Quarterly Report • Aug 20, 2024
Quarterly Report
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Flughafen Wien AG

| Kennzahlen der Flughafen-Wien-Gruppe 3 | |
|---|---|
| Aktionärsbrief 5 | |
| Konzernhalbjahreslagebericht 7 | |
| Passagierentwicklung in der Flughafen-Wien-Gruppe 8 | |
| Ertragslage des ersten Halbjahres 2024 10 | |
| Ertragslage im zweiten Quartal 2024 12 | |
| Finanzlage, Vermögens- & Kapitalstruktur 14 | |
| Investitionen 16 | |
| Risiken der zukünftigen Entwicklung 17 | |
| Sonstige Angaben 22 | |
| Guidance 2024 23 | |
| Verkehrsentwicklung Juli 2024 24 | |
| Verkürzter Konzernzwischenabschluss zum 30.6.2024 25 | |
| Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 26 | |
| Konzern-Gesamtergebnisrechnung 27 | |
| Konzern-Bilanz 28 | |
| Konzern-Geldflussrechnung 29 | |
| Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals 30 | |
| Ausgewählte erläuternde Anhangsangaben 31 | |
| Erklärung des Vorstands 51 | |
| Impressum 52 |
(in € Mio., ausgenommen Mitarbeiter)
| H1/2024 | H1/2023 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Gesamtumsatz | 488,4 | 428,1 | 14,1% |
| davon Airport | 233,9 | 199,4 | 17,3% |
| davon Handling & Sicherheitsdienstleistungen | 85,2 | 78,5 | 8,5% |
| davon Retail & Properties | 93,7 | 84,2 | 11,2% |
| davon Malta | 64,4 | 53,6 | 20,1% |
| davon Sonstige Segmente | 11,2 | 12,4 | -9,5% |
| EBITDA | 204,9 | 177,4 | 15,5% |
| EBITDA-Marge (in %)1 | 42,0 | 41,4 | n.a. |
| EBIT | 138,7 | 112,6 | 23,2% |
| EBIT-Marge (in %)2 | 28,4 | 26,3 | n.a. |
| Konzernergebnis | 108,4 | 82,7 | 31,1% |
| Konzernergebnis Muttergesellschaft | 97,3 | 74,0 | 31,5% |
| Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | 178,3 | 197,9 | -9,9% |
| Investitionen3 | 83,1 | 28,7 | 189,6% |
| Ertragsteuern | 38,8 | 30,0 | 29,6% |
| Mitarbeiter im Durchschnitt4 | 5.248 | 4.883 | 7,5% |
| 30.6.2024 | 31.12.2023 | Veränderung | |
| Eigenkapital | 1.544,6 | 1.556,4 | -0,8% |
| Eigenkapitalquote (in %) | 69,7 | 70,9 | n.a. |
| Nettoliquidität | 349,1 | 361,9 | -3,5% |
| Bilanzsumme | 2.216,8 | 2.194,4 | 1,0% |
| Gearing (in %)5 | -22,6 | -23,3 | n.a. |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 5.447 | 5.218 | 4,4% |
1) EBITDA-Marge (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation) = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen/Umsatzerlöse
2) EBIT-Marge (Earnings before Interest and Taxes) = Ergebnis vor Zinsen und Steuern/Umsatzerlöse
3) Investitionen: immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien inklusive Rechnungskorrekturen Vorjahre, exkl. Finanzanlagen
4)Nach Beschäftigungsgrad inklusive Lehrlingen, exklusive Mitarbeitern ohne Bezug (Karenz, Bundesheer etc.), exklusive Vorständen und Geschäftsführern gewichtetes "Full-time Equivalent" im Jahresdurchschnitt (FTE)
5) Aufgrund der vorhanden Nettoliquidität wird der Verschuldungsgrad Gearing mit negativem Vorzeichen ausgewiesen
| H1/2024 | H1/2023 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Passagierentwicklung Gruppe | |||
| Flughafen Wien (in Mio.) | 14,4 | 13,3 | 7,9% |
| Malta Airport (in Mio.) | 4,1 | 3,4 | 18,4% |
| Košice Airport (in Mio.) | 0,3 | 0,2 | 9,5% |
| Flughafen Wien und Beteiligungen (VIE, MLA, KSC; in Mio.) | 18,7 | 17,0 | 10,1% |
| Verkehrsentwicklung Wien | |||
| Gesamtpassagiere (in Mio.) | 14,4 | 13,3 | 7,9% |
| davon Transferpassagiere (in Mio.) | 3,1 | 3,0 | 2,0% |
| Flugbewegungen | 109.692 | 103.292 | 6,2% |
| MTOW (in Mio. Tonnen)1 | 4,7 | 4,3 | 8,9% |
| Fracht (Luftfracht und Trucking; in Tonnen) | 141.118 | 120.257 | 17,3% |
| Sitzladefaktor (in %)2 | 78,4 | 78,6 | n.a. |
1) MTOW: Maximum Take off Weight (Höchstabfluggewicht) der Luftfahrzeuge
2) Sitzladefaktor: Gesamtpassagiere/angebotene Sitzplatzkapazität
| Marktkapitalisierung per 30.6.2024 (in € Mio.) | 4.267,2 |
|---|---|
| Börsenkurs Höchstwert in € (am 11.01.2024) | 51,80 |
| Börsenkurs Tiefstwert in € (am 17.01.2024) | 48,00 |
| Börsenkurs: Wert per 30.06.2024 (in €) | 50,80 |
| Marktkapitalisierung per 31.12.2023 (in € Mio.) | 4.275,6 |
| Marktgewichtung ATX Prime per 30.6.2024 (in %) | 0,74 |
| Reuters | VIEV.VI |
|---|---|
| Bloomberg | FLU AV |
| Nasdaq | FLU-AT |
| ISIN | AT00000VIE62 |
| Kassamarkt | FLU |
| ADR | VIAAY |
Aktionärsbrief
Das erste Halbjahr 2024 ist für unser Unternehmen positiv verlaufen. Der Aufwärtstrend, der den Geschäftsgang der Flughafen Wien Gruppe, die neben dem Vienna Airport auch die Flughäfen in Malta und Košice umfasst, seit Ende der COVID-19-Pandemie kennzeichnet, hat sich fortgesetzt. H1/2024 verzeichnete in der Gruppe 18,7 Mio. Passagiere – ein Plus von 10,1% im Vergleich mit H1/2023. Besonders deutlich war das Wachstum am Malta Airport mit 18,4%, wobei erstmals in einem ersten Halbjahr mehr als vier Millionen Reisende abgefertigt werden konnten. Die positiven Zahlen für den Monat Juli zeigen, dass der Trend anhält und sich die Kapazitätserweiterungen der Fluglinien positiv auswirken.
Auch der Flughafen Wien konnte mit einem Passagierplus von 7,9% von dieser Entwicklung profitieren. Die Zahl der Fluggäste stieg auf 14,4 Mio. wobei das Segment der Lokalpassagiere mit 9,6% überdurchschnittlich zulegen konnte. Die Zahl der Flugbewegungen erhöhte sich um 6,2% auf 109.692 Starts und Landungen während der Sitzladefaktor, die durchschnittliche Auslastung der Fluggeräte, mit 78,4% auf hohem Niveau praktisch unverändert blieb. Der dichte Sommerflugplan mit vielen neuen Destinationen wird sehr gut angenommen, wobei die klassischen Urlaubsländer Spanien (+14,6%) und Italien (+14,5%) im H1/2024 die stärksten Zuwächse verbuchten. Insgesamt fliegen derzeit rund 60 Airlines über 190 Ziele in knapp 70 Ländern an.
Auch wenn sich die geopolitischen Spannungen wie der Krieg gegen die Ukraine sowie der Nahost-Konflikt zuletzt eher noch intensiviert haben, bleiben die Auswirkungen auf die Gesamtperformance unseres Unternehmens derzeit begrenzt.
Sehr positiv entwickelte sich in H1/2024 das Segment Cargo. Das Frachtvolumen stieg um 17,3% auf 141.118 Tonnen, wobei sich das Wachstum im zweiten Quartal beschleunigt hat. Im Wesentlichen ist das Wachstum vom Online-Handel getragen, es könnte aber auch als vorlaufender Konjunkturindikator auf eine sich erholende Wirtschaftsentwicklung hindeuten. Vor diesem Hintergrund ist es besonders erfreulich, dass Lufthansa Cargo, unser größter Frachtpartner, langfristig auf die Qualität unserer Dienstleistungen vertraut. Der gemeinsame Vertrag für die Frachtabfertigung wurde im April bis 2028 verlängert, wobei neben General Cargo und Post vor allem temperatursensible Pharmasendungen und Gefahrgut über Wien geroutet werden. Auch die Zusammenarbeit im Frachtbereich mit unseren südkoreanischen Partnern Korean Air und Incheon Airport wurde durch eine neue Kooperationsvereinbarung weiter gestärkt.
Wir wollen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an dieser Stelle ein ganz besonderes Kompliment aussprechen! Dank ihres Einsatzes und ihrer Professionalität ist es gelungen, das oben dargestellte höhere Verkehrsaufkommen in auch nach internationalem Maßstab hervorragender Qualität zu bewältigen. Obwohl an Spitzentagen mehr als 110.000 Fluggäste betreut werden, ist der Vienna Airport weiterhin der pünktlichste Hub in der Lufthansa Gruppe und liegt bei Gepäckzuverlässigkeit und Anstellzeiten an der Sicherheitskontrolle auch europaweit im absoluten Spitzenfeld.
Die Zuwächse bei Passagieren und Fracht konnten in eine deutliche Verbesserung der wirtschaftlichen Kennzahlen übersetzt werden. Der Umsatz der Flughafen Wien Gruppe legte im Vergleich zu H1/2023 um 14,1% auf € 488,4 Mio., das EBITDA um 15,5% auf € 204,9 Mio. zu. Das EBIT konnte um 23,2% auf € 138,7 Mio. gesteigert werden, was eine um 2,1%p höhere EBIT-Marge von 28,4% ergibt. Das Nettoergebnis vor Minderheiten verbesserte sich um 23,6% auf € 108,4 Mio. Nach Minderheiten ergibt sich ein Gewinn/Aktie von € 1,16 nach € 0,88 in H1/2024.
Dieses gute Ergebnis - Resultat professioneller Effizienz und sparsamen Wirtschaftens – verbessert weiter die solide Basis unseres schuldenfreien Unternehmens. Wir konnten im Juni an Sie, als unsere
Aktionäre rund € 120 Mio. Dividende ausschütten – ein Spitzenwert in der mittlerweile 70-jährigen Geschichte unseres Unternehmens. Gleichzeitig nimmt auch die Investitionstätigkeit wieder Fahrt auf. Dazu zählt die Terminal 3 Süderweiterung, die zu einer Vergrößerung des Shopping- und Gastro-Bereichs auf etwa 30.000 m2 führen wird. Hier wurden im ersten Halbjahr € 33,5 Mio. investiert. Ab Inbetriebnahme 2027 wird das Reisen für unsere Fluggäste damit noch komfortabler und entspannter. Darüber hinaus wurde unsere Eigenstromerzeugung mit Photovoltaik nochmals erweitert, was sich positiv auf die Energiekosten aber auch auf unsere CO2-Bilanz auswirkt.
Die vor drei Monaten wegen des guten Geschäftsgangs angehobene Finanzguidance für 2024 belassen wir unverändert: Der Umsatz wird bei über € 1 Mrd. erwartet, das EBITDA bei über € 400 Mio. und das Nettoergebnis vor Minderheiten bei zumindest € 220 Mio. Die Investitionen werden auf über € 200 Mio. steigen, wobei alle Vorhaben aus Cashflow und Rücklagen finanziert werden und keine Fremdmittelaufnahme erfolgen wird.
Die Guidance für die Passagierzahlen in 2024 heben wir aufgrund der positiven Entwicklung leicht an: Wir erwarten für den Flughafen Wien über 30 Mio. und für die Flughafen Wien Gruppe inklusive Malta und Košice über 39 Mio. Passagiere.
Abschließend möchten wir Ihnen als unseren Aktionärinnen und Aktionären für das Vertrauen danken, das Sie unserem Unternehmen entgegenbringen! Wir wünschen Ihnen eine in jeder Hinsicht erfolgreiche zweite Jahreshälfte!
Dr. Günther Ofner Vorstandsmitglied, CFO
Mag. Julian Jäger Vorstandsmitglied, COO

Dank der anhaltend kräftigen Nachfrage nach Flugreisen an den Standorten der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Košice) konnte gruppenweit in H1/2024 ein Anstieg der Passagierzahlen um 10,1% im Vergleich zu H1/2023 erzielt werden. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 18.721.110 Reisende abgefertigt. Damit wurde auch das Vorkrisenniveau 2019 übertroffen (+3,2%).
Insbesondere legte die Zahl der Lokalpassagiere gegenüber H1/2023 um 11,8% auf 15.614.763 Fluggäste zu, bei den Transferpassagieren wurde gegenüber dem Vergleichszeitraum 2023 ein Plus von 1,7% registriert. Die Flugbewegungen stiegen um 8,2% auf 139.063 Starts und Landungen. Auch das Frachtvolumen erhöhte sich gruppenweit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17,0% auf 151.492 Tonnen.
Am Flughafen Wien verliefen die ersten sechs Monate äußerst positiv. Das Interesse zu reisen ist anhaltend hoch, wenngleich der Konflikt im Nahen und Mittleren Osten weiterhin einen leicht dämpfenden Effekt hat.
In H1/2024 wurden am Vienna Airport insgesamt 14.386.331 Reisende gezählt, ein Plus von 7,9% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Mit 11.286.597 Passagieren entfielen etwa vier Fünftel auf Lokalpassagiere (+9,6%), das Segment der Transferpassagiere wuchs um 2,0% auf 3.054.038 Fluggäste. Auch die Zahl der Flugbewegungen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,2% auf 109.692. Der durchschnittliche Sitzladefaktor lag in H1/2024 bei 78,4%, dies entspricht einem minimalen Rückgang um 0,1%p gegenüber H1/2023. Das Frachtaufkommen verzeichnete einen Anstieg um 17,3% auf 141.118 Tonnen. Passagierstärkster Tag in den ersten sechs Monaten war Freitag, der 28. Juni mit 113.328 Reisenden (Beginn der Sommerferien in Ostösterreich). Dieser Wert ist im Betrachtungszeitraum ein neues Allzeithoch für den Flughafen Wien und übertrifft den bisherigen Rekordtag am 14.07.2019 mit 113.069 Passagieren.
Abfliegende Passagierströme im Detail betrachtet: Die beliebteste Region ab Wien bleibt weiterhin Westeuropa mit einem Marktanteil von 69,8%. Gegenüber H1/2023 legte diese Region um 10,0% auf 5.008.229 abfliegende Passagiere zu. Das größte Plus in absoluten Zahlen verbuchte Spanien (+89.574, +14,6%) vor Italien (+81.892, +14,5%) und Deutschland (+71.116, +7,8%). Während die ersten beiden Länder die Ergebnisse von vor der Pandemie deutlich übertreffen können, liegen deutsche Destinationen noch immer 26,7% unter dem Niveau aus H1/2019. Osteuropäische Reiseziele legten mit 1.160.518 Fluggästen um 6,5% zu. Der Marktanteil dieser Region beläuft sich in H1/2024 auf 16,2%. Ebenfalls positiv entwickelte sich die Reiseaktivität in den Fernen Osten. Die Wiederaufnahme von Flug-verbindungen nach der Pandemie sorgte für einen Passagieranstieg um 11,5% auf 234.154 Fluggäste. Nach Nordamerika wurden in H1/2024 insgesamt 191.103 Passagiere abgefertigt. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 5,1%. Nach Afrika wurden 162.036 Reisende gezählt, was einem soliden Plus von 8,2% entspricht.
