Interim / Quarterly Report • Oct 11, 2012
Interim / Quarterly Report
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1 Verschuldungsgrad (Verhältnis der Nettofinanzschulden zum Eigenkapital)
| Finanzkennzahlen | H1 H | 1 |
|---|---|---|
| AGRANA -Konzern |
2012 13 | 2011 12 |
| Umsatzerlöse | 1.603,1 m€ 1.284,7 m€ | |
| EBITDA 1 |
176,6 m€ | 152,2 m€ |
| Operatives Ergebnis2 | 142,5 m€ | 118,2 m€ |
| Operative Marge | 8,9% | 9,2% |
| Ergebnis aus Sondereinflüssen | –1,0 m€ | –1,5 m€ |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit | 141,5 m€ | 116,7 m€ |
| Investitionen in Sachanlagen und | ||
| immaterielle Vermögenswerte3 | 59,6 m€ | 35,5 m€ |
| Mitarbeiter4 | 8.519 | 8.177 |
Der Konzernumsatz der AGRANA-Gruppe stieg im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2012|13 (1.März bis 31. August 2012) um 24,8% auf 1.603,1 (Vorjahr: 1.284,7) m€. Diese positive Entwicklung wurde insbesondere von den Segmenten Zucker und Frucht getragen, wo positive Marktentwicklungen mit gesteigerten Absatzmengen zu verzeichnen waren.
Das operative Konzernergebnis lag mit 142,5 m€ um 20,6% über dem des ersten Halbjahres 2011|12 (118,2 m€). Für die gute Ergebnisentwicklung waren die Segmente Zucker und Stärke verantwortlich. In beiden Geschäftsfeldern herrschten positive Marktbedingungen vor, sodass das zweite Quartal 2012|13 an die gute Performance des ersten Quartals anschließen konnte. Im Segment Frucht musste AGRANA gegenüber dem Vergleichszeitraum (März bis August 2011) zwar einen Ergebnisrückgang hinnehmen, verglichen mit dem vierten Quartal 2011|12 und der
anschließenden Erholung im ersten Quartal konnte aber eine Ergebnisstabilisierung verzeichnet werden. Im zweiten Quartal 2012|13 fiel im Segment Frucht (Bereich Fruchtzubereitungen) aufgrund von Reorganisationsmaßnahmen ein Ergebnis aus Sondereinflüssen in Höhe von –1,0 m€ an; in der Vergleichsperiode des Vorjahres wurden infolge der Auftrennung der chinesischen Joint Ventures im Fruchtsaftkonzentratbereich zwischen AGRANA und Yantai North Andre –1,5 m€ ausgewiesen.
Das Finanzergebnis belief sich im ersten Halbjahr 2012|13 auf –13,0 (Vorjahr: –17,9) m€. Die Verbesserung gegenüber dem Vorjahr resultierte aus höheren nicht realisierten Währungsgewinnen. Nach einem Steueraufwand von 28,9 m€, der einer Steuerquote von 22,5% (Vorjahr: 21,4%) entspricht, erreichte das Konzernperiodenergebnis 99,6 (Vorjahr: 77,7) m€. Das den Aktionären der AGRANA zurechenbare Ergebnis je Aktie stieg von 5,36 € auf 6,86 €.
Im ersten Halbjahr 2012|13 betrugen die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 59,6 (Vorjahr: 35,5) m€. Die auf das Segment Zucker entfallenden 25,8 (Vorjahr: 11,8) m€ betrafen vorwiegend den Bau der beiden Niedertemperaturtrockner an den österreichischen Standorten Leopoldsdorf und Tulln; die Inbetriebnahme erfolgte planmäßig mit Beginn der Kampagne 2012|13. In Hrušovany|Tschechien laufen die für 2012|13 geplanten Arbeiten zur Erneuerung des Kesselhauses; die Errichtung des neuen Gasanschlusses ist bereits abgeschlossen. In Kaposvár|Ungarn sind die Planungsarbeiten für den neuen 60.000 Tonnen fassenden Zuckersilo weit fortgeschritten, sodass der geplanten Fertigstellung im nächsten Geschäftsjahr nichts im Wege steht. Nach erfolgter Installation
1 Vor Sondereinflüssen (operatives Ergebnis und Abschreibungen vor Sondereinflüssen)
2 Das operative Ergebnis stellt das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Sondereinflüssen dar.
3 Ausgenommen Geschäfts- und Firmenwerte
4 Durchschnittlich in der Periode beschäftigte Mitarbeiter (Köpfe)
der 1-kg-Abpackmaschine in Buzău|Rumänien werden die finalen Arbeiten der Integration in das bestehende Lagerund Abpackungskonzept wie geplant 2012|13 abgeschlossen. In Brčko|Bosnien-Herzegowina wurde mit der Realisierung des Verpackungscenters begonnen, die Inbetriebnahme der neuen 1-kg-Abpackmaschine erfolgte Ende September.
Im Segment Stärke wurden 19,4 (Vorjahr: 7,6) m€ investiert, vor allem in die im Vorjahr begonnene Errichtung der Weizenstärkefabrik in Pischelsdorf|Österreich sowie in die Realisierung der Biomassefeuerung und in den Ausbau der Maisverarbeitungsleistung in Szabadegyháza|Ungarn. Im Werk Aschach|Österreich erfolgten Investitionen zur Erweiterung der Maislagerkapazität und im Werk Gmünd| Österreich in die Errichtung einer Dosenabfülllinie für Säuglingsmilchnahrung.
Die Investitionen im Segment Frucht betrugen rund 14,4 (Vorjahr: 16,0) m€. Die Bautätigkeiten in Zusammenhang mit der Fabriksverlagerung und -erweiterung in Dachang|China sind voll im Gange, die Produktionslinie ist installiert und befindet sich derzeit in der Testphase. In Serpuchov|Russland erfolgte im Zuge der Werkserweiterung die Inbetriebnahme des neuen Tiefkühllagers.
Der Cashflow aus dem Ergebnis stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 23,1% auf 147,1 (Vorjahr: 119,5) m€ und folgte damit der verbesserten operativen Ergebnisentwicklung.
Nach einer durch den Abbau von Vorräten bedingten Reduktion des Working Capitals (–63,8 m€; Vorjahr: Anstieg von 10,8 m€) belief sich der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit im ersten Halbjahr 2012|13 auf 210,2 (Vorjahr: 107,7) m€. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug –49,9 (Vorjahr: –34,8) m€ bei erhöhten Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Nach der Auszahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2011|12 wurde ein Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von –93,6 (Vorjahr: –64,7) m€ ausgewiesen.
Bei einer gegenüber dem 29. Februar 2012 marginal erhöhten Bilanzsumme verbesserte sich die Eigenkapitalquote von 45,4% auf 49,3%.
