Annual Report • Jun 23, 2010
Annual Report
Open in ViewerOpens in native device viewer

das Jahr 2009 stand erneut im Zeichen großer Herausforderungen für die cash.medien AG und ihre Tochtergesellschaften. Vor dem Hintergrund der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise galt es, den eingeleiteten Restrukturierungsprozess konsequent fortzusetzen. Zum Jahreswechsel 2008/2009 war klar, dass in 2009 ein sehr schwieriges Marktumfeld bestehen würde. Wesentliche Kennzahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2009 belegen dies nun. Bezeichnend für den Abschwung der gesamten Wirtschaftsleistung des Landes war ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um mehr als 5%. Die Platzierungszahlen in einer der Kernbranchen von CASH, den geschlossenen Fonds, waren dramatisch: In 2009 wurde gut ein Drittel weniger Eigenkapital eingeworben als im Vorjahr. Auch andere Branchen litten stark. Dies wirkte sich unmittelbar auf die Umsätze aller Unternehmen der Gruppe aus.
Um den Umsatzrückgängen zu begegnen, wurde für die Gruppe ein straffes Kostensenkungsprogramm aufgelegt. Wesentlicher Baustein waren unvermeidliche Einsparungen beim Personal. Dazu kam eine breite Palette weiterer Maßnahmen. Nicht nur auf der Kostenseite. Um das größte Umsatzsegment, den Anzeigenumsatz zu stützen, wurden trotz der schwierigen Marktsituation die zweimal jährlich erscheinenden Doppelausgaben aufgelöst und erstmals zwölf Monatshefte realisiert. Damit wurde eine Ertragsverbesserung und gleichzeitig ein gleichmäßigerer Liquiditätszufluss in den Monaten Januar und Juli erzielt. Auch die Entscheidung für eine moderate Anhebung der Anzeigenpreise erwies sich als richtig.
Im Ergebnis ist zu berichten, dass das Maßnahmenpaket gegriffen hat und die CASH-Gruppe ein positives operatives Ergebnis erzielt hat. Und dies unter den schwierigen Rahmenbedingungen der Wirtschaftskrise. In ihrem Einzelabschluss weist die cash.medien AG sogar erstmals seit 1999 wieder einen Jahresüberschuss aus.
Die CASH-Print konnte ihr Ergebnis im Vorjahresvergleich deutlich steigern. Bei der G.U.B. gelang es nach drei Verlustjahren wieder, ein positives Ergebnis zu erzielen. Das DFI schloss ebenfalls positiv ab. Die Geschäftstätigkeit von Cash.-TV ruhte weitestgehend, da die Prioritäten im Krisenjahr anders gesetzt waren. Damit entstanden erneut operative Verluste, wenn auch geringere als im Vorjahr.
Ein lang anhaltender 'Renovierungsstau' ist mit dem Relaunch des wichtigsten Online-Auftritts der Gruppe, www.cash-online.de, behoben worden. Er wurde zur wichtigsten Messe des Jahres, der DKM in Dortmund, mit einem entsprechend hohen Aufmerksamkeitswert gestartet und fand sehr positive Resonanz. Voll in den Erwartungen liegt auch das Anziehen der Online-Werbeumsätze nach dem Relaunch. Die übrigen Online-Auftritte der Gruppe werden im Lauf des Jahres 2010 neu gestaltet.
Der 'große Wurf' des Jahres 2010 wird allerdings der Relaunch des "Cash."-Magazins selbst, realisiert mit Ausgabe 6, die Ende Mai erscheint. Wir geben damit ein klares Zeichen an die Branche. "Cash." setzt jetzt alle Energie in die Stärkung und den Ausbau seiner Kernkompetenz mit hochwertiger, unabhängiger redaktioneller Berichterstattung und untermauert seinen Anspruch als führendes Magazin der Finanzdienstleistungsbranche. Dazu präsentiert sich das Heft in einem völlig neuen Auftritt, ein echter Hingucker. Das neue Layout und die neue Bildsprache sorgen für eine aufgeräumte, hochwertige und lesefreundliche Optik. Ziel ist, damit für den Anzeigen- und für den Vertriebsmarkt neue Impulse mit messbaren positiven Umsatzauswirkungen zu setzen. Erste positive Signale zeichnen sich im laufenden Geschäftsjahr ab. Zu deren Durchschlagskraft über das gesamte Jahr 2010 hinweg lässt sich jedoch keine gesicherte Prognose ableiten.
Ein weiteres beherrschendes Thema des vergangenen Jahres waren die bereits seit 2008 andauernden Auseinandersetzungen mit dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Dr. Jansen rund um die der Auflösung der zahlreichen vertraglichen Beziehungen zwischen den Unternehmen der Gruppe und ihm. Im Februar 2010 kam es dann unter konstruktivem Zusammenwirken aller Beteiligten zum Abschluss eines Vergleiches, mit dem sämtliche Auseinandersetzungen vollumfänglich erledigt wurden. Die Auswirkungen auf die handelsrechtlichen Einzelabschlüsse sind per Saldo positiv, während sich im IFRS-Konzernabschluss negative Folgen ergeben. Die vielfältigen bilanziellen Konsequenzen dieser Vereinbarung sind mit dem Jahresabschluss 2009 verarbeitet worden und werden dort im Einzelnen näher erläutert.
Der Strategie der Konzentration auf die Kernkompetenzen von CASH folgend, wurde das vormals in der 2M GmbH angesiedelte Segment Agenturgeschäft und Marketingberatung nunmehr aufgegeben. Der Firmenwert wurde in voller Höhe wertberichtigt. Dies wirkte sich als Sondereffekt jedoch lediglich auf den Konzernabschluss nach IFRS aus. Handelsrechtlich war die 2M GmbH bereits per 1. Januar 2009 auf die Schwestergesellschaft CASH-Print GmbH ohne Erfolgsauswirkung verschmolzen worden.
Die bereits über mehrere Jahre hinweg neben der operativen auch bilanziell betriebene Restrukturierung der CASH-Gruppe zeigt jetzt eine weitere Auswirkung, auf die wir sehr stolz sind. Erstmals seit dem Jahr 2001 wurde den Abschlüssen der cash.medien AG wieder ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers erteilt.
Die positive Entwicklung im Jahr 2009 bestätigt uns darin, dass wir mit den Maßnahmen zur Restrukturierung auf dem richtigen Weg sind. Wesentlich dazu beigetragen haben alle Kolleginnen und Kollegen, für deren großes Engagement ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanke. Wir werden unsere Arbeit unbeirrt und verantwortungsvoll fortführen, um die CASH-Gruppe langfristig stabil und erfolgreich am Markt zu positionieren.
Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Faust, Vorstand
Der Aufsichtsrat hat während des Geschäftsjahres, entsprechend den ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben, die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. Dabei wurde er durch schriftliche und mündliche Berichterstattung vom Vorstand umfassend über die Entwicklung des Unternehmens sowie über alle wesentlichen Entscheidungen informiert.
Im Geschäftsjahr 2009 haben sieben ordentliche Aufsichtsratssitzungen stattgefunden. In den Sitzungen hat der Aufsichtsrat alle grundsätzlichen Fragen der Geschäftsentwicklung mit dem Vorstand beraten. Der Aufsichtsrat hat darüber hinaus außerhalb der Sitzungen in regelmäßigem Kontakt mit dem Vorstand gestanden und mit diesem in zahlreichen Gesprächen wichtige Geschäftsvorgänge beraten. Im Vordergrund standen dabei zwei Themenkomplexe:
| 1. | 1. Aufsichtsrat und Vorstand waren gefordert, angesichts der anhaltend angespannten Ertrags- und Liquiditätslage der cash.medien AG und der Konzerngesellschaften geeignete Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Situation zu treffen. Weiterhin galt es, eine wirtschaftlich tragfähige Planung für das Geschäftsjahr 2010 zu sichern. Besondere Bedeutung erlangte dies vor dem Hintergrund der Wirtschafts- und Finanzkrise, für die sich bislang gerade im Kernsegment von CASH wenig Entspannung abzeichnet. |
| 2. | 2. Die Beendigung der gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen der CASH-Gruppe und dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Dr. Dieter E. Jansen, die nach seinem Ausscheiden in 2008 einsetzten. Im Februar 2010 wurden die Vergleichsgespräche zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht und alle Verfahren eingestellt. |
Der Aufsichtsrat beriet zudem über den Deutschen Corporate Governance Kodex. Der Aufsichtsrat hat erklärt, dass den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" ab dem Geschäftsjahr 2009 mit Abweichungen entsprochen wird und verweist insofern auf den Bericht zur Unternehmensführung mit der Entsprechenserklärung nach § 161 AktG.
Die Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2008 hatte die FinPro Treuhandgesellschaft mbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Rostock, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2009 gewählt. Der Aufsichtsrat erteilte daher der FinPro GmbH den Auftrag zur Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2009 sowie der Lageberichte der cash.medien AG und des CASH Konzerns. Der Abschlussprüfer hat diese Unterlagen geprüft und beiden Abschlüssen einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.
Ohne die Bestätigungsvermerke einzuschränken, weist der Prüfer auf die Ausführungen im Lagebericht und Konzernlagebericht hin. Dort sei jeweils in Abschnitt 6. Going-concern-Prämisse ausgeführt, dass aufgrund der erheblichen Verluste seit 2000 und der angespannten Liquiditätslage der Fortbestand des Konzerns bedroht sei.
Der Aufsichtsrat hat die Jahresabschlüsse, die Lageberichte, weitere Jahresabschluss-Unterlagen sowie die Wirtschaftsprüfungsberichte in Anwesenheit des Abschlussprüfers erörtert. Die Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit war ebenfalls Gegenstand ausführlicher Gespräche mit Vorstand und Abschlussprüfer.
Der Aufsichtsrat kann nach eigener Prüfung die Stellungnahme des Abschlussprüfers und dessen ergänzende Hinweise in den Bestätigungsvermerken nachvollziehen. Der Aufsichtsrat legt im Rahmen der ihm obliegenden Aufgaben selbst höchstes Augenmerk auf die Sicherstellung des going concern.
In der Aufsichtsratssitzung am 12. April 2010 hat der Abschlussprüfer über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet und stand für Fragen zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat die vom Vorstand aufgestellten Jahresabschlüsse für das Geschäftsjahr 2009 mit Beschluss vom 3. Mai 2010 ohne Einwendungen gebilligt. Der Jahresabschluss der cash.medien AG 2010 ist damit festgestellt.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates sind Dr. Reimer Beuck (seit dem 8. Juni 2006; Vorsitzender), Frank Richter (seit dem 1. März 2006; stellvertretender Vorsitzender) und Josef Depenbrock (seit dem 16. November 2007). Seit dem 24. Oktober 2006 ist Herr Dr. Reimer Beuck Vorsitzender des Aufsichtsrats. Der Aufsichtsrat hat keine Ausschüsse gebildet.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand, den Organen der Konzerngesellschaften und allen Mitarbeitern für ihre Arbeit und ihren Einsatz im Geschäftsjahr 2009.
Hamburg, 4. Mai 2010
Der Aufsichtsrat
Dr. Reimer Beuck, Vorsitzender
Vorstand und Aufsichtsrat der cash.medien AG begrüßen die in den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" kodifizierten Regeln. Diese bilden die Grundlage für die Corporate Governance der Gesellschaft.
Angesichts der wirtschaftlich schwierigen Lage der Gesellschaft arbeiten Vorstand und Aufsichtsrat besonders eng zusammen. Über die satzungsmäßig vorgesehenen vier ordentlichen Aufsichtsratssitzungen hinaus werden bereits seit mehreren Jahren weitere ordentliche Sitzungen und informelle Treffen abgehalten. Der Vorstand steht überdies auch außerhalb der Sitzungen laufend in engem Kontakt mit den Mitgliedern des Aufsichtsrates und bezieht diese auch über den Katalog zustimmungspflichtiger Geschäfte hinaus in seine Entscheidungen zu wichtigen Geschäftsvorfällen ein.
Ausschüsse hat der Aufsichtsrat nicht gebildet, vgl. dazu die nachfolgende Erklärung nach § 161 AktG.
Im Tagesgeschäft hält es der Vorstand angesichts der Lage der Gesellschaft derzeit für erforderlich, auch in die Entscheidungsfindung auf mittlerer Ebene einbezogen zu sein. Überdies hat der Vorstand seit 2009 auch die Geschäftsführung aller Tochterunternehmen inne.
Angesichts der geringen Größe der CASH-Gruppe erachten Aufsichtsrat und Vorstand im Übrigen das bestehende gesetzliche und satzungsmäßige Regelwerk zur Unternehmensführung als mehr als ausreichend, so dass abgesehen von dem oben Dargestellten keine weiteren Angaben nach § 289a HGB zu machen sind.
Vorstand und Aufsichtsrat der cash.medien AG folgen nicht allen Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. Der Kodex sieht in seiner Präambel diese Möglichkeit ausdrücklich vor, um unternehmensspezifischen Gründen gerecht werden zu können. Im Falle der cash.medien AG ergeben sich diese Gründe vor allem aus der geringen Unternehmensgröße. Näheres wird in der nachfolgenden Erklärung nach § 161 einschließlich der Begründung der Abweichungen erläutert.
"Den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Fassung vom 6. Juni 2008 wurde im Geschäftsjahr 2009, den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Fassung vom 18. Juni 2009 wurde und wird im bzw. seit dem Geschäftsjahr 2009 mit Ausnahme der nachfolgenden Abweichungen entsprochen:
Punkt 2.3.2: Die cash.medien AG übermittelt die Einberufungsunterlagen zur Hauptversammlung nicht auf elektronischem Wege.
Begründung: Für eine sehr kleine Aktiengesellschaft mit geringem Streubesitz halten die Organe der Gesellschaft das gesetzlich vorgeschriebene Verfahren für ausreichend, zumal alle Unterlagen auf der Internet-Seite der Gesellschaft verfügbar sind.
Punkt 4.2.1: Der Vorstand hat keinen Vorsitzenden und besteht seit April 2009 nur noch aus einer Person.
Begründung: Die Satzung gestattet die Einfachbesetzung abweichend vom aktienrechtlich definierten Regelfall (§ 76 II AktG). Die angesichts der allgemeinen und unternehmensspezifischen wirtschaftlichen Lage erforderlichen Sparmaßnahmen lassen eine Doppelbesetzung derzeit nicht zu. Inhaltlich wird dies über eine enge Einbindung der zweiten Führungsebene aufgefangen. Damit ist auch die Vielfalt (Diversity) nach Punkt 5.1.2 des Kodex sinngemäß sichergestellt.
Punkt 4.2.3: Es ist nicht vorgesehen, dass der Vorsitzende des Aufsichtsrats auf der Hauptversammlung zum Vergütungssystem Stellung bezieht.
Begründung: Angesichts der einfachen Vergütungsregelung erscheint es verzichtbar, dass der Vorsitzende des Aufsichtsrats auf der Hauptversammlung zu den Grundzügen des Vergütungssystems und deren Veränderung Stellung bezieht. Vgl. auch Angaben zur Vergütung, s. u..
Punkt 4.2.5: Die Bezüge des Vorstands werden nicht im Rahmen eines gesonderten Vergütungsberichts behandelt.
Begründung: Die Offenlegung der Vorstandsbezüge erfolgt in gesetzlich vorgeschriebener Weise im Anhang des Jahresabschlusses und Konzernabschlusses der cash.medien AG. Die Bezüge werden zudem im vorliegenden Bericht im Anschluss an die Entsprechenserklärung genannt. Sie werden zwar nicht in einem gesonderten Vergütungsbericht erläutert, ein solcher Rahmen wäre aber angesichts des fehlenden Erklärungsbedarfs übertrieben. Daher sieht die cash.medien AG die diesbezügliche Empfehlung des Kodex zwar nicht formal, aber sinngemäß als befolgt an.
Punkt 5.1.2: Es ist keine langfristige Nachfolgeregelung für den Vorstand ausgearbeitet worden. Es ist keine Altersgrenze für Vorstandsmitglieder festgelegt worden.
Begründung: Der derzeitige Vorstand ist seit Herbst 2007 im Amt. Daher hält es der Aufsichtsrat für verfrüht, eine Nachfolgeregelung auszuarbeiten. Überdies stellt dies, wie auch die Festlegung von Altersrichtlinien, eine zu starre und angesichts der derzeitigen Struktur der cash.medien AG unnötige Selbstregulierung dar.
Hinsichtlich der Vielfalt (Diversity) bei der Zusammensetzung des Vorstands vgl. Punkt 4.2.1.
Punkt 5.2/5.3: Der Aufsichtsrat besteht lediglich aus drei Mitgliedern und hat keine Ausschüsse gebildet.
Begründung: Angesichts der Größe und der wirtschaftlichen Lage der cash.medien AG wäre eine Besetzung des Aufsichtsrats mit mehr als der gesetzlich vorgeschriebenen Zahl von drei Mitgliedern derzeit unangemessen. Angesichts dieser Mitgliederzahl hat der Aufsichtsrat auch keine Ausschüsse oder Gremien außerhalb des Aufsichtsrats gebildet.
Punkt 5.4.1: Es ist keine Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder festgelegt worden. Begründung: Die Festlegung von Altersrichtlinien wäre eine zu starre und angesichts der derzeitigen Struktur der cash.medien AG unnötige Selbstregulierung.
Punkt 5.4.3: Kandidaten für die Wahl zum Aufsichtsratsvorsitzenden werden den Aktionären nicht bekannt gegeben.
Begründung: Bislang gab es jeweils nur einen Kandidaten für die Position.
Punkt 5.4.6: Der stellvertretende Vorsitz des Aufsichtsrats wurde bei der Vergütung nicht gesondert berücksichtigt. Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder enthält keine variablen Vergütungsteile. Begründung: Angesichts der Größe des Aufsichtsrats und des Volumens der Vergütung würde die Befolgung dieser Empfehlungen einen unangemessenen Aufwand bedeuten.
Punkt 6.7: Die cash.medien AG veröffentlicht keinen Finanzkalender.
Begründung: Vor dem Hintergrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre mit ihren z. T. erheblichen Verzögerungen wäre die Veröffentlichung eines festen Terminplans derzeit noch mit zu großen Unsicherheiten behaftet.
Punkt 7.1.2: Der Konzernabschluss der cash.medien AG ist nicht 90 Tage und die Zwischenberichte nicht 45 Tage nach Ende des Berichtszeitraums öffentlich zugänglich.
Begründung: In den vergangenen Jahren war es aufgrund der angesichts der geringen Unternehmensgröße knappen personellen Kapazitäten zu teilweise erheblichen Verzögerungen bei der Erstellung und Veröffentlichung des Abschlusses gekommen. Daher wäre es derzeit unangebracht, eine Beschleunigung über die gesetzlichen Offenlegungspflichten hinaus zu erwarten.
Punkt 7.2.1: Der Aufsichtsrat hat keine Erklärung des vorgesehenen Prüfers eingeholt, ob Sachverhalte vorliegen, die Zweifel an seiner Unabhängigkeit begründen können. Es wurde auch keine Vereinbarung hinsichtlich während der Prüfung auftretender entsprechender Sachverhalte getroffen. Begründung: Angesichts der geringen Größe der Gesellschaft nebst Tochterunternehmen war Aufsichtsrat und Vorstand bekannt, dass keine solchen Beziehungen bestehen. Aus demselben Grund ist auch eine Vereinbarung zur Mitteilung von während der Prüfung auftretenden Befangenheitsgründen verzichtbar.
Punkt 7.2.3: Der Aufsichtsrat hat mit dem Abschlussprüfer keine Vereinbarung zum unverzüglichen Bericht über alle für die Aufgaben des Aufsichtsrats wesentlichen Feststellungen und Vorkommnisse getroffen, die sich bei der Durchführung der Abschlussprüfung ergeben. Das Gleiche gilt für Tatsachen im Zusammenhang mit dem Kodex.
Begründung: Angesichts des laufenden engen Informationsaustausches zwischen Vorstand und Aufsichtsrat ist diese Empfehlung zwar nicht formal, aber de facto erfüllt. Die gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich der Berichtspflichten des Abschlussprüfers werden daher als ausreichend angesehen.
Hamburg, im April 2010
Der Aufsichtsrat
Der Vorstand"
Der Vorstand erhielt in 2009 Bezüge von 160 TEUR (Vorjahr: 216). Hiervon entfielen auf Herrn Faust 130 TEUR (130) und auf Herrn Furler (ausgeschieden per 31. März) 30 TEUR (86). Mit Herrn Faust ist eine an das operative Ergebnis gekoppelte, ergänzende variable Vergütung grundsätzlich vereinbart, die Regelung kam jedoch bislang nicht zum Tragen.
Über die Bezüge des Aufsichtsrats für 2009 entscheidet die Hauptversammlung. Beabsichtigt ist, wie in den vergangenen Jahren, Bezüge von 7,5 TEUR p.a. für die Tätigkeit als Aufsichtsrat (Herrn Frank Richter, Herrn Josef Depenbrock) vorzuschlagen. Der Vorsitzende (Dr. Reimer Beuck) soll die doppelte Vergütung erhalten. Die Aufsichtsratsbezüge enthalten keine variablen Vergütungsbestandteile.
Aktienbesitz von Organmitgliedern besteht bei Herrn Frank Richter, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats (50.000 Aktien; knapp 2 Prozent) und bei Herrn Josef Depenbrock, Aufsichtsrat (716.317 Aktien; 28,3 Prozent). Der Gesamtbesitz des Aufsichtsrats liegt bei 766.317 Aktien, das entspricht 30,3 Prozent. Beim Vorstand besteht nach dem Ausscheiden von Herrn Furler per 31. März 2009 kein Aktienbesitz mehr. Der Aktienbesitz von Herrn Furler belief sich auf lediglich knapp 0,03 Prozent.
Im Jahr 2009 wurden folgende Vorgänge im Rahmen der Directors' Dealings getätigt: Herr Josef Depenbrock hat den Erwerb von 23.850 Aktien gemeldet, davon 5.000 am 13. August 2009, 1.000 am 2. September 2009 und 17.850 am 1. Oktober 2009.
Es bestehen keine Aktienoptionsprogramme oder ähnliche wertpapierorientierte Anreizsysteme.
Hamburg, im April 2010
Der Aufsichtsrat
Der Vorstand
Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise hatte Deutschland auch 2009 fest im Griff. Als Konsequenz erlebte die deutsche Wirtschaft den stärksten Einbruch der Nachkriegszeit. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP), das den Gesamtwert aller von der deutschen Volkswirtschaft erzeugten Waren und Dienstleistungen widerspiegelt, brach preisbereinigt um 5,0 Prozent ein. In den Jahren 2007 und 2008 war das BIP noch leicht um 2,5 bzw. 1,3 Prozent gewachsen.
Für 2010 rechnen Wirtschaftsforscher mit einem Wirtschaftswachstum von rund 2 Prozent. Erst gegen Ende 2011, so die Ökonomen, könne Deutschland wieder die Wirtschaftskraft von Mitte 2008 unmittelbar vor den dramatischen Produktionseinbrüchen erreichen. Die Konjunktur in Deutschland werde vor allem von der Nachfrage im Inland gestützt. Insbesondere für die Exporte wird in 2010 eine schwache Entwicklung prognostiziert.
Trotz der negativen Meldungen aus der Wirtschaft konnte der deutsche Aktienindex DAX in 2009 deutlich zulegen. Hatte der Leitindex zum Ende des Krisenjahres 2008 - in dem die Pleite der Lehman-Bank in den USA die Finanzmärkte in aller Welt schwer ins Trudeln brachte - noch bei 4.810 Punkten geschlossen, schaffte er es ein Jahr später bereits wieder auf 5.957 Zähler, legte also rund 24 Prozent zu.
Trotz Krise legte das Geschäft deutscher Lebensversicherer in 2009 zu. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Beitragseinnahmen der Lebensversicherer um 4,8 Prozent auf 83,4 Milliarden Euro. Die privaten Krankenversicherer verzeichneten ebenfalls Zuwächse von 4,0 Prozent und verbuchten Beitragseinnahmen von 31,5 Milliarden Euro. Nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sei in 2010 durch die Finanz- und Wirtschaftskrise mit deutlich spürbaren Auswirkungen auf die Beitragseinnahmen zu rechnen. Der Verband prognostiziert, dass die deutsche Versicherungswirtschaft in diesem Bereich in 2010 um 0,5 Prozentpunkte schrumpft.
Die deutsche Investmentbranche konnte in 2009 erneut zulegen. Nachdem das verwaltete Vermögen 2008 laut BVI Bundesverband Investment und Asset Management, Frankfurt, 1,5 Billionen Euro betrug, kletterte der Wert per Ende Dezember 2009 auf 1,7 Billionen Euro. Das Vermögen der Publikumsfonds stieg von 576,8 Milliarden Euro in 2008 auf 650,2 Milliarden Euro in 2009. Das stärkste Nettomittelaufkommen verzeichneten dabei die Aktienfonds mit einem Plus von 14,6 Milliarden Euro, gefolgt von den Mischfonds (plus 6,4 Milliarden Euro) sowie den wertgesicherten Fonds mit einem Zuwachs von 3,0 Milliarden Euro. Größter Verlierer waren die Geldmarktfonds, aus denen 30,0 Milliarden Euro Anlegergelder abflossen.
Die Initiatoren geschlossener Fonds konnten in 2009 laut "Cash."-Hitliste (in Zusammenarbeit mit dem VGF Verband Geschlossene Fonds) mit gut 5,8 Milliarden Euro 34,8 Prozent weniger Eigenkapital einsammeln als im Vorjahr. Im Vergleich zum Jahr 2007, als die Finanzkrise noch nicht als solche angekommen war, konnte in 2009 damit nicht einmal halb so viel Geld bei den Anlegern eingeworben werden. Analog ging auch das Gesamtinvestitionsvolumen der Beteiligungsangebote, das den Fremdkapitalanteil mit einschließt, im Vergleich zum Jahr 2008 um rund 34,6 Prozent auf nun 10,2 Milliarden Euro zurück.
Die Gründe liegen in den Auswirkungen der Finanzkrise: Zum einen wurden wegen der Zurückhaltung der Anleger im vergangenen Jahr deutlich weniger Offerten emittiert, zum anderen sind die Initiatoren vorsichtiger geworden und legen tendenziell Fonds mit niedrigeren Volumina auf. Auch der Rückgang des Investitionsvolumens maritimer Beteiligungsangebote um nahezu 72 Prozent gegenüber dem Jahr 2008 (wegen der Krise im Welthandel sowie den daraus resultierenden dramatischen Auswirkungen auf die Handelsschifffahrt und dort investierende Fonds) lässt sich durch die Zuwächse in anderen Fondsbranchen nicht kompensieren. Ein weiterer Verlierer im Krisenumfeld des Vorjahres sind Private-Equity-Fonds mit einem Einbruch um rund zwei Drittel.
Die Gewinnersegmente des vergangenen Jahres sind Deutschlandimmobilien- und ErneuerbareEnergien-Fonds. Deren Erfolgsstory sollte sich auch in 2010 fortsetzen. Mit Abstrichen können auch Flugzeugfonds als Positivbeispiel gelten. Ein Comeback der zumeist von freien Beratern vertriebenen Schiffsfonds ist in 2010 noch nicht zu erwarten. Insgesamt hat der Anteil der über freie Vertriebe platzierten geschlossenen Fonds in 2009 abgenommen.
