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Annual Report Dec 6, 2013

4535_rns_2013-12-06_8eafaec2-0beb-43de-a9ec-95d966f47538.html

Annual Report

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wallstreet:online AG,

Berlin

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 & Lagebericht

wallstreet:online AG, Alte Jakobstraße 86/86, 10179 Berlin

Bilanz zum 31. Dezember 2012
Gewinn- und Verlustrechnung 2012
Anhang zum Jahresabschluss 31. Dezember 2012
Anlage 1 zum Anhang — Anlagenspiegel
Lagebericht zum 31. Dezember 2012

Bilanz zum 31. Dezember 2012

AKTIVA

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31.12.2012 31.12.2011
--- --- ---
A. Anlagevermögen 482.623,10 301.237,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 422.476,47 241.233,02
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 202.075,87 0,00
2. Lizenzen, Software und ähnliche Rechte und Werte 111.958,60 105.680,02
3. Geschäfts- oder Firmenwert 108.442,00 135.553,00
II. Sachanlagen 60.145,12 60.003,97
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 60.145,12 60.003,97
III. Finanzanlagen 1,51 0,51
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,51 0,51
B. Umlaufvermögen 2.516.514,92 2.541.076,46
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 498.545,70 562.981,56
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 422.759,52 389.814,31
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1,51 0,51
3. Sonstige Vermögensgegenstände 75.784,67 173.166,74
II. Wertpapiere
1. sonstige Wertpapiere 474.974,25 482.492,11
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.542.994,97 1.495.602,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.733,88 1.162,41
Summe der Aktiva 3.008.871,90 2.843.476,37
PASSIVA
A. Eigenkapital 1.846.726,77 2.597.926,87
I. Gezeichnetes Kapital 7.974.891,00 8.860.990,00
II. Kapitalrücklage 8.860,99 0,00
III. Bilanzverlust -6.137.025,22 -6.263.063,13
B. Rückstellungen 133.678,88 126.463,66
1. Sonstige Rückstellungen 133.678,88 126.463,66
C. Verbindlichkeiten 1.025.802,32 97.240,12
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 115.148,86 67.280,83
2. Sonstige Verbindlichkeiten 910.653,46 29.959,29
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.663,93 21.845,72
Summe der Passiva 3.008.871,90 2.843.476,37

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2012 bis 31.12.2012

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2012 2011
--- --- ---
1. Umsatzerlöse 1.861.513,07 1.867.337,01
2. andere aktivierte Eigenleistungen 172.551,45 0,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 76.480,00 112.965,97
4. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -533.131,62 -533.423,01
Rohergebnis 1.577.412,90 1.446.879,97
5. Personalaufwand -690.867,83 -452.629,37
a) Löhne und Gehälter -578.278,83 -372.654,85
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung und für Unterstützung -112.589,00 -79.974,52
davon für Altersversorgung
6. Abschreibungen -110.024,00 -148.179,27
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -653.713,66 -536.701,88
Betriebsergebnis 122.807,41 309.369,45
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 60.336,54 13.206,27
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -57.516,86 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -0,16 -272,59
Finanzergebnis 2.819,52 12.933,68
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 125.626,93 322.303,13
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 411,98 -1.282,15
13. Jahresergebnis 126.038,91 321.020,98
14. Verlustvortrag -6.263.063,13 -6.584.084,11
15. Bilanzverlust -6.137.024,22 -6.263.063,13

Anhang zum Jahresabschluss 31. Dezember 2012

I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss der wallstreet:online AG wird nach handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und den aktienrechtlichen Vorschriften aufgestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden folgen der Bilanzierungsstetigkeit gemäß den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Die Ausweis- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt.

Die wallstreet:online AG ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB und nimmt größenabhängige Aufstellungserleichterungen teilweise in Anspruch.

Die bei den einzelnen Posten des Jahresabschlusses angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden wie folgt erläutert:

Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden in Höhe der tatsächlichen Herstellungskosten aktiviert und über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Entgeltlich von Dritten erworbene abnutzbare immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig bzw. bei dauernder Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben.

