Quarterly Report • Nov 10, 2022
Quarterly Report
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Finanzbericht: 31336309

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| 31.12.2020 | ||||
|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | TEUR | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| A. | ANLAGEVERMÖGEN | |||
| I. | Immaterielle Vermögensgegenstände | 14.826,64 | 35 | |
| II. | Sachanlagen | 5.429.016,34 | 27 | |
| III. | Finanzanlagen | 29.460.050,50 | 30.514 | |
| 34.903.893,48 | 30.575 | |||
| B. | UMLAUFVERMÖGEN | |||
| I. | Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 30.435.161,60 | 33.084 | |
| II. | Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 5.564.274,45 | 5.588 | |
| 35.999.436,05 | 38.672 | |||
| C. | RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 28.555,04 | 16 | |
| 70.931.884,57 | 69.263 |
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| 31.12.2020 | ||||
|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | TEUR | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| A. | EIGENKAPITAL | |||
| I. | Gezeichnetes Kapital | 41.700.000,00 | 41.700 | |
| II. | Kapitalrücklage | 4.592.052,68 | 4.592 | |
| III. | Gewinnrücklagen | 18.063.687,48 | 18.064 | |
| IV. | Bilanzgewinn | 2.828.405,49 | 1.324 | |
| 67.184.145,65 | 65.680 | |||
| B. | RÜCKSTELLUNGEN | 638.880,00 | 737 | |
| C. | VERBINDLICHKEITEN | 3.108.858,92 | 2.846 | |
| 70.931.884,57 | 69.263 |
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| 2020 | ||||
|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | TEUR | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. | Umsatzerlöse | 89.503,26 | 90 | |
| 2. | Sonstige betriebliche Erträge | 4.776.442,91 | 796 | |
| davon aus Währungsumrechnung EUR 0,00 (Vj. TEUR 0) | ||||
| 4.865.946,17 | 886 | |||
| 3. | Materialaufwand | 445,66 | 2 | |
| 4. | Personalaufwand | 661.532,73 | 635 | |
| 5. | Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 27.895,49 | 31 | |
| 6. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 1.756.021,73 | 2.142 | |
| davon aus Währungsumrechnung EUR 0,00 (Vj. TEUR 0) | ||||
| 7. | Finanzergebnis | 878.156,61 | 726 | |
| 8. | Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 37.000,00 | 0 | |
| 9. | Ergebnis nach Steuern | 1.504.893,95 | -1.198 | |
| 10. | Sonstige Steuern | 550,00 | 1 | |
| 11. | Jahresüberschuss (Vj. Jahresfehlbetrag) | 1.504.343,95 | -1.199 | |
| 12. | Gewinnvortrag | 1.324.061,54 | 2.524 | |
| 13. | Ausschüttung von Dividenden | 0,00 | 0 | |
| 14. | Einstellung in die Gewinnrücklagen | 0,00 | 0 | |
| 15. | Bilanzgewinn | 2.828.405,49 | 1.324 |
Die AdCapital AG mit Sitz in Tuttlingen wird beim Amtsgericht Stuttgart unter der Registernummer HRB 225669 geführt. Seit November 2020 gibt es eine im Handelsregister eingetragene Betriebsstätte der AG in 76337 Waldbronn, im Ermlisgrund 11, die Sitz der Unternehmensleitung ist.
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der allgemeinen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256a HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 268, 270 bis 272, 274 HGB) und der ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt. Es gelten für den Jahresabschluss der AdCapital AG zum 31. Dezember 2021 die handelsrechtlichen Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG). Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Es wird auf die Erläuterungen der Einzelposten im Anhang hingewiesen.
Der Abschluss ist in T€ aufgestellt.
Immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Das Sachanlagevermögen wird linear abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände bis zu einem Betrag von 1.000 € werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang erfasst. Die Nutzungsdauern betragen drei bis fünf Jahre.
Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgt, wenn dieser voraussichtlich von Dauer ist.
Die Bewertung der Forderungen erfolgt zum Nominalbetrag. Wertminderungen von zweifelhaften beziehungsweise uneinbringlichen Forderungen werden durch entsprechende Einzelabwertungen in ausreichendem Maße berücksichtigt.
Sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung der Art des Vermögensgegenstands, ausgehend von den Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um Abschreibungen, bewertet.
Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.
Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.
