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AdCapital AG — Interim / Quarterly Report 2017
Aug 9, 2017
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Interim / Quarterly Report
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AdCapital AG Die Industrie-Holding
Verkürzter Abschluss der AdCapital AG für das erste Halbjahr 2017 (1. Januar 2017 bis zum 30. Juni 2017) und Zwischenlagebericht
Vorwort des Vorstands
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Aktionäre und Mitarbeiter,
das erste Halbjahr 2017 war für den AdCapital-Konzern das erfolgreichste Halbjahr seit Langem. Nicht nur die Entwicklung unserer Gesamtleistung mit einem Plus von 12,8 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, sondern auch das betriebliche Ergebnis – mit einer EBIT-Quote von 4,8 % – lassen mich dies sagen.
Das erste Halbjahr 2017 gibt die Richtung vor, und wir, Vorstand und Aufsichtsrat, sind optimistisch, dass das Geschäftsjahr 2017 – nach vielen von Sonderbelastungen geprägten Jahren – endlich den Erfolg unserer Holdingstrategie unverzerrt widerspiegeln wird. Bis zum Zeitpunkt dieser Berichterstattung zeichneten sich jedenfalls keine Überraschungen ab, die dieser Einschätzung entgegenstünden.
Im Einzelnen lässt sich zu unseren Beteiligungsunternehmen Folgendes konstatieren:
Erich Jaeger und OPUS sind weiterhin die erfolgreichsten Unternehmen unserer Gruppe. Stabiles Umsatz- und Ergebniswachstum, gute Produkte und Leistungen sowie eine starke Position im Markt- und Wettbewerbsumfeld tragen dazu bei. Dabei müssen wir ständig daran arbeiten, diese Position zu halten. Bei Erich Jaeger ist dies gut zu erkennen. Die der Expansion geschuldete höhere Komplexität in den organisatorischen und fertigungsbezogenen Leistungsverflechtungen und natürlich auch die Etablierung der Gruppe auf dem nordamerikanischen Markt stellen hohe Anforderungen an das Management. Auch ist der Expansionskurs der Erich Jaeger-Gruppe naturgemäß mit einem erhöhten finanziellen Risiko verbunden, das sich aktuell in einem stark erhöhten gebundenen Vermögen (Working Capital) der Erich Jaeger-Gruppe zeigt. Um das Wachstum hier hinsichtlich Ertrag und Liquidität weiterhin erfolgreich zu gestalten, sind die weltweiten Produktions-, Logistik- und Organisationsstrukturen bei Erich Jaeger einem permanenten Optimierungsprozess zu unterziehen.
Eine mögliche und von Kunden teilweise geforderte Internationalisierung des Geschäftsmodells bei OPUS könnte auch dort zu erhöhten Anforderungen und einem ähnlichen Anpassungsdruck führen.
Jedoch treffen diese Rahmenbedingungen alle internationalen Zulieferer und stellen bei erfolgreicher Bewältigung einen Wettbewerbsvorteil dar. Beide Gesellschaften können die Herausfor derungen konsequent angehen, da sie eine tragfähige wirtschaftliche Basis und operative Stabilität besitzen. Außerdem wird die Holding den Geschäftsführern beider Unternehmen in Zukunft noch intensiver zur Seite stehen, als dies bisher schon der Fall war.
TALLER und KTS sind in ihren Restrukturierungsbemühungen in den letzten Jahren sehr erfolgreich gewesen. Dies zeigt sich nunmehr auch im Ergebnis und es ist davon auszugehen, dass der Trend im Laufe des Jahres 2017 anhalten wird. TALLER hat darüber hinaus im ersten Halbjahr 2017 auch umsatzmäßig zugelegt, während der Umsatz von KTS in etwa auf Vorjahresvergleichsniveau liegt.
Bei BDT, deren Umsatz im ersten Halbjahr 2017 ebenfalls in der Größenordnung des Vorjahres liegt, ist die Wirtschaftlichkeit noch zu verbessern. Hier laufen mehrere Optimierungsprojekte zur Steigerung von Produktivität und Ertrag.