Austrian bleibt mit einem Marktanteil von 45,2% (H1/2023: 46,0%) weiterhin die dominierende Airline am Flughafen Wien. In den ersten sechs Monaten wurden insgesamt 6.495.866 Passagiere befördert. Trotz Flugausfällen bedingt durch Betriebsversammlungen und einem Streik im ersten Quartal bedeutet das ein Plus von 6,0% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Zweitgrößte Fluggesellschaft am Standort ist nach wie vor Ryanair/Lauda mit einem Marktanteil von 21,2% in H1/2024 (H1/2023 21,3%). Im Berichtszeitraum beförderte die Airline 3.055.040 Passagiere und damit um 7,8% mehr als im Jahr 2023.
Wizz Air fertigte als drittstärkste Airline 922.769 Passagiere ab, was eine Steigerung zum Vorjahr um 1,4% bedeutet. Der Marktanteil sank im Berichtszeitraum auf 6,4% gegenüber 6,8% im Vorjahr.
Auch bei den Auslandsbeteiligungen der Flughafen Wien AG konnte die sehr positive Entwicklung des Vorjahres eindrucksvoll fortgesetzt werden. Beide Flughäfen liegen bei nahezu allen Kennzahlen über dem Vergleichszeitraum 2023.
Besonders erfreulich ist die Entwicklung am Flughafen Malta, der in H1/2024 insgesamt 4.065.414 Passagiere zählte. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber H1/2023 um 18,4%. Das Frachtvolumen erhöhte sich um 12,6% auf 10.372 Tonnen.
Eine Verkehrssteigerung wurde auch am Flughafen Košice erzielt. In H1/2024 wurden 269.365 Fluggäste abgefertigt – ein Plus von 9,4% gegenüber H1/2023.
In H1/2024 erzielte die Flughafen-Wien-Gruppe (FWAG) ein Umsatzplus von 14,1% bzw. € 60,3 Mio. auf € 488,4 Mio. (H1/2023: € 428,1 Mio.). Der Zuwachs im Jahresvergleich ergab sich insbesondere aus dem Passagieranstieg (+10,1%), der Zunahme der Verkehrsbewegungen (+8,2%) und der Anhebung der Entgelte gemäß Entgeltformel. Im Detail stellt sich die Entwicklung wie folgt dar:
Der Umsatz im Segment Airport erhöhte sich um 17,3% auf € 233,9 Mio. (H1/2023: € 199,4 Mio.). Dies ist vor allem auf höhere Erlöse aus passagier- und aircraftbezogenen Entgelten (plus € 30,5 Mio.) zurückzuführen. Die Infrastrukturerlöse und jene aus sonstigen Dienstleistungen stiegen um € 4,1 Mio.
Die Umsätze des Ground-Handlings konnten in H1/2024 aufgrund des Anstiegs der Flugbewegungen und des MTOWs (Maximum Take-Off Weight) von € 52,5 Mio. in H1/2023 auf € 55,7 Mio. zulegen, das entspricht einem Zuwachs von 6,1% im Periodenvergleich. Rückläufig entwickelten sich jedoch die Umsätze aus der Enteisung aufgrund des milden Winters 2024. Die Erlöse aus der Frachtabfertigung in Höhe von € 17,0 Mio. lagen um 21,9% über dem Niveau des Vorjahres (H1/2023: € 13,9 Mio.). Der Zuwachs ist auf die stark gestiegenen Frachtvolumina am Flughafen Wien zurückzuführen (Cargo: +17,3%).
Im Segment Retail & Properties legten die Umsätze aus Center Management & Hospitality in H1/2024 ebenfalls um 12,9% (plus € 5,3 Mio.) auf € 46,7 Mio. zu (H1/2023: € 41,3 Mio.) und auch die Parkerlöse konnten um € 2,6 Mio. auf € 29,7 Mio. gesteigert werden (H1/2023: € 27,2 Mio.). Die Vermietungserlöse stiegen um 9,9% auf nunmehr € 17,2 Mio.
Am Flughafen Malta sind die Umsätze vor allem in Folge der deutlich höheren Passagierzahlen (+18,4%) im Vorjahresvergleich um € 10,8 Mio. auf € 64,4 Mio. gestiegen (H1/2023: € 53,6 Mio.).
Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich gegenüber H1/2023 um € 1,6 Mio. auf € 7,2 Mio. (H1/2023: € 5,5 Mio.), davon belaufen sich die aktivierten Eigenleistungen auf € 4,7 Mio. (H1/2023: € 3,8 Mio.). Diese Erhöhung ist auf die intensivere Bautätigkeit insbesondere im Zusammenhang mit der Süderweiterung zurückzuführen.
Die Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen sind in H1/2024 um 7,0% auf € 26,9 Mio. gesunken (H1/2023: € 28,9 Mio.). Der Energieaufwand verringerte sich um € 3,2 Mio. auf € 10,8 Mio. (H1/2023: € 13,9 Mio.), wobei diese Einsparung neben gesunkenen Strompreisen auch auf die Versorgung mit Strom aus den eigenen Photovoltaikanlagen zurückzuführen ist. Die Aufwendungen für sonstiges Material beliefen sich auf € 12,8 Mio. nach € 13,1 Mio. in H1/2023. Die bezogenen Leistungen erhöhten sich auf € 3,4 Mio. was einem Plus um € 1,4 Mio. entspricht.
Der Personalaufwand stieg im Vergleich zum Vorjahr um 13,0% auf € 189,6 Mio. (H1/2023: € 167,8 Mio.) in Folge der kollektivvertraglichen Erhöhung des laufenden Jahres (Standort Wien per 1.5.2024: +7,0%) und der Zunahme des durchschnittlichen Personalstands (FTE, Vollzeitäquivalente) um 365 auf 5.248 Mitarbeiter, was einem Plus von 7,5% entspricht. Diesen Erhöhungen stehen jedoch gesunkene Aufwendungen aus Jubiläumsgelder und Altersteilzeit, im Wesentlichen aufgrund von Parameteranpassungen (siehe dazu Anhangangabe 5), gegenüber. Im Detail stiegen die Löhne im Vorjahresvergleich um 16,7% auf € 75,1 Mio. (H1/2023: € 64,3 Mio.) und die Gehälter um 9,5% auf € 68,7 Mio. (H1/2023: € 62,7 Mio.). Die Aufwendungen für Abfertigungen erhöhten sich geringfügig um € 0,2 Mio. auf € 5,4 Mio. (H1/2023: € 5,2 Mio.). Der Pensionsaufwand blieb mit € 1,5 Mio. nahezu konstant (H1/2023: € 1,4 Mio.). Die Aufwendungen für Sozialabgaben betrugen im ersten Halbjahr 2024 € 37,8 Mio. (H1/2023: € 33,0 Mio.), die sonstigen Sozialaufwendungen lagen bei € 1,1 Mio. (H1/2023: € 1,2 Mio.).
Der sonstige betriebliche Aufwand (inkl. Wertminderung/Wertaufholung auf Forderungen) stieg um 24,4% auf € 74,4 Mio. (H1/2023: € 59,8 Mio.). Die wesentlichsten Erhöhungen ergaben sich im Bereich der Instandhaltungen (plus € 13,4 Mio.), Fremdleistungen (plus € 1,6 Mio.) sowie bei Miet- Pacht- und Lizenzaufwendungen (plus € 0,7 Mio.). Die Rechts-, Prüf- und Beratungskosten erhöhten sich um € 0,2 Mio. und die Fahrt-, Reise- und Ausbildungskosten um € 0,4 Mio. Im laufenden Geschäftsjahr konnten € 0,2 Mio. an Wertberichtigungen aufwandsmindernd aufgelöst werden, wobei in der Vergleichsperiode H1/2023 € 2,2 Mio. dotiert wurden. Bereinigt um diesen Effekt stiegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um € 17,0 Mio.
Die operativen Ergebnisse der at-Equity-Beteiligungen belaufen sich auf € 0,1 Mio. (H1/2023: € 0,2 Mio.).
Aufgrund der positiven Umsatzentwicklung erhöhte sich das EBITDA im Vergleich zum Vorjahr von € 177,4 Mio. um 15,5% auf € 204,9 Mio. Die EBITDA-Marge legt somit um 0,6 Prozentpunkte auf starke 42,0% weiter zu, was auf die Reduktion der Energieaufwendungen (u.a. durch die Eigenversorgung mit Solarstrom) und der im Vergleich zum Umsatz unterproportional angestiegenen Personalaufwendungen zurückzuführen ist.
In H1/2024 wurden Abschreibungen in Höhe von € 66,2 Mio. (H1/2023: € 64,8 Mio.) erfasst. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg aufgrund des verbesserten operativen Ergebnisses (EBITDA) um € 26,1 Mio. beziehungsweise 23,2% auf € 138,7 Mio. (H1/2023: € 112,6 Mio.). Die EBIT-Marge verbesserte sich dementsprechend von 26,3% auf 28,4%.
Vor allem aufgrund eines sichtbar verbesserten Zinsergebnisses in Folge der Rückzahlung des EIB-Darlehns Ende des Vorjahres konnte in der Berichtsperiode ein deutlich positives Finanzergebnis erzielt werden. Es verbesserte sich von € 0,1 Mio. in H1/2023 auf plus € 8,5 Mio. in H1/2024. Das Zinsergebnis beläuft sich auf plus € 6,4 Mio. (H1/2023: minus € 0,9 Mio.) und setzt sich aus Zinsaufwendungen (insbesondere Zinsaufwendungen aus Leasingverhältnissen) von € 1,3 Mio. (H1/2023: € 6,2 Mio.) und stark gestiegenen Zinserträgen von € 7,8 Mio. (H1/2023: € 5,4 Mio.) in Folge höherer durchschnittlicher Veranlagungsvolumina und Renditen, zusammen. Das sonstige Finanzergebnis von plus € 1,3 Mio. (H1/2023: plus € 0,5 Mio.) enthält die Bewertung von Finanzinstrumenten.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) verbesserte sich in H1/2024 um € 34,6 Mio. oder 30,7% auf € 147,2 Mio. (H1/2023: € 112,7Mio.). Nach Berücksichtigung von Ertragsteuern in Höhe von € 38,8 Mio. (H1/2023: € 30,0 Mio.) betrug das Periodenergebnis vor nicht beherrschenden Anteilen € 108,4 Mio. (H1/2023: € 87,7 Mio.).
Der den Gesellschaftern der Muttergesellschaft zustehende Periodengewinn beläuft sich auf € 97,3 Mio. oder € 1,16/Aktie (H1/2023: € 74,0 Mio. oder € 0,88/Aktie). Auf die nicht beherrschenden Anteile entfällt ein Ergebnis für H1/2024 von € 11,1 Mio. (H1/2023: € 8,7 Mio.).
Die Umsatzerlöse der FWAG erhöhten sich in Q2/2024 um € 30,3 Mio. bzw. 12,2% auf € 278,1 Mio. (Q2/2023: € 247,7 Mio.). Hauptfaktoren für diese Erhöhung waren steigende Passagier- und Handling-Umsätze in Folge zunehmender Reisetätigkeit und ein damit verbundener Anstieg der Center Management & Hospitality- und Parkumsätze.
Die Umsätze aus dem Segment Airport erhöhten sich um € 18,0 Mio. Die Umsatzerlöse des Segments Retail & Properties stiegen um € 4,6 Mio., das Segment Handling & Sicherheitsdienstleistungen steuerte € 4,2 Mio. zum Umsatzplus bei. Auch der Flughafen Malta erzielte im Quartalsvergleich um € 4,0 Mio. höhere Umsatzerlöse.
Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit € 3,9 Mio. deutlich über dem Vorjahresquartal (Q2/2023: € 2,6 Mio.). Dieser Anstieg ist fast zur Gänze auf die gestiegenen aktivierten Eigenleistungen aufgrund der zunehmend intensiveren Bautätigkeit am Standort Wien zurückzuführen.
Die Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen lagen mit € 12,0 Mio. um € 0,8 Mio. über dem Vorjahresquartal, im Wesentlichen bedingt durch höhere bezogene Leistungen. Die Energieaufwendungen (Eigenproduktion) sind im Quartalsvergleich leicht gesunken. Der Personalaufwand erhöhte sich in Q2/2024 um € 8,3 Mio. auf € 100,5 Mio. aufgrund von kollektivvertraglichen Erhöhungen (ab 1.5.2024) und einem gestiegenen durchschnittlichen Personalstand. Gegenläufig wirkten in Q2/2024 Parameteränderungen der Personalrückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (inkl. Wertminderungen/Wertaufholung auf Forderungen) erhöhten sich im Quartalsvergleich um € 7,9 Mio. auf € 44,5 Mio. Bereinigt um den Effekt einer Wertberichtigungsdotierung (€ 2,2 Mio.) in Q2/2023 befinden sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um € 10,1 Mio. über dem Niveau des Vorjahres. Kostensteigerungen betrafen Fremdleistungen (plus € 0,8 Mio.), Instandhaltungen (plus € 10,0 Mio.) und Miet-, Pacht und Lizenzaufwendungen (plus € 0,4 Mio.). Gegenläufig wirkte in Q2/2024 der sonstige Betriebsaufwand mit minus € 0,5 Mio. sowie gesunkene Marketing und Marktkommunikationsaufwendungen mit minus € 0,5 Mio. im Jahresvergleich.
Die anteiligen Periodenergebnisse der at Equity-Beteiligungen belaufen sich im Quartalsvergleich auf € 0,4 Mio. (Q2/2023: € 0,3 Mio.).
Als Folge des höheren Umsatzes und im Vergleich weniger stark gestiegenen Aufwendungen stieg das EBITDA in Q2/2024 um € 14,8 Mio. oder 13,4% auf € 125,4 Mio. (Q2/2023: € 110,5 Mio.).
Die Abschreibungen erhöhten sich geringfügig um € 0,4 Mio. auf € 33,1 Mio. (Q2/2023: € 32,7 Mio.). Durch das gesteigerte EBITDA ergibt sich im Vergleich zum Q2/2023 ein um € 14,4 Mio. verbessertes EBIT in Höhe von € 92,2 Mio. (Q2/2023: € 77,8 Mio.).
Das Finanzergebnis belief sich in Q2/2024 auf plus € 4,7 Mio. nach € 0,9 Mio. in Q2/2023. Dies ist auf gestiegene Zinserträge (plus € 0,8 Mio.) und vor allem auf gesunkene Zinsaufwendungen (minus € 2,3 Mio.) aufgrund der vollständigen Tilgung des EIB-Darlehens im letzten Quartal 2023 zurückzuführen. Die Folgebewertung von Wertpapieren im sonstigen Finanzergebnis beläuft sich auf plus € 0,5 Mio. in Q2/2024 nach plus € 0,3 Mio. in der Vergleichsperiode. Das Beteiligungsergebnis der nicht at-Equity Unternehmen beträgt in diesem Quartal € 0,8 Mio. nach € 0,4 Mio. in Q2/2023.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern lag mit € 96,9 Mio. deutlich über dem Vorjahreswert von € 78,7 Mio. Nach Berücksichtigung von Ertragsteuern in Höhe von € 25,7 Mio. (Q2/2023: € 21,0 Mio.) ergibt sich ein um € 13,5 Mio. verbessertes Quartalsergebnis in Höhe von € 71,2 Mio. (Q2/2023: € 57,7 Mio.).
