Quarterly Report • Jan 11, 2018
Quarterly Report
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Für AGRANA weiterhin positive Aussichten für das Gesamtjahr.
1 Verschuldungsgrad (Verhältnis der Nettofinanzschulden zum Eigenkapital) 2 Durchschnittlich beschäftigte Vollzeitäquivalente (FTEs - Full-time equivalents)
die AGRANA-Gruppe erzielte nach neun Monaten ein Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) von 171,6 Mio. €, was einer deutlichen Steigerung von 24,6 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Umsatzerlöse in den ersten drei Quartalen 2017|18 stiegen leicht von 1.967,5 Mio. € auf 2.010,6 Mio. €.
Die Periode Q3 2017|18 war das erste Quartal in einem neuen "Zeitalter ohne Quoten" für das Segment Zucker. Verstärkter Wettbewerb seit dem 1. Oktober 2017 innerhalb Europas bei einem ausreichend versorgten EU-Markt und gestiegenen Weltzuckerlagerbeständen hat für einen Preisdruck bei den Abschlüssen mit den Kunden für das Zuckerwirtschaftsjahr 2017|18 gesorgt. Was die Produktionsseite betrifft, verläuft die Rübenkampagne nach Plan, sowohl in Bezug auf Menge als auch auf Qualität. In unseren neun Zuckerfabriken werden bis Ende Jänner 2018 in bis zu 140 Kampagnentagen über sechs Millionen Tonnen Rüben verarbeitet.
Das Segment Stärke zeigt nach wie vor eine sehr gute Ergebnisentwicklung mit einer zweistelligen EBIT-Marge. Hier ist der Geschäftsbereich Ethanol momentan der höchsten Volatilität ausgesetzt, was sich in den stark schwankenden Platts-Notierungen widerspiegelt. Insgesamt ist die Rohstoffpreisentwicklung in diesem Segment stabil, die Nassmaiskampagnen sind gut verlaufen und auf der Verkaufsseite sorgte u.a. die stetig steigende Nachfrage im Papier- und Wellpappebereich für Wachstum.
Im Segment Frucht erfolgte im dritten Quartal der Spatenstich für unser neues, zweites Fruchtzubereitungswerk in China. Am Standort in Indien wird nach der Mangopüreeproduktion in Kürze auch mit der Erzeugung von Fruchtzubereitungen begonnen. Herausfordernd werden die nächsten Monate für unser Fruchtsaftkonzentratgeschäft. In der Apfelkampagne 2017 führten deutlich geringere Erntemengen in den Hauptanbaugebieten Polen und Ungarn zu steigenden Rohstoffpreisen und negativen Auswirkungen für die Auslastung der Fruchtsaftkonzentratwerke.
Wir werden auch heuer im Konzern wieder deutlich über dem Abschreibungsniveau investieren. Den Finanzausblick für das volle Geschäftsjahr 2017|18 können wir auch nach neun Monaten bestätigen. Trotz eines sehr schwierigen Marktumfeldes im vierten Quartal im Segment Zucker erwartet AGRANA ein EBIT, das zumindest mehr als 10 % über dem Vorjahr liegen wird.
Abschließend möchte ich mich im Namen des gesamten Vorstandes bei unseren Mitarbeitern für ihren Einsatz sowie bei unseren Geschäftspartnern und Aktionären für ihr Vertrauen im abgelaufenen Kalenderjahr bedanken.
Ihr
Dipl.-Ing. Johann Marihart Vorstandsvorsitzender
Entwicklung in den ersten drei Quartalen 2017|18
| Finanzkennzahlen AGRANA-Konzern in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt) |
Q1-3 2017 18 |
Q1-3 2016 17 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 2.010,6 | 1.967,5 |
| EBITDA1 | 213,8 | 183,9 |
| Operatives Ergebnis | 149,4 | 121,6 |
| Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunter nehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden |
25,8 | 23,7 |
| Ergebnis aus Sondereinflüssen | -3,6 | -7,6 |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) | 171,6 | 137,7 |
| EBIT-Marge | 8,5 % | 7,0 % |
| Finanzergebnis | -11,0 | -13,3 |
| Ertragsteuern | -33,0 | -29,2 |
| Konzernergebnis | 127,6 | 95,2 |
| Ergebnis je Aktie | 7,98 € | 6,29 €2 |
Die Umsatzerlöse der AGRANA-Gruppe lagen in Q1-3 2017|18 (1. März bis 30. November 2017) mit 2.010,6 Mio. € um 2,2 % über dem Vorjahr, wobei der leichte Umsatzanstieg auf die Segmente Stärke und Zucker zurückzuführen war.
Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) betrug in den ersten drei Quartalen 2017|18 171,6 Mio. € und war damit deutlich besser (+24,6 %) als im Vorjahr. Im Segment Stärke stieg das EBIT v.a. aufgrund einer positiven Entwicklung im Ethanolgeschäft deutlich (+21,4 %) auf 70,4 Mio. €. Im Segment Zucker führten v.a. im Vergleich zum Vorjahr höhere
| Finanzkennzahlen AGRANA-Konzern in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt) |
Q3 2017 18 |
Q3 2016 17 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 648,5 | 647,2 |
| EBITDA1 | 64,2 | 69,7 |
| Operatives Ergebnis | 36,0 | 43,3 |
| Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunter nehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden |
5,8 | 8,7 |
| Ergebnis aus Sondereinflüssen | -0,8 | -4,7 |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) | 41,0 | 47,3 |
| EBIT-Marge | 6,3 % | 7,3 % |
| Finanzergebnis | -2,1 | -3,0 |
| Ertragsteuern | -8,6 | -11,7 |
| Konzernergebnis | 30,3 | 32,6 |
| Ergebnis je Aktie | 1,96 € | 2,08 €2 |
Verkaufspreise in den ersten sechs Monaten ebenfalls zu einer Verbesserung des Ergebnisses auf 42,1 Mio. € (Vorjahr: 23,1 Mio. €). Das EBIT im Segment Frucht konnte leicht (+4,4 %) auf 59,1 Mio. € gesteigert werden. Das Finanzergebnis verbesserte sich von -13,3 Mio. € im Vorjahr auf -11,0 Mio. €. Nach einem Steueraufwand in Höhe von 33,0 Mio. €, einer Steuerquote von rund 20,5 % (Vorjahr: 23,5 %) entsprechend, erreichte das Konzernergebnis 127,6 Mio. € (Vorjahr: 95,2 Mio. €). Das den Aktionären der AGRANA zurechenbare Ergebnis je Aktie stieg auf 7,98 € (Vorjahr: 6,29 €).
1 Operatives Ergebnis vor operativen Abschreibungen
2 Im Vorjahr wurde das Ergebnis je Aktie noch auf Basis der damaligen Aktienzahl von 14.202.040 Stück gerechnet (Aktienanzahl per 30. November 2017: 15.622.244 Stück).
In den ersten drei Quartalen investierte AGRANA mit 95,5 Mio. € um 25,9 Mio. € mehr als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Die Investitionen verteilten sich wie folgt auf die Segmente:
| in Mio. € | Q1-3 2017 18 | Q1-3 2016 17 |
|---|---|---|
| Zucker | 25,4 | 17,8 |
| Stärke | 41,2 | 36,2 |
| Frucht | 28,9 | 15,6 |
| Konzern | 95,5 | 69,6 |
Diverse Projekte über alle 42 Produktionsstandorte hinweg (inkl. Bau des neuen, zweiten Fruchtzubereitungswerkes in China und neue Karottenkonzentratproduktionslinie in Ungarn)
Zusätzlich wurden in Q1-3 2017|18 in den nach der Equity-Methode einbezogenen Joint Venture-Unternehmen (HUNGRANA- und STUDEN-Gruppe) Investitionen im Ausmaß von 19,0 Mio. € (100%; Vorjahr: 8,9 Mio. €) getätigt.
Der Cashflow aus dem Ergebnis stieg in Q1-3 2017|18 v.a. aufgrund des verbesserten Konzernergebnisses auf 243,2 Mio. € (Vorjahr: 186,8 Mio. €). Nach einem gegenüber der Vergleichsperiode beinahe unveränderten Aufbau des Working Capitals um 6,7 Mio. € (Vorjahr: 7,9 Mio. €) und nach höheren Abflüssen aus Steuern erreichte der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Q1-3 2017|18 197,6 Mio. € (Vorjahr: 153,1 Mio. €). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug aufgrund höherer Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte -96,1 Mio. € (Vorjahr: -72,4 Mio. €). Bei einer erhöhten Auszahlung für Dividenden aufgrund der Kapitalerhöhung im Februar 2017 spiegelt sich der höhere Abbau von Finanzverbindlichkeiten in den ersten drei Quartalen 2017|18 in einem höheren Cashabfluss aus Finanzierungstätigkeit von 168,3 Mio. € (Vorjahr: 101,8 Mio. €) wider.