Bei FRAKO ist in den letzten Jahren eine Seitwärtsentwicklung zu konstatieren und es zeichnet sich ab, dass dies vermutlich auch 2017 so bleiben wird. Ein Durchbruch der neuen Produkte im Bereich Power Quality ist bisher sowohl FRAKO als auch den Marktbegleitern nur bedingt gelungen. Die Gesamtleistung des Unternehmens liegt wiederum auf Vorjahresvergleichsniveau. Das zweite Halbjahr zeigt – wie saisonal üblich – einen verbesserten Auftragsbestand. Damit wird auch für das gesamte Jahr ein vergleichbares Gesamtleistungsniveau erwartet.
Die Gesellschaften EW Hof und fps spielen für die Entwicklung des AdCapital-Konzerns und dessen wirtschaftliche Ergebnisse aktuell und in Zukunft keine nennenswerte Rolle mehr.
Für den Gesamtkonzern lassen sich die im folgenden Anhang und im Zwischenlagebericht gemachten Angaben zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie den Chancen und Risiken des zweiten Halbjahres wie folgt zusammenfassen:
Umsatz- wie ertragsseitig liegen wir über dem Geschäftsplan.
Der leichten Erhöhung der Materialquote von rund 49 % um einen Prozentpunkt auf rund 50 % steht eine Verringerung der Personalquote um 2,5 Prozentpunkte – von 30,5 % auf 28,0 % – gegenüber.
Getrieben von dem starken Wachstum der Erich Jaeger-Gruppe und im Zusammenhang mit der Neugründung der Erich Jaeger Mexico sind die betrieblichen Aufwendungen etwas überproportional angewachsen.
Die Finanzierung des AdCapital-Konzerns und seiner wesentlichen Beteiligungsunternehmen ist gesichert. Zur Wachstumsfinanzierung werden in angemessen wachsendem Umfang Bankkredite herangezogen.
Die Aussichten für die nächsten Monate schätzen wir als überwiegend gut ein.
Tuttlingen, den 09. August 2017
Hans-Jürgen Döringer Vorstand
Geschäftsverlauf des AdCapital-Konzerns im 1. Halbjahr 2017
Ertragslage des AdCapital-Konzerns
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
| Alle Angaben in T€ | 1. HJ 2017 | 1. HJ 2016 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 82.166 | 73.405 | 11,9 |
| Bestandsveränderungen | -500 | -960 | -48,0 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 23 | 0 | |
| Gesamtleistung | 81.689 | 72.445 | 12,8 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1.398 | 610 | 129,4 |
| Materialaufwand | -41.088 | -35.268 | 16,5 |
| Personalaufwand | -22.851 | -22.123 | 3,3 |
| Abschreibungen | -2.710 | -2.662 | 1,8 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -12.503 | -10.559 | 18,4 |
| Betriebsergebnis | 3.936 | 2.443 | 61,1 |
| Finanzergebnis | -87 | -46 | 86,9 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -1.495 | -977 | 53,1 |
| Ergebnis nach Steuern | 2.354 | 1.420 | 65,8 |
| Sonstige Steuern | -40 | -42 | -4,1 |
| Konzern-Jahresüberschuss | 2.314 | 1.378 | 67,9 |
| Konzernfremden Gesellschaftern zustehendes Ergebnis | -1.462 | -907 | 61,3 |
| Konzernergebnis | 851 | 471 | 80,7 |
Finanz- und Vermögenslage des AdCapital-Konzerns
Konzernbilanz
| Alle Angaben in T€ | 30.06.2017 | 31.12.2016 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|
| AKTIVA | |||
| Anlagevermögen | |||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 2.129 | 1.926 | 10,6 |
| Sachanlagen | 28.868 | 28.074 | 2,8 |
| Finanzanlagen | 770 | 764 | 0,8 |
| 31.767 | 30.764 | 3,3 | |
| Umlaufvermögen | |||
| Vorräte | 37.201 | 35.097 | 6,0 |
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 33.100 | 26.616 | 24,4 |
| Wertpapiere | 0 | 3 | -100,0 |
| Zahlungsmittel | 3.968 | 8.428 | -52,9 |