Das Quartalsergebnis der Muttergesellschaft belief sich auf € 63,7 Mio. und verbesserte sich damit um € 12,7 Mio. (Q2/2023: € 51,0 Mio.). Auf nicht beherrschende Anteile entfällt ein Periodenergebnis für das zweite Quartal von € 7,5 Mio. (Q2/2023: € 6,8 Mio.).
Die Nettoliquidität ging im Vergleich zum Ultimo 2023 um € 12,8 Mio. zurück und erreichte trotz der Dividendenausschüttungen von € 118,8 Mio. zum 30.6.2024 € 349,1 Mio. (31.12.2023: € 361,9 Mio.). Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf hervorragende 69,7% und reduzierte sich, dank des guten Halbjahresergebnis um nur 1,3 Prozentpunkte im Vergleich zum 31.12.2023.
Der Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich in H1/2024 auf € 178,3 Mio. nach € 197,9 Mio. in H1/2023. Das operative Ergebnis (EBT zuzüglich Abschreibungen und Bewertung von Finanzinstrumenten) erhöhte sich jedoch um € 35,2 Mio. auf € 212,1 Mio. (H1/2023: € 176,9 Mio.). Die anteiligen Periodenergebnisse der at-Equity-Unternehmen betrugen minus € 0,1 Mio. (H1/2023: minus € 0,2 Mio.). Weiters wurden im H1/2024 Gewinne aus dem Abgang von Vermögenswerten in Höhe von minus € 0,3 Mio. berücksichtigt (H1/2023: minus € 0,4 Mio.). In H1/2024 verzeichnete die Gruppe eine Erhöhung der Vorräte um € 0,2 Mio. (H1/2023: Verringerung um € 0,1 Mio.), gleichzeitig reduzierte sich die Passiva (Rückstellungen und Verbindlichkeiten) um € 5,9 Mio. (H1/2023: Erhöhung um € 0,3 Mio.). Der Abbau der Verbindlichkeiten ist auf die Auszahlung der Incentives aus dem Geschäftsjahr 2023 zurückzuführen. Die Forderungen erhöhten sich aufgrund des Umsatzanstieges und Verrechnungsmodalitäten bei Incentives um € 25,0 Mio. (H1/2023: Senkung um € 26,4 Mio.). Die erhaltenen Dividenden und Zinsen belaufen sich auf € 10,1 Mio. Dem stehen bezahlte Zinsen in Höhe von € 1,1 Mio. gegenüber. Die Auszahlungen für Ertragsteuern beliefen sich in H1/2024 auf € 3,8 Mio. (H1/2023: € 0,4 Mio.).
Der Netto-Geldfluss aus Investitionstätigkeit betrug minus € 74,1 Mio. nach minus € 152,3 Mio. im Vorjahr. Die Einzahlungen aus dem Abgang von Vermögenswerten erreichten € 0,4 Mio. (H1/2023: € 0,4 Mio.). In H1/2024 wurden € 79,3 Mio. (H1/2023: € 28,1 Mio.) für Investitionsprojekte und € 1,0 Mio. für Finanzanlagen ausbezahlt. Weiters wurden in H1/2024 € 244,7 Mio. (H1/2023: € 293,4 Mio.) in kurz- und langfristige Veranlagungen (Termineinlagen und Treasury Bills) sowie Wertpapiere investiert. Dem stehen Einzahlungen aus abgelaufenen Termineinlagen, Treasury Bills und Wertpapieren in Höhe von € 250,4 Mio. (H1/2023: € 168,8 Mio.) gegenüber.
Der Free-Cashflow (Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit plus Netto-Geldfluss aus Investitionstätigkeit) erreichte daher plus € 104,1 Mio. (H1/2023: plus € 45,6 Mio.).
Der Netto-Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von minus € 118,9 Mio. (H1/2023: minus € 98,7 Mio.) betrifft in der laufenden Periode Dividendenzahlungen. Die Dividendenausschüttung an Anteilseiger der FWAG beläuft sich auf € 110,7 Mio. (H1/2023: € 64,6 Mio.), an nicht beherrschende Anteilseigner wurden € 8,1 Mio. (H1/2023: € 9,1 Mio.) ausgeschüttet. In H1/2023 wurden Finanzverbindlichkeiten in Höhe von € 25,0 Mio. getilgt.
Der Finanzmittelbestand betrug zum 30.6.2024 € 17,2 Mio. nach € 31,9 Mio. zum 31.12.2023.
Das langfristige Vermögen erhöhte sich seit Jahresbeginn per Saldo um € 17,9 Mio. auf € 1.680,5 Mio. Laufende Zugänge bei immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien in Höhe von € 83,1 Mio. stehen Abschreibungen von € 66,2 Mio. gegenüber. Die Buchwerte der at-Equity-Beteiligungen stiegen geringfügig aufgrund der positiven operativen Ergebnisse von € 42,9 Mio. auf € 43,0 Mio. Die sonstigen Vermögenswerte belaufen sich auf € 9,1 Mio. (31.12.2023: € 8,3 Mio.).
Das kurzfristige Vermögen erhöhte sich im Vergleich zum Jahresende um € 4,6 Mio. auf € 536,3 Mio. (31.12.2023: € 531,7 Mio.). Die Netto-Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen im Periodenvergleich stichtagsbezogen um € 28,9 Mio. auf € 90,3 Mio. (31.12.2023: € 61,3 Mio.). Die sonstigen Forderungen verringerten sich um € 11,9 Mio. auf € 21,9 Mio. (31.12.2023: € 33,8 Mio.). Die Wertpapiere erhöhten sich durch die laufende Bewertung sowie den Zukauf und Abgang von Wertpapieren per Saldo um € 4,6 Mio. auf € 46,6 Mio. Die kurzfristigen Termineinlagen und Treasury Bills reduzierten sich um € 2,5 Mio. auf € 340,7 Mio. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betragen zum 30.6.2024 € 17,2 Mio. (31.12.2023: € 31,9 Mio.).
Das Eigenkapital reduzierte sich seit dem Jahresultimo in Summe um 0,8% oder € 11,8 Mio. auf € 1.544,6 Mio. (31.12.2023: € 1.556,4 Mio.). Einerseits wurde das laufende Periodenergebnis inkl. nicht beherrschende Anteile von € 108,4 Mio. verbucht, andererseits auch versicherungsmathematische Verluste des Sozialkapitals, die per Saldo ein Minus von € 1,5 Mio. ergaben. In H1/2024 wurden Dividenden in Höhe von € 118,8 Mio. ausgeschüttet, wovon € 110,7 Mio. auf Anteilseigner der Flughafen Wien AG und € 8,1 Mio. auf nicht beherrschende Anteile der MIA-Gruppe und MMLC entfielen. Die Eigenkapitalquote lag per 30.6.2024 bei 69,7% (31.12.2023: 70,9%).
Die langfristigen Schulden reduzierten sich von € 292,6 Mio. zum 31.12.2023 auf € 292,4 Mio. Dabei erhöhten sich die langfristigen Rückstellungen um € 5,7 Mio. auf € 196,1 Mio. (31.12.2023: € 190,4 Mio.) u.a. aufgrund der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen sowie der Dotierung von langfristigen Rückstellungen. Die passiven latenten Steuern belaufen sich auf € 14,9 Mio. (31.12.2023: € 20,5 Mio.).
Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich um € 34,5 Mio. auf € 379,8 Mio. (31.12.2023: € 345,4 Mio.). Durch das positive Periodenergebnis stieg die Steuerrückstellung deutlich um € 40,3 Mio. auf € 111,8 Mio. Die Lieferantenverbindlichkeiten erhöhten sich stichtagsbezogen um € 11,2 Mio. auf € 50,2 Mio. (31.12.2023: € 39,0 Mio.). Die kurzfristigen Rückstellungen erhöhten sich um € 5,9 Mio. auf € 106,5 Mio. (31.12.2023: € 100,6 Mio.). Die übrigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf € 111,3 Mio. (31.12.2023: € 134,2 Mio.). Die Senkung der übrigen Verbindlichkeiten ist in H1/2024 vorrangig aufgrund der Auszahlung von Incentives aus dem Geschäftsjahr 2023 zurückzuführen, dem steht jedoch die Bildung neuer Abgrenzungen für Incentives gegenüber.
In den ersten sechs Monaten 2024 wurden in Summe € 83,1 Mio. (H1/2023: € 28,7 Mio.) in immaterielles Vermögen, Sachanlagen sowie in als Finanzinvestition gehaltene Immobilien investiert bzw. als Anzahlung geleistet. Die größten Investitionsprojekte am Standort Wien betreffen die Süderweiterung mit € 33,5 Mio., die Enteisungsmittelbefüllstation mit € 1,8 Mio., ein Update der Gepäcksortieranlage für "Hold Baggages screenig" auf Standard 3 mit € 2,3 Mio. und die Erneuerung der WC-Anlagen mit € 2,0 Mio. Am Flughafen Malta wurden in H1/2024 insgesamt € 28,2 Mio. investiert.
Die nationale und internationale politische und wirtschaftliche Entwicklung hat starken Einfluss auf die Luftfahrtindustrie. Besonders im Fokus stehen derzeit die weiterhin hohe wenn auch rückläufige Inflation, der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und die angespannte Lage im Nahen Osten im Zuge des Gaza-Krieges. Da diese Themen allerdings bereits seit längerer Zeit akut sind, hat sich die Gesamtrisikoposition der Flughafen-Wien-Gruppe (FWAG) im ersten Halbjahr 2024 nicht substanziell verändert.
Konjunkturelle Schwankungen haben einen maßgeblichen Einfluss auf den Geschäftsverlauf der FWAG. Die letzten Jahre waren dabei stark von externen Effekten beeinflusst. In den Jahren 2020 und 2021 hatten die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie sowie die Maßnahmen zu deren Eindämmung entscheidenden Einfluss. Mittlerweile sind diese negativen Effekte auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung kaum mehr spürbar. Ein weiterer Einflussfaktor auf die globale, insbesondere aber europäische Wirtschaftsleistung ist die im Jahr 2022 gestartete russische Invasion der Ukraine mit den damit einhergehenden Versorgungsunsicherheiten sowie steigenden Rohstoff- und Energiepreisen, die sich in einem hohem Inflationsdruck manifestierten.
Die Weltwirtschaft ist weiterhin geprägt von einer restriktiven Geldmarktpolitik. Trotz moderater Wachstumsprognosen verbessern sich die Aussichten allerdings langsam. Die Inflation ist in den letzten zwölf Monaten deutlich gesunken. Als Konsequenz hat die EZB Anfang Juni den Leitzinssatz von 4,5% auf 4,25% leicht reduziert. Weitere Zinssenkungen werden erwartet.
Aktuelle Prognosen für das globale BIP gehen für heuer von 3,1% Plus aus und sehen diesen Wert für 2025 auf ähnlichem Niveau (OECD, Global Economic Outlook GEO, 05/2024). Die österreichische Wirtschaft wird nach der Rezession im Vorjahr (-0,8%) auch 2024 weitgehend stagnieren und damit unter dem Schnitt der Eurozone bleiben. Die anhaltende Rezession in der Industrie und im Bauwesen wirkt der Erholung in den Dienstleistungssektoren und dem privaten Konsum entgegen. Erst 2025 dürfte die seit dem zweiten Quartal 2022 anhaltende Schwächephase überstanden sein. Ausgehend von der Exportwirtschaft wird die Konjunkturbelebung in vielen Bereichen der heimischen Wirtschaft spürbar sein und das BIP erstmals wieder ein nennenswertes Wachstum von 1,5% erreichen. (WIFO, Konjunkturprognose 6/2024).
Nach den umfangreichen Reisebeschränkungen während der Covid-19-Pandemie ist die Nachfrage nach Luftverkehrsdienstleistungen seit 2022 wieder deutlich angestiegen und hat gemessen an globalen Passagierkilometern mittlerweile wieder das Vorkrisenniveau erreicht (IATA, Air Passenger Market Analysis, 5/2024).
Der Güterverkehr war durch die Corona-Krise deutlich weniger betroffen als der Passagierverkehr, und es wurden global 2020 und 2021 ähnliche Mengen umgesetzt wie im Jahr 2019. Nach den schwierigen Rahmenbedingungen in den Jahren 2022 und 2023 mit hoher Inflation, Lieferkettenproblemen und Ukraine-Krieg, ist seit Mitte 2023 wieder eine deutliche Erholung zu beobachten. Das Cargo-Volumen (in Cargo-Tonnen-Kilometer) stieg im Juni 2024 im Jahresvergleich um 14,1%. Es war bereits das siebente Monat in Folge mit einem zweistelligen Wachstum - ein klares Zeichen dafür, dass die Luftfracht zu alter Stärke zurückgefunden hat (Quelle: IATA, Air Cargo Market Analysis, 6/2024).
In H1/2024 konnte der Flughafen Wien mit etwa 14,4 Mio. Fluggästen bereits 98,1% des Vorkrisenniveaus des H1/2019 erreichen. Die Entwicklung der letzten Monate ist dabei sehr positiv. Sowohl Passagier- als auch Frachtzahlen legten deutlich zu. Austrian Airlines als Home-Carrier am Standort Wien war H1/2024 weiterhin der größte Kunde der FWAG. Die strategische Ausrichtung von Austrian Airlines und ihre nachhaltige Entwicklung als leistungsstarker Netzwerk-Carrier beeinflussen den Geschäftserfolg der FWAG maßgeblich und werden daher von den zuständigen Geschäftsbereichen kontinuierlich beobachtet und analysiert. Im Jahr 2023 konnte die Austrian fünf Airbus A320neo in Empfang nehmen, was weiter zur Flottenverjüngung beigetragen hat. Auch die für den Standort Wien wichtige Langstreckenflotte der Airline wird gerade umfassend modernisiert. In H1/2024 wurden die ersten beiden von insgesamt elf Boeing 787-9 Dreamliner eingeflottet. Die neuen Dreamliner sollen die aktuelle Langstreckenflotte bestehend aus Boeing 767 und Boeing 777 schrittweise bis 2028 ersetzen. Diese Investitionen können als deutliches Zeichen für das Vertrauen der Konzernmutter Lufthansa in den Standort Wien gesehen werden (Quelle: Austrian Pressemitteilung 21.06.2024).
Neben Austrian Airlines sind vor allem die Low-Cost-Carrier (LCC) für den Standort Wien von großer Bedeutung und diversifizieren das Angebot. Ryanair als passagierstärkster Vertreter der LCC hat sich über die letzten Jahre hinweg mit einem Marktanteil von über 20% zum zweitgrößten Kunden der FWAG entwickelt. Das Angebot wurde weiter ausgebaut, ab Sommer 2024 bedient die irische Fluglinie mit ihrer Flotte von 19 stationierten Flugzeugen nun insgesamt 78 Ziele ab Wien. Da LCC sehr flexibel agieren und reagieren können, kann es jederzeit zu Adaptierungen kommen. Aus diesem Grund wird die Entwicklung bei den LCC auch weiterhin genau beobachtet.
