Quarterly Report • May 23, 2023
Quarterly Report
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va-Q-tec ist Pionier hocheffizienter Produkte und Lösungen im Bereich der thermischen Isolation und der TempChain-Logistik. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Vakuumisolationspaneele ("VIPs") zur Dämmung sowie thermische Energiespeicherkomponenten (Phase Change Materials – "PCMs") zur zuverlässigen und energieefizienten Temperaturkontrolle. Darüber hinaus fertigt va-Q-tec durch die optimale Integration von VIPs und PCMs passive thermische Verpackungssysteme (Container und Boxen), die je nach Außenbedingungen ohne Zufuhr von externer Energie im Inneren konstante Temperaturen bis zu 200 Stunden halten können – dies sowohl bei äußerst niedrigen als auch hohen Umgebungstemperaturen. Zur Durchführung von temperatursensiblen Logistikketten unterhält va-Q-tec in einem globalen Partnernetzwerk eine Flotte von Mietcontainern und -boxen, mit denen auch höchst anspruchsvolle Thermoschutzstandards, z.B. bei temperaturkonstanten Transporten in der Pharmaindustrie, erfüllt werden können. Neben Healthcare & Logistik als Hauptmarkt werden folgende weitere Märkte von va-Q-tec adressiert: Kühlgeräte & Lebensmittel, Technik & Industrie, Bau und Mobilität. Das im Jahr 2001 gegründete und stark wachsende Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Würzburg. Weitere Informationen unter: www.va-Q-tec.com
Um die Potenziale in der TempChain-Logistik noch besser nutzen zu können, haben va-Q-tec und Sartorius im Q1 2023 eine Partnerschaft zur Optimierung der Logistik für den Versand von Bulk Drug Substances (BDS) vorangetrieben und im April 2023 verkündet. Bei BDS handelt es sich um sehr temperaturempfindliche und hochwertige Güter. Ziel der Partnerschaft ist es, die Effizienz und Sicherheit beim Transport von BDS in der gesamten Branche zu erhöhen. Die Partnerschaft ist das Ergebnis jahrelanger Zusammenarbeit zwischen Sartorius und va-Q-tec, wobei die etablierte Position und das jeweilige Fachwissen der beiden Unternehmen in diesem Bereich genutzt werden. Im Rahmen dieser Partnerschaft werden die neuen Celsius-Einweglösungen von Sartorius für das BDS-Management und die va-Q-tainer von va-Q-tec kombiniert. Diese Lösung bietet der biopharmazeutischen Industrie eine komplette gemeinsame Plattform für den Schutz von Hunderten von Litern gefrorener BDS-Sendungen vor Außentemperaturen sowie mechanischen und thermischen Belastungen. Mit der Lösung wird die Verwendung von gefährlichem Trockeneis überflüssig. Sie senkt die Kohlenstoffdioxidemissionen während des Transports und trägt dazu bei die TempChain klimafreundlicher zu gestalten.
Weiter sehr erfreulich entwickelte sich im ersten Quartal 2023 der Ausbau des Geschäfts mit der Lebensmittelindustrie im TempChain-Bereich. Mit dem va-Q-tray lassen sich temperaturempfindliche Lebensmittel ohne die Zufuhr von externer Energie mehrere Stunden sicher und temperaturkonstant transportieren und lagern. Auch trägt das va-Q-tray zur Steigerung der Nachhaltigkeit bei: durch den Einsatz der passiven Lösung können Unternehmen beispielsweise auf den sehr energie- und wartungsintensiven Betrieb von Tiefkühlmöbeln in den Filialen verzichten. Neben diesen Energieeinsparungen können zudem die anfallenden Mengen an Verpackungsmüll drastisch reduziert werden.
Vorteile bieten die Vakuumisolationspaneele von va-Q-tec insbesondere überall dort, wo sichere und hocheffiziente Isolationslösungen auf engstem Raum gefragt sind. Entsprechend wird va-Q-tec nicht nur im Bereich Healthcare & Logistik als zuverlässiger Partner geschätzt, sondern auch in zahlreichen anderen Bereichen, z.B. Technik und Industrie (u.a. Isolierung von Pipelines), im Bereich der Mobilität (u. a. HighTech-Dämmung von Elektrofahrzeugen) und auch in der Baubranche (Gebäudedämmung). Die Herausforderung an eine Gebäudedämmung ist die Langlebigkeit mit einer gleichbleibenden Leistungsfähigkeit über einen sehr langen Zeitraum. Die Frage nach der Lebensdauer der Paneele kann bisher nur durch ausführliche Simulationen und Tests nachgewiesen werden, da die Vakuumisolationstechnologie vor 50 Jahren schlichtweg noch nicht existierte. Das 2004 fertiggestellte Futurhaus im Münchner Stadtteil Lehel ist ein Referenzprojekt, das mit va-Q-tec Isolationspaneelen gedämmt wurde. Knapp zwanzig Jahre später – in Q1 2023 – konnten Experten von va-Q-tec mittels Wärmebildaufnahmen die Funktionalität und Dämmleistung der Paneele überprüfen und bestätigen.
