AI Terminal

MODULE: AI_ANALYST
Interactive Q&A, Risk Assessment, Summarization
MODULE: DATA_EXTRACT
Excel Export, XBRL Parsing, Table Digitization
MODULE: PEER_COMP
Sector Benchmarking, Sentiment Analysis
SYSTEM ACCESS LOCKED
Authenticate / Register Log In

AGRANA Beteiligungs-AG

Quarterly Report Jan 12, 2017

733_10-q_2017-01-12_1ba3722b-336c-42bb-a438-80e4f048a1bf.pdf

Quarterly Report

Open in Viewer

Opens in native device viewer

über die ersten drei Quartale 2016|17

Überblick über die ersten drei Quartale 2016|17

  • Deutliche Verbesserung des Ergebnisses der Betriebstätigkeit (EBIT)
  • Umsatz: 1.967,5 Mio. € (+3,1 %; Vorjahr: 1.908,0 Mio. €)
  • EBIT: 137,7 Mio. € (+26,6 %; Vorjahr: 108,8 Mio. €)
  • EBIT-Marge: 7,0 % (Vorjahr: 5,7 %)
  • Konzernergebnis: 95,2 Mio. € (+34,5 %; Vorjahr: 70,8 Mio. €)
  • Eigenkapitalquote: 52,5 % (29. Februar 2016: 53,5 %)
  • Gearing1 : 30,8 % (29. Februar 2016: 33,8 %)
  • Mitarbeiter (FTEs)2 : 8.692 (Vorjahr: 8.837)

1 Verschuldungsgrad (Verhältnis der Nettofinanzschulden zum Eigenkapital)

2 Durchschnittlich beschäftigte Vollzeitäquivalente (FTEs - Full-time equivalents)

Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort des Vorstandsvorsitzenden

2 Konzernlagebericht

11 Konzernzwischenabschluss

20 Erklärung des Vorstandes

21 Weitere Informationen

1

• • • • • • • •

• • • • • • • •

Vorwort des Vorstandsvorsitzenden

die AGRANA-Gruppe konnte die positive Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr 2016|17 fortsetzen und verzeichnete auch nach neun Monaten einen deutlichen Anstieg beim Ergebnis der Betriebstätigkeit, das um rund 27 % auf 137,7 Mio. € anstieg. Damit konnten wir bereits nach drei Quartalen das EBIT des vollen Geschäftsjahres 2015|16 übertreffen. Erfreulich ist auch, dass alle Segmente zur Ergebnisverbesserung beitragen konnten.

Im Segment Zucker läuft die Rübenverarbeitung wie erwartet, sowohl in Bezug auf Menge als auch auf Qualität, auf hohem Niveau. In unseren neun Zuckerfabriken werden bis Ende Jänner 2017 in rund 140 Kampagnentagen ca. 7 Mio. Tonnen Rüben (Vorjahr: 5,4 Mio. Tonnen) zu über 1 Mio. Tonnen Zucker verarbeitet. Verkaufsseitig gab es in der EU angesichts weitgehend abgebauter Zuckerüberschüsse und anhaltend hoher Weltmarktpreise erneut einen, wenn auch moderaten Preisanstieg für das neue Zuckerwirtschaftsjahr 2016|17.

Im Segment Stärke wirkten sich insgesamt gesunkene Rohstoffkosten, auch aufgrund guter Getreideernten 2016, sowohl in Österreich als auch in Mittel- und Osteuropa, positiv auf die Margen aus. Die volatilen Ethanolpreise blieben im dritten Geschäftsquartal für das Segment Stärke ein wesentlicher Einflussfaktor.

Im Segment Frucht sorgten eine positive Verkaufspreisentwicklung bei Apfelsaftkonzentraten und Absatzsteigerungen bei Fruchtzubereitungen für eine verbesserte Geschäftsentwicklung.

Der Ausbau der Maisstärkefabrik in Aschach|Österreich – unserem Investitionsschwerpunkt im laufenden Geschäftsjahr - verläuft planmäßig. Im Frühjahr 2017 wird mit der Inbetriebnahme begonnen. Neben organischem Wachstum setzt AGRANA auch auf Akquisitionen: Im Segment Frucht bedeutet die Übernahme des argentinischen Fruchtzubereitungsherstellers Main Process S.A. einen weiteren Schritt zur nachhaltigen Stärkung unserer Position in Lateinamerika. Das breite Produktsortiment dieses Produzenten sowohl für den Milch- als auch den Nicht-Molkereibereich fügt sich ideal in unser diversifiziertes Produktportfolio ein.

Für das Gesamtjahr 2016|17 gehen wir unverändert von einem moderaten Anstieg beim Konzernumsatz und einer deutlichen Verbesserung beim EBIT aus.

Abschließend möchte ich mich im Namen des gesamten Vorstandes bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz sowie bei unseren Geschäftspartnern und Aktionären für ihr Vertrauen im abgelaufenen Kalenderjahr bedanken.

Ihr

Johann Marihart Vorstandsvorsitzender

Konzernlagebericht

Entwicklung in den ersten drei Quartalen 2016|17

Umsatz- und Ertragslage

Finanzkennzahlen
AGRANA-Konzern
Q1-3
2016 17
Q1-3
2015 16
in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt)
Umsatzerlöse 1.967,5 1.908,0
EBITDA1 183,9 154,1
Operatives Ergebnis 121,6 90,8
Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunter
nehmen, die nach der Equity-Methode
bilanziert werden
23,7 19,7
Ergebnis aus Sondereinflüssen -7,6 -1,7
Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) 137,7 108,8
EBIT-Marge 7,0 % 5,7 %
Finanzergebnis -13,3 -16,3
Ertragsteuern -29,2 -21,6
Konzernergebnis 95,2 70,8
Ergebnis je Aktie 6,29 € 4,97 €

Die Umsatzerlöse der AGRANA-Gruppe lagen in Q1-3 2016|17 (1. März bis 30. November 2016) mit 1.967,5 Mio. € um 3,1 % über dem Vorjahr, wobei der Umsatzanstieg im Segment Frucht am deutlichsten ausfiel.

Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) betrug in den ersten drei Quartalen 2016|17 137,7 Mio. € und war damit deutlich besser (+26,6 %) als im Vorjahr. Im Segment Stärke stieg das EBIT auf 58,0 Mio. € an. Im Segment Zucker führten v.a. höhere Spot-Verkaufspreise trotz negativer Einmaleffekte in Rumänien zu einem positiven Ergebnis von 23,1 Mio. € und einer deutlichen Verbesserung gegenüber dem Vorjahreswert (10,4 Mio. €). Im Segment Frucht konnte das EBIT insbesondere auf-

Finanzkennzahlen
AGRANA-Konzern
Q3
2016 17
Q3
2015 16
in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt)
Umsatzerlöse 647,2 644,5
EBITDA1 69,7 61,0
Operatives Ergebnis 43,3 32,8
Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunter
nehmen, die nach der Equity-Methode
bilanziert werden
8,7 7,7
Ergebnis aus Sondereinflüssen -4,7 -0,4
Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) 47,3 40,1
EBIT-Marge 7,3 % 6,2 %
Finanzergebnis -3,0 -5,1
Ertragsteuern -11,7 -8,0
Konzernergebnis 32,6 26,9
Ergebnis je Aktie 2,08 € 1,89 €

grund einer Erholung im Fruchtsaftkonzentratgeschäft auf 56,6 Mio. € (Vorjahr: 45,5 Mio. €) deutlich gesteigert werden. Das Finanzergebnis betrug in Q1-3 2016|17 -13,3 Mio. € (Vorjahr: -16,3 Mio. €), wobei die positive Veränderung, trotz der Wertberichtigung einer kurzfristigen Finanzforderung in der Ukraine (Segment Frucht), durch ein verbessertes Währungsergebnis erreicht wurde. Nach einem Steueraufwand in Höhe von 29,2 Mio. €, einer Steuerquote von rund 23,5 % (Vorjahr: 23,4 %) entsprechend, erreichte das Konzernergebnis 95,2 Mio. € (Vorjahr: 70,8 Mio. €). Das den Aktionären der AGRANA zurechenbare Ergebnis je Aktie stieg auf 6,29 € (Vorjahr: 4,97 €).

