Quarterly Report • Nov 14, 2017
Quarterly Report
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INDUS Holding AG
| ― | Organisches Wachstum über alle Segmente: Umsatz +13,5 % in den ersten neun Monaten 2017 |
| ― | Erfreuliches drittes Quartal in guter konjunktureller Lage |
| ― | EBIT steigt um 12,4 % im dritten Quartal |
| ― | Gesamtprognose 2017 bestätigt |
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| KENNZAHLEN (in Mio. EUR) | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 |
|---|---|---|
| Umsatz | 1.221,1 | 1.075,5 |
| EBITDA | 161,0 | 147,8 |
| EBIT | 114,5 | 106,6 |
| Ergebnis nach Steuern | 62,6 | 57,1 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | 2,52 | 2,30 |
| Operativer Cashflow | 56,1 | 71,8 |
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| 30.9.2017 | 31.12.2016 | |
|---|---|---|
| Bilanzsumme | 1.660,1 | 1.521,6 |
| Eigenkapital | 665,5 | 644,6 |
| Nettoverschuldung | 447,1 | 376,6 |
| Eigenkapitalquote in % | 40,1 | 42,4 |
| Beteiligungen (Anzahl zum Stichtag) | 46 | 44 |

* Punktueller Kurseinbruch am 19. Oktober 2017 durch vermutlich Stopp-Loss-Orders nach Unterschreitung der technischen Unterstützung zwischen 60 und 61 EUR. Ohne Zusammenhang mit operativer Tätigkeit/Unternehmensmeldung. Low von 53,90 EUR bis Handelsende auf 59,10 EUR erholt.
die Konjunktur boomt, die Aussichten für die deutsche Industrie sind so gut wie lange nicht: Beste Voraussetzungen für den deutschen Mittelstand also, weiter auf Wachstum zu setzen. Und zugleich kann sich kaum jemand des Gefühls verwehren, dass der Wind im Markt ein wenig rauer weht. Wettbewerbs- und Innovationsdruck steigen, vermeintlich sichere Geschäftsmodelle werden von heute auf morgen in Frage gestellt. Und an die unsicheren geopolitischen und komplexen fiskal- und geldpolitischen Rahmenbedingungen hat man sich beinahe schon gewöhnt.
Diese beiden Tendenzen wirken auch auf die Beteiligungen der INDUS-Gruppe. So stehen zum Beispiel im Bereich Maschinen- und Anlagenbau alle Zeichen auf Wachstum. Zugleich wird die Frage nach den mittelfristigen Konsequenzen der ungelösten Brexit-Frage oder der Leitlinie "America First" lauter. Auch die Abrufzahlen in der Automobilzulieferindustrie scheinen ungebremst - bei einem zugleich unerträglichen Margendruck in der Branche. Hier hinterlassen Abgasskandal, Kartellvorwürfe und die Herausforderung Elektromobilität ihre Spuren.
Insgesamt haben die INDUS-Beteiligungen die gute konjunkturelle Lage der vergangenen Monate genutzt, um sich für die Zukunft zu rüsten. Mit Erfolg: Während der INDUS-Gruppenumsatz in den ersten neun Monaten auf ein weiteres Rekordniveau von über 1,2 Mrd. EUR stieg, haben einzelne Beteiligungen umfangreiche Maßnahmen umgesetzt, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben. Die bekannten Repositionierungen verlaufen planmäßig und werden im Wesentlichen bis Mitte 2018 abgeschlossen sein. Das operative Ergebnis (EBIT) des dritten Quartals 2017 liegt mit 41,8 Mio. EUR gute 12 % über dem Vorjahresvergleichswert. Mit Ausnahme der marktbedingt margenschwachen Fahrzeugzulieferer sind die Wirtschaftsdaten über alle Segmente hinweg sehr gut.
Doch eines muss uns klar sein: Auch vor gesunden und erfolgreichen Unternehmen macht der permanente Veränderungsdruck nicht halt. Wir als Holding unterstützen die Einzelgesellschaften deshalb weiter darin, diese Herausforderung zu meistern. Unser besonderer Ansatz ist es, innerhalb der dezentralen Struktur der Gruppe konsequent auf Innovationsförderung und technologische Weiterentwicklung zu setzen. So fördert die Holding über dieses Förderbankmodell aktuell elf disruptive Innovationsprojekte aus den Beteiligungen. Für das Geschäftsjahr 2018 planen wir außerdem in der Gruppe ein Rekordinvestitionsvolumen über 85 Mio. EUR ein. Als starker Partner im Hintergrund sind wir dabei mit einer Eigenkapitalquote von über 40 % finanziell gut aufgestellt wie nie.
Unseren Schwerpunkt auf einen erfolgreichen Technologiewandel der Gruppe spiegelt auch die jüngste Erweiterung des INDUS-Vorstands wider. Mit Herrn Axel Meyer, der seit dem ersten Oktober 2017 das Technikressort in den Bereichen Produktion und Investition verstärkt, macht sich die Holding auch personell fit für die Zukunft. Wir begrüßen Herrn Meyer im Vorstand der INDUS und freuen uns auf die gemeinsame Arbeit.
Innovation und Wachstum tragen wir seit 2013 auch durch Zukäufe in das INDUS-Portfolio. Dies ist eine Strategie, an der wir in Zukunft weiter festhalten. Dabei müssen wir uns gegenwärtig mit einem zunehmend überhitzten M&A-Markt auseinandersetzen. Der preisüberhöhte Einkauf ist ein Weg, den wir bei INDUS nicht mitgehen wollen, geschweige denn mitgehen müssen. Das heißt: Wir sind laufend auf der Suche nach neuen Hidden Champions, aber nicht zu jedem Preis.
Als Konsequenz sehen wir uns deshalb auch immer wieder gezwungen, Unternehmenskäufe abzulehnen. Denn das Gesamtkonzept eines nachhaltigen Portfoliomanagements geht nur auf, wenn die Unternehmensbewertung mit dem wirtschaftlichen Potential eines Kaufkandidaten Hand in Hand geht. Darauf richten wir als vermögensverwaltende Holding ein besonderes Augenmerk - dies ist auch in Ihrem Sinne als Aktionär. Unsere bisherigen Zukäufe im laufenden Geschäftsjahr zeigen, dass dieser Weg heute nach wie vor funktioniert. M+P INTERNATIONAL und PEISELER sind zwei Neuerwerbe, die als wertvolle Bestandteile der INDUS-Gruppe schon heute nicht mehr wegzudenken sind. Volltreffer also.
Wir sind zuversichtlich, dass wir unsere Ziele für das laufende Geschäftsjahr 2017 gut erreichen werden. Auch 2018 wird die INDUS-Gruppe ihren Wachstumsweg aktiv und innovativ weitergehen. Unser Augenmerk für die kommenden Monate liegt auf den Repositionierungsprojekten. Der extreme Druck auf die Zulieferunternehmen im Bereich Fahrzeugtechnik wird INDUS auch weiter beschäftigen. Hier gilt es, Lösungen zu finden.
BERGISCH GLADBACH IM NOVEMBER 2017
IHR VORSTAND
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| JÜRGEN ABROMEIT | AXEL MEYER | DR. JOHANNES SCHMIDT | RUDOLF WEICHERT |
Es wird eng auf dem heimischen Arbeitsmarkt. Der Nachfrageüberhang nach qualifizierten Mitarbeitern zieht sich durch alle Branchen und Aufgabenbereiche. Die Konzerne können sich im Wettbewerb um die besten Köpfe noch vergleichsweise gut positionieren. Sie werben mit ihrem Namen und breiten Human-Ressources-Programmen. Mittelständler haben hier begrenztere Möglichkeiten und müssen fokussierter vorgehen. Was tun die Beteiligungen der INDUS-Gruppe zur Sicherung der zukünftigen Fach- und Führungskräfte?
Knapp drei Millionen Fachkräfte werden laut einer aktuellen Studie des Forschungsinstituts Prognos bis 2030 in Deutschland voraussichtlich fehlen -trotz einer angenommenen jährlichen Zuwanderung von 200.000 Menschen. Diese Entwicklung könnte das künftige Wirtschaftswachstum erheblich bremsen. Auch deshalb beschäftigt das Thema inzwischen nicht zuletzt die Politik: In einem kürzlich veröffentlichten Fachkräftebericht stellt die Bundesregierung großen Handlungsbedarf fest.
Zwei wesentliche Gründe für die wachsende Fachkräftelücke sind die demografische Entwicklung und die allgemeine Digitalisierung. Der eine Faktor wird den Kreis der verfügbaren Arbeitskräfte in den kommenden zwanzig Jahren um zehn Prozent reduzieren, der andere fordert gänzlich neue Berufsbilder.
Bereits 2020 wird der Mangel an Managern, Ingenieuren und anderen Akademikerprofilen auf breiter Front spürbar sein. Dasselbe gilt für den handwerklichen Bereich: Zurzeit nehmen zwei von drei Absolventen eines Schuljahrgangs ein Studium auf. Dies ist ein Verhältnis, das die langfristige Tragfähigkeit des deutschen Arbeitsmarkts spürbar beeinträchtigt, sofern Staat und Wirtschaft hier nicht gezielt gegensteuern.

Quelle: Studie Arbeitslandschaft 2040, Mai 2015, Prognos AG
Qualifizierter Führungs- und Fachkräftenachwuchs ist auch für die INDUS-Beteiligungen auf ihrem Wachstumsweg unerlässlich. Viele der INDUS-Unternehmen haben ihren Sitz bzw. ihre Produktionsstätten in ländlichen Regionen. Damit verbinden sich infrastrukturelle Nachteile, für die ein Mittelstandsunternehmen Kompensation bieten muss. Zugleich fordert der ständige Innovationsprozess in den Portfoliounternehmen einen kontinuierlichen Wissensauf- und ausbau.
Bei den Unternehmen der INDUS liegen hier die Ansatzpunkte in den Bereichen "Pflege einer regional verankerten Unternehmenskultur", "gezielte Nachwuchsarbeit" und "Aufbau eines Netzwerks".
Paradebeispiel für ein Unternehmen, das gleich an mehreren Hebeln der Nachwuchsarbeit erfolgreich ansetzt, ist MBN aus dem sächsischen Neugersdorf. Der Maschinen- und Anlagenbauer sitzt in der eher strukturschwachen Region Oberlausitz und wird auch nach dem Erwerb durch INDUS im Jahr 2014 noch durch die ehemaligen Inhaber geführt. MBN agiert international und kann dank seiner langjährig verfolgten ganzheitlichen Nachwuchsförderung auf gut qualifizierte weltoffene Mitarbeiter zugreifen. Zahlreiche Führungsfunktionen sind mit ehemaligen Auszubildenden besetzt. Und auch an aktuellem Ausbildungsnachwuchs mangelt es nicht: Derzeit bildet MBN 59 Nachwuchskräfte aus; bei knapp 300 Mitarbeitern entspricht das einer Quote von 20 Prozent.
Dieser sehr hohe Wert ist angesichts des Unternehmensangebots nicht verwunderlich: Die technischen und kaufmännischen Ausbildungsrichtungen sind attraktiv, und durch 28 Internatsplätze können auch Jugendliche aus entfernteren Regionen den Weg in das Unternehmen finden. Für die gehobene Laufbahn bietet MBN die Möglichkeit einer dualen Berufsausbildung mit Abitur. Und wer mehr will, kann im Rahmen einer Hochschulkooperation ein Studium mit integrierter Ingenieursausbildung absolvieren. Mitarbeitern des Unternehmens steht bei Studienwunsch außerdem die Nutzung eines Stipendiums offen. Einzige Bedingung:
Sie verpflichten sich dazu, im Anschluss an das Studium mindestens drei Jahre bei MBN zu arbeiten.
