Annual Report • May 16, 2013
Annual Report
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den Bericht über das Geschäftsjahr 2012 beginne ich mit einem übergreifenden Blick auf die Cash.-Gruppe:
Cash. schneidet im dritten Jahr in Folge mit einem positiven Geschäftsergebnis ab und die Umsatzrendite ist wiederum zweistellig. In einem 5-Jahres-Vergleich tun sich dabei zwei völlig gegenläufige Entwicklungen auf.
Das Jahr 2007 war geprägt von ungetrübt positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. So wurden in einer unserer Kernbranchen, dem Segment der Geschlossenen Fonds, fast zehneinhalb Milliarden Euro an Eigenkapital eingeworben. Cash. machte einen Umsatz von 5,7 Millionen Euro und lieferte dabei ein negatives Ergebnis in Höhe von 512 Tausend Euro ab.
Jetzt - 5 Jahre später - ist das Umfeld von Cash. durch seit Jahren anhaltende wirtschaftliche Schwierigkeiten gekennzeichnet. Im Jahr 2012 wurden beispielsweise bei den Geschlossenen Fonds nur noch viereinhalb Milliarden Euro Eigenkapital platziert, der Umsatz von Cash. ging auf 3,5 Millionen Euro zurück. Allerdings mit einem positiven Ergebnis von 414 Tausend Euro. Schlechtere Rahmenbedingungen und weniger Umsatz stehen einer Wende beim Geschäftsergebnis gegenüber.
Damit bestätigt sich einmal mehr der eingeschlagene Weg der Restrukturierung. Absolute Kostendisziplin und Konzentration auf das Kerngeschäft, dauerhaft und mit großer Energie verfolgt, sind die Grundlagen dieser sehr erfreulichen und stabilen Entwicklung.
Allerdings konnte das Jahr 2012 nicht an das Vorjahr anknüpfen. Der Umsatz ging zurück. Erneut konnten zwar auch Kosten gesenkt werden, insgesamt reduzierte sich jedoch das Ergebnis um rund 130 Tausend Euro. Die Umsatzrendite veränderte sich von 14,5 auf 11,9 Prozent. Das Jahr 2012 ist damit aber dennoch 'den Umständen entsprechend' durchaus zufriedenstellend verlaufen.
Um dies überhaupt zu erreichen, bedurfte es eines großen Einsatzes der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen ich an dieser Stelle herzlich danke. Gleichwohl bleibt der Anspruch auf eine Unternehmensentwicklung anderen Zuschnitts.
Insbesondere die anhaltenden Probleme im Markt für Sachwertbeteiligungen (Geschlossene Fonds) wirkten sich nachteilig auf den Umsatz aus. Die Krise im Bereich Schifffahrt hält an, die anstehende Regulierung bindet Kapazitäten und führt bei zahlreichen Unternehmen zur Zurückhaltung.
Die Folge waren rückläufige Anzeigenumsätze in diesem Segment. Vor allem aber sind die Auswirkungen für die G.U.B. deutlich abzulesen: Das mit 100 Tausend Euro außerordentlich gute Ergebnis aus 2011 ging komplett verloren und es verblieb eben noch eine schwarze Null. Positiv auf einem geringen Niveau verliefen die Geschäfte bei Cash.-TV und dem DFI.
Den Umsatzrückgängen konnte aber andernorts auch, wenngleich nicht vollumfänglich, erfolgreich entgegengesteuert werden. So wurde das Volumen der Medienpartnerschaften ausgebaut und neben 'Cash.-Extra mit 'Cash.-Exklusiv' ein weiteres neues Format etabliert. Die G.U.B. hat ein neues Fonds-Profil entwickelt mit den drei Kategorien Benchmarking, Plausibilitätsprüfung und Risikoklassifizierung. Dies wird seit Jahresbeginn 2013 angeboten und hat erste Verkaufserfolge zu verzeichnen.
Cash.Online nimmt weiter einen guten Weg, die Werbeumsätze konnten erneut gesteigert werden. Zum Jahresbeginn 2013 wurde Finanz.Jobs gestartet, das Cash.Online-Portal für Stellenanzeigen, dem wir gute Entwicklungschancen einräumen.
Auch mit dem reduzierten Ergebnis des Jahres 2012 blieb die Kraft der Cash.-Gruppe zur Fortsetzung der Entschuldung ungebrochen. So konnte das Fremdkapital weiter gesenkt werden, erneut um gut 500 Tausend Euro - sowohl über einen Rückgang der Lieferantenverbindlichkeiten als auch durch Rückführung langfristiger Finanzverbindlichkeiten. Auch in 2012 konnten wiederum einige ratierlich zu bedienende Verpflichtungen endgültig ausgeglichen werden, mit der Folge einer weiteren Entlastung der laufenden Liquidität.
Das verbleibende (immer noch existenzgefährdende) Liquiditätsrisiko ergibt sich daraus, dass weiterhin Darlehensverpflichtungen prolongiert werden müssen, denn die operativ erwirtschafteten liquiden Mittel reichen auch im laufenden Jahr nicht zur vollständigen Ablösung aus.
Den Marktgegebenheiten Rechnung tragend haben wir für 2013 eine Planung in ähnlicher Größenordnung wie die Ist-Werte 2012 verabschiedet. Aus heutiger Sicht ist eine Planerfüllung nicht gefährdet. Für die G.U.B. wird 2013 ein Jahr der Herausforderungen, die grundsätzliche Weichenstellungen erfordern. Die Cash.Print GmbH als zentrales Unternehmen der Gruppe nimmt hingegen einen erfreulichen Verlauf. Das erklärte Ziel, die Umsatzentwicklung zu drehen, ist in Reichweite.
2013 ist auch ein Jahr der Jubiläen. 40 Jahre G.U.B. und 30 Jahre Cash. machen beide zu etablierten Marken in der Branche. Gleichzeitig haben wir die Verantwortung, den Weg in eine erfolgreiche Zukunft zu gestalten. Dieser Verantwortung stellen wir uns, um Sie, verehrte Aktionärinnen und Aktionäre, denen wir für ihr Engagement herzlich danken, weiterhin von Cash. zu überzeugen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Ulrich Faust
Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr waren die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durchweg außerordentlich schwierig. Gleichwohl konnte die Cash.Medien AG mit ihren Tochtergesellschaften erneut ein respektables Ergebnis erzielen. Trotz eines unbefriedigenden Umsatzniveaus, das weit unter dem früherer Jahre mit besseren Rahmenbedingungen liegt. Der liquide Überschuss wurde im Konsens mit dem Aufsichtsrat auch im vergangenen Jahr zur Tilgung von Altverbindlichkeiten und damit zur weiteren finanziellen und bilanziellen Stabilisierung der Gruppe eingesetzt.
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2012 die Unternehmensführung des Vorstandes überwacht und beratend begleitet. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat mit schriftlichen und mündlichen Berichten regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle wichtigen Fragen der Geschäftsentwicklung, Risikolage, Strategie, Planung und Compliance sowie des Risikomanagements informiert. Abweichungen von den Planungen wurden dargestellt und erläutert.
Bei seiner Überwachungstätigkeit ist der Aufsichtsrat zu dem Ergebnis gelangt, dass der Vorstand mit seinen Mitarbeitern richtige Entscheidungen getroffen hat, geeignete Maßnahmen ergriffen hat und zu guten Ergebnissen gelangt ist.
Im Geschäftsjahr 2012 haben vier ordentliche Aufsichtsratssitzungen stattgefunden. In den Sitzungen hat der Aufsichtsrat alle grundsätzlichen Fragen der Geschäftsentwicklung mit dem Vorstand beraten.
Der Aufsichtsrat hat zudem außerhalb der Sitzungen in regelmäßigen Gesprächen wichtige Themen mit dem Vorstand erörtert. Sofern Entscheidungen von größerer Bedeutung anstehen, wird der Aufsichtsrat stets auch über den Katalog zustimmungspflichtiger Geschäfte hinaus einbezogen.
Diesbezüglich sei auf den Bericht zur Unternehmensführung verwiesen.
Angesichts der inzwischen erreichten relativen Stabilität der Gruppe mussten - wie schon im Vorjahr -kaum noch Angelegenheiten außerhalb des operativen Geschäfts erörtert werden.
Die Hauptversammlung vom 18. Juni 2012 hatte die FinPro Treuhandgesellschaft mbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Rostock, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2012 gewählt. Der Aufsichtsrat erteilte daher der FinPro GmbH den Auftrag zur Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses sowie der Lageberichte der Cash.Medien AG und des Konzerns für das Geschäftsjahr 2012. Der Abschlussprüfer hat diese Unterlagen geprüft und beiden Abschlüssen einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.
Ohne die Bestätigungsvermerke einzuschränken, weist der Abschlussprüfer auf die Ausführungen im mit dem Lagebericht des Mutterunternehmens zusammengefassten Konzernlagebericht hin. Dort sei im Abschnitt 5.3. "Going-concern-Prämisse" ausgeführt, dass aufgrund der bilanziellen Überschuldung der Cash.Medien AG und der unzureichenden Liquiditätsausstattung der Fortbestand von Gesellschaft und Konzern bedroht sei.
Der Aufsichtsrat hat Jahresabschluss und Konzernabschluss einschließlich der Lageberichte sowie die Wirtschaftsprüfungsberichte einer eigenen Prüfung unterzogen und in der Aufsichtsratssitzung am 22. April 2013 erörtert. An dieser Verhandlung hat der Abschlussprüfer teilgenommen und die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung vorgestellt.
Er hat außerdem berichtet, dass keine wesentlichen Schwächen des internen Kontrollsystems und des Risikomanagementsystems bezogen auf den Rechnungslegungsprozess vorliegen.
Der Aufsichtsrat schließt sich der Stellungnahme des Abschlussprüfers einschließlich dessen ergänzender Hinweise in den Bestätigungsvermerken an.
Die vom Vorstand aufgestellten Jahresabschlüsse für das Geschäftsjahr 2012 hat der Aufsichtsrat mit Beschluss vom 22. April 2013 ohne Einwendungen gebilligt. Der Jahresabschluss der Cash.Medien AG 2012 ist damit festgestellt.
Der Aufsichtsrat beriet zudem über den Deutschen Corporate Governance Kodex und hat erklärt, dass den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" mit Abweichungen entsprochen wurde und wird und verweist auf den Bericht zur Unternehmensführung mit der Entsprechenserklärung nach § 161 AktG.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates sind: Dr. Reimer Beuck (Vorsitzender), Josef Depenbrock (stellvertretender Vorsitzender) und Dr. Heiko A. Giermann. Der Aufsichtsrat hat keine Ausschüsse gebildet.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeitern für ihre Arbeit und ihren Einsatz im Geschäftsjahr 2012.
Hamburg, 22. April 2013
Der Aufsichtsrat
Dr. Reimer Beuck, Vorsitzender
Die Cash.Medien AG verfügt über das gesetzlich vorgegebene duale Führungssystem: Der Vorstand leitet das Unternehmen in eigener Verantwortung. Der Aufsichtsrat bestellt, berät und überwacht den Vorstand.
Der Aufsichtsrat wird von der Hauptversammlung gewählt. Er hat laut Satzung drei Mitglieder.
In Angelegenheiten von grundlegender Bedeutung ist der Aufsichtsrat nicht nur durch Gesetz und Satzung unmittelbar eingebunden, er hat dem Vorstand außerdem eine Geschäftsordnung gegeben, in der insbesondere ein Katalog von Zustimmungserfordernissen festgehalten ist.
Mit dem gemeinsamen Ziel einer nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswertes arbeiten Vorstand und Aufsichtsrat vertrauensvoll zusammen und stehen laufend in engem Kontakt. Der Vorstand bezieht den Aufsichtsrat auch über den Rahmen des Regelwerks hinaus beratend in seine Entscheidungen zu wichtigen Geschäftsvorfällen ein.
Der Aufsichtsrat hat keine Ausschüsse gebildet. Nach seiner Auffassung ist dies bei einem dreiköpfigen Gremium zur effizienten Arbeit weder notwendig noch zweckmäßig.
Der Vorstand hat zusätzlich die Geschäftsführung aller Tochterunternehmen inne und ist somit auch in Entscheidungen auf mittlerer Ebene unmittelbar einbezogen. Mit den Bereichsverantwortlichen stimmt er sich mindestens einmal wöchentlich ab.
Angesichts der geringen Größe der Cash.-Gruppe erachten Aufsichtsrat und Vorstand im Übrigen das per Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung bestehende Regelwerk zur Unternehmensführung als mehr als ausreichend, so dass abgesehen von dem oben Dargestellten keine weiteren Angaben nach § 289a HGB zu machen sind.
Die Cash.Medien AG folgt nicht allen Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. Der Kodex selbst sieht diese Möglichkeit ausdrücklich vor, um unternehmensspezifischen Gründen gerecht werden zu können. Bei der Cash.Medien AG ergeben sich diese vor allem aus der geringen Unternehmensgröße.
Näheres wird in der nachfolgenden Erklärung nach § 161 einschließlich der Begründung der Abweichungen erläutert.
"Den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Fassung vom 26. Mai 2010 wurde im Geschäftsjahr 2012 mit Ausnahme der in der Entsprechenserklärung 2012 genannten Abweichungen entsprochen. Den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Fassung vom 15. Mai 2012 wurde und wird im bzw. seit dem Geschäftsjahr 2012 mit Ausnahme der nachfolgenden Abweichungen entsprochen:
Die Cash.Medien AG übermittelt die Einberufungsunterlagen zur Hauptversammlung nicht auf elektronischem Wege.
Für eine sehr kleine Aktiengesellschaft mit geringem Streubesitz halten die Organe der Gesellschaft das gesetzlich vorgeschriebene Verfahren für ausreichend, zumal alle Unterlagen auf der Internet-Seite der Gesellschaft verfügbar sind.
Es gibt keine Unternehmensrichtlinie oder Ähnliches, nach der bei der Besetzung von Führungsfunktionen eine angemessene Berücksichtigung von Frauen anzustreben ist.
Vorstand und Aufsichtsrat sind der Auffassung, dass das Geschlecht kein geeignetes Auswahlkriterium bei der Besetzung von Führungspositionen darstellt.
Der Vorstand besteht nur aus einer Person und hat daher auch keinen Vorsitzenden oder Sprecher.
Die Satzung gestattet die Einfachbesetzung abweichend vom aktienrechtlich definierten Regelfall (§ 76 II AktG). Eine Doppelbesetzung wäre derzeit wirtschaftlich nicht vertretbar und erscheint auch angesichts der geringen Unternehmensgröße nicht angebracht. Inhaltlich wird dies über eine enge Einbindung der zweiten Führungsebene aufgefangen. Damit ist auch die Vielfalt (Diversity) nach Punkt 5.1.2 des Kodex sinngemäß sichergestellt.
Es ist keine langfristige Nachfolgeregelung für den Vorstand ausgearbeitet worden. Der Aufsichtsrat hat sich keine Richtlinie oder Ähnliches gegeben, nach der bei der Bestellung des Vorstands eine angemessene Berücksichtigung von Frauen anzustreben ist. Es ist keine Altersgrenze für Vorstandsmitglieder festgelegt worden.
Der Aufsichtsrat hält es derzeit noch nicht für erforderlich, eine langfristige Nachfolgeregelung auszuarbeiten. Hinsichtlich Richtlinien in Bezug auf Alter oder Geschlecht ist der Aufsichtsrat der Auffassung, dass weder Alter noch Geschlecht ein sinnvolles Auswahlkriterium für die Bestellung eines Vorstandes darstellen. Eine entsprechende Festlegung würde die Wahlfreiheit der Aufsichtsräte bei der Bestellung von Vorständen unangemessen beschränken.
Hinsichtlich der Vielfalt (Diversity) bei der Zusammensetzung des Vorstands vgl. Punkt 4.2.1.
Der Aufsichtsrat hat sich keine Geschäftsordnung gegeben.
Angesichts der Größe und Struktur der Cash.Medien AG hält der Aufsichtsrat die Regelungen in Satzung und Gesetz für ausreichend.
Der Aufsichtsrat hat keine Ausschüsse gebildet.
Angesichts der Größe und der wirtschaftlichen Lage der Cash.Medien AG wäre eine Besetzung des Aufsichtsrats mit mehr als der gesetzlich vorgeschriebenen Zahl von drei Mitgliedern derzeit unangemessen. Und die Bildung von Ausschüssen aus einem dreiköpfigen Gremium ist zur effizienten Arbeit weder notwendig noch zweckmäßig.
Der Aufsichtsrat hat für seine Zusammensetzung keine konkreten Ziele benannt, die unter Beachtung der unternehmensspezifischen Situation die internationale Tätigkeit des Unternehmens, potentielle Interessenskonflikte, die Anzahl unabhängiger Aufsichtsratsmitglieder, eine festzulegende Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder, Vielfalt (Diversity) oder angemessene Beteiligung von Frauen berücksichtigen.
Die Festlegung derartiger Ziele wäre eine angesichts der derzeitigen Größe und Struktur der Cash.Medien AG unangebrachte Selbstregulierung.
Der stellvertretende Vorsitz des Aufsichtsrats wurde bei der Vergütung nicht gesondert berücksichtigt.
Begründung: Angesichts der Größe des Aufsichtsrats scheint eine Beschränkung auf zwei Stufen bei der Vergütung derzeit angemessen.
Der Konzernabschluss der Cash.Medien AG ist nicht 90 Tage und der Zwischenbericht nicht 45 Tage nach Ende des Berichtszeitraums öffentlich zugänglich.
Durch eine Beschleunigung der Offenlegung über die gesetzlichen Pflichten hinaus würden die aufgrund der geringen Unternehmensgröße knappen personellen Kapazitäten unangemessen zu Lasten des operativen Geschäfts in Anspruch genommen.
Hamburg, im April 2013
Der Aufsichtsrat
Der Vorstand"
Neben einer festen Vergütung erhält der Vorstand zur Anerkennung der nachhaltigen Unternehmensentwicklung zusätzlich eine Tantieme, die den Erfolg des laufenden Geschäftsjahres und die mehrjährige Entwicklung des Konzerns berücksichtigt.
Diese Tantieme setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen: Der erste beträgt fünf Prozent des Konzernjahresüberschusses des vergangenen Jahres vor Steuern und vor der Tantieme selbst. Der zweite beträgt fünf Prozent des durchschnittlichen Konzernjahresüberschusses der letzten drei Jahre (ebenfalls vor Steuern und Tantieme).
Damit die bilanziellen Wirkungen außerordentlicher Entwicklungen die Vergütung nicht beeinflussen, sind außerordentliche Erträge und Aufwendungen im Sinne des § 277 IV HGB nicht Teil der Bemessungsgrundlage.
Außerdem erhält der Vorstand bei Erreichen des budgetierten Jahres-Konzern-Ergebnisses eine Fix-Prämie von jeweils TEUR 10.
Alleinvorstand Herr Ulrich Faust erhielt in 2012 Bezüge von insgesamt TEUR 196 (Vorjahr: 204), die über die Cash.Print GmbH abgerechnet wurden bzw. werden.
Die festen Bezüge betrugen wie im Vorjahr TEUR 137. Darin mit TEUR 7 enthalten ist als Sachbezug ein Firmenfahrzeug. Eine derartige feste Vergütung ist auch für die Folgejahre vereinbart.
Die Tantieme betrug für 2012 TEUR 49 (Vorjahr EUR 57). Wie im Vorjahr erhielt Herr Faust auch für 2012 zusätzlich die Prämie von TEUR 10.
Über die Bezüge des Aufsichtsrats für 2012 entscheidet die Hauptversammlung. Beabsichtigt ist, wie in den vergangenen Jahren, Bezüge von TEUR 7,5 p.a. für die Tätigkeit als Aufsichtsrat (Herrn Josef Depenbrock, Herrn Dr. Heiko A. Giermann) vorzuschlagen. Der Vorsitzende (Dr. Reimer Beuck) soll die doppelte Vergütung erhalten. Die Aufsichtsratsbezüge enthalten keine variablen Vergütungsbestandteile.
Seit dem 1. Januar 2011 erbringt eine dem Aufsichtsratsmitglied Josef Depenbrock nahestehende Gesellschaft redaktionelle Beratungsleistungen für eine Tochtergesellschaft der Cash.Medien AG. Damit verbunden ist die Wahrnehmung der Herausgeberschaft für das Cash.Magazin durch Herrn Depenbrock. Die Vergütung beträgt TEUR 60 p. a.. Vgl. im Übrigen die Ausführungen im Konzernanhang (Punkt 31.).
Aktienbesitz von Organmitgliedern besteht bei Herrn Josef Depenbrock, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats (746.067 Aktien; 29,48 Prozent). Dies entspricht folglich dem Gesamtbesitz des Aufsichtsrats. Beim Vorstand besteht kein Aktienbesitz.
Es bestehen keine Aktienoptionsprogramme oder ähnliche wertpapierorientierte Anreizsysteme.
Hamburg, im April 2013
Der Aufsichtsrat
Der Vorstand
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| 1. | Grundlagen des Konzerns |
| 2. | Wirtschaftsbericht |
| 3. | Nachtragsbericht |
| 4. | Prognosebericht |
| 5. | Chancen- und Risikobericht, Going-concern-Prämisse |
| 6. | Internes Steuerungs-, Kontroll- und Risikomanagementsystem |
| 7. | Übernahmerelevante Angaben |
| 8. | Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat |
| 9. | Erklärung zur Unternehmensführung/Erklärung gemäß § 289a HGB |
| 10. | Versicherung der gesetzlichen Vertreter |
Konzern-Lagebericht und Lagebericht der Cash.Medien AG wurden zusammengefasst und die Gliederung wurde geringfügig umgestellt. Damit wurde im Wesentlichen den Vorgaben des DRS 20 Rechnung getragen.
Die Cash.Medien AG ist die Muttergesellschaft der Cash.Print GmbH (Cash.Print), der Cash.-TV Filmproduktions GmbH (Cash.-TV), der G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH (G.U.B.) und der DFI Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH (DFI) und hält jeweils sämtliche Geschäftsanteile.
Alle Unternehmen haben ihren Sitz in Hamburg.
Mit Ausnahme des DFI sind die Tochtergesellschaften durch Ergebnisabführungsverträge an die Cash.Medien AG gebunden.
Die Aufteilung der Produkte bzw. Dienstleistungen auf die einzelnen Unternehmen der Gruppe entspricht der Aufteilung der berichtspflichtigen Segmente:
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| Cash.Medien | Ausrichtung der Cash.Gala, Steuerung der Beteiligungsunternehmen |
| Cash.Print | Cash.Magazin (Monatsheft und Cash.Special), www.cash-online.de, Cash.-OnVista-Newsletter |
| Cash.-TV | Filme zur Produkt- und Firmenpräsentation |
| G.U.B. | Analysen zu geschlossenen Fonds |
| DFI | Leistungsbilanz-Analysen zu Anbietern geschlossener Fonds |
Die Unternehmen der Cash.-Gruppe beschäftigen sich mit dem Markt der langfristigen Kapitalanlage: Lebensversicherungen, Investmentfonds, Immobilien, geschlossene Fonds und verwandte Themen. Kernzielgruppe sind neben den Entscheidern auf Ebene der Produktanbieter vor allem Finanzdienstleister: Berater, Makler, Verkäufer, Vertriebe. Vertriebsspezifische Themen stellen daher den Schwerpunkt dar und bilden die Klammer um das redaktionelle Informationsangebot. Die Erlöse speisen sich weit überwiegend aus Werbeaufwendungen der Produktanbieter.
Die wichtigsten Kunden sind Versicherungsgesellschaften, gefolgt von Investmentfonds-Anbietern und Initiatoren geschlossener Fonds. Daraus ergibt sich zwingend eine Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Entwicklung der betreffenden Teilmärkte der Finanzdienstleistungsbranche.
Da das mit großem Abstand wichtigste Produkt der Gruppe das Cash.Magazin ist, sind die Geschäftsprozesse typisch für einen kleinen Fachverlag mit eigenem Personal für Redaktion, Produktion, Anzeigenakquisition und Vertriebssteuerung. Vorstufe, Druck, Versand und Kioskvertrieb obliegen externen Dienstleistern.
Die geringe Unternehmensgröße der Cash.-Gruppe ermöglicht es, sich bei der Steuerung der Gruppe auf wenige, einfache und überwiegend gängige Kennzahlen zu beschränken.
Für die Cash.Print GmbH sind dies insbesondere typische verlagsspezifische Angaben wie verkaufte und verbreitete Auflage sowie Durchschnittspreise je Anzeigenseite. Für die Internetseite www.cash-online.de werden ebenfalls Standard-Angaben wie page impressions und visits verfolgt, für den kostenlosen Online-Newsletter ist die Zahl der Empfänger eine wichtige Größe.
Beim Filmgeschäft der Cash.-TV GmbH ist das Volumen der variablen Kosten im Verhältnis zum erzielten Umsatz die wichtigste operative Steuerungsgröße.
Die G.U.B. beobachtet neben der Anzahl der Analysen auch die Verkaufsquote, also das Verhältnis der verkauften zu erstellten Analysen.
Der geringe und stark fixkostenreduzierte Umfang der Analysetätigkeit des DFI bedarf abgesehen von der Verfolgung der Analysezahl keiner weiteren Kennzahlensteuerung.
