Annual / Quarterly Financial Statement • Feb 28, 2018
Annual / Quarterly Financial Statement
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AKTIVA
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| 30.09.2017 EUR |
30.09.2016 EUR |
|
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 434.223,12 | 486.898,89 |
| 2. geleistete Anzahlungen | 76.603,43 | 55.859,43 |
| 510.826,55 | 542.758,32 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.022.537,53 | 1.036.475,03 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 1.137.702,74 | 1.339.722,55 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung | 1.754.914,07 | 1.247.476,27 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.919,62 | 90.086,56 |
| 3.917.073,96 | 3.713.760,41 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenden Unternehmen | 29.942.747,05 | 29.942.747,05 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 3.360.416,96 | 4.877.659,56 |
| 3. Beteiligungen | 8.750,00 | 13.750,00 |
| 4. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen | 1.012.043,00 | 852.056,00 |
| 34.323.957,01 | 35.686.212,61 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 11.036.340,50 | 9.845.236,05 |
| 2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 186.195,56 | 98.070,28 |
| 2. fertige Erzeugnisse und Waren | 3.569.116,18 | 3.212.896,68 |
| 3. geleistete Anzahlungen | 21.845,00 | 26.845,00 |
| 14.813.497,24 | 13.183.048,01 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 3.029.849,92 | 2.880.840,51 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 19.803.365,15 | 14.209.881,48 |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 65.438,00 | 52.160,30 |
| 4. sonstige Vermögensgegenstände | 356.374,38 | 994.427,47 |
| 23.255.027,45 | 18.137.309,76 | |
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 518.743,87 | 1.359.194,30 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 223.727,81 | 207.408,52 |
| D. Aktive latente Steuern | 298.341,26 | 183.211,07 |
| 77.861.195,15 | 73.012.903,00 | |
| PASSIVA | ||
| 30.09.2017 EUR |
30.09.2016 EUR |
|
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 5.512.930,00 | 5.512.930,00 |
| Rechnerischer Wert eigener Anteile | -1.076,00 | -1.076,00 |
| 5.511.854,00 | 5.511.854,00 | |
| II. Kapitalrücklage | 18.449.827,33 | 18.449.827,33 |
| III. Gewinnrücklagen | ||
| 1. gesetzliche Rücklage | 48.871,56 | 48.871,56 |
| 2. andere Gewinnrücklagen | 2.524.484,51 | 2.524.484,51 |
| 2.573.356,07 | 2.573.356,07 | |
| IV. Bilanzgewinn | 31.490.146,66 | 30.045.722,66 |
| 58.025.184,06 | 56.580.760,06 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 2.657.555,37 | 2.365.997,46 |
| 2. Steuerrückstellungen | 290.952,20 | 268.112,80 |
| 3. sonstige Rückstellungen | 2.973.434,47 | 2.464.756,00 |
| 5.921.942,04 | 5.098.866,26 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 7.111.274,37 | 6.034.676,56 |
| 2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 745.654,49 | 333.136,83 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.266.903,27 | 993.704,89 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 4.480.777,59 | 3.762.491,46 |
| 5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 2.885,75 | 0,00 |
| - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 2.885,75 (EUR 0,00) | ||
| 6. sonstige Verbindlichkeiten | 306.143,58 | 208.836,94 |
| - davon aus Steuern: EUR 197.325,29 (Vj. EUR 124.853,38) | 13.913.639,05 | 11.332.846,68 |
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 4.621,07 (Vj. EUR 2.398,75) | ||
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 430,00 | 430,00 |
| 77.861.195,15 | 73.012.903,00 |
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| 01.10.2016 bis 30.09.2017 EUR |
01.10.2015 bis 30.09.2016 TEUR |
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|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 39.855.156,97 | 36.404.511,90 |
| 2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 425.392,21 | 783.773,66 |
| 3. andere aktivierte Eigenleistung | 32.457,01 | 18.026,43 |
| 4. sonstige betriebliche Erträge | 122.164,89 | 1.756.457,46 |
| - davon Erträge aus der Währungsumrechnung: EUR 846,67 (Vj. EUR 2.189,46) | ||
| 5. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | -17.827.450,86 | -17.460.940,66 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -513.515,83 | -195.846,01 |
| -18.340.966,69 | -17.656.786,67 | |
| 6. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -10.445.858,25 | -9.447.346,50 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -2.593.064,37 | -2.567.756,54 |
| - davon für Altersversorgung: EUR 718.478,28 (Vj. EUR 844.185,49) | -13.038.922,62 | -12.015.103,04 |
| 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -748.579,21 | -696.974,73 |
| 8. sonstige betriebliche Aufwendungen | -5.414.468,23 | -5.884.621,17 |
| - davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 1.780,79 (Vj. EUR 2.483,34) | ||
| 9. Erträge aus Beteiligungen | 2.330.112,07 | 4.807.281,08 |
| - davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 2.330.112,07 (Vj. EUR 4.807.281,08) | ||
| 10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 155.665,00 | 274.870,72 |
| - davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 155.665,00 (Vj. EUR 274.870,72) | ||
| 11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 264.425,41 | 241.919,74 |
| - davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 186.452,02 (Vj. EUR 221.109,58) | ||
| 12. Abschreibungen auf Finanzanlagen | -5.000,00 | -32.238,11 |
| 13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -333.577,15 | -334.130,71 |
| - davon an verbundene Unternehmen: EUR 11.373,72 (Vj. EUR 12.123,72) | ||
| - davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 159.214,00 (Vj. EUR 143.549,00) | ||
| 14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -820.824,40 | -934.813,55 |
| - davon Erträge aus der Zuführung oder Auflösung latenter Steuern: EUR 115.130,19 (Vj. EUR 49.690,59) | ||
| 15. Ergebnis nach Steuern | 4.483.035,26 | 6.732.173,01 |
| 16. Sonstige Steuern | -7.091,56 | 5.027,09 |
| 17. Jahresüberschuss | 4.475.943,70 | 6.737.200,10 |
| 18. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 27.014.202,96 | 23.308.522,56 |
| 19. Bilanzgewinn | 31.490.146,66 | 30.045.722,66 |
Der Jahresabschluss der Dr. Hönle AG mit Sitz in Gräfelfing (Amtsgericht München, Handelregister-nummer: HRB 127507) wird nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) und des deutschen Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Am 23. Juli 2015 trat das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) in Kraft. Die Vorschriften des Gesetzes sind verpflichtend für Geschäftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2015 beginnen, anzuwenden und wurden im Jahresabschluss der Dr. Hönle AG erstmals zum 30. September 2017 umgesetzt. Im vorliegenden Jahresabschluss betrifft dies im Wesentlichen Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge. Darüber hinaus wurde die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung aufgrund der durch das BilRUG geänderten Vorschriften angepasst.
Die Vorjahreszahlen sind deshalb nur bedingt vergleichbar.
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind – sofern nachfolgend nicht gesondert aufgeführt – unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze maßgebend:
Als Umsatzerlöse werden Erlöse aus dem Verkauf und der Vermietung oder Verpachtung von Produkten, sowie aus der Erbringung von Dienstleistungen ausgewiesen. Die Erfassung erfolgt entsprechend dem Realisationsprinzip bei Gefahrenübergang beziehungsweise bei Erbringung der Leistung. Erlösschmälerungen werden von den Umsatzerlösen abgezogen.
Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Davon ausgenommen ist die gesetzlich vorgeschriebene Saldierung von Vermögensgegenständen, die im Zusammenhang mit der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen stehen und durch Verpfändung an die Pensionsberechtigten dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen sind (Planvermögen), mit den Pensionsrückstellungen gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB.
Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.
Rückstellungen werden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten nur nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.
Vorhersehbare Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, sind alle berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.
Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von 1 bis 15 Jahren abgeschrieben. Von dem Aktivierungswahlrecht, selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens als Aktivposten in die Bilanz aufzunehmen, wird kein Gebrauch gemacht.
Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Betriebsgebäude werden linear mit 3 %, die Wohnteile mit 2 % abgeschrieben. Die beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens werden linear entsprechend den voraussichtlichen Nutzungsdauern (3 bis 21 Jahre) abgeschrieben. Die Einbauten in das Fremdgebäude werden über die Laufzeit des Mietvertrags (10 Jahre) abgeschrieben. Für die Zugänge bei den geringwertigen Vermögensgegenständen (steuerlich: geringwertige Wirtschaftsgüter) werden die steuerlichen Vorschriften zur Bildung eines Sammelpostens und zur Abschreibung auf fünf Jahre auch in der Handelsbilanz angewendet, da diese der tatsächlichen Nutzungsdauer nicht entgegenstehen.
Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Der in den Finanzanlagen ausgewiesene Aktivwert der Rückdeckungsversicherung für die Pensionsverpflichtungen wird mit dem Deckungskapital angesetzt.
Gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen teilweise mit den Pensionsrückstellungen saldiert, soweit sog. Planvermögen vorliegt.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Posten mit verminderter Marktgängigkeit werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Bestandsrisiken, z.B. aus geminderter Verwertbarkeit, fanden durch Reichweitenabschreibungen angemessene Berücksichtigung.
Die fertigen Erzeugnisse werden bis zum Gewinnrealisationszeitpunkt zu Herstellungskosten bilanziert. Die Herstellungskosten enthalten neben den Fertigungs-, Materialeinzelkosten und Sonderkosten der Fertigung auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. In den Herstellungskosten enthalten sind anteilige Kosten der allgemeinen Verwaltung und der Aufwendungen für freiwillige soziale Leistungen, soweit diese auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. In der Bewertung der Herstellungskosten sind keine Fremdkapitalzinsen enthalten. Soweit die Herstellungskosten bei fertigen Erzeugnissen durch die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse nicht gedeckt sind, werden besondere Abschläge zur verlustfreien Bewertung vorgenommen. Fertigerzeugnisse mit verminderter Marktgängigkeit werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Bestandsrisiken, z.B. aus geminderter Verwertbarkeit, fanden durch Reichweitenabschreibungen angemessene Berücksichtigung.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Zweifelhafte Forderungen werden anhand von Einzelwertberichtigungen mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden wegen des allgemeinen Kreditrisikos (Delkredere, Zinsen, Skontierungen) Pauschalwertberichtigungen vorgenommen.
Der Ansatz der liquiden Mittel erfolgt zum Nennbetrag.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.
Latente Steuern auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen werden im Falle eines Überhanges an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Latente Steuern werden in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 HGB auch im Falle eines Aktivüberhangs angesetzt. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt mit einem Ertragssteuersatz von 24,58%.
Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt, der rechnerische Wert der eigenen Anteile wurde offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt.
Die Pensionsrückstellungen werden unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten mit dem anhand des Anwart-schaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Method) ermittelten Erfüllungsbetrag bewertet. Für die Abzinsung wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB der durchschnittliche Marktzinssatz der vergange-nen 10 Geschäftsjahre unter Annahme einer pauschalen durchschnittlichen Restlaufzeit von 15 Jahren verwendet. Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung des Barwerts der erdienten Anwartschaft berücksichtigt. Bei der Bewertung kamen die „Richttafeln 2005 G“ von Prof. Dr. Klaus Heubeck zur Anwendung.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung. Sie werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet, d. h. künftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Rückstellungsbeträge mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.
Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Zur Absicherung von Zinsrisiken werden derivative Finanzinstrumente in Form von Termin- / Optionsgeschäften oder Swaps eingesetzt. Soweit die Bildung von Bewertungseinheiten möglich ist und die Voraussetzungen erfüllt sind, werden diese nach § 254 HGB bilanziert.
Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassabrief - bzw. -geldkurs umgerechnet.
Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit kleiner ein Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. Das Imparitätsprinzip wird in diesen Fällen gem. § 256a HGB nicht beachtet.
Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt unter Beachtung des Imparitätsprinzips, so dass zum Abschlussstichtag bestehende Kursverluste aufwandswirksam berücksichtigt werden, Kursgewinne aber nicht.
Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist im Anlagenspiegel dargestellt.
Unter den Finanzanlagen werden folgende Anteile an verbundenen Unternehmen bzw. Beteiligungen ausgewiesen:
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| Höhe des Eigenkapitals in T€ |
Anteile vom Eigenkapital % |
Ergebnis des Geschäftsjahres 01.10.2016 - 30.09.2017 in T€ |
Gehalten über Nr. | |
|---|---|---|---|---|
| Direkte Beteiligungen: | ||||
| (1) Solitec, Gesellschaft für technischen Produktvertrieb GmbH, Gräfelfing/München | 39 | 100,00% | 1 | |
| (2) Aladin GmbH, Gräfelfing/München | 2.593 | 60,00% | 12 | |
| (3) Honle UV France SARL, Bron/Lyon, Frankreich | 497 | 100,00% | 315 | |
| (4) PrintConcept UV-Systeme GmbH, Kohlberg | 604 | 100,00% | 225 | |
| (5) Eltosch Grafix GmbH, Pinneberg | 1.295 | 100,00% | 1.276 | |
| (6) AGITA Holding AG, Regensdorf/Zürich, Schweiz | 727 | 100,00% | 609 | |
| (7) UV-Technik Speziallampen GmbH, Wolfsberg/Ilmenau | 3.612 | 81,00% | 492 | |
| (8) Hoenle UV Technology (Shanghai) Trading Company Ltd., Shanghai, China | 285 | 100,00% | -60 | |
| (9) Raesch Quarz (Germany) GmbH, Langewiesen | -2.057 | 100,00% | -1.140 | |
| (10) Raesch Quarz (Malta) Ltd., Mosta, Malta | 362 | 100,00% | 853 | |
| (11) TECINVENT GmbH, Schömberg | -8 | 35,00% | 13 | |
| (12) Honle US Real Estate LLC, Torrington, USA | 1.388 | 100,00% | 63 | |
| Indirekte Beteiligungen: | ||||
| (13) Panacol AG, Regensdorf/Zürich, Schweiz | 997 | 100,00% | 597 | (6) |
| (14) Panacol-Elosol GmbH, Steinbach/Ts. | 12.075 | 100,00% | 6.146 | (13) |
| (15) Eleco Produits EFD, SAS, Paris, Frankreich | 1.430 | 99,96% | 608 | (13) |
| (16) Eltosch Grafix America Inc., Batavia/Chicago, USA | 990 | 100,00% | 213 | (5) |
| (17) SKC - Panacol Co., Ltd, Suwon-si, Südkorea | 342 | 51,00% | -261 | (14) |
| (18) Tangent Industries Inc., Torrington, USA | 622 | 62,77% | 98 | (13) |
| (19) Metamorphic Materials Inc. Winsted, USA | -112 | 30,00% | -12 | (13) |
Die Eigenkapitalbeträge in Fremdwährung werden mit dem amtlichen Mittelkurs, die Jahresergebnisse in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet.
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| Restlaufzeit bis zu einem Jahr in T€ |
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in T€ |
Gesamtbetrag in T€ |
|
|---|---|---|---|
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 3.030 | 0 | 3.030 |
| 2. Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen | 5.152 | 14.651 | 19.803 |
| - davon aus Lieferungen und Leistungen: 1.798 T€ (Vj. 761 T€) | |||
| 3. Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 65 | 0 | 65 |
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 344 | 12 | 356 |
| Gesamtsumme | 8.592 | 14.663 | 23.255 |
| Vorjahr | 8.414 | 9.723 | 18.137 |
Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio in Höhe von 12 T€ (Vj. 13 T€) enthalten.
Infolge von Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz in den Bereichen immateri-elle Vermögensgegenstände, Anteile an verbundenen Unternehmen, Pensionsrückstellungen und sonstige Rückstellungen, die als temporäre Differenzen einzuordnen sind, ergeben sich aktive latenten Steuern in Höhe von 298 T€ (Vj. 183 T€). Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt mit einem Ertragssteuersatz von 24,58%.