MBN-Unternehmensgründer Ernst Lieb wünscht sich, dass die Mitarbeiter und ihre Familien von sich aus in der Region bleiben, weil sie sich wohlfühlen. Deshalb wirken er privat und MBN als Firma über Sportsponsoring, Bauprojekte und lokale Initiativen aktiv an der Gestaltung des Standorts Neugersdorf mit. So entstanden dort über die Jahre ein Kindergarten, 65 Eigentumswohnungen und eine Pflegestätte für Senioren.
Im knapp 700 Kilometer westlich von Neugersdorf liegenden Hillesheim geht BILSTEIN & SIEKERMAN zur Mitarbeitersicherung einen anderen, aber nicht weniger interessanten Weg. Die INDUS-Tochter sitzt in der ländlichen Eifel und produziert mit ihren etwa 110 Mitarbeitern innovative Kaltfließpressteile, Drehteile und Verschlussschrauben für die Automobilindustrie. Die nächstgelegenen Großstädte Trier und Köln liegen 80 bzw. 90 Kilometer entfernt. Gemeinsam mit einer Strategieberatung hat das Unternehmen in den vergangenen fünf Jahren eine starke Arbeitgebermarke aufgebaut.
Mit verblüffendem Erfolg: Über die Beschäftigung mit den Stärken hat sich unter den Mitarbeitern eine hohe Identifikation mit spezifischen Kernwerten herausgebildet. Attribute wie Kompetenz, Qualitätsanspruch, Ehrgeiz und Offenheit wurden zu einem Anspruch, auf den jeder der Mitarbeiter einzahlen wollte, im Innen- wie im Außenauftritt. Dafür, dass die Marke BILSTEIN & SIEKERMANN auch im weiteren Umfeld positiv wahrgenommen wird, sorgten ein Imagefilm, diverse YouTube-Mitarbeitervideos und interessante Informationen auf der Website, so zum Beispiel ein Azubi-Blog.
Heute kann sich auch BILSTEIN & SIEKERMANN die Mitarbeiter aussuchen. Die Unternehmenskultur ist ausgezeichnet und die Mitarbeiterfluktuation tendiert gegen null. Auch an Bewerbungen mangelt es dem Unternehmen nicht. Bonussystem, Weiterbildungsprogramme und die Offenheit für neue Ideen erhöhen die Attraktivität des kleinen Mittelständlers für Einsteiger zusätzlich. In jüngster Vergangenheit hat BILSTEIN & SIEKERMANN sogar gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer den neuen Ausbildungsberuf "Stanz- und Umformmechaniker" ins Leben gerufen. Insgesamt betrachtet rechnet sich der Markenbildungsaufwand auch wirtschaftlich: So konnten die bisher erzielten Verbesserungen im Arbeitsalltag Faktoren wie steigende Lohnkosten oder die Forderungen der Automobilkunden nach Preisnachlässen nachrechenbar kompensieren.
Einen interessanten Weg zur Kompetenzsicherung geht auch M+P INTERNATIONAL, Spezialist für Mess- und Testsysteme zur Schwingungsprüfung und -analyse aus Hannover. Das Unternehmen ist eine Ausgründung der heutigen Leibniz Universität Hannover und hat seine enge Verbindung zur Hochschule bewahrt und zu einem Wettbewerbsvorteil ausgebaut. Im Rahmen einer festen Kooperation bearbeiten die Mitarbeiter von M+P INTERNATIONAL gemeinsam mit den Mitarbeitern des Instituts für Dynamik und Schwingungen konkrete Themen aus dem Unternehmensalltag. Die enge Zusammenarbeit ermöglicht den wissenschaftlichen Mitarbeitern und studentischen Kräften im gegebenen Fall einen einfachen Übergang in das Wirtschaftsleben. Umgekehrt hat M+P INTERNATIONAL einen leichteren Zugang zum universitären Netzwerk und öffentlich geförderten Projekten im In- und Ausland. Auch und gerade aus diesen Projekten können sich für M+P INTERNATIONAL attraktive Kompetenzzugänge ergeben, die vor allem auch die Innovationskraft des Unternehmens stärken.
Universitäre Kooperationen sind nicht nur für technologische Spitzenunternehmen wie M+P INTERNATIONAL eine ideale Kompetenz- und Nachwuchsbörse. Dies zeigen auch die erfolgreich durchgeführten Projekte von BACHER, SELZER oder AURORA mit Studenten der EBS Business School. Und wenn die Verbindung da ist, gibt es immer auch eine Option auf einen neuen Arbeitsplatz.
Wie MBN, BILSTEIN & SIEKERMANN und M+P INTERNATIONAL beschreiten auch die übrigen INDUS-Beteiligungen jeweils ihren eigenen Weg zur Mitarbeitergewinnung und -sicherung. Eine konzentriert sich auf ihr Ausbildungsprogramm, eine andere auf das Konzept Akademie, während eine dritte schlicht die Verbindung zu den regionalen Ausbildungsstätten pflegt. Das wichtige aber bei allen ist: Sie haben die Bedeutung des Faktors Mitarbeiter erkannt - und handeln.
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| DIFFERENZ | ||||
|---|---|---|---|---|
| Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | ABSOLUT | IN % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 1.221,1 | 1.075,5 | 145,6 | 13,5 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 10,2 | 9,1 | 1,1 | 12,1 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 4,7 | 4,0 | 0,7 | 17,5 |
| Bestandsveränderung | 12,0 | 7,9 | 4,1 | 51,9 |
| Gesamtleistung | 1.248,0 | 1.096,5 | 151,5 | 13,8 |
| Materialaufwand | -568,1 | -487,1 | -81,0 | 16,6 |
| Personalaufwand | -355,0 | -317,0 | -38,0 | 12,0 |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | -165,0 | -145,4 | -19,6 | 13,5 |
| Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen | 0,9 | 0,4 | 0,5 | >100 |
| Übriges Finanzergebnis | 0,2 | 0,4 | -0,2 | -50,0 |
| EBITDA | 161,0 | 147,8 | 13,2 | 8,9 |
| Abschreibungen | -46,5 | -41,2 | -5,3 | 12,9 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 114,5 | 106,6 | 7,9 | 7,4 |
| Zinsergebnis | -18,1 | -19,1 | 1,0 | -5,2 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 96,4 | 87,5 | 8,9 | 10,2 |
| Steuern | -33,8 | -30,4 | -3,4 | 11,2 |
| Ergebnis nach Steuern | 62,6 | 57,1 | 5,5 | 9,6 |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 0,9 | 0,7 | 0,2 | 28,6 |
| davon Anteile der INDUS-Aktionäre | 61,7 | 56,4 | 5,3 | 9,4 |
Die Hochkonjunktur, insbesondere in den Bereichen Bau/Infrastruktur sowie Maschinen- und Anlagenbau, setzte sich auch im dritten Quartal 2017 weiter fort. Die INDUS-Gruppe konnte hiervon profitieren und erwirtschaftete einen Konzernumsatz in Höhe von 1.221,1 Mio. EUR. Dieser lag um 145,6 Mio. EUR bzw. 13,5 % höher als im Vorjahresvergleichszeitraum und befindet sich auf Rekordniveau. Der Umsatzanstieg ist im Wesentlichen auf starkes organisches Wachstum in allen Segmenten zurückzuführen. Weiterhin ist die erstmalige Einbeziehung der 2017 erworbenen M+P INTERNATIONAL und PEISELER mit 19,9 Mio. EUR enthalten. Der Konzernumsatz für das dritte Quartal 2017 erreichte 417,6 Mio. EUR (Vorjahr: 360,6 Mio. EUR), nach 422,5 Mio. EUR im zweiten Quartal und 381,0 Mio. EUR im ersten Quartal (Q2 2016: 382,1 Mio. EUR, Q1 2016: 332,8 Mio. EUR).
Beeinflusst durch Sondereffekte bei zwei Beteiligungen stieg die Materialaufwandsquote leicht von 45,3 % auf 46,5 % an und die Personalaufwandsquote sank von 29,5 % auf 29,1 %.
Die Abschreibungen erhöhten sich um 12,9 % auf 46,5 Mio. EUR. Dies ist bedingt durch die gestiegenen Sachinvestitionen der vergangenen Jahre und die erhöhten Abschreibungen auf aufgedeckte Mehrwerte im Rahmen der Kaufpreisallokation der neu erworbenen Unternehmen.
Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 7,4 % von 106,6 Mio. EUR in den ersten neun Monaten 2016 auf 114,5 Mio. EUR im Berichtszeitraum. Aufgrund des überproportionalen Umsatzwachstums sowie den belastenden Effekten der beiden bekannten Repositionierungen sinkt die EBIT-Marge von 9,9 % auf 9,4 %. Zusätzlich wirkten sich natürlich Effekte der neu erworbenen Beteiligungen M+P INTERNATIONAL und PEISELER belastend aus. Zum einen haben diese beiden Beteiligungen mit 19,9 Mio. EUR einen Anteil von 13,7 % zum Umsatzwachstum beigetragen. Zum anderen haben sie aber aufgrund der Mehrwertabschreibungen bzw. Anschaffungsnebenkosten aus dem Unternehmenserwerb noch keinen positiven Egebnisbeitrag erzielen können.
In der Einzelbetrachtung des dritten Quartals ist eine Ergebnisverbesserung um 4,6 Mio. EUR von 37,2 Mio. EUR im dritten Quartal 2016 im Vergleich zu 41,8 Mio. EUR im dritten Quartal 2017 erzielt worden. Dies entspricht einem Anstieg um 12,4 %. Im Verlaufe des Jahres 2017 hat sich die Marge von 9,1% im ersten Quartal und 9,0 % im zweiten Quartal erwartungsgemäß auf 10,0 % im dritten Quartal verbessert. Auch hier sind erste Erfolge der beiden Restrukturierungsfälle erkennbar.
Das bereinigte operative EBIT lag nach den ersten neun Monaten 2017 bei 123,8 Mio. EUR nach 114,9 Mio. EUR im Vergleichszeitraum. Dies entspricht einem Anstieg von 7,7 %. Die bereinigte EBIT-Marge beträgt 10,2 % in den ersten neun Monaten 2017 im Vergleich zu 10,7 % für den entsprechenden Zeitraum 2016. Im bereinigten operativen EBIT sind Ergebniseffekte aus Unternehmenserwerben eliminiert. Es handelt sich dabei um Abschreibungen auf Fair-Value-Anpassungen im Anlagevermögen und im Vorratsvermögen (Auftragsbestand) der erworbenen Unternehmen sowie um Anschaffungsnebenkosten aus den Unternehmenserwerben.
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| DIFFERENZ | ||||
|---|---|---|---|---|
| Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | ABSOLUT | IN % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 114,5 | 106,6 | 7,9 | 7,4 |
| Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte aus Fair Value Anpassungen aus Erstkonsolidierungen* | 6,0 | 4,8 | 1,2 | 25,0 |
| Belastungen aus Fair Value Anpassungen im Vorratsvermögen/Auftragsbestand aus Erstkonsolidierungen und Anschaffungsnebenkosten** | 3,3 | 3,5 | -0,2 | -5,7 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT) | 123,8 | 114,9 | 8,9 | 7,7 |
* Die Abschreibungen der Fair Value-Anpassungen beziehen sich auf identifizierte Vermögenswerte zu Zeitwerten im Zusammenhang mit den Akquisitionen der INDUS-Gruppe.