Im Übrigen erfolgt die Steuerung anhand üblicher betriebswirtschaftlicher Auswertungen, die im Wesentlichen dem handelsbilanziellen Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung folgen.
Das Jahr 2012 war erneut durch die Staatsschulden-Krisen in Europa und den USA geprägt. Während die USA das Problem der sogenannten "Fiscal Cliff' im letztmöglichen Augenblick gelöst haben, steht eine endgültige Lösung der europäischen Schuldenkrise noch in weiter Ferne. Trotz dieses Umfelds konnte die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin um 0,7 Prozent wachsen.
Für 2013 erwartet das DIW im Schnitt eine Wachstumsrate des BIP von 1,6 Prozent. Strukturell sieht das DIW die deutschen Unternehmen in einer wettbewerbsfähigen Position. Die Berliner Forscher bescheinigen der Politik, die Unsicherheit in Europa etwas in den Griff bekommen zu haben. In den letzten Monaten seien zwar keine großen Fortschritte mehr gemacht worden, dennoch seien die Bedingungen für die wirtschaftliche Entwicklung in diesem Jahr besser als in 2012. Aufgrund der niedrigen Zinsen rechnet das DIW mit einer kräftigen Investitionstätigkeit der Unternehmen.
Das robuste wirtschaftliche Umfeld hierzulande hat Deutschlands Aktienmarkt 2012 beflügelt. Für den Leitindex der deutschen Börse ging es auf Jahressicht um knapp 30 Prozent nach oben. Damit war der DAX deutlich besser als etwa die Entwicklung des US-amerikanischen Leitindexes Dow Jones, der im selben Zeitraum nur um rund 7 Prozent zulegen konnte.
Im Geschäftsumfeld der für Cash. bedeutenden Branchen war auch im vergangenen Jahr kein Aufschwung in Sicht. Im Folgenden werden die Entwicklungen in den Segmenten entsprechend der Cash.-Rubrizierung skizziert.
Für die Versicherungsbranche liegen bislang lediglich vorläufige Zahlen vor. Endgültige Angaben stehen stets erst zur Mitte des Folgejahres zur Verfügung. Gemäß den heute verfügbaren Daten kamen die deutschen Versicherer stabil durch das Jahr 2012: Sie verzeichneten spartenübergreifend einen Anstieg der Beitragseinnahmen um 1,5 Prozent auf 180,7 Milliarden Euro (Vorjahr 178,1 Milliarden Euro).
Die Schaden- und Unfallversicherer erzielten bei den Beitragseinnahmen ein Plus von voraussichtlich 3,7 Prozent und damit das kräftigste Wachstum seit 1994. Die private Krankenversicherung erwartet einen Anstieg der Beitragseinnahmen von 3,4 Prozent. In der Lebensversicherung ist im Geschäft gegen laufenden Beitrag zum zweiten Mal in Folge ein moderates Wachstum zu verzeichnen auf rund 64,3 Milliarden Euro (plus 0,6 Prozent). Die Einmalbeiträge konsolidierten sich im vergangenen Geschäftsjahr weiter auf 21,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 22,9 Milliarden Euro); deshalb reduzierten sich die Beitragseinnahmen in der Lebensversicherung insgesamt (einschließlich Pensionskassen und -fonds) voraussichtlich um 0,7 Prozent auf 86,2 Milliarden Euro.
Die deutsche Investmentbranche verbuchte in 2012 erstmals wieder ein Plus bei den Nettomittelzuflüsse. Zogen in 2011 laut BVI Bundesverband Investment und Asset Management Privatanleger noch 15,3 Milliarden Euro aus Investmentfonds ab, liegt der korrespondierende Wert für 2012 bei einem Plus von 24,6 Milliarden Euro. Institutionelle Investoren legten 75,3 Milliarden Euro in Spezialfonds an. Dies markiert einen neuen Rekordwert nach einem Plus von 45,5 Milliarden Euro in 2011.
Größte Gewinner des vergangenen Jahres waren Rentenfonds mit einem Nettozufluss von 31,9 Milliarden Euro, in weitem Abstand gefolgt von den offenen Immobilienfonds mit 2,9 Milliarden Euro und Mischfonds mit 2,3 Milliarden Euro. Verloren haben dagegen erneut die Aktienfonds, die ein Minus von 4,6 Milliarden Euro (2011: minus 2,2 Milliarden Euro) verkraften mussten. Weitere Verlierer waren Wertsicherungsfonds, ebenfalls mit einem Minus von 4,6 Milliarden Euro sowie Geldmarktfonds, die 3,1 Milliarden Euro verloren.
Insgesamt verwaltete die deutsche Fondsindustrie per Ultimo 2012 ein Vermögen in Höhe von 2,04 Billionen Euro, gegenüber 2,01 Billionen in 2011.
Die Initiatoren geschlossener Fonds haben nach Erhebungen des VGF Verband Geschlossene Fonds im vergangenen Jahr nur rund 4,5 Milliarden Euro bei privaten und institutionellen Anlegern einwerben können - ein Einbruch von 23 Prozent. Im Vorjahr waren es noch 5,85 Milliarden Euro gewesen. Während Privatanleger lediglich noch rund 3,14 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,81 Milliarden Euro) in die Beteiligungsangebote der Emissionshäuser investierten (ein Minus von 35 Prozent), legten institutionelle Investoren auf 1,36 Milliarden Euro zu (Vorjahr: 1,04 Milliarden Euro).
Insgesamt war 2012 damit das platzierungsschwächste Jahr der Branche, soweit die Markterhebungen des VGF zurückreichen (bis 2003). Nach Einschätzung des VGF ist die Verunsicherung der Anbieter durch die Umsetzung der europäischen Richtlinie für die Alternative-Investment-Fund-Manager (AIFM) im Rahmen eines deutschen Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) im Hinblick auf die Konzeption neuer Produkte ein wesentlicher Grund für das schwache Ergebnis gewesen.
Das Gesamtinvestitionsvolumen, das Fremdkapital einschließt, sank nach VGF-Zahlen im Vorjahresvergleich um ein Viertel auf 7,38 Milliarden Euro (2011: 9,89 Milliarden Euro). Laut Cash.-Erhebungen summierte sich das Investitionsvolumen 2012 auf fast 8,4 Milliarden Euro (5,48 Milliarden Euro Eigenkapital). Der Rückgang binnen Jahresfrist fällt im Vergleich zu den VGF-Daten glimpflicher aus, weil Cash. traditionell auch Direktinvestitionen in Transportcontainer in die Statistik einbezieht - ein auch in 2012 erfolgreiches Spezial-Segment. Bei der Recherche der Branchenzahlen hat Cash. wie in den Jahren zuvor mit dem Initiatorenverband kooperiert, aber das Zahlenwerk durch eine eigene Befragung der Emissionshäuser ergänzt.
Was die einzelnen Segmente betrifft, waren Immobilien auch im Jahr 2012 die beliebteste Anlageklasse der geschlossenen Fonds: Rund 46 Prozent des gesamten Eigenkapitals entfielen auf Objekte aus Deutschland. Auslandsimmobilienfonds machten 16 Prozent des Marktanteils aus.
Energiefonds waren das einzige Marktsegment, das zulegen konnte: Rund 723,2 Millionen Euro platzierten Eigenkapitals reichten für einen Marktanteil von 16 Prozent.
2012 war erneut ein Immobilienjahr: Die Absatzzahlen der Bauträger und Makler - aber vor allem auch die der Finanzvertriebe zeigen dies. Im vergangenen Jahr standen nicht nur die selbst genutzten eigenen vier Wände, sondern auch die vermieteten im Fokus des Interesses. Die Eigentumswohnung als Kapitalanlage ist in der Post-Lehman-Ära gefragt wie selten zuvor. Entsprechend rangierte die Anlageimmobilie 2012 regelmäßig unter den Top Ten, zuletzt sogar wiederholt auf Platz 1 des Cash.-Bertriebsindikators, dem eine Befragung von Vertrieben zu Stimmung und Produkttrends zugrunde liegt. Verlässliche Branchenzahlen gibt es in diesem Bereich nicht, jedoch berichtet das führende Maklerhaus Engel & Völkers, im zurückliegenden Geschäftsjahr das beste Ergebnis in der über 35jährigen Unternehmensgeschichte erzielt zu haben. Das Nadelöhr ist das mangelnde Angebot. Einen erklecklichen Anteil daran hatte die Vermarktung von Anlageimmobilien im Zuge einer "guten Immobilienkonjunktur", wie das Unternehmen angibt.
Auch die im Deutschen Anlage-Immobilien-Verbund (DAVE) zusammengeschlossenen inhabergeführten Unternehmen haben 2012 nach eigenen Angaben erhebliche Umsatzzuwächse erzielt. Die derzeitigen politischen Diskussionen über beispielsweise Mietpreisbindungen und eine Vermögenssteuer führten den DAVE-Unternehmen zufolge zu einer weiter steigenden Investitionsnachfrage. Aufgrund der derzeit vorliegenden Anfragen sei absehbar, dass 2013 - sofern das Angebot der enormen Nachfrage entgegenkommt - sogar Umsatzzuwächse erwartet werden.
Die Denkmalschutzimmobilie, über die sich via Sonderabschreibungen Steuervorteile geltend machen lassen, ist darüber hinaus konjunkturunabhängig en vogue.
Die privaten Bausparkassen haben 2012 über 2,1 Millionen neue Verträge abgeschlossen. Das entsprach einem Zuwachs von 3,3 Prozent. Die dazugehörige Bausparsumme stieg um 1,6 Prozent auf 65,6 Milliarden Euro. Bei den Baugeldauszahlungen gab es ein Plus von 2,8 Prozent auf 24,1 Milliarden Euro. Das Bausparvolumen weist das zweitbeste Ergebnis der Geschichte aus. Der Spargeldeingang des vergangenen Jahres von 18,7 Milliarden Euro ist sogar ein Rekordergebnis. Das anhaltend solide Wachstum im Neugeschäft spiegelt die aktuelle Attraktivität des Klassikers.
Der Baufinanzierungsmarkt wächst kontinuierlich auf hohem Niveau. Ein Beispiel: Mit einem Wachstum von 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr hat das Transaktionsvolumen 2012 des größten Marktplatzes für Finanzierungsprodukte in Deutschland rund 29 Milliarden Euro erreicht. Das Plus von 7,7 Milliarden Euro gegenüber 2011 markiert das größte absolute Jahreswachstum seit dem Start der Plattform (rund 15 Prozent des gesamten privaten Immobilienfinanzierungsvolumens in Deutschland laufen über Europace).
Berater, Pools und Vertriebe hatten im vergangenen Jahr und haben seit Anfang 2013 vor allem mit Regulierungsthemen (so zum Beispiel die Verschärfung der Regeln im Bankenvertrieb seit Mitte 2012 oder die Neuregelung der Finanzanlagenvermittlung durch unabhängige Berater mit Paragraf 34 f der Gewerbeordnung) sowie einer noch immer spürbaren Verunsicherung bei den Themen Altersvorsorge und Kapitalanlage zu kämpfen. Bislang haben nur wenige Unternehmen die Zahlen für das Vorjahr veröffentlicht. Diese geben jedoch durchaus Anlass zur Hoffnung. Der börsennotierte Allfinanzvertrieb MLP, nach Provisionserlösen von Cash. als Nummer drei der Branche gelistet, hat 2012 nach eigenen Angaben das beste Vorsteuerergebnis seit 2007 erwirtschaftet und ist bei den Erlösen um vier Prozent gewachsen. Insgesamt lag das Ergebnis vor Steuern und Zinsen bei 74,1 Millionen Euro (2011: 17,3 Millionen Euro). Die Gesamterlöse legten im Berichtszeitraum nach Unternehmensangaben um vier Prozent zu, während der Konzernüberschuss danach von 11,5 Millionen Euro im Vorjahr auf 52,7 Millionen Euro gestiegen ist. Ursächlich zur erfolgreichen Entwicklung beigetragen habe ein sehr dynamisches viertes Quartal, in dem die Gesamterlöse nach deutlichen Steigerungen in der Altersvorsorge (plus neun Prozent) und im Vermögensmanagement (plus 55 Prozent) um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert lägen. Die Infinus AG Finanzdienstleistungsinstitut, Nummer 6 der Cash.-Vertriebs-Hitliste, hat Umsatzerlöse von 21,8 Millionen Euro zum Stichtag 30. Juni 2012 erzielt. Dies entspricht eigenen Angaben zufolge einer Steigerung von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Am 1. Januar 2013 ist für den für Cash. als Leserzielgruppe wichtigen "freien Vertrieb" der Paragraf 34 f der Gewerbeordnung in Kraft getreten. Die bisher zusammen mit Immobilienmaklern, Bauträgern und Darlehensvermittlern im Paragraf 34 c GewO geregelten Finanzanlagenvermittler haben damit eine eigenständige Vorschrift in der Gewerbeordnung, die sich sowohl am bisherigen Paragrafen 34 c GewO als auch am Vorbild des Paragrafen 34 d GewO für Versicherungsvermittler orientiert. Mit der Regulierung der Finanzanlagenvermittlung sind unter anderem eine Vermögensschadenshaftpflichtversicherung, eine Mindestqualifikation und umfangreiche Informations-, Beratungs- und Dokumentationspflichten gesetzlich vorgeschrieben. Die gleichzeitig enthaltene "Alte-Hasen-Regelung" bietet aber auch einen Bestandsschutz für langjährig tätige Anlagevermittler.
Zudem hat die Branche unverändert das Thema Vergütungsformen (Honorar- vs. Provisionsberatung) diskutiert. Das Bundeskabinett hat am 19. Dezember 2012 den Gesetzentwurf zur Förderung und Regulierung einer Honorarberatung über Finanzinstrumente beschlossen und die geschützten Bezeichnungen des "Honorar-Anlageberaters" im Wertpapierhandelsgesetz sowie des "Honorar-Finanzanlagenberaters" in der Gewerbeordnung eingeführt. Die zunehmenden administrativen Anforderungen haben auch in 2012 dazu geführt, dass sich Makler Haftungsdächern, Pools oder Service-Dienstleistern angeschlossen haben. Auch der Trend zur Konsolidierung durch Übernahmen oder Schließungen besteht weiterhin.
Die Umsatz- und Ertragsentwicklung der Cash.-Gruppe entspricht diesen Marktbedingungen. Das erneut klar positive Ergebnis mit akzeptabler Umsatzrendite trotz gesunkenen Umsatzes unterstreicht den nachhaltigen Erfolg des Kostensparprogramms. Gleichwohl stehen am Markt der Finanzdienstleistung echte neue Impulse weiter aus.
Der Umsatz der Cash.-Gruppe lag in 2012 bei 3,47 Millionen Euro, nach 3,74 Millionen Euro im Vorjahr. Das entspricht einem Rückgang von rund sieben Prozent. Budgetiert worden war eine schmale Umsatzsteigerung. Da angesichts der unverändert hohen Marktunsicherheit eine Verfehlung der Umsatzziele vorsichtigerweise planerisch einkalkuliert werden musste, enthielt das Budget gleichzeitig auch Kostenreserven, die bei eventuellem Minderumsatz die Erreichung des geplanten Ergebnisses sicherstellen sollten. Genau dieses Szenario ist eingetreten. Die Gründe dafür sieht die Geschäftsleitung nicht in unternehmensspezifischen Gegebenheiten, sondern in der schwierigen Marktlage. Das erzielte Ergebnis von TEUR 414 (2012: TEUR 543) mit seiner Umsatzrendite von rund zwölf Prozent entsprach in etwa den Erwartungen und unterstreicht die inzwischen erreichte Stabilität der Gruppe.
Wichtigste Ursachen für den Minderumsatz waren der geringere Verkauf von Anzeigen und G.U.B.-Analysen. Vgl. die Ausführungen zu den Einzelgesellschaften.
Die im Abschluss enthaltenen Sondereffekte machen per saldo eine Ergebnisverbesserung in einer Höhe von TEUR 13 aus.
Die operative Zinsbelastung betrug TEUR 62 und hat sich damit gegenüber 2011 erwartungsgemäß weiter reduziert. Dass im Abschluss eine um TEUR 33 höhere Zinsbelastung ausgewiesen ist, ist auf einen nicht liquiditätswirksamen Sondereffekt steuerlichen Ursprungs zurückzuführen.
Auf Ebene der einzelnen Gesellschaften erwirtschafteten der eigene Geschäftsbetrieb (also vor Ergebnisabführung) der Cash.Medien AG und das operative Geschäft der Cash.-TV GmbH einen Verlust. Einen insbesondere vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen Umfelds erfreulich stabilen Geschäftsverlauf verzeichnete die Cash.Print. Das DFI blieb ebenfalls stabil. Die G.U.B.. schloss nur knapp positiv ab und konnte damit nicht annähernd an das Vorjahr anknüpfen. Vgl. dazu die folgenden Ausführungen zu den Einzelgesellschaften.
Angesichts der mit drei von vier Tochtergesellschaften bestehenden Ergebnisabführungsverträge ist die Cash.Medien AG vor allem im Hinblick auf den Ertrag untrennbar mit den übrigen Gesellschaften verwoben.
Neben ihrer Tätigkeit als geschäftsleitende Holding ist die Cash.Medien AG in erster Linie für die Ausrichtung der Cash.Gala zuständig. Zur Gala werden einmal jährlich Gäste aus der Führungsebene der Finanzdienstleistungsbranche geladen. Anlässlich der Veranstaltung werden auch die "Financial Advisors Awards" für besonders hochwertige Finanzprodukte verliehen und es wird eine herausragende Persönlichkeit der Branche geehrt. Die Gala ist ein zentraler Marketing-Baustein in der Außendarstellung der Cash.-Gruppe.
Die Finanzierung der Gala erfolgt hauptsächlich per Übernahme von Partnerpaketen (Sponsoring) durch Unternehmen der Branche. Weitere Erlöse erbringen die Nominierungsgebühren und die Vermarktung von Gütesiegeln zu den Financial Advisors Awards. Wie in jedem Jahr hat sich Cash. an der Spendenaktion beteiligt - diesmal zugunsten von "Menschen für Menschen".
Bei der AG fällt bei um die Ergebnisabführung bereinigter Betrachtung auch in 2012 strukturell bedingt der Großteil der Verluste der Gruppe an.
Als börsennotierte Aktiengesellschaft trägt sie fast alle damit verbundenen, derzeit unvermeidbaren erheblichen Kosten (rund TEUR 200), auch wenn diese als nicht operativ betrachtet werden können. Da sie außerdem in der Vergangenheit hohe Verluste der Tochtergesellschaften zu übernehmen und zu finanzieren hatte, fällt die Zinsbelastung aus Fremdfinanzierung überwiegend bei der AG an.
Das eigene Ergebnis - also vor Ergebnisabführung -der AG hat sich mit rund TEUR -388 gegenüber dem Vorjahr (TEUR -435) weiter verbessert.
Einschließlich der Ergebnisabführung hat die AG in 2012 im Einzelabschluss ein Ergebnis von TEUR 412 (Vorjahr: TEUR 543) erwirtschaftet. Die per saldo rund TEUR 800 an Ergebnisabführung durch Tochtergesellschaften sind im Einzelnen (TEUR):
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| Cash.Print | 794 | (Vorjahr: 893) |
| Cash.-TV | 4 | (Vorjahr: -15) |
| G.U.B. | 2 | (Vorjahr: 99) |
| Gesamt (Saldo, gerundet) | 800 | (Vorjahr: 977) |
Der Ertrag der Cash.Medien AG hat sich also bei Einbeziehung der Ergebnisabführung gegenüber dem Vorjahr verringert und ein Niveau etwa wie in 2010 erreicht.
Das wichtigste Produkt der Cash.-Gruppe ist das von der Cash.Print verlegte Magazin "Cash.". Es erschien in 2012 wie im Vorjahr mit zwölf monatlichen Ausgaben. Dazu kamen fünf Sonderhefte (Cash.Special) zu den Themen Geschlossene Fonds, Investmentfonds, Immobilien, Versicherungen und Vermögensverwaltung. Außerdem sind innerhalb der einzelnen Ausgabe diverse "Cash.Extra" zu spezialisierten Themen wie Baufinanzierung und Fondspolicen erschienen.
Cash. bedient damit das gesamte Themenspektrum seiner Zielgruppe gleichgewichtig und bereitet die Inhalte mit einer eigenen Vollredaktion in hoher Qualität auf. Das Magazin ist damit der führende 'General Interest'-Titel der Branche.
Der für die 17 Hefte akquirierte Anzeigenumsatz lag mit rund 2,6 Millionen Euro rund fünf Prozent unter Vorjahr. Das Anzeigengeschäft bleibt unverändert schwierig.
Die Auflage der 12 Monatsausgaben von Cash. unterliegt der regelmäßigen IVW-Prüfung. Die verkaufte Auflage lag durchschnittlich bei je gut 48.500 Exemplaren. Im Vorjahr waren es 51.000 gewesen.
Die Zahl der Abonnenten des kostenlosen Cash.-OnVista-Newsletter lag 2012 konstant bei rund 28.800. Es gibt im Segment keinen Newsletter mit einer ähnlichen Verbreitung. Die Werbeumsätze für die Online-Produkte - www.cash-online.de und Cash.-OnVista-Newsletter - konnten weiter gesteigert werden und lagen bei rund TEUR 200 nach etwa TEUR 175 in 2011.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der Cash.Print fiel in 2012 mit TEUR 794 umsatzbedingt geringer aus als im Vorjahr (TEUR 893). Die Gesellschaft erzielte gleichwohl eine Umsatzrendite (vor Konsolidierung) von rund 25 Prozent.
Das Geschäft der Cash.-TV war im vergangenen Jahr wiederum schwach, erneut aufgrund der allgemeinen Marktsituation, vor allem in der Branche geschlossene Fonds. Dennoch hält es der Vorstand unverändert für nicht angezeigt, dass Geschäft gänzlich aufzugeben.
Cash.-TV erzielte ein Ergebnis vor Abführung von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR -15). Darin enthalten sind positive Sondereffekte i. H. v. rund TEUR 9. Um diese bereinigt blieb der operative Verlust also wiederum überschaubar.
Die G.U.B. konnte in 2012 nicht an das sehr erfolgreiche Vorjahr anknüpfen. Der Umsatz ging von TEUR 362 auf TEUR 268 zurück, das Ergebnis von TEUR 100 auf TEUR 2. In den Planungen für 2012 war allerdings berücksichtigt worden, dass 2011 als offenkundige Ausnahmeerscheinung keine Basis für ein Budget 2012 darstellen durfte.
Der Beteiligungsbranche macht insbesondere nicht nur die schwache, im Hinblick auf die Schifffahrt geradezu dramatische wirtschaftliche Lage zu schaffen, sondern auch die Unsicherheit bezüglich der weiteren rechtlichen Entwicklung durch Umsetzung der AIFM-Richtlinie. Daher waren in 2012 nur vergleichsweise wenige neue Beteiligungsangebote am Markt, mit entsprechend starker Konkurrenz der Analyse-Anbieter.
Auch für die G.U.B. direkt waren rechtliche Änderungen zu beachten: Aufgrund der Rolle der großen Rating-Agenturen in der Finanzkrise war die Betätigung aller Analysehäuser in die Aufmerksamkeit des Gesetzgebers geraten. Die Rechtslage für die G.U.B. mit ihrem sehr speziellen Fokus ist dabei immer noch nicht endgültig klar. Dennoch hat sich die G.U.B. entschlossen, im Rahmen des wirtschaftlich vertretbaren auch diejenigen regulatorischen Vorgaben im Zweifelsfall zu erfüllen, die eher auf Institute anderer Art und Größe zielen. Die G.U.B. hat sich auf die neue Rechtslage damit bestmöglich eingestellt. Vor allem institutionelle Kunden erwarten solches auch.
Die Entwicklung der Branche geschlossene Fonds ist weiterhin offen. Niemand rechnet mit einer signifikanten Besserung im laufenden Jahr. Zumindest eine Übergangsphase wird zudem vor allem von der Umsetzung der neuen Regelungen und weniger von auf den Markt gerichteten Aktivitäten geprägt sein.
Einen Anlass, nun umgehend Firmenwert oder Beteiligungsansatz (jeweils TEUR 100) von Segment bzw. Gesellschaft weiter zu reduzieren, sieht der Vorstand jedoch nicht.
Umsatz und Ergebnis aus Leistungsbilanzanalysen blieben erwartungsgemäß auch in 2012 auf eher geringem, aber stabilem Niveau und etwa auf Vorjahresniveau. Ein angesichts der andauernden Krise der Branche "Geschlossene Fonds" hinnehmbares Ergebnis. Ein Sondereffekt verbesserte das Ergebnis des DFI um rd. TEUR 6.
Der Vorstand prüft derzeit, ob die Organisationsstruktur der Gruppe etwa im Wege von Firmen-Verschmelzungen weiter gestrafft werden sollte. Auf das operative Geschäft sowie die berichtspflichtigen Segmente hätte dies keine Auswirkungen.
Die bei Weitem wichtigste Ertragsposition bezogen auf die Konzern-Umsatzerlöse ist das Anzeigengeschäft mit über 70 Prozent. Online-Erlöse und G.U.B.-Analysen liegen unter 10 Prozent.
Die Aufwendungen für bezogene Leistungen (Materialaufwand) entfielen zu fast sechzig Prozent auf Druck und Vorstufe des Cash.-Magazins.
