Quarterly Report • Jan 10, 2013
Quarterly Report
Open in ViewerOpens in native device viewer

1 Verschuldungsgrad (Verhältnis der Nettofinanzschulden zum Eigenkapital)
| Finanzkennzahlen | Q1–Q3 | Q1–Q3 |
|---|---|---|
| AGRANA -Konzern |
2012 13 | 2011 12 |
| Umsatzerlöse | 2.389,3 m€ 1.952,2 m€ | |
| EBITDA 1 |
262,8 m€ | 256,2 m€ |
| Operatives Ergebnis2 | 204,3 m€ | 198,7 m€ |
| Operative Marge | 8,6% | 10,2% |
| Ergebnis aus Sondereinflüssen | –1,4 m€ | –1,4 m€ |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit | 202,9 m€ | 197,3 m€ |
| Investitionen in Sachanlagen und | ||
| immaterielle Vermögenswerte3 | 98,7 m€ | 62,7 m€ |
| Mitarbeiter4 | 8.555 | 8.109 |
Der Konzernumsatz der AGRANA-Gruppe stieg in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2012|13 (1.März bis 30.November 2012) um 22,4% auf 2.389,3 (Vorjahr: 1.952,2) m€. Diese positive Entwicklung wurde insbesondere von den Segmenten Zucker und Frucht getragen, wo positive Marktentwicklungen und gesteigerte Absatzmengen im Vergleich zur Vorjahresperiode zu verzeichnen waren.
Das operative Konzernergebnis lag mit 204,3 m€ um 2,8% über dem der ersten drei Quartale 2011|12 (198,7 m€). Für die leichte Ergebnissteigerung in den ersten neun Monaten waren die Segmente Zucker und Frucht verantwortlich. Die in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres guten Marktbedingungen im Segment Stärke schwächten sich zuletzt erwartungsgemäß ab, so dass dieser Geschäftsbereich im dritten Quartal einen markanten Ergebnisrückgang hinnehmen musste. Das Segment Zucker verzeichnete auf Neun-Monatsbasis zwar einen Ergebnisanstieg, verglichen mit dem dritten Quartal des Vorjahres war aber auch hier – von hohem Niveau – zuletzt eine Abschwächung der
Ertragsentwicklung erkennbar. Im Segment Frucht konnte ein verbessertes Quartalsergebnis erzielt werden, so dass das Ergebnis der ersten neun Monate über dem Wert des Vorjahres zu liegen kam. Im Geschäftsbereich Fruchtzubereitungen führten Reorganisationsmaßnahmen ab dem zweiten Quartal 2012|13 zu einem Ergebnis aus Sondereinflüssen in Höhe von –1,4 m€; im Vorjahr wurden infolge der Auftrennung der chinesischen Joint Ventures im Fruchtsaftkonzentratbereich zwischen AGRANA und Yantai North Andre ebenfalls –1,4 m€ als Sonderergebnis ausgewiesen.
Das Finanzergebnis belief sich in den ersten drei Quartalen 2012|13 auf –21,1 (Vorjahr: –30,6) m€. Die Verbesserung gegenüber dem Vorjahr resultierte vor allem aus geringeren nicht realisierten Währungsverlusten. Nach einem Steueraufwand von 43,1 m€, der einer Steuerquote von 23,7% (Vorjahr: 22,2%) entsprach, erreichte das Konzernperiodenergebnis 138,6 (Vorjahr: 129,7) m€. Das den Aktionären der AGRANA zurechenbare Ergebnis je Aktie stieg von 8,90 € auf 9,44 €.
In den ersten drei Quartalen 2012|13 investierte AGRANA 98,7 (Vorjahr: 62,7) m€ in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Im Segment Zucker entfielen 44,8 (Vorjahr: 18,4) m€ vorwiegend auf den Bau der beiden Niedertemperaturtrockner an den österreichischen Standorten Tulln und Leopoldsdorf, deren Inbetriebnahme planmäßig mit Beginn der Kampagne 2012|13 erfolgte. In Kaposvár| Ungarn wurde die Dünnsaftenthärtung in Betrieb genommen; für den neuen 60.000 Tonnen fassenden Zuckersilo (Errichtung in 2013|14) ist noch im laufenden Geschäftsjahr die Fertigstellung der Fundamente geplant. In Hrušovany| Tschechien erfolgte die Einbindung der neuen Gasanschlussleitung in das Hochdrucknetz und drei Dampfkessel wurden nach der Umstellung auf Gasbefeuerung erfolgreich in Betrieb genommen. Am Standort Roman|Rumänien konnte


1 Vor Sondereinflüssen (operatives Ergebnis und Abschreibungen vor Sondereinflüssen)
2 Das operative Ergebnis stellt das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Sondereinflüssen dar.
3 Ausgenommen Geschäfts- und Firmenwerte
4 Durchschnittlich in der Periode beschäftigte Mitarbeiter
die Errichtung der Presskammerfilterstation abgeschlossen werden. Nach erfolgter Installation der 1-kg-Abpackmaschine wurden in Buzău| Rumänien die zugehörigen Förderwege entsprechend modernisiert.
Im Segment Stärke investierte AGRANA in Summe 33,3 (Vorjahr: 18,7) m€ vor allem in die im Vorjahr begonnene Errichtung der Weizenstärkefabrik in Pischelsdorf|Österreich sowie in die Realisierung der Biomassefeuerung und in den Ausbau der Maisverarbeitungsleistung in Szabadegyháza|Ungarn. Im Werk Aschach|Österreich erfolgten Investitionen zur Erweiterung der Maislagerkapazität und im Werk Gmünd|Österreich in die Errichtung einer Dosenabfülllinie für Säuglingsmilchnahrung.
Die Investitionen im Segment Frucht betrugen rund 20,6 (Vorjahr: 25,6) m€. Die Aktivitäten in Zusammenhang mit der Fabrikverlagerung und -erweiterung in Dachang|China sind voll im Gange: Die erste Produktionslinie nahm bereits im November 2012 den Betrieb auf. Der Transfer von drei weiteren Produktionslinien aus dem alten Werk sollte voraussichtlich im März 2013 abgeschlossen sein. In Serpuchov|Russland wurde die Werkserweiterung im Oktober 2012 erfolgreich abgeschlossen. Die Installation einer zusätzlichen Produktionslinie in Centerville|USA soll bis Ende Februar 2013 erfolgen.
Der Cashflow aus dem Ergebnis stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 4,5% auf 219,0 (Vorjahr: 209,5) m€ und folgte damit der leicht verbesserten operativen Ergebnisentwicklung.