Die hohe Wettbewerbsintensität zwischen den Airlines führt zu einem hohen Preisdruck auf vorgelagerte Dienstleister, wie die Abfertigungsdienste. Zur Gegensteuerung wurden von der FWAG in den letzten Jahren eine Vielzahl an Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz und Optimierung der Arbeitsabläufe entlang der gesamten Wertschöpfungskette erarbeitet und erfolgreich umgesetzt, was zu einer nachhaltigen Steigerung der Produktivität führte. Auch im Jahr 2024 ist der Geschäftsbereich Abfertigungsdienste klarer Marktführer im Ramp-Handling sowie in der Frachtabfertigung am Flughafen Wien. Das Risiko von wesentlichen Marktanteilsverlusten wird aufgrund von langfristigen Dienstleistungsverträgen mit den wichtigsten Key Accounts und den hohen gelieferten Qualitätsstandards als eher gering eingeschätzt.
Mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine gibt es einen Konflikt der höchsten Eskalationsstufe in Europa. Die EU hat die russische Offensive verurteilt und schwerwiegende Sanktionen beschlossen. Die unmittelbare Nähe zu Österreich und der EU bedeuten, dass dieser Krieg und die verhängten Sanktionen und Gegensanktionen auch Auswirkungen auf den Flughafen Wien haben. Russland (1,4%) und die Ukraine (2,1%) waren vor Kriegsbeginn 2021 in Summe für rund 3,5% des Verkehrs am Flughafen Wien verantwortlich. Negative Auswirkungen ergeben sich insbesondere auch durch den für die zivile Luftfahrt gesperrten ukrainischen Luftraum und die Flugverbote für russische Flugzeuge über weiten Teilen Europas. Darüber hinaus führen die Einschränkungen des russischen Luftraums für europäische Airlines zu einer Belastung von Langstreckenverbindungen Richtung Ost- bzw. Südostasien.
Der derzeitige Nahost-Konflikt zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen droht sich auf das Grenzgebiet zwischen Israel und dem Libanon und darüber hinaus auszuweiten. Diese Eskalationsspirale birgt das Risiko eines weiteren Krieges in sich, der die Lage im Nahen Osten nur noch weiter verschärfen wird. Ob und wie sich eine solche Eskalation auf den Flugverkehr und insbesondere auf den Flughafen Wien auswirken wird, ist derzeit nicht präzise abzuschätzen.
In der Vergangenheit konnte beobachtet werden, dass politische Spannungen bzw. terroristische Bedrohungen in einzelnen Ländern und Regionen negative Auswirkungen auf die Buchungslage der lokalen Tourismusdestinationen haben. Derartige Rückgänge sind jedoch meist kurzfristiger Natur und werden durch andere Destinationen kompensiert.
Einen wichtigen Risikofaktor stellen die Maßnahmen zur Eindämmung der Klimaveränderung dar. Weltweit werden dazu Maßnahmen ergriffen, die die gesamte Luftfahrtindustrie betreffen und teils zu erheblichen Kostensteigerungen führen (näheres dazu im Abschnitt "Umweltrisiken").
Die EU-Kommission hat mehrere Dossiers, die teilweise über mehrere Jahre vorbereitet und diskutiert wurden, aus dem Arbeitsprogramm genommen und damit de facto in die nächste Legislaturperiode ab 2025 geschoben. Dazu zählen insbesondere die Entgelte-Richtlinie, die BVD-Richtlinie und die Slots-Verordnung.
Neue Regelungen gelten seit wenigen Jahren für die nicht-finanzielle Berichterstattung aufgrund der EU-Taxonomie-Verordnung. Als betroffenes Unternehmen ist die FWAG verpflichtet, Umsatz, CAPEX und OPEX für taxonomie-relevante Wirtschaftsaktivitäten zu berichten. Zudem ist die CSRD-Richtlinie bis 2024 in österreichisches Recht umzusetzen, was jedoch bisher nicht erfolgt ist. Damit werden neue, umfassende und integrierte Berichtspflichten auf die FWAG zukommen.
Die Einführung des EU-weiten Entry-Exit-Systems (EES) wurde mit 10.11.2024 festgelegt. Die Errichtung von Flächen und Kiosken für das EES sind kostspielig und mit signifikanten Bautätigkeiten verbunden. Auch ist mit Problemen bei der Fluggastabfertigung zu rechnen, sobald das System in Betrieb genommen wird. Künftig sollen alle Non-Schengen-Passagiere bei der Einreise in den Schengenraum im EES registriert werden (inkl. biometrischer Daten).
Auf nationaler Ebene wurden 2021 Änderungen im Luftfahrtgesetz, im Flughafen-Entgeltegesetz und in der Bundes-Umgebungslärmschutzverordnung beschlossen. Aufgrund der bald endenden Gesetzgebungsperiode (bis Herbst 2024) ist in diesem Jahr mit keinen weiteren luftverkehrsspezifischen Gesetzen mehr zu rechnen. Zukünftige Gesetzesänderungen hängen stark vom Ergebnis der Österreichischen Nationalratswahl am 29. September 2024 und der folgenden nächsten Regierungskonstellation ab.
Investitionsprojekte der FWAG unterliegen unterschiedlichen Risiken hinsichtlich Lieferantenausfällen, Baukostensteigerungen oder Veränderungen in der Planung, die zu Mehrkosten führen können. Bereits in der Vorprojektphase erfolgt daher eine ausführliche Risikobewertung des jeweiligen Investitionsprojekts. Die einzuhaltenden Vorschriften von Projektorganisation bzw. Prüf- und Freigabeschritten bei der Abwicklung von Bauprojekten werden im Bauhandbuch festgelegt. Eine Vielzahl von Investitionsprojekten wurde im Zuge des Covid-19-bedingten Sparprogramms verschoben, diese werden nun schrittweise umgesetzt, wie beispielsweise das Großprojekt Terminal Süderweiterung.
Der Bau der "Parallelpiste 11R/29L" (3. Piste) stellt ein Schlüsselprojekt für die langfristigen Entwicklungsund Wachstumspotenziale der FWAG dar. Dieser wird weiterhin mit Nachdruck verfolgt und entsprechend der tatsächlichen Entwicklung der Flugzahlen sowie der Wirtschaftlichkeit geplant. Sämtliche Bewertungen von Vermögenswerten erfolgten unter der Prämisse des Fortbestehens der Drehscheibenfunktion des Flughafens Wien als Ost-West-Hub.
Im Mai 2023 verlängerte die zuständige UVP-Behörde die Realisierungsfrist für das Vorhaben 3. Piste auf 30.6.2033. Die Verlängerung der Realisierungsfrist wurde aufgrund der über 7-jährigen Rechtsmittel-Verfahrensdauer und dem Covid-19-bedingten Verkehrseinbruch genehmigt. Gegen die Verlängerung der Bauvollendungsfrist und die Abwicklung im Einparteienverfahren wurden mehrere Beschwerden ohne aufschiebende Wirkung eingebracht. Zu diesen Beschwerden veröffentlichte das Bundesverwaltungsgericht (BVwG) am 10.05.2024 die Entscheidung, dass es sich entgegen der bisherigen Praxis und der klaren Gesetzessystematik bei diesem Fristverlängerungsverfahren um kein Einparteienverfahren handelt und gewährte den Beschwerdeführerinnen Parteistellung im Verfahren. Gleichzeitig verkürzte das BVwG die ursprünglich durch die 1. Instanz gewährte Fristverlängerung von 9,5 Jahren auf 6,5 Jahre. Die FWAG hat zur Klärung dieses Rechtsstreits die Höchstgerichte befasst.
Die Verkehrsentwicklung wird von den beschriebenen politischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Risiken beeinflusst. Dazu gibt es weitere überregionale und externe Einflussfaktoren (zum Beispiel Luftraumsperren aufgrund von Naturereignissen, Streiks). Lokale Schadensrisiken wie etwa Feuer, Naturgewalten, Unfälle oder Terror am Standort sowie der Diebstahl bzw. die Beschädigung von Vermögenswerten stellen ebenfalls Risiken für den operativen Betrieb dar. Die weltweiten Klimaveränderungen können auch in Europa ein Risiko für den Flughafenbetrieb darstellen. Zunehmende Wetterextreme wie Stürme, ungewöhnliche Gewitter und Niederschlagsmengen sowie länger anhaltende extreme Hitze- und Kältewellen können den Flugverkehr kurzfristig negativ beeinflussen.
Der Flughafen Wien ist bestrebt, durch ständiges Monitoring der Auswirkungen dieser operativen Risiken entsprechend vorbereitet zu sein. Weiters sorgt der Flughafen Wien mit entsprechenden Notfallplänen, Sicherheits- und Brandschutzmaßnahmen sowie mit hohen Sicherheitsstandards dafür, dass er auf den Ernstfall gut vorbereitet ist. Die operativen Risiken sind durch angemessenen Versicherungsschutz großteils abgedeckt (Luftfahrt-Haftpflichtversicherung, Terror-Haftpflichtversicherung, etc.). Die energiepolitischen Folgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine haben das Risiko eines möglichen Black-Outs wieder ins breite Bewusstsein gerufen. Die FWAG begegnet diesem Umstand mit Notstromaggregaten sowie der signifikanten Erhöhung der Energieeigenerzeugung durch Photovoltaikanlagen.
Der Flughafen Wien hat eine kritische Funktion als zentraler Infrastrukturversorger und Rückgrat der internationalen Vernetzung im gesamten zentral- und osteuropäischen Raum aus. Aus diesem Grund werden besonders hohe Ansprüche an die Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Integrität der eingesetzten IKT-Systeme (Informations- und Kommunikationstechnologie) gestellt.
Basierend auf der Cyberbedrohungslage Österreichs wurden die operativen IKT-Risiken entsprechend angepasst. Wesentliche operative Risiken des Unternehmensrisikomanagements sind die Risiken eines "Cyberangriffs", wie auch der damit einhergehende "Ausfall der Informationstechnologie". Für die Gewährleistung eines hohen Maßes an Informationssicherheit setzt die FWAG kontinuierlich Maßnahmen zur Reduktion der IKT-Risiken um. Eine dieser Maßnahmen ist der effektive Betrieb eines Managementsystems für Informationssicherheit (kurz ISMS) sowie auch das Führen und die Weiterentwicklung einer daraus abzuleitenden technischen IT-Security Roadmap. Tiefgehendes Monitoring von Sicherheitsvorfällen, regelmäßige Vulnerability-Scans der IT-Infrastruktur – insbesondere durch Pen-Tests – und der Tausch veralteter Systeme (End of Life) sind ein Auszug der Maßnahmen aus der IT-Security Roadmap, um der Cyberbedrohungslage entgegenzuwirken.
Trotz der Konjunkturflaute erweist sich der Arbeitsmarkt als sehr robust. Die Arbeitslosenzahlen steigen zwar durch die Ausweitung des Arbeitskräfteangebots leicht an, diese bleiben jedoch auch 2024 auf sehr niedrigem Niveau; es herrscht somit weiterhin ein großer Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die FWAG ist sich der hohen Bedeutung motivierter und engagierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Erreichung der Unternehmensziele bewusst. Trotz vergleichsweise niedriger Fluktuationsraten ist die Mitarbeiterbindung ein wichtiges Themenfeld in der im letzten Jahr ausgearbeiteten "Strategie 2030". Darüber hinaus werden zahlreiche Maßnahmen zur Erhöhung der Arbeitssicherheit und zur Minimierung von krankheitsbedingten Ausfällen umgesetzt.
Die FWAG ist in ihrer Geschäftstätigkeit einer Reihe von Umweltrisiken ausgesetzt, deren Entwicklungen genau verfolgt und mögliche Auswirkungen durch Klimaveränderungen laufend betrachtet werden. In dieser Analyse wird eine Reihe von möglichen Gefahren durch die Änderung von klimatischen Bedingungen in den nächsten zehn Jahren und darüber hinaus anhand zweier möglicher Klimaszenarien dargestellt. Insbesondere die Zunahme von Hitzewellen, die Zunahme von zeitlich begrenzten, starken Niederschlägen, die langfristige Steigerung der globalen Durchschnittstemperatur sowie das Auftreten von extremen Windereignissen werden dabei als potenzielle Gefahrenquellen analysiert. Gegen die identifizierten Risikofaktoren werden entsprechende Gegenmaßnahmen laufend evaluiert und bei Möglichkeit umgesetzt (z.B. die Schaffung von Regenwasserspeichermöglichkeiten und Versickerungsmöglichkeiten am Standort zur Verhinderung von Schäden durch pluviales Hochwasser nach starken Niederschlägen). Es werden in diesem Zusammenhang allerdings nicht nur Risiken, sondern auch Chancen betrachtet. So entsteht beispielsweise durch den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur das Risiko einer Reduktion der Attraktivität bestimmter Reiseziele in extremen Hitzephasen. Es können sich dadurch aber auch die touristische Saison in Sommerdestinationen verlängern oder neue Tourismusregionen erschlossen werden.
Auch bei der Vermeidung bzw. Eindämmung des Klimawandels ist sich der Flughafen Wien seiner Verantwortung bewusst und hat dazu bereits entsprechende Handlungen gesetzt. So wurde unter anderem bereits 2012 ein umfassendes und systematisches Energie- und Umweltmanagementsystem (kurz UMS) eingerichtet. Ziel dieses Systems ist es, die Energieeffizienz zu verbessern und den Energieverbrauch weiter zu senken bzw. Energie aus erneuerbaren Quellen (mittels Photovoltaik) selbst zu produzieren. Durch diese Maßnahmen ist es der FWAG seit dem Jahr 2023 gelungen, ihren Betrieb CO2-neutral zu führen.
In Österreich wurde im Jahr 2020 eine Anpassung der nationalen Flugabgabe beschlossen sowie im Jahr 2021 die CO2-Bepreisung im Rahmen der "ökosozialen Steuerreform" eingeführt. Weitere Anpassungen nationaler, den Flugverkehr betreffenden Gesetzesmaterien sind jedoch erst in der nächsten Gesetzgebungsperiode bzw. von der nächsten Regierung zu erwarten.
Die EU-Kommission hat zur Erreichung der Ziele des European Green Deals im Juli 2021 das Gesetzespaket "Fit for 55" vorgestellt. Darin wurden Maßnahmen präsentiert, welche die Kosten der Luftfahrt deutlich erhöhen werden. Bereits beschlossen wurde die Überarbeitung des Emissionszertifikatehandels (EU-ETS), was zu einer deutlichen Erhöhung der Preise für CO2-Emissionsrechte für Airlines führen wird. Ebenfalls beschlossen wurden neue Verpflichtungen bzgl. Infrastruktur für alternative Antriebe (insb. Elektrifizierung der Pier- und Außenpositionen) im AFIR-Dossier sowie die verpflichtenden Beimischungsquoten von SAF an europäischen Flughäfen (ReFuelEU Aviation). Das ist insbesondere im Wettbewerb mit Hubs in bzw. Fluglinien aus Drittstaaten ein klarer Nachteil und birgt das Risiko von "carbon leakage". Die geplante, schrittweise Einführung einer Kerosinsteuer ab 2023 wurde aufgrund der Energiekrise (insbesondere im Zusammenhang mit der russischen Invasion der Ukraine) vorerst nicht weiterverfolgt, könnte aber von der nächsten EU-Kommission wieder auf die Agenda genommen werden. Generell ist abzuwarten welche politischen Schwerpunkte, die sich derzeit in Zusammensetzung befindliche neue EU-Kommission geben wird.
Die FWAG wird diese politischen Entwicklungen auf nationaler und EU-Ebene weiterhin genau beobachten und sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten in den politischen Diskurs aktiv einbringen.
Sämtliche Bewertungen von Vermögensgegenständen erfolgen unter der Prämisse des Fortbestehens der Drehscheibenfunktion des Flughafen Wien als Ost-West-Hub. Die Gesamtbewertung der Risikosituation der FWAG lässt keine bestandsgefährdenden Risiken erkennen. Der Fortbestand des Unternehmens gilt auch zukünftig als gesichert.
