Annual / Quarterly Financial Statement • May 8, 2015
Annual / Quarterly Financial Statement
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Hinweis: Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten.
Dieser Jahresabschluss liegt in deutscher und englischer Sprache vor. Beide Fassungen stehen auch im Internet unter www.united-internet.de zum Download bereit. Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich.
Die 1988 gegründete United Internet AG (nachfolgend kurz: United Internet) mit Hauptsitz in Montabaur, Deutschland, ist die Konzernobergesellschaft der United Internet Gruppe.
Als Konzernholding konzentriert sich die United Internet AG im Wesentlichen auf zentrale Funktionen wie Konzerncontrolling und Konzernrechnungslegung, Presse (PR), Investor Relations (IR), Beteiligungsmanagement, Risikomanagement und Interne Revision sowie das Personalmanagement.
Auch im Geschäftsjahr 2014 hat die United Internet AG die Ausrichtung ihrer Konzernstruktur an den Segmenten / Geschäftsfeldern der Gesellschaft ("Access" und "Applications") weiter vorangetrieben. So sind inzwischen das Access-Geschäft der United Internet AG im Teilkonzern 1&1 Telecommunication Holding SE und das Applications-Geschäft im Teilkonzern 1&1 Internet AG separiert.
Das operative Geschäft im Segment "Access" wird im Teilkonzern 1&1 Telecommunication Holding SE insbesondere von der 1&1 Telecom GmbH sowie der (zum 1. Oktober 2014 übernommenen) Versatel Deutschland GmbH betrieben.
Das operative Geschäft im Segment "Applications" wird primär von der 1&1 Internet AG inklusive deren wesentlicher Tochterunternehmen im In- und Ausland betrieben. Dazu zählen (im Bereich der Business Applikationen) - neben den 1&1-Auslandsgesellschaften 1&1 Internet Inc. (USA), 1&1 Internet Ltd. (Großbritannien), 1&1 Internet S.A.R.L. (Frankreich), 1&1 Internet Espana S.L.U. (Spanien) und 1&1 Internet Sp.z o.o (Polen) - insbesondere die Arsys Internet S.L., die Fasthosts Internet Ltd., die InterNetX GmbH und die united-domains AG sowie (im Bereich der Consumer Applikationen) die inzwischen unter der GMX & WEB.DE Mail & Media SE zusammengefassten Gesellschaften 1&1 Mail & Media GmbH, 1&1 De-Mail GmbH, United Internet Media GmbH und affilinet GmbH. Im Segment Applications wird auch die von der United Internet Ventures am Bilanzstichtag gehaltene Sedo Holding GmbH konsolidiert.
Neben diesen operativ tätigen und vollkonsolidierten Tochterunternehmen hält United Internet weitere Beteiligungen. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um die von der United Internet Ventures AG gehaltenen Anteile an den börsennotierten Unternehmen Goldbach Group AG, Schweiz (14,96 %), Hi-Media S.A., Frankreich (10,50 %), und Rocket Internet AG, Deutschland (8,18 %), sowie um die Beteiligungen an der Virtual Minds AG (48,65 %), der ProfitBricks GmbH (30,02 %), der Open-Xchange AG (28,36 %), der ePages GmbH (25,1 %) und der uberall GmbH (30,36 %; vormals: favor.it labs GmbH).
Weitere Einzelheiten zu neuen sowie Veränderungen bei bestehenden Beteiligungen finden sich unter Punkt 2.2 "Geschäftsverlauf" unter "Beteiligungen im Konzern".
United Internet ist mit weltweit 14,78 Mio. kostenpflichtigen Kundenverträgen sowie 32,12 Mio. werbefinanzierten Free-Accounts der führende europäische Internet-Spezialist.
Die operative Geschäftstätigkeit des Konzerns gliedert sich in die beiden Segmente "Access" und "Applications".
Im Segment "Access" sind die kostenpflichtigen Festnetz- und Mobile-Access-Produkte des Konzerns inklusive der damit verbundenen Anwendungen (wie Heimvernetzung, Online-Storage, Telefonie oder Video-on-Demand) zusammengefasst. In diesem Bereich ist United Internet ausschließlich in Deutschland aktiv und zählt zu den führenden Anbietern. Die Gesellschaft agiert dabei weitgehend netzunabhängig und kauft von verschiedenen Vorleistungsanbietern standardisierte Netzleistungen ein. Diese werden mit Endgeräten, selbstentwickelten Applikationen und Services aus den eigenen "Internet-Fabriken" veredelt, um sich so vom Wettbewerb zu differenzieren. Vermarktet werden die Access-Produkte über die bekannten Marken GMX, WEB.DE und 1&1, mit denen der Massenmarkt umfassend und zielgruppenspezifisch adressiert wird. Durch die Komplettübernahme von Versatel zum 1. Oktober 2014 verfügt United Internet inzwischen auch über ein eigenes Netz. Mit rund 39.000 km Länge ist es das zweitgrößte Glasfasernetz in Deutschland. Die eigene Netzinfrastruktur gibt United Internet künftig die Möglichkeit, auch intern produzierte DSL-Vorleistungen zu beziehen. Zudem ergänzt Versatel das bisherige Produkt-Portfolio um Sprach-, Daten- und Netzwerklösungen für kleine und mittlere Unternehmen sowie Infrastrukturleistungen für Großunternehmen.
Das Segment "Applications" umfasst das Applikations-Geschäft der Konzerns - werbefinanziert oder im kostenpflichtigen Abonnement. Zu diesen Applikationen gehören z. B. Domains, Homepages, Webhosting, Server und E-Shops, Anwendungen für Personal Information Management (E-Mail, Aufgaben, Termine, Adressen), Groupwork, Online-Storage und Office-Applikationen, die in den eigenen "Internet-Fabriken" oder in Kooperation mit Partnerfirmen entwickelt und in den 7 Rechenzentren der Gesellschaft betrieben werden. Im Segment "Applications" ist United Internet ein auch international führendes Unternehmen und in zahlreichen europäischen Ländern (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich, Polen, Schweiz, Spanien) sowie in Nordamerika (Kanada, Mexiko, USA) aktiv. Die zielgruppenspezifische Vermarktung der Applikationen erfolgt über die unterschiedlich positionierten Marken GMX, mail.com, WEB.DE, 1&1, Arsys, InterNetX, Fasthosts und united-domains. Darüber hinaus bietet United Internet ihren Kunden über Sedo und affilinet erfolgsbasierte Werbe- und Vertriebsplattformen im Internet an.
Der Vorstand der United Internet AG bestand im Geschäftsjahr 2014 aus dem Unternehmensgründer und Vorstandsvorsitzenden Herrn Ralph Dommermuth, dem stellvertretenden Vorsitzenden und Vorstand Business Applications Herrn Robert Hoffmann (seit 2006 im Unternehmen) sowie dem Finanzvorstand Herrn Norbert Lang (seit 1994 im Unternehmen).
Mit Wirkung zum 1. Oktober 2014 hat der Aufsichtsrat die Herren Jan Oetjen und Martin Witt in den Vorstand der Gesellschaft berufen. Herr Oetjen verantwortet in seiner neuen Funktion das Consumer-Applications-Geschäft von United Internet. Seine bisherige operative Rolle als Vorstandsvorsitzender der Konzerntochter GMX & WEB.DE Mail & Media SE bleibt davon unberührt. Gleiches gilt für Herrn Witt, der in seiner neuen Funktion das Access-Geschäft von United Internet verantwortet und gleichzeitig Vorstandsvorsitzender der Konzerntochter 1&1 Telecommunication Holding SE bleibt.
Jan Oetjen, Jahrgang 1972, trat im Oktober 2008 in den United Internet Konzern ein und verantwortet seitdem das E-Mail- und Portalgeschäft (Consumer Applications) der Marken GMX und WEB.DE. 2010 erwarb United Internet unter seiner Führung das internationale E-Mail-Portal mail.com. 2013 starteten unter seiner Leitung die De-Mail-Dienste des Konzerns sowie die Sicherheitsinitiative "E-Mail made in Germany".
Martin Witt, Jahrgang 1955, ist seit Juni 2009 für den United Internet Konzern tätig und verantwortet seit Juli 2011 das Access-Geschäft des Konzerns. Herr Witt wurde 2013 ins Präsidium und am 1. Oktober 2014 zum Präsidenten des VATM (Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e. V.) gewählt. Zudem engagiert er sich im deutschen NGA-Forum der Bundesnetzagentur sowie beim IT-Gipfel der Bundesregierung.
Der Vorstand der United Internet AG besteht somit seit dem 1. Oktober 2014 aus fünf Mitgliedern:
| ― | Ralph Dommermuth, Vorstandsvorsitzender |
| ― | Robert Hoffmann, stellv. Vorsitzender, Vorstand Business Applications |
| ― | Norbert Lang, Vorstand Finanzen |
| ― | Jan Oetjen, Vorstand Consumer Applications |
| ― | Martin Witt, Vorstand Access |
Der von der Hauptversammlung gewählte Aufsichtsrat bestand im Geschäftsjahr 2014 unverändert aus den Herren Kurt Dobitsch (Aufsichtsratsvorsitzender), Kai-Uwe Ricke und Michael Scheeren.
Mit einem Umsatzanteil von 88,7 % am Gesamtumsatz ist Deutschland noch immer der wichtigste Absatzmarkt der United Internet Gruppe. Dabei gehört der Konzern mit seinen DSL-Produkten im deutschen Breitbandmarkt zu den 3 führenden Unternehmen und mit ihren Mobile Internet Produkten zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen. Mit ihren Hosting- und Cloud-Applikationen ist United Internet Marktführer in Deutschland.
In Europa ist United Internet mit ihren Hosting- und Cloud-Applikationen inzwischen - direkt vor Ort oder aus Deutschland heraus - in allen wichtigen Märkten aktiv. Dazu zählen neben dem Heimatmarkt Deutschland vor allem die großen europäischen Volkswirtschaften Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien. Mit Ausnahme von Italien, wo United Internet erst im Mai 2012 gestartet ist, gehört die Gesellschaft in den anderen genannten Ländern zu den jeweiligen Marktführern. Damit steht United Internet auch insgesamt an der Spitze der europäischen Hosting- und Cloud-Anbieter.
Neben Europa sind auch die nordamerikanischen Länder Kanada, USA und Mexiko wesentliche Absatzmärkte für das Applikationsgeschäft des Konzerns. Im dort wichtigsten Markt, den USA, gehört United Internet zu den 5 führenden Unternehmen in diesem Segment.
Weltweit gesehen zählt United Internet damit - auch nach Einschätzung von Internet-Analysten wie 451 RESEARCH - zu den 3 führenden Unternehmen im Geschäft mit Hosting- und Cloud-Applikationen.
United Internet beschäftigte zum 31. Dezember 2014 insgesamt 7.832 Mitarbeiter an 40 in- und ausländischen Standorten.
Wesentlichste Standorte (gemessen an der Anzahl der Beschäftigten)
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| Standort | Tätigkeitsschwerpunkt | Gesellschaft / Marke |
|---|---|---|
| Montabaur | Zentrale, Beteiligungen, IR, PR, Finanzen, Risikomanagement, Internal Audit, Personal | United Internet |
| Finanzen, PR, Marketing, Vertrieb, Logistik, Kundenservice im Access- & Applications-Geschäft | 1&1 | |
| Karlsruhe | Entwicklung, Produktmanagement, RZ-Betrieb, Marketing, Vertrieb, Einkauf, Kundenservice im Access- & Applications-Geschäft | 1&1, WEB.DE, GMX, mail.com |
| Cebu City | Kundenservice im Applications-Geschäft | 1&1 |
| Zweibrücken | Kundenservice im Access- & Applications-Geschäft | 1&1 |
| Madrid / Logroño | Applications-Geschäft, RZ-Betrieb in Spanien | 1&1, Arsys |
| München | Applications-Geschäft (Portale) | GMX, WEB.DE |
| Applications-Geschäft (Affiliate-Marketing) | affilinet | |
| Chesterbrook / Lenexa | Applications-Geschäft, RZ-Betrieb, Kundenservice in Nordamerika | 1&1 |
| Bukarest | Entwicklung im Applications-Geschäft | 1&1 |
| Flensburg | Access-Geschäft (B-to-B und Wholesale) | Versatel |
| Slough / Gloucester | Applications-Geschäft, RZ-Betrieb in UK | 1&1, Fasthosts |
| Berlin | Entwicklung, Kundenservice im Applications-Geschäft | 1&1 |
| Access-Geschäft (B-to-B und Wholesale) | Versatel | |
| Dortmund | Access-Geschäft (B-to-B und Wholesale) | Versatel |
| Düsseldorf | Access-Geschäft (B-to-B und Wholesale) | Versatel |
| Köln | Applications-Geschäft (Domain-Marketing) | Sedo |
| Stuttgart | Access-Geschäft (B-to-B und Wholesale) | Versatel |
| Regensburg | Applications-Geschäft (Reselling) | InterNetX |
| Starnberg | Applications-Geschäft (Domains) | united-domains |
Das Geschäftsmodell von United Internet basiert überwiegend auf Kundenverträgen (elektronische Abonnements) mit festen monatlichen Beträgen sowie vertraglich festgelegten Laufzeiten. Ein solches Geschäftsmodell sichert stabile und planbare Umsätze und Cashflows, bietet Schutz gegen konjunkturelle Einflüsse und eröffnet finanzielle Spielräume, um Chancen in neuen Geschäftsfeldern und neuen Märkten zu nutzen. Organisch oder durch Übernahmen.
Eine große Zahl an Kundenbeziehungen hilft der Gesellschaft auch, sogenannte Skaleneffekte zu nutzen: Je mehr Kunden die Produkte nachfragen, die von den Entwicklungsteams erstellt und in den firmeneigenen Rechenzentren betrieben werden, desto größer der Gewinn. Diese Gewinne können anschließend wiederum in neue Kunden, neue Produkte und neue Geschäftsfelder investiert werden.
Aus heutiger Sicht sind Mobile Internet und Cloud-Applikationen gemäß zahlreicher Studien die Wachstumsmärkte der nächsten Jahre. Mit ihrer klaren Positionierung in den Geschäftsfeldern "Access" und "Applications" ist die United Internet Gruppe strategisch hervorragend aufgestellt, um das erwartete Marktpotenzial zu nutzen.
Angesichts der dynamischen Marktentwicklung in den Bereichen Cloud-Applikationen und Mobile Internet liegen die Wachstumschancen der Gesellschaft auf der Hand: Überall verfügbare, immer leistungsfähigere Breitbandanschlüsse ermöglichen neue, aufwändigere Cloud-Applikationen. Diese internetbasierten Anwendungen für Endkunden und Unternehmen sind die Wachstumstreiber für United Internet in den nächsten Jahren - sowohl als eigenständige Produkte im Geschäftsfeld "Applications" wie auch in Kombination mit den festnetz- und mobilfunkbasierten Zugangsprodukten im Geschäftsfeld "Access".
Dank der langjährigen Erfahrung als Zugangs- und Applikations-Provider, den Kompetenzen bei Software-Entwicklung und Rechenzentrums-Betrieb, Marketing, Vertrieb und Kundenbetreuung, den starken und bekannten Marken (wie z. B. 1&1, GMX und WEB.DE) sowie den bestehenden Kundenbeziehungen zu Millionen Privatanwendern, Freiberuflern und kleinen Unternehmen im In- und Ausland (aktuell weltweit fast 47 Mio. Kunden-Accounts) ist die Gesellschaft dazu sehr gut positioniert.
Um diese Positionierung auch für weiteres und nachhaltiges Wachstum zu nutzen, wird United Internet auch künftig stark in neue Kunden, neue Produkte und Geschäftsfelder sowie die weitere Internationalisierung investieren.
Neben dem organischen Wachstum prüft United Internet (insbesondere im Cloud Applications Business) kontinuierlich auch Möglichkeiten von Firmenübernahmen, Beteiligungen und Kooperationen, um Marktpositionen, Kompetenzen und Produktportfolios weiter auszubauen.
Dank der planbaren und hohen Free Cashflows verfügt United Chancen über eine hohe Eigenfinanzierungskraft und hat auch einen guten Zugang zu den Fremdfinanzierungsmärkten, um das geplante künftige Wachstum zu finanzieren. Sei es organisch oder durch Übernahmen und Beteiligungen.
Die strategische Ausrichtung der Geschäftsfelder zeigt sich auch in der Strukturierung des Konzerns. So sind das Access-Geschäft im Teilkonzern 1&1 Telecommunication Holding SE und das Applications-Geschäft im Teilkonzern 1&1 Internet AG separiert.
Weitere Informationen zu Strategie, Chancen und Zielen enthält der "Risiko-, Chancen- und Prognosebericht" unter Punkt 4.
Die internen Steuerungssysteme unterstützen das Management bei der Überwachung und Steuerung des Konzerns und der Segmente. Die Systeme bestehen aus Planungs-, Ist- und Vorschaurechnungen und basieren auf der jährlich überarbeiteten strategischen Planung des Konzerns. Dabei werden insbesondere Marktentwicklungen, technologische Entwicklungen und Trends, deren Einfluss auf die eigenen Produkte und Services sowie die finanziellen Möglichkeiten des Konzerns berücksichtigt. Die Unternehmenssteuerung hat das Ziel, United Internet und deren Tochterunternehmen kontinuierlich und nachhaltig zu entwickeln.
Das Konzern-Berichtswesen umfasst monatliche Ergebnisrechnungen sowie quartalsweise erstellte IFRS-Reportings aller konsolidierten Tochtergesellschaften und stellt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sowie der Unternehmensbereiche dar. Die Finanzberichterstattung wird durch weitere Detailinformationen ergänzt, die für die Beurteilung und Steuerung des operativen Geschäfts notwendig sind.
Die zentralen Steuerungsgrößen der United Internet Gruppe für das oberste Führungsgremium sind in der "Segmentberichterstattung" des Konzernanhangs unter Punkt 5 dargestellt.
Ein weiterer Bestandteil der Steuerungssysteme sind vierteljährlich erstellte Berichte zu den wesentlichen Risiken des Unternehmens.
Die genannten Berichte werden in den Vorstands- und Aufsichtsratssitzungen diskutiert und stellen wesentliche Beurteilungs- und Entscheidungsgrundlagen dar.
Zur Steuerung des Konzerns verwendet die United Internet AG insbesondere Kennzahlen der Gewinn- und Verlustrechnung (Umsatz, EBITDA, EBIT, EPS), der Kapitalflussrechnung (Free Cashflow) sowie der Bilanz (Vermögenspositionen, Finanzverbindlichkeiten, Eigenkapitalquote).
Darüber hinaus wird die Gesellschaft über nicht-finanzielle Kennzahlen, insbesondere über Anzahl und Wachstum der kostenpflichtigen Kundenverträge sowie der werbefinanzierten Free-Accounts, gesteuert.
Ein Vergleich zwischen den in der Prognose benannten Steuerungskennzahlen und den Ist-Werten dieser Steuerungskennzahlen findet sich in diesem Lagebericht unter Punkt 2.2 "Geschäftsverlauf" im Bereich "Tatsächlicher und prognostizierter Geschäftsverlauf" sowie unter Punkt 2.3 "Lage des Konzerns".
Als Frühwarnsystem dienen insbesondere die Anzahl der Kundenverträge, die Brutto- und Netto-Vertriebszahlen sowie die damit verbundenen Kundengewinnungskosten - im Vergleich zu den Planungs- und Forecast-Rechnungen der Gesellschaft.
Als Internet Service Provider betreibt die United Internet Gruppe keine mit produzierenden Unternehmen vergleichbare Forschung und Entwicklung (F&E). Vor diesem Hintergrund weist United Internet keine F&E-Kennzahlen aus.
Gleichwohl stehen die United Internet Marken für leistungsstarke Internet-Access-Lösungen sowie für innovative, webbasierte Produkte und Applikationen, die zumeist im eigenen Haus entwickelt werden. Die Fähigkeit, innovative Produkte und Dienste zu entwickeln, zu kombinieren, anzupassen und in große Märkte einzuführen, bildet die Basis für den Erfolg der Gesellschaft.
Dank eigener Entwicklungsteams kann United Internet dabei schnell und flexibel auf neue Ideen und Trends reagieren und etablierte Produkte weiterentwickeln und wechselnden Bedürfnissen anpassen - ein wichtiges Erfolgsmerkmal im überaus dynamischen Internet-Markt. Durch die Kompetenz bei Produktentwicklung, -weiterentwicklung und -rollout ist die Gesellschaft in vielen Bereichen unabhängig von Entwicklungsarbeiten und Zulieferungen Dritter und kann damit wichtige Wettbewerbs- und Geschwindigkeitsvorteile nutzen.
Die eigenen Entwicklungszentren (insbesondere in Karlsruhe und Bukarest) mit rund 2.500 (Vorjahr: 1.900) Entwicklern, Produktmanagern und technischen Administratoren arbeiten überwiegend mit Open-Source-Codes und im Rahmen fest definierter und modellierter Entwicklungsumgebungen. Ergänzend werden Programmierleistungen Dritter in Anspruch genommen, um bestimmte Projekte rasch und effizient umzusetzen. So können Produkte innerhalb kürzester Zeit weiterentwickelt und zeitnah neuen Kundenbedürfnissen angepasst werden. Darüber hinaus bezieht United Internet auch Lösungen von Partnern, die anschließend modifiziert und in die eigenen Systeme integriert werden. Mittels der eigenentwickelten sowie der integrierten Anwendungen verfügt United Internet über eine Art Baukastensystem, dessen Module sich zu verschiedenen leistungsfähigen und integrierten Anwendungen kombinieren und mit produkt- und länderspezifischen Benutzeroberflächen versehen lassen - ein großer Vorteil bei der Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen sowie dem internationalen Produkt-Rollout.
Aufgrund der stetig wachsenden Kundenzahl werden die Anforderungen an Zuverlässigkeit, Benutzerfreundlichkeit und Verfügbarkeit immer höher. Neben der Weiterentwicklung der Produkte und den ständigen Optimierungen im Backend-Bereich gilt es dabei auch, vorhandene Prozesse ständig zu verbessern, um die Zuverlässigkeit der Systeme und damit auch die Kundenzufriedenheit weiter zu erhöhen.
Im Dezember 2013 haben United Internet und die E-Plus Gruppe eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit im Bereich Mobilfunk getroffen. Damit erhielt die United Internet Marke 1&1 die Möglichkeit, ihren Kunden auch innovative Mobilfunkprodukte auf Basis des E-Netzes anzubieten.
Die Integration des zweiten Mobilfunkanbieters E-Plus in die 1&1 Access-Plattform erfolgte im 1. Halbjahr 2014. Hierbei mussten bestehende Prozesse, wie z. B. die Produktbereitstellung für Neukunden, die Rufnummernmitnahme sowie Billing- oder Customer-Care-Prozesse, auf die Gegebenheiten des neuen Mobilfunkvorleisters angepasst und erweitert werden. Zudem mussten neue Prozesse aufgesetzt werden, um z. B. Kunden einen Wechsel zwischen den beiden zur Verfügung stehenden Mobilfunknetzen zu ermöglichen.
Seit dem Abschluss der Integrationsphase Ende Juni 2014 kann 1&1 seine Mobile-Internet-Tarife sowohl im D-Netz als auch im E-Netz anbieten. Kunden haben damit die Möglichkeit, das für sie jeweils beste Netz zu wählen. Die 1&1 All-Net-Flat-Tarife für Smartphones, die 1&1 Daten-Flat-Tarife für Tablets und Notebooks sowie das komplette Endgeräte-Angebot stehen seit Juli 2014 in beiden Netzen zur Verfügung.
Seit Mai 2014 bietet United Internet über die Marke 1&1 in Deutschland, den USA, Spanien und Frankreich mit "1&1 MyWebsite by Experts" einen neuen komplementären Service zu "1&1 MyWebsite" an. "1&1 MyWebsite by Experts" richtet sich an gewerbliche Nutzer, die eine professionell erstellte Online-Präsenz möchten, aber keine Zeit für Einrichtung und Pflege der Inhalte haben.
Speziell geschulte Teams von Web Designern übernehmen dabei vollständig die Erstellung, Verwaltung und Vermarktung der Kunden-Websites. Dazu wurden neue Web Design Technologien eingesetzt und mit der bestehenden technischen Infrastruktur der "1&1 MyWebsite" kombiniert. Um die Abstimmung mit den Kunden zu optimieren, wurde eigens ein neuartiger browserbasierter Online-Konfigurator entwickelt. Mit diesem kann ein Neukunde anhand grafischer Beispiele - gemeinsam mit dem Web Designer - online das Grobkonzept der neuen Webseite erstellen. Web Designer und Kunde interagieren dabei im gleichen System in Echtzeit, aber innerhalb unterschiedlicher grafischer Bedienoberflächen. Desweiteren wurde exklusiv für diese Produktlinie eine Besucher-Statistik inkl. grafischer Aufbereitung in die Benutzeroberfläche des Control Panels integriert.
Qualität und Weiterentwicklung der Websites werden durch regelmäßige Analysen und Auditierungen der Kunden-Websites im Produktlebenszyklus sichergestellt. Zudem befindet sich zurzeit eine toolbasierte und automatisierte Verteilungslogik auf die persönlichen Ansprechpartner der Kunden in der finalen Implementierungsphase. Damit können zukünftig Kundenanfragen automatisch vom System erkannt und dem persönlichen Ansprechpartner des Kunden zugewiesen werden. Dies ermöglicht eine noch effizientere und persönlichere Kundenkommunikation und Kundenbetreuung durch die Web Designer.
Seit Juli 2013 bieten die United Internet Marken 1&1, Fasthosts, united-domains, InterNetX und Arsys ihren Kunden die Möglichkeit, sich für so genannten nTLDs (neue Top-Level-Domains) unverbindlich vor zu registrieren. Sobald eine nTLD zur allgemeinen Registrierung freigegebenen ist, versuchen die United Internet Marken im Auftrag der registrierten Kunden, deren Wunsch-Domains, bei der jeweiligen Domain Registry zu registrieren.
Dazu wurden und werden ständig neue interne und externe Registrierungsprozesse für die sukzessiv wachsende Anzahl an bestellbaren nTLDs geschaffen, die es den Marken ermöglichen, die Domainbestellungen bei einer Vielzahl von Registries und deren Backend-Providern mit der größtmöglichen Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit auszuführen.
Im März 2014 hat die United Internet Marke 1&1 eine neue E-Shop-Generation vorgestellt. Die gemeinsam mit dem Partner ePages (einer Beteiligung der United Internet AG) entwickelten 1&1 E-Shops bieten alle Funktionen, die ein Händler für ein erfolgreiches Online-Geschäft braucht. Dazu gehören moderne Layouts für eine attraktive Shop-Gestaltung, "Responsive Design" (automatische Optimierung für mobile Endgeräte), die einfache Anbindung sozialer Netzwerke sowie die Integration einer Vielzahl von Zahlungs- und Logistikdienstleistern. 1&1 hat speziell für den Betrieb der neuen E-Shops eine hochperformante und hochskalierende IT-Infrastruktur aufgebaut, mit der eine bislang unerreichte Performance des ePages-Shopsystems erzielt wurde. Die Infrastruktur wird hochverfügbar und georedundant betrieben, so dass selbst bei einem (theoretischen) Totalausfall eines Rechenzentrums die E-Shops reibungslos weiterbetrieben werden können.
Die tiefe Integration der ePages-Technologie in das 1&1-Produktportfolio ermöglichte auch die Einbindung weiterer integrierter Leistungen, wie des 1&1-Zahlungssystems "ipayment". Zudem wurde gemeinsam mit ePages eine leistungsstarke REST-API konzipiert und darauf aufbauend eine vollwertige Shop-Applikation für die 1&1 MyWebsite-Kunden implementiert. So lässt sich in bestehende 1&1 MyWebsite-Projekte ein attraktives Produktangebot mit voller eCommerce-Funktionalität einbinden.
Im Oktober 2014 wurde mit "1&1 List Local" eine neue Lösung vorgestellt, mit der Unternehmen an einer zentralen Stelle ihre Firmen- und Kontaktdaten verwalten können, um diese - per 1-Klick-Veröffentlichung und -Aktualisierung -in Online-Verzeichnissen zu publizieren. "1&1 List Local" basiert auf der technologischen Basis der Firma Uberall (einer Beteiligung der United Internet AG).
Die mit "1&1 List Local" erhöhte Reichweite und Datenkonsistenz führt zu einer signifikanten Verbesserung der Sichtbarkeit der Kundensites u. a. in Suchmaschinen. Damit werden diese Unternehmen besser im Netz und vor allem auch mobil gefunden. Der Verzeichnisumfang, zu dem unter anderem Google Maps, Yelp, Foursquare und TomTom gehören, umfasst aktuell 25 Branchenbücher, Online-Verzeichnisse, Suchmaschinen, Apps und Kartendienste. Er wird kontinuierlich erweitert.
Nach dem erfolgreichen Rollout der neuen Mail-Client-Technologie mit den etablierten Marken WEB.DE und GMX im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) wurde auch für die internationale Marke mail.com der nächste Schritt vollzogen.
Erweitert um alle technischen Notwendigkeiten der internationalen Ausrichtung wurde mail.com ebenfalls auf die neue Mail-Client-Technologie migriert.
Im Rahmen der Initiative "E-Mail Made-in-Germany" (EMIG) wurde im Jahr 2014 die zweite Stufe der technischen Umsetzung gestartet. Im Zuge dieser Ausbaustufe wurde es für alle EMIG-Partner (WEB.DE, GMX, 1&1, Deutsche Telekom, Strato, freenet) verpflichtend, alle im Rahmen von EMIG eingesetzten SSL-Zertifikate auf Zertifikate deutscher Hersteller umzustellen. Seit dem 29. April 2014 werden im Verbund "E-Mail made in Germany" ausschließlich in Deutschland zertifizierte SSL-Schlüssel eingesetzt und alle Übertragungswege komplett verschlüsselt.
Zudem haben alle Teilnehmer im Rahmen groß angelegter Kommunikationskampagnen ihre Kunden umfassend informiert und aufgefordert, ihre POP3/IMAP- und SMTP-Zugänge auf SSL/TLS-Zugang umzustellen.
Im Geschäftsjahr 2014 wurde der cloudbasierte Kalender bei GMX und WEB.DE umfassend überarbeitet und damit ein konsequenter Schritt in Richtung der weiteren "Mobilisierung" getätigt. Der für WEB.DE im März und für GMX im November relaunchte Kalender stellt - neben der verbesserten Version für den Desktop - die Unterstützung des offenen Standards CALDAV bereit. Damit wurde die Möglichkeit geschaffen, den Kalender unter den mobilen Betriebssystemen Android und iOS nahtlos in Mobiltelefone und Tablets zu integrieren, so dass Termine auch mobil angesehen und bearbeitet werden können.
In diesem Zusammenhang wurde 1&1 auch Mitglied bei CalConnect, dem "Calendaring and Scheduling Consortium". Dort engagiert sich 1&1 neben anderen namhaften Mitgliedern wie Apple, Google und Microsoft für die Weiterentwicklung der Standards.
Mit der neu entwickelten Werbeform "Inbox Ad" können Werbetreibende ihre Botschaften direkt im Posteingang der E-Mail-Postfächer bei GMX- und WEB.DE platzieren. Die Werbeform kann dabei auf beliebigen Positionen im E-Mail-Verlauf angezeigt werden. Die Integrationsschnittstelle zum Einfügen der Werbebotschaften in die Liste der E-Mails wurde mit besonderem Blick auf Performanz und Sicherheit entworfen, so dass die Inhalte positiv als Mehrwert aufgenommen werden. Für besondere Aufmerksamkeit beim Nutzer sorgen ein Favicon (Favorite Icon) und die farbliche Abgrenzung der Betreffzeile.
Die Werbeinhalte werden direkt im E-Mail-Fenster angezeigt, ohne dass der Nutzer sein gewohntes E-Mail-Umfeld verlassen muss. Darüber hinaus sind auch aufmerksamkeitsstarke Rich-Media-Inhalte wie Bewegtbilder oder Formulare flexibel integrierbar. Durch die Anbindung an die Targeting-Lösungen TGP (Target Group Planning) und DRP (Dialog Relevance Platform) ist die Inbox Ad präzise aussteuerbar. Gezielt können wahlweise Desktop- und Mobile-Nutzer angesprochen werden.
Als erster deutscher Vermarkter kann United Internet Media ihren werbetreibenden Kunden eine Zielgruppenansprache anbieten, welche auch über die verschiedenen Endgeräte des modernen Internetnutzers hinweg ihre Zielgenauigkeit nicht verfehlt.
Mit dem neu entwickelten "Multi Screen Targeting" können Kunden auch bei einen Wechsel des Endgerätes weiterhin gezielt angesprochen werden. Dies ermöglicht maximale Kundenaufmerksamkeit durch eine möglichst lange Ansprache, erreicht durch Channelübergreifend geplante Kampagnen mit minimalem Streuverlust.
Durch das breite Zielgruppenportfolio des bekannten "Target Group Profilings", realisiert mit aktuellsten Big Data Technologien, ist "Multi Screen Targeting" ein zielführendes Marketinginstrument im Zeitalter des mobilen Internets -endgeräte- und werbeformatübergreifend.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat im Jahr 2014 seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft unterjährig mehrfach nach unten korrigiert. Im Rahmen des letzten Updates seines "World Economic Outlook" vom 19. Januar 2015 hat der IWF letztendlich ein Wachstum der Weltwirtschaft im Jahr 2014 von 3,3 % (nach ebenfalls 3,3 % im Vorjahr) errechnet. Das sind 0,4 Prozentpunkte weniger, als der IWF in seiner Prognose vom Januar 2014 vorausgesagt hatte.
Als Grund für die - trotz der niedrigen Ölpreise - schwächer als erwartet ausgefallene globale Wirtschaftsentwicklung im Jahr 2014 nennt der Fonds im Wesentlichen folgende Gründe:
| ― | Stagnation statt erhofftem Aufschwung in der Eurozone |
| ― | Ökonomische Schäden durch geopolitische Krisen (Ukraine, Nahost) |
| ― | Überhitzte Finanzmärkte spiegeln nicht die Realwirtschaft wider |
| ― | Geringe Investitionen / Nachfragestimulierung in den großen Volkswirtschaften |
| ― | Ausbleibende Strukturreformen in zahlreichen Ländern |
Die nordamerikanischen Zielländer von United Internet, die USA, Kanada und Mexiko, konnten ihr Wirtschaftswachstum im Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr steigern, blieben jedoch teilweise hinter den ursprünglichen Wachstumserwartungen des IWF (Prognose Januar 2014) zurück. So konnte sich die US-Wirtschaft im Jahr 2014 erholen und lag mit einem Wachstum von 2,4 % um 0,2 Prozentpunkte über dem Vorjahr. Gleichwohl blieb das Wachstum damit um 0,4 Prozentpunkte hinter den Erwartungen des IWF zu Jahresbeginn zurück. Das Wirtschaftswachstum in Kanada konnte mit ebenfalls 2,4 % um 0,4 Prozentpunkte im Vergleich zum Jahr 2013 zulegen. Dies sind 0,2 Prozentpunkte mehr als in der Januar-Prognose des IWF erwartet. Auch Mexiko konnte seine Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Prozentpunkte auf ein Wachstum von 2,1 % steigern, blieb gleichzeitig aber um 0,9 Prozentpunkte gegenüber der ursprünglichen Erwartung des IWF zurück.
Nach einer Rezession von -0,5 % im Vorjahr hat der IWF für die Euro-Zone wieder ein Wachstum von 0,8 % in 2014 errechnet. Dies sind allerdings 0,2 Prozentpunkte weniger als ursprünglich erwartet.
Auch die wesentlichen europäischen Zielländer von United Internet, Frankreich, Spanien, Italien sowie das Nicht-Euro-Land Großbritannien konnten ihre Wirtschaftsleistung im Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr steigern, blieben jedoch ebenfalls teilweise deutlich hinter den ursprünglichen Wachstumserwartungen des IWF (Prognose Januar 2014) zurück. So konnte Frankreich seine Wirtschaftsleistung um 0,1 Prozentpunkte auf ein Wachstum von 0,4 % verbessern, gleichwohl sind dies 0,5 Prozentpunkte weniger als vom IWF ursprünglich erwartet. Spanien hingegen konnte sein Wirtschaftswachstum - nach einer Rezession von -1,2 % im Vorjahr - auf ein Plus von 1,4 % verbessern und auch die ursprüngliche Prognose des IWF um 0,8 Prozentpunkte übertreffen. Deutlich schlechter gestaltete sich die Wirtschaftsleistung in Italien. Nach einer Rezession von -1,9 % in 2013 musste das Land auch in 2014 einen Rückgang um -0,4 % verzeichnen. Dies sind 1,0 Prozentpunkte weniger, als ursprünglich vom IWF erwartet.
Besser als erwartet verlief die wirtschaftliche Entwicklung in Großbritannien. Mit einem Plus von 0,9 Prozentpunkten auf ein Wachstum von 2,6 % in 2014 wurden auch die IWF-Erwartungen um 0,2 Prozentpunkte übertroffen.
Für Deutschland, dem aus United Internet Sicht wichtigsten Markt (Umsatzanteil 2014: 88,7 %), hat der IWF in 2014 ein Wirtschaftswachstum von 1,5 % errechnet. Dies sind 1,3 Prozentpunkte mehr als 2013 und entspricht in etwa den ursprünglichen Erwartungen des IWF. Die Einschätzung des IWF für Deutschland deckt sich weitgehend mit den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes, das ein Wachstum des (preis- und kalenderbereinigten) Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,6 % festgestellt hat.
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| Januar-Prognose | April-Prognose | Juli-Prognose | Oktober-Prognose | Ist 2014 | Abweichung zur Januar-Prognose | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Welt | + 3,7 % | 3,6 % | 3,4 % | 3,3 % | 3,3 % | - 0,4 %-Punkte |
| USA | + 2,8 % | 2,8 % | 1,7 % | 2,2 % | 2,4 % | - 0,4 %-Punkte |
| Kanada | + 2,2 % | 2,3 % | 2,2 % | 2,3 % | 2,4 % | + 0,2 %-Punkte |
| Mexiko | + 3,0 % | 3,0 % | 2,4 % | 2,4 % | 2,1 % | - 0,9 %-Punkte |
| Euro-Zone | + 1,0 % | 1,2 % | 1,1 % | 0,8 % | 0,8 % | - 0,2 %-Punkte |
| Frankreich | + 0,9 % | 1,0 % | 0,7 % | 0,4 % | 0,4 % | - 0,5 %-Punkte |
| Spanien | + 0,6 % | 0,9 % | 1,2 % | 1,3 % | 1,4 % | + 0,8 %-Punkte |
| Italien | 0,6 % | 0,6 % | 0,3 % | - 0,2 % | -0,4 % | - 1,0 %-Punkte |
| Großbritannien | 2,4 % | 2,9 % | 3,2 % | 3,2 % | 2,6 % | + 0,2 %-Punkte |
| Deutschland | 1,6 % | 1,7 % | 1,9 % | 1,4 % | 1,5 % | - 0,1 %-Punkte |
Quelle: Internationaler Währungsfonds, World Economic Outlook (Update), Januar 2015
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| 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Welt | 5,2 % | 3,9 % | 3,1 % | 3,3 % | 3,3 % |
| USA | 3,0 % | 1,8 % | 2,8 % | 2,2 % | 2,4 % |
| Kanada | 3,2 % | 2,6 % | 1,7 % | 2,0 % | 2,4 % |
| Mexiko | 5,4 % | 3,9 % | 3,7 % | 1,4 % | 2,1 % |
| Euro-Zone | 1,9 % | 1,4 % | - 0,7 % | - 0,5 % | 0,8 % |
| Frankreich | 1,4 % | 1,7 % | 0,0 % | 0,3 % | 0,4 % |
| Spanien | - 0,1 % | 0,4 % | - 1,6 % | - 1,2 % | 1,4 % |
| Italien | 1,5 % | 0,4 % | - 2,5 % | - 1,9 % | - 0,4 % |
| Großbritannien | 2,1 % | 0,9 % | 0,3 % | 1,7 % | 2,6 % |
| Deutschland | 3,6 % | 3,1 % | 0,9 % | 0,2 % | 1,5 % |
Quelle: Internationaler Währungsfonds, World Economic Outlook (Update), Januar 2015
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| 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | |
|---|---|---|---|---|---|
| BIP | + 3,9 % | + 3,7 % | + 0,6 % | + 0,2 % | + 1,6 % |
Quelle: Statistisches Bundesamt, Januar 2015
Der deutsche Markt für Informations- und Telekommunikationstechnologie (ITK) hat sich etwas schlechter entwickelt als zu Jahresbeginn 2014 (+1,7 %) erwartet. Im Rahmen seiner Jahrespressekonferenz auf der CeBIT hat der Branchenverband BITKOM für das Jahr 2014 ein Umsatzwachstum um 1,5 % auf 153,3 Mrd. € bekannt gegeben.
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| 2014 | 2013 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Gesamtmarkt ITK | 153,3 | 151,0 | + 1,5 % |
| davon Teilmarkt IT | 77,8 | 74,7 | + 4,1 % |
| davon Teilmarkt Telekommunikation | 65,3 | 65,6 | - 0,5 % |
| davon Teilmarkt Unterhaltungselektronik | 10,2 | 10,7 | - 4,7 % |
Quelle: BITKOM
Die aus Sicht des Geschäftsmodells von United Internet wichtigsten ITK-Märkte sind insbesondere der deutsche Breitband- und Mobile-Internet-Markt im abonnementfinanzierten Segment "Access" sowie der weltweite Cloud-Computing-Markt und der deutsche Online-Werbemarkt im abonnement- und werbefinanzierten Segment "Applications".
Die Nachfrage nach neuen festnetzbasierten Breitbandanschlüssen in Deutschland hat sich seit 2008 infolge der bereits breiten Haushaltsabdeckung sowie des starken Trends zur mobilen Internetnutzung verlangsamt. Mit einem erwarteten Plus von 0,7 Mio. neuen Anschlüssen in 2014 auf 29,4 Mio. blieb die Anzahl der Neuschaltungen erneut deutlich hinter den Rekordjahren zurück, wie der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) und Dialog Consult in ihrer gemeinsamen "TK-Marktanalyse Deutschland 2014" (Oktober 2014) hochgerechnet haben.
Bei den mit festnetzbasierten Breitbandanschlüssen erzielten Umsätzen erwartet PricewaterhouseCoopers für 2014 - laut der Studie "German Entertainment and Media Outlook 2014 - 2018" (Dezember 2014) - einen Anstieg um 1,7 % auf rund 7,74 Mrd. €.
Weitaus stärker als die Anzahl der neu geschalteten Anschlüsse sowie der mit Breitbandanschlüssen realisierten Umsätze hat sich gemäß einer Hochrechnung von Dialog Consult / VATM das durchschnittlich verbrauchte Datenvolumen - als Indikator für die weiter steigende Nutzung - mit einem Anstieg um 27,8 % auf 26,7 GB (pro Anschluss und Monat) entwickelt.
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| 2014 | 2013 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Breitbandanschlüsse (in Mio.) | 29,4 | 28,7 | + 2,4 % |
| Breitbandumsätze (in Mrd. €) | 7,74 | 7,61 | + 1,7 % |
| Datenvolumen pro Anschluss und Monat (in GB) | 26,7 | 20,9 | + 27,8 % |
Quelle: Dialog Consult / VATM; PricewaterhouseCoopers
Sehr dynamisch hat sich der deutsche Mobile-Internet-Markt weiterentwickelt. So stiegen die Umsätze mit mobilen Datendiensten nach Angaben des Branchenverbandes BITKOM im Jahr 2014 um 5,4 % auf 9,7 Mrd. €.
Gleichzeitig nahm nach Prognosen von Dialog Consult / VATM das durchschnittlich verbrauchte Datenvolumen (pro Anschluss und Monat) - als Zeichen für die zunehmende Nutzung mobiler Datendienste - um 45,1 % auf 283 MB zu.
Ein wesentlicher Grund für dieses Wachstum ist der Boom bei Smartphones, deren Absatz laut BITKOM in 2014 um weitere 4,4 % auf 23,6 Mio. verkaufte Smartphones im Jahr zulegen konnte.
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| 2014 | 2013 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Mobile-Internet-Umsätze (in Mrd. €) | 9,7 | 9,2 | + 5,4 % |
| Absatz Smartphones (in Mio. Stück) | 23,6 | 22,6 | + 4,4 % |
| Datenvolumen pro Anschluss und Monat (in MB) | 283 | 195 | + 45,1 % |
Quelle: BITKOM / European Information Technology Observatory (EITO); Dialog Consult / VATM
Auch der Cloud-Computing-Markt hat sich dynamisch weiterentwickelt. In einem Update der Studie "Forecast Analysis: Public Cloud Services, Worldwide" (November 2014) erwartet Gartner für 2014 ein weltweites Wachstum für Public Cloud Services von 129,6 Mrd. $ um 17,9 % auf 152,8 Mrd. $.
Cloud Computing ist kein kurzfristiger Trend, sondern bedeutet einen tief greifenden Wandel bei der Bereitstellung und Nutzung von IT-Leistungen Die genannten Zahlen zeigen, welche Dynamik in diesem Markt steckt. Die Anwender von IT erhalten mit Cloud Computing bessere Leistungen für weniger Geld. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen bekommen dadurch Zugang zu IT-Anwendungen, die sich in der Vergangenheit nur große Konzerne leisten konnten.
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| 2014 | 2013 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Umsatz Public Cloud Services weltweit | 152,8 | 129,6 | + 17,9 % |
| davon Business Process Services (BPaaS) | 37,0 | 33,7 | + 9,8 % |
| davon Application Services (SaaS) | 26,7 | 21,7 | + 23,0 % |
| davon Application Infrastructure Services (PaaS) | 3,3 | 2,5 | + 32,0 % |
| davon System Infrastructure Services (IaaS) | 12,5 | 9,2 | + 35,9 % |
| davon Management and Security Services | 4,4 | 3,4 | + 29,4 % |
| davon Cloud Advertising | 68,9 | 59,2 | + 16,4 % |
Quelle: Gartner
Bei den im deutschen Online-Werbemarkt erzielten Umsätzen (netto) erwartet PricewaterhouseCoopers für 2014 - laut der Studie "German Entertainment and Media Outlook 2014 - 2018" (Dezember 2014) - einen Anstieg um 8,0 % auf rund 5,54 Mrd. €.
Mit einem Wachstum um 42,9 % bzw. 22,7 % konnten dabei insbesondere die mobile Online-Werbung sowie die Video-Werbung überproportional stark zulegen.
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| 2014 | 2013 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Online-Werbeumsatz | 5,54 | 5,13 | + 8,0 % |
| davon Suchwortvermarktung | 2,64 | 2,45 | + 7,8 % |
| davon Display-Werbung | 1,40 | 1,34 | + 4,5 % |
| davon Affiliate / Classifieds | 0,94 | 0,91 | + 3,3 % |
| davon mobile Online-Werbung | 0,30 | 0,21 | + 42,9 % |
| davon Video-Werbung | 0,27 | 0,22 | + 22,7 % |
Quelle: PricewaterhouseCoopers
Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Geschäftstätigkeit von United Internet blieben im Geschäftsjahr 2014 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2013 im Wesentlichen konstant und hatten daher keinen maßgeblichen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung im United Internet Konzern.
Auch fanden im Geschäftsjahr 2014 keine wesentlichen Ereignisse statt, die einen maßgeblichen Einfluss auf den Geschäftsverlauf hatten.
Das Geschäftsjahr 2014 ist für United Internet sehr erfolgreich verlaufen. Die zu Jahresbeginn sowie unterjährig veröffentlichten Prognosen konnten erreicht bzw. übertroffen werden.
Um die veröffentlichten Prognosen und den tatsächlichen Geschäftsverlauf vergleichbar zu machen, werden im Folgenden zunächst die Besonderheiten im Geschäftsjahr 2014 erläutert.
Die Kunden-, Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2014 wurden - neben dem geplanten organischen Wachstum - zum einen vom Kunden-, Umsatz- und Ergebnisbeitrag von Versatel im Rahmen der Erstkonsolidierung der Gesellschaft im 4. Quartal 2014 sowie zum anderen von verschiedenen positiven Einmaleffekten im Rahmen der Versatel-Übernahme sowie der Portfolio-Optimierung bei Beteiligungen beeinflusst.
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| Beitrag | |
|---|---|
| Umsatz | 130,6 Mio. € |
| EBITDA | 33,3 Mio. € |
| EPS | -0,01 € |
| Free Cashflow(1) | 31,5 Mio. € |
| Kundenverträge (per 31.12.2014) | 0,42 Mio. |
(1) Free Cashflow ist definiert als Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit, verringert um Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen, zuzüglich Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen
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| Versatel-Übernahme | ||
|---|---|---|
| Einmalertrag aus Versatel-Übernahme, gesamt, netto | EBITDA-Effekt | + 112,0 Mio. € |
| EPS-Effekt | + 0,45 € | |
| Portfolio-Optimierung bei Beteiligungen | ||
| Einmalertrag aus der Portfolio-Optimierung, gesamt, netto | EBITDA-Effekt | + 74,1 Mio. € |
| EPS-Effekt | + 0,37 € | |
| Einmaleffekte 2014 | ||
| Einmalerträge, gesamt, netto | EBITDA-Effekt | + 186,1 Mio. € |
| EPS-Effekt | + 0,82 € |
(1) Für eine detaillierte Darstellung der Einmaleffekte wird auf Punkt 2.3 "Lage des Konzerns" verwiesen
Ohne Berücksichtigung des genannten Kunden-, Umsatz- und Ergebnisbeitrags von Versatel im 4. Quartal 2014 sowie der genannten positiven Einmaleffekte stellt sich die Entwicklung des tatsächlichen Geschäftsverlaufs im Vergleich zum prognostizierten Geschäftsverlauf 2014 wie folgt dar.
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| Erzielte Werte 2013 | 1. Prognose 2014 (03/2014) | 2. Prognose 2014 (08/2014) | 3. Prognose 2014 (11/2014) | Erzielte Werte 2014(1) | |
|---|---|---|---|---|---|
| Kundenverträge | 13,45 Mio. | +>0,8 Mio. | + ~0,9 Mio. | + ~0,9 Mio. | + 0,91 Mio. = 14,36 Mio. |
| Umsatz | 2,656 Mrd. € | + ~10 % | +~10 % | +~10 % | + 10,5 % = 2,934 Mrd. € |
| EBITDA | 406,9 Mio. €(2) | ~520 Mio. € | ~520 Mio. € | ~520 Mio. € | 518,2 Mio. € |
| EPS | 1,07 € | 1,40-1,50 € | 1,40-1,50 € | 1,40-1,50 € | 1,47 € |
| Free Cashflow(3) | 211,6 Mio. €(2) | >200 Mio. € | >200 Mio. € | >280 Mio. € | 355,1 Mio. € |
(1) Ohne Kunden-, Umsatz- und Ergebnisbeitrag von Versatel im 4. Quartal 2014 sowie ohne positive Einmaleffekte
(2) Rückwirkend angepasst (siehe "Verpflichtend anzuwendender neuer Rechnungslegungsstandard" auf Seite 47)
(3) Free Cashflow ist definiert als Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit, verringert um Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen, zuzüglich Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen
Die Zahl der kostenpflichtigen Kundenverträge konnte im Geschäftsjahr 2014 organisch um 0,91 Mio. (Prognose März 2014: über 0,8 Mio. / Prognose August 2014: ca. 0,9 Mio.) auf 14,36 Mio. gesteigert werden. Inklusive weiterer 0,42 Mio. Verträge aus der Versatel-Übernahme stieg die Zahl der kostenpflichtigen Kundenverträge um insgesamt 1,33 Mio. auf 14,78 Mio.