Nach einem saison- und rohstoffpreisbedingten Anstieg des Working Capital in den ersten drei Quartalen 2012|13 um 75,4 m€ (Vorjahr: 186,6 m€; unter anderem auch beeinflusst von einer Rekordernte) belief sich der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit auf 142,7 (Vorjahr: 22,7) m€. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug –90,4 (Vorjahr: –62,2) m€ bei erhöhten Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Nach einem Nettoaufbau der Finanzverbindlichkeiten und der Auszahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2011|12 wurde ein Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von –5,8 (Vorjahr: 32,1) m€ ausgewiesen.
Bei einer gegenüber dem Bilanzstichtag 2011|12 deutlich gestiegenen Bilanzsumme betrug die Eigenkapitalquote 44,8% (29. Februar 2012: 45,4%).
Saisonal bedingt erhöhten sich die kurzfristigen Vermögenswerte vor allem durch den kampagnebedingten Aufbau von Vorräten und den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Durch die Aufnahme eines Schuldscheindarlehens im ersten Quartal 2012|13 mit einem Volumen von 110 m€ und Laufzeiten von fünf, sieben und zehn Jahren stiegen die langfristigen Schulden an, während im Gegenzug die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten zurückgeführt und das Fristigkeitenprofil gestreckt wurden. Die kurzfristigen Schulden stiegen dennoch, vor allem aufgrund erhöhter Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstiger Verbindlichkeiten.
Die Nettofinanzschulden zum 30. November 2012 betrugen 498,8 m€, das sind 29,6 m€ mehr als zum Bilanzstichtag am Jahresende 2011|12 (469,2 m€). Das Gearing zum Quartalsstichtag lag mit 41,1% leicht unter dem Wert per 29. Februar 2012 (43,7%).
| Kennzahlen zur Aktie | Q1–Q3 |
|---|---|
| 2012 13 | |
| Höchstkurs zum 30. November 2012 | 95,00 € |
| Tiefstkurs zum 23.März 2012 | 80,00 € |
| Ultimokurs zum 30. November 2012 | 95,00 € |
| Buchwert je Aktie zum Ultimo | 79,48 € |
| Marktkapitalisierung zum Ultimo | 1.349,2 m€ |
Die AGRANA-Aktie startete am 1.März mit einem Kurs von 84,99 € in das Geschäftsjahr 2012|13. Bei einem durchschnittlichen Handelsvolumen von knapp 1.400 Stück (Doppelzählung, wie von der Wiener Börse veröffentlicht) erreichte die Aktie in einem schwankenden Umfeld zum Stichtag mit 95,00 € ein neues Allzeithoch. Der österreichische Leitindex (ATX) folgte im Wesentlichen den europäischen und globalen wirtschaftspolitischen Themen und Impulsen und stieg im Zeitraum 1.März bis 30. November 2012 um 3,21%. Die AGRANA-Aktie übertraf diese Performance mit einem Plus von 11,78%.
Weitere Details zum Aktienkurs finden Sie auf der AGRANA-Homepage www.agrana.com > Investor Relations > Aktie > Aktienkurs. Die Marktkapitalisierung betrug per 30. November 2012 1.349,2 m€ bei einer unveränderten Aktienanzahl von 14.202.040 Stück.
In der Aufsichtsratssitzung vom 16. November 2012 hat der Aufsichtsrat das Vorstandsmandat von Dipl.-Ing.Johann Marihart um weitere fünf Jahre verlängert. Diese Wiederbestellung gilt für den Zeitraum von 1.Oktober 2013 bis 30. September 2018.
05
In seiner ersten Schätzung für das Zuckerwirtschaftsjahr (ZWJ) 2012|13 geht das Analyseunternehmen F.O. Licht von Überschüssen in der Weltzuckerbilanz und somit einer Erhöhung der Lagerbestände aus. Einer prognostizierten Gesamtproduktion von 177,3 (ZWJ 2011|12: 175,9) Mio. Tonnen Zucker steht ein geschätzter Verbrauch von 167,7 (ZWJ 2011|12: 164,8) Mio. Tonnen gegenüber.
Die erwartete Erhöhung der weltweiten Zuckerbestände ist vor allem auf das lateinamerikanische Produktionsplus von 2,8 Mio. Tonnen auf in Summe 45,7 Mio. Tonnen zurückzuführen. Die Zuckerherstellung in Europa soll 28,0 Mio. Tonnen betragen und somit um 2,5 Mio. Tonnen unter dem Vorjahreswert liegen.
Die Entwicklung des Weltmarktpreises für Zucker war im laufenden Geschäftsjahr von nach wie vor hoher Volatilität gekennzeichnet. Lag der Weltmarktpreis für Rohzucker zu Beginn des Berichtszeitraums am 1.März 2012 bei 548 USD bzw. 412 € je Tonne, so notierte Rohzucker nach zwischenzeitlichen Hochs im März und Juli am Ende des Berichtszeitraums bei 424 USD bzw. 327 € je Tonne. Weißzucker wurde zu Geschäftsjahresbeginn um 646 USD bzw. 485 € je Tonne und am Ende des Berichtszeitraums bei 516 USD bzw. 397 € je Tonne gehandelt.
Trotz des aufgrund neuer Freihandelsabkommen zu erwartenden Anstiegs der Präferenzimporte plant die Europäische Kommission (EK) auch in 2012|13 – wie bereits im abgelaufenen ZWJ 2011|12 – erneut außerordentliche Maßnahmen. In Diskussion stehen wieder der Verkauf von Nicht-Quotenzucker für den EU-Food-Markt (eine so genannte "Umwidmung"), für den eine verringerte Überschussabgabe zu entrichten ist. Zudem zieht die EK eine Dauerausschreibung für Einfuhren von Zucker zu einem ermäßigten Zollsatz in Betracht. Die Termine für die Dauerausschreibung sollen im Frühjahr 2013 stattfinden. Zum Veröffentlichungszeitpunkt waren weder die Höhe der Überschussabgabe noch die Volumina der beiden außerordentlichen Maßnahmen bekannt.
Insgesamt standen für das ZWJ 2011|12 Exportkontingente für europäischen Nicht-Quotenzucker in Höhe von 1,35 Mio. Tonnen für den Export zur Verfügung. Für das ZWJ 2012|13 hat die EK bereits 650.000 Tonnen zum Export freigegeben. Eine Erhöhung dieses Kontingents um 700.000 Tonnen wird im Jänner 2013 erwartet.
| 2012 13 | 2011 12 |
|---|---|
| 926,6 m€ | 691,4 m€ |
| 118,0 m€ | 107,1 m€ |
| 105,3 m€ | 94,3 m€ |
| 11,4% | 13,6% |
| 44,8 m€ | 18,4 m€ |
| Finanzkennzahlen | Q3 | Q3 |
|---|---|---|
| Segment Zucker | 2012 13 | 2011 12 |
| Umsatzerlöse | 292,6 m€ | 255,5 m€ |
| EBITDA | 41,5 m€ | 51,4 m€ |
| Operatives Ergebnis | 34,1 m€ | 43,7 m€ |
| Operative Marge | 11,7% | 17,1% |
| Investitionen in Sachanlagen und | ||
| immaterielle Vermögenswerte1 | 19,0 m€ | 6,6 m€ |
Der Umsatz im Segment Zucker stieg in den ersten drei Quartalen 2012|13 bei guten Marktbedingungen von 691,4 m€ auf 926,6 m€. Im Vergleich zur Vorjahresperiode wurden in allen Bereichen höhere Absatzmengen erzielt. Besonders erfreulich zeigten sich auch die Verkäufe von Nicht-Quotenzucker an die EU-Industrie und den Weltmarkt.
