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RWE AG

Quarterly Report May 15, 2017

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Quarterly Report

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RWE Aktiengesellschaft

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Zwischenmitteilung über das erste Quartal 2017

ZWISCHENMITTEILUNG ÜBER DAS

ERSTE QUARTAL 2017

Guter Start ins Geschäftsjahr 2017
Bereinigtes EBITDA im ersten Quartal mit 2,1 Mrd. € im Plan
Stark verbessertes Finanzergebnis
Ausblick für 2017 bekräftigt

AUF EINEN BLICK

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Eckdaten des RWE-Konzerns Jan - Mrz

2017
Jan - Mrz

20161
+/-

in %
Jan - Dez

2016
Stromerzeugung Mrd. kWh 57,8 57,4 0,7 216,1
Außenabsatz Strom Mrd. kWh 70,0 70,1 -0,1 264,6
Außenabsatz Gas Mrd. kWh 95,5 97,1 -1,6 265,1
Außenumsatz Mio. € 13.294 13.657 -2,7 45.833
Bereinigtes EBITDA Mio. € 2.131 2.278 -6,5 5.403
Bereinigtes EBIT Mio. € 1.623 1.712 -5,2 3.082
Ergebnis vor Steuern Mio. € 1.674 1.151 45,4 -5.807
Nettoergebnis Mio. € 946 860 10,0 -5.710
Bereinigtes Nettoergebnis Mio. € 689 838 -17,8 777
Ergebnis je Aktie 1,54 1,40 10,0 -9,29
Bereinigtes Nettoergebnis je Aktie 1,12 1,36 -17,6 1,26
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit Mio. € -1.133 -2.000 43,4 2.352
Investitionen Mio. € 391 373 4,8 2.382
in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € 282 326 -13,5 2.027
in Finanzanlagen Mio. € 109 47 131,9 355
Free Cash Flow Mio. € -1.415 -2.291 38,2 325
31.03.2017 31.12.2016
Nettoschulden Mio. € 23.717 22.709 4,4
Mitarbeiter2 59.122 58.652 0,8

1 Teilweise angepasste Werte; siehe Erläuterung auf Seite 2

2 Umgerechnet in Vollzeitstellen

VORBEMERKUNGEN ZUR BERICHTSWEISE

Neue Segmentstruktur seit 1. Januar 2017

Unsere Finanzberichterstattung für 2017 basiert auf einer neuen Segmentstruktur: Der bisherige Unternehmensbereich "Konventionelle Stromerzeugung" ist in die Bereiche "Braunkohle & Kernenergie" und "Europäische Stromerzeugung" aufgeteilt worden. Um die Vergleichbarkeit der 2017er-Zahlen mit denen des Vorjahres zu gewährleisten, haben wir Letztere in die neue Struktur überführt. Darüber hinaus bezeichnen wir das Segment "Trading/Gas Midstream" fortan als "Energiehandel". Dabei handelt es sich um eine reine Namensänderung, die keinen Einfluss auf die inhaltliche Abgrenzung hat.

Aus den dargestellten Anpassungen ergibt sich eine Konzernstruktur mit den folgenden vier Segmenten:

Braunkohle & Kernenergie: In diesem Segment erfassen wir die deutsche Stromerzeugung aus den Energieträgern Braunkohle und Kernkraft, deren Wirtschaftlichkeit in besonderem Maße von der Entwicklung der Stromgroßhandelspreise abhängt. Auch die Braunkohleförderung im Rheinland ist hier enthalten, ferner die ungarische Gesellschaft Mátra, die ebenfalls Braunkohle fördert und verstromt und sich zu 50,9% im RWE-Eigentum befindet. Gesteuert werden diese Aktivitäten von RWE Power. Dem Segment zugeordnet sind außerdem unsere Beteiligungen am niederländischen Kernkraftwerksbetreiber EPZ (30%) und an der deutschen URANIT (50%), die 33% an der auf Uran-Anreicherung spezialisierten Urenco hält.
Europäische Stromerzeugung: Hier berichten wir über unsere Stromerzeugung aus Gas, Steinkohle und Biomasse in den Kernmärkten Deutschland, Großbritannien und Niederlande/Belgien. Zu dem Segment gehören auch das 787-MW-Gaskraftwerk im westtürkischen Denizli, an dem wir 70% halten, und die auf Projektmanagement und Ingenieurdienstleistungen spezialisierte RWE Technology International. Die beschriebenen Aktivitäten liegen in der Verantwortung von RWE Generation. Ergänzt wird das Segment durch einige Wasserkraftwerke in Deutschland und Luxemburg.
Energiehandel: Dieses Segment deckt das Tätigkeitsfeld der RWE Supply & Trading ab. Zu den Aufgaben der Gesellschaft zählen der Energie- und Rohstoffhandel und das Gas-Midstream-Geschäft. In Deutschland und in Nachbarländern beliefert sie auch einige große Industrie- und Geschäftskunden mit Strom und Gas. Außerdem ist RWE Supply & Trading für die Vermarktung der Stromerzeugung von RWE und die kurzfristige Optimierung des Kraftwerkseinsatzes zuständig, wobei die dadurch erzielten Ergebnisbeiträge in den Segmenten "Braunkohle & Kernenergie" und "Europäische Stromerzeugung" ausgewiesen werden.
innogy: Hier ist das Geschäft mit den erneuerbaren Energien, den Verteilnetzen und dem Vertrieb gebündelt. Verantwortet wird es von unserer Tochter innogy SE, die zum 1. April 2016 gegründet und am 7. Oktober 2016 an die Börse gebracht wurde. Seitdem hält die RWE AG 76,8% an der Gesellschaft und führt sie als Finanzbeteiligung. innogy ist einer der führenden europäischen Stromerzeuger aus regenerativen Quellen -insbesondere Wind- und Wasserkraft - mit lokalem Fokus auf Deutschland, Großbritannien, Spanien, den Niederlanden und Polen. Zweites Standbein von innogy ist der Betrieb von Verteilnetzen in Deutschland (Strom/ Gas), Tschechien (Gas) sowie der Slowakei, Ungarn und Polen (alle Strom). Hinzu kommt als drittes Standbein der Vertrieb von Strom, Gas und Energielösungen. Absatzmärkte sind Deutschland, die Niederlande, Belgien, Großbritannien, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Polen und einige weitere osteuropäische Länder. Zu innogy gehören auch einige vollkonsolidierte deutsche Regionalversorger. Außerdem hält die Gesellschaft zahlreiche Minderheitsbeteiligungen an Versorgungsunternehmen, u. a. an deutschen Stadtwerken und an der österreichischen KELAG.

Einzelne Gesellschaften mit segmentübergreifenden Aufgaben wie z. B. die Konzernholding RWE AG weisen wir unter "Sonstige, Konsolidierung" aus. In der Position enthalten ist auch unser 25,1 %-Anteil am deutschen Stromübertragungsnetzbetreiber Amprion.

Terminologische Änderungen

Im Juli 2016 sind Leitlinien der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA zur Anwendung sogenannter alternativer Leistungskennzahlen in Kraft getreten. Sie zielen u. a. darauf ab, dass bei der Verwendung von Kennzahlen, die nicht in Rechnungslegungsstandards verbindlich definiert sind, die Grundsätze der Transparenz und Vergleichbarkeit beachtet werden. Unter anderem wird der Gebrauch eindeutiger Bezeichnungen empfohlen. Vor diesem Hintergrund haben wir das EBITDA in "bereinigtes EBITDA" und das betriebliche Ergebnis in "bereinigtes EBIT" umbenannt. Damit machen wir deutlich, dass wesentliche Sondersachverhalte aus diesen Kennzahlen herausgerechnet und im neutralen Ergebnis erfasst werden. Mit der Verwendung der neuen Begriffe ist keine inhaltliche Änderung verbunden.

Rückwirkende Anpassung der Ergebniszahlen für das erste Quartal 2016

Die in der vorliegenden Zwischenmitteilung ausgewiesenen Ergebniszahlen für das erste Quartal 2016 weichen teilweise von früher berichteten Werten ab. Das hat folgenden Hintergrund: Anfang Juli 2015 hatte RWE die Beherrschung über die zuvor at-Equity-bilanzierte WestEnergie GmbH erlangt (nunmehr NEW Netz GmbH und NEW Niederrhein Energie und Wasser GmbH). Eine damit verbundene Neubewertung der übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden, die zum 31. März 2016 erfolgte, musste zum 30. Juni 2016 aktualisiert werden. Die Zahlen für das erste Quartal 2016 wurden deshalb nachträglich angepasst. Beim bereinigten EBITDA des RWE-Konzerns führte die Korrektur zu einer Minderung um 34 Mio. €.

Zukunftsbezogene Aussagen

Die vorliegende Zwischenmitteilung enthält Aussagen, die sich auf die künftige Entwicklung des RWE-Konzerns und seiner Gesellschaften sowie die wirtschaftliche und politische Entwicklung beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar. Wir haben sie auf Basis aller Informationen getroffen, die uns zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts zur Verfügung standen. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht zutreffen oder unvorhergesehene Risiken eintreten, so können die tatsächlichen von den erwarteten Ergebnissen abweichen. Eine Gewähr können wir für diese Angaben daher nicht übernehmen.

