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AGRANA Beteiligungs-AG

Quarterly Report Jul 12, 2007

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Quarterly Report

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BERICHT ÜBER DAS ERSTE QUARTAL

Q1_2007|08

AGRANA BETEILIGUNGS-AG

SEHR GEEHRTE DAMEN UND HERREN, VEREHRTE AKTIONÄRE!

Umsatz- und Ergebnisentwicklung

AGRANA verzeichnete im ersten Quartal 2007|08 (1. März bis 31. Mai 2007) einen Umsatzrückgang um 5 % auf 449,0 (Vorjahr 472,0) m€. Die Geschäftsfelder Stärke (+30 %) und Frucht (+19 %) konnten die Umsätze maßgeblich steigern, den geringeren Zuckerumsatz nach den Sondereffekten des Vorjahres in diesem Segment jedoch nicht kompensieren. Das erste Vorjahresquartal im Segment Zucker war im Vergleich zum ersten Quartal 2007|08 von Einmaleffekten infolge des verlorenen WTO-Panels geprägt. C-Zucker-Exportkontrakte waren nur noch bis Ende Mai 2006 möglich, was – insbesondere im ersten Quartal 2006|07 – zu überdurchschnittlich hohen Ausfuhrmengen führte. Hinzu kamen gestiegene Weltmarktpreise, wovon AGRANA zusätzlich profitierte. Diese Exportmengen sowie die im Vorjahresquartal durchgeführten Verkäufe in die Intervention in Ungarn und Tschechien fehlen nun im Zuckerumsatz des ersten Quartals 2007|08. Das Operative Ergebnis lag mit 28,2 m€ unter dem Wert der Vorjahresperiode von 35,1 m€. Der Rückgang im Zuckersegment um rund 15 m€ ist auf geringere Absatzmengen und die Belastungen aus der EU-Zuckermarktordnungsreform, insbesondere die Abgaben an den Restrukturierungsfonds, zurückzuführen. Erfreulich sind die deutlich höheren Ergebnisbeiträge bei Stärke und Frucht. Infolge der Sonderaufwendungen für die Errichtung des österreichischen Bioethanolwerkes in Höhe von 0,5 m€ betrug das Ergebnis der Betriebstätigkeit 27,6 (Vorjahr 35,1) m€. Das Finanzergebnis verbesserte sich, insbesondere aufgrund von Währungsgewinnen aus der Aufwertung osteuropäischer Währungen, auf –3,2 m€, nach –5,9 m€ im Vorjahr. Nach Ertragsteuern von 6,2 m€ bzw. dem Steuersatz von rund 25 % erreichte der Konzernüberschuss vor Minderheiten 18,2 (Vorjahr 20,5) m€. Das Ergebnis je Aktie betrug im ersten Quartal 2007|08 1,26 € nach 1,35 € im Vorjahr.

Investitionen

Im ersten Quartal 2007|08 wurden Investitionen im Ausmaß von 45,1 m€ getätigt, nach 21,8 m€ im Vorjahr. Diese Steigerung um über 100 % spiegelt die Fortsetzung der starken Investitionstätigkeit der AGRANA in das zukünftige Wachstum wider. Investitionen in Höhe von rund 6,3 (Vorjahr 3,4) m€ entfielen auf das Segment Zucker und betrafen insbesondere die Errichtung der neuen Rohzuckerraffinerie in Brcko/ Bosnien-Herzegowina sowie die Arbeiten an der Biogasanlage in Kaposvár/Ungarn. Im Segment Stärke beliefen sich die Investitionen in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres auf 32,0 (Vorjahr 12,2) m€. Der Fokus lag dabei auf dem Bioethanolbereich, in den 22,5 m€ investiert wurden. Die wesentlichen Projekte in diesem Segment sind die Errichtung des österreichischen Bioethanolwerkes Pischelsdorf und die weiteren Ausbauarbeiten in der ungarischen Maisstärke-, Isoglukose- und Bioethanolfabrik Hungrana. Im Segment Frucht wurden mit Ende des ersten Quartals rund 6,7 m€ für laufende Investitionsprojekte aufgewendet. Im Bereich Fruchtsaftkonzentrate lag – neben Instandhaltungsmaßnahmen – der Schwerpunkt auf der Verbesserung der Ausbeute in den europäischen Standorten und der Erweiterung der Tanklagerkapazitäten in China. Bei Fruchtzubereitungen wurden Projekte zur Produktivitäts- und Kapazitätssteigerung durchgeführt, zusätzliche Stahlcontainer zum Transport der fertigen Fruchtzubereitungen angeschafft sowie Investitionen zur Fertigstellung des Werkes in Brasilien getätigt.

AGRANA-Aktie

Die AGRANA-Aktie notierte zum 31. Mai 2007 bei 84,99 €. Von 1. Jänner bis 31. Mai 2007 stieg der Kurs der AGRANA-Aktie um rund 14 %, der ATX erhöhte sich in diesem Zeitraum um 7 %.

