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Cash.Medien AG

Annual Report May 16, 2011

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Annual Report

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Cash.Medien AG

Hamburg

Konzernabschluss und Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Geschäftsbericht 2010

Brief an die Aktionäre

Sehr geehrte Aktionäre,

über drei Geschäftsjahre hinweg befindet sich die Cash.Medien AG mittlerweile in einem umfassenden Restrukturierungsprozess. Entscheidende Weichenstellungen wurden vorgenommen und der eingeschlagene Kurs auch in den Turbulenzen der Finanz- und Wirtschaftskrise konsequent beibehalten.

Und es stellen sich messbare Erfolge ein. Erstmals seit 1999 können wir im Geschäftsjahr 2010 wieder auf ein positives Ergebnis verweisen. Dies gilt für den Konzernabschluss wie den Einzelabschluss, und nicht nur operativ, sondern auch bilanziell.

Der konsolidierte Umsatz konnte zum Vorjahr gesteigert werden, wie zuletzt in 2007 geschehen. Und das, obwohl der vielzitierte Aufschwung bei den Unternehmen der werbetreibenden Wirtschaft ganz überwiegend noch nicht in den Umsätzen angekommen ist. Bei Cash. reflektieren Umsatzsteigerung und Ergebnisverbesserung damit keine Mitnahmeeffekte eines Aufschwungs, sondern sind das Resultat engagierter und kreativer Arbeit in allen Bereichen des Hauses, basierend auf der strategischen Fokussierung auf das Kerngeschäft der Gruppe. Begleitet wurden die erfreulichen Umsatzimpulse von einer anhaltend straffen Kostendisziplin.

Ein funktionierendes Krisenmanagement und die damit verbundene zurückgewonnene Solidität haben uns Freiräume gegeben, verstärkt in operativen Feldern tätig zu werden. An vorderster Stelle sei hier der umfassende Relaunch des Cash.-Magazins genannt.

Gleichwohl zeigt der Abschluss ebenso klar, wie viel Arbeit noch vor uns liegt. Die hohen Verlustvorträge und die großen finanziellen Verpflichtungen bei nach wie vor knapper Liquidität seien auch an dieser Stelle ausdrücklich erwähnt. Auf Basis eines positiven operativen Geschäfts der Gruppe ist nunmehr allerdings auch bei der Entwicklung der Verbindlichkeiten eine klare Tendenz zur Besserung zu erkennen.

Wie ein Blick in die Konzernbilanz zeigt, hat sich die Summe der Schulden seit dem Abschluss 2008 um eine Million Euro - fast 23 Prozent - reduziert. Der Anteil der längerfristigen Verpflichtungen liegt im Abschluss 2010 bei gut der Hälfte. 2008 hatte er noch weniger als ein Drittel betragen.

Wichtigster Baustein dafür war zweifellos die Beendigung der Auseinandersetzungen mit dem ehemaligen Vorstand Dr. Dieter Jansen durch Abschluss eines langfristig ausgelegten, alle vormaligen Geschäftsbeziehungen umfassenden Vergleichs.

Aber auch durch den engen und von gegenseitigem Vertrauen geprägten Austausch mit unseren Lieferanten, zu denen gute und zumeist langjährige Geschäftsbeziehungen bestehen, und unseren Darlehensgebern haben wir auf der Passivseite unserer Bilanz in den vergangenen beiden Jahren viel an Sicherheit gewinnen können.

Strategisch gesehen gilt es, in 2011 den voranschreitenden Strukturwandel in der Nutzung von Medien weiter aufmerksam zu verfolgen und zu analysieren. Für die Bereitstellung von Informationen für unsere Leser gewinnen neben Print verstärkt online und mobile Endgeräte an Bedeutung. Dem wurde nach der Etablierung von cash.online.de mit einem komplett neuen online-Auftritt der G.U.B. im März diesen Jahres Rechnung getragen.

Die ersten Monate des Jahres 2011 verliefen plangemäß. Die Umsätze sind auf Kurs und die Kosten im Griff. Hervorzuheben ist der Drehbeginn für einen großen Filmauftrag bei Cash.-TV und damit die Revitalisierung dieses Unternehmenszweigs.

Nach heutiger Einschätzung hat unsere Branche zwar die Krise noch nicht gänzlich überwunden, aber die Probleme sind erkannt und entscheidende Weichenstellungen vorgenommen worden. Anzeichen für neuerliche Verwerfungen sind aktuell nicht abzusehen.

Wir setzen alles daran, den eingeschlagenen Weg der Stabilisierung in 2011 fortzusetzen und die Gleise für eine anhaltende positive Unternehmensentwicklung für die Zeit darüber hinaus zu legen.

Abschließend gilt mein Dank ganz besonders unseren Mitarbeitern, deren großes Engagement wesentlich zum Unternehmenserfolg beigetragen hat. Gemeinsam wollen wir noch viel bewegen, um die Zukunft der Cash.Medien AG erfolgreich zu gestalten. Begleiten Sie uns auf diesem Weg.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Ulrich Faust

Bericht des Aufsichtsrats

Das wirtschaftliche Umfeld hat sich im Jahr 2010 rascher erholt, als vielfach zunächst prognostiziert worden war. Für die werbetreibende Wirtschaft blieb die Lage allerdings weiter angespannt. Umso erfreulicher ist es, dass die Cash.Gruppe erstmals seit Jahren ihren Umsatz wieder steigern konnte und mit einem positiven Ergebnis abschloss.

Der Aufsichtsrat hat während des Geschäftsjahres 2010 die Unternehmensführung des Vorstandes der Gesellschaft beratend begleitet und überwacht. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat mit schriftlichen und mündlichen Berichten regelmäßig, zeitnah und umfassend über geschäftspolitische und strategische Fragen, Unternehmensführung, Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage, wesentliche Risiken, Risikomanagement und wichtige Entscheidungen informiert.

Im Vordergrund stand im vergangenen Jahr die weitere Stabilisierung der Cash.Gruppe sowohl im Hinblick auf die Umsatz- und Ertragslage als auch im Hinblick auf die weitere Reduzierung der nach der langen Verlustphase immer noch bestehenden Bilanz- und Liquiditätsrisiken. Bei seiner Überwachungstätigkeit ist der Aufsichtsrat zu dem Ergebnis gelangt, dass der Vorstand mit seinen Mitarbeitern richtige Entscheidungen getroffen hat, geeignete Maßnahmen ergriffen hat und zu guten Ergebnissen gelangt ist. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand im operativen Geschäft ebenso intensiv beraten und unterstützt wie bei der Sicherung der Liquidität.

In besonderem Maße war der Aufsichtsrat bei den Auseinandersetzungen mit Dr. Dieter E. Jansen gefordert, da für Rechtsbeziehungen der Gesellschaft mit einem ehemaligen Vorstandsmitglied eine unmittelbare Zuständigkeit des Kontrollgremiums besteht. Die Streitigkeiten konnten im Februar bzw. März 2010 durch Abschluss von Vergleichsvereinbarungen beigelegt werden

Im Geschäftsjahr 2010 haben sieben ordentliche Aufsichtsratssitzungen stattgefunden. In den Sitzungen hat der Aufsichtsrat alle grundsätzlichen Fragen der Geschäftsentwicklung mit dem Vorstand beraten. Der Aufsichtsrat hat zudem außerhalb der Sitzungen in regelmäßigen Gesprächen wichtige Themen mit dem Vorstand erörtert. In Entscheidungen von grundlegender Bedeutung war der Aufsichtsrat einbezogen, auch über den Katalog zustimmungspflichtiger Geschäfte hinaus.

Der Aufsichtsrat beriet zudem über den Deutschen Corporate Governance Kodex und hat erklärt, dass den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" mit Abweichungen entsprochen wurde und wird und verweist insofern auf den Bericht zur Unternehmensführung mit der Entsprechenserklärung nach § 161 AktG.

Die Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2009 hatte die FinPro Treuhandgesellschaft mbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Rostock, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2010 gewählt. Der Aufsichtsrat erteilte daher der FinPro GmbH den Auftrag zur Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2010 sowie der Lageberichte der Cash.Medien AG und des Konzerns. Der Abschlussprüfer hat diese Unterlagen geprüft und beiden Abschlüssen einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

Ohne die Bestätigungsvermerke einzuschränken, weist der Prüfer auf die Ausführungen im Lagebericht und Konzernlagebericht hin. Dort sei in den jeweiligen Abschnitten zur "Going-concern-Prämisse" ausgeführt, dass aufgrund der bilanziellen Überschuldung der Cash.Medien AG, der erheblichen Verluste seit 2000 sowie der unzureichenden Liquiditätsausstattung der Fortbestand von Gesellschaft und Konzern bedroht seien.

Der Aufsichtsrat hat Jahresabschluss und Konzernabschluss einschließlich der Lageberichte sowie die Wirtschaftsprüfungsberichte einer eigenen Prüfung unterzogen. An den Erörterungen darüber in der Aufsichtsratssitzung am 12. April 2011 hat der Abschlussprüfer teilgenommen. Er hat über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet und stand für Fragen zur Verfügung.

Der Aufsichtsrat schließt sich der Stellungnahme des Abschlussprüfers einschließlich dessen ergänzender Hinweise in den Bestätigungsvermerken an.

Die vom Vorstand aufgestellten Jahresabschlüsse für das Geschäftsjahr 2010 hat der Aufsichtsrat mit Beschluss vom 12. April 2011 ohne Einwendungen gebilligt. Der Jahresabschluss der Cash.Medien AG 2010 ist damit festgestellt.

Die Mitglieder des Aufsichtsrates sind Dr. Reimer Beuck (Vorsitzender), Frank Richter (stellvertretender Vorsitzender) und Josef Depenbrock. Der Aufsichtsrat hat keine Ausschüsse gebildet.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeitern für ihre Arbeit und ihren Einsatz im Geschäftsjahr 2010.

Hamburg, 26. April 2010

Der Aufsichtsrat

Dr. Reimer Beuck, Vorsitzender

Bericht zur Unternehmensführung Entsprechenserklärung

nach § 161 AktG Bericht zur Vergütung des Vorstandes

Vorstand und Aufsichtsrat der Cash.Medien AG begrüßen die in den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" kodifizierten Regeln. Diese bilden die Grundlage für die Corporate Governance der Gesellschaft.

Angesichts der trotz einer weiteren Verbesserung immer noch wirtschaftlich angespannten Lage der Gesellschaft arbeiten Vorstand und Aufsichtsrat unverändert eng zusammen. Über die laut Satzung vorgesehenen vier ordentlichen Aufsichtsratssitzungen hinaus werden bereits seit mehreren Jahren weitere ordentliche Sitzungen und informelle Treffen abgehalten. Der Vorstand steht überdies auch außerhalb der Sitzungen laufend in engem Kontakt mit den Mitgliedern des Aufsichtsrates und bezieht diese auch über den von Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung des Vorstandes bestimmten Rahmen hinaus beratend in seine Entscheidungen zu wichtigen Geschäftsvorfällen ein.

Ausschüsse hat der Aufsichtsrat nicht gebildet, vgl. dazu die nachfolgende Erklärung nach § 161 AktG.

Im Tagesgeschäft ist der Vorstand weiterhin auch in die Entscheidungsfindung auf mittlerer Ebene einbezogen. Der Vorstand hat auch die Geschäftsführung aller Tochterunternehmen inne.

Angesichts der geringen Größe der Cash.Gruppe erachten Aufsichtsrat und Vorstand im Übrigen das per Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung bestehende Regelwerk zur Unternehmensführung als mehr als ausreichend, so dass abgesehen von dem oben Dargestellten keine weiteren Angaben nach § 289a HGB zu machen sind.

Vorstand und Aufsichtsrat der Cash.Medien AG folgen nicht allen Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. Der Kodex sieht in seiner Präambel diese Möglichkeit ausdrücklich vor, um unternehmensspezifischen Gründen gerecht werden zu können. Im Falle der Cash.Medien AG ergeben sich diese Gründe vor allem aus der geringen Unternehmensgröße. Näheres wird in der nachfolgenden Erklärung nach § 161 einschließlich der Begründung der Abweichungen erläutert.

Entsprechenserklärung nach § 161 AktG

"Den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Fassung vom 18. Juni 2009 wurde im Geschäftsjahr 2010, den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Fassung vom 26. Mai 2010 wurde und wird im bzw. seit dem Geschäftsjahr 2010 mit Ausnahme der nachfolgenden Abweichungen entsprochen:

• "Aktionäre und Hauptversammlung"

Punkt 2.3.2:

Die Cash.Medien AG übermittelt die Einberufungsunterlagen zur Hauptversammlung nicht auf elektronischem Wege.

Begründung:

Für eine sehr kleine Aktiengesellschaft mit geringem Streubesitz halten die Organe der Gesellschaft das gesetzlich vorgeschriebene Verfahren für ausreichend, zumal alle Unterlagen auf der Internet-Seite der Gesellschaft verfügbar sind.

Punkt 2.3.3:

Die Cash.Medien AG bietet keine Möglichkeit zur Briefwahl an.

Begründung:

Für eine sehr kleine Aktiengesellschaft mit geringem Streubesitz halten die Organe der Gesellschaft das bisherige Verfahren eines Angebots der Stimmrechtsausübung durch von der Gesellschaft benannte Stimmrechtsvertreter für ausreichend.

• "Vorstand"

Punkt 4.1.5:

Es gibt keine Unternehmensrichtlinie o. Ä., nach der bei der Besetzung von Führungsfunktionen eine angemessene Berücksichtigung von Frauen anzustreben ist.

Begründung:

Vorstand und Aufsichtsrat sind der Auffassung, dass das Geschlecht kein geeignetes Auswahlkriterium bei der Besetzung von Führungspositionen darstellt.

Punkt 4.2.1:

Der Vorstand besteht nur aus einer Person und hat daher auch keinen Vorsitzenden oder Sprecher.

Begründung:

Die Satzung gestattet die Einfachbesetzung abweichend vom aktienrechtlich definierten Regelfall (§ 76 II AktG). Die angesichts der allgemeinen und unternehmensspezifischen wirtschaftlichen Lage erforderlichen Sparmaßnahmen lassen eine Doppelbesetzung derzeit nicht zu. Auch angesichts der geringen Unternehmensgröße erscheint eine solche nicht angebracht. Inhaltlich wird dies über eine enge Einbindung der zweiten Führungsebene aufgefangen. Damit ist auch die Vielfalt (Diversity) nach Punkt 5.1.2 des Kodex sinngemäß sichergestellt.

Punkt 4.2.3:

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats hat auf der Hauptversammlung 2010 nicht zum Vergütungssystem Stellung bezogen.

Begründung:

Angesichts der seinerzeit sehr einfachen, ausschließlich fixen Vergütung erschien es verzichtbar, dass der Vorsitzende des Aufsichtsrats auf der Hauptversammlung zu den Grundzügen des Vergütungssystems und deren Veränderung Stellung bezieht. Nachdem für das Jahr 2010 die Vergütung nun erstmals eine variable Komponente enthält (vgl. auch Vergütungsbericht im Anschluss an diese Erklärung), wird der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Hauptversammlung 2011 berichten.

Punkt 4.2.5:

Die Bezüge des Vorstands wurden in 2010 nicht im Rahmen eines gesonderten Vergütungsberichts behandelt.

Begründung:

Die Offenlegung der Vorstandsbezüge erfolgte in gesetzlich vorgeschriebener Weise im Jahresabschluss/Konzernabschluss der Cash.Medien AG. Die Bezüge wurden zudem im Bericht zur Unternehmensführung im Anschluss an die Entsprechenserklärung genannt. Der Rahmen eines gesonderten Vergütungsberichts wäre angesichts des fehlenden Erklärungsbedarfs übertrieben gewesen. Daher sah die Cash.Medien AG die diesbezügliche Empfehlung des Kodex zwar nicht formal, aber sinngemäß als befolgt an.

Auch für die Vergütung 2010 hält die Cash.Medien AG die Ausführungen im Lagebericht für ausreichend. Um dem Kodex aber auch formal zu entsprechen, wird die Erläuterung im Anschluss an diese Erklärung als Vergütungsbericht noch einmal wiedergegeben. Die Ausführungen entsprechen denen im Lagebericht.

• "Aufsichtsrat"

Punkt 5.1.2:

Es ist keine langfristige Nachfolgeregelung für den Vorstand ausgearbeitet worden. Es ist keine Altersgrenze für Vorstandsmitglieder festgelegt worden. Der Aufsichtsrat hat sich auch keine Richtlinie o. Ä. gegeben, nach der bei der Bestellung des Vorstands eine angemessene Berücksichtigung von Frauen anzustreben ist.

Begründung:

Der amtierende Vorstand ist seit Herbst 2007 bestellt. Der Aufsichtsrat hält es derzeit für verfrüht, eine langfristige Nachfolgeregelung auszuarbeiten. Hinsichtlich von Richtlinien in Bezug auf Alter oder Geschlecht ist der Aufsichtsrat der Auffassung, dass weder Alter noch Geschlecht ein sinnvolles Auswahlkriterium für die Bestellung eines Vorstandes darstellen. Eine entsprechende Festlegung würde das Wahlrecht der Aufsichtsräte bei der Bestellung von Vorständen unangemessen beschränken.

Hinsichtlich der Vielfalt (Diversity) bei der Zusammensetzung des Vorstands vgl. Punkt 4.2.1.

Punkt 5.1.3:

Der Aufsichtsrat hat sich keine Geschäftsordnung gegeben.

Begründung:

Angesichts der Größe und Struktur der Cash.Medien AG hält der Aufsichtsrat die Regelungen in Satzung und Gesetz für ausreichend.

Punkt 5.2/5.3:

Der Aufsichtsrat besteht lediglich aus drei Mitgliedern und hat keine Ausschüsse gebildet.

Begründung:

Angesichts der Größe und der wirtschaftlichen Lage der Cash.Medien AG wäre eine Besetzung des Aufsichtsrats mit mehr als der gesetzlich vorgeschriebenen Zahl von drei Mitgliedern derzeit unangemessen. Angesichts dieser Mitgliederzahl hat der Aufsichtsrat auch keine Ausschüsse oder Gremien außerhalb des Aufsichtsrats gebildet.

Punkt 5.4.1:

Der Aufsichtsrat hat für seine Zusammensetzung keine konkreten Ziele benannt, die unter Beachtung der unternehmensspezifischen Situation die internationale Tätigkeit des Unternehmens, potentielle Interessenskonflikte, eine festzulegende Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder, Vielfalt (Diversity) oder angemessene Beteiligung von Frauen berücksichtigen.

Begründung:

Die Festlegung derartiger Ziele wäre eine angesichts der derzeitigen Größe und Struktur der Cash.Medien AG unangebrachte Selbstregulierung. Der Verzicht erfolgt daher aufgrund der unternehmensspezifischen Situation.

Punkt 5.4.6:

Der stellvertretende Vorsitz des Aufsichtsrats wurde bei der Vergütung nicht gesondert berücksichtigt. Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder enthält keine variablen Vergütungsteile.

Begründung:

Angesichts der Größe des Aufsichtsrats und des Volumens der Vergütung würde die Befolgung dieser Empfehlungen einen unangemessenen Aufwand bedeuten.

• "Transparenz"

Punkt 6.7:

Die Cash.Medien AG hat in 2010 keinen Finanzkalender veröffentlicht.

Begründung:

Vor dem Hintergrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre mit ihren z. T. erheblichen Verzögerungen erschien die Veröffentlichung eines festen Terminplans für 2010 noch mit zu großen Unsicherheiten behaftet. Für 2011 ist eine Übersicht auf der Internetseite verfügbar.

• "Rechnungslegung und Abschlussprüfung"

Punkt 7.1.2:

Der Konzernabschluss der Cash.Medien AG ist nicht 90 Tage und die Zwischenberichte nicht 45 Tage nach Ende des Berichtszeitraums öffentlich zugänglich.

Begründung:

Durch eine Beschleunigung der Offenlegung über die gesetzlichen Pflichten hinaus würden die aufgrund der geringen Unternehmensgröße knappen personellen Kapazitäten unangemessen zu Lasten des operativen Geschäfts in Anspruch genommen.

Punkt 7.2.1:

Der Aufsichtsrat hatte für die Abschlussprüfung zum Geschäftsjahr 2009 keine Erklärung des vorgesehenen Prüfers eingeholt, ob Sachverhalte vorliegen, die Zweifel an seiner Unabhängigkeit begründen können. Es war auch keine Vereinbarung hinsichtlich während der Prüfung auftretender entsprechender Sachverhalte getroffen worden. Für die Abschlussprüfung zum Geschäftsjahr 2010 wurde eine entsprechende Erklärung vorgelegt bzw. eine entsprechende Vereinbarung getroffen.

Begründung:

Angesichts der geringen Größe der Gesellschaft nebst Tochterunternehmen war Aufsichtsrat und Vorstand bekannt, dass keine solchen Beziehungen bestehen. Aus demselben Grund war auch eine Vereinbarung zur Mitteilung von während der Prüfung auftretenden Befangenheitsgründen verzichtbar. Dies gilt auch für die Abschlussprüfung zum Geschäftsjahr 2010, die Änderung in der Handhabung erfolgt, um dem Kodex auch formal zu entsprechen.

Punkt 7.2.3:

Der Aufsichtsrat hatte für die Abschlussprüfung zum Geschäftsjahr 2009 mit dem Abschlussprüfer keine Vereinbarung zum unverzüglichen Bericht über alle für die Aufgaben des Aufsichtsrats wesentlichen Feststellungen und Vorkommnisse getroffen, die sich bei der Durchführung der Abschlussprüfung ergeben. Das Gleiche galt für Tatsachen im Zusammenhang mit dem Kodex. Für die Abschlussprüfung zum Geschäftsjahr 2010 wurde eine entsprechende Vereinbarung getroffen.

Begründung:

Angesichts des laufenden engen Informationsaustausches zwischen Vorstand und Aufsichtsrat war diese Empfehlung zwar nicht formal, aber de facto bereits erfüllt. Die gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich der Berichtspflichten des Abschlussprüfers wurden daher als ausreichend angesehen. Dies gilt auch für die Abschlussprüfung zum Geschäftsjahr 2010, die Änderung in der Handhabung erfolgt, um dem Kodex auch formal zu entsprechen.

Hamburg, im April 2011

Der Aufsichtsrat

Der Vorstand"

Bericht zur Vergütung des Vorstandes

Alleinvorstand Herr Ulrich Faust erhielt in 2010 Bezüge von insgesamt TEUR 180 (Vorjahr: 130), die über die Cash.Print GmbH abgerechnet wurden.

Die festen Bezüge betrugen TEUR 137. Darin mit TEUR 7 enthalten ist als Sachbezug ein Firmenfahrzeug, das Herrn Faust seit Anfang 2010 zur Verfügung steht. Eine feste Vergütung in dieser Höhe ist auch für die Folgejahre vereinbart.

Ab dem Jahr 2010 wird zusätzlich eine variable Vergütung gewährt, da erstmals in 2010 ein Jahresüberschuss im Konzernabschluss erzielt wurde. In den Jahren bis 2009 kam diese grundsätzlich bereits vereinbarte Regelung angesichts negativer Ergebnisse noch nicht zum Tragen.

Die variable Vergütung ist nun wie folgt geregelt:

Zur Anerkennung der nachhaltigen Unternehmensentwicklung erhält der Vorstand eine Tantieme, die nicht nur den Erfolg des laufenden Geschäftsjahres, sondern auch die mehrjährige Entwicklung des Konzerns berücksichtigt. Sie setzt sich daher aus zwei Komponenten zusammen. Die erste beträgt fünf Prozent des Konzernjahresüberschusses vor Steuern und vor der Tantieme selbst. Die zweite beträgt fünf Prozent des durchschnittlichen Konzernjahresüberschusses der letzten drei Jahre (ebenfalls vor Steuern und Tantieme). Dieser Drei-Jahres-Durchschnitt wird in den Jahren 2010 bis 2012 schrittweise aufgebaut.

Diese Vergütung beträgt für das Geschäftsjahr 2010 TEUR 43.

Um sicherzustellen, dass die bilanziellen Wirkungen außerordentlicher Entwicklungen die Vergütung nicht beeinflussen, wurde geregelt, dass außerordentliche Erträge und Aufwendungen im Sinne des § 277 IV HGB nicht Teil der Bemessungsgrundlage sind.

Weitere Angaben:

Vergütung des Aufsichtsrats (Punkt 5.4.6)

Über die Bezüge des Aufsichtsrats für 2010 entscheidet die Hauptversammlung. Beabsichtigt ist, wie in den vergangenen Jahren, Bezüge von 7,5 TEUR p.a. für die Tätigkeit als Aufsichtsrat (Herrn Frank Richter, Herrn Josef Depenbrock) vorzuschlagen. Der Vorsitzende (Dr. Reimer Beuck) soll die doppelte Vergütung erhalten. Die Aufsichtsratsbezüge enthalten keine variablen Vergütungsbestandteile.

Ab 1. Januar 2011 erbringt eine dem Aufsichtsratsmitglied Josef Depenbrock nahestehende Gesellschaft redaktionelle Beratungsleistungen für eine Tochtergesellschaft der Cash.Medien AG. Damit verbunden ist die Übernahme der Herausgeberschaft für das Cash.Magazin durch Herrn Josef Depenbrock. Die Vergütung dafür beträgt TEUR 60 p. a..

Angaben zum Aktienbesitz von Organmitgliedern (Punkt 6.6)

Aktienbesitz von Organmitgliedern besteht bei Herrn Frank Richter, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats (50.000 Aktien; 1,98 Prozent) und bei Herrn Josef Depenbrock, Aufsichtsrat (745.549 Aktien; 29,46 Prozent). Der Gesamtbesitz des Aufsichtsrats liegt bei 795.549 Aktien, das entspricht 31,43 Prozent. Beim Vorstand besteht kein Aktienbesitz.

