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AGRANA Beteiligungs-AG

Interim / Quarterly Report Jan 13, 2016

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Interim / Quarterly Report

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Bericht über die ersten drei Quartale 2015|16

Überblick über die ersten drei Quartale 2015|161

  • Positives EBIT, aber Rückgang im Vergleich zum Vorjahr durch niedrige Preise im Segment Zucker
  • Segmente Stärke und Frucht stützen das Ergebnis der Gruppe
  • Umsatz: 1.908,0 Mio. € (Vorjahr: 1.914,4 Mio. €)
  • Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT): 108,8 Mio. € (Vorjahr: 124,4 Mio. €)
  • EBIT-Marge: 5,7 % (Vorjahr: 6,5 %)
  • Konzernergebnis: 70,8 Mio. € (Vorjahr: 81,2 Mio. €)
  • Eigenkapitalquote: 49,7 % (28. Februar 2015: 49,6 %)
  • Gearing2 : 37,0 % (28. Februar 2015: 27,7 %)
  • Mitarbeiter (FTEs)3 : 8.126 (Vorjahr: 8.246)

1 Die Vorjahreswerte wurden gemäß IAS 8 angepasst. Weitere Angaben finden sich auf Seite 18.

3 Im November beschäftigte Vollzeitäquivalente (FTEs - Full-time equivalents)

Inhalt

  • 3 Vorwort des Vorstandsvorsitzenden
  • 4 KonzernLagebericht
  • 4 Entwicklung in den ersten drei Quartalen 2015|16
  • 6 Segment Zucker
  • 8 Segment Stärke
  • 10 Segment Frucht
  • 11 Chancen- und Risikobericht
  • 11 Wesentliche Ereignisse nach dem Ende der Zwischenberichtsperiode
  • 12 Ausblick

13 Konzernzwischenabschluss

  • 13 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
  • 14 Konzern-Gesamtergebnisrechnung
  • 14 Konzern-Geldflussrechnung
  • 15 Konzern-Bilanz
  • 16 Konzern-Eigenkapitalentwicklung
  • 17 Anhang zum Konzernzwischenabschluss

22 Erklärung des Vorstandes

23 Weitere Informationen

2 Verschuldungsgrad (Verhältnis der Nettofinanzschulden zum Eigenkapital)

Vorwort des Vorstandsvorsitzenden

Sehr geehrte Damen und Herren, Geschätzte Aktionäre,

wir haben Ihnen am 19. November 2015 ad-hoc mitgeteilt, dass wir für 2015|16 nunmehr einen leichten Anstieg beim Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) im Vergleich zum Vorjahr (2014|15: 121,7 Mio. €) erwarten. Aufgrund gestiegener Bioethanolpreise und eines zumindest ausgeglichenen Zuckerergebnisses konnten wir unsere EBIT-Prognose für das volle Geschäftsjahr nochmals erhöhen.

Die ersten neun Monate 2015|16 standen unverändert im Zeichen schwieriger Zucker-Marktbedingungen. Anhaltend niedrige, aber nicht weiter gesunkene Verkaufspreise drückten auf Umsatz und Ergebnis. Erfreulich ist, dass dennoch das Zucker-EBIT bereits im zweiten Quartal durch die von uns gesetzten Maßnahmen ins Positive gedreht werden konnte und daher auch im Gesamtjahr ausgeglichen bis leicht positiv sein wird. Allerdings werden - trotz einer leichten preislichen Erholung durch Flächenrücknahmen und unterdurchschnittliche Ernten in Teilen Europas - die Weltmarktzuckerpreisschwankungen und der intensive Kampf um EU-Marktpositionen für unser Segment Zucker weiter bestimmend sein.

Im Segment Stärke konnten wir erneut eine stark verbesserte Profitabilität erzielen und nach drei Quartalen den EBIT-Vorjahreswert sogar um rund 16 % übertreffen, was insbesondere auch auf unerwarteten Rückenwind durch gestiegene Ethanolpreise zurückzuführen war. Im Segment Frucht verzeichnen wir eine insgesamt solide Entwicklung. Bei Fruchtzubereitungen resultierte der um knapp 10 % höhere Umsatz aus gesteigerten Verkaufsmengen und -preisen. Das Fruchtsaftkonzentratgeschäft ist geprägt durch die niedrigen Apfelsaftkonzentratpreise aus der Vorjahresernte und durch geringere Rohstoffmengen 2015 sowie daraus resultierende höhere Rohstoffpreise. Es liegt daher deutlich unter Vorjahr.

Neben notwendigen Strukturanpassungen setzen wir aber auch zukünftig auf Kapazitätsausweitungen und mehr Veredelungstiefe. Es gilt in eine noch energieeffizientere Verarbeitung mit höherer Wertschöpfung und besserer Input-Output-Relation zu investieren. Auch in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres sind wir in unseren drei Segmenten dieser Strategie weiter gefolgt. Beispielhaft seien hier die begonnene Kapazitätsausweitung der Maisstärkefabrik in Aschach|Österreich, die erweiterte Verdampfstation in der Zuckerfabrik Leopoldsdorf|Österreich, die umgebaute, vergrößerte Melasseentzuckerungsanlage am Zuckerstandort in Tulln|Österreich, unser neuer Verpackungs-, Lager und Logistik-Hub für Zucker in Kaposvár|Ungarn oder unser Fruchtzubereitungswerk in Cabreuva|Brasilien, wo eine dritte Produktionslinie gebaut wurde, angeführt.

Im aktuellen Budgetprozess für das Geschäftsjahr 2016|17 bleiben die zukünftigen Herausforderungen unverändert im Fokus. AGRANA wird weiter an der Auflösung komplexer Strukturen, an der stärkeren Nutzung von Synergien sowie an einem wirkungsvolleren Kosten- und Finanzmanagement arbeiten. Erste dahingehend gesetzte Maßnahmen sind bereits wirksam.

Ihr

Johann Marihart Vorstandsvorsitzender

KonzernLagebericht

Entwicklung in Den

ersten drei Quartalen 2015|161

Umsatz und Ertragslage

Finanzkennzahlen
AGRANA-Konzern
in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt)
Q1-3
2015 16
Q1-3
2014 15
Umsatzerlöse 1.908,0 1.914,4
EBITDA2 154,1 168,2
Operatives Ergebnis 90,8 108,0
Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunter
nehmen, die nach der Equity-Methode
bilanziert werden
19,7 20,1
Ergebnis aus Sondereinflüssen -1,7 -3,7
Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) 108,8 124,4
EBIT-Marge 5,7 % 6,5 %
Finanzergebnis -16,3 -12,7
Ertragsteuern -21,6 -30,5
Konzernergebnis 70,8 81,2
Ergebnis je Aktie 4,97 € 5,39 €

Die Umsatzerlöse der AGRANA-Gruppe lagen in Q1-3 2015|16 (1. März bis 30. November 2015) mit 1.908,0 Mio. € auf Vorjahresniveau. Der rückläufige Umsatz im Segment Zucker war auf das gesunkene Verkaufspreisniveau zurückzuführen. Die Umsatzerlöse im Segment Stärke lagen leicht über, jene im Segment Frucht auf Vorjahresniveau.

Finanzkennzahlen
AGRANA-Konzern
in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt)
Q3
2015 16
Q3
2014 15
Umsatzerlöse 644,5 629,2
EBITDA2 61,0 55,0
Operatives Ergebnis 32,8 29,8
Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunter
nehmen, die nach der Equity-Methode
bilanziert werden
7,7 7,2
Ergebnis aus Sondereinflüssen -0,4 0,4
Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) 40,1 37,4
EBIT-Marge 6,2 % 5,9 %
Finanzergebnis -5,1 -4,6
Ertragsteuern -8,0 -11,8
Konzernergebnis 26,9 21,0
Ergebnis je Aktie 1,89 € 1,36 €

Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) lag wie erwartet mit 108,8 Mio. € um 12,5 % noch deutlich unter dem Ergebnis der ersten drei Quartale 2014|15. Während im Segment Stärke das EBIT deutlich verbessert werden konnte, führten im Segment Zucker die niedrigeren Erlöse zu einem markant schwächeren, aber positiven Ergebnis. Im Segment Frucht ging das EBIT aufgrund

1 Die Vorjahreswerte wurden gemäß IAS 8 angepasst. Weitere Angaben finden sich auf Seite 18.

2 Operatives Ergebnis vor operativen Abschreibungen

einer deutlich schwächeren Ertragsentwicklung bei Fruchtsaftkonzentraten moderat zurück. Das Finanzergebnis betrug in Q1-3 2015|16 -16,3 Mio. € (Vorjahr: -12,7 Mio. €), wobei die Verschlechterung v.a. auf ein negatives Währungsergebnis (Vorjahr: positives Währungsergebnis) zurückzuführen war. Nach einem Steueraufwand in Höhe von 21,6 Mio. €, der einer Steuerquote von rund 23,4 % (Vorjahr: 27,3 %) entspricht, erreichte das Konzernergebnis 70,8 Mio. € (Vorjahr: 81,2 Mio. €). Das den Aktionären der AGRANA zurechenbare Ergebnis je Aktie lag bei 4,97 € (Vorjahr: 5,39 €).

