteuern -23.939 -38.884
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 119.386 197.637
Cashflow aus Investitionstätigkeit -118.693 -96.096
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -36.213 -168.266
Veränderungen des Finanzmittelbestandes -35.520 -66.725
Einfluss von Wechselkursänderungen und Hochinflationsanpassung
auf den Finanzmittelbestand
-1.405 -4.434
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 120.961 198.429
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 84.036 127.270

Konzern-Bilanz

Stand am Stand am Stand am
30.11.2018 28.02.2018 30.11.2017
274.862 276.815 278.547
823.507 768.881 754.133
81.961 73.228 99.350
19.008 18.703 18.615
19 894 894
9.257 8.816 9.955
15.893 13.664 12.383
1.224.507 1.161.001 1.173.877
616.199 654.537 686.453
443.679 415.568 460.761
6.321 4.310 4.843
44 44 43
84.036 120.961 127.270
1.150.279 1.195.420 1.279.370
2.374.786 2.356.421 2.453.247

Passiva

A. Eigenkapital

Grundkapital 113.531 113.531 113.531
Kapitalrücklagen 540.760 540.760 540.760
Gewinnrücklagen 694.867 742.752 732.719
Anteil der Aktionäre am Eigenkapital 1.349.158 1.397.043 1.387.010
Nicht beherrschende Anteile 61.946 56.954 57.428
B. Langfristige Schulden 1.411.104 1.453.997 1.444.438
Rückstellungen für Pensionen und Abfertigungen 69.301 68.704 68.533
Übrige Rückstellungen 22.071 21.607 19.900
Finanzverbindlichkeiten 280.193 310.572 210.719
Sonstige Verbindlichkeiten 12.871 10.832 13.741
Passive latente Steuern 8.771 7.712 11.592
C. Kurzfristige Schulden 393.207 419.427 324.485
Übrige Rückstellungen 22.653 29.337 24.634
Finanzverbindlichkeiten 124.717 61.629 161.235
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
und sonstige Verbindlichkeiten
414.467 378.220 482.272
Steuerschulden 8.638 13.811 16.183
570.475 482.997 684.324
Summe Passiva 2.374.786 2.356.421 2.453.247

Konzern-Eigenkapital-Entwicklung

Für die ersten drei Quartale (1. März - 30. November)
t€
Eigenkapital der
AGRANA-Aktionäre
Nicht beherrschende
Anteile
Summe
Geschäftsjahr 2018 19
Stand am 1. März 2018 (veröffentlicht) 1.397.043 56.954 1.453.997
Anpassungen aus der Erstanwendung von IFRS 91 -148 0 -148
Stand am 1. März 2018 (angepasst) 1.396.895 56.954 1.453.849
Marktwertveränderungen von Sicherungsinstrumenten
(Cashflow-Hedges)
312 38 350
Veränderung versicherungsmathematischer Gewinne/Verluste
leistungsorientierter Pensionszusagen und ähnlicher Verpflichtungen
-731 1 -730
Verlust aus Währungsumrechnung und Hochinflationsanpassung -7.354 -891 -8.245
Sonstige Ergebnisse -7.773 -852 -8.625
Konzernergebnis 33.138 3.830 36.968
Gesamtergebnis 25.365 2.978 28.343
Dividendenausschüttung -70.300 -1.155 -71.455
Anteils- und Konsolidierungskreisänderungen -2.900 3.271 371
Sonstige Veränderungen 98 -102 -4
Stand am 30. November 2018 1.349.158 61.946 1.411.104

Geschäftsjahr 2017|18

Stand am 1. März 2017 1.349.666 62.222 1.411.888
Bewertungseffekte IAS 39 1.076 0 1.076
Veränderung versicherungsmathematischer Gewinne/Verluste
leistungsorientieter Pensionszusagen und ähnlicher Verpflichtungen
-606 0 -606
Verlust aus Währungsumrechnung -25.255 -942 -26.197
Sonstige Ergebnisse -24.785 -942 -25.727
Konzernergebnis 124.619 2.971 127.590
Gesamtergebnis 99.834 2.029 101.863
Dividendenausschüttung -62.489 -7.319 -69.808
Zuzahlungen anderer Gesellschafter 0 500 500
Sonstige Veränderungen -1 -4 -5
Stand am 30. November 2017 1.387.010 57.428 1.444.438