** Die Belastungen aus Fair Value Anpassungen im Vorratsvermögen/Auftragsbestand beziehen sich auf identifizierte Mehrwerte, die im Rahmen der Kaufpreisallokation angesetzt werden und nach der Erstkonsolidierung aufwandswirksam werden.
Das Zinsergebnis in Höhe von -18,1 Mio. EUR ist um 1,0 Mio. EUR besser als im Vorjahr. Im Zinsergebnis sind die Zinsen für die Bewertung von Zinsswaps und Minderheitsanteilen sowie auch Zinsen für das operative Geschäft ausgewiesen: Beide Zinspositionen sind nach neun Monaten des Geschäftsjahres niedriger als im Vorjahreszeitraum. Für den Berichtszeitraum betrug der operative Zinsaufwand 10,9 Mio. EUR, im Vorjahreszeitraum lag er bei 11,8 Mio. EUR. Der Zinsaufwand für die Anteile von Minderheitsgesellschaftern blieb mit 7,4 Mio. EUR um 0,3 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert.
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) verbesserte sich um 10,2 % im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2016. Die Steuerquote stieg leicht von 34,7 % im Vorjahr auf 35,1 % im Berichtszeitraum an. Vor dem Abzug der Anteile nicht beherrschender Gesellschafter ergab sich ein um 5,5 Mio. EUR erhöhtes Periodenergebnis von 62,6 Mio. EUR (Vorjahr: 57,1 Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich auf 2,52 EUR nach 2,30 EUR im Vorjahresvergleichszeitraum. Dies entspricht einem Anstieg von 9,6 %.
Im Durchschnitt der ersten neun Monate 2017 wurden in den Unternehmen 10.155 Mitarbeiter (Vorjahr: 9.371 Mitarbeiter) beschäftigt.
Auch 2017 konnte INDUS den Wachstumskurs durch weitere Akquisitionen unterstreichen. Es wurden gleich zwei Hidden Champions auf INDUS-Ebene erworben. Das INDUS-Portfolio ist somit auf 46 Beteiligungen angewachsen.
Im Januar wurde mit M+P INTERNATIONAL Mess- und Rechnertechnik, Hannover, ein Anbieter von Mess- und Testsystemen zur Schwingungsprüfung erworben. Die M+P-Gruppe ist in den vier Bereichen Schwingungsprüfung, Schwingungs- und Schallanalyse, Prozessüberwachung sowie Entwicklung und Bau von Spezialprüfanlagen tätig. Zu den Kunden zählen die Luft- und Raumfahrtindustrie, die Elektro- und Elektronikindustrie sowie die Automobilindustrie. Die gezielte Schwingungsanalyse liefert wichtige Hinweise für konstruktive Verbesserungen bei Produkten und Anlagen. So müssen Flugzeug- oder auch Fahrzeughersteller bei der Entwicklung neuer Modelle intensive Schwingungstests durchführen, um trotz des wachsenden Trends "Leichtbau" einen hohen Komfort zu gewährleisten. Das Unternehmen hat 2016 einen Umsatz von rund 12 Mio. EUR in den wesentlichen Märkten USA, China und Deutschland erzielt. INDUS erwarb im ersten Schritt 76,56 % der Anteile. Die restlichen Anteile bleiben zunächst bei den Altgesellschaftern, wobei Call-/Put- Optionen vereinbart wurden.
Im April wurde die PEISELER-Gruppe, Remscheid, ein Anbieter hochpräziser Teilgeräte und Schwenkeinrichtungen für Werkzeugmaschinen erworben. PEISELER beliefert heute weltweit sowohl Hersteller von Werkzeugmaschinen als auch Endkunden in den Bereichen Maschinen- und Schiffsbau, der Medizintechnik, der Uhren- und Elektroindustrie, im Flugzeug- und Turbinenbau sowie in der Automobilindustrie. Die von PEISELER produzierten Teilgeräte und Schwenkeinrichtungen fixieren und positionieren Werkstücke. Sie ermöglichen so eine flexible Abfolge mehrerer Arbeitsgänge in modernen Bearbeitungs- und Fertigungszentren bzw. in Transferstraßen und reduzieren folglich Rüstaufwand und Bearbeitungszeiten. Die PEISELER-Gruppe erzielt einen Jahresumsatz von rund 24 Mio. EUR und beschäftigt rund 170 Mitarbeiter an drei Standorten in Deutschland und den USA. INDUS erwarb im ersten Schritt 80 %. Die restlichen Anteile bleiben zunächst bei den Altgesellschaftern, wobei synchrone Call-/Put- Optionen vereinbart wurden.
Die INDUS Holding AG gliedert ihr Beteiligungsportfolio in fünf Segmente: Bau/Infrastruktur, Fahrzeugtechnik, Maschinen- und Anlagenbau, Medizin- und Gesundheitstechnik sowie Metalltechnik. Zum 30. September 2017 umfasste das Beteiligungsportfolio 46 operative Einheiten.
Die Bauwirtschaft ist auch im dritten Quartal 2017 erneut gewachsen. Die INDUS-Beteiligungen verzeichneten abermals einen Umsatz- und Ergebnisanstieg im Bereich Bau/ Infrastruktur. Der Segmentumsatz konnte um 21,1 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden und betrug 248,5 Mio. EUR für den Berichtszeitraum. Der Anstieg betraf ausnahmslos alle Beteiligungen im Segment. Der Umsatzanstieg wurde zusätzlich getrieben durch die erstmalige vollständige Einbeziehung von H. HEITZ und durch einen Großauftrag im Bereich "Digitale Infrastruktur". Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 14,4 % auf 36,5 Mio. EUR. Die EBIT-Marge erreichte mit 14,7 % einen sehr guten Wert und liegt lediglich 0,8 Prozentpunkte hinter der überragenden Marge des Vorjahresvergleichszeitraums.
Die Investitionen in Höhe von 7,6 Mio. EUR betrafen ausschließlich Sachinvestitionen. In den Vorjahresinvestitionen ist der Erwerb von H. HEITZ enthalten.
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| DIFFERENZ | ||||
|---|---|---|---|---|
| Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | ABSOLUT | IN % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 248,5 | 205,2 | 43,3 | 21,1 |
| EBITDA | 43,0 | 37,2 | 5,8 | 15,6 |
| Abschreibungen | -6,5 | -5,3 | -1,2 | 22,6 |
| EBIT | 36,5 | 31,9 | 4,6 | 14,4 |
| EBIT-Marge in % | 14,7 | 15,5 | -0,8 pp | - |
| Investitionen | 7,6 | 34,7 | -27,1 | -78,1 |
| Mitarbeiter | 1.698 | 1.418 | 280 | 19,7 |
In den ersten drei Quartalen verzeichneten die INDUS-Gesellschaften des Segments Fahrzeugtechnik mit rund 6 % Umsatzanstieg ein solides Wachstum bei gleichzeitig hoher Beschäftigung. Insbesondere im niedrigmargigen Bereich der deutschen Serienzulieferer ist ein deutliches Umsatzplus erzielt worden. Bei derzeit guter Konjunktur sind die Auftragsbücher gefüllt und hohe Abrufzahlen zu verzeichnen. Die bekannte Repositionierung einer im Seriengeschäft tätigen Beteiligung verläuft planmäßig. Allerdings schwächelt hier nun ein zweites Unternehmen wegen Auftragsrückgängen, insbesondere bei der bedeutenden Auslandstochter. Verhaltener ist die Lage auch bei den Engineering-Unternehmen der Fahrzeugtechnik vor und nach der Serie. Hier sind die Einsparungen der OEMs als Konsequenz auf den Abgas- und Kartellskandal sowie infolge der Kostenexplosion, verursacht durch den Technologiewandel, maßgeblich spürbar. In der Summe leidet die Branche unter einem unerträglichen Margendruck. Die EBIT-Marge des Segmentes ging aufgrund der zahlreichen belastenden Effekte von 4,6 % auf 3,6 % zurück. Das EBIT liegt mit 10,4 Mio. EUR um 2,2 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert.
Aufgrund der Gegebenheiten rechnet INDUS in diesem Jahr mit einer EBIT-Marge von nur 4 % im Bereich Fahrzeugtechnik. Aber auch in den nächsten Jahren ist der bisherige Margenkorridor von 6 bis 8 % (EBIT) in diesem Marktumfeld nicht mehr realistisch. Der Vorstand geht in diesem Segment nach Abschluss der genannten Repositionierung zukünftig von einer EBIT-Marge zwischen 5 und 7 % aus.
Im Zuge der Optimierung des Segmentes Fahrzeugtechnik und als Antwort auf den steigenden Margendruck der Automobilbranche wird die INDUS Beteiligung FICHTHORN in die international agierende SELZER-Gruppe integriert. Die ab dem 1. Oktober 2017 wirksame Zusammenlegung zu einer Beteiligung dient der Stärkung beider INDUS-Gesellschaften.
Die Investitionen des aktuellen Jahres in Höhe von 18,9 Mio. EUR betrafen ausschließlich Sachinvestitionen. In den Investitionen des Vorjahresvergleichszeitraumes waren mit 7,2 Mio. EUR Investitionen in Zukäufe auf Enkeltochterebene enthalten.
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| DIFFERENZ | ||||
|---|---|---|---|---|
| Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | ABSOLUT | IN % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 290,6 | 274,4 | 16,2 | 5,9 |
| EBITDA | 26,5 | 26,8 | -0,3 | -1,1 |
| Abschreibungen | -16,1 | -14,2 | -1,9 | 13,4 |
| EBIT | 10,4 | 12,6 | -2,2 | -17,5 |
| EBIT-Marge in % | 3,6 | 4,6 | -1,0 pp | - |
| Investitionen | 18,9 | 25,4 | -6,5 | -25,6 |
| Mitarbeiter | 3.569 | 3.448 | 121 | 3,5 |
Der Segmentumsatz im Maschinen- und Anlagenbau stieg um erfreuliche 22,6 % auf 270,6 Mio. EUR an und wird durch nahezu alle Segmentunternehmen getragen. Zu diesem Rekordumsatz hat die erstmalige Einbeziehung der neu akquirierten Beteiligungen M+P INTERNATIONAL und PEISELER (19,9 Mio. EUR) ebenso wie ein internationaler Großauftrag im Bereich der Reinraumsysteme beigetragen. Das operative Ergebnis (EBIT) wuchs gegenüber dem Umsatz überproportional um 36,1 % (10,3 Mio. EUR). Dieser Ergebnisanstieg ist um so höher zu bewerten, da aufgrund von hohen Mehrwertabschreibungen und Anschaffungsnebenkosten im Zuge der Zukäufe noch keine positiven Ergebnisbeiträge der Beteiligungen M+P INTERNATIONAL und PEISELER vereinnahmt wurden. Die EBIT-Marge lag mit 14,3 % deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahreszeitraums (12,9 %). Die Investitionen betrugen 37,6 Mio. EUR und setzten sich aus Sachinvestitionen auf hohem Niveau und Investitionen für den Erwerb der M+P- Gruppe und PEISELER zusammen.