Wichtige Einzelgrößen des Personalaufwands sind Redaktion und Produktion mit mehr als einem Drittel und Verkauf/Vertrieb mit knapp 20 Prozent.
Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind wichtige Positionen:
| ― | Kosten für Buchhaltung, Jahresabschlusserstellung und Prüfung sowie Kosten der Hauptversammlung (17 Prozent) |
| ― | Kosten für Vertrieb und Werbung (30 Prozent) |
| ― | Mieten, Pacht und Leasing (19 Prozent) |
| ― | Rechts- und Beratungskosten (acht Prozent) |
Die Finanzlage der Cash.Medien AG wie auch im Konzern ist weiterhin angespannt. Die Liquidität der Cash.-Gruppe bedarf weiterhin präziser Steuerung und die Liquiditätssituation bleibt ein bestandsgefährdendes Risiko. Die Lage hat sich aber wiederum verbessert.
Die Kapitalflussrechnung für den Konzernabschluss hat eine ähnliche Struktur wie im Vorjahr: Der "Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit", der bereits den Abtrag an Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthält, ist positiv (TEUR 331, im Vorjahr TEUR 360). Der "Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit" ist negativ (TEUR -267, im Vorjahr -287). Wiederum konnten also aus positiver operativer Liquidität auch Darlehensverbindlichkeiten abgebaut werden. Eine Zufuhr neuer, externer Mittel ist nicht erfolgt.
Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit war in 2012 planmäßig gering, da nur wenige Investitionen erforderlich waren. Die Position enthält ganz überwiegend die Übernahme von IT-Ausstattung aus einem vertragsgemäß beendeten Leasingverhältnis.
Die wichtigste Finanzierungsquelle der AG wie des Konzerns ist - über die Historie gesehen - Eigenkapital. Die letzte Kapitalerhöhung hat im Jahr 2008 stattgefunden. Bilanziell ist das Eigenkapital jedoch durch Verluste aufgezehrt und rechnerisch negativ (buchmäßige Überschuldung). Vgl. dazu 5.3. Going-concern-Prämisse. Genehmigtes Kapital besteht nicht.
An Bankdarlehen steht der Cash.-Gruppe lediglich eine kleine Kontokorrentlinie der Cash.Print GmbH über TEUR 30 zur Verfügung. Diese wird üblicherweise nicht in Anspruch genommen. Die Darlehen stammen aus dem Gesellschafterkreis und von Unternehmen bzw. Personen, mit denen gute, zumeist langjährige Geschäftsbeziehungen bestehen. Dennoch überwiegt bei der Herkunft der Mittel die Finanzierung durch Eigenkapital bei weitem.
Per Bilanzstichtag sind rund TEUR 510 der Darlehensverpflichtungen mit Rangrücktritt versehen, so dass darauf derzeit keine Zahlungen verlangt werden können. Nach juristischer Prüfung der Zulässigkeit wurde in 2011 beschlossen, zumindest die laufenden Zinsen nach Eingang der jeweiligen Abrechnung durch den Darlehensgeber zu bedienen,um die Position nicht weiter steigen zu lassen. Für 2012 war keine Abrechnung vorgelegt worden. Mit den übrigen Darlehensgebern bestehen Raten- bzw. Stundungsvereinbarungen.
Nachdem die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen inzwischen keine überhängenden Altverpflichtungen mehr enthalten, steht im kommenden Jahr die weitere Tilgung insbesondere eines größeren und des letzten kleineren Darlehens im Mittelpunkt. Das kleinere soll in 2013 zumindest weitgehend und in 2014 vollständig zurückgeführt sein, das größere in etwa zwei bis drei Jahren. Im Anschluss daran wird, wenn unter rechtlichen Aspekten vertretbar, mit der Rückführung des Rangrücktritts-Darlehens begonnen. Die Verpflichtungen aus der Vergleichsvereinbarung Dr. Jansen werden plangemäß Anfang 2019 erfüllt sein, die aus einem kleinvolumigeren Vergleich Mitte 2013. Eine Erweiterung der bestehenden Eigenkapitalbasis ist nicht vorgesehen.
Das langfristige Vermögen im Konzernabschluss besteht im Wesentlichen in den Firmenwerten für die Segmente Cash.Print GmbH und G.U.B. mbH Alle Firmenwerte wurden im Rahmen von impairment tests geprüft und es wurde kein Anpassungsbedarf festgestellt. Die Bewertung erfolgte zu fortgeführten Anschaffungskosten. Der impairment test ergab für die Cash.Print hohe stille Reserven.
Weiteres langfristiges Vermögen besteht daneben lediglich in untergeordnetem Umfang. Die wichtigste Anschaffung des Jahres 2012 war die Übernahme von IT-Ausstattung aus einem vormaligen Leasingverhältnis. Angesichts des (geschäftsüblich) geringen Übernahmepreises für beim Leasinggeber amortisierte Gegenstände waren die bilanziellen Auswirkungen dennoch eher gering. Hard- und Software-Ausstattung sind nach wie vor in gutem Zustand.
Das kurzfristige Vermögen entfällt zu 28 Prozent auf unfertige (ganz überwiegend) sowie fertige Leistungen und zu 12 Prozent auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Zahlungsmittel, ganz überwiegend in Form von Bankguthaben, machen 51 Prozent der Position aus.
Das Vermögen der Cash.Medien AG besteht nahezu vollständig in den Beteiligungen an den Tochtergesellschaften. Die Werthaltigkeits-Tests ergaben ebenfalls keinen Anpassungsbedarf. Die Bewertung erfolgte zu fortgeführten Anschaffungskosten.
Eine Übersicht über die Wertansätze im jeweiligen Abschluss (TEUR):
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| Firma/Segment | Konzern | Einzel |
|---|---|---|
| Cash.Print | 168 | 925 |
| Cash.-TV | 0 | 0 |
| G.U.B. | 100 | 100 |
| DFI | 0 | 0 |
Wie bereits unter 1. b) ausgeführt, besteht angesichts der geringen Größe und einfachen Struktur der Gruppe kein Bedarf an aufwändigeren FinanzKennzahlen. Die wichtigsten zur internen Steuerung der Gruppe verwendeten Angaben sind absolute Umsatz- und Kostengrößen oder vergleichbar einfache Angaben vor allem verlagsspezifischer Natur, wie sie unter 2.2. Ertragslage berichtet sind.
Die Umsatzrendite (in einer vereinfachenden Betrachtung von Konzern-Jahresüberschuss zu Konzern-Umsatzerlösen) lag in 2012 bei 12 Prozent, das liegt etwas über dem Niveau von 2010. Im Vorjahr waren es 14 Prozent gewesen.
Bezüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen derzeit keine überhängenden Verpflichtungen mehr. Alle Lieferanten werden zeitnah bzw. fristgemäß bezahlt. Skontoabzug wird inzwischen in Anspruch genommen.
Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind in erster Linie Angaben zu Reichweite und Leserschaft.
Eine in 2012 veröffentlichte Studie der Fach-Analysegesellschaft MRTK etwa hat ergeben, dass Cash. im Maklermarkt, also bei den klassischen unabhängigen Finanzdienstleistern im Versicherungsbereich, die zweithöchste Reichweite hat: Cash. erreicht mit jeder Ausgabe die Hälfte aller Makler. Nur das ausschließlich auf Versicherungen spezialisierte AssCompact erzielt einen höheren Wert, nämlich gut zwei Drittel. Dies entspricht grundsätzlich sowohl den Erfahrungen als auch den Erwartungen.
Eigene Erhebungen haben zudem - ebenfalls erwartungsgemäß - gezeigt, dass die Cash.-Leserschaft über ein überdurchschnittlich hohes Bildungsniveau und Einkommen verfügt.
Strukturelle Veränderungen in der Belegschaft gab es im vergangenen Jahr nicht. In 2012 sind zwei Personen ausgeschieden (Verwaltung, Analyse) und zwei eingetreten (Analyse, Redaktion). Die vakant gewordene (Teilzeit)-Stelle in der Verwaltung wurde gestrichen.
Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts hat sich weiter stabilisiert. Trotz des Umsatzrückgangs zum Vorjahr wurde eine ausreichend hohe operative Liquidität erwirtschaftet, um allen Verpflichtungen vereinbarungsgemäß nachzukommen.
Auch für 2013 rechnet der Vorstand trotz der weiterhin großen Marktunsicherheit und der eher ungünstigen Rahmenbedingungen bei aller Vorsicht mit einem positiven Konzernergebnis in ähnlicher Höhe wie in 2012.
Gleichzeitig bleibt die Umsatzentwicklung unbefriedigend. Nicht nur das Vorjahresniveau, auch das des Jahres 2010 wurde nicht erreicht. Der Vorstand führt dies jedoch nicht auf strukturelle Probleme zurück, sondern auf die allgemeine Wirtschaftslage.
Die finanzielle Lage bleibt aufgrund der nach wie vor hohen Verpflichtungen weiterhin angespannt und stellt aufgrund der Fristigkeit der einen großen Darlehensverpflichtung immer noch ein bestandsgefährdendes Risiko dar. Sie hat sich jedoch wiederum verbessert. Mehrere Ratenvereinbarungen wurden in 2012 abschließend bedient mit der Folge einer Entlastung der laufenden Liquidität.
Auch in 2012 waren keine Wertberichtigungen o. Ä. nennenswerten Umfangs mehr erforderlich, derzeit sind für 2013 und danach ebenfalls keine solchen Effekte mehr zu erwarten. Das Zahlungsverhalten der Kunden war auch in 2012 gut. Die Zahlungsmoral ließ allerdings zu Beginn des Jahres 2013 zwar nicht dramatisch, aber doch spürbar nach.
Der Start in das Jahr 2013 verlief per saldo in etwa erwartungsgemäß. Für den mit Abstand wichtigsten Umsatzträger der Gruppe - das Anzeigengeschäft im Magazin - liegen die bislang für das Gesamtjahr akquirierten Buchungen über Vorjahresniveau.
Es sind keine Angaben zu machen.
Es sind keine Angaben zu machen.
Die Marktunsicherheiten sind unverändert omnipräsent. Eine Erholung der Branche und damit der Werbeumsätze ist weiterhin nicht absehbar. Die spezifischen wirtschaftlichen Rahmendaten für die Geschäftstätigkeit der Cash.Medien AG mit ihren Tochtergesellschaften schätzt der Vorstand in der mittel- bis längerfristigen Betrachtung unverändert positiv ein, vgl. die Ausführungen zu den Chancen unter Punkt 5. Ein sich veränderndes Geschäft wirkt sich über die Ergebnisabführung zumeist direkt auf das Ergebnis der Cash.Medien AG aus. Die Unterschiede zwischen dem Einzelabschluss der Cash.Medien AG und dem Konzernabschluss sind in operativer Hinsicht folglich gering.
Die folgenden zukunftsbezogenen Aussagen enthalten subjektive Einschätzungen der Geschäftsleitung. Sie leiten sich aus Erfahrungen der Vergangenheit ab und beziehen geplante Auswirkungen geschäftspolitischer Entscheidungen sowie abzusehende bilanzielle Effekte ein. Veränderungen bei den Rahmenbedingungen und nicht vorhersehbare Einflussgrößen können sich auf die Eintrittswahrscheinlichkeit auswirken und zu abweichenden Entwicklungen führen. Insbesondere bestehen in der Folge der Finanz-, Wirtschafts- und Schuldenkrise immer noch große Unsicherheiten, die die Cash.-Gruppe als Medienunternehmen für die Kapitalanlagebranche aus zwei Richtungen treffen: Sowohl im Hinblick auf die Art der Umsätze - nämlich Werbeumsätze, als auch im Hinblick auf den Kundenkreis - nämlich Unternehmen aus der Finanzbranche.
Der Vorstand hat in seiner Planung für 2013 ein gegenüber 2012 nahezu unverändertes Umsatzniveau unterstellt. Die Planung einer nennenswerten Steigerung erscheint derzeit unangebracht. Gleichzeitig berücksichtigt die Kostenseite der Planung erneut gewisse, wenn auch gegenüber Vorjahr verringerte Reserve-Positionen in Gestalt optionaler Maßnahmen, die allenfalls bei planmäßiger Umsatzentwicklung ergriffen werden.
Daher sollte auch das Ergebnis in 2013 eine ähnliche Größenordnung wie in 2012 erreichen. Angestrebt ist folglich erneut eine Umsatzrendite von mindestens zehn Prozent.
Hinsichtlich der unter 2.5. berichteten finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren sind kaum nennenswerte Veränderungen zu erwarten. Einzig bei den Online-Umsätzen könnte eine leichte Steigerung erreichbar sein.
Für 2014 sieht der derzeitige - vorsichtige - Stand der Planungen kaum Verbesserungen des operativen Ergebnisses vor, schon gar nicht ein Niveau wie 2011. Eine optimistischere Planung wäre nicht angemessen, da völlig unvorhersehbar bleibt, ob und - wenn ja - wann tatsächlich eine Markterholung eintritt.
Insbesondere ist bei Cash.Print und G.U.B., also den wichtigsten operativen Einheiten, wiederum eher zurückhaltend geplant worden. Für beide Gesellschaften wird für 2013 und mit aller Vorsicht auch für 2014 bei Umsatz wie Ergebnis planerisch nahezu ein Niveau wie in 2012 unterstellt. Aber auch für die beiden kleineren Einheiten Cash.TV und DFI sind kaum Veränderungen zu erwarten. Allerdings gibt es derzeit auch keine Anzeichen für eine weitere, womöglich deutliche Verschlechterung der Lage.
Für die AG selbst sind derzeit in Bezug auf Umsatz oder Ergebnis kaum operative Veränderungen gegenüber 2012 zu erwarten. Die Gesellschaft wird auch in den kommenden Jahren einen jährlichen Verlust vor Ergebnisabführung in ähnlicher Höhe wie 2012 erwirtschaften. Die Gründe dafür sind im Wirtschaftsbericht dargestellt.
Erneut sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass auf ein neuerliches drastisches Absinken von Umsätzen nicht mehr mit Kosteneinsparungen in einem Umfang wie in den Jahren 2008 und 2009 reagiert werden könnte. Dies ließe das erreichte Kostenniveau bereits rechnerisch nicht mehr zu.
Der Vorstand erwägt gleichwohl derzeit, die Organisationsstruktur der Gruppe zur Verbesserung der Effizienz noch etwas weiter zu straffen.
Die spezifischen wirtschaftlichen Rahmendaten für die Geschäftstätigkeit der Cash.-Gruppe schätzt der Vorstand grundsätzlich weiterhin positiv ein, vgl. die Ausführungen zu den Chancen unter Punkt 5.
Die zentrale Herausforderung für die Zukunft hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert: Es gilt, die Entwicklungen innerhalb der Finanzdienstleistungsbranche rechtzeitig und vorausschauend zu erkennen und sie mit den richtigen Angeboten medial aufzubereiten und werblich zu begleiten.
Eine grundsätzliche Änderung der Geschäftspolitik, also eine Änderung der Ausrichtung der Gruppe auf die Finanzdienstleistungs-Branche, ist derzeit nicht vorgesehen, wird jedoch von Zeit zu Zeit geprüft.
Angesichts der engen gesellschaftsrechtlichen, aber auch thematischen Verflechtung der Unternehmen der Gruppe miteinander ist bei der Betrachtung der Risiken und Chancen sowie bei der Stellungnahme zur Going-Concern-Prämisse eine grundsätzliche Unterscheidung zwischen der Cash.Medien AG und dem Konzern nicht sinnvoll.
Zielgruppe der Leistungen aller Unternehmen der Cash.-Gruppe sind Personen und Unternehmen aus der Finanzdienstleistungs-Branche: Produktanbieter sowie Vermittler, Berater und Makler. Diese Branche war und ist von der Finanzkrise besonders betroffen und eine Erholung lässt weiter auf sich warten. Besonders groß sind die Probleme unverändert in der Beteiligungsbranche, dort vor allem bei den Schiffsbeteiligungen.
Aus dieser Spezialisierung auf einen Markt ergeben sich allerdings auch Chancen, vgl. dort.
Das nunmehr seit mehreren Jahren im Vergleich zu früheren Zeiten niedrigere Niveau der Werbeerlöse ist kein spezielles Problem der Cash.-Gruppe, sondern eine typische Empfindlichkeit von Medienunternehmen. In Krisenzeiten wird zuerst an den Aufwendungen für Werbung und Marketing gespart. Alle Unternehmen der Gruppe erzielen nahezu sämtliche Umsätze aus Werbeaufwendungen der Produktanbieter.
Auch in 2012 ist die unmittelbare Bedrohung daraus weiter gesunken. Da die operativen liquiden Überschüsse jedoch immer noch nicht zur Bedienung aller in gleicher Frist fälligen Verpflichtungen ausreichen, also regelmäßig Prolongationen erforderlich sind, muss das Liquiditätsrisiko nach wie vor als bestandsgefährdend bezeichnet werden. Die nötigen Prolongationen wurden bislang stets erteilt, könnten aber auch verweigert werden. Ab 2014 sollte der Prolongationsbedarf lediglich noch Verpflichtungen gegenüber einer nahe stehenden Person betreffen.
Für 2013 ist ein weiterer signifikanter Abtrag an Altverpflichtungen vorgesehen. Wie schon in den Vorjahren soll auch im laufenden Jahr der operative liquide Überschuss nahezu ausschließlich dafür eingesetzt werden.
Eine straffe Planung der Liquidität der Gruppe zur präzisen Disposition der knappen Mittel wird auch über das Jahr 2013 hinaus erforderlich sein. Die Liquiditätsausstattung der Gruppe ist weiterhin unzureichend. Der Bedarf der Cash.-Gruppe an freiem Cash Flow zur Bedienung der Altverpflichtungen liegt mindestens bei rund TEUR 250 jährlich, andernfalls wären Nachverhandlungen bzw. Nachbesprechungen erforderlich.
Nach dem Abschlussstichtag konnten Prolongationsvereinbarungen über rund TEUR 417 getroffen werden, die ganz überwiegend ein Darlehen der Cash.Medien AG betrafen.
Die Umsätze der Cash.-Gruppe werden zwar im Wesentlichen mit Unternehmen aus der Finanzdienstleistungsbranche erzielt, sind aber innerhalb dieser Branche durchaus diversifiziert. Ein Ausfall einzelner Kunden wäre nicht existenzbedrohend. Negative Änderungen auch größerer Art im Werbeverhalten einzelner Kunden gehören ohnehin zum Geschäft jedes Medienunternehmens.
Bedrohlich wäre allenfalls ein Ausfall ganzer Branchen als Anzeigenkunden. Das ist jedoch unwahrscheinlich. Eher ist ein marktübliches, gegenläufiges Auf und Ab einzelner Teil-Märkte zu erwarten. Überdies hat die Cash.-Gruppe gezeigt, dass ein Ausfall zumindest von Produktgruppen durchaus verkraftbar sein kann. Beispiele sind die Medienfonds vor einigen Jahren oder aktuell die Schiffsbeteiligungen.
Eine hinlängliche Prognosesicherheit ist jedoch, wie die inzwischen seit mehreren Jahren anhaltende Verunsicherung zeigt, weiterhin nicht gegeben.
Die Wertberichtigungen auf Forderungen bzw. die Forderungsverluste haben auch im Abschluss 2012 keine größere Bedeutung. Die laufend offenen und damit theoretisch im Risiko stehenden Forderungen bewegen sich in der Regel durchschnittlich allenfalls im unteren sechsstelligen Bereich. Nur unmittelbar nach der Fakturierung der "Cash."-Anzeigen liegen sie kurzfristig etwas darüber.
Systematisch wird die Bonität von Neukunden mittels gängiger Auskunfteien überprüft, um das Ausfallrisiko zu minimieren. Gleichwohl liegen fundierte Informationen über anstehenden Zahlungsausfall zumeist erst vor, wenn die Leistung bereits erbracht wurde. Angesichts der geringen Grenzkostenbelastung des Anzeigengeschäfts und der insgesamt eher geringen Ausfälle werden diesbezügliche Risiken jedoch in für die Verlagsbranche typischer Weise bewusst eingegangen.
Ein Preisrisiko für Beschaffung besteht in einem das übliche Maß eines Dienstleistungsunternehmens überschreitenden Umfang lediglich beim Papier für den Druck des Cash.Magazins. Der Papierpreis macht rund 60 Prozent der Druckkosten aus. Die letzte durch die Druckerei weitergegebene Preiserhöhung liegt allerdings bereits mehrere Jahre zurück. Vertraglich ist ein Puffer für Preissteigerungen vorgesehen. Die Druckauflage des Magazins wird überdies sehr effizient und rein bedarfsorientiert gesteuert. Eine Absicherung durch Finanzinstrumente erfolgt nicht: Zum einen nimmt die Cash.Print die Beschaffung nicht selbst vor und zum anderen ist das Volumen zwar bedeutsam für die Cash.-Gruppe, absolut gesehen aber doch eher klein und kaum einer wirtschaftlich vertretbaren Absicherung zugänglich.
Alle erbrachten oder in Anspruch genommenen Leistungen werden in Euro abgerechnet, daher bestehen keine Wechselkursrisiken.
Da die Cash.Print GmbH ihre geringe Kontokorrentlinie üblicherweise nicht in Anspruch nimmt, gibt es von dieser Seite entsprechend kaum Kreditrisiken.
Die Risiken hinsichtlich der übrigen Darlehen hält der Vorstand für beherrschbar. Mit den Darlehensgebern sind Prolongations- bzw. Ratenvereinbarungen getroffen, zur Höhe s. o. unter Liquiditätsrisiko.
Es besteht nach wie vor eine Darlehensverpflichtung mit Rangrücktritt. Die verbesserte Liquiditätslage erlaubte es, erstmals in 2011 die laufenden Zinsen zu begleichen, um die Position nicht weiter ansteigen zu lassen. Für 2012 wurden die Zinsen noch nicht abgerechnet.
Nachdem in 2011 die breit gestreute Rückführung überhängender Lieferantenverpflichtungen weitgehend abgeschlossen war, lag der Fokus in 2012 auf der Bedienung der zahlenmäßig wenigen verbliebenen größeren Lieferantenverpflichtungen sowie von Darlehen. Dies wurde planmäßig umgesetzt.
Die Unternehmensführung (Vorstand und Geschäftsführungen) ist derzeit nur mit einer Person besetzt. Diese Konzentration ist jedoch formal stärker ausgeprägt, als es im Tagesgeschäft spürbar wird. Risiken hinsichtlich Entscheidungsfindung und möglichen Ausfallrisiken wird durch enge Abstimmung mit der zweiten Führungsebene und dem Aufsichtsrat begegnet, die einen durchgängigen Informationsfluss gewährleistet.
Entsprechend verhält es sich bei Einzelbesetzungen innerhalb der zweiten Führungsebene. Gegebenenfalls wird verstärkt auf externe Unterstützung zurückgegriffen.
Die beiden wichtigsten operativen Leitungsfunktionen - Chefredaktion und Anzeigenverkauf - sind doppelt besetzt.
Gegen die geschäftsüblichen Risiken eines Bürobetriebs ist die Cash.-Gruppe angemessen versichert.
Risiken durch den Umgang mit Finanzinstrumenten werden nur eingegangen, wo sie in notwendigem Zusammenhang mit dem operativen Geschäft stehen und betriebswirtschaftlich vertretbar sind. Daher handelt es sich durchweg um bereits erwähnte, klassische Risiken eines Medienunternehmens: Ausfallrisiko und - in geringem Umfang - Lieferanten-Kreditrisiko. Daneben besteht ein Kreditrisiko im Zusammenhang mit dem Überhang an Altverbindlichkeiten aus Darlehen.
Da die Risiken betriebswirtschaftlich einfach strukturiert sind, sind auch die Management-Methoden zum Umgang damit ganz klassisch: Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Kunden, Lieferanten und Darlehensgebern sowie eine straffe Überwachung der offenen Posten.
Die Chancen für die Unternehmen der Cash.-Gruppe entstehen aus gesamtwirtschaftlichen Rahmendaten und branchenspezifischen Entwicklungen. Sie sind in der vorliegenden Berichterstattung gegenüber dem Vorjahr im Großen und Ganzen unverändert und nur in wenigen Punkten zu ergänzen oder zu aktualisieren.
Die steigende Notwendigkeit privater Altersvorsorge vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung, aber auch die Umsetzung von Vorgaben wie etwa die Unisex-Regelung führen zu einem steten Bedarf an neuen Versicherungsprodukten. Daraus entwickeln sich zusätzliche Angebotsschwerpunkte der Versicherer, die beispielsweise per "Cash.Extra" aufgegriffen werden können.
Die Gesamtheit der in Bezug auf geschlossene Fonds in die Wege geleiteten Regulierungen und Standards schiebt einen begrüßenswerten Konzentrations- und Qualifizierungsprozess der Branche an. Es ist zwar zu erwarten, dass eine Übergangsphase vor allem von der Umsetzung der neuen Regelungen und weniger von marktgerichteten Aktivitäten geprägt sein wird, aber mittelfristig gesehen bringt die Neuausrichtung eine Bewegung in den Markt, die für das Cash.Magazin mit seinen qualitativ hochwertigen Fachinformationen eine durchaus positive Perspektive bietet.
Gleichzeitig befindet sich die Branche der Anlageberater seit einigen Jahren im wichtigsten Umstrukturierungsprozess ihrer Geschichte. Bedingt insbesondere durch Regelungen auf europäischer Ebene stieg und steigt der Qualifizierungsdruck enorm an.
