Annual Report • Feb 10, 2017
Annual Report
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im Geschäftsjahr 2015/2016 lag unser wesentliches Ziel im Erreichen des Turnarounds bei der Raesch Quarz (Germany) GmbH. Die Gesellschaft hat in der ersten Geschäftsjahreshälfte die technischen Optimierungsprozesse an den Quarzglasschmelzöfen erfolgreich abgeschlossen. Ab der zweiten Jahreshälfte konnten daher hochwertige Quarzglasprodukte an allen Öfen gezogen werden.
Dadurch hat die Gesellschaft nach einem schlechten Halbjahresergebnis ein deutlich positives Ergebnis im zweiten Halbjahr erzielt. Wir haben damit ein wichtiges Etappenziel erreicht und gehen von einem weiteren positiven Geschäftsverlauf bei der Raesch Quarz (Germany) GmbH aus.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir den Produktionsstandort der Eltosch Grafix GmbH von Unterlüß im Raum Celle in die Dr. Hönle AG nach Gräfelfing verlagert. Puderbestäuber und UV-Trocknungsanlagen werden zukünftig am Produktionsstandort in Gräfelfing montiert. Dies wird zu effizienteren Ablaufprozessen und Einspareffekten führen.
Die Bedeutung der LED-Technologie nahm in den letzten Jahren für Trocknungsprozesse im Digitaldruck und Bogenoffsetdruck deutlich zu. Wir haben uns in diesem Technologiebereich in den letzten Jahren gut aufgestellt, was sich in steigenden Umsätzen und neuen Kundenbeziehungen ausdrückt.
Investitionen in neue Produktionsanlagen und Mitarbeiter führten im letzten Geschäftsjahr zu einem Abbau der Abhängigkeit von Zulieferern und zur Gewährleistung eines hohen Qualitätsniveaus unserer LED-Anlagen.
Im ersten Halbjahr unseres Geschäftsjahres lagen der Umsatz und das Ergebnis im Segment Klebstoffe deutlich unter denen des Vorjahres. Dies war im Wesentlichen auf Umsatzrückgänge unserer Kunden im Bereich Smartphones zurückzuführen. Dies stellte auch einen wesentlichen Grund dar, dass wir unsere ursprüngliche Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2015/2016 anpassen mussten. Erfreulich verlief die zweite Jahreshälfte im Segment Klebstoffe. Sowohl die Umsätze im Bereich Smartphones als auch mit Bestands- und Neukunden in anderen Anwendungsbereichen zogen deutlich an.
Was sind unsere Erwartungen und Ziele für das Jahr 2017?
Die Aussichten für die weitere konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft haben sich etwas eingetrübt. Die Entscheidung Großbritanniens, aus der EU auszutreten, beeinträchtigt die globalen Konjunkturperspektiven. Der bevorstehende Trennungsprozess birgt politische und wirtschaftliche Unsicherheiten. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognosen für das globale Wirtschaftswachstum auf 3,7 % für 2017 leicht nach unten angepasst. Für die Hönle Gruppe sind wir dennoch optimistisch gestimmt. Wir erwarten insbesondere in den Segmenten Klebstoffe und Glas & Strahler eine positive Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2016/2017.
Von entscheidender Bedeutung für die Verbesserung des Betriebsergebnisses wird neben der konjunkturellen Entwicklung die Wirkung der umgesetzten technischen und organisatorischen Optimierungsprozesse bei der Raesch Quarz (Germany) GmbH sein. Nach einem negativen Ergebnis im Geschäftsjahr 2015/2016 erwarten wir im kommenden Geschäftsjahr gute Wachstumsmöglichkeiten und ein deutlich positives Ergebnis bei dieser Gesellschaft.
Auch im Segment Klebstoffe erwarten wir eine gute Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Der Ausbau des Händlernetzwerkes sowie laufende Projekte im Bereich Consumer Electronics und Medizintechnik werden hierzu beitragen.
Die Hönle Gruppe nimmt im Bereich der LED-Trocknungstechnik für den Digital- und Bogenoffsetdruck eine führende Rolle ein. Für das Geschäftsjahr 2016/2017 gehen wir in diesem Geschäftsbereich von steigenden Umsätzen aus. Darüber hinaus profitiert die Hönle Gruppe voraussichtlich von einer leichten Belebung des Marktes für Druckmaschinen für den Verpackungsdruck. Ferner wird die Verlagerung eines Produktionsstandortes von Unterlüß bei Celle zur Dr. Hönle AG nach Gräfelfing zu Einspareffekten führen.
40 Jahre Hönle
Seit 40 Jahren sind wir der zuverlässige Partner der Industrie – von der Anfrage über die Konzeption und Realisierung bis hin zum Service. Dabei haben wir unsere Augen und Ohren immer auf den Markt gerichtet, um jede Marktveränderung frühzeitig zu erkennen und vielversprechende Chancen zu nutzen. Das hat uns stark gemacht und war und ist ein wesentlicher Faktor unseres Erfolges.
Es ist unser Anspruch, unseren Kunden zukunftsfähige Produkte und einen erstklassigen Service zu bieten. Dafür setzen sich über 500 Mitarbeiter im In- und Ausland ein.
Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen, das Sie uns entgegenbringen, und freuen uns, wenn Sie uns auch in Zukunft auf unserem Weg begleiten.
Norbert Haimerl, Vorstand
Heiko Runge, Vorstand
25. Januar 2017
die Hönle Gruppe hat im letzten Geschäftsjahr einen Umsatz von 93,4 Mio. € und ein Betriebsergebnis von 12,4 Mio. € erzielt. Einige Märkte haben sich etwas schwächer entwickelt, als von uns ursprünglich angenommen worden ist. Doch nun stehen die Zeichen wieder auf Wachstum. Wir erwarten im neuen Geschäftsjahr steigende Umsätze und Erträge. Zur Sicherung und zum Ausbau unserer Marktposition werden wir in neue Maschinen und Anlagen investieren – etwa in eine Drehbank für großformatige Quarzglasrohre, die uns neue Märkte in der Halbleiterindustrie erschließen und in eine Fertigungsanlage für UV-Strahler für den wachsenden Markt der Ballastwasserentkeimung.
Nachfolgend möchte ich Ihnen einen Überblick über die Tätigkeiten des Aufsichtsrats während des Geschäftsjahres 2015/2016 geben.
Wir haben im letzten Geschäftsjahr die uns gemäß Gesetz und Satzung obliegenden Pflichten ordnungsgemäß wahrgenommen und den Vorstand unserer Gesellschaft überwacht und beraten. Die Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat erfolgte in einer offenen Atmosphäre und war von gegenseitigem Vertrauen geprägt. Bei allen Entscheidungen von grundlegender Bedeutung waren wir eingebunden. Dies betraf unter anderem Investitionen in eine Bondanlage für UV-LEDs und eine Beschichtungsanlage für Kaltlichtreflektoren.
Zur Vorbereitung der Sitzungen informierte uns der Vorstand aktuell und ausführlich über den Geschäftsverlauf. Darüber hinaus wurden wir auch außerplanmäßig in mündlicher oder schriftlicher Form über besondere Vorkommnisse zeitnah unterrichtet.
Vorstand und Aufsichtsrat kamen im Berichtsjahr in fünf Sitzungen zusammen, in denen jeweils alle Mitglieder anwesend waren. Auf der Grundlage detaillierter Berichte des Vorstands befassten wir uns ausführlich mit der Geschäftsentwicklung, mit der Vermögens- und Finanzlage, der Unternehmensplanung sowie dem Risikomanagement. Soweit es die Gesetzeslage, die Satzung der Gesellschaft oder die Geschäftsordnung erforderte, erteilten wir nach ausgiebiger Erörterung die Zustimmung zu den Anträgen des Vorstands.
Wir konnten uns von der Recht- und Ordnungsmäßigkeit der Vorstandsarbeit überzeugen.
Der Vorstand erläuterte uns in der Sitzung am 25. November 2015 die vorläufigen Zahlen der Einzelgesellschaften der Hönle Gruppe sowie die des Hönle Konzerns zum 30.09.2015. Die Umsatzsteigerung von 12 % im Geschäftsjahr 2014/2015 war auf die positive Geschäftsentwicklung der Segmente Geräte & Anlagen und Klebstoffe zurückzuführen. Die Erhöhung des Betriebsergebnisses um ca. 40 % war im Wesentlichen eine Folge der guten Geschäftsentwicklung der Panacol Elosol GmbH, der Eltosch Grafix GmbH und der Mitronic GmbH. Ferner konnte das Ergebnis der Raesch Quarz (Germany) GmbH wie geplant von -2,2 Mio. € auf -1,1 Mio. € verbessert werden.
Der Vorstand führte aus, dass die beauftragten Wirtschaftsprüfer die Einzelabschlüsse prüften und keine wesentlichen Feststellungen erfolgten.
Nach der Präsentation der Geschäftszahlen für das Geschäftsjahr 2014/2015 erläuterte uns der Vorstand die Unternehmensplanung der Einzelgesellschaften der Hönle Gruppe sowie des Hönle Konzerns. Dabei ging er auch auf die geplanten Investitionen im neuen Geschäftsjahr ein. Wir genehmigten die Anschaffung einer Beschichtungsanlage für Reflektoren, da die bestehende Anlage an der Kapazitätsgrenze arbeitete.
Gegenstand der Aufsichtsratssitzung am 27. Januar 2016 war die Erörterung des geprüften Jahresabschlusses der Dr. Hönle AG sowie des geprüften Konzernabschlusses zum 30. September 2015. An dieser Sitzung nahmen auch die Wirtschaftsprüfer der Dr. Hönle AG teil. Der Vorstand berichtete über die Rentabilität der Gesellschaft, der Tochterunternehmen und der Beteiligungsunternehmen, insbesondere über die Rentabilität des Eigenkapitals gemäß § 90 Absatz 1 Ziffer 2 AktG. Nach einer ausführlichen Aussprache über den Jahresabschluss mit dem Wirtschaftsprüfer und dem Vorstand billigten wir die Abschlüsse.
In dieser Besprechung wurden auch die Tagesordnung für die ordentliche Hauptversammlung am 16. März 2016 und die Beschlussvorschläge festgelegt. Vorstand und Aufsichtsrat entschieden, der Hauptversammlung vorzuschlagen, vom Bilanzgewinn der Dr. Hönle AG aus dem Geschäftsjahr 2014/2015 in Höhe von 26.340.042,26 € eine Dividende von 0,55 € je dividendenberechtigter Stückaktie an die Aktionäre auszuschütten.
Anschließend erläuterte der Vorstand die aktuelle Geschäftslage der Dr. Hönle AG sowie deren Tochterunternehmen.
Am 15. März 2016 trafen sich Vorstand und Aufsichtsrat zu einer weiteren Sitzung und erörterten den Geschäftsverlauf und die Ertragslage der Einzelgesellschaften und des Konzerns im ersten Quartal 2015/2016. Dabei ging der Vorstand insbesondere auf die Geschäftsentwicklung der Raesch Quarz (Germany) GmbH ein. Demnach war die Gesellschaft auf einem guten Weg, hochwertige Quarzglasprodukte für die Halbleiterindustrie mit niedrigen Ausschussquoten zu produzieren. Bei der Panacol GmbH führte die Nachfrageschwäche in der Smartphone-Industrie zu geringeren Umsatz- und Ergebnisbeiträgen. Anschließend gab der Vorstand einen Ausblick auf das erste Halbjahr. Es wurde erwartet, dass der Konzernumsatz voraussichtlich auf Vorjahresniveau und das Halbjahresergebnis unter Vorjahresniveau liegen wird.
Die Geschäftslage im ersten Halbjahr wurde in der Aufsichtsratssitzung am 24. Mai 2016 detailliert erörtert. Das Halbjahresergebnis lag demnach 10 % unter dem Wert des Vorjahres. Der Vorstand erläuterte wesentliche Planabweichungen unter Angabe der jeweiligen Gründe. So führten unter anderem mehrere Messeveranstaltungen und die schrittweise Verlagerung des Produktionsstandortes Unterlüß nach Gräfelfing in die Dr. Hönle AG zu temporär erhöhten Aufwendungen. Anschließend gab uns der Vorstand einen Ausblick auf die zweite Jahreshälfte. Weiterer Gegenstand der Sitzung war die geplante Investition in eine Resize-Drehmaschine für Quarzglasrohre für den Halbleitermarkt.
Am 27. Juli 2016 trafen wir uns zur letzten Sitzung im Geschäftsjahr 2015/2016. Der Vorstand erläuterte in dieser Besprechung die prognostizierten Gewinn- und Verlustrechnungen der Einzelgesellschaften des Konzerns zum dritten Quartal. Dabei ging er unter anderem auf den Ergebnisrückgang im Segment Klebstoffe ein und legte die Ursachen für diese Entwicklung dar. Die Raesch Quarz (Germany) GmbH schaffte nach Darstellung des Vorstands nach mehreren Quartalen mit negativen Ergebnisbeiträgen im dritten Quartal den Turnaround und erwirtschaftete ein positives Quartalsergebnis. Die PrintConcept GmbH wird nach der aktuellen Prognose das beste Ergebnis ihrer Firmengeschichte erzielen. Insgesamt ist jedoch auch aufgrund des schwächeren ersten Halbjahres ein Konzernergebnis unter Vorjahresniveau zu erwarten.
Die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex hat den Kodex zur verantwortungsvollen Unternehmensführung in der unveränderten Fassung vom 05. Mai 2015 veröffentlicht. Der Kodex blieb damit gegenüber dem Vorjahr unverändert. Der Aufsichtsrat stimmte die Umsetzung der Empfehlungen und Anregungen des Kodex mit dem Vorstand ab und gab eine gemeinsame Erklärung nach § 161 AktG heraus. Die Erklärung wurde in den Geschäftsbericht aufgenommen und durch Bekanntmachung im Internet den Aktionären dauerhaft zugänglich gemacht. Der Vorstand der Dr. Hönle AG besteht aus zwei und der Aufsichtsrat der Dr. Hönle AG aus drei Mitgliedern. Bei der Besetzung des Vorstands und des Aufsichtsrats der Dr. Hönle AG ergaben sich keine Änderungen.
Die Hauptversammlung vom 16. März 2016 wählte die S&P GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2015/2016.
Die S&P GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft prüfte für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2015 bis 30. September 2016 den Jahresabschluss der Dr. Hönle AG und den Konzernabschluss sowie den Konzernlagebericht, der mit dem Lagebericht der Dr. Hönle AG zusammengefasst ist, und versah sie jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk.
In der Aufsichtsratssitzung vom 25. Januar 2017 ließen wir uns den Prüfungsbericht vom Abschlussprüfer detailliert erörtern. Der Prüfer berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses sowie des zusammengefassten Lageberichts/Konzernlageberichts der Dr. Hönle AG und gab ergänzende Auskünfte über das letzte Geschäftsjahr. Dabei ging er insbesondere auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Aktiengesellschaft und des Konzerns ein.
Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, der Hauptversammlung vom 28. März 2017 vorzuschlagen, den Bilanzgewinn der Dr. Hönle AG zur Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,55 € je dividendenberechtigter Aktie zu verwenden und den verbleibenden Rest auf neue Rechnung vorzutragen.
Der Aufsichtsrat stimmte dem Ergebnis der Abschlussprüfung zu. Ferner prüften wir den Jahresabschluss, den Konzernabschluss und den zusammengefassten Konzernlagebericht. Es ergaben sich dabei keine Einwendungen, sodass der Aufsichtsrat die Abschlüsse billigte. Der Jahresabschluss war damit festgestellt.
Im Namen des Aufsichtsrats danke ich den Vorständen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Dr. Hönle AG und aller Tochtergesellschaften für ihr großes Engagement und die gute Zusammenarbeit im Geschäftsjahr 2015/2016.
Prof. Dr. Karl Hönle, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Die Dr. Hönle AG ist ein börsennotiertes Technologieunternehmen mit Sitz in Gräfelfing bei München. Die Hönle Gruppe gliedert sich in die drei Geschäftsfelder Geräte & Anlagen, Glas & Strahler sowie Klebstoffe. Die Geräte und Anlagen werden in der Farb- und Lacktrocknung, in der Kleb- und Kunststoffhärtung sowie in der Oberflächenentkeimung und Sonnenlichtsimulation eingesetzt.
Das Segment Glas & Strahler umfasst Quarzglasrohre und -stäbe für die Lampen-, Automobil-, Halbleiter- und Glasfaserindustrie sowie Strahler für die Wasserentkeimung und die Trocknung von Beschichtungen und Klebstoffen. Das Segment Klebstoffe beinhaltet Industrieklebstoffe für ein breites Anwendungsfeld unter anderem in der Elektronik, Medizintechnik, Optik und Automotive. Die Dr. Hönle AG war zum 30.09.2016 an folgenden Gesellschaften beteiligt.
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| Name (jeweils in alphabetischer Reihenfolge) | Sitz |
|---|---|
| Segment Geräte & Anlagen | |
| Eltosch Grafix America Inc. | Batavia/Chicago, USA |
| Eltosch Grafix GmbH | Pinneberg, Deutschland |
| Honle US Real Estate LLC | Torrington/Connecticut, USA |
| Honle UV France SARL | Bron/Lyon, Frankreich |
| PrintConcept UV-Systeme GmbH | Kohlberg, Deutschland |
| PrintDesign Engineering GmbH 1, 2 | Kohlberg, Deutschland |
| Solitec GmbH 2 | Gräfelfing/München, Deutschland |
| Tecinvent GmbH 1, 2 | Schömberg, Deutschland |
| Segment Glas & Strahler | |
| Aladin GmbH | Gräfelfing/München, Deutschland |
| Raesch Quarz (Germany) GmbH | Langewiesen, Deutschland |
| Raesch Quarz (Malta) Ltd. | Mosta, Malta |
| UV-Technik Speziallampen GmbH | Wümbach, Deutschland |
| Segment Klebstoffe | |
| Agita Holding AG | Regensdorf/Zürich, Schweiz |
| Eleco Produits EFD SAS | Gennevilliers/Paris, Frankreich |
| Hoenle UV Technology Shanghai Ltd. | Shanghai, China |
| Metamorphic Materials Inc. 1, 2 | Winsted/Connecticut, USA |
| Panacol AG | Regensdorf/Zürich, Schweiz |
| Panacol-Elosol GmbH | Steinbach/Taunus, Deutschland |
| Tangent Industries, Inc. | Torrington/Connecticut, USA |
| SKC-Panacol Co., Ltd. | Suwon-si, Südkorea |
1 Minderheitsbeteiligung; 2 nicht konsolidiert
Die Hönle Gruppe ist in 28 Ländern mit eigenen Gesellschaften oder Partnerunternehmen vertreten. Im Ausland hat Hönle eigene Standorte in jenen Ländern, die für das operative Geschäft eine Schlüsselposition einnehmen. In Deutschland, Frankreich, Malta und den USA ist Hönle mit eigenen Produktionsstandorten vertreten. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über ein Netz von Kooperationspartnern.
Ziel des unternehmerischen Handelns ist es, auf ein nachhaltiges Wachstum des Unternehmenswertes hinzuwirken. Dabei möchte die Hönle Gruppe auch ihrer sozialen Verantwortung gegenüber Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und Investoren gerecht werden. Hönle strebt die Festigung und den Ausbau ihrer Marktposition in ihren Kerngeschäftsfeldern an und setzt dabei insbesondere auf kundenspezifische Systemlösungen. Wir sehen uns als Partner der Industrie.
Das unternehmensinterne Managementsystem besteht im Wesentlichen aus regelmäßigen Vorstandsbesprechungen, einer monatlichen Analyse der Geschäftsentwicklung, der strategischen Unternehmensplanung, der Investitions-, Personal- und Akquisitionsplanung sowie dem Risiko- und Chancenmanagement und der regelmäßigen Berichterstattung an den Aufsichtsrat.
Operatives Ziel des Hönle-Managements ist es, die Umsätze und Ergebnisse unter Berücksichtigung der sozialen Verantwortung nachhaltig zu steigern. Wichtige Finanzkennzahlen sind in diesem Zusammenhang die operativen Margen, insbesondere die EBIT-Marge. Hönle überwacht daher ständig die Entwicklung der Umsätze und der Aufwandsquoten und vergleicht diese mit der internen Planung. Großer Wert wird auch auf die Erhöhung des operativen Cashflows der Hönle Gruppe gelegt.
Die wichtigsten Steuerungsgrößen des letzten Geschäftsjahres und ihre Veränderung gegenüber dem Vorjahr werden im Folgenden dargestellt:
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| in T€ | 2015/2016 | 2014/2015 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Umsatz | 93.415 | 92.173 | 1,3 % |
| EBIT | 12.400 | 13.524 | -8,3 % |
| EBIT-Marge | 12,9 % | 14,6 % | -11,6 % |
| Konzernjahresergebnis | 8.290 | 10.320 | -19,7 % |
Dieser Lagebericht geht insbesondere in den Kapiteln Geschäftsverlauf, Ertrags- und Finanzlage sowie Ausblick näher auf die einzelnen Steuerungsgrößen ein und erläutert geplante Maßnahmen zur weiteren Entwicklung der Steuerungsgrößen.
Nachdem mehrfach enttäuschende Wirtschaftsdaten veröffentlich wurden, hat der Internationale Währungsfonds (IWF) seine globale Wachstumsprognose für 2016 zum zweiten Mal nach unten revidiert. Nach einem Wirtschaftswachstum von 3,1 % in 2015 geht der IWF nun für 2016 ebenfalls von einem Wirtschaftswachstum von 3,1 % aus.
Die Entscheidung Großbritanniens, aus der EU auszutreten, verschlechterte die globalen Konjunkturperspektiven. Positiv zu bewerten ist die Tatsache, dass sich insbesondere in den beiden größten Volkswirtschaften, USA und China, die konjunkturellen Rahmenbedingungen stabilisiert haben. Aber auch in vielen Schwellenländern scheint der wirtschaftliche Tiefpunkt durchschritten zu sein. Vor allem die Schwellenländer profitierten von der Erholung der Roh-stoffpreise.
Am 16. März 2016 fand die ordentliche Hauptversammlung der Dr. Hönle AG statt. Rund 250 Teilnehmer kamen der Einladung der Gesellschaft in das Konferenzzentrum in München nach. Sie folgten den Ausführungen des Vorstands, stellten Fragen und stimmten über vier Tagesordnungspunkte ab, die mit großer Mehrheit angenommen wurden. Die Hauptversammlung beschloss unter anderem die Ausschüttung einer Dividende von 3.031.519,70 €, was einer Dividende von 0,55 € (Vj. 0,50 €) je dividendenberechtigter Aktie entspricht.
Die Umsätze der Hönle Gruppe stiegen im Geschäftsjahr 2015/2016 im Zuge der erstmaligen ganzjährigen Konsolidierung der Tangent Industries, Inc. um 1,3 % auf 93.415 T€. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 12.400 T€ unter dem Wert des Vorjahres von 13.524 T€. Der veränderte Produktmix mit einem geringeren Klebstoffumsatz, Aufwendungen im Zusammenhang mit der Fachmesse DRUPA in Höhe von etwa 300 T€, periodenfremde Personalaufwendungen in Höhe von 211 T€ sowie Anlaufverluste bei der neu gegründeten SKC-Panacol Co., Ltd. in Südkorea in Höhe von 301 T€ belasteten das Betriebsergebnis im Geschäftsjahr 2015/2016.
Die Umsätze im Segment Geräte & Anlagen lagen im Geschäftsjahr 2015/2016 mit 52.543 T€ über dem Niveau des Vorjahres von 50.999 T€.
Dabei stiegen die Umsätze bereits in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2015/2016 an. Insbesondere die Dr. Hönle AG und die Eltosch Grafix GmbH trugen infolge der guten Umsätze mit der Druckindustrie zur Umsatzsteigerung bei. Neu aufgebaute Kundenbeziehungen mit großen Druckmaschinenherstellern wirkten sich positiv auf die Umsatzentwicklung aus. Die PrintConcept UV-Systeme GmbH und die Eltosch Grafix America Inc. verkauften mehr Trocknungsgeräte an die Druckindustrie als im Vorjahr und konnten damit ebenfalls zu einer positiven Entwicklung im Segment Geräte & Anlagen beitragen. In der zweiten Jahreshälfte sanken die Auftragseingänge im Zusammenhang mit der DRUPA, der weltgrößten Messe für Printmedien, was zu temporär schwächeren Umsätzen führte.
Erst in den Folgequartalen werden wieder positive Umsatzeffekte aufgrund der DRUPA erwartet.
Aus technologischer Sicht ist klar zu erkennen, dass LED-Trocknungsgeräte auch in die Druckindustrie immer stärker Einzug halten. Aus diesem Grund investierte die Dr. Hönle AG in diese Technologie, baute eine neue Fertigungslinie für UV-LED-Module auf und erhöhte die Personalstärke sowohl in der Entwicklung als auch in der Produktion von UV-LED-Systemen.
Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2015/2016 wurde die Tochtergesellschaft Mitronic GmbH, Gräfelfing, auf die Muttergesellschaft Dr. Hönle AG verschmolzen. Die Verschmelzung erfolgte rückwirkend zum 01. Oktober 2015.
Aufwendungen im Zusammenhang mit der Fachmesse DRUPA sowie periodenfremde Personalaufwendungen belasteten das Betriebsergebnis des Segments Geräte & Anlagen, das von 7.535 T€ im Vorjahr auf 6.530 T€ im Geschäftsjahr 2015/2016 sank. Zudem wurden im Vorjahr einmalige Sondererträge aus dem Verkauf von Markenrechten und aus bereits abgeschriebenen Forderungen in Höhe von insgesamt 553 T€ erzielt.
Die Umsätze im Segment Glas & Strahler lagen im Geschäftsjahr 2015/2016 mit 17.662 T€ etwa auf dem Niveau des Vorjahres von 17.395 T€.
Allerdings bewegten sich die Umsätze zu Beginn des Geschäftsjahres zunächst unter denen des Vorjahres. Der wesentliche Grund hierfür war in der Verschiebung des Produktionsstartes von Quarzglasschmelzöfen bei der Raesch Quarz (Germany) GmbH zu sehen, welche Rohre für die Halbleiterindustrie produzieren. Statt wie geplant zum Ende des ersten Quartals des Geschäftsjahres 2015/2016 gingen die Schmelzöfen erst Ende des zweiten Quartals in Betrieb, was die ursprünglich geplante Umsatzrealisierung verhinderte. Die Raesch Quarz (Germany) GmbH hat die technischen Optimierungsprozesse an den Quarzglasschmelzöfen zum Ende des ersten Halbjahres des Geschäftsjahres 2015/2016 erfolgreich umgesetzt. Die Gesellschaft erzielte daher im zweiten Halbjahr positive Ergebnisbeiträge und leitete damit den Turnaround ein. Erfreulich ist, dass auch der Auftragsbestand der Raesch Quarz (Germany) GmbH zum Ende des Geschäftsjahres deutlich über dem Vorjahresniveau liegt.
Am 8. September 2016 wurde das Ballastwasser-Übereinkommen ratifiziert. Mit der Hinterlegung der Ratifikationsurkunde Finnlands wurde die erforderliche Mehrheit für das Inkrafttreten des internationalen Abkommens erreicht. Das Abkommen schreibt ein Ballastwassermanagement bei Schiffen, insbesondere Containerschiffen vor. Eine umweltfreundliche Alternative zur chemischen Desinfektion stellt die UV-Behandlung dar. Insbesondere die UV-Technik Speziallampen GmbH und die Aladin GmbH werden daher von diesem Übereinkommen voraussichtlich profitieren.
Das Betriebsergebnis des Segments Glas & Strahler kletterte von 76 T€ im Vorjahr auf 900 T€ im Berichtsjahr. Ausschlaggebend für die Ergebnissteigerung war insbesondere die verbesserte Geschäftsentwicklung bei der Raesch Quarz (Germany) GmbH im Geschäftsjahr 2015/2016.
Die Hönle Gruppe erzielte im Segment Klebstoffe einen Umsatz von 23.210 T€ nach 23.780 T€ im Vorjahr. Die Umsätze inklusive der erstmaligen ganzjährigen Konsolidierung der Tangent Industries, Inc. bewegten sich damit nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Die Tangent Industries, Inc. erzielte im Geschäftsjahr 2015/2016 einen Umsatz von 2.101 T€.
Im ersten Halbjahr lagen die Umsätze mit Kunden im Bereich Smartphones anders als erwartet unter denen des Vorjahres. Grund hierfür war der temporär schwächere Umsatz eines wesentlichen Kunden im Bereich Consumer Electronics. In der zweiten Jahreshälfte entwickelte sich dieses Geschäftsfeld wieder deutlich besser, die Erlöse lagen hier nahezu auf Vorjahresniveau.
Wichtige Ziele wie der Ausbau des Neukundengeschäftes und die Steigerung der Umsätze im Bereich Automotive wurden im Gesamtjahr umgesetzt.
Die Hönle Gruppe gründete gemeinsam mit der südkoreanischen SKC Co. Ltd. gegen Ende des letzten Geschäftsjahres eine Gesellschaft für den Vertrieb von Klebstoffprodukten. Die SKC Co. Ltd. ist ein Unternehmen der SK Group, einem der größten Mischkonzerne in Südkorea. Die SKC-Panacol Co., Ltd. nahm wie geplant ihren Betrieb auf. Mehrere interessante Projekte, unter anderem mit Unternehmen aus der Elektronikindustrie, befinden sich zum Ende des Geschäftsjahres in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium. Wir erwarten daher im laufenden Geschäftsjahr erste nennenswerte Umsätze bei deutlich reduzierten Anlaufverlusten.
Das Betriebsergebnis im Segment Klebstoffe ging von 5.913 T€ im Vorjahr auf 4.971 T€ im Geschäftsjahr 2015/2016 zurück. Insbesondere bei der Panacol-Elosol GmbH lagen aufgrund eines temporären Nachfragerückgangs im Bereich Consumer Electronics der Umsatz und das Ergebnis unter dem Vorjahresniveau. Zudem belasteten Anlaufverluste bei der neu gegründeten SKC-Panacol Co., Ltd. in Südkorea in Höhe von 301 T€ das Betriebsergebnis.
Die Umsätze im Inland stiegen um 7,5 % auf 34.771 T€. Damit erzielte Hönle 37,2 % des Gesamtumsatzes in Deutschland. Die Umsätze in Europa erhöhten sich leicht auf 22.803 T€ (nach 22.368 T€ im Vorjahr) und betrugen damit 24,4 % des Gesamtumsatzes. Im asiatischen Wirtschaftsraum gingen die Umsätze um 16,9 % auf 20.388 T€ zurück, was auf die schwächeren Umsätze im Bereich Consumer Electronics zurückzuführen ist. Dies entspricht einem Anteil am Gesamtumsatz von 21,8 %. Die erstmalige ganzjährige Konsolidierung der Tangent Industries, Inc. sowie die Steigerung der Umsätze mit der amerikanischen Druckindustrie führten zu einer Umsatzerhöhung in Nordamerika um 34,1 % auf 11.742 T€. Im übrigen Ausland gingen die Umsätze um 11,1 % auf 3.711 T€ zurück.
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| in T€ | 2015/2016 | 2014/2015 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 93.415 | 92.173 | 1,3 % |
| Rohergebnis | 60.865 | 60.673 | 0,3 % |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 12.400 | 13.524 | -8,3 % |
| EBIT Marge | 12,9 % | 14,6 % | -11,6 % |
| Vorsteuerergebnis (EBT) | 12.050 | 14.023 | -14,1 % |
| Konzernjahresergebnis | 8.290 | 10.320 | -19,7 % |
| Ergebnis je Aktie in € | 1,50 | 1,84 | -18,4 % |

Die Umsätze der Hönle Gruppe stiegen von 92.173 T€ im Vorjahr auf 93.415 T€ im Geschäftsjahr 2015/2016.
Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit 1.012 T€ unter denen des Vorjahres von 1.673 T€. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Hönle Gruppe im Vorjahr Sondererträge in Höhe von 553 T€ erzielte, die sich aus der Veräußerung von Markenrechten und aus Mittelzuflüssen aus bereits abgeschriebenen Forderungen ergaben.
Im Zusammenhang mit der Fachmesse DRUPA fielen Aufwendungen in Höhe von etwa 300 T€ an. Darüber hinaus belasteten periodenfremde Personalaufwendungen bei der Dr. Hönle AG in Höhe von 211 T€ sowie Anlaufverluste bei der neu gegründeten SKC-Panacol Co., Ltd. in Südkorea in Höhe von 301 T€ das Betriebsergebnis.
Der Materialaufwand belief sich auf 35.972 T€ (Vj. 33.527 T€), was einer Quote von 37,5 % (Vj. 36,2 %) entspricht. Die höhere Materialaufwandsquote ist unter anderem auf den veränderten Produktmix mit einem geringeren Anteil an Klebstoffumsätzen am Gesamtumsatz zurückzuführen. Die Personalaufwandsquote stieg von 31,8 % auf 32,4 %. Die Quote der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ging von 16,3 % im letzten Jahr auf 15,4 % im Berichtsjahr zurück.
Das Betriebsergebnis (EBIT) der Hönle Gruppe sank um 8,3 % auf 12.400 T€.
Die Hönle Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2014/2015 Finanzerträge in Höhe von 1.094 T€, die sich im Wesentlichen aus dem Kauf der ausstehenden Minderheitsanteile von 20 % an der Raesch (Quarz) Malta Ltd. ergaben. Das Finanzergebnis liegt im Berichtsjahr mit -350 T€ daher unter dem Vorjahreswert von 499 T€.
Nach Abzug der Ertragsteuern von 3.760 T€ (Vj. 3.703 T€) ergibt sich ein Konzernergebnis von 8.290 T€ (Vj. 10.320 T€). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 1,50 € (Vj. 1,84 €).
Damit lag die EBIT-Marge nach 14,6 % im Vorjahr bei 12,9 % im Berichtsjahr. Die Nettoumsatzrendite sank von 11,2 % im Vorjahr auf 8,9 % im Geschäftsjahr 2015/2016.
Der operative Cashflow verbesserte sich trotz einer Erhöhung des Vorratsvermögens von 12.863 T€ im Vorjahr auf 13.126 T€ im Geschäftsjahr 2015/2016. Nach Zahlung von Zinsen in Höhe von 278 T€ und Ertragsteuern in Höhe von 4.492 T€ ergab sich ein gegenüber dem Vorjahr gesunkener Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit von 8.356 T€ (Vj. 9.159 T€).
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit enthält im Geschäftsjahr 2015/2016 im Wesentlichen Ausgaben für technische Anlagen und die Geschäftsausstattung, insbesondere bei der Raesch Quarz (Germany) GmbH und der Dr. Hönle AG. Die Investitionen lagen mit 4.551 T€ über dem Vorjahreswert von 2.478 T€.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von -4.721 T€ (Vj. -5.075 T€) resultiert in erster Linie aus der Tilgung von Darlehen in Höhe von 2.841 T€ sowie der Ausschüttung von Dividenden in Höhe von 3.032 T€.
Insgesamt reduzierten sich die liquiden Mittel im Berichtsjahr um 940 T€ auf 6.516 T€. Mit einer Eigenkapitalquote von 65,4 % (Vj. 63,2%), ausreichend liquiden Mitteln und 2.996 T€ kurzfristigen Bankverbindlichkeiten verfügt die Hönle Gruppe über eine solide finanzielle Basis.
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| in T€ | 2015/2016 | 2014/2015 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel | 13.126 | 12.863 | 2,0 % |
| Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit | 8.356 | 9.159 | -8,8 % |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -4.551 | -2.478 | -83,7 % |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -4.721 | -5.075 | 7,0 % |
| Veränderung liquider Mittel | -940 | 1.771 | -153,1 % |
Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich im aktuellen Geschäftsjahr um 6,9 % auf 44.404 T€. Dies ist im Wesentlichen auf die Zunahme des Sachanlagenvermögens bei der Raesch Quarz (Germany) GmbH im Zuge von Investitionen in Produktionsanlagen zurückzuführen. Das Vorratsvermögen stieg um 9,4 % auf 27.415 T€, insbesondere aufgrund der Erhöhung der Vorräte bei der Dr. Hönle AG sowie der Raesch Quarz (Germany) GmbH. Die liquiden Mittel gingen im Berichtsjahr von 7.456 T€ auf 6.516 T€ zurück.
Insgesamt stiegen die lang- und kurzfristigen Vermögenswerte im Geschäftsjahr 2015/2016 um 3,6 % auf 94.275 T€.
Das Eigenkapital der Hönle Gruppe belief sich zum 30.09.2016 auf 61.669 T€, was einer Eigenkapitalquote von 65,4 % (Vj. 63,2 %) entspricht.
Die langfristigen Darlehen gingen insbesondere aufgrund von Tilgungen von 8.034 T€ auf 6.044 T€ zurück. Die Pensionsrückstellungen erhöhten sich gleichzeitig von 4.567 T€ auf 6.528 T€, was im Wesentlichen auf den gesunkenen Zinssatz für die Diskontierung zurückzuführen ist. Die langfristigen Schulden blieben mit 15.130 T€ insgesamt nahezu unverändert.
Die kurzfristigen Schulden sanken von 18.414 T€ auf 17.475 T€. Dies ist vor allem auf den Rückgang der sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten um 813 T€ auf 5.533 T€ und die Verringerung der Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern um 365 T€ auf 2.573 T€ zurückzuführen.
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| in T€ | 30.09.2016 | 30.09.2015 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 44.404 | 41.524 | 6,9 % |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 49.871 | 49.112 | 1,5 % |
| Eigenkapital | 61.669 | 57.514 | 7,2 % |
| Langfristige Schulden | 15.130 | 15.084 | 0,3 % |
| Kurzfristige Schulden | 17.475 | 18.414 | -5,1 % |
| Bilanzsumme | 94.275 | 91.012 | 3,6 % |
Der Lagebericht der Dr. Hönle AG und der Konzernlagebericht werden nach den Vorschriften des § 315 Abs. 3 HGB in Verbindung mit § 298 Abs. 3 HGB zusammengefasst. Der Jahresabschluss der Dr. Hönle AG ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt.
Die Dr. Hönle AG ist ein börsennotiertes Technologieunternehmen mit Sitz in Gräfelfing bei München. Die Dr. Hönle AG entwickelt, produziert und vertreibt UV- und Infrarot-Systeme. Die Geräte werden in der Farb- und Lacktrocknung, in der Kleb- und Kunststoffhärtung sowie in der Oberflächenentkeimung und der Sonnenlichtsimulation eingesetzt. Der Vertrieb erfolgt über eigene Mitarbeiter, Tochtergesellschaften sowie selbstständige Partnerunternehmen. Darüber hinaus erbringt die Dr. Hönle AG Dienstleistungen für Tochterunternehmen in den Bereichen Produktion, IT und Verwaltung. Die Dr. Hönle AG steigerte mit durchschnittlich 183 (Vj. 163) Mitarbeitern im Geschäftsjahr 2015/2016 den Umsatz um 6,0 % auf 36.405 T€. Die Umsatzsteigerung ist insbesondere auf Neukundenumsätze mit UV-LED-Systemen zurückzuführen.
Die ehemalige Tochtergesellschaft Mitronic GmbH wurde rückwirkend zum 01. Oktober 2015 auf die Muttergesellschaft Dr. Hönle AG verschmolzen.
Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen der Dr. Hönle AG bewegten sich mit 1.786 T€ auf Vorjahresniveau (1.755 T€). Die durchschnittliche Zahl der in der F&E-Abteilung beschäftigten Mitarbeiter lag bei 23 (Vj. 22). Insgesamt arbeiteten damit 12,6 % der Mitarbeiter in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Der Personalaufwand der Dr. Hönle AG erhöhte sich von 10.621 T€ auf 12.015 T€.
Die Materialaufwandsquote stieg von 46,2 % im Vorjahr auf 47,5 % im Berichtsjahr, was unter anderem auf einen höheren Anteil konzerninterner Umsätze zurückzuführen ist.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich unter anderem im Zusammenhang mit der Fachmesse Drupa von 4.830 T€ auf 5.395 T€. Das Betriebsergebnis lag mit 3.199 T€ unter dem Niveau des Vorjahres von 3.747 T€.
Die Dr. Hönle AG erzielte im Geschäftsjahr 2015/2016 ein Finanzergebnis in Höhe von 4.958 T€. Es enthält im Wesentlichen Erträge aus Beteiligungen. Das Finanzergebnis des Vorjahres von 8.656 T€ fiel aufgrund einer Ausschüttung zweier Tochtergesellschaften höher aus. Im Zusammenhang mit der Verschmelzung der Mitronic GmbH auf die Dr. Hönle AG entstand ein außerordentlicher Aufwand in Höhe von 471 T€. Der Jahresüberschuss belief sich auf 6.737 T€ (Vj. 11.300 T€).
Für Investitionen in technische Anlagen und die Geschäftsausstattung wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt 1.844 T€ ausgegeben.
Das Sachanlagevermögen stieg unter anderem aufgrund der Investition in Geräte und Anlagen von 2.711 T€ auf 3.714 T€. Die Rückzahlung von Darlehen der Eltosch Grafix GmbH führten zu einem Rückgang der Finanzanlagen der Dr. Hönle AG von 40.171 T€ auf 35.686 T€ im Geschäftsjahr 2015/2016.