Anfang Juni nahm Sal. Oppenheim die Analyse der AGRANA auf. Des weiteren wird AGRANA regelmäßig von den Investmenthäusern Morgan Stanley, Raiffeisen Centrobank und UniCredit Markets & Investment Banking (CA IB) gecovert. Die 20. ordentliche Hauptversammlung der AGRANA Beteiligungs-AG hat am 5. Juli 2007 für das Geschäftsjahr 2006|07 eine zum Vorjahr unveränderte Dividende von 1,95 € je Aktie beschlossen. Die Ausschüttungsquote beträgt somit 40 %. Die Ausschüttungssumme, ausgezahlt auf 14,2 Mio Aktien, beläuft sich auf 27,7 m€. AGRANA verfolgt damit eine auf Kontinuität und Nachhaltigkeit ausgerichtete Dividendenpolitik. Weiters wurden die Mitglieder des Aufsichtsrates Dr. Christian Konrad, Dr. Rudolf Müller, Mag. Erwin Hameseder, Ludwig Eidmann, Dr. Hans-Jörg Gebhard, Dipl.-Ing. Ernst Karpfinger, Dr. Theo Spettmann und Mag. Christian Teufl, deren Mandate ausgelaufen waren, auf eine Funktionsperiode von fünf Jahren wieder gewählt.

SEGMENT ZUCKER

Rahmenbedingungen Zuckermarktordnung

Die am 1. Juli 2006 in Kraft getretene EU-Zuckermarktordnung verfolgt insbesondere das Ziel, die Quotenzuckerproduktion in Europa um 5 bis 6 Mio Tonnen auf 12 bis 13 Mio Tonnen abzubauen. Hierzu sollen die Zuckerquoten in wettbewerbsschwachen Regionen durch das Angebot von Umstrukturierungsbeihilfen für die Zuckerfabriken und die Rübenbauern reduziert werden. Diese Quotenreduktion ist notwendig, um infolge der nur mehr eingeschränkt vorhandenen Exportmöglichkeiten sowie der steigenden EU-Präferenzimporte – bedingt durch

bestehende Außenhandelsverpflichtungen – ein Marktgleichgewicht zu erreichen. Zudem soll dadurch die künftige Wettbewerbsfähigkeit des Sektors gestärkt werden. Bisher hat in den für AGRANA wichtigen Märkten das Unternehmen Eastern Sugar B.V. ihre Zuckerquoten in Tschechien, der Slowakei sowie Ungarn an den Restrukturierungsfonds verkauft. Weiters wurden vor allem die slowenische sowie rund 50 % der italienischen Zuckerproduktion stillgelegt. Trotzdem ist das Ziel, mittels des Restrukturierungsfonds 5 bis 6 Mio Tonnen Zucker aus dem Markt zu nehmen, erst im Umfang von 2,2 Mio Tonnen erreicht. Aus diesem Grund ist die EU-Kommission der Forderung der EU-Zuckerwirtschaft sowie vieler Mitgliedsstaaten nachgekommen und legte im Mai 2007 einen Vorschlag zur Anpassung der neuen Zuckermarktordnung sowie der Restrukturierungsverordnung vor. Dieser soll die Attraktivität des Restrukturierungsfonds erhöhen und die Quotenrückgabe forcieren, um die notwendigen Mengen erreichen zu können. Die neuen Verordnungen sollen bis Oktober 2007 beschlossen werden.

Der Vorschlag sieht folgende Elemente vor:

  • Fixierung des Anteils der Restrukturierungsprämie für die Landwirte auf 10 % (bisher mindestens 10 %).
  • Zusätzlich eine Zahlung für die von einer Quotenrückgabe betroffenen Landwirte als sogenannte "Top Up-Prämie" in Höhe von 237,50 € pro Tonne Zuckerquote rückwirkend für die in den Zuckerwirtschaftsjahren 2006|07 und 2007|08 zurückgegebenen sowie für das Jahr 2008|09 zurückzugebenden Quoten.
  • Mit Hilfe eines Initiativrechtes für Rübenanbauer sollen Landwirte ihre Quotenlieferrechte bis maximal 10 % der jeweiligen Unternehmensquote dem Mitgliedsstaat direkt andienen können. Geben allerdings die Zuckerunternehmen selbst mehr als 10 % Quote zurück, verfällt dieser individuelle Anspruch der Rübenbauern.
  • Zuckerunternehmen, die für das Wirtschaftsjahr 2008|09 mindestens eine Quote im Ausmaß der auf sie entfallenden präventiven Marktrücknahme zurückgeben, werden von der Zahlung der Restrukturierungsabgabe auf die präventive Marktrücknahme 2007|08 befreit.
  • In den Mitgliedsstaaten, in denen dem Fonds bereits vorher Quote angedient wurde, soll diese für eine etwaige endgültige Kürzung der Zuckerquoten ab dem Wirtschaftsjahr 2010|11 angerechnet werden.