Fremdwährungsforderungen werden mit dem Briefkurs zum Anschaffungszeitpunkt oder dem niedrigeren Kurs zum Abschlussstichtag, Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem Geldkurs zum Anschaffungszeitpunkt oder dem höheren Kurs zum Abschlussstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit der auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten von einem Jahr oder weniger wurden gemäß § 256a HGB die §§ 253 Abs. 1 Satz 1 und 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB nicht angewendet.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.
Das Finanzanlagevermögen umfasst alle direkt gehaltenen Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Beteiligungen der AdCapital AG. Im Folgenden wird der Anteilsbesitz an diesen direkt gehaltenen verbundenen Unternehmen und Beteiligungen zum 31. Dezember 2021 aufgeführt:
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| Name | Sitz | Höhe des Anteils am Kapital in % | Eigenkapital T€ | Jahresergebnis T€ |
|---|---|---|---|---|
| AdCapital Beteiligungs GmbH | Tuttlingen | 100,00 | 4.523 | 3.916 |
| Berliner Elektro-Technik GmbH | Tuttlingen | 100,00 | -6.535 | -3.065 |
| OPUS Grundstücksgesellschaft mbH (vormals: MIG-Menchen Immobiliengesellschaft mbH) 1 | Schönau (vormals: Heiligkreuzsteinach) | 100,00 | 201 | 0 |
| AdCapital Invest GmbH i. L. | Tuttlingen | 100,00 | k.A. | k.A. |
Über das Vermögen der AdCapital Invest GmbH wurde vom Amtsgericht Rottweil mit Beschluss vom 11. November 2014 das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Anteile an der AdCapital Invest GmbH (27 T€) wurden bereits im Geschäftsjahr 2014 vollständig abgeschrieben. Weitere Auswirkungen auf die AdCapital AG sind nicht zu erwarten.
1 Ab 31.12.2021 100%, bis 30.12.2021 0%
Wesentliche mittelbare Beteiligungen werden an folgenden Unternehmen gehalten:
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| Name | Sitz | Höhe des Anteils am Kapital in % | Eigenkapital T€ | Jahresergebnis T€ |
|---|---|---|---|---|
| Bavaria Digital Technik GmbH | Pfronten | 100,00 | 4.506 | 0 1 |
| Erich Jaeger GmbH + Co. KG | Friedberg | 100,00 | 21.938 | 4.856 |
| Erich Jaeger s.r.o. 2 | Koprivnice, Tschechien | 100,00 | 12.999 | 1.494 |
| Jaeger France s.a.r.l. | Limonest, Frankreich | 100,00 | 460 | 438 |
| Jaeger Poway Ltd. 2 | Hongkong, China | 60,00 | 432 | 414 |
| Jaeger Poway Automotive Systems (Shenzhen) Limited 2 | Shenzhen, China | 60,00 | 12.077 | 2.415 |
| Erich Jaeger México S. de R.L. de C.V. 2 | Piedras Negras, Mexiko | 99,0 | 1.293 | -627 |