Die Immobilie als Direktanlage (Eigentumswohnungen, Denkmalimmobilien) konnte im Zuge der Krise mit den Argumenten Werterhalt und Inflationsschutz punkten und wurde verstärkt nachgefragt. Die von "Cash." befragten Anbieter berichten im Schnitt von Umsatzzuwächsen um rund ein Drittel. Das Baufinanzierungsgeschäft ist leicht zurückgegangen. Verantwortlich dafür sind die in der Kreditvergabe restriktiveren Banken und die allgemeine Zurückhaltung ob des krisenhaften Umfelds. Laut Bundesbank wurden in 2009 rund 1,3 Milliarden Euro weniger Hypothekarkredite vergeben als noch im Vorjahr - gleichwohl ein nur leichter Rückgang. Das Umfeld war und ist mit dem niedrigen Zinsniveau, verschiedensten Zugangswegen zu Baugeld (Hausbank/Geschäftsbank, Broker, regionale Bank) und flexiblen Produkten dennoch günstig - wenn auch die Beratungsnotwendigkeit zugenommen hat.
Die privaten Bausparkassen verzeichneten 2009 rund zwei Millionen neue Verträge - nach 2,4 Millionen im Vorjahr (minus 15,6 Prozent). Die Bausparsumme dieser neuen Verträge reduzierte sich von 62,8 auf rund 56 Milliarden Euro (minus 10,9 Prozent) - ein Wert, der in etwa dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre entspricht. Erwartungsgemäß konnten die Zahlen des Ausnahmejahres 2008 nicht erreicht werden. Die neue Eigenheimrente (Wohn-Riester), die durch den Gesetzgeber noch optimiert werden soll, könnte einen Wachstumsimpuls für die Zukunft geben.
Von den indirekten Immobilienanlagen konnten lediglich die geschlossenen Immobilienfonds im Inland auf Absatzerfolge verweisen (plus 35 Prozent, siehe Bericht zu geschlossenen Fonds). Die offenen Immobilienfonds litten in 2009 unter der schwersten Krise ihrer 50-jährigen Historie. Aufgrund enormer, geballt auftretender Mittelabflüsse institutioneller und semi-institutioneller Investoren mussten bereits im Herbst 2008 zwölf Publikumsfonds die Rücknahme von Anteilsscheinen aussetzen. In einem sich abwärts entwickelnden Marktumfeld mussten Objektverkäufe vorgenommen werden, um Liquidität für eine Wiedereröffnung zu beschaffen. Einige Fonds haben diesen Weg erfolgreich beschritten. Andere wurden - auch im Zusammenhang mit öffentlich gewordenen Abwertungen in den Portfolios zweier offener Fonds im zweistelligen Bereich -nach der Wiedereröffnung erneut eingefroren.
Trotzdem konnten offene Immobilienfonds im vergangenen Jahr ein Nettomittelaufkommen von 3,2 Milliarden Euro verbuchen. Die Kurse von Immobilien-AGs und deutschen REITs wurden im Krisenjahr 2009 erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Die Abschläge des Aktien- zum Nettovermögenswert lagen teils bei 30 Prozent und mehr. Mit einer vollständigen Erholung dieser Form der indirekten Immobilienanlage ist erst im Rahmen eines deutlich verbesserten Kapitalmarktumfelds zur rechnen.
Auch Berater und Vertriebe hatten in 2009 mit den Auswirkungen der Krise zu kämpfen (siehe auch Ergebnisse der einzelnen Produktbereiche). Bislang haben nur wenige Unternehmen der Branche ihre entsprechenden Zahlen veröffentlicht. Der börsennotierte Allfinanzvertrieb MLP verzeichnete fallende Gesamterlöse in Höhe von elf Prozent sowie schrumpfende Provisionserlöse von acht Prozent. Efonds24, Spezialist für geschlossene Fonds, konnte in 2009 Provisionserlöse in Höhe von 32,9 Millionen Euro erzielen. Im Vorjahr waren es für den Branchenprimus noch 58,7 Millionen. Vor allem die großen Vertriebe haben massive Sparprogramme aufgelegt, um der schlechten Zahlen Herr zu werden. Zudem schreitet die Konsolidierung der Branche offenbar voran. Einer "Cash."-Umfrage zufolge planen knapp 33 Prozent eine Kooperation mit einem anderen Vertrieb und 23 Prozent eine Fusion oder Übernahme. Selbst im Visier anderer sehen sich ebenfalls 23 Prozent. Auch immer mehr Produktgeber kaufen sich in Vertriebe und Pools ein. Einige mobile Vertriebe haben ihr Geschäft komplett aufgegeben (Cortal Consors, SEB).
Neben der Krise muss sich die Branche vor allem mit den Themen Regulierung auf dem Niveau des Versicherungsvertriebs (Versicherungsvermittlerrichtlinie), erhöhte Anforderungen in der Vermittlung/Beratung und mit der Diskussion über Vergütungsformen auseinandersetzen. Es gibt Regulierungsbestrebungen auf EU- und nationaler Ebene in Richtung einer Art Finanz-TÜV (Produktinformationsblatt). Im Spannungsfeld bleibt zudem die Diskussion von provisionsgestützter Beratung versus Beratung auf Honorarbasis; hier spielen auch die Vorhaben aus dem Ministerium Aigner eine wichtige Rolle, die derzeit noch nicht absehbar sind. Steigende Anforderungen an Berater hinsichtlich Qualifikation, Registrierung und Haftpflicht sind gerade im Bereich der geschlossenen Fonds und offenen Fonds zu erwarten. Auch die zunehmenden administrativen Anforderungen bleiben ein Thema. Entsprechend suchen Makler verstärkt Anschluss an Pools oder Service-Dienstleister, die sie bei administrativen Vorgängen unterstützen und Schutz vor Haftung bieten.
Die CASH-Gruppe bekam all dies am deutlichsten durch stark rückläufige Umsatzerlöse in den vergangenen beiden Jahren zu spüren. Im Einzelnen vgl. Ausführungen zur Ertragslage. Der wichtigste Grund dafür ist, dass in Krisenzeiten Aufwendungen für Werbung und Marketing zumeist an oberster Stelle auf den Einsparlisten stehen. Da alle Unternehmen der Gruppe nahezu sämtliche Umsätze aus Werbeaufwendungen der Produktanbieter generieren, sind die Auswirkungen entsprechend. Dabei handelt es sich um eine typische Empfindlichkeit bzw. Schwäche von Medienunternehmen. Die CASH-Gruppe hat auf diese Entwicklung mit einem drastischen Sparprogramm reagiert. Ziel war, die Gruppe so aufzustellen, dass auch ein möglicherweise über Jahre niedriges Umsatzniveau zum Überleben der Gruppe reicht. Die Tatsache, dass die Gruppe in 2009 trotz des stark eingebrochenen Umsatzes ein positives operatives Ergebnis erzielt hat, ist ein Indiz für den Erfolg dieser Bemühungen. Gleichzeitig stand die redaktionelle Qualität nicht zur Disposition. Diese schlanke Kostenstruktur bei unverändert hohem qualitativen Niveau ist mittlerweile eine der größten Stärken der Gruppe.
Die cash.medien AG ist die Muttergesellschaft der CASH-Print GmbH (CASH-Print), der Cash.-TV Filmproduktions GmbH (Cash.-TV), der G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH (G.U.B.) und der DFI Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH (DFI). Mit Ausnahme der DFI GmbH sind die Gesellschaften mittels Ergebnisabführungsverträgen an die cash.medien AG gebunden. Beim DFI besteht eine Minderheitsbeteiligung (40 Prozent) eines außenstehenden Gesellschafters. Alle Unternehmen haben ihren Sitz in Hamburg. Die 2M GmbH war per 1.1.2009 auf die CASH-Print GmbH verschmolzen worden.
Die Unternehmen der CASH-Gruppe beschäftigen sich mit dem Markt der langfristigen Kapitalanlage: Lebensversicherungen, Investmentfonds, Immobilien, geschlossene Fonds und verwandte Themen. Kernzielgruppe sind neben den Entscheidern auf Ebene der Produktanbieter vor allem Finanzdienstleister: Berater, Makler, Verkäufer, Vertriebe. Vertriebsspezifische Themen stellen daher den Schwerpunkt dar und bilden die Klammer um das redaktionelle Informationsangebot. Die Erlöse speisen sich weit überwiegend aus Werbeaufwendungen der Produktanbieter.
Die wichtigsten Produkte der CASH-Unternehmen:
scroll
| cash.medien | Verwaltungsdienstleistungen |
| CASH-Print | Magazin "Cash." mit Cash.Special, Online-Newsletter |
| Cash.-TV | Filme zur Produkt- und Firmenpräsentation |
| G.U.B. | Analysen zu geschlossenen Fonds |
| DFI | Leistungsbilanz-Analysen zu Anbietern geschlossener Fonds |
| 1. | 1. Das Grundkapital der cash.medien AG ist in nennwertlose Stückaktien eingeteilt. Es gibt keine unterschiedlichen Aktiengattungen. |
| 2. | 2. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, sind dem Vorstand nicht bekannt. |
| 3. | 3. Beteiligungen am Kapital, die 10 vom Hundert der Stimmrechte überschreiten, werden von Herrn Josef Depenbrock und Herrn Andreas Lentge gehalten. |
| 4. | 4. Es gibt keine Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen. |
| 5. | 5. Es besteht keine Stimmrechtskontrolle der Art, dass Arbeitnehmer am Kapital beteiligt wären und ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausübten. |
| 6. | 6. Neben den Regelungen des Aktiengesetzes (insb. § 84) erlaubt die Satzung gem. § 76 II auch die Bestellung von lediglich einem Mitglied des Vorstandes. Zudem kann der Aufsichtsrat stellvertretende Vorstandsmitglieder bestellen. |
| 7. | 7. Die Hauptversammlung vom 22. Dezember 2006 hat den Vorstand der cash.medien AG ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital um bis zu 2.788.355 Euro zu erhöhen. Diese Ermächtigung wurde bis Mitte 2008 in Höhe von 750.890 Euro in Anspruch genommen. Eine Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien besteht nicht. |
| 8. | 8. Die Gesellschaft hat keine Vereinbarungen getroffen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen. |
| 9. | 9. Es gibt keine Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind. |
Nähere Angaben zum Eigenkapital und zur Aktionärsstruktur finden sich im Konzernanhang.
Aufgrund der geringen Größe der Unternehmensgruppe ist der Vorstand der cash.medien AG auch Geschäftsführer der Tochtergesellschaften und somit in alle relevanten Geschäftsvorfälle und in alle unternehmerischen Entscheidungen persönlich eingebunden.
Angesichts der wirtschaftlich angespannten Lage überschneiden sich die Themen Steuerung und Risikomanagement für die CASH-Gruppe derzeit stark.
Allen Gesellschaften gemein ist die Pflicht zur monatlichen Abgabe von Berichten der Bereichsleiter, in denen alle wesentlichen Ertrags- und Kostenpositionen für den vergangenen Monat und den bisher abgelaufenen Teil des Jahres den Sollwerten gegenübergestellt werden. Ebenfalls Bestandteil ist eine Prognose zum weiteren Verlauf des Jahres. Details und weitere Erläuterungen zum Zahlenwerk werden in Gruppen- oder Einzelgesprächen zwischen Vorstand und Bereichsleitern erörtert.
Zur Steuerung der Liquidität werden neben der länger- und mittelfristigen Planung mindestens zweimal wöchentlich Detailabstimmungen vorgenommen.
Der wichtigste Umsatzträger der CASH-Gruppe, das Anzeigengeschäft und der damit eng verbundene Heftvertrieb, beide der CASH-Print zugehörig, geben mindestens wöchentliche Meldungen ("Wochenberichte") über die Geschäftsentwicklung ab. Regelmäßig bringt sich der Vorstand persönlich in die Akquisition ein (Top-Kunden).
Dieses Vorgehen stellt gleichzeitig das Risikomanagement dar. Durch die monatlichen bzw. wochenweisen Berichte und die persönliche Einbindung kann der Vorstand umgehend auch bei geringfügigen Planverfehlungen eingreifen.
Die wichtigsten fortlaufend verwendeten Kennzahlen sind der Anzeigenumsatz, untergliedert in verschiedene Branchen und Werbeformate, die verkaufte und verteilte Auflage sowie Anzahl und Verkaufsquote der G.U.B.-Analysen. In der etwas längerfristigen Betrachtung ist der erzielte Durchschnittspreis pro Anzeigenseite eine wichtige Größe.
Angesichts der angespannten Liquiditätssituation erfolgt über die wichtigsten Unternehmen der Gruppe ein zentrales Cash-Management.
Zu weiteren Ausführungen sei auf den IFRS-Konzernanhang, dort Punkt 32. verwiesen.
Die Rechnungslegung der Unternehmen der CASH-Gruppe erfolgt in enger Abstimmung zwischen Vorstand, Bereichsleitung und dem mit der Buchhaltung betrauten externen Dienstleister. Da der externe Dienstleister vormals als Abschlussprüfer für CASH tätig war, ist eine tiefe Kenntnis der Gruppe auch dort gewährleistet. Überdies können auf diese Weise bereits im Entstehungsprozess des Jahresabschlusses Anforderungen einer Abschlussprüfung berücksichtigt werden. Auch der Aufsichtsrat wird über bedeutende Fragen bzw. wichtige zu treffende Entscheidungen schon im laufenden Geschäftsjahr informiert und ggf. beratend in die Entscheidungsfindung eingebunden. Somit ist gewährleistet, dass ggf. in der Rechnungslegung abzubildende Risiken laufend identifiziert werden.
Durch eine enge Einbindung der Entscheidungsträger (Vorstand und Bereichsleitung) selbst in das buchhalterische Tagesgeschäft bis in den Zahlungsverkehr hinein ist überdies für eine ständige auch gegenseitige Kontrolle aller das Rechnungswesen betreffenden Vorgänge und Entscheidungen gesorgt.
Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der CASH-Gruppe bietet quer durch die Gesellschaften ein sehr uneinheitliches Bild, dessen im Konzernabschluss verdichtete Gesamtaussage der Kommentierung bedarf.
Unabhängig von der jeweiligen Ertragskraft sind alle Gesellschaften gleichermaßen von der angespannten Liquiditätssituation betroffen. Vgl. dazu die Ausführungen unter b) sowie zum Thema going concern. Wichtigste Ursache für diese Probleme ist nicht primär das operative Geschäft, sondern die Notwendigkeit, die in den Jahren hoher operativer Verluste aufgehäuften Verpflichtungen zu bedienen.
Der überwiegende Teil der Darlehensverbindlichkeiten ist längerfristiger Natur, wenn sich auch der Anteil der Darlehen mit mindestens 5-jähriger Laufzeit in 2009 durch die Hereinnahme weiterer Darlehen mit ausschließlich kürzeren Laufzeiten und den Wegfall längerfristiger Darlehen durch Verzicht, vgl. b) Finanzlage, verringert hat. Derzeit sind rund 487 TEUR der Darlehensverpflichtungen von insgesamt 1.172 TEUR mit Rangrücktrittserklärung versehen, so dass darauf in naher Zukunft keine Zahlungen geleistet werden müssen. Mit den übrigen Darlehensgebern bestehen überwiegend längerfristige Raten- bzw. Stundungsvereinbarungen.
Das Konzernvermögen besteht nahezu ausschließlich in den Firmenwerten für Tochtergesellschaften, gleichzeitig Segmente der cash.medien AG. Während die Wertansätze für die kleineren Segmente in den vergangenen Jahren aufgrund der Verluste zum Teil stark unter Druck geraten sind, trifft dies auf das Segment Magazin (CASH-Print) nicht zu. Der impairment test ergab erhebliche stille Reserven. Mit dem Abschluss 2009 wurde der auf das Segment Agenturgeschäft und Marketing (ehemals wahrgenommen durch die verschmolzene 2M GmbH) in voller Höhe von 286 TEUR wertberichtigt. Der impairment test ließ keinen Wertansatz mehr zu, da das Segment in 2009 keine nennenswerte Geschäftstätigkeit entfaltet hatte. Das Segment wird daher aufgegeben.
Die operative Ertragslage der CASH-Gruppe hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Bereinigt um die Wertberichtigung auf den o. a. Firmenwert und die Auswirkungen der Einigung mit dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Dr. Jansen (s. u. und Nachtragsbericht) konnte sogar ein positives Ergebnis im Konzern erzielt werden. Die in Folge der Wirtschaftskrise stark rückläufigen Umsätze konnten durch die rigiden Einsparmaßnahmen ausgeglichen werden. Die zuletzt im Mai 2009 gemeldeten Erwartungen hinsichtlich des operativen Ergebnisses waren demnach zutreffend.
Die im Februar 2010 getroffene Einigung mit Dr. Jansen ist zwar terminlich dem Nachtragsbericht zuzuordnen, wurde aber bilanziell bereits mit dem Jahresabschluss 2009 verarbeitet.
Die Auswirkungen im IFRS-Konzernabschluss weichen von denen in der Summe der Einzelabschlüsse ab, weil ein großer Teil (422 TEUR) der Rückstellungen mit dem Abschluss 2008 nur in Einzelabschlüssen nach HGB, jedoch nicht im Konzernabschluss nach IFRS gebildet worden war. Dies hatte folgenden Grund: Das Handelsgesetzbuch (HGB) verlangt die Bildung von Rückstellungen nach dem Vorsichtsprinzip. Bei der Bilanzierung nach IFRS ist hingegen der Betrag anzusetzen, dessen Eintreten für überwiegend wahrscheinlich gehalten wird. Im vorliegenden Fall waren demnach aus dem handelsbilanziellen Vorsichtsprinzip heraus Rückstellungen gebildet worden, die durch Gewichtung der strittigen Beträge mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit entstanden waren. Da der Vorstand damals, gestützt durch eine anwaltliche Stellungnahme, jedoch mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ein Obsiegen hatte erwarten dürfen, verbot sich damals eine Bildung von Rückstellungen nach IFRS.
Eine Belastung durch die Korrektur im Hinblick auf die ehemalige 2M/Segment Agenturgeschäft ist gänzlich auf den Konzernabschluss beschränkt, da der handelsbilanzielle Beteiligungsansatz im Einzelabschluss der cash.medien AG in voller Höhe in den der CASH-Print GmbH übernommen wurde.
Weitere Wertberichtigungen (auf Forderungen) in einem ein geschäftsübliches Maß überschreitenden Umfang hat es in 2009 nicht gegeben.
Den größten Verlust (vor Ergebnisabführung) verursachte erneut die AG selbst. Gegenüber dem Vorjahr konnte der operative Verlust (also bereinigt um die bilanzielle Umsetzung des Vergleichs mit Dr. Jansen) allerdings verringert werden.
Bereits seit einigen Jahren ist eine auch bereits berichtete Veränderung in der Struktur der Anzeigenkunden zu beobachten. War vor wenigen Jahren noch der Bereich der geschlossenen Fonds (Initiatoren, Emissionshäuser) die wichtigste Gruppe im Kundenstamm, hat inzwischen vor allem die Versicherungsbranche mehr und mehr an Gewicht gewonnen.
In 2009 mussten in großem Umfang Stellen abgebaut werden. Der Personalstamm wurde von 42 angestellten Mitarbeitern per Ende 2008 auf 25 per Ende 2009 reduziert. Diese Einsparungen gingen quer durch alle Bereiche. Durch die begleitenden Modifizierungen organisatorischer Abläufe, insbesondere durch stärkere Einbindung freier Mitarbeiter und externer Dienstleister sowie die Straffung der Führungsstruktur (Personalunion Vorstand/Geschäftsführungen) kam es aber nicht zu Einbußen in der Qualitätsorientierung der Gruppe. CASH ist als leistungsfähiges, schlankes Unternehmen aufgestellt, das gestärkt in die Zeit nach der Krise geht.
Der konsolidierte Umsatz der CASH-Gruppe ist in 2009 im Vergleich zu 2008 um rund 32 Prozent (1.599 TEUR) gesunken. Die wichtigsten Ursachen dafür sind die bereits in der Einleitung zu Punkt 2. genannten Ereignisse.
Im ausgewiesenen Konzernergebnis 2009 von -237 TEUR sind folgende Positionen enthalten:
| 1. | 1.115 TEUR an Zinsaufwendungen |
| 2. | 2. 286 TEUR an Wertberichtigung auf den Firmenwert "2M" |
| 3. | 3. Im Zusammenhang mit der Einigung mit dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Dr. Dieter Jansen waren im IFRS-Konzernabschluss in 2009 per Saldo zusätzliche Aufwendungen von 100 TEUR zu erfassen. Darin enthalten sind auch 155 TEUR an zusätzlichen Rückstellungen zur Bereinigung der Angelegenheit Objecta, vgl. dazu auch Nachtragsbericht. |
| 4. | 4. An laufenden Kosten für anwaltliche Betreuung und übrige Rechtskosten in diesem Zusammenhang waren bereits während des Jahres 2009 weitere 160 TEUR verbucht worden. |
| 5. | 5. Die Kosten für den Betrieb einer (börsennotierten) Aktiengesellschaft erfordern jährlich einen sechsstelligen Betrag: Hauptversammlung, Berichte, Prüfung, spezifische Rechtsberatung sowie "compliance" allgemein, also die Befolgung der einschlägigen Vorschriften z. B. des Wertpapierhandelsgesetzes, vor allem der damit verbundene Personaleinsatz. |
Bereinigt lediglich um die außergewöhnlichen Positionen 2. und 3. ergibt sich bereits ein positives Konzernergebnis von 150 TEUR.
Einen (operativen, also vor Sondereffekten Vergleich Dr. Jansen/Objecta) Verlust erwirtschafteten der eigene Geschäftsbetrieb (vor Ergebnisabführung) der cash.medien AG und die Cash.-TV. Erfreulich vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen Umfelds entwickelten sich CASH-Print, G.U.B. und DFI. Vgl. dazu die Einleitung zu Punkt 2. und die folgenden Ausführungen zu den Einzelgesellschaften.
Insgesamt wurde die Ergebnisverbesserung zum Vorjahr trotz der signifikanten Umsatzrückgänge durch eine Vielzahl von kostensenkenden Maßnahmen erreicht, die weit über die oben genannten Einschnitte beim Personal hinausgehen. Die Halbierung der Mieten und deutliche Kostenreduzierungen beim technischen Erstellungsprozess des Heftes seien hier als Beispiele genannt.
Die Entwicklung von Umsatz und Ergebnis der einzelnen Gesellschaften ist der dem Konzernanhang beigefügten Segmentübersicht zu entnehmen. Das für die AG ausgewiesene Ergebnis der gewöhnli chen Geschäftstätigkeit von 462 TEUR enthält die Ergebnisabführungen der Tochtergesellschaften. Das um die Ergebnisabführung bereinigte Ergebnis der AG beträgt -588 TEUR.
(eine detailliertere Kommentierung findet sich im Lagebericht der cash.medien AG)
Die cash.medien AG erbringt überwiegend Personaldienstleistungen für die anderen Unternehmen der CASH-Gruppe. Änderungen wird es ab 2010 geben (s. Nachtragsbericht). Die AG ist unverändert der Hauptverlusterbringer der CASH-Gruppe: Als börsennotierte Aktiengesellschaft trägt sie sämtliche damit verbundenen, erheblichen Kosten. Zudem ist die AG als Muttergesellschaft für die Finanzierung der Tochtergesellschaften verantwortlich. Sie übernimmt zum größten Teil deren Verluste und die Zinsbelastung aus Fremdfinanzierung.
Rückgrat der CASH-Gruppe ist CASH-Print mit dem Monatsmagazin "Cash." Das Magazin wurde auch in 2009 und damit zum fünften Mal in Folge in der jährlich durchgeführten HBS-Medienstudie von einer großen Mehrheit der freien Finanzdienstleister, der Kernzielgruppe von "Cash.", als ihr wichtigstes Magazin genannt. Damit konnte "Cash." seine Position als Nummer 1 behaupten.
Cash. erschien 2009 erstmals durchgehend im monatlichen Takt. Dazu kamen drei Sonderhefte (Cash.-Specials) zu den Themen Investmentfonds, Immobilien und Versicherungen/Altersvorsorge. Diese Maßnahme hat sich auch unter den schwierigen Marktbedingungen als erfolgreich erwiesen. Die Einzelausgaben 1 und 2 sowie 7 und 8 trugen mehr zum Ergebnis bei als die vormaligen Doppelausgaben.
Der akquirierte Anzeigenumsatz für die diesmal 15 Hefte reduzierte sich gegenüber 2008 zwar deutlich, erreichte aber ein angesichts der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise respektables Niveau von 2,7 (2008: 3,2) Millionen Euro. Die Anzahl der bezahlten Anzeigenseiten ging von 679 auf 545 zurück.
Die 15 Hefte in 2009 wurden mit einer IVW-geprüften durchschnittlichen Gesamtauflage von je 41.853 Exemplaren (gegenüber 52.375 in 2008) verkauft, ebenfalls Ausdruck der Krise.
Auch der Cash.-/OnVista-Newsletter blieb nicht verschont. Die Abonnentenzahl reduzierte sich im Verlauf des Jahres 2009 um etwa 5.000 auf knapp 36.000. Die Anzeigenumsätze für den kostenfreien Cash.-/OnVista-Newsletter sowie die Cash.-Homepage sind wieder leicht angestiegen, auf rund 70 TEUR nach 58 TEUR. Dies ist im Wesentlichen auf den im Herbst 2009 vorgenommenen Relaunch des Internet-Auftritts zurückzuführen.
Die festliche CASH-Gala als etablierter Branchenevent fand gerade im Krisenjahr 2009 eine sehr positive Resonanz und wurde seiner Funktion als Baustein zur Markenpflege von "Cash." voll gerecht. Die Finanzierung erfolgte komplett durch die Übernahme von Partnerpaketen (Sponsoring) durch Unternehmen der Branche und belastete nicht den CASH-Etat.
Insgesamt erzielte CASH-Print 2009 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 541 TEUR gegenüber 200 TEUR im Jahr zuvor. Darin enthalten sind 426 TEUR an neuerlichen Rückstellungen/Verbindlichkeiten im Zuge der Vereinbarung mit dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Dr. Dieter Jansen (s. o., vgl. Nachtragsbericht). Bereinigt um diese Rückstellungen bzw. Verbindlichkeiten betrug das Ergebnis also 968 TEUR (Vorjahr rund 600 TEUR; in gleicher Weise bereinigt), durchaus respektabel angesichts der allgemeinen Wirtschaftslage.
In 2009 wurden kaum nennenswerte Umsätze erzielt. Zum einen wurde dieser Geschäftszweig besonders hart von der Krise betroffen. Zum anderen lag die Fokussierung im Rahmen der Restrukturierung auf anderen Geschäftsfeldern der Gruppe, die ergebnisstärker sind. Aufgrund des strategischen Werts für das Gesamtportfolio wird dieser Geschäftszweig aber weiter fortgeführt. In 2009 erbrachte Cash.-TV erneut operative Verluste, die aber im Vorjahresvergleich schon merklich reduziert waren. Das hohe Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erklärt sich aus Sondereffekten im Zusammenhang mit dem Vergleich Dr. Jansen.
Das Kostengerüst der Cash.-TV GmbH wurde begleitend in größtmöglichem Umfang reduziert. Die Gesellschaft beschäftigt inzwischen kein eigenes Personal mehr. Die Einsparungen daraus werden allerdings erst ab 2010 spürbar. Der Firmenwert des Segments war bereits mit dem Abschluss 2008 in voller Höhe wertberichtigt worden, analog zum Beteiligungsansatz im Einzelabschluss der cash.medien AG.
Die Gesellschaft war per 1. Januar 2009 auf die Schwestergesellschaft CASH-Print verschmolzen worden. Nachdem das Segment in 2009 kein nennenswertes Geschäft mehr erzielte, hat der Vorstand anhand des impairment tests entschieden, nicht nur den Firmenwert in voller Höhe wertzuberichtigen, sondern das Segment gleich ganz aufzugeben.