Nachdem mit fortschreitendem Gesetzgebungsprozess inzwischen mehr Sicherheit hinsichtlich der genauen Ausgestaltung der neuen Verordnung sowie der Übergangsregelungen besteht, gilt es jetzt, die Chancen zu nutzen, die sich der Cash.-Gruppe als führendem marktbegleitendem Fachmedium bieten. Hieraus könnte gerade die G.U.B., aktuell in einem schwierigen Marktumfeld operierend, durch die Aktualisierung und Entwicklung ihrer Angebotspalette ihren Geschäftserfolg in einer mehrjährigen Betrachtung steigern.
Basierend auf der Strategie, Entwicklungen aus dem Kerngeschäft heraus voranzutreiben, gelingt es immer wieder, bestehende Erlösquellen auszubauen oder neue zu erschließen. So gibt es deutliche Zuwächse dabei, Fachgespräche von Branchenteilnehmern zu veranstalten und anschließend redaktionell zu Cash.Extras aufzubereiten. Einen wachsenden Trend aufgreifend, werden mittlerweile zu Cash.-Awards und Hitlistenauszeichnungen Nutzungsrechte (Gütesiegel) erfolgreich vermarktet.
Im klassischen Anzeigengeschäft wirkt sich die konsequente Verfolgung einer ausgeprägten Vermarktungsidentität und -qualität stabilisierend auf den Geschäftsverlauf aus. Mittelfristig erwachsen daraus Chancen, im Anzeigengeschäft die Trendumkehr zu schaffen.
In einer nachhaltigen Forcierung der Online-Aktivitäten liegen für Cash. substanzielle Entwicklungspotenziale. Die Online-Vermarktung ist stetig wachsend, umgebende Newsletter intensivieren den Verkaufserfolg. Durch die Schaffung weiterer Angebote unter Nutzung der anerkannten Branchenkompetenz werden neue Erlösquellen erschlossen. So wurde ein Online-Stellenmarkt entwickelt, der Anfang 2013 an den Start gegangen ist.
Bei den nach wie vor in verschiedenen Bereichen herausfordernden Marktbedingungen ist die Summe der Aktivitäten eher dazu geeignet, den Umsatz der Gruppe weitestgehend konstant zu halten. Zusätzlich gestützt vom weiter aufmerksam betriebenen Kostenmanagement.
Bei einer auch nur in Ansätzen eintretenden Markterholung würden steigende Umsätze auf eine schlank und effizient aufgestellte Cash.-Gruppe treffen. Umsatzsteigerungen würden spürbar das Ergebnis verbessern angesichts einer lediglich maßvollen und ausschließlich variablen Steigerung der Kosten, beispielsweise durch größere Heftumfänge für mehr Anzeigen bei der Cash.Print GmbH.
Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss der Cash.Medien AG wurden unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Es bestehen zwei Sachverhalte, die gegen diese Verfahrensweise sprechen könnten und daher der Kommentierung bedürfen:
Erstens liegt eine bilanzielle Überschuldung sowohl der Cash.Medien AG wie auch des Konzerns vor. Der Vorstand hat den Überschuldungsstatus daraufhin mittels einer Überschuldungsbilanz überprüft und festgestellt, dass angesichts stiller Reserven (Beteiligung an der profitablen Cash.Print) keine tatsächliche Überschuldung besteht. Dieser Sachverhalt wird fortlaufend überwacht.
Zweitens stellt die Liquiditätslage immer noch ein bestandsgefährdendes Risiko dar, weil nach wie vor Verbindlichkeiten nur ratierlich bedient werden können bzw. der Prolongation bedürfen. Die Liquiditätsausstattung der Gruppe ist folglich weiterhin unzureichend. Nach Auffassung des Vorstandes spricht dies jedoch nicht gegen eine Going-concern-Bilanzierung, denn der Verbindlichkeiten-Abtrag konnte auch in 2012 aus positiver operativer Liquidität planmäßig fortgesetzt werden. Wo nicht ohnehin langfristige Ratenvereinbarungen bestehen, kann der weitere Abtrag in Abstimmung mit den beiden letzten verbliebenen größeren Gläubigern bis Mitte 2014 und - so die berechtigte Erwartung des Vorstands - auch darüber hinaus ratierlich erfolgen. Mithin ist die Gesamtfinanzierung 2013/2014 aus heutiger Sicht gesichert.
Angesichts des erneut recht stabilen Geschäftsverlaufs 2012 besteht folglich kein Anlass, nunmehr von einer Bilanzierung unter der Annahme der Unternehmensfortführung bei der AG oder im Konzern abzurücken.
Das größte Risiko im Hinblick auf die Liquidität ist inzwischen, dass ein nennenswertes Sinken der Umsätze die Bedienung von Zahlungsvereinbarungen gefährden könnte. Konkreter Anlass, ein solches Szenario zu befürchten, besteht jedoch nicht.
Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit im bisherigen Verlauf des Jahres 2013 war planmäßig negativ und wurde durch per Jahresbeginn bestehende Bankguthaben finanziert. Für den weiteren Verlauf des Jahres rechnet der Vorstand mit einem Überschuss.
Auch für die Folgejahre erwartet der Vorstand operative liquide Überschüsse, die für eine Finanzierung aus eigener Kraft einschließlich des Abtrags von Altverbindlichkeiten ausreichen.
Die Planung für 2013 trägt den nach wie vor bestehenden Unsicherheiten Rechnung. Größere Unwägbarkeiten, die die Gruppe wieder in eine unmittelbar existenzbedrohende Situation führen könnten, zeichnen sich derzeit nicht ab. Vgl. dazu den Prognosebericht.
Entscheidend wird wie üblich die Entwicklung des mit Abstand bedeutendsten Umsatzträgers und Liquiditätslieferanten der Gruppe sein, des Anzeigengeschäfts im Cash.Magazin. Die ersten Ausgaben des Jahres 2013 haben per saldo planmäßig abgeschlossen. Das Volumen der für das Gesamtjahr 2013 bereits akquirierten Anzeigenaufträge liegt über dem vergleichbaren Vorjahreszeitpunkt.
Aufgrund der geringen Größe und der engen Verflechtung der Unternehmensgruppe sowie angesichts der wirtschaftlich angespannten Lage überschneiden sich die Themen Steuerung, Kontrolle und Risikomanagement für die Cash.-Gruppe stark.
Finanzielle Sicherheit ist ein wichtiges Ziel der Cash.-Gruppe. Erträge werden operativ und nicht mit Finanzgeschäften generiert. Entsprechende Risiken werden grundsätzlich vermieden und nur eingegangen, wo sie in notwendigem Zusammenhang mit dem operativen Geschäft stehen.
Die geringe Größe der Gruppe impliziert auch, dass die wichtigsten marktbezogenen Risiken auf exogene Faktoren zurückführen sind, also solche, die die Gruppe kaum oder überhaupt nicht direkt beeinflussen kann. Daher müssen relevante Marktentwicklungen umgehend erkannt werden, im Idealfall noch bevor sich daraus bereits Auswirkungen auf die Cash.-Gruppe ergeben. Dies ist durch den breit gestreuten und intensiven Kontakt aller operativen Einheiten mit den Protagonisten der Branche sichergestellt. Auf dieselbe Weise erfolgt auch die Identifikation neuer Umsatzchancen.
Der daraus konkret abzuleitende, laufende Gestaltungsspielraum umfasst im Wesentlichen folgende Maßnahmen:
| ― | Beibehaltung und ggf. Justierung der Diversifizierung der Umsätze auf verschiedene Segmente innerhalb der Kernbranche. |
| ― | Permanente Erfüllung des eigenen redaktionellen Anspruch eines 'General Interest'-Titels der Branche. |
| ― | Erschließung neuer Umsatzpotentiale vorzugsweise innerhalb der Kernbranche bzw. aus dem Kerngeschäft heraus. |
Eine weitere, allgemeine Maßnahme ist die fortlaufende, anlassbezogene Anpassung des Kostengerüsts.
Außerdem muss die Qualität des Berichtswesens und der Planung eine rasche Abschätzung von Umsatz- und Ertrags- und damit Liquiditätsauswirkungen ermöglichen. Näheres dazu unter 6.2. und 6.3..
Die Funktionsfähigkeit des internen Steuerungs-, Kontroll- und Risikomanagementsystems wird im Rahmen der Abschlussprüfung geprüft.
Bereits wegen ihrer Rolle als geschäftsleitende Holding, Alleingesellschafterin und zum Teil ergänzt durch Beherrschungsverträge agieren alle Tochtergesellschaften aufgrund ausdrücklicher Vorgaben und stets unter Wahrung der Interessen der Cash.Medien AG. Sämtliche grundsätzlichen organisatorischen und geschäftspolitischen Vorgaben erfolgen durch den Vorstand.
Da der Vorstand der Cash.Medien AG gleichzeitig Geschäftsführer aller Tochtergesellschaften ist, ist er auch im Hinblick auf das Risikomanagement in alle unternehmerischen Entscheidungen und übrigen relevanten Geschäftsvorfälle persönlich eingebunden. Der Informationsfluss ist damit gesichert.
Für alle Gesellschaften werden monatliche Berichte erstellt, in denen die Ertrags- und Kostenpositionen für den vergangenen Monat und den bisher abgelaufenen Teil des Jahres den Sollwerten gegenübergestellt werden. Ebenfalls Bestandteil ist eine Prognose zum weiteren Verlauf des Jahres. Details und weitere Erläuterungen zum Zahlenwerk werden je nach Bedarf in Gruppen- oder Einzelgesprächen zwischen Vorstand und Bereichsleitern erörtert. Die Monatsberichte bilden auch die Grundlage für die Berichterstattung an den Aufsichtsrat.
Der wichtigste Umsatzträger der Cash.-Gruppe, das Anzeigengeschäft und der damit eng verbundene Heftvertrieb, beide der Cash.Print zugehörig, geben mindestens wöchentliche Detail-Meldungen ("Wochenberichte") über die Geschäftsentwicklung ab. Da sich der Vorstand laufend auch persönlich in die Akquisition einbringt, ist er nahezu tagesaktuell über die Umsatz-Entwicklung informiert.
Zur Sicherung der Liquidität werden neben der länger- und mittelfristigen Planung mindestens einmal wöchentlich Detailabstimmungen vorgenommen. Gesteuert wird die Liquidität der Gruppe zentral.
Dieses mehrstufige Vorgehen stellt ein angemessenes Risikomanagement einschließlich einer wechselseitigen Kontrolle sicher. Durch die monatlichen bzw. wöchentlichen Berichte und die persönliche Einbindung kann der Vorstand umgehend auch bei geringfügigen Planverfehlungen oder sich anderweitig abzeichnenden Risiken eingreifen.
Die wichtigsten fortlaufend verwendeten Kennzahlen sind der Anzeigenumsatz, untergliedert in verschiedene Branchen und Werbeformate (Anzeigenseiten, Beilagen usw.), die verkaufte und verteilte Auflage sowie Anzahl und Verkaufsquote der G.U.B.-Analysen. In der längerfristigen Betrachtung ist der erzielte Durchschnittspreis je Anzeigenseite eine wichtige Größe.
Die Rechnungslegung der Unternehmen der Cash.-Gruppe erfolgt in enger Abstimmung zwischen Vorstand, kaufmännischer Leitung, operativen Bereichsleitungen und dem mit der Buchhaltung und Steuerberatung beauftragten Dienstleister, einem Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsbüro.
Auch der Aufsichtsrat wird über bedeutende Fragen bzw. wichtige zu treffende Entscheidungen schon im laufenden Geschäftsjahr informiert und ggf. beratend in die Entscheidungsfindung eingebunden.
Durch eine enge Einbindung der Entscheidungsträger auch in das buchhalterische Tagesgeschäft ist gewährleistet, dass in der Rechnungslegung abzubildende Risiken zeitnah identifiziert werden. Überdies wird dadurch für eine ständige auch gegenseitige Kontrolle aller das Rechnungswesen betreffenden Vorgänge und Entscheidungen gesorgt.
Die Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen und Anhänge (HGB und IFRS) für den Jahresabschluss werden ebenfalls vom externen Beratungsbüro technisch erstellt - unter laufender Abstimmung mit dem Management, insbesondere der kaufmännischen Leitung. De facto unterliegt auf diese Weise die Erstellung des Zahlenwerks von der Belegbuchung bis zur Konzernbilanz bereits vor der Abschlussprüfung der Kontrolle eines Wirtschaftsprüfers. Zudem ist dieser bei der Erstellung des Lageberichts bei Bedarf beratend tätig. Erforderlichenfalls können unverzüglich die zuständigen Entscheidungsträger bis hin zum Vorstand im Detail über Anpassungs- oder Änderungsbedarf informiert werden. Risiken, die dem Ziel der Normenkonformität der Konzernrechnungslegung entgegenstehen könnten, werden dadurch schon unterjährig möglichst gering gehalten.
Die operativen Unterschiede zwischen den Einzelabschlüssen und dem Konzernabschluss sind sehr gering, daher bedarf es keiner Trennung der entsprechenden Kontroll-Maßnahmen.
Insgesamt schätzt der Vorstand die Risikolage der Gruppe als gegenüber dem Vorjahr wiederum etwas verbessert ein. Dennoch bleiben die Risiken überdurchschnittlich hoch.
Bestimmt wird diese Einschätzung von der Entwicklung des Liquiditätsrisikos als dem weitaus wichtigsten betriebswirtschaftlichen Faktor. Obwohl die Bedrohung daraus durch den weiter fortgeschrittenen Abbau von Verbindlichkeiten gesunken ist, bleibt das Risiko angesichts der Höhe der verbliebenen Verpflichtungen und deren (teilweisem) Prolongationsbedarf bestandsgefährdend. Dies wird voraussichtlich noch etwa zwei Jahre so bleiben.
Hinsichtlich des zweiten besonders wichtigen Risikos - dem der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung - gibt es weniger Veränderungen. Allerdings sind derzeit auch keine Anzeichen für eine neuerliche Verschlechterung zu beobachten.
Die übrigen betriebswirtschaftlichen Risiken hält der Vorstand für aktuell wenig bedrohlich. Die Zahlungsausfälle etwa sind sehr gering, das Schlüsselpersonenrisiko konnte weiter verringert werden, nennenswerte Preisänderungen bei der Beschaffung sind nicht in Sicht, Wechselkurs- oder Bankkreditrisiken sind nicht vorhanden. Auch die neuen regulativen Risiken des operativen Geschäfts (aufgrund des inhaltlichen Zusammenhangs thematisch unter 2.1. b) und 2.2. behandelt) sind nach Auffassung des Vorstands momentan gut beherrschbar.
Die Risiken einer Nicht-Regelungskonformität von Konzernabschluss oder Konzernlagebericht im Speziellen stuft der Vorstand vor dem Hintergrund des unter 6.2. Dargestellten als nicht wesentlich ein.
1. Das Grundkapital der Cash.Medien AG ist in nennwertlose Stückaktien eingeteilt. Es gibt keine unterschiedlichen Aktiengattungen.
2. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, sind dem Vorstand nicht bekannt.
3. Beteiligungen am Kapital, die 10 vom Hundert der Stimmrechte überschreiten, werden von Herrn Josef Depenbrock und Herrn Andreas Lentge gehalten.
4. Es gibt keine Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen.
5. Es besteht keine Stimmrechtskontrolle der Art, dass Arbeitnehmer am Kapital beteiligt wären und ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausübten.
6. Neben den Regelungen des Aktiengesetzes erlaubt die Satzung auch die Bestellung von lediglich einem Mitglied des Vorstandes (§ 84, § 76 II AktG). Zudem kann der Aufsichtsrat stellvertretende Vorstandsmitglieder bestellen. Gemäß § 179 AktG wurde dem Aufsichtsrat die Befugnis zu Änderungen der Satzung übertragen, sofern diese nur die Fassung betreffen. Darüber hinausgehende Befugnisse zur Satzungsänderung (z. B. durch Ermächtigungen betreffend Kapitalmaßnahmen) bestehen nicht.
7. Es besteht keine Befugnis des Vorstands zur Ausgabe oder zum Rückkauf von Aktien.
8. Die Gesellschaft hat keine Vereinbarungen getroffen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen.
9. Es gibt keine Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind.
Zu 1.: Das Grundkapital der Cash.Medien AG beträgt seit dem 25. Juli 2008 EUR 6.327.605 und ist eingeteilt in 2.531.042 auf den Inhaber lautende, nennwertlose Stückaktien. Auf jede Stückaktie entfällt ein rechnerischer Anteil von EUR 2,50 am Grundkapital.
Zu 3.: Herr Josef Depenbrock, Deutschland, Aufsichtsratsmitglied der Cash.Medien AG, hält 746.067 Aktien der Cash.Medien AG, das entspricht einem Stimmrechtsanteil von 29,48 Prozent. Herr Andreas Lentge, Deutschland, hat am 4. Juni 2012 einen Stimmrechtsanteil von 21,43 Prozent (542.281 Aktien) gemeldet.
Zu 7.: Die Ermächtigung der Hauptversammlung vom 22. Dezember 2006 zur Ausgabe von Aktien war befristet bis zum 21. Dezember 2011.
Neben einer festen Vergütung erhält der Vorstand zur Anerkennung der nachhaltigen Unternehmensentwicklung zusätzlich eine Tantieme, die den Erfolg des laufenden Geschäftsjahres und die mehrjährige Entwicklung des Konzerns berücksichtigt.
Diese Tantieme setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen: Der erste beträgt fünf Prozent des Konzernjahresüberschusses des vergangenen Jahres vor Steuern und vor der Tantieme selbst. Der zweite beträgt fünf Prozent des durchschnittlichen Konzernjahresüberschusses der letzten drei Jahre (ebenfalls vor Steuern und Tantieme).
Damit die bilanziellen Wirkungen außerordentlicher Entwicklungen die Vergütung nicht beeinflussen, sind außerordentliche Erträge und Aufwendungen im Sinne des § 277 IV HGB nicht Teil der Bemessungsgrundlage.
Außerdem erhält der Vorstand bei Erreichen des budgetierten Jahres-Konzern-Ergebnisses eine Fix-Prämie von jeweils TEUR 10.
Alleinvorstand Herr Ulrich Faust erhielt in 2012 Bezüge von insgesamt TEUR 196 (Vorjahr: 204), die über die Cash.Print GmbH abgerechnet wurden bzw. werden.
Die festen Bezüge betrugen wie im Vorjahr TEUR 137. Darin mit TEUR 7 enthalten ist als Sachbezug ein Firmenfahrzeug. Eine derartige feste Vergütung ist auch für die Folgejahre vereinbart.
Die Tantieme betrug für 2012 TEUR 49 (Vorjahr EUR 57). Wie im Vorjahr erhielt Herr Faust auch für 2012 zusätzlich die Prämie von TEUR 10.
Über die Bezüge des Aufsichtsrats für 2012 entscheidet die Hauptversammlung 2012. Beabsichtigt ist, wie in den vergangenen Jahren, Bezüge von TEUR 7,5 p. a. vorzuschlagen. Der Vorsitzende soll die doppelte Vergütung erhalten. Erfolgt ein solcher Beschluss, wären die Bezüge folgende (in TEUR):
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| Dr. Reimer Beuck (Vorsitzender) | 15,0 |
| Josef Depenbrock (stellv. Vorsitzender) | 7,5 |
| Dr. Heiko A. Giermann | 7,5 |
Die Aufsichtsratsbezüge enthalten keine variablen Vergütungsbestandteile.
Durch ein Anerkenntnisurteil auf eine Anfechtungsklage hin wurde der Beschluss der Hauptversammlung 2012 über die Vergütung des Aufsichtsrates für 2011 (vorgesehen: TEUR 30) für nichtig erklärt. Es ist vorgesehen, auf der Hauptversammlung 2013 eine neuerliche Beschlussfassung in dieser Angelegenheit herbeizuführen.
Die Erklärung gemäß § 289a HGB zur Unternehmensführung und Corporate Governance einschließlich der Erklärung nach § 161 AktG als Bestandteil des Lageberichtes bzw. Konzernlageberichtes wurde gesondert abgegeben. Beides ist Bestandteil des vorliegenden Geschäftsberichtes und auch im Internet unter www.cash-medienag.de abrufbar.
"Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss und der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Cash.Medien AG und des Konzerns vermitteln und im zusammengefassten Lagebericht und Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft und des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft und des Konzerns beschrieben sind."
Hamburg, im März 2013
Der Vorstand
AKTIVA
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| Anhang Nr. | 2012 EUR |
2011 TEUR |
|
|---|---|---|---|
| Vermögenswerte | |||
| langfristige Vermögenswerte | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | 3 | 282.415,17 | 287 |
| Sachanlagen | 4 | 19.057,47 | 16 |
| Summe langfristige Vermögenswerte | 301.472,64 | 302 | |
| kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Vorratsvermögen | 5 | 116.919,20 | 117 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 6 | 48.504,52 | 85 |
| Laufende Steuererstattungsansprüche | 7 | 694,29 | 141 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 8 | 37.341,29 | 49 |
| Zahlungsmittel und -äquivalente | 9 | 213.324,18 | 160 |
| Sonstige Vermögenswerte | 10 | 4.293,75 | 8 |
| Summe kurzfristige Vermögenswerte | 421.077,23 | 559 | |
| Bilanzsumme | 722.549,87 | 861 | |
| Passiva | |||
| Anhang Nr. | 2012 EUR |
2011 TEUR |
|
| Eigenkapital | |||
| Gezeichnetes Kapital | 11 | 6.327.605,00 | 6.328 |
| Rücklagen | 12 | -7.994.724,44 | -8.409 |
| Summe Eigenkapital | -1.667.119,44 | -2.081 | |
| Schulden | |||
| langfristige Schulden | |||
| Finanzverbindlichkeiten | 13 | 1.263.397,27 | 1.669 |
| Summe langfristige Schulden | 1.263.397,27 | 1.669 | |
| kurzfristige Schulden | |||
| Rückstellungen | 14 | 401.941,34 | 545 |
| Laufende Steuerverbindlichkeiten | 15 | 45.512,89 | 30 |
| Finanzverbindlichkeiten | 16 | 241.373,25 | 238 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 17 | 59.106,50 | 168 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 18 | 378.338,06 | 292 |
| Summe kurzfristige Schulden | 1.126.272,04 | 1.273 | |
| Summe Schulden | 2.389.669,31 | 2.943 | |
| Bilanzsumme | 722.549,87 | 861 |
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| Anhang Nr. | 2012 EUR |
2011 TEUR |
|
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 19 | 3.472.829,35 | 3.743 |
| Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 20 | 93,57 | 37 |
| sonstige betriebliche Erträge | 21 | 134.696,31 | 185 |
| Materialaufwand | 22 | -816.086,69 | -918 |
| Personalaufwand | 23 | -1.336.207,35 | -1.325 |
| Abschreibungen | 24 | -11.715,13 | -14 |
| sonstige betriebliche Aufwendungen | 25 | -936.911,31 | -1.089 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 26 | -94.763,38 | -76 |
| sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 2.324,15 | 0 | |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 414.259,52 | 543 | |
| Ertragsteuern | 27 | -29,21 | 0 |
| Jahresüberschuss | 414.288,73 | 543 | |
| Verlustvortrag | -14.037.107,03 | -14.580 | |
| Konzernverlust | -13.622.818,30 | -14.037 | |
| Gesamtergebnis | 414.288,73 | 543 | |
| Ergebnis je Aktie | 28 | EUR/Stück | EUR/Stück |
| Ergebnis je Aktie verwässert | 28 | 0,16 | 0,21 |
| Ergebnis je Aktie unverwässert | 28 | 0,16 | 0,21 |
Die Cash.Medien AG mit Sitz in der Stresemannstraße 163 in 22769 Hamburg ist eine Aktiengesellschaft deutschen Rechts und ist die Muttergesellschaft der Unternehmen der Cash.-Gruppe (s. Angaben zum Konsolidierungskreis). Geschäftstätigkeit und Hauptaktivitäten der Cash.Medien AG sind laut Satzung der Erwerb, das Halten und die Veräußerung von Beteiligungen. Außerdem erbringt die Cash.Medien AG Dienstleistungen für die anderen Unternehmen der Cash.-Gruppe sowie für Unternehmen aus der Kapitalanlagebranche.
Der Konzernabschluss der Cash.Medien AG und ihrer Tochtergesellschaften ist nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) unter Berücksichtigung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt, wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, wobei die ergänzend nach § 315 a Abs. 1 HGB zu beachtenden handelsrechtlichen Vorschriften berücksichtigt wurden. Sämtliche vom IASB herausgegebenen und zum Zeitpunkt der Aufstellung des vorliegenden Konzernabschlusses geltenden und von der Cash.Medien AG angewendeten IFRS wurden von der Europäischen Kommission für die Anwendung in der EU übernommen. Der in Euro aufgestellte Konzernabschluss der Cash.Medien AG entspricht damit den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315 a Abs. 1 HGB zu beachtenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den IFRS insgesamt. Sämtliche für das Geschäftsjahr 2012 verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen wurden angewendet.
Die Unternehmensleitung ist der Ansicht, dass der unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung erstellte Abschluss die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend darstellt.
Der Abschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung erstellt.
