AI Terminal

MODULE: AI_ANALYST
Interactive Q&A, Risk Assessment, Summarization
MODULE: DATA_EXTRACT
Excel Export, XBRL Parsing, Table Digitization
MODULE: PEER_COMP
Sector Benchmarking, Sentiment Analysis
SYSTEM ACCESS LOCKED
Authenticate / Register Log In

AGRANA Beteiligungs-AG

Interim / Quarterly Report Oct 13, 2011

733_ir_2011-10-13_b47a2e57-eb90-4600-92e6-4a849aad7a78.pdf

Interim / Quarterly Report

Open in Viewer

Opens in native device viewer

BERICH DAS ER 2011/ HT ÜBER RSTE HALBJAHR /2012

HIGHLIGHTS DES ERSTEN HALBJAHRES 2011|12

  • █ Umsatz: 1.284,7 (Vorjahr: 1.073,3) m€
  • █ Operatives Ergebnis: 118,2 (Vorjahr: 64,8) m€
  • █ Operative Marge: 9,2 % (Vorjahr: 6,0 %)
  • █ Konzernperiodenergebnis: 77,7 (Vorjahr: 37,4) m€
  • █ Eigenkapitalquote: 50,6 % (28. Februar 2011: 48,7 %)
  • █ Gearing1: 35,1 % (28. Februar 2011: 39,4 %)
  • █ Für das Gesamtjahr werden ein erhöhter Konzernumsatz und eine deutliche Steigerung des operativen Ergebnisses bestätigt.

1 Verschuldungsgrad (Verhältnis der Nettofi nanzschulden zu Eigenkapital).

03 KONZERNLAGEBERICHT

  • 03 Entwicklung im ersten Halbjahr
  • 04 Segment Zucker
  • 05 Segment Stärke
  • 06 Segment Frucht
  • 07 Chancen- und Risikobericht
  • 08 Nachtragsbericht
  • 08 Ausblick

09 KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS

  • 09 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
  • 09 Konzern-Gesamtergebnisrechnung
  • 10 Konzernbilanz
  • 11 Konzern-Geldfl ussrechnung
  • 11 Konzern-Eigenkapital-Entwicklung
  • 12 Anhang zum Konzern-Zwischenabschluss

15 ERKLÄRUNG DES VORSTANDES

ENTWICKLUNG IM ERSTEN HALBJAHR 2011|12

Umsatz- und Ertragslage

Finanzkennzahlen H1 H1
AGRANA-Konzern 2011 12 2010 11
Umsatzerlöse 1.284,7 m€ 1.073,3 m€
EBITDA 152,2 m€ 100,2 m€
Operatives Ergebnis1 118,2 m€ 64,8 m€
Operative Marge 9,2 % 6,0 %
Ergebnis aus Sondereinfl üssen –1,5 m€ 0,0 m€
Ergebnis der Betriebstätigkeit 116,7 m€ 64,8 m€
Investitionen in Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte2 35,5 m€ 19,1 m€
Mitarbeiter 8.177 8.798

Der Konzernumsatz der AGRANA-Gruppe stieg im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2011|12 (1. März bis 31. August 2011) um 211,4 m€ bzw. 19,7 % auf 1.284,7 (Vorjahr: 1.073,3) m€. Die gestiegenen Umsätze in allen drei Segmenten waren auf positive Marktentwicklungen bei allen Produkten bei etwas geringeren Absatzmengen in den Bereichen Zucker und Frucht zurückzuführen.

Das operative Konzernergebnis lag mit 118,2 m€ um 53,4 m€ bzw. 82,4 % über dem des ersten Halbjahres 2010|11 (64,8 m€). Zu dieser außergewöhnlich guten Ergebnisentwicklung trugen alle drei Segmente Zucker, Stärke und Frucht bei. Einerseits wirkten sich die in den Vorjahren eingeleiteten Optimierungsmaßnahmen positiv aus, andererseits profi tierte der Konzern in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres vor allem von den guten Markt be dingungen insbesondere im Zucker-, Stärke- und Frucht saftkonzentratgeschäft. Infolge der Auftrennung der chine sischen Joint Ventures im Fruchtsaftkonzentratbereich zwischen AGRANA und Yantai North Andre (siehe auch Angaben zur Konsolidierungskreisänderung im Anhang) war ein Ergebnis aus Sondereinfl üssen in Höhe von rund –1,5 m€ auszuweisen. Das Finanzergebnis belief sich im ersten Halbjahr 2011|12 auf –17,9 (Vorjahr: –16,0) m€, wobei die Veränderung gegenüber Vorjahr auf ein marginal schlechteres Zinsergebnis und einen Rückgang beim sonstigen Finanzergebnis zurückzuführen war. Nach einem Steueraufwand von 21,2 m€, der einer Steuerquote von 21,4 % (Vorjahr: 23,4 %) entspricht, erreichte das Konzernperiodenergebnis 77,7 (Vorjahr: 37,4) m€. Das den Aktionären der AGRANA zurechenbare Ergebnis je Aktie stieg von 2,57 € auf 5,36 €.

Investitionen

Im ersten Halbjahr 2011|12 betrugen die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 35,5 (Vorjahr: 19,1) m€. Die auf das Segment Zucker entfallenden 11,8 (Vorjahr: 8,2) m€ betrafen vorwiegend den Bau des

70.000 Tonnen fassenden Zuckersilos am Standort Tulln| Österreich. Die in Opava|Tschechien installierte, zusätzliche Schnitzelpresse und die in der Zuckerfabrik in Sereď| Slowakei erneuerte Steuerung für die Zentrifugenstation wurden rechtzeitig vor der Rübenkampagne fertiggestellt. Der Bau des dritten Fermenters für die Biogasanlage in Kaposvár|Ungarn läuft im Zeitplan, die Inbetriebnahme ist noch im Laufe der Kampagne 2011|12 vorgesehen. Im Segment Stärke wurden 7,6 (Vorjahr: 2,9) m€, vor allem in Szabadegyháza|Ungarn, insbesondere in die Realisierung der Biomasseverfeuerung und den Ausbau der Maisverarbeitungsleistung, sowie in die Kapazitätserweiterung der Eindampfung im österreichischen Bioethanolwerk, investiert. Die Investitionen im Segment Frucht betrugen rund 16,0 (Vorjahr: 8,0) m€. Das neue Fertigwarenlager in Serpuchov|Russland wurde fertiggestellt und ging im Juni 2011 in Betrieb, der Zubau für die geplante Kapazitätserweiterung ist derzeit im Gange. In China wurde im August 2011 der Grundstein für das neue Fruchtzubereitungswerk in Dachang (Produktionsverlagerung) gelegt. Außerdem fl oss ein größerer Betrag in den Ankauf von Edelstahlcontainern für den Fruchtzubereitungstransport. Im Konzentratbereich wurden vor allem in Polen und Ungarn Investitionen zur Betriebsoptimierung getätigt.