1 Operatives Ergebnis vor operativen Abschreibungen

• • • • • • • •

3

• • • • • • • •

Investitionen

In Q1-3 2016|17 investierte AGRANA in Summe 69,6 Mio. €, das waren um 9,2 Mio. € weniger als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Die Investitionen verteilten sich wie folgt auf die Segmente:

Investitionen1
in Mio. €
Q1-3 2016 17 Q1-3 2015 16
Zucker 17,8 39,2
Stärke 36,2 14,9
Frucht 15,6 24,7
Konzern 69,6 78,8

Segment Zucker:

  • Generalsanierung des Hochregallagers in Tulln|Österreich
  • Erneuerung der Frischwasseraufbereitung in Tulln
  • Neuerrichtung der Trockenschnitzel-Pelletsabsackung in Leopoldsdorf|Österreich

Segment Stärke:

  • Ausbau der Maisverarbeitung in Aschach|Österreich
  • Erweiterung der Stärkeverzuckerungsanlagen in Aschach
  • Errichtung einer neuen Maltodextrin-Sprühtrocknungsanlage in Aschach

Segment Frucht:

  • Dritte Produktionslinie in Lysander|USA
  • Installation einer Bag-in-Box-Verpackungsanlage in Botkins|USA
  • Installation einer dritten Produktionslinie in Mitry-Mory|Frankreich

Zusätzlich wurden in Q1-3 2016|17 in den nach der Equity-Methode einbezogenen Joint Venture-Unternehmen (HUNGRANA- und STUDEN-Gruppe) Investitionen im Ausmaß von 8,9 Mio. € (100%; Vorjahr: 12,8 Mio. €) getätigt.

Cashflow2

Der Cashflow aus dem Ergebnis stieg in Q1-3 2016|17 aufgrund des verbesserten Konzernergebnisses auf 186,8 Mio. € (Vorjahr: 160,1 Mio. €). Nach einem geringeren Aufbau des Working Capitals um 7,9 Mio. € (Vorjahr: 106,8 Mio. €) - v.a. infolge eines reduzierten Aufbaus von Vorräten und eines höheren Aufbaus von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und nach geringeren Abflüssen aus Zinsen und Steuern erreichte der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Q1-3 2016|17 153,1 Mio. € (Vorjahr: 12,6 Mio. €). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit ging aufgrund etwas niedrigerer Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte mit -72,4 Mio. € (Vorjahr: -78,7 Mio. €) moderat zurück. Die zur Vergleichsperiode erhöhte Dividendenzahlung und der höhere Abbau von Finanzverbindlichkeiten spiegelt sich im höheren Cashabfluss aus Finanzierungstätigkeit von 101,8 Mio. € (Vorjahr: Cashabfluss von 59,0 Mio. €) wider.

Vermögens- und Finanzlage

Bei einer gegenüber dem 29. Februar 2016 moderat gestiegenen Bilanzsumme in Höhe von 2,36 Mrd. € (Bilanzstichtag 2015|16: 2,24 Mrd. €) ging die Eigenkapitalquote leicht auf 52,5 % (29. Februar 2016: 53,5 %) zurück.

Die langfristigen Vermögenswerte stiegen in Summe nur minimal an. Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich moderat, wobei sowohl die Vorräte als auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögenswerte anstiegen. Auf der Passivseite sanken die langfristigen Schulden v.a. aufgrund des Abbaus von Finanzverbindlichkeiten markant. Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich deutlich, wobei der Anstieg der Finanzverbindlichkeiten und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten dem saisonalen, kampagnenbedingten Geschäftsverlauf entsprach.

Die Nettofinanzschulden zum 30. November 2016 lagen mit 382,0 Mio. € um 23,8 Mio. € unter dem Wert des Bilanzstichtages 2015|16. Das Gearing zum Quartalsstichtag sank folglich auf 30,8 % (29. Februar 2016: 33,8 %).

1 In Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, ausgenommen Geschäfts-/Firmenwerte

2 Die Vorjahreswerte wurden angepasst. Weitere Angaben befinden sich auf Seite 16.

AGRANA auf dem Kapitalmarkt

Kennzahlen zur Aktie Q1-3
2016 17
Höchstkurs (17. November 2016) 111,00 €
Tiefstkurs (3. März 2016) 78,80 €
Ultimokurs (30. November 2016) 109,10 €
Buchwert je Aktie zum Ultimo 83,12 €
Marktkapitalisierung zum Ultimo 1.549,4 Mio. €

Die AGRANA-Aktie startete mit einem Kurs von 80,50 € in das Geschäftsjahr 2016|17 und schloss zum Ultimo November 2016 mit 109,10 €, was einem deutlichen Plus von 35,5 % bei durchschnittlich knapp 2.000 gehandelten Stücken1 pro Tag (Vorjahr: rund 1.300) entspricht. Der österreichische Leitindex (ATX) stieg im selben Zeitraum um rund 17 %.

Die Entwicklung des AGRANA-Aktienkurses finden Sie auf der Website www.agrana.com -> Investoren -> Aktie -> Aktienkurs. Die Marktkapitalisierung betrug per Ultimo November 2016 1.549,4 Mio. € bei einer unveränderten Aktienanzahl von 14.202.040 Stück.

Auch im dritten Quartal 2016|17 trat AGRANA regelmäßig aktiv mit Investoren, Finanzjournalisten und Analysten in Kontakt und veranstaltete u.a. einen Capital Markets Day für institutionelle Investoren in Wien und Aschach| Österreich und eine Aktionärsfahrt für Privatanleger nach Tulln|Österreich.

Segment Zucker

Geschäftsentwicklung

Finanzkennzahlen
Segment Zucker
Q1-3
2016 17
Q1-3
2015 16
in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt)
Umsatzerlöse 532,5 540,5
EBITDA2 44,4 24,9
Operatives Ergebnis 27,3 9,0
Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunter
nehmen, die nach der Equity-Methode
bilanziert werden
3,4 1,4
Ergebnis aus Sondereinflüssen -7,6 0,0
Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) 23,1 10,4
EBIT-Marge 4,3 % 1,9 %
Finanzkennzahlen
Segment Zucker
Q3
2016 17
Q3
2015 16
in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt)
Umsatzerlöse 180,5 195,5
EBITDA2 18,3 12,8
Operatives Ergebnis 8,5 3,0
Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunter
nehmen, die nach der Equity-Methode 1,0 1,0
bilanziert werden
Ergebnis aus Sondereinflüssen -4,7 0,0
Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) 4,8 4,0
EBIT-Marge 2,7 % 2,0 %

Im Segment Zucker lagen die Umsatzerlöse in Q1-3 2016|17 mit 532,5 Mio. € leicht unter Vorjahresniveau. Einer positiven Entwicklung durch gestiegene Zuckerverkaufspreise standen geringere Zuckerverkaufsmengen infolge der vergleichsweise kurzen Kampagne 2015|16, v.a. an den

1 Doppelzählung, wie von Wiener Börse veröffentlicht

2 Operatives Ergebnis vor operativen Abschreibungen

• • • • • • • •

5

• • • • • • • •

Einzelhandel und beim Nicht-Quotenzuckerverkauf an die chemische Industrie, gegenüber. Die Umsätze bei Nebenprodukten waren stabil, jene bei sonstigen Produkten (INSTANTINA-Produkte, Saatgut, Services etc.) konnten gesteigert werden.

Das höhere EBIT von 23,1 Mio. € im Q1-3 2016|17 (Vorjahr: 10,4 Mio. €) ist insbesondere auf gegenüber dem Vorjahr gestiegene Spot-Verkaufspreise zurückzuführen.

Marktumfeld

Zuckerweltmarkt

Das Analyseunternehmen F.O. Licht rechnet in der dritten Schätzung der Weltzuckerbilanz vom 15. Dezember 2016 für das Zuckerwirtschaftsjahr (ZWJ) 2016|17 (Oktober 2016 bis September 2017) mit einem weiteren signifikanten Defizit von -7,2 Mio. Tonnen in der Weltzuckerbilanz (Vorjahr: -10,6 Mio. Tonnen). Ein Hauptgrund dafür ist, dass der weltweit weiter wachsende Verbrauch die Produktion deutlich übersteigt. Nach zuvor sechs aufeinanderfolgenden Jahren mit global wachsenden Beständen wird nun das zweite Jahr in Folge ein gesunkener Lagerstand zum Ende des ZWJs gesehen.

Die Preise am Weltzuckermarkt hatten sich seit September 2015 stark erholt, v.a. aufgrund des beschriebenen Defizits am Weltmarkt. Speziell seit April 2016 zeigte der Markt einen starken Preisaufwärtstrend und erreichte in diesem Jahr seinen höchsten Stand im September bzw. Oktober bei 524,9 \$ pro Tonne Rohzucker und 612,0 \$ pro Tonne Weißzucker, worauf eine Preiskorrektur mit sinkenden Notierungen einsetzte. Diese war größtenteils auf einen sehr starken US-Dollar, insbesondere im Vergleich zum brasilianischen Real, und das veränderte Verhalten institutioneller Investmentfonds zurückzuführen. Mit Stichtag 30. November 2016 notierte Rohzucker bei 436,7 \$ pro Tonne und Weißzucker bei 526,4 \$ pro Tonne.