Im Produktgeschäft (Verkauf von Vakuumisolationspaneelen und Phase Change Materials) entwickelte sich der Umsatz mit 7.002 TEUR gegenüber der Vorjahresbasis sehr dynamisch (Vj.: 5.455 TEUR, +28%). Vor allem der Umsatz im Bereich Kühlgeräte nahm deutlich zu. Generell ist hervorzuheben, dass die VIP-Technologie durch die seit dem 1. März 2021 geltenden neuen EU-Energieeffizienzlabel für Kühl- und Gefriergeräte immer wichtiger wird.
Das Geschäft in den anderen Endmärkten, insbesondere im Bereich Technik und Industrie, entwickelte sich anhaltend positiv. Beispielhaft ist das Geschäft mit der innovativen Dämmlösung "va-Q-shell pipe" hervorzuheben, das gemeinsam mit dem finnischen Partner Uponor entwickelt wurde,. va-Q-shell pipe erhöht die Energieeffizienz von Rohrleitungen wie z.B. in industriellen Anlagen, Gebäudeinstallationen sowie Nah- und Fernwärme deutlich. va-Q-shell pipe ist für die thermische Isolation von werkseitig ungedämmten Rohren und auch zum Nachrüsten geeignet. Durch die hervorragenden Materialeigenschaften verbessert die innovative Dämmlösung die Energieeffizienz um bis zu 50% bei gleichzeitiger Reduzierung der Dämmstärke. Damit passt das Produkt aus Sicht von va-Q-tec besonders gut in eine Zeit mit stark steigenden Energiepreisen und immer drängender werdenden Einsparbemühungen.
Im Geschäftsbereich Systeme (Thermische Verpackungen) sank der Umsatz gegenüber dem starken Vorjahresquartal von 8.766 TEUR um –14% auf 7.579 TEUR. Das Vorjahr war dabei entscheidend durch das Corona-Geschäft mit dem va-Q-pal SI (SI für SuperInsulation) gekennzeichnet. Für den weiteren Jahresverlauf wird mit einer deutlichen Belebung bzw. höheren Dynamik gerechnet.
Das Servicegeschäft von va-Q-tec, welches das Container- und Boxen-Vermietungsgeschäft für den Transport temperatursensibler Güter, mehrheitlich aus dem Pharma- und Biotech-Bereich, umfasst, verzeichnete in Q1 2023 mit 12.166 TEUR einen Rückgang von –7% gegenüber dem Vorjahresquartal (Q1 2022: 13.094 TEUR). Auch dieser Bereich war von einer starken Vorjahresbasis mit einem hohen Anteil Corona-Geschäft geprägt Die Anzahl an Vermietungen kleiner Thermoboxen für Transporte "auf der letzten Meile" hat zwar deutlich zugenommen, konnte den Rückgang im Corona-Geschäft aber nicht kompensieren. Auch in Zukunft wird der Ausbau des Servicesegments vorangetrieben, da dieses Segment als entscheidender Wachstumsfaktor und Werttreiber für va-Q-tec gesehen wird.
Das um Kosten im Zusammenhang mit dem Übernahmeangebot bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) nahm gegenüber dem Vorjahresquartal von 3.865 TEUR auf 1.100 TEUR ab. Damit ging die bereinigte Marge von 13% auf 4% in Bezug auf die Gesamterträge bzw. von 14% auf 4% in Bezug auf die Umsätze zurück.
Die Ergebnis-Entwicklung insgesamt war durch wegfallende Corona-Umsätze geprägt, die gegenüber dem stark beeinflussten Vorjahresquartal noch nicht vollständig kompensiert werden konnten. Höhere Personalaufwendungen aufgrund des geplanten Aufbaus im Vorjahr zur Unterstützung des weiteren Wachstums und erhöhte SbA (Transaktionskosten im Rahmen des Übernahmeangebots, höhere Energiekosten und wieder steigende Reise- und Messekosten sowie Fremdwährungsverluste belasteten das Ergebnis zusätzlich. Mit wachsendem Geschäft wird sich diese Entwicklung nach Auffassung des Unternehmens wieder normalisieren.
Insgesamt war die Geschäftsentwicklung im Q1 2023 in einem weiter herausfordernden makroökonomischen Umfeld, einem noch sehr stark durch die Impfstofftransporte geprägten Vorjahresvergleich und mit dem laufenden Übernahmeprozess einschließlich der kartellrechtlichen Prüfung, die erhebliche Kapazitäten des Unternehmens binden, sehr durchwachsen. Der Umsatzanteil des Corona-Geschäfts am Gesamtumsatz beträgt in Q1 2023 nur noch 7% nach 21% in Q1 2022. Der Start ins Jahr verlief entsprechend verhalten; die Umsatzentwicklung wird im Jahresverlauf nach Erwartung des Vorstands jedoch an Dynamik gewinnen.