| Erich Jaeger U.S.A. Inc. 2 | Plymouth, MI, USA | 100,00 | -1.452 | 1.504 |
| OPUS GmbH & Co. KG 3 | Schönau | 100,00 | 668 | -774 |
| KTS GmbH | Schmölln | 100,00 | 823 | 116 |
| FRAKO Kondensatoren- und Anlagenbau GmbH | Teningen | 100,00 | 5.333 | 711 |
| Taller GmbH | Waldbronn | 99,95 | 1.415 | 1.369 |
| EP Connectors GmbH | Waldbronn | 100,00 | 536 | -1.307 |
1 Aufgrund eines ab 2019 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages mit der AdCapital Beteiligungs GmbH
2 Lokale Währung zum Stichtagskurs umgerechnet.
3 Ab 31.12.2021 100%, bis 30.12.2021 75%
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich wie folgt:
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| Gesamt | Fälligkeit bis zu 1 Jahr | Fälligkeit über 1 Jahr | |
|---|---|---|---|
| T€ | T€ | T€ | |
| --- | --- | --- | --- |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 18 | 18 | 0 |
| (Vorjahr) | (2) | (2) | (0) |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 30.402 | 9.796 | 20.606 |
| (Vorjahr) | (31.110) | (9.872) | (21.238) |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 15 | 15 | 0 |
| (Vorjahr) | (1.971) | (344) | (1.627) |
| Gesamt | 30.435 | 9.829 | 20.606 |
| (Vorjahr) | (33.083) | (10.218) | (22.865) |
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen ausgereichte Darlehen mit 24.942 T€ (VJ 25.044 T€) sowie Inanspruchnahmen des Cash-Pools mit 5.292 T€ (VJ: 5.644 T€) der AdCapital AG jeweils nach Abzug der Einzelabwertungen zum 31. Dezember 2021. Die AdCapital AG hat mit mehreren Beteiligungsunternehmen einen Cash-Pool gebildet, bei dem tagesgleich Ein- und Auszahlungen sowohl der Mutter- als auch der Tochtergesellschaften verrechnet werden. Der entsprechende Saldo je Tochtergesellschaft wird entweder als Forderung gegen verbundene Unternehmen oder als Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.
Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen die Steuerforderungen des Berichtsjahres.
Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert zum Vorjahr 41.700.000 €.
Das gezeichnete Kapital ist in 14.000.000 (Vorjahr: 14.000.000) nennwertlose Stückaktien (Aktien ohne Nennbetrag) eingeteilt. Jede Aktie hat einen rechnerischen Anteil am Grundkapital in Höhe von 2,98 €.
Im Jahr 2009 wurden 371.116 eigene Aktien erworben und in Höhe der Anschaffungskosten von 2.269 T€ direkt gegen die Gewinnrücklagen verrechnet. Der Betrag am Grundkapital beträgt 1.105 T€. Seit dem Geschäftsjahr 2015 hat die AdCapital AG damit begonnen, die eigenen Aktien interessewahrend und kursschonend an der Börse zu veräußern. Im Jahr 2021 wurden wie im Vorjahr keine eigene Aktien verkauft. Somit befinden sich unverändert gegenüber dem Vorjahr noch 58.430 Stück eigene Aktien im Bestand.
Die Kapitalrücklage beträgt unverändert zum Vorjahr 4.592 T€.
Die Gewinnrücklagen betreffen ausschließlich die anderen Gewinnrücklagen und betragen unverändert 18.064 T€ (Vorjahr: 18.064 T€).
Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:
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| 31.12.2021 | 31.12.2020 | |
|---|---|---|
| T€ | T€ | |
| --- | --- | --- |
| (+) Jahresüberschuss (-) Jahresfehlbetrag | 1.504 | -1.199 |
| Bilanzgewinn Vorjahr | 1.324 | 2.523 |
| Dividende | 0 | 0 |
| Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 1.324 | 2.523 |
| Einstellung in die Gewinnrücklage | 0 | 0 |
| Bilanzgewinn | 2.828 | 1.324 |
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| 31.12.2021 | 31.12.2020 | |
|---|---|---|
| T€ | T€ | |
| --- | --- | --- |
| Steuerrückstellungen | 37 | 0 |
| Sonstige Rückstellungen | 602 | 737 |
| 639 | 737 |
Die sonstigen Rückstellungen umfassen insbesondere Aufwendungen für Tantiemen, Aufsichtsratsvergütungen sowie Aufwendungen für die Erstellung, Prüfung und Veröffentlichung des Jahres- und Konzernabschlusses beziehungsweise Geschäftsberichts.
Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
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| Gesamt | Fälligkeit bis zu 1 Jahr | Fälligkeit 1-5 Jahre | Fälligkeit über 5 Jahre | |
|---|---|---|---|---|
| T€ | T€ | T€ | T€ | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 337 | 337 | 0 | 0 |
| (Vorjahr) | (89) | (89) | (0) | (0) |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 2.759 | 2.759 | 0 | 0 |
| (Vorjahr) | (2.286) | (2.286) | (0) | (0) |
| Sonstige Verbindlichkeiten * | 13 | 13 | 0 | 0 |
| (Vorjahr) | (471) | (471) | (0) | (0) |
| Gesamt | 3.109 | 3.109 | 0 | 0 |
| (Vorjahr) | (2.846) | (2.846) | (0) | (0) |
* davon aus Steuern: 13 T€ (Vorjahr 70 T€)
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aufgrund des Cash-Pools und aus der Weiterbelastung von verauslagten Verwaltungskosten.
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| 2021 | 2020 | |
|---|---|---|
| T€ | T€ | |
| --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 90 | 89 |
Die Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus dem Konzernumlagevertrag.