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| DIFFERENZ | ||||
|---|---|---|---|---|
| Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | ABSOLUT | IN % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 270,6 | 220,7 | 49,9 | 22,6 |
| EBITDA | 46,4 | 34,6 | 11,8 | 34,1 |
| Abschreibungen | -7,6 | -6,1 | -1,5 | 24,6 |
| EBIT | 38,8 | 28,5 | 10,3 | 36,1 |
| EBIT-Marge in % | 14,3 | 12,9 | 1,4 pp | - |
| Investitionen | 37,6 | 5,7 | 31,9 | >100 |
| Mitarbeiter | 1.795 | 1.577 | 218 | 13,8 |
Im Bereich Medizintechnik konnte abermals ein gutes Quartal verzeichnet werden. Der Umsatzzuwachs im Segment Medizin- und Gesundheitstechnik betrug in den ersten neun Monaten 2017 4,7 Mio. EUR bzw. 4,2 %. Das Wachstum wird durch alle Beteiligungen des Segmentes getragen. Das operative Ergebnis (EBIT) ist mit 14,6 Mio. EUR leicht unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 15,1 Mio. EUR). Die EBIT-Marge liegt mit 12,5 % ebenso etwas unter dem guten Vorjahresniveau (13,5 %). Erfreulicherweise hat sich die Marge des Segmentes in den Einzelquartalen 2017 stetig verbessert. Nach einem schwachen ersten Quartal (9,8 %) - bedingt unter anderem durch einen Unternehmensteilumzug - konnte im zweiten und dritten Quartal mit 13,9 % und 14,0 % eine deutliche Ergebnisverbesserung erzielt werden. Somit ist die Marge von 13-15 % für das Gesamtjahr weiterhin ein gut erreichbares Ziel. Die Investitionen lagen mit 5,3 Mio. EUR um 0,9 Mio. EUR höher als die Investitionen im Vorjahreszeitraum (4,4 Mio. EUR).
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| DIFFERENZ | ||||
|---|---|---|---|---|
| Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | ABSOLUT | IN % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 116,5 | 111,8 | 4,7 | 4,2 |
| EBITDA | 19,7 | 20,0 | -0,3 | -1,5 |
| Abschreibungen | -5,1 | -4,9 | -0,2 | 4,1 |
| EBIT | 14,6 | 15,1 | -0,5 | -3,3 |
| EBIT-Marge in % | 12,5 | 13,5 | -1,0 pp | - |
| Investitionen | 5,3 | 4,4 | 0,9 | 20,5 |
| Mitarbeiter | 1.525 | 1.474 | 51 | 3,5 |
Das Segment Metalltechnik konnte eine Umsatzsteigerung um gute 12,0 % auf 295,0 Mio. EUR erzielen. Dieses Wachstum wurden insbesondere durch die größeren Beteiligungen des Bereiches Metalltechnik erwirtschaftet. Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit 20,9 Mio. EUR für die ersten neun Monate 2017 unter dem Vorjahreswert (23,2 Mio. EUR). Die EBIT-Marge betrug 7,1 % und konnte damit gegenüber der Marge zum ersten Halbjahr 2017 (6,1 %) immerhin um einen Prozentpunkt gesteigert werden. Die Sanierungsprozesse bei einer Beteiligungseinheit (zwei benachbarte und gemeinsam geführte Feinblechunternehen) sind tiefgreifend und betreffen Maßnahmen im Bereich Strategie, Standortanalyse und Kostenoptimierungen. Der Prozess wird voraussichtlich bis Mitte 2018 anhalten. Die weiteren Beteiligungen des Segmentes erzielten gute bis sehr gute Ergebnisse und profitierten als Zulieferer für die Bauindustrie sowie für den Maschinen- und Anlagenbau von der guten Konjunktur in diesen Bereichen.
Das Investitionsvolumen lag mit 4,4 Mio. EUR unter dem Vorjahresniveau.
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| DIFFERENZ | ||||
|---|---|---|---|---|
| Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | ABSOLUT | IN % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 295,0 | 263,4 | 31,6 | 12,0 |
| EBITDA | 31,5 | 33,3 | -1,8 | -5,4 |
| Abschreibungen | -10,6 | -10,1 | -0,5 | 5,0 |
| EBIT | 20,9 | 23,2 | -2,3 | -9,9 |
| EBIT-Marge in % | 7,1 | 8,8 | -1,7 pp | - |
| Investitionen | 4,4 | 7,4 | -3,0 | -40,5 |
| Mitarbeiter | 1.537 | 1.428 | 109 | 7,6 |
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| DIFFERENZ | ||||
|---|---|---|---|---|
| Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | ABSOLUT | IN % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Operativer Cashflow | 56,1 | 71,8 | -15,7 | -21,9 |
| Zinsen | -14,8 | -18,2 | 3,4 | -18,7 |
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | 41,3 | 53,6 | -12,3 | -22,9 |
| Auszahlungen für Investitionen | -75,9 | -78,3 | 2,4 | -3,1 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Vermögenswerten | 0,5 | 2,5 | -2,0 | -80,0 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -75,4 | -75,8 | 0,4 | -0,5 |
| Auszahlungen Dividende | -33,0 | -29,3 | -3,7 | 12,6 |
| Auszahlungen Minderheitsgesellschafter | -0,4 | -0,4 | 0,0 | - |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten | 152,3 | 130,9 | 21,4 | 16,3 |
| Auszahlung aus der Tilgung von Krediten | -82,2 | -89,3 | 7,1 | -8,0 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 36,7 | 11,9 | 24,8 | >100 |
| Zahlungswirksame Veränderung der liquiden Mittel | 2,6 | -10,3 | 12,9 | <-100 |
| Wechselkursbedingte Änderung der liquiden Mittel | -1,5 | -0,5 | -1,0 | >100 |
| Liquide Mittel am Anfang der Periode | 127,2 | 132,2 | -5,0 | -3,8 |
| Liquide Mittel am Ende der Periode | 128,3 | 121,4 | 6,9 | 5,7 |
Ausgehend von einem Ergebnis nach Steuern von 62,6 Mio. EUR (Vorjahr: 57,1 Mio. EUR) wurde ein operativer Cashflow im Berichtszeitraum in Höhe von 56,1 Mio. EUR (Vorjahr: 71,8 Mio. EUR) erzielt. Dieser konnte im dritten Quartal erheblich gesteigert werden. Nach -11,9 Mio. EUR im ersten Quartal und 9,8 Mio. EUR nach sechs Monaten ist der operative Cashflow mit 56,1 Mio. EUR nun deutlich erhöht. Dieser Anstieg konnte trotz eines weiter gestiegenen Working Capitals erzielt werden. Der Mittelabfluss für gezahlte Zinsen lag mit -14,8 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahr (-18,2 Mio. EUR). Insgesamt sank der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um 12,3 Mio. EUR auf 41,3 Mio. EUR. Für das vierte Quartal werden erhebliche Rückflüsse aus dem Working-Capital-Abbau erwartet.
Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit betrug für den Berichtszeitraum -75,4 Mio. EUR (Vorjahr: -75,8 Mio. EUR). Er liegt damit auf dem hohen Vorjahresniveau. Die Sachinvestitionen sind gegenüber dem Vorjahr um 5,4 Mio. EUR auf -43,1 Mio. EUR angestiegen. Die Ausgaben für den Erwerb von Tochtergesellschaften lagen mit -32,4 Mio. EUR in etwa auf dem Niveau der ersten neun Monate 2016 (-33,2 Mio. EUR). Im Berichtszeitraum waren dies der Erwerb der M+P-Gruppe und der PEISELER-Gruppe. In den Auszahlungen für Investitionen des Vorjahreszeitraums war darüber hinaus der Erwerb von 50 % der Anteile an ZWEICOM durch HAUFF-TECHNIK enthalten.
Der Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit betrug 36,7 Mio. EUR und resultierte aus einer Nettokreditaufnahme in Höhe von 70,1 Mio. EUR (Vorjahr: 41,6 Mio. EUR) abzüglich der Zahlung der Dividende in Höhe von -33,0 Mio. EUR. Die liquiden Mittel lagen mit 128,3 Mio. EUR auf dem Niveau zum Jahresende 2016 (31.12.2016: 127,2 Mio. EUR).
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| DIFFERENZ | ||||
|---|---|---|---|---|
| 30.9.2017 | 31.12.2016 | ABSOLUT | IN % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Langfristige Vermögenswerte | 930,1 | 885,8 | 44,3 | 5,0 |
| Anlagevermögen | 925,1 | 880,5 | 44,6 | 5,1 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 5,0 | 5,3 | -0,3 | -5,7 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 730,0 | 635,8 | 94,2 | 14,8 |
| Vorräte | 355,5 | 308,7 | 46,8 | 15,2 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 246,2 | 199,9 | 46,3 | 23,2 |
| Liquide Mittel | 128,3 | 127,2 | 1,1 | 0,9 |
| Bilanzsumme | 1.660,1 | 1.521,6 | 138,5 | 9,1 |
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| DIFFERENZ | ||||
|---|---|---|---|---|
| 30.9.2017 | 31.12.2016 | ABSOLUT | IN % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Langfristige Finanzierungsmittel | 1.249,0 | 1.150,9 | 98,1 | 8,5 |
| Eigenkapital | 665,5 | 644,6 | 20,9 | 3,2 |
| Fremdkapital | 583,5 | 506,3 | 77,2 | 15,2 |
| davon Rückstellungen | 33,2 | 31,2 | 2,0 | 6,4 |
| davon Verbindlichkeiten und latente Steuern | 550,3 | 475,1 | 75,2 | 15,8 |
| Kurzfristige Finanzierungsmittel | 411,1 | 370,7 | 40,4 | 10,9 |
| davon Rückstellungen | 95,3 | 65,6 | 29,7 | 45,3 |
| davon Verbindlichkeiten | 315,8 | 305,1 | 10,7 | 3,5 |
| Bilanzsumme | 1.660,1 | 1.521,6 | 138,5 | 9,1 |
Die Konzernbilanzsumme der INDUS-Gruppe ist mit 1.660,1 Mio. EUR um 9,1 % höher als zum 31. Dezember 2016. Hierfür sind insbesondere die beiden Neuakquisitionen M+P INTERNATIONAL und PEISELER sowie der Aufbau der Vorräte (+46,8 Mio. EUR) und Forderungen (+46,3 Mio. EUR) verantwortlich. Bei einer Bilanzverlängerung von 138,5 Mio. EUR insgesamt führten die beiden neuen Beteiligungen in Summe zu einer Bilanzverlängerung in Höhe von 70,2 Mio. EUR. Der Gesamtbetrag des Working Capitals zum 30. September 2017 belief sich auf 451,4 Mio. EUR und war damit um 78,9 Mio. EUR bzw. 21,2 % höher als zum Jahresende 2016 (372,5 Mio. EUR). Ursache für das gestiegene Working Capital ist zum einen die ausgeweitete Geschäftstätigkeit (Gesamtleistung +13,8 %), die erstmalige Einbeziehung von M+P INTERNATIONAL und PEISELER sowie der Aufbau von Vormaterialien und unfertigen Leistungen. Aufgrund von teilweise erwarteten Preisanstiegen bei Vormaterialien sind selektiv gezielt Lagerbestände aufgebaut worden, die sich aber erwartungsgemäß bis zum Jahresende wieder abbauen werden. Das Eigenkapital stieg um 3,2 %. Die Eigenkapitalquote zum 30. September 2017 betrug 40,1 % und lag damit etwas höher als in den Vorquartalen. Der Aufbau der langfristigen Verbindlichkeiten um 77,2 Mio. EUR ist im Wesentlichen auf den erhöhten Finanzierungsbedarf zurückzuführen.