Die va-Q-tec AG hat nach einem Auswahlprozess im Frühjahr 2022 Mitte des Jahres 2022 Finanzberater mit der Aufgabe engagiert, die besten Alternativen zu identifizieren, um die Wachstumsstrategie von va-Q-tec langfristig erfolgreich finanzieren und umsetzen zu können. Im Ergebnis kam der Vorstand zu der Überzeugung, dass die Kapitalmarktnotierung der va-Q-tec in der aktuellen Gesamtkonstellation keinen effektiven Finanzierungskanal darstellt. Auch führt die kurzfristige Quartalsorientierung des Kapitalmarkts dazu, dass bestimmte Investitionen, die sich mittel- bis langfristig auszahlen, insbesondere im Bereich der Energieeffizienz, nur schwer durchgeführt werden können. Stattdessen ergaben die Analysen der Finanzberater, dass die Option einer strategischen Beteiligung eines langfristig orientierten Großinvestors und eines anschließenden "Going Private" die wesentlichen Kriterien der finanziellen Stabilität bei gleichzeitig bestmöglicher Ausnutzung des Wachstumspotentials am besten erfüllt. Die Finanzberater wurden deshalb in einem zweiten Schritt mit der Suche und Auswahl eines geeigneten Investors beauftragt. Diese führte nach Abschluss des sorgfältigen Auswahlprozesses unter Abwägung aller Vor- und Nachteile im Dezember 2022 zu einer Zusammenschlussvereinbarung (Business Combination Agreement) in Bezug auf ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot von EQT Private Equity und die Voraussetzungen und Bedingungen einer strategischen Partnerschaft mit der Fahrenheit AcquiCo GmbH ("Bieterin") und ihrer Alleingesellschafterin, die jeweils vom EQT X Fonds kontrolliert werden (nachfolgend gemeinsam mit der Bieterin "EQT Private Equity").
EQT Private Equity hatte in der Folge ihre Absicht bekanntgegeben, mit Unterstützung der Co-Investoren Mubadala Investment Company ("Mubadala") und dem Sixth Cinven Funds ("Cinven") ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot an die Aktionäre der va-Q-tec zum Erwerb aller nennwertlosen Namensaktien der va-Q-tec AG gegen Zahlung einer Barleistung in Höhe von 26,00 EUR je va-Q-tec-Aktie abzugeben. Im Rahmen der Zusammenschlussvereinbarung haben sich va-Q-tec und EQT Private Equity des Weiteren auf wesentliche Eckpfeiler der Transaktion und ihr gemeinsames Verständnis hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung der va-Q-tec für den Fall eines erfolgreichen Vollzugs des Übernahmeangebots verständigt.
Einer der wesentlichen Eckpfeiler aus Sicht der va-Q-tec AG ist insbesondere unter dem Aspekt der finanziellen Sicherheit die Verpflichtung der EQT Private Equity zur Zeichnung einer Barkapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital um 10% des Grundkapitals ohne Bezugsrecht zum Angebotspreis von 26,00 EUR unmittelbar nach erfolgreichem Abschluss des Übernahmeangebots, wodurch der va-Q-tec zusätzliches Eigenkapital in Höhe von knapp 35 Mio. EUR zufließen würden.
Außerdem sieht die Zusammenschlussvereinbarung im Falle einer erfolgreichen Durchführung des Übernahmeangebots unter anderem den Zusammenschluss von auf die Pharmabranche fokussierten Teilen des Service- und System-Geschäfts von va-Q-tec mit der Envirotainer AB ("Envirotainer") vor, an der EQT Private Equity bereits eine mittelbare Mehrheitsbeteiligung hält. Envirotainer ist ein Anbieter von Containern mit aktiver Temperaturkontrolle und weltweit führend bei Lufttransportlösungen für temperaturempfindliche Pharmazeutika, während va-Q-tec Pionier und führend im komplementären Marktsegment für passive Temperaturketten ist. Mit dem Zusammenschluss sollen die Stärken der beiden Unternehmen kombiniert und ein vielfältigeres, ausgewogeneres Portfolio geschaffen werden. Gleichzeitig soll mit strategischer und finanzieller Unterstützung durch EQT Private Equity das Geschäft der va-Q-tec im Bereich der thermischen Energieeffizienz und Thermoboxen in einer eigenständigen, neuen Gesellschaft ("va-Q-tec 2.0") langfristig weiterentwickelt und um neue Anwendungsmöglichkeiten für die Vakuumisolationstechnologie erweitert werden. Das Investment durch EQT Private Equity sowie der angedachte Zusammenschluss zwischen va-Q-tec und Envirotainer folgen dabei der Vision, zwei eigenständige Unternehmensgruppen zu bilden, von denen jede in ihrem Geschäftsbereich eine international führende Rolle einnehmen wird.
EQT Private Equity hat sich gegenüber va-Q-tec darüber hinaus zu einer Standortsicherung für den Hauptsitz Würzburg und den Standort Kölleda sowie dem Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen für einen Zeitraum bis Ende 2024 verpflichtet. Der Vorstand der va-Q-tec wird die Geschäfte unverändert fortführen und die Gründerfamilien bleiben an beiden Gesellschaften weiterhin substanziell beteiligt, um die operative und strategische Weiterentwicklung im Sinne der va-Q-tec-Gründer gemeinsam mit der Bieterin sicherzustellen.
