Quarterly Report • Oct 12, 2017
Quarterly Report
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Für AGRANA weiterhin positive Aussichten für das Gesamtjahr.
1 Verschuldungsgrad (Verhältnis der Nettofinanzschulden zum Eigenkapital) 2 Durchschnittlich beschäftigte Vollzeitäquivalente (FTEs - Full-time equivalents)
das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2017|18 verlief positiv wie das erste, wodurch wir nach sechs Monaten das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) von 90,4 Mio. € im Vorjahr auf 130,6 Mio. € verbessern konnten. Die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr stiegen leicht von 1.320,3 Mio. € auf 1.362,1 Mio. €. Der Geschäftsverlauf war in allen drei Segmenten, Stärke, Frucht und Zucker, sehr zufriedenstellend.
Die europäischen Getreideernten lagen heuer unter dem Vorjahr, angesichts der guten weltweiten Versorgung blieb das allerdings ohne wesentliche Preiseffekte für unser Segment Stärke. Erfolgreich abgeschlossen und voll in Betrieb gegangen ist der Ausbau der Maisstärkefabrik in Aschach|Österreich. Das Werk erhöht nach der Kapazitätserweiterung seine Vermahlungsmenge auf über 500.000 Tonnen Mais pro Jahr. Gleichzeitig hat AGRANA damit ihre Sprühtrocknungskapazität mehr als verdoppelt. Mittlerweile sind auch die Planungsarbeiten für die Verdoppelung der Weizenstärkeaktivitäten in Pischelsdorf|Österreich angelaufen. Damit trägt AGRANA dem steigenden Stärkebedarf in der Papier- und Wellpappeindustrie Rechnung.
Im Segment Frucht folgen wir mit den Ausbauprojekten dem globalen Wachstum. Die Integration des argentinischen Unternehmens Main Process S.A. ist abgeschlossen und die Fruchtzubereitungsproduktion in Argentinien wurde am neuen Standort konzentriert. Der Bau des neuen, zweiten Werkes von AGRANA Fruit in China, im Großraum Shanghai, ist angelaufen. Die Anlage soll Ende 2018 in Betrieb genommen werden. Ebenso wurde bereits die Fruchtpüreeproduktion am neuen indischen Standort begonnen.
Seit 1. Oktober 2017 gehören u.a. EU-Zuckerproduktionsquoten und Rübenmindestpreise der Vergangenheit an. Damit entfällt auch die Begrenzung der EU-Exporte. Aus heutiger Sicht ist davon auszugehen, dass die Zuckerproduktion im ZWJ 2017|18 in der EU bei über 20 Mio. Tonnen liegt, was zu einer Erhöhung der EU-Exporte führen wird.
AGRANA erwartet aufgrund der Trockenheit und Hitze in ihren Gebieten bei Zuckerrüben eine unterdurchschnittliche Ernte. Unseren Vertragslandwirten fehlen daher heuer gute Hektarerträge, um schwächere Preise zu kompensieren.
Nachdem wir gegen Ende des Geschäftsjahres 2016|17 eine Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen haben, zeigen sich im laufenden Geschäftsjahr die positiven Auswirkungen der Streubesitzausweitung: Unsere Kapitalmarktpräsenz wurde verbessert und die handelbare Liquidität deutlich erhöht. Nach elf Jahren wurde AGRANA mit 18. September wieder in den ATX aufgenommen und somit eine der Top-20-Aktien des österreichischen Leitindex.
Abschließend möchte ich den Finanzausblick für das volle Geschäftsjahr 2017|18 bestätigen. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes im zweiten Halbjahr im Segment Zucker erwartet AGRANA ein EBIT, das "deutlich" über dem Vorjahr liegen wird.
Ihr
Dipl.-Ing. Johann Marihart Vorstandsvorsitzender
Entwicklung im ersten Halbjahr 2017|18
| Finanzkennzahlen AGRANA-Konzern |
H1 2017 18 |
H1 2016 17 |
|---|---|---|
| in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt) | ||
| Umsatzerlöse | 1.362,1 | 1.320,3 |
| EBITDA1 | 149,6 | 114,2 |
| Operatives Ergebnis | 113,4 | 78,3 |
| Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunter | ||
| nehmen, die nach der Equity-Methode | 20,0 | 15,0 |
| bilanziert werden | ||
| Ergebnis aus Sondereinflüssen | -2,8 | -2,9 |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) | 130,6 | 90,4 |
| EBIT-Marge | 9,6 % | 6,8 % |
| Finanzergebnis | -8,9 | -10,3 |
| Ertragsteuern | -24,4 | -17,5 |
| Konzernergebnis | 97,3 | 62,6 |
| Ergebnis je Aktie | 6,02 € | 4,21 €2 |
Die Umsatzerlöse der AGRANA-Gruppe lagen im H1 2017|18 (1. März bis 31. August 2017) mit 1.362,1 Mio. € um 3,2 % über dem Vorjahr, wobei der Umsatzanstieg auf die Segmente Stärke und Zucker zurückzuführen war.
Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) betrug im ersten Halbjahr 2017|18 130,6 Mio. € und war damit deutlich besser (+44,5 %) als im Vorjahr. Im Segment Stärke stieg das EBIT v.a. aufgrund einer positiven Entwicklung im Ethanolgeschäft deutlich (+57,8 %) auf 50,5 Mio. €. Im Segment Zucker führten v.a. im Vergleich zum Vorjahr höhere
| Finanzkennzahlen AGRANA-Konzern in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt) |
Q2 2017 18 |
Q2 2016 17 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 677,9 | 654,8 |
| EBITDA1 | 72,0 | 56,1 |
| Operatives Ergebnis | 53,7 | 37,7 |
| Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunter nehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden |
9,9 | 8,6 |
| Ergebnis aus Sondereinflüssen | -2,8 | -2,9 |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) | 60,8 | 43,4 |
| EBIT-Marge | 9,0 % | 6,6 % |
| Finanzergebnis | -4,1 | -2,8 |
| Ertragsteuern | -10,3 | -8,8 |
| Konzernergebnis | 46,4 | 31,8 |
| Ergebnis je Aktie | 2,86 € | 2,14 €2 |
Verkaufspreise ebenfalls zu einer Verbesserung des Ergebnisses auf 36,6 Mio. € (Vorjahr: 18,3 Mio. €). Das EBIT im Segment Frucht konnte moderat (+8,5 %) auf 43,5 Mio. € gesteigert werden. Das Finanzergebnis verbesserte sich von -10,3 Mio. € im Vorjahr auf -8,9 Mio. €. Nach einem Steueraufwand in Höhe von 24,4 Mio. €, einer Steuerquote von rund 20,0 % (Vorjahr: 21,8 %) entsprechend, erreichte das Konzernergebnis 97,3 Mio. € (Vorjahr: 62,6 Mio. €). Das den Aktionären der AGRANA zurechenbare Ergebnis je Aktie stieg auf 6,02 € (Vorjahr: 4,21 €2 ).
1 Operatives Ergebnis vor operativen Abschreibungen
2 Im Vorjahr wurde das Ergebnis je Aktie noch auf Basis der damaligen Aktienzahl von 14.202.040 Stück gerechnet (Aktienanzahl per 31. August 2017: 15.622.244 Stück).
Im ersten Halbjahr 2017|18 investierte AGRANA in Summe 58,1 Mio. €, das waren um 15,7 Mio. € mehr als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Die Investitionen verteilten sich wie folgt auf die Segmente:
| in Mio. € | H1 2017 18 | H1 2016 17 |
|---|---|---|
| Zucker | 15,1 | 11,1 |
| Stärke | 27,7 | 21,5 |
| Frucht | 15,3 | 9,8 |
| Konzern | 58,1 | 42,4 |
Diverse Projekte über alle 40 Produktionsstandorte hinweg (inkl. Bau des neuen, zweiten Fruchtzubereitungswerkes in China)
Zusätzlich wurden im H1 2017|18 in den nach der Equity-Methode einbezogenen Joint Venture-Unternehmen (HUNGRANA- und STUDEN-Gruppe) Investitionen im Ausmaß von 13,2 Mio. € (100%; Vorjahr: 6,2 Mio. €) getätigt.