Der Konzernumsatz stieg im Bereich der bisherigen Geschäftsaktivitäten im Geschäftsjahr 2014 auf die neue Rekordmarke von 2,934 Mrd. € - ein Wachstum um 10,5 % (Prognose: ca. 10 %) im Vergleich zum Vorjahr. Zu diesem organischen Wachstum kamen aus neuen Geschäftsaktivitäten (Vollkonsolidierung von Versatel seit dem 1. Oktober 2014) weitere 130,6 Mio. € hinzu, so dass der Konzernumsatz um insgesamt 15,4 % auf 3,065 Mrd. € zulegen konnte.
Trotz der im August 2014 erhöhten Prognose für das Vertragswachstum (ca. 900.000 statt zuvor>800.000) und den damit verbundenen höheren Aufwendungen für die Kundengewinnung konnten auch die ursprünglichen Ergebnisprognosen erreicht werden.
Dabei stiegen im Bereich der bisherigen Geschäftsaktivitäten das EBITDA von 406,9 Mio. €(2) um 27,4 % auf 518,2 Mio. € (Prognose: ca. 520 Mio. €) und das EPS von 1,07 € um 37,4 % auf 1,47 € (Prognose: 1,40 € - 1,50 €). Zu diesem organischen Wachstum kam ein Ergebnisbeitrag aus der Erstkonsolidierung von Versatel im 4. Quartal 2014 in Höhe von 33,3 Mio. € beim EBITDA sowie von -0,01 € beim EPS. Insgesamt legten das EBITDA um 35,5 % auf 551,5 Mio. € und das EPS um 36,4 % auf 1,46 € zu.
Inklusive der genannten Einmalerträge aus der Versatel-Übernahme und der Portfolio-Optimierung bei Beteiligungen stiegen das EBITDA um 81,3 % auf 737,6 Mio. € und das EPS um 113,1 % auf 2,28 €.
Der (um die im Folgenden beschriebene stichtagsbedingte Kapitalertragssteuerzahlung bereinigte) Free Cashflow(4) verbesserte sich im Geschäftsjahr 2014 nochmals deutlich von 211,6 Mio. €(2) um 67,8 % auf 355,1 Mio. € (Prognose März 2014:>200 Mio. € / Prognose November 2014:>280,0 Mio. €). Hinzu kam im 4. Quartal 2014 ein Free Cashflow Beitrag von Versatel in Höhe von 31,5 Mio. €. Der Free Cashflow stieg dadurch insgesamt auf 386,6 Mio. €.
Im Rahmen der Neustrukturierung des Konzerns wurde zum Jahresende eine konzerninterne Ausschüttung vorgenommen, die eine Kapitalertragssteuerzahlung in Höhe von 335,7 Mio. € zur Folge hatte. Die Rückerstattung erfolgt unmittelbar nach Bearbeitung der Steuererklärung der United Internet AG für das Jahr 2014. Dies wird voraussichtlich noch im April 2015 der Fall sein.
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| Erzielte Werte 2013 | Erzielte Werte 2014 - organisch | Erzielte Werte 2014 - organisch inkl. Versatel(1) | Erzielte Werte 2014 - organisch inkl. Versatel und inkl. Einmalerträge(2) | |
|---|---|---|---|---|
| Kundenverträge | 13,45 Mio. | 14,36 Mio. | 14,78 Mio. | 14,78 Mio. |
| Umsatz | 2,656 Mrd. € | 2,934 Mrd. € | 3,065 Mrd. € | 3,065 Mrd. € |
| EBITDA | 406,9 Mio. €(3) | 518,2 Mio. € | 551,5 Mio. € | 737,6 Mio. € |
| EPS | 1,07 € | 1,47 € | 1,46 € | 2,28 € |
| Free Cashflow(4) | 211,6 Mio. € | 355,1 Mio. €(5) | 386,6 Mio. €(5) | 386,6 Mio. €(5) |
(1) Organisches Wachstum zuzüglich Kunden-, Umsatz-, und Ergebnisbeitrag von Versatel im 4. Quartal 2014
(2) Organisches Wachstum zuzüglich Kunden-, Umsatz-, und Ergebnisbeitrag von Versatel im 4. Quartal 2014 und zuzüglich Einmalerträge aus Versatel-Übernahme und Portfolio-Optimierung
(3) Rückwirkend angepasst (siehe "Verpflichtend anzuwendender neuer Rechnungslegungsstandard" auf Seite 47)
(4) Free Cashflow ist definiert als Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit, verringert um Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen, zuzüglich Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen
(5) Ohne Berücksichtigung der stichtagsbedingten Kapitalertragssteuerzahlung in Höhe von 335,7 Mio. €
Im Segment "Access" sind die kostenpflichtigen Festnetz- und Mobile-Access-Produkte der Gesellschaft inklusive der damit verbundenen Anwendungen (wie Heimvernetzung, Online-Storage, Telefonie oder Video-on-Demand) zusammengefasst. In diesem Bereich ist United Internet ausschließlich in Deutschland aktiv und zählt zu den führenden Anbietern. Die Gesellschaft agiert dabei weitgehend netzunabhängig und kauft von verschiedenen Vorleistungsanbietern standardisierte Netzleistungen ein. Diese werden mit Endgeräten, selbstentwickelten Applikationen und Services aus den eigenen "Internet-Fabriken" veredelt, um sich so vom Wettbewerb zu differenzieren. Vermarktet werden die Access-Produkte über die bekannten Marken GMX, WEB.DE und 1&1, mit denen der Massenmarkt umfassend und zielgruppenspezifisch adressiert wird. Durch die Komplettübernahme von Versatel zum 1. Oktober 2014 verfügt United Internet inzwischen auch über ein eigenes Netz. Mit rund 39.000 km Länge ist es das zweitgrößte Glasfasernetz in Deutschland. Die eigene Netzinfrastruktur gibt United Internet künftig die Möglichkeit, auch intern produzierte DSL-Vorleistungen zu beziehen. Zudem ergänzt Versatel das bisherige Produkt-Portfolio um Sprach-, Daten- und Netzwerklösungen für kleine und mittlere Unternehmen sowie Infrastrukturleistungen für Großunternehmen.
Die zu 100 % übernommene Versatel-Gruppe wird seit dem 1. Oktober 2014 erstmals in die Kunden-, Umsatz- und Finanzkennzahlen des Segments "Access" einbezogen.
Im Zuge der dynamischen Kundenentwicklung sowie der Erstkonsolidierung von Versatel im 4. Quartal 2014 stieg der Segment-Umsatz im Geschäftsjahr 2014 erneut deutlich um 19,4 % von 1.788,3 Mio. € auf 2.135,1 Mio. € (davon 130,6 Mio. € aus der erstmaligen Konsolidierung von Versatel). Der Umsatzanteil des Segments am Gesamtumsatz des Konzerns betrug damit 69,7 %.
Die Ergebniskennzahlen des Segments wurden im Geschäftsjahr 2014 durch verschiedene Einmalerträge aus der Versatel-Übernahme beeinflusst. In Summe machten sich diese Einmalerträge auf Segmentbasis mit 112,6 Mio. € im EBITDA und EBIT bemerkbar. Details zu den Einmaleffekten finden sich unter Punkt 2.2 "Geschäftsverlauf" unter "Lage des Konzerns" sowie im Konzernanhang unter Punkt 4 "Unternehmenszusammenschlüsse und -beteiligungen".
Ohne Berücksichtigung dieser Einmalfaktoren stiegen die Ergebniskennzahlen -trotz hoher Investitionen in das Kundenwachstum sowie der vollständig ergebniswirksamen Verbuchung der Smartphone-Subventionen aus dem nochmals stärker gewachsenen Mobile-Internet-Geschäft (+620.000 Verträge in 2014 im Vergleich zu +570.000 im Vorjahr) - erneut deutlich an. Dabei konnten das Segment-EBITDA von 245,4 Mio. € im Vorjahr um 34,8 % auf 330,8 Mio. € (davon 33,3 Mio. € aus der erstmaligen Konsolidierung von Versatel) und das Segment-EBIT von 217,4 Mio. € um 23,2 % auf 267,8 Mio. € (davon 0,9 Mio. € aus der erstmaligen Konsolidierung von Versatel) zulegen.
Sämtliche Kundengewinnungskosten für DSL- und Mobile-Internet-Produkte wurden ebenso wie die Konvertierungskosten von Resale-DSL-Anschlüssen auf DSL-Komplettpakete (ULL = Unbundled Local Loop) unverändert direkt als Aufwand verbucht.
Die Zahl der Mitarbeiter in diesem Segment stieg auch infolge der Versatel-Übernahme deutlich um 46,4 % auf 2.965 (Vorjahr 2.025).
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| 2014(1) | 2013 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Umsatz | 2.135,1 | 1.788,3 | + 19,4 % |
| EBITDA | 330,8 | 245,4 | + 34,8 % |
| EBIT | 267,8 | 217,4 | + 23,2 % |
(1) 2014 ohne Einmalerträge aus Versatel-Übernahme (EBITDA- und EBIT-Effekt: +112,6 Mio. €)
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| Q1 2014 | Q2 2014 | Q3 2014 | Q4 2014(1) | Q4 2013 | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 477,2 | 495,3 | 509,2 | 653,4 | 466,4 | + 40,1 % |
| EBITDA | 55,3 | 72,7 | 85,9 | 116,9 | 69,5 | + 68,2 % |
| EBIT | 47,6 | 66,2 | 79,5 | 74,5 | 62,7 | + 18,8 % |
(1) 2014 ohne Einmalerträge aus Versatel-Übernahme (EBITDA- und EBIT-Effekt: +112,6 Mio. €)
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| 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014(1) | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 1.230,1 | 1.368,0 | 1.586,1 | 1.788,3 | 2.135,1 |
| EBITDA | 122,6 | 152,3 | 191,8 | 245,4 | 330,8 |
| EBITDA-Marge | 10,0 % | 11,1 % | 12,1 % | 13,7 % | 15,5 % |
| EBIT | 92,0 | 122,2 | 164,3 | 217,4 | 267,8 |
| EBIT-Marge | 7,5 % | 8,9 % | 10,4 % | 12,2 % | 12,5 % |
(1) 2014 ohne Einmalerträge aus Versatel-Übernahme (EBITDA- und EBIT-Effekt: +112,6 Mio. €)
Die Zahl der kostenpflichtigen Access-Verträge stieg im Geschäftsjahr 2014 um 1,25 Mio. Verträge auf 6,79 Mio. Im Mobile-Internet-Geschäft konnten davon 620.000 neue Kundenverträge hinzugewonnen und damit die Kundenzahl auf 2,60 Mio. gesteigert werden. Auch die wichtigen DSL-Komplettverträge konnten um 710.000 Kundenverträge (davon 420.000 Verträge aus der Versatel-Übernahme) auf insgesamt 3,89 Mio. zulegen. Im Bereich der auslaufenden Geschäftsmodelle T-DSL und R-DSL hingegen war die Zahl der Kundenverträge auch im Geschäftsjahr 2014 erwartungsgemäß weiter rückläufig (-80.000 Kundenverhältnisse). In Summe legten die DSL-Verträge somit um 630.000 Verträge auf 4,19 Mio. zu. Damit konnte United Internet im deutschen Breitbandmarkt (Festnetz) deutlich stärker wachsen als der Markt (5,9 % organisch bzw. 17,7 % inkl. Versatel im Vergleich zu 2,4 % Marktwachstum).
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| 31.12.2014 | 31.12.2013 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Access, Verträge gesamt(1) | 6,79 | 5,54 | + 1,25 |
| davon Mobile Internet | 2,60 | 1,98 | + 0,62 |
| davon DSL-Komplettpakete (ULL)(1) | 3,89 | 3,18 | + 0,71 |
| davon T-DSL / R-DSL | 0,30 | 0,38 | - 0,08 |
(1) 31.12.2014 inklusive 420.000 DSL-Verträge aus der Versatel-Übernahme
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| 31.12.2014 | 30.09.2014 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Access, Verträge gesamt(1) | 6,79 | 6,10 | + 0,69 |
| davon Mobile Internet | 2,60 | 2,37 | + 0,23 |
| davon DSL-Komplettpakete (ULL)(1) | 3,89 | 3,41 | + 0,48 |
| davon T-DSL / R-DSL | 0,30 | 0,32 | - 0,02 |
(1) 31.12.2014 inklusive 420.000 DSL-Verträge aus der Versatel-Übernahme
Das Segment "Applications" umfasst das Applikations-Geschäft der Gesellschaft - werbefinanziert oder im kostenpflichtigen Abonnement. Zu diesen Applikationen gehören z. B. Domains, Homepages, Webhosting, Server und E-Shops, Anwendungen für Personal Information Management (E-Mail, Aufgaben, Termine, Adressen), Groupwork, Online-Storage und Office-Applikationen, die in den eigenen "Internet-Fabriken" oder in Kooperation mit Partnerfirmen entwickelt und in den 7 Rechenzentren der Gesellschaft betrieben werden. Im Segment "Applications" ist United Internet ein auch international führendes Unternehmen und in zahlreichen europäischen Ländern (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich, Polen, Schweiz, Spanien) sowie in Nordamerika (Kanada, Mexiko, USA) aktiv. Die zielgruppenspezifische Vermarktung der Applikationen erfolgt über die unterschiedlich positionierten Marken GMX, mail.com, WEB.DE, 1&1, Arsys, InterNetX, Fasthosts und united-domains. Darüber hinaus bietet United Internet ihren Kunden über Sedo und affilinet erfolgsbasierte Werbe- und Vertriebsplattformen im Internet an.
Im Geschäftsbereich "Applications" stieg der Umsatz im Geschäftsjahr 2014 um 7,2 % von 867,0 Mio. € auf 929,4 Mio. €. Das Auslandsgeschäft wuchs - auch durch die vollständige Konsolidierung von Arsys im Geschäftsjahr 2014 - um 16,2 % auf 344,9 Mio. € (Vorjahr: 296,9 Mio. €). Der Umsatzanteil des Segments "Applications" steht damit für rund 30,3 % des Gesamtumsatzes im Konzern.
Die Anlaufverluste in neuen Geschäftsfeldern (De-Mail und 1&1 MyWebsite) und für die zusammen mit der Deutschen Telekom durchgeführte Initiative "E-Mail made in Germany" sanken im Berichtszeitraum - infolge steigender Deckungsbeiträge sowie reduzierter Werbe-Spendings - auf 47,6 Mio. € (Vorjahr: 107,9 Mio. €).
Trotz dieser weiterhin hohen Investitionen stiegen das Segment-EBITDA von 168,7 Mio. € um 35,5 % auf 228,6 Mio. € und das Segment-EBIT von 102,1 Mio. € um 67,4 % auf 170,9 Mio. €.
Auch in diesem Segment werden die Kundengewinnungskosten unverändert direkt als Aufwand verbucht.
Die Zahl der Mitarbeiter in diesem Segment stieg um 3,5 % auf 4.829 (Vorjahr: 4.664).
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| 2014 | 2013 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Umsatz | 929,4 | 867,0 | + 7,2 % |
| EBITDA | 228,6 | 168,7 | + 35,5 % |
| EBIT | 170,9 | 102,1 | + 67,4 % |
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| Q1 2014 | Q2 2014 | Q3 2014 | Q4 2014 | Q4 2013 | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 232,6 | 228,3 | 227,8 | 240,7 | 234,0 | + 2,9 % |
| EBITDA | 58,6 | 54,8 | 58,2 | 57,0 | 56,9 | + 0,2 % |
| EBIT | 43,9 | 39,7 | 42,5 | 44,8 | 38,9 | + 15,2 % |
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| 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 676,5 | 725,8 | 810,2 | 867,0 | 929,4 |
| Anlaufverluste(1) | 21,7 | 42,7 | 124,1 | 107,9 | 47,6 |
| EBITDA | 232,7 | 183,4 | 132,1 | 168,7 | 228,6 |
| EBITDA-Marge | 34,4 % | 25,3 % | 16,3 % | 19,5 % | 24,6 % |
| EBIT(2) | 177,3 | 125,0 | 66,6 | 102,1 | 170,9 |
| EBIT-Marge | 26,2 % | 17,2 % | 8,2 % | 11,8 % | 18,4 % |
(1) Anlaufverluste = EBITDA-wirksame Anlaufverluste in neuen Geschäftsfeldern; in 2014: De-Mail und 1&1 MyWebsite sowie die Initiative "E-Mail made in Germany"
(2) 2012 ohne Sonderfaktoren (Sedo-Wertminderungen: EBIT-Effekt: -46,3 Mio. €)
Im Segment "Applications" hat United Internet im Geschäftsjahr 2014 - wie angekündigt - ihre Marketing- und Vertriebsmaßnahmen für Business-Applikationen umgestellt. Im Zuge dieser Umstellung lag der Fokus weniger auf der Neukundengewinnung als vielmehr auf dem Absatz zusätzlicher Features (z. B. weitere Domains, E-Shops oder Business-Apps) an Bestandskunden.
Gleichwohl stieg die Zahl der kostenpflichtigen Verträge für Business-Applikationen im Berichtszeitraum um 80.000 Verträge auf 5,81 Mio. Dabei legten die Verträge im Inland um 50.000 auf 2,42 Mio. und die Verträge im Ausland um 30.000 auf 3,39 Mio. zu. Die Anzahl der Verträge für 1&1 MyWebsite (früher: 1&1 Do-It-Yourself Homepage) stieg um 20.000 auf 0,53 Mio. Zudem konnten - trotz Verzögerungen bei der ICANN-Vergabe - insgesamt 340.000 nTLDs an Neu- und Bestandskunden abgesetzt werden. Die Konzentration auf diese Maßnahmen wird bei einem Blick auf die deutlich verbesserten Ergebniskennzahlen in diesem Segment deutlich.
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| 31.12.2014 | 31.12.2013 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Business-Applications, Verträge gesamt | 5,81 | 5,73 | + 0,08 |
| davon "Inland" | 2,42 | 2,37 | + 0,05 |
| davon "Ausland" | 3,39 | 3,36 | + 0,03 |
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| 31.12.2014 | 30.09.2014 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Business-Applications, Verträge gesamt | 5,81 | 5,82 | - 0,01 |
| davon "Inland" | 2,42 | 2,43 | - 0,01 |
| davon "Ausland" | 3,39 | 3,39 | +/- 0,00 |
Die Zahl der Consumer-Accounts stieg im Geschäftsjahr 2014 - bedingt durch den Zuwachs bei aktiven Free-Accounts (+610.000 auf 32,12 Mio.) - um insgesamt 610.000 auf 34,30 Mio. Accounts. Kostenpflichtige Accounts mit Premium-Mail-Subscription reduzierten sich um 30.000 auf 1,84 Mio. Ursächlich hierfür war vor allem die Erweiterung des Leistungsumfangs der konkurrierenden, werbefinanzierten Free-Accounts. Kostenpflichtige Accounts mit Value-Added-Subscription stiegen hingegen um 30.000 auf 340.000. Damit blieben die kostenpflichtigen Consumer-Accounts insgesamt auf Vorjahresniveau.
Aufgrund der in 2014 erfolgten Angebotsumstellung bei De-Mail als Inklusiv-Feature in allen kostenfreien E-Mail-Accounts (anstatt eigenständigem Produkt mit separatem Vertrag und nutzungsabhängigen Gebühren) weist United Internet die Accounts mit De-Mail-Funktion nicht mehr gesondert aus.
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| 31.12.2014 | 31.12.2013 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Consumer-Applications, Accounts gesamt | 34,30 | 33,69 | + 0,61 |
| davon mit Premium-Mail-Subscription | 1,84 | 1,87 | - 0,03 |
| davon mit Value-Added-Subscription | 0,34 | 0,31 | + 0,03 |
| davon Free-Accounts | 32,12 | 31,51 | + 0,61 |
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| 31.12.2014 | 30.09.2014 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Consumer-Applications, Accounts gesamt | 34,30 | 33,99 | + 0,31 |
| davon mit Premium-Mail-Subscription | 1,84 | 1,85 | - 0,01 |
| davon mit Value-Added-Subscription | 0,34 | 0,34 | +/- 0,00 |
| davon Free-Accounts | 32,12 | 31,80 | + 0,32 |
Auch im Geschäftsjahr 2014 hat United Internet ihr Beteiligungsportfolio weiter ausgebaut. Dabei wurden neue strategische Beteiligungen gezeichnet (ePages, uberall, Rocket Internet), aber auch Anteile an bestehenden Beteiligungen erhöht (uberall, united-domains).
Zudem wurden die Anteile an Versatel von 25,1 % auf 100 % aufgestockt. Der Anteilserwerb erfolgte durch die Komplettübernahme der Versatel-Obergesellschaft VictorianFibre Holding Beteiligungs-GmbH.
Darüber hinaus hat United Internet das Geschäftsjahr 2014 dazu genutzt, das bisherige Beteiligungsportfolio zu optimieren. Im Rahmen dieser Portfolio-Optimierung wurden der Squeeze-Out bei der im Vorjahr noch börsennotierten Sedo Holding AG abgeschlossen und die bisher über die GFC- bzw. EFF-Fonds gehaltenen über 50 Beteiligungen in den Bereichen E-Commerce, Marktplätze und Finanztechnologie in die neue Beteiligung Rocket Internet eingebracht. Die Anteile an der nicht mehr zum strategischen Beteiligungsfokus der United Internet AG passenden fun communications wurden Ende 2014 verkauft.
Im Zuge der Versatel-Übernahme sowie der Portfolio-Optimierung wurden auf Konzern- und Segmentebene (Access) verschiedene, in Summe positive Einmalerträge verbucht. Weitere Informationen dazu finden sich in diesem Lagebericht unter den Punkten 2.2 "Geschäftsverlauf", "Tatsächlicher und prognostizierter Geschäftsverlauf" sowie 2.3 "Lage des Konzerns".
Die United Internet Tochter Sedo Holding AG (heute: Sedo Holding GmbH) hat am 3. Februar 2014 eine außerordentliche Hauptversammlung in Frankfurt am Main durchgeführt. Die Aktionäre haben dort dem abstimmungspflichtigen Tagesordnungspunkt "Beschlussfassung über die Übertragung der Aktien der übrigen Aktionäre (Minderheitsaktionäre) der Sedo Holding AG auf die United Internet Ventures AG mit Sitz in Montabaur (Hauptaktionärin) gegen Gewährung einer angemessenen Barabfindung gem. §§ 327a ff. AktG (Ausschluss von Minderheitsaktionären - Squeeze-Out)" ihre Zustimmung erteilt. Das Handelsregister des Amtsgerichts Köln hat diesen Beschluss am 21. März 2014 eingetragen. Mit der Eintragung des Übertragungsbeschlusses sind kraft Gesetz alle Aktien der Minderheitsaktionäre der Sedo Holding AG auf die United Internet Ventures AG übergegangen. Nachdem die Notierung der Aktie der Sedo Holding AG am 21. März 2014 eingestellt wurde, erfolgte am 27. März 2014 der Widerruf der Zulassung zum regulierten Markt.
Mit dem Squeeze-Out verfolgt United Internet das Ziel, die von der Sedo Holding betriebenen Geschäftsfelder Affiliate-Marketing und Domain-Marketing in die United Internet Gruppe einzubinden. Neben der stärkeren Verzahnung der Sedo-Aktivitäten mit anderen Geschäftsfeldern im Konzern hat United Internet auch das Ziel, Sedo und affilinet durch die kürzeren Entscheidungsprozesse flexibler und schlagkräftiger am Markt aufzustellen und die mit der Börsennotierung und Regelpublizität verbundenen Kosten einzusparen.
Am 19. Februar 2014 hat United Internet bekannt gegeben, dass sie sich - über die United Internet Ventures AG - im Rahmen einer Kapitalerhöhung mit 25,1 % am E-Shop-Spezialisten ePages beteiligt hat.
Die ePages GmbH mit Sitz in Hamburg ist mit 120.000 Kunden europäischer Marktführer von Onlineshop-Software für kleine und mittlere Unternehmen. Mit der Cloud-Lösung von ePages können Händler ohne Vorkenntnisse professionelle Shops im Internet erstellen. Die für verschiedene Unternehmensgrößen geeigneten Lösungen werden derzeit über rund 100 Partnerunternehmen (Hosting-Anbieter, Telekommunikationsunternehmen, Branchenverzeichnisse u. a.) vertrieben. Die Partner können auf diese Weise neue Umsatzquellen im E-Business erschließen, ohne eigene E-Shop-Systeme entwickeln zu müssen.
Über die Beteiligung hinaus haben ePages und die United Internet Tochter 1&1 einen langfristigen Kooperationsvertrag zur Nutzung der ePages-Lösungen geschlossen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit gibt es inzwischen eine gemeinsame Technologieplattform für die 1&1 E-Shops.
ePages hat das Geschäftsjahr 2014 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen.
Am 17. April 2014 hat United Internet bekannt gegeben, dass sie sich - über die United Internet Ventures AG - im Rahmen einer Kapitalerhöhung mit 25 % an der uberall GmbH (vormals: favor.it labs GmbH), Berlin, Betreiber des Online-Listing-Spezialisten Uberall.com, beteiligt hat.
Uberall bringt lokale Unternehmen und Kunden im Netz zusammen. Dazu stellt Uberall im Aufrag der Kunden sicher, dass deren Unternehmen mit einheitlichen Firmendaten in allen gängigen Verzeichnissen, Online Branchenbüchern, mobilen Apps und Kartendiensten gefunden werden. Uberall fördert darüber hinaus einen besseren Kundendialog durch Echtzeit-Benachrichtigungen über Bewertungen und Anfragen in den angeschlossenen Portalen.
Darüber hinaus haben uberall und die United Internet Tochter 1&1 einen langfristigen Kooperationsvertrag zur Nutzung der uberall-Lösungen geschlossen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit nutzt 1&1 die Cloud-Technologie von uberall, welche alle Online-Listing-Funktionen bietet, die Freiberufler sowie kleine und mittlere Unternehmen für ein erfolgreiches Online-Geschäft benötigen.
Im Dezember 2014 hat United Internet ihren Anteil an uberall durch die Ausübung einer Option auf 30,36 % aufgestockt.
uberall befindet sich noch in der Phase des Geschäftsausbaus und hat das Geschäftsjahr 2014 mit einem negativen Ergebnis abgeschlossen.
United Internet hat am 15. August 2014 bekannt gegeben, dass sie - über die United Internet Ventures AG - insgesamt 435 Mio. € für eine 10,7 %-ige Beteiligung an der Rocket Internet AG, Berlin, (nachfolgend kurz: Rocket) investiert hat. Mit der Beteiligung intensiviert United Internet die langfristige strategische Zusammenarbeit mit Oliver Samwer, dem Vorstandvorsitzenden und Mitbegründer von Rocket.
Das Investment setzte sich zusammen aus 333 Mio. € in bar und 102 Mio. € aus der Einbringung der Beteiligungen an den Portfolio-Unternehmen der Global Founders Capital Fonds (GFC; Global Founders Capital Nr. 1 sowie European Founders Fund Nr. 2 und Nr. 3). Das Beteiligungsportfolio der Fonds bestand aus über 50 Beteiligungen, die gemeinsam von United Internet und der Global Founders Fund GmbH, der privaten Beteiligungsgesellschaft von Oliver Samwer und seinen Brüdern, gehalten wurden. Ralph Dommermuth, Vorstandsvorsitzender von United Internet, wurde zudem Mitglied des aus neun Personen bestehenden Aufsichtsrats von Rocket.
Rocket identifiziert und baut erprobte Internet-Businessmodelle, transferiert diese in neue, unterversorgte oder unerschlossene Märkte und versucht, diese dort zu Marktführern zu entwickeln. Ziel ist es, die weltgrößte Internet-Plattform außerhalb Chinas und den USA zu werden. Rocket fokussiert sich dabei auf Online-Businessmodelle, die Grundbedürfnisse von Verbrauchern in drei Sektoren erfüllen: E-Commerce, Online-Marktplätze und Finanztechnologie.
Rocket startete im Jahr 2007. Mittlerweile sind im Firmen-Netzwerk der Gesellschaft mehr als 25.000 Mitarbeiter beschäftigt, die in über 100 Ländern auf fünf Kontinenten aktiv sind. Zielmärkte sind insbesondere die Emerging Markets Lateinamerikas, des Mittleren Ostens, Afrikas und Asiens sowie Russland. Diese Märkte sind in der Regel geprägt durch eine schnell steigende Smartphone-Penetration, eine jüngere Bevölkerung als in entwickelten Märkten, eine neu entstehende Mittelklasse und einen limitierten Zugang zum stationären Handel.
United Internet investiert bereits seit 2007 gemeinsam mit den Samwer-Brüdern erfolgreich in Consumer-Internet- und Technologie-Firmen. Mit der strategischen Beteiligung an Rocket hat United Internet dort alle Beteiligungen rund um die Themen E-Commerce, Marktplätze und Finanztechnologie konzentriert.
Durch die Einbringung der Anteile an den Investment-Fonds in Rocket hat United Internet im Geschäftsjahr 2014 einen nicht-cashwirksamen Einmalertrag in Höhe von 75,7 Mio. € (EBITDA- und EBIT-Effekt) bilanziert.
Rocket hat am 2. Oktober 2014 den Börsengang (IPO) an der Frankfurter Wertpapierbörse durchgeführt. Im Zuge der Kapitalerhöhung beim Börsengang wurde der United Internet Anteil auf 8,18 % verwässert. Die Marktkapitalisierung der Gesellschaft zum 31. Dezember 2014 betrug rund 7,869 Mrd. €.
Am 3. September 2014 hat United Internet bekannt gegeben, dass sie sich mit der Private Equity Gesellschaft Kohlberg Kravis Roberts & Co. L.P. (KKR) darauf geeinigt hat, die mittelbar von durch KKR beratene Fonds gehaltenen 74,9 % Anteile an der Versatel Gruppe zu erwerben und ihre Versatel-Anteile damit auf 100 % aufzustocken. Der Anteilserwerb erfolgte durch die Komplettübernahme der Versatel-Obergesellschaft Victorian-Fibre Holding Beteiligungs-GmbH.
United Internet ist bereits seit Ende 2012 mit 25,1 % mittelbar an Versatel beteiligt. Für die ausstehenden Anteile von 74,9 % hat United Internet rund 593 Mio. € in bar gezahlt. Die Finanzierung des Kaufpreises sowie die Ablösung der in der Versatel-Gruppe bestehenden Nettobankverbindlichkeiten in Höhe von 377 Mio. € erfolgte aus neuen Krediten.
Das heutige Versatel-Management hat in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern und mit KKR in den letzten Jahren ein profitables Unternehmen entwickelt. United Internet hat die positive Unternehmensentwicklung im Beirat der Gesellschaft begleitet.
Mit der Übernahme von Versatel erhält United Internet Zugriff auf das mit aktuell rund 39.000 km Länge zweitgrößte deutsche Glasfasernetz. Es ist in 226 Städten verfügbar, darunter 19 der 25 größten deutschen Städte. An das Versatel-Glasfasernetz sind aktuell über 5.400 Standorte (Firmen, Institutionen etc.) direkt angeschlossen. Mit den aktuell von Versatel betriebenen 420.000 ADSL- und SDSL-Anschlüssen konnte United Internet ihre Marktposition als zweitgrößter deutscher DSL-Anbieter nach der Deutschen Telekom stärken. Das Versatel-Management wird das Unternehmen auch weiterhin eigenständig führen. Die Marke Versatel bleibt erhalten und das B-to-B-Geschäft soll weiter ausgebaut werden. Zusätzlich sollen Firmenkunden zukünftig auch über die United Internet Marke 1&1 gewonnen werden. Außerdem plant United Internet in Zukunft, von Versatel produzierte DSL-Vorleistungen zu beziehen.
Nach Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden erfolgte das Closing der Transaktion am 1. Oktober 2014. Der bisher von United Internet gehaltene 25,1 % Anteil an Versatel wurde im Rahmen des 9-Monatsabschlusses 2014 mit einem Buchwert von 66 Mio. € bilanziert. Seit dem 4. Quartal 2014 wird Versatel als 100 %-iges Tochterunternehmen durch Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss von United Internet einbezogen. Durch die veränderte Bilanzierung hat sich im 4. Quartal 2014, nach Berücksichtigung von Transaktions- und Nebenkosten, ein nicht-cashwirksamer Einmalertrag in Höhe von 112,0 Mio. € (EBITDA- und EBIT-Effekt) ergeben.
Im Dezember 2014 hat United Internet ihre Anteile an der fun communications GmbH (49,00 %) an das Management der Gesellschaft zurückverkauft.
Ebenfalls im Dezember 2014 hat United Internet ihre Anteile an der uniteddomains AG von bisher 85 % auf 100 % aufgestockt. Die noch ausstehenden Anteile wurden - durch Ausübung einer im Rahmen des damaligen 85 %-igen Anteilserwerbs (Anfang 2009) vereinbarten Option - vom Management der Gesellschaft erworben.
Neben den genannten neuen Beteiligungen sowie den (vollkonsolidierten) operativen Kernmarken im Access- und Applications-Segment hielt United Internet zum 31. Dezember 2014 folgende Beteiligungen.
Seit dem Jahr 2007 ist United Internet an der Goldbach Group AG, Küsnacht-Zürich / Schweiz beteiligt. Zum 31. Dezember 2014 betrug der Stimmrechtsanteil 14,96 %. Die Marktkapitalisierung der Gesellschaft zum 31. Dezember 2014 belief sich auf rund 90 Mio. € (Vorjahr: 111 Mio. €).
Seit der Einbringung des Display-Marketing-Geschäfts "AdLINK Media" in Hi-Media (Mitte 2009) hält United Internet eine Beteiligung an der Hi-Media S. A., Paris / Frankreich. Zum 31. Dezember 2014 betrug der Stimmrechtsanteil 10,50 %. Die Marktkapitalisierung der Gesellschaft zum 31. Dezember 2014 belief sich auf rund 113 Mio. € (Vorjahr: 85 Mio. €).
Zusammen mit der im August 2014 getätigten Beteiligung an der Rocket Internet AG (8,18 %) hält United Internet damit 3 Beteiligungen an börsennotierten Unternehmen. Der Börsenwert der United Internet Anteile an den 3 Gesellschaften betrug zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2014 insgesamt rund 669 Mio. €.
Neben den im Geschäftsjahr 2014 gezeichneten Beteiligungen an der ePages GmbH (25,1 %) und uberall GmbH (30,36 %) hielt United Internet zum Bilanzstichtag 3 weitere Minderheitsbeteiligungen.
Bereits seit Februar 2008 hält United Internet wesentliche Anteile an der Virtual Minds AG (48,65 %). Virtual Minds (über die Marke ADITION Technologies auch Adserving-Lieferant der United Internet Portale) konnte im Geschäftsjahr 2014 erneut ein positives Ergebnis erzielen.
Seit November 2010 ist United Internet beim IaaS-Spezialisten ProfitBricks GmbH mit 30,02 % investiert. ProfitBricks befindet sich weiterhin in der Phase des Marken- und Kundenaufbaus und hat das Geschäftsjahr 2014 mit einem negativen Ergebnis abgeschlossen.
Im Juli 2013 hat sich United Internet mit 28,36 % am E-Mail- und Collaboration-Spezialisten Open-Xchange AG beteiligt. United Internet arbeitet in ihrem Applications-Geschäft bereits seit vielen Jahren erfolgreich mit der Gesellschaft zusammen. Open-Xchange hat das Geschäftsjahr 2014 mit einem leicht negativen Ergebnis abgeschlossen.
Im Zuge der sehr guten Unternehmensentwicklung und begleitet von der positiven Stimmung an den Aktienmärkten konnte die Aktie der United Internet AG ihre gute Performance aus den Vorjahren fortsetzen und das Jahr 2014 auf einem neuen Allzeithoch beenden.
Konkret legte die United Internet Aktie im Geschäftsjahr 2014 um 21,2 % auf 37,49 € zu (31. Dezember 2013: 30,92 €). Damit hat sich die Aktie besser entwickelt als die ebenfalls gestiegenen Indices DAX (+2,7 %) und TecDAX (+17,5 %).
Die Marktkapitalisierung der United Internet AG stieg entsprechend von rund 6,00 Mrd. € im Vorjahr auf 7,69 Mrd. € zum 31. Dezember 2014. Im Geschäftsjahr 2014 wurden über das elektronische Computerhandelssystem XETRA täglich durchschnittlich rund 421.000 Aktien (Vorjahr: rund 367.000) im Wert von durchschnittlich 13,73 Mio. € (Vorjahr: 8,55 Mio. €) gehandelt.
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| 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Jahresendkurs | 12,17 | 13,80 | 16,31 | 30,92 | 37,49 |
| Performance | + 32,0 % | + 13,4 % | + 18,2 % | + 89,6 % | + 21,2 % |
| Jahreshoch | 13,61 | 14,79 | 17,55 | 31,00 | 37,95 |
| Jahrestief | 8,60 | 10,58 | 12,49 | 16,11 | 29,28 |
| Ø Börsenumsatz am Tag | 8.659.606 | 7.974.042 | 4.906.732 | 8.554.509 | 13.731.799 |
| Ø Börsenumsatz am Tag (Stück) | 796.493 | 613.960 | 332.898 | 367.102 | 420.640 |
| Anzahl Aktien zum Jahresende | 240 Mio. | 215 Mio. | 215 Mio. | 194 Mio. | 205 Mio. |
| Börsenwert zum Jahresende | 2,92 Mrd. | 2,97 Mrd. | 3,51 Mrd. | 6,00 Mrd. | 7,69 Mrd. |
| Ergebnis je Aktie (EPS) | 0,58 | 0,79 | 0,56 | 1,07 | 2,28 |
| Bereinigtes Ergebnis je Aktie(1) | 0,58 | 0,72 | 0,70 | 1,07 | 1,46 |
(1) Ohne Sonderfaktoren: 2011 ohne positiven Einmaleffekt aus dem Verkauf der Versatel-Anteile (EPS-Effekt: +0,07 €); 2012 ohne negativen Einmaleffekt aus Sedo-Wertminderungen (EPS-Effekt: -0,23 €) sowie ohne positiven Einmaleffekt aus dem Verkauf der freenet-Anteile (EPS-Effekt: +0,09 €); 2014 ohne positive Einmalerträge aus der Versatel-Übernahme sowie der Portfolio-Optimierung (EPS-Effekt: +0,82 €)
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| Aktientyp | Namens-Stammaktien |
|---|---|
| Rechnerischen Anteil am Grundkapital | 1,00 € |
| Wertpapierkennnummer (WKN) | 508903 |
| Internationale Wertpapierkennnummer (ISIN) | DE0005089031 |
| Börsenkürzel Xetra | UTDI |
| Reuters-Symbol | UTDI.DE |
| Bloomberg-Symbol | UTDI.GR |
| Segment | Prime Standard |
| Index | TecDAX |
| Sektor | Software |
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| Aktionär | Anteile |
|---|---|
| Ralph Dommermuth GmbH & Co. KG Beteiligungsgesellschaft | 39,02 % |
| RD Holding GmbH & Co. KG (Ralph Dommermuth) | 0,98 % |
| Blackrock | 3,04 % |
| Allianz Global Investors | 3,00 % |
| United Internet | 0,60 % |
| Streubesitz | 53,36 % |
Stand 31. Dezember 2014, Darstellung basiert auf der jeweils letzten Stimmrechtsmitteilung
Die auf Kontinuität ausgerichtete aktionärsfreundliche Dividendenpolitik der United Internet AG hat sich auch im Geschäftsjahr 2014 fortgesetzt. Die Hauptversammlung der United Internet AG hat am 22. Mai 2014 dem Beschlussvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat über die Zahlung einer Dividende in Höhe von 0,40 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2013 zugestimmt. Die Ausschüttung in einer Gesamthöhe von 77,3 Mio. € (Vorjahr: 58,0 Mio. €) erfolgte am 23. Mai 2014. Die Ausschüttungsquote lag damit bei 37,3 % des Konzernergebnisses nach Steuern und somit am oberen Ende der bei der Dividendenpolitik vorgesehenen Ausschüttungsspanne von 20 % - 40 % des bereinigten Konzernergebnisses (sofern die Mittel nicht für die weitere Unternehmensentwicklung benötigt werden).
Für das Geschäftsjahr 2014 schlägt der Vorstand dem Aufsichtsrat eine Dividende in Höhe von 0,60 € je Aktie vor. Über diesen Dividendenvorschlag beraten Vorstand und Aufsichtsrat in der Aufsichtsratssitzung am 25. März 2015 (und somit nach Redaktionsschluss dieses Lageberichts). Über den gemeinsamen Beschlussvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat entscheidet dann die Hauptversammlung der United Internet AG am 21. Mai 2015.
Ausgehend von 203,8 Mio. dividendenberechtigter Aktien (Stand 31. Dezember 2014) ergäbe sich für das Geschäftsjahr 2014 eine Ausschüttungssumme von 122,3 Mio. €. Die Ausschüttungsquote läge damit bei 43,0 % des bereinigten Konzernergebnisses 2014 nach Steuern (284,7 Mio. € ohne Sonderfaktoren aus Versatel-Übernahme und Portfolio-Optimierung bei Beteiligungen). Die Dividendenrendite beliefe sich - bezogen auf den Schlusskurs 2014 der United Internet Aktie - auf 1,6 %.
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| Für 2010 | Für 2011 | Für 2012 | Für 2013 | Für 2014(1) | |
|---|---|---|---|---|---|
| Dividende je Aktie (in €) | 0,20 | 0,30 | 0,30 | 0,40 | 0,60 |
| Gesamtausschüttung (in Mio. €) | 42,0 | 58,1 | 58,0 | 77,5 | 122,3 |
| Ausschüttungsquote | 32,4 % | 35,8 % | 53,6 % | 37,4 % | 27,3 % |
| Bereinigte Ausschüttungsquote(2) | 32,4 % | 35,8 % | 37,5 % | 37,4 % | 43,0 % |
| Dividendenrendite(3) | 1,6 % | 2,2 % | 1,8 % | 1,3 % | 1,6 % |
(1) Vorbehaltlich der Zustimmung von Aufsichtsrat und Hauptversammlung 2015
(2) Ohne Sonderfaktoren: Sedo-Wertminderungen (2012); Einmalerträge Versatel-Übernahme und Portfolio-Optimierung (2014)
(3) Stand: 31. Dezember
Die Hauptversammlung der United Internet AG fand am 22. Mai 2014 in Frankfurt am Main statt. Bei der Abstimmung waren rund 69 % des Grundkapitals vertreten. Die Aktionäre erteilten allen abstimmungspflichtigen Tagesordnungspunkten mit großer Mehrheit ihre Zustimmung.
Der Vorstand der Gesellschaft hat am 13. Juni 2014 beschlossen, ein neues Aktienrückkaufprogramm aufzulegen. Im Rahmen dieses Rückkaufprogramms können bis zu 2.000.000 eigene Aktien über die Börse zurückgekauft werden. Der Rückkauf erfolgt im Rahmen der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 22. Mai 2014 zum Erwerb eigener Aktien im Umfang von bis zu 10 % des Grundkapitals, die bis zum 22. September 2017 erteilt wurde. In Geschäftsjahr 2014 hat die United Internet AG insgesamt 1.295.735 eigene Aktien zurückgekauft, die zum Teil für Mitarbeiterbeteiligungsprogramme eingesetzt wurden. Zum 31. Dezember 2014 hielt United Internet 1.232.338 eigene Aktien (31. Dezember 2013: 244.265) und damit 0,60 % des aktuellen Grundkapitals von 205 Mio. €.
Der Vorstand der United Internet AG hat am 15. September 2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlage unter teilweiser Ausnutzung des genehmigten Kapitals beschlossen. Die neuen Aktien wurden ausschließlich im Rahmen einer Privatplatzierung mittels eines beschleunigten Platzierungsverfahrens (Accelerated Bookbuilding) institutionellen Anlegern angeboten. Die Privatplatzierung begann am 15. September 2014 und endete am 16. September 2014. Durch die Kapitalerhöhung hat sich das Grundkapital der Gesellschaft von 194 Mio. € auf 205 Mio. € erhöht. Die 11 Mio. neuen, auf den Namen lautenden Stammaktien (Stückaktien) wurden zu einem Platzierungspreis von 32,00 € je Aktie zugeteilt. Der United Internet AG floss damit ein Emissionserlös in Höhe von rund 352,0 Mio. € (vor Provisionen und Kosten) zu. Der Nettoerlös aus der Kapitalerhöhung erhöht die finanzielle Flexibilität der Gesellschaft im Rahmen der Unternehmensfinanzierung. Die neuen Aktien wurden am 17. September 2014 prospektfrei zum Handel zugelassen und in die bestehende Notierung im Teilbereich des regulierten Marktes mit weiteren Zulassungsfolgepflichten (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen und sind ab dem 1. Januar 2014 gewinnanteilsberechtigt.
Im Geschäftsjahr 2014 informierten der Vorstand und die Investor-Relations-Abteilung der United Internet AG institutionelle und private Anleger regelmäßig und ausführlich. Der Kapitalmarkt erhielt Informationen im Rahmen der Quartalsberichte und des Geschäftsberichts sowie in Presse- und Analystenkonferenzen. Das Management und die Investor-Relations-Abteilung erläuterten die Strategie und die Finanzergebnisse in zahlreichen persönlichen Gesprächen am Unternehmenssitz in Montabaur und auf Roadshows und Konferenzen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, der Schweiz und den USA. Rund 20 nationale und internationale Investmenthäuser stehen mit der Investor-Relations-Abteilung der Gesellschaft in Kontakt und veröffentlichen regelmäßig Studien und Kommentare zur Geschäftsentwicklung und zur Aktie. Auch außerhalb persönlicher Treffen können sich Aktionäre und interessierte Anleger unter www.united-internet.de jederzeit über die aktuelle Entwicklung des Unternehmens informieren.
Der in der United Internet AG konsolidierte Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2014 - infolge der erfolgreichen Geschäftsentwicklung und auch durch die Erstkonsolidierung von Versatel im 4. Quartal 2014 - um 15,4 % von 2.655,7 Mio. € im Vorjahr auf 3.065,0 Mio. € (davon 130,6 Mio. € aus der Versatel-Konsolidierung). Dabei verbesserte sich der Umsatz im Segment "Access" von 1.788,3 Mio. € im Vorjahr um 19,4 % auf 2.135,1 Mio. € und der Umsatz im Segment "Applications" von 867,0 Mio. € um 7,2 % auf 929,4 Mio. €. Der Umsatz im Ausland erhöhte sich von 296,9 Mio. € im Vorjahr um 16,2 % auf 344,9 Mio. €.
Auch im Geschäftsjahr 2014 hat United Internet stark in neue Kundenbeziehungen investiert. Dabei konnte die Zahl der kostenpflichtigen Kundenverträge um 0,91 Mio. bzw. 1,33 Mio. Verträge inkl. der Versatel-Übernahme (Vorjahr: 1,41 Mio. inkl. der Arsys-Übernahme) auf insgesamt 14,78 Mio. gesteigert werden. Werbefinanzierte Accounts legten um 0,61 Mio. auf 32,12 Mio. zu.
Im Segment "Access" wurde im 1. Halbjahr 2014 eine Marketingkampagne für DSL-Premium-Tarife durchgeführt. Im Rahmen dieser Kampagne konnten sich Neukunden und Bestandskunden (beim Wechsel in einen Premium-Tarif) für die Zugabe stark subventionierter (bis kostenfreier) Marken-Tablets entscheiden. Für die Kampagne wurden insgesamt rund 20,6 Mio. € ergebniswirksam verbucht.
Im Segment "Applications" konnten im Berichtszeitraum die Anlaufverluste in neuen Geschäftsfeldern (De-Mail, 1&1 MyWebsite) und für die Initiative "E-Mail made in Germany" infolge steigender Deckungsbeiträge sowie reduzierter Werbe-Spendings auf 47,6 Mio. € gesenkt werden (Vorjahr: 107,9 Mio. €).
Die Bruttomarge reduzierte sich im Geschäftsjahr 2014 von 34,4 % im Vorjahr auf 33,6 %. Ursächlich hierfür waren im Segment "Access" der höhere Wareneinsatz bei Consumer-Produkten im Zuge des starken Kundenwachstums sowie der durch die Konsolidierung der Business-Produkte von Versatel insgesamt veränderte Produkt- und Margenmix. Der gestiegene Wareneinsatz bei Consumer-Produkten resultiert insbesondere aus der ergebniswirksamen Verbuchung der Smartphone-Subventionen im nochmals stärker gewachsenen Mobile-Internet-Geschäft (+620.000 Verträge im Vergleich zu +570.000 im Vorjahr) sowie der ergebniswirksamen Verbuchung der Tablet-Subventionen im Zuge der oben beschriebenen DSL-Marketingkampagne. Das Bruttoergebnis stieg von 912,9 Mio. €(1) um 12,9 % auf 1.030,5 Mio. €.
Trotz des starken Kundenwachstums im Access-Geschäft blieben die Vertriebskosten - insbesondere infolge der reduzierten Werbe-Spendings in neuen Geschäftsfeldern - mit 481,3 Mio. € (15,7 % vom Umsatz) auf Vorjahresniveau (481,4 Mio. €(1) ; 18,1 % vom Umsatz).
Die Verwaltungskosten stiegen im Geschäftsjahr 2014 proportional zum Umsatz von 120,4 Mio. €(1) im Vorjahr (4,5 % vom Umsatz) auf 136,9 Mio. € (4,5 % vom Umsatz).
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| 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzkosten | 1.226,2 | 1.375,7 | 1.574,7 | 1.742,8(1) | 2.034,5 |
| Umsatzkostenquote | 64,3 % | 65,7 % | 65,7 % | 65,6 % | 66,4 % |
| Bruttomarge | 35,7 % | 34,3 % | 34,3 % | 34,4 % | 33,6 % |
| Vertriebskosten | 306,2 | 356,8 | 461,7 | 481,4(1) | 481,3 |
| Vertriebskostenquote | 16,1 % | 17,0 % | 19,3 % | 18,1 % | 15,7 % |
| Verwaltungskosten | 94,7 | 102,8 | 112,1 | 120,4(1) | 136,9 |
| Verwaltungskostenquote | 5,0 % | 4,9 % | 4,7 % | 4,5 % | 4,5 % |
(1) Rückwirkend angepasst (siehe "Verpflichtend anzuwendender neuer Rechnungslegungsstandard" auf Seite 47)
Die Ergebniskennzahlen des Konzerns wurden im Geschäftsjahr 2014 - neben dem Ergebnisbeitrag von Versatel infolge der erstmaligen Konsolidierung im 4. Quartal 2014 - durch verschiedene, im Saldo positive Einmalerträge aus der Versatel-Übernahme sowie der Portfolio-Optimierung bei Beteiligungen (insbesondere durch die Einbringung der GFC- bzw. EFF-Beteiligungen in Rocket Internet) beeinflusst. Diese Einmalerträge sind mit 186,1 Mio. € in EBITDA und EBIT, mit 166,0 Mio. € im EBT, mit 162,7 Mio. € im Konzernergebnis sowie mit 0,82 € im EPS enthalten.