Das gezeichnete Kapital stellt sich – unverändert zum Vorjahr – wie folgt dar:
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| Gezeichnetes Kapital gesamt | € | 5.512.930,00 |
| Rechnerischer Wert der eigenen Anteile | € | - 1.076,00 |
| Ausgegebenes Gezeichnetes Kapital | € | 5.511.854,00 |
Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) ist in 5.512.930 nennwertlose Stückaktien (Stammaktien) eingeteilt. Die Stückaktien lauten auf den Inhaber.
Infolge der Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB in der Fassung des BilMoG ist der rechnerische Wert (1€ je Aktie) der eigenen Aktien offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt worden. Der den rechnerischen Wert der eigenen Aktien übersteigende Teil der Anschaffungskosten wurde mit den frei verfügbaren Rücklagen verrechnet.
Der Vorstand wurde mit Beschluss der Hauptversammlung vom 20. März 2015 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 19. März 2020 das Grundkapital durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender nennwertloser Stückaktien (Stammaktien) gegen Bareinlagen und / oder Sacheinlagen um bis zu 2.750 T€ zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2015). Der Vorstand ist mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre in bestimmten Fällen ganz oder teilweise auszuschließen.
Der Gesamtwert der Kapitalrücklage ist mit EUR 18.449.827,33 unverändert zum Vorjahr und betrifft geleistete Aufgelder aus Kapitalerhöhungen gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB.
gesetzliche Rücklage
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| Stand zum 30.09.2017 (unverändert zum Vj.) | € | 48.871,56 |
Die gesetzliche Rücklage übersteigt zusammen mit den Kapitalrücklagen nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 HGB den zehnten Teil des Grundkapitals.
Andere Gewinnrücklagen
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| Stand zum 30.09.2017 (unverändert zum Vj.) | € | 2.524.484,51 |
Der Bilanzgewinn entwickelte sich im Geschäftsjahr 2016/2017 wie folgt:
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| Stand zum 01.10.2016 | € | 30.045.722,66 |
| Jahresüberschuss 2016/2017 | € | 4.475.943,70 |
| Ausschüttung Dividende für das Geschäftsjahr 2015/2016 | € | -3.031.519,70 |
| Stand zum 30.09.2017 | € | 31.490.146,666 |
Der Bestand der eigenen Aktien hat sich im Geschäftsjahr 2016/2017 gegenüber Vorjahr nicht geändert.
Zum 30.09.2017 befanden sich 1.076 Stück eigene Aktien im Bestand der Dr. Hönle AG (0,02 % des gezeichneten Kapitals). Die Anschaffungskosten betrugen insgesamt 8 T€, der durchschnittliche Stückpreis lag bei 7,77 €.
Der Erwerb der eigenen Anteile erfolgte im Wesentlichen zum Zweck der Schaffung einer Akquisitionswährung im Hinblick auf geplante Unternehmenserwerbe. Zudem besteht die Möglichkeit, die Aktien einzuziehen.
Gemäß § 71b AktG stehen der Dr. Hönle AG aus den eigenen Aktien keine Rechte zu. Insbesondere sind diese Aktien nicht stimm- und dividendenberechtigt.
Mit Wirkung zum 22. März 2014 hat die Hauptversammlung beschlossen, Vorstand und Aufsichtsrat der Dr. Hönle AG gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG zu ermächtigen, bis zum 31. Dezember 2018 eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des Grundkapitals zu erwerben.
Im Eigenkapital ist ein Betrag von 1.179 T€ (Vj. 736 T€) zur Ausschüttung gesperrt. Dieser Betrag resultiert in Höhe von 881 T€ (Vj. 553 T€) aus dem Unterschiedsbetrag zwischen den Ansätzen der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen, abgezinst mit dem Marktzinssatz aus den letzten 10 Geschäftsjahren und abgezinst mit dem Marktzinssatz aus den letzten 7 Geschäftsjahren (§ 253 Abs. 6 Satz 2 HGB), und in Höhe von 298 T€ (Vj. 183 T€) aus der Aktivierung latenter Steuern (§ 268 Abs. 8 HGB).
Die Dr. Hönle AG gewährt ihren Mitarbeitern nach der Erfüllung der Anspruchsvoraussetzungen betriebliche Altersversorgung in Form von Direktzusagen. Für die Bewertung der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) verwendet.
Es wurden folgende Annahmen und Parameter zugrunde gelegt:
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| 2016/2017 | 2015/2016 | |
|---|---|---|
| Zinssatz (10-Jahres-Durchschnitt): | 3,77% | 4,08 % |
| Zinssatz (7-Jahres-Durchschnitt): | 2,91 % | 3,37 % |
| Rentendynamik: | 1,60 % | 1,60 % |
| Gehaltstrend: | 0,00 % | 0,00 % |
Der Zuführungsbetrag 2016/2017 in Höhe von 816 T€ (Vj. 379 T€) setzt sich aus der Zinskomponente von 159 T€ (Vj. 144 T€), einem Ertrag aus Rückdeckungsversicherung von 73 T€ (Vj. 12 T€), die in den Zinsaufwendungen und –erträgen ausgewiesen werden, und aus dem Dienstzeitaufwand von 730 T€ (Vj. 800 T€), ausgewiesen im Personalaufwand, zusammen. Im Vorjahr war außerdem ein Ertrag aus dem Übergang auf den Marktzinssatz aus den letzten 10 Geschäftsjahren in Höhe von 553 T€ (sonstige betriebliche Erträge) enthalten. Der sich im Geschäftsjahr 2010/2011 aus der Umstellung durch das BilMoG insgesamt ergebende Erhöhungsbetrag der Pensionsverpflichtungen beträgt 257 T€ und wurde wiederum im laufenden Geschäftsjahr mit 1/15 bzw. 18 T€ als Aufwand erfasst und unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Der zum 30.09.2017 nicht passivierte Rückstellungsbetrag beträgt somit 131 T€ (Vj. 149 T€).
Gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen, die im Zusammenhang mit der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen stehen und an die Pensionsberechtigten verpfändet wurden und somit dem Zugriff der übrigen Gläubiger der Gesellschaft entzogen sind (Planvermögen), in Höhe ihres beizulegenden Zeitwertes von 1.889 T€ (Vj. 1.346 T€) mit den betreffenden Pensionsrückstellungen saldiert.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen in Höhe von 2.264 T€ (Vj. 1.802 T€) Verpflichtungen aus dem Personalbereich. Hierzu gehören im Wesentlichen abgegrenzte Urlaubs , Gleitzeit- und Weihnachtsgeldansprüche sowie Tantiemen- und Provisionsansprüche von Vorstand und Mitarbeitern. Die Verpflichtungen im Kreditorenbereich in Höhe von 511 T€ (Vj. 478 T€) setzen sich im Wesentlichen aus ausstehenden Eingangsrechnungen, Aufwendungen im Zusammenhang mit Verpflichtungen aus bestehenden Mietverhältnissen, Kosten für den Jahresabschluss und die Steuererklärungen sowie Aufwendungen, die im Zusammenhang mit unseren Investor-Relation-Aktivitäten stehen, zusammen. In Höhe von 198 T€ (Vj. 185 T€) wurden Rückstellungen für Gewährleistungen und Gutschriften gebildet.