Der Cashflow aus dem Ergebnis stieg im H1 2017|18 v.a. aufgrund des verbesserten Konzernergebnisses auf 176,5 Mio. € (Vorjahr: 121,6 Mio. €). Nach einem höheren Abbau des Working Capitals um 46,3 Mio. € (Vorjahr: 7,9 Mio. €) - v.a. infolge eines stärkeren Abbaus von Vorräten und eines niedrigeren Aufbaus von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - erreichte der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit im H1 2017|18 193,5 Mio. € (Vorjahr: 109,3 Mio. €). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug aufgrund höherer Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte -59,1 Mio. € (Vorjahr: -41,8 Mio. €). Bei einer erhöhten Auszahlung für Dividenden aufgrund der Kapitalerhöhung spiegelt sich der höhere Abbau von Finanzverbindlichkeiten im ersten Halbjahr 2017|18 in einem höheren Cashabfluss aus Finanzierungstätigkeit von 156,0 Mio. € (Vorjahr: 82,9 Mio. €) wider.
Bei einer gegenüber dem Bilanzstichtag 2016|17 moderat gesunkenen Bilanzsumme zum 31. August 2017 in Höhe von 2,29 Mrd. € (28. Februar 2017: 2,48 Mrd. €) stieg die Eigenkapitalquote um 5,3 Prozentpunkte auf 62,2 % (28. Februar 2017: 56,9 %).
Die langfristigen Vermögenswerte blieben in Summe beinahe unverändert, wobei die größte Veränderung in der Position "Nach der Equity-Methode bilanzierte Gemeinschaftsunternehmen" stattfand. Die kurzfristigen Vermögenswerte reduzierten sich um rund 16 %, wobei v.a. die Vorräte aber auch die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente deutlich zurückgingen. Auf der Passivseite stiegen die langfristigen Schulden v.a. aufgrund des Aufbaus von Finanzverbindlichkeiten deutlich. Die kurzfristigen Schulden sanken markant, wobei der Abbau von Finanzverbindlichkeiten und von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten dem saisonalen, kampagnenbedingten Geschäftsverlauf entsprach.
Die Nettofinanzschulden zum 31. August 2017 lagen mit 190,1 Mio. € um 49,8 Mio. € unter dem Wert des Bilanzstichtages 2016|17. Das Gearing zum Quartalsstichtag sank folglich auf 13,4 % (28. Februar 2017: 17,0 %).
1 In Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, ausgenommen Geschäfts-/Firmenwerte
| Kennzahlen zur Aktie | H1 2017 18 |
|---|---|
| Höchstkurs (11. Juli 2017) | 115,80 € |
| Tiefstkurs (21. April 2017) | 92,32 € |
| Ultimokurs (31. August 2017) | 107,90 € |
| Buchwert je Aktie zum Ultimo | 87,39 € |
| Marktkapitalisierung zum Ultimo | 1.685,6 Mio. € |
Die AGRANA-Aktie startete mit einem Kurs von 106,00 € in das Geschäftsjahr 2017|18 und schloss zum Ultimo August 2017 mit 107,90 €, was einem leichten Plus von 1,79 % entspricht. Der österreichische Leitindex (ATX) stieg im selben Zeitraum um 17,71 %.
Erfreulich war die Entwicklung in der Liquidität der Aktie aufgrund der im Februar 2017 durchgeführten Kapitalerhöhung. Die Zahl der durchschnittlich gehandelten Stücke1 pro Tag konnte in der Periode März bis August auf rund 22.000 Stück (Vorjahr: rund 2.000 Stück) deutlich gesteigert werden. Per 18. September 2017 wurde die AGRANA-Aktie nach elf Jahren Absenz wieder in den ATX aufgenommen und gehört nunmehr wieder zu jenem Preisindex, der das Blue Chip-Segment des österreichischen Aktienmarktes abdeckt und die rund 20 liquidesten Aktien der Wiener Börse umfasst.
Die Entwicklung des AGRANA-Aktienkurses finden Sie auf der Website www.agrana.com -> Investoren -> Aktie -> Aktienkurs. Die Marktkapitalisierung betrug per Ultimo August 2017 1.685,6 Mio. € bei einer Aktienanzahl von 15.622.244 Stück.
Bei der am 7. Juli 2017 abgehaltenen 30. ordentlichen Hauptversammlung der AGRANA Beteiligungs-AG wurde für das Geschäftsjahr 2016|17 die Zahlung einer Dividende in Höhe von 4,00 € (Vorjahr: 4,00 €) beschlossen; die Auszahlung erfolgte im Juli 2017.
| Finanzkennzahlen Segment Zucker in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt) |
H1 2017 18 |
H1 2016 17 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 376,7 | 352,0 |
| EBITDA2 | 46,3 | 26,1 |
| Operatives Ergebnis | 38,9 | 18,8 |
| Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunter nehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden |
0,5 | 2,4 |
| Ergebnis aus Sondereinflüssen | -2,8 | -2,9 |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) | 36,6 | 18,3 |
| EBIT-Marge | 9,7 % | 5,2 % |
| Finanzkennzahlen Segment Zucker in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt) |
Q2 2017 18 |
Q2 2016 17 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 198,3 | 173,6 |
| EBITDA2 | 24,2 | 13,4 |
| Operatives Ergebnis | 20,4 | 9,7 |
| Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunter nehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden |
0,9 | 1,5 |
| Ergebnis aus Sondereinflüssen | -2,8 | -2,9 |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) | 18,5 | 8,3 |
| EBIT-Marge | 9,3 % | 4,8 % |
Im Segment Zucker lagen die Umsatzerlöse im H1 2017|18 mit 376,7 Mio. € um rund 7 % über dem Vorjahr. Bei konstanten Zuckerverkaufsmengen führten im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Zuckerverkaufspreise zu dieser positiven Entwicklung.
1 Doppelzählung, wie von der Wiener Börse veröffentlicht
2 Operatives Ergebnis vor operativen Abschreibungen Das EBIT im H1 2017|18 stieg aufgrund eines gegenüber dem Vorjahr verbesserten Marktumfeldes von 18,3 Mio. € auf 36,6 Mio. €. Das Ergebnis aus Sondereinflüssen resultierte im Wesentlichen aus Kosten für Reorganisationsmaßnahmen.
Das Analyseunternehmen F.O. Licht rechnet in seiner Schätzung der Weltzuckerbilanz vom September 2017 für das Zuckerwirtschaftsjahr (ZWJ) 2017|18 (Oktober 2017 bis September 2018) nach zwei Defizitjahren mit einem Produktionsüberschuss. Danach käme es bei einem erwarteten Produktionsanstieg auf 191,4 Mio. Tonnen (ZWJ 2016|17: 178,4 Mio. Tonnen) trotz eines weiter wachsenden Verbrauchs von 184,2 Mio. Tonnen (ZWJ 2016|17: 180,2 Mio. Tonnen) zu einem Aufbau der Bestände auf 73,2 Mio. Tonnen (ZWJ 2016|17: 67,9 Mio. Tonnen).
Gab es bei einer sehr volatilen Zuckerweltmarktpreisentwicklung im Geschäftsjahr 2016|17 noch ein Vier-Jahres-Hoch im September bzw. Oktober 2016 mit 612,0 \$ pro Tonne Weißzucker und 524,9 \$ pro Tonne Rohzucker, so zeigten die Notierungen bei hoher Volatilität in den Folgemonaten eine sinkende Tendenz, die sich im Verlauf des Geschäftsjahres 2017|18 auch weiter verschärfte. Gründe dafür sind v.a. auch die letzten Einschätzungen betreffend eines globalen Zuckerüberschusses im ZWJ 2017|18, der u.a. auf die guten bis sehr guten Ernten in den Hauptanbauregionen für Zuckerrohr (v.a. Brasilien) zurückzuführen ist. Weiters zeigen institutionelle Investmentfonds und Commodity Hedge Fonds, speziell seit Beginn des Kalenderjahres 2017, ein stark verändertes Investitionsverhalten, welches zusätzlichen Druck auf den Zuckerweltmarkt ausübt.
Am Ende des Berichtszeitraumes (31. August 2017) notierte Weißzucker bei 386,90 \$ pro Tonne und Rohzucker bei rund 317,47 \$ pro Tonne.
Bereits die ersten Prognosen für die Zuckerrübenernte 2017|18 im Mai 2017 gingen von einem Anstieg der Anbauflächen um 16 % in Europa aus.1 Mittlerweile wird auch mit einer Ernte von 74,7 Tonnen pro Hektar gerechnet, was 3,7 % über dem Fünfjahresdurchschnitt liegen würde. In Europa wird daher eine deutlich über dem Fünfjahresdurchschnitt liegende Produktion erwartet.2 In Österreich, dem Hauptanbaugebiet für AGRANA, wird auf einer Rübenanbaufläche von rund 42.800 Hektar ein Ertrag von 65 Tonnen pro Hektar erwartet.
