Quarterly Report • Oct 9, 2014
Quarterly Report
Open in ViewerOpens in native device viewer
Alle Vorjahreswerte restated nach IFRS 11 (Equity-Methode statt Quotenkonsolidierung), siehe auch Anhang zum Konzernabschluss (Seite 15ff) Verschuldungsgrad (Verhältnis der Nettofinanzschulden zum Eigenkapital)
Weitere Informationen
AGRANA verzeichnete wie erwartet im ersten Halbjahr 2014|15 marktpreisbedingt einen deutlichen Umsatzrückgang. In den Segmenten Zucker und Frucht mussten wir auch beim EBIT Einbußen hinnehmen, während es im Segment Stärke gelang, das Ergebnis der Betriebstätigkeit zu verbessern. Einmalkosten für die Optimierung der Standortstruktur des Geschäftsbereiches Fruchtzubereitungen in Österreich in Höhe von 4,6 Mio. € belasteten die Profitabilität des Segmentes Frucht.
Mit dem Wirksamwerden rückläufiger Verkaufspreise wird sich die Situation im Segment Zucker in den nächsten Monaten weiter verschärfen. Niedrigere Rohstoffkosten aus der neuen Rübenernte werden die Belastungen aus dieser Entwicklung nur teilweise kompensieren können. Auch deshalb wird AGRANA strukturelle Optimierungen sowie ein konsequentes Kostenmanagement weiter forcieren. Neben niedrigeren Rohstoffkosten schlägt die erfolgreiche Verlagerung der österreichischen Apfelsaftkonzentratproduktion nach Kröllendorf positiv zu Buche, wodurch wir die dortige Verarbeitungskapazität um rund 30% auf 900 Tages-Tonnen erhöhen konnten und damit Fix- und Energiekosten sparen. Weiters gelang es, die Aufwendungen für Energie im gesamten Konzern im Vergleich zum Vorjahr trotz höherer verarbeiteter Mengen um rund 8% zu senken.
Der Bereich "Forschung und Entwicklung" war für AGRANA immer schon ein wichtiger Bestandteil des Unternehmenserfolges. Effiziente Forschung schafft im Marktwettbewerb einen Vorsprung und Innovationsfreude hat uns immer die Möglichkeit gegeben, besser als im Branchendurchschnitt zu wachsen. Mit der Eröffnung des neuen AGRANA Research & Innovation Centers (ARIC) in Tulln|Österreich bündeln wir unsere bisher geografisch getrennten F&E-Aktivitäten an einem Standort. Dadurch können wir Synergien bei Infrastruktur und segmentübergreifenden Forschungsschwerpunkten besser nutzen.
Rohstoffseitig gehen wir von einer sehr guten Kartoffel-, Getreide-, Zuckerrüben- und Apfelernte aus. Aufgrund der guten Rübenerträge erwarten wir bei einer über fünf Monate laufenden Zuckerkampagne eine Produktion von erstmals über einer Million Tonnen Rübenzucker. Die gezielten Investitionen in die Silokapazitäten in Tulln|Österreich und Kaposvár|Ungarn machen sich somit bezahlt.
Für das Geschäftsjahr 2014|15 gehen wir aufgrund eines erwarteten anhaltenden Drucks auf die Preise bei Zucker und Bioethanol von einer deutlichen Abschwächung beim EBIT aus. Beim Konzernumsatz rechnen wir aufgrund eines markant niedrigeren Preisniveaus ebenfalls mit einem deutlichen Rückgang.
Ihr
Johann Marihart Vorstandsvorsitzender
03
Mit der erstmaligen Anwendung von IFRS 11 (Gemeinschaftliche Vereinbarungen) werden die bisher nach der Quotenkonsolidierung einbezogenen Gemeinschaftsunternehmen der STUDEN-Gruppe (Segment Zucker) und der HUNGRANA-Gruppe (Segment Stärke) seit Beginn dieses Geschäftsjahres mit der Equity-Methode einbezogen. Die Vorschrift war retrospektiv anzuwenden, weshalb die Zahlen des Vorjahres entsprechend angepasst wurden. Einzelheiten zu den Auswirkungen sowie Ausweisänderungen sind im Konzernabschluss unter "Anpassungen gemäß IAS 8" (siehe Seite 15ff) erläutert.
| Finanzkennzahlen | H1 | H1 |
|---|---|---|
| AGRANA-Konzern | 2014 15 | 2013 14 |
| in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt) | ||
| Umsatzerlöse | 1.285,2 | 1.565,6 |
| EBITDA2 | 113,2 | 125,6 |
| Operatives Ergebnis3 | 78,2 | 90,6 |
| Ergebnis aus nach der | ||
| Equity-Methode einbezogenen | ||
| Gemeinschaftsunternehmen | 12,9 | 13,6 |
| Ergebnis aus Sondereinflüssen | –4,1 | 0,0 |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) | 87,0 | 104,2 |
| EBIT-Marge | 6,8% | 6,7% |
| Finanzergebnis | –7,1 | –15,2 |
| Ertragsteuern | –18,9 | –19,8 |
| Konzernperiodenergebnis | 60,9 | 69,2 |
| Ergebnis je Aktie | 4,08 € | 4,59 € |
| Investitionen4 | 38,6 | 55,7 |
| Finanzkennzahlen | Q2 | Q2 |
|---|---|---|
| AGRANA-Konzern | 2014 15 | 2013 14 |
| in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt) | ||
| Umsatzerlöse | 638,0 | 765,6 |
| EBITDA2 | 49,7 | 57,3 |
| Operatives Ergebnis3 | 31,7 | 38,9 |
| Ergebnis aus nach der | ||
| Equity-Methode einbezogenen | ||
| Gemeinschaftsunternehmen | 6,5 | 5,8 |
| Ergebnis aus Sondereinflüssen | –4,1 | 0,0 |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) | 34,1 | 44,6 |
| EBIT-Marge | 5,3% | 5,8% |
| Finanzergebnis | –4,4 | –7,6 |
| Ertragsteuern | –7,9 | –7,7 |
| Konzernperiodenergebnis | 21,7 | 29,3 |
| Ergebnis je Aktie | 1,42 € | 1,94 € |
| Investitionen4 | 23,7 | 34,2 |
Die Umsatzerlöse der AGRANA-Gruppe gingen im H1 2014|15 (1.März bis 31. August 2014) um 17,9% auf 1.285,2 Mio. € zurück. Während der Umsatz im Segment Stärke fast auf Vorjahresniveau lag, waren die niedrigeren Umsätze in den Segmenten Zucker und Frucht v.a. auf ein gesunkenes Verkaufspreisniveau zurückzuführen.
Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) lag mit 87,0 Mio. € um 16,5% unter dem ersten Vorjahres-Halbjahr. Während im Segment Stärke das EBIT gesteigert werden konnte, belasteten niedrigere Erlöse in den Segmenten Zucker und Frucht das Ergebnis in absoluten Zahlen. Die EBIT-Marge konnte auf Gruppenebene sowie bei Zucker und Stärke dennoch leicht verbessert werden. Im Segment Frucht gelang dies aufgrund von Sondereinflüssen in Höhe von –4,6 Mio. € in Zusammenhang mit der Standortkonzentration der Fruchtzubereitungsproduktion in Österreich (siehe auch
1 Alle Vorjahreswerte nach IFRS 11 angepasst (Equity-Methode statt Quotenkonsolidierung), siehe auch Anhang zum Konzernabschluss (Seite 15ff)
2 Operatives Ergebnis vor Abschreibungen
3 Das operative Ergebnis stellt das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Sondereinflüssen und vor Ergebnis aus nach der Equity-Methode einbezogenen Gemeinschaftsunternehmen dar.
4 In Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, ausgenommen Geschäfts- und Firmenwerte
05
Seite 9) nicht. Das Finanzergebnis betrug im H1 2014|15 –7,1 (Vorjahr: –15,2) Mio. €, wobei die Verbesserung gegenüber dem Vorjahr primär auf ein positives Währungsergebnis zurückzuführen war. Nach einem Steueraufwand von 18,9 Mio. €, der einer Steuerquote von 23,7% (Vorjahr: 22,3%) entspricht, erreichte das Konzernperiodenergebnis 60,9 (Vorjahr: 69,2) Mio. €. Das den Aktionären der AGRANA zurechenbare Ergebnis je Aktie lag bei 4,08 (Vorjahr: 4,59) €.