Bei einer gegenüber dem Bilanzstichtag 2016|17 leicht gesunkenen Bilanzsumme zum 30. November 2017 in Höhe von 2,45 Mrd. € (28. Februar 2017: 2,48 Mrd. €) stieg die Eigenkapitalquote um 2 Prozentpunkte auf 58,9 % (28. Februar 2017: 56,9 %).
Die langfristigen Vermögenswerte stiegen in Summe leicht, wobei die größte Veränderung in der Position "Nach der Equity-Methode bilanzierte Gemeinschaftsunternehmen" stattfand. Die kurzfristigen Vermögenswerte reduzierten sich um 5,0 %; dabei gingen die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am deutlichsten zurück. Auf der Passivseite stiegen die langfristigen Schulden v.a. aufgrund des Aufbaus von Finanzverbindlichkeiten moderat. Die kurzfristigen Schulden sanken aufgrund des Abbaus von Finanzverbindlichkeiten und geringerer übriger Rückstellungen um mehr als 10 %.
Die Nettofinanzschulden zum 30. November 2017 lagen mit 226,0 Mio. € um 13,9 Mio. € unter dem Wert des Bilanzstichtages 2016|17. Das Gearing zum Quartalsstichtag sank folglich auf 15,6 % (28. Februar 2017: 17,0 %).
1 In Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, ausgenommen Geschäfts-/Firmenwerte
| Kennzahlen zur Aktie | Q1-3 2017 18 |
|---|---|
| Höchstkurs (11. Juli 2017) | 115,80 € |
| Tiefstkurs (21. April 2017) | 92,32 € |
| Ultimokurs (30. November 2017) | 100,95 € |
| Buchwert je Aktie zum Ultimo | 88,78 € |
| Marktkapitalisierung zum Ultimo | 1.577,1 Mio. € |
Die AGRANA-Aktie startete mit einem Kurs von 106,00 € in das Geschäftsjahr 2017|18 und schloss zum Ultimo November 2017 mit 100,95 €, was einem leichten Minus von 4,76 % entspricht. Der österreichische Leitindex (ATX) stieg im selben Zeitraum um 21,79 %.
Erfreulich war die Entwicklung in der Liquidität der Aktie aufgrund der im Februar 2017 durchgeführten Kapitalerhöhung. Die Zahl der durchschnittlich gehandelten Stücke1 pro Tag konnte in der Periode März bis November auf rund 22.200 Stück (Vorjahr: knapp 2.000 Stück) deutlich gesteigert werden. Per 18. September 2017 wurde die AGRANA-Aktie nach elf Jahren wieder in den ATX aufgenommen und gehört nunmehr wieder zu jenem Preisindex, der das Blue Chip-Segment des österreichischen Aktienmarktes abdeckt und die rund 20 liquidesten Aktien der Wiener Börse umfasst.
Die Entwicklung des AGRANA-Aktienkurses finden Sie auf der Website www.agrana.com -> Investoren -> Aktie -> Aktienkurs. Die Marktkapitalisierung betrug per Ultimo November 2017 1.577,1 Mio. € bei einer Aktienanzahl von 15.622.244 Stück.
Auch im dritten Quartal 2017|18 trat AGRANA regelmäßig aktiv mit Investoren, Finanzjournalisten und Analysten in Kontakt und traf institutionelle Anleger u.a. bei Roadshows in Antwerpen, Brüssel, London, München, Prag und Warschau.
Der Aufsichtsrat der AGRANA Beteiligungs-AG hat in seiner Sitzung vom 10. November 2017 die Funktionsperiode von Vorstandsmitglied Dr. Mag. Dipl.-Ing. Fritz Gattermayer bis zum 31. August 2022 vorzeitig verlängert.
| Finanzkennzahlen Segment Zucker |
Q1-3 2017 18 |
Q1-3 2016 17 |
|---|---|---|
| in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt) | ||
| Umsatzerlöse | 550,6 | 532,5 |
| EBITDA2 | 63,7 | 44,4 |
| Operatives Ergebnis | 46,0 | 27,3 |
| Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunter nehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden |
-0,3 | 3,4 |
| Ergebnis aus Sondereinflüssen | -3,6 | -7,6 |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) | 42,1 | 23,1 |
| EBIT-Marge | 7,6 % | 4,3 % |
| Finanzkennzahlen Segment Zucker |
Q3 2017 18 |
Q3 2016 17 |
|---|---|---|
| in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt) | ||
| Umsatzerlöse | 173,9 | 180,5 |
| EBITDA2 | 17,4 | 18,3 |
| Operatives Ergebnis | 7,1 | 8,5 |
| Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunter nehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden |
-0,8 | 1,0 |
| Ergebnis aus Sondereinflüssen | -0,8 | -4,7 |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) | 5,5 | 4,8 |
| EBIT-Marge | 3,2 % | 2,7 % |
Im Segment Zucker lagen die Umsatzerlöse in Q1-3 2017|18 mit 550,6 Mio. € um 3,4 % über dem Vorjahr. Im Vergleich zur Vorjahresperiode (neun Monate) gestiegene Zuckerverkaufspreise aber auch leicht erhöhte Zuckerverkaufsmengen führten zu dieser positiven Entwicklung.
2 Operatives Ergebnis vor operativen Abschreibungen Das EBIT in Q1-3 2017|18 stieg von 23,1 Mio. € auf 42,1 Mio. €. Hier profitierte das Segment im ersten Halbjahr noch von einem gegenüber Vorjahr besserem Verkaufspreisumfeld. Im dritten Quartal, dem ersten Quartal im neuen Zuckerwirtschaftsjahr 2017|18 (1. Oktober 2017 bis 30. September 2018), ging das operative Ergebnis um 16,5 % zurück. Das Ergebnis aus Sondereinflüssen in Q1-3 2017|18 in Höhe von -3,6 Mio. € resultierte im Wesentlichen aus Kosten für Reorganisationsmaßnahmen (Vorjahr: -7,6 Mio. €; negative Einmaleffekte in Rumänien).
Das Analyseunternehmen F.O. Licht rechnet in seiner Schätzung der Weltzuckerbilanz vom 20. Dezember 2017 für das Zuckerwirtschaftsjahr (ZWJ) 2017|18 (Oktober 2017 bis September 2018) nach zwei Defizitjahren mit einem Produktionsüberschuss. Danach käme es bei einem erwarteten Produktionsanstieg auf 189,2 Mio. Tonnen (ZWJ 2016|17: 179,6 Mio. Tonnen) trotz eines weiter wachsenden Verbrauchs von 184,2 Mio. Tonnen (ZWJ 2016|17: 180,5 Mio. Tonnen) zu einem Aufbau der Bestände auf 71,3 Mio. Tonnen (ZWJ 2016|17: 67,4 Mio. Tonnen).
Gab es bei einer sehr volatilen Zuckerweltmarktpreisentwicklung im Geschäftsjahr 2016|17 noch ein Vier-Jahres-Hoch im September bzw. Oktober 2016 mit 612,0 \$ pro Tonne Weißzucker und 524,9 \$ pro Tonne Rohzucker, so zeigten die Notierungen bei hoher Volatilität in den Folgemonaten eine sinkende Tendenz, die sich im Verlauf des Geschäftsjahres 2017|18 weiter verschärfte. Einer der Hauptgründe dafür sind die letzten Einschätzungen zum globalen Zuckerüberschuss im ZWJ 2017|18, der u.a. auf die guten bis sehr guten Ernten in Hauptanbauregionen wie der EU, Indien und anderen asiatischen Ländern zurückzuführen ist.
Am Ende des Berichtszeitraumes (30. November 2017) notierte Weißzucker bei 390,4 \$ pro Tonne und Rohzucker bei 332,5 \$ pro Tonne.
Trotz der Einschätzung, dass in Brasilien verstärkt Zuckerrohr für die Ethanolherstellung verarbeitet wird, rechnen die Analysten 2018 aufgrund sehr guter Ernteerwartungen in Indien und Thailand sowie einer weiterhin hohen Rübenzuckerproduktion in Europa mit deutlichen Zuwächsen in der globalen Weltzuckerproduktion.
Bereits die ersten Prognosen für die Zuckerrübenernte 2017|18 im Mai 2017 gingen von einem Anstieg der Anbauflächen um 16 % in Europa aus.1 Mittlerweile wird mit einer Ernte von 76,7 Tonnen pro Hektar gerechnet, die 6,7 % über dem Fünfjahresdurchschnitt liegen würde.2 Laut Europäischer Kommission wird für das ZWJ 2017|18 in der EU mit einer Zuckerproduktion von rund 21 Mio. Tonnen gerechnet.3 In Österreich, dem Hauptanbaugebiet für AGRANA, wird auf einer Rübenanbaufläche von rund 41.400 Hektar ein Ertrag von 72 Tonnen pro Hektar erwartet.