Cashfl ow

Der Cashfl ow aus dem Ergebnis stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 55,2 % auf 119,5 (Vorjahr: 77,0) m€ und folgte damit der verbesserten operativen Ergebnisentwicklung. Nach einem rohstoff preisbedingten Anstieg des Working Capitals im ersten Halbjahr 2011|12 um 10,8 (Vorjahr: Abbau von 46,0) m€ belief sich der Cashfl ow aus laufender Geschäftstätigkeit auf 107,7 (Vorjahr: 122,9) m€. Der Cashfl ow aus Investitionstätigkeit betrug –34,8 (Vorjahr: –14,5) m€ bei erhöhten Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Nach einem Nettoabbau der Finanzverbindlichkeiten wurde ein Cashfl ow aus Finanzierungstätigkeit von –64,7 (Vorjahr: –92,7) m€ ausgewiesen.

Vermögens- und Finanzlage

Die Eigenkapitalquote stieg bei einer gegenüber dem Ende des Geschäftsjahres (28. Februar 2011) beinahe unveränderten Bilanzsumme von 48,7 % auf 50,6 %. Die kurzfristigen Vermögenswerte sanken trotz eines Anstiegs der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vor allem durch den kampagnebedingten Abbau von Vorräten in den Sommermonaten. Der Rückgang der langfristigen Schulden war auf die Reduktion langfristiger Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen. Die wesentlichste Veränderung bei den kurzfristigen Schulden war bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten festzustellen; diese reduzierten sich aufgrund der

Zahlungen an die Rübenbauern und der Produktionsabgabe. Die Nettofi nanzschulden zum 31. August 2011 lagen mit 352,2 m€ um 30,2 m€ unter dem Wert des Bilanzstichtages zum Jahresende 2010|11 von 382,4 m€. Das Gearing zum 31. August 2011 lag mit 35,1 % deutlich unter dem Wert per 28. Februar 2011 (39,4 %).

AGRANA auf dem Kapitalmarkt

Kennzahlen zur Aktie H1
2011 12
Höchstkurs zum 05. 07. 2011 86,43 €
Tiefstkurs zum 11. 05. 2011 74,97 €
Ultimokurs zum 31. 08. 2011 84,24 €
Buchwert je Aktie zum Ultimo 68,49 €
Marktkapitalisierung zum Ultimo 1.196,4 m€

Die AGRANA-Aktie startete mit einem Kurs von 80,00 € in das Geschäftsjahr. Bei einem durchschnittlichen Handelsvolumen von knapp über 2.400 Stück (Doppelzählung, wie von der Wiener Börse veröff entlicht) war seit der Ad-hoc-Mitteilung vom 22. Juni 2011 betreff end Erhöhung der Jahresprognose 2011|12 eine Kurssteigerung auf über 86 € zu beobachten. Die Schuldenkrise in Europa und den USA hat Anfang August die Aktienmärkte weltweit auf Talfahrt geschickt. Die AGRANA-Aktie konnte sich dieser Entwicklung fallender Kurse zunächst nicht entziehen und fi el zwischenzeitlich auf unter 77 €. Mittlerweile behauptete sich die Aktie in diesem turbulenten Börsenumfeld und erreichte zum Halbjahresstichtag wieder einen Wert von 84,24 €. Somit erzielte AGRANA im Zeitraum 1. März bis 31. August 2011 ein Plus von 5,30 %, während der österreichische Leitindex ATX in diesem Zeitraum um 21,07 % fi el.

Die Marktkapitalisierung betrug per 31. August 2011 1.196,4 m€ bei einer unveränderten Aktienanzahl von 14.202.040 Stück. Die Entwicklung des Aktienkurses fi nden Sie auf der AGRANA-Homepage: www.agrana.com > Investor Relations > Aktie > Aktienkurs.

Die Wiener Börse berechnet und veröff entlicht seit 1. September 2011 vier neue Branchenindizes, die als handelbare Indizes konzipiert sind und als Basiswerte für strukturierte Produkte und standardisierte Derivate herangezogen werden. AGRANA notiert im Index ATX Consumer Products & Services (ATX CPS), der auch als repräsentative Benchmark für Investoren dienen soll. Seit dem Startdatum der Berechnung (30. Dezember 2009; 1.000 Indexpunkte) konnte der ATX CPS mit +85,5 % alle anderen drei neuen Branchenindizes (ATX Basic Industries: +6,6 %, ATX Financials: –6,5 % und ATX Industrial Goods & Services: +20,9 %) sowie den ATX Prime (–4,8 %) deutlich übertreff en.

SEGMENT ZUCKER

Wirtschaftliches Umfeld Zuckerweltmarkt

Das Kalenderjahr 2011 ist durch hohe Schwankungen des Zuckerpreises am Weltmarkt gekennzeichnet. Die Gründe dafür sind immer wiederkehrende Nachrichten über ungünstige klimatische Verhältnisse in Brasilien, was zu laufenden Korrekturen der zu erwartenden Zuckerrohrerträge nach unten und in weiterer Folge zu erhöhter Unsicherheit an den Märkten führte. In Thailand, Indien und Russland wiederum werden aller Voraussicht nach höhere Erntemengen als ursprünglich angenommen erwartet.

Die Entwicklung des Weltmarktpreises für Zucker war in den ersten neun Monaten des Kalenderjahrs 2011 von erhöhter Volatilität gekennzeichnet. Lag der Weltmarktpreis für Rohzucker zu Beginn des Berichtszeitraums am 1. März 2011 bei 645 USD bzw. 467 € je Tonne, so notierte Rohzucker am 6. Mai bei 451 USD bzw. 311 € je Tonne und am Ende des Berichtszeitraums wiederum bei 654 USD bzw. 453 € je Tonne. Weißzucker wurde zu Geschäftsjahresbeginn um 733 USD bzw. 532 € je Tonne und nach einem zwischenzeitlichen Tiefststand am 6. Mai (582 USD bzw. 401 € je Tonne) am 31. August 2011 wieder um 771 USD bzw. 533 € je Tonne gehandelt.

EU-Zuckermarkt

Zur Sicherstellung der Versorgung des EU-Quotenzuckermarktes setzte die Europäische Kommission seit dem Frühjahr 2011 mehrere Maßnahmen um. Diese reichten von der temporären Aussetzung der Präferenz-Importzölle, dem außerordentlichen zollfreien Import von 500.000 Tonnen Zucker, einer Dauerausschreibung für den Import mit reduzierten Zöllen bis zu der Möglichkeit 500.000 Tonnen Nicht-Quotenzucker in den Quotenzuckermarkt zu verkaufen. Für das Zuckerwirtschaftsjahr 2011|12 ist bis dato nicht bekannt, welche dieser Maßnahmen von der Europäischen Kommission erneut getroff en werden, sollten die Importe aus den LDCs und AKP-Ländern erneut unter den Erwartungen liegen.

Neuesten Prognosen (F. O. Licht) zufolge wird die Zuckerproduktion in Europa im Zuckerwirtschaftsjahr 2011|12 aufgrund günstigerer Wetterbedingungen auf 30,1 Mio. Tonnen steigen. Die Gesamtproduktion der EU-Staaten wird auf 17,4 Mio. Tonnen Zucker geschätzt, das entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 2,4 Mio. Tonnen. Diese Zusatzproduktion erhöht die Verfügbarkeit von Nicht-Quotenzucker für die chemische, pharmazeutische und Fermentationsindustrie in der EU sowie für EU-Exporte. Weiters könnte ein Teil dieser Menge bei einer Entscheidung der Europäischen Kommission, Nicht-Quotenzucker zur Vermarktung auf dem EU-Foodmarkt freizugeben,

05

wie im Zuckerwirtschaftsjahr 2010|11 wiederum für die Versorgung des Quotenzuckermarktes verwendet werden.