Der Vorratsbestand erhöhte sich unter anderem aufgrund der Übernahme von Vorratsbeständen der Eltosch Grafix GmbH im Rahmen der Verlagerung der Produktion zur Dr. Hönle AG um 2.752 T€ auf 13.183 T€.
Die liquiden Mittel beliefen sich zum 30.09.2016 auf 1.359 T€ (Vj. 4.014 T€). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr von 11.036 T€ auf 14.210 T€.
Das Eigenkapital der Dr. Hönle AG stieg in Folge des höheren Bilanzgewinns von 52.875 T€ im Vorjahr auf 56.581 T€ zum Ende des Berichtsjahres. Die Verbindlichkeiten gingen insbesondere aufgrund geringerer Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im gleichen Zeitraum von 13.858 T€ auf 11.333 T€ zurück.
Sofern sich die konjunkturelle Entwicklung nicht eintrübt, geht der Vorstand bei der Dr. Hönle AG im Geschäftsjahr 2016/2017 von einer deutlichen Umsatz- und Ergebnissteigerung aus.
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| in T€ | 2015/2016 | 2014/2015 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 36.405 | 34.358 | 6,0 % |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1.756 | 1.307 | 34,4 % |
| Materialaufwand | 17.657 | 15.882 | 11,2 % |
| Rohergebnis | 21.306 | 19.823 | 7,5 % |
| Personalaufwand | 12.015 | 10.621 | 13,1 % |
| Abschreibungen | 697 | 625 | 11,5 % |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 5.395 | 4.830 | 11,7 % |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 3.199 | 3.747 | -14,6 % |
| Finanzergebnis | 4.958 | 8.656 | -42,7 % |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 8.156 | 12.403 | -34,2 % |
| Steuern | 930 | 1.085 | -14,3 % |
| Jahresüberschuss | 6.737 | 11.300 | -40,4 % |
| Ergebnis je Aktie in € | 1,22 | 2,05 | -40,5 % |
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| in T€ | 30.09.2016 | 30.09.2015 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 543 | 383 | 41,8 % |
| Sachanlagen | 3.714 | 2.711 | 37,0 % |
| Finanzanlagen | 35.686 | 40.171 | -11,2 % |
| Anlagevermögen | 39.943 | 43.265 | -7,7 % |
| Vorräte | 13.183 | 10.431 | 26,4 % |
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 18.137 | 13.890 | 30,6 % |
| Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 1.359 | 4.014 | - 66,1 % |
| Umlaufvermögen | 32.680 | 28.335 | 15,3 % |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 207 | 236 | -12,3 % |
| Aktive latente Steuern | 183 | 133 | 37,6 % |
| Ausgegebenes Kapital | 5.512 | 5.512 | 0,0 % |
| Kapitalrücklage | 18.450 | 18.450 | 0,0 % |
| Gewinnrücklage | 2.573 | 2.573 | 0,0 % |
| Bilanzgewinn | 30.046 | 26.340 | 14,1 % |
| Eigenkapital | 56.581 | 52.875 | 7,0 % |
| Rückstellungen | 5.099 | 5.236 | -2,6 % |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 6.035 | 7.593 | -20,5 % |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 333 | 242 | 37,6 % |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 994 | 975 | 1,9 % |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 3.762 | 4.795 | -21,5 % |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen | |||
| mit Beteiligungsverhältnis | 0 | 7 | -100,0 % |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 209 | 246 | -15,0 % |
| Verbindlichkeiten | 11.333 | 13.858 | -18,2 % |
| Bilanzsumme | 73.013 | 71.969 | 1,5 % |
Die weltwirtschaftliche Dynamik im abgelaufenen Jahr blieb mit einem vom IWF mit 3,1 % prognostizierten Wachstum verhalten. Das Wirtschaftswachstum lag damit auf dem Niveau des Vorjahres.
In diesem Marktumfeld erzielte die Hönle Gruppe im Geschäftsjahr 2015/2016 einen Umsatz von 93,4 Mio. € (Vj. 92,2 Mio. €). Das Betriebsergebnis lag mit 12,4 Mio. € unter dem Vorjahresniveau von 13,5 Mio. €. Der Vorstand war vor einem Jahr noch von einem Umsatz und einem Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau ausgegangen.
Mit 6,5 Mio. € (Vj. 7,5 Mio. €) liquiden Mitteln und zusätzlich bestehenden Kreditlinien ist die Hönle Gruppe nach wie vor solide finanziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gingen aufgrund von planmäßigen Tilgungen im Berichtsjahr von 11,1 Mio. € auf 9,0 Mio. € zurück.
Die Hönle Gruppe hat sich in den letzten Jahren zunehmend diversifiziert und neue interessante Wachstumsmärkte erschlossen. Der Anteil des Umsatzes mit kurzlebigen Wirtschaftsgütern wie Klebstoffen, Strahlern und Glasrohren am Gesamtumsatz ist deutlich gestiegen.
Die technischen Optimierungsmaßnahmen bei der Raesch Quarz (Germany) GmbH wurden erfolgreich abgeschlossen. Wir gehen davon aus, dass wir bei dieser Gesellschaft bereits im laufenden Geschäftsjahr den Umsatz steigern und ein deutlich positives Ergebnis erzielen werden. Zur Erschließung neuer Märkte erfolgen im Geschäftsjahr 2016/2017 Investitionen in eine neue Quarzglasdrehbank. Die Produktionsanlage ermöglicht die Fertigung von Rohren mit einem Durchmesser von bis zu einem Meter. Damit wird die Raesch Quarz (Germany) GmbH ihre Kernkompetenz weiter ausbauen und zugleich die Abhängigkeit von Zulieferern reduzieren.
Die Ratifizierung des Ballastwasser-Übereinkommens im September 2016 wird voraussichtlich zu einer positiven Geschäftsentwicklung im Segment Glas & Strahler beitragen. Darüber hinaus werden die Geschäftsbeziehungen zu neuen strategischen Partnern, vielversprechende Klebstoffprojekte und die starke Marktposition der Hönle Gruppe in der UV-LED-Technologie zu einer guten Geschäftsentwicklung führen.
Im Segment Klebstoffe lagen die Umsätze im Bereich Smartphones im ersten Halbjahr unter den Erwartungen. Zudem kam es im Segment Glas & Strahler zu einer Verschiebung des Produktionsstartes von Quarzglasrohren für die Halbleiterindustrie. In der zweiten Jahreshälfte entwickelten sich auch die Klebstoffumsätze wieder deutlich besser, die Erlöse lagen hier nahezu auf Vorjahresniveau.
Ausgehend von einer unter den Erwartungen liegenden Entwicklung im ersten Halbjahr ist der Vorstand aufgrund der dargestellten Verbesserungen in den Segmenten Klebstoffe sowie Glas & Strahler mit der Entwicklung im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres und mit der Lage des Konzerns zufrieden.
Insgesamt sind die Voraussetzungen gut, das Umsatz- und Ergebnisniveau der Hönle Gruppe in den kommenden Jahren weiter auszubauen.
Seit dem 1. Oktober 2016 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Hönle Gruppe ausgeht.
Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen der Hönle Gruppe stiegen von 4.108 T€ im Vorjahr auf 4.377 T€ im Berichtsjahr. Die Zahl der in den F&E-Abteilungen beschäftigten Mitarbeiter kletterte im gleichen Zeitraum von 59 auf 69, jeweils bezogen auf das Geschäftsjahresende. Insgesamt arbeiteten damit 12,7 % (Vj. 10,8 %) der Mitarbeiter in den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen.
Nachfolgend wird eine Auswahl der Aktivitäten im Bereich F&E im letzten Geschäftsjahr dargestellt:
Den Ingenieuren der Hönle Gruppe ist es gelungen, ein kompaktes, leistungsstarkes und dennoch energiesparendes UV-System zu entwickeln, das für eine schnelle und zuverlässige Aushärtung von Lacken und Farben auf temperaturempfindlichen Substraten sorgt. Dies ist beispielsweise bei der Bedruckung von Folien wichtig. Die UV-Intensität des Strahlers liegt im Peak deutlich über der herkömmlicher Strahler. Die Trocknungsleistung wird um 10 % erhöht und der Temperatureintrag gleichzeitig um 15 % reduziert. Besonders bedienungsfreundlich wird das Gerät durch seine „Quick-Change“-Technologie, einen ins Gehäuse integrierten Stecksockel.
Die Hönle Gruppe präsentierte ihre Produkte im Berichtsjahr auf vielen Fachmessen in In- und Ausland. Wichtigste Fachmesse im Segment Glas & Strahler war die Druckmesse Drupa. Hier zeigte die Hönle Gruppe die gesamte Bandbreite ihrer Hightech-Trocknungslösungen für die Druckindustrie. Im Fokus standen kundenspezifische Lösungen für den Bogenoffset, den Weboffset und den Inkjet-Druck. Dazu gehörte beispielsweise die LED Powerline-Serie. Diese besteht aus hochintensiven LED-Längenstrahlern, die in verschieden Bestrahlungsbreiten und Wellenlängen erhältlich sind.
Damit lassen sie sich optimal auf die jeweilige Anwendung anpassen. Die einzelnen Modelle unterscheiden sich in der Größe des Lichtaustrittsfensters, der Intensität sowie der Art der Kühlung. Speziell für die Anforderungen des großformatigen Inkjet-Drucks wurde das leichte und kompakte UV-Aushärtesystem jetCURE UV entwickelt. Durch seine gegenüber vergleichbaren Geräten verdoppelte Peakleistung ermöglicht das System eine zuverlässige Aushärtung selbst bei hohen Bahngeschwindigkeiten.
Standardmäßig mit Kaltlichtreflektoren ausgestattet, kann es auch zum Bedrucken von temperaturempfindlichen Materialien eingesetzt werden.
Der Markt für Wasseraufbereitung präsentiert sich äußerst dynamisch. Der neueste Trend in der Entkeimung mittels ultravioletter Strahlung sind Hochleistungsstrahler. Daher entwickelte Hönle ein UVC-Niederdruckstrahler mit 800 W Leistung. Der neue Hochleistungs-Amalgam-Strahler bietet strahlungsphysikalische Leistungsoptimierung auf kleinstem Raum. Er eignet sich zur Trinkwasser-, Abwasser- und Ballastwasserbehandlung sowie zur Aufbereitung von Grauwasser in Gewächshäusern.
Die UV-Technik Speziallampen GmbH stellte auf der diesjährigen IFAT digitale UV-Komponenten zur industriellen Luft- und Wasseraufbereitung vor. Auf der Fachmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft präsentierten sich Unternehmen aus aller Welt. Die Hönle Gruppe zeigte zukunftsweisende Produktlösungen für die Wasser- und Luftbehandlung. Dazu gehörte eine Auswahl an kundenspezifischen Produkten, die in hochautomatisierten Anlagen neue Maßstäbe setzten.
Speziell für die Unterhaltungselektronik entwickelte die Panacol Gruppe zwei neue Klebstoffe mit niedrigem Halogengehalt. Mit den Klebstoffen werden Elektronikkomponenten auf Leiterplatten verkapselt. Vitralit® UD 8050 ist ein Klebstoff auf Acrylatbasis, der aufgrund seiner einfachen Dosierbarkeit und schnellen Aushärtung besonders geeignet ist für Anwendungen in der Elektronikindustrie, die einen hohen Durchsatz erfordern. Dank der Feuchtehärtung kann der Klebstoff auch in Schattenbereichen vollständig nachhärten und trägt somit, nach erfolgter UV-Aushärtung, zu einer Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Klebeverbindung bei. Zur besseren Prozesskontrolle ist zusätzlich auch eine fluoreszenzmarkierte Version erhältlich. Structalit® 8838 ist ein Klebstoff auf Epoxidbasis, der sich durch eine niedrige Glasübergangstemperatur, gute Flexibilität und schnelle thermische Aushärtung auszeichnet. Im ausgehärteten Zustand ist Structalit® 8838 die perfekte Lösung für flexible Verkapselungen elektronischer Bauteile. Temperatur- und Feuchtigkeitstests zeigen, dass der Klebstoff die elektronischen Eigenschaften der einzelnen Komponenten nicht beeinträchtigt.
Auf der BondExpo in Stuttgart, einer Fachmesse für industrielle Klebtechnologie, präsentierte Panacol den lösemittelfreien Klebstoff Vitralit® VBB-2N LV für die Verklebung von Gummi und Latex. Er ist niedrigviskos und geeignet dünnste Spalten zu verkleben. Der Klebstoff haftet gut auf flexiblen Kunststoffen wie TPE (Thermal Plastic Elastomer), die sonst schwer zu kleben sind.
Der Erfahrungsaustausch mit Kunden und Interessenten ist für den Erfolg der Hönle Gruppe von zentraler Bedeutung. Neben der Kooperation mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen besuchte Hönle auch viele Fachmessen im In- und Ausland und hielt eigene Seminare. Die Gesellschaft tritt so in direkten Erfahrungsaustausch mit ihren Kunden.
| Daneben ist die Hönle Gruppe Mitglied in mehreren Interessenverbänden und Organisationen (Auszug alphabetisch). | |
| DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. | |
| DFTA Flexodruck Fachverband e.V. | |
| DVS Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e.V. | |
| EWPA European Waterless Printing Association e. V. | |
| FDI Fachverband Führungskräfte der Druckindustrie und Informationsverarbeitung e.V. | |
| FGD Forschungsgesellschaft Druckmaschinen e.V.; im VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. | |
| FOGRA Forschungsgesellschaft Druck e.V. | |
| Industrieverband Klebstoffe e.V. | |
| IUVA International Ultraviolet Association | |
| NeZuMed Netzwerkprojekt Medizintechnik | |
| VCI Verband der Chemischen Industrie e.V. |
Die UV-Technik gehört zur Kernkompetenz der Hönle Gruppe. Hönle UV-Trockner werden in unterschiedlichsten Druck- und Beschichtungsanwendungen eingesetzt. Im Vergleich zu konventionellen thermischen Trocknungsverfahren zeichnen sich UV-Verfahren durch eine oft deutlich bessere Umweltverträglichkeit aus. Für den Einsatz moderner UV-Trockner spricht eine gegenüber herkömmlichen Infrarot- und Heißlufttrocknern günstigere Energiebilanz. Darüber hinaus tragen die hohe Qualität und Kratzfestigkeit der Endprodukte dazu bei, Reparaturarbeiten aufgrund mechanischer Belastungen zu reduzieren.
Der Einsatz der UV-Technologie ermöglicht es zudem, erhebliche Mengen an umweltschädlichen Lösungsmitteln einzusparen. Die Bundes-Immissionsschutzverordnung begrenzt die Emission flüchtiger organischer Verbindungen (VOC). Die Verwendung von UV-Farben und -Lacken ist eine Möglichkeit, den Vorgaben dieser Richtlinie zu entsprechen. Der Prozess zur weiteren Begrenzung von Emissionen, beispielsweise in Form der VOC- und der NEC-Richtlinie (der Richtlinie über nationale Emissionshöchstmengen), geht länderübergreifend weiter. Daher ergeben sich auch zukünftig gute Chancen für die weitere Verbreitung der UV-Technologie in den Bereichen Druck, Lackierung und Beschichtung.
Ein weiterer Geschäftsbereich der Hönle Gruppe ist die Trinkwasser- und Abwasserentkeimung sowie die Behandlung von Ballastwasser auf Schiffen. Die ultravioletten Strahlen reinigen das Wasser und erreichen dabei sehr hohe Keimabtötungsraten. Der Einsatz von Chemie wird minimiert oder kann vollkommen unterbleiben. So werden beispielsweise am Abfluss von Kläranlagen die Mikroorganismen ohne Chemikalien und damit umweltverträglich abgetötet. Mit Hilfe der UV-Technik werden Gewässer geschützt und deren Selbstreinigungskräfte erhalten oder wiederhergestellt.
Am 8. September 2016 wurde das internationale Ballastwasser-Übereinkommen ratifiziert. Es tritt damit automatisch zwölf Monate später in Kraft. Das Abkommen regelt das Ballastwassermanagement in der Seeschifffahrt. Die UV-Technik Speziallampen GmbH und die Aladin GmbH bieten geeignete UV-Systeme für die Wasserentkeimung auf Schiffen an. Diese stellen eine umweltfreundliche Alternative zur chemischen Behandlung von Ballastwasser dar.
Auch im Bereich der Oberflächendesinfektion wird die UV-Entkeimung seit Jahrzehnten weltweit beispielsweise in der Lebensmittelindustrie erfolgreich eingesetzt. Sie besitzt zahlreiche Vorteile gegenüber chemischen Desinfektionsmethoden. So werden der Transport und die Lagerung, vor allem aber auch die Entsorgung von Chemikalien überflüssig. Die Bildung gesundheitlich bedenklicher Desinfektions-Nebenprodukte unterbleibt. Und schließlich werden auch ästhetische Merkmale, wie der Geschmack, der Geruch oder die Farbe des Lebensmittels, nicht beeinträchtigt.
Im Bereich Industrieklebstoffe trägt die Hönle Gruppe ebenfalls zum Umweltschutz bei. Neben den gängigen Klebstoffen umfasst das Produktspektrum auch UV- und lichthärtende Klebstoffe. Bei diesen Klebstoffen erfolgt die Trocknung ohne Emission von Lösungsmitteln. Die Klebstoffe reagieren auf die Bestrahlung, die Moleküle vernetzen sich und härten in Sekunden aus – der Einsatz von Lösungsmitteln entfällt. UV- und lichthärtende Klebstoffe zeichnen sich daher durch eine gute Umweltverträglichkeit aus.
Die Raesch Quarz (Germany) GmbH stellt hochwertige Quarzglasprodukte für industrielle Anwendungen her. Mittels Hochöfen entstehen aus unterschiedlichen Quarzsandgemischen Produkte für die weiterverarbeitende Industrie. Die Kunden kommen unter anderem aus der Beleuchtungs-, Halbleiter-, Automobilzuliefer-, Glasfaser- und Wasseraufbereitungsindustrie. Zum Schmelzen des Sandes werden hohe Temperaturen benötigt. Entsprechend hoch ist der Energiebedarf für diesen Schmelzvorgang.
Im Sinne eines nachhaltigen umweltbewussten Handelns führte die Gesellschaft ein zertifiziertes Energiemanagementsystem (EnMS) ein. Das Energiemanagement erfolgt nach einem systematischen Ansatz auf Grundlage der Norm DIN EN ISO 50001. Ziel ist es, die Energieeffizienz zu steigern und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Dies bringt nicht nur wirtschaftliche Vorteile, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. So werden zur Senkung des Energieverbrauchs seit 2014 hochwertige Isolationsgranulate an den energieintensiven Schmelzöfen der Raesch Quarz (Germany) GmbH eingesetzt.
Die Zahl der Beschäftigten in der Hönle Gruppe blieb mit 542 zum Ende des Geschäftsjahres (Vj. 545) nahezu unverändert. 43 Mitarbeiter arbeiteten in Teilzeit, was einer Quote von 7,9 % der Beschäftigten entspricht. Der Personalaufwand stieg im letzten Geschäftsjahr von 29.395 T€ auf 31.031 T€. Die Hönle Gruppe hat den Bereich Forschung und Entwicklung weiter ausgebaut. In diesem Zusammenhang erhöhte sich die Anzahl der in den Entwicklungsabteilungen tätigen Mitarbeiter insbesondere bei der Dr. Hönle AG, der Eltosch Grafix GmbH und der Tangent Industries, Inc.. Wesentliche Veränderungen im Personalbereich ergaben sich darüber hinaus durch die Schließung eines Produktionsstandortes in Unterlüß bei Celle, von der 23 Mitarbeiter betroffen waren. Die Fertigung wurde in die Dr. Hönle AG nach Gräfelfing verlagert.
Hönle investiert in die Berufsausbildung, um den künftigen Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften decken zu können: Zum Geschäftsjahresende waren 29 Auszubildende (Vj. 19) in der Unternehmensgruppe beschäftigt. Die Hönle Gruppe bildet derzeit u.a. Industriekaufleute, Technische Produktdesigner, Chemielaboranten, Mechatroniker, Informatikkaufleute und Fachkräfte für Lagerlogistik aus.
Ferner bietet sie Praktikanten und Bacheloranden die Möglichkeit, einen tieferen Einblick in ein Technologieunternehmen zu erhalten. Zur Gewährleistung eines hohen Qualifikationsniveaus bei ihren Mitarbeitern investiert Hönle außerdem kontinuierlich in die Aus- und Weiterbildung.
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| Stichtag | 30.09.2016 | 30.09.2015 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Vertrieb | 86 | 87 | -1,1 % |
| Forschung, Entwicklung | 69 | 59 | 16,9 % |
| Produktion, Service | 252 | 264 | -4,5 % |
| Logistik | 66 | 65 | 1,5 % |
| Verwaltung | 69 | 70 | -1,4 % |
| gesamt | 542 | 545 | -0,6 % |
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| Durchschnitt | 2015/2016 | 2014/2015 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Vertrieb | 86 | 87 | -1,1 % |
| Forschung, Entwicklung | 66 | 58 | 13,8 % |
| Produktion, Service | 263 | 261 | 0,8 % |
| Logistik | 66 | 60 | 10,0 % |
| Verwaltung | 69 | 71 | -2,8 % |
| gesamt | 550 | 537 | 2,4 % |
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| in T€ | 2015/2016 | 2014/2015 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 25.589 | 24.339 | 5,1 % |
| soziale Abgaben und Aufwendungen | |||
| für die Altersversorgung | 5.442 | 5.056 | 7,6 % |
| gesamt | 31.031 | 29.395 | 5,6 % |
Im Folgenden sind die nach §§ 289 Abs. 4, 315 Abs. 4 HGB geforderten übernahmerechtlichen Angaben zum 30.09.2016 dargestellt.
Zu Nr. 1: Das Grundkapital der Dr. Hönle AG lag zum Geschäftsjahresende bei 5.512.930 €, aufgeteilt in 5.512.930 nennwertlose Inhaberaktien. Jede Aktie verfügt über ein Stimmrecht, Aktien mit Sonderrechten bestehen nicht. Weitere Einzelheiten zum Grundkapital werden im Anhang im Kapitel Eigenkapital erläutert.
Zu Nr. 3: Gemäß § 21 Abs. 1 WpHG müssen Aktionäre wesentliche Beteiligungen an börsennotierten Unternehmen melden. Der Dr. Hönle AG sind keine Aktionäre bekannt, die einen Anteil von über 10 % an der Dr. Hönle AG halten.
Zu Nr. 6: Der Aufsichtsrat bestellt den Vorstand der Dr. Hönle AG für eine Amtszeit von jeweils höchstens fünf Jahren. Jede Satzungsänderung der Gesellschaft bedarf eines Beschlusses der Hauptversammlung.
Zu Nr. 7: Vorstand und Aufsichtsrat sollen auch künftig in der Lage sein, genehmigtes Kapital insbesondere zum Erwerb von Unternehmen und Unternehmensbeteiligungen und sonstigen Wirtschaftsgütern sowie zur Stärkung der Eigenmittel der Gesellschaft einzusetzen. Daher hat die Hauptversammlung vom 20. März 2015 den Vorstand bis zum 19. März 2020 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe neuer nennwertloser Inhaberaktien um bis zu 2.750.000 Stück zu erhöhen. Ferner hat die Hauptversammlung vom 21. März 2014 die Gesellschaft im Interesse ihrer Aktionäre ermächtigt, bis zum 31. Dezember 2018 bis zu 551.293 eigene Aktien zu erwerben.
Zu Nr. 8: Für den Fall eines Eigentümerwechsels bei der Dr. Hönle AG hat der Vorstand das Recht zu kündigen und sein Amt niederzulegen.
Zu Nr. 9: Für den Fall eines Eigentümerwechsels bei der Dr. Hönle AG hat der Vorstand das Recht auf Erhalt einer Abfindung.
Weitere Einzelheiten zu § 315 Abs. 4 Nr. 8 und 9 HGB sind im nachfolgenden Vergütungsbericht erläutert.
Die nach § 289a HGB abzugebende Erklärung zur Unternehmensführung ist im Corporate Governance Bericht enthalten. Sie steht auch im Internet unter www.hoenle.de zur Verfügung.
Die Risikopolitik der Dr. Hönle AG orientiert sich an den unternehmerischen Zielen eines nachhaltigen Wachstums und einer Steigerung der Unternehmensergebnisse, um damit zu einer Erhöhung des Unternehmenswertes beizutragen. Unternehmerischen Chancen stehen meist auch Risiken gegenüber, die es gilt, frühestmöglich zu erkennen und zu bewerten. Durch die Einleitung geeigneter Maßnahmen sollen mögliche negative Auswirkungen begrenzt werden, um somit eine Bestandsgefährdung des Unternehmens zu verhindern.
Die Dr. Hönle AG verfügt über ein formalisiertes Risikomanagementsystem zur Überwachung der Risiken. Die in einem Handbuch dokumentierten Grundsätze definieren, wie mit Risiken umzugehen ist. In Abwägung der potenziellen Schadenshöhe, der Wahrscheinlichkeit des Eintretens eines Schadensfalls, aber auch der dabei bestehenden Chancen für das Unternehmen wird festgelegt, ob das Risiko vermieden, reduziert, übertragen oder akzeptiert werden soll. Die Einschätzung der Höhe der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie der potenziellen Schadenshöhe erfolgt jeweils auf Basis der Kategorien gering, mittel oder hoch.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgten bei gegebenem Anlass Risikomeldungen an den Risikomanager (Risikoidentifikation). Im Rahmen einer vorgegebenen Skala zur Bewertung der potenziellen Schadenshöhe und der Eintrittswahrscheinlichkeit wurden sämtliche Risiken beurteilt (Risikobewertung). Notwendige Maßnahmen wurden, wann immer dies nötig war, festgelegt und eingeleitet (Risikosteuerung). Ferner wurden im vierteljährlichen Abstand Risikobesprechungen mit den zuständigen Risikoverantwortlichen durchgeführt, die Risikosituation analysiert und Maßnahmen überwacht (Risikocontrolling). Der Vorstand der Dr. Hönle AG wird in regelmäßigen Abständen über die aktuelle Risikosituation der Unternehmensgruppe informiert und zusätzlich bei Erreichen definierter Risikoschwellen über Einzelrisiken umgehend in Kenntnis gesetzt. Sämtliche Zuständigkeiten, Grundsätze und Vorgehensweisen wurden in einem Risikomanagementhandbuch dokumentiert und alle Risikomeldungen auf standardisierten Formularen erfasst (Risikodokumentation).
Nachfolgend werden Risiken beschrieben, die mittlere oder hohe nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Hönle Gruppe haben könnten. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Wahrscheinlichkeit des Eintretens sämtlicher nachfolgend genannter Risiken von der Hönle Gruppe als gering eingestuft wird. Die Reihenfolge der dargestellten Risiken innerhalb der nachfolgenden Kategorien spiegelt die gegenwärtige Einschätzung des relativen Risikomaßes wider und bietet daher einen Anhaltspunkt für die Bedeutung dieser Risiken für die Hönle Gruppe, soweit dies in jedem Einzelfall möglich ist. Zusätzliche Risiken, die uns derzeit noch nicht bekannt sind, oder Risiken, die wir derzeit als unwesentlich einschätzen, könnten unsere Geschäftsaktivitäten ebenfalls negativ beeinflussen. Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich die nachfolgenden Risiken auf alle Segmente. Aus heutiger Sicht bestehen folgende interne und externe Chancen und Risiken für die Hönle Gruppe:
Die Weltkonjunktur blieb bis zuletzt verhalten. Während sich die Situation in den Schwellenländern stabilisierte, ließ die wirtschaftliche Dynamik in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften im Verlauf des ersten Halbjahrs eher nach. In den kommenden beiden Jahren dürfte die Weltwirtschaft zwar allmählich wieder an Fahrt gewinnen, doch ist ein kräftiger globaler Aufschwung nicht zu erwarten. Der Anstieg der Wirtschaftsleistung wird mit 3,1 % in 2016 auf dem Niveau von 2015 verharren. Für 2017 erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) einen Anstieg von 3,4 % und für die Jahre 2018 bis 2021 von durchschnittlich 3,7 %. Mit der Stabilisierung der Rohstoffpreise und der Festigung der Konjunktur in China haben sich die Aussichten für viele Schwellenländer zuletzt aufgehellt.
Risiken gehen von geopolitischen Spannungen und protektionistischen Tendenzen aus. Eine konjunkturelle Abkühlung würde die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Hönle Gruppe beeinträchtigen. Hönle begegnet diesem Risiko mit einer kontinuierlichen Marktbeobachtung, um auf aktuelle konjunkturelle Entwicklungen schnell reagieren zu können. Sollte die wirtschaftliche Dynamik in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften etwa durch wirtschaftsfördernde Maßnahmen zulegen, würde sich dies hingegen positiv auf die Konjunkturentwicklung insgesamt und auch auf die Geschäftsentwicklung der Hönle Gruppe auswirken.
Marktrisiken gehen von sich verändernden Rahmendaten, etwa bei Rohstoffpreisen, aus. In Abhängigkeit von der sich verändernden Marktsituation kann es bei den Einkaufspreisen für die benötigten Rohstoffe beziehungsweise für Energie zu deutlichen Preisschwankungen kommen. Nach sorgfältiger Abwägung hat sich die Hönle Gruppe basierend auf einer Kosten-Nutzen-Analyse gegen spezielle Sicherheitsmaßnahmen im Bereich Warenpreisrisiken entschieden. Ein Rückgang der Energie- und vieler Rohstoffpreise wie in den letzten Jahren würde die Ergebnisentwicklung der Hönle Gruppe hingegen positiv beeinflussen.
Risiken gehen auch von sich verändernden internationalen Vorschriften und Gesetzen aus, insbesondere in Deutschland und der EU, beispielsweise bei der Verwendung von Rohstoffen oder Inhaltsstoffen. Die Errichtung von Handelsbarrieren und die Verschärfung von geopolitischen Spannungen könnten sich negativ auswirken.
Gleichzeitig ergeben sich Chancen aus veränderten Rahmenbedingungen – etwa bei der Vereinbarung von Handelsabkommen oder der erfolgten Ratifizierung des Ballastwasser-Übereinkommens, die sich positiv auf die Entwicklung der Hönle Gruppe auswirken.
Die Unternehmen der Hönle Gruppe erhalten regelmäßig Zuschüsse zu Investitionen oder Entwicklungsprojekten aus öffentlichen oder privaten Quellen. Diese Zuschüsse sind teilweise an zukunftsbezogene Kriterien oder Voraussetzungen gebunden. Es besteht daher das Risiko, dass bei Planabweichungen Teile von Zuschüssen zurückzuzahlen sind. Die Geschäftsführungen und der Vorstand kontrollieren regelmäßig die Einhaltung der Kriterien, um solche Risiken zu vermeiden beziehungsweise angemessen darauf reagieren zu können.
Der Verlust von Großkunden könnte zu einem Umsatzrückgang führen. Hönle begegnet diesem Risiko, indem die Gesellschaft Großkunden intensiv beobachtet und dabei auch ihre finanzielle Leistungsstärke permanent überprüft. Die Kundenzufriedenheit der Key Accounts wird ständig überwacht. Ferner führt der Ausbau des Kundenstamms in wirtschaftlich voneinander entkoppelten Zielbranchen zu einer besseren Risikostruktur. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Großkunden stellt demgegenüber eine gute Basis dar, die Geschäftsaktivitäten auszuweiten und auch zukünftig mit starken Partnern weiter zu wachsen.
Es ist nicht auszuschließen, dass einzelne Kunden ihren Zahlungsverpflichtungen in Zukunft nicht oder nicht termingerecht nachkommen können. Die Kunden der Hönle Gruppe zeichnen sich bisher jedoch durch ein gutes Zahlungsverhalten aus. Hönle passt die Zahlungskonditionen den Bonitäten im Bedarfsfall an.
Die Einführung neuer Produkte oder Technologien könnte dazu führen, dass bestehende Produkte der Gesellschaft nicht mehr marktfähig sind. Der Erfolg der Hönle Gruppe hängt daher davon ab, Marktentwicklungen rechtzeitig zu erkennen und fortlaufend neue Produkte zu entwickeln und anzubieten. Gleichzeitig birgt ein technologischer Wandel auch die Chance, mit innovativen Produkten neue Absatzmärkte zu erschließen. In der Vergangenheit ist es der Hönle Gruppe bereits mehrfach gelungen, Marktentwicklungen frühzeitig zu erkennen und zu ihrem Vorteil zu nutzen.
Wie andere Unternehmen unterliegt auch die Hönle Gruppe informationstechnischen Risiken. Die IT-Systeme bilden die Basis für nahezu alle betrieblichen Vorgänge. Um die Geschäftsprozesse vor IT-Risiken zu schützen, wurden Strukturen geschaffen, die mögliche Schäden verhindern und eine hohe Prozesssicherheit gewährleisten sollen. Hierbei ist die redundante Auslegung der IT-Systeme von großer Bedeutung. Die betrieblichen Lösungen in der Zugangskontrolle, den umfangreichen Schutzsystemen, dem Störungsmanagement und der Datensicherung sichern eine hohe Verfügbarkeit der informationstechnischen Infrastruktur.
Es ist nicht auszuschließen, dass ein längerer Stromausfall, etwa im Zusammenhang mit der Energiewende, entstehen kann, auch wenn dies bisher nicht eingetreten ist. Ein länger anhaltender Stromausfall bei der Raesch Gruppe (Segment Glas & Strahler) hätte zur Folge, dass ein erheblicher Schaden an den technischen Einrichtungen entsteht und der Produktionsprozess unterbrochen wird. Sofern sich das Risiko-Kosten-Verhältnis in einem darstellbaren Rahmen bewegt, wird die Raesch Gruppe weitere Absicherungsmaßnahmen einleiten.
Hönle steht im Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte. Insbesondere der Markt für Facharbeiter und Ingenieure ist umkämpft. Die Attraktivität des Arbeitgebers ist von großer Bedeutung bei der Entscheidungsfindung der Bewerber. Hönle legt daher Wert auf ein gutes Arbeitsklima, gezielte Weiterbildungsmaßnahmen sowie unternehmensinterne Ausbildung und bietet vielversprechende berufliche Perspektiven. Ferner arbeitet Hönle eng mit ausgewählten Hochschulen zusammen und bietet Bachelor- und Masterarbeiten sowie Praktika an. Auch über die eigene Berufsausbildung wirkt Hönle dem Fachkräftemangel entgegen. Insgesamt ist Hönle für den zunehmenden Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte auf dem Arbeitsmarkt gut gerüstet.
Ein weiteres Risiko stellt der Ausfall von Schlüsselpersonen im Unternehmen dar, von deren Wissen der Erfolg des Unternehmens zumindest auf kürzere Sicht abhängt. Hönle versucht daher, ihre Mitarbeiter durch verschiedene Maßnahmen langfristig an das Unternehmen zu binden. Zudem bestehen insbesondere in sensiblen Bereichen entsprechende Vertretungsregelungen, sodass die Auswirkungen durch den unerwarteten Ausfall eines Mitarbeiters minimiert werden.
Finanzrisiken beinhalten Risiken, die mit finanziellen Verlusten aufgrund schwankender Rahmendaten etwa bei Wechselkursen und Zinsen einhergehen. Diese Risiken können negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.
Es ist davon auszugehen, dass steigende Kurswerte des Euro sich negativ auf die Exportgeschäfte von Hönle auswirken könnten. Da die Umsätze grundsätzlich in Euro fakturiert werden, verzichtet Hönle jedoch auf Währungssicherungsgeschäfte. Wechselkursschwankungen, die sich auf regionale Preisstrukturen auswirken, begegnet Hönle mit einer kontinuierlichen Marktbeobachtung und gegebenenfalls mit Produkt- oder Preisanpassungen. Ein schwächerer Euro birgt das Risiko höherer Materialaufwendungen. Auf der anderen Seite bietet ein sinkender Eurokurs, wie dies in den letzten Jahren der Fall war, die Chance auf Wettbewerbsvorteile der Gesellschaft außerhalb der EU mit positiven Effekten auf die Ertragslage.
Zinsrisiken ergeben sich aus sich verändernden Zinssätzen. Zur Finanzierung des Erwerbs von Unternehmensanteilen nahm die Hönle Gruppe unter anderem Darlehen mit variablen Zinssätzen auf. Zur Absicherung von Zinsrisiken wurden in diesem Zusammenhang derivative Finanzinstrumente in Form von Zins-Swaps eingesetzt. Insgesamt ist das Zinsrisiko für die Hönle Gruppe daher derzeit von untergeordneter Relevanz.
Gleichzeitig ermöglicht das derzeitige niedrige Zinsniveau eine günstige Refinanzierung.
Liquiditätsengpässe in Folge einer dauerhaft schlechten Geschäftsentwicklung sind nicht gänzlich auszuschließen. Die Liquiditätsversorgung der Dr. Hönle AG und ihrer Tochtergesellschaften erfolgt jedoch auf der Basis einer langfristigen Finanz- und Liquiditätsplanung. Der Vorstand wird über die aktuelle Liquiditätslage regelmäßig informiert. Mit derzeit 6,5 Mio. € liquiden Mitteln und zusätzlichen bestehenden Kreditlinien ist die Hönle Gruppe solide finanziert. Das Cashpooling optimiert zudem die Liquiditätsversorgung der einzelnen Gesellschaften und minimiert deren Liquiditätsrisiken.
Akquisitionen sind ein wichtiger Bestandteil der strategischen Weiterentwicklung der Hönle Konzernstruktur. Im Zusammenhang mit dem Kauf von Unternehmen ergeben sich sowohl Chancen als auch Risiken. Akquisitionen bieten die Möglichkeit, neue Geschäftsfelder oder Märkte zu erschließen und nachhaltig zu einer positiven Geschäftsentwicklung der Hönle Gruppe beizutragen. Wertminderungsrisiken entstehen, wenn die erworbene Gesellschaft nicht entsprechend dem ursprünglich vorgesehenen Zeitplan integriert werden kann oder sich die Gesellschaft nicht wie erwartet entwickelt.
Die Wahrscheinlichkeit ungünstiger Geschäftsentwicklungen erhöht sich in Zeiten schwieriger oder unsicherer makroökonomischer Rahmenbedingungen. Es ist nicht auszuschließen, dass im Zuge einer außerplanmäßig schlechteren Geschäftsentwicklung bei einzelnen Gesellschaften der Hönle Gruppe ein Wertberichtigungsbedarf bei bilanzierten Geschäfts- und Firmenwerten (Konzernabschluss) bzw. Beteiligungsengagements (Jahresabschluss) entstehen kann. Dem gegenüber steht die Chance, dass die Umsatz- und Ergebnisentwicklung deutlich besser als geplant verläuft.
Die Raesch Quarz (Germany) GmbH erreichte im letzten Geschäftsjahr im Wesentlichen die geplanten Ergebnisziele. Nach den Optimierungsmaßnahmen der letzten Geschäftsjahre laufen die Quarzschmelzöfen jeweils planmäßig und mit hoher Qualität. Für die Geschäftsjahre 2016/2017 ff. wird auf dieser Basis eine wesentliche Steigerung der Umsätze, insbesondere in den Wachstumsmärkten Halbleiter und Glasfaser, und Ergebnisse erwartet.
Es ist nicht auszuschließen, dass bilanzierte Forderungen an Versicherungen trotz sorgfältiger Prüfung und Einschätzung des Erstattungsanspruchs und der Erstattungshöhe von Seiten der Versicherung nicht oder nur zum Teil geleistet werden. Andererseits besteht die Chance, dass die tatsächlich zu erbringenden Versicherungsleistungen die bilanzierten Forderungen an den Versicherungsträger übersteigen.
Nachfolgend sind die Angaben gemäß §§ 289 Abs. 5, 315 Abs. 2 Nr. 5 HGB dargestellt. Das Risikomanagementsystem sowie das interne Kontrollsystem befassen sich unter anderem mit der Überwachung der Rechnungslegungsprozesse. Neben der Identifizierung und Bewertung von Risiken, die in Bezug auf einen regelkonformen Abschluss hinderlich sind, ist das Ergreifen geeigneter Maßnahmen zur Abwendung derartiger Gefahren obligatorisch.
Die strategische Unternehmensplanung, das interne Berichtswesen und das interne Kontrollwesen fließen in das Risikomanagementsystem der Dr. Hönle AG ein. Ziel der strategischen Unternehmensplanung ist die Erkennung und Nutzung zukünftiger Chancen unter Abwägung der sich daraus ergebenden Risiken. Das interne Berichtswesen fungiert als Informationssystem, welches Auskunft über aktuelle Entwicklungen und bestehende Risiken erteilt. Das interne Kontrollwesen ist fortlaufend damit beschäftigt, Risiken zu erkennen, entsprechende Maßnahmen einzuleiten und deren Umsetzung und Wirkung zu überwachen. Es umfasst unter anderem den Rechnungslegungsprozess der Dr. Hönle AG. Das Controlling ist für die Analyse des Rechnungslegungsprozesses verantwortlich. Es erfolgt eine regelmäßige und zeitnahe Berichterstattung über die Rechnungslegung an den Vorstand. Die Berichterstattung beinhaltet relevante Finanzkennzahlen und umfasst einen detaillierten Vergleich der Ist-Zahlen mit der Planung.
Zudem werden in regelmäßig stattfindenden Treffen sämtlicher Abteilungen der Dr. Hönle AG im Rahmen des Risikomanagements Risiken überwacht und einzuleitende Maßnahmen besprochen. Auch hier erfolgt eine zeitnahe Berichterstattung an den Vorstand.