Die G.U.B. konnte 2009 das Ergebnis vor Abführung weiter verbessern. Das Ergebnis von 17 TEUR ist durchaus respektabel angesichts der Tatsache, dass sich das platzierte Eigenkapital an unternehmerischen Beteiligungen in 2009 im Vergleich zum Vorjahr um gut ein Drittel reduziert hat. Vor allem das Geschäft der Anbieter von Schiffsbeteiligungen ist in 2009 eingebrochen, fast drei Viertel weniger Eigenkapital wurden platziert. Folglich konnten auch deutlich weniger Analysen zu solchen Beteiligungsangeboten verkauft werden, in früheren Jahren eine der wichtigsten Branchen für die G.U.B. Vor allem angesichts des dennoch positiven Ergebnisses und trotz des krisenbedingt gesunkenen Umsatzes sah der Vorstand keinen Anlass, Firmenwert oder Beteiligungsansatz (jeweils 100 TEUR) weiter zu reduzieren.
Das DFI erwirtschaftete in 2009 ein schmal positives operatives wie bilanzielles Ergebnis. Das Geschäft entwickelt sich zu Beginn 2010 stabil. Durch die Umstellung auf die ausschließliche Nutzung freier Kapazitäten und weitgehend ohne Fixkosten ist hier für 2010 ein erhöhtes positives Ergebnis abzusehen.
Die Kapitalflussrechnung (dem IFRS-Konzernanhang als Anlage beigefügt) weist erneut einen negativen Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit aus, der durch Hereinnahme von Darlehen finanziert wurde.
Der niedrige Cash Flow aus der Investitionstätigkeit zeigt weiterhin den in der CASH-Gruppe seit Jahren bestehenden Investitionsstau aufgrund der knappen Liquidität deutlich auf. Es konnten nur geringe (Ersatz-)Investitionen vorgenommen werden.
Die wichtigste Finanzierungsquelle der AG wie des Konzerns ist Eigenkapital. In den Jahren 2002 bis 2008 wurden mehrere Kapitalerhöhungen durchgeführt.
Angesichts der Verluste musste jedoch auch auf eine teilweise Finanzierung durch Darlehen zurückgegriffen werden. Nennenswerte Bankdarlehen stehen der CASH-Gruppe nicht zur Verfügung, die Darlehen stammen aus dem Gesellschafterkreis und von befreundeten Unternehmen und Personen. Dennoch überwiegt bei der Herkunft der Mittel die Finanzierung durch Eigenkapital bei weitem.
Die in 2009 aufgenommenen Darlehen weisen Laufzeiten zwischen einem und zwei Jahren auf. Bereits dadurch kommt es zu einer Erhöhung des Anteils kürzerfristiger Darlehen an der Gesamtverschuldung. Der Anteil wird sich in 2010 weiter erhöhen. In die gleiche Richtung wirkt aber auch der als Teil der Vereinbarung mit Dr. Jansen von diesem ausgesprochene Verzicht auf seine mit Rangrücktritt versehenen Darlehen. Mit weiteren Darlehensgebern bestehen überwiegend längerfristige Ratenbzw. Stundungsvereinbarungen.
Von den ausgewiesenen 1.452 TEUR an Rückstellungen bilden 819 TEUR die Vereinbarungen mit Dr. Jansen und Objecta ab. Weitere 192 TEUR entfallen auf die Rücknahmeverpflichtung für den Minderheitsanteil an der DFI GmbH. Nähere Angaben zu den übrigen Rückstellungen finden sich im Konzernanhang.
Bilanziell ist das Eigenkapital durch Verluste aufgezehrt und rechnerisch negativ (buchmäßige Überschuldung). Vgl. dazu Punkt 6. Going-concern-Prämisse sowie die Ausführungen im Konzernanhang.
Die Liquiditätslage der CASH-Gruppe AG ist nach wie vor angespannt, wenn auch gegenüber dem Vorjahr verbessert. Es gelingt dennoch nur mit Verzögerungen, die Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Als wichtiger Erfolg sei an dieser Stelle erwähnt, dass in der Gruppe seit Ende 2009 keine Gehaltsrückstände mehr bestehen.
Trotz der angespannten Liquiditätslage wurden der Gruppe in 2009 und 2010 weitere Darlehen gewährt. Die Darlehensaufnahmen in 2010 dienen der Finanzierung von Verpflichtungen aus der Vergleichsvereinbarung mit Dr. Jansen.
Erstmals wurde in 2009 auch ein Darlehen bei der CASH-Print GmbH aufgenommen, allerdings in der vergleichsweise geringen Höhe von 50 TEUR.
Ausführliche Erläuterungen insbesondere zur Fälligkeitsstruktur der Forderungen und Verbindlichkeiten finden sich im IFRS-Konzernanhang.
Das langfristige Vermögen im Konzernabschluss der cash.medien AG besteht im Wesentlichen in den Firmenwerten der Tochtergesellschaften CASH-Print GmbH und G.U.B. mbH. Alle Firmenwerte wurden im Rahmen von impairment tests geprüft. Der Ansatz für das Segment Agenturgeschäft und Marketing (vormals 2M GmbH) wurde in voller Höhe wertberichtigt, das Segment wird aufgegeben. Die Entwicklung der Firmenwerte ist in den Erläuterungen zur Konzernbilanz, Punkt 1. Immaterielle Vermögenswerte, im IFRS-Konzernanhang ausführlich dargestellt.
Die Bewertung erfolgte zu fortgeführten Anschaffungskosten. Der impairment test ergab für die CASH-Print erhebliche stille Reserven.
Angesichts des aufgrund der angespannten Liquiditätslage seit Jahren bestehenden Investitionsstaus besteht kaum noch nennenswertes weiteres langfristiges Vermögen neben den beiden Firmenwerten. In den vergangenen Jahren wurden lediglich vergleichsweise geringe Ersatzinvestitionen durchgeführt. Höhe und Entwicklung sind in den Erläuterungen zur Konzernbilanz zu den immateriellen Vermögenswerten und zum Sachanlagevermögen im IFRS-Konzernanhang ausführlich dargestellt.
Im Vorjahresvergleich hat das langfristige Vermögen um rund die Hälfte abgenommen, ganz überwiegend durch die Wertberichtigung des Firmenwertes Agenturgeschäft. Auch die kurzfristigen Vermögenswerte haben sich in vergleichbarer Relation reduziert, dies aufgrund der bilanziellen Umsetzung der Vergleichsvereinbarungen mit Dr. Jansen und Objecta. Dem standen jedoch auch Verringerungen der Schulden gegenüber. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr durch diese Vorgänge um knapp die Hälfte reduziert. Die bilanziellen Verschiebungen werden im Nachtragsbericht näher skizziert.
Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts kann als einigermaßen stabil bezeichnet werden, insbesondere im Vergleich zur Situation der vergangenen Jahre. Auch für 2010 rechnet der Vorstand trotz des im Zuge der Wirtschaftskrise immer noch sehr niedrigen Umsatzniveaus bei aller Vorsicht mit einem positiven Konzernergebnis. Die finanzielle Lage ist nach wie vor angespannt, hat sich jedoch im Vergleich zu früheren Jahren verbessert. So bestehen beispielsweise keine Gehaltsrückstände mehr. Mit dem Abschluss der Gerichtsverfahren gegen Dr. Jansen und Objecta nach dem Abschluss von Vergleichsvereinbarungen, mit der bilanziellen Verarbeitung dieser Vereinbarungen im Abschluss 2009 und mit der Aufgabe des Segments Agenturgeschäft und Marketing dürften auch die bilanziellen Bereinigungen der vergangenen Jahre abgeschlossen sein. Weitere vermögensmindernde Effekte außerhalb des Geschäftsüblichen (laufende Abschreibungen) erwartet der Vorstand derzeit nicht mehr.
Die gerichtlichen Auseinandersetzungen mit dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der cash.medien AG, Dr. Dieter Jansen, und der Objecta waren zwar auch außerhalb des reinen Zahlenwerks in 2009 sehr bedeutsam, angesichts der Anfang 2010 geschlossenen Vergleiche erübrigt sich jedoch eine ausführliche Darstellung. Im Wesentlichen ging es um die Themen Wirksamkeit von Herausgebervertrag und Mietvertrag sowie Behandlung von Darlehen bzw. Darlehensrückführungen. Zur Einigung vgl. Nachtragsbericht.
Herr Andreas Lentge, der bereits Anfang Dezember 2008 die Übernahme von knapp vier Prozent der Aktien gemeldet hatte, hat Anfang 2009 weitere Aktien erworben und einen Stimmrechtsanteil von knapp 23 Prozent (rund 572.000 Aktien) gemeldet. Der Anteil von Herrn Dr. Jansen hat sich Anfang 2009 auf 0,01 Prozent reduziert.
Im Oktober 2009 konnte der aufgrund von Liquiditätsknappheit lange verschobene, überfällige Relaunch des Internet-Auftritts www.cash-online.de erfolgen. Die laufenden Umsätze verbesserten sich zügig, für 2010 erwartet der Vorstand eine Umsatzsteigerung auf ein Niveau um die 100 TEUR.
In 2009 sind erstmalig fünfzehn Ausgaben des Magazins "Cash." erschienen. Die redaktionelle Leistung konnte ohne Ausweitung der Personalkapazität erbracht werden.
Mitte 2009 hatte der Vorstand entschieden, die gesamte Finanz- und Lohnbuchhaltung auf einen externen Dienstleister, nämlich das Büro des vormaligen Abschlussprüfers, zu verlagern. Dieser hat auch wichtige Teile der Jahresabschlusserstellung bis hin zur Abwicklung steuerlicher Themen übernommen. CASH beschäftigt kein eigenes Buchhaltungspersonal mehr. Der Vorstand hatte sich daraus eine dann auch tatsächlich eingetretene Verschiebung von Kapazitäten aus dem administrativen in den operativen Bereich versprochen. Da sich für ein Wirtschaftsprüfungsbüro die Prüfung eines selbst erstellten Abschlusses verbietet, wurde auf der Hauptversammlung mit der FinPro Treuhandgesellschaft ein neuer Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2009 gewählt.
Überdies hat die Hauptversammlung der Änderung des Ergebnisabführungsvertrages zwischen der cash.medien AG und der CASH-Print GmbH zugestimmt. Diese Änderung war notwendig geworden, nachdem im Zuge einer steuerlichen Betriebsprüfung die steuerliche Unwirksamkeit der bestehenden Regelung festgestellt worden war.
Mit dem 1. Januar 2009 ist die 2M Multi Marketing GmbH auf die CASH-Print GmbH verschmolzen worden. Das Segment Agenturgeschäft und Marketing war zunächst aufrechterhalten worden, sollte jedoch nicht mehr in einer eigenen Gesellschaft abgewickelt werden. Inzwischen hat der Vorstand -wie weiter oben bereits berichtet - das Segment aufgegeben.
Anfang Februar 2010 konnte eine Einigung mit dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der cash.medien AG, Herausgeber des "Cash."-Maga-zins, Vermieter und Darlehensgeber der CASH-Gruppe, Dr. Dieter Jansen, erzielt werden. Die seit 2008 andauernden Rechtsstreitigkeiten konnten damit beendet werden. Der Vergleich sieht eine inzwischen geleistete substantielle Einmalzahlung und fortlaufende monatliche Raten über mehrere Jahre vor. Den Ratenzahlungen stehen die wegfallenden laufenden Anwaltskosten entgegen, so dass keine erhöhte laufende Liquiditätsbelastung damit verbunden ist.
Im März 2010 wurde auch mit der Objecta eine Einigung erzielt.
Alle Gerichtsverfahren sind mittlerweile auch formaljuristisch beendet.
Die bilanziellen Auswirkungen der Einigungen sind im Vergleich der Einzelabschlüsse nach HGB (über die Ergebnisabführung im Einzelabschluss der cash.medien AG zusammengefasst) zum IFRS-Konzernabschluss unterschiedlich. Die Aufteilung auf die einzelnen Unternehmen der CASH-Gruppe ist im Konzernabschluss unbeachtlich. Zu den Auswirkungen auf die cash.medien AG vgl. auch deren Lagebericht. Die Unterschiede HGB/IFRS erklären sich aus der bereits unter 2. geschilderten unterschiedlichen Rückstellungsbildung im Abschluss 2008.
Die durch die Einigungen verursachten bilanziellen Verschiebungen lassen sich für den Konzernabschluss wie folgt skizzieren, die analoge Ergebnisauswirkung jeweils in Klammern: Die Rückstellungen haben sich um rund 590 TEUR erhöht (minus). Die Finanzverbindlichkeiten haben sich um rund 927 TEUR verringert (plus). Die finanziellen Vermögenswerte sanken um rund 456 TEUR (minus). Die Veränderungen bei den Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von vergleichsweise untergeordneter Bedeutung, per Saldo eine positive Veränderung von knapp 19 TEUR (plus). Der Saldo von rund 100 TEUR (minus) aus all diesen Effekten entspricht den bereits in den Ausführungen zur Ertragslage genannten zusätzlichen Belastungen im Konzernabschluss.
In Planung ist derzeit ein Relaunch des "Cash."-Magazins, um insbesondere ein moderneres Erscheinungsbild zu erreichen.
Zur aktuellen Geschäftsentwicklung vgl. Risikobericht und Prognosebericht.
Zu weiteren Ausführungen sei auch auf den IFRS-Konzernanhang, dort Punkt 32. verwiesen.
Zielgruppe der Produkte aller Unternehmen der CASH-Gruppe sind Finanzdienstleister, also Produktanbieter sowie Vermittler, Berater und Makler der Kapitalanlagebranche. Ein Segment, das von der Krise besonders betroffen ist. Großen Problemen z. B. bei den Schiffsbeteiligungen stehen jedoch auch neue Felder wie Nachhaltigkeit entgegen. Die Versicherer, von der Krise nicht in dem Maß betroffen, entwickeln ebenfalls neue Angebote. Insgesamt aber ist eine Konzentration des Marktes der freien Finanzdienstleister zu erwarten. Der Umsatzerfolg der CASH-Gruppe hängt zum ganz überwiegenden Teil von deren Werbeaufwendungen ab.
Der Vorstand hat Ende 2008 und angesichts der weiteren Entwicklung nochmals im Frühjahr 2009 weitere Kostensenkungsmaßnahmen eingeleitet, um den reduzierten Umsatzerwartungen angesichts der allgemeinen Marktlage entgegenzuwirken. Gleichzeitig gilt es, neue Umsatzpotenziale aus dem Markenkern von "Cash." heraus zu erschließen. Ein erster Schritt ist mit dem Online-Relaunch getan. Nächstes Ziel ist eine Qualifizierung des Heftauftritts, um innerhalb und außerhalb des angestammten Segments Anzeigenpotentiale zu reaktivieren bzw. neu zu erschließen.
Präzise Vorhersagen über Zeit und Umfang einer möglichen Erholung und über die Anpassungsfähigkeit des Marktes lassen sich jedoch nicht treffen. Die bereits in 2009 eingetretenen Auswirkungen sind bei den Ausführungen zu den Tochtergesellschaften dargestellt. In 2010 ist folgende Entwicklung zu verzeichnen: Die Anzeigenumsätze der ersten Hefte sind überwiegend unterplanmäßig verlaufen. Da die Tendenz jedoch positiv ist, sah der Vorstand sich noch nicht veranlasst, die Umsatzerwartungen generell zu reduzieren. Die Kostendisziplin wurde jedoch - wo möglich - weiter verschärft. Die G.U.B. verzeichnete ebenfalls einen verhaltenen Start, analog zur Lage der Beteiligungsbranche.
Unverändert das größte Risiko für die Unternehmen der CASH-Gruppe ist die seit Jahren angespannte Liquiditätslage. Wie in den Vorjahren reichte auch in 2009 das operative Geschäft nicht zur Bedienung der Altverbindlichkeiten aus. Es wurden neue Darlehen i. H. v. 300 TEUR eingezahlt. Weitere 107 TEUR wurden durch Umwandlung einer Lieferantenverpflichtung in ein Darlehen gewährt.
Aus operativer Sicht soll in 2010 keine Darlehensaufnahme erfolgen. Neue Darlehen dienten ausschließlich der Finanzierung der Vergleichsvereinbarungen.
Der von CASH aus dem operativen Geschäft zu tragende Teil der Vereinbarung hat die laufende Liquidität belastet. Der Vorstand rechnet jedoch damit, in den kommenden Monaten diese Verwerfung aus operativem Geschäft wieder ausgleichen zu können. Gleichwohl wird die angespannte Liquiditätslage die Gruppe noch lange begleiten, da auch andere Verbindlichkeiten zurückgeführt werden müssen.
Jüngst (nach dem Abschlussstichtag) konnten Prolongationsvereinbarungen über 287 TEUR getroffen werden.
Hinsichtlich der noch mit dem Abschluss 2008 bilanzierten oder zumindest als Eventualverbindlichkeiten genannten Risiken aus den Streitigkeiten mit Dr. Jansen besteht nach dem Vergleich Gewissheit, daher können diesbezügliche Erläuterungen entfallen.
Die Problematik um die Objecta-Forderung konnte (s. o.) ebenfalls beigelegt werden. Es wurde ein Vergleich erzielt, der eine Einmalzahlung mit einem zur Forderung deutlich reduzierten Betrag vorsieht. Die Finanzierung dieser Zahlung ist gesichert.
Die Umsätze der CASH-Gruppe werden zwar im Wesentlichen mit Unternehmen aus der Finanzdienstleistungsbranche erzielt. Sie sind innerhalb dieser Branche aber mittlerweile sehr breit gestreut, so dass der Ausfall einzelner Kunden zwar angesichts der angespannten Liquiditätslage schmerzhaft, aber nicht unmittelbar Existenz bedrohend ist. Anders kann es mit einem Ausfall ganzer Branchen als Anzeigenkunden aussehen. Derzeit sind insbesondere die Anzeigenumsätze mit Investmentfondsgesellschaften und mit der Beteiligungsbranche angesichts der Finanzkrise vergleichsweise schwach. Dies ist in seinen Auswirkungen für CASH spürbar, aber so gut wie möglich in den Umsatzerwartungen für 2010 bereits umgesetzt. Im Versicherungssektor zeichnet sich eine stabile Entwicklung ab. Seriöse Prognosen verbieten sich derzeit insgesamt.
Die Wertberichtigungen auf Forderungen bzw. Forderungsverluste haben im Gegensatz zu früheren Jahren inzwischen ein normales Maß erreicht. Auch in Vorjahren waren allerdings bereits ganz überwiegend Altforderungen zu bereinigen gewesen. Zahlungsausfälle von Neugeschäft stellen derzeit kein das übliche Maß überschreitendes Problem dar. Die Einbringlichkeit von Forderungen hat sich im Vergleich zu früheren Jahren positiv entwickelt und stagniert aktuell auf einem zufriedenstellenden Niveau.
Systematisch wird die Bonität von Neukunden mittels gängiger Auskunfteien überprüft, um das Ausfallrisiko zu minimieren.
Ein Preisrisiko für Beschaffung besteht in einem das übliche Maß eines Dienstleistungsunternehmens überschreitenden Umfang lediglich beim Papier für den Druck des "Cash."-Magazins. Der Papierpreis macht rund 55 Prozent der Druckkosten des Magazins aus. Bislang konnten Preissteigerungen jedoch vertraglich meist unterhalb der Marktentwicklung gehalten werden.
Da die in Anspruch genommenen und erbrachten Leistungen der CASH-Gruppe ausschließlich in Euro fakturiert werden, bestehen keine Wechselkursrisiken.
Da die CASH-Gruppe nur geringe Bankschulden aus einer kleinen Kontokorrentlinie hat, gibt es hieraus kaum Kreditrisiken.
Die Kreditrisiken hinsichtlich der übrigen Darlehen sieht der Vorstand als beherrschbar an.
Nach wie vor bestehen Darlehensverpflichtungen mit Rangrücktritt, auch wenn Dr. Jansen im Rahmen der Vergleichsvereinbarung auf seine mit Rangrücktritt versehenen Darlehen verzichtet hat.
Im weiteren Verlauf des Jahres 2010 wird der Vorstand sein Augenmerk auf eine Neustrukturierung der Darlehensverpflichtungen legen.
Vgl. dazu auch die Ausführungen im IFRS-Konzernanhang.
In der Unternehmensführung (Vorstand und Geschäftsführung) besteht derzeit formal eine Konzentration auf eine Person. Risiken hinsichtlich Entscheidungsfindungen und möglichen Ausfallrisiken wird durch enge Abstimmung mit der zweiten Führungsebene und dem Aufsichtsrat begegnet, die einen durchgängigen Informationsfluss gewährleistet.
Entsprechend verhält es sich bei Einzelbesetzungen innerhalb der zweiten Führungsebene. Gegebenenfalls wird verstärkt auf externe Unterstützung zurückgegriffen.
In Folge der angespannten Liquiditätssituation ist der Bestand an IT-Ausrüstung, vor allem Hardware, überaltert. Neuanschaffungen nennenswerten Umfangs wurden seit Jahren kaum getätigt. Vor allem die Ausstattung in der Produktion des Magazins bedarf der Aktualisierung.
Die bislang geprüften Finanzierungsmodelle haben sich als letztlich nicht umsetzbar erwiesen, da die Bonität der CASH-Gruppe trotz einer Verbesserung in den letzten Jahren die rigiden Anforderungen der Leasinggesellschaften noch nicht erfüllt. Das Thema wird jedoch weiter verfolgt.
Es gibt jedoch für die Unternehmen der CASH-Gruppe auch Chancen. Diese entstehen vor allem aus gesamtwirtschaftlichen Rahmendaten und branchenspezifischen Entwicklungen.
Allgemein verbesserte Marktchancen dürften sich vor allem aus der zunehmenden Notwendigkeit privater oder auch betrieblicher Altersvorsorge ergeben. Das Niveau der gesetzlichen Rente wird sinken, das ist eine seit geraumer Zeit beschlossene und unvermeidbare Tatsache. Nur mit zusätzlicher Vorsorge wird die breite Bevölkerungsmehrheit im Alter ihren Lebensstandard halten können. Diese Erkenntnis hat sich noch nicht einmal in erforderlichem Maße durchgesetzt. Das mediale Spektrum der CASH-Gruppe umfasst genau die für solche Vorsorge erforderlichen längerfristigen Kapitalanlage-Produkte.
Gleichzeitig befindet sich die Branche der Anlageberater seit einigen Jahren im wohl wichtigsten Umstrukturierungsprozess ihrer Geschichte. Bedingt insbesondere durch Regelungen auf europäischer Ebene stieg und steigt der Qualifizierungsdruck enorm an. Eine nebenberufliche Tätigkeit als Anlageberater kommt immer weniger in Betracht. Der erhöhte Informationsbedarf der Finanzdienstleister kommt den Unternehmen der CASH-Gruppe entgegen, die eben diese Informationen anbieten.
Die folgenden zukunftsbezogenen Aussagen enthalten subjektive Einschätzungen der Geschäftsleitung. Sie leiten sich aus Erfahrungen der Vergangenheit ab und beziehen geplante Auswirkungen geschäftspolitischer Entscheidungen sowie abzusehende bilanzielle Effekte ein. Veränderungen bei den Rahmenbedingungen und nicht vorhersehbare Einflussgrößen können sich auf die Eintrittswahrscheinlichkeit auswirken und zu abweichenden Entwicklungen führen. Insbesondere sind die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise immer noch nicht überschaubar.
Angesichts der durch die Finanzkrise ausgelösten allgemeinen Marktunsicherheit gestalten sich Prognosen noch schwieriger als sonst. Der Vorstand hat dem mit seiner Planung für 2010 Rechnung getragen. Die erwarteten maßvollen Umsatzsteigerungen gegenüber 2009 speisen sich vornehmlich zum einen aus eher technischen Effekten wie der Steigerung der Anzahl der Hefte und einer moderaten Preisanpassung und zum anderen aus Bereichen, die gegenüber 2009 auch ohne unangebrachten Optimismus eine Steigerung erfahren dürften, insbesondere sind dies die Umsätze im Zusammenhang mit www.cash-online.de. Aber auch bei Cash.-TV ist eine Wiederholung des geringen Umsatzes 2009 nicht zu erwarten. Der Umsatz 2010 liegt bereits über Vorjahr und es gibt Anlass zu der Prognose, dass der Plan für 2010 und 2011erreicht wird.
Der Vorstand prognostiziert ein positives Konzernergebnis 2010, kann sich aber hinsichtlich der Höhe seriöserweise nicht festlegen. Derzeit wird weiteres Kostensenkungspotential ermittelt und ausgeschöpft, um die Planabweichungen insbesondere bei den Anzeigen in den ersten "Cash."-Ausgaben aufzufangen. Im Unterschied zu früheren Jahren ist in 2010 auch bei Einbeziehung des nicht-operativen Bereichs ein positives Ergebnis zu erwarten. Derzeit sind dafür keine neuen Sachverhalte absehbar, die negative Ergebnisauswirkungen größerer Art mit sich bringen dürften. Daher gilt auch für die Folgejahre, dass nunmehr positive Ergebnisse erzielt werden sollten. Eine Festlegung auf genauere Erwartungen verbietet sich derzeit angesichts der großen Marktunsicherheiten.
Denn die spezifischen wirtschaftlichen Rahmendaten für die Geschäftstätigkeit der CASH-Gruppe schätzt der Vorstand grundsätzlich weiterhin positiv ein, s. auch 4. Risiken und Chancen. Ungebrochen ist der Qualifizierungsdruck auf die Anlageberatungsbranche. Der Informationsbedarf steigt weiter an und damit der Bedarf nach medialen Dienstleistungen wie denen der CASH-Gruppe. Unverändert hoch ist auch der allgemeine Beratungsbedarf zur Sicherstellung der privaten Altersvorsorge angesichts der sinkenden gesetzlichen Rente. Wie bereits skizziert, sieht der Vorstand für die CASH-Gruppe daher bei aller gebotenen Vorsicht nicht nur Risiken, sondern durchaus auch Chancen, sobald die größten Marktunsicherheiten einmal überwunden sind. Wie lange das jedoch dauert, ist nach wie vor nicht seriös prognostizierbar. Herausforderung der nächsten Jahre wird sein, mit den Veränderungen in der Finanzdienstleistungsbranche Schritt zu halten und dafür die passenden Angebote zu entwickeln. Dies sind etwa die Verschiebung in der Beraterlandschaft hin zum Bankberater oder die Begleitung des Trends zur betrieblichen Altersvorsorge.
Eine grundsätzliche Änderung der Geschäftspolitik, also eine Änderung der derzeitigen Ausrichtung aller Unternehmen der CASH-Gruppe auf die Branche der Anlageberater und Makler, ist nicht vorgesehen.
Die cash.medien AG selbst wird auch in den kommenden Jahren einen jährlichen Verlust vor Ergebnisabführung erwirtschaften. Die Gründe dafür sind in den Ausführungen zur Ertragslage dargestellt.