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| Effekte der Versatel-Übernahme | ||
| Einmalertrag aus der Versatel-Übernahme, gesamt, netto | EBITDA-Effekt | + 112,0 Mio. € |
| EBIT-Effekt | + 112,0 Mio. € | |
| EBT-Effekt | + 91,9 Mio. € | |
| Konzernergebnis-Effekt | + 89,2 Mio. € | |
| EPS-Effekt | + 0,45 € | |
| Effekte der Portfolio-Optimierung bei Beteiligungen | ||
| Einmalertrag Portfolio-Optimierung, gesamt, netto | EBITDA-Effekt | + 74,1 Mio. € |
| EBIT-Effekt | + 74,1 Mio. € | |
| EBT-Effekt | + 74,1 Mio. € | |
| Konzernergebnis-Effekt | + 73,5 Mio. € | |
| EPS-Effekt | + 0,37 € | |
| Einmaleffekte 2014 auf Konzernebene gesamt | ||
| Einmalerträge, gesamt, netto | EBITDA-Effekt | + 186,1 Mio. € |
| EBIT-Effekt | + 186,1 Mio. € | |
| EBT-Effekt | + 166,0 Mio. € | |
| Konzernergebnis-Effekt | + 162,7 Mio. € | |
| EPS-Effekt | + 0,82 € |
Ohne Berücksichtigung dieser Einmalerträge stiegen das EBITDA von 406,9 Mio. €(2) um 35,5 % auf 551,5 Mio. € (davon 33,3 Mio. € aus der Versatel-Konsolidierung) und das EBIT von 312,2 Mio. €(2) um 37,9 % auf 430,6 Mio. € (davon 0,9 Mio. € aus der Versatel-Konsolidierung).
Das EBT konnte von 296,4 Mio. €(2) um 39,3 % auf 412,9 Mio. € (davon -0,7 Mio. € aus der Versatel-Konsolidierung) und das Konzernergebnis von 207,0 Mio. €(2) um 37,5 % auf 284,7 Mio. € zulegen (davon -2,6 Mio. € aus der Versatel-Konsolidierung). Das EPS verbesserte sich entsprechend von 1,07 € im Vorjahr um 36,4 % auf 1,46 € (davon -0,01 € aus der Versatel-Konsolidierung).
Inklusive der Einmalerträge aus der Versatel-Übernahme sowie der Portfolio-Optimierung bei Beteiligungen stiegen das EBITDA um 81,3 % auf 737,6 Mio. €, das EBIT um 97,5 % auf 616,7 Mio. €, das EBT um 95,3 % auf 578,9 Mio. €, das Konzernergebnis um 116,1 % auf 447,4 Mio. € und das EPS um 113,1 % auf 2,28 €.
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| 2014 | 2013 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Umsatz | 3.065,0 | 2.655,7 | + 15,4 % |
| EBITDA | 551,5(1) | 406,9(2) | + 35,5 % |
| EBIT | 430,6(1) | 312,2(2) | + 37,9 % |
(1) 2014 ohne Einmalerträge aus Versatel-Übernahme und Portfolio-Optimierung (EBITDA- und EBIT-Effekt: +186,1 Mio. €)
(2) Rückwirkend angepasst (siehe "Verpflichtend anzuwendender neuer Rechnungslegungsstandard" auf Seite 47)
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| Q1 2014 | Q2 2014 | Q3 2014 | Q4 2014 | Q4 2013 | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 709,9 | 723,7 | 737,3 | 894,1 | 700,6 | + 27,6 % |
| EBITDA | 112,1 | 125,5 | 142,2(1) | 171,7(2) | 126,4(3) | + 35,8 % |
| EBIT | 89,7 | 103,8 | 120,2(1) | 116,9(2) | 101,6(3) | + 15,1 % |
(1) Q3 2014 ohne Einmalertrag aus Einbringung der GFC-Beteiligungen in Rocket (EBITDA- und EBIT-Effekt: +71,5 Mio. €)
(2) Q4 2014 ohne Einmalerträge aus Versatel-Übernahme und Portfolio-Optimierung (EBITDA- und EBIT-Effekt: +114,6 Mio. €)
(3) Rückwirkend angepasst (siehe "Verpflichtend anzuwendender neuer Rechnungslegungsstandard" auf Seite 47)
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| 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 1.907,1 | 2.094,1 | 2.396,6 | 2.655,7 | 3.065,0 |
| Anlaufverluste(1) | 21,7 | 42,7 | 124,1 | 107,9 | 47,6 |
| EBITDA(2) | 357,7 | 341,8 | 325,9 | 406,9(3) | 551,5 |
| EBITDA-Marge | 18,8 % | 16,3 % | 13,6 % | 15,3 % | 18,0 % |
| EBIT(2) | 271,5 | 253,0 | 232,7 | 312,2(3) | 430,6 |
| EBIT-Marge | 14,2 % | 12,1 % | 9,7 % | 11,8 % | 14,0 % |
(1) Anlaufverluste = EBITDA-wirksame Anlaufverluste in neuen Geschäftsfeldern; in 2014: De-Mail und 1&1 MyWebsite sowie die Initiative "E-Mail made in Germany"
(2) Ohne Sonderfaktoren: 2011 ohne Verkauf Versatel-Anteile (EBITDA- und EBIT-Effekt: +23,0 Mio. €); 2012 ohne Sedo-Wertminderungen (EBIT-Effekt: -46,3 Mio. €) und Verkauf freenet-Anteile (EBITDA- und EBIT-Effekt: +17,9 Mio. €); 2014 ohne Einmalerträge aus Versatel-Übernahme und Portfolio-Optimierung (EBITDA- und EBIT-Effekt: +186,1 Mio. €)
(3) Rückwirkend angepasst (siehe "Verpflichtend anzuwendender neuer Rechnungslegungsstandard" auf Seite 47)
Dank der positiven Ergebnisentwicklung stieg der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit von 280,1 Mio. € im Vorjahr auf 380,6 Mio. € im Geschäftsjahr 2014.
Im Rahmen der Neustrukturierung des Konzerns wurde zum Jahresende eine konzerninterne Ausschüttung vorgenommen, die eine Kapitalertragssteuerzahlung in Höhe von 335,7 Mio. € zur Folge hatte. Die Rückerstattung erfolgt unmittelbar nach Bearbeitung der Steuererklärung der United Internet AG für das Jahr 2014. Dies wird voraussichtlich noch im April 2015 der Fall sein. Ohne Berücksichtigung dieser stichtagsbedingten Kapitalertragssteuerzahlung konnten die Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit trotz der Geschäftsausweitung (Umsatzwachstum um 15,4 %) von 268,3 Mio. €(1) im Vorjahr auf 454,0 Mio. € gesteigert werden.
Der Cashflow aus dem Investitionsbereich weist im Berichtszeitraum Nettoauszahlungen in Höhe von 1.349,8 Mio. € (Vorjahr: 207,8 Mio. €) aus. Diese resultieren im Wesentlichen aus Auszahlungen in Höhe von 72,3 Mio. € (Vorjahr: 59,9 Mio. €) für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen, aus Auszahlungen für den Erwerb von Anteilen an verbundenen Unternehmen in Höhe von 942,2 Mio. € (Versatel-Übernahme), aus Auszahlungen für den Erwerb von Anteilen an assoziierten Unternehmen in Höhe von 23,1 Mio. € (Beteiligung an ePages und uberall sowie Beteiligungen über den Global Founders Capital Nr. 1) sowie aus Investitionen in sonstige finanzielle Vermögenswerte in Höhe von 334,7 Mio. € (im Wesentlichen für die Beteiligung an Rocket Internet). Die Nettoauszahlungen des Vorjahres setzten sich - neben den Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (59,9 Mio. €) - im Wesentlichen aus Auszahlungen für den Erwerb von Anteilen an verbundenen Unternehmen in Höhe von 130,1 Mio. € (Arsys-Übernahme) sowie aus Auszahlungen für den Erwerb von Anteilen an assoziierten Unternehmen in Höhe von 22,7 Mio. € (im Wesentlichen für die Beteiligung an Open-Xchange) zusammen.
Der Free Cashflow, definiert als Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit, verringert um Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen, zuzüglich Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen, betrug (bereinigt um die stichtagsbedingte Kapitalertragssteuerzahlung) 386,6 Mio. € - nach 211,6 Mio. €(1) im Vorjahr. Darin zeigt sich unverändert die sehr gute und steigende Cash-Generierung der Unternehmensgruppe bei einem gleichzeitig hohen und qualitativen Wachstum.
Bestimmend im Cashflow aus dem Finanzierungsbereich waren im Geschäftsjahr 2014 der Mittelabfluss für die Dividendenzahlung in Höhe von 77,3 Mio. € (Vorjahr: 58,0 Mio. €), der Erwerb eigener Aktien in Höhe von 38,8 Mio. € (Vorjahr: 27,7 €), der Erwerb weiterer Anteile an verbundenen Unternehmen (Sedo Holding, united-domains) in Höhe von 20,0 Mio. € (Vorjahr: 11,9 Mio. €) sowie - gegenläufig - der Nettoerlös aus der Kapitalerhöhung im September 2014 in Höhe von 348,3 Mio. € und die Netto-Aufnahme von Krediten in Höhe von 1.034,0 Mio. € (Vorjahr: 39,8 Mio. €).
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| 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit | 238,1 | 211,9 | 214,1 | 280,1(1) | 380,6 |
| Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit | 290,4 | 194,8 | 260,5 | 268,3(1) | 454,0(2) |
| Cashflow aus dem Investitionsbereich | -71,2 | 2,0 | 1,9 | -207,8 | -1.349,8 |
| Free Cashflow(3) | 219,7 | 142,3 | 204,7 | 211,6(1) | 386,6(2) |
| Cashflow aus dem Finanzierungsbereich | -240,5 | -228,0 | -284,4 | -59,2 | 1.240,9 |
| Zahlungsmittel zum 31. Dezember | 96,1 | 64,9 | 42,8 | 42,8(1) | 50,8 |
(1) Rückwirkend angepasst (siehe "Verpflichtend anzuwendender neuer Rechnungslegungsstandard" auf Seite 47)
(2) Ohne Berücksichtigung der stichtagsbedingten Kapitalertragssteuerzahlung in Höhe von 335,7 Mio. €
(3) Free Cashflow ist definiert als Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit, verringert um Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen, zuzüglich Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen
Die Bilanzsumme stieg insbesondere infolge der Erstkonsoliderung von Versatel sowie dem Beteiligungserwerb an Rocket Internet deutlich von 1,270 Mrd. €(1) zum 31. Dezember 2013 auf 3,673 Mrd. € zum 31. Dezember 2014.
Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich von 970,9 Mio. €(1) zum 31. Dezember 2013 auf 2.929,2 Mio. € zum 31. Dezember 2014. Innerhalb der Positionen Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte standen Zugängen in Höhe von 78,0 Mio. € (für Betriebsausstattung und Software) Abschreibungen in Höhe von 120,9 Mio. € gegenüber. Der starke Anstieg beider Positionen im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus der im Rahmen der Versatel-Übernahme erworbenen Infrastruktur. Auch die Firmenwerte stiegen infolge der Versatel-Übernahme deutlich von 452,8 Mio. € auf 977,0 Mio. €. Die Anteile an assoziierten Unternehmen gingen (trotz der Beteiligungen an ePages und uberall) infolge der Einbringung der Anteile an den GFC- bzw. EFF-Fonds in Rocket Internet (Ausweis jetzt in den sonstigen finanziellen Vermögenswerten) sowie dem Abgang der Anteile an der ehemaligen Versatel-Obergesellschaft VictorianFibre Holding & Co. S.C.A. (im Zuge der Komplettübernahme von Versatel) von 115,3 Mio. €(1) zum 31. Dezember 2013 auf 34,9 Mio. € zurück. Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte erhöhten sich insbesondere durch die Beteiligung an Rocket Internet von 47,6 Mio. €(1) auf 695,3 Mio. €. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 23,5 Mio. € resultieren aus den teilweise sehr langfristigen Vertragsbeziehungen im Versatel-Geschäft (Finanzierungs-Leasing). Die abgegrenzten Aufwendungen, die im Wesentlichen aus geleisteten Vorauszahlungen im Rahmen langfristiger Einkaufsverträge resultieren, stiegen von 7,3 Mio. € auf 37,1 Mio. €.
Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich von 299,3 Mio. €(1) zum 31. Dezember 2013 auf 744,2 Mio. € zum 31. Dezember 2014. Dabei stieg der in den kurzfristigen Vermögenswerten ausgewiesene Bestand an liquiden Mitteln im Geschäftsjahr 2014 von 42,8 Mio. €(1) auf 50,8 Mio. €. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich im Zuge der Geschäftsausweitung sowie der Erstkonsolidierung von Versatel von 135,5 Mio. € auf 193,1 Mio. €. Gleiches gilt für die abgegrenzten Aufwendungen, die von 53,3 Mio. € auf 66,6 Mio. € anstiegen. Die sonstigen nicht-finanziellen Vermögenswerte stiegen von 4,7 Mio. € im Vorjahr auf 377,5 Mio. € und resultieren im Wesentlichen aus Forderungen gegenüber dem Finanzamt (Kapitalertragssteuerrückerstattung: 335,7 Mio. €).
Die langfristigen Schulden haben sich im Geschäftsjahr 2014 von 358,8(1) Mio. € auf 1.581,1 Mio. € erhöht. Dabei stiegen die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten infolge der Refinanzierung der Versatel-Übernahme sowie der Beteiligung an Rocket Internet von 317,0 Mio. € auf 1.343,9 Mio. €. Die latenten Steuerschulden legten im Zusammenhang mit der Versatel-Übernahme von 25,4 Mio. € auf 73,6 Mio. € zu. Die abgegrenzten Erlöse in Höhe von 24,3 Mio. € (Vorjahr: 0 €) sowie die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 35,9 Mio. € (Vorjahr: 0 €) resultieren aus den teilweise sehr langfristigen Vertragsbeziehungen im Versatel-Geschäft. Der Anstieg der sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten von 16,3 Mio. € auf 99,2 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus Finanzierungsleasing-Verpflichtungen (IRUs / Netzmiete) aus dem Versatel-Geschäft.
Die kurzfristigen Schulden haben sich im Geschäftsjahr 2014 von 603,7(1) Mio. € auf 887,6 Mio. € erhöht. Dabei stiegen die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt, aber auch im Zuge der Geschäftsausweitung und der Erstkonsolidierung von Versatel von 260,2 Mio. € auf insgesamt 356,1 Mio. €. Die Steuerrückstellungen erhöhten sich von 22,2 Mio. € auf 139,2 Mio. €. Die abgegrenzten Erlöse stiegen infolge der Geschäftsausweitung von 183,7 Mio. € auf 210,6 Mio. €. Der Anstieg der sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten von 53,2 Mio. € auf 94,8 Mio. € ist überwiegend stichtagsbedingt und auf die Geschäftsausweitung zurückzuführen.
Das Eigenkapital im Konzern stieg infolge der erfolgreichen Geschäftsentwicklung sowie der Kapitalerhöhung von 307,9 Mio. € auf 1.204,7 Mio. €. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich von 24,2 % zum 31. Dezember 2013 auf 32,8 % zum 31. Dezember 2014. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2014 hielt United Internet 1.232.338 Stück eigene Aktien (31. Dezember 2013: 244.265 Stück eigene Aktien).
Die Netto-Bankverbindlichkeiten (der Saldo aus Bankverbindlichkeiten und liquiden Mittel) stiegen insbesondere im Zuge der Refinanzierung der Versatel-Übernahme, dem Erwerb der Rocket Internet Beteiligung sowie der stichtagsbedingten Kapitalertragssteuerzahlung von 297,2 Mio. €(1) auf 1.323,2 Mio. €.
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| 2010 | 2011(2) | 2012 | 2013 | 2014(3) | |
|---|---|---|---|---|---|
| Netto-Bankverbindlichkeiten(4) / EBITDA | 0,76 | 1,26 | 0,75 | 0,73 | 1,79 |
| Netto-Bankverbindlichkeiten(4) / Free Cashflow(5) | 1,24 | 3,23 | 1,26 | 1,40 | 3,42 |
(1) Rückwirkend angepasst (siehe "Verpflichtend anzuwendender neuer Rechnungslegungsstandard" auf Seite 47)
(2) 2011: Anstieg der Netto-Bankverbindlichkeiten durch Rückkauf eigener Aktien
(3) 2014: Anstieg der Netto-Bankverbindlichkeiten, insbesondere durch Versatel-Übernahme, Rocket-Beteiligung und die stichtagsbedingte Kapitalertragssteuerzahlung
(4) Netto-Bankverbindlichkeiten = Saldo aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und liquiden Mittel
(5) Free Cashflow = Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit, verringert um Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen, zuzüglich Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen; Free Cashflow 2014 ohne Berücksichtigung der stichtagsbedingten Kapitalertragssteuerzahlung
Weitere Angaben zu Zielsetzung und Methoden des Finanzrisiko-Managements im Konzern finden sich auch im Konzernanhang unter Punkt 43.
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| 2010 | 2011 | 2012 | 2013(1) | 2014 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Bilanzsumme | 1.271,3 | 1.187,0 | 1.107,7 | 1.270,3 | 3.673,4 |
| Liquide Mittel | 96,1 | 64,9 | 42,8 | 42,8 | 50,8 |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 84,1 | 33,6(2) | 90,9(2) | 115,3 | 34,9 |
| Sachanlagen | 108,7 | 110,9 | 109,2 | 116,2 | 689,3 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 221,4 | 187,4 | 151,8 | 165,1 | 385,5 |
| Firmenwerte | 402,9 | 401,3 | 356,2(3) | 452,8(3) | 977,0 |
| Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten | 369,4 | 524,6(4) | 300,3(4) | 340,0 | 1.374,0 |
| Grundkapital | 240,0 | 215,0(5) | 215,0 | 194,0(5) | 205,0(5) |
| Eigene Anteile | 241,0 | 270,8 | 263,6 | 5,2(5) | 35,3 |
| Eigenkapital | 382,4 | 154,8(6) | 198,1 | 307,9 | 1.204,7 |
| Eigenkapitalquote | 30,1 % | 13,0 % | 17,9 % | 24,2 % | 32,8 % |
(1) Rückwirkend angepasst (siehe "Verpflichtend anzuwendender neuer Rechnungslegungsstandard" auf Seite 47)
(2) Verkauf der Versatel-Anteile (2011); Rückkauf der Versatel-Anteile über Versatel-Obergesellschaft (2012)
(3) Rückgang durch Wertminderungen bei der Sedo Holding (2012); Anstieg durch Arsys-Übernahme (2013)
(4) Anstieg durch Aktienrückkäufe; Rückgang durch Rückzahlung von Krediten
(5) Rückgang durch Aktieneinzüge(2011, 2013); Anstieg durch Kapitalerhöhung (2014)
(6) Rückgang durch Aktienrückkäufe
Das bislang durch SIC-12 konkretisierte Chancen-Risiken-Konzept ist unter IFRS 10 für Zwecke der Beurteilung des Vorliegens von Beherrschung nicht mehr einschlägig. Die Änderungen führten dazu, dass die Anteile an den (inzwischen in die Rocket Internet AG eingebrachten) Zweckgesellschaften European Founders Fund Nr. 2 und Nr. 3, die bis zum 31. Dezember 2013 vollkonsolidiert wurden, nach Erstanwendung des IFRS 10 als assoziierte Unternehmen galten und mittels der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen wurden. Die Anwendung von IFRS 10 hat retrospektiv zu erfolgen, d. h. die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst. Der neu anzuwendende Rechnungslegungsstandard hatte keinen Einfluss auf das Periodenergebnis und das Eigenkapital der Gesellschaft. Für weitere Einzelheiten wird auf den Konzernanhang verwiesen.
Die volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den wichtigsten Zielländern der United Internet Gruppe haben sich im Berichtszeitraum sehr unterschiedlich entwickelt. Während die wirtschaftliche Entwicklung in den nordamerikanischen Zielländern Mexiko und die USA hinter den ursprünglichen Erwartungen des IWF zurückblieben, konnte Kanada die Erwartungen übertreffen. Ähnliche Divergenzen ergaben sich auch für die europäischen Zielländer von United Internet. Hier blieben Frankreich und Italien hinter den Erwartungen zurück, wohingegen Spanien und Großbritannien die Erwartungen übertreffen konnten. Der aus United Internet Sicht wichtigste Markt, Deutschland, hat sich im Rahmen der Erwartungen entwickelt.
Der Markt der deutschen Informations- und Telekommunikationstechnologie (ITK-Markt) hat sich im Geschäftsjahr 2014 mit einem Wachstum um 1,5 % leicht schlechter entwickelt als ursprünglich erwartet (1,7 %).
Trotz der unterschiedlich ausgefallenen wirtschaftlichen Entwicklung in den Zielländern sowie der insgesamt etwas schlechter als erwartet verlaufenen Branchenentwicklung hat sich United Internet mit einem Zuwachs um 1,33 Mio. Kundenverträge auf 14,78 Mio., einem Umsatzwachstum um 15,4 % auf 3,065 Mrd. € sowie einer EBITDA-Steigerung um 35,5 % auf 551,5 Mio. € auch im Geschäftsjahr 2014 dynamisch weiterentwickelt. Mit den im Geschäftsjahr 2014 erreichten Meilensteinen bei Kundenverträgen, Umsatz und Ergebniskennzahlen wurden die unterjährig erhöhten Prognosen erreicht und teilweise noch übertroffen.
Parallel dazu hat die Gesellschaft wieder stark in die Neukundengewinnung, den Ausbau der bestehenden Kundenverhältnisse sowie in neue Geschäftsfelder investiert und damit die Basis für künftiges Wachstum geschaffen. Neben diesen operativen Weichenstellungen hat sich United Internet durch die Komplettübernahme von Versatel und dem damit verbundenen Zugriff auf das zweitgrößte Glasfasernetz in Deutschland zusätzliche Wachstumspotenziale erschlossen.
Diese deutlich bessere Entwicklung im Vergleich zum volkswirtschaftlichen und branchenspezifischen Trend zeigt die Vorteile des Geschäftsmodells von United Internet, das überwiegend auf elektronischen Abonnements basiert - mit festen monatlichen Beträgen sowie vertraglich festgelegten Laufzeiten. Dies sichert stabile und planbare Umsätze und Cashflows, bietet Schutz gegen konjunkturelle Einflüsse und eröffnet finanzielle Spielräume, um Chancen in neuen Geschäftsfeldern und neuen Märkten zu nutzen. Organisch oder durch Übernahmen.
Die Finanzlage der United Internet AG hat sich auch im Geschäftsjahr 2014 weiter verbessert. Der Free Cashflow stieg auf 386,6 Mio. € - nach 211,6 Mio. € im Vorjahr. Darin zeigt sich unverändert die sehr gute und steigende Cash-Generierung der Unternehmensgruppe bei einem gleichzeitig hohen und qualitativen Wachstum.
Die Veränderung der Vermögenslage im Konzern wurde insbesondere durch die Komplettübernahme von Versatel sowie die Beteiligung an der Rocket Internet AG geprägt.
Insgesamt sieht der Vorstand die United Internet Gruppe für die weitere Unternehmensentwicklung sehr gut aufgestellt und blickt optimistisch in die Zukunft.
Der Umsatz der United Internet AG betrug im Berichtsjahr 6,3 Mio. € (Vorjahr: 5,0 Mio. €) und umfasste überwiegend die für Konzerngesellschaften erbrachten Dienstleistungen sowie an diese weiterberechnete Mieten.
Der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2014 ist aufgrund des Übergangs von Mitarbeitern der United Internet AG in eine Tochtergesellschaft sowie aufgrund der Vorjahresaufwendungen für die bestehenden aktienkursbasierten Vergütungsprogramme nicht mit dem Vorjahr vergleichbar. Bereinigt um den Effekt aus dem Mitarbeiterbeteiligungsprogramm beliefen sich die Personalaufwendungen der Berichtsperiode auf 1,6 Mio. € (Vorjahr: 3,2 Mio. €).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren aus Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten, den Aufsichtsratsvergütungen sowie Aufwendungen für Investor Relations, Marketing und Pressearbeit. Im Berichtszeitraum kamen Aufwendungen in Höhe von 3,7 Mio. € für die im September 2014 durchgeführte Barkapitalerhöhung hinzu. Insgesamt beliefen sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf 7,2 Mio. € (Vorjahr: 4,3 Mio. €)
Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen mit der 1&1 Internet AG, der 1&1 Telecommunication AG sowie der United Internet Ventures AG betrugen im Berichtszeitraum - inklusive einer Sonderausschüttung der 1&1 Telecom Holding GmbH in Höhe von 1.272,8 Mio. € - insgesamt 1.572,8 Mio. € (Vorjahr: 272,2 Mio. €).
Die Aufwendungen aus Verlustübernahmen in Höhe von 5,7 Mio. € (Vorjahr: 24,0 Mio. €) umfassen im Wesentlichen den Ergebnisausgleich der United Internet Corporate Services GmbH sowie der 1&1 Telecommunication Holding SE.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Einzelabschluss belief sich auf 1.533,0 Mio. € (Vorjahr: 208,7 Mio. €).
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 53,4 Mio. € betreffen mit 32,7 Mio. € laufende Steuern des Jahres 2014, davon 22,4 Mio. € Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag und 10,3 Mio. € Gewerbesteuer, sowie mit 2,8 Mio. € latente Steuern. Aufgrund von Prüfungsfeststellungen der abgeschlossenen steuerlichen Betriebsprüfung für die Jahre 2006 bis 2008 und den daraus resultierenden Folgeeffekten für die Veranlagungen in Folgejahre ergaben sich periodenfremde Steueraufwendungen für Ertragssteuern in Höhe von 17,9 Mio. €.
Der Jahresüberschuss wird im Einzelabschluss mit 1.479,6 Mio. € (Vorjahr: 110,4 Mio. €) ausgewiesen. Insbesondere aufgrund der Sonderausschüttung ist der Jahresüberschuss nicht mit dem Vorjahr vergleichbar.
Die Bilanzsumme der Einzelgesellschaft stieg von 1.299,8 Mio. € zum 31. Dezember 2013 auf 4.514,6 Mio. € zum 31. Dezember 2014.
Das Anlagevermögen ist im Wesentlichen geprägt durch die Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.214,5 Mio. € (Vorjahr: 1.097,6 Mio. €) sowie durch Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 1.037,3 Mio. € (Vorjahr: 1,8 Mio. €). Der Anstieg der Ausleihungen resultiert aus der Ausgabe von Darlehen an 3 Tochterunternehmen in Höhe von insgesamt 1.036,0 Mio. €.
Das Umlaufvermögen beinhaltet insbesondere Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 1.886,1 Mio. € (Vorjahr 193,5 Mio. €), die aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der 1&1 Internet AG sowie aus Forderungen im Rahmen des Cash-Managements innerhalb der United Internet Gruppe resultieren. Die ebenfalls im Umlaufvermögen ausgewiesenen sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 366,7 Mio. € (Vorjahr: 2,1 Mio. €) beinhalten ausschließlich Forderungen gegenüber dem Finanzamt.
Das Eigenkapital ist gekennzeichnet durch den Anstieg der Kapitalrücklage auf 458,0 Mio. € (Vorjahr: 117,0 Mio. €) infolge der Ausgabe von 11 Mio. neuen Aktien im Rahmen der Barkapitalerhöhung zu einem Ausgabepreis von 32 € sowie durch den Anstieg des Bilanzgewinns auf 1.422,8 Mio. € (Vorjahr: 220,5 Mio. €) - nach Einstellung eines Teilbetrags in Höhe von 200,0 Mio. € in die Gewinnrücklage. Die Eigenkapitalquote sank infolge der deutlich erhöhten Bilanzsumme von 66,1 % im Vorjahr auf 57,3 % zum 31. Dezember 2014.
Die Verbindlichkeiten sind insbesondere von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen geprägt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen im Geschäftsjahr 2014 - insbesondere durch die anteilige Refinanzierung im Zusammenhang der Übernahme von Versatel sowie der Beteiligung an Rocket Internet - auf 1.382,6 Mio. € (Vorjahr: 343,0 Mio. €). Die Bankverbindlichkeiten selbst resultieren aus einem im August 2014 abgeschlossenen Konsortialkredit in Höhe von insgesamt 750 Mio. €, aus einem im Dezember 2014 abgeschlossenen Schuldscheindarlehen in Höhe von 600 Mio. € und einem revolvierenden Konsortialkredit in Höhe von 600 Mio. €, der am Bilanzstichtag mit 30 Mio. € in Anspruch genommen war. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen auf 466,5 Mio. € (Vorjahr: 24,6 Mio. €) und resultieren im Wesentlichen aus Steuerverbindlichkeiten (335,7 Mio. €), bestehenden Leistungsbeziehungen (8,6 Mio. €) sowie Ergebnisabführungsverträgen und Kompensationsvereinbarungen (122,2 Mio. €).
Der Cashflow im Einzelabschluss der Gesellschaft ist geprägt durch Zahlungsmittelzuflüsse aus den Gewinnabführungsverträgen mit der 1&1 Internet AG, der 1&1 Telecommunication AG und der United Internet Ventures AG sowie der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten im Zusammenhang mit der Versatel-Übernahme sowie der Beteiligung an Rocket Internet. Weitere Angaben dazu finden sich im Anhang des Einzelabschlusses.
Die wirtschaftliche Lage der United Internet AG auf Ebene des Einzelabschlusses ist aufgrund ihrer Rolle als Holding-Gesellschaft im Wesentlichen durch das Beteiligungsergebnis beeinflusst. Zentrale Treiber sind hier die Ergebnisabführungen seitens der Tochtergesellschaften 1&1 Internet AG, 1&1 Telecommunication AG und United Internet Ventures AG. Insofern gilt die Gesamtaussage des Vorstandes zur wirtschaftlichen Lage im Konzern qualitativ auch für die United Internet AG selbst.
Unternehmerisches Handeln ist nach dem Selbstverständnis der United Internet AG nicht ausschließlich auf die Verfolgung und Umsetzung wirtschaftlicher Ziele beschränkt, sondern beinhaltet darüber hinaus auch eine Verpflichtung und Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und der Umwelt. Dieser Verantwortung stellt sich United Internet in verschiedener Weise. Die wichtigsten Aspekte sind in den folgenden Abschnitten zusammengefasst.
United Internet fühlt sich einer nachhaltigen Geschäftspolitik verpflichtet. Diese Nachhaltigkeit zeigt sich insbesondere in den hohen Investitionen in Kundenbeziehungen und neue Geschäftsfelder und somit in künftiges Wachstum.
Auch im Geschäftsjahr 2014 hat United Internet wieder stark in das Kundenwachstum investiert und konnte organisch um 0,91 Mio. bzw. inkl. der Versatel-Übernahme sogar um 1,33 Mio. Kundenverträge (Vorjahr: 1,41 Mio. inkl. der Arsys-Übernahme) auf insgesamt 14,78 Mio. zulegen. Neben diesen kostenpflichtigen Verträgen betreibt United Internet in ihren Rechenzentren auch 32,12 Mio. Free-Accounts (Vorjahr: 31,51 Mio.), die über Werbung refinanziert werden. Insgesamt managt United Internet damit 46,90 Mio. Kunden-Accounts (Vorjahr: 44,96 Mio.) weltweit.
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| 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Wachstum "kostenpflichtige Verträge" | + 0,61 | + 0,91 | + 1,18 | + 1,41(2) | + 1,33(3) |
| Wachstum "Free-Accounts" | + 1,70 | + 2,80(1) | + 1,00 | - 0,05 | + 0,61 |
| Wachstum "Accounts insgesamt" | + 2,31 | + 3,71(1) | + 2,18 | + 1,36(2) | + 1,94(3) |
(1) Inklusive 1,50 Mio. Free-Accounts aus der Übernahme von mail.com
(2) Inklusive 0,33 Mio. kostenpflichtige Verträge aus der Übernahme von Arsys
(3) Inklusive 0,42 Mio. kostenpflichtige Verträge aus der Übernahme von Versatel
Auch auf Ebene der Kundenbindung und Kundenzufriedenheit sowie der Servicequalität wurde seit dem Start der DSL-Qualitätsoffensive im Jahr 2009 mit der Einführung des 1&1 Prinzips im Jahr 2012 sowie dessen internationalem Rollout im Jahr 2013 viel investiert. Mit dem 1&1 Prinzip gibt die United Internet Marke 1&1 ihren Kunden fünf klare, produktspezifische Leistungsversprechen. Dazu zählt z. B. eine einmonatige Testphase oder - bei DSL- und Mobilfunk-Produkten - eine Auslieferung der Hardware innerhalb eines Tages oder ein Vor-Ort-Austausch defekter Geräte am nächsten Tag bzw. - bei Cloud-Produkten -ein monatliches Produkt Up- oder Downgrade oder eine Georedundanz für maximale Datensicherheit.
Mit der im Jahr 2013 gestarteten Initiative "E-Mail made in Germany" (in Kooperation und im Verbund mit der Deutschen Telekom und freenet) bietet United Internet ihren Kunden bei ihrer E-Mail-Kommunikation auch einen hohen Sicherheits- und Datenschutzstandard. Dazu gehören eine verschlüsselte Übertragung aller E-Mails auf allen Übertragungswegen des Verbunds, die Verarbeitung und Speicherung aller Daten in Deutschland nach deutschem Datenschutz sowie die Kennzeichnung sicherer E-Mail-Adressen im Rahmen der E-Mail-Anwendungen. Seit dem 29. April 2014 werden im Verbund "E-Mail made in Germany" ausschließlich in Deutschland zertifizierte SSL-Schlüssel eingesetzt und alle Übertragungswege komplett verschlüsselt.
Neben den Investitionen in Kundenbeziehungen, Kundenzufriedenheit und Datenschutz hat United Internet die gute Ergebnisentwicklung sowie die hohe Cash-Generierung des Konzerns auch dazu genutzt, neue Geschäftsfelder aufzubauen und zu entwickeln und die weitere Internationalisierung voranzutreiben.
Bei den neuen Geschäftsfeldern - mit denen auch neue Zielgruppen erschlossen werden sollen - standen in der Vergangenheit neben der Internationalisierung insbesondere De-Mail, 1&1 MyWebsite, die neuen Top-Level-Domains (nTLDs) sowie seit dem Geschäftsjahr 2014 die Initiative "E-Mail made in Germany" im Vordergrund.
Insgesamt hat United Internet im Geschäftsjahr 2014 rund 47,6 Mio. € (Vorjahr: 107,9 Mio. €) in neue Geschäftsfelder und damit in nachhaltiges Wachstum investiert.
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| 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | |
|---|---|---|---|---|---|
| EBITDA-wirksame Anlaufverluste(1) | 21,7 | 42,7 | 124,1 | 107,9 | 47,6 |
(1) In 2014: De-Mail und 1&1 MyWebsite sowie die Initiative "E-Mail made in Germany"
Der sich schnell entwickelnde Internet-Markt stellt hohe Anforderungen an die Mitarbeiter und damit gleichzeitig auch an die Personalstrategie von United Internet. Dieser Herausforderung stellt sich die Gesellschaft insbesondere durch eine aktive Nachwuchsförderung, eine gezielte und nachhaltige Entwicklung von Führungskräften sowie durch eine Vielzahl an individuellen Weiterentwicklungsmöglichkeiten für alle Mitarbeiter.
Im Geschäftsjahr 2014 hat sich die Zahl der Mitarbeiter im Zuge der Geschäftsausweitung aber auch infolge der Versatel-Übernahme weiter erhöht. Zum 31. Dezember 2014 waren bei United Internet insgesamt 7.832 Mitarbeiter beschäftigt. Damit stieg die Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Vorjahresstichtag (6.723(1) Mitarbeiter) um 1.109 Mitarbeiter bzw. 16,5 %.
Dabei waren 2.965 Mitarbeiter im Segment "Access" (Vorjahr: 2.025(1) ) tätig, 4.829 im Segment "Applications" (Vorjahr: 4.664(1) ) und 38 Mitarbeiter im Bereich "Zentrale" (Vorjahr: 34(1) ).
Die Zahl der Beschäftigten in Deutschland stieg von 5.080(1) im Vorjahr um 1.088 Mitarbeiter bzw. 21,4 % auf 6.168 zum 31. Dezember 2014. In den ausländischen Gesellschaften stieg die Anzahl der Beschäftigten von 1.643(1) im Vorjahr um 21 Mitarbeiter bzw. 1,3 % auf 1.664 an.
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| 2010 | 2011 | 2012 | 2013(1) | 2014 | Veränderung zu 2013 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mitarbeiter, gesamt | 5.018 | 5.593 | 6.254 | 6.723 | 7.832 | + 16,5 % |
| davon Inland | 4.019 | 4.375 | 4.904 | 5.080 | 6.168 | + 21,4 % |
| davon Ausland | 999 | 1.218 | 1.350 | 1.643 | 1.664 | + 1,3 % |
| Segment Access | 1.780 | 1.794 | 1.928 | 2.025 | 2.965 | + 46,4 % |
| Segment Applications | 3.211 | 3.771 | 4.292 | 4.664 | 4.829 | + 3,5 % |
| Zentrale | 27 | 28 | 34 | 34 | 38 | + 11,8 % |
(1) Zum 30. Juni 2014 wurden die Mitarbeiterstatistiken der United Internet AG umgestellt und weisen nur noch aktive Mitarbeiter aus. Die Vergleichszahlen zum 31. Dezember 2013 wurden rückwirkend angepasst.
Der Personalaufwand stieg von 306,1 Mio. € im Geschäftsjahr 2014 um 14,9 % auf 351,7 Mio. Die Personalaufwandsquote blieb mit 11,5 % auf Vorjahresniveau.
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| 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | Veränderung zu 2013 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Personalaufwand | 202,9 | 230,1 | 275,1 | 306,1 | 351,7 | + 14,9 % |
| Personalaufwandsquote | 10,6 % | 11,0 % | 11,5 % | 11,5 % | 11,5 % |
Der Umsatz pro Mitarbeiter bezogen auf die Mitarbeiterzahl im Jahresdurchschnitt betrug für das Geschäftsjahr 2014 ca. 421 Tsd. €.
Um allen Mitarbeitern an allen Standorten, in allen Bereichen und Funktionen dieselben Chancen und Möglichkeiten zu geben, wurden für die Weiterentwicklung ein transparenter übergreifender Rahmen sowie einheitliche Programme und Fördermaßnahmen definiert. Dabei können die Mitarbeiter innerhalb einer Funktion durch sukzessive Verantwortungsübernahme und Kompetenzerweiterung vorankommen / weiterkommen. Daneben sind aber auch Wechsel zwischen Funktionen möglich. Hat der Mitarbeiter das für seine Funktion jeweils höchste Kompetenzlevel "Senior", erreicht, werden zwei alternative Laufbahnmodelle angeboten: zum einen die "Führungslaufbahn" und zum anderen die "Expertenlaufbahn". Während die Mitarbeiter in der "Führungslaufbahn" schrittweise Personalverantwortung übernehmen, verfügen die Experten über hohes Fachwissen und sind wichtige Leistungs- / Know-how-Träger und Berater in ihrem speziellen Fachgebiet - haben aber keine disziplinarische Personalverantwortung. Sowohl die Führungs- als auch die Expertenlaufbahn ist "durchlässig", d. h. auch hier ist eine horizontale Bewegung möglich und ein Experte kann sich zur Führungskraft entwickeln und umgekehrt. Neben der Förderung innerhalb einer Stufe und dem nächsten, vertikalen Schritt, gibt es somit konzernweit auch horizontale Entwicklungsmöglichkeiten, um in eine neue Rolle hineinzuwachsen - im eigenen Bereich oder auch bereichsübergreifend. Alle Wege werden sowohl mit programmatischen als auch mit individuellen Personalentwicklungsmaßnahmen begleitet.
Darüber hinaus stellt United Internet allen Mitarbeitern umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung. Neben Seminaren und Trainings für allgemeine, häufig im Soft-Skill-Bereich liegende Themen, werden Mitarbeiter auch fachlich gezielt durch bereichsspezifische Qualifikationen oder berufsspezifische Zertifizierungen gefördert. Für besonders leistungsstarke Mitarbeiter und Potenzialträger aus allen Bereichen des Unternehmens werden weitere Förderprogramme angeboten. Darin werden diese Mitarbeiter strukturiert durch individuelle Entwicklungs- und Trainingspläne begleitet, um sie für ihre künftigen persönlichen Herausforderungen und die des Unternehmens vorzubereiten (MyWay+ für Mitarbeiter und 1&1 MOVE für Führungskräfte und Experten). Mittels Nachwuchsförderprogrammen, wie 1&1 Graduate oder Master+, fördert United Internet frühzeitig junge Talente, die gerade ihr Studium abgeschlossen haben. Als Hauptziel wird dabei die nachhaltige Rekrutierung und Ausbildung von zukünftigen Führungs- und Fachkräften aus den eigenen Reihen angestrebt.
Eine besondere Initiative, die in Kooperation von Personalentwicklung und Kollegen aus dem Fachbereich getrieben wird, ist der TEC Campus. Der TEC Campus ist die Plattform für die fachliche Weiterbildung von Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich Technik und Entwicklung. Ziel ist es, durch interne Wissensweitergabe sowie gezielte, bedarfsgerechte Trainings das Know-how der Mitarbeiter zu verbreitern, zu vernetzen und neue Technologien frühzeitig aufzugreifen.
Auch dank der beschriebenen Förderprogramme konnten im Geschäftsjahr 2014 innerhalb der United Internet Gruppe über 72 % der Führungspositionen intern besetzt werden.
Die United Internet AG ist auch 2014 wieder anerkannter Top Arbeitgeber. Basierend auf einer unabhängigen Studie des Top Employers Institut wurde United Internet, wie schon in den vergangenen Jahren, die Auszeichnung als "TOP Arbeitgeber Deutschland" verliehen. Die Zertifizierung wird an Unternehmen vergeben, die ihren Mitarbeitern attraktive Arbeitsbedingungen bieten. Die Bewertungen erfolgen zu Karrieremöglichkeiten, Arbeitgeberleistungen, Arbeitsbedingungen, Fortbildung und Entwicklungsmöglichkeiten sowie Unternehmenskultur.
Auch der Bereich Ausbildung hat innerhalb der United Internet Gruppe einen hohen Stellenwert. United Internet bildet Nachwuchskräfte selbst aus und ermöglicht jungen Menschen einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Zurzeit werden in den kaufmännischen und technischen Berufen Fachinformatiker (Anwendungsentwicklung / Systemintegration), IT-Systemkaufleute, Kaufleute für Dialogmarketing, Kaufleute für Marketingkommunikation sowie Kaufleute für Büromanagement ausgebildet. Alle Teilnehmer durchlaufen während ihrer etwa dreijährigen Ausbildung ein breites Spektrum unterschiedlicher Fachabteilungen im Unternehmen und nehmen an Veranstaltungen und Workshops teil. Als besonders erfolgreich erweisen sich die Lehrwerkstätten an den Standorten in Karlsruhe und Montabaur. Hier verbringen vor allem die Auszubildenden in den technischen Berufen einen Teil ihrer Ausbildungszeit, um sich die für ihren späteren Einsatz nötigen fachlichen Grundlagen zu erarbeiten.
Zum Jahresende 2014 befanden sich konzernweit über 150 junge Menschen in Ausbildung oder Studium. United Internet ist bestrebt, möglichst viele der Ausgebildeten nach bestandener Prüfung zu übernehmen und jedem Absolventen ein attraktives Angebot zu machen. Im Geschäftsjahr 2014 wurden 37 Auszubildende in eine Festanstellung übernommen.
In Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) bietet United Internet an den Hochschulstandorten Karlsruhe und Mannheim Studiengänge in den Bereichen Angewandte Informatik, Wirtschaftsinformatik, BWL / Accounting & Controlling und BWL / Dienstleistungsmarketing an.
Darüber hinaus ist United Internet als Förderer im Rahmen des "Deutschlandstipendiums" tätig, bei dem Unternehmen und Staat zu jeweils gleichen Teilen angehende Akademiker fördern, um ihnen ein erfolgreiches und anspruchsvolles Studium zu ermöglichen. Das Stipendium unterstützt dabei Studierende, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Seit dem Start des Programms 2011 fördert United Internet Studierende der beiden Elite-Universitäten LMU und TU München.
Ohne die individuellen Stärken der Mitarbeiter/innen wäre United Internet nicht das, was es heute ist: Ein international erfolgreiches, innovatives Unternehmen auf Wachstumskurs. Die konstruktive Nutzung des Diversity-Managements, der Umgang mit der sozialen Vielfalt aller Mitarbeiter, hat für United Internet eine herausragende Bedeutung.
United Internet steht für eine wertschätzende Unternehmenskultur, bei der die individuelle Verschiedenheit hinsichtlich Kultur, Nationalität, Geschlecht, Altersgruppe und Religion gewünscht wird, also alles, was die einzelnen Mitarbeiter/innen innerhalb des Unternehmens einzigartig und unverwechselbar macht. Eine Belegschaft, die sich aus verschiedensten Persönlichkeiten zusammensetzt, bietet optimale Rahmenbedingungen für Kreativität und Produktivität. Das daraus resultierende Ideen- und Innovationspotenzial stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft und steigert die Chancen in Zukunftsmärkten. Diesem Gedanken folgend, soll für jeden Mitarbeiter das Tätigkeitsfeld und die Funktion gefunden werden, in der die jeweiligen individuellen Potenziale und Talente bestmöglich ausgeschöpft werden können.
Neben der Produktivität wird mit Diversity auch die Mitarbeiterzufriedenheit im Allgemeinen gefördert. Dies sind wichtige Entscheidungskriterien für viele Bewerber bei der Auswahl ihres Arbeitgebers. Aber auch die Kunden von United Internet mit ihren vielfältigen Bedürfnissen schätzen einen Geschäftspartner, der ihrer eigenen Diversity gerecht wird.
Die Förderung von Vielfältigkeit kann jedoch keiner Einheitslösung folgen. Mitarbeiter und Bewerber werden aufgrund objektiver Faktoren wie Qualifikation, fachliche Eignung und Kompetenz eingestellt, beschäftigt und gefördert. In Unternehmensbereichen, in denen Frauen strukturell unterrepräsentiert sind, strebt United Internet bei gleicher Qualifikation, Kompetenz und sonstiger Eignung grundsätzlich eine höhere Berücksichtigung von Frauen an, entscheidet aber stets von Fall zu Fall.
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| 31.12.2014 | 31.12.2013 | |
|---|---|---|
| Frauen | 42 % | 35 % |
| Männer | 58 % | 65 % |
Das Durchschnittsalter je Mitarbeiter im United Internet Konzern betrug zum Ende des Geschäftsjahrs 2014 rund 33,8 Jahre.
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| 31.12.2014 | 31.12.2013 | |
|---|---|---|
| unter 30 Jahre | 32 % | 30 % |
| 30 - 39 Jahre | 43 % | 46 % |
| 40 - 49 Jahre | 20 % | 20 % |
| über 50 Jahre | 5 % | 4 % |
Die Mitarbeiter der United Internet AG arbeiten in einem internationalen Umfeld an weltweit 40 Standorten.
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| 31.12.2014 | 31.12.2013 | |
|---|---|---|
| Mitarbeiter, gesamt | 7.832 | 6.723 |
| davon Deutschland | 6.168 | 5.080 |
| davon Frankreich | 46 | 23 |
| davon Großbritannien | 227 | 208 |
| davon Philippinen | 450 | 468 |
| davon Rumänien | 264 | 288 |
| davon Spanien | 341 | 329 |
| davon USA | 300 | 303 |
| davon Sonstige | 36 | 24 |
Im Zuge der globalen Klimadebatte und stetig steigender Energiekosten ist in der Computerbranche immer häufiger von "Green IT" die Rede. Der Begriff "Green IT" umfasst im Prinzip sämtliche Maßnahmen, die dazu beitragen, sowohl den CO2 -Ausstoß als auch den Energieverbrauch eines Unternehmens zu reduzieren.
Die ITK-Branche leistet heute einen wesentlichen Beitrag zur weltweiten Wertschöpfung und ist damit ein starker Wirtschaftsfaktor. Gleichzeitig ist sie auch ein nicht unbedeutender CO2 -Emittent und benötigt viel Strom. Dies gilt bei Internet Service Providern wie United Internet insbesondere für die Rechenzentren in denen viele Millionen Cloud-Anwendungen für Privatpersonen und Gewerbetreibende betreut werden.
United Internet nutzt für ihre deutschen Rechenzentren bereits seit Dezember 2007 Strom aus regenerativen Energiequellen. So werden die Server in den deutschen Rechenzentren in Karlsruhe und Baden Airpark zum Beispiel zu 100 % mit Strom aus 3 norwegischen Wasserkraftwerken betrieben, der über die Stadtwerke Karlsruhe bezogen wird. Auch die Server in den Rechenzentren in den USA wurden 2008 auf klimaneutralen Strom umgestellt.
Die wichtigsten Bausteine hinsichtlich der Einsparung von Energie innerhalb der deutschen Rechenzentren sind:
| ― | Ein intelligentes Kühlungssystem. Das warme Kühlwasser wird zunächst durch Freiluftkühler auf dem Dach des Rechenzentrums geschleust, die ohne energiehungrige Kompressoren auskommen und die "natürliche" Außentemperatur zur Kühlung nutzen. |
| ― | Die Server-Hardware. Das Gros der Rechner wird speziell für United Internet zusammengebaut. Dabei wird auf überflüssige Komponenten verzichtet und es werden u. a. stromsparende Prozessoren sowie Netzteile mit geringem Wärmeverlust eingesetzt. Dadurch wird nur wenig Hitze abgesondert, so dass die Rechnerräume auch nicht so stark abgekühlt werden müssen. |
| ― | Die eingesetzte Software. Das von United Internet eingesetzte Webhosting-Betriebssystem ist eine Eigenentwicklung, basierend auf Linux. Dank der Modifikation können so auf einem einzigen Rechner Daten von einigen tausend Kunden verwaltet und damit gleichzeitig Ressourcen sinnvoll genutzt werden. |
| ― | Die Virtualisierung. Die Serverhardware in Rechenzentren ist häufig im Schnitt nur zu 15 % bis 25 % ausgelastet. Durch Virtualisierung kann die Effizienz deutlich gesteigert und damit Energie eingespart werden. |
Im September 2006 wurde die Stiftung "United Internet for UNICEF" gegründet. "United Internet for UNICEF" ist eine selbstständige, rechtsfähige Stiftung des deutschen bürgerlichen Rechts. Die Stiftung unterstützt in erster Linie Projekte von UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. Aus dem breiten Spektrum der von UNICEF behandelten Themen werden gezielt Projekte ausgewählt und auf den reichweitestarken Portalen der United Internet Gruppe (1&1, GMX und WEB.DE) vorgestellt, um möglichst viele Spenderinnen und Spender - für die jeweiligen Projekte oder als dauerhafte UNICEF-Paten - zu gewinnen.