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| Restlaufzeit bis zu einem Jahr in T€ |
Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren in T€ |
Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in T€ |
Gesamtbetrag in T€ |
davon durch Pfandrechte undähnliche Rechte gesichert in T€ |
Art und Form der Sicherheit | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 3.043 | 3.687 | 381 | 7.111 | 1.032 | Grundschulden |
| 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 746 | 0 | 0 | 746 | 0 | keine |
| - davon gegenüber verbunden Unternehmen: 58 T€ (Vj. 15 T€) | ||||||
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.267 | 0 | 0 | 1.267 | 0 | keine |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 4.481 | 0 | 0 | 4.481 | 0 | keine |
| - davon aus Lieferungen und Leistungen: 187 T€ (Vj. 232 T€) | ||||||
| 5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 3 | 0 | 0 | 3 | 0 | keine |
| 6. Sonstige Verbindlichkeiten | 294 | 12 | 0 | 306 | 0 | keine |
| - davon aus Steuern: 197 T€ (Vj. 125 T€) | ||||||
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 5 T€ (Vj. 2 T€) | ||||||
| Gesamtsumme | 9.834 | 3.699 | 381 | 13.914 | 1.032 |
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| Restlaufzeit bis zu einem Jahr in T€ |
Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren in T€ |
Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in T€ |
Gesamtbetrag in T€ |
davon durch Pfandrechte undähnliche Rechte gesichert in T€ |
Art und Form der Sicherheit | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 2.099 | 3.421 | 515 | 6.035 | 2.049 | Grundschulden |
| 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 333 | 0 | 0 | 333 | 0 | keine |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 994 | 0 | 0 | 994 | 0 | keine |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 3.762 | 0 | 0 | 3.762 | 0 | keine |
| 5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | keine |
| 6. Sonstige Verbindlichkeiten | 209 | 0 | 0 | 209 | 0 | keine |
| Gesamtsumme | 7.397 | 3.421 | 515 | 11.333 | 2.049 |
Derivative Finanzinstrumente und die entsprechenden Grundgeschäfte können als Bewertungseinheit betrachtet werden, wenn ein eindeutiger Sicherungszusammenhang nachgewiesen wird. In diesen Fällen wird das Grundgeschäft zu dem vertraglich vereinbarten Sicherungskurs bilanziert, ein separater Ausweis des derivativen Finanzinstrumentes erfolgt jedoch nicht.
Die Dr. Hönle AG hat derivative Finanzinstrumente in Form von micro hedges abgeschlossen, die in einem eindeutigen Sicherungszusammenhang stehen. Für die Dr. Hönle AG besteht daher kein bilanzierungspflichtiges Risiko, da im Falle von negativen beizulegenden Zeitwerten des derivativen Finanzinstrumentes positive Entwicklungen des dazugehörenden Grundgeschäftes gegenüberstehen.
Die abzusichernden Grundgeschäfte sind Bankdarlehen für
| • | die Finanzierung eines Unternehmenserwerbes der Tochtergesellschaft Grafix GmbH: 225 T€ (ursprünglich 4.500 T€) mit einer 5-jährigen Laufzeit vom 28.03.2013 bis 29.12.2017 |
| • | den Erwerb von 80% der Geschäftsanteile der Raesch Quarz (Germany) GmbH und der Raesch Quarz (Malta) Ltd.: 1.750 T€ (ursprünglich 3.500 T€) mit einer 7-jährigen Laufzeit vom 25.03.2014 bis 31.03.2021 |
| • | die Finanzierung der Renovierung eines erworbenen Gebäudes in den USA, welches an die Tangent vermietet wird: 238 T€ (ursprünglich 400 T€) mit einer 8-jährigen Laufzeit vom 15.07.2014 bis 30.06.2022 |
Das gesicherte Risiko ist die Veränderung des 3-Monats-EURIBΟR-Zins. Die in diesem Zusammenhang abgeschlossenen PAYER-Zinsswaps dienen als Sicherungsinstrumente. Für die prospektive Beurteilung der Effektivität wird die Methode des „critical terms match“ herangezogen. Bei Grund- und Sicherungsgeschäften stimmen alle bewertungsrelevanten Parameter überein, daher liegt eine perfekte Sicherungsbeziehung vor. Bei der retrospektiven Bewertung der Effektivität des Sicherungsinstrumentes kommt die finanzmathematische Methode „hypothetical derivative method“ zur Anwendung, es ergibt sich eine Effektivität von 100%. Die Bewertungseinheit wird bilanziell nach der „Einfrierungsmethode“ abgebildet. Danach werden die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert.
Zinsswap Darlehen Grafix:
Buchwert zum 30.09.2017: 0 T€
Beizulegender Zeitwert: -1 T€ (Vj. -9 T€)
Zinsswap Darlehen Raesch:
Buchwert zum 30.09.2017: 0 T€
Beizulegender Zeitwert: -39 T€ (Vj. -72 T€)
Zinsswap Darlehen Tangent:
Buchwert zum 30.09.2017: 0 T€
Beizulegender Zeitwert: -6 T€ (Vj. -11 T€)
Die Umsatzerlöse setzen sich – unterteilt nach geographischen Gesichtspunkten – wie folgt zusammen:
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| 2016/2017 in T€ |
2014/2015 in T€ |
|
|---|---|---|
| Inland | 22.420 | 19.285 |
| Europäische Union | 7.716 | 7.463 |
| Übriges Ausland | 9.719 | 9.657 |
| Gesamt | 39.855 | 36.405 |
Im Jahresabschluss 2016/2017 wurden erstmalig die Gesetzesänderungen des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) angewandt. Im Rahmen dieser Änderungen ergaben sich im Geschäftsjahr Umgliederungen in Höhe von 777 T€ aus dem Bereich sonstige betriebliche Erträge in den Bereich Umsatzerlöse. Diese Umgliederungen betreffen im Wesentlichen Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung sowie andere Leistungen an verbundene Unternehmen.
Auf eine Anpassung der Vorjahreswerte wurde verzichtet. Die Vorjahreszahlen sind daher nur bedingt vergleichbar. Wären die Gesetzesänderungen des BilRUG auch auf das Vorjahr angewandt worden, hätten sich Umsatzerlöse in Höhe von 37.449 T€ ergeben.
In der Position sonstige betriebliche Erträge sind 34 T€ (Vj. 98 T€) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie weitere periodenfremde Erträge in Höhe von 29 T€ (Vj. 11 T€) erfasst. Des Weiteren sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen aus der Fremdwährungsumrechnung entstandene Kursdifferenzen in Höhe von 1 T€ (Vj. 2 T€) enthalten.
Durch die Anwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) hätten sich durch die Umklassifizierung von sonstigen Erträgen in Umsatzerlöse die sonstigen betrieblichen Erträge des Geschäftsjahres 2015/2016 um 1.044 T€ verringert und hätten 712 T€ betragen.
In diesem Jahr ist in der Position sonstige betriebliche Aufwendungen ein periodenfremder Aufwand in Höhe von 45 T€ (Vj. 14 T€) erfasst, sowie außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von 18 T€ (Vj. 489 T€). Die außergewöhnlichen Aufwendungen resultieren aus dem sich im Rahmen der Umstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nach BilMoG bei den Pensionsrückstellungen ergebenden anteiligen (1/15) Erhöhungsbetrag. Im Vorjahresbetrag ist zusätzlich die Differenz zwischen dem Beteiligungsbuchwert an der Mitronic GmbH und dem im Rahmen der Verschmelzung übernommenen Buchwert des Eigenkapitals in Höhe von 471 T€ enthalten. Die außergewöhnlichen Aufwendungen des Vorjahres in Höhe von 489 T€ wurden im Rahmen der Umstellung des Gliederungsschemas (Anwendung des BilRUG) in die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umgegliedert.
Im Gesamtbetrag sind unter anderem die aus der Abzinsung von Rückstellungen entstandenen Aufwendungen in Höhe von 159 T€ (Vj. 144 T€) sowie Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 5 T€ (Vj. 32 T€) ausgewiesen.