WESENTLICHE EREIGNISSE

Im Berichtszeitraum

innogy neuer Garantiegeber bzw. Schuldner der Senior-Anleihen von RWE

Ende Februar 2017 haben wir die rechtliche Übertragung unserer Schulden aus Senior-Anleihen auf innogy erfolgreich abgeschlossen. Die Transaktion war unmittelbar nach dem Börsengang unserer Tochter eingeleitet worden. Durch sie ist innogy an die Stelle der RWE AG als Garantiegeberin der öffentlich platzierten Anleihen und als Schuldnerin der privat platzierten Anleihen getreten. Dies betraf 18 Anleihen unterschiedlicher Währungen mit einem Gesamtvolumen von umgerechnet 11 Mrd. €. Die Schuldenübertragung war damit die größte ihrer Art, die je von einem Unternehmen in Europa vorgenommen wurde. Vorausgegangen waren Abstimmungen unter den Anleihegläubigern, die das deutsche Gesetz über Schuldverschreibungen aus Gesamtemissionen für solche Fälle vorsieht. Zwei Senior-Anleihen, auf die das Schuldverschreibungsgesetz nicht angewendet werden konnte, wurden bereits im Dezember 2016 auf dem Wege eines Anleihetausches übertragen. Dabei ist in einem Fall - es handelt sich um eine 2037 fällige Anleihe über 500 Mio. € - ein kleiner Restbetrag bei der RWE AG verblieben. Im Zuge des Schuldnerwechsels sind entsprechende konzerninterne Darlehen abgelöst bzw. reduziert worden. Nähere Informationen zu der Thematik finden Sie im Geschäftsbericht 2016 auf Seite 52 f.

innogy übernimmt deutschen Solar- und Batteriespezialisten Belectric Solar & Battery

Anfang Januar 2017 hat innogy die Belectric Solar & Battery Holding GmbH erworben. Der (noch vorläufige) Kaufpreis beträgt 74 Mio. €. Mit der Übernahme avanciert unsere Tochter zu einem internationalen Anbieter auf dem Markt für Freiflächen-Solarkraftwerke und Batteriespeicher. Belectric Solar & Battery beschäftigt derzeit rund 550 Mitarbeiter und hat seinen Hauptsitz im bayerischen Kolitzheim. Seit seiner Gründung im Jahr 2001 hat das Unternehmen mehr als 280 Freiflächen-Solarkraftwerke und Dachanlagen errichtet, deren Kapazität sich auf über 1,5 GW summiert. Außerdem betreibt und wartet es Solaranlagen mit mehr als 1,0 GW Gesamtleistung und entwickelt schlüsselfertige Großbatteriespeicherlösungen.

Vierte Kapazitätsauktion in Großbritannien: Sämtliche RWE-Anlagen qualifiziert

Bei der jüngsten Auktion für den britischen Kapazitätsmarkt, die vom 31. Januar bis 3. Februar 2017 stattfand, haben sich alle beteiligten RWE-Anlagen mit 7,9 GW gesicherter Leistung für eine Prämienzahlung qualifiziert. Die Vergütung wird für die Zeit vom 1. Oktober 2017 bis 30. September 2018 gewährt. An der Auktion haben Anbieter mit insgesamt 59,3 GW Erzeugungskapazität teilgenommen. Davon kamen Anlagen mit 54,4 GW zum Zuge. Die Prämie liegt mit 6,95 £ je Kilowatt allerdings weit unter dem Niveau, das sich bei früheren Bieterverfahren ergeben hatte. In Großbritannien findet seit 2014 einmal im Jahr eine Kapazitätsauktion statt. Dabei schreibt der Staat eine bestimmte Menge gesicherter Erzeugungsleistung aus. Die Teilnehmer geben Gebote in Form einer Mindestprämie ab, die sie dafür verlangen, dass sie die Verfügbarkeit ihrer Anlage garantieren. Mithilfe der Auktion wird der Prämienbetrag ermittelt, bei der die angebotene der nachgefragten Kapazität entspricht. Diesen Betrag erhalten alle Bieter, die mit einer gleich hohen oder niedrigeren Forderung ins Rennen gegangen sind. Die Teilnahme an den Kapazitätsauktionen ist freiwillig und technologieoffen. Nicht zugelassen sind Anlagen, die bereits auf anderem Wege gefördert werden. Vor 2017 gab es bereits drei Kapazitätsauktionen: Die erste fand im Dezember 2014 statt und bezog sich auf den Zeitraum von Oktober 2018 bis September 2019, während die nächsten beiden Auktionen die jeweils folgenden zwölf Monate abdeckten. Da sich die Marktbedingungen für britische Steinkohlekraftwerke zwischenzeitlich verschlechterten und die Regierung Versorgungsengpässe aufgrund einer frühzeitigen Stilllegung der Anlagen vermeiden wollte, hat sie 2016 beschlossen, den Start des Kapazitätsmarktes um ein Jahr vorzuverlegen. Aus diesem Grund wurde Anfang 2017 eine vierte Auktion durchgeführt.

RWE kündigt Hybridanleihe über 250 Mio. CHF

Mitte Februar 2017 haben wir bekannt gegeben, dass wir unsere Hybridanleihe über 250 Mio. CHF zum 4. April 2017 zurückzahlen. Wir haben damit vom erstmaligen Kündigungsrecht Gebrauch gemacht. Die Anleihe war im November 2011 begeben worden. Sie hatte einen Kupon von 5,25% und eine theoretische Laufzeit von etwas über 60 Jahren. Kurz nach unserer Ankündigung teilte die Ratingagentur Standard & Poor's mit, dass sie uns den sogenannten Equity Credit für alle ausstehenden Hybridanleihen komplett entzieht, die Papiere also nicht mehr - wie bisher - zur Hälfte dem Eigenkapital zurechnet. Obwohl wir dadurch aus Sicht von Standard & Poor's einen höheren Verschuldungsgrad haben, beließ die Agentur das RWE-Rating für Senior-Anleihen bei BBB- und den Ratingausblick bei "stabil". Als Grund nannte sie u. a. den positiven Einfluss des Börsengangs von innogy auf unsere Finanzkraft.

EU-Parlament und Umweltministerrat legen Vorschläge zur Reform des Emissionshandels vor

Im Februar 2017 haben das Europäische Parlament und der EU-Umweltministerrat ihre jeweiligen Vorstellungen zur künftigen Ausgestaltung des europäischen Emissionshandelssystems (ETS) konkretisiert. Im Vordergrund steht dabei das Ziel, das ETS auf die europäischen Treibhausgasminderungsziele für 2030 auszurichten. Anknüpfungspunkt war ein Richtlinien-Entwurf, den die EU-Kommission bereits Mitte 2015 zu der Thematik vorgelegt hatte. Der Rat und das Parlament befürworten den Vorschlag der Kommission, die Menge der an den Markt ausgegebenen CO2 -Zertifikate während der vierten Handelsperiode von 2021 bis 2030 um jährlich 2,2% zu senken. Aktuell liegt der Reduktionsfaktor bei 1,74%. Allerdings wollen sie den bestehenden Zertifikatüberschuss im Markt noch zügiger abbauen als im Richtlinien-Entwurf vorgesehen. Verglichen mit diesem sollen doppelt so viele überschüssige Zertifikate in die sogenannte Marktstabilitätsreserve überführt werden. Die Reserve war 2015 von der EU beschlossen worden; sie wird ab 2019 zum Einsatz kommen, um eine flexiblere Steuerung des Angebots an Emissionsrechten zu ermöglichen (siehe Geschäftsbericht 2015, Seite 33). Rat und Parlament sprechen sich ferner dafür aus, dass Zertifikate aus der Reserve gelöscht werden. Dies war im Richtlinien-Entwurf nicht vorgesehen. Bei der Zuteilung kostenloser Emissionsrechte an energieintensive Unternehmen wollen sie großzügiger verfahren als die Kommission, um die Kostennachteile der Industrie gegenüber Konkurrenten aus Drittländern zu begrenzen. Wenn auch Einigkeit in den groben Linien besteht, so vertreten das Parlament und der Rat in einigen Details unterschiedliche Standpunkte. Durch Verhandlungen, in die auch die Kommission eingebunden wird, soll nun eine gemeinsame Position festgelegt werden. Experten gehen davon aus, dass es bis Mitte 2017 zu einer Einigung kommt. Der Gesetzgebungsprozess könnte dann noch bis Jahresende abgeschlossen werden.

Nach Ablauf des Berichtszeitraums

RWE setzt Dividende für Stammaktien aus - Ausschüttung von 0,13 € je Vorzugsaktie

Die Hauptversammlung der RWE AG hat am 27. April 2017 dem Dividendenvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2016 mit breiter Mehrheit zugestimmt. Die Ausschüttung für Inhaber von Stammaktien wurde dementsprechend ausgesetzt, während Inhaber von Vorzugsaktien den satzungsgemäßen Vorzugsgewinnanteil von 0,13 € je Aktie erhielten. Bei insgesamt 39.000.000 Vorzugsaktien betrug das Ausschüttungsvolumen 5 Mio. €. Der Gewinnverwendungsbeschluss spiegelt die erheblichen finanziellen Belastungen wider, die sich Mitte 2017 aus der Dotierung des neuen öffentlich-rechtlichen Kernenergiefonds für uns ergeben werden (siehe Geschäftsbericht 2016, Seite 34). Allerdings wollen wir die Dividendenzahlung an Stammaktionäre im kommenden Jahr wieder aufnehmen. Für das Geschäftsjahr 2017 streben wir eine Ausschüttung auf Stamm- und Vorzugsaktien in Höhe von 0,50 € an. Dieses Niveau soll auch für folgende Geschäftsjahre mindestens gehalten werden.

innogy zahlt Dividende von 1,60 € je Aktie

Die Hauptversammlung von innogy SE hat am 24. April 2017 beschlossen, für das Geschäftsjahr 2016 eine Dividende von 1,60 € je Aktie zu zahlen. Gemessen am bereinigten Nettoergebnis, das unsere Tochter im Geschäftsjahr 2016 erzielte, beträgt die Ausschüttungsquote 79%. Der RWE AG, die 426.624.685 innogy-Aktien hält, flossen 683 Mio. € zu.