Zur sachgemäßen Umsetzung der internen Risikomanagementrichtlinien greift Hönle auch auf die Verwendung eines eigens konzipierten Handbuchs zurück. Die Inhalte des Handbuchs umfassen Verhaltensregeln zur Erkennung, Analyse, Bewertung, Behandlung, Überwachung und Dokumentation von Risiken.
Zu den wichtigsten Voraussetzungen für eine ordnungsgemäße Rechnungslegung zählen neben einem adäquaten Warenwirtschaftssystem die eingehende Schulung der Mitarbeiter, die Festlegung der Verantwortlichkeiten und die Funktionentrennung im Rechnungswesen sowie der kontrollierte Zugang auf IT-Systemebene. Die Dr. Hönle AG verfügt über ein ERP- (Enterprise-Resource-Planning) und Buchhaltungssystem, welches eine ordnungsgemäße Buchhaltung ermöglicht. Darüber hinaus besitzt die Hönle Gruppe ein konzernweit einheitliches ERP-System und ein zertifiziertes Konsolidierungsprogramm, um eine zuverlässige und zeitnahe Rechnungslegung zu gewährleisten. Neu gegründete oder akquirierte Gesellschaften werden schnellstmöglich in das bestehende ERP-System integriert.
Dabei wickelt die Dr. Hönle AG die Buchhaltung auch als Dienstleister zentral für die Gesellschaften der Hönle Gruppe ab. Der Rechnungslegungsprozess erfolgt nach dem „Vier-Augen-Prinzip“. Zudem durchlaufen die Abschlussinformationen definierte Freigabeprozesse. Bei der Erstellung der Abschlüsse werden die Zahlen analysiert sowie Veränderungen überprüft.
Um eine eventuelle Gefährdung von Daten weitestgehend ausschließen zu können, ist Hönle ständig bestrebt, Präventivmaßnahmen im IT-Bereich zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Dabei sind regelmäßige Aktualisierungen und gegebenenfalls Erweiterungen des Systems genauso selbstverständlich wie die Einhaltung der internen Sicherheitsrichtlinien durch die Mitarbeiter. Der Schutz vor unberechtigtem Zugriff, Zerstörung und Missbrauch wird unter anderem durch den Einsatz von komplexen Firewall-Systemen und durch Zugriffskontrollen auf Betriebssystem- und Anwendungsebene weitgehend sichergestellt.
Die Gestaltung des IT-Systems trägt zu einer zeitnahen und ordnungsgemäßen Erfassung aller relevanten Informationen für den Rechnungslegungsprozess bei und gewährleistet konzernweit ein größtmögliches Maß an Sicherheit.
Nachfolgend sind die Angaben gemäß §§ 289 Abs. 2 Nr. 2, 315 Abs. 2 Nr. 2 HGB dargestellt. Im Rahmen ihrer Position als Konzernführungsgesellschaft überwacht, koordiniert und lenkt die Dr. Hönle AG die finanzwirtschaftlichen Aktivitäten der Hönle Gruppe. Die Gewährleistung ausreichender Liquiditätsreserven ist hierbei von oberster Priorität. Darüber hinaus wird auf eine Optimierung der Rentabilität bei gleichzeitiger Minimierung der Risiken Wert gelegt.
Eine potenzielle finanzielle Gefährdung stellt bei Geschäftsabwicklungen grundsätzlich immer das Ausfallrisiko dar, welches mit dem Zahlungsrückstand des Vertragspartners einhergeht. Hönle überprüft die Bonität ihrer Geschäftspartner, wobei Großkunden ein besonderes Augenmerk gilt. Die kontinuierliche Überwachung der Geschäftsvorgänge gewährleistet ein niedriges Ausfallrisiko.
Das Erreichen der Planziele der von Hönle gehaltenen Beteiligungen ist im Hinblick auf die bestehende Risikoexposition der Dr. Hönle AG von Bedeutung. Hiervon betroffen sind die Buchwerte der Beteiligungen sowie Ausleihungen und Forderungen gegenüber den Beteiligungsgesellschaften. Sollten die Planziele der Beteiligungen nicht erreicht werden oder als Reaktion auf die weitere Entwicklung notwendige Maßnahmen nicht rechtzeitig umgesetzt werden können, sind die bestehenden Wertansätze auf einen Abschreibungsbedarf hin zu überprüfen.
Das Liquiditätsrisiko könnte von Bedeutung für die Hönle Gruppe werden, wenn aktuelle oder zukünftige Zahlungen aufgrund unzureichender Verfügbarkeit von Zahlungsmitteln nicht getätigt werden können. Mit einer langfristigen Finanzplanung, die sich über mehrere Jahre hinweg erstreckt, sowie einer regelmäßigen Liquiditätsplanung wird eine stetige Zahlungsfähigkeit sichergestellt.
Das Marktrisiko beinhaltet dasjenige Risiko, das mit finanziellen Verlusten aufgrund schwankender Marktpreise, etwa bei Rohstoffen, Wechselkursen, Zinsen oder Aktienkursen, einhergeht. Für die Hönle Gruppe relevant sind vor allem das Warenpreis-, das Währungs- sowie das Zinsrisiko. Diese Risiken können negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.
In Abhängigkeit von der sich verändernden Marktsituation kann es bei den Einkaufspreisen für die benötigten Rohstoffe beziehungsweise für Energie zu deutlichen Preisschwankungen kommen. Nach sorgfältiger Abwägung hat sich die Hönle Gruppe basierend auf einer Kosten-Nutzen-Analyse gegen spezielle Sicherheitsmaßnahmen in den Bereichen Währungs- und Warenpreisrisiken entschieden. Von den bestehenden und zu erwartenden Marktrisiken geht aus heutiger Sicht keine Bestandsgefährdung für die Hönle Gruppe aus. Eine günstige Marktentwicklung könnte sich jedoch positiv auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken.
Das Währungsrisiko umfasst die aus Wechselkursschwankungen entstehenden Gefahren, die Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte sowie auf die Einkaufspreise der Hönle Gruppe haben können. Da die Hönle Gruppe den Großteil ihrer Einkaufs- und Verkaufsgeschäfte in Euro abwickelt, werden Wechselkursrisiken aus der Verrechnung von Lieferungen oder Leistungen von Lieferanten bzw. an Kunden weitgehend vermieden.
Das Zinsrisiko ergibt sich aus den sich verändernden Zinssätzen. Zur Absicherung von Zinsrisiken wurden derivative Finanzinstrumente in Form von Zins-Swaps eingesetzt. Für die Dr. Hönle AG besteht aufgrund der Effektivität der Sicherungsinstrumente kein bilanzierungspflichtiges Ertragsrisiko, da im Falle von negativen beizulegenden Zeitwerten des Finanzinstrumentes positive Entwicklungen des dazugehörenden Grundgeschäftes gegenüberstehen. Zu weiteren Angaben wird auf die Erläuterungen im Konzernanhang verwiesen.
Hönle ist mit leistungsstarken Produkten in unterschiedlichen Branchen und Anwendungsbereichen breit aufgestellt und verfügt über eine solide finanzielle Basis.
Ein wesentliches Risiko stellt aus heutiger Sicht ein konjunktureller Abschwung dar. Es ist davon auszugehen, dass dieser auch die Geschäftsentwicklung der Hönle Gruppe negativ beeinflussen würde. Auch Planverfehlungen bei der Raesch Quarz (Germany) GmbH könnten die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und des Konzerns negativ beeinflussen.
Wirtschaftliche Chancen ergeben sich durch die Erschließung neuer Märkte und Anwendungsfelder für die Hönle Gruppe. Der Ausbau der Vertriebskapazitäten, sei es über eigene Gesellschaften oder über lokale Vertriebspartner, soll neue Absatzmärkte für die Hönle Gruppe nutzbar machen. Neue Anwendungsfelder – beispielsweise in den Bereichen Halbleiter, Glasfaser, Wasserentkeimung und Medizintechnik – sollen in den nächsten Jahren kontinuierlich erschlossen werden. Die Kooperation in Korea im Bereich Klebstoffe birgt zusätzliche Wachstumspotenziale für die künftige Entwicklung der Hönle Gruppe.
Derzeit sind keine Risiken erkennbar, die bestandsgefährdend sind oder zukünftig sein könnten.
Die Vergütungsstruktur ist auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung ausgerichtet. Die monetäre Vergütung umfasst fixe sowie variable Bestandteile, die sich am Erfolg der Hönle Gruppe orientieren.
Kriterien für die Angemessenheit der Vergütung bilden sowohl die Aufgaben des einzelnen Vorstandsmitglieds, seine persönliche Leistung, die wirtschaftliche Lage, der Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens als auch die Üblichkeit der Vergütung unter Berücksichtigung des Vergleichsumfelds und der Vergütungsstruktur, die ansonsten in der Gesellschaft gilt. Struktur und Höhe der Vorstandsvergütung werden vom Aufsichtsrat regelmäßig überprüft.
Gegenüber den Vorständen Herrn Haimerl und Herrn Runge bestehen Versorgungszusagen. Im Zuge der Umstellung der Versorgungszusagen für die Vorstände wurden und werden seit 01.01.2012 jährliche Rentenbausteine erworben.
Die Höhe des in einem Geschäftsjahr erworbenen Rentenbausteins ergibt sich aus dem Versorgungsaufwand, der mit altersabhängigen Umrechnungsfaktoren verrentet wird. Der Versorgungsaufwand entspricht einem fixen Prozentsatz des jährlichen Festgehalts (ohne Tantieme). Als Leistungsarten sind Altersrente (ab 60 Jahre), Erwerbsminderungsrente und Hinterbliebenenrente (Witwen-, Lebenspartner- und Waisenrente) vorgesehen. Die Höhe der Erwerbsminderungs- und Altersrente entspricht der Summe aus dem Besitzstandsbaustein und den bis zum Versorgungsfall erworbenen Rentenbausteinen. Die Witwen- und Lebenspartnerrente umfasst 60 % der Erwerbsminderungs- oder Altersrente, auf die im Zeitpunkt des Todes eine Anwartschaft bestand bzw. die im Zeitpunkt des Todes zur Auszahlung kam. Die Waisenrente beträgt für Halbwaisen 12 %, für Vollwaisen 20 % des genannten Rentenanrechts. Zur Deckung der Versorgungszusagen wurden Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen.
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| in T€ | Gehalt | sonstige Bezüge | Gesamt | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2015/2016 | 2014/2015 | 2015/2016 | 2014/2015 | 2015/2016 | 2014/2015 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Norbert Haimerl | 232 | 225 | 25 | 25 | 256 | 250 |
| Heiko Runge | 231 | 224 | 14 | 15 | 245 | 239 |
| Summe | 463 | 449 | 39 | 40 | 502 | 489 |
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| in T€ | Tantieme | |
|---|---|---|
| 2015/2016 | 2014/2015 | |
| --- | --- | --- |
| Norbert Haimerl | 248 | 300 |
| Heiko Runge | 248 | 300 |
| Summe | 496 | 600 |
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| in T€ | Pensionsaufwand nach IAS 19 | |
|---|---|---|
| 2015/2016 | 2014/2015 | |
| --- | --- | --- |
| Norbert Haimerl | 245 | 205 |
| Heiko Runge | 216 | 177 |
| Summe | 461 | 382 |
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| in T€ | Anwartschaftsbarwert der Pensionszusage (Defined Benefit Obligations) | |
|---|---|---|
| Stand 30.09.2016 | Stand 30.09.2015 | |
| --- | --- | --- |
| Norbert Haimerl | 1.741 | 1.171 |
| Heiko Runge | 1.596 | 1.059 |
| Summe | 3.336 | 2.230 |
Zusätzlich wurden Versorgungszahlungen für Hinterbliebene von ehemaligen Vorständen in Höhe von 12 T€ (Vj. 12 T€) geleistet.
Der Aufsichtsrat bestellt den Vorstand der Dr. Hönle AG für eine Amtszeit von jeweils höchstens fünf Jahren.
Mit dem Vorstand der Gesellschaft wurde eine Übergangsgeldvereinbarung getroffen. Diese sieht vor, dass bei Ausscheiden aus dem Vorstand nach Vollendung des 50. Lebensjahres und vor Vollendung des 60. Lebensjahres die festen Bezüge laut Dienstvertrag für zwölf Monate fortgezahlt werden und nach diesem Zeitraum zwischen 40 % bis maximal 50 % der festen Bezüge bis zum Wirksamwerden der Versorgungszusage für den Vorstand fortgezahlt werden. Die Übergangsgeldvereinbarung wird allerdings nur dann wirksam, wenn der Betreffende mindestens zehn Jahre Mitglied des Vorstands war und er das Ausscheiden nicht selbst zu verantworten hat. Im Falle anderweitiger Einkünfte sind diese auf das Übergangsgeld anzurechnen. Dadurch kann sich dieses verringern bzw. völlig entfallen. Der Aufsichtsrat hat des Weiteren das Recht, das Übergangsgeld im Falle einer Verschlechterung der Lage der Gesellschaft herabzusetzen. Im Falle von zu Unrecht bezogenen Leistungen bzw. bei nachträglichen Herabsetzungen durch den Aufsichtsrat sind die gewährten Leistungen an die Gesellschaft zu erstatten.
Für den Fall eines Eigentümerwechsels bei der Dr. Hönle AG (Change of Control) hat das Vorstandsmitglied das Recht, innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Kenntnis vom Eigentümerwechsel den Vorstandsdienstvertrag mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsende zu kündigen und sein Amt zu diesem Zeitpunkt niederzulegen. Als Eigentümerwechsel gilt jede unmittelbare oder mittelbare Erlangung der Kontrolle über die Dr. Hönle AG im Sinne des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes (WpÜG) durch einen Dritten. Im Falle des Ausscheidens steht dem Vorstand eine Abfindung in Höhe von zwei Jahresbruttogehältern (einschließlich erfolgsabhängiger Vergütungen) zu, maximal jedoch in Höhe von 400 T€. Zur Berechnung des Jahresbruttogehaltes wird der Durchschnitt der in den letzten drei Geschäftsjahren vor dem Ausscheiden erzielten Jahresbruttogehälter ermittelt.
Die Vergütung enthält ausschließlich feststehende Bezüge, die sich an den Aufgaben und der Verantwortung der Aufsichtsratsmitglieder orientieren. Darüber hinaus wird keine weitere Vergütung, beispielsweise für Beratungs- oder Vermittlungsleistungen, gewährt.
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| in T€ | Gesamt | |
|---|---|---|
| 2015/2016 | 2014/2015 | |
| --- | --- | --- |
| Prof. Dr. Karl Hönle | 48 | 43 |
| Günther Henrich (seit 20.03.2015) | 36 | 21 |
| Dr. Bernhard Gimple (seit 20.03.2015) | 24 | 14 |
| Dr. Hans-Joachim Vits (bis 20.03.2015) | 0 | 24 |
| Eckhard Pergande (bis 20.03.2015) | 0 | 12 |
| Summe | 108 | 114 |
Die Weltwirtschaft wächst derzeit moderat. Während sich die Situation in den Schwellenländern stabilisierte, ließ die wirtschaftliche Dynamik in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften im Verlauf des ersten Halbjahrs eher nach. In den kommenden beiden Jahren dürfte die Weltwirtschaft zwar allmählich wieder an Fahrt gewinnen, doch ist ein kräftiger globaler Aufschwung nicht zu erwarten. Der Anstieg der Wirtschaftsleistung wird mit 3,1 % in 2016 auf dem Niveau von 2015 verharren. Für 2017 erwartet der IWF einen Anstieg von 3,4 % und für die Jahre 2018 bis 2021 von durchschnittlich 3,7 %. Mit der Stabilisierung der Rohstoffpreise und der Festigung der Konjunktur in China haben sich die Aussichten für viele Schwellenländer zuletzt aufgehellt. Risiken gehen von geopolitischen Spannungen und protektionistischen Tendenzen aus.
Die Prognose der künftigen Geschäftsentwicklung hängt maßgeblich von der konjunkturellen Entwicklung der Weltwirtschaft ab. Grundlage für den Ausblick zu der Entwicklung der einzelnen Segmente und des Konzerns stellen detaillierte Planungen für die einzelnen Gesellschaften der Hönle Gruppe dar.
Die Hönle Gruppe nimmt im Bereich der LED-Trocknungstechnik im Digital- und Bogenoffsetdruck eine führende Rolle ein. Für das Geschäftsjahr 2016/2017 wird insbesondere in diesem Geschäftsbereich und auch bei der Dr. Hönle AG von einer moderaten Steigerung des Umsatzes und guten Ergebnisbeiträgen ausgegangen. Ferner wird die Verlagerung eines Produktionsstandortes von Unterlüß bei Celle zur Dr. Hönle AG nach Gräfelfing voraussichtlich zu Kosteneinsparungseffekten führen.
Auch in der Druckindustrie ist ein zunehmender Trend zum Einsatz der LED-Technik zu erkennen. Aus diesem Grund investiert die Dr. Hönle AG in diese Technologie, baut eine neue Fertigungslinie für UV-LED-Module auf und erhöht die Personalstärke sowohl in der Entwicklung als auch in der Produktion für UV-LED-Systeme.
Im Segment Glas & Strahler wird im Geschäftsjahr 2016/2017 von einer positiven Geschäftsentwicklung mit deutlich steigenden Umsätzen ausgegangen. Hierzu wird insbesondere die Raesch Quarz (Germany) GmbH beitragen. Nachdem die technischen Optimierungsprozesse erfolgreich umgesetzt wurden, erzielte die Gesellschaft im zweiten Halbjahr positive Ergebnisbeiträge und leitete damit den Turnaround ein. Nach einem im Berichtsjahr insgesamt noch negativen Ergebnis wird im Geschäftsjahr 2016/2017 ein deutlich positiver Ergebnisbeitrag erwartet. Zur Erschließung neuer Geschäftsfelder hat die Raesch Quarz (Germany) GmbH in eine neue Resize-Drehmaschine investiert, welche Quarzglasrohre mit einem Durchmesser von bis zu einem Meter erzeugen kann.
Die im September 2016 erfolgte Ratifizierung des Ballastwasser-Übereinkommens wird voraussichtlich in den nächsten Jahren bei der UV-Technik Speziallampen GmbH zu deutlich steigenden Umsätzen beitragen. Im Geschäftsjahr 2016/2017 wird mit ersten nennenswerten Umsatzeffekten gerechnet.
Der Vorstand geht davon aus, dass der Bereich Glas & Strahler im nächsten Geschäftsjahr, aber auch in den darauffolgenden Geschäftsjahren deutlich zum Umsatz- und überproportional zum Ergebniswachstum der Hönle Gruppe beitragen wird.
Geringere Absatzzahlen mit Kunden im Smartphone-Segment führten insbesondere in der ersten Hälfte des Berichtsjahrs zu einer temporären Wachstumsdelle. Im kommenden Geschäftsjahr werden die Umsätze und Ergebnisse im Segment Klebstoffe voraussichtlich deutlich steigen. Laufende Projekte im Bereich Consumer Electronics, die kurz vor der Realisierung stehen, werden im Laufe des Geschäftsjahres hierzu beitragen.
Die südkoreanische SKC-Panacol Co., Ltd. nahm wie geplant ihren Betrieb auf. Die Gesellschaft geht aus einer Kooperation der Hönle Gruppe mit einem der größten Mischkonzerne in Südkorea hervor. Erste interessante Projekte mit Unternehmen aus der Elektronikindustrie befinden sich in einem fortgeschrittenen Stadium, sodass im aktuellen Geschäftsjahr mit ersten nennenswerten Umsätzen zu rechnen ist. Der negative Ergebnisbeitrag der SKC-Panacol Co., Ltd. dürfte sich dadurch reduzieren.
Die Hönle Gruppe ist mit ihren UV-LED-Systemen in einem Zukunftsmarkt gut positioniert. Um das geplante weitere Wachstum abbilden zu können, werden die Entwicklungs- und die Fertigungskapazitäten für die LED-Technik immer mehr ausgebaut.
Hönle verfügt darüber hinaus über gute Voraussetzungen, sich die wachsenden Halbleiter- und Glasfasermärkte mit Quarzglasprodukten weiter zu erschließen. Neue Kooperationen mit strategischen Partnern im Druckmarkt und in der Wasserentkeimung stellen zusätzliche wichtige Wachstumspotenziale für eine nachhaltige positive Geschäftsentwicklung der Hönle Gruppe dar.
Bei gleichbleibenden konjunkturellen Rahmenbedingungen strebt der Vorstand für das Geschäftsjahr 2016/2017 einen Umsatz von 95 bis 105 Mio. € und ein Betriebsergebnis von 14 bis 16 Mio. € für die Hönle Gruppe an.
Die Höhe der Neu- und Ersatzinvestitionen der Hönle Gruppe wird voraussichtlich bei 3,5 bis 4,5 Mio. € liegen. Im Geschäftsjahr 2016/2017 sind Investitionen in Produktionsanlagen unter anderem bei der Raesch Quarz (Germany) GmbH, der Panacol-Elosol GmbH sowie der Dr. Hönle AG geplant.
Die Hönle Gruppe ist mit ihren drei Geschäftssegmenten Geräte & Anlagen, Glas & Strahler und Klebstoffe breit aufgestellt und zugleich in Märkten vertreten, die viel Potenzial für weiteres Wachstum bieten.
Neben dem rein organischen Wachstum wird auch die Akquisition von Unternehmen für die Ausweitung der Geschäftsaktivitäten der Hönle Gruppe von Bedeutung sein. Insbesondere im Bereich der kurzlebigen Wirtschaftsgüter wie Klebstoffe und Quarzglasprodukte beabsichtigt die Hönle Gruppe, ihre Marktposition mittelfristig weiter auszubauen.
Gräfelfing, den 23. Dezember 2016
Norbert Haimerl, Vorstand
Heiko Runge, Vorstand
Der Lagebericht enthält Aussagen und Informationen zur Dr. Hönle AG und zur Hönle Gruppe, die sich auf in der Zukunft liegende Zeiträume beziehen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf der Basis aller zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichtes zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die den Prognosen zugrundegelegten Annahmen nicht zutreffend sein oder Risiken – wie sie beispielsweise im Risikobericht genannt werden – eintreten, können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt außerhalb der gesetzlich vorgesehenen Veröffentlichungsvorschriften keine Verpflichtung, die in diesem Lagebericht enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.
Der Deutsche Corporate Governance Kodex stellt wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften dar und enthält international und national anerkannte Standards der Unternehmensführung. Der Deutsche Corporate Governance Kodex enthält drei unterschiedliche Standards, nämlich Vorschriften, die geltendes Gesetzesrecht beschreiben, sowie Empfehlungen und Anregungen der Regierungskommission.
Die im Deutschen Corporate Governance Kodex wiedergegebenen Gesetzesvorschriften sind als geltendes Gesetzesrecht von den Unternehmen zwingend zu beachten. Von den Empfehlungen können die Gesellschaften abweichen, sie sind dann aber verpflichtet, dies jährlich offenzulegen. Das deutsche Aktienrecht sieht in § 161 AktG vor, dass Vorstand und Aufsichtsrat der deutschen börsennotierten Gesellschaft jährlich eine Erklärung zur Beachtung der Empfehlungen der Regierungskommission abgeben müssen. Von den Anregungen des Deutschen Corporate Governance Kodex können die Unternehmen auch ohne Offenlegung abweichen.
Obgleich als Adressaten des Verhaltenskodexes häufig große Gesellschaften im Vordergrund stehen, entspricht die Dr. Hönle AG weitgehend den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. Die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex überprüfte den Kodex und nahm einige Änderungen vor. Das vergangene, gegenwärtige und voraussichtlich zukünftige Verhalten der Gesellschaft weicht in den nachfolgenden Punkten von den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 05. Mai 2015 ab:
Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt, dass ein angemessener Selbstbehalt vereinbart werden soll, wenn die Gesellschaft für den Aufsichtsrat eine D&O- (Directors-and-Officers) Versicherung abschließt (Kodexziffer 3.8 Abs. 3). Der D&O-Versicherungsschutz für den Vorstand beinhaltet einen Selbstbehalt entsprechend der gesetzlichen Regelung. Die Versicherungspolice sieht für die Mitglieder des Aufsichtsrats jedoch keinen Selbstbehalt vor. Vorstand und Aufsichtsrat sind weiterhin der Ansicht, dass verantwortungsvolles Handeln für alle Organmitglieder selbstverständliche Pflicht ist; eines Selbstbehaltes für die Aufsichtsratsmitglieder bedarf es deshalb nicht.
Nach Kodexziffer 4.1.5 hat der Vorstand Zielgrößen für den Frauenanteil in den beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands festzusetzen. Dies tat der Vorstand der Dr. Hönle AG entsprechend den Vorgaben des Gesetzes über die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst vom 24. April 2015. Der Vorstand setzte eine bis zum 30. Juni 2017 zu erreichende Zielgröße für den Frauenanteil in der ersten Führungsebene unterhalb des Vorstands von mindestens 25 % fest. Dies entspricht dem derzeitigen Frauenanteil auf dieser Ebene. Der Vorstand hat des Weiteren eine zu erreichende Zielgröße für den Frauenanteil in der zweiten Führungsebene unterhalb des Vorstands von mindestens 0 % festgesetzt. Eine Frist für die Umsetzung ist daher nicht zu definieren. Der Vorstand ist der Auffassung, dass bei der Besetzung von Führungspositionen die persönliche Qualifikation und die individuelle Fähigkeit, nicht aber das Geschlecht oder das Alter entscheidend sind. Der Vorstand der Dr. Hönle AG wird jedoch spätestens zum Ablauf des 30. Juni 2017 erneut über die zu erreichenden Zielgrößen in den beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands der Dr. Hönle AG beschließen.
Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt, dass der Vorstand einen Vorsitzenden oder Sprecher haben soll (Kodexziffer 4.2.1 Satz 1). Der Vorstand der Dr. Hönle AG besteht zurzeit aus zwei Personen. Die Geschäftsverteilung und die Zusammenarbeit innerhalb des Vorstandes werden u.a. in der Geschäftsordnung für den Vorstand geregelt. Einen Vorstandsvorsitzenden bzw. einen Vorstandssprecher gibt es bei der Dr. Hönle AG nicht. Beide Vorstände arbeiten in dieser Struktur seit Jahren erfolgreich und eng zusammen. Eine Umstellung im Aufbau des Vorstands hält die Dr. Hönle AG nicht für sinnvoll.
Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt, dass die Vergütung des Vorstands fixe und variable Bestandteile enthalten soll. Dabei ist bei variablen Vergütungsbestandteilen grundsätzlich auf eine mehrjährige Bemessungsgrundlage zu achten (Kodexziffer 4.2.3 Absatz 2).
Der Aufsichtsrat der Dr. Hönle AG ist nicht der Ansicht, dass eine mehrjährige Bemessungsgrundlage die Qualität der Tätigkeit des Vorstands erhöht. Die Vorstände der Dr. Hönle AG erhalten daher auf das Geschäftsjahr bezogene variable und in ihrer Höhe begrenzte Vergütungsbestandteile.
Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt, dass beim Abschluss von Vorstandsverträgen darauf geachtet werden soll, dass Zahlungen an ein Vorstandsmitglied bei vorzeitiger Beendigung der Vorstandstätigkeit einschließlich Nebenleistungen den Wert von zwei Jahresvergütungen nicht überschreiten und nicht mehr als die Restlaufzeit des Anstellungsvertrages vergüten. Für die Berechnung des Abfindungs-Caps soll dabei auf die Gesamtvergütung des abgelaufenen Geschäftsjahres und gegebenenfalls auch auf die voraussichtliche Gesamtvergütung für das laufende Geschäftsjahr abgestellt werden (Abfindungs-Cap, Kodexziffer 4.2.3 Absatz 4). Der Aufsichtsrat bestellt den Vorstand der Dr. Hönle AG für eine Amtszeit von jeweils höchstens fünf Jahren. Die Vorstandsverträge sehen bei vorzeitiger Beendigung der Vorstandstätigkeit die Zahlung der Vorstandsvergütung bis zum Laufzeitende der Vorstandsverträge vor. Im Falle des Ausscheidens eines Vorstandsmitgliedes aufgrund eines Eigentümerwechsels (Change of Control, Kodexziffer 4.2.3 Absatz 5) steht dem Vorstand eine Abfindung in Höhe von zwei Jahresbruttogehältern (einschließlich erfolgsabhängiger Vergütungen), jedoch maximal in Höhe von 400 T€, zu. Zur Berechnung des Jahresbruttogehaltes wird der Durchschnitt der in den letzten drei Geschäftsjahren vor dem Ausscheiden erzielten Jahresbruttogehälter ermittelt.
Eine Umstellung der Berechnungsgrundlage für die Ermittlung der Abfindung für die Vorstandsmitglieder hält die Dr. Hönle AG nicht für sinnvoll.
Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt für Geschäftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2013 beginnen, für jedes Vorstandsmitglied die gewährten Zuwendungen, bei variablen Vergütungsteilen ergänzt um die erreichbare Maximal- und Minimalvergütung, sowie den Zufluss aus Fixvergütung, kurzfristiger variabler Vergütung und langfristiger variabler Vergütung darzustellen und für diese Informationen vorgefertigte Mustertabellen zu verwenden (Kodexziffer 4.2.5 Absatz 3). Die Dr. Hönle AG veröffentlicht die Vergütung der Vorstände im Einklang mit den geltenden Vorschriften individualisiert und untergliedert nach erfolgsunabhängigen und erfolgsabhängigen Bezügen sowie Pensionen. Sie ist nicht der Ansicht, dass eine Umstellung der Darstellung der Vorstandsvergütung die Qualität und Verständlichkeit erhöht.
Nach Kodexziffer 5.1.2 hat der Aufsichtsrat Zielgrößen für den Anteil von Frauen im Vorstand festzusetzen. Dies tat der Aufsichtsrat der Dr. Hönle AG hat entsprechend den Vorgaben des Gesetzes über die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst vom 24. April 2015. Der Aufsichtsrat setzte eine zu erreichende Zielgröße für den Frauenanteil im Vorstand der Dr. Hönle AG von mindestens 0 % fest. Eine Frist für die Umsetzung ist damit nicht zu definieren. Die beiden Vorstandsmitglieder der Dr. Hönle AG, Herr Haimerl und Herr Runge, führen den Konzern nunmehr seit vielen Jahren erfolgreich.
Weder eine Erweiterung des Vorstandes noch eine Neubesetzung von Vorstandspositionen ist derzeit geplant. Aus diesem Grund soll für den Zeitraum bis zum 30. Juni 2017 auch keine Mindestzielgröße für den Frauenanteil im Vorstand größer 0 % festgesetzt werden. Der Aufsichtsrat wird sich auch zukünftig bei der Auswahl von Vorstandsmitgliedern an der Qualifikation und den individuellen Fähigkeiten der Kandidatin oder des Kandidaten orientieren. Bei der Besetzung des Vorstandes ist nach Auffassung des Aufsichtsrats nicht das Geschlecht oder das Alter ausschlaggebend, allein entscheidend ist, die am besten geeignete Person für die Position des zu besetzenden Vorstandsamtes zu finden. Der Aufsichtsrat der Dr. Hönle AG wird jedoch spätestens zum Ablauf des 30. Juni 2017 erneut über die zu erreichende Zielgröße im Vorstand der Dr. Hönle AG beschließen.
Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt, dass der Aufsichtsrat fachlich qualifizierte Ausschüsse, insbesondere einen Prüfungsausschuss (Audit Committee), bilden soll (Kodexziffer 5.3). Der Aufsichtsrat der Dr. Hönle AG besteht zurzeit aus drei Mitgliedern. Beschließende Ausschüsse müssen ebenfalls aus drei Personen bestehen. Aufgrund der Größe des Aufsichtsrates der Dr. Hönle AG werden derzeit keine Ausschüsse gebildet.
Der Deutsche Corporate Governance Kodex gibt konkrete Empfehlungen für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats. So empfiehlt der Kodex unter anderem die Festlegung von Altersgrenzen für Aufsichtsratsmitglieder und die Festlegung eine Regelgrenze für die Zugehörigkeitsdauer zum Aufsichtsrat sowie Vielfalt (Diversity) vorzusehen (Kodexziffer 5.4.1 Absatz 2). Darüber hinaus sollen die Zielsetzung der Zusammensetzung des Aufsichtsrats und der Stand der Umsetzung im Corporate Governance Bericht veröffentlicht werden (Kodexziffer 5.4.1 Absatz 3). Der Aufsichtsrat der Dr. Hönle AG besteht aus drei Mitgliedern. Die Dr. Hönle AG ist der Ansicht, dass die persönliche Qualifikation und die individuelle Fähigkeit, nicht aber beispielsweise das Geschlecht oder das Alter bei der Besetzung des Aufsichtsrats entscheidend sind. Der Aufsichtsrat der Dr. Hönle AG hat keine festen Alters- oder andere Zugehörigkeitsgrenzen für seine Mitglieder festgelegt. Die Dr. Hönle AG sieht in einer solchen Festlegung eine unangebrachte Einschränkung des Rechts der Aktionäre, die Mitglieder des Aufsichtsrats zu wählen.
Der Aufsichtsrat hat daher auch keine konkreten Ziele im Sinne des Kodex für seine Zusammensetzung formuliert. Die Dr. Hönle AG wird deshalb auch nicht die Zielsetzung der Zusammensetzung des Aufsichtsrats und den Stand der Umsetzung im Corporate Governance Bericht veröffentlichen. Der Aufsichtsrat der Dr. Hönle AG hat jedoch entsprechend den Vorgaben des Gesetzes über die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst vom 24. April 2015 eine Zielgröße für den Frauenanteil im Aufsichtsrat formuliert.
Da die Dr. Hönle AG nicht dem Mitbestimmungsgesetz unterliegt, muss sich ihr Aufsichtsrat nicht zu mindestens 30 % aus Frauen und zu mindestens 30 % aus Männern zusammensetzen. Der Aufsichtsrat der Dr. Hönle AG hat eine zu erreichende Zielgröße für den Frauenanteil im Aufsichtsrat von mindestens 0 % festgesetzt. Eine Frist zur Erreichung der Zielgröße ist damit nicht zu definieren. Die amtierenden Aufsichtsratsmitglieder der Dr. Hönle AG wurden auf der Hauptversammlung im März 2015 für eine Amtszeit von fünf Jahren neu gewählt. Eine Erweiterung des Aufsichtsrats erachtet der Aufsichtsrat derzeit nicht für sinnvoll und erforderlich. Für die laufende Amtsperiode des neu gewählten Aufsichtsrats soll daher keine Zielgröße für den Frauenanteil im Aufsichtsrat größer 0 % festgelegt werden. Sollte ein Mitglied des derzeitigen Aufsichtsrats vorzeitig aus dem Aufsichtsrat ausscheiden, wird die Dr. Hönle AG den oder die am besten geeigneten Kandidaten/ Kandidatinnen zur Wahl in den Aufsichtsrat vorschlagen. Der Aufsichtsrat der Dr. Hönle AG wird jedoch spätestens zum Ablauf des 30. Juni 2017 erneut über die zu erreichende Zielgröße für den Frauenanteil im Aufsichtsrat der Dr. Hönle AG Beschluss fassen.
Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt, dass der Vorstand Halbjahres- und Quartalsfinanzberichte vor der Veröffentlichung mit dem Aufsichtsrat oder seinem Prüfungsausschuss erörtern soll (Kodexziffer 7.1.2 Satz 2). Im Zuge eines effizienten Publikationsprozesses hat die Dr. Hönle AG bereits in der Vergangenheit Zwischenberichte ohne ausführliche Erörterung mit dem Aufsichtsrat veröffentlicht und beabsichtigt dies auch in der Zukunft zu tun. Ferner empfiehlt der Deutsche Corporate Governance Kodex, den Konzernabschluss binnen 90 Tagen und die Zwischenberichte binnen 45 Tagen nach Geschäftsjahresende öffentlich zugänglich zu machen (Kodexziffer 7.1.2 Satz 4).
Wie bisher veröffentlicht die Dr. Hönle AG auch zukünftig binnen 90 Tagen vorläufige Zahlen des Geschäftsjahres. Die Veröffentlichung des Geschäftsberichtes jedoch erfolgt gemäß Börsenordnung der Frankfurter Wertpapierbörse für Titel des Prime Standard innerhalb von vier Monaten nach Ende des Berichtszeitraums. Halbjahresberichte und Quartalsmitteilungen werden im Einklang mit der Börsenordnung der Frankfurter Wertpapierbörse innerhalb von zwei Monaten nach dem Ende des Berichtszeitraums veröffentlicht. Die Verkürzung der Veröffentlichungszeiten würde in einem unangemessenen Verhältnis die Verwaltungskosten erhöhen. Die Veröffentlichungsfristen werden daher bis auf weiteres unverändert bleiben.
Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt Angaben zum Besitz von Aktien der Gesellschaft oder sich darauf beziehender Finanzinstrumente von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern zu machen (Kodexziffer 6.2). Die Dr. Hönle AG weist den Besitz von Aktien der Gesellschaft oder sich darauf beziehender Finanzinstrumente wie folgt aus:
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| Wertpapierbesitz zum 30. September 2016 | Aktien Anzahl |
Aktien in % vom Grundkapital | sonstige Finanzinstrumente |
|---|---|---|---|
| Vorstand | |||
| Norbert Haimerl | 27.000 | 0,49 | 0 |
| Heiko Runge | 16.100 | 0,29 | 0 |
| Aufsichtsrat | |||
| Günther Henrich | 500 | 0,01 | 0 |
| Prof. Dr. Karl Hönle | 222.000 | 4,03 | 0 |
| Summe | 265.600 | 4,82 | 0 |
| Anzahl Aktien Gesamt | 5.512.930 | 100,00 | 0 |
Organe der Gesellschaft sind der Vorstand, der Aufsichtsrat und die Hauptversammlung. Die Kompetenzen dieser Organe sind im Aktiengesetz, in der Satzung und den Geschäftsordnungen für Vorstand und Aufsichtsrat geregelt.
Der Vorstand leitet die Gesellschaft in eigener Verantwortung nach Maßgabe der Gesetze, der Satzung und seiner Geschäftsordnung sowie unter Berücksichtigung der Beschlüsse der Hauptversammlung. Der Vorstand vertritt die Gesellschaft gegenüber Dritten. Die Geschäftsführung erfolgt über regelmäßige strategische Erörterungen auf Vorstandsebene sowie mit den Geschäftsbereichsleitungen. Der Vorstand wird monatlich über die Entwicklung wesentlicher Kenngrößen der Dr. Hönle AG und deren Tochtergesellschaften informiert. Weitere Informationen zur Unternehmenssteuerung finden sich in diesem Lagebericht unter der Rubrik Managementsystem. Der Vorstand hat geeignete Maßnahmen zu treffen, insbesondere ein Überwachungssystem einzurichten, um den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Dieses System wird kontinuierlich weiterentwickelt und an sich verändernde Rahmenbedingungen angepasst. Weitere Informationen zum Risikomanagement enthält der Risikobericht.
Der Aufsichtsrat überwacht und berät den Vorstand bei der Führung der Geschäfte. Dabei wird er in alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung stets rechtzeitig und angemessen eingebunden. Der Vorstand unterrichtet ihn regelmäßig, zeitnah und umfassend über den Geschäftsverlauf, die Ertrags- und Finanzlage, die Beschäftigungssituation sowie die Planungen und die Vorhaben des Unternehmens. Zur Vorbereitung der Sitzungstermine erhält der Aufsichtsrat regelmäßig schriftliche Berichte vom Vorstand. Nach sorgfältiger Prüfung und Beratung fasst der Aufsichtsrat, soweit erforderlich, Beschlüsse. Weitere Einzelheiten zur Tätigkeit des Aufsichtsrats werden im Bericht des Aufsichtsrats dargelegt. Der Corporate Governance Kodex empfiehlt die Bildung qualifizierter Ausschüsse mit mindestens drei Mitgliedern. Da der Aufsichtsrat der Dr. Hönle AG ebenfalls aus drei Mitgliedern besteht, werden derzeit keine Ausschüsse gebildet.
Die Aktionäre nehmen ihre Rechte in der Hauptversammlung wahr und entscheiden über grundlegende Angelegenheiten der Dr. Hönle AG durch die Ausübung ihres Stimmrechts. Jede Aktie besitzt ein Stimmrecht. Alle für die Entscheidungsbildung wichtigen Unterlagen stehen den Aktionären auch auf der Internetseite der Dr. Hönle AG rechtzeitig vor der Hauptversammlung zur Verfügung.
(►https://www.hoenle.de/de/investoren/ hauptversammlung)
Die Aktionäre können ihr Stimmrecht durch einen Bevollmächtigten ihrer Wahl oder durch einen von der Dr. Hönle AG benannten Stimmrechtsvertreter ausüben lassen und ihm Weisungen erteilen. Nach der Hauptversammlung werden die Präsenz und die Abstimmungsergebnisse auf der Internetseite der Gesellschaft veröffentlicht.
Diplom-Betriebswirt (FH) (54 Jahre)
verantwortlich für Finanzen und Personal
Norbert Haimerl beendete sein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Regensburg mit dem Abschluss Dipl.-Betriebswirt (FH). Als Assistent der Geschäftsleitung eines mittelständischen Unternehmens startete er 1990 ins Berufsleben. In der Zeit von 1992 bis 1996 arbeitete er bei einem Tochterunternehmen eines Druckmaschinenherstellers als Assistent der Geschäftsleitung. 1996 wechselte er als kaufmännischer Leiter zur Dr. Hönle AG und wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2000 zum Vorstand der Gesellschaft bestellt.