Der Konzernabschluss der Unternehmen der CASH-Gruppe wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die erheblichen Verluste der Jahre seit 2000 hatten die CASH-Gruppe sowohl bilanziell wie im Hinblick auf die Liquidität in eine Situation geführt, die bis heute ein bestandsgefährdendes Risiko darstellt. Die Liquiditätsausstattung der Gruppe ist unzureichend. Mehrere Gründe haben den Vorstand jedoch dazu bewogen, den Jahresabschluss in den vergangenen Jahren und auch für 2009 unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufzustellen:
| ― | Die Branche der privaten Altersvorsorge, in der alle Unternehmen der CASH-Gruppe tätig sind, ist eine Branche mit unverändert starken Perspektiven. In der Finanzdienstleistung ist "Cash." das marktführende Periodikum, wiederholt bestätigt durch die wichtigste Studie dazu. |
| ― | Es ist den Unternehmen der CASH-Gruppe gelungen, neue Produkte an den Markt zu bringen und bestehende Produkte zu verbessern. Das wichtigste Beispiel: "Cash." war in 2006 noch mit 11 Ausgaben erschienen, eine weitere war für Anfang 2007 vorbereitet worden. In 2007 sind 13 Ausgaben erschienen, in 2008 waren es 14. Mit Jahresanfang 2009 ist die Umstellung auf monatliche Erscheinungsweise also auf 12 reguläre Hefte erfolgt. Zusätzlich sind drei Cash.Specials erscheinen. In 2010 werden vier realisiert. Die redaktionelle Qualität von "Cash." ist auf unverändert sehr hohem Niveau. |
| ― | Trotz der zum Teil extrem angespannten Geschäftslage ist es über die Jahre hinweg immer wieder gelungen, Investoren und Darlehensgeber zu finden. Sie kamen zum größten Teil aus dem Kreis der Kunden bzw. Aktionäre und aktuell auch Lieferanten der CASH-Gruppe. Die Unternehmer und Unternehmen aus der Kapitalanlagebranche sind besser als jeder andere in der Lage, die Bedeutung der CASH-Gruppe für den Markt der privaten Kapitalanlage einzuschätzen. |
| ― | Selbst während der anhaltenden Verlustphase hat die CASH-Gruppe seit 2003 Verbindlichkeiten aus Darlehen zurückführen und durch Eigenkapital ersetzen können. Ältere Darlehensverbindlichkeiten konnten zudem abgebaut bzw. durch neuere abgelöst werden. Dies und die Gewährung weiterer (unbesicherter!) Darlehen an die cash.medien und die CASH-Print in 2009 und 2010 belegen außerdem, dass die CASH-Gruppe ihre Kreditwürdigkeit auch während der Verlustphase nie gänzlich verloren hat. Seit geraumer Zeit steht sogar wieder ein (wenn auch sehr kleiner) Bankkredit zur Verfügung. |
| ― | Die angespannte Liquiditätslage wird von den Lieferanten der CASH-Gruppe mitgetragen. Nur die oft langjährigen, engen Geschäftsbeziehungen haben dies möglich gemacht. |
Aus operativem Geschäft rechnet der Vorstand in 2010 vorbehaltlich der erheblichen Unsicherheiten mit einer positiven Liquidität. Zur vollumfänglichen Bedienung von Altverbindlichkeiten bzw. überhängenden Verbindlichkeiten wird sie nicht ausreichen, allerdings ist ein Abtrag vorgesehen, ohne dafür neue Mittel aufzunehmen. Die in 2010 erfolgte Darlehensgewährung diente ausschließlich der Finanzierung der Vergleichsvereinbarung. Erforderlich und auch gegeben ist Verhandlungsbereitschaft bei Darlehensgebern und Lieferanten bezüglich der Prolongation ausstehender Zahlungen. Die Gesamtfinanzierung des Jahres ist aus heutiger Sicht sichergestellt.
Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit im bisherigen Verlauf des Jahres 2010 war leicht negativ. Er wurde durch per Jahresbeginn bestehende Bankguthaben und Prolongationen finanziert. Für den weiteren Verlauf des Jahres rechnet der Vorstand mit einem Überschuss aus laufender Geschäftstätigkeit. Mittelabfluss aus Investitionen spielte bislang kaum eine Rolle.
Es werden weiter Darlehen abgetragen. Seit Beginn 2008 wird außerdem der Rückerwerb des Minderheitsanteils an der DFI ratenweise dargestellt. Überdies bestehen Zahlungsvereinbarungen mit Lieferanten.
Die Folgejahre sollen operative liquide Überschüsse erbringen, die für eine Finanzierung aus eigener Kraft samt sukzessiven Abtrags von Altverbindlichkeiten ausreichen.
Der Abschluss 2009 weist für die cash.medien AG erneut eine bilanzielle Überschuldung aus. Der Vorstand hat den Überschuldungsstatus daraufhin mittels einer Überschuldungsbilanz überprüft und festgestellt, dass angesichts erheblicher stiller Reserven (Beteiligung an der profitablen CASH-Print) keine tatsächliche Überschuldung besteht. Dieser Sachverhalt wird fortlaufend überwacht. Dazu wird im Konzernanhang ausführlicher berichtet.
Die Geschäftsleitung der CASH-Gruppe hat mit ihrer Planung für das Jahr 2010 der Verunsicherung angesichts der allgemeinen Wirtschaftslage Rechnung getragen. Dennoch bleibt die CASH-Gruppe angesichts der angespannten Liquiditätslage für Unwägbarkeiten größerer Art weiterhin nicht gerüstet. Entscheidend wird wie üblich die Entwicklung des mit Abstand bedeutendsten Umsatzträgers der Gruppe sein, des Anzeigengeschäfts im "Cash."-Magazin. Die ersten Monate des Jahres 2010 zeigen, dass der Anzeigenverkauf unverändert schwierig ist. Eine verlässliche Gesamtprognose für 2010 lässt sich daraus jedoch noch nicht ableiten. In jedem Fall bleibt das Anzeigengeschäft auch der wichtigste Liquiditätslieferant der Gruppe.
Die Grundzüge der Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat sind im Lagebericht der cash.medien AG skizziert.
"Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind."
Die Erklärung zur Unternehmensführung und Corporate Governance einschließlich der Erklärung nach § 161 AktG als Bestandteil des Lageberichtes wurde gesondert abgegeben. Beides ist Bestandteil des vorliegenden Geschäftsberichtes und auch im Internet unter www.cash-medien.de abrufbar.
Hamburg, 29. April 2010
Der Vorstand
Zur Darstellung der allgemeinen Wirtschaftslage und der wirtschaftlichen Rahmendaten von spezieller Bedeutung für die CASH-Gruppe sowie der Struktur der CASH-Gruppe, des Risikomanagementsystems und der Steuerung der Tochtergesellschaften durch die cash.medien AG sei auf den Konzernlagebericht verwiesen.
| 1. | 1. Das Grundkapital der cash.medien AG ist in nennwertlose Stückaktien eingeteilt. Es gibt keine unterschiedlichen Aktiengattungen. |
| 2. | 2. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, sind dem Vorstand nicht bekannt. |
| 3. | 3. Beteiligungen am Kapital, die 10 vom Hundert der Stimmrechte überschreiten, werden von Herrn Josef Depenbrock und Herrn Andreas Lentge gehalten. |
| 4. | 4. Es gibt keine Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen. |
| 5. | 5. Es besteht keine Stimmrechtskontrolle der Art, dass Arbeitnehmer am Kapital beteiligt wären und ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausübten. |
| 6. | 6. Neben den Regelungen des Aktiengesetzes (insb. § 84) erlaubt die Satzung gem. § 76 II auch die Bestellung von lediglich einem Mitglied des Vorstandes. Zudem kann der Aufsichtsrat stellvertretende Vorstandsmitglieder bestellen. |
| 7. | 7. Die Hauptversammlung vom 22. Dezember 2006 hat den Vorstand der cash.medien AG ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital um bis zu 2.788.355 Euro zu erhöhen. Diese Ermächtigung wurde bislang in Höhe von 750.890 Euro in Anspruch genommen. Eine Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien besteht nicht. |
| 8. | 8. Die Gesellschaft hat keine Vereinbarungen getroffen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen. |
| 9. | 9. Es gibt keine Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind. |
Nähere Angaben zum Eigenkapital finden sich im Anhang zum Einzelabschluss der cash.medien AG sowie im Konzernanhang.
Angesichts der mit drei der vier Tochtergesellschaften bestehenden Ergebnisabführungsverträge ist die cash.medien AG insbesondere im Hinblick auf die Ertragslage eng und untrennbar mit den übrigen Gesellschaften verzahnt. Zur Entwicklung bei den Tochtergesellschaften vgl. Konzernlagebericht. Im Folgenden wird daher im Wesentlichen auf AG-spezifische Sachverhalte und Besonderheiten eingegangen.
Die cash.medien AG erbringt überwiegend Dienstleistungen für die anderen Unternehmen der CASH-Gruppe. In 2009 waren dies vornehmlich Geschäftsführung, Buchhaltung, Controlling etc.. Nachdem die Mitte 2009 eingeleiteten Umstrukturierungsmaßnahmen im Hinblick auf eine stärkere Fremdvergabe von Buchhaltungs- und Jahresabschlussarbeiten nunmehr abgeschlossen sind, wird sich der Tätigkeitsschwerpunkt der cash.medien AG ab 2010 vom organisatorischen in den akquisitorischen Bereich verschieben. Vgl. dazu Punkt 3. Nachtragsbericht.
Der Geschäftszweig Consulting, die Erbringung von Beratungsleistungen für Finanzdienstleistungsunternehmen, hat in 2009 keine Bedeutung mehr gehabt. Die in den vergangenen Jahren dort erzielten Umsätze hatten sich aber ohnehin häufig als problematisch erwiesen, da es verschiedentlich zu Konflikten im Hinblick auf die unabhängige Berichterstattung bzw. Analyse bei CASH-Print und G.U.B. kam und zudem bei vielen Forderungen in Folgejahren hoher Wertberichtigungsbedarf entstand.
Die AG war bei um die Ergebnisabführung bereinigter Betrachtung auch in 2009 unverändert der Hauptverlusterbringer der CASH-Gruppe. Als börsennotierte Aktiengesellschaft trägt sie fast sämtliche damit verbundenen, derzeit unvermeidbaren erheblichen Kosten (rund TEUR 200), auch wenn diese als nicht operativ betrachtet werden könnten.
Darüber hinaus ist die AG als Muttergesellschaft für die Finanzierung der Tochtergesellschaften verantwortlich. Da sie überdies zum größten Teil deren Verluste trägt, fällt auch Zinsbelastung aus Fremdfinanzierung zumeist direkt bei der AG an. Bei Tochtergesellschaften anfallende Zinsaufwendungen werden der AG überwiegend im Wege der Ergebnisabführung indirekt zugerechnet. Kosten für die Kapitalbeschaffung durch Kapitalerhöhungen trägt die AG ebenfalls selbst.
Durch die bilanzielle Umsetzung der Einigungen mit dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Dr. Jansen und der Objecta (vgl. Nachtragsbericht) hat sich das Ergebnis der AG (inkl. Ergebnisabführung) per Saldo um rund 322 TEUR verbessert.
Die AG hat in 2009 im Einzelabschluss ein Ergebnis von 462 TEUR erwirtschaftet. Darin enthalten sind rund 1.050 TEUR an Ergebnisabführung durch Tochtergesellschaften. Diese setzen sich wie folgt zusammen (TEUR):
scroll
| CASH-Print GmbH | 541 |
| Cash.-TV GmbH | 491 |
| G.U.B. mbH | 17 |
| gesamt | 1.050 |
Der Abschluss der CASH-Print GmbH wurde in 2009 durch die bilanzielle Umsetzung der Einigung mit Dr. Jansen in einer Höhe von -426 TEUR belastet.
Der Abschluss der Cash.-TV GmbH wurde in 2009 durch die bilanzielle Umsetzung der Einigung mit Dr. Jansen in einer Höhe von 632 TEUR entlastet.
Die Ertragslage der cash.medien AG ist demnach unverändert angespannt, wenngleich in 2009 eine deutliche Verbesserung gegenüber den Vorjahren eingetreten ist. Das Ergebnis ist sogar erstmals seit 1999 positiv (bereinigt um die Sondereffekte Jansen/Objecta wie unbereinigt), und das trotz angesichts der Krise massiv rückläufiger Umsätze im Konzern.
Auch die Finanzlage der cash.medien AG ist weiter angespannt. Obgleich im Laufe des vergangenen Jahres eine Besserung eingetreten ist, werden Zahlungsverpflichtungen nach wie vor mit Verzögerungen erfüllt. Die Besserung der Lage ist nur zum Teil auf die erneute Hereinnahme von Darlehen (vgl. dazu Konzernlagebericht) zurückzuführen. Auch die angesichts des Umsatzrückgangs erneut erforderlichen und umgesetzten massiven weiteren Einsparungen haben dazu geführt, dass sich das operative Geschäft weiter stabilisiert hat. Eine weitere Darlehensaufnahme in 2010 ist über die zur Finanzierung der Vergleichsvereinbarungen erforderlichen hinaus derzeit nicht vorgesehen.
Gleichwohl besteht unverändert ein Überhang an Altverbindlichkeiten, die in 2010 nur teilweise abgetragen werden können. Bei der AG handelt es sich dabei ganz überwiegend um Darlehens- und ähnliche Verpflichtungen.
Erstmals wurden in 2009 auch Darlehen bei der CASH-Print GmbH aufgenommen. Zur Gesamtübersicht vgl. daher Konzernabschluss.
Insgesamt - über den Verlauf der AG-Historie gesehen - ist Eigenkapital unverändert die HauptFinanzierungsquelle der cash.medien AG. Die letzte Kapitalerhöhung hat im Jahr 2008 stattgefunden.
Bilanziell ist das Eigenkapital allerdings durch Verluste aufgezehrt und rechnerisch negativ (buchmäßige Überschuldung). Vgl. dazu Punkt 6. Going-concern-Prämisse sowie die Ausführungen im Konzernanhang.
Das Vermögen der cash.medien AG besteht nahezu vollständig in den Beteiligungen an den Tochtergesellschaften. Während die Wertansätze der kleineren Tochtergesellschaften analog zu den Firmenwerten im Konzernabschluss in den vergangenen Jahren aufgrund der Verluste zum Teil stark unter Druck geraten sind, trifft dies auf die CASH-Print nicht zu. Der impairment test ergab erhebliche stille Reserven. Bei den Beteiligungsansätzen wurden in 2009 keine weiteren Abschreibungen vorgenommen. In diesem Zusammenhang ist auf einen wichtigen Unterschied zum Konzernabschluss hinzuweisen. Während durch die Verschmelzung der 2M Multi Marketing GmbH auf die CASH-Print GmbH der bisherige Beteiligungsansatz der 2M handelsrechtlich in den der CASH-Print übernommen wurde, wurde im Konzernabschluss der Firmenwert des Segments Agenturgeschäft und Marketing in voller Höhe wertberichtigt, vgl. Konzernabschluss.
Die Beteiligungsansätze im Einzelabschluss der cash.medien AG stellen sich wie folgt dar (TEUR):
scroll
| CASH-Print GmbH | 925 |
| Cash.-TV GmbH | 0 |
| G.U.B. mbH | 100 |
| DFI GmbH | 0 |
Die Bewertung erfolgte zu fortgeführten Anschaffungskosten.
Das Wichtigste außerhalb des operativen Geschäfts waren die inzwischen beendeten Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit dem Ausscheiden des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Dr. Dieter Jansen. Zum Gesamtüberblick sei daher auch für die die cash.medien AG betreffenden Streitigkeiten auf den Konzernabschluss verwiesen.
Herr Andreas Lentge, der bereits Anfang Dezember 2008 die Übernahme von knapp vier Prozent der Aktien gemeldet hatte, hat Anfang 2009 weitere Aktien erworben und einen Stimmrechtsanteil von knapp 23 Prozent (rund 572.000 Aktien) gemeldet. Der Anteil von Herrn Dr. Jansen hat sich Anfang 2009 auf 0,01 Prozent reduziert.
Herr Josef Depenbrock, Aufsichtsrat der cash.medien AG, hat in 2009 weitere Aktien erworben, wenn auch in eher geringem Umfang. Sein Anteil an beläuft sich nunmehr auf 716.317 von 2.531.043 Stimmrechten, das entspricht 28,3 Prozent.
Mitte 2009 wurden gravierende Umstrukturierungsmaßnahmen in der kaufmännischen Verwaltung der CASH-Gruppe eingeleitet. Die bisherige Abschlussprüfungsgesellschaft hat den gesamten Bereich Finanz- und Lohnbuchhaltung nebst ergänzenden kaufmännischen und steuerberatenden Dienstleistungen übernommen, die CASH-Gruppe beschäftigt keine eigene Buchhaltung mehr. Da eine weitere Tätigkeit der mercurius gmbh als Abschlussprüfer damit ausgeschlossen ist, wurde auf der Hauptversammlung mit der FinPro Treuhandgesellschaft, Rostock, ein neuer Jahresabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2009 gewählt. Die Umstrukturierungen haben auch Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der cash.medien AG in 2010 und sind daher im Nachtragsbericht präzisiert.
Zur Änderung des Ergebnisabführungsvertrages zwischen der cash.medien AG und der CASH-Print GmbH sowie zur Verschmelzung der 2M Multi Marketing GmbH auf die CASH-Print GmbH sei auf den Konzernanhang verwiesen. Zu ergänzen für den Einzelabschluss der cash.medien AG ist lediglich, dass die Verschmelzung der 2M für die cash.medien AG handelsrechtlich - im Gegensatz zum Konzernabschluss - erfolgsneutral blieb, da der bestehende Wertansatz im Einzelabschluss (etwas vereinfacht ausgedrückt) in den der aufnehmenden Gesellschaft übernommen wurde.
Die Lage der cash.medien AG zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts im Hinblick auf Ertrag, Finanzen und Vermögen ist untrennbar mit der der anderen Gesellschaften verbunden, vor allem angesichts der zu Beginn dieses Absatzes erwähnten gesellschaftsrechtlichen Verflechtung. Daher sei an dieser Stelle auf die entsprechenden Ausführungen im Konzernlagebericht verwiesen.
Die o. a. Umstrukturierungsmaßnahmen führen dazu, dass die Mitarbeiter der CASH-Gruppe sich in Zukunft weniger mit allgemeinen Buchhaltungs-, Abschluss- und Verwaltungsaufgaben beschäftigen werden, sondern sich stärker auf den operativen Bereich konzentrieren. Gleichzeitig wird die cash.medien AG in Zukunft insbesondere bei Key-Account-Kunden die Akquisition und Auftragsabwicklung selbst übernehmen.
Zur Anfang Februar erzielten Einigung mit dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Dr. Jansen sei auf den Konzernlagebericht verwiesen, da neben der cash.medien AG auch die CASH-Print GmbH und die Cash.-TV GmbH einbezogen sind.
Auch mit der Objecta wurde eine Einigung erzielt. Obwohl diese juristisch die AG betrifft, sei der Übersichtlichkeit halber ebenfalls auf den Konzernabschluss verwiesen.
Zu weiteren Ausführungen sei auch auf den IFRS-Konzernanhang, dort Punkt 32. verwiesen.
Die Risiken und Chancen der cash.medien AG entsprechen denen für die ganze Gruppe. Daher wird dazu im Konzernlagebericht berichtet. Obwohl auch die Liquiditätsrisiken nicht losgelöst von den anderen Unternehmen der Gruppe betrachtbar sind, erfolgen aber aufgrund der besonderen Bedeutung auch an dieser Stelle Erläuterungen dazu:
Unverändert das größte Risiko für die cash.medien AG ist die seit Jahren angespannte Liquiditätslage. Wie in den Vorjahren reichte in 2009 und reicht auch in 2010 das operative Geschäft nicht zur Bedienung der Altverbindlichkeiten aus.
Diese angespannte Liquiditätslage begleitet die cash.medien AG auch im bisherigen Verlauf des Jahres 2010. Auch die Folgejahre werden trotz der erwarteten liquiden Überschüsse aus operativem Geschäft von knappen Mitteln gekennzeichnet sein, da weiter Altverbindlichkeiten zurückgeführt werden müssen. Allerdings konnte jüngst auf Ebene der AG für Darlehensverpflichtungen in einer Höhe von 237 TEUR (Konzern: 287 TEUR) Prolongation von Darlehensverpflichtungen bis Mitte 2011 vereinbart werden.
Angesichts der durch die Finanzkrise ausgelösten allgemeinen Marktunsicherheit gestalten sich Prognosen unverändert schwierig. Der Vorstand hat dem mit seiner Planung für 2010 Rechnung getragen. Gleichwohl besteht im Hinblick auf einzelne Geschäftsfelder realistische Aussicht auf Umsatzverbesserungen gegenüber 2009. Darauf wird in den Ausführungen zu den einzelnen Tochtergesellschaften im Konzernlagebericht näher eingegangen.
Die spezifischen wirtschaftlichen Rahmendaten für die Geschäftstätigkeit ihrer Tochtergesellschaften schätzt der Vorstand grundsätzlich weiterhin positiv ein. Näheres dazu ebenfalls im Konzernlagebericht.
Eine grundsätzliche Änderung der Geschäftspolitik, also eine Änderung der derzeitigen Ausrichtung ihrer Tochtergesellschaften auf die Branche der Anlageberater und Makler, ist nicht vorgesehen.
Die folgenden zukunftsbezogenen Aussagen enthalten subjektive Einschätzungen des Vorstandes. Sie leiten sich aus Erfahrungen der Vergangenheit ab und beziehen geplante Auswirkungen geschäftspolitischer Entscheidungen sowie abzusehende bilanzielle Effekte ein. Veränderungen bei den Rahmenbedingungen und nicht vorhersehbare Einflussgrößen können sich auf die Eintrittswahrscheinlichkeit auswirken und zu abweichenden Entwicklungen führen. Insbesondere sind die mittel- und längerfristigen Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise immer noch nicht überschaubar.
Die cash.medien AG erwartet mit aller Vorsicht in den nächsten Jahren ein sich weiter verbesserndes Geschäft. Dies würde sich über die Ergebnisabführung direkt auf das Ergebnis der cash.medien AG auswirken. Die Unterschiede zwischen dem Einzelabschluss der cash.medien AG und dem Konzernabschluss sind in operativer Hinsicht gering: Abweichungen ergeben sich lediglich daraus, dass die DFI GmbH als einzige Tochtergesellschaft nicht per Ergebnisabführung eingebunden ist und angesichts hoher eigener Verlustvorträge keine Ausschüttungen vornehmen kann. Angesichts der allgemein großen Marktverunsicherung verbietet es sich allerdings, derzeit mehr als die vorsichtige Erwartung eines zumindest ausgeglichenen Ergebnisses für 2010 wie 2011 zu formulieren.
Die Erwartungen zu den einzelnen Tochtergesellschaften sind im Konzernlagebericht umrissen.
Die cash.medien AG selbst wird auch in den kommenden Jahren vor Ergebnisabführung einen Verlust erwirtschaften. Die Gründe dafür sind in den Ausführungen zur Ertragslage dargestellt.
Der Jahresabschluss der cash.medien AG wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die erheblichen Verluste der Jahre seit 2000 hatten die cash.medien AG sowohl bilanziell wie im Hinblick auf die Liquidität in eine Situation geführt, die bis heute ein bestandsgefährdendes Risiko darstellt. Die Liquiditätsausstattung der AG ist unzureichend. Mehrere Gründe haben den Vorstand jedoch dazu bewogen, den Jahresabschluss in den vergangenen Jahren und auch für 2009 unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufzustellen. Diese Gründe sind nicht AG-spezifisch und untrennbar mit der Entwicklung der Tochtergesellschaften verbunden und werden daher insgesamt im Konzernabschluss thematisiert. Die Ausführungen dort treffen ausnahmslos sinngemäß auch auf die cash.medien AG zu.
Der Vorstand erhielt in 2009 Bezüge von 160 TEUR (Vorjahr: 216 TEUR). Hiervon entfielen auf Herrn Faust 130 TEUR (130 TEUR) und auf Herrn Furler (ausgeschieden per 31. März) 30 TEUR (86 TEUR). Mit Herrn Faust ist eine an das operative Ergebnis gekoppelte, ergänzende variable Vergütung grundsätzlich vereinbart, die Regelung kam jedoch bislang nicht zum Tragen.
Über die Bezüge des Aufsichtsrats für 2009 entscheidet die Hauptversammlung. Beabsichtigt ist, wie in den vergangenen Jahren, Bezüge von 7,5 TEUR p. a. für die Tätigkeit als Aufsichtsrat (Herrn Frank Richter, Herrn Josef Depenbrock) vorzuschlagen. Der Vorsitzende (Dr. Reimer Beuck) soll die doppelte Vergütung erhalten. Die Aufsichtsratsbezüge enthalten keine variablen Vergütungsbestandteile.
"Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der cash.medien AG vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind."
Die Erklärung zur Unternehmensführung und Corporate Governance einschließlich der Erklärung nach § 161 AktG als Bestandteil des Lageberichtes wurde gesondert abgegeben. Beides ist Bestandteil des vorliegenden Geschäftsberichtes und auch im Internet unter www.cash-medien.de abrufbar.
Hamburg, 29. April 2010
Der Vorstand
AKTIVA
scroll
| Anhang Nr. | 2009 EUR |
2008 TEUR |
|
|---|---|---|---|
| Vermögenswerte | |||
| langfristige Vermögenswerte | |||
| immaterielle Vermögenswerte | 1 | 270.702,73 | 560 |
| Sachanlagen | 2 | 27.899,93 | 44 |
| Summe langfristige Vermögenswerte | 298.602,66 | 605 | |
| kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Vorratsvermögen | 3 | 42.303,10 | 74 |
| Forderungen aus LuL | 4 | 198.987,73 | 319 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 5 | 57.817,42 | 508 |
| Laufende Steuererstattungsansprüche | 6 | 142.954,17 | 138 |
| Zahlungsmittel und -äquivalente | 7 | 162.396,33 | 112 |
| Sonstige Vermögenswerte | 8 | 13.915,88 | 5 |
| Summe kurzfristige Vermögenswerte | 618.374,63 | 1.156 | |
| Bilanzsumme | 916.977,29 | 1.761 | |
| Passiva | |||
| Anhang Nr. | 2009 | 2008 | |
| Eigenkapital | 9 | ||
| gezeichnetes Kapital | 6.327.605,00 | 6.328 | |
| Rücklagen | -9.212.833,32 | -8.975 | |
| Minderheitsanteile | -125.706,29 | -127 | |
| Summe Eigenkapital | -3.010.934,61 | -2.774 | |
| Schulden | |||
| langfristige Schulden | |||
| Finanzverbindlichkeiten | 10 | 634.541,60 | 1.429 |
| Summe langfristige Schulden | 634.541,60 | 1.429 | |
| kurzfristige Schulden | |||
| Rückstellungen | 11 | 1.452.187,25 | 1.025 |
| laufende Steuerverbindlichkeiten | 12 | 116.101,50 | 215 |
| Finanzverbindlichkeiten | 13 | 998.710,46 | 312 |
| Verbindlichkeiten aus LuL | 14 | 484.047,65 | 769 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 15 | 242.323,44 | 785 |
| Summe kurzfristige Schulden | 3.293.370,30 | 3.106 | |
| Summe Schulden | 3.927.911,90 | 4.535 | |
| Bilanzsumme | 916.977,29 | 1.761 |
scroll
| Anhang Nr. | 2009 EUR |
2008 TEUR |
|
|---|---|---|---|
| Fortzuführende Bereiche | |||
| Umsatzerlöse | 16 | 3.364.262,43 | 4.613 |
| Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 17 | -33.822,36 | -57 |
| sonstige betriebliche Erträge | 18 | 1.249.209,53 | 577 |
| Materialaufwand | 19 | -699.563,11 | -1.533 |
| Personalaufwand | 20 | -1.431.102,67 | -2.030 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 21 | -17.936,88 | -489 |
| sonstige betriebliche Aufwendungen | 22 | -2.266.046,82 | -2.040 |
| sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 23 | 189,34 | 2 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 24 | -114.657,36 | -143 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 50.532,10 | -1.100 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 25 | -9,34 | 0 |
| sonstige Steuern | 26 | 15,28 | -18 |
| Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag | 50.538,04 | -1.118 | |
| Aufgegebener Bereich | |||
| Umsatzerlöse | 16 | 0,00 | 350 |
| betriebliche Aufwendungen | -900,00 | -338 | |
| außerplanmäßige Abschreibung | 21 | -286.244,55 | 0 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | -287.144,55 | 12 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 26 | 0,00 | 0 |
| Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag | -287.144,55 | 12 | |
| Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag gesamt | -236.606,51 | -1.106 | |
| Anteile anderer Gesellschafter | 27 | 1.407,31 | 23 |
| Anteil cash.medien AG am Jahresfehlbetrag | -238.013,82 | -1.129 | |
| Verlustvortrag | -14.602.913,36 | -13.474 | |
| Konzernverlust | -14.840.927,18 | -14.603 |
scroll
| 2009 EUR |
2008 TEUR |
|
|---|---|---|
| Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag | -236.606,51 | -1.106 |
| Verrechnung der Kapitalerhöhungskosten | 0,00 | -28 |
| Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen, Gewinne und Verluste | 0,00 | -28 |
| Gesamtergebnis | -236.606,51 | -1.134 |
scroll
| Anhang Nr. |
2009 EUR/Stück |
2008 EUR/Stück |
|
|---|---|---|---|
| Fortzuführende Bereiche | |||
| Ergebnis je Aktie verwässert | 28 | 0,02 | -0,45 |
| Ergebnis je Aktie unverwässert | 28 | 0,02 | -0,45 |
| Aufgegebener Bereich | |||
| Ergebnis je Aktie verwässert | 28 | -0,11 | -0,00 |
| Ergebnis je Aktie unverwässert | 28 | -0,11 | -0,00 |
Die cash.medien AG mit Sitz in der Stresemannstraße 163 in 22769 Hamburg ist eine Aktiengesellschaft deutschen Rechts und ist die Muttergesellschaft der Unternehmen der CASH-Gruppe (siehe Angaben zum Konsolidierungskreis). Geschäftstätigkeit und Hauptaktivitäten der cash.medien AG sind laut Satzung der Erwerb, das Halten und die Veräußerung von Beteiligungen. Außerdem erbringt die cash.medien AG Verwaltungsdienstleistungen für die anderen Unternehmen der CASH-Gruppe sowie Leistungen für Unternehmen aus der Kapitalanlagebranche.
