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ABB Ltd — Annual Report 2009
Jul 2, 2010
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Annual Report
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Publication
ABB AG
Mannheim
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009
Inhalt
Inhalt
Bericht des Vorstands
Vorstand, Generalbevollmächtigter
Lagebericht Geschäftsjahr 2009
Geschäftserwartung
Bericht des Aufsichtsrats
Aufsichtsrat
Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2009
Konsolidierte Bilanz
Konsolidierte Gewinn- und Verlustrechnung
Kapitalflussrechnung
Segmentinformationen
Entwicklung des Anlagevermögens
Eigenkapitalspiegel
Anhang
Bestätigungsvermerk
Aufstellung des Anteilsbesitzes
Fünfjahresübersicht
Impressum
ABB weltweit auf einen Blick
Bericht des Vorstands
Sehr geehrte Damen und Herren,
2009 stand im Zeichen der weltweiten Wirtschaftskrise. Schnell wurde in diesem Jahr deutlich, dass sich das Rekordjahr 2008 nicht wiederholen konnte. Auch die deutsche ABB hat den Abschwung gespürt. Trotz dieses schwierigen wirtschaftlichen Umfelds konnten wir uns insgesamt noch gut behaupten.
Der Auftragseingang ging im Vergleich zum Vorjahr um 10 % auf 3,1 Mrd. € zurück. Großaufträge konnten den Rückgang von Basisaufträgen nicht ausgleichen. Dagegen hielt sich der Umsatz auf 3,2 Mrd. € und verringerte sich nur um 1 % gegenüber 2008. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit reduzierte sich um 31 % auf 191 Mio. €. Die Zahl der Mitarbeiter lag am 31.12.2009 bei 11.508 und verzeichnete damit einen minimalen Rückgang von 1 % gegenüber dem Vorjahr.
Von Geschäftsbereich zu Geschäftsbereich ist das Bild recht unterschiedlich; darin spiegelt sich die unterschiedliche Nachfrage auf den Märkten wider. Der Bedarf an kurzzyklischen Industrieprodukten ging zurück. Die Märkte der Energietechnik haben sich hingegen als robuster als die meisten anderen erwiesen.
Energietechnik in Wüsten und an Küsten
Die Basistreiber dieses Geschäfts sind auch in der Krise der Aufbau elektrischer Energieversorgungssysteme in den wachsenden Volkswirtschaften sowie die Modernisierung und der Umbau der Systeme hin zu erneuerbaren Quellen in den Industrieländern geblieben. Sie erzeugen teilweise erheblichen Handlungsdruck auf unsere Kunden.
Aufträge aus der Golfregion haben wesentlich zur Stabilität in diesem Jahr beigetragen. So erhielten wir einen Infrastruktur-Auftrag über 300 Mio. € aus Kuwait über Schaltanlagen und Transformatoren für ein neues Stromnetz in den Golfstaaten. Dies ist der zweit-größte Schaltanlagenauftrag aller Zeiten für ABB. Für das höchste Gebäude der Welt in Dubai lieferte ABB neben Umspannwerk und Steuereinrichtung zahlreiche gasisolierte Mittelspannungsschaltanlagen und Resibloc-Trockentransformatoren. Das Umspannwerk ist das weltweit höchst gelegene in einem Gebäude.
Die erste Windparkanbindung der Welt mittels Hochspannungs-Gleichstromübertragung (HGÜ) wurde in nur 26 Monaten installiert – eine einzigartige Rekordleistung. Die 200 Kilometer lange Anbindung des Windparks „BorWin1 “ in der Nordsee an das transpower-Netz ist die weltweit längste Kabelstrecke, die bislang für einen Offshore-Windpark gebaut wurde. ABB hat dafür eine 400 Megawatt starke Hochspannungs-Gleichstromübertragung entwickelt und installiert.
In der Ostsee beliefert ABB den ersten kommerziellen Offhore-Windpark Baltic 1 von EnBW mit elektrischer Ausrüstung für die Umspannplattform. Der Auftrag umfasst die Gasisolierte Mittelspannungsschaltanlage mit der gesamten Schutz- und Leittechnik, in der die Stromproduktion der Windenergieanlagen gesammelt wird.
Energieeffizienz durch Automatisierung
Energieeffizienz und die Steigerung der industriellen Produktivität sind weiterhin wichtige Treiber unseres Automationsgeschäfts. Allerdings verzeichneten wir bei unseren Kernkundengruppen einen starken Rückgang, insbesondere im Maschinenbau und der Chemie. Das Produktgeschäft der Automationsdivisionen war am stärksten von der Krise betroffen.
Bereits vor der Krise hat ABB damit begonnen, in Deutschland eines der größten Investitionsprogramme der vergangenen Jahrzehnte umzusetzen. Zehn Prozent aller weltweiten Investitionen hat der ABB-Konzern zuletzt an deutschen Standorten getätigt. Höhepunkt im Jahr 2009 war die Inbetriebnahme der neuen Anlagen für Sicherungsautomaten in Heidelberg.
Im September feierte der erste von ABB entwickelte Solar-Wechselrichter für Photovoltaik-Anlagen der Megawatt-Klasse seine Premiere. Bereits wenige Wochen später ging bei Bayreuth der erste Solarpark, ausgerüstet mit den neuen Umrichtern, in Betrieb. Unsere Gebäudesystemtechnik lag im „Solar-Zehnkampf” vorn. Die TU Darmstadt hat mit ihrem Solar-Haus, komplett ausgerüstet mit ABB-Technik, den Architektur- und Energietechnik-Wettbewerb des amerikanischen Energieministeriums in Washington gewonnen. Auch unsere Roboter werden in der Solarindustrie eingesetzt: Sie fertigen Solarzellen und werden zur Handhabung von Wafern eingesetzt.
Trotz der schwierigen konjunkturellen Bedingungen haben wir unser Angebot für die Fabrikautomation weiterentwickelt, z. B. mit Servo-Umrichtern. Wachstumsimpulse gingen vom so genannten Hybrid-Markt aus: Die Lücke zwischen klassischen speicherprogrammierbaren Steuerungen und Prozessleitsystemen schließt sich zusehends. Unser Kompaktleitsystem Freelance zielt genau in diese Lücke und baute seine Marktposition weiter aus.
Trends in unseren Märkten
ABB ist Gründungsmitglied der DII GmbH, die 2009 ins Leben gerufen wurde, um die Voraussetzungen für die Umsetzung des Desertec-Projektes zu schaffen. Innerhalb der nächsten drei Jahre soll eine wirtschaftlich und politisch tragfähige Partnerschaft mit den Ländern Nordafrikas zur großtechnischen Nutzung erneuerbarer Energien etabliert sowie ein Roll-out-Plan für den Bau von Solarkraftwerken und Übertragungsleitungen erarbeitet werden. Dies ist die weltweit größte Einzelinitiative zum Klimaschutz. ABB bringt sein Expertenwissen in der Energietechnik ein, speziell im verlustarmen Stromtransport über große Strecken.
Damit der Strom aus den erneuerbaren Quellen überhaupt eingespeist werden kann, gewinnen intelligente und stärker automatisierte Netze, die so genannten Smart Grids, zunehmend an Bedeutung. ABB hat dafür 2009 eine Kooperation mit der Deutschen Telekom zur gemeinsamen Entwicklung von Smart Grid- und Smart Home-Lösungen eingeleitet. Die Großkundensparte T-Systems und ABB wollen Technologien entwickeln, mit denen sich die flexiblen Stromtarife der Energieversorger bequem und sicher abrechnen lassen.
Interne Entwicklungen
Die Wirtschaftskrise darf nicht davon ablenken, dass wir für unsere Klimaschutz-Technologien exzellente Mitarbeiter benötigen. Um die Besten für ABB zu begeistern, bieten wir zusätzliche Anreize: Seit sechs Jahren beteiligen wir Mitarbeiter über ein Aktienprogramm am Unternehmenserfolg. Um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern, ermöglicht ABB kostenlose Freizeiten im eigenen Kinderferienhaus im Schwarzwald, einer einmaligen Institution in der deutschen Firmenlandschaft. Schließlich haben wir durch unsere Geschäftsethik und Null-Toleranz-Politik eine Unternehmenskultur geschaffen, die nicht nur auf Ergebnisse abzielt, sondern auch darauf achtet, wie diese erreicht werden.
Integration ist der Kern unserer Partnerschaft mit Special Olympics, der weltweit größten Sportbewegung für Menschen mit geistiger Behinderung. Seit dem Jahr 2000 ermöglichen wir mit unseren Spenden und insgesamt rund 2.000 freiwilligen Helfern die Durchführung der jährlichen Spiele in Deutschland.
Wir engagieren uns für die Menschen in Deutschland, für ihre Technikbegeisterung und ihren Kompetenzerwerb, damit Deutschland langfristig wettbewerbsfähig bleibt. So unterstützen wir unter anderem seit Jahren den „Girls’ Day” und auch „Sachen machen” – eine Initiative des VDI. 2009 beteiligten wir uns am Merian Sonderheft „Deutsche Technikstraße” sowie der zugehörigen Wanderausstellung, die innovative Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Technikmuseen gemeinsam vorstellt und Spitzenleistungen des German Engineering fotografisch in Szene setzt.
Kernpunkt ist unser Engagement in der Ausbildung: Ende 2009 hat ABB in Deutschland 1.217 Menschen ausgebildet, davon 533 für externe Partner, meist kleine und mittelständische Unternehmen. Unsere eigene Ausbildungsquote konnten wir im Vergleich zum Jahr 2008 leicht steigern auf 5,9 %.
Ausblick
Die unsicheren konjunkturellen Rahmenbedingungen verlangen höchste Wachsamkeit und ein unbedingtes Kostenbewusstsein. Nachhaltiges profitables Wachstum lässt sich nur aus einer sehr wettbewerbsfähigen Position heraus erwirtschaften. Es gibt Anzeichen, dass manche Bereiche der Energietechnik erst jetzt von der Krise erreicht werden. Die Wirtschaftskrise hat sich zwar nicht weiter verschärft, aber über ihr Ende können nur Mutmaßungen angestellt werden.
Das kommende Jahr wird schwieriger werden als die zurückliegenden – aber wir gehen gut gerüstet in das Jahr 2010 und sehen auch weiterhin viele Chancen im Markt. Wir sind global tätig, unsere Absatzmärkte sind über die ganze Welt verteilt und unsere solide Bilanz garantiert finanzielle Stabilität. Langfristig werden globale Trends wie Klimaschutz und Energieeffizienz anhalten und unserem Geschäft positive Impulse geben.
Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen, das Sie dem Partner, dem Lieferanten, dem Kunden, dem Arbeitgeber, der Marke ABB im Jahr 2009 entgegengebracht haben. Das ist für uns die Verpflichtung für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit auch in der Zukunft.
Peter Smits, Vorstandsvorsitzender der ABB AG und Leiter der Region Zentraleuropa
Vorstand, Generalbevollmächtigter
Dipl.-Wirtschaftsing. Peter Smits
Vorsitzender, Leiter der Region Zentraleuropa
Dipl.-Volksw. Hans-Georg Krabbe
Automationsprodukte
Prozessautomation, Robotics
(bis 31.12.2009)
Automationstechnik
| ― | Niederspannungsprodukte |
| ― | Prozessautomation |
| ― | Industrieautomation und Antriebe (ab 01.01.2010) |
Dr.-Ing. Joachim Schneider
Energietechnik
| ― | Energietechnik-Produkte |
| ― | Energietechnik-Systeme |
Dipl.-Kfm. Hendrik Weiler
Finanzen und Controlling,
Personal / Arbeitsdirektor
Generalbevollmächtigter
Rudolf Zimmermann
Lagebericht Geschäftsjahr 2009
2009 Rückgang der Weltwirtschaft (- 2,2 %) –
Rückgang in Deutschland mit - 5 % noch deutlich stärker
Die Weltwirtschaft ist 2009 mit real - 2,2 % noch stärker geschrumpft als vor einem Jahr erwartet (- 0,8 %). Besonders schnell und stark betroffen von der Rezession waren die Industrieländer, insbesondere jene, deren Entwicklung stark vom Export abhängt. Etwas später, aber insgesamt sogar noch stärker, waren die mittel- und osteuropäischen Länder betroffen (- 5,6 %), besonders stark Russland (- 8 %) sowie die Ukraine (- 14 %) und die baltischen Staaten (- 16 %), während Polen um 1,7 % zugelegt hat. Etwa im Durchschnitt lag Lateinamerika (- 2,3 %), wo nach einem starken Einbruch in der ersten Jahreshälfte schon zur Jahresmitte eine kräftige Erholung in wichtigen Ländern wie Brasilien (- 0,2 %) eingesetzt hat. Einzige Wachstumsregion 2009 war Asien (ohne Japan) mit + 5,4 %, die von dem kaum beeinträchtigten Wachstum in China (+ 8,7 %) und Indien (+ 7,0 %) profitierte, aber auch von einer stabilen Entwicklung in kleineren Ländern und einer schnellen Erholung in Südkorea (+ 0,2 %).
Die bundesdeutsche Wirtschaft ist 2009 real mit - 5 % so stark geschrumpft wie nie zuvor. Zwei Drittel des Rückgangs wurde durch den Rückgang des Außenbeitrags (Export: - 14 %, Import: - 9 %) verursacht, fast ein Drittel durch den starken Rückgang der Ausrüstungsinvestitionen um 20 %. Bauinvestitionen (- 0,8 %) und Privater Verbrauch (+ 0,2 %) haben nahezu stagniert, einziger Wachstumsbereich war der Staatsverbrauch (+ 3,0 %).
Die deutsche Verarbeitende Industrie ist wohl auf einem leichten Erholungskurs, insgesamt ist die deutsche Produktion 2009 um 18 % gesunken. Am stärksten betroffen waren von den großen Branchen der Maschinenbau (- 26 %) sowie die Kfz-Industrie und Elektrotechnik (je - 22 %). Die Chemiebranche lag mit - 14 % im oberen Mittelfeld, die Ernährungsindustrie (- 0,5 %) hatte vor der Pharmaindustrie (- 2 %) die beste Entwicklung. Ihre Investitionen haben die Unternehmen der Verarbeitenden Industrie 2009 um 22 % reduziert.

Weltwirtschaft wächst 2010 wieder –
In den meisten Industrieländern und in Deutschland nur leichte Erholung
Die Weltproduktion soll 2010 um 3 % steigen und damit ihr bisheriges Rekordjahr 2008 übertreffen. Stärkste Wachstumsregion bleibt Asien (ohne Japan) mit + 7,9 % und weitem Abstand vor Lateinamerika (+ 3,9 %). Es folgen die USA (+ 3,1 %) und Osteuropa (+ 3,0 %) vor Japan (+ 1,5 %) und Westeuropa (+ 1,2 %). Wachstumsführer bleiben China (+ 9,8 %) und Indien (+ 8,0 %). Ein weiterer Rückgang der Wirtschaft 2010 wird nur für die drei baltischen Staaten (bis - 3 %) und Spanien (- 0,4 %) erwartet.
Für Deutschland wird mit + 1,7 % zwar ein stärkerer Anstieg als für Westeuropa insgesamt erwartet, auch damit wird jedoch nur etwa ein Drittel des Rückgangs von 2009 aufgeholt. Es handelt sich also nur um eine leichte Erholung und nicht um eine Rückkehr auf das vorherige Niveau. Die stärksten Impulse erhält die Erholung vom Export, der mit einem Anstieg um etwa 8 % immerhin die Hälfte des Rückgangs von 2009 aufholen soll.
Auftragseingang aufgrund wirtschaftlicher Rahmenbedingungen gesunken
Der Auftragseingang der deutschen ABB belief sich im Geschäftsjahr 2009 auf 3.057 Mio. € und reduzierte sich damit gegenüber dem Vorjahr (3.410 Mio. €) um 10 %. Die rückläufige Entwicklung aufgrund der ungünstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen betraf insbesondere das Inlandsgeschäft, war aber auch im Exportbereich zu verzeichnen.
Mit 1.257 Mio. € lag der inländische Auftragseingang im Geschäftsjahr 2009 um 15 % unter dem Wert des Vorjahres (1.487 Mio. €). Zwar konnten sich die Divisionen der Energietechnik im Inland erfolgreich behaupten. Die Divisionen der Automationstechnik hingegen waren durch die Konjunkturentwicklung negativ beeinflusst.
Das Inlandsgeschäft der Division Energietechnik-Systeme verlief insgesamt stabil und lag zum Ende des Geschäftsjahres 2009 knapp über dem Wert des Vorjahres. Insbesondere für den Geschäftsbereich Stromerzeugung entwickelte sich der deutsche Markt positiv. Der Anteil des Inlandsgeschäfts am Gesamtauftragseingang konnte deutlich gesteigert werden. Der Geschäftsbereich Schaltanlagen konnte den inländischen Auftragseingang jedoch nicht weiter steigern und auch der Geschäftsbereich Netzleittechnik sah sich einer schwachen Marktsituation gegenüber. Im Geschäftsbereich Elektrische Netze machte sich die kundenseitige Verschiebung potentieller neuer Windparkprojekte, vor allem im Bereich Offshore-Windparkanbindung, bemerkbar. Erfreulich entwickelte sich das Servicegeschäft mit Hochspannungs- und Mittelspannungsprodukten, wo eine leichte Steigerung des Auftragseingangs erzielt werden konnte.
Der inländische Auftragseingang in der Division Energietechnik-Produkte lag im Geschäftsjahr 2009 insgesamt um 18 % über dem Wert des Vorjahres. Der Zuwachs resultierte vorwiegend aus dem Geschäftsbereich Transformatoren. Hierzu konnte insbesondere ein Großauftrag über Leistungstransformatoren beitragen, dessen Endbestimmung im Mittleren Osten lag. Das Inlandsgeschäft im Geschäftsbereich Hochspannungsprodukte verlief trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds in den Segmenten Gasisolierte Schaltanlagen und Hydromechanische Antriebe weiterhin erfolgreich und lag nur geringfügig unter dem Vorjahreswert. Das Inlandsgeschäft im Geschäftsbereich Mittelspannungsprodukte konnte aufgrund einer deutlich gesunkenen Nachfrage nach Schaltanlagen sowie nach Produkten aus ausländischer ABB-Produktion die hohen Vorjahreswerte nicht erreichen.

Der Auftragseingang der Division Automationsprodukte litt im Inland unter den ungünstigen Konjunkturdaten. Auch wenn gegen Ende des Geschäftsjahres 2009 steigende Auftragseingänge eine langsame Erholung der Konjunktur widerspiegelten, lag das Volumen im Inland um 14 % unter dem Wert des Vorjahres. Das Projektgeschäft der ABB Automation Products GmbH verzeichnete einen relativ starken Volumenrückgang, der insbesondere durch eine ungünstige Entwicklung im Maschinenbau bedingt war. Auch das Seriengeschäft der Instrumentierung litt stark unter dem – insbesondere im Automobilzuliefergeschäft – deutlichen Marktrückgang. Allerdings konnten mehrere größere Schaltanlagenprojekte im Kraftwerksbau als Auftragseingang gebucht werden, die aufgrund ihrer langen Projektlaufzeit jedoch noch nicht zum Umsatz beitragen konnten. Die ABB Stotz-Kontakt GmbH konnte durch den wirtschaftlichen Abschwung auf dem Inlandsmarkt das hohe Volumen des vorangegangen Jahres ebenfalls nicht erreichen. Das Inlandsgeschäft der Striebel & John GmbH & Co. KG zeigte sich der Wirtschaftslage gegenüber deutlich resistenter, auch wenn sich ein moderater Rück-gang des inländischen Auftragseingangs nicht vermeiden ließ. Insgesamt zufriedenstellend verlief das Geschäftsjahr 2009 für die Busch-Jaeger Elektro GmbH, so dass der Auftragseingang im Inland auf Vorjahresniveau gehalten werden konnte.