Nach § 251 und § 268 Abs. 7 HGB waren folgende Haftungsverhältnisse zu vermerken:
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| Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften | 2.567 T€ | (Vj. 3.031 T€) |
| - davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 0 T€ (Vj. 0 T€) |
Die Bürgschaften wurden zugunsten verbundener Unternehmen eingegangen. Weiterhin hat sich die Dr. Hönle AG für 24 Monate zur Sicherstellung der Finanzierung der Raesch Quarz (Germany) GmbH über die Ausreichung von zusätzlichen Cash-Pool- und anderen Darlehen von bis zu 2,4 Mio. € verpflichtet, soweit dies notwendig ist. Außerdem wird die Dr. Hönle AG Darlehen und sonstige Forderungen gegenüber der Raesch Quarz (Germany) GmbH in Höhe von 15,7 Mio. € in dem genannten Zeitraum bis 30. September 2019 nicht fällig stellen.
Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der begünstigten Gesellschaft als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.
An sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind zum 30.09.2017 zu nennen:
Verpflichtungen aus:
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| im Folgejahr in T€ |
gesamt in T€ |
|
|---|---|---|
| Leasingverträgen | 152 | 316 |
| - davon gegenüber verbundenen Unternehmen | 0 | 0 |
| Mietverträgen Betriebs- und Geschäftsausstattung | 27 | 116 |
| - davon gegenüber verbundenen Unternehmen | 0 | 0 |
| Gebäudemietverträgen | 1.811 | 6.350 |
| - davon gegenüber verbundenen Unternehmen | 0 | 0 |
| Rahmenverträgen | 4.767 | 4.767 |
| - davon gegenüber verbundenen Unternehmen | 387 | 387 |
| Gesamtbetrag | 6.757 | 11.549 |
| (Vorjahr | 4.835 | 9.605) |
Für das Geschäftsjahr 2016/2017 wurden von dem Abschlussprüfer die folgenden Honorare berücksichtigt:
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| Abschlussprüfungsleistungen | 117 T€ |
| Steuerberatungsleistungen | 8 T€ |
| Gesamt | 125 T€ |
Im Februar 2017 haben Vorstand und Aufsichtsrat der Dr. Hönle AG eine aktualisierte Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG abgegeben und den Aktionären auf der Internetseite des Unternehmens (www.hoenle.de) dauerhaft zugänglich gemacht.
Gemäß § 21 Abs. 1 WpHG müssen Aktionäre wesentliche Beteiligungen an börsennotierten Unternehmen melden. Folgende Stimmrechtsmitteilungen wurden der Dr. Hönle AG als veröffentlichungspflichtigen Emittenten zum Stichtag 30.09.2017 übermittelt:
Herr Dr. Hans-Joachim Vits teilte der Dr. Hönle AG gemäß § 21 WpHG mit, dass sein Stimmrechtsanteil an der Dr. Hönle AG am 25.04.2016 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und zu diesem Zeitpunkt 4,63 % (das entspricht 255.301 Stimmrechten) betrug.
Herr Prof. Dr. Karl Hönle teilte der Dr. Hönle AG am 16.08.2005 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass sein Stimmrechtsanteil an der Dr. Hönle AG am 28.07.2005 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und zu diesem Zeitpunkt 4,95 % betrug.
Der Taaleritehdas ArvoRein Equity Fund, Helsinki, Finnland teilte uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 27.08.2013 mit, dass sein Stimmrechtsanteil an der Dr. Hönle AG am 23.08.2013 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,32 % (das entspricht 183.000 Stimmrechten) betrug.
Die Taaleritehdas Fund Management Ltd., Helsinki, Finnland teilte uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 27.08.2013 mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Dr. Hönle AG am 23.08.2013 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,32 % (das entspricht 183.000 Stimmrechten) betrug. Davon werden der Taaleritehdas Fund Management Ltd. 3,32 % (das entspricht 183.000 Stimmrechten) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG von der Gesellschaft Taaleritehdas ArvoRein Equity Fund, Helsinki, Finnland, zugerechnet.
Die Taaleritehdas Wealth Management Ltd., Helsinki, Finnland teilte uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 27.08.2013 mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Dr. Hönle AG am 23.08.2013 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,32 % (das entspricht 183.000 Stimmrechten) betrug. Davon werden der Taaleritehdas Wealth Management Ltd. 3,32 % (das entspricht 183.000 Stimmrechten) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG von der Gesellschaft Taaleritehdas ArvoRein Equity Fund, Helsinki, Finnland, zugerechnet.
Die Taaleritehdas Plc, Helsinki, Finnland teilte uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 27.08.2013 mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Dr. Hönle AG am 23.08.2013 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,32 % (das entspricht 183.000 Stimmrechten) betrug. Davon werden der Taaleritehdas Plc 3,32 % (das entspricht 183.000 Stimmrechten) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG von der Gesellschaft Taaleritehdas ArvoRein Equity Fund, Helsinki, Finnland, zugerechnet.
Die LOYS AG, Oldenburg, Deutschland teilte uns nach § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 13.04.2017 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0,00 % betrug.
Dr. Christoph Bruns, USA teilte uns nach § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 14.07.2015 die Schwelle von 3% unterschritten hat und an diesem Tag 0,00 % betrug.
Die Monolith Duitsland B.V., Amsterdam, Niederlande, teilte uns am 28.04.2015 nach § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 23.04.2015 die Schwelle on 5 % überschritten hat und an diesem Tag 5,01 % (276.050 Stimmrechte) betrug.
Die Stichting Administratiekantoor Monolith, Amsterdam, Niederlande teilte uns am 28.04.2015 nach § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 23.04.2015 die Schwelle von 5 % überschritten hat und an diesem Tag 5,01 % (276.050 Stimmrechte) betrug. Davon sind ihr 3 % oder mehr nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Monolith Duitsland B.V. zuzurechnen.
Die LOYS SICAV, Munsbach, Luxemburg, teilte der Dr. Hönle AG nach § 21 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Dr. Hönle AG am 26.11.2015 4,08 % (224.756 Stimmrechte) betrug.
Die LOYS Investment S.A., Munsbach, Luxemburg teilte der Dr. Hönle AG als freiwillige Bestandsmitteilung im Rahmen der Abgabe einer Unabhängigkeitserklärung des Mutterunternehmens (LOYS AG) nach § 22a WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Dr. Hönle AG am 13.04.2017 5,30 % (291.934 Stimmrechte) betrug. Davon werden ihr 3,57 % (196.756 Stimmrechte) nach § 22 WpHG zugerechnet.
Die Gerlin NV, Maarsbergen, Niederlande, teilte der Dr. Hönle AG nach § 21 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Dr. Hönle AG am 07.04.2017 die Schwelle von 5 % überschritten hat und an diesem Tag 5,04 % (277.767 Stimmrechte) betrug.
Die Teslin Capital Management BV, Maarsbergen, Niederlande, teilte der Dr. Hönle AG nach § 21 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Dr. Hönle AG am 07.04.2017 die Schwelle von 5 % überschritten hat und an diesem Tag 5,04 % (277.767 Stimmrechte) betrug. Davon werden ihr 5,04 % (277.767 Stimmrechte) nach § 22 WpHG zugerechnet.
Die Hauck & Aufhäuser Investment Gesellschaft S.A., Munsbach, Luxemburg, , teilte uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Dr. Hönle AG am 01.12.2016, die Schwelle von 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0,68 % betrug.
| ― | Herr Norbert Haimerl, Diplom-Betriebswirt (FH), Vorstand für kaufmännische Funktionsbereiche, Investor Relations, Logistik, Qualitätsmanagement, einzelvertretungsberechtigt |
| ― | Herr Heiko Runge, Diplom-Ingenieur (FH), Vorstand für Vertrieb, Marketing, Public Relations, Technik, einzelvertretungsberechtigt |
Die Gesamtbezüge der Vorstände beliefen sich im Geschäftsjahr 2016/2017 auf 1.589 T€ (Vj. 1.295 T€). Die Mitglieder des Vorstands sind in keinem Kontrollorgan anderer Unternehmen vertreten.
Zusätzlich zu dem oben genannten Betrag wurden für Hinterbliebene von ehemaligen Vorständen Versorgungszahlungen in Höhe von 12 T€ (Vj. 12 T€) geleistet. Die Rückstellung hierzu beträgt 261 T€ (Vj. 229 T€).