Trotz gestiegener Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken die kurzfristigen Vermögenswerte vor allem durch den saisonal bedingten Abbau von Vorräten in den Sommermonaten. Der Anstieg der langfristigen Schulden
war auf die Erhöhung langfristiger Finanzverbindlichkeiten durch die Aufnahme eines Schuldscheindarlehens mit einem Volumen von 110 m€ und Laufzeiten von fünf, sieben und zehn Jahren zurückzuführen. Dadurch konnten im ersten Quartal 2012|13 kurzfristige Finanzverbindlichkeiten zurückgeführt und das Fristigkeitenprofil gestreckt werden. Die kurzfristigen Schulden sanken zudem aufgrund der erfolgten Rübengeldzahlungen und der Produktionsabgabenzahlung.
Die Nettofinanzschulden zum 31. August 2012 lagen mit 389,5 m€ um 79,7 m€ deutlich unter dem Wert des Bilanzstichtages zum Jahresende 2011|12 (469,2 m€). Das Gearing zum Quartalsstichtag zeigt sich mit 33,1% gegenüber dem Wert per 29. Februar 2012 (43,7%) deutlich verbessert.
| Kennzahlen zur Aktie | H 1 |
|---|---|
| 2012 13 | |
| Höchstkurs zum 6. August 2012 | 91,85 € |
| Tiefstkurs zum 23.März 2012 | 80,00 € |
| Ultimokurs zum 31. August 2012 | 90,00 € |
| Buchwert je Aktie zum Ultimo | 77,03 € |
| Marktkapitalisierung zum Ultimo | 1.278,2 m€ |
Die AGRANA-Aktie startete am 1.März mit einem Kurs von 84,99 € in das Geschäftsjahr 2012|13. Bei einem durchschnittlichen Handelsvolumen von rund 1.100 Stück (Doppelzählung, wie von der Wiener Börse veröffentlicht) erreichte die Aktie in einem volatilen Umfeld nach einem zwischenzeitlichen Allzeit-Hoch (91,85 €) zum Halbjahresstichtag einen Wert von 90,00 € (+5,89%). Die letzten sechs Monate waren wieder von einer negativen Stimmung am Kapitalmarkt – bedingt durch die Staatsschuldenkrise – gekennzeichnet, was sich auch in der negativen Entwicklung (–9,59%) des österreichischen Leitindex (ATX) ausdrückte. Entgegen diesem Trend zeigte sich die AGRANA-Aktie sehr solide und konnte erstmals in ihrer Geschichte die 90-€- Grenze durchbrechen.
Die Entwicklung des Aktienkurses finden Sie auf der AGRANA-Homepage www.agrana.com > Investor Relations > Aktie > Aktienkurs. Die Marktkapitalisierung betrug per 31. August 2012 1.278,2 m€ bei einer unveränderten Aktienanzahl von 14.202.040 Stück.
Bei der am 2. Juli 2012 abgehaltenen 25. ordentlichen Hauptversammlung der AGRANA Beteiligungs-AG wurde für das Geschäftsjahr 2011|12 die Zahlung einer Dividende in Höhe von 3,60 € (Vorjahr: 2,40 €; +50%) beschlossen; die Auszahlung erfolgte im Juli.
In seiner dritten Schätzung für das Zuckerwirtschaftsjahr (ZWJ) 2011|12 geht das Analyseunternehmen F.O. Licht von Überschüssen in der Weltzuckerbilanz aus. Bei einem Konsum von 164,6 (2010|11: 159,9) Mio. Tonnen wird eine Gesamterzeugung von 177,8 (2010|11: 165,0) Mio. Tonnen Zucker erwartet. Dies würde einen Produktionszuwachs von 12,8 Mio. Tonnen gegenüber dem Vorjahr und einen Anstieg der Weltlagerbestände aber auch einen Nachfrageanstieg um 4,7 Mio. Tonnen bedeuten.
Immer wiederkehrende Nachrichten über ungünstige klimatische Verhältnisse in Brasilien, Indien und Australien führten zu laufenden Korrekturen der zu erwartenden Zuckerrohrerträge und in weiterer Folge zu erhöhter Unsicherheit an den Märkten. Die Entwicklung des Weltmarktpreises für Zucker war somit in den ersten neun Monaten des Kalenderjahres 2012 von erhöhter Volatilität gekennzeichnet. Lag die Notierung für Rohzucker zu Beginn des Berichtszeitraums am 1.März 2012 bei 548 USD bzw. 412 € je Tonne, so notierte Rohzucker nach zwischenzeitlichen Hochs im März und Juli am Ende des Berichtszeitraums bei 436 USD bzw. 346 € je Tonne. Weißzucker wurde zu Geschäftsjahresbeginn bei 646 USD bzw. 485 € je Tonne und am Ende des Berichtszeitraums bei 566 USD bzw. 449 € je Tonne gehandelt.
Um eine ausreichende Marktversorgung im ZWJ 2011|12 zu sichern, hatte die Europäische Kommission zwei Maßnahmen getroffen. Sie genehmigte den Verkauf von Nicht-Quotenzucker für den EU-Food-Markt (eine sogenannte "Umwidmung"); insgesamt stand somit eine Menge von 650.000 Tonnen zur "Umwidmung" zur Verfügung, für die eine verringerte Überschussabgabe entrichtet werden musste. Neben dieser Maßnahme wurden zusätzliche Einfuhren im Ausmaß von 400.000 Tonnen zu einem ermäßigten Zollsatz ermöglicht.
Insgesamt standen für das ZWJ 2011|12 Exportkontingente für europäischen Nicht-Quotenzucker in Höhe von 1,35 Mio. Tonnen für den Export zur Verfügung; dies entspricht dem Exportlimit der World Trade Organisation (WTO). Für das ZWJ 2012|13 hat die Europäische Kommission bereits im April 2012 das vorläufige Exportvolumen auf 650.000 Tonnen festgelegt, das jedoch bis zum Exportlimit erhöht werden kann.
| Finanzkennzahlen | H1 H | 1 |
|---|---|---|
| Segment Zucker | 2012 13 | 2011 12 |
| Umsatzerlöse | 634,0 m€ | 435,9 m€ |
| EBITDA | 76,5 m€ | 55,7 m€ |
| Operatives Ergebnis | 71,2 m€ | 50,6 m€ |
| Operative Marge | 11,2% | 11,6% |
| Investitionen in Sachanlagen und | ||
| immaterielle Vermögenswerte1 | 25,8 m€ | 11,8 m€ |
| Finanzkennzahlen | Q2 | Q2 |
| Segment Zucker | 2012 13 | 2011 12 |
| Umsatzerlöse | 327,2 m€ | 253,9 m€ |
| EBITDA | 39,3 m€ | 31,6 m€ |
|---|---|---|
| Operatives Ergebnis | 36,6 m€ | 29,0 m€ |
| Operative Marge | 11,2% | 11,4% |
| Investitionen in Sachanlagen und | ||
| immaterielle Vermögenswerte1 | 17,4 m€ | 7,7 m€ |
Das Segment Zucker konnte im zweiten Quartal 2012|13 bei Absatz, Umsatz und Ergebnis an die gute Entwicklung des ersten Quartals anschließen.
Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr 2012|13 bei konstant guten Marktbedingungen von 435,9 auf 634,1 m€. Im Vergleich zur Vorjahresperiode wurden in fast allen Bereichen höhere Absatzmengen verzeichnet. Besonders erfreulich zeigten sich die Verkäufe an den Handel und die Absätze von Nicht-Quotenzucker an die Industrie und den Weltmarkt.
Höhere Preise und Absatzmengen führten trotz gestiegener Rohstoffkosten zu einem operativen Ergebnis von 71,2 (Vorjahr: 50,6) m€. Im Bereich der Nebenprodukte wie Trockenschnitzel und Melasse konnten aufgrund der hohen Getreidepreise ebenfalls gute Deckungsbeiträge erzielt werden.
Die Zuckerrübenflächen der AGRANA-Gruppe wurden für das Zuckerwirtschaftsjahr 2012|13 neuerlich um rund 10.000 Hektar auf über 103.000 Hektar ausgeweitet, wobei in Österreich rund 900 Hektar für den biologischen Anbau vorgesehen wurden. Aufgrund der eher ungünstigen Witterungsbedingungen in den Sommermonaten sind in allen Ländern, in denen für AGRANA gepflanzt wurde, unterdurchschnittliche Rübenerträge zu erwarten. Die Ernte begann in Österreich Anfang September; in den anderen Ländern wurde die Kampagne um den 20. September 2012 gestartet.
Der internationale Getreiderat (IGC) schätzt die weltweite Getreideproduktion 2012|131 auf 1,78 (2011|12: 1,85) Mrd. Tonnen und damit unter dem erwarteten Verbrauch von 1,81 Mrd. Tonnen. Bei Weizen wird eine Produktion von 662 (2011|12: 696) Mio. Tonnen bei einem weltweiten Bedarf von 679 Mio. Tonnen erwartet. Die Maiserzeugung prognostiziert der IGC bei 838 (2011|12: 875) Mio. Tonnen, wogegen die Verbrauchsschätzung bei 853 Mio. Tonnen liegt. Für beide Rohstoffe wird daher mit einer Unterdeckung und einem Abbau der globalen Lagerbestände gerechnet.
Die Rohstoffnotierungen für Weizen und Mais sind infolge weltweiter Dürreschäden und Missernten seit Mitte Juni stark angestiegen. So notierten die Futures an der Pariser Warenterminbörse NYSE Liffe Ende August 2012 für Weizen auf Termin November bei rund 264 € je Tonne und für Mais bei rund 254 € je Tonne.
Die Getreideproduktion in Österreich exklusive Körnermais wird laut Agrarmarkt Austria (AMA) bei rund 2,4 (2011|12: 3,1) Mio. Tonnen liegen und damit um circa 25% geringer als im Vorjahr sein.
| Finanzkennzahlen | H1 H | 1 |
|---|---|---|
| Segment Stärke | 2012 13 | 2011 12 |
| Umsatzerlöse | 395,7 m€ | 387,7 m€ |
| EBITDA | 58,0 m€ | 49,0 m€ |
| Operatives Ergebnis | 46,5 m€ | 36,2 m€ |
| Operative Marge | 11,8% | 9,3% |
| Investitionen in Sachanlagen und | ||
| immaterielle Vermögenswerte2 | 19,4 m€ | 7,7 m€ |
| Finanzkennzahlen | Q2 | Q2 |
| Segment Stärke | 2012 13 | 2011 12 |
| Umsatzerlöse | 203,3 m€ | 194,4 m€ |
| EBITDA | 28,0 m€ | 20,0 m€ |
| Operatives Ergebnis | 22,5 m€ | 13,7 m€ |
| Operative Marge | 11,1% | 7,0% |
| Investitionen in Sachanlagen und | ||
| immaterielle Vermögenswerte2 | 10,7 m€ | 5,4 m€ |
Der leichte Umsatzzuwachs im ersten Halbjahr 2012|13 auf 395,7 m€ war auf höhere Verkaufspreise bei den Verzuckerungsprodukten – insbesondere bei Isoglukose – sowie auf höhere Verkaufsmengen sowohl der Haupt- als auch Nebenprodukte zurückzuführen.
Mit einem operativen Ergebnis im Segment Stärke von 46,5 m€ wurde der Vorjahreswert von 36,2 m€ deutlich übertroffen. Insbesondere die höheren Verkaufspreise bei den Verzuckerungsprodukten sowie niedrigere Rohstoffpreise aus der alten Ernte waren für die Ergebnissteigerung ausschlaggebend. Dies führte zu einer Steigerung der operativen Marge von 9,3 auf 11,8%, welche insbesondere regionale Rohstoffvorteile bei der ungarischen Beteiligung HUNGRANA widerspiegelt.
Am 22. August wurde in der Kartoffelstärkefabrik Gmünd| Österreich mit der Verarbeitung von Stärkekartoffeln der Ernte 2012 begonnen. Durch teils ungünstige Witterungsbedingungen wie Spätfrost im Frühjahr und Trockenheit im Sommer wird eine Erntemenge von rund 85 bis 90% der kontrahierten Menge, also rund 230.000 Tonnen (inklusive Bio-Stärkekartoffeln), erwartet. Ein im Vergleich zum Vorjahr ähnlicher Stärkegehalt von rund 19% sollte zu einer Kartoffelstärkeproduktion von rund 50.000 (Vorjahr: rund 52.000) Tonnen führen. Die Nassmaisübernahme in der Maisstärkefabrik Aschach|Österreich hat am 28. August begonnen. Bis Anfang Dezember sollen mehr als 100.000 Tonnen erntefrischer Mais, das entspricht etwa dem Vorjahresniveau, verarbeitet werden. Anschließend wird die Produktion mit Trockenmais fortgesetzt. Im ersten Halbjahr 2012|13 betrug die Maisverarbeitung rund 201.000 Tonnen und liegt damit auf Höhe der Vorjahresmenge.
Bei der ungarischen Tochtergesellschaft HUNGRANA begann die Nassmaiskampagne am 18. August. Aufgrund der lokal schlechten Erträge bei Mais infolge einer Dürreperiode in den Monaten Juni und Juli (trockenheitsbedingt liegt die Maisernte in Ungarn nur bei circa 50% des Vorjahres) wird das Volumen der Nassmaisverarbeitung heuer deutlich unter dem Wert des Vorjahres (210.000 Tonnen) liegen. Im ersten Halbjahr 2012|13 (März bis August) betrug die gesamte Maisverarbeitung des Werkes rund 561.000 Tonnen (davon 50% AGRANA-Anteil) und lag damit über Vorjahresniveau. Die Isoglukosequote der HUNGRANA beträgt im Wirtschaftsjahr 2012|13 (Oktober bis September) unverändert rund 220.000 Tonnen. In Rumänien wurden im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2012|13 rund 23.000 (Vorjahr: 17.000) Tonnen Mais verarbeitet. Seit Anfang September wird auch hier erntefrischer Nassmais übernommen.