Das Inlandsgeschäft der Division Prozessautomation lag um 16 % unter dem Wert des Vorjahres. Bedingt durch die geringere Investitionsneigung der Industriekunden konnte das Wachstum der letzten Jahre im Auftragseingang nicht fortgesetzt werden. Obwohl Projektvergaben oftmals verschoben wurden, konnten einige wichtige Großprojekte in den Geschäftsbereichen Service, Tagebau und Chemie als Auftragseingang verzeichnet werden. Gleichwohl hinterließ die wirtschaftliche Krise im Inland beispielsweise im Geschäftsbereich Tagebau vor allem im zweiten Halbjahr deutliche Spuren im Auftragseingang. Unabhängig von der internationalen Lage war eine schwache Investitionstätigkeit zu verzeichnen, nachdem in den vergangenen Jahren einige Großinvestitionen auf den Weg gebracht worden waren. Von teilweise dramatischen Reduktionen der Anlageinvestitionen bei Industriekunden, auch aufgrund von zeitlichen Verschiebungen, war insbesondere das Inlandsgeschäft des Geschäftsbereichs Walzwerke betroffen.
In der Division Robotics hielt der bereits im zweiten Halbjahr 2008 festgestellte Rückgang des Bestellvolumens unverändert an. Besonders im Bereich der Systemaufträge war das Vergabeverhalten der Automobilindustrie sehr zurückhaltend und durch ein zeitliches Hinausschieben von Investitionsvorhaben geprägt. Erst gegen Ende des Geschäftsjahres 2009 konnte eine Trendumkehr festgestellt werden. Größere Aufträge konnten in den Geschäftsbereichen Lackierautomation und Karosseriebau gebucht werden. Im Geschäftsgebiet Roboterprodukte wurden einige erfreulich große Bestelleingänge notiert. Trotzdem führte die zurückhaltende Investitionstätigkeit unserer Kunden in allen Geschäftsbereichen zu rückläufigen Auftragseingängen. Auch das Servicegeschäft verhielt sich rückläufig. Aus niedriger Auslastung von Produktionsanlagen bei Kunden ergaben sich Verschiebungen von Wartungsarbeiten; auch der Ersatzteilbedarf lag unter dem Niveau des Vorjahres.
Die Entwicklung des Auftragseingangs aus dem Ausland verlief günstiger als das Inlandsgeschäft. Der Auftragseingang aus dem Ausland fiel von 1.923 Mio. € im Vorjahr um 6 % auf insgesamt 1.800 Mio. € im Geschäftsjahr 2009. Der Auslandsanteil an den Bestellungen erhöhte sich erneut und lag bei 59 % (Vorjahr: 56 %).
Die Division Energietechnik-Systeme konnte erneut deutliche Volumenzuwächse im Auslandsgeschäft erzielen. Der Anstieg betrug über 28 % und setzte den positiven Trend der Vorjahre weiter fort. Der Exportanteil am Gesamtauftragseingang konnte durch Exporte in die Regionen Nah- und Mittelost sowie Nordafrika und Südostasien erneut gesteigert werden. Diese Entwicklung resultierte größtenteils aus einem hohen Anteil an Großaufträgen. Vor dem Hintergrund eines leistungsstarken Produktspektrums konnten zahlreiche Großaufträge aus dem Mittleren Osten verzeichnet werden, welche neben anderen Produkten und Leistungen auch Lieferungen von schlüsselfertigen Umspannwerken und Wasserpumpstationen beinhalteten.
Während die Division Energietechnik-Produkte im Inlandsgeschäft einen Zuwachs erreichen konnte, lag der Bestelleingang aus dem Ausland jedoch um 18 % unter dem Wert des Vorjahres. Im Geschäftsbereich Hochspannungsprodukte blieb insbesondere das Geschäft mit Hydromechanischen Antrieben hinter den Erwartungen zurück, aber auch das Geschäft mit Gasisolierten Schaltanlagen verlief rückläufig. Im Exportgeschäft des Geschäftsbereichs Mittelspannungsprodukte zeigte sich insbesondere der europäische Markt sehr schwach, während sich beispielsweise die Nachfrage nach Mittelspannungsschaltgeräten im asiatischen Raum weiterhin auf sehr hohem Niveau bewegte. Im Auslandsgeschäft des Geschäftsbereichs Transformatoren standen aufgrund gesunkener Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen insbesondere der Industrie- und Marinebereich unter erheblichem Druck und blieben hinter den Erwartungen zurück.

Nach einem für das Exportgeschäft sehr erfolgreichen Vorjahr fiel der Auftragseingang aus dem Ausland in der Division Automationsprodukte im Geschäftsjahr 2009 zum Teil deutlich unter das Niveau des Vorjahres. Im Projektgeschäft der ABB Automation Products GmbH war ein Teil dieses Rückgangs auf Auftragsverschiebungen zurück zu führen. Insbesondere das Produktegeschäft dieser Division war im Geschäftsjahr 2009 jedoch einem starken wirtschaftlichen Abschwung auf den meisten Absatzmärkten ausgesetzt, aus dem ein deutlicher Volumenrückgang resultierte.
Auch für die Division Prozessautomation fiel das Exportgeschäft niedriger als im Vorjahr aus. Der Rückgang betrug insgesamt 15 %, fiel in den Geschäftsbereichen aber unterschiedlich aus. Von kundenseitig verschobenen oder entfallenden Investitionen war beispielsweise der Geschäftsbereich Analysentechnik betroffen. Hier war erst in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2009, vor allem im asiatischen Raum, eine merkliche Erholung der Kundennachfrage zu spüren. Von einem zurückhaltenden Investitionsverhalten unserer Kunden betroffen war auch das Auslandsgeschäft im Geschäftsbereich Chemie und Pharma.
Das Auslandsgeschäft der Division Robotics litt massiv unter der wirtschaftlichen Lage. Das Volumen war in den vergangenen Jahren wesentlich durch größere Aufträge aus der Automobilindustrie geprägt. Aufgrund der kundenseitigen Verschiebung von potentiellem Neugeschäft konnten die Auftragseingangszahlen der Vorjahre nicht erreicht werden.
Leichter Rückgang des Umsatzes – Export erneut stark
Der Umsatz belief sich im Geschäftsjahr 2009 auf 3.221 Mio. €. Nach einem deutlichen Zuwachs im Vorjahr lag der Umsatz insgesamt um 40 Mio. € bzw. um 1 % unter dem Vorjahreswert (3.261 Mio. €).
Im Inlandsgeschäft beliefen sich die Umsatzerlöse auf 1.276 Mio. € und lagen damit um 82 Mio. € bzw. um 6 % unter dem Umsatzniveau des Vorjahres in Höhe von 1.358 Mio. €. Im Auslandsgeschäft hingegen konnte ein Zuwachs von 2 % erreicht werden, so dass die Exporterlöse von 1.903 Mio. € um 42 Mio. € auf 1.945 Mio. € anstiegen. Der Exportanteil erhöhte sich erneut und betrug 60 % (Vorjahr: 58 %).
In der Division Energietechnik-Systeme konnte aufgrund der Abrechnung von Großprojekten im Geschäftsbereich Schaltanlagen, vor allem aus dem Mittleren Osten, ein deutliches Umsatzwachstum verzeichnet werden. Im Geschäftsbereich Stromerzeugung blieb die Umsatzlegung etwas hinter der Vergleichsbasis des Vorjahres zurück. Wie auch beim Auftragseingang war die Volumenentwicklung stark durch das Exportgeschäft bestimmt. Während die Geschäftsbereiche Elektrische Netze und Netzleittechnik durch die ungünstige Entwicklung beim Auftragseingang im Geschäftsjahr 2009 das Umsatzniveau des Vorjahres nicht erreichen konnten, übertraf das Servicegeschäft mit Hoch- und Mittelspannungsprodukten die jeweiligen Vorjahreswerte.
Die Division Energietechnik-Produkte konnte im Geschäftsjahr 2009 den hohen Umsatzwert des Vorjahres nicht erreichen, lag aber immer noch auf einem erfreulich hohen Niveau. Im Inlandsgeschäft konnte die hohe Vergleichsbasis des Vorjahres sogar knapp übertroffen werden. Der Geschäftsbereich Hochspannungsprodukte erzielte trotz wirtschaftlich schwierigem Umfeld und dem daraus resultierenden Geschäftsverlauf einen Umsatz, der insgesamt nur geringfügig unter dem Wert des Vorjahres lag. Im Geschäftsbereich Transformatoren wurde der hohe Umsatzwert des Vorjahres nicht erreicht. Dies lag vor allem an Großprojekten, deren endgültige Abrechnung trotz hohem Anarbeitungsgrad im Geschäftsjahr 2009 noch nicht vorgenommen werden konnte. Während das Geschäft mit Leistungstransformatoren sehr erfreulich verlief, war das Transformatorengeschäft im Industrie- und Marinebereich einem hohen Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Der Geschäftsbereich Mittelspannungsprodukten sah sich einer deutlich gesunkenen Nachfrage nach Schaltanlagen sowie Produkten aus ausländischer ABB-Produktion gegenüber und konnte das hohe Abrechnungsvolumen der Vorjahre nicht erreichen.
Die Umsatzerlöse der Division Automationsprodukte lagen deutlich unter dem Vorjahresniveau. Zwar konnte gegen Jahresende eine Konjunkturerholung festgestellt werden, die sich in einem Anstieg des Abrechnungsvolumens widerspiegelte. Die bereits zum Ende des Vorjahres festgestellte Abkühlung der Konjunktur schlug sich jedoch insgesamt negativ nieder. Wie beim Auftragseingang verzeichnete die ABB Automation Products GmbH auch einen relativ starken Volumenrückgang im Umsatz, der in höherem Maße das Inlandsgeschäft betraf und durch eine ungünstige Entwicklung im Maschinenbau bedingt war. Bei der ABB Stotz-Kontakt GmbH blieben die Umsatzerlöse deutlich hinter der hohen Vergleichsbasis des Vorjahres zurück. Hiervon war in absoluten Beträgen das Exportgeschäft stärker betroffen. Ebenso konnte die Striebel & John GmbH & Co. KG die Umsatzzahlen des Vorjahres nicht erreichen, wobei dies vor allem für das Exportgeschäft zutraf. Deutlich besser konnte sich die Busch-Jaeger Elektro GmbH im Geschäftsjahr 2009 behaupten. Auf dem inländischen Markt lag der Umsatz auf Vorjahresniveau. Im Auslandsgeschäft konnte das Umsatzniveau des Vorjahres, vor allem auf den osteuropäischen Märkten, jedoch nicht erreicht werden.

| 2009 | 2008 | 2007 | 2006 * | 2005 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Gesamt | 3.221 | 3.261 | 2.638 | 2.526 | 2.709 |
| Auslandsanteil | 60 % | 58 % | 51 % | 50 % | 44 % |
* Ohne Gebäudetechnikaktivitäten.
In der Division Prozessautomation lagen die Umsatzerlöse insgesamt leicht über dem Wert des Vorjahres. Dieser Zuwachs wurde durch einen Anstieg der Umsatzerlöse im Inland erzielt, während der Exportumsatz des Geschäftsjahres 2009 im Vorjahresvergleich geringer ausfiel. Durch die Abarbeitung des hohen Auftragsbestands aus dem Vorjahr konnten die Umsatzerlöse auf einem beachtlichen Niveau gehalten werden. Beispielsweise führte dies im Geschäftsbereich Fördertechnik und Tagebau zu erfreulich hohen Umsatzerlösen. Im Geschäftsbereich Turbolader konnte das Umsatzniveau des Vorjahres nochmals leicht gesteigert werden. In den Geschäftsbereichen mit kürzeren Durchlaufzeiten allerdings schlug sich der niedrigere Auftragseingang auch im Umsatz nieder.
Für die Division Robotics fiel der Umsatzwert im Geschäftsjahr 2009 niedriger aus als im Vorjahr. Der geringere Auftragseingang konnte nur teilweise durch die Abarbeitung des Auftragsbestands im Systemgeschäft kompensiert werden. Insofern resultiert der Umsatzrückgang ebenso wie der Rückgang des Bestellvolumens aus dem zurückhaltenden Vergabeverhalten unserer Industriekunden.
Der Auftragsbestand lag zum Ende des Geschäftsjahres 2009 bei 3.329 Mio. €. Gegenüber dem Vorjahr (3.514 Mio. €) ging der Auftragsbestand um 185 Mio. € bzw. um 5 % zurück. Den weitaus größten Auftragsbestand wies die Division Energietechnik-Systeme auf. Rechnerisch deckt der Bestand an Aufträgen zum Jahresende ein Umsatzvolumen von mehr als 12 Monaten ab.
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gesunken –
Operatives Ergebnis weiterhin auf hohem Niveau
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2009 auf 191 Mio. €. Im Vergleich lag das Ergebnis um rund 85 Mio. € unter dem Ergebnis des Vorjahres in Höhe von 276 Mio. €. Allerdings war das Ergebnis im Geschäftsjahr 2009 mit einem erheblichen Restrukturierungsaufwand in Höhe von 77 Mio. € belastet, der erforderlich war, um frühzeitig auf geänderte Marktverhältnisse mit der Anpassung von Kapazitäten und Kostenstrukturen zu reagieren. Das um Restrukturierungsaufwendungen bereinigte operative Ergebnis verblieb mit 268 Mio. € auf hohem Niveau.
Die Division Energietechnik-Systeme profitierte von der Volumenentwicklung im Umsatz. Durch die Abrechnung verschiedener Großprojekte im Exportbereich, insbesondere von Schaltanlagenprojekten im Mittleren Osten, wurden erhebliche Deckungsbeiträge realisiert. In einzelnen Geschäftsbereichen musste jedoch mit Maßnahmen zur Verbesserung von Kostenstrukturen begonnen werden. Trotz entsprechender Restrukturierungsaufwendungen wurde das Ergebnis des Vorjahres übertroffen.
Insgesamt lag im Geschäftsjahr 2009 auch das Ergebnis der Division Energietechnik-Produkte unterhalb des hohen Vorjahreswertes. Im Geschäftsbereich Transformatoren war das Ergebnis durch eine hohe Leistung infolge guter Auslastung der Produktionskapazitäten sowie durch Projekte mit guten Ergebnisbeiträgen gekennzeichnet, so dass das Ergebnis im Berichtsjahr nur knapp unter dem des Vorjahres lag. Auch im Geschäftsbereich Hochspannungsprodukte war die Fertigung gut ausgelastet, so dass das Ergebnis auf erfreulich hohem Niveau verblieb. Hingegen konnte der Geschäftsbereich Mittelspannungsprodukte seine Produktionskapazitäten nicht vollständig nutzen. Trotz eines forcierten Kostensenkungsprogramms konnten die hieraus resultierenden Ergebniseinbußen nur teilweise ausgeglichen werden.
Der Rückgang von Auftragseingang und Umsatz belastete das Ergebnis der Division Automationsprodukte stark. Bereits frühzeitig wurde hierauf mit dem Abbau von Zeitguthaben und dem Einsatz von Kurzarbeit reagiert und der Ergebnisentwicklung entgegen gesteuert. Bei der ABB Automation Products GmbH musste durch den starken Volumenrückgang mit der Einleitung von Restrukturierungsmaßnahmen begonnen werden. Insgesamt lag das Divisionsergebnis zum Jahresende im deutlich positiven Bereich.
In der Division Prozessautomation konnte das gute Ergebnis des Vorjahres insgesamt nicht erreicht werden. Durch den hohen Umsatz fiel der Geschäftsverlauf zwar positiv aus und bewirkte eine Ergebnisverbesserung. In einzelnen Geschäftsbereichen war das Ergebnis aber auch durch Sondereffekte, wie die Insolvenz eines Großkunden am Standort Bobingen sowie durch Restrukturierungsmaßnahmen, geprägt.
Nach einem nahezu ausgeglichenen Ergebnis im Vorjahr schloss die Division Robotics das Geschäftsjahr 2009 mit einem Ergebnis im negativen Bereich ab. Fehlende Deckungsbeiträge durch den Rückgang im Abrechnungsvolumen und fehlende Beschäftigungsauslastung belasteten das Ergebnis stark. Gegengesteuert wurde mit dem Abbau von Zeitguthaben und der Einführung von Kurzarbeit. Weitere Maßnahmen zur Kostensenkung und Kapazitätsanpassung zeigten zwar bereits erste positive Effekte; diese konnten die Ergebnisbelastungen aus Restrukturierungsmaßnahmen jedoch nicht kompensieren.

Mit Wirkung zum 01. Januar 2005 wurde zwischen der ABB AG, Mannheim, und der ABB Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Mannheim, ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen, so dass das Jahresergebnis der konsolidierten Gesellschaften, mit denen ebenfalls ein solcher Gewinnabführungsvertrag besteht, von der ABB Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Mannheim, übernommen wird. Vor Abführung des Ergebnisses ergab sich für den Konsolidierungskreis ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 106 Mio. €, das um 90 Mio. € unter dem Ergebnis des Vorjahres (196 Mio. €) lag.
Ergebnisrechnung
| in Mio. € | 2009 | % | 2008 | % |
|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 3.221 | 3.261 | ||
| Gesamtleistung | 3.222 | 100 | 3.678 | 100 |
| Materialaufwand | -1.499 | -47 | -1.830 | -50 |
| Personalaufwand | -789 | -24 | -800 | -22 |
| Übrige Aufwendungen und Erträge | -743 | -23 | -772 | -21 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 191 | 6 | 276 | 7 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -13 | – | -7 | – |
| Steuerumlage Muttergesellschaft | -72 | -3 | -73 | -2 |
| Jahresüberschuss vor Ergebnisübernahme | 106 | 3 | 196 | 5 |
| Ergebnisübernahme Muttergesellschaft | -165 | -5 | -174 | -5 |
| Jahresfehlbetrag/-überschuss nach Ergebnisübernahme | -59 | -2 | 22 | – |
Bilanzsumme rückläufig
Die Bilanzsumme des Konsolidierungskreises reduzierte sich gegenüber dem Vorjahreswert um 225 Mio. € auf insgesamt 2.743 Mio. €, wobei sich das Anlagevermögen um 81 Mio. € auf 1.213 Mio. € reduzierte, während sich das Umlaufvermögen aufgrund eines deutlich geringeren Vorratsvermögens um 135 Mio. € auf 1.529 Mio. € verminderte.
Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens reduzierten sich – in erster Linie aufgrund der planmäßigen Abschreibung von Firmenwerten – um 37 Mio. € auf 164 Mio. €.
Im Bereich des Sachanlagevermögens betrugen die Investitionen 59 Mio. € (Vorjahr: 78 Mio. €) und lagen damit um rund 19 Mio. € über den diesbezüglichen Abschreibungen.
Das Finanzanlagevermögen hat sich im Berichtsjahr um 58 Mio. € auf 795 Mio. € vermindert, was maßgeblich auf Wertpapierverkäufe zur Finanzierung von Rentenzahlungen im Rahmen unseres Contractual Trust Arrangements zurück zu führen ist.
Die Entwicklung des Umlaufvermögens resultiert insbesondere aus dem Rückgang des Bruttovorratsvermögens, welcher zum Einen auf das gestiegene Abrechnungsvolumen im Exportgeschäft der Division Energietechnik-Systeme und andererseits auf das rückläufige Geschäftsvolumen – insbesondere in der Automationstechnik – zurück zu führen ist.
Unter Berücksichtigung der Auftragsfinanzierung in Form von Kundenanzahlungen sowie unter Berücksichtigung der sehr erfreulichen Entwicklung unserer Bruttoliquidität aufgrund eines operativen Cash Flows in Höhe von insgesamt 224 Mio. € reduzierte sich das Umlaufvermögen auf insgesamt 1.529 Mio. €.
Die Verminderung des Konzerneigenkapitals um 61 Mio. € auf 429 Mio. € resultiert in erster Linie aus der Abführung der Jahresergebnisse der ABB AG und der meisten Tochtergesellschaften an die ABB Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Mannheim, aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages, so dass sich im Konzernjahresergebnis im Wesentlichen nur noch die ergebniswirksamen Konsolidierungseffekte sowie die Ergebnisse einiger weniger Tochtergesellschaften niederschlugen, deren Ergebnisse nicht abgeführt wurden. Insgesamt verminderte sich die Eigenkapitalquote von 17 % im Vorjahr auf 16 % zum Ende des Berichtsjahres.
Die übrigen Rückstellungen betrugen zum Ende des Berichtsjahres 729 Mio. € und lagen damit um 58 Mio. € über dem Vorjahreswert. Der Anstieg resultierte insbesondere aus einem Anstieg der Rückstellungen für Maßnahmen zur Kapazitätsanpassung und Restrukturierung verschiedener Geschäftsaktivitäten.
Die Verbindlichkeiten reduzierten sich im Vorjahresvergleich insbesondere aufgrund der gesunkenen Gesamtleistung um 224 Mio. € auf 731 Mio. € zum Ende des Berichtjahres.
Cash Flow weiterhin auf hohem Niveau – Liquidität deutlich gesteigert
Die Bruttoliquidität – definiert als Summe aus flüssigen Mitteln und Mittelanlagen bei Gesellschaften der ABB Ltd, Zürich / Schweiz – lag zum Ende des Berichtsjahres mit 585 Mio. € um 66 Mio. € über dem Niveau des Vorjahres. Unter Berücksichtigung der konzerninternen Kreditaufnahmen erhöhte sich die Nettoliquidität um 72 Mio. € und betrug zum Berichtsjahresende insgesamt 337 Mio. €.
Die positive Liquiditätsentwicklung resultiert unmittelbar aus der erfreulichen Entwicklung unseres operativen Cash Flows, der mit 224 Mio. € nur geringfügig unter dem Niveau des Vorjahres (227 Mio. €) lag.
Gegenläufig wirkten sich unsere Investitionen in immaterielle Wirtschaftsgüter und in Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens aus, wofür insgesamt Ausgaben in Höhe von 61 Mio. € getätigt wurden, während sich die diesbezüglichen Abschreibungen auf 45 Mio. € beliefen.
Der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit lag wie in den Vorjahren auf Maßnahmen zur Rationalisierung und Produktivitätssteigerung mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens weiter zu stärken. Größere Einzelmaßnahmen fielen im Zusammenhang mit einer neuen Produktionsanlage zur Fertigung einer neuen Generation von Sicherungsautomaten bei der ABB Stotz-Kontakt GmbH in Heidelberg sowie mit einem neuen Fabrikgebäude zur Herstellung von Trockentransformatoren im sauerländischen Brilon an.
Ein weiterer Mittelabfluss resultierte aus der Abführung des Vorjahresergebnisses in Höhe von rund 174 Mio. € an die ABB Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Mannheim, aufgrund des zum 01. Januar 2005 geschlossenen Gewinnabführungsvertrages.
Bilanz
Aktiva in Mio. €
| 31.12.2009 | % | 31.12.2008 | % | |
|---|---|---|---|---|
| Anlagevermögen | 1.213 | 44 | 1.294 | 44 |
| Vorräte | 1.546 | 1.703 | ||
| ./. verrechnete Kundenanzahlungen | -1.174 | -1.103 | ||
| 372 | 14 | 600 | 20 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 488 | 18 | 471 | 16 |
| Sonstige Aktiva | 85 | 3 | 84 | 3 |
| Flüssige Mittel | 585 | 21 | 519 | 17 |
| Summe Aktiva | 2.743 | 100 | 2.968 | 100 |
| Passiva in Mio. € | ||||
| 31.12.2009 | % | 31.12.2008 | % | |
| Eigenkapital | 429 | 16 | 490 | 17 |
| Rückstellungen für Pensionen | 853 | 31 | 852 | 28 |
| Übrige Rückstellungen | 729 | 27 | 671 | 23 |
| Erhaltene Anzahlungen | 286 | 10 | 440 | 15 |
| Andere Verbindlichkeiten | 446 | 16 | 515 | 17 |
| Summe Passiva | 2.743 | 100 | 2.968 | 100 |

Beschäftigungssicherung
Die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise erforderten auch bei der ABB Deutschland im Geschäftsjahr 2009 in einigen Bereichen die Anpassung der Kapazitäten an die geänderten Marktbedingungen. Durch die Nutzung unterschiedlicher Flexibilisierungsinstrumente wie die Erweiterung von Gleitzeitsalden, der Abbau von Zeitgut-haben, die geplante Urlaubsnahme in auslastungsschwachen Zeiten oder die Reduzierung von Zeitarbeit wurde die nötige Kapazitätsanpassung erreicht. In einigen Bereichen unterstützte die Einführung von Kurzarbeit oder die Arbeitszeitverkürzung nach dem Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung bei der langfristigen Sicherung von Arbeitsplätzen und dem Erhalt von Wissen und Erfahrung der Beschäftigten für ABB. Durch diese frühzeitig eingeleiteten Maßnahmen konnte eine deutliche Reduzierung der Beschäftigtenzahl in 2009 verhindert werden. Der Personalstand verringerte sich um 116 auf 11.508 Mitarbeiter zum 31. Dezember 2009. Die Anzahl der Neueintritte betrug 238; zusätzlich wurden 132 Auszubildende übernommen.
„generations!”
Trotz oder besser gerade wegen der schwierigen wirtschaftlichen Situation wurden die Maßnahmen zur Anpassung an den demografischen Wandel konsequent weitergeführt. Der diesjährige „generations!-Award” ging nach Bad Honnef und wurde für das Projekt „Rückenfit am Arbeitsplatz” vergeben. Das ABB Gesundheitsmanagement-System „Fit for Life”, im Rahmen von „generations!”, wurde in diesem Jahr mit dem Corporate Health Award vom Handelsblatt ausgezeichnet. In Hinblick auf die mögliche Ausbreitung der so genannten Schweinegrippe wurden durch ein Pandemie-Team umfassende Schutzmaßnahmen vorbereitet und die Beschäftigten kontinuierlich informiert.

Die Möglichkeiten zum Erhalt einer ausgewogenen Altersstruktur wurden durch den Abschluss einer neuen Konzernbetriebsvereinbarung zur Altersteilzeit mit Alternativen zum klassischen Blockmodell ebenso gefördert wie durch das kontinuierliche Fortführen des Hochschulmarketings. Die Angebote zur Förderung der Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben wurden durch den Abschluss einer Kooperation mit einem Beratungsunternehmen für Fragen der Kinderbetreuung sowie Home- und Eldercare bundesweit ausgebaut.
Ideenprogramm
Auch das Ideenprogramm trotzte der Krise und konnte einen Nutzen aus Ideen von rund 2 Mio. € für das Gesamtjahr verzeichnen. Der Sommer 2009 stand in diesem Zusammenhang mit einem Ideenwettbewerb unter dem Motto „Entdecke die Welt voller Ideen”. Allein im Aktionszeitraum – Juni bis August 2009 – beteiligten sich 1. 165 findige Ideeneinreicher am Ideenwettbewerb.
Internationalisierung
Mit der Einführung der „HR Group Tools” wurde 2009 ein weiteres Kapitel in der Vernetzung der Führungstools innerhalb der ABB aufgeschlagen. ABB Deutschland hat dabei neben Frankreich, Italien und Indien als „Pilotland” für eine gemeinsame Vorgehensweise und die Schaffung einheitlicher EDV-Plattformen beim Aktienerwerbsprogramm ESAP, bei der Rekrutierung von Beschäftigten, beim jährlichen Mitarbeitergespräch sowie beim Aufbau von Nachfolge- und Entwicklungsplänen und damit dem Ausbau automatisierter Personalprozesse beigetragen.
Darüber hinaus wurde die Zusammenarbeit mit der ABB Schweiz deutlich intensiviert. Mehr und mehr Führungskräfte tragen gemeinsame Verantwortung für ihre Funktionen in beiden Ländern und fördern so den Erfahrungsaustausch und nutzen die Synergien für den gemeinsamen Erfolg. 2009 wurden so neben dem Rekrutierungs- und dem HR Service-Center auch der Geschäftsbereich Substations in beiden Ländern unter eine gemeinsame Leitung gestellt.
Compensation und Benefits
Mit dem Abschluss einer wegweisenden Konzernbetriebsvereinbarung zum „ABB Grading System” konnte kurz vor Jahresende der Startschuss für die Umsetzung eines Bewertungssystems für die außertariflichen Angestellten gegeben werden. Mit dem Gradingsystem schließt ABB die Lücke zwischen dem Entgeltrahmentarifvertrag (ERA) für die tariflichen Beschäftigten und dem Bewertungssystem für die Leitenden Angestellten.
Das Aktienerwerbsprogramm für ABB-Beschäftigte (ESAP) ging erstmals mit einer Onlineversion in die sechste Durchführungsphase und wurde erneut gut von der Belegschaft angenommen. Mit rund 23 % haben sich trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ähnlich viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie in den Vorjahren am Unternehmen beteiligt und so ihre Verbundenheit mit ABB dokumentiert.
Forschung und Entwicklung:
Technologien für Energie-Effizienz und reibungslose Produktionsprozesse
In Deutschland arbeiten rund eine Million Ingenieure daran, die Lebensqualität dank neuer Technologien zu verbessern. Bei ABB in Deutschland sind es circa 2.300 Ingenieure. Unsere Technologie-Führerschaft gründet auf Innovationen. Im deutschen Forschungszentrum in Ladenburg, einem von sieben weltweit, sind rund 110 Forscher für etwa ein Viertel aller Patente der deutschen ABB verantwortlich.
Unsere Forschungsstrategie orientiert sich an dem Bedürfnis unserer Kunden, ihre Leistung zu verbessern und gleichzeitig die Kosten zu minimieren. Das heißt, dass die Energieeffizienz gesteigert, Verluste reduziert und eine zuverlässige Stromversorgung sichergestellt werden müssen.
Zentrale Forschung und Geschäftsbereiche arbeiten bei ABB Hand in Hand. Sie bilden dabei ein Netzwerk mit den deutschen Hochschulen, global agierenden Kunden in Deutschland und Industrieverbänden sowie Standardisierungsgremien. 2009 investierte die deutsche ABB 185 Mio. € in Forschung und Entwicklung, das sind 6 % des Umsatzes.
Installation und Konfiguration von Prozessleitsystemen per Knopfdruck
Moderne Prozessleitsysteme wie das Extended Automation System 800xA von ABB bieten einen immer mächtiger werdenden Umfang an Funktionen, die modular zu individuellen Kundensystemen konfiguriert werden können. Die richtige Konfiguration dieser Systemfunktionalitäten muss alle Abhängigkeiten zwischen ihnen berücksichtigen. Im ABB Forschungszentrum wurden ein Konzept und Softwarewerkzeuge entwickelt, die allgemeingültige Konfigurationsregeln für eine Systemversion formal beschreiben. Auf Basis dieser Regeln lässt sich das System individuell konfigurieren. Damit können auch Anwender ohne detaillierte Systemkenntnisse quasi auf Knopfdruck ein komplexes Prozessleitsystem sicher und schnell installieren und konfigurieren, was gegenüber einer manuellen Konfiguration erheblich schneller geht.
Qualitäts- und Produktionsoptimierung in Metall-Walzwerken
Im ABB Forschungszentrum wurde eine Lösung zur Optimierung von Metall-Walzwerken entwickelt. In solchen Anlagen werden flache Metallbleche erst oberflächenbehandelt, dann besäumt und schließlich auf die erforderliche Dicke gewalzt. Dazu werden Metallbänder unterschiedlicher Qualitäten und Breiten aneinandergeschweißt und anschließend als Unendlichband durch die verschiedenen Bearbeitungsschritte geführt. Weil verschiedene Bänder verschiedene Soll-Geschwindigkeiten einhalten müssen und trotzdem ein kontinuierlicher Materialdurchsatz erfolgen soll, ist dies ein extrem komplexes Problem. Die Lösung, die vom ABB Forschungszentrum erarbeitet wurde, berechnet automatisch die einzelnen Geschwindigkeiten der verschiedenen Bandabschnitte für die jeweiligen Bearbeitungsschritte in der Anlage. Lösungen solcherart sind nur mit modernsten, mathematisch komplexen und hocheffizienten Algorithmen erzielbar.
Fabrikautomation aus einer Hand
Automatisierte Fertigungsanlagen in Fabriken sind heute geprägt durch das Zusammenspiel einer Vielzahl von komplexen Komponenten wie speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS), Umrichtern, Motoren, Robotern, Schaltelementen etc. Entsprechend ist ihre Planung und Inbetriebnahme aufwändig und fehleranfällig. Im ABB Forschungszentrum in Ladenburg entwickeln Forscher dazu neue, ganzheitliche Automatisierungskonzepte. Ein Beispiel hierfür ist die Entwicklung einer flexiblen SPS-basierten „Motion Control-Lösung”. Entsprechend den jeweiligen Anforderungen kommen in den verschiedenen Automatisierungslösungen unterschiedliche SPS-Typen der skalierbaren AC500-Serie zum Einsatz. Um mit allen SPS-Typen einheitlich ABB-Umrichter anzusteuern, wurde bei ABB eine neue Bibliothek von Funktionsblöcken entwickelt. Diese Bibliothek umfasst alle Funktionen zur Entwicklung von „Motion Control-Lösungen” entsprechend dem „PLCopen Standard” und ist dabei vollständig in IEC61131 implementiert. Damit können diese für den Maschinenbau wichtigen Funktionen einfach, schnell und damit extrem wirtschaftlich programmiert werden.
Neuer Trockentransformator mit noch höherer Effizienz
Die Verluste von Verteiltransformatoren sind zwar klein, trotzdem gehen insgesamt jährlich Milliarden Kilowattstunden an elektrischer Energie verloren. Die neue EcoDry-Produktfamilie reduziert die Verluste um bis zu 70 % und bietet umweltfreundliche und sichere Verteiltransformatoren in Trockentechnologie. Energieeffizienz und Nachhaltigkeit standen bei der Entwicklung im Vordergrund. Die EcoDry-Linie bietet dem Kunden einen Transformator, der gezielt Leerlaufverluste und Lastverluste drastisch reduziert. EcoDry99Plus eignet sich besonders für industrielle Produktionsprozesse, in denen der Transformator oft mit sehr hoher Auslastung betrieben wird. Damit lässt sich ein Transformatorwirkungsgrad von mehr als 99 % erzielen.
Intelligente Gebäudesystemtechnik von Busch-Jaeger
Mit dem Busch-ComfortPanel®verschmelzen Gebäudetechniksteuerung, Home-Entertainment und IP-basierte Kommunikation zu einer Einheit. Die Funktionen des Busch-ComfortPanels®umfassen alle Bereiche von der Heizung und Klimatisierung über Lichtregelung und Sonnenschutz bis hin zu Stör- und Alarmmeldungen. Darüber hinaus ist es eine intelligente Ergänzung zum privaten Internet-PC – und kann diesen teilweise sogar ersetzen. So verfügen die Anwender nicht nur über eine Steuerungszentrale für die gesamte Gebäudesystemtechnik, sondern gleichzeitig über eine intuitiv bedienbare Kommunikationszentrale. Den aktuellen Wetterbericht oder den Börsenticker im Internet abrufen, E-Mails empfangen – das neue Busch-ComfortPanel®macht’s möglich. In Design und Materialausführung orientiert sich das Busch-ComfortPanel®am mehrfach designpreisgekrönten Controlpanel und glänzt darüber hinaus mit einem erheblich erweiterten Funktionsumfang und einem größeren Display.

Konsequentes Chancen- und Risikomanagement
ABB agiert als Technologieführer auf internationalen Märkten mit einem diversifizierten Portfolio an Produkten und Dienstleistungen. Diese Märkte sind von der Globalisierung geprägt – und infolgedessen durch eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Chancen und Risiken gekennzeichnet. ABB stellt sich dieser Herausforderung auf verschiedenen Ebenen durch konsequente und systematische Nutzung von Chancen und Minimierung von Risiken.
Bei ABB steht der bewusste Umgang mit Chancen und Risiken im Vordergrund, nicht die bloße Risikovermeidung. Die Aufgabe des Risikomanagementsystems bei ABB besteht somit nicht nur im Erfüllen gesetzlicher Anforderungen, sondern vor allem in der Sicherung der nachhaltigen Ertragskraft des Unternehmens.
Um Chancen und Risiken zu identifizieren und zu bewerten, setzt ABB vielfältige Regelungen und Instrumente ein. Diese werden sowohl von der Konzernobergesellschaft, der ABB Ltd, Zürich/Schweiz, als auch vom Vorstand der ABB AG, Mannheim, sowie von den Geschäftsleitungen der einzelnen Gesellschaften bzw. Geschäftsbereiche vorgegeben. Zentrales Element des Risikomanagementsystems bei ABB ist der Planungsprozess, in dessen Verlauf alle Chancen und Risiken der Gesellschaften bzw. Geschäftsbereiche untersucht und bewertet werden. Fester Bestandteil hiervon sind Markt- und Wettbewerbsanalysen in den operativen Bereichen. Darauf basierend werden Ziele und Maßnahmen vereinbart, um vorhandene Möglichkeiten weitestgehend zu nutzen und etwaige Gefahren so gut wie möglich zu vermeiden.
Weitere Komponenten des Risikomanagements der ABB sind ein System weltweit gültiger Konzernrichtlinien als normativer Rahmen für alle Unternehmensfunktionen, dezentrale Verantwortlichkeiten sowie ein effizientes Berichtswesen.