Die auf den United Internet Portalen gewonnenen Einzel- und Dauerspenden werden von United Internet im Rahmen der einzelnen Projekte verdoppelt und können - dank ehrenamtlicher Tätigkeit aller Stiftungsmitarbeiter - zu 100 % an UNICEF weitergeleitet werden.
Die Entscheidung, mit einer eigenen Stiftung hauptsächlich UNICEF zu unterstützen, hat mehrere Gründe:
| ― | UNICEF verbessert die Lebensbedingungen von Kindern nachhaltig. Gemäß dem Ansatz der "Hilfe zur Selbsthilfe" entwickelt UNICEF überall auf der Welt landesweite Programme mit den Schwerpunkten Bildung, Gesundheit, AIDS oder Kinderschutz. UNICEF bezieht die Bevölkerung intensiv in die Entwicklungsarbeit ein und unterstützt sie so, für sich selbst und ihre Kinder zu sorgen. |
| ― | UNICEF hilft langfristig, ist aber auch in der Nothilfe ein reaktionsschneller und verlässlicher Partner. Nach Erdbeben, Flutkatastrophen oder in Nachkriegssituationen versorgt UNICEF die Kinder mit sauberem Trinkwasser und Medikamenten, sorgt für Notschulen und psychosoziale Betreuung. Dabei kommen UNICEF die langjährige Erfahrung und weltweite Präsenz zugute. |
| ― | Die Verwendung von Spenden unterliegt bei UNICEF strengen Kontrollen. Sowohl die UNICEF-Vertretungen in den Programmländern als auch die Partner vor Ort werden regelmäßig überprüft um sicherzustellen, dass die Mittel exakt wie vorgesehen verwendet werden. |
Auch das Jahr 2014 war geprägt von zahlreichen Nothilfesituationen für Kinder in vielen Regionen der Welt. Besonders betroffen waren und sind Kinder in Krisenregionen wie Syrien, Nordirak und dem Südsudan sowie den von der Ebola-Epidemie betroffenen Ländern in Westafrika. Daher haben sich die Stiftungsaufrufe im Jahr 2014 auf diese Themen und Länder konzentriert. Um auch langfristige Hilfe gewährleisten zu können, wurde bei allen Stiftungsaktivitäten auch die Dauerhilfe als UNICEF-Pate hervorgehoben. Im Zuge der Stiftungsaufrufe konnten im Geschäftsjahr 2014 weitere rund 2,4 Mio. € an UNICEF übergeben werden.
Insgesamt konnten seit Bestehen der Stiftung 28,5 Mio. € an Spendengeldern und aktuell rund 9.800 aktive UNICEF-Paten über die Portale von 1&1, GMX und WEB.DE gewonnen werden.
Nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2014 sind bei der United Internet AG keine Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten, die größere Auswirkungen auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens bzw. des Konzerns mit Auswirkungen auf Rechnungslegung und Berichterstattung haben.
Aussagen zur wirtschaftlichen Lage des United Internet Konzerns zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts finden sich unter Punkt 4.3 im "Prognosebericht".
Die Rocket Internet AG, eine der 3 börsennotierten Beteiligungen von United Internet, hat am 13. Februar 2015 eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlage unter teilweiser Ausnutzung des genehmigten Kapitals abgeschlossen. Durch die Kapitalerhöhung hat sich das Grundkapital der Gesellschaft von 153.130.566 € auf 165.140.790 € erhöht. Die neuen Aktien wurden ausschließlich im Rahmen einer Privatplatzierung mittels eines beschleunigten Platzierungsverfahrens (Accelerated Bookbuilding) institutionellen Anlegern angeboten. Die insgesamt 12.010.224 neuen Aktien wurden zu einem Platzierungspreis von 49,00 € je Aktie zugeteilt. United Internet hat im Rahmen dieser Kapitalerhöhung 1.201.000 Rocket-Aktien für insgesamt rund 58,8 Mio. € erworben und damit ihre Rocket-Anteile auf 8,31 % erhöht.
Die Risiko- und Chancenpolitik des United Internet Konzerns orientiert sich an dem Ziel, den Wert des Unternehmens zu erhalten und nachhaltig zu steigern, indem Chancen wahrgenommen und Risiken frühzeitig erkannt und gesteuert werden.
Das Risiko- und Chancenmanagement regelt den verantwortungsvollen Umgang mit Unsicherheiten, die mit unternehmerischem Handeln immer verbunden sind.
Konzeption, Organisation und Aufgabe des Risikomanagements der United Internet AG werden von Vorstand und Aufsichtsrat vorgegeben und im Rahmen eines konzernweit verfügbaren und gültigen Risikohandbuchs dokumentiert. Diese Vorgaben werden laufend an die sich ändernden gesetzlichen Rahmenbedingungen angepasst und kontinuierlich weiterentwickelt. Die interne Revision prüft in regelmäßigen Abständen die Funktionsfähigkeit und Wirksamkeit des Risikomanagementsystems. Der Abschlussprüfer prüft im Rahmen des gesetzlichen Prüfungsauftrags für den Jahresabschluss und den Konzernabschluss, ob das Risikofrüherkennungssystem grundsätzlich geeignet ist, bestandsgefährdende Risiken und Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Das System entspricht den gesetzlichen Anforderungen an ein Risikofrüherkennungssystem, steht im Einklang mit dem Deutschen Corporate Governance Kodex und orientiert sich in seiner Ausgestaltung an den in der internationalen ISO Norm ISO/IEC 31.000 festgelegten Merkmalen. Der Aufsichtsrat überprüft gemäß den Vorschriften des Aktiengesetzes die Wirksamkeit des Risikomanagementsystems.
Das Risikomanagementsystem umfasst die Maßnahmen, die es der United Internet AG erlauben, mögliche Risiken, die die Erreichung der Unternehmensziele gefährden könnten, frühzeitig durch Assessments und Frühwarnsysteme zu erkennen, monetär und szenario-orientiert zu bewerten, zu steuern und zu überwachen. Das Ziel des konzernweit etablierten Risikomanagements ist es dabei, dem Management die größtmögliche Transparenz über die tatsächliche Risikosituation, deren Veränderung sowie der verfügbaren Handlungsoptionen zu verschaffen, um so das bewusste Eingehen oder das Vermeiden von Risiken zu ermöglichen. Hierbei ist konzernweit immer eine über die regulären Berichtswege etablierte indirekte Anbindung und für alle wesentlichen Geschäftsbereiche eine direkte Anbindung an das konzernweit etablierte zentrale Risikomanagement mit definierten Zuständigkeiten realisiert. Damit wird die Vollständigkeit der erfassten Risiken im Risikomanagementsystem gesichert.
Der Status der wesentlichen Risiken wird viermal im Jahr in Berichtsform an Vorstand und Aufsichtsrat kommuniziert. Bei identifizierten, unvermittelt wirkenden wesentlichen Risiken oder bei einer erheblichen Risikoveränderung wird eine Ad-hoc-Berichtspflicht ausgelöst. Das Risiko wird dann unverzüglich an den Finanzvorstand der United Internet AG gemeldet und von diesem gegebenenfalls auch an den Aufsichtsrat berichtet. Damit können wesentliche Risiken schnellstmöglich adressiert werden. Zur Unterstützung des zentralen Risikomanagements sind zusätzlich dezentrale Risikomanager mit einer monatlichen Berichtsfrequenz in für den Geschäftserfolg der Gesellschaft besonders wesentlichen Geschäftsbereichen (beispielsweise in den Bereichen "Technik und Entwicklung" der Gesellschaften) installiert. Für den konzernweiten Austausch und den Abgleich von Risikoinformationen finden regelmäßige Risk-Manager-Meetings zwischen dem zentralen Risikomanagement, den dezentralen Risikomanagern sowie auch - im übergreifenden Ansatz - mit den unternehmensweiten, querschnittsverantwortlichen Stellen statt. In dem bei der United Internet AG etablierten Risikomanagementsystem werden ausschließlich die erkannten Risiken dokumentiert. Die Bewertung der Risiken erfolgt in einer Netto-Betrachtung, d. h. Effekte durch mitigierende (korrigierende) Maßnahmen werden erst nach Umsetzung der Maßnahme in der Risikobewertung berücksichtigt.
Aus der Gesamtheit der für den Konzern identifizierten Risiken erläutern die folgenden Abschnitte die aus Sicht der Gesellschaft wesentlichen Risikofelder sowie Einzelrisiken. Einschätzungen seitens des Vorstands der Gesellschaft hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie der möglichen Auswirkungen der im Folgenden beschriebenen Risiken befinden sich am Schluss dieses Risikoberichts.
United Internet verfolgt weiterhin ein zunehmend internationales Wachstum auf europäischen und außereuropäischen Märkten. Dies stellt die Gesellschaft zunehmend vor neue Arten von Herausforderungen, die mit den unterschiedlichen kulturellen Umfeldern, unterschiedlichen gesetzlichen Anforderungen und ethischen und sozialen Erwartungen der Kunden und internationalen Mitarbeiter an die Muttergesellschaft zusammenhängen. Sowohl bei internen Prozessen, wie etwa der Durchführung übergreifender und internationaler Großprojekte, sowie der Kundenkommunikation hängt der unternehmerische Erfolg auch von den genauen Kenntnissen und der Berücksichtigung der landesspezifischen Besonderheiten der involvierten Parteiungen ab. Dies berücksichtigt die Gesellschaft durch einen verstärkten Aufbau interkultureller Kompetenz und die Sensibilisierung der Mitarbeiter und Führungskräfte.
Die Wettbewerbsintensität ist sowohl im Access- als auch im Applications-Segment hoch und könnte, beispielsweise durch den Markteintritt von neuen Wettbewerbern, weiter zunehmen. In der Folge könnten das Wachstum und / oder die erzielbaren Margen zurückgehen.
Im Rahmen der Diversifikation des Geschäftsmodells steigt United Internet gelegentlich in neue, zusätzliche Märkte mit großen Wettbewerbern ein. Mit einer solchen unternehmerischen Entscheidung für ein neues Geschäftsfeld oder ein neues Produkt sind in der Regel neue Risiken verbunden, die beispielsweise aus der Tarifierung der Produkte, der Veränderung von Geschäftsstrategien von Vordienstleistern oder einer missbräuchlichen Nutzung (Fraud) resultieren. United Internet versucht, mit einer detaillierten Planung auf Basis interner Erfahrungswerte und externer Marktstudien, durch die Nutzung verschiedener Partner / Zulieferer sowie durch ständig verbesserte Anti-Fraud Maßnahmen diese Risiken zu minimieren.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für United Internet ist es, neue und ständig verbesserte Produkte und Services zu entwickeln, um die Anzahl der Kundenverträge weiter zu steigern und die Kundenbindung zu stärken. Dabei besteht das Risiko, dass Neuentwicklungen zu spät auf den Markt kommen oder seitens der Zielgruppe nicht angenommen werden. Diesen Risiken begegnet United Internet durch eine intensive Markt- und Wettbewerbsbeobachtung sowie eine ständig auf das Feedback der Kunden reagierende Produktentwicklung.
Im Segment "Access" haben die Entscheidungen der Bundesnetzagentur und des Bundeskartellamts Einfluss auf die Gestaltung der Breitband-Internetzugangstarife. Preiserhöhungen der Leitungsbetreiber, von denen United Internet Vorleistungen für die eigenen Kunden bezieht, könnten sich negativ auf die Profitabilität der Tarife auswirken. Gleichermaßen besteht die Möglichkeit, dass eine fehlende Regulierung das Marktumfeld für United Internet verschlechtert. United Internet begegnet dem tendenziell steigenden Regulierungsrisiko durch eine Zusammenarbeit mit mehreren Vorleistungspartnern und einer aktiven Verbandsarbeit. Zudem verfügt United Internet mit der Komplettübernahme von Versatel zum 1. Oktober 2014 inzwischen auch über ein eigenes Netz. Die eigene Netzinfrastruktur gibt United Internet künftig die Möglichkeit, auch intern produzierte DSL-Vorleistungen zu beziehen.
Mit sinkendem Trend besteht weiterhin das Risiko, dass es durch neue Datenschutzbestimmungen auf EU- und Bundesebene zu Einschränkungen in der Auswertung von so genannten Browser-Cookies kommt. Browser-Cookies ermöglichen das clientseitige Speichern von Information, die bei weiteren Aufrufen an den Server übertragen werden. Die Auswertung bzw. Informationsgewinnung über solche Browser-Cookies ist ein wesentlicher Bestandteil der Online-Werbung. Eine Nutzungseinschränkung könnte zur Folge haben, dass eigens entwickelte technische Lösungen nur noch bedingt eingesetzt werden könnten. Dies könnte das Geschäft in Teilen des Segments "Applications" behindern.
United Internet speichert die Daten ihrer Kunden auf Servern in firmeneigenen und angemieteten Rechenzentren. Der Umgang mit diesen Daten unterliegt umfangreichen gesetzlichen Vorgaben. Die Gesellschaft ist sich dieser großen Verantwortung bewusst und räumt dem Datenschutz einen hohen Stellenwert und besondere Beachtung ein. Gleichwohl kann nie ausgeschlossen werden, dass Datenschutzbestimmungen beispielsweise durch menschliches Fehlverhalten oder technische Schwachstellen verletzt werden. Durch den Einsatz neuester Technologien, die ständige Überprüfung der datenschutzrechtlichen und sonstigen gesetzlichen Vorgaben, einem umfangreichen datenschutzrechtlichen Schulungsprogramm für Mitarbeiter sowie die möglichst frühzeitige Einbindung von Datenschutzaspekten und -anforderungen in die Produktentwicklung investiert die Gesellschaft kontinuierlich in die Verbesserung des Datenschutzniveaus.
Wenn United Internet ihre Personalressourcen an den nationalen und internationalen Standorten nicht effektiv steuert, ist die Gesellschaft möglicherweise nicht in der Lage, ihr Geschäft effizient und erfolgreich zu führen. Es ist von zentraler Bedeutung, dass die personellen Ressourcen effektiv gesteuert werden, damit der kurz- und auch langfristige Bedarf an Mitarbeitern und erforderlichen Fachkenntnissen sichergestellt werden kann.
Diesem Risiko wirkt die Gesellschaft durch eine Reihe von Maßnahmen gezielt entgegen. Dazu gehören beispielsweise die Nachfolge- und Personalplanung, Outsourcing und der befristete Einsatz externer Ressourcen.
Hoch qualifizierte Mitarbeiter bilden die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg von United Internet. Der Wettbewerb um kompetente und spezialisierte Fach- und Führungskräfte ist jedoch intensiv. Wenn es nicht gelingt, Führungskräfte und Mitarbeiter mit speziellem Fach- und Technologiewissen zu gewinnen, weiterzuentwickeln und an die Gesellschaft zu binden, wäre United Internet nicht in der Lage, ihrer Geschäftstätigkeit effektiv nachzugehen und ihre Wachstumsziele zu erreichen.
Trotz dieser Risiken sieht sich die Gesellschaft als attraktiver Arbeitgeber gut aufgestellt, um auch künftig hervorragend qualifizierte Fach- und Führungskräfte mit Potenzial zur Steigerung des Geschäftserfolgs einstellen zu können. Die Gesellschaft wirkt diesem Risiko auch entgegen, indem Mitarbeiter- und Führungskompetenzen weiterentwickelt werden. So werden gezielt Maßnahmen zur beruflichen Weiterentwicklung, Mentoren- und Coachingprogramme sowie besondere Angebote für Potenzialträger angeboten, die auf die Weiterentwicklung von Talenten und insbesondere von Führungskompetenzen ausgerichtet sind.
Weitere Angaben zum Thema Personal finden sich unter Punkt 2.5 "Wesentliche finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren" dieses Lageberichts unter "Mitarbeiter".
Um dem dynamischen Kundenwachstum sowie einer möglichst schnellen Leistungsbereitstellung im Sinne des Kunden Rechnung zu tragen, sind die Bestell- und Bereitstellungsprozesse der United Internet - wie bei vielen großen Unternehmen im Massenmarktgeschäft - weitgehend automatisiert. Diese automatisierten Prozesse bieten naturgemäß Angriffsmöglichkeiten für Betrüger. So könnten der United Internet beispielsweise Schäden durch automatisierte Hosting- oder Domainbestellungen entstehen, die unter einer falschen Identität bestellt und nicht bezahlt werden.
Auch durch missbräuchliche SIM-Kartennutzungen, z.B. infolge von massenhaften Anrufweiterleitungen oder Roaming-Calls, können der United Internet Schäden entstehen.
United Internet versucht durch den permanenten Ausbau des Fraud-Managements, durch eine enge Zusammenarbeit mit den Vorleistungsdienstleistern sowie durch entsprechende Produktgestaltung solche Fraud-Angriffe zu vermeiden oder zumindest sehr frühzeitig zu erkennen und zu beenden.
Die United Internet AG realisiert ihren Unternehmenserfolg im Wesentlichen im Umfeld des Internet. Zur Leistungserbringung werden im Rahmen der Geschäftsprozesse Informations- und Telekommunikationstechnologien (Rechenzentren, Übertragungssysteme, Vermittlungsknoten u. a.) eingesetzt, die stark mit dem Internet vernetzt sind und deren Verfügbarkeit durch Bedrohungen aus dem Internet gefährdet werden können. So könnten beispielsweise DDoS-Attacken (DDoS = Distributed Denial of Service) zu einer Überlastung der technischen Systeme bzw. zu Serverausfällen führen. Um solchen Risiken zunehmend schneller begegnen zu können, wird das bestehende Überwachungs- und Alarmierungssystem inklusive der nötigen Prozesse und Dokumentationen kontinuierlich optimiert.
Es besteht zudem das Risiko eines Hackerangriffs mit dem Ziel, Kundendaten auszuspionieren, zu löschen oder Leistungen missbräuchlich in Anspruch zu nehmen. United Internet begegnet diesem Risiko mit dem Einsatz von Virenscannern, Firewalling-Konzepten, eigens initiierten Tests und diversen technischen Kontrollmechanismen.
In den vergangenen Jahren ist eine stetige Zunahme an Spam-E-Mails im Internet zu verzeichnen. Hier besteht das Risiko, dass Spammer die E-Mail-Systeme der Gesellschaft missbrauchen und diese dann von anderen E-Mail-Providern blockiert werden. Um diesem Risiko zu begegnen, wurden verschiedene Vorkehrungen getroffen, das Spam-Aufkommen möglichst gering zu halten. Durch die aktive Teilnahme an länderübergreifenden Arbeitsgruppen wirkt United Internet darüber hinaus bei der Weiterentwicklung der Mail-Security-Standards mit.
Die Bedrohungspotentiale aus dem Internet stellen für United Internet hinsichtlich ihrer Auswirkungen die größte Risikogruppe dar, die insgesamt durch eine Vielzahl an technischen und organisatorischen Maßnahmen kontrolliert werden. Insbesondere seien hier der Betrieb und die kontinuierliche Verbesserung eines Sicherheitsmanagementsystems sowie der stetige Ausbau der Widerstandsfähigkeit (Resilienz) der Systeme genannt.
Die Produkte von United Internet sowie die dazu benötigten Geschäftsprozesse basieren auf einer komplexen technischen Infrastruktur und einer Vielzahl erfolgskritischer Softwaresysteme (Server, Kundenverwaltungsdatenbanken, Statistiksysteme etc.). Die ständige Anpassung an sich verändernde Kundenbedürfnisse führt zu einer zunehmenden Komplexität dieser technischen Infrastruktur, an der regelmäßig Änderungen vorgenommen werden müssen. In der Folge, aber auch durch größere Umstellungen wie beispielsweise Migrationen von Datenbeständen, kann es zu vielfältigen Störungen oder Ausfällen kommen. Sollten z. B. Leistungssysteme betroffen sein, könnte United Internet gegenüber ihren Kunden die zugesicherte Leistung nicht oder vorübergehend nicht mehr erbringen. Diesen Risiken begegnet die Gesellschaft durch gezielte Architekturanpassungen, Qualitätssicherheitsmaßnahmen und eine räumlich getrennte (georedundante) Auslegung der Kernfunktionalitäten.
Für den Betrieb der Systeme besteht das Risiko gezielter Angriffe von innen und außen, z.B. durch Hacker oder durch Manipulation seitens zugriffsberechtigter Mitarbeiter, die Ausfälle oder Verschlechterungen der Services nach sich ziehen könnten. Um diesem Risiko zu begegnen, werden verschiedene soft- und hardwarebasierte Sicherheitsvorkehrungen eingesetzt, die Infrastruktur und Verfügbarkeit schützen. Durch die Teilung von Aufgaben werden risikobehaftete Handlungen oder Geschäftsvorfälle nicht von einem Mitarbeiter allein, sondern nach dem "Vier-Augen-Prinzip" ausgeführt. Manuelle und technische Zugriffsbeschränkungen stellen darüber hinaus sicher, dass Mitarbeiter nur in ihren Verantwortungsbereichen tätig sind. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme gegen Datenverlust werden die vorhandenen Datenbestände einer regelmäßigen Datensicherung unterzogen und in georedundanten Rechenzentren gespeichert.
Auch hinsichtlich der bei United Internet intern realisierten Arbeitsabläufe und -prozesse sind vor dem Hintergrund der stetig steigenden Komplexität und Interoperabilität der angebotenen Produkte gestiegene Anforderungen an die Weiterentwicklung des Gesamtportfolios zu verzeichnen, die mit ständig wachsenden Abstimmungs- und Koordinationsaufwänden einhergehen. Die besondere Herausforderung liegt hierbei neben der Sicherstellung der Qualitätsstandards vor allem auch an der Berücksichtigung des agilen und sich immer schneller vollziehenden Marktgeschehens, welches die Aufrechterhaltung einer diesen Entwicklungen Schritt haltendenden, gewohnt leistungsfähigen und belastbaren Weiterentwicklungskomponente bedingt.
Ein weiterer Aspekt in diesem Kontext ist der Erhalt und Ausbau von Kernfähigkeiten im Unternehmen für die Weiterentwicklung des Produktportfolios. So könnte bei zeitkritischen Projekten der Einsatz von hochspezialisierten Dienstleistern bei deren kurzzeitigem Ausfall zu weiteren Mehraufwänden und negativen Folgen - wie etwa der Verzögerung geplanter Kampagnen, Sicherheitslücken o.ä. - im Unternehmen führen.
Diesen Risiken begegnet die Gesellschaft mit einer ständigen Weiterentwicklung und Verbesserung der internen Abläufe und Prozesse, der gezielten Bündelung und Bindung von Experten und Kompetenzträgern sowie der kontinuierlichen Optimierung der organisatorischen Strukturen der Weiterentwicklungskomponenten. Auch hinsichtlich der Auswahl und Steuerung strategischer Out-sourcing-Partner wird sichergestellt, dass deren Verlässlichkeit und Fachkunde nach international belastbaren Kriterien nachgewiesen ist und keine Partnerschaften für kritische Geschäftsbereiche eingegangen werden, die nicht durch gesellschaftsinterne Fähigkeiten verzugslos aufrechterhalten werden könnten.
Die im Wesentlichen bei der Einzelgesellschaft United Internet AG im Zuge der Finanzierung ihrer Geschäftstätigkeit entstandenen finanziellen Verbindlichkeiten umfassen Bankdarlehen, Kontokorrentkredite sowie sonstige finanzielle Verbindlichkeiten.
United Internet verfügt über verschiedene finanzielle Vermögenswerte, die unmittelbar aus ihrer Geschäftstätigkeit resultieren. Diese umfassen im Wesentlichen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Die Gesellschaft verfügte zum Bilanzstichtag im Wesentlichen über originäre Finanzinstrumente.
Ziel des Finanzrisikomanagements ist es, Risiken durch die laufenden operativen und finanzorientierten Aktivitäten zu begrenzen. Dabei unterliegt die Gesellschaft hinsichtlich ihrer Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und geplanten Transaktionen insbesondere Liquiditätsrisiken sowie Finanzmarktrisiken, die im Folgenden dargestellt werden.
Das Liquiditätsrisiko von United Internet besteht grundsätzlich darin, dass die Gesellschaft möglicherweise ihren finanziellen Verpflichtungen - beispielsweise der Tilgung von Finanzschulden - nicht nachkommen kann. Ziel der Gesellschaft ist die kontinuierliche Deckung des Finanzmittelbedarfs und die Sicherstellung der Flexibilität auch durch die Nutzung von Kontokorrentkrediten und Darlehen.
Im Cash-Management werden konzernweit der Bedarf und Überschuss an Zahlungsmitteln zentral ermittelt. Durch das konzerninterne Saldieren (Netting) von Bedarf und Überschuss wird die Anzahl externer Bankgeschäfte auf ein Mindestmaß reduziert. Das Netting erfolgt durch Cash-Pooling-Verfahren. Die Gesellschaft hat zur Steuerung ihrer Bankkonten und der internen Verrechnungskonten sowie zur Durchführung automatisierter Zahlungsvorgänge standardisierte Prozesse und Systeme etabliert.
Neben der operativen Liquidität unterhält United Internet auch weitere Liquiditätsreserven, die kurzfristig verfügbar sind. Bestandteil dieser Liquiditätsreserven ist ein zugesagter syndizierter Kredit.
Durch die starke Geschäftsausweitung in den letzten Jahren haben sich auch die möglichen Forderungsausfälle der Gesellschaft erhöht. Trotz der gestiegenen Eintrittswahrscheinlichkeit werden die Auswirkungen auf die Liquidität von United Internet als sehr gering eingestuft. Bei der Gesellschaft besteht weiterhin keine wesentliche Liquiditätsrisiko-Konzentration.
Die bestehenden Kreditlinien der Gesellschaft sind an sogenannte Financial Covenants (Kreditauflagen) gebunden. Eine Verletzung dieser Auflagen könnte dazu führen, dass der Kreditgeber die Finanzierungen kündigen und die jeweiligen Valutierungen sofort fällig stellen kann. Die in den Kreditverträgen von United Internet enthaltenen Covenants umfassen die Einhaltung einer bestimmten Nettofinanzschulden-zu-EBITDA-Relation sowie die Einhaltung einer bestimmten EBITDA-zu-Zinsen-Relation. Mit diesen Relationen wird die relative Belastung der Gesellschaft durch die Finanzverbindlichkeiten (z. B. durch Zinszahlungen) berechnet. Angesichts der derzeit weit besseren Relationen von United Internet wird die Eintrittswahrscheinlichkeit als sehr gering eingeschätzt. Die Einhaltung der Kreditauflagen wird vom Vorstand der Gesellschaft fortlaufend überwacht.
Die Aktivitäten der United Internet AG sind insbesondere finanziellen Risiken aus der Änderung von Zinssätzen, von Wechselkursen sowie von Börsenkursen ausgesetzt.
Die Gesellschaft ist grundsätzlich Zinsrisiken ausgesetzt, da Finanzmittel im Wesentlichen zu variablen Zinssätzen mit unterschiedlichen Laufzeiten aufgenommen wurden.
Die Gesellschaft prüft auf der Grundlage der Liquiditätsplanung ständig die verschiedenen Anlagemöglichkeiten der liquiden Mittel und die Konditionen der Finanzschulden. Ein entstehender Finanzierungsbedarf wird mittels geeigneter Instrumente zur Liquiditätssteuerung gedeckt. Liquiditätsüberschüsse werden bestmöglich im Geldmarkt angelegt. Aufgrund der Entwicklung auf den weltweiten Finanzmärkten blieb das Zinsrisiko weitgehend unverändert.
Marktzinsänderungen könnten sich auf das Zinsergebnis auswirken und gehen in die Berechnung der ergebnisbezogenen Sensitivitäten ein. Zur Darstellung von Marktrisiken verwendet United Internet eine Sensitivitätsanalyse, die Auswirkungen hypothetischer Änderungen von relevanten Risikovariablen auf das Ergebnis vor Steuern zeigt. Die periodischen Auswirkungen werden bestimmt, indem die hypothetischen Änderungen der Risikovariablen auf den Bestand der Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag bezogen werden.
Das Währungsrisiko von United Internet resultiert im Wesentlichen aus der operativen Geschäftstätigkeit (wenn Umsatzerlöse und / oder Aufwendungen auf eine von der funktionalen Währung des Konzerns abweichende Währung lauten) und den Nettoinvestitionen in ausländischen Tochterunternehmen. Da die Umsatzerlöse und Aufwendungen überwiegend im Euroraum erwirtschaftet bzw. angefallen sind, lagen im Berichtszeitraum keine wesentlichen die Cashflows beeinflussenden Währungsrisiken vor.
Ein Börsenkursrisiko resultiert im Wesentlichen aus Beteiligungen an börsennotierten Gesellschaften. Diese Beteiligungen werden im Einzelabschluss zu Anschaffungskosten und im Konzernabschluss zum Fair Value bewertet. Sofern der (anteilige) Börsenwert einer Beteiligung dauerhaft unter dessen Anschaffungskosten liegt, erfasst die Gesellschaft im Einzelabschluss die Wertminderung des Finanzinstruments im Periodenergebnis. Im Konzernabschluss werden Wertänderungen, die sich aus der Fair Value Bewertung ergeben, erfolgswirksam erfasst.
Die Gesellschaft unterliegt über die aktienrechtlichen Bestimmungen hinaus keinen weitergehenden satzungsmäßigen oder vertraglichen Verpflichtungen zum Kapitalerhalt. Die im Rahmen der Unternehmenssteuerung von der Gesellschaft herangezogenen Finanzkennzahlen (Umsatz, EBITDA, EBIT, EPS) sind überwiegend erfolgsorientiert. Ziele, Methoden und Prozesse des Kapitalmanagements sind den erfolgsorientierten Finanzkennzahlen untergeordnet.
Zur Aufrechterhaltung oder Anpassung der Kapitalstruktur kann die Gesellschaft Anpassungen der Dividendenzahlungen an die Anteilseigner oder eine Kapitalrückzahlung an die Anteilseigner vornehmen, eigene Anteile erwerben und bei Bedarf wieder platzieren oder auch neue Anteile ausgeben. Zum 31. Dezember 2014 bzw. 31. Dezember 2013 wurden keine Änderungen der Ziele, Richtlinien und Verfahren vorgenommen.
Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Risikofelder bzw. Einzelrisiken unter Berücksichtigung der Interdependenzen.
Die wesentlichen Herausforderungen umfassen aus heutiger Sicht insbesondere "Bedrohungspotenziale im Internet", "Komplexität und Manipulierbarkeit der eingesetzten Hard- und Software" sowie Risiken aus den Bereichen "Recht & Politik", "Markt" und "Fraud".
Durch den kontinuierlichen Ausbau des Risikomanagements begegnet United Internet diesen Risiken und begrenzt sie, soweit sinnvoll, mit der Umsetzung konkreter Maßnahmen auf ein Minimum.
Bestandsgefährdende Risiken für den United Internet Konzern waren im Geschäftsjahr 2014 sowie zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts weder aus Einzelrisikopositionen noch aus der Gesamtrisikosituation erkennbar.
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| Eintrittswahrscheinlichkeit | Mögliche Auswirkung | |
|---|---|---|
| Risiken im Bereich Strategie | ||
| Internationalisierung | Gering (2013: Hoch) | Hoch (2013: Hoch) |
| Risiken im Bereich Markt | ||
| Wettbewerb | Gering (2013: Hoch) | Hoch (2013: Hoch) |
| Geschäftsentwicklung und Innovationen | Gering (2013: Gering) | Hoch (2013: Hoch) |
| Risiken im Bereich Recht & Politik | ||
| Regulierung | Hoch (2013: Hoch) | Hoch (2013: Sehr hoch) |
| Datenschutz | Sehr gering (2013: Sehr gering) | Hoch (2013: Hoch) |
| Risiken im Bereich Personal | ||
| Mitarbeiter | Gering (2013: Sehr gering) | Gering (2013: Gering) |
| Risiken im Bereich Fraud | ||
| Betrug | Gering (2013: Hoch) | Gering (2013: Gering) |
| Risiken im Bereich Leistungserstellung | ||
| Bedrohungspotenziale im Internet | Gering (2013: Gering) | Sehr hoch (2013: Extrem hoch) |
| Komplexität / Manipulierbarkeit Hard- u. Software | Gering (2013: Hoch) | Hoch (2013: Hoch) |
| Komplexität in der Entwicklung | Gering (2013: Gering) | Hoch (2013: Hoch) |
| Risiken im Bereich Finanzinstrumente und Finanzrisikomanagement | ||
| Liquidität | Gering (2013: Sehr gering) | Sehr gering (2013: Sehr gering) |
| Financial Covenants | Sehr gering (2013: Sehr gering) | Sehr gering (2013: Sehr gering) |
| Finanzmarkt | Gering (2013: Gering) | Hoch (2013: Hoch) |
| Kapitalsteuerung | Sehr gering (2013: Sehr gering) | Sehr gering (2013: Sehr gering) |
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| Eintrittswahrscheinlichkeit | Mögliche Auswirkung |
|---|---|
| Sehr gering | Sehr gering |
| Gering | Gering |
| Hoch | Hoch |
| Sehr hoch | Sehr hoch |
| Extrem hoch |
Das Chancenmanagement hat seine Grundlage in der strategischen Planung und den daraus abgeleiteten Maßnahmen für die Entwicklung von Produkten und deren Positionierung in den unterschiedlichen Zielgruppen, Märkten und Ländern während des Produkt-Lebenszyklus. Die direkte Verantwortung für das frühzeitige und kontinuierliche Identifizieren, Bewerten und Steuern von Chancen obliegt dem Konzernvorstand sowie der operativen Führungsebene in den jeweiligen Geschäftssegmenten in Form der Bereichsvorstände und Geschäftsführer. Das Management der United Internet AG beschäftigt sich intensiv mit detaillierten Auswertungen, Modellen und Szenarien zu aktuellen und künftigen Branchen- und Technologietrends, Produkten, Märkten / Marktpotenzialen und Wettbewerbern im Umfeld der Gesellschaft. Die bei diesen strategischen Analysen identifizierten Chancenpotenziale werden anschließend unter Betrachtung der kritischen Erfolgsfaktoren sowie der bestehenden Rahmenbedingungen und Möglichkeiten der United Internet AG analysiert, in den Planungsgesprächen zwischen Vorstand, Aufsichtsrat und den operativ verantwortlichen Führungskräften diskutiert und in konkrete Maßnahmen, Ziele und Meilensteine umgesetzt. Fortschritt und Erfolg der Maßnahmen werden fortlaufend von den operativ Verantwortlichen sowie von den Geschäftsführern und Vorständen der Gesellschaften überwacht.
Das stabile und weitgehend konjunkturunabhängige Geschäftsmodell von United Internet sichert planbare Umsätze und Cashflows und eröffnet so finanzielle Spielräume, um Chancen in neuen Geschäftsfeldern und neuen Märkten zu nutzen - organisch oder durch Beteiligungen und Übernahmen.
Angesichts der breiten Positionierung in den heutigen Wachstumsmärkten liegen die rein strategischen Wachstumschancen der Gesellschaft auf der Hand: Überall und ständig verfügbare, immer leistungsfähigere Breitbandanschlüsse ermöglichen neue, aufwändigere Cloud-Applikationen. Diese internetbasierten Anwendungen für Privatanwender, Freiberufler und kleine Unternehmen sind für United Internet aus heutiger Sicht die Wachstumstreiber der nächsten Jahre -sowohl als eigenständige Produkte im Segment "Applications" wie auch in Kombination mit den festnetz- und mobilfunkbasierten Zugangsprodukten im Segment "Access".
Trotz der unsicheren volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen erwartet United Internet wie auch viele der führenden Branchenanalysten eine positive Entwicklung in den für die Gesellschaft wesentlichen Märkten. United Internet gehört in diesen Märkten zu den führenden Marktteilnehmern. National und international. Mit den sehr wettbewerbsfähigen Access-Produkten, dem wachsenden Portfolio an Cloud-Applikationen, den starken und spezialisierten Marken, der hohen Vertriebskraft sowie den bereits bestehenden Geschäftsbeziehungen zu Millionen Privat- und Geschäftskunden (Cross- und Up-Selling-Potenzial) ist United Internet gut aufgestellt, um in beiden Geschäftssegmenten auch am erwarteten Marktwachstum zu partizipieren.
Die United Internet AG gehört heute in vielen Unternehmensbereichen zu den marktführenden Unternehmen. Aufbauend auf dem vorhandenen technologischen Know-how, der hohen Produkt- und Servicequalität, der Bekanntheit der Konzernmarken wie 1&1, GMX, WEB.DE, united-domains, InterNetX oder Fasthosts, der Geschäftsbeziehungen zu Millionen Privat- und Geschäftskunden sowie der hohen Kundenbindung sieht United Internet gute Chancen, die heutigen Marktanteile weiter auszubauen.
Zu den Kernkompetenzen von United Internet gehört es auch, Kundenwünsche, Trends und somit neue Märkte frühzeitig zu erkennen. Die breit angelegte Wertschöpfungskette (von Produktentwicklung und Rechenzentrumsbetrieb, über effektives Marketing und einen schlagkräftigen Vertrieb bis hin zur aktiven Kundenbetreuung) ermöglicht es United Internet dabei, oft schneller als andere mit Innovationen am Markt zu sein und diese - dank der hohen Cash-Generierung in den bestehenden Geschäftsfeldern - kraftvoll zu vermarkten.
Bei sich abzeichnenden neuen Chancen, wie z. B. De-Mail, ist United Internet bereit und durch die starke Cash-Generierung in den etablierten Geschäftsfelder auch in der Lage, einen mehrjährigen kostenintensiven Vorlauf zu tragen. Denn dank des hohen Marktanteils bei deutschen E-Mail-Nutzern kann sich die Gesellschaft gute Chancen ausrechnen, sichtbar am Geschäft rund um den digitalen, rechtssicheren Briefweg (insbesondere bei Umsätzen aus "Porto" und "Werbesendungen") zu partizipieren.
Durch die Komplettübernahme von Versatel zum 1. Oktober 2014 verfügt United Internet inzwischen auch über ein eigenes Netz. Mit rund 39.000 km Länge ist es das zweitgrößte Glasfasernetz in Deutschland. Die eigene Netzinfrastruktur gibt United Internet künftig die Möglichkeit, auch intern produzierte DSL-Vorleistungen zu beziehen.
Zudem bietet das eigene Netz United Internet die Chance, über die Marke Versatel auch im Geschäft mit Daten und Infrastruktur im B-to-B Business mit kleinen und mittleren Unternehmen sowie Großunternehmen aktiv zu werden. Diese Chance wird deutlich bei einem Blick auf den sehr stark ansteigenden Datenverbrauch bei Privatanwendern und Unternehmen (laut Auswertungen von Dialog Consult / VATM: +27,8 % verbrauchtes Datenvolumen pro Anschluss und Monat im Jahr 2014) bei einem gleichzeitig sehr hohen Nachholbedarf bei direkten Glasfaseranschlüssen in Deutschland. So waren - laut einer Auswertung der OECD im Juni 2014 - nur 1,1 % aller Breitbandanschlüsse in Deutschland Glasfaseranschlüsse. Damit belegt Deutschland weit abgeschlagen Platz 29 unter den 34 OECD-Ländern.
Cloud-Applikationen sind weltweit einsetzbar und funktionieren in Frankfurt am Main nach den gleichen Regeln wie in London, Rom oder New York. So hat United Internet bereits in der Vergangenheit zunächst für Deutschland entwickelte Cloud-Produkte wie 1&1 MyWebsite auf Sprache und länderspezifische Unterschiede angepasst und diese sukzessive in andere Länder ausgerollt.
Dank der guten Exportierbarkeit dieser Produkte ist United Internet im Geschäftsfeld "Applications" schon heute in zahlreichen europäischen Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien und Polen), aber auch in Nordamerika (USA, Kanada und Mexiko) tätig. Weitere Länder und Produkt-Rollouts werden sukzessive folgen.
Neben dem organischen Wachstum prüft United Internet kontinuierlich auch Möglichkeiten von Firmenübernahmen und strategischen Beteiligungen. Dank der planbaren hohen Cashflows verfügt United Internet über eine hohe Eigenfinanzierungskraft und hat auch einen guten Zugang zu den Fremdfinanzierungsmärkten, um Chancen in Form von Übernahmen und Beteiligungen zu nutzen.
So hat United Internet ihre Marktpositionen im In- und Ausland auch durch mehrere Übernahmen sowie durch strategische Beteiligungen weiter verbessert und sich gleichzeitig eine hohe Kompetenz in den Bereichen "Mergers & Acquisitions" und "Firmen-Integration" aufgebaut. Zu den wichtigsten M&A Aktivitäten der letzten Jahre zählen dabei die Übernahme des Portalgeschäfts von WEB.DE (im Jahr 2005), die Übernahmen von Fasthosts (2006) und uniteddomains (2008), die Übernahme des DSL-Geschäfts von freenet (2009) sowie die Übernahmen von mail.com (2010), Arsys (2013) und Versatel (2014). Zu den wichtigsten strategischen Beteiligungen zählen die Beteiligungen an Virtual Minds (2008), ProfitBricks (2010), Open-Xchange (2013), ePages (2014), uberall (2014) und Rocket Internet (2014).
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat in seinem Weltwirtschaftsausblick vom Januar 2015 seine Prognosen für die Entwicklung der globalen Volkswirtschaften in den Jahren 2015 und 2016 aktualisiert.
Danach wird die Weltwirtschaft - trotz der günstigen Ölpreise sowie der wirtschaftlichen Erholung in den USA - in 2015 und 2016 langsamer wachsen als bisher erwartet. Ursächlich hierfür sieht der IWF eine Reihe negativer Einflussfaktoren:
| ― | Anhaltende Investitionsschwäche in vielen Industrie- und Schwellenländern |
| ― | Stagnation und niedrige Inflation in Japan und der Euro-Zone |
| ― | Wirtschaftskrise in Russland infolge des niedrigen Ölpreises, der Rubel-Abwertung sowie der Ukraine-Krise |
| ― | Verlangsamung der Konjunktur in China |
Angesichts der gesunkenen Aussichten plädiert der Fonds dafür, die Wachstumskräfte zu stärken und rief in erster Linie die Industriestaaten dazu auf, mehr in die Infrastruktur wie Straßen, Brücken und Versorgungsnetze zu investieren. Zudem sollte die Geldpolitik die Konjunktur in vielen Wirtschaftsräumen weiter anschieben und dabei auch unkonventionelle Schritte einleiten.
Konkret rechnet der Fonds für die Weltwirtschaft - nach einem Wachstum von 3,3 % in 2014 - mit einem Plus von 3,5 % in 2015 und 3,7 % in 2016. Dies sind jeweils 0,3 Prozentpunkte weniger als bisher (Prognose Oktober 2014) erwartet.
Für die nordamerikanischen Zielländer von United Internet, die USA, Kanada und Mexiko, fallen die neuen Prognosen des IWF unterschiedlich aus. So soll die Volkswirtschaft in den USA - nach einem Plus von 2,4 % in 2014 - um 3,6 % in 2015 und 3,3 % in 2016 zulegen. Damit hat der IWF seine bisherigen Prognosen deutlich um 0,5 bzw. 0,3 Prozentpunkte nach oben korrigiert. Für Kanada wird -nach einem Wachstum von 2,4 % in 2014 - in 2015 und 2016 ein reduziertes Wachstum von 2,3 % bzw. 2,1 % (und damit 0,1 bzw. 0,3 Prozentpunkte weniger als bisher) erwartet. Die Volkswirtschaft in Mexiko soll - nach einem Plus von 2,1 % in 2014 - um 3,2 % in 2015 und 3,5 % in 2016 zulegen. Dies sind jeweils 0,3 Prozentpunkte weniger als bisher prognostiziert.
Für die Euro-Zone hat der IWF für 2015 und 2016 - nach einem Wachstum um 0,8 % in 2014 - ein Wachstum von 1,2 % bzw. 1,4 % in Aussicht gestellt. Damit attestieren die IWF-Experten der Konjunktur in der Euro-Zone zwar weitere Erholungstendenzen, gleichwohl bleibt der IWF um 0,2 bzw. 0,3 Prozentpunkte gegenüber seinen bisherigen Prognosen zurück.
Für die wesentlichen europäischen Zielländer von United Internet, Frankreich, Spanien, Italien sowie das Nicht-Euro-Land Großbritannien erwartet der IWF eine unterschiedliche Entwicklung. Für Frankreich prognostiziert der Fonds - nach einem Wachstum von 0,4 % in 2014 - eine Verbesserung der Wirtschaftsleistung um 0,9 % in 2015 und 1,3 % in 2016 (und damit 0,1 bzw. 0,2 Prozentpunkte weniger als bisher). Spanien soll - nach einem Plus von 1,4 % in 2014 - in 2015 und 2016 um 2,0 % bzw. 1,8 % zulegen (und damit um 0,3 bzw. 0,0 Prozentpunkte mehr als bisher erwartet). Deutlich weniger dynamisch soll sich hingegen die wirtschaftliche Entwicklung in Italien entwickeln. Nach einer Rezession von 0,4 % in 2014 erwartet der IWF für 2015 ein Wachstum um 0,4 % und 2016 um 0,8 %. Dies sind jeweils 0,5 Prozentpunkte weniger als bisher prognostiziert. Für Großbritannien rechnet der IWF - nach einem Plus von 2,6 % in 2014 - auch für 2015 und 2016 mit einem Wachstum von 2,7 % bzw. 2,4 %. Dies entspricht in etwa auch den bisherigen Prognosen.
Für den aus Sicht von United Internet wichtigsten Markt, Deutschland, erwartet der IWF - nach einem Wachstum von 1,5 % in 2014 - ein Wirtschaftswachstum von 1,3 % in 2015 und 1,5 % in 2016 und damit 0,2 bzw. 0,3 Prozentpunkte weniger als bisher.
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| 2016e | 2015e | 2014 | |
|---|---|---|---|
| Welt | 3,7 % | 3,5 % | 3,3 % |
| USA | 3,3 % | 3,6 % | 2,4 % |
| Kanada | 2,1 % | 2,3 % | 2,4 % |
| Mexiko | 3,5 % | 3,2 % | 2,1 % |
| Euro-Zone | 1,4 % | 1,2 % | 0,8 % |
| Frankreich | 1,3 % | 0,9 % | 0,4 % |
| Spanien | 1,8 % | 2,0 % | 1,4 % |
| Italien | 0,8 % | 0,4 % | - 0,4 % |
| Großbritannien | 2,4 % | 2,7 % | 2,6 % |
| Deutschland | 1,5 % | 1,3 % | 1,5 % |
Quelle: Internationaler Währungsfonds, World Economic Outlook (Update), Januar 2015
Sowohl international wie auch national soll es für die IT- und Telekommunikationsbranche (ITK) im Jahr 2015 weiter aufwärts gehen. Laut Branchenverband BITKOM soll der weltweite ITK-Markt 2015 um voraussichtlich 3,8 % auf 2,89 Billionen € wachsen. Für den ITK-Markt in der EU erwartet der BITKOM in 2015 ein Wachstum von 0,3 %.
Der Gesamtmarkt für IT, Telekommunikation und digitale Unterhaltungselektronik in Deutschland soll 2015 um voraussichtlich 1,4 % auf 155,5 Mrd. € zulegen.
Innerhalb des Gesamtmarkts liegt der IT-Sektor mit einem erwarteten Plus von 3,2 % auf 80,3 Mrd. € vorn. Am stärksten gewinnt dabei der Softwarebereich, der um 5,7 % auf 20,2 Mrd. € zulegen soll. Das Geschäft mit IT-Dienstleistungen, zu dem unter anderem IT-Beratung und das Projektgeschäft gehören, soll um 3,0 % auf 37,3 Mrd. € wachsen. Für die Umsätze mit IT-Hardware wird ein Anstieg um 1,3 % auf 22,8 Mrd. € erwartet. Dabei werden die Umsätze mit Desktop-PCs und Notebooks, nach einem zuletzt kräftigen Umsatzplus von 15,7 %, in 2015 rückläufig erwartet (-7,3 % auf 5,9 Mrd. €). Bei Tablet Computern wird, nach einem Minus von -5,3 % im Vorjahr, ein Umsatzplus um 7,8 % auf 2,4 Mrd. € prognostiziert.
Die Telekommunikation soll der BITKOM-Prognose zufolge nach zwei Jahren mit Umsatzrückgängen mit einem Plus von 0,2 % auf 65,4 Mrd. € wieder leicht wachsen. Am kräftigsten können dabei die Umsätze mit Infrastruktursystemen zulegen, die um 3,6 % auf 6,5 Mrd. € wachsen sollen. Schwächer entwickeln soll sich das Geschäft mit Endgeräten, das nur um 1,0 % auf 9,5 Mrd. € ansteigen soll. Ein Grund dafür ist, dass die Umsätze mit Smartphones nur noch um 2,4 % zulegen sollen, nachdem das Smartphone-Plus in 2014 noch mehr als doppelt so stark ausgefallen ist. Die Umsätze mit Festnetz- und Mobildiensten werden erneut rückläufig erwartet. Sie sollen in Summe um 0,5 % auf 49,3 Mrd. € sinken.
Bei der Unterhaltungselektronik soll sich der Abwärtstrend weiter fortsetzen, wenngleich sich die Umsatzrückgänge verlangsamen. Für 2015 rechnet der BITKOM mit einem Minus von -2,9 % auf 9,9 Mrd. €.
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| 2015e | 2014 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Gesamtmarkt ITK | 155,5 | 153,3 | + 1,4 % |
| davon Teilmarkt IT | 80,3 | 77,8 | + 3,2 % |
| davon Teilmarkt Telekommunikation | 65,4 | 65,3 | + 0,2 % |
| davon Teilmarkt Unterhaltungselektronik | 9,9 | 10,2 | - 2,9 % |
Quelle: BITKOM
Die deutschen Hightech-Unternehmen sind für die kommenden Monate insgesamt sehr zuversichtlich. 79 % der befragten IT- und Telekommunikationsunternehmen rechnen im 1. Halbjahr 2015 mit steigenden Umsätzen und nur 7 % der Unternehmen erwarten schlechtere Geschäfte. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage von Ende Januar 2015 des Hightech-Verbands BITKOM in der deutschen ITK-Branche hervor. Auch für das Gesamtjahr 2015 sind die Unternehmen positiv gestimmt. So gehen 85 % der ITK-Unternehmen von Umsatzsteigerungen aus und lediglich 4 % rechnen mit rückläufigen Geschäften.
Von besonderer Bedeutung für United Internet sind insbesondere der deutsche Breitband- und Mobile-Internet-Markt im abonnementfinanzierten Segment "Access" sowie der weltweite Cloud-Computing-Markt und der deutsche Online-Werbemarkt im abonnement- und werbefinanzierten Segment "Applications".