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| 2021 | 2020 | |
|---|---|---|
| T€ | T€ | |
| --- | --- | --- |
| Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen | 4.237 | 189 |
| Sonstige Erlöse sowie Weiterbelastungen | 403 | 520 |
| Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen | 123 | 60 |
| Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen | 0 | 7 |
| Übrige Erträge | 14 | 20 |
| 4.777 | 796 |
Die Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen betreffen im Wesentlichen die Herabsetzung der Einzelabwertungen auf die Darlehensforderung in Höhe von 3.700 T€ gegen die Taller GmbH.
Die Zusammensetzung des Materialaufwands ergibt sich wie folgt:
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| 2021 | 2020 | |
|---|---|---|
| T€ | T€ | |
| --- | --- | --- |
| Grundstücksaufwendungen | 0 | 1 |
| 0 | 1 |
Die Zusammensetzung des Personalaufwands ergibt sich wie folgt:
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| 2021 | 2020 | |
|---|---|---|
| T€ | T€ | |
| --- | --- | --- |
| Gehälter | 471 | 468 |
| Tantiemen | 150 | 130 |
| Soziale Abgaben | 41 | 37 |
| 662 | 635 |
Im Geschäftsjahr betrug die durchschnittliche Mitarbeiterzahl 3 (Vorjahr: 3). Es handelt sich dabei ausschließlich um Angestellte.
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| 2021 | 2020 |
|---|---|
| T€ | T€ |
| --- | --- |
| 28 | 31 |
Eine detaillierte Darstellung der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen findet sich im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang).
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| 2021 | 2020 | |
|---|---|---|
| T€ | T€ | |
| --- | --- | --- |
| Zuführung Einzelwertberichtigungen zu | ||
| Forderungen | 250 | 0 |
| Rechts- und Beratungskosten | 323 | 570 |
| Mietaufwendungen Büro und Grundstückskosten | 24 | 46 |
| Kosten für Geschäftsbericht und Hauptversammlung | 138 | 168 |
| Verwaltungskosten | 403 | 576 |
| Versicherungen | 117 | 112 |
| Wartung und Instandhaltung | 374 | 503 |
| Übrige | 127 | 167 |
| 1.756 | 2.142 |
In den Verwaltungskosten ist eine Kostenumlage der Berliner Elektro-Technik GmbH in Höhe von 0 T€ (Vorjahr: 58 T€) enthalten.
Die Rechts- und Beratungskosten lassen sich wie folgt aufteilen:
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| 2021 | 2020 | |
|---|---|---|
| T€ | T€ | |
| --- | --- | --- |
| Rechtsberatung | 222 | 466 |
| Jahres- und Konzernabschlussprüfungen | 90 | 90 |
| Betriebswirtschaftliche Beratung | 0 | 0 |
| Personalberatung | 1 | 2 |
| Steuerberatungsleistungen | 10 | 12 |
| 323 | 570 |
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| 2021 | 2020 | |
|---|---|---|
| T€ | T€ | |
| --- | --- | --- |
| Zu-(+)/Abschreibungen(-) auf Finanzanlagen | -1.556 | 0 |
| Bewertungsergebnis | -1.556 | 0 |
| Zinserträge von verbundenen Unternehmen | 690 | 643 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 0 | 91 |
| Zinsen an verbundene Unternehmen | -12 | -8 |
| Zinsergebnis | -878 | 726 |
| -878 | 726 |
Im Zuge der Folgebewertungen der Beteiligungen wurden Impairmenttests durchgeführt, die zur Notwendigkeit für Zu- und Abschreibungen auf die Finanzanlagen führten.
Den Impairmenttests liegen die aktuellen Geschäftsplanungen sowie risikoadäquate Rechnungszinssätze zugrunde.
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| 2021 | 2020 | |
|---|---|---|
| T€ | T€ | |
| --- | --- | --- |
| Steueraufwand Vorjahre | 37 | 0 |
| 37 | 0 |
Der Steueraufwand Vorjahre betrifft im Wesentlichen die Steuernachzahlung für die abgeschlossene Betriebsprüfung für die Geschäftsjahre 2014 bis 2018.
Aus der gesamtschuldnerischen Haftung für einen langfristigen Immobilienvertrag bestehen per 31. Dezember 2021 Verpflichtungen in Höhe von 190 T€ (Vorjahr: 600 T€). Unseres Erachtens besteht kein Risiko der Inanspruchnahme.