Geschäftsentwicklung

Finanzkennzahlen H1 H1
Segment Zucker 2011 12 2010 11
Umsatzerlöse 435,9 m€ 366,2 m€
EBITDA 55,7 m€ 17,5 m€
Operatives Ergebnis 50,6 m€ 12,3 m€
Operative Marge 11,6 % 3,4 %
Investitionen in Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte1 11,8 m€ 8,2 m€
Finanzkennzahlen Q2 Q2
Segment Zucker 2011 12 2010 11
Umsatzerlöse 253,9 m€ 185,0 m€
EBITDA 31,6 m€ 8,7 m€
Operatives Ergebnis 29,0 m€ 6,2 m€
Operative Marge 11,4 % 3,4 %
Investitionen in Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte1 7,7 m€ 4,5 m€

Der Umsatz im Segment Zucker stieg im ersten Halbjahr 2010|11 um 19,0 % auf 435,9 m€ an. Sowohl im Handelsals auch Industriegeschäft wurde im Vergleich zum Vorjahr ein stabiler Quotenzucker-Absatz erzielt, der aufgrund der allgemein schwierigen Versorgungslage nur durch recht zeitige Zukäufe und Importe realisiert werden konnte. Der signifi kante Weltmarktpreisanstieg und ein knappes Angebot an Zucker in der EU führten in allen Absatzbereichen und vor allem in Osteuropa zu höheren Zuckerpreisen. AGRANA ist es trotz der schwierigen Umstände gelungen, alle bestehenden Vereinbarungen mit ihren Kunden hinsichtlich Mengen und Preise einzuhalten. Die schwierige Versorgungssituation, speziell in Defi zitmärkten wie Ungarn – der Bedarf konnte hier nicht mehr ausreichend durch Spot-Mengen abgedeckt werden –, führte zu einem erhöhten Interesse an mittel- und langfristigen Kontrakten zwischen den Kunden und AGRANA. Die Drittlandexporte von Nicht-Quotenzucker gingen aufgrund der im Vergleich zur Vorjahresperiode in einem geringeren Ausmaß zur Verfügung stehenden Mengen signifi kant zurück.

Mit 50,6 (Vorjahr: 12,3) m€ verbesserte AGRANA das operative Ergebnis des Segments Zucker markant. Beigetragen haben dazu vor allem rechtzeitige Zuckerbeschaff ung, konsequente Marktbearbeitung sowie ein fl exibles Reagieren auf die Chancen der sich ändernden Marktbedingungen, wie die zusätzlichen Importmöglichkeiten oder die Verkäufe von Nicht-Quotenzucker im EU-Lebensmittelbereich aufgrund der Freigabe durch die Europäische Kommission. Der

gestiegene Weltmarktpreis und die durch die EU-Zuckerpolitik geschaff ene Abhängigkeit vom Weltmarkt ließen die Preise in der EU stark ansteigen.

Rohstoff , Ernte und Produktion

Die Zuckerrübenfl ächen der AGRANA-Gruppe wurden für das Zuckerwirtschaftsjahr 2011|12 neuerlich, um rund 5.000 Hektar auf über 91.000 Hektar, ausgeweitet. In Österreich wurden rund 900 Hektar für den biologischen Anbau vorgesehen. Aufgrund der Witterungsbedingungen sind in allen Ländern gute bis sehr gute Rübenerträge zu erwarten. Die Rübenernte begann in allen Ländern Anfang September; eine Ausnahme war Rumänien, wo die Kampagne erst am 22. September 2011 startete.

SEGMENT STÄRKE

Wirtschaftliches Umfeld

Der internationale Getreiderat (IGC) schätzt die weltweite Getreideproduktion 2011|12 auf 1,81 (2010|11: 1,75) Mrd. Tonnen, die damit geringfügig unter dem erwarteten Verbrauch von 1,82 Mrd. Tonnen liegen wird. Bei Weizen wird von einer Produktion von 677 (2010|11: 651) Mio. Tonnen und bei Mais von 849 (2010|11: 824) Mio. Tonnen ausgegangen. Die Verbrauchsschätzung ergibt für Weizen einen weltweiten Bedarf von 678 Mio. Tonnen und bei Mais von 858 Mio. Tonnen. Während also bei Weizen die Bilanz ausgeglichen ist, wird bei Mais aufgrund einer Unterdeckung ein weiterer Abbau der globalen Lagerbestände erwartet. Die Rohstoff notierungen für Weizen und Mais bewegten sich in den letzten Wochen auf hohem Niveau mit leicht sinkender Tendenz. So notierten die Futures an der Pariser Warenterminbörse Euronext LIFFE Ende August 2011 bei Weizen auf Termin November bei rund 211 € je Tonne und bei Mais bei rund 215 € je Tonne.

Die österreichische Getreideernte inklusive Körnermais wird laut Agrarmarkt Austria (AMA) auf über 5 Mio. Tonnen geschätzt und damit über dem Vorjahr (4,7 Mio. Tonnen) liegen. Vor allem bei Weizen wird gegenüber dem Vorjahr ein Plus zwischen 5 % und 10 % prognostiziert.

Geschäftsentwicklung

Finanzkennzahlen H1 H1
Segment Stärke 2011 12 2010 11
Umsatzerlöse 387,7 m€ 272,6 m€
EBITDA 49,0 m€ 43,4 m€
Operatives Ergebnis 36,2 m€ 30,8 m€
Operative Marge 9,3 % 11,3 %
Investitionen in Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte1 7,7 m€ 2,9 m€

AGRANA BETEILIGUNGS-AG H1 2011 | 12

Finanzkennzahlen Q2 Q2
Segment Stärke 2011 12 2010 11
Umsatzerlöse 194,4 m€ 137,2 m€
EBITDA 20,0 m€ 21,9 m€
Operatives Ergebnis 13,7 m€ 15,5 m€
Operative Marge 7,0 % 11,3 %
Investitionen in Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte1 5,4 m€ 2,1 m€

Der Umsatzzuwachs im ersten Halbjahr 2011|12 von 272,6 m€ um 42,2 % auf 387,7 m€ war hauptsächlich auf höhere Verkaufspreise bei allen wesentlichen Haupt- und Nebenproduktgruppen zurückzuführen. Mengenmäßig konnte das Vorjahr ebenfalls leicht übertroff en werden, insbesondere aufgrund höherer Absätze von Isoglukose, Bioethanol und Nebenprodukten.

Die Verkaufspreise und -mengen für Bioethanol überstiegen das Vorjahresniveau. Weiters sorgte die physische Verknappung am Zuckermarkt für eine Belebung des Geschäftes mit Stärkeverzuckerungsprodukten.