Die derzeitige Situation verlangt auch von Unternehmen, die in den wettbewerbsfähigsten Regionen Europas beheimatet sind, Quoten aufzugeben, um den EU-Zuckermarkt dadurch in ein Gleichgewicht zu bringen.

Zudem hat die EU-Kommission zur Vermeidung des sich abzeichnenden Quotenüberhangs für das Zuckerwirtschaftsjahr 2007|08 eine – in Abhängigkeit von der bisherigen Quotenrückgabe – differenzierte temporäre einjährige Kürzung der Quotenzuckererzeugung (präventive Marktrücknahme) beschlossen. Danach beläuft sich die Marktrücknahme für Mitgliedsstaaten, die bisher keine Quoten an den Restrukturierungsfonds zurückgegeben haben, auf 13,5 %. Die durchschnittliche Kürzung für AGRANA liegt bezogen auf die Rübenzuckerquote bei 10,5 %. Die Rohzuckerquote in Rumänien soll von der Marktrücknahme ausgenommen werden. Für den Fall, dass die erforderliche Marktstabilisierung bis Oktober 2007 nicht erkennbar ist, hat die EU-Kommission weitere temporäre Mengenreduzierungen für das Zuckerwirtschaftsjahr 2007|08 angekündigt.

Weltmarkt

Die Internationale Zucker Organisation (ISO) schätzt die weltweite Zuckerproduktion für das Wirtschaftsjahr 2006|07 auf 162,6 Mio Tonnen. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um rund 10,5 Mio Tonnen beziehungsweise 7 %. Vor allem Indien erhöhte die Produktion maßgeblich. Darüber hinaus wird infolge der guten Witterungsbedingungen und der ausgeweiteten Anbauflächen in Brasilien, Thailand, China und Pakistan mit einem deutlichen Anstieg der Produktionsmengen gerechnet.

Der weltweite Zuckerverbrauch wird von der ISO für das Wirtschaftsjahr 2006|07 mit 153,5 Mio Tonnen prognostiziert und verzeichnet damit ein 2,4%iges Wachstum gegenüber dem Vorjahr. Der durchschnittliche Verbrauchsanstieg liegt leicht über dem zehnjährigen Durchschnitt von 2,3 %. Auf Basis dieser Annahmen erhöhen sich die weltweiten Lagerstände um rund 9 Mio Tonnen Zucker.

Die Rohzuckernotierung (New York) fiel von rund 250 USD pro Tonne per Ende Februar 2007 auf rund 200 USD pro Tonne per Ende Juni 2007. Die Weißzuckerprämie – die Differenz zwischen Roh- und Weißzuckernotierung – stieg auch in den vergangenen Wochen weiter an und liegt derzeit bei rund 120 USD pro Tonne.

Geschäftsentwicklung

Der Umsatz im Segment Zucker verringerte sich vor allem infolge der WTO-Panel bedingten Einstellung der C-Zucker-Exporte. Weiters wurden im Vorjahr erhebliche Mengen in die Intervention geliefert, die in der Vorjahresperiode wesentlich zum hohen Umsatz beigetragen hatten. In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres betrug der Umsatz 171,0 (Vorjahr 243,0) m€. Ein Vergleich zum Vorjahresquartal ist aufgrund der stark unterschiedlichen Mengenbasis daher nur begrenzt möglich. Der Umsatzrückgang infolge niedrigerer Absatzmengen, die zusätzlichen Belastungen durch die Zuckermarktordnungsreform, insbesondere die Restrukturierungsabgabe sowie die restriktive EU-Exportpolitik wirkten sich auch auf das Operative Ergebnis aus, welches mit 7,8 m€ deutlich unter dem des ersten Quartals des Vorjahrs mit

22,6 m€ lag. Demgegenüber steht eine positive Preisentwicklung, da sich das Zuckerpreisniveau, das vor einem Jahr noch ein deutliches West-Ost-Gefälle aufwies, nun angleicht und über dem Vorjahr liegt.

In Österreich konnten im Industriebereich Marktanteile zurückgewonnen werden, die Quotenzuckerverkaufsmengen in Tschechien und Ungarn entwickelten sich ebenso positiv. Hingegen mussten in der Slowakei aufgrund des hohen Wettbewerbdrucks zum Teil starke Rückgänge im Haushalts- als auch im Industriebereich hingenommen werden.

Seit dem EU-Beitritt am 1. Jänner 2007 gelten für Rumänien und Bulgarien die Bestimmungen der europäischen Zuckermarktordnung. Beide Länder erhielten Zuckerproduktionsquoten, die unter ihrem Inlandskonsum liegen und stellen somit Defizitmärkte dar, sodass Weißzucker aus Nachbarländern importiert werden muss. AGRANA wurde eine Rübenzuckerquote von 24.240 Tonnen und eine Rohzuckerraffinationsquote von 130.668 Tonnen zugesprochen. Vor EU-Beitritt deckte sich der Markt aufgrund des erwarteten Preisanstieges ein, was zu einem geringeren Zuckerabsatz zu Beginn 2007 führte. Infolge der Importe vom Westbalkan und der Angebote aus den Nachbarländern gibt es derzeit noch einen Zuckerüberschuss am Markt, welcher ein niederes Preisniveau bedingt. Mittelfristig sollten sich die Preise jedoch an das Niveau der EU-Nachbarländer angleichen.