Im H1 2014|15 investierte AGRANA in Summe 38,6 Mio. €, das sind um 17,1 Mio. € weniger als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Die Investitionen verteilten sich wie folgt auf die Segmente:
| in Mio. € | H1 | H1 |
|---|---|---|
| 2014 15 | 2013 14 | |
| Zucker | 13,4 | 23,0 |
| Stärke | 4,4 | 17,8 |
| Frucht | 20,8 | 14,9 |
Anbei eine Kurzübersicht über die wichtigsten Projekte in der AGRANA-Gruppe:
█ Fertigstellung des neuen Fruchtzubereitungswerkes in Lysander|USA im Bundestaat New York, das im Q1 2014|15 erfolgreich angelaufen ist (Frucht)
█ Errichtung einer dritten Produktionslinie im Fruchtzubereitungswerk in Brasilien ist im Gange; erste Tests wurden im August durchgeführt (Frucht)
Zusätzlich wurden im H1 2014|15 in den nach der Equity-Methode einbezogenen Joint Venture-Unternehmen (STUDEN- und HUNGRANA-Gruppe) Investitionen im Ausmaß von 5,5 (Vorjahr: 7,2) Mio. € durchgeführt.
Der Cashflow aus dem Ergebnis stieg bei einem gesunkenen Periodenergebnis infolge positiver zahlungsunwirksamer Aufwendungen/Erträge gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres leicht um 1,4% auf 93,3 (Vorjahr: 92,0) Mio. €. Nach einem gegenüber dem Vorjahr etwas stärkeren Abbau des Working Capital um 127,4 (Vorjahr: 104,1) Mio. € betrug der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit im H1 2014|15 220,2 (Vorjahr: 195,5) Mio. €. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit sank leicht auf –38,3 (Vorjahr: –40,2) Mio. €. Die Auszahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2013|14 und ein Abbau von langfristigen Finanzverbindlichkeiten spiegeln sich im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von –94,4 (Vorjahr: –93,4) Mio. € wider.
Bei einer gegenüber dem 28. Februar 2014 leicht gesunkenen Bilanzsumme in Höhe von 2,3 Mrd. € legte die Eigenkapitalquote von 49,9% auf 52,1% zu.
Während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen leicht stiegen, konnten saisonal bedingt die Vorräte stark abgebaut werden, was in Summe zu einem Rückgang der kurzfristigen Vermögenswerte führte. Die langfristigen Schulden wurden durch den Abbau langfristiger Finanzverbindlichkeiten reduziert. Die kurzfristigen Schulden sanken trotz geringfügig höherer kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten v.a. aufgrund der erfolgten Rübengeldzahlungen im Q1 2014|15, die zu einem Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen führten.
06 Ein Ende 2012 abgeschlossener "Syndicated Loan" (Konsortialkredit) über 300 Mio. € wurde aufgrund der guten Marktlage mit den bestehenden Banken im Juli 2014 vorzeitig um fünf Jahre (bis 2019) zur strategischen und langfristigen Finanzierung verlängert.
Die Nettofinanzschulden zum 31. August 2014 lagen mit 287,4 Mio. € um 99,4 Mio. € deutlich unter dem Wert des Bilanzstichtages zum Jahresende 2013|14. Das Gearing zum Quartalsstichtag war folglich mit 24,1% wesentlich geringer als zum 28. Februar 2014 (32,4%).
| Kennzahlen zur Aktie | H1 2014 15 |
|---|---|
| Höchstkurs (24.Juni 2014) | 90,20 € |
| Tiefstkurs (17. April 2014) | 81,07 € |
| Ultimokurs (29. August 2014) | 82,10 € |
| Buchwert je Aktie zum Ultimo | 79,43 € |
| Marktkapitalisierung zum Ultimo | 1.166,0 Mio. € |
Die AGRANA-Aktie startete mit einem Kurs von 87,70 € in das Geschäftsjahr 2014|15. Die Ukraine-Krise sowie das herausfordernde Marktumfeld für Zuckerproduzenten sorgten in den ersten sechs Monaten für eine volatile und insgesamt negative Kursentwicklung. Obwohl der Kurs im Juni zwischenzeitlich die 90 €-Grenze überschritt, betrug der Wert zum Quartalsstichtag nur noch 82,10 €. Das entspricht im Halbjahr einem Minus von 6,39% bei durchschnittlich 2.200 gehandelten Stücken (Doppelzählung, wie von der Wiener Börse veröffentlicht). Dennoch konnte AGRANA den österreichischen Leitindex (ATX), der im selben Zeitraum 11,06% verlor, outperformen.
Die Entwicklung des AGRANA-Aktienkurses finden Sie auf der Homepage www.agrana.com > Investoren > Aktie > Aktienkurs. Die Marktkapitalisierung betrug per 31. August 2014 1.166,0 Mio. € bei einer unveränderten Aktienanzahl von 14.202.040 Stück.
Bei der am 4.Juli 2014 abgehaltenen 27. ordentlichen Hauptversammlung der AGRANA Beteiligungs-AG wurde für das Geschäftsjahr 2013|14 die Zahlung einer gegenüber dem Vorjahr unveränderten Dividende in Höhe von 3,60 € beschlossen; die Auszahlung erfolgte im Juli 2014.
| Finanzkennzahlen | H1 | H1 |
|---|---|---|
| Segment Zucker | 2014 15 | 2013 141 |
| in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt) | ||
| Umsatzerlöse | 378,1 | 572,9 |
| EBITDA2 | 34,5 | 45,9 |
| Operatives Ergebnis3 | 28,6 | 38,5 |
| Ergebnis aus nach der | ||
| Equity-Methode einbezogenen | ||
| Gemeinschaftsunternehmen | –1,0 | –0,4 |
| Ergebnis aus Sondereinflüssen | 0,5 | 0,0 |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) | 28,1 | 38,1 |
| EBIT-Marge | 7,4% | 6,7% |
| Investitionen4 | 13,4 | 23,0 |
| Finanzkennzahlen | Q2 | Q2 |
| Segment Zucker | 2014 15 | 2013 141 |
| in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt) | ||
| Umsatzerlöse | 193,0 | 279,4 |
| EBITDA2 | 14,2 | 21,4 |
| Operatives Ergebnis3 | 11,1 | 17,5 |
| Ergebnis aus nach der | ||
| Equity-Methode einbezogenen | ||
| Gemeinschaftsunternehmen | –0,5 | –0,3 |
| Ergebnis aus Sondereinflüssen | 0,5 | 0,0 |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) | 11,1 | 17,1 |
| EBIT-Marge | 5,8% | 6,1% |
| Investitionen4 | 10,0 | 14,3 |
Im Segment Zucker gingen die Umsatzerlöse im H1 2014|15 im Vorjahresvergleich um 34,0% auf 378,1 Mio. € deutlich zurück. Vor allem weiter sinkende Verkaufspreise, aber auch rückläufige Zuckerverkaufsmengen an die Industrie und den Handel, waren dafür verantwortlich. Die Umsätze bei den Nebenprodukten stiegen leicht.
1 Alle Vorjahreswerte nach IFRS 11 angepasst (Equity-Methode statt Quotenkonsolidierung), siehe auch Anhang zum Konzernabschluss (Seite 15ff)
2 Operatives Ergebnis vor Abschreibungen
3 Das operative Ergebnis stellt das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Sondereinflüssen und vor Ergebnis aus nach der Equity-Methode einbezogenen Gemeinschaftsunternehmen dar.
4 In Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, ausgenommen Geschäfts- und Firmenwerte
07
Das EBIT von 28,1 Mio. € lag erwartungsgemäß unter dem hohen Vorjahreswert. Der Margen-Rückgang im zweiten Quartal ist auf den fortgesetzten Zuckerpreisverfall zurückzuführen. Das positive Ergebnis aus Sondereinflüssen resultierte aus Rückerstattungen in Zusammenhang mit der EU-Produktionsabgabe.
Das Analyseunternehmen F.O. Licht rechnet aktuell1 für das Zuckerwirtschaftsjahr (ZWJ) 2013|142 mit einer erstmals seit fünf Jahren gesunkenen weltweiten Zuckerproduktion und einem weiteren Wachstum beim Verbrauch. Dennoch wird das Angebot weiter über der Nachfrage liegen, sodass von einem verstärkten Preisdruck auszugehen ist.
Bei erheblicher Volatilität im Verlauf des ersten Halbjahres aufgrund immer wieder geänderter Ernteerwartungen, v.a. für Brasiliens Hauptanbaugebiet, befand sich der Weltmarktpreis gegen Ende des Berichtszeitraumes auf einem sehr tiefen Niveau, konkret lag die Weißzuckernotierung Ende August 2014 bei 423 \$ bzw. 321 € je Tonne.