Für den deutschen (festnetzbasierten) Breitbandmarkt erwarten die Experten angesichts einer bereits vergleichsweise hohen Haushaltsabdeckung von über 80 % sowie des Trends zur mobilen Internet-Nutzung weiterhin ein nur moderates Wachstum.
Bei den mit festnetzbasierten Breitbandanschlüssen erzielten Umsätzen rechnet PricewaterhouseCoopers für 2015 - laut der Studie "German Entertainment and Media Outlook 2014-2018" (Dezember 2014) - mit einem Anstieg um lediglich 1,6 % auf 7,86 Mrd. €.
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| 2015e | 2014 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Umsatz | 7,86 | 7,74 | + 1,6 % |
Quelle: PricewaterhouseCoopers
Dem Mobile-Internet-Markt hingegen sagen alle Experten weiteres Wachstum voraus. Nach einem Marktwachstum um 5,4 % auf 9,7 Mrd. € in 2014 erwartet der Branchenverband BITKOM für die mobilen Datendienste auch in 2015 ein Wachstum um 6,2 % auf 10,3 Mrd. €.
Getragen wird dieses Wachstum vor allem durch günstige und somit für den Verbraucher attraktive Preise sowie vom Boom bei Smartphones und Tablet-PCs und den damit verbundenen Anwendungen (Apps). Trotz einer bereits hohen Marktdurchdringung rechnet der BITKOM auch in 2015 mit einer weiteren Absatzsteigerung um 4,2 % auf insgesamt 24,6 Mio. verkaufte Smartphones (nach 23,6 Mio. in 2014).
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| 2015e | 2014 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Umsatz | 10,3 | 9,7 | + 6,2 % |
Quelle: BITKOM / European Information Technology Observatory (EITO)
In einem Update der Studie "Forecast Analysis: Public Cloud Services, Worldwide" (November 2014) erwartet Gartner für 2015 ein weltweites Wachstum für Public Cloud Services von 152,8 Mrd. $ um 16,9 % auf 178,6 Mrd. $.
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| 2015e | 2014 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Umsatz Public Cloud Services weltweit | 178,6 | 152,8 | + 16,9 % |
| davon Business Process Services (BPaaS) | 40,7 | 37,0 | + 10,0 % |
| davon Application Services (SaaS) | 32,5 | 26,7 | + 21,7 % |
| davon Application Infrastructure Services (PaaS) | 4,2 | 3,3 | + 27,3 % |
| davon System Infrastructure Services (IaaS) | 17,0 | 12,5 | + 36,0 % |
| davon Management and Security Services | 5,5 | 4,4 | + 25,0 % |
| davon Cloud Advertising | 78,8 | 68,9 | + 14,4 % |
Quelle: Gartner
Im Jahr 2014 waren die Aktivitäten der Werbetreibenden im Online-Sektor unverändert durch eine große Investitionsbereitschaft bestimmt.
Auch in 2015 rechnen Experten mit weiterem Wachstum. So erwartet PricewaterhouseCoopers laut der Studie "German Entertainment and Media Outlook 2014-2018" (Dezember 2014) einen Anstieg um 7,0 % auf 5,93 Mrd. €. Dabei sollen insbesondere die mobile Online-Werbung sowie die Video-Werbung mit einem Plus von 33,3 % bzw. 22,2 % weiterhin kräftig zulegen.
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| 2015e | 2014 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Online-Werbeumsatz | 5,93 | 5,54 | + 7,0 % |
| davon Suchwortvermarktung | 2,79 | 2,64 | + 5,7 % |
| davon Display-Werbung | 1,45 | 1,40 | + 3,6 % |
| davon Affiliate / Classifieds | 0,97 | 0,94 | + 3,2 % |
| davon mobile Online-Werbung | 0,40 | 0,30 | + 33,3 % |
| davon Video-Werbung | 0,33 | 0,27 | + 22,2 % |
Quelle: PricewaterhouseCoopers
Die United Internet AG wird ihre auf nachhaltiges Wachstum ausgerichtete Geschäftspolitik auch künftig fortsetzen und in neue Kunden, in neue Produkte und Geschäftsfelder sowie in die weitere Internationalisierung investieren.
Im Segment "Access" sieht sich United Internet angesichts der auf Transparenz und Flexibilität basierenden Produktpolitik, der innovativen Produkte sowie des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses gut aufgestellt. Das Vertrags- und Umsatzwachstum bei Consumer Produkten wird auch im Geschäftsjahr 2015 aus der Vermarktung von DSL-Anschlüssen und von Mobile-Internet-Produkten erwartet. Schwerpunkte sind dabei der weitere Ausbau der V-DSL-Reichweite, der Einsatz der neuen Übertragungstechnologie "Vectoring" (mit Geschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/s) sowie die Einführung eines IPTV-Produkts. Bei den Business Lösungen der Marke Versatel soll das Sprach-, Daten und Netzwerkgeschäft mit kleinen und mittleren Unternehmen sowie das Infrastrukturgeschäft mit Großunternehmen weiter forciert werden.
Auch im Segment "Applications" hat sich United Internet mit ihren starken und spezialisierten Marken, dem ständig wachsenden Portfolio an Cloud-Applikationen sowie den bestehenden Geschäftsbeziehungen zu Millionen kleiner Firmen, Freiberuflern und Privatanwendern gut positioniert, um die sich ergebenden Chancen im Cloud-Computing-Markt weiterhin zu nutzen. Bei Consumer-Applikationen steht in 2015 unverändert die sichere E-Mail-Kommunikation im Vordergrund. Schwerpunkt ist dabei die weitere Verbreitung der im August 2013 mit der Deutschen Telekom gestarteten Initiative "E-Mail made in Germany". Bei Business-Applikationen sollen die heutigen Zielmärkte weiter erschlossen werden. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Ausbau des Bestandskundengeschäfts durch den Verkauf zusätzlicher Produkte, wie z. B. neuen Top-Level-Domains oder Marketing-Tools wie 1&1 List Local, sowie der Gewinnung von hochwertigen Kundenbeziehungen, etwa bei De-Mail-Business oder dem neuen 1&1 Cloud Server.
Neben dem organischen Wachstum prüft United Internet kontinuierlich Möglichkeiten von Firmenübernahmen, Beteiligungen und Kooperationen. Dank der planbaren hohen Cashflows verfügt United Internet über eine hohe Eigenfinanzierungskraft und hat einen guten Zugang zu Fremdfinanzierungsmärkten, um das geplante künftige Wachstum - sei es organisch oder durch Übernahmen und Beteiligungen - zu finanzieren.
Konkret erwartet United Internet für 2015, dass die Zahl der kostenpflichtigen Kundenverträge von 14,78 Mio. zum 31. Dezember 2014 um ca. 0,8 Mio. Verträge steigt.
Der Umsatz im Konzern soll im Geschäftsjahr 2015 um ca. 20 % (2014: 3,065 Mrd. €) zulegen.
Für das EBITDA wird ein Anstieg um ca. 40 % erwartet (2014 ohne Einmalerträge: 551,5 Mio. €).
Das Ergebnis der United Internet AG auf Ebene des Einzelabschlusses ist aufgrund ihrer Rolle als Holding-Gesellschaft im Wesentlichen durch das Beteiligungsergebnis beeinflusst. Zentrale Treiber sind hier die Ergebnisabführungen seitens der Tochtergesellschaften 1&1 Internet AG, 1&1 Telecommunication AG und United Internet Ventures AG. Insofern gelten die obigen Aussagen zum Ergebnis des Konzerns qualitativ auch für die United Internet AG selbst.
Die auf Kontinuität ausgerichtete aktionärsfreundliche Dividendenpolitik der United Internet AG soll sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen. Die Gesellschaft plant auch zukünftig, 20 - 40 % des bereinigten Konzernergebnisses an ihre Aktionäre auszuschütten (sofern die Mittel nicht für die weitere Unternehmensentwicklung benötigt werden).
Der Vorstand der United Internet AG blickt optimistisch in die Zukunft. Dank des überwiegend auf elektronischen Abonnements beruhenden Geschäftsmodells sieht sich United Internet auch stabil gegen konjunkturelle Einflüsse aufgestellt.
Und mit den in den vergangenen Jahren getätigten Investitionen in Kundenbeziehungen, neue Geschäftsfelder und Internationalisierung sowie durch Übernahmen und Beteiligungen wurde ein breites Fundament für das weitere Wachstum geschaffen.
Diese nachhaltige Geschäftspolitik wird United Internet auch in den nächsten Jahren fortsetzen.
Bei Access-Produkten werden die Schwerpunkte bei Marketing und Vertrieb im Geschäftsjahr 2015 insbesondere auf der Vermarktung der Mobile Internet Produkte liegen. In diesem Geschäft werden derzeit in Deutschland die Marktanteile verteilt. United Internet will dabei am derzeitigen Marktwachstum partizipieren und überproportional wachsen. Auch bei den DSL-Produkten will United Internet seine gute Positionierung nutzen und neue Kunden gewinnen. Zusätzlich soll über die Marke Versatel das Geschäft mit Access-Lösungen für Business-Kunden ausgebaut werden.
Neben dem deutschen Access-Markt bietet auch das internationale Geschäft mit Cloud-Applikationen mittel- und langfristig hohes Potenzial für das weitere Wachstum der Gesellschaft. Bei Consumer Applikationen wird weiterhin die sichere E-Mail-Kommunikation im Fokus der Gesellschaft stehen. Bei Business-Applikationen wird der Schwerpunkt weiterhin auf dem Ausbau des Bestandskundengeschäfts sowie der Gewinnung von werthaltigen Kundenverhältnissen liegen. Die Internetverwaltung ICANN plant, dass bis Ende 2016 ca. 700 neue Top-Level-Domains (nTLDs) sukzessive an den Start gehen. Seit Anfang 2014 sind die ersten neuen Domain-Endungen verfügbar. Mit dem Angebot dieser nTLDs hat sich United Internet neue Umsatzquellen für die Zukunft erschlossen. Und auch mit neuen Produkten wie dem 1&1 Cloud Server oder De-Mail Business sieht der Vorstand die Gesellschaft gut aufgestellt, am erwarteten Marktwachstum zu partizipieren.
Nach einem erfolgreichen Jahresauftakt sieht der Vorstand die Gesellschaft auch zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts auf gutem Wege, die in der folgenden Tabelle zusammengefasste Prognose für das Gesamtjahr 2015 zu erreichen.
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| Prognose 2015 | 12/2014(1) | |
|---|---|---|
| Kostenpflichtige Kundenverträge | + ca. 0,8 Mio. | 14,78 Mio. |
| Umsatz | + ca. 20 % | 3,065 Mrd. € |
| EBITDA | + ca. 40 % € | 551,5 Mio. € |
(1) Stand 31.12.2014 ohne Einmalerträge aus Versatel-Übernahme und Portfolio-Optimierung
Auch für die finanziellen Leistungsindikatoren EBIT und EPS erwartet der Vorstand im Vergleich zu den um die Einmalerträge aus der Versatel-Übernahme und der Portfolio-Optimierung bereinigten Kennzahlen des abgelaufenen Geschäftsjahrs einen signifikanten Anstieg im Geschäftsjahr 2015.
Der vorliegende Lagebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Annahmen und Prognosen des Vorstands der United Internet AG sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind verschiedenen Risiken und Unwägbarkeiten unterworfen und beruhen auf Erwartungen, Annahmen und Prognosen, die sich künftig möglicherweise als nicht zutreffend erweisen könnten. United Internet garantiert nicht, dass sich die zukunftsgerichteten Aussagen als richtig erweisen, übernimmt keine Verpflichtung und hat auch nicht die Absicht, die in diesem Bericht gemachten zukunftsgerichteten Aussagen anzupassen bzw. zu aktualisieren.
Gemäß § 289 Abs. 5 und § 315 Abs. 2 Nr. 5 HGB ist die United Internet AG verpflichtet, im Lagebericht die wesentlichen Merkmale ihres rechnungslegungs-bezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems zu beschreiben.
Die United Internet AG betrachtet das Risikomanagement als Teil des internen Kontrollsystems (IKS). Dabei wird das IKS als fortlaufender Prozess verstanden, der Organisations-, Kontroll- und Überwachungsstrukturen umfasst, um die Einhaltung der gesetzlichen und unternehmerischen Vorgaben jederzeit zu gewährleisten. Der Aufbau des IKS von United Internet orientiert sich unter anderem an den international anerkannten Kontrollmodellen des Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission (COSO).
Der Vorstand der United Internet AG ist verantwortlich für den Umfang und die Ausgestaltung des IKS und berücksichtigt hierbei die unternehmensspezifischen Anforderungen. Die Überwachung der Wirksamkeit des IKS gehört zu den Aufgaben des Aufsichtsrates der United Internet AG, der sich vom Vorstand regelmäßig über den Zustand des IKS und die Ergebnisse des internen Revisionssystems berichten lässt. Die Interne Revision überprüft unabhängig die Angemessenheit, Wirksamkeit und Funktionsfähigkeit des IKS im United Internet Konzern und verfügt zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben über umfassende Informations-, Prüf- und Eintrittsrechte. Ihre Prüfungshandlungen basieren auf einem risikoorientierten Prüfungsplan, der auch regelmäßige Prüfungen bei Tochtergesellschaften im In- und Ausland vorsehen kann. Darüber hinaus prüft die Interne Revision grundsätzlich die Ordnungsmäßigkeit wesentlicher Anlage- und Vorratsinventuren. Der Abschlussprüfer prüft darüber hinaus die für die Finanzberichterstattung relevanten Teile des IKS im Rahmen seines risikoorientierten Prüfungsansatzes auf Wirksamkeit.
Das rechnungslegungsbezogene IKS umfasst Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen zur Sicherung der Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sowie zur Sicherung der Einhaltung der maßgeblichen Gesetze und Normen und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses dient das IKS insbesondere dazu, die Anwendung der International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, und die Anwendung der nach § 315a HGB ergänzend anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften sicherzustellen. Das IKS trägt bei der Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts zusätzlich dazu bei, dass die handelsrechtlichen Vorschriften eingehalten werden.
Bei jedem IKS muss grundsätzlich berücksichtigt werden, dass es, unabhängig von seiner Ausgestaltung, keine absolute Sicherheit dafür bieten kann, dass wesentliche Fehlaussagen in der Rechnungslegung vermieden oder aufgedeckt werden. Ursache dafür könnten beispielsweise fehlerhafte Ermessensentscheidungen, unzureichende Kontrollen oder kriminelle Handlungen sein.
Die folgenden Aussagen beziehen sich nur auf die im Konzernabschluss der United Internet AG vollkonsolidierten Tochterunternehmen, bei denen die United Internet AG mittelbar oder unmittelbar über die Möglichkeit verfügt, deren Finanz- und Geldpolitik zu bestimmen, um aus der Tätigkeit dieser Unternehmen Nutzen zu ziehen.
Die United Internet AG sieht das Risikomanagement als die Gesamtheit der Maßnahmen, um Risiken zu erkennen, zu bewerten, auf ein vertretbares Maß abzumildern und um die erkannten Risiken zu überwachen. Ein Risikomanagement verlangt organisiertes Handeln, um mit Unsicherheit und Bedrohung angemessen umgehen zu können und hält Mitarbeiter dazu an, Vorschriften und Instrumente einzusetzen, um die Einhaltung der Grundsätze für das Risikomanagement zu gewährleisten. Es umfasst neben dem operativen Risikomanagement auch die systematische Risikofrüherkennung, -steuerung und -überwachung. Das rechnungslegungsbezogene Risikomanagement ist dabei auf das Risiko einer Falschaussage in der Buchführung sowie in der externen Berichterstattung ausgerichtet.
Spezifische rechnungslegungsbezogene Risiken können z. B. aus dem Abschluss ungewöhnlicher oder komplexer Geschäfte auftreten. Weiterhin sind Geschäftsvorfälle, die nicht routinemäßig verarbeitet werden, mit einem latenten Risiko behaftet. Einem begrenzten Personenkreis sind notwendigerweise Ermessensspielräume bei Ansatz und Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden eingeräumt, woraus weitere rechnungslegungsbezogene Risiken resultieren können.
Das rechnungslegungsbezogene IKS umfasst anhand von Risikoaspekten definierte interne Kontrollen der für die Rechnungslegung relevanten Prozesse sowie der Prozesse, die die IT-Systeme unterstützen. Hierbei sind die IT-Sicherheit, das Veränderungsmanagement und die operativen IT-Vorgänge von besonderer Bedeutung. Dabei werden organisatorische, präventive und aufdeckende Kontrollen angewendet, die sowohl IT-gestützt als auch manuell erfolgen können. Für die Wirksamkeit und Effizienz des rechnungslegungsbezogenen IKS ist für United Internet die hohe Qualifikation der Mitarbeiter, deren regelmäßige Schulung, das Vier-Augen-Prinzip und die Funktionstrennung von Verwaltungs-, Ausführungs- und Genehmigungsprozessen unverzichtbar. Die Steuerung der Prozesse zur Rechnungslegung erfolgt durch den Bereich Konzernrechnungslegung. Gesetze, Rechnungslegungsstandards und andere Verlautbarungen werden fortlaufend bezüglich der Relevanz und Auswirkungen auf die Rechnungslegung analysiert. Die Konzerngesellschaften sind für die Einhaltung des ordnungsgemäßen und zeitgerechten Ablaufs ihrer rechnungslegungsbezogenen Prozesse und Systeme verantwortlich und werden dabei vom Bereich Konzernrechnungslegung unterstützt.
Bei festgestellten wesentlichen Kontrollschwächen oder Verbesserungsmöglichkeiten werden diese bewertet und mit den verantwortlichen Personen Gegenmaßnahmen ausgearbeitet, um die Wirksamkeit des IKS weiter zu verbessern. Die Umsetzung der Maßnahmen wird durch die Interne Revision überwacht und kann Gegenstand von Folgeprüfungen sein. Zur Sicherstellung der hohen Qualität des rechnungslegungsbezogenen IKS ist die Interne Revision über alle Stufen hinweg eng mit einbezogen.
Die folgenden Angaben nach §§ 289 Abs. 4, 315 Abs. 4 HGB geben die Verhältnisse zum Bilanzstichtag wieder. Wie in § 176 Abs. 1 Satz 1 AktG vorgesehen, werden die Angaben in den einzelnen Abschnitten erläutert.
Das gezeichnete Kapital der United Internet AG beträgt zum 31. Dezember 2014 205.000.000 € und ist in 205.000.000 nennwertlose, auf den Namen lautende Stammaktien eingeteilt. Jede Aktie gewährt eine Stimme, weitere Aktiengattungen existieren nicht. Bei einer Erhöhung des Grundkapitals kann der Beginn der Gewinnberechtigung der neuen Aktien abweichend von dem Zeitpunkt der Leistung der Einlagen festgelegt werden.
Gesetzliche Beschränkungen hinsichtlich der Stimmrechte liegen in Bezug auf eigene Aktien gem. § 71b AktG und gem. § 71d S. 4 i. V. m. § 71b AktG vor. United Internet ist zum Stichtag im Besitz von 1.232.338 Aktien, welche 0,60 % des Grundkapitals repräsentieren.
Gesetzliche Beschränkungen hinsichtlich der Stimmrechte liegen weiterhin in Bezug auf die Interessenkollision gem. § 136 Abs. 1 AktG bei Aktien vor, die im Besitz des Vorstands und des Aufsichtsrats sind.
Innerhalb der Mitglieder des Vorstands hält Herr Ralph Dommermuth zum 31. Dezember 2014 82.000.000 Aktien (40,00 % des Grundkapitals). Zudem halten Herr Norbert Lang 453.833 Aktien (0,22 % des Grundkapitals), Herr Robert Hoffmann 75.000 Aktien (0,04 % des Grundkapitals) und Herr Jan Oetjen 3.994 Aktien (0,00 % des Grundkapitals).
Innerhalb der Mitglieder des Aufsichtsrats hält Herr Michael Scheeren zum Bilanzstichtag 300.000 Aktien (0,15 % des Grundkapitals).
Beschränkungen, die die Übertragung von Aktien betreffen, liegen nicht vor.
Der Vorstandsvorsitzende der Gesellschaft, Herr Ralph Dommermuth, hält per 31. Dezember 2014 82.000.000 Aktien bzw. 40,00 % der Anteile am Grundkapital von 205.000.000 Aktien der United Internet AG. Weitere Beteiligungen am Kapital, die 10 % der Stimmrechte überschreiten bestehen nach Kenntnis des Vorstands nicht.
Herrn Ralph Dommermuth steht das persönliche Recht zu, ein Mitglied in den Aufsichtsrat zu entsenden. Das Entsendungsrecht wird ausgeübt durch Benennung der Person des Aufsichtsratsmitglieds gegenüber dem Vorstand der Gesellschaft. Die Benennung wird wirksam durch Erklärung der Annahme des Aufsichtsratsmandats durch die benannte Person gegenüber dem Vorstand. Das vorstehende Benennungsrecht setzt voraus, dass Herr Ralph Dommermuth selbst oder durch mit ihm gemäß §§ 15 ff. AktG verbundene Unternehmen bei Ausübung des Benennungsrechts Aktien halten, die mindestens 25 % des stimmberechtigten Grundkapitals der Gesellschaft repräsentieren und dies dem Vorstand bei der Benennung des Aufsichtsratsmitglieds durch Depotauszüge oder ähnliche Unterlagen nachweisen. Herr Dommermuth hat bisher von seinem Entsendungsrecht keinen Gebrauch gemacht. Weitere Aktien mit Sonderrechten bestehen nach Kenntnis des Vorstands nicht.
Die Bestellung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands richtet sich nach den §§ 84, 85 AktG in Verbindung mit Ziffer 1 der Geschäftsordnung für den Aufsichtsrat. Gemäß § 6 Abs. 1 der Satzung besteht der Vorstand mindestens aus einer Person. Der Aufsichtsrat bestellt und entlässt die Mitglieder des Vorstands, bestimmt ihre Zahl und kann ein Mitglied des Vorstands zum Vorsitzenden ernennen.
Jede Satzungsänderung bedarf eines Hauptversammlungsbeschlusses mit einer Mehrheit von mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals. Zu Änderungen der Satzung, die lediglich die Fassung betreffen, ist der Aufsichtsrat nach § 22 der Satzung in Verbindung mit § 179 Abs. 1 Satz 2 AktG ermächtigt (Änderungen bei Grundkapital und Aktienzahl).
Der Vorstand hat die Möglichkeit, unter folgenden Umständen neue Aktien auszugeben:
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 25. Mai 2016 einmal oder mehrfach um insgesamt noch (nach Durchführung der Kapitalerhöhung in Höhe von 11.000.000,00 € im September 2014) bis zu 101.500.000,00 € durch Ausgabe von neuen Stückaktien gegen Bar- und / oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2011). Der Vorstand ist zudem ermächtigt, in bestimmten in § 5 Ziffer 4 der Satzung genannten Fällen das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen. Dies betrifft insbesondere den Ausgleich von Spitzenbeträgen und die Einräumung von Bezugsrechten auf neue Aktien an die Inhaber von Optionsscheinen, Wandelschuldverschreibungen oder Optionsanleihen. Des Weiteren ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht einzuschränken, unter der Voraussetzung, dass der Ausgabepreis der neuen Aktien den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet und die ausgegebenen Aktien insgesamt 10 % des Grundkapitals nicht überschreiten.
Mit Zustimmung des Aufsichtsrats kann der Vorstand das Bezugsrecht bei Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen ausschließen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Erwerb von Unternehmen und Beteiligungen oder Wirtschaftsgütern.
Das Grundkapital ist um bis zu 30.000.000,00 €, eingeteilt in bis zu 30.000.000 Stammaktien ohne Nennwert, bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2014). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Aktien an die Inhaber oder Gläubiger von Options- oder Wandelschuldverschreibungen, die gemäß der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 22. Mai 2014 bis zum 21. Mai 2019 von der Gesellschaft oder einem nachgeordneten Konzernunternehmen begeben werden, soweit die Ausgabe gegen bar erfolgt ist und soweit nicht ein Barausgleich gewährt wird oder die Options- oder Wandlungsrechte aus dem Bestand eigener Aktien oder aus genehmigtem Kapital bedient werden.
Die von der Hauptversammlung am 23. Mai 2013 beschlossene und ursprünglich bis zum 22. November 2014 laufende Ermächtigung zum Erwerb, der Veräußerung oder Einziehung eigener Aktien wurde seitens der Hauptversammlung vom 22. Mai 2014 zum Ablauf des 22. Mai 2014 mit Wirkung für die Zukunft aufgehoben.
Gleichzeitig hat die Hauptversammlung den Vorstand gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG am 22. Mai 2014 ermächtigt, im Anschluss an die auslaufende Ermächtigung und bis zum 22. September 2017 eigene Aktien im Umfang von bis zu zehn vom Hundert des Grundkapitals zu erwerben, zu veräußern oder einzuziehen.
Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals, für einen oder mehrere Zwecke von der Gesellschaft ausgeübt werden; sie kann aber auch von abhängigen oder im Mehrheitsbesitz der Gesellschaft stehenden Unternehmen oder für ihre oder deren Rechnung von Dritten ausgeübt werden. Die Ermächtigung darf nicht zum Zwecke des Handels mit eigenen Aktien genutzt werden.
Der Erwerb der United-Internet-Aktien kann auf alle gesetzlich zulässigen Weisen erfolgen, insbesondere durch Rückkauf über die Börse und / oder mittels einer öffentlichen Kaufofferte.
Bei einem Erwerb über die Börse darf der Gegenwert für den Erwerb der United-Internet-Aktien (ohne Erwerbsnebenkosten) zehn vom Hundert des Börsenkurses nicht unterschreiten und den Börsenkurs nicht um mehr als zehn vom Hundert überschreiten.
Die Gegenleistung für den Erwerb der United-Internet-Aktien im Rahmen von Kaufofferten kann in einer Barzahlung bestehen oder durch Übertragung von Aktien eines im Sinne von § 3 Abs. 2 AktG börsennotierten Unternehmens ("Tauschaktien") geleistet werden.
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die so erworbenen Aktien und bereits früher erworbene Aktien zu allen gesetzlich zulässigen Zwecken zu verwenden, insbesondere eine Veräußerung der eigenen Aktien in anderer Weise als über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre oder gegen eine Sachleistung vorzunehmen. Die Ermächtigung zur Veräußerung gegen eine Barleistung verringert sich um den Anteil am Grundkapital, der auf Aktien entfällt, für die das Bezugsrecht in unmittelbarer oder entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgeschlossen wurde.
Ferner ist der Vorstand ermächtigt, die erworbenen eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrats zur Gewährung von Aktien an Mitglieder des Vorstands und an sonstige Mitarbeiter sowie an Mitglieder der Geschäftsführungen und Mitarbeiter von mit der Gesellschaft im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen zu verwenden, zu deren Bezug diese Personen aufgrund von Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen berechtigt sind. Soweit eigene Aktien an Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft übertragen werden sollen, obliegt die Entscheidung hierüber dem Aufsichtsrat.
Der Vorstand ist zudem ermächtigt, die erworbenen eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrats zur Erfüllung von Wandel- oder Optionsrechten bzw. Wandlungspflichten zu verwenden.
Der Vorstand ist weiter ermächtigt, die erworbenen eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrats ganz oder teilweise ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen.
Das Bezugsrecht der Aktionäre auf eigene Aktien wird insoweit ausgeschlossen, wie diese Aktien gemäß den vorstehend beschriebenen Ermächtigungen verwendet werden.
Die Unternehmensführung der United Internet AG als börsennotierte deutsche Aktiengesellschaft wird in erster Linie durch das Aktiengesetz und durch die Vorgaben des Deutschen Corporate Governance Kodex in seiner jeweils aktuellen Fassung bestimmt.
Der Begriff Corporate Governance steht für eine verantwortungsbewusste und auf langfristige Wertschöpfung ausgerichtete Führung und Kontrolle von Unternehmen. Effiziente Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat, Achtung der Aktionärsinteressen sowie Offenheit und Transparenz der Unternehmenskommunikation sind wesentliche Aspekte guter Corporate Governance.
Vorstand und Aufsichtsrat der United Internet AG sehen sich in der Verpflichtung, durch eine verantwortungsbewusste und langfristig ausgerichtete Unternehmensführung für den Bestand des Unternehmens und eine nachhaltige Wertschöpfung zu sorgen.
Der nachfolgende Bericht enthält die "Erklärung zur Unternehmensführung" gemäß § 289a HGB sowie den "Corporate Governance Bericht" gemäß Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex von Vorstand und Aufsichtsrat.
Entsprechend ihrer Rechtsform verfügt die United Internet AG mit ihren Organen Vorstand und Aufsichtsrat über eine zweigeteilte Leitungs- und Überwachungsstruktur. Das dritte Organ bildet die Hauptversammlung. Alle 3 Organe sind dem Wohl des Unternehmens verpflichtet.
Der von der Hauptversammlung gewählte Aufsichtsrat bestand im Geschäftsjahr 2014 aus 3 Mitgliedern. Die Amtsperiode des Aufsichtsrats beträgt in der Regel 5 Jahre. Aufsichtsratsmitglieder sollen im Regelfall nicht älter als 70 Jahre sein. Die Vorgabe wird derzeit ausnahmslos eingehalten. Der Aufsichtsrat hält mit dem Vorstand regelmäßig Kontakt und überwacht und berät - gemäß Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung - den Vorstand bei der Führung der Geschäfte und dem Risiko- und Chancenmanagement des Unternehmens. In regelmäßigen Abständen erörtert der Aufsichtsrat mit dem Vorstand alle für das Unternehmen relevanten Fragen der Strategie und deren Umsetzung, der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage, des Risikomanagements sowie der Compliance. Er diskutiert mit dem Vorstand die Quartals- und Halbjahresberichte vor ihrer Veröffentlichung und verabschiedet die Jahresplanung. Er prüft den Jahres- und Konzernabschluss und billigt die Abschlüsse, wenn keine Einwände zu erheben sind. Dabei berücksichtigt er die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers. In den Aufgabenbereich des Aufsichtsrats fallen auch die Bestellung der Vorstandsmitglieder sowie die Festlegung der Vorstandsvergütung und deren regelmäßige Überprüfung. Zur Selbstbeurteilung führt der Aufsichtsrat regelmäßig eine Effizienzprüfung durch. Die Mitglieder des Aufsichtsrats nehmen die für ihre Aufgaben erforderlichen Aus- und Fortbildungsmaßnahmen eigenverantwortlich wahr und werden dabei von der Gesellschaft angemessen unterstützt.
Der Aufsichtsrat wird mindestens einmal im Kalendervierteljahr einberufen.
Die Sitzungen des Aufsichtsrates werden durch seinen Vorsitzenden mindestens 14 Tage vorher schriftlich einberufen.
Mit der Einberufung sind die Gegenstände der Tagesordnung mitzuteilen. Ist eine Tagesordnung nicht ordnungsgemäß angekündigt worden, darf hierüber nur beschlossen werden, wenn vor der Beschlussfassung kein Aufsichtsratsmitglied widerspricht.
Beschlüsse des Aufsichtsrates werden in der Regel in Sitzungen gefasst. Sitzungen werden vom Vorsitzenden des Aufsichtsrates geleitet. Außerhalb von Sitzungen können auf Anordnung des Vorsitzenden Beschlussfassungen auch auf anderem Wege, zum Beispiel per Telefon oder per E-Mail erfolgen, wenn kein Mitglied diesem Verfahren widerspricht.
Der Aufsichtsrat ist beschlussfähig, wenn an der Beschlussfassung alle 3 Mitglieder teilnehmen. Ein Mitglied nimmt auch dann an einer Beschlussfassung teil, wenn es sich in der Abstimmung der Stimme enthält.
Beschlüsse des Aufsichtsrates werden, soweit das Gesetz nicht zwingend etwas anderes bestimmt, mit einer einfachen Mehrheit gefasst.
Über die Verhandlungen und Beschlüsse des Aufsichtsrates werden Niederschriften angefertigt.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates ist ermächtigt, im Namen des Aufsichtsrates die zur Durchführung der Beschlüsse des Aufsichtsrates erforderlichen Willenserklärungen abzugeben.
Der Vorstand ist das Leitungsorgan des Konzerns. Er bestand im Geschäftsjahr 2014 aus 3 bzw. besteht seit dem 1. Oktober 2014 aus 5 Personen. Der Vorstand führt die Geschäfte nach Gesetz und Satzung sowie der vom Aufsichtsrat genehmigten Geschäftsordnung. Er ist zuständig für die Aufstellung der Zwischen- und Jahresabschlüsse sowie für die Besetzung von personellen Schlüsselpositionen im Unternehmen. Entscheidungen von grundlegender Bedeutung bedürfen der Zustimmung durch den Aufsichtsrat. Der Vorstand tauscht sich regelmäßig mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden aus. Für die Mitglieder des Vorstands gilt ebenfalls eine Altersgrenze von 70 Jahren. Diese Vorgabe wird derzeit ebenfalls ausnahmslos eingehalten.
Der Vorstand führt die Geschäfte der Gesellschaft gesamtverantwortlich nach einheitlichen Zielsetzungen, Plänen und Richtlinien. Unbeschadet der Gesamtverantwortung des Vorstands handelt jedes Vorstandsmitglied in dem ihm zugewiesenen Ressort eigenverantwortlich, ist aber gehalten, die auf das ihm zugewiesene Ressort bezogenen Interessen dem Gesamtwohl des Unternehmens unterzuordnen.
Die Aufgabenverteilung innerhalb des Vorstands regelt der Gesamtvorstand in einem Geschäftsverteilungsplan.
Die Vorstandsmitglieder unterrichten sich gegenseitig über wichtige Vorgänge innerhalb ihrer Geschäftsbereiche. Angelegenheiten von größerer Bedeutung, die nicht im Budget verabschiedet sind, sind von wenigstens zwei Vorstandsmitgliedern zu erörtern und zu entscheiden, wobei eines der beiden Vorstandsmitglieder das Ressort Finanzen verantworten muss.
Unbeschadet ihrer Ressortzuständigkeit verfolgen alle Vorstandsmitglieder ständig die für den Geschäftsverlauf der Gesellschaft entscheidenden Daten, um jederzeit auf die Abwendung drohender Nachteile, die Durchführung wünschenswerter Verbesserungen oder zweckmäßiger Änderungen durch Anrufung des Gesamtvorstandes oder sonst auf geeignete Weise hinwirken zu können.
Der Gesamtvorstand beschließt über alle Angelegenheiten, die von besonderer Bedeutung und Tragweite für die Gesellschaft oder ihre Tochter- und Beteiligungsgesellschaften sind.
Der Gesamtvorstand entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorstandsvorsitzenden den Ausschlag. Die Beschlüsse des Vorstandes werden in einer Niederschrift festgehalten.
Der Gesamtvorstand kommt regelmäßig einmal im Monat und sonst bei Bedarf zu einer Vorstandssitzung zusammen.
Die jährliche ordentliche Hauptversammlung ist das Organ der Willensbildung der Aktionäre der United Internet AG. Auf der ordentlichen Hauptversammlung wird den Anteilseignern der Jahres- und Konzernabschluss vorgelegt. Die Aktionäre entscheiden über die Verwendung des Bilanzgewinns und stimmen zu weiteren durch Gesetz festgelegten Themen wie der Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat und der Wahl des Abschlussprüfers ab. Jede Aktie besitzt eine Stimme. Zur Teilnahme an der Hauptversammlung sind diejenigen Aktionäre berechtigt, die sich rechtzeitig anmelden und die am Tag der Hauptversammlung im Aktienregister eingetragen sind. Die Aktionäre können ihre Stimmrechte auf der Hauptversammlung auch durch einen Vertreter ausüben lassen. Die Gesellschaft stellt dazu einen Stimmrechtsvertreter bereit, der nach Weisung der Aktionäre abstimmt, soweit er dazu von den Aktionären den Auftrag erhält.
Der Vorstand der United Internet AG bestand im Geschäftsjahr 2014 aus dem Unternehmensgründer und Vorstandsvorsitzenden Herrn Ralph Dommermuth, dem stellvertretenden Vorsitzenden und Vorstand Business Applications Herrn Robert Hoffmann (seit 2006 im Unternehmen) sowie dem Finanzvorstand Herrn Norbert Lang (seit 1994 im Unternehmen). Mit Wirkung zum 1. Oktober 2014 hat der Aufsichtsrat der United Internet AG zudem Herrn Jan Oetjen (seit 2008 im Unternehmen) als Vorstand Consumer Applications und Herrn Martin Witt (seit 2009 im Unternehmen) als Vorstand Access in den Vorstand der Gesellschaft berufen.
Der Vorstand der United Internet AG besteht somit seit dem 1. Oktober 2014 aus folgenden Mitgliedern und Vorstandsressorts:
| ― | Ralph Dommermuth, Vorstandsvorsitzender |
| ― | Robert Hoffmann, stellv. Vorsitzender, Vorstand Business Applications |
| ― | Norbert Lang, Vorstand Finanzen |
| ― | Jan Oetjen, Vorstand Consumer Applications |
| ― | Martin Witt, Vorstand Access |
Der Aufsichtsrat achtet bei Neubesetzungen des Vorstands auf Vielfalt (Diversity) im Sinne des Deutschen Corporate Governance Kodex. Dabei wird auch eine angemessene Berücksichtigung von Frauen angestrebt. Der Bundestag hat am 6. März 2015 das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst verabschiedet. Das Gesetz sieht unter anderem die Verpflichtung vor, Zielgrößen zur Erhöhung des Frauenanteils in Vorständen und Aufsichtsräten festzulegen. Das Inkrafttreten des Gesetzes wird noch für das erste Halbjahr 2015 erwartet. Der Aufsichtsrat wird innerhalb der gesetzlichen Frist (voraussichtlich 30. September 2015) Zielgrößen für den Frauenanteil im Vorstand festlegen.
Der von der Hauptversammlung gewählte Aufsichtsrat besteht derzeit aus den Herren Kurt Dobitsch (Aufsichtsratsvorsitzender), Kai-Uwe Ricke und Michael Scheeren.
Der Aufsichtsrat der United Internet AG ist so zusammengesetzt, dass seine Mitglieder insgesamt über die zur ordnungsgemäßen Wahrnehmung seiner Aufgaben erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen verfügen. Mindestens ein Aufsichtsratsmitglied verfügt über besonderen Sachverstand auf den Gebieten Rechnungslegung oder Abschlussprüfung (§ 100 Absatz 5 AktG) Darüber hinaus verfügen die Mitglieder des Aufsichtsrats über internationale Erfahrung.
Dem Aufsichtsrat gehört eine ausreichende Anzahl unabhängiger Mitglieder an, die in keiner geschäftlichen oder persönlichen Beziehung zur Gesellschaft oder zu deren Vorstand stehen. Ferner üben die Mitglieder des Aufsichtsrats keine Organfunktion oder Beratungsaufgaben bei wesentlichen Wettbewerbern aus.
Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt, dass der Aufsichtsrat für seine Zusammensetzung konkrete Ziele benennen soll, die bei Vorschlägen des Aufsichtsrats an die zuständigen Wahlgremien berücksichtigt werden sollen. Der Aufsichtsrat der United Internet AG hat angesichts der bisher bestehenden Unsicherheiten im regulatorischen Umfeld bislang keine konkreten Ziele für seine Zusammensetzung benannt. Diese Unsicherheiten hat der Bundestag mit dem am 6. März 2015 verabschiedeten Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst beseitigt. Der Aufsichtsrat wird innerhalb der gesetzlichen Frist (voraussichtlich 30. September 2015) Zielgrößen für den Frauenanteil im Aufsichtsrat festlegen.
Compliance ist ein integraler Bestandteil der Unternehmens- und Führungskultur des United Internet Konzerns. Für die United Internet AG bedeutet Compliance die Übereinstimmung ihrer Aktivitäten mit allen für die Geschäftstätigkeit maßgeblichen Gesetzen sowie mit den eigenen Grundsätzen und Regeln.
Dazu zählen auch der offene und faire Umgang mit Mitarbeitern, Kunden, Geschäftspartnern, Aktionären und der Öffentlichkeit. Als Internet-Dienstleister mit mehreren Millionen Kunden und einer hohen Zahl von Geschäftspartnern ist United Internet darauf angewiesen, durch ein rechtlich und ethisch einwandfreies Verhalten das Vertrauen seiner Kunden und Geschäftspartner zu erhalten.
Um ein dem Selbstverständnis des Unternehmens entsprechendes Verhalten zu gewährleisten, besteht ein verbindlicher Rahmen für die ethischen Grundsätze und Wertvorstellungen der "Kerngesellschaften" des Konzerns und es sind Werte sowie Führungsleitlinien definiert worden. Diese "Kultur des Miteinanders" gibt den Mitarbeitern Orientierung für den Arbeitsalltag und schafft einen sicheren Handlungsrahmen für richtige Entscheidungen. Als Leitbild gilt dieser Rahmen für Vorstand, Geschäftsführung, Führungskräfte und alle Mitarbeiter der Kerngesellschaften gleichermaßen.
Compliance-Verstöße werden im Interesse aller Mitarbeiter und des Unternehmens untersucht, aufgeklärt und durch angemessene Maßnahmen geahndet. Zu diesem Zweck hat der Vorstand der Gesellschaft entsprechende Verfahren eingerichtet, um die Einhaltung von gesetzlichen und internen Regeln einschließlich der eigenen Werte sicherzustellen und sie nachhaltig in der Organisation zu verankern.
Dem Stellenwert von Compliance entsprechend hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2013 eine Compliance-Organisation implementiert. Diese wird fachlich durch den Corporate Compliance Manager (CCM) geleitet. Der CCM berichtet an den General Counsel, der als Head of Legal den Aufbau der Compliance-Organisation verantwortet.
Die Compliance-Organisation ist verantwortlich für die Schaffung von geeigneten Strukturen und Prozessen, um die Umsetzung von Compliance im Unternehmen zu unterstützen und Maßnahmen effizient umzusetzen. Die Compliance-Organisation ist in den Unternehmenseinheiten durch funktionale und lokale Compliance Manager (FCM und LCM) präsent und verankert. Die FCM und LCM unterstützen in ihrer Zusatzfunktion neben ihrer eigentlichen Tätigkeit den Compliance-Bereich. Mit Wirkung zum 1. Juni 2014 wurde der Bereich Compliance durch einen weiteren Compliance Manager verstärkt, der den Corporate Compliance Manager unterstützt.
Übergreifendes Element des Compliance-Systems mit den drei Handlungsebenen Vorbeugen, Erkennen und Reagieren bleibt weiterhin die Verantwortung aller Führungskräfte für Compliance. Sie beinhaltet die Vorbildrolle, wie sie in den Führungsleitlinien verankert ist und geht darüber hinaus: Alle Führungskräfte von United Internet müssen Compliance vorleben und sicherstellen, dass in ihrem Verantwortungsbereich geschäftliche Entscheidungen und Handlungen stets im Einklang mit den jeweiligen rechtlichen Bestimmungen und den eigenen Werten und Regeln stehen. Für diese Verantwortung will die Compliance-Organisation im Geschäftsjahr 2015 das Bewusstsein der Führungskräfte noch weiter schärfen. Darüber hinaus wird die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2015 die bestehenden Funktionen Compliance, Legal & Datenschutz, Risikomanagement, Interne Revision sowie einen neu zu schaffenden Bereich Corporate Governance zu einem ganzheitlichen Risikomanagementsystem zusammenführen.
Es ist das erklärte Ziel von United Internet, institutionelle Investoren, Privataktionäre, Finanzanalysten, Mitarbeiter sowie die interessierte Öffentlichkeit durch regelmäßige, offene und aktuelle Kommunikation gleichzeitig und gleichberechtigt über die Lage des Unternehmens zu informieren.
Dazu werden alle wesentlichen Informationen, wie z. B. Presse- und Ad-hoc-Mitteilungen und andere Pflichtmitteilungen (wie z. B. Directors' Dealings oder Stimmrechtsmitteilungen) sowie sämtliche Finanzberichte entsprechend den gesetzlichen Vorgaben veröffentlicht. Ferner informiert United Internet auch umfangreich über die Internetseite der Gesellschaft (www.united-internet.de). Dort finden sich auch Dokumente und Informationen zu den Hauptversammlungen der Gesellschaft sowie weitere wirtschaftlich relevante Informationen.
United Internet berichtet Aktionären, Analysten und Pressevertretern nach einem festen Finanzkalender viermal im Geschäftsjahr über die Geschäftsentwicklung sowie über die Finanz- und Ertragslage. Der Finanzkalender wird auf der Internetseite der Gesellschaft und gemäß den Vorgaben des Gesetzgebers veröffentlicht und regelmäßig aktualisiert.
Darüber hinaus informiert der Vorstand durch Ad-hoc-Meldungen umgehend über nicht öffentlich bekannte Umstände, die dazu geeignet sind, den Aktienkurs erheblich zu beeinflussen.
Im Rahmen der Investor Relations trifft sich das Management regelmäßig mit Analysten und institutionellen Anlegern. Zudem finden zur Vorstellung der Halbjahres- und Jahreszahlen Analystenkonferenzen statt, zu denen Investoren und Analysten auch telefonisch Zugang erhalten.
Die Rechnungslegung des Konzerns erfolgt nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind) unter Berücksichtigung von § 315a HGB. Der für Ausschüttungs- und Steuerbelange relevante Jahresabschluss wird dagegen nach den Regeln des Deutschen Handelsgesetzbuchs (HGB) erstellt. Jahres- und Konzernabschluss werden durch unabhängige Abschlussprüfer geprüft. Die Wahl des Abschlussprüfers erfolgt durch die Hauptversammlung. Für das Geschäftsjahr 2014 wurde die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Eschborn / Frankfurt am Main, zum Abschlussprüfer bestellt. Der Aufsichtsrat erteilt den Prüfungsauftrag, legt die Prüfungsschwerpunkte und das Prüfungshonorar fest und überprüft die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers.
Die Grundzüge des Vergütungssystems von Vorstand und Aufsichtsrat werden im Vergütungsbericht unter Punkt 8 dieses Lageberichts dargestellt. Die Offenlegung der Vergütung der Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat, individualisiert und aufgegliedert nach Bestandteilen (gemäß der Vorgaben des Gesetzgebers sowie des Deutschen Corporate Governance Kodex) findet sich im Vergütungsbericht bzw. auch im Konzernanhang unter Punkt 42.
Die Grundzüge des Mitarbeiterbeteiligungsprorammes der United Internet AG werden im Vergütungsbericht unter Punkt 8 dieses Lageberichts beschrieben. Weitere Einzelheiten dazu enthält der Konzernanhang unter Punkt 37.
Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der United Internet AG sind nach § 15a WpHG gesetzlich verpflichtet, den Erwerb und die Veräußerung von Aktien der United Internet AG oder sich darauf beziehenden Finanzinstrumenten offenzulegen, wenn der Wert der Geschäfte, die ein Organmitglied und ihm nahestehende Personen innerhalb eines Kalenderjahres getätigt haben, die Summe von 5.000 € erreicht oder übersteigt.
Im Geschäftsjahr 2014 wurden diesbezüglich von Vorstand und Aufsichtsrat der United Internet AG folgende Wertpapiergeschäfte (in chronologischer Reihenfolge) getätigt:
| ― | Herr Norbert Lang hat am 3. April 2014 295.049 Aktien über die NBL Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG zum Preis von 34,515 € je Aktie veräußert. Das Gesamtvolumen belief sich auf 10.184 T€. |
| ― | Herr Norbert Lang hat am 27. Mai 2014 200.000 Bezugsrechte ausgeübt und erhielt im Gegenzug 33.833 Aktien der United Internet AG. Das Gesamtvolumen belief sich auf 1.104 T€. |
| ― | Herr Robert Hoffmann hat am 27. Mai 2014 75.000 Bezugsrechte ausgeübt und erhielt im Gegenzug 27.650 Aktien der United Internet AG. Das Gesamtvolumen belief sich auf 902 T€. |
| ― | Herr Michael Scheeren hat am 21. November 2014 100.000 Aktien zum Preis von 35,085 € je Aktie veräußert. Das Gesamtvolumen belief sich auf 3.509 T€. |
| ― | Herr Jan Oetjen hat am 21. November 2014 100.000 Bezugsrechte ausgeübt und erhielt im Gegenzug 26.714 Aktien der United Internet AG. Das Gesamtvolumen belief sich auf 896 T€. Am 26. November 2014 wurden von ihm 21.000 Aktien zu einem Preis von 35,372 € je Aktie mit einem Gesamtvolumen von 743 T€ und am 27. November 2014 6.000 Aktien zu einem Preis von 35,480 € je Aktie mit einem Gesamtvolumen von 213 T€ veräußert. |
| ― | Herr Martin Witt hat am 21. November 2014 15.000 Bezugsrechte ausgeübt und erhielt im Gegenzug 5.948 Aktien der United Internet AG. Das Gesamtvolumen belief sich auf 199 T€. Am 25. November 2014 wurden von ihm 5.990 Aktien zu einem Preis von 35,700 € je Aktie mit einem Gesamtvolumen von 214 T€ veräußert. |
| ― | Herr Michael Scheeren hat am 27. November 2014 100.000 Aktien zum Preis von 35,487 € je Aktie veräußert. Das Gesamtvolumen belief sich auf 3.549 T€. |
| ― | Herr Robert Hoffmann hat am 26. November 2014 150.000 Bezugsrechte ausgeübt und erhielt im Gegenzug 40.071 Aktien der United Internet AG. Das Gesamtvolumen belief sich auf 1.344 T€. Am 3. Dezember 2014 wurden von ihm 22.126 Aktien zu einem Preis von 34,986 € je Aktie mit einem Gesamtvolumen von 774 T€ veräußert. |
Darüber hinaus wurden der Gesellschaft keine veröffentlichungspflichtigen Wertpapiergeschäfte seitens der Organe gemeldet.
Aus der nachfolgenden Tabelle ergibt sich der Aktienbesitz der Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat (jeweils in Aktien, was jeweils den Stimmrechten und dem rechnerischen Anteil am Grundkapital in € entspricht).
Per 31. Dezember 2014 belief sich das Grundkapital auf 205.000.000 €, mit ebenso vielen Stimmen. Der Gesamtbesitz des Vorstands belief sich auf 40,26 % des Kapitals und der Stimmen, der Gesamtbesitz des Aufsichtsrats auf 0,15 % des Kapitals und der Stimmen. Von den Organmitgliedern hielt lediglich Herr Dommermuth einen Anteil von mehr als 1 % (nämlich 40,00 %) des Kapitals und der Stimmen.