Seit dem 1. Oktober 2017 gelten für die europäische Zuckerindustrie neue Rahmenbedingungen. Die wesentlichsten Veränderungen stellen hierbei das Ende der Produktionsquoten für Zucker und Isoglukose wie auch die Abschaffung der Rübenmindestpreise dar.
Es ist jedoch weiterhin eine Vertragspflicht zwischen der Zuckerindustrie und den Zuckerrübenerzeugern vorgesehen. Auch das Ergreifen von Sondermaßnahmen durch die Europäische Kommission bei Krisen ist nach wie vor möglich. Die private Lagerhaltung, mit der die Kommission temporär Zucker vom Markt nehmen kann, ist eines dieser Instrumente.
Ein wesentliches Element der Liberalisierung des EU-Zuckermarktes für die europäischen Zuckerproduzenten seit dem 1. Oktober 2017 sind unbegrenzte Exportmöglichkeiten.
Unverändert bleibt der Außenschutz der EU durch die Importzölle von 419 € pro Tonne Weißzucker bzw. 339 € pro Tonne Rohzucker für den Marktzugang für Drittländer aus Nicht-Präferenzstaaten bestehen. Die Präferenzabkommen (zollfreier Zugang) mit den LDCs/AKP-Staaten (Least Developed Countries/African, Caribbean and Pacific Group of States) bleiben weiterhin aufrecht, wie auch die zollfreien bzw. zollreduzierten Präferenzimporte unter Berücksichtigung der Mengenbegrenzungen.
Die Europäische Kommission verhandelt aktuell mit den Mercosur-Staaten (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) die Ausgestaltung eines Freihandelsabkommens. Die europäischen Rübenanbauer und Zuckerunternehmen möchten Zugeständnisse seitens der EU für die Mercosur-
1 F.O. Licht Vol. 149, No. 14 / 18. Mai 2017
2 F.O. Licht Vol. 149, No. 34 / 27. November 2017
3 EU Sugar Balance / 30. November 2017
Staaten bei Zucker und Produkten mit hohem Zuckergehalt verhindern, da Brasilien bereits über einen hohen zollbegünstigten Zugang zum EU-Zuckermarkt verfügt und die brasilianische Regierung nach wie vor durch eine Vielzahl von staatlichen direkten und indirekten Subventionen in die Zuckerpolitik des weltgrößten Zuckerproduzenten eingreift. Diese Subventionen führen dazu, dass Zucker aus Österreich bzw. aus Europa in keinem fairen Wettbewerb mit Brasilien steht.
Die hohen Zuckerverkaufspreise in den ersten sieben Monaten des Geschäftsjahres waren v.a. noch auf die bis zum Beginn der neuen Ernte 2017 europaweit niedrigen Zuckerlagerstände und anfangs noch hohen Weltmarktpreise im ersten Halbjahr 2017|18 zurückzuführen.
Die letzten Monate im Zuckerverkauf waren geprägt von Preisverhandlungen mit den Industrie- und Retailkunden. Das Auslaufen der Zuckerquote und die niedrigen Weltmarktpreise gekoppelt mit einer zu erwartenden hohen Zuckerproduktion stellten dabei die gesamte europäische Zuckerindustrie aber auch deren Abnehmer vor neue Herausforderungen.
Die Abschlüsse für das ZWJ 2017|18 liegen nun deutlich unter dem Vorjahresniveau.
Die von AGRANA mit den Rübenbauern kontrahierte und schlussendlich auch angebaute Zuckerrübenfläche beträgt im Anbaujahr 2017 rund 96.300 Hektar, das sind um rund 2.000 Hektar mehr als im Vorjahr. Auf Grundlage biologischer Landwirtschaft wurden für den Konzern rund 1.600 Hektar Zuckerrüben angebaut.
Durch die vergleichsweise geringe Niederschlagsmenge und die sehr heißen Temperaturen während der gesamten Vegetationsperiode konnten sich die Rübenbestände in vielen Anbauregionen nicht gut entwickeln. Erst im Herbst 2017 entspannte sich die Situation aufgrund der kühlen und niederschlagsreichen Witterung. Die Rübenbestände erholten sich in vielen Anbauregionen und zeigten bis zur Ernte einen überdurchschnittlichen Zuwachs. Lediglich im östlichen Teil der Anbauflächen in Österreich und im gesamten Anbaugebiet der Slowakei sowie auch in den ungarischen Grenzregionen zu Österreich blieben die Rübenbestände unterdurchschnittlich. Insgesamt sind die Zuckergehalte der Rüben überdurchschnittlich hoch. Mit einer Rübenerntemenge von rund 6,2 Mio. Tonnen
wird aktuell mit einer Zuckerproduktionsmenge von rund 925.000 Tonnen geplant.
AGRANA folgt für den Rübeneinkauf einer Rübenpreisregelung mit einer variablen Preistabelle in Abhängigkeit vom Zuckerverkaufspreis. Aufgrund der sinkenden Marktpreise für Zucker sind für die Ernte 2017 Rübenpreise unterhalb des bisher gültigen Mindestpreises zu erwarten.
| Finanzkennzahlen Segment Stärke in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt) |
Q1-3 2017 18 |
Q1-3 2016 17 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 576,0 | 551,9 |
| EBITDA1 | 63,0 | 53,9 |
| Operatives Ergebnis | 44,3 | 37,7 |
| Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunter nehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden |
26,1 | 20,3 |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) | 70,4 | 58,0 |
| EBIT-Marge | 12,2 % | 10,5 % |
| Finanzkennzahlen Segment Stärke in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt) |
Q3 2017 18 |
Q3 2016 17 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 190,5 | 188,8 |
| EBITDA1 | 20,4 | 23,7 |
| Operatives Ergebnis | 13,3 | 18,3 |
| Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunter nehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden |
6,6 | 7,7 |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) | 19,9 | 26,0 |
| EBIT-Marge | 10,4 % | 13,8 % |
Die Umsatzerlöse in den ersten drei Quartalen 2017|18 in Höhe von 576,0 Mio. € lagen um 4,4 % über dem Vorjahreswert. Positiv wirkten sich v.a. höhere Absatzmengen bei Stärken und Verzuckerungsprodukten sowie im Vergleich zur Vorjahresperiode (neun Monate) höhere Bioethanolpreise aus, während die Umsätze im Futtermittelhandel rückläufig waren.
Mit einem EBIT in Höhe von 70,4 Mio. € konnte das Vorjahresergebnis um 21,4 % übertroffen werden; entsprechend stieg auch die Profitabilität (EBIT-Marge) des Segmentes in Q1-3 2017|18 auf 12,2 % nach 10,5 % in der Vergleichsperiode. Ergebnisverbessernd wirkten sich neben höheren Notierungen für Bioethanol auch Produktivitätssteigerungen, günstige Rohstoffpreise und gesunkene Energiepreise aus. Zusätzlich erhöhte sich der Ergebnisanteil der nach der Equity-Methode einbezogenen HUNGRANA. Die deutliche Verschlechterung des EBIT im dritten Quartal (drei Monate) lag an höheren Rohstoffkosten (aus der Kampagne 2017). Weiters wurden im Oktober 2017 die neuen Kapazitäten in Aschach|Österreich in Betrieb genommen.
Der Lebensmittelbereich entwickelte sich absatzseitig stabil und die Preise bei nativen und modifizierten Stärkeprodukten bewegten sich nicht zuletzt durch die Impulse aus dem technischen Bereich nach oben.
Positiv wirkte sich im technischen Bereich v.a. die Nachfrage aus der Papier- und Wellpappeindustrie aus. Treiber für diese positive Entwicklung ist der Trend des stetig wachsenden Online-Versandhandels, der den Verbrauch von Wellpappe und Wellpapperohpapieren antreibt. Zahlreiche Kapazitätserweiterungsprojekte seitens der Papierindustrie tragen zu einer festen Nachfrage bei.
Für Stärkeverzuckerungsprodukte im Allgemeinen und Isoglukose im Speziellen herrscht aufgrund der Liberalisierung des Zuckermarktes seit Oktober 2017 ein hoher Wettbewerbsdruck. Mit dem Fall der EU-Zuckerquoten wurde auch der Markt für Isoglukose liberalisiert.
Das Bioethanolgeschäft ist anhaltend volatil. Im ersten Halbjahr 2017|18 konnte ein engeres Nachfrage-Angebotsverhältnis in der EU und damit einhergehend eine Stabilisierung der Preissituation beobachtet werden. Seit dem letzten Kalenderquartal 2017 zeigen die Notierungen wiederum deutlich nach unten und am europäischen Ethanolmarkt ist ein steigender Marktdruck feststellbar.