Im gerade abgeschlossenen ZWJ 2013|14 stiegen bei einer Gesamtzuckererzeugung von 16,8 (Vorjahr: 17,4) Mio. Tonnen und einer stabilen Quotenzuckererzeugung die Präferenzimporte weiter an. Insgesamt ergab sich eine weitgehend ausgeglichene Zuckerbilanz.
Für das angelaufene ZWJ 2014|15 wird bei insgesamt steigenden Ernteerwartungen beim europäischen Rübenzucker mit einer stabilen Erfüllung der EU-Zuckerquote gerechnet. Durch die sinkenden Zuckerpreise in der EU könnten die Präferenzimporte zurückgehen. Auch ohne Sondermaßnahmen der EU-Kommission ist der europäische Zuckermarkt ausreichend versorgt.
Im ZWJ 2013|14 hat die Europäische Kommission ein Exportkontingent von 1,35 Mio. Tonnen für europäischen Nicht-Quotenzucker freigegeben. Die Zuteilung der Exportlizenzen erfolgte im Oktober und im Dezember 2013. Für das ZWJ 2014|15 wurde eine erste Tranche für den Export von 0,6 Mio. Tonnen ab Oktober 2014 freigegeben. Eine Aufstockung auf 1,35 Mio. Tonnen ist vorgesehen.
Die Zuckerrübenanbaufläche der AGRANA-Kontraktbauern wurde um rund 5.000 Hektar auf rund 97.000 Hektar reduziert. In Österreich sind rund 600 Hektar für den biologischen Anbau von Zuckerrüben vorgesehen.
Trotz dieser Rücknahme der Kontraktflächen sind aufgrund der heuer sehr guten Witterungs- und Vegetationsbedingungen in allen Ländern überdurchschnittliche Rübenerträge zu erwarten. Die Verarbeitung in allen sieben AGRANA-Zuckerfabriken wurde zwischen 5. und 15. September aufgenommen. Infolge der hohen Rübenmengen wird in allen Produktionsländern mit einer Rekord-Kampagnedauer gerechnet.
27,3%
| Finanzkennzahlen | H1 | H1 |
|---|---|---|
| Segment Stärke | 2014 15 | 2013 143 |
| in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt) | ||
| Umsatzerlöse | 351,2 | 365,1 |
| EBITDA4 | 22,6 | 18,6 |
| Operatives Ergebnis5 | 11,3 | 8,7 |
| Ergebnis aus nach der | ||
| Equity-Methode einbezogenen | ||
| Gemeinschaftsunternehmen | 13,9 | 14,0 |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) | 25,2 | 22,7 |
| EBIT-Marge | 7,2% | 6,2% |
| Investitionen6 | 4,4 | 17,8 |
1 Dritte Schätzung der Weltzuckerbilanz vom Juni 2014
2 Oktober 2013 bis September 2014
6 In Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, ausgenommen Geschäfts- und Firmenwerte
| Finanzkennzahlen | Q2 | Q2 |
|---|---|---|
| Segment Stärke | 2014 15 | 2013 141 |
| in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt) | ||
| Umsatzerlöse | 173,9 | 184,2 |
| EBITDA2 | 9,3 | 7,7 |
| Operatives Ergebnis3 | 3,7 | 2,1 |
| Ergebnis aus nach der | ||
| Equity-Methode einbezogenen | ||
| Gemeinschaftsunternehmen | 7,0 | 6,1 |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) | 10,7 | 8,2 |
| EBIT-Marge | 6,2% | 4,5% |
| Investitionen4 | 2,8 | 10,5 |
Der Umsatz im H1 2014|15 in Höhe von 351,2 Mio. € lag um 3,8% unter dem Vorjahreswert. Der Rückgang resultierte v.a. aus niedrigeren Verkaufspreisen für Bioethanol, native Maisstärke und Stärkeverzuckerungsprodukte und konnte durch höhere Mengen, u.a. aus der im Juni 2013 in Betrieb genommenen Weizenstärkefabrik in Pischelsdorf|Österreich, nur teilweise kompensiert werden. Die Verkaufspreise für Hauptprodukte lagen deutlich unter dem Vorjahreszeitraum, jene für Nebenprodukte etwas über dem Vorjahresniveau.
Das EBIT lag mit 25,2 Mio. € um 11,0% über dem Vorjahreswert, die Profitabilität (EBIT-Marge) konnte um einen Prozentpunkt auf 7,2% gesteigert werden. Es gelang sowohl bei Stärke als auch bei Bioethanol, gesunkene Verkaufspreise durch niedrigere Rohstoffpreise mehr als auszugleichen. Das Ergebnis des nunmehr nach der Equity-Methode einbezogenen Tochterunternehmens HUNGRANA lag auf Vorjahresniveau.
Der Internationale Getreiderat (IGC5) sieht die weltweite Getreideerzeugung im Getreidewirtschaftsjahr 2014|156 bei 1,98 (Vorjahr: 1,99) Mrd. Tonnen und damit in Summe etwas über dem erwarteten Verbrauch. Die weltweite Weizenproduktion soll leicht, die globale Maiserzeugung etwas stärker über dem erwarteten Verbrauch liegen. Es wird daher zu einem weiteren Aufbau der globalen Lagerbestände kommen.
Aufgrund der positiven Ernteaussichten bzw. der guten globalen Versorgungslage sind die Rohstoffnotierungen in den letzten Monaten deutlich gesunken und lagen Ende August bei rund 174 € je Tonne Weizen und rund 152 € je Tonne Mais (Termin November, NYSE Euronext Liffe Paris).
Die Getreideproduktion in Österreich (exkl. Körnermais) wird laut AMA (Agrarmarkt Austria) bei rund 3,2 (Vorjahr: 2,9) Mio. Tonnen liegen und damit die Vorjahresernte um rund 10% übersteigen. Bei Körnermais wird eine Erhöhung der Erzeugung um knapp 30% auf 2,1 Mio. Tonnen erwartet.
Am 26. August hat die Kartoffelstärkefabrik in Gmünd|Österreich mit der Verarbeitung von Stärkekartoffeln der Ernte 2014 begonnen. Aufgrund guter Wetterbedingungen wird mit einer Liefererfüllung von 100% der kontrahierten Stärkekartoffeln (rund 228.000 Tonnen; inkl. Bio-Stärkekartoffeln) gerechnet. Starke Niederschläge im Sommer lassen eine mengenmäßig gute Ernte erwarten, bei im Vergleich zum Vorjahr jedoch geringerem Stärkegehalt von rund 17,5% (Vorjahr: 18,5%).
Die Übernahme von Nassmais in der Maisstärkefabrik in Aschach|Österreich begann am 11. September. Es wird mit einer ähnlich hohen Verarbeitungsmenge wie im Vorjahr (rund 110.000 Tonnen) und einer Nassmais-Kampagnendauer bis Mitte Dezember gerechnet. Anschließend wird die Produktion mit Trockenmais fortgesetzt. Im H1 2014|15 betrug die Maisverarbeitung rund 203.000 Tonnen und lag damit auf Vorjahresniveau. Die nunmehr nach der Equity-Methode einbezogene Tochtergesellschaft HUNGRANA startete die Nassmais-Kampagne Ende August, wobei eine gegenüber dem Vorjahr höhere Nassmais-Verarbeitung von rund 250.000 (Vorjahr: 230.000) Tonnen erwartet wird. Im H1 2014|15 betrug die Maisverarbeitung rund 537.000 Tonnen und lag damit auf Vorjahresniveau. In Rumänien wird seit Anfang September Nassmais verarbeitet.
Im Werk Pischelsdorf|Österreich (Bioethanol- und Weizenstärkeanlage) wurden im H1 2014|15 rund 368.000 (Vorjahr: 309.000) Tonnen an Rohstoffen verarbeitet, wobei Getreide (Weizen, Tritikale) sowie Mais im Verhältnis von etwa 60 zu 40 eingesetzt wurden. Mitte September wurde mit der Verarbeitung von Nassmais begonnen, wobei die diesjährige Verarbeitungsmenge mit rund 100.000 Tonnen höher als im Vorjahr (rund 93.000 Tonnen) geschätzt wird.