EU-Zuckermarkt

Die aktuellen Prognosen für die Zuckerrübenernte in Europa gehen im ZWJ 2016|17 von einer stabilen Erfüllung der EU-Zuckerquote aus. Vor allem im mittel- und südosteuropäischen Raum werden gute Hektarerträge mit höherem Zuckergehalt erzielt. Die erste Tranche an Exportkontingenten für europäischen Nicht-Quotenzucker wurde von der Europäischen Kommission bereits Anfang Oktober 2016 für 675.000 Tonnen freigegeben. Die Zuckerimporte sind wie auch im vorrangegangenen ZWJ auf niedrigem Niveau, was auf die hohen Weltmarktpreise bei vergleichsweise niedrigen EU-Preisen zurückzuführen ist. Dies wirkt sich auch auf die derzeitige Prognose eines sinkenden Lagerendbestandes der Europäischen Kommission für das ZWJ 2016|17 aus.

EU-Politik

Auch nach dem Auslaufen der Quotenregelung am 30. September 2017 wird es weiterhin ein Zuckerpreis-Meldesystem, eine Branchenvereinbarung, private Lagerhaltung und Möglichkeiten für Maßnahmen gegen Marktstörungen geben. Mit dem Quotenende fallen auch die Rübenmindestpreise und die WTO-Exportbeschränkungen weg. Der Außenschutz bleibt unverändert erhalten.

Freihandelsabkommen

Nach langen und intensiven Verhandlungen kann durch die Beschlussfassung des Ministerrats der Europäischen Union im Oktober 2016 das Freihandelsabkommen mit Kanada (CETA) nun vorläufig angewandt werden. Dieses umfasst auch die Vereinbarung über eine Ursprungs- bzw. Importquote für 75.000 Tonnen Zuckererzeugnisse mit hohem Zuckergehalt aus Kanada, für deren Herstellung 100 % Zucker ohne Ursprungseigenschaft verwendet werden darf.

Die erste Verhandlungsrunde seit 2012 betreffend Freihandelsabkommen der EU mit den Mercosur-Staaten (Argentinien, Brasilen, Uruguay Paraguay und Venezuela) wurde im Oktober 2016 wieder aufgenommen.

Industrie und Groß- und Einzelhandel (Retail)

Der Absatz im Groß- und Einzelhandel lag im laufenden Geschäftsjahr bislang unter den Erwartungen. Dies ist u.a. auf frostbedingte geringere Obsternten zurückzuführen. In diesem Bereich wird der Zucker v.a. zur Konservierung von Früchten genutzt. Im ZWJ 2016|17 werden sinkende Quotenzuckerbestände erwartet. Bei den gestiegenen Weltmarktpreisen sind die gestiegenen Verkaufspreise notwendig, um die erforderlichen Importe zu ermöglichen. Weiterhin positiv zeigte sich die Entwicklung des Geschäftes mit Zuckerspezialitäten und Bio-Produkten.

Rohstoff und Produktion

Die von AGRANA mit den Rübenbauern kontrahierte Zuckerrübenfläche beträgt im Anbaujahr 2016 rund 94.000 Hektar, was dem Vorjahresniveau entspricht. In Österreich und Rumänien erfolgte auf rund 1.500 Hektarein Anbau von Zuckerrüben auf Grundlage biologischer Landwirtschaft. Insgesamt kann von einer sehr guten Ernte mit mittleren Zuckergehalten gesprochen werden. Bei einer Rübenerntemenge von rund 7 Mio. Tonnen wird aktuell eine Zuckerproduktionsmenge von über 1 Mio. Tonnen erwartet. Die Zuckerfabriken werden ihre Kampagnen gegen Ende Jänner 2017 nach rund 140 Tagen beenden.

Die Anbau- und Lieferkonditionen von Zuckerrüben für die Zeit nach der Quotenregelung wurden seit dem Sommer 2016 mit den jeweiligen nationalen Anbauverbänden verhandelt. AGRANA verfolgt für den Rübeneinkauf das Ziel einer variablen, zuckerverkaufspreissowie zuckergehaltsabhängigen Rübenpreisformel. Weiters soll ausreichend Rohstoff zur vollen Auslastung aller AGRANA-Zuckerfabriken kontrahiert werden.

Akquisitionsprojekt Sunoko

Im Juni 2016 hat AGRANA zur Umsetzung einer strategischen Partnerschaft mit den Eigentümern des serbischen Unternehmens Sunoko d.o.o., Novi Sad| Serbien, einem der größten Rübenzuckerproduzenten in der Balkanregion, ein Term Sheet mit dem Ziel eines Mehrheitserwerbs unterzeichnet und zwischenzeitlich das Genehmigungsverfahren durch die Kartellbehörden eingeleitet.

Geschäftsentwicklung

Finanzkennzahlen
Segment Stärke
in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt)
Q1-3
2016 17
Q1-3
2015 16
Umsatzerlöse 551,9 544,0
EBITDA1 53,9 51,7
Operatives Ergebnis 37,7 34,6
Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunter
nehmen, die nach der Equity-Methode
bilanziert werden
20,3 18,3
Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) 58,0 52,9
EBIT-Marge 10,5 % 9,7 %
Finanzkennzahlen
Segment Stärke
in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt)
Q3
2016 17
Q3
2015 16
Umsatzerlöse 188,8 191,3
EBITDA1 23,7 20,7
Operatives Ergebnis 18,3 15,1
Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunter
nehmen, die nach der Equity-Methode
bilanziert werden
7,7 6,7
Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) 26,0 21,8
EBIT-Marge 13,8 % 11,4 %

Die Umsatzerlöse der ersten drei Quartale 2016|17 in Höhe von 551,9 Mio. € lagen leicht über dem Niveau des Vorjahres. Durch Produktivitätssteigerungen konnten im Vergleich zum Vorjahr Mehrmengen produziert und im Markt platziert werden. Auf Segmentebene wurde der Umsatzrückgang bei Bioethanol infolge deutlich gesunkener Ethanolnotierungen mehr als ausgeglichen.

Mit einem EBIT in Höhe von 58,0 Mio. € konnte das gute Vorjahresergebnis von 52,9 Mio. € um 9,6 % übertroffen werden; die Profitabilität (EBIT-Marge) des Segmentes stieg auf 10,5 % nach 9,7 % im Vorjahresvergleichszeitraum. Ergebnisverbessernd wirkten sich v.a. niedrigere Rohstoffkosten für Mais und geringere Energiekosten aus.

Marktumfeld

Der Lebensmittelbereich entwickelte sich absatzseitig stabil und die Preise bei nativen und modifizierten Stärkeprodukten bewegten sich seitwärts.

1 Operatives Ergebnis vor operativen Abschreibungen

• • • • • • • •

7

• • • • • • • •

Für Stärkeverzuckerungsprodukte im Allgemeinen und Isoglukose im Speziellen herrscht im Hinblick auf die Liberalisierung des Zuckermarktes im Oktober 2017 ein hoher Wettbewerbsdruck. Der eingetretene Preisaufwärtstrend bei Zucker findet sich daher nur partiell in den Abschlüssen bei Stärkeverzuckerungsprodukten wieder.

Der Papier- und Wellpappebereich ist durch eine gute Nachfrage gekennzeichnet. Treiber für diese positive Entwicklung sind die gestiegenen Produktionsvolumina und die auch aufgrund des schwächeren Euro erhöhten Exportvolumina von Papier und Verpackungsmaterialien.

Das Bioethanolgeschäft kann nach einem Tief Anfang September jüngst von einem engen Nachfrage-Angebotsverhältnis in der EU und einer damit einhergehenden leichten Preiserholung profitieren. Insgesamt ist aufgrund der zahlreichen Einflussfaktoren (Angebot-Nachfrage, US-Dollar vs. Euro, Importe etc.) auf die Bioethanolnotierungen von einer weiterhin hohen Volatilität auszugehen.

Bei den Protein-Nebenprodukten herrscht eine anhaltend hohe Nachfrage nach hoch-proteinhaltigem Kartoffeleiweiß und nach vitalem Weizengluten. Hier sind es vor allem die Bereiche Fischfutter und Heimtiernahrung, die für positive Marktimpulse sorgen. Mittelproteine (Actiprot© oder Maiskleberfutter) orientieren sich hingegen stark an den Getreide- und Maismärkten. Die Situation im Fleisch- und Milchbereich ist trotz jüngster Preissteigerungen noch immer angespannt, was auch direkte Auswirkungen auf die Nachfrage aus dem Mischfuttersektor zur Folge hat.