Anlagen, die auf Basis von Zuckerrübendicksaft und Melasse Ethanol produzieren, sorgen bei den aktuell hohen Zuckerrübenernten für zusätzliches Angebot.
Bei den Nebenprodukten wiesen Hochproteine eine anhaltend feste Preistendenz auf. Insbesondere vitaler Weizengluten zeigte eine positive Preisentwicklung. Hier sind es neben der Backwarenindustrie v.a. die Bereiche Fischfutter und Heimtiernahrung, die für Marktimpulse sorgen. Mittelproteine (Actiprot® oder Maiskleberfutter) orientieren sich hingegen stark an den Soja , Getreideund Maismärkten und unterliegen daher einem stärkeren Preisdruck.
Der internationale Getreiderat (IGC1 ) schätzt die weltweite Getreideproduktion 2017|18 per 23. November 2017 auf 2,08 Mrd. Tonnen, die damit um rund 54 Mio. Tonnen unter dem Rekordvorjahr und rund 28 Mio. Tonnen unter dem erwarteten Verbrauch liegt. Bei Weizen wird eine Produktion von 749 Mio. Tonnen (Vorjahr: 754 Mio. Tonnen; Verbrauch 2017|18: 742 Mio. Tonnen) und bei Mais von 1.040 Mio. Tonnen (Vorjahr: 1.079 Mio. Tonnen; Verbrauch 2017|18: 1.069 Mio. Tonnen) erwartet. Die gesamten Getreidebestände werden um rund 27 Mio. Tonnen auf 496 Mio. Tonnen sinken.
Die Getreideproduktion der EU wird von Strategié Grains per 16. November 2017 auf rund 300 Mio. Tonnen geschätzt (Vorjahr: 296 Mio. Tonnen). Dazu trägt die Weichweizenernte rund 143 Mio. Tonnen bei und ist damit höher als die Ernte 2016 (136 Mio. Tonnen). Die Maisernte 2017 in der EU wird bei 59 Mio. Tonnen erwartet (Vorjahr: 60 Mio. Tonnen).
Die Notierungen an der Pariser Warenterminbörse (NYSE Euronext Liffe) bewegten sich seit Anfang März 2017 seitwärts bzw. leicht sinkend und lagen am 30. November 2017 bei rund 154 € je Tonne Mais und 160 € je Tonne Weizen (Vorjahr: 165 € bzw. 162 € je Tonne).
Am 24. August startete die Kartoffelstärkefabrik Gmünd| Österreich die Verarbeitung von Stärkekartoffeln der Ernte 2017. Bedingt durch Hitze und eine außergewöhnliche Trockenheit in den Sommermonaten wird eine Liefererfüllung von lediglich rund 82 % der kontrahierten Stärkekartoffeln erwartet. Der durchschnittliche Stärkegehalt wird witterungsbedingt niedriger als im Vorjahr (19,7 %) bei rund 18,1 % liegen.
Die Nassmaisübernahme in der Maisstärkefabrik Aschach|Österreich hat Ende August 2017 begonnen und wurde mit einer Verarbeitungsmenge von rund 114.000 Tonnen (Vorjahr: 120.000 Tonnen) Anfang Dezember 2017 abgeschlossen. Für das gesamte Geschäftsjahr 2017|18 wird eine Gesamtverarbeitungsmenge von rund 443.000 Tonnen (Vorjahr 394.000 Tonnen) erwartet.
Für den Standort Pischelsdorf (Weizenstärke- und Ethanolerzeugung) wird im Geschäftsjahr 2017|18 eine Gesamtgetreideverarbeitung (Weizen, Bio-Weizen, Tritikale, Mais) von rund 833.000 Tonnen (Vorjahr: 817.000 Tonnen) erwartet. Von Anfang September 2017 bis Anfang Dezember 2017 wurden rund 99.000 Tonnen (Vorjahr: 113.000 Tonnen) Nassmais verarbeitet.
Die Rohstoffeindeckung für die österreichischen Stärkefabriken sowie für die Bioethanolanlage ist im Geschäftsjahr 2017|18 bis auf Restmengen gegeben. Die Rohstoffpreise lagen in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres auf dem erwarteten Niveau.
Bei dem nach der Equity-Methode einbezogenen Werk in Ungarn (HUNGRANA) begann die Nassmaiskampagne aufgrund der trockenen Witterung bereits Mitte August 2017 und wurde Anfang Dezember 2017 beendet. Die Nassmaisverarbeitung (HUNGRANA 100 %) lag mit rund 260.000 Tonnen um knapp 4 % unter dem Vorjahr. Die gesamte Maisverarbeitung im Geschäftsjahr 2017|18 wird bei 1,1 Mio. Tonnen und damit auf Vorjahresniveau erwartet.
Im rumänischen Werk wird die gesamte Maisverarbeitung bei rund 70.500 Tonnen (Vorjahr: 67.400 Tonnen) liegen.
| Finanzkennzahlen Segment Frucht in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt) |
Q1-3 2017 18 |
Q1-3 2016 17 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 884,0 | 883,1 |
| EBITDA1 | 87,1 | 85,6 |
| Operatives Ergebnis | 59,1 | 56,6 |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) | 59,1 | 56,6 |
| EBIT-Marge | 6,7 % | 6,4 % |
| Finanzkennzahlen Segment Frucht in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt) |
Q3 2017 18 |
Q3 2016 17 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 284,1 | 277,9 |
| EBITDA1 | 26,4 | 27,7 |
| Operatives Ergebnis | 15,6 | 16,5 |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) | 15,6 | 16,5 |
| EBIT-Marge | 5,5 % | 5,9 % |
Die Umsatzerlöse im Segment Frucht lagen in Q1-3 2017|18 mit 884,0 Mio. € nahezu auf Vorjahresniveau. Bei Fruchtzubereitungen waren leicht gestiegene Absätze und etwas höhere Verkaufspreise für den leichten Umsatzanstieg verantwortlich. Im Geschäftsbereich Fruchtsaftkonzentrate waren die Umsatzerlöse aufgrund niedrigerer Rohstoffpreise und damit einhergehend auch niedrigerer Konzentratpreise aus der Ernte 2016 (im Vergleich zu 2015) rückläufig.
Das EBIT erreichte nach neun Monaten 59,1 Mio. € und lag damit um 4,4 % über dem Vergleichswert des Vorjahres. Während der Geschäftsbereich Fruchtzubereitungen eine deutliche Ergebnisverbesserung einfuhr, ging das EBIT im Fruchtsaftkonzentratgeschäft aufgrund einer Unterauslastung (Leerkosten durch geringere Verfügbarkeit von Äpfeln – siehe auch Kapitel "Rohstoff und Produktion") im dritten Quartal deutlich zurück.
Der weltweite Markt für Fruchtzubereitungen zeigt laut Daten von Euromonitor bei löffelbaren Fruchtjoghurts eine Wachstumsrate für das Kalenderjahr 2017 von rund 1 %. Hier zeigt sich ein Bild von gesättigten Märkten in Europa und Nordamerika und wachsenden Märkten mit einer Wachstumsrate von 5,1 % im Mittleren Osten & Afrika sowie von 4,7 % in Asien. Der höchste Pro-Kopf-Verbrauch liegt
1 Operatives Ergebnis vor operativen Abschreibungen nach wie vor in Nordamerika, Westeuropa und Australien. Eine steigende Nachfrage gibt es v.a. nach alternativen Joghurts pflanzlichen Ursprungs, proteinreichen Produkten, Joghurts mit Cerealien oder Samen sowie nach Produkten mit hohem Natürlichkeitsanspruch (z.B. Clean Label).
Bei trinkbaren Joghurts ist weiterhin weltweit ein Wachstumstrend (2017: 5,3 %) feststellbar. Besonders die Regionen Mittlerer Osten und Afrika weisen überdurchschnittliche Wachstumsraten auf. Der Trend zu proteinreichen Produkten ist auch im Bereich der trinkbaren Joghurts zu erkennen.
Der globale Markt für Eiscreme zeigt eine leicht positive Entwicklung mit einem erwarteten Wachstum 2017 von 1,7 %, das laut Prognosen bis 2020 auf über 2 % ansteigen soll. Die höchste Pro-Kopf-Konsumation von Eiscreme weisen Nordamerika und Australien auf. Wachstumsregionen sind der Mittlere Osten, Afrika und Indien.
Im Bereich der Backwaren gibt es ebenfalls globales Wachstum. Insbesondere der Bereich Frucht-Snacks, Müsliriegel und Kekse wächst jährlich um knapp 2 %.