Alle Tochterunternehmen der Cash.Medien AG sind in den Konzernabschluss einbezogen. Joint Ventures bzw. assoziierte Unternehmen gibt es nicht. Eine Aufstellung der Tochterunternehmen mit der jeweiligen Beteiligungsquote ist diesem Anhang beigefügt (Aufstellung des Konzernanteilsbesitzes).
Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Cash.Medien AG die Cash.Print GmbH (Cash.Print), die Cash.-TV Filmproduktionsgesellschaft mbH (Cash.-TV), die Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH (G.U.B.) und die Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH (DFI).
Bei Anwendung der von den IFRS und IFRIC vorgegebenen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden müssen Einschätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden, welche die Zukunft betreffen und naturgemäß nicht den später tatsächlich eintretenden Verhältnissen entsprechen müssen. Alle im Rahmen der Bilanzierung und Bewertung zugrunde gelegten Schätzungen und Annahmen werden aber fortlaufend überprüft und basieren entweder auf historischen Erfahrungen und/oder auf Erwartungen über das Eintreten künftiger Ereignisse, die unter den gegebenen Umständen kaufmännisch vernünftig erscheinen. Schätzungen und Annahmen, die bei der Ermittlung der Buchwerte von Vermögenswerten und Schulden eine wesentliche Rolle spielen, werden im Rahmen der folgenden Beschreibung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wesentlicher Bilanzpositionen erläutert.
Als grundlegendes Bewertungskonzept wird im Konzernabschluss das Anschaffungskostenprinzip angewendet. Wo die IFRS andere Bewertungskonzepte vorschreiben, werden diese verwendet und es wird gesondert darauf hingewiesen.
Die Erstkonsolidierung der Konzernunternehmen wurde nach der Erwerbsmethode vorgenommen. Dabei wurden die nach den Vorschriften des IFRS 3 identifizierten Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten des erworbenen Unternehmens mit dem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt bewertet und den Kosten des Erwerbers gegenübergestellt (Kaufpreisallokation). Ein Überhang der Kosten über den Wert des erworbenen Eigenkapitals wurde als Firmenwert aktiviert. Der Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung wird nicht planmäßig abgeschrieben, sondern einem regelmäßigen, jährlichen Werthaltigkeitstest (impairment test) unterzogen.
Die jährlich vorzunehmenden Werthaltigkeitstests für Firmenwerte werden mittels anerkannter Discounted-Cash-Flow-Methoden durchgeführt. Zugrunde gelegt werden dabei die zukünftig zu erwartenden Cash Flows (aus Ergebnisabführung oder Ausschüttung) aus einer aktuellen Unternehmensplanung, die detaillierte Annahmen über die Entwicklung von Umsatz und Kosten enthält. Die erwarteten Cash Flows werden mit der Risikolage angemessenen Zinssätzen abgezinst. Getestet wird auf der Ebene der kleinsten, sinnvoll zu bildenden "Zahlungsmittel generierenden Einheit", das sind die einzelnen Tochtergesellschaften.
Im Rahmen der Konsolidierung werden die Auswirkungen konzerninterner Geschäftsvorfälle vollständig eliminiert. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften werden gegeneinander aufgerechnet, konzerninterne Erträge werden mit den korrespondierenden Aufwendungen verrechnet. Zwischengewinne und -verluste gibt es nicht. Steuerabgrenzungen nach IAS 12 sind nicht vorgenommen worden, da vorzunehmende Aktivierungen einen zu weit in der Zukunft liegenden Ertrag abbilden würden. Gleichwohl überwiegen die aktiven die passiven latenten Steuern, so dass auch dafür kein Ansatz gebildet wurde.
Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Als Anschaffungskosten werden die Kaufpreise (ohne Finanzierungskosten) verwendet. Bei den erworbenen immateriellen Vermögenswerten handelt es sich überwiegend um Software bzw. Softwarelizenzen, deren Abschreibung linear entsprechend dem tatsächlichen Werteverzehr erfolgt. Es wird ausschließlich das lineare Abschreibungsverfahren angewendet. Sollte die Prüfung der Nutzungsdauer während der Abschreibungsphase ergeben, dass die Abschreibung nicht dem tatsächlichen Werteverzehr entspricht, wird die Abschreibung entsprechend angepasst. Die derzeit angenommenen Nutzungsdauern liegen zwischen drei und sechs Jahren.
Materielle Vermögenswerte, die im Geschäftsbetrieb länger als ein Jahr genutzt werden, sind mit ihren Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen entsprechend dem tatsächlichen Werteverzehr angesetzt. Es wird ausschließlich das lineare Abschreibungsverfahren angewendet. Als Anschaffungskosten werden die Kaufpreise (ohne Finanzierungskosten) verwendet.
Sollte die Prüfung der Nutzungsdauer während der Abschreibungsphase ergeben, dass die Abschreibung nicht dem tatsächlichen Werteverzehr entspricht, wird die Abschreibung entsprechend angepasst. Die derzeit angenommenen Nutzungsdauern liegen zwischen fünf und zwölf Jahren. Selbst hergestellte materielle Vermögenswerte sind nicht bilanziert.
Leasingverhältnisse werden als Finanzierungs-Leasing klassifiziert, wenn durch die Leasingbedingungen im Wesentlichen alle mit dem Eigentum verbundenen Risiken und Chancen auf den Leasingnehmer übertragen werden. Alle anderen Leasingverhältnisse werden als Operating-Leasing-Verhältnis klassifiziert.
Finanzierungs-Leasing liegt in der Cash.-Gruppe nicht vor.
Operating-Leasing/Mietleasing betrifft für die Unternehmen der Cash.-Gruppe im Wesentlichen IT-Ausstattung, Telefonanlage und Kopiergeräte. Auch die Miete ist dem Mietleasing zuzuordnen. Die Raten für Mietleasing werden in voller Höhe als Aufwand erfasst. Sie sind für die Büroausstattung von wirtschaftlich untergeordneter Bedeutung. Eine Aufstellung nebst ergänzenden Ausführungen für die Miete ist unter 4. Sachanlagen enthalten.
Entsprechend den Regelungen des IAS 36 "Wertminderungen von Vermögenswerten" wird eine Wertminderung dann vorgenommen, wenn der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit, der der Geschäftswert zugeordnet ist, den höheren Wert aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert übersteigt. Immaterielle Vermögenswerte mit einer bestimmbaren Nutzungsdauer sowie das Sachanlagevermögen werden unabhängig davon, ob sie noch genutzt werden oder veräußert werden sollen, einem Werthaltigkeitstest unterzogen, wenn Hinweise darauf vorliegen, dass Gründe für eine Wertminderung bestehen könnten. Vermögenswerte sind dann wertzuberichtigen, wenn der Buchwert den höheren Betrag aus dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert übersteigt. Der Nutzungswert wird anhand der erwarteten zukünftigen Zahlungszuflüsse ermittelt, die der Vermögenswert bei gleich bleibender Verwendung über die Nutzungsperiode und durch einen möglichen Verkauf wahrscheinlich generieren wird. Wenn Hinweise vorliegen, dass Gründe, die in der Vergangenheit zu einer Abschreibung von Sachanlagen oder immateriellen Vermögenswerten (außer Geschäftswelten) geführt haben, nicht mehr bestehen, wird geprüft, ob eine Zuschreibung erfolgen muss.
Wertminderungen oder Zuschreibungen auf abschreibbare immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen werden nicht vorgenommen.
Die Wertminderungen auf Firmenwerte sind unter 3. Immaterielle Vermögenswerte dargestellt.
Finanzielle Vermögenswerte umfassen übrige Finanzanlagen, lang- und kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögenswerte, Wertpapiere, liquide Mittel sowie derivative Finanzinstrumente.
Es sind keine finanziellen Vermögenswerte bilanziert, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert zu erfassen wären oder zu Handelszwecken gehalten werden.
Die Unternehmen der Cash.-Gruppe verfügen (mit Ausnahme der Beteiligungen der Cash.Medien AG an den Tochtergesellschaften; zu deren Behandlung s. o. sowie die Angaben im Anhang der Cash.Medien AG) nicht über Finanzanlagen. Es sind keine Wertpapiere oder derivative Finanzinstrumente aktiviert.
Forderungen sind nominal zu fair value, in der Regel zu Anschaffungskosten, angesetzt. Bestehen an der Einbringbarkeit von Forderungen Zweifel, werden diese mit dem niedrigeren realisierbaren Betrag angesetzt bzw. angemessene Wertberichtigungen durchgeführt. Außerdem erfolgt eine allgemeine Wertberichtigung aufgrund von Erfahrungswerten der Vergangenheit. Diese liegt bei einem Prozent. Eine Darstellung der Entwicklung der Wertberichtigungen ist unter 6. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dargestellt. Spätere Wertaufholungen (Zuschreibungen) werden erfolgswirksam vorgenommen.
Zur Erfassung der Einzelwertberichtigungen wird bei jeder Gesellschaft ein Wertberichtigungskonto geführt. Kriterium für die Vornahme der Einzelwertberichtigung ist zunächst das Alter der Forderung, da mit zunehmendem Alter erfahrungsgemäß die Wahrscheinlichkeit abnimmt, dass die Forderung noch einbringlich ist. Forderungen, deren Fälligkeit mehr als ein halbes Jahr zurückliegt, werden daher zu 25 Prozent wertberichtigt, bei mehr als einem Jahr sind es 50 Prozent, bei mehr als zwei Jahren mindestens 90 Prozent. Ausnahmen gibt es, wenn Erkenntnisse vorliegen, die eine Abweichung von diesem Verfahren erforderlich machen.
Wenn die Geschäftsleitung zur Erkenntnis gelangt, dass eine Forderung uneinbringlich sein dürfte, wird diese ausgebucht.
Die Pauschalwertberichtigung wird ebenfalls über ein Wertberichtigungskonto vorgenommen.
Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs-/Herstellungskosten und Nettoveräußerungswert angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen alle direkt zurechenbaren Material- und Fertigungskosten sowie Gemeinkosten, die angefallen sind, um die Vorräte in ihren derzeitigen Zustand zu versetzen. Der Nettoveräußerungserlös ist der geschätzte Veräußerungserlös abzüglich der geschätzten Kosten für die Fertigstellung und der bis zum Verkauf anfallenden Kosten.
Kein Unternehmen der Cash.-Gruppe unterhält Vorräte in Form von Roh-, Hilfs- oder Betriebsstoffen. Der Position zuzuordnen sind jedoch auch unfertige Erzeugnisse und Leistungen sowie geleistete Anzahlungen.
Rückstellungen werden gebildet, wenn eine aus einem vergangenen Ereignis herrührende Verpflichtung gegenüber Dritten besteht, die zukünftig wahrscheinlich zu einem schätzbaren Vermögensabfluss führt. Der Wertansatz wird zu jedem Bilanzstichtag überprüft.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Betrag angesetzt, der nach bestmöglicher Schätzung notwendig ist.
Die Rückstellungshöhe wird durch den Betrag determiniert, der die höchste Eintrittswahrscheinlichkeit aufweist.
Langfristige Rückstellungen für Verpflichtungen, die in Höhe des Barwertes des erwarteten Vermögensabflusses gebildet werden müssten, bestehen nicht. Laufende Steuerrückstellungen wurden nicht gebildet.
Finanzielle Verbindlichkeiten werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Eine aktienbasierte Verbindlichkeit wurde zum beizulegenden Zeitwert bilanziert.
Es liegen keine Fremdkapitalkosten vor, die direkt dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung eines qualifizierten Vermögenswertes zugeordnet werden könnten und als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten dieses Vermögenswertes zu aktivieren wären. Die Fremdkapitalkosten sind daher sämtlich in der Periode erfolgswirksam als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind.
Wird eine Inanspruchnahme aus Dritten gewährten finanziellen Garantiezusagen wahrscheinlich, so wird die Verpflichtung in Höhe des beizulegenden Zeitwerts passiviert. Für die Folgebewertung wird der jeweils höhere Wert aus Erstbewertung bzw. der bestmöglichen Schätzung der Ausgabe, die zur Erfüllung der Verpflichtung am Bilanzstichtag erforderlich wäre, angesetzt.
Unter diesem Posten werden die Körperschaft- und Gewerbeertragsteuern der inländischen Konzerngesellschaften (einschließlich Solidaritätszuschlag) ausgewiesen. Die Ermittlung der Ertragsteuern nach IAS 12 schließt ferner die Berechnung von Steuerabgrenzungen (latenten Steuern) ein.
Umsatzerlöse bzw. sonstige betriebliche Erträge werden mit Erbringung der Leistung bzw. mit Übergang der Gefahren auf den Kunden realisiert.
Betriebliche Aufwendungen werden mit Eingang der Rechnung für die Inanspruchnahme der Leistung bzw. für Aufwendungen, die nicht aus Lieferungen und Leistungen resultieren, zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam. Liegt der Bilanzstichtag zwischen der Inanspruchnahme der Leistung und dem Eingang der Rechnung, werden unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit entsprechende Rückstellungen gebildet. Erträge bzw. Aufwendungen aus Gewinnabführungs- bzw. Verlustübernahmeverträgen werden mit Ablauf des Geschäftsjahres realisiert. Zinserträge und Zinsaufwendungen werden periodengerecht erfasst.
Die Entwicklung der Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2012 ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich.
Von den in der Bilanz ausgewiesenen TEUR 282 (Vorjahr: TEUR 287) für immaterielle Vermögenswerte entfallen TEUR 268 (Vorjahr: TEUR 268) auf Firmenwerte.
Alle Firmenwerte sind für den Abschluss 2012 einem Werthaltigkeitstest nach IAS 36 unterzogen worden. Hierbei wurde kein Wertminderungsbedarf festgestellt.
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| Geschäfts- oder Firmenwert | |||
|---|---|---|---|
| EUR | |||
| --- | --- | --- | --- |
| Anschaffungs oder Herstellkosten | Abschreibungen | Buchwert | |
| --- | --- | --- | --- |
| Stand zum 01.01.2011 | 2.566.334,76 | 2.298.025,12 | |
| Zugänge | 0,00 | 0,00 | |
| Abgänge | 0,00 | 0,00 | |
| Stand zum 31.12.2011 | 2.566.334,76 | 2.298.025,12 | 268.309,64 |
| Stand zum 01.01.2012 | 2.566.334,76 | 2.298.025,12 | |
| Zugänge | 0,00 | 0,00 | |
| Abgänge | 0,00 | 0,00 | |
| Stand zum 31.12.2012 | 2.566.334,76 | 2.298.025,12 | 268.309,64 |
Die kumulierten Wertminderungsaufwendungen haben sich wie folgt entwickelt (TEUR):
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| Firmenwert für | historische Werte | Wertminderungen bis 31.12.2011 | Stand per 31.12.2011 | Wertminderungen gemäß impairment test 2012 | Stand per 31.12.2012 |
|---|---|---|---|---|---|
| Cash.Print | 168 | 0 | 168 | 0 | 168 |
| Cash.-TV | 541 | -541 | 0 | 0 | 0 |
| 2M | 363 | -363 | 0 | 0 | 0 |
| GUB | 1.127 | -1.027 | 100 | 0 | 100 |
| DFI | 367 | -367 | 0 | 0 | 0 |
| gesamt | 2.566 | -2.298 | 268 | 0 | 268 |
Die Tests wurden auf der Ebene der kleinsten zahlungsmittelgenerierenden Einheit, also auf Ebene der einzelnen Tochtergesellschaften, auf Basis des Nutzungswerts durchgeführt.
Als Bestimmungsgröße für den Nutzungswert wurde der erwartete Cash Flow verwendet. Dieser wurde auf Basis detaillierter Fünfjahresplanungen für jede einzelne Tochtergesellschaft ermittelt. Das letzte Jahr des Planungszeitraums wurde als Basis für die Ermittlung des Terminal Value verwendet. Den Cash-Flow-Prognosen liegen sowohl Vergangenheitswerte als auch die zukünftig erwartete generelle Marktentwicklung für die medialen Dienstleistungen der Cash.-Gruppe zugrunde.
Die erwarteten Cash Flows wurden in einer Discounted-Cash-Flow-Betrachtung auf den Beginn des Planungszeitraums abgezinst. Bei der Wahl der Zinssätze wurden unter Berücksichtigung der besonderen Risikolage der Cash.-Gruppe mit ihrer Abhängigkeit vom Markt für Finanzdienstleistung und langfristige Vermögensbildung marktübliche Konditionen verwendet. Auch als Beta-Faktor wurde ein marktüblicher Wert verwendet. Für alle Firmen ergab sich ein zu verwendender Zinssatz von 11,06 Prozent, der für die jeweilige Abzinsung verwendet wurde. Als Wachstumsfaktor wurde ein Wert von 1 verwendet.
Von den in der Bilanz ausgewiesenen TEUR 282 (Vorjahr: TEUR 287) für immaterielle Vermögenswerte entfallen TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 18) auf sonstige immaterielle Vermögenswerte (Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten). Diese bestehen im Wesentlichen aus Software.
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| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | |||
|---|---|---|---|
| EUR | |||
| --- | --- | --- | --- |
| Anschaffungs oder Herstellkosten | Abschreibungen | Buchwert | |
| --- | --- | --- | --- |
| Stand zum 01.01.2011 | 315.544,27 | 310.263,95 | |
| Zugänge | 17.100,68 | 4.131,68 | |
| Abgänge | 245.610,54 | 245.606,97 | |
| Stand zum 31.12.2011 | 87.034,41 | 68.788,66 | 18.245,75 |
| Stand zum 01.01.2012 | 87.034,41 | 68.788,66 | |
| Zugänge | 0,00 | 4.129,00 | |
| Abgänge | 53.258,34 | 53.247,12 | |
| Stand zum 31.12.2012 | 33.776,07 | 19.670,54 | 14.105,53 |
Das Sachanlagevermögen besteht im Wesentlichen aus Büro- und IT-Ausstattung.
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| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen | |||
|---|---|---|---|
| EUR | |||
| --- | --- | --- | --- |
| Anschaffungs oder Herstellkosten | Abschreibungen | Buchwert | |
| --- | --- | --- | --- |
| Stand zum 01.01.2011 | 208.479,47 | 190.034,84 | |
| Zugänge | 7.616,79 | 10.008,26 | |
| Abgänge | 96.761,28 | 96.294,69 | |
| Stand zum 31.12.2011 | 119.334,98 | 103.748,41 | 15.586,57 |
| Stand zum 01.01.2012 | 119.334,98 | 103.748,41 | |
| Zugänge | 11.376,17 | 7.586,13 | |
| Abgänge | 25.757,37 | 25.438,23 | |
| Stand zum 31.12.2012 | 104.953,78 | 85.896,31 | 19.057,47 |
Die Gesellschaft mietet Gebäude sowie Betriebs- und Geschäftsausstattungen zur eigenen Nutzung. Diese Miet- und Leasingvereinbarungen sind Operating-Leases und haben vertragliche Laufzeiten zwischen drei und sechs Jahren, Restlaufzeiten zwischen einem und vier Jahren. Nach außen hin tritt die Cash.Print GmbH als Leasingnehmer auf, die ihrerseits an die anderen Unternehmen der Cash.-Gruppe untervermietet. Die Auswirkungen daraus sind im Konzernabschluss eliminiert worden.
Die geleisteten Zahlungen bzw. Verpflichtungen daraus stellen sich wie folgt dar (TEUR):
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| geleistete Zahlungen | Verpflichtungen | |||
|---|---|---|---|---|
| 2012 | 2013 | 2014-2017 | ab 2018 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Gebäudemiete | 113 | 116 | 148 | 0 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 24 | 17 | 36 | 0 |
| gesamt | 137 | 133 | 184 | 0 |
Die Cash.-Gruppe tritt nicht als Leasinggeber auf.
Kein Unternehmen der Cash.-Gruppe unterhält Vorräte in Form von Roh-, Hilfs- oder Betriebsstoffen. Der Ausweis betrifft im Wesentlichen unfertige Erzeugnisse und Leistungen der Cash.-TV GmbH in Höhe von TEUR 59 (Vorjahr: TEUR 59) sowie der Cash.Print GmbH in Höhe von TEUR 56 (Vorjahr: TEUR 54), jeweils inkl. Gemeinkosten.
Im Einzelnen handelt es sich um bisher nicht abgeschlossene Filmarbeiten und Redaktionsleistungen.
Die Zusammensetzung der bilanzierten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 49 (Vorjahr: TEUR 85) nach Einzelgesellschaften (TEUR):
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| Cash.Medien | Cash.Print | Cash.-TV | G.U.B. | DFI | gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1 | 36 | 0 | 12 | 0 | 49 |
Nach Fälligkeiten untergliedern sich die Forderungen mit und ohne Berücksichtigung der Einzelwertberichtigungen wie folgt (TEUR):
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| fällig seit | nicht fällig | gesamt | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| über 1 Jahr | 6-12 Monaten | 3-6 Monaten | unter 3 Monaten | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Summe | 0 | 1 | 2 | 41 | 7 | 51 |
| davon einzelwertberichtigt | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | 2 |
| davon nicht einzelwertberichtigt | 0 | 0 | 1 | 41 | 7 | 49 |
| abzüglich Pauschalwertberichtigung | 0 | |||||
| verbleiben als Bilanzansatz auszuweisen | 49 |
Die in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Einzel- und Pauschalwertberichtigungen haben sich wie folgt entwickelt:
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| Stand 31.12.2011 | Abgang | Verbrauch | Zuführung | Stand 31.12.2012 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Cash.Medien | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Cash.Print | 0 | 0 | 0 | 2 | 2 |
| Cash.-TV | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| G.U.B. | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| DFI | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| gesamt | 0 | 0 | 0 | 2 | 2 |
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| 31.12.2011 | 31.12.2012 |
|---|---|
| 1 | 0 |
Die Buchwerte entsprechen im Wesentlichen dem fair value.
Die Position enthält Steuerforderungen aus Umsatzsteuer gegen das Finanzamt.
Es handelt sich dabei überwiegend um Kautionen.
Die Buchwerte entsprechen im Wesentlichen dem fair value.
Die Guthaben bei Kreditinstituten zum Bilanzstichtag waren sämtlich unverzinsliche Einlagen auf Girokonten. Kassenbestände sind stets von wirtschaftlich untergeordneter Bedeutung.
Hierbei handelt es sich um einen Rechnungsabgrenzungsposten für vorausgezahlte Aufwendungen. Da es sich aus Sicht der Gesellschaft um zukünftige Nutzenzuflüsse durch den Empfang von Waren und Dienstleistungen handelt, wurde der Posten unter den sonstigen Vermögenswerten ausgewiesen.
Das Grundkapital der Cash.Medien AG beträgt per 31.12.2012 EUR 6.327.605 (Vorjahr: EUR 6.327.605) und ist eingeteilt in 2.531.042 auf den Inhaber lautende, nennwertlose Stückaktien. Auf jede Stückaktie entfällt ein rechnerischer Anteil von EUR 2,50 am Grundkapital.
Im Jahr 2008 wurde das Grundkapital aus genehmigtem Kapital um EUR 193.220 (77.288 Aktien) erhöht. Den Aktionären wurde das gesetzliche Bezugsrecht gewährt. In 2007 war das Grundkapital durch vier Kapitalerhöhungen aus genehmigtem Kapital unter Ausschluss des Bezugsrechts um insgesamt EUR 557.670 (entspricht 223.068 Aktien) von EUR 5.576.715 (2.230.686 Aktien) auf EUR 6.134.385 (2.453.754 Aktien) erhöht worden.
Die Kosten der Kapitalerhöhungen 2007 (TEUR 27,5) wurden im Rahmen der sonstigen Eigenkapitalbestandteile vom Eigenkapital abgesetzt.
Die Cash.Medien AG unterscheidet zwischen Eigenkapital, dem durch Rangrücktrittserklärung abgesicherten und damit auf absehbare Zeit nicht fälligen, langfristigen Fremdkapital und dem übrigen Fremdkapital. Letzteres hat zwar ebenfalls langfristige Bestandteile, die Fälligkeit ist jedoch zu berücksichtigen.
Bezogen auf die jeweilige Bilanzsumme stellt sich dies wie folgt dar (TEUR, Prozent):
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| 2012 | 2011 | |
|---|---|---|
| Eigenkapital | -1.667 | -2.081 |
| in Prozent der Bilanzsumme | -231% | -242% |
| Fremdkapital Rangrücktritt | 510 | 487 |
| in Prozent der Bilanzsumme | 71% | 57% |
| übriges Fremdkapital | 1.880 | 2.455 |
| in Prozent der Bilanzsumme | 260% | 285% |
| Bilanzsumme | 723 | 861 |
Ziel der Cash.Medien AG in den vergangenen Jahren war, das übrige Fremdkapital zu prolongieren, umzuschichten oder - bis 2008 - durch Eigenkapital zu ersetzen. Derzeit sind keine weiteren Kapitalerhöhungen geplant, es ist auch nicht mit der Erklärung weiterer Rangrücktritte zu rechnen, daher liegt der Fokus des Vorstandes nunmehr auf der Prolongation und ratierlichen Bedienung des übrigen Fremdkapitals. Dies wird im Rahmen des Möglichen umgesetzt.
Es bestehen keine satzungsmäßigen Mindestkapitalanforderungen.