| 74.269 | 70.143 | 5,9 | |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 343 | 246 | 39,2 |
| Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung | 37 | 37 | 0,0 |
| Summe Aktiva | 106.415 | 101.190 | 5,2 |
| PASSIVA | |||
| Eigenkapital | 65.721 | 68.148 | -3,6 |
| Fremdkapital | |||
| Rückstellungen | 10.517 | 10.394 | 1,2 |
| Verbindlichkeiten | 29.984 | 22.628 | 32,5 |
| 40.501 | 33.022 | 22,6 | |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 127 | 2 | |
| Passive latente Steuern | 66 | 17 | |
| Summe Passiva | 106.415 | 101.190 | 5,2 |
Anhang
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der Halbjahresabschluss für den AdCapital-Konzern wird nach HGB aufgestellt. Es werden im Halbjahresabschluss grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs-, Bewertungs- und Berechnungsmethoden wie im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 angewendet. Der Halbjahresabschluss ist weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen worden; er ist in € aufgestellt. Sofern nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in T€ angegeben.
Die Erstellung des Konzernabschlusses ist beeinflusst von Ansatzund Bewertungsmethoden sowie Annahmen und Schätzungen, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden sowie Aufwendungen und Erträge auswirken. Verändert sich die ursprüngliche Schätzungsgrundlage, so wird die Bilanzierung der entsprechenden Positionen erfolgswirksam angepasst.
Der Ertragssteueraufwand wird im vorliegenden Halbjahresabschluss auf Grundlage der jeweiligen aktuellen Ergebnisse kalkulatorisch ermittelt. Bestehende steuerliche Verlustvorträge werden regelmäßig auf ihre Nutzbarkeit hin überprüft.
Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss einbezogen sind neben der AdCapital AG 21 (Vorjahr: 20) Gesellschaften, bei denen die AdCapital AG aufgrund ihrer Mehrheitsbeteiligungen unmittelbar oder mittelbar die Möglichkeit eines beherrschenden Einflusses hat. Gegenüber dem 30. Juni 2016 ist die Erich Jaeger Mexico hinzugekommen.
Aufgrund der einzeln wie zusammen betrachtet untergeordneten Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wurden vier (im Vorjahr: sieben) Gesellschaften nicht in den Konzernabschluss einbezogen.
Entwicklung des Beteiligungsportfolios
Aktuell zählen unverändert acht Unternehmen bzw. Unternehmensgruppen zum Portfolio der AdCapital AG. Neuengagements wurden im ersten Halbjahr 2017 nicht eingegangen. Von den acht Unternehmen sind zwei für den Verkauf (EW Hof-Gruppe) beziehungsweise die Unternehmensaufgabe und Abwicklung (fps) vorgesehen.
Erläuternde Angaben zur Vermögens-, Finanzund Ertragslage
Das Eigenkapital des AdCapital-Konzerns ist gegenüber dem 31.12.2016 von 68,1 Mio. € um 2,4 Mio. € auf 65,7 Mio. € gesunken. Der Rückgang ist auf die Ausschüttung der AdCapital AG vom Mai dieses Jahres in Höhe von 3.485 T€ (25 Cent pro Aktie) zurückzuführen; gegenläufig wirkte sich das positive Halbjahresergebnis aus. Die Eigenkapitalquote ist zum 30. Juni 2017 gegenüber dem Jahresende 2016 von 67,3 % auf 61,8 % gesunken. Neben der eigenkapitalmindernden Ausschüttung hat auch die gestiegene Bilanzsumme zu dem Rückgang der Eigenkapitalquote beigetragen. Das positive Halbjahresergebnis wirkte dem entgegen; jedoch zeigt sich im Saldo aller Bestimmungsfaktoren ein nicht unerheblicher Rückgang um 5,5 Prozentpunkte. Insgesamt befindet sich unsere Eigenkapitalquote mit knapp 62 % nach wie vor auf hohem Niveau.