Im Jahr 2010 wurden folgende Transaktionen im Rahmen der Directors' Dealings getätigt:

Herr Josef Depenbrock hat 10.000 Aktien erworben, davon 3.500 am 2. November und 6.500 am 4. November.

Im Jahr 2011 hat Herr Depenbrock bislang weitere 19.232 Aktien erworben.

Angaben über Aktienoptionsprogramme und ähnliches (Punkt 7.1.3)

Es bestehen keine Aktienoptionsprogramme oder ähnliche wertpapierorientierte Anreizsysteme.

Hamburg, im April 2011

Der Aufsichtsrat

Der Vorstand

Konzernlagebericht

der Cash.Medien AG

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

a) Struktur und Geschäftsfeld der Cash.Gruppe

Die Cash.Medien AG ist die Muttergesellschaft der Cash.Print GmbH (Cash.Print), der Cash.-TV Filmproduktions GmbH (Cash.-TV), der G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH (G.U.B.) und der DFI Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH (DFI). Alle Unternehmen haben ihren Sitz in Hamburg.

Mit Ausnahme des DFI sind die Gesellschaften durch Ergebnisabführungsverträge an die Cash.Medien AG gebunden. Das DFI gehört inzwischen wieder zu 100 Prozent zur Cash.Medien AG (vgl. 2., dort die Ausführungen zum Konzernabschluss und "Weitere Ereignisse 2010" im Anschluss an 4.).

Die Unternehmen der Cash.Gruppe beschäftigen sich mit dem Markt der langfristigen Kapitalanlage: Lebensversicherungen, Investmentfonds, Immobilien, geschlossene Fonds und verwandte Themen. Kernzielgruppe sind neben den Entscheidern auf Ebene der Produktanbieter vor allem Finanzdienstleister: Berater, Makler, Verkäufer, Vertriebe. Vertriebsspezifische Themen stellen daher den Schwerpunkt dar und bilden die Klammer um das redaktionelle Informationsangebot. Die Erlöse speisen sich weit überwiegend aus Werbeaufwendungen der Produktanbieter.

Die wichtigsten Produkte der Cash.Unternehmen:

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Cash.Medien Verwaltungsdienstleistungen, ab 2011 zusätzlich Ausrichtung der Cash.Gala
Cash.Print Cash.Magazin (Monatsheft und Cash.Special), www.cash-online.de, Cash.-OnVista-Newsletter
Cash.-TV Filme zur Produkt- und Firmenpräsentation
G.U.B. Analysen zu geschlossenen Fonds
DFI Leistungsbilanz-Analysen zu Anbietern geschlossener Fonds

b) Allgemeine Wirtschaftslage

In 2010 wurde die Weltfinanz- und -wirtschaftskrise in Deutschland überwunden. Mit einem Plus des Bruttoinlandsprodukts von 3,6 Prozent zeigte die deutsche Wirtschaft das stärkste Wachstum seit der Wiedervereinigung. Das DIW in Berlin betont, dass sich vor allem die Spezialisierung der Industrie auf international gefragte Investitionsgüter auf das Produktionswachstum niedergeschlagen hat.

Für 2011 warnen die Wirtschaftsforscher jedoch vor Euphorie. Nach den vorangegangenen massiven Einbrüchen hätten Aufholeffekte einen großen Teil zum starken Wachstum beigetragen und auch die bislang kräftige Auslandsnachfrage dürfte in Zukunft etwas gedämpfter ausfallen. Dennoch rechnen die Ökonomen mit einem Wirtschaftswachstum von 2,2 Prozent. Weltweit erwarten die DIW-Forscher für 2011 ein Wirtschaftswachstum von 4,2 Prozent.

Der Aufschwung der Wirtschaft hat Deutschlands Aktienmarkt 2010 mit einem deutlichen Plus schließen lassen. Für den Leitindex der deutschen Börse ging es auf Jahressicht um 16,06 Prozent nach oben. Damit war der DAX erfolgreicher als seine europäischen Pendants. In London legte der Leitindex um elf Prozent zu, in Paris verlor er hingegen zwei Prozent, in Madrid sogar 17 Prozent.

c) Rahmendaten von spezieller Bedeutung für die Cash.Gruppe

Das Jahr 2010 stellte die von Cash. thematisierten Branchen vor ganz unterschiedliche Herausforderungen. Im Folgenden werden die Entwicklungen in den Segmenten entsprechend der Cash.-Rubrizierung skizziert.

Die deutschen Lebensversicherer erwarten (genaue Zahlen liegen noch nicht vor) für 2010 einen Beitragssprung. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) geht von einem Zuwachs von 4,7 Prozent aus. Das würde einem Gesamtbeitrag von 180 Milliarden Euro entsprechen. Während das Gewicht der Lebensversicherung 2010 einschließlich der Einmalbeiträge um 6,8 Prozent zulegen könnte, ist für die private Krankenversicherung ein Zuwachs von sechs Prozent zu erwarten. Die Schaden- und Unfallversicherer erwarten ein Plus von 0,7 Prozent.

Große Auswirkungen hatte die anhaltende Niedrigzinsphase, die es einigen Versicherern schwer machte, den Garantiezins zu erwirtschaften sowie die Aufstellung gemäß dem EU-Regelwerk Solvency II vorzunehmen. Eine Reihe ausländischer Versicherungsgesellschaften hat 2010 ihren Rückzug aus dem deutschen Markt verkündet und das Geschäft eingestellt.

Die deutsche Investmentbranche konnte in 2010 erneut zulegen und hat laut BVI Bundesverband Investment und Asset Management in 2010 per Saldo 87,1 Milliarden Euro Anlegergeld eingesammelt. Der Großteil entfällt auf Spezialfonds für institutionelle Anleger. Zu den Gewinnern bei den Publikumsfonds zählten global anlegende Aktienfonds mit einem Nettomittelaufkommen von 4,2 Milliarden Euro. Hierzulande anlegende Aktienfonds konnten netto 2,8 Milliarden Euro verbuchen, Emerging-Market-Aktienfonds 1,7 Milliarden Euro. Besonders stark waren in 2010 auch in US-Dollar denominierte Rentenfonds mit einem Zufluss von netto 10,5 Milliarden Euro. Größter Verlierer waren europäische Anleihefonds, die 10,9 Milliarden Euro einbüßten.

Die Initiatoren geschlossener Fonds konnten 2010 laut "Cash."-Hitliste (in Zusammenarbeit mit dem VGF Verband Geschlossene Fonds) mit rund 6,7 Milliarden Euro gut 18 Prozent mehr Eigenkapital einsammeln als im krisengeprägten Vorjahr. Das Gesamtinvestitionsvolumen (inklusive Fremdkapital) beträgt 11,9 Milliarden. Zum Vergleich: Im Jahr 2005, als sich der Markt auf dem Höhepunkt befand, betrug das Gesamtinvestitionsvolumen laut VGF 23,3 Milliarden Euro, das eingeworbene Eigenkapital 11,6 Milliarden Euro.

Die Talsohle scheint damit durchschritten. Insbesondere die Zahl der am Markt befindlichen Fonds (über 300 laut aktueller Cash.-Marktübersicht) gibt Anlass zur Hoffnung. Ende 2010 sind wieder erste Schiffsfonds angeboten worden, die 2008 und 2009 bis auf sogenannte Schnäppchen- oder Zweitmarktfonds krisenbedingt gänzlich vom Markt verschwunden waren. Der Einbruch im früher stärksten Segment der geschlossenen Fonds konnte dennoch durch die anderen Assetklassen nicht kompensiert werden.

Gewinner des vergangenen Jahres waren erneut Deutschland-Immobilien- und Erneuerbare-Energien-Fonds. Mit Abstrichen können auch Flugzeugfonds als Positivbeispiel gelten. Die in 2009 von einem Rückgang von rund 60 Prozent betroffenen Private-Equity-Fonds erlebten mit einem Zuwachs von über 70 Prozent 2010 ein Comeback. Ein Wiederaufleben der zumeist von freien Beratern vertriebenen Schiffsfonds ist 2011 möglich, auch wenn der Markt noch immer labil ist.

Immobilien als Direktanlage (Eigentumswohnungen, Denkmalimmobilien) wurden verstärkt nachgefragt. Die von "Cash." regelmäßig befragten Anbieter berichten von Zuwächsen. Das BaufinanzierungsGeschäft hat in 2010 aufgrund des dauerhaften Niedrigzinsumfelds angezogen. Die Aussichten bleiben vor allem angesichts des trotz steigender Tendenz weiter günstigen Zinsniveaus gut.

Die privaten Bausparkassen konnten 2010 ihr Neugeschäft steigern. Die Zahl der abgeschlossenen Verträge stieg um 1,3 Prozent auf über 2 Millionen, die Bausparsumme dieser neuen Verträge erhöhte sich von rund 56 auf rund 59 Milliarden Euro. Der Anteil der Wohn-Riester-Verträge am Neugeschäft beträgt mittlerweile rund sieben Prozent. Nach Einführung konnte sich die Eigenheimrente zunächst noch nicht durchsetzen. Dies scheint sich nun zu ändern.

Von den indirekten Immobilienanlagen konnten die geschlossenen Immobilienfonds im Inland auf Absatzerfolge verweisen (plus 46 Prozent, siehe oben). Die offenen Immobilienfonds dagegen litten auch 2010 sehr unter der schwersten Krise ihrer Historie. Aufgrund enormer Mittelabflüsse institutioneller und semi-institutioneller Investoren mussten bereits im Herbst 2008 zwölf Publikumsfonds die Rücknahme von Anteilsscheinen aussetzen. In schlechtem Marktumfeld mussten Objekte verkauft werden, um Liquidität für eine Wiedereröffnung zu beschaffen. Immer wieder kam es nach erfolgter Wiedereröffnung zu erneuten Schließungen. Zum Jahreswechsel deutete sich mit etwas konkreteren Regulierungsplänen an, dass sich der einst homogene Markt voraussichtlich in Gewinner (breit aufgestellte, großvolumige Fonds von Anbietern mit Bankenhintergrund und eigenem Vertrieb) und Verlierer (kleine Fonds von Newcomern, die auf spezielle Märkte, freie Vertriebswege und auch Großinvestoren setzen) teilen wird. Die offenen Immobilienfonds schafften es 2010 immerhin, 1,6 Milliarden Euro an Mittelzuflüssen aufzunehmen. Noch im Vorjahr konnten sie ein Nettomittelaufkommen von 3,2 Milliarden Euro verbuchen. Die Kurse von Immobilien-AGs und deutschen REITs erholten sich 2010 zusehends von ihren krisenbedingten Einbrüchen.

Berater und Vertriebe hatten 2010 zwar weiter mit den Folgen der Krise zu kämpfen, aber vor allem auch mit Regulierungsthemen zu tun.

Bislang haben nur wenige Unternehmen Zahlen veröffentlicht. Der börsennotierte Allfinanzvertrieb, nach Provisionserlösen die Nummer zwei der Branche (Quelle: Cash.-Hitliste), hat nach hohen Verlusten im Vorjahr einen großen Sprung gemacht und ist in die Gewinnzone zurückgekehrt.

Beim Thema Regulierung ging es vor allem darum, einen konkreten Gesetzesrahmen für bislang wenig regulierte Teile des Finanzdienstleistungsmarkts (insbesondere geschlossene und offene Fonds, aber auch Hedge- und Private-Equity-Fonds) zu schaffen. Die Diskussion darüber hat den Markt das gesamte Jahr 2010 bis in 2011 hinein begleitet.

Im Zuge der Diskussionen über das Anlegerschutzverbesserungsgesetz II wurde im September die Herauslösung der Regelungen zu geschlossenen Fonds beschlossen. Die ursprünglich geplante Regulierung hätte vermutlich das Ende für den freien Vertrieb dieser Produktgattung bedeutet. Der aktuelle Entwurf aus 2011 sieht eine Regelung vor, die diesen Vertriebsweg nicht verbaut.

Zudem hatte sich die Branche mit der Diskussion über Vergütungsformen (Honorar vs. Provision) auseinander zu setzen. Auch die zunehmenden administrativen Anforderungen bleiben ein Thema, entsprechend suchen Makler verstärkt Anschluss an Pools oder Service-Dienstleister, die sie bei administrativen Vorgängen unterstützen und Schutz vor Haftung bieten. Gleichzeitig gibt es weiter die Tendenz zur Konsolidierung, sei es durch Übernahmen oder auch Schließungen.

Die nachfolgend noch näher zu erläuternde Umsatz- und Ertragsentwicklung der Cash.Gruppe spiegelt diese unterschiedlichen Strömungen wider: Cash. verzeichnete eine leichte Erholung der Umsätze, analog zum allgemeinen Marktumfeld. Gleichwohl bleibt das Umsatzniveau weit unter dem früherer Jahre, denn zu groß ist noch die Unsicherheit in der Branche mit der Folge einer unverändert bestehenden Zurückhaltung bei den Werbeaufwendungen. Dennoch wurde ein positives Ergebnis erwirtschaftet. Dies ist als sichtbarer Erfolg des konsequenten Restrukturierungs- und Sparprogramms der Jahre 2008 und 2009 zu werten. In dieser schlanken Kostenstruktur verbunden mit einer flexiblen Organisation liegt mittlerweile eine große Stärke der Gruppe.

2. Ertragslage

Konzernabschluss:

Nach den im Zuge der Wirtschaftskrise stark rückläufigen Umsätzen der Jahre 2008 und 2009 konnte der konsolidierte Umsatz der Cash.Gruppe erstmals wieder gesteigert werden. Mit knapp 3,7 Millionen Euro liegt er zwar fast neun Prozent über Vorjahr, das Niveau früherer Jahre hat er dennoch bei weitem noch nicht erreicht.

Konkret getragen wurde der leichte Umsatzanstieg im Wesentlichen vom Anzeigengeschäft im Cash.Magazin.

Gleichzeitig wurde das straffe Kostenmanagement unverändert fortgesetzt mit dem Ergebnis einer weiteren Senkung der Kosten gegenüber dem Vorjahr. Diverse Einsparmaßnahmen haben aufgrund der in solchen Fällen üblichen Zeitverzögerungen überdies erst in 2010 ihre volle Wirkung entfaltet.

Dies beides führte dazu, dass sich das Konzernergebnis von einem Jahresfehlbetrag von rund TEUR -237 in 2009 auf einen Jahresüberschuss von rund TEUR 387 im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhte.

Das um die außerordentlichen Einflüsse rund um die Auseinandersetzung mit dem ehemaligen Vorstand Dr. Jansen und die Wertberichtigung auf den Firmenwert 2M bereinigte Vorjahresergebnis hatte bei gut TEUR 300 gelegen; auch im Vergleich dazu ist also eine Verbesserung erreicht worden.

In den vergangenen Jahren hatte es zumeist hohe Abweichungen zwischen dem ausgewiesenen und dem um Sondereffekte bereinigten Ergebnis gegeben, in 2009 lag diese Abweichung bei mehr als TEUR 540. Insbesondere hatten neben der Auseinandersetzung mit Dr. Jansen hohe Wertberichtigungen auf Firmenwerte und Forderungen zu Buche geschlagen. Dies ist für 2010 nicht mehr der Fall. Die außerordentlichen Einflüsse haben inzwischen ein weit geringeres Maß erreicht, folgende Sondereffekte sind für 2010 zu erwähnen:

Die Restschuld aus der bisher ratierlich bedienten Rückkaufsverpflichtung für die Geschäftsanteile am DFI konnte im November 2010 per Einmalzahlung gegen Gewährung eines substanziellen Nachlasses abgelöst werden. Dies führte zu einem positiven Sondereffekt von TEUR 44.

Aufgrund der Beendigung eines Handelsvertretervertrages wurden TEUR 45 für einen Handelsvertreterausgleich aufwandswirksam zurückgestellt.

Erstmals war eine erfolgsabhängige Tantieme für den Vorstand zu berücksichtigen. Dafür wurden TEUR 43 aufwandswirksam zurückgestellt.

Per Saldo ergibt sich daraus ein negativer Sondereffekt von TEUR 44.

Zusätzlich sei erwähnt, dass im Ergebnis TEUR 88 an Zinsaufwendungen enthalten sind.

Auf Ebene der einzelnen Gesellschaften erwirtschafteten der eigene Geschäftsbetrieb (also vor Ergebnisabführung) der Cash.Medien AG und die Cash.-TV GmbH einen Verlust. Besonders erfreulich vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen Umfelds entwickelte sich erneut Cash.Print. Vgl. dazu die folgenden Ausführungen zu den Einzelgesellschaften.

Kommentierung der Entwicklung der Einzelgesellschaften:

Vorbemerkung

Die Entwicklung von Umsatz und Ergebnis der einzelnen Gesellschaften ist der dem Konzernanhang beigefügten Segmentübersicht zu entnehmen. Das für die AG ausgewiesene Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von TEUR 386 enthält die Ergebnisabführungen der Tochtergesellschaften. Das um die Ergebnisabführung bereinigte Ergebnis der AG beträgt TEUR -569.

Einzelabschluss der Cash.Medien AG:

Die Cash.Medien AG erbrachte als geschäftsleitende Holding bis Ende 2010 überwiegend Personaldienstleistungen für die anderen Unternehmen der Cash.Gruppe. Änderungen wird es ab 2011 geben. Es ist vorgesehen, dass die Cash.Medien AG von der Cash.Print GmbH die Ausrichtung der jährlichen Cash.Gala übernimmt, da aus der Veranstaltung inzwischen eine für die ganze Gruppe zentrale Veranstaltung geworden ist (s. Nachtragsbericht).

Die AG ist unverändert der Hauptverlusterbringer der Cash.Gruppe: Als börsennotierte Aktiengesellschaft trägt sie sämtliche damit verbundenen, erheblichen Kosten. Da sie außerdem in der Vergangenheit hohe Verluste der Tochtergesellschaften zu übernehmen und zu finanzieren hatte, fällt die Zinsbelastung aus Fremdfinanzierung überwiegend bei der AG an.

Eine detailliertere Kommentierung findet sich im Lagebericht der Cash.Medien AG

Kommentierung der Entwicklung der Tochtergesellschaften:

Cash.Print GmbH

Rückgrat der Cash.Gruppe ist Cash.Print mit dem Cash.Magazin. Die zentrale Maßnahme des Jahres war der Relaunch des Heftes mit Ausgabe 06/10. Ein Meilenstein in der Entwicklung von Cash. mit der Umsetzung eines Konzepts zur Untermauerung der Marktführerschaft: Mehr redaktionelle Tiefe mit einer 12-seitigen Titelstory, Berichte über die Akteure der Branche, Schwerpunktartikel und Spotlights in jedem Ressort. Präsentiert in einer reduzierten und hochwertigen Gestaltungslinie in einem neuen Layout und Format. Das neue Heft hatte eine sehr gelungene Markteinführung mit viel positiver und nachhaltig wirkender Resonanz in der Branche.

Das Cash.Magazin erschien 2010 mit zwölf monatlichen Ausgaben. Dazu kamen fünf Sonderhefte (Cash.Special) zu den Themen Geschlossene Fonds, Investmentfonds, Immobilien, Versicherungen und Vorsorge sowie Vermögensverwaltung.

Der für die 17 Hefte akquirierte Anzeigenumsatz konnte gegenüber dem Vorjahr (16 Hefte) um rund TEUR 136 auf rund 2,8 Millionen Euro, also etwa um fünf Prozent gesteigert werden.

Die Auflage der 12 Monatsausgaben von Cash. unterliegt der regelmäßigen IVW- Prüfung. Die verkaufte Auflage lag durchschnittlich bei je etwas über 46.000 Exemplaren. Im Vorjahr hatte sie weniger als 42.000 betragen.

Die Zahl der Abonnenten des kostenlosen Cash.-OnVista-Newsletter lag 2010 konstant bei rund 33.000. Es gibt im Segment keinen Newsletter mit einer ähnlichen Verbreitung. Die Werbeumsätze für die Online-Produkte - www.cash-online.de und Cash.-OnVista-Newsletter - konnten weiter gesteigert werden und lagen bei rund TEUR 120 nach rund TEUR 70 in 2009. Eine Bestätigung für die Neuausrichtung, die im Herbst 2009 mit einem umfassenden Relaunch des Internet-Auftritts eingeleitet worden war.

Die Ausrichtung der Cash.Gala, als etablierter Event der Finanzdienstleistungsbranche, wurde erneut komplett durch die Übernahme von Partnerpaketen (Sponsoring) durch Unternehmen der Branche finanziert. Erstmals wurden Erlöse aus der Vermarktung von Gütesiegeln zu den von Cash. verliehenen Financial Advisors Awards erzielt. Der Bedeutung der Gala für die ganze Cash.Gruppe folgend soll die Veranstaltung ab 2011 zentral von der Cash.Medien AG ausgerichtet werden.

Insgesamt erzielte Cash-Print 2010 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 938. Im Vorjahreswert von TEUR 541 waren allerdings Rückstellungen und Verbindlichkeiten im Zuge der Vereinbarung mit dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Dr. Dieter Jansen zu erfassen gewesen. Das darum bereinigte Ergebnis hatte TEUR 968 betragen. Die Gesellschaft hat also operativ in 2010 etwa auf Vorjahresniveau abgeschlossen. Die erzielte Umsatzrendite (vor Konsolidierung) von rund 26 Prozent ist ein guter Wert, insbesondere angesichts der im Vergleich zu früheren Jahren unverändert schwachen Marktsituation.

Cash.-TV Filmproduktions GmbH

Die bei Cash.-TV in 2010 erzielten Gesamtumsätze von TEUR 34 liegen zwar über dem äußerst geringen Vorjahresumsatz (TEUR 15), aber wiederum deutlich unter Plan.

Dennoch kann für 2010 von einer Wiederbelebung des Geschäfts gesprochen werden, denn endlich wurde die seit Jahren avisierte und zugesagte große Filmproduktion beauftragt und begonnen. Das Projekt wird jedoch erst nach Fertigstellung (in 2011) umsatz- und ergebniswirksam verbucht.

Da jedoch in den vergangenen Jahren das Kostengerüst der Cash.-TV GmbH nachhaltig reduziert wurde, konnte auch mit dem geringen Umsatzniveau der Verlust (vor Ergebnisabführung) mit TEUR 14 in Grenzen gehalten werden. Der operative Verlust des Vorjahres hatte bei rund TEUR 140 gelegen.

Der Umsatz 2010 entstammte einem Auftrag, mit dem erstmals der bis dato angestammte, rein kapitalanlageorientierte, Fokus erweitert wurde. Für einen Kunden aus der Branche wurde ein technischer Service-Film produziert. Ein Nachfolgeprojekt ist avisiert.

Der Firmenwert des Segments war bereits mit dem Abschluss 2008 in voller Höhe wertberichtigt worden, analog zum Beteiligungsansatz im Einzelabschluss der Cash.Medien AG.

Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH

Die G.U.B. konnte 2010 das Ergebnis vor Abführung weiter verbessern. Ein Ergebnis von TEUR 32 darf vor dem Hintergrund eines nach wie vor allgemein sehr schwachen Geschäfts mit unternehmerischen Beteiligungen als akzeptabel gelten. Bei einer unverändert geringen Anzahl von Neuemissionen konnten in 2010 zwar mehr Analysen als im Vorjahr verkauft werden, das hohe Niveau zurückliegender Jahre wurde aber noch nicht wieder erreicht. Insbesondere fehlte in 2010 erneut das Geschäft mit Schiffsplatzierern, traditionell eine der stärksten Abnehmergruppen der G.U.B.. Die Charterraten für Containerschiffe weisen allerdings seit einigen Monaten wieder eine steigende Tendenz auf, so dass sich hier eine Besserung in 2011 andeutet.

Da die Gesellschaft trotz des krisenbedingt wiederum gesunkenen Umsatzes ein positives Ergebnis erzielte, sah der Vorstand keinen Anlass, Firmenwert oder Beteiligungsansatz (jeweils TEUR 100) weiter zu reduzieren.

Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH

Umsatz und Ergebnis aus Leistungsbilanzanalysen konnten erwartungsgemäß gegenüber dem schwachen Jahr 2009 gesteigert werden, liegen aber weiterhin auf niedrigem Niveau. Dennoch darf das Geschäft des DFI als stabil bezeichnet werden. Die Analysen werden auf rein erfolgsabhängiger Basis von einem freien Mitarbeiter erstellt.

3. Finanzlage

Die Kapitalflussrechnung (dem IFRS-Konzernanhang als Anlage beigefügt) weist erneut einen negativen "Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit" (Position 12.) aus, der durch Netto-Hereinnahme von Darlehen ("Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit"; Position 20.) finanziert wurde. Negativ ist die Position 12. allerdings ausschließlich aufgrund der Vergleichsvereinbarungen mit Dr. Jansen und Objecta: Zum einen belastete die Bedienung der in 2010 fälligen Beträge den laufenden Cash Flow. Zum anderen kam es gegenüber dem Abschluss 2009 zu einer Umgliederung von Verpflichtungen in die langfristige Position 18., da nur ein Teil der Verpflichtungen eine Fälligkeit von unter einem Jahr hat. Inhaltlich berichtet zu den Vergleichsvereinbarungen ausführlich der Geschäftsbericht 2009. Die in 2010 bedienten Zahlungsverpflichtungen daraus beliefen sich auf rund TEUR 595 (netto).

Das operative Geschäft der Gruppe hatte einen positiven Cash Flow von rund TEUR 400.

Bereinigt um die Effekte aus dem Vergleich sowie um Tilgungen und um Umschuldungsmaßnahmen hatte die Gruppe in 2010 einschließlich prolongierter Zinsen eine Netto-Mittelaufnahme von unter TEUR 300. Diese diente ausschließlich der Bedienung der Vergleichsvereinbarungen (s. o.). Die zu den eben bereits erwähnten rund TEUR 595 fehlenden Mittel konnten aus dem operativen Geschäft finanziert werden.