Folgende Mitteilungen nach § 21 WpHG haben die Cash.Medien AG im Geschäftsjahr 2012 erreicht und wurden veröffentlicht:
| ― | Die Barakiel Vermögensverwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 27. Februar 2012 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 24. Februar 2012 die Schwellen von 5% und 10% überschritten hat und an diesem Tag 14,78% (374.000 Stimmrechte) betragen hat. 14,78% der Stimmrechte (das entspricht 374.000 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 I, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der Barakiel Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG und der Versicherungs-Service-Team Vermittlungs- und Betreuungsgesellschaft für Versicherungen mbH zuzurechnen. Die Barakiel Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 27. Februar 2012 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 24. Februar 2012 die Schwellen von 5% und 10% überschritten hat und an diesem Tag 14,78% (374.000 Stimmrechte) betragen hat. 4,74% der Stimmrechte (das entspricht 120.000 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 I, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der Versicherungs-Service-Team Vermittlungs- und Betreuungsgesellschaft für Versicherungen mbH zuzurechnen. |
| ― | Die accaris financial planning AG, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 27. Februar 2012 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 24. Februar 2012 die Schwelle von 3% unterschritten hat und an diesem Tag 1,79% (45.392 Stimmrechte) betragen hat. |
| ― | Die accaris financial planning AG (vormals accaris Prisma Dobrick & Co. Versicherungsmakler AG), Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 16. Mai 2012 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 14. September 2011 die Schwelle von 3% überschritten hat und an diesem Tag 3,97% (100.392 Stimmrechte) betragen hat. |
| ― | Herr Andreas Lentge, Deutschland hat mit Datum vom 4. Juni 2012 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 30. Mai 2012 die Schwelle von 20% überschritten hat und an diesem Tag 21,43% (542.281 Stimmrechte) betragen hat. 19,10% der Stimmrechte (das entspricht 483.392 Stimmrechten) sind Herrn Lentge gemäß § 22 I, Satz 1, Nr. 1 WpHG unter anderem von der Barakiel Vermögensverwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, der Barakiel Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG und der Versicherungs-Service-Team Vermittlungs- und Betreuungsgesellschaft für Versicherungen mbH zuzurechnen. |
Die Barakiel Vermögensverwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 1. Juni 2012 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 30. Mai 2012 die Schwelle von 15% überschritten hat und an diesem Tag 17,30% (438.000 Stimmrechte) betragen hat.
17,30% der Stimmrechte (das entspricht 438.000 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 I, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der Barakiel Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG und der Versicherungs-Service-Team Vermittlungs- und Betreuungsgesellschaft für Versicherungen mbH zuzurechnen.
Die Barakiel Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 1. Juni 2012 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 30. Mai 2012 die Schwelle von 15% überschritten hat und an diesem Tag 17,30% (438.000 Stimmrechte) betragen hat.
4,74% der Stimmrechte (das entspricht 120.000 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 I, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der Versicherungs-Service-Team Vermittlungs- und Betreuungsgesellschaft für Versicherungen mbH zuzurechnen.
Die Kapitalrücklage betrifft die Agio-Beträge abzüglich der Kapitalerhöhungskosten, die bei der Ausgabe der Aktien der Gesellschaft im Rahmen des Börsenganges im Jahr 1999 (TEUR 4.094) und der Kapitalerhöhungen in den Jahren 2001 bis 2005 sowie 2007 und 2008 (TEUR 1.513) über den rechnerischen Wert hinaus erzielt wurden.
Die Gewinnrücklage enthält das erwirtschaftete Konzerneigenkapital.
Das übrige Eigenkapital besteht aus neutralen Transaktionen (Unterschiedsbetrag aus Erstkonsolidierung TEUR 4, Umgliederung der Verbindlichkeiten aus Genussrechten TEUR 54) sowie den Kosten der Kapitalerhöhungen 2007 und 2008 i. H. v. TEUR 9 bzw. TEUR 27,5.
Die Rücklagen stellen sich wie folgt dar (TEUR):
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| 2012 | 2011 | |
|---|---|---|
| Kapitalrücklage | 5.607 | 5.607 |
| Gewinnrücklage (inkl. erwirtschaftetem Konzerneigenkapital) | -13.623 | -14.037 |
| übriges Eigenkapital | 21 | 21 |
| gesamt | -7.995 | -8.409 |
Zur Darstellung der Entwicklung des Eigenkapitals wird auf den Eigenkapitalspiegel verwiesen.
Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten bestehen überwiegend aus den Darlehensverbindlichkeiten gegenüber drei Darlehensgebern. Für eines dieser Darlehen i. H. v. TEUR 510 (Vorjahr: TEUR 487) wurde Rangrücktritt erklärt. Daher werden auf diese Verbindlichkeiten angesichts der bilanziellen Situation in den kommenden zwölf Monaten (und darüber hinaus) keine Tilgungen geleistet werden müssen bzw. verlangt werden können.
Die Verbindlichkeiten gegenüber einem Darlehensgeber sind durch Verpfändung von Anteilen an der G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH gesichert.
Außerdem ist der Position der langfristige Anteil an den Zahlungsverpflichtungen aus dem Vergleich mit Dr. Jansen zugeordnet.
Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht.
Aufstellung der langfristigen Darlehensverbindlichkeiten und ähnlichen Verpflichtungen nach Fristigkeiten (in TEUR):
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| gesamt | 2 bis 5 Jahre | über 5 Jahre | |
|---|---|---|---|
| Stand per 31.12.2012 | 1.263 | 645 | 618 |
| Stand per 31.12.2011 | 1.670 | 983 | 687 |
Die Buchwerte entsprechen im Wesentlichen dem fair value.
Die Aufteilung der Rückstellungen (TEUR 402; Vorjahr: TEUR 545) auf die einzelnen Firmen ergibt sich aus der folgenden Tabelle (TEUR):
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| Art | Cash.Medien | Cash.Print | Cash.-TV | G.U.B. | DFI | gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Steuerrückstellungen | 18 | 0 | 0 | 0 | 0 | 18 |
| Sonstige Rückstellungen | 243 | 122 | 5 | 11 | 3 | 384 |
| gesamt | 261 | 122 | 5 | 11 | 3 | 402 |
Zu den Steuerrückstellungen vgl. Erläuterungen unter dem Rückstellungsspiegel.
Die sachliche Zuordnung der Rückstellungen ergibt sich aus dem folgenden Rückstellungsspiegel (TEUR):
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| TEUR | 31.12.2011 | Verbrauch | Auflösung | Zugang | 31.12.2012 |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. Steuerrückstellungen | 18 | 0 | 0 | 0 | 18 |
| 2. Rückstellungen für ungewisse Verpflichtungen | 19 | 0 | 0 | 0 | 19 |
| 3. Prozesskosten | 96 | 4 | 12 | 3 | 83 |
| 4. Rückstellungen für ausstehende Rechnungen | 159 | 115 | 37 | 55 | 62 |
| 5. Verpflichtungen gegenüber Personal | 103 | 100 | 3 | 87 | 87 |
| 6. Abschlusskosten | 150 | 89 | 22 | 94 | 133 |
| gesamt | 545 | 308 | 74 | 239 | 402 |
1. Die Steuerrückstellungen sind angesichts latenter Risiken aus Umsatzsteuern gebildet worden.
2. Die Rückstellungen für ungewisse Verpflichtungen umfassen im Wesentlichen Verpflichtungen aus einem Vergleich.
3. Es wurden ausstehende Prozesskosten und Anwaltshonorare zurückgestellt.
4. Die Rückstellung für ausstehende Rechnungen enthält Abgaben an Berufsgenossenschaften und die Künstlersozialkasse, Aufwendungen aus einer Betriebsprüfung des Rentenversicherungsträgers sowie noch ausstehende Rechnungen für das Geschäftsjahr 2012. Im Berichtsjahr erfolgte i. H. v. TEUR 29 eine inhaltlich bedingte Umgliederung des Vorjahresbestandes (vgl. auch 6.).
5. Es wurden u. a. die Kosten für ausstehenden Urlaub und darauf entfallende Sozialabgaben zurückgestellt.
6. Die Rückstellung beinhaltet im Wesentlichen die Kosten für die Erstellung und Prüfung des Abschlusses sowie für die Hauptversammlung. Im Berichtsjahr erfolgte i. H. v. TEUR 29 eine inhaltlich bedingte Umgliederung des Vorjahresbestandes (vgl. auch 4.).
Die Position enthält Steuerverbindlichkeiten aus Lohnsteuer und Umsatzsteuer.
In der Position sind alle Darlehensverbindlichkeiten und ähnlichen finanziellen Verpflichtungen zusammengefasst, die nicht aufgrund vertraglich vereinbarter Laufzeiten oder Rangrücktrittserklärungen den langfristigen Finanzverbindlichkeiten zuzuordnen sind. Die Fälligkeit liegt bei diesen grundsätzlich bei weniger als 12 Monaten. Es wurden dafür keine Sicherheiten gestellt.
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden wie im Vorjahr zum Stichtag nicht.
Die Buchwerte entsprechen im Wesentlichen dem fair value.
Die Zusammensetzung der bilanzierten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 59 (Vorjahr: TEUR 167) nach Einzelgesellschaften (TEUR):
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| Cash.Medien | Cash.Print | Cash.-TV | G.U.B. | DFI | gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 35 | 23 | 0 | 1 | 0 | 59 |
Nach Fälligkeiten untergliedern sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wie folgt (TEUR):
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| fällig seit | nicht fällig | gesamt | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| über 1 Jahr | 6-12 Monaten | 3-6 Monaten | unter 3 Monaten | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Summe | 5 | 0 | 0 | 19 | 35 | 59 |
Darin enthalten im Wesentlichen erhaltene Anzahlungen i. H. v. TEUR 230 (Vorjahr: TEUR 148).
Dabei handelt es sich um die Erlöse aus den Dienstleistungen der Unternehmen der Cash.-Gruppe. Die Aufteilung der Erlöse auf die einzelnen Dienstleistungen/Unternehmen der Cash.-Gruppe ergibt sich aus der Segmentberichterstattung, die diesem Anhang beigefügt ist.
Der konsolidierte Umsatz der Cash.-Gruppe ist in 2012 im Vergleich zu 2011 um rund sieben Prozent (TEUR 270) gesunken.
In den Umsatzerlösen sind TEUR 47 (Vorjahr: TEUR 25) aus so genannten Gegengeschäften enthalten, in deren Rahmen die Cash.Print GmbH empfangene Leistungen nicht geldlich sondern mit Anzeigenraum vergütet.
In den in der Segmentberichterstattung ausgewiesenen Umsatzerlösen sind Umsätze mit anderen Gesellschaften der Cash.-Gruppe (Transaktionen mit anderen Segmenten) enthalten (TEUR):
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| Cash.Medien | Cash.Print | Cash.-TV | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2012 | 2011 | 2012 | 2011 | 2012 | 2011 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse gesamt | 159 | 273 | 3.205 | 3.431 | 35 | 13 |
| Umsatzerlöse extern | 159 | 181 | 2.966 | 3.135 | 35 | 13 |
| Erlöse mit anderen Segmenten | 0 | 92 | 239 | 296 | 0 | 0 |
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| G.U.B. | DFI | gesamt | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2012 | 2011 | 2012 | 2011 | 2012 | 2011 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse gesamt | 269 | 362 | 47 | 52 | 3.715 | 4.131 |
| Umsatzerlöse extern | 269 | 362 | 47 | 52 | 3.473 | 3.743 |
| Erlöse mit anderen Segmenten | 3 | 0 | 0 | 0 | 242 | 388 |
Die internen Umsätze wurden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.
Die Position gibt die Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen wieder. Sie setzt sich zusammen aus Veränderungen bei der Cash.Print GmbH und der G.U.B. mbH. Vgl. dazu die Ausführungen unter 5. Vorratsvermögen. Die Bestandsveränderung ist wirtschaftlich von untergeordneter Bedeutung.
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen folgende Positionen:
| ― | Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 74 (Vorjahr: TEUR 57) |
| ― | Periodenfremde Erträge TEUR 35 (Vorjahr: TEUR 43) |
| ― | sonstige betriebliche Erträge TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 78) |
Der gesamte Materialaufwand im Konzern betrug rund TEUR 816 (Vorjahr: TEUR 918). Wesentliche Einzelpositionen stellen die Aufwendungen für Druck und Lithographie mit ca. TEUR 465 (Vorjahr: TEUR 504) dar.
Die Aufteilung dieser Aufwendungen auf die einzelnen Dienstleistungen/Unternehmen der Cash.-Gruppe ergibt sich aus der Segmentberichterstattung, die diesem Anhang beigefügt ist.
Der gesamte Personalaufwand lag bei TEUR 1.336 (Vorjahr: TEUR 1.325), davon entfielen TEUR 1.138 (Vorjahr: TEUR 1.131) auf die Gehälter und TEUR 198 (Vorjahr: TEUR 194) im Wesentlichen auf die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung.
Die Mitarbeiterzahlen entwickelten sich wie folgt:
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| Firma | Jahresdurchschnitt 2012 | 31.12.2012 | Jahresdurchschnitt 2011 | 31.12.2011 |
|---|---|---|---|---|
| Cash.Medien | 1 | 1 | 2 | 1 |
| Cash.Print | 18 | 19 | 17 | 20 |
| Cash.-TV | 1 | 1 | 0 | 0 |
| G.U.B. | 3 | 3 | 2 | 2 |
| DFI | 0 | 0 | 0 | 0 |
| gesamt | 23 | 24 | 21 | 23 |
Die ausgewiesenen Abschreibungen i. H. v. TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 14) sind planmäßige Abschreibungen im Wesentlichen auf Hard- und Software sowie Büroausstattung.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen:
| ― | Kosten für Buchhaltung, Jahresabschlusserstellung und Prüfung sowie Kosten der Hauptversammlung: TEUR 157 (Vorjahr: TEUR 165) |
| ― | Kosten für Vertrieb und Werbung: TEUR 281 (Vorjahr: TEUR 346) |
| ― | Mieten, Pacht und Leasing: TEUR 179 (Vorjahr: TEUR 169) |
| ― | Rechts- und Beratungskosten: TEUR 75 (Vorjahr: TEUR 84) |
Die Zinsaufwendungen und ähnliche Aufwendungen betreffen Darlehenszinsen für Finanzverbindlichkeiten i. H. v. TEUR 62 (Vorjahr: TEUR 76) sowie Zinsen nach § 233a AO i. H. v. TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 0).
Steuern vom Einkommen und Ertrag sind im Berichtsjahr nicht angefallen. Weiterhin war kein latenter Steueraufwand oder -ertrag zu berücksichtigen. Im Folgenden sind die wesentlichen vom Konzern erfassten latenten Steuerschulden und -ansprüche sowie deren Entwicklung im Berichtszeitraum dargestellt (TEUR):
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| Geschäftsjahr | Vorjahr | |||
|---|---|---|---|---|
| Aktive latente Steuern | Passive latente Steuern | Aktive latente Steuern | Passive latente Steuern | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| per | 31.12.2012 | 31.12.2011 | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Rückstellungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| aus Konsolidierungen | 1.672 | 75 | 1.672 | 83 |
| Verlustvorträge | 3.549 | 0 | 4.042 | 0 |
| Zwischensumme | 5.221 | 75 | 5.714 | 83 |
| Saldierung gemäß IAS 12.74 | -75 | -75 | -83 | -83 |
| Summe | 5.146 | 0 | 5.631 | 0 |
Da keine hinreichende Wahrscheinlichkeit der künftigen Verrechnungsmöglichkeit mit Gewinnen vorliegt, wurden keine aktiven latenten Steuern bilanziert bzw. erfolgswirksam erfasst.
Das Ergebnis je Aktie ist zu errechnen als Konzern-Jahresüberschuss geteilt durch die Gesamtzahl der Aktien. Die Gesamtzahl der Aktien betrug per 31.12.2012 2.531.042 Stück.
Alle Aktien sind mit den gleichen Rechten hinsichtlich des Ergebnisses ausgestattet. Der Ausweis einer gewichteten durchschnittlichen Anzahl der Stammaktien ist nicht erforderlich, da die Aktien der Kapitalerhöhung 2008 ab dem 01.01.2007 gewinnberechtigt sind. Eine Verwässerung ist nicht erfolgt.
Eine Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2012 ist nicht möglich und angesichts der Verlustvorträge auch für die folgenden Jahre nicht zu erwarten.
Grundlage der Identifizierung der berichtspflichtigen Segmente der Cash.-Gruppe sind die unterschiedlichen Produkte bzw. Dienstleistungen. Sie werden jeweils von einer der Gesellschaften der Cash.-Gruppe betrieben. Diese Segmente sind:
Die Cash.Medien AG hält, verwaltet und steuert ihre Tochtergesellschaften als geschäftsleitende Holding. Daneben erbringt sie Dienstleistungen im Bereich Marketing, vor allem die Ausrichtung der Cash.Gala.
Zum Segment "Magazin" gehört neben dem Monatsmagazin "Cash." nebst den Sonderheften "Cash.Special" auch der Online-Newsletter "Cash./OnVista-Newsletter". Auch alle mit diesem Segment verknüpften untergeordneten Bereiche wie Anzeigenakquisition und -verwaltung oder Heftvertrieb sind dort enthalten.
Dieses Segment produziert Produkt- und Firmenpräsentationsfilme für die Kapitalanlagebranche.
Von diesem Segment werden Beteiligungsangebote des freien Kapitalanlagemarktes (geschlossene Fonds) analysiert und Umsätze über den Verkauf von Nachdrucken solcher Analysen generiert.
Derzeit erstellt dieses Segment Leistungsbilanz-Analysen. Mittels einer Leistungsbilanz legen Anbieter geschlossener Fonds auf freiwilliger Basis Rechenschaft über den wirtschaftlichen Erfolg der von ihnen initiierten Beteiligungsangebote ab. Umsätze werden gleichfalls mit dem Verkauf von Nachdrucken generiert.
Die Überleitung der Einzelposten der Segmente auf das Unternehmen folgt stets den geltenden Eliminierungsvorschriften und wird für alle Segmente gleich gehandhabt.
Die Aufteilung der Umsätze auf Außen- und Innenumsätze ist unter Punkt 19. Umsatzerlöse dargestellt.
Die Transaktionen mit anderen Segmenten werden auf Basis von Selbstkosten einschließlich eines angemessenen Gemeinkostenzuschlags abgerechnet. Es werden keine Zwischengewinne erzielt.
In der Bewertung von Periodenergebnissen, Vermögensgegenständen und Schulden bestehen mit einer Ausnahme keine Unterschiede zwischen den Segmenten und dem Unternehmen. Die Ausnahme ist folgende: Im Segment "Geschäfte im Beteiligungsbereich und weitere Dienstleistungen", also bei der Cash.Medien AG, ist der Forderungsbestand gegen das Segment "Fachpublikationen für den Kapitalanlagemarkt", also die DFI GmbH, um TEUR 232 wertberichtigt (Vorjahr: TEUR 257). Im Konzernabschluss wurde im Rahmen der Eliminierung diese Wertberichtigung rückgängig gemacht.
Vom Umsatzerlös der DFI GmbH von TEUR 48 (Vorjahr TEUR 52) entfiel (gerundet) auf jeweils einen Kunden ein Anteil von TEUR 16 (33%), TEUR 10 (21%), TEUR 9 (19 %), TEUR 7 (14 %) und TEUR 6 (13 %).
Vom Umsatzerlös der Cash.-TV GmbH von TEUR 35 (Vorjahr: TEUR 13) entfiel (gerundet) auf jeweils drei Kunden ein Anteil von TEUR 11 (89 %) und auf einen Kunden ein Anteil von TEUR 4 (11 %).
Die Aufteilung der Zinserträge und -aufwendungen sowie der Abschreibungen auf die Segmente ergibt sich aus der diesem Anhang beigefügten Tabelle.
Die Hauptentscheidungsträger der Cash.-Gruppe nutzen grundsätzlich die in der Tabelle "Segmentergebnis" aufgeführten Positionen, also die Werte der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung der einzelnen Firmen, als Entscheidungsgrundlage.
Innerhalb der Umsatzerlöse und der Aufwendungen für bezogenen Waren und Leistungen werden die wichtigsten externen Umsatzerlöse und der Materialaufwand des Segments "Magazin" weiter unterteilt. Sie werden folgendermaßen differenziert:
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| TEUR | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Umsätze aus | ||
| Anzeigen | 2.523 | 2.718 |
| Copyright | 46 | 36 |
| Vertrieb | 172 | 193 |
| Online | 200 | 175 |
| andere | 25 | 13 |
| Außenumsatz gesamt | 2.966 | 3.135 |
| Kosten für | ||
| Herstellung Magazin | 539 | 573 |
| Heftvertrieb | 69 | 69 |
| andere | 36 | 27 |
| Kosten extern gesamt | 644 | 669 |
Aufwendungen oder Erträge aus Einkommensteuer sind nicht in nennenswertem Umfang angefallen.
Weitere Segmentinformationen finden sich in den Erläuterungen zu Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung, Punkte 3. Immaterielle Vermögenswerte, 4. Sachanlagen, 5. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, 14. Rückstellungen (kurzfristige Schulden), 17. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (kurzfristige Schulden), 19. Umsatzerlöse und 23. Personalaufwand.
Geschäftsvorfälle zwischen der Gesellschaft und ihren Tochterunternehmen, die als nahe stehende Unternehmen anzusehen sind, sind durch die Konsolidierung eliminiert worden und werden in diesem Anhang nicht erläutert. Transaktionen zwischen dem Konzern und anderen nahe stehenden Unternehmen oder nahe stehenden Personen werden nachfolgend aufgeführt.
Herr Ulrich Faust ist neben seiner Tätigkeit als Vorstand der Cash.Medien AG außerdem Geschäftsführer der Cash.Print GmbH, der Cash.-TV GmbH, der G.U.B. mbH und der DFI GmbH, also sämtlicher Tochtergesellschaften der Cash.Medien AG.
Die Cash.Medien AG hat zugunsten ihrer Tochtergesellschaft DFI GmbH eine Patronatserklärung abgegeben, nach der sie dafür Sorge tragen wird, dass die DFI GmbH jederzeit in der Lage ist, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.
Die DMG Deutsche Mediengestaltung GmbH ist eine dem stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Josef Depenbrock nahestehende Gesellschaft.
Die DMG GmbH hatte der Cash.Medien AG in 2010 zu marktüblichen Konditionen Darlehen gewährt. Die Cash.Medien AG hat der DMG in 2012 TEUR 123 an Tilgungen (Vorjahr: 0) und die fälligen Zinsen i. H. v. TEUR 32 (Vorjahr: 34) gezahlt. Die Verpflichtungen der Cash.Medien AG gegenüber der DMG GmbH belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 367 (Vorjahr: 490).
Die DMG GmbH hatte der Cash.Print GmbH in 2010 zu marktüblichen Konditionen Darlehen gewährt. In 2012 hat die Cash.Print GmbH durch Tilgungen i. H. v. TEUR 63 (Vorjahr: 117) das Darlehen vollständig zurückgeführt und auch die fälligen Zinsen i. H. v. TEUR 1 (Vorjahr: 8) geleistet. Das Darlehen valutiert zum Bilanzstichtag folglich mit TEUR 0 (Vorjahr: 63).
Die gesamten Darlehensverbindlichkeiten der Cash.-Gruppe gegenüber der DMG GmbH belaufen sich damit per 31.12.2012 auf TEUR 367 (Vorjahr: 553).
Zum 1. Januar hatte die DMG GmbH zu geschäftsüblichen Bedingungen per Untermiete Büroräume innerhalb der von der Cash.Print GmbH gemieteten Flächen belegt. Der Mietvertrag ist per 1. April 2012 dahingehend geändert worden, als vermietete Fläche und monatlicher Mietzins reduziert wurden. Die Cash.Print GmbH hat danach in 2012 TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 18) an Miete erhalten.
Seit dem 1. Januar 2011 besteht zwischen der Cash.Print GmbH und der DMG GmbH ein redaktioneller Beratungsvertrag, mit dem auch die Wahrnehmung der Herausgeberschaft des Cash.Magazins durch Herrn Josef Depenbrock verbunden ist. Die DMG hat dafür in 2012 TEUR 60 (Vorjahr: 60) an Vergütung erhalten.
Seit dem 1. Mai 2011 besteht zwischen der Cash.Print GmbH und der DMG GmbH eine Vereinbarung, nach der die Cash.Print GmbH zu geschäftsüblichen Bedingungen als Anzeigenagentur auf Rechnung der DMG GmbH aultritt. Die Cash.Print GmbH hat aus dieser Tätigkeit im Jahr 2012 TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 9) an Agenturprovision erhalten.
Herr Frank Richter war bis zum 27. Juni 2011 stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Cash.Medien AG. Eine ihm nahestehende Person hatte im Jahr 2011 als freie Mitarbeiterin der Cash.Print GmbH auf Provisionsbasis zu marktüblichen Konditionen Anzeigen für das "Cash."-Magazin verkauft. Der Handelsvertretervertrag war fristgerecht per 30. Juni 2011 gekündigt worden. Hinsichtlich der angemessenen Höhe des Handelsvertreterausgleichsanspruchs konnte zwischenzeitlich Einigkeit erzielt werden. Zum Bilanzstichtag stehen in diesem Zusammenhang Restverbindlichkeiten i. H. v. TEUR 25 zu Buche.