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| Anteilseigentum | 1. Januar 2014 | 1. Januar 2014 | 31. Dezember 2014 | 31. Dezember 2014 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Vorstand | Direkt | Indirekt | Gesamt | Direkt | Indirekt | Gesamt |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Ralph Dommermuth | 0 | 82.000.000 | 82.000.000 | 0 | 82.000.000 | 82.000.000 |
| Robert Hoffmann | 29.405 | 0 | 29.405 | 75.000 | 0 | 75.000 |
| Norbert Lang | 222.572 | 402.428 | 625.000 | 256.405 | 197.428 | 453.833 |
| Jan Oetjen | --- | --- | --- | 3.994 | 0 | 3.994 |
| Martin Witt | --- | --- | --- | 0 | 0 | 0 |
| 251.977 | 82.402.428 | 82.654.405 | 335.399 | 82.197.428 | 82.532.827 |
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| Aufsichtsrat | Direkt | Indirekt | Gesamt | Direkt | Indirekt | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kurt Dobitsch | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Kai-Uwe Ricke | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Michael Scheeren | 500.000 | --- | 500.000 | 300.000 | --- | 300.000 |
| 500.000 | --- | 500.000 | 300.000 | --- | 300.000 |
Die Corporate Governance bei United Internet orientiert sich am Deutschen Corporate Governance Kodex, den die von der Bundesministerin für Justiz im September 2001 eingesetzte Regierungskommission erstmals am 26. Februar 2002 veröffentlicht hat. Am 24. Juni 2014 wurde die zwölfte und aktuell geltende Fassung des Deutschen Corporate Governance Kodex fertig gestellt und am 30. September 2014 durch das Bundesministerium der Justiz im Bundesanzeiger (http://www.bundesanzeiger.de) veröffentlicht.
Der Kodex enthält drei Arten von Standards:
| ― | Vorschriften, die geltende deutsche Gesetzesnormen beschreiben |
| ― | Empfehlungen |
| ― | Anregungen |
Die Vorschriften sind von deutschen Unternehmen zwingend anzuwenden.
Zu den Empfehlungen müssen börsennotierte Unternehmen gemäß § 161 des deutschen Aktiengesetzes (AktG) jährlich eine Erklärung über deren Beachtung veröffentlichen.
Von Anregungen können die Unternehmen ohne Offenlegungspflicht abweichen.
Am 5. März 2015 haben Vorstand und Aufsichtsrat der United Internet AG die nachfolgend wiedergegebene aktuelle jährliche Entsprechenserklärung nach § 161 AktG abgegeben und im Anschluss auf der Internet-Seite der Gesellschaft (www.united-internet.de) sowie im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Vorstand und Aufsichtsrat der United Internet AG erklären gemäß § 161 Aktiengesetz:
Die United Internet AG hat den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in ihrer geltenden Fassung vom 24. Juni 2014 ("Kodex") seit Abgabe der letzten Entsprechenserklärung vom 5. März 2014 entsprochen, wobei bis zur Bekanntmachung des Kodex im Bundesanzeiger am 30. September 2014 die Fassung vom 13. Mai 2013 zugrunde gelegt wurde, und plant, diesen Empfehlungen auch weiterhin zu entsprechen, jeweils mit folgenden Ausnahmen:
Die D&O-Versicherung für den Aufsichtsrat sieht keinen Selbstbehalt vor. Dies ist auch künftig nicht vorgesehen, da die United Internet AG grundsätzlich nicht der Ansicht ist, dass Motivation und Verantwortung, mit der die Mitglieder des Aufsichtsrats ihre Aufgaben wahrnehmen, durch einen solchen Selbstbehalt verbessert werden können.
Die Empfehlung eines vertikalen Vergütungsvergleichs gilt seit Bekanntmachung der Vorfassung des Kodex im Bundesanzeiger am 10. Juni 2013. Der Aufsichtsrat hat bisher bei hiernach erfolgten Vergütungsentscheidungen einen Vergütungsvergleich lediglich mit dem oberen Führungskreis herangezogen. Bei zukünftigen Vergütungsentscheidungen beabsichtigt der Aufsichtsrat, der Empfehlung nach Ziffer 4.2.2 Absatz 2 Satz 3 des Kodex uneingeschränkt zu entsprechen.
Die Vereinbarungen über die Vergütung der Vorstandsmitglieder sehen keine betragsmäßige Höchstgrenze für die Vergütung insgesamt vor. Für variable Vergütungsteile sind Höchstgrenzen vorgesehen, die aber nicht betragsmäßig, sondern in Prozent eines festen Betrags ausgedrückt sind. Da der Aufsichtsrat die von der Kodexempfehlung angestrebte grundsätzliche Begrenzung der Vorstandvergütung bereits durch die derzeitigen Regelungen in den Vergütungsvereinbarungen für ausreichend gewährleistet hält, beabsichtigt er auch zukünftig nicht, der Empfehlung des Kodex nach Ziffer 4.2.3 Absatz 2 Satz 6 vollumfänglich zu folgen.
Der Aufsichtsrat hat angesichts seiner gegenwärtigen Größe von drei Mitgliedern keine Ausschüsse gebildet und nimmt sämtliche Aufgaben in seiner Gesamtheit wahr. Der Aufsichtsrat kann unter diesen Umständen nicht erkennen, wie die Effizienz seiner Arbeit durch Ausschüsse gesteigert würde.
Der Aufsichtsrat hat angesichts der fortbestehenden Unsicherheiten im regulatorischen Umfeld bislang keine konkreten Ziele für seine Zusammensetzung benannt. Das Bundeskabinett hat am 11. Dezember 2014 den Entwurf eines Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst beschlossen, welches sich gegenwärtig im Gesetzgebungsverfahren befindet. Der Entwurf sieht unter anderem die Verpflichtung vor, Zielgrößen zur Erhöhung des Frauenanteils in Aufsichtsräten festzulegen. Der Aufsichtsrat beabsichtigt nach einem möglichen Inkrafttreten vorgenannten Gesetzes konkrete Ziele für seine Zusammensetzung zu benennen und bei künftigen Wahlvorschlägen an die Hauptversammlung zu berücksichtigen.
Bei der Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder wird der stellvertretende Vorsitz im Aufsichtsrat nicht berücksichtigt, da der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende derzeit keine zusätzlichen Aufgaben wahrnimmt, die ihn gegenüber einem einfachen Mitglied des Aufsichtsrats stärker beanspruchen würden.
Die bisherige, neben einer festen Vergütungskomponente gewährte, erfolgsorientierte Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder ist möglicherweise nicht vollständig auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung im Sinne von Ziffer 5.4.6 Absatz 2 Satz 2 des Kodex ausgerichtet. Sie knüpft für einen Teil der variablen Vergütungskomponente an die Überschreitung einer Schwelle beim Konzernergebnis pro Aktie im Geschäftsjahr an; zudem wurde für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 eine zusätzliche variable Vergütungskomponente gewährt, die an die prozentuale Abweichung von dem Konzernergebnis pro Aktie im jeweiligen Geschäftsjahr gegenüber dem Stand vor drei Jahren anknüpft. Für das Geschäftsjahr 2015 und Folgejahre beabsichtigen Aufsichtsrat und Vorstand der ordentlichen Hauptversammlung 2015 ein neues, vollumfänglich kodexkonformes Vergütungssystem vorzustellen und darüber beschließen zu lassen.
Die United Internet AG hat den Bericht zum 1. Quartal 2014 sowie den Bericht zu den ersten 9 Monaten 2014 aus organisatorischen, innerbetrieblichen Gründen am 20. Mai 2014 bzw. 18. November 2014 veröffentlicht. Aus den gleichen Gründen wird der Bericht zum 1. Quartal 2015 am 19. Mai 2015 sowie der Bericht zu den ersten 9 Monaten 2015 am 17. November 2015 veröffentlicht.
Für die Festlegung der Vorstandsvergütung ist der Aufsichtsrat zuständig. Die Gesamtvergütung der einzelnen Vorstandsmitglieder wird vom Aufsichtsrat unter Einbeziehung von etwaigen Konzernbezügen in angemessener Höhe auf der Grundlage einer Leistungsbeurteilung festgelegt. Kriterien für die Angemessenheit der Vergütung bilden sowohl die Aufgaben des einzelnen Vorstandsmitglieds, seine persönliche Leistung, die wirtschaftliche Lage, der Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens als auch die Üblichkeit der Vergütung unter Berücksichtigung des Vergleichsumfelds und der Vergütungsstruktur, die ansonsten in der Gesellschaft gilt.
Die Vergütung der Vorstandsmitglieder der United Internet AG ist leistungsorientiert und besteht aus einem festen und einem variablen Bestandteil.
Die feste Vergütung wird monatlich als Gehalt ausgezahlt. Die Höhe der variablen Vergütung ist von der Erreichung bestimmter und zu Beginn des Geschäftsjahres fixierter finanzieller Ziele abhängig, die sich im Wesentlichen an Umsatz- und Ergebniskennzahlen orientieren. Für die Zielerreichung gilt in der Regel eine Bandbreite von 90 % bis 120 %. Werden die Ziele zu weniger als 90 % erreicht, entfällt die Zahlung des variablen Vergütungsbestandteils ganz. Werden die Ziele zu mehr als 120 % erfüllt, endet die Zahlung des variablen Vergütungsbestandteils bei 120 %. Eine nachträgliche Änderung der Erfolgsziele ist nicht vorgesehen. Eine Mindestzahlung des variablen Vergütungsbestandteils wird nicht garantiert. Als Vergütungsbestandteil mit langfristiger Anreizwirkung existiert bei vier Vorstandsmitgliedern ein auf virtuellen Aktienoptionen basierendes Beteiligungsprogramm (SAR). Die Ausübungshürde des Programms liegt bei 120 % des Ausübungspreises. Die Zahlung des Wertzuwachses ist auf 100 % des ermittelten Börsenpreises bei der Einräumung der virtuellen Optionen begrenzt.
Versorgungszusagen der Gesellschaft gegenüber den Vorständen bestehen nicht.
Die Höhe der Vergütungsbestandteile wird regelmäßig überprüft. Hierbei berücksichtigt der Aufsichtsrat auch das Verhältnis der Vorstandsvergütung zur Vergütung des oberen Führungskreises sowie (seit dem Geschäftsjahr 2015) auch der Belegschaft insgesamt in der zeitlichen Entwicklung.
Über die Vergütung des Vorstands nach den Vorgaben des deutschen Corporate Governance Kodex geben die folgenden Tabellen Auskunft.
Folgende Tabelle bildet den Wert der für das Berichtsjahr gewährten Zuwendungen ab. Sie ist des Weiteren ergänzt um die Werte, die im Minimum bzw. im Maximum erreicht werden können. Für die einjährige variable Vergütung ist der Zielwert (d. h. der Wert bei einer Zielerreichung von 100 %), der für das Berichtsjahr gewährt wird, angegeben. Außerdem werden die im Berichtsjahr gewährten mehrjährigen variablen Vergütungen nach verschiedenen Plänen und unter Nennung der jeweiligen Laufzeiten aufgeschlüsselt.
Für Bezugsrechte und sonstige aktienbasierte Vergütungen wurde der beizulegende Zeitwert zum Zeitpunkt der Gewährung berechnet.
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| Gewährte Zuwendungen (in T€) |
Ralph Dommermuth | |||
|---|---|---|---|---|
| Vorsitzender | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Seit 2000 | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 2013 | 2014 | 2014 (Min) | 2014 (Max) | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 300 | 300 | 300 | 300 |
| Nebenleistungen | ||||
| Summe | 300 | 300 | 300 | 300 |
| Einjährige variable Vergütung | 240 | 240 | 0 | 288 |
| Mehrjährige variable Vergütung | ||||
| Summe | 540 | 540 | 300 | 588 |
| Versorgungsaufwand | ||||
| Gesamtvergütung | 540 | 540 | 300 | 588 |
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| Gewährte Zuwendungen (in T€) |
Norbert Lang | |||
|---|---|---|---|---|
| Finanzen | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Seit 2000 | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 2013 | 2014 | 2014 (Min) | 2014 (Max) | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 300 | 300 | 300 | 300 |
| Nebenleistungen | ||||
| Summe | 300 | 300 | 300 | 300 |
| Einjährige variable Vergütung | 190 | 190 | 0 | 228 |
| Mehrjährige variable Vergütung | ||||
| Summe | 490 | 490 | 300 | 528 |
| Versorgungsaufwand | ||||
| Gesamtvergütung | 490 | 490 | 300 | 528 |
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| Gewährte Zuwendungen (in T€) |
Robert Hoffmann | |||
|---|---|---|---|---|
| Business Applications | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Seit 1. Januar 2013 | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 2013 | 2014 | 2014 (Min) | 2014 (Max) | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 300 | 300 | 300 | 300 |
| Nebenleistungen | ||||
| Summe | 300 | 300 | 300 | 300 |
| Einjährige variable Vergütung | 200 | 200 | 0 | 240 |
| Mehrjährige variable Vergütung | 2.060 | |||
| SAR-Programm H 2012 (6 Jahre) | 2.060 | |||
| Summe | 2.560 | 500 | 300 | 540 |
| Versorgungsaufwand | ||||
| Gesamtvergütung | 2.560 | 500 | 300 | 540 |
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| Gewährte Zuwendungen (in T€) |
Jan Oetjen | |||
|---|---|---|---|---|
| Consumer Applications | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Seit 1. Oktober 2014(1) | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 2013 | 2014 | 2014 (Min) | 2014 (Max) | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 292 | 292 | 292 | |
| Nebenleistungen | ||||
| Summe | 292 | 292 | 292 | |
| Einjährige variable Vergütung | 242 | 0 | 290 | |
| Mehrjährige variable Vergütung | 1.425 | 0 | 1.425 | |
| SAR-Programm M 2014 (6 Jahre) | 1.425(2) | 0 | 1.425(2) | |
| Summe | 1.959 | 292 | 2.007 | |
| Versorgungsaufwand | ||||
| Gesamtvergütung | 1.959 | 292 | 2.007 |
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| Gewährte Zuwendungen (in T€) |
Martin Witt | |||
|---|---|---|---|---|
| Access | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Seit 1. Oktober 2014(1) | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 2013 | 2014 | 2014 (Min) | 2014 (Max) | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 275 | 275 | 275 | |
| Nebenleistungen | ||||
| Summe | 275 | 275 | 275 | |
| Einjährige variable Vergütung | 175 | 0 | 210 | |
| Mehrjährige variable Vergütung | 1.425 | 0 | 1.425 | |
| SAR-Programm M 2014 (6 Jahre) | 1.425(2) | 0 | 1.425(2) | |
| Summe | 1.875 | 275 | 1.910 | |
| Versorgungsaufwand | ||||
| Gesamtvergütung | 1.875 | 275 | 1.910 |
(1) Die Vorstände Jan Oetjen und Martin Witt erhielten ihre Vergütungen für 2014 über Tochtergesellschaften der United Internet AG. Die Vergütungen für 2014 wurden auf Ganzjahresbasis ausgewiesen.
(2) Die mehrjährige variable Vergütung von Herrn Oetjen und Herrn Witt wurde vor der Berufung in den Vorstand der United Internet AG gewährt.
Folgende Tabelle enthält den Zufluss für das Berichtsjahr (Auszahlungsbetrag) für die Festvergütung sowie die einjährige variable Vergütung. Die Tabelle gibt außerdem den Zufluss (Auszahlungsbetrag) aus mehrjährigen variablen Vergütungen wieder, deren Planlaufzeit im Berichtsjahr endete. Die Beträge werden nach unterschiedlichen Plänen getrennt aufgeschlüsselt.
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| Zufluss (in T€) |
Ralph Dommermuth | Norbert Lang | Robert Hoffmann | Jan Oetjen | Martin Witt |
|---|---|---|---|---|---|
| Vorsitzender | Finanzen | Business Applications | Consumer Applications | Access | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Seit 2000 | Seit 2000 | Seit 1. Jan. 2013 | Seit 1. Okt. 2014(1) | Seit 1. Okt. 2014(1) | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 2014 | 2014 | 2014 | 2014 | 2014 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 300 | 300 | 300 | 292 | 275 |
| Nebenleistungen | |||||
| Summe | 300 | 300 | 300 | 292 | 275 |
| Einjährige variable Vergütung | 247 | 196 | 200 | 242 | 175 |
| Mehrjährige variable Vergütung | 1.104 | 2.246 | 1.172 | 320 | |
| SAR-Programm E 2009 (6 Jahre) | 1.104 | 276 | |||
| SAR-Programm F 2009 (6 Jahre) | 1.344 | 896 | |||
| SAR-Programm A 2011 (6 Jahre) | 121 | ||||
| SAR-Programm B 2011 (6 Jahre) | 902 | ||||
| SAR-Programm F 2012 (6 Jahre) | 199 | ||||
| Sonstiges | |||||
| Summe | 547 | 1.600 | 2.746 | 1.706 | 770 |
| Versorgungsaufwand | |||||
| Gesamtvergütung | 547 | 1.600 | 2.746 | 1.706 | 770 |
(1) Die Vorstände Jan Oetjen und Martin Witt erhielten ihre Vergütungen für 2014 über Tochtergesellschaften der United Internet AG. Die Vergütungen für 2014 wurden auf Ganzjahresbasis ausgewiesen.
Weitere Angaben zur Vorstandsvergütung finden sich im Konzernanhang unter Punkt 42.
Die 3 Mitglieder des Aufsichtsrats der United Internet AG bilden gleichzeitig auch den Aufsichtsrat der wichtigsten United Internet Tochtergesellschaft, der 1&1 Internet AG. Die Aufsichtsräte erhalten im Rahmen ihrer Tätigkeit für beide Unternehmen jeweils auch eine getrennte Vergütung. Die Vergütung besteht aus einem festen und einem am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens ausgerichteten variablen Teil.
Seitens United Internet beträgt die feste Vergütung für ein einfaches Mitglied des Aufsichtsrats 10.000 € pro volles Geschäftsjahr. Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält das Doppelte des auf ein einfaches Mitglied entfallenden Betrages. Die erfolgsabhängige, variable Vergütung für jedes Mitglied des Aufsichtsrats einschließlich des Aufsichtsratsvorsitzenden beträgt pro volles Geschäftsjahr 1.000 € für jeden Cent, um den der nach IFRS ermittelte Konzerngewinn pro Aktie (EPS) der United Internet AG den Betrag von 0,60 € überschreitet. Als langfristiger variabler Vergütungsbestandteil ist seit dem Geschäftsjahr 2013 für jedes Mitglied des Aufsichtsrats einschließlich des Aufsichtsratsvorsitzenden pro volles Geschäftsjahr eine zusätzliche Zahlung in Höhe von 500 € pro angefangenen Prozentpunkt vorgesehen, um den sich das EPS der United Internet AG im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber dem EPS des 3 Jahre zuvor abgelaufenen Geschäftsjahres erhöht hat. Die langfristige variable Vergütung ist dabei auf max. 10.000 € je Mitglied begrenzt. Aktienoptionsprogramme für die Mitglieder des Aufsichtsrats existieren nicht.
Im Rahmen der Tätigkeit für die 1&1 Internet AG beträgt die feste Vergütung für ein einfaches Mitglied des Aufsichtsrats 20.000 € pro volles Geschäftsjahr. Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält 30.000 €. Die erfolgsabhängige, variable Vergütung für jedes Mitglied des Aufsichtsrats einschließlich des Aufsichtsratsvorsitzenden orientiert sich an Ergebniskennzahlen der 1&1 Internet AG. Die variable Vergütung beträgt dabei mindestens 30.000 € und maximal 70.000 € je Mitglied.
Die Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex hinsichtlich des Vergütungssystems für den Aufsichtsrat haben sich seit dem letzten Vergütungsbeschluss durch die Hauptversammlung der United Internet AG vom 2. Juni 2010 verändert. Der Deutsche Corporate Governance Kodex sieht inzwischen vor, dass dem Aufsichtsrat zur Stärkung der Unabhängigkeit allein eine fixe Vergütung gewährt wird und auf eine variable Vergütung verzichtet werden kann. Vor diesem Hintergrund werden Aufsichtsrat und Vorstand der am 21. Mai 2015 stattfindenden Hauptversammlung ein neues, mit dem aktuellen deutschen Corporate Governance Kodex konformes Vergütungssystem, bestehend aus einer festen jährlichen Vergütung sowie einem Sitzungsgeld je Sitzung, vorstellen und darüber beschließen lassen.
Angesichts der verschiedenen, in Summe positiven Einmaleffekte im Geschäftsjahr 2014 und vor dem Hintergrund des geplanten neuen Vergütungssystems hat sich der Aufsichtsrat der United Internet AG für eine freiwillige Selbstbeschränkung bei der Vergütung 2014 auf dem Niveau des Vorjahres entschieden.
Konkrete Angaben zur Aufsichtsratsvergütung finden sich im Konzernanhang unter Punkt 42.
Bei der United Internet AG besteht ein aktienbasiertes Mitarbeiterbeteiligungsprogramm, mit dem Führungskräfte am Unternehmenserfolg beteiligt und damit langfristig an das Unternehmen gebunden werden sollen. Dieser Plan ist als virtuelles Aktienoptionsprogramm ausgestaltet.
Als virtuelle Aktienoption (sog. Stock Appreciation Right oder SAR) wird die Zusage der United Internet AG bezeichnet, den Berechtigten eine Zahlung zu leisten, deren Höhe der Differenz zwischen dem Börsenkurs bei Einräumung der Option und dem Börsenkurs bei Ausübung der Option entspricht. Die Ausübungshürde beträgt 120 % des Börsenpreises, der als der Mittelwert der Schlusskurse im Xetra-Handel für die Aktie der Gesellschaft an der Frankfurter Wertpapierbörse während der letzten zehn Börsentage vor der Ausgabe der Option berechnet wird. Die Zahlung des Wertzuwachses für den Berechtigten ist gleichzeitig auf 100 % des ermittelten Börsenpreises bei der Einräumung der virtuellen Optionen begrenzt.
Ein SAR entspricht einem virtuellen Bezugsrecht auf eine Aktie der United Internet AG, ist aber kein Anteilsrecht und somit keine (echte) Option auf den Erwerb von Aktien der United Internet AG. Die United Internet AG behält sich das Recht vor, ihre Verpflichtung zur Barauszahlung der SAR nach freiem Ermessen auch durch die Übertragung von United-Internet-Aktien aus dem Bestand eigener Aktien an die Berechtigten zu erfüllen. Nach Ablauf von gewissen Mindestwartezeiten kann der Mitarbeiter das Optionsrecht ausüben. In Höhe des Wertzuwachses entsteht ein vom Mitarbeiter zu versteuernder Gewinn. Die SAR haben eine Laufzeit von maximal 6 Jahren.
Das Optionsrecht kann wie folgt ausgeübt werden: hinsichtlich eines Teilbetrags von bis zu 25 % frühestens nach Ablauf von 24 Monaten seit dem Zeitpunkt der Ausgabe der Option, hinsichtlich eines Teilbetrags von insgesamt bis zu 50 % frühestens 36 Monate nach dem Zeitpunkt der Ausgabe der Option, hinsichtlich eines Teilbetrags von insgesamt bis zu 75 % frühestens 48 Monate nach dem Zeitpunkt der Ausgabe der Option und hinsichtlich des Gesamtbetrags frühestens nach Ablauf von 60 Monaten nach dem Zeitpunkt der Ausgabe der Option.
Weitere Einzelheiten zum Mitarbeiterbeteiligungsprogramm finden sich auch im Konzernanhang unter Punkt 37.
Der Vorstand erklärt gemäß § 312 AktG, dass die Gesellschaft bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die der Gesellschaft zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das Rechtsgeschäft vorgenommen oder die Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat oder dadurch, dass die Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, nicht benachteiligt worden ist.
Montabaur, den 20. März 2015
Der Vorstand
Ralph Dommermuth
Robert Hoffmann
Norbert Lang
Jan Oetjen
Martin Witt
AKTIVA
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| 31. Dezember 2014 | 31. Dezember 2013 | |
|---|---|---|
| ANLAGEVERMÖGEN | ||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 0 | 33 |
| 0 | 33 | |
| Sachanlagen | ||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 133 | 549 |
| 133 | 549 | |
| Finanzanlagen | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.214.501 | 1.097.626 |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 1.037.300 | 1.750 |
| 2.251.801 | 1.099.376 | |
| 2.251.934 | 1.099.958 | |
| UMLAUFVERMÖGEN | ||
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| Forderungen gegen verbundene Unternehme | 1.886.115 | 193.494 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 366.713 | 2.143 |
| 2.252.828 | 195.637 | |
| Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten | 9.842 | 4.189 |
| 2.262.670 | 199.826 | |
| RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 40 | 40 |
| 4.514.644 | 1.299.824 | |
| Passiva | ||
| 31. Dezember 2014 | 31. Dezember 2013 | |
| EIGENKAPITAL | ||
| Gezeichnetes Kapital | 203.868 | 193.856 |
| Kapitalrücklage | 457.977 | 116.977 |
| Gewinnrücklagen | ||
| Andere Gewinnrücklagen | 500.319 | 327.949 |
| Bilanzgewinn | 1.422.774 | 220.506 |
| 2.584.938 | 859.288 | |
| RÜCKSTELLUNGEN | ||
| Steuerrückstellungen | 33.859 | 19.170 |
| Sonstige Rückstellungen | 23.707 | 21.401 |
| 57.566 | 40.571 | |
| VERBINDLICHKEITEN | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 1.382.646 | 343.000 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 635 | 155 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 466.544 | 24.594 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 19.530 | 32.216 |
| 1.869.355 | 399.965 | |
| PASSIVE LATENTE STEUERN | 2.785 | 0 |
| 4.514.644 | 1.299.824 |
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| 2014 Januar - Dezember | 2013 Januar - Dezember | |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 6.298 | 5.004 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 428 | 5.662 |
| Materialaufwand | ||
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | -4.960 | -3.039 |
| Personalaufwand | ||
| a. Löhne und Gehälter | -2.674 | -24.155 |
| b. Soziale Abgaben | -33 | -228 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -68 | -92 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -7.153 | -4.312 |
| Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | 1.572.762 | 272.241 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 8.356 | 1.662 |
| Aufwendungen aus Verlustübernahmen | -5.689 | -24.017 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -34.341 | -19.976 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 1.532.926 | 208.750 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -53.352 | -98.330 |
| Sonstige Steuern | -2 | -4 |
| Jahresüberschuss | 1.479.572 | 110.416 |
| Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 143.202 | 131.090 |
| Einziehung von Aktien | 0 | -21.000 |
| Einstellung in andere Gewinnrücklagen | -200.000 | 0 |
| Ertrag aus der Kapitalherabsetzung | 0 | 21.000 |
| Einstellung in die Kapitalrücklage nach den Vorschriften über die vereinfachte Kapitalherabsetzung | 0 | -21.000 |
| Bilanzgewinn | 1.422.774 | 220.506 |
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014 wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt.
Die United Internet AG, Montabaur, gilt aufgrund ihrer Kapitalmarktorientierung als große Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3 HGB.
Der Jahresabschluss beruht auf den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes in den jeweils gültigen Fassungen.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Gesellschaft weist darauf hin, dass entsprechend den Zulassungsfolgepflichten des geregelten Markts (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse ein Konzernabschluss nach den "International Financial Reporting Standards" (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt wurde, der gemäß § 325 HGB offengelegt wird und verweist auf § 315a HGB.
Die Geschäftstätigkeit der United Internet AG (United Internet) geht zurück auf die "Eins & Eins EDV Marketing GmbH", die 1988 durch Herrn Ralph Dommermuth und zwei weitere Gesellschafter gegründet wurde. Die Firmierung dieses Marketingunternehmens wurde zunächst in "1&1 EDV Marketing GmbH" und 1993 schließlich in "1&1 Holding GmbH" geändert.
Die United Internet AG wurde am 29. Januar 1998 als neue Holdinggesellschaft der 1&1-Gruppe unter der Firma 1&1 Aktiengesellschaft & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien in der Rechtsform einer Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) errichtet. Die Gesellschaft wurde am 16. Februar 1998 in das Handelsregister beim Amtsgericht Montabaur unter HRB 5762 eingetragen; anschließend wurde die 1&1 Holding GmbH mit Wirkung zum 1. Januar 1998 auf die Gesellschaft verschmolzen.
Am 20. März 1998 wurden die (Kommandit-) Aktien der Gesellschaft zum Geregelten Markt mit Aufnahme des Handels am Neuen Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen. Der Handel der Aktien wurde am 23. März 1998 aufgenommen.
Durch Beschluss der außerordentlichen Hauptversammlung vom 22. Februar 2000 änderte die Gesellschaft ihre Firma in United Internet Aktiengesellschaft & Co. KGaA. Die Eintragung der Umfirmierung in das Handelsregister erfolgte am 23. Februar 2000.
Der ebenfalls am 22. Februar 2000 beschlossene Formwechsel der Gesellschaft in die Rechtsform einer Aktiengesellschaft unter der Firmierung United Internet AG wurde am 23. März 2000 in das Handelsregister eingetragen.
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Marketing-, Vertriebs- und sonstigen Dienstleistungen, insbesondere auf den Gebieten der Telekommunikation, der Informationstechnologie einschließlich des Internets sowie der Datenverarbeitung oder verwandten Bereichen. Zum Gegenstand des Unternehmens gehört auch der Erwerb, das Halten und die Verwaltung von Beteiligungen an anderen Unternehmen, insbesondere an solchen, die in den vorgenannten Geschäftsbereichen tätig sind. Die Gesellschaft ist berechtigt, Unternehmen, an denen sie beteiligt ist, unter ihrer einheitlichen Leitung zusammenzufassen und sich auf die Leitung oder Verwaltung der Beteiligungen zu beschränken.
Die Gesellschaft ist befugt, Unternehmen aller Art im In- und Ausland zu erwerben oder sich daran zu beteiligen und alle Geschäfte zu tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens förderlich sind. Die Gesellschaft ist berechtigt, ihre Geschäftstätigkeit auch durch Tochter-, Beteiligungs- und Gemeinschaftsunternehmen auszuüben. Sie kann ihren Betrieb ganz oder teilweise in verbundene Unternehmen ausgliedern oder verbundenen Unternehmen überlassen.
Die Geschäftsführung und die Vertretung stehen dem Vorstand der Gesellschaft zu. Nach der Satzung besteht der Vorstand aus einer oder mehreren Personen, deren Anzahl der Aufsichtsrat festlegt. Besteht der Vorstand nur aus einer Person, so wird die Gesellschaft durch diese Person vertreten. Besteht der Vorstand aus mehreren Personen, so wird die Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied gemeinschaftlich mit einem Prokuristen vertreten; jedoch kann der Aufsichtsrat bestimmen, dass einzelne Vorstandsmitglieder allein zur Vertretung der Gesellschaft befugt sind.
Sämtliche Zahlenangaben erfolgen in Euro (€), Tausend Euro (T€) oder Millionen Euro (Mio. €).
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Für Vermögensgegenstände, die bis zum 31. Dezember 2007 und zwischen dem 1. Januar 2009 und dem 31. Dezember 2009 zugegangen sind, wird die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Zur linearen Methode wird in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt, übergegangen. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 150,00 € sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als 150,00 € bis 1.000,00 € wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 Prozent p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die übrigen Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zeitanteilig vorgenommen.
Die Betriebsausstattung wird in der Regel über 4 bis 5 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibung der Mietereinbauten erfolgt in der Regel über einen Zeitraum von 10 Jahren bzw. über die Laufzeit des Mietvertrages, sofern diese kürzer ist. Die voraussichtliche Nutzungsdauer der Büroeinrichtungen beläuft sich auf 8 bis 13 Jahre, die der Kraftfahrzeuge auf 6 Jahre.
Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist, soweit sie der Höhe nach wesentlich sind, durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten, erkennbaren Risiken und drohenden Verluste. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.
Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet. Die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastung und -entlastung werden nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.
Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung:
Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. Dabei wird die "Einfrierungsmethode" angewandt, bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, und die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen daher nicht erfolgswirksam erfasst werden.
Zur Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens nach Anlageklassen wird auf den Anlagenspiegel verwiesen (Anlage 1 zum Anhang).
In diesem Bereich entfallen die Investitionen im Berichtsjahr ausschließlich auf Betriebs- und Geschäftsausstattung.
Informationen zur Eigenkapitalsituation und zur Ertragslage der verbundenen Unternehmen und die Angabe der jeweiligen Anteilsquoten sind in der Aufstellung zum Anteilsbesitz (Anlage 2 zum Anhang) dargestellt.
Die Zugänge bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen betreffen mit jeweils 132 T€ den Erwerb der 1&1 Telecommunication Holding SE, der United Internet Mail & Media SE und der United Internet Service SE.
Die Beteiligung an der 1&1 Telecommunication AG wurde im Geschäftsjahr 2014 in die 1&1 Telecommunication Holding SE als andere Zuzahlung in die Kapitalrücklage eingelegt. Die Einlage erfolgte zum Buchwert in Höhe von 59.658 T€. Daneben erfolgte auf Basis einer im Berichtsjahr zwischen der United Internet AG sowie der 1&1 Telecommunication Holding SE geschlossenen Kompensationsvereinbarung eine den Beteiligungsbuchwert erhöhende Einlage in Höhe von 116.478 T€.
Des Weiteren wurden im Berichtsjahr Darlehen in Höhe von 1.036.000 T€ an insgesamt drei Tochterunternehmen mit Fälligkeiten zwischen fünf und zehn Jahren ausgegeben.
Über die Gliederung und die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gibt die folgende Aufstellung Aufschluss (T€):
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| 31.12.2014 | 31.12.2013 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Restlaufzeit | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Gesamt | Bis 1 Jahr | von 1 bis 5 Jahre | über 5 Jahre | Gesamt* | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 1.886.115 | 1.886.115 | 193.494 | ||
| Sonstige Vermögensgegenstände | 366.713 | 366.713 | 2.143 | ||
| 2.252.828 | 2.252.828 | 0 | 0 | 195.637 |
* Restlaufzeit jeweils bis 1 Jahr.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen die 1&1 Internet AG (1.521.941 T€) und die 1&1 Telecommunication Holding SE (250.173 T€). Die Forderungen gegen die 1&1 Internet AG resultieren im Wesentlichen aus dem Ergebnisabführungsvertrag (1.293.215 T€) sowie aus Salden im Rahmen des Cash-Managements innerhalb der United Internet-Gruppe (217.162 T€). Die Forderungen gegen die 1&1 Telecommunication Holding SE resultieren im Wesentlichen aus Salden im Rahmen des Cash-Managements innerhalb der United Internet-Gruppe (230.533 T€).
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten ausschließlich Forderungen gegen das Finanzamt.
Die Gesellschaft hat die Rechtsform einer Aktiengesellschaft.
Das voll eingezahlte Grundkapital zum 31. Dezember 2013 betrug 194.000.000 €, eingeteilt in 194.000.000 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 1,00 €.
Der Vorstand der United Internet AG beschloss am 15. September 2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlage unter teilweiser Ausnutzung des genehmigten Kapitals. Das Grundkapital der Gesellschaft wurde dabei unter Ausschluss des Bezugsrechts der Altaktionäre durch Ausgabe von 11.000.000 neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 1 € gegen Bareinlagen auf 205.000.000 € erhöht. Die Erhöhung entspricht ca. 5,7 % des bisherigen Grundkapitals. Der Ausgabepreis betrug 32 € je Aktie, somit wurde eine Betrag von 341.000.000 € in die Kapitalrücklage eingestellt.
Damit beträgt das voll eingezahlte Grundkapital zum 31. Dezember 2014 205.000.000 €, eingeteilt in 205.000.000 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 1 €.
Zum 31. Dezember 2014 hielt die Gesellschaft 1.132.338 Stück eigene Aktien, die gem. § 272 Abs. 1a HGB offen vom Grundkapital abgesetzt werden.
Der Ausgabepreis der neuen auf den Namen lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 1 € betrug 32 €, somit erhöhte sich die Kapitalrücklage um 341.000.000 €.
Der Vorstand ist ermächtigt, mit der Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital bis zum 25. Mai 2016 einmal oder mehrfach um insgesamt noch (nach Durchführung der Kapitalerhöhung in Höhe von 11.000.000,00 € im September 2014) bis zu 101.500.000,00 € durch Ausgabe von neuen Stammaktien ohne Nennwert gegen Bar- und / oder Sacheinlage zu erhöhen.
Bei einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen ist den Aktionären ein Bezugsrecht einzuräumen. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen und das Bezugsrecht auch insoweit auszuschließen als dies erforderlich ist, um den Inhabern von Optionsscheinen, Wandelschuldverschreibungen oder Optionsanleihen, die von der Gesellschaft oder ihr nachgeordneten Konzernunternehmen ausgegeben wurden, ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang einräumen zu können, wie es ihnen nach Ausübung ihres Wandlungs- oder Optionsrechts bzw. nach Erfüllung der Wandlungspflicht zustünde. Der Vorstand ist außerdem ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrages den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft mit gleicher Ausstattung nicht wesentlich unterschreitet und die gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen Aktien insgesamt 10 % des Grundkapitals nicht überschreiten. Auf diese Begrenzung sind Aktien anzurechnen, die aufgrund anderer Ermächtigungen in unmittelbarer oder entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Bezugsrechtsauschluss veräußert oder ausgegeben wurden.
Darüber hinaus ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlage auszuschließen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Erwerb von Unternehmen oder Beteiligungen oder Wirtschaftsgütern.
Das Grundkapital ist um bis zu 30.000.000,00 € eingeteilt in bis zu 30.000.000 Stammaktien ohne Nennwert, bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2014). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Aktien an die Inhaber oder Gläubiger von Options- oder Wandelschuldverschreibungen, die gemäß der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 22. Mai 2014 bis zum 21. Mai 2019 von der Gesellschaft oder einem nachgeordneten Konzernunternehmen begeben werden, soweit die Ausgabe gegen bar erfolgt ist und soweit nicht ein Barausgleich gewährt wird oder die Options- oder Wandlungsrechte nicht aus dem Bestand eigener Aktien oder aus genehmigtem Kapital bedient werden.
Sie wird nur insoweit durchgeführt, als von Options- oder Wandlungsrechten aus den vorgenannten Schuldverschreibungen Gebrauch gemacht wird bzw. Wandlungspflichten aus solchen Schuldverschreibungen erfüllt werden und soweit nicht ein Barausgleich gewährt wird oder die Options- oder Wandlungsrechte aus dem Bestand eigener Aktien oder aus genehmigtem Kapital bedient werden. Die Aktien nehmen von Beginn des Geschäftsjahres, in dem sie durch Ausübung des Options- bzw. Umtauschrechtes entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen.
Die Gesellschaft ist gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt, bis zum 22. September 2017 eigene Aktien im Umfang von bis zu zehn vom Hundert des Grundkapitals zu erwerben. Der Gegenwert für den Erwerb der Aktien darf zehn vom Hundert des Börsenkurses nicht unterschreiten und den Börsenkurs nicht um mehr als zehn vom Hundert überschreiten. Zum Bilanzstichtag wurden 1.132.338 Stück eigene Aktien gehalten.
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Veräußerung der erworbenen eigenen Aktien in anderer Weise als über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre vorzunehmen, wenn die erworbenen eigenen Aktien gegen eine Barleistung, die den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet, oder gegen eine Sachleistung, deren Wert bei einer Gesamtbeurteilung nicht unangemessen niedrig ist, veräußert werden.
Der Vorstand ist ermächtigt, die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrats zur Gewährung von Aktien an Mitglieder des Vorstands, an sonstige Mitarbeiter der Gesellschaft sowie an Mitglieder der Geschäftsführungen und Mitarbeiter von mit der Gesellschaft im Sinne der §§15 ff. AktG verbundenen Unternehmen zu verwenden, zu deren Bezug diese Personen aufgrund von Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen berechtigt sind. Soweit eigene Aktien an Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft übertragen werden sollen, obliegt die Entscheidung hierüber dem Aufsichtsrat der Gesellschaft.
Der Vorstand ist zudem ermächtigt, die erworbenen eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrats zur Erfüllung von Wandel- oder Optionsrechten bzw. Wandlungspflichten zu verwenden.
Der Vorstand ist weiter ermächtigt, die eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrats ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen.
Das Bezugsrecht der Aktionäre auf eigene Aktien ist insoweit ausgeschlossen, als diese Aktien gemäß den vorstehenden Ermächtigungen verwendet werden. Die Ermächtigungen zum Erwerb eigener Aktien, zu ihrer Veräußerung bzw. zu ihrem Einzug können einmal oder mehrmals, ganz oder auch in Teilen ausgeübt werden.
Die Entwicklung des gesamten Eigenkapitals ergibt sich aus folgender Übersicht (€):
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| Grundkapital | ||
| - Grundkapital - 31. Dezember 2013 | 194.000.000,00 | |
| - Kapitalerhöhung durch Ausgabe neuer Aktien | 11.000.000,00 | |
| - Grundkapital - 31. Dezember 2014 | 205.000.000,00 | |
| Offene Absetzung von eigenen Anteilen | ||
| - gem. § 272 Abs. 1a HGB - 31. Dezember 2013 | -144.265,00 | |
| - Erwerb eigener Anteile | -1.295.735,00 | |
| - Ausgabe eigener Anteile | 307.662,00 | |
| Offene Absetzung von eigenen Anteilen | ||
| - gem. § 272 Abs. 1a HGB - 31. Dezember 2014 | -1.132.338,00 | |
| - Stand am 31. Dezember 2014 | 203.867.662,00 | |
| Kapitalrücklage | ||
| - Stand am 31. Dezember 2013 | 116.976.677,74 | |
| - Einstellung in die Kapitalrücklage aufgrund Kapitalerhöhung | 341.000.000,00 | |
| - Stand am 31. Dezember 2014 | 457.976.677,74 | |
| Andere Gewinnrücklagen | ||
| - Stand am 31. Dezember 2013 | 327.949.183,19 | |
| -Verrechnung des Unterschiedsbetrags eigener Anteile | -37.475.519,93 | |
| -Einstellung in andere Gewinnrücklagen (Mitarbeiterbeteiligungsprogramm) | 9.844.861,55 | |
| - Einstellung in andere Gewinnrücklagen gem. § 58 Abs. 2 S. 1 AktG | 200.000.000,00 | |
| - Stand am 31. Dezember 2014 | 500.318.524,81 | |
| Bilanzgewinn | ||
| - Stand am 31. Dezember 2013 | 220.505.995,69 | |
| - Dividendenzahlung | -77.304.000,00 | |
| - Einstellung in andere Gewinnrücklagen | -200.000.000,00 | |
| - Jahresüberschuss | 1.479.572.787,87 | |
| - Stand am 31. Dezember 2014 | 1.422.774.783,56 | |
| Gesamtes Eigenkapital | 2.584.937.648,11 |
Die Bilanzierung eigener Anteile erfolgt seit dem Geschäftsjahr 2010 analog einer Kapitalherabsetzung. In Höhe des Nennbetrags erfolgte eine offene Absetzung vom gezeichneten Kapital, der Unterschiedsbetrag wurde mit anderen Gewinnrücklagen verrechnet. Der Nennbetrag der zum Stichtag 31. Dezember 2014 gehaltenen Anteile von insgesamt 1.132.338,00 € wurde daher in einer Vorspalte offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt.
Die Hauptversammlung vom 22. Mai 2014 ist dem Vorschlag des Vorstands und des Aufsichtrats gefolgt, einen Teilbetrag in Höhe von 143.201.995,69 € des Bilanzgewinns 2013 auf neue Rechnung vorzutragen sowie einen Teilbetrag in Höhe von 77.304.000,00 € als Dividende auszuschütten.
Der Vorstand der United Internet AG hat ferner beschlossen, nach Maßgabe des § 58 Abs. 2 S. 1 AktG einen Teilbetrag des Jahresüberschusses von 200.000.000,00 € in andere Gewinnrücklagen einzustellen.
Der Bilanzgewinn beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 1.422.774.783,56 €. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 220.505.995,69 € enthalten. Dieser reduzierte sich unter Berücksichtigung der im Geschäftsjahr 2014 ausgezahlten Dividende auf 143.201.995,69 €.
Über den Dividendenvorschlag für das Geschäftsjahr 2014 beraten Vorstand und Aufsichtsrat in der Aufsichtsratssitzung am 25. März 2015. Über die Verwendung des Bilanzgewinns beschließt nach § 21 der Satzung der United Internet AG die Hauptversammlung.
Aus eigenen Aktien stehen der Gesellschaft gemäß § 71b AktG keine Rechte und damit auch keine anteilige Ausschüttung zu.
Zum 31. Dezember 2013 hielt die Gesellschaft 144.265 Stück eigene Aktien bzw. 0,07 % des Grundkapitals von 194.000.000 Stück Aktien. Die durchschnittlichen Anschaffungskosten je Aktie beliefen sich auf 21,19 €.
Das am 24. Mai 2013 auf Basis der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 23. Mai 2013 beschlossene Aktienrückkaufprogramm wurde von der Hauptversammlung vom 22. Mai 2014 zum Ablauf des 22. Mai 2014 mit Wirkung für die Zukunft aufgehoben. Gleichzeitig hat die Hauptversammlung mit Beschluss vom 22. Mai 2014 die United Internet AG ermächtigt, eigene Aktien im Umfang von bis zu insgesamt 10 des Grundkapitals zurückzukaufen. Die Ermächtigung wurde bis zum 22. September 2017 erteilt. Im Rahmen dieser Ermächtigung hat der Vorstand der United Internet AG am 13. Juni 2014 beschlossen, ein neues Aktienrückkaufprogramm aufzulegen. Im Rahmen dieses neuen Aktienrückkaufprogramms können bis zu 2.000.000 eigene Aktien der Gesellschaft über die Börse zurückgekauft werden.
Nach Rückkäufen in Höhe von 1.295.735 Stück und Ausgaben in Höhe von 307.662 Stück hielt die Gesellschaft zum 31. Dezember 2014 1.132.338 eigene Aktien bzw. 0,55 % des Grundkapitals von 205.000.000 Stück Aktien. Die durchschnittlichen Anschaffungskosten je Aktie beliefen sich auf 29,12 €.
Die Steuerrückstellungen berücksichtigen mit 33.859 T€ Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer für Vorjahre.
In den sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren, der Höhe und Art nach ungewissen Verpflichtungen sowie für drohende Verluste entsprechende Rückstellungen enthalten. Sie wurden im Wesentlichen für das Mitarbeiterbeteiligungsprogramm (16.760 T€), für Tantiemen und Provisionen (643 T€) und Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten (506 T€) gebildet. Darüber hinaus wurden Rückstellungen für absehbare Zinsrisiken aufgrund der steuerlichen Betriebsprüfung (5.195 T€) vorgenommen.
Der im Zinsaufwand erfasste Effekt aus der Abzinsung von Rückstellungen beläuft sich auf 580 T€ (Vorjahr: 162 T€).
Über die Gliederung und die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gibt die folgende Aufstellung Aufschluss (T€):
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| 31.12.2014 | 31.12.2013 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Restlaufzeit | Restlaufzeit | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Gesamt | Bis 1 Jahr | von 1 bis 5 Jahre | über 5 Jahre | Gesamt | bis 1 Jahr | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 1.382.646 | 2.646 | 1.044.500 | 335.500 | 343.000 | 23.000 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 635 | 635 | 155 | 155 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 466.544 | 466.544 | 24.594 | 24.594 | ||
| Sonstige Verbindlichkeiten davon aus Steuern 19.529 T€ (Vorjahr: 29.384 T€) | 19.530 | 19.530 | 32.216 | 32.216 | ||
| 1.869.355 | 489.355 | 1.044.500 | 335.500 | 399.965 | 79.965 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum 31. Dezember 2014 resultieren aus einem im August 2014 abgeschlossenen Konsortial-Kredit in Höhe von insgesamt 750 Mio. €, aufgeteilt in zwei Tranchen mit Laufzeiten bis 2017 bzw. 2019 sowie aus einem Schuldscheindarlehen in Höhe von 600 Mio. €, das in 4 Tranchen mit unterschiedlichen Laufzeiten von 2017 bis 2022 aufgeteilt ist.
Des Weiteren besteht ein revolvierender Konsortial-Kreditrahmen von 600 Mio. € mit Laufzeit bis zum 19. August 2019, der zum 31. Dezember 2014 in Höhe von 30 Mio. € in Anspruch genommen war.
Alle Kredite sind unbesichert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuererstattungen (335.694 T€), aus einer Kompensationsvereinbarung mit der 1&1 Telecommunication Holding SE (116.478 T€; wir verweisen auf die Angaben zu den Finanzanlagen), aus im Rahmen mit den Gesellschaften bestehenden Leistungsbeziehungen (8.632 T€) und aus geschlossenen Ergebnisabführungsverträgen (5.689 T€ nach Berücksichtigung von im Geschäftsjahr erfolgten Vorauszahlungen).
Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von 18.866 T€.
Aufgrund bestehender unmittelbarer und mittelbarer steuerlicher Organschaftsverhältnisse erfolgt die Ermittlung bestehender Steuerlatenzen über den gesamten Organkreis der United Internet AG.
In Vorjahren wurden passive Steuerlatenzen durch aktive Steuerlatenzen auf Ebene der 1&1 Telecom GmbH überkompensiert. In Ausübung des Bilanzierungswahlrechts gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wurde dieser Überhang nicht angesetzt.
Aufgrund der unterjährigen Kündigung des Ergebnisabführungsvertrags zwischen der 1&1 Internet AG sowie der 1&1 Telecom GmbH sind die auf dieser Ebene bestehenden Steuerlatenzen für Zwecke der Ermittlung der latenten Steuern auf Ebene der United Internet AG nunmehr unbeachtlich.
Zum Bilanzstichtag ergaben sich somit für den verbleibenden Organkreis der United Internet AG passive latente Steuern in Höhe von 2.785 T€. Diese resultieren im Wesentlichen aus passiven Steuerlatenzen aus abweichenden Beteiligungsansätzen sowie gegenläufig aus aktiven Steuerlatenzen aus immateriellen Vermögensgegenständen, Sachanlagen sowie Rückstellungen.
Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30,14 % zugrunde gelegt.
Die Umsatzerlöse der Gesellschaft wurden im Inland erzielt und betreffen größtenteils erbrachte Dienstleistungen (5.933 T€) und berechnete Mieten an Tochtergesellschaften (365 T€).
Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus Währungskursdifferenzen. Der Effekt aus der Währungsumrechnung beläuft sich auf 353 T€.
Die periodenfremden Erträge belaufen sich auf 23 T€ und resultieren überwiegend aus der Auflösung von Rückstellungen.
Der Personalaufwand ist aufgrund des Übergangs von Mitarbeitern der United Internet AG in eine Tochtergesellschaft im Geschäftsjahr 2014 sowie aufgrund der Vorjahresaufwendungen für die bestehenden aktienkursbasierten Vergütungsprogramme nicht mit dem Vorjahr vergleichbar. Bereinigt um den Effekt aus dem Mitarbeiterbeteiligungsprogramm belaufen sich die Personalaufwendungen der Berichtsperiode auf 1.645 T€ (Vorjahr: 3.209 T€).
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen die Aufwendungen für die Barkapitalerhöhung von 3.673 T€, Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten sowie Aufsichtsratsvergütungen (1.827 T€) und Aufwendungen für Investor Relations, Marketing und Pressearbeit (320 T€) enthalten. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf 352 T€.