Im April 2007 gründete AGRANA – nach Erlangen der kartellrechtlichen Genehmigungen – gemeinsam mit dem bulgarischen Zuckerunternehmen Zaharni Zavodi AD ein Verpackungsund Vertriebs-Joint-Venture, das seine Aktivitäten gegen Ende des ersten Quartals aufnahm.

Der Bau der Rohzuckerraffinerie in Brcko/Bosnien-Herzegowina verläuft planmäßig, die Inbetriebnahme ist für Ende 2007 vorgesehen.

Die Arbeiten an der ungarischen Biogasanlage in Kaposvár schreiten zügig voran. Im Rahmen des Versuchsbetriebes der Anlage in den letzten fünf Monaten konnten zufriedenstellende Ergebnisse und ein hohes Auslastungsniveau erzielt werden. In der Rübenkampagne 2007 soll bereits die Hälfte des Energiebedarfs durch die Biogasproduktion aus Rübenschnitzeln abgedeckt werden. Es ist dies die erste großtechnische Biogasanlage in der europäischen Zuckerindustrie.

Rohstoff, Ernte und Produktion

Für das Anbaujahr 2007 wurden in Österreich mit 8.572 Landwirten Zuckerrübenkontrakte abgeschlossen. Zusätzlich zu den Quotenrüben wurden rund 400.000 Tonnen Industrierüben kontrahiert. Die gesamte österreichische Rübenfläche betrug rund 42.500 Hektar. Dies entspricht einer Ausweitung der Rübenfläche gegenüber dem Vorjahr um 9 %. Nach der trockenen Witterung im April und den ausreichenden Niederschlägen im Mai wird aus heutiger Sicht ein Normaljahr und daher eine Erntemenge von rund 2,6 Mio Tonnen Rüben erwartet.

Für das Jahr 2007 beträgt die kontrahierte Fläche in Ungarn 18.800 Hektar, in Tschechien 13.700 Hektar, in der Slowakei 7.800 Hektar und in Rumänien 7.000 Hektar. Die in diesen Ländern auf insgesamt 47.300 Hektar kontrahierte Rübenmenge sollte eine Ernte von rund 2,3 Mio Tonnen Rüben ergeben und liegt damit leicht über dem Vorjahresniveau. Mit Ausnahme von Ungarn wurden in den genannten Ländern auch Industrierübenverträge abgeschlossen.

SEGMENT STÄRKE

Rahmenbedingungen

Am 11. Juni 2007 beschloss der EU-Agrarministerrat mit qualifizierter Mehrheit die Verlängerung des bestehenden Kartoffelstärke-Quotenregimes um weitere zwei Jahre bis einschließlich des Wirtschaftsjahres 2008|09. Weiters entschieden die EU-Agrarminister über das Auslaufen der Mais-Intervention in den nächsten drei Jahren. Die intervenierbaren EU-Maismengen werden 2007|08 auf 1,5 Mio Tonnen und 2008|09 auf 700.000 Tonnen Mais beschränkt und schließlich ab 2009|10 gänzlich eingestellt werden. Danach soll die Möglichkeit, Mais zu einem Garantiepreis an die öffentliche Lagerhaltung der Europäischen Union verkaufen zu können, im Falle von Marktstörungen weiterhin gegeben sein.

Geschäftsentwicklung

Der Umsatz im Segment Stärke lag im ersten Quartal 2007|08 mit 77,5 m€ um 30 % über dem Vorjahreswert von 59,6 m€. Der Absatz von Stärkeprodukten konnte um rund 20 % auf 187.800 Tonnen gesteigert werden.

Infolge des Ausbaus der Maisstärkefabrik Aschach/Österreich auf eine Tagesverarbeitung von 1.000 Tonnen Mais wurde der Stärkeabsatz der österreichischen Stärkegesellschaft um 23 % erhöht. Hinzu kamen höhere Verkaufspreise infolge gestiegener Rohstoffkosten und ein weiterer Ausbau des Anteils an Stärkespezialprodukten, wodurch sich der Umsatz um 29 % verbesserte.

Auch die Gesellschaften in Ungarn und Rumänien verzeichneten Absatzzuwächse, wobei die Umsatzsteigerung durch die Währungsentwicklungen des ungarischen Forint und des rumänischen Leu verstärkt wurden.

Das operative Ergebnis erhöhte sich insgesamt auf 12,2 (Vorjahr 7,3) m€. Wesentliche Gründe waren das hohe Mengenwachstum und der verbesserte Produktmix in Richtung höher veredelte Stärkeprodukte mit stärkerem Ergebnisbeitrag.