Die Bieterin hat allen Aktionären der va-Q-tec entsprechend ihrer Ankündigung am 16. Januar 2023 ein Angebot zum Erwerb ihrer va-Q-tec-Aktien in Höhe von 26,00 Euro je Aktie unterbreitet. Dies entspricht einer Prämie von 97,9% auf den volumengewichteten Durchschnittskurs der va-Q-tec-Aktie der drei Monate bis zum 9. Dezember 2022, dem Tag, an dem die Ad-hoc Mitteilung zum voraussichtlich kurzfristigen Abschluss der Zusammenschlussvereinbarung veröffentlicht wurde. Eine von der Investment Bank ParkView Partners erstellte Fairness Opinion kam zu dem Ergebnis, dass der Angebotspreis aus finanzieller Sicht als angemessen zu bewerten ist. Die Gründerfamilien der va-Q-tec AG haben sich dazu verpflichtet, den überwiegenden Teil der von ihnen gehaltenen va-Q-tec-Aktien (insgesamt 3.464.635; dies entspricht 25,8% aller va-Q-tec-Aktien) in die Bieterin einzubringen und damit gemeinsam mit EQT Private Equity in va-Q-tec investiert zu bleiben. Das
Übernahmeangebot sieht marktübliche Vollzugsbedingungen vor und insbesondere eine Mindestannahmequote in Höhe von 62,5 % aller derzeit ausgegebenen va-Q-tec-Aktien, in welche auch die von den Gründerfamilien gehaltenen Aktien eingerechnet werden, und unter den erforderlichen regulatorischen Freigaben stehen.
In ihrer begründeten Stellungnahme vom 25.01.2023 haben Vorstand und Aufsichtsrat der va-Q-tec AG nach sorgfältiger Prüfung die Annahme des freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots von EQT Private Equity empfohlen. Bis zum Ablauf der erweiterten Annahmefrist am 07.03.2023 haben die Aktionäre (einschließlich der Aktien der Gründerfamilien) mit einer Annahmequote von 85,75% den Weg für die strategische Partnerschaft mit EQT Private Equity geebnet und das Übernahmeangebot unterstützt. Nach Vollzug des Übernahmeangebots, welches derzeit noch unter den in der Angebotsunterlage beschriebenen kartellrechtlichen bzw. regulatorischen Vorbehalten steht, beabsichtigt die Bieterin unter anderem ein Delisting von va-Q-tec anzustreben.
Am 13.03.2023 erhielt va-Q-tec die Mitteilung des Bundeskartellamts, wonach die Beschlussabteilung das Hauptprüfverfahren im Zusammenhang mit dem am 16.01.2023 veröffentlichten öffentlichen Übernahmeangebot der Fahrenheit AcquiCo GmbH eingeleitet hat.
Zu den kurzfristigen Auswirkungen der strategischen Maßnahmen auf die va-Q-tec AG verweisen wir auf die Ausführungen im Geschäftsbericht 2022.
Die nachfolgende Übersicht zeigt wesentliche Größen der Gewinn- und Verlustrechnung des va-Q-tec Konzerns, jeweils im Vergleich zum Vorjahresquartal.
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| in TEUR falls nicht anders angegeben | Q1 2023 (IFRS) | Q1 2022 (IFRS) | ∆ 23/22 |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 27.177 | 27.988 | –3% |
| Gesamterträge | 31.165 | 30.940 | +1% |
| Materialaufwand (inkl. bez. Leistungen) | –13.253 | –12.261 | +8% |
| Rohergebnis | 17.912 | 18.679 | –4% |
| Rohmarge | 57 % | 60% | –3 %-Pkt |
| Personalaufwand | –9.932 | –9.273 | +7% |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | –7.328 | –5.541 | +32% |
| EBITDA | 652 | 3.865 | –83% |
| EBITDA-Marge an den Gesamterträgen | 2 % | 13 % | –11%-Pkt |
| EBITDA-Marge am Umsatz | 2 % | 14 % | –12%-Pkt |
| Abschreibungen | –3.659 | –3.729 | –2% |
| EBIT | –3.007 | 136 | –2.311% |
| Finanzergebnis | –779 | –621 | –25% |
| EBT | –3.786 | –485 | –681% |
| Mitarbeiterzahl | 624 | 597 | +5% |
Die Umsatzerlöse in Q1 2023 sanken gegenüber dem Q1 2022 um –3% auf 27.177 TEUR. Der Rückgang wurde dabei maßgeblich von den Geschäftsbereichen Systeme (Verkauf von thermischen Verpackungen) und Dienstleistungen ("Serviced Rental" von Boxen und Containern) beeinflusst und ist auf den sehr stark gesunkenen Umsatz im Zusammenhang mit COVID 19-Impfstofftransporten zurückzuführen.
| in TEUR | Q1 2023 (IFRS) | Q1 2022 (IFRS) | ∆ 23/22 |
|---|---|---|---|
| Produkte | 7.002 | 5.455 | +28% |
| Systeme | 7.579 | 8.766 | –14% |
| Dienstleistungen | 12.166 | 13.094 | –7% |
Das Geschäft mit Produkten (Verkauf von Vakuumisolationspaneelen) entwickelte sich im Berichtszeitraum sehr dynamisch und stieg von 5.455 TEUR um 1.547 TEUR auf 7.002 TEUR zurück (+28%).
Im Bereich Systeme (Verkauf von thermischen Verpackungen) sank der Umsatz von 8.766 TEUR im Vorjahr um –1.187 TEUR auf 7.579 TEUR (–14%). Mit Dienstleistungen ("Serviced Rental" von thermischen Verpackungen) erzielte der Konzern einen Umsatz in Höhe von 12.166 TEUR gegenüber 13.094 TEUR im Vorjahreszeitraum, was einer Verringerung von –928 TEUR (–7%) entspricht.