Da sich die höheren Rohstoffkosten nun mehr und mehr in den Ergebnissen widerspiegeln, konnte operativ zwar eine weiterhin gute Marge erzielt, das Vorjahresrekordquartal aber nicht mehr erreicht werden. Das operative Ergebnis im dritten Quartal betrug 34,1 (Vorjahr: 43,7) m€ und lag damit in etwa auf dem Niveau der letzten beiden Quartale (Q1 2012|13: 34,6 m€; Q2 2012|13: 36,6 m€). In den ersten neun Monaten führten die höheren Absatzmengen und Preise trotz gestiegener Rohstoffkosten zu einem operativen Ergebnis von 105,3 (Vorjahr: 94,3) m€. Die Nebenprodukte wie Trockenschnitzel und Melasse trugen infolge der hohen Getreidepreise auch zum guten Ergebnis bei.
Die Anbaufläche der AGRANA-Gruppe für Zuckerrüben betrug im ZWJ 2012|13 rund 104.000 (ZWJ 2011|12: 92.000) Hektar; etwas mehr als 900 Hektar wurden in Österreich für den biologischen Anbau verwendet. Rund 6.000 Hektar gingen im Frühjahr infolge von Frost, Verschlammungen und ungünstigen Witterungsbedingungen verloren, wurden jedoch zum Großteil wieder bebaut. Geringe bzw. ausbleibende Niederschlagsmengen in den Monaten Juli, August und
September hatten eine negative Auswirkung auf die Rübenerträge in einem Großteil des Anbaugebiets der Gruppe. Insgesamt erntete AGRANA eine Rübenmenge von rund 5,5 (Vorjahr: 5,9) Mio. Tonnen. Aufgrund der hohen Temperaturen des letzten Sommers ist der Zuckergehalt der Ernte 2012 als unterdurchschnittlich einzustufen.
Der internationale Getreiderat (IGC) schätzt die weltweite Getreideproduktion 2012|131 auf 1,76 (2011|12: 1,85) Mrd. Tonnen und damit unter dem erwarteten Verbrauch von 1,81 Mrd. Tonnen. Bei Weizen wird eine Produktion von 654 (2011|12: 695) Mio. Tonnen bei einem weltweiten Bedarf von 678 Mio. Tonnen erwartet. Die Maiserzeugung soll bei 830 (2011|12: 876) Mio. Tonnen und der Verbrauch bei 849 Mio. Tonnen liegen. Für beide Rohstoffe wird daher mit einer Unterdeckung und einem Abbau der globalen Lagerbestände gerechnet.
Die gesamte Getreideproduktion 2012|13 der EU wird auf rund 272 (2011|12: 285) Mio. Tonnen geschätzt. Davon soll die Weichweizenernte rund 123 (2011|12: 129) Mio. Tonnen und die Maisernte rund 54 Mio. Tonnen (–19% im Vergleich zum Vorjahr) ausmachen.
Die Rohstoffnotierungen für Weizen und Mais sind infolge weltweiter Dürreschäden und Missernten seit Mitte Juni stark angestiegen. Zum Berichtsstichtag notierten an der Pariser Warenterminbörse (NYSE Liffe) Mais bei rund 253 € je Tonne und Weizen bei 270 € je Tonne (Vorjahr: 184 € bzw. 179 € je Tonne).
| Finanzkennzahlen | Q1–Q3 | Q1–Q3 |
|---|---|---|
| Segment Stärke | 2012 13 | 2011 12 |
| Umsatzerlöse | 603,7 m€ | 587,5 m€ |
| EBITDA | 78,2 m€ | 86,5 m€ |
| Operatives Ergebnis | 60,8 m€ | 68,2 m€ |
| Operative Marge | 10,1% | 11,6% |
| Investitionen in Sachanlagen und | ||
| immaterielle Vermögenswerte2 | 33,3 m€ | 18,7 m€ |
| Finanzkennzahlen | Q3 | Q3 |
|---|---|---|
| Segment Stärke | 2012 13 | 2011 12 |
| Umsatzerlöse | 208,0 m€ | 199,8 m€ |
| EBITDA | 20,2 m€ | 37,5 m€ |
| Operatives Ergebnis | 14,3 m€ | 32,0 m€ |
| Operative Marge | 6,9% | 16,0% |
| Investitionen in Sachanlagen und | ||
| immaterielle Vermögenswerte2 | 13,9 m€ | 11,0 m€ |
Der Umsatzzuwachs in den ersten drei Quartalen 2012|13 im Segment Stärke auf 603,7 m€ (+2,8%) war hauptsächlich auf generell höhere Verkaufsmengen sowie bessere Verkaufspreise bei den Verzuckerungsprodukten zurückzuführen. Im Bereich Bioethanol lagen sowohl die Verkaufspreise als auch -mengen knapp unter Vorjahresniveau.
Das operative Ergebnis von 60,8 m€ lag um 7,4 m€ unter dem sehr guten Vorjahreswert; die operative Marge sank folglich von 11,6% auf 10,1%. Während die Profitabilität im ersten Halbjahr 2012|13 noch klar über der des Vorjahres lag, führten die gestiegenen Rohstoffaufwendungen zu einem signifikanten Rückgang im abgelaufenen Quartal.
Bei einer gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Anbaufläche von rund 6.800 Hektar betrug die Stärkekartoffelernte in Österreich im Geschäftsjahr 2012|13 rund 219.000 (Vorjahr: 236.000) Tonnen. In Aschach|Österreich wurden rund 123.000 (Vorjahr: rund 113.000) Tonnen Nassmais verarbeitet. Mittlerweile wurde die Verarbeitung wieder auf Trockenmais umgestellt. Für das gesamte Geschäftsjahr wird in Aschach eine Verarbeitungsmenge von rund 400.000 (Vorjahr: 396.000) Tonnen Mais erwartet.