Bei Apfelsaftkonzentrat hatten sich die Preise im ersten Halbjahr 2017|18 in Europa aufgrund der gestiegenen Nachfrage bei begrenzten Angebotsmengen in den Hauptanbaugebieten auf einem soliden Niveau stabilisiert. Die geringen Erntemengen in den Hauptanbaugebieten Polen, Ungarn, Deutschland und Italien ließen die Konzentratpreise aus der mittlerweile abgeschlossenen Apfelkampagne 2017 gegenüber dem Vorjahr deutlich steigen.
Apfelsaftkonzentrat aus China zeigte gegenüber dem Vorjahr nur eine leicht steigende Preistendenz, dies führte in Europa zu einer gestiegenen Nachfrage nach chinesischem Apfelsaftkonzentrat.
Die Vermarktung von Buntsaftkonzentraten aus der Ernte 2017 ist im Wesentlichen abgeschlossen; es bestehen aktuell keine nennenswerten Preis- und vermarktungsrisiken.
Für den Geschäftsbereich Fruchtzubereitungen endet das Beschaffungsjahr mit dem dritten Quartal des Kalenderjahres. Der Einkauf von Früchten ist im Geschäftsjahr 2017|18 bislang im Wesentlichen günstig verlaufen; kritische Ausnahmen waren Sauerkirsche in Polen und Serbien sowie Heidelbeere in Osteuropa, wo es infolge von Ernteausfällen durch Spätfrost teilweise zu einer Verdoppelung der Preise kam.
Erdbeeren als Hauptfrucht für den Geschäftsbereich Fruchtzubereitungen konnten in Europa trotz verstärkter Nachfrage in Spanien (Frischmarkt) und Marokko (Industrieware) zu stabilen Preisen gegenüber dem Vorjahr eingekauft werden. In den USA kam es zu deutlichen Preisrückgängen bei der Erdbeerversorgung mit mexikanischem und ägyptischem Ursprung. China, Korea und Australien, die hauptsächlich mit Erdbeeren aus China versorgt werden, verzeichneten Preiserhöhungen von bis zu 25 %. Die AGRANA-Werke in der Türkei, Südafrika und Ägypten werden hauptsächlich lokal versorgt, weil diese Märkte am wettbewerbsfähigsten und auch stark geschützt sind.
Die für den Geschäftsbereich Fruchtsaftkonzentrate relevante europäische Apfelernte war bedingt durch den Ernteausfall in einigen Hauptanbauregionen (Polen, Deutschland, Italien) eine der niedrigsten der letzten zehn Jahre. Es kam in der Folge zu deutlich gestiegenen Rohstoffpreisen und einhergehend deutlich höheren Apfelsaftkonzentratpreisen als im Vorjahr.
AGRANA verwendet ein integriertes System zur Früherkennung und Überwachung von konzernspezifischen Risiken.
Bestandsgefährdende Risiken bestehen derzeit nicht bzw. sind gegenwärtig auch nicht erkennbar.
Für eine ausführliche Darstellung der Geschäftsrisiken des Unternehmens verweist AGRANA auf die Seiten 84 bis 88 des Geschäftsberichtes 2016|17.
Bezüglich der Angaben zu den Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen wird auf den Konzernzwischenabschluss verwiesen.
Nach dem Quartalsstichtag am 30. November 2017 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanzund Vermögenslage der AGRANA hatten.
| AGRANA-Gruppe in Mio. € |
2016 17 ist |
2017 18 Prognose |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 2.561,3 | ä |
| EBIT | 172,4 | |
| Investitionen1 | 114,7 | 140 |
ä Leichter Anstieg 2
Deutlicher Anstieg 2
AGRANA geht für das Geschäftsjahr 2017|18 beim Konzernumsatz von einem leichten, beim Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) von einem deutlichen Anstieg aus.
| Segment Zucker in Mio. € |
2016 17 ist |
2017 18 Prognose |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 671,9 | |
| EBIT | 24,4 | |
| Investitionen1 | 23,3 | 30 |
Leichter Rückgang2
Deutlicher Anstieg 2
Im Segment Zucker rechnet AGRANA in Erwartung stabiler Absatzmengen mit einem Umsatz leicht unter dem Vorjahresniveau. Verbesserte Margen im ersten Halbjahr 2017|18 in Verbindung mit Kosteneinsparungen sollen im Geschäftsjahr 2017|18 trotz eines weiter herausfordernden Marktumfeldes im vierten Quartal zu einem deutlichen EBIT-Anstieg gegenüber dem Vorjahr führen.
| Segment Stärke in Mio. € |
2016 17 ist |
2017 18 Prognose |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 733,9 | ä |
| EBIT | 76,2 | |
| Investitionen1 | 57,6 | 55 |
ä Leichter Anstieg 2
Moderater Anstieg 2
Im Segment Stärke erwartet AGRANA für das Geschäftsjahr 2017|18 bei leicht steigenden Absatzmengen eine leichte Umsatzsteigerung. Für Ethanol werden im Jahresdurchschnitt Verkaufspreise über dem Vorjahr erwartet. Eine daraus resultierende Ergebnisverbesserung und die konstante Margenerwartung für das übrige Produktportfolio lassen einen moderaten EBIT-Anstieg gegenüber dem Rekordjahr 2016|17 erwarten.
| Segment Frucht in Mio. € |
2016 17 ist |
2017 18 Prognose |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 1.155,5 | ä |
| EBIT | 71,8 | |
| Investitionen1 | 33,8 | 55 |
ä Leichter Anstieg 2
Moderater Anstieg 2
Im Segment Frucht prognostiziert AGRANA für das Geschäftsjahr 2017|18 einen leichten Umsatzanstieg und eine moderate EBIT-Verbesserung. Der Geschäftsbereich Fruchtzubereitungen rechnet aufgrund steigender Absatzmengen mit einer positiven Umsatzentwicklung. Unterstützt durch den erwarteten Ergebnisbeitrag des im Q4 2016|17 erworbenen argentinischen Fruchtzubereitungsunternehmens, wird von einer deutlichen Ergebnisverbesserung im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016|17 ausgegangen. Im Geschäftsbereich Fruchtsaftkonzentrate wird für das Geschäftsjahr ein leichter Umsatzanstieg erwartet; infolge der noch in diesem Geschäftsjahr aufwandswirksamen Kosten durch Unterauslastung der Apfelsaftkonzentratkapazitäten aufgrund der signifikant geringeren Apfelernte in Europa wird mit einem deutlich unter dem Vorjahr liegendem EBIT gerechnet.
Das Investitionsvolumen in den drei Segmenten wird in Summe mit rund 140 Mio. € deutlich über den geplanten Abschreibungen in Höhe von rund 90 Mio. € liegen.
1 In Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, ausgenommen Geschäfts-/Firmenwerte
2 Wertmäßige Veränderung in Zahlen siehe Seite 23
der AGRANA-Gruppe zum 30. November 2017 (ungeprüft)
| Konzern-Gewinn- und Verlustrechung | 1.-3. Quartal 1. März–30. November |
3. Quartal 1. September–30. November |
||
|---|---|---|---|---|
| t€ | Q1-3 2017 18 | Q1-3 2016 17 | Q3 2017 18 | Q3 2016 17 |
| Umsatzerlöse | 2.010.583 | 1.967.534 | 648.435 | 647.277 |
| Bestandsveränderungen | -55.914 | 687 | 149.265 | 160.012 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 1.440 | 1.147 | 171 | 31 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 23.147 | 22.220 | 7.034 | 7.989 |
| Materialaufwand | -1.321.991 | -1.378.359 | -587.678 | -586.242 |
| Personalaufwand | -225.972 | -213.193 | -79.355 | -76.983 |
| Abschreibungen | -64.359 | -62.343 | -28.175 | -26.426 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -221.106 | -223.735 | -74.453 | -87.126 |
| Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden |
25.786 | 23.699 | 5.774 | 8.676 |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit | 171.614 | 137.657 | 41.018 | 47.208 |
| Finanzerträge | 34.052 | 25.612 | 8.996 | 11.603 |
| Finanzaufwendungen | -45.035 | -38.914 | -11.080 | -14.573 |
| Finanzergebnis | -10.983 | -13.302 | -2.084 | -2.970 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 160.631 | 124.355 | 38.934 | 44.238 |
| Ertragsteuern | -33.041 | -29.211 | -8.622 | -11.742 |
| Konzernergebnis | 127.590 | 95.144 | 30.312 | 32.496 |
| ƒ davon Aktionäre der AGRANA Beteiligungs-AG |
124.619 | 89.285 | 30.600 | 29.543 |
| ƒ davon nicht beherrschende Anteile |
2.971 | 5.859 | -288 | 2.953 |
| Ergebnis je Aktie nach IFRS (unverwässert und verwässert) | 7,98 € | 5,72 €1 | 1,96 € | 1,89 €1 |
| Ergebnis je Aktie bezogen auf die Aktienanzahl zum Bilanzstichtag | 7,98 € | 6,29 € | 1,96 € | 2,08 € |