Die Netto-Darlehensaufnahmen beschränkten sich zudem auf den Zeitraum von Februar bis April 2010. Spätere Darlehensaufnahmen dienten ausschließlich der Umschuldung. Darüber hinaus wurden per Saldo ab Mai 2010 auch Darlehen zurückgeführt, die insofern den Charakter einer Zwischenfinanzierung des o. a. Eigenanteils an der Vergleichs-Bedienung hatten.

Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit war auch in 2010 sehr niedrig. Das dahinter stehende Problem - ein jahrelanger Investitionsstau im IT-Bereich aufgrund der knappen Liquidität - wurde inzwischen mittels Leasing gelöst (s. u., nichtfinanzielle Leistungsindikatoren).

Die wichtigste Finanzierungsquelle der AG wie des Konzerns ist Eigenkapital. In den Jahren 2002 bis 2008 wurden mehrere Kapitalerhöhungen durchgeführt.

Bilanziell ist das Eigenkapital durch Verluste aufgezehrt und rechnerisch negativ (buchmäßige Überschuldung). Vgl. dazu 6. Going-concern-Prämisse sowie die Ausführungen im Konzernanhang.

Nennenswerte Bankdarlehen stehen der Cash.-Gruppe nicht zur Verfügung, eine kleine Kontokorrentlinie der Cash.Print GmbH wird üblicherweise nicht in Anspruch genommen. Die Darlehen stammen aus dem Gesellschafterkreis und von Unternehmen bzw. Personen, mit denen gute, zumeist langjährige Geschäftsbeziehungen bestehen. Dennoch überwiegt bei der Herkunft der Mittel die Finanzierung durch Eigenkapital bei weitem.

Die in 2010 aufgenommenen Darlehen stammen sämtlich von einer dem Aufsichtsratsmitglied Josef Depenbrock nahestehenden Gesellschaft und hatten zunächst Laufzeiten bis Mitte 2011. Inzwischen wurden sie um ein Jahr prolongiert.

Der Anteil kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten an deren Gesamt-Summe hat sich durch Prolongationen, aber auch durch die oben erwähnte Umgliederung der Verpflichtungen gegenüber Dr. Jansen reduziert.

Per Bilanzstichtag sind rund TEUR 517 der Darlehensverpflichtungen mit Rangrücktritt versehen, so dass darauf derzeit keine Zahlungen verlangt werden können. Mit den übrigen Darlehensgebern bestehen Raten- bzw. Stundungsvereinbarungen.

Eine Detailübersicht zu den Fristigkeiten der Finanzverbindlichkeiten enthält der IFRS-Anhang.

Die Liquidität der Cash.-Gruppe bedarf nach wie vor präziser Steuerung, die Lage hat sich aber gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert. Immer noch werden Zahlungsverpflichtungen - insbesondere gegenüber Darlehensgebern und einigen größeren Lieferanten - nur ratierlich erfüllt. Pünktlich bedient werden insbesondere Steuern und Sozial-Abgaben, Gehälter sowie die Zahlungsverpflichtungen aus Vergleich.

Hervorzuheben ist aber, dass die Gruppe in der Lage war, den bereits erwähnten Eigenanteil an den Einmalzahlungen im Zuge der Vergleichsvereinbarungen zu erbringen und darüber hinaus die Rückkaufverpflichtung i. S. DFI durch Einmalzahlung von TEUR 90 abzulösen.

Ausführliche Erläuterungen insbesondere zur Fälligkeitsstruktur der Forderungen und Verbindlichkeiten sowie zu den Zahlungsverpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen finden sich im IFRS-Konzernanhang.

4. Vermögenslage

Das langfristige Vermögen im Konzernabschluss der Cash.Medien AG besteht im Wesentlichen in den Firmenwerten für die Tochtergesellschaften Cash.Print GmbH (TEUR 168) und G.U.B. mbH (TEUR 100). Alle Firmenwerte wurden im Rahmen von impairment tests geprüft. Die Entwicklung der Firmenwerte ist in den Erläuterungen zur Konzernbilanz, Punkt 1. Immaterielle Vermögenswerte, im IFRS-Konzernanhang ausführlich dargestellt.

Die Bewertung erfolgte zu fortgeführten Anschaffungskosten. Der impairment test ergab für die Cash.Print erhebliche stille Reserven.

Weiteres langfristiges Vermögen besteht daneben kaum noch, die Bedeutung hat gegenüber dem Vorjahr weiter abgenommen. Dieser Investitionsstau besteht allerdings nur noch bilanziell, da Ende 2010 eine IT-Neuausstattung geleast werden konnte. Vgl. auch Erläuterungen zur Konzernbilanz zu den immateriellen Vermögenswerten und zum Sachanlagevermögen im IFRS-Konzernanhang.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Fremdkapital und Rückstellungen der Cash.Gruppe haben sich nicht nur insgesamt verringert, sondern haben inzwischen auch eine deutlich andere Qualität als noch vor zwei Jahren. Insbesondere liegen Darlehensverpflichtungen mittlerweile nur noch gegenüber Unternehmen bzw. Personen vor, mit denen gute Geschäftsbeziehungen bestehen. Die Risiken aus den bilanzierten Nicht-Eigenkapital-Positionen sind gegenüber 2008 damit deutlich verringert.

Nennenswerte, sprich berichtspflichtige, Eventualverbindlichkeiten bestehen überhaupt nicht mehr.

Im Abschluss 2008 waren diese noch mit bis zu TEUR 1.900 beziffert.

Nachdem Ende 2010 fast die gesamte IT-Ausstattung per Leasing erneuert wurde, arbeiten Redaktion und Produktion nun auf neuestem technischem Stand.

Zur Personalentwicklung sei auf den IFRS-Anhang verwiesen. Strukturelle Veränderungen gab es in 2010 nicht.

Zusammenfassung der wirtschaftlichen Gesamtlage

Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts hat sich trotz aller nach wie vor bestehenden Schwierigkeiten weiter stabilisiert. Die in Folge der Wirtschaftskrise stark rückläufigen Umsätze konnten durch die rigiden Einsparmaßnahmen ausgeglichen werden.

Auch für 2011 rechnet der Vorstand trotz des in Folge der Wirtschaftskrise immer noch niedrigen Umsatzniveaus bei aller Vorsicht mit einem positiven Konzernergebnis.

Die finanzielle Lage ist nach wie vor angespannt und stellt immer noch ein bestandsgefährdendes Risiko dar. Sie hat sich jedoch ebenfalls weiter verbessert. Durch die Beendigung der Streitigkeiten mit Dr. Jansen und Objecta sind existenzbedrohende finanzielle Risiken weggefallen und durch fest vereinbarte, langfristige und ratierlich zu bedienende Verpflichtungen ersetzt worden.

Bereits mit dem vorliegenden Abschluss waren keine Wertberichtigungen o. Ä. außerhalb des üblichen Geschäftsbetriebs mehr vorzunehmen, derzeit sind auch für 2011 und danach keine solchen Effekte mehr zu erwarten.

Weitere bedeutende Ereignisse des Jahres 2010:

Die Beendigung der gerichtlichen Auseinandersetzungen mit dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Cash.Medien AG Dr. Dieter Jansen und der Objecta war bereits ausführlich Gegenstand des Geschäftsberichts 2009.

Im November konnte die bislang ratierlich bediente Verpflichtung aus dem schon 2005 vertraglich vereinbarten Rückkauf der Geschäftsanteile eines außenstehenden Gesellschafters (40 Prozent) an der DFI GmbH abgelöst werden. Gegen Einmalzahlung von TEUR 90 wurde die Restschuld von rund TEUR 145, die überdies zu zehn Prozent p. a. verzinslich war, vollständig abgegolten.

5. Nachtragsbericht

Ab dem 1. Januar 2011 hat das Aufsichtsratsmitglied Josef Depenbrock zusätzlich die Herausgeberschaft für das Cash.Magazin übernommen.

Im März 2011 erfolgte ein umfassender Relaunch von www.gub-analyse.de, des Internet-Auftrittes der G.U.B.. Der neue Auftritt stellt ein deutlich erweitertes Informationsangebot zur Verfügung, zum Teil innerhalb eines geschlossenen Bereiches. Er bietet überdies Möglichkeiten zur Vermarktung von Werbeflächen und zur kostenpflichtigen Bereitstellung von Zusatzinformationen zu einzelnen Beteiligungen durch die Anbieter.

6. Chancen- und Risikobericht, Going-concern-Prämisse

Zu weiteren Ausführungen sei auch auf den IFRS-Konzernanhang, dort Punkt 31. verwiesen.

Allgemeine Marktchancen und -risiken

Zielgruppe der Produkte aller Unternehmen der Cash.Gruppe sind Finanzdienstleister, also Produktanbieter sowie Vermittler, Berater und Makler der Kapitalanlagebranche. Ein Segment, das von der Krise besonders betroffen war, sich aktuell aber langsam wieder erholt. Besonders groß waren die Probleme in der Beteiligungsbranche, dort vor allem bei den Schiffsbeteiligungen.

Dem stehen jedoch neue Felder wie Nachhaltigkeit (z. B. Solar-, Geothermie- und Windkraftanlagen) entgegen, aus denen neue Potenziale erwachsen. Im Anzeigengeschäft wurde mit einer bereits vor einigen Jahren eingeleiteten Diversifizierung bei den Anzeigenkunden gegengesteuert, die zwischenzeitlich Erfolge zeigt und weiter vorangetrieben wird.

Als besonders hilfreich hat sich erwiesen, dass die inzwischen stärkste Kundengruppe - die Versicherer - nicht in gleichem Maße von der Krise betroffen war wie die in früheren Jahren in puncto Umsatzanteil dominierenden Anbieter von Unternehmensbeteiligungen.

Der allgemeine Einbruch der Werbeaufwendungen im Zuge der Krise offenbarte erneut die typische Empfindlichkeit von Medienunternehmen: In Krisenzeiten stehen Aufwendungen für Werbung und Marketing zumeist an oberster Stelle auf den Einsparlisten. Da alle Unternehmen der Gruppe nahezu sämtliche Umsätze aus Werbeaufwendungen der Produktanbieter generieren, waren die Auswirkungen entsprechend.

Die strategische Aufgabe heißt, neue Umsatzpotenziale aus dem Markenkern von Cash. heraus zu erschließen. Ein erster Schritt ist mit dem Online-Relaunch getan. Nächstes Ziel ist, nach der Qualifizierung des Heftauftritts durch den Relaunch, innerhalb und außerhalb des angestammten Segments Anzeigenpotentiale zu reaktivieren bzw. neu zu erschließen.

Es ist hinlänglich bekannt und bereits mehrfach berichtet worden, dass der Markt für private Altersvorsorge an sich vor dem Hintergrund der Bevölkerungsentwicklung und der rentenpolitischen Entscheidungen der letzten Jahre bereits stark wächst und auf lange Sicht weiter wachsen dürfte. Siehe dazu Absatz "Chancen".

Präzise Vorhersagen über Zeit und Umfang dieser grundsätzlich zu erwartenden Erholung sind gleichwohl unverändert schwierig. Ebenso unverändert gilt, dass bei einem Anziehen des Marktes steigende Umsätze auf eine schlank und effizient aufgestellte Cash.Gruppe treffen würden, die auf Umsatzsteigerungen mit einer lediglich maßvollen und ausschließlich variablen (beispielsweise größere Heftumfänge für mehr Anzeigen bei der Cash.Print GmbH) Steigerung der Kosten reagieren könnte.

Der bei weitem wichtigste Indikator für die Cash.Gruppe - das Anzeigengeschäft im Cash.Magazin - entwickelte sich jedenfalls in 2010 und auch in den ersten Ausgaben 2011 stabil, die bislang vorliegenden Anzeigenbuchungen für das Gesamtjahr 2011 bewegen sich sogar über dem Niveau zum vergleichbaren Vorjahreszeitpunkt.

Liquiditätsrisiko

Unverändert das größte Risiko für die Unternehmen der Cash.Gruppe ist trotz der weiter gesunkenen konkreten Bedrohung daraus die Liquiditätslage, die immer noch als bestandsgefährdendes Risiko bezeichnet werden muss. Auch in 2010 reichte das operative Geschäft nur zu einer teilweisen Rückführung der Altverbindlichkeiten aus.

Die neuerliche Netto-Darlehensaufnahme erfolgte allerdings nicht aufgrund operativer liquider Unterdeckung, sondern ausschließlich zur Bedienung der Vergleichsvereinbarungen.

Für 2011 ist derzeit keine weitere Darlehensaufnahme vorgesehen. Allenfalls wären Umschuldungsmaßnahmen denkbar, konkrete Hinweise auf derartige Notwendigkeiten liegen jedoch derzeit nicht vor.

Eine straffe Planung der Liquidität der Gruppe wird gleichwohl noch einige Zeit, sicher noch zwei bis drei Jahre lang, erforderlich sein. Die Liquiditätsausstattung der Gruppe bleibt unzureichend.

Jüngst (nach dem Abschlussstichtag) konnten Prolongationsvereinbarungen über mehr als TEUR 750 getroffen werden.

Ausfallrisiken

Die Umsätze der Cash.Gruppe werden zwar im Wesentlichen mit Unternehmen aus der Finanzdienstleistungsbranche erzielt. Sie sind innerhalb dieser Branche aber mittlerweile sehr breit gestreut, so dass der Ausfall einzelner Kunden zwar schmerzhaft, aber nicht Existenz bedrohend ist. Anders könnte es bei einem Ausfall ganzer Branchen als Anzeigenkunden aussehen. Ein derartiger Totalausfall ist jedoch unwahrscheinlich. Eher ist ein gegenläufiges Auf und Ab einzelner Branchen zu erwarten. Eine hinlängliche Prognosesicherheit ist jedoch, wie gerade die unvermittelt aufgekommene Finanzkrise zeigte, weiterhin nicht gegeben.

Die Wertberichtigungen auf Forderungen bzw. die Forderungsverluste haben auch im Abschluss 2010 ein geschäftsübliches Maß.

Systematisch wird die Bonität von Neukunden mittels gängiger Auskunfteien überprüft, um das Ausfallrisiko zu minimieren.

Preisänderungsrisiken

Ein Preisrisiko für Beschaffung besteht in einem das übliche Maß eines Dienstleistungsunternehmens überschreitenden Umfang lediglich beim Papier für den Druck des Cash.Magazins. Der Papierpreis macht rund 55 Prozent der Druckkosten des Magazins aus. Bislang konnten Preissteigerungen jedoch vertraglich meist unterhalb der Marktentwicklung gehalten werden.

Kreditrisiken

Da die Cash.Print GmbH ihre kleine Kontokorrentlinie üblicherweise nicht in Anspruch nimmt, gibt es hieraus kaum Kreditrisiken.

Die Kreditrisiken hinsichtlich der übrigen Darlehen sieht der Vorstand als beherrschbar an. Mit allen Darlehensgebern bestehen Prolongations- bzw. ratierliche Rückführungsvereinbarungen. Zum qualitativen Aspekt vgl. Ausführungen zu den Nichtfinanziellen Leistungsindikatoren.

Es besteht nach wie vor eine Darlehensverpflichtung mit Rangrücktritt. Aus vernünftiger kaufmännischer Erwägung heraus beabsichtigt der Vorstand, sofern die Liquiditätslage dies erlaubt, in 2011 im Rahmen des rechtlich Zulässigen zumindest die laufenden Zinsen zu begleichen, um die Position nicht weiter ansteigen zu lassen.

Im weiteren Verlauf des Jahres 2011 wird der Vorstand sein Augenmerk auf eine breit gestreute weitere Rückführung von Altverbindlichkeiten richten.

Schlüsselpersonenrisiko

In der Unternehmensführung (Vorstand und Geschäftsführung) besteht derzeit formal eine Konzentration auf eine Person. Risiken hinsichtlich Entscheidungsfindungen und möglichen Ausfallrisiken wird durch enge Abstimmung mit der zweiten Führungsebene und dem Aufsichtsrat begegnet, die einen durchgängigen Informationsfluss gewährleistet.

Entsprechend verhält es sich bei Einzelbesetzungen innerhalb der zweiten Führungsebene. Gegebenenfalls wird verstärkt auf externe Unterstützung zurückgegriffen.

Allgemeine Betriebsrisiken

Nach der Runderneuerung der IT-Ausstattung ist das bislang an dieser Stelle der vorherigen Lageberichte erwähnte Betriebsrisiko entfallen.

Chancen

Die Chancen für die Unternehmen der Cash.Gruppe entstehen vor allem aus gesamtwirtschaftlichen Rahmendaten und branchenspezifischen Entwicklungen und sind in der vorliegenden Berichterstattung demzufolge gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Allgemein verbesserte Marktchancen dürften sich vor allem aus der zunehmenden Notwendigkeit privater oder auch betrieblicher Altersvorsorge ergeben. Das Niveau der gesetzlichen Rente wird sinken, das ist eine seit geraumer Zeit beschlossene und unvermeidbare Tatsache. Nur mit zusätzlicher Vorsorge wird die breite Bevölkerungsmehrheit im Alter ihren Lebensstandard halten können. Diese Erkenntnis hat sich immer noch nicht in erforderlichem Maße durchgesetzt. Das mediale Spektrum der Cash.Gruppe umfasst genau die für solche Vorsorge erforderlichen längerfristigen Kapitalanlage-Produkte.

Gleichzeitig befindet sich die Branche der Anlageberater seit einigen Jahren im wohl wichtigsten Umstrukturierungsprozess ihrer Geschichte. Bedingt insbesondere durch Regelungen auf europäischer Ebene stieg und steigt der Qualifizierungsdruck enorm an. Eine nebenberufliche Tätigkeit als Anlageberater kommt immer weniger in Betracht. Der erhöhte Informationsbedarf der Finanzdienstleister kommt den Unternehmen der Cash.Gruppe entgegen, die eben diese Informationen anbieten.

Going-concern-Prämisse

Der Jahresabschluss der Unternehmen der Cash.Gruppe wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt.

In den vergangenen Jahren hatte der Vorstand den Jahresabschluss ebenfalls stets unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt, und dies, obwohl die erheblichen Verluste der Jahre seit 2000 die Cash.Gruppe sowohl bilanziell wie im Hinblick auf die Liquidität in eine Situation geführt hatten, die den Fortbestand des Unternehmens zweifelhaft erscheinen ließ.

Als Begründung dafür wurde zum einen angeführt, dass die Gesamtfinanzierung der Gruppe nach Auffassung des Vorstandes sichergestellt sei - eine Annahme, die sich in der Rückbetrachtung als zutreffend erwiesen hat.

Zum anderen konnte sich der Vorstand auf eine Vielzahl qualitativer Argumente stützen, die sich im Wesentlichen auf die Marktstellung und Innovationskraft der Gruppe, die Verhandlungsbereitschaft von Darlehensgebern und Lieferanten sowie die bereits erzielten Erfolge bei der bilanziellen Umstrukturierung und Finanzierung bezogen. Diese Gründe sind nach wie vor zutreffend, sollen an dieser Stelle jedoch nicht erneut dargestellt werden.

Angesichts der wiederum verbesserten Ertrags- und Liquiditätslage erscheint eine Bilanzierung unter der Annahme der Unternehmensfortführung vor dem Hintergrund der Verfahrensweise der vergangenen Jahre unmittelbar verständlich und folgerichtig.

Der Fokus sei daher im vorliegenden Bericht auf die Beschäftigung mit den Argumenten gelegt, die nach wie vor gegen eine Unternehmensfortführung sprechen könnten:

Erstens liegt unverändert eine bilanzielle Überschuldung vor. Der Vorstand hat den Überschuldungsstatus daraufhin mittels einer Überschuldungsbilanz überprüft und erneut festgestellt, dass angesichts erheblicher stiller Reserven (Beteiligung an der profitablen Cash.Print) keine tatsächliche Überschuldung besteht. Dieser Sachverhalt wird fortlaufend überwacht.

Zweitens ist die Liquiditätslage immer noch nicht entspannt zu nennen und muss nach wie vor als bestandsgefährdendes Risiko bezeichnet werden. Die Liquiditätsausstattung der Gruppe ist weiterhin unzureichend. Nach Auffassung des Vorstandes spricht dies jedoch nicht gegen eine Going-concern-Bilanzierung. Denn die operative Liquidität der Gruppe ist inzwischen deutlich positiv, der Verbindlichkeiten-Abtrag konnte auch in 2010 fortgesetzt werden. Wo nicht ohnehin langfristige Ratenvereinbarungen bestehen, kann der weitere Abtrag in Abstimmung mit den Gläubigern bis Mitte 2012 und -so die berechtigte Erwartung des Vorstands - auch darüber hinaus ratierlich erfolgen. Mithin ist die Gesamtfinanzierung 2011/2012 aus heutiger Sicht gesichert.

Als weiterer Indikator dafür darf gelten, dass angesichts des Ende 2010 abgeschlossenen Leasingvertrages und der bereits seit einigen Jahren bestehenden kleinen Kontokorrentlinie offensichtlich sogar wieder eine gewisse Kreditwürdigkeit bei institutionellen Finanziers vorliegt.

Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit im bisherigen Verlauf des Jahres 2011 war planmäßig leicht negativ. Er wurde durch per Jahresbeginn bestehende Bankguthaben finanziert. Für den weiteren Verlauf des Jahres rechnet der Vorstand mit einem Überschuss aus laufender Geschäftstätigkeit.

Auch für die Folgejahre erwartet der Vorstand operative liquide Überschüsse, die für eine Finanzierung aus eigener Kraft samt fortgesetztem Abtrag von Altverbindlichkeiten ausreichen.

Die Planung für 2011 trägt einerseits den nach wie vor bestehenden gewissen Unsicherheiten, andererseits der sich seit einigen Monaten abzeichnenden langsamen Markterholung Rechnung. Für 2012 (s. auch Prognosebericht) erwartet der Vorstand bis auf weiteres eine vergleichbare Entwicklung, die vorsichtigerweise aber ebenfalls derzeit noch keine nennenswerten Umsatzsprünge vorsieht. Größere Unwägbarkeiten, die die Gruppe wieder in eine unmittelbar existenzbedrohende Situation führen könnten, erwartet der Vorstand derzeit nicht.

Entscheidend wird wie üblich die Entwicklung des mit Abstand bedeutendsten Umsatzträgers und Liquiditätslieferanten der Gruppe sein, des Anzeigengeschäfts im Cash.Magazin. Die ersten Ausgaben des Jahres 2011 haben planmäßig abgeschlossen. Das Volumen der für das Gesamtjahr 2011 bereits akquirierten Anzeigenaufträge liegt zudem deutlich über dem vergleichbaren Vorjahreszeitpunkt.

7. Prognosebericht:

Die folgenden zukunftsbezogenen Aussagen enthalten subjektive Einschätzungen der Geschäftsleitung. Sie leiten sich aus Erfahrungen der Vergangenheit ab und beziehen geplante Auswirkungen geschäftspolitischer Entscheidungen sowie abzusehende bilanzielle Effekte ein. Veränderungen bei den Rahmenbedingungen und nicht vorhersehbare Einflussgrößen können sich auf die Eintrittswahrscheinlichkeit auswirken und zu abweichenden Entwicklungen führen. Insbesondere bestehen in der Folge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise immer noch gewisse Unsicherheiten.

Der Vorstand erwartet für 2011 lediglich maßvolle Umsatzsteigerungen. Der bislang in 2011 verbuchte Umsatz liegt tatsächlich leicht über Vorjahr. Das Ergebnis 2011 dürfte sich demzufolge in einer ähnlichen Größenordnung bewegen wie das für 2010 vorgelegte. Ob sich in 2012 oder womöglich noch vorher wieder eine nennenswerte Steigerung des Umsatzes erzielen lässt, ist noch völlig offen. Für ein erneutes Sinken der Umsätze liegen derzeit jedenfalls keinerlei Anzeichen vor. Auch 2012 sollte daher ein Ergebnis im mittleren sechsstelligen Bereich erbringen.

Festzuhalten bleibt allerdings auch, dass auf ein neuerliches drastisches Absinken der Umsätze nicht mehr mit Kosteneinsparungen in ähnlichem Umfang wie in den Jahren 2008 und 2009 reagiert werden könnte.

Die spezifischen wirtschaftlichen Rahmendaten für die Geschäftstätigkeit der Cash.Gruppe schätzt der Vorstand grundsätzlich weiterhin positiv ein, vgl. die Ausführungen zu den Chancen unter Punkt 6.

Die zentrale Herausforderung der nächsten Jahre bleibt, die Veränderungen in der Finanzdienstleistungsbranche rechtzeitig zu erkennen und dafür die passenden medialen Angebote, insbesondere hinsichtlich der Mischung von Print und Online zu entwickeln.

Eine grundsätzliche Änderung der Geschäftspolitik, also eine Änderung der derzeitigen Ausrichtung aller Unternehmen der Cash.Gruppe auf die Branche der Anlageberater und Makler, ist nicht vorgesehen.

Die Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat wird im Lagebericht der Cash.Medien AG erläutert. Die Angaben zum Vorstand sind zusätzlich im separaten Vergütungsbericht zu finden.

8. Internes Kontrollsystem und Risikomanagement

a) Steuerung, Kontrolle und Risikomanagement im operativen Geschäft

Aufgrund der geringen Größe der Unternehmensgruppe und angesichts der wirtschaftlich angespannten Lage überschneiden sich die Themen Steuerung, Kontrolle und Risikomanagement für die Cash.Gruppe stark.

Der Vorstand der Cash.Medien AG ist auch Geschäftsführer aller Tochtergesellschaften und somit in alle unternehmerischen Entscheidungen und übrigen relevanten Geschäftsvorfälle persönlich eingebunden.

Für alle Gesellschaften werden monatliche Berichte erstellt, in denen die Ertrags- und Kostenpositionen für den vergangenen Monat und den bisher abgelaufenen Teil des Jahres den Sollwerten gegenübergestellt werden. Ebenfalls Bestandteil ist eine Prognose zum weiteren Verlauf des Jahres. Details und weitere Erläuterungen zum Zahlenwerk werden in Gruppen- oder Einzelgesprächen zwischen Vorstand und Bereichsleitern erörtert.