Fitch bekräftigt Bonitätsnote "BBB" für RWE und hebt Ratingausblick auf "stabil" an

Anfang April hat die Agentur Fitch ihr Kreditrating von RWE aktualisiert. Sie bestätigte die Note "BBB" für Senior-Anleihen und hob den Ratingausblick von "negativ" auf "stabil" an. Damit bewertet sie uns weiterhin um eine Stufe besser als Moody's und Standard & Poor's. Während die Analyse der beiden letztgenannten Häuser auf den RWE-Konzern als Ganzen abstellt, bezieht sich Fitch auf das von der RWE AG verantwortete operative Geschäft zuzüglich der Dividendenzahlung von innogy.

Europäische Union verschärft Grenzwerte für die Emission von Luftschadstoffen

Die EU-Mitgliedstaaten haben Ende April neue Vorgaben zur Begrenzung der Luftschadstoffemissionen von Kraftwerken beschlossen. In der Mehrzahl sind die europäischen Anforderungen, die auch von bestehenden Kraftwerken ab 2021 erfüllt werden müssen, sachgerecht und umsetzbar. Bei Stickoxiden und Quecksilber gehen sie jedoch über den aktuellen Stand der Technik hinaus. Formal treten die neuen Regeln im Sommer in Kraft. Danach sind sie in nationales Recht umzusetzen, z. B. in Deutschland durch eine Novellierung der 13. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV). Die Vorgaben der EU lassen den nationalen Regierungen Spielraum für die Festlegung eigener Obergrenzen. Wir setzen darauf, dass die deutsche Politik dabei neben der technischen und wirtschaftlichen Umsetzbarkeit auch die Notwendigkeit einer gesicherten Stromversorgung berücksichtigt. Erst nach Novellierung der BImSchV können wir abschätzen, welche Folgen sich für unsere Kraftwerksflotte ergeben. Nicht auszuschließen ist, dass wir umfangreiche Nachrüstungen vornehmen oder einzelne Anlagen vorzeitig stilllegen müssen.

GESCHÄFTSENTWICKLUNG

Außenumsatz 3% unter Vorjahr

Der RWE-Konzern hat im ersten Quartal 2017 einen Außenumsatz von 13.294 Mio. € erwirtschaftet. In dieser Zahl sind die Erdgas- und die Stromsteuer enthalten. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum haben sich unsere Erlöse um 3% verringert. Hauptursache dafür waren Kundenverluste im britischen und niederländischen Vertriebsgeschäft unserer Tochter innogy. Außerdem sank der Absatz aus dem Weiterverkauf von Strom, den Betreiber von Erneuerbare-Energien-Anlagen ins deutsche Verteilnetz von innogy einspeisen. Grund dafür ist, dass die Produzenten ihren Ökostrom zunehmend direkt an Vertriebsgesellschaften vermarkten oder selbst verbrauchen. Zum Umsatzrückgang beigetragen hat auch, dass sich das Pfund Sterling gegenüber dem Euro von durchschnittlich 1,28 € auf 1,17 € verbilligt hat und die in Großbritannien erzielten Erlöse deshalb nach Umrechnung in Euro niedriger ausfallen. Positiven Einfluss auf die Umsatzentwicklung hatte, dass RWE Supply & Trading den Strom aus RWE-Kraftwerken zu einem geringeren Teil an Vertriebsgesellschaften des Konzerns und dafür verstärkt konzernextern abgesetzt hat. Bei innogy brachten gestiegene Strom- und Gaslieferungen an deutsche Weiterverteiler zusätzliche Erlöse. In Deutschland und Tschechien hat das Unternehmen auch mehr Gas an Privat- und Gewerbekunden verkauft.

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Außenumsatz

in Mio. €
Jan - Mrz

2017
Jan - Mrz

2016
+/-

in %
Jan - Dez

2016
Braunkohle & Kernenergie 281 269 4,5 1.193
Europäische Stromerzeugung 214 205 4,4 774
Energiehandel 1.267 911 39,1 3.646
innogy 11.523 12.250 -5,9 40.149
Sonstige, Konsolidierung 9 22 -59,1 71
RWE-Konzern 13.294 13.657 -2,7 45.833
Erdgas-/Stromsteuer 762 829 -8,1 2.243
RWE-Konzern (ohne Erdgas-/Stromsteuer) 12.532 12.828 -2,3 43.590

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Innenumsatz in Mio. € Jan - Mrz

2017
Jan - Mrz

2016
+/-

in %
Jan - Dez

2016
Braunkohle & Kernenergie 763 945 -19,3 3.489
Europäische Stromerzeugung 1.350 1.276 5,8 4.732
Energiehandel 5.065 5.369 -5,7 15.734
innogy 591 526 12,4 1.811

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Bereinigtes EBITDA

in Mio. €
Jan - Mrz

2017
Jan - Mrz

2016
+/-

in %
Jan - Dez

2016
Braunkohle & Kernenergie 213 406 -47,5 1.079
Europäische Stromerzeugung 167 148 12,8 377
Energiehandel 146 167 -12,6 -139
innogy 1.617 1.555 4,0 4.203
Sonstige, Konsolidierung -12 2 - -117
RWE-Konzern 2.131 2.2781 -6,5 5.403

1 Zur Abweichung gegenüber dem Wert aus der Zwischenmitteilung über das erste Quartal 2016 siehe Erläuterung auf Seite 2

Bereinigtes EBITDA mit 2,1 Mrd. € im Rahmen der Erwartungen

Im Berichtszeitraum erzielten wir ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes EBITDA) von 2.131 Mio. €. Damit blieben wir um 6% hinter dem Vorjahreswert zurück. Hauptgrund dafür waren rückläufige Kraftwerksmargen. Außerdem musste innogy im britischen Vertriebsgeschäft zusätzliche Belastungen verkraften; dem standen allerdings stark verringerte Aufwendungen für den Betrieb und die Instandhaltung der Verteilnetze gegenüber.

In den Segmenten zeigte sich folgende Entwicklung:

Braunkohle & Kernenergie: Das bereinigte EBITDA hat sich hier um 48% auf 213 Mio. € verringert. Hauptgrund dafür war, dass wir für den Strom unserer Braunkohle- und Kernkraftwerke einen niedrigeren Großhandelspreis erzielt haben als 2016. Die Erzeugung dieser Anlagen hatten wir bereits in Vorjahren nahezu vollständig auf Termin verkauft. Negativ wirkte auch, dass unsere Kernkraftwerke wegen zwischenzeitlicher Stillstände weniger Strom produziert haben als 2016. Daneben beeinträchtigten ungünstige Wetterbedingungen die Braunkohleförderung unserer ungarischen Tochter Mátra. Die Ergebniseinbußen konnten wir mit der konsequenten Fortführung unseres Effizienzsteigerungsprogramms nur zu einem geringen Teil ausgleichen.
Europäische Stromerzeugung: In diesem Bereich erzielten wir ein bereinigtes EBITDA von 167 Mio. €. Den Vorjahreswert konnten wir damit um 13 % übertreffen, obwohl die Margen, die wir beim Verkauf der Erzeugung unserer Gas- und Steinkohlekraftwerke erzielt haben, ebenfalls rückläufig waren. Der Ergebnisanstieg ist auf Mehrerlöse aus der kurzfristigen kommerziellen Optimierung unseres Kraftwerkseinsatzes zurückzuführen. Auch effizienzsteigernde Maßnahmen machten sich positiv bemerkbar.
Energiehandel: Das bereinigte EBITDA lag hier bei 146 Mio. € und damit 13% unter dem hohen Vorjahreswert. Im Handelsgeschäft hatten wir zwar einen sehr guten Jahresauftakt, konnten die außergewöhnlich starke Performance des ersten Quartals 2016 aber erwartungsgemäß nicht erreichen. Außerdem hatten wir Anfang 2016 noch einen Gewinn aus dem Verkauf des britischen Steinkohlekraftwerks Lynemouth erzielt.
innogy: Unsere Tochtergesellschaft konnte ihr bereinigtes EBITDA um 4% auf 1.617 Mio. € steigern. Im Netzgeschäft profitierte sie von rückläufigen Betriebs- und Instandhaltungsaufwendungen; außerdem war hier das Vorjahresergebnis noch durch die Bildung von Rückstellungen für Altersteilzeitmaßnahmen belastet. Das Ergebnis bei den erneuerbaren Energien hat sich demgegenüber verschlechtert, u. a. weil das Windaufkommen schwächer als 2016 war und die Stromproduktion dementsprechend niedriger ausfiel. Zudem enthielt das Vorjahresergebnis noch Buchgewinne aus dem Verkauf kleinerer Laufwasserkraftwerke an der oberen Ruhr. Auch im Vertrieb schloss innogy unter Vorjahr ab. Zuzuordnen ist das vor allem dem britischen Geschäft, das von der innogy-Tochter npower geführt wird. Hier herrscht extrem hoher Wettbewerbsdruck. Infolgedessen sind Kunden abgewandert oder konnten nur dadurch gehalten werden, dass ihnen Kontrakte mit günstigeren Konditionen angeboten wurden. Außerdem musste npower gestiegene Vorkosten verkraften; eine Anhebung unserer Standardtarife für Strom und Gas, die Mitte März wirksam wurde, konnte das für das erste Quartal noch nicht ausgleichen. Positiv wirkten Kosteneinsparungen, die im Rahmen der Anfang 2016 gestarteten Restrukturierung des britischen Vertriebsgeschäfts erzielt wurden. Auch außerhalb Großbritanniens, insbesondere im Kernmarkt Deutschland, profitierte innogy von effizienzsteigernden Maßnahmen.