In Ungarn wird die gesamte Maisverarbeitung 2012|13 voraussichtlich 1,07 (Vorjahr: 1,03) Mio. Tonnen betragen. Die Verarbeitung von Nassmais wurde Mitte November abgeschlossen und lag mit 160.000 Tonnen trockenheitsbedingt deutlich unter dem Vorjahresniveau (215.000 Tonnen). In der rumänischen Tochtergesellschaft wird die gesamte Maisverarbeitung im Geschäftsjahr 2012|13 voraussichtlich rund 52.000 (Vorjahr: 42.000) Tonnen betragen.
Im Bioethanolwerk in Pischelsdorf|Österreich wurden von Ende August bis Anfang Dezember rund 116.500 (Vorjahr: 85.000) Tonnen Nassmais verarbeitet. Insgesamt wird für das laufende Geschäftsjahr eine Gesamtgetreideverarbeitung (Weizen, Mais, Tritikale) von rund 548.000 (Vorjahr: 544.000) Tonnen erwartet. Das Bioethanolwerk in Pischelsdorf produziert seit Jahren auf Volllast mit einer Exportquote von 50%.
2 Ausgenommen Geschäfts-/Firmenwerte
Während der Absatz von Fruchtzubereitungen in der EU auf hohem Niveau stagniert, zeigt sich in Nord- und Südamerika sowie im asiatisch-pazifischen Raum eine sehr positive Marktdynamik. Im US-Fruchtzubereitungsmarkt ist ein starker Trend zu griechischem Joghurt mit deutlich höherem Fruchtanteil zu beobachten.
In Europa entwickelte sich der Konsum von hochfruchtsafthaltigen Getränken, nicht zuletzt aufgrund des in den letzten zwei Jahren rohstoffbedingten Preisanstiegs bei Fruchtsaftkonzentraten, eher verhalten. In den USA, dem Hauptabsatzmarkt für chinesisches Apfelsaftkonzentrat, ist der Apfelsaftkonsum im letzten Jahr deutlich zurückgegangen, in erster Linie aufgrund des nachhaltigen Preisanstiegs.
| 2012 13 859,1 m€ 66,6 m€ |
2011 12 673,4 m€ |
|---|---|
| 62,6 m€ | |
| 38,2 m€ | 36,2 m€ |
| 4,4% | 5,4% |
| 25,6 m€ | |
| 20,6 m€ |
| Finanzkennzahlen | Q3 | Q3 |
|---|---|---|
| Segment Frucht | 2012 13 | 2011 12 |
| Umsatzerlöse | 285,7 m€ | 212,3 m€ |
| EBITDA | 24,5 m€ | 15,2 m€ |
| Operatives Ergebnis | 13,4 m€ | 4,8 m€ |
| Operative Marge | 4,7% | 2,3% |
| Investitionen in Sachanlagen und | ||
| immaterielle Vermögenswerte1 | 6,2 m€ | 9,6 m€ |
Der Umsatz im Segment Frucht legte in den ersten drei Quartalen 2012|13 um 27,6% auf 859,1 m€ zu, was vor allem auf Absatzsteigerungen gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen war. Im Fruchtzubereitungsgeschäft konnten außerhalb der EU alle Regionen Volumenzuwächse verzeichnen. Besonders erfreulich entwickelte sich die Situation in den USA, in China, Russland, der Ukraine, der Türkei und in Brasilien. Die Verkaufspreise lagen im Vergleich zum Vorjahr auf hohem Niveau und spiegelten den Anstieg der Rohstoffkosten wider. Im Bereich Fruchtsaftkonzentrate war vor allem ein volumenbedingter Umsatzanstieg zu verzeichnen,
1 Ausgenommen Geschäfts-/Firmenwerte
der zum Teil auch aus der erstmaligen Vollkonsolidierung der Ybbstaler Fruit Austria GmbH (Ybbstaler) per 1.Juni 2012 resultierte.
Das operative Ergebnis im Segment Frucht stieg im Vergleich zum Vorjahr um 5,5% auf 38,2 m€. Vor allem im Geschäftsbereich Fruchtsaftkonzentrate konnte nach zwei schwächeren Quartalen ein starkes und deutlich über Vorjahr liegendes Ergebnis im dritten Quartal erzielt werden. Das Fruchtzubereitungsgeschäft wies in den letzten drei Monaten ebenfalls eine bessere Performance als in der Vorjahresvergleichsperiode auf. Die Profitabilität leidet insgesamt noch unter der negativen Absatzsituation in Europa, konnte aber bereits teilweise durch Kostenanpassungen kompensiert werden.
In den ersten sechs Monaten der Konsolidierung der Ybbstaler-Gesellschaften als Teil der neuen "Austria Juice"- Organisation (Details siehe Anhang zum Konzernzwischenabschluss) konnte ein geringfügiger Ergebniseffekt erzielt werden. In Zukunft sollen verstärkt Synergieeffekte durch die Zusammenführung von Prozessen und Strukturen innerhalb der neuen Organisation gehoben werden.
Die Fruchtpreise haben sich für AGRANA auf dem hohen Niveau des letzten Jahres stabilisiert. Gründe dafür waren etwa die durchschnittlichen Frühjahrs- und Sommerernten in Europa, Nordamerika und China. Innerhalb der AGRANA-Gruppe konnten negative Rohstoffpreiseffekte durch eine gute Deckungspolitik und die Nutzung des globalen Sourcing-Netzwerkes abgemildert werden.
Stein- und Kernfrüchte wurden aufgrund der volatilen Rohstoffpreissituation in Spanien und Griechenland insgesamt leicht teurer. Dies gilt auch für Nord- und Südamerika, wo die Preise regional insbesondere aufgrund der robusten Nachfrage in den Schwellenländern noch stärker als in Europa stiegen. Die Preise für tropische Früchte waren aufgrund des guten Ernteaufkommens im Vergleich zum Vorjahr stabil.
Im Bereich der Apfelsaftkonzentrate lagen die Ernteprognosen für China über dem Vorjahresniveau, für Europa wurde eine mengenmäßig geringe Ernte prognostiziert, allerdings sorgten schlechte Witterungsbedingungen für Tafelobst in den Hauptanbauländern Polen und Ungarn für einen höheren Anteil an Verarbeitungsäpfeln als in den Vorjahren. Die im Sommer erwartete schlechte Ernte in den westeuropäischen Ländern bewahrheitete sich und führte dort insbesondere im ersten Drittel der Verarbeitungssaison zu höheren Rohstoffpreisen.
Die Beerenverarbeitungssaison war von geringeren Verfügbarkeiten und höheren Rohstoffpreisen bei Hauptfrüchten wie Erdbeere und Sauerkirsche gekennzeichnet; einzig die Rohstoffpreise von Schwarzen Johannisbeeren lagen deutlich unter den Vorjahreswerten.