1 Alle Vorjahreswerte nach IFRS 11 angepasst (Equity-Methode statt Quotenkonsolidierung), siehe auch Anhang zum Konzernabschluss (Seite 15ff)
2 Operatives Ergebnis vor Abschreibungen
09
| Finanzkennzahlen | H1 | H1 |
|---|---|---|
| Segment Frucht | 2014 15 | 2013 14 |
| in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt) | ||
| Umsatzerlöse | 555,9 | 627,6 |
| EBITDA1 | 56,1 | 61,1 |
| Operatives Ergebnis2 | 38,3 | 43,4 |
| Ergebnis aus Sondereinflüssen | –4,6 | 0,0 |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) | 33,7 | 43,4 |
| EBIT-Marge | 6,1% | 6,9% |
| Investitionen3 | 20,8 | 14,9 |
| Finanzkennzahlen | Q2 | Q2 |
| Segment Frucht | 2014 15 | 2013 14 |
| in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt) | ||
| Umsatzerlöse | 271,1 | 302,0 |
| EBITDA1 | 26,2 | 28,2 |
| Operatives Ergebnis2 | 16,9 | 19,3 |
| Ergebnis aus Sondereinflüssen | –4,6 | 0,0 |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) | 12,3 | 19,3 |
| EBIT-Marge | 4,5% | 6,4% |
| Investitionen3 | 10,9 | 9,4 |
Der Umsatz im Segment Frucht ging im H1 2014|15 um 11,4% auf 555,9 Mio. € zurück. Bei Fruchtzubereitungen lag der Absatz auf Vorjahresniveau, jedoch führten Fremdwährungseffekte infolge der Aufwertung des Euros zu einem Umsatzrückgang um knapp 5%. Der um rund ein Viertel geringere Umsatz im Geschäftsbereich Fruchtsaftkonzentrate resultierte aus einer gegenüber dem Vorjahr ernte- und zukaufsbedingt etwas niedrigeren Absatzmenge, aber auch gesunkenen Verkaufspreisen bei Apfelsaftkonzentrat.
Das EBIT betrug im H1 2014|15 33,7 Mio. € und lag damit um 22,4% unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Während der Geschäftsbereich Fruchtsaftkonzentrate eine leichte
Margenverbesserung auswies, wirkten sich im Bereich Fruchtzubereitungen die Dotierung einer Rückstellung für die geplanten Schließungskosten des Werkes Kröllendorf| Österreich und dessen Produktionsverlagerung in andere Werke sowie Fremdwährungseffekte negativ auf das Ergebnis aus. Ohne diese beiden außergewöhnlichen Effekte wäre die Profitabilität des Segmentes Frucht weiter gestiegen. Das unterstreicht die erfolgreiche Umsetzung der in den Vorjahren eingeleiteten Material- und Strukturkosteneinsparungsmaßnahmen.
Bei Fruchtzubereitungen sind weiterhin ein Wachstum in den außereuropäischen Märkten und ein leichter Nachfragerückgang in der EU festzustellen. Konkret zeigen aktuelle Marktzahlen für die letzten 52 Wochen einen Rückgang in Europa von 2%, während es in Russland ein Plus von 4% und in den USA einen stabilen Markt (+0,2%) gab. Die politische Unsicherheit führte in der Ukraine zu Nachfragerückgängen, welche sich aber bisher nur im einstelligen Prozentbereich bewegen. Makroökonomische und politische Probleme verlangsamen die Marktentwicklung auch in Nordafrika und Argentinien.
Im Bereich Fruchtsaftkonzentrate ist die Konsumentwicklung in Westeuropa (im Wesentlichen in Deutschland) bei hoch fruchtsafthaltigen Getränken tendenziell weiterhin rückläufig. Niedrige Apfelpreise aufgrund hoher Erntemengen und der Importsanktionen Russlands für Frischobst aus der EU führen zu deutlich rückläufigen Apfelsaftkonzentratpreisen.
Die diesjährigen Winter- und Frühjahrsernten bei tropischen Früchten und Erdbeeren in Regionen mit mediterranem Klima (u.a. in Marokko, Ägypten, Mexiko) waren durchschnittlich, die Preise getrieben von einer starken Nachfrage in den USA. Im Gegensatz dazu war das Rohstoffaufkommen bei den Sommerernten mit wenigen Ausnahmen sehr gut.
Am nordamerikanischen Markt ist eine steigende Nachfrage festzustellen. Dürre und Wasserknappheit in Kalifornien, eines der Hauptversorgungsgebiete für den amerikanischen Obst- und Gemüsemarkt, verursachten weit unterdurchschnittliche Ernten bei Erdbeere und Steinobst. AGRANA gleicht dieses Defizit durch Beschaffungen aus anderen Ländern (vorwiegend aus Europa) aus.
2 Das operative Ergebnis stellt das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Sondereinflüssen dar.
3 In Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, ausgenommen Geschäfts- und Firmenwerte
Im Bereich Fruchtsaftkonzentrate wurde im H1 2014|15 in erster Linie Direktsaft in Polen produziert. Als Folge der günstigen Witterungsbedingungen waren bei Beerenfrüchten durchwegs gute Ernten zu verzeichnen. Angesichts der Mengen- und Marktentwicklungen lagen die Rohstoffpreise unter den Vorjahrespreisen. Für Äpfel werden in allen wesentlichen europäischen Anbauregionen sehr gute Ernten erwartet.
AGRANA verwendet ein integriertes System zur Früherkennung und Überwachung von konzernspezifischen Risiken.
Bestandsgefährdende Risiken bestehen derzeit nicht bzw. sind gegenwärtig auch nicht erkennbar.
Für eine ausführliche Darstellung der Geschäftsrisiken des Unternehmens verweist AGRANA auf die im Geschäftsbericht 2013|14 auf den Seiten 72 bis 76 umfassend dargestellten Risiken.
Nach dem Quartalsstichtag am 31. August 2014 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der AGRANA hatten.
AGRANA geht für das Geschäftsjahr 2014|15 von einem deutlichen Rückgang beim Konzernumsatz (Vorjahr: 2.841,7 Mio. €) aus, der auf ein im Durchschnitt markant niedrigeres Preisniveau zurückzuführen ist. Beim Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) (Vorjahr: 167,0 Mio. €) erwartet der Konzern aufgrund der sich manifestierenden Preisrückgänge, v.a. bei Zucker und Ethanol, eine deutliche Abschwächung.
Im Segment Zucker rechnet AGRANA mit einer deutlich rückläufigen Umsatzentwicklung (Vorjahr: 962,9 Mio. €), die aus dem sinkenden Verkaufspreisniveau für Zucker auch im zweiten Halbjahr 2014|15 resultiert. Der Umsatzrückgang wird nur teilweise durch reduzierte Rohstoffkosten kompensiert werden können, wodurch von einem deutlichen Rückgang beim EBIT (Vorjahr: 49,2 Mio. €) ausgegangen wird.
Im Segment Stärke rechnet AGRANA für das Geschäftsjahr 2014|15 mit einem leichten Umsatzrückgang (Vorjahr: 706,7 Mio. €). Die deutlichen Preisrückgänge bei Bioethanol und Isoglukose sollten größtenteils durch höhere Mengen kompensiert werden; die neue Weizenstärkeanlage in Pischelsdorf|Österreich wird mit voller Kapazität produzieren. Aus heutiger Sicht erwartet AGRANA im Segment Stärke eine schwierige Marktsituation bei Bioethanol sowie Verzuckerungsprodukten. Das EBIT könnte leicht unter dem Vorjahr (54,0 Mio. €) zu liegen kommen.
Im Segment Frucht wird für das Geschäftsjahr 2014|15 eine leicht sinkende Umsatzentwicklung (Vorjahr: 1.172,1 Mio. €) erwartet. Das EBIT wird aufgrund weiterer Restrukturierungsmaßnahmen moderat unter dem Vorjahreswert (63,8 Mio. €) gesehen. Im Geschäftsbereich Fruchtzubereitungen geht AGRANA in allen Regionen von einer positiven Entwicklung des Fruchtzubereitungsabsatzes und einer leichten Steigerung des Umsatzes aus. Trotz der Anlaufkosten des neuen US-Werkes sollte v.a. aufgrund von Synergieeffekten im Produktions- und Strukturkostenbereich (in lokaler Währung) ein operatives Ergebnis auf Höhe des Vorjahres erreicht werden können; allerdings werden Reorganisationsmaßnahmen und der starke Euro das konsolidierte EBIT im Fruchtzubereitungsgeschäft belasten. Im Fruchtsaftkonzentratgeschäft wird von einer preisbedingt deutlich rückläufigen Umsatzentwicklung im Vergleich zum Vorjahr ausgegangen. Das EBIT des Geschäftsbereiches Juice dürfte aber das Vorjahr nur leicht unterschreiten. Beim Ausblick für das Segment Frucht wurde unterstellt, dass sich der derzeitige leichte Absatzrückgang in Russland und der Ukraine fortsetzt, aber es zu keinem wesentlichen Volumeneinbruch kommt.
Im Geschäftsjahr 2014|15 wird das Investitionsvolumen des Konzerns mit in Summe rund 96 Mio. € auf Abschreibungsniveau liegen.