Ab dem 1. Oktober 2017 gelten für die europäische Zuckerindustrie neue Rahmenbedingungen. Die wesentlichsten Veränderungen stellen hierbei die Abschaffung der Produktionsquoten für Zucker und Isoglukose wie auch die Abschaffung der Rübenmindestpreise dar.
Die EU sieht jedoch weiterhin eine Vertragspflicht zwischen der Zuckerindustrie und den Zuckerrübenerzeugern ebenso vor wie die Option, Marktmaßnahmen zu ergreifen, wenn diese für notwendig erachtet werden. Somit ist das Ergreifen von Sondermaßnahmen durch die Europäische Kommission bei Krisen nach wie vor möglich. Die private Lagerhaltung, mit der die Kommission temporär Zucker vom Markt nehmen kann, ist eines dieser Instrumente.
Als wesentliches Element der Liberalisierung des EU-Zuckermarktes wird es für die Europäischen Zuckerproduzenten ab dem 1. Oktober 2017 nunmehr unbegrenzte Exportmöglichkeiten geben.
Unverändert bestehen bleibt der Außenschutz der EU durch die Importzölle von 419 € pro Tonne Weißzucker bzw. 339 € pro Tonne Rohzucker für den Marktzugang für Drittländer aus Nicht-Präferenzstaaten. Die Präferenzabkommen (zollfreier Zugang) mit den LDCs/AKP-Staaten (Least Developed Countries/African, Caribbean and Pacific Group of States) bleiben weiterhin aufrecht, wie auch die zollfreien bzw. zollreduzierten Präferenzimporte unter Berücksichtigung der Mengenbegrenzungen.
Die Europäische Kommission verhandelt aktuell mit den Mercosur-Staaten (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) die Ausgestaltung eines Freihandelsabkommens. Das erste Verhandlungsangebot der EU vom Mai 2016 könnte im Herbst/Winter diesen Jahres um weitere Punkte ergänzt werden. Bisher war Zucker von den Verhandlungen ausgenommen. Die europäischen Rübenanbauer und Zuckerunternehmen möchten Zugeständnisse seitens der EU für die Mercosur-Staaten bei Zucker und Produkten mit hohem Zuckergehalt verhindern, da Brasilien bereits über einen hohen zollbegünstigten Zugang zum EU-Zuckermarkt verfügt und die brasilianische Regierung nach wie vor durch eine Vielzahl von staatlichen direkten und indirekten Subventionen in die Zuckerpolitik des weltgrößten Zuckerproduzenten eingreift. Diese Subventionen führen dazu, dass Zucker aus Österreich bzw. aus Europa in keinem fairen Wettbewerb mit Brasilien steht.
1 F.O. Licht Vol. 149, No. 14 / 18. Mai 2017
2 F.O. Licht Vol. 149, No. 24 / 25. August 2017
Neben den Mercosur-Staaten wird derzeit auch mit Japan, den Philippinen und Indonesien über Freihandelsabkommen verhandelt. Mit Mexiko wird aktuell über eine Modernisierung des bestehenden Freihandelsabkommens diskutiert. Auch mit Australien und Neuseeland will die Europäische Kommission 2017 die Verhandlungen zu Freihandelsabkommen aufnehmen.
Mit dem Beginn der Obsternte ist auch die erwartete Zuckerabsatz-Erholung im Groß- und Einzelhandel eingetreten. Aufgrund europaweit niedriger Zuckerlagerstände und anfangs noch hoher Weltmarktpreise lagen die Verkaufspreise im ersten Halbjahr 2017|18 durchgehend über dem Vorjahresniveau.
Zuckerzukäufe wurden insbesondere auf die Vermarktungsmöglichkeiten abgestimmt, um die Zuckerläger zu Kampagnenbeginn und Quotenende auf ein Minimum zu reduzieren – daher lag auch die Vermarktungsmenge insgesamt etwas unter dem Vorjahresniveau.
Höhere Weltmarktpreise waren für die erfolgreiche Geschäftsentwicklung im Drittlandexport verantwortlich. Zudem entwickelte sich die Vermarktung von Zuckerspezialitäten und Bio-Produkten weiter positiv.
Die von AGRANA mit den Rübenbauern kontrahierte und schlussendlich auch angebaute Zuckerrübenfläche beträgt im Anbaujahr 2017 rund 96.300 Hektar, das sind um rund 2.000 Hektar mehr als im Vorjahr. Auf Grundlage biologischer Landwirtschaft wurden in Österreich auf rund 1.300 Hektar Zuckerrüben angebaut.
Durch die vergleichsweise geringe bis sehr geringe Niederschlagsmenge und die warmen bis sehr heißen Temperaturen während der gesamten Vegetationsperiode konnten sich die Rübenbestände in vielen Anbauregionen nicht gut entwickeln. Daher sind für die Länder Österreich, Tschechien und Slowakei lediglich unterdurchschnittliche Rübenerträge zu erwarten. In Ungarn und Rumänien gab es zumindest teilweise die notwendigen Niederschläge, sodass in diesen Ländern von einer durchschnittlichen Ernte ausgegangen werden kann. Die erste AGRANA-Zuckerfabrik, die ihre Verarbeitung in der Kampagne 2017 aufgenommen hat, war am 7. September jene in Kaposvár|Ungarn.
| Finanzkennzahlen | H1 | H1 |
|---|---|---|
| Segment Stärke | 2017 18 | 2016 17 |
| in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt) | ||
| Umsatzerlöse | 385,5 | 363,1 |
| EBITDA1 | 42,6 | 30,2 |
| Operatives Ergebnis | 31,0 | 19,4 |
| Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunter | ||
| nehmen, die nach der Equity-Methode | 19,5 | 12,6 |
| bilanziert werden | ||
| Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) | 50,5 | 32,0 |
| EBIT-Marge | 13,1 % | 8,8 % |
| Finanzkennzahlen Segment Stärke in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt) |
Q2 2017 18 |
Q2 2016 17 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 190,7 | 183,7 |
| EBITDA1 | 20,8 | 16,5 |
| Operatives Ergebnis | 14,9 | 11,1 |
| Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunter nehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden |
9,0 | 7,1 |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) | 23,9 | 18,2 |
| EBIT-Marge | 12,5 % | 9,9 % |
Die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2017|18 in Höhe von 385,5 Mio. € lagen um 6,2 % über dem Vorjahreswert. Positiv wirkten sich v.a. höhere Absatzmengen bei Stärken und im Vergleich zur Vorjahresperiode höhere Bioethanolpreise aus, während die Umsätze im Futtermittelhandel rückläufig waren.
Mit einem EBIT in Höhe von 50,5 Mio. € konnte das Vorjahresergebnis um 57,8 % übertroffen werden; entsprechend stark stieg auch die Profitabilität (EBIT-Marge) des Segmentes im H1 2017|18 auf 13,1 % nach 8,8 % in der Vergleichsperiode. Ergebnisverbessernd wirkten sich neben höheren Notierungen für Bioethanol auch Produktivitätssteigerungen, stabile Rohstoffpreise und gesunkene Energiepreise aus. Zusätzlich erhöhte sich der Ergebnisanteil der nach der Equity-Methode einbezogenen HUNGRANA.
Der Lebensmittelbereich entwickelte sich absatzseitig positiv und die Preise bei nativen und modifizierten Stärkeprodukten bewegten sich seitwärts.
Der Papier- und Wellpappebereich ist durch eine gute Nachfrage gekennzeichnet. Treiber für diese positive Entwicklung ist der Trend des stetig wachsenden Online-Versandhandels, der den Verbrauch von Wellpappe und Wellpapperohpapieren antreibt. Zahlreiche Kapazitätserweiterungsprojekte seitens der Papierindustrie tragen zu einer festen Nachfrage bei.
Für Stärkeverzuckerungsprodukte im Allgemeinen und Isoglukose im Speziellen herrscht im Hinblick auf die Liberalisierung des Zuckermarktes ab Oktober 2017 ein hoher Wettbewerbsdruck. Mit dem Fall der EU-Zuckerquoten wird auch der Markt für Isoglukose liberalisiert.
Das Bioethanolgeschäft ist anhaltend volatil. Im ersten Halbjahr 2017|18 konnte ein engeres Nachfrage-Angebotsverhältnis in der EU und damit einhergehend eine Stabilisierung der Preissituation beobachtet werden. Insgesamt ist aufgrund der zahlreichen Einflussfaktoren auf die Bioethanolnotierungen (Angebot-Nachfrage, Währungsschwankungen, Außenschutz etc.) von weiterhin hohen Preisschwankungen auszugehen.