Der Konzernabschluss der cash.medien AG und ihrer Tochtergesellschaften ist nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) unter Berücksichtigung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt, wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, wobei die ergänzend nach § 315 a Abs. 1 HGB zu beachtenden handelsrechtlichen Vorschriften berücksichtigt wurden. Sämtliche vom IASB herausgegebenen und zum Zeitpunkt der Aufstellung des vorliegenden Konzernabschlusses geltenden und von der cash.medien AG angewendeten IFRS wurden von der Europäischen Kommission für die Anwendung in der EU übernommen. Der in Euro aufgestellte Konzernabschluss der cash.medien AG entspricht damit den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB zu beachtenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den IFRS insgesamt.
Sämtliche für das Geschäftsjahr 2009 verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen wurden angewendet. Es wurden die Vorschriften der IAS 1, IAS 32 und IFRS 7 in der aktuellen Fassung von 2009 angewendet. Der IAS 1 regelt die Grundlagen für die Darstellung und Struktur des Abschlusses. Er enthält zudem Mindestanforderungen an den Inhalt eines Abschlusses. Der IAS 32 ermöglicht dem Abschlussadressaten, ein verbessertes Verständnis über den Einfluss von Finanzinstrumenten auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu erlangen. Hierdurch wurden Änderungen in der Darstellung vorgenommen und die Vorjahreswerte angepasst. Weitere Änderungen in der Darstellung ergaben sich durch einen aufgegebenen Geschäftsbereich. Änderungen der bisherigen Bilanzierungsmethoden oder Korrekturen des Vorjahresabschlusses in Bezug auf das Konzerneigenkapital waren dadurch nicht notwendig.
Die Unternehmensleitung ist der Ansicht, dass der unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung erstellte Abschluss die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend darstellt.
Der Abschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung erstellt.
Alle Tochterunternehmen der cash.medien AG sind in den Konzernabschluss einbezogen. Joint Ventures bzw. assoziierte Unternehmen gibt es nicht.
Eine Aufstellung der Tochterunternehmen mit der jeweiligen Beteiligungsquote ist diesem Anhang beigefügt (Aufstellung des Konzernanteilsbesitzes).
Der Konsolidierungskreis umfasst neben der cash.medien AG die CASH-Print GmbH, die Cash.-TV Filmproduktionsgesellschaft mbH, die Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsgesellschaft mbH (G.U.B.) und die Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH (DFI). Im Berichtsjahr wurde die 2M Multi Marketing GmbH mit Verschmelzungsvertrag nebst Zustimmungsbeschlüssen vom 11. Juni 2009 auf die CASH-Print GmbH verschmolzen. Die Verschmelzung erfolgte zu Buchwert. Aus der Verschmelzung ergaben sich weder Gewinne noch Verluste.
Bei Anwendung der von den IFRS und IFRIC vorgegebenen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden müssen Einschätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden, welche die Zukunft betreffen und naturgemäß nicht den später tatsächlich eintretenden Verhältnissen entsprechen müssen. Alle im Rahmen der Bilanzierung und Bewertung zugrunde gelegten Schätzungen und Annahmen werden aber fortlaufend überprüft und basieren entweder auf historischen Erfahrungen und/oder auf Erwartungen über das Eintreten künftiger Ereignisse, die unter den gegebenen Umständen kaufmännisch vernünftig erscheinen. Schätzungen und Annahmen, die bei der Ermittlung der Buchwerte von Vermögenswerten und Schulden eine wesentliche Rolle spielen, werden im Rahmen der folgenden Beschreibung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wesentlicher Bilanzpositionen erläutert.
Als grundlegendes Bewertungskonzept wird im Konzernabschluss das Anschaffungskostenprinzip angewendet. Wo die IFRS andere Bewertungskonzepte vorschreiben, werden diese verwendet und es wird gesondert darauf hingewiesen.
Die Erstkonsolidierung der Konzernunternehmen wurde nach der Erwerbsmethode vorgenommen. Dabei wurden die nach den Vorschriften des IFRS 3 identifizierten Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten des erworbenen Unternehmens mit dem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt bewertet und den Kosten des Erwerbers gegenübergestellt (Kaufpreisallokation). Die nicht erworbenen Anteile an den beizulegenden Zeitwerten von Vermögenswerten und Schulden werden unter den Minderheitenanteilen ausgewiesen.
Ein Überhang der Kosten über den Wert des erworbenen Eigenkapitals wurde als Firmenwert aktiviert. Der Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung wird nicht planmäßig abgeschrieben, sondern einem regelmäßigen, jährlichen Werthaltigkeitstest (impairment test) unterzogen.
Die jährlich vorzunehmenden Werthaltigkeitstests für Firmenwerte werden mittels anerkannter Discounted-Cash-Flow-Methoden durchgeführt. Zugrunde gelegt werden dabei die zukünftig zu erwartenden Cash Flows (aus Ergebnisabführung oder Ausschüttung) aus einer aktuellen Unternehmensplanung, die detaillierte Annahmen über die Entwicklung von Umsatz und Kosten enthält. Die erwarteten Cash Flows werden mit der Risikolage angemessenen Zinssätzen abgezinst. Getestet wird auf der Ebene der kleinsten, sinnvoll zu bildenden "Zahlungsmittel generierenden Einheit", das sind die einzelnen Tochtergesellschaften.
Im Rahmen der Konsolidierung werden die Auswirkungen konzerninterner Geschäftsvorfälle vollständig eliminiert. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften werden gegeneinander aufgerechnet, konzerninterne Erträge werden mit den korrespondierenden Aufwendungen verrechnet. Zwischengewinne und -verluste gibt es nicht. Steuerabgrenzungen nach IAS 12 sind nicht vorgenommen worden, da vorzunehmende Aktivierungen einen zu weit in der Zukunft liegenden Ertrag abbilden würden. Gleichwohl überwiegen die aktiven die passiven latenten Steuern, so dass auch dafür kein Ansatz gebildet wurde.
Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Als Anschaffungskosten werden die Kaufpreise (ohne Finanzierungskosten) verwendet. Bei den erworbenen immateriellen Vermögenswerten handelt es sich überwiegend um Software bzw. Softwarelizenzen, deren Abschreibung linear entsprechend dem tatsächlichen Werteverzehr erfolgt. Es wird ausschließlich das lineare Abschreibungsverfahren angewendet. Sollte die Prüfung der Nutzungsdauer während der Abschreibungsphase ergeben, dass die Abschreibung nicht dem tatsächlichen Werteverzehr entspricht, wird die Abschreibung entsprechend angepasst. Die derzeit angenommenen Nutzungsdauern liegen zwischen drei und sechs Jahren.
Immaterielle Vermögenswerte mit einer unbegrenzten Nutzungsdauer sind nicht bilanziert.
Materielle Vermögenswerte, die im Geschäftsbetrieb länger als ein Jahr genutzt werden, sind mit ihren Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen entsprechend dem tatsächlichen Werteverzehr angesetzt. Es wird ausschließlich das lineare Abschreibungsverfahren angewendet. Als Anschaffungskosten werden die Kaufpreise (ohne Finanzierungskosten) verwendet. Sollte die Prüfung der Nutzungsdauer während der Abschreibungsphase ergeben, dass die Abschreibung nicht dem tatsächlichen Werteverzehr entspricht, wird die Abschreibung entsprechend angepasst. Die derzeit angenommenen Nutzungsdauern liegen zwischen fünf und zwölf Jahren. Selbst hergestellte materielle Vermögenswerte sind nicht bilanziert.
Leasingverhältnisse werden als FinanzierungsLeasing klassifiziert, wenn durch die Leasingbedingungen im Wesentlichen alle mit dem Eigentum verbundenen Risiken und Chancen auf den Leasingnehmer übertragen werden. Alle anderen Leasingverhältnisse werden als Operating-Leasing-Verhältnis klassifiziert.
Finanzierungs-Leasing liegt in der CASH-Gruppe nicht vor.
Operating-Leasing/Mietleasing betrifft für die Unternehmen der CASH-Gruppe im Wesentlichen die Telefonanlage und Kopiergeräte. Auch die Miete ist dem Mietleasing zuzuordnen. Die Raten für Mietleasing werden in voller Höhe als Aufwand erfasst. Sie sind für die Büroausstattung von wirtschaftlich untergeordneter Bedeutung. Eine Aufstellung nebst ergänzenden Ausführungen für die Miete ist unter 2. Sachanlagen enthalten.
Entsprechend den Regelungen des IAS 36 "Wertminderungen von Vermögenswerten" wird eine Wertminderung dann vorgenommen, wenn der Buchwert der Zahlungsmittel generierenden Einheit, der der Geschäftswert zugeordnet ist, den höheren Wert aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert übersteigt. Immaterielle Vermögenswerte mit einer bestimmbaren Nutzungsdauer sowie das Sachanlagevermögen werden unabhängig davon, ob sie noch genutzt werden oder veräußert werden sollen, einem Werthaltigkeitstest unterzogen, wenn Hinweise darauf vorliegen, dass Gründe für eine Wertminderung bestehen könnten. Vermögenswerte sind dann wertzuberichtigen, wenn der Buchwert den höheren Betrag aus dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert übersteigt. Der Nutzungswert wird anhand der erwarteten zukünftigen Zahlungszuflüsse ermittelt, die der Vermögenswert bei gleich bleibender Verwendung über die Nutzungsperiode und durch einen möglichen Verkauf wahrscheinlich generieren wird. Wenn Hinweise vorliegen, dass Gründe, die in der Vergangenheit zu einer Abschreibung von Sachanlagen oder immateriellen Vermögenswerten (außer Geschäftswerten) geführt haben, nicht mehr bestehen, wird geprüft, ob eine Zuschreibung erfolgen muss.
Wertminderungen oder Zuschreibungen auf abschreibbare immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen werden nicht vorgenommen.
Die Wertminderungen auf Firmenwerte sind unter 1. Immaterielle Vermögenswerte dargestellt.
Finanzielle Vermögenswerte umfassen übrige Finanzanlagen, lang- und kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögenswerte, Wertpapiere, liquide Mittel sowie derivative Finanzinstrumente.
Es sind keine finanziellen Vermögenswerte bilanziert, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert zu erfassen wären oder zu Handelszwecken gehalten werden.
Die Unternehmen der CASH-Gruppe verfügen (mit Ausnahme der Beteiligungen der cash.medien AG an den Tochtergesellschaften; zu deren Behandlung s.o. sowie die Angaben im Anhang der cash.medien AG) nicht über Finanzanlagen. Es sind keine Wertpapiere oder derivative Finanzinstrumente aktiviert.
Forderungen sind nominal zu fair value, in der Regel zu Anschaffungskosten angesetzt. Bestehen an der Einbringbarkeit von Forderungen Zweifel, werden diese mit dem niedrigeren realisierbaren Betrag angesetzt bzw. angemessene Wertberichtigungen durchgeführt. Außerdem erfolgt eine allgemeine Wertberichtigung aufgrund von Erfahrungswerten der Vergangenheit. Diese liegt bei 3 %. Eine Darstellung der Entwicklung der Wertberichtigungen ist unter 4. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dargestellt. Spätere Wertaufholungen (Zuschreibungen) werden erfolgswirksam vorgenommen.
Zur Erfassung der Einzelwertberichtigungen wird bei jeder Gesellschaft ein Wertberichtigungskonto geführt. Kriterium für die Vornahme der Einzelwertberichtigung ist zunächst das Alter der Forderung, da mit zunehmendem Alter erfahrungsgemäß die Wahrscheinlichkeit abnimmt, dass die Forderung noch einbringlich ist. Forderungen, deren Fälligkeit mehr als ein halbes Jahr zurückliegt, werden daher zu 25 % wertberichtigt, bei mehr als einem Jahr sind es 50 %, bei mehr als zwei Jahren mindestens 90 %. Ausnahmen gibt es, wenn Erkenntnisse vorliegen, die eine Abweichung von diesem Verfahren erforderlich machen.
Wenn die Geschäftsleitung zur Erkenntnis gelangt, dass eine Forderung uneinbringlich sein dürfte, wird diese ausgebucht, entweder direkt gegen das Debitorenkonto oder, sofern dafür bereits eine Einzelwertberichtigung erfolgt war, durch Erfassung gegen Debitoren- und Wertberichtigungskonto.
Die Pauschalwertberichtigung wird ebenfalls über ein Wertberichtigungskonto vorgenommen.
Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs-/Herstellungskosten und Netto-veräußerungswert angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen alle direkt zurechenbaren Material- und Fertigungskosten sowie Gemeinkosten, die angefallen sind, um die Vorräte an ihren derzeitigen Standort zu bringen und in ihren derzeitigen Zustand zu versetzen. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten werden nach der Methode des gewichteten Durchschnitts ermittelt. Der Nettoveräußerungserlös ist der geschätzte Veräußerungserlös abzüglich der geschätzten Kosten für die Fertigstellung und der bis zum Verkauf anfallenden Kosten.
Kein Unternehmen der CASH-Gruppe unterhält Vorräte in Form von Roh-, Hilfs- oder Betriebsstoffen. Der Position zuzuordnen sind jedoch auch unfertige Erzeugnisse und Leistungen sowie geleistete Anzahlungen.
Rückstellungen werden gebildet, wenn eine aus einem vergangenen Ereignis herrührende Verpflichtung gegenüber Dritten besteht, die zukünftig wahrscheinlich zu einem schätzbaren Vermögensabfluss führt. Der Wertansatz wird zu jedem Bilanzstichtag überprüft.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Betrag angesetzt, der nach bestmöglicher Schätzung notwendig ist.
Laufende Steuerrückstellungen wurden nicht gebildet.
Die Rückstellungshöhe wird durch den Betrag determiniert, der die höchste Eintrittswahrscheinlichkeit aufweist.
Langfristige Rückstellungen für Verpflichtungen, die in Höhe des Barwertes des erwarteten Vermögensabflusses gebildet werden müssten, bestehen nicht.
Finanzielle Verbindlichkeiten werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Eine aktienbasierte Verbindlichkeit wurde zum beizulegenden Zeitwert bilanziert.
Es liegen keine Fremdkapitalkosten vor, die direkt dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung eines qualifizierten Vermögenswertes zugeordnet werden könnten und als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten dieses Vermögenswertes zu aktivieren wären. Die Fremdkapitalkosten sind daher sämtlich in der Periode erfolgswirksam als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind.
Wird eine Inanspruchnahme aus Dritten gewährten finanziellen Garantiezusagen wahrscheinlich, so wird die Verpflichtung in Höhe des beizulegenden Zeitwerts passiviert. Für die Folgebewertung wird der jeweils höhere Wert aus Erstbewertung bzw. der bestmöglichen Schätzung der Ausgabe, die zur Erfüllung der Verpflichtung am Bilanzstichtag erforderlich wäre, angesetzt.
Unter diesem Posten werden die Körperschaft- und Gewerbeertragsteuern der inländischen Konzerngesellschaften (einschließlich Solidaritätszuschlag) ausgewiesen. Die Ermittlung der Ertragsteuern nach IAS 12 schließt ferner die Berechnung von Steuerabgrenzungen (latenten Steuern) ein.
Umsatzerlöse bzw. sonstige betriebliche Erträge werden mit Erbringung der Leistung bzw. mit Übergang der Gefahren auf den Kunden realisiert.
Betriebliche Aufwendungen werden mit Eingang der Rechnung für die Inanspruchnahme der Leistung bzw. für Aufwendungen, die nicht aus Lieferung und Leistung resultieren, zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam. Fällt der Bilanzstichtag zwischen die Inanspruchnahme der Leistung und den Eingang der Rechnung, werden unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit entsprechende Rückstellungen gebildet. Erträge bzw. Aufwendungen aus Gewinnabführungs- bzw. Verlustübernahmeverträgen werden mit Ablauf des Geschäftsjahres realisiert. Zinserträge und -aufwendungen werden periodengerecht erfasst.
Von den in der Bilanz ausgewiesenen 271 TEUR für immaterielle Vermögenswerte entfallen 268 TEUR auf Firmenwerte.
Alle Firmenwerte sind für den Abschluss 2009 einem Werthaltigkeitstest nach IAS 36 unterzogen worden. Hierbei wurde ein Wertminderungsbedarf beim Goodwill der 2M festgestellt.
scroll
| EUR | 31.12.2008 | Wertminderungen | 31.12.2009 |
|---|---|---|---|
| Firmenwerte | 554.554,19 | 286.244,55 | 268.309,64 |
Die kumulierten Wertminderungsaufwendungen haben sich um 286 TEUR erhöht und betragen 2.298 TEUR gegenüber 2.012 TEUR im Vorjahr.
Die Entwicklung der Firmenwerte im Überblick (TEUR):
scroll
| Firmenwert für | historische Werte |
Wertminderungen bis 31.12.2008 |
Stand per 31.12.2008 |
Wertminderungen gemäß impairment test 2009 |
Stand per 31.12.2009 |
|---|---|---|---|---|---|
| CASH-Print | 168 | 0 | 168 | 0 | 168 |
| Cash.-TV | 541 | -541 | 0 | 0 | 0 |
| 2M | 363 | -77 | 286 | -286 | 0 |
| GUB | 1.127 | -1.027 | 100 | 0 | 100 |
| DFI | 367 | -367 | 0 | 0 | 0 |
| gesamt | 2.566 | -2.012 | 554 | -286 | 268 |
Die Tests wurden auf der Ebene der kleinsten Zahlungsmittel generierenden Einheit, also auf Ebene der einzelnen Tochtergesellschaften auf Basis des Nutzungswerts durchgeführt.
Als Bestimmungsgröße für den Nutzungswert wurde der erwartete Cash Flow verwendet. Dieser wurde auf Basis detaillierter, von der jeweiligen Geschäftsleitung erstellter Fünfjahresplanungen für jede einzelne Tochtergesellschaft ermittelt. Das letzte Jahr des Planungszeitraums wurde als Basis für die Ermittlung des Terminal Value verwendet. Den Cash-Flow-Prognosen liegen sowohl Vergangenheitswerte als auch die zukünftig erwartete generelle Marktentwicklung für die medialen Dienstleistungen der CASH-Gruppe zugrunde.
Die erwarteten Cash Flows wurden in einer Discounted-Cash-Flow-Betrachtung auf den Beginn des Planungszeitraums abgezinst. Bei der Wahl der Zinssätze wurden unter Berücksichtigung der besonderen Risikolage der CASH-Gruppe mit ihrer Abhängigkeit vom Markt für Finanzdienstleistung und langfristige Vermögensbildung marktübliche Konditionen verwendet. Auch als Beta-Faktor wurde ein marktüblicher Wert verwendet. Der angesichts der allgemeinen Wirtschaftslage allgemein höheren Volatilität wurde dabei Rechnung getragen. Für alle Firmen ergab sich ein zu verwendender Zinssatz von 13,6 %, der für die jeweilige Abzinsung verwendet wurde. Als Wachstumsfaktor wurde ein Wert von 1 verwendet.
Die Entwicklung der Firmenwerte kann der obigen Tabelle und dem diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel entnommen werden.
Sonstige immaterielle Vermögenswerte (Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten)
Von den in der Bilanz ausgewiesenen 271 TEUR (im Vorjahr: 560 TEUR) für immaterielle Vermögenswerte entfallen 2 TEUR (im Vorjahr: 6 TEUR) auf sonstige immaterielle Vermögenswerte (Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten). Diese bestehen im Wesentlichen aus Software.
Die Entwicklung der sonstigen immateriellen Vermögensgegenstände insgesamt kann dem diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel entnommen werden.
scroll
| EUR | Buchwert 31.12.2008 |
Abgänge | Abschreibungen | Buchwert 31.12.2009 |
|---|---|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 5.889 | 8 | 3.488 | 2.393 |
Das Sachanlagevermögen im CASH-Konzern besteht im Wesentlichen aus Büro- und IT-Ausstattung.
Die Entwicklung kann dem diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel entnommen werden.
scroll
| EUR | Buchwert 31.12.2008 |
Zugänge | Abschreibungen | Abgänge | Buchwert 31.12.2009 |
|---|---|---|---|---|---|
| Sachanlagen | 44.453 | 1.545 | 4.467 | 13.631 | 27.900 |
Die Gesellschaft mietet Gebäude sowie Betriebs- und Geschäftsausstattungen zur eigenen Nutzung.
Diese Miet- und Leasingvereinbarungen sind Operating-Leasings und haben vertragliche Laufzeiten zwischen drei und sechs Jahren, Restlaufzeiten zwischen einem und sechs Jahren.
Nach außen hin treten die cash.medien AG und (in betragsmäßig weitaus größtem Umfang) die CASH-Print GmbH auf, die ihrerseits an die anderen Unternehmen der CASH-Gruppe untervermieten. Die Auswirkungen daraus sind im Konzernabschluss eliminiert worden.
Die geleisteten Zahlungen bzw. Verpflichtungen daraus stellen sich wie folgt dar (TEUR):
scroll
| geleistete Zahlungen | Verpflichtungen | |||
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 2009 | 2010 | 2011-2014 | ab 2015 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Gebäudemiete | 108 | 108 | 431 | 27 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 19 | 15 | 49 | 0 |
| gesamt | 127 | 123 | 480 | 27 |
Die CASH-Gruppe tritt nicht als Leasinggeber auf.
Kein Unternehmen der CASH-Gruppe unterhält Vorräte in Form von Roh-, Hilfs- oder Betriebsstoffen. Der größte Teil betrifft unfertige und fertige Erzeugnisse und Leistungen der CASH-Print GmbH in Höhe von 40 TEUR (im Vorjahr: 51 TEUR). Hierbei handelt es sich um in 2009 begonnene Redaktionsleistungen für das Jahr 2010. Diese werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Erforderliche Wertabschläge werden vorgenommen.
Geleistete Anzahlungen wurden bei der cash.medien AG in Höhe von 2 TEUR (im Vorjahr 0 TEUR) bilanziert.
Die Zusammensetzung der bilanzierten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 199 TEUR (im Vorjahr: 319 TEUR) nach Einzelgesellschaften (TEUR):
scroll
| cash.medien | CASH-Print | Cash.-TV | G.U.B. | DFI | gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Forderungen LuL | 0 | 178 | 1 | 13 | 7 | 199 |
Nach Fälligkeiten untergliedern sich die Forderungen mit und ohne Berücksichtigung der Einzelwertberichtigungen wie folgt (TEUR). Die Pauschalwertberichtigung ist mit ausgewiesen, um die Überleitung zum Bilanzwert zu ermöglichen:
scroll
| fällig seit | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| über 1 Jahr | 6-12 Monaten | 3-6 Monaten | unter 3 Monaten | nicht fällig | gesamt | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Summe | 11 | 40 | 23 | 119 | 22 | 215 |
| davon einzelwertberichtigt | 4 | 3 | 0 | 0 | 0 | 7 |
| davon nicht einzelwertberichtigt | 7 | 37 | 23 | 119 | 22 | 208 |
| abzüglich Pauschalwertberichtigung | -9 | |||||
| verbleiben als Bilanzansatz auszuweisen | 199 |
Die in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Einzel- und Pauschalwertberichtigungen haben sich wie folgt entwickelt:
scroll
| Stand 31.12.2008 |
Abgang | Zuführung | Stand 31.12.2009 |
|
|---|---|---|---|---|
| cash.medien | 14,0 | 14,0 | 0,0 | 0,0 |
| CASH-Print | 144,0 | 138,0 | 6,0 | 12,0 |
| Cash.-TV | 0,3 | 0,0 | 0,0 | 0,3 |
| G.U.B. | 1,0 | 0,0 | 1,0 | 2,0 |
| DFI | 0,3 | 0,0 | 0,0 | 0,3 |
| gesamt | 159,6 | 152,0 | 7,0 | 14,6 |
Die gesamten Forderungsverluste betrugen 0 TEUR (Vorjahr 296 TEUR).
scroll
| 31.12.2008 | 31.12.2009 |
|---|---|
| 9 | 9 |
Die Reduzierung der Forderungen gegenüber dem Vorjahreswert erklärt sich durch übliche Schwankungen des Geschäftsverlaufs. Die Ausbuchung uneinbringlicher Forderungen betraf nahezu ausschließlich bereits wertberichtigte Forderungen.
Die Buchwerte entsprechen im Wesentlichen dem fair value.
Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Mietkautionen für die Geschäftsräume (32 TEUR, unverändert gegenüber Vorjahr).
Im Berichtsjahr wurden insgesamt Forderungen über 456 TEUR ausgebucht, da aufgrund eines am 5. Februar 2010 geschlossenen Vergleiches mit Herrn Dr. Jansen der Zahlungsanspruch erloschen ist (siehe hierzu auch Nr. 11., 15.).
Die Buchwerte entsprechen im Wesentlichen dem fair value.
Die Position enthält Steuerforderungen aus Umsatzsteuer gegen das Finanzamt.
Die Guthaben bei Kreditinstituten zum Bilanzstichtag waren sämtlich unverzinsliche Einlagen auf Girokonten. Kassenbestände sind stets von wirtschaftlich untergeordneter Bedeutung.
Hierbei handelt es sich um einen Rechnungsabgrenzungsposten für im voraus gezahlte Aufwendungen. Da es sich aus Sicht der Gesellschaft um zukünftige Nutzenzuflüsse durch den Empfang von Waren und Dienstleistungen handelt, wurde der Posten unter den sonstigen Vermögenswerten ausgewiesen.
Das Grundkapital der cash.medien AG beträgt per 31. Dezember 2009 6.327.605 Euro und ist eingeteilt in 2.531.042 auf den Inhaber lautende, nennwertlose Stückaktien. Auf jede Stückaktie entfällt ein rechnerischer Anteil von 2,50 Euro am Grundkapital.
Im Jahr 2008 wurde das Grundkapital aus genehmigtem Kapital um 193.220 Euro (77.288 Aktien) erhöht. Den Aktionären wurde das gesetzliche Bezugsrecht gewährt.
In 2007 war das Grundkapital durch vier Kapitalerhöhungen aus genehmigtem Kapital unter Ausschluss des Bezugsrechts um insgesamt 557.670 Euro (entspricht 223.068 Aktien) von 5.576.715 Euro (2.230.686 Aktien) auf 6.134.385 Euro (2.453.754 Aktien) erhöht worden.