Rohstoff und Produktion

Der internationale Getreiderat (IGC1 ) schätzt die weltweite Getreideproduktion 2016|17 per 24. November 2016 auf 2,08 Mrd. Tonnen, die damit um rund 80 Mio. Tonnen über dem Vorjahr und rund 20 Mio. Tonnen über dem erwarteten Verbrauch liegt. Bei Weizen wird eine Produktion von 749 Mio. Tonnen (Vorjahr: 737 Mio. Tonnen; Verbrauch 2016|17: 736 Mio. Tonnen) und bei Mais von 1.042 Mio. Tonnen (Vorjahr: 971 Mio. Tonnen; Verbrauch 2016|17: 1.026 Mio. Tonnen) erwartet. Die gesamten Getreidebestände werden um rund 20 Mio. Tonnen auf 504 Mio. Tonnen ansteigen.

Die Getreideproduktion der EU wird laut Strategie Grains per 17. November 2016 auf rund 295 Mio. Tonnen geschätzt (Vorjahr: 309 Mio. Tonnen). Dazu trägt die Weichweizenernte rund 136 Mio. Tonnen bei und ist damit geringer als die Ernte 2015 (151 Mio. Tonnen). Die Maisernte 2016 in der EU wird bei 60 Mio. Tonnen erwartet, was einem Plus von 5 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Notierungen an der Pariser Warenterminbörse (NYSE Euronext Liffe) bewegen sich seit Anfang Juli seitwärts und lagen am 30. November 2016 bei rund 165 € je Tonne für Mais und 162 € je Tonne für Weizen (Vorjahr: 165 € bzw. 177 € je Tonne).

Kartoffel

Bei einer gegenüber dem Vorjahr um 8 % gestiegenen Anbaufläche von rund 6.600 Hektar wird die Stärkekartoffelernte in Österreich im Geschäftsjahr 2016|17 inkl. Bio-Kartoffeln rund 236.000 Tonnen (Vorjahr: 161.000 Tonnen) betragen. Es wird mit einem Kampagnenende Mitte Jänner 2017 gerechnet. Die Stärkekartoffel-Kontrakterfüllung wird rund 94 % betragen und damit deutlich über Vorjahr (67 %) liegen.

Mais und Weizen

Die Übernahme von Nassmais in Aschach|Österreich wird mengenmäßig aufgrund der guten Maisernte bei rund 120.000 Tonnen liegen (Vorjahr: 93.000 Tonnen). Bei einer Kampagnendauer von Anfang September bis Mitte Dezember wurden rund 95.000 Tonnen Gelbmais und 25.000 Tonnen Spezialmais (Wachsmais, Bio-Mais, Bio-Wachsmais, Zertifiziert Gentechnikfreier Mais) übernommen. Daran anschließend wurde die Verarbeitung wieder auf Trockenmais umgestellt. Für das gesamte Geschäftsjahr wird eine Verarbeitungsmenge auf Vorjahresniveau von rund 400.000 Tonnen erwartet. Im Werk Pischelsdorf|Österreich wurden von Anfang September bis Mitte Dezember rund 112.000 (Vorjahr: 75.000) Tonnen Nassmais verarbeitet. Insgesamt wird für das laufende Geschäftsjahr eine Gesamtgetreideverarbeitung (Weizen, Mais, Tritikale) von rund 795.000 Tonnen (Vorjahr: 763.000) Tonnen erwartet. Bei dem nach der Equity-Methode einbezogenen Werk in Ungarn (HUNGRANA) wird die gesamte Maisverarbeitung 2016|17 (100 %) voraussichtlich 1,19 Mio. Tonnen (Vorjahr: 1,12 Mio. Tonnen) betragen. Die Verarbeitung von Nassmais wurde auch dort Anfang Dezember abgeschlossen und lag mit rund 250.000 Tonnen deutlich über dem Vorjahresniveau (226.000 Tonnen).

Geschäftsentwicklung

Finanzkennzahlen
Segment Frucht
in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt)
Q1-3
2016 17
Q1-3
2015 16
Umsatzerlöse 883,1 823,5
EBITDA1 85,6 77,5
Operatives Ergebnis 56,6 47,2
Ergebnis aus Sondereinflüsssen 0,0 -1,7
Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) 56,6 45,5
EBIT-Marge 6,4 % 5,5 %
Finanzkennzahlen
Segment Frucht
in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt)
Q3
2016 17
Q3
2015 16
Umsatzerlöse 277,9 257,7
EBITDA1 27,7 27,5
Operatives Ergebnis 16,5 14,7
Ergebnis aus Sondereinflüsssen 0,0 -0,4
Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) 16,5 14,3
EBIT-Marge 5,9 % 5,5 %

Die Umsatzerlöse im Segment Frucht stiegen in den ersten drei Quartalen 2016|17 um 7,2 % auf 883,1 Mio. €. Bei Fruchtzubereitungen standen einer positiven Absatzentwicklung geringfügig gesunkene Verkaufspreise außerhalb der EU - beeinflusst durch Fremdwährungseffekte (v.a. in Osteuropa, Lateinamerika, Ägypten und China) - gegenüber, was insgesamt nur zu einem leichten Umsatzanstieg führte. Im Geschäftsbereich Fruchtsaftkonzentrate stiegen die Umsatzerlöse aufgrund

einer positiven Verkaufspreisentwicklung bei Apfelsaftkonzentraten aber auch bei Spezialitäten deutlich.

Das EBIT erreichte nach neun Monaten 56,6 Mio. € und lag damit um 24,4 % über dem Vergleichswert des Vorjahres. Vor allem das Fruchtsaftkonzentratgeschäft - wegen höherer Apfelsaftkonzentrat- und Spezialitätenpreise aus der Ernte 2015 - aber auch der Geschäftsbereich Fruchtzubereitungen - aufgrund gestiegener Absatzmengen - trugen zur deutlichen Ergebnisverbesserung bei.

Marktumfeld

Die außereuropäischen Märkte, v.a. Asien aber auch Nordafrika und der Nahe Osten, verzeichnen im Geschäftsbereich Fruchtzubereitungen ein deutliches Wachstum. In gesättigten Märkten wie in der EU und den USA ist ein verstärkter Konsum von Joghurt ohne Früchten im Trend. In Lateinamerika hat sich das Wachstum v.a. aufgrund der wirtschaftlichen Probleme in Brasilien etwas eingebremst. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Konsumgüter-Märkte Eiscremes, Food-Services und Backwaren weiter wachsen werden.

Bei Apfelsaftkonzentrat haben sich die Preise in Europa in den letzten Wochen aufgrund der gestiegenen Nachfrage gegenüber derzeit begrenzten Angebotsmengen auf einem soliden Niveau stabilisiert. Bei Buntsaftkonzentraten aus der Ernte 2016 bestehen aktuell keine nennenswerten Vermarktungs- bzw. Preisrisiken.

Rohstoff und Produktion

Im Geschäftsbereich Fruchtzubereitungen verliefen die Ernten im bisherigen Jahresverlauf bis auf wenige Ausnahmen gut. Im Vergleich zum Vorjahr wiesen fast alle Früchte eine stabile bis sinkende Preistendenz auf. Die Märkte sind im Wesentlichen gut versorgt, lediglich bei Ananas und organischer Vanille besteht ein Defizit. Bei der Hauptfrucht Erdbeere gab es im laufenden Geschäftsjahr in den mediterranen Herkunftsländern eine gute Verfügbarkeit und ein günstiges Preisniveau; damit konnten Teuerungen in Polen, China und Mexiko abgefedert werden.

1 Operatives Ergebnis vor operativen Abschreibungen

• • • • • • • •

9

• • • • • • • •

Im Geschäftsbereich Fruchtsaftkonzentrate führte der gute Witterungsverlauf in den Frühjahrs- und Sommermonaten 2016 in Europa zu qualitativ und quantitativ normalen Ernten bei Beerenfrüchten. Aufgrund der insgesamt ausreichenden Rohstoffverfügbarkeit sind 2016 tendenziell tiefere Preise bei Beeren, sowohl im Verarbeitungsbereich als auch bei der Frischobstvermarktung, feststellbar.

Die Apfelverarbeitungssaison 2016 ist in allen wesentlichen Anbauregionen abgeschlossen. Die Preise lagen in der Kampagne 2016 aufgrund hervorragender Ernten im Hauptanbauland Polen unter dem Vorjahresniveau.

Der Frost im Mai 2016 in den Regionen Steiermark| Österreich, Westungarn und Slowenien führte in diesen Regionen zu deutlich geringerem Rohstoffaufkommen.

Chancen- und Risikobericht

AGRANA verwendet ein integriertes System zur Früherkennung und Überwachung von konzernspezifischen Risiken.