Erworbene Domainnamen werden nicht planmäßig abgeschrieben, weil in Anwendung der steuerlichen Betrachtung der Domainname grundsätzlich eine zeitlich unbeschränkte Nutzungsmöglichkeit und daraus resultierende wirtschaftliche Vorteile bietet.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Für Zugänge an beweglichen Anlagegütern wird im Zugangsjahr eine Abschreibung pro rata temporis vorgenommen. Die ab 2008 zugegangenen geringwertigen Anlagegüter mit Anschaffungskosten, die zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 liegen, werden in einem Sammelposten erfasst und über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 150,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden bei Beachtung des Niederstwertprinzipes mit dem Nennwert bzw. mit dem Börsen- oder Marktpreis angesetzt.

Die übrigen Wertpapiere des Umlaufvermögens werden gemäß § 253 Abs. 4 HGB unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzipes mit dem Börsen- oder Marktpreis angesetzt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert bilanziert.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Das gezeichnete Kapital innerhalb des Eigenkapitals ist mit dem Nennbetrag bewertet.

Die Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag bekannten Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

II. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Zeitraum 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012 ist im Anlagenspiegel dargestellt, der als Anlage 1 zu diesem Anhang beigefügt ist.

Die immateriellen Vermögensgegenstände enthalten Lizenzen, Webseiten-Funktionserweiterungen (Tools), Adressbestände, Software sowie andere aktivierte Eigenleistungen für den Geschäftsbereich B2B. Die Abschreibungen darauf erfolgen linear über Nutzungsdauern zwischen 2 und 5 Jahren. Nutzungsrechte an Domains werden nicht abgeschrieben.

Der ausgewiesene Firmenwert in Höhe von TEUR 108 wird über einen Zeitraum von 10 Jahren linear abgeschrieben. Der Firmenwert wird entsprechend der geschätzten wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Zugänge bei den Sachanlagen betreffen überwiegend Neuanschaffungen im Bereich Hardware und Büroausstattung. Die Abschreibungsdauern für die neu angeschafften Anlagengüter betragen zwischen 3 und 5 Jahre.

Die Zugänge bei den Finanzanlagen betreffen die 100%-ige Beteiligung an der AK Real Estate GmbH, Berlin (Eigenkapital zum 31.12.2012: TEUR 38). Die Anschaffungskosten betragen TEUR 50.

Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelwertberichtigungen in angemessener Höhe berücksichtigt. Die Bildung einer Pauschalwertberichtigung zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos ist nicht notwendig.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Forderungen gegen das Finanzamt (TEUR 82) und Kautionen (TEUR 15) enthalten.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens betreffen Fremdwährungsanlagen in Norwegischen Kronen, die am Bilanzstichtag gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet und zum Marktwert der Anleihe bewertet wurden.

Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 7.974.891,00 ist eingeteilt in 7.974.891 auf den Inhaber lautenden Aktien ohne Nennwert mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00. Das Eigenkapital wurde in 2012 herabgesetzt: Die Kapitalherabsetzung erfolgt in Höhe von EUR 8.860,99 zum Zweck der Einstellung in die freie Kapitalrücklage, und in Höhe von EUR 877.238,01 zum Zweck der Rückzahlung eines Teils des Grundkapitals an die Aktionäre. In Höhe der aktivierten Eigenleistungen (TEUR 172) besteht eine Ausschüttungssperre.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen (TEUR 21) (Vorjahr: TEUR 22), Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 20) (Vorjahr: TEUR 20), Rückstellungen für Berufsgenossenschaft (TEUR 3) (Vorjahr: TEUR 2), Rückstellungen für Aufsichtsratsvergütung (TEUR 6) (Vorjahr: TEUR 5), Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (TEUR 37) (Vorjahr: TEUR 31), Rückstellungen für Tantiemen (TEUR 42) (Vorjahr: TEUR 42) sowie Rückstellungen gegenüber der Künstlersozialkasse (TEUR 5) (Vorjahr: TEUR 4).

Die Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Sicherheiten wurden nicht gestellt.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse werden sowohl im Inland als auch im Ausland erzielt. Die im Ausland erzielten Umsätze werden in Euro abgerechnet. Die Höhe der im Ausland erzielten Umsätze beträgt TEUR 756.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Währungsumrechnungen, Erträge aus der Erstattung der Krankenkassen sowie Erträge aus geschäftsfremden Vorgängen (Untervermietung Büroräume).