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Bereinigtes EBIT

in Mio. €
Jan - Mrz

2017
Jan - Mrz

2016
+/-

in %
Jan - Dez

2016
Braunkohle & Kernenergie 139 306 -54,6 664
Europäische Stromerzeugung 91 47 93,6 -37
Energiehandel 145 166 -12,7 -145
innogy 1.261 1.195 5,5 2.735
Sonstige, Konsolidierung -13 -2 - -135
RWE-Konzern 1.623 1.7121 -5,2 3.082

1 Zur Abweichung gegenüber dem Wert aus der Zwischenmitteilung über das erste Quartal 2016 siehe Erläuterung auf Seite 2

Das bereinigte EBIT lag im ersten Quartal bei 1.623 Mio. € und damit 5% unter dem Vergleichswert für 2016. Sein prozentualer Rückgang ist damit etwas geringer als beim EBITDA, was darauf beruht, dass im EBIT auch die Abschreibungen berücksichtigt sind und sich diese wegen hoher Wertberichtigungen aus dem Vorjahr deutlich verringert haben. Im Konzernabschluss für 2016 hatten wir außerplanmäßige Abschreibungen von 4,3 Mrd. € vorgenommen, davon allein 3,7 Mrd. € auf unseren deutschen Kraftwerkspark (siehe Geschäftsbericht 2016, Seite 48).

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Neutrales Ergebnis

in Mio. €
Jan - Mrz

2017
Jan - Mrz

2016
+/-in

Mio. €
Jan - Dez

2016
Veräußerungsgewinne/-verluste 3 3 - 94
Ergebniseffekte aus Derivaten 228 231 -3 -799
Restrukturierungen, Sonstige 46 -204 250 -5.956
Neutrales Ergebnis 277 30 247 -6.661

Das neutrale Ergebnis, in dem wir bestimmte nicht-operative oder aperiodische Effekte erfassen, hat sich um 247 Mio. € auf 277 Mio. € verbessert. Seine Einzelpositionen entwickelten sich wie folgt:

Die Buchgewinne, die wir durch Veräußerungen von Beteiligungen und Vermögenswerten erzielten, waren mit 3 Mio. € ebenso niedrig wie im Vorjahreszeitraum.
Wertveränderungen bei Derivaten, mit denen wir uns gegen Preisschwankungen absichern, trugen 228 Mio. € zum Ergebnis bei und damit fast so viel wie 2016. Gemäß International Financial Reporting Standards (IFRS) sind die Derivate mit ihren Marktwerten am jeweiligen Stichtag zu bilanzieren, während jene Geschäfte, die mit den Derivaten abgesichert werden, erst später bei ihrer Realisierung erfolgswirksam erfasst werden dürfen. Dadurch entstehen kurzfristige Ergebniseffekte, die sich im Laufe der Zeit wieder aufheben.
Das unter der Position "Restrukturierungen, Sonstige" ausgewiesene Ergebnis verbesserte sich um 250 Mio. € auf 46 Mio. €. Hauptgrund dafür ist, dass der Vorjahreswert noch außerplanmäßige Abschreibungen von 204 Mio. € auf deutsche Gasspeicher von innogy enthielt und diese Belastung nun weggefallen ist. Außerdem führte die Aufteilung des früheren Segments "Konventionelle Stromerzeugung" in die Segmente "Braunkohle & Kernenergie" und "Europäische Stromerzeugung" zu Einmaleffekten, die per saldo positiv wirkten (siehe Erläuterung im Anhang auf Seite 20).

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Finanzergebnis

in Mio. €
Jan - Mrz

2017
Jan - Mrz

2016
+/-in

Mio. €
Jan - Dez

2016
Zinserträge 62 92 -30 271
Zinsaufwendungen -226 -287 61 -914
Zinsergebnis -164 -195 31 -643
Zinsanteile an Zuführungen zu langfristigen Rückstellungen -12 -200 188 -1.288
Übriges Finanzergebnis -50 -196 146 -297
Finanzergebnis -226 -591 365 -2.228

Unser Finanzergebnis hat sich um 365 Mio. € auf -226 Mio. € erhöht. Im Einzelnen ergaben sich hier folgende Veränderungen:

Das Zinsergebnis verbesserte sich um 31 Mio. € auf -164 Mio. €. Rückläufige Zinsaufwendungen gaben dafür den Ausschlag. Eine Rolle spielte hier, dass wir im April 2016 eine Senior-Anleihe mit einem Nominalvolumen von 850 Mio. € und einem Kupon von 6,25% getilgt haben. Ein weiterer Faktor waren die niedrigen Marktzinsen. Hinzu kamen wechselkursbedingte Entlastungen bei der Bedienung von Sterling-Anleihen.
Die Zinsanteile an Zuführungen zu den langfristigen Rückstellungen sanken um 188 Mio. € auf 12 Mio. €. Dabei kam zum Tragen, dass wir bei der Aufzinsung der Kernenergieverpflichtungen einen wesentlich niedrigeren Zinssatz anwenden als vor einem Jahr. Außerdem ist für den Betrag, mit dem wir Mitte 2017 den neuen öffentlich-rechtlichen Kernenergiefonds dotieren werden, keine Aufzinsung mehr erforderlich. Im Übrigen wirkte sich aus, dass wir zum 31. März 2017 die Diskontierungssätze für die sonstigen langfristigen Rückstellungen angehoben haben. Die damit einhergehende Absenkung der Verpflichtungsbarwerte trug ebenfalls zum Rückgang der Zinsanteile bei.
Das "Übrige Finanzergebnis" stieg um 146 Mio. € auf -50 Mio. €, u. a. weil wesentlich niedrigere Verluste aus dem Verkauf von Wertpapieren anfielen als 2016. Darüber hinaus war das Vorjahresergebnis noch durch negative Effekte aus der Bewertung von Finanzgeschäften belastet.

Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf 1.674 Mio. €. Das sind 45% mehr als 2016. Unsere Steuerquote lag mit 23% unter dem (theoretischen) Normalwert von 32%. Ein Grund dafür war, dass wir einen relativ hohen Ergebnisanteil in Ländern erzielt haben, deren Steuersätze niedriger als in Deutschland sind. Im Vorjahreszeitraum war die Quote (14%) noch geringer gewesen, weil wir in großem Umfang latente Steuern aktiviert hatten.

Nach Steuern erzielten wir ein Ergebnis von 1.284 Mio. € (Vorjahr: 990 Mio. €). Die Ergebnisanteile anderer Gesellschafter haben sich um 204 Mio. € auf 324 Mio. € erhöht. Ausschlaggebend dafür war die erstmalige Berücksichtigung der Minderheitsanteile an innogy. Seit dem Börsengang unserer Tochtergesellschaft Anfang Oktober 2016 befinden sich 23,2% der innogy-Aktien in den Händen Dritter. Auf unsere Hybridkapitalgeber entfielen Ergebnisanteile von 14 Mio. € (Vorjahr: 10 Mio. €). Dieser Wert bezieht sich nur auf eine einzige unserer sieben Hybridanleihen, die im Berichtszeitraum ausstanden; dabei handelt es sich um jene über 750 Mio. £, die gemäß IFRS wegen ihrer theoretisch unendlichen Laufzeit dem Eigenkapital zuzuordnen ist.

Aus den dargestellten Entwicklungen ergibt sich ein gegenüber 2016 um 10% verbessertes Nettoergebnis von 946 Mio. € (Vorjahr: 860 Mio. €). Bei 614,7 Millionen ausstehenden RWE-Aktien entspricht das einem Ergebnis je Aktie von 1,54 € (Vorjahr: 1,40 €).

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Überleitung zum Nettoergebnis Jan - Mrz

2017
Jan - Mrz

20161
+/-

in %
Jan - Dez

2016
Bereinigtes EBITDA Mio. € 2.131 2.278 -6,5 5.403
Betriebliche Abschreibungen Mio. € -508 -566 10,2 -2.321
Bereinigtes EBIT Mio. € 1.623 1.712 -5,2 3.082
Neutrales Ergebnis Mio. € 277 30 - -6.661
Finanzergebnis Mio. € -226 -591 61,8 -2.228
Ergebnis vor Steuern Mio. € 1.674 1.151 45,4 -5.807
Ertragsteuern Mio. € -390 -161 -142,2 323
Ergebnis Mio. € 1.284 990 29,7 -5.484
Davon:
Ergebnisanteile anderer Gesellschafter Mio. € 324 120 170,0 167
Ergebnisanteile der Hybridkapitalgeber der RWE AG Mio. € 14 10 40,0 59
Nettoergebnis/Ergebnisanteile der Aktionäre der RWE AG Mio. € 946 860 10,0 -5.710
Bereinigtes Nettoergebnis Mio. € 689 838 -17,8 777
Ergebnis je Aktie 1,54 1,40 10,0 -9,29
Bereinigtes Nettoergebnis je Aktie 1,12 1,36 -17,6 1,26
Zahl der im Umlauf befindlichen Aktien (Durchschnitt) Mio. Stück 614,7 614,7 - 614,7
Steuerquote % 23 14 - 6

1 Teilweise angepasste Werte; siehe Erläuterung auf Seite 2

Bereinigtes Nettoergebnis um 18% unter Vorjahr

Das bereinigte Nettoergebnis belief sich auf 689 Mio. €. Vom Nettoergebnis unterscheidet es sich dadurch, dass das gesamte neutrale Ergebnis (einschließlich der darauf entfallenden Steuern) und weitere wesentliche Sondereinflüsse herausgerechnet worden sind. Gegenüber 2016 hat sich das bereinigte Nettoergebnis um 18% verringert. Negative Auswirkungen hatten dabei vor allem das rückläufige operative Ergebnis, die höheren Ertragssteuern und die gestiegenen Ergebnisanteile anderer Gesellschafter, während sich das stark verbesserte Finanzergebnis positiv bemerkbar machte.