Als Rohstoffe für die Bioethanolerzeugung wurden im ersten Halbjahr 2012|13 Weizen bzw. Tritikale und Mais im Verhältnis von etwa 1:0,8 eingesetzt. Die Gesamtverarbeitung lag für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres bei rund 271.000 Tonnen. Für die Ernte 2013 werden wiederum Anbauverträge für Ethanolgetreide angeboten. Ende August begann die Verarbeitung von erntefrischem Nassmais. Die Einsatzmenge von Nassmais wird in etwa auf Vorjahresniveau (85.000 Tonnen) liegen.
2 Ausgenommen Geschäfts-/Firmenwerte
Die am 17. September 2012 bekannt gegebene Aussetzung der geplanten Einführung von E101 in Österreich bedeutet für AGRANA keine unmittelbare Veränderung der aktuellen Situation. Das Bioethanolwerk in Pischelsdorf|Österreich produziert seit Jahren auf Volllast und exportiert die Hälfte dieser Produktion.
Während der Absatz von Fruchtzubereitungen in Europa auf hohem Niveau stagniert, zeigt sich in Nord- und Südamerika sowie im asiatisch-pazifischen Raum eine sehr positive Marktdynamik. Im US-Fruchtzubereitungsmarkt ist ein starker Trend zu griechischem Joghurt mit deutlich höherem Fruchtanteil zu beobachten, an dem AGRANA zusätzlich partizipieren konnte.
In Europa entwickelte sich der Konsum von hochfruchtsafthaltigen Getränken, nicht zuletzt aufgrund des in den letzten zwei Jahren rohstoffbedingten Preisanstieges bei Fruchtsaftkonzentraten, eher verhalten.
| Finanzkennzahlen | H1 H | 1 |
|---|---|---|
| Segment Frucht | 2012 13 | 2011 12 |
| Umsatzerlöse | 573,4 m€ | 461,1 m€ |
| EBITDA | 42,1 m€ | 47,4 m€ |
| Operatives Ergebnis | 24,8 m€ | 31,4 m€ |
| Operative Marge | 4,3% | 6,8% |
| Investitionen in Sachanlagen und | ||
| immaterielle Vermögenswerte2 | 14,4 m€ | 16,0 m€ |
| Finanzkennzahlen | Q2 | Q2 |
| Segment Frucht | 2012 13 | 2011 12 |
| Umsatzerlöse | 298,0 m€ | 223,6 m€ |
| EBITDA | 22,1 m€ | 22,1 m€ |
| Operatives Ergebnis | 12,5 m€ | 13,8 m€ |
| Operative Marge | 4,2% | 6,2% |
| Investitionen in Sachanlagen und | ||
| immaterielle Vermögenswerte2 | 8,8 m€ | 8,2 m€ |
Der Umsatz im Segment Frucht legte im ersten Halbjahr 2012|13 um 24,4% auf 573,4 m€ zu, was vor allem auf Absatzsteigerungen von Fruchtsaftkonzentraten und Fruchtzubereitungen gegenüber Vorjahr zurückzuführen war. Im Fruchtzubereitungsgeschäft konnten bis auf Zentral- und Westeuropa alle Regionen Volumenzuwächse verzeichnen; besonders erfreulich entwickelte sich die Situation aufgrund
1 Super95 E10 ist ein Ottokraftstoff mit einer maximalen Beimischung
von 10% Bioethanol. Die restlichen 90% basieren auf fossilem Erdöl.
2 Ausgenommen Geschäfts-/Firmenwerte
der gewonnenen Marktanteile bei griechischem Joghurt am US-Markt, in Russland (Marktanteilsgewinne bei einem leicht wachsenden Markt), China und Mexiko. Die Verkaufspreise lagen im Vergleich zum Vorjahr auf hohem Niveau und spiegeln den Anstieg der Rohstoffkosten wider. Im Bereich Fruchtsaftkonzentrate war vor allem ein volumenbedingter Umsatzanstieg zu verzeichnen, der zum Teil auch aus der erstmaligen Vollkonsolidierung der Ybbstaler Fruit Austria GmbH per 1. Juni 2012 stammt.
Das operative Ergebnis von 24,8 m€ lag um rund 21% unter dem Vorjahreswert von 31,4 m€. Die operative Marge im Segment fiel somit auf 4,3% (Vorjahr: 6,8%). Ausschlaggebend für das niedrigere Ergebnis waren unter anderem temporäre Margeneffekte im Bereich Fruchtsaftkonzentrate. Im gesamten Segment kann jedoch im Vergleich zum vierten Quartal 2011|12 eine Verbesserung der Margensituation festgestellt werden, die sich auch in einer positiven Tendenz im zweiten Quartal widerspiegelt.
Der Ergebniseffekt durch die Erstkonsolidierung der Ybbstaler Fruit Austria GmbH ist in den ersten drei Monaten der Einbeziehung noch geringfügig; darüber hinausgehende Synergieeffekte und damit eine nachhaltige Ergebnisverbesserung werden zukünftig mit der Zusammenführung der Prozesse und Strukturen innerhalb der neuen Organisation erzielt.
Die Fruchtpreise stabilisierten sich auf dem hohen Niveau des letzten Jahres, wodurch der Nachfragedruck deutlich sank. Die Frühjahrs- und Sommerernten in Nordamerika, Europa und China verliefen durchaus zufriedenstellend. Bei Kirsche und Brombeere gab es aufgrund der unterdurchschnittlichen Ernte in Serbien und dem mäßigen Ernteaufkommen in Polen einen weiteren Preisanstieg. Steinund Kernfrüchte wurden aufgrund der volatilen Rohstoffpreissituation in Spanien und Griechenland leicht teurer. Ähnlich ist die Situation in Nord- und Südamerika, wo die Preise insbesondere aufgrund der robusten Nachfrage in den dortigen Schwellenländern noch stärker als in Europa gestiegen sind. Die Preise für tropische Früchte waren aufgrund des guten Ernteaufkommens im Vergleich zum Vorjahr stabil; im Wesentlichen brachte hier nur die Schwächung des Euro geringfügige Kostensteigerungen.
Im Bereich Apfelsaftkonzentrate liegen die Ernteprognosen in China über dem Vorjahresniveau, der Industrieobstpreis wird allerdings nach wie vor von der starken Frischmarktnachfrage getrieben. In Europa wird für Äpfel eine mengenmäßig durchschnittliche Ernte prognostiziert. Auffallend ist vor allem ein starkes Ost-Westgefälle: Während die Ernten in Polen, der Ukraine und Ungarn voraussichtlich über
dem Vorjahr liegen werden, ist in einigen westeuropäischen Ländern (Frankreich, Italien, Belgien, Niederlande) mit Rückgängen zu rechnen. Die Frischobstläger wurden in den Sommermonaten geleert und es wird von einer entsprechend starken Nachfrage in den nächsten Monaten ausgegangen.