1 Die Vorjahreswerte wurden gemäß IAS 33.64 angepasst. Weitere Angaben finden sich auf Seite 18.
| Konzern-Gesamtergebnisrechnung | 1.-3. Quartal 1. März–30. November |
3. Quartal 1. September–30. November |
|||
|---|---|---|---|---|---|
| t€ | Q1-3 2017 18 | Q1-3 2016 17 | Q3 2017 18 | Q3 2016 17 | |
| Konzernergebnis | 127.590 | 95.144 | 30.312 | 32.496 | |
| Sonstige im Eigenkapital erfasste Ergebnisse aus | |||||
| ƒ Währungsdifferenzen |
-25.016 | 2.288 | -4.008 | -440 | |
| ƒ zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten (IAS 39) nach latenten Steuern |
-49 | -93 | -108 | -372 | |
| ƒ Cashflow-Hedges (IAS 39) nach latenten Steuern |
1.125 | 1.236 | -3.070 | 139 | |
| ƒ Anteilen aus Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden |
-1.181 | -61 | -1.616 | -329 | |
| Zukünftig in der Gewinn- und Verlustrechnung zu erfassende Erträge und Aufwendungen |
-25.121 | 3.370 | -8.802 | -1.002 | |
| Veränderung versicherungsmathematischer Gewinne/Verluste leistungsorientierter Pensionszusagen und ähnlicher Verpflichtungen (IAS 19) nach latenten Steuern |
-606 | -1.846 | -245 | 2.817 | |
| Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen | -25.727 | 1.524 | -9.047 | 1.815 | |
| Gesamtergebnis | 101.863 | 96.668 | 21.265 | 34.311 | |
| ƒ davon Aktionäre der AGRANA Beteiligungs-AG |
99.834 | 93.311 | 21.723 | 33.690 | |
| ƒ davon nicht beherrschende Anteile |
2.029 | 3.356 | -458 | 620 |
| Für die ersten drei Quartale (1. März - 30. November) | Q1-3 2017 18 | Q1-3 2016 17 |
|---|---|---|
| t€ | ||
| Cashflow aus dem Ergebnis | 243.191 | 186.799 |
| Veränderung des Working Capital | -6.670 | -7.881 |
| Saldo erhaltene/bezahlte Zinsen und gezahlte Ertragsteuern | -38.884 | -25.855 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 197.637 | 153.063 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -96.096 | -72.436 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -168.266 | -101.755 |
| Veränderungen des Finanzmittelbestandes | -66.725 | -21.128 |
| Einfluss von Wechselkursänderungen auf den Finanzmittelbestand | -4.434 | -769 |
| Sonstige bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelbestandes | 0 | -4.661 |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 198.429 | 109.375 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 127.270 | 82.817 |
| t€ | Stand am | Stand am | Stand am |
|---|---|---|---|
| 30.11.2017 | 28.02.2017 | 30.11.2016 | |
| Aktiva | |||
| A. Langfristige Vermögenswerte | |||
| Immaterielle Vermögenswerte und Geschäfts-/Firmenwerte | 278.547 | 282.319 | 238.676 |
| Sachanlagen | 754.133 | 738.907 | 693.011 |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Gemeinschaftsunternehmen | 99.350 | 72.745 | 89.545 |
| Wertpapiere | 18.615 | 18.826 | 18.887 |
| Beteiligungen | 894 | 1.051 | 1.091 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 9.955 | 7.115 | 8.828 |
| Aktive latente Steuern | 12.383 | 14.334 | 13.691 |
| 1.173.877 | 1.135.297 | 1.063.289 | |
| B. Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Vorräte | 686.453 | 696.032 | 712.900 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte | 460.761 | 442.611 | 492.752 |
| Laufende Ertragsteuerforderungen | 4.843 | 9.024 | 10.643 |
| Wertpapiere | 43 | 43 | 45 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 127.270 | 198.429 | 82.817 |
| 1.279.370 | 1.346.139 | 1.299.157 | |
| C. Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | 0 | 0 | 1.631 |
| Summe Aktiva | 2.453.247 | 2.481.436 | 2.364.077 |
| A. Eigenkapital | |||
|---|---|---|---|
| Grundkapital | 113.531 | 113.531 | 103.210 |
| Kapitalrücklagen | 540.760 | 540.760 | 411.362 |
| Gewinnrücklagen | 732.719 | 695.375 | 665.880 |
| Anteil der Aktionäre am Eigenkapital | 1.387.010 | 1.349.666 | 1.180.452 |
| Nicht beherrschende Anteile | 57.428 | 62.222 | 60.324 |
| 1.444.438 | 1.411.888 | 1.240.776 | |
| B. Langfristige Schulden | |||
| Rückstellungen für Pensionen und Abfertigungen | 68.533 | 68.929 | 67.669 |
| Übrige Rückstellungen | 19.900 | 19.898 | 20.351 |
| Finanzverbindlichkeiten | 210.719 | 180.495 | 167.905 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 13.741 | 14.211 | 884 |
| Passive latente Steuern | 11.592 | 13.102 | 3.986 |
| 324.485 | 296.635 | 260.795 | |
| C. Kurzfristige Schulden | |||
| Übrige Rückstellungen | 24.634 | 43.454 | 35.103 |
| Finanzverbindlichkeiten | 161.235 | 276.681 | 315.380 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten |
482.272 | 430.009 | 489.574 |
| Steuerschulden | 16.183 | 22.769 | 22.449 |
| 684.324 | 772.913 | 862.506 | |
| Summe Passiva | 2.453.247 | 2.481.436 | 2.364.077 |
| Für die ersten drei Quartale (1. März - 30. November) | Eigenkapital der | Nicht beherrschende | Summe |
|---|---|---|---|
| t€ | AGRANA-Aktionäre | Anteile | |
| Geschäftsjahr 2017 18 | |||
| Stand am 1. März 2017 | 1.349.666 | 62.222 | 1.411.888 |
| Bewertungseffekte IAS 39 | 1.076 | 0 | 1.076 |
| Veränderung versicherungsmathematischer Gewinne/Verluste | |||
| leistungsorientierter Pensionszusagen und ähnlicher Verpflichtungen | -606 | 0 | -606 |
| Verlust aus Währungsumrechnung | -25.255 | -942 | -26.197 |
| Sonstige Ergebnisse | -24.785 | -942 | -25.727 |
| Konzernergebnis | 124.619 | 2.971 | 127.590 |
| Gesamtergebnis | 99.834 | 2.029 | 101.863 |
| Dividendenausschüttung | -62.489 | -7.319 | -69.808 |
| Zuzahlungen anderer Gesellschafter | 0 | 500 | 500 |
| Sonstige Veränderungen | -1 | -4 | -5 |
| Stand am 30. November 2017 | 1.387.010 | 57.428 | 1.444.438 |
| Stand am 1. März 2016 | 1.144.281 | 55.843 | 1.200.124 |
|---|---|---|---|
| Bewertungseffekte IAS 39 | 1.143 | 0 | 1.143 |
| Veränderung versicherungsmathematischer Gewinne/Verluste leistungsorientieter Pensionszusagen und ähnlicher Verpflichtungen |
-1.846 | 0 | -1.846 |
| Gewinn aus Währungsumrechnung | 4.730 | -2.503 | 2.227 |
| Sonstige Ergebnisse | 4.027 | -2.503 | 1.524 |
| Konzernergebnis | 89.285 | 5.859 | 95.144 |
| Gesamtergebnis | 93.312 | 3.356 | 96.668 |
| Dividendenausschüttung | -56.808 | -469 | -57.277 |
| Zuzahlungen anderer Gesellschafter | 0 | 1.250 | 1.250 |
| Anteils- und Konsolidierungskreisänderungen | -327 | 327 | 0 |
| Sonstige Veränderungen | -6 | 17 | 11 |
| Stand am 30. November 2016 | 1.180.452 | 60.324 | 1.240.776 |
der AGRANA-Gruppe zum 30. November 2017 (ungeprüft)
| Für die ersten drei Quartale | Q1-3 | Q1-3 |
|---|---|---|
| (1. März - 30. November) | 2017 18 | 2016 17 |
| t€ |
| Konzern | 2.076.055 | 2.033.716 |
|---|---|---|
| Frucht | 884.333 | 883.582 |
| Stärke | 583.619 | 559.880 |
| Zucker | 608.103 | 590.254 |
| Für die ersten drei Quartale | Q1-3 | Q1-3 |
|---|---|---|
| (1. März - 30. November) | 2017 18 | 2016 17 |
| t€ |
| Gemeinschaftsunternehmen1 | ||
|---|---|---|
| Zucker | -299 | 3.394 |
| Stärke | 26.085 | 20.305 |
| Frucht | 0 | 0 |
| Konzern | 25.786 | 23.699 |
| Zucker | -57.519 | -57.746 |
|---|---|---|
| Stärke | -7.584 | -7.993 |
| Frucht | -369 | -443 |
| Konzern | -65.472 | -66.182 |
| Konzern | 171.614 | 137.657 |
|---|---|---|
| Frucht | 59.140 | 56.569 |