Bestandsgefährdende Risiken bestehen derzeit nicht bzw. sind gegenwärtig auch nicht erkennbar.

Für eine ausführliche Darstellung der Geschäftsrisiken des Unternehmens verweist AGRANA auf die im Geschäftsbericht 2015|16 auf den Seiten 83 bis 87 umfassend dargestellten Risiken.

Angaben über Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Bezüglich der Angaben zu den Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen wird auf den Konzernzwischenabschluss verwiesen.

Wesentliche Ereignisse nach dem Ende der Zwischenberichtsperiode

AGRANA erweiterte am 1. Dezember 2016 seine Marktpräsenz in Südamerika durch den Erwerb von 100 % der Anteile an Main Process S.A., Buenos Aires|Argentinen, einem Hersteller von Fruchtzubereitungen. Die Gesellschaft erzielte mit 175 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von zuletzt 19 Mio. €. Der Erwerb dient der nachhaltigen Stärkung der Marktposition im Fruchtzubereitungsbereich. Das breite Produktsortiment von Main Process S.A. fügt sich ideal in das AGRANA-Produktportfolio ein. Der Kaufpreis besteht aus einer festen Basiskomponente von rund 45 Mio. € und einer Earn-Out-Komponente, die auf der Erreichung von Ergebniszielen im Zeitraum 2018|19 und 2019|20 basiert. Die Zeitwerte der Eröffnungsbilanz und die Höhe des damit zusammenhängenden Goodwills werden zurzeit noch ermittelt, sodass die Angaben gemäß IFRS 3.B64 (e), (h) - (k) und (q)(ii) derzeit nicht gegeben werden können.

Im Dezember 2016 hat AGRANA einen Förderdarlehensvertrag in Höhe von 41,5 Mio. € zur Finanzierung des Ausbaus der Stärkeaktivitäten in Aschach|Österreich unterzeichnet und die langfristige Konzernfinanzierung durch die Südzucker-Gruppe um 85 Mio. € erhöht.

Darüber hinaus sind nach dem Quartalsstichtag am 30. November 2016 keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der AGRANA hatten.

Ausblick

AGRANA-Gruppe
in Mio. €
2015 16
ist
2016 17
Prognose
Umsatzerlöse 2.477,6
EBIT 129,0 
Investitionen1 116,0 126

Moderater Anstieg2

Deutlicher Anstieg2

AGRANA geht für das Geschäftsjahr 2016|17 beim Konzernumsatz von einem moderaten Anstieg aus. Beim Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) wird eine deutliche Steigerung erwartet.

Segment Zucker
in Mio. €
2015 16
ist
2016 17
Prognose
Umsatzerlöse 672,6
EBIT 4,3 
Investitionen1 46,1 23

Stabile Entwicklung2

Deutlicher Anstieg2

Im Segment Zucker rechnet AGRANA mit einer Umsatzentwicklung auf Vorjahresniveau. Verbesserte Margen, auch durch das im Sommer 2015 eingeleitete Kostensenkungsprogramm, lassen im Geschäftsjahr 2016|17 einen deutlichen EBIT-Anstieg erwarten.

Segment Stärke
in Mio. €
2015 16
ist
2016 17
Prognose
Umsatzerlöse 721,6 ä
EBIT 65,9
Investitionen1 28,2 69

ä Leichter Anstieg2

Moderater Anstieg2

Im Segment Stärke erwartet AGRANA für das Geschäftsjahr 2016|17 bei leicht steigenden Absatzmengen einen leichten Umsatzanstieg. Trotz im Jahresvergleich durchschnittlich niedrigerer Bioethanolpreise wird ein moderater Anstieg des EBITs erwartet.

Segment Frucht
in Mio. €
2015 16
ist
2016 17
Prognose
Umsatzerlöse 1.083,4 
EBIT 58,8 
Investitionen1 41,7 34

Deutlicher Anstieg2

AGRANA erwartet im Segment Frucht für das Geschäftsjahr 2016|17 einen deutlichen Anstieg bei Umsatz und EBIT.

Im Geschäftsbereich Fruchtzubereitungen ist aufgrund steigender Absatzmengen mit einer moderat steigenden Umsatzentwicklung, speziell in den Regionen Europa und Asien, zu rechnen. Bei stabilen Rohstoffpreisen wird von einer moderat rückläufigen Ergebnisentwicklung gegenüber dem Geschäftsjahr 2015|16 ausgegangen. Bei Fruchtsaftkonzentraten wird aufgrund höherer Absatzpreise infolge gestiegener Rohstoffpreise der Ernte 2015 im Vergleich zu 2014 ein deutlicher Umsatzanstieg prognostiziert, der aber noch von der Ernte 2016 beeinflusst werden kann. Insgesamt soll diese Entwicklung zu einer deutlichen Erhöhung beim EBIT führen.

Investitionen

Das Investitionsvolumen in den drei Segmenten wird in Summe mit rund 126 Mio. € (2015|16: 116 Mio. €) deutlich über den Abschreibungen in Höhe von rund 85 Mio. € liegen.

1 In Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, ausgenommen Geschäfts-/Firmenwerte

2 Wertmäßige Veränderung in Zahlen siehe Seite 21

Konzernzwischenabschluss

der AGRANA-Gruppe zum 30. November 2016 (ungeprüft)

Konzern-Gewinn- und Verlustrechung 1.-3. Quartal
1. März–30. November
3. Quartal
1. September–30. November
t€ Q1-3 2016 17 Q1-3 2015 16 Q3 2016 17 Q3 2015 16
Umsatzerlöse 1.967.534 1.908.029 647.277 644.569
Bestandsveränderungen 687 14.126 160.012 188.036
Andere aktivierte Eigenleistungen 1.147 1.391 31 104
Sonstige betriebliche Erträge 22.220 34.4001 7.989 8.3751
Materialaufwand -1.378.359 -1.369.838 -586.242 -629.951
Personalaufwand -213.193 -215.249 -76.983 -76.220
Abschreibungen -62.343 -64.176 -26.426 -28.297
Sonstige betriebliche Aufwendungen -223.735 -219.6151 -87.126 -74.2301
Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunternehmen, die nach der
Equity-Methode bilanziert werden
23.699 19.695 8.676 7.665
Ergebnis der Betriebstätigkeit 137.657 108.763 47.208 40.051
Finanzerträge 25.612 36.0581 11.603 11.0781
Finanzaufwendungen -38.914 -52.3981 -14.573 -16.2381
Finanzergebnis -13.302 -16.340 -2.970 -5.160
Ergebnis vor Ertragsteuern 124.355 92.423 44.238 34.891
Ertragsteuern -29.211 -21.628 -11.742 -8.036
Konzernergebnis 95.144 70.795 32.496 26.855
ƒ
davon Aktionäre der AGRANA Beteiligungs-AG
89.285 70.585 29.543 26.865
ƒ
davon nicht beherrschende Anteile
5.859 210 2.953 -10
Ergebnis je Aktie nach IFRS (unverwässert und verwässert) 6,29 € 4,97 € 2,08 € 1,89 €

1 Die Vorjahreswerte wurden angepasst. Weitere Angaben finden sich auf Seite 16.

Konzern-Gesamtergebnisrechnung 1.-3. Quartal
1. März–30.November
3. Quartal
1. September–30.November
t€ Q1-3 2016 17 Q1-3 2015 16 Q3 2016 17 Q3 2015 16
Konzernergebnis 95.144 70.795 32.496 26.855
Sonstige im Eigenkapital erfasste Ergebnisse aus
ƒ
Währungsdifferenzen
2.288 2.946 -440 10.697
ƒ
zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten (IAS 39)
nach latenten Steuern
-93 -325 -372 -107
ƒ
Cashflow-Hedges (IAS 39) nach latenten Steuern
1.236 631 139 1.864
ƒ
Anteilen aus Gemeinschaftsunternehmen, die nach der
Equity-Methode bilanziert werden
-61 -2.210 -329 632
Zukünftig in der Gewinn- und Verlustrechnung zu
erfassende Erträge und Aufwendungen
3.370 1.042 -1.002 13.086
Veränderung versicherungsmathematischer Gewinne/Verluste leis
tungsorientierter Pensionszusagen und ähnlicher Verpflichtungen
(IAS 19) nach latenten Steuern
-1.846 3.364 2.817 -54
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen 1.524 4.406 1.815 13.032
Gesamtergebnis 96.668 75.201 34.311 39.887
ƒ
davon Aktionäre der AGRANA Beteiligungs-AG
93.312 75.480 33.691 39.307
ƒ
davon nicht beherrschende Anteile
3.356 -279 620 580