Insgesamt gelang damit umsatzseitig kein zufriedenstellender Start in das Geschäftsjahr 2023. Der Umsatzanteil des Healthcare-Bereichs, welcher sich im System- und Servicegeschäft widerspiegelt, beträgt aktuell 71% (Vj.: 78%).
Die Gesamterträge blieben nahezu konstant bei 31.165 TEUR (Vj.: 30.940 TEUR, +1%).
Der Aufwand für Material und bezogene Leistungen nahm etwas stärker als die Betriebsleistung von 12.261 TEUR im Vorjahr um 8% auf 13.253 TEUR zu. Die Zunahme ist vor allem auf die dynamische Entwicklung im materialintensiveren Produktgeschäft zurückzuführen. Insgesamt stieg die Materialkostenquote im Verhältnis zur Betriebsleistung von 40% im Vorjahr auf 43% in Q1 2023. Parallel dazu sank die Rohertragsquote in Q1 2023 auf 57 % (Vj.: 60%).
Die Personalaufwendungen stiegen in Q1 2023 gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 9.273 TEUR um 659 TEUR auf 9.932 TEUR (+7%). Die Zunahme ist neben üblichen Lohn- und Gehaltssteigerungen im Wesentlichen auf die Annualisierung der Aufwendungen für die während des Vorjahres neu eingestellten Mitarbeiter zurückzuführen. Gemessen an den Gesamterträgen erhöhte sich die Personalaufwands-Quote auf 32% (Vj.: 30%).
Der sonstige betriebliche Aufwand (SbA) erhöhte sich im Zuge der höheren Energiekosten, Reparatur- und Instandhaltungskosten, der im Vergleich zum noch Corona-beeinflussten Q1 des Vorjahres deutlich zunehmenden Reise- und Messeaktivität sowie höheren Aufwendungen aus Fremdwährungsdifferenzen (zum Teil kompensiert mit entsprechenden Erträgen in den SbE) von 5.541 TEUR im Vorjahreszeitraum um 1.787 TEUR auf 7.328 TEUR in Q1 2023 (+32%). Teil der SbA sind auch einmalige Aufwendungen in Höhe von 448 TEUR (Q1 2022: 0 TEUR) in Zusammenhang mit dem Übernahmeprozess, die den Kostenblock wesentlich beeinflussten. Gemessen an den Gesamterträgen ergibt sich eine erhöhte SbA-Quote von 24% (Vj.: 18%).
Durch die im Verhältnis zu den Gesamterträgen überproportional gestiegenen Aufwendungen reduzierte sich das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) von 3.865 TEUR im Vorjahr um 3.213 TEUR auf 652 TEUR. Dies entspricht einer Verringerung um 83% sowie einer verringerten EBITDA-Marge von 2% in Q1 2023 bezogen auf den Gesamtertrag (Vj.: 13%) und einer EBITDA-Marge von 2% (Vj.: 14%), gemessen an den Umsätzen.
Die Abschreibungen verringerten sich aufgrund der geringeren Investitionstätigkeit in den letzten Quartalen um 2% auf –3.659 TEUR (Vj.: –3.729 TEUR).
Im Zuge der Verringerung des EBTIDAs und der Erhöhung der Abschreibungen sank auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 3.143 TEUR auf –3.007 TEUR (Vj.: 136 TEUR).
Die Finanzierungskosten nahmen gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 779 TEUR in Q1 2023 (Vj.: 621 TEUR) zu.
Für Q1 2023 ergibt sich angesichts der beschriebenen Entwicklung ein negatives Vorsteuerergebnis (EBT) von –3.786 TEUR (Vj.: –485 TEUR).

| Q1 2023 (IFRS) | Q1 2022 (IFRS) | ∆ 23/22 |
|---|---|---|
| 27.177 | 27.988 | –3% |
| 31.165 | 30.940 | +1% |
| –13.253 | –12.261 | +8% |
| 17.912 | 18.679 | –4% |
| 57% | 60% | –3 %-Pkt |
| –9.932 | –9.273 | +7% |
| –6.880 | –5.541 | +24% |
| 1.100 | 3.865 | –72% |
| 4% | 13% | –9 %-Pkt |
| 4% | 14% | –10 %-Pkt |
| –3.659 | –3.729 | –2% |
| –2.559 | 136 | –1982% |
| –779 | –621 | –25% |
| –3.338 | –485 | –588% |
| 624 | 597 | +5% |
Signifikante Kostenpositionen im sonstigen betrieblichen Aufwand sind nicht der operativen Geschäftstätigkeit zuzuordnen. Hierbei handelt es sich um die in Q1 2023 angefallenen einmaligen Kosten im Zusammenhang mit dem öffentlichen Übernahmeangebot durch EQT Private Equity in Höhe von 448 TEUR, verbunden mit der unmittelbar nach Closing verbindlich durchzuführenden Kapitalerhöhung in Höhe von ca. 34,9 Mio. zur Stärkung der Finanzkraft und Kapitalstruktur sowie zur Sicherung des Wachstumspotential der va-Q-tec AG. In der obigen Tabelle sowie den nachfolgenden Erläuterungen haben wir die Ertragslage zur besseren Vergleichbarkeit der operativen Kosten mit dem Vorjahr um diese Kostenpositionen bereinigt.