Mit Hilfe der weltweit gültigen Konzernrichtlinien für alle wesentlichen Funktionen im Unternehmen wird nicht nur ein einheitliches Vorgehen innerhalb des Konzerns sichergestellt, sondern auch die Grundlage für ein konzernweit einheitliches Verständnis des Chancen- und Risikomanagements geschaffen, das die Grundvoraussetzung eines effizienten Risikomanagementsystems darstellt.
Wenngleich das Chancen- und Risikomanagement zentral von der Konzernleitung koordiniert und gesteuert wird, liegt die Verantwortung für dessen konkrete Ausgestaltung bei den einzelnen Landesgesellschaften und deren jeweiligen Geschäftseinheiten.
Durch ein zeitnahes und umfassendes Reporting aller geschäftsrelevanten Daten wird darüber hinaus sichergestellt, dass den Entscheidungsträgern der jeweils zuständigen Managementebene alle risikorelevanten Informationen aktuell zur Verfügung stehen. Diese Berichterstattung basiert auf Kostenstellen- und Profit-Center-Rechnungen und umfasst neben den jeweiligen vergangenheitsorientierten Monats- und Quartalsberichterstattungen eine rollierende Kurzfristplanung für das jeweils laufende Geschäftsjahr, eine Budgetierung für das jeweilige Folgejahr sowie eine mittelfristige Planung mit einem Planungshorizont von mehreren Jahren. Ergänzt wird dieses Standardreporting durch eine kurzfristige, wochengenaue Liquiditätsplanung sowie durch eine Vielzahl themenspezifischer Sonderberichte.
Risikofelder der ABB:
Gesamtwirtschaftliche Risiken
Wesentliche externe Risiken für ein international agierendes Unternehmen liegen im Konjunkturverlauf und in den damit einhergehenden Nachfrageschwankungen in den jeweiligen Märkten, denen durch eine systematische Analyse der jeweiligen Absatzmärkte sowie durch die frühzeitige Ausrichtung der Geschäftsstrategien an sich abzeichnenden Veränderungen Rechnung getragen wird, um insbesondere Unterbeschäftigungsrisiken frühzeitig entgegenzuwirken.
Zur Sicherstellung eines marktgerechten Angebots an Systemlösungen, Produkten und Serviceleistungen kommt den Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zur kontinuierlichen Weiterentwicklung unseres Leistungsspektrums eine zentrale Rolle zu, um auch künftig die Produktivität und Effektivität unserer Kunden nachhaltig verbessern zu können. Im Interesse dieser Zielsetzung investieren wir jährlich rund 6 % unserer Umsatzerlöse in Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.
Beschaffungspreisrisiken
Die Entwicklung der Rohstoffpreise, insbesondere bei Stahlerzeugnissen und Kunststoffen, war in den vergangenen Jahren starken Schwankungen unterworfen. Derartigen Preisrisiken auf den Beschaffungsmärkten begegnen wir durch eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen im Rahmen unseres aktiven, zentral gesteuerten Supply Managements. Die in diesem Zusammenhang eingesetzten Maßnahmen reichen von der Volumenbündelung und des Global Sourcing über den Abschluss langfristiger Lieferverträge mit gezielt ausgewählten Lieferanten zu stabilen Lieferbedingungen bis hin zu Warentermingeschäften bei spezifischen Beschaffungsvorgängen.
Zeichnen sich trotz des Einsatzes des oben beschriebenen Instrumentariums Mehrkostenbelastungen aus Beschaffungspreissteigerungen ab, erfolgt eine regelmäßige Überprüfung, in welchem Umfang solche Mehrkosten durch Volumen- und Produktivitätssteigerungen oder durch die Weitergabe dieser Mehrbelastungen an die Absatzmärkte kompensiert werden können.
Absatzpreisrisiken
Aufgrund des anhaltenden Preisdrucks auf einzelnen Absatzmärkten sehen sich die operativen Einheiten des Konzerns nicht nur den zuvor beschriebenen Beschaffungspreisrisiken, sondern auch dem Risiko nicht auskömmlicher Absatzpreise gegenüber. Diesem Risiko wird Rechnung getragen, indem regelmäßig die Möglichkeiten zur weiteren Optimierung der Fertigungsabläufe und der Kostenreduzierung überprüft und durch entsprechende Maßnahmen umgesetzt werden.
In diesem Zusammenhang sei beispielsweise auf die in den Geschäftsjahren 2006 / 2007 begonnenen Maßnahmen im Rahmen der Konzerninitiative One simple ABB (OsA) verwiesen: weltweit überprüft und optimiert ABB die internen Abläufe in den Bereichen Finanzen und Rechnungswesen, IT sowie Personal. Im Rahmen dieser Initiative wurde mit dem Start der organisatorischen Einheit „Shared Accounting Services (SAS)” im Frühjahr 2008 damit begonnen, das Rechnungswesen für alle wesentlichen Geschäftseinheiten von ABB Deutschland am Standort Mannheim zu zentralisieren. Darüber hinaus werden durch länderübergreifende Zusammenarbeit von Bereichen Erfahrungsaustausch gefördert und Synergien genutzt.
Risiken der Auftragsabwicklung
Insbesondere die im Anlagenbau und im Systemgeschäft tätigen Einheiten unseres Konzerns sind dem Risiko unvorhergesehener technischer Schwierigkeiten oder Störungen in der Wertschöpfungskette aufgrund von Problemen bei unseren Vertragspartnern und Subunternehmern ausgesetzt.
Durch ein systematisches und umfassendes Projektmanagement, durch regelmäßig durchgeführte Risk Reviews auf Basis aktueller Auftragskalkulationen für Großprojekte sowie durch intensive technische und kommerzielle Analysen möglicher Chancen und Risiken im Vorfeld der Angebotsabgabe wird solchen Risiken Rechnung getragen. Darüber hinaus unterziehen wir unsere weltweiten Lieferanten und Subunternehmer einer strengen Qualitäts- und Bonitätsprüfung.
Im Produktegeschäft umfasst das Risikomanagement systematische Marktanalysen und Benchmarks, deren Ergebnisse in die aktuelle Planung einfließen.
Darüber hinaus werden Risiken aus Gewährleistungszusagen einer regelmäßigen Bewertung unterzogen, deren Ergebnisse sowohl in den Kalkulationsprozess einfließen, als auch gleichzeitig die Grundlage für eine ausreichende bilanzielle Risikovorsorge darstellen.
Produktionsrisiken
Das Risiko von Produktionsausfällen oder Produktionsunterbrechungen ist durch angemessene Versicherungsverträge abgedeckt. Auslastungsschwankungen können durch entsprechende Arbeitszeitmodelle innerhalb eines bestimmten Rahmens kostengünstig und situativ ausgeglichen werden.
Umweltrisiken
Innerhalb des ABB-Konzerns erfolgen sämtliche Prozessabläufe unter Berücksichtigung nationaler wie auch internationaler Umweltregelungen /-verordnungen, deren konkrete Anforderungen in den einzelnen operativen Einheiten berücksichtigt werden. Hierzu sind in den Gesellschaften bzw. Geschäftsbereichen Umweltmanagementsysteme nach DIN EN ISO 14001 eingeführt. Die einzelnen Einheiten werden regelmäßig verschiedenen Auditierungen, z. B. internen Audits und externen Audits durch unabhängige Zertifizierungsorganisationen unterzogen, im Rahmen derer auch die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen festgestellt wird.
Finanzwirtschaftliche Risiken
Aufgrund unserer internationalen Ausrichtung sind mit den operativen Geschäftsaktivitäten der einzelnen Gesellschaften bzw. Geschäftsbereiche sowohl Währungs- als auch Zinsänderungsrisiken verbunden, denen durch entsprechende Sicherungsgeschäfte (i. d. R. Devisentermingeschäfte) entgegengewirkt wird. Durch konzerninterne Richtlinien und Vorschriften werden der Handlungsrahmen und die Verantwortlichkeiten für solche Sicherungsgeschäfte verbindlich festgelegt. Gemäß dieser konzerninternen Regelungen dürfen Finanzderivate ausschließlich zur Sicherung entsprechender Grundgeschäfte eingesetzt werden, wobei der Zusammenhang zwischen dem Grundgeschäft und dem jeweiligen Sicherungsgeschäft transaktionsbezogen zu dokumentieren ist. Der Einsatz von Finanzderivaten zum Zwecke der Spekulation ist nicht zulässig. Darüber hinaus erfolgt eine Risikobegrenzung auf diesem Gebiet dadurch, dass sämtliche Sicherungsmaßnahmen ausschließlich über das konzerneigene Treasury Center abgewickelt werden.
Das Forderungsausfallrisiko wird durch umfangreiche Bonitätsprüfungen unserer Kunden sowie durch ein leistungsfähiges dezentrales, straff organisiertes Mahnwesen begrenzt. Darüber hinaus regeln unsere konzerninternen Richtlinien, dass Geschäfte in Ländern, die als riskant einzustufen sind, durch die üblichen Ausfuhr-Sicherungsinstrumente (z. B. HERMES-Deckungen) abzusichern sind.
Dem Liquiditätsrisiko wird Rechnung getragen, indem die Gesellschaften bzw. Geschäftsbereiche der ABB AG ihre jeweils fälligen Verbindlichkeiten jederzeit bei der ABB AG refinanzieren können, der ihrerseits Refinanzierungsmöglichkeiten innerhalb des ABB-Konzerns offen stehen. Darüber hinaus sind die kurzfristige Cash Flow- und Liquiditätsplanung sowie die mittelfristige Finanzplanung wesentliche Bestandteile des konzerninternen Planungs- und Controllingprozesses.
Sonstige Risiken
Als internationaler Technologiekonzern benötigt ABB Mitarbeiter, die zukunfts- und prozessorientiert, kompetent und zuverlässig denken und handeln, da technologische Führerschaft ohne hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte nicht denkbar ist. Insofern steht ABB mit anderen Arbeitsplatzanbietern im Wettbewerb, um die nachhaltige Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter zu sichern.
Um dieses Ziel auch angesichts der ungünstigen demografischen Entwicklung zu erreichen, ist eine weltweite Personalstrategie definiert, die einen zentralen Bestandteil der Unternehmensstrategie darstellt und in allen Ländern als Leitbild für die tägliche Personalarbeit dient. Die auf den Seiten 19 bis 21 beschriebenen Maßnahmen sind Teil dieser Personalstrategie und sind nach unserem Dafürhalten geeignet, den oben beschriebenen Personalrisiken entgegenzuwirken.
Hinsichtlich laufender oder sich abzeichnender Rechtsstreitigkeiten sehen wir keine wesentlichen Risiken, für die nicht bereits bilanzielle Vorsorge getroffen worden wäre.
Die Nutzung von Geschäftsdaten ist durch restriktive Berechtigungskonzepte und begrenzte, einzeln autorisierte Zugriffsrechte gesichert. Risiken im Zusammenhang mit der Entwicklung und der Anwendung von IS-Verfahren zur Unterstützung der Geschäftsprozesse werden durch einen konzernweit verbindlichen Prozess für die Planung, das Management und die Auditierung von IS-Projekten gesteuert. Basis dafür ist die international anerkannte Norm ISO 27001. Ein Information Security Management System (ISMS) ist implementiert und steuert die Vorgehensweise zur Verbesserung der IS-Security bei ABB. Die technische Absicherung unserer IS entspricht den aktuellen Standards (Firewall, Virenscanner, Verschlüsselung) und wird laufend angepasst. Um die Sensibilität im Umgang mit Computer-Systemen und Daten zu erhöhen, führen die Beschäftigten in regelmäßigen Abständen ein „IS-Security Awareness Programm” durch.
Datenschutz wird bei ABB sehr ernst genommen. Er ist fester Bestandteil des integrierten Management Systems (IMS). Durch die Idee der Einbettung in die Geschäftsprozesse wird erreicht, dass die Erfordernisse des Datenschutzes automatisch berücksichtigt werden. Die Datenschutzorganisation der deutschen ABB ist u. a. für diesen prozessorientierten Ansatz in der Vergangenheit bereits mehrfach ausgezeichnet worden.
Abschließend ist festzuhalten, dass die Qualität unseres Risikomanagementsystems regelmäßig sowohl durch unsere interne Revision als auch durch unseren Wirtschaftsprüfer geprüft wird, wobei die aus diesen Prüfungen gewonnenen Erkenntnisse hinsichtlich etwaiger Verbesserungspotenziale für ein effizientes Risikomanagement zeitnah umgesetzt werden. Dies umso mehr als die ABB durch die Notierung an der New York Stock Exchange (NYSE) auch den amerikanischen Kapitalmarktgesetzen und somit auch den Regelungen der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) und des im Jahre 2002 erlassenen Sarbanes Oxley Act (SOA) unterliegt, wonach alle Prozesse und Kontrollen, die die Qualität der Finanzberichterstattung nachhaltig beeinflussen, zu dokumentieren, auf ihre Wirksamkeit zu testen und revisionssicher nachzuweisen sind.
Beurteilung des Gesamtrisikos
Unter Würdigung aller zuvor genannten Risikofelder und der beschriebenen Maßnahmen, die im Rahmen unseres Risikomanagementsystems ergriffen werden, liegen bestandsgefährdende Risiken nicht vor.
Geschäftserwartung
Geschäftserwartung 2010
Der Ausblick für die Märkte von ABB wird durch erhebliche Unsicherheiten bei wichtigen Nachfragetreibern für das Produkt- und Systemgeschäft erschwert.
Der in allen Regionen bestehende Bedarf an Stromübertragungs-Infrastruktur hat sich nicht geändert. Mit der wachsenden Einsicht in die Notwendigkeit einer grundlegenden Erneuerung der Netze – Stichwort Smart Grid – wird dieser Bedarf noch wachsen und sich auf die anderen Netzebenen ausweiten. Aufgrund der Schwierigkeiten bei Projektfinanzierungen und auch unsicheren politischen Rahmenbedingungen wurden jedoch viele Energietechnik-Investitionen verschoben. ABB kann nicht vorhersagen, wann diese Hemmnisse abgebaut werden.
Die Nachfrage auf den industriellen Absatzmärkten von ABB hängt weitgehend von den Ausrüstungsinvestitionen der Verarbeitenden Industrie ab. Nach den starken Rückgängen 2009 ist aufgrund der sehr niedrigen Kapazitätsauslastung allenfalls mit einer geringen Erholung der Neuinvestitionen zu rechnen. Zusätzliche Impulse könnten von der Notwendigkeit auf Kundenseite kommen, Energieeffizienz und Produktivität zu steigern.
Für die Absatzbereiche der Automations-Divisionen rechnen wir mit einer leichten Erholung im Maschinenbau und den Investitionen der Industrie. Die Chemie als größte prozessorientierte Branche will 2010 wieder etwas mehr investieren. Die Stahlindustrie dagegen will die Investitionen 2010 um 19 % senken.
Insgesamt dürfte unser relevantes Marktvolumen im Geschäftsjahr 2010 leicht steigen, aber bei weitem nicht den Rückgang von 2009 aufholen.
Bericht des Aufsichtsrats
Der Aufsichtsrat hat die ihm durch Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er beriet und überwachte den Vorstand. Neben der Planung, der Rentabilität und der Lage der Gesellschaft standen Fragen der Auswirkungen der Finanzkrise, insbesondere im Hinblick auf die Liquidität und die Auslastung der Kapazitäten, sowie die Ausrichtung des Robotik- und Instrumentierungsgeschäfts im Vordergrund der Erörterungen. Zudem ließ sich der Aufsichtsrat in jeder Sitzung über den Stand des Compliance Programms und damit zusammenhängende Fragen unterrichten. Der Aufsichtsrat tagte pro Quartal einmal. In der Sitzung, in der der Aufsichtsrat den Jahresabschluss billigte, berichtete der Wirtschaftsprüfer über das Ergebnis seiner Prüfung. Zudem erstattete der Vorstand dem Aufsichtsrat monatlich und quartalsweise schriftlichen Bericht. Darüber hinaus gab es eine Vielzahl von Gesprächen des Aufsichtsratsvorsitzenden mit dem Vorstand. Der Personalausschuss tagte im Berichtsjahr einmal. Der Ausschuss nach § 27 Abs. 3 MitbestG tagte nicht. Über die Arbeit des Personalausschusses berichtete der Vorsitzende des Aufsichtsrates dem Gesamtaufsichtsrat.
Der Jahresabschluss der ABB AG und der Konzernabschluss wurden im Auftrag des Aufsichtsrats von der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat nahm von dem Prüfergebnis zustimmend Kenntnis. Nach seiner eigenen abschließenden Prüfung des Jahresabschlusses, des Lageberichts, und des Konzernabschlusses und -lageberichts ergaben sich keine Beanstandungen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss in seiner Sitzung am 29. März 2010 gebilligt und damit festgestellt.
Peter Toussaint hat mit Wirkung zum 30. September 2009 den stellvertretenden Vorsitz des Aufsichtsrats niedergelegt. Der Aufsichtsrat dankt ihm für die konstruktive Amtsführung, die von vertrauensvoller Zusammenarbeit geprägt war. In der Sitzung am 11.09.2009 wurde Wilhelm Kuper zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt.
Mannheim, den 29. März 2010
Bernhard Jucker, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Aufsichtsrat
Bernhard Jucker
Zürich / Schweiz,
Mitglied des Executive Committee der ABB Ltd,
Zürich / Schweiz
Vorsitzender
Wilhelm Kuper 1)
Ilvesheim,
Vorsitzender Konzernbetriebsrat ABB AG,
Mannheim
stellv. Vorsitzender (ab 01. 10.2009)
Peter Toussaint 1)
Mannheim,
1. Bevollmächtigter der Industriegewerkschaft Metall,
Verwaltungsstelle Mannheim (bis 30.09.2009)
stellv. Vorsitzender (bis 30.09.2009)
PLT Consult GmbH,
Mannheim
(ab 01. 10.2009)
Detlev Bremkamp
München,
Mondial Assistance,
München
Dr. Horst Dietz
Berlin,
DIETZ Unternehmensberatungsgesellschaft m.b.H,
Berlin
Prof. Dr. Andreas Georgi
Starnberg,
Consultant
Petra Jonka 1)
Minden,
Technische Zeichnerin
Werner Kief 1)
Reilingen,
Mechaniker
Jürgen Ratayczak 1)
Bad Kreuznach,
Gewerkschaftssekretär des Vorstands
der IG Metall Frankfurt / Main
Helmut Rath 1)
Bad Berleburg,
Werkzeugmacher
Bernhard Rothmund 1)
Birkenau,
Leiter Supply Management
der ABB Automation GmbH
Vorsitzender Konzernsprecherausschuss
Leitende Angestellte
Bernhard Schreier
Heidelberg,
Vorsitzender des Vorstands
der Heidelberger Druckmaschinen AG,
Heidelberg
Prof. Dr. Alfred Storck
Wettingen / Schweiz,
Honorarprofessor, Betriebswirtschaftliche
Steuerlehre und Unternehmensfinanzierung
Universität St. Gallen,
St. Gallen / Schweiz
Dr. Eric Strutz
Frankfurt / Main,
Mitglied des Vorstands der Commerzbank AG,
Frankfurt / Main
Dr. Peter Terwiesch
Zürich / Schweiz,
Leiter Konzernfunktion
Forschung und Entwicklung
der ABB Asea Brown Boveri Ltd,
Zürich / Schweiz
Waltraud Vaeth 1)
Leipzig,
Vertriebsingenieurin
1) von den Arbeitnehmern gewählt.
Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2009
ABB Deutschland
Konsolidierte Bilanz
Konsolidierte Gewinn- und Verlustrechnung
Kapitalflussrechnung
Segmentinformationen
Entwicklung des Anlagevermögens
Eigenkapitalspiegel
Anhang
Bestätigungsvermerk
Aufstellung des Anteilsbesitzes
Fünfjahresübersicht
ABB weltweit auf einen Blick
Konsolidierte Bilanz
ABB Deutschland
Aktiva in Tsd. €
| Anhang | 31.12.2009 | 31.12.2008 | |
|---|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | (3) | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 164.158 | 200.970 | |
| II. Sachanlagen | 253.701 | 239.561 | |
| III. Finanzanlagen | 794.694 | 853.378 | |
| Summe | 1.212.553 | 1.293.909 | |
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Vorräte | (4) | 1.545.932 | 1.703.438 |
| Verrechnete Kundenanzahlungen | - 1.174.022 | - 1.103.390 | |
| 371.910 | 600.048 | ||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | (5) | 330.152 | 257.488 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen sonstige Beteiligungen | (5, 6) | 744.022 | 729.338 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | (5) | 70.475 | 57.552 |
| III. Schecks, Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | (6) | 12.598 | 19.339 |
| Summe | 1.529.157 | 1.663.765 | |
| C. Aktive Steuerabgrenzung gem. § 274 HGB | (7) | – | 8.939 |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 966 | 1.319 | |
| Bilanzsumme | 2.742.676 | 2.967.932 | |
| Passiva in Tsd. € | |||
| Anhang | 31.12.2009 | 31.12.2008 | |
| A. Eigenkapital | (8) | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | (9) | 167.500 | 167.500 |
| II. Kapitalrücklagen | (9) | 51.046 | 51.046 |
| III. Gewinnrücklagen | (10) | 215.060 | 248.203 |
| IV. Bilanzverlust/-gewinn | -10.190 | 17.490 | |
| V. Ausgleichsposten für Anteile konzernfremder Gesellschafter | (11) | 5.624 | 5.317 |
| Summe | 429.040 | 489.556 | |
| B. Rückstellungen | (12) | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 853.362 | 851.584 | |
| 2. Steuerrückstellungen | 57.702 | 58.621 | |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 671.019 | 612.984 | |
| Summe | 1.582.083 | 1.523.189 | |
| C. Verbindlichkeiten | |||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | (13) | 1 | 12 |
| 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | (13) | 1.460.010 | 1.543.142 |
| Verrechnet mit Vorräten | - 1.174.022 | - 1.103.390 | |
| 285.988 | 439.752 | ||
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | (13) | 104.524 | 160.740 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | |||
| und gegenüber sonstigen Beteiligungen | (6, 13) | 300.115 | 307.485 |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | (13) | 40.566 | 46.872 |
| Summe | 731.194 | 954.861 | |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 359 | 326 | |
| Bilanzsumme | 2.742.676 | 2.967.932 | |
| Haftungsverhältnisse | (14) | 29.106 | 54.620 |
Konsolidierte Gewinn- und Verlustrechnung
ABB Deutschland
| in Tsd. € | Anhang | 2009 | 2008 |
|---|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | (18) | 3.220.579 | 3.261.265 |
| 2. Bestandsveränderung | -232.360 | 132.888 | |
| 3. Andere aktivierte Eigenleistungen | 6.508 | 7.394 | |
| 4. Sonstige betriebliche Erträge | (18) | 226.869 | 276.284 |
| 5. Gesamtleistung | 3.221.596 | 3.677.831 | |
| 6. Materialaufwand | (19) | 1.498.673 | 1.830.340 |
| 7. Personalaufwand | (20) | 789.155 | 799.801 |
| 8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen | (22) | 82.126 | 82.932 |
| 9. Sonstige betriebliche Aufwendungen | (23) | 665.131 | 706.143 |
| 10. Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 186.511 | 258.615 | |
| 11. Beteiligungsergebnis | (24) | 220 | 2.052 |
| 12. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | (25) | – | 301 |
| 13. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | (25) | 6.131 | 19.823 |
| 14. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | (25) | 20 | – |
| 15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | (25) | 1.589 | 5.140 |
| 16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 191.253 | 275.651 | |
| 17. Ertragsteuern | (26) | 12.805 | 7.047 |
| 18. Steuerumlage an die Muttergesellschaft | (26, 27) | 72.432 | 72.810 |
| 19. Jahresüberschuss vor Ergebnisübernahme | 106.016 | 195.794 | |
| 20. Ergebnisübernahme durch Muttergesellschaft | (27) | -165.236 | -173.678 |
| 21. Jahresfehlbetrag /-überschuss nach Ergebnisübernahme | -59.220 | 22.116 | |
| 22. Ergebnisvortrag aus dem Vorjahr | 53.433 | -530 | |
| 23. Ergebnisanteile konzernfremder Gesellschafter | -4.403 | -4.096 | |
| 24. Bilanzverlust /-gewinn | -10.190 | 17.490 |
Kapitalflussrechnung
ABB Deutschland
| in Tsd. € | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| 1. Jahresüberschuss vor Ergebnisübernahme | 106.016 | 195.794 |
| 2. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens | 82.146 | 82.932 |
| 3. Veränderungen der Rückstellungen | 58.894 | 11.173 |
| 4. Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge | -697 | -1.715 |
| 5. Verluste / Gewinne aus dem Abgang von Anlagevermögen | -12.410 | 148 |
| 6. Veränderung der Vorräte und der geleisteten Anzahlungen | 228.138 | -121.503 |
| 7. Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | -16.986 | -108.775 |
| 8. Veränderung sonstiger Aktiva | -3.766 | -14.378 |
| 9. Veränderung der erhaltenen Kundenanzahlungen | -153.764 | 170.885 |
| 10. Veränderungen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -48.060 | 17.797 |
| 11. Veränderung sonstiger Passiva | -15.827 | -4.863 |
| 12. Anpassungen aufgrund von Änderungen des Konsolidierungskreises | – | -402 |
| 13. = Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 223.684 | 227.093 |
| 14. Einzahlungen aus Abgängen von Anlagevermögen | 82.788 | 68.499 |
| 15. Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen | -69.767 | -87.962 |
| 16. = Cash Flow aus der Investitionstätigkeit | 13.021 | -19.463 |
| 17. Abführung Vorjahresergebnis an Muttergesellschaft | -173.678 | -112.641 |
| 18. Veränderung der Finanzschulden vor Ergebnisübernahme | 2.459 | 52.071 |
| 19. = Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit | -171.219 | -60.570 |
| 20. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands (= Summe Zeilen 13, 16, 19) | 65.486 | 147.060 |
| 21. Finanzmittelbestand am 1.1. | 519.347 | 372.287 |
| 22. = Finanzmittelbestand am 31.12. * | 584.833 | 519.347 |
* Hinsichtlich der Zusammensetzung des Finanzmittelbestandes verweisen wir auf Ziffer 6 des Anhangs.
Segmentinformationen
ABB Deutschland
| Segmentinformationen per 31.12.2009 | Prozessautomation | Robotics | Automationsprodukte | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. € | 2009 | 2008 | 2009 | 2008 | 2009 | 2008 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Auftragseingang | 368.043 | 435.714 | 102.288 | 155.204 | 1.125.993 | 1.332.597 |
| Außenumsatz | 355.187 | 351.911 | 116.600 | 154.862 | 1.000.843 | 1.183.274 |
| Interner Umsatz | 11.044 | 12.138 | 430 | 91 | 119.703 | 137.414 |
| Gesamtumsatz | 366.231 | 364.049 | 117.030 | 154.953 | 1.120.546 | 1.320.688 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Restrukturierung | 30.885 | 29.111 | -7.300 | -94 | 66.786 | 119.098 |
| Restrukturierungsaufwendungen | 6.937 | – | 7.276 | – | 29.110 | – |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nach Restrukturierung | 23.948 | 29.111 | -14.576 | -94 | 37.676 | 119.098 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen * | 8.948 | 8.927 | 610 | 480 | 44.258 | 44.774 |
| Investitionen in Sachanlagen * | 1.903 | 2.554 | 464 | 758 | 24.483 | 42.019 |
| Zinserträge | 506 | 3.320 | 83 | 585 | 750 | 3.843 |
| Zinsaufwendungen | 130 | 192 | – | 2 | 2.722 | 3.394 |
| Segmentvermögen | 462.875 | 517.302 | 37.133 | 60.034 | 795.271 | 866.491 |
| Segmentverbindlichkeiten | 289.353 | 326.155 | 47.336 | 60.100 | 604.381 | 589.452 |
| Zahl der Mitarbeiter | 1.435 | 1.455 | 441 | 447 | 4.816 | 4.945 |
| Segmentinformationen per 31.12.2009 | Energietechnik- Produkte | Energietechnik- Systeme | Nichtkernbereich | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. € | 2009 | 2008 | 2009 | 2008 | 2009 | 2008 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Auftragseingang | 893.267 | 991.521 | 798.285 | 659.595 | 50.881 | 55.722 |
| Außenumsatz | 812.515 | 878.172 | 910.771 | 664.689 | 19.321 | 24.654 |
| Interner Umsatz | 29.216 | 49.671 | 10.399 | 7.558 | 31.560 | 31.567 |
| Gesamtumsatz | 841.731 | 927.843 | 921.170 | 672.247 | 50.881 | 56.221 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Restrukturierung | 121.187 | 139.369 | 76.674 | 20.670 | 1.749 | 1.957 |
| Restrukturierungsaufwendungen | 4.640 | – | 28.800 | – | – | – |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nach Restrukturierung | 116.547 | 139.369 | 47.874 | 20.670 | 1.749 | 1.957 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen * | 12.591 | 11.496 | 9.936 | 9.796 | 3.059 | 5.220 |
| Investitionen in Sachanlagen * | 22.060 | 21.039 | 3.703 | 4.217 | 3.822 | 7.768 |
| Zinserträge | 249 | 1.404 | 986 | 7.283 | 931 | 1.456 |
| Zinsaufwendungen | 1.122 | 2.378 | 61 | 2 | 562 | 1.331 |
| Segmentvermögen | 492.561 | 522.944 | 685.886 | 752.975 | 113.962 | 109.936 |
| Segmentverbindlichkeiten | 383.542 | 397.879 | 611.165 | 695.211 | 94.750 | 91.121 |
| Zahl der Mitarbeiter | 2.433 | 2.310 | 1.700 | 1.844 | 40 | 42 |
| Segmentinformationen per 31.12.2009 | Sonstige Einheiten / Konsolidierung | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| in Tsd. € | 2009 | 2008 | 2009 | 2008 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Auftragseingang | -282.166 | -220.557 | 3.056.591 | 3.409.796 |
| Außenumsatz | 5.342 | 3.703 | 3.220.579 | 3.261.265 |
| Interner Umsatz | 6.361 | 5.117 | 208.713 | 243.556 |
| Gesamtumsatz | 11.703 | 8.820 | 3.429.292 | 3.504.821 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Restrukturierung | -21.965 | -34.460 | 268.016 | 275.651 |
| Restrukturierungsaufwendungen | – | – | 76.763 | – |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nach Restrukturierung | -21.965 | -34.460 | 191.253 | 275.651 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen * | 2.724 | 2.239 | 82.126 | 82.932 |
| Investitionen in Sachanlagen * | 4.733 | 4.803 | 61.168 | 83.158 |
| Zinserträge | 2.626 | 1.932 | 6.131 | 19.823 |
| Zinsaufwendungen | -3.008 | -2.159 | 1.589 | 5.140 |
| Segmentvermögen | 154.988 | 138.250 | 2.742.676 | 2.967.932 |
| Segmentverbindlichkeiten | 283.109 | 318.458 | 2.313.636 | 2.478.376 |
| Zahl der Mitarbeiter | 643 | 581 | 11.508 | 11.624 |
* Inkl. immaterielle Vermögensgegenstände.
ABB Deutschland
| Segmentinformationen per 31.12.2009 Auftragseingang und Umsatz nach Regionen |
Prozess-automation | Robotics | Automations-produkte | Energietechnik- Produkte | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in % | 2009 | 2008 | 2009 | 2008 | 2009 | 2008 | 2009 | 2008 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Auftragseingang | ||||||||
| Deutschland | 62 | 65 | 87 | 87 | 62 | 62 | 30 | 23 |
| Europa* | 20 | 22 | 13 | 13 | 24 | 26 | 35 | 38 |
| Amerika | 6 | 3 | – | – | 3 | 3 | 7 | 11 |
| Asien | 10 | 8 | – | – | 10 | 8 | 25 | 25 |
| Afrika | 2 | 2 | – | – | 1 | 1 | 2 | 2 |
| Sonstige Regionen | – | – | – | – | – | – | 1 | 1 |
| Umsatz | ||||||||
| Deutschland | 63 | 62 | 87 | 87 | 62 | 61 | 23 | 22 |
| Europa* | 23 | 25 | 13 | 13 | 24 | 27 | 39 | 42 |
| Amerika | 6 | 4 | – | – | 3 | 3 | 9 | 8 |
| Asien | 6 | 7 | – | – | 10 | 8 | 27 | 24 |
| Afrika | 2 | 2 | – | – | 1 | 1 | 1 | 3 |
| Sonstige Regionen | – | – | – | – | – | – | 1 | 1 |
| Segmentinformationen per 31.12.2009 Auftragseingang und Umsatz nach Regionen |
Energietechnik- Systeme | Nichtkernbereich | Konzern | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in % | 2009 | 2008 | 2009 | 2008 | 2009 | 2008 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Auftragseingang | ||||||
| Deutschland | 22 | 27 | 100 | 100 | 41 | 44 |
| Europa* | 10 | 19 | – | – | 24 | 28 |
| Amerika | 1 | 1 | – | – | 4 | 5 |
| Asien | 53 | 46 | – | – | 26 | 20 |
| Afrika | 14 | 7 | – | – | 5 | 2 |
| Sonstige Regionen | – | – | – | – | – | 1 |
| Umsatz | ||||||
| Deutschland | 20 | 24 | 100 | 100 | 40 | 42 |
| Europa* | 37 | 15 | – | – | 31 | 28 |
| Amerika | 3 | 5 | – | – | 5 | 5 |
| Asien | 31 | 50 | – | – | 20 | 21 |
| Afrika | 9 | 6 | – | – | 3 | 3 |
| Sonstige Regionen | – | – | – | – | 1 | 1 |
* Ohne Deutschland.
Entwicklung des Anlagevermögens
ABB Deutschland
| in Tsd. € | Stand per 31.12.2008 | Zugänge | Umbuchungen | Abgänge | Stand per 31.12.2009 |
|---|---|---|---|---|---|
| Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| EDV-Software | 51.527 | 1.744 | 2.148 | 3.242 | 52.177 |
| Konzessionen, Schutzrechte, Lizenzen | 1.407 | 178 | 17 | 90 | 1.512 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 552.973 | – | – | – | 552.973 |
| Geleistete Anzahlungen | 36 | 29 | -36 | – | 29 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände (gesamt) | 605.943 | 1.951 | 2.129 | 3.332 | 606.691 |
| Sachanlagen | |||||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | |||||
| einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 322.520 | 1.592 | 4.113 | 2.971 | 325.254 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 364.897 | 8.199 | 10.893 | 9.594 | 374.395 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 304.276 | 16.977 | 7.119 | 21.185 | 307.187 |
| Anlagen im Bau | 29.053 | 28.843 | -18.793 | 28 | 39.075 |
| Geleistete Anzahlungen | 16.914 | 3.606 | -5.461 | – | 15.059 |
| Sachanlagen (gesamt) | 1.037.660 | 59.217 | -2.129 | 33.778 | 1.060.970 |
| Finanzanlagen | |||||
| Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 455 | – | – | 455 | – |
| Sonstige Beteiligungen | 273 | 130 | – | – | 403 |
| Wertpapiere des Anlagevermögens | 821.126 | 7.728 | – | 57.934 | 770.920 |
| Sonstige Ausleihungen * | 11.547 | 741 | 8.000 | 725 | 19.563 |
| Finanzanlagen (gesamt) | 833.401 | 8.599 | 8.000 | 59.114 | 790.886 |
| Anlagevermögen (gesamt) | 2.477.004 | 69.767 | 8.000 | 96.224 | 2.458.547 |
| in Tsd. € | Abschreibungen Geschäftsjahr | Kumulierte Abschreibungen | Kumulierte Zuschreibungen |
|---|---|---|---|
| Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| EDV-Software | 4.044 | 42.604 | – |
| Konzessionen, Schutzrechte, Lizenzen | 113 | 1.296 | – |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 36.732 | 398.633 | – |
| Geleistete Anzahlungen | – | – | – |
| Immaterielle Vermögensgegenstände (gesamt) | 40.889 | 442.533 | – |
| Sachanlagen | |||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | |||
| einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 4.072 | 242.473 | – |
| Technische Anlagen und Maschinen | 18.006 | 314.005 | – |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 19.159 | 250.791 | – |
| Anlagen im Bau | – | – | – |
| Geleistete Anzahlungen | – | – | – |
| Sachanlagen (gesamt) | 41.237 | 807.269 | – |
| Finanzanlagen | |||
| Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | – | – | – |
| Sonstige Beteiligungen | – | 218 | – |
| Wertpapiere des Anlagevermögens | – | – | 10.048 |
| Sonstige Ausleihungen * | 20 | 6.022 | – |
| Finanzanlagen (gesamt) | 20 | 6.240 | 10.048 |
| Anlagevermögen (gesamt) | 82.146 | 1.256.042 | 10.048 |
| in Tsd. € | Buchwerte per 31.12.2009 | Buchwerte per 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| EDV-Software | 9.573 | 9.768 |
| Konzessionen, Schutzrechte, Lizenzen | 216 | 94 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 154.340 | 191.072 |
| Geleistete Anzahlungen | 29 | 36 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände (gesamt) | 164.158 | 200.970 |
| Sachanlagen | ||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | ||
| einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 82.781 | 81.608 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 60.390 | 60.063 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 56.396 | 51.923 |
| Anlagen im Bau | 39.075 | 29.053 |
| Geleistete Anzahlungen | 15.059 | 16.914 |
| Sachanlagen (gesamt) | 253.701 | 239.561 |
| Finanzanlagen | ||
| Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | – | 11.017 |
| Sonstige Beteiligungen | 185 | 55 |
| Wertpapiere des Anlagevermögens | 780.968 | 831.174 |
| Sonstige Ausleihungen * | 13.541 | 11.132 |
| Finanzanlagen (gesamt) | 794.694 | 853.378 |
| Anlagevermögen (gesamt) | 1.212.553 | 1.293.909 |
* 8.000 Tsd. € Umgliederung aus dem Umlaufvermögen; Buchwert 2.000 Tsd. €.