Die Bezüge für Vorstandsmitglieder (TEUR 168) wurden in 2012 erstmals vom Personalaufwand in die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umgegliedert. Für das Vorjahr wurde ein Betrag von TEUR 155 analog zu 2012 umgegliedert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten neben den operativen Verwaltungsaufwendungen Kosten für Wertberichtigungen von Forderungen in Höhe von TEUR 45 sowie Kosten für den Verkauf von Anlagevermögen in Höhe von TEUR 17.

Aufwendungen in Höhe von TEUR 168 für einen Beratervertrag mit dem Vorstand werden in 2012 unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Forderungswertberichtigungen in Höhe von TEUR 15 gegen verbundene Unternehmen enthalten.

In den Zinserträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 8 enthalten.

In 2012 wurden aus Vorsichtsgründen Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 50 und eine dazugehörige Forderung in Höhe von TEUR 15 — beides die AK Real Estate GmbH betreffend vorgenommen.

Steuern vom Einkommen und Ertrag ergeben sich grundsätzlich unter Berücksichtigung von Verlustvorträgen nach den Vorschriften über die so genannte Mindestbesteuerung nicht.

III. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 HGB resultieren mit TEUR 77 p.a. aus Mietverträgen, die im Jahr 2014 enden.

Anzahl der Beschäftigten

Die Anzahl der beschäftigten Angestellten betrug im Jahr 2012 durchschnittlich 13 Mitarbeiter (Vorjahr 10).

Nahe stehende Personen

Im Geschäftsjahr 2012 gab es Geschäfte mit nahe stehenden Personen, die ohne Ausnahme zu marktüblichen Konditionen abgewickelt worden sind.

Mitglieder des Vorstands

Herr Felix Plog, Diplom-Ingenieur, Mitglied des Vorstands seit dem 01. Januar 2009.
Herr Felix Plog ist in keinen weiteren Gremien tätig.
Frau Jeannette Kolbinger, Diplom-Kauffrau, Mitglied des Vorstands, seit dem 4. Mai 2011.
Frau Kolbinger ist in keinen weiteren Gremien tätig.

Mitglieder des Aufsichtsrates:

Herr Roland Nicklaus, Diplom-Betriebswirt (BA), Aufsichtsratsmitglied seit 23. August 2007.
Herr André Kolbinger, Kaufmann, Aufsichtsratsmitglied/-vorsitzender seit 20. Juli 2011.

Herr Kolbinger ist zudem im Aufsichtsrat der AreaDigital AG tätig.
Herr René Krüger, Bank-Kaufmann, Aufsichtsratsmitglied seit 9. September 2010.

Herr Krüger ist zudem im Aufsichtsrat der BOLL AG tätig.

Gesamtbezüge des Vorstands und des Aufsichtsrates

Die Vergütung des Vorstands für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 betrug insgesamt TEUR 168 (Vorjahr TEUR 155).

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrates betragen im Berichtszeitraum gem. § 17 Abs. 1 der Satzung TEUR 4 (Vorjahr TEUR 4).

Berlin, 31.03.2013

wallstreet:online AG

Der Vorstand

Felix Plog

Jeannette Kolbinger

ANLAGE 1 ZUM ANHANG – ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2012

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historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2012 Zugänge Abgänge 31.12.2012
--- --- --- --- ---
Euro Euro Euro Euro
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 203.686,45 0,00 203.686,45
2. Software, Lizenzen und ähnliche Rechte und Werte 297.329,78 90.398,50 75.924,20 311.804,08
3. Firmenwert 271.106,53 0,00 0,00 271.106,53
568.436,31 294.084,95 75.924,20 786.597,06
Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 216.220,89 32.842,25 20.267,76 228.795,38
216.220,89 32.842,25 20.267,76 228.795,38
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenden Unternehmen 3.010,00 50.000,00 0,00 53.010,00
3.010,00 50.000,00 0,00 53.010,00
Summe Anlagevermögen 787.667,20 376.927,20 96.191,96 1.068.402,44