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2014|15 2013|141 2014|15 2013|141 in t¤ in t¤ in t¤ in t¤ Umsatzerlöse 637.983 765.564 1.285.206 1.565.583 Bestandsveränderungen –115.285 –122.842 –228.120 –306.887 Andere aktivierte Eigenleistungen 446 1.488 1.376 2.368 Sonstige betriebliche Erträge 6.688 5.011 14.475 9.332 Materialaufwand –344.227 –444.395 –689.342 –852.805 Personalaufwand –69.416 –65.994 –137.043 –132.784 Abschreibungen –18.048 –18.431 –35.023 –34.973 Sonstige betriebliche Aufwendungen –70.535 –81.503 –137.420 –159.196 Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden 6.475 5.742 12.857 13.577 Ergebnis der Betriebstätigkeit 34.081 44.640 86.966 104.215 Finanzerträge 1.011 3.096 5.659 5.935 Finanzaufwendungen –5.455 –10.758 –12.773 –21.182 Finanzergebnis –4.444 –7.662 –7.114 –15.247 Ergebnis vor Ertragsteuern 29.637 36.978 79.852 88.968 Ertragsteuern –7.957 –7.726 –18.935 –19.789 Konzernperiodenergebnis 21.680 29.252 60.917 69.179 davon Aktionäre der AGRANA Beteiligungs-AG 20.166 27.613 57.904 65.200 davon nicht beherrschende Anteile 1.514 1.639 3.013 3.979 Ergebnis je Aktie nach IFRS (unverwässert und verwässert) 1,42 € 1,94 € 4,08 € 4,59 € 2.Quartal (1.Juni–31. August) 1.Halbjahr (1.März–31. August)
| 2.Quartal | 1.Halbjahr | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| (1.Juni–31. August) | (1.März–31. August) | ||||
| KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG | 2014 15 | 2013 14 | 2014 15 | 2013 14 | |
| in t¤ | in t¤ | in t¤ | in t¤ | ||
| Konzernperiodenergebnis | 21.680 | 29.252 | 60.917 | 69.179 | |
| Sonstige im Eigenkapital erfasste Ergebnisse aus | |||||
| – Währungsdifferenzen | –7.735 | –11.224 | –3.531 | –15.937 | |
| – zur Veräußerung verfügbaren Finanz- | |||||
| instrumenten (IAS 39) nach latenten Steuern | 149 | –87 | 72 | 114 | |
| – Cashflow-Hedges (IAS 39) nach latenten Steuern | –1.203 | 690 | –2.436 | –214 | |
| Zukünftig in der Gewinn- und Verlustrechnung | |||||
| zu erfassende Erträge und Aufwendungen | –8.789 | –10.621 | –5.895 | –16.037 | |
| Veränderung versicherungsmathematischer | |||||
| Gewinne/Verluste leistungsorientierter Pensions | |||||
| zusagen und ähnlicher Verpflichtungen (IAS 19) | |||||
| nach latenten Steuern | –13 | 64 | –25 | 9 | |
| Erfolgsneutral im Eigenkapital | |||||
| erfasste Erträge und Aufwendungen | –8.802 | –10.557 | –5.920 | –16.028 | |
| Gesamtperiodenergebnis | 12.878 | 18.695 | 54.997 | 53.151 | |
| davon Aktionäre der AGRANA Beteiligungs-AG | 12.461 | 17.477 | 52.775 | 50.509 | |
| davon nicht beherrschende Anteile | 417 | 1.218 | 2.222 | 2.642 |
11
| KONZERNBILANZ | Stand am | Stand am | |
|---|---|---|---|
| 31.08.2014 | 28.02.20141 | ||
| in t¤ | in t¤ | ||
| AKTIVA | |||
| A. | Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 243.270 | 243.327 | |
| Sachanlagen | 650.691 | 643.613 | |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Gemeinschaftsunternehmen | 68.836 | 57.057 | |
| Wertpapiere | 104.550 | 104.584 | |
| Beteiligungen | 1.159 | 1.120 | |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 21.983 | 24.525 | |
| Aktive latente Steuern | 30.818 | 29.685 | |
| 1.121.307 | 1.103.911 | ||
| B. | Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 450.890 | 685.450 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte | 466.635 | 452.025 | |
| Laufende Ertragsteuerforderungen | 26.616 | 14.249 | |
| Wertpapiere | 48 | 146 | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 222.180 | 135.856 | |
| 1.166.369 | 1.287.726 | ||
| Summe Aktiva | 2.287.676 | 2.391.637 | |
| A. | PASSIVA Eigenkapital |
||
| Grundkapital | 103.210 | 103.210 | |
| Kapitalrücklagen | 411.362 | 411.362 | |
| Gewinnrücklagen | 613.463 | 611.906 | |
| Anteil der Aktionäre am Eigenkapital | 1.128.035 | 1.126.478 | |
| Nicht beherrschende Anteile | 64.643 | 66.255 | |
| 1.192.678 | 1.192.733 | ||
| B. | Langfristige Schulden | ||
| Rückstellungen für Pensionen und Abfertigungen | 57.042 | 56.746 | |
| Übrige Rückstellungen | 12.422 | 12.631 | |
| Finanzverbindlichkeiten | 307.321 | 327.611 | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 1.276 | 1.365 | |
| Passive latente Steuern | 12.238 | 12.602 | |
| 390.299 | 410.955 | ||
| C. | Kurzfristige Schulden | ||
| Übrige Rückstellungen | 38.045 | 37.397 | |
| Finanzverbindlichkeiten | 306.809 | 299.773 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 305.186 | 419.682 | |
| Steuerschulden | 54.659 | 31.097 | |
| 704.699 | 787.949 |
| KONZERN-GELDFLUSSRECHNUNG | 2014 15 | 2013 141 |
|---|---|---|
| für das erste Halbjahr (1.März–31. August) | in t¤ | in t¤ |
| Cashflow aus dem Ergebnis | 93.260 | 92.004 |
| Gewinne aus Anlagenabgängen | –419 | –669 |
| Veränderung des Working Capital | 127.395 | 119.133 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 220.236 | 210.468 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | –38.254 | –55.200 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | –94.438 | –93.407 |
| Veränderungen des Finanzmittelbestandes | 87.544 | 61.861 |
| Einfluss von Wechselkursänderungen auf den Finanzmittelbestand | –1.220 | –2.450 |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 135.856 | 126.448 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 222.180 | 185.859 |
| KONZERN-EIGENKAPITAL-ENTWICKLUNG | Eigenkapital | Nicht be- | Summe | |
|---|---|---|---|---|
| für das erste Halbjahr (1.März–31. August) | der AGRANA- | herrschende | ||
| Aktionäre | Anteile | |||
| in t¤ | in t¤ | in t¤ | ||
| GESCHÄFTSJAHR 2014 15 | ||||
| Stand am 1. März 2014 | 1.126.478 | 66.255 | 1.192.733 | |
| Bewertungseffekte IAS 39 | –2.364 | 0 | –2.364 | |
| Veränderung versicherungsmathematischer Gewinne/Verluste | ||||
| leistungsorientierter Pensionszusagen und ähnlicher Verpflichtungen | –27 | 2 | –25 | |
| Verlust aus Währungsumrechnung | –2.738 | –793 | –3.531 | |
| Sonstige Ergebnisse | –5.129 | –791 | –5.920 | |
| Konzernperiodenergebnis | 57.904 | 3.013 | 60.917 | |
| Gesamtperiodenergebnis | 52.775 | 2.222 | 54.997 | |
| Dividendenausschüttung | –51.128 | –3.906 | –55.034 | |
| Sonstige Veränderungen | –90 | 72 | –18 | |
| Stand am 31. August 2014 | 1.128.035 | 64.643 | 1.192.678 |