Bereinigt um den oben genannten Betrag wären die SbA von –5.541 TEUR im Vorjahreszeitraum um 1.339 TEUR auf –6.880 TEUR in Q1 2023 (+32%) gewachsen. Gemessen an den Gesamterträgen ergibt sich eine erhöhte bereinigte SbA-Quote von 22 % (Vj.: 18%).
Bereinigt um die einmaligen, dem operativen Geschäft nicht zuzuordnenden Kosten wäre das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) von 3.865 TEUR im Vorjahr um 2.765 TEUR auf 1.100 TEUR gesunken. Dies entspricht einer Verringerung um 72% sowie einer verringerten EBITDA-Marge von 4% in Q1 2023 bezogen auf den Gesamtertrag (Vj.: 13%) und einer EBITDA-Marge von 4% (Vj.: 14%), gemessen an den Umsätzen.
Bereinigt um die einmaligen, dem operativen Geschäft nicht zuzuordnenden Kosten hätte sich das EBIT von 136 TEUR im Vorjahr um 2.695 TEUR auf –2.559 TEUR verändert.
Das EBT liegt, bereinigt um die einmaligen, dem operativen Geschäft nicht zuzuordnenden Kosten, bei –3.338 TEUR gegenüber –485 TEUR im vorangegangenen Geschäftsjahr.

Die Berichtssegmente haben sich in Q1 2023 wie folgt entwickelt:
| in TEUR falls nicht anders angegeben |
Q1 2023 | Q1 2022 | ∆ 23/22 |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 16.186 | 18.451 | –12% |
| EBITDA | –1.904 | –275 | –592% |
| Mitarbeiteranzahl | 538 | 522 | +16 |
Im deutschen Berichtssegment (va-Q-tec AG) nahm der Umsatz von 18.451 TEUR im Vorjahr auf 16.186 TEUR in Q1 2023 ab (–12%). Der Umsatzrückgang ist vor allem auf das rückläufige Corona-Geschäft im System-Bereich zurückzuführen, während sich das Produkt-Geschäft mit VIPs wie beschrieben sehr dynamisch entwickelte. Das EBITDA verringerte sich in Q1 2023 deutlich auf –1.904 TEUR (Vj.: –275 TEUR). Bereinigt um die einmaligen, dem operativen Geschäft nicht zuzuordnenden Kosten, betrug das EBITDA in Q1 2023 –1.456 TEUR. Die Mitarbeiteranzahl lag zum Ende des ersten Quartals bei 538 (Vj.: 522).
| in TEUR falls nicht anders angegeben |
Q1 2023 | Q1 2022 | ∆ 23/22 |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 9.888 | 10.968 | –10% |
| EBITDA | 3.026 | 4.680 | –35% |
| Mitarbeiteranzahl | 55 | 60 | –5 |
Das britische Berichtssegment umfasst im Wesentlichen die Vermietung von temperaturkontrollierten Containern für die globale Pharma-Industrie. Die Umsatzerlöse in diesem Segment sanken in Q1 2023 von 10.968 TEUR im Vorjahr um 1.080 TEUR (–10%) auf 9.888 TEUR. Negativ wirkte sich hier wiederum das weggefallene Corona-Geschäft aus, das noch nicht vollständig durch Nicht-Corona-Geschäft kompensiert werden konnte. Das EBITDA in diesem Segment nahm im Jahresvergleich um –35% von 4.680 TEUR in Q1 2022 auf 3.026 TEUR in Q1 2023 ab. Die Mitarbeiteranzahl sank im Vergleich zum Vorjahresstichtag auf 55 (Vj.: 60).
| in TEUR falls nicht anders angegeben |
Q1 2023 | Q1 2022 | ∆ 23/22 |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 5.541 | 4.984 | +11% |
| EBITDA | –26 | 61 | –143% |
| Mitarbeiteranzahl | 63 | 49 | +14 |
Die Tochtergesellschaften in der Schweiz, China, Indien, Brasilien, Singapur, Korea, Japan, Uruguay und den USA bilden zusammen das "Sonstige Berichtssegment". Der Umsatzanteil des Segments wuchs in Q1 2023 deutlich auf 18% (Q1 2022: 14%). Dieser speiste sich im Wesentlichen aus wachsenden Umsätzen in den Regionen. Alle Tochtergesellschaften im "Sonstigen Berichtssegment" sind außerordentlich wichtig für die lokale Präsenz, den Ausbau der regionalen Geschäftstätigkeit und die Wahrnehmung von va-Q-tec als verlässlicher globaler und regionaler Partner. Das EBITDA lag bei –26 TEUR (Vj. 61 TEUR). Die Mitarbeiteranzahl betrug 63 zum Ende des Q1 2023 (Vj.: 49).
Im Vergleich zum 31.12.2022 reduzierte sich die Bilanzsumme um 3.155 TEUR auf 139.359 TEUR (31.12.2022: 142.514 TEUR).
Das Sachanlagevermögen nahm zum 31.03.2023 um –2% auf 79.429 TEUR gegenüber 80.645 TEUR zum 31.12.2022 leicht ab.