Eigenkapitalspiegel
| Mutterunternehmen | Minderheits-gesellschafter | Konzern-eigenkapital | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. € | Gezeichnetes Kapital * | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen und Bilanzgewinn | Eigenkapital | Minderheitenkapital | Gesamt |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand am 31.12.2008 | 167.500 | 51.046 | 265.693 | 484.239 | 5.317 | 489.556 |
| Gezahlte Dividenden | – | – | – | – | -1.850 | --1.850 |
| Übrige Veränderungen | – | – | 554 | 554 | – | 554 |
| Jahresergebnis | – | – | -61.377 | -61.377 | 2.157 | -59.220 |
| Stand am 31.12.2009 | 167.500 | 51.046 | 204.870 | 423.416 | 5.624 | 429.040 |
* 6.552.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien.
Anhang
1. Konsolidierungsgrundsätze
Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss werden grundsätzlich alle Beteiligungsgesellschaften einbezogen, an denen die ABB AG, Mannheim, unmittelbar oder mittelbar mit Mehrheit beteiligt ist und bei denen sie die einheitliche Leitung ausübt. Im Berichtsjahr sind außer der ABB AG, Mannheim, 24 inländische und 3 ausländische Unternehmen konsolidiert.
Im Interesse einer weiteren Straffung der gesellschaftsrechtlichen Strukturen innerhalb der deutschen ABB-Gruppe wurden im Berichtsjahr die AENEA Flugfeldsysteme GmbH, Mannheim, sowie die ELEMAG Elektrizitätsgesellschaft mbH, Mannheim, liquidiert. Die beiden liquidierten Gesellschaften unterhielten in den vergangenen Jahren keinerlei operative Geschäftstätigkeiten, so dass die Vergleichbarkeit des Konzernabschlusses mit dem des Vorjahres durch diese Maßnahmen nicht beeinträchtigt ist.
Die ABB Unterstützungseinrichtung GmbH, Mannheim, wurde gemäß § 296 Abs. 1 Nr. 1 HGB – entsprechend der Vorgehensweise in der Vergangenheit – nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da das Vermögen dieser Gesellschaft zweckgebunden ist.
Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen, prüfungspflichtigen Gesellschaften wurden für das Geschäftsjahr 01. Januar bis 31. Dezember 2009 aufgestellt, von Wirtschaftsprüfern geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Jahresabschlüsse der ABB AG, Mannheim, und ihrer Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss gemäß US GAAP der ABB Ltd, Zürich / Schweiz, einbezogen.
Kapitalkonsolidierung
Die Kapitalkonsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften erfolgt nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Anschaffungswerte der Anteile an Tochterunternehmen mit dem auf das Mutterunternehmen entfallenden Eigenkapital zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konsolidierungskreis. Ein nach der Buchwertmethode entstehender aktivischer Unterschiedsbetrag wurde bis zum Geschäftsjahr 1998 in der Konzernbilanz im Jahr der erstmaligen Konsolidierung zu Lasten der anderen Gewinnrücklagen verrechnet. Bei bedeutenden Neuinvestitionen wird seit dem 01. Januar 1999 ein aktivischer Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten der Anteile an Tochterunternehmen und dem anteiligen Eigenkapital zum Zeitpunkt des Erwerbs als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert und über die geplante Nutzungsdauer abgeschrieben. Zum 31. Dezember 2009 entfallen 148.684 Tsd. € der aktivierten Geschäfts- oder Firmenwerte auf aktivische Unterschiedsbeträge. Passivische Unterschiedsbeträge werden ihrem Charakter entsprechend bei den anderen Gewinnrücklagen ausgewiesen. Zum 31. Dezember 2009 beliefen sich die passivischen Unterschiedsbeträge auf 42.231 Tsd. €.
Die Anteile konzernfremder Gesellschafter sind aus dem jeweils am Bilanzstichtag vorhandenen konsolidierungspflichtigen Kapital ermittelt und unter Einschluss von Gewinn- und Verlustanteilen im Bilanzposten „Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter” ausgewiesen.
Die Equity-Konsolidierung assoziierter Unternehmen erfolgt grundsätzlich nach der Buchwertmethode, wobei als Stichtag für die Kapitalaufrechnung der Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung der Equity-Methode zugrundegelegt wird. Ein sich hierbei ergebender aktivischer Unterschiedsbetrag wird mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet. Sofern sich in Ausnahmefällen ein passivischer Unterschiedsbetrag ergeben sollte, wird dieser unter Ziffer 10 dieses Anhangs angegeben.
Währungsumrechnung
Die Bilanzwerte der ausländischen Tochtergesellschaften werden für die Einbeziehung der Gesellschaften in den Konzernabschluss mit den Devisenmittelkursen am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet, die Gewinn- und Verlustrechnungen werden mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Unterschiede aus dieser Umrechnung sowie aus der Umrechnung von Bilanzpositionen zum Jahresendkurs sind in den Gewinnrücklagen verrechnet. Sie beeinflussen den Jahresüberschuss nicht.
Die Währungsumrechnung des anteiligen Eigenkapitals von assoziierten Unternehmen erfolgt zum jeweiligen Kurs zum Stichtag der Kapitalaufrechnung, d. h. zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung der Equity-Methode. Die Wertfortschreibung der Anteile an assoziierten Unternehmen im Umfang der jeweiligen Jahresergebnisse erfolgt zum jeweiligen Kurs im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung. Gewinnausschüttungen von assoziierten Unternehmen werden zum jeweiligen Kurs im Zeitpunkt der Ausschüttung umgerechnet.
Sonstige Konsolidierungsmaßnahmen
In der Bilanz werden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Gesellschaften gegeneinander aufgerechnet. In der Gewinn- und Verlustrechnung werden Zinsaufwendungen und Zinserträge sowie konzerninterne Umsätze und andere konzerninterne Erträge entsprechend § 305 Abs. 1 HGB mit den darauf entfallenden konzerninternen Aufwendungen verrechnet.
Lieferungen und Leistungen zwischen Konzerngesellschaften werden zu marktüblichen Bedingungen vorgenommen; wesentliche Zwischenergebnisse aus diesen Umsätzen sind eliminiert. Wertberichtigungen, Rückstellungen und sonstige in den Einzelabschlüssen ergebniswirksame Maßnahmen aus Konzernverbindungen werden für die Erstellung des Konzernabschlusses aufgehoben.
2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert. Hinsichtlich der im Berichtsjahr erfolgten Änderungen der Abschreibungsmethoden bei beweglichen Gegenständen des Sachanlagevermögens verweisen wir auf die nachfolgenden Ausführungen zur Bewertung des Anlagevermögens.
Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden nach den bei der Konzernobergesellschaft, der ABB AG, Mannheim, geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erstellt. Soweit ausländische Gesellschaften aufgrund landesrechtlicher Bestimmungen im Einzelabschluss von diesen Methoden wesentlich abweichen, werden diese Abschlüsse für die Konsolidierung angepasst.
Eine Anpassung der Einzelabschlüsse von assoziierten Unternehmen erfolgt im Hinblick auf die Wahlmöglichkeit in § 312 Abs. 5 HGB nur in solchen Fällen, in denen die dem jeweiligen Einzelabschluss zugrundeliegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zentralen Grundsätzen ordnungsmäßiger Bilanzierung im Sinne von § 243 HGB nicht entsprechen.
Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit sind in der Konzernbilanz und der Konzerngewinn- und -verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen. Der Konzernabschluss ist in Tausend Euro aufgestellt.
Im Einzelnen wird nach folgenden Grundsätzen bewertet:
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Für die Abschreibung eines Geschäfts- oder Firmenwertes wird die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer (maximal 15 Jahre) zugrundegelegt.
Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen, bewertet. Die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen enthalten die unmittelbar zuzurechnenden Einzelkosten und die auf diese Einzelkosten entfallenden Gemeinkosten in Anlehnung an die einkommensteuerlichen Bewertungsvorschriften.
Für Gebäudeabschreibungen wurden die Grundsätze des § 7 EStG sinngemäß angewandt. Bewegliche Anlagegüter werden nach Maßgabe der kürzesten für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer abgeschrieben.
Im Geschäftsjahr 2008 wurden bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens unabhängig von der jeweiligen Nutzungsdauer grundsätzlich linear abgeschrieben. Im Berichtsjahr galt dies hingegen nur für solche Anlagengegenstände, deren betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer nicht mehr als vier Jahre betrug. Bewegliche Anlagegüter mit einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von mehr als vier Jahren wurden im Berichtsjahr nach der geometrisch-degressiven Abschreibungsmethode abgeschrieben, wobei ein Übergang auf die lineare Abschreibungsmethode vorgenommen wurde, sobald die lineare Abschreibungsmethode zu höheren Abschreibungsbeträgen führte.
Geringwertige Wirtschaftsgüter werden seit dem 01. Januar 2008 wie folgt bewertet:
Die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten selbständig nutzbarer, beweglicher und der Abnutzung unterliegender Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden im Jahr der Anschaffung bzw. Herstellung vollständig als Aufwand erfasst, sofern deren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten 150 Euro nicht überschreiten. Liegen die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten solcher Vermögensgegenstände über 150 Euro bis 1.000 Euro, werden diese Vermögensgegenstände in einem jahresbezogenen Sammelposten erfasst, der über einen Zeitraum von 5 Jahren nach der linearen Methode abgeschrieben wird.
Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit dem niedrigeren Wert erforderlich ist.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen, die sonstigen Beteiligungen und Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Werten angesetzt, wenn nachhaltige Wertminderungen eingetreten sind. Wesentliche Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden nach der Buchwertmethode mit ihrem anteiligen Eigenkapital (Equity-Methode) aktiviert. Langfristige unverzinsliche bzw. niedrigverzinsliche Ausleihungen werden auf den Barwert abgezinst. Abzinsungen werden als Abschreibung, Aufzinsungen als Zuschreibung ausgewiesen.
Umlaufvermögen
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Handelswaren sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tagespreisen bewertet. Zur Ermittlung der Anschaffungskosten wird in der Regel die Durchschnittsmethode angewandt. Teile des Vorratsvermögens sind auch zu Festwerten oder unter Anwendung der Lifo-Methode angesetzt. Den in den Warenvorräten liegenden Risiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird durch entsprechende Abschläge Rechnung getragen. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten für unfertige und fertige Erzeugnisse sowie für bestellte Anlagen in Arbeit werden die Aufwendungen gemäß § 255 Abs. 2 S. 2 u. 3 HGB zugrunde gelegt. Bei den bestellten Anlagen in Arbeit werden absehbare Verluste aus Kundenaufträgen grundsätzlich durch Abzug von den aktivierten Aufwendungen berücksichtigt; darüber hinausgehende Verluste werden als Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften passiviert.
Erhaltene Kundenanzahlungen werden in dem Umfang von den Vorräten abgesetzt, in dem sie für die Herstellung der Vorräte verwendet wurden (Fortschrittszahlungen).
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller einzeln erkennbaren Risiken bewertet. Das allgemeine Ausfallrisiko bei Forderungen und Wechseln ist im Rahmen einer Pauschalwertberichtigung auf Forderungen erfasst. Unverzinsliche oder niedrigverzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Kursgesicherte Forderungen in fremder Währung sind mit dem gesicherten Kurs bewertet. Nicht kursgesicherte Währungsforderungen werden auf den höheren Briefkurs am Bilanzstichtag abgewertet.
Alle übrigen Positionen des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Tageswert angesetzt. Erkennbare Risiken werden dabei durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt.
Rückstellungen und Verbindlichkeiten
Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung der Heubeck-Richttafeln 2005 G sowie unter Anwendung eines Zinssatzes von 6 % erfasst.
Am 01. März 2006 wurde rückwirkend zum 01. Januar 2006 für tarifliche und außertarifliche Mitarbeiter eine Betriebsvereinbarung zur Überleitung der bisherigen leistungsorientierten Pensionsordnung auf eine beitragsorientierte Pensionsordnung abgeschlossen.
Im Rahmen der versicherungsmathematischen Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurde diesbezüglich eine langfristige Verzinsung der Beiträge in Höhe von 5,5 % p. a. unterstellt.
Im Geschäftsjahr 2000 wurde den aktiven Mitarbeitern sowie den mit einem unverfallbaren Anspruch ausgeschiedenen Mitarbeitern eine jährliche Anpassung der Rentenzahlungen in Höhe von 1 % p. a. zugesagt. Diese Rentenanpassungsgarantie wurde im Geschäftsjahr 2007 auf die Leistungsempfänger ausgeweitet.
Bei der Bemessung der anderen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Rückstellungen für ausstehende Kosten, für drohende Verluste aus Kundenaufträgen sowie für andere Verpflichtungen aus der operativen Geschäftstätigkeit werden auf der Basis der noch zu erbringenden Leistungen, d. h. auf der Basis der voraussichtlich noch anfallenden Herstellungskosten bewertet.
Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Kursgesicherte Verbindlichkeiten in ausländischer Währung sind mit dem gesicherten Kurs angesetzt, nicht kursgesicherte Verbindlichkeiten sind mit dem Geldkurs des Einbuchungstages bzw. dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag passiviert. Die für die Bewertung herangezogenen Geld- und Briefkurse entsprechen den Interbankenkursen der Dresdner Bank. Nicht kursgesicherte Kundenanzahlungen in Fremdwährung werden mit dem Kurs am Buchungstag ausgewiesen.
Derivative Finanzinstrumente
Zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken aus dem industriellen Projekt- und Seriengeschäft werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Es handelt sich hierbei in der Regel um Devisentermingeschäfte sowie – in geringem Umfang – um Warentermingeschäfte.
3. Anlagevermögen
In den immateriellen Vermögensgegenständen sind EDV-Software, Konzessionen und Schutzrechte sowie entgeltlich erworbene Firmenwerte enthalten.
Die Zugänge im Sachanlagevermögen im Bereich der Anlagen im Bau betreffen insbesondere Investitionen in Produktionsanlagen für eine neue Generation von Sicherungsautomaten bei der ABB Stotz-Kontakt GmbH in Heidelberg sowie Investitionen im Zusammenhang mit einem neuen Fabrikgebäude für Trockentransformatoren in Brilon, wo zusammen mit einem Investor eine moderne Produktionshalle nebst Bürogebäuden errichtet wurden.
Der Zugang im Bereich der sonstigen Beteiligungen steht im Zusammenhang mit der Beteiligung der deutschen ABB an dem Solarenergie-Projekt „Desertec”. Es handelt sich hierbei um eine Beteiligung in Höhe von 8,33 % an der im Oktober 2009 gegründeten DII GmbH in München, welche als Planungsgesellschaft in erster Linie die Aufgabe hat, die wirtschaftlichen, politischen, technischen und ökologischen Rahmenbedingungen für das Projekt zu analysieren.
Die Zugänge im Bereich der Wertpapiere des Anlagevermögens sind auf den Erwerb von Wertpapieren zur Sicherung von Pensionsansprüchen im Rahmen unseres im Jahr 2004 etablierten Contractual Trust Arrangements (CTA) zurück zu führen. In diesem Zusammenhang sind auch die Abgänge an Wertpapieren des Anlagevermögens zu sehen, da während des Berichtsjahres Teile des Fondsvermögens zur Finanzierung von Rentenzahlungen veräußert wurden.
Zum Ende des Berichtsjahres beläuft sich der Buchwert der zur Sicherung von Pensionsansprüchen bereitgestellten Wertpapiere auf insgesamt 757.480 Tsd. €, während der Marktwert dieser Wertpapiere 790.844 Tsd. € betrug.
Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die Ausführungen zu Ziffer 12 dieses Anhangs.
Die vollständige Aufstellung des Anteilsbesitzes des Konzerns ABB Deutschland ist auf den Seiten 65 bis 67 aufgeführt.
4. Vorräte
| in Tsd. € | 31.12.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 94.874 | 111.751 |
| Unfertige Erzeugnisse | 95.739 | 80.681 |
| Bestellte Anlagen in Arbeit | 928.553 | 1.173.727 |
| Fertige Erzeugnisse und Handelswaren | 64.124 | 70.574 |
| Geleistete Anzahlungen | 362.642 | 266.705 |
| Summe Vorräte inkl. geleisteter Anzahlungen | 1.545.932 | 1.703.438 |
| ./. verrechnete Kundenanzahlungen | - 1.174.022 | - 1.103.390 |
| Vorräte (gesamt) | 371.910 | 600.048 |
Aufgrund der großen Bedeutung des Anlagengeschäfts werden Bestellte Anlagen in Arbeit im Vorratsvermögen gesondert ausgewiesen. Soweit die erhaltenen Kundenanzahlungen für die Herstellung des Vorratsvermögens verwendet wurden (Fortschrittszahlungen), werden diese offen vom Vorratsvermögen abgesetzt.
Die Verminderung des Bruttovorratsvermögens um rund 157 Mio. € ist in erster Linie vor dem Hintergrund des rückläufigen Bestelleingangs und der deutlich geringeren Gesamtleistung zu sehen. Unter Berücksichtigung der um rund 71 Mio. € gestiegenen Fortschrittszahlungen resultiert eine Verminderung des Nettovorratsvermögens um insgesamt 228 Mio. €.
5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
| in Tsd. € | 31.12.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 330.152 | 257.488 |
| (davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr) | (45.747) | (9.188) |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 744.022 | 729.338 |
| (davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr) | (204) | (2.619) |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 70.475 | 57.552 |
| (davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr) | (24.204) | (26.602) |
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (gesamt) | 1.144.649 | 1.044.378 |
Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen 21 % auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: 29 %). Der Restbetrag entfällt überwiegend auf kurz- und mittelfristige Geldanlagen bei Tochtergesellschaften unserer Obergesellschaft ABB Asea Brown Boveri Ltd, Zürich / Schweiz.
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind u. a. das Deckungskapital aus Rückdeckungsversicherungen, Schadenersatzansprüche, Darlehensforderungen an Dritte, Steuererstattungsansprüche, Forderungen aus Konsortialgeschäften, Zins- und Versicherungsansprüche sowie kurzfristige Vorschüsse und Darlehen an Belegschaftsmitglieder enthalten.
6. Flüssige Mittel
| in Tsd. € | 31.12.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Schecks, Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 12.598 | 19.339 |
| Finanzmittelanlagen bei Konzerngesellschaften (in Pos. Aktiva B.II.2 enthalten) | 572.235 | 500.008 |
| Flüssige Mittel | 584.833 | 519.347 |
| Finanzschulden einschließlich Kreditaufnahme bei Konzerngesellschaften (in Pos. Passiva C.4. enthalten) | 247.897 | 253.880 |
| Flüssige Mittel ./. Finanzschulden | 336.936 | 265.467 |
Bei den Finanzmittelanlagen innerhalb des Konzerns handelt es sich in überwiegendem Maße um kurz- und mittelfristige Geldanlagen bei Tochtergesellschaften unserer Obergesellschaft, der ABB Asea Brown Boveri Ltd, Zürich / Schweiz, im Rahmen des konzerninternen Cash-Poolings.