Bei den Nebenprodukten wiesen Hochproteine eine feste Preistendenz auf. Insbesondere vitaler Weizengluten zeigte eine positive Preisentwicklung. Hier sind es neben der Backwarenindustrie v.a. die Bereiche Fischfutter und Heimtiernahrung, die für positive Marktimpulse sorgen. Mittelproteine (Actiprot ® oder Maiskleberfutter) orientieren sich hingegen stark an den Soja-, Getreide- und Maismärkten und unterliegen daher einem stärkeren Preisdruck.
Der internationale Getreiderat (IGC1 ) schätzt die weltweite Getreideproduktion 2017|18 per 24. August 2017 auf 2,05 Mrd. Tonnen, die damit um rund 79 Mio. Tonnen unter dem Rekordvorjahr und rund 40 Mio. Tonnen unter dem erwarteten Verbrauch liegt. Bei Weizen wird eine Produktion von 742 Mio. Tonnen (Vorjahr: 754 Mio. Tonnen; Verbrauch 2017|18: 738 Mio. Tonnen) und bei Mais von 1.017 Mio. Tonnen (Vorjahr: 1.073 Mio. Tonnen; Verbrauch 2017|18: 1.055 Mio. Tonnen) erwartet. Die gesamten Getreidebestände werden um rund 40 Mio. Tonnen auf 485 Mio. Tonnen sinken.
Die Getreideproduktion der EU wird von Strategié Grains per 10. August 2017 auf rund 297 Mio. Tonnen geschätzt (Vorjahr: 296 Mio. Tonnen). Dazu trägt die Weichweizenernte rund 141 Mio. Tonnen bei und ist damit höher als die Ernte 2016 (136 Mio. Tonnen). Die Maisernte 2017 in der EU wird bei 59 Mio. Tonnen erwartet (Vorjahr: 60 Mio. Tonnen).
Die Notierungen an der Pariser Warenterminbörse (NYSE Euronext Liffe) bewegten sich seit Anfang März 2017 seitwärts bzw. leicht sinkend und lagen am 31. August 2017 bei rund 159 € je Tonne Mais und 156 € je Tonne Weizen (Vorjahr: 160 € bzw. 155 € je Tonne).
Am 24. August wurde in der Kartoffelstärkefabrik Gmünd| Österreich mit der Verarbeitung von Stärkekartoffeln der Ernte 2017 begonnen. Bedingt durch Hitze und eine außergewöhnliche Trockenheit in den Sommermonaten wird eine Liefererfüllung von rund 75 % der kontrahierten Stärkekartoffeln erwartet. Der durchschnittliche Stärkegehalt wird witterungsbedingt niedriger als im Vorjahr (19,7 %) bei rund 18,5 % liegen.
Die Nassmaisübernahme in der Maisstärkefabrik Aschach| Österreich hat Ende August begonnen. Es wird mit einer gegenüber dem Vorjahr geringeren Nassmaismenge von rund 100.000 Tonnen (Vorjahr: 120.000 Tonnen) und einer Verarbeitung bis Anfang Dezember gerechnet. Im ersten Halbjahr 2017|18 betrug die Maisverarbeitung rund 206.800 Tonnen (Vorjahr: 199.500 Tonnen) und liegt damit über Vorjahresniveau.
Als Rohstoffe für die Bioethanolerzeugung in Pischelsdorf| Österreich wurden im ersten Halbjahr 2017|18 Getreide (Weizen, Bio-Weizen und Tritikale) und Mais im Verhältnis von etwa 78 % zu 22 % eingesetzt. Die Gesamtverarbeitung am Standort (inkl. Weizenstärkeerzeugung) lag in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres bei rund 416.400 Tonnen (Vorjahr: 391.700 Tonnen). Anfang September begann die Verarbeitung von Nassmais, die gegenüber dem Vorjahr witterungsbedingt niedriger geschätzt wird (95.000 Tonnen gegenüber 113.000 Tonnen).
Inklusive der fixierten Mengen aus der Ernte 2017 beträgt die Rohstoffeindeckung für die österreichischen Stärkefabriken im Geschäftsjahr 2017|18 zwischen 80 % und 90 %. Die Rohstoffpreise lagen im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres auf dem erwarteten Niveau. Im Bereich Bioethanol beträgt die Rohstoffdeckung im Geschäftsjahr 2017|18 inklusive der Ethanolgetreideanbauverträge rund 90 %.
Bei dem nach der Equity-Methode einbezogenen Werk in Ungarn (HUNGRANA) begann die Nassmaiskampagne aufgrund der trockenen Witterung bereits Mitte August und war ab Anfang September im Vollbetrieb. Gegenüber dem Vorjahr wird eine niedrigere Nassmaisverarbeitung (HUNGRANA 100 %) von rund 220.000 Tonnen (Vorjahr: 270.000 Tonnen) erwartet. Im ersten Halbjahr betrug die Maisverarbeitung (HUNGRANA 100 %) rund 573.000 Tonnen (Vorjahr: 599.000).
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017|18 wurden im rumänischen Werk rund 34.000 Tonnen (Vorjahr: 34.000 Tonnen) Mais verarbeitet. Seit Anfang September wird Stärke aus Nassmais produziert.
| Finanzkennzahlen Segment Frucht in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt) |
H1 2017 18 |
H1 2016 17 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 599,9 | 605,2 |
| EBITDA1 | 60,7 | 57,9 |
| Operatives Ergebnis | 43,5 | 40,1 |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) | 43,5 | 40,1 |
| EBIT-Marge | 7,3 % | 6,6 % |
| Finanzkennzahlen Segment Frucht in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt) |
Q2 2017 18 |
Q2 2016 17 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 288,9 | 297,5 |
| EBITDA1 | 27,0 | 26,2 |
| Operatives Ergebnis | 18,4 | 16,9 |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) | 18,4 | 16,9 |
| EBIT-Marge | 6,4 % | 5,7 % |
Die Umsatzerlöse im Segment Frucht lagen im H1 2017|18 mit 599,9 Mio. € nahezu auf Vorjahresniveau. Bei Fruchtzubereitungen waren leicht gestiegene Absätze, höhere Verkaufspreise und positive Fremdwährungseffekte (v.a. in Osteuropa, in den USA, in Brasilien und Korea) für den Umsatzanstieg verantwortlich. Im Geschäftsbereich Fruchtsaftkonzentrate waren die Umsatzerlöse aufgrund niedrigerer Rohstoffpreise und damit einhergehend auch niedrigerer Konzentratpreise aus der Ernte 2016 (im Vergleich zu 2015) rückläufig.
Das EBIT erreichte nach sechs Monaten 43,5 Mio. € und lag damit um 8,5 % über dem Vergleichswert des Vorjahres. Sowohl das Fruchtsaftkonzentratgeschäft – u.a. durch eine positive Mengen- und Margenentwicklung bei Getränkegrundstoffen - aber auch der Geschäftsbereich Fruchtzubereitungen trugen zur Ergebnisverbesserung bei.
Der weltweite Markt für Fruchtzubereitungen zeigt laut Daten von Euromonitor bei löffelbaren Fruchtjoghurts eine Wachstumsrate für das Kalenderjahr 2017 von rund 1 %. Hier zeigt sich ein Bild von gesättigten Märkten in Europa und Nordamerika und wachsenden Märkten mit einer Wachstumsrate von 5,1 % im Mittleren Osten
& Afrika sowie von 4,7 % in Asien. Der höchste Pro-Kopf-Verbrauch liegt nach wie vor in Nordamerika, Westeuropa und Australien. Eine steigende Nachfrage gibt es v.a. nach proteinreichen Produkten, Joghurts mit Cerealien oder Samen sowie nach Produkten mit hohem Natürlichkeitsanspruch (z.B. Clean Label).
Bei trinkbaren Joghurts kann man weiterhin weltweit einen Wachstumstrend von 5,3 % erkennen. Besonders die Regionen Asien und Mittlerer Osten & Afrika, aber auch die USA weisen überdurchschnittliche Wachstumsraten auf. Der höchste Pro-Kopf-Verbrauch liegt derzeit in Osteuropa, Lateinamerika und Westeuropa.
Der globale Markt für Eiscreme zeigt eine leicht positive Entwicklung mit einem erwarteten Wachstum von zuletzt 1,7 %, das laut Prognosen bis 2020 auf über 2 % ansteigen soll. Die höchste Pro-Kopf-Konsumation von Eiscreme weisen Nordamerika und Australien auf. Wachstumsregionen sind der Mittlere Osten & Afrika sowie - trotz eines bereits hohen Verbrauches - Australien.