Der wichtigste Umsatzträger der Cash.Gruppe, das Anzeigengeschäft und der damit eng verbundene Heftvertrieb, beide der Cash.Print zugehörig, geben mindestens wöchentliche Detail-Meldungen ("Wochenberichte") über die Geschäftsentwicklung ab.

Da sich der Vorstand laufend auch persönlich in die Akquisition einbringt, ist er nahezu tagesaktuell über die Umsatz-Entwicklung informiert.

Zur Steuerung der Liquidität werden neben der länger- und mittelfristigen Planung mindestens zweimal wöchentlich Detailabstimmungen vorgenommen. Angesichts der angespannten Liquiditätssituation erfolgt über die wichtigsten Unternehmen der Gruppe ein zentrales Cash-Management.

Dieses mehrstufige Vorgehen stellt ein angemessenes Risikomanagement sicher. Durch die monatlichen bzw. wöchentlichen Berichte und die persönliche Einbindung kann der Vorstand umgehend auch bei geringfügigen Planverfehlungen oder sich anderweitig abzeichnenden Risiken eingreifen.

Die wichtigsten fortlaufend verwendeten Kennzahlen sind der Anzeigenumsatz, untergliedert in verschiedene Branchen und Werbeformate, die verkaufte und verteilte Auflage sowie Anzahl und Verkaufsquote der G.U.B.-Analysen. In der etwas längerfristigen Betrachtung ist der erzielte Durchschnittspreis je Anzeigenseite eine wichtige Größe.

b) Risikomanagement im Hinblick auf den Konzernrechnungslegungsprozess

Die Rechnungslegung der Unternehmen der Cash.Gruppe erfolgt in enger Abstimmung zwischen Vorstand, Bereichsleitungen und dem mit der Buchhaltung und Steuerberatung betrauten externen Dienstleister. Da der externe Dienstleister vormals als Abschlussprüfer für Cash. tätig war, ist von Beginn an eine umfassende Kenntnis der Gruppe gewährleistet. Überdies können auf diese Weise bereits unterjährig Anforderungen einer Abschlussprüfung berücksichtigt werden. Auch der Aufsichtsrat wird über bedeutende Fragen bzw. wichtige zu treffende Entscheidungen schon im laufenden Geschäftsjahr informiert und ggf. beratend in die Entscheidungsfindung eingebunden. Somit ist gewährleistet, dass ggf. in der Rechnungslegung abzubildende Risiken zeitnah identifiziert werden.

Durch eine enge Einbindung der Entscheidungsträger (Vorstand und Bereichsleitung) selbst in das buchhalterische Tagesgeschäft bis in den Zahlungsverkehr hinein ist überdies für eine ständige auch gegenseitige Kontrolle aller das Rechnungswesen betreffenden Vorgänge und Entscheidungen gesorgt.

9. Übernahmerelevante Angaben/Angaben nach § 315 IV 1-9 HGB

1. Das Grundkapital der Cash.Medien AG ist in nennwertlose Stückaktien eingeteilt. Es gibt keine unterschiedlichen Aktiengattungen.

2. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, sind dem Vorstand nicht bekannt.

3. Beteiligungen am Kapital, die 10 vom Hundert der Stimmrechte überschreiten, werden von Herrn Josef Depenbrock und Herrn Andreas Lentge gehalten.

4. Es gibt keine Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen.

5. Es besteht keine Stimmrechtskontrolle der Art, dass Arbeitnehmer am Kapital beteiligt wären und ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausübten.

6. Neben den Regelungen des Aktiengesetzes (insb. § 84) erlaubt die Satzung gem. § 76 II auch die Bestellung von lediglich einem Mitglied des Vorstandes. Zudem kann der Aufsichtsrat stellvertretende Vorstandsmitglieder bestellen.

7. Die Hauptversammlung vom 22. Dezember 2006 hat den Vorstand der Cash.Medien AG ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital um bis zu 2.788.355 Euro zu erhöhen. Diese Ermächtigung wurde bis Mitte 2008 in Höhe von 750.890 Euro in Anspruch genommen. Eine Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien besteht nicht.

8. Die Gesellschaft hat keine Vereinbarungen getroffen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen.

9. Es gibt keine Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind.

Nähere Angaben zum Eigenkapital und zur Aktionärsstruktur finden sich im Konzernanhang.

10. Erklärung gemäß § 289a HGB

Die Erklärung gemäß § 289a HGB zur Unternehmensführung und Corporate Governance einschließlich der Erklärung nach § 161 AktG als Bestandteil des Lageberichtes wurde gesondert abgegeben. Beides ist Bestandteil des vorliegenden Geschäftsberichtes und auch im Internet unter www.cash-medienag.de abrufbar.

11. Versicherung der gesetzlichen Vertreter

"Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind."

Hamburg, im März 2011

Der Vorstand

Lagebericht

der Cash.Medien AG

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Zur Darstellung von Struktur und Geschäft der Cash.Gruppe sowie zur allgemeinen Wirtschaftslage und den wirtschaftlichen Rahmendaten von spezieller Bedeutung für die Cash.Gruppe sei auf den Konzernlagebericht verwiesen.

2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Angesichts der mit drei der vier Tochtergesellschaften bestehenden Ergebnisabführungsverträge ist die Cash.Medien AG insbesondere im Hinblick auf die Ertragslage eng und untrennbar mit den übrigen Gesellschaften verzahnt.

Im Folgenden wird daher im Wesentlichen auf AG-spezifische Sachverhalte und Besonderheiten eingegangen, zur Entwicklung bei den Tochtergesellschaften vgl. Konzernlagebericht.

Die Cash.Medien AG erbringt überwiegend Dienstleistungen für die anderen Unternehmen der Cash.Gruppe. Nachdem die Mitte 2009 eingeleiteten Umstrukturierungsmaßnahmen bezüglich einer ausgeweiteten Fremdvergabe von Buchhaltungs- und Jahresabschlussarbeiten abgeschlossen waren, hatte sich der Tätigkeitsschwerpunkt der Cash.Medien AG ab 2010 vom organisatorischen in den akquisitorischen Bereich verschieben sollen. Ein Zentralverkauf war bei der AG eingerichtet worden, einige Anzeigenumsätze wurden auch von der AG akquiriert. Inzwischen hat sich dieses Vorhaben jedoch als unzweckmäßig herausgestellt und der Vorstand hat entschieden, den Verkauf ab 2011 auch organisatorisch wieder der Cash.Print zuzuordnen.

Die Cash.Medien AG wird allerdings ab 2011 die Ausrichtung der jährlichen Cash.Gala übernehmen. Auf diese Weise soll der Werbeeffekt der Veranstaltung gruppenübergreifend für alle Gesellschaften und Marken genutzt werden.

Die AG war bei um die Ergebnisabführung bereinigter Betrachtung auch in 2010 unverändert der Hauptverlusterbringer der Cash.Gruppe. Als börsennotierte Aktiengesellschaft trägt sie fast sämtliche damit verbundenen, derzeit unvermeidbaren erheblichen Kosten (rund TEUR 200), auch wenn diese als nicht operativ betrachtet werden könnten.

Da sie außerdem in der Vergangenheit hohe Verluste der Tochtergesellschaften zu übernehmen und zu finanzieren hatte, fällt die Zinsbelastung aus Fremdfinanzierung überwiegend direkt bei der AG an.

Das eigene Ergebnis - also vor Ergebnisabführung -der AG ist mit rund TEUR -569 gegenüber dem Vorjahr (TEUR -589) etwa stabil geblieben.

Einschließlich der Ergebnisabführung hat die AG in 2010 im Einzelabschluss ein Ergebnis von TEUR 386 (Vorjahr: TEUR 462; operativ, also bereinigt um die Sondereffekte Dr. Jansen/Objecta: TEUR 301) erwirtschaftet. Die per Saldo rund TEUR 955 an Ergebnisabführung durch Tochtergesellschaften setzen sich wie folgt zusammen (TEUR):

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Cash.Print 938 (Vorjahr: 541)
Cash.-TV -14 (Vorjahr: 491)
G.U.B. 32 (Vorjahr: 17)
Gesamt (Saldo, gerundet) 955 (Vorjahr: 1.050)

Die Ertragslage der Cash.Medien AG hat sich also bei Einbeziehung der Ergebnisabführung gegenüber dem Vorjahr positiv entwickelt.

Die Finanzlage der Cash.Medien AG muss immer noch als angespannt bezeichnet werden und stellt weiterhin ein bestandsgefährdendes Risiko dar. Sie hat sich allerdings gegenüber 2009 weiter verbessert. Einige Zahlungsverpflichtungen werden unverändert nur mit Verzögerungen erfüllt. Eine neuerliche Darlehensaufnahme aus operativen Gründen war in 2010 nicht erforderlich. Zwar mussten neue Darlehen aufgenommen werden, diese dienten aber - neben einigen Umschuldungsmaßnahmen - ausschließlich der Finanzierung der Vergleichsvereinbarung mit der Objecta. Die Cash.Medien AG war überdies in der Lage, einen Eigenanteil dazu aufzubringen.

Dennoch besteht weiterhin ein Überhang an Altverbindlichkeiten, der in 2011 sukzessive weiter abgetragen wird. Eine Gesamtübersicht der Darlehensentwicklung bietet der Konzernabschluss. Dort wird auch zur bei der Cash.Print zur Bedienung des Vergleichs erforderlichen Darlehensaufnahme berichtet.

Insgesamt - über den Verlauf der AG-Historie gesehen - ist Eigenkapital unverändert die Haupt-Finanzierungsquelle der Cash.Medien AG. Die letzte Kapitalerhöhung hat im Jahr 2008 stattgefunden.

Bilanziell ist das Eigenkapital allerdings durch Verluste aufgezehrt und rechnerisch negativ (buchmäßige Überschuldung). Vgl. dazu Punkt 4. Going-concern-Prämisse sowie die Ausführungen zum Eigenkapital im Konzernanhang.

Das Vermögen der Cash.Medien AG besteht nahezu vollständig in den Beteiligungen an den Tochtergesellschaften. Während die Wertansätze der kleineren Tochtergesellschaften analog zu den Firmenwerten im Konzernabschluss in den vergangenen Jahren aufgrund der Verluste zum Teil stark unter Druck geraten sind, trifft dies auf die Cash.Print nicht zu. Der impairment test ergab erhebliche stille Reserven. Bei den Beteiligungsansätzen wurden in 2010 keine weiteren Korrekturen vorgenommen.

Die Beteiligungsansätze im Einzelabschluss der Cash.Medien AG stellen sich wie folgt dar (TEUR):

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Cash.Print 925
Cash.-TV 0
G.U.B. 100
DFI 0

Die Bewertung erfolgte zu fortgeführten Anschaffungskosten.

Weitere bedeutende Ereignisse des Jahres 2010:

Das Wichtigste außerhalb des operativen Geschäfts war die Beendigung des Rechtsstreits mit der Objecta. Ein Vorgang, der im Zusammenhang mit dem Ausscheiden des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Dr. Dieter Jansen stand. Da die Einigung bereits mit dem Jahresabschluss 2010 bilanziell umgesetzt worden war, ist dazu bereits im Vorjahr (zusammenfassend im Konzernlagebericht) ausführlich berichtet worden.

Die Cash.Medien AG selbst hatte in 2010 eine Zahlung von TEUR 280 an die Objecta zu leisten. Auch dies wurde bereits berichtet. Die übrigen Zahlungen des Jahres 2010 und auch der Folgejahre betreffen fast ausnahmslos die Cash.Print GmbH. Die negativen Auswirkungen auf die Cash.Medien AG (Liquiditätsabfluss für die Cash.Gruppe) sind formal gesehen indirekter Natur. Positiv hervorzuheben sind die neuerliche Senkung der Fremdkapitalrisiken (vgl. zusammenfassende Darstellung im Konzernlagebericht), aber auch das Freiwerden von Ressourcen durch Beendigung der aufwändigen Gerichtsverfahren.

Die Lage der Cash.Medien AG zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts im Hinblick auf Ertrag, Finanzen und Vermögen ist untrennbar mit der der anderen Gesellschaften verbunden, vor allem angesichts der eingangs erwähnten gesellschaftsrechtlichen Verflechtung. Daher sei an dieser Stelle auf die entsprechenden Ausführungen im Konzernlagebericht verwiesen.

Im November 2010 konnte die bereits im Jahr 2005 vereinbarte Rückkaufverpflichtung für die Geschäftsanteile eines außenstehenden Gesellschafters an der DFI GmbH gegen Einmalzahlung, verbunden mit einem Abschlag auf den Restkaufpreis, vollständig erfüllt werden. Dazu enthält der Konzernlagebericht ausführlichere Erläuterungen, formal handelt es sich dabei um einen Vorgang auf Ebene der Cash.Medien AG.

3. Nachtragsbericht

Ab 2011 wird die Cash.Medien AG als Veranstalterin der jährlich stattfindenden Cash.Gala auftreten. Der Erfolg der Veranstaltung in den letzten Jahren hat über die Cash.Print GmbH hinaus zu einem Werbeeffekt für die ganze Unternehmensgruppe geführt. Daher wird die Gala in Zukunft als zentrale Marketingmaßnahme für die ganze Gruppe gesteuert. Die ersten Sponsoren sind bereits gewonnen.

4. Chancen- und Risikobericht, Going-concern-Prämisse

Zu weiteren Ausführungen sei auch auf den IFRS-Konzernanhang, dort Punkt 31. verwiesen.

Die Risiken und Chancen der Cash.Medien AG entsprechen denen für die ganze Gruppe. Daher wird dazu im Konzernlagebericht berichtet. Obwohl auch die Liquiditätsrisiken nicht losgelöst von den anderen Unternehmen der Gruppe betrachtbar sind, erfolgen aber aufgrund der besonderen Bedeutung auch an dieser Stelle Erläuterungen dazu:

Trotz der weiteren Verbesserung bleibt das größte und nach wie vor bestandsgefährdende Risiko für die Cash.Medien AG die Liquiditätslage. Wie in den Vorjahren besteht auch im Abschluss 2010 ein Überhang an Altverbindlichkeiten, wenn auch ein deutlich geringerer als früher. Nach wie vor ist es erforderlich, Prolongationsvereinbarungen mit Lieferanten und Darlehensgebern zu treffen. Bereitschaft dazu ist durchweg gegeben. Zum größten Risiko wird die Liquidität nunmehr eher dadurch, dass ein nennenswertes weiteres (bzw. Wieder-) Sinken der Umsätze die Bedienung von Zahlungsvereinbarungen gefährden könnte. Konkreter Anlass, das Eintreten eines solchen Szenarios zu befürchten, besteht jedoch nicht.

2011 und die Folgejahre werden trotz der erwarteten liquiden Überschüsse aus operativem Geschäft insgesamt von knappen Mitteln gekennzeichnet sein, da weiter Altverbindlichkeiten zurückgeführt werden müssen.

Going-concern-Prämisse

Der Jahresabschluss der Cash.Medien AG wurde wiederum unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt.

Die Liquiditätsausstattung der AG ist nach wie vor unzureichend, die Liquiditätslage stellt immer noch ein bestandsgefährdendes Risiko dar und es besteht unverändert eine bilanzielle Überschuldung. Angesichts des Geschäftsverlaufs 2010 besteht jedoch keinen Anlass, nun von einer Bilanzierung unter Annahme der Unternehmensfortführung abzurücken.

Die im Detail anzuführenden Gründe sind nicht AG-spezifisch und untrennbar mit der Entwicklung der Tochtergesellschaften verbunden. Sie werden daher insgesamt im Konzernabschluss thematisiert. Die Ausführungen dort treffen ausnahmslos sinngemäß auch auf die Cash.Medien AG zu.

5. Prognosebericht

Die Marktunsicherheiten in Bezug auf die allgemeine Wirtschaftslage haben sich zwar im Zuge der inzwischen zu beobachtenden Erholung der Wirtschaft verringert, die Werbewirtschaft allerdings verzeichnet noch keinen nachhaltigen Aufschwung.

Für die Unternehmen der Cash.Gruppe besteht daher immer noch eine gewisse Marktunsicherheit, Prognosen bleiben schwierig. Der Vorstand hat in seiner Planung für 2011 daher lediglich maßvolle Umsatzsteigerungen vor allem dort vorgesehen, wo im Hinblick auf einzelne Geschäftsfelder realistische Aussicht auf Umsatzverbesserungen besteht. Darauf wird im Konzernlagebericht in den Ausführungen zu den einzelnen Tochtergesellschaften sowie im Prognosebericht näher eingegangen.

Die spezifischen wirtschaftlichen Rahmendaten für die Geschäftstätigkeit ihrer Tochtergesellschaften schätzt der Vorstand in der mittel- bis längerfristigen Betrachtung weiterhin positiv ein. Näheres dazu ebenfalls im Konzernlagebericht.

Eine grundsätzliche Änderung der Geschäftspolitik, also eine Änderung der derzeitigen Ausrichtung ihrer Tochtergesellschaften auf die Branche der Anlageberater und Makler, ist nicht vorgesehen. Die Zielgruppe wird derzeit allerdings um Bankenvertrieb und Vermögensverwalter erweitert.

Die folgenden zukunftsbezogenen Aussagen enthalten subjektive Einschätzungen des Vorstandes. Sie leiten sich aus Erfahrungen der Vergangenheit ab und beziehen geplante Auswirkungen geschäftspolitischer Entscheidungen sowie abzusehende bilanzielle Effekte ein. Veränderungen bei den Rahmenbedingungen und nicht vorhersehbare Einflussgrößen können sich auf die Eintrittswahrscheinlichkeit auswirken und zu abweichenden Entwicklungen führen. Insbesondere sind die mittel- und längerfristigen Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise im Hinblick auf eine Erholung der werbetreibenden Wirtschaft immer noch nicht überschaubar.

Die Cash.Medien AG erwartet mit aller Vorsicht in den nächsten Jahren ein sich weiter verbesserndes Geschäft. Dies würde sich über die Ergebnisabführung direkt auf das Ergebnis der Cash.Medien AG auswirken. Die Unterschiede zwischen dem Einzelabschluss der Cash.Medien AG und dem Konzernabschluss sind in operativer Hinsicht gering: Abweichungen ergeben sich daraus, dass die DFI GmbH nicht per Ergebnisabführung eingebunden ist und angesichts hoher eigener Verlustvorträge derzeit keine Ausschüttungen vornehmen kann.

Trotz der Erholung der allgemeinen Wirtschaftslage bleiben Prognosen speziell für die werbetreibende Wirtschaft schwierig, da der Aufschwung dort noch nicht angekommen ist. In aller Vorsicht erwartet der Vorstand für die Jahre 2011 und 2012 verhalten steigende Umsätze und Ergebnisse. In jedem Fall sollten Werte wie für 2010 erreichbar sein.

Die Erwartungen zu den einzelnen Tochtergesellschaften sind im Konzernlagebericht umrissen.

Die Cash.Medien AG selbst wird auch in den kommenden Jahren einen jährlichen Verlust vor Ergebnisabführung in ähnlicher Größenordnung wie 2010 erwirtschaften. Die Gründe dafür sind in den Ausführungen zur Ertragslage dargestellt.

6. Internes Kontrollsystem und Risikomanagement

Zur Darstellung des Internen Kontrollsystems und des Risikomanagements, auch im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess, sei auf die Ausführungen im Konzernlagebericht verwiesen, die ausnahmslos auch für den Einzelabschluss der Cash.Medien AG zutreffen.

Speziell für die AG bleibt lediglich hinzuzufügen, dass im Rahmen ihrer Rolle als geschäftsleitende Holding, Alleingesellschafterin und zum Teil ergänzt durch Beherrschungsverträge alle Tochtergesellschaften aufgrund ausdrücklicher Vorgaben der Cash.Medien AG agieren.

Sämtliche grundsätzlichen organisatorischen und geschäftspolitischen Vorgaben erfolgen durch den Vorstand der AG. Die Personalunion von Vorstand und Geschäftsführung tut ein Übriges dazu, dass sämtliche Entscheidungen auf Ebene der Tochtergesellschaften stets unter Wahrung der Interessen der AG erfolgen.

7. Übernahmerelevante Angaben/Angaben nach § 289 IV 1-9 HGB

1. Das Grundkapital der Cash.Medien AG ist in nennwertlose Stückaktien eingeteilt. Es gibt keine unterschiedlichen Aktiengattungen.

2. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, sind dem Vorstand nicht bekannt.

3. Beteiligungen am Kapital, die 10 vom Hundert der Stimmrechte überschreiten, werden von Herrn Josef Depenbrock und Herrn Andreas Lentge gehalten.

4. Es gibt keine Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen.

5. Es besteht keine Stimmrechtskontrolle der Art, dass Arbeitnehmer am Kapital beteiligt wären und ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausübten.

6. Neben den Regelungen des Aktiengesetzes (insb. § 84) erlaubt die Satzung gem. § 76 II auch die Bestellung von lediglich einem Mitglied des Vorstandes. Zudem kann der Aufsichtsrat stellvertretende Vorstandsmitglieder bestellen.

7. Die Hauptversammlung vom 22. Dezember 2006 hat den Vorstand der Cash.Medien AG ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital um bis zu 2.788.355 Euro zu erhöhen. Diese Ermächtigung wurde bis Mitte 2008 in Höhe von 750.890 Euro in Anspruch genommen. Eine Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien besteht nicht.

8. Die Gesellschaft hat keine Vereinbarungen getroffen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen.

9. Es gibt keine Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind.

Nähere Angaben zum Eigenkapital und zur Aktionärsstruktur finden sich im Konzernanhang.

8. Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat

Vorstand

Alleinvorstand Herr Ulrich Faust erhielt in 2010 Bezüge von insgesamt TEUR 180 (Vorjahr: 130), die über die Cash.Print GmbH abgerechnet wurden.

Die festen Bezüge betrugen TEUR 137. Darin mit TEUR 7 enthalten ist als Sachbezug ein Firmenfahrzeug, das Herrn Faust seit Anfang 2010 zur Verfügung steht. Eine feste Vergütung in dieser Höhe ist auch für die Folgejahre vereinbart.

Ab dem Jahr 2010 wird zusätzlich eine variable Vergütung gewährt, da erstmals in 2010 ein Jahresüberschuss im Konzernabschluss erzielt wurde. In den Jahren bis 2009 kam diese grundsätzlich bereits vereinbarte Regelung angesichts negativer Ergebnisse noch nicht zum Tragen.

Die variable Vergütung ist nun wie folgt geregelt:

Zur Anerkennung der nachhaltigen Unternehmensentwicklung erhält der Vorstand eine Tantieme, die nicht nur den Erfolg des laufenden Geschäftsjahres, sondern auch die mehrjährige Entwicklung des Konzerns berücksichtigt. Sie setzt sich daher aus zwei Komponenten zusammen. Die erste beträgt fünf Prozent des Konzernjahresüberschusses vor Steuern und vor der Tantieme selbst. Die zweite beträgt fünf Prozent des durchschnittlichen Konzernjahresüberschusses der letzten drei Jahre (ebenfalls vor Steuern und Tantieme). Dieser Drei-Jahres-Durchschnitt wird in den Jahren 2010 bis 2012 schrittweise aufgebaut.

Diese Vergütung beträgt für das Geschäftsjahr 2010 TEUR 43.

Um sicherzustellen, dass die bilanziellen Wirkungen außerordentlicher Entwicklungen die Vergütung nicht beeinflussen, wurde geregelt, dass außerordentliche Erträge und Aufwendungen im Sinne des § 277 IV HGB nicht Teil der Bemessungsgrundlage sind.

Aufsichtsrat

Über die Bezüge des Aufsichtsrats für 2010 entscheidet die Hauptversammlung 2011. Beabsichtigt ist, wie in den vergangenen Jahren, Bezüge von TEUR 7,5 p. a. vorzuschlagen. Der Vorsitzende soll die doppelte Vergütung erhalten. Die Aufsichtsratsbezüge enthalten keine variablen Vergütungsbestandteile. Erfolgt ein solcher Beschluss, wären die Bezüge folgende:

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Dr. Reimer Beuck (Vorsitzender) TEUR 15
Frank Richter (stellv. Vorsitzender) TEUR 7,5
Josef Depenbrock TEUR 7,5

9. Erklärung gemäß § 289a HGB

Die Erklärung gemäß § 289a HGB zur Unternehmensführung und Corporate Governance einschließlich der Erklärung nach § 161 AktG als Bestandteil des Lageberichtes wurde gesondert abgegeben. Beides ist Bestandteil des vorliegenden Geschäftsberichtes und auch im Internet unter www.cash-medienag.de abrufbar.

10. Versicherung der gesetzlichen Vertreter

"Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Cash.Medien AG vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind."