Der Anstieg der flüssigen Mittel um knapp 66 Mio. € resultiert aus der erfreulichen Entwicklung unseres Cash Flows aus der operativen Geschäftstätigkeit, der mit rund 224 Mio. € nur geringfügig unter dem Niveau des Vorjahres liegt. Gegenläufig wirkten sich indessen die Ausgaben für Investitionen in das Anlagevermögen sowie die Abführung des Vorjahresergebnisses an die ABB Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Mannheim, im Rahmen des bestehenden Gewinnabführungsvertrages aus.
Nach Berücksichtigung der leicht rückläufigen Finanzschulden ergibt sich eine Nettoliquidität in Höhe von 337 Mio. €, die um 72 Mio. € über dem Niveau des Vorjahres liegt.
7. Aktive Steuerabgrenzung gemäß § 274 HGB
Der zwischen der ABB AG und der ABB Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Mannheim, zum 01. Januar 2005 geschlossene Gewinnabführungsvertrag wurde im Interesse einer Neugestaltung der konzerninternen Organstrukturen mit Wirkung zum 31.12.2009 beendet. Im Zuge dieser Neugestaltung der konzerninternen Organstrukturen wird das Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 2 HGB künftig in der Weise in Anspruch genommen, dass von einer Aktivierung einer Bilanzierungshilfe für aktive latente Steuern abgesehen wird. Der im Vorjahr ausgewiesene Betrag in Höhe von 8.939 Tsd. € resultierte aus Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz bei einigen konsolidierten Gesellschaften.
8. Entwicklung des Eigenkapitals
Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages mit der ABB Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Mannheim, sowie infolge ergebniswirksamer Konsolidierungsbuchungen (i. W. planmäßige Firmenwertabschreibungen) ergibt sich in der konsolidierten Erfolgsrechnung ein Jahresfehlbetrag (nach Ergebnisabführung) in Höhe von rund 59 Mio. €, der sich negativ im Konzerneigenkapital niederschlägt.
Bezüglich der Entwicklung des Eigenkapitals verweisen wir auf den Eigenkapitalspiegel auf Seite 44.
9. Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage
Als gezeichnetes Kapital wird das Grundkapital der Konzernobergesellschaft, der ABB AG, Mannheim, ausgewiesen. Am 31. Dezember 2009 befand sich das gesamte Aktienkapital der ABB AG, Mannheim, im unmittelbaren und mittelbaren Besitz der ABB Asea Brown Boveri Ltd, Zürich / Schweiz.
Die Kapitalrücklage enthält Aufgelder aus früheren Kapitalerhöhungen und die Aufgelder aus dem Umtausch von Genussscheinen der ABB AG, Mannheim.
10. Gewinnrücklagen
Die Gewinnrücklagen beinhalten neben der gesetzlichen Rücklage und den anderen Gewinnrücklagen der ABB AG, Mannheim, den Konzernanteil an Gewinnrücklagen der konsolidierten Beteiligungsgesellschaften, soweit diese seit deren Zugehörigkeit zum Konzern erwirtschaftet worden sind.
In den Gewinnrücklagen werden darüber hinaus die ergebniswirksamen Konsolidierungseffekte der Vorjahre berücksichtigt. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um die Abschreibungen auf Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung, Beträge aus der Zwischenergebniseliminierung, die auf den Konzern entfallenden Ergebnisanteile assoziierter Unternehmen, Ergebniseffekte aus der Währungsumrechnung von Auslandsgesellschaften sowie um den Eigenkapitalanteil des Sonderpostens mit Rücklageanteil.
11. Ausgleichsposten für Anteile fremder Gesellschafter
Von den Anteilen fremder Gesellschafter am Eigenkapital der einbezogenen Tochterunternehmen entfällt der überwiegende Anteil auf die Striebel & John GmbH & Co. KG, Sasbach, und deren Tochtergesellschaften. Der im Ausgleichsposten enthaltene Anteil am Kapital (ohne Bilanzergebnis) beläuft sich – wie im Vorjahr – auf 1.221 Tsd. €. Die auf fremde Gesellschafter entfallenden Gewinnanteile belaufen sich im Berichtsjahr auf 4.403 Tsd. € (Vorjahr: 4.096 Tsd. €); auf fremde Gesellschafter entfallen weder im Berichtsjahr noch im Vorjahr Verlustanteile.
12. Rückstellungen
In der Position Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind auch Rückstellungen für Verpflichtungen aus der betrieblichen Sozialordnung – wie z. B. Weihnachtsgeldzahlungen an künftige Pensionäre – erfasst.
Aus mittelbaren Versorgungsverpflichtungen bestanden dabei Fehlbeträge in Höhe von 2.203 Tsd. € (Vorjahr: 6.549 Tsd. €).
Im Geschäftsjahr 2000 wurde den aktiven Mitarbeitern sowie den mit einem unverfallbaren Anspruch ausgeschiedenen Mitarbeitern eine jährliche Anpassung der Rentenzahlungen in Höhe von 1 % p. a. zugesagt. Diese Rentenanpassungsgarantie wurde im Geschäftsjahr 2007 auf die Leistungsempfänger ausgeweitet.
Zur Absicherung von Anwartschaften und laufenden Leistungen aus der betrieblichen Altersversorgung aus Direktzusagen sowie zur Schaffung von saldierungsfähigem Deckungskapital im Sinne der US-amerikanischen Bilanzierungsvorschrift FAS 87 hat die deutsche ABB-Gruppe im Geschäftsjahr 2004 ein so genanntes „Contractual Trust Arrangement” (CTA) in Form einer doppelseitigen Treuhand etabliert.
In diesem Zusammenhang hat die ABB AG sowie die meisten ihrer Tochtergesellschaften im Rahmen eines Treuhandverhältnisses einen Großteil der im Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Wertpapiere an den ABB Vermögenstreuhand e. V. übertragen, der diese Wertpapiere wiederum sicherungshalber an den ABB Sicherungstreuhand e. V. übertragen hat.
Die Steuerrückstellungen enthalten Rückstellungen für latente Steuern in Höhe von 166 Tsd. € (Vorjahr: 411 Tsd. €).
Die sonstigen Rückstellungen betreffen in der Hauptsache noch zu erwartende Kosten für abgerechnete Aufträge, Gewährleistungen sowie drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und andere Risiken im Zusammenhang mit dem laufenden Geschäft. Außerdem sind darin Rückstellungen enthalten für Restrukturierungsmaßnahmen, für Risiken im Zusammenhang mit der Aufgabe von Geschäftsaktivitäten, für noch abzugeltende Verpflichtungen aus Urlaubs- und Gleitzeitansprüchen und Vorruhestandsleistungen sowie für Jubiläumsgeldzahlungen an Mitarbeiter. Ferner enthält diese Bilanzposition Rückstellungen für im Geschäftsjahr unterlassene Aufwendungen für Instandhaltung, die im folgenden Geschäftsjahr nachgeholt werden sowie Rückstellungen im Zusammenhang mit Altersteilzeitverträgen, deren Ermittlung in der Weise erfolgt, dass die auf die so genannte „Passiv- bzw. Freistellungsphase” entfallenden Aufstockungsbeträge über den Zeitraum der „Aktiv- bzw. Beschäftigungsphase” abgegrenzt werden.
Zum Zwecke der gesetzlich geforderten Insolvenzsicherung von Altersteilzeitguthaben wurden Wertpapiere in einem Gesamtwert von 7.980 Tsd. € (Vorjahr: 7.727 Tsd. €) verpfändet.
13. Verbindlichkeiten
| in Tsd. € | 31.12.2009 | Restlaufzeit bis 1 Jahr |
31.12.2008 |
|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 1 | 1 | 12 |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 1.460.010 | 907.727 | 1.543.142 |
| (davon von verbundenen Unternehmen und sonstigen Beteiligungen) | (77.232) | (48.017) | (92.324) |
| Verrechnet mit Vorräten | - 1.174.022 | -729.921 | - 1.103.390 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 104.524 | 104.335 | 160.740 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 300.115 | 300.115 | 307.485 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 40.566 | 36.608 | 46.872 |
| (davon aus Steuern) | (15.439) | (15.439) | (15.977) |
| (davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) | (5.219) | (5.219) | (1.494) |
| Verbindlichkeiten (gesamt) | 731.194 | 618.865 | 954.861 |
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren liegen weder im Berichtsjahr noch im Vorjahr vor.
Von den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen entfallen 15 % auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: 12 %).
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegen-über Mitarbeitern aus der Lohn- und Gehaltsabrechnung, Verbindlichkeiten aus der Auflösung von Arbeitsverträgen, Verbindlichkeiten aus einbehaltenen Steuern der Mitarbeiter und aus anderen Steuern sowie Verbindlichkeiten aus Devisentermingeschäften. Eine Besicherung von Verbindlichkeiten wurde nicht vorgenommen, dies gilt für Berichts- und Vorjahr gleichermaßen.
14. Haftungsverhältnisse
| in Tsd. € | 31.12.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Wechselobligo | – | 1.559 |
| Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten | 5.972 | 5.972 |
| Verbindlichkeiten aus Bürgschaften | 23.134 | 46.936 |
| Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen und sonstige Haftungsverhältnisse | – | 153 |
| Haftungsverhältnisse (gesamt) | 29.106 | 54.620 |
In den Verbindlichkeiten aus Bürgschaften sind 7.129 Tsd. € (Vorjahr: 14.958 Tsd. €) für ehemalige konsolidierte Unternehmen enthalten.
Für die aufgeführten Eventualverbindlichkeiten wurden keine Sicherheiten gestellt.
15. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte
| in Tsd. € | 31.12.2009 Gesamtbetrag | 31.12.2009 Jahresbetrag |
|---|---|---|
| IS- und Telefonie-Infrastruktur sowie Dienstleistungen | 197.165 | 32.875 |
| Wesentliche Miet- und Pachtverträge | 77.924 | 11.109 |
| Andere Geschäfte | 11.541 | 5.855 |
| Gesamt | 286.630 | 49.839 |
Der Gesamtbetrag außerbilanzieller Geschäfte beläuft sich am Bilanzstichtag auf 287 Mio. €. Der Jahresbetrag dieser Geschäfte beläuft sich auf 50 Mio. €.
Bei den nicht bilanzierten Geschäften handelt es sich vorrangig um Leasing- und Dienstleistungsvereinbarungen im IS- und Telefoniebereich sowie um Dienstleistungsvereinbarungen im Bereich Flächenmanagement. Der Gesamtbetrag solcher Verträge beläuft sich auf 197 Mio. € über die gesamte Restlaufzeit der Verträge. Der Jahresbetrag aus derartigen Verträgen beläuft sich auf 33 Mio. €. Solche Verträge dienen der Standardisierung eingesetzter Technologie und Dienstleistungen sowie deren Kostenoptimierung.
In der Hauptsache fällt hierunter der Servicevertrag zwischen ABB und IBM, der erstmals im Jahr 2003 und nunmehr im Dezember 2009 neu abgeschlossen wurde. Der Vertrag gilt für ABB in 17 Ländern in Europa, Nordamerika und Asien-Pazifik. IBM wird für einen Großteil des IS-Infrastrukturbetriebs von ABB das Server- und Netzwerkmanagement übernehmen sowie einen Helpdesk und Serviceleistungen für Endanwender bereitstellen. Im Rahmen der Partnerschaft mit IBM sind sofortige Kosteneinsparungen sowie Vorteile aus einer hoch skalierbaren IS-Infrastruktur erzielbar.
Als weitere nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte sind wesentliche, in der Regel längerfristige, Miet- und Pachtverträge für Grundstücke und Gebäude mit einem Gesamtbetrag von 78 Mio. € über die gesamte Restlaufzeit der Verträge zu nennen. Der Jahresbetrag aus derartigen Verträgen beläuft sich auf 11 Mio. €. Solche Verträge werden grundsätzlich aus geschäftspolitischen Gründen und zur Optimierung des Standortmanagements geschlossen.
Unter den anderen Geschäften sind im wesentlichen Abnahmeverpflichtungen aus Konsignationslagervereinbarungen mit Lieferanten gefasst. Der Gesamtbetrag solcher Geschäfte beläuft sich auf 12 Mio. €. Der Jahresbetrag aus derartigen Geschäften beläuft sich auf 6 Mio. €.
16. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht unter den Haftungsverhältnissen angegeben sind, beläuft sich am Bilanzstichtag auf 142 Mio. € (Vorjahr: 129 Mio. €). Es handelt sich hierbei in erster Linie um Verpflichtungen aus wesentlichen Miet-, Pacht- und Leasingverträgen, sowie um das Bestellobligo aus Investitionen. Der Jahresbetrag aus derartigen Verträgen beläuft sich auf etwa 52 Mio. € (Vorjahr: 47 Mio. €). Ohne die bereits unter Punkt 15 als nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte ausgewiesenen Miet- und Pachtverträge beläuft sich der Gesamtbetrag auf 64 Mio. € und der Jahresbetrag auf 41 Mio. €.
17. Derivative Finanzinstrumente
Zur Absicherung von Währungsrisiken aus der operativen Geschäftstätigkeit wurden derivative Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften (Einkaufs- und Verkaufsgeschäfte) abgeschlossen. Das Volumen der am Bilanzstichtag bestehenden Devisentermingeschäfte beläuft sich auf 605.891 Tsd. €.
Der (positive) beizulegende Wert dieser zum Bilanzstichtag bestehenden Devisenterminkontrakte beträgt insgesamt 3.170 Tsd. €. Dieser Wert entspricht dem Ergebniseffekt, zu dem diese Kontrakte am Bilanzstichtag hätten abgewickelt werden können. Der beizulegende Wert (Marktwert) wird anhand einer Discounted-Cash-Flow-Methode, die auf erhältlichen Marktinformationen basiert, ermittelt.
Neben Devisentermingeschäften werden auch – in geringem Umfang – Warentermingeschäfte abgeschlossen. Das Volumen solcher Geschäfte betrug im Berichtsjahr insgesamt 15.099 Tsd. €; der (positive) beizulegende Wert dieser Geschäfte belief sich zum Ende des Berichtsjahres auf 3.358 Tsd. €.
18. Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge
Bezüglich der Umsatzerlöse verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht sowie auf die Segmentinformationen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten unter anderem Erträge aus Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sowie aus anderen Dienstleistungen für nicht konsolidierte Konzernunternehmen, Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Finanz- und Sachanlagevermögens, Gewinne aus der Veräußerung von Beteiligungen und Geschäftsaktivitäten, Erträge aus der Inanspruchnahme und Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen sowie Gewinne aus Wechselkursänderungen.
Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge ist maßgeblich auf geringere Währungseffekte im Zusammenhang mit Devisentermingeschäften zurück zu führen. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen negative Währungseffekte in einer ähnlichen Größenordnung enthalten sind.
19. Materialaufwand
| in Tsd. € | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 1.268.218 | 1.534.587 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 230.455 | 295.753 |
| Materialaufwand (gesamt) | 1.498.673 | 1.830.340 |
Der Materialaufwand des Berichtsjahres liegt mit 1.499 Mio. € um 331 Mio. € unter dem des Vorjahres, was in erster Linie eine Folge der deutlich geringeren Gesamtleistung aufgrund des rückläufigen Bestelleingangs im Berichtsjahr sowie auf zum Teil rückläufige Rohstoffkosten zurück zu führen ist.
20. Personalaufwand
| in Tsd. € | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 613.856 | 624.404 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 175.299 | 175.397 |
| (davon für Altersversorgung) | (66.334) | (71.328) |
| Personalaufwand (gesamt) | 789.155 | 799.801 |
Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter hat sich gegenüber dem Vorjahr um 112 Mitarbeiter erhöht; gleichwohl hat sich die Lohn- und Gehaltssumme gegenüber dem Vorjahr um rund 10 Mio. € vermindert, was insbesondere auf Kosteneinsparungen im Zusammenhang mit der im Berichtsjahr praktizierten Kurzarbeit zurück zu führen ist.
Hinsichtlich der Altersversorgungskosten ist anzumerken, dass der Aufwand des Vorjahres einen Einmaleffekt aus der Dotierung der ABB Unterstützungseinrichtung GmbH, Mannheim, im Umfang von rund 13 Mio. € beinhaltete, während im Berichtsjahr keine Zuwendung in das Kassenvermögen der ABB Unterstützungseinrichtung GmbH, Mannheim, vorzunehmen war. Gegenläufig wirkte sich im Berichtsjahr der deutlich gestiegene Beitrag zum Pensionssicherungsverein aG aus, der im Berichtsjahr um rund 11 Mio. € über dem Beitrag des Vorjahres lag.
21. Mitarbeiter
| im Jahresdurchschnitt | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 3.958 | 4.042 |
| Angestellte | 6.974 | 6.840 |
| Auszubildende | 631 | 569 |
| Mitarbeiter (gesamt) | 11.563 | 11.451 |
Im Jahresdurchschnitt erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter um 112, während sich die Mitarbeiterzahl stichtagsbezogen von 11.624 zum Ende des Vorjahres um 116 auf 11.508 zum Ende des Berichtsjahres vermindert hat.
22. Abschreibungen
In den Abschreibungen auf Sachanlagen sind weder im Berichts- noch im Vorjahr über die Normalabschreibung hinausgehende Abschreibungen in Anlehnung an steuerrechtliche Vorschriften enthalten.
23. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten unter anderem den Verwaltungs- und Vertriebsaufwand einschließlich der Verkaufssonderkosten, Verluste aus Wertminderungen von Gegenständen des Umlaufvermögens (außer Vorräten und Wertpapieren), Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlage- und Umlaufvermögens (außer Vorräten), Garantieaufwendungen, Mieten, Pachten und Instandhaltungsaufwendungen, Transport- und Verpackungskosten, Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sowie Aufwendungen aus Wechselkursveränderungen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Berichtsjahres enthalten darüber hinaus auch einen wesentlichen Teil der Aufwendungen für Kapazitätsanpassungsmaßnahmen an verschiedenen Standorten im Umfang von insgesamt 69.913 Tsd. €.
Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen sonstigen Steuern belaufen sich im Berichtsjahr auf 3.164 Tsd. € (Vorjahr: 2.277 Tsd. €).
24. Beteiligungsergebnis
Die Erträge aus Beteiligungen betragen 220 Tsd. € (Vorjahr: 2.052 Tsd. €) und resultieren – wie im Vorjahr – ausschließlich aus der Equitykonsolidierung der Ensto Busch-Jaeger Oy, Porvoo / Finnland, die im ersten Quartal des Berichtsjahres an die ABB Finnland veräußert wurde.
25. Zinsergebnis
| in Tsd. € | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | – | 301 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 6.131 | 19.823 |
| (davon von verbundenen Unternehmen) | (5.177) | (17.910) |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 1.589 | 5.140 |
| (davon an verbundene Unternehmen) | (754) | (1.917) |
| Zinsergebnis | 4.542 | 14.984 |
| Abschreibungen auf Wertpapiere und Ausleihungen | 20 | – |
| Zinsergebnis nach Abschreibungen auf Wertpapiere und Ausleihungen | 4.522 | 14.984 |
Aufgrund rückläufiger Zinssätze für Geldmarktgeschäfte innerhalb der internationalen ABB-Gruppe hat sich das Zinsergebnis – trotz der deutlich gestiegenen Liquidität – um rund 10 Mio. € vermindert.