Mit einem operativen Ergebnis im Segment Stärke von 36,2 m€ wurde der Vorjahreswert von 30,8 m€ um 5,4 m€ übertroff en. Die höheren Verkaufspreise bei allen Hauptprodukten, welche die gestiegenen Rohstoff preise kompensieren konnten, waren für die EBIT-Steigerung ausschlaggebend.

Rohstoff , Ernte und Produktion

Am 25. August 2011 wurde in der Kartoff elstärkefabrik Gmünd|Österreich mit der Verarbeitung von Stärkekartoff eln der Ernte 2011 begonnen. Durch die günstige Witterung in Form von häufi gen Niederschlägen im Juni und Juli während der Hauptvegetation wird eine Erntemenge von rund 220.000 Tonnen (inklusive Bio-Stärkekartoff eln) erwartet.

Die Nassmaisübernahme in der Maisstärkefabrik Aschach| Österreich hat am 5. September 2011 begonnen. Es wird mit einer Nassmaismenge auf Vorjahresniveau von mehr als 100.000 Tonnen und einer Verarbeitung bis Anfang Dezember 2011 gerechnet. Anschließend wird die Verarbeitung mit Trockenmais fortgesetzt. Im ersten Halbjahr 2011|12 betrug die Maisverarbeitung rund 201.000 (Vorjahr: 191.000) Tonnen.

Bei der ungarischen Tochtergesellschaft HUNGRANA begann die Nassmaiskampagne am 25. August 2011. Es wird eine Nassmaismenge von rund 200.000 Tonnen erwartet. Die Maisverarbeitung lag mit rund 526.000 Tonnen (davon 50 % AGRANA-Anteil) im ersten Halbjahr 2011|12 auf Vorjahresniveau. Die Isoglukosequote der HUNGRANA beträgt rund 220.000 Tonnen.

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2011|12 wurden in Rumänien bisher rund 17.000 (Vorjahr: 15.000) Tonnen Mais verarbeitet. Somit konnte gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um mehr als 10 % erzielt werden. Seit Anfang September 2011 wird erntefrischer Nassmais verarbeitet.

Bioethanol Österreich

Als Rohstoff e für die Bioethanol-Erzeugung wurden im ersten Halbjahr 2011|12 Weizen und Mais im Verhältnis von etwa 1:1 eingesetzt. Die Gesamtverarbeitung lag für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres bei rund 270.000 (Vorjahr: 252.000) Tonnen. Für die Ernte 2012 werden den Landwirten wiederum Anbauverträge für Ethanolgetreide angeboten. Mitte September 2011 begann die Verarbeitung von erntefrischem Nassmais, wobei die Verarbeitungsmenge in etwa auf Vorjahresniveau (60.000 Tonnen) liegen wird.

SEGMENT FRUCHT

Wirtschaftliches Umfeld

Das langfristige Wachstumspotenzial ist intakt, allerdings stagnierte der globale Fruchtjoghurt-Markt in den ersten neun Monaten des Kalenderjahrs 2011. Das makroökonomische Umfeld beeinfl usste das Konsumentenverhalten zuletzt insofern, dass ein verstärkter Trend zum Kauf billigerer Produkte und in einzelnen Ländern zum Konsum von Joghurts ohne Fruchtanteil feststellbar war. Einsparungsmaßnahmen der Kunden in der Molkereiindustrie aufgrund der Kostensteigerungen bei Milch, Energie und Verpackung verstärkten diesen Eff ekt. Im Vergleich zum Vorjahr gab es deutlich reduzierte Werbeausgaben und Promotion-Aktivitäten. Eine Marktstagnation war in allen Märkten weltweit zu beobachten. In entwickelten Märkten mit bereits hohem Pro-Kopf-Verbrauch, wie Westeuropa und Zentraleuropa, ging die Marktnachfrage um 2 % bis 4 % zurück. In den Schwellenländern in Osteuropa, Asien und Lateinamerika haben sich die Wachstumsraten bei Fruchtjoghurt halbiert und wiesen zuletzt nur ein Plus von etwa 3 % bis 4 % auf. In diesem stagnierenden Marktumfeld erhöhte sich der Wettbewerbsdruck deutlich.

Im Bereich Fruchtsaftkonzentrate konnten im Berichtszeitraum ein stabiler Getränkeabsatz in Westeuropa und einstellige Wachstumsraten in Osteuropa beobachtet werden. Es wird weiterhin von stabilen Absätzen in diesen Regionen ausgegangen. Ebenso war die Entwicklung des Apfelsaftkonzentratabsatzes in Nordamerika zufriedenstellend.

07

Geschäftsentwicklung

Finanzkennzahlen H1 H1
Segment Frucht 2011 12 2010 11
Umsatzerlöse 461,1 m€ 434,5 m€
EBITDA 47,4 m€ 39,3 m€
Operatives Ergebnis 31,4 m€ 21,7 m€
Operative Marge 6,8 % 5,0 %
Investitionen in Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte1 16,0 m€ 8,0 m€
Finanzkennzahlen Q2 Q2
Segment Frucht 2011 12 2010 11
Umsatzerlöse 223,6 m€ 210,6 m€
EBITDA 22,1 m€ 17,7 m€
Operatives Ergebnis 13,8 m€ 8,9 m€
Operative Marge 6,2 % 4,2 %
Investitionen in Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte1 8,2 m€ 4,9 m€

Der Umsatz im Segment Frucht legte im ersten Halbjahr 2011|12 um 6,1 % auf 461,1 m€ zu. Der Absatz von Fruchtzubereitungen ging innerhalb eines schwierigen Marktumfeldes mengenmäßig gegenüber Vorjahr leicht zurück. Hauptursachen hierfür waren der Markteintritt eines Wettbewerbers in Russland sowie geringe Mengenverluste aufgrund umgesetzter Preissteigerungen. Eine Steigerung der Marktanteile konnte in den USA sowie in Deutschland verzeichnet werden; durch Preissteigerungen in allen Märkten im Vergleich zum Vorjahr konnte die rückläufi ge Mengenentwicklung überwiegend kompensiert werden. Das Joint Venture AGRANA Nile Fruits Processing (SAE) in Ägypten ging Ende Mai 2011 in Betrieb. Die Verkaufspreise bei Fruchtsaftkonzentraten zeigten sich im ersten Halbjahr stabil auf hohem Niveau, die Verkaufs mengen waren leicht rückläufi g.

Das operative Ergebnis lag mit 31,4 m€ über dem Vor jahreswert von 21,7 m€. Während bei Fruchtsaftkonzen traten vor allem im Apfelsaftkonzentratgeschäft eine erfreuliche Margenentwicklung beobachtet werden konnte, führten geringere Verkaufsmengen und höhere Rohstoff preise, die nicht zur Gänze durch Erlössteigerungen kompensiert werden konnten, zu einer etwas geringeren Profi tabilität bei Fruchtzuberei tungen. Insgesamt stieg aber die operative Marge im Segment Frucht auf 6,8 % (Vor jahr: 5,0 %).