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Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Mio. € Jan - Mrz

2017
Jan - Mrz

2016
+/-

in Mio. €
Jan - Dez 2

016
Braunkohle & Kernenergie 55 46 9 267
Europäische Stromerzeugung 11 17 -6 66
Energiehandel 1 - 1 4
innogy 215 252 -37 1.679
Sonstige, Konsolidierung - 11 -11 11
RWE-Konzern 282 326 -44 2.027

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Investitionen in Finanzanlagen

in Mio. €
Jan - Mrz

2017
Jan - Mrz

2016
+/-

in Mio. €
Jan - Dez

2016
Braunkohle & Kernenergie - - - 1
Europäische Stromerzeugung - - - 4
Energiehandel 1 12 -11 56
innogy 108 34 74 290
Sonstige, Konsolidierung - 1 -1 4
RWE-Konzern 109 47 62 355

Investitionen etwas höher als 2016

Im ersten Quartal 2017 hat der RWE-Konzern 391 Mio. € investiert, 5% mehr als 2016. Für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte wurden 282 Mio. € eingesetzt. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Rückgang um 13 %, der in erster Linie dem Verteilnetzgeschäft von innogy zuzuordnen ist. Die Investitionen in Finanzanlagen haben sich dagegen mit 109 Mio. € mehr als verdoppelt. Im Berichtszeitraum entfielen sie nahezu komplett auf innogy. Größte Einzeltransaktion war der Erwerb des Solar- und Batteriespezialisten Belectric Solar & Battery, über den wir auf Seite 3 berichten.

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Kapitalflussrechnung

in Mio. €
Jan - Mrz

2017
Jan - Mrz

2016
+/-

in Mio. €
Jan - Dez

2016
Funds from Operations 1.819 1.496 323 3.013
Veränderung des Nettoumlaufvermögens -2.952 -3.496 544 -661
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit -1.133 -2.000 867 2.352
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -698 -97 -601 -4.570
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit 940 3.712 -2.772 4.282
Einfluss von Wechselkurs- und sonstigen Wertänderungen auf die flüssigen Mittel 11 -13 24 -24
Veränderung der flüssigen Mittel -880 1.602 -2.482 2.040
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit -1.133 -2.000 867 2.352
Abzgl. Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte1 -282 -291 9 -2.027
Free Cash Flow -1.415 -2.291 876 325

1 Die Position umfasst ausschließlich zahlungswirksame Investitionen.

Operativer Cash Flow durch negative Effekte im Nettoumlaufvermögen belastet

Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich auf -1.133 Mio. €. Auch der Vorjahreswert war negativ gewesen (-2.000 Mio. €). Maßgeblich dafür sind saisonale Einflüsse, die sich in Veränderungen des Nettoumlaufvermögens widerspiegeln. Eine Rolle spielt hier, dass der Strom- und Gasabsatz im ersten Quartal witterungsbedingt überdurchschnittlich hoch ist, während die Zahlungen der Kunden gleichmäßig über das Jahr verteilt sind. Dies führt typischerweise zu einem hohen Forderungsaufbau im Vertriebsgeschäft und einem dementsprechend niedrigeren operativen Cash Flow. Außerdem fällt ein Großteil der Ausgaben für CO2 -Emissionsrechte auf das erste Quartal.

Durch die Investitionstätigkeit sind 698 Mio. € abgeflossen (Vorjahr: 97 Mio. €). Neben den oben dargestellten Investitionen haben kurzfristige Wertpapieranlagen dazu beigetragen. Außerdem stockten Gesellschaften des Konzerns die Kapitaldeckung für Pensionszusagen auf, indem sie 134 Mio. € auf Treuhänder bzw. Einrichtungen zur betrieblichen Altersversorgung übertrugen. Dem standen Einnahmen aus der Veräußerung von Sach- und Finanzanlagen gegenüber.

Die Finanzierungstätigkeit führte zu einem Cash Flow von 940 Mio. € (Vorjahr: 3.712 Mio. €). Maßgeblichen Anteil daran hatte unsere Tochter innogy, die in großem Umfang Commercial Paper begeben hat. Gegenläufig wirkten unsere Ausschüttungen an Miteigentümer vollkonsolidierter RWE-Gesellschaften und an Hybridkapitalgeber.

Aufgrund der dargestellten Zahlungsströme aus der Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit haben sich unsere flüssigen Mittel per saldo um 880 Mio. € verringert.

Zieht man vom Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte ab, erhält man den Free Cash Flow. Dieser lag im Berichtsquartal bei -1.415 Mio. €, gegenüber -2.291 Mio. € im Vorjahreszeitraum.

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Nettoschulden

in Mio. €
31.03.2017 31.12.2016 +/-

in Mio. €
Flüssige Mittel 3.696 4.576 -880
Wertpapiere 10.437 10.065 372
Sonstiges Finanzvermögen 1.834 1.621 213
Finanzvermögen 15.967 16.262 -295
Anleihen, Schuldscheindarlehen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Commercial Paper 17.114 15.921 1.193
Währungskurssicherung von Anleihen -249 -263 14
Sonstige Finanzverbindlichkeiten 2.335 2.263 72
Finanzverbindlichkeiten 19.200 17.921 1.279
Nettofinanzschulden 3.233 1.659 1.574
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 6.169 6.761 -592
Aktivisch ausgewiesenes Nettovermögen bei fondsgedeckten Pensionsverpflichtungen -29 -29 -
Rückstellungen für Entsorgung im Kernenergiebereich 12.653 12.699 -46
Bergbaubedingte Rückstellungen 2.402 2.363 39
Rückstellungen für den Rückbau von Windparks 384 334 50
Korrektur Hybridkapital (Rating-relevanter Anteil) -1.095 -1.078 -17
Zuzüglich 50% des als Eigenkapital ausgewiesenen Hybridkapitals 448 471 -23
Abzüglich 50% des als Fremdkapital ausgewiesenen Hybridkapitals -1.543 -1.549 6
Nettoschulden 23.717 22.709 1.008

Leichter Anstieg der Nettoschulden

Unsere Nettoschulden lagen zum 31. März 2017 bei 23,7 Mrd. € und damit 1,0 Mrd. € über dem Stand zum 31. Dezember 2016. Hier spiegelte sich der negative Free Cash Flow wider. Auch Ausschüttungen trugen zum Anstieg der Nettoschulden bei. Desinvestitionen stärkten dagegen unsere Finanzposition. Darüber hinaus sanken die Pensionsrückstellungen; ausschlaggebend dafür war, dass das Planvermögen, mit dem wir den Großteil unserer Pensionsverpflichtungen abdecken, aufgrund positiver Marktentwicklungen gestiegen ist und dass wir die versicherungsmathematischen Annahmen für die Berechnung der Pensionsverpflichtungen aktualisiert haben.

PROGNOSE 2017

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Ergebnisausblick für 2017 Ist 2016 in Mio. € Aktuelle Prognose1
Bereinigtes EBITDA 5.403 5,4 bis 5,7 Mrd. €
Braunkohle & Kernenergie 1.079 deutlich unter Vorjahr
Europäische Stromerzeugung 377 deutlich unter Vorjahr
Energiehandel -139 deutlich über Vorjahr
innogy 4.203 moderat über Vorjahr
Bereinigtes Nettoergebnis 777 1,0 bis 1,3 Mrd. €

1 Klassifizierungen wie "moderat" oder "deutlich" beziehen sich auf prozentuale Abweichungen vom jeweiligen Vorjahreswert.

RWE bekräftigt Prognose zur Ergebnisentwicklung

An unserem Ausblick zum diesjährigen Geschäftsverlauf, den wir im März 2017 veröffentlicht haben, halten wir fest (siehe Geschäftsbericht 2016, Seite 87 ff). Für 2017 erwarten wir auf Konzernebene weiterhin ein bereinigtes EBITDA von 5,4 bis 5,7 Mrd. € und ein bereinigtes Nettoergebnis von 1,0 bis 1,3 Mrd. €. Auch unsere Einschätzung der Entwicklung in den Segmenten ist unverändert. Allerdings macht die Aufteilung des Unternehmensbereichs "Konventionelle Stromerzeugung" in die Bereiche "Braunkohle & Kernenergie" und "Europäische Stromerzeugung" eine entsprechende Umstellung der Prognose erforderlich.