Das Netto-Finanzvermögen, bestehend aus Wertpapieren und Zahlungsmitteln abzüglich kurzfristiger Bankschulden, beträgt zum 30. Juni 2017 minus 514 T€. Gegenüber dem Saldo zum 31.12.2016 von plus 4.197 T€ ist das ein Rückgang von 4.711 T€. Für diesen signifikanten Rückgang des Netto-Finanzvermögens sind zum einen die Ausschüttung, zum anderen aber auch die Liquiditätsabflüsse aufgrund des erhöhten Working Capitals, insbesondere in der Erich Jaeger-Gruppe, ursächlich.
Die Konzern-Gesamtleistung hat sich in einem positiven konjunkturellen Umfeld von 72.445 T€ im Vorjahresvergleichszeitraum auf 81.689 T€ im ersten Halbjahr 2017 erhöht. Das entspricht einem Anstieg in Höhe von 9.244 T€ bzw. 12.8 %. Die Erhöhung wird im Wesentlichen von der Erich Jaeger-Gruppe getragen, deren Gesamtleistung im ersten Halbjahr gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016 alleine um über 9,1 Mio. € gestiegen ist. Daneben konnte OPUS seine Gesamtleistung um 0,6 Mio. € steigern. Mit einer Wachstumsrate von 8,4 % hat auch die TALLER zur Erhöhung der Gesamtleistung beigetragen. Die Firmen BDT, FRAKO und KTS schlossen das 1. Halbjahr 2017 mit einer Gesamtleistung in der Größenordnung des Vorjahres ab. Signifikant rückläufig ist der Geschäftsverlauf der EW Hof-Gruppe gewesen; sie verlor in der Gesamtleistung einen Betrag von 1,3 Mio. € und damit über ein Viertel der Vorjahresleistung.
Nachdem die Materialquote im ersten Halbjahr des Vorjahres bei 48,7 % lag, ist sie im Berichtszeitraum um rund einen Prozentpunkt auf 50,3 % leicht gestiegen.
Dagegen konnte der Personalaufwand von einer Quote von 30,5 % auf 28,0 % der Gesamtleistung gesenkt werden. Zum 30.06.2017 waren in der AdCapital-Gruppe 1.453 Mitarbeiter, gegenüber 1.341 zum 30.06.2016, beschäftigt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass im Zusammenhang mit der Neugründung der Erich Jaeger Mexico sowie dem Unternehmenswachstum in dieser Gruppe die Beschäftigtenzahl hier um 194 Mitarbeiter gestiegen und die Mitarbeiterzahl im Übrigen konzernweit um 82 Personen gesunken ist.
Wachstumsbedingt und im Zusammenhang mit der Neugründung der Erich Jaeger Mexico haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen überproportional erhöht. Die Quote zur Gesamtleistung beträgt zum 30.06.2017 15,3 % gegenüber 14,6 % im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Anstieg von absolut 1,9 Mio. € ist nahezu zu 100 % auf die Erich Jaeger-Gruppe zurückzuführen.
Die Umsatzrendite (betriebliches Ergebnis / Gesamtleistung) liegt mit 4,8 % wiederum deutlich über dem Vorjahreswert von 3,4 %.
Seit bereits im ersten Halbjahr 2014 die noch im Bestand geführten Wertpapiere verkauft worden sind, hat das Finanzergebnis für den AdCapital-Konzern keine wesentliche Bedeutung mehr. Der Anstieg des negativen Finanzergebnisses ist auf die Zunahme von Bankschulden zur Wachstumsfinanzierung der Erich Jaeger-Gruppe zurückzuführen.