Es bestehen fünf selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaften zur Sicherung von eingeräumten Kontokorrentlinien und sonstigen Finanzierungen in Höhe von 18.808 T€. Die betreffenden Kredite valutieren zum Bilanzstichtag in Höhe von 12.604 T€. Es besteht derzeit kein Risiko der Inanspruchnahme der AdCapital AG.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der AdCapital AG zum 31. Dezember 2021 betragen insgesamt 26 T€ (Vorjahr: 26 T€). Sie betreffen Wartungsverträge IT sowie PKW-Leasingverträge.
Weitere nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte bestehen nicht.
Die AdCapital AG hat in Vorjahren diverse bedingte Forderungsverzichte mit Besserungsklauseln gegenüber verbundenen Unternehmen ausgesprochen. Diese teilen sich wie folgt auf die jeweiligen Schuldnerunternehmen auf:
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| 31.12.2021 | 31.12.2020 | |
|---|---|---|
| T€ | T€ | |
| --- | --- | --- |
| Berliner Elektro-Technik GmbH | 7.770 | 7.770 |
| KTS Kunststoff Technik Schmölln GmbH | 263 | 263 |
| Taller GmbH | 300 | 4.000 |
| 8.333 | 12.033 |
Das Wiederaufleben der Forderungen ist jeweils an das Erreichen bestimmter Ertrags- und Kapitalstrukturkennziffern geknüpft, die im Geschäftsjahr 2021 von keinem der Unternehmen erreicht wurden.
Die AdCapital AG, Tuttlingen, als Muttergesellschaft erstellt einen Konzernabschluss (größter Kreis der Unternehmen), welcher gemeinsam mit dem vorliegenden Jahresabschluss im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird.
Vorstand der Gesellschaft ist:
Herr Hans-Jürgen Döringer, Dipl.-Ökonom
In den Aufsichtsrat sind berufen:
Frau Dr. Sonja Zobl-Leibinger, Selbstständige Rechtsanwältin
Herr Dr. Christoph Zobl, Selbständiger Rechtsanwalt
Herr Hans-Joachim Holstein, Unternehmensberater
Herr Maximilian Meyer zu Schwabedissen, Wirtschaftsprüfer
Im Geschäftsjahr 2021 sind Aufwendungen für Aufsichtsratsvergütungen in Höhe von 105 T€ (Vorjahr: 101 T€) angefallen.
Die AdCapital AG hat mit ihr nahestehenden Unternehmen und Personen keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen geschlossen.
Zwischen dem mit über 50 % beteiligten Aktionär Herrn Günther Leibinger und der AdCapital AG besteht kein Beherrschungsvertrag. Herr Leibinger ist auch an anderen Unternehmen beteiligt. Daher ist der Vorstand der AdCapital AG zur Aufstellung eines Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG verpflichtet.
Der Vorstand erklärt, dass die AdCapital AG nach den Umständen, die dem Vorstand in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das Rechtsgeschäft vorgenommen oder die Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt und dadurch, dass die Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, nicht benachteiligt wurde.
Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Abschlussstichtag nicht ergeben. Welche Auswirkungen der derzeit zwischen der Ukraine und Russland bestehende Konflikt haben wird, ist momentan noch ungewiss.