Im Bereich der Backwaren kann ebenfalls von einem Wachstumstrend ausgegangen werden. Vor allem im Snacking-Bereich soll der Markt 2017 global um 2,1 % wachsen.
Bei Apfelsaftkonzentrat haben sich die Preise im ersten Halbjahr 2017|18 in Europa aufgrund der gestiegenen Nachfrage bei derzeit begrenzten Angebotsmengen in den Hauptanbaugebieten auf einem soliden Niveau stabilisiert. Bei Buntsaftkonzentraten aus der Ernte 2017 bestehen aktuell keine nennenswerten Vermarktungsbzw. Preisrisiken.
Die geringen Erntemengen in den Hauptanbaugebieten wie Polen, Ungarn, Deutschland und Italien lassen die Preise in der gerade anlaufenden Apfelkampagne 2017 weiter steigen. Die Preisentwicklung für Apfelsaftkonzentrat aus China ist derzeit noch nicht einschätzbar, da sich die großen Produzenten und Lieferanten meist an den Entwicklungen in Europa orientieren.
Die wettbewerbsfähigsten Beschaffungsmärkte weltweit für Beeren- und Steinfrüchte für den Geschäftsbereich Fruchtzubereitungen sind Europa sowie Nordafrika. Gerade in diesem Jahr haben europaweit Wetterkapriolen mit Spätfrösten sowie Trockenheit während der Sommermonate die Erträge in Polen und Serbien negativ beeinflusst. Auch Spanien und Nordafrika waren betroffen. So ist trotz
aller Optimierungen in der AGRANA-Beschaffungsstrategie sowie -Deckungspolitik mit einer Verdoppelung bis Verdreifachung des Sauerkirschenpreises gegenüber dem Vorjahr und einer 50 %-Verteuerung bei wilden Heidelbeeren sowie Heidelbeerkonzentraten, die hauptsächlich in Europa eingesetzt werden, zu rechnen. Die Erdbeersowie die Apfelernte in Polen wurden ebenfalls durch Frostschäden stark in Mitleidenschaft gezogen. Entspannung gibt es hingegen bei tropischen Früchten. In Summe ist aber mit einer Verteuerung der Rezepturen basierend auf einem Nettoanstieg der Rohstoffpreise zu rechnen.
Die für den Geschäftsbereich Fruchtsaftkonzentrate relevante europäische Apfelernte wird bedingt durch den erwarteten Ernteausfall in einigen Hauptanbauregionen (Polen, Deutschland, Italien) eine der niedrigsten der letzten zehn Jahre sein. Es ist daher von steigenden Rohstoffpreisen und einhergehend deutlich höheren Apfelsaftkonzentratpreisen als im Vorjahr auszugehen.
AGRANA verwendet ein integriertes System zur Früherkennung und Überwachung von konzernspezifischen Risiken.
Bestandsgefährdende Risiken bestehen derzeit nicht bzw. sind gegenwärtig auch nicht erkennbar.
Für eine ausführliche Darstellung der Geschäftsrisiken des Unternehmens verweist AGRANA auf die Seiten 84 bis 88 des Geschäftsberichtes 2016|17.
Bezüglich der Angaben zu den Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen wird auf den Konzernzwischenabschluss verwiesen.
Nach dem Quartalsstichtag am 31. August 2017 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der AGRANA hatten.
| AGRANA-Gruppe in Mio. € |
2016 17 ist |
2017 18 Prognose |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 2.561,3 | |
| EBIT | 172,4 | |
| Investitionen1 | 114,7 | 140 |
Moderater Anstieg 2
Deutlicher Anstieg 2
AGRANA geht für das Geschäftsjahr 2017|18 beim Konzernumsatz von einem moderaten, beim Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) von einem deutlichen Anstieg aus.
| Segment Zucker in Mio. € |
2016 17 ist |
2017 18 Prognose |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 671,9 | |
| EBIT | 24,4 | |
| Investitionen1 | 23,3 | 30 |
Stabile Entwicklung 2
Deutlicher Anstieg 2
stabiler Absatzmengen mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau. Verbesserte Margen im ersten Halbjahr 2017|18 in Verbindung mit Kosteneinsparungen sollen im Geschäftsjahr 2017|18 trotz eines voraussichtlich herausfordernden Marktumfeldes im zweiten Halbjahr zu einem deutlichen EBIT-Anstieg gegenüber dem Vorjahr führen.
| Segment Stärke in Mio. € |
2016 17 ist |
2017 18 Prognose |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 733,9 | |
| EBIT | 76,2 | |
| Investitionen1 | 57,6 | 55 |
Moderater Anstieg 2
Im Segment Stärke erwartet AGRANA für das Geschäftsjahr 2017|18 bei leicht steigenden Absatzmengen eine moderate Umsatzsteigerung. Trotz der hohen Volatilität der Ethanolnotierungen werden im Durchschnitt Verkaufspreise über dem Vorjahr erwartet. Eine daraus resultierende Ergebnisverbesserung und die konstante Margenerwartung für das übrige Produktportfolio lassen trotz Anlaufkosten für die Inbetriebnahme des Ausbauprojektes in Aschach|Österreich einen moderaten EBIT-Anstieg gegenüber dem Rekordjahr 2016|17 erwarten.
| Segment Frucht in Mio. € |
2016 17 ist |
2017 18 Prognose |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 1.155,5 | |
| EBIT | 71,8 | |
| Investitionen1 | 33,8 | 55 |
Moderater Anstieg 2
Deutlicher Anstieg 2
Im Segment Frucht prognostiziert AGRANA für das Geschäftsjahr 2017|18 einen moderaten Umsatzanstieg und eine deutliche EBIT-Verbesserung. Der Geschäftsbereich Fruchtzubereitungen rechnet aufgrund steigender Absatzmengen mit einer positiven Umsatzentwicklung. Unterstützt durch den erwarteten Ergebnisbeitrag des im Q4 2016|17 erworbenen argentinischen Fruchtzubereitungsunternehmens, wird von einer deutlichen Ergebnisverbesserung im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016|17 ausgegangen. Im Geschäftsbereich Fruchtsaftkonzentrate wird für das Geschäftsjahr bei einem moderaten Umsatzanstieg ein leicht über Vorjahr liegendes EBIT erwartet.
Das Investitionsvolumen in den drei Segmenten wird in Summe mit rund 140 Mio. € deutlich über den geplanten Abschreibungen in Höhe von rund 93 Mio. € liegen.
1 In Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, ausgenommen Geschäfts-/Firmenwerte
2 Wertmäßige Veränderung in Zahlen siehe Seite 23
der AGRANA-Gruppe zum 31. August 2017 (ungeprüft)
| Konzern-Gewinn- und Verlustrechung | 1. Halbjahr 1. März–31. August |
2. Quartal 1. Juni–31. August |
|||
|---|---|---|---|---|---|
| t€ | H1 2017 18 | H1 2016 17 | Q2 2017 18 | Q2 2016 17 | |
| Umsatzerlöse | 1.362.148 | 1.320.257 | 677.902 | 654.752 | |
| Bestandsveränderungen | -205.179 | -159.325 | -92.797 | -71.594 | |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 1.269 | 1.116 | 734 | 492 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 16.113 | 14.231 | 3.937 | 7.021 | |
| Materialaufwand | -734.313 | -792.117 | -373.451 | -398.039 | |
| Personalaufwand | -146.617 | -136.210 | -74.164 | -69.228 | |
| Abschreibungen | -36.184 | -35.917 | -18.301 | -18.402 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -146.653 | -136.609 | -72.985 | -70.144 | |
| Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden |
20.012 | 15.023 | 9.959 | 8.597 | |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit | 130.596 | 90.449 | 60.834 | 43.455 | |
| Finanzerträge | 25.056 | 14.009 | 8.498 | 5.805 | |
| Finanzaufwendungen | -33.955 | -24.341 | -12.589 | -8.641 | |
| Finanzergebnis | -8.899 | -10.332 | -4.091 | -2.836 | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 121.697 | 80.117 | 56.743 | 40.619 | |
| Ertragsteuern | -24.419 | -17.469 | -10.316 | -8.789 | |
| Konzernergebnis | 97.278 | 62.648 | 46.427 | 31.830 | |
| ƒ davon Aktionäre der AGRANA Beteiligungs-AG |
94.019 | 59.742 | 44.650 | 30.296 | |
| ƒ davon nicht beherrschende Anteile |
3.259 | 2.906 | 1.777 | 1.534 | |
| Ergebnis je Aktie nach IFRS (unverwässert und verwässert) | 6,02 € | 3,82 €1 | 2,86 € | 1,94 €1 | |
| Ergebnis je Aktie bezogen auf die Aktienanzahl zum Bilanzstichtag | 6,02 € | 4,21 € | 2,86 € | 2,13 € |