| Stand am 1. März 2013 | 1.125.829 | 86.060 | 1.211.889 |
|---|---|---|---|
| Bewertungseffekte IAS 39 | 0 | –100 | –100 |
| Veränderung versicherungsmathematischer Gewinne/Verluste | |||
| leistungsorientierter Pensionszusagen und ähnlicher Verpflichtungen | 10 | –1 | 9 |
| Verlust aus Währungsumrechnung | –14.701 | –1.236 | –15.937 |
| Sonstige Ergebnisse | –14.691 | –1.337 | –16.028 |
| Konzernperiodenergebnis | 65.200 | 3.979 | 69.179 |
| Gesamtperiodenergebnis | 50.509 | 2.642 | 53.151 |
| Dividendenausschüttung | –51.127 | –886 | –52.013 |
| Sonstige Veränderungen | –423 | 540 | 117 |
| Stand am 31. August 2013 | 1.124.788 | 88.356 | 1.213.144 |
| Ergebnisanteil von | ||
|---|---|---|
| Umsatzerlöse (brutto) | Gemeinschaftsunternehmen2 | |
| den Segmenten | Betriebstätigkeit | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Zucker | –41.218 | –41.958 | Zucker | 28.078 | 38.066 |
| Stärke | –4.375 | –5.543 | Stärke | 25.168 | 22.708 |
| Frucht | –145 | –260 | Frucht | 33.720 | 43.441 |
| Konzern | –45.738 | –47.761 | Konzern | 86.966 | 104.215 |
| Umsatzerlöse | Investitionen3 | |
|---|---|---|
| Zucker | 28.634 | 38.494 |
|---|---|---|
| Stärke | 11 2 9 5 | 8.703 |
| Frucht | 38.270 | 43.441 |
| Konzern | 78.199 | 90.638 |
| Zucker | 460 | 0 |
|---|---|---|
| Stärke | 0 | 0 |
| Frucht | –4.550 | 0 |
| Konzern | –4.090 | 0 |
| Gemeinschaftsunternehmen2 | ||||
|---|---|---|---|---|
| 419.301 | 614.800 | Zucker | –1.016 | –428 |
| 355.562 | 370.682 | Stärke | 13.873 | 14.005 |
| 556.081 | 627.862 | Frucht | 0 | 0 |
| 1.330.944 | 1.613.344 | Konzern | 12.857 | 13.577 |
| Zucker | 28.078 | 38.066 |
|---|---|---|
| Stärke | 25.168 | 22.708 |
| Frucht | 33.720 | 43.441 |
| Konzern | 86.966 | 104.215 |
| Zucker | 378.083 | 572.842 | Zucker | 13.401 | 23.015 |
|---|---|---|---|---|---|
| Stärke | 351.187 | 365.139 | Stärke | 4.364 | 17.761 |
| Frucht | 555.936 | 627.602 | Frucht | 20.840 | 14.924 |
| Konzern | 1.285.206 | 1.565.583 | Konzern | 38.605 | 55.700 |
| Zucker | 28.634 | 38.494 | Zucker | 2.049 | 2.071 |
|---|---|---|---|---|---|
| Stärke | 11.295 | 8.703 | Stärke | 858 | 851 |
| Frucht | 38.270 | 43.441 | Frucht | 6.078 | 5.766 |
| Konzern | 78.199 | 90.638 | Konzern | 8.985 | 8.688 |
2 Nach der Equity-Methode bilanziert
3 Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, ausgenommen Geschäfts- und Firmenwerte
Der Zwischenbericht des AGRANA-Konzerns zum 31. August 2014 wurde entsprechend den Regeln zur Zwischenberichterstattung nach IAS 34 in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standard Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Interpretation durch das IFRS Interpretations Committee erstellt. In Einklang mit IAS 34 erfolgt die Darstellung des Konzernabschlusses der AGRANA Beteiligungs-Aktiengesellschaft (im Folgenden kurz: AGRANA Beteiligungs-AG) zum 31. August 2014 in verkürzter Form. Der Konzern-Zwischenabschluss zum 31. August 2014 unterlag keiner Prüfung und keiner prüferischen Durchsicht. Der Vorstand der ARGANA Beteiligungs-AG hat diesen Zwischenabschluss am 29. September 2014 aufgestellt.
Der Geschäftsbericht 2013|14 des AGRANA-Konzerns steht im Internet unter www.agrana.com zur Einsicht und zum Download zur Verfügung.
Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses waren – wie im Anhang des Geschäftsberichtes 2013|14 unter "2. Allgemeine Grundlagen" auf den Seiten 91 bis 95 dargestellt – erstmalig neue bzw. geänderte Standards und Interpretationen anzuwenden.
Im Übrigen wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie bei der Erstellung des Konzernjahresabschlusses zum 28. Februar 2014 angewandt.
Die Erläuterungen im Anhang des Geschäftsberichtes 2013|14 gelten daher entsprechend. Die Ertragsteuern wurden auf Basis landesspezifischer Ertragsteuersätze unter Berücksichtigung der Ertragsteuerplanung für das gesamte Geschäftsjahr ermittelt.
Mit der erstmaligen Anwendung von IFRS 11 (Gemeinschaftliche Vereinbarungen) zu Beginn des Geschäftsjahres 2014|15 haben sich Auswirkungen auf die Bilanz, auf die Gewinn- und Verlustrechnung und auf weitere Abschlussbestandteile ergeben, da die bisher quotal einbezogenen
Gemeinschaftsunternehmen der STUDEN-Gruppe (Segment Zucker) und der HUNGRANA-Gruppe (Segment Stärke) seitdem nach der Equity-Methode einbezogen werden.
Durch die retrospektive Anwendung des neuen Standards ergaben sich analoge Auswirkungen auch auf die dargestellten Vergleichsperioden. Eine Aufschlüsselung der Vermögenswerte und Schulden, die zum 1.März 2013 erstmalig im Posten "Nach der Equity-Methode bilanzierte Gemeinschaftsunternehmen" zusammengefasst wurden, kann der nachfolgenden Übersicht entnommen werden:
| 1. März 2013 | Übergangseffekte |
|---|---|
| in t¤ | aus Erstanwendung |
| von IFRS 11 | |
| Langfristige Vermögenswerte | 82.293 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 45.985 |
| Vorräte | 26.370 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 1.654 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 17.961 |
| Summe Aktiva | 128.278 |
| Langfristige Schulden | –5.572 |
| Kurzfristige Schulden | –50.162 |
| Summe Passiva | –55.734 |
| Buchwert (Nach der Equity-Methode |
Der Rückgang der Vermögenswerte und Schulden führte zu einer Reduzierung des Capital Employed und der Nettofinanzschulden. In der Gewinn- und Verlustrechnung waren neben dem Rückgang der Umsatzerlöse sämtliche Posten im Bereich des Ergebnisses der Betriebstätigkeit, des Finanzergebnisses bis hin zu den Ertragsteuern von den Anpassungen betroffen; das Konzernperiodenergebnis und das Ergebnis je Aktie blieben unverändert. Das Ergebnis nach Steuern der betroffenen Gesellschaften floss ausschließlich in den Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden, ein. Um der Tatsache Rechnung zu tragen, dass es sich bei diesen Unternehmen um operative Beteiligungen und nicht um Finanzanlagen handelte, wurde der Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden, als Bestandteil des Ergebnisses der Betriebstätigkeit ausgewiesen.
In den nachstehenden Tabellen sind die im Vorjahr im ersten Halbjahr 2013|14 veröffentlichten Werte, deren Anpassung aus dem Übergang auf die Equity-Methode sowie die Werte nach dem Übergang angegeben.
| KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG | Stand | Übergang | Stand nach | |
|---|---|---|---|---|
| für das erste Halbjahr 2013 14 | veröffentlicht | auf Equity- | Übergang | |
| Methode | auf Equity- | |||
| Methode | ||||
| in t¤ | in t¤ | in t¤ | ||
| Umsatzerlöse | 1.674.339 | –108.756 | 1.565.583 | |
| Bestandsveränderungen | –309.404 | 2.517 | –306.887 | |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 2.501 | –133 | 2.368 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 9.929 | –597 | 9.332 | |
| Materialaufwand | –927.491 | 74.686 | –852.805 | |
| Personalaufwand | –135.801 | 3.017 | –132.784 | |
| Abschreibungen | –38.996 | 4.023 | –34.973 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | –167.065 | 7.869 | –159.196 | |
| Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunternehmen, | ||||
| die nach der Equity-Methode bilanziert werden | 0 | 13.577 | 13.577 | |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit | 108.012 | –3.797 | 104.215 | |
| Finanzerträge | 5.968 | –33 | 5.935 | |
| Finanzaufwendungen | –21.408 | 226 | –21.182 | |
| Finanzergebnis | –15.440 | 193 | –15.247 | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 92.572 | –3.604 | 88.968 | |
| Ertragsteuern | –23.393 | 3.604 | –19.789 | |
| Konzernperiodenergebnis | 69.179 | 0 | 69.179 | |
| davon Aktionäre der AGRANA Beteiligungs-AG | 65.200 | 0 | 65.200 | |
| davon nicht beherrschende Anteile | 3.979 | 0 | 3.979 | |
| Ergebnis je Aktie nach IFRS (unverwässert und verwässert) | 4,59 € | 0,00 € | 4,59 € |
| KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG für das erste Halbjahr 2013 14 |
Stand veröffentlicht |
Übergang auf Equity- Methode |
Stand nach Übergang auf Equity- Methode |
|---|---|---|---|
| in t¤ | in t¤ | in t¤ | |
| Konzernperiodenergebnis | 69.179 | 0 | 69.179 |
| Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen | –16.028 | 0 | –16.028 |
| Gesamtperiodenergebnis | 53.151 | 0 | 53.151 |
| davon Aktionäre der AGRANA Beteiligungs-AG | 50.509 | 0 | 50.509 |
| davon nicht beherrschende Anteile | 2.642 | 0 | 2.642 |
| KONZERNBILANZ zum 28. Februar 2014 |
Stand veröffentlicht |
Übergang auf Equity- Methode |
Stand nach Übergang auf Equity- Methode |
|
|---|---|---|---|---|
| in t¤ | in t¤ | in t¤ | ||
| AKTIVA | ||||
| A. | Langfristige Vermögenswerte | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | 247.763 | –4.436 | 243.327 | |
| Sachanlagen | 711.626 | –68.013 | 643.613 | |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Gemeinschaftsunternehmen | 0 | 57.057 | 57.057 | |
| Wertpapiere | 104.584 | 0 | 104.584 | |
| Beteiligungen | 1.169 | –49 | 1.120 | |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 24.532 | –7 | 24.525 | |
| Aktive latente Steuern | 30.084 | –399 | 29.685 | |
| 1.119.758 | –15.847 | 1.103.911 | ||
| B. | Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Vorräte | 712.222 | –26.772 | 685.450 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte | 461.090 | –9.065 | 452.025 | |
| Laufende Ertragsteuerforderungen | 14.364 | –115 | 14.249 | |
| Wertpapiere | 146 | 0 | 146 | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 144.484 | –8.628 | 135.856 | |
| 1.332.306 | –44.580 | 1.287.726 | ||
| Summe Aktiva | 2.452.064 | –60.427 | 2.391.637 |
| 103.210 411.362 611.906 |
0 0 |
103.210 |
|---|---|---|
| 411.362 | ||
| 0 | 611.906 | |
| 1.126.478 | 0 | 1.126.478 |
| 66.255 | 0 | 66.255 |
| 1.192.733 | 0 | 1.192.733 |
| 56.796 | –50 | 56.746 |
| 12.642 | –11 | 12.631 |
| 331.469 | –3.858 | 327.611 |
| 1.387 | –22 | 1.365 |
| 15.614 | –3.012 | 12.602 |
| 417.908 | –6.953 | 410.955 |
| 37.441 | –44 | 37.397 |
| 328.316 | –28.543 | 299.773 |
| 444.012 | –24.330 | 419.682 |
| 31.654 | –557 | 31.097 |
| –53.474 | 787.949 | |
| 841.423 |
| KONZERN-GELDFLUSSRECHNUNG | Stand | Übergang | Stand nach |
|---|---|---|---|
| für das erste Halbjahr 2013 14 | veröffentlicht | auf Equity- | Übergang |
| Methode | auf Equity- | ||
| Methode | |||
| in t¤ | in t¤ | in t¤ | |
| Cashflow aus dem Ergebnis | 111.251 | –19.247 | 92.004 |
| Gewinne aus Anlagenabgängen | –674 | 5 | –669 |
| Veränderung des Working Capital | 96.492 | 22.641 | 119.133 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 207.069 | 3.399 | 210.468 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | –58.648 | 3.448 | –55.200 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | –99.495 | 6.088 | –93.407 |
| Veränderungen des Finanzmittelbestandes | 48.926 | 12.935 | 61.861 |
| Einfluss von Wechselkursänderungen auf den Finanzmittelbestand | –2.651 | 201 | –2.450 |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 144.409 | –17.961 | 126.448 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 190.684 | –4.825 | 185.859 |
Im Q1 2014|15 erfolgte die Erstkonsolidierung der AGRANA ZHG Zucker Handels GmbH, Wien. AGRANA ist an dieser neu gegründeten Gesellschaft mit 100% beteiligt und bezieht sie in die Vollkonsolidierung ein. Im Q2 2014|15 fand die Verschmelzung der nach der Equity-Methode einbezogenen Gesellschaft AGRAGOLD Holding GmbH, Wien, auf die AGRANA-STUDEN Beteiligungs GmbH, Wien, statt. Insgesamt wurden 65 Unternehmen in der Vollkonsolidierung (Ende des Geschäftsjahres 2013|14: 64 Unternehmen) und elf Unternehmen (Ende des Geschäftsjahres 2013|14: zwölf Unternehmen) mit der Equity-Methode einbezogen.
Die Zuckerproduktion erfolgt überwiegend in den Monaten Oktober bis Dezember. Aus diesem Grund fallen die Abschreibungen kampagnegenutzter Anlagen hauptsächlich im dritten Quartal an. Die vor der Zuckerkampagne angefallenen Material-, Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen zur Produktionsvorbereitung wurden bereits unterjährig innerhalb der betroffenen Aufwandsart erfasst und innerhalb der Vorräte als unfertige Erzeugnisse aktiviert.
Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) betrug im H1 2014|15 87,0 (Vorjahr: 104,2) Mio. €. Der Rückgang des EBIT war auf verringerte Ergebnisse in den Segmenten
Zucker und Frucht zurückzuführen. Im Segment Frucht wirkte sich außerdem ein Ergebnis aus Sondereinflüssen in Höhe von –4,6 Mio. € in Zusammenhang mit der Standortkonzentration der Fruchtzubereitungsproduktion in Österreich negativ auf das EBIT aus, während im Segment Zucker Erträge aus Sondereinflüssen (Produktionsabgaben-Rückerstattungen) in Höhe von 0,5 Mio. € enthalten waren.
Das Finanzergebnis belief sich auf –7,1 (Vorjahr: –15,2) Mio. €. Das verbesserte Finanzergebnis resultierte aus geringfügigen Währungsgewinnen im laufenden Geschäftsjahr im Vergleich zu hohen Währungsverlusten im Vorjahr.
Der Konzernperiodenüberschuss betrug 60,9 (Vorjahr: 69,2) Mio. €.
Von Anfang März bis Ende August 2014 stieg der Finanzmittelbestand um 86,3 Mio. € auf 222,2 Mio. €.
Der Cashflow aus dem Ergebnis war mit 93,3 (Vorjahr: 92,0) Mio. € um 1,3 Mio. € höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Veränderung resultierte im Wesentlichen aus einem geringeren Konzernperiodenergebnis und gestiegenen sonstigen zahlungsunwirksamen Aufwendungen/ Erträgen. Die zahlungsunwirksamen Aufwendungen/Erträge umfassten u.a. nicht realisierte Währungsverluste im Finanzergebnis, Auswirkungen latenter Steuern und zahlungsunwirksame effektive Steuern. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im H1 2014|15 220,2 (Vorjahr: 210,5) Mio. €.
Im laufenden Geschäftsjahr führten geringere Investitionen in Sachanlagen im Segment Zucker und im Segment Stärke zu einem reduzierten Cashflow aus Investitionstätigkeit, wogegen das Segment Frucht weiterhin einen Anstieg bei Investitionen in Sachanlagen verzeichnete. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug im H1 2014|15 38,3 (Vorjahr: 55,2) Mio. €.
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit lag mit 94,4 Mio. € in etwa auf Vorjahresniveau.
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem 28. Februar 2014 um 103,9 Mio. € auf 2.287,7 Mio. € verringert. Aktivseitig war die Reduktion im Wesentlichen auf geringere Vorräte sowie gegenläufig gestiegene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zurückzuführen. Auf der Passivseite trugen verringerte Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten zum Rückgang der Bilanzsumme bei. Mit einem Eigenkapital von 1.192,7 (28. Februar 2014: 1.192,7) Mio. € betrug die Eigenkapitalquote per Ende August 52,1% (28. Februar 2014: 49,9%).
Die AGRANA-Gruppe setzt zur Absicherung von Risiken aus operativer Geschäfts- und Finanzierungstätigkeit (Änderung von Zinssätzen, Wechselkursen und Rohstoffpreisen) in begrenztem Umfang marktübliche derivative Finanzinstrumente ein. Derivative Finanzinstrumente werden bei Vertragsabschluss zu Anschaffungskosten an -
gesetzt, die nachfolgende Bewertung zum jeweiligen Bilanzstichtag erfolgt zum Marktwert. Bewertungsunterschiede werden grundsätzlich erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Sind die Voraussetzungen für "Cashflow-Hedge-Accounting" gemäß IAS 39 erfüllt, werden die noch nicht realisierten Bewertungsunterschiede direkt im Eigenkapital erfasst.