Der Jahresabschluss der AdCapital AG zum 31. Dezember 2021 weist einen kumulierten Bilanzgewinn von 2.828 T€ aus. Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Waldbronn, den 22. März 2022
AdCapital AG
Hans-Jürgen Döringer
Vorstand
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| Anschaffungs- oder Herstellungskosten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Stand | Stand | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 01.01.2021 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2021 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Software | 1.506 | 0 | 0 | 1.506 |
| 1.506 | 0 | 0 | 1.506 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 51 | 5.407 | 0 | 5.458 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 207 | 3 | 50 | 160 |
| 258 | 5.410 | 50 | 5.618 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 49.024 | 3.323 * | 0 | 52.347 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 503 | 0 | 503 | 0 |
| 3. Beteiligungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 49.527 | 3.323 | 503 | 52.347 | |
| 51.291 | 8.733 | 553 | 59.471 |
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| Abschreibungen / Zuschreibungen | Buchwerte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand | Stand | Stand | Stand | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 01.01.2021 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2021 | 31.12.2021 | 31.12.2020 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| Software | 1.471 | 20 | 0 | 1.491 | 15 | 35 |
| 1.471 | 20 | 0 | 1.491 | 15 | 35 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 51 | 0 | 0 | 51 | 5.407 | 0 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 180 | 8 | 50 | 138 | 22 | 27 |
| 231 | 8 | 50 | 189 | 5.429 | 27 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 19.014 | 3.873 | 0 | 22.887 | 29.460 | 30.010 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 503 |
| 3. Beteiligungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 19.014 | 3.873 | 0 | 22.887 | 29.460 | 30.513 | |
| 20.716 | 3.901 | 50 | 24.567 | 34.904 | 30.575 |
* Die Zuschreibungen auf die Anteile verbundener Unternehmen betragen 2.317 TEUR
Wir haben den Jahresabschluss der AdCapital AG, Tuttlingen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie der Inanspruchnahme der Erleichterung für kleine Kapitalgesellschaften gemäß § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;
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| ― | gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben; |
| ― | beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; |
| ― | ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; |
| ― | beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie der ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 22. März 2022
Baker Tilly GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
(Düsseldorf)
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AdCapital AG, Tuttlingen
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2021 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens fortlaufend überwacht und beratend begleitet. Im Berichtsjahr hat sich der Aufsichtsrat in fünf regulären Sitzungen, telefonisch, per Videokonferenz sowie in persönlichen Besprechungen mit dem Vorstand von diesem eingehend über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns, über den Geschäftsverlauf sowie die Geschäftspolitik informieren lassen.
Während des gesamten Geschäftsjahrs 2021 standen der Vorstand und der Aufsichtsrat in einem vertrauensvollen Austausch. Die im Vorjahr wegen der Corona-Pandemie intensivierte Zusammenarbeit mit dem Vorstand wurde im Geschäftsjahr in unveränderter Form fortgesetzt.
Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat laufend, umfassend und aktuell über alle relevanten Ereignisse und Maßnahmen, die das Unternehmen und den Konzern betrafen. Insbesondere Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den aufgestellten Zielen und Plänen hat der Vorstand dargestellt und erläutert, er nannte die Gründe für diese Abweichungen und zeigte mögliche Gegenmaßnahmen auf. Ferner informierte uns der Vorstand regelmäßig und zeitnah über die aktuelle Risikolage und die im Rahmen des Risikomanagements eingeleiteten Maßnahmen. Hierdurch war der Aufsichtsrat stets und vollumfänglich über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns informiert.
Die Vorsitzende des Aufsichtsrats wurde auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen vom Vorstand regelmäßig und zeitnah über die wesentlichen Geschäftsvorfälle, die aktuelle Lage und die Aussichten informiert.
Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung für das Unternehmen oder den Konzern hat der Aufsichtsrat mit dem Vorstand beraten. Hierzu wurden von den Mitgliedern des Aufsichtsrats die Berichte und Beschlussvorschläge des Vorstands sorgfältig geprüft. Die Mitglieder des Aufsichtsrats brachten hierbei auch ihre eigene Sichtweise und ihre Erfahrungen ein und gaben entsprechende Anregungen für die Entscheidungsfindung. Entscheidungen und Maßnahmen des Vorstands, für die nach Gesetz, Satzung oder Geschäftsordnung eine Zustimmung des Aufsichtsrats erforderlich war, wurden von diesem geprüft. Beschlüsse fasste der Aufsichtsrat auf der Basis ausführlicher Informationen und nach intensiven Diskussionen.
Wie schon im Vorjahr waren insbesondere die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die Definition von Maßnahmen zu deren Bewältigung ein Schwerpunkt der Beratungen mit dem Vorstand. Darüber hinaus wurde auch die Weiterentwicklung der Erich Jaeger-Gruppe kontinuierlich behandelt. Die Geschäfts-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und der konzernangehörigen Gesellschaften sowie deren geplante weitere Entwicklung waren regelmäßig Gegenstand der Aufsichtsratssitzungen und sonstiger Abstimmungen mit dem Vorstand.
Der Aufsichtsrat setzte sich im Jahr 2021 aus vier Mitgliedern zusammen. Im Geschäftsjahr 2021 fanden insgesamt fünf Aufsichtsratssitzungen statt, davon drei als Videokonferenz. An vier der Sitzungen haben jeweils alle Aufsichtsratsmitglieder teilgenommen, lediglich bei einer Sitzung fehlte ein Aufsichtsratsmitglied wegen Krankheit. Bei vier Aufsichtsratssitzungen nahmen jeweils Geschäftsführer von Tochtergesellschaften, bei einer Sitzung Wirtschaftsprüfer als Gäste teil.