1 Die Vorjahreswerte wurden gemäß IAS 33.64 angepasst. Weitere Angaben finden sich auf Seite 18.
| Konzern-Gesamtergebnisrechnung | 1. Halbjahr 1. März–31. August |
2. Quartal 1. Juni–31. August |
||
|---|---|---|---|---|
| t€ | H1 2017 18 | H1 2016 17 | Q2 2017 18 | Q2 2016 17 |
| Konzernergebnis | 97.278 | 62.648 | 46.427 | 31.830 |
| Sonstige im Eigenkapital erfasste Ergebnisse aus | ||||
| ƒ Währungsdifferenzen |
-21.008 | 2.728 | -20.282 | 3.454 |
| ƒ zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten (IAS 39) nach latenten Steuern |
59 | 279 | -94 | 126 |
| ƒ Cashflow-Hedges (IAS 39) nach latenten Steuern |
4.195 | 1.097 | 2.979 | -119 |
| ƒ Anteilen aus Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden |
435 | 268 | 956 | 789 |
| Zukünftig in der Gewinn- und Verlustrechnung zu erfassende Erträge und Aufwendungen |
-16.319 | 4.372 | -16.441 | 4.250 |
| Veränderung versicherungsmathematischer Gewinne/Verluste leistungsorientierter Pensionszusagen und ähnlicher Verpflichtungen (IAS 19) nach latenten Steuern |
-361 | -4.663 | -355 | -4.657 |
| Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen | -16.680 | -291 | -16.796 | -407 |
| Gesamtergebnis | 80.598 | 62.357 | 29.631 | 31.423 |
| ƒ davon Aktionäre der AGRANA Beteiligungs-AG |
78.111 | 59.621 | 47.826 | 29.336 |
| ƒ davon nicht beherrschende Anteile |
2.487 | 2.736 | 1.838 | 2.087 |
| Für das erste Halbjahr (1. März - 31. August) | H1 2017 18 | H1 2016 17 |
|---|---|---|
| t€ | ||
| Cashflow aus dem Ergebnis | 176.548 | 121.566 |
| Veränderung des Working Capital | 46.303 | 7.921 |
| Saldo erhaltene/bezahlte Zinsen und gezahlte Ertragsteuern | -29.398 | -20.208 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 193.453 | 109.279 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -59.087 | -41.800 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -156.015 | -82.879 |
| Veränderungen des Finanzmittelbestandes | -21.649 | -15.400 |
| Einfluss von Wechselkursänderungen auf den Finanzmittelbestand | -3.612 | 24 |
| Sonstige bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelbestandes | -189 | -4.775 |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 198.429 | 109.375 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 172.979 | 89.224 |
| t€ | Stand am | Stand am | Stand am |
|---|---|---|---|
| Aktiva | 31.08.2017 | 28.02.2017 | 31.08.2016 |
| A. Langfristige Vermögenswerte | |||
| Immaterielle Vermögenswerte und Geschäfts-/Firmenwerte | 278.824 | 282.319 | 239.225 |
| Sachanlagen | 747.781 | 738.907 | 690.544 |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Gemeinschaftsunternehmen | 95.192 | 72.745 | 76.197 |
| Wertpapiere | 18.762 | 18.826 | 18.887 |
| Beteiligungen | 894 | 1.051 | 1.091 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 10.448 | 7.115 | 9.009 |
| Aktive latente Steuern | 10.053 | 14.334 | 14.271 |
| 1.161.954 | 1.135.297 | 1.049.224 | |
| B. Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Vorräte | 480.939 | 696.032 | 499.315 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte | 466.316 | 442.611 | 504.250 |
| Laufende Ertragsteuerforderungen | 4.890 | 9.024 | 13.819 |
| Wertpapiere | 43 | 43 | 45 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 172.979 | 198.429 | 89.224 |
| 1.125.167 | 1.346.139 | 1.106.653 | |
| C. Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | 0 | 0 | 1.631 |
| Summe Aktiva | 2.287.121 | 2.481.436 | 2.157.508 |
| Grundkapital | 113.531 | 113.531 | 103.210 |
|---|---|---|---|
| Kapitalrücklagen | 540.760 | 540.760 | 411.362 |
| Gewinnrücklagen | 710.996 | 695.375 | 632.189 |
| Anteil der Aktionäre am Eigenkapital | 1.365.287 | 1.349.666 | 1.146.761 |
| Nicht beherrschende Anteile | 57.890 | 62.222 | 58.610 |
| B. Langfristige Schulden | 1.423.177 | 1.411.888 | 1.205.371 |
| Rückstellungen für Pensionen und Abfertigungen | 68.702 | 68.929 | 71.774 |
| Übrige Rückstellungen | 19.718 | 19.898 | 19.744 |
| Finanzverbindlichkeiten | 210.822 | 180.495 | 270.185 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 13.758 | 14.211 | 1.386 |
| Passive latente Steuern | 11.229 | 13.102 | 4.395 |
| 324.229 | 296.635 | 367.484 | |
| C. Kurzfristige Schulden | |||
| Übrige Rückstellungen | 25.249 | 43.454 | 26.909 |
| Finanzverbindlichkeiten | 171.028 | 276.681 | 235.068 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten |
329.068 | 430.009 | 306.288 |
| Steuerschulden | 14.370 | 22.769 | 16.388 |
| 539.715 | 772.913 | 584.653 | |
| Summe Passiva | 2.287.121 | 2.481.436 | 2.157.508 |
| Für das erste Halbjahr (1. März - 31. August) | Eigenkapital der AGRANA-Aktionäre |
Nicht beherrschende Anteile |
Summe |
|---|---|---|---|
| t€ | |||
| Geschäftsjahr 2017 18 | |||
| Stand am 1. März 2017 | 1.349.666 | 62.222 | 1.411.888 |
| Bewertungseffekte IAS 39 | 4.254 | 0 | 4.254 |
| Veränderung versicherungsmathematischer Gewinne/Verluste leistungsorientierter Pensionszusagen und ähnlicher Verpflichtungen |
-361 | 0 | -361 |
| Verlust aus Währungsumrechnung | -19.801 | -772 | -20.573 |
| Sonstige Ergebnisse | -15.908 | -772 | -16.680 |
| Konzernergebnis | 94.019 | 3.259 | 97.278 |
| Gesamtergebnis | 78.111 | 2.487 | 80.598 |
| Dividendenausschüttung | -62.489 | -7.319 | -69.808 |
| Zuzahlungen anderer Gesellschafter | 0 | 500 | 500 |
| Sonstige Veränderungen | -1 | 0 | -1 |
| Stand am 31. August 2017 | 1.365.287 | 57.890 | 1.423.177 |
| Stand am 1. März 2016 | 1.144.281 | 55.843 | 1.200.124 |
|---|---|---|---|
| Bewertungseffekte IAS 39 | 1.376 | 0 | 1.376 |
| Veränderung versicherungsmathematischer Gewinne/Verluste leistungsorientieter Pensionszusagen und ähnlicher Verpflichtungen |
-4.663 | 0 | -4.663 |
| Gewinn aus Währungsumrechnung | 3.166 | -170 | 2.996 |
| Sonstige Ergebnisse | -121 | -170 | -291 |
| Konzernergebnis | 59.742 | 2.906 | 62.648 |
| Gesamtergebnis | 59.621 | 2.736 | 62.357 |
| Dividendenausschüttung | -56.808 | -312 | -57.120 |
| Sonstige Veränderungen | -333 | 343 | 10 |
| Stand am 31. August 2016 | 1.146.761 | 58.610 | 1.205.371 |
der AGRANA-Gruppe zum 31. August 2017 (ungeprüft)
| Für das erste Halbjahr | H1 | H1 |
|---|---|---|
| (1. März - 31. August) | 2017 18 | 2016 17 |
| t€ |
| Konzern | 1.408.002 | 1.365.302 |
|---|---|---|
| Frucht | 600.146 | 605.495 |
| Stärke | 390.486 | 368.522 |
| Zucker | 417.370 | 391.285 |
| Für das erste Halbjahr | H1 | H1 |
|---|---|---|
| (1. März - 31. August) | 2017 18 | 2016 17 |
| t€ |
| Gemeinschaftsunternehmen1 | ||
|---|---|---|
| Zucker | 475 | 2.384 |
| Stärke | 19.537 | 12.639 |
| Frucht | 0 | 0 |
| Konzern | 20.012 | 15.023 |
| den Segmenten | |
|---|---|
| Zucker | -40.655 | -39.266 |
|---|---|---|
| Stärke | -4.952 | -5.472 |
| Frucht | -247 | -307 |
| Konzern | -45.854 | -45.045 |
| Konzern | 130.596 | 90.449 |
|---|---|---|
| Frucht | 43.523 | 40.111 |
| Stärke | 50.490 | 32.014 |
| Zucker | 36.583 | 18.324 |
| Konzern | 1.362.148 | 1.320.257 |
|---|---|---|