Betreffend die Angaben zu wesentlichen Geschäften mit nahestehenden Unternehmen bzw. Personen verweisen wir auf Punkt 8 der Anhangangaben zum Konzernzwischenabschluss.
Für das Gesamtjahr 2024 rechnet der Flughafen Wien mit mehr als 30 Mio. Passagieren am Standort Wien und mit mehr als 39 Mio. für die Flughafen-Wien-Gruppe.
Der Flughafen Wien geht für die Gruppe davon aus, bis Jahresende einen Umsatz von über € 1 Mrd., ein EBITDA von über € 400 Mio. und ein Periodenergebnis vor Minderheiten von zumindest € 220 Mio. zu erreichen. Die Investitionen 2024 werden bei über € 200 Mio. erwartet.
Die aktuelle Passagier- und Finanz-Guidance erfolgt unter der Annahme, dass es zu keinen weiteren geopolitischen Auswirkungen oder massiven Verkehrsbeschränkungen kommt.
Im Juli verzeichnete der Flughafen Wien inklusive seiner Auslandsbeteiligungen Flughafen Malta und Košice insgesamt 4.406.820 Passagiere (Juli 2023: 4.090.161 Passagiere) und liegt damit 7,7% über dem Juli 2023. Kumuliert von Jänner bis Juli stieg das Passagieraufkommen um 9,6% auf 23.127.930 Reisende.
Am Standort Flughafen Wien erhöhte sich das Passagieraufkommen im Juli 2024 auf 3.324.096 Reisende (Juli 2023: 3.144.573, +5,7%). Die Anzahl der Lokalpassagiere belief sich auf 2.535.667, jene der Transferpassagiere auf 777.358. Die Flugbewegungen erhöhten sich im Juli 2024 auf 22.829 (+4,8%).
Schwechat, 20. August 2024
Der Vorstand
Dr. Günther Ofner Mag. Julian Jäger
Vorstandsmitglied, CFO Vorstandsmitglied, COO

vom 1.1. bis 30.6.2024
| in T€ | H1/2024 | H1/2023 | Q2/2024 | Q2/2023 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 488.435,7 | 428.108,4 | 278.086,6 | 247.749,2 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 7.177,1 | 5.528,1 | 3.884,2 | 2.612,4 |
| Betriebsleistung | 495.612,8 | 433.636,5 | 281.970,8 | 250.361,6 |
| Aufwendungen für Material und bezogene | ||||
| Leistungen | -26.888,7 | -28.917,9 | -11.973,7 | -11.208,1 |
| Personalaufwand | -189.573,8 | -167.813,0 | -100.463,5 | -92.159,3 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -74.615,3 | -57.614,2 | -44.539,6 | -34.451,0 |
| Wertaufholung/Wertminderungen auf | ||||
| Forderungen | 221,6 | -2.170,0 | -26,6 | -2.254,4 |
| Anteilige Periodenergebnisse at-Equity | ||||
| Unternehmen | 145,4 | 231,3 | 412,0 | 253,3 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibun | ||||
| gen (EBITDA) | 204.902,0 | 177.352,6 | 125.379,4 | 110.542,1 |
| Planmäßige Abschreibungen | -66.171,9 | -64.761,6 | -33.133,0 | -32.738,2 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 138.730,2 | 112.591,0 | 92.246,4 | 77.803,9 |
| Beteiligungsergebnis ohne | ||||
| at-Equity-Unternehmen | 768,6 | 409,8 | 768,6 | 409,8 |
| Zinsertrag | 7.770,0 | 5.369,5 | 4.124,5 | 3.322,9 |
| Zinsaufwand | -1.326,7 | -6.239,8 | -771,2 | -3.068,2 |
| Sonstiges Finanzergebnis | 1.300,5 | 545,0 | 548,0 | 272,5 |
| Finanzergebnis | 8.512,4 | 84,4 | 4.669,9 | 937,0 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 147.242,5 | 112.675,5 | 96.916,3 | 78.741,0 |
| Ertragsteuern | -38.839,3 | -29.964,2 | -25.683,4 | -20.992,0 |
| Periodenergebnis | 108.403,2 | 82.711,2 | 71.232,9 | 57.749,0 |
| Davon entfallend auf: | ||||
| Gesellschafter der Muttergesellschaft | 97.272,3 | 73.997,3 | 63.723,1 | 50.997,8 |
| Nicht beherrschende Anteile | 11.130,9 | 8.713,9 | 7.509,8 | 6.751,1 |
| Im Umlauf befindliche Aktien | ||||
| (gewichteter Durchschnitt in Stück) | 83.874.681 | 83.874.681 | 83.874.681 | 83.874.681 |
| Ergebnis je Aktie (in €, verwässert = unverwässert) | 1,16 | 0,88 | 0,76 | 0,61 |
vom 1.1. bis 30.6.2024
| in T€ | H1/2024 | H1/2023 | Q2/2024 | Q2/2023 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Periodenergebnis | 108.403,2 | 82.711,2 | 71.232,9 | 57.749,0 | ||||
| Sonstiges Ergebnis aus Posten, die in künftigen Perioden nicht in die | ||||||||
| Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden | ||||||||
| Neubewertungen aus leistungsorientierten | ||||||||
| Plänen | -1.681,6 | -3.939,3 | -814,9 | - 4.649,5 | ||||
| Marktwertbewertung von | ||||||||
| Eigenkapitalinstrumenten | -90,0 | 370,0 | -90,0 | 370,0 | ||||
| Darauf entfallende latente Steuern | 407,5 | 820,9 | 208,1 | 984,3 | ||||
| Sonstiges Ergebnis | -1.364,2 | -2.748,4 | -696,7 | -3.295,2 | ||||
| Gesamtergebnis | 107.039,1 | 79.962,8 | 70.536,2 | 54.453,7 | ||||
| Davon entfallend auf: | ||||||||
| Gesellschafter der Muttergesellschaft | 95.908,2 | 71.248,9 | 63.026,4 | 47.702,6 | ||||
| Nicht beherrschende Anteile | 11.130,9 | 8.713,9 | 7.509,8 | 6.751,1 |
zum 30.6.2024
| in T€ | 30.6.2024 | 31.12.2023 |
|---|---|---|
| AKTIVA | ||
| Langfristiges Vermögen | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 152.834,9 | 156.244,9 |
| Sachanlagen | 1.337.896,2 | 1.324.261,5 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 137.708,2 | 131.032,5 |
| Beteiligungen an at-Equity-bilanzierten Unternehmen | 42.999,6 | 42.854,2 |
| Sonstige Vermögenswerte | 9.095,8 | 8.283,2 |
| 1.680.534,7 | 1.662.676,4 | |
| Kurzfristiges Vermögen | ||
| Vorräte | 7.842,6 | 7.653,5 |
| Wertpapiere | 46.637,5 | 42.083,0 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 464.633,3 | 450.040,3 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 17.195,5 | 31.903,8 |
| 536.308,9 | 531.680,7 | |
| Summe Aktiva | 2.216.843,7 | 2.194.357,1 |
| PASSIVA | ||
| Eigenkapital | ||
| Grundkapital | 152.670,0 | 152.670,0 |
| Kapitalrücklagen | 117.885,1 | 117.885,1 |
| Sonstige Rücklagen | -10.116,1 | -8.570,9 |
| Einbehaltene Ergebnisse | 1.147.315,8 | 1.160.577,0 |
| Den Gesellschaftern der Muttergesellschaft zurechenbar | 1.407.754,8 | 1.422.561,2 |
| Nicht beherrschende Anteile | 136.889,4 | 133.860,2 |
| 1.544.644,2 | 1.556.421,4 | |
| Langfristige Schulden | ||
| Rückstellungen | 196.062,3 | 190.411,0 |
| Finanz- und Leasingverbindlichkeiten | 55.390,5 | 55.252,2 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 26.012,8 | 26.343,1 |
| Latente Steuern | 14.894,7 | 20.549,5 |
| 292.360,2 | 292.555,8 | |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Steuerrückstellungen | 111.811,3 | 71.537,4 |
| Übrige Rückstellungen | 106.455,8 | 100.555,1 |
| Finanz- und Leasingverbindlichkeiten | 86,4 | 93,0 |
| Lieferantenverbindlichkeiten | 50.220,7 | 39.019,5 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 111.265,0 | 134.174,8 |
| 379.839,3 | 345.379,9 | |
| Summe Passiva | 2.216.843,7 | 2.194.357,1 |
vom 1.1. bis 30.6.2024
| in T€ | H1/2024 | H1/2023 | |
|---|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 147.242,5 | 112.675,5 | |
| +/- | Abschreibungen / Zuschreibungen | 66.171,9 | 64.761,6 |
| +/- | Bewertung beizulegender Zeitwert Finanzinstrumente | -1.300,5 | -545,0 |
| +/- | Anteilige Periodenergebnisse at-Equity-Unternehmen | -145,4 | -231,3 |
| +/- | + Verluste / - Gewinne aus dem Abgang von Vermögenswerten | -341,3 | -377,0 |
| - | Auflösung von Investitionszuschüssen aus öffentlichen Mitteln | -167,1 | -46,5 |
| +/- | Zins- und Dividendenergebnis | -7.211,9 | 460,6 |
| + | Erhaltene Dividenden | 768,6 | 0,0 |
| + | Erhaltene Zinsen | 9.306,0 | 1.679,5 |
| - | Bezahlte Zinsen | -1.148,6 | -6.741,4 |
| -/+ | - Erhöhung / + Senkung Vorräte | -189,1 | 90,5 |
| -/+ | - Erhöhung / + Senkung Forderungen | -25.029,1 | 26.387,1 |
| +/- | + Erhöhung / - Senkung Rückstellungen | 9.870,4 | 5.563,7 |
| +/- | + Erhöhung / - Senkung Verbindlichkeiten | -15.736,5 | -5.290,1 |
| Netto-Geldfluss aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 182.089,9 | 198.387,1 | |
| - | Zahlungen für Ertragsteuern | -3.812,8 | -448,2 |
| Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 178.277,1 | 197.938,9 | |
| + | Einzahlungen aus Anlagenabgang (ohne Finanzanlagen) | 411,6 | 387,9 |
| + | Einzahlungen aus Finanzanlagenabgang | 0,0 | 3,3 |
| - | Auszahlungen für Anlagenzugang (ohne Finanzanlagen) | -79.283,2 | -28.123,9 |
| - | Auszahlungen für Finanzanlagenzugang | -1.002,0 | -15,0 |
| + | Einzahlungen aus Abgang von kurzfristigen Wertpapieren | 21.746,0 | 0,0 |
| + | |||
| Einzahlungen aus Abgang von kurz- und langfristigen Veranlagungen | 228.699,5 | 168.789,4 | |
| - | Auszahlungen für kurzfristige Wertpapiere | -25.000,0 | -20.000,0 |
| - | Auszahlungen für kurz- und langfristige Veranlagungen | -219.700,0 | -273.389,6 |
| Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit | -74.128,1 | -152.347,7 | |
| - | Dividendenausschüttung an Flughafen Wien AG Anteilseigner | -110.714,6 | -64.583,5 |
| - | Dividendenausschüttung an nicht beherrschende Anteilseigner | -8.101,8 | -9.101,6 |
| - | Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzverbindlichkeiten | -0,5 | -25.000,0 |
| - | Auszahlungen aus der Tilgung von Leasingverbindlichkeiten | -40,5 | -17,0 |
| Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | -118.857,3 | -98.702,0 | |
| Veränderung des Finanzmittelbestandes | -14.708,3 | -53.110,9 | |
| + | Finanzmittelbestand am Beginn der Periode | 31.903,8 | 105.218,6 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 17.195,5 | 52.107,7 |
vom 1.1. bis 30.6.2024
| f f de Ge l lsc ha de M l lsc ha he ba te ut te t z n se rn r rg es e ur ec n r |
|||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ig Su t m me so ns e |
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|||||
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Ge mt sa |
| d z St 1. 1. 2 0 2 3 an um |
1 5 2. 6 7 0, 0 |
1 1 7. 8 8 5, 1 |
-3 3 2 8, 8 |
1. 0 5 6. 3 6 6, 6 |
1. 3 2 3. 5 9 2, 9 |
1 2 4. 8 6 8, 4 |
1. 4 4 8. 4 6 1, 3 |
| ig ita ins ktw be ka l Ma ert rtu E tru nte r we ng vo n en p me n |
2 8 9 4, |
2 8 9 4, |
0, 0 |
2 8 9 4, |
|||
| be le ist ien ier l än Ne P rtu t te u we ng en au s un g so r n en |
-3 0 3 3, 3 |
-3 0 3 3, 3 |
0, 0 |
-3 0 3 3, 3 |
|||
| ig is So bn t Erg ns es e |
0, 0 |
0, 0 |
-2 8, 7 4 4 |
0, 0 |
-2 8, 7 4 4 |
0, 0 |
-2 8, 7 4 4 |
| io de bn is Pe r ne rg e |
7 3. 9 9 7, 3 |
7 3. 9 9 7, 3 |
8. 7 1 3, 9 |
8 2. 7 1 1, 2 |
|||
| is Ge bn mt sa er g e |
0, 0 |
0, 0 |
-2 8, 7 4 4 |
3. 9 9 3 7 7, |
2 8, 9 7 1. 4 |
8. 3, 9 7 1 |
9. 9 6 2, 8 7 |
| f l ös be üc k lag Au Ne rtu un g u we ng sr e |
-1 8 1, 1 |
1 8 1, 1 |
0, 0 |
0, 0 |
0, 0 |
||
| ös ä üc f l hru k lag Au W un g ng sr e |
-8 4, 3 |
8 4, 3 |
0, 0 |
0, 0 |
|||
| iv i de de h ütt D n na us sc un g |
-6 4. 5 8 3, 5 |
-6 4. 5 8 3, 5 |
-9 1 0 1, 6 |
-7 3. 6 8 5, 1 |
|||
| d z St 3 0. 6. 2 0 2 3 an um |
1 5 2. 6 7 0, 0 |
1 1 7. 8 8 5, 1 |
-6 3 4 2, 6 |
1. 0 6 6. 0 4 5, 8 |
1. 3 3 0. 2 5 8, 3 |
1 2 4. 4 8 0, 8 |
1. 4 5 4. 7 3 9, 1 |
| d z St 1. 1. 2 0 2 4 an um |
1 5 2. 6 7 0, 0 |
1 1 7. 8 8 5, 1 |
-8 5 7 0, 9 |
1. 1 6 0. 5 7 7, 0 |
1. 4 2 2. 5 6 1, 2 |
1 3 3. 8 6 0, 2 |
1. 5 5 6. 4 2 1, 4 |
| ig ita ins ktw be ka l Ma ert rtu E tru nte r we ng vo n en p me n |
-6 9, 3 |
-6 9, 3 |
0, 0 |
-6 9, 3 |
|||
| be le ist ien ier l än Ne P rtu t te u we ng en au s un g so r n en |
-1 2 9 4, 9 |
-1 2 9 4, 9 |
0, 0 |
-1 2 9 4, 9 |
|||
| ig is So bn t Erg ns es e |
0, 0 |
0, 0 |
3 6 2 -1 4, |
0, 0 |
3 6 2 -1 4, |
0, 0 |
3 6 2 -1 4, |
| io de bn is Pe r ne rg e |
9 7. 2 7 2, 3 |
9 7. 2 7 2, 3 |
1 1. 1 3 0, 9 |
1 0 8. 4 0 3, 2 |
|||
| is Ge bn mt sa er g e |
0, 0 |
0, 0 |
3 6 2 -1 4, |
9 2 2, 3 7. 7 |
9 9 0 8, 2 5. |
3 0, 9 1 1. 1 |
0 0 3 9, 1 7. 1 |
| f l ös be üc k lag Au Ne rtu un g u we ng sr e |
-1 8 1, 1 |
1 8 1, 1 |
0, 0 |
0, 0 |
0, 0 |
||
| iv i ütt de de h D n na us sc un g |
0, 0 |
-1 1 0. 7 1 4, 6 |
-1 1 0. 7 1 4, 6 |
-8 1 0 1, 8 |
-1 1 8. 8 1 6, 3 |
||
| d z St 3 0. 6. 2 0 2 4 an um |
1 5 2. 6 7 0, 0 |
1 1 7. 8 8 5, 1 |
-1 0. 1 1 6, 1 |
1. 1 4 7. 3 1 5, 8 |
1. 4 0 7. 7 5 4, 8 |
1 3 6. 8 8 9, 4 |
1. 5 4 4. 6 4 4, 2 |
Die Erstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses der Flughafen Wien AG zum 30.6.2024 erfolgte in Übereinstimmung mit IAS 34, wie er in der Europäischen Union (EU) anzuwenden ist.