In der ersten Aufsichtsratssitzung am 23. März 2021 behandelte der Aufsichtsrat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020, den Konzernlagebericht und den Abhängigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2020 sowie die jeweiligen Prüfungsberichte des Abschlussprüfers. Nach Erörterungen mit dem Abschlussprüfer haben wir den Jahres- und Konzernabschluss gebilligt. Somit wurde der Jahresabschluss 2020 festgestellt. Ferner haben wir den Bericht des Aufsichtsrats und die Beschlussvorschläge für die anstehende ordentliche Hauptversammlung 2021 verabschiedet.
Der Vorstand informierte uns ausführlich über die wirtschaftliche Lage bei den einzelnen Tochtergesellschaften. Hierbei ging er auf den Vertrieb, die Lage auf dem chinesischen Markt, die Einführung neuer Produkte, die Schwierigkeiten aufgrund von Corona-Infektionen von Mitarbeitern sowie den Stand des Projekts Kabelfertigung bei Erich Jaeger ein. Des Weiteren waren die Chancen eines neuen Produktes bei FRAKO Thema einer ausführlichen Diskussion. Bei KTS wurden die Schwierigkeiten aufgrund zahlreicher Corona-Infektionen unter den Mitarbeitern angesprochen. Intensiv wurde in der Sitzung der Stand beim Projekt Kabelfertigung diskutiert. Der Aufsichtsrat erteilte zudem seine Zustimmung in Bezug auf den Mietvertrag für die Kabelfertigung, Personalangelegenheiten sowie die Finanzierung von Tochtergesellschaften.
In der zweiten Sitzung des Aufsichtsrates 2021 am 20. Mai 2021 fand die konstituierende Sitzung des in der Hauptversammlung neu gewählten Aufsichtsrats statt. Frau Dr. Zobl-Leibinger wurde dabei zur Vorsitzenden, Herr Dr. Zobl zum stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. Der Vorstand berichtete erneut über den aktuellen Status des Projekts Kabelfertigung und die Geschäftslage bei den Tochtergesellschaften sowie über Maßnahmen zur Reduzierung der Kosten. Des Weiteren wurde die strategische Ausrichtung einer Tochtergesellschaft diskutiert. Der Vorstand stellte uns die Ergebnisse des im April erstellten Forecasts für das Jahr 2021 vor und berichtete erneut über die Personalsituation aufgrund der Corona-Pandemie. Der Aufsichtsrat stimmte zudem Entscheidungen zur Eigenkapitalausstattung von Tochterunternehmen zu.
Im Rahmen der dritten Sitzung des Aufsichtsrates am 27. Juli 2021 besuchte der Aufsichtsrat die geplante Produktionsstätte für die Kabelfertigung in Bruchsal. Der Aufsichtsrat ließ sich den Status des Projekts sowie die Bau- und Implementierungsmaßnahmen erläutern und beriet über den Businessplan. Weitere Tagesordnungspunkte waren die Strategie, die Geschäftslage und die Finanzierung der Konzerngesellschaften sowie wesentliche Personalangelegenheiten. Danach stellte der Vorstand die aktuelle Lage bei den einzelnen Gesellschaften dar. Bei Taller wies er dabei auf den Ausfall eines wichtigen Lieferanten hin und zeigte die Konsequenzen für die Gesellschaft auf. Entscheidungen im Zusammenhang mit Finanzierungen bei Tochtergesellschaften wurden getroffen
Am 11. Oktober 2021 fand die vierte Sitzung des Aufsichtsrates statt, in der zunächst Personalangelegenheiten sowie der Stand anhängiger Gerichtsverfahren und des Projekts Kabelfertigung behandelt wurden. Des Weiteren berichtete der Vorstand über die Vertriebsaktivitäten, die Geschäftslage bei den einzelnen Konzerngesellschaften sowie die aufgrund des Ausfalls eines Lieferanten ergriffenen Maßnahmen.