Die Kosten der Kapitalerhöhung 2008 (27,5 TEUR) wurden im Rahmen der sonstigen Eigenkapitalbestandteile vom Eigenkapital abgesetzt.
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 22. Dezember 2006 war der Vorstand ermächtigt worden, das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 21. Dezember 2011 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder in mehreren Teilbeträgen um bis zu 2.788.355 Euro zu erhöhen. Den Aktionären ist ein Bezugsrecht einzuräumen.
Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre ein- oder mehrmalig auszuschließen,
| ― | a) soweit es erforderlich ist, um etwaige Spitzenbeträge von dem Bezugsrecht auszunehmen; |
| ― | b) bis zu einem rechnerischen Nennbetrag in Höhe von insgesamt EUR 2.788.355, wenn die neuen Aktien gegen Sacheinlage ausgegeben werden; |
| ― | c) bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlagen bis zu einem Betrag in Höhe von insgesamt 557.670 Euro oder, sollte dieser Betrag niedriger sein, von insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der erstmaligen Ausübung der Ermächtigung bestehenden Grundkapitals (jeweils unter Anrechnung der etwaigen Ausnutzung anderweitiger Ermächtigungen zum Ausschluss des Bezugsrechts gemäß oder in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG), wenn der Ausgabepreis der neuen Aktien gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabepreises den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet. |
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung von Kapitalerhöhungen aus dem genehmigten Kapital festzulegen.
Von dieser Ermächtigung wurde in den Jahren 2007 und 2008 teilweise (s. o.) Gebrauch gemacht.
Für Kapitalerhöhungen stand per Ende 2009 noch ein genehmigtes Kapital von EUR 2.037.465 (entspricht 814.986 Aktien) zur Verfügung.
Die cash.medien AG unterscheidet zwischen Eigenkapital, dem durch Rangrücktrittserklärungen abgesicherten und damit auf absehbare Zeit nicht fälligen, langfristigen Fremdkapital und dem übrigen Fremdkapital. Letzteres hat zwar ebenfalls langfristige Bestandteile, die Fälligkeit ist jedoch zu berücksichtigen. Bezogen auf die jeweilige Bilanzsumme stellt sich dies wie folgt dar (TEUR; Prozent):
scroll
| 2009 | 2008 | |
|---|---|---|
| Eigenkapital | -3.011 | -2.774 |
| in Prozent der Bilanzsumme | -328,4% | -157,6% |
| Fremdkapital Rangrücktritt | 487 | 1.393 |
| in Prozent der Bilanzsumme | 53,1% | 79,1% |
| übriges Fremdkapital | 3.441 | 3.142 |
| in Prozent der Bilanzsumme | 375,2% | 178,5% |
| Bilanzsumme | 917 | 1.761 |
Ziel der cash.medien AG in den vergangenen Jahren war, das übrige Fremdkapital zu prolongieren, umzuschichten oder - idealerweise - durch Eigenkapital zu ersetzen. Derzeit sind keine weiteren Kapitalerhöhungen geplant, es ist auch nicht mit der Erklärung weiterer Rangrücktritte zu rechnen, daher liegt der Fokus des Vorstandes nunmehr auf der Prolongation (bzw. ratierlichen Bedienung) und Umschichtung des übrigen Fremdkapitals. Dies wird im Rahmen des Möglichen umgesetzt.
Es bestehen keine satzungsmäßigen Mindestkapitalanforderungen.
Mitteilungen nach Wertpapierhandelsgesetz (WpHG)
Folgende Mitteilungen nach § 21 WpHG haben die cash.medien AG im Geschäftsjahr 2009 erreicht und wurden veröffentlicht:
| ― | Herr Andreas Lentge, Deutschland, hat mit Datum vom 6. Januar 2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der cash.medien AG am 2. Januar 2009 die Schwellen von 5 %, 10 %, 15 % und 20 % überschritten hat und zu diesem Tag 22,61 % (572.389 Stimmrechte) beträgt. |
| ― | Herr Dr. Dieter E. Jansen, Deutschland, hat mit Datum vom 23. Januar 2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der cash.medien AG am 31. Dezember 2008 die Schwellen von 20 %, 15 %, 10 %, 5 % und 3 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0,01 % (205 Stimmrechte) beträgt. |
| ― | Herr Axel Oertel, Deutschland, hat mit Datum vom 3. März 2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der cash.medien AG am 25. Februar 2009 die Schwellen von 5 % und 3 % unterschritten hat und zu diesem Tag 2,98 % (75.425 Stimmrechte) beträgt. |
| ― | Die accaris financial planning AG, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 27. Juli 2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der cash.medien AG am 23. Juli 2009 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 3,98 % (100.652 Stimmrechte) beträgt. |
| ― | Die Fibikon GmbH, Jork, Deutschland, hat mit Datum vom 19. November 2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der cash.medien AG am 19. Oktober 2009 die Schwelle von 3 % überschritten hat und an diesem Tag 3,44 % (87.000 Stimmrechte) beträgt. |
| ― | Herr Kai Fitzner, Deutschland, hat mit Datum vom 27. November 2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der cash.medien AG am 19. Oktober 2009 die Schwelle von 3 % überschritten hat und an diesem Tag 3,44 % (87.000 Stimmrechte) beträgt. Diese 3,44 % (87.000 Stimmrechte) sind Herrn Fitzner gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der Fibikon GmbH zuzurechnen (vgl. Meldung der Fibikon GmbH, voriger Absatz). |
Mitteilungen nach § 15a WpHG zu folgenden Wertpapiergeschäften von Führungspersonen haben die cash.medien AG im Geschäftsjahr 2009 erreicht und wurden veröffentlicht:
Herr Josef Depenbrock, Aufsichtsratsmitglied der cash.medien AG, hat Aktien der cash.medien AG, ISIN DE 0005251904 (nennwertlose Stückaktien; Inhaberaktien) erworben:
| ― | Datum: 28. Dezember 2007 (Korrekturmitteilung vom 27. Januar 2009) Ort: außerbörslich Preis: 2,32 Euro je Aktie Stückzahl: 21.500 Aktien Geschäftsvolumen: 49.875 Euro |
| ― | Datum: 13. August 2009 Ort: außerbörslich Preis: 2,50 Euro je Aktie Stückzahl: 5.000 Aktien Geschäftsvolumen: 12.500 Euro |
| ― | Datum: 2. September 2009 Ort: Frankfurt Preis: 1,66 Euro je Aktie Stückzahl: 1.000 Aktien Geschäftsvolumen: 1.660 Euro |
| ― | Datum: 1. Oktober 2009 Ort: Frankfurt Preis: 1,85 Euro je Aktie Stückzahl: 17.850 Aktien Geschäftsvolumen: 33.022,50 Euro |
Das eingeworbene Kapital aus der Genussrechtsemission der cash.medien AG in 2005 (54 TEUR) ist aufgrund der vertraglichen Ausgestaltung (Teilnahme am Verlust) dem Eigenkapital zugeordnet, da der Rückzahlungsanspruch erloschen ist.
Die Kapitalrücklage betrifft die Agiobeträge abzüglich der Kapitalerhöhungskosten, die bei der Ausgabe der Aktien der Gesellschaft im Rahmen des Börsenganges im Jahr 1999 (4.094 TEUR) und der Kapitalerhöhungen in den Jahren 2001-2005 sowie 2007-2008 (1.513 TEUR) über den rechnerischen Wert hinaus erzielt wurden.
Die Gewinnrücklage enthält das erwirtschaftete Konzerneigenkapital.
Das übrige Eigenkapital besteht aus neutralen Transaktionen (Unterschiedsbetrag aus Erstkonsolidierung 4 TEUR, Umgliederung der Verbindlichkeiten aus Genussrechten 54 TEUR) sowie den Kosten der Kapitalerhöhungen 2007 und 2008 in Höhe von 9 TEUR bzw. 27,5 TEUR.
Die Rücklagen stellen sich wie folgt dar (TEUR):
scroll
| 2009 | 2008 | |
|---|---|---|
| Kapitalrücklage | 5.607 | 5.607 |
| Gewinnrücklage (inkl. erwirtschaftetem Konzerneigenkapital) | -14.841 | -14.603 |
| übriges Eigenkapital | 21 | 21 |
| gesamt | -9.213 | -8.975 |
Zur Darstellung der Entwicklung des Eigenkapitals wird auf den Eigenkapitalspiegel verwiesen.
Die Position enthält die auf den Minderheitsgesellschafter der DFI GmbH entfallenden Ergebnisanteile.
Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten bestehen überwiegend aus den Darlehensverbindlichkeiten gegenüber drei Darlehensgebern. Für eines dieser Darlehen in Höhe von 487 TEUR wurde über 487 TEUR ein Rangrücktritt erklärt. Daher werden auf diese Verbindlichkeiten angesichts der bilanziellen Situation in den kommenden zwölf Monaten (und darüber hinaus) keine Tilgungen geleistet werden müssen bzw. verlangt werden können (in der Tabelle sind diese in der Spalte "über 5 Jahre" ausgewiesen). Die Summe weiterer Darlehen beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 147 TEUR.
Die Verbindlichkeiten gegenüber einem Darlehensgeber sind durch Verpfändung von Anteilen an der G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH gesichert.
Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht.
Aufstellung der Darlehensverbindlichkeiten nach Fristigkeiten (in TEUR):
scroll
| 1 Jahr | 2 bis 5 Jahre | über 5 Jahre | |
|---|---|---|---|
| Stand per 31.12.2009 | 538 | 107 | 527 |
| Stand per 31.12.2008 | 254 | 40 | 1.429 |
Im Geschäftsjahr 2009 ist die Gesellschaft Zahlungsverpflichtungen aus Darlehensverträgen in Höhe von 366 TEUR (davon 8 TEUR an Zinsen) nicht nachgekommen. Davon entfallen 280 TEUR auf nahestehende Personen (siehe hierzu Nr. 30).
Zum Berichtszeitpunkt waren über einen Betrag von 287 TEUR Vereinbarungen über die Verlängerung der Fälligkeit getroffen worden.
Die Buchwerte entsprechen im Wesentlichen dem fair value.
Die Aufteilung der Rückstellungen (1.453 TEUR) auf die einzelnen Firmen ergibt sich aus der folgenden Tabelle (TEUR):
scroll
| Art | cash.medien | CASH-Print | Cash.-TV | G.U.B. | DFI | gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Steuerrückstellungen | 18 | 0 | 0 | 0 | 0 | 18 |
| Rückstellungen Dr. Jansen | 0 | 539 | 0 | 0 | 0 | 539 |
| Rückstellung Objecta | 280 | 0 | 0 | 0 | 0 | 280 |
| Sonstige Rückstellungen | 458 | 116 | 26 | 10 | 6 | 616 |
| gesamt | 756 | 655 | 26 | 10 | 6 | 1.453 |
Zu den Steuerrückstellungen vgl. Erläuterungen unter dem Rückstellungsspiegel.
Die sachliche Zuordnung der Rückstellungen ergibt sich aus dem folgenden Rückstellungsspiegel (TEUR):
scroll
| 31.12.2008 | Verbrauch | Auflösung | Zugang | 31.12.2009 | |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. Steuerrückstellungen | 18 | 0 | 0 | 0 | 18 |
| 2. Rückstellungen für ungewisse Verpflichtungen | 155 | 3 | 30 | 698 | 820 |
| 3. Prozesskosten | 103 | 0 | 17 | 31 | 117 |
| 4. Rückstellungen für ausstehende Rechnungen | 122 | 35 | 71 | 47 | 63 |
| 5. Verpflichtungen gegenüber Personal | 69 | 42 | 5 | 1 | 23 |
| 6. Abschlusskosten | 328 | 118 | 125 | 135 | 220 |
| 7. Drohverlustrückstellungen | 231 | 64 | 0 | 25 | 192 |
| gesamt | 1.026 | 262 | 248 | 937 | 1.453 |
| 1. | 1. Die Steuerrückstellungen sind angesichts latenter Risiken aus Umsatzsteuern gebildet worden. |
| 2. | 2. Die Rückstellungen für ungewisse Verpflichtungen umfassen im Wesentlichen die Verpflichtungen aus einem Vergleich mit der Objecta KG (280 TEUR) sowie aus einem Vergleich mit Dr. Jansen (539 TEUR). |
| 3. | 3. Es wurden ausstehende Prozesskosten und Anwaltshonorare zurückgestellt. |
| 4. | 4. Die Rückstellung für ausstehende Rechnungen beinhaltet Abgaben an Berufsgenossenschaften, die Künstlersozialkasse sowie noch ausstehende Rechnungen für das Geschäftsjahr 2009. |
| 5. | 5. Es wurden die Kosten für ausstehenden Urlaub und darauf entfallende Sozialabgaben zurückgestellt. |
| 6. | 6. Die Rückstellung beinhaltet im Wesentlichen die Kosten für die Erstellung und Prüfung des Abschlusses, Kosten für die Hauptversammlung sowie Aufsichtsratsvergütungen. |
| 7. | 7. Die Rückstellung beinhaltet eine Rücknahmeverpflichtung hinsichtlich der Minderheitsanteile an der DFI GmbH durch die AG, die derzeit durch den Wert der Gesellschaft nicht gedeckt ist. |
Die Position enthält Steuerverbindlichkeiten aus Lohnsteuer und Umsatzsteuer
Zu latenten Steuern vgl. Punkt 25 "Steuern vom Einkommen und Ertrag".
In der Position sind alle Darlehensverbindlichkeiten und ähnlichen finanziellen Verpflichtungen zusammengefasst, die nicht aufgrund vertraglich vereinbarter Laufzeiten oder Rangrücktrittserklärungen den langfristigen Finanzverbindlichkeiten zuzuordnen sind. Die Fälligkeit liegt bei diesen grundsätzlich bei weniger als 12 Monaten. Es wurden dafür keine Sicherheiten gestellt.
Zu den per 31. Dezember 2009 ausgewiesenen Darlehensverpflichtungen mit der Aufstellung der Darlehensverbindlichkeiten nach Fristigkeiten vergleiche Punkt 10 "Finanzverbindlichkeiten" (langfristige Schulden).
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden zum Stichtag in Höhe von 17 TEUR (im Vorjahr: 18 TEUR).
Im Berichtsjahr wurden 926 TEUR an Verbindlichkeiten ausgebucht, da aufgrund eines geschlossenen Vergleiches mit Herrn Dr. Jansen die Rückzahlungsverpflichtung erloschen ist (siehe hierzu auch die Erläuterungen im Lagebericht).
Die Buchwerte entsprechen im Wesentlichen dem fair value.
Die Zusammensetzung der bilanzierten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 484 TEUR (im Vorjahr: 769 TEUR) nach Einzelgesellschaften (TEUR):
scroll
| cash.medien | CASH-Print | Cash.-TV | G.U.B. | DFI | gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 137 | 330 | 11 | 3 | 3 | 484 |
Nach Fälligkeiten untergliedern sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wie folgt (TEUR):
scroll
| fällig seit | nicht fällig | gesamt | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| über 1 Jahr | 6-12 Monaten | 3-6 Monaten | unter 3 Monaten | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Summe | 102 | 29 | 87 | 157 | 109 | 484 |
Darin enthalten sind insbesondere erhaltene Anzahlungen; 107 TEUR (im Vorjahr: 173 TEUR).
Dabei handelt es sich um die Erlöse aus den Dienstleistungen der Unternehmen der CASH-Gruppe. Die Aufteilung der Erlöse auf die einzelnen Dienstleistungen/Unternehmen der CASH-Gruppe ergibt sich aus der Segmentberichterstattung, die diesem Anhang beigefügt ist.
Der konsolidierte Umsatz der CASH-Gruppe ist in 2009 im Vergleich zu 2008 um rund 32 % (1.598 TEUR) gesunken. Gegen Ende des Jahres 2008 und im Berichtsjahr hatte auch die CASH-Gruppe die Auswirkungen der allgemeinen Wirtschaftslage zu spüren bekommen.
In den Umsatzerlösen sind 44 TEUR (im Vorjahr: 74 TEUR) aus sogenannten Gegengeschäften enthalten, in deren Rahmen die CASH-Print GmbH empfangene Leistungen nicht geldlich, sondern mit Anzeigenraum vergütet.
In den in der Segmentberichterstattung ausgewiesenen Umsatzerlösen sind Umsätze mit anderen Gesellschaften der CASH-Gruppe (Transaktionen mit anderen Segmenten) enthalten:
scroll
| cash.medien | CASH-Print | Cash.-TV | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2009 | 2008 | 2009 | 2008 | 2009 | 2008 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse gesamt | 244 | 359 | 3.303 | 4.235 | 15 | 305 |
| Umsatzerlöse extern | 0 | 53 | 3.054 | 3.911 | 15 | 293 |
| Erlöse mit anderen Segmenten | 244 | 306 | 249 | 324 | 0 | 12 |
scroll
| 2M | G.U.B. | DFI | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2009 | 2008 | 2009 | 2008 | 2009 | 2008 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse gesamt | 2 | 390 | 319 | 421 | 23 | 61 |
| Umsatzerlöse extern | 0 | 349 | 273 | 296 | 23 | 61 |
| Erlöse mit anderen Segmenten | 2 | 40 | 46 | 125 | 0 | 0 |
scroll
| gesamt | ||
|---|---|---|
| 2009 | 2008 | |
| --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse gesamt | 3.906 | 5.771 |
| Umsatzerlöse extern | 3.365 | 4.963 |
| Erlöse mit anderen Segmenten | 541 | 808 |
Die internen Umsätze wurden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.
Die Position gibt die Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen wieder. Sie setzt sich zusammen aus Veränderungen bei der CASH-Print GmbH, der Cash.-TV GmbH und der G.U.B. mbH. Vergleiche dazu die Ausführungen unter 3. Vorratsvermögen. Die Bestandsveränderung ist wirtschaftlich von untergeordneter Bedeutung.
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im
Wesentlichen folgende Positionen:
| ― | Periodenfremde Erträge durch Ausbuchung von Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem getroffenen Vergleich mit Dr. Jansen (903 TEUR) |
| ― | Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen (152 TEUR) |
| ― | Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (133 TEUR) |
| ― | Sonstige betriebliche Erträge (21 TEUR) |
Der gesamte Materialaufwand im Konzern betrug rund 700 TEUR.
Wesentliche Einzelpositionen stellen die Aufwendungen für Druck und Lithographie mit ca. 439 TEUR dar.
Die Aufteilung dieser Aufwendungen auf die einzelnen Dienstleistungen/Unternehmen der CASH-Gruppe ergibt sich aus der Segmentberichterstattung, die diesem Anhang beigefügt ist.
Der gesamte Personalaufwand lag bei 1.431 TEUR (im Vorjahr: 2.114 TEUR), davon entfielen 1.215 TEUR (im Vorjahr: 1.805 TEUR) auf die Gehälter und 216 TEUR (im Vorjahr: 309 TEUR) im Wesentlichen auf die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung. Der Personalstamm wurde auf 25 Mitarbeiter per Ende 2009 (Ende 2008: 42) reduziert. Im Jahresdurchschnitt (gebildet auf Monatsbasis) beschäftigte die CASH-Gruppe in 2009 31 Mitarbeiter, zum Jahresende 2009 waren es 25.
Aufgeteilt nach Firmen stellt sich dies - auch im Vorjahresvergleich - wie folgt dar (Anzahl Personen):
scroll
| Firma | Jahresdurchschnitt 2009 |
31.12.2009 | Jahresdurchschnitt 2008 |
31.12.2008 |
|---|---|---|---|---|
| cash.medien | 7 | 7 | 9 | 7 |
| CASH-Print | 17 | 15 | 23 | 21 |
| Cash.-TV | 2 | 1 | 1 | 1 |
| 2M | 0 | 0 | 1 | 3 |
| G.U.B. | 5 | 2 | 9 | 10 |
| DFI | 0 | 0 | 0 | 0 |
| gesamt | 31 | 25 | 43 | 42 |
Die ausgewiesenen Abschreibungen in Höhe von 18 TEUR (im Vorjahr: 35 TEUR) sind planmäßige Abschreibungen im Wesentlichen auf Hard- und Software sowie Büroausstattung. Weiterhin war im Berichtsjahr eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 286 TEUR (im Vorjahr: 455 TEUR) im Rahmen des durchgeführten impairment tests erforderlich. Dies betraf den Firmenwert der 2M.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen:
| ― | Periodenfremde Aufwendungen (561 TEUR) aus dem getroffenen Vergleich mit Dr. Jansen, |
| ― | Mieten, Pacht und Leasing (117 TEUR) |
| ― | Rechts- und Beratungskosten (184 TEUR) |
| ― | Aufwendungen für die CASH-Gala (95 TEUR) |
In den für das Vorjahr ausgewiesenen 2.080 TEUR waren ca. 304 TEUR an Einstellungen in die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen sowie Forderungsverluste enthalten. Im Berichtsjahr belief sich diese Position auf 7 TEUR.
Die Zinsaufwendungen und ähnliche Aufwendungen betreffen die Darlehenszinsen für Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 115 TEUR (im Vorjahr: 143 TEUR).
Steuern vom Einkommen und Ertrag sind im Berichtsjahr nicht angefallen.
Weiterhin war kein latenter Steueraufwand oder Ertrag zu berücksichtigen.
Im Folgenden sind die wesentlichen vom Konzern erfassten latenten Steuerschulden und -ansprüche sowie deren Entwicklung im Berichtszeitraum dargestellt:
scroll
| Geschäftsjahr per | Aktive latente Steuern 31.12.2009 |
Passive latente Steuern 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Rückstellungen | 62 | 0 |
| aus Konsolidierungen | 1.672 | 98 |
| Verlustvorträge | 3.474 | 0 |
| Zwischensumme | 5.208 | |
| Saldierung gemäß IAS 12.74 | -98 | -98 |
| Summe | 5.110 | 0 |
scroll
| Vorjahr per | Aktive latente Steuern 31.12.2008 |
Passive latente Steuern 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Rückstellungen | 0 | 56 |
| aus Konsoliderungen | 1.672 | 96 |
| Verlustvorträge | 4.438 | 0 |
| Zwischensumme | 6.110 | 152 |
| Saldierung gemäß IAS 12.74 | -152 | -152 |
| Summe | 5.958 | 0 |
Da keine hinreichende Wahrscheinlichkeit der künftigen Verrechnungsmöglichkeit mit Gewinnen vorliegt, wurden keine aktiven latenten Steuern bilanziert bzw. erfolgswirksam erfasst.
Die sonstigen Steuern betreffen die Kfz-Steuern.
Dabei handelt es sich um den Ergebnisanteil des Minderheitsgesellschafters der DFI GmbH.
Das Ergebnis je Aktie ist zu errechnen als Anteil der cash.medien AG am Jahresfehlbetrag geteilt durch die Gesamtzahl der Aktien.
Der Anteil der cash.medien AG am Jahresverlust beträgt 238.013,82 Euro.
Die Gesamtzahl der Aktien betrug per 31. Dezember 2009 2.531.042 Stück.
Das Ergebnis des aufgegebenen Geschäftssegments 2M entfällt ganzheitlich auf die cash.medien AG.
Alle Aktien sind mit den gleichen Rechten hinsichtlich des Ergebnisses ausgestattet. Der Ausweis einer gewichteten durchschnittlichen Anzahl der Stammaktien ist nicht erforderlich, da die Aktien der Kapitalerhöhung 2008 ab dem 1. Januar 2007 gewinnberechtigt sind. Eine Verwässerung ist nicht erfolgt.
Eine Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2009 ist nicht möglich und angesichts der Verlustvorträge auch für die folgenden Jahre nicht zu erwarten.
Grundlage der Identifizierung der berichtspflichtigen Segmente der CASH-Gruppe sind die unterschiedlichen Produkte bzw. Dienstleistungen. Sie werden jeweils von einer der Gesellschaften der CASH-Gruppe betrieben. Diese Segmente sind:
und gruppeninterne Personaldienstleistungen (cash.medien AG)
Neben dem Halten, der Verwaltung und der Steuerung der Tochtergesellschaften erbringt die cash.medien AG vor allem qualifizierte gruppeninterne Personaldienstleistungen wie Geschäftsführung, Buchhaltung und Controlling, die unmittelbar mit der Steuerung und Verwaltung der Tochtergesellschaften zusammenhängen.
Zum Segment "Magazin" gehören neben dem Monatsmagazin "Cash." nebst den Sonderheften "Cash.-Special" auch der Online-Newsletter "Cash./OnVista-Newsletter" und die "CASH-Gala", denn beide sind inhaltlich untrennbar mit dem Magazin verwoben. Auch alle mit diesem Segment verknüpften untergeordneten Bereiche wie Anzeigenakquisition und -verwaltung oder Heftvertrieb sind dort enthalten.
Dieses Segment produziert Produkt- und Firmenpräsentationsfilme für die Kapitalanlagebranche.
Dazu gehört die Produktion von Emissionsprospekten (grafisch-gestalterischer Teil), vergleichbaren Veröffentlichungen und die Erbringung von gruppeninternen Marketing- und Agenturdienstleistungen.
In Anbetracht der geringen Größe dieses Segments hat die CASH-Gruppe diese Geschäftstätigkeit ab 2009 nicht mehr unter dem Dach einer eigenen Tochtergesellschaft betrieben, sondern unter dem der CASH-Print GmbH. Die 2M GmbH wurde daher durch Verschmelzungsvertrag vom 11. Juni 2009 zum 1. Januar 2009 auf die CASH-Print GmbH verschmolzen. Aufgrund der nicht zufriedenstellenden Ertragssituation hat sich der Vorstand entschieden, das Segment zum 31. Dezember 2009 einzustellen.
Im Berichtsjahr ergaben sich Cash Flows aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 3 TEUR. Cash Flows aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit sind nicht angefallen.
Von diesem Segment werden Beteiligungsangebote des freien Kapitalanlagemarktes (überwiegend geschlossene Fonds) analysiert und Umsätze über den Verkauf von Nachdrucken solcher Analysen generiert.
Neben gelegentlichen meist monothematischen Sonderveröffentlichungen erstellt dieses Segment überwiegend Leistungsbilanz-Analysen. Mittels einer Leistungsbilanz legen Anbieter geschlossener Fonds auf freiwilliger Basis Rechenschaft über den wirtschaftlichen Erfolg der von Ihnen initiierten Beteiligungsangebote ab. Dies ist nicht zu verwechseln mit den Analysen geschlossener Fonds. Letztere werden im Vorfeld der eigentlichen Geschäftstätigkeit eines geschlossenen Fonds auf Basis des Angebotsprospektes vorgenommen. Die Leistungsbilanz-Analyse hat demgegenüber vornehmlich beschreibenden Charakter. Umsätze werden gleichfalls mit dem Verkauf von Nachdrucken generiert.
Zur Geschäftstätigkeit der einzelnen Segmente geben die nachfolgend aufgeführten Tabellen Auskunft. Zur Vereinfachung und Verkürzung werden bei einigen Tabellen die Namen der das Segment betreibenden Firmen stellvertretend für die längere Bezeichnung des Segments verwendet.
Die Überleitung der Einzelposten der Segmente auf das Unternehmen im Rahmen der Konsolidierung wird für alle Segmente gleich gehandhabt.
Die Aufteilung der Umsätze auf Außen- und Innenumsätze ist unter Punkt 16. Umsatzerlöse dargestellt.
Erträge aus Transaktionen mit einzelnen externen Kunden, die sich auf mindestens 10 % der Unternehmenserträge belaufen, gab es bei der DFI GmbH in folgendem Umfang:
Vom Umsatzerlös der DFI GmbH von 23 TEUR (im Vorjahr: 61 TEUR) entfiel (gerundet) auf zwei Kunden jeweils ein Anteil von 8 TEUR (35 %) sowie auf einen ein Anteil von 6 TEUR (26 %). Im Vorjahr entfiel (gerundet) auf einen Kunden ein Anteil von 19 TEUR (31 %), auf vier Kunden jeweils 8 TEUR (jeweils 13 %) und auf einen Kunden 7 TEUR (11 %).