Rohstoff, Ernte und Produktion

Für das Anbaujahr 2007 wurden im Kartoffelstärkebereich mit rund 1.700 Landwirten Kontrakte über 209.000 (Vorjahr 203.000) Tonnen Stärkeindustriekartoffeln abgeschlossen. Da im Gegensatz zum Vorjahr wieder die uneingeschränkte

Kartoffelstärkequote in Höhe von 47.691 Tonnen zur Verfügung steht, wurden die Kontrakte um rund 4 % ausgedehnt. Entsprechend dem bisherigen Vegetationsverlauf kann bei weiterhin guten Witterungsverhältnissen von einer durchschnittlichen Erntemenge ausgegangen werden. Die Kontrakte für Speiseindustriekartoffeln liegen mit 12.800 Tonnen ebenso über Vorjahresniveau. Bei Biokartoffeln wurde die Kontraktmenge gegenüber dem Vorjahr aufgrund der erhöhten Nachfrage ausgeweitet und betrug rund 8.800 (Vorjahr 5.900) Tonnen.

Der Maiseinkauf für die Stärkefabrik Aschach/Österreich wurde bis zur neuen Ernte im Herbst 2007 großteils abgeschlossen. Die Maisnotierungen liegen derzeit auf einem anhaltend hohen Niveau. Die Maisverarbeitung im Werk Aschach im ersten Quartal 2007|08 konnte um 13 % auf 95.600 Tonnen gesteigert werden, da in der Vergleichsperiode des Vorjahres der Kapazitätsausbau auf 1.000 Tagestonnen Maisverarbeitung erst sukzessive wirksam wurde.

Die Rohstoffversorgung der ungarischen Maisstärke- und Isoglukosefabrik Hungrana (50:50 Joint Venture) ist ebenfalls bis zur neuen Ernte gesichert. Aus der ungarischen Intervention finden regelmäßig Binnenmarktverkäufe im Ausmaß von rund 100.000 Tonnen Mais pro Woche statt. Hungrana erhöht die Kapazität zur Maisverarbeitung von derzeit 1.500 Tagestonnen auf 3.000 Tagestonnen. Der Abschluss dieses Projektes ist für Anfang des Geschäftsjahres 2008|09 vorgesehen, die Investitionssumme dafür beträgt rund 90 m€ (AGRANA-Anteil 45 m€).

In Rumänien wird die Maisanbaufläche auf rund 2,7 Mio Hektar geschätzt. Damit dürfte sie um rund 500.000 Hektar geringer sein als im Vorjahr. Die bisherige Vegetationsperiode ist von Trockenheit gekennzeichnet. Die Entwicklung der Maisnotierungen wird von der weiteren Witterung und der Ertragssituation bei Getreide und Raps abhängen.

Im ersten Quartal 2007|08 lag die Maisverarbeitung sowohl in Ungarn mit rund 121.000 Tonnen als auch in Rumänien mit rund 6.800 Tonnen deutlich über Vorjahr.

Bioethanol

Durch die auch im ersten Quartal 2007|08 anhaltend guten Wetterbedingungen konnten die Bau- und Montagetätigkeiten beim Bioethanolwerk Pischelsdorf/Österreich zügig weitergeführt werden. Aus heutiger Sicht wird die Fertigstellung innerhalb des geplanten Zeit- und Budgetrahmens erfolgen. Die Inbetriebnahme ist für Anfang Oktober 2007, mit Beginn der steuerlichen Begünstigung von Bioethanol als Beimischung zum Benzin, vorgesehen. Die Investitionssumme beträgt 125 m€. Die Anlaufverluste im ersten Quartal von –0,5 (Vorjahr –0,2) m€ liegen auf Plan und wurden als Sondereffekte dargestellt.

Die für die Startphase der österreichischen Bioethanolanlage in Pischelsdorf erforderlichen Rohstoffmengen sind abgesichert.

So wurde die notwendige Menge an Trockenmais vertraglich fixiert. In weiterer Folge wird Weizen teils aus abgeschlossenen Anbauverträgen, teils direkt vom Großhandel bezogen werden. Zusätzlich wird Zuckerrübendicksaft in der Bioethanolproduktion verarbeitet werden.

SEGMENT FRUCHT

Geschäftsentwicklung

In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2007|08 erzielte das Segment Frucht einen Umsatzanstieg um 19 % auf 216,8 (Vorjahr 182,9) m€ und ein um 60 % von 5,1 m€ auf 8,2 m€ verbessertes Operatives Ergebnis. Im Vergleich zum Vorjahr ist das chinesische Joint Venture Xianyang Andre Juice Co., Ltd., erstmals im Konsolidierungskreis enthalten. Der Bereich Fruchtzubereitungen entwickelte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode erwartungsgemäß. Die gestiegenen Rohwarenpreise finden teilweise ihren Niederschlag in höheren Verkaufspreisen, die gemeinsam mit den gestiegenen Absatzmengen aufgrund des hohen organischen Wachstums ein deutliches Umsatzplus bewirkten.