In der letzten Sitzung des Jahres am 13. Dezember 2021 beriet der Aufsichtsrat die aktuelle Lage und die strategischen Aussichten von OPUS. Er stimmte dem Erwerb aller Anteile des Minderheitsgesellschafters an der OPUS zu, ebenso dem Erwerb einer Gesellschaft, in deren Besitz sich das von OPUS genutzte Gebäude befindet. Der Vorstand berichtete über den Stand des Projekts Kabelfertigung und die Planung bei Erich Jaeger. Auf der Grundlage des Berichts des Vorstands diskutierte der Aufsichtsrat die Geschäftslage bei Taller und stimmte dem Erwerb der Liegenschaften von Taller durch die AdCapital AG zu. Der Vorstand stellte sodann die aktuelle Lage der Gesellschaften, deren Planungen für die Folgejahre und die sich daraus ergebende Planung für den Gesamtkonzern vor, zu denen der Aufsichtsrat seine Zustimmung erteilte. Weitere Themen dieser Sitzung waren Entscheidungen über die Finanzierung von Tochtergesellschaften sowie der Status bei anhängigen Gerichtsverfahren.
Die von der Hauptversammlung der AdCapital AG am 20. Mai 2021 als Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer gewählte Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, wurde vom Aufsichtsrat mit der Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2021 sowie des Konzern-Lageberichts der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2021 beauftragt, nachdem sie dem Aufsichtsrat bestätigt hatte, dass keine Umstände bestehen, die ihre Unabhängigkeit als Abschlussprüfer beeinträchtigen könnten.
Die Buchführung, der Jahresabschluss und der Konzernabschluss der AdCapital AG zum 31. Dezember 2021 sowie der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021 wurden vom Abschlussprüfer geprüft und jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Vorstand hat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss der AdCapital AG, den Konzernlagebericht sowie den Abhängigkeitsbericht in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 22. März 2022 umfassend erläutert. Die die Prüfungstestate unterzeichnenden Wirtschaftsprüfer haben an der Bilanzsitzung teilgenommen und berichteten über den Umfang, die Schwerpunkte sowie die wesentlichen Ergebnisse ihrer Prüfung. Sie gingen dabei auf die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sowie die vorgenommenen Prüfungshandlungen ein und berichteten ferner über ihre Feststellungen zum internen Kontroll- und Risikomanagementsystem bezogen auf den Rechnungslegungsprozess. Die vom Aufsichtsrat gestellten Fragen wurden zur Zufriedenheit des Aufsichtsrats beantwortet.
Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und Konzernabschluss der AdCapital AG sowie den Konzernlagebericht geprüft sowie in der Bilanzsitzung erörtert. Der Aufsichtsrat erklärt hiernach, dass nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen zu erheben sind und er den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021 billigt. Der Jahresabschluss der AdCapital AG zum 31. Dezember 2021 wurde damit festgestellt. Der Vorstand hat vorgeschlagen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2021 auf neue Rechnung vorzutragen. Diesem Vorschlag haben wir zugestimmt.
Der Vorstand hat einen Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG (Abhängigkeitsbericht) für das Geschäftsjahr 2021 erstellt und dem Aufsichtsrat vorgelegt. Der Abhängigkeitsbericht wurde gemäß § 313 AktG auch vom Abschlussprüfer geprüft. Der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers über die Prüfung des Abhängigkeitsberichts ist den Aufsichtsratsmitgliedern übermittelt worden. Beanstandungen haben sich nicht ergeben. Der Abschlussprüfer hat in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 22. März 2022 über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet. Der Aufsichtsrat hat den Abhängigkeitsbericht geprüft und schließt sich dem Ergebnis der Prüfung des Abhängigkeitsberichts durch den Abschlussprüfer an.
Der durch den Abschlussprüfer erteilte Bestätigungsvermerk zum Abhängigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2021 lautet wie folgt:
"Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind und
2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war."
Nach dem abschließenden Ergebnis der eigenen Prüfung des Abhängigkeitsberichts durch den Aufsichtsrat sind keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Abhängigkeitsberichts zu erheben.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand für die stets offene, konstruktive und wiederum sehr intensive Zusammenarbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr. Ebenso danken wir den Geschäftsführern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Konzernunternehmen für die geleistete Arbeit in dieser sehr herausfordernden Zeit.
Waldbronn, den 22. März 2022
Dr. Sonja Zobl-Leibinger
(Vorsitzende des Aufsichtsrats)
Die Hauptversammlung unserer Gesellschaft am 12. Juli 2022 hat unter Tagesordnungspunkt 2 beschlossen, den im Jahresabschluss der AdCapital AG zum 31. Dezember 2021 ausgewiesenen Bilanzgewinn von EUR 2.828.405,49 auf neue Rechnung vorzutragen.
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