Die kurzfristigen Vermögenswerte nahmen zum 31.03.2023 mit 42.684 TEUR um –5% ab (31.12.2022: 44.831 TEUR). Die Reduzierung ist insbesondere auf die Normalisierung der mit 6.734 TEUR zum 31.12.2022 stichtagsbedingt sehr hohen sonstigen finanziellen Vermögenswerte auf 1.744 TEUR zum 31.03.2023 zurückzuführen. Demgegenüber stiegen die Vorräte im Q1 2023 von 18.838 TEUR auf 20.713 TEUR.
Das Eigenkapital des Konzerns reduzierte sich aufgrund des negativen Quartalsergebnisses gegenüber dem 31.12.2022 um –4.074 TEUR auf 34.625 TEUR; die Eigenkapitalquote nahm damit zum 31.03.2023 um 2%-Punkte auf 25% ab. Erhöht man das Eigenkapital um die im Zusammenhang mit dem Übernahmeangebot bis zum 31.03.2023 angefallenen Transaktionskosten in Höhe von 7.105 TEUR, erhöht sich die bereinigte Eigenkapitalquote auf 30%.
Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten nahmen durch die planmäßige Tilgung langfristiger Finanzierungen gegenüber dem 31.12.2022 um –1.137 TEUR auf 24.182 TEUR ab. Gleichzeitig stiegen die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 6.812 TEUR von 12.180 TEUR auf 18.992 TEUR.
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen betrugen 70.872 TEUR zum 31.03.2023, was 51% der Bilanzsumme entspricht (31.12.2022: 68.228 TEUR, 48%). Die langfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen des Konzerns beliefen sich zum 31.03.2023 auf 33.862 TEUR. Dies entspricht 24% der Bilanzsumme (31.12.2022: 35.587 TEUR, 25%). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich zum 31.03.2023 deutlich um –1.658 TEUR auf 5.472 TEUR gegenüber 7.130 TEUR zum 31.12.2022.
Vor Änderungen im Working Capital erzielt va-Q-tec zum Stichtag einen verringerten Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit mit 300 TEUR gegenüber 3.581 TEUR in Q1 2022.
Der Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit einschließlich der Änderungen im Working Capital reduzierte sich in Q1 2023 auf –2.522 TEUR ab (Vj.: 2.062 TEUR). Die Veränderungen im Working Capital resultieren zum einen aus einem Lageraufbau und gleichzeitig reduzierten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, wohingegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen leicht rückläufig waren. Im Cashflow sind auch einmalige, außerordentliche Zahlungen im Zusammenhang mit dem Übernahmeangebot in Höhe von 4.297 TEUR enthalten. Ohne diese Zahlungen wäre der Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit mit 1.775 TEUR deutlich positiv und nahezu auf Vorjahresniveau gewesen.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit blieb mit –2.125 TEUR in Q1 2023 gegenüber –2.185 TEUR in Q1 2022 auf dem Niveau des Vorjahres.
Der Free Cashflow ist zunächst mit –4.707 TEUR deutlich negativ. Bereinigt um die oben genannten, einmaligen, außerordentlichen Zahlungen im Zusammenhang mit dem Übernahmeangebot reduziert sich dieser negative Free Cashflow jedoch deutlich auf nur noch –410 TEUR.
Insgesamt verfügt va-Q-tec zum 31.03.2023 mit Bankguthaben zuzüglich offener Kreditlinien von über 20,0 Mio. EUR aktuell über eine komfortable Liquiditätssituation. Wie oben unter Punkt 2 bereits erläutert, ist außerdem einer der wesentlichen Eckpfeiler des Übernahmeangebots aus Sicht der va-Q-tec AG insbesondere unter dem Aspekt der finanziellen Sicherheit die Verpflichtung der EQT Private Equity zur Zeichnung einer Barkapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital um 10% des Grundkapitals ohne Bezugsrecht zum Angebotspreis von 26,00 EUR unmittelbar nach erfolgreichem Abschluss des Übernahmeangebots, wodurch der va-Q-tec zusätzliches Eigenkapital in Höhe von knapp 35 Mio. EUR zufließen würden.
Zu weiteren Informationen über die Finanzlage der va-Q-tec verweisen wir auf die detaillierten Ausführungen im Geschäftsbericht 2022.