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss enthält in Übereinstimmung mit IAS 34 (Zwischenberichterstattung) nicht all jene Informationen und Angaben, die in einem vollständigen Abschluss verpflichtend sind und sollte daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss der FWAG zum 31.12.2023 gelesen werden.
Neben den Angaben im vorliegenden Anhang und Konzernzwischenabschluss sind weitere erläuternde Angaben im Lagebericht enthalten (IAS 34.16A).
Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss wurde weder einer Abschlussprüfung noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.
Im verkürzten Konzernzwischenabschluss zum 30.6.2024 wurden die gleichen Bilanzierungs-, Bewertungs- und Berechnungsmethoden angewandt wie im Konzernabschluss 2023. Für weitergehende Angaben zu den angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie der ab 1.1. 2023 neu anzuwendenden Standards wird auch auf den Konzernabschluss zum 31.12.2023, der die Grundlage für den vorliegenden verkürzten Konzernzwischenabschluss darstellt, verwiesen.
Die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist von Ermessensbeurteilungen bezüglich Ansatz- und Bewertungsmethoden sowie von Annahmen und Schätzungen durch das Management abhängig. Weitere Informationen zu Ermessensbeurteilungen sowie Annahmen und Schätzungen sind auch im Konzernabschluss 2023 ersichtlich.
Die folgenden Standards und Interpretationen wurden in diesem Geschäftsjahr neu angewendet:
Alle erstmalig angewendeten neuen oder verbesserten Standards haben keine wesentliche Auswirkung auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage des Konzerns.
Bei der Summierung gerundeter Beträge und Prozent-Angaben können sich durch die Verwendung automatischer Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen ergeben.
Seit dem 31.12.2023 gab es folgende Änderungen des Konsolidierungskreises:
Mit Errichtungserklärung vom 7. Mai 2024 wurde die Tochtergesellschaft Vienna Airport Logistics GmbH gegründet und in den Vollkonsolidierungskreis aufgenommen. Gegenstand der Gesellschaft ist das Errichten, Betreiben und Vermarkten eines zentralen Logistiklagers insbesondere für die am Flughafen Wien betriebenen Flughafen Shops, Restaurants und Automaten sowie den Lounges und Dienstleistern. Die Gesellschaft ist dem Segment "Retail & Properties" zugeordnet.
Zum 30.6.2024 werden in den verkürzten Konzernzwischenabschluss neben der Flughafen Wien AG 28 inländische (31.12.2023: 27) und 10 ausländische (31.12.2023: 10) Tochterunternehmen einbezogen, die von der Flughafen Wien AG beherrscht werden. Weiters wurden zwei inländische Unternehmen (31.12.2023: 2) und ein ausländisches Unternehmen (31.12.2023: 1) nach der Equity-Methode bewertet.
Zwei Tochterunternehmen (31.12.2023: 2) wurden wegen ihrer untergeordneten Bedeutung für die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht in den verkürzten Konzernzwischenabschluss einbezogen.
Nach IFRS 8 orientiert sich die Segmentberichterstattung an der internen Berichterstattung des Konzerns. Beim FWAG-Konzern stellen die Geschäftsbereiche der FWAG sowie die einzelnen Tochtergesellschaften und Beteiligungen an at-Equity-bilanzierten Unternehmen die Geschäftssegmente dar, die zu den Berichtssegmenten Airport, Handling & Sicherheitsdienstleistungen, Retail & Properties, Malta und Sonstige Segmente zusammengefasst werden. Die Steuerung der Unternehmensgruppe erfolgt anhand der Berichterstattungen zur Erfolgsrechnung, zu Investitionen und Personalangaben der jeweiligen Bereiche der FWAG sowie der Umsätze, EBITDAs, EBITs, der vorgesehenen Investitionen und Personalzahlen der einzelnen Tochtergesellschaften.
Die Flughafen-Wien-Gruppe ordnet ihre Umsatzerlös-Ströme den Bereichen "Aviation" und "Non-Aviation" zu. Weiters werden pro Segment die unterschiedlichen Umsatzströme weiter unterteilt, wie in den nachfolgenden Tabellen ersichtlich ist.
| H1/2024 in T€ | Airport | Handling & Sicherheits dienst leistungen |
Retail & Properties |
Malta | Sonstige Segmente |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Aviation | 227.444,3 | 78.804,0 | 0,0 | 44.051,2 | 0,0 | 350.299,5 |
| Non-Aviation | 6.504,3 | 6.364,9 | 93.677,7 | 20.385,9 | 11.203,5 | 138.136,3 |
| Externe Segmentumsätze |
233.948,5 | 85.168,8 | 93.677,7 | 64.437,2 | 11.203,5 | 488.435,7 |
| H1/2023 in T€ | Airport | Handling & Sicherheits dienst leistungen |
Retail & Properties |
Malta | Sonstige Segmente |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Aviation | 193.546,4 | 72.679,0 | 0,0 | 36.256,7 | 0,0 | 302.482,1 |
| Non-Aviation | 5.859,9 | 5.785,2 | 84.210,4 | 17.387,9 | 12.382,7 | 125.626,3 |
| Externe Segmentumsätze |
199.406,3 | 78.464,3 | 84.210,4 | 53.644,7 | 12.382,7 | 428.108,4 |
| H1/2024 in T€ | Airport | Handling & Sicherheits dienst leistungen |
Retail & Properties |
Malta | Sonstige Segmente |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Österreich | 233.948,5 | 85.168,8 | 93.677,7 | 0,0 | 11.203,5 | 423.998,6 |
| Malta | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 64.437,2 | 0,0 | 64.437,2 |
| Externe Segmentumsätze |
233.948,5 | 85.168,8 | 93.677,7 | 64.437,2 | 11.203,5 | 488.435,7 |
| H1/2023 in T€ | Airport | Handling & Sicherheits dienst leistungen |
Retail & Properties |
Malta | Sonstige Segmente |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Österreich | 199.406,3 | 78.464,3 | 84.210,4 | 0,0 | 12.382,7 | 374.463,7 |
| Malta | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 53.644,7 | 0,0 | 53.644,7 |
| Externe Segmentumsätze |
199.406,3 | 78.464,3 | 84.210,4 | 53.644,7 | 12.382,7 | 428.108,4 |
| ing ic d l he Ha & S n r |
|||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| / in H 1 2 0 2 4 T € |
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Ü itu be le r ng |
Ko nz er n |
| ätz Ex te Se nt rne g me um s e |
2 3 3. 9 4 8, 5 |
8 5. 1 6 8, 8 |
9 3. 6 7 7, 7 |
6 4. 4 3 7, 2 |
1 1. 2 0 3, 5 |
4 8 8. 4 3 5, 7 |
|
| ös äg da Er l Ku de ert vo n e a us n nv r en |
2 2 5. 9 0 3, 6 |
8 2. 5 0 4, 7 |
4 4. 4 6 5, 6 |
7 8. 4 8 0, 1 |
1 1. 1 9 8, 9 |
4 4 2. 5 5 2, 8 |
|
| ätz Int Se nt ern e g me um s e |
2 1. 4 0 6, 5 |
5 2. 8 7 0, 9 |
9. 0 0 7, 6 |
0, 0 |
7 7. 5 7 8, 5 |
-1 6 0. 8 6 3, 5 |
0, 0 |
| ät Se nt g me um s ze |
2 3 0 5 5. 5 5, |
3 8. 0 3 9, 8 1 |
0 2. 6 8 3 1 5, |
6 3 2 4. 4 7, |
8 8. 8 2, 0 7 |
6 0. 8 6 3, -1 5 |
8 8. 3 4 4 5, 7 |
| Se nt E B I T D A g me |
9 6. 5 9 6, 6 |
6. 3 9 3, 7 |
5 0. 2 7 1, 6 |
4 0. 9 8 4, 6 |
1 0. 6 5 5, 6 |
0, 0 |
2 0 4. 9 0 2, 0 |
| ( in ) Se E B I T D A- Ma % nt g me rg e |
3 7, 8 |
4, 6 |
4 9, 0 |
6 3, 6 |
1 2, 0 |
||
| Se E B I T nt g me |
5 8. 4 3 4, 2 |
2. 2 5 1, 7 |
4 0. 3 4 1, 0 |
3 3. 1 7 5, 3 |
4. 5 2 8, 0 |
0, 0 |
1 3 8. 7 3 0, 2 |
| ( in ) Se nt E B I T- Ma % g me rg e |
2 2, 9 |
1, 6 |
3 9, 3 |
5 1, 5 |
5, 1 |
| ing ic d l & S he Ha n r |
|||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in / H 1 2 0 2 3 T € |
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| ätz Se Ex te nt rne g me um s e |
9 9. 0 6, 3 1 4 |
8. 6 3 7 4 4, |
8 2 0, 4. 1 4 |
3. 6 5 4 4, 7 |
2. 3 8 2, 1 7 |
2 8. 0 8, 4 1 4 |
|
| da l ös de äg Er Ku ert vo n e a us n nv r en |
1 8 8. 5 0 0, 2 |
7 5. 8 6 8, 8 |
3 8. 7 2 8, 2 |
4 2. 0 0 8, 0 |
1 2. 3 7 8, 3 |
3 5 7. 4 8 3, 6 |
|
| ätz Se Int nt ern e g me um s e |
8. 2 8, 6 1 5 |
3. 6 4 1 7 7, |
8. 9 0, 0 5 |
0, 0 |
2 6 2 7 4. 4, |
6 0, -1 4 4. 5 4 |
0, 0 |
| ät Se nt g me um s ze |
2 1 7. 9 3 4, 9 |
1 2 1. 6 4 1, 9 |
9 2. 8 0 0, 4 |
5 3. 6 4 4, 7 |
8 6. 6 4 7, 0 |
-1 4 4. 5 6 0, 4 |
4 2 8. 1 0 8, 4 |
| Se E B I T D A nt g me |
8 1. 9 4 6, 8 |
4. 1 0 6, 3 |
4 5. 6 8 2, 8 |
3 3. 5 9 4, 3 |
1 2. 0 2 2, 3 |
0, 0 |
1 7 7. 3 5 2, 6 |
| ( in ) Se nt E B I T D A- Ma % g me rg e |
3 7, 6 |
3, 4 |
4 9, 2 |
6 2, 6 |
1 3, 9 |
||
| Se nt E B I T g me |
4 4. 4 1 5, 5 |
1 5 0, 7 |
3 5. 9 5 9, 4 |
2 6. 4 5 6, 0 |
5. 6 0 9, 5 |
0, 0 |
1 1 2. 5 9 1, 0 |
| ( in ) Se E B I T- Ma % nt g me rg e |
2 0, 4 |
0, 1 |
3 8, 7 |
4 9, 3 |
6, 5 |
| Beträge in € Mio. | H1/2024 | H1/2023 | Veränderung | Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|
| Aircraftbezogene Entgelte | 35,9 | 32,5 | 3,3 | 10,3% |
| Passagierbezogene Entgelte | 168,8 | 141,7 | 27,1 | 19,2% |
| Infrastrukturerlöse & Dienstleistungen | 29,3 | 25,2 | 4,1 | 16,1% |
| Umsatz Segment Airport | 233,9 | 199,4 | 34,5 | 17,3% |
In H1/2024 stieg der externe Umsatz im Segment Airport um 17,3% auf € 239,9 Mio. (H1/2023: € 199,4 Mio.). Die passagierbezogenen Entgelte legten in Folge der starken Passagierentwicklung (plus 7,9%) sowie Tariferhöhungen um 19,2% auf € 168,8 Mio. zu (H1/2023: € 141,7 Mio.). Die Erlöse aus aircraftbezogenen Entgelten erhöhten sich im Periodenvergleich um 10,3% auf € 35,9 Mio. (H1/2023: € 32,5 Mio.), im Wesentlichen aufgrund des intensivierten Verkehrsaufkommens (Bewegungen: plus 6,2%, MTOW: plus 8,9%). Die Erlöse aus der Bereitstellung und Vermietung von Infrastruktur und aus sonstigen Dienstleistungen stiegen um 16,1% auf € 29,3 Mio. (H1/2023: € 25,2Mio.). Die internen Umsatzerlöse legten im Periodenvergleich um 15,5% auf € 21,4 Mio. zu (H1/2023: € 18,5 Mio.). Die sonstigen Erträge (inkl. aktivierte Eigenleistungen) erreichten € 3,7 Mio. (H1/2023: € 3,0 Mio.). Die aktivierten Eigenleistungen erhöhten sich aufgrund der gestiegenen Bautätigkeit am Standort Wien.
Der externe Materialaufwand befindet sich mit € 3,6 Mio. nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Der Anstieg des Personalaufwandes um € 1,2 Mio. auf € 27,2 Mio. ist im Wesentlichen auf kollektivvertragliche Erhöhungen zurückzuführen, dem Auflösungen aufgrund von Parameteranpassungen der Sozialkapitalrückstellungen gegenüberstehen. Der durchschnittliche Personalstand betrug 553 Mitarbeiter (H1/2023: 524). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um € 9,5 Mio. auf € 27,4 Mio. (H1/2023: € 17,8 Mio.). Höheren Aufwendungen für Instandhaltungen und Fremdleistungen stehen geringere Aufwendungen für Marketing und Marktkommunikation sowie sonstiger Betriebskosten, aufgrund der Erfassung von Einmaleffekten in der Vorperiode, gegenüber. Der interne Betriebsaufwand stieg auf € 104,2 Mio. nach € 91,5 Mio. in der Vorperiode. Die wesentlichen Treiber betreffen die Kosten für die Sicherheitskontrolle, IT-Leistungen, Instandhaltungen und sonstige passagierbezogene Leistungen. Die internen Energiekosten waren rückläufig.