Investitionen1

In Q1-3 2015|16 investierte AGRANA in Summe 78,8 Mio. €, das waren um 16,3 Mio. € mehr als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Die Investitionen verteilten sich wie folgt auf die Segmente:

in Mio. € Q1-3
2015 16
Q1-3
2014 15
Zucker 39,2 25,9
Stärke 14,9 7,4
Frucht 24,7 29,2
Konzern 78,8 62,5

Anbei eine Kurzübersicht über die wichtigsten Projekte in der AGRANA-Gruppe:

Segment Zucker

  • Erweiterte Verdampfstation in Leopoldsdorf| Österreich ging mit Beginn der Rübenkampagne in Betrieb
  • Umgebaute und vergrößerte Melasseentzuckerungsanlage in Tulln|Österreich nahm im Mai 2015 erfolgreich den Betrieb auf
  • Volle Inbetriebnahme der Abpackungsanlagen des neuen Verpackungszentrums in Kaposvár|Ungarn im dritten Quartal

Segment Stärke

Projekt zur Kapazitätserhöhung und Energieeinsparung mit Inbetriebnahme des neuen Wärmetauschers in Pischelsdorf|Österreich umgesetzt

  • Projekt Erweiterung Säuglingsmilchnahrung in Gmünd|Österreich: Bauarbeiten im Gange
  • Projekt Werksausbau in Aschach|Österreich: Behördenverhandlungen abgeschlossen, Detailplanung läuft, Baufeldfreimachung begonnen

Segment Frucht

  • Installation eines weiteren IQF2 -Tunnels in Mexiko im zweiten Quartal
  • Fertigstellung der Erweiterung und Erneuerung der Containerreinigungsanlage bei AGRANA Fruit in Australien im ersten Quartal
  • Erfolgreicher SAP-Roll-Out bei AGRANA Fruit in Brasilien in Q1

Zusätzlich wurden in Q1-3 2015|16 in den nach der Equity-Methode einbezogenen Joint Venture-Unternehmen (HUNGRANA- und STUDEN-Gruppe) Investitionen im Ausmaß von 12,8 Mio. € (100%; Vorjahr: 9,2 Mio. €), insbesondere in neue Lagerkapazitäten für Maisnebenprodukte und eine Verpackungsstation, getätigt.

Cashflow

Der Cashflow aus dem Ergebnis betrug in Q1-3 2015|16 119,1 (Vorjahr: 136,6) Mio. € und sank primär durch das niedrigere Konzernergebnis. Nach einem Aufbau des Working Capital um 105,6 Mio. € (Vorjahr: Abbau um 110,7 €), v.a. durch einen Vorrats- und Forderungsaufbau, betrug der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Q1-3 2015|16 14,0 Mio. € (Vorjahr: 246,9 Mio. €). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit stieg aufgrund erhöhter Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte auf -79,8 Mio. € (Vorjahr: -61,2 Mio. €). Im gegenüber dem Vorjahr beinahe unveränderten Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von -59,3 Mio. € (Vorjahr: -63,3 Mio. €) spiegelt sich v.a. die Dividendenzahlung wider.

Vermögens- und Finanzlage

Bei einer gegenüber dem 28. Februar 2015 leicht gestiegenen Bilanzsumme in Höhe von 2,44 Mrd. € (Bilanzstichtag 2014|15: 2,41 Mrd. €) blieb die Eigenkapitalquote mit 49,7 % stabil (28. Februar 2015: 49,6 %).

2 Individually Quick Frozen (einzeln schockgefroren) Die langfristigen Vermögenswerte blieben in Summe beinahe unverändert. Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen geringfügig an, wobei Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte aufgebaut wurden und die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente deutlich zurückgingen. Auf der Passivseite gingen die langfristigen Schulden aufgrund niedrigerer Rückstellungen und Finanzverbindlichkeiten moderat zurück. Die kurzfristigen Schulden stiegen v.a. aufgrund höherer kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten und saisonal gestiegener Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Nettofinanzschulden zum 30. November 2015 lagen mit 449,0 Mio. € um 118,7 Mio. € deutlich über dem Wert des Bilanzstichtages zum Jahresende 2014|15. Das Gearing zum Quartalsstichtag stieg folglich auf 37,0 % (28. Februar 2015: 27,7 %).

AGRANA auf dem Kapitalmarkt

Kennzahlen zur Aktie Q1-3
2015 16
Höchstkurs (11. Juni 2015) 89,00 €
Tiefstkurs (28. August 2015) 73,00 €
Ultimokurs (30. November 2015) 87,99 €
Buchwert je Aktie zum Ultimo 81,23 €
Marktkapitalisierung zum Ultimo 1.249,6 Mio €

Die AGRANA-Aktie startete mit einem Kurs von 80,51 € in das Geschäftsjahr 2015|16 und schloss zum Ultimo November 2015 mit 87,99 €, was einem Plus von 9,29 % bei durchschnittlich knapp über 1.300 gehandelten Stücken pro Tag (Doppelzählung, wie von der Wiener Börse veröffentlicht) entspricht. Der österreichische Leitindex (ATX) verlor im selben Zeitraum 0,26 %.

Die Entwicklung des AGRANA-Aktienkurses finden Sie auf der Website www.agrana.com -> Investoren -> Aktie -> Aktienkurs. Die Marktkapitalisierung betrug per Ultimo November 2015 1.249,6 Mio. € bei einer unveränderten Aktienanzahl von 14.202.040 Stück.

Auch im dritten Quartal 2015|16 trat AGRANA regelmäßig aktiv mit Investoren, Finanzjournalisten und Analysten in Kontakt und traf institutionelle Anleger u.a. bei Roadshows in Amsterdam, Antwerpen, Brüssel, London, München, Paris, Warschau und Zürich.

Geschäftsentwicklung

Finanzkennzahlen
Segment Zucker
in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt)
q1-3
2015 16
q1-3
2014 15
Umsatzerlöse 540,5 563,4
EBITDA1 24,9 43,9
Operatives Ergebnis 9,0 29,8
Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunter
nehmen, die nach der Equity-Methode
bilanziert werden
1,4 -1,7
Ergebnis aus Sondereinflüssen 0,0 0,9
Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) 10,4 29,0
EBIT-Marge 1,9 % 5,2 %
Finanzkennzahlen
Segment Zucker
in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt)
Q3
2015 16
Q3
2014 15
Umsatzerlöse 195,5 185,3
EBITDA1 12,8 9,4
Operatives Ergebnis 3,0 1,2
Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunter
nehmen, die nach der Equity-Methode
bilanziert werden
1,0 -0,7
Ergebnis aus Sondereinflüssen 0,0 0,4
Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) 4,0 0,9
EBIT-Marge 2,1 % 0,5 %

Im Segment Zucker gingen die Umsatzerlöse in Q1-3 2015|16 im Vorjahresvergleich leicht um 4,1 % auf 540,5 Mio. € zurück. Während die Zuckerverkaufspreise v.a. in den Geschäftsbereichen Lebensmittelhandel und weiterverarbeitende Industrie gegenüber der Vergleichsperiode deutlich niedriger waren, konnten die Absatzmengen von Quotenzucker, v.a. an die Nahrungsmittelindustrie, gesteigert werden. Die Verkäufe von Nicht-Quotenzucker an die chemische Industrie lagen nahezu auf dem Vorjahresniveau, die Exporte in Drittländer fielen deutlich geringer aus. Die Umsätze bei Nebenprodukten waren preisbedingt leicht rückläufig.

Das EBIT in Q1-3 2015|16 (10,4 Mio. €) ist auf die gegenüber dem Vorjahr deutlich gefallenen Zuckerverkaufspreise zurückzuführen; in den ersten sechs Monaten des Vorjahres wurden noch höhere Preise aus der Kampagne 2013|14 erlöst. Die Erholung des EBITs in den letzten drei Monaten ist v.a. auf die gegenüber dem Vorjahr gesunkenen Rohzuckerkosten und den zusätzlichen Deckungsbeitrag der gestiegenen Absatzmenge zurückzuführen.