Die Versorgungsansprüche sind zum Bilanzstichtag mit einem Betrag von 1.889 T€ (Vj. 1.346 T€) durch die Rückdeckungsversicherung gedeckt.
| ― | Herr Prof. Dr. Karl Hönle, Dachau – Vorsitzender Diplom-Physiker, Geschäftsführer der Dr. Hönle Medizintechnik GmbH |
| ― | Herr Günther Henrich, Schäftlarn Rechtsanwalt, selbständig Beiratsvorsitzender der Pfeifer Holding GmbH & Co. KG, Memmingen (bis 30.09.2017) |
| ― | Herr Dr. Bernhard Gimple, München Rechtsanwalt, selbständig |
Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind in keinem Kontrollorgan anderer Unternehmen vertreten. Die Bezüge des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2016/2017 belaufen sich auf 108 T€ (Vj. 108 T€).
Die Forderung gegen die Dr. Hönle Medizintechnik GmbH, die unter maßgeblichem Einfluss eines Aufsichtsratsmitglieds steht, besteht aus einem Darlehen in Höhe von 30 T€ (Vj. 81 T€), welches insgesamt über einen Zeitraum von 36 Monaten bis 30.04.2018 läuft und mit 4,5 % p.a. verzinst wird. Es handelt sich um ein Annuitätendarlehen mit einer monatlichen Rate in Höhe von 5 T€.
Entwicklung dieser Forderungen:
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| Stand 01.10.2016 in T€ |
Zugang in T€ |
Rückzahlungen in T€ |
Stand 30.09.2017 in T€ |
|
|---|---|---|---|---|
| Darlehen Dr. Hönle Medizintechnik | 81 | 0 | 51 | 30 |
| 81 | 0 | 51 | 30 |
Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 200 Mitarbeiter (Vj. 183) (ohne Vorstand) beschäftigt , die in folgenden Funktionsbereichen tätig waren:
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| Vertrieb | 23 | (Vj. 24) |
| Forschung und Entwicklung | 26 | (Vj. 23) |
| Produktion, Service | 90 | (Vj. 83) |
| Logistik | 35 | (Vj. 28) |
| Verwaltung | 26 | (Vj. 25) |
| Gesamt | 200 | (Vj.183) |
Seit dem 1. Oktober 2017 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Dr. Hönle AG ausgeht.
Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 31.490.146,66 € wie folgt zu verwenden:
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| Ausschüttung einer Dividende | € | 3.307.112,40 |
| Vortrag auf neue Rechnung | € | 28.183.034,26 |
| Bilanzgewinn zum 30.09.2017 | € | 31.490.146,66 |
Gräfelfing, 22. Dezember 2017
Norbert Haimerl, Vorstand
Heiko Runge, Vorstand
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 01.10.2016 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Umbuchungen EUR |
30.09.2017 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 2.873.435,96 | 59.146,08 | 14.318,65 | 0,00 | 2.918.263,39 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 55.859,43 | 20.744,00 | 0,00 | 0,00 | 76.603,43 |
| 2.929.295,39 | 79.890,08 | 14.318,65 | 0,00 | 2.994.866,82 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.429.126,36 | 21.925,77 | 0,00 | 0,00 | 1.451.052,13 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 2.796.523,14 | 55.942,59 | 0,00 | 0,00 | 2.852.465,73 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.109.577,93 | 765.519,90 | 58.627,62 | 90.086,56 | 4.906.556,77 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 90.086,56 | 1.919,62 | 0,00 | -90.086,56 | 1.919,62 |
| 8.425.313,99 | 845.307,88 | 58.627,62 | 0,00 | 9.211.994,25 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 29.942.747,05 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 29.942.747,05 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 4.877.659,56 | 0,00 | 1.517.242,60 | 0,00 | 3.360.416,96 |
| 3. Beteiligungen | 13.750,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 13.750,00 |
| 4. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen | 852.056,00 | 208.757,25 | 48.770,25 | 0,00 | 1.012 043,00 |
| 35.686.212,61 | 208.757,25 | 1.566.012,85 | 0,00 | 34.328.957,01 | |
| 47.040.821,99 | 1.133.955,21 | 1.638.959,12 | 0,00 | 46.535.818,08 |
scroll
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| 01.10.2016 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
30.09.2017 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 2.386.537,07 | 111.821,85 | 14.318,65 | 2.484 040,27 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2.386.537,07 | 111.821,85 | 14.318,65 | 2.484 040,27 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 392.651,33 | 35.863,27 | 0,00 | 428.514,60 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 1.456.800,59 | 257.962,40 | 0,00 | 1.714.762,99 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.862.101,66 | 342.931,69 | 53.390,65 | 3.151.642,70 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 4.711.553,58 | 636.757,36 | 53.390,65 | 5.294.920,29 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Beteiligungen | 0,00 | 5.000,00 | 0,00 | 5.000,00 |
| 4. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 0,00 | 5.000,00 | 0,00 | 5.000,00 | |
| 7.098.090,65 | 753.579,21 | 67.709,30 | 7.783.960,56 |
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| Buchwerte | ||
|---|---|---|
| 30.09.2017 EUR |
30.09.2016 EUR |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 434.223,12 | 486.898,89 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 76.603,43 | 55.859,43 |
| 510.826,55 | 542.758,32 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.022.537,53 | 1.036.475,03 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 1.137.702,74 | 1.339.722,55 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.754.914,07 | 1.247.476,27 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.919,62 | 90.086,56 |
| 3.917.073,96 | 3.713.760,41 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 29.942.747,05 | 29.942.747,05 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 3.360.416,96 | 4.877.659,56 |
| 3. Beteiligungen | 8.750,00 | 13.750,00 |
| 4. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen | 1.012.043,00 | 852.056,00 |
| 34.323.957,01 | 35.686.212,61 | |
| 38.751.857,52 | 39.942.731,34 |
Die Dr. Hönle AG ist ein börsennotiertes Technologieunternehmen mit Sitz in Gräfelfing bei München. Die Hönle Gruppe gliedert sich in die drei Geschäftsfelder Geräte & Anlagen, Glas & Strahler sowie Klebstoffe. Die Geräte und Anlagen werden in der Farb- und Lacktrocknung, in der Kleb- und Kunststoffhärtung sowie in der Oberflächenentkeimung und Sonnenlichtsimulation eingesetzt.
Das Segment Glas & Strahler umfasst Quarzglasrohre und -stäbe für die Lampen-, Automobil-, Halbleiter- und Glasfaserindustrie sowie Strahler für die Wasserentkeimung und die Trocknung von Beschichtungen und Klebstoffen. Das Segment Klebstoffe beinhaltet Industrieklebstoffe für ein breites Anwendungsfeld unter anderem in der Elektronik, Medizintechnik, Optik und Automotive. Die Dr. Hönle AG war zum 30.09.2017 an folgenden Gesellschaften beteiligt:
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| Name (jeweils in alphabetischer Reihenfolge) | Sitz |
|---|---|
| Segment Geräte & Anlagen | |
| Eltosch Grafix America Inc. | Batavia/Chicago, USA |
| Eltosch Grafix GmbH | Pinneberg, Deutschland |
| Honle US Real Estate LLC | Torrington/Connecticut, USA |
| Honle UV France SARL | Bron/Lyon, Frankreich |
| PrintConcept UV-Systeme GmbH | Kohlberg, Deutschland |
| Solitec GmbH 2 | Gräfelfing/München, Deutschland |
| Tecinvent GmbH1, 2 | Schömberg, Deutschland |
| Segment Glas & Strahler | |
| Aladin GmbH | Gräfelfing/München, Deutschland |
| Raesch Quarz (Germany) GmbH | Langewiesen, Deutschland |
| Raesch Quarz (Malta) Ltd. | Mosta, Malta |
| UV-Technik Speziallampen GmbH | Wolfsberg, Deutschland |
| Segment Klebstoffe | |
| Agita Holding AG | Regensdorf/Zürich, Schweiz |
| Eleco Produits EFD SAS | Gennevilliers/Paris, Frankreich |
| Hoenle UV Technology Shanghai Ltd. | Shanghai, China |
| Metamorphic Materials Inc.1, 2 | Winsted/Connecticut, USA |
| Panacol AG | Regensdorf/Zürich, Schweiz |
| Panacol-Elosol GmbH | Steinbach/Taunus, Deutschland |
| Tangent Industries, Inc. | Torrington/Connecticut, USA |
| SKC-Panacol Co., Ltd. | Suwon-si, Südkorea |
| 1 Minderheitsbeteiligung; 2 nicht konsolidiert |
Die Hönle Gruppe ist in über 20 Ländern mit eigenen Gesellschaften oder Partnerunternehmen vertreten. Im Ausland hat Hönle eigene Standorte in jenen Ländern, die für das operative Geschäft eine Schlüsselposition einnehmen.