Die Transaktionen zwischen den Segmenten werden auf Basis von Selbstkosten, gegebenenfalls einschließlich eines angemessenen Gemeinkostenzuschlags abgerechnet. Es werden keine Zwischengewinne erzielt.
Die Überleitung der Einzelposten der Segmente auf das Unternehmen folgt stets den handelsrechtlichen Eliminierungsvorschriften und wird für alle Segmente gleich gehandhabt.
Die Aufteilung der Umsätze auf Außen- und Innenumsätze ist unter Punkt 16. Umsatzerlöse dargestellt.
Die Transaktionen mit anderen Segmenten werden auf Basis von Selbstkosten einschließlich eines angemessenen Gemeinkostenzuschlags abgerechnet. Es werden keine Zwischengewinne erzielt.
In der Bewertung von Periodenergebnissen, Vermögensgegenständen und Schulden bestehen mit einer Ausnahme keine Unterschiede zwischen den Segmenten und dem Unternehmen. Die Ausnahme ist Folgende: Im Segment "Geschäfte im Beteiligungsbereich und gruppeninterne Personaldienstleistungen", also bei der cash.medien AG, ist der Forderungsbestand gegen das Segment "Fachpublikationen für den Kapitalanlagemarkt", also die DFI GmbH, wertberichtigt (um 304 TEUR; im Vorjahr: 298 TEUR). Im Konzernabschluss wurde im Rahmen der Eliminierung diese Wertberichtigung rückgängig gemacht.
Die Aufteilung der Zinserträge und -aufwendungen sowie der Abschreibungen auf die Segmente ergibt sich aus der diesem Anhang beigefügten Tabelle.
Die Hauptentscheidungsträger der CASH-Gruppe nutzen grundsätzlich die in der Tabelle " Segmentergebnis" aufgeführten Positionen, also die Werte der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung der einzelnen Firmen, als Entscheidungsgrundlage.
Innerhalb der Umsatzerlöse und der Aufwendungen für bezogene Waren und Leistungen werden die wichtigsten externen Umsatzerlöse und der Materialaufwand des Segments "Magazin" weiter unterteilt. Sie werden folgendermaßen differenziert:
scroll
| TEUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Umsätze aus | ||
| Anzeigen | 2.558 | 3.093 |
| Heftvertrieb | 261 | 485 |
| Copyrights/Sonderdrucke | 42 | 47 |
| Newsletter/Online | 71 | 56 |
| CASH-Gala | 119 | 228 |
| andere | 3 | 2 |
| Außenumsatz gesamt | 3.054 | 3.911 |
| Kosten für | ||
| Herstellung Magazin | 508 | 800 |
| Heftvertrieb | 114 | 259 |
| andere | 32 | 98 |
| Kosten extern gesamt | 654 | 1.157 |
An wesentlichen zahlungsunwirksamen Posten, bei denen es sich nicht um planmäßige Abschreibungen handelt, ist die Bildung der Rückstellungen im Zusammenhang mit den Rechtstreitigkeiten Dr. Jansen sowie die Rückstellung zum Vergleich Objecta zu nennen. Vergleiche dazu Punkt 11. Rückstellungen (kurzfristige Schulden).
Weitere Segmentinformationen finden sich in den Erläuterungen zu Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung, Punkte 1. Immaterielle Vermögenswerte, 2. Sachanlagen, 4. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, 11. Rückstellungen (kurzfristige Schulden), 14. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (kurzfristige Schulden), 16. Umsatzerlöse und 20. Personalaufwand.
Geschäftsvorfälle zwischen der Gesellschaft und ihren Tochterunternehmen, die als nahestehende Unternehmen anzusehen sind, sind durch die Konsolidierung eliminiert worden und werden in diesem Anhang nicht erläutert. Transaktionen zwischen dem Konzern und anderen nahestehenden Unternehmen oder nahestehenden Personen werden nachfolgend aufgeführt.
Die cash.medien AG hat zugunsten ihrer Tochtergesellschaft DFI GmbH eine Patronatserklärung abgegeben, nach der sie dafür Sorge tragen wird, dass die DFI GmbH jederzeit in der Lage ist, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.
Herr Ulrich Faust ist neben seiner Tätigkeit als Vorstand der cash.medien AG außerdem Geschäftsführer der CASH-Print GmbH, der Cash.-TV GmbH, der G.U.B. mbH und (seit April 2009) der DFI GmbH, also sämtlicher Tochtergesellschaften.
Eine nahe Angehörige des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Frank Richter verkauft als freie Mitarbeiterin der CASH-Print GmbH auf Provisionsbasis zu marktüblichen Konditionen Anzeigen für das "Cash."-Magazin. Im Jahr 2009 erzielte sie dafür Provisionen in Höhe von 66 TEUR (im Vorjahr: 62 TEUR).
Herr Wilhelm Furler, Vorstand der cash.medien AG (bis 31. März 2009), hat der cash.medien AG zu marktüblichen Konditionen Darlehen gewährt. Die Verpflichtungen einschließlich aufgelaufener Zinsen valutieren zum Bilanzstichtag 2009 mit insgesamt 45 TEUR (im Vorjahr: 175 TEUR). Die Darlehen des Herrn Furler wurden in 2009 bis auf eines von Herrn Josef Depenbrock übernommen.
Ein in 2009 zu marktüblichen Konditionen gewährtes Darlehen des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Frank Richter über 50 TEUR an die cash.medien AG wurde noch im Verlauf des Jahres 2009 von Herrn Josef Depenbrock übernommen.
Herr Josef Depenbrock, Mitglied des Aufsichtsrats der cash.medien AG, hat der cash.medien AG und der CASH-Print GmbH im Jahr 2009 ein Darlehen gewährt, bzw. Forderungen anderer Darlehensgeber übernommen, jeweils zu marktüblichen Konditionen.
Die Verpflichtungen gegenüber Herrn Depenbrock belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 337 EUR (im Vorjahr: 0 TEUR) bei der cash.medien AG und 50 TEUR (im Vorjahr: 0 TEUR) bei der CASH-Print GmbH.
Die im Vorjahr ausgewiesenen Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 422 TEUR haben sich durch Neueinschätzung der Eintrittswahrscheinlichkeit im Abschluss 2009 in voller Höhe manifestiert und das Ergebnis belastet.
Bezüglich der Darstellung des Risikomanagements sei auf den Lagebericht, dort Punkt 1. d) Steuerung der Tochtergesellschaften durch die cash.medien AG und Punkt 4. Risiko- und Chancenbericht verwiesen.
Unverändert das größte Risiko für die Unternehmen der CASH-Gruppe ist die seit Jahren angespannte Liquiditätslage. Wie in den Vorjahren reichte auch in 2009 das operative Geschäft nicht zur Bedienung der Altverbindlichkeiten aus.
Die Gesellschaft konnte Zahlungsverpflichtungen in Höhe von 366 TEUR im Berichtsjahr nicht erfüllen. Der überwiegende Teil davon entfällt auf einen Darlehensgeber.
Aus operativer Sicht soll in 2010 keine Darlehensaufnahme erfolgen. Neue Darlehen dienten ausschließlich der Finanzierung der Vergleichsvereinbarungen.
Der von CASH aus dem operativen Geschäft zu tragende Teil der Vereinbarung hat die laufende Liquidität belastet. Der Vorstand rechnet jedoch damit, in den kommenden Monaten diese Verwerfung aus operativem Geschäft wieder ausgleichen zu können. Gleichwohl wird die angespannte Liquiditätslage die Gruppe noch lange begleiten, da auch andere Verbindlichkeiten zurückgeführt werden müssen.
Die Unternehmen der CASH-Gruppe sind gegen die üblichen Geschäftsrisiken eines Dienstleistungsunternehmens/Bürobetriebs angemessen versichert. Eine Besonderheit stellt lediglich die Veranstaltungsausfallversicherung dar. Die jährlich stattfindende CASH-Gala wird dahingehend versichert, dass bei einem durch äußere Umstände erzwungenen Ausfall der Veranstaltung die damit verbundenen finanziellen Verpflichtungen (Rückzahlung Sponsorenbeiträge, Erfüllung Lieferantenverbindlichkeiten) abgesichert sind.
Zu den Risiken auf der Absatzseite:
Verlässliche Aussagen zu Marktpreisrisiken lassen sich für die Unternehmen der CASH-Gruppe nur zum Teil treffen, da manchen Produkten am "Markt" keine vergleichbaren gegenüberstehen. So ist etwa das "Cash."-Magazin mit anderen Titeln nicht direkt vergleichbar, da alle Titel unterschiedliche Schwerpunkte, Konzeptionen, Leserschaft oder Verbreitung haben. Dennoch lassen sich einige Erfahrungen skizzieren, die vor dem Hintergrund der nachfolgenden Betrachtungen zur Sensitivität bewertet werden können:
Die Anzeigenpreise des "Cash."-Magazins bewegen sich im oberen Teil der bei Titeln für Finanzdienstleister üblichen Preise. Derzeit sind keine Gründe ersichtlich, dass eine Preissenkung erfolgen müsste.
Die Umstrukturierung der Cash.-TV GmbH hatte auch eine Analyse der Preispolitik zum Bestandteil. Inzwischen bewegt sich Cash.-TV mit seinen Angeboten auf Marktniveau. Zwar ist wichtiger Bestandteil der Leistung von Cash.-TV das Fachwissen der Redaktion, dennoch lassen sich die Cash.-TV-Filme noch am ehesten einem Marktvergleich unterziehen.
Die G.U.B-Analysen liegen preislich im oberen Segment der Analysebranche. Sie sind noch eher mit anderen Produkten vergleichbar als die DFI-Leistungsbilanz-Analysen, für die es kein konkurrierendes Produkt am Markt gibt.
Beschaffungsseite:
Für das mit Abstand wichtigste Beschaffungspreisrisiko der CASH-Gruppe, den Papierpreis (vergleiche Punkt 29.), lässt sich folgende Aussage treffen:
Der Anteil der Kosten für Papier in den allgemeinen Druckkosten beläuft sich auf ca. 191 TEUR. Eine Änderung von 10 % des Papierpreises würde auf Basis des Ergebnisses von 2009 eine Ergebnisänderung von ca. 8 % für die CASH-Gruppe hervorrufen.
Die CASH-Gruppe ist ein personalintensives Dienstleistungsunternehmen. Daher sind die wichtigsten Umsätze der CASH-Gruppe mit geringen Grenzkosten versehen. Dementsprechend schlagen fehlende Umsätze in nahezu voller Höhe auf das Ergebnis durch. Dies gilt insbesondere für das Anzeigengeschäft und die Analysen der G.U.B., wo die Grenzkosten üblicherweise im ein- oder niedrig zweistelligen Prozentbereich liegen.
Es gibt aber wichtige Ausnahmen. Diese sind im Folgenden nach ansteigenden Grenzkosten dargestellt:
Das klassische Filmgeschäft (Erstellung von Videos/DVDs) arbeitet mit Grenzkosten von bis zu 65 %, da die eigentliche Erstellung eines durch das Cash.-TV-Team konzipierten Films mit Hilfe externer Dienstleister abgewickelt wird. Dies ist ebenso branchenüblich wie vorteilhaft, da bei fehlenden Aufträgen keine Fixkosten für beispielsweise Kamerateams oder Regisseure anfallen.
Das Nebengeschäft von Cash.-TV (insbesondere Vervielfältigungen) hat zum Teil höhere Grenzkosten, ist aber wirtschaftlich wenig relevant.
Im Heftvertrieb (Verkauf von Exemplaren des "Cash."-Magazins im Gegensatz zum Anzeigenverkauf) der CASH-Print werden auch Geschäfte mit sehr geringem oder sogar ohne Deckungsbeitrag getätigt, wenn dies die Verbreitung des Magazins erhöht. Der Heftvertrieb ist dem Ziel der Verbreitung untergeordnet, da nur Verbreitung, sprich eine möglichst große Leserschaft, den Anzeigenerfolg sichern kann. Der Wegfall entsprechender Umsätze führt zwar meist nicht unmittelbar zu einer nennenswerten Reduzierung des Ergebnisses, ist aber durch die damit einhergehende Senkung der verbreiteten Auflage dennoch negativ zu beurteilen.
Bedeutende Ereignisse im Sinne des IAS 10 haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ereignet.
Der Jahresabschluss der Unternehmen der CASH-Gruppe wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die erheblichen Verluste der Jahre seit 2000 hatten die CASH-Gruppe sowohl bilanziell wie im Hinblick auf die Liquidität in eine Situation geführt, die bis heute ein bestandsgefährdendes Risiko darstellt. Die Liquiditätsausstattung der Gruppe ist unzureichend.
Der Abschluss 2009 weist für die cash.medien AG erneut eine bilanzielle Überschuldung aus. Der Vorstand hat den Überschuldungsstatus daraufhin mittels einer Überschuldungsbilanz überprüft und festgestellt, dass angesichts erheblicher stiller Reserven (Beteiligung an der profitablen CASH-Print) keine tatsächliche Überschuldung besteht.
Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit im bisherigen Verlauf des Jahres 2010 war leicht negativ. Er wurde durch per Jahresbeginn bestehende Bankguthaben und Prolongationen finanziert. Für den weiteren Verlauf des Jahres rechnet der Vorstand mit einem Überschuss aus laufender Geschäftstätigkeit.
Aus operativem Geschäft rechnet der Vorstand in 2010 vorbehaltlich der erheblichen Unsicherheiten mit einer positiven Liquidität. Zur vollumfänglichen Bedienung von Altverbindlichkeiten bzw. überhängenden Verbindlichkeiten wird sie nicht ausreichen, allerdings ist ein Abtrag vorgesehen, ohne dafür neue Mittel aufzunehmen. Die in 2010 erfolgte Darlehensgewährung diente ausschließlich der Finanzierung der Vergleichsvereinbarung. Erforderlich und auch gegeben ist Verhandlungsbereitschaft bei Darlehensgebern und Lieferanten bezüglich der Prolongation ausstehender Zahlungen.
Aufgrund der gesicherten Gesamtfinanzierung und erwarteter zukünftiger Gewinne geht der Vorstand von einer positiven Fortführungsprognose aus.
Dieser Sachverhalt wird fortlaufend überwacht.
Den beiden Gremien gehörten zum Bilanzstichtag folgende Personen an:
Dr. Reimer Beuck, Hamburg, Rechtsanwalt in eigener Praxis, Vorsitzender
Frank Richter, Grube, Wirtschaftsingenieur, stellvertretender Vorsitzender
Josef Depenbrock, Hamburg, Journalist
Über die Bezüge des Aufsichtsrates für 2009 entscheidet die Hauptversammlung. Beabsichtigt ist, wie in den vergangenen Jahren, Bezüge von 7.500 Euro p. a. für die Tätigkeit als Aufsichtsrat vorzuschlagen. Der Vorsitzende soll die doppelte Vergütung erhalten. Eine entsprechende Rückstellung wurde gebildet.
Die Aufsichtsratsbezüge enthalten keine variablen Vergütungsbestandteile.
Der Aufsichtsrat hat keine Ausschüsse gebildet. Kein Aufsichtsratsmitglied nimmt neben seiner Tätigkeit für die cash.medien AG andere Aufsichtsrats- oder vergleichbare Mandate wahr.
Ulrich Faust, Hamburg, Vorstand Corporate Services, Marketing, Vertrieb
Wilhelm Furler, Hamburg, Vorstand Redaktionen und Kommunikation (bis zum 31. März 2009)
Die Vorstände erhielten in 2009 unmittelbare Bezüge von 160 TEUR (im Vorjahr: 216 TEUR). Hiervon entfielen auf Herrn Furler 30 TEUR (im Vorjahr: 86 TEUR) und auf Herrn Faust 130 TEUR (im Vorjahr: 130 TEUR).
Die Vorstandsbezüge enthalten keine variablen Vergütungsbestandteile.
Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats sind nach § 15a WpHG verpflichtet, Erwerb oder Verkauf von Aktien der cash.medien AG mit einem Volumen von insgesamt mehr als 5.000 Euro im Kalenderjahr offenzulegen. Zu dementsprechenden Meldungen von Herrn Josef Depenbrock vergleiche Punkt 9. unter "Angaben zur Eigentümerstruktur".
Die nach § 161 AktG geforderte Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex wurde von Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben und im Internet unter www.cash-medien.de den Aktionären zugänglich gemacht.
Im Gegensatz zu den Vorjahren haben Vorstand und Aufsichtsrat erstmals erklärt, die Empfehlungen des Kodex - wenn auch mit einzelnen Abweichungen - zu befolgen, und zwar ab dem Geschäftsjahr 2009.
Abschlussprüfer der cash.medien AG nebst - im Rahmen des Konzernabschlusses -Tochtergesellschaften ist die FinPro Treuhandgesellschaft mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Rostock. Für das Honorar des Abschlussprüfers sind im Abschluss 2009 30 TEUR aufwandswirksam berücksichtigt.
Der Abschluss wurde am 29. April 2010 vom Vorstand der cash.medien AG zur Veröffentlichung freigegeben.
Hamburg, 29. April 2010
cash.medien AG
Der Vorstand
Ulrich Faust
AKTIVA
scroll
| EUR | Geschäftsjahr EUR |
2008 TEUR |
|
|---|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 2.190,53 | 5 | |
| II. Sachanlagen andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 12.352,10 | 17 | |
| III. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.025.212,04 | 1.025 | |
| 1.039.754,67 | 1.047 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Vorräte geleistete Anzahlungen | 2.100,84 | 0 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 0,00 | 3 | |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 115.794,54 | 16 | |
| 3. sonstige Vermögensgegenstände | 101.786,94 | 318 | |
| 217.581,48 | 337 | ||
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 67.815,82 | 3 | |
| 287.498,14 | 339 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 3.949,76 | 2 | |
| D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag | 2.915.868,46 | 3.378 | |
| 4.247.071,03 | 4.766 | ||
| Passiva | |||
| EUR | Geschäftsjahr EUR |
2008 TEUR |
|
| A. Eigenkapital | |||
| I. gezeichnetes Kapital | 6.327.605,00 | 6.328 | |
| II. Kapitalrücklage | 5.772.448,10 | 5.772 | |
| III. Gewinnrücklagen (andere Gewinnrücklagen) | 2.200,00 | 2 | |
| IV. Verlustvortrag | -15.480.264,77 | -13.752 | |
| V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag | 462.143,21 | -1.729 | |
| IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag | 2.915.868,46 | 3.378 | |
| 0,00 | 0 | ||
| B. Rückstellungen | |||
| 1. Steuerrückstellungen | 18.000,00 | 18 | |
| 2. sonstige Rückstellungen | 738.161,44 | 777 | |
| 756.161,44 | 795 | ||
| C. Verbindlichkeiten | |||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 136.470,74 | 135 | |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 2.234.416,66 | 2.478 | |
| 3. sonstige Verbindlichkeiten | 1.120.022,19 | 1.358 | |
| 3.490.909,59 | 3.972 | ||
| 4.247.071,03 | 4.766 |
scroll
| EUR | Geschäftsjahr EUR |
2008 TEUR |
|
|---|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 244.308,72 | 359 | |
| 2. sonstige betriebliche Erträge | 359.465,86 | 176 | |
| 3. Materialaufwand Aufwendungen für bezogene Leistungen | 177.079,50 | 118 | |
| 4. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | 418.266,43 | ||
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 52.245,11 | ||
| 470.511,54 | 671 | ||
| 5. Abschreibungen | |||
| a) auf immaterielle Vermögensgegegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 7.679,38 | 16 | |
| b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens | 100,00 | 0 | |
| 7.779,38 | |||
| 6. sonstige betriebliche Aufwendungen | 438.018,73 | 673 | |
| 7. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | 1.049.653,30 | 200 | |
| 8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 834,24 | 3 | |
| 9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 0,00 | 580 | |
| 10. Aufwendungen aus Verlustübernahme | 0,00 | 202 | |
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 98.729,76 | 190 | |
| 12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 462.143,21 | -1.711 | |
| 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 0,00 | 0 | |
| 14. sonstige Steuern | 0,00 | 18 | |
| 15. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag | 462.143,21 | -1.729 | |
| 16. Verlustvortrag aus dem Vorjahr | -15.480.264,77 | -13.752 | |
| 17. Bilanzverlust | -15.018.121,56 | -15.480 |
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 der cash.medien AG, Hamburg, ist unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt.
Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung sind die gesetzlich vorgesehenen "davon-Vermerke" im Anhang wiedergegeben. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer bewertet.
Für geringwertige Anlagegüter wird die Bewertungsvereinfachung nach § 6 Abs. 2 EStG in Anspruch genommen. Aufgrund der Änderungen durch die Unternehmenssteuerreform 2008 (§ 6 Abs. 2 a EStG) werden Zugänge mit Anschaffungskosten von mehr als 150,00 Euro bis zu 1.000,00 Euro ab dem 1. Januar 2008 in einem Sammelposten (Pool) erfasst und ab dem Jahr des Zugangs über fünf Jahre linear abgeschrieben. Im Berichtsjahr wurden geringwertige Vermögensgegenstände in Höhe von 0 TEUR (im Vorjahr: 0,5 TEUR) aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Erforderliche Wertabschläge werden vorgenommen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Unverzinsliche Forderungen werden mit dem Barwert angesetzt.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.
Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung in 2009 sind in der Anlage dargestellt.
Die Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB ist gesondert in der Anlage dargestellt.
Die gegen die Tochtergesellschaft Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH, Hamburg, bestehenden Forderungen in Höhe von 285 TEUR sind wegen wahrscheinlicher Uneinbringlichkeit in vollem Umfang wertberichtigt worden.
Die ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen die G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH, Hamburg.
Die Gesellschaft ist durch aufgelaufene Verluste mit 2.916 TEUR (Vorjahr: 3.378 TEUR) buchmäßig überschuldet. Ein aufgestellter Überschuldungsstatus zeigt hingegen keine Überschuldung, da bereits die im Firmenwert der CASH-Print GmbH enthaltenen stillen Reserven ausreichend hoch sind. Zusätzlich sind in den sonstigen Verbindlichkeiten Eigenkapital ersetzende Darlehen von Fremdgläubigern in Höhe von 487 TEUR enthalten.
Das Grundkapital der cash.medien AG beträgt 6.327.605,00 Euro und ist voll eingezahlt. Es ist eingeteilt in 2.531.042 Stückaktien.
Die Hauptversammlung vom 22. Dezember 2006 hat den Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 21. Dezember 2011 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder in mehreren Teilbeträgen um bis zu 2.788.355,00 Euro zu erhöhen (§ 5 Ziffer 3 der Satzung der Gesellschaft). Den Aktionären ist ein Bezugsrecht einzuräumen. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung von Kapitalerhöhungen aus dem genehmigten Kapital festzulegen.
Mit Vorstandsbeschluss vom 7. Juli 2008 und mit Zustimmung des Aufsichtsrates vom 8. Juli 2008 wurde unter Ausnutzung des genehmigten Kapitals das Grundkapital der Gesellschaft von damals 6.134.385,00 Euro um 193.220,00 Euro auf 6.327.605,00 Euro durch die Ausgabe von 77.288 Stück neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien erhöht. Der rechnerische Nennwert der Stückaktie betrug 2,50 Euro. Den Aktionären wurde ein Bezugsrecht eingeräumt. Die Eintragung der Kapitalerhöhung erfolgte am 25. Juli 2008.
Das genehmigte Kapital beträgt nunmehr noch 2.037.465,00 Euro.
Die Kapitalrücklage betrifft die Beträge, die bei der Ausgabe der Aktien im Rahmen des Börsenganges (4.094 TEUR) und der Kapitalerhöhungen (1.679 TEUR) sowie aus der Ausgabe von Genussrechten (2 TEUR) der Gesellschaft über den rechnerischen Wert hinaus erzielt wurden.
Mit Emissionsprospekt vom 1. Juli 2005 hat die Gesellschaft 25.000 vinkulierte Namens-Genussrechte zum Nennbetrag in Höhe von je 100 Euro (Gesamtwert: 2.500 TEUR) zuzüglich 5 % Agio angeboten. Die Anlagedauer beträgt zehn volle Geschäftsjahre, d.h. die Laufzeit endet bei Zeichnung in 2005 zum 31. Dezember 2015 und bei Zeichnung in 2006 zum 31. Dezember 2016.
Die Gewinnbeteiligung der eingezahlten Genussrechte setzt sich zusammen aus einer Grunddividende und einer Übergewinnbeteiligung. Die Grunddividende ergibt sich daraus, dass die Genussrechte am Ende der Laufzeit zu 160 % des Nennbetrages zurück genommen werden, soweit sich durch die Rückzahlung kein Bilanzverlust ergibt. Darüber hinaus sind die Genussrechte quotal (d. h. im Verhältnis zum weiteren Eigenkapital der Gesellschaft) an 21 % der während der Laufzeit erwirtschafteten ausschüttungsfähigen Jahresüberschüsse nach Bedienung der Grunddividende beteiligt (Überschussdividende).
Weist die Gesellschaft einen Verlust aus, nehmen die Genussrechtsinhaber an ihm bis zur vollen Höhe dadurch teil, dass das Genussrechtskapital im Verhältnis zu den bilanzierten nicht besonders gegen Ausschüttungen geschützten Eigenkapitalbestandteilen anteilig vermindert wird. Die Rückzahlungsansprüche der Genussrechtsinhaber reduzieren sich entsprechend.
Die Forderungen aus den Genussrechten treten gegenüber allen anderen Ansprüchen von Gläubigern gegen die Gesellschaft im Rang zurück. Im Insolvenzoder Liquidationsfall wird das Genussrechtskapital erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückgezahlt.
Aufgrund der Ausgestaltung der Genussrechte erfolgt der Ausweis des Genussrechtskapitals im Eigenkapital. Im Geschäftsjahr 2005 wurden 545 Genussrechte (54.500 Euro) emittiert. Wegen der vereinbarten Verlustbeteiligung wurde das Genussrechtskapital bereits im Vorjahr in vollem Umfang durch Entnahme vermindert. In den Geschäftsjahren 2006 und danach sind keine weiteren Genussrechte emittiert worden.
Die Steuerrückstellungen betreffen in voller Höhe mögliche Nachforderungen des Finanzamtes aus Umsatzsteuer.
Von den sonstigen Rückstellungen betreffen überwiegend: einen drohenden Verlust aus einer Kaufverpflichtung nebst Zinsen für Anteile an der DFI Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH (192 TEUR), Rückstellungen für ungewisse Verpflichtungen und Prozesskosten (376 TEUR), Hauptversammlung, Abschluss- (nebst Prüfung) und ähnliche Kosten (105 TEUR), Aufsichtsratsvergütungen (52 TEUR) und Urlaubsrückstellungen (10 TEUR).
Die Verbindlichkeiten haben in voller Höhe eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen in Höhe von 1.956 TEUR auf die CASH-Print GmbH, in Höhe von 278 TEUR auf die Cash.-TV Filmproduktions GmbH.
Weiterhin entfallen 45 TEUR auf das ehemalige Vorstandsmitglied Wilhelm Furler, 287 TEUR auf das Aufsichtsratsmitglied Josef Depenbrock und 509 TEUR auf weitere Darlehensgeber. Für einen der weiteren Darlehensgeber wurden Sicherheiten in Form der Verpfändung von Anteilen an der G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH (487 TEUR) gestellt. Für die Darlehen von den übrigen Darlehensgebern wurden keine Sicherheiten vereinbart. Herr Furler und Herr Depenbrock sind nahestehende Personen im Sinne des § 285 Abs. 3 HGB. Die Gewährung der Darlehen erfolgte zu marktüblichen Bedingungen.
Die sonstigen Verbindlichkeiten entfallen zu 87 TEUR (Vorjahr: 158 TEUR) auf Steuern und zu 0 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit.