Marktumfeld

Zuckerweltmarkt

Das Analyseunternehmen F.O. Licht rechnet in der ersten Schätzung der Weltzuckerbilanz vom 27. Oktober 2015 für das Zuckerwirtschaftsjahr (ZWJ) 2015|16 (Oktober 2015 bis September 2016) mit einer sinkenden weltweiten Zuckerproduktion und einem weiteren Zuwachs beim Verbrauch. In dieser Schätzung wird von einer Reduktion der weltweiten Lagerbestände um rund 4 Mio. Tonnen bis zum Ende des aktuellen Zuckerwirtschaftsjahres (30. September 2016) ausgegangen.

Durch diese Mengeneinschätzung, die auch von anderen Analysehäusern geteilt wird, wurde der preisliche Abwärtstrend an den Weltzuckermärkten zuletzt gestoppt und die Preise stabilisierten sich nach den Tiefstständen im Sommer zum Ende des Berichtszeitraumes. Der Weltmarktpreis für Weißzucker notierte am 30. November 2015 bei rund 403 \$ (381 €), jener für Rohzucker bei rund 329 \$ (311 €) je Tonne.

EU-Zuckermarkt

Die europäische Zuckerrübenkampagne 2014|15 brachte durch Rekorderträge neben der Erfüllung der EU-Zuckerquote eine große Nicht-Quotenzuckermenge. Die aufgrund der gesunkenen Zuckerpreise geringeren Präferenzimportmengen im ZWJ 2014|15 führten zu einem

deutlichen Rückgang der Quotenzuckerbestände zum Ende des abgelaufenen ZWJ.

Die Zuckerproduktion für das neue ZWJ 2015|16 wird nicht nur im Vergleich zu den Rekorderträgen im letzten Jahr signifikant abfallen, sondern soll auch unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre in der EU liegen. Diese Erwartung ist darauf zurückzuführen, dass einerseits Anbauflächen in wichtigen Produktionsländern wie z.B. in Deutschland und Polen zurückgenommen wurden und zum anderen wirkte sich die lange Trockenperiode in Zentral- und Osteuropa negativ auf die Zuckerrübenerträge aus.

Aufgrund der zur Bewältigung der hohen Vorjahresernte erfolgten Übertragung von Nicht-Quotenzuckermengen vom alten (2014|15) auf das neue ZWJ (2015|16) ist aber eine Erfüllung der Quoten und auch eine ausreichende Nicht-Quotenzuckermenge sichergestellt.

Industrie und Groß- und Einzelhandel (Retail)

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres ist der Absatz von Zuckerprodukten im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, wobei sich die jeweiligen Produktgruppen und Märkte zum Teil unterschiedlich entwickelt haben.

Zeigte der Absatz im Bereich der Getränke- und Lebensmittelindustrie v.a. aufgrund des stabileren Marktumfeldes und der heißen Sommermonate ein Plus (höherer Verbrauch im Bereich der alkoholfreien Getränke), so lagen die Mengen im Bereich Lebensmitteleinzelhandel bis vor wenigen Monaten noch hinter den Erwartungen, u.a. bestimmt durch das schwierige Marktumfeld in Osteuropa mit diversen Billiganbietern.

Die Nachfrage nach Bio-Produkten zeigt sich in den Bereichen Retail und Industrie gleichermaßen stabil.

Rohstoff und Produktion

Die von AGRANA mit den Rübenbauern kontrahierte Zuckerrübenfläche wurde im Anbaujahr 2015 auf rund 95.000 Hektar reduziert (rund -3 %). In Österreich und in Tschechien erfolgte auf rund 880 Hektar biologischer Anbau von Zuckerrüben.

Ein extrem trockener und heißer Sommer führte zu einem negativen Vegetationsverlauf der Zuckerrübenbestände. Die Durchschnittserträge für das ZWJ 2015|16 lagen in Österreich und Tschechien rund 10 % unter dem 5-jährigen Mittel. In der Slowakei wurde eine nur leicht unterdurchschnittliche (-5 %), in Ungarn und Rumänien eine durchschnittliche Ernte erreicht. Infolge der vergleichsweise heißen und niederschlagsarmen Vegetationsphase im Sommer und im Herbst sind die Zuckergehalte in allen Ländern der AGRANA-Gruppe durchschnittlich. Die ersten Zuckerfabriken haben rund um den 10. September 2015 die Verarbeitung aufgenommen. Mitte Jänner 2016 werden die letzten Werke ihre Rübenkampagnen beenden.

Q3
2015 16
Q3
2014 15
191,3 184,2
20,7 18,0
15,1 12,5
6,7 7,9
21,8 20,4
11,4 % 11,1 %

Die Umsatzerlöse in Q1-3 2015|16 in Höhe von 544,0 Mio. € lagen leicht über dem Niveau des Vorjahres. Umsatzzuwächse konnten u.a. im Geschäftsbereich Bioethanol aufgrund gestiegener Verkaufspreise sowie bei Stärke-Nassderivaten aufgrund höherer Absatzmengen erzielt werden. Erlösrückgänge bei den Verzuckerungsprodukten spiegeln das anhaltend niedrige Preisniveau des europäischen Zuckermarktes wider. Die Nebenproduktumsätze lagen rohstoffpreisbedingt leicht unter dem Vorjahreswert.

Das EBIT in Höhe von 52,9 Mio. € übertraf den Vorjahreswert deutlich um 16,0 %. Damit stieg die Profitabilität (EBIT-Marge) von 8,5 % auf 9,7 %. Die Ergebnissteigerung ist vorrangig auf die verbesserten Verkaufspreise bei Ethanol zurückzuführen; gleichzeitig sind die Rohstoffkosten im Segment im Vergleich zum Vorjahr im Durchschnitt leicht gesunken. Der Ergebnisrückgang des nach der Equity-Methode einbezogenen Tochterunternehmens HUNGRANA spiegelt die gesunkenen Verkaufspreise für Verzuckerungsprodukte wider.

Marktumfeld

Der Lebensmittelbereich entwickelte sich absatzseitig stabil. Die schlechten Kartoffelerträge (v.a. in Süddeutschland, Österreich und Nordosteuropa) führten bei Kartoffelstärke zu ansteigenden Marktpreisen.

Für Stärkeverzuckerungsprodukte im Allgemeinen und Isoglukose im Speziellen herrscht im Hinblick auf Oktober 2017 und die damit verbundene Liberalisierung des Zuckermarktes ein hoher Wettbewerbsdruck. Der ansatzweise eingetretene Preisaufwärtstrend bei Zucker spiegelt sich bislang nur partiell in den neuen

Q1-3 2015|16 Segment Stärke

Umsatzanteil EBIT-Anteil

Geschäftsentwicklung

Finanzkennzahlen
Segment Stärke
in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt)
Q1-3
2015 16
Q1-3
2014 15
Umsatzerlöse 544,0 535,4
EBITDA1 51,7 40,6
Operatives Ergebnis 34,6 23,8
Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunter
nehmen, die nach der Equity-Methode
bilanziert werden
18,3 21,8
Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) 52,9 45,6
EBIT-Marge 9,7 % 8,5 %

Abschlüssen bei Stärkeverzuckerungsprodukten für das kommende Jahr wider.

Der Papier- und Wellpappebereich zeigte eine über den Erwartungen liegende Nachfrage in der EU. Treiber dieser positiven Entwicklung waren die gesteigerten Exportvolumina – auch bedingt durch den schwächeren Euro - von Papier und Verpackungsmaterialien.

Das Bioethanolgeschäft profitiert weiterhin von einem ausgeglichenen Nachfrage-Angebotsverhältnis in der EU sowie von einem starken US-Dollar, was zu positiven Preis- und folglich Ergebnisentwicklungen für europäische Ethanolproduzenten führte. Da nur geringe Importethanolvolumina in den europäischen Markt gebracht werden, ist davon auszugehen, dass dieser positive Trend bis zum Ende des Geschäftsjahres 2015|16 anhalten wird.

Bei den Protein-Nebenprodukten herrschte eine anhaltend hohe Nachfrage nach hoch-proteinhaltigen Produkten (z.B. Kartoffeleiweiß, Maiskleber) und nach vitalem Weizengluten.

Rohstoff und Produktion

Der Internationale Getreiderat (IGC1 ) sieht die weltweite Getreideerzeugung im Getreidewirtschaftsjahr 2015|162 bei rund 1,99 Mrd. Tonnen, damit auf Vorjahresniveau und auch in etwa auf Höhe des erwarteten Verbrauches. Die weltweite Weizenproduktion wird auf 726 Mio. Tonnen (Vorjahr: 723 Mio. Tonnen; erwarteter Verbrauch: 720 Mio. Tonnen) geschätzt, die globale Maiserzeugung auf 967 Mio. Tonnen (Vorjahr: 1.013 Mio. Tonnen; erwarteter Verbrauch: 974 Mio. Tonnen). Die gesamten Getreidebestände werden aufgrund der guten Weizenernte um 4 Mio. Tonnen mit 454 Mio. Tonnen höher erwartet.