Rohstoff , Ernte und Produktion

In den Regionen mit Frühjahres- und Sommerernten wie Nordamerika, Europa und teilweise China waren enorme

Preissteigerungen bei nahezu allen Früchten zu verzeichnen. Der Bedarf an tiefgefrorenen Früchten konnte bedingt durch einen ungünstigen Witterungsverlauf, aber auch bedingt durch die starke Nachfrage sowohl des Frischmarktsektors als auch der Konservenindustrie nicht zu vergleichbar günstigen Preisen wie im letzten Jahr gedeckt werden. Das hohe Nachfrageniveau zu Beginn des Jahres in Marokko (vor allem in den Frischmärkten) setzte sich in Polen, Serbien, Spanien und Griechenland fort, wobei speziell der Preisanstieg von bis zu plus 50 % bei Erdbeeren, Kirschen und Heidelbeeren hervorzuheben ist.

Eine ähnliche Situation war auch in Nordamerika und Südamerika zu beobachten, wo die aktuellen Fruchtpreise ein ähnlich hohes Niveau wie in Europa erreicht haben. Das Segment der tropischen Früchte zeigt in Folge erhöhter Nachfrage vor allem in den Emerging Markets deutlich höhere Preistendenzen als noch im Vorjahr.

Im Bereich von Apfelsaftkonzentrat liegen die Ernteprognosen in China auf dem eher niedrigen Vorjahresniveau, der Industrieobstpreis wird zudem von der starken Frischmarktnachfrage getrieben. Für Äpfel wird in Europa eine mengenmäßig durchschnittliche Ernte prognostiziert. Die Frischobstlager wurden in den Sommermonaten geleert und eine entsprechend starke Nachfrage wird in den nächsten Monaten erwartet. Die weltweiten Apfelsaftkonzentratlagerstände waren per Ende August auf einem historisch niedrigen Niveau. Aufgrund der durchschnittlichen Ernteaussichten und tieferen Rohstoff preisen wird mit einem Apfelsaftkonzentrat-Preisniveau unter dem Vorjahr gerechnet.

AGRANA hat in Polen bis Mitte Juni aus Lageräpfeln Direktsaft produziert. Die Apfelverarbeitung aus der neuen Ernte wurde in der Ukraine Ende Juli, in Polen Anfang August und in Ungarn, Österreich und China Ende August 2011 gestartet. Die Beerenverarbeitung endete in Polen, Ungarn und Dänemark Anfang September. Das Beerenpreisniveau lag bei den Hauptfrüchten Erdbeere, Schwarze Johannisbeere, Sauerkirsche und Holunder aufgrund guter Nachfrage und teilweise schwächerer Ernten deutlich über Vorjahr.

CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

AGRANA verwendet ein integriertes System zur Früherkennung und Überwachung von konzernspezifi schen Risiken. Für eine ausführliche Darstellung der Geschäftsrisiken des Unternehmens verweist AGRANA auf die im Geschäftsbericht 2010|11 umfassend dargestellten Risiken auf den Seiten 59 bis 63.

Bestandsgefährdende Risiken bestehen derzeit nicht bzw. sind gegenwärtig auch nicht erkennbar.

Vor dem Hinter grund der aktuellen Vertrauenskrise am Kapitalmarkt sind das allgemeine Ausfallrisiko sowie das Risiko bei Produkt preisen und Währungen gestiegen. Zur Kontrolle dieser Risiken wird das Risikomanagementsystem kontinuierlich fortentwickelt.

NACHTRAGSBERICHT

Ende September 2011 wurde in Österreich nach mehreren Verhandlungsrunden mit Beginn der neuen Rübenernte zwischen AGRANA und dem Branchenverband "Die Rübenbauern" eine Beteiligung an den gestiegenen Verkaufserlösen für Zucker, von denen AGRANA aufgrund hoher Weltmarktpreise profi tiert, fi xiert. Konkret darf seitens der Rübenbauern mit Nachzahlungen für Rüben aus der Ernte 2010 sowie mit höheren Preisen für Rüben aus der Ernte 2011 gerechnet werden.

Am 12. Oktober 2011 wird erwartet, dass die EU-Kommission dem Agrar ministerrat und dem EU-Parlament einen legislativen Vorschlag vorlegt, die geltenden Quoten- und Preis rege lungen bis zum 30. September 2016 zu verlängern und dann auslaufen zu lassen. Das EU-Parlament hatte sich bereits im Juni 2011 für eine unveränderte Fortsetzung der bisherigen Regelungen bis mindestens 2020 ausgesprochen.

AUSBLICK

AGRANA rechnet für das Gesamtjahr 2011|12 aufgrund eines positiven Marktumfeldes und basierend auf den starken Ergebnissen des ersten Halbjahres mit einem erhöhten Konzernumsatz und einem deutlich gesteigerten operativen Ergebnis. Dieses wird voraussichtlich primär von den Segmenten Zucker und Stärke getragen. Erreicht werden soll die positive Ergebnisentwicklung unter anderem auch durch weitere Verbesserungen in Form von Prozessoptimierungen und Energieeffi zienzsteigerungen. Die Rohstoff märkte bleiben anhaltend volatil, was die Prognoserechnungen erschwert.

Im Segment Zucker werden angesichts der aktuellen Marktbedingungen auch im zweiten Halbjahr 2011|12 ein gegenüber Vorjahr steigender Umsatz und ein verbessertes Ergebnis erwartet. Aufgrund der hohen Volatilität des Weltmarktpreises, der sich durch die Importnotwendigkeit der EU immer stärker auch auf den Binnenmarkt auswirkt, kann es zu raschen Änderungen der Versorgungs- und Preissituation kommen. Prognosen sind daher mit größerer Ungenauigkeit behaftet als in den Jahren davor. Nach dem guten ersten Halbjahr, in dem AGRANA von den Marktbedingungen, insbesondere in den südosteuropäischen

Märkten profi tierte, wird auch die Entwicklung für das zweite Halbjahr 2011|12 positiv gesehen. Es ist mit höheren Rohstoff preisen zu rechnen, gleichzeitig wird sich aber auch das Verkaufspreisniveau an die knappe Versorgungslage anpassen. Gestützt durch feste Weltmarktnotierungen und einer guten Auslastung aller Werke wird für das gesamte Geschäftsjahr 2011|12 mit einer deutlichen Ergebnissteigerung gegenüber dem Vorjahr gerechnet.

Aufgrund der positiven Entwicklungen im ersten Halbjahr 2011|12 wird für das Segment Stärke auch für das Gesamtjahr ein deutlich über dem Vorjahr liegender Umsatz erwartet. Im technischen Bereich, bei Isoglukose, Bioethanol und Neben produkten ist mit einer anhaltend hohen Marktnachfrage zu rechnen. Aufgrund der Tatsache, dass die höheren Roh stoff preise in den Marktpreisen Deckung fi nden, ist AGRANA optimistisch, die operative Marge des Vorjahres zu über treff en. Bedingt durch die aktuellen Entwicklungen am Zuckermarkt können im Bereich der Stärkeverzuckerungs produkte (Glukose und Isoglukose) ebenfalls positive Ergebniseff ekte erzielt werden.