Die Umsatzerlöse sind Erlöse aus Dienstleistungen und Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen von 244 TEUR.
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von 66 TEUR, aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung zu Forderungen von 14 TEUR und aus einem getroffenen Vergleich von 271 TEUR.
sonstige betriebliche Aufwendungen Davon entfallen rund 177 TEUR auf Aufwendungen für Leistungen, die von verbundenen Unternehmen bezogen wurden.
Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung enthalten keine Aufwendungen für Altersversorgung.
Auf Grund von Gewinnabführungsvertrag wurden 2009 Gewinne von den verbundenen Unternehmen CASH-Print GmbH (541 TEUR), der Cash.-TV Filmproduktionsgesellschaft mbH (491 TEUR) sowie der G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH (17 TEUR) an die cash.medien AG abgeführt.
Die Zinserträge entfallen in voller Höhe auf das verbundene Unternehmen G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH, Hamburg.
Ausgewiesen werden ausschließlich im Vorjahr die außerplanmäßigen Abschreibungen auf die Anteile an den verbundenen Unternehmen Cash.-TV Filmproduktionsgesellschaft mbH (200 TEUR) und G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH (380 TEUR). Im Berichtsjahr waren keine außerplanmäßigen Abschreibungen erforderlich.
Auf Grund von Gewinnabführungsverträgen hat die cash.medien AG 2008 Verluste von den verbundenen Unternehmen Cash.-TV Filmproduktionsgesellschaft mbH (193 TEUR) und G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH (9 TEUR) übernommen. Auf Grund eines Beherrschungsvertrages hat die cash.medien AG 2008 einen Verlust vom verbundenen Unternehmen 2M Multi Marketing GmbH (1 TEUR) übernommen.
Von den Zinsaufwendungen entfallen 28 TEUR auf verbundene Unternehmen.
Bei dem Tochterunternehmen DFI Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH besteht ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von 395 TEUR (Vorjahr: 398 TEUR). Aus diesem Grund hat die cash.medien AG für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 131 TEUR und für ein Darlehen in Höhe von 157 TEUR den Rangrücktritt erklärt. Die Schwestergesellschaft der DFI Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH, die GUB Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH, hat ebenfalls für ihre Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 105 TEUR einen Rangrücktritt erklärt. Weiter hat die Muttergesellschaft eine Patronatserklärung abgegeben, nach der sie dafür Sorge tragen wird, dass die DFI Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH jederzeit in der Lage ist, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.
Im Jahr 2009 hatte die cash.medien AG Aufwendungen für Honorare des Abschlussprüfers für Zwecke der Jahres- und Konzernabschlussprüfung in Höhe von 30 TEUR.
Bei der cash.medien AG waren im Jahr 2009 durchschnittlich 7 (Vorjahr: 9) Arbeitnehmer beschäftigt.
Der Jahresabschluss der cash.medien AG weist 2009 einen Bilanzverlust in Höhe von 15.018 TEUR aus. Es wird vorgeschlagen, diesen Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen.
Die GA Beteiligungs GmbH & Co. KG aus München hat mit Datum vom 13. Oktober 2004 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der cash.medien AG am 6. Oktober 2004 die Schwelle von 5 % überschritten hat und 6,23 % betrug. Der Vorstand hat die Überschreitung in der Financial Times veröffentlicht.
Die M.M. Warburg-LuxInvest S.A. aus Luxemburg hat mit Datum vom 9. März 2006 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der cash.medien AG am 16. Februar 2006 die Schwelle von 5% überschritten hat und nun 5,19% beträgt.
Die M.M. Warburg-LuxInvest S.A., L-1413 Luxemburg, Großherzogtum Luxemburg, hat mit Datum vom 16. Mai 2007 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der cash.medien AG am 15. Mai 2007 die Schwellen von 5% und 3% unterschritten hat und nun 0% beträgt.
Herr Axel Oertel, Deutschland, hat gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der cash.medien AG am 3. November 2006 die Schwelle von 5 % überschritten hat und nun 5,07 % beträgt.
Herr Josef Depenbrock, Deutschland, hat mit Datum vom 18. Februar 2008 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der cash.medien AG am 18. Februar 2008 die Schwelle von 25% überschritten hat und zu diesem Tag 27,85 % (683.467 Stimmrechte) beträgt.
Herr Andreas Lentge, Deutschland, hat mit Datum vom 4. Dezember 2008 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der cash.medien AG am 3. Dezember 2008 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 3,87 % (98.000 Stimmrechte) beträgt.
Herr Andreas Lentge, Deutschland, hat mit Datum vom 6. Januar 2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der cash.medien AG am 2. Januar 2009 die Schwellen von 5 %, 10 %, 15 % und 20 % überschritten hat und zu diesem Tag 22,61 % (572.389 Stimmrechte) beträgt.
Herr Dr. Dieter E. Jansen, Deutschland, hat mit Datum vom 23. Januar 2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der cash.medien AG am 31. Dezember 2008 die Schwellen von 20%, 15%, 10%, 5% und 3% unterschritten hat und zu diesem Tag 0,01 % (205 Stimmrechte) beträgt.
Herr Axel Oertel, Deutschland, hat mit Datum vom 3. März 2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der cash.medien AG am 25. Februar 2009 die Schwellen von 5 % und 3 % unterschritten hat und zu diesem Tag 2,98 % (75.425 Stimmrechte) beträgt.
Die accaris financial planning AG, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 27. Juli 2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der cash.medien AG am 23. Juli 2009 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 3,98 % (100.652 Stimmrechte) beträgt.
Die Fibikon GmbH, Jork, Deutschland, hat mit Datum vom 19.11.2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der cash.medien AG am 19.10.2009 die Schwelle von 3 % überschritten hat und an diesem Tag 3,44 % (87.000 Stimmrechte) beträgt.
Herr Kai Fitzner, Deutschland, hat mit Datum vom 27.11.2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der cash.medien AG am 19.10.2009 die Schwelle von 3 % überschritten hat und an diesem Tag 3,44 % (87.000 Stimmrechte) beträgt. Diese 3,44 % (87.000 Stimmrechte) sind Herrn Fitzner gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der Fibikon GmbH zuzurechnen (vgl. Meldung der Fibikon GmbH, voriger Absatz).
Der Vorstand und der Aufsichtsrat erklären, dass den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex' für das Geschäftsjahr 2009 mit Ausnahmen entsprochen wurde.
Die Erklärung zur Unternehmensführung und Corporate Governance einschließlich der Erklärung nach § 161 AktG als Bestandteil des Lageberichtes wurde gesondert abgegeben. Beides ist Bestandteil des vorliegenden Geschäftsberichtes und auch im Internet unter www.cash-medien.de abrufbar.
Ulrich Faust, Vorstand Corporate Services, Marketing und Vertrieb, Hamburg
Wilhelm Furler, Vorstand Redaktionen und Kommunikation, Hamburg (bis 31. März 2009)
Der Vorstand erhielt in 2009 erfolgsunabhängige Bezüge in Höhe von 160 TEUR (Vorjahr: 216 TEUR). Hiervon entfielen auf Herrn Faust 130 TEUR (Vorjahr: 130 TEUR) und Herrn Furler 30 TEUR (86 TEUR).
Dr. Reimer Beuck, Rechtsanwalt in eigener Praxis, Vorsitzender
Frank Richter, Wirtschaftsingenieur, stellvertretender Vorsitzender
Josef Depenbrock, Journalist
Mitgliedschaften in weiteren Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG bestanden nicht. Die Bezüge des Aufsichtsrats betrugen im Geschäftsjahr 2009 30 TEUR.
Hamburg, 29. April 2010
Der Vorstand
scroll
| 2009 TEUR |
2008 TEUR |
|
|---|---|---|
| 1. EBIT (earnings before interest and taxes) | -122 | -965 |
| 2. -/+ gezahlte/erhaltene Zinsen (interest) | -114 | -141 |
| 3. -/+ gezahlte/erhaltene Steuerzahlungen (taxes) | 0 | 0 |
| 4. = Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteilen von Minderheitsgesellschaftern) | -237 | -1.106 |
| 5. +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 303 | 489 |
| 6. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen | 427 | 146 |
| 7. +/- sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | -930 | 0 |
| 8. +/- Zunahme/Abnahme der Steuerforderungen und -verbindlichkeiten | 0 | -86 |
| 9. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | 7 | 6 |
| 10. -/+ Zunahme/Abnahme Vorräte/Forderungen LuL/anderer Aktiva | 589 | -56 |
| 11. +/- Zunahme/Abnahme Verbindlichkeiten LuL/anderer Passiva | -486 | 334 |
| 12. = Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | -327 | -273 |
| 13. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens | 0 | 0 |
| 14. - Auszahlungen für Investitionen in das Sach-Anlagevermögen | -2 | -6 |
| 15. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | 0 | 0 |
| 16. = Cash Flow aus der Investitionstätigkeit | -2 | -6 |
| 17. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen | 0 | 166 |
| 18. + Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten | 379 | 237 |
| 19. - Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten und Änderungen der Fälligkeiten | 0 | -101 |
| 20. = Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit | 379 | 302 |
| 21. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds | 50 | 23 |
| 22. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 112 | 89 |
| 23. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 162 | 112 |
scroll
| Gezeichnetes Kapital TEUR |
Kapitalrücklage TEUR |
erwirtschaftetes Konzerneigenkapital TEUR |
direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen, Gewinne und Verluste TEUR |
|
|---|---|---|---|---|
| Stand am 31.12.2007 | 6.134 | 5.607 | -13.474 | 49 |
| Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 0 | 0 | -1.129 | 0 |
| Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen, Gewinne und Verluste | 0 | 0 | 0 | -28 |
| Gezahlte Dividenden | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Übrige Veränderungen | 194 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamtergebnis | -1.129 | -28 | ||
| Stand am 31.12.2008 | 6.328 | 5.607 | -14.603 | 21 |
| +/- Änderung Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Bilanzkorrektur gemäß IAS 8 | 0 | 0 | 0 | |
| angepasster Saldo 01.01.2009 | 6.328 | 5.607 | -14.603 | 21 |
| Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 0 | 0 | -238 | 0 |
| Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen, Gewinne und Verluste | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gezahlte Dividenden | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Übrige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamtergebnis | -238 | |||
| Stand am 31.12.2009 | 6.328 | 5.607 | -14.841 | 21 |
scroll
| Eigenkapital der Aktionäre TEUR |
Eigenkapital der Minderheiten TEUR |
Konzerneigenkapital TEUR |
|---|---|---|
| -1.684 | -150 | -1.834 |
| -1.129 | 23 | -1.106 |
| -28 | 0 | -28 |
| 0 | 0 | 0 |
| 194 | 0 | 194 |
| -963 | 23 | -940 |
| -2.647 | -127 | -2.774 |
| 0 | 0 | 0 |
| -2.647 | -127 | -2.774 |
| -238 | 1 | -237 |
| 0 | 0 | 0 |
| 0 | 0 | 0 |
| 0 | 0 | 0 |
| -238 | 1 | -237 |
| -2.885 | -126 | -3.011 |
scroll
| Anschaffungskosten | ||||
|---|---|---|---|---|
| 01.01.2009 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
31.12.2009 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 785.656,07 | 0,00 | 9.494,74 | 776.161,33 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 2.566.334,76 | 0,00 | 0,00 | 2.566.334,76 |
| 3.351.990,83 | 0,00 | 9.494,74 | 3.342.496,09 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 390.844,56 | 1.544,82 | 64.110,38 | 328.279,00 |
| 390.844,56 | 1.544,82 | 64.110,38 | 328.279,00 | |
| 3.742.835,39 | 1.544,82 | 73.605,12 | 3.670.775,09 |
scroll
| Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| 01.01.2009 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
31.12.2009 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 779.767,35 | 3.487,98 | 9.487,09 | 773.768,24 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 2.011.780,57 | 286.244,55 | 0,00 | 2.298.025,12 |
| 2.791.547,92 | 289.732,53 | 9.487,09 | 3.071.793,36 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 346.391,20 | 13.631,12 | 59.643,25 | 300.379,07 |
| 346.391,20 | 13.631,12 | 59.643,25 | 300.379,07 | |
| 3.137.939,12 | 303.363,65 | 69.130,34 | 3.372.172,43 |
scroll
| Nettowerte | ||
|---|---|---|
| 31.12.2008 EUR |
31.12.2009 EUR |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 5.888,72 | 2.393,09 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 554.554,19 | 268.309,64 |
| 560.442,91 | 270.702,73 | |
| II. Sachanlagen | ||
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 44.453,36 | 27.899,93 |
| 44.453,36 | 27.899,93 | |
| 604.896,27 | 298.602,66 |
scroll
| Anschaffungskosten | ||||
|---|---|---|---|---|
| 01.01.2009 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
31.12.2009 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 26.433,00 | 0,00 | 0,00 | 26.433,00 |
| 26.433,00 | 0,00 | 0,00 | 26.433,00 | |
| II. Sachanlagen andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 47.864,96 | 167,99 | 2.495,62 | 45.537,33 |
| 47.864,96 | 167,99 | 2.495,62 | 45.537,33 | |
| III. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen | 3.030.633,02 | 0,00 | 0,00 | 3.030.633,02 |
| 3.030.633,02 | 0,00 | 0,00 | 3.030.633,02 | |
| 3.104.930,98 | 167,99 | 2.495,62 | 3.102.603,35 |
scroll
| Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| 01.01.2009 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
31.12.2009 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 20.993,49 | 3.248,98 | 0,00 | 24.242,47 |
| 20.993,49 | 3.248,98 | 0,00 | 24.242,47 | |
| II. Sachanlagen andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 31.248,41 | 4.430,40 | 2.493,58 | 33.185,23 |
| 31.248,41 | 4.430,40 | 2.493,58 | 33.185,23 | |
| III. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen | 2.005.420,98 | 0,00 | 0,00 | 2.005.420,98 |
| 2.005.420,98 | 0,00 | 0,00 | 2.005.420,98 | |
| 2.057.662,88 | 7.679,38 | 2.493,58 | 2.062.848,68 |
scroll
| Nettowerte | ||
|---|---|---|
| 31.12.2008 EUR |
31.12.2009 EUR |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 5.439,51 | 2.190,53 |
| 5.439,51 | 2.190,53 | |
| II. Sachanlagen andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 16.616,55 | 12.352,10 |
| 16.616,55 | 12.352,10 | |
| III. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.025.212,04 | 1.025.212,04 |
| 1.025.212,04 | 1.025.212,04 | |
| 1.047.268,10 | 1.039.754,67 |
scroll
| Geschäfte im Beteiligungsbereich | Magazin und Veranstaltungen | Filmproduktion | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2009 TEUR |
2008 TEUR |
2009 TEUR |
2008 TEUR |
2009 TEUR |
2008 TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Segmentvermögen | ||||||
| A. Anlagevermögen | 1.040 | 1.047 | 15 | 27 | 0 | 0 |
| B. Umlaufvermögen | 220 | 339 | 2.339 | 2.090 | 279 | 953 |
| gesamt | 1.260 | 1.386 | 2.354 | 2.117 | 279 | 953 |
| Segmentschulden | 4.246 | 4.766 | 1.743 | 1.627 | 212 | 879 |
scroll
| Agenturgeschäft und Marketing | Unternehmensanalyse | Fachpublikationen für den Kapitalanlagemarkt | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2009 TEUR |
2008 TEUR |
2009 TEUR |
2008 TEUR |
2009 TEUR |
2008 TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Segmentvermögen | ||||||
| A. Anlagevermögen | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 |
| B. Umlaufvermögen | 0 | 258 | 130 | 181 | 54 | 76 |
| gesamt | 0 | 259 | 130 | 182 | 54 | 76 |
| Segmentschulden | 0 | 125 | 138 | 130 | 472 | 474 |
scroll
| Gesamt | Eliminierung | Konzern | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2009 TEUR |
2008 TEUR |
2009 TEUR |
2008 TEUR |
2009 TEUR |
2008 TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Segmentvermögen | ||||||
| A. Anlagevermögen | 1.055 | 1.076 | -1.025 | -472 | 30 | 604 |
| B. Umlaufvermögen | 3.022 | 3.897 | -2.418 | -2.746 | 604 | 1.151 |
| gesamt | 4.077 | 4.973 | -3.443 | -3.218 | 634 | 1.755 |
| Segmentschulden | 6.811 | 8.001 | -2.883 | -3.466 | 3.928 | 4.535 |
scroll
| Geschäfte im Beteiligungsbereich | Magazin und Veranstaltungen | Filmproduktion | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2009 TEUR |
2008 TEUR |
2009 TEUR |
2008 TEUR |
2009 TEUR |
2008 TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Umsatzerlöse | 244 | 359 | 3.301 | 4.235 | 15 | 305 |
| 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen | 0 | 0 | -11 | -20 | 0 | -60 |
| 3. sonstige betriebliche Erträge | 359 | 176 | 268 | 150 | 635 | 93 |
| 4. Materialaufwand | ||||||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebstsoffe und für bezogene Waren | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 177 | 118 | 652 | 1.188 | 17 | 266 |
| 5. Personalaufwand | ||||||
| a) Löhne und Gehälter | 419 | 596 | 629 | 876 | 57 | 49 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 52 | 75 | 128 | 170 | 10 | 11 |
| 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes | 8 | 16 | 9 | 10 | 0 | 0 |
| 7. Wertminderungsaufwendungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 8. sonstige betriebliche Aufwendungen | 438 | 672 | 1.614 | 2.007 | 45 | 183 |
| 9. Erträge aus Beteiligungen / Ergebnisabführungsverträgen | 1.050 | 200 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 10. Abschreibungen auf Finanzanlagen | 0 | 580 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 11. Aufwendungen für Verlustübernahmen | 0 | 202 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 12. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 1 | 3 | 19 | 87 | 9 | 15 |
| 13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 99 | 190 | 4 | 1 | 38 | 37 |
| 14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 461 | -1.711 | 541 | 200 | 492 | -193 |
| Überleitung | ||||||
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | ||||||
| Steuern | ||||||
| Jahresfehlbetrag |
scroll
| Agenturgeschäft und Marketing | Unternehmensanalyse | Fachpublikationen für den Kapitalanlagemarkt | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2009 TEUR |
2008 TEUR |
2009 TEUR |
2008 TEUR |
2009 TEUR |
2008 TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Umsatzerlöse | 2 | 390 | 319 | 421 | 23 | 61 |
| 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen | 0 | -4 | -23 | 23 | 0 | 0 |
| 3. sonstige betriebliche Erträge | 0 | 22 | 6 | 10 | 3 | 157 |
| 4. Materialaufwand | ||||||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebstsoffe und für bezogene Waren | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 1 | 268 | 53 | 99 | 10 | 9 |
| 5. Personalaufwand | ||||||
| a) Löhne und Gehälter | 0 | 72 | 110 | 213 | 0 | 0 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 0 | 12 | 25 | 41 | 0 | 0 |
| 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes | 1 | 1 | 0 | 7 | 0 | 1 |
| 7. Wertminderungsaufwendungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 8. sonstige betriebliche Aufwendungen | 0 | 60 | 96 | 98 | 10 | 132 |
| 9. Erträge aus Beteiligungen / Ergebnisabführungsverträgen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 10. Abschreibungen auf Finanzanlagen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 11. Aufwendungen für Verlustübernahmen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 12. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 0 | 5 | 0 | 0 | 0 | 1 |
| 13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 0 | 0 | 1 | 3 | 2 | 22 |
| 14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 0 | 0 | 17 | -7 | 4 | 55 |
| Überleitung | ||||||
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | ||||||
| Steuern | ||||||
| Jahresfehlbetrag |
scroll
| Gesamt | Eliminierung | Konzern | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2009 TEUR |
2008 TEUR |
2009 TEUR |
2008 TEUR |
2009 TEUR |
2008 TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Umsatzerlöse | 3.904 | 5.771 | -541 | -808 | 3.363 | 4.963 |
| 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen | -34 | -61 | 0 | 0 | -34 | -61 |
| 3. sonstige betriebliche Erträge | 1.271 | 608 | -22 | -9 | 1.249 | 599 |
| 4. Materialaufwand | ||||||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebstsoffe und für bezogene Waren | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 910 | 1.948 | -210 | -185 | 700 | 1.763 |
| 5. Personalaufwand | ||||||
| a) Löhne und Gehälter | 1.215 | 1.806 | 0 | 0 | 5 | 1.806 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 215 | 309 | 0 | 0 | 51 | 309 |
| 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes | 18 | 35 | 0 | 0 | 18 | 35 |
| 7. Wertminderungsaufwendungen | 0 | 0 | 286 | 454 | 286 | 455 |
| 8. sonstige betriebliche Aufwendungen | 2.203 | 3.152 | 63 | -1.072 | 2.266 | 2.080 |
| 9. Erträge aus Beteiligungen / Ergebnisabführungsverträgen | 1.050 | 200 | -1.050 | -200 | 0 | 0 |
| 10. Abschreibungen auf Finanzanlagen | 0 | 580 | 0 | -580 | 0 | 0 |
| 11. Aufwendungen für Verlustübernahmen | 0 | 202 | 0 | -202 | 0 | 0 |
| 12. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 29 | 111 | -29 | -110 | 0 | 1 |
| 13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 144 | 253 | -29 | -110 | 115 | 143 |
| 14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 1.515 | -1.656 | -1.752 | 568 | -237 | -1.088 |
| Überleitung | ||||||
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -237 | -1.088 | ||||
| Steuern | 0 | -18 | ||||
| Jahresfehlbetrag | -237 | -1.106 |
scroll
| Name der Gesellschaft | Sitz | Anteil am Kapital in % |
Eigenkapital TEUR |
Ergebnis vor Ergebnisabführung 2009 TEUR |
|---|---|---|---|---|
| CASH-Print GmbH | Hamburg | 100 | 628 | 541 |
| Cash.-TV Filmproduktions GmbH | Hamburg | 100 | 74 | 491 |
| G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH | Hamburg | 100 | 51 | 17 |
| Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH | Hamburg | 60 | 0 | 4 |
Wir haben den von der cash.medien AG, Hamburg, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften, liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzung der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter der Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Konzernlagebericht hin. Dort ist in Abschnitt 6. Going-concern-Prämisse ausgeführt, dass aufgrund der erheblichen Verluste seit 2000 und der angespannten Liquiditätslage der Fortbestand des Konzerns bedroht ist.
Rostock, den 30.04.2010
**FinPro Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
gez. Rudnick, Wirtschaftsprüfer
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der cash.medien AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist in Abschnitt 6. Going-concern Prämisse ausgeführt, dass aufgrund der erheblichen Verluste seit 2000 und der angespannten Liquiditätslage der Fortbestand der Gesellschaft bedroht ist.
Rostock, den 30.04.2010
**FinPro Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
gez. Rudnick, Wirtschaftsprüfer
Für das Mutterunternehmen des CASH-Konzerns, die cash.medien AG, gilt die Satzung vom 5. August 1999, zuletzt geändert am 8. Juli 2008. Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg unter der Nr. HR B 72407 eingetragen.
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Gründung sowie das Halten von Beteiligungen im Medienbereich sowie alle artverwandten Geschäfte.
Das gezeichnete Kapital beträgt 6.327.605 Euro (Stand 31. Dezember 2009). Es ist zerlegt in 2.531.042 Stückaktien.
Wir verweisen im Übrigen auf die Angaben im Anhang.
Die cash.medien AG wird durch den Vorstand vertreten. Im Geschäftsjahr 2009 waren dies:
| ― | Ulrich Faust |
| ― | Wilhelm Furler (bis 31. März 2009) |
Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr 2009 wie folgt zusammen:
| ― | Dr. Reimer Beuck, Vorsitzender |
| ― | Frank Richter, stellvertretender Vorsitzender |
| ― | Josef Depenbrock |
Im Berichtsjahr haben nach den von uns eingesehenen Sitzungsprotokollen am
| ― | 10. Januar 2009 |
| ― | 16. Februar 2009 |
| ― | 23./31. März 2009 |
| ― | 28. Mai 2009 |
| ― | 23. Juni 2009 |
| ― | 10. August 2009 |
| ― | 27. Oktober 2009 |
entsprechend § 110 AktG Aufsichtsratssitzungen stattgefunden.
Die CASH-Mediengruppe ist mit mehreren Tochterunternehmen vornehmlich im Verlagswesen tätig.
Ergebnisabführungs- und Beherrschungsverträge bestehen zwischen der cash.medien AG und den Tochterunternehmen CASH-Print GmbH, Cash.-TV Filmproduktionsgesellschaft mbH und G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH.
Es besteht im Konzernkreis eine umsatzsteuerliche, gewerbesteuerliche und körperschaftsteuerliche Organschaft. Mit der DFI Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH besteht nur eine umsatzsteuerliche Organschaft.
Bis zum Abschluss der Prüfung war die Steuerveranlagung des Jahres 2006 erfolgt. Die Bescheide sind unter dem Vorbehalt der Nachprüfung ergangen.
Eine Betriebsprüfung ist für die Jahre 1999 bis 2002 erfolgt.
Ein Betriebsprüfungsbericht ist ergangen; die Steuerbescheide sind folglich rechtskräftig.
Rechtsbehelfsverfahren wurden im Berichtsjahr und bis zum Prüfungszeitpunkt nicht geführt.
scroll
| Firma: | cash.medien AG |
| Rechtsform: | Aktiengesellschaft |
| Sitz: | Hamburg |
| Anschrift: | Stresemannstraße 163, 22769 Hamburg |
| Satzung: | 5. August 1999, zuletzt geändert am 8. Juli 2008 |
| Eintragung in das Handelsregister: | Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg unter der Nr. HR B 72407 eingetragen. |
| Gegenstand des Unternehmens: | Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Gründung sowie das Halten von Beteiligungen im Medienbereich sowie alle artverwandten Geschäfte. |
| Geschäftsjahr: | Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr. |
| Dauer der Gesellschaft: | Die Gesellschaft ist auf unbestimmte Zeit errichtet. |
| Stammkapital: | Das Grundkapital beträgt 6.327.605,00 Euro (Stand 31. Dezember 2009). Es ist zerlegt in 2.531.042 Stückaktien. |
| Geschäftsführung und Vertretung: | Die cash.medien AG wird durch den Vorstand vertreten. Im Geschäftsjahr 2009 waren dies: - Ulrich Faust - Wilhelm Furler (bis 31. März 2009) |
| Aufsichtsrat: | Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr 2009 wie folgt zusammen: - Dr. Reimer Beuck, Vorsitzender - Frank Richter, stellvertretender Vorsitzender - Josef Depenbrock |
| Größenklassen: | Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Absatz 3 Satz 2 HGB. |
Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Hamburg.
Die Zahl der Mitarbeiter des Unternehmens betrug im Jahresdurchschnitt 7 (im Vorjahr: 9).
Ergebnisabführungs- und Beherrschungsverträge bestehen zwischen der cash.medien AG und den Tochterunternehmen CASH-Print GmbH, Cash.-TV Filmproduktionsgesellschaft mbH und G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH.
Die Gesellschaft wird unter der Steuernummer 41/710/02627 beim Finanzamt Hamburg-Altona geführt.
Bis zum Abschluss der Prüfung war die Steuerveranlagung des Jahres 2006 erfolgt. Die Bescheide sind unter dem Vorbehalt der Nachprüfung ergangen.
Eine Betriebsprüfung ist für die Jahre 1999 bis 2002 erfolgt.
Ein Betriebsprüfungsbericht ist inzwischen ergangen; geänderte Steuerbescheide liegen vor.
Rechtsbehelfsverfahren wurden im Berichtsjahr und bis zum Prüfungszeitpunkt nicht geführt.
Stresemannstraße 163
22769 Hamburg
Telefon: 040/51 444-0
Telefax: 040/51 444-120
E-Mail: [email protected]
Internet: www.cash-medien.de
Building tools?
Free accounts include 100 API calls/year for testing.
Have a question? We'll get back to you promptly.