Diplom-Ingenieur (FH) (52 Jahre)
verantwortlich für Vertrieb und Technik
Heiko Runge beendete sein Studium der physikalischen Technik an der Fachhochschule Wedel mit dem Abschluss Dipl.-Ing. (FH). Seinen beruflichen Werdegang begann er 1990 als Produktmanager Vertrieb bei der Eltosch Torsten Schmidt GmbH. Drei Jahre später wechselte er zur Dr. Hönle AG. Hier wurde er zunächst Vertriebsleiter und mit Wirkung zum 1. Januar 2000 zum Vorstand der Gesellschaft bestellt.
Diplom-Physiker
Aufsichtsratsvorsitzender
Karl Hönle ist emeritierter Professor der Hochschule München. Er hatte dort die Professur für Technische Optik und Lasertechnik und war Beauftragter für Technologietransfer und für Messebeteiligung der bayerischen Fachhochschulen. Ferner war er 20 Jahre kommunalpolitisch in Dachau tätig.
Er leitet als Mitglied des Kollegialvorstandes das Labor für Lichttechnik (GbR) und ist Mitglied im Fachnormenausschuss für Lichttechnik beim Deutschen Institut für Normung (DIN). Prof. Hönle ist darüber hinaus Geschäftsführer der Dr. Hönle Medizintechnik GmbH.
Rechtsanwalt
stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender
Herr Henrich war nach Tätigkeiten im Bayerischen Wirtschaftsministerium und in der LfA Förderbank Bayern von 1987 bis 2012 Geschäftsführer der BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft mbH und ihrer Vorgängergesellschaften. Er hat maßgeblich daran mitgewirkt, dass die BayBG heute der Marktführer für mittelständisches Beteiligungskapital in Bayern ist. Hierdurch verfügt Herr Henrich über ein breites Netzwerk in der bayerischen Wirtschaft. Er übernahm zahlreiche Aufsichtsrats- und Beiratsmandate bei mittelständischen Unternehmen. Zudem war er Vorsitzender einer Fachgruppe und Mitglied im Vorstand des BVK Bundesverband deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften.
Rechtsanwalt
Aufsichtsrat
Herr Dr. Gimple ist seit 2001 als Rechtsanwalt in München tätig. Nach Abschluss seines Jurastudiums und der Promotion an der Ludwig-Maximilians-Universität München arbeitete er zunächst in mehreren größeren überregionalen Wirtschaftskanzleien, ehe er im Jahre 2011 zusammen mit einem Kollegen die Wirtschaftskanzlei SOLEOS gründete. Seit November 2005 fungiert der gelernte Bankkaufmann zudem als Pfandbrieftreuhänder der Stadtsparkasse München.
Wir haben den von der Dr. Hönle Aktiengesellschaft, Gräfelfing, aufgestellten Konzernabschluss zum 30. September 2016 – bestehend aus Konzernbilanz, Konzerngewinn- und -verlustrechnung, Konzerngesamtergebnisrechnung, Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung, Konzernkapitalflussrechnung und Konzernanhang – sowie den Lagebericht der Dr. Hönle Aktiengesellschaft und des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2015 bis 30. September 2016 geprüft.
Die Aufstellung von Konzernabschluss und Lagebericht der Dr. Hönle AG und des Konzerns nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Dr. Hönle Aktiengesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie die Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss der Dr. Hönle AG den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Lagebericht der Dr. Hönle Aktiengesellschaft und des Konzerns steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 23. Dezember 2016
**S&P GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Christoph Thomas, Wirtschaftsprüfer
Ulrich Stauber, Wirtschaftsprüfer
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
Gräfelfing, den 23. Dezember 2016
Dr. Hönle AG
Norbert Haimerl, Vorstand
Heiko Runge, Vorstand
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| Anhang | 01.10.2015 - 30.09.2016 in T€ |
01.10.2014 - 30.09.2015 in T€ |
|
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | (6) | 93.415 | 92.173 |
| Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 2.283 | 94 | |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 127 | 259 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | (7) | 1.012 | 1.673 |
| Materialaufwand/Aufwand für bezogene Leistungen | (8) | 35.972 | 33.527 |
| Personalaufwand | (9) | 31.031 | 29.395 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle | |||
| Vermögenswerte des Anlagevermögens | (10) | 2.709 | 2.638 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (11) | 14.725 | 15.115 |
| Betriebsergebnis/EBIT | 12.400 | 13.524 | |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen | (12) | -14 | -11 |
| Finanzerträge | (13) | 54 | 1.094 |
| Finanzaufwendungen | (14) | 390 | 584 |
| Finanzergebnis | -350 | 499 | |
| Ergebnis vor Steuern und nicht beherrschenden Anteilen/EBT | 12.050 | 14.023 | |
| Ertragsteuern | (15) | 3.760 | 3.703 |
| Konzernjahresergebnis | 8.290 | 10.320 | |
| Ergebnisanteil, der den nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnen ist | (16) | 12 | 192 |
| Ergebnisanteil der Aktionäre der Dr. Hönle AG | 8.278 | 10.128 | |
| Ergebnis je Aktie (unverwässert) in € | (19) | 1,50 | 1,84 |
| Ergebnis je Aktie (verwässert) in € | (19) | 1,50 | 1,84 |
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| 01.10.2015 - 30.09.2016 in T€ |
01.10.2014 - 30.09.2015 in T€ |
||
|---|---|---|---|
| Konzernjahresergebnis | 8.290 | 10.320 | |
| Sonstiges Ergebnis: | |||
| Positionen, die anschließend möglicherweise in den Gewinn | |||
| oder Verlust umgegliedert werden | |||
| - Unterschied aus Währungsumrechnung | (31) | -7 | 355 |
| - Sonstiges Ergebnis aus Sicherungsgeschäften | (46) | 15 | 35 |
| - Ertragsteuereffekte | (23) | -4 | -9 |
| Positionen, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | |||
| Veränderung versicherungsmathematischer Gewinne/Verluste aus Pensionen | (35) | -1.681 | 231 |
| Latente Steuern aus Veränderung versicherungsmathematischer | |||
| Gewinne/Verluste aus Pensionen | (23) | 424 | -56 |
| Summe sonstiges Ergebnis | -1.253 | 556 | |
| Gesamtergebnis | 7.037 | 10.877 | |
| Davon entfallen auf: | |||
| - Ergebnisanteil, der den nicht beherrschenden Anteilen zuzuordnen ist | 6 | 188 | |
| - Ergebnisanteil der Aktionäre der Dr. Hönle AG | 7.031 | 10.689 |
AKTIVA
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| Anhang | 30.09.2016 in T€ |
30.09.2015 in T€ |
|
|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | |||
| Geschäfts- oder Firmenwert | (20) | 18.849 | 18.849 |
| Immaterielle Vermögenswerte | (20) | 2.905 | 3.051 |
| Sachanlagevermögen | (20) | 17.191 | 16.163 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilie | (20) | 1.301 | 0 |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen | (22) | 37 | 50 |
| Finanzielle Vermögenswerte | (20) | 32 | 32 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | (21) | 902 | 810 |
| Latente Ertragsteueransprüche | (23) | 3.187 | 2.569 |
| Langfristige Vermögenswerte, gesamt | 44.404 | 41.524 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Vorräte | (24) | 27.415 | 25.055 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | (25) | 13.076 | 13.513 |
| Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | (26) | 213 | 224 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | (27) | 2.003 | 2.233 |
| Steuererstattungsansprüche | (28) | 648 | 631 |
| Liquide Mittel | (29) | 6.516 | 7.456 |
| Kurzfristige Vermögenswerte, gesamt | 49.871 | 49.112 | |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | (30) | 0 | 376 |
| Aktiva Gesamt | 94.275 | 91.012 | |
| PASSIVA | |||
| Anhang | 30.09.2016 in T€ |
30.09.2015 in T€ |
|
| Eigenkapital | (31) | ||
| Gezeichnetes Kapital | 5.513 | 5.513 | |
| Eigene Anteile | -8 | -8 | |
| Kapitalrücklage | 16.596 | 16.596 | |
| Gewinnrücklagen | 37.776 | 33.776 | |
| Aktionären der Dr. Hönle AG zuzuordnendes Eigenkapital | 59.877 | 55.877 | |
| Nicht beherrschende Anteile | 1.792 | 1.637 | |
| Eigenkapital, gesamt | 61.669 | 57.514 | |
| Langfristige Schulden | |||
| Langfristige Darlehen (abzüglich kurzfristiger Anteil) | (32) | 6.043 | 8.034 |
| Langfristige Finanzleasingverpflichtungen | (33) | 187 | 8 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | (34) | 537 | 416 |
| Pensionsrückstellungen | (35) | 6.528 | 4.567 |
| Abgegrenzte öffentliche Investitionszuwendungen | (36) | 465 | 533 |
| Latente Ertragsteuerschulden | (23) | 1.369 | 1.526 |
| Langfristige Schulden, gesamt | 15.130 | 15.084 | |
| Kurzfristige Schulden | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | (37) | 4.917 | 4.990 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | (26) | 0 | 7 |
| Erhaltene Anzahlungen | (38) | 938 | 622 |
| Kurzfristiger Anteil der Finanzleasingverbindlichkeiten | (33) | 36 | 3 |
| Kurzfristige Bankverbindlichkeiten und | |||
| kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen | (39) | 2.996 | 3.022 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | (40) | 5.533 | 6.346 |
| Sonstige Rückstellungen | (41) | 483 | 486 |
| Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern | (42) | 2.573 | 2.938 |
| Kurzfristige Schulden, gesamt | 17.475 | 18.414 | |
| Passiva Gesamt | 94.275 | 91.012 |
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| gezeichnetes Kapital in T€ |
eigene Anteile in T€ |
Kapitalrücklage in T€ |
|
| --- | --- | --- | --- |
| Stand 01.10.2014 | 5.513 | -8 | 16.596 |
| Konzernjahresüberschuss | |||
| Sonstiges Ergebnis | |||
| Gesamtergebnis | |||
| Veränderung aufgrund des Erwerbs von nicht beherrschenden Anteilen | |||
| Veränderung der nicht beherrschenden Anteile aufgrund von Unternehmenserwerben | |||
| Dividendenausschüttung | |||
| Stand 30.09.2015 | 5.513 | -8 | 16.596 |
| Stand 01.10.2015 | 5.513 | -8 | 16.596 |
| Konzernjahresüberschuss | |||
| Sonstiges Ergebnis | |||
| Gesamtergebnis | |||
| Veränderung der nicht | |||
| beherrschenden Anteile | |||
| aufgrund von | |||
| Unternehmenserwerben | |||
| Dividendenausschüttung | |||
| Stand 30.09.2016 | 5.513 | -8 | 16.596 |
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| Gewinnrücklagen | |||
|---|---|---|---|
| gesetzliche und andere Gewinnrücklagen in T€ |
Rücklage für Sicherungsgeschäfte in T€ |
Rücklage für versicherungsmathematische Verluste IAS 19 in T€ |
|
| --- | --- | --- | --- |
| Stand 01.10.2014 | 25.502 | -107 | -1.570 |
| Konzernjahresüberschuss | 10.128 | ||
| Sonstiges Ergebnis | 26 | 175 | |
| Gesamtergebnis | 10.128 | 26 | 175 |
| Veränderung aufgrund des Erwerbs von nicht beherrschenden Anteilen | 379 | ||
| Veränderung der nicht beherrschenden Anteile aufgrund von Unternehmenserwerben | |||
| Dividendenausschüttung | -2.756 | ||
| Stand 30.09.2015 | 33.253 | -81 | -1.395 |
| Stand 01.10.2015 | 33.253 | -81 | -1.395 |
| Konzernjahresüberschuss | 8.278 | ||
| Sonstiges Ergebnis | 11 | -1.251 | |
| Gesamtergebnis | 8.278 | 11 | -1.251 |
| Veränderung der nicht | |||
| beherrschenden Anteile | |||
| aufgrund von | |||
| Unternehmenserwerben | |||
| Dividendenausschüttung | -3.032 | ||
| Stand 30.09.2016 | 38.499 | -70 | -2.646 |
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| Gewinnrücklagen | Eigenkapital | |||
|---|---|---|---|---|
| Rücklage für Währungsdifferenzen in T€ |
Aktionären der Dr. Hönle AG zuzuordnendes Eigenkapital in T€ |
nicht beherrschende Anteile in T€ |
Gesamt in T€ in T€ |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand 01.10.2014 | 1.643 | 47.569 | 2.149 | 49.718 |
| Konzernjahresüberschuss | 10.128 | 192 | 10.320 | |
| Sonstiges Ergebnis | 355 | 556 | -4 | 552 |
| Gesamtergebnis | 355 | 10.684 | 188 | 10.872 |
| Veränderung aufgrund des Erwerbs von nicht beherrschenden Anteilen | 379 | -736 | -357 | |
| Veränderung der nicht beherrschenden Anteile aufgrund von Unternehmenserwerben | 0 | 185 | 185 | |
| Dividendenausschüttung | -2.756 | -149 | -2.905 | |
| Stand 30.09.2015 | 1.999 | 55.877 | 1.637 | 57.514 |
| Stand 01.10.2015 | 1.999 | 55.877 | 1.637 | 57.514 |
| Konzernjahresüberschuss | 8.278 | 12 | 8.290 | |
| Sonstiges Ergebnis | -7 | -1.247 | -6 | -1.253 |
| Gesamtergebnis | -7 | 7.031 | 6 | 7.037 |
| Veränderung der nicht | ||||
| beherrschenden Anteile | ||||
| aufgrund von | ||||
| Unternehmenserwerben | 0 | 149 | 149 | |
| Dividendenausschüttung | -3.032 | 0 | -3.032 | |
| Stand 30.09.2016 | 1.993 | 59.877 | 1.792 | 61.669 |
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| 01.10.2015- 30.09.2016 in T€ |
01.10.2014- 30.09.2015 in T€ |
|
|---|---|---|
| Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit: | ||
| Jahresergebnis vor nicht beherrschenden Anteilen und Steuern | 12.050 | 14.023 |
| Berichtigungen für: | ||
| Abschreibungen auf Vermögenswerte des Anlagevermögens | 2.709 | 2.638 |
| Gewinne/Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | 75 | -314 |
| Finanzerträge | -40 | -1.083 |
| Finanzaufwendungen | 389 | 584 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge | -224 | -1.026 |
| Betriebsergebnis vor Änderungen des Nettoumlaufvermögens | 14.959 | 14.822 |
| Zunahme/Abnahme von Rückstellungen | 176 | 247 |
| Zunahme/Abnahme von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 511 | -876 |
| Zunahme/Abnahme von Forderungen gegenüber Unternehmen, | ||
| mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 11 | 43 |
| Zunahme/Abnahme der sonstigen Vermögenswerte | 230 | 362 |
| Veränderung der Rückdeckungsversicherung | -143 | -50 |
| Zunahme/Abnahme der Vorräte | -2.475 | -1.778 |
| Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 26 | -21 |
| Zunahme/Abnahme von Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, | ||
| mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | -7 | -69 |
| Zunahme/Abnahme der erhaltenen Anzahlungen | 316 | -72 |
| Zunahme/Abnahme der sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten | -477 | 245 |
| Zunahme/Abnahme der abgegrenzten öffentlichen Investitionszuwendungen | 0 | 9 |
| Aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel | 13.126 | 12.863 |
| Gezahlte Zinsen | -278 | -334 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -4.492 | -3.371 |
| Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit | 8.356 | 9.159 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit: | ||
| Einzahlungen aus dem Verkauf von Anlagevermögen | 376 | 511 |
| Erwerb von Tochterunternehmen abzgl. erworbener Nettozahlungsmittel | 0 | 186 |
| Auszahlungen für den Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen | 0 | -357 |
| Auszahlungen für den Erwerb von nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen | 0 | -39 |
| Auszahlungen für den Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | -4.980 | -2.136 |
| Veränderung für Unternehmenserwerbe aus Vorjahren | -19 | -603 |
| Einzahlungen aus langfristigen Forderungen | 51 | 66 |
| Auszahlungen für langfristige Forderungen | 0 | -150 |
| Einzahlungen aus erhaltenen Zinsen | 22 | 29 |
| Einzahlungen aus erhaltenen Dividenden | 0 | 15 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -4.551 | -2.478 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit: | ||
| Einzahlungen aus Krediten und Bankverbindlichkeiten | 1.153 | 1.350 |
| Auszahlungen für Kredite und Bankverbindlichkeiten | -2.841 | -3.241 |
| Rückzahlungen von Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | -150 | -279 |
| Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen aus anderen Gesellschaftern | 149 | 0 |
| Auszahlungen für Dividenden | -3.032 | -2.905 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -4.721 | -5.075 |
| Währungsdifferenzen | -46 | 110 |
| Wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds | 21 | 56 |
| Nettoveränderung von Zahlungsmitteln | -940 | 1.771 |
| Zahlungsmittel zu Beginn der Berichtsperiode | 7.456 | 5.685 |
| Zahlungsmittel am Ende der Berichtsperiode | 6.516 | 7.456 |
Die Kapitalflussrechnung wird in Tz. 47 des Konzernanhangs erläutert.
Die Dr. Hönle AG ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft. Sie ist in das Handelsregister München (HR B Nr. 127507) eingetragen und hat ihren Sitz unter der Adresse Lochhamer Schlag 1 in 82166 Gräfelfing bei München, Deutschland.
Die Hönle Gruppe gliedert sich in die drei Geschäftsfelder Geräte & Anlagen, Glas & Strahler sowie Klebstoffe. Die Geräte und Anlagen werden in der Farb- und Lacktrocknung, in der Kleb- und Kunststoffhärtung sowie in der Oberflächenentkeimung und Sonnenlichtsimulation eingesetzt. Das Segment Glas & Strahler umfasst Quarzglasrohre und -stäbe für die Lampen-, Automobil-, Halbleiter- und Glasfaserindustrie sowie Strahler für die Wasserentkeimung und die Trocknung von Beschichtungen und Klebstoffen. Das Segment Klebstoffe beinhaltet Industrieklebstoffe für ein breites Anwendungsfeld unter anderem in der Elektronik, Medizintechnik, Optik und Glasverarbeitung.
Der vorliegende Konzernabschluss der Dr. Hönle AG wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt.
Der Konzernabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung, die Gesamtergebnisrechnung, die Eigenkapitalveränderungsrechnung, die Kapitalflussrechnung sowie den Anhang (Notes). Der Konzernabschluss wird um den zusammengefassten Lagebericht der Dr. Hönle AG und des Konzerns ergänzt.
Das Geschäftsjahr der Dr. Hönle AG und ihrer einbezogenen Tochtergesellschaften, mit Ausnahme der Tochtergesellschaft Hoenle UV Technology (Shanghai) Trading Ltd., China, und der SKC-Panacol Co., Ltd., Südkorea, entspricht dem Zeitraum vom 01. Oktober bis zum 30. September. Bei den genannten Tochtergesellschaften entspricht das Geschäftsjahr dem Kalenderjahr.
Der vorliegende Konzernabschluss vermittelt durch die vollständige Anwendung der maßgeblichen IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und der Zahlungsströme des Hönle Konzerns.
Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Die Betragsangaben erfolgen, wenn nicht anders angegeben, in T€ (Tausend Euro). Der Konzernabschluss wird grundsätzlich auf Basis historischer Anschaffungs- und Herstellungskosten erstellt, sofern nicht unter Ziffer 5 (Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden) etwas anderes angegeben wird.
Der Konzernabschluss wird unter der Going-Concern-Prämisse aufgestellt.
Der Vorstand der Dr. Hönle AG hat den Konzernabschluss am 23. Dezember 2016 aufgestellt.
Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfordert Schätzungen und Annahmen, die die ausgewiesenen Beträge und damit im Zusammenhang stehenden Angaben beeinflusst haben. Dabei ergeben sich für das Management bei der Erstellung des Konzernabschlusses Ermessensspielräume, die nach bestem Wissen ausgeübt werden. Dennoch kann es bei den tatsächlichen Ergebnissen zu Abweichungen von diesen Schätzungen kommen.
Die wichtigsten zukunftsbezogenen Annahmen sowie sonstige am Stichtag bestehende wesentliche Quellen von Schätzungsunsicherheiten, aufgrund derer ein beträchtliches Risiko besteht, dass innerhalb des nächsten Geschäftsjahres eine wesentliche Anpassung der Buchwerte von Vermögenswerten und Schulden erforderlich sein wird, werden in der entsprechenden Erläuterung der einzelnen Positionen aufgeführt. Im Hönle Konzern sind Schätzungen und Annahmen insbesondere für die Beurteilung der Werthaltigkeit der Firmenwerte (vgl. Tz. 20), der Bewertung der Pensionsrückstellungen (vgl. Tz. 35), der sonstigen Rückstellungen (vgl. Tz. 41) und bei der Ermittlung der latenten Steuern (vgl. Tz. 23) getroffen worden.
In den Konzernabschluss zum 30.09.2016 werden neben der Muttergesellschaft, der Dr. Hönle AG, folgende Tochtergesellschaften einbezogen:
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| Name | Sitzland | Beteiligungsquote Berichtsjahr Berichtsjahr | Beteiligungsquote Vorjahr Vorjahr | Gehalten über |
|---|---|---|---|---|
| Unmittelbare Beteiligungen: | ||||
| (1) Aladin GmbH, Gräfelfing/München | Deutschland | 60,00% | 60,00% | |
| (2) Honle UV France SARL, Bron/Lyon | Frankreich | 100,00% | 100,00% | |
| (3) Honle Spain S.A.U., Olesa de Bonesvalls/Barcelona | Spanien | 0,00% | 100,00% | |
| (4) PrintConcept UV-Systeme GmbH, Kohlberg | Deutschland | 100,00% | 100,00% | |
| (5) Eltosch Grafix GmbH, Pinneberg | Deutschland | 100,00% | 100,00% | |
| (6) AGITA Holding AG, Regensdorf/Zürich | Schweiz | 100,00% | 100,00% | |
| (7) UV-Technik Speziallampen GmbH, Wümbach | Deutschland | 81,00% | 81,00% | |
| (8) Mitronic GmbH, Gräfelfing/München | Deutschland | 0,00% | 100,00% | |
| (9) Hoenle UV Technology (Shanghai) Trading Ltd., Shanghai | China | 100,00% | 100,00% | |
| (10) Raesch Quarz (Germany) GmbH, Langewiesen | Deutschland | 100,00% | 80,00% | |
| (11) Raesch Quarz (Malta) Ltd., Mosta, Malta | Malta | 100,00% | 100,00% | |
| (12) Honle US Real Estate LLC, Torrington | USA | 100,00% | 100,00% | |
| Mittelbare Beteiligungen: | ||||
| (13) Panacol AG, Regensdorf/Zürich | Schweiz | 100,00% | 100,00% | (6) |
| (14) Panacol-Elosol GmbH, Steinbach/Frankfurt/M. | Deutschland | 100,00% | 100,00% | (13) |
| (15) Eleco Produits EFD, SAS, Gennevilliers/Paris | Frankreich | 99,96% | 99,96% | (13) |
| (16) Eltosch Grafix America Inc., Batavia/Chicago | USA | 100,00% | 100,00% | (5) |
| (17) SKC-Panacol Co., Ltd., Suwon-si | Südkorea | 51,00% | 51,00% | (14) |
| (18) Tangent Industries, Inc., Torrington | USA | 62,18% | 57,59% | (13) |
| Assoziierte Unternehmen: | ||||
| (19) Metamorphic Materials Inc., Winsted | USA | 30,00% | 30,00% | (13) |
| (20) TECINVENT GmbH, Schömberg | Deutschland | 35,00% | 35,00% |
Bei allen unmittelbaren und mittelbaren Beteiligungen repräsentieren die Beteiligungsquoten zugleich die Stimmrechtsquoten.
Die genannten Unternehmen der unmittelbaren und mittelbaren Beteiligungen werden aufgrund der vorliegenden Möglichkeit der Kontrolle durch die Mehrheit der Stimmrechte jeweils voll konsolidiert. Kontrolle wird erlangt, wenn das Mutterunternehmen
| • | Verfügungsmacht über die Beteiligungsunternehmen ausüben kann, |
| • | schwankenden Renditen aus ihrer Beteiligung ausgesetzt ist und die Renditen aufgrund ihrer Verfügungsmacht der Höhe nach beeinflussen kann. |
Änderungen der Beteiligungsquoten des Konzerns an Tochterunternehmen, die nicht zu einem Verlust der Beherrschung über dieses Tochterunternehmen führen, werden als Eigenkapitaltransaktionen bilanziert.
Assoziierte Unternehmen gem. IAS 28 werden nach der At-Equity-Methode bilanziert, außer wenn die Anteile als zur Veräußerung verfügbar klassifiziert werden. In diesem Fall wird nach Maßgabe von IFRS 5 bilanziert. Ein assoziiertes Unternehmen ist ein Unternehmen, auf das der Konzern durch Mitwirkung an der Finanz- und Geschäftspolitik Einfluss, jedoch keine Beherrschung, ausüben kann. Maßgeblicher Einfluss wird angenommen, wenn das Mutterunternehmen einen Stimmrechtsanteil von 20 % oder mehr hält (assoziiertes Unternehmen). Nach der Equity-Methode sind Anteile an assoziierten Unternehmen mit ihren Anschaffungskosten in die Konzernbilanz aufzunehmen, die um Veränderungen des Anteils des Konzerns am Gewinn oder Verlust und am sonstigen Ergebnis des assoziierten Unternehmens nach dem Erwerbszeitpunk angepasst werden.
Auf eine Einbeziehung der Solitec Gesellschaft für technischen Produktvertrieb mbH (Solitec GmbH) mit Sitz in Gräfelfing wurde trotz Vorliegen einer 100%igen Beteiligung verzichtet, da die Gesellschaft für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung (Umsatz und Bilanzsumme jeweils < 50 T€) ist. Das Geschäftsjahresergebnis 2015/2016 der Solitec GmbH beträgt -1 T€ (Vj. 2 T€), die Höhe des Eigenkapitals zum 30. September 2016 beträgt 38 T€ (Vj. 39 T€).
Die Geschäftsanteile der PrintDesign Engineering GmbH mit Sitz in Kohlberg, Deutschland, in Höhe von 20 % des Stammkapitals werden unter der Bilanzposition „Finanzielle Vermögenswerte“ im Konzernabschluss ausgewiesen. Eine Konsolidierung erfolgt nicht, da die Dr. Hönle AG keinen maßgeblichen Einfluss auf die Gesellschaft ausüben kann. Die Beteiligung ist als zur Veräußerung verfügbarer finanzieller Vermögenswert klassifiziert. Das Geschäftsjahresergebnis 2015/2016 der PrintDesign Engineering GmbH beträgt -7 T€ (Vj. 0 T€), die Höhe des Eigenkapitals zum 30. September 2016 beträgt 24 T€ (Vj. 31 T€).
Gegenüber dem Vorjahr kam es zu folgenden Änderungen bei den in den Konsolidierungskreis einbezogenen Konzerngesellschaften:
Im zweiten Quartal 2015/2016 wurde die Tochtergesellschaft Mitronic GmbH, Gräfelfing, auf die Muttergesellschaft Dr. Hönle AG verschmolzen. Die Verschmelzung erfolgte rückwirkend zum 01. Oktober 2015.
Ebenfalls im zweiten Quartal 2015/2016 wurden von der Panacol AG, Regensdorf/Zürich, Schweiz, Kaufoptionen an der Tangent Industries, Inc., Torrington, USA ausgeübt. In diesem Zusammenhang erwarb die Panacol AG weitere 4,59 % der Anteile an der Tangent Industries, Inc.. Die Panacol AG hält damit 62,18 % der Anteile an der Tangent Industries, Inc..
Im Juni 2016 hat die Dr. Hönle AG weitere 20 % der Anteile an der Raesch Quarz (Germany) GmbH, Langewiesen, erworben. Zum Bilanzstichtag werden somit 100 % der Anteile an der Raesch Quarz (Germany) GmbH gehalten.
Im vierten Quartal 2015/2016 wurde die Tochtergesellschaft Honle Spain S.A.U. aufgelöst. Der Vertrieb von Geräten und Anlagen erfolgt zukünftig über die Tochtergesellschaft Honle UV France SARL, Bron/Lyon, Frankreich. Die Endkonsolidierung erfolgte auf den 30. September 2016 und hat zu keinen wesentlichen Auswirkungen auf die Konzernbilanz bzw. Konzerngewinn- und -verlustrechnung geführt.
Unternehmenszusammenschlüsse werden nach der Erwerbsmethode bilanziert. Aktivische Unterschiedsbeträge zwischen Anschaffungskosten und dem anteiligen neubewerteten Eigenkapital der Gesellschaft werden in der Bilanz als Geschäfts- oder Firmenwert angesetzt. Passivische Unterschiedsbeträge werden nach erneuter Prüfung erfolgswirksam aufgelöst, Unterschiedsbeträge beim Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen werden direkt im Eigenkapital verrechnet.
Die Bewertung von nicht beherrschenden Anteilen erfolgt zum anteilig beizulegenden Zeitwert der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Verbindlichkeiten. Nach erstmaligem Ansatz werden Gewinne und Verluste unbegrenzt beteiligungsproportional zugerechnet, wodurch auch ein Negativsaldo bei nicht beherrschenden Anteilen entstehen kann.
Alle konzerninternen Geschäftsvorfälle, Salden und Zwischenergebnisse werden im Rahmen der Konsolidierung vollständig eliminiert.
Die funktionale Währung und die Berichtswährung der Dr. Hönle AG und des überwiegenden Teils der europäischen Tochtergesellschaften ist der Euro (€).
Für die selbständigen Tochtergesellschaften in der Schweiz, in den Vereinigten Staaten und in Südkorea ist die funktionale Währung der Schweizer Franken (CHF), der US-Dollar (USD) bzw. der Koreanische Won (KRW); für die selbständige chinesische Tochtergesellschaft der Chinesische Renminbi (RMB). Vermögenswerte und Schulden werden mit dem Bilanzstichtagskurs umgerechnet, das Eigenkapital dagegen mit historischen Kursen.
Die sich hieraus ergebenden Währungsumrechnungsdifferenzen wurden erfolgsneutral im Eigenkapital und in der Gesamtergebnisrechnung erfasst. Die Entwicklung dieses Sonderpostens ist in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt. Die Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit dem Durchschnittskurs des Geschäftsjahres umgerechnet.
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| Stichtagskurs | Durchschnittskurs | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 30.09.2016 in € |
30.09.2015 in € |
2015/2016 in € |
2014/2015 in € |
||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 1 Schweizer Franken | CHF | 0,9135 | 0,9060 | 0,9163 | 0,9117 |
| 1 US-Dollar | USD | 0,8960 | 0,8926 | 0,9004 | 0,8710 |
| 1 Chinesischer Renminbi | RMB | 0,1343 | 0,1404 | 0,1378 | 0,1400 |
| 1 Koreanischer Won | KRW | 0,0008 | 0,0008 | 0,0008 | 0,0008 |
Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden gemäß IAS 21 grundsätzlich mit dem Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die dabei entstehenden Umrechnungsdifferenzen werden ergebniswirksam als Kursdifferenzerträge oder Kursdifferenzaufwendungen erfasst. Sicherungsgeschäfte für das Währungsrisiko wurden nicht vorgenommen.
Im Geschäftsjahr 2015/2016 waren die folgenden neuen bzw. geänderten Standards des IASB (International Accounting Standards Board) bzw. IFRIC (International Financial Reporting Interpretations Committee) erstmals anzuwenden. Die Vergleichszahlen wurden, soweit erforderlich, angepasst.
| ― | IAS 19- Employee Contributions: Klarstellung der Zuordnung von Arbeitnehmerbeiträgen oder Beiträgen von dritten Parteien, die mit der Dienstzeit verknüpft sind, sowie die Schaffung einer Erleichterung, wenn der Betrag der Beiträge von der Anzahl der geleisteten Dienstjahre unabhängig ist. Bei der Hönle Gruppe gibt es keine leistungsorientierten Pläne zu den Arbeitnehmerbeiträgen. Die Änderung des IAS 19 hat keine Auswirkungen auf die Bilanzierung und Anhangangaben bei dem Konzernabschluss der Hönle Gruppe. |
| ― | Annual Improvements to IFRSs 2010-2012 Cycle: Im Rahmen des jährlichen Verbesserungsprozesses des IASB wurden innerhalb einzelner IFRS Änderungen vorgenommen, um Inkonsistenzen zu anderen Standards zu eliminieren oder deren Inhalt zu präzisieren. Betroffen sind die Standards IFRS 2, IFRS 3, IFRS 8, IFRS 13, IAS 16, IAS 24 und IAS 38. Diese Überarbeitungen der genannten Standards haben keinen Einfluss auf den Konzernabschluss der Hönle Gruppe. |
| ― | Annual Improvements to IFRSs 2011-2013 Cycle: Im Rahmen des jährlichen Verbesserungsprozesses des IASB wurden innerhalb einzelner IFRS Änderungen vorgenommen, um Inkonsistenzen zu anderen Standards zu eliminieren oder deren Inhalt zu präzisieren. Betroffen sind die Standards IFRS 1, IFRS 3, IFRS 13 und IAS 40. Diese Überarbeitungen der genannten Standards haben keinen Einfluss auf den Konzernabschluss der Hönle Gruppe. |
Das IASB bzw. IFRIC haben weiterhin nachfolgende Standards, Interpretationen und Änderungen zu bestehenden Standards herausgegeben, die bereits von der EU übernommen wurden, deren Anwendung für die Dr. Hönle AG im Geschäftsjahr jedoch noch nicht verpflichtend war. Grundsätzlich wendet die Dr. Hönle AG neue IFRS/IFRICs nicht vor dem Zeitpunkt der verpflichtenden Anwendung (Zeitpunkt des Inkrafttretens) an. Mögliche Auswirkungen auf künftige Konzernabschlüsse werden derzeit geprüft. Eine zuverlässige Einschätzung ist derzeit jedoch noch nicht möglich.
| ― | Annual Improvements to IFRSs 2012-2014 Cycle: Im Rahmen des jährlichen Verbesserungsprozesses des IASB werden innerhalb einzelner IFRS Änderungen vorgenommen, um Inkonsistenzen zu anderen Standards zu eliminieren oder deren Inhalt zu präzisieren. Betroffen sind die Standards IFRS 5, IFRS 7, IAS 19 und IAS 34. (Zeitpunkt des Inkrafttretens: 01. Januar 2016). |
| ― | Amendments to IAS 27- Equity Method in Seperate Financial Statements: Durch diese Änderungen wird die Equity-Methode als Bilanzierungsoption für Anteile an Tochterunternehmen, Joint Ventures und assoziierten Unternehmen im separaten Abschluss eines Investors wieder zugelassen. (Zeitpunkt des Inkrafttretens: 01. Januar 2016). |
| ― | Amendments to IAS 16 and IAS 41- Bearer Plants: Mit den Änderungen werden fruchtbare Pflanzen, die nicht länger deutlichen biologischen Änderungen unterworfen sind, in den Anwendungsbereich des IAS 16 gebracht, so dass sie analog zu den Sachanlagen bilanziert werden. (Zeitpunkt des Inkrafttretens: 01. Januar 2016). |
| ― | Amendments to IAS 16 and IAS 38- Clarification of Acceptable Methods of Depreciation and Amortisation: Mit diesen Änderungen werden Leitlinien zur Verfügung gestellt, welche Methoden für die Abschreibung von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten verwendet werden können, insbesondere was erlösbasierte Abschreibungsmethoden betrifft. (Zeitpunkt des Inkrafttretens: 01. Januar 2016). |
| ― | Amendments to IFRS 11- Accounting for Acquisitions of Interests in Joint Operations: Der Erwerber von Anteilen an einer gemeinsamen Tätigkeit, die einen Geschäftsbetrieb darstellen wie in IFRS 3 definiert, hat alle Prinzipien in Bezug auf die Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen aus IFRS 3 und anderen IFRS anzuwenden, solange diese nicht im Widerspruch zu den Leitlinien in IFRS 11 stehen (Zeitpunkt des Inkrafttretens: 01. Januar 2016). |
| ― | IAS 1- Disclosure Initiative: Die Änderungen an IAS 1 stellen unter anderem klar, dass eine Angabepflicht nur dann vorliegt, wenn die Angabe als wesentlich betrachtet wird. Darüber hinaus werden Klarstellungen zur Aggregation und Disaggregation von Abschlussposten in der Bilanz und der Gesamtergebnisrechnung, Darstellung des sonstigen Ergebnisses at-Equity-eingezogener Unternehmen und zur Struktur von Anhangangaben vorgenommen. (Zeitpunkt des Inkrafttretens: 01. Januar 2016). |
| ― | Amendments to IFRS 10, IFRS 12 and IAS 28- Investment Entities: Applying the Consolidation Exeption: Die Änderung konkretisiert die Konsolidierungspflicht, wenn das Mutterunternehmen eine Investmentgesellschaft darstellt. Hierbei werden Umstände aufgeführt, bei denen keine Konsolidierungspflicht für das Tochterunternehmen besteht. (Zeitpunkt des Inkrafttretens: 01. Januar 2016). |
| ― | IFRS 15- Revenue from Contracts with Customers: Der Standard regelt, wann und in welcher Höhe Erlöse zu erfassen sind. Infolgedessen ersetzt IFRS 15 die bisher relevanten Standards (IAS 18, IAS 11 und IFRIC 13) zur Erlöserfassung sowie relevante Interpretationen. Die Anwendung von IFRS 15 ist für alle Anwender verpflichtend und gilt für fast alle Verträge mit Kunden. Die wesentlichen Ausnahmen allerdings sind Leasingverhältnisse, Finanzinstrumente und Versicherungsverträge. Außerdem wurden „Amendments to IFRS15“ im April 2016 veröffentlicht, welche beim Übergang auf IFRS 15 Klarstellungen und Erleichterung schaffen. (Zeitpunkt des Inkrafttretens: 01. Januar 2018). Der Konzern führt derzeit eine Beurteilung der möglichen Auswirkungen der Anwendung des IFRS 15 auf seinen Konzernabschluss durch. Die Umsatzerlöse im Hönle Konzern werden im Wesentlichen durch den Verkauf von Geräten, Klebstoffen und Glasrohren generiert. Dienstleistungsverträge spielen eine untergeordnete Rolle. Beim Verkauf der genannten Produkte erfolgt die Erfassung der Umsatzerlöse derzeit zum Zeitpunkt des Übergangs der Chancen und Risiken, die mit der Eigentumsübertragung verbunden sind, auf den Kunden. Dabei kommt es auf die mit dem Kunden vereinbarten Incoterms an. Umsatzerlöse werden zu diesem Zeitpunkt erfasst, sofern die Umsatzerlöse und Kosten verlässlich bewertet werden können, der Erhalt des Entgelts wahrscheinlich ist und es kein weiter bestehendes Verfügungsrecht über die Güter gibt. Nach IFRS 15 werden Umsatzerlöse erfasst, sobald ein Kunde die Beherrschung über die Güter erlangt. Der Konzern rechnet nicht mit wesentlichen Auswirkungen des IFRS 15 auf den Konzernabschluss, weder im Hinblick auf den Zeitpunkt der Umsatzrealisierung noch im Hinblick auf die Höhe der Umsatzerlöse. Der Konzern beabsichtigt derzeit, IFRS 15 in seinem Konzernabschluss zum 30. September 2019 anzuwenden und dabei den retrospektiven Ansatz zu wählen. Infolgedessen wird der Konzern alle Anforderungen des IFRS 15 auf jede dargestellte Vergleichsperiode anwenden und den Konzernabschluss anpassen. Der Konzern beabsichtigt die Anwendung der praktischen Vereinfachungen für erfüllte Verträge. |
| ― | IFRS 9- Financial Instruments: Der Standard ersetzt IAS 39 und führt einen einheitlichen Ansatz zur Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten ein. Dabei dienen die Zahlungsstromeigenschaften und das Geschäftsmodell, nach dem sie gesteuert werden, als Grundlage für die Klassifizierung. Ferner sieht IFRS 9 ein neues Wertminderungsmodell vor und enthält neue Regelungen zur Anwendung von Hedge Accounting. (Zeitpunkt des Inkrafttretens: 01. Januar 2018). Die tatsächlichen Auswirkungen der Anwendung des IFRS 9 auf den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2018/2019, in welchem der Standard erstmals anzuwenden ist, sind nicht bekannt und können nicht verlässlich geschätzt werden, da sie von den Finanzinstrumenten, die der Konzern hält, und den wirtschaftlichen Bedingungen zu diesem Zeitpunkt abhängen sowie von der Wahl der Rechnungslegungsmethoden und von Ermessensentscheidungen, die er künftig trifft. Der neue Standard erfordert vom Konzern die Anpassung seiner Rechnungslegungsprozesse und internen Kontrollen im Zusammenhang mit der Darstellung von Finanzinstrumenten, wobei eine Analyse der erforderlichen Anpassungen noch nicht abgeschlossen ist. Unter Berücksichtigung seiner finanziellen Positionen zum 30. September 2016 und den im Geschäftsjahr bestehenden Sicherungsbeziehungen rechnet der Konzern nicht mit wesentlichen Auswirkungen der IFRS 9 Regelungen zur Einstufung finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie der Vorschriften zum Hedge Accounting. Der Konzern ist der Ansicht, dass die Wertminderungsaufwendungen für Vermögenswerte im Anwendungsbereich des Wertminderungsmodells des IFRS 9 wahrscheinlich steigen und volatiler werden. Unter Berücksichtigung der Wertminderungsaufwendungen zum 30. September 2016 schätzt die Hönle Gruppe zusätzliche Wertminderungen nicht als wesentlich ein. Außerdem hat der Konzern die von ihm nach IFRS 9 anzuwendenden Wertminderungsmethoden noch nicht festgelegt. |
Darüber hinaus wurden von dem IASB bzw. IFRIC folgende Regelungen herausgegeben, die noch nicht durch die Europäische Kommission übernommen wurden. Eine vorzeitige Anwendung dieser Regelungen ist daher noch nicht möglich; mögliche Auswirkungen auf zukünftige Konzernabschlüsse werden derzeit geprüft. Der aktuelle Stand der Überprüfung lässt zum Bilanzstichtag jedoch noch keine zuverlässige Einschätzung der Auswirkungen zu.