26. Steuern
Der Steueraufwand des Berichtsjahres resultiert in erster Linie aus Steuerumlagen an die ABB Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Mannheim, aus ausländischen Gewinnsteuern im Bereich der Energietechnik-Systeme, aus Aufwendungen für inländische Gewinnsteuern sowie aus Aufwendungen aus der Auflösung latenter Steueransprüche.
27. Ergebnisübernahme aufgrund Gewinnabführungsvertrag
Am 19. August 2004 wurde zwischen der ABB AG, Mannheim, und der ABB Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Mannheim, ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen, dessen Regelungen erstmalig für das Geschäftsjahr 2005 anzuwenden waren. Infolgedessen werden die handelsrechtlichen Ergebnisse der konsolidierten Tochtergesellschaften, mit denen Gewinnabführungsverträge geschlossen wurden, an die ABB Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Mannheim, übertragen bzw. von dieser ausgeglichen.
Die konsolidierten Gesellschaften haben im Berichtsjahr insgesamt 237.668 Tsd. € (Vorjahr: 246.488 Tsd. €) aufgrund von Gewinnabführungsverträgen an die ABB Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Mannheim, abgeführt, wovon 72.432 Tsd. € (Vorjahr: 72.810 Tsd. €) in Form von Steuerumlagen übertragen wurden.
Der oben genannte Gewinnabführungsvertrag wurde mit Wirkung zum 31.12.2009 beendet.
28. Honorare und sonstige Vergütungen für Dienstleistungen des Abschlussprüfers
Die im Geschäftsjahr 2009 angefallenen Prüfungshonorare und sonstigen Vergütungen für Dienstleistungen unseres Abschlussprüfers Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, betrugen:
| in Tsd. € | 2009 |
|---|---|
| Honorar für Abschlussprüfungsleistungen | 1.148 |
| Honorar für andere Bestätigungsleistungen | 1 |
| Honorar für Steuerberatungsleistungen | 67 |
| Honorar für sonstige Leistungen | 14 |
| Gesamthonorar | 1.230 |
29. Bezüge des Aufsichtsrats und des Vorstands, Kredite
Die Vergütung an den Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2009 betrug 361 Tsd. €.
Die Bezüge des Vorstands für das Geschäftsjahr 2009 betrugen insgesamt 2.264 Tsd. €. Die Bezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder und ihrer Hinterbliebenen beliefen sich auf 4.485 Tsd. €.
Für die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands der ABB AG, Mannheim, und ihren Hinterbliebenen waren zum Berichtsjahresende insgesamt 51.824 Tsd. € zurückgestellt.
Kredite im Sinne der §§ 89, 115 AktG bestanden weder im Berichts- noch im Vorjahr.
Die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats sind auf den Seiten 7 und 30 bis 31 aufgeführt.
30. Verzicht auf die Offenlegung der Jahresabschlüsse gemäß § 264 Abs. 3 und § 264b HGB
Nachfolgende vollkonsolidierte inländische Tochtergesellschaften haben die gemäß § 264 Abs. 3 oder § 264b HGB erforderlichen Bedingungen erfüllt und sind deshalb von der Offenlegung ihrer Jahresabschlussunterlagen befreit:
ABB Automatisierungsanlagen Cottbus GmbH,
Cottbus ABB Airport Technologies GmbH, Mannheim
ABB Training Center GmbH & Co. KG, Heidelberg
ABB Beteiligungs-Management GmbH, Mannheim
ABB Business Services GmbH, Heidelberg
Busch-Jaeger Elektro GmbH, Lüdenscheid
ABB Bauprojektmanagement GmbH, Mannheim
ABB Grundbesitz GmbH, Ladenburg
ABB Grundbesitz GmbH & Co. Objekte Berlin OHG, Ladenburg
ABB New Ventures GmbH, Mannheim
ABB Patent GmbH, Ladenburg
Pucaro Elektro-Isolierstoffe GmbH, Roigheim
ABB Stotz-Kontakt GmbH, Heidelberg
Striebel & John GmbH & Co. KG, Sasbach
ABB Wirtschaftsbetriebe GmbH, Mannheim
31. Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der ABB AG, Mannheim (Kurzfassung)
Bilanz
| in Mio. € | 31.12.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände | 69,4 | 59,5 |
| Finanzanlagen | 804,9 | 834,2 |
| Anlagevermögen | 874,3 | 893,7 |
| Vorräte (netto) | 189,8 | 336,2 |
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 401,3 | 351,1 |
| Wertpapiere, flüssige Mittel und Kredite an Konzerngesellschaften | 893,8 | 840,7 |
| Gesamtvermögen | 2.359,2 | 2.421,7 |
| Eigenkapital | 696,0 | 696,0 |
| Rückstellungen und Sonderposten | 860,0 | 822,6 |
| Erhaltene Anzahlungen (netto) | 233,1 | 344,5 |
| Finanzschulden und Kredite von Konzerngesellschaften | 412,7 | 367,2 |
| Andere Verbindlichkeiten | 157,4 | 191,4 |
| Gesamtkapital | 2.359,2 | 2.421,7 |
Gewinn- und Verlustrechnung
| in Mio. € | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Umsatz | 1.664,0 | 1.473,8 |
| Gesamtleistung | 1.610,8 | 1.761,5 |
| Personal- und Materialaufwand | 1.092,0 | 1.229,7 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen und Abschreibungen | 364,5 | 397,2 |
| Beteiligungs- und Zinsergebnis | 52,5 | 77,9 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 206,8 | 212,5 |
| Ergebnisübernahme Muttergesellschaft | - 165,2 | - 173,7 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 41,6 | 38,8 |
| Jahresüberschuss | – | – |
| Gewinnvortrag | 0,4 | 0,4 |
| Bilanzgewinn | 0,4 | 0,4 |
Der von der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss der ABB AG, Mannheim, wird im elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und bekannt gemacht.
Mannheim, den 03. März 2010
ABB AG
Der Vorstand
Smits
Krabbe
Schneider
Weiler
Bestätigungsvermerk
„Wir haben den von der ABB AG, Mannheim, aufgestellten Konzernabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel sowie Segmentberichterstattung – und den Konzernlagebericht, der mit dem Lagebericht der Gesellschaft zusammengefasst wurde, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.”
Mannheim, den 10. März 2010
**Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Prof. Dr. Wollmert, Wirtschaftsprüfer
Matner, Wirtschaftsprüfer
Aufstellung des Anteilsbesitzes
ABB Deutschland
| (Stand: 31.12.2009) | Gewinn-abführungs-vertrag | Eigenkapital in Tsd. LW |
Konzernanteil in % |
Beteiligung bei Nr. | Ergebnis Geschäftsjahr in Tsd LW 1) |
Umsatz 2009 in Mio. LW |
Mitarbeiter 31.12.2009 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| I. Konsolidierte verbundene Unternehmen | |||||||
| 1. ABB AG, Mannheim | 695.995 € | 120.060 | 1.664 | 4.275 | |||
| 2. ABB Airport Technologies GmbH, Mannheim | * | 2.130 € | 100 | 1. | -382 | – | – |
| 3. ABB Automation GmbH, Mannheim | * | 128.737 € | 100 | 24. | 18.886 | 483 | 1.834 |
| 4. ABB Automatisierungsanlagen Cottbus GmbH, Cottbus | * | 6.136 € | 100 | 1. | 32 | 3 | 2 |
| 5. ABB Automation Products GmbH, Ladenburg | * | 38.482 € | 100 | 3. | -30.918 | 325 | 1.289 |
| 6. Busch-Jaeger Elektro GmbH, Lüdenscheid | * | 8.123 € | 100 | 9. | 28.290 | 217 | 1.005 |
| 7. ABB Bauprojektmanagement GmbH, Mannheim | * | 26 € | 100 | 1. | 13 | – | 9 |
| 8. ABB Beteiligungsgesellschaft mbH, Mannheim | 219.056 € | 100 | 1. | -9.288 | – | – | |
| 9. ABB Beteiligungs-Management GmbH, Mannheim | * | 47.759 € | 100 | 1. | -2.734 | – | – |
| 10. ABB Business Services GmbH, Heidelberg | * | 25 € | 100 | 1. | -9 | – | 92 |
| 11. ABB Grundbesitz GmbH, Ladenburg | * | 5.113 € | 100 | 1. | 4.158 | 45 | 26 |
| 12. ABB Grundbesitz GmbH & Co. Objekte Berlin OHG, Ladenburg | 3.769 € | 100 | 1. / 11. | -2.347 | 3 | 2 | |
| 13. Hartmann & Braun Grundstücksverwaltung GmbH, Mannheim | 109.660 € | 100 | 8. | -604 | – | – | |
| 14. JLEC Power Ventures GmbH, Mannheim | 1.543 € | 100 | 1. | 326 | – | – | |
| 15. ABB New Ventures GmbH, Mannheim | * | 717 € | 100 | 1. | -153 | – | 1 |
| 16. ABB Patent GmbH, Ladenburg | 26 € | 100 | 1. | 1 | – | 1 | |
| 17. Pucaro Elektro-Isolierstoffe GmbH, Roigheim | * | 2.930 € | 100 | 9. | 9.505 | 74 | 274 |
| 18. ABB Service GmbH Bobingen, Bobingen | * | 25 € | 100 | 3. | -917 | 29 | 182 |
| 19. SKYVA International GmbH, Ladenburg | 2 € | 100 | 1. | – | – | – | |
| 20. ABB Stotz-Kontakt GmbH, Heidelberg | * | 12.829 € | 100 | 9. | 9.321 | 376 | 1.691 |
| 21. ABB Stotz-Kontakt / Striebel & John Vertriebsges. mbH, Heidelberg | 1.106 € | 76 | 20. / 22. | 595 | 79 | 134 | |
| 22. Striebel & John GmbH & Co. KG, Sasbach | 1.023 € | 51 | 1. | 4.161 | 76 | 372 | |
| 23. Striebel Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Sasbach | 851 € | 51 | 1. | 3 | – | – | |
| 24. ABB Training Center GmbH & Co. KG, Heidelberg | 116.185 € | 100 | 1. / 8. / 13. | -958 | 6 | 80 | |
| 25. ABB Wirtschaftsbetriebe GmbH, Mannheim | * | 512 € | 100 | 1. | 58 | 5 | 54 |
| 26. ABB Stotz-Kontakt Eléctrica Lda., Porto / Portugal | 3.305 € | 100 | 20. | 253 | 17 | 173 | |
| 27. ABB Stotz-Kontakt S.A., Getafe / Spanien | -2.646 € | 100 | 20. | -136 | – | – | |
| 28. Striebel France S.a.r.l., Fellering / Frankreich | 4.915 € | 51 | 23. | 375 | 2 | 12 | |
| II. Nicht konsolidierte verbundene Unternehmen | |||||||
| 29. ABB-Unterstützungseinrichtung GmbH, Mannheim | 75.506 € | 100 | 1. | -11.693 | – | 15 | |
| III. Sonstige Beteiligungen | |||||||
| 30. A+T Projektentwicklungsges. mbH & Co. KG, Berlin | 652 € | 33,33 | 11. | – | – | – | |
| 31. DII GmbH, München | 1.430 € | 8,33 | 1. | – | – | – | |
| 32. Litra Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG, Grünewald | 25 € | 90 | 11. | – | – | – | |
| 33. PEHLA Gesellschaft für elektrische Hochleistungsprüfungen GbR, Mannheim | 140 € | 14 | 1. | – | – | – | |
| 34. SOLUM Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Dresden KG, Düsseldorf | 50 € | 99 | 11. | – | – | – |
1) Jahresüberschuss / -fehlbetrag vor Ergebnisübernahmen.
Fünfjahresübersicht
Bilanz
| in Mio. € | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 vergleichbar ** | 2006 | 2005 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 164 | 201 | 235 | 269 | 270 | 318 |
| Sachanlagen | 254 | 240 | 218 | 213 | 213 | 209 |
| Finanzanlagen | 795 | 853 | 904 | 918 | 918 | 611 |
| Summe Anlagevermögen | 1.213 | 1.294 | 1.357 | 1.400 | 1.401 | 1.138 |
| Vorräte einschließlich geleistete Anzahlungen | 1.546 | 1.703 | 1.426 | 915 | 955 | 908 |
| Verrechnete Kundenanzahlungen | -1.174 | -1.103 | -948 | -575 | -599 | -620 |
| \= Summe Vorräte (netto) | 372 | 600 | 478 | 340 | 356 | 288 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 488 | 471 | 362 | 335 | 401 | 364 |
| Wertpapiere, flüssige Mittel inkl. Kredite an verb. Untern. | 585 | 519 | 372 | 293 | 404 | 642 |
| Sonstige Aktiva | 85 | 84 | 70 | 71 | 68 | 84 |
| Summe Umlaufvermögen * | 1.530 | 1.674 | 1.282 | 1.039 | 1.229 | 1.378 |
| Bilanzsumme | 2.743 | 2.968 | 2.639 | 2.439 | 2.630 | 2.516 |
| Gezeichnetes Kapital | 168 | 168 | 168 | 168 | 168 | 168 |
| Rücklagen (inkl. Fremdanteile) | 267 | 300 | 333 | 382 | 382 | 375 |
| Konzerngewinn / -verlust (inkl. Fremdanteile) | -6 | 22 | -32 | -50 | -50 | -3 |
| Summe Eigenkapital | 429 | 490 | 469 | 500 | 500 | 540 |
| Rückstellungen für Pensionen | 853 | 852 | 854 | 823 | 894 | 891 |
| Übrige Rückstellungen | 729 | 671 | 658 | 656 | 730 | 606 |
| Summe Rückstellungen | 1.582 | 1.523 | 1.512 | 1.479 | 1.624 | 1.497 |
| Bankschulden kurz- und mittelfristig | – | – | – | 2 | 2 | – |
| Erhaltene Anzahlungen | 286 | 440 | 269 | 174 | 190 | 163 |
| Sonstige Passiva | 446 | 515 | 389 | 284 | 314 | 316 |
| Bilanzsumme | 2.743 | 2.968 | 2.639 | 2.439 | 2.630 | 2.516 |
| Finanzmittelbestand | 585 | 519 | 372 | 293 | 404 | 642 |
| Finanzschulden | 248 | 254 | 141 | 93 | 100 | 100 |
| Nettoliquidität | 337 | 265 | 231 | 200 | 304 | 542 |
* Inkl. Sonderverlustkonto nach DMBilG und Rechnungsabgrenzungsposten.
** Ohne Gebäudetechnikaktivitäten.
Gewinn- und Verlustrechnung
| in Mio. € | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 vergleichbar ** | 2006 | 2005 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamtleistung | 3.222 | 3.678 | 3.210 | 2.818 | 3.062 | 2.845 |
| Materialaufwand | 1.499 | 1.830 | 1.722 | 1.380 | 1.520 | 1.342 |
| Personalaufwand | 789 | 800 | 793 | 730 | 805 | 811 |
| Abschreibungen | 82 | 83 | 88 | 88 | 89 | 89 |
| Übrige Aufwendungen ./. übrige Erträge | 661 | 689 | 494 | 496 | 517 | 493 |
| Außerordentliches Ergebnis | – | – | – | -62 | -62 | – |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 85 | 80 | 30 | 35 | 36 | 50 |
| Jahresüberschuss vor Ergebnisübernahme | 106 | 196 | 83 | 27 | 33 | 60 |
| Ergebnisübernahme Muttergesellschaft | -165 | -174 | -113 | -66 | -72 | -71 |
| Jahresfehlbetrag / -überschuss nach Ergebnisübernahme | -59 | 22 | -30 | -39 | -39 | -11 |
| Auftragseingang | ||||||
| Inland | 1.257 | 1.487 | 1.732 | 1.343 | 1.548 | 1.444 |
| Ausland | 1.800 | 1.923 | 1.806 | 1.885 | 1.887 | 1.290 |
| Summe | 3.057 | 3.410 | 3.538 | 3.228 | 3.435 | 2.734 |
| Auslandsanteil | 59 % | 56 % | 51 % | 58 % | 55 % | 47 % |
| Umsatz | ||||||
| Inland | 1.276 | 1.358 | 1.289 | 1.251 | 1.536 | 1.510 |
| Ausland | 1.945 | 1.903 | 1.349 | 1.275 | 1.276 | 1.199 |
| Summe | 3.221 | 3.261 | 2.638 | 2.526 | 2.812 | 2.709 |
| Auslandsanteil | 60 % | 58 % | 51 % | 50 % | 45 % | 44 % |
| Investitionen in Sachanlagen * | 61 | 83 | 61 | 50 | 50 | 58 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen * | 82 | 83 | 88 | 88 | 89 | 89 |
| Mitarbeiter (jeweils am 31.12.) | 11.508 | 11.624 | 11.253 | 10.956 | 12.158 | 12.500 |
* Inkl. immaterielle Vermögensgegenstände.
** Ohne Gebäudetechnikaktivitäten.
Impressum
Herausgeber:
ABB AG
Unternehmenskommunikation
Postfach 10 01 64
68001 Mannheim
Gestaltung:
RiegerDesign, Heidelberg
Druck:
DruckhausDiesbach GmbH, Weinheim
Gedruckt auf Galaxi Keramik.
Der Geschäftsbericht liegt auch in englischer Sprache vor.
ABB weltweit auf einen Blick
ABB Ltd, Konzern, Zürich
| in Mio. US $ * | 31.12.2009 ** | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Auftragseingang | 30.969 | 38.282 |
| Umsatz und übrige Betriebserlöse | 31.795 | 34.912 |
| Ertrag vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 4.126 | 4.552 |
| Gewinn aus weitergeführten Aktivitäten, vor Steuern und Minderheitsanteilen | 4.120 | 4.518 |
| Konzerngewinn | 2.901 | 3.118 |
| Eigenkapital (ohne Minderheitsanteile) | 13.790 | 11.158 |
| Bilanzsumme | 34.728 | 33.011 |
| Zahl der Mitarbeiter | 117.000 | 120.000 |
| Segmentergebnisse (EBIT) | ||
| Energietechnik-Produkte | 1.969 | 2.100 |
| Energietechnik-Systeme | 388 | 592 |
| Automationsprodukte | 1.330 | 1.908 |
| Prozessautomation | 685 | 926 |
| Robotics | -296 | 9 |
| Konzern und Übrige | 50 | -983 |
* Die Abschlüsse wurden nach U.S. Generally Accepted Accounting Principles (U.S. GAAP) erstellt.
** Vorläufige Zahlen gemäß Bilanzveröffentlichung der ABB Ltd, Zürich / Schweiz, vom 18. Februar 2010.
Der Geschäftsbericht und weitere Informationsschriften des ABB-Konzerns sind erhältlich bei der ABB AG, Unternehmenskommunikation (GF-CC), Postfach 10 01 64, 68001 Mannheim, oder bei der ABB Ltd, Corporate Communications, Affolternstraße 54, 8050 Zürich / Schweiz.