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kumulierte Abschreibungen
1.1.2012 Zugänge Abgänge 31.12.2012
--- --- --- --- ---
Euro Euro Euro Euro
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 1.610,58 0,00 1.610,58
2. Software, Lizenzen und ähnliche Rechte und Werte 191.649,76 49.119,92 40.924,20 199.845,48
3. Firmenwert 135.553,53 27.111,00 0,00 162.664,53
327.203,29 77.841,50 40.924,20 364.120,59
Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 156.216,92 32.182,50 19.749,16 168.650,26
156.216,92 32.182,50 19.749,16 168.650,26
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenden Unternehmen 3.009,49 49.999,00 0,00 53.008,49
3.009,49 49.999,00 0,00 53.008,49
Summe Anlagevermögen 486.429,70 160.023,00 60.673,36 585.779,34

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Buchwerte
31.12.2012 31.12.2011
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Euro Euro
--- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 202.075,87 0,00
2. Software, Lizenzen und ähnliche Rechte und Werte 111.958,60 105.680,02
3. Firmenwert 108.442,00 135.553,00
422.476,47 241.233,02
Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 60.145,12 60.003,97
60.145,12 60.003,97
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenden Unternehmen 1,51 0,51
1,51 0,51
Summe Anlagevermögen 482.623,10 301.237,50

Lagebericht für 2012

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2012 laut einer Berechnung des Statistischen Bundesamtes verglichen zum Vorjahr preisbereinigt um 0,7 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro gestiegen, nachdem es bereits im Vorjahr um 3,0 Prozent zugelegt hatte. Aufgrund der anhaltend guten Entwicklung ist auch das Vertrauen der Verbraucher in die Wirtschaft gestiegen, was sich positiv auf das Kaufverhalten der Konsumenten auswirkt (Quelle: Pressebroschüre des Statistischen Bundesamtes zum BIP 2012).

Laut einer Beurteilung der Wirtschaftsentwicklung 2012 des UMU (Union Mittelständischer Unternehmen e.V.), ist der Wirtschaftsaufschwung im vergangenen Jahr auch beim Mittelstand angekommen. Viele Unternehmen melden positive Auswirkungen auf ihre Geschäftsentwicklung. So bezeichnen 53,1 Prozent der mittelständischen Unternehmen ihre Wirtschaftslage als gut, das ist nahezu der gleiche Wert wie im Vorjahr mit 52,2 Prozent. In den Krisenjahren 2008/09 brach die Bewertung auf 19,9 bzw. 20,6 Prozent ein (Quelle: Umfrage der UMU zur Wirtschaftsentwicklung 2012). Im Zuge der positiven konjunkturellen Entwicklung sank die Arbeitslosenquote im vergangenen Jahr auf 6,8 Prozent. Die Bruttolöhne stiegen im Jahresvergleich um 2,6 Prozent (Quelle: Jahreswirtschaftsbericht 2013 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technik).

Online-Handel und Werbung im Internet

Eine ebenfalls positive Entwicklung verzeichnete der Online-Handel in Deutschland. Die Branche setzte 39,3 Mrd. Euro im Jahr 2012 um, das entspricht einem Plus von 15,6 Prozent gegenüber dem Jahr 2011. Der Anteil am gesamten Einzelhandel lag bei 9,2 Prozent und damit rund über ein Prozent des Vorjahres.

Der Studie zufolge wächst auch der Anteil des Online-Geschäfts am gesamten Versandhandel: Im Jahr 2012 wurden 70,2 Prozent des Umsatzes über das Internet generiert — 2011 waren es noch 63,8 Prozent. (Quelle: Bericht zum Online-Handel bei Check24 vom 15.02.2013).

Besonders junge Verbraucher greifen häufig auf das Internet zurück, um sich über Produkte zu informieren oder sie online zu kaufen. Hierzulande informieren sich 70 Prozent der Bürger im Internet über Waren und Dienstleistungen, bevor sie diese kaufen. Damit ist das Internet zu einem der wichtigsten meinungsbildenden Medien geworden. Im Vergleich mit anderen Staaten der Europäischen Union liegt Deutschland damit hinter den Niederlanden und den skandinavischen Ländern auf den vorderen Plätzen. Besonders junge, männliche Verbraucher nutzen demnach die Chance, sich vor dem Kauf ausgiebig im Netz zu informieren: Während es bei den Männern 74 Prozent sind, nutzen nur zwei von drei Frauen diese Möglichkeit. Ein Drittel der deutschen Senioren sucht online Verbraucher-Informationen. Unter den 25- bis 34-Jährigen ist der Anteil drei Mal so groß (Quelle: Mitteilung des BITKOM vom 13.04.2012).