AGRANA hat in Polen bis Mitte Juni aus Lageräpfeln Direktsaft produziert. Die Apfelverarbeitung aus der neuen Ernte wurde in der Ukraine bereits Anfang Juli 2012 gestartet. Die Beerenverarbeitung endete in Polen, Ungarn und Dänemark Anfang September. Während bei Erdbeeren und Sauerkirschen ein sehr hohes Preisniveau erreicht wurde, lagen die Preise bei Schwarzen Johannisbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren teilweise deutlich unter den Vorjahrespreisen.
AGRANA verwendet ein integriertes System zur Früherkennung und Überwachung von konzernspezifischen Risiken. Bestandsgefährdende Risiken bestehen derzeit nicht bzw. sind gegenwärtig auch nicht erkennbar. Für eine ausführliche Darstellung der Geschäftsrisiken des Unternehmens verweist AGRANA auf die im Geschäftsbericht 2011|12 auf den Seiten 74 bis 77 umfassend dargestellten Risiken.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Vertrauenskrise am Kapitalmarkt sind das allgemeine Forderungsausfallrisiko sowie Währungsrisiken gestiegen. Zur Kontrolle dieser Risiken wird das Risikomanagementsystem kontinuierlich weiterentwickelt.
Nach dem Bilanzstichtag am 31. August 2012 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der AGRANA hatten.
AGRANA rechnet für das Gesamtjahr 2012|13 bei einem insgesamt leichten Volumenzuwachs und einem weiterhin hohen Preisniveau mit einem Anstieg des Konzernumsatzes auf über 3,0 (Vorjahr: 2,6) Mrd. €. Nach dem starken Ergebnis im ersten Halbjahr wird in den nächsten beiden Quartalen eine hohe Volatilität der Rohstoff- und Verkaufspreise erwartet, was zusammen mit geringeren Ernteerträgen zu einem schwächeren Ergebnis im zweiten Halbjahr 2012|13 führt. Für das Gesamtjahr sollte ein operatives Ergebnis in etwa auf dem Niveau des Vorjahres erreicht werden können.
Im Segment Zucker wird für das zweite Halbjahr 2012|13 mit einem guten aber schwächeren Ergebnis als in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres gerechnet. Auf Gesamtjahressicht geht AGRANA zwar von einer soliden Umsatzentwicklung aber keiner weiteren Ergebnissteigerung aus, sodass insgesamt mit einem operativen Ergebnis in etwa auf Vorjahresniveau gerechnet wird. Aufgrund der Witterung erwartet das Unternehmen eine unter dem Vorjahr liegende Zuckerproduktion aus Rüben. In den Defizitmärkten wird entsprechend dem verfügbaren Marktpotenzial verstärkt raffiniert, um dieses bestmöglich auszuschöpfen.
Im Segment Stärke ist aufgrund der Entwicklungen auf den Rohstoff- und Absatzmärkten und des verstärkten Wettbewerbs zu erwarten, dass sich die positive Ergebnisentwicklung des ersten Halbjahres 2012|13 in den nächsten Monaten deutlich abschwächen wird. Es wird zwar mit einer stabilen Marktnachfrage nach Stärkeprodukten sowohl im technischen Bereich als auch bei Verzuckerungsprodukten, Bioethanol und Nebenprodukten und einer soliden Umsatzentwicklung gerechnet, allerdings werden stark erhöhte Rohstoffkosten die Margen im zweiten Halbjahr belasten.
Im Segment Frucht wird für das Geschäftsjahr 2012|13 ein Anstieg des operativen Ergebnisses erwartet. Im Fruchtzubereitungsbereich rechnet AGRANA mit einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld. Während eine gesunkene Nachfrage den Gesamtmarkt in Europa weiterhin belasten wird, ist in den außereuropäischen Märkten ein steigendes Wachstum zu beobachten. Durch neue Produkte und zahlreiche Wachstumsprojekte konnten dort deutliche Absatzzuwächse erzielt und Marktanteile gewonnen werden. Die Preisentwicklung bei agrarischen Rohstoffen bleibt auch eine Herausforderung bei Fruchtzubereitungen. Bei Fruchtsaftkonzentraten ist aufgrund von Absatzzuwächsen bei einem weiterhin volatilen Produktpreisniveau mit einer weiteren Umsatzsteigerung zu rechnen. Das operative Ergebnis sollte sich kurzfristig aufgrund des Ybbstaler-Ergebnisbeitrages auf dem zuletzt erreichten Niveau stabilisieren.
Im Geschäftsjahr 2012|13 wird in allen drei Segmenten mit insgesamt rund 140 m€ wieder verstärkt investiert, wodurch der langfristige Wachstumskurs sowie die Ergebnissituation weiterhin nachhaltig unterstützt werden sollen.
| 2.Quartal | 1. Halbjahr | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| (1. Juni–31. August) | (1.März–31. August) | ||||
| Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung | 2012 13 | 2011 12 | 2012 13 | 2011 12 | |
| in t¤ | in t¤ | in t¤ | in t¤ | ||
| Umsatzerlöse | 828.496 | 671.763 | 1.603.130 | 1.284.669 | |
| Bestandsveränderungen | –119.167 | –61.395 | –285.967 | –125.720 | |
| A ndere aktivierte Eigenleistungen |
146 | 551 | 1.279 | 1.347 | |
| S onstige betriebliche Erträge |
12.383 | 7.604 | 18.470 | 13.334 | |
| Materialaufwand | –472.189 | –419.477 | –850.618 | –775.365 | |
| Personalaufwand | –66.233 | –58.234 | –127.004 | –114.132 | |
| A bschreibungen |
–18.204 | –17.120 | –34.078 | –33.977 | |
| S onstige betriebliche Aufwendungen |
–94.638 | –68.573 | –183.673 | –133.410 | |
| E rgebnis der Betriebstätigkeit |
70.594 | 55.119 | 141.539 | 116.746 | |
| Finanzerträge | 3.797 | –217 | 6.505 | 1.982 | |
| Finanzaufwendungen | –7.173 | –11.411 | –19.537 | –19.842 | |
| Finanzergebnis | –3.376 | –11.628 | –13.032 | –17.860 | |
| E rgebnis vor Ertragsteuern |
67.218 | 43.491 | 128.507 | 98.886 | |
| E rtragsteuern |
–15.136 | –8.860 | –28.949 | –21.177 | |
| Konzernperiodenergebnis | 52.082 | 34.631 | 99.558 | 77.709 | |
| davon Aktionäre der AGRANA Beteiligungs-AG | 50.339 | 34.492 | 97.479 | 76.094 | |
| davon nicht beherrschende Anteile | 1.743 | 139 | 2.079 | 1.615 | |
| E rgebnis je Aktie nach IFRS |
|||||
| (unverwässert und verwässert) | 3,54 € | 2,43 € | 6,86 € | 5,36 € |
| 2.Quartal | 1. Halbjahr | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| (1. Juni–31. August) | (1.März–31. August) | ||||