Die gesamte Getreideproduktion der EU wird laut Strategie Grains2 auf rund 308 Mio. Tonnen (Vorjahr: 328 Mio. Tonnen) geschätzt. Dazu trägt die leicht höhere Weichweizenernte rund 150 Mio. Tonnen bei (erwarteter Binnenverbrauch: 120 Mio. Tonnen). Die Maisernte 2015 in der EU wird bei einem Binnenverbrauch von 70 Mio. Tonnen auf lediglich 57 Mio. Tonnen erwartet, ein Minus von rund 24 % im Vergleich zum Vorjahr.

Die Notierungen an der Pariser Warenterminbörse (NYSE Euronext Liffe) sind seit Anfang Juli um rund 12 % (Mais) bzw. 19 % (Weizen) gesunken und bewegten sich am 30. November bei rund 165 € je Tonne Mais und

177 € je Tonne Weizen (Vorjahr: 155 € je Tonne Mais und 186 € je Tonne Weizen).

Kartoffel

Bei einer gegenüber dem Vorjahr stabilen Anbaufläche von rund 6.000 Hektar betrug die Stärkekartoffelernte (inkl. Bio-Kartoffeln) in Österreich im Geschäftsjahr 2015|16 witterungsbedingt rund 161.000 Tonnen (Vorjahr: 240.000 Tonnen). Die Stärkekartoffel-Liefererfüllung wird bezogen auf eine Kontraktmenge von rund 239.000 Tonnen rund 67 % betragen und damit deutlich unter dem Vorjahr (105 %) liegen.

Mais und Weizen

Die Nassmaisübernahme in der Maisstärkefabrik Aschach|Österreich betrug rund 93.000 Tonnen und lag damit unter dem Vorjahresniveau (113.000 Tonnen). In der Zeit vom 26. August bis zum 21. November 2015 wurden 77.000 Tonnen Gelbmais und 16.000 Tonnen Spezialmais (Wachsmais, Bio-Mais, Bio-Wachsmais, Zertifiziert Gentechnikfreier Mais) verarbeitet. Mittlerweile wurde die Produktion wieder auf Trockenmais umgestellt. Für das volle Geschäftsjahr 2015|16 wird eine Gesamtverarbeitungsmenge auf Vorjahresniveau von rund 400.000 Tonnen erwartet.

Im Bioethanol- und Weizenstärkewerk in Pischelsdorf|Österreich wurden von Anfang September bis Ende November 2015 rund 75.000 Tonnen (Vorjahr: rund 102.000 Tonnen) Nassmais verarbeitet. Insgesamt wird für das laufende Geschäftsjahr eine Gesamtgetreideverarbeitung (Weizen, Mais, Tritikale) von rund 755.000 (Vorjahr: 750.000) Tonnen erwartet.

Das rumänische Werk in Țăndărei wird im Geschäftsjahr 2015|16 voraussichtlich insgesamt knapp 60.000 Tonnen Mais (Vorjahr: 52.000 Tonnen) verarbeiten.

Im nach der Equity-Methode einbezogenen Werk in Ungarn (HUNGRANA) wird die gesamte Maisverarbeitung 2015|16 (100 %) voraussichtlich 1,12 Mio. Tonnen (Vorjahr: 1,05 Mio. Tonnen) betragen. Auch HUNGRANA hat die Nassmaisverarbeitung Ende November 2015 mit rund 226.000 Tonnen deutlich unter dem Vorjahresniveau (260.000 Tonnen) abgeschlossen.

q1-3 2015|16 Segment Frucht

Geschäftsentwicklung

Finanzkennzahlen
Segment Frucht
in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt)
Q1-3
2015 16
Q1-3
2014 15
Umsatzerlöse 823,5 815,6
EBITDA1 77,5 83,7
Operatives Ergebnis 47,2 54,4
Ergebnis aus Sondereinflüssen -1,7 -4,6
Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) 45,5 49,8
EBIT-Marge 5,5 % 6,1 %
Finanzkennzahlen
Segment Frucht
in Mio. € (wenn nicht explizit anders erwähnt)
Q3
2015 16
Q3
2014 15
Umsatzerlöse 257,7 259,7
EBITDA1 27,5 27,6
Operatives Ergebnis 14,7 16,1
Ergebnis aus Sondereinflüssen -0,4 0,0
Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) 14,3 16,1
EBIT-Marge 5,6 % 6,2 %

Die Umsatzerlöse im Segment Frucht stiegen in Q1-3 2015|16 minimal um knapp 1,0 % auf 823,5 Mio. €. Bei Fruchtzubereitungen lag der Absatz leicht über dem Vorjahresniveau und auch gestiegene Verkaufspreise verstärkt durch vorteilhafte Fremdwährungseffekte (v.a. USD, CNY, KRW und ARS) führten zu einem Umsatzanstieg um knapp 9 %. Im Geschäftsbereich Fruchtsaftkonzentrate hingegen ging der Umsatz v.a. aufgrund

stark gesunkener Verkaufspreise aus der Ernte 2014 bei Apfelsaftkonzentrat um etwas über 20 % zurück.

Das EBIT betrug in Q1-3 2015|16 45,5 Mio. € und lag damit um 8,6 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Während der Geschäftsbereich Fruchtzubereitungen eine deutliche EBIT-Verbesserung auswies, wirkten sich die niedrigeren Apfelpreise der Kampagne 2014 und die damit verbundenen deutlich gesunkenen Konzentratpreise negativ auf die Margen im Fruchtsaftkonzentratgeschäft aus. Bei Fruchtzubereitungen gab es v.a. in den Regionen Europa, Nord- und Lateinamerika, sowie in Russland, Südkorea und China einen deutlich positiven Geschäftsverlauf, und die gegenüber dem Euro stärker gewordenen Währungen wie v.a. der US-Dollar unterstützten den EBIT-Anstieg ebenfalls. Das Ergebnis aus Sondereinflüssen von -1,7 Mio. € ist primär auf das Restrukturierungsprojekt der Dirafrost FFI N.V., Herk-de-Stad|Belgien, zurückzuführen, wobei der Großteil der damit zusammenhängenden Einmalkosten bereits im Konzernjahresabschluss 2014|15 bilanziert war.

Marktumfeld

Geschäftsbereich Fruchtzubereitungen

Einem weiterhin geringfügigen Nachfragerückgang in der EU steht ein leichtes Wachstum in den außereuropäischen Märkten gegenüber. Die Marktentwicklung der Retail-Volumina an Trink- und Fruchtjoghurts zeigte im Kalenderjahr 2015 weltweit ein durchschnittliches Wachstum von rund 4 % (Quelle: Euromonitor), wobei der Konsum in Europa, Osteuropa (Ukraine und Russland) und im asiatisch-pazifischen Raum einen Rückgang aufwies.

Makroökonomische und politische Probleme verlangsamen die Marktentwicklung in den Regionen Osteuropa (Russland, Ukraine, Weißrussland), Naher und Mittlerer Osten und Argentinien. Dennoch konnte AGRANA in allen Regionen, mit Ausnahme von Nordamerika, in den letzten drei Monaten eine positive Absatzentwicklung im Vorjahresvergleich erzielen.

Geschäftsbereich Fruchtsaftkonzentrate

Bei Apfelsaftkonzentrat sind die Preise in Europa aufgrund einer stabilen Nachfrage bei fehlenden Angebotsmengen im Vergleich zur Ernte 2014 zuletzt deutlich gestiegen. Allerdings liegen die Apfelpreise auch deutlich über dem Vorjahr. In der Ukraine wurden aufgrund der politischen Situation zwei Drittel der dort produzierten Menge nach Europa verbracht, ein Drittel wurde in der Ukraine verkauft. Ein direkter Export von Apfelsaftkonzentrat aus der Ukraine nach Russland ist aufgrund von Importverboten nach wie vor nicht möglich. Bei Buntsaftkonzentraten aus der Ernte 2015 ist AUSTRIA JUICE bei den wesentlichen Früchten ausverkauft.

Rohstoff und Produktion

Nach Ablauf des dritten Quartales ist im Geschäftsbereich Fruchtzubereitungen das Beschaffungsjahr im Wesentlichen abgeschlossen. Ein neuer Zyklus startete im Dezember 2015 mit der Ernte der tropischen Früchte und mit der Vorbereitung der Winterernten in Mexiko und Nordafrika.