Im Segment Frucht erwartet AGRANA bei Fruchtzubereitungen im zweiten Halbjahr 2011|12 eine Stabilisierung der Mengenentwicklung. Generell wird nicht mit einer kurzfristigen Belebung der Nachfrage gerechnet. Mit der Umsetzung von geplanten Projekten wie der Akquisition neuer Kunden geht AGRANA davon aus, trotz der fehlenden Marktdynamik im zweiten Halbjahr absatzseitig das Niveau des Vorjahres zu übertreff en. Letztlich wird mit einem moderaten Umsatzwachstum für das Gesamtjahr gerechnet. Mittel- und langfristig werden die Wachs tumschancen für Fruchtzu bereitungen weiterhin positiv eingeschätzt, da von einem weiteren Anstieg des Pro-Kopf-Verbrauches ausgegangen werden kann. Das gilt insbe sondere für die Länder, in denen AGRANA in neue Fabriken und Anlagen investiert (Russland, Ägypten, Südafrika und China), aber auch für Nord- und Lateinamerika. Bei Frucht saftkonzentraten wird für das Geschäftsjahr 2011|12 mit einer substanziellen Ertragsverbesserung gerechnet, nachdem mit den Kontraktabschlüssen aus der Kampagne 2010 höhere Konzentratpreise erzielt wurden. Kostenseitig werden die Einsparungsmaßnahmen der letzten Jahre fortgesetzt. Für die Apfelverarbeitungssaison 2011 (zweite Hälfte des AGRANA-Geschäftsjahres) wird mit etwas niedrigeren Rohstoff kosten gerechnet. Insgesamt wird für das Segment Frucht bei einem gesteigerten Umsatz ein operatives Ergebnis auf Vorjahresniveau erwartet.

Im Geschäftsjahr 2011|12 wird in allen drei Segmenten mit insgesamt rund 100 m€ wieder verstärkt investiert, um den langfristigen Wachstumskurs nachhaltig zu unterstützen.

KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS DER AGRANA-GRUPPE ZUM 31. AUGUST 2011 (UNGEPRÜFT)

2. Quartal 1. Halbjahr
(1. Juni – 31. August) (1. März – 31. August)
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2011 12 2010 11 2011 12 2010 11
in t¤ in t¤ in t¤ in t¤
Umsatzerlöse 671.763 532.876 1.284.669 1.073.346
Bestandsveränderungen –61.395 –53.540 –125.720 –158.779
Andere aktivierte Eigenleistungen 551 959 1.347 1.681
Sonstige betriebliche Erträge 7.604 7.088 13.334 13.233
Materialaufwand –419.477 –324.476 –775.365 –597.432
Personalaufwand –58.234 –50.487 –114.132 –102.849
Abschreibungen –17.120 –17.897 –33.977 –35.491
Sonstige betriebliche Aufwendungen –68.573 –64.046 –133.410 –128.958
Ergebnis der Betriebstätigkeit 55.119 30.477 116.746 64.751
Finanzerträge –217 4.073 1.982 5.822
Finanzaufwendungen –11.411 –13.841 –19.842 –21.828
Finanzergebnis –11.628 –9.768 –17.860 –16.006
Ergebnis vor Ertragsteuern 43.491 20.709 98.886 48.745
Ertragsteuern –8.860 –3.301 –21.177 –11.390
Konzernperiodenergebnis 34.631 17.408 77.709 37.355
davon Aktionäre der AGRANA Beteiligungs-AG 34.492 16.877 76.094 36.559
davon nicht beherrschende Anteile 139 531 1.615 796
Ergebnis je Aktie nach IFRS
(unverwässert und verwässert) 2,43 € 1,19 € 5,36 € 2,57 €
2. Quartal 1. Halbjahr
(1. Juni – 31. August) (1. März – 31. August)
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG 2011 12 2010 11 2011 12 2010 11
in t¤ in t¤ in t¤ in t¤
Konzernperiodenergebnis 34.631 17.408 77.709 37.355
Sonstige im Eigenkapital erfasste Ergebnisse aus
– Währungsdiff erenzen –10.335 –9.577 –10.719 1.462
– zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten –14 168 34 268
– Cashfl ow-Hedges –890 160 –703 –759
– Steuereff ekt aus Cashfl ow-Hedges 261 –14 197 255
Sonstige im Eigenkapital erfasste Ergebnisse –10.978 –9.263 –11.191 1.226
Gesamtperiodenergebnis 23.653 8.145 66.518 38.581
davon Aktionäre der AGRANA Beteiligungs-AG 23.710 7.994 64.989 38.295
davon nicht beherrschende Anteile –57 151 1.529 286
KONZERNBILANZ Stand am Stand am
31. 08. 2011 28. 02. 2011
in t¤ in t¤
AKTIVA
A. Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 248.438 248.551
Sachanlagen 577.636 577.709
Wertpapiere 104.748 104.598
Beteiligungen und Ausleihungen 6.152 6.152
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 10.269 13.827
Aktive latente Steuern 33.601 31.000
980.844 981.837
B. Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 435.303 528.241
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte 477.418 400.107
Laufende Ertragsteuerforderungen 10.087 7.179
Wertpapiere 22 4.411
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 77.214 70.427
1.000.044 1.010.365
Summe Aktiva 1.980.888 1.992.202
A. PASSIVA
Eigenkapital
Grundkapital 103.210 103.210
Kapitalrücklagen 411.362 411.362
Gewinnrücklagen 458.116 427.564
Anteil der Aktionäre am Eigenkapital 972.688 942.136
Nicht beherrschende Anteile 30.188 28.558
1.002.876 970.694
B. Langfristige Schulden
Rückstellungen für Pensionen und Abfertigungen 41.974 41.957
Übrige Rückstellungen 13.012 12.971
Finanzverbindlichkeiten 224.721 267.004
Sonstige Verbindlichkeiten 1.893 2.308
Passive latente Steuern 18.632 19.088
300.232 343.328
C. Kurzfristige Schulden
Übrige Rückstellungen 48.001 39.787
Finanzverbindlichkeiten 309.482 294.868
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 294.223 328.619
Laufende Ertragsteuerverbindlichkeiten 26.074 14.906
677.780 678.180
Summe Passiva 1.980.888 1.992.202
KONZERN-GELDFLUSSRECHNUNG 2011 12 2010 11
für das erste Halbjahr (1. März – 31. August) in t¤ in t¤
Cashfl ow aus dem Ergebnis 119.461 76.950
Gewinne aus Anlagenabgängen –1.002 –82
Veränderung des Working Capital –10.782 46.047
Cashfl ow aus laufender Geschäftstätigkeit 107.677 122.915
Cashfl ow aus Investitionstätigkeit –34.829 –14.467
Cashfl ow aus Finanzierungstätigkeit –64.675 –92.678
Veränderungen des Finanzmittelbestandes 8.173 15.770
Einfl uss von Wechselkursänderungen auf den Finanzmittelbestand –1.386 1.757
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 70.427 70.388
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 77.214 87.915
KONZERN-EIGENKAPITAL-ENTWICKLUNG Eigenkapital Nicht be- Summe
für das erste Halbjahr (1. März – 31. August) der AGRANA- herrschende
Aktionäre Anteile
in t¤ in t¤ in t¤
GESCHÄFTSJAHR 2011 12
Stand am 1. März 2011 942.137 28.558 970.695
Bewertungseff ekte IAS 39 –474 2 –472
Veränderung des Eigenkapitals aufgrund von Währungsumrechnungsdiff erenzen –10.631 –88 –10.719
Sonstige Ergebnisse –11.105 –86 –11.191
Konzernperiodenergebnis 76.094 1.615 77.709
Gesamtperiodenergebnis 64.989 1.529 66.518
Dividendenausschüttung –34.085 –781 –34.866
Sonstige Veränderungen –353 882 529
Stand am 31. August 2011 972.688 30.188 1.002.876