| Konzern-Gesamtergebnisrechnung | 2012 13 | 2011 12 | 2012 13 | 2011 12 | |
| in t¤ | in t¤ | in t¤ | in t¤ | ||
| Konzernperiodenergebnis | 52.082 | 34.631 | 99.558 | 77.709 | |
| S onstige im Eigenkapital erfasste Ergebnisse aus |
|||||
| – Währungsdifferenzen | 16.923 | –10.335 | 7.773 | –10.719 | |
| – zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten (IAS 39) | 177 | –14 | 117 | 34 | |
| – Steuereffekt aus zur Veräußerung | |||||
| verfügbaren Finanzinstrumenten | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| – Cashflow-Hedges (IAS 39) |
6.241 | –890 | 7.267 | –703 | |
| – Veränderung versicherungsmathematischer | |||||
| Gewinne/Verluste leistungsorientierter Pensions- | |||||
| zusagen und ähnlicher Verpflichtungen (IAS 19) |
–5 | 0 | –14 | 0 | |
| – Steuereffekt IAS 19 und IAS 39 |
–1.354 | 261 | –1.791 | 197 | |
| S onstige im Eigenkapital erfasste Ergebnisse |
21.982 | –10.978 | 13.352 | –11.191 | |
| G esamtperiodenergebnis |
74.064 | 23.653 | 112.910 | 66.518 | |
| davon Aktionäre der AGRANA Beteiligungs-AG | 69.170 | 23.710 | 107.375 | 64.989 | |
| davon nicht beherrschende Anteile | 4.894 | –57 | 5.535 | 1.529 |
| KonzernBilanz | Stand am S | tand am | |
|---|---|---|---|
| 31.08.2012 | 29.02.2012 | ||
| in t¤ | in t¤ | ||
| AKTIVA | |||
| A. L | angfristige Vermögenswerte | ||
| I | mmaterielle Vermögenswerte | 253.618 | 248.383 |
| S | achanlagen | 650.810 | 595.924 |
| Wertpapiere | 106.294 | 104.909 | |
| Beteiligungen und Ausleihungen | 6.206 | 7.265 | |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 7.678 | 6.558 | |
| A | ktive latente Steuern | 28.704 | 29.764 |
| 1.053.308 | 992.803 | ||
| B. | Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 520.002 | 768.569 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte | 632.469 | 492.720 | |
| L | aufende Ertragsteuerforderungen | 12.097 | 8.173 |
| Wertpapiere | 53 | 1.352 | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 166.423 | 98.504 | |
| 1.331.044 | 1.369.318 | ||
| S | umme Aktiva | 2.384.351 | 2.362.121 |
| PASSI | VA | ||
| A. E | igenkapital | ||
| Grundkapital | 103.210 | 103.210 | |
| Kapitalrücklagen | 411.362 | 411.362 | |
| Gewinnrücklagen | 579.410 | 524.900 | |
| A | nteil der Aktionäre am Eigenkapital | 1.093.982 | 1.039.472 |
| Nicht beherrschende Anteile | 82.517 | 33.516 | |
| 1.176.499 | 1.072.988 | ||
| B. L | angfristige Schulden | ||
| R | ückstellungen für Pensionen und Abfertigungen | 54.280 | 52.674 |
| Ü | brige Rückstellungen | 13.194 | 12.397 |
| Finanzverbindlichkeiten | 430.021 | 332.090 | |
| S | onstige Verbindlichkeiten | 1.996 | 2.013 |
| Passive latente Steuern | 20.731 | 17.253 | |
| 520.221 | 416.427 | ||
| C. | Kurzfristige Schulden | ||
| Ü | brige Rückstellungen | 29.008 | 26.777 |
| Finanzverbindlichkeiten | 232.202 | 341.885 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 381.425 | 469.465 | |
| L | aufende Ertragsteuerverbindlichkeiten | 44.997 | 34.579 |
| 687.631 | 872.706 | ||
| S | umme Passiva | 2.384.351 | 2.362.121 |
| Konzern-Geldflussrechnung | 2012 13 | 2011 12 |
|---|---|---|
| für das erste Halbjahr (1.März–31. August) | in t¤ | |
| C ashflow aus dem Ergebnis |
147.103 | 119.461 |
| Gewinne aus Anlagenabgängen | –713 | –1.002 |
| Veränderung des Working Capital | 63.795 | –10.782 |
| C ashflow aus laufender Geschäftstätigkeit |
210.185 | 107.677 |
| C ashflow aus Investitionstätigkeit |
–49.933 | –34.829 |
| C ashflow aus Finanzierungstätigkeit |
–93.597 | –64.675 |
| Veränderungen des Finanzmittelbestandes | 66.655 | 8.173 |
| E influss von Wechselkursänderungen auf den Finanzmittelbestand |
1.264 | –1.386 |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 98.504 | 70.427 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 166.423 | 77.214 |
| Konzern-Eigenkapital-Entwicklung | Eigenkapital N | icht be- S | umme |
|---|---|---|---|
| für das erste Halbjahr (1.März–31. August) | der AGRANA - |
herrschende | |
| A | ktionäre A | nteile | |
| in t¤ | in t¤ | in t¤ | |
| Geschäftsjahr 2012 13 | |||
| S tand am 1. März 2012 |
1.039.472 | 33.516 | 1.072.988 |
| Bewertungseffekte IAS 39 |
3.595 | 1.998 | 5.593 |
| Veränderung versicherungsmathematischer Gewinne/Verluste | |||
| leistungsorientierter Pensionszusagen und ähnlicher Verpflichtungen | 16 | –30 | –14 |
| Gewinn aus Währungsumrechnung | 6.285 | 1.488 | 7.773 |
| S onstige Ergebnisse |
9.896 | 3.456 | 13.352 |
| Konzernperiodenergebnis | 97.479 | 2.079 | 99.558 |
| G esamtperiodenergebnis |
107.375 | 5.535 | 112.910 |
| D ividendenausschüttung |
–51.127 | –1.315 | –52.442 |
| S onstige Veränderungen |
–1.738 | 44.781 | 43.043 |
| S tand am 31. August 2012 |
1.093.982 | 82.517 | 1.176.499 |
| tand am 1. März 2011 | 942.137 | 28.558 | 970.695 |
|---|---|---|---|
| Bewertungseffekte IAS 39 |
–474 | 2 | –472 |
| Verlust aus Währungsumrechnung | –10.631 | –88 | –10.719 |
| onstige Ergebnisse | –11.105 | –86 | –11.191 |
| Konzernperiodenergebnis | 76.094 | 1.615 | 77.709 |
| esamtperiodenergebnis | 64.989 | 1.529 | 66.518 |
| ividendenausschüttung | –34.085 | –781 | –34.866 |
| onstige Veränderungen | –353 | 882 | 529 |
| tand am 31. August 2011 | 972.688 | 30.188 | 1.002.876 |
| Segmentbericht | 2012 13 | 2011 12 | 2012 13 | 2011 12 | |
|---|---|---|---|---|---|
| für das erste Halbjahr | in t¤ | in t¤ | in t¤ | in t¤ | |
| (1.März–31. August) | |||||
| Umsatzerlöse (brutto) | O | peratives Ergebnis | |||
| Zucker | 674.936 | 475.893 | Zucker | 71.247 | 50.619 |
| Stärke | 400.550 | 392.260 S | tärke | 46.469 | 36.195 |
| Frucht | 574.135 | 461.973 | Frucht | 24.774 | 31.365 |
| Konzern | 1.649.621 | 1.330.126 | Konzern | 142.490 | 118.179 |