Unser Ergebnisausblick für die Segmente lautet nun wie folgt:

Braunkohle & Kernenergie: Hier dürfte sich das bereinigte EBITDA deutlich verringern, vor allem wegen niedrigerer realisierter Strompreise. Positiv wirkt sich aus, dass die deutsche Kernbrennstoffsteuer Ende 2016 ausgelaufen ist. Außerdem rechnen wir mit nennenswerten Ergebniseffekten aus effizienzverbessernden Maßnahmen.
Europäische Stromerzeugung: Auch in der Stromerzeugung aus Gas, Steinkohle, Biomasse und Wasserkraft erwarten wir einen Margenrückgang, der durch zusätzliche Erträge aus der kurzfristigen kommerziellen Optimierung unseres Kraftwerkseinsatzes und effizienzverbessernden Maßnahmen wohl nur zum Teil aufgefangen werden kann. Deshalb wird sich das bereinigte EBITDA aus heutiger Sicht deutlich verringern.
Energiehandel: Für diesen Bereich prognostizieren wir dagegen eine deutliche Ergebnisverbesserung. Basis dafür ist die Annahme, dass wir im Handelsgeschäft nach der negativen Performance von 2016 wieder wesentlich erfolgreicher sein werden.
innogy: Unsere Tochter wird aus heutiger Sicht moderat über Vorjahr abschließen. Ausschlaggebend dafür ist eine Ergebnisverbesserung im Verteilnetzgeschäft, das u. a. von rückläufigen Betriebs- und Instandhaltungsaufwendungen profitieren dürfte. Für den Bereich der erneuerbaren Energien wird ein EBITDA in der Größenordnung des Vorjahres erwartet. Gleiches gilt für den Vertrieb, wenngleich sich die Aussichten im britischen Privatkundengeschäft inzwischen erheblich eingetrübt haben. Hier besteht die Gefahr weiterer regulatorischer Eingriffe zulasten der Versorger (z. B. durch Festlegung von Tarifobergrenzen).

Unveränderter Ausblick zu Nettoschulden, Investitionen und Personalbestand

Unsere Nettoschulden dürften Ende 2017 in der Größenordnung des Vorjahres (22,7 Mrd. €) liegen. Positive Effekte aus einer möglichen Rückerstattung der Kernbrennstoffsteuer sind in der Prognose nicht berücksichtigt. Außerdem unterstellen wir, dass das Zinsniveau stabil bleibt - und damit auch die Abzinsungsfaktoren für die Ermittlung der Rückstellungen. Bei den Investitionen erwarten wir eine Größenordnung von 2,5 bis 3,0 Mrd. €. Darin eingeschlossen sind die Ausgaben für Finanzanlagen. Beim Personalbestand gehen wir von einer leichten Erhöhung aus, die im Wesentlichen auf die Akquisition von Belectric Solar & Battery zurückzuführen ist. All diese Prognosen decken sich mit unseren bisherigen Erwartungen.

KONZERNZWISCHENABSCHLUSS (VERKÜRZT)

Gewinn- und Verlustrechnung

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in Mio. € Jan - Mrz

2017
Jan - Mrz

20161
Umsatzerlöse (inkl. Erdgas-/Stromsteuer) 13.294 13.657
Erdgas-/Stromsteuer -762 -829
Umsatzerlöse 12.532 12.828
Materialaufwand -8.794 -8.884
Personalaufwand -1.156 -1.262
Abschreibungen -527 -769
Sonstiges betriebliches Ergebnis -249 -274
Ergebnis aus at-Equity-bilanzierten Beteiligungen 66 81
Übriges Beteiligungsergebnis 28 22
Finanzerträge 333 304
Finanzaufwendungen -559 -895
Ergebnis vor Steuern 1.674 1.151
Ertragsteuern -390 -161
Ergebnis 1.284 990
Davon: Ergebnisanteile anderer Gesellschafter 324 120
Davon: Ergebnisanteile der Hybridkapitalgeber der RWE AG 14 10
Davon: Nettoergebnis/Ergebnisanteile der Aktionäre der RWE AG 946 860
Unverwässertes und verwässertes Ergebnis je Stamm- und Vorzugsaktie in € 1,54 1,40

1 Angepasste Vorjahreswerte

Gesamtergebnisrechnung

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in Mio. €1 Jan - Mrz

2017
Jan - Mrz

20162
Ergebnis 1.284 990
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste leistungsorientierter Pensionszusagen und ähnlicher Verpflichtungen 532 -574
Anteilig erfasste Erträge und Aufwendungen at-Equity-bilanzierter Beteiligungen -2
Im Eigenkapital direkt erfasste Erträge und Aufwendungen, die nicht erfolgswirksam umzugliedern sind 532 -576
Unterschied aus der Währungsumrechnung 20 14
Marktbewertung von zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten 19 10
Marktbewertung von Finanzinstrumenten in Sicherungsbeziehung -500 -270
Im Eigenkapital direkt erfasste Erträge und Aufwendungen, die zukünftig erfolgswirksam umzugliedern sind -461 -246
Im Eigenkapital direkt erfasste Erträge und Aufwendungen (Other Comprehensive Income) 71 -822
Summe der erfassten Erträge und Aufwendungen (Total Comprehensive Income) 1.355 168
Davon: auf Aktionäre der RWE AG entfallend 957 162
Davon: auf Hybridkapitalgeber der RWE AG entfallend 14 10
Davon: auf andere Gesellschafter entfallend 384 -4

1 Beträge nach Steuern

2 Angepasste Vorjahreswerte

Bilanz

Aktiva

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in Mio. € 31.03.2017 31.12.2016
Langfristiges Vermögen
Immaterielle Vermögenswerte 12.770 12.749
Sachanlagen 24.655 24.455
Investment Property 59 63
At-Equity-bilanzierte Beteiligungen 2.936 2.908
Übrige Finanzanlagen 1.060 1.055
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 1.665 1.797
Latente Steuern 2.763 2.884
45.908 45.911
Kurzfristiges Vermögen
Vorräte 1.649 1.968
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.521 4.999
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 7.671 9.123
Wertpapiere 10.225 9.825
Flüssige Mittel 3.696 4.576
29.762 30.491
75.670 76.402

Passiva

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in Mio. € 31.03.2017 31.12.2016
Eigenkapital
Anteile der Aktionäre der RWE AG 3.729 2.754
Anteile der Hybridkapitalgeber der RWE AG 896 942
Anteile anderer Gesellschafter 4.576 4.294
9.201 7.990
Langfristige Schulden
Rückstellungen 20.277 20.686
Finanzverbindlichkeiten 15.786 16.041
Übrige Verbindlichkeiten 2.016 2.196
Latente Steuern 629 723
38.708 39.646
Kurzfristige Schulden
Rückstellungen 12.566 12.175
Finanzverbindlichkeiten 3.663 2.142
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.882 5.431
Übrige Verbindlichkeiten 6.650 9.018
27.761 28.766
75.670 76.402

Kapitalflussrechnung

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in Mio. € Jan - Mrz

2017
Jan - Mrz

2016
Ergebnis 1.284 990
Abschreibungen/Zuschreibungen 124 770
Veränderung der Rückstellungen 514 413
Latente Steuern/Zahlungsunwirksame Erträge und Aufwendungen/Ergebnis aus dem Abgang von Anlagegegenständen und Wertpapieren -103 -677
Veränderung des Nettoumlaufvermögens -2.952 -3.496
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit -1.133 -2.000
Investitionen in Anlagegegenstände/Akquisitionen -357 -316
Einnahmen aus Anlagenabgängen/Desinvestitionen 160 452
Veränderung der Wertpapiere und Geldanlagen -501 -233
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit1 -698 -97
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit 940 3.712
Zahlungswirksame Veränderung der flüssigen Mittel -891 1.615
Einfluss von Wechselkurs- und sonstigen Wertänderungen auf die flüssigen Mittel 11 -13
Veränderung der flüssigen Mittel -880 1.602
Flüssige Mittel zum Anfang des Berichtszeitraums 4.576 2.536
Davon: als "zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte" ausgewiesen -14
Flüssige Mittel zum Anfang des Berichtszeitraums laut Konzernbilanz 4.576 2.522
Flüssige Mittel zum Ende des Berichtszeitraums 3.696 4.138

1 Nach Erst-/Nachdotierung von Planvermögen i. H. v. 134 Mio. € (Vorjahreszeitraum: 203 Mio. €)

Veränderung des Eigenkapitals

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in Mio. € Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage der RWE AG Gewinnrücklage und Bilanzgewinn Accumulated Other Comprehensive Income Anteile

der

Aktionäre der RWE AG
Anteile der Hybridkapitalgeber der RWE AG Anteile

anderer

Gesellschafter
Stand: 01.01.2016 3.959 3.612 -1.724 5.847 950 2.097
Dividendenzahlungen -67 -69
Ergebnis 860 860 10 120
Other Comprehensive Income -465 -233 -698 -124
Total Comprehensive Income 395 -233 162 10 -4
Übrige Veränderungen 1 1 3 -1
Stand: 31.03.20161 3.959 4.008 -1.957 6.010 896 2.023
Stand: 01.01.2017 3.959 -652 -553 2.754 942 4.294
Kapitalrückzahlung -1
Dividendenzahlungen -60 -66
Ergebnis 946 946 14 324
Other Comprehensive Income 482 -471 11 60
Total Comprehensive Income 1.428 -471 957 14 384
Übrige Veränderungen 18 18 -35
Stand: 31.03.2017 3.959 794 -1.024 3.729 896 4.576

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in Mio. € Summe
Stand: 01.01.2016 8.894
Dividendenzahlungen -136
Ergebnis 990
Other Comprehensive Income -822
Total Comprehensive Income 168
Übrige Veränderungen 3
Stand: 31.03.20161 8.929
Stand: 01.01.2017 7.990
Kapitalrückzahlung -1
Dividendenzahlungen -126
Ergebnis 1.284
Other Comprehensive Income 71
Total Comprehensive Income 1.355
Übrige Veränderungen -17
Stand: 31.03.2017 9.201

1 Angepasste Vorjahreswerte

ANHANG

Rechnungslegungsmethoden

Die RWE AG mit Sitz in Essen, Deutschland, ist Mutterunternehmen des RWE-Konzerns ("RWE" oder "Konzern").