Die Verträge für Ingredienzien sind für das nächste Wirtschaftsjahr 2016|17 in Verhandlung bzw. teilweise auch schon abgeschlossen.

Nach guten Ernten zu Beginn des Kalenderjahres 2015 und daraus resultierend einer guten Versorgungslage und moderaten Rohstoffpreisen hat v.a. der ungewöhnlich heiße Sommer bei Beerenfrüchten zu Versorgungsengpässen mit Preiserhöhungen geführt, die sich auch im Frucht-Rohstoffportfolio der AGRANA auswirkten.

Die Währungsentwicklung des Euro gegenüber dem US-Dollar hat den Einkauf ebenso verteuert wie lokale Missernten bei Mango und Ananas. Speziell bei diesen Früchten werden wir im kommenden Jahr weitere Preissteigerungen erwarten. Bei Ingredienzien und Additiven ist nur mit leichten Preissteigerungen zu rechnen.

Im Geschäftsbereich Fruchtsaftkonzentrate führte die Dürre der Sommermonate in Europa zu qualitativen und quantitativen Einbußen bei Beerenfrüchten. Aufgrund der knappen Rohstoffverfügbarkeit während des Frühjahres 2015 sowie der gut geräumten Lagerbestände war ein kontinuierlicher Preisanstieg sowohl im Verarbeitungsbereich als auch bei der Frischobstvermarktung feststellbar. Das 2014 in Kraft getretene Handelsembargo für die Vermarktung europäischer Äpfel nach Russland wurde im Sommer 2015 verlängert. Als Entlastungsmaßnahme hat die Europäische Kommission entschieden, rund 300.000 Tonnen Äpfel der Ernte 2015 v.a. aus dem polnischen Markt zu nehmen und diese Menge zur "freien Verteilung" (karitative Einrichtungen,

Schulen etc.) zur Verfügung zu stellen. Diese Maßnahme hatte einen zusätzlichen preisstabilisierenden Effekt für den europäischen Frischmarkt.

AGRANA

Chancen- und Risikobericht

AGRANA verwendet ein integriertes System zur Früherkennung und Überwachung von konzernspezifischen Risiken.

Bestandsgefährdende Risiken bestehen derzeit nicht bzw. sind gegenwärtig auch nicht erkennbar.

Für eine ausführliche Darstellung der Geschäftsrisiken des Unternehmens verweist AGRANA auf die im Geschäftsbericht 2014|15 auf den Seiten 86 bis 89 umfassend dargestellten Risiken.

AGRANA

Wesentliche Ereignisse nach dem Ende der Zwischenberichtsperiode

Nach dem Quartalsstichtag am 30. November 2015 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanzund Vermögenslage der AGRANA hatten.

AGRANA

Ausblick

AGRANA-Gruppe
in Mio. €
2014 15
ist
2015 16
Prognose
Umsatzerlöse 2.493,5
EBIT 121,7 ä
Investitionen1 91,2 ~112

Stabile Entwicklung

ä Leichter Anstieg

AGRANA geht für das Geschäftsjahr 2015|16 von einer stabilen Entwicklung beim Konzernumsatz aus. Beim Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) erwartet der Konzern aufgrund einer gestiegenen Preiserwartung bei Bioethanol, gesunkener Rohstoffpreise und eines zumindest ausgeglichenen Zuckerergebnisses im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Anstieg.

Segment Stärke
in Mio. €
2014 15
ist
2015 16
Prognose
Umsatzerlöse 700,1 ä
EBIT 54,1 
Investitionen1 13,7 ~29

ä Leichter Anstieg

Deutlicher Anstieg

Im Segment Stärke erwartet AGRANA für das Geschäftsjahr 2015|16 eine leicht über dem Vorjahr liegende Umsatzentwicklung. Das gegenüber dem Vorjahr deutlich höhere Ethanolpreisniveau und ein verstärktes Spezialitätengeschäft können die Margenverluste bei Verzuckerungsprodukten deutlich überkompensieren. Bei weiterhin stabilen Ethanolnotierungen erwartet AGRANA für das Segment Stärke einen deutlichen Anstieg beim EBIT.

Segment Frucht
in Mio. €
2014 15
ist
2015 16
Prognose
Umsatzerlöse 1.062,3
EBIT 58,6
Investitionen1 43,0 ~39

Moderater Anstieg

Leichter Rückgang

AGRANA erwartet im Segment Frucht für das Geschäftsjahr 2015|16 eine moderate Umsatzsteigerung und nunmehr einen leichten Rückgang beim EBIT. Der Geschäftsbereich Fruchtzubereitungen rechnet bei steigenden Absatzmengen nach wie vor mit einer deutlichen Umsatz- und Ergebnissteigerung. Das Fruchtsaftkonzentratgeschäft wird aufgrund niedrigerer Preise, saisonaler Verschiebungen bei Produktabrufen und aufgrund von Wechselkurseffekten deutlich unter dem Vorjahr liegen und das Segmentergebnis bis zum Ende des Geschäftsjahres belasten.

Im Geschäftsjahr 2015|16 wird das Investitionsvolumen des Konzerns in Summe rund 112 Mio. € betragen und somit über der Abschreibung in Höhe von knapp 90 Mio. € liegen.

Segment Zucker
in Mio. €
2014 15
ist
2015 16
Prognose
Umsatzerlöse 731,1 
EBIT 9,0 
aber positiv
Investitionen1 34,5 ~44

Deutlicher Rückgang

Im Segment Zucker rechnet AGRANA aufgrund des Marktumfeldes preisbedingt mit einer rückläufigen Umsatzentwicklung. Eine Reduktion der Rohstoffkosten und auch ein bereits im Geschäftsjahr 2014|15 eingeleitetes Kostensenkungsprogramm für alle Länder werden die im Durchschnitt gesunkenen Verkaufspreise teilweise kompensieren können, sodass 2015|16 mit einem ausgeglichenen bis leicht positiven EBIT zu rechnen ist.

1

Konzernzwischenabschluss

der AGRANA-Gruppe zum 30. November 2015 (ungeprüft)

Konzern
Gewinn- und Verlustrechnung
1.-3. Quartal
1. März – 30. November
3. Quartal
1. September – 30. November
Q1-3 2015 16
in t€
Q1-3 2014 151
in t€
Q3 2015 16
in t€
Q3 2014 151
in t€
Umsatzerlöse 1.908.029 1.914.389 644.569 629.183
Bestandsveränderungen 14.126 -105.290 188.036 122.830
Andere aktivierte Eigenleistungen 1.391 1.730 104 354
Sonstige betriebliche Erträge 24.523 24.960 6.965 10.485
Materialaufwand -1.369.838 -1.243.199 -629.951 -553.857
Personalaufwand -215.249 -210.973 -76.220 -73.930
Abschreibungen -64.176 -60.241 -28.297 -25.218
Sonstige betriebliche Aufwendungen -209.738 -217.109 -72.820 -79.689
Ergebnisanteil von Gemeinschaftsunternehmen,
die nach der Equity-Methode bilanziert werden
19.695 20.121 7.665 7.264
Ergebnis der Betriebstätigkeit 108.763 124.388 40.051 37.422
Finanzerträge 33.368 8.289 6.815 2.630
Finanzaufwendungen -49.708 -20.976 -11.975 -7.275
Finanzergebnis -16.340 -12.687 -5.160 -4.645
Ergebnis vor Ertragsteuern 92.423 111.701 34.891 32.777
Ertragsteuern -21.628 -30.511 -8.036 -11.808
Konzernergebnis 70.795 81.190 26.855 20.969
ƒ
davon Aktionäre der AGRANA Beteiligungs-AG
70.585 76.607 26.865 19.399
ƒ
davon nicht beherrschende Anteile
210 4.583 -10 1.570
Ergebnis je Aktie nach IFRS (unverwässert und verwässert) 4,97 € 5,39 € 1,89 € 1,36 €

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

1.-3. Quartal 1. März – 30. November

3. Quartal 1. September – 30. November

Q1-3 2015 16
in t€
Q1-3 2014 151
in t€
Q3 2015 16
in t€
Q3 2014 151
in t€
Konzernergebnis 70.795 81.190 26.855 20.969
Sonstige im Eigenkapital erfasste Ergebnisse aus
ƒ
Währungsdifferenzen
2.946 -3.711 10.697 -1.258
ƒ
zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten (IAS 39)
nach latenten Steuern
-325 -68 -107 -140
ƒ
Cashflow-Hedges (IAS 39) nach latenten Steuern
631 438 1.864 2.178
ƒ
Anteilen aus Gemeinschaftsunternehmen, die nach der
Equity-Methode bilanziert werden
-2.210 703 632 1.775
Zukünftig in der Gewinn- und Verlustrechnung zu
erfassende Erträge und Aufwendungen
1.042 -2.638 13.086 2.555
Veränderung versicherungsmathematischer
Gewinne/Verluste leistungsorientierter Pensionszusagen
und ähnlicher Verpflichtungen (IAS 19) nach latenten Steuern
3.364 -6.494 -54 -6.463
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste
Erträge und Aufwendungen
4.406 -9.132 13.032 -3.908
Gesamtergebnis 75.201 72.058 39.887 17.061
ƒ
davon Aktionäre der AGRANA Beteiligungs-AG
75.480 68.113 39.307 15.338
ƒ
davon nicht beherrschende Anteile
-279 3.945 580 1.723