| den Segmenten | immaterielle Vermögenswerte1 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Zucker | –40.890 | –40.042 | Zucker | 25.772 | 11.828 |
| Stärke | –4.824 | –4.575 S | tärke | 19.423 | 7.645 |
| Frucht | –776 | –840 | Frucht | 14.441 | 16.006 |
| Konzern | –46.490 | –45.457 | Konzern | 59.636 | 35.479 |
| in t€ | |
|---|---|
| Zucker | 674.936 | 475.893 | Zucker | 71.247 | 50.619 |
|---|---|---|---|---|---|
| Stärke | 400.550 | 392.260 S | tärke | 46.469 | 36.195 |
| Frucht | 574.135 | 461.973 | Frucht | 24.774 | 31.365 |
| Konzern | 1.649.621 | 1.330.126 | Konzern | 142.490 | 118.179 |
| E | rgebnis aus Sondereinflüssen | –951 | –1.433 | ||
| E | rgebnis der Betriebstätigkeit | 141.539 | 116.746 |
| immaterielle vermogenswerte | ||
|---|---|---|
| Zucker | 25.772 | 11.828 |
| Stärke | 19.423 | 7.645 |
| Frucht | 14.441 | 16.006 |
| Konzern | 59.636 | 35.479 |
| Zucker | 634.046 | 435.851 |
|---|---|---|
| Stärke | 395.726 | 387.685 |
| Frucht | 573.359 | 461.133 |
| Konzern | 1.603.130 | 1.284.669 |
| Zucker | 634.046 | 435.851 | Zucker | 2.105 | 2.051 |
|---|---|---|---|---|---|
| Stärke | 395.726 | 387.685 S | tärke | 939 | 897 |
| Frucht | 573.359 | 461.133 | Frucht | 5.475 | 5.229 |
| Konzern | 1.603.130 | 1.284.669 | Konzern | 8.519 | 8.177 |
Der Zwischenbericht des AGRANA-Konzerns zum 31. August 2012 wurde entsprechend den Regeln zur Zwischenberichterstattung nach IAS 34 in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standard Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Interpretation durch das IFRS Interpretations Committee erstellt. Der Konzernzwischenabschluss zum 31. August 2012 unterlag keiner Prüfung und keiner prüferischen Durchsicht. Der Vorstand der AGRANA Beteiligungs-AG hat diesen Zwischenabschluss am 8.Oktober 2012 zur Veröffentlichung freigegeben.
Der Geschäftsbericht 2011|12 des AGRANA-Konzerns steht im Internet unter www.agrana.com zur Einsicht und zum Download zur Verfügung.
Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses wurden die erstmalig im Geschäftsjahr 2012|13 gültigen Standards und Interpretationen angewendet. Auswirkungen auf die Darstellung des Abschlusses bzw. auf die Vermögens-, Finanzund Ertragslage des Konzerns haben sich hieraus nicht ergeben. Im Übrigen wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie bei der Erstellung des Konzernjahresabschlusses zum 29. Februar 2012 angewandt. Die Erläuterungen im Anhang des Geschäftsberichts 2011|12 gelten daher entsprechend. Die Ertragsteuern wurden auf Basis landesspezifischer Ertragsteuersätze unter Berücksichtigung der Ertragsteuerplanung für das gesamte Geschäftsjahr ermittelt.
Durch den Zusammenschluss der AGRANA Juice Holding GmbH und der Ybbstaler Fruit Austria GmbH sollen Synergien genutzt werden. Ziel der YBBSTALER AGRANA JUICE GmbH ist, eine verstärkte Betreuung internationaler Märkte und damit weitere Wachstumsmöglichkeiten zu schaffen. Hier möchte sich das Unternehmen als führender Lieferant von Fruchtsaftkonzentraten, Fruchtpürees, Getränkegrundstoffen, natürlichen Aromen sowie Direktsäften für die weiterverarbeitende Getränkeindustrie etablieren. Das Unternehmen mit rund 800 Mitarbeitern hat seinen Firmensitz in Kröllendorf/Allhartsberg|Österreich und verfügt über 15 Standorte in Österreich, Dänemark, Deutschland, Ungarn, Polen, Rumänien, der Ukraine und China.
Im Rahmen des Closings wurden zwei Ybbstaler-Gesellschaften und die Anteile der AGRANA Juice-Gesellschaften in die YBBSTALER AGRANA JUICE GmbH eingebracht. Die beiden Ybbstaler-Gesellschaften (Ybbstaler Fruit Austria GmbH und die Ybbstaler Fruit Polska Sp. z o.o., Chełm|Polen) werden durchgerechnet zu je 100% von der YBBSTALER AGRANA JUICE GmbH gehalten.
Im Zuge dieser Transaktion hat AGRANA am 1. Juni 2012 50,01% der Anteile an der Ybbstaler Fruit Austria GmbH erworben und gleichzeitig 49,99% der Anteile an der AGRANA Juice Holding GmbH an die RWA abgetreten. Da die Gegenleistung durch Übertragung von Anteilen der YBBSTALER AGRANA JUICE GmbH erfolgte, stellen diese die Anschaffungskosten dar und wurden zum beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt bewertet.
Das Nettovermögen zum Zeitpunkt der erstmaligen Vollkonsolidierung und der sich aus der Akquisition ergebende Goodwill sind nachfolgend ersichtlich:
| Konsolidierungskreis | Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt | 01.06.2012 |
|---|---|---|
| in t€ | ||
| Am 1. Juni 2012 fand das Closing des Zusammenschlusses der AGRANA Juice Holding GmbH, Gleisdorf Österreich, mit der Ybbstaler Fruit Austria GmbH, Kröllendorf/Allharts berg Österreich, statt. |
Langfristiges Vermögen | 22.937 |
| Vorräte | 39.710 | |
| Forderungen und andere Vermögenswerte | 29.751 | |
| Flüssige Mittel und Wertpapiere | 9.625 | |
| Die YBBSTALER AGRANA JUICE GmbH, Kröllendorf/Allharts berg Österreich, dient als Muttergesellschaft der Juice Aktivitäten, wird zu 50,01% von AGRANA und zu 49,99% von der RWA Raiffeisen Ware Austria (RWA), Wien, gehalten und im Konzernabschluss der AGRANA Beteiligungs-AG voll konsolidiert. |
Kurzfristiges Vermögen | 79.086 |
| Summe Vermögen | 102.023 | |
| abzüglich langfristige Verbindlichkeiten | –2.514 | |
| abzüglich kurzfristige Verbindlichkeiten | –67.399 | |
| Nettovermögen (Eigenkapital) | 32.110 | |
| abzüglich nicht beherrschende Anteile | –16.053 | |
| Goodwill | 7.324 | |
| Anschaffungswert | 23.381 |
Der Anteil der nicht beherrschenden Anteile am Eigenkapital erhöhte sich zum Erwerbszeitpunkt um 40.858 t€. Zum Zeitpunkt der Berichtsveröffentlichung war die Purchase Price Allocation (Ermittlung der aus dem Goodwill zu identifizierenden Vermögenswerte) noch nicht abgeschlossen; bis dato wurden keine wesentlichen Vermögenswerte identifiziert.