Konzern-Geldflussrechnung

Für die ersten drei Quartale (1. März-30.November) Q1-3 2016 17 Q1-3 2015 161
t€
Cashflow aus dem Ergebnis 186.799 160.101
Veränderung des Working Capital -7.881 -106.830
Saldo erhaltene/bezahlte Zinsen und gezahlte Ertragsteuern -25.855 -40.714
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 153.063 12.557
Cashflow aus Investitionstätigkeit -72.436 -78.680
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -101.755 -59.021
Veränderungen des Finanzmittelbestandes -21.128 -125.144
Einfluss von Wechselkursänderungen auf den Finanzmittelbestand -769 2.505
Sonstige bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelbestandes -4.661 0
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 109.375 193.818
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 82.817 71.179

1 Die Vorjahreswerte wurden angepasst. Weitere Angaben finden sich auf Seite 16.

Konzern-Bilanz

t€ Stand am Stand am Stand am
Aktiva 30.11.2016 29.02.2016 30.11.2015
A. Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte und Geschäfts-/Firmenwerte 238.676 241.961 242.658
Sachanlagen 693.011 679.592 677.327
Nach der Equity-Methode bilanzierte Gemeinschaftsunternehmen 89.545 60.906 75.968
Wertpapiere 18.447 18.622 104.749
Beteiligungen 1.091 1.091 1.099
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 8.828 10.602 11.206
Aktive latente Steuern 13.691 14.873 22.002
1.063.289 1.027.647 1.135.009
B. Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 712.900 654.172 702.719
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte 492.752 439.521 521.710
Laufende Ertragsteuerforderungen 10.643 10.774 12.490
Wertpapiere 45 45 46
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 82.817 109.375 71.179
1.299.157 1.213.887 1.308.144
C. Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte 1.631 1.631 0
Summe Aktiva 2.364.077 2.243.165 2.443.153

Passiva

Summe Passiva 2.364.077 2.243.165 2.443.153
862.506 664.363 845.385
Steuerschulden 22.449 13.059 21.135
sonstige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und 489.574 375.058 444.626
Finanzverbindlichkeiten 315.380 247.820 340.967
Übrige Rückstellungen 35.103 28.426 38.657
C. Kurzfristige Schulden
260.795 378.678 383.102
Passive latente Steuern 3.986 4.481 12.637
Sonstige Verbindlichkeiten 884 1.024 6.070
Finanzverbindlichkeiten 167.905 286.028 284.036
Übrige Rückstellungen 20.351 19.999 15.256
Rückstellungen für Pensionen und Abfertigungen 67.669 67.146 65.103
B. Langfristige Schulden
1.240.776 1.200.124 1.214.666
Nicht beherrschende Anteile 60.324 55.843 61.051
Anteil der Aktionäre am Eigenkapital 1.180.452 1.144.281 1.153.615
Gewinnrücklagen 665.880 629.709 639.043
Kapitalrücklagen 411.362 411.362 411.362
Grundkapital 103.210 103.210 103.210
A. Eigenkapital

• •

• • •

Konzern-Eigenkapital-Entwicklung

t€ Eigenkapital der Nicht beherrschende Summe
AGRANA-Aktionäre Anteile
Geschäftsjahr 2016 17
Stand am 1. März 2016 1.144.281 55.843 1.200.124
Bewertungseffekte IAS 39 1.143 0 1.143
Veränderung versicherungsmathematischer Gewinne/Verluste -1.846 0 -1.846
leistungsorientierter Pensionszusagen und ähnlicher Verpflichtungen
Gewinn aus Währungsumrechnung 4.730 -2.503 2.227
Sonstige Ergebnisse 4.027 -2.503 1.524
Konzernergebnis 89.285 5.859 95.144
Gesamtergebnis 93.312 3.356 96.668
Dividendenausschüttung -56.808 -469 -57.277
Zuzahlungen anderer Gesellschafter 0 1.250 1.250
Anteils- und Konsolidierungskreisänderungen -327 327 0
Sonstige Veränderungen -6 17 11
Stand am 30. November 2016 1.180.452 60.324 1.240.776

Geschäftsjahr 2015|16

Stand am 1. März 2015 1.129.259 65.161 1.194.420
Bewertungseffekte IAS 39 426 40 466
Veränderung versicherungsmathematischer Gewinne/Verluste 3.364 0 3.364
leistungsorientieter Pensionszusagen und ähnlicher Verpflichtungen
Gewinn aus Währungsumrechnung 1.105 -529 576
Sonstige Ergebnisse 4.895 -489 4.406
Konzernergebnis 70.585 210 70.795
Gesamtergebnis 75.480 -279 75.201
Dividendenausschüttung -51.127 -3.833 -54.960
Sonstige Veränderungen 3 2 5
Stand am 30. November 2015 1.153.615 61.051 1.214.666

Anhang zum Konzernzwischenabschluss

der AGRANA-Gruppe zum 30. November 2016 (ungeprüft)

Segmentbericht

Für die ersten drei Quartale Q1-3 Q1-3
(1. März-30. November) 2016 17 2015 16
t€

Umsatzerlöse (brutto)

Frucht
Konzern
883.582
2.033.716
824.056
1.961.790
Stärke 559.880 549.474
Zucker 590.254 588.260
Für die ersten drei Quartale Q1-3 Q1-3
(1. März - 30. November) 2016 17 2015 16
t€

Ergebnisanteil von

Ergebnisanteil von
Gemeinschaftsunternehmen1
Zucker 3.394 1.400
Stärke 20.305 18.295
Frucht 0 0
Konzern 23.699 19.695

• • •

• • • • • • • •

15

Umsätze zwischen

den Segmenten
Zucker -57.746 -47.793
Stärke -7.993 -5.464
Frucht -443 -504
Konzern -66.182 -53.761

Ergebnis der Betriebstätigkeit

Konzern 137.657 108.763
Frucht 56.569 45.488
Stärke 58.017 52.921
Zucker 23.071 10.354

Zucker 17.777 39.162 Stärke 36.170 14.888 Frucht 15.612 24.724 Konzern 69.559 78.774

Umsatzerlöse

Konzern 1.967.534 1.908.029
Frucht 883.139 823.552
Stärke 551.887 544.010
Zucker 532.508 540.467

Operatives Ergebnis

Zucker 27.335 8.954
Stärke 37.712 34.626
Frucht 56.569 47.162
Konzern 121.616 90.742

Ergebnis aus Sondereinflüssen

Konzern -7.658 -1.674
Frucht 0 -1.674
Stärke 0 0
Zucker -7.658 0

Investitionen2

Mitarbeiter3
Zucker 2.082 2.183
Stärke 890 871
Frucht 5.720 5.783
Konzern 8.692 8.837

1 Nach der Equity-Methode bilanziert

2 In Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, ausgenommen Geschäfts-/Firmenwerte

3 Durchschnittliche Vollzeitäquivalente

Allgemeine Grundlagen der Berichterstattung

Der Zwischenbericht des AGRANA-Konzerns zum 30. November 2016 wurde entsprechend den Regeln zur Zwischenberichterstattung nach IAS 34 in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standard Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Interpretation durch das IFRS Interpretations Committee erstellt. In Einklang mit IAS 34 erfolgt die Darstellung des Konzernabschlusses der AGRANA Beteiligungs-Aktiengesellschaft (im Folgenden kurz: AGRANA Beteiligungs-AG) zum 30. November 2016 in verkürzter Form. Der Konzernzwischenabschluss zum 30. November 2016 unterlag keiner Prüfung und keiner prüferischen Durchsicht. Der Vorstand der AGRANA Beteiligungs-AG hat diesen Zwischenabschluss am 30. Dezember 2016 aufgestellt.

Der Geschäftsbericht 2015|16 des AGRANA-Konzerns steht im Internet unter www.agrana.com/ir zur Einsicht und zum Download zur Verfügung.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses waren – wie im Anhang des Geschäftsberichtes 2015|16 unter "2. Allgemeine Grundlagen" auf den Seiten 102 bis 105 dargestellt – neue bzw. geänderte Standards und Interpretationen anzuwenden.

Im Übrigen wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses zum 29. Februar 2016 angewandt.

Die Erläuterungen im Anhang des Geschäftsberichtes 2015|16 gelten daher entsprechend. Die Ertragsteuern wurden auf Basis landesspezifischer Ertragsteuersätze unter Berücksichtigung der Ertragsteuerplanung für das gesamte Geschäftsjahr ermittelt.