Im Segment Airport erhöhte sich das EBITDA aufgrund der stark gestiegenen Umsätze in H1/2024 um € 14,6 Mio. auf € 96,6 Mio. (H1/2023: € 81,9 Mio.). Unter Berücksichtigung der Abschreibungen im Ausmaß von € 38,2 Mio. (H1/2023: € 37,5 Mio.) wurde ein Segment-EBIT in Höhe von € 58,4 Mio. nach € 44,4 Mio. in der Vergleichsperiode erzielt. Die EBITDA-Marge liegt mit 37,8% um 0,2 Prozentpunkte über dem Niveau des Vorjahres (H1/2023: 37,6%), die EBIT-Marge stieg von 20,4% auf 22,9%.
| Beträge in € Mio. | H1/2024 | H1/2023 | Veränderung | Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|
| Ground Handling | 55,7 | 52,5 | 3,2 | 6,1% |
| Frachtabfertigung | 17,0 | 13,9 | 3,0 | 21,9% |
| Sicherheitsdienstleistungen | 2,6 | 2,2 | 0,4 | 16,5% |
| Passenger Handling | 4,7 | 4,6 | 0,1 | 3,0% |
| General Aviation, Sonstiges | 5,2 | 5,2 | -0,0 | -0,5% |
| Umsatz Segment Handling & Sicherheitsdienstleistungen |
85,2 | 78,5 | 6,7 | 8,5% |
Im Segment Handling & Sicherheitsdienstleistungen wurden in H1/2024 externe Umsätze in Höhe von € 85,2 Mio. (H1/2023: € 78,5 Mio.) erzielt. Die Umsatzerlöse aus dem Ground Handling (Vorfeld- und Verkehrsabfertigung) stiegen um 6,1% auf € 55,7 Mio. Den Erhöhungen der verkehrsabhängigen Umsätze steht eine Reduktion der Enteisungserlöse aufgrund des milderen Winters gegenüber. Die Erlöse aus der Frachtabfertigung liegen mit € 17,0 Mio. um € 3,0 Mio. über dem Vorjahr (H1/2023: € 13,9 Mio.). Zurückzuführen ist das auf die um 17,3% auf 141.118 Tonnen erhöhten Frachtvolumina (Cargo). Die externen Erlöse aus dem Passagierhandling liegen mit € 4,7 Mio. leicht über dem Niveau des Vorjahres (H1/2023: € 4,6 Mio.). Die externen Umsätze für Sicherheitsdienstleistungen erhöhten sich auf € 2,6 Mio. (H1/2023: € 2,2 Mio.). Der Bereich General Aviation erwirtschaftete in H1/2024 einen im Vergleich zum Vorjahr konstanten Umsatz in Höhe von € 5,2 Mio. (H1/2023: € 5,2 Mio.). Die internen Umsatzerlöse stiegen u.a. durch passagierbezogene Leistungen (z.B. Sicherheitskontrolle) an andere Segmente um 22,4% auf € 52,9 Mio. (H1/2023: € 43,2 Mio.). Die sonstigen Erträge erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um € 0,1 Mio. auf € 0,2 Mio.
Der Materialaufwand sank im Vorjahresvergleich um 8,3% auf € 4,4 Mio., im Wesentlichen bedingt durch niedrigere Aufwendungen für Enteisungsmittel (minus € 0,6 Mio.), dem ein betriebsbedingt höherer Verbrauch an Treibstoffen (plus € 0,2 Mio.) gegenübersteht. Der Personalaufwand erhöhte sich um € 15,1 Mio. auf € 101,7 Mio. (H1/2023: € 86,6 Mio.). Die Erhöhung ist auch in diesem Segment auf kollektivvertragliche Erhöhungen und dem Anstieg des durchschnittlichen Personalstands um 207 Personen auf 2.999 Mitarbeiter (plus 7,4%) zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit € 6,0 Mio. unter dem Niveau der Vorjahresperiode (H1/2023: € 7,0 Mio.). Diese Reduktion ist auf einen Einmaleffekt betreffend der Dotierung einer Wertberichtigung (minus € 1,4 Mio.) im Vorjahr zurückzuführen. Dem stehen geringere Erhöhungen der Instandhaltungen sowie Miet- Pacht- und Lizenzaufwendungen gegenüber. Der interne Betriebsaufwand legte vor allem aufgrund von gestiegen Kosten für Instandhaltungen um 2,6 % auf € 19,8 Mio. zu. Interne Mieten und Energiekosten sind gesunken.
Das EBITDA des Segments Handling & Sicherheitsdienstleistungen liegt bei € 6,4 Mio. nach € 4,1 Mio. in der Vergleichsperiode. Nach Berücksichtigung der Abschreibungen in Höhe von € 4,1 Mio. (H1/2023: € 4,0 Mio.) wurde ein EBIT von € 2,3 Mio. (H1/2023: € 0,2 Mio.) erzielt. Die EBITDA-Marge lag mit 4,6% um 1,2 Prozentpunkte über jener des Vorjahres von 3,4%, und die EBIT-Marge betrug in H1/2024 1,6% (H1/2023: 0,1%).
| Beträge in € Mio. | H1/2024 | H1/2023 | Veränderung | Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|
| Parken | 29,7 | 27,2 | 2,6 | 9,4% |
| Vermietung | 17,2 | 15,7 | 1,6 | 9,9% |
| Center Management & Hospitality | 46,7 | 41,3 | 5,3 | 12,9% |
| Umsatz Segment Retail & Properties | 93,7 | 84,2 | 9,5 | 11,2% |
Die externen Umsatzerlöse im Segment Retail & Properties stiegen im Vorperiodenvergleich um 11,2% auf € 93,7 Mio. (H1/2023: € 84,2 Mio.). Die Erlöse aus Center Management & Hospitality stiegen um 12,9% auf € 46,7 Mio. (H1/2023: € 41,3 Mio.) und hatten somit den höchsten Anteil am Segmentumsatz (Anteil: 49,8 %). Auch die Parkerlöse entwickelten sich gut, sie legten von € 27,2 Mio. auf € 29,7 Mio. zu (plus 9,4%). Die Erlöse aus dem Vermietungsbereich lagen mit € 17,2 Mio. um € 1,6 Mio. über dem Vorjahr (H1/2023: € 15,7 Mio.). Die internen Umsatzerlöse erhöhten sich um € 0,4 Mio. auf € 9,0 Mio., die sonstigen Erträge (intern und extern) erhöhten sich um € 0,2 Mio. auf € 1,6 Mio. (H1/2023: € 1,4 Mio.).
Der Materialaufwand stieg u.a. durch höhere bezogene Leistungen für Weiterverrechnungen auf € 2,0 Mio. (H1/2023: € 1,4 Mio.). Der Personalaufwand beläuft sich bei einem höheren Mitarbeiterstand von 185 Personen (H1/2023: 169 Personen) auf € 9,2 Mio. (H1/2023: € 9,1 Mio.). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um € 2,8 Mio. auf € 13,0 Mio. und betreffen Anstiege im Bereich der Instandhaltungen, des sonstigen Betriebsaufwands (Loungen) und der Aufwendungen für Marktkommunikation. Die internen Betriebsaufwendungen stiegen um € 2,1 Mio. auf € 29,9 Mio. (im Wesentlichen zurückzuführen auf Anstiege der internen Mieten und IT-Leistungen bei rückläufigen Energieaufwendungen).
Das EBITDA des Segments Retail & Properties stieg aufgrund der höheren Umsatzerlöse in H1/2024 von € 45,7 Mio. um 10,0% auf € 50,3 Mio. Die Abschreibungen liegen mit € 9,9 Mio. geringfügig über dem Vorjahresniveau (H1/2023: € 9,7 Mio.). Das EBIT erhöhte sich um € 4,4 Mio. auf € 40,3 Mio. (H1/2023: € 36,0 Mio.). Die EBITDA-Marge betrug 49,0% (H1/2023: 49,2%), die EBIT-Marge 39,3% (H1/2023: 38,7%).
| Beträge in € Mio. | H1/2024 | H1/2023 | Veränderung | Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|
| Airport | 44,2 | 36,4 | 7,8 | 21,4% |
| Retail & Property | 20,1 | 16,8 | 3,2 | 19,2% |
| Sonstiges | 0,1 | 0,4 | -0,2 | -64,4% |
| Umsatz Segment Malta | 64,4 | 53,6 | 10,8 | 20,1% |
Die externen Umsätze des Segments Malta erhöhten sich in H1/2024 um 20,1% auf € 64,4 Mio. (H1/2023: € 53,6 Mio.). Die airportbezogenen Umsätze stiegen aufgrund des deutlich intensivierten Verkehrs (Passagiere: plus 18,4%) gegenüber 2023 um 21,4% auf € 44,2 Mio. Ebenso trug der Bereich Retail & Property mit einem Umsatzplus von 19,2% auf € 20,1 Mio. zum guten Ergebnis bei.
Der Materialaufwand lag mit € 1,3 Mio. nur leicht über dem Vorjahresniveau (H1/2023: € 1,1 Mio.). Die Personalaufwendungen erhöhten sich dagegen um 18,6% auf € 7,5 Mio. (H1/2023: € 6,3 Mio.). Der durchschnittliche Personalstand stieg um 14,0% auf 426 Mitarbeiter. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 14,2% auf € 14,4 Mio. und setzten sich u.a. aus Aufwendungen für Sicherheitspersonal, Reinigung, PRM-Leistungen, sonstigen Fremdpersonalleistungen, EDV, Airline-Marketing und Instandhaltungen zusammen.
In H1/2024 verzeichnete das Segment Malta ein EBITDA von € 41,0 Mio. (H1/2023: € 33,6 Mio.) und eine starke und im Vorjahresvergleich weiter verbesserte EBITDA-Marge von 63,6% (H1/2023: 62,6%). Nach Berücksichtigung der Abschreibungen von € 7,8 Mio. (H1/2023: € 7,1 Mio.) belief sich das EBIT auf € 33,2 Mio. (H1/2023: € 26,5 Mio.), woraus sich eine leicht erhöhte EBIT-Marge von 51,5% errechnet (H1/2023: 49,3%).
| Beträge in € Mio. | H1/2024 | H1/2023 | Veränderung | Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|
| Ver- und Entsorgung | 6,4 | 8,1 | -1,7 | -20,8% |
| Telekommunikation und EDV | 1,8 | 1,6 | 0,2 | 9,7% |
| Materialwirtschaft | 0,6 | 0,6 | 0,0 | 8,6% |
| Elektrotechnik, Sicherheitsequipment, | ||||
| Werkstätten | 0,2 | 0,3 | -0,0 | -13,2% |
| Facilitymanagement, bauliche | ||||
| Instandhaltung | 0,9 | 0,7 | 0,2 | 32,3% |
| "GetService"-Flughafen-Sicherheits- und | ||||
| Servicedienst GmbH | 0,9 | 0,7 | 0,2 | 27,9% |
| Sonstiges inkl. Auslandsbeteiligungen | 0,4 | 0,5 | -0,1 | -19,0% |
| Umsatz Sonstige Segmente | 11,2 | 12,4 | -1,2 | -9,5% |
Die externen Umsätze des Segments Sonstige Segmente lagen in H1/2024 bei € 11,2 Mio. (H1/2023: € 12,4 Mio.). Die Reduktion resultiert im Wesentlichen aus gesunkenen Umsätzen im Bereich der Verund Entsorgung (minus € 1,7 Mio.). Die internen Erlöse belaufen sich auf € 77,6 Mio. (H1/2023: € 74,3 Mio.), was vor allem auf höhere Konzernleistungen im Bereich der technischen Dienstleistungen und internen Ver- und Entsorgung zurückzuführen ist. Die sonstigen Erträge (inkl. aktivierter Eigenleistungen) betrugen € 1,6 Mio. (H1/2023: € 1,0 Mio.).
Der Aufwand für Material und bezogene Leistungen nahm im Periodenvergleich um 13,3% auf € 15,6 Mio. ab (H1/2023: € 18,0Mio.), insbesondere aufgrund von gesunkenen Aufwendungen für den Energiebezug. Der Personalaufwand erhöhte sich um 10,5% auf € 43,9 Mio. (H1/2023: € 39,7 Mio.) Der durchschnittliche Personalstand betrug 1.085 (plus 62 Mitarbeiter). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um € 1,4 Mio. auf € 13,7 Mio. u.a. aufgrund von höheren Aufwendungen für Instandsetzungen, Fremdleistungen sowie Miet-, Pacht- und Lizenzaufwendungen. Der interne Aufwand beläuft sich auf € 6,7 Mio. (H1/2023: € 5,9 Mio.).
In H1/2024 wurden positive operative Ergebnisse von € 0,1 Mio. im at-Equity-Ergebnis erfasst (H1/2023: € 0,2 Mio.).
In Summe verzeichnete das Segment Sonstige Segmente ein EBITDA von € 10,7 Mio. (H1/2023: € 12,0 Mio.). Nach Berücksichtigung der Abschreibungen von € 6,1 Mio. (H1/2023: € 6,4 Mio.) konnte ein Segment-EBIT von € 4,5 Mio. (H1/2023: € 5,6 Mio.) erzielt werden. Die EBITDA-Marge betrug 12,0% (H1/2023: 13,9%), die EBIT-Marge belief sich auf 5,1% (H1/2023: 6,5%).
| Beträge in T€ | 30.6.2024 | 31.12.2023 |
|---|---|---|
| Vermögenswerte je Segment | ||
| Airport | 933.834,2 | 896.710,3 |
| Handling & Sicherheitsdienstleistungen | 57.860,1 | 50.265,1 |
| Retail & Properties | 268.600,3 | 266.141,5 |
| Malta | 461.902,2 | 479.194,1 |
| Sonstige Segmente | 117.776,5 | 116.436,7 |
| Summe der Vermögenswerte der berichteten Segmente | 1.839.973,3 | 1.808.747,8 |
| Sonstiges (nicht zuordenbares) Vermögen1 | ||
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 7.293,8 | 6.381,8 |
| Wertpapiere | 46.637,5 | 42.083,0 |
| Forderungen an Finanzamt | 295,4 | 874,4 |
| Sonstige kurzfristige Forderungen und Vermögenswerte | 17.407,3 | 30.749,2 |
| Abgrenzungsposten und Termineinlagen | 301.887,5 | 298.291,9 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 3.348,8 | 7.229,0 |
| Summe sonstiges (nicht zuordenbares) Vermögen | 376.870,4 | 385.609,3 |
| Konzernvermögen | 2.216.843,7 | 2.194.357,1 |
1) ausgenommen Vermögen der MIA-Gruppe
Zur Erläuterung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung wird auch auf die Ausführungen im Konzern-Halbjahreslagebericht sowie auf Anhangangabe (4) verwiesen.
Die in der Bilanz ausgewiesenen Sachanlagen mit einem Buchwert von € 1.337,9 Mio. (31.12.2023: € 1.324,3 Mio.), die immateriellen Vermögenswerte mit einem Buchwert von € 152,8 Mio. (31.12.2023: € 156,2 Mio.) und die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien mit einem Buchwert von € 137,7 Mio. (31.12.2023: € 131,0 Mio.) enthalten auch Nutzungsrechte, die im Zusammenhang mit der Leasingbilanzierung stehen. Die Entwicklung der Nutzungsrechte ist dem Anhang des Konzernabschlusses 2023 zu entnehmen. Es sind keine wesentlichen neuen Nutzungsrechte im laufenden Geschäftsjahr zugegangen/abgegangen.
Zum Stichtag 30.6.2024 hielt die Flughafen Wien Gruppe 125.319 (31.12.2023: 125.319 Anteile) Anteile des Unternehmens entsprechend 0,15% des Grundkapitals.
In H1/2024 wurden Dividenden in Höhe von € 118,8 Mio. (H1/2023: € 73,7 Mio.) ausgeschüttet, wovon € 110,7 Mio. (H1/2023: € 64,6 Mio.) auf Anteilseigner der Flughafen Wien AG (in der 36. Hauptversammlung am 5. Juni 2024 beschlossen) und € 8,1 Mio. (H1/2023: € 9,1 Mio.) auf nicht beherrschende Anteile der MIA-Gruppe, MMLC und BTSH entfielen.