Der Konzernzwischenabschluss zum 31. März 2017 einschließlich weiterer Angaben in den sonstigen Teilen dieser Zwischenmitteilung wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Er ist am 11. Mai 2017 zur Veröffentlichung freigegeben worden.

Im Einklang mit IAS 34 wurde für die Darstellung des Konzernzwischenabschlusses zum 31. März 2017 ein gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 verkürzter Berichtsumfang gewählt. In der Konzernzwischenmitteilung werden - mit Ausnahme der nachfolgend beschriebenen Änderungen und Neuregelungen - die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet wie im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016. Für weitere Informationen verweisen wir auf den Konzerngeschäftsbericht 2016, der die Basis für die vorliegende Konzernzwischenmitteilung darstellt.

Für Entsorgungsrückstellungen auf dem Gebiet der Kernenergie wird ein Abzinsungsfaktor von 0,5% (31.12.2016: 0,4%) und für bergbaubedingte Rückstellungen 4,4% (31.12.2016: 4,4%) zugrunde gelegt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden in Deutschland mit 1,8% und im Ausland mit 2,4% abgezinst (31.12.2016:1,8% bzw. 2,5%).

Änderungen der Rechnungslegungsvorschriften

Der International Accounting Standards Board (IASB) hat Änderungen bei bestehenden International Financial Reporting Standards (IFRS) verabschiedet, die für den RWE-Konzern vorbehaltlich einer Übernahme in EU-Recht ab dem Geschäftsjahr 2017 verpflichtend anzuwenden sind:

Amendments to IAS 7 "Disclosure Initiative" (2016)
Amendments to IAS 12 "Recognition of Deferred Tax Assets for Unrealised Losses" (2016)
Annual Improvements to IFRS Standards 2014-2016 Cycle (2016) bezüglich der im Sammelstandard enthaltenen Änderungen und Klarstellungen an IFRS 12

Diese neuen Regelungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf den RWE-Konzernabschluss.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss einbezogen sind neben der RWE AG alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen, die die RWE AG unmittelbar oder mittelbar beherrscht. Wesentliche assoziierte Unternehmen werden nach der Equity-Methode bilanziert, wesentliche gemeinsame Vereinbarungen nach der Equity-Methode oder als gemeinschaftliche Tätigkeit.

Die folgenden Übersichten stellen dar, welche Veränderungen sich bei der Anzahl der vollkonsolidierten Unternehmen und der mittels der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen und Gemeinschaftsunternehmen ergeben haben:

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Anzahl vollkonsolidierter Unternehmen Inland Ausland Gesamt
Stand: 01.01.2017 135 180 315
Erstkonsolidierungen 9 7 16
Entkonsolidierungen -2 -2
Verschmelzungen -2 -2
Stand: 31.03.2017 140 187 327

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Anzahl at-Equity-bilanzierter Beteiligungen und Gemeinschaftsunternehmen Inland Ausland Gesamt
Stand: 01.01.2017 70 17 87
Erwerbe
Veräußerungen
Sonstige Veränderungen 2 2
Stand: 31.03.2017 72 17 89

Zudem werden sechs (31.12.2016: sechs) Gesellschaften als gemeinschaftliche Tätigkeiten abgebildet.

Unternehmenserwerbe

Belectric

Anfang Januar 2017 erwarb die innogy SE 100% der Anteile an der Belectric Solar & Battery GmbH (vormals: Belectric Solar & Battery Holding GmbH) und hat die Beherrschung erlangt. Die Gesellschaft ist in den Geschäftsfeldern Operations- & Maintenance (O & M) für Solarparks sowie der schlüsselfertigen Errichtung von Solarparks und Batteriespeichern (EPC-Geschäft) tätig.

Die erstmalige Bilanzierung des Unternehmenszusammenschlusses ist aufgrund der komplexen Struktur der Transaktion noch nicht abschließend festgestellt. In der folgenden Tabelle sind die übernommenen Vermögenswerte und Schulden dargestellt:

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Bilanzposten in Mio. € IFRS-Buchwerte (beizulegender Zeitwert) bei Erstkonsolidierung
Langfristige Vermögenswerte 56
Kurzfristige Vermögenswerte 87
Langfristige Schulden 7
Kurzfristige Schulden 63
Nettovermögen 73
Anschaffungskosten (nicht zahlungswirksam) 74
Geschäfts- oder Firmenwert 1

Der beizulegende Zeitwert der in den langfristigen und kurzfristigen Vermögenswerten enthaltenen Forderungen belief sich auf 24 Mio. €.

Seit der erstmaligen Konsolidierung hat die Gesellschaft 21 Mio. € zum Umsatz und -2 Mio. € zum Ergebnis des Konzerns beigetragen.

Der vorläufige Kaufpreis beträgt 74 Mio. € und beinhaltet eine bedingte Zahlungsverpflichtung in Höhe von 7 Mio. €. Der finale Kaufpreis wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2017 festgestellt. Der Geschäfts- oder Firmenwert ist im Wesentlichen auf zu erwartende zukünftige Nutzen und Synergieeffekte zurückzuführen.

WestEnergie GmbH

Im Juli 2015 hat RWE aufgrund des Auslaufens eines Stimmrechtsverzichts die Beherrschung über die bisher als at-Equity bilanzierte Beteiligung ausgewiesene WestEnergie GmbH (nunmehr: NEW Netz GmbH sowie NEW Niederrhein Energie und Wasser GmbH) erlangt. Eine im Bewertungszeitraum durchgeführte Aktualisierung der bei Erstkonsolidierung und zum 31. März 2016 erfassten Werte führte zu einer Anpassung der übernommenen Vermögenswerte und Schulden zum 30. Juni 2016. Die Werte für das erste Quartal 2016 wurden entsprechend angepasst.

Umsatzerlöse

Erlöse aus Energiehandelsaktivitäten werden netto, d. h. mit der realisierten Rohmarge als Umsatz ausgewiesen.

Aktienkursbasierte Vergütungen

Im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde über aktienkursbasierte Vergütungssysteme für Führungskräfte der RWE AG und nachgeordneter verbundener Unternehmen berichtet. Im Rahmen des Long-Term Incentive Plan für Führungskräfte mit der Bezeichnung "Strategic Performance Plan" (SPP) wurde im ersten Quartal 2017 eine weitere Tranche begeben.

Wertberichtigungen und Rückstellungen

Zum 1. Januar 2017 wurde das bisherige Segment "Konventionelle Stromerzeugung" in die beiden neuen Segmente "Braunkohle & Kernenergie" und "Europäische Stromerzeugung" aufgespalten. Dies hatte eine Aufteilung der bisherigen Zahlungsmittel generierenden Einheit für den Kraftwerkspark zur Folge. Der aus diesem Anlass vorgenommene Werthaltigkeitstest ergab für die neue Zahlungsmittel generierende Einheit "Braunkohle & Kernenergie" eine Zuschreibung in Höhe von 401 Mio. € (erzielbarer Betrag: 1,4 Mrd. €). Gegenläufig wurden in Höhe von 321 Mio. € in der neuen Zahlungsmittel generierenden Einheit "Europäische Stromerzeugung" außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen und Rückstellungen für drohende Verluste gebildet (erzielbarer Betrag: 0 Mrd. €). Die erzielbaren Beträge wurden auf Basis der beizulegenden Zeitwerte abzüglich Veräußerungskosten ermittelt. Hierbei wurden die gleichen Bewertungsmodelle und -parameter wie zum 31. Dezember 2016 angewendet.

Gewinnausschüttung

Die Hauptversammlung der RWE AG hat am 27. April 2017 beschlossen, eine Dividende für das Geschäftsjahr 2016 in Höhe von 0,13 € (Vorjahr: 0,13 €) je dividendenberechtigter Vorzugsaktie auszuschütten. Die Ausschüttung betrug insgesamt 5 Mio. € (Vorjahr: 5 Mio. €). Für Stammaktien wurde - wie im Vorjahr -keine Dividende ausgeschüttet.

Ergebnis je Aktie

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Jan - Mrz

2017
Jan - Mrz

20161
Nettoergebnis/Ergebnisanteile der Aktionäre der RWE AG Mio. € 946 860
Zahl der im Umlauf befindlichen Aktien (gewichteter Durchschnitt) Tsd. Stück 614.745 614.745
Unverwässertes und verwässertes Ergebnis je Stamm- und Vorzugsaktie 1,54 1,40

1 Angepasste Vorjahreswerte

Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen gelten im RWE-Konzern als nahestehende Unternehmen. Die mit wesentlichen nahestehenden Unternehmen getätigten Geschäfte führten im ersten Quartal 2017 zu Erträgen in Höhe von 717 Mio. € (Vorjahreszeitraum: 952 Mio. €) und Aufwendungen in Höhe von 860 Mio. € (Vorjahreszeitraum: 848 Mio. €). Zum 31. März 2017 betrugen die Forderungen 539 Mio. € (31.12.2016: 511 Mio. €) und die Verbindlichkeiten 197 Mio. € (31.12.2016: 150 Mio. €). Alle Geschäfte sind zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen worden und unterscheiden sich grundsätzlich nicht von den Liefer- und Leistungsbeziehungen mit anderen Unternehmen. Die sonstigen Verpflichtungen aus schwebenden Geschäften betrugen 1.200 Mio. € (31.12.2016: 1.203 Mio. €).

Darüber hinaus hat der RWE-Konzern keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen oder Personen getätigt.