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| DIFFERENZ | ||||
|---|---|---|---|---|
| 30.9.2017 | 31.12.2016 | ABSOLUT | IN % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Vorräte | 355,5 | 308,7 | 46,8 | 15,2 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 221,6 | 177,6 | 44,0 | 24,8 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -71,4 | -55,4 | -16,0 | 28,9 |
| Erhaltene Anzahlungen | -19,9 | -20,5 | 0,6 | -2,9 |
| Fertigungsaufträge mit passivischem Saldo | -34,4 | -37,9 | 3,5 | -9,2 |
| Working Capital | 451,4 | 372,5 | 78,9 | 21,2 |
Die Nettofinanzverbindlichkeiten zum 30. September 2017 betrugen 447,1 Mio. EUR und lagen damit um 70,5 Mio. EUR höher als zum 31. Dezember 2016. Hier spiegeln sich ebenfalls die beiden Unternehmenserwerbe M+P INTERNATIONAL und PEISELER sowie der Working-Capital-Aufbau wider.
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| DIFFERENZ | ||||
|---|---|---|---|---|
| 30.9.2017 | 31.12.2016 | ABSOLUT | IN % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Langfristige Finanzschulden | 467,7 | 389,8 | 77,9 | 20,0 |
| Kurzfristige Finanzschulden | 107,7 | 114,0 | -6,3 | -5,5 |
| Liquide Mittel | -128,3 | -127,2 | -1,1 | 0,9 |
| Nettofinanzverbindlichkeiten | 447,1 | 376,6 | 70,5 | 18,7 |
Für den Chancen- und Risikobericht der INDUS Holding AG wird auf den Geschäftsbericht 2016 verwiesen. Zur frühzeitigen Erkennung, zur umfassenden Analyse und zum konsequenten Umgang mit Risiken betreibt die Gesellschaft ein effizientes Risikomanagementsystem. Die Ausgestaltung des Risikomanagements sowie die Bedeutung der einzelnen Risiken werden im Geschäftsbericht erläutert. Darin wird festgehalten, dass sich das Unternehmen keinen Risiken ausgesetzt sieht, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.
Die deutsche Wirtschaft befindet sich weiter im kräftigen Aufschwung, getragen von einer lebhaften Exportnachfrage und einer sehr guten Auftragslage sowie einer hohen Konsumneigung und expansiven Beschäftigungsentwicklung. Dieser realwirtschaftlichen Dynamik stehen nach wie vor komplexe geopolitische sowie fiskal- und geldpolitische Rahmenbedingungen gegenüber. Bei einem in Summe jedoch intakten wirtschaftlichen Umfeld rechnet der Vorstand mit einer Fortsetzung des positiven Geschäftsverlaufs.
Die INDUS-Gruppe konnte in den ersten neun Monaten 2017 erneut einen Rekordumsatz bei gewohnter Ertragsstärke erzielen. Die fortschreitende Repositionierung zweier Beteiligungen in den Bereichen Fahrzeug- und Metalltechnik spiegelt sich in der Ertragsentwicklung im dritten Quartal wider. Die Repositionierungsprojekte werden trotz ihres zum Teil tiefgreifenden Umfangs im Wesentlichen innerhalb des ersten Halbjahres 2018 abgeschlossen sein.
Bei den maßgeblichen Trägern des Wachstums, den Segmenten Maschinen- und Anlagenbau sowie Bau/Infrastruktur, ist aktuell kein Abriss der dynamischen Entwicklung zu erwarten. Perspektivisch werden Infrastruktur- und Digitalisierungsprojekte die Konjunktur zusätzlich treiben. Risiken für die INDUS-Gruppe liegen jedoch in den stockenden Brexitverhandlungen sowie dem notwendigen Technologiewandel im Zuge der Elektromobilität. Der hohe Margendruck im Bereich Fahrzeugtechnik wird die INDUS-Gruppe außerdem weiter beschäftigen.
Mit den beiden Unternehmen M+P INTERNATIONAL und PEISELER konnte INDUS ihr Portfolio im laufenden Geschäftsjahr bereits erfolgreich stärken. Bei der Suche nach weiteren Wachstumsakquisitionen bleibt INDUS bei einer soliden Kaufpreispolitik - auch in einem überhitzten M&A-Markt.
In Summe bestätigt INDUS ihre Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2017 und geht unverändert von einem Umsatz von mehr als 1,5 Mrd. EUR und einem EBIT von 145 bis 150 Mio. EUR aus. Nicht berücksichtigt sind hierbei anteilige Umsatz- und Ergebnisbeiträge der im Jahresverlauf getätigten Akquisitionen. Für das Jahr 2017 sind aufgrund von Mehrwertabschreibungen bzw. Anschaffungsnebenkosten jedoch kaum nennenswerte Ergebnisbeiträge aus den unterjährigen Unternehmenserwerben zu erwarten. Auch für das Geschäftsjahr 2018 rechnet der Vorstand mit einer Fortsetzung des Wachstumskurses der Gruppe.
FÜR DAS 1.-3. QUARTAL UND DAS 3. QUARTAL 2017
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| IN TEUR | ANHANG | Q1 - Q3 2017 | Q1 - Q3 2016 | Q3 2017 | Q3 2016 |
|---|---|---|---|---|---|
| UMSATZERLÖSE | 1.221.061 | 1.075.467 | 417.562 | 360.614 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 10.187 | 9.091 | 2.834 | 3.616 | |
| Aktivierte Eigenleistungen | 4.689 | 3.991 | 2.437 | 1.913 | |
| Bestandsveränderung | 12.048 | 7.863 | 3.652 | 1.721 | |
| Materialaufwand | [4] | -568.079 | -487.138 | -195.217 | -160.255 |
| Personalaufwand | [5] | -354.995 | -317.032 | -119.717 | -106.842 |
| Abschreibungen | -46.519 | -41.170 | -15.847 | -14.301 | |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | [6] | -164.957 | -145.367 | -54.184 | -49.482 |
| Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen | 857 | 395 | 166 | 10 | |
| Finanzergebnis | 225 | 463 | 108 | 231 | |
| OPERATIVES ERGEBNIS (EBIT) | 114.517 | 106.563 | 41.794 | 37.225 | |
| Zinserträge | 82 | 382 | 27 | 47 | |
| Zinsaufwendungen | -18.203 | -19.453 | -5.750 | -6.656 | |
| ZINSERGEBNIS | [7] | -18.121 | -19.071 | -5.723 | -6.609 |
| ERGEBNIS VOR STEUERN (EBT) | 96.396 | 87.492 | 36.071 | 30.616 | |
| Steuern | -33.817 | -30.427 | -12.538 | -10.541 | |
| ERGEBNIS NACH STEUERN | 62.579 | 57.065 | 23.533 | 20.075 | |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 884 | 723 | 551 | 322 | |
| davon Anteile der INDUS-Aktionäre | 61.695 | 56.342 | 22.982 | 19.753 | |
| Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) in EUR | [8] | 2,52 | 2,30 | 0,94 | 0,80 |
FÜR DAS 1.-3. QUARTAL UND DAS 3. QUARTAL 2017
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| IN TEUR | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | Q3 2017 | Q3 2016 |
|---|---|---|---|---|
| ERGEBNIS NACH STEUERN | 62.579 | 57.065 | 23.533 | 20.075 |
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste | 139 | -4.088 | -343 | -682 |
| Latente Steuern | -41 | 1.210 | 102 | 202 |
| Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | 98 | -2.878 | -241 | -480 |
| Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung | -8.103 | -4.831 | -5.332 | -1.405 |
| Veränderung der Marktwerte von Sicherungsinstrumenten (Cash Flow Hedge) | -298 | 870 | -323 | 479 |
| Latente Steuern | 47 | -138 | 51 | -76 |
| Posten, die in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | -8.354 | -4.099 | -5.604 | -1.002 |
| SONSTIGES ERGEBNIS | -8.256 | -6.977 | -5.845 | -1.482 |
| GESAMTERGEBNIS | 54.323 | 50.088 | 17.688 | 18.593 |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 884 | 723 | 551 | 322 |
| davon Anteile der INDUS-Aktionäre | 53.439 | 49.365 | 17.137 | 18.271 |
Die im sonstigen Ergebnis erfolgsneutral erfassten Erträge und Aufwendungen enthalten versicherungsmathematische Gewinne (Vorjahr: Verluste) aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen in Höhe von 139 TEUR (Vorjahr: -4.088 TEUR). Diese resultieren in erster Linie aus der Anhebung des Zinssatzes für inländische Verpflichtungen von 2,00 % zum 31. Dezember 2016 auf 2,05 % zum 30. September 2017.
Das Ergebnis der Währungsumrechnung resultiert aus der Umrechnung der Abschlüsse einbezogener ausländischer Konzerngesellschaften. Die Veränderung der Marktwerte derivativer Finanzinstrumente resultiert aus den zur Zinsabsicherung abgeschlossenen Zinsswaps.