Konzern-Geldflussrechnung

für die ersten drei Quartale 2015 16
1. März – 30. November
Q1-3 2015 16
in t€
Q1-3 2014 151
in t€
Cashflow aus dem Ergebnis 119.115 136.591
Verluste/Gewinne aus Anlagenabgängen 457 -368
Veränderung des Working Capital -105.612 110.711
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 13.960 246.934
Cashflow aus Investitionstätigkeit -79.835 -61.207
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -59.269 -63.302
Veränderungen des Finanzmittelbestandes -125.144 122.425
Einfluss von Wechselkursänderungen auf den Finanzmittelbestand 2.505 -2.220
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 193.818 135.856
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 71.179 256.061

Konzern-Bilanz

Aktiva Stand am Stand am Stand am
30.11.2015 28.02.2015 30.11.20141
in t€ in t€ in t€
A. Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte und Geschäfts-/Firmenwerte 242.658 241.475 242.193
Sachanlagen 677.327 661.537 649.972
Nach der Equity-Methode bilanzierte Gemeinschaftsunternehmen 75.968 84.384 77.875
Wertpapiere 104.749 104.879 104.394
Beteiligungen 1.099 1.114 1.172
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 11.206 21.070 15.376
Aktive latente Steuern 22.002 22.184 28.706
1.135.009 1.136.643 1.119.688
B. Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 702.719 625.313 655.103
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte 521.710 439.793 498.827
Laufende Ertragsteuerforderungen 12.490 11.274 12.613
Wertpapiere 46 46 48
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 71.179 193.818 256.061
1.308.144 1.270.244 1.422.652
Summe Aktiva 2.443.153 2.406.887 2.542.340

Passiva

A. Eigenkapital
Grundkapital 103.210 103.210 103.210
Kapitalrücklagen 411.362 411.362 411.362
Gewinnrücklagen 639.043 614.687 626.422
Anteil der Aktionäre am Eigenkapital 1.153.615 1.129.259 1.140.994
Nicht beherrschende Anteile 61.051 65.161 66.383
1.214.666 1.194.420 1.207.377
B. Langfristige Schulden
Rückstellungen für Pensionen und Abfertigungen 65.103 71.885 67.288
Übrige Rückstellungen 15.256 14.879 12.491
Finanzverbindlichkeiten 284.036 319.672 323.153
Sonstige Verbindlichkeiten 6.070 1.204 1.262
Passive latente Steuern 12.637 10.424 13.159
383.102 418.064 417.353
C. Kurzfristige Schulden
Übrige Rückstellungen 38.657 41.757 37.455
Finanzverbindlichkeiten 340.967 309.354 321.957
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 444.626 411.193 516.087
Steuerschulden 21.135 32.099 42.111
845.385 794.403 917.610
Summe Passiva 2.443.153 2.406.887 2.542.340

Konzern-Eigenkapitalentwicklung

Für die ersten drei Quartale
1. März – 30. November
Eigenkapital der
AGRANA
-Aktionäre
in t€
Nicht beherrschende
Anteile
in t€
Summe
in t€
Geschäftsjahr 2015 16
Stand am 1. März 2015 1.129.259 65.161 1.194.420
Bewertungseffekte IAS 39 426 40 466
Veränderung versicherungsmathematischer Gewinne/Verluste leistungs
orientierter Pensionszusagen und ähnlicher Verpflichtungen (IAS 19)
3.364 0 3.364
Gewinn/Verlust aus Währungsumrechnung 1.105 -529 576
Sonstige Ergebnisse 4.895 -489 4.406
Konzernergebnis 70.585 210 70.795
Gesamtergebnis 75.480 -279 75.201
Dividendenausschüttung -51.127 -3.833 -54.960
Sonstige Veränderungen 3 2 5
Stand am 30. November 2015 1.153.615 61.051 1.214.666

Geschäftsjahr 2014|151

Stand am 1. März 2014 1.124.733 66.255 1.190.988
Bewertungseffekte IAS 39 370 0 370
Veränderung versicherungsmathematischer Gewinne/Verluste leistungs
orientieter Pensionszusagen und ähnlicher Verpflichtungen (IAS 19)
-6.490 2 -6.488
Verlust aus Währungsumrechnung -2.374 -640 -3.014
Sonstige Ergebnisse -8.494 -638 -9.132
Konzernergebnis (inkl. IAS 8-Anpassung) 76.607 4.583 81.190
Gesamtergebnis 68.113 3.945 72.058
Dividendenausschüttung -51.127 -3.906 -55.033
Sonstige Veränderungen -725 89 -636
Stand am 30. November 2014 1.140.994 66.383 1.207.377

Anhang zum Konzernzwischenabschluss

der AGRANA-Gruppe zum 30. November 2015 (ungeprüft)

SegmentBericht

für die ersten drei Quartale
1. März – 30. November
Q1-3
2015 16
in t€
Q1-Q3
2014 15
in t€
Umsatzerlöse (brutto)
Zucker 588.260 623.780
Stärke 549.474 541.881
Frucht 824.056 815.742
Konzern 1.961.790 1.981.403
Q1-3
2015 16
in t€
Q1-3
2014 15
in t€
-- -------------------------- -------------------------- --

Ergebnisanteil von

Gemeinschaftsunternehmen1

Konzern 19.695 20.121
Frucht 0 0
Stärke 18.295 21.779
Zucker 1.400 -1.658

Umsätze zwischen

den Segmenten
Zucker -47.793 -60.360
Stärke -5.464 -6.504
Frucht -504 -150
Konzern -53.761 -67.014

Ergebnis der Betriebstätigkeit

Konzern 108.763 124.388
Frucht 45.488 49.831
Stärke 52.921 45.527
Zucker 10.354 29.030

Umsatzerlöse

Konzern 1.908.029 1.914.389
Frucht 823.552 815.592
Stärke 544.010 535.377
Zucker 540.467 563.420

Operatives Ergebnis

Konzern 90.742 107.957
Frucht 47.162 54.381
Stärke 34.626 23.748
Zucker 8.954 29.828

Ergebnis aus Sondereinflüssen

Zucker 0 860
Stärke 0 0
Frucht -1.674 -4.550
Konzern -1.674 -3.690

Investitionen2

Konzern
Frucht 24.724 29.214
Stärke 14.888 7.346
Zucker 39.162 25.915

Mitarbeiter3 [im Monat November]

Zucker 2.551 2.637
Stärke 873 853
Frucht 4.702 4.756
Konzern 8.126 8.246

2 In Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, ausgenommen Geschäfts-/Firmenwerte

3 Umgerechnet in Vollzeitäquivalente

Allgemeine Grundlagen der Berichterstattung

Der Zwischenbericht des AGRANA-Konzerns zum 30. November 2015 wurde entsprechend den Regeln zur Zwischenberichterstattung nach IAS 34 in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standard Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Interpretation durch das IFRS Interpretations Committee erstellt. In Einklang mit IAS 34 erfolgt die Darstellung des Konzernabschlusses der AGRANA Beteiligungs-Aktiengesellschaft (im Folgenden kurz: AGRANA Beteiligungs-AG) zum 30. November 2015 in verkürzter Form. Der Konzernzwischenabschluss zum 30. November 2015 unterlag keiner Prüfung und keiner prüferischen Durchsicht. Der Vorstand der AGRANA Beteiligungs-AG hat diesen Zwischenabschluss am 30. Dezember 2015 aufgestellt.

Der Geschäftsbericht 2014|15 des AGRANA-Konzerns steht im Internet unter www.agrana.com/ir zur Einsicht und zum Download zur Verfügung.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses waren – wie im Anhang des Geschäftsberichtes 2014|15 unter "2. Allgemeine Grundlagen" auf den Seiten 105 bis 111 dargestellt – erstmalig neue bzw. geänderte Standards und Interpretationen anzuwenden.

Im Übrigen wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses zum 28. Februar 2015 angewandt.