In nachstehender Tabelle sind die zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungslevel (Fair-Value-Hierarchie) gegliedert, die im Einzelnen gemäß IFRS 7 wie folgt definiert sind:
█ In Level 1 werden jene Finanzinstrumente erfasst, deren beizulegender Zeitwert anhand von Börsen- oder Marktpreisen auf einem aktiven Markt für dieses Instrument (ohne Anpassungen oder geänderte Zusammensetzung) ermittelt wird.
█ In Level 2 werden die beizulegenden Zeitwerte anhand von Börsen- oder Marktpreisen auf einem aktiven Markt für ähnliche Vermögenswerte oder Schulden oder andere Bewertungsmethoden, für die signifikante Eingangsparameter auf beobachtbaren Marktdaten basieren, ermittelt.
█ In Level 3 werden jene Finanzinstrumente erfasst, deren beizulegender Zeitwert anhand von Bewertungsmethoden ermittelt wird, für die signifikante Eingangsparameter, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren, herangezogen werden.
In der Berichtsperiode wurden keine Transfers zwischen den jeweiligen Bewertungslevel vorgenommen.
| Level 1 | Level 2 | Level 3 | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|
| in t¤ | in t¤ | in t¤ | in t¤ | |
| 31. AUGUST 2014 | ||||
| Wertpapiere (langfristig gehalten) | 19.550 | 0 | 0 | 19.550 |
| Beteiligungen (langfristig gehalten) | 0 | 0 | 276 | 276 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte erfolgsneutral | ||||
| zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Hedge-Accounting) | 0 | 210 | 0 | 210 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam | ||||
| zum beizulegenden Zeitwert bewertet (zu Handelszwecken gehalten) | 2.233 | 742 | 0 | 2.975 |
| Wertpapiere (kurzfristig gehalten) | 48 | 0 | 0 | 48 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 21.831 | 952 | 276 | 23.059 |
| Level 1 | Level 2 | Level 3 | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|
| in t¤ | in t¤ | in t¤ | in t¤ | |
| Verbindlichkeiten aus derivativen Finanzinstrumenten | ||||
| erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Hedge-Accounting) | 2.213 | 4.519 | 0 | 6.732 |
| Verbindlichkeiten aus derivativen Finanzinstrumenten erfolgswirksam | ||||
| zum beizulegenden Zeitwert bewertet (zu Handelszwecken gehalten) | 0 | 2.380 | 0 | 2.380 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 2.213 | 6.899 | 0 | 9.112 |
| 31. AUGUST 2013 | ||||
| Wertpapiere (langfristig gehalten) | 20.476 | 0 | 0 | 20.476 |
| Beteiligungen (langfristig gehalten) | 0 | 0 | 277 | 277 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte erfolgsneutral | ||||
| zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Hedge-Accounting) | 0 | 62 | 0 | 62 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam | ||||
| zum beizulegenden Zeitwert bewertet (zu Handelszwecken gehalten) | 0 | 771 | 0 | 771 |
| Wertpapiere (kurzfristig gehalten) | 38 | 0 | 0 | 38 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 20.514 | 833 | 277 | 21.624 |
| Verbindlichkeiten aus derivativen Finanzinstrumenten | ||||
| erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Hedge-Accounting) | 0 | 1.379 | 0 | 1.379 |
| Verbindlichkeiten aus derivativen Finanzinstrumenten erfolgswirksam | ||||
| zum beizulegenden Zeitwert bewertet (zu Handelszwecken gehalten) | 0 | 4.455 | 0 | 4.455 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 0 | 5.834 | 0 | 5.834 |
Für Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Wertpapiere, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten ist der Buchwert als realistische Schätzung des beizulegenden Zeitwertes anzunehmen.
Nachstehende Tabelle enthält die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der Finanzverbindlichkeiten. Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Darlehen gegenüber Dritten, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der Südzucker-Gruppe und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen ermittelt:
| Buchwert | Beizulegender | |
|---|---|---|
| Zeitwert | ||
| in t¤ | in t¤ | |
| 31. AUGUST 2014 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Darlehen gegenüber Dritten | 364.048 | 367.534 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der Südzucker-Gruppe | 250.000 | 256.361 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 82 | 90 |
| Finanzverbindlichkeiten | 614.130 | 623.985 |
| 31. AUGUST 2013 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Darlehen gegenüber Dritten | 413.876 | 418.102 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der Südzucker-Gruppe | 250.000 | 257.132 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 54 | 59 |
| Finanzverbindlichkeiten | 663.930 | 675.293 |
21
Im H1 2014|15 waren im AGRANA-Konzern durchschnittlich 8.985 (Vorjahr: 8.688) Mitarbeiter beschäftigt. Die Erhöhung des Personalstandes im Segment Frucht um rund 300 Personen war v.a. auf den erhöhten Bedarf an Saisonarbeitskräften in der Ukraine, in Marokko und Mexiko sowie auf die neue Produktionsstätte in den USA zurückzuführen.
Bezüglich der Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen gab es seit dem 28. Februar 2014 keine wesentlichen Veränderungen. Geschäfte mit solchen (juristischen) Personen im Sinne von IAS 24 erfolgen zu marktüblichen Bedingungen. Für weitere Informationen zu den einzelnen Geschäftsbeziehungen wird auf den AGRANA-Geschäftsbericht zum 28. Februar 2014 verwiesen.
Nach dem Bilanzstichtag am 31. August 2014 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanzund Vermögenslage der AGRANA hatten.
22 Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Konzern-Zwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns im Sinne des Börsegesetzes vermittelt und dass der Lagebericht des Konzerns für das erste Halbjahr ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage des Konzerns im Sinne des Börsegesetzes bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzern-Zwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offenzulegenden wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vermittelt.
Wien, 29. September 2014
Der Vorstand der AGRANA Beteiligungs-AG
Vorstandsvorsitzender Vorstandsmitglied Wirtschaftspolitik, Produktion, Verkauf, Rohstoff sowie Einkauf; Qualitätsmanagement, Personal, Segmentverantwortung Zucker Kommunikation (inkl. Investor Relations) sowie Forschung & Entwicklung; Segmentverantwortung Stärke
Mag.Walter Grausam Dkfm. Thomas Kölbl Vorstandsmitglied Vorstandsmitglied Finanzen, Controlling, Treasury, Interne Revision Datenverarbeitung/Organisation, Mergers & Acquisitions sowie Recht; Segmentverantwortung Frucht
Dipl.-Ing.Johann Marihart Mag.Dipl.-Ing.Dr. Fritz Gattermayer
| 13.Jänner 2015 | Ergebnisse der ersten drei Quartale 2014 15 |
|---|---|
| 13. Mai 2015 | Ergebnisse des Geschäftsjahres 2014 15 (Bilanzpressekonferenz) |
| 3.Juli 2015 | Hauptversammlung zum Geschäftsjahr 2014 15 |
| 8.Juli 2015 | Dividendenzahltag, Ex-Dividendentag |
| 9.Juli 2015 | Ergebnisse des ersten Quartales 2015 16 |
| 8.Oktober 2015 | Ergebnisse des ersten Halbjahres 2015 16 |
A-1020 Wien, Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz 1 www.agrana.com
Mag. (FH) Hannes HAIDER Telefon: +43-1-211 37-12905 Fax: +43-1-211 37-12926 E-Mail: [email protected]
Mag. (FH) Markus SIMAK Telefon: +43-1-211 37-12084 Fax: +43-1-211 37-12926 E-Mail: [email protected]
http://reports.agrana.com
Die englische Fassung dieses Zwischenberichtes finden Sie im Internet unter www.agrana.com
Der Zwischenbericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Einschätzungen des Vorstandes der AGRANA Beteiligungs-AG beruhen. Auch wenn der Vorstand der festen Überzeugung ist, dass diese Annahmen und Planungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund einer Vielzahl interner und externer Faktoren erheblich abweichen. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang beispielsweise die Verhandlungen über Welthandelsabkommen, Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage, insbesondere die Entwicklung makroökonomischer Größen wie Wechselkurse, Inflation und Zinsen, EU-Zuckerpolitik, Konsumentenverhalten sowie staatliche Ernährungs- und Energiepolitik.
Die AGRANA Beteiligungs-AG übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in diesem Zwischenbericht geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.
Personenbezogene Begriffe wie "Mitarbeiter" oder "Arbeitnehmer" werden aus Gründen der Lesbarkeit geschlechtsneutral verwendet.
Durch die kaufmännische Rundung von Einzelpositionen und Prozentangaben in diesem Bericht kann es zu geringfügigen Rechendifferenzen kommen.
WWW.AGRANA.COM MOBILE.AGRANA.COM
Building tools?
Free accounts include 100 API calls/year for testing.
Have a question? We'll get back to you promptly.