| Stärke | 70.347 | 58.017 |
| Zucker | 42.127 | 23.071 |
| Konzern | 2.010.583 | 1.967.534 |
|---|---|---|
| Frucht | 883.964 | 883.139 |
| Stärke | 576.035 | 551.887 |
| Zucker | 550.584 | 532.508 |
| Konzern | 95.478 | 69.559 |
|---|---|---|
| Frucht | 28.899 | 15.612 |
| Stärke | 41.201 | 36.170 |
| Zucker | 25.378 | 17.777 |
| Konzern | 149.461 | 121.616 |
|---|---|---|
| Frucht | 59.140 | 56.569 |
| Stärke | 44.262 | 37.712 |
| Zucker | 46.059 | 27.335 |
| Ergebnis aus Sondereinflüssen | ||
|---|---|---|
| Zucker | -3.633 | -7.658 |
| Stärke | 0 | 0 |
| Frucht | 0 | 0 |
| Konzern | -3.633 | -7.658 |
| Konzern | 8.833 | 8.692 |
|---|---|---|
| Frucht | 5.792 | 5.720 |
| Stärke | 953 | 890 |
| Zucker | 2.088 | 2.082 |
1 Nach der Equity-Methode bilanziert
2 In Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, ausgenommen Geschäfts-/Firmenwerte
3 Durchschnittliche Vollzeitäquivalente
Der Zwischenbericht des AGRANA-Konzerns zum 30. November 2017 wurde entsprechend den Regeln zur Zwischenberichterstattung nach IAS 34 in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standard Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Interpretation durch das IFRS Interpretations Committee erstellt. In Einklang mit IAS 34 erfolgt die Darstellung des Konzernabschlusses der AGRANA Beteiligungs-Aktiengesellschaft (im Folgenden kurz: AGRANA Beteiligungs-AG) zum 30. November 2017 in verkürzter Form. Der Konzernzwischenabschluss zum 30. November 2017 unterlag keiner Prüfung und keiner prüferischen Durchsicht. Der Vorstand der AGRANA Beteiligungs-AG hat diesen Zwischenabschluss am 29. Dezember 2017 aufgestellt.
Der Geschäftsbericht 2016|17 des AGRANA-Konzerns steht im Internet unter www.agrana.com/ir zur Einsicht und zum Download zur Verfügung.
Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses waren – wie im Anhang des Geschäftsberichtes 2016|17 unter "2. Allgemeine Grundlagen" auf den Seiten 102 bis 105 dargestellt – erstmalig neue bzw. geänderte Standards und Interpretationen anzuwenden.
Im Übrigen wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses zum 28. Februar 2017 angewandt.
Die Erläuterungen im Anhang des Geschäftsberichtes 2016|17 gelten daher entsprechend. Die Ertragsteuern wurden auf Basis landesspezifischer Ertragsteuersätze unter Berücksichtigung der Ertragsteuerplanung für das gesamte Geschäftsjahr ermittelt.
Aufgrund der Kapitalerhöhung im Q4 2016|17 gab es eine Anpassung des Vorjahreswertes des Ergebnisses je Aktie nach IFRS. Details zur Kapitalerhöhung finden sich auf Seite 131 des Geschäftsberichtes 2016|17.
Die neu gegründete AGRANA Fruit (Jiangsu) Company Limited, Changzhou|China, als 100 %-Tochter der AGRANA Fruit S.A.S., Mitry-Mory|Frankreich, wurde im Q2 2017|18 erstmalig mittels Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Die AGRANA Fruit Management Australia Pty Ltd., Sydney|Australien, die bisher in der AGRANA Fruit Australia Pty Ltd., Sydney|Australien, vorkonsolidiert war, wurde im Q2 2017|18 erstmals als vollkonsolidiertes Unternehmen separat einbezogen, wobei dieser Vorgang keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss hatte. Weiters wurde im Q2 2017|18 die neu gegründete AGRANA-STUDEN Kosovo L.L.C., Pristina|Republik Kosovo, nach der Equity-Methode erstmalig in den Konzernabschluss einbezogen. Insgesamt wurden neben der Muttergesellschaft 62 Unternehmen nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung (28. Februar 2017: 60 Unternehmen) und 13 Unternehmen (28. Februar 2017: zwölf Unternehmen) nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen.
Die Zuckerproduktion erfolgt überwiegend in den Monaten September bis Jänner. Aus diesem Grund fallen die Abschreibungen kampagnengenutzter Anlagen hauptsächlich im Q3 des Geschäftsjahres an. Die vor der Zuckerkampagne angefallenen Material-, Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen zur Produktionsvorbereitung wurden bereits unterjährig innerhalb der betroffenen Aufwandsart erfasst und innerhalb der Vorräte als unfertige Erzeugnisse über die Bestandsveränderungen aktiviert.
Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) betrug in Q1-3 2017|18 171,6 Mio. € (Vorjahr: 137,7 Mio. €). Dieser Anstieg war v.a. auf deutlich verbesserte Ergebnisse in den Segmenten Zucker und Stärke zurückzuführen. Im Segment Zucker ist ein Sonderergebnis von -3,6 Mio. € aufgrund von Reorganisationsmaßnahmen enthalten.
Das verbesserte Finanzergebnis im Vergleich zum Vorjahr (-13,3 Mio. €) von -11,0 Mio. € war im Wesentlichen auf bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelbestandes im Vorjahr zurückzuführen.
Das Konzernergebnis betrug 127,6 Mio. € (Vorjahr: 95,1 Mio. €).
Von Anfang März bis Ende November 2017 sank der Finanzmittelbestand um 71,1 Mio. € auf 127,3 Mio. €.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit war mit 197,6 Mio. € um 44,5 Mio. € höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Nettoveränderung resultierte v.a. aus einem verbesserten Konzernergebnis sowie gegenläufig gestiegenen Ertragsteuerzahlungen.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit war mit -96,1 Mio. € (Vorjahr: -72,4 Mio. €) über dem Vorjahresniveau. Der Anstieg lag im Wesentlichen an diversen Projekten im Segment Frucht (v.a. Bau des neuen Fruchtzubereitungswerkes in Jiangsu|China) sowie an Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in den Segmenten Zucker und Stärke.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit lag mit -168,3 Mio. € (Vorjahr: -101,8 Mio. €) deutlich über dem Vorjahreswert. Der deutlich höhere Mittelabfluss im aktuellen Geschäftsjahr lag im Wesentlichen an der vorzeitigen Rückzahlung eines Schuldscheindarlehens in Höhe von 83,5 Mio. € sowie an der Rückführung einer syndizierten Kreditlinie in Höhe von 25,5 Mio. € bei gleichzeitiger Aufnahme eines Förderdarlehens in Höhe von 41,5 Mio. € zur Finanzierung des Ausbaus der Stärkeaktivitäten.
Die Bilanzsumme ist gegenüber dem 28. Februar 2017 um 28,2 Mio. € auf 2.453,2 Mio. € gesunken. Die Rückführung von Finanzverbindlichkeiten und dadurch deutlich geringere Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente waren der Hauptgrund für den Rückgang der Bilanzsumme.
Mit einem Eigenkapital von 1.444,4 Mio. € (28. Februar 2017: 1.411,9 Mio. €) betrug die Eigenkapitalquote per Ende November 58,9 % (28. Februar 2017: 56,9 %).
Die AGRANA-Gruppe setzt zur Absicherung von Risiken aus operativer Geschäfts- und Finanzierungstätigkeit (Änderung von Zinssätzen, Wechselkursen und Rohstoffpreisen) in begrenztem Umfang marktübliche derivative Finanzinstrumente ein. Derivative Finanzinstrumente werden bei Vertragsabschluss zu Anschaffungskosten
angesetzt, die nachfolgende Bewertung zum jeweiligen Bilanzstichtag erfolgt zum Marktwert. Bewertungsunterschiede werden grundsätzlich erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Sind die Voraussetzungen für "Cashflow-Hedge-Accounting" gemäß IAS 39 erfüllt, werden die noch nicht realisierten Bewertungsunterschiede direkt im Eigenkapital erfasst.