Änderungen von Vergleichsinformationen

Wechselkursergebnisse wurden erstmals zum 29. Februar 2016 dem Bruttoprinzip folgend als Kursgewinne oder –verluste im Ergebnis der Betriebstätigkeit bzw. im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Anpassung hatte eine

Erhöhung der sonstigen betrieblichen Erträge und sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 9,9 Mio. € sowie eine Erhöhung der Finanzerträge und –aufwendungen von 2,7 Mio. € für die Vergleichsperiode 2015|16 verglichen mit den veröffentlichten Werten zur Folge.

Die Darstellung der Angaben von Mitarbeiterzahlen wurde von Köpfen (Jahres- bzw. Periodendurchschnitt) auf Vollzeitäquivalente (Jahres- bzw. Periodendurchschnitt) umgestellt.

In der Geldflussrechnung wurden die zahlungswirksamen Zinsen und Steuern gesondert ausgewiesen und die Währungsanpassung bei den jeweiligen Bilanzpositionen durchgeführt, was zu einer Anpassung der Vorjahreswerte führte.

Konsolidierungskreis

Im Q2 2016|17 wurde die AGRANA Juice Denmark A/S, Køge|Dänemark, liquidiert. Der Abgang hat keine wesentlichen Auswirkungen auf die Konzern-Bilanz, die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und die Konzern-Gesamtergebnisrechnung. Insgesamt wurden neben der Muttergesellschaft 57 Unternehmen (29. Februar 2016: 58 Unternehmen) in die Vollkonsolidierung und 12 Unternehmen (29. Februar 2016: 12 Unternehmen) nach der Equity-Methode einbezogen.

Saisonalität des Geschäftes

Die Zuckerproduktion erfolgt überwiegend in den Monaten September bis Jänner. Aus diesem Grund fallen die Abschreibungen kampagnengenutzter Anlagen hauptsächlich im Q3 des Geschäftsjahres an. Die vor der Zuckerkampagne angefallenen Material-, Personalund sonstigen betrieblichen Aufwendungen zur Produktionsvorbereitung wurden bereits unterjährig innerhalb der betroffenen Aufwandsart erfasst und innerhalb der Vorräte als unfertige Erzeugnisse über die Bestandsveränderungen aktiviert.

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) betrug in Q1-3 2016|17 137,7 Mio. € (Vorjahr: 108,8 Mio. €). Dieser Anstieg ist v.a. auf deutlich verbesserte Ergebnisse in den Segmenten Zucker und Frucht sowie auf einen ge-

• • • • • • • •

• • • • • • • •

17

stiegenen Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden, zurückzuführen. Im Segment Zucker ist ein Sonderergebnis von -7,7 Mio. € enthalten. Dieses resultierte aus Einmaleffekten in Rumänien.

Das verbesserte Finanzergebnis belief sich auf -13,3 Mio. € (Vorjahr: -16,3 Mio. €) und ist im Wesentlichen auf Währungsgewinne (Vorjahr: Währungsverluste), ein verbessertes Ergebnis aus Zinsderivaten sowie gegenläufig bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelbestandes zurückzuführen.

Das Konzernergebnis betrug 95,2 Mio. € (Vorjahr: 70,8 Mio. €).

Erläuterungen zur Konzern-Geldflussrechnung

Von Anfang März bis Ende November 2016 sank der Finanzmittelbestand um 26,6 Mio. € auf 82,8 Mio. €.

Der Cashflow aus dem Ergebnis war mit 186,8 Mio. € um 26,7 Mio. € höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres; der Anstieg resultierte v.a. aus einem verbesserten Konzernergebnis. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug in Q1-3 2016|17 153,1 Mio. € (Vorjahr: 12,6 Mio. €). Die Verbesserung ist durch einen wesentlich höheren Aufbau der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und einem geringeren Vorratsaufbau im Vergleich zum Vorjahr bedingt.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit war mit -72,4 Mio. € (Vorjahr: -78,7 Mio. €) etwas niedriger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit lag mit -101,8 Mio. € (Vorjahr: -59,0 Mio. €) deutlich über dem Vorjahreswert. Der Grund dafür lag im höheren Abbau von Finanzverbindlichkeiten im aktuellen Geschäftsjahr.

Sonstige bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelbestandes in Höhe von 4,7 Mio. € betrafen ein Bankguthaben in der Ukraine.

Erläuterungen zur Konzern-Bilanz

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem 29. Februar 2016 um 120,9 Mio. € auf 2.364,1 Mio. € gestiegen. Der Anstieg auf der Aktivseite war im Wesentlichen bedingt durch signifikant höhere Vorräte sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Auf der Passivseite führten v.a. deutlich gestiegene Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, ein Anstieg der Gewinnrücklagen aufgrund des verbesserten Ergebnisses sowie geringere Finanzverbindlichkeiten zum Anstieg der Bilanzsumme. Der moderate Anstieg bei den Rückstellungen für Pensionen und Abfertigungen von 0,5 Mio. € ist bedingt durch die Anpassung des Abzinsungssatzes auf 1,5 % (29. Februar 2016: 1,8 %).

Mit einem Eigenkapital von 1.240,8 Mio. € (29. Februar 2016: 1.200,1 Mio. €) betrug die Eigenkapitalquote per Ende November 52,5 % (29. Februar 2016: 53,5 %).

Finanzinstrumente

Die AGRANA-Gruppe setzt zur Absicherung von Risiken aus operativer Geschäfts- und Finanzierungstätigkeit (Änderung von Zinssätzen, Wechselkursen und Rohstoffpreisen) in begrenztem Umfang marktübliche derivative Finanzinstrumente ein. Derivative Finanzinstrumente werden bei Vertragsabschluss zu Anschaffungskosten angesetzt, die nachfolgende Bewertung zum jeweiligen Bilanzstichtag erfolgt zum Marktwert. Bewertungsunterschiede werden grundsätzlich erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Sind die Voraussetzungen für "Cashflow-Hedge-Accounting" gemäß IAS 39 erfüllt, werden die noch nicht realisierten Bewertungsunterschiede direkt im Eigenkapital erfasst.

In nachstehender Tabelle sind die zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungslevel (Fair-Value-Hierarchie) gegliedert, die im Einzelnen gemäß IFRS 7 wie folgt definiert sind:

  • In Level 1 werden jene Finanzinstrumente erfasst, deren beizulegender Zeitwert anhand von Börsen- oder Marktpreisen auf einem aktiven Markt für dieses Instrument (ohne Anpassungen oder geänderte Zusammensetzung) ermittelt wird.
  • In Level 2 werden die beizulegenden Zeitwerte anhand von Börsen- oder Marktpreisen auf einem aktiven Markt für ähnliche Vermögenswerte oder Schulden oder andere Bewertungsmethoden, für die signifikante Eingangsparameter auf beobachtbaren Marktdaten basieren, ermittelt.

• In Level 3 werden jene Finanzinstrumente erfasst, deren beizulegender Zeitwert anhand von Bewertungsmethoden ermittelt wird, für die signifikante Eingangsparameter, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren, herangezogen werden.

30. November 2016 Level 1 Level 2 Level 3 Gesamt
t€
Wertpapiere (langfristig gehalten) 13.152 0 4.404 17.556
Derivative finanzielle Vermögenswerte erfolgsneutral zum beizulegenden
Zeitwert bewertet (Hedge-Accounting)
504 1 0 505
Derivative finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden
Zeitwert bewertet (zu Handelszwecken gehalten)
615 797 0 1.412
Wertpapiere (kurzfristig gehalten) 45 0 0 45
Finanzielle Vermögenswerte 14.316 798 4.404 19.518
Verbindlichkeiten aus derivativen Finanzinstrumenten erfolgsneutral zum
beizulegenden Zeitwert bewertet (Hedge-Accounting)
1.171 1.051 0 2.222
Verbindlichkeiten aus derivativen Finanzinstrumenten erfolgswirksam zum
beizulegenden Zeitwert bewertet (zu Handelszwecken gehalten)
0 9.124 0 9.124
Finanzielle Verbindlichkeiten 1.171 10.175 0 11.346
30. November 2015
t€
Level 1 Level 2 Level 3 Gesamt
Wertpapiere (langfristig gehalten) 13.560 0 5.247 18.807
Derivative finanzielle Vermögenswerte erfolgsneutral zum beizulegenden
Zeitwert bewertet (Hedge-Accounting)
1.479 0 0 1.479
Derivative finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden
Zeitwert bewertet (zu Handelszwecken gehalten)
143 4.363 0 4.506
Wertpapiere (kurzfristig gehalten) 46 0 0 46
Finanzielle Vermögenswerte 15.228 4.363 5.247 24.838
Verbindlichkeiten aus derivativen Finanzinstrumenten erfolgsneutral zum
beizulegenden Zeitwert bewertet (Hedge-Accounting)
729 11 0 740
Verbindlichkeiten aus derivativen Finanzinstrumenten erfolgswirksam zum
beizulegenden Zeitwert bewertet (zu Handelszwecken gehalten)
0 11.408 0 11.408
Finanzielle Verbindlichkeiten 729 11.419 0 12.148

Für Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Wertpapiere, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten ist der Buchwert als realistische Schätzung des beizulegenden Zeitwertes anzunehmen.