| ― | IFRS 14- Regulatory Deferral Accounts: Durch den Standard wird es IFRS-Erstanwendern unter bestimmten Voraussetzungen ermöglicht, regulatorische Abgrenzungsposten, welche unter nationalem Recht bilanziert sind, auch im IFRS Abschluss zu erfassen. (Zeitpunkt des Inkrafttretens: 01. Januar 2016). Die EU hat entschieden, den Übernahmeprozess nicht zu starten und den finalen Standard abzuwarten. |
| ― | Amendments to IFRS 10 and IAS 28- Sale or Contribution of Assets between an Investor and its Associate or Joint Venture: Aus der Überarbeitung geht eine Klarstellung bezüglich Transaktionen zwischen Investoren und assoziierter Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen hervor. Der Endorsement-Prozess wurde im Februar 2015 ausgesetzt. (Zeitpunkt des Inkrafttretens: auf unbestimmte Zeit verschoben). |
| ― | Amendments to IAS 12- Income Taxes: Recognition of Deferred Tax Assets for Unrealised Losses: Durch die Änderungen finden grundsätzliche Klarstellungen in Bezug auf den Umgang mit abzugsfähigen temporären Differenzen statt. Insbesondere wird auch die Berücksichtigung von abzugsfähigen temporären Differenzen dargestellt, welche sich aus zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Schuldinstrumenten ergeben. (Zeitpunkt des Inkrafttretens: 01. Januar 2017). |
| ― | Amendments to IAS 7- Statement of Cash Flows: Disclosure Initiative: Die Änderungen haben die Zielsetzung, die Informationen über die Veränderung der Verbindlichkeiten aus Finanzierungsaktivitäten zu verbessern. (Zeitpunkt des Inkrafttretens: 01. Januar 2017). |
| ― | Amendments to IFRS 2- Classification and Measurement of Share-based Payment Transactions: Die Änderungen betreffen die Klassifizierung und Bewertung von anteilsbasierten Vergütungen. (Zeitpunkt des Inkrafttretens: 01. Januar 2018). |
| ― | Amendments to IFRS 4- Applying IFRS 9 Financial Instruments with IFRS 4 Insurance Contracts: Die Änderungen führen zwei Ansätze – den Überlagerungsansatz sowie den Aufschubansatz – ein, um den Herausforderungen des fehlenden Gleichklangs der Erstanwendungszeitpunkte von IFRS 9 und den Nachfolgestandards von IFRS 4 zu begegnen. (Zeitpunkt des Inkrafttretens: 01. Januar 2018). |
| ― | Annual Improvements to IFRS Standards 2014-2016 Cycle: Im Rahmen des jährlichen Verbesserungsprozesses des IASB werden innerhalb einzelner IFRS Änderungen vorgenommen, um Inkonsistenzen zu anderen Standards zu eliminieren oder deren Inhalt zu präzisieren. Betroffen sind die Standards IFRS 1, IAS 28, IFRS 12, IFRS 7. (Zeitpunkt des Inkrafttretens: bzgl. der Änderungen an IFRS 12 01. Januar 2017, für die übrigen Änderungen 01. Januar 2018). |
| ― | IFRIC Interpretation 22 Foreign Currency Transactions and Advance Consideration: Die Interpretation adressiert eine Anwendungsfrage zu IAS 21 Auswirkungen von Wechselkursänderungen. Klargestellt wird, auf welchen Zeitpunkt der Wechselkurs für die Umrechnung von Transaktionen in Fremdwährungen zu ermitteln ist, die erhaltene oder geleistete Anzahlungen beinhalten. (Zeitpunkt des Inkrafttretens: 01. Januar 2018). |
| ― | Amendments to IAS 40: Transfers of Investment Property: Die Änderung von IAS 40 dient der Klarstellung, in welchen Fällen die Klassifikation einer Immobilie als „als Finanzinvestition gehaltene Immobilie“ beginnt bzw. endet, wenn sich die Immobilie noch im Bau oder in der Entwicklung befindet. Durch die bisher abschließend formulierte Aufzählung in IAS 40.57 war die Klassifikation noch nicht fertiggestellter Immobilien bisher nicht klar geregelt. (Zeitpunkt des Inkrafttretens: 01. Januar 2018). |
| ― | IFRS 16- Leases: Der Standard ersetzt die bisherigen Vorschriften zur Bilanzierung von Leasingverhältnissen und ändert die Berücksichtigung beim Leasingnehmer grundlegend. Es werden der Ansatz, die Bewertung, der Ausweis sowie die Angabepflichten bezüglich Leasingverhältnissen im Abschluss von Unternehmen festgelegt. (Zeitpunkt des Inkrafttretens: 01. Januar 2019). IFRS 16 führt ein einheitliches Rechnungslegungsmodell ein, wonach Leasingverhältnisse in der Bilanz des Leasingnehmers zu erfassen sind. Ein Leasingnehmer erfasst ein Nutzungsrecht (right-of-use asset), das sein Recht auf die Nutzung des zugrunde liegenden Vermögenswertes darstellt, sowie eine Schuld aus dem Leasingverhältnis, die seine Verpflichtung zu Leasingzahlungen darstellt. Es gibt Ausnahmeregelungen für kurzfristige Leasingverhältnisse und Leasingverhältnisse hinsichtlich geringwertiger Wirtschaftsgüter. Die Rechnungslegung beim Leasinggeber ist vergleichbar mit dem derzeitigen Standard – das heißt, dass Leasinggeber Leasingverhältnisse weiterhin als Finanzierungs- oder Operating-Leasingverhältnisse einstufen. Der Konzern hat noch nicht mit einer Analyse der möglichen Auswirkungen auf seinen Konzernabschluss begonnen. Der Konzern hat noch nicht entschieden, ob er die Ausnahmeregelungen in Anspruch nehmen wird bzw. welche Übergangsvorschriften angewendet werden sollen. Der Konzern geht davon aus, detailliertere Angaben zu den Auswirkungen machen und den Übergangsansatz vor der Erstanwendung angeben zu können. |
Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Gesamtergebnisrechnung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden einheitlich nach den im Folgenden dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Mutterunternehmens aufgestellt.
Geschäfts- oder Firmenwerte (Goodwill) unterliegen keiner planmäßigen Abschreibung, sondern werden mindestens einmal jährlich auf Wertminderung überprüft. Eine Überprüfung erfolgt auch, wenn Ereignisse oder Umstände (Triggering Events) eintreten, die auf eine mögliche Wertminderung hindeuten. Der Goodwill wird zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen aus Wertminderungen angesetzt.
Die Überprüfung der Werthaltigkeit des Goodwills erfolgt auf der Ebene von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, die die unterste Ebene repräsentieren, auf der der Goodwill für die interne Unternehmensführung überwacht wird.
Für den Wertminderungstest wird der im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbene Goodwill der zahlungsmittelgenerierenden Einheit zugeordnet, die erwartungsgemäß von den Synergien des Unternehmenszusammenschlusses profitiert. Übersteigt der Buchwert der Einheit, der der Goodwill zugeordnet wurde, deren erzielbaren Betrag, wird der der zahlungsmittelgenerierenden Einheit zugeordnete Goodwill aufgrund Wertminderung entsprechend abgeschrieben. Der erzielbare Betrag ist der höhere der beiden Beträge aus beizulegendem Zeitwert, abzüglich Verkaufskosten und Nutzungswert der Einheit.
Die Ermittlung des Nutzungswertes wird mittels der Discounted-Cashflow-Methode durchgeführt. Dabei werden die zukünftig zu erwartenden Cashflows aus der jüngsten Managementplanung zugrundegelegt, mit langfristigen Wachstumsraten sowie Annahmen über die Margenentwicklung fortgeschrieben und mit den Kapitalkosten der zu bewertenden Einheit abgezinst.
Es werden in zukünftigen Perioden keine Wertaufholungen auf abgeschriebenen Goodwill vorgenommen, wenn der erzielbare Betrag den Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder der Gruppe der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, der der Goodwill zugeordnet ist, übersteigt.
Zu einzelnen für die Wertminderungstests verwendeten Prämissen siehe Tz. 20.
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte sind gemäß IAS 38 mit den Anschaffungskosten aktiviert und werden planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.
Die Nutzungszeiträume verteilen sich wie folgt:
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| Kundenstamm und andere Rechte | 5 bis 10 Jahre |
| Software | 1 bis 15 Jahre |
| Lizenzen | 1 bis 14 Jahre |
| Urheberrechte, Patente und sonst. gewerbliche Schutzrechte | 7 bis 10 Jahre |
| Rezepte, Geheimverfahren, Modelle, Entwürfe und Prototypen | 10 Jahre |
Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt gemäß IAS 16 zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen. Abnutzbare Gegenstände des Anlagevermögens werden planmäßig linear abgeschrieben.
In Abweichung zu den Vorjahren erfolgt die planmäßige Abschreibung der in den technischen Anlagen und Maschinen ausgewiesenen Schmelzöfen des Konzerns nicht mehr als ein Vermögenswert pro Schmelzofen, sondern aufgeteilt in ihre Komponenten (insbesondere in Ofenkörper und Schmelztiegel sowie deren Unterkomponenten). Diese werden gemäß IAS 16.43ff. getrennt abgeschrieben, da sie im Betrieb unterschiedliche Nutzungsdauern aufweisen. Entsprechend wurde eine Neuschätzung der relevanten, individuellen Nutzungsdauern vorgenommen, über die die einzelnen Komponenten abgeschrieben werden. Diese Vorgehensweise führt im Ergebnis zu einer verursachungsgerechteren Periodisierung des Aufwands aus der Nutzung der Vermögenswerte und ihrer Komponenten.
Für den Gesamtbetrag der Abschreibungen haben sich gegenüber der vorher angewandten Abschreibungsmethode im Geschäftsjahr 2015/2016 nur unwesentliche Änderungen ergeben. Die Gesellschaft geht davon aus, dass dies auch in den Folgejahren der Fall ist.
Je nach Vermögenswert werden folgende Nutzungszeiträume zugrundegelegt:
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| Gebäude | 3 bis 50 Jahre |
| Technische Anlagen und Maschinen | 1 bis 20 Jahre |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1 bis 39 Jahre |
Unter der Position „Gebäude“ werden auch Mietereinbauten erfasst. Die planmäßige Abschreibung der Mietereinbauten wird entsprechend der erwarteten Nutzungsdauer festgelegt.
Instandhaltungsaufwendungen werden als Periodenaufwand behandelt.
Immobilien, die nicht betrieblich genutzt werden und ausschließlich zur Erzielung von Mieteinnahmen und Gewinnen aus Wertsteigerungen dienen, werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.
Die planmäßige Abschreibung dieser Immobilien erfolgt über einen Zeitraum von 33 Jahren.
Assoziierte Unternehmen werden nach der Equity-Methode bilanziert und in der Bilanz unter der Position „Nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen“ ausgewiesen. Ein assoziiertes Unternehmen ist ein Unternehmen, auf das der Konzern maßgeblichen Einfluss, jedoch keine Beherrschung oder gemeinsame Kontrolle ausüben kann. IAS 28.6 geht davon aus, dass eine Beteiligung von mehr als 20 % der Stimmrechtsanteile auf einen maßgeblichen Einfluss hinweist.
Zur Ermittlung der Latenten Steuern wird die in IAS 12 vorgeschriebene Verbindlichkeitenmethode (Liability Method) herangezogen. Demnach werden aktive und passive latente Steuern grundsätzlich für sämtliche temporäre Bewertungsunterschiede zwischen den Wertansätzen nach IFRS und den steuerlichen Wertansätzen von Bilanzposten gebildet. Latente Steueransprüche werden nur in dem Maße angesetzt, wie es wahrscheinlich ist, dass zukünftige zu versteuernde Gewinne verfügbar sein werden. Gegen diese können die abzugsfähigen temporären Differenzen, die noch nicht genutzten steuerlichen Verluste sowie die noch nicht genutzten Steuergutschriften aufgerechnet werden.
Bedingt durch unterschiedliche gewerbesteuerliche Hebesätze an den einzelnen Standorten ergeben sich in den deutschen Gesellschaften unterschiedliche anzuwendende Steuersätze.
Latente Steuern werden mit dem Steuersatz bewertet, dessen Gültigkeit für die Periode, in der ein Vermögenswert realisiert oder eine Schuld erfüllt wird, erwartet wird.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden gemäß IAS 2 grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bewertet. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten wird das gewogene Durchschnittsverfahren herangezogen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch fixe und variable Fertigungs- und Materialgemeinkosten.
Fremdkapitalkosten werden in voller Höhe aufwandswirksam behandelt, da keine direkte Zuordnung zu qualifizierten Vermögenswerten erfolgen kann.
Posten mit verminderter Marktgängigkeit werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und Nettoveräußerungswert bewertet. Der Nettoveräußerungswert entspricht dem geschätzten, im normalen Geschäftsgang erzielbaren Verkaufserlös abzüglich geschätzter Fertigstellungs- und Vertriebskosten.
Die Kategorisierung von finanziellen Vermögenswerten erfolgt in den folgenden Kategorien:
| • | erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Vermögenswerte |
| • | bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen |
| • | zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
| • | Kredite und Forderungen |
Die Kategorisierung erfolgt bei Zugang und hängt von der Art und dem Verwendungszweck der finanziellen Vermögenswerte ab. Eine Überprüfung der Klassifizierung erfolgt zu jedem Stichtag.
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Vermögenswerte sowie bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen liegen bei der Dr. Hönle AG nicht vor. Die Finanzinstrumente werden wie folgt bilanziert:
Finanzielle Vermögenswerte, welche dieser Kategorie zugeordnet werden, sind einer der folgenden Unterkategorien zuzuordnen:
| • | finanzielle Vermögenswerte, die von Beginn an als „zu Handelszwecken gehalten“ eingeordnet wurden (held for trading) |
| • | finanzielle Vermögenswerte, die ab dem erstmaligen Ansatz „als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten“ (at Fair Value through profit and loss) klassifiziert wurden. |
Ein finanzieller Vermögenswert wird dieser Kategorie zugeordnet, wenn er prinzipiell mit kurzfristiger Verkaufsabsicht erworben wurde oder der finanzielle Vermögenswert vom Management entsprechend designiert wurde. Vermögenswerte dieser Kategorie werden als kurzfristige Vermögenswerte ausgewiesen, wenn sie entweder zu Handelszwecken gehalten oder voraussichtlich innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag realisiert werden.
Derivative Finanzinstrumente werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Wertveränderungen von Derivaten ohne Sicherungszusammenhang gelten als „zu Handelszwecken gehalten“ und werden folglich erfolgswirksam über die Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt. Sind die Derivate in einen Cashflow-Hedge einbezogen, werden die Fair-Value-Anpassungen unter Berücksichtigung latenter Steuern direkt im Eigenkapital ausgewiesen. Bei Einbeziehung von derivativen Finanzinstrumenten in Fair-Value-Hedges wird der Buchwert des Grundgeschäfts um den dem abzusichernden Risiko zurechenbaren Gewinn oder Verlust aus dem Derivat angepasst.
Darlehen und Forderungen (loans and receivables) enthalten nicht-derivative finanzielle Vermögenswerte mit festen oder bestimmbaren Zahlungen, die nicht an einem aktiven Markt notiert sind. Ausgenommen sind finanzielle Vermögenswerte, die kurzfristig zur Veräußerung bestimmt sind (held for trading) sowie diejenigen, welche das Management zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert designiert hat. Darlehen und Forderungen entstehen, wenn der Konzern Geld, Güter oder Dienstleistungen direkt einem Schuldner bereitstellt, ohne die Absicht, diese Forderungen weiterzuverkaufen. Sie werden den kurzfristigen Vermögenswerten zugerechnet, soweit die Fälligkeit der Darlehen und Forderungen nicht 12 Monate nach dem Bilanzstichtag übersteigt. Darlehen und Forderungen mit längeren Laufzeiten werden als langfristige Vermögenswerte ausgewiesen.
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen (held-to-maturity investments) sind nicht-derivative finanzielle Vermögenswerte mit fixen oder bestimmbaren Zahlungen sowie einer festen Laufzeit, bei denen das Management die Absicht und Fähigkeit besitzt, diese bis zur Endfälligkeit zu halten. Ausgenommen sind Investments, die zur Bilanzierung zum Fair Value designiert sind, die zu Handelszwecken gehalten werden oder den Darlehen und Forderungen zuzuordnen sind.
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte sind nicht-derivative finanzielle Vermögenswerte, die als zur Veräußerung verfügbar klassifiziert werden und keiner der anderen dargestellten Kategorien zugeordnet wurden. Sie sind den langfristigen Vermögenswerten zugeordnet, sofern das Management nicht die Absicht hat, sie innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag zu veräußern.
Finanzielle Vermögenswerte werden im Zeitpunkt des erstmaligen Ansatzes zu ihrem beizulegenden Zeitwert zuzüglich Transaktionskosten bewertet.
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte und Vermögenswerte der Kategorie „als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet“ werden nach ihrem erstmaligen Ansatz zu ihren beizulegenden Zeitwerten bewertet. Darlehen und Forderungen und bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Verwendung der Effektivzinsmethode bilanziert.
Realisierte und nicht realisierte Gewinne und Verluste aus der Änderung des beizulegenden Zeitwerts von Vermögenswerten der Kategorie „erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet“ werden in der Periode, in der sie entstehen, erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Änderung des beizulegenden Zeitwerts von nichtmonetären Wertpapieren der Kategorie „zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte“ werden im übrigen Ergebnis erfasst. Wenn Wertpapiere der Kategorie „zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte“ veräußert werden oder wertgemindert sind, werden die im übrigen Ergebnis zusammengefassten Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts erfolgswirksam als Gewinne bzw. Verluste aus finanziellen Vermögenswerten in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Die beizulegenden Zeitwerte finanzieller Vermögenswerte, die an einem aktiven Markt notiert sind, bemessen sich nach dem aktuellen Geldkurs. Liegt für finanzielle Vermögenswerte kein aktiver Markt vor oder handelt es sich um nicht notierte Wertpapiere, werden die entsprechenden beizulegenden Werte mittels geeigneter Bewertungsmethoden ermittelt. Diese umfassen Bezugnahmen auf kürzlich stattgefundene Transaktionen zwischen unabhängigen Geschäftspartnern, die Verwendung aktueller Marktpreise anderer vergleichbarer Vermögenswerte, Discounted Cashflow-Verfahren sowie ggf. spezielle Optionspreismodelle.
Der Konzern prüft zu jedem Bilanzstichtag, ob objektive Anhaltspunkte für eine Wertminderung eines finanziellen Vermögenswertes bzw. einer Gruppe finanzieller Vermögenswerte vorliegen. Im Falle von Eigenkapitalinstrumenten, die als „zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte“ klassifiziert sind, wird ein wesentlicher oder andauernder Rückgang des beizulegenden Zeitwerts unter die Anschaffungskosten dieser Eigenkapitalinstrumente bei der Bestimmung, inwieweit die Eigenkapitalinstrumente wertgemindert sind, berücksichtigt. Wenn ein derartiger Hinweis für zur Veräußerung verfügbare Vermögenswerte existiert, wird der kumulierte Verlust – gemessen als Differenz zwischen den Anschaffungskosten und dem aktuellen beizulegenden Zeitwert – abzüglich davor im Hinblick auf den betrachteten finanziellen Vermögenswert erfasste Wertminderungsverluste aus dem Eigenkapital ausgebucht und in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Einmal in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Wertminderungsverluste von Eigenkapitalinstrumenten werden nicht ergebniswirksam rückgängig gemacht.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden der Kategorie „zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte“ zugeordnet. Sie werden ausnahmsweise mit ihren Anschaffungskosten angesetzt, da für diese Anteile kein aktiver Markt existiert und die Zeitwerte sich nicht mit vertretbarem Aufwand verlässlich ermitteln lassen.
Reguläre Käufe und Verkäufe finanzieller Vermögenswerte werden generell zum Erfüllungstag bilanziert.
Ein finanzieller Vermögenswert (bzw. ein Teil eines finanziellen Vermögenswerts oder ein Teil einer Gruppe ähnlicher finanzieller Vermögenswerte) wird ausgebucht, wenn eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt ist:
| ― | Die vertraglichen Rechte auf den Bezug von Cashflows aus einem finanziellen Vermögenswert sind erloschen. |
| ― | Der Konzern hat seine vertraglichen Rechte auf den Bezug von Cashflows aus dem finanziellen Vermögenswert an Dritte übertragen oder eine vertragliche Verpflichtung zur sofortigen Zahlung des Cashflows an eine dritte Partei im Rahmen einer Vereinbarung, die die Bedingungen in IAS 39.19 erfüllt (sog. Durchleitungsvereinbarung), übernommen und dabei entweder (a) im Wesentlichen alle Chancen und Risiken, die mit dem Eigentum am finanziellen Vermögenswert verbunden sind, übertragen oder (b) zwar im Wesentlichen alle Chancen und Risiken, die mit dem Eigentum am finanziellen Vermögenswert verbunden sind, weder übertragen noch zurückbehalten, jedoch die Verfügungsmacht an dem Vermögenswert übertragen. |
Wenn der Konzern seine vertraglichen Rechte auf Cashflows aus einem Vermögenswert überträgt oder eine Durchleitungsvereinbarung eingeht, bewertet er, ob und in welchem Umfang die Chancen und Risiken bei ihm verbleiben. Wenn der Konzern im Wesentlichen alle Chancen und Risiken, die mit dem Eigentum an diesem Vermögenswert verbunden sind, weder überträgt noch zurückbehält, noch die Verfügungsmacht an dem Vermögenswert überträgt, erfasst der Konzern den Vermögenswert im Umfang seines anhaltenden Engagements. In diesem Fall erfasst der Konzern auch eine damit verbundene Verbindlichkeit. Der übertragene Vermögenswert und die damit verbundene Verbindlichkeit werden so bewertet, dass den Rechten und Verpflichtungen, die der Konzern behalten hat, Rechnung getragen wird.
Wenn das anhaltende Engagement der Form nach den übertragenen Vermögenswert garantiert, so entspricht der Umfang des anhaltenden Engagements dem niedrigeren Betrag aus dem ursprünglichen Buchwert des Vermögenswerts und dem Höchstbetrag der erhaltenen Gegenleistung, den der Konzern eventuell zurückzahlen müsste.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind als finanzielle Vermögenswerte der Kategorie „Kredite und Forderungen“ zugeordnet und zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet, da deren Zahlungen fest und bestimmbar sind und kein aktiver Markt besteht. Eine Wertminderung bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird erfasst, wenn objektive Hinweise dafür vorliegen, dass die fälligen Forderungsbeträge nicht vollständig einbringlich sind. Die Höhe der Wertminderung bemisst sich als Differenz zwischen dem Buchwert der Forderung und dem Barwert der geschätzten zukünftigen Cashflows aus dieser Forderung, diskontiert mit dem Effektivzinssatz. Die Wertminderung wird erfolgswirksam erfasst. Sofern die Gründe für in früheren Perioden vorgenommene Wertberichtigungen nicht mehr vorliegen, erfolgen entsprechende Zuschreibungen.
Andere Forderungen und sonstige Vermögenswerte werden mit dem Nennbetrag oder mit dem niedrigeren Zeitwert am Stichtag bewertet.
Kurzfristige Fremdwährungsforderungen werden gemäß IAS 21 zum Stichtagskurs umgerechnet.
Eine Abzinsung der langfristigen Forderungen wurde vorgenommen. Eine marktübliche Verzinsung wurde im Zusammenhang mit dem Rückkaufwert der Rückdeckungsversicherung für Pensionsansprüche der Mitarbeiter berücksichtigt. Der Bilanzansatz entspricht dem Zeitwert der Forderung zum Bilanzstichtag.
Langfristige Vermögenswerte werden als zur Veräußerung gehalten klassifiziert, wenn der zugehörige Buchwert überwiegend durch ein Veräußerungsgeschäft und nicht durch fortgesetzte Nutzung realisiert wird. Diese Bedingung wird nur dann als erfüllt angesehen, wenn der langfristige Vermögenswert im gegenwärtigen Zustand sofort zur Veräußerung verfügbar ist und die Veräußerung hochwahrscheinlich ist. Die Geschäftsführung muss sich zu einer Veräußerung verpflichtet haben. Dabei muss davon ausgegangen werden, dass der Veräußerungsvorgang innerhalb eines Jahres nach einer solchen Klassifizierung abgeschlossen wird.
Langfristige Vermögenswerte, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert sind, werden zu dem niedrigeren Betrag ihres ursprünglichen Buchwertes und dem beizulegenden Wert abzüglich Veräußerungskosten bewertet.
Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert bilanziert. Auf fremde Währungen lautende Guthaben werden am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet.
Die Feststellung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält, wird auf Basis des wirtschaftlichen Gehalts der Vereinbarung zum Zeitpunkt des Abschlusses der Vereinbarung getroffen und erfordert eine Einschätzung, ob die Erfüllung der vertraglichen Vereinbarung von der Nutzung eines bestimmten Vermögenswerts oder bestimmter Vermögenswerte abhängig ist und ob die Vereinbarung ein Recht auf die Nutzung des Vermögenswerts einräumt, selbst wenn dieses Recht in einer Vereinbarung nicht ausdrücklich festgelegt ist.
Finanzierungs-Leasingverhältnisse, bei denen im Wesentlichen alle mit dem Eigentum verbundenen Chancen und Risiken am Leasinggegenstand auf den Konzern übertragen werden, führen zur Aktivierung des Leasinggegenstands zu Beginn der Laufzeit des Leasingverhältnisses. Der Leasinggegenstand wird mit seinem beizulegenden Zeitwert angesetzt oder mit dem Barwert der Mindestleasingzahlungen, sofern dieser Wert niedriger ist. Leasingzahlungen werden derart in Finanzierungsaufwendungen und den Tilgungsanteil der Restschuld aufgeteilt, dass sich über die Laufzeit des Leasingverhältnisses ein konstanter Zinssatz auf die verbliebene Leasingverbindlichkeit ergibt. Finanzierungsaufwendungen werden im Finanzergebnis erfolgswirksam erfasst.
Leasinggegenstände werden über die Nutzungsdauer des Gegenstands abgeschrieben. Ist der Eigentumsübergang auf den Konzern am Ende der Laufzeit des Leasingverhältnisses jedoch nicht hinreichend sicher, wird der Leasinggegenstand über den kürzeren der beiden Zeiträume aus erwarteter Nutzungsdauer und Laufzeit des Leasingverhältnisses vollständig abgeschrieben.
Leasingzahlungen für Operating-Leasingverhältnisse werden linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses als Aufwand für Operating-Leasingverhältnisse in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Erworbene eigene Anteile werden gemäß IAS 32.33 in einem gesonderten Posten in Höhe der Anschaffungskosten vom Eigenkapital abgezogen. Transaktionskosten sind nur in unwesentlicher Höhe angefallen.
Finanzielle Verbindlichkeiten im Sinne von IAS 39 werden entweder klassifiziert als „finanzielle Verbindlichkeiten, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden“ oder als „zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete sonstige Verbindlichkeiten“. Der Konzern legt die Klassifizierung seiner finanziellen Verbindlichkeiten mit dem erstmaligen Ansatz fest.
Die finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns umfassen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten, Kontokorrentkredite, Darlehen, Finanzgarantien und derivative Finanzinstrumente.
Sämtliche finanziellen Verbindlichkeiten werden bei der erstmaligen Erfassung zum beizulegenden
Zeitwert bewertet, im Fall von Darlehen zuzüglich der direkt zurechenbaren Transaktionskosten.
In der Folgebewertung werden sie mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode angesetzt. Derivative Finanzinstrumente werden zum Fair Value angesetzt.
Bei kurzfristigen Verbindlichkeiten entsprechen die fortgeführten Anschaffungskosten grundsätzlich dem Nennbetrag bzw. dem Rückzahlungsbetrag. Langfristige Verbindlichkeiten sind mit ihrem Barwert bzw. bei Verzinslichkeit mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Kaufpreisverbindlichkeiten aus geschriebenen Put-Optionen auf nicht beherrschende Anteile werden gemäß IAS 32.23 in Höhe des Barwerts der zu erwartenden Zahlungsverpflichtung als Verbindlichkeit angesetzt. Da die Optionen auf Ausübungspreisen basieren, die von der Unternehmensentwicklung beeinflusst werden, erfolgt bei einer Änderung der den Wert der finanziellen Verbindlichkeit bestimmenden Cashflows eine bilanzielle Anpassung, die nach der Ansicht des IASB gemäß IAS 39 im Gewinn oder Verlust zu erfassen ist.
Auf Fremdwährungen lautende kurzfristige Verbindlichkeiten werden gemäß IAS 21 zum Stichtagskurs umgerechnet.
Eine finanzielle Verbindlichkeit wird ausgebucht, wenn die dieser Verbindlichkeit zugrundeliegende Verpflichtung erfüllt, aufgehoben oder erloschen ist.
Wird eine bestehende finanzielle Verbindlichkeit durch eine andere finanzielle Verbindlichkeit desselben Kreditgebers mit substanziell verschiedenen Vertragsbedingungen ausgetauscht oder werden die Bedingungen einer bestehenden Verbindlichkeit wesentlich geändert, wird ein solcher Austausch oder eine solche Änderung als Ausbuchung der ursprünglichen Verbindlichkeit und Ansatz einer neuen Verbindlichkeit behandelt. Die Differenz zwischen den jeweiligen Buchwerten wird erfolgswirksam erfasst.
Der Konzern verwendet derivative Finanzinstrumente wie Zinsswaps, um sich gegen Zinsrisiken abzusichern. Diese derivativen Finanzinstrumente werden zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses zum beizulegenden Zeitwert angesetzt und in den Folgeperioden mit dem beizulegenden Zeitwert neu bewertet. Derivative Finanzinstrumente werden als finanzielle Vermögenswerte angesetzt, wenn ihr beizulegender Zeitwert positiv ist, und als finanzielle Verbindlichkeiten, wenn ihr beizulegender Zeitwert negativ ist.
Gewinne oder Verluste aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von Derivaten werden sofort erfolgswirksam erfasst, mit Ausnahme des wirksamen Teils einer Absicherung von Cashflows, der im sonstigen Ergebnis der Gesamtergebnisrechnung erfasst wird.
Zum Zwecke der Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen werden Sicherungsinstrumente wie folgt klassifiziert:
| ― | als Absicherung des beizulegenden Zeitwerts, wenn es sich um eine Absicherung des Risikos einer Änderung des beizulegenden Zeitwerts eines bilanzierten Vermögenswerts oder einer bilanzierten Verbindlichkeit oder einer nicht bilanzierten festen Verpflichtung handelt, |
| ― | als Absicherung von Cashflows, wenn es sich um eine Absicherung des Risikos von Schwankungen der Cashflows handelt, das dem mit einem bilanzierten Vermögenswert, einer bilanzierten Verbindlichkeit oder mit einer höchstwahrscheinlich eintretenden künftigen Transaktion verbundenen Risiko oder dem Währungsrisiko einer nicht bilanzierten festen Verpflichtung zugeordnet werden kann, |
| ― | als Absicherung einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb. |
Die Hönle Gruppe nutzt ausschließlich Sicherungsinstrumente als Absicherung von Cashflows. Zu Beginn der Absicherung werden sowohl die Sicherungsbeziehung als auch die Risikomanagementzielsetzungen und -strategien des Konzerns im Hinblick auf die Absicherung formal festgelegt und dokumentiert. Die Dokumentation enthält die Festlegung des Sicherungsinstruments, des Grundgeschäfts oder der abgesicherten Transaktion sowie die Art des abgesicherten Risikos und eine Beschreibung, wie das Unternehmen die Wirksamkeit der Änderungen des beizulegenden Zeitwerts des Sicherungsinstruments bei der Kompensation der Risiken aus Änderungen der Cashflows des gesicherten Grundgeschäfts, die sich auf das abgesicherte Risiko zurückführen lassen, ermittelt. Derartige Sicherungsbeziehungen werden hinsichtlich der Erreichung einer Kompensation der Risiken aus Änderungen des Cashflows als in hohem Maße wirksam eingeschätzt. Sie werden fortlaufend dahingehend beurteilt, ob sie tatsächlich während der gesamten Berichtsperiode, für die die Sicherungsbeziehung definiert wurde, hoch wirksam waren.
Sicherungsgeschäfte, die die strengen Kriterien für die Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen erfüllen, werden wie folgt bilanziert:
Der wirksame Teil des Gewinns oder Verlusts aus einem Sicherungsinstrument wird im sonstigen Ergebnis der Gesamtergebnisrechnung und in der Rücklage zur Absicherung von Cashflows erfasst, während der unwirksame Teil sofort erfolgswirksam in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst wird.
Der Hönle Konzern nutzt Zinsswaps als Sicherungsinstrument zur Absicherung des Zinsrisikos bei finanziellen Verbindlichkeiten. Für weitergehende Erläuterungen wird auf Tz. 46 verwiesen.
Die im sonstigen Ergebnis der Gesamtergebnisrechnung erfassten Beträge werden in der Periode in die Gewinn- und Verlustrechnung umgebucht, in der die abgesicherte Transaktion das Periodenergebnis beeinflusst, z. B. dann, wenn abgesicherte Finanzerträge oder -aufwendungen erfasst werden oder wenn ein erwarteter Verkauf durchgeführt wird. Resultiert eine Absicherung im Ansatz eines nicht-finanziellen Vermögenswerts oder einer nicht-finanziellen Verbindlichkeit, so werden die im sonstigen Ergebnis erfassten Beträge Teil der Anschaffungskosten im Zugangszeitpunkt des nicht-finanziellen Vermögenswerts bzw. der nicht-finanziellen Verbindlichkeit.
Wird mit dem Eintritt der erwarteten Transaktion oder der festen Verpflichtung nicht länger gerechnet, werden die zuvor im Eigenkapital erfassten kumulierten Gewinne bzw. Verluste in die Gewinn- und Verlustrechnung umgebucht. Wenn das Sicherungsinstrument ausläuft oder veräußert, beendet oder ausgeübt wird, ohne dass ein Ersatz oder ein Überrollen des Sicherungsinstruments in ein anderes Sicherungsinstrument erfolgt, oder die Kriterien für die Bilanzierung als Sicherungsbeziehung nicht mehr erfüllt sind, verbleiben die bislang im sonstigen Ergebnis erfassten kumulierten Gewinne bzw. Verluste solange im sonstigen Ergebnis, bis die erwartete Transaktion oder feste Verpflichtung das Ergebnis beeinflusst.
Derivative Finanzinstrumente, die nicht als Sicherungsinstrumente designiert und als solche effektiv sind, werden auf der Grundlage einer Beurteilung der Tatsachen und Umstände (d.h. der zugrundeliegenden vertraglichen Cashflows) als kurzfristig oder langfristig klassifiziert oder in einen kurzfristigen und einen langfristigen Teil aufgeteilt.
Hält der Konzern ein Derivat für einen Zeitraum von mehr als 12 Monaten nach dem Abschlussstichtag zur wirtschaftlichen Absicherung (und bilanziert es nicht als Sicherungsbeziehung), wird das Derivat in Übereinstimmung mit der Klassifizierung des zugrundeliegenden Postens als langfristig eingestuft (oder in einen kurzfristigen und einen langfristigen Teil aufgeteilt).
Eingebettete Derivate, die nicht in enger Verbindung mit dem Basisvertrag stehen, werden in Übereinstimmung mit den Cashflows des Basisvertrags klassifiziert.
Derivative Finanzinstrumente, die als Sicherungsinstrument designiert wurden und als solche effektiv sind, werden in Übereinstimmung mit der Klassifizierung des zugrundeliegenden Grundgeschäfts klassifiziert.
Das derivative Finanzinstrument wird nur dann in einen kurzfristigen und einen langfristigen Teil aufgeteilt, wenn eine verlässliche Zuordnung vorgenommen werden kann.
Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) gemäß IAS 19 (Leistungen an Arbeitnehmer) gebildet. Bei diesem Verfahren werden nicht nur die am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften, sondern auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen.
Sonstige Rückstellungen werden gemäß IAS 37 angesetzt, wenn aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige rechtliche oder faktische Verpflichtung besteht, der Abfluss von Ressourcen mit wirtschaftlichem Nutzen zur Erfüllung dieser Verpflichtung wahrscheinlich ist und eine zuverlässige Schätzung der Höhe der Verpflichtung möglich ist. In den sonstigen Rückstellungen sind alle erkennbaren Verpflichtungen berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt auf der Grundlage des wahrscheinlichsten Betrages.
Zuwendungen der öffentlichen Hand gemäß IAS 20 werden erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt sind und die Zuwendung tatsächlich gewährt werden. Zuwendungen für Kauf oder Herstellung von Anlagevermögen (vermögenswertbezogene Zuwendungen) werden bei erstmaligem Ansatz mit der Bruttomethode bilanziert („deferred income“) und während der Nutzungsdauer des Vermögenswertes auf einer planmäßigen Grundlage ertragswirksam aufgelöst. Zuwendungen für bereits angefallene Aufwendungen oder Verluste oder zum Zwecke der sofortigen finanziellen Unterstützung ohne zukünftig damit verbundenen Aufwand wird gem. IAS 20.20 als Ertrag in der Periode erfasst, in der der entsprechende Anspruch entsteht.
Die Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern enthalten Verpflichtungen aus laufenden Ertragsteuern.
Die Umsatzrealisierung erfolgt beim Abschluss von Kaufverträgen mit Auslieferung der Ware (Gefahrenübergang), beim Abschluss von Werkverträgen mit Abnahme durch den Besteller. Dienstleistungsumsätze werden mit Erbringung der Leistung realisiert.
Umsatzerlöse werden abzüglich Umsatzsteuer und Erlösschmälerungen sowie Gutschriften ausgewiesen.
Fremdkapitalkosten werden im Zeitpunkt des Entstehens ergebniswirksam erfasst, es sei denn sie entfallen auf ein „qualifying asset“ nach IAS 23.
Der Konzern bewertet bestimmte Finanzinstrumente (z.B. Derivate) zu jedem Abschlussstichtag mit dem beizulegenden Zeitwert und/oder gibt den beizulegenden Zeitwert von Finanzinstrumenten im Rahmen der Angabepflichten an. Der beizulegende Zeitwert ist der Preis, der in einem geordneten Geschäftsvorfall zwischen Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag für den Verkauf eines Vermögenswerts eingenommen bzw. für die Übertragung einer Schuld gezahlt würde. Bei der Bemessung des beizulegenden Zeitwerts wird davon ausgegangen, dass der Geschäftsvorfall, in dessen Rahmen der Verkauf des Vermögenswerts oder die Übertragung der Schuld erfolgt, entweder
| ― | auf dem Hauptmarkt für den Vermögenswert oder die Schuld stattfindet, oder |
| ― | auf dem vorteilhaftesten Markt für den Vermögenswert bzw. die Schuld, sofern kein Hauptmarkt vorhanden ist. |
Der Konzern muss Zugang zum Hauptmarkt oder zum vorteilhaftesten Markt haben.
Der beizulegende Zeitwert eines Vermögenswerts oder einer Schuld bemisst sich anhand der Annahmen, die Marktteilnehmer bei der Preisbildung für den Vermögenswert bzw. die Schuld zugrundelegen würden. Hierbei wird davon ausgegangen, dass die Marktteilnehmer in ihrem besten wirtschaftlichen Interesse handeln.
Bei der Bemessung des beizulegenden Zeitwerts eines nicht-finanziellen Vermögenswerts wird die Fähigkeit des Marktteilnehmers berücksichtigt, durch die höchste und beste Verwendung des Vermögenswerts oder durch dessen Verkauf an einen anderen Marktteilnehmer, der für den Vermögenswert die höchste und beste Verwendung findet, wirtschaftlichen Nutzen zu erzeugen.
Der Konzern wendet Bewertungstechniken an, die unter den jeweiligen Umständen sachgerecht sind und für die ausreichend Daten zur Bemessung des beizulegenden Zeitwerts zur Verfügung stehen. Dabei werden sowohl beobachtbare als auch nicht beobachtbare Inputfaktoren verwendet.