Im vergangenen Jahr haben deutsche Unternehmen rund 6,5 Mrd. Euro für Online-Werbung ausgegeben. Damit lagen die Investitionen über den Erwartungen von mehr als 6,2 Mrd. Euro: Ein Großteil des Budgets ging wie in den Vorjahren in klassische Online-Werbung (3,8 Mrd. Euro), das Budget für Suchwortvermarktung lag bei 2,3 Mrd. Euro und für Affiliate-Netzwerke gaben die deutschen Unternehmen 411 Mio. Euro aus. Diese Zahlen gehen aus dem OVK (Online-Vermarkterkreis) online Report 2013/1 hervor. Für das Jahr 2013 werden rund 7,2 Mrd. Euro Gesamtbudget prognostiziert, von denen knapp 4,2 Mrd. Euro in klassische Online-Werbung fließen sollen.

Das Börsenumfeld war in 2012 von steigenden Kursen gekennzeichnet. Zwischen dem 1.1.2012 und dem 31.12.2012 stieg der DAX von 6.075 um 1.537 Punkte auf 7.612.

2. Unternehmensentwicklung

Allgemein

Das Jahr 2012 war das zweite Jahr der Euro-Finanzkrise. Aufgrund der anhaltenden Verunsicherung und der hohen Volatilität an den Weltbörsen hat sich der relevante Werbemarkt der Finanzunternehmen trotz des steigenden DAX-Index deutlich rückläufig entwickelt. Der Markt für Markenwerbung hat sich stabil entwickelt, allerdings hält der Druck auf die Tausenderkontaktpreise weiter an, da es weiterhin ein Überangebot an vermarktbarem Inventar gibt.

Wie bereits in 2011 angekündigt, hat die Gesellschaft in 2012 umfangreiche Anstrengungen unternommen, um die Gesellschaft unabhängiger von volatilen Werbeerlösen zu machen. Der Hauptfokus lag in der Umsetzung des Markteintritts in den Bereich „Technische Dienstleistungen/B2B". Dieser Bereich umfasst die Konzeption, die Umsetzung und den Betrieb webbasierter Finanzapplikationen für Unternehmen aus der Finanzbranche. Als ersten Kunden konnte die Gesellschaft Goldman Sachs International gewinnen, für den vier Derivate-Portale umgesetzt wurden. Im Rahmen der Expansion wurden neue Mitarbeiter eingestellt, die zukünftig auch für das eigene Portal www.wallstreet-online.de tätig werden, um neue Funktionen für Nutzer und Werbekunden umzusetzen.

Zur Mitte des Jahres 2012 hat die Gesellschaft darüber hinaus die Key Account Vermarktung gegenüber Drittkunden zurück in die Gesellschaft verlagert.

Trotz eines schwierigen Marktumfelds und eines nicht unerheblichen Anfangsaufwands für den Bereich „Technische Dienstleistung/B2B" in 2012, hat die Gesellschaft insgesamt ein positives Ergebnis in Höhe von TEUR 126 (Vorjahr TEUR 321) erzielen können.

Vor allem gelang es aber mit der erfolgreichen Erweiterung des Geschäftsfokus eine nachhaltige Erlösdiversifikation zu erzielen. Die Gesellschaft kann zukünftig in zwei Geschäftsbereichen wachsen, die sich synergetisch ergänzen. Die Gesellschaft ist bestens für das anstehende Wachstum aufgestellt.

Investitionstätigkeit / Desinvestition

Die getätigten Investitionen betreffen im Wesentlichen die Entwicklung neuer Tools, aktivierte Eigenleistungen im B2B-Bereich sowie Weiterentwicklungen im Bereich Search Engerniering Marketing (SEO). Die Zugänge bei den Sachanlagen betreffen überwiegend Neuanschaffungen im Bereich Hardware und Büroausstattung.

Mitarbeiterentwicklung

Zum 31. Dezember 2012 betrug der Mitarbeiterbestand bei der wallstreet:online AG 15 Mitarbeiter (Vorjahr: 10 Mitarbeiter). Durchschnittlich waren 13 Mitarbeiter (Vorjahr: 10 Mitarbeiter) beschäftigt.