Nachstehende Tabelle enthält die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der Finanzverbindlichkeiten. Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Darlehen gegenüber Dritten, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der Südzucker-Gruppe und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen ermittelt:

• • • • • • • •

• • • • • • • •

19

30. November 2016
t€
Buchwert Beizulegender
Zeitwert
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Darlehen gegenüber Dritten 315.595 317.945
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der Südzucker-Gruppe 165.000 168.138
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 2.690 2.834
Finanzverbindlichkeiten 483.285 488.917
30. November 2015 Buchwert Beizulegender
t€ Zeitwert
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Darlehen gegenüber Dritten 374.973 378.514
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der Südzucker-Gruppe 250.000 255.723
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 30 31
Finanzverbindlichkeiten 625.003 634.268

Weitere Details zur Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der einzelnen Finanzinstrumente sowie deren Zuordnung zu Bewertungsleveln finden sich im Konzernanhang des Geschäftsberichtes 2015|16 unter "10.3. Zusätzliche Angaben zu den Finanzinstrumenten" auf den Seiten 144 bis 147.

Mitarbeiter

In Q1-3 2016|17 waren im AGRANA-Konzern durchschnittlich 8.692 Mitarbeiter1 (Vorjahr: 8.837 Mitarbeiter1 ) beschäftigt. Die Reduktion des Personalstandes war auf einen geringeren Bedarf an Saisonarbeitskräften in Marokko im Segment Frucht sowie eine normalisierte Kampagnendauer im Segment Zucker zurückzuführen.

Angaben über Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Kreditbeziehungen zu Unternehmen mit maßgeblichem Einfluss haben sich auf 75,3 Mio. € (29. Februar 2016: 54,7 Mio. €) und Bankguthaben von Unternehmen mit maßgeblichem Einfluss auf 13,5 Mio. € (29. Februar 2016: 2,4 Mio. €) erhöht. Der Grund für diese Veränderungen war auf übliche Finanzdispositionen zurückzuführen. Die übrigen Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen unterlagen seit dem 29. Februar 2016 keinen wesentlichen Veränderungen. Geschäfte mit solchen (juristischen) Personen im Sinne von IAS 24 erfolgen zu marktüb-lichen Bedingungen. Für weitere Informationen zu den einzelnen Geschäftsbeziehungen wird auf den AGRANA-Geschäftsbericht 2015|16 verwiesen.

Wesentliche Ereignisse nach dem Ende der Zwischenberichtsperiode

AGRANA erweiterte am 1. Dezember 2016 seine Marktpräsenz in Südamerika durch den Erwerb von 100 % der Anteile an Main Process S.A., Buenos Aires|Argentinen, einem Hersteller von Fruchtzubereitungen. Die Gesellschaft erzielte mit 175 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von zuletzt 19 Mio. €. Der Erwerb dient der nachhaltigen Stärkung der Marktposition im Fruchtzubereitungsbereich. Das breite Produktsortiment von Main Process S.A. fügt sich ideal in das AGRANA-Produktportfolio ein. Der Kaufpreis besteht aus einer festen Basiskomponente von rund 45 Mio. € und einer Earn-Out-Komponente, die auf der Erreichung von Ergebniszielen im Zeitraum 2018|19 und 2019|20 basiert. Die Zeitwerte der Eröffnungsbilanz und die Höhe des damit zusammenhängenden Goodwills werden zurzeit noch ermittelt, sodass die Angaben gemäß IFRS 3.B64 (e), (h) - (k) und (q)(ii) derzeit nicht gegeben werden können.

Im Dezember 2016 hat AGRANA einen Förderdarlehensvertrag in Höhe von 41,5 Mio. € zur Finanzierung des Ausbaus der Stärkeaktivitäten in Aschach|Österreich unterzeichnet und die langfristige Konzernfinanzierung durch die Südzucker-Gruppe um 85 Mio. € erhöht.

Darüber hinaus sind nach dem Quartalsstichtag am 30. November 2016 keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der AGRANA hatten.

1 Durchschnittlich beschäftigte Vollzeitäquivalente

Erklärung des Vorstandes

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns im Sinne des Börsegesetzes vermittelt und dass der Lagebericht des Konzerns für die ersten drei Quartale ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns im Sinne des Börsegesetzes bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten neun Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen drei Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offenzulegenden wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vermittelt.

Wien, 30. Dezember 2016

Der Vorstand der AGRANA Beteiligungs-AG

Dipl.-Ing. Johann Marihart Vorstandsvorsitzender

Wirtschaftspolitik, Produktion, Qualitätsmanagement, Personal, Kommunikation (inkl. Investor Relations) sowie Forschung & Entwicklung

Mag. Stephan Büttner Vorstandsmitglied

Finanzen, Controlling, Treasury, Datenverarbeitung/Organisation, Mergers & Acquisitions, Recht sowie Compliance

Mag. Dipl.-Ing. Dr. Fritz Gattermayer Vorstandsmitglied

Verkauf, Rohstoff sowie Einkauf & Logistik

Dkfm. Thomas Kölbl Vorstandsmitglied

Interne Revision

• • • • • • • •

• • • • • • • •

21

Weitere Informationen

Kapitalmarktkalender

12. Mai 2017 Ergebnisse des Geschäftsjahres 2016 17 AGRANA Beteiligungs-AG
(Bilanzpressekonferenz) A-1020 Wien, Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz 1
www.agrana.com
27. Juni 2017 Nachweisstichtag "Hauptversammlung"
Konzernkommunikation/Investor Relations
7. Juli 2017 Hauptversammlung zum Mag. (FH) Hannes Haider
Geschäftsjahr 2016 17 Telefon: +43-1-211 37-12905
Fax: +43-1-211 37-12926
12. Juli 2017 Ex-Dividenden-Tag E-Mail: [email protected]
13. Juli 2017 Ergebnisse des ersten Quartals 2017 18 Konzernkommunikation/Public Relations
Mag. (FH) Markus Simak
13. Juli 2017 Nachweisstichtag "Dividenden" Telefon: +43-1-211 37-12084
Fax: +43-1-211 37-12926
14. Juli 2017 Dividenden-Zahltag E-Mail: [email protected]
12. Oktober 2017 Ergebnisse des ersten Halbjahres 2017 18 AGRANA 2015 16 Online:
http://reports.agrana.com
11. Jänner 2018 Ergebnisse der ersten drei Quartale 2017 18 Die englische Fassung dieses Zwischenberichtes

Kontakt

finden Sie im Internet unter www.agrana.com

ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGEN/PROGNOSEN

Der Zwischenbericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Einschätzungen des Vorstandes der AGRANA Beteiligungs-AG beruhen. Auch wenn der Vorstand der festen Überzeugung ist, dass diese Annahmen und Planungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund einer Vielzahl interner und externer Faktoren erheblich abweichen. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang beispielsweise die Verhandlungen über Welthandelsabkommen, Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage, insbesondere die Entwicklung makroökonomischer Größen wie Wechselkurse, Inflation und Zinsen, EU-Zuckerpolitik, Konsumentenverhalten sowie staatliche Ernährungs- und Energiepolitik. Die AGRANA Beteiligungs-AG übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in diesem Zwischenbericht geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.

BETREFFEND DER AUSSAGEN IM PROGNOSEBERICHT GELTEN FOLGENDE SCHRIFTLICHE UND BILDLICHE WERTAUSSAGEN:

Wertaussage Visualisierung Wertmässige Veränderung in Zahlen
Stabil 0% bis +1% oder 0% bis -1%
Leicht ä oder  Mehr als +1% bis +5% oder mehr als -1% bis -5%
Moderat  oder  Mehr als +5% bis +10% oder mehr als -5% bis -10%
Deutlich  oder  Mehr als +10% oder mehr als -10%

Bezüglich Definitionen zu (Finanz-)Kennzahlen wird, sofern diese nicht in einer Fußnote angeführt sind, auf die Erläuterungen im Geschäftsbericht 2015|16, Seite 179, verwiesen.

Personenbezogene Begriffe wie "Mitarbeiter" oder "Arbeitnehmer" werden aus Gründen der Lesbarkeit geschlechtsneutral verwendet.

Durch die kaufmännische Rundung von Einzelpositionen und Prozentangaben in diesem Bericht kann es zu geringfügigen Rechendifferenzen kommen.

Talk to a Data Expert

Have a question? We'll get back to you promptly.