GESCHÄFTSJAHR 2010|11

Stand am 1. März 2010 879.229 25.425 904.654
Bewertungseff ekte IAS 39 –242 6 –236
Veränderung des Eigenkapitals aufgrund von Währungsumrechnungsdiff erenzen 1.978 –516 1.462
Sonstige Ergebnisse 1.736 –510 1.226
Konzernperiodenergebnis 36.559 796 37.355
Gesamtperiodenergebnis 38.295 286 38.581
Dividendenausschüttung –27.694 –476 –28.170
Sonstige Veränderungen –491 315 –176
Stand am 31. August 2010 889.339 25.550 914.889

ANHANG ZUM KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS

DER AGRANA-GRUPPE ZUM 31. AUGUST 2011 (UNGEPRÜFT)

SEGMENTBERICHT 2011 12 2010 11 2011 12 2010 11
für das erste Halbjahr in t¤ in t¤ in t¤ in t¤
(1. März – 31. August)
Umsatzerlöse (brutto) Operatives Ergebnis
Zucker 475.893 392.895 Zucker 50.619 12.283
Stärke 392.260 288.826 Stärke 36.195 30.794
Frucht 461.973 434.564 Frucht 31.365 21.674
Konzern 1.330.126 1.116.285 Konzern 118.179 64.751
Ergebnis aus Sondereinfl üssen –1.433 0
Ergebnis der Betriebstätigkeit 116.746 64.751
Umsätze zwischen
den Segmenten Investitionen
Zucker –40.042 –26.656 Zucker 11.828 8.209
Stärke –4.575 –16.188 Stärke 7.645 2.876
Frucht –840 –95 Frucht 16.006 8.007
Konzern –45.457 –42.939 Konzern 35.479 19.092
Umsatzerlöse Mitarbeiter
Zucker 435.851 366.239 Zucker 2.051 2.082
Stärke 387.685 272.638 Stärke 897 878
Frucht 461.133 434.469 Frucht 5.229 5.838
Konzern 1.284.669 1.073.346 Konzern 8.177 8.798

ALLGEMEINE GRUNDLAGEN DER BERICHTERSTATTUNG

Der Zwischenbericht des AGRANA-Konzerns zum 31. August 2011 wurde entsprechend den Regeln zur Zwischenberichterstattung nach IAS 34 in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standard Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Interpretation durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt. Der Konzernzwischenabschluss zum 31. August 2011 unterlag keiner Prüfung und keiner prüferischen Durchsicht. Der Vorstand der AGRANA Beteiligungs-AG hat diesen Zwischenabschluss am 10. Oktober 2011 zur Veröff entlichung freigegeben.

Der Geschäftsbericht 2010|11 des AGRANA-Konzerns steht im Internet unter www.agrana.com zur Einsicht und zum Download zur Verfügung.

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses wurden die erstmalig im Geschäftsjahr 2011|12 gültigen Standards und Interpretationen angewendet. Auswirkungen auf die Darstellung des Abschlusses bzw. auf die Vermögens-, Finanzund Ertragslage des Konzerns haben sich hieraus nicht ergeben. Im Übrigen wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie bei der Erstellung des Konzernjahresabschlusses zum 28. Februar 2011 angewandt. Die Erläuterungen im Anhang des Geschäftsberichtes 2010|11 gelten daher entsprechend. Die Ertragsteuern wurden auf Basis landesspezifi scher Ertrag steuersätze unter Berücksichtigung der Ertragsteuerplanung für das gesamte Geschäftsjahr ermittelt.

KONSOLIDIERUNGSKREIS

Per 31. Juli 2011 wurden die drei bis zu diesem Zeitpunkt nicht konsolidierten rumänischen Gesellschaften AGRANA AGRO SRL, Roman|Rumänien (Geschäftszweck: Anbau von Getreide, Verarbeitung von Hülsenfrüchten), AGRANA BUZAU SRL, Buzău|Rumänien (Geschäftszweck: Herstellung von Zucker) und AGRANA TANDAREI SRL, Ţăndărei| Rumänien (Geschäftszweck: Herstellung von Zucker) erstmals in die Vollkonsolidierung einbezogen.

Mit Ende des ersten Halbjahres 2011|12 erfolgte die Erstkonsolidierung der ukrainischen AGRANA Juice Ukraine TOV, Vinnitsa|Ukraine. AGRANA ist an dieser neu gegründeten Gesellschaft mit 100 % beteiligt und bezieht sie in die Vollkonsolidierung ein. Die Produktion von Fruchtsaftkonzentraten in der Ukraine hat schon zuvor bestanden, allerdings war diese bis dato rechtlich in die AGRANA Fruit Ukraine TOV, Vinnitsa, eingegliedert.

AGRANA betrieb mit Yantai North Andre bis zuletzt zwei Apfelsaftkonzentratwerke als 50 %-Joint Ventures in China. Seit dem Vorjahr wurden mit dem chinesischen Partner Verhandlungen geführt, mit dem Ziel der 100 %-Übernahme eines Werkes durch AGRANA und Abgabe des 50 %-Anteils am verbleibenden Werk an den Partner, die im Sommer abgeschlossen wurden. Zum 1. August 2011 wurde das gemeinschaftlich geführte Unternehmen Yongji Andre Juice Co., Ltd., Yongji City|China endkonsolidiert sowie das bisherige Joint Venture-Unternehmen Xianyang Andre Juice Co., Ltd., Xianyang City|China erstmals in die Vollkonsolidierung einbezogen.

SAISONALITÄT DES GESCHÄFTES

Die Zuckerproduktion erfolgt überwiegend in den Monaten Oktober bis Dezember. Aus diesem Grund fallen die Abschreibungen kampagnegenutzter Anlagen hauptsächlich im dritten Quartal an. Die vor der Zuckerkampagne angefallenen Material-, Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen zur Produktionsvorbereitung werden bereits unterjährig innerhalb der betroff enen Aufwandsart erfasst und innerhalb der Vorräte als unfertige Erzeugnisse aktiviert. Im vorherigen Geschäftsjahr erfolgte unterjährig eine Abgrenzung unter den sonstigen Vermögenswerten und erst im Verlauf der Kampagne wurde der Verbrauch innerhalb der betroff enen Aufwandsart erfasst.

ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Das Ergebnis der Betriebstätigkeit betrug im ersten Halbjahr 2011|12 116,7 (Vorjahr: 64,8) m€. Zu dieser Ergebnisverbesserung trugen alle drei Segmente – Zucker, Stärke und Frucht – bei, wobei der stärkste Anstieg im Segment Zucker erzielt wurde.