Der Umsatz von Fruchtsaftkonzentraten konnte im Vergleich zur Vorjahresperiode ebenfalls gesteigert werden, wobei vor allem der Absatz von Apfelsaftkonzentrat und Fruchtpüree stark zugenommen hat. Der Verkauf von Fruchtsaftkonzentraten aus roten Früchten (Erdbeere, Johannisbeere, Kirsche, Himbeere etc.) entwickelte sich ebenfalls gut und trug aufgrund der besseren Preissituation zum höheren Umsatz bei.

Joint Venture in Brasilien

Die im September 2006 begonnenen Arbeiten zur Errichtung des Fruchtzubereitungswerkes im brasilianischen Cabreúva nahe Sao Paulo wurden nach nur sieben Monaten Bauzeit plangemäß mit der offiziellen Eröffnung im Mai 2007 abgeschlossen. Die Investitionssumme betrug rund 7 m€. AGRANA baute das Werk am Betriebsgelände von Ricaeli, einem brasilianischen Produzenten von Tiefkühlfrüchten und Tiefkühlpürees. Ricaeli wird im Gegenzug eine Beteiligung von bis zu 25 % eingeräumt. Das neue Werk wird im laufenden Geschäftsjahr 2007|08 rund 4.000 Tonnen und ab 2008|09 jährlich rund 8.000 Tonnen Fruchtzubereitungen produzieren und schwerpunktmäßig den dynamisch wachsenden brasilianischen Fruchtjoghurtmarkt beliefern. Cabreúva ist das nunmehr dritte Produktionswerk der AGRANA in Lateinamerika nach Argentinien und Mexiko.

Rohstoff, Ernte und Produktion

Während in Kalifornien die Erdbeerernte einem normalen Jahr entsprach, wurden in Mexiko und Südamerika im Vergleich zum Vorjahr die Erntemengen leicht unterschritten. Trotz Ausweitung der chinesischen Ernteflächen übersteigt die weltweite Nachfrage weiterhin das Angebot, wodurch sich die hohen Preise für Erdbeeren am Weltmarkt nicht beruhigten und weiter stiegen. Die polnische Ernte begann Anfang Juni und wird nicht die geplanten Mengen erbringen, was die Preise deutlich ansteigen ließ. Die globale Sourcing-Organisation der AGRANA ermöglicht es, trotz Knappheit auf den Rohstoffmärkten, die erforderlichen Mengen und Qualitäten zu sichern. Im Bereich des Steinobstes wird für Pfirsiche eine normale Ernte erwartet. In Spanien und China wird es teilweise zu Ernteausfällen bei Marillen kommen, die aber durch die gute griechische und türkische Ernte kompensiert werden sollten. In Polen wurde mehr als die Hälfte der Kirschenernte durch Frühjahresfröste vernichtet, weshalb auf türkische und bulgarische Lieferanten ausgewichen werden muss. Nach einer guten Apfelblüte wurden die für den europäischen Apfelrohstoffeinkauf maßgeblichen Länder Polen und Ungarn von zwei Frostwellen getroffen. Daher muss in diesen beiden Ländern mit einer dramatisch geringeren Apfelernte als im Vorjahr gerechnet werden. Dies wird zu einer Verknappung am europäischen Markt für saures Apfelsaftkonzentrat und zu stark steigenden Preisen führen. Positiv ist die Situation in Österreich, West-Rumänien und auch in der Ukraine. In China kann der Vegetationsverlauf für die heurige Apfelernte derzeit ebenfalls als gut beurteilt werden. Die weltweite Nachfrage nach Apfelsaftkonzentrat dürfte jedoch über der Produktion liegen. Bei "roten" Beeren, die hauptsächlich in Polen und Dänemark, aber auch in Ungarn und der Ukraine gekauft werden, ist mit einer guten Ernte zu rechnen. Einzig bei Sauerkirschen und Schwarzen Johannisbeeren sind in Polen massive Frostschäden festzustellen. Bei den restlichen Früchten für die Konzentratgewinnung wie Erdbeeren, Himbeeren, Holunder und Aroniabeeren wird insgesamt eine durchschnittliche Ernte erwartet, die aber leicht unter dem Vorjahresniveau liegen wird, wodurch auch bei Beeren mit einem Anstieg der Rohstoffpreise zu rechnen ist.

AUSBLICK

Für das Geschäftsjahr 2007|08 wird ein Konzernumsatz erwartet, der leicht unter dem Wert des Vorjahres zu liegen kommen wird. Ursachen dafür sind vor allem der Wegfall von zwei zusätzlichen Umsatzmonaten des Segmentes Frucht in Höhe von 134 m€ als Folge der vorjährigen Angleichung der Berichtsperiode vom Kalenderjahr auf das AGRANA-Geschäftsjahr. Weitere Gründe werden temporäre Quotenkürzungen bei Zucker und der Wegfall der C-Zucker-Exporte sein. Das starke organische Wachstum der beiden Segmente Stärke und Frucht wird diese Effekte nicht vollständig kompensieren können. Für das Gesamtjahr 2007|08 sind insgesamt Investitionen von über 200 (Vorjahr 157) m€ geplant, um den dynamischen Wachstumskurs des Konzerns weiter voranzutreiben. AGRANA ist jedenfalls bestrebt, an das gute Vorjahresergebnis anschließen zu können.