Die Erläuterungen im Anhang des Geschäftsberichtes 2014|15 gelten daher entsprechend. Die Ertragsteuern wurden auf Basis landesspezifischer Ertragsteuersätze unter Berücksichtigung der Ertragsteuerplanung für das gesamte Geschäftsjahr ermittelt.

IFRS-Ausweisänderungen

Mit Beginn des Geschäftsjahres 2015|16 wurde die Darstellung der Gesamtergebnisrechnung im Bereich der Aufstellung der erfolgsneutral im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen um die Zeile "Anteile aus Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden" ergänzt. Darin enthalten sind jene Beträge zusammengefasst, die aus erfolgsneutralen IAS 39-Bewertungseffekten und Währungsdifferenzen bei nach der Equity-Methode bilanzierten Gemeinschaftsunternehmen resultieren. Diese waren zuvor den bisherigen Zeilen zu IAS 39-Bewertungseffekten und Währungsdifferenzen zugeordnet.

Hinsichtlich der zum 28. Februar 2014 und zum 1. März 2013 vorgenommenen Anpassungen gemäß IAS 8 sowie deren Auswirkungen auf diesen Zwischenabschluss wird auf die angegebenen Beträge und Erläuterungen im Anhang des Geschäftsberichtes 2014|15 unter "2. Allgemeine Grundlagen – Anpassungen gemäß IAS 8" auf den Seiten 110 bis 115 verwiesen.

Konsolidierungskreis

Im Q1 2015|16 fand die Verschmelzung der AGRANA Juice Poland Sp.z.o.o., Bialobrzegi|Polen, auf die AUSTRIA JUICE Poland Sp.z.o.o. (vormals: Ybbstaler Fruit Polska Sp.z.o.o.), Chelm|Polen, sowie der AGRANA Trading EOOD, Sofia|Bulgarien, auf die AGRANA Bulgaria AD, Sofia|Bulgarien, statt. Zusätzlich wurde die AGRANA Fruit Services Inc., Brecksville|USA, auf die AGRANA Fruit US, Inc., Brecksville|USA, verschmolzen. Im Q2 erfolgte die erstmalige Einbeziehung der AGRANA Research & Innovation Center GmbH, Wien, die bis dahin ein nicht einbezogenes Tochterunternehmen war. Im Zuge der erstmaligen Einbeziehung war ein Unterschiedsbetrag von 3,6 Mio. € in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Weiters wurde die AGRANA J&F Holding GmbH, Wien, auf die AGRANA Internationale Verwaltungs- und Asset-Management GmbH, Wien, verschmolzen. Im Q3 fand der Erwerb von 100 % der Anteile der AGRANA–STUDEN Albania sh.p.k., Tirana|Albanien, durch die AGRANA-STUDEN Beteiligungs GmbH, Wien, statt. Die Gesellschaft wird nach der Equity-Methode einbezogen und der Erwerb hatte keine wesentliche Auswirkung auf den Konzern. Insgesamt wurden 60 Unternehmen in der Vollkonsolidierung (28. Februar 2015: 63 Unternehmen) und 12 Unternehmen (28. Februar 2015: 11 Unternehmen) mit der Equity-Methode einbezogen.

Saisonalität des Geschäftes

Die Zuckerproduktion erfolgt überwiegend in den Monaten September bis Jänner. Aus diesem Grund fallen die Abschreibungen kampagnengenutzter Anlagen hauptsächlich im Q3 des Geschäftsjahres an. Die vor der Zuckerkampagne angefallenen Material-, Personal- und

sonstigen betrieblichen Aufwendungen zur Produktionsvorbereitung wurden bereits unterjährig innerhalb der betroffenen Aufwandsart erfasst und innerhalb der Vorräte als unfertige Erzeugnisse über die Bestandsveränderungen aktiviert.

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) betrug in Q1-3 2015|16 108,8 Mio. € (Vorjahr: 124,4 Mio. €). Im Wesentlichen ist dieser Rückgang auf verringerte Ergebnisse im Segment Zucker zurückzuführen. Ein Sonderergebnis von -1,7 Mio. €, v.a. aufgrund der Schließung des Produktionsstandortes in Belgien, ist im EBIT des Segmentes Frucht enthalten.

Das im Vergleich zum Vorjahr schlechtere Finanzergebnis belief sich auf -16,3 Mio. € (Vorjahr: -12,7 Mio. €) und resultierte einerseits aus einem um 2,3 Mio. € besseren Zinsergebnis und andererseits aus einem um 3,1 Mio. € schlechteren sonstigen Finanzergebnis (v.a. aus Derivaten) sowie einem um 4,0 Mio. € schwächeren Währungsergebnis (v.a. aus Brasilien, Mexiko und Ungarn).

Das Konzernergebnis betrug 70,8 Mio. € (Vorjahr: 81,2 Mio. €).

Erläuterungen zur Konzern-Geldflussrechnung

Von Anfang März bis Ende November 2015 sank der Finanzmittelbestand um 122,6 Mio. € auf 71,2 Mio. €.

Der Cashflow aus dem Ergebnis war in Q1-3 2015|16 mit 119,1 Mio. € um 17,5 Mio. € geringer als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Rückgang ist im Wesentlichen durch ein geringeres Konzernergebnis begründet. Im Cashflow aus dem Ergebnis sind 20,3 Mio. € an Dividenden und Anzahlungen auf Dividenden von Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden, enthalten. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug in Q1-3 2015|16 14,0 Mio. € (Vorjahr: 246,9 Mio. €). Die Verschlechterung im Working Capital ist v.a. durch einen Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: Reduktion), einen deutlich geringeren Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sowie einen Anstieg der Vorräte (Vorjahr: Reduktion) bedingt.

Höhere Investitionen in den Segmenten Zucker (v.a. in Österreich und Ungarn) und Stärke (in Österreich) sowie geringere Investitionen im Segment Frucht führten zu einem um 18,6 Mio. € gestiegenen Cashflow aus Investitionstätigkeit.

Der Cashoutflow aus Finanzierungstätigkeit lag mit 59,3 Mio. € (Vorjahr: 63,3 Mio. €) etwas unter dem Vorjahresniveau. Ausschlaggebend dafür war eine Reduktion der Finanzverbindlichkeiten im Vergleich zu einem Anstieg im Vorjahreszeitraum. In Q1-3 2014|15 erfolgte die Auszahlung für den Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen an der AGRANA Bioethanol GmbH durch die AGRANA Stärke GmbH in Höhe von 29,8 Mio. €.

Erläuterungen zur Konzern-bilanz

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem 28. Februar 2015 um 36,3 Mio. € auf 2.443,2 Mio. € gestiegen. Der Anstieg auf der Aktivseite war im Wesentlichen bedingt durch höhere Vorratsbestände sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte bei gegenläufig gesunkenen Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten. Auf der Passivseite trugen v.a. deutlich höhere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten zur Erhöhung der Bilanzsumme bei. Der Rückgang bei den Rückstellungen für Pensionen und Abfertigungen von 6,8 Mio. € ist bedingt durch die Anpassung des Abzinsungssatzes auf 1,9 % (28. Februar 2015: 1,4 %).

Mit einem Eigenkapital von 1.214,7 Mio. € (28. Februar 2015: 1.194,4 Mio. €) betrug die Eigenkapitalquote per Ende November 49,7 % (28. Februar 2015: 49,6 %).

Finanzinstrumente

Die AGRANA-Gruppe setzt zur Absicherung von Risiken aus operativer Geschäfts- und Finanzierungstätigkeit (Änderung von Zinssätzen, Wechselkursen und Rohstoffpreisen) in begrenztem Umfang marktübliche derivative Finanzinstrumente ein. Derivative Finanzinstrumente werden bei Vertragsabschluss zu Anschaffungskosten angesetzt, die nachfolgende Bewertung zum jeweiligen Bilanzstichtag erfolgt zum Marktwert. Bewertungsunterschiede werden grundsätzlich erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Sind die Voraussetzungen für "Cashflow-Hedge-Accounting" gemäß IAS 39 erfüllt, werden die noch nicht realisierten Bewertungsunterschiede direkt im Eigenkapital erfasst.

In nachstehender Tabelle sind die zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungslevel (Fair-Value-Hierarchie) gegliedert, die im Einzelnen gemäß IFRS 7 wie folgt definiert sind:

  • In Level 1 werden jene Finanzinstrumente erfasst, deren beizulegender Zeitwert anhand von Börsen- oder Marktpreisen auf einem aktiven Markt für dieses Instrument (ohne Anpassungen oder geänderte Zusammensetzung) ermittelt wird.
  • In Level 2 werden die beizulegenden Zeitwerte anhand von Börsen- oder Marktpreisen auf einem aktiven Markt für ähnliche Vermögenswerte oder Schulden oder andere Bewertungsmethoden, für die signifikante Eingangsparameter auf beobachtbaren Marktdaten basieren, ermittelt.
  • In Level 3 werden jene Finanzinstrumente erfasst, deren beizulegender Zeitwert anhand von Bewertungsmethoden ermittelt wird, für die signifikante Eingangsparameter, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren, herangezogen werden.