Diese Position umfasst die Ergebnisabführung der 1&1 Internet AG (1.393.215 T€), der 1&1 Telecommunication AG (118.572 T€) sowie der United Internet Ventures AG (60.975 T€). Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen sind wesentlich geprägt durch Sondereffekte der jeweiligen Tochterunternehmen. Sie enthalten u.a. konzerninterne Beteiligungserträge in Höhe von 1.327.774 T€, Erträge im Zusammenhang mit dem Abgang von Finanzanlagen in Höhe von 192.249 T€ sowie gegenläufig Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 64.385 T€. Insofern und aufgrund des Wegfalls eines Ergebnisabführungsvertrages im Organkreis sind die Erträge nicht mit dem Vorjahr vergleichbar.
Diese Position umfasst im Wesentlichen den Ergebnisausgleich der United Internet Corporate Services GmbH (2.879 T€) und der 1&1 Telecommunication Holding SE (2.791 T€).
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen mit 32.662 T€ laufende Steuern des Jahres 2014, davon 22.371 T€ für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie 10.291 T€ für Gewerbesteuer. Daneben fielen latente Steueraufwendungen in Höhe von 2.785 T€ an.
Aufgrund von Prüfungsfeststellungen der abgeschlossenen steuerlichen Betriebsprüfung für die Jahre 2006 bis 2008 und deren Folgeeffekte sowie aus Veranlagungen von Folgejahren ergaben sich periodenfremde Steueraufwendungen für Ertragssteuern in Höhe von 17.905 T€. Ferner entstanden in diesem Zusammenhang Zinsaufwendungen von 5.779 T€ und Zinserträge in Höhe von 1.506 T€, die im Zinsergebnis ausgewiesen werden.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren im Jahresdurchschnitt 2 (Vorjahr 18) fest angestellte Mitarbeiter (ohne Organe, Auszubildende, Aushilfen und Mitarbeiter im Erziehungsurlaub) beschäftigt. Die Reduzierung erfolgte auf Grund des Übergangs der Mitarbeiter zum 1. Januar 2014 in die United Internet Corporate Services GmbH, Montabaur, eine Tochtergesellschaft der United Internet AG. In der United Internet AG verbleiben somit nur noch Vorstand und Assistenz.
Der Vorstand bestand zum 31. Dezember 2014 aus den folgenden Mitgliedern:
Ralph Dommermuth (Vorstandsvorsitzender / CEO), Montabaur
Robert Hoffmann (stellvertretender Vorstandsvorsitzender / COO), Kelkheim
Norbert Lang (Finanzvorstand / CFO), Waldbrunn
Jan Oetjen (Vorstand Consumer Applications), Karlsruhe
Martin Witt (Vorstand Access), Reichertshausen
Zum 1. Oktober 2014 wurden Herr Jan Oetjen und Herr Martin Witt in den Vorstand der United Internet AG berufen, beide waren bereits in Vorjahren als Vorstand in Tochtergesellschaften der United Internet AG berufen.
Die Mitglieder des Vorstands sind außerdem in den Aufsichtsräten / Beiräten folgender Gesellschaften vertreten:
Ralph Dommermuth
| ― | Rocket Internet AG, Berlin (seit 22. August 2014) |
| ― | Versatel Telecommunications GmbH, Düsseldorf, Vorsitzender des Beirats (seit 1. Oktober 2014) |
Norbert Lang
| ― | Hi-Media SA, Paris / Frankreich |
| ― | united-domains AG, Starnberg (stellvertretender Vorsitz) |
| ― | Versatel Telecommunications GmbH, Düsseldorf, Mitglied des Beirats (seit 1. Oktober 2014) |
Martin Witt
| ― | Versatel Deutschland GmbH, Düsseldorf, Vorsitzender des Aufsichtsrats seit 18. November 2014, davor Mitglied |
| ― | Versatel Telecommunications GmbH, Düsseldorf, Mitglied des Beirats |
Für die Festlegung der Vorstandsvergütung ist der Aufsichtsrat zuständig. Die Vergütung der Vorstandsmitglieder ist leistungsorientiert. Sie enthält einen festen und einen variablen Bestandteil (Tantieme/Bonus). Für die feste Vergütung und die Tantieme wird ein Zieleinkommen festgelegt, das regelmäßig überprüft wird. Die letzte Überprüfung fand im Geschäftsjahr 2014 statt. Die feste Vergütung wird monatlich als Gehalt ausgezahlt. Die Höhe der Tantieme ist von der Erreichung bestimmter, zu Beginn des Geschäftsjahres fixierter finanzieller Ziele abhängig, die sich im Wesentlichen an Umsatz- und Ergebniszahlen orientieren. Für die Zielerreichung gilt in der Regel eine Bandbreite von 90 % bis 120 %. Unter 90 % Zielerreichung entfällt die Zahlung und bei 120 % Zielerreichung endet die Tantiemenzahlung. Eine nachträgliche Änderung der Erfolgsziele ist ausgeschlossen. Eine Mindesttantieme wird nicht garantiert. Die Auszahlung erfolgt nach der Feststellung des Jahresabschlusses durch den Aufsichtsrat. Für das Geschäftsjahr 2014 wurde eine Vergütung des Vorstands von insgesamt 1.543 T€ (Vorjahr 1.522 T€) zugrunde gelegt. Von diesem Gesamtbetrag entfielen 900 T€ bzw. 58 % auf das Fixum und 643 T€ bzw. 42 % auf den variablen Bestandteil.
Versorgungszusagen der Gesellschaft gegenüber den Vorständen bestehen nicht.
Als Stock Appreciation Right (SAR) wird die Zusage der Gesellschaft bezeichnet, den Berechtigten eine Zahlung zu leisten, deren Höhe der Differenz zwischen dem Börsenkurs bei Einräumung (Ausübungspreis) und dem Börsenkurs bei Ausübung der Option entspricht. Die Ausübungshürde beträgt 120 % des Börsenpreises des Mittelwertes der Schlusskurse im Xetra-Handel für die Aktie der Gesellschaft an der Frankfurter Wertpapierbörse während der letzten zehn Börsentage vor dem Zeitpunkt der Ausgabe der Option. Die Zahlung des Wertzuwachses für den Berechtigten ist gleichzeitig bei 100 % des Ausübungspreises begrenzt.
Ein SAR entspricht einem virtuellen Bezugsrecht auf eine Aktie der United Internet AG, ist aber kein Anteilsrecht und somit keine (echte) Option auf den Erwerb von Aktien der United Internet AG. Die Gesellschaft behält sich jedoch das Recht vor, ihrer Verpflichtung zur Auszahlung des SAR in bar stattdessen nach freiem Ermessen auch durch die Übertragung von United Internet AG Aktien aus dem Bestand eigener Aktien an die Berechtigten zu erfüllen.
Das Optionsrecht kann grundsätzlich hinsichtlich eines Teilbetrags von bis zu 25 % frühestens nach Ablauf von 24 Monaten seit dem Zeitpunkt der Ausgabe der Option, hinsichtlich eines Teilbetrags von insgesamt bis zu 50 % frühestens 36 Monate nach dem Zeitpunkt der Ausgabe der Option, hinsichtlich eines Teilbetrags von insgesamt bis zu 75 % frühestens 48 Monate nach dem Zeitpunkt der Ausgabe der Option und hinsichtlich des Gesamtbetrags frühestens nach Ablauf von 60 Monaten nach dem Zeitpunkt der Ausgabe der Option ausgeübt werden.
In den Geschäftsjahren 2008 und 2009 erfolgte an Herrn Norbert Lang die Ausgabe von je 800.000 virtuellen Aktienoptionen (sog. Stock Appreciation Rights / SAR) zu einem Ausübungspreis von 12,85 € bzw. 5,52 €. Zum Zeitpunkt der Ausgabe dieser virtuellen Aktienoptionen betrugen die beizulegende Werte 2.384 T€ bzw. 1.104 T€. Herr Norbert Lang übte im Geschäftsjahr 2014 200.000 Bezugsrechte zu einem Ausübungspreis von je 5,52 € aus.
Im Geschäftsjahr 2013 erfolgte an Herrn Robert Hoffmann die Ausgabe von 1.000.000 SAR zu einem Ausübungspreis von 16,06 €. Zum Zeitpunkt der Ausgabe dieser virtuellen Aktienoption betrug der beizulegende Wert 2.060 T€. Der Zeitwert im Zeitpunkt der Ausgabe, der in Vorjahren von der 1&1 Internet AG an Herrn Robert Hoffmann gewährten und zum Zeitpunkt seiner Vorstandsbestellung noch nicht ausgeübten Bezugsrechte, betrug zum 1. Januar 2013 1.738 T€. Die Ausübungspreise liegen zwischen 6,07 € und 12,85 €. Die United Internet AG ist zum 1. Januar 2013 in diese Verpflichtungen eingetreten. Der innere Wert der 750.000 SAR belief sich zu diesem Zeitpunkt auf 4.295 T€. Von diesen in Vorjahren gewährten Bezugsrechten übte Robert Hoffmann im Geschäftsjahr 2014 150.000 Bezugsrechte zu 8,96 € und 75.000 Bezugsrechte zu einem Ausübungspreis von 12,03 € aus.
Über die Bezüge der Mitglieder des Vorstands gibt die folgende Aufstellung Aufschluss (T€):
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| 2014 | Fix T€ |
Variabel T€ |
Gesamt T€ |
|---|---|---|---|
| Ralph Dommermuth | 300 | 247 | 547 |
| Robert Hoffmann | 300 | 200 | 500 |
| Norbert Lang | 300 | 196 | 496 |
| 900 | 643 | 1.543 |
Herr Jan Oetjen und Herr Martin Witt erhalten Gehaltszahlungen über Tochtergesellschaften der United Internet AG.
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| 2013 | Fix T€ |
Variabel T€ |
Gesamt T€ |
|---|---|---|---|
| Ralph Dommermuth | 300 | 237 | 537 |
| Robert Hoffmann | 300 | 198 | 498 |
| Norbert Lang | 300 | 187 | 487 |
| 900 | 622 | 1.522 |
Im Geschäftsjahr 2014 hatte der Aufsichtsrat der United Internet AG folgende Mitglieder:
Kurt Dobitsch, Vorsitz
Vorsitzender des Aufsichtsrats der United Internet AG, Markt Schwaben
Kai-Uwe Ricke
Vorsitzender des Verwaltungsrats der Delta Partners, Dubai, Emirat Dubai, Stallikon, Schweiz
Michael Scheeren, stellvertretender Vorsitz
Mitglied des Aufsichtsrats der United Internet AG , Frankfurt am Main
Die Mitglieder des Aufsichtsrats waren im Geschäftsjahr 2014 außerdem in den Aufsichtsräten oder vergleichbarer Gremien folgender Unternehmen vertreten:
Kurt Dobitsch
| ― | 1&1 Internet AG, Montabaur |
| ― | United Internet Ventures AG, Montabaur (Vorsitz) |
| ― | 1&1 Telecommunication AG, Montabaur |
| ― | GMX & WEB.DE Mail & Media SE, Montabaur (vom 20. Februar 2014 bis zum 16. März 2015) |
| ― | 1&1 Telecommunication Holding SE, Montabaur (vom 21. Februar 2014 bis zum 16. März 2015) |
| ― | United Internet Mail & Media SE, Montabaur (vormals Atrium 69. Europäische VV SE, Berlin), (vom 4. Dezember 2014 bis zum 16. März 2015) |
| ― | United Internet Service SE, Montabaur (vormals Atrium 73. Europäische VV SE, Frankfurt am Main) (vom 4. Dezember 2014 bis zum 16. März 2015) |
| ― | Nemetschek AG, München (Vorsitz) |
| ― | Bechtle AG, Gaildorf |
| ― | Graphisoft S.E., Budapest / Ungarn |
| ― | Singhammer IT Consulting AG, München |
| ― | Vectorworks Inc., Columbia / USA (seit 11. Juni 2014) |
Kai-Uwe Ricke
| ― | 1&1 Internet AG, Montabaur |
| ― | United Internet Ventures AG, Montabaur |
| ― | 1&1 Telecommunication AG, Montabaur |
| ― | GMX & WEB.DE Mail & Media SE, Montabaur (seit 20. Februar 2014) |
| ― | 1&1 Telecommunication Holding SE, Montabaur (seit 21. Februar 2014) |
| ― | United Internet Mail & Media SE, Montabaur (vormals Atrium 69. Europäische VV SE, Berlin) (vom 4. Dezember 2014 bis zum 16. März 2015) |
| ― | United Internet Service SE, Montabaur (vormals Atrium 73. Europäische VV SE, Frankfurt am Main) (vom 4. Dezember 2014 bis zum 16. März 2015) |
| ― | SUSI Partners AG, Zürich / Schweiz |
| ― | euNetworks Group Ltd., Singapur / Singapur |
| ― | Delta Partners, Dubai / Emirat Dubai (Vorsitz) |
| ― | Zalando SE, Berlin (seit 3. Juni 2014) |
| ― | Virgin Mobile CEE, Amsterdam / Niederlande (seit 12. September 2014) |
Michael Scheeren
| ― | 1&1 Internet AG, Montabaur (Vorsitz) |
| ― | United Internet Ventures AG, Montabaur |
| ― | 1&1 Telecommunication AG, Montabaur (Vorsitz) |
| ― | GMX & WEB.DE Mail & Media SE, Montabaur (Vorsitz) (seit 20. Februar 2014) |
| ― | 1&1 Telecommunication Holding SE, Montabaur (Vorsitz) (seit 21. Februar 2014) |
| ― | United Internet Mail & Media SE, Montabaur (vormals Atrium 69. Europäische VV SE, Berlin) (Vorsitz) (vom 4. Dezember 2014 bis zum 16. März 2015) |
| ― | United Internet Service SE, Montabaur (vormals Atrium 73. Europäische VV SE, Frankfurt am Main) (Vorsitz) (vom 4. Dezember 2014 bis zum 16. März 2015) |
| ― | Sedo Holding AG, Montabaur (Vorsitz) (bis 14.Juli 2014) |
| ― | Goldbach Group AG, Küsnacht-Zürich / Schweiz |
| ― | Lottowelt AG, Düsseldorf (vom 4. September 2014 bis 26. Januar 2015) |
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten eine Vergütung, die aus einem festen und einem am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens ausgerichteten variablen Teil besteht. Die feste Vergütung beträgt für ein einfaches Mitglied des Aufsichtrats 10 T€ pro volles Geschäftsjahr. Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält das Doppelte. Die erfolgsabhängige Vergütung für jedes Mitglied des Aufsichtsrats einschließlich des Aufsichtsratsvorsitzenden beträgt pro volles Geschäftsjahr 1 T€ für jeden Cent, um den der nach IFRS ermittelte Konzerngewinn pro Aktie (EPS) der United Internet AG den Betrag von 0,60 € überschreitet.
Darüber hinaus erhält jedes Mitglied des Aufsichtrats für das Geschäftsjahr 2014 jeweils eine Vergütung in Höhe von 500 € für jeden angefangenen Prozentpunkt, um den das EPS sich in dem abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber dem EPS in dem drei Jahre zuvor abgelaufenen Geschäftsjahr erhöht hat, jedoch maximal 10 T€ pro Geschäftsjahr.
Die Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex hinsichtlich des Vergütungssystems für den Aufsichtsrat haben sich seit dem letzten Vergütungsbeschluss durch die Hauptversammlung der United Internet AG vom 2. Juni 2010 verändert. Der Deutsche Corporate Governance Kodex sieht inzwischen vor, dass dem Aufsichtsrat zur Stärkung der Unabhängigkeit allein eine fixe Vergütung gewährt wird und auf eine variable Vergütung verzichtet werden kann. Vor diesem Hintergrund werden Aufsichtsrat und Vorstand der am 21. Mai 2015 stattfindenden Hauptversammlung ein neues, vollumfänglich mit dem aktuellen deutschen Corporate Governance Kodex konformes Vergütungssystem, bestehend aus einer festen jährlichen Vergütung sowie einem Sitzungsgeld je Sitzung, vorstellen und darüber beschließen lassen.
Vor dem Hintergrund des geplanten neuen Vergütungssystems hat sich der Aufsichtsrat der United Internet AG für eine freiwillige Selbstbeschränkung bei der Vergütung 2014 auf dem Niveau des Vorjahres entschieden.
Über die Bezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats der United Internet AG gibt die folgende Aufstellung Aufschluss (T€):
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| 2014 | Fix T€ |
Variabel T€ |
Gesamt T€ |
|---|---|---|---|
| Kurt Dobitsch | 20 | 57 | 77 |
| Kai-Uwe Ricke | 10 | 57 | 67 |
| Michael Scheeren | 10 | 57 | 67 |
| 40 | 171 | 211 |
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| 2013 | Fix T€ |
Variabel T€ |
Gesamt T€ |
|---|---|---|---|
| Kurt Dobitsch | 20 | 57 | 77 |
| Kai-Uwe Ricke | 10 | 57 | 67 |
| Michael Scheeren | 10 | 57 | 67 |
| 40 | 171 | 211 |
Bezugsrechte und sonstige aktienbasierte Vergütungen für die Mitglieder des Aufsichtsrats existieren nicht.
Im Hinblick auf die den Gesellschaften der United Internet-Gruppe von Banken gewährten Kreditrahmen besteht gesamtschuldnerische Mithaftung der Gesellschaft. Zum Bilanzstichtag wurde der Kreditrahmen durch Avale in Höhe von 11.929 T€ in Anspruch genommen, die Kreditlinie wurde nicht in Anspruch genommen. Zu den anderen Bankverbindlichkeiten wird auf die Ausführungen "Verbindlichkeiten" verwiesen.
Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen wird aufgrund der stabilen Geschäftslage der kreditnehmenden Tochtergesellschaften der United Internet-Gruppe aktuell als sehr gering eingestuft.
Im Geschäftsjahr 2011 wurden vier Zinssicherungsvereinbarungen über einen Nominalbetrag von insgesamt 180.000 T€ abgeschlossen. Die Vereinbarungen wiesen eine Laufzeit bis zum 7. Juni 2016 aus. Für diese Absicherungsgeschäfte wurde eine Bewertungseinheit mit dem Grundgeschäft (Finanz-Kredite) gem. § 254 HGB gebildet. Der negative Marktwert wurde aufgrund der Anwendung der Einfrierungsmethode bilanziell nicht erfasst.
Vor dem Hintergrund eines im August 2014 abgeschlossenen neuen Konsortial-Kredits und dem damit einhergehenden Wegfall des Grundgeschäfts wurden die Zinssicherungsvereinbarungen am 21. November 2014 vorzeitig durch Zahlung in Höhe des negativen Marktwerts von TEUR 6.723 abgelöst. Infolge der Beendigung der Bewertungseinheit war dieser Betrag im Zeitpunkt der vorzeitigen Beendigung aufwandswirksam zu erfassen.
Im Geschäftsjahr wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen oder Personen zu marktunüblichen Konditionen getätigt.
Bezüglich der Wiedergabe der Stimmrechtsmitteilungen verweisen wir auf die Anlage 3 zum Anhang.
Es haben sich keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag ereignet.
Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers wird nicht angegeben, da es in die Angaben im Konzernabschluss der United Internet AG einbezogen wird.
Die Erklärung nach § 161 AktG zur Beachtung des Deutschen Corporate Governance Kodex wurde durch den Vorstand und den Aufsichtsrat abgegeben und ist den Aktionären im Internetportal der United Internet AG (www.united-internet.de) zugänglich.
Montabaur, den 20. März 2015
Der Vorstand
Ralph Dommermuth
Robert Hoffmann
Norbert Lang
Jan Oetjen
Martin Witt
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten (T€) |
|||||
|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2014 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | 31.12.2014 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Lizenzen | 150 | 150 | 0 | ||
| Software | 714 | 714 | 0 | ||
| Summe (I) | 864 | 0 | 864 | 0 | 0 |
| Sachanlagen | |||||
| Betriebsausstattung | 971 | 81 | 1.331 | 317 | 38 |
| Büroeinrichtung | 585 | 536 | 49 | ||
| Einbauten | 115 | 259 | 390 | 16 | 0 |
| Kraftfahrzeuge | 418 | 68 | 301 | 185 | |
| Geringwertige Wirtschaftsgüter | 6 | 6 | 0 | ||
| Geleistete Anzahluungen | 333 | -333 | 0 | ||
| Summe (II) | 2.428 | 408 | 2.564 | 0 | 272 |
| Finanzanlagen | |||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.097.626 | 176.533 | 59.658 | 1.214.501 | |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 1.750 | 1.036.000 | 450 | 1.037.300 | |
| Summe (III) | 1.099.376 | 1.212.533 | 60.108 | 0 | 2.251.801 |
| Summe total | 1.102.668 | 1.212.941 | 63.536 | 0 | 2.252.073 |
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| Aufgelaufene Abschreibungen (T€) |
||||
|---|---|---|---|---|
| 01.01.2014 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2014 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Lizenzen | 147 | 147 | 0 | |
| Software | 684 | 684 | 0 | |
| Summe (I) | 831 | 0 | 831 | 0 |
| Sachanlagen | ||||
| Betriebsausstattung | 948 | 4 | 914 | 38 |
| Büroeinrichtung | 582 | 533 | 49 | |
| Einbauten | 110 | 11 | 121 | 0 |
| Kraftfahrzeuge | 235 | 53 | 236 | 52 |
| Geringwertige Wirtschaftsgüter | 4 | 4 | 0 | |
| Geleistete Anzahluungen | 0 | 0 | ||
| Summe (II) | 1.879 | 68 | 1.808 | 139 |
| Finanzanlagen | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 0 | 0 | ||
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0 | 0 | ||
| Summe (III) | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Summe total | 2.710 | 68 | 2.639 | 139 |
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| Nettobuchwerte (T€) |
||
|---|---|---|
| 31.12.2014 | 31.12.2013 | |
| --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Lizenzen | 0 | 3 |
| Software | 0 | 30 |
| Summe (I) | 0 | 33 |
| Sachanlagen | ||
| Betriebsausstattung | 0 | 23 |
| Büroeinrichtung | 0 | 3 |
| Einbauten | 0 | 5 |
| Kraftfahrzeuge | 133 | 183 |
| Geringwertige Wirtschaftsgüter | 0 | 2 |
| Geleistete Anzahluungen | 0 | 333 |
| Summe (II) | 133 | 549 |
| Finanzanlagen | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.214.501 | 1.097.626 |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 1.037.300 | 1.750 |
| Summe (III) | 2.251.801 | 1.099.376 |
| Summe total | 2.251.934 | 1.099.958 |
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| Anteil am Kapital in % |
Eigenkapital der Gesellschaft zum 31.12.2014 T€ |
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag GJ 2014 T€ |
|
|---|---|---|---|
| Unmittelbar gehaltene Anteile | |||
| 1&1 Internet AG, Montabaur(1) | 100,00 | 916.301 | 0 |
| 1&1 Telecommunication Holding SE, Montabaur, vormals Atrium 64. Europäische VV SE, Berlin(9) | 100,00 | 176.256 | 0 |
| 1&1 Internet Service Holding GmbH, Montabaur(1) | 100,00 | 25 | 0 |
| 1&1 Telecom Service Holding Montabaur GmbH, Montabaur(1) | 100,00 | 25 | 0 |
| United Internet Corporate Services GmbH, Montabaur(1) | 100,00 | 25 | 0 |
| MIP Multimedia Internet Park GmbH, Zweibrücken | 100,00 | 785 | -34 |
| United Internet Ventures AG, Montabaur, Montabaur(1) | 100,00 | 128.439 | 0 |
| United Internet Mail & Media SE, Montabaur, vormals Atrium 69. Euopäische VV SE, Berlin | 100,00 | 120 | 0 |
| United Internet Service SE, Montabaur, vormals Atrium 73. Euopäische VV SE, Frankfurt am Main | 100,00 | 120 | 0 |
| Mittelbar gehaltene Anteile | |||
| 1&1 Berlin Telecom Service GmbH, Berlin(9) | 100,00 | 25 | 0 |
| 1&1 Breitband GmbH, Montabaur | 100,00 | 1 | -7 |
| 1&1 Cardgate LLC, Chesterbrook / USA | 100,00 | 1 | 0 |
| 1&1 Datacenter SAS, Straßburg / Frankreich | 100,00 | 1.143 | 154 |
| 1&1 Internet Development SRL, Bukarest / Rumänien | 100,00 | 4.221 | 1.846 |
| 1&1 Internet Ltd., Slough / Großbritannien | 100,00 | 10.842 | 10.464 |
| 1&1 Internet S.A.R.L., Saargemünd / Frankreich | 100,00 | 42 | 1.117 |
| 1&1 Internet Inc., Chesterbrook / USA | 100,00 | 13.163 | 4.235 |
| 1&1 Internet Espana S.L.U, Madrid / Spanien | 100,00 | 984 | 639 |
| 1&1 Internet Service GmbH, Montabaur(1) | 100,00 | 343 | 0 |
| 1&1 Internet (Philippines) Inc., Cebu City / Philippinen | 100,00 | 664 | 174 |
| 1&1 Internet Sp.z o.o, Warschau / Polen | 100,00 | 117 | 28 |
| 1&1 Logistik GmbH, Montabaur(9) | 100,00 | 25 | 0 |
| 1&1 Mail & Media Inc., Chesterbrook / USA | 100,00 | 4.645 | 250 |
| 1&1 Telecom GmbH, Montabaur | 100,00 | 160.910 | 160.884 |
| 1&1 Telecom Holding GmbH, Montabaur | 100,00 | 847.499 | -3.799 |
| 1&1 Telecom Sales GmbH, Montabaur(9) | 100,00 | 25 | 0 |
| 1&1 Telecom Service Montabaur GmbH, Montabaur | 100,00 | 194 | 143 |
| 1&1 Telecom Service Zweibrücken GmbH, Zweibrücken(2) | 100,00 | 25 | 0 |
| 1&1 Telecommunication AG, Montabaur(1) | 100,00 | 59.658 | 0 |
| 1&1 UK Holdings Ltd., Slough / Großbritannien | 100,00 | 81.509 | -26 |
| A1 Marketing, Kommunikation und neue Medien GmbH, Montabaur(1) | 100,00 | 31 | 0 |
| A1 Media USA LLC, Chesterbrook / USA | 100,00 | 21 | 636 |
| Arsys Internet S.L., Logrono / Spanien | 100,00 | 102.802 | 6.327 |
| E.U.R.L. Arsys Internet, Perpignan / Frankreich | 100,00 | -5 | -130 |
| Nicline Internet S.L.U., Logroño / Spanien | 100,00 | 242 | 135 |
| Tesys Internet S.L., Logroño / Spanien | 100,00 | 1.044 | 236 |
| Dollamore Ltd., Gloucester / Großbritannien | 100,00 | 3.439 | 1.263 |
| Fast Recruitment Ltd., Gloucester / Großbritannien(3) | 100,00 | n/a | n/a |
| Fasthosts Internet Ltd., Gloucester / Großbritannien | 100,00 | 9.628 | 1.543 |
| Fasthosts Internet Inc., Chesterbrook / USA(10) | 100,00 | 317 | n/a |
| General Media Xervices GMX S.L., Madrid / Spanien(3) | 100,00 | n/a | n/a |
| GMX Italia S.r.l., Mailand / Italien(3) | 100,00 | n/a | n/a |
| GMX & WEB.DE Mail & Media SE, Montabaur, vormals Atrium 61. Europäische VV SE, München(9) | 100,00 | 968.566 | 0 |
| 1&1 De-Mail GmbH, Montabaur(1) | 100,00 | 25 | 0 |
| 1&1 Mail & Media Development & Technology GmbH, Montabaur, vormals 1&1 Mail & Media Beteiligungen GmbH, Montabaur(1) | 100,00 | 955 | 0 |
| 1&1 Mail & Media GmbH, Montabaur(1) | 100,00 | 212.665 | 0 |
| 1&1 Mail & Media Holding GmbH, Montabaur(1) | 100,00 | 913.442 | 0 |
| 1&1 Mail & Media Service GmbH, Montabaur, vormals United Internet Media Software GmbH, Montabaur(1) | 100,00 | 25 | 0 |
| affilinet GmbH, München(4) | 100,00 | 3.334 | 0 |
| affilinet Ltd., London / Großbritannien | 100,00 | 615 | 7.055 |
| affilinet Nederland B.V., Haarlem / Niederlande | 100,00 | 221 | 27 |
| affilinet Espana S.L.U., Madrid / Spanien | 100,00 | 188 | 25 |
| affilinet France SAS, Saint-Denis / Frankreich | 100,00 | -666 | 1.962 |
| affilinet Austria GmbH, Wien / Österreich | 100,00 | 44 | 6 |
| affilinet Schweiz GmbH, Zürich / Schweiz | 100,00 | 42 | 20 |
| Cleafs B.V. Groningen, Niederlande | 100,00 | -197 | 15 |
| United Internet Media GmbH, Montabaur(1) | 100,00 | 50 | 0 |
| United Internet Dialog GmbH, Montabaur(1) | 100,00 | 25 | 0 |
| United Internet Media Austria GmbH, Wien / Österreich | 100,00 | 179 | 23 |
| Immobilienverwaltung AB GmbH, Montabaur | 100,00 | 578 | 79 |
| Immobilienverwaltung NMH GmbH, Montabaur | 100,00 | 210 | 55 |
| Sedo Holding GmbH, Montabaur | 100,00 | 17.583 | 31.589 |
| Sedo GmbH, Köln(4) | 100,00 | 13.428 | 0 |
| Sedo.com LLC, Boston / USA | 100,00 | 2.405 | -89 |
| DomCollect International GmbH, Montabaur(4) | 100,00 | 25 | 0 |
| DomCollect Worldwide Intellectual Property AG, Zug / Schweiz | 100,00 | -2.812 | -259 |
| united-domains AG, Starnberg | 100,00 | 8.843 | 8.411 |
| united-domains Reselling GmbH, Starnberg(5) | 100,00 | 25 | 0 |
| United Domains, Inc., Cambridge / USA | 100,00 | 163 | 1.706 |
| Versatel Telecommunications GmbH, Düsseldorf | 100,00 | 215.886 | -12.571 |
| Versatel GmbH, Berlin(12) | 100,00 | 132.664 | 0 |
| Versatel Beteiligungs GmbH, Düsseldorf | 100,00 | 21 | 0 |
| Versatel Deutschland GmbH, Düsseldorf(13) | 100,00 | 298.457 | 0 |
| Versatel Hanse GmbH, München(13) | 100,00 | 21.933 | 0 |
| Versatel Holding GmbH, Berlin(13) | 100,00 | 151.637 | 0 |
| Versatel Immobilien Verwaltungs GmbH, Düsseldorf | 100,00 | -4.005 | -7 |
| Versatel Service BreisNet GmbH & Co. KG, Düsseldorf | 100,00 | 2 | -2 |
| Versatel Service Nord GmbH & Co. KG, Düsseldorf | 100,00 | 2 | -2 |
| Versatel Service Ost GmbH & Co. KG, Düsseldorf | 100,00 | 2 | -2 |
| Versatel Service Süd GmbH & Co. KG, Düsseldorf | 100,00 | 2 | -2 |
| Versatel Service West GmbH & Co. KG, Düsseldorf | 100,00 | 2 | -2 |
| TROPOLYS Netz GmbH, Düsseldorf | 100,00 | -32.598 | -42 |
| TROPOLYS Service GmbH, Düsseldorf(13) | 100,00 | -20.234 | 0 |
| InterNetX GmbH, Regensburg(7) | 95,56 | 12.818 | 6.749 |
| InterNetX LAC S.A., Buenos Aires / Argentinien(16) | 100,00 | 9 | 1 |
| myLLC GmbH, Regensburg(16) | 100,00 | 16 | -3 |
| myLLP GmbH, Regensburg(16) | 100,00 | 16 | -3 |
| mySRL GmbH, Regensburg(16) | 100,00 | 16 | -3 |
| InterNetX Corp., Miami / USA(3,16) | 100,00 | n/a | n/a |
| TLDDOT GmbH, Berlin(16) | 53,50 | 102 | -23 |
| Domain Robot Enterprises Inc., Vancouver / Kanada(3,16) | 100,00 | n/a | n/a |
| Domain Robot Servicos de Hospedagem na Internet Ltda., Sao Paulo / Brasilien(16) | 99,99 | 6 | -59 |
| PSI-USA, Inc., Las Vegas / USA(16) | 100,00 | 490 | 15 |
| Schlund Technologies GmbH, Regensburg(6,16) | 100,00 | 25 | 0 |
| Intellectual Property Management Company Inc., Dover (Delaware) / USA | 49,00 | -118 | 101 |
| DomainsBot S.r.l, Rom / Italien | 49,00 | 819 | 426 |
| Virtual Minds AG, Freiburg(14) | 48,65 | 5.492 | 160 |
| uberall GmbH, Berlin (vormals Favor it.labs, Berlin)(15) | 30,36 | -- | -- |
| ProfitBricks GmbH, Berlin(8) | 30,02 | -12.512 | -6.850 |
| Open-Xchange AG, Nürnberg(14) | 28,36 | 17.853 | -247 |
| VictorianFibre Holding & Co. S.C.A, Luxemburg(8,10) | 25,10 | 235.561 | -89 |
| ePages GmbH, Hamburg(11) | 25,10 | 3.053 | 68 |
| Afilias Ltd., Dublin / Irland | < 20,00 | -- | -- |
| Goldbach Group AG, Küsnacht-Zürich / Schweiz | < 20,00 | -- | -- |
| Hi-media S.A., Paris / Frankreich | < 20,00 | -- | -- |
| MMC Investments Holding Company Ltd., Port Louis / Mauritius | < 20,00 | -- | -- |
| Rocket Internet AG, Berlin | < 20,00 | -- | -- |
(1) Ergebnisabführung mit der United Internet AG (direkt/indirekt)
(2) Ergebnisabführung mit 1&1 Telecom Service Montabaur GmbH
(3) keine operative Geschäftstätigkeit
(4) Ergebnisabführung mit der SEDO Holding GmbH (direkt/indirekt)
(5) Ergebnisabführung mit die united-domains AG
(6) Ergebnisabführung mit der InterNetX GmbH, Regensburg
(7) vor Gewinnausschüttung
(8) auf Basis der veröffentlichten Zahlen zum Stichtag 31 Dezember 2013
(9) Verlustübernahme durch United Internet AG (direkt/indirekt)
(10) in Liquidation
(11) auf Basis der veröffentlichten Zahlen zum Stichtag 30 Juni 2014
(12) nach Verlustübernahme durch Versatel Telecommunications GmbH
(13) Ergebnisabführung mit der Versatel GmbH (direkt/indirekt)
(14) auf Basis der veröffentlichten Zahlen zum Stichtag 31. Dezember 2012
(15) Aufnahme der operativen Tätigkeit seit kurzem erfolgt, keine veröffentlichten Zahlen verfügbar
(16) Gesellschaftsanteile gehalten über InterNetX GmbH
Die Ralph Dommermuth GmbH & Co. KG Beteiligungsgesellschaft, Montabaur, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, aufgrund einer Verringerung der Gesamtzahl der Stimmrechte am 21. Dezember 2009 die Schwelle von 30 % überschritten hat und zu diesem Tag 31,00 % (74.400.000 Stimmrechte) betrug. Davon sind der Ralph Dommermuth GmbH & Co. KG Beteiligungsgesellschaft 1,67 % der Stimmrechte (4.000.000 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.
Die Ralph Dommermuth Verwaltungs GmbH, Montabaur, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, aufgrund einer Verringerung der Gesamtzahl der Stimmrechte am 21. Dezember 2009 die Schwelle von 30 % überschritten hat und zu diesem Tag 31,00 % (74.400.000 Stimmrechte) betrug. Davon sind der Ralph Dommermuth Verwaltungs GmbH 31,00 % (74.400.000 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die der Ralph Dommermuth Verwaltungs GmbH zuzurechnenden Stimmrechte sind dabei über das folgende, von ihr kontrollierte Unternehmen gehalten, dessen Stimmrechtsanteil an der United Internet AG 3 % oder mehr betrug: Ralph Dommermuth GmbH & Co. KG Beteiligungsgesellschaft.
Die RD Holding-Verwaltungs GmbH, Montabaur, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22. März 2013 folgendes mitgeteilt:
Hiermit teilen wir Ihnen gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil der RD Holding-Verwaltungs GmbH, Montabaur, Deutschland, an der United Internet AG, Elgendorfer Str. 57, 56410 Montabaur, Deutschland, am 21. März 2013 die Schwellen von 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 % und 30 % überschritten hat und zu diesem Tag 45,36 % (88.000.000 Stimmrechte) beträgt. Hiervon sind der RD Holding-Verwaltungs GmbH 4,12 % (8.000.000 Stimmrechte) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG und 41,24 % (80.000.000 Stimmrechte) gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Der Name des von ihr kontrollierten Unternehmens, von dem 3 % oder mehr zugerechnet werden, ist wie folgt:
| ― | RD Holding GmbH & Co. KG. |
Der Name des Aktionärs, aus dessen Aktien 3% oder mehr zugerechnet werden, ist wie folgt:
| ― | Ralph Dommermuth GmbH & Co. KG Beteiligungsgesellschaft. |
Die RD Holding GmbH & Co. KG, Montabaur, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22. März 2013 folgendes mitgeteilt:
Hiermit teilen wir Ihnen gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil der RD Holding GmbH & Co. KG, Montabaur, Deutschland, an der United Internet AG, Elgendorfer Str. 57, 56410 Montabaur, Deutschland, am 21. März 2013 die Schwellen von 5%, 10 %, 15 %, 20 %, 25 % und 30 % überschritten hat und zu diesem Tag 45,36 % (88.000.000 Stimmrechte) beträgt. Hiervon sind der RD Holding GmbH & Co. KG 41,24 % (80.000.000 Stimmrechte) gemäß § 22 Absatz 2 WpHG zuzurechnen. Von folgendem Aktionär, dessen Stimmrechtsanteil an der United Internet AG mehr als 3 % beträgt, werden Stimmrechte zugerechnet:
| ― | Ralph Dommermuth GmbH & Co. KG Beteiligungsgesellschaft. |
Die RD Holding-Verwaltungs GmbH, Montabaur, Deutschland hat uns gemäß § 27a Abs. 1 WpHG am 22. März 2013 im Zusammenhang mit der Überschreitung bzw. Erreichung der 10%-Schwelle oder einer höheren Schwelle vom 21. März 2013 über Folgendes informiert:
Ziele des Erwerbs der Stimmrechte (§ 27a Abs. 1 Satz 1 und Satz 3 WpHG)
Der Erwerb erfolgte durch Zurechnung im Zuge einer konzerninternen Umstrukturierung und dient weder der Umsetzung strategischer Ziele noch der Erzielung von Handelsgewinnen.
Die RD Holding-Verwaltungs GmbH beabsichtigt nicht, innerhalb der nächsten zwölf Monate weitere Stimmrechte an der United Internet AG durch Erwerb oder auf sonstige Weise zu erlangen.
Die RD Holding-Verwaltungs GmbH strebt keine Einflussnahme auf die Besetzung von Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorganen der United Internet AG an.
Die RD Holding-Verwaltungs GmbH strebt keine wesentliche Änderung der Kapitalstruktur der Gesellschaft, insbesondere im Hinblick auf das Verhältnis von Eigen- und Fremdfinanzierung und die Dividendenpolitik an.
Herkunft der für den Erwerb der Stimmrechte verwendeten Mittel (§ 27a Abs. 1 Satz 1 und Satz 4 WpHG)
Der Erwerb der Stimmrechte erfolgte aufgrund Zurechnung der Stimmrechte gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG sowie § 22 Abs. 2 WpHG. Hinsichtlich des Stimmrechtserwerbs an der United Internet AG wurden daher weder Eigen- noch Fremdmittel aufgewendet.
Die RD Holding GmbH & Co. KG, Montabaur, Deutschland hat uns gemäß § 27a Abs. 1 WpHG am 22. März 2013 im Zusammenhang mit der Überschreitung bzw. Erreichung der 10%-Schwelle oder einer höheren Schwelle vom 21. März 2013 über Folgendes informiert:
a- Der Erwerb erfolgte durch Zurechnung im Zuge einer konzerninternen Umstrukturierung und dient weder der Umsetzung strategischer Ziele noch der Erzielung von Handelsgewinnen.
b- Die RD Holding GmbH & Co. KG beabsichtigt nicht, innerhalb der nächsten zwölf Monate weitere Stimmrechte an der United Internet AG durch Erwerb oder auf sonstige Weise zu erlangen.
c- Die RD Holding GmbH & Co. KG strebt keine Einflussnahme auf die Besetzung von Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorganen der United Internet AG an.
d- Die RD Holding GmbH & Co. KG strebt keine wesentliche Änderung der Kapitalstruktur der Gesellschaft, insbesondere im Hinblick auf das Verhältnis von Eigen- und Fremdfinanzierung und die Dividendenpolitik an.
Der Erwerb der Stimmrechte erfolgte aufgrund Zurechnung der Stimmrechte gemäß § 22 Abs. 2 WpHG. Hinsichtlich des Stimmrechtserwerbs an der United Internet AG wurden daher weder Eigen- noch Fremdmittel aufgewendet.
Die BlackRock, Inc., New York, New York, USA hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 30.07.2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 26.07.2013 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,02% (das entspricht 5.855.172 Stimmrechten) betragen hat. 3,02% der Stimmrechte (das entspricht 5855172 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG in Verbindung mit § 22 Abs. 1 Satz 2 zuzurechnen.
Herr Ralph Dommermuth, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 04.11.2013 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland, am 18.10.2011 die Schwelle von 50% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 50,25% (das entspricht 108.029.511 Stimmrechten von insgesamt 215.000.000 Stimmrechten) betragen hat. Hiervon waren ihm 42,06% der Stimmrechte (das entspricht 90.429.511 Stimmrechten) gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen.
| ― | Ralph Dommermuth GmbH & Co. KG Beteiligungsgesellschaft |
| ― | Ralph Dommermuth Verwaltungs GmbH |
| ― | United Internet AG |
Herr Ralph Dommermuth, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 04.11.2013 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland, am 08.01.2013 die Schwelle von 50% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 46,83% (das entspricht 93.662.202 Stimmrechten von insgesamt 200.000.000) betragen hat. Hiervon waren ihm 46,83% der Stimmrechte (das entspricht 93.662.202 Stimmrechten) gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die zugerechneten Stimmrechte werden dabei über folgende von ihm kontrollierte Unternehmen gehalten, deren Stimmrechtsanteil an der United Internet AG jeweils 3% oder mehr betragen:
| ― | Ralph Dommermuth GmbH & Co. KG Beteiligungsgesellschaft |
| ― | Ralph Dommermuth Verwaltungs GmbH |
| ― | RD Holding GmbH & Co. KG - RD Holding-Verwaltungs GmbH |
Die Allianz Global Investors Europe GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15.04.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 14.04.2014 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 2,998% (das entspricht 5.817.847 Stimmrechten) betragen hat. 1,28% der Stimmrechte (das entspricht 2.484.049 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG zuzurechnen.
Die Allianz Global Investors Europe GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 09.05.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 08.05.2014 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,002% (das entspricht 5.825.289 Stimmrechten) betragen hat. 1,27% der Stimmrechte (das entspricht 2.470.891 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG zuzurechnen.
Die Deutsche Asset & Wealth Management Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 23.07.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 21.07.2014 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 2,999% (das entspricht 5818109 Stimmrechten) betragen hat. 0,390% der Stimmrechte (das entspricht 755778 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG zuzurechnen.
Die J.P. Morgan Securities plc, London, Vereinigtes Königsreich hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22.09.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 17.09.2014 die Schwelle von 3% und 5% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 5,38% (das entspricht 11.030.323 Stimmrechten) betragen hat.
Die J.P. Morgan Chase International Holdings, London, Vereinigtes Königsreich hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22.09.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 17.09.2014 die Schwelle von 3% und 5% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 5,38% (das entspricht 11.030.323 Stimmrechten) betragen hat.
5,38% der Stimmrechte (das entspricht 11.030.323 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die zugerechneten Stimmrechte werden dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen gehalten, deren Stimmrechtsanteil an der United Internet AG jeweils 3% oder mehr betragen: J.P. Morgan Securities plc.
Die J.P. Morgan Chase (UK) Holdings Limited, London, Vereinigtes Königsreich hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22.09.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 17.09.2014 die Schwelle von 3% und 5% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 5,38% (das entspricht 11.030.323 Stimmrechten) betragen hat.
5,38% der Stimmrechte (das entspricht 11.030.323 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die zugerechneten Stimmrechte werden dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen gehalten, deren Stimmrechtsanteil an der United Internet AG jeweils 3% oder mehr betragen: J.P. Morgan Securities plc, J.P. Morgan Chase International Holdings.
Die J.P. Morgan Capital Holdings Limited, London, Vereinigtes Königsreich hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22.09.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 17.09.2014 die Schwelle von 3% und 5% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 5,38% (das entspricht 11.030.323 Stimmrechten) betragen hat.
5,38% der Stimmrechte (das entspricht 11.030.323 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die zugerechneten Stimmrechte werden dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen gehalten, deren Stimmrechtsanteil an der United Internet AG jeweils 3% oder mehr betragen: J.P. Morgan Securities plc, J.P. Morgan, Chase International Holdings, J.P. Morgan Chase (UK) Holdings Limited.
Die J.P. Morgan International Finance Limited, Newark, Delaware, USA hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22.09.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 17.09.2014 die Schwelle von 3% und 5% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 5,38% (das entspricht 11.030.323 Stimmrechten) betragen hat.
5,38% der Stimmrechte (das entspricht 11.030.323 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die zugerechneten Stimmrechte werden dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen gehalten, deren Stimmrechtsanteil an der United Internet AG jeweils 3% oder mehr betragen: J.P. Morgan Securities plc, J.P. Morgan Chase International Holdings, J.P. Morgan Chase (UK) Holdings Limited, J.P. Morgan Capital Holdings Limited.
Die Bank One International Holdings Corporation, Chicago, Illinois, USA hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22.09.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 17.09.2014 die Schwelle von 3% und 5% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 5,38% (das entspricht 11.030.323 Stimmrechten) betragen hat.
5,38% der Stimmrechte (das entspricht 11.030.323 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die zugerechneten Stimmrechte werden dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen gehalten, deren Stimmrechtsanteil an der United Internet AG jeweils 3% oder mehr betragen: J.P. Morgan Securities plc, J.P. Morgan Chase International Holdings, J.P. Morgan Chase (UK) Holdings Limited, J.P. Morgan Capital Holdings Limited, J.P. Morgan International Finance Limited.
Die J.P. Morgan International Inc, New York, New York, USA hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22.09.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 17.09.2014 die Schwelle von 3% und 5% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 5,38% (das entspricht 11.030.323 Stimmrechten) betragen hat.
5,38% der Stimmrechte (das entspricht 11.030.323 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die zugerechneten Stimmrechte werden dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen gehalten, deren Stimmrechtsanteil an der United Internet AG jeweils 3% oder mehr betragen: J.P. Morgan Securities plc, J.P. Morgan Chase International Holdings, J.P. Morgan Chase (UK) Holdings Limited, J.P. Morgan Capital Holdings Limited, J.P. Morgan International Finance Limited, Bank One International Holdings Corporation.
Die JPMorgan Chase Bank, National Association, Columbus, Ohio, USA hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22.09.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 17.09.2014 die Schwelle von 3% und 5% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 5,38% (das entspricht 11.030.323 Stimmrechten) betragen hat.
5,38% der Stimmrechte (das entspricht 11.030.323 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die zugerechneten Stimmrechte werden dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen gehalten, deren Stimmrechtsanteil an der United Internet AG jeweils 3% oder mehr betragen: J.P. Morgan Securities plc, J.P. Morgan Chase International Holdings, J.P. Morgan Chase (UK) Holdings Limited, J.P. Morgan Capital Holdings Limited, J.P. Morgan International Finance Limited, Bank One International Holdings Corporation, J.P. Morgan International Inc.
Die JPMorgan Chase & Co., New York, New York, USA hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22.09.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 17.09.2014 die Schwelle von 3% und 5% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 5,38% (das entspricht 11.030.323 Stimmrechten) betragen hat.
5,38% der Stimmrechte (das entspricht 11.030.323 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 0,00% der Stimmrechte (das entspricht 3.798 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 5 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
Die zugerechneten Stimmrechte werden dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen gehalten, deren Stimmrechtsanteil an der United Internet AG jeweils 3% oder mehr betragen: J.P. Morgan Securities plc, J.P. Morgan Chase International Holdings, J.P. Morgan Chase (UK) Holdings Limited, J.P. Morgan Capital Holdings Limited, J.P. Morgan International Finance Limited, Bank One International Holdings Corporation, J.P. Morgan International Inc, JPMorgan Chase Bank, National Association.
Die J.P. Morgan Securities plc, London, Vereinigtes Königsreich hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22.09.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 19.09.2014 die Schwelle von 3% und 5% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0,00% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat.
Die J.P. Morgan Chase International Holdings, London, Vereinigtes Königsreich hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22.09.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 19.09.2014 die Schwelle von 3% und 5% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0,00% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat.
Die J.P. Morgan Chase (UK) Holdings Limited, London, Vereinigtes Königsreich hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22.09.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 19.09.2014 die Schwelle von 3% und 5% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0,00% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat.
Die J.P. Morgan Capital Holdings Limited, London, Vereinigtes Königsreich hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22.09.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 19.09.2014 die Schwelle von 3% und 5% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0,00% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat.
Die J.P. Morgan International Finance Limited, Newark, Delaware, USA hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22.09.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 19.09.2014 die Schwelle von 3% und 5% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0,00% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat.
Die Bank One International Holdings Corporation, Chicago, Illinois, USA hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22.09.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 19.09.2014 die Schwelle von 3% und 5% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0,00% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat.
Die J.P. Morgan International Inc, New York, New York, USA hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22.09.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 19.09.2014 die Schwelle von 3% und 5% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0,00% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat.
Die JPMorgan Chase Bank, National Association, Columbus, Ohio, USA hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22.09.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 19.09.2014 die Schwelle von 3% und 5% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0,00% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat.
Die JPMorgan Chase & Co., New York, New York, USA hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22.09.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 19.09.2014 die Schwelle von 3% und 5% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0,00% (das entspricht 3.798 Stimmrechten) betragen hat.