Hamburg, im März 2011

Der Vorstand

Konzernbilanz (IAS/IFRS) zum 31. Dezember 2010

AKTIVA

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Anhang Nr. 2010

EUR
2009

TEUR
Vermögenswerte
langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 1 273.589,96 271
Sachanlagen 2 18.444,63 28
Summe langfristige Vermögenswerte 292.034,59 299
kurzfristige Vermögenswerte
Vorratsvermögen 3 82.261,46 42
Forderungen aus LuL 4 135.324,19 199
Finanzielle Vermögenswerte 5 57.285,28 58
Laufende Steuererstattungsansprüche 6 204.366,45 143
Zahlungsmittel und -äquivalente 7 111.723,52 162
Sonstige Vermögenswerte 8 6.720,53 14
Summe kurzfristige Vermögenswerte 597.681,43 618
Bilanzsumme 889.716,02 917
PASSIVA
Anhang Nr. 2010

EUR
2009

TEUR
Eigenkapital 9
Gezeichnetes Kapital 6.327.605,00 6.328
Rücklagen -8.951.713,05 -9.213
Minderheitsanteile 0,00 -126
Summe Eigenkapital -2.624.108,05 -3.011
Schulden
langfristige Schulden
Finanzverbindlichkeiten 10 1.851.796,56 635
Summe langfristige Schulden 1.851.796,56 635
kurzfristige Schulden
Rückstellungen 11 544.614,38 1.452
Laufende Steuerverbindlichkeiten 12 54.468,33 116
Finanzverbindlichkeiten 13 365.514,47 999
Verbindlichkeiten aus LuL 14 451.325,26 484
Sonstige Verbindlichkeiten 15 246.105,07 242
Summe kurzfristige Schulden 1.662.027,51 3.293
Summe Schulden 3.513.824,07 3.928
Bilanzsumme 889.716,02 917

lAS/IFRS-Konzern-Gesamtergebnisrechnung für das Geschäftsjahr 2010

der Cash.Medien AG

(Gesamtkostenverfahren)

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Anhang Nr. 2010

EUR
2009

TEUR
Fortzuführende Bereiche
Umsatzerlöse 16 3.657.812,27 3.364
Erhöhung oder Verminderung an unfertigen Erzeugnissen 17 39.958,36 -34
sonstige betriebliche Erträge 18 130.715,14 1.249
Materialaufwand 19 -799.509,79 -700
Personalaufwand 20 -1.242.927,35 -1.431
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 21 -12.718,26 -18
sonstige betriebliche Aufwendungen 22 -1.298.338,65 -2.266
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23 100,87 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 24 -88.033,14 -115
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 387.059,45 51
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 25 141,11 0
sonstige Steuern 26 -374,00 0
Jahresüberschuss 386.826,56 51
Aufgegebener Bereich
Umsatzerlöse 16 0,00 0
betriebliche Aufwendungen 0,00 -1
außerplanmäßige Abschreibung 21 0,00 -286
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 0,00 -287
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 26 0,00 0
Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0,00 -287
Jahresüberschuss/-fehlbetrag gesamt 386.826,56 -237
Anteile anderer Gesellschafter 27 0,00 1
Anteil Cash.Medien AG am Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 386.826,56 -238
Verlustvortrag -14.966.633,47 -14.603
Konzernverlust -14.579.806,91 -14.841
Gesamtergebnis 386.826,56 -237
Anhang Nr. 2010 2009
Ergebnis je Aktie 28
Fortzuführende Bereiche EUR/Stück EUR/Stück
Ergebnis je Aktie verwässert 0,15 0,02
Ergebnis je Aktie unverwässert 0,15 0,02
Aufgegebener Bereich EUR/Stück EUR/Stück
Ergebnis je Aktie verwässert 0,00 -0,11
Ergebnis je Aktie unverwässert 0,00 -0,11

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2010

der Cash.Medien AG

Die Cash.Medien AG mit Sitz in der Stresemannstraße 163 in 22769 Hamburg ist eine Aktiengesellschaft deutschen Rechts und ist die Muttergesellschaft der Unternehmen der Cash.Gruppe (s. Angaben zum Konsolidierungskreis). Geschäftstätigkeit und Hauptaktivitäten der Cash.Medien AG sind laut Satzung der Erwerb, das Halten und die Veräußerung von Beteiligungen. Außerdem erbringt die Cash.Medien AG Verwaltungsdienstleistungen für die anderen Unternehmen der Cash.Gruppe sowie Leistungen für Unternehmen aus der Kapitalanlagebranche.

Angewendete International Financial Reporting Standards (IFRS) und Interpretationen (IFRIC)

Der Konzernabschluss der Cash.Medien AG und ihrer Tochtergesellschaften ist nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) unter Berücksichtigung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt, wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, wobei die ergänzend nach § 315 a Abs. 1 HGB zu beachtenden handelsrechtlichen Vorschriften berücksichtigt wurden. Sämtliche vom IASB herausgegebenen und zum Zeitpunkt der Aufstellung des vorliegenden Konzernabschlusses geltenden und von der Cash.Medien AG angewendeten IFRS wurden von der Europäischen Kommission für die Anwendung in der EU übernommen. Der in Euro aufgestellte Konzernabschluss der Cash.Medien AG entspricht damit den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315 a Abs. 1 HGB zu beachtenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den IFRS insgesamt.

Sämtliche für das Geschäftsjahr 2010 verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen wurden angewendet.

Die Unternehmensleitung ist der Ansicht, dass der unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung erstellte Abschluss die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend darstellt.

Der Abschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung erstellt.

Konsolidierungskreis

Alle Tochterunternehmen der Cash.Medien AG sind in den Konzernabschluss einbezogen. Joint Ventures bzw. assoziierte Unternehmen gibt es nicht.

Eine Aufstellung der Tochterunternehmen mit der jeweiligen Beteiligungsquote ist diesem Anhang beigefügt (Aufstellung des Konzernanteilsbesitzes).

Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Cash.Medien AG die Cash.Print GmbH, die Cash.-TV Filmproduktionsgesellschaft mbH, die Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH (G.U.B.) und die Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH (DFI).

Zusammenfassung der wesentlichen Bilanzierungs-

und Bewertungsmethoden und der zugrunde liegenden Schätzannahmen

Bei Anwendung der von den IFRS und IFRIC vorgegebenen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden müssen Einschätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden, welche die Zukunft betreffen und naturgemäß nicht den später tatsächlich eintretenden Verhältnissen entsprechen müssen. Alle im Rahmen der Bilanzierung und Bewertung zugrunde gelegten Schätzungen und Annahmen werden aber fortlaufend überprüft und basieren entweder auf historischen Erfahrungen und/oder auf Erwartungen über das Eintreten künftiger Ereignisse, die unter den gegebenen Umständen kaufmännisch vernünftig erscheinen. Schätzungen und Annahmen, die bei der Ermittlung der Buchwerte von Vermögenswerten und Schulden eine wesentliche Rolle spielen, werden im Rahmen der folgenden Beschreibung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wesentlicher Bilanzpositionen erläutert.

Als grundlegendes Bewertungskonzept wird im Konzernabschluss das Anschaffungskostenprinzip angewendet. Wo die IFRS andere Bewertungskonzepte vorschreiben, werden diese verwendet und es wird gesondert darauf hingewiesen.

Erstkonsolidierung und Firmenwerte

Die Erstkonsolidierung der Konzernunternehmen wurde nach der Erwerbsmethode vorgenommen. Dabei wurden die nach den Vorschriften des IFRS 3 identifizierten Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten des erworbenen Unternehmens mit dem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt bewertet und den Kosten des Erwerbers gegenübergestellt (Kaufpreisallokation). Die nicht erworbenen Anteile an den beizulegenden Zeitwerten von Vermögenswerten und Schulden werden unter den Minderheitenanteilen ausgewiesen.

Ein Überhang der Kosten über den Wert des erworbenen Eigenkapitals wurde als Firmenwert aktiviert. Der Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung wird nicht planmäßig abgeschrieben, sondern einem regelmäßigen, jährlichen Werthaltigkeitstest (impairment test) unterzogen.

Die jährlich vorzunehmenden Werthaltigkeitstests für Firmenwerte werden mittels anerkannter Discounted-Cash-Flow-Methoden durchgeführt. Zugrunde gelegt werden dabei die zukünftig zu erwartenden Cash Flows (aus Ergebnisabführung oder Ausschüttung) aus einer aktuellen Unternehmensplanung, die detaillierte Annahmen über die Entwicklung von Umsatz und Kosten enthält. Die erwarteten Cash Flows werden mit der Risikolage angemessenen Zinssätzen abgezinst. Getestet wird auf der Ebene der kleinsten, sinnvoll zu bildenden "Zahlungsmittel generierenden Einheit", das sind die einzelnen Tochtergesellschaften.

Konsolidierungsmethoden

Im Rahmen der Konsolidierung werden die Auswirkungen konzerninterner Geschäftsvorfälle vollständig eliminiert. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften werden gegeneinander aufgerechnet, konzerninterne Erträge werden mit den korrespondierenden Aufwendungen verrechnet. Zwischengewinne und -verluste gibt es nicht. Steuerabgrenzungen nach IAS 12 sind nicht vorgenommen worden, da vorzunehmende Aktivierungen einen zu weit in der Zukunft liegenden Ertrag abbilden würden. Gleichwohl überwiegen die aktiven die passiven latenten Steuern, so dass auch dafür kein Ansatz gebildet wurde.

Sonstige immaterielle Vermögenswerte (außer Geschäfts- oder Firmenwerte)

Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Als Anschaffungskosten werden die Kaufpreise (ohne Finanzierungskosten) verwendet. Bei den erworbenen immateriellen Vermögenswerten handelt es sich überwiegend um Software bzw. Softwarelizenzen, deren Abschreibung linear entsprechend dem tatsächlichen Werteverzehr erfolgt. Es wird ausschließlich das lineare Abschreibungsverfahren angewendet. Sollte die Prüfung der Nutzungsdauer während der Abschreibungsphase ergeben, dass die Abschreibung nicht dem tatsächlichen Werteverzehr entspricht, wird die Abschreibung entsprechend angepasst. Die derzeit angenommenen Nutzungsdauern liegen zwischen drei und sechs Jahren.

Immaterielle Vermögenswerte mit einer unbegrenzten Nutzungsdauer sind nicht bilanziert.

Sachanlagen

Materielle Vermögenswerte, die im Geschäftsbetrieb länger als ein Jahr genutzt werden, sind mit ihren Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen entsprechend dem tatsächlichen Werteverzehr angesetzt. Es wird ausschließlich das lineare Abschreibungsverfahren angewendet. Als Anschaffungskosten werden die Kaufpreise (ohne Finanzierungskosten) verwendet. Sollte die Prüfung der Nutzungsdauer während der Abschreibungsphase ergeben, dass die Abschreibung nicht dem tatsächlichen Werteverzehr entspricht, wird die Abschreibung entsprechend angepasst. Die derzeit angenommenen Nutzungsdauern liegen zwischen fünf und zwölf Jahren. Selbst hergestellte materielle Vermögenswerte sind nicht bilanziert.

Leasing

Leasingverhältnisse werden als Finanzierungs-Leasing klassifiziert, wenn durch die Leasingbedingungen im Wesentlichen alle mit dem Eigentum verbundenen Risiken und Chancen auf den Leasingnehmer übertragen werden. Alle anderen Leasingverhältnisse werden als Operating-Leasing-Verhältnis klassifiziert.

Finanzierungs-Leasing liegt in der Cash.Gruppe nicht vor.

Operating-Leasing/Mietleasing betrifft für die Unternehmen der Cash.Gruppe im Wesentlichen die Telefonanlage, Kopiergeräte und die neue IT-Ausstattung Auch die Miete ist dem Mietleasing zuzuordnen. Die Raten für Mietleasing werden in voller Höhe als Aufwand erfasst. Sie sind für die Büroausstattung von wirtschaftlich untergeordneter Bedeutung. Eine Aufstellung nebst ergänzenden Ausführungen für die Miete ist unter 2. Sachanlagen enthalten.

Wertminderungen

Entsprechend den Regelungen des IAS 36 "Wertminderungen von Vermögenswerten" wird eine Wertminderung dann vorgenommen, wenn der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit, der der Geschäftswert zugeordnet ist, den höheren Wert aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert übersteigt. Immaterielle Vermögenswerte mit einer bestimmbaren Nutzungsdauer sowie das Sachanlagevermögen werden unabhängig davon, ob sie noch genutzt werden oder veräußert werden sollen, einem Werthaltigkeitstest unterzogen, wenn Hinweise darauf vorliegen, dass Gründe für eine Wertminderung bestehen könnten. Vermögenswerte sind dann wertzuberichtigen, wenn der Buchwert den höheren Betrag aus dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert übersteigt. Der Nutzungswert wird anhand der erwarteten zukünftigen Zahlungszuflüsse ermittelt, die der Vermögenswert bei gleich bleibender Verwendung über die Nutzungsperiode und durch einen möglichen Verkauf wahrscheinlich generieren wird. Wenn Hinweise vorliegen, dass Gründe, die in der Vergangenheit zu einer Abschreibung von Sachanlagen oder immateriellen Vermögenswerten (außer Geschäftswerten) geführt haben, nicht mehr bestehen, wird geprüft, ob eine Zuschreibung erfolgen muss.

Wertminderungen oder Zuschreibungen auf abschreibbare immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen werden nicht vorgenommen.

Die Wertminderungen auf Firmenwerte sind unter 1. Immaterielle Vermögenswerte dargestellt.

Finanzielle Vermögenswerte

Finanzielle Vermögenswerte umfassen übrige Finanzanlagen, lang- und kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögenswerte, Wertpapiere, liquide Mittel sowie derivative Finanzinstrumente.

Es sind keine finanziellen Vermögenswerte bilanziert, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert zu erfassen wären oder zu Handelszwecken gehalten werden.

Die Unternehmen der Cash.Gruppe verfügen (mit Ausnahme der Beteiligungen der Cash.Medien AG an den Tochtergesellschaften) nicht über Finanzanlagen. Es sind keine Wertpapiere oder derivative Finanzinstrumente aktiviert.

Forderungen sind nominal zu fair value, in der Regel zu Anschaffungskosten, angesetzt. Bestehen an der Einbringbarkeit von Forderungen Zweifel, werden diese mit dem niedrigeren realisierbaren Betrag angesetzt bzw. angemessene Wertberichtigungen durchgeführt. Außerdem erfolgt eine allgemeine Wertberichtigung aufgrund von Erfahrungswerten der Vergangenheit. Diese liegt bei einem Prozent. Eine Darstellung der Entwicklung der Wertberichtigungen ist unter 4. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dargestellt. Spätere Wertaufholungen (Zuschreibungen) werden erfolgswirksam vorgenommen.

Zur Erfassung der Einzelwertberichtigungen wird bei jeder Gesellschaft ein Wertberichtigungskonto geführt. Kriterium für die Vornahme der Einzelwertberichtigung ist zunächst das Alter der Forderung, da mit zunehmendem Alter erfahrungsgemäß die Wahrscheinlichkeit abnimmt, dass die Forderung noch einbringlich ist. Forderungen, deren Fälligkeit mehr als ein halbes Jahr zurückliegt, werden daher zu 25 Prozent wertberichtigt, bei mehr als einem Jahr sind es 50 Prozent, bei mehr als zwei Jahren mindestens 90 Prozent. Ausnahmen gibt es, wenn Erkenntnisse vorliegen, die eine Abweichung von diesem Verfahren erforderlich machen.

Wenn die Geschäftsleitung zur Erkenntnis gelangt, dass eine Forderung uneinbringlich sein dürfte, wird diese ausgebucht, entweder direkt gegen das Debitorenkonto oder, sofern dafür bereits eine Einzelwertberichtigung erfolgt war, durch Erfassung gegen Debitoren- und Wertberichtigungskonto.

Die Pauschalwertberichtigung wird ebenfalls über ein Wertberichtigungskonto vorgenommen.

Vorräte

Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs-/Herstellungskosten und dem Nettoveräußerungswert angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen alle direkt zurechenbaren Material- und Fertigungskosten sowie Gemeinkosten, die angefallen sind, um die Vorräte an ihren derzeitigen Standort zu bringen und in ihren derzeitigen Zustand zu versetzen. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten werden nach der Methode des gewichteten Durchschnitts ermittelt. Der Nettoveräußerungserlös ist der geschätzte Veräußerungserlös abzüglich der geschätzten Kosten für die Fertigstellung und der bis zum Verkauf anfallenden Kosten.

Kein Unternehmen der Cash.Gruppe unterhält Vorräte in Form von Roh-, Hilfs- oder Betriebsstoffen. Der Position zuzuordnen sind jedoch auch unfertige Erzeugnisse und Leistungen sowie geleistete Anzahlungen.

Rückstellungen

Rückstellungen werden gebildet, wenn eine aus einem vergangenen Ereignis herrührende Verpflichtung gegenüber Dritten besteht, die zukünftig wahrscheinlich zu einem schätzbaren Vermögensabfluss führt. Der Wertansatz wird zu jedem Bilanzstichtag überprüft.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Betrag angesetzt, der nach bestmöglicher Schätzung notwendig ist.

Laufende Steuerrückstellungen wurden nicht gebildet.

Die Rückstellungshöhe wird durch den Betrag determiniert, der die höchste Eintrittswahrscheinlichkeit aufweist.

Langfristige Rückstellungen für Verpflichtungen, die in Höhe des Barwertes des erwarteten Vermögensabflusses gebildet werden müssten, bestehen nicht.

Finanzielle Verbindlichkeiten

Finanzielle Verbindlichkeiten werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Eine aktienbasierte Verbindlichkeit wurde zum beizulegenden Zeitwert bilanziert.

Fremdkapitalkosten

Es liegen keine Fremdkapitalkosten vor, die direkt dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung eines qualifizierten Vermögenswertes zugeordnet werden könnten und als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten dieses Vermögenswertes zu aktivieren wären. Die Fremdkapitalkosten sind daher sämtlich in der Periode erfolgswirksam als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind.

Finanzielle Garantien

Wird eine Inanspruchnahme aus Dritten gewährten finanziellen Garantiezusagen wahrscheinlich, so wird die Verpflichtung in Höhe des beizulegenden Zeitwerts passiviert. Für die Folgebewertung wird der jeweils höhere Wert aus Erstbewertung bzw. der bestmöglichen Schätzung der Ausgabe, die zur Erfüllung der Verpflichtung am Bilanzstichtag erforderlich wäre, angesetzt.

Ertragssteuern

Unter diesem Posten werden die Körperschaft- und Gewerbeertragsteuern der inländischen Konzerngesellschaften (einschließlich Solidaritätszuschlag) ausgewiesen. Die Ermittlung der Ertragsteuern nach IAS 12 schließt ferner die Berechnung von Steuerabgrenzungen (latenten Steuern) ein.

Ertrags- und Aufwandsrealisierung

Umsatzerlöse bzw. sonstige betriebliche Erträge werden mit Erbringung der Leistung bzw. mit Übergang der Gefahren auf den Kunden realisiert.

Betriebliche Aufwendungen werden mit Eingang der Rechnung für die Inanspruchnahme der Leistung bzw. für Aufwendungen, die nicht aus Lieferungen und Leistungen resultieren, zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam. Liegt der Bilanzstichtag zwischen der Inanspruchnahme der Leistung und dem Eingang der Rechnung, werden unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit entsprechende Rückstellungen gebildet. Erträge bzw. Aufwendungen aus Gewinnabführungs- bzw. Verlustübernahmeverträgen werden mit Ablauf des Geschäftsjahres realisiert. Zinserträge und -aufwendungen werden periodengerecht erfasst.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Aktiva

1. Immaterielle Vermögenswerte

Firmenwerte (goodwill)

Von den in der Bilanz ausgewiesenen TEUR 274 (Vorjahr: TEUR 271) für immaterielle Vermögenswerte entfallen TEUR 268 (Vorjahr: TEUR 268) auf Firmenwerte.

Alle Firmenwerte sind für den Abschluss 2010 einem Werthaltigkeitstest nach IAS 36 unterzogen worden. Hierbei wurde kein Wertminderungsbedarf festgestellt.

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Geschäfts- oder Firmenwert

EUR
Anschaffungs- oder Herstellkosten
Stand zum 01.01.2009 2.566.334,76
Zugänge 0,00
Abgänge 0,00
Stand zum 31.12.2009 2.566.334,76
Stand zum 01.01.2010 2.566.334,76
Zugänge 0,00
Abgänge 0,00
Stand zum 31.12.2010 2.566.334,76
Abschreibungen
Stand zum 01.01.2009 2.011.780,57
Zugänge 286.244,55
Abgänge 0,00
Stand zum 31.12.2009 2.298.025,12
Stand zum 01.01.2010 2.298.025,12
Zugänge 0,00
Abgänge 0,00
Stand zum 31.12.2010 2.298.025,12
Buchwert
- zum 31.12.2010 268.309,64
- zum 31.12.2009 268.309,64

Die kumulierten Wertminderungsaufwendungen haben sich wie folgt entwickelt (TEUR):

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Firmenwert für historische Werte Wertminderungen bis 31.12.2009 Stand per 31.12.2009 Wertminderungen gemäß impairment test Stand per 31.12.2010
CASH-Print 168 0 168 0 168
Cash.-TV 541 -541 0 0 0
2M 363 -363 0 0 0
GUB 1.127 -1.027 100 0 100
DFI 367 -367 0 0 0
gesamt 2.566 -2.298 268 0 268

Angaben zum impairment test

Die Tests wurden auf der Ebene der kleinsten zahlungsmittelgenerierenden Einheit, also auf Ebene der einzelnen Tochtergesellschaften auf Basis des Nutzungswerts durchgeführt.

Als Bestimmungsgröße für den Nutzungswert wurde der erwartete Cash Flow verwendet. Dieser wurde auf Basis detaillierter, von der jeweiligen Geschäftsleitung erstellten Fünfjahresplanungen für jede einzelne Tochtergesellschaft ermittelt. Das letzte Jahr des Planungszeitraums wurde als Basis für die Ermittlung des Terminal Value verwendet. Den Cash-Flow-Prognosen liegen sowohl Vergangenheitswerte als auch die zukünftig erwartete generelle Marktentwicklung für die medialen Dienstleistungen der Cash.Gruppe zugrunde.

Die erwarteten Cash Flows wurden in einer Discounted-Cash-Flow-Betrachtung auf den Beginn des Planungszeitraums abgezinst. Bei der Wahl der Zinssätze wurden unter Berücksichtigung der besonderen Risikolage der Cash.Gruppe mit ihrer Abhängigkeit vom Markt für Finanzdienstleistung und langfristige Vermögensbildung marktübliche Konditionen verwendet. Auch als Beta-Faktor wurde ein marktüblicher Wert verwendet. Der angesichts der allgemeinen Wirtschaftslage allgemein höheren Volatilität wurde dabei Rechnung getragen. Für alle Firmen ergab sich ein zu verwendender Zinssatz von 12,9 Prozent, der für die jeweilige Abzinsung verwendet wurde. Als Wachstumsfaktor wurde ein Wert von 1 verwendet.

Sonstige immaterielle Vermögenswerte (Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten)

Von den in der Bilanz ausgewiesenen TEUR 274 (Vorjahr: TEUR 271) für immaterielle Vermögenswerte entfallen TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 2) auf sonstige immaterielle Vermögenswerte (Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten). Diese bestehen im Wesentlichen aus Software.

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Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

EUR
Anschaffungs- oder Herstellkosten
Stand zum 01.01.2009 785.656,07
Zugänge 0,00
Abgänge 9.494,74
Stand zum 31.12.2009 776.161,33
Stand zum 01.01.2010 776.161,33
Zugänge 4.966,14
Abgänge 465.583,20
Stand zum 31.12.2010 315.544,27
Abschreibungen
Stand zum 01.01.2009 779.767,35
Zugänge 3.487,98
Abgänge 9.487,09
Stand zum 31.12.2009 773.768,24
Stand zum 01.01.2010 773.768,24
Zugänge 2.023,63
Abgänge 465.527,92
Stand zum 31.12.2010 310.263,95
Buchwert
- zum 31.12.2010 5.280,32
- zum 31.12.2009 2.393,09

2. Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen im Cash-Konzern besteht im Wesentlichen aus Büro- und IT-Ausstattung.

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Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen

EUR
Anschaffungs- oder Herstellkosten
Stand zum 01.01.2009 390.844,56
Zugänge 1.544,82
Abgänge 64.109,82
Stand zum 31.12.2009 328.279,56
Stand zum 01.01.2010 328.279,56
Zugänge 4.892,63
Abgänge 124.584,32
Stand zum 31.12.2010 208.587,87
Abschreibungen
Stand zum 01.01.2009 346.391,20
Zugänge 13.631,12
Abgänge 59.643,25
Stand zum 31.12.2009 300.379,07
Stand zum 01.01.2010 300.379,07
Zugänge 10.694,63
Abgänge 120.930,46
Stand zum 31.12.2010 190.143,24
Buchwert
- zum 31.12.2010 18.444,63
- zum 31.12.2009 27.900,49

Die Gesellschaft als Leasingnehmer:

Die Gesellschaft mietet Gebäude sowie Betriebs- und Geschäftsausstattungen zur eigenen Nutzung. Diese Miet- und Leasingvereinbarungen sind Operating-Leases und haben vertragliche Laufzeiten zwischen drei und sechs Jahren, Restlaufzeiten zwischen einem und fünf Jahren.

Nach außen hin tritt die Cash.Print GmbH als Leasingnehmer auf, die ihrerseits an die anderen Unternehmen der Cash.Gruppe untervermietet. Die Auswirkungen daraus sind im Konzernabschluss eliminiert worden.

Die geleisteten Zahlungen bzw. Verpflichtungen daraus stellen sich wie folgt dar (TEUR):

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geleistete Zahlungen Verpflichtungen
in TEUR 2010 2011 2012-2015 ab 2016
--- --- --- --- ---
Gebäudemiete 108 108 350 0
Betriebs- und Geschäftsausstattung 25 44 53 0
gesamt 133 152 403 0

Die Cash.Gruppe tritt nicht als Leasinggeber auf.

3. Vorratsvermögen

Kein Unternehmen der Cash.Gruppe unterhält Vorräte in Form von Roh-, Hilfs- oder Betriebsstoffen. Der größte Teil betrifft unfertige Erzeugnisse und Leistungen der Cash.Print GmbH in Höhe von TEUR 55 (Vorjahr: TEUR 40) inkl. Gemeinkosten. Dabei handelt es sich um in 2010 begonnene Redaktionsleistungen für das Jahr 2011.

Geleistete Anzahlungen wurden bei der Cash.Medien AG in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 2) bilanziert.

4. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Zusammensetzung der bilanzierten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 135 (Vorjahr: TEUR 199) nach Einzelgesellschaften (TEUR):

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Cash.Medien Cash.Print Cash.-TV G.U.B. DFI gesamt
Forderungen LuL 0 79 0 32 24 135

Nach Fälligkeiten untergliedern sich die Forderungen mit und ohne Berücksichtigung der Einzelwertberichtigungen wie folgt (TEUR). Die Pauschalwertberichtigung ist mit ausgewiesen, um die Überleitung zum Bilanzwert zu ermöglichen:

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über 1 Jahr fällig seit 6-12 Monaten 3-6 Monaten unter 3 Monaten nicht fällig gesamt
Summe 22 2 1 54 63 142
davon einzelwertberichtigt 6 0 0 0 0 6
davon nicht einzelwertberichtigt 16 2 1 54 63 136
abzüglich Pauschalwertberichtigung 1
verbleiben als Bilanzansatz auszuweisen 135

Die in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Einzel- und Pauschalwertberichtigungen haben sich wie folgt entwickelt:

Einzelwertberichtigungen nach Segmenten (TEUR):

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Stand 31.12.2009 Abgang Verbrauch Zuführung Stand 31.12.2010
Cash.Medien 0 0 0 0 0
Cash.Print 6 3 0 3 6
Cash.-TV 0 0 0 0 0
2M 0 0 0 0 0
G.U.B. 1 0 1 0 0
DFI 0 0 0 0 0
gesamt 7 3 1 3 6

Pauschalwertberichtigungen (TEUR):

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31.12.2009 31.12.2010
9 1

Die Reduzierung der Forderungen gegenüber dem Vorjahreswert erklärt sich durch übliche Schwankungen des Geschäftsverlaufs. Die Ausbuchung uneinbringlicher Forderungen betraf nahezu ausschließlich bereits wertberichtigte Forderungen.

Die Buchwerte entsprechen im Wesentlichen dem fair value.

5. Finanzielle Vermögenswerte

Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Kautionen.

Die Buchwerte entsprechen im Wesentlichen dem fair value.

6. Laufende Steuererstattungsansprüche

Die Position enthält Steuerforderungen aus Umsatzsteuer gegen das Finanzamt.

7. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Die Guthaben bei Kreditinstituten zum Bilanzstichtag waren sämtlich unverzinsliche Einlagen auf Girokonten. Kassenbestände sind stets von wirtschaftlich untergeordneter Bedeutung.

8. Sonstige Vermögenswerte

Hierbei handelt es sich um einen Rechnungsabgrenzungsposten für vorausgezahlte Aufwendungen. Da es sich aus Sicht der Gesellschaft um zukünftige Nutzenzuflüsse durch den Empfang von Waren und Dienstleistungen handelt, wurde der Posten unter den sonstigen Vermögenswerten ausgewiesen.

Passiva

9. Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital der Cash.Medien AG beträgt per 31.12.2010 EUR 6.327.605 (Vorjahr: EUR 6.327.605) und ist eingeteilt in 2.531.042 auf den Inhaber lautende, nennwertlose Stückaktien. Auf jede Stückaktie entfällt ein rechnerischer Anteil von EUR 2,50 am Grundkapital.

Im Jahr 2008 wurde das Grundkapital aus genehmigtem Kapital um EUR 193.220 (77.288 Aktien) erhöht. Den Aktionären wurde das gesetzliche Bezugsrecht gewährt.

In 2007 war das Grundkapital durch vier Kapitalerhöhungen aus genehmigtem Kapital unter Ausschluss des Bezugsrechts um insgesamt EUR 557.670 (entspricht 223.068 Aktien) von EUR 5.576.715 (2.230.686 Aktien) auf EUR 6.134.385 (2.453.754 Aktien) erhöht worden.

Die Kosten der Kapitalerhöhungen 2007 (TEUR 27,5) wurden im Rahmen der sonstigen Eigenkapitalbestandteile vom Eigenkapital abgesetzt.

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 22. Dezember 2006 war der Vorstand ermächtigt worden, das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 21. Dezember 2011 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder in mehreren Teilbeträgen um bis zu EUR 2.788.355 zu erhöhen. Den Aktionären ist ein Bezugsrecht einzuräumen.

Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre ein- oder mehrmalig auszuschließen,

a) soweit es erforderlich ist, um etwaige Spitzenbeträge von dem Bezugsrecht auszunehmen;

b) bis zu einem rechnerischen Nennbetrag in Höhe von insgesamt EUR 2.788.355, wenn die neuen Aktien gegen Sacheinlage ausgegeben werden;

c) bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlagen bis zu einem Betrag in Höhe von insgesamt EUR 557.670 oder, sollte dieser Betrag niedriger sein, von insgesamt 10 Prozent des zum Zeitpunkt der erstmaligen Ausübung der Ermächtigung bestehenden Grundkapitals (jeweils unter Anrechnung der etwaigen Ausnutzung anderweitiger Ermächtigungen zum Ausschluss des Bezugsrechts gemäß oder in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG), wenn der Ausgabepreis der neuen Aktien gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabepreises den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet.

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung von Kapitalerhöhungen aus dem genehmigten Kapital festzulegen.

Von dieser Ermächtigung wurde in den Jahren 2007 und 2008 teilweise (s. o.) Gebrauch gemacht.

Für Kapitalerhöhungen stand per Ende 2010 noch ein genehmigtes Kapital von EUR 2.037.465 (entspricht 814.986 Aktien) zur Verfügung.

Kapitalmanagement

Die Cash.Medien AG unterscheidet zwischen Eigenkapital, dem durch Rangrücktrittserklärung abgesicherten und damit auf absehbare Zeit nicht fälligen, langfristigen Fremdkapital und dem übrigen Fremdkapital. Letzteres hat zwar ebenfalls langfristige Bestandteile, die Fälligkeit ist jedoch zu berücksichtigen.

Bezogen auf die jeweilige Bilanzsumme stellt sich dies wie folgt dar (TEUR, Prozent):

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2010 2009
Eigenkapital -2.624 -3.011
in Prozent der Bilanzsumme -294,8% -328,4%
Fremdkapital Rangrücktritt 517 487
in Prozent der Bilanzsumme 58,1% 53,1%
übriges Fremdkapital 2.997 3.441
in Prozent der Bilanzsumme 336,7% 375,2%
Bilanzsumme 890 917

Ziel der Cash.Medien AG in den vergangenen Jahren war, das übrige Fremdkapital zu prolongieren, umzuschichten oder - idealerweise - durch Eigenkapital zu ersetzen. Derzeit sind keine weiteren Kapitalerhöhungen geplant, es ist auch nicht mit der Erklärung weiterer Rangrücktritte zu rechnen, daher liegt der Fokus des Vorstandes nunmehr auf der Prolongation (bzw. ratierlichen Bedienung) und Umschichtung des übrigen Fremdkapitals. Dies wird im Rahmen des Möglichen umgesetzt.

Es bestehen keine satzungsmäßigen Mindestkapitalanforderungen.

Angaben zur Eigentümerstruktur

Mitteilungen nach Wertpapierhandelsgesetz (WpHG)

Folgende Mitteilungen nach § 21 WpHG haben die Cash.Medien AG im Geschäftsjahr 2010 erreicht und wurden veröffentlicht:

Die accaris financial planning AG, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 5. März 2010 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 1. März 2010 die Schwelle von 5 % überschritten hat und an diesem Tag 5,14 % (130.000 Stimmrechte) betragen hat. 1,19 % (30.000 Stimmrechte) sind der Gesellschaft gemäß § 22 I, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen.
Herr Enno Gebensleben, Deutschland, hat mit Datum vom 1. Juni 2010 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 31. Mai 2010 die Schwelle von 3 % überschritten hat und an diesem Tag 4,62 % (117.000 Stimmrechte) betragen hat.
Die accaris financial planning AG, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 1. Juni 2010 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 31. Mai 2010 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und an diesem Tag 3,95 % (100.000 Stimmrechte) betragen hat.
Die Fibikon GmbH, Jork, Deutschland, hat mit Datum vom 1. Juni 2010 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 31. Mai 2010 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0 % (0 Stimmrechte) betragen hat.

Herr Kai Fitzner, Deutschland, hat mit Datum vom 1. Juni 2010 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 31. Mai 2010 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0 % (0 Stimmrechte) betragen hat.
Herr Enno Gebensleben, Deutschland, hat mit Datum vom 26. Juli 2010 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 20. Juli 2010 die Schwelle von 5 % überschritten hat und an diesem Tag 6,36 % (161.000 Stimmrechte) betragen hat.

Mitteilungen nach § 15a WpHG zu folgenden Wertpapiergeschäften von Führungspersonen haben die Cash.Medien AG im Geschäftsjahr 2010 erreicht und wurden veröffentlicht:

Herr Josef Depenbrock, Aufsichtsratsmitglied der Cash.Medien AG, hat Aktien der Cash.Medien AG, ISIN DE 0005251904 (nennwertlose Stückaktien; Inhaberaktien) erworben:

Datum: 2. November 2010

Ort: Frankfurt

Preis: 1,48 Euro je Aktie

Stückzahl: 3.500 Aktien

Geschäftsvolumen: 5.180 Euro
Datum: 4. November 2010

Ort: Frankfurt

Preis: 1,48 Euro je Aktie

Stückzahl: 6.500 Aktien

Geschäftsvolumen: 9.620 Euro

Das eingeworbene Kapital aus der Genussrechtsemission der Cash.Medien AG in 2005 (TEUR 54) ist aufgrund der vertraglichen Ausgestaltung (Teilnahme am Verlust) dem Eigenkapital zugeordnet, da der Rückzahlungsanspruch erloschen ist.

Rücklagen

Die Kapitalrücklage betrifft die Agio-Beträge abzüglich der Kapitalerhöhungskosten, die bei der Ausgabe der Aktien der Gesellschaft im Rahmen des Börsenganges im Jahr 1999 (TEUR 4.094) und der Kapitalerhöhungen in den Jahren 2001 bis 2005 sowie 2007 bis 2008 (TEUR 1.513) über den rechnerischen Wert hinaus erzielt wurden.

Die Gewinnrücklage enthält das erwirtschaftete Konzerneigenkapital.

Das übrige Eigenkapital besteht aus neutralen Transaktionen (Unterschiedsbetrag aus Erstkonsolidierung TEUR 4, Umgliederung der Verbindlichkeiten aus Genussrechten TEUR 54) sowie den Kosten der Kapitalerhöhungen 2007 und 2008 i. H. v. TEUR 9 bzw. TEUR 27,5.

Die Rücklagen stellen sich wie folgt dar (TEUR):

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2010 2009
Kapitalrücklage 5.607 5.607
Gewinnrücklage (inkl. erwirtschaftetem Konzerneigenkapital) -14.580 -14.841
übriges Eigenkapital 21 21
gesamt -8.952 -9.213

Zur Darstellung der Entwicklung des Eigenkapitals wird auf den Eigenkapitalspiegel verwiesen.

Minderheitsanteile

Die Position enthält die auf den Minderheitsgesellschafter der DFI GmbH entfallenden Ergebnisanteile. Im Geschäftsjahr wurden die Minderheitsanteile durch die Gesellschaft erworben und die Ergebnisanteile aus den Vorjahren in Höhe von 126 TEUR dem Konzernbilanzverlust hinzugerechnet.

10. Finanzverbindlichkeiten (langfristige Schulden)

Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten bestehen überwiegend aus den Darlehensverbindlichkeiten gegenüber fünf Darlehensgebern. Für eines dieser Darlehen i. H. v. TEUR 517 (Vorjahr: TEUR 487) wurde Rangrücktritt erklärt. Daher werden auf diese Verbindlichkeiten angesichts der bilanziellen Situation in den kommenden zwölf Monaten (und darüber hinaus) keine Tilgungen geleistet werden müssen bzw. verlangt werden können.

Die Verbindlichkeiten gegenüber einem Darlehensgeber sind durch Verpfändung von Anteilen an der G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH gesichert.

Außerdem ist der Position nunmehr der langfristige Anteil an den Zahlungsverpflichtungen aus dem Vergleich mit Dr. Jansen zugeordnet. Im Vorjahr bestand dafür eine Rückstellung.

Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht.

Aufstellung der langfristigen Darlehensverbindlichkeiten und ähnlichen Verpflichtungen nach Fristigkeiten (in TEUR):

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gesamt 2 bis 5 Jahre über 5 Jahre
Stand per 31.12.2010 1.852 1.196 656
Stand per 31.12.2009 635 107 527

Die Buchwerte entsprechen im Wesentlichen dem fair value.

11. Rückstellungen (kurzfristige Schulden)

Die Aufteilung der Rückstellungen (TEUR 545; Vorjahr: TEUR 1.452) auf die einzelnen Firmen ergibt sich aus der folgenden Tabelle (TEUR):

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Art Cash.Medien Cash.Print Cash.-TV G.U.B. DFI gesamt
Steuerrückstellungen 18 0 0 0 0 18
Sonstige Rückstellungen 286 211 11 9 10 527
gesamt 304 211 11 9 10 545

Zu den Steuerrückstellungen vgl. Erläuterungen unter dem Rückstellungsspiegel.

Die sachliche Zuordnung der Rückstellungen ergibt sich aus dem folgenden Rückstellungsspiegel (TEUR):

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31.12.2009 Verbrauch Auflösung Zugang 31.12.2010
1. Steuerrückstellungen 18 0 0 0 18
2. Rückstellungen für ungewisse Verpflichtungen 820 801 0 0 19
3. Prozesskosten 117 40 0 25 102
4. Rückstellungen für ausstehende Rechnungen 63 23 2 75 113
5. Verpflichtungen gegenüber Personal 23 23 0 80 80
6. Abschlusskosten 220 119 17 129 213
7. Drohverlustrückstellungen 192 148 44 0 0
gesamt 1.453 1.154 63 309 545

1. Die Steuerrückstellungen sind angesichts latenter Risiken aus Umsatzsteuern gebildet worden.

2. Die Rückstellungen für ungewisse Verpflichtungen umfassen im Wesentlichen die Verpflichtungen aus einem Vergleich. Zur deutlichen Reduzierung vgl. Finanzverbindlichkeiten (Positionen 10. und 13.).

3. Es wurden ausstehende Prozesskosten und Anwaltshonorare zurückgestellt.

4. Die Rückstellung für ausstehende Rechnungen beinhaltet Abgaben an Berufsgenossenschaften, der Künstlersozialkasse sowie noch ausstehende Rechnungen für das Geschäftsjahr 2010.

5. Es wurden die Kosten für ausstehenden Urlaub und darauf entfallende Sozialabgaben zurückgestellt.

6. Die Rückstellung beinhaltet im Wesentlichen die Kosten für die Erstellung und Prüfung des Abschlusses sowie für die Hauptversammlung.

12. Laufende Steuerverbindlichkeiten (kurzfristige Schulden)

Die Position enthält Steuerverbindlichkeiten aus Lohnsteuer und Umsatzsteuer.

13. Finanzverbindlichkeiten (kurzfristige Schulden)

In der Position sind alle Darlehensverbindlichkeiten und ähnliche finanzielle Verpflichtungen zusammengefasst, die nicht aufgrund vertraglich vereinbarter Laufzeiten oder Rangrücktrittserklärungen den langfristigen Finanzverbindlichkeiten zuzuordnen sind. Die Fälligkeit liegt bei diesen grundsätzlich bei weniger als 12 Monaten. Es wurden dafür keine Sicherheiten gestellt.

Die enthaltenen Darlehen belaufen sich auf TEUR 222, Vorjahr: 555). Die Position enthält außerdem den in 2011 fälligen Anteil an den Verpflichtungen aus dem Vergleich mit Dr. Jansen.

Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden zum Stichtag in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 17).

Die Buchwerte entsprechen im Wesentlichen dem fair value.

14. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (kurzfristige Schulden)

Die Zusammensetzung der bilanzierten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 451 (Vorjahr: TEUR 484) nach Einzelgesellschaften (TEUR):

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Cash.Medien Cash.Print Cash.-TV G.U.B. DFI gesamt
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 114 313 11 5 8 451

Nach Fälligkeiten untergliedern sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wie folgt (TEUR):

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fällig seit nicht fällig gesamt
über 1 Jahr 6-12 Monaten 3-6 Monaten unter 3 Monaten
--- --- --- --- --- --- ---
Summe 85 34 81 182 69 451

15. Sonstige Verbindlichkeiten (kurzfristige Schulden)

Darin enthalten im Wesentlichen erhaltene Anzahlungen TEUR 107 (Vorjahr: TEUR 107).

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

16. Umsatzerlöse

Dabei handelt es sich um die Erlöse aus den Dienstleistungen der Unternehmen der Cash.Gruppe. Die Aufteilung der Erlöse auf die einzelnen Dienstleistungen/Unternehmen der Cash.Gruppe ergibt sich aus der Segmentberichterstattung, die diesem Anhang beigefügt ist.

Der konsolidierte Umsatz der Cash.Gruppe ist in 2010 im Vergleich zu 2009 um rund 8,7 Prozent (TEUR 294) gestiegen.

In den Umsatzerlösen sind TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 44) aus so genannten Gegengeschäften enthalten, in deren Rahmen die Cash.Print GmbH empfangene Leistungen nicht geldlich sondern mit Anzeigenraum vergütet.

In den in der Segmentberichterstattung ausgewiesenen Umsatzerlösen sind Umsätze mit anderen Gesellschaften der Cash.Gruppe (Transaktionen mit anderen Segmenten) enthalten:

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Cash.Medien Cash.Print Cash.-TV
2010 2009 2010 2009 2010 2009
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse gesamt 146 244 3.563 3.305 34 15
Umsatzerlöse extern 54 0 3.253 3.054 34 15
Erlöse mit anderen Segmenten 92 244 310 251 0 0

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G.U.B. DFI gesamt
2010 2009 2010 2009 2010 2009
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse gesamt 251 319 66 23 4.060 3.906
Umsatzerlöse extern 251 273 66 23 3.658 3.365
Erlöse mit anderen Segmenten 0 46 0 0 402 542

Die internen Umsätze wurden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.

17. Erhöhung oder Verminderung an fertigen und unfertigen Erzeugnissen

Die Position gibt die Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen wieder. Sie setzt sich zusammen aus Veränderungen bei der Cash.Print GmbH, der Cash.-TV GmbH und der G.U.B. mbH. Vgl. dazu die Ausführungen unter 3. Vorratsvermögen. Die Bestandsveränderung ist wirtschaftlich von untergeordneter Bedeutung.

18. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen folgende Positionen:

Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 146)
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 63 (Vorjahr: TEUR 133)
Periodenfremde Erträge TEUR 36 (Vorjahr: TEUR 903)
sonstige betriebliche Erträge TEUR 21 (Vorjahr: TEUR 21)

19. Materialaufwand

Der gesamte Materialaufwand im Konzern betrug rund TEUR 800 (Vorjahr: TEUR 700)

Wesentliche Einzelpositionen stellen die Aufwendungen für Druck und Lithographie mit ca. TEUR 427 (Vorjahr: TEUR 439) dar.

Die Aufteilung dieser Aufwendungen auf die einzelnen Dienstleistungen/Unternehmen der Cash.Gruppe ergibt sich aus der Segmentberichterstattung, die diesem Anhang beigefügt ist.

20. Personalaufwand

Der gesamte Personalaufwand lag bei TEUR 1.242 (Vorjahr: TEUR 1.431), davon entfielen TEUR 1.056 (Vorjahr: TEUR 1.215) auf die Gehälter und TEUR 186 (Vorjahr: TEUR 216) im Wesentlichen auf die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung.

Die Mitarbeiterzahlen entwickelten sich wie folgt:

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Firma Jahresdurchschnitt 2010 31.12.2010 Jahresdurchschnitt 2009 31.12.2009
Cash.Medien 3 3 7 7
Cash.Print 17 17 17 15
Cash.-TV 1 0 2 1
G.U.B. 2 2 5 2
DFI 0 0 0 0
gesamt 23 22 31 25

21. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

Die ausgewiesenen Abschreibungen i. H. v. TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 18) sind planmäßige Abschreibungen im Wesentlichen auf Hard- und Software sowie Büroausstattung.

22. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen:

Kosten für Buchhaltung, Jahresabschlusserstellung und Prüfung sowie Kosten der Hauptversammlung: TEUR 168 (Vorjahr: TEUR 161)
Kosten für Vertrieb und Werbung: TEUR 293 (Vorjahr: TEUR 171)
Mieten, Pacht und Leasing: TEUR 129 (Vorjahr: TEUR 117)
Rechts- und Beratungskosten: TEUR 104 (Vorjahr: TEUR 184)
Aufwendungen für Cash.Gala: TEUR 98 (Vorjahr: TEUR 95)

23./24. Zinsen und ähnliche Erträge/Aufwendungen

Die Zinsaufwendungen und ähnliche Aufwendungen betreffen die Darlehenszinsen für Finanzverbindlichkeiten i. H. v. TEUR 88 (Vorjahr: TEUR 115).

25. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Steuern vom Einkommen und Ertrag sind im Berichtsjahr nicht angefallen. Weiterhin war kein latenter Steueraufwand oder Ertrag zu berücksichtigen. Im Folgenden sind die wesentlichen vom Konzern erfassten latenten Steuerschulden und -ansprüche sowie deren Entwicklung im Berichtszeitraum dargestellt:

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Geschäftsjahr Vorjahr
Aktive latente Steuern Passive latente Steuern Aktive latente Steuern Passive latente Steuern
--- --- --- --- ---
per 31.12.2010 31.12.2009
--- --- --- --- ---
Rückstellungen 0 0 62 0
aus Konsolidierungen 1.672 91 1.672 98
Verlustvorträge 3.431 0 3.474 0
Zwischensumme 5.103 91 5.208 98
Saldierung gemäß IAS 12.74 -91 -91 -98 -98
Summe 5.012 0 5.110 0

Da keine hinreichende Wahrscheinlichkeit der künftigen Verrechnungsmöglichkeit mit Gewinnen vorliegt, wurden keine aktiven latenten Steuern bilanziert bzw. erfolgswirksam erfasst.

26. Sonstige Steuern

Die sonstigen Steuern betreffen die Kfz-Steuern.

27. Anteile anderer Gesellschafter

Dabei handelt es sich um den Ergebnisanteil des Minderheitsgesellschafters der DFI GmbH. Im Berichtsjahr wurden die Anteile von dem Minderheitsgesellschafter zurückerworben. Die bis zu diesem Zeitpunkt angefallenen Ergebnisanteile wurden dem Konzernverlust der Cash.Medien AG hinzugerechnet. Zu den Einzelheiten vgl. Eigenkapitalspiegel.

28. Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie ist zu errechnen als Anteil der Cash.Medien AG am Jahresfehlbetrag geteilt durch die Gesamtzahl der Aktien.

Der Anteil der Cash.Medien AG am Jahresüberschuss beträgt 386.826,56 EUR.

Die Gesamtzahl der Aktien betrug per 31.12.2010 2.531.042 Stück.

Alle Aktien sind mit den gleichen Rechten hinsichtlich des Ergebnisses ausgestattet. Der Ausweis einer gewichteten durchschnittlichen Anzahl der Stammaktien ist nicht erforderlich, da die Aktien der Kapitalerhöhung 2008 ab dem 01.01.2007 gewinnberechtigt sind. Eine Verwässerung ist nicht erfolgt.

Eine Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2010 ist nicht möglich und angesichts der Verlustvorträge auch für die folgenden Jahre nicht zu erwarten.

Sonstige Erläuterungen

29. Segmentberichterstattung

Grundlage der Identifizierung der berichtspflichtigen Segmente der Cash.Gruppe sind die unterschiedlichen Produkte bzw. Dienstleistungen. Sie werden jeweils von einer der Gesellschaften der Cash.Gruppe betrieben. Diese Segmente sind:

1. Geschäfte im Beteiligungsbereich und gruppeninterne Personaldienstleistungen (Cash.Medien AG)

Neben dem Halten, der Verwaltung und der Steuerung der Tochtergesellschaften erbringt die Cash.Medien AG vor allem qualifizierte gruppeninterne Personaldienstleistungen wie Geschäftsführung, Buchhaltung und Controlling, die unmittelbar mit der Steuerung und Verwaltung der Tochtergesellschaften zusammenhängen.

2. Cash.Magazin mit Nebenprodukten (Cash.Print GmbH)

Zum Segment "Magazin" gehören neben dem Monatsmagazin "Cash." nebst den Sonderheften "Cash.-Special" auch der Online-Newsletter "Cash./OnVista-Newsletter" und die "Cash.Gala", denn beide sind inhaltlich mit dem Magazin verwoben. Auch alle mit diesem Segment verknüpften untergeordneten Bereiche wie Anzeigenakquisition und -verwaltung oder Heftvertrieb sind dort enthalten.

3. Filmproduktion (Cash.-TV GmbH)

Dieses Segment produziert Produkt- und Firmenpräsentationsfilme für die Kapitalanlagebranche.

4. Agenturgeschäft und Marketing (2M GmbH)

Dazu gehörte im Vorjahr die Produktion von Emissionsprospekten (grafisch-gestalterischer Teil), vergleichbaren Veröffentlichungen und die Erbringung von gruppeninternen Marketing- und Agenturdienstleistungen.

In Anbetracht der geringen Größe dieses Segments hatte die Cash.Gruppe diese Geschäftstätigkeit ab 2009 nicht mehr unter dem Dach einer eigenen Tochtergesellschaft betrieben, sondern unter dem der Cash.Print GmbH. Die 2M GmbH war daher zum 1. Januar 2009 auf die Cash.Print GmbH verschmolzen worden.

Aufgrund der nicht zufriedenstellenden Ertragssituation hat sich der Vorstand entschieden, das Segment zum 01.01.2010 einzustellen.

5. Analysen zu geschlossenen Fonds (G.U.B. mbH)

Von diesem Segment werden Beteiligungsangebote des freien Kapitalanlagemarktes (geschlossene Fonds) analysiert und Umsätze über den Verkauf von Nachdrucken solcher Analysen generiert.

6. Fachpublikationen für den Kapitalanlagemarkt (DFI GmbH)

Derzeit erstellt dieses Segment überwiegend Leistungsbilanz-Analysen. Mittels einer Leistungsbilanz legen Anbieter geschlossener Fonds auf freiwilliger Basis Rechenschaft über den wirtschaftlichen Erfolg der von ihnen initiierten Beteiligungsangebote ab. Dies ist nicht zu verwechseln mit den Analysen geschlossener Fonds. Letztere werden im Vorfeld der eigentlichen Geschäftstätigkeit eines geschlossenen Fonds auf Basis des Angebotsprospektes vorgenommen. Die Leistungsbilanz-Analyse hat demgegenüber vornehmlich beschreibenden Charakter.