Berichterstattung zu Finanzinstrumenten

Finanzinstrumente lassen sich danach unterscheiden, ob sie originär oder derivativ sind. Die originären Finanzinstrumente umfassen auf der Aktivseite im Wesentlichen die übrigen Finanzanlagen, die Forderungen, die kurzfristigen Wertpapiere und die flüssigen Mittel. Die Finanzinstrumente der Kategorie "Zur Veräußerung verfügbar" sind mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt, die übrigen originären finanziellen Vermögenswerte mit den fortgeführten Anschaffungskosten. Auf der Passivseite bestehen die originären Finanzinstrumente im Wesentlichen aus mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Verbindlichkeiten.

Der beizulegende Zeitwert von zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten, die in den übrigen Finanzanlagen und Wertpapieren erfasst sind, entspricht dem veröffentlichten Börsenkurs, sofern die Finanzinstrumente an einem aktiven Markt gehandelt werden. Der beizulegende Zeitwert nicht notierter Schuld- und Eigenkapitaltitel wird grundsätzlich auf Basis diskontierter erwarteter Zahlungsströme unter Berücksichtigung makroökonomischer Entwicklungen und Unternehmensplandaten ermittelt. Zur Diskontierung werden aktuelle restlaufzeitkongruente Marktzinssätze herangezogen.

Derivative Finanzinstrumente werden - sofern sie in den Anwendungsbereich von IAS 39 fallen - grundsätzlich mit ihren beizulegenden Zeitwerten am Bilanzstichtag bilanziert. Börsengehandelte Produkte werden mit den veröffentlichten Schlusskursen der jeweiligen Börsen bewertet. Nicht börsengehandelte Produkte werden anhand öffentlich zugänglicher Broker-Quotierungen bewertet oder - falls nicht vorhanden - anhand allgemein anerkannter Bewertungsmodelle. Dabei orientieren wir uns - soweit möglich - an Notierungen auf aktiven Märkten. Sollten auch diese nicht vorliegen, fließen unternehmensspezifische Planannahmen in die Bewertung ein. Diese umfassen sämtliche Marktfaktoren, die auch andere Marktteilnehmer für die Preisfestsetzung berücksichtigen würden. Die Ermittlung energiewirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Annahmen erfolgt in einem umfangreichen Prozess und unter Einbeziehung interner und externer Experten.

Die Bemessung des beizulegenden Zeitwerts einer Gruppe finanzieller Vermögenswerte und finanzieller Verbindlichkeiten wird auf Basis der Nettorisikoposition pro Geschäftspartner in Übereinstimmung mit IFRS 13.48 vorgenommen.

Die Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten im Anwendungsbereich von IFRS 7 stimmen grundsätzlich mit ihren beizulegenden Zeitwerten überein. Abweichungen gibt es lediglich bei Anleihen, Commercial Paper, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und sonstigen Finanzverbindlichkeiten. Ihr Buchwert belief sich auf 19.449 Mio. € (31.12.2016: 18.183 Mio. €), der beizulegende Zeitwert auf 22.076 Mio. € (31.12.2016: 20.541 Mio. €).

Die folgende Übersicht stellt die Einordnung aller zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente in die durch IFRS 13 vorgegebene Fair-Value-Hierarchie dar. Die einzelnen Stufen der Fair-Value-Hierarchie sind gemäß IFRS 13 wie folgt definiert:

Stufe 1: Bewertung mit (unverändert übernommenen) Preisen von identischen Finanzinstrumenten, die sich auf aktiven Märkten gebildet haben
Stufe 2: Bewertung auf Basis von Inputfaktoren, bei denen es sich nicht um Preise der Stufe 1 handelt, die sich aber für das Finanzinstrument entweder direkt (d. h. als Preis) oder indirekt (d. h. in Ableitung von Preisen) beobachten lassen
Stufe 3: Bewertung mithilfe von Faktoren, die sich nicht auf beobachtbare Marktdaten stützen.

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Fair-Value-Hierarchie

in Mio. €
Summe

31.03.2017
Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Summe

31.12.2016
Stufe 1
Übrige Finanzanlagen 1.060 65 182 813 1.055 64
Derivate (aktiv) 3.629 1 3.603 25 6.494 2
Davon: in Sicherungsbeziehungen 1.327 1.327 2.175
Wertpapiere 10.225 4.746 5.479 9.825 6.776
Derivate (passiv) 3.113 3.099 14 5.703 8
Davon: in Sicherungsbeziehungen 912 912 1.240

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Fair-Value-Hierarchie

in Mio. €
Stufe 2 Stufe 3
Übrige Finanzanlagen 202 789
Derivate (aktiv) 6.455 37
Davon: in Sicherungsbeziehungen 2.175
Wertpapiere 3.049
Derivate (passiv) 5.685 10
Davon: in Sicherungsbeziehungen 1.240

Die folgende Darstellung zeigt die Entwicklung der nach Stufe 3 zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente:

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Finanzinstrumente der Stufe 3: Stand: Änderungen Veränderungen Stand:
Entwicklung im Jahr 2017

in Mio. €
01.01.2017 Konsolidierungskreis, Währungsanpassungen, Sonstiges erfolgswirksam zahlungswirksam 31.03.2017
--- --- --- --- --- ---
Übrige Finanzanlagen 789 14 8 2 813
Derivate (aktiv) 37 -8 -4 25
Derivate (passiv) 10 1 3 14

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Finanzinstrumente der Stufe 3: Stand: Änderungen Veränderungen Stand:
Entwicklung im Jahr 2016

in Mio. €
01.01.2016 Konsolidierungskreis, Währungsanpassungen, Sonstiges erfolgswirksam zahlungswirksam 31.03.2016
--- --- --- --- --- ---
Übrige Finanzanlagen 608 9 3 3 623
Derivate (aktiv) 57 -9 -7 41
Derivate (passiv) 21 -6 -8 7

Die erfolgswirksam erfassten Gewinne und Verluste von Finanzinstrumenten der Stufe 3 entfallen auf folgende Posten der Gewinn- und Verlustrechnung:

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Finanzinstrumente der Stufe 3:

Erfolgswirksam erfasste Gewinne und Verluste

in Mio. €
Gesamt

Jan - Mrz 2017
Davon: auf Finanzinstrumente entfallend, die am Bilanzstichtag noch gehalten wurden Gesamt

Jan - Mrz 2016
Davon: auf Finanzinstrumente entfallend, die am Bilanzstichtag noch gehalten wurden
Umsatzerlöse 15 15
Materialaufwand -8 -8 -7 -7
Sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen 8 8 3 3
Beteiligungsergebnis -29
Ergebnis nicht fortgeführter Aktivitäten -7 -7
-25 4

Derivative Finanzinstrumente der Stufe 3 umfassen im Wesentlichen Energiebezugsverträge, die Handelsperioden betreffen, für die es noch keine aktiven Märkte gibt. Ihre Bewertung ist insbesondere von der Entwicklung der Gaspreise abhängig. Bei steigenden Gaspreisen erhöht sich bei sonst gleichen Bedingungen der beizulegende Zeitwert und umgekehrt. Eine Veränderung der Preisverhältnisse um +/- 10% würde zu einem Anstieg des Marktwertes um 4 Mio. € bzw. zu einem Rückgang um 4 Mio. € führen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Im Zeitraum vom 1. April 2017 bis zur Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses am 11. Mai 2017 sind folgende wesentliche Ereignisse eingetreten:

Dividendenzahlung innogy

Die ordentliche Hauptversammlung der innogy SE vom 24. April 2017 hat beschlossen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 eine Dividende von 1,60 € je dividendenberechtigter Stückaktie auszuschütten. Die Auszahlung der Dividende erfolgte am 27. April 2017. Sie betrug für die von der RWE AG gehaltenen 426.624.685 Stückaktien insgesamt 683 Mio. €.

Platzierung Standardanleihe

Am 5. April 2017 hat innogy ihre erste Standardanleihe platziert. Die Anleihe im Volumen von 750 Mio. € und mit einer Laufzeit von acht Jahren wurde von der innogy Finance B.V. unter der Garantie der innogy SE begeben. Bei einem jährlichen Kupon von 1,00% und einem Ausgabekurs von 99,466% beträgt die Rendite 1,07% p.a.

Kündigung Hybridanleihe

Am 13. Februar 2017 wurde eine Hybridanleihe über 250 Mio. CHF (Buchwert 234 Mio. €) gekündigt und am 4. April 2017 zurückgezahlt, ohne sie mit neuem Hybridkapital zu refinanzieren.

Verkauf Kraftwerk

RWE Generation SE hat einen Vertrag zum Verkauf eines nicht selbst betriebenen Kraftwerks am 30. März 2017 abgeschlossen. Der Verkauf stand zum Bilanzstichtag noch unter Zustimmungsvorbehalt. Der Aufsichtsrat der RWE Generation SE hat aufgrund eines Schreibens des Vorstands der RWE Generation SE vom 2. Mai 2017 der Veräußerung des Kraftwerks zugestimmt. Der Vermögenswert ist dem Segment "Europäische Stromerzeugung" zugeordnet. Die Transaktion wird voraussichtlich im Laufe des zweiten Quartals 2017 abgeschlossen.

FINANZKALENDER 2017/2018

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14. August 2017 Zwischenbericht über das erste Halbjahr 2017
14. November 2017 Zwischenmitteilung über die ersten drei Quartale 2017
13. März 2018 Bericht über das Geschäftsjahr 2017
26. April 2018 Hauptversammlung
2. Mai 2018 Dividendenzahlung
15. Mai 2018 Zwischenmitteilung über das erste Quartal 2018
14. August 2018 Zwischenbericht über das erste Halbjahr 2018
14. November 2018 Zwischenmitteilung über die ersten drei Quartale 2018

Die vorliegende Zwischenmitteilung ist am 15. Mai 2017 veröffentlicht worden.

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45128 Essen

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