Alle Vermögenswerte und Schulden, für die der beizulegende Zeitwert bestimmt oder im Abschluss ausgewiesen wird, werden in die nachfolgend beschriebene Fair-Value-Hierarchie eingeordnet, basierend auf dem Inputparameter der niedrigsten Stufe, der für die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert insgesamt wesentlich ist:
Stufe 1 – In aktiven Märkten für identische Vermögenswerte oder Schulden notierte (nicht berichtigte) Preise
Stufe 2 – Bewertungsverfahren, bei denen der Inputparameter der niedrigsten Stufe, der für die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert insgesamt wesentlich ist, auf dem Markt direkt oder indirekt beobachtbar ist
Stufe 3 – Bewertungsverfahren, bei denen der Inputparameter der niedrigsten Stufe, der für die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert insgesamt wesentlich ist, auf dem Markt nicht beobachtbar ist
Bei Vermögenswerten und Schulden, die auf wiederkehrender Basis im Abschluss erfasst werden, bestimmt der Konzern, ob Umgruppierungen zwischen den Stufen der Hierarchie stattgefunden haben, indem er am Ende jeder Berichtsperiode die Klassifizierung (basierend auf dem Inputparameter der niedrigsten Stufe, der für die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert insgesamt wesentlich ist) überprüft.
Die für die Konzernrechnungslegung zuständigen Mitarbeiter legen gemeinsam mit dem Vorstand die Richtlinien und Verfahren für wiederkehrende und nicht wiederkehrende Bemessungen des beizulegenden Zeitwerts fest.
Um die Angabeanforderungen über den beizulegenden Zeitwert zu erfüllen, hat der Konzern Gruppen von Vermögenswerten und Schulden auf der Grundlage ihrer Art, ihrer Merkmale und ihrer Risiken sowie der Stufen der erläuterten Fair-Value-Hierarchie festgelegt.
Die Konzerngewinn- und -verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.
Die Umsatzerlöse in Höhe von 93.415 T€ setzen sich aus Umsatzerlösen aus dem Verkauf von Gütern in Höhe von 90.437 T€ (Vj. 89.235 T€) und Dienstleistungsumsätze für Serviceleistungen in Höhe von 2.978 T€ (Vj. 2.938 T€) zusammen.
5 T€ (Vj. 1 T€) betreffen Umsätze aus Lieferungen an die Dr. Hönle Medizintechnik GmbH zu marktüblichen Konditionen.
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| 2015/2016 in T€ |
2014/2015 in T€ |
|
|---|---|---|
| Ertrag aus Auflösung von Rückstellungen | 197 | 104 |
| Zuschüsse/ Investitionsförderung | 164 | 102 |
| Erträge aus Kursdifferenzen | 162 | 421 |
| Periodenfremde Erträge | 79 | 51 |
| Sonstige Erträge | 410 | 995 |
| 1.012 | 1.673 |
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| 2015/2016 in T€ |
2014/2015 in T€ |
|
|---|---|---|
| Erträge aus der Herabsetzung EWB/PWB | 48 | 30 |
| Erträge aus Anlagenverkäufen | 41 | 349 |
| Sonstige Erträge | 321 | 617 |
| Sonstige Erträge | 410 | 995 |
Die Sonstigen Erträge des Vorjahres enthielten Erträge aus abgeschriebenen Forderungen in Höhe von 240 T€.
Die Erträge aus Anlagenverkäufen setzten sich im Vorjahr im Wesentlichen aus dem Verkauf von Handelsmarken an einen spanischen Erwerber zusammen.
Erträge aus Zuschüssen/Investitionsförderungen resultieren aus den Zuwendungsbescheiden der Forschungsprojekte und Maßnahmen der Europäischen Union, welche mit korrespondierenden Aufwendungen in Zusammenhang stehen. Außerdem sind die Erträge aus der Auflösung von abgegrenzten Zuschüssen beim Erwerb von Anlagevermögen enthalten.
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| 2015/2016 in T€ |
2014/2015 in T€ |
|
|---|---|---|
| Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und | ||
| für bezogene Waren | 35.124 | 32.502 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 848 | 1.025 |
| 35.972 | 33.527 |
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| 2015/2016 in T€ |
2014/2015 in T€ |
|
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 25.589 | 24.339 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung | 5.442 | 5.056 |
| 31.031 | 29.395 |
Die Zusammensetzung der Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens und Sachanlagen ist im Anlagespiegel (Tz. 20) dargestellt.
In den Geschäftsjahren 2015/2016 und 2014/2015 ergaben die jährlich durchgeführten Wertminderungstests keinen Bedarf an außerplanmäßigen Abschreibungen auf Firmenwerte. Weitere Angaben zu den Wertminderungstests sind in den Erläuterungen zum Anlagevermögen (Tz. 20) enthalten.
Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen gliedern sich wie folgt:
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| 2015/2016 in T€ |
2014/2015 in T€ |
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|---|---|---|
| Raumkosten | 3.349 | 3.226 |
| Versand, Warenabgabe und Verpackung | 2.635 | 2.999 |
| Reisekosten | 1.466 | 1.570 |
| KFZ-Kosten | 1.129 | 1.150 |
| davon Leasing | 594 | 583 |
| Werbung und Repräsentation | 1.043 | 700 |
| Beratung, Buchführung und Abschlusskosten | 1.032 | 1.029 |
| Aufwendungen aus Kursdifferenzen | 161 | 437 |
| Sonstige Aufwendungen Periodenfremd | 86 | 126 |
| Sonstige Aufwendungen | 3.824 | 3.878 |
| 14.725 | 15.115 |
Die Sonstigen Aufwendungen gliedern sich wie folgt:
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| 2015/2016 in T€ |
2014/2015 in T€ |
|
|---|---|---|
| Versicherungen, Beiträge und Gebühren | 716 | 648 |
| Reparaturen und Instandhaltung | 556 | 715 |
| Porto und Telefon | 409 | 409 |
| Sonstige Aufwendungen | 2.143 | 2.106 |
| Sonstige Aufwendungen | 3.824 | 3.878 |
Die Aufwendungen aus Operating-Leasingverträgen betrugen im Geschäftsjahr 2015/2016 insgesamt 766 T€ (Vj. 733 T€). Davon entfallen 594 T€ (Vj. 583 T€) auf Fahrzeuge und 171 T€ (Vj. 150 T€) auf Maschinen sowie auf Betriebs- und Geschäftsausstattung, die in den Sonstigen Aufwendungen enthalten sind.
In den Sonstigen Aufwendungen sind unter anderem Aufwendungen für Personalanwerbung und Personalausbildung in Höhe von 241 T€ (Vj. 233 T€) enthalten. Die Position beinhaltet auch die Aufwendungen an Beteiligungsunternehmen in Höhe von 39 T€ (Vj. 139 T€) und Aufwendungen aus Wertberichtigungen in Höhe von 60 T€ (Vj. 197 T€). Weiterhin sind IT-Aufwendungen in Höhe von 277 T€ (Vj. 252 T€) enthalten. Die Aufwendungen für die Aufsichtsratsvergütung in Höhe von 108 T€ (Vj. 114 T€) werden unter den Sonstigen Aufwendungen ausgewiesen.
Die Position enthält das anteilige Ergebnis an der Metamorphic Materials Inc., Winsted, USA, in Höhe von -13 T€ (Vj. 2 T€) sowie der TECINVENT GmbH, Schömberg, in Höhe von -1 T€ (Vj. 8 T€). Für weitere Informationen siehe Tz. 22 „Nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen“.
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| 2015/2016 in T€ |
2014/2015 in T€ |
|
|---|---|---|
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 54 | 1.079 |
| Erträge aus Beteiligungen | 0 | 15 |
| 54 | 1.094 |
Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen in Höhe von 12 T€ (Vj. 18 T€) Zinsen aus Bankguthaben und Einlagen. Ebenfalls ist in den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen ein Betrag in Höhe von 32 T€ (Vj. 1.047 T€) aus der Anpassung von Verbindlichkeiten aus geschriebenen Put-Optionen an nicht beherrschende Gesellschafter enthalten.
In der Position Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge ist ein Zinsertrag auf Darlehensforderungen gegenüber der Dr. Hönle Medizintechnik GmbH in Höhe von 5 T€ (Vj. 3 T€) enthalten.
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| 2015/2016 in T€ |
2014/2015 in T€ |
|
|---|---|---|
| Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 0 | 1 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 390 | 583 |
| 390 | 584 |
Die Position enthält Zinsaufwendungen in Höhe von 351 T€ (Vj. 328 T€), die auf langfristige Finanzverbindlichkeiten des Konzerns entfallen.
Der unter den Zinsaufwendungen enthaltene Zinsanteil für Finanzierungs-Leasingverträge beträgt 12 T€ (Vj. 2 T€).
Ebenfalls im Zinsaufwand ist ein Anteil von 4 T€ (Vj. 7 T€) enthalten, der auf den passivierten Versorgungsanspruch für Hinterbliebene ehemaliger Geschäftsführer entfällt.
Die laufenden und latenten Steueraufwendungen und -erträge setzen sich wie folgt zusammen:
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| 2015/2016 in T€ |
2014/2015 in T€ |
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|---|---|---|
| Tatsächlicher Ertragsteueraufwand und -ertrag | ||
| Steueraufwand der Periode | 4.109 | 3.860 |
| Latenter Steueraufwand und -ertrag aufgrund von Veränderung des Anlagevermögens | -4 | 47 |
| Veränderung des Umlaufvermögens | 0 | -6 |
| Veränderung der Rückstellungen | -85 | -66 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten | -1 | -24 |
| Veränderung der Verlustvorträge | -252 | -223 |
| Wertberichtigungen auf Verlustvorträge | 72 | 222 |
| Konsolidierungseffekten | -84 | -92 |
| Währungsdifferenzen | -1 | -16 |
| Sonstigen Bewertungsunterschieden | 6 | 1 |
| -349 | -157 | |
| Gesamter Steueraufwand | 3.760 | 3.703 |
Die folgende Übersicht stellt eine Überleitung zwischen dem Steueraufwand, der sich rechnerisch bei einer Anwendung des aktuellen deutschen Steuersatzes der Konzernmutter in Höhe von 24,58 % (Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag, Gewerbesteuer) ergibt, und dem tatsächlichen Steueraufwand im Konzernabschluss dar:
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| 2015/2016 in T€ |
2014/2015 in T€ |
|
|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 12.050 | 14.023 |
| Theoretischer Steuersatz in % | 24,58% | 24,58% |
| Rechnerischer Steueraufwand | 2.962 | 3.447 |
| Veränderungen des rechnerischen zum tatsächlichen Steueraufwand durch: | ||
| - Veränderung der Wertberichtigung aktiver latenter Steuer | 72 | 223 |
| - abweichende Steuerbasis | 219 | -32 |
| - ausschüttungsbezogene Steuererstattungen | -62 | -319 |
| - periodenfremde Effekte | 93 | 40 |
| - abweichende lokale Steuersätze | 476 | 344 |
| Gesamter Steueraufwand | 3.760 | 3.703 |
| Effektiver Konzernsteuersatz | 31,20% | 26,41% |
Die nachfolgende Aufzählung gibt die Ermittlung der anzuwendenden Steuersätze der jeweiligen Länder für die Berechnung der latenten Steuern wieder. Bei der Berechnung der latenten Steuern wurden folgende Steuersätze angewandt:
| • | Konzernunternehmen in Deutschland: 24,58 % bis 29,85 % (Vj. 24,58 % bis 29,83 %) |
| • | Konzernunternehmen in Frankreich: 33 1/3 % (Vj. 33 1/3 %) |
| • | Konzernunternehmen in Spanien: 25,0 % (Vj. 25,0 %) |
| • | Konzernunternehmen in der Schweiz: 26,1 % (Vj. 26,1 %) |
| • | Konzernunternehmen in den USA: 25,92 % bis 39,12 % (Vj. 25,41 % bis 39,12 %) |
| • | Konzernunternehmen in China: 25,0 % (Vj. 25,0 %) |
| • | Konzernunternehmen in Malta: 15,0 % (Vj. 15,0 %) |
| • | Konzernunternehmen in Südkorea: 10,0 % (Vj. 10,0 %) |
Die in der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesenen Ertragssteuereffekte in Höhe von -420 T€ (Vj. 65 T€) entfallen in Höhe von -4 T€ (Vj. -9 T€) auf die Veränderung der Zeitwerte aus Sicherungsgeschäften und in Höhe von +424 T€ (Vj. -56 T€) auf die Veränderung der versicherungsmathematischen Gewinne / Verluste aus den Pensionsverpflichtungen.
Die nicht beherrschenden Anteile am Ergebnis des Geschäftsjahres setzen sich wie folgt zusammen:
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| 2015/2016 in T€ |
2014/2015 in T€ |
|
|---|---|---|
| Gewinnanteile | ||
| Aladin GmbH | 69 | 75 |
| UV-Technik Speziallampen GmbH | 76 | 127 |
| Verlustanteile | ||
| SKC-Panacol Co., Ltd | -133 | -10 |
| 12 | 192 |
In der Position Sonstige betriebliche Erträge sind 79 T€ (Vj. 51 T€) periodenfremde Erträge und 197 T€ (Vj. 104 T€) aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten.
In der Position Sonstige betriebliche Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 86 T€ (Vj. 126 T€) enthalten.
Forschungskosten werden zum Zeitpunkt ihrer Entstehung als Aufwand berücksichtigt. Entwicklungskosten werden nur dann aktiviert, wenn die in IAS 38 „Immaterielle Vermögenswerte“ genannten Aktivierungsvoraussetzungen in der Hönle Gruppe erfüllt werden. Die übrigen Entwicklungsaufwendungen zielen zwar auf eine Weiterentwicklung der Produkte und Prozesse der Hönle Gruppe ab, sind aber kaum hinsichtlich ihrer technischen Realisierbarkeit oder Nutzungsdauer bewertbar und es gibt keine verlässliche Schätzung der Ausgaben für die Weiterentwicklung der Produkte und Prozesse.
Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung, die während der Berichtsperiode als Aufwand erfasst wurden, betrugen 4.377 T€ (Vj. 4.108 T€). Davon wurden Aufwendungen in Höhe von 133 T€ (Vj. 248 T€) aktiviert.
Das Ergebnis je Aktie (earnings per share) wird nach IAS 33 mittels Division des Ergebnisanteils, der den Aktionären der Dr. Hönle AG zuzurechnen ist, durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der während der Periode im Umlauf gewesenen Aktien errechnet.
Der gewichtete durchschnittliche Bestand an eigenen Aktien am Bilanzstichtag (1.076 Stück) fließt sowohl bei der Berechnung des unverwässerten Ergebnisses als auch bei der Berechnung des verwässerten Ergebnisses je Aktie nicht mit ein.
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| 2015/2016 | 2014/2015 | |
|---|---|---|
| Ergebnisanteil, der den Aktionären der | 8.278 | 10.128 |
| Dr. Hönle AG zuzurechnen ist in T€ | ||
| Gewichteter Durchschnitt der während der Periode im Umlauf gewesenen Stammaktien (Stück) | 5.511.854 | 5.511.854 |
| (unverwässert) | ||
| Gewichteter Durchschnitt der während der Periode im Umlauf gewesenen Stammaktien (Stück) | 5.511.854 | 5.511.854 |
| (verwässert) | ||
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie in € | 1,50 | 1,84 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie in € | 1,50 | 1,84 |
Unter diesem Begriff werden folgende in der Bilanz ausgewiesene Posten zusammengefasst:
| • | Geschäfts- oder Firmenwert |
| • | Immaterielle Vermögenswerte |
| • | Sachanlagevermögen |
| • | Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien |
| • | Nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen |
| • | Finanzielle Vermögenswerte |
Geschäfts- oder Firmenwerte aus Unternehmenszusammenschlüssen werden denjenigen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet, die den Nutzen aus den Zusammenschlüssen ziehen, unabhängig davon, ob andere Vermögenswerte oder Schulden des erwerbenden Unternehmens diesen Einheiten bereits zugewiesen worden sind.
Jede Einheit oder Gruppe von Einheiten, zu der der Geschäfts- oder Firmenwert so zugeordnet worden ist, (a) hat die niedrigste Ebene innerhalb des Unternehmens darzustellen, auf der der Geschäfts- oder Firmenwert für interne Managementzwecke überwacht wird und (b) darf nicht größer sein als ein Geschäftssegment im Sinne der IFRS 8.
Im Hönle Konzern sind Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von 18.849 T€ (Vj. 18.849 T€) bilanziert. Sie sind auf die folgenden zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet worden:
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| 2015/2016 in T€ |
2014/2015 in T€ |
|
|---|---|---|
| Dr. Hönle AG | 5.850 | 5.292 |
| Eltosch Grafix GmbH | 2.495 | 2.495 |
| PrintConcept GmbH | 460 | 460 |
| UV-Technik Speziallampen GmbH | 367 | 367 |
| Mitronic GmbH | 0 | 558 |
| Raesch Quarz (Germany) GmbH | 3.387 | 3.387 |
| Raesch Quarz (Malta) Ltd. | 6.290 | 6.290 |
| 18.849 | 18.849 |
Die oben angeführten Gesellschaften stellen Geschäftssegmente nach IFRS 8.5 dar.
Aufgrund der Verschmelzung der Mitronic GmbH auf die Dr. Hönle AG zum 01. Oktober 2015 wird der Firmenwert der Mitronic GmbH in Höhe von 558 T€ zukünftig der zahlungsmittelgenerierenden Einheit der Dr. Hönle AG zugeordnet.
Hönle überprüft mindestens einmal jährlich die Werthaltigkeit der Geschäfts- oder Firmenwerte nach der unter Tz. 5 dargestellten Vorgehensweise. Zur Durchführung des Wertminderungstests nach IAS 36 wird der erzielbare Betrag für diese zahlungsmittelgenerierenden Einheiten ermittelt. Die Ermittlung des erzielbaren Betrages für die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten erfolgte auf Basis des Nutzungswertes.
Der Nutzungswert ist der Barwert der zukünftigen Cashflows, die aus der fortgesetzten Nutzung der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten und deren Abgang am Ende der Nutzungsdauer erwartet werden. Der Nutzungswert wird gemäß IAS 36 nach der Discounted-Cashflow-Methode auf Basis der Daten der aktuellen Unternehmensplanung ermittelt. Der Planungshorizont beträgt hierbei fünf Jahre. Zur Abzinsung der Cashflows wird ein gewichteter durchschnittlicher Kapitalkostensatz (WACC) herangezogen.
Die Prognose der Cashflows stützt sich dabei auf die im Rahmen eines detaillierten Planungsprozesses ermittelten Ergebnisse der einzelnen Gesellschaften im Konzern, basierend auf internen Erfahrungswerten und externen Wirtschaftsdaten. Der Planung liegen insbesondere Annahmen über die Entwicklung des Absatzes, der Verkaufspreise sowie Einkaufspreise für Materialien und Vorprodukte zugrunde. Sie berücksichtigen bereits eingeleitete kostenreduzierende Maßnahmen sowie Ersatzinvestitionen. Im Planungszeitraum wird für die betreffenden Gesellschaften von einer durchschnittlichen jährlichen Umsatzsteigerung zwischen 2,5 % und 14,8 % ausgegangen. Insgesamt beträgt die durchschnittliche Steigerungsrate der Umsätze im Planungszeitraum über die betreffenden Gesellschaften 6,1 %.
Diese Steigerungsraten stützen sich jeweils auf eine detaillierte Umsatzplanung, welche die Umsatzentwicklung mit einzelnen bestehenden Kunden sowie eine Umsatzprognose mit Neukunden, in der Regel auf der Basis aktueller Vertriebsprojekte, beinhaltet. In die Prognose gehen auch Einschätzungen und Aussagen der Kunden sowie Informationen und Annahmen über die sich abzeichnenden Entwicklungen der relevanten Märkte (produktspezifisch sowie regional) ein.
Ein wesentlicher Anteil an den Geschäfts- oder Firmenwerten der Hönle Gruppe entfällt auf die am 01.01.2012 erworbenen Gesellschaften Raesch Quarz (Germany) GmbH und Raesch Quarz (Malta) Ltd.
Die Raesch Quarz (Germany) GmbH konnte in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2015/2016 den Umsatz gegenüber dem ersten Halbjahr deutlich steigern. Zudem wurden in der zweiten Jahreshälfte positive Ergebnisbeiträge erwirtschaftet. Aufgrund dieser Entwicklung sowie der Anschaffung einer Glasdrehbank zu Beginn des Geschäftsjahres 2016/2017 wird von einer Umsatzsteigerung von 30,1 % ausgegangen. Bis zum Geschäftsjahr 2020/2021 wird von einer Umsatzsteigerung von durchschnittlich 14,8 % p.a. ausgegangen. Die kommenden Geschäftsjahre werden von der strategischen Ausrichtung auf den Lampen-, Halbleiter- und Lichtleitermarkt geprägt sein.
Für Raesch Quarz (Malta) Ltd. wird von einer Umsatzsteigerung von 9,4 % im Geschäftsjahr 2016/2017 ausgegangen. Die geplante Umsatzsteigerung basiert im Wesentlichen auf der Annahme, dass die laufenden Kundenprojekte kurzfristig zur Umsatzrealisierung beitragen. Für die kommenden Geschäftsjahre bis 2020/2021 wird mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate beim Umsatz von 5,9 % geplant.
Für die Dr. Hönle AG wird von einer Umsatzsteigerung von 11,4 % im Geschäftsjahr 2016/2017 ausgegangen. Ein wesentlicher Grund dafür ist auch die Übernahme der Produktion der Eltosch Grafix GmbH aufgrund der Schließung eines Standortes. Somit wird die Eltosch Grafix GmbH ab dem Geschäftsjahr 2016/2017 vollständig von der Dr. Hönle AG beliefert. Bis zum Geschäftsjahr 2020/2021 wird mit einer Umsatzsteigerung von durchschnittlich 4,6 % p.a. gerechnet.
Für die Eltosch Grafix GmbH wird im Geschäftsjahr 2016/2017 von einer Umsatzsteigerung von 8,0 % ausgegangen. Bis zum Geschäftsjahr 2020/2021 wird eine Umsatzsteigerung von durchschnittlich 3,9 % p.a. erwartet. Dies ist hauptsächlich auf erwartete Umsatzsteigerungen im Bereich LED-Trocknungsanlagen zurückzuführen.
Nach dem Ende des fünfjährigen Planungshorizonts wird für die folgenden Jahre eine Umsatzsteigerungsrate in Höhe von 1 % p.a. angenommen. Diese liegt nicht über dem langfristigen Wachstum der Branchen, in denen die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten tätig sind.
Auf der Grundlage der Cashflow-Prognosen wurden die Nutzungswerte der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten unter Verwendung von segmentspezifischen Kapitalkostensätzen vor Ertragsteuern für die Raesch Quarz (Germany) GmbH mit 6,73 %, für die Raesch Quarz (Malta) Ltd. mit 8,87 %, für die Dr. Hönle AG mit 5,91 %, für die PrintConcept GmbH mit 6,05 %, für die Eltosch Grafix GmbH mit 6,36 % und für die UV-Technik Speziallampen GmbH mit 6,09 % ermittelt. Im Vorjahr wurden Diskontierungszinssätze vor Steuern von 8,22 % bis 10,04 % angewendet.
Aus dem durchgeführten Wertminderungstest ergab sich kein Abwertungsbedarf, da die erzielbaren Beträge die Buchwerte der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten deutlich übersteigen.
In die Berechnung der Nutzungswerte gehen Annahmen ein, die Schätzungsunsicherheiten unterliegen. Dies betrifft insbesondere die Umsatzerwartung, die Entwicklung der Bruttogewinnmargen, die Abzinsungssätze und die Wachstumsrate, die der Extrapolation der Cashflow-Prognosen außerhalb des Detailplanungszeitraums zugrundegelegt wird.
Die Abzinsungssätze stellen die aktuellen Markteinschätzungen hinsichtlich der den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zuzuordnenden Risiken dar. Die Ermittlung der Abzinsungssätze basiert auf den durchschnittlichen gewichteten Kapitalkosten (Weighted Average Cost of Capital, WACC). Die durchschnittlichen gewichteten Kapitalkosten berücksichtigen sowohl das Eigen- als auch das Fremdkapital. Die Eigenkapitalkosten werden aus der erwarteten Kapitalrendite von typischen Marktteilnehmern abgeleitet. Die Fremdkapitalkosten basieren auf dem Fremdkapitalzinssatz typischer Marktteilnehmer. Das segmentspezifische Risiko wird durch die Anwendung individueller Beta-Faktoren einbezogen. Die Beta-Faktoren werden jährlich aufgrund von Marktdaten ermittelt.
Die Schätzung der Wachstumsraten orientiert sich an der erwarteten allgemeinen Preissteigerung.
Vom Management wurden Szenarien mit einer Erhöhung der Gesamtkapitalkosten (WACC) von 10 % sowie einer Reduktion der Wachstumsraten nach dem Detailplanungszeitraum von 0,5 % berechnet. Die Berechnungen würden sowohl gesondert als auch in Kombination der nachteiligen Entwicklungen nicht zu einem Wertberichtigungsbedarf der ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwerte der einzelnen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (Cash Generating Units, CGUs) führen.
Die Entwicklung der sonstigen immateriellen Vermögenswerte stellt sich für die Geschäftsjahre 2015/2016 und 2014/2015 wie folgt dar:
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| Markennamen T€ |
Kundenstamm und andere Rechte T€ |
Software T€ |
Patente, Lizenzen und sonstige gewerbliche Schutzrechte T€ |
Verfahren, Modelle, Entwürfe und Prototypen T€ |
In Entwicklung befindliche immaterielle Vermögenswerte T€ |
Gesamt T€ |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Anschaffungs- und Herstellungskosten Stand 01.10.2015 | - | 4.094 | 2.245 | 1.025 | 770 | 406 | 8.540 |
| Änderung Konsolidierungskreis | - | - | - | - | - | - | - |
| Zugänge | - | - | 169 | 104 | - | 127 | 400 |
| Abgänge | - | - | 3 | - | - | - | 3 |
| Umbuchungen | - | - | 26 | -7 | - | - | 19 |
| Währungsparitäten | - | - | 1 | - | - | - | 1 |
| Stand 30.09.2016 | - | 4.094 | 2.437 | 1.122 | 770 | 533 | 8.956 |
| Abschreibungen Stand 01.10.2015 | - | 1.969 | 2.245 | 686 | 589 | - | 5.489 |
| Zugänge | - | 373 | 101 | 77 | 15 | - | 566 |
| Abgänge | - | - | 3 | - | - | - | 3 |
| Umbuchungen | - | - | - | - | - | - | - |
| Währungsparitäten | - | - | - | - | - | - | - |
| Stand 30.09.2016 | - | 2.342 | 2.343 | 763 | 604 | - | 6.052 |
| Nettobuchwert zum 30.09.2016 | - | 1.752 | 95 | 359 | 166 | 533 | 2.905 |
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| Markennamen T€ |
Kundenstamm und andere Rechte T€ |
Software T€ |
Patente, Lizenzen und sonstige gewerbliche Schutzrechte T€ |
Verfahren, Modelle, Entwürfe und Prototypen T€ |
In Entwicklung befindliche immaterielle Vermögenswerte T€ |
Gesamt T€ |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Anschaffungs- und Herstellungskosten Stand 01.10.2014 | 129 | 3.888 | 2.208 | 1.025 | 770 | 151 | 8.171 |
| Änderung Konsolidierungskreis | - | 210 | 5 | - | - | - | 215 |
| Zugänge | - | - | 37 | - | - | 255 | 292 |
| Abgänge | 129 | - | 6 | - | - | - | 135 |
| Umbuchungen | - | - | - | - | - | - | - |
| Währungsparitäten | - | -4 | 1 | - | - | - | -3 |
| Stand 30.09.2015 | - | 4.094 | 2.245 | 1.025 | 770 | 406 | 8.540 |
| Abschreibungen Stand 01.10.2014 | 25 | 1.594 | 2.126 | 614 | 571 | - | 4.930 |
| Zugänge | 18 | 375 | 125 | 72 | 18 | - | 608 |
| Abgänge | 43 | - | 6 | - | - | - | 49 |
| Umbuchungen | - | - | - | - | - | - | - |
| Währungsparitäten | - | - | - | - | - | - | - |
| Stand 30.09.2015 | - | 1.969 | 2.245 | 686 | 589 | - | 5.489 |
| Nettobuchwert zum 30.09.2015 | - | 2.125 | - | 339 | 181 | 406 | 3.051 |
Im Zuge der Unternehmenserwerbe in den Geschäftsjahren 2007/2008, 2010/2011, 2011/2012, 2012/2013 und 2014/2015 wurden Marken, Kundenstämme sowie Fertigungstechnologien erworben und im Anlagevermögen als immaterielle Vermögenswerte aktiviert.
Weiterhin enthält die Position extern bezogene Entwicklungsleistungen sowie nachträgliche Anschaffungskosten für ERP-Software.
Die immateriellen Vermögenswerte beinhalten aktivierte Entwicklungskosten in Höhe von 533 T€ (Vj. 400 T€) für ein kundenspezifisches Entwicklungsprojekt, bei dem die Voraussetzungen zur Aktivierung gemäß IAS 38 vorliegen.
Immaterielle Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert und abhängig von ihrer geschätzten Nutzungsdauer planmäßig über einen Zeitraum von 1 bis 15 Jahren linear abgeschrieben. Immaterielle Vermögenswerte mit unbegrenzter Nutzungsdauer werden jährlich auf Wertminderung überprüft.
Die Entwicklung der Sachanlagen stellt sich für die Geschäftsjahre 2015/2016 und 2014/2015 wie folgt dar:
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| Grundstücke und Gebäude T€ |
Technische Anlagen und Maschinen T€ |
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung T€ |
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau T€ |
Gesamt T€ |
|
|---|---|---|---|---|---|
| Anschaffungs- und Herstellungskosten Stand 01.10.2015 | 9.767 | 19.033 | 10.505 | 234 | 39.539 |
| Änderung Konsolidierungskreis | - | - | - | - | - |
| Zugänge | 101 | 2.333 | 838 | 1.308 | 4.580 |
| Abgänge | 63 | 315 | 247 | - | 625 |
| Umbuchungen | -1.383 | 1.128 | -113 | -1.066 | -1.434 |
| Währungsparitäten | 5 | 3 | -5 | - | 3 |
| Stand 30.09.2016 | 8.427 | 22.182 | 10.978 | 476 | 42.063 |
| Abschreibungen Stand 01.10.2015 | 2.536 | 13.199 | 7.641 | - | 23.376 |
| Zugänge | 256 | 1.213 | 665 | - | 2.134 |
| Abgänge | 66 | 233 | 235 | - | 534 |
| Umbuchungen | -104 | 113 | -112 | - | -103 |
| Währungsparitäten | 1 | 1 | -3 | - | -1 |
| Stand 30.09.2016 | 2.623 | 14.293 | 7.956 | - | 24.872 |
| Nettobuchwert zum 30.09.2016 | 5.804 | 7.889 | 3.022 | 476 | 17.191 |
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| Grundstücke und Gebäude T€ |
Technische Anlagen und Maschinen T€ |
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung T€ |
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau T€ |
Gesamt T€ |
|
|---|---|---|---|---|---|
| Anschaffungs- und Herstellungskosten Stand 01.10.2014 | 8.450 | 17.788 | 10.202 | 542 | 36.982 |
| Änderung Konsolidierungskreis | - | 155 | 27 | - | 182 |
| Zugänge | 53 | 457 | 578 | 757 | 1.845 |
| Abgänge | - | 386 | 374 | - | 760 |
| Umbuchungen | 1.232 | 1.010 | 55 | -1.065 | 1.232 |
| Währungsparitäten | 32 | 9 | 17 | - | 58 |
| Stand 30.09.2015 | 9.767 | 19.033 | 10.505 | 234 | 39.539 |
| Abschreibungen Stand 01.10.2014 | 2.273 | 12.426 | 7.280 | - | 21.979 |
| Zugänge | 263 | 1.048 | 719 | - | 2.030 |
| Abgänge | 2 | 279 | 369 | - | 650 |
| Umbuchungen | - | - | - | - | - |
| Währungsparitäten | 2 | 4 | 11 | - | 17 |
| Stand 30.09.2015 | 2.536 | 13.199 | 7.641 | - | 23.376 |
| Nettobuchwert zum 30.09.2015 | 7.231 | 5.834 | 2.864 | 234 | 16.163 |
Abnutzbare Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert und in Folge mit dem Anschaffungskostenmodell bewertet. Die Sachanlagen werden planmäßig über die jeweilige geschätzte Nutzungsdauer abgeschrieben.
In dieser Position werden die konzerneigenen Grundstücke und Gebäude ausgewiesen. Diese betreffen folgende Gesellschaften:
| ― | Aladin GmbH |
| ― | UV-Technik Speziallampen GmbH |
| ― | Raesch Quarz (Germany) GmbH |
| ― | Eleco Produits EFD, SAS |
| ― | Honle US Real Estate LLC. |
Die Gebäude werden über Nutzungsdauern zwischen 3 und 50 Jahren abgeschrieben. Die Grundstücke der Aladin GmbH und der UV-Technik Speziallampen GmbH dienen außerdem zur Sicherung von Bankdarlehen in Höhe von insgesamt 2.049 T€. Das Grundstück mit der Gewerbeimmobilie der Eltosch Grafix GmbH wurde zum 01. Juli 2016 aus der Position „Grundstücke und Gebäude“ in die Position „Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien“ umgegliedert.
Die in dieser Position ausgewiesenen Vermögenswerte werden über deren betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 1 bis 20 Jahren linear abgeschrieben.
In den Vermögenswerten der Technischen Anlagen und Maschinen sind Maschinen enthalten, die im Rahmen eines Finanzierungsleasingvertrages erworben wurden. Der Buchwert der Anlagen beläuft sich zum 30.09.2016 auf 245 T€ (Vj. 12 T€). Im Gegenzug besteht eine Verbindlichkeit aus Finanzierungsleasing (vgl. Tz. 33). Über die Anlagen kann im Rahmen des Leasingverhältnisses nicht uneingeschränkt verfügt werden.
Die Vermögenswerte dieser Position werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 1 bis 39 Jahren linear abgeschrieben.
Die Eltosch Grafix GmbH hält im Geschäftsjahr 2015/2016 eine Gewerbeimmobilie in Unterlüß, Deutschland, als Renditeliegenschaft, die als Finanzinvestition im Sinne des IAS 40 gilt, nachdem die Produktion an diesem Standort eingestellt wurde und das Grundstück zur Vermietung vorgesehen ist. Der im Anlagevermögen ausgewiesene Buchwert dieser Immobilie beträgt 1.301 T€. Aus der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilie werden voraussichtlich im Geschäftsjahr 2016/2017 Erlöse erzielt. Wesentliche mit der Erzielung der Erlöse verbundene Aufwendungen fallen ebenfalls voraussichtlich erst im Geschäftsjahr 2016/2017 an. Seit der Umgliederung im Juli 2016 sind planmäßige Abschreibungen in Höhe von 10 T€ angefallen.
Die Position hat sich wie folgt entwickelt:
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| T€ | |
|---|---|
| Anschaffungs- und Herstellungskosten Stand | - |
| 01.10.2015 | |
| Umbuchungen | 1.415 |
| Stand 30.09.2016 | 1.415 |
| Abschreibungen Stand 01.10.2015 | - |
| Zugänge | 10 |
| Umbuchungen | 104 |
| Stand 30.09.2016 | 114 |
| Nettobuchwert zum 30.09.2016 | 1.301 |
Der beizulegende Zeitwert in Höhe von 1.300 T€ ergibt sich aus einem im Jahr 2013 erstellten Wertgutachten eines Immobiliensachverständigen.
Die unter dieser Position ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von 32 T€ (Vj. 32 T€) betreffen im Wesentlichen die 100%ige Beteiligung an der Solitec GmbH sowie die 20%ige Beteiligung an der PrintDesign Engineering GmbH. Die Solitec GmbH wird aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung für den Konzern nicht in den Konsolidierungskreis einbezogen. Bei der PrintDesign Engineering GmbH unterbleibt eine Konsolidierung, da kein maßgeblicher Einfluss oder eine gemeinschaftliche Kontrolle ausgeübt werden kann.
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| 30.09.2016 in T€ |
30.09.2015 in T€ |
|
|---|---|---|
| Darlehen nahestehende Personen | 30 | 81 |
| Aktivwerte Rückdeckungsversicherung | 850 | 708 |
| übrige | 22 | 21 |
| 902 | 810 |
Zu den Darlehen an nahestehende Personen verweisen wir auf Tz. 49.
Unter dieser Position werden die Bilanzansätze der nach der At-Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen an der Metamorphic Materials Inc. und an der TECINVENT GmbH ausgewiesen. Zum 30. September 2016 beträgt der Buchwert der nach der At-Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen 37 T€ (Vj. 50 T€).
Die folgenden Angaben basieren auf dem jeweils letzten vorliegenden Abschluss vor Umrechnung auf die von der Dr. Hönle AG gehaltene Beteiligungsquote. Die TECINVENT GmbH entwickelt und vertreibt Produkte im Bereich elektronischer Schaltungen, Baugruppen, Geräte und Systeme. Die Metamorphic Materials Inc. entwickelt, produziert und vertreibt Oligomere und Polymere.
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| TECINVENT GmbH | Metamorphic Materials Inc. | |||
|---|---|---|---|---|
| in T€ | 2015/2016 | 2014/2015 | 2015/2016 | 2014/2015 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Eigentumsanteil in Prozent | 35% | 35% | 30% | 30% |
| Langfristige Vermögenswerte | 0 | 0 | 22 | 40 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 124 | 103 | 119 | 141 |
| Langfristige Schulden | 0 | 0 | 160 | 170 |
| Kurzfristige Schulden | 145 | 101 | 81 | 67 |
| Nettovermögen | -21 | 2 | -100 | -56 |
| Anteil des Konzerns am assoziierten Unternehmen | 0 | 1 | -30 | -17 |
| Eliminierung nicht realisierter Gewinne | 0 | 0 | -4 | -4 |
| Zzgl. vorhandene Stille Reserven | 0 | 0 | 71 | 71 |
| Buchwert des At-Equity Werts am assoziierten Unternehmens | 0 | 1 | 37 | 50 |
| Umsatzerlöse | 281 | 239 | 262 | 272 |
| Gewinn aus den fortzuführenden Geschäftsbereichen (100%) | -24 | 5 | -19 | 13 |
| Gesamtergebnis (100%) | -24 | 5 | -19 | 13 |
| Gesamtergebnis (bezogen auf Anteil Konzern) | -8 | 2 | -6 | 4 |
Die gebildeten Steuerabgrenzungen sind nachfolgenden Bilanzpositionen bzw. Sachverhalten zuzuordnen:
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| aktivisch in T€ |
30.09.2016 passivisch in T€ |
aktivisch in T€ |
30.09.2015 passivisch in T€ |
|
|---|---|---|---|---|
| Anlagevermögen | 215 | 302 | 255 | 304 |
| Umlaufvermögen | 9 | 4 | 18 | 13 |
| Zur Veräußerung gehaltene lfr. Vermögenswerte | 0 | 0 | 0 | 42 |
| Rückstellungen | 1.201 | 1 | 699 | 8 |
| Verbindlichkeiten | 128 | 370 | 136 | 376 |
| Steuerliche Verlustvorträge | 1.534 | 0 | 1.354 | 0 |
| - latente Steuern auf Verluste | 1.938 | 0 | 1.750 | 0 |
| - Wertberichtigungen | -404 | 0 | -396 | 0 |
| Konsolidierungseffekt | 100 | 692 | 108 | 783 |
| Gesamt | 3.187 | 1.369 | 2.569 | 1.526 |
Ein latenter Steueranspruch für den Vortrag noch nicht genutzter steuerlicher Verluste wird gemäß IAS 12 in dem Umfang bilanziert, in dem es wahrscheinlich ist, dass ein zukünftiges zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird, gegen das die noch nicht genutzten steuerlichen Verluste verwendet werden können.
Die Gesellschaften Agita Holding AG, Honle UV Technology (Shanghai) Trading Ltd., Tangent Industries, Inc., SKC-Panacol Co., Ltd. sowie Raesch Quarz (Germany) GmbH verfügen über steuerliche Verlustvorträge zum 30.09.2016.
Zur Einschätzung der Werthaltigkeit werden die jährlichen Planungen zugrundegelegt, aus denen sich die Zukunftsprognose für die Nutzbarkeit ableitet. Angesetzt werden nur Verluste, die nach der Planung innerhalb von fünf Jahren nutzbar sind.
Aktive latente Steueransprüche aus Verlustvorträgen in Höhe von T€ 1.445 entfallen auf die Raesch Quarz (Germany) GmbH, die in den letzten zwei Geschäftsjahren Verluste ausgewiesen hat. Die substanziellen Hinweise für den Ansatz ergeben sich aus den genannten Planungsrechnungen und deren zugrundeliegenden Annahmen. Es wird dazu auf die Erläuterungen in Tz. 20 verwiesen.