| Frucht | 599.899 | 605.188 |
| Stärke | 385.534 | 363.050 |
| Zucker | 376.715 | 352.019 |
| Konzern | 58.088 | 42.390 |
|---|---|---|
| Frucht | 15.312 | 9.815 |
| Stärke | 27.648 | 21.446 |
| Zucker | 15.128 | 11.129 |
| Konzern | 113.378 | 78.299 |
|---|---|---|
| Frucht | 43.523 | 40.111 |
| Stärke | 30.953 | 19.375 |
| Zucker | 38.902 | 18.813 |
| Konzern | 8.854 | 8.755 |
|---|---|---|
| Frucht | 5.977 | 5.942 |
| Stärke | 941 | 883 |
| Zucker | 1.936 | 1.930 |
| Frucht | 0 | 0 |
|---|---|---|
| Stärke | 0 | 0 |
| Zucker | -2.794 | -2.873 |
2 In Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, ausgenommen Geschäfts-/Firmenwerte
3 Durchschnittliche Vollzeitäquivalente
1 Nach der Equity-Methode bilanziert
Der Zwischenbericht des AGRANA-Konzerns zum 31. August 2017 wurde entsprechend den Regeln zur Zwischenberichterstattung nach IAS 34 in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standard Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Interpretation durch das IFRS Interpretations Committee erstellt. In Einklang mit IAS 34 erfolgt die Darstellung des Konzernabschlusses der AGRANA Beteiligungs-Aktiengesellschaft (im Folgenden kurz: AGRANA Beteiligungs-AG) zum 31. August 2017 in verkürzter Form. Der Konzernzwischenabschluss zum 31. August 2017 unterlag keiner Prüfung und keiner prüferischen Durchsicht. Der Vorstand der AGRANA Beteiligungs-AG hat diesen Zwischenabschluss am 27. September 2017 aufgestellt.
Der Geschäftsbericht 2016|17 des AGRANA-Konzerns steht im Internet unter www.agrana.com/ir zur Einsicht und zum Download zur Verfügung.
Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses waren – wie im Anhang des Geschäftsberichtes 2016|17 unter "2. Allgemeine Grundlagen" auf den Seiten 102 bis 105 dargestellt – erstmalig neue bzw. geänderte Standards und Interpretationen anzuwenden.
Im Übrigen wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses zum 28. Februar 2017 angewandt.
Die Erläuterungen im Anhang des Geschäftsberichtes 2016|17 gelten daher entsprechend. Die Ertragsteuern wurden auf Basis landesspezifischer Ertragsteuersätze unter Berücksichtigung der Ertragsteuerplanung für das gesamte Geschäftsjahr ermittelt.
Aufgrund der Kapitalerhöhung im Q4 2016|17 gab es eine Anpassung des Vorjahreswertes des Ergebnisses je Aktie nach IFRS. Details zur Kapitalerhöhung finden sich auf Seite 131 des Geschäftsberichtes 2016|17.
Die neu gegründete AGRANA Fruit (Jiangsu) Company Limited, Changzhou|China, als 100 %-Tochter der AGRA-NA Fruit S.A.S., Mitry-Mory|Frankreich, wurde erstmalig mittels Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Die AGRANA Fruit Management Australia Pty Ltd., Sydney|Australien, die bisher in der AGRANA Fruit Australia Pty Ltd., Sydney|Australien, vorkonsolidiert war, wurde im Q2 2017|18 erstmals als vollkonsolidiertes Unternehmen separat einbezogen. Dieser Vorgang hatte keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss. Weiters wurde die neu gegründete AGRANA-STUDEN Kosovo L.L.C., Prishtina|Republik Kosovo, nach der Equity-Methode erstmalig in den Konzernabschluss einbezogen. Insgesamt wurden neben der Muttergesellschaft 62 Unternehmen nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung (28. Februar 2017: 60 Unternehmen) und 13 Unternehmen (28. Februar 2017: zwölf Unternehmen) nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen.
Die Zuckerproduktion erfolgt überwiegend in den Monaten September bis Jänner. Aus diesem Grund fallen die Abschreibungen kampagnengenutzter Anlagen hauptsächlich im Q3 des Geschäftsjahres an. Die vor der Zuckerkampagne angefallenen Material-, Personalund sonstigen betrieblichen Aufwendungen zur Produktionsvorbereitung wurden bereits unterjährig innerhalb der betroffenen Aufwandsart erfasst und innerhalb der Vorräte als unfertige Erzeugnisse über die Bestandsveränderungen aktiviert.
Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) betrug im H1 2017|18 130,6 Mio. € (Vorjahr: 90,4 Mio. €). Dieser Anstieg ist v.a. auf deutlich verbesserte Ergebnisse in den Segmenten Zucker und Stärke zurückzuführen. Im Segment Zucker ist ein Sonderergebnis von -2,8 Mio. € im Wesentlichen aufgrund von Reorganisationsmaßnahmen enthalten.
Das Finanzergebnis verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr (-10,3 Mio. €) auf -8,9 Mio. €.
Das Konzernergebnis betrug 97,3 Mio. € (Vorjahr: 62,6 Mio. €).
Von Anfang März bis Ende August 2017 sank der Finanzmittelbestand um 25,4 Mio. € auf 173,0 Mio. €.
Der Cashflow aus dem Ergebnis war mit 176,5 Mio. € um 54,9 Mio. € höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, was v.a. aus einem verbesserten Konzernergebnis resultierte. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im H1 2017|18 193,5 Mio. € (Vorjahr: 109,3 Mio. €). Die Verbesserung ist v.a. durch einen deutlich höheren Abbau an Vorratsvermögen, einem geringeren Aufbau an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegenläufig einem höheren Abbau von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und kurzfristigen Rückstellungen im Vergleich zum Vorjahr bedingt.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit war mit -59,1 Mio. € (Vorjahr: -41,8 Mio. €) über dem Vorjahresniveau.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit lag mit -156,0 Mio. € (Vorjahr: -82,9 Mio. €) deutlich über dem Vorjahreswert. Der deutlich höhere Mittelabfluss im aktuellen Geschäftsjahr lag im Wesentlichen an der vorzeitigen Rückzahlung eines Schuldscheindarlehens in Höhe von 83,5 Mio. € sowie an der Rückführung einer syndizierten Kreditlinie in Höhe von 25,5 Mio. € bei gleichzeitiger Aufnahme eines Förderdarlehens in Höhe von 41,5 Mio. € zur Finanzierung des Ausbaus der Stärkeaktivitäten.
Die Bilanzsumme ist gegenüber dem 28. Februar 2017 um 194,3 Mio. € auf 2.287,1 Mio. € gesunken. Der Rückgang auf der Aktivseite war im Wesentlichen bedingt durch signifikant niedrigere Vorräte. Auf der Passivseite führten v.a. deutlich geringere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie geringere Finanzverbindlichkeiten zum Rückgang der Bilanzsumme.
Mit einem Eigenkapital von 1.423,2 Mio. € (28. Februar 2017: 1.411,9 Mio. €) betrug die Eigenkapitalquote per Ende August 62,2 % (28. Februar 2017: 56,9 %).
Die AGRANA-Gruppe setzt zur Absicherung von Risiken aus operativer Geschäfts- und Finanzierungstätigkeit (Änderung von Zinssätzen, Wechselkursen und Rohstoffpreisen) in begrenztem Umfang marktübliche derivative Finanzinstrumente ein. Derivative Finanzinstrumente werden bei Vertragsabschluss zu Anschaffungskosten angesetzt, die nachfolgende Bewertung zum jeweiligen Bilanzstichtag erfolgt zum Marktwert. Bewertungsunterschiede werden grundsätzlich erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Sind die Voraussetzungen für "Cashflow-Hedge-Accounting" gemäß IAS 39 erfüllt, werden die noch nicht realisierten Bewertungsunterschiede direkt im Eigenkapital erfasst.