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| IN TEUR | ANHANG | 30.9.2017 | 31.12.2016 |
|---|---|---|---|
| Geschäfts- und Firmenwert | 430.941 | 408.702 | |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 90.399 | 74.306 | |
| Sachanlagen | 375.411 | 369.331 | |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 5.267 | 5.412 | |
| Finanzanlagen | 12.160 | 12.214 | |
| At-Equity-bewertete Anteile | 10.979 | 10.497 | |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 1.482 | 3.029 | |
| Latente Steuern | 3.469 | 2.258 | |
| Langfristige Vermögenswerte | 930.108 | 885.749 | |
| Vorräte | [9] | 355.494 | 308.697 |
| Forderungen | [10] | 221.640 | 177.626 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 18.996 | 16.424 | |
| Laufende Ertragsteuern | 5.559 | 5.928 | |
| Liquide Mittel | 128.287 | 127.180 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 729.976 | 635.855 | |
| BILANZSUMME | 1.660.084 | 1.521.604 |
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| ANHANG | 30.9.2017 | 31.12.2016 | |
|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | 63.571 | 63.571 | |
| Kapitalrücklage | 239.833 | 239.833 | |
| Übrige Rücklagen | 358.965 | 338.534 | |
| Eigenkapital der INDUS-Aktionäre | 662.369 | 641.938 | |
| Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital | 3.110 | 2.630 | |
| Eigenkapital | 665.479 | 644.568 | |
| Pensionsrückstellungen | 31.228 | 29.020 | |
| Sonstige langfristige Rückstellungen | 1.930 | 2.217 | |
| Langfristige Finanzschulden | 467.714 | 389.757 | |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | [11] | 37.944 | 47.729 |
| Latente Steuern | 44.703 | 37.595 | |
| Langfristige Schulden | 583.519 | 506.318 | |
| Sonstige kurzfristige Rückstellungen | 95.332 | 65.578 | |
| Kurzfristige Finanzschulden | 107.719 | 113.974 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 71.355 | 55.409 | |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | [11] | 126.881 | 127.505 |
| Laufende Ertragsteuern | 9.799 | 8.252 | |
| Kurzfristige Schulden | 411.086 | 370.718 | |
| BILANZSUMME | 1.660.084 | 1.521.604 |
VOM 1. JANUAR BIS 30. SEPTEMBER 2017
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| IN TEUR | GEZEICHNETES KAPITAL | KAPITALRÜCKLAGE | GEWINNRÜCKLAGE | SONSTIGE RÜCKLAGEN | EIGENKAPITAL DER INDUS-AKTIONÄRE | ANTEILE NICHT BEHERRSCHENDER GESELLSCHAFTER |
|---|---|---|---|---|---|---|
| STAND AM 31.12.2015 | 63.571 | 239.833 | 290.861 | -1.486 | 592.779 | 2.651 |
| Ergebnis nach Steuern | 56.342 | 56.342 | 723 | |||
| Sonstiges Ergebnis | -6.977 | -6.977 | ||||
| Gesamtergebnis | 56.342 | -6.977 | 49.365 | 723 | ||
| Dividendenzahlung | -29.341 | -29.341 | -399 | |||
| STAND AM 30.9.2016 | 63.571 | 239.833 | 317.862 | -8.463 | 612.803 | 2.975 |
| STAND AM 31.12.2016 | 63.571 | 239.833 | 341.561 | -3.027 | 641.938 | 2.630 |
| Ergebnis nach Steuern | 61.695 | 61.695 | 884 | |||
| Sonstiges Ergebnis | -8.256 | -8.256 | ||||
| Gesamtergebnis | 61.695 | -8.256 | 53.439 | 884 | ||
| Dividendenzahlung | -33.008 | -33.008 | -404 | |||
| STAND AM 30.9.2017 | 63.571 | 239.833 | 370.248 | -11.283 | 662.369 | 3.110 |
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| IN TEUR | EIGENKAPITAL DES KONZERNS |
|---|---|
| STAND AM 31.12.2015 | 595.430 |
| Ergebnis nach Steuern | 57.065 |
| Sonstiges Ergebnis | -6.977 |
| Gesamtergebnis | 50.088 |
| Dividendenzahlung | -29.740 |
| STAND AM 30.9.2016 | 615.778 |
| STAND AM 31.12.2016 | 644.568 |
| Ergebnis nach Steuern | 62.579 |
| Sonstiges Ergebnis | -8.256 |
| Gesamtergebnis | 54.323 |
| Dividendenzahlung | -33.412 |
| STAND AM 30.9.2017 | 665.479 |
Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter umfassen im Wesentlichen die Minderheitsanteile an der WEIGAND Bau GmbH sowie Tochtergesellschaften der ROLKO-Gruppe. Die Minderheitsanteile von Personengesellschaften sowie von Kapitalgesellschaften, bei denen aufgrund wechselseitiger Optionsvereinbarungen bereits zum Erwerbszeitpunkt der Übergang des wirtschaftlichen Eigentums der betreffenden Minderheitsanteile vorlag, werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten bilanziert.
FÜR DAS 1.-3. QUARTAL 2017
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| IN TEUR | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 |
|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern | 62.579 | 57.065 |
| Abschreibungen/Zuschreibungen auf langfristige Vermögenswerte | 46.519 | 41.170 |
| Steuern | 33.817 | 30.427 |
| Zinsergebnis | 18.121 | 19.071 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | -6.350 | -7.729 |
| Veränderungen der Rückstellungen | 26.721 | 19.871 |
| Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen sowie anderer Aktiva | -76.526 | -50.715 |
| Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten und anderer Passiva | -15.491 | -3.229 |
| Erhaltene/gezahlte Ertragsteuern | -33.330 | -34.093 |
| Operativer Cashflow | 56.060 | 71.838 |
| Gezahlte Zinsen | -14.875 | -18.581 |
| Erhaltene Zinsen | 82 | 382 |
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | 41.267 | 53.639 |
| Auszahlungen für Investitionen in | ||
| Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -43.050 | -37.678 |
| Finanzanlagen und at-Equity-bewertete Anteile | -450 | -7.445 |
| Anteile vollkonsolidierter Gesellschaften | -32.414 | -33.165 |
| Einzahlungen aus Abgängen von sonstigen Anlagen | 505 | 2.515 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -75.409 | -75.773 |
| Auszahlung Dividende | -33.008 | -29.341 |
| Auszahlungen Minderheitsgesellschafter | -404 | -399 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten | 152.319 | 130.963 |
| Auszahlung aus der Tilgung von Krediten | -82.212 | -89.343 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 36.695 | 11.880 |
| Zahlungswirksame Veränderung der liquiden Mittel | 2.553 | -10.254 |
| Wechselkursbedingte Änderung der liquiden Mittel | -1.446 | -497 |
| Liquide Mittel am Anfang der Periode | 127.180 | 132.195 |
| Liquide Mittel am Ende der Periode | 128.287 | 121.444 |
Die INDUS Holding AG mit Sitz in Bergisch Gladbach, Deutschland, hat ihren verkürzten Konzerzwischenabschluss für den Zeitraum vom 1. Januar 2017 bis 30. September 2017 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (lFRS) und deren Auslegungen durch das International Financial Reporting Standards Interpretations Committee (IFRS IC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt. Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt. Sofern nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Tausend Euro (TEUR) angegeben.
Dieser Zwischenabschluss wird in Übereinstimmung mit IAS 34 in verkürzter Form erstellt. Der Zwischenbericht ist nicht testiert und wurde auch keiner prüferischen Durchsicht unterzogen.
Über verpflichtend neu anzuwendende Standards wird gesondert im Bereich "Änderungen von Rechnungslegungsvorschriften" berichtet. Ansonsten werden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2016 angewendet, die dort detailliert erläutert sind. Da der vorliegende Zwischenabschluss nicht den vollen Informationsumfang des Jahresabschlusses aufweist, ist dieser Abschluss im Kontext mit dem vorangegangenen Jahresabschluss zu betrachten.
Aus Sicht des Vorstands enthält der vorliegende Quartalsbericht alle üblichen, laufend vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Die im ersten bis dritten Quartal 2017 erzielten Ergebnisse lassen nicht notwendigerweise Vorhersagen über die Entwicklung des weiteren Geschäftsverlaufs zu.
Die Erstellung des Konzernabschlusses ist beeinflusst von Ansatz- und Bewertungsmethoden sowie Annahmen und Schätzungen, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden sowie Aufwendungen und Erträge auswirken. Wenn Zukunftserwartungen abzubilden sind, können die tatsächlichen Werte von den Schätzungen abweichen. Verändert sich die ursprüngliche Schätzungsgrundlage, so wird die Bilanzierung der entsprechenden Positionen erfolgswirksam angepasst.
Alle ab dem Geschäftsjahr 2017 verpflichtend anzuwendenden Rechnungslegungsnormen sind in dem vorliegenden Zwischenabschluss umgesetzt.
Die neuen Standards haben keine Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzernabschlusses der INDUS Holding AG.
Mit Vertrag vom 30. Januar 2017 hat die INDUS Holding AG 76,56 % der Anteile an der M+P INTERNATIONAL Mess- und Rechnertechnik GmbH, Hannover, erworben. Die M+P-Gruppe ist ein Anbieter von Mess- und Testsystemen zur Schwingungsprüfung und -analyse. Die M+P INTERNATIONAL wird dem Segment Maschinen- und Anlagenbau zugeordnet.
Der beizulegende Zeitwert der gesamten Gegenleistung betrug 19.834 TEUR zum Erwerbszeitpunkt. Dieser setzt sich zusammen aus einer Barkomponente und einer bedingten Kaufpreiszahlung in Höhe von 5.137 TEUR, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet wurde, und aus Call-/Put-Optionen über die Minderheitsanteile resultiert. Die Ermittlung der Höhe der bedingten Kaufpreisverbindlichkeit erfolgt auf Basis von EBIT-Multiples und einer Prognose über das zukünftige EBIT.
Der im Rahmen der Kaufpreisallokation ermittelte Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von 9.310 TEUR ist steuerlich nicht abzugsfähig. Der Geschäfts- und Firmenwert repräsentiert nicht separierbare Werte wie das Know-how der Belegschaft sowie positive Ertragserwartungen für die Zukunft und Synergien aus Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Marketing.
In der Kaufpreisallokation wurden die erworbenen Vermögenswerte und Schulden wie folgt ermittelt:
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| NEUERWERB: M+P INTERNATIONAL (IN TEUR) | BUCHWERTE IM ZUGANGSZEITPUNKT | NEUBEWERTUNG | ZUGANG KONZERNBILANZ |
|---|---|---|---|
| Geschäfts- und Firmenwert | 0 | 9.310 | 9.310 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 317 | 8.546 | 8.863 |
| Sachanlagen | 330 | 0 | 330 |
| Vorräte | 1.119 | 1.144 | 2.263 |
| Forderungen | 2.054 | 0 | 2.054 |
| Sonstige Aktiva* | 139 | 0 | 139 |
| Liquide Mittel | 2.985 | 0 | 2.985 |
| Summe Vermögenswerte | 6.944 | 19.000 | 25.944 |
| Sonstige Rückstellungen | 947 | 0 | 947 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 267 | 0 | 267 |
| Sonstige Passiva** | 2.028 | 2.868 | 4.896 |
| Summe Schulden | 3.242 | 2.868 | 6.110 |
* Sonstige Aktiva: Sonstige langfristige Vermögenswerte, Sonstige kurzfristige Vermögenswerte, Latente Steuern, Laufende Ertragsteuern
** Sonstige Passiva: Sonstige langfristige Verbindlichkeiten, Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten, Latente Steuern, Laufende Ertragsteuern
Die Erstkonsolidierung der M+P INTERNATIONAL erfolgte im Februar 2017. Zum INDUS-Ergebnis vom 1. Januar 2017 bis 30. September 2017 trägt die M+P-Gruppe einen Umsatz in Höhe von 6.646 TEUR und ein operatives Ergebnis (EBIT) in Höhe von -764 TEUR bei.
Die ertragswirksamen Aufwendungen aus der Erstkonsolidierung der M+P INTERNATIONAL belasten das operative Ergebnis in Höhe von 1.823 TEUR. Die Anschaffungsnebenkosten des Erwerbs wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Am 18. April 2017 hat die INDUS Holding AG 80 % der Anteile an der PEISELER Holding GmbH, Remscheid erworben. PEISELER ist ein Anbieter hochpräziser Teilgeräte und Schwenkeinrichtungen für Werkzeugmaschinen. Neben der operativen Hauptgesellschaft in Remscheid umfasst die PEISELER-Gruppe eine Betriebsstätte in Morbach sowie eine US-amerikanische Vertriebstochter in Grand Rapids, Michigan. PEISELER wird dem Segment Maschinen- und Anlagenbau zugeordnet.
Der beizulegende Zeitwert der gesamten Gegenleistung betrug 31.635 TEUR zum Erwerbszeitpunkt. Dieser setzt sich zusammen aus einer Barkomponente und einer bedingten Kaufpreisverbindlichkeit in Höhe von 7.635 TEUR, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet wurde und aus symmetrischen Call-/Put-Optionen über die Minderheitsanteile resultiert. Die Ermittlung der Höhe der bedingten Kaufpreis-Verbindlichkeit erfolgt auf Basis von EBIT-Multiples und einer Prognose über das zukünftige EBIT.
Der im Rahmen der Kaufpreisallokation ermittelte Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von 13.662 TEUR ist steuerlich nicht abzugsfähig. Der Geschäfts- und Firmenwert repräsentiert nicht separierbare Werte wie das Know-how der Belegschaft sowie positive Ertragserwartungen für die Zukunft und Synergien aus Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Marketing.