AGRANA verwendet ein integriertes System zur Früherkennung und Überwachung von konzernspezifischen Risiken. Bestandsgefährdende Risiken bestehen derzeit nicht bzw. sind gegenwärtig auch nicht erkennbar. Für eine ausführliche Darstellung der Geschäftsrisiken des Unternehmens verweist AGRANA auf die im Geschäftsbericht 2011|12 auf den Seiten 74 bis 77 umfassend dargestellten Risiken.
Wie dort berichtet, wurden im Geschäftsjahr 2009|10 kartellrechtliche Untersuchungen gegen AGRANA-Gesellschaften in Ungarn eingeleitet. Diese wurden im Dezember 2012 eingestellt.
Vor dem Hintergrund der anhaltenden Vertrauenskrise am Kapitalmarkt sind das allgemeine Forderungsausfallsrisiko sowie Währungsrisiken gestiegen. Zur Kontrolle dieser Risiken wird das Risikomanagementsystem kontinuierlich weiterentwickelt.
Nach dem Bilanzstichtag am 30. November 2012 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der AGRANA hatten.
AGRANA rechnet für das Gesamtjahr 2012|13 bei einem insgesamt leichten Volumenzuwachs und einem weiterhin hohen Preisniveau unverändert mit einem Anstieg des Konzernumsatzes auf über 3,0 (Vorjahr: 2,6) Mrd. €. Für das Gesamtjahr sollte ein operatives Ergebnis in etwa auf dem Niveau des Vorjahres erreicht werden können.
Im Segment Zucker wird für das vierte Quartal saisonal bedingt mit einem niedrigeren Umsatz und Ergebnis als im dritten Quartal 2012|13 gerechnet. Höhere Rohstoffkosten bewirken geringere Margen, wenn auch auf einem weiterhin gutem Niveau. Durch die drei guten abgelaufenen Quartale wird das Zuckersegment für das Gesamtjahr ein sehr gutes Ergebnis erreichen und den Rekordwert des letzten Jahres sogar übertreffen.
Im Segment Stärke ist aufgrund der höheren Rohstoffkosten und des verstärkten Preisdrucks zu erwarten, dass die Ergebnisentwicklung im vierten Quartal unter der Performance des dritten Quartals 2012|13 liegen wird. AGRANA rechnet zwar mit einer stabilen Marktnachfrage nach Stärkeprodukten (technischer Bereich, Verzuckerungsprodukte, Bioethanol und Nebenprodukte) und einer soliden Umsatzentwicklung, allerdings werden die höheren Rohstoffkosten die Margen belasten.
Im Segment Frucht wird für das Geschäftsjahr 2012|13 ein Anstieg des operativen Ergebnisses erwartet. Der Fruchtzubereitungsbereich rechnet mit einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld. Absatzseitig wird das vierte Quartal die aktuelle Entwicklung fortsetzen; während eine schwache Nachfrage den Absatz in Europa weiterhin belasten wird, erwartet man in den außereuropäischen Märkten ein weiterhin deutliches Wachstum. Bei Fruchtsaftkonzentraten ist aufgrund von Absatzzuwächsen und einem in nächster Zeit relativ stabil erwarteten Produktpreisniveau mit weiteren Umsatzsteigerungen zu rechnen. Aufgrund des Geschäftsverlaufes im dritten Quartal ist davon auszugehen, dass sich die positive Entwicklung bis zum Ende des Geschäftsjahres fortsetzen wird.
Im Geschäftsjahr 2012|13 wird in allen drei Segmenten mit insgesamt rund 145 m€ wieder verstärkt investiert, wodurch der langfristige Wachstumskurs sowie die Ergebnissituation nachhaltig unterstützt werden sollen.
| 3.Quartal (1. September–30. November) |
1.–3.Quartal (1.März–30. November) |
||
|---|---|---|---|
| in t¤ | in t¤ | in t¤ | in t¤ |
| 786.197 | 667.560 | 2.389.327 | 1.952.229 |
| 302.464 | 233.842 | 16.497 | 108.122 |
| 2.792 | 929 | 4.071 | 2.276 |
| 9.285 | 13.336 | 27.755 | 26.670 |
| –855.378 | –634.858 | –1.705.996 | –1.410.223 |
| –72.331 | –63.911 | –199.335 | –178.043 |
| –24.461 | –23.562 | –58.539 | –57.539 |
| –87.255 | –112.808 | –270.928 | –246.218 |
| 61.313 | 80.528 | 202.852 | 197.274 |
| 978 | 2.369 | 7.483 | 4.351 |
| –9.035 | –15.096 | –28.572 | –34.938 |
| –8.057 | –12.727 | –21.089 | –30.587 |
| 53.256 | 67.801 | 181.763 | 166.687 |
| –14.174 | –15.820 | –43.123 | –36.997 |
| 39.082 | 51.981 | 138.640 | 129.690 |
| 36.651 | 50.365 | 134.130 | 126.459 |
| 2.431 | 1.616 | 4.510 | 3.231 |
| 2,58 € | 3,55 | 9,44 € | 8,90 € |
| 3.Quartal (1. September–30. November) |
1.–3.Quartal (1.März–30. November) |
|||
|---|---|---|---|---|
| Konzern-Gesamtergebnisrechnung | 2012 13 | 2011 12 | 2012 13 | 2011 12 |
| in t¤ | in t¤ | in t¤ | in t¤ | |
| Konzernperiodenergebnis | 39.082 | 51.981 | 138.640 | 129.690 |
| S onstige im Eigenkapital erfasste Ergebnisse aus |
||||
| – Währungsdifferenzen | –2.533 | –21.272 | 5.240 | –31.991 |
| – zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten (IAS 39) | –89 | –404 | 28 | –370 |
| – Cashflow-Hedges (IAS 39) | 2.070 | –3.442 | 9.337 | –4.145 |
| – Veränderung versicherungsmathematischer | ||||
| Gewinne/Verluste leistungsorientierter Pensions- | ||||
| zusagen und ähnlicher Verpflichtungen (IAS 19) |
5 | 0 | –9 | 0 |
| – Steuereffekt IAS 19 und IAS 39 |
–565 | 755 | –2.356 | 952 |
| S onstige im Eigenkapital erfasste Ergebnisse |
–1.112 | –24.363 | 12.240 | –35.554 |
| G esamtperiodenergebnis |
37.970 | 27.618 | 150.880 | 94.136 |
| davon Aktionäre der AGRANA Beteiligungs-AG | 34.805 | 27.284 | 142.180 | 92.273 |
| davon nicht beherrschende Anteile | 3.165 | 334 | 8.700 | 1.863 |
| KonzernBilanz | Stand am S | tand am | |
|---|---|---|---|
| 30.11.2012 | 29.02.2012 | ||
| in t¤ | in t¤ | ||
| AKTIVA | |||
| A. L | angfristige Vermögenswerte | ||
| I | mmaterielle Vermögenswerte | 251.575 | 248.383 |
| S | achanlagen | 666.359 | 595.924 |
| Wertpapiere | 106.280 | 104.909 | |
| Beteiligungen und Ausleihungen | 6.205 | 7.265 | |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 5.637 | 6.558 | |
| A | ktive latente Steuern | 27.111 | 29.764 |
| 1.063.167 | 992.803 | ||
| B. | Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 918.839 | 768.569 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte | 573.353 | 492.720 | |