In Deutschland, Frankreich, Malta und den USA ist Hönle mit eigenen Produktionsstandorten vertreten. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über ein Netz von Kooperationspartnern.
Ziel des unternehmerischen Handelns ist es, auf ein nachhaltiges Wachstum des Unternehmenswertes hinzuwirken. Dabei möchte Hönle auch seiner sozialen Verantwortung gegenüber Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und Investoren gerecht werden. Hönle strebt die Festigung und den Ausbau ihrer Marktposition in ihren Kerngeschäftsfeldern an und setzt dabei insbesondere auf kundenspezifische Systemlösungen. Wir sehen uns als Partner der Industrie.
Das unternehmensinterne Managementsystem besteht im Wesentlichen aus regelmäßigen Vorstandsbesprechungen, einer monatlichen Analyse der Geschäftsentwicklung, der strategischen Unternehmensplanung, der Investitions-, Personal- und Akquisitionsplanung sowie dem Risiko- und Chancenmanagement und der regelmäßigen Berichterstattung an den Aufsichtsrat.
Operatives Ziel des Hönle-Managements ist es, die Umsätze und Ergebnisse unter Berücksichtigung der sozialen Verantwortung nachhaltig zu steigern. Wichtige Finanzkennzahlen sind in diesem Zusammenhang die operativen Margen, insbesondere die EBIT-Marge. Hönle überwacht daher ständig die Entwicklung der Umsätze und der Aufwandsquoten und vergleicht diese mit der internen Planung. Großer Wert wird auch auf die Steigerung des operativen Cashflows der Hönle Gruppe gelegt.
Dieser Lagebericht geht insbesondere in den Kapiteln Geschäftsverlauf, Ertrags- und Finanz-lage sowie Ausblick näher auf die einzelnen Steuerungsgrößen ein und erläutert Maßnahmen zur geplanten Entwicklung der Steuerungsgrößen.
Die wichtigsten Steuerungsgrößen des letzten Geschäftsjahres und ihre Veränderung gegenüber dem Vorjahr werden im Folgenden dargestellt:
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| in T€ | 2016/2017 | 2015/2016 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 101.926 | 93.415 | 9,1 % |
| EBIT1 | 15.207 | 12.400 | 22,6 % |
| EBIT-Marge2 | 14,8 % | 12,9 % | 14,7 % |
| Konzernjahresergebnis | 10.414 | 8.290 | 25,6 % |
1) Gewinn vor Zinsen und Steuern;
2) Verhältnis des Gewinns vor Zinsen und Steuern zur Gesamtleistung; Gesamtleistung ist die Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen und aktivierten Eigenleistungen
Am 28. März 2017 fand die ordentliche Hauptversammlung der Dr. Hönle AG statt. Rund 250 Teilnehmer kamen der Einladung der Gesellschaft in das Konferenzzentrum in München nach. Sie folgten den Ausführungen des Vorstands, stellten Fragen und stimmten über fünf Tagesordnungspunkte ab, die mit großer Mehrheit angenommen wurden. Die Hauptversammlung beschloss unter anderem die Ausschüttung einer Dividende von 3.031.519,70 €, was einer Dividende von 0,55 € (Vj. 0,55 €) je dividendenberechtigter Aktie entspricht.
Die Weltwirtschaft befand sich 2017 im Aufschwung. Das globale Wachstum, welches 2016 laut internationalem Währungsfonds (IWF) mit 3,2 % noch das schwächste seit der Finanzkrise war, stieg im Jahr 2017 auf 3,6 %.
Alle wichtigen Volkswirtschaften aus den Industrie- und Schwellenländern wiesen eine positive Wachstumsrate auf.
In den USA, in Japan und im Euroraum stieg die Produktion deutlich. Die konjunkturelle Erholung in Europa profitierte nach den Wahlen in Frankreich, Deutschland, Österreich und den Niederlanden auch von den abnehmenden politischen Risiken. Die chinesische Wirtschaft expandierte infolge wirtschaftspolitischer Anregungen wieder kräftiger. Der Aufschwung in den großen Volkswirtschaften regte im Zusammenspiel mit dem Anstieg der Rohstoffpreise auch die Konjunktur in den übrigen Schwellenländern an.
Die Umsätze der Hönle Gruppe stiegen im Geschäftsjahr 2016/2017 um 9,1 % auf 101.926 T€. Ursächlich für die Steigerung war die gute Geschäftsentwicklung in den Segmenten Klebstoffe sowie Glas & Strahler. Das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich um 22,6 % auf 15.207 T€.
Die Umsätze im Segment Geräte & Anlagen gingen im Geschäftsjahr 2016/2017 um 2,4 % auf 51.307 T€ zurück. Das Betriebsergebnis sank in diesem Segment von 6.530 T€ auf 5.242 T€.
Der verringerte Umsatz ist im Wesentlichen auf temporär niedrigere Umsätze in der Druckindustrie zurückzuführen. Deutlich gestiegen sind hingegen die Umsätze im Bereich Trocknungssysteme für Klebstoffanwendungen. In diesem Zusammenhang ist die Nachfrage nach UV-Härtungslösungen insbesondere in der Elektronikindustrie spürbar angestiegen.
Die LED-Technologie findet in immer mehr Anwendungen ihren Einsatz und löst herkömmliche Trocknungslösungen ab. Der Umsatzanteil mit Trocknungssystemen auf LED-Basis stieg deutlich. Hönle investierte im Geschäftsjahr 2016/2017 weiter in diese Technologie, baute eine neue Fertigungslinie für UV-LED-Module auf und erhöhte die Personalstärke sowohl in der Entwicklung als auch in der Produktion für LED-Systeme.
Die Dr. Hönle AG hat ein neues Zentrallager in Olching bei München eröffnet. Um die Logistikabläufe zu optimieren, wurden mehrere Lagerstandorte im Raum München zu einem modernen Zentrallager mit guter Verkehrsanbindung zusammengefasst.
Erfreulich verlief die Entwicklung im Segment Glas & Strahler. Die Umsätze kletterten um 19,3 % von 17.662 T€ im Vorjahr auf 21.078 T€ im Berichtsjahr, was insbesondere auf steigende Umsätze bei der Raesch Quarz (Germany) GmbH und der Raesch Quarz (Malta) Ltd. zurückzuführen ist. Die Umsätze in den Bereichen Halbleiter- und Glasfaseranwendungen konnten dort wie geplant deutlich ausgebaut werden.
Um das zukünftige Wachstum abbilden zu können, investierte die Raesch Quarz (Germany) GmbH in neue Produktionsanlagen. Ein neues Resize-Zentrum ermöglicht die Fertigung von Quarzglasrohren mit einem Durchmesser von bis zu einem Meter. Damit erschließt sich die Raesch Quarz (Germany) GmbH neue Geschäftsfelder in der Halbleiterindustrie.