In der vorläufigen Kaufpreisallokation wurden die erworbenen Vermögenswerte und Schulden wie folgt ermittelt:
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| NEUERWERB: PEISELER (IN TEUR) | BUCHWERTE IM ZUGANGSZEITPUNKT | NEUBEWERTUNG | ZUGANG KONZERNBILANZ |
|---|---|---|---|
| Geschäfts- und Firmenwert | 0 | 13.662 | 13.662 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 34 | 12.390 | 12.424 |
| Sachanlagen | 3.150 | 0 | 3.150 |
| Vorräte | 5.912 | 1.782 | 7.694 |
| Forderungen | 2.730 | 0 | 2.730 |
| Sonstige Aktiva* | 1.275 | 0 | 1.275 |
| Liquide Mittel | 3.298 | 0 | 3.298 |
| Summe Vermögenswerte | 16.399 | 27.834 | 44.233 |
| Pensionsrückstellungen | 1.875 | 0 | 1.875 |
| Sonstige Rückstellungen | 2.132 | 0 | 2.132 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 399 | 0 | 399 |
| Sonstige Passiva** | 3.996 | 4.195 | 8.191 |
| Summe Schulden | 8.402 | 4.195 | 12.597 |
* Sonstige Aktiva: Sonstige langfristige Vermögenswerte, Sonstige kurzfristige Vermögenswerte, Latente Steuern, Laufende Ertragsteuern
** Sonstige Passiva: Sonstige langfristige Verbindlichkeiten, Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten, Latente Steuern, Laufende Ertragsteuern
Die Erstkonsolidierung von PEISELER erfolgte im Mai 2017. Zum INDUS-Ergebnis vom 1. Januar 2017 bis 30. September 2017 trägt die PEISELER-Gruppe einen Umsatz in Höhe von 13.218 TEUR und ein operatives Ergebnis (EBIT) in Höhe von 378 TEUR bei.
Die ertragswirksamen Aufwendungen aus der Erstkonsolidierung von PEISELER belasten das operative Ergebnis in Höhe von 2.426 TEUR. Die Anschaffungsnebenkosten des Erwerbs wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
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| IN TEUR | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 |
|---|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren | -465.101 | -403.890 |
| Bezogene Leistungen | -102.978 | -83.248 |
| Summe | -568.079 | -487.138 |
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| IN TEUR | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 |
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | -301.134 | -267.973 |
| Soziale Abgaben | -50.637 | -45.810 |
| Aufwendungen für Altersversorgung | -3.224 | -3.249 |
| Summe | -354.995 | -317.032 |
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| IN TEUR | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 |
|---|---|---|
| Vertriebsaufwendungen | -63.802 | -56.370 |
| Betriebsaufwendungen | -55.953 | -52.120 |
| Verwaltungsaufwendungen | -36.307 | -31.007 |
| Übrige Aufwendungen | -8.895 | -5.870 |
| Summe | -164.957 | -145.367 |
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| IN TEUR | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 |
|---|---|---|
| Zinsen und ähnliche Erträge | 82 | 382 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -10.859 | -11.799 |
| Zinsen operatives Geschäft | -10.777 | -11.417 |
| Sonstige: Marktwerte Zinsswaps | 10 | 74 |
| Sonstige: Minderheitsanteile | -7.354 | -7.728 |
| Zinsen Sonstige | -7.344 | -7.654 |
| Summe | -18.121 | -19.071 |
Die Position "Sonstige Minderheitsanteile" beinhaltet die Ergebnisauswirkung aus der Folgebewertung der bedingten Kaufpreisverbindlichkeiten (Call-/Put-Optionen) in Höhe von 972 TEUR (Vorjahr: 3.008 TEUR) sowie die Nachsteuerergebnisse, die Konzernfremden aus Anteilen von Personengesellschaften sowie Kapitalgesellschaften mit Call-/Put-Optionen zustehen. Der Ausweis erfolgt aus Konsistenzgründen im Zinsergebnis.
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| IN TEUR | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 |
|---|---|---|
| Ergebnis der INDUS-Aktionäre | 61.695 | 56.342 |
| Gewichteter Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien (in Tsd. Stück) | 24.451 | 24.451 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | 2,52 | 2,30 |
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| IN TEUR | 30.9.2017 | 31.12.2016 |
|---|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebstoffe | 124.615 | 98.941 |
| In Arbeit befindliche Erzeugnisse | 99.844 | 85.419 |
| Fertige Erzeugnisse und Waren | 108.669 | 102.772 |
| Geleistete Anzahlungen | 22.366 | 21.565 |
| Summe | 355.494 | 308.697 |
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| IN TEUR | 30.9.2017 | 31.12.2016 |
|---|---|---|
| Forderungen an Kunden | 201.538 | 163.257 |
| Forderungen aus Fertigungsaufträgen | 18.334 | 12.689 |
| Forderungen an assoziierte Unternehmen | 1.768 | 1.680 |
| Summe | 221.640 | 177.626 |
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten mit 65.490 TEUR (31.12.2016: 54.889 TEUR) bedingte Kaufpreisverbindlichkeiten, bewertet zum beizulegenden Zeitwert, soweit die Minderheitsgesellschafter durch Kündigung des Gesellschaftsvertrages oder aufgrund von Optionsvereinbarungen ihre Anteile INDUS andienen können.
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| BAU/ INFRASTRUKTUR |
FAHRZEUGTECHNIK | MASCHINEN- UND ANLAGENBAU | MEDIZIN- UND GESUNDHEITSTECHNIK | METALLTECHNIK | SUMME SEGMENTE | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Q1-Q3 2017 | ||||||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 248.495 | 290.572 | 270.589 | 116.483 | 294.984 | 1.221.123 |
| Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften | 25.482 | 57.217 | 42.431 | 12.148 | 40.292 | 177.570 |
| Umsatzerlöse | 273.977 | 347.789 | 313.020 | 128.631 | 335.276 | 1.398.693 |
| Segmentergebnis (EBIT) | 36.461 | 10.335 | 38.774 | 14.637 | 20.949 | 121.156 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 456 | 193 | 208 | 0 | 0 | 857 |
| Abschreibungen | -6.520 | -16.135 | -7.651 | -5.104 | -10.566 | -45.976 |
| Segment-EBITDA | 42.981 | 26.470 | 46.425 | 19.741 | 31.515 | 167.132 |
| Investitionen | 7.591 | 18.958 | 37.564 | 5.306 | 4.384 | 73.803 |
| davon Unternehmenserwerbe | 0 | 0 | 32.414 | 0 | 0 | 32.414 |
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| ÜBERLEITUNG | KONZERNABSCHLUSS | |
|---|---|---|
| Q1-Q3 2017 | ||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | -62 | 1.221.061 |
| Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften | -177.570 | 0 |
| Umsatzerlöse | -177.632 | 1.221.061 |
| Segmentergebnis (EBIT) | -6.639 | 114.517 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 0 | 857 |
| Abschreibungen | -543 | -46.519 |
| Segment-EBITDA | -6.096 | 161.036 |
| Investitionen | 2.111 | 75.914 |
| davon Unternehmenserwerbe | 0 | 32.414 |
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| BAU/ INFRASTRUKTUR |
FAHRZEUGTECHNIK | MASCHINEN- UND ANLAGENBAU | MEDIZIN- UND GESUNDHEITSTECHNIK | METALLTECHNIK | SUMME SEGMENTE | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Q1-Q3 2016 | ||||||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 205.175 | 274.357 | 220.676 | 111.815 | 263.418 | 1.075.441 |
| Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften | 17.902 | 29.894 | 29.185 | 11.745 | 25.895 | 114.621 |
| Umsatzerlöse | 223.077 | 304.251 | 249.861 | 123.560 | 289.313 | 1.190.062 |
| Segmentergebnis (EBIT) | 31.882 | 12.634 | 28.461 | 15.047 | 23.247 | 111.271 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 0 | 241 | 154 | 0 | 0 | 395 |
| Abschreibungen | -5.314 | -14.224 | -6.085 | -4.939 | -10.046 | -40.608 |
| Segment-EBITDA | 37.196 | 26.858 | 34.546 | 19.986 | 33.293 | 151.879 |
| Investitionen | 34.692 | 25.350 | 5.654 | 4.446 | 7.439 | 77.581 |
| davon Unternehmenserwerbe | 24.006 | 7.225 | 1.665 | 269 | 0 | 33.165 |
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| ÜBERLEITUNG | KONZERNABSCHLUSS | |
|---|---|---|
| Q1-Q3 2016 | ||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 26 | 1.075.467 |
| Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften | -114.621 | 0 |
| Umsatzerlöse | -114.595 | 1.075.467 |
| Segmentergebnis (EBIT) | -4.708 | 106.563 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 0 | 395 |
| Abschreibungen | -562 | -41.170 |
| Segment-EBITDA | -4.146 | 147.733 |
| Investitionen | 707 | 78.288 |
| davon Unternehmenserwerbe | 0 | 33.165 |
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| BAU/ INFRASTRUKTUR |
FAHRZEUGTECHNIK | MASCHINEN- UND ANLAGENBAU | MEDIZIN- UND GESUNDHEITSTECHNIK | METALLTECHNIK | SUMME SEGMENTE | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Q3 2017 | ||||||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 86.567 | 98.299 | 96.550 | 38.111 | 98.151 | 417.678 |
| Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften | 8.605 | 18.232 | 18.202 | 4.180 | 12.931 | 62.150 |
| Umsatzerlöse | 95.172 | 116.531 | 114.752 | 42.291 | 111.082 | 479.828 |
| Segmentergebnis (EBIT) | 14.967 | 2.422 | 12.736 | 5.332 | 8.993 | 44.450 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 83 | 11 | 72 | 0 | 0 | 166 |
| Abschreibungen | -2.305 | -5.368 | -2.728 | -1.724 | -3.511 | -15.636 |
| Segment-EBITDA | 17.272 | 7.790 | 15.464 | 7.056 | 12.504 | 60.086 |
| Investitionen | 1.329 | 5.991 | 1.967 | 1.787 | 325 | 11.399 |
| davon Unternehmenserwerbe | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
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| ÜBERLEITUNG | KONZERNABSCHLUSS | |
|---|---|---|
| Q3 2017 | ||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | -116 | 417.562 |
| Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften | -62.150 | 0 |
| Umsatzerlöse | -62.266 | 417.562 |
| Segmentergebnis (EBIT) | -2.656 | 41.794 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 0 | 166 |
| Abschreibungen | -211 | -15.847 |
| Segment-EBITDA | -2.445 | 57.641 |
| Investitionen | 446 | 11.845 |
| davon Unternehmenserwerbe | 0 | 0 |
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| BAU/ INFRASTRUKTUR |
FAHRZEUGTECHNIK | MASCHINEN- UND ANLAGENBAU | MEDIZIN- UND GESUNDHEITSTECHNIK | METALLTECHNIK | SUMME SEGMENTE | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Q3 2016 | ||||||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 75.213 | 92.829 | 71.877 | 35.873 | 84.649 | 360.441 |
| Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften | 7.458 | 9.353 | 10.089 | 3.595 | 8.535 | 39.030 |
| Umsatzerlöse | 82.671 | 102.182 | 81.966 | 39.468 | 93.184 | 399.471 |
| Segmentergebnis (EBIT) | 12.511 | 3.484 | 9.869 | 5.377 | 7.573 | 38.814 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 0 | 10 | 0 | 0 | 0 | 10 |
| Abschreibungen | -1.956 | -4.950 | -2.105 | -1.684 | -3.416 | -14.111 |
| Segment-EBITDA | 14.467 | 8.434 | 11.974 | 7.061 | 10.989 | 52.925 |
| Investitionen | 8.544 | 7.716 | 2.073 | 1.512 | 2.802 | 22.647 |
| davon Unternehmenserwerbe | 0 | 0 | 0 | 269 | 0 | 269 |
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| ÜBERLEITUNG | KONZERNABSCHLUSS | |
|---|---|---|
| Q3 2016 | ||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 173 | 360.614 |
| Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften | -39.030 | 0 |
| Umsatzerlöse | -38.857 | 360.614 |
| Segmentergebnis (EBIT) | -1.589 | 37.225 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 0 | 10 |
| Abschreibungen | -190 | -14.301 |
| Segment-EBITDA | -1.399 | 51.526 |
| Investitionen | 415 | 23.062 |
| davon Unternehmenserwerbe | 0 | 269 |
Die folgende Tabelle leitet die Summe der operativen Ergebnisse der Segmentberichterstattung über zum Ergebnis vor Steuern der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung:
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| Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | Q3 2017 | Q3 2016 | |
|---|---|---|---|---|
| Segmentergebnis (EBIT) | 121.156 | 111.271 | 44.450 | 38.814 |
| Nicht zugeordnete Bereiche inkl. AG | -6.378 | -4.858 | -2.561 | -1.633 |
| Konsolidierungen | -261 | 150 | -95 | 44 |
| Zinsergebnis | -18.121 | -19.071 | -5.723 | -6.609 |
| Ergebnis vor Steuern | 96.396 | 87.492 | 36.071 | 30.616 |
Die Gliederung der Segmente entspricht unverändert dem aktuellen Stand der internen Berichterstattung. Die Informationen zu den Segmenten beziehen sich auf die fortgeführten Aktivitäten. Die Zuordnung der Gesellschaften zu den Segmenten wird durch deren Absatzmärkte bestimmt, wenn der ganz überwiegende Sortimentsanteil in dem Marktumfeld abgesetzt wird (Fahrzeugtechnik, Medizin- und Gesundheitstechnik). Sonst wird auf gemeinsame Merkmale der Produktionsstruktur abgestellt (Bau/Infrastruktur, Maschinen- und Anlagenbau, Metalltechnik).