| L | aufende Ertragsteuerforderungen | 12.807 | 8.173 |
| Wertpapiere | 454 | 1.352 | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 145.746 | 98.504 | |
| 1.651.199 | 1.369.318 | ||
| S | umme Aktiva | 2.714.366 | 2.362.121 |
| PASSI A. E |
VA igenkapital |
||
| Grundkapital | 103.210 | 103.210 | |
| Kapitalrücklagen | 411.362 | 411.362 | |
| Gewinnrücklagen | 614.224 | 524.900 | |
| A | nteil der Aktionäre am Eigenkapital | 1.128.796 | 1.039.472 |
| N | icht beherrschende Anteile | 86.450 | 33.516 |
| 1.215.246 | 1.072.988 | ||
| B. L | angfristige Schulden | ||
| R | ückstellungen für Pensionen und Abfertigungen | 54.313 | 52.674 |
| Ü | brige Rückstellungen | 13.781 | 12.397 |
| Finanzverbindlichkeiten | 426.515 | 332.090 | |
| S | onstige Verbindlichkeiten | 1.981 | 2.013 |
| Passive latente Steuern | 20.461 | 17.253 | |
| 517.051 | 416.427 | ||
| C. | Kurzfristige Schulden | ||
| Ü | brige Rückstellungen | 26.959 | 26.777 |
| Finanzverbindlichkeiten | 324.789 | 341.885 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 580.026 | 469.465 | |
| L | aufende Ertragsteuerverbindlichkeiten | 50.295 | 34.579 |
| 982.069 | 872.706 | ||
| S | umme Passiva | 2.714.366 | 2.362.121 |
| Konzern-Geldflussrechnung | 2011 12 | |
|---|---|---|
| für die ersten drei Quartale (1.März–30. November) | in t¤ | |
| C ashflow aus dem Ergebnis |
218.997 | 209.472 |
| Gewinne/Verluste aus Anlagenabgängen | –831 | 80 |
| Veränderung des Working Capital | –75.448 | –186.821 |
| C ashflow aus laufender Geschäftstätigkeit |
142.718 | 22.731 |
| C ashflow aus Investitionstätigkeit |
–90.401 | –62.180 |
| C ashflow aus Finanzierungstätigkeit |
–5.754 | 32.140 |
| Veränderungen des Finanzmittelbestandes | 46.563 | –7.309 |
| E influss von Wechselkursänderungen auf den Finanzmittelbestand |
679 | –1.687 |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 98.504 | 70.427 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 145.746 | 61.432 |
| Konzern-Eigenkapital-Entwicklung | Eigenkapital N | icht be- S | umme |
|---|---|---|---|
| für die ersten drei Quartale (1.März–30. November) | der AGRANA - |
herrschende | |
| A | ktionäre A | nteile | |
| in t¤ | in t¤ | in t¤ | |
| Geschäftsjahr 2012 13 | |||
| S tand am 1. März 2012 |
1.039.472 | 33.516 | 1.072.988 |
| Bewertungseffekte IAS 39 |
4.523 | 2.486 | 7.009 |
| Veränderung versicherungsmathematischer Gewinne/Verluste | |||
| leistungsorientierter Pensionszusagen und ähnlicher Verpflichtungen | 21 | –30 | –9 |
| Gewinn aus Währungsumrechnung | 3.506 | 1.734 | 5.240 |
| S onstige Ergebnisse |
8.050 | 4.190 | 12.240 |
| Konzernperiodenergebnis | 134.130 | 4.510 | 138.640 |
| G esamtperiodenergebnis |
142.180 | 8.700 | 150.880 |
| D ividendenausschüttung |
–51.127 | –1.322 | –52.449 |
| S onstige Veränderungen |
–1.729 | 45.556 | 43.827 |
| S tand am 30. November 2012 |
1.128.796 | 86.450 | 1.215.246 |
| tand am 1. März 2011 | 942.136 | 28.558 | 970.694 |
|---|---|---|---|
| Bewertungseffekte IAS 39 |
–3.647 | 84 | –3.563 |
| Verlust aus Währungsumrechnung | –30.539 | –1.452 | –31.991 |
| onstige Ergebnisse | –34.186 | –1.368 | –35.554 |
| Konzernperiodenergebnis | 126.459 | 3.231 | 129.690 |
| esamtperiodenergebnis | 92.273 | 1.863 | 94.136 |
| ividendenausschüttung | –34.085 | –765 | –34.850 |
| onstige Veränderungen | –202 | 4.497 | 4.295 |
| tand am 30. November 2011 | 1.000.122 | 34.153 | 1.034.275 |
| Segmentbericht | 2012 13 | 2011 12 | 2012 13 | 2011 12 | |
|---|---|---|---|---|---|
| für die ersten drei Quartale | in t¤ | in t¤ | in t¤ | in t¤ | |
| (1.März–30. November) | |||||
| Umsatzerlöse (brutto) | O | peratives Ergebnis | |||
| Zucker | 988.663 | 751.150 | Zucker | 105.311 | 94.300 |
| Stärke | 610.958 | 594.492 S | tärke | 60.759 | 68.166 |
| Frucht | 859.996 | 674.439 | Frucht | 38.180 | 36.241 |
| Konzern | 2.459.617 | 2.020.081 | Konzern | 204.250 | 198.707 |
| den Segmenten | immaterielle Vermögenswerte1 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Zucker | –62.095 | –59.747 | Zucker | 44.811 | 18.420 |
| Stärke | –7.272 | –7.034 S | tärke | 33.330 | 18.671 |
| Frucht | –923 | –1.071 | Frucht | 20.573 | 25.600 |
| Konzern | –70.290 | –67.852 | Konzern | 98.714 | 62.691 |
| 2011 12 | 2012 13 |
|---|---|
| in t€ | in tf |
| Zucker | 988.663 | 751.150 | Zucker | 105.311 | 94.300 |
|---|---|---|---|---|---|
| Stärke | 610.958 | 594.492 S | tärke | 60.759 | 68.166 |
| Frucht | 859.996 | 674.439 | Frucht | 38.180 | 36.241 |
| Konzern E E |
2.459.617 | 2.020.081 | Konzern | 204.250 | 198.707 |
| rgebnis aus Sondereinflüssen | –1.398 | –1.433 | |||
| rgebnis der Betriebstätigkeit | 202.852 | 197.274 |
| immaterielle vermogenswerte | ||
|---|---|---|
| Zucker | 44.811 | 18.420 |
| Stärke | 33.330 | 18.671 |
| Frucht | 20.573 | 25.600 |
| Konzern | 98.714 | 62.691 |
| Zucker | 926.568 | 691.403 |
|---|---|---|
| Stärke | 603.686 | 587.458 |
| Frucht | 859.073 | 673.368 |
| Konzern | 2389327 | 1.952.229 |
| Zucker | 926.568 | 691.403 | Zucker | 2.317 | 2.255 |
|---|---|---|---|---|---|
| Stärke | 603.686 | 587.458 S | tärke | 944 | 908 |
| Frucht | 859.073 | 673.368 | Frucht | 5.294 | 4.946 |
| Konzern | 2.389.327 | 1.952.229 | Konzern | 8.555 | 8.109 |
Der Zwischenbericht des AGRANA-Konzerns zum 30. November 2012 wurde entsprechend den Regeln zur Zwischenberichterstattung nach IAS 34 in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standard Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Interpretation durch das IFRS Interpretations Committee erstellt. Der Konzernzwischenabschluss zum 30. November 2012 unterlag keiner Prüfung und keiner prüferischen Durchsicht. Der Vorstand der AGRANA Beteiligungs-AG hat diesen Zwischenabschluss am 7.Jänner 2013 zur Veröffentlichung freigegeben.