Trotz eines deutlich über dem Vorjahr liegenden Rohertrags der Raesch Quarz (Germany) GmbH, stieg der operative Fehlbetrag an. Dies ist im Wesentlichen auf erhöhte sonstige betriebliche Aufwendungen und Abschreibungen zurückzuführen. Diese standen im Zusammenhang mit Umbaumaßnahmen für das neue Resize-Zentrum sowie Anlagenabgängen von Ofenteilen. Darüber hinaus haben sich im Zuge der Umbaumaßnahmen für das neue Resize-Zentrum Produktionsläufe an den Schmelzöfen verschoben.
Im September 2017 trat das Ballastwasser-Übereinkommen in Kraft, welches voraussichtlich zukünftig bei der UV-Technik Speziallampen GmbH zu deutlich steigenden Umsätzen beitragen wird. Da die Übergangsfristen jedoch um zwei Jahre verlängert wurden, ergaben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr noch kaum spürbare positive Effekte aus dem Ballastwasser-Übereinkommen für die UV-Technik Speziallampen GmbH. Dennoch konnten der Umsatz und das Betriebsergebnis der Gesellschaft gesteigert werden.
Das Betriebsergebnis im Segment Glas & Strahler ging von 900 T€ im Vorjahr auf 775 T€ im aktuellen Geschäftsjahr zurück.
Die Hönle Gruppe konnte im Segment Klebstoffe einen deutlichen Umsatz- und Ergebnissprung realisieren. Die Umsatzerlöse stiegen um 27,3 % von 23.210 T€ im Vorjahr auf 29.541 T€ im Berichtsjahr. Dabei trugen die Bereiche Consumer Electronics und Smart Devices maßgeblich zur positiven Geschäftsentwicklung bei. Die Kundenbasis für Klebstoffanwendungen in der Elektronikindustrie wurde vor allem in Asien und Europa deutlich ausgebaut.
Das Betriebsergebnis im Segment Klebstoffe sprang im Geschäftsjahr 2016/2017 um 84,9 % auf 9.190 T€.
Erstmals hat Asien die EU als größte Exportregion der Hönle Gruppe abgelöst. Während die Umsätze im Inland um 5,0 % auf 36.501 T€ stiegen, kletterten sie in Asien um 31,0 % auf 26.712 T€. Der Umsatzsprung im asiatischen Wirtschaftsraum ist vor allem auf die gute Geschäftsentwicklung im Bereich Consumer Electronics zurückzuführen. Die Umsätze in Europa erhöhten sich um 7,6 % auf 24.529 T€. Im übrigen Ausland kletterten sie um 5,0 % auf 3.895 T€.

Die Umsätze der Hönle Gruppe stiegen von 93.415 T€ im Vorjahr auf 101.926 T€ im Geschäftsjahr 2016/2017.
Die Bestandsveränderung lag mit 965 T€ unter dem Vorjahreswert von 2.283 T€, was überwiegend auf eine geringere Bestandserhöhung der Raesch Quarz (Germany) GmbH zurückzuführen ist. Der Materialaufwand belief sich auf 37.256 T€ (Vj. 35.972 T€), was einer Quote von 36,2 % (Vj. 37,5 %) entspricht. Die verbesserte Materialaufwandsquote ist unter anderem auf den veränderten Produktmix mit einem höheren Anteil an Klebstoffumsätzen am Gesamtumsatz zurückzuführen. Die Personalaufwandsquote sank von 32,4 % auf 31,8 %. Die Quote der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ging von 15,4 % im letzten Jahr leicht auf 15,3 % im Berichtsjahr zurück.
Das Betriebsergebnis (EBIT) der Hönle Gruppe verbesserte sich im Geschäftsjahr 2016/2017 um 22,6 % auf 15.207 T€.
Das Finanzergebnis liegt im Berichtsjahr mit -330 T€ leicht über dem Vorjahreswert von -350 T€. Nach Abzug der Ertragsteuern in Höhe von 4.463 T€ ergibt sich ein Konzernergebnis von 10.414 T€. Das Konzernergebnis des Vorjahres lag bei 8.290 T€. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 1,89 € nach 1,50 € im Vorjahr.
Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung verbesserten sich auch die Ertragsmargen. Die EBIT-Marge stieg von 12,9 % im Vorjahr auf 14,8 % im Berichtsjahr. Die Nettoumsatzrendite kletterte von 8,9 % im Vorjahr auf 10,2 % im Geschäftsjahr 2016/2017.
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| in T€ | 2016/2017 | 2015/2016 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 101.926 | 93.415 | 9,1 % |
| Rohergebnis | 66.662 | 60.865 | 9,5 % |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 15.207 | 12.400 | 22,6 % |
| EBIT-Marge in % | 14,8 | 12,9 | 14,7 % |
| Vorsteuerergebnis (EBT) | 14.877 | 12.050 | 23,5 % |
| Konzernjahresergebnis | 10.414 | 8.290 | 25,6 % |
| Ergebnis je Aktie in € | 1,89 | 1,50 | 26,0 % |
Der operative Cashflow verringerte sich – ausgehend von einem höheren Jahresergebnis – insbesondere durch die Erhöhung des Vorratsvermögens von 13.126 T€ im Vorjahr auf 12.146 T€ im Geschäftsjahr 2016/2017. Nach Zahlung von Zinsen in Höhe von 236 T€ und Ertragsteuern in Höhe von 5.332 T€ ergab sich ein gegenüber dem Vorjahr gesunkener Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit von 6.579 T€ (Vj. 8.356 T€).
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit enthält im Geschäftsjahr 2016/2017 im Wesentlichen Ausgaben für technische Anlagen und die Geschäftsausstattung, insbesondere bei der Raesch Quarz (Germany) GmbH und der Dr. Hönle AG. Die Investitionen lagen mit 5.348 T€ über dem Vorjahreswert von 4.551 T€.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von -2.386 T€ (Vj. -4.721 T€) resultierte in erster Linie aus der Ausschüttung von Dividenden in Höhe von 3.032 T€.
Insgesamt reduzierten sich die liquiden Mittel im Berichtsjahr um 1.299 T€ auf 5.217 T€. Mit einer Eigenkapitalquote von 68,2 % (Vj. 65,4 %), ausreichend liquiden Mitteln und 4.343 T€ kurzfristigen Bankverbindlichkeiten verfügt die Hönle Gruppe über eine solide finanzielle Basis.
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| in T€ | 2016/2017 | 2015/2016 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel | 12.146 | 13.126 | -7,5 % |
| Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit | 6.579 | 8.356 | -21,3 % |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -5.348 | -4.551 | -17,5 % |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -2.386 | -4.721 | 49,5 % |
| Veränderung liquider Mittel | -1.299 | -940 | -38,2 % |
Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich im Geschäftsjahr 2016/2017 um 4,3 % auf 46.305 T€. Dies ist im Wesentlichen auf die Zunahme des Sachanlagenvermögens bei der Raesch Quarz (Germany) GmbH im Zuge von Investitionen in Produktionsanlagen zurückzuführen. Die Erhöhung der Vorräte bei der Dr. Hönle AG sowie bei der Panacol-Elosol GmbH trugen zu einem Anstieg des Vorratsvermögens um 9,7 % auf 30.073 T€ bei. Die liquiden Mittel gingen im Berichtsjahr von 6.516 T€ auf 5.217 T€ zurück.
Insgesamt stiegen die lang- und kurzfristigen Vermögenswerte im Geschäftsjahr 2016/2017 um 8,5 % auf 102.306 T€.
Das Eigenkapital der Hönle Gruppe belief sich zum 30.09.2017 auf 69.778 T€, was einer Eigenkapitalquote von 68,2 % (Vj. 65,4 %) entspricht.
Die langfristigen Darlehen gingen insbesondere aufgrund von Tilgungen von 6.043 T€ auf 5.236 T€ zurück. Die Pensionsrückstellungen sanken von 6.528 T€ auf 5.606 T€, was im Wesentlichen auf den gestiegenen Zinssatz für die Diskontierung zurückzuführen ist. Insgesamt gingen die langfristigen Schulden von 15.130 T€ auf 13.152