0,00% der Stimmrechte (das entspricht 3.798 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 5 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
Wir haben folgende Stimmrechtsmitteilung nach §25a WpHG am 22. September 2014 erhalten:
1. Emittent:
United Internet AG, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur, Deutschland
2. Mitteilungspflichtiger:
J.P. Morgan Securities plc, London, Vereinigtes Königreich
3. Art der Schwellenberührung:
Schwellenüberschreitung
4. Betroffene Meldeschwellen:
5%
5. Datum der Schwellenberührung:
17. September 2014
6. Mitteilungspflichtiger Stimmrechtsanteil:
5,67% (entspricht: 11.618.989 Stimmrechten)
7. Einzelheiten zum Stimmrechtsanteil:
7.1 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG: 0,29% (entspricht: 588.666 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten)
7.2 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25 WpHG: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten)
7.3 Stimmrechtsanteile nach §§ 21, 22 WpHG: 5,38% (entspricht: 11.030.323 Stimmrechten)
8. Einzelheiten zu den Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG :
8.1 Kette der kontrollierten Unternehmen: -
8.2
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 16.10.2014, Ablaufdatum: 16.10.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 04.11.2014, Ablaufdatum: 04.11.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 31.08.2015, Ablaufdatum: 31.08.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
1. Emittent:
United Internet AG, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur, Deutschland
2. Mitteilungspflichtiger:
J.P. Morgan Chase International Holdings, London, Vereinigtes Königreich
3. Art der Schwellenberührung:
Schwellenüberschreitung
4. Betroffene Meldeschwellen:
5%
5. Datum der Schwellenberührung
17. September 2014
6. Mitteilungspflichtiger Stimmrechtsanteil:
5,67% (entspricht: 11.618.989 Stimmrechten)
7. Einzelheiten zum Stimmrechtsanteil:
7.1 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG: 0,29% (entspricht: 588.666 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,29% (entspricht: 588.666 Stimmrechten)
7.2 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25 WpHG: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten)
7.3 Stimmrechtsanteilen nach §§ 21, 22 WpHG: 5,38% (entspricht: 11.030.323 Stimmrechten)
8. Einzelheiten zu den Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG:
8.1 Kette der kontrollierten Unternehmen J.P. Morgan Securities plc
8.2
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 16.10.2014, Ablaufdatum: 16.10.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 04.11.2014, Ablaufdatum:
04.11.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 31.08.2015, Ablaufdatum: 31.08.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
1. Emittent
United Internet AG, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur, Deutschland
2. Mitteilungspflichtiger
J.P. Morgan Chase (UK) Holdings Limited, London, Vereinigtes Königreich
3. Art der Schwellenberührung:
Schwellenüberschreitung
4. Betroffene Meldeschwellen:
5%
5. Datum der Schwellenberührung:
17. September 2014
6. Mitteilungspflichtiger Stimmrechtsanteil:
5,67% (entspricht: 11.618.989 Stimmrechten)
7. Einzelheiten zum Stimmrechtsanteil
7.1 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG: 0,29% (entspricht: 588.666 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,29% (entspricht: 588.666 Stimmrechten)
7.2 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25 WpHG: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten)
7.3 Stimmrechten nach §§ 21, 22 WpHG: 5,38% (entspricht: 11.030.323 Stimmrechten)
8. Einzelheiten zu den Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG:
8.1 Kette der kontrollierten Unternehmen J.P. Morgan Securities plc, J.P. Morgan Chase International Holdings
8.2
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 16.10.2014, Ablaufdatum: 16.10.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 04.11.2014, Ablaufdatum: 04.11.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 31.08.2015, Ablaufdatum: 31.08.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
1. Emittent
United Internet AG, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur, Deutschland
2. Mitteilungspflichtiger
J.P. Morgan Capital Holdings Limited, London, Vereinigtes Königreich
3. Art der Schwellenberührung:
Schwellenüberschreitung
4. Betroffene Meldeschwellen:
5%
5. Datum der Schwellenberührung
17. September 2014
6. Mitteilungspflichtiger Stimmrechtsanteil:
5,67% (entspricht: 11.618.989 Stimmrechten)
7. Einzelheiten zum Stimmrechtsanteil:
7.1 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG: 0,29% (entspricht: 588.666 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,29% (entspricht: 588.666 Stimmrechten)
7.2 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25 WpHG: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten)
7.3 Stimmrechtsanteilen nach §§ 21, 22 WpHG: 5,38% (entspricht: 11.030.323 Stimmrechten)
8. Einzelheiten zu den Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG:
8.1 Kette der kontrollierten Unternehmen J.P. Morgan Securities plc, J.P. Morgan Chase International Holdings, J.P. Morgan Chase (UK) Holdings Limited
8.2
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 16.10.2014, Ablaufdatum: 16.10.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 04.11.2014, Ablaufdatum: 04.11.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 31.08.2015, Ablaufdatum: 31.08.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
1. Emittent
United Internet AG, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur, Deutschland
2. Mitteilungspflichtiger
J.P. Morgan International Finance Limited, Newark, Delaware, USA
3. Art der Schwellenberührung:
Schwellenüberschreitung
4. Betroffene Meldeschwellen:
5%
5. Datum der Schwellenberührung
17. September 2014
6. Mitteilungspflichtiger Stimmrechtsanteil:
5,67% (entspricht: 11.618.989 Stimmrechten)
7. Einzelheiten zum Stimmrechtsanteil
7.1 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG: 0,29% (entspricht: 588.666 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,29% (entspricht: 588.666 Stimmrechten)
7.2 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25 WpHG: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten)
7.3 Stimmrechtsanteilen nach §§ 21, 22 WpHG: 5,38% (entspricht: 11.030.323 Stimmrechten)
8. Einzelheiten zu den Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG:
8.1 Kette der kontrollierten Unternehmen J.P. Morgan Securities plc, J.P. Morgan Chase International Holdings, J.P. Morgan Chase (UK) Holdings Limited, J.P. Morgan Capital Holdings Limited
8.2
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 16.10.2014, Ablaufdatum: 16.10.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 04.11.2014, Ablaufdatum: 04.11.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 31.08.2015, Ablaufdatum: 31.08.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
1. Emittent
United Internet AG, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur, Deutschland
2. Mitteilungspflichtiger
Bank One International Holdings Corporation, Chicago, Illinois, USA
3. Art der Schwellenberührung:
Schwellenüberschreitung
4. Betroffene Meldeschwellen:
5%
5. Datum der Schwellenberührung
17. September 2014
6. Mitteilungspflichtiger Stimmrechtsanteil:
5,67% (entspricht: 11.618.989 Stimmrechten)
7. Einzelheiten zum Stimmrechtsanteil
7.1 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG: 0,29% (entspricht: 588.666 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,29% (entspricht: 588.666 Stimmrechten)
7.2 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25 WpHG: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten)
7.3 Stimmrechtsanteilen nach §§ 21, 22 WpHG: 5.38% (entspricht: 11,030,323 Stimmrechten)
8. Einzelheiten zu den Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG:
8.1 Kette der kontrollierten Unternehmen J.P. Morgan Securities plc, J.P. Morgan Chase International Holdings, J.P. Morgan Chase (UK) Holdings Limited, J.P. Morgan Capital Holdings Limited, J.P. Morgan International Finance Limited
8.2
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 16.10.2014, Ablaufdatum: 16.10.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 04.11.2014, Ablaufdatum: 04.11.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 31.08.2015, Ablaufdatum: 31.08.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
1. Emittent
United Internet AG, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur, Deutschland
2. Mitteilungspflichtiger
J.P. Morgan International Inc, New York, New York, USA
3. Art der Schwellenberührung:
Schwellenüberschreitung
4. Betroffene Meldeschwellen:
5%
5. Datum der Schwellenberührung
17. September 2014
6. Mitteilungspflichtiger Stimmrechtsanteil:
5,67% (entspricht: 11.618.989 Stimmrechten)
7. Einzelheiten zum Stimmrechtsanteil
7.1 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG: 0,29% (entspricht: 588.666 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,29% (entspricht: 588.666 Stimmrechten)
7.2 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25 WpHG: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten)
7.3 Stimmrechtsanteilen nach §§ 21, 22 WpHG: 5,38% (entspricht: 11.030.323 Stimmrechten)
8. Einzelheiten zu den Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG:
8.1 Kette der kontrollierten Unternehmen J.P. Morgan Securities plc, J.P. Morgan Chase International Holdings, J.P. Morgan Chase (UK) Holdings Limited, J.P. Morgan Capital Holdings Limited, J.P. Morgan International Finance Limited, Bank One International Holdings Corporation
8.2
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 16.10.2014, Ablaufdatum: 16.10.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 04.11.2014, Ablaufdatum: 04.11.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 31.08.2015, Ablaufdatum: 31.08.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
1. Emittent
United Internet AG, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur, Deutschland
2. Mitteilungspflichtiger
JPMorgan Chase Bank, National Association, Columbus, Ohio, USA
3. Art der Schwellenberührung:
Schwellenüberschreitung
4. Betroffene Meldeschwellen:
5%
5. Datum der Schwellenberührung
17. September 2014
6. Mitteilungspflichtiger Stimmrechtsanteil:
5.67% (entspricht: 11,618,989 Stimmrechten)
7. Einzelheiten zum Stimmrechtsanteil
7.1 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG: 0,29% (entspricht: 588.666 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,29% (entspricht: 588.666 Stimmrechten)
7.2 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25 WpHG: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten)
7.3 Stimmrechtsanteilen nach §§ 21, 22 WpHG: 5,38% (entspricht: 11.030.323 Stimmrechten)
8. Einzelheiten zu den Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG:
8.1 Kette der kontrollierten Unternehmen J.P. Morgan Securities plc, J.P. Morgan Chase International Holdings, J.P. Morgan Chase (UK) Holdings Limited, J.P. Morgan Capital Holdings Limited, J.P. Morgan International Finance Limited, Bank One International Holdings Corporation, J.P. Morgan International Inc.
8.2
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 16.10.2014, Ablaufdatum: 16.10.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 04.11.2014, Ablaufdatum: 04.11.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 31.08.2015, Ablaufdatum: 31.08.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
1. Emittent
United Internet AG, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur, Deutschland
2. Mitteilungspflichtiger
JPMorgan Chase & Co, New York, New York, USA
3. Art der Schwellenberührung:
Schwellenüberschreitung
4. Betroffene Meldeschwellen:
5%
5. Datum der Schwellenberührung
17. September 2014
6. Mitteilungspflichtiger Stimmrechtsanteil:
5,67% (entspricht: 11.622.787 Stimmrechten)
7. Einzelheiten zum Stimmrechtsanteil
7.1 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG: 0,29% (entspricht: 588.666 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,29% (entspricht: 588.666 Stimmrechten)
7.2 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25 WpHG: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten)
7.3 Stimmrechtsanteilen nach §§ 21, 22 WpHG: 5,38% (entspricht: 11.034.121 Stimmrechten)
8. Einzelheiten zu den Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG:
8.1 Kette der kontrollierten Unternehmen J.P. Morgan Securities plc, J.P. Morgan Chase International Holdings, J.P. Morgan Chase (UK) Holdings Limited, J.P. Morgan Capital Holdings Limited, J.P. Morgan International Finance Limited, Bank One International Holdings Corporation, J.P. Morgan International Inc, J.P. Morgan Chase Bank, National Association
8.2
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 16.10.2014, Ablaufdatum: 16.10.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 04.11.2014, Ablaufdatum: 04.11.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 31.08.2015, Ablaufdatum: 31.08.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.09.2015, Ablaufdatum: 21.09.2015
1. Emittent
United Internet AG, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur, Deutschland
2. Mitteilungspflichtiger
J.P. Morgan Securities plc, London, Vereinigtes Königreich
3. Art der Schwellenberührung:
Schwellenunterschreitung
4. Betroffene Meldeschwellen:
5%
5. Datum der Schwellenberührung
19. September 2014
6. Mitteilungspflichtiger Stimmrechtsanteil:
0,24% (entspricht: 493.090 Stimmrechten)
7. Einzelheiten zum Stimmrechtsanteil
7.1 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG: 0,24% (entspricht: 493.090 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten)
7.2 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25 WpHG: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten)
7.3 Stimmrechtsanteilen nach §§ 21, 22 WpHG: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten)
8. Einzelheiten zu den Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG:
8.1 Kette der kontrollierten Unternehmen: -
8.2
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 16.10.2014, Ablaufdatum: 16.10.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 04.11.2014, Ablaufdatum: 04.11.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 31.08.2015, Ablaufdatum: 31.08.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 20.10.2015, Ablaufdatum: 20.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 20.10.2015, Ablaufdatum: 20.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.10.2015, Ablaufdatum: 21.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.10.2015, Ablaufdatum: 21.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.10.2015, Ablaufdatum: 21.10.2015
1. Emittent
United Internet AG, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur, Deutschland
2. Mitteilungspflichtiger
J.P. Morgan Chase International Holdings, London, Vereinigtes Königreich
3. Art der Schwellenberührung:
Schwellenunterschreitung
4. Betroffene Meldeschwellen:
5%
5. Datum der Schwellenberührung
19. September 2014
6. Mitteilungspflichtiger Stimmrechtsanteil:
0,24% (entspricht: 493.090 Stimmrechten)
7. Einzelheiten zum Stimmrechtsanteil
7.1 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG: 0,24% (entspricht: 493.090 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,24% (entspricht: 493.090 Stimmrechten)
7.2 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25 WpHG: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten)
7.3 Stimmrechtsanteilen nach §§ 21, 22 WpHG: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten)
8. Einzelheiten zu den Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG:
8.1 Kette der kontrollierten Unternehmen J.P. Morgan Securities plc
8.2
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 16.10.2014, Ablaufdatum: 16.10.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 04.11.2014, Ablaufdatum: 04.11.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 31.08.2015, Ablaufdatum: 31.08.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 20.10.2015, Ablaufdatum: 20.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 20.10.2015, Ablaufdatum: 20.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.10.2015, Ablaufdatum: 21.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.10.2015, Ablaufdatum: 21.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.10.2015, Ablaufdatum: 21.10.2015
1. Emittent
United Internet AG, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur, Deutschland
2. Mitteilungspflichtiger
J.P. Morgan Chase (UK) Holdings Limited, London, Vereinigtes Königreich
3. Art der Schwellenberührung:
Schwellenunterschreitung
4. Betroffene Meldeschwellen:
5%
5. Datum der Schwellenberührung
19. September 2014
6. Mitteilungspflichtiger Stimmrechtsanteil:
0,24% (entspricht: 493.090 Stimmrechten)
7. Einzelheiten zum Stimmrechtsanteil
7.1 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG: 0,24% (entspricht: 493.090 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,24% (entspricht: 493.090 Stimmrechten)
7.2 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25 WpHG: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten)
7.3 Stimmrechtsanteilen nach §§ 21, 22 WpHG: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten)
8. Einzelheiten zu den Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG:
8.1 Kette der kontrollierten Unternehmen J.P. Morgan Securities plc, J.P. Morgan Chase International Holdings
8.2
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 16.10.2014, Ablaufdatum: 16.10.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 04.11.2014, Ablaufdatum: 04.11.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 31.08.2015, Ablaufdatum: 31.08.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 20.10.2015, Ablaufdatum: 20.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 20.10.2015, Ablaufdatum: 20.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.10.2015, Ablaufdatum: 21.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.10.2015, Ablaufdatum: 21.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.10.2015, Ablaufdatum: 21.10.2015
1. Emittent
United Internet AG, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur, Deutschland
2. Mitteilungspflichtiger
J.P. Morgan Capital Holdings Limited, London, Vereinigtes Königreich
3. Art der Schwellenberührung:
Schwellenunterschreitung
4. Betroffene Meldeschwellen:
5%
5. Datum der Schwellenberührung
19. September 2014
6. Mitteilungspflichtiger Stimmrechtsanteil:
0,24% (entspricht: 493.090 Stimmrechten)
7. Einzelheiten zum Stimmrechtsanteil
7.1 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG: 0,24% (entspricht: 493.090 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,24% (entspricht: 493.090 Stimmrechten)
7.2 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25 WpHG: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten)
7.3 Stimmrechtsanteilen nach §§ 21, 22 WpHG: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten)
8. Einzelheiten zu den Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG:
8.1 Kette der kontrollierten Unternehmen J.P. Morgan Securities plc, J.P. Morgan Chase International Holdings, J.P. Morgan Chase (UK) Holdings Limited
8.2
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 16.10.2014, Ablaufdatum: 16.10.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 04.11.2014, Ablaufdatum: 04.11.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 31.08.2015, Ablaufdatum: 31.08.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 20.10.2015, Ablaufdatum: 20.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 20.10.2015, Ablaufdatum: 20.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.10.2015, Ablaufdatum: 21.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.10.2015, Ablaufdatum: 21.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.10.2015, Ablaufdatum: 21.10.2015
1. Emittent
United Internet AG, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur, Deutschland
2. Mitteilungspflichtiger
J.P. Morgan International Finance Limited, Newark, Delaware, USA
3. Art der Schwellenberührung:
Schwellenunterschreitung
4. Betroffene Meldeschwellen:
5%
5. Datum der Schwellenberührung
19. September 2014
6. Mitteilungspflichtiger Stimmrechtsanteil:
0,24% (entspricht: 493.090 Stimmrechten)
7. Einzelheiten zum Stimmrechtsanteil
7.1 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG: 0,24% (entspricht: 493.090 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,24% (entspricht: 493.090 Stimmrechten)
7.2 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25 WpHG: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten)
7.3 Stimmrechtsanteilen nach §§ 21, 22 WpHG: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten)
8. Einzelheiten zu den Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG:
8.1 Kette der kontrollierten Unternehmen J.P. Morgan Securities plc, J.P. Morgan Chase International Holdings, J.P. Morgan Chase (UK) Holdings Limited, J.P. Morgan Capital Holdings Limited
8.2
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 16.10.2014, Ablaufdatum: 16.10.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 04.11.2014, Ablaufdatum: 04.11.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 31.08.2015, Ablaufdatum: 31.08.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 20.10.2015, Ablaufdatum: 20.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 20.10.2015, Ablaufdatum: 20.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.10.2015, Ablaufdatum: 21.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.10.2015, Ablaufdatum: 21.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.10.2015, Ablaufdatum: 21.10.2015
1. Emittent
United Internet AG, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur, Deutschland
2. Mitteilungspflichtiger
Bank One International Holdings Corporation, Chicago, Illinois, USA
3. Art der Schwellenberührung:
Schwellenunterschreitung
4. Betroffene Meldeschwellen:
5%
5. Datum der Schwellenberührung
19. September 2014
6. Mitteilungspflichtiger Stimmrechtsanteil:
0,24% (entspricht: 493.090 Stimmrechten)
7. Einzelheiten zum Stimmrechtsanteil
7.1 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG: 0,24% (entspricht: 493.090 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,24% (entspricht: 493.090 Stimmrechten)
7.2 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25 WpHG: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten)
7.3 Stimmrechtsanteilen nach §§ 21, 22 WpHG: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten)
8. Einzelheiten zu den Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG:
8.1 Kette der kontrollierten Unternehmen J.P. Morgan Securities plc, J.P. Morgan Chase International Holdings, J.P. Morgan Chase (UK) Holdings Limited, J.P. Morgan Capital Holdings Limited, J.P. Morgan International Finance Limited
8.2
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 16.10.2014, Ablaufdatum: 16.10.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 04.11.2014, Ablaufdatum: 04.11.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 31.08.2015, Ablaufdatum: 31.08.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 20.10.2015, Ablaufdatum: 20.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 20.10.2015, Ablaufdatum: 20.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.10.2015, Ablaufdatum: 21.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.10.2015, Ablaufdatum: 21.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.10.2015, Ablaufdatum: 21.10.2015
1. Emittent
United Internet AG, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur, Deutschland
2. Mitteilungspflichtiger
J.P. Morgan International Inc, New York, New York, USA
3. Art der Schwellenberührung:
Schwellenunterschreitung
4. Betroffene Meldeschwellen:
5%
5. Datum der Schwellenberührung
19. September 2014
6. Mitteilungspflichtiger Stimmrechtsanteil:
0,24% (entspricht: 493.090 Stimmrechten)
7. Einzelheiten zum Stimmrechtsanteil
7.1 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG: 0,24% (entspricht: 493.090 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,24% (entspricht: 493.090 Stimmrechten)
7.2 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25 WpHG: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten)
7.3 Stimmrechtsanteilen nach §§ 21, 22 WpHG: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten)
8. Einzelheiten zu den Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG:
8.1 Kette der kontrollierten Unternehmen J.P. Morgan Securities plc, J.P. Morgan Chase International Holdings, J.P. Morgan Chase (UK) Holdings Limited, J.P. Morgan Capital Holdings Limited, J.P. Morgan International Finance Limited, Bank One International Holdings Corporation
8.2
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 16.10.2014, Ablaufdatum: 16.10.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 04.11.2014, Ablaufdatum: 04.11.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 31.08.2015, Ablaufdatum: 31.08.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 20.10.2015, Ablaufdatum: 20.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 20.10.2015, Ablaufdatum: 20.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.10.2015, Ablaufdatum: 21.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.10.2015, Ablaufdatum: 21.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.10.2015, Ablaufdatum: 21.10.2015
1. Emittent
United Internet AG, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur, Deutschland
2. Mitteilungspflichtiger
JPMorgan Chase Bank, National Association, Columbus, Ohio, USA
3. Art der Schwellenberührung:
Schwellenunterschreitung
4. Betroffene Meldeschwellen:
5%
5. Datum der Schwellenberührung
19. September 2014
6. Mitteilungspflichtiger Stimmrechtsanteil:
0,24% (entspricht: 493.090 Stimmrechten)
7. Einzelheiten zum Stimmrechtsanteil
7.1 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG: 0,24% (entspricht: 493.090 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,24% (entspricht: 493.090 Stimmrechten)
7.2 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25 WpHG: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten)
7.3 Stimmrechtsanteilen nach §§ 21, 22 WpHG: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten)
8. Einzelheiten zu den Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG:
8.1 Kette der kontrollierten Unternehmen J.P. Morgan Securities plc, J.P. Morgan Chase International Holdings, J.P. Morgan Chase (UK) Holdings Limited, J.P. Morgan Capital Holdings Limited, J.P. Morgan International Finance Limited, Bank One International Holdings Corporation, J.P. Morgan International Inc.
8.2
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 16.10.2014, Ablaufdatum: 16.10.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 04.11.2014, Ablaufdatum: 04.11.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 31.08.2015, Ablaufdatum: 31.08.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 20.10.2015, Ablaufdatum: 20.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 20.10.2015, Ablaufdatum: 20.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.10.2015, Ablaufdatum: 21.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.10.2015, Ablaufdatum: 21.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.10.2015, Ablaufdatum: 21.10.2015
1. Emittent
United Internet AG, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur, Deutschland
2. Mitteilungspflichtiger
JPMorgan Chase & Co., New York, New York, USA
3. Art der Schwellenberührung:
Schwellenunterschreitung
4. Betroffene Meldeschwellen:
5%
5. Datum der Schwellenberührung
19. September 2014
6. Mitteilungspflichtiger Stimmrechtsanteil:
0,24% (entspricht: 496.888 Stimmrechten)
7. Einzelheiten zum Stimmrechtsanteil
7.1 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG: 0,24% (entspricht: 493.090 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,24% (entspricht: 493.090 Stimmrechten)
7.2 Stimmrechtsanteil aufgrund von Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25 WpHG: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten), davon mittelbar: 0,00% (entspricht: 0 Stimmrechten)
7.3 Stimmrechtsanteilen nach §§ 21, 22 WpHG: 0.00% (entspricht: 3.798 Stimmrechten)
8. Einzelheiten zu den Finanz-/sonstigen Instrumenten nach § 25a WpHG:
8.1 Kette der kontrollierten Unternehmen J.P. Morgan Securities plc, J.P. Morgan Chase International Holdings, J.P. Morgan Chase (UK) Holdings Limited, J.P. Morgan Capital Holdings Limited, J.P. Morgan International Finance Limited, Bank One International Holdings Corporation, J.P. Morgan International Inc, J.P. Morgan Chase Bank, National Association
8.2
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 16.10.2014, Ablaufdatum: 16.10.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 04.11.2014, Ablaufdatum: 04.11.2014
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 31.08.2015, Ablaufdatum: 31.08.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 20.10.2015, Ablaufdatum: 20.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 20.10.2015, Ablaufdatum: 20.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.10.2015, Ablaufdatum: 21.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.10.2015, Ablaufdatum: 21.10.2015
J.P. Morgan Securities Plc, Equity swap, Fälligkeit: 21.10.2015, Ablaufdatum: 21.10.2015
BlackRock Investment Management (UK) Limited, London, Vereinigtes Königreich, hat uns wie folgt mitgeteilt:
Nach Überpüfung, welche in enger Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) durchgeführt wurde, wie BlackRock die Pflicht zur Veröffentlichung von Stimmrechtsmitteilungen nach deutschen Recht interpretierte, reichen die BlackRock Gesellschaften heute eine Stellungnahme zum Anteilsbesitz an der United Internet AG zum 25. September 2014 ein.
Die Veröffentlichung gibt dabei nicht die aktuellen Stimmrechtsanteile wider, sondern aktualisiert Informationen die bereits dem Markt hinsichtlich der von BlackRock gehaltenen Stimmrechtsanteile bekannt sind. Darüber hinaus zeigt die Veröffentlichung keine Veränderung in der verfolgten Investmentstrategie an.
Zudem wurde von BlackRock eine Pressemitteilung mit genauen Details veröffentlicht hinsichtlich der von BlackRock und seinen Konzerngesellschaften gehaltenen Stimmrechtsanteilen an der United Internet AG und anderen deutschen börsennotierten Aktiengesellschaften unter http://www.blackrock.com/corporate/en-gb/news-and-insights/press-releases und auf Bloomberg.
Am 30. September 2014 hat uns die BlackRock, Inc., New York, New York, USA gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG am 25. September 2014 3,04% (das entspricht 6.223.138 Stimmrechten von insgesamt ausstehenden Gesamtstimmrechten von 205.000.000) betragen hat. 0,99% der Gesamtstimmrechte (das entspricht 2.020.410 Stimmrechten) sind BlackRock, Inc. gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 1,76% der Gesamtstimmrechte (das entspricht 3.610.508 Stimmrechten) sind BlackRock, Inc. gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
0,25% der Gesamtstimmrechte (das entspricht 513.893 Stimmrechten) sind gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 und gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
0,04% der Gesamtstimmrechte (das entspricht 78.327 Stimmrechten) sind gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 2 in Verbindung mit Satz 2 WpHG und gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
Am 30. September 2014 hat uns die BlackRock Holdco 2, Inc., Wilmington, Delaware, USA, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG am 25. September 2014 2,98% (das entspricht 6.116.271 Stimmrechten von insgesamt ausstehenden Gesamtstimmrechten von 205.000.000) betragen hat.
0,99% der Gesamtstimmrechte (das entspricht 2.020.410 Stimmrechten) sind BlackRock Holdco 2, Inc. gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 1,71% der Gesamtstimmrechte (das entspricht 3.503.641 Stimmrechten) sind BlackRock Holdco 2, Inc. gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
0,25% der Gesamtstimmrechte (das entspricht 513.893 Stimmrechten) sind gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 und gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
0,04% der Gesamtstimmrechte (das entspricht 78.327 Stimmrechten) sind gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 2 in Verbindung mit Satz 2 WpHG und gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
Am 30. September 2014 hat uns die BlackRock Financial Management, Inc., New York, New York, USA, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG am 25. September 2014 2,94% (das entspricht 6.032.659 Stimmrechten von insgesamt ausstehenden Gesamtstimmrechten von 205.000.000) betragen hat.
0,99% der Gesamtstimmrechte (das entspricht 2.020.410 Stimmrechten) sind BlackRock Financial Management, Inc. gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen.
0,05% der Gesamtstimmrechte (das entspricht 101.967 Stimmrechten) sind BlackRock Financial Management, Inc. gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG zuzurechnen. 1,61% der Gesamtstimmrechte (das entspricht 3.306.232 Stimmrechten) sind BlackRock Financial Management, Inc. gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
0,25% der Gesamtstimmrechte (das entspricht 513.893 Stimmrechten) sind gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 und gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
0,04% der Gesamtstimmrechte (das entspricht 78.327 Stimmrechten) sind gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 2 in Verbindung mit Satz 2 WpHG und gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
0,003% der Gesamtstimmrechte (das entspricht 5.915 Stimmrechten) sind gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 und gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
Die BlackRock Holdco 2, Inc., Wilmington, Delaware, USA hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 08.10.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 03.10.2014 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,03% (das entspricht 6.216.598 Stimmrechten) betragen hat.
1,23% der Stimmrechte (das entspricht 2.517.713 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 0,04% der Stimmrechte (das entspricht 78.236 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 2 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. 2,05% der Stimmrechte (das entspricht 4.197.562 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
BlackRock Holdco 2, Inc. hat darauf hingewiesen, dass die Gesamtsumme der Stimmrechtsanteile nicht notwendigerweise der Summe der einzelnen zugerechneten Stimmrechtsanteile entspricht. Dies resultiert aus Stimmrechten mit mehrfachen Zurechnungen innerhalb der BlackRock-Gruppe.
Die BlackRock Financial Management, Inc., New York, New York, USA hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 09.10.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 06.10.2014 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,01% (das entspricht 6.175.297 Stimmrechten) betragen hat. 1,22% der Stimmrechte (das entspricht 2.496.088 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 0,04% der Stimmrechte (das entspricht 78.236 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 2 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. 0,04% der Stimmrechte (das entspricht 76.677 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG zuzurechnen. 2,00% der Stimmrechte (das entspricht 4.103.278 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
BlackRock Financial Management, Inc. hat darauf hingewiesen, dass die Gesamtsumme der Stimmrechtsanteile nicht notwendigerweise der Summe der einzelnen zugerechneten Stimmrechtsanteile entspricht. Dies resultiert aus Stimmrechten mit mehrfachen Zurechnungen innerhalb der BlackRock-Gruppe.
Die BlackRock Financial Management, Inc., New York, New York, USA hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22.10.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 20.10.2014 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 2,98% (das entspricht 6.118.676 Stimmrechten) betragen hat. 1,15% der Stimmrechte (das entspricht 2.347.704 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 0,03% der Stimmrechte (das entspricht 64.809 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 2 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. 0,03% der Stimmrechte (das entspricht 55.799 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG zuzurechnen. 2,03% der Stimmrechte (das entspricht 4.165.076 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
BlackRock Financial Management, Inc. hat darauf hingewiesen, dass die Gesamtsumme der Stimmrechtsanteile nicht notwendigerweise der Summe der einzelnen zugerechneten Stimmrechtsanteile entspricht. Dies resultiert aus Stimmrechten mit mehrfachen Zurechnungen innerhalb der BlackRock-Gruppe.
Die BlackRock Holdco 2, Inc., Wilmington, Delaware, USA hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 28.10.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 24.10.2014 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 2,999% (das entspricht 6.148.641 Stimmrechten) betragen hat. 1,12% der Stimmrechte (das entspricht 2.303.356 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 0,03% der Stimmrechte (das entspricht 61.008 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 2 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. 2,09% der Stimmrechte (das entspricht 4.284.990 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
BlackRock Holdco 2, Inc. hat darauf hingewiesen, dass die Gesamtsumme der Stimmrechtsanteile nicht notwendigerweise der Summe der einzelnen zugerechneten Stimmrechtsanteile entspricht. Dies resultiert aus Stimmrechten mit mehrfachen Zurechnungen innerhalb der BlackRock-Gruppe.
Die BlackRock Holdco 2, Inc., Wilmington, Delaware, Vereinigte Staaten von Amerika hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 14.11.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 12.11.2014 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,0004% (das entspricht 6150738 Stimmrechten) betragen hat. 1,13% der Stimmrechte (das entspricht 2.309.154 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 0,03% der Stimmrechte (das entspricht 57.866 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 2 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. 2,09% der Stimmrechte (das entspricht 4.280.295 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
BlackRock Holdco 2, Inc. hat darauf hingewiesen, dass die Gesamtsumme der Stimmrechtsanteile nicht notwendigerweise der Summe der einzelnen zugerechneten Stimmrechtsanteile entspricht. Dies resultiert aus Stimmrechten mit mehrfachen Zurechnungen innerhalb der BlackRock-Gruppe.
Die BlackRock Holdco 2, Inc., Wilmington, Delaware, Vereinigte Staaten von Amerika hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 17.11.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 13.11.2014 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 2,996% (das entspricht 6.142.454 Stimmrechten) betragen hat.
1,12% der Stimmrechte (das entspricht 2.293.787 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 0,03% der Stimmrechte (das entspricht 61.533 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 2 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. 2,09% der Stimmrechte (das entspricht 4.286.810 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
Die BlackRock Holdco 2, Inc., Wilmington, Delaware, Vereinigte Staaten von Amerika hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 18.11.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 14.11.2014 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,01% (das entspricht 6.162.476 Stimmrechten) betragen hat. 1,12% der Stimmrechte (das entspricht 2.291.807 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 0,03% der Stimmrechte (das entspricht 61.533 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 2 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. 2,10% der Stimmrechte (das entspricht 4.307.950 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
BlackRock Holdco 2, Inc. hat darauf hingewiesen, dass die Gesamtsumme der Stimmrechtsanteile nicht notwendigerweise der Summe der einzelnen zugerechneten Stimmrechtsanteile entspricht. Dies resultiert aus Stimmrechten mit mehrfachen Zurechnungen innerhalb der BlackRock-Gruppe.
Die BlackRock Financial Management, Inc., New York, New York, Vereinigte Staaten von Amerika hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 25.11.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 21.11.2014 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,01% (das entspricht 6.161.769 Stimmrechten) betragen hat.
1,14% der Stimmrechte (das entspricht 2.335.948 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 0,04% der Stimmrechte (das entspricht 77.096 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 2 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. 0,02% der Stimmrechte (das entspricht 44.039 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG zuzurechnen. 2,06% der Stimmrechte (das entspricht 4.222.024 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
BlackRock Financial Management, Inc. hat darauf hingewiesen, dass die Gesamtsumme der Stimmrechtsanteile nicht notwendigerweise der Summe der einzelnen zugerechneten Stimmrechtsanteile entspricht. Dies resultiert aus Stimmrechten mit mehrfachen Zurechnungen innerhalb der BlackRock-Gruppe.
Die BlackRock Financial Management, Inc., New York, New York, USA hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 02.12.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 28.11.2014 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 2,96% (das entspricht 6.077.945 Stimmrechten) betragen hat. 1,15% der Stimmrechte (das entspricht 2.360.167 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 0,02% der Stimmrechte (das entspricht 44.039 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG zuzurechnen. 2,01% der Stimmrechte (das entspricht 4.113.412 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
BlackRock Financial Management, Inc. hat darauf hingewiesen, dass die Gesamtsumme der Stimmrechtsanteile nicht notwendigerweise der Summe der einzelnen zugerechneten Stimmrechtsanteile entspricht. Dies resultiert aus Stimmrechten mit mehrfachen Zurechnungen innerhalb der BlackRock-Gruppe.
Die BlackRock Holdco 2, Inc., Wilmington, Delaware, Vereinigte Staaten von Amerika hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 05.12.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 03.12.2014 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 2,999% (das entspricht 6.148.354 Stimmrechten) betragen hat.
1,14% der Stimmrechte (das entspricht 2.344.260 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 2,07% der Stimmrechte (das entspricht 4.240.324 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
BlackRock Holdco 2, Inc. hat darauf hingewiesen, dass die Gesamtsumme der Stimmrechtsanteile nicht notwendigerweise der Summe der einzelnen zugerechneten Stimmrechtsanteile entspricht. Dies resultiert aus Stimmrechten mit mehrfachen Zurechnungen innerhalb der BlackRock-Gruppe.
Die BlackRock Holdco 2, Inc., Wilmington, Delaware, Vereinigte Staaten von Amerika hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 08.12.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 04.12.2014 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,003% (das entspricht 6.156.615 Stimmrechten) betragen hat.
1,14% der Stimmrechte (das entspricht 2.342.665 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 2,07% der Stimmrechte (das entspricht 4.250.180 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
BlackRock Holdco 2, Inc. hat darauf hingewiesen, dass die Gesamtsumme der Stimmrechtsanteile nicht notwendigerweise der Summe der einzelnen zugerechneten Stimmrechtsanteile entspricht. Dies resultiert aus Stimmrechten mit mehrfachen Zurechnungen innerhalb der BlackRock-Gruppe.
Die BlackRock Financial Management, Inc., New York, New York, USA hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 17.12.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der United Internet AG, Montabaur, Deutschland am 15.12.2014 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,02% (das entspricht 6.188.908 Stimmrechten) betragen hat.
1,15% der Stimmrechte (das entspricht 2.347.634 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 0,02% der Stimmrechte (das entspricht 44.039 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG zuzurechnen. 2,06% der Stimmrechte (das entspricht 4.231.936 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
BlackRock Financial Management, Inc. hat darauf hingewiesen, dass die Gesamtsumme der Stimmrechtsanteile nicht notwendigerweise der Summe der einzelnen zugerechneten Stimmrechtsanteile entspricht. Dies resultiert aus Stimmrechten mit mehrfachen Zurechnungen innerhalb der BlackRock-Gruppe.
Hiermit teilt die United Internet AG mit, dass die Gesamtzahl der Stimmrechte am Ende des Monats September 2014 insgesamt 205.000.000 Stimmrechte beträgt.
Zu dem Jahresabschluss und dem Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:
"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns der United Internet AG, Montabaur, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Eschborn/Frankfurt am Main, 24. März 2015
**Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Grote, Wirtschaftsprüfer
Kemmerich, Wirtschaftsprüfer
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Montabaur, 20. März 2015
Der Vorstand
Ralph Dommermuth
Robert Hoffmann
Norbert Lang
Jan Oetjen
Martin Witt
Mitglieder des Aufsichtsrats sind
| ― | Kurt Dobitsch, Vorsitzender des Aufsichtsrats der United Internet AG, Markt Schwaben |
| ― | Kai-Uwe Ricke, Vorsitzender des Verwaltungsrats von Delta Partners / Dubai, Stallikon/Schweiz |
| ― | Michael Scheeren, Mitglied des Aufsichtsrats der United Internet AG, Frankfurt |
Der Aufsichtsrat der United Internet AG hat im Geschäftsjahr 2014 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen, den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Geschäftsführung überwacht. Der Aufsichtsrat war in alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen unmittelbar eingebunden. Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich zeitnah und umfassend auch zwischen den Sitzungen über alle relevanten Fragen der Strategie und den damit verbundenen Chancen und Risiken, der Unternehmensplanung, über die Entwicklung und den Gang der Geschäfte, geplante und laufende Investitionen, die Lage des Konzerns einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements sowie die Compliance. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens stimmte der Vorstand mit dem Aufsichtsrat ab. Der Vorstand legte dem Aufsichtsrat vierteljährlich einen umfassenden Bericht über den Gang der Geschäfte einschließlich der Umsatzentwicklung und Rentabilität sowie der Lage der Gesellschaft und der Geschäftspolitik vor. Die Berichte des Vorstands wurden sowohl hinsichtlich ihrer Gegenstände als auch hinsichtlich ihres Umfangs den vom Gesetz, guter Corporate Governance und vom Aufsichtsrat an sie gestellten Anforderungen gerecht. Die Berichte lagen jeweils allen Aufsichtsratsmitgliedern vor. Die vom Vorstand erteilten Berichte und sonstigen Informationen hat der Aufsichtsrat auf ihre Plausibilität hin überprüft sowie kritisch gewürdigt und hinterfragt.
Der Aufsichtsrat hat sich regelmäßig vom Vorstand über das vom Vorstand eingerichtete interne Kontrollsystem, das konzernweite Risikomanagement und das interne Revisionssystem berichten lassen. Der Aufsichtsrat ist aufgrund seiner Prüfungen zu der Einschätzung gelangt, dass das interne Kontrollsystem, das konzernweite Risikomanagement und das interne Revisionssystem wirksam und funktionsfähig sind.
Der Aufsichtsrat besteht aus drei Mitgliedern und hat keine Ausschüsse gebildet. Anhaltspunkte für Interessenkonflikte eines Aufsichtsratsmitglieds hat es nicht gegeben.
Neben der gesetzlichen Regelberichterstattung sind insbesondere folgende Themen intensiv beraten und geprüft worden:
| ― | Der Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2013 |
| ― | Der Bericht des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2013 sowie die Aktualisierung der Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex |
| ― | Die Feststellung der Zielerreichung des Vorstands im Geschäftsjahr 2013 und die Freigabe der Auszahlung der variablen Vergütungsanteile sowie die Zielvereinbarung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2014 |
| ― | Die Konzernplanung und die Investitionsvorhaben für das Geschäftsjahr 2014 |
| ― | Die Umsatz- und Ergebnisplanung 2014 der United Internet AG (Einzelgesellschaft) |
| ― | Die Einladung und die Tagesordnungspunkte für die ordentliche Hauptversammlung 2014 mit den Beschlussvorschlägen |
| ― | Der Dividendenvorschlag an die Hauptversammlung |
| ― | Die Auflage eines neuen Aktienrückkaufprogramms über bis zu 2 Mio. eigene Aktien |
| ― | Die Erhöhung der Prognose des Kundenwachstums im Rahmen des Halbjahresfinanzberichts |
| ― | Die Ausgabe von Bezugsrechten im Rahmen des Mitarbeiterbeteiligungsprogramms |
| ― | Die Prüfungsplanung und die Quartalsberichte der Innenrevision |
| ― | Die Quartalsberichte zum Risikomanagement |
| ― | Die Prolongation des bestehenden Konsortialkredites |
| ― | Den Erwerb von 10,7 % der Anteile an der Rocket Internet AG gegen Einbringung der Beteiligungen an den Portfolio-Unternehmen der Global Founders Capital Fonds und eine Barkapitalerhöhung bei der Rocket Internet AG |
| ― | Der Erwerb der ausstehenden 74,9 % Anteile an der Versatel-Gruppe |
| ― | Den Abschluss eines Kreditvertrags (Brückenfinanzierung) zum Zweck der Refinanzierung von Unternehmensakquisitionen |
| ― | Die Erhöhung des Grundkapitals durch eine Barkapitalerhöhung um 11 Mio. € auf 205 Mio. € nebst Festlegung des Verfahrens (Accelerated Bookbuilding und Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre), der Festlegung des Ausgabepreises der neuen Aktien und der erforderlichen Satzungsanpassungen |
| ― | Die Konditionen und Abschluss eines Schuldscheindarlehens zum Zweck der allgemeinen Unternehmensfinanzierung und zur anteiligen Rückführung der Brückenfinanzierung |
| ― | Die Bestellung von Herrn Jan Oetjen und Herrn Martin Witt in den Vorstand der United Internet AG zum 1. Oktober 2014 |
| ― | Die strategische Aufstellung und die Strukturierung der Firmengruppe und der Unternehmensorganisation |
| ― | Die Konzernplanung und die Investitionsvorhaben für das Geschäftsjahr 2015 |
| ― | Die Sitzungstermine und der Finanzkalender für das Geschäftsjahr 2015 |
Im Geschäftsjahr 2014 fanden vier Aufsichtsratssitzungen statt, in denen der Vorstand den Aufsichtsrat eingehend über die wirtschaftliche Lage und Entwicklung der Gesellschaft und des Konzerns sowie über bedeutende Geschäftsvorfälle informierte. Der Aufsichtsrat war in den Sitzungen jeweils vollständig vertreten. Über die Sitzungen hinaus haben weitere Beschlussfassungen zu aktuellen Themen im schriftlichen Umlaufverfahren stattgefunden.
Der Aufsichtsrat hat sich auch im Geschäftsjahr 2014 mit dem Deutschen Corporate Governance Kodex auseinandergesetzt. Vorstand und Aufsichtsrat haben am 5. März 2015 eine aktualisierte Entsprechenserklärung nach § 161 AktG abgegeben, die auf der Website der Gesellschaft und im Bundesanzeiger dauerhaft zur Verfügung steht.
Der Aufsichtsrat hat angesichts der bisher bestehenden Unsicherheiten im regulatorischen Umfeld bislang keine konkreten Ziele für seine Zusammensetzung benannt. Diese Unsicherheiten hat der Bundestag mit dem am 6. März 2015 verabschiedeten Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst beseitigt. Das Gesetz sieht unter anderem die Verpflichtung vor, Zielgrößen zur Erhöhung des Frauenanteils in Aufsichtsräten und Vorständen festzulegen. Das Inkrafttreten des Gesetzes wird noch für das erste Halbjahr 2015 erwartet. Der Aufsichtsrat wird innerhalb der gesetzlichen Frist (voraussichtlich 30. September 2015) Zielgrößen für den Frauenanteil im Aufsichtsrat und im Vorstand festlegen.
Das aktuelle Vergütungssystem des Aufsichtsrats besteht aus einer festen jährlichen Vergütung sowie einer an das Ergebnis je Aktie ("EPS") geknüpften variablen Vergütung. Die variable Vergütung ist dabei so aufgeteilt, dass neben einer auf jährlicher Basis zu ermittelnden Erfolgskomponente auch eine langfristig zu ermittelnde Erfolgskomponente gezahlt wird.
Die Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex hinsichtlich des Vergütungssystems für den Aufsichtsrat haben sich seit dem letzten Vergütungsbeschluss durch die Hauptversammlung der United Internet AG vom 2. Juni 2010 verändert. Der Deutsche Corporate Governance Kodex sieht inzwischen vor, dass dem Aufsichtsrat zur Stärkung der Unabhängigkeit allein eine fixe Vergütung gewährt wird und auf eine variable Vergütung verzichtet werden kann. Vor diesem Hintergrund werden Aufsichtsrat und Vorstand der am 21. Mai 2015 stattfindenden Hauptversammlung ein neues, vollumfänglich mit dem aktuellen deutschen Corporate Governance Kodex konformes Vergütungssystem, bestehend aus einer festen jährlichen Vergütung sowie einem Sitzungsgeld je Sitzung, vorstellen und darüber beschließen lassen.
Angesichts der verschiedenen, in Summe positiven Einmaleffekte im Geschäftsjahr 2014 und vor dem Hintergrund des geplanten neuen Vergütungssystems hat sich der Aufsichtsrat der United Internet AG für eine freiwillige Selbstbeschränkung bei der Vergütung 2014 auf dem Niveau des Vorjahres entschieden.
Die Hauptversammlung der United Internet AG hat am 22. Mai 2014 die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Sitz in Eschborn/Frankfurt am Main als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2014 gewählt. Die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat die Buchführung, den Jahresabschluss der United Internet AG, den Konzernabschluss nach IFRS sowie den zusammengefassten Lagebericht der United Internet AG und des Konzerns für das Geschäftsjahr 2014 geprüft. Im Rahmen der Jahresabschlussprüfung durch die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wurde auch das Risikomanagementsystem geprüft und analysiert. Wesentliche Schwachstellen des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems sowie des Rechnungslegungsprozesses sind von den Abschlussprüfern nicht festgestellt worden. Der Abschlussprüfer erteilte jeweils einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk.
Der Aufsichtsrat hat sich von der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers überzeugt und eine schriftliche Erklärung dazu eingeholt.
Die genannten Abschlussunterlagen und der Gewinnverwendungsvorschlag sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers lagen allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vor. An der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 25. März 2014 nahm der Abschlussprüfer teil und berichtete über seine Prüfungen und seine wesentlichen Prüfungsergebnisse, erläuterte seinen Prüfungsbericht und beantwortete die Fragen der Aufsichtsratsmitglieder. Nach eigener Prüfung ist der Aufsichtsrat zu dem Ergebnis gekommen, dass der Jahresabschluss, der zusammengefasste Lagebericht, der Konzernabschluss und die Berichte des Abschlussprüfers zu keinen Einwendungen Anlass geben. Der Aufsichtsrat teilt die Einschätzung der Abschlussprüfer, dass das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem, insbesondere auch bezogen auf den Rechnungslegungsprozess, keine wesentlichen Schwachstellen aufweist. Der Aufsichtsrat hat mit Beschluss vom 25. März 2015 den von der Gesellschaft am 20. März 2015 aufgestellten Jahresabschluss der United Internet AG und den von der Gesellschaft ebenfalls am 20. März 2015 aufgestellten Konzernabschluss nach IFRS für das Geschäftsjahr 2014 gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss im Sinne von § 172 AktG festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns hat sich der Aufsichtsrat angeschlossen.
Der Vorstand hat den von ihm aufgestellten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) für das Geschäftsjahr 2014 dem Aufsichtsrat rechtzeitig vorgelegt.
Der Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen war Gegenstand der Prüfung durch den Abschlussprüfer. Es wurde diesbezüglich folgender Bestätigungsvermerk erteilt:
"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,
2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war,
3. bei den im Bericht aufgeführten Maßnahmen keine Umstände für eine wesentlich andere Beurteilung als die durch den Vorstand sprechen."
Den Prüfungsbericht hat der Abschlussprüfer dem Aufsichtsrat vorgelegt. Der Abhängigkeitsbericht und der Prüfungsbericht lagen dem Aufsichtsrat rechtzeitig vor. Der Aufsichtsrat hat den Abhängigkeitsbericht des Vorstands und den Prüfungsbericht geprüft. Die abschließende Prüfung durch den Aufsichtsrat erfolgte in der Aufsichtsratssitzung am 25. März 2015. An der Sitzung nahm der Abschlussprüfer ebenfalls teil und berichtete über seine Prüfung des Abhängigkeitsberichts und seine wesentlichen Prüfungsergebnisse, erläuterte seinen Prüfungsbericht und beantwortete die Fragen der Aufsichtsratsmitglieder. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung stimmt der Aufsichtsrat dem Abhängigkeitsbericht des Vorstands und dem Prüfungsbericht zu und hat keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen zu erheben.
Zum 1. Oktober 2014 hat der Aufsichtsrat Herrn Jan Oetjen und Herrn Martin Witt in den bislang mit drei Personen besetzten Vorstand der Gesellschaft berufen.
Herr Oetjen trat im Oktober 2008 in den United Internet Konzern ein und verantwortet seitdem das Mail- und Portalgeschäft der Marken WEB.DE und GMX. Herr Witt trat im Juli 2009 in United Internet Konzern ein und verantwortete das Access-Geschäft der United Internet AG.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeitern für ihr großes Engagement im Geschäftsjahr 2014.
Montabaur, 25. März 2015
Für den Aufsichtsrat
Kurt Dobitsch
Der Vorstand schlägt vor, den für das Geschäftsjahr 2014 ausgewiesenen Bilanzgewinn der United Internet AG in Höhe von EUR 1.422.774.783,56 wie folgt zu verwenden:
| ― | Ein Teilbetrag von EUR 122.260.597,20 wird als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet. Im Zeitpunkt der Einberufung sind 203.767.662 Aktien für das Geschäftsjahr 2014 dividendenberechtigt. Daraus resultiert eine Gesamtdividende von EUR 0,60 pro Aktie; |
| ― | Der Restbetrag von EUR 1.300.514.186,36 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
Der Gewinnverwendungsvorschlag berücksichtigt die 1.232.338 zum Zeitpunkt der Einberufung unmittelbar oder mittelbar von der Gesellschaft gehaltenen eigenen Aktien, die gemäß § 71b AktG nicht dividendenberechtigt sind. Sollte sich die Zahl der für das abgelaufene Geschäftsjahr 2014 dividendenberechtigten Stückaktien bis zur Hauptversammlung verändern, wird in der Hauptversammlung ein entsprechend angepasster Beschlussvorschlag zur Abstimmung gestellt, der unverändert eine Dividende von EUR 0,60 je dividendenberechtigte Stückaktie sowie entsprechend angepasste Beträge für die Ausschüttungssumme und den Gewinnvortrag vorsieht.
Die Dividende wird am 22. Mai 2015 gezahlt.
Montabaur, 25. März 2015
United Internet AG
Der Vorstand
Ralph Dommermuth
Robert Hoffmann
Jan Oetjen
Norbert Lang
Martin Witt
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