Die Vorräte gliedern sich wie folgt auf:
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| 30.09.2016 in T€ |
30.09.2015 in T€ |
|
|---|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe inkl. Prospektmaterial | ||
| (zu Anschaffungskosten) | 16.109 | 15.806 |
| Abzüglich Abwertung | 992 | 836 |
| 15.117 | 14.970 | |
| Unfertige Erzeugnisse und Leistungen (zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten) | 318 | 185 |
| Abzüglich Abwertung | 0 | 0 |
| 318 | 185 | |
| Fertige Erzeugnisse und Waren (zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten) | 12.337 | 10.279 |
| Abzüglich Abwertung | 394 | 435 |
| 11.943 | 9.844 | |
| Geleistete Anzahlungen | 37 | 55 |
| 27.415 | 25.055 |
Der Buchwert der zum Nettoveräußerungspreis (beizulegendem Zeitwert) angesetzten Vorräte beträgt 895 T€ (Vj. 1.193 T€). In der Berichtsperiode 2015/2016 wurden 35.045 T€ (Vj. 32.748 T€) Vorräte im Materialaufwand erfasst sowie 78 T€ (Vj. 246 T€ Ertrag) als Wertminderung auf Vorräte als Aufwand gebucht.
Für die im Vorratsvermögen ausgewiesenen Werte bestehen lediglich die im Rahmen von Kaufverträgen üblichen Eigentumsvorbehalte.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen setzen sich wie folgt zusammen:
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| 30.09.2016 in T€ |
30.09.2015 in T€ |
|
|---|---|---|
| Gesamtforderungen | 13.576 | 14.087 |
| Abzüglich Wertberichtigungen | 500 | 574 |
| 13.076 | 13.513 |
Die Wertberichtigungen beinhalten die Einzelwertberichtigungen und die pauschalierte Einzelwertberichtigung. Die pauschalierte Einzelwertberichtigung weist zum Ende des laufenden Geschäftsjahres einen Wert von 142 T€ (Vj. 151 T€) auf.
Die beizulegenden Zeitwerte der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entsprechen den Buchwerten. Die Wertberichtigungen betreffen voraussichtlich uneinbringliche Forderungen. Die Restlaufzeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt weniger als ein Jahr.
Die Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entwickelten sich wie folgt:
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| 2015/2016 in T€ |
2014/2015 in T€ |
|
|---|---|---|
| Stand per 01.10. | 423 | 545 |
| - Verbrauch | -88 | -183 |
| - Auflösung - ohne Verbrauch | -11 | -48 |
| - Zuführung | 33 | 105 |
| - Währungsdifferenzen | 0 | 5 |
| Stand per 30.09. | 358 | 423 |
Im Wesentlichen weist diese Position Darlehensforderungen gegenüber der Metamorphic Materials Inc. in Höhe von 159 T€ (Vj. 169 T€) und gegenüber der TECINVENT GmbH in Höhe von 50 T€ (Vj. 50 T€) aus.
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| 30.09.2016 in T€ |
30.09.2015 in T€ |
|
|---|---|---|
| Vorausbezahlte Aufwendungen | 413 | 413 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 1.590 | 1.820 |
| 2.003 | 2.233 |
Der Posten „Vorausbezahlte Aufwendungen“ gliedert sich wie folgt:
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| 30.09.2016 in T€ |
30.09.2015 in T€ |
|
|---|---|---|
| Versicherungen | 25 | 26 |
| Wartungsverträge | 16 | 18 |
| Messen | 44 | 63 |
| Übrige | 328 | 306 |
| 413 | 413 |
Die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:
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| 30.09.2016 in T€ |
30.09.2015 in T€ |
|
|---|---|---|
| Forderungen gegen nahestehende Personen | 51 | 96 |
| Umsatzsteuer | 754 | 914 |
| Forderungen an Mitarbeiter | 97 | 91 |
| Übrige | 688 | 719 |
| 1.590 | 1.820 |
Die ausgewiesenen Buchwerte entsprechen den beizulegenden Zeitwerten. Die Restlaufzeit beträgt weniger als ein Jahr. Zu den Forderungen an nahestehende Personen wird auf Tz. 49 verwiesen. Unter der Position „Übrige“ werden in Höhe von 86 T€ (Vj. 161 T€) debitorische Kreditoren ausgewiesen. Für die ausgewiesenen sonstigen Vermögenswerte bestehen keine Eigentums- oder Verfügungsbeschränkungen.
Die Steuererstattungsansprüche setzen sich wie folgt zusammen:
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| 30.09.2016 in T€ |
30.09.2015 in T€ |
|
|---|---|---|
| Dr. Hönle AG | 448 | 341 |
| PrintConcept GmbH | 78 | 78 |
| Eltosch Grafix GmbH | 15 | 31 |
| Panacol AG | 9 | 19 |
| Aladin GmbH | 34 | 18 |
| UV-Technik Speziallampen GmbH | 0 | 49 |
| Raesch Quarz (Germany) GmbH | 1 | 27 |
| Honle US Real Estate LLC | 0 | 5 |
| Tangent Industries, Inc. | 62 | 63 |
| 648 | 631 |
In den Steuererstattungsansprüchen sind Forderungen in Höhe von 21 T€ (Vj. 43 T€) aus der Aktivierung des Anspruchs auf Auszahlung des Körperschaftsteuerguthabens nach § 37 KStG n.F. bei der Dr. Hönle AG, Eltosch Grafix GmbH und Raesch Quarz (Germany) GmbH enthalten.
Die liquiden Mittel beinhalten Schecks, Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Position stellt gleichzeitig den für die Kapitalflussrechnung relevanten Finanzmittelfonds im Sinne von IAS 7 dar. Die ausgewiesenen liquiden Mittel sind nicht verfügungsbeschränkt.
Die enthaltenen Guthaben bei Kreditinstituten bestehen bei verschiedenen Banken zu Guthaben-Zinssätzen von etwa 0,03 % bis 1,5 % p.a.
Der Posten enthielt im Vorjahr ein Grundstück, das vor dem Umzug nach Torrington von der Tangent Industries, Inc. genutzt wurde. Dieses Grundstück wurde im Geschäftsjahr 2015/2016 verkauft. Der Veräußerungspreis betrug ca. 295 T€ und bei der Veräußerung entstand ein Verlust in Höhe von 81 T€, der in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten ist.
Neben einer adäquaten Verzinsung des eingesetzten Eigenkapitals ist der Hönle Konzern bestrebt, die Eigenkapitalquote und die damit einhergehenden Liquiditätsreserven nachhaltig auf hohem Niveau zu halten, um das weitere Wachstum sicherzustellen und den Unternehmenswert zu steigern.
Hinsichtlich der Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals im Geschäftsjahr 2015/2016 verweisen wir auf die Eigenkapitalveränderungsrechnung.
Im Zusammenhang mit erhaltenen Bankdarlehen ergeben sich Mindestanforderungen im Hinblick auf das wirtschaftliche Eigenkapital (Bankdefinition) sowie zur Nettoverschuldung (Bankdefinition). Es wurden im Geschäftsjahr 2015/2016 alle externen Mindestkapitalanforderungen erfüllt. Auf Basis der Ist-Zahlen wird die Einhaltung laufend überwacht.
Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) beträgt 5.512.930 €. Eine Aktie gewährt somit einen rechnerischen Anteil von 1,00 € am Gesellschaftskapital. Die nennwertlosen Stückaktien lauten auf den Inhaber.
Von den ausgegebenen Aktien befinden sich zum jeweiligen Bilanzstichtag im Umlauf:
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| 30.09.2016 Stück | 30.09.2015 Stück | |
|---|---|---|
| Anzahl ausgegebene Aktien | 5.512.930 | 5.512.930 |
| abzüglich eigene Anteile | 1.076 | 1.076 |
| im Umlauf befindliche Anteile | 5.511.854 | 5.511.854 |
Die Hauptversammlungen der Vorjahre haben die Dr. Hönle AG nach § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt, bis zu insgesamt 10 % des jeweiligen Grundkapitals zu erwerben.
Mit Wirkung zum 22. März 2014 hat die Hauptversammlung beschlossen, Vorstand und Aufsichtsrat der Dr. Hönle AG gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG zu ermächtigen, bis zum 31. Dezember 2018 eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des Grundkapitals von 5.512.930 € zu erwerben. Die Ermächtigung darf von der Gesellschaft nicht zum Handel in eigenen Aktien genutzt werden. Von dieser Ermächtigung hat die Dr. Hönle AG im Geschäftsjahr 2015/2016 keinen Gebrauch gemacht.
In den Vorjahren wurden von der Gesellschaft Aktien wie folgt erworben bzw. im laufenden Geschäftsjahr für den Erwerb von weiteren Tochtergesellschaften Aktien ausgegeben:
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| Geschäftsjahr | Stand per 30.09.2015 | Veränderung | Stand per 30.09.2016 |
|---|---|---|---|
| Anzahl eigene Aktien | 1.076 | 0 | 1.076 |
| Anschaffungskosten in T€ | 8 | 0 | 8 |
| Durchschnittliche Anschaffungskosten je Aktie in € | 7,77 | 0 | 7,77 |
Die eigenen Aktien werden gemäß IAS 32 mit ihren Anschaffungskosten von 8 T€ offen in einem gesonderten Posten vom Eigenkapital abgezogen. Der durchschnittliche Stückpreis aller gehaltenen eigenen Aktien beträgt 7,77 €. Der Börsenkurs am Bilanzstichtag belief sich auf 25,50 €.
Gemäß § 71b AktG stehen der Dr. Hönle AG aus den eigenen Aktien keine Rechte zu; insbesondere sind diese Aktien nicht dividendenberechtigt.
Die Kapitalrücklage enthält im Wesentlichen die Aufgelder aus der Kapitalerhöhung im Zusammenhang mit dem Börsengang im Geschäftsjahr 2000/2001.
Die gesetzliche Rücklage wurde entsprechend § 150 AktG gebildet. In die enthaltene Gewinnrücklage werden die Jahresergebnisse eingestellt, soweit sie nicht ausgeschüttet werden.
In dieser Rücklage werden die Änderungen des beizulegenden Zeitwertes von effektiven Sicherungsgeschäften nach Berücksichtigung latenter Steuern erfasst. Zum 30. September 2016 betrug diese Rücklage 70 T€ (Vj. 81 T€) nach latenten Steuern.
Die Rücklage für versicherungsmathematische Gewinne und Verluste nach IAS 19 enthält die erfolgsneutral erfassten versicherungsmathematischen Verluste aus der Bewertung der Pensionsverpflichtungen nach IAS 19 nach Berücksichtigung latenter Steuern.
Die Rücklage für Währungsdifferenzen dient der Erfassung von Währungsdifferenzen aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Tochterunternehmen.
Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Dr. Hönle AG der Hauptversammlung 2017 vor, eine Dividende in Höhe von 0,55 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2015/2016 auszuschütten. Dies entspricht einem Betrag von 3.032 T€. Im vorangegangenen Geschäftsjahr wurden ebenfalls 0,55 € je Aktie bzw. ein Betrag von 3.032 T€ ausgeschüttet.
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 20.03.2015 wurde der Vorstand bis zum 19.03.2020 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender nennwertloser Stückaktien (Stammaktien) gegen Bareinlagen und/oder Sacheinlagen um bis zu 2.750 T€ zu erhöhen. Der Vorstand ist mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre in bestimmten Fällen ganz oder teilweise auszuschließen.
In der nachfolgenden Tabelle sind die Zusammensetzung der nicht beherrschenden Anteile sowie wesentliche Finanzinformationen zu den Tochterunternehmen, bei denen nicht beherrschende Anteile bestehen, dargestellt:
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| in T€ | Aladin | Eleco | UV Technik | SKC | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Prozentsatz nicht beherrschender Anteile | 40% | 0,04% | 19% | 49% | |
| Langfristige Vermögenswerte | 478 | 1.101 | 2.015 | 88 | 3.681 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 2.535 | 2.786 | 2.316 | 343 | 7.981 |
| Langfristige Schulden | 5 | 308 | 360 | 0 | 673 |
| Kurzfristige Schulden | 415 | 2.163 | 996 | 6 | 3.579 |
| Nettovermögen | 2.593 | 1.416 | 2.975 | 425 | 7.409 |
| Buchwert nicht beherrschende Anteile | 1.037 | -1 | 564 | 191 | 1.792 |
| Umsatzerlöse | 3.727 | 7.938 | 5.409 | 26 | 17.099 |
| Gewinn | 172 | 514 | 399 | -271 | 815 |
| Sonstiges Ergebnis | 0 | -42 | -34 | 0 | -76 |
| Gesamtergebnis | 172 | 472 | 365 | -271 | 739 |
| Nicht beherrschenden Anteilen zugeordneter Gewinn | 69 | 0 | 76 | -133 | 12 |
| Nicht beherrschenden Anteilen zugeordnetes sonstiges | |||||
| Ergebnis | 0 | 0 | -6 | 0 | -6 |
| Dividenden an nicht beherrschende Gesellschafter | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit | 101 | 558 | 545 | -308 | 896 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -165 | -25 | -140 | -66 | -396 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -8 | -486 | -378 | 304 | -568 |
| Nettoerhöhung (-abnahme) der Zahlungsmittel und | |||||
| Zahlungsmitteläquivalente | -72 | 47 | 27 | -70 | -68 |
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| in T€ | Aladin | Eleco | UV Technik | SKC | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Prozentsatz nicht beherrschender Anteile | 40% | 0,04% | 19% | 49% | |
| Langfristige Vermögenswerte | 413 | 1.112 | 2.038 | 0 | 3.563 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 2.399 | 2.674 | 2.356 | 376 | 7.805 |
| Langfristige Schulden | 4 | 237 | 501 | 0 | 742 |
| Kurzfristige Schulden | 387 | 2.104 | 1.282 | 24 | 3.797 |
| Nettovermögen | 2.421 | 1.445 | 2.611 | 352 | 6.829 |
| Buchwert nicht beherrschende Anteile | 968 | -1 | 495 | 175 | 1.637 |
| Umsatzerlöse | 3.543 | 7.684 | 5.402 | 0 | 16.629 |
| Gewinn | 188 | 488 | 365 | -21 | 1.020 |
| Sonstiges Ergebnis | 0 | 2 | -4 | 0 | -2 |
| Gesamtergebnis | 188 | 490 | 361 | -21 | 1.018 |
| Nicht beherrschenden Anteilen zugeordneter Gewinn | 75 | 0 | 127 | -10 | 192 |
| Nicht beherrschenden Anteilen zugeordnetes sonstiges | |||||
| Ergebnis | 0 | 0 | -4 | 0 | -4 |
| Dividenden an nicht beherrschende Gesellschafter | 0 | 0 | -149 | 0 | -149 |
| Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit | 571 | 523 | 1.084 | 0 | 2.177 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -82 | -40 | -34 | 0 | -156 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -442 | -663 | -1.197 | 376 | -1.926 |
| Nettoerhöhung (-abnahme) der Zahlungsmittel und | |||||
| Zahlungsmitteläquivalente | 47 | -180 | -147 | 376 | 96 |
In dieser Position ist der langfristige Anteil der folgenden Bankdarlehen ausgewiesen:
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| Darlehensbetrag in T€ |
effektiver Zinssatz | Laufzeit bis | Tilgung p.a. in T€ |
Buchwert in T€ |
|
|---|---|---|---|---|---|
| Darlehen Dr. Hönle AG | 494 | 1,65% | 30.01.2025 | 50 | 415 |
| Darlehen Dr. Hönle AG | 700 | 2,90% | 31.08.2023 | 67 | 509 |
| Darlehen Dr. Hönle AG | 400 | 1,69% | 30.06.2022 | 50 | 287 |
| Darlehen Dr. Hönle AG | 3.000 | 3,18% | 31.03.2017 | 300 | 300 |
| Darlehen Dr. Hönle AG | 3.500 | 2,29% | 31.03.2021 | 500 | 2.250 |
| Darlehen Dr. Hönle AG | 205 | 2,15% | 31.03.2019 | 51 | 128 |
| Darlehen Dr. Hönle AG | 4.500 | 2,64% | 29.12.2017 | 900 | 1.125 |
| Darlehen Dr. Hönle AG | 350 | 0,85% | 31.05.2022 | 33 | 350 |
| Darlehen Dr. Hönle AG | 340 | 1,50% | 30.12.2022 | 50 | 315 |
| Darlehen Dr. Hönle AG | 878 | 1,90% | 31.12.2018 | 61 | 132 |
| Darlehen UV-Technik Speziall. | 221 | 5,50% | 30.06.2019 | 24 | 67 |
| Darlehen UV-Technik Speziall. | 300 | 6,25% | 31.07.2019 | 33 | 94 |
| Darlehen Raesch Quarz (Germany) GmbH | 2.000 | 1,65% | 31.03.2019 | 500 | 1.250 |
| Darlehen Raesch Quarz (Germany) GmbH | 500 | 1,25% | 31.12.2018 | 50 | 125 |
| Darlehen Raesch Quarz (Germany) GmbH | 1.000 | 1,74% | 30.06.2022 | 96 | 1.000 |
| Darlehen Raesch Quarz (Germany) GmbH | 500 | 1,40% | 30.10.2020 | 38 | 500 |
Die lang- und kurzfristigen Anteile der oben dargestellten Darlehen ergeben sich wie folgt:
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| Anteil kurzfristig in T€ |
Anteil langfristig in T€ |
Payer-Zinsswap in T€ |
Sicherheiten | |
|---|---|---|---|---|
| Darlehen Dr. Hönle AG | 50 | 365 | nein | Grundschuld |
| Darlehen Dr. Hönle AG | 67 | 442 | nein | Grundschuld |
| Darlehen Dr. Hönle AG | 50 | 237 | 400 | keine |
| Darlehen Dr. Hönle AG | 300 | 0 | 3.000 | keine |
| Darlehen Dr. Hönle AG | 500 | 1.750 | 3.500 | keine |
| Darlehen Dr. Hönle AG | 51 | 77 | nein | Sicherungsübereignung |
| Darlehen Dr. Hönle AG | 900 | 225 | 4.500 | Grundschuld |
| Darlehen Dr. Hönle AG | 33 | 317 | nein | keine |
| Darlehen Dr. Hönle AG | 50 | 265 | nein | keine |
| Darlehen Dr. Hönle AG | 61 | 71 | nein | Bürgschaft |
| Darlehen UV-Technik Speziall. | 24 | 43 | nein | keine |
| Darlehen UV-Technik Speziall. | 33 | 61 | nein | keine |
| Darlehen Raesch Quarz (Germany) GmbH | 500 | 750 | nein | Bürgschaft Dr. Hönle AG |
| Darlehen Raesch Quarz (Germany) GmbH | 50 | 75 | nein | Bürgschaft, Buchgrundschuld |
| Darlehen Raesch Quarz (Germany) GmbH | 96 | 904 | nein | Bürgschaft Dr. Hönle AG |
| Darlehen Raesch Quarz (Germany) GmbH | 38 | 462 | nein | Bürgschaft Dr. Hönle AG |
Die Finanzierungsleasingverbindlichkeiten setzen sich aus den Barwerten der Mindestleasingraten für Maschinen und Fahrzeuge zusammen. Die Anteile, die innerhalb eines Jahres fällig werden, sind als kurzfristige Leasingverpflichtungen in der Bilanz ausgewiesen. Die Barwerte für die Mindestleasingraten, die erst nach einem Jahr fällig werden, sind unter den langfristigen Finanzierungsleasingverpflichtungen abgebildet.
Die Verpflichtungen aus dem Finanzierungsleasing-Verhältnis entwickeln sich wie folgt:
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| Stand 30.09.2016 | Restlaufzeit bis 1 Jahr in T€ |
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre in T€ |
Restlaufzeit über 5 Jahre in T€ |
|---|---|---|---|
| Barwert der Mindestleasingzahlung | 39 | 148 | 48 |
| Zinsanteil (enthalten im Barwert) | 4 | 8 | 1 |
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| Stand 30.09.2015 | Restlaufzeit bis 1 Jahr in T€ |
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre in T€ |
Restlaufzeit über 5 Jahre in T€ |
|---|---|---|---|
| Barwert der Mindestleasingzahlung | 3 | 8 | 0 |
| Zinsanteil (enthalten im Barwert) | 1 | 1 | 0 |
Unter dieser Position sind der Marktwert der Derivate in Höhe von 93 T€ (Vj. 108 T€) sowie Kaufpreisverbindlichkeiten aus den geschriebenen Put-Optionen in Höhe von 208 T€ (Vj. 257 T€) ausgewiesen. Daneben ist eine Darlehensverbindlichkeit in Höhe von 236 T€ enthalten.
Des Weiteren wurden im Vorjahr unter dieser Position die Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 50 T€ gegenüber einem nicht beherrschenden Anteilseigner ausgewiesen.
Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden aufgrund von Versorgungsplänen für Zusagen für Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenleistungen gebildet.
Die Pensionsrückstellungen für die Zusagen über feste Leistungsansprüche (Defined Benefit Plans) werden gemäß IAS 19 (2011) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Dabei werden die zukünftigen Verpflichtungen auf der Grundlage der zum Bilanzstichtag anteilig erworbenen Leistungsansprüche bewertet. Bei der Bewertung werden Trendannahmen für die relevanten Größen, die sich auf die Leistungshöhe auswirken, berücksichtigt. Dies betrifft insbesondere die Fluktuation, die künftigen Gehaltsentwicklungen sowie den anzusetzenden Zinssatz.
Die Pensionsrückstellungen betreffen Versorgungszusagen an Mitarbeiter der Konzernunternehmen in Deutschland sowie an Mitarbeiter der französischen Tochtergesellschaften.
Die Pensionsverpflichtungen setzen sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:
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| 30.09.2016 in T€ |
30.09.2015 in T€ |
|
|---|---|---|
| Barwert der Pensionsverpflichtung am Beginn des Jahres | 5.827 | 5.512 |
| Zzgl. Dienstzeitaufwand / Service Costs | 486 | 493 |
| Zzgl. Zinsaufwand / Interest Costs | 139 | 131 |
| Zzgl. / abzgl. versicherungsmath. Gewinne/Verluste | 1.660 | -248 |
| Zzgl. / abzgl. Zahlungen Fondvermögen | 0 | -6 |
| Abzgl. Rentenzahlungen | -61 | -55 |
| Wert der Pensionsverpflichtung am Ende des Jahres | 8.051 | 5.827 |
Für die oben genannten Pensionsverpflichtungen werden im Geschäftsjahr 2016/2017 Auszahlungen in Höhe von 61 T€ erwartet.
Die Gesellschaft geht davon aus, dass in Höhe von 7.990 T€ (Vj. 5.777 T€) die Pensionsverpflichtung nach mehr als 12 Monaten erfüllt wird.
Die im Geschäftsjahr 2015/2016 entstandenen versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste wurden erfolgsneutral in das Eigenkapital eingestellt bzw. dort verrechnet und führten insofern zur angegebenen erfolgsneutralen Veränderung der Pensionsrückstellungen.
Nachfolgende versicherungsmathematische Annahmen dienten als Grundlagen zur Bestimmung des Bilanzwerts der Pensionsverpflichtung:
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| 30.09.2016 | 30.09.2015 | 30.09.2014 | |
|---|---|---|---|
| Diskontierungszinssatz | 1,35% | 2,40% | 2,40% |
| Erträge aus dem Fondsvermögen | 1,35% | 2,40% | 2,40% |
| Steigerungsrate der Pensionszahlungen | 2,00% | 2,00% | 2,00% |
Die bilanzierte Pensionsverpflichtung wird in Höhe von 1.523 T€ (Vj. 1.260 T€) durch Planvermögen in Form von unabhängig verwalteten Fonds abgedeckt.
Sensitivitätsanalysen bei den versicherungsmathematischen Gutachten zum 30.09.2016 führten bei den Pensionsverpflichtungen zu den folgenden Ergebnissen:
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| Höhe der Pensionsverpflichtung bei Änderung der Parameter | in T€ | |
|---|---|---|
| Abzinsungssatz | +0,5% | 7.226 |
| Abzinsungssatz | -0,5% | 9.013 |
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| Höhe der Pensionsverpflichtung bei Änderung der Parameter | in T€ | |
|---|---|---|
| Steigerungsrate der Pensionszahlungen | +0,25% | 8.345 |
| Steigerungsrate der Pensionszahlungen | -0,25% | 7.773 |
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| Höhe der Pensionsverpflichtung bei Änderung der Parameter | in T€ | |
|---|---|---|
| Lebenserwartung | +10,00% | 8.298 |
Die vorstehenden Sensitivitätsanalysen wurden mittels eines versicherungsmathematischen Verfahrens durchgeführt, das die Auswirkung realistischer Änderungen der wichtigsten Annahmen zum Ende des Berichtszeitraums auf die leistungsorientierte Verpflichtung extrapoliert.
Die Entwicklung der oben dargestellten Parameter wird vom Unternehmen genau beobachtet und gegebenenfalls werden entsprechende Anpassungen bei den bestehenden Rückdeckungsversicherungen vorgenommen.
Das Planvermögen entwickelte sich im Geschäftsjahr 2015/2016 wie folgt:
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| 30.09.2016 in T€ |
30.09.2015 in T€ |
|
|---|---|---|
| Beizulegender Zeitwert des Planvermögens am Beginn des Jahres | 1.260 | 1.013 |
| Erwartete Erträge aus dem Planvermögen | 33 | 27 |
| Gezahlte Beiträge des Arbeitsgebers | 247 | 247 |
| Gezahlte Leistungen | -10 | -6 |
| Zzgl. / abzgl. versicherungsmath. Gewinne/Verluste | -7 | -21 |
| Beizulegender Zeitwert des Planvermögens am Ende des Jahres | 1.523 | 1.260 |
Die erwarteten Gesamterträge aus Planvermögen werden auf der Grundlage der zu diesem Zeitpunkt gängigen Marktpreise für den Zeitraum, über den die Verpflichtung erfüllt wird, berechnet. Diese spiegeln sich in den Grundannahmen wieder.
Die erwartete Entwicklung des Planvermögens für das Geschäftsjahr 2016/2017 stellt sich wie folgt dar:
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| 30.09.2017 in T€ |
|
|---|---|
| Beizulegender Zeitwert des Planvermögens am Beginn des Jahres | 1.523 |
| Erwartete Erträge aus dem Planvermögen | 22 |
| Gezahlte Beiträge des Arbeitsgebers/employer contributions paid | 241 |
| Gezahlte Leistungen | -6 |
| Beizulegender Zeitwert des Planvermögens am Ende des Jahres | 1.780 |
In der Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres sind folgende Aufwendungen für Pensionsverpflichtungen enthalten:
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| 2015/2016 in T€ |
2014/2015 in T€ |
|
|---|---|---|
| Laufender Dienstzeitaufwand | 486 | 493 |
| Zinsaufwand | 139 | 131 |
| Erträge aus Planvermögen/return on plan assets | -33 | -27 |
| 592 | 597 |
Vom Zinsaufwand entfallen 4 T€ (Vj. 7 T€) auf den Anteil der Versorgungsbezüge für Hinterbliebene von früheren Geschäftsführern.
Im Berichtsjahr kam es zu folgenden Bewegungen innerhalb der Bilanzposition Pensionsrückstellungen:
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| 30.09.2016 in T€ |
30.09.2015 in T€ |
|
|---|---|---|
| Bilanzwert der Pensionsrückstellung zu Beginn des Jahres | 4.567 | 4.498 |
| Zzgl. Pensionsaufwand | 592 | 597 |
| Abzgl. Gezahlte Beiträge | -247 | -247 |
| Abzgl. Zahlungen/Rentenzahlungen | -65 | -54 |
| Erfolgsneutralen Veränderungen | 1.681 | -227 |
| davon aus Anpassungen der Erfahrungswerte | 52 | 74 |
| davon aus biometrischen Annahmen | 1 | 1 |
| davon aus finanziellen Annahmen | 1.628 | -302 |
| Bilanzwert der Pensionsrückstellung Ende des Jahres | 6.528 | 4.567 |
Im Hinblick auf die Pensionsverpflichtungen zugunsten gegenwärtiger und ehemaliger Vorstandsmitglieder und Geschäftsführer verweisen wir auf Tz. 50.
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| 2015/2016 in T€ |
2014/2015 in T€ |
|
|---|---|---|
| Stand 01. Oktober 2015 | 533 | 606 |
| Im Geschäftsjahr beantragt: | 0 | 0 |
| Erfolgswirksam vereinnahmt / aufgelöst | -68 | -73 |
| Stand 30. September 2016 | 465 | 533 |
Die Zuwendungen der öffentlichen Hand wurden im Wesentlichen für den Erwerb von einem Gebäude, Schmelzöfen und Glühöfen der Raesch Quarz (Germany) GmbH gewährt und für den Neubau der Produktionshalle der UV-Technik Speziallampen GmbH. Die an diese Zuwendungen geknüpften Bedingungen wurden voraussichtlich vollständig erfüllt. Es bestehen keine wesentlichen Unsicherheiten.
Die Bilanzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben zum Bilanzstichtag einen Buchwert in Höhe von 4.917 T€ (Vj. 4.990 T€). Wegen der kurzfristigen Zahlungsziele dieser Verbindlichkeiten entspricht dieser Betrag dem beizulegenden Zeitwert der Verbindlichkeiten. Unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen befinden sich zum Bilanzstichtag in Höhe von 57 T€ Verbindlichkeiten gegenüber dem Aufsichtsratsvorsitzenden Prof. Dr. Karl Hönle.
Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen betreffen erhaltene Kundenzahlungen für Leistungen, die noch nicht von der Gesellschaft erbracht wurden. Der Ausweis erfolgt netto, d.h. ohne Umsatzsteuer.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.
Zum Ende der Berichtsperiode bestanden kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Banken in Höhe von 2.996 T€ (Vj. 3.022 T€). Diese Position beinhaltet im Wesentlichen das für den Erwerb der Grafix GmbH aufgenommene Darlehen in Höhe von 900 T€ (Vj. 900 T€), das für den Erwerb der Raesch Gruppe aufgenommene Darlehen in Höhe von 300 T€ (Vj. 1.100 T€) und ein Betriebsmittel-Darlehen in Höhe von 500 T€ (Vj. 500 T€). Es wird auf Tz. 32 verwiesen. Des Weiteren sind in dieser Position kurzfristig in Anspruch genommene Kreditlinien in Höhe von 193 T€ (Vj. 143 T€) enthalten.
Die von Banken eingeräumten Kontokorrentkreditlinien betrugen zum 30.09.2016 insgesamt 3.160 T€ (Vj. 2.660 T€), die bei Inanspruchnahme marktüblich zu verzinsen wären. Davon sind 584 T€ (Vj. 504 T€) durch Kontokorrentkredite und Avale beansprucht.
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| 30.09.2016 in T€ |
30.09.2015 in T€ |
|
|---|---|---|
| Lohn- und Umsatzsteuer | 859 | 1.018 |
| Sozialversicherungsbeiträge | 394 | 378 |
| Tantiemen und Prämien | 1.343 | 1.575 |
| Weihnachtsgeld | 821 | 780 |
| Ausstehende Urlaube | 466 | 505 |
| Gleitzeitüberhänge | 448 | 383 |
| Sonstige Verbindlichkeiten aus dem Personalbereich | 583 | 574 |
| Verbindlichkeiten gegenüber nicht beherrschenden Gesellschaftern | 0 | 100 |
| Übrige | 619 | 1.033 |
| 5.533 | 6.346 |
Die Verbindlichkeiten für Tantiemen und Prämien betreffen Verpflichtungen aus variablen Vergütungen und Erfolgsbeteiligungen gegenüber den Vorständen und Geschäftsführern sowie gegenüber den Mitarbeitern der in den Konzernabschluss einbezogenen Einzelgesellschaften.
Die Verbindlichkeiten für Weihnachtsgeld wurden gebildet für die periodengerechte Abgrenzung des Weihnachtsgeldes.
Die Verbindlichkeiten für ausstehende Urlaube wurden wegen des abweichenden Wirtschaftsjahres zeitanteilig bemessen.
Die Verbindlichkeiten für Gleitzeitüberhänge betrifft Überstundenguthaben der Mitarbeiter.
Die unter „Übrige“ enthaltenen Verbindlichkeiten für die Vergütung des Aufsichtsrates betragen 60 T€ (Vj. 114 T€).
Die sonstigen Rückstellungen entwickelten sich wie folgt:
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| Stand 01.10.2015 in T€ |
Verbrauch in T€ |
Auflösung in T€ |
Zuführung in T€ |
Stand 30.09.2016 in T€ |
|
|---|---|---|---|---|---|
| Vertragliche Verpflichtungen gegenüber Dritten: | |||||
| Gewährleistungen und Garantien | 375 | 39 | 5 | 33 | 364 |
| Verpflichtung aus Mietverträgen | 111 | 1 | 0 | 9 | 119 |
| Gesamt | 486 | 40 | 5 | 42 | 483 |
Die Rückstellungen für Gewährleistungen und Garantien betreffen Gewährleistungen, die sowohl mit als auch ohne rechtliche Verpflichtung erbracht werden, sowie Nachbearbeitungskosten aufgrund von Retouren. Die Rückstellung errechnet sich i.d.R. mit 0,5 % vom risikobehafteten Umsatz, wobei sich der Prozentsatz aus den Erfahrungswerten der Vergangenheit ableitet.
Der erwartete Zahlungsabfluss in Bezug auf die oben genannten Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:
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| 30.06.2016 in % |
30.09.2015 in % |
|
|---|---|---|
| Im Folgejahr | 80 | 82 |
| In den folgenden 2 - 5 Jahren | 6 | 6 |
| In den folgenden 6 - 10 Jahren | 14 | 12 |
| 100 | 100 |
Der erwartete Zahlungsabfluss in den folgenden zwei bis zehn Jahren betrifft in erster Linie die Verpflichtungen aus Mietverträgen für die angemieteten Gebäude bis zum Vertragsende.
Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern wurden in Höhe der voraussichtlichen tatsächlichen Zahlungsverpflichtungen aus Ertragsteuern für das Geschäftsjahr sowie für Vorjahre angesetzt.
Über die durch Rückstellungen abgedeckten faktischen Verpflichtungen hinaus bestehen derzeit keine wesentlichen Verpflichtungen, deren Existenz von künftigen nicht beeinflussbaren Ereignissen abhängt.
Bürgschaften für konzernfremde Personen oder Unternehmen wurden nicht abgegeben.
Nach IAS 37 zu vermerkende Eventualforderungen bestehen nicht.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen des Konzerns stellen sich wie folgt dar:
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| Stand 30.09.2016 | fällig bis 1 Jahr in T€ |
fällig in 1 bis 5 Jahren in T€ |
fällig in über 5 Jahren in T€ |
Gesamtverpflichtung in T€ |
|---|---|---|---|---|
| Gerätemietverträge | 97 | 32 | 0 | 129 |
| Raummietverträge | 2.070 | 5.783 | 43 | 7.896 |
| KFZ-Mietverträge | 463 | 499 | 0 | 962 |
| 2.630 | 6.314 | 43 | 8.987 |
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| Stand 30.09.2015 | fällig bis 1 Jahr in T€ |
fällig in 1 bis 5 Jahren in T€ |
fällig in über 5 Jahren in T€ |
Gesamtverpflichtung in T€ |
|---|---|---|---|---|
| Gerätemietverträge | 99 | 72 | 0 | 171 |
| Raummietverträge | 1.993 | 6.671 | 440 | 9.104 |
| KFZ-Mietverträge | 423 | 241 | 0 | 664 |
| 2.515 | 6.984 | 440 | 9.939 |
Der Hönle Konzern ist im Rahmen seiner operativen Geschäftstätigkeit Risiken ausgesetzt, welche im Risikobericht des Lageberichts erläutert werden.
Zur Überwachung der Risiken wird bei der Dr. Hönle AG ein formalisiertes Risikomanagementsystem durchgeführt. Die Grundsätze hierzu sind in einem Handbuch dokumentiert. In Abwägung der Wahrscheinlichkeit eines Schadensfalls und der Wahrscheinlichkeit einer Schadenshöhe, aber auch der bestehenden Chancen für den Konzern wird festgelegt, ob das Risiko vermieden, reduziert, übertragen oder akzeptiert werden soll. Die Risikosituationen werden analysiert und, wann immer nötig, Gegenmaßnahmen definiert und eingeleitet. Der Vorstand der Dr. Hönle AG wird in regelmäßigen Abständen über die aktuelle Risikosituation des Konzerns informiert und bei Auftreten neuer Risiken umgehend in Kenntnis gesetzt.
Wesentliche Risiken aus finanziellen Vermögenswerten und Schulden lassen sich in Liquiditäts-, Kredit- und Marktrisiken untergliedern.
Unter diesem Begriff wird das Risiko verstanden, dass der Hönle Konzern nicht in der Lage wäre, seinen Verpflichtungen, die aus finanziellen Verbindlichkeiten resultieren, nachzukommen.
Ein Managementziel des Hönle Konzerns ist die nachhaltige Zunahme des operativen Cashflows. Damit einhergehend wird die Liquiditätssituation permanent und intensiv überwacht. In wöchentlichen Abständen wird der Vorstand der Dr. Hönle AG über die Liquiditätssituation des Konzerns informiert. Insbesondere wird die Inanspruchnahme des Cash-Pooling-Kontos der Tochtergesellschaften der Hönle Gruppe beobachtet und dem Vorstand wöchentlich durch das Rechnungswesen berichtet. Ferner werden alle Salden der in der Hönle Gruppe bestehenden Bankkonten detailliert an das Management weitergegeben. Der Konzern überwacht das Risiko eines etwaigen Liquiditätsengpasses permanent, indem die Liquiditätsentwicklung aller Gesellschaften der Hönle Gruppe aufgrund des Liquiditätsstands in Zusammenhang mit der Ergebnisplanung und den beabsichtigten Finanz- und Investitionstransaktionen geplant wird.
Nach unseren derzeitigen Planungen sind im Hönle Konzern keine Liquiditätsengpässe erkennbar.
In den nachfolgenden Tabellen sind die vertraglich vereinbarten Zins- und Tilgungszahlungen sämtlicher Verbindlichkeiten dargestellt:
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| Stand 30.09.2016 | Restlaufzeit bis 1 Jahr | Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre | Restlaufzeit von über 5 Jahre | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsen in T€ |
Tilgung in T€ |
Zinsen in T€ |
Tilgung in T€ |
Zinsen in T€ |
Tilgung in T€ |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 159 | 2.996 | 224 | 5.438 | 12 | 606 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 0 | 4.917 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Finanzierungsleasing | 4 | 36 | 8 | 140 | 1 | 47 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 1 | 4.698 | 0 | 537 | 0 | 0 |
| Gesamtsumme | 164 | 12.646 | 232 | 6.115 | 12 | 653 |
scroll
| Stand 30.09.2016 | Gesamtbetrag | |
|---|---|---|
| Zinsen in T€ |
Tilgung in T€ |
|
| --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 395 | 9.040 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 0 | 4.917 |
| Finanzierungsleasing | 12 | 223 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0 | 0 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 1 | 5.235 |
| Gesamtsumme | 408 | 19.414 |
scroll
| Stand 30.09.2015 | Restlaufzeit bis 1 Jahr | Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre | Restlaufzeit von über 5 Jahre | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsen in T€ |
Tilgung in T€ |
Zinsen in T€ |
Tilgung in T€ |
Zinsen in T€ |
Tilgung in T€ |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 238 | 3.022 | 380 | 6.807 | 44 | 1.227 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 0 | 4.990 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Finanzierungsleasing | 1 | 3 | 1 | 7 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0 | 7 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 5 | 5.063 | 1 | 416 | 0 | 0 |
| Gesamtsumme | 243 | 13.084 | 381 | 7.230 | 44 | 1.227 |
scroll
| Stand 30.09.2015 | Gesamtbetrag | |
|---|---|---|
| Zinsen in T€ |
Tilgung in T€ |
|
| --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 661 | 11.056 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 0 | 4.990 |
| Finanzierungsleasing | 1 | 10 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0 | 7 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 5 | 5.479 |
| Gesamtsumme | 668 | 21.541 |
Das Kreditrisiko ist bezeichnend für das Ausfallrisiko finanzieller Vermögenswerte.
Das Ausfallrisiko aus Forderungen gegen Kunden wird in regelmäßigen Abständen von den Abteilungen Rechnungswesen und Vertrieb beurteilt. Ausstehende Forderungen gegenüber Kunden werden insbesondere über die Analyse von Altersstrukturlisten in Bezug auf die Dauer der Fälligkeit der ausstehenden Forderungen überwacht. Etwaige Lieferungen an Großkunden, insbesondere Kunden im Ausland, sind in der Regel durch Akkreditive oder sonstige Absicherungsinstrumente abgedeckt. Zum 30.09.2016 waren nach der Altersstrukturliste 2.105 T€ (Vj. 2.489 T€) weniger als 90 Tage fällig. Das entspricht 16,1 % (Vj 18,2 %) an dem Gesamtbetrag der offenen Forderungen. Insgesamt 203 T€ (1,6 %) (Vj. 367 T€ (2,7 %)) bzw. 100 T€ (0,8%) (Vj. 453 T€ (3,3 %)) waren 90 bis 180 Tage bzw. mehr als 180 Tage fällig. Die Höhe des Wertberichtigungsbedarfs wird monatlich für alle Kunden auf Einzelbasis analysiert.
Das Management des Hönle Konzerns wird in monatlichen Abständen über Altersstrukturstatistiken der offenen Forderungen über alle Kunden informiert. Dabei werden insbesondere Kundenforderungen, deren Fälligkeitstermin mehr als 90 Tage überschritten ist, mit einem Betrag von größer als 10 T€ herausgestellt.
Bei definierten Kunden bzw. Großkunden erfolgt ein permanentes Monitoring bezüglich deren finanzieller Leistungsfähigkeit durch externe Dienstleister bzw. Informationen, die sich aus dem bisherigen Zahlungsverhalten ergeben. Zusätzlich fließen Marktinformationen in die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit von Kunden mit ein. Insbesondere größere Aufträge werden durch Kreditauskünfte bzw. durch Teilzahlungspläne abgesichert. Bei Neukunden sowie bei Veränderung des Zahlungsverhaltens werden in der Regel Bonitätsauskünfte eingeholt.