Durch ein Anerkenntnisurteil auf eine Anfechtungsklage hin wurde der Beschluss der Hauptversammlung 2012 über die Vergütung des Aufsichtsrates für 2011 für nichtig erklärt. Auf die bereits gezahlten Bezüge hat die Cash.Medien AG einen Anspruch auf Rückzahlung gegen Herrn Richter i. H. v. TEUR 4. Der Betrag wird geltend gemacht.
Auch in 2012 ist die unmittelbare Bedrohung daraus weiter gesunken. Da die operativen liquiden Überschüsse jedoch immer noch nicht zur Bedienung aller in gleicher Frist fälligen Verpflichtungen ausreichen, also regelmäßig Prolongationen erforderlich sind, muss das Liquiditätsrisiko nach wie vor als bestandsgefährdend bezeichnet werden. Die nötigen Prolongationen wurden bislang stets erteilt, könnten aber auch verweigert werden. Ab 2014 sollte der Prolongationsbedarf lediglich noch Verpflichtungen gegenüber einer nahe stehenden Person betreffen.
Für 2013 ist ein weiterer signifikanter Abtrag an Altverpflichtungen vorgesehen. Wie schon in den Vorjahren soll auch im laufenden Jahr der operative liquide Überschuss nahezu ausschließlich dafür eingesetzt werden.
Eine straffe Planung der Liquidität der Gruppe wird auch über das Jahr 2013 hinaus erforderlich sein. Die Liquiditätsausstattung der Gruppe ist weiterhin unzureichend. Der Bedarf der Cash.-Gruppe an freiem Cash Flow zur Bedienung der Altverpflichtungen liegt mindestens bei rund TEUR 250 jährlich, andernfalls wären Nachverhandlungen bzw. Nachbesprechungen erforderlich.
Nach dem Abschlussstichtag konnten Prolongationsvereinbarungen über rund TEUR 417 getroffen werden.
Die Unternehmen der Cash.-Gruppe sind gegen die üblichen Geschäftsrisiken eines Dienstleistungsunternehmens/Bürobetriebs angemessen versichert.
Verlässliche Aussagen zu Marktpreisrisiken lassen sich für die Unternehmen der Cash.-Gruppe nur zum Teil treffen, da manchen Produkten am "Markt" keine vergleichbaren gegenüberstehen. So ist etwa das "Cash."-Magazin mit anderen Titeln nicht direkt vergleichbar, da alle Titel unterschiedliche Schwerpunkte, Konzeptionen, Leserschaft oder Verbreitung haben. Dennoch lassen sich einige Erfahrungen skizzieren, die vor dem Hintergrund der nachfolgenden Betrachtungen zur Sensitivität bewertet werden können:
Die Anzeigenpreise des "Cash."-Magazins bewegen sich im oberen Teil der bei Titeln für Finanzdienstleister üblichen Preise. Derzeit sind keine Gründe ersichtlich, dass eine Senkung erfolgen müsste.
Die Umstrukturierung von Cash.-TV hatte auch eine Analyse der Preispolitik zum Bestandteil. Inzwischen bewegt sich Cash.-TV mit seinen Angeboten auf Marktniveau. Zwar ist wichtiger Bestandteil der Leistung von Cash.-TV das Fachwissen der Redaktion, dennoch lassen sich die Cash.-TV-Filme noch am ehesten einem Marktvergleich unterziehen.
Die G.U.B-Analysen liegen preislich im oberen Segment der Analysebranche. Sie sind noch eher mit anderen Produkten vergleichbar als die DFI-Leistungsbilanz-Analysen, für die es kaum konkurrierende Produkte am Markt gibt.
Für das mit Abstand wichtigste Beschaffungspreisrisiko der Cash.-Gruppe, den Papierpreis für den Druck des Magazins, lässt sich folgende Aussage treffen:
Der Anteil der Kosten für Papier in den allgemeinen Druckkosten beläuft sich auf ca. TEUR 211 (Vorjahr: TEUR 203). Eine Änderung von 10 % des Papierpreises würde auf Basis des Ergebnisses von 2012 eine Ergebnisänderung von ca. 5,1 % (Vorjahr: 3,7 %) hervorrufen.
Die Cash.-Gruppe ist ein personalintensives Dienstleistungsunternehmen. Daher sind die wichtigsten Umsätze der Cash.-Gruppe mit geringen Grenzkosten versehen. Dementsprechend schlagen fehlende Umsätze in nahezu voller Höhe auf das Ergebnis durch. Dies gilt insbesondere für das Anzeigengeschäft und die Analysen der G.U.B., wo die Grenzkosten üblicherweise im ein- oder niedrig zweistelligen Prozentbereich liegen.
Es gibt aber wichtige Ausnahmen. Diese sind im Folgenden nach ansteigenden Grenzkosten dargestellt:
Das klassische Filmgeschäft (Erstellung von Videos/DVDs) arbeitet mit Grenzkosten von rund 65%, da die eigentliche Erstellung eines durch das Cash.-TV-Team konzipierten Films mit Hilfe externer Dienstleister abgewickelt wird. Dies ist ebenso branchenüblich wie vorteilhaft, da bei fehlenden Aufträgen keine Fixkosten für beispielsweise Kamerateams oder Regisseure anfallen.
Das Nebengeschäft von Cash.-TV (insbesondere Vervielfältigungen) hat zum Teil höhere Grenzkosten, ist aber wirtschaftlich wenig relevant.
Im Heftvertrieb (Verkauf von Exemplaren des Cash.Magazins im Gegensatz zum Anzeigenverkauf) der Cash.Print werden auch Geschäfte mit sehr geringem oder sogar ohne Deckungsbeitrag getätigt, wenn dies die Verbreitung des Magazins erhöht. Der Heftvertrieb ist dem Ziel der Verbreitung untergeordnet, da nur Verbreitung, sprich eine möglichst große Leserschaft, den Anzeigenerfolg sichern kann. Der Wegfall entsprechender Umsätze führt zwar meist nicht unmittelbar zu einer nennenswerten Reduzierung des Ergebnisses, ist aber durch die damit einhergehende Senkung der verbreiteten Auflage dennoch negativ zu beurteilen.
Bedeutende Ereignisse haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ereignet.
Der Jahresabschluss der Unternehmen der Cash.-Gruppe wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt.
Es bestehen zwei Sachverhalte, die gegen diese Verfahrensweise sprechen könnten und daher der Kommentierung bedürfen:
Erstens liegt eine bilanzielle Überschuldung vor. Der Vorstand hat den Überschuldungsstatus daraufhin mittels einer Überschuldungsbilanz überprüft und festgestellt, dass angesichts stiller Reserven (Beteiligung an der profitablen Cash.Print) keine tatsächliche Überschuldung besteht. Dieser Sachverhalt wird fortlaufend überwacht.
Zweitens stellt die Liquiditätslage immer noch ein bestandsgefährdendes Risiko dar, weil nach wie vor Verbindlichkeiten nur ratierlich bedient werden können bzw. regelmäßig der Prolongation bedürfen. Die Liquiditätsausstattung der Gruppe ist folglich weiterhin unzureichend. Nach Auffassung des Vorstandes spricht dies jedoch nicht gegen eine Going-concern-Bilanzierung, denn der Verbindlichkeiten-Abtrag konnte auch in 2012 aus positiver operativer Liquidität fortgesetzt werden. Wo nicht ohnehin langfristige Ratenvereinbarungen bestehen, kann der weitere Abtrag in Abstimmung mit den Gläubigern bis Mitte 2014 und - so die berechtigte Erwartung des Vorstands - auch darüber hinaus ratierlich erfolgen. Mithin ist die Gesamtfinanzierung 2013/2014 aus heutiger Sicht gesichert.
Das größte Risiko im Hinblick auf die Liquidität ist inzwischen, dass ein nennenswertes Sinken der Umsätze die Bedienung von Zahlungsvereinbarungen gefährden könnte. Konkreter Anlass, ein solches Szenario zu befürchten, besteht jedoch nicht.
Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit im bisherigen Verlauf des Jahres 2013 war planmäßig negativ und wurde durch per Jahresbeginn bestehende Bankguthaben finanziert. Für den weiteren Verlauf des Jahres rechnet der Vorstand mit einem Überschuss.
Auch für die Folgejahre erwartet der Vorstand operative liquide Überschüsse, die für eine Finanzierung aus eigener Kraft samt fortgesetztem Abtrag von Altverbindlichkeiten ausreichen.
Die Planung für 2013 trägt den nach wie vor bestehenden Unsicherheiten Rechnung. Größere Unwägbarkeiten, die die Gruppe wieder in eine unmittelbar existenzbedrohende Situation führen könnten, zeichnen sich derzeit nicht ab.
Entscheidend wird wie üblich die Entwicklung des mit Abstand bedeutendsten Umsatzträgers und Liquiditätslieferanten der Gruppe sein, des Anzeigengeschäfts im Cash.Magazin. Die ersten Ausgaben des Jahres 2013 haben per saldo planmäßig abgeschlossen. Das Volumen der für das Gesamtjahr 2013 bereits akquirierten Anzeigenaufträge liegt über dem vergleichbaren Vorjahreszeitpunkt.
Den beiden Gremien gehörten zum Bilanzstichtag folgende Personen an:
Dr. Reimer Beuck, Rechtsanwalt in eigener Praxis, Vorsitzender
Josef Depenbrock, Journalist, stellvertretender Vorsitzender
Dr. Heiko A. Giermann, Rechtsanwalt in Sozietät
Über die Bezüge des Aufsichtsrates für 2012 entscheidet die Hauptversammlung. Beabsichtigt ist, wie in den vergangenen Jahren, Bezüge von 7.500 Euro p. a. für die Tätigkeit als Aufsichtsrat vorzuschlagen. Der Vorsitzende soll die doppelte Vergütung erhalten. Eine entsprechende Rückstellung wurde gebildet. Die Aufsichtsratsbezüge enthalten keine variablen Vergütungsbestandteile.
Durch ein Anerkenntnisurteil auf eine Anfechtungsklage hin war der Beschluss über die Vergütung des Aufsichtsrates für 2011 für nichtig erklärt worden. Eine neuerliche Beschlussfassung soll auf der Hauptversammlung 2013 erfolgen.
Der Aufsichtsrat hat keine Ausschüsse gebildet. Kein Aufsichtsratsmitglied nimmt neben seiner Tätigkeit für die Cash.Medien AG andere Aufsichtsrats- oder vergleichbare Mandate wahr.
Ulrich Faust, Hamburg
Der Vorstand erhielt in 2012 unmittelbare Bezüge von TEUR 206 (Vorjahr: TEUR 204). Die Vorstandsbezüge enthalten TEUR 59 variable Vergütungsbestandteile (Vorjahr: TEUR 67).
Die nach § 161 AktG geforderte Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex wurde von Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben und den Aktionären unter www.cash-medienag.de im Internet zugänglich gemacht.
Abschlussprüfer der Cash.Medien AG nebst - im Rahmen des Konzernabschlusses - Tochtergesellschaften ist die FinPro Treuhandgesellschaft mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Rostock. Für das Honorar des Abschlussprüfers sind im Abschluss 2012 TEUR 26 aufwandswirksam berücksichtigt.
Der Abschluss wurde mit der Feststellung durch den Aufsichtsrat der Cash.Medien AG am 22. April 2013 vom Vorstand der Cash.Medien AG zur Veröffentlichung freigegeben.
Hamburg, im März 2013
Der Vorstand
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| 2012 TEUR |
2011 TEUR |
|
|---|---|---|
| 1. EBIT (earnings before interest and taxes) | 506 | 619 |
| 2. -/+ Gezahlte/erhaltene Zinsen (interest) | -92 | -76 |
| 3. -/+ Gezahlte/erhaltene Steuerzahlungen (taxes) | 0 | 0 |
| 4. = Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteilen von Minderheitsgesellschaftern) | 414 | 542 |
| 5. +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 12 | 14 |
| 6. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen | -143 | 2 |
| 7. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | 0 | -23 |
| 8. +/- Zunahme/Abnahme der Steuerforderungen und -verbindlichkeiten | 155 | 0 |
| 9. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | 0 | 0 |
| 10. -/+ Zunahme/Abnahme Vorräte/Forderungen LuL/anderer Aktiva | 52 | 87 |
| 11. +/- Zunahme/Abnahme Verbindlichkeiten LuL/anderer Passiva | -158 | -262 |
| 12. \= Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | 331 | 360 |
| 13. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens | 0 | 0 |
| 14. - Auszahlungen für Investitionen in das Sach-Anlagevermögen | -11 | -6 |
| 15. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | 0 | -18 |
| 16. \= Cash Flow aus der Investitionstätigkeit | -11 | -24 |
| 17. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen | 0 | 0 |
| 18. + Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten | 0 | 0 |
| 19. - Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten und Änderungen der Fälligkeiten | -267 | -287 |
| 20. = Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit | -267 | -287 |
| 21. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds | 53 | 49 |
| 22. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 160 | 112 |
| 23. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 213 | 160 |
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| Geschäfte im Beteiligungsbereich | Magazin | Filmproduktion | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Segmentvermögen | 2012 TEUR |
2011 TEUR |
2012 TEUR |
2011 TEUR |
2012 TEUR |
2011 TEUR |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Anlagevermögen | 1.030 | 1.032 | 26 | 27 | 0 | 0 |
| Umlaufvermögen | 48 | 212 | 1.502 | 1.830 | 325 | 337 |
| gesamt | 1.077 | 1.244 | 1.528 | 1.857 | 325 | 337 |
| Segmentschulden | 2.653 | 3.231 | 904 | 1.236 | 251 | 263 |
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| Unternehmensanalyse | Fachpublikationen für den Kapitalanlagemarkt | Gesamt | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Segmentvermögen | 2012 TEUR |
2011 TEUR |
2012 TEUR |
2011 TEUR |
2012 TEUR |
2011 TEUR |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Anlagevermögen | 3 | 0 | 0 | 0 | 1.059 | 1.059 |
| Umlaufvermögen | 112 | 141 | 2 | 7 | 1.988 | 2.527 |
| gesamt | 115 | 141 | 2 | 7 | 3.047 | 3.586 |
| Segmentschulden | 64 | 91 | 322 | 355 | 4.193 | 5.176 |
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| Eliminierungen | Konzern | |||
|---|---|---|---|---|
| Segmentvermögen | 2012 TEUR |
2011 TEUR |
2012 TEUR |
2011 TEUR |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Anlagevermögen | -1.025 | -1.025 | 34 | 34 |
| Umlaufvermögen | -1.572 | -1.976 | 417 | 551 |
| gesamt | -2.597 | -3.001 | 451 | 585 |
| Segmentschulden | -1.803 | -2.233 | 2.390 | 2.943 |
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| Geschäfte im Beteiligungsbereich | Magazin | Filmproduktion | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2012 TEUR |
2011 TEUR |
2012 TEUR |
2011 TEUR |
2012 TEUR |
2011 TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Umsatzerlöse | 159 | 273 | 3.205 | 3.431 | 35 | 13 |
| 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen | 0 | 0 | 2 | -1 | 0 | 38 |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 55 | 113 | 80 | 87 | 10 | 4 |
| 4. Materialaufwand | ||||||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 229 | 285 | 647 | 671 | 22 | 44 |
| 5. Personalaufwand | ||||||
| a) Löhne und Gehälter | 68 | 198 | 912 | 869 | 5 | 5 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 2 | 21 | 168 | 160 | 1 | 2 |
| 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes | 2 | 2 | 9 | 12 | 0 | 0 |
| 7. Wertminderungsaufwendungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 215 | 256 | 751 | 896 | 13 | 19 |
| 9. Erträge aus Beteiligungen / Ergebnisabführungsverträgen | 800 | 992 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 10. Abschreibungen auf Finanzanlagen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 11. Aufwendungen für Verlustübernahmen | 0 | 15 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 2 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 88 | 59 | 7 | 16 | 0 | 0 |
| 14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 412 | 542 | 793 | 893 | 4 | -15 |
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| Unternehmensanalyse | Fachpublikationen für den Kapitalanlagemarkt | Gesamt | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2012 TEUR |
2011 TEUR |
2012 TEUR |
2011 TEUR |
2012 TEUR |
2011 TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Umsatzerlöse | 269 | 362 | 48 | 52 | 3.716 | 4.131 |
| 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen | -2 | 0 | 0 | 0 | 0 | 37 |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 5 | 1 | 10 | 7 | 160 | 212 |
| 4. Materialaufwand | ||||||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 43 | 70 | 24 | 22 | 965 | 1.092 |
| 5. Personalaufwand | ||||||
| a) Löhne und Gehälter | 154 | 60 | 0 | 0 | 1.139 | 1.132 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 27 | 11 | 0 | 0 | 198 | 194 |
| 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes | 1 | 0 | 0 | 0 | 12 | 14 |
| 7. Wertminderungsaufwendungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 45 | 123 | 5 | 10 | 1.029 | 1.304 |
| 9. Erträge aus Beteiligungen / Ergebnisabführungsverträgen | 0 | 0 | 0 | 0 | 800 | 992 |
| 10. Abschreibungen auf Finanzanlagen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 11. Aufwendungen für Verlustübernahmen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 15 |
| 12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 0 | 0 | 0 | 0 | 2 | 0 |
| 13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 0 | 0 | 1 | 1 | 96 | 76 |
| 14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 2 | 99 | 28 | 26 | 1.239 | 1.545 |
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| Eliminierungen | Konzern | |||
|---|---|---|---|---|
| 2012 TEUR |
2011 TEUR |
2012 TEUR |
2011 TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Umsatzerlöse | -243 | -388 | 3.473 | 3.743 |
| 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an unfertiqen Erzeugnissen | 0 | 0 | 0 | 37 |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | -25 | -26 | 135 | 186 |
| 4. Materialaufwand | ||||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 0 | 0 | 0 | 0 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -149 | -174 | 816 | 918 |
| 5. Personalaufwand | ||||
| a) Löhne und Gehälter | 0 | 0 | 1.139 | 1.132 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 0 | 0 | 198 | 194 |
| 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes | 0 | 0 | 12 | 14 |
| 7. Wertminderungsaufwendungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -93 | -215 | 936 | 1.089 |
| 9. Erträge aus Beteiligungen / Ergebnisabführungsverträgen | -800 | -992 | 0 | 0 |
| 10. Abschreibungen auf Finanzanlagen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 11. Aufwendungen für Verlustübernahmen | 0 | -15 | 0 | 0 |
| 12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 0 | 0 | 2 | 0 |
| 13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 0 | 0 | 95 | 76 |
| 14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -826 | -1.002 | 414 | 543 |
| Überleitung | ||||
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 414 | 543 | ||
| Steuern | 0 | 0 | ||
| Jahresüberschuss | 414 | 543 |
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| Gezeichnetes Kapital TEUR |
Kapitalrücklage TEUR |
erwirtschaftetes Konzern- eigenkapital TEUR |
direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen, Gewinne und Verluste TEUR |
|
|---|---|---|---|---|
| Stand am 31.12.2009 | 6.328 | 5.607 | -14.841 | 21 |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 261 | 0 |
| Stand am 31.12.2010 | 6.328 | 5.607 | -14.580 | 21 |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 543 | 0 |
| Stand am 31.12.2011 | 6.328 | 5.607 | -14.037 | 21 |
| +/- Änderung Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Bilanzkorrektur gemäß IAS 8 | ||||
| angepasster Saldo 01.01.2012 | 6.328 | 5.607 | -14.037 | 21 |
| Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 0 | 0 | 414 | 0 |
| Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen, Gewinne und Verluste | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gezahlte Dividenden | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Übrige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 414 | 0 |
| Stand am 31.12.2012 | 6.328 | 5.607 | -13.623 | 21 |
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| Eigenkapital der Aktionäre TEUR |
Eigenkapital der Minderheiten TEUR |
Konzerneigenkapital TEUR |
|
|---|---|---|---|
| Stand am 31.12.2009 | -2.885 | -126 | -3.011 |
| Gesamtergebnis | 261 | 126 | 387 |
| Stand am 31.12.2010 | -2.624 | 0 | -2.624 |
| Gesamtergebnis | 543 | 0 | 543 |
| Stand am 31.12.2011 | -2.081 | 0 | -2.081 |
| +/- Änderung Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Bilanzkorrektur gemäß IAS 8 | |||
| angepasster Saldo 01.01.2012 | -2.081 | 0 | -2.081 |
| Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 414 | 0 | 414 |
| Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen, Gewinne und Verluste | 0 | 0 | 0 |
| Gezahlte Dividenden | 0 | 0 | 0 |
| Übrige Veränderungen | 0 | 0 | 0 |
| Gesamtergebnis | 414 | 0 | 414 |
| Stand am 31.12.2012 | -1.667 | 0 | -1.667 |
AKTIVA
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| EUR | Geschäftsjahr EUR |
2011 TEUR |
|
|---|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1,51 | 0 | |
| II. Sachanlagen | |||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.525,04 | 6 | |
| III. Finanzanlagen | |||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.025.212,04 | 1.025 | |
| 1.029.738,59 | 1.032 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.011,50 | 0 | |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 39.541,82 | 55 | |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 891,91 | 142 | |
| 41.445,23 | 197 | ||
| II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 6.097,93 | 15 | |
| 47.543,16 | 212 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 250,00 | 0 | |
| D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag | 1.575.051,47 | 1.987 | |
| 2.652.583,22 | 3.231 | ||
| Passiva | |||
| EUR | Geschäftsjahr EUR | 2011 TEUR | |
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 6.327.605,00 | 6.328 | |
| II. Kapitalrücklage | 5.772.448,10 | 5.772 | |
| III. Gewinnrücklagen | 2.200,00 | 2 | |
| IV. Bilanzverlust | |||
| 1. Verlustvortrag | -14.089.157,96 | -14.632 | |
| 2. Jahresüberschuss | 411.853,39 | 543 | |
| -13.677.304,57 | -14.089 | ||
| V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag | 1.575.051,47 | 1.987 | |
| 0,00 | 0 | ||
| B. Rückstellungen | |||
| 1. Steuerrückstellungen | 18.000,00 | 18 | |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 242.750,19 | 270 | |
| 260.750,19 | 288 | ||
| C. Verbindlichkeiten | |||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 34.668,18 | 50 | |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 1.379.122,42 | 1.770 | |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 978.042,43 | 1.122 | |
| 2.391.833,03 | 2.943 | ||
| 2.652.583,22 | 3.231 |
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| EUR | Geschäftsjahr EUR |
2011 TEUR |
|
|---|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 158.600,00 | 273 | |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 54.609,51 | 113 | |
| 3. Materialaufwand | |||
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 228.989,35 | 285 | |
| 4. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | 67.896,00 | 198 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 1.636,24 | 21 | |
| 69.532,24 | 219 | ||
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 1.890,49 | 2 | |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 214.867,87 | 256 | |
| 7. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | 799.742,23 | 992 | |
| 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 2.324,00 | 0 | |
| 9. Aufwendungen aus Verlustübernahme | 0,00 | 15 | |
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 88.171,65 | 59 | |
| 11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 411.824,14 | 543 | |
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -29,25 | 0 | |
| 13. Jahresüberschuss | 411.853,39 | 543 | |
| 14. Verlustvortrag aus dem Vorjahr | -14.089.157,96 | -14.632 | |
| 15. Bilanzverlust | -13.677.304,57 | -14.089 |
Die Cash.Medien AG, Hamburg, gilt als kapitalmarktorientiertes Unternehmen i. S. d. § 264 d HGB. Hinsichtlich der Größenkriterien vgl. § 267 Abs. 3 Satz 2 HGB.
Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zu Grunde gelegt:
Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die Bewertung wurde - trotz der bestehenden bilanziellen Überschuldung - weiterhin unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen, da aufgrund ausreichend hoher, im Firmenwert der Cash.Print GmbH enthaltener stiller Reserven tatsächlich eine Überschuldung nicht gegeben ist.
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (1 bis 4 Jahre) bewertet.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 13 Jahren) angesetzt.
Für die in Vorjahren angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter, deren Wert EUR 150,00, aber nicht EUR 1.000,00 übersteigen, wurde ein Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2 a EStG gebildet, der in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften im Jahr der Anschaffung und in den folgenden vier Geschäftsjahren jeweils zu einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt.
Die gegen die Tochtergesellschaft Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH, Hamburg, bestehenden Forderungen in Höhe von TEUR 84 (Vorjahr: TEUR 109) sind wegen wahrscheinlicher Uneinbringlichkeit in vollem Umfang wertberichtigt worden.
Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
AKTIVA
Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahre 2012 ist der Anlage 1 zu entnehmen (Anlagenspiegel). Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt.
Aufgrund des bilanzorientierten Temporary-Konzepts gemäß BilMoG ergibt sich eine aktive latente Steuer der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer von 30%. Die sich rechnerisch ergebende Steuerentlastung wurde nach dem Wahlrecht des § 274 HGB im Berichtsjahr nicht aktiviert
Das Grundkapital der Cash.Medien AG beträgt EUR 6.327.605,00 und ist voll eingezahlt. Es ist eingeteilt in 2.531.042 Stückaktien.
Die Kapitalrücklage betrifft die Beträge, die bei der Ausgabe der Aktien im Rahmen des Börsenganges (TEUR 4.094) und der Kapitalerhöhungen (TEUR 1.679) über den rechnerischen Wert hinaus erzielt wurden.