| in TEUR | Q1 2023 | Q1 2022 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 27.177 | 27.988 |
| Bestandsveränderungen | 1.106 | –890 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 1.378 | 1.763 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1.504 | 2.079 |
| Gesamterträge | 31.165 | 30.940 |
| Materialaufwand | –13.253 | –12.261 |
| Rohergebnis | 17.912 | 18.679 |
| Personalaufwand | –9.932 | –9.273 |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | –7.328 | –5.541 |
| EBITDA | 652 | 3.865 |
| Abschreibungen | –3.659 | –3.729 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | –3.007 | 136 |
| Finanzerträge | 17 | 1 |
| Finanzaufwendungen | –796 | –622 |
| Finanzergebnis | –779 | –621 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | –3.786 | –485 |
| Ertragsteuern | –303 | –442 |
| Konzernergebnis | –4.089 | –927 |
| Konzernergebnis, das den Eigentümern der va-Q-tec AG zuzurechnen ist | –4.089 | –927 |
| Konzernergebnis je Aktie – unverwässert /verwässert | –0,31 | –0,07 |
| in TEUR | Q1 2023 | Q1 2022 |
|---|---|---|
| Konzernergebnis | –4.089 | –927 |
| Sonstiges Konzernergebnis | ||
| Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung | 18 | –49 |
| Derivative Finanzinstrumente | ||
| Unrealisierte Gewinne/Verluste (vor Steuern) | –5 | 203 |
| Steuern auf unrealisierte Gewinne/Verluste | 2 | –61 |
| Derivative Finanzinstrumente (nach Steuern) | –3 | 142 |
| Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Aufwendungen und Erträge mit künftiger ergebniswirksamer Umgliederung |
15 | 93 |
| Konzerngesamtergebnis | –4.074 | –834 |
| Konzerngesamtergebnis, das den Eigentümern der va-Q-tec AG zuzurechnen ist | –4.074 | –834 |
| in TEUR | 31.03.2023 | 31.12.2022 |
|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 5.713 | 6.036 |
| Sachanlagen | 79.429 | 80.645 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 1.020 | 1.020 |
| Vertragsvermögenswerte | 62 | 48 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 8.248 | 7.752 |
| Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte | 1.443 | 1.307 |
| Latente Steueransprüche | 760 | 875 |
| Summe langfristige Vermögenswerte | 96.675 | 97.683 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 20.713 | 18.838 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 7.095 | 7.733 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 1.744 | 6.734 |
| Steueransprüche | 5 | – |
| Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte | 3.542 | 2.145 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 9.585 | 9.381 |
| Summe kurzfristige Vermögenswerte | 42.684 | 44.831 |
| Bilanzsumme | 139.359 | 142.514 |
| in TEUR | 31.03.2023 | 31.12.2022 |
|---|---|---|
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 13.415 | 13.415 |
| Eigene Anteile | –54 | –54 |
| Kapitalrücklage | 54.020 | 54.020 |
| Kumuliertes sonstiges Ergebnis | 393 | 378 |
| Gewinnrücklage | –33.149 | –29.060 |
| Summe Eigenkapital | 34.625 | 38.699 |
| Langfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | ||
| Rückstellungen | 226 | 208 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 24.182 | 25.319 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 4.808 | 5.307 |
| Sonstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten | 4.646 | 4.753 |
| Summe langfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | 33.862 | 35.587 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | ||
| Rückstellungen | 3.218 | 3.188 |
| Verbindlichkeiten aus begebenen Anleihen | 24.562 | 24.821 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 18.992 | 12.180 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 10.099 | 11.732 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 96 | 65 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 5.472 | 7.130 |
| Steuerverbindlichkeiten | – | 973 |
| Sonstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten | 8.433 | 8.139 |
| Summe kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | 70.872 | 68.228 |
| Bilanzsumme | 139.359 | 142.514 |
| in TEUR | Q1 2023 | Q1 2022 |
|---|---|---|
| Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit | ||
| Konzernergebnis | –4.089 | –927 |
| Erfolgswirksam erfasste tatsächliche Ertragsteuern | 187 | 392 |
| Gezahlte Ertragsteuern | –4 | – |
| Erfolgswirksam erfasstes Finanzergebnis | 779 | 621 |
| Erhaltene Zinsen | 17 | – |
| Gezahlte Zinsen | –505 | –322 |
| Abschreibung auf Vertragsvermögenswerte | 1 | – |
| Abschreibungen | 3.626 | 3.699 |
| Ergebnis aus dem Abgang von Anlagevermögen | –362 | –909 |
| Minderung (Erhöhung) übrige Vermögenswerte | 3.152 | 1.124 |
| Erhöhung (Minderung) übrige Schulden | –1.650 | 1.214 |
| Erhöhung (Minderung) Rückstellungen | 49 | 15 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Posten | –901 | –1.226 |
| Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit vor Änderungen im Working Capital | 300 | 3.681 |
| Minderung (Erhöhung) von Vorräten | –2.129 | –1.231 |
| Minderung (Erhöhung) von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 542 | 897 |
| Erhöhung (Minderung) von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | –1.235 | –1.185 |
| Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit | –2.522 | 2.162 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | ||
| Auszahlungen aus dem Erwerb von immateriellen Vermögenswerten | –301 | –652 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf von Sachanlagen | 490 | 989 |
| Auszahlungen aus dem Erwerb von Sachanlagen | –2.358 | –2.462 |
| Auszahlungen aus der Zunahme von Vertragsvermögenswerten | –16 | – |
| Netto-Cashflow aus Investitionstätigkeit | –2.185 | –2.125 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | ||
| Einzahlungen aus Aufnahme von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 13.458 | 9.283 |
| Tilgung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | –7.783 | –8.470 |
| Auszahlung für Schulden aus Leasingverträgen | –633 | –747 |
| Netto-Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 5.042 | 66 |
| Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente vor Wechselkursen |
335 | 103 |
| Wechselkursbedingte Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente |
–131 | 141 |
| Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 204 | 244 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn der Berichtsperiode | 9.381 | 9.810 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende der Berichtsperiode | 9.585 | 10.054 |
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va-Q-tec
| 06.2023 | Hauptversammlung |
|---|---|
| 10.08.2023 | Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht |
| 09.11.2023 | Veröffentlichung Quartalsfinanzbericht (Stichtag Q3) |
Dieser Bericht kann in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der va-Q-tec AG beruhen. Solche Aussagen sind Risiken und Ungewissheiten unterworfen. Diese und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistungsfähigkeit der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an künftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
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