Umsätze werden gleichfalls mit dem Verkauf von Nachdrucken generiert.

Die Überleitung der Einzelposten der Segmente auf das Unternehmen folgt stets den handelsrechtlichen Eliminierungsvorschriften und wird für alle Segmente gleich gehandhabt.

Die Aufteilung der Umsätze auf Außen- und Innenumsätze ist unter Punkt 16. Umsatzerlöse dargestellt.

Die Transaktionen mit anderen Segmenten werden auf Basis von Selbstkosten einschließlich eines angemessenen Gemeinkostenzuschlags abgerechnet. Es werden keine Zwischengewinne erzielt.

In der Bewertung von Periodenergebnissen, Vermögensgegenständen und Schulden bestehen mit einer Ausnahme keine Unterschiede zwischen den Segmenten und dem Unternehmen. Die Ausnahme ist folgende: Im Segment "Geschäfte im Beteiligungsbereich und Gruppeninterne Personaldienstleistungen", also bei der Cash.Medien AG, ist der Forderungsbestand gegen das Segment "Fachpublikationen für den Kapitalanlagemarkt", also die DFI GmbH, wertberichtigt (um TEUR 298; Vorjahr: TEUR 304). Im Konzernabschluss wurde im Rahmen der Eliminierung diese Wertberichtigung rückgängig gemacht.

Vom Umsatzerlös der DFI GmbH von TEUR 66 (Vorjahr TEUR 23) entfiel (gerundet) auf einen Kunden ein Anteil von TEUR 9 (14 %), auf einen Kunden ein Anteil von TEUR 8 (12 %) und auf zwei Kunden jeweils ein Anteil von TEUR 8 (11 %).

Die Aufteilung der Zinserträge und -aufwendungen sowie der Abschreibungen auf die Segmente ergibt sich aus der diesem Anhang beigefügten Tabelle.

Die Hauptentscheidungsträger der Cash.Gruppe nutzen grundsätzlich die in der Tabelle "Segmentergebnis" aufgeführten Positionen, also die Werte der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung der einzelnen Firmen, als Entscheidungsgrundlage.

Innerhalb der Umsatzerlöse und der Aufwendungen für bezogenen Waren und Leistungen werden die wichtigsten externen Umsatzerlöse und der Materialaufwand des Segments "Magazin" weiter unterteilt. Sie werden folgendermaßen differenziert:

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TEUR 2010 2009
Umsätze aus
Anzeigen 2.629 2.558
Heftvertrieb 283 261
Copyrights/Sonderdrucke 80 42
Newsletter/Online 119 71
Cash.Gala 135 119
andere 0 3
Außenumsatz gesamt 3.246 3.054
Kosten für
Herstellung Magazin 591 508
Heftvertrieb 70 114
andere 23 32
Kosten extern gesamt 684 654

Aufwendungen oder Erträge aus Einkommensteuer sind nicht in nennenswertem Umfang angefallen.

Weitere Segmentinformationen finden sich in den Erläuterungen zu Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung, Punkte 1. Immaterielle Vermögenswerte, 2. Sachanlagen, 4. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, 11. Rückstellungen (kurzfristige Schulden), 14. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (kurzfristige Schulden), 16. Umsatzerlöse und 20. Personalaufwand.

30. Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Geschäftsvorfälle zwischen der Gesellschaft und ihren Tochterunternehmen, die als nahe stehende Unternehmen anzusehen sind, sind durch die Konsolidierung eliminiert worden und werden in diesem Anhang nicht erläutert. Transaktionen zwischen dem Konzern und anderen nahe stehenden Unternehmen oder nahe stehenden Personen werden nachfolgend aufgeführt.

Die Cash.Medien AG hat zugunsten ihrer Tochtergesellschaft DFI GmbH eine Patronatserklärung abgegeben, nach der sie dafür Sorge tragen wird, dass die DFI GmbH jederzeit in der Lage ist, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Herr Ulrich Faust ist neben seiner Tätigkeit als Vorstand der Cash.Medien AG außerdem Geschäftsführer der Cash.Print GmbH, der Cash.-TV GmbH, der G.U.B. mbH und der DFI GmbH, also sämtlicher Tochtergesellschaften.

Eine dem stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Frank Richter nahe stehende Person verkauft als freie Mitarbeiterin der Cash.Print GmbH auf Provisionsbasis zu marktüblichen Konditionen Anzeigen für das Cash.Magazin. Im Jahr 2010 erzielte sie dafür Provisionen i. H. v. TEUR 78 (Vorjahr: TEUR 66). Der Handelsvertretervertrag wurde fristgerecht per 30. Juni 2011 gekündigt.

Herr Wilhelm Furler (Vorstand der Cash.Medien AG bis 31. März 2009), war im Vorjahr als nahe stehende Person zu qualifizieren. Er hat der Cash.Medien AG zu marktüblichen Konditionen ein Darlehen gewährt. Die Verpflichtung einschließlich aufgelaufener Zinsen valutierte zum Bilanzstichtag 2009 mit insgesamt TEUR 45. Per 31. Dezember 2010 valutiert sie einschließlich Zinsen mit insgesamt TEUR 37. Es besteht eine Ratenzahlungsvereinbarung.

Ein in 2009 zu marktüblichen Konditionen gewährtes Darlehen des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Frank Richter über TEUR 50 an die Cash.Medien AG war bereits im Verlauf des Jahres 2009 von Herrn Josef Depenbrock übernommen worden.

Die DMG Deutsche Mediengestaltung GmbH (DMG) ist eine dem Aufsichtsratsmitglied Josef Depenbrock nahestehende Gesellschaft. Die DMG hat der Cash.Medien AG in 2010 zu marktüblichen Konditionen Darlehen in einer Höhe von TEUR 490 gewährt. Die Cash.Medien AG hat der DMG die fälligen Zinsen (TEUR 19) gezahlt. Die Verpflichtungen der Cash.Medien AG gegenüber der DMG belaufen sich zum Bilanzstichtag demnach auf TEUR 490 (Vorjahr: 0).

Die DMG GmbH hat der Cash.Print GmbH in 2010 zu marktüblichen Konditionen Darlehen in einer Höhe von TEUR 200 gewährt, von denen TEUR 20 noch in 2010 wieder getilgt wurden. Überdies hat die Cash.Print GmbH die fälligen Zinsen i. H. v. TEUR 12 geleistet. Das Darlehen valutiert daher zum Bilanzstichtag mit TEUR 180 (Vorjahr: 0).

Die gesamten Darlehensverbindlichkeiten der Cash.Gruppe gegenüber der DMG belaufen sich folglich per 31.12.2010 auf TEUR 670 (Vorjahr: 0).

Die Cash.Medien AG und die Cash.Print GmbH haben in 2010 sämtliche Darlehensverpflichtungen gegenüber Herrn Josef Depenbrock nebst Zinsen zurückgezahlt (Umschuldung). Per 31.12.2009 hatten diese Darlehensverpflichtungen noch TEUR 337 betragen, davon TEUR 287 bei der Cash.Medien AG und TEUR 50 bei der Cash.Print GmbH. Die in 2010 darauf geleisteten Zinszahlungen beliefen sich auf TEUR 11 bei der Cash.Medien AG und TEUR 1 bei der Cash.Print GmbH.

Die Netto-Mittelaufnahme bei Herrn Depenbrock und bei der ihm nahe stehenden DMG belief sich zusammengefasst in 2010 folglich auf TEUR 333.

31. Sicherungspolitik

Bezüglich der Darstellung der Risiken und des Risikomanagements sei auf den Konzern-Lagebericht, dort Punkt 6. Chancen- und Risikobericht und Punkt 8. Internes Kontrollsystem und Risikomanagement verwiesen.

Liquiditätsrisiko

Trotz einer weiteren Verbesserung bleibt das größte Risiko für die Unternehmen der Cash.Gruppe die Liquiditätslage, die immer noch ein bestandsgefährdendes Risiko darstellt. Auch in 2010 reichte das operative Geschäft nur zu einer teilweisen Rückführung der Altverbindlichkeiten aus.

Allerdings bestehen Darlehensverpflichtungen inzwischen nur noch gegenüber Unternehmen und Personen, zu denen gute, oft langjährige Geschäftsbeziehungen bestehen. Im Gegensatz zum Vorjahr sind für 2010 auch keine nicht erfüllten Zins- oder Tilgungsverpflichtungen zu berichten.

Die Darlehensaufnahmen in 2010 erfolgten nicht aus operativen Erfordernissen, sondern zur Finanzierung der Vergleichsvereinbarungen und zur Umschuldung. Überdies war die CASH-Gruppe in der Lage, an der Bedienung der insgesamt rund TEUR 595 (netto), die gemäß den beiden Vereinbarungen in 2010 zu zahlen waren, einen Eigenanteil von rund der Hälfte aufzubringen.

Für 2011 und auch die Folgejahre sind weitere Darlehensaufnahmen derzeit nicht vorgesehen.

Gleichwohl wird die angespannte Liquiditätslage die Gruppe noch lange begleiten, da auch andere Verbindlichkeiten zurückgeführt werden müssen.

Versicherungsschutz

Die Unternehmen der Cash.Gruppe sind gegen die üblichen Geschäftsrisiken eines Dienstleistungsunternehmens/Bürobetriebs angemessen versichert. Eine Besonderheit stellt lediglich die Veranstaltungsausfallversicherung dar. Die jährlich stattfindende Cash.Gala wird dahingehend versichert, dass bei einem durch äußere Umstände erzwungenen Ausfall der Veranstaltung die damit verbundenen finanziellen Verpflichtungen (Rückzahlung Sponsorenbeiträge, Erfüllung Lieferantenverbindlichkeiten) abgesichert sind.

Sensitivitätsanalyse zu den Marktrisiken

Vorbemerkung zu den Risiken auf der Absatzseite:

Verlässliche Aussagen zu Marktpreisrisiken lassen sich für die Unternehmen der Cash.Gruppe nur zum Teil treffen, da manchen Produkten am "Markt" keine vergleichbaren gegenüberstehen. So ist etwa das Cash.Magazin mit anderen Titeln nicht direkt vergleichbar, da alle Titel unterschiedliche Schwerpunkte, Konzeptionen, Leserschaft oder Verbreitung haben. Dennoch lassen sich einige Erfahrungen skizzieren, die vor dem Hintergrund der nachfolgenden Betrachtungen zur Sensitivität bewertet werden können:

Die Anzeigenpreise des Cash.Magazins bewegen sich im oberen Teil der bei Titeln für Finanzdienstleister üblichen Preise. Derzeit sind keine Gründe ersichtlich, dass eine Senkung erfolgen müsste.

Sensitivitätsanalyse

Beschaffungsseite:

Für das mit Abstand wichtigste Beschaffungspreisrisiko der Cash.Gruppe, den Papierpreis (vgl. Punkt 29.), lässt sich folgende Aussage treffen:

Der Anteil der Kosten für Papier in den allgemeinen Druckkosten beläuft sich auf ca. 234 TEUR (Vorjahr: TEUR 191). Eine Änderung von 10% des Papierpreises würde auf Basis des Ergebnisses von 2010 eine Ergebnisänderung von ca. 6 % (Vorjahr: 8%) hervorrufen.

Absatzseite:

Die Cash.Gruppe ist ein personalintensives Dienstleistungsunternehmen. Daher sind die wichtigsten Umsätze der Cash.Gruppe mit geringen Grenzkosten versehen. Dementsprechend schlagen fehlende Umsätze in nahezu voller Höhe auf das Ergebnis durch. Dies gilt insbesondere für das Anzeigengeschäft und die Analysen der G.U.B., wo die Grenzkosten üblicherweise im ein- oder niedrig zweistelligen Prozentbereich liegen.

Es gibt aber wichtige Ausnahmen. Diese sind im Folgenden nach ansteigenden Grenzkosten dargestellt:

Das klassische Filmgeschäft (Erstellung von Videos/DVDs) arbeitet mit Grenzkosten von rund 65 %, da die eigentliche Erstellung eines durch das Cash.-TV-Team konzipierten Films mit Hilfe externer Dienstleister abgewickelt wird. Dies ist ebenso branchenüblich wie vorteilhaft, da bei fehlenden Aufträgen keine Fixkosten für beispielsweise Kamerateams oder Regisseure anfallen.

Das Nebengeschäft von Cash.-TV (insbesondere Vervielfältigungen) hat zum Teil höhere Grenzkosten, ist aber wirtschaftlich wenig relevant.

Im Heftvertrieb (Verkauf von Exemplaren des Cash.Magazins im Gegensatz zum Anzeigenverkauf) der Cash.Print werden auch Geschäfte mit sehr geringem oder sogar ohne Deckungsbeitrag getätigt, wenn dies die Verbreitung des Magazins erhöht. Der Heftvertrieb ist dem Ziel der Verbreitung untergeordnet, da nur Verbreitung, sprich eine möglichst große Leserschaft, den Anzeigenerfolg sichern kann. Der Wegfall entsprechender Umsätze führt zwar meist nicht unmittelbar zu einer nennenswerten Reduzierung des Ergebnisses, ist aber durch die damit einhergehende Senkung der verbreiteten Auflage dennoch negativ zu beurteilen.

32. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag/ Going-concern-Prämisse

Bedeutende Ereignisse haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ereignet.

Going-concern-Prämisse

Der Jahresabschluss der Unternehmen der Cash.Gruppe wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt.

Angesichts der wiederum verbesserten Ertrags- und Liquiditätslage erscheint dies vor dem Hintergrund der Verfahrensweise der vergangenen Jahre unmittelbar verständlich und folgerichtig.

Zwar liegt unverändert eine bilanzielle Überschuldung vor, angesichts erheblicher stiller Reserven (Beteiligung an der profitablen Cash.Print) besteht jedoch ebenso unverändert keine tatsächliche Überschuldung. Dieser Sachverhalt wird fortlaufend überwacht.

Und obwohl die Liquiditätslage immer noch ein bestandsgefährdendes Risiko darstellt, spricht auch dies nach Auffassung des Vorstandes nicht gegen eine Going-concern-Bilanzierung. Denn die operative Liquidität der Gruppe ist inzwischen deutlich positiv und der Verbindlichkeiten-Abtrag konnte auch in 2010 fortgesetzt werden. Wo nicht ohnehin langfristige Ratenvereinbarungen bestehen, kann der weitere Abtrag in Abstimmung mit den Gläubigern bis Mitte 2012 und - so die berechtigte Erwartung des Vorstands - auch darüber hinaus ratierlich erfolgen. Mithin ist die Gesamtfinanzierung 2011/2012 aus heutiger Sicht gesichert. Auch dieser Sachverhalt wird fortlaufend überwacht.

Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit im bisherigen Verlauf des Jahres 2011 war planmäßig leicht negativ. Er wurde durch per Jahresbeginn bestehende Bankguthaben finanziert. Für den weiteren Verlauf des Jahres rechnet der Vorstand mit einem Überschuss aus laufender Geschäftstätigkeit, entsprechend dem erwarteten positiven Jahresergebnis.

Auch für die Folgejahre erwartet der Vorstand operative liquide Überschüsse, die für eine Finanzierung aus eigener Kraft samt fortgesetztem Abtrag von Altverbindlichkeiten ausreichen.

Die Geschäftsleitung der Cash.Gruppe hat für 2011 eine Planung vorgelegt, die einerseits den nach wie vor bestehenden gewissen Unsicherheiten, andererseits der sich seit einigen Monaten abzeichnenden langsamen Markterholung Rechnung trägt. Größere Unwägbarkeiten, die die Gruppe wieder in eine existenzbedrohende Situation führen könnten, erwartet der Vorstand derzeit nicht.

33. Aufsichtsrat und Vorstand

Den beiden Gremien gehörten zum Bilanzstichtag folgende Personen an:

Aufsichtsrat

Dr. Reimer Beuck, Hamburg, Rechtsanwalt in eigener Praxis, Vorsitzender

Frank Richter, Grube, Versicherungsmakler, stellvertretender Vorsitzender

Josef Depenbrock, Hamburg, Journalist

Über die Bezüge des Aufsichtsrates für 2010 entscheidet die Hauptversammlung. Beabsichtigt ist, wie in den vergangenen Jahren, Bezüge von 7.500 Euro p.a. für die Tätigkeit als Aufsichtsrat vorzuschlagen. Der Vorsitzende soll die doppelte Vergütung erhalten. Eine entsprechende Rückstellung wurde gebildet. Die Aufsichtsratsbezüge enthalten keine variablen Vergütungsbestandteile.

Der Aufsichtsrat hat keine Ausschüsse gebildet. Kein Aufsichtsratsmitglied nimmt neben seiner Tätigkeit für die Cash.Medien AG andere Aufsichtsrats- oder vergleichbare Mandate wahr.

Vorstand

Ulrich Faust, Hamburg

Der Vorstand erhielt in 2010 unmittelbare Bezüge von TEUR 180 (Vorjahr: TEUR 130).

Die Vorstandsbezüge enthalten TEUR 43 variable Vergütungsbestandteile (Vorjahr: TEUR 0).

Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats sind nach § 15a WpHG verpflichtet, Erwerb oder Verkauf von Aktien der Cash.Medien AG mit einem Volumen von insgesamt mehr als EUR 5.000 im Kalenderjahr offenzulegen. Zu dementsprechenden Meldungen von Herrn Josef Depenbrock vgl. Punkt 9. unter "Angaben zur Eigentümerstruktur".

34. Entsprechenserklärung nach § 161 AktG zum "Corporate Governance Kodex"

Die nach § 161 AktG geforderte Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex wurde von Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben und den Aktionären unter www.cash-medienag.de im Internet zugänglich gemacht.

35. Honorar des Abschlussprüfers

Abschlussprüfer der Cash.Medien AG nebst - im Rahmen des Konzernabschlusses -Tochtergesellschaften ist die FinPro Treuhandgesellschaft mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Rostock. Für das Honorar des Abschlussprüfers sind im Abschluss 2010 TEUR 30 aufwandswirksam berücksichtigt.

36. Freigabe zur Veröffentlichung

Der Abschluss wurde mit der Feststellung durch den Aufsichtsrat der Cash.Medien AG am 12. April 2011 vom Vorstand der Cash.Medien AG zur Veröffentlichung freigegeben.

Hamburg, im April 2011

Cash.Medien AG

Der Vorstand

Ulrich Faust

Bilanz zum 31. Dezember 2010

der Cash.Medien AG

AKTIVA

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Geschäftsjahr 2009
EUR EUR TEUR
--- --- --- ---
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 436,51 2
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.389,59 12
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.025.212,04 1.025
1.034.038,14 1.040
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Geleistete Anzahlungen 2.100,84 2
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 76.192,49 116
2. Sonstige Vermögensgegenstände 182.588,12 102
258.780,61 218
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 10.461,26 68
271.342,71 287
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.249,76 4
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2.529.715,79 2.916
3.839.346,40 4.247
PASSIVA
Geschäftsjahr 2009
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 6.327.605,00 6.328
II. Kapitalrücklage 5.772.448,10 5.772
III. Gewinnrücklagen 2.200,00 2
IV. Bilanzverlust
1. Verlustvortrag -15.018.121,56 -15.480
2. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 386.152,67 462
-14.631.968,89 -15.018
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2.529.715,79 2.916
0,00 0
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 18.000,00 18
2. Sonstige Rückstellungen 285.816,47 738
303.816,47 756
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 114.132,51 136
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.165.483,59 2.234
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.255.913,83 1.120
3.535.529,93 3.491
3.839.346,40 4.247

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010

der Cash.Medien AG

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Geschäftsjahr 2009
EUR EUR TEUR
--- --- --- ---
1. Umsatzerlöse 146.054,69 244
2. Sonstige betriebliche Erträge 83.613,36 359
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 160.790,42 177
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 220.421,05 418
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 37.571,15 52
257.992,20 471
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4.652,00 8
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens 0,00 0
4.652,00 8
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 309.605,35 438
7. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 969.338,92 1.050
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 1
9. Aufwendungen aus Verlustübernahme 14.485,67 0
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 65.328,66 99
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 386.152,67 462
12. Jahresüberschuss 386.152,67 462
13. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -15.018.121,56 -15.480
14. Bilanzverlust -14.631.968,89 -15.018

Anhang zum 31. Dezember 2010

der Cash.Medien AG

Rechnungslegungsvorschriften und allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 der Cash.Medien AG, Hamburg, ist unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) und des Aktiengesetzes aufgestellt.

Der Jahresabschluss wird unter dem Grundsatz der Unternehmensfortführung (going concern) aufgestellt.

Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung sind die gesetzlich vorgesehenen "davon-Vermerke" im Anhang wiedergegeben. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- oder Herstellkosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer bewertet.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Erforderliche Wertabschläge werden vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Unverzinsliche Forderungen werden mit dem Barwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, Verluste und ungewisse Verbindlichkeiten mit dem Erfüllungsbetrag, wie er nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Soweit beim Übergang auf die durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) geänderten Rechnungslegungsvorschriften Wahlrechte bestehen, bisherige Wertansätze von Aktivposten zu erhöhen bzw. Passivposten aufzulösen, wurde von diesen Wahlrechten keinen Gebrauch gemacht. Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem BilMoG wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EG-HGB nicht angepasst.

Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung in 2010 sind in der Anlage dargestellt.

Die Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB ist gesondert in der Anlage dargestellt.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die gegen die Tochtergesellschaft Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH, Hamburg, bestehenden Forderungen in Höhe von TEUR 136 sind wegen wahrscheinlicher Uneinbringlichkeit in vollem Umfang wertberichtigt worden.

Die ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen die G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse Hamburg.

Die Forderungen haben gänzlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

(3) Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

Die Gesellschaft ist durch aufgelaufene Verluste mit TEUR 2.530 (Vorjahr: TEUR 2.916) buchmäßig überschuldet. Ein aufgestellter Überschuldungsstatus zeigt hingegen keine Überschuldung, da bereits die im Firmenwert der Cash.Print GmbH enthaltenen stillen Reserven ausreichend hoch sind. Zusätzlich sind in den sonstigen Verbindlichkeiten Eigenkapital ersetzende Darlehen von Fremdgläubigern in Höhe von TEUR 517 enthalten.

(4) Eigenkapital

Das Grundkapital der Cash.Medien AG beträgt EUR 6.327.605 und ist voll eingezahlt. Es ist eingeteilt in 2.531.042 Stückaktien.

Die Hauptversammlung vom 22. Dezember 2006 hat den Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 21. Dezember 2011 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder in mehreren Teilbeträgen um bis zu EUR 2.788.355,00 zu erhöhen (§ 5 Ziffer 3 der Satzung der Gesellschaft). Den Aktionären ist ein Bezugsrecht einzuräumen. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung von Kapitalerhöhungen aus dem genehmigten Kapital festzulegen.

Mit Vorstandsbeschluss vom 7. Juli 2008 und mit Zustimmung des Aufsichtsrates vom 8. Juli 2008 wurde unter Ausnutzung des genehmigten Kapitals das Grundkapital der Gesellschaft von damals EUR 6.134.385 um EUR 193.220 auf EUR 6.327.605 durch die Ausgabe von 77.288 Stück neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien erhöht. Der rechnerische Nennwert der Stückaktie betrug EUR 2,50. Den Aktionären wurde ein Bezugsrecht eingeräumt. Die Eintragung der Kapitalerhöhung erfolgte am 25. Juli 2008.

Das genehmigte Kapital beträgt nunmehr noch EUR 2.037.465,00.

Die Kapitalrücklage betrifft die Beträge, die bei der Ausgabe der Aktien im Rahmen des Börsenganges (TEUR 4.094) und der Kapitalerhöhungen (TEUR 1.679) sowie aus der Ausgabe von Genussrechten (TEUR 2) der Gesellschaft über den rechnerischen Wert hinaus erzielt wurde.

Mit Emissionsprospekt vom 1. Juli 2005 hat die Gesellschaft 25.000 vinkulierte Namens-Genussrechte zum Nennbetrag in Höhe von je EUR 100 (Gesamtwert: TEUR 2.500) zuzüglich 5 % Agio angeboten. Die Anlagedauer beträgt zehn volle Geschäftsjahre, d.h. die Laufzeit endet bei Zeichnung in 2005 zum 31. Dezember 2015 und bei Zeichnung in 2006 zum 31. Dezember 2016.

Die Gewinnbeteiligung der eingezahlten Genussrechte setzt sich zusammen aus einer Grunddividende und einer Übergewinnbeteiligung. Die Grunddividende ergibt sich daraus, dass die Genussrechte am Ende der Laufzeit zu 160 % des Nennbetrages zurück genommen werden, soweit sich durch die Rückzahlung kein Bilanzverlust ergibt. Darüber hinaus sind die Genussrechte quotal (d.h. im Verhältnis zum weiteren Eigenkapital der Gesellschaft) an 21 % der während der Laufzeit erwirtschafteten ausschüttungsfähigen Jahresüberschüsse nach Bedienung der Grunddividende beteiligt (Überschussdividende).

Weist die Gesellschaft einen Verlust aus, nehmen die Genussrechtsinhaber an ihm bis zur vollen Höhe dadurch teil, dass das Genussrechtskapital im Verhältnis zu den bilanzierten nicht besonders gegen Ausschüttungen geschützten Eigenkapitalbestandteilen anteilig vermindert wird. Die Rückzahlungsansprüche der Genussrechtsinhaber reduzieren sich entsprechend.

Die Forderungen aus den Genussrechten treten gegenüber allen anderen Ansprüchen von Gläubigern gegen die Gesellschaft im Rang zurück. Im Insolvenz- oder Liquidationsfall wird das Genussrechtskapital erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückgezahlt.