Der Steueraufwand ist entsprechend dem höheren Ergebnis von Erich Jaeger China gestiegen. Er resultiert zum größten Teil aus den Steuern der Erich Jaeger-Gruppe.
Insgesamt wurde im ersten Halbjahr 2017 somit ein Konzern-Jahresüberschuss von 2.314 T€ (Vorjahreshalbjahr: 1.378 T€) erwirtschaftet.
Zwischenlagebericht
Chancen und Risiken der folgenden sechs Monate
Die Erich Jaeger-Gruppe hat im dritten Quartal 2016 die Ferti gungsstätte in Mexiko eröffnet. Mit dem planmäßigen Produktionsstart im November 2016 wurde die Erschließung des nordamerikanischen Marktes entscheidend vorangetrieben. Bei planmäßigem Verlauf wird dies die Entwicklung der Erich Jaeger-Gruppe sehr positiv beeinflussen. Ein Scheitern der Markterschließung in Nordamerika würde die Entwicklung der Erich Jaeger-Gruppe hingegen nicht unerheblich beeinträchtigen. Nach übereinstimmender Einschätzung von Erich Jaeger und der Holding überwiegen bei diesem Vorhaben jedoch eindeutig die Chancen. In finanzieller Hinsicht hat sich durch die Expansion der Erich Jaeger-Gruppe deren gebundenes Vermögen (Working Capital) deutlich erhöht. Hier gilt es, das Wachstum hinsichtlich Ertrag und Liquidität erfolgreich zu gestalten.
Die Finanzierung der Produktionsstätte Mexiko erfolgt über günstige Bankkredite im Inland, die über Intercompany-Darlehen bedarfsabhängig an die Tochter in Mexiko durchgereicht werden. Zur Finanzierung des Wachstums unserer Beteiligungsunternehmen werden zukünftig neben internen, operativen Mittelzuflüssen in angemessen wachsendem Umfang allgemein auch Fremdfinanzierungen beitragen.
Die von uns im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 und im Lagebericht 2016 dargestellten allgemeinen Erfolgsfaktoren und Risiken bei unseren operativen Beteiligungen bestehen unverändert fort.
Die Situation im Zusammenhang mit der EW Hof-Gruppe stellt sich für den Konzern nach wie vor so dar, dass sich im Falle des planmäßigen Abgangs der EW Hof keine ergebniswirksamen Belastungen für die AdCapital AG und den AdCapital-Konzern ergeben. Auch wird die AdCapital AG der EW Hof-Gruppe gegenüber dem 31.12.2016 keine zusätzlichen finanziellen Mittel zur Verfügung stellen. Aktuell führen wir mit verschiedenen Investoren Gespräche über den Verkauf der EW Hof-Gruppe; ein Vertragsabschluss zeichnet sich zum Zeitpunkt der Berichterstattung allerdings noch nicht ab.
Das Risiko der aus unserer Sicht unberechtigten Schadenersatzforderung bei TALLER wird, sieht man von den Kosten der Gewährleistungsabwehr ab, nach unserer festen Überzeugung nicht eintreten. Die in Abschnitt 7 des Anhangs zum Geschäftsjahr 2016 hierzu gemachten Angaben gelten unverändert fort. Die dort angesprochenen Absatzverbundrisiken sind aktuell nicht wie befürchtet eingetreten.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass unsere Unternehmen das erste Halbjahr 2017 sowohl im Umsatz als auch im Ergebnis über unseren Erwartungen abgeschlossen haben. Die Aussichten für die nächsten Monate schätzen wir als überwiegend gut ein.
Wesentliche Ereignisse nach Ablauf des Berichtszeitraums
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag 30.06.2017, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der AdCapital AG beziehungsweise auf den AdCapital-Konzern ausgeht, haben sich nicht ereignet.
Tuttlingen, den 09. August 2017 Hans-Jürgen Döringer Vorstand
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