Anzahl Mitarbeiter:

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31.03.12 30.06.12 30.09.12 31.12.12
10 11 14 15

Produkt: www.wallstreet-online.de

Im Laufe des Jahres konnten diverse Produktmaßnahmen umgesetzt werden. Die wallstreet:online AG konnte dadurch mit 650 Tsd. Unique Usern (AGOF 2012-12) die dritte Position im Bereich der Finanz- und Anlageportale nach finanzen.net (2,02 Mio.) und onvista.de (0,73 Mio.) festigen. wallstreet-online.de zählte im Jahresmittel rund 25 Mio. Page Impressions (2011: 33 Mio.) und 3,9 Mio. Visits (2011: 4,5 Mio.). Damit liegt die Plattform leicht unter dem Niveau des Vorjahres (Quelle: IVW).

Der Produktfokus lag in 2012 vor allem auf der Umsetzung von Werbeprodukten für Finanzunternehmen, der Verbesserung des personalisierten Bereichs sowie auf der Umsetzung neuer Inhalte-Formate (z.B. Themenseiten).

3. Lage der Gesellschaft

Vermögenslage

Zur Darstellung der Vermögenslage im Einzelnen verweisen wir auf die Bilanz und den Anlagenspiegel. Die Bilanzsumme hat sich im Jahr 2012 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 165 auf TEUR 3.009 erhöht, was im Wesentlichen auf die operative Ergebnisentwicklung zurückzuführen ist.

Finanzlage

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit gegeben. Zum 31. Dezember 2012 wurden ein Cash-Bestand in Höhe von TEUR 1.543 (Vorjahr: TEUR 1.496) sowie Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von. TEUR 475 (Vorjahr: TEUR 483) ausgewiesen, was auf dem Niveau des Vorjahres liegt.

Die Liquiditätsplanung sieht für das Geschäftsjahr 2013 einen weiteren Anstieg der Liquiditätsreserven vor, da für 2013 ein positives Ergebnis erwartet wird. Für 2014 rechnen wir ebenfalls mit einem deutlichen Jahresüberschuss.

Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2012 steht ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen.

Ertragslage

Die Ergebnisverschlechterung im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der Investition in neue Geschäftsbereiche und die damit verbundenen Investitionen in neues Personal.

Die Umsätze insgesamt bewegen sich auf Vorjahresniveau. Im Bereich Vermarktung des Portals sind die Umsätze insgesamt um 14% zurückgegangen. Der Rückgang beinhaltet den Bereich Agentur-Vermarktung durch einen externen Vermarkter mit -38%, den Bereich Investor-Relation-Werbung mit -23% sowie die Inhouse-Vermarktung im Bereich Key Account - hier konnten die gesunkenen Umsätze teilweise wieder aufgefangen werden +42%. Im Geschäftsjahr 2012 konnte eine neue Umsatzquelle erschlossen werden: Im Bereich B2B-Geschäft konnten Umsätze in Höhe von TEUR 283 erzielt werden.

Der Materialaufwand bewegt sich mit TEUR 533 (Vorjahr TEUR 533) auf Vorjahresniveau.

Durch den Aufbau des neuen Geschäftsfelds B2B und den Aufbau eines eigenen Key-Accounts sind die Personalkosten gegen Ende des Jahres deutlich angestiegen (plus TEUR 238).

Die Abschreibungen sind nochmals deutlich zurückgegangen. Grund hierfür ist im Wesentlichen die vollständige Abschreibung einer Vielzahl von Wirtschaftsgütern.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 117 auf TEUR 654 gestiegen. Im Wesentlichen resultiert der Anstieg aus höheren Beraterkosten im Zuge der in 2012 beschlossenen Kapitalherabsetzung sowie Kosten für die Beschaffung von Personal.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag ergeben sich grundsätzlich unter Berücksichtigung von Verlustvorträgen nach den Vorschriften über die so genannte Mindestbesteuerung nicht.

Die Gesellschaft schließt das Jahr 2013 mit einem Ergebnis von EUR 126.038,91 ab.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft hat sich im Jahr 2012 positiv entwickelt.