Zucker

Das Geschäftsjahr 2007|08 wird im Segment Zucker weiterhin durch die für das Jahr 2007|08 veranschlagte Restrukturierungsabgabe von 173,80 € pro Tonne Quotenzucker und geringere zur Verfügung stehende Zuckervermarktungsmengen beeinflusst werden. Entscheidend für das Ergebnis des Geschäftsjahres 2007|08 werden die EU-Beschlüsse über die weitere Vorgehensweise bei der Einhebung der Restrukturierungsabgabe für nicht erzeugte Quoten sowie die Quotenanpassungs- und Rückgabebedingungen sein. Positiv werden sich die erwarteten niedrigeren Rohstoffkosten für Rübe und umgesetzte Kosteneinsparungen auswirken. AGRANA wird im angelaufenen Geschäftsjahr ihre starke bestehende Marktposition in Mittel- und Südosteuropa und hier vor allem in Bulgarien weiter ausbauen. Darüber hinaus sollen weitere Effizienzsteigerungsmaßnahmen realisiert werden.

Stärke

Im Segment Stärke wird für das Gesamtjahr 2007|08 eine weiterhin anhaltend starke Entwicklung erwartet. Im Bereich Bioethanol werden das im Herbst 2007 in Betrieb gehende Bioethanolwerk Pischelsdorf/Österreich und die Erhöhung der Maisverarbeitungskapazitäten in der ungarischen Maisstärkeund Isoglucosefabrik Hungrana zur positiven Umsatzentwicklung beitragen. Als belastende Ergebnisfaktoren stehen Anlaufkosten für Pischelsdorf und die Zahlungen an den EU-Zuckerrestrukturierungsfonds für die Isoglukosequote dagegen. Insgesamt ist jedoch von einer guten Entwicklung des Segmentes Stärke im Geschäftsjahr 2007|08 auszugehen.

Frucht

Für das Segment Frucht, das im Geschäftsjahr 2006|07 erstmals stärkster Umsatzträger war, wird für das laufende Geschäftsjahr eine Verbesserung des absoluten Ergebnisses erwartet, obwohl nur zwölf Monate und nicht wie im Vorjahr 14 Monate enthalten sind. Die internationale Expansion zeigt Erfolge. Es ist aber damit zu rechnen, dass witterungsbedingte Einbußen und eine Rohwarenverknappung in den europäischen Rohstoffgebieten im Geschäftsjahr 2007|08 Auswirkungen auf das Fruchtpreisniveau haben werden. Dem ist mit Preisanpassungen und einer weiteren Steigerung der Effizienz zu begegnen.

Wien, im Juli 2007

Der Vorstand der AGRANA Beteiligungs-AG

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2007 08 2006 07
FÜR DAS ERSTE QUARTAL (1. MÄRZ – 31. MAI) in t€ in t€
Umsatzerlöse 448.974 472.035
Bestandsveränderungen –78.841 –134.585
Andere aktivierte Eigenleistungen 578 193
Sonstige betriebliche Erträge 5.091 7.882
Materialaufwand –230.867 –191.678
Personalaufwand –49.006 –46.077
Abschreibungen –14.701 –14.785
Sonstige betriebliche Aufwendungen –53.606 –57.935
Ergebnis der Betriebstätigkeit 27.622 35.050
Finanzerträge 4.240 2.835
Finanzaufwendungen –7.452 –8.703
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 0 0
Finanzergebnis –3.212 –5.868
Ergebnis vor Ertragsteuern 24.410 29.182
Ertragsteuer –6.228 –8.634
Konzernjahresüberschuss 18.182 20.548
davon Aktionäre der AGRANA Beteiligungs-AG 17.902 19.229
davon Minderheitenanteile 280 1.319
Ergebnis je Aktie nach IFRS 1,26 € 1,35 €
KONZERN-GELDFLUSSRECHNUNG
FÜR DAS ERSTE QUARTAL (1. MÄRZ – 31. MAI)
2007 08
in t€
2006 07
in t€
Cashflow aus dem Ergebnis 33.136 37.403
Gewinn aus Anlagenabgängen –1.285 –817
Veränderung des Working Capital –78.143 –44.226
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit –46.292 –7.640
Cashflow aus der Investitionstätigkeit –27.541 –34.417
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 29.158 91.429
Veränderung des Finanzmittelbestands –44.675 49.372
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 132.218 80.812
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 87.543 130.184
KONZERN-BILANZ ZUM 31. MAI Stand zum Stand zum
31.5.2007 31.5.2006
AKTIVA in t€ in t€
A. Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 253.418 236.053
Sachanlagen 581.906 504.326
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 576 526
Wertpapiere 30.199 25.036
Beteiligungen und Ausleihungen 104.394 124.254
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 6.380 7.580
Latente Steuern 8.804 13.060
985.677 910.835
B. Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 438.279 364.801
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
und sonstige Vermögenswerte 357.770 316.123
Laufende Ertragsteuerforderungen 10.709 9.159
Wertpapiere 12.607 32.219
Flüssige Mittel 87.543 130.184
906.908 852.486
Summe Aktiva 1.892.585 1.763.321
PASSIVA
A. Eigenkapital
Grundkapital 103.210 103.210
Kapitalrücklagen 411.362 411.362
Gewinnrücklagen 380.367 353.354
Anteil der Aktionäre am Eigenkapital 894.939 867.926
Minderheitenanteile am Kapital 28.710 14.594
923.649 882.520
B. Langfristige Schulden
Rückstellungen für Pensionen und Abfertigungen 49.184 51.628
Übrige Rückstellungen 28.374 28.017
Finanzverbindlichkeiten 285.439 370.371
Sonstige Verbindlichkeiten 2.776 2.933
Passive latente Steuern 41.157 46.200
406.930 499.149
C. Kurzfristige Schulden
Übrige Rückstellungen 42.884 53.217
Finanzverbindlichkeiten 265.239 142.432
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
und sonstige Verbindlichkeiten 248.747 174.254
Laufende Ertragsteuernverbindlichkeiten 5.136 11.749
562.006 381.652
Summe Passiva 1.892.585 1.763.321