Der Geschäftsbericht 2011|12 des AGRANA-Konzerns steht im Internet unter www.agrana.com zur Einsicht und zum Download zur Verfügung.
Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses wurden die erstmalig im Geschäftsjahr 2012|13 gültigen Standards und Interpretationen angewendet. Auswirkungen auf die Darstellung des Abschlusses bzw. auf die Vermögens-, Finanzund Ertragslage des Konzerns haben sich hieraus nicht ergeben. Im Übrigen wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie bei der Erstellung des Konzernjahresabschlusses zum 29. Februar 2012 angewandt. Die Erläuterungen im Anhang des Geschäftsberichts 2011|12 gelten daher entsprechend. Die Ertragsteuern wurden auf Basis landesspezifischer Ertragsteuersätze unter Berücksichtigung der Ertragsteuerplanung für das gesamte Geschäftsjahr ermittelt.
Die AUSTRIA JUICE GmbH (vormals YBBSTALER AGRANA JUICE GmbH), Kröllendorf/Allhartsberg|Österreich, dient als Muttergesellschaft der Juice-Aktivitäten, wird zu 50,01% von AGRANA und zu 49,99% von der RWA Raiffeisen Ware Austria (RWA), Wien, gehalten und im Konzernabschluss der AGRANA Beteiligungs-AG vollkonsolidiert.
Durch den Zusammenschluss der AGRANA Juice Holding GmbH und der Ybbstaler Fruit Austria GmbH sollen Synergien genutzt werden. Ziel der AUSTRIA JUICE GmbH (vormals YBBSTALER AGRANA JUICE GmbH) ist es, eine verstärkte Betreuung internationaler Märkte und damit weitere Wachstumsmöglichkeiten zu schaffen. Hier möchte sich das Unternehmen als führender Lieferant von Fruchtsaftkonzentraten, Fruchtpürees, Getränkegrundstoffen, natürlichen Aromen sowie Direktsäften für die weiterverarbeitende Getränkeindustrie etablieren. Das Unternehmen mit rund 800 Mitarbeitern hat seinen Firmensitz in Kröllendorf/Allhartsberg|Österreich und verfügt über 15 Standorte in Österreich, Dänemark, Deutschland, Ungarn, Polen, Rumänien, der Ukraine und China.
Im Rahmen des Closings wurden zwei Ybbstaler-Gesellschaften und die Anteile der AGRANA-Juice-Gesellschaften in die AUSTRIA JUICE GmbH (vormals YBBSTALER AGRANA JUICE GmbH) eingebracht. Die beiden Ybbstaler-Gesellschaften (Ybbstaler Fruit Austria GmbH und die Ybbstaler Fruit Polska Sp. z o.o., Chełm|Polen) werden durchgerechnet zu je 100% von der AUSTRIA JUICE GmbH gehalten.
Im Zuge dieser Transaktion hat AGRANA am 1.Juni 2012 50,01% der Anteile an der Ybbstaler Fruit Austria GmbH erworben und gleichzeitig 49,99% der Anteile an der AGRANA Juice Holding GmbH an die RWA abgetreten. Da die Gegenleistung durch Übertragung von Anteilen der AUSTRIA JUICE GmbH (vormals YBBSTALER AGRANA JUICE GmbH) erfolgte, stellen diese die Anschaffungskosten dar und wurden zum beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt bewertet.
Das Nettovermögen zum Zeitpunkt der erstmaligen Vollkonsolidierung und der sich aus der Akquisition ergebende Goodwill sind nachfolgend ersichtlich:
| Konsolidierungskreis | Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt | 01.06.2012 |
|---|---|---|
| in t€ | ||
| Im dritten Quartal 2012 13 kam es zu keiner weiteren Ver | Langfristiges Vermögen | 23.617 |
| änderung des Konsolidierungskreises. | Vorräte | 41.083 |
| Am 1.Juni 2012 fand das Closing des Zusammenschlusses der AGRANA Juice Holding GmbH, Gleisdorf Österreich, mit der Ybbstaler Fruit Austria GmbH, Kröllendorf/Allharts berg Österreich, statt. |
Forderungen und andere Vermögenswerte | 29.751 |
| Flüssige Mittel und Wertpapiere | 9.625 | |
| Kurzfristiges Vermögen | 80.459 | |
| Summe Vermögen | 104.076 | |
| abzüglich langfristige Verbindlichkeiten | –2.986 | |
| Die AUSTRIA JUICE GmbH (vormals YBBSTALER AGRANA JUICE GmbH), Kröllendorf/Allhartsberg Österreich, dient als Muttergesellschaft der Juice-Aktivitäten, wird zu 50,01% |
abzüglich kurzfristige Verbindlichkeiten | –67.399 |
| Nettovermögen (Eigenkapital) | 33.690 | |
| abzüglich nicht beherrschende Anteile | –16.843 | |
| Goodwill | 6.534 | |
| von AGRANA und zu 49,99% von der RWA Raiffeisen Ware |
Anschaffungswert | 23.381 |
Der Anteil der nicht beherrschenden Anteile am Eigenkapital erhöhte sich zum Erwerbszeitpunkt um 41.648 t€.
Die Zuckerproduktion erfolgt überwiegend in den Monaten Oktober bis Dezember. Aus diesem Grund fallen die Abschreibungen kampagnegenutzter Anlagen hauptsächlich im dritten Quartal an. Die vor der Zuckerkampagne angefallenen Material-, Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen zur Produktionsvorbereitung wurden bereits unterjährig innerhalb der betroffenen Aufwandsart erfasst und innerhalb der Vorräte als unfertige Erzeugnisse aktiviert.