Weitere Informationen

Kapitalmarktkalender

13. Mai 2019 Ergebnisse des Geschäftsjahres 2018 19
(Bilanzpressekonferenz)
25. Juni 2019 Nachweisstichtag "Hauptversammlung"
5. Juli 2019 Hauptversammlung zum Geschäftsjahr 2018 19
10. Juli 2019 Ex-Dividenden-Tag
11. Juli 2019 Ergebnisse des ersten Quartals 2019 20
11. Juli 2019 Nachweisstichtag "Dividenden"
12. Juli 2019 Dividenden-Zahltag
10. Oktober 2019 Ergebnisse des ersten Halbjahres 2019 20
  1. Jänner 2020 Ergebnisse der ersten drei Quartale 2019|20

Kontakt

AGRANA Beteiligungs-AG

Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz 1 1020 Wien, Österreich www.agrana.com

Konzernkommunikation/Investor Relations Mag. (FH) Hannes HAIDER Telefon: +43-1-211 37-12905 Fax: +43-1-211 37-12926

E-Mail: [email protected]

Konzernkommunikation/Public Relations Mag. (FH) Markus SIMAK Telefon: +43-1-211 37-12084

Fax: +43-1-211 37-12926 E-Mail: [email protected]

Zwischenmitteilung über die ersten drei Quartale 2018|19:

Veröffentlicht am 10. Jänner 2019 Herausgeber: AGRANA Beteiligungs-AG A-1020 Wien, Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz 1

AGRANA 2017|18 Online: https://reports.agrana.com

ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGEN/PROGNOSEN

Die Zwischenmitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Einschätzungen des Vorstandes der AGRA-NA Beteiligungs-AG beruhen. Auch wenn der Vorstand der festen Überzeugung ist, dass diese Annahmen und Planungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund einer Vielzahl interner und externer Faktoren erheblich abweichen. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang beispielsweise die Verhandlungen über Welthandelsabkommen, Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage, insbesondere die Entwicklung makroökonomischer Größen wie Wechselkurse, Inflation und Zinsen, EU-Zuckerpolitik, Konsumentenverhalten sowie staatliche Ernährungs- und Energiepolitik. Die AGRANA Beteiligungs-AG übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in dieser Zwischenmitteilung geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.

BETREFFEND DER AUSSAGEN IM PROGNOSEBERICHT GELTEN FOLGENDE SCHRIFTLICHE UND BILDLICHE WERTAUSSAGEN:

Wertaussage Visualisierung Wertmässige Veränderung in Zahlen
Stabil 0% bis +1% oder 0% bis -1%
Leicht ä oder  Mehr als +1% bis +5% oder mehr als -1% bis -5%
Moderat  oder  Mehr als +5% bis +10% oder mehr als -5% bis -10%
Deutlich  oder  Mehr als +10% oder mehr als -10%

Diese Zwischenmitteilung unterlag keiner Prüfung und keiner prüferischen Durchsicht. Der Vorstand der AGRANA Beteiligungs-AG hat diese Zwischenmitteilung am 28. Dezember 2018 aufgestellt.

Bezüglich Definitionen zu (Finanz-)Kennzahlen wird, sofern diese nicht in einer Fußnote angeführt sind, auf die Erläuterungen im Geschäftsbericht 2017|18, Seite 184, verwiesen.

Personenbezogene Begriffe wie "Mitarbeiter" oder "Arbeitnehmer" werden aus Gründen der Lesbarkeit geschlechtsneutral verwendet.

Durch die kaufmännische Rundung von Einzelpositionen und Prozentangaben in diesem Bericht kann es zu geringfügigen Rechendifferenzen kommen.

Druck- und Satzfehler vorbehalten.

Dieser Zwischenbericht ist in deutscher und englischer Version erhältlich.

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