In nachstehender Tabelle sind die zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungslevel (Fair-Value-Hierarchie) gegliedert, die im Einzelnen gemäß IFRS 7 wie folgt definiert sind:
In der Berichtsperiode wurden keine Transfers zwischen den jeweiligen Bewertungslevel vorgenommen.
| 31. August 2017 t€ |
Level 1 | Level 2 | Level 3 | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Wertpapiere (langfristig gehalten) | 13.473 | 0 | 4.398 | 17.871 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Hedge-Accounting) |
3.290 | 1.640 | 0 | 4.930 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (zu Handelszwecken gehalten) |
46 | 5.853 | 0 | 5.899 |
| Wertpapiere (kurzfristig gehalten) | 43 | 0 | 0 | 43 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 16.852 | 7.493 | 4.398 | 28.743 |
| Verbindlichkeiten aus derivativen Finanzinstrumenten erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Hedge-Accounting) |
1.559 | 0 | 0 | 1.559 |
| Verbindlichkeiten aus derivativen Finanzinstrumenten erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (zu Handelszwecken gehalten) |
0 | 5.862 | 0 | 5.862 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 1.559 | 5.862 | 0 | 7.421 |
| 31. August 2016 t€ |
Level 1 | Level 2 | Level 3 | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Wertpapiere (langfristig gehalten) | 13.593 | 0 | 4.404 | 17.997 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Hedge-Accounting) |
43 | 42 | 0 | 85 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (zu Handelszwecken gehalten) |
3.147 | 1.291 | 0 | 4.438 |
| Wertpapiere (kurzfristig gehalten) | 45 | 0 | 0 | 45 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 16.828 | 1.333 | 4.404 | 22.565 |
| Verbindlichkeiten aus derivativen Finanzinstrumenten erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Hedge-Accounting) |
2.033 | 49 | 0 | 2.082 |
| Verbindlichkeiten aus derivativen Finanzinstrumenten erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (zu Handelszwecken gehalten) |
0 | 9.038 | 0 | 9.038 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 2.033 | 9.087 | 0 | 11.120 |
Für Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Wertpapiere, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten ist der Buchwert als realistische Schätzung des beizulegenden Zeitwertes anzunehmen.
Nachstehende Tabelle enthält die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der Finanzverbindlichkeiten. Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Darlehen gegenüber Dritten, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der Südzucker-Gruppe und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen ermittelt:
| 31. August 2017 t€ |
Buchwert | Beizulegender Zeitwert |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Darlehen gegenüber Dritten | 129.016 | 131.966 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der Südzucker-Gruppe | 250.000 | 257.227 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 2.834 | 2.851 |
| Finanzverbindlichkeiten | 381.850 | 392.044 |
| 31. August 2016 t€ |
Buchwert | Beizulegender Zeitwert |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Darlehen gegenüber Dritten | 337.556 | 340.299 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der Südzucker-Gruppe | 165.000 | 168.507 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 2.697 | 2.845 |
| Finanzverbindlichkeiten | 505.253 | 511.651 |
Weitere Details zur Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der einzelnen Finanzinstrumente sowie deren Zuordnung zu Bewertungsleveln finden sich im Konzernanhang des Geschäftsberichtes 2016|17 unter "10.3. Zusätzliche Angaben zu den Finanzinstrumenten" auf den Seiten 144 bis 147.
Im H1 2017|18 waren im AGRANA-Konzern durchschnittlich 8.854 Mitarbeiter1 (Vorjahr: 8.755 Mitarbeiter) beschäftigt. Die Erhöhung des Personalstandes war v.a. auf den Ausbau des Stärke-Produktionsstandortes Aschach|Österreich zurückzuführen.
Bankguthaben bei Unternehmen mit maßgeblichem Einfluss haben sich auf 21,2 Mio. € (28. Februar 2017: 71,1 Mio. €) reduziert. Der Grund für diese Veränderung war auf übliche Finanzdispositionen zurückzuführen. Die übrigen Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen unterlagen seit dem 28. Februar 2017 keinen wesentlichen Veränderungen. Geschäfte mit solchen (juristischen) Personen im Sinne von IAS 24 erfolgen zu marktüblichen Bedingungen. Für weitere Informationen zu den einzelnen Geschäftsbeziehungen wird auf den AGRANA-Geschäftsbericht 2016|17 verwiesen.
Nach dem Quartalsstichtag am 31. August 2017 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der AGRANA hatten.
1 Durchschnittlich beschäftigte Vollzeitäquivalente
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns im Sinne des Börsegesetzes vermittelt und dass der Lagebericht des Konzerns für das erste Halbjahr ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns im Sinne des Börsegesetzes bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offenzulegenden wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vermittelt.
Wien, 27. September 2017
Dipl.-Ing. Johann Marihart Vorstandsvorsitzender Wirtschaftspolitik, Produktion, Qualitätsmanagement, Personal, Kommunikation (inkl. Investor Relations) sowie Forschung & Entwicklung
Mag. Stephan Büttner Vorstandsmitglied Finanzen, Controlling, Treasury, Datenverarbeitung/Organisation, Mergers & Acquisitions, Recht sowie Compliance
Mag. Dipl.-Ing. Dr. Fritz Gattermayer Vorstandsmitglied Verkauf, Rohstoff sowie Einkauf & Logistik
Dkfm. Thomas Kölbl Vorstandsmitglied Interne Revision
| 11. Jänner 2018 | Ergebnisse der ersten drei Quartale 2017 18 |
|---|---|
| 8. Mai 2018 | Ergebnisse des Geschäftsjahres 2017 18 (Bilanzpressekonferenz) |
| 26. Juni 2018 | Nachweisstichtag "Hauptversammlung" |
| 6. Juli 2018 | Hauptversammlung zum Geschäftsjahr 2017 18 |
| 11. Juli 2018 | Ex-Dividenden-Tag |
| 12. Juli 2018 | Ergebnisse des ersten Quartals 2018 19 |
| 12. Juli 2018 | Nachweisstichtag "Dividenden" |
| 13. Juli 2018 | Dividenden-Zahltag |
| 11. Oktober 2018 | Ergebnisse des ersten Halbjahres 2018 19 |
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Konzernkommunikation/Investor Relations Mag. (FH) Hannes HAIDER Telefon: +43-1-211 37-12905 Fax: +43-1-211 37-12926 E-Mail: [email protected]
Konzernkommunikation/Public Relations Mag. (FH) Markus SIMAK Telefon: +43-1-211 37-12084 Fax: +43-1-211 37-12926 E-Mail: [email protected]
Die englische Fassung dieses Zwischenberichtes finden Sie im Internet unter www.agrana.com
Der Zwischenbericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Einschätzungen des Vorstandes der AGRANA Beteiligungs-AG beruhen. Auch wenn der Vorstand der festen Überzeugung ist, dass diese Annahmen und Planungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund einer Vielzahl interner und externer Faktoren erheblich abweichen. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang beispielsweise die Verhandlungen über Welthandelsabkommen, Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage, insbesondere die Entwicklung makroökonomischer Größen wie Wechselkurse, Inflation und Zinsen, EU-Zuckerpolitik, Konsumentenverhalten sowie staatliche Ernährungs- und Energiepolitik. Die AGRANA Beteiligungs-AG übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in diesem Zwischenbericht geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.
| Wertaussage | Visualisierung | Wertmässige Veränderung in Zahlen |
|---|---|---|
| Stabil | | 0% bis +1% oder 0% bis -1% |
| Leicht | ä oder | Mehr als +1% bis +5% oder mehr als -1% bis -5% |
| Moderat | oder | Mehr als +5% bis +10% oder mehr als -5% bis -10% |
| Deutlich | oder | Mehr als +10% oder mehr als -10% |
Bezüglich Definitionen zu (Finanz-)Kennzahlen wird, sofern diese nicht in einer Fußnote angeführt sind, auf die Erläuterungen im Geschäftsbericht 2016|17, Seite 183, verwiesen.
Personenbezogene Begriffe wie "Mitarbeiter" oder "Arbeitnehmer" werden aus Gründen der Lesbarkeit geschlechtsneutral verwendet.
Durch die kaufmännische Rundung von Einzelpositionen und Prozentangaben in diesem Bericht kann es zu geringfügigen Rechendifferenzen kommen.
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