Die Zuckerproduktion erfolgt überwiegend in den Monaten Oktober bis Dezember. Aus diesem Grund fallen die Abschreibungen kampagnegenutzter Anlagen hauptsächlich im dritten Quartal an. Die vor der Zuckerkampagne angefallenen Material-, Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen zur Produktionsvorbereitung wurden bereits unterjährig innerhalb der betroffenen Aufwandsart erfasst und innerhalb der Vorräte als unfertige Erzeugnisse aktiviert.
Das Ergebnis der Betriebstätigkeit betrug im ersten Halbjahr 2012|13 141,5 (Vorjahr: 116,7) m€. Zu dieser Ergebnisverbesserung trugen sowohl das Segment Zucker als auch Stärke bei.
Das Sonderergebnis stellt Aufwendungen für Reorganisationsmaßnahmen im Segment Frucht dar.
14 Das Finanzergebnis belief sich auf –13,0 (Vorjahr: –17,9) m€ und resultierte vor allem aus dem Zinsergebnis.
Der Konzernperiodenüberschuss betrug 99,6 (Vorjahr: 77,7) m€.
Von Anfang März bis Ende August 2012 stieg der Finanzmittelbestand um 67,9 m€ auf 166,4 m€.
Der Cashflow aus dem Ergebnis war mit 147,1 m€ um 27,6 m€ höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Ausschlaggebend für die Veränderung war primär das Konzernperiodenergebnis, welches sich um 21,9 m€ verbesserte. Das Working Capital wurde in der Berichtsperiode vor allem durch einen höheren Abbau der Vorräte um 64,6 m€ vermindert (Vorjahr: Erhöhung um 10,7 m€). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im Halbjahr 2012|13 210,2 (Vorjahr: 107,7) m€.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von –49,9 (Vorjahr: –34,8) m€ spiegelt die im ersten Halbjahr 2012|13 gestiegenen Investitionen in Sachanlagen im Segment Zucker (vor allem in Österreich) und im Segment Stärke (vor allem in die österreichische Weizenstärkefabrik) wider.
Im Anstieg der langfristigen, externen Finanzverbindlichkeiten ist das im April 2012 platzierte Schuldscheindarlehen in Höhe von 110 m€ enthalten. Der Abbau der kurzfristigen, externen Finanzverbindlichkeiten um –142,9 m€ führte neben der Dividendenauszahlung der AGRANA Beteiligungs-AG zu einem Cash-Abfluss aus der Finanzierungstätigkeit von 93,6 (Vorjahr: 64,7) m€.
Die Bilanzsumme gegenüber dem 29. Februar 2012 veränderte sich um +22,3 m€ auf 2.384,4 m€ nur unwesentlich. Aktivseitig standen dem saisonbedingten Abbau der Vorräte erhöhte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber. Auf der Passivseite sorgten geringere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten für die größte Veränderung. Mit einem Eigenkapital von 1.176,5 (29. Februar 2012: 1.073,0) m€ beträgt die Eigenkapitalquote per Ende August 49,3% (29. Februar 2012: 45,4%).
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres waren im AGRANA-Konzern durchschnittlich 8.519 (Vorjahr: 8.177) Mitarbeiter beschäftigt. Die Erhöhung des Personalstands im Segment Frucht um rund 250 Personen ist vor allem auf den Zugang der beiden Ybbstaler-Gesellschaften Ybbstaler Fruit Austria GmbH und Ybbstaler Fruit Polska Sp. z o.o. zurückzuführen.
Bezüglich der Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen gab es seit dem 29. Februar 2012 keine wesentlichen Veränderungen. Geschäfte mit solchen (juristischen) Personen im Sinne von IAS 24 erfolgen zu marktüblichen Bedingungen. Für weitere Informationen zu den einzelnen Geschäftsbeziehungen wird auf den AGRANA-Geschäftsbericht zum 29. Februar 2012 verwiesen.
Nach dem Bilanzstichtag am 31. August 2012 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der AGRANA hatten.
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Lagebericht des Konzerns für das erste Halbjahr ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich
der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offenzulegenden wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vermittelt.
Wien, 8.Oktober 2012
Vorstandsvorsitzender Vorstandsmitglied
Mag.Walter Grausam Dkfm. Thomas Kölbl Vorstandsmitglied Vorstandsmitglied
Dipl.-Ing. Johann Marihart Mag. Dipl.-Ing. Dr. Fritz Gattermayer
Der Zwischenbericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Einschätzungen des Vorstandes der AGRANA Beteiligungs-AG beruhen. Auch wenn der Vorstand der festen Überzeugung ist, dass diese Annahmen und Planungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund einer Vielzahl interner und externer Faktoren erheblich abweichen. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang beispielsweise die Verhandlungen über Welthandelsabkommen, Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage, insbesondere die Entwicklung makroökonomischer Größen wie Wechselkurse, Inflation und Zinsen, EU-Zuckerpolitik, Konsumentenverhalten sowie staatliche Ernährungs- und Energiepolitik.
Die AGRANA Beteiligungs-AG übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in diesem Zwischenbericht geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.
Personenbezogene Begriffe wie "Mitarbeiter" oder "Arbeitnehmer" werden aus Gründen der Lesbarkeit geschlechtsneutral verwendet.
Durch die kaufmännische Rundung von Einzelpositionen und Prozentangaben in diesem Bericht kann es zu geringfügigen Rechendifferenzen kommen.
| 10. Jänner 2013 E | rgebnis für die ersten drei Quartale 2012 13 |
|---|---|
| 14.Mai 2013 | Bilanzpressekonferenz zum Geschäftsjahr 2012 13 |
| 5. Juli 2013 H | auptversammlung zum Geschäftsjahr 2012 13 |
| 10. Juli 2013 D | ividendenzahltag, Ex-Dividendentag |
| 11. Juli 2013 E | rgebnis für das erste Quartal 2013 14 |
| 10.Oktober 2013 E | rgebnis für das erste Halbjahr 2013 14 |
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Konzernkommunikation/Investor Relations: Mag. (FH) Hannes HAIDER Telefon: +43-1-211 37-12905 Fax: +43-1-211 37-12045 E-Mail: [email protected]
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AGRANA Online-Geschäftsbericht 2011|12: http://ir.agrana.com
Die englische Fassung dieses Zwischenberichtes finden Sie im Internet unter www.agrana.com
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