Auf Basis des Ergebnisses nach Ertragsteuer von € 108,4 Mio. (H1/2023: € 74,0Mio.) beläuft sich das Ergebnis je Aktie auf € 1,16 (H1/2023: € 0,88). Das verwässerte Ergebnis je Aktie entspricht dem unverwässerten Ergebnis je Aktie.
Für die Ermittlung der Versorgungsverpflichtungen für Abfertigungen, Pensionen, Altersteilzeit und Jubiläumsgelder wurden folgende Parameter herangezogen:
| Rechnungszins | 30.6.2024 | 31.12.2023 |
|---|---|---|
| Österreichische Gesellschaften | ||
| Rechnungszinssatz (Pensionen, Abfertigung, Jubiläum) | 3,60% | 3,01% |
| Rechnungszinssatz (Altersteilzeit) | 3,40% | 2,94% |
| Maltesische Gesellschaften | ||
| Rechnungszinssatz (Pensionen) | 3,32% | 3,32% |
Der Rechnungszins für die Unterauslastungsrückstellung ist individuell nach Laufzeiten gestaffelt. Der Zinssatz bewegt sich zum 30.6.2024 zwischen 3,6 % (31.12.2023: 3,01%) für Laufzeiten bis zu 5 Jahren und 3,78% (31.12.2023: 3,50%) für Laufzeiten bis zu 20 Jahren.
Für österreichische Versorgungsverpflichtung für Abfertigungen und Jubiläumsgelder wurden als Lohnund Gehaltstrend folgende Parameter herangezogen:
| Lohn- und Gehaltstrend (Abfertigung und Jubiläum) | 30.6.2024 | 31.12.2023 |
|---|---|---|
| 2024 | n.a. | 8,91% |
| 2025 | 5,53% | 5,71% |
| 2026 | 4,66% | 4,66% |
| 2027 | 4,53% | 4,58% |
| 2028 (VJ: ab 2028) | 4,16% | 4,16% |
| ab 2029 | 4,16% | n.a. |
Hinsichtlich des Lohn- und Gehaltstrend für die Altersteilzeitrückstellung und die Unterauslastungsrückstellung wurden obige Parameter abzüglich eines Abschlages von 1% sinngemäß angewandt.
Alle anderen Parameter blieben unverändert zum Vorjahr.
Die Umsätze des Flughafen-Wien-Konzerns konnten auch in H1/2024 wieder zulegen. Der Konzern verzeichnete einen Anstieg im Verkehrsaufkommen im Vergleich zur Vorperiode. Infolgedessen erhöhte sich der Konzernumsatz um 14,1% oder € 60,3 Mio. auf € 488,4 Mio. (H1/2023: € 428,1 Mio.). Detaillierte Umsatzanalysen sowie die Erlöse aus Kundenverträgen sind in der Segmentberichterstattung in Anhangangabe (4) und im Konzern-Halbjahreslagebericht ersichtlich.
Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich um € 1,6 Mio. auf € 7,2 Mio. (H1/2023: € 5,5 Mio.). Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf höhere aktivierte Eigenleistungen aufgrund intensiverer Bautätigkeiten (Süderweiterung) zurückzuführen.
Der Personalaufwand erhöht sich in H1/2024 um € 21,8 Mio. (plus 13,0%) auf € 189,6 Mio. (H1/2023: € 167,8 Mio.). Folgende Effekte sind dabei zu berücksichtigen:
Die Wertaufholungen auf Forderungen (Vorperiode: Wertminderungen) beliefen sich in H1/2024 auf € 0,2 Mio. (H1/2023: € 2,2 Mio.)
In H1/2024 wurden planmäßige Abschreibungen in Höhe von € 66,2 Mio. (H1/2023: € 64,8 Mio.) erfasst.
| Beträge in T€ | H1/2024 | H1/2023 |
|---|---|---|
| Planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände | 3.969,5 | 3.689,5 |
| Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und als | ||
| Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 62.202,4 | 61.072,0 |
| Summe Abschreibungen | 66.171,9 | 64.761,6 |
Die Ertragsteuern werden in der Zwischenberichtsperiode auf Grundlage der besten Schätzung des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragsteuersatzes erfasst, der für das Gesamtjahr erwartet wird. Der Steueraufwand der Flughafen-Wien-Gruppe setzt sich wie folgt zusammen:
| Beträge in T€ | H1/2024 | H1/2023 |
|---|---|---|
| Aufwand für laufende Ertragsteuern | 44.086,7 | 31.382,3 |
| Latenter Steuerertrag (-) | -5.247,4 | -1.418,1 |
| Summe Steuern | 38.839,3 | 29.964,2 |
Der Steueraufwand beträgt für H1/2024 € 38,8 Mio. (H1/2023: € 30,0 Mio.) Die effektive Steuerquote beträgt für das laufende Geschäftsjahr 26,4% (H1/2023: 26,6%.).
Das Geschäft der Flugverkehrsbranche unterliegt zwei unterschiedlichen saisonalen Einflüssen. Zum einen werden im ersten und vierten Quartal eher unterdurchschnittliche, im zweiten und dritten Quartal eher überdurchschnittliche Umsätze erzielt. Grund dafür ist das höhere Passagieraufkommen während der Sommermonate in Europa.
Für immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien bestehen am Bilanzstichtag 30.6.2024 Erwerbsverpflichtungen in Höhe von € 411,1 Mio. (31.12.2023: € 437,4 Mio.).
Sofern ein Baubeschluss zur Errichtung der 3. Piste gefasst wird, wird im Zusammenhang mit dem Umweltfonds binnen acht Wochen ab Baubeginnanzeige eine Zahlungsverpflichtung aus dem Leistungsvertrag Umweltfonds – Flughafen Wien aus dem Mediationsverfahren ausgelöst, die aus den Flugverkehrszahlen ermittelt wird. Die Zahlungsverpflichtung beläuft sich auf rund € 20,4 Mio. (31.12.2023: € 20,4 Mio.).
Darüber hinaus gab es seit dem letzten Bilanzstichtag bei den Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen keine materiellen Veränderungen.
Der Kreis der nahestehenden Unternehmen und Personen blieb gegenüber dem letzten Konzernabschluss unverändert.
Die Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen haben sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nicht wesentlich geändert und werden unverändert zu marktüblichen Bedingungen abgewickelt.
In H1/2024 gab es keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen oder Personen. Die Fremdleistungen, die von nahestehenden Unternehmen (nicht vollkonsolidierte Tochterunternehmen bzw. Unternehmen, die nach der at-Equity-Methode bilanziert werden) bezogen wurden, beliefen sich im Berichtszeitraum auf € 0,1 Mio. (H1/2023: € 0,1 Mio.). Die Umsätze mit diesen Unternehmen betrugen € 1,2 Mio. (H1/2023: € 1,1 Mio.). Die Forderungen betrugen zum Stichtag 30.6.2024 € 0,3 Mio. (31.12.2023: € 0,4 Mio.), die Verbindlichkeiten € 0,6 Mio. (31.12.2023: € 10,6 Mio.).
Das Management geht davon aus, dass – abgesehen von den unten dargestellten Ausnahmen – die Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt werden, im Wesentlichen den beizulegenden Zeitwerten entsprechen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen haben überwiegend kurze Restlaufzeiten und entsprechen daher im Wesentlichen den Zeitwerten. Lieferantenverbindlichkeiten sowie sonstige Verbindlichkeiten haben ebenso vorwiegend kurze Restlaufzeiten, sodass die bilanzierten Werte annähernd die beizulegenden Zeitwerte darstellen. Der beizulegende Zeitwert des Fonds der Kategorie FVP bezieht sich auf börsennotierte Fonds (Stufe 1). Die Schuldtitel der Kategorie FVPL betrifft eine Ergänzungskapitalobligation (Stufe 2). Die Eigenkapitaltitel betreffen Beteiligungen und Wertpapiere, die mangels aktiven Markts bzw. fehlender Kursnotiz der Stufe 3 zugeordnet werden. Diese werden vom FWAG-Konzern aus strategischen Gründen längerfristig gehalten. Die Bewertung dieser Eigenkapitaltitel erfolgt im sonstigen Ergebnis (OCI). Hinsichtlich der beizulegenden Zeitwerte der Kategorie FVPL und FVOCI wurden keine Designierungen vorgenommen. Die beizulegenden Zeitwerte von Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Bankdarlehen) und sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten werden grundsätzlich als Barwerte der mit Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve unter Berücksichtigung der Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und eines angemessenen Credit Spread ermittelt (Stufe 2). In der Berichtsperiode wurden keine Umgliederungen zwischen den Stufen vorgenommen.
| Finanzinstrument | Stufe | Bewertungsverfahren | Inputfaktoren |
|---|---|---|---|
| Fonds | 1 | Marktwertorientiert | Börsenpreis |
| Schuldtitel | |||
| (Wertpapiere) | 2 | Marktwertorientiert | Von Börsenpreis abgeleiteter Preis |
| Eigenkapitaltitel | Eigenkapitalkosten, zukünftige | ||
| (Wertpapiere) | 3 | Kapitalwertorientiert | Gewinnausschüttung |
| Eigenkapitaltitel | Anschaffungskosten als beste Schätzung | ||
| (Beteiligungen) | 3 | Kapitalwertorientiert | (wegen Unwesentlichkeit) |
Für die Eigenkapitaltitel (Wertpapiere) der Stufe 3 wird ein kapitalwertorientiertes Bewertungsmodell angewandt. Das Bewertungsmodell berücksichtigt den Barwert der erwarteten Dividendenausschüttungen, abgezinst mit einem risikoadjustierten Abzinsungssatz. Die wesentlichen, nicht beobachtbaren Inputfaktoren der Eigenkapitaltitel (Wertpapiere) der Stufe 3 sind:
| in T€ | Sensitivitäten | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Buchwert bei | ||||||
| Verringerung des | Anstieg des | |||||
| Diskontierungssatzes | Diskontierungssatzes | |||||
| Diskontierungssatzes +/- 0,5% | 5.802,0 | 5.162,0 |
| in T€ | |
|---|---|
| Buchwert 1.1.2024 | 5.552,0 |
| Bewertungsergebnis (im sonstigen Ergebnis in | |
| den sonstigen Rücklagen erfasst) | -90,0 |
| Buchwert 30.6.2024 | 5.462,0 |
Die aus diesen Eigenkapitalinstrumenten erhaltenen Dividenden im laufenden Geschäftsjahr betragen € 0,8 Mio. (H1/2023: 0,4 Mio.).
Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Buchwerte, die beizulegenden Zeitwerte und Wertansätze der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, gegliedert nach Bewertungskategorien. Die Angaben zum beizulegenden Zeitwert für finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die nicht zum Zeitwert erfasst sind, dienen Informationszwecken. Da die Bilanzpositionen "Forderungen und sonstige Vermögenswerte" sowie "Übrige Verbindlichkeiten" sowohl Finanzinstrumente als auch nicht finanzielle Vermögenswerte bzw. nicht finanzielle Verbindlichkeiten enthalten, wurde die Zeile "Kein Finanzinstrument" eingeführt, um eine Überleitung der Buchwerte zur entsprechenden Bilanzposition zu gewährleisten.
FVPL – Zeitwert erfolgswirksam (Fair Value through Profit and Loss) FVOCI – Zeitwert erfolgsneutral (Fair Value through Other Comprehensive Income) AC – Fortgeführte Anschaffungskosten (Amortised Cost)
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1 1 1. 2 6 5, 0 |
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2)Die Angabe des beizulegenden Zeitwerts von Leasingverbindlichkeiten ist gemäß IFRS 7.29 (d) nicht erforderlich.
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3 9. 0 1 9, 5 |
1 3 4. 1 7 4, 8 |
2 5 4. 8 8 2, 6 |
2)Die Angabe des beizulegenden Zeitwerts von Leasingverbindlichkeiten ist gemäß IFRS 7.29 (d) nicht erforderlich.
Andere Ereignisse nach Ende der Zwischenberichtsperiode, die für die Bewertung und Bilanzierung am 30.6.2024 von Bedeutung sind, wie offene Rechtsfälle oder Schadenersatzforderungen sowie andere Verpflichtungen oder Drohverluste, die gemäß IAS 10 gebucht oder offengelegt werden müssten, sind im vorliegenden Konzernzwischenabschluss berücksichtigt oder nicht bekannt.
Schwechat, 20. August 2024
Der Vorstand
Dr. Günther Ofner Mag. Julian Jäger
Vorstandsmitglied, CFO Vorstandsmitglied, COO
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte, verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Halbjahreslagebericht des Konzerns ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offenzulegenden wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vermittelt.
Schwechat, 20. August 2024
Der Vorstand
Dr. Günther Ofner Mag. Julian Jäger
Vorstandsmitglied, CFO Vorstandsmitglied, COO
Medieninhaber Flughafen Wien Aktiengesellschaft Postfach 1 1300 Wien-Flughafen Austria
Telefon: +43-1-7007-0 Telefax: +43-1-7007-23001
www.viennaairport.com
DVR: 008613 Firmenbuchnummer: FN 42984m Firmenbuchgericht: Landesgericht Korneuburg
Investor Relations Leitung: Mag. Bernd Maurer Telefon: +43-1-7007-23126 E-Mail: [email protected]
Kommunikation Leitung: Tillmann Fuchs, MBA Telefon: +43-1-7007-22816 E-Mail: [email protected]
Pressestelle Leitung: Peter Kleemann, MAS Telefon: +43-1-7007-23000 E-Mail: [email protected] Das Informationsangebot des Flughafen Wien im Internet: Website des Flughafen Wien: www.viennaairport.com
Investor Relations Flughafen Wien: www.viennaairport.com/unternehmen/investor_relations
Lärmschutzprogramm Flughafen Wien: www.laermschutzprogramm.at
Umwelt und Luftfahrt: www.vie-umwelt.at
Alles zur 3. Piste: www.viennaairport.com/unternehmen/flughafen_wien_ag/3_piste
Dialogforum Flughafen Wien: www.dialogforum.at
Mediationsverfahren (Archiv): www.viemediation.at

Disclaimer: Alle in diesem Quartalsbericht getroffenen Aussagen, die an die Zukunft gerichtet sind und auf künftige Entwicklungen der Flughafen Wien AG/Flughafen Wien Gruppe Bezug nehmen, beruhen auf derzeitigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensführung. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Einschätzungen nicht eintreffen oder die im Risikobericht des Unternehmens beschriebenen Risiken eintreten, können die tatsächlichen Ereignisse oder Ergebnisse von den zurzeit erwarteten abweichen. Trotz größter Sorgfalt erfolgen daher alle zukunftsbezogenen Aussagen ohne Gewähr und die Flughafen Wien AG/Flughafen Wien Gruppe übernimmt keine Verpflichtung, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder sie an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. Die PDF-Ausgabe des Quartalsberichts 2/2024 der Flughafen Wien Aktiengesellschaft finden Sie auf unserer Homepage www.viennaairport.com/unternehmen/ investor_relations unter dem Menüpunkt "Berichte & Präsentationen". Zugunsten der besseren Lesbarkeit wurde im Quartalsbericht überwiegend die männliche Schreibweise verwendet. Selbstverständlich sind damit weibliche, männliche und diverse Personen gleichermaßen gemeint und angesprochen. Dieser Quartalsbericht wurde von der Flughafen Wien AG erstellt
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