Die Überleitungen enthalten die Werte der Holding, nicht operativer Einheiten ohne Segmentzuordnung sowie die Konsolidierungen. Hinsichtlich der den Segmentumsätzen zugrunde liegenden Produkte und Dienstleistungen verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen im Lagebericht.
Die zentrale Steuerungsgröße der Segmente ist das operative Ergebnis (EBIT), entsprechend der Definition im Konzernabschluss. Die Segmentinformationen sind in Übereinstimmung mit den Ausweis- und Bewertungsmethoden, die bei der Aufstellung des Konzernabschlusses angewandt wurden, ermittelt. Die Verrechnungspreise zwischen den Segmenten beruhen auf Marktpreisen, soweit diese verlässlich bestimmbar sind, und werden im Übrigen auf Basis der Kostenzuschlagsmethode ermittelt.
Die Regionalisierung des Umsatzes bezieht sich auf die Absatzmärkte. Aufgrund der vielfältigen Auslandsaktivitäten ist eine weitere Aufgliederung nach Ländern nicht sinnvoll, da außerhalb von Deutschland kein Land 10 % des Konzernumsatzes erreicht.
Die langfristigen Vermögenswerte, abzüglich latenter Steuern und Finanzinstrumente, beziehen sich auf den Sitz der Gesellschaften. Eine weitere Differenzierung ist ebenfalls nicht sinnvoll, da sich der Sitz der Gesellschaften überwiegend in Deutschland befindet.
Aufgrund der Diversifikationspolitik von INDUS existieren weder einzelne Produkt- oder Dienstleistungsgruppen noch einzelne Kunden, die einen Anteil von größer als 10 % am Umsatz erreichen.
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| IN TEUR | KONZERN | INLAND | EU | DRITTLAND |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | ||||
| 1.-3. Quartal 2017 | 1.221.061 | 614.781 | 276.956 | 329.324 |
| 3. Quartal 2017 | 417.562 | 208.745 | 96.580 | 112.237 |
| Langfristige Vermögenswerte abzüglich latenter Steuern und Finanzinstrumente | ||||
| 30.9.2017 | 912.997 | 776.620 | 44.241 | 92.136 |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | ||||
| 1.-3. Quartal 2016 | 1.075.467 | 548.768 | 249.708 | 276.991 |
| 3. Quartal 2016 | 360.614 | 179.718 | 84.286 | 96.610 |
| Langfristige Vermögenswerte abzüglich latenter Steuern und Finanzinstrumente | ||||
| 31.12.2016 | 868.248 | 732.990 | 41.190 | 94.068 |
Die nachfolgende Tabelle stellt die Buchwerte der Finanzinstrumente dar. Der beizulegende Zeitwert eines Finanzinstruments ist der Preis, der in einem geordneten Geschäftsvorfall zwischen Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag für den Verkauf eines Vermögenswerts eingenommen bzw. für die Übertragung einer Schuld gezahlt werden würde.
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| BILANZANSATZ | NICHT IM ANWENDUNGSBEREICH DES IFRS 7 | FINANZINSTRUMENTE IFRS 7 | DAVON ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERT BEWERTET | DAVON ZU FORTGEFÜHRTEN ANSCHAFFUNGSKOSTEN BEWERTET | |
|---|---|---|---|---|---|
| Finanzanlagen | 12.160 | 0 | 12.160 | 0 | 12.160 |
| Liquide Mittel | 128.287 | 0 | 128.287 | 0 | 128.287 |
| Forderungen | 221.640 | 18.334 | 203.306 | 0 | 203.306 |
| Sonstige Vermögenswerte | 20.478 | 11.869 | 8.609 | 250 | 8.359 |
| Finanzinstrumente: Aktiva | 382.565 | 30.203 | 352.362 | 250 | 352.112 |
| Finanzschulden | 575.433 | 0 | 575.433 | 0 | 575.433 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 71.355 | 0 | 71.355 | 0 | 71.355 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 164.825 | 64.270 | 100.555 | 69.140 | 31.415 |
| Finanzinstrumente: Passiva | 811.613 | 64.270 | 747.343 | 69.140 | 678.203 |
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| BILANZANSATZ | NICHT IM ANWENDUNGSBEREICH DES IFRS 7 | FINANZINSTRUMENTE IFRS 7 | DAVON ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERT BEWERTET | DAVON ZU FORTGEFÜHRTEN ANSCHAFFUNGSKOSTEN BEWERTET | |
|---|---|---|---|---|---|
| Finanzanlagen | 12.214 | 0 | 12.214 | 0 | 12.214 |
| Liquide Mittel | 127.180 | 0 | 127.180 | 0 | 127.180 |
| Forderungen | 177.626 | 12.689 | 164.937 | 0 | 164.937 |
| Sonstige Vermögenswerte | 19.453 | 9.798 | 9.655 | 860 | 8.795 |
| Finanzinstrumente: Aktiva | 336.473 | 22.487 | 313.986 | 860 | 313.126 |
| Finanzschulden | 503.731 | 0 | 503.731 | 0 | 503.731 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 55.409 | 0 | 55.409 | 0 | 55.409 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 175.234 | 74.313 | 100.921 | 49.531 | 51.390 |
| Finanzinstrumente: Passiva | 734.374 | 74.313 | 660.061 | 49.531 | 610.530 |
Die zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumente betreffen grundsätzlich langfristig gehaltene Finanzbeteiligungen, für die kein auf einem aktiven Markt notierter Preis vorliegt und deren beizulegender Zeitwert nicht verlässlich ermittelt werden kann. Diese werden mit Anschaffungskosten bewertet.
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| 30.9.2017 | 31.12.2016 | |
|---|---|---|
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 250 | 860 |
| Kredite und Forderungen | 349.362 | 310.608 |
| Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente | 2.750 | 2.518 |
| Finanzinstrumente: Aktiva | 352.362 | 313.986 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 69.140 | 49.531 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten zum Restbuchwert | 678.203 | 610.530 |
| Finanzinstrumente: Passiva | 747.343 | 660.061 |
Der Vorstand der INDUS Holding AG hat den vorliegenden IFRS-Zwischenabschluss am 13. November 2017 zur Veröffentlichung freigegeben.
Bergisch Gladbach, den 13. November 2017
INDUS Holding AG
Der Vorstand
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| Jürgen Abromeit | Axel Meyer |
| Dr. Johannes Schmidt | Rudolf Weichert |
Nina Wolf
Telefon: +49 (0)2204/40 00 73
Julia Pschribülla
Telefon: +49 (0)2204/40 00 66
Telefax: +49 (0)2204/40 00 20
E-Mail: [email protected]
E-Mail: [email protected]
Kölner Straße 32
51429 Bergisch Gladbach
Postfach 10 03 53
51403 Bergisch Gladbach
Telefon: +49(0)2204/40 000
Telefax: +49 (0)2204/40 00 20
E-Mail: [email protected]
www.indus.de
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| 28. November 2017 | Deutsches Eigenkapitalforum, Frankfurt am Main |
| 17. Januar 2018 | German Corporate Conference, Frankfurt am Main |
| 22. Februar 2018 | Vorläufige Ergebnisse zum Geschäftsjahr 2017 |
| 27. März 2018 | Geschäftsbericht zum Geschäftsjahr 2017 |
| 27. März 2018 | Bilanzpressekonferenz zum Geschäftsjahr 2017, Düsseldorf |
| 28. März 2018 | Analystenkonferenz zum Geschäftsjahr 2017, Frankfurt am Main |
| 15. Mai 2018 | Zwischenbericht Q1 2018 |
| 24. Mai 2018 | Hauptversammlung, Köln |
| 14. August 2018 | Zwischenbericht H1/Q2 2018 |
| 14. November 2018 | Zwischenbericht 9M/Q3 2018 |
Jürgen Abromeit
14. November 2017
INDUS Holding AG, Bergisch Gladbach
Berichtsmanufaktur GmbH, Hamburg
INDUS-Gruppe
Dieser Zwischenbericht ist auch in englischer Sprache erhältlich. Sowohl die englische als auch die deutsche Fassung des Zwischenberichts kann auf unserer Webseite www.indus.de unter Investor Relations/Finanzberichte & Präsentationen heruntergeladen werden. Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich.
Wichtiger Hinweis:
Dieser Zwischenbericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen des Vorstands der INDUS Holding AG beruhen. Auch wenn der Vorstand der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, unterliegen sie gewissen Risiken und Unsicherheiten. Die künftigen tatsächlichen Ergebnisse können aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich von diesen Annahmen und Schätzungen abweichen. Zu diesen Faktoren gehören unter anderem Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage, der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, der Wechselkurse und Zinssätze sowie der Gesetzeslage. Die INDUS Holding AG übernimmt keinerlei Gewährleistung und Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse mit den in diesem Zwischenbericht geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen. Die in diesem Bericht getroffenen Annahmen und Schätzungen werden nicht aktualisiert.
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