4. Organisation und Risikomanagement

Vorstand

Zum Vorstand der Gesellschaft bestellt sind Herr Felix Plog und Frau Jeannette Kolbinger.

Aufsichtsrat

Mitglieder des Aufsichtsrats sind:

Herr Andre Kolbinger (Vorsitzender)
Herr Roland Nicklaus (stellvertretender Vorsitzender)
Herr René Krüger

Mit Aufsichtsratsbeschluss vom 29.11.2012 wurde Herr Roland Nicklaus zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Risikomanagement

Da sich das Unternehmen in einem volatilen Marktumfeld bewegt, wird besonderer Wert auf ein praktikables und umsetzungsfähiges Risikomanagement-System gelegt. Der Vorstand ist sich dieser Aufgabe bewusst. Das bei der Gesellschaft implementierte Risikomanagement ist darauf aufgebaut, aktuelle Entwicklungen in allen Bereichen der Gesellschaft mit den Planungen zu vergleichen und zu analysieren. Bei der Abweichung von den Planzahlen im negativen Sinne wird ein Plan zur zügigen Umsetzung von Gegenmaßnahmen entwickelt.

Der Vorstand informiert sich in monatlichen Abständen über die Ertrags- und Liquiditätssituation der Gesellschaft und laufend zur allgemeinen Geschäftslage. Die Steuerung der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, Wachstum und Wertsteigerung mit vertretbaren Risiken zu erzielen.

Der Aufsichtsrat wird in seinen Sitzungen regelmäßig zu bestehenden Risiken und Gegenmaßnahmen informiert und erhält monatlich einen detaillierten Überblick zur finanziellen Entwicklung der Gesellschaft und anderen wichtigen Kennzahlen.

5. Forschung und Entwicklung

Die wallstreet:online AG ist bestrebt, ihr Produkt- und Dienstleistungsangebot permanent weiterzuentwickeln, effizient zu gestalten sowie sinnvolle und ergänzende Nutzer- und Kundenwünsche schnell und sachgerecht umzusetzen. Forschungsarbeiten im grundlegenden Sinne werden nicht durchgeführt.

6. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung

Bestandsgefährdende Risiken, insbesondere Liquiditätsrisiken, sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar.

Betriebsrisiken bestehen im Zusammenhang mit dem laufenden Betrieb des eigenen Portals.

Unterbrechungen im Betrieb des Portals oder der Informationsversorgung können zu Einnahmeausfällen und Kundenverlusten führen.

Wirtschaftliche Rezensionstendenzen und staatliche Eingriffe könnten dazu führen, dass das Interesse an Börseninformationen bei den Nutzern nachlässt und der Werbeumsatz einbricht.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass Werbekunden ihre Werbeinvestitionen bei weiterer Verschlechterung des wirtschaftlichen Umfelds stark einschränken.

Durch die sehr effiziente Kostenstruktur ist die wallstreet:online AG sehr schlank aufgestellt und kann auf Marktveränderungen schnell reagieren. Die Fokussierung auf das Kerngeschäft und die kostengünstige Positionierung verhelfen der wallstreet:online AG zu einer guten Positionierung im wettbewerblichen Umfeld.

7. Wichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es sind keine berichtspflichtigen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag bekannt geworden, die für das Unternehmen von wesentlicher Bedeutung sind.

8. Prognosebericht

Der Fokus in 2013 wird vor allem auf der Ausweitung der Key Account Vermarktung, der Optimierung der agenturseitigen Vermarktung sowie auf der systematischen Vergrößerung der Kundenbasis im Bereich B2B liegen. Ferner wir das Portal zukünftig noch schneller entwickelt werden, um im Verdrängungswettbewerb der Finanzportale Marktanteile zu gewinnen.

Trotz aller erreichten Meilensteine ist Gesellschaft langfristig jedoch darauf angewiesen, dass der Finanzmarkt sich stabilisiert. Finanziell ist die Gesellschaft gut aufgestellt, so dass trotz eines Wachstumskurses weiterhin deutlich profitabel operiert werden kann. Wir rechnen mit einem positiven Ergebnis in 2013 und in 2014 auf dem Niveau von 2012.

Berlin, 26. April 2013

wallstreet:online AG

Der Vorstand

Felix Plog

Jeannette Kolbinger

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