Aufgrund der Ausgestaltung der Genussrechte erfolgt der Ausweis des Genussrechtskapitals im Eigenkapital. Im Geschäftsjahr 2005 wurden 545 Genussrechte (EUR 54.500) emittiert. Wegen der vereinbarten Verlustbeteiligung wurde das Genussrechtskapital bereits im Vorjahr in vollem Umfang durch Entnahme vermindert. In den Geschäftsjahren 2006 und danach sind keine weiteren Genussrechte emittiert worden.

(5) Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen in voller Höhe mögliche Nachforderungen des Finanzamtes aus Umsatzsteuer.

Von den sonstigen Rückstellungen betreffen überwiegend: Rückstellungen für ungewisse Verpflichtungen und Prozesskosten (TEUR 83), Hauptversammlung, Abschluss- (nebst Prüfung) und ähnliche Kosten (TEUR 94), Aufsichtsratsvergütungen (TEUR 50) und Urlaubs- und Tantiemerückstellungen (TEUR 45).

(6) Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten gliedern sich wie folgt:

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gesamt

TEUR
bis zu 1 Jahr

TEUR
2 bis 5 Jahre

TEUR
über 5 Jahre

TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 114 114 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.165 2.165 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 1.256 249 490 517
Gesamtbetrag 3.535 2.528 490 517

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen in Höhe von TEUR 1.891 auf die Cash.Print GmbH, in Höhe von TEUR 274 auf die Cash.-TV Filmproduktions GmbH. Weiterhin entfallen auf das ehemalige Vorstandsmitglied Wilhelm Furler TEUR 37, auf die DMG Deutsche Mediengestaltung GmbH als eine dem Aufsichtsratsmitglied Josef Depenbrock nahestehende Gesellschaft 490 TEUR und TEUR 596 auf weitere Darlehensgeber. Für einen der weiteren Darlehensgeber wurden Sicherheiten in Form der Verpfändung von Anteilen an der GU.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH (TEUR 517) gestellt. Für die Darlehen von den übrigen Darlehensgebern wurden keine Sicherheiten vereinbart. Herr Furler und Herr Depenbrock sind nahestehende Personen im Sinne des § 285 Abs. 3 HGB. Die Gewährung der Darlehen erfolgte zu marktüblichen Bedingungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten entfallen zu TEUR 38 (Vorjahr: TEUR 87) auf Steuern.

(7) Latente Steuern

Aufgrund des bilanzorientierten Temporary-Konzepts gemäß BilMoG ergibt sich eine aktive latente Steuer der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer von 30 %. Die sich rechnerisch ergebende Steuerentlastung wurde nach dem Wahlrecht des § 274 HGB im Berichtsjahr nicht aktiviert.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(1) Umsatzerlöse

In den Umsatzerlösen enthalten sind Erlöse aus Dienstleistungen und Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen von TEUR 92.

(2) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 59, aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung zu Forderungen von TEUR 21.

(3) Materialaufwand/sonstige betriebliche Aufwendungen

Davon entfallen rund TEUR 265 auf Aufwendungen für Leistungen, die von verbundenen Unternehmen bezogen wurden.

(4) Personalaufwand

Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung enthalten keine Aufwendungen für Altersversorgung.

(5) Erträge aus Gewinnabführungsverträgen

Auf Grund von Gewinnabführungsvertrag wurden 2010 Gewinne von den verbundenen Unternehmen Cash.Print GmbH (TEUR 937) und G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH (TEUR 32) an die Cash.Medien AG abgeführt.

(6) Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Von den Zinsaufwendungen entfallen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 28) auf verbundene Unternehmen.

(7) Aufwendungen aus Verlustübernahme

Auf Grund von Gewinnabführungsverträgen hat die Cash.Medien AG 2010 Verluste vom verbundenen Unternehmen Cash.-TV Filmproduktionsgesellschaft mbH (TEUR 14) übernommen.

Sonstige Angaben

sonstige finanzielle Verpflichtungen

Bei dem Tochterunternehmen DFI Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH besteht ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von TEUR 373 (Vorjahr: TEUR 395). Aus diesem Grund hat die Cash.Medien AG für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 131 und für ein Darlehen in Höhe von TEUR 157 den Rangrücktritt erklärt. Die Schwestergesellschaft der DFI Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH, die GUB Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH, hat ebenfalls für ihre Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 108 einen Rangrücktritt erklärt. Weiter hat die Muttergesellschaft eine Patronatserklärung abgegeben, nach der sie dafür Sorge tragen wird, dass die DFI Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH jederzeit in der Lage ist, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Honorare des Abschlussprüfers

Im Jahr 2010 hatte die Cash.Medien AG Aufwendungen für Honorare des Abschlussprüfers für Zwecke der Jahres- und Konzernabschlussprüfung in Höhe von TEUR 30.

Beschäftigte

Bei der Cash.Medien AG waren im Jahr 2010 durchschnittlich 3 (Vorjahr: 7) Arbeitnehmer beschäftigt.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresabschluss der Cash.Medien AG weist 2010 einen Bilanzverlust in Höhe von TEUR 14.632 aus. Es wird vorgeschlagen, diesen Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen.

Stimmanteile am Grundkapital

Die GA Beteiligungs GmbH & Co. KG aus München hat mit Datum vom 13. Oktober 2004 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 6. Oktober 2004 die Schwelle von 5 % überschritten hat und 6,23 % betrug. Der Vorstand hat die Überschreitung in der Financial Times veröffentlicht.

Die M.M. Warburg-LuxInvest S.A. aus Luxemburg hat mit Datum vom 9. März 2006 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 16. Februar 2006 die Schwelle von 5% überschritten hat und nun 5,19% beträgt.

Die M.M. Warburg-LuxInvest S.A., L-1413 Luxemburg, Großherzogtum Luxemburg, hat mit Datum vom 16. Mai 2007 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 15. Mai 2007 die Schwellen von 5% und 3% unterschritten hat und nun 0% beträgt.

Herr Axel Oertel, Deutschland, hat gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 3. November 2006 die Schwelle von 5 % überschritten hat und nun 5,07 % beträgt.

Herr Josef Depenbrock, Deutschland, hat mit Datum vom 18. Februar 2008 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 18. Februar 2008 die Schwelle von 25% überschritten hat und zu diesem Tag 27,85 % (683.467 Stimmrechte) beträgt.

Herr Andreas Lentge, Deutschland, hat mit Datum vom 4. Dezember 2008 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 3. Dezember 2008 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 3,87 % (98.000 Stimmrechte) beträgt.

Herr Andreas Lentge, Deutschland, hat mit Datum vom 6. Januar 2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 2. Januar 2009 die Schwellen von 5 %, 10 %, 15 % und 20 % überschritten hat und zu diesem Tag 22,61 % (572.389 Stimmrechte) beträgt.

Herr Dr. Dieter E. Jansen, Deutschland, hat mit Datum vom 23. Januar 2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 31. Dezember 2008 die Schwellen von 20%, 15%, 10%, 5% und 3% unterschritten hat und zu diesem Tag 0,01 % (205 Stimmrechte) beträgt.

Herr Axel Oertel, Deutschland, hat mit Datum vom 3. März 2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 25. Februar 2009 die Schwellen von 5 % und 3 % unterschritten hat und zu diesem Tag 2,98 % (75.425 Stimmrechte) beträgt.

Die accaris financial planning AG, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 27. Juli 2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 23. Juli 2009 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 3,98 % (100.652 Stimmrechte) beträgt.

Die Fibikon GmbH, Jork, Deutschland, hat mit Datum vom 19.11.2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 19.10.2009 die Schwelle von 3 % überschritten hat und an diesem Tag 3,44 % (87.000 Stimmrechte) beträgt.

Herr Kai Fitzner, Deutschland, hat mit Datum vom 27.11.2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 19.10.2009 die Schwelle von 3 % überschritten hat und an diesem Tag 3,44 % (87.000 Stimmrechte) beträgt. Diese 3,44 % (87.000 Stimmrechte) sind Herrn Fitzner gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der Fibikon GmbH zuzurechnen (vgl. Meldung der Fibikon GmbH, voriger Absatz).

Die accaris financial planning AG, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 5. März 2010 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 1. März 2010 die Schwelle von 5 % überschritten hat und an diesem Tag 5,14 % (130.000 Stimmrechte) betragen hat. 1,19 % (30.000 Stimmrechte) sind der Gesellschaft gemäß § 22 I, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Herr Enno Gebensleben, Deutschland, hat mit Datum vom 1. Juni 2010 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 31. Mai 2010 die Schwelle von 3 % überschritten hat und an diesem Tag 4,62 % (117.000 Stimmrechte) betragen hat.

Die accaris financial planning AG, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 1. Juni 2010 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 31. Mai 2010 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und an diesem Tag 3,95 % (100.000 Stimmrechte) betragen hat.

Die Fibikon GmbH, Jork, Deutschland, hat mit Datum vom 1. Juni 2010 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 31. Mai 2010 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0 % (0 Stimmrechte) betragen hat.

Herr Kai Fitzner, Deutschland, hat mit Datum vom 1. Juni 2010 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 31. Mai 2010 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0 % (0 Stimmrechte) betragen hat.

Herr Enno Gebensleben, Deutschland, hat mit Datum vom 26. Juli 2010 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 20. Juli 2010 die Schwelle von 5 % überschritten hat und an diesem Tag 6,36 % (161.000 Stimmrechte) betragen hat.

Erklärung zum Corporate Governance Kodex

Der Vorstand und der Aufsichtsrat erklären, dass den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" für das Geschäftsjahr 2010 mit Abweichungen entsprochen wurde.

Die Erklärung zur Unternehmensführung und Corporate Governance einschließlich der Erklärung nach § 161 AktG als Bestandteil des Lageberichtes wurde gesondert abgegeben. Beides ist Bestandteil des vorliegenden Geschäftsberichtes und auch im Internet unter www.cash-medienag.de abrufbar.

Mitglieder des Vorstands

Ulrich Faust, Hamburg

Der Vorstand erhielt in 2010 erfolgsunabhängige Bezüge in Höhe von TEUR 137 sowie erfolgsabhängige Bezüge von TEUR 43.

Mitglieder des Aufsichtsrates

Dr. Reimer Beuck, Rechtsanwalt in eigener Praxis, Vorsitzender

Frank Richter, Versicherungsmakler, stellvertretender Vorsitzender

Josef Depenbrock, Journalist

Mitgliedschaften in weiteren Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien i. S. d. § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG bestanden nicht. Die Bezüge des Aufsichtsrats betrugen im Geschäftsjahr 2010 TEUR 30.

Hamburg, im März 2011

Der Vorstand

Aufstellung des Konzernanteilsbesitzes zum 31. Dezember 2010

Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB

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Name der Gesellschaft Sitz Anteil am Kapital

in %
Eigenkapital

TEUR
Ergebnis vor Ergebnisabführung 2010

TEUR
Cash.Print GmbH Hamburg 100 628 937
Cash.-TV Filmproduktions GmbH Hamburg 100 74 -14
G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH Hamburg 100 51 32
Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH Hamburg 100 0 21

Konzernkapitalflussrechnung nach IAS/IFRS für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010

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2010

TEUR
2009

TEUR
1. EBIT (earnings before interest and taxes) 475 -122
2. -/+ Gezahlte/erhaltene Zinsen (interest) -88 -114
3. -/+ Gezahlte/erhaltene Steuerzahlungen (taxes) 0 0
4. \= Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteilen von Minderheitsgesellschaftern) 387 -237
5. +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 13 303
6. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -907 427
7. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 0 -930
8. +/- Zunahme/Abnahme der Steuerforderungen und -verbindlichkeiten 0 0
9. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 4 7
10. -/+ Zunahme/Abnahme Vorräte/Forderungen LuL/anderer Aktiva -30 589
11. +/- Zunahme/Abnahme Verbindlichkeiten LuL/anderer Passiva -391 -486
12. \= Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit -924 -327
13. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 0 0
14. - Auszahlungen für Investitionen in das Sach-Anlagevermögen -5 -2
15. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -5 0
16. \= Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -10 -2
17. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 0 0
18. + Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 1.312 379
19. - Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten und Änderungen der Fälligkeiten -428 0
20. \= Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit 884 379
21. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -50 50
22. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 162 112
23. \= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 112 162

Segmentvermögensgegenstände und -schulden zum 31. Dezember 2010

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Geschäfte im Beteiligungsbereich Magazin und Veranstaltungen Filmproduktion Unternehmensanalyse
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Segmentvermögen
A. Anlagevermögen 1.034 1.040 15 15 0 0 0 0
B. Umlaufvermögen 271 220 2.244 2.339 304 279 154 130
gesamt 1.305 1.260 2.259 2.354 304 279 154 130
Segmentschulden 3.840 4.246 1.633 1.743 230 212 104 138

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Fachpublikationen für den Kapitalanlagemarkt Gesamt Eliminierung Konzern
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0 0 1.049 1.055 -1.025 -1.025 24 30
55 54 3.028 3.022 -2.438 -2.418 590 604
55 54 4.077 4.077 -3.463 -3.443 614 634
429 472 6.236 6.811 -2.721 -2.883 3.515 3.928

Segmentergebnis zum 31. Dezember 2010

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Geschäfte im Beteiligungsbereich Magazin und Veranstaltungen Filmproduktion
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1. Umsatzerlöse 146 244 3.563 3.301 34 15
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen 0 0 15 -11 21 0
3. Sonstige betriebliche Erträge 84 359 61 268 1 635
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebstsoffe und für bezogene Waren 0 0 0 0 0 0
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 161 177 685 652 45 17
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 220 419 786 629 5 57
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 38 52 136 128 1 10
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes 5 8 8 9 0 0
7. Wertminderungsaufwendungen 0 0 0 0 0 0
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 310 438 1.066 1.614 19 45
9. Erträge aus Beteiligungen / Ergebnisabführungsverträgen 969 1.050 0 0 0 0
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 0 0 0
11. Aufwendungen für Verlustübernahmen 14 0 0 0 0 0
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 1 0 19 0 9
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 65 99 21 4 0 38
14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 386 461 938 541 -14 492

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Agenturgeschäft und Marketing Unternehmensanalyse Fachpublikationen für den Kapitalanlagemarkt
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1. Umsatzerlöse 0 2 251 319 66 23
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen 0 0 4 -23 0 0
3. Sonstige betriebliche Erträge 0 0 2 6 3 3
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebstsoffe und für bezogene Waren 0 0 0 0 0 0
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 0 1 47 53 22 10
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 0 0 46 110 0 0
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 0 0 11 25 0 0
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes 0 1 0 0 0 0
7. Wertminderungsaufwendungen 0 0 0 0 0 0
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 0 0 121 96 23 10
9. Erträge aus Beteiligungen / Ergebnisabführungsverträgen 0 0 0 0 0 0
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 0 0 0
11. Aufwendungen für Verlustübernahmen 0 0 0 0 0 0
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 0 0 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 1 1 2 2
14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 0 0 32 17 22 4

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Gesamt Eliminierung Konzern
2010

TEUR
2009

TEUR
2010

TEUR
2009

TEUR
2010

TEUR
2009

TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
1. Umsatzerlöse 4.060 3.904 -402 -541 3.658 3.363
0
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen 40 -34 0 0 40 -34
3. Sonstige betriebliche Erträge 151 1.271 -21 -22 130 1.249
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebstsoffe und für bezogene Waren 0 0 0 0 0 0
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 960 910 -160 -210 800 700
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.057 1.215 0 0 1.057 1.215
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 185 215 0 0 185 215
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes 13 18 0 0 13 18
7. Wertminderungsaufwendungen 0 0 0 286 0 286
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.539 2.203 -242 63 1.297 2.266
9. Erträge aus Beteiligungen / Ergebnisabführungsverträgen 969 1.050 -969 -1.050 0 0
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 0 0 0
11. Aufwendungen für Verlustübernahmen 14 0 -14 0 0 0
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 29 0 -29 0 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 89 144 0 -29 89 115
14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.363 1.515 -976 -1.752 387 -237
Überleitung
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 387 -237
Steuern 0 0
Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 387 -237

Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2010

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Gezeichnetes Kapital

TEUR
Kapital-

rücklage

TEUR
erwirtschaftetes Konzern-

eigenkapital

TEUR
direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen, Gewinne und Verluste

TEUR
Stand am 31.12.2008 6.328 5.607 -14.603 21
Gesamtergebnis -238 0
Stand am 31.12.2009 6.328 5.607 -14.841 21
+/- Änderung Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Bilanzkorrektur gemäß IAS 8
angepasster Saldo 01.01.2010 6.328 5.607 -14.841 21
Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0 0 387 0
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen, Gewinne und Verluste 0 0 0 0
Gezahlte Dividenden 0 0 0 0
Übrige Veränderungen 0 0 -126 0
Gesamtergebnis 261 0
Stand am 31.12.2009 6.328 5.607 -14.580 21

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Eigenkapital der Aktionäre

TEUR
Eigenkapital der Minderheiten

TEUR
Konzern-

eigenkapital

TEUR
Stand am 31.12.2008 -2.647 -127 -2.774
Gesamtergebnis -238 1 -237
Stand am 31.12.2009 -2.885 -126 -3.011
+/- Änderung Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Bilanzkorrektur gemäß IAS 8
angepasster Saldo 01.01.2010 -2.885 -126 -3.011
Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag 387 0 387
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen, Gewinne und Verluste 0 0 0
Gezahlte Dividenden 0 0 0
Übrige Veränderungen -126 126 0
Gesamtergebnis 261 126 387
Stand am 31.12.2009 -2.624 0 -2.624

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2010

der Cash.Medien AG

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Anschaffungskosten
01.01.2010

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
31.12.2010

EUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.433,00 0,00 17.950,00 8.483,00
26.433,00 0,00 17.950,00 8.483,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 45.537,33 0,00 9.647,69 35.889,64
45.537,33 0,00 9.647,69 35.889,64
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.030.633,02 0,00 0,00 3.030.633,02
3.030.633,02 0,00 0,00 3.030.633,02
3.102.603,35 0,00 27.597,69 3.075.005,66

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Abschreibungen Abschreibungen
01.01.2010

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
31.12.2010

EUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.242,47 1.753,00 17.948,98 8.046,49
24.242,47 1.753,00 17.948,98 8.046,49
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 33.185,23 2.899,00 8.584,18 27.500,05
33.185,23 2.899,00 8.584,18 27.500,05
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.005.420,98 0,00 0,00 2.005.420,98
2.005.420,98 0,00 0,00 2.005.420,98
2.062.848,68 4.652,00 26.533,16 2.040.967,52

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Nettowerte
31.12.2009

EUR
31.12.2010

EUR
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.190,53 436,51
2.190,53 436,51
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.352,10 8.389,59
12.352,10 8.389,59
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.025.212,04 1.025.212,04
1.025.212,04 1.025.212,04
1.039.754,67 1.034.038,14

Bestätigungsvermerke des Abschlussprüfers

Konzernabschluss

Wir haben den von der Cash.Medien AG, Hamburg, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften, liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzung der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter der Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Konzernlagebericht hin. Dort ist in Abschnitt 6. Going-concern-Prämisse ausgeführt, dass aufgrund der erheblichen Verluste seit 2000 und der unzureichenden Liquiditätsausstattung der Fortbestand des Konzerns bedroht ist.

Rostock, 11. April 2011

**FinPro Treuhandgesellschaft mbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

gez. Rudnick, Wirtschaftsprüfer

Jahresabschluss der Cash.Medien AG

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Cash.Medien AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist in Abschnitt 4. Going concern-Prämisse ausgeführt, dass aufgrund der bilanziellen Überschuldung und der unzureichenden Liquiditätsausstattung der Fortbestand der Gesellschaft bedroht ist.

Rostock, 11. April 2011

**FinPro Treuhandgesellschaft mbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

gez. Rudnick, Wirtschaftsprüfer

Rechtliche, wirtschaftliche und steuerliche Verhältnisse

Konzern

A. Rechtliche Verhältnisse

1. Handelsregister und Satzung

Für das Mutterunternehmen des CASH-Konzerns, die Cash.Medien AG, gilt die Satzung vom 5. August 1999, zuletzt geändert am 15. Oktober 2010. Gegenstand der letzten Satzungsänderung war die Änderung der Firma von cash.medien AG in Cash.Medien AG. Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg unter der Nr. HR B 72407 eingetragen.

Gegenstand des Unternehmens ist

1. der Erwerb, die Gründung sowie das Halten von Beteiligungen im Medienbereich sowie alle artverwandten Geschäfte.

2. die Erbringung von Beratungs- und medialen Dienstleistungen für die Finanzdienstleistungsbranche.

2. Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt 6.327.605 Euro (Stand 31. Dezember 2010). Es ist zerlegt in 2.531.042 Stückaktien.

Wir verweisen im Übrigen auf die Angaben im Anhang.

3. Vorstand und Aufsichtsrat

Die Cash.Medien AG wird durch den Vorstand vertreten. Im Geschäftsjahr 2010 war dies:

Ulrich Faust

Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr 2010 wie folgt zusammen:

Dr. Reimer Beuck, Vorsitzender
Frank Richter, stellvertretender Vorsitzender
Josef Depenbrock

4. Aufsichtsratssitzungen

Im Berichtsjahr haben nach den von uns eingesehenen Sitzungsprotokollen am

12. Februar 2010
01. März 2010
12. April 2010
26. Mai 2010
12. August 2010
15. September 2010
16. November 2010

entsprechend § 110 AktG Aufsichtsratssitzungen stattgefunden.

B. Wirtschaftliche Verhältnisse

1. Grundlagen

Die Cash-Mediengruppe ist mit mehreren Tochterunternehmen vornehmlich im Verlagswesen tätig.

2. Ergebnisabführungs- und Beherrschungsverträge

Ergebnisabführungs- und Beherrschungsverträge bestehen zwischen der Cash.Medien AG und den Tochterunternehmen Cash.Print GmbH, Cash.-TV Filmproduktionsgesellschaft mbH und G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH.

3. Änderung bei den Beteiligungen an Tochtergesellschaften

Nach Begleichung der diesbezüglichen Rückkaufsverpflichtung ist im November 2010 die Übertragung von 40 Prozent der Geschäftsanteile an der Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH (DFI) an die Cash.Medien AG erfolgt. Die Cash.Medien AG hält nunmehr sämtliche Geschäftsanteile.

C. Steuerliche Verhältnisse

Es besteht im Konzernkreis eine umsatzsteuerliche, gewerbesteuerliche und körperschaftsteuerliche Organschaft. Mit der DFI Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH besteht nur eine umsatzsteuerliche Organschaft.

Bis zum Abschluss der Prüfung war die Steuerveranlagung des Jahres 2006 erfolgt. Die Bescheide sind unter dem Vorbehalt der Nachprüfung ergangen.

Eine Betriebsprüfung ist für die Jahre 1999 bis 2002 erfolgt.

Ein Betriebsprüfungsbericht ist ergangen; die Steuerbescheide sind rechtskräftig.

Rechtsbehelfsverfahren wurden im Berichtsjahr und bis zum Prüfungszeitpunkt nicht geführt.

Cash.Medien AG

1. Rechtliche Verhältnisse

Gesellschaftsrechtliche Verhältnisse

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Firma: Cash.Medien AG; bis 15. Oktober 2010: cash.medien AG
Rechtsform: Aktiengesellschaft
Sitz: Hamburg
Anschrift: Stresemannstraße 163, 22769 Hamburg
Satzung: 5. August 1999, zuletzt geändert am 15. Oktober 2010 (Änderung der Firma)
Eintragung in das Handelsregister: Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg unter der Nr. HR B 72407 eingetragen.
Gegenstand des Unternehmens: Gegenstand des Unternehmens ist 1. der Erwerb, die Gründung sowie das Halten von Beteiligungen im Medienbereich sowie alle artverwandten Geschäfte. 2. die Erbringung von Beratungs- und medialen Dienstleistungen für die Finanzdienstleistungsbranche.
Geschäftsjahr: Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr.
Dauer der Gesellschaft: Die Gesellschaft ist auf unbestimmte Zeit errichtet.
Stammkapital: Das Grundkapital beträgt 6.327.605,00 Euro (Stand 31. Dezember 2010). Es ist zerlegt in 2.531.042 Stückaktien.
Geschäftsführung und Vertretung: Die Cash.Medien AG wird durch den Vorstand vertreten. Im Geschäftsjahr 2010 war dies: - Ulrich Faust
Aufsichtsrat: Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr 2010 wie folgt zusammen: - Dr. Reimer Beuck, Vorsitzender - Frank Richter, stellvertretender Vorsitzender - Josef Depenbrock
Größenklassen: Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Absatz 3 Satz 2 HGB.

2. Wirtschaftliche Verhältnisse

a) Allgemeines

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Hamburg.

b) Beschäftigte

Die Zahl der Mitarbeiter des Unternehmens betrug im Jahresdurchschnitt 3 (im Vorjahr: 7).

c) Wesentliche Verträge

Ergebnisabführungs- und Beherrschungsverträge bestehen zwischen der Cash.Medien AG und den Tochterunternehmen Cash.Print GmbH, Cash.-TV Filmproduktionsgesellschaft mbH und G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH.

3. Steuerliche Verhältnisse

Die Gesellschaft wird unter der Steuernummer 41/710/02627 beim Finanzamt Hamburg-Altona geführt.

Bis zum Abschluss der Prüfung war die Steuerveranlagung des Jahres 2006 erfolgt. Die Bescheide sind unter dem Vorbehalt der Nachprüfung ergangen.

Eine Betriebsprüfung ist für die Jahre 1999 bis 2002 erfolgt.

Ein Betriebsprüfungsbericht ist inzwischen ergangen; geänderte Steuerbescheide liegen vor.

Rechtsbehelfsverfahren wurden im Berichtsjahr und bis zum Prüfungszeitpunkt nicht geführt.

Cash.Medien AG

Stresemannstraße 163

22769 Hamburg

Telefon: 040/51 444-0

Telefax: 040/51 444-120

E-Mail: [email protected]

Internet: www.cash-medienag.de

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