SEGMENTBERICHT FÜR DAS ERSTE QUARTAL (1. MÄRZ – 31. MAI)

2007 08 2006 07 2007 08 2006 07
in t€ in t€ in t€ in t€
Umsatzerlöse Operatives Ergebnis
Zucker 171.025 242.974 Zucker 7.755 22.611
Stärke 77.465 59.559 Stärke 12.202 7.306
Frucht 216.829 182.856* Frucht 8.210 5.133*
Konzern 465.319 485.389 Konzern 28.167 35.050
Sondereffekt
Bioethanol –545 0
Ergebnis der
betrieblichen Tätigkeit 27.622 35.050
Umsätze zwischen
den Segmenten Investitionen
Zucker –4.595 –5.448 Zucker 6.339 3.431
Stärke –11.750 –7.906 Stärke 32.005 12.248
Frucht 0 0* Frucht 6.706 6.133*
Konzern –16.345 –13.354 Konzern 45.050 21.812
Außenumsatzerlöse Mitarbeiter
Zucker 166.430 237.526 Zucker 2.469 2.566
Stärke 65.715 51.653 Stärke 806 770
Frucht 216.829 182.856* Frucht 5.321 4.476*
Konzern 448.974 472.035 Konzern 8.596 7.812

* Das Vorjahresquartal 2006|07 im Segment Frucht beinhaltet die Monate Jänner bis März 2006.

KONZERN-EIGENKAPITAL-ENTWICKLUNG

FÜR DAS ERSTE QUARTAL (1. MÄRZ – 31. MAI) Eigenkapital-Anteil Minderheitenanteil Eigenkapital
der Aktionäre
in t€
am Eigenkapital
in t€
in t€
Stand zum 1. März 2007 871.154 24.345 895.499
Ergebnis der Berichtsperiode 17.902 280 18.182
Dividendenausschüttung –287 0 –287
Veränderung des Eigenkapitals aufgrund
von Währungsumrechnungsdifferenzen 4.953 237 5.190
Veränderung der Neubewertungsrücklage (IAS 39) 1.364 0 1.364
Sonstige Veränderungen –147 3.848 3.701
Eigenkapital zum 31. Mai 2007 894.939 28.710 923.649
Stand zum 1. März 2006 872.194 13.611 885.805
Ergebnis der Berichtsperiode 19.229 1.319 20.548
Dividendenausschüttung 0 0 0
Veränderung des Eigenkapitals aufgrund
von Währungsumrechnungsdifferenzen –7.285 –336 –7.621
Veränderung der Neubewertungsrücklage (IAS 39) –16.322 0 –16.322
Sonstige Veränderungen 110 0 110
Eigenkapital zum 31. Mai 2006 867.926 14.594 882.520

KAPITALMARKTKALENDER

11. Oktober 2007 Ergebnis für das
erste Halbjahr 2007
08
15. Jänner 2008 Ergebnis der ersten
drei Quartale 2007
08

WEITERE INFORMATIONEN

AGRANA Beteiligungs-Aktiengesellschaft A-1220 Wien, Donau-City-Straße 9 www.agrana.com

Konzernkommunikation/Investor Relations: Mag. Doris SCHOBER Telefon: +43-1-211 37-12084, Fax: -12045 E-Mail: [email protected]

Die englische Fassung dieses Zwischenberichtes finden Sie im Internet unter www.agrana.com

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