In der Berichtsperiode wurden keine Transfers zwischen den jeweiligen Bewertungslevel vorgenommen.

30. November 2015 Level 1
in t€
Level 2
in t€
Level 3
in t€
Gesamt
in t€
Wertpapiere (langfristig gehalten) 19.749 0 0 19.749
Beteiligungen (langfristig gehalten) 0 0 277 277
Derivative finanzielle Vermögenswerte erfolgsneutral zum beizulegenden
Zeitwert bewertet (Hedge-Accounting)
1.479 0 0 1.479
Derivative finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden
Zeitwert bewertet (zu Handelszwecken gehalten)
143 4.363 0 4.506
Wertpapiere (kurzfristig gehalten) 46 0 0 46
Finanzielle Vermögenswerte 21.417 4.363 277 26.057
Verbindlichkeiten aus derivativen Finanzinstrumenten erfolgsneutral zum
beizulegenden Zeitwert bewertet (Hedge-Accounting)
729 11 0 740
Verbindlichkeiten aus derivativen Finanzinstrumenten erfolgswirksam zum
beizulegenden Zeitwert bewertet (zu Handelszwecken gehalten)
0 11.408 0 11.408
Finanzielle Verbindlichkeiten 729 11.419 0 12.148
30. November 20141 Level 1
in t€
Level 2
in t€
Level 3
in t€
Gesamt
in t€
Wertpapiere (langfristig gehalten) 19.394 0 0 19.394
Beteiligungen (langfristig gehalten) 0 0 277 277
Derivative finanzielle Vermögenswerte erfolgsneutral zum beizulegenden
Zeitwert bewertet (Hedge-Accounting)
990 144 0 1.134
Derivative finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden
Zeitwert bewertet (zu Handelszwecken gehalten)
2.104 940 0 3.044
Wertpapiere (kurzfristig gehalten) 48 0 0 48
Finanzielle Vermögenswerte 22.536 1.084 277 23.897
Verbindlichkeiten aus derivativen Finanzinstrumenten erfolgsneutral zum
beizulegenden Zeitwert bewertet (Hedge-Accounting)
217 0 0 217
Verbindlichkeiten aus derivativen Finanzinstrumenten erfolgswirksam zum
beizulegenden Zeitwert bewertet (zu Handelszwecken gehalten)
0 7.164 0 7.164
Finanzielle Verbindlichkeiten 217 7.164 0 7.381

Für Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Wertpapiere, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten ist der Buchwert als realistische Schätzung des beizulegenden Zeitwertes anzunehmen.

Nachstehende Tabelle enthält die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der Finanzverbindlichkeiten. Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Darlehen gegenüber Dritten, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der Südzucker-Gruppe und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen ermittelt:

30. November 2015 Buchwert Beizulegender
in t€ Zeitwert
in t€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Darlehen gegenüber Dritten 374.973 378.514
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der Südzucker-Gruppe 250.000 255.723
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 30 31
Finanzverbindlichkeiten 625.003 634.268
30. November 2014 Buchwert Beizulegender
Zeitwert
in t€ in t€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Darlehen gegenüber Dritten 395.040 398.576
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der Südzucker-Gruppe 250.000 256.478
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 70 76
Finanzverbindlichkeiten 645.110 655.130

Weitere Details zur Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der einzelnen Finanzinstrumente sowie deren Zuordnung zu Bewertungsleveln finden sich im Konzernanhang des Geschäftsberichtes 2014|15 unter "10.3. Zusätzliche Angaben zu den Finanzinstrumenten" auf den Seiten 157 bis 162.

Mitarbeiter

Im November 2015 waren im AGRANA-Konzern durchschnittlich 8.126 (Vorjahr: 8.246) Vollzeitäquivalente beschäftigt. Die Reduktion ist v.a. auf eine geringere Anzahl an Kampagnemitarbeitern im Segment Zucker sowie auf einen geringeren Bedarf an Saisonarbeitskräften in Marokko, Ungarn und in der Ukraine im Segment Frucht zurückzuführen. Der durchschnittliche Personalstand in Q1-3 2015|16 nach Köpfen betrug 8.910 (Vorjahr: 8.846) Mitarbeiter.

Angaben über Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Bezüglich der Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen gab es seit dem 28. Februar 2015 keine wesentlichen Veränderungen. Geschäfte mit solchen (juristischen) Personen im Sinne von IAS 24 erfolgen zu marktüblichen Bedingungen. Für weitere Informationen zu den einzelnen Geschäftsbeziehungen wird auf den AGRANA-Geschäftsbericht 2014|15 verwiesen.

Wesentliche Ereignisse nach dem Ende der Zwischenberichtsperiode

Nach dem Quartalsstichtag am 30. November 2015 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanzund Vermögenslage der AGRANA hatten.

Erklärung des Vorstandes

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns im Sinne des Börsegesetzes vermittelt und dass der Lagebericht des Konzerns für die ersten drei Quartale ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns im Sinne des Börsegesetzes bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten neun Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen drei Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offenzulegenden wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vermittelt.

Wien, 30. Dezember 2015

Der Vorstand der AGRANA Beteiligungs-AG

Dipl.-Ing. Johann Marihart Vorstandsvorsitzender Wirtschaftspolitik, Produktion, Qualitätsmanagement, Personal, Kommunikation (inkl. Investor Relations) sowie Forschung & Entwicklung; Segmentverantwortung Stärke

Mag. Dipl.-Ing. Dr. Fritz Gattermayer Vorstandsmitglied Verkauf, Rohstoff sowie Einkauf & Logistik Segmentverantwortung Zucker

Mag. Stephan Büttner Vorstandsmitglied Finanzen, Controlling, Treasury, Datenverarbeitung/Organisation, Mergers & Acquisitions, Recht sowie Compliance; Segmentverantwortung Frucht

Dkfm. Thomas Kölbl Vorstandsmitglied Interne Revision

Weitere Informationen

Kapitalmarktkalender

17. Mai 2016 Ergebnisse des Geschäftsjahres 2015|16 (Bilanzpressekonferenz) 21. Juni 2016 Nachweisstichtag "Hauptversammlung" 1. Juli 2016 Hauptversammlung zum Geschäftsjahr 2015|16 6. Juli 2016 Ex-Dividenden-Tag 7. Juli 2016 Ergebnisse des ersten Quartales 2016|17 7. Juli 2016 Nachweisstichtag "Dividenden" 8. Juli 2016 Dividenden-Zahltag 13. Oktober 2016 Ergebnisse des ersten Halbjahres 2016|17 12. Jänner 2017 Ergebnisse der AGRANA Beteiligungs-AG Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz 1 1020 Wien, Österreich www.agrana.com Konzernkommunikation/Investor Relations Mag. (FH) Hannes HAIDER Telefon: +43-1-211 37-12905 Fax: +43-1-211 37-12926 E-Mail: [email protected] Konzernkommunikation/Public Relations Mag. (FH) Markus SIMAK Telefon: +43-1-211 37-12084 Fax: +43-1-211 37-12926 E-Mail: [email protected] AGRANA 2014|15 Online: http://reports.agrana.com Die englische Fassung dieses Zwischenberichtes finden Sie im Internet unter www.agrana.com

Kontakt

Zukunftsgerichtete Aussagen/Prognosen

ersten drei Quartale 2016|17

Der Zwischenbericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Einschätzungen des Vorstandes der AGRANA Beteiligungs-AG beruhen. Auch wenn der Vorstand der festen Überzeugung ist, dass diese Annahmen und Planungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund einer Vielzahl interner und externer Faktoren erheblich abweichen. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang beispielsweise die Verhandlungen über Welthandelsabkommen, Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage, insbesondere die Entwicklung makroökonomischer Größen wie Wechselkurse, Inflation und Zinsen, EU-Zuckerpolitik, Konsumentenverhalten sowie staatliche Ernährungs- und Energiepolitik. Die AGRANA Beteiligungs-AG übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in diesem Zwischenbericht geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.

Personenbezogene Begriffe wie "Mitarbeiter" oder "Arbeitnehmer" werden aus Gründen der Lesbarkeit geschlechtsneutral verwendet. Durch die kaufmännische Rundung von Einzelpositionen und Prozentangaben in diesem Bericht kann es zu geringfügigen Rechendifferenzen kommen. Druck- und Satzfehler vorbehalten.

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