Ein Ergebnis aus Sondereinfl üssen in Höhe von knapp –1,5 m€ resultierte aus der Restrukturierung im Rahmen der Joint Venture-Trennung bei den chinesischen Juice-Gesell schaften. Dieser Sondereinfl uss wird in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung in der Position sonstige betriebliche Aufwendungen gezeigt.

Das Finanzergebnis belief sich auf –17,9 (Vorjahr: –16,0) m€ und resultierte vor allem aus dem Zinsergebnis.

Der Konzernperiodenüberschuss betrug 77,7 (Vorjahr: 37,4) m€.

ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GELDFLUSSRECHNUNG

Von Anfang März bis Ende August 2011 stieg der Finanzmittelbestand um 6,8 m€ auf 77,2 m€.

Der Cashfl ow aus dem Ergebnis war mit 119,5 (Vorjahr: 77,0) m€ um 42,5 m€ höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Ausschlaggebend für die Veränderung war primär das Konzernperiodenergebnis, welches sich um 40,3 m€ auf 77,7 (Vorjahr: 37,4) m€ verbesserte. Das Working Capital wurde in der Berichtsperiode um 10,8 m€ erhöht (Vorjahr: Reduktion um 46,0 m€), auch weil die Vorräte durch Zuckerzukäufe weniger stark abgesenkt wurden als im Vor jahr. Der Cashfl ow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug zum Halbjahr 2011|12 107,7 (Vorjahr: 122,9) m€.

Der Cashfl ow aus Investitionstätigkeit in Höhe von –34,8 (Vorjahr: –14,5) m€ spiegelt die im ersten Halbjahr 2011|12 gestiegenen Investitionen in Sachanlagen im Segment Zucker (vor allem in Österreich), im Segment Stärke (vor allem in Österreich und Ungarn) und im Segment Frucht (vor allem in den USA, Polen und Ungarn) wider. Enthalten ist eine Auszahlung über 5,5 m€, die im Rahmen der Joint Venture-Aufl ösung in China als Wertausgleich für den übernommenen 50 %-Anteil an der Xianyang Andre Juice Co., Ltd. an den ehemaligen Joint Venture-Partner geleistet wurde.

14 Der Abbau von langfristigen, externen Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 42,3 m€ bei einem Anstieg der kurzfristigen, externen Finanzverbindlichkeiten um 14,6 m€ führte neben der Dividendenauszahlung der AGRANA Beteiligungs-AG in Höhe von 34,1 (Vorjahr: 27,7) m€ zu einem Cash-Abfl uss aus der Finanzierungstätigkeit von 64,7 (Vorjahr: 92,7) m€.

ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZ

Die Reduktion der Bilanzsumme gegenüber dem 28. Februar 2011 um 11,3 m€ auf 1.980,9 m€ ist wie im Vorjahr im Wesentlichen auf den Abbau der Vorräte zurückzuführen. Auf der Passivseite sind reduzierte Finanzverbindlichkeiten und geringere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten zu verzeichnen. Mit einem Eigenkapital von 1.002,9 (28. Februar 2011: 970,7) m€ beträgt die Eigenkapitalquote per Ende August 50,6 % (28. Februar 2011: 48,7 %).

MITARBEITER

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres waren im AGRANA-Konzern durchschnittlich 8.177 (Vorjahr 8.798) Mitarbeiter beschäftigt. Die Verminderung des Personalstands im Segment Frucht um rund 600 Personen ist vor allem auf den geringeren Bedarf an Saisonarbeitskräften in der Ukraine und in Mexiko zurückzuführen.

ANGABEN ÜBER GESCHÄFTSBEZIEHUNGEN ZU NAHE STEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Bezüglich der Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen gab es seit dem 28. Februar 2011 keine wesentlichen Veränderungen. Geschäfte mit solchen (juristischen) Personen im Sinne von IAS 24 erfolgen zu marktüblichen Bedingungen. Für weitere Informationen zu den einzelnen Geschäftsbeziehungen wird auf den AGRANA-Geschäftsbericht zum 28. Februar 2011 verwiesen.

WESENTLICHE EREIGNISSE NACH DEM ENDE DER ZWISCHENBERICHTSPERIODE

Diesbezügliche Angaben wurden bereits im Nachtragsbericht auf Seite 8 angeführt.

ERKLÄRUNG DES VORSTANDES

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Lagebericht des Konzerns für das erste Halbjahr ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns

bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der off en zu legenden wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vermittelt.

Wien, 10. Oktober 2011

Vorstandsvorsitzender Vorstandsmitglied

Mag. Walter Grausam Dkfm. Thomas Kölbl Vorstandsmitglied Vorstandsmitglied

Dipl.-Ing. Johann Marihart Mag. Dipl.-Ing. Dr. Fritz Gattermayer

ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGEN/PROGNOSEN

Der Zwischenbericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Einschätzungen des Vorstandes der AGRANA Beteiligungs-AG beruhen. Auch wenn der Vorstand der festen Überzeugung ist, dass diese Annahmen und Planungen zutreff end sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund einer Vielzahl interner und externer Faktoren erheblich abweichen. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang beispielsweise die Verhandlungen über Welthandelsabkommen, Veränderungen der gesamtwirt schaftlichen Lage, insbesondere die Entwicklung makroökonomischer Größen wie Wechselkurse, Infl ation und Zinsen, EU-Zuckerpolitik, Konsumentenverhalten sowie staatliche Ernährungs- und Energiepolitik.

Die AGRANA Beteiligungs-AG übernimmt keine Gewähr leistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in diesem Zwischenbericht geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.

Personenbezogene Begriff e wie "Mitarbeiter" oder "Arbeitnehmer" werden aus Gründen der Lesbarkeit geschlechtsneutral verwendet.

Durch die kaufmännische Rundung von Einzelpositionen und Prozentangaben in diesem Bericht kann es zu geringfügigen Rechendiff erenzen kommen.

15

KAPITALMARKTKALENDER

12. Jänner 2012 Ergebnis für die
ersten drei Quartale 2011 12
15. Mai 2012 Bilanzpressekonferenz
zum Geschäftsjahr 2011 12
2. Juli 2012 Hauptversammlung
zum Geschäftsjahr 2011 12
5. Juli 2012 Ex-Dividendentag,
Dividendenzahltag
12. Juli 2012 Ergebnis für das
erste Quartal 2012 13
11. Oktober 2012 Ergebnis für das
erste Halbjahr 2012 13

WEITERE INFORMATIONEN

AGRANA Beteiligungs-AG A-1220 Wien, Donau-City-Straße 9 www.agrana.com

Konzernkommunikation/Investor Relations: Mag. (FH) Hannes HAIDER Telefon: +43-1-211 37-12905, Fax: -12045 E-Mail: [email protected]

Konzernkommunikation/Public Relations: Mag. (FH) Christine GÖLLER Telefon: +43-1-211 37-12084, Fax: -12045 E-Mail: [email protected]

Die englische Fassung dieses Zwischen berichtes fi nden Sie im Internet unter www.agrana.com

Talk to a Data Expert

Have a question? We'll get back to you promptly.