Der Konzern beurteilt die Risikokonzentration hinsichtlich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen als niedrig. Diese Einschätzung wird dadurch gestützt, dass die Kunden der Hönle Gruppe in drei unterschiedlichen Segmenten (Geräte & Anlagen, Klebstoffe und Glas & Strahler) aufgeteilt sind. Darüber hinaus sind die Kunden weltweit ansässig und insbesondere in den Segmenten Klebstoffe und Glas & Strahler in verschieden Branchen und weitgehend unabhängigen Märkten tätig.
Die Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte repräsentieren das maximale Ausfallrisiko für den Fall, dass die Vertragspartner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen.
Soweit am Bilanzstichtag interne Indizien wie Verzug von Zahlungen oder externe Hinweise (Informationen über erhebliche finanzielle Schwierigkeiten des Vertragspartners) im Konzern erkennbar sind, werden hierfür entsprechende Wertberichtigungen erfasst.
Die Altersstruktur der nicht im Wert geminderten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (LuL) stellt sich wie folgt dar:
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| Altersstruktur | davon noch | davon überfällig, aber nicht wertberichtigt | |||
|---|---|---|---|---|---|
| der überfälligen Forderungen (Stand: 30.09.2016) | Netto in T€ |
nicht fällig in T€ |
< 90 Tage in T€ |
90 bis 180 Tage in T€ |
>180 Tage in T€ |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Forderungen LuL (abzüglich Einzel- wertberichtigung) | 13.036 | 10.628 | 2.105 | 203 | 100 |
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| Altersstruktur | davon noch | davon überfällig, aber nicht wertberichtigt | |||
|---|---|---|---|---|---|
| der überfälligen Forderungen (Stand: 30.09.2015) | Netto in T€ |
nicht fällig in T€ |
< 90 Tage in T€ |
90 bis 180 Tage in T€ |
>180 Tage in T€ |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Forderungen LuL (abzüglich Einzel- wertberichtigung) | 13.679 | 10.370 | 2.489 | 367 | 453 |
Der Hönle Konzern geht von der Werthaltigkeit aller nicht wertgeminderten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus. In den sonstigen Vermögenswerten sind keine überfälligen Posten enthalten.
Risikobündelungen entstehen, wenn mehrere Geschäftspartner ähnliche Geschäftstätigkeiten oder Tätigkeiten in derselben Region ausführen oder wirtschaftliche Merkmale besitzen, die dazu führen, dass sie bei Veränderungen der wirtschaftlichen oder politischen Lage in ihrer Fähigkeit zur Erfüllung ihrer vertraglichen Verpflichtungen beeinträchtigt werden. Um unverhältnismäßig hohe Risikokonzentrationen zu vermeiden, werden neben dem Segment Geräte & Anlagen insbesondere die Segmente Klebstoffe und Glas & Strahler weiter ausgebaut. Identifizierte Ausfallkonzentrationen werden fortlaufend kontrolliert und gesteuert. Ausgewählte Sicherungsgeschäfte werden innerhalb des Konzerns zur Vermeidung von Risiken auf Ebene der individuellen Geschäftsbeziehungen eingesetzt.
Das Marktrisiko unterteilt sich in Währungs- und Zinsänderungsrisiken.
Währungsrisiken entstehen im Hönle Konzern im Wesentlichen dadurch, dass zum Teil in Fremdwährung eingekauft und nicht in gleichem Umfang in der entsprechenden Fremdwährung wieder verkauft wird.
Risiken, die aus Schwankungen der in Fremdwährung lautenden Forderungen, Verbindlichkeiten sowie aus schwebenden Verträgen und antizipativen Posten resultieren, ergeben sich im Wesentlichen aus Fremdwährungstransaktionen in US-Dollar, Schweizer Franken, Koreanischem Won und Chinesischem Renminbi.
Zum Bilanzstichtag bestanden für diese Fremdwährungspositionen keine Kurssicherungsinstrumente.
Wäre der Euro im Verhältnis zum Schweizer Franken um 10 % stärker gewesen, hätte sich das Konzernergebnis um 1 T€ verbessert (Vj. 4 T€). Eine Abschwächung des Euro gegenüber dem Schweizer Franken um 10 % hätte zu einer Verschlechterung des Konzernergebnisses um 2 T€ geführt (Vj. 5 T€).
Bei einem um 10 % stärkeren Euro gegenüber dem Britischen Pfund hätte sich das Ergebnis um 0,4 T€ (Vj. 0,1 T€) verbessert. Eine entsprechende Abschwächung des Euro hätte zu einer Verschlechterung des Konzernergebnisses um 0,5 T€ (Vj. 0,1 T€) geführt.
Die Auswirkung eines um 10 % stärkeren Euro gegenüber dem US-Dollar hätte zu einer Verschlechterung des Konzernergebnisses um 17 T€ (Vj. 9 T€) geführt, wohingegen eine Abschwächung um 10 % zu einer Ergebnisverbesserung um 21 T€ (Vj. 11 T€) beigetragen hätte.
Wäre der Euro im Verhältnis zum Chinesischen Renminbi um 10 % stärker gewesen, hätte sich das Konzernergebnis um 5 T€ (Vj. 3 T€) verbessert. Eine Abschwächung des Euro gegenüber dem Chinesischen Renminbi in gleicher Höhe hätte zu einer Verschlechterung des Konzernergebnisses um 6 T€ (Vj. 4 T€) geführt.
Zinsänderungsrisiken bestehen bezüglich variabel verzinslicher Finanzinstrumente gegenüber Kreditinstituten.
Die Zinsänderungsrisiken, denen der Hönle Konzern ausgesetzt ist, wurden im Geschäftsjahr 2015/2016 und in den Vorjahren durch derivative Finanzinstrumente abgesichert.
Die Dr. Hönle AG hat für den Kauf von Vermögenswerten der früheren Grafix GmbH im Geschäftsjahr 2012/2013 ein Darlehen in Höhe von 4.500 T€ mit einer 5-jährigen Laufzeit bis 29. Dezember 2017 aufgenommen.
Der Zinssatz wird für eine Roll-over-Periode von jeweils 3 Monaten festgeschrieben. Als vereinbarter Zinssatz wird der für die entsprechende Laufzeit am Handelstag gültige EURIBOR (European Interbank Offered Rate) zuzüglich eines Nominalaufschlages von 1,95 Prozentpunkten berechnet. Dieser ist bis 29. Dezember 2017 festgeschrieben (gleich der Darlehenslaufzeit). Der in diesem Zusammenhang abgeschlossene PAYER-Zinsswap über nominal 4.500 T€ mit einer 5-jährigen Laufzeit vom 28. März 2013 bis 29. Dezember 2017 dient als Sicherungsgeschäft, es ergibt sich daraus eine effektive feste Verzinsung von 2,64 %.
Im Geschäftsjahr 2011/2012 wurde ein Vertrag für ein Bankdarlehen in Höhe von 3.000 T€ mit einer 5-jährigen Laufzeit bis 31. März 2017 abgeschlossen. Der Zinssatz wird für eine Roll-over-Periode von jeweils 3 Monaten festgeschrieben. Als vereinbarter Zinssatz wird der für die entsprechende Laufzeit am Handelstag gültige EURIBOR zuzüglich eines Nominalaufschlages von 1,80 Prozentpunkten berechnet. Dieser ist bis 31. März 2017 festgeschrieben (gleich der Darlehenslaufzeit). Der in diesem Zusammenhang abgeschlossene PAYER-Zinsswap über nominal 3.000 T€ mit einer 5-jährigen Laufzeit vom 30. März 2012 bis 31. März 2017 dient als Sicherungsgeschäft, es ergibt sich daraus eine effektive feste Verzinsung von 3,18 %.
Im Geschäftsjahr 2013/2014 wurde ein Vertrag für ein Bankdarlehen in Höhe von 400 T€ mit einer 8-jährigen Laufzeit bis 30. Juni 2022 abgeschlossen. Der Zinssatz wird für eine Roll-over-Periode von jeweils 3 Monaten festgeschrieben. Als vereinbarter Zinssatz wird der für die entsprechende Laufzeit am Handelstag gültige EURIBOR zuzüglich eines Nominalaufschlages von 0,80 Prozentpunkten berechnet. Dieser ist bis 30. Juni 2022 festgeschrieben (gleich der Darlehenslaufzeit). Der in diesem Zusammenhang abgeschlossene PAYER-Zinsswap über nominal 400 T€ mit einer 8-jährigen Laufzeit
vom 01. Juli 2014 bis 30. Juni 2022 dient als Sicherungsgeschäft, es ergibt sich daraus eine effektive feste Verzinsung von 1,69 %.
Ebenfalls im Geschäftsjahr 2013/2014 wurde ein Vertrag für ein Bankdarlehen in Höhe von 3.500 T€ mit einer 7-jährigen Laufzeit bis 31. März 2021 abgeschlossen. Der Zinssatz wird für eine Roll-over-Periode von jeweils 3 Monaten festgeschrieben. Als vereinbarter Zinssatz wird der für die entsprechende Laufzeit am Handelstag gültige EURIBOR zuzüglich eines Nominalaufschlages von 1,30 Prozentpunkten berechnet. Dieser ist bis 31. März 2021 festgeschrieben (gleich der Darlehenslaufzeit). Der in diesem Zusammenhang abgeschlossene PAYER-Zinsswap über nominal 3.500 T€ mit einer 7-jährigen Laufzeit vom 31. März 2014 bis 31. März 2021 dient als Sicherungsgeschäft, es ergibt sich daraus eine effektive feste Verzinsung von 2,29 %.
Die Zinsswaps werden als Cashflow Hedges behandelt. Die Zinsswaps (variabel in fix) dienen der Absicherung gegen steigende Zinsen für die variabel verzinslichen Bankdarlehen. Der beizulegende Zeitwert (= Marktwert) entspricht jenem Wert, den die jeweilige Gesellschaft bei Auflösung des Geschäftes am Bilanzstichtag erhalten würde oder bezahlen müsste.
Die beizulegenden Zeitwerte werden durch Diskontierung der zukünftigen Zahlungsströme aus variablen Zahlungen auf Basis allgemein anerkannter finanzmathematischer Modelle ermittelt. Für die Bewertung werden Interbankraten verwendet.
Die Änderungen der beizulegenden Zeitwerte der sicherungseffektiven Derivate in Höhe von 15 T€ (Vj. 35 T€) wurden unter Berücksichtigung latenter Steuern in Höhe von -4 T€ (Vj. -9 T€) direkt im Eigenkapital in der Rücklage für Sicherungsgeschäfte erfasst.
Bezüglich der anderen Darlehen bestehen ausschließlich feste Zinsvereinbarungen. Die Darlehen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bewertet, insofern wirkt sich eine Marktzinsänderung nicht auf deren Bewertung aus. Kurzfristige Überziehungen und Guthaben auf den Kontokorrentkonten werden variabel verzinst. Geht man von einer durchschnittlichen 2%igen Steigerung des Zinsniveaus im Bereich des Kontokorrentkredites aus, so ergäbe sich ein zusätzlicher Zinsaufwand von 4 T€ (Vj. 3 T€). Dabei wird unterstellt, dass der durchschnittliche negative Saldo der Kontokorrentkonten dem Jahresendwert 2015/2016 von 193 T€ (Vj. 142 T€) entspricht. Aus diesen Finanzinstrumenten würden sich bei Marktpreisänderungen nach derzeitigen Erkenntnissen keine weiteren wesentlichen Auswirkungen auf das Ergebnis des Hönle Konzerns ergeben.
Die folgende Tabelle zeigt eine Überleitung der in den Bilanzpositionen enthaltenen finanziellen Vermögenswerte und Schulden gemäß der Kategorien nach IAS 39 sowie die im jeweiligen Geschäftsjahr erfolgswirksam gebuchten Wertminderungen, die Nettogewinne/-verluste und die Gesamtzinsaufwendungen und -erträge:
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| Buchwerte 30.09.2016 | Bewertungskategorie nach IAS 39 | Fortgeführte Anschaffungskosten in T€ |
Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral in T€ |
|---|---|---|---|
| Beteiligungen | AfS | 32 | 0 |
| Sonstige lfr. Vermögenswerte | LaR | 52 | 0 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | LaR | 13.078 | 0 |
| Sonstige kfr. Vermögenswerte | LaR | 1.461 | 0 |
| Liquide Mittel | LaR | 6.516 | 0 |
| Gesamt | 21.138 | 0 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Banken | FLAC | 9.040 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | FLAC | 4.917 | 0 |
| Sonstige lfr. finanzielle Verbindlichkeiten | FLAC | 631 | 0 |
| Sonstige kfr. finanzielle Verbindlichkeiten | FLAC | 4.733 | 0 |
| Derivate i.V.m. effektiven CF-Hedge | CF-Hedge | 0 | 93 |
| Gesamt | 19.321 | 93 | |
| Davon aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39 | |||
| Loans and Receivables (LaR) | 21.107 | 0 | |
| Available-for-Sale Financial Assets (AfS) | 32 | 0 | |
| Financial Liabilities Measured at Amortised Cost (FLAC) | 19.321 | 0 | |
| Betrag der erfolgswirksam gebuchten Wertminderungen | -12 | 0 | |
| Nettogewinn/-verlust | 15 | ||
| Gesamtzinsaufwendungen | -278 | 0 | |
| Gesamtzinserträge | 53 | 0 |
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| Buchwerte 30.09.2015 | Bewertungskategorie nach IAS 39 | Fortgeführte Anschaffungskosten in T€ |
Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral in T€ |
|---|---|---|---|
| Beteiligungen | AfS | 32 | 0 |
| Sonstige lfr. Vermögenswerte | LaR | 102 | 0 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | LaR | 13.737 | 0 |
| Sonstige kfr. Vermögenswerte | LaR | 1.319 | 0 |
| Liquide Mittel | LaR | 7.456 | 0 |
| Gesamt | 22.646 | 0 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Banken | FLAC | 11.056 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | FLAC | 4.996 | 0 |
| Sonstige lfr. finanzielle Verbindlichkeiten | FLAC | 315 | 0 |
| Sonstige kfr. finanzielle Verbindlichkeiten | FLAC | 5.066 | 0 |
| Derivate i.V.m. effektiven CF-Hedge | CF-Hedge | 0 | 108 |
| Gesamt | 21.432 | 108 | |
| Davon aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39 | |||
| Loans and Receivables (LaR) | 22.614 | 0 | |
| Available-for-Sale Financial Assets (AfS) | 32 | 0 | |
| Financial Liabilities Measured at Amortised Cost (FLAC) | 21.432 | 0 | |
| Betrag der erfolgswirksam gebuchten Wertminderungen | -167 | 0 | |
| Nettogewinn/-verlust | 35 | ||
| Gesamtzinsaufwendungen | -478 | 0 | |
| Gesamtzinserträge | 1.078 | 0 |
Bei den finanziellen Vermögenswerten (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige kurzfristige Vermögenswerte sowie liquide Mittel) entsprechen die Buchwerte den Marktwerten.
Bei den sonstigen langfristigen Vermögenswerten handelt es sich um festverzinsliche Forderungen. Die Marktwerte werden unter Berücksichtigung der Zinssätze, entsprechender Wertminderungen und individueller Kriterien gebildet. Zum Bilanzstichtag 30. September 2016 entsprechen die Buchwerte den Marktwerten.
Bei den finanziellen Verbindlichkeiten (kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) entsprechen die Buchwerte ebenfalls den Marktwerten. Alle Positionen haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.
Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten sind festverzinsliche und variabel verzinsliche Verbindlichkeiten sowie bilanzierte Leasingverbindlichkeiten. Die Bewertung der langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten zu Marktwerten erfolgt über die Abzinsung der zukünftigen Cashflows mit einem Fremdfinanzierungszinssatz des Emittenten zum Ende des Berichtszeitraums über die vertragliche Laufzeit der Finanzinstrumente. Das Management hat festgestellt, dass die Buchwerte der finanziellen Schulden hauptsächlich aufgrund der kurzen Laufzeiten oder einer marktüblichen Verzinsung ihren beizulegenden Zeitwerten nahezu entsprechen.
Die Zinsswaps (Derivate mit effektiver Sicherungsbeziehung) werden regelmäßig wiederkehrend durch Anwendung eines Bewertungsverfahrens mit am Markt beobachtbaren Inputparametern bewertet. Zu dem am häufigsten angewandten Bewertungsverfahren gehören Optionspreis- und Swap-Modelle unter Verwendung von Barwertberechnungen. Die Modelle beziehen verschiedene Größen mit ein, wie z.B. Bonität der Geschäftspartner, Devisen-Kassa- und Termin-Kurse und Zinsstrukturkurven. Zum 30. September 2016 werden die Derivatspositionen zum Marktwert bewertet (Marked-to-Market); dabei wird das Ausfallrisiko des Konzerns sowie der Bank als gering eingestuft.
Nachfolgende Tabelle zeigt die nach beizulegenden Zeitwerten bilanzierten finanziellen Verbindlichkeiten nach Hierarchiestufen:
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| Klasse von Verbindlichkeiten | Notierter Preise Stichtag | Wesentlicher Summe in T€ |
Wesentlicher auf aktiven Märkten (Stufe 1) in T€ |
beobachtbarer Inputparameter (Stufe 2) in T€ |
nicht beobachtbarer Inputparameter (Stufe 3) in T€ |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsswaps i.V.m. effektiven CF- Hedge | 30.09.2016 | 93 | - | 93 | - |
| Zinsswaps i.V.m. effektiven CF- Hedge | 30.09.2015 | 108 | - | 108 | - |
Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel des Konzerns im Laufe des Geschäftsjahres durch Mittelzu- und -abflüsse verändert haben. In Übereinstimmung mit IAS 7 (Cash Flow Statements) wird zwischen Zahlungsströmen aus operativer, investiver und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Der betrachtete Finanzmittelfonds umfasst die in der Bilanz ausgewiesenen liquiden Mittel.
Die Zahlungsmittelabflüsse und -zugänge werden anhand der indirekten Ermittlungsmethode dargestellt.
Die aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschafteten Zahlungsmittel betragen 13.126 T€ (Vj. 12.863 T€) und resultieren aus dem Konzernjahresergebnis vor nicht beherrschenden Anteilen und Steuern 12.050 T€ (Vj. 14.023 T€) und im Wesentlichen aus den Berichtigungen hinsichtlich der zahlungsunwirksamen Effekte und Finanzergebnisse in Höhe von 2.909 T€ (Vj. 799 T€) und Veränderungen des Nettoumlaufvermögens. Die Position der sonstigen zahlungsunwirksamen Aufwendungen und Erträge beinhaltet im Wesentlichen die Abschreibung auf das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände sowie im Vorjahr die zahlungsunwirksamen Finanzerträge.
Zum Mittelabfluss im Bereich der Investitionstätigkeit führen im Wesentlichen Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 4.980 T€ (Vj. 2.136 T€).
Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit ist die Dividendenausschüttung für das Geschäftsjahr 2014/2015 in Höhe von 3.032 T€ (Vj. 2.756 T€) zu nennen. Die Aufnahmen von Darlehen in Höhe von 1.153 T€ (Vj. 1.350 T€), insbesondere für einen Betriebsmittelkredit der Raesch Quarz (Germany) GmbH stellen die wesentlichen Mittelzuflüsse aus Finanzierungstätigkeit dar. Die im Geschäftsjahr geleisteten Tilgungen der Verbindlichkeiten gegenüber Banken und Leasingverbindlichkeiten in Höhe von 2.841 T€ (Vj. 3.241 T€) ergeben im Wesentlichen die Zahlungsmittelabflüsse der Finanzierungstätigkeit.
Insgesamt verringerten sich die liquiden Mittel im Geschäftsjahr 2015/2016 von 7.456 T€ auf 6.516 T€.
Die Segmentberichterstattung wurde gemäß IFRS 8 aufgestellt.
Die Konzernunternehmen der Hönle Gruppe werden zu Segmenten zusammengefasst, wenn sie auf ähnlichen Märkten handeln sowie auf Basis der Herstellung gleiche Produkte und ähnliche Strukturen aufweisen.
Die verantwortliche Instanz zur Allokation von Ressourcen und zur Bewertung der Ertragskraft der Segmente ist bei der Hönle Gruppe der Vorstand des Mutterunternehmens. Die Identifizierung der relevanten Segmente wurde entsprechend den Ansätzen des Management Approach nach dem Management-Informationssystem des Vorstandes vorgenommen.
Folgende Unternehmenssegmente wurden festgelegt:
| ― | Geräte & Anlagen |
| ― | Klebstoffe |
| ― | Glas & Strahler |
Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Geräten und Anlagen bildet das Segment Geräte & Anlagen ab. Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Klebstoffen bildet das Segment Klebstoffe‚ ab. Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Rohren und Halbfabrikaten aus Quarzglas sowie Herstellung von UV-Mitteldruck- und Niederdruckstrahlern definiert das Segment Glas & Strahler.
Andere Geschäftstätigkeiten und andere Geschäftssegmente wurden nicht definiert. Die Segmentierung erfolgt unter Zugrundelegung der Daten des Rechnungswesens der enthaltenen rechtlichen Einheiten.
Die Rechnungslegungsgrundsätze der Segmentinformationen entsprechen grundsätzlich den für die Hönle Gruppe angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, wie sie unter Tz. 5 beschrieben sind.
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| Geräte/Anlagen 2015/2016 in T€ |
Klebstoffe 2015/2016 in T€ |
Glas/Strahler 2015/2016 in T€ |
Summe 2015/2016 in T€ |
Eliminierungen 2015/2016 in T€ |
Konsolidiert 2015/2016 in T€ |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse: | ||||||
| Externe Kunden: | 52.543 | 23.210 | 17.662 | 93.415 | 0 | 93.415 |
| Umsätze mit anderen Geschäftsbereichen | 824 | 420 | 2.162 | 3.406 | -3.406 | 0 |
| Gesamte Verkäufe | 53.367 | 23.630 | 19.824 | 96.821 | -3.406 | 93.415 |
| ERGEBNIS: | ||||||
| Segmentergebnis (Betriebsergebnis) | 6.530 | 4.971 | 900 | 12.400 | 0 | 12.400 |
| Zinserträge | 232 | 22 | 65 | 319 | -265 | 54 |
| Zinsaufwendungen | 535 | 33 | 393 | 961 | -572 | 389 |
| Nach Equity-Methode bilanz. Beteiligungen | -14 | -14 | ||||
| Abschreibungen auf Wertpapiere | 0 | 0 | ||||
| Ergebnis vor Steuern und nicht beherrschenden Anteilen | 12.050 | |||||
| Ertragsteuern | 2.044 | 1.734 | 330 | 4.108 | 0 | 4.109 |
| Latente Steuern | 43 | -126 | -182 | -265 | -84 | -349 |
| Ergebnis vor nicht beherrschenden Anteilen | 8.290 | |||||
| ANDERE INFORMATIONEN: | ||||||
| Segmentvermögen: | 54.665 | 15.943 | 26.896 | 97.504 | -8.034 | 89.470 |
| Nicht zugeordnete Vermögenswerte: | ||||||
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligung | 36 | 36 | ||||
| Finanzielle Vermögenswerte | 32 | 32 | ||||
| Langfristige Forderungen | 902 | 902 | ||||
| Steuererstattungsansprüche | 648 | 648 | ||||
| Aktive latente Steuern | 3.187 | 3.187 | ||||
| Konsolidierte Vermögenswerte | 94.275 | |||||
| Segmentschulden | 23.428 | 5.795 | 20.385 | 49.608 | -27.175 | 22.433 |
| Passive latente Steuern | 1.369 | 1.369 | ||||
| Verbindlichkeiten aus Ertragssteuern | 2.573 | 2.573 | ||||
| Langfristige Darlehen | 6.230 | 6.230 | ||||
| Konsolidierte Verbindlichkeiten (kurz- und langfristig) | 32.605 | |||||
| Investitionen: | 2.023 | 744 | 2.364 | 5.132 | -152 | 4.980 |
| Segment-Abschreibungen | 1.062 | 536 | 1.111 | 2.709 | 0 | 2.709 |
| Zahlungsunwirksame Aufwendungen | ||||||
| des Segments | 284 | 2 | 5 | 291 | 0 | 291 |
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| Geräte/Anlagen 2014/2015 in T€ |
Klebstoffe 2014/2015 in T€ |
Glas/Strahler 2014/2015 in T€ |
Summe 2014/2015 in T€ |
Eliminierungen 2014/2015 in T€ |
Konsolidiert 2014/2015 in T€ |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse: | ||||||
| Externe Kunden: | 50.999 | 23.780 | 17.395 | 92.173 | 0 | 92.173 |
| Umsätze mit anderen Geschäftsbereichen | 1.390 | 326 | 1.732 | 3.448 | -3.448 | 0 |
| Gesamte Verkäufe | 52.389 | 24.106 | 19.127 | 95.621 | -3.448 | 92.173 |
| ERGEBNIS: | ||||||
| Segmentergebnis (Betriebsergebnis) | 7.535 | 5.913 | 76 | 13.524 | 0 | 13.524 |
| beinhaltet wesentliche Ertrags- und Aufwandsposten: | ||||||
| Zinserträge | 220 | 42 | 113 | 375 | 720 | 1.094 |
| Zinsaufwendungen | 712 | 17 | 366 | 1.095 | -511 | 584 |
| Nach Equity-Methode bilanz. Beteiligungen | -11 | -11 | ||||
| Wertpapiererträge | 0 | 0 | ||||
| Abschreibungen auf Wertpapiere | 1 | 1 | ||||
| Ergebnis vor Steuern und nicht beherrschenden Anteilen | 14.023 | |||||
| Ertragsteuern | 1.625 | 1.898 | 336 | 3.859 | 0 | 3.860 |
| Latente Steuern | 250 | -93 | -222 | -65 | -92 | -158 |
| Ergebnis vor nicht beherrschenden Anteilen | 10.321 | |||||
| ANDERE INFORMATIONEN: | ||||||
| Segmentvermögen: | 56.095 | 15.366 | 23.512 | 94.973 | -8.052 | 86.920 |
| Nicht zugeordnete Vermögenswerte: | ||||||
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligung | 50 | 50 | ||||
| Finanzielle Vermögenswerte | 32 | 32 | ||||
| Langfristige Forderungen | 810 | 810 | ||||
| Steuererstattungsansprüche | 631 | 631 | ||||
| Aktive latente Steuern | 2.569 | 2.569 | ||||
| Konsolidierte Vermögenswerte | 91.012 | |||||
| Segmentschulden | 27.047 | 4.845 | 16.603 | 48.495 | -27.506 | 20.989 |
| Passive latente Steuern | 1.526 | 1.526 | ||||
| Verbindlichkeiten aus Ertragssteuern | 2.938 | 2.938 | ||||
| Langfristige Darlehen | 8.045 | 8.045 | ||||
| Konsolidierte Verbindlichkeiten (kurz- und langfristig) | 33.497 | |||||
| Investitionen: | 824 | 425 | 887 | 2.136 | 0 | 2.136 |
| Segment-Abschreibungen | 1.048 | 409 | 1.181 | 2.638 | 0 | 2.638 |
| Zahlungsunwirksame Aufwendungen | ||||||
| des Segments | 621 | 5 | 7 | 633 | 0 | 633 |
Die Zuordnung der Umsatzerlöse von externen Kunden erfolgt nach dem Standort der Kunden.
Die regionale Aufteilung der Umsätze stellt sich wie folgt dar:
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| 2015/2016 in T€ |
2014/2015 in T€ |
|
|---|---|---|
| Gesamtumsatzerlöse | 93.415 | 92.173 |
| Deutschland | 34.771 | 32.353 |
| Ausland | 58.644 | 59.820 |
Im Geschäftsjahr 2015/2016 wurde in Frankreich ein Umsatz von 9.592 T€ erwirtschaftet, der einem Anteil von 10,3 % des Gesamtumsatzes entspricht, und in den USA ein Umsatz von 10.275 T€, der einen Anteil von 11,0 % entspricht.
Die Verteilung der langfristigen Vermögenswerte stellt sich wie folgt dar:
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| Deutschland: | 29.063 T€ |
| (Vj. 26.968 T€) | |
| Ausland: | 11.192 T€ |
| (Vj. 11.095 T€) |
Das Segmentvermögen definiert sich als die Summe aus immateriellem Anlagevermögen, Sachanlagen, Vorräten, kurzfristigen Forderungen und liquiden Mitteln. Die Segmentschulden setzen sich aus langfristigen und kurzfristigen Verpflichtungen zusammen. Als zahlungsunwirksame Aufwendungen des Segments werden die Veränderungen der Pensionsrückstellungen sowie der sonstigen Rückstellungen berücksichtigt.
Konzerninterne Lieferungen und Leistungen erfolgen hinsichtlich der Verrechnungspreise und deren Berechnungsgrundlage zu gleichen Bedingungen und Konditionen wie an fremde Dritte. Es erfolgte hierbei keine Änderung gegenüber den Vorjahren.
Im Folgenden werden die dem Konzern nahe stehenden Unternehmen und Personen im Sinne von IAS 24 benannt.
Nahe stehende Unternehmen oder Personen (Related Parties) sind nach IAS 24 sonstige Personen bzw. Unternehmen, die vom berichtenden Unternehmen beeinflusst werden können bzw. die auf das Unternehmen Einfluss nehmen können, wie
| ― | die Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats der Dr. Hönle AG |
| ― | assoziierte Unternehmen |
| ― | nicht konsolidierte Tochtergesellschaften. |
Zu den Vorstand und Aufsichtsrat betreffenden Angaben verweisen wir auf die in Tz. 50 dargestellten Erläuterungen.
Hinsichtlich der berichtspflichtigen Geschäftsverbindungen verweisen wir auf die Erläuterungen zu den einzelnen Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung. Im Wesentlichen erfolgen zwischen der Solitec GmbH und Dr. Hönle AG Weiterberechnungen im Rahmen von Werbeanzeigen, die für die Ertragslage jedoch von untergeordneter Bedeutung waren.
Solitec Gesellschaft für technischen Produktvertrieb mbH, Gräfelfing
Dr. Hönle Medizintechnik GmbH, Kaufering
Im Geschäftsjahr 2014/2015 wurde ein Darlehen in Höhe von 150 T€ mit einer Laufzeit bis zum 30.04.2018 an die Dr. Hönle Medizintechnik GmbH ausgereicht. Die Rückzahlung des Darlehens erfolgt in vereinbarten Annuitäten in Höhe von jährlich 54 T€. Der Buchwert beträgt zum 30.09.2016 81 T€ (Vj. 130 T€). Der langfristige Anteil beträgt 30 T€ (Vj. 81 T€) und ist unter der Position „sonstige langfristige Vermögenswerte“ (vgl. Tz. 21) ausgewiesen, der kurzfristige Anteil in Höhe von 51 T€ (Vj. 49 T€) ist unter der Position „sonstige kurzfristige Vermögenswerte“ (vgl. Tz. 27) ausgewiesen. Der Zinsertrag (vgl. Tz. 13) in Höhe von 5 T€ (Vj. 3 T€) resultiert aus dem vereinbarten Zinssatz von 4,5 % p.a.
Das Darlehen ist durch eine selbstschuldnerische Bürgschaft in entsprechender Höhe von Herrn Prof. Dr. Hönle gesichert.
Siehe auch Tz. 13, 21, 27.
Norbert Haimerl, Diplom-Betriebswirt (FH), Vorstand für kaufmännische Funktionsbereiche, Investor Relations, Logistik, Qualitätsmanagement
Heiko Runge, Diplom-Ingenieur (FH), Vorstand für Vertrieb, Marketing, Public Relations, Technik
Die Gesellschaft wird durch die zwei einzelvertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder vertreten.
Die Vorstände sind befugt, die Gesellschaft bei der Vornahme von Rechtsgeschäften mit sich als Vertreter eines Dritten uneingeschränkt zu vertreten.
Die Gesamtbezüge der Vorstände beliefen sich im Geschäftsjahr 2015/2016 auf:
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| Herr Norbert Haimerl | 504 T€ |
| (Vj. 550 T€) | |
| Herr Heiko Runge | 493 T€ |
| (Vj. 539 T€) |
Die Vergütungsstruktur ist auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung ausgerichtet. Die monetären Vergütungsteile umfassen fixe sowie variable Bestandteile, die sich am Erfolg der Hönle Gruppe orientieren.
Kriterien für die Angemessenheit der Vergütung bilden sowohl die Aufgaben des einzelnen Vorstandsmitglieds, seine persönliche Leistung, die wirtschaftliche Lage, der Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens als auch die Üblichkeit der Vergütung unter Berücksichtigung des Vergleichsumfelds und der Vergütungsstruktur, die ansonsten in der Gesellschaft gilt. Struktur und Höhe der Vorstandsvergütung werden vom Aufsichtsrat regelmäßig überprüft.
Gegenüber den Vorständen Herrn Haimerl und Herrn Runge bestehen Versorgungszusagen. Im Zuge der Umstellung der Versorgungszusagen für die Vorstände wurden und werden seit 1. Januar 2012 jährliche Rentenbausteine erworben. Die Höhe des in einem Geschäftsjahr erworbenen Rentenbausteins ergibt sich aus dem Versorgungsaufwand, der mit altersabhängigen Umrechnungsfaktoren verrentet wird. Der Versorgungsaufwand entspricht einem fixen Prozentsatz des jährlichen Festgehalts (ohne Tantieme). Als Leistungsarten sind Altersrente (ab 60 Jahre), Erwerbsminderungsrente und Hinterbliebenenrente (Witwen-, Lebenspartner- und Waisenrente) vorgesehen. Die Höhe der Erwerbsminderungs- und Altersrente entspricht der Summe aus dem Besitzstandsbaustein und den bis zum Versorgungsfall erworbenen Rentenbausteinen. Die Witwen- und Lebenspartnerrente entspricht 60 % der Erwerbsminderungs- oder Altersrente, auf die im Zeitpunkt des Todes eine Anwartschaft bestand bzw. die im Zeitpunkt des Todes zur Auszahlung kam. Die Waisenrente beträgt für Halbwaisen 12 %, für Vollwaisen 20 % des genannten Rentenanrechts. Zur Deckung der Versorgungszusagen wurden Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen.
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| Gehalt | sonstige Bezüge | Gesamt | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2015/2016 in T€ |
2014/2015 in T€ |
2015/2016 in T€ |
2014/2015 in T€ |
2015/2016 in T€ |
2014/2015 in T€ |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Norbert Haimerl | 232 | 225 | 25 | 25 | 256 | 250 |
| Heiko Runge | 231 | 224 | 14 | 15 | 245 | 239 |
| Summe | 463 | 449 | 39 | 40 | 502 | 489 |
Erfolgsabhängige Bezüge
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| Tantieme | ||
|---|---|---|
| 2015/2016 in T€ |
2014/2015 in T€ |
|
| --- | --- | --- |
| Norbert Haimerl | 248 | 300 |
| Heiko Runge | 248 | 300 |
| Summe | 496 | 600 |
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| Pensionsaufwand nach IAS 19 | ||
|---|---|---|
| 2015/2016 in T€ |
2014/2015 in T€ |
|
| --- | --- | --- |
| Norbert Haimerl | 245 | 205 |
| Heiko Runge | 216 | 177 |
| Summe | 461 | 382 |
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| Anwartschaftsbarwert der Pensionszusagen (Defined Benefit Obligations) | ||
|---|---|---|
| 2015/2016 in T€ |
2014/2015 in T€ |
|
| --- | --- | --- |
| Norbert Haimerl | 1.741 | 1.171 |
| Heiko Runge | 1.596 | 1.059 |
| Summe | 3.336 | 2.230 |
Der Aufsichtsrat bestellt den Vorstand der Dr. Hönle AG für eine Amtszeit von jeweils höchstens fünf Jahren.
Mit dem Vorstand der Gesellschaft wurde eine Übergangsgeldvereinbarung getroffen. Diese sieht vor, dass bei Ausscheiden aus dem Vorstand nach Vollendung des 50. Lebensjahres und vor Vollendung des 60. Lebensjahres die festen Bezüge laut Dienstvertrag für 12 Monate fortgezahlt werden und nach diesem Zeitraum zwischen 40 % bis maximal 50 % der festen Bezüge bis zum Wirksamwerden der Versorgungszusage für den Vorstand fortgezahlt werden. Die Übergangsgeldvereinbarung wird allerdings nur dann wirksam, wenn der Betreffende mindestens 10 Jahre Mitglied des Vorstands war und er das Ausscheiden nicht selbst zu verantworten hat. Im Falle anderweitiger Einkünfte sind diese auf das Übergangsgeld anzurechnen. Dadurch kann sich dieses verringern bzw. völlig entfallen. Der Aufsichtsrat hat des Weiteren das Recht, das Übergangsgeld im Falle einer Verschlechterung der Lage der Gesellschaft herabzusetzen. Im Falle von zu Unrecht bezogenen Leistungen bzw. bei nachträglichen Herabsetzungen durch den Aufsichtsrat sind die gewährten Leistungen an die Gesellschaft zu erstatten.
Für den Fall eines Eigentümerwechsels bei der Dr. Hönle AG (Change of Control) hat das Vorstandsmitglied das Recht, innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Kenntnis vom Eigentümerwechsel den Vorstandsdienstvertrag mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsende zu kündigen und sein Amt zu diesem Zeitpunkt niederzulegen. Als Eigentümerwechsel gilt jede unmittelbare oder mittelbare Erlangung der Kontrolle über die Dr. Hönle AG im Sinne des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes (WpÜG) durch einen Dritten. Im Falle des Ausscheidens steht dem Vorstand eine Abfindung in Höhe von zwei Jahresbruttogehältern (einschließlich erfolgsabhängiger Vergütungen), maximal jedoch in Höhe von 400 T€, zu. Zur Berechnung des Jahresbruttogehaltes wird der Durchschnitt der in den letzten drei Geschäftsjahren vor dem Ausscheiden erzielten Jahresbruttogehälter ermittelt.
Die Vergütung enthält ausschließlich feststehende Bezüge, die sich an den Aufgaben und der Verantwortung der Aufsichtsratsmitglieder orientieren. Darüber hinaus wird keine weitere Vergütung, beispielsweise für Beratungs- oder Vermittlungsleistungen, gewährt.
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| 2015/2016 in T€ |
2014/2015 in T€ |
|
|---|---|---|
| Prof. Dr. Karl Hönle | 48 | 43 |
| Günther Henrich (seit 20.03.2015) | 36 | 21 |
| Dr. Bernhard Gimple (seit 20.03.2015) | 24 | 14 |
| Dr. Hans-Joachim Vits (bis 20.03.2015) | 0 | 24 |
| Eckhard Pergande (bis 20.03.2015) | 0 | 12 |
| Summe | 108 | 114 |
An Hinterbliebene von ehemaligen Geschäftsführern wurden Versorgungszahlungen in Höhe von 12 T€ (Vj. 12 T€) geleistet. Diese Versorgungsansprüche sind in Höhe von 273 T€ (Vj. 231 T€) durch Pensionsrückstellungen gedeckt. (vgl. Tz. 35). Im Zinsaufwand ist hierfür ein Anteil von 4 T€ (Vj. 7 T€) enthalten.
| ― | Prof. Dr. Karl Hönle, Dachau – Vorsitzender Diplom-Physiker, Professor für Optik und Lasertechnik an der Fachhochschule München (emeritiert), Geschäftsführer der Dr. Hönle Medizintechnik GmbH |
| ― | Günther Henrich, Schäftlarn – stellvertretender Vorsitzender Rechtsanwalt, selbständig Beiratsvorsitzender der Pfeifer Holding GmbH & Co. KG, Memmingen |
| ― | Dr. Bernhard Gimple, München Rechtsanwalt, selbständig |
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates beliefen sich im Geschäftsjahr 2015/2016 auf 108 T€ (Vj. 114 T€).
Nähere Ausführungen zur Vergütung des Vorstandes und des Aufsichtsrates sind im Vergütungsbericht, der Teil des Lageberichtes ist, enthalten.
Im November 2016 haben Vorstand und Aufsichtsrat der Dr. Hönle AG die Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG abgegeben und den Aktionären auf der Internetseite des Unternehmens (www.hoenle.de) dauerhaft zugänglich gemacht.
Für das Geschäftsjahr 2015/2016 wurden von dem Abschlussprüfer S&P GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, die folgenden Honorare in Rechnung gestellt:
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| in T€ | |
|---|---|
| Abschlussprüfung (Einzelabschlüsse und Konzernabschluss) | 171 |
| Steuerberatungsleistungen | 40 |
| Sonstige Bestätigungsleistungen | 4 |
| Gesamt | 215 |
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (ohne Vorstand) im Konzern, aufgeteilt nach Funktionsbereichen, stellt sich wie folgt dar:
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| 2015/2016 | 2014/2015 | |
|---|---|---|
| Vertrieb | 86 | 87 |
| Forschung, Entwicklung | 66 | 58 |
| Produktion, Service | 263 | 261 |
| Logistik | 66 | 60 |
| Verwaltung | 69 | 71 |
| Gesamt | 550 | 537 |
Gräfelfing, den 23. Dezember 2016
Norbert Haimerl, Vorstand
Heiko Runge, Vorstand
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