In nachstehender Tabelle sind die zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungslevel (Fair-Value-Hierarchie) gegliedert, die im Einzelnen gemäß IFRS 7 wie folgt definiert sind:
In der Berichtsperiode wurden keine Transfers zwischen den jeweiligen Bewertungslevel vorgenommen.
| 30. November 2017 t€ |
Level 1 | Level 2 | Level 3 | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Wertpapiere (langfristig gehalten) | 13.326 | 0 | 4.398 | 17.724 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Hedge-Accounting) |
61 | 554 | 0 | 615 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (zu Handelszwecken gehalten) |
57 | 2.065 | 0 | 2.122 |
| Wertpapiere (kurzfristig gehalten) | 43 | 0 | 0 | 43 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 13.487 | 2.619 | 4.398 | 20.504 |
| Verbindlichkeiten aus derivativen Finanzinstrumenten erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Hedge-Accounting) |
2.050 | 0 | 0 | 2.050 |
| Verbindlichkeiten aus derivativen Finanzinstrumenten erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (zu Handelszwecken gehalten) |
0 | 4.398 | 0 | 4.398 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 2.050 | 4.398 | 0 | 6.448 |
| 30. November 2016 t€ |
Level 1 | Level 2 | Level 3 | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Wertpapiere (langfristig gehalten) | 13.152 | 0 | 4.404 | 17.556 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Hedge-Accounting) |
504 | 1 | 0 | 505 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (zu Handelszwecken gehalten) |
615 | 797 | 0 | 1.412 |
| Wertpapiere (kurzfristig gehalten) | 45 | 0 | 0 | 45 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 14.316 | 798 | 4.404 | 19.518 |
| Verbindlichkeiten aus derivativen Finanzinstrumenten erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Hedge-Accounting) |
1.171 | 1.051 | 0 | 2.222 |
| Verbindlichkeiten aus derivativen Finanzinstrumenten erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (zu Handelszwecken gehalten) |
0 | 9.124 | 0 | 9.124 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 1.171 | 10.175 | 0 | 11.346 |
Für Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Wertpapiere, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten ist der Buchwert als realistische Schätzung des beizulegenden Zeitwertes anzunehmen.
Nachstehende Tabelle enthält die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der Finanzverbindlichkeiten. Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Darlehen gegenüber Dritten, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der Südzucker-Gruppe und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen ermittelt:
| 30. November 2017 t€ |
Buchwert | Beizulegender Zeitwert |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Darlehen gegenüber Dritten | 119.200 | 122.148 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der Südzucker-Gruppe | 250.000 | 251.337 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 2.754 | 2.768 |
| Finanzverbindlichkeiten | 371.954 | 376.253 |
| 30. November 2016 t€ |
Buchwert | Beizulegender Zeitwert |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Darlehen gegenüber Dritten | 315.595 | 317.945 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der Südzucker-Gruppe | 165.000 | 168.138 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 2.690 | 2.834 |
| Finanzverbindlichkeiten | 483.285 | 488.917 |
Weitere Details zur Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der einzelnen Finanzinstrumente sowie deren Zuordnung zu Bewertungsleveln finden sich im Konzernanhang des Geschäftsberichtes 2016|17 unter "10.3. Zusätzliche Angaben zu den Finanzinstrumenten" auf den Seiten 144 bis 147.
In Q1-3 2017|18 waren im AGRANA-Konzern durchschnittlich 8.833 Mitarbeiter (Vorjahr: 8.692 Mitarbeiter) beschäftigt. Die Erhöhung des Personalstandes war v.a. auf den Ausbau des Stärke-Produktionsstandortes Aschach|Österreich sowie einen höheren Bedarf an Saisonarbeitskräften im Segment Frucht zurückzuführen.
Angaben über Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
Bankguthaben bei Unternehmen mit maßgeblichem Einfluss haben sich auf 15,8 Mio. € (28. Februar 2017: 71,1 Mio. €) reduziert. Der Grund für diese Veränderung war auf übliche Finanzdispositionen zurückzuführen. Die übrigen Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen unterlagen seit dem 28. Februar 2017 keinen wesentlichen Veränderungen. Geschäfte mit solchen (juristischen) Personen im Sinne von IAS 24 erfolgen zu marktüblichen Bedingungen. Für weitere Informationen zu den einzelnen Geschäftsbeziehungen wird auf den AGRANA-Geschäftsbericht 2016|17 verwiesen.
Nach dem Quartalsstichtag am 30. November 2017 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanzund Vermögenslage der AGRANA hatten.
1 Durchschnittlich beschäftigte Vollzeitäquivalente
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns im Sinne des Börsegesetzes vermittelt und dass der Lagebericht des Konzerns für die ersten drei Quartale ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns im Sinne des Börsegesetzes bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten neun Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen drei Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offenzulegenden wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vermittelt.
Wien, 29. Dezember 2017
Dipl.-Ing. Johann Marihart Vorstandsvorsitzender Wirtschaftspolitik, Produktion, Qualitätsmanagement, Personal, Kommunikation (inkl. Investor Relations) sowie Forschung & Entwicklung
Mag. Stephan Büttner Vorstandsmitglied Finanzen, Controlling, Treasury, Datenverarbeitung/Organisation, Mergers & Acquisitions, Recht sowie Compliance
Mag. Dipl.-Ing. Dr. Fritz Gattermayer Vorstandsmitglied Verkauf, Rohstoff sowie Einkauf & Logistik
Dkfm. Thomas Kölbl Vorstandsmitglied Interne Revision
| 8. Mai 2018 | Ergebnisse des Geschäftsjahres 2017 18 | AGRANA Beteiligungs-AG |
|---|---|---|
| (Bilanzpressekonferenz) | Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz 1 | |
| 1020 Wien, Österreich | ||
| 26. Juni 2018 | Nachweisstichtag "Hauptversammlung" | www.agrana.com |
| 6. Juli 2018 | Hauptversammlung zum | Konzernkommunikation/Investor Relations |
| Geschäftsjahr 2017 18 | Mag. (FH) Hannes HAIDER | |
| Telefon: +43-1-211 37-12905 | ||
| 11. Juli 2018 | Ex-Dividenden-Tag | Fax: +43-1-211 37-12926 |
| E-Mail: [email protected] | ||
| 12. Juli 2018 | Ergebnisse des ersten Quartals 2018 19 | |
| Konzernkommunikation/Public Relations | ||
| 12. Juli 2018 | Nachweisstichtag "Dividenden" | Mag. (FH) Markus SIMAK |
| Telefon: +43-1-211 37-12084 | ||
| 13. Juli 2018 | Dividenden-Zahltag | Fax: +43-1-211 37-12926 |
| E-Mail: [email protected] | ||
| 11. Oktober 2018 | Ergebnisse des ersten Halbjahres 2018 19 | |
| AGRANA 2016 17 Online: | ||
| 10. Jänner 2019 | Ergebnisse der ersten drei Quartale 2018 19 | http://reports.agrana.com |
Kontakt
Die englische Fassung dieses Zwischenberichtes finden Sie im Internet unter www.agrana.com
Der Zwischenbericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Einschätzungen des Vorstandes der AGRANA Beteiligungs-AG beruhen. Auch wenn der Vorstand der festen Überzeugung ist, dass diese Annahmen und Planungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund einer Vielzahl interner und externer Faktoren erheblich abweichen. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang beispielsweise die Verhandlungen über Welthandelsabkommen, Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage, insbesondere die Entwicklung makroökonomischer Größen wie Wechselkurse, Inflation und Zinsen, EU-Zuckerpolitik, Konsumentenverhalten sowie staatliche Ernährungs- und Energiepolitik. Die AGRANA Beteiligungs-AG übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in diesem Zwischenbericht geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.
| Wertaussage | Visualisierung | Wertmässige Veränderung in Zahlen |
|---|---|---|
| Stabil | | 0% bis +1% oder 0% bis -1% |
| Leicht | ä oder | Mehr als +1% bis +5% oder mehr als -1% bis -5% |
| Moderat | oder | Mehr als +5% bis +10% oder mehr als -5% bis -10% |
| Deutlich | oder | Mehr als +10% oder mehr als -10% |
Bezüglich Definitionen zu (Finanz-)Kennzahlen wird, sofern diese nicht in einer Fußnote angeführt sind, auf die Erläuterungen im Geschäftsbericht 2016|17, Seite 183, verwiesen.
Personenbezogene Begriffe wie "Mitarbeiter" oder "Arbeitnehmer" werden aus Gründen der Lesbarkeit geschlechtsneutral verwendet.
Durch die kaufmännische Rundung von Einzelpositionen und Prozentangaben in diesem Bericht kann es zu geringfügigen Rechendifferenzen kommen. Druck- und Satzfehler vorbehalten.
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