Mit Emissionsprospekt vom 1. Juli 2005 hat die Gesellschaft 25.000 vinkulierte Namens-Genussrechte zum Nennbetrag in Höhe von je EUR 100 (Gesamtwert: TEUR 2.500) zuzüglich 5 % Agio angeboten. Die Anlagedauer beträgt zehn volle Geschäftsjahre, d. h. die Laufzeit endet bei Zeichnung in 2005 zum 31. Dezember 2015 und bei Zeichnung in 2006 zum 31. Dezember 2016.
Die Gewinnbeteiligung der eingezahlten Genussrechte setzt sich zusammen aus einer Grunddividende und einer Übergewinnbeteiligung. Die Grunddividende ergibt sich daraus, dass die Genussrechte am Ende der Laufzeit zu 160 % des Nennbetrages zurück genommen werden, soweit sich durch die Rückzahlung kein Bilanzverlust ergibt. Darüber hinaus sind die Genussrechte quotal (d. h. im Verhältnis zum weiteren Eigenkapital der Gesellschaft) an 21 % der während der Laufzeit erwirtschafteten ausschüttungsfähigen Jahresüberschüsse nach Bedienung der Grunddividende beteiligt (Überschussdividende).
Weist die Gesellschaft einen Verlust aus, nehmen die Genussrechtsinhaber an ihm bis zur vollen Höhe dadurch teil, dass das Genussrechtskapital im Verhältnis zu den bilanzierten nicht besonders gegen Ausschüttungen geschützten Eigenkapitalbestandteilen anteilig vermindert wird. Die Rückzahlungsansprüche der Genussrechtsinhaber reduzieren sich entsprechend.
Die Forderungen aus den Genussrechten treten gegenüber allen anderen Ansprüchen von Gläubigern gegen die Gesellschaft im Rang zurück. Im Insolvenz- oder Liquidationsfall wird das Genussrechtskapital erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückgezahlt.
Aufgrund der Ausgestaltung der Genussrechte erfolgt der Ausweis des Genussrechtskapitals im Eigenkapital. Im Geschäftsjahr 2005 wurden 545 Genussrechte (EUR 54.500) emittiert. Wegen der vereinbarten Verlustbeteiligung wurde das Genussrechtskapital bereits im Jahr zuvor in vollem Umfang durch Entnahme vermindert. In den Geschäftsjahren 2006 und danach sind keine weiteren Genussrechte emittiert worden.
Das Bilanzergebnis hat sich wie folgt entwickelt:
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| EUR | |
|---|---|
| Verlustvortrag zum 1. Januar 2012 | -14.089.157,96 |
| Jahresüberschuss 2012 | 411.853,39 |
| Bilanzverlust zum 31. Dezember 2012 | -13.677.304,57 |
Die Steuerrückstellungen betreffen in voller Höhe mögliche Nachforderungen des Finanzamtes aus Umsatzsteuer.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für die Hauptversammlung sowie die Erstellung und Prüfung von Abschlüssen in Höhe von TEUR 79 (Vorjahr: TEUR 83), Rückstellungen für ungewisse Verpflichtungen und Prozesskosten in Höhe von TEUR 64 (Vorjahr: TEUR 77), Urlaubs- und Tantiemerückstellungen in Höhe von TEUR 63 (Vorjahr: TEUR 70) sowie Rückstellungen für Aufsichtsratsvergütungen in Höhe von TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 30).
Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
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| Stand 31.12.2012 TEUR |
bis 1 Jahr TEUR |
Restlaufzeit zwischen 1 u. 5 Jahren TEUR |
größer 5 Jahre TEUR |
|
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 35 | 35 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 1.379 | 1.379 | 0 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 978 | 221 | 247 | 510 |
| Gesamtbetrag | 2.392 | 1.635 | 247 | 510 |
Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf die DMG Deutsche Mediengestaltung GmbH als eine dem Aufsichtsratsmitglied Josef Depenbrock nahe stehende Gesellschaft Darlehen in Höhe von TEUR 367 (Vorjahr: TEUR 490).
Für ein weiteres Darlehen in Höhe von TEUR 510 (Vorjahr: TEUR 527) wurden Sicherheiten in Form der Verpfändung von Anteilen an der G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH gestellt.
Die Gewährung der Darlehen erfolgte zu marktüblichen Bedingungen.
Bei dem Tochterunternehmen Deutsches Finanzdienstleistungsinformationszentrum GmbH besteht ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 319 (Vorjahr: TEUR 348). Aus diesem Grund hat die Cash.Medien AG für ein Darlehen in Höhe von TEUR 84 (Vorjahr: TEUR 109) den Rangrücktritt erklärt. Weiter hat die Muttergesellschaft eine Patronatserklärung abgegeben, nach der sie dafür Sorge tragen wird, dass die Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH jederzeit in der Lage ist, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland im Zusammenhang mit einer Galaveranstaltung erzielt.
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 35), Erträge aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung zu Forderungen von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 26) sowie periodenfremde Erträge von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 13).
Auf Grund von Gewinnabführungsverträgen wurden 2012 Gewinne von verbundenen Unternehmen an die Cash.Medien AG wie folgt abgeführt:
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| TEUR | Vorjahr | |
|---|---|---|
| Cash.Print GmbH | 794 | 893 |
| G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH | 2 | 100 |
| Cash.-TV Filmproduktionsgesellschaft mbH | 4 | 0 |
Im Jahresdurchschnitt 2012 waren 1 (Vorjahr: 2) Mitarbeiter beschäftigt.
Im Geschäftsjahr 2012 erfolgte die Geschäftsführung durch den Vorstand Herrn Ulrich Faust.
Der Aufsichtsrat hat sich im Berichtsjahr wie folgt zusammengesetzt:
| ― | Dr. Reimer Beuck, Rechtsanwalt (Vorsitzender) |
| ― | Josef Depenbrock, Journalist (stellvertretender Vorsitzender) |
| ― | Dr. Heiko A. Giermann, Rechtsanwalt |
Mitgliedschaften in weiteren Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien i. S. d. § 125 Abs. 1 Satz 5 AktG bestanden nicht.
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf TEUR 196 (Vorjahr: TEUR 204). Davon betrugen die erfolgsabhängigen Bezüge TEUR 59 (Vorjahr: TEUR 67).
Die Bezüge des Aufsichtsrates betrugen im Geschäftsjahr 2012 insgesamt TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 30).
Die Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB ist gesondert in der Anlage 2 dargestellt.
Es ergeben sich folgende Angabepflichten gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG:
Bei dem Tochterunternehmen DFI Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH besteht ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von TEUR 348. Aus diesem Grund hat die Cash.Medien AG für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 134 und für ein Darlehen in Höhe von TEUR 109 den Rangrücktritt erklärt. Die Schwestergesellschaft der DFI Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH, die GUB Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH, hat ebenfalls für ihre Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 103 einen Rangrücktritt erklärt. Weiter hat die Muttergesellschaft eine Patronatserklärung abgegeben, nach der sie dafür Sorge tragen wird, dass die DFI Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH jederzeit in der Lage ist, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.
Die GA Beteiligungs GmbH & Co. KG aus München hat mit Datum vom 13. Oktober 2004 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 6. Oktober 2004 die Schwelle von 5% überschritten hat und 6,23% betrug. Der Vorstand hat die Überschreitung in der Financial Times veröffentlicht.
Die M.M. Warburg-LuxInvest S.A. aus Luxemburg hat mit Datum vom 9. März 2006 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 16. Februar 2006 die Schwelle von 5% überschritten hat und nun 5,19% beträgt.
Die M.M. Warburg-LuxInvest S.A., L-1413 Luxemburg, Großherzogtum Luxemburg, hat mit Datum vom 16. Mai 2007 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 15. Mai 2007 die Schwellen von 5% und 3% unterschritten hat und nun 0% beträgt.
Herr Axel Oertel, Deutschland, hat gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 3. November 2006 die Schwelle von 5% überschritten hat und nun 5,07% beträgt.
Herr Josef Depenbrock, Deutschland, hat mit Datum vom 18. Februar 2008 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 18. Februar 2008 die Schwelle von 25% überschritten hat und zu diesem Tag 27,85% (683.467 Stimmrechte) beträgt.
Herr Andreas Lentge, Deutschland, hat mit Datum vom 4. Dezember 2008 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 3. Dezember 2008 die Schwelle von 3% überschritten hat und zu diesem Tag 3,87% (98.000 Stimmrechte) beträgt.
Herr Andreas Lentge, Deutschland, hat mit Datum vom 6. Januar 2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 2. Januar 2009 die Schwellen von 5%, 10%, 15% und 20% überschritten hat und zu diesem Tag 22,61% (572.389 Stimmrechte) beträgt.
Herr Dr. Dieter E. Jansen, Deutschland, hat mit Datum vom 23. Januar 2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 31. Dezember 2008 die Schwellen von 20%, 15%, 10%, 5% und 3% unterschritten hat und zu diesem Tag 0,01% (205 Stimmrechte) beträgt.
Herr Axel Oertel, Deutschland, hat mit Datum vom 3. März 2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 25. Februar 2009 die Schwellen von 5% und 3% unterschritten hat und zu diesem Tag 2,98% (75.425 Stimmrechte) beträgt.
Die accaris financial planning AG, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 27. Juli 2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 23. Juli 2009 die Schwelle von 3% überschritten hat und zu diesem Tag 3,98% (100.652 Stimmrechte) beträgt.
Die Fibikon GmbH, Jork, Deutschland, hat mit Datum vom 19.11.2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 19.10.2009 die Schwelle von 3% überschritten hat und an diesem Tag 3,44% (87.000 Stimmrechte) beträgt.
Herr Kai Fitzner, Deutschland, hat mit Datum vom 27.11.2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 19.10.2009 die Schwelle von 3% überschritten hat und an diesem Tag 3,44% (87.000 Stimmrechte) beträgt. Diese 3,44% (87.000 Stimmrechte) sind Herrn Fitzner gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der Fibikon GmbH zuzurechnen.
Die accaris financial planning AG, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 5. März 2010 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 1. März 2010 die Schwelle von 5% überschritten hat und an diesem Tag 5,14% (130.000 Stimmrechte) betragen hat. 1,19% (30.000 Stimmrechte) sind der Gesellschaft gemäß § 22 I, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen.
Herr Enno Gebensleben, Deutschland, hat mit Datum vom 1. Juni 2010 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 31. Mai 2010 die Schwelle von 3% überschritten hat und an diesem Tag 4,62% (117.000 Stimmrechte) betragen hat.
Die accaris financial planning AG, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 1. Juni 2010 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 31. Mai 2010 die Schwelle von 5% unterschritten hat und an diesem Tag 3,95% (100.000 Stimmrechte) betragen hat.
Die Fibikon GmbH, Jork, Deutschland, hat mit Datum vom 1. Juni 2010 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 31. Mai 2010 die Schwelle von 3% unterschritten hat und an diesem Tag 0% (0 Stimmrechte) betragen hat.
Herr Kai Fitzner, Deutschland, hat mit Datum vom 1. Juni 2010 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 31. Mai 2010 die Schwelle von 3% unterschritten hat und an diesem Tag 0% (0 Stimmrechte) betragen hat.
Herr Enno Gebensleben, Deutschland, hat mit Datum vom 26. Juli 2010 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 20. Juli 2010 die Schwelle von 5% überschritten hat und an diesem Tag 6,36% (161.000 Stimmrechte) betragen hat.
Die accaris financial planning AG, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 1. April 2011 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 1. April 2011 die Schwelle von 5% überschritten hat und an diesem Tag 5,04% (127.500 Stimmrechte) betragen hat.
Die accaris financial planning AG, Appen, Deutschland hat mit Datum vom 28. Juni 2011 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 24. Juni 2011 die Schwelle von 5% unterschritten hat und an diesem Tag 3,97% (100.392 Stimmrechte) betragen hat.
Herr Andreas Lentge, Deutschland, hat mit Datum vom 29. Juni 2011 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 24. Juni 2011 die Schwelle von 20% unterschritten hat und an diesem Tag 18,62% (das entspricht 471.281 Stimmrechten) betragen hat.
4,56% der Stimmrechte (das entspricht 115.392 Stimmrechten) sind Herrn Lentge gemäß § 22 I, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen.
Herrn Lentge zugerechnete Stimmrechte werden dabei über folgendes von ihm kontrolliertes Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG 3% oder mehr beträgt, gehalten: accaris financial planning AG.
Die Versicherungs-Service-Team Vermittlungs- und Betreuungsgesellschaft für Versicherungen mbH, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 29. November 2011 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 28. November 2011 die Schwelle von 3% überschritten hat und an diesem Tag 3,26% (82.500 Stimmrechte) betragen hat.
Die Barakiel Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 7. Dezember 2011 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 28. November 2011 die Schwelle von 3% überschritten hat und an diesem Tag 3,26% (82.500 Stimmrechte) betragen hat.
3,26% der Stimmrechte (das entspricht 82.500 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der Versicherungs-Service-Team GmbH zuzurechnen.
Die Barakiel Vermögensverwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 7. Dezember 2011 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 28. November 2011 die Schwelle von 3% überschritten hat und an diesem Tag 3,26% (82.500 Stimmrechte) betragen hat.
3,26% der Stimmrechte (das entspricht 82.500 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der Barakiel Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG und der Versicherungs-Service-Team GmbH zuzurechnen.
Die Barakiel Vermögensverwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 27. Februar 2012 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 24. Februar 2012 die Schwellen von 5% und 10% überschritten hat und an diesem Tag 14,78% (374.000 Stimmrechte) betragen hat.
14,78% der Stimmrechte (das entspricht 374.000 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 I, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der Barakiel Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG und der Versicherungs-Service-Team Vermittlungs- und Betreuungsgesellschaft für Versicherungen mbH zuzurechnen.
Die Barakiel Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 27. Februar 2012 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 24. Februar 2012 die Schwellen von 5% und 10% überschritten hat und an diesem Tag 14,78% (374.000 Stimmrechte) betragen hat.
4,74% der Stimmrechte (das entspricht 120.000 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 I, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der Versicherungs-Service-Team Vermittlungs- und Betreuungsgesellschaft für Versicherungen mbH zuzurechnen.
Die accaris financial planning AG, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 27. Februar 2012 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 24. Februar 2012 die Schwelle von 3% unterschritten hat und an diesem Tag 1,79% (45.392 Stimmrechte) betragen hat.
Die accaris financial planning AG (vormals accaris Prisma Dobrick & Co. Versicherungsmakler AG), Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 16. Mai 2012 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 14. September 2011 die Schwelle von 3% überschritten hat und an diesem Tag 3,97% (100.392 Stimmrechte) betragen hat.
Herr Andreas Lentge, Deutschland hat mit Datum vom 4. Juni 2012 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 30. Mai 2012 die Schwelle von 20% überschritten hat und an diesem Tag 21,43% (542.281 Stimmrechte) betragen hat.
19,10% der Stimmrechte (das entspricht 483.392 Stimmrechten) sind Herrn Lentge gemäß § 22 I, Satz 1, Nr. 1 WpHG unter anderem von der Barakiel Vermögensverwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, der Barakiel Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG und der Versicherungs-Service-Team Vermittlungs- und Betreuungsgesellschaft für Versicherungen mbH zuzurechnen.
Die Barakiel Vermögensverwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 1. Juni 2012 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 30. Mai 2012 die Schwelle von 15% überschritten hat und an diesem Tag 17,30% (438.000 Stimmrechte) betragen hat.
17,30% der Stimmrechte (das entspricht 438.000 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 I, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der Barakiel Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG und der Versicherungs-Service-Team Vermittlungs- und Betreuungsgesellschaft für Versicherungen mbH zuzurechnen.
Die Barakiel Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 1. Juni 2012 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 30. Mai 2012 die Schwelle von 15% überschritten hat und an diesem Tag 17,30% (438.000 Stimmrechte) betragen hat.
4,74% der Stimmrechte (das entspricht 120.000 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 I, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der Versicherungs-Service-Team Vermittlungs- und Betreuungsgesellschaft für Versicherungen mbH zuzurechnen.
Im Geschäftsjahr 2012 sind Aufwendungen für Honorare des Abschlussprüfers für Zwecke der Jahres- und Konzernabschlussprüfung in Höhe von TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 30) angefallen.
Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzverlust in Höhe von EUR 13.677.304,57 auf neue Rechnung vorzutragen.
Der Vorstand und der Aufsichtsrat erklären, dass den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" für das Geschäftsjahr 2012 mit Abweichungen entsprochen wurde.
Die Erklärung zur Unternehmensführung und Corporate Governance einschließlich der Erklärung nach § 161 AktG als Bestandteil des Lageberichts wurde gesondert abgegeben. Beides ist Bestandteil des vorliegenden Geschäftsberichtes und auch im Internet unter www.cash-medien.de abrufbar.
Hamburg, 1. März 2013
Der Vorstand
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| Anschaffungskosten | ||||
|---|---|---|---|---|
| 01.01.2012 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
31.12.2012 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 8.483,00 | 0,00 | 0,00 | 8.483,00 |
| 8.483,00 | 0,00 | 0,00 | 8.483,00 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 27.209,80 | 0,00 | 0,00 | 27.209,80 |
| 27.209,80 | 0,00 | 0,00 | 27.209,80 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 3.030.633,02 | 0,00 | 0,00 | 3.030.633,02 |
| 3.030.633,02 | 0,00 | 0,00 | 3.030.633,02 | |
| 3.066.325,82 | 0,00 | 0,00 | 3.066.325,82 |
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| Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| 01.01.2012 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
31.12.2012 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 8.481,49 | 0,00 | 0,00 | 8.481,49 |
| 8.481,49 | 0,00 | 0,00 | 8.481,49 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 20.794,27 | 1.890,49 | 0,00 | 22.684,76 |
| 20.794,27 | 1.890,49 | 0,00 | 22.684,76 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 2.005.420,98 | 0,00 | 0,00 | 2.005.420,98 |
| 2.005.420,98 | 0,00 | 0,00 | 2.005.420,98 | |
| 2.034.696,74 | 1.890,49 | 0,00 | 2.036.587,23 |
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| Nettowerte | ||
|---|---|---|
| 31.12.2011 EUR |
31.12.2012 EUR |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1,51 | 1,51 |
| 1,51 | 1,51 | |
| II. Sachanlagen | ||
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 6.415,53 | 4.525,04 |
| 6.415,53 | 4.525,04 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.025.212,04 | 1.025.212,04 |
| 1.025.212,04 | 1.025.212,04 | |
| 1.031.629,08 | 1.029.738,59 |
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| Name der Gesellschaft | Sitz | Anteil am Kapital | Eigenkapital | Ergebnis (ggf.) vor Ergebnis-Abführung 2012 |
|---|---|---|---|---|
| in % | TEUR | TEUR | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Cash.Print GmbH | Hamburg | 100 | 628 | 794 |
| Cash.-TV Filmproduktions GmbH | Hamburg | 100 | 74 | 4 |
| G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH | Hamburg | 100 | 51 | 2 |
| Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH | Hamburg | 100 | negativ | 28 |
Wir haben den von der Cash.Medien AG, Hamburg, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang - sowie den mit dem Lagebericht des Mutterunternehmens zusammengefassten Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften, liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzung der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter der Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der mit dem Lagebericht des Mutterunternehmens zusammengefasste Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im mit dem Lagebericht des Mutterunternehmens zusammengefassten Konzernlagebericht hin. Dort ist in Abschnitt 5.3. Going-concern-Prämisse ausgeführt, dass aufgrund der unzureichenden Liquiditätsausstattung der Fortbestand des Konzerns bedroht ist.
Rostock, 26. März 2013
**FinPro Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Rudnick, Wirtschaftsprüfer
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den mit dem Konzernlagebericht zusammengefassten Lagebericht der Cash.Medien AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im mit dem Konzernlagebericht zusammengefassten Lagebericht hin. Dort ist in Abschnitt 5.3. Going-concern-Prämisse ausgeführt, dass aufgrund der bilanziellen Überschuldung und der unzureichenden Liquiditätsausstattung der Fortbestand der Gesellschaft bedroht ist.
Rostock, 26. März 2013
**FinPro Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Rudnick, Wirtschaftsprüfer
Für das Mutterunternehmen des Cash.Konzerns, die Cash.Medien AG, gilt die Satzung vom 5. August 1999, zuletzt geändert am 15. Oktober 2010. Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg unter der Nr. HR B 72407 eingetragen.
Gegenstand des Unternehmens ist
1. der Erwerb, die Gründung sowie das Halten von Beteiligungen im Medienbereich sowie alle artverwandten Geschäfte.
2. die Erbringung von Beratungs- und medialen Dienstleistungen für die Finanzdienstleistungsbranche.
Das gezeichnete Kapital beträgt 6.327.605 Euro (Stand 31. Dezember 2012). Es ist zerlegt in 2.531.042 Stückaktien.
Wir verweisen im Übrigen auf die Angaben im Anhang.
Die Cash.Medien AG wird durch den Vorstand vertreten. Im Geschäftsjahr 2012 war dies:
| ― | Ulrich Faust |
Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr 2012 wie folgt zusammen:
| ― | Dr. Reimer Beuck, Vorsitzender |
| ― | Josef Depenbrock, stellvertretender Vorsitzender |
| ― | Dr. Heiko A. Giermann |
Im Berichtsjahr haben nach den von uns eingesehenen Sitzungsprotokollen am
| ― | 14. Februar 2012 |
| ― | 18. April 2012 |
| ― | 24. September 2012 |
| ― | 12. Dezember 2012 |
entsprechend § 110 AktG Aufsichtsratssitzungen stattgefunden.
Die Cash.Medien-Gruppe ist mit mehreren Tochterunternehmen vornehmlich im Verlagswesen tätig.
Die Cash.Medien AG hält jeweils sämtliche Geschäftsanteile an der Cash.Print GmbH, der Cash.-TV Filmproduktions GmbH, der G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH und der DFI Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH.
Ergebnisabführungs- und Beherrschungsverträge bestehen zwischen der Cash.Medien AG und den Tochterunternehmen Cash.Print GmbH, Cash.-TV Filmproduktionsgesellschaft mbH und G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH.
Es besteht im Konzernkreis eine umsatzsteuerliche, gewerbesteuerliche und körperschaftsteuerliche Organschaft. Mit der DFI Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH besteht nur eine umsatzsteuerliche Organschaft.
Bis zum Abschluss der Prüfung war die Steuerveranlagung des Jahres 2011 erfolgt. Die Bescheide sind unter dem Vorbehalt der Nachprüfung ergangen.
Eine Betriebsprüfung ist für die Jahre 1999 bis 2002 erfolgt.
Ein Betriebsprüfungsbericht ist ergangen; die Steuerbescheide sind rechtskräftig.
Rechtsbehelfsverfahren wurden im Berichtsjahr und bis zum Prüfungszeitpunkt nicht geführt.
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| Firma: | Cash.Medien AG |
| Rechtsform: | Aktiengesellschaft |
| Sitz: | Hamburg |
| Anschrift: | Stresemannstraße 163, 22769 Hamburg |
| Satzung: | 5. August 1999, zuletzt geändert am 15. Oktober 2010 (Änderung der Firma) |
| Eintragung in das Handelsregister: | Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg unter der Nr. HR B 72407 eingetragen. |
| Gegenstand des Unternehmens: | Gegenstand des Unternehmens ist 1. der Erwerb, die Gründung sowie das Halten von Beteiligungen im Medienbereich sowie alle artverwandten Geschäfte. 2. die Erbringung von Beratungs- und medialen Dienstleistungen für die Finanzdienstleistungsbranche. |
| Geschäftsjahr: | Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr. |
| Dauer der Gesellschaft: | Die Gesellschaft ist auf unbestimmte Zeit errichtet. |
| Gezeichnetes Kapital: | Das Grundkapital beträgt 6.327.605,00 Euro (Stand 31. Dezember 2012) Es ist zerlegt in 2.531.042 Stückaktien. |
| Geschäftsführung und Vertretung: | Die Cash.Medien AG wird durch den Vorstand vertreten. Im Geschäftsjahr 2012 war dies: - Ulrich Faust |
| Aufsichtsrat: | Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr 2012 wie folgt zusammen: - Dr. Reimer Beuck, Vorsitzender - Josef Depenbrock, stellvertretender Vorsitzender - Dr. Heiko A. Giermann |
| Größenklassen: | Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Absatz 3 Satz 2 HGB. |
Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Hamburg.
Die Zahl der Mitarbeiter des Unternehmens betrug im Jahresdurchschnitt 1 (im Vorjahr: 2).
Ergebnisabführungs- und Beherrschungsverträge bestehen zwischen der Cash.Medien AG und den Tochterunternehmen Cash.Print GmbH, Cash.-TV Filmproduktionsgesellschaft mbH und G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH.
Die Gesellschaft wird unter der Steuernummer 41/710/02627 beim Finanzamt Hamburg-Altona geführt.
Bis zum Abschluss der Prüfung war die Steuerveranlagung des Jahres 2011 erfolgt. Die Bescheide sind unter dem Vorbehalt der Nachprüfung ergangen.
Eine Betriebsprüfung ist für die Jahre 1999 bis 2002 erfolgt.
Ein Betriebsprüfungsbericht ist inzwischen ergangen; geänderte Steuerbescheide liegen vor.
Rechtsbehelfsverfahren wurden im Berichtsjahr und bis zum Prüfungszeitpunkt nicht geführt.
Cash.Medien AG
Stresemannstraße 163
22769 Hamburg
Telefon: 040/51 444-0
Telefax: 040/51 444-120
E-Mail: [email protected]
Internet: www.cash-medienag.de
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