Das Ergebnis der Betriebstätigkeit betrug in den ersten drei Quartalen 2012|13 202,9 (Vorjahr: 197,3) m€. Zur Ergebnissteigerung trug vor allem das Segment Zucker bei.
Das Sonderergebnis stellt Aufwendungen für Reorganisationsmaßnahmen im Segment Frucht dar.
Das Finanzergebnis belief sich auf –21,1 (Vorjahr: –30,6) m€ und resultierte vor allem aus dem Zinsergebnis.
Der Konzernperiodenüberschuss betrug 138,6 (Vorjahr: 129,7) m€.
Von Anfang März bis Ende November 2012 stieg der Finanzmittelbestand um 47,2 m€ auf 145,7 m€.
Der Cashflow aus dem Ergebnis war mit 219,0 m€ um 9,5 m€ höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Ausschlaggebend für die Veränderung war primär das Konzernperiodenergebnis, welches sich um 8,9 m€ auf 138,6 m€ verbesserte. Die Veränderung im Working Capital mit –75,4 (Vorjahr: –186,8) m€ ist vor allem auf einen Aufbau der Vorräte zurückzuführen und resultierte letztlich in einem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von 142,7 (Vorjahr: 22,7) m€.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von –90,4 (Vorjahr: –62,2) m€ spiegelt die in den ersten drei Quartalen 2012|13 gestiegenen Investitionen in Sachanlagen im Segment Zucker (vor allem in Österreich) und im Segment Stärke (vor allem in die österreichische Weizenstärkefabrik) wider.
Im Anstieg der langfristigen, externen Finanzverbindlichkeiten ist das im April 2012 platzierte Schuldscheindarlehen in Höhe von 110 m€ enthalten. Der Abbau der kurzfristigen, externen Finanzverbindlichkeiten führte neben der Dividendenauszahlung der AGRANA Beteiligungs-AG zu einem Cash-Abfluss aus der Finanzierungstätigkeit von –5,8 m€ (Vorjahr: Cash-Zufluss von 32,1 m€).
Die Erhöhung der Bilanzsumme gegenüber dem 29. Februar 2012 um 352,3 m€ auf 2.714,4 m€ ist wie im Vorjahr im Wesentlichen auf den saisonbedingten Aufbau der Vorräte, vor allem im Segment Frucht, und auf erhöhte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen.
Passivseitig zeichnen gestiegene langfristige Finanzverbindlichkeiten und erhöhte Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen für die Bilanzsummenerhöhung verantwortlich. Mit einem Eigenkapital von 1.215,2 (29. Februar 2012: 1.073,0) m€ beträgt die Eigenkapitalquote per Ende November 44,8% (29. Februar 2012: 45,4%).
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres waren im AGRANA-Konzern durchschnittlich 8.555 (Vorjahr: 8.109) Mitarbeiter beschäftigt. Die Erhöhung des Personalstands im Segment Frucht um rund 470 Personen ist vor allem auf den Zugang der beiden Ybbstaler-Gesellschaften Ybbstaler Fruit Austria GmbH und Ybbstaler Fruit Sp. z o.o.sowie auf den Anstieg saisonaler Arbeitskräfte im marokkanischen Dirafrost-Fruchtwerk zurückzuführen.
Bezüglich der Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen gab es seit dem 29. Februar 2012 keine wesentlichen Veränderungen. Geschäfte mit solchen (juristischen) Personen im Sinne von IAS 24 erfolgen zu marktüblichen Bedingungen. Für weitere Informationen zu den einzelnen Geschäftsbeziehungen wird auf den AGRANA-Geschäftsbericht zum 29. Februar 2012 verwiesen.
Nach dem Bilanzstichtag am 30. November 2012 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der AGRANA hatten.
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Lagebericht des Konzerns für die ersten drei Quartale ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten neun Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen drei Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offenzulegenden wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vermittelt.
Wien, 7.Jänner 2013
Vorstandsvorsitzender Vorstandsmitglied
Mag.Walter Grausam Dkfm. Thomas Kölbl Vorstandsmitglied Vorstandsmitglied
Dipl.-Ing.Johann Marihart Mag. Dipl.-Ing. Dr. Fritz Gattermayer
Der Zwischenbericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Einschätzungen des Vorstandes der AGRANA Beteiligungs-AG beruhen. Auch wenn der Vorstand der festen Überzeugung ist, dass diese Annahmen und Planungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund einer Vielzahl interner und externer Faktoren erheblich abweichen. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang beispielsweise die Verhandlungen über Welthandelsabkommen, Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage, insbesondere die Entwicklung makroökonomischer Größen wie Wechselkurse, Inflation und Zinsen, EU-Zuckerpolitik, Konsumentenverhalten sowie staatliche Ernährungs- und Energiepolitik.
Die AGRANA Beteiligungs-AG übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in diesem Zwischenbericht geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.
Personenbezogene Begriffe wie "Mitarbeiter" oder "Arbeitnehmer" werden aus Gründen der Lesbarkeit geschlechtsneutral verwendet.
Durch die kaufmännische Rundung von Einzelpositionen und Prozentangaben in diesem Bericht kann es zu geringfügigen Rechendifferenzen kommen.
| 14.Mai 2013 | Bilanzpressekonferenz zum Geschäftsjahr 2012 13 |
|---|---|
| 5.Juli 2013 H | auptversammlung zum Geschäftsjahr 2012 13 |
| 10.Juli 2013 D | ividendenzahltag, Ex-Dividendentag |
| 11.Juli 2013 E | rgebnis für das erste Quartal 2013 14 |
| 10.Oktober 2013 E | rgebnisse zum ersten Halbjahr 2013 14 |
| 13.Jänner 2014 E | rgebnisse zu den ersten drei Quartalen 2013 14 |
AGRANA Beteiligungs-AG A-1220 Wien, Donau-City-Straße 9 www.agrana.com
Konzernkommunikation/Investor Relations: Mag. (FH) Hannes HAIDER Telefon: +43-1-211 37-12905 Fax: +43-1-211 37-12045 E-Mail: [email protected]
Konzernkommunikation/Public Relations: Mag. (FH) Christine GÖLLER Telefon: +43-1-211 37-12084 Fax: +43-1-211 37-12045 E-Mail: [email protected]
AGRANA Online-Geschäftsbericht 2011|12: http://ir.agrana.com
Die englische Fassung dieses Zwischenberichtes finden Sie im Internet unter www.agrana.com
www.agrana.com
Building tools?
Free accounts include 100 API calls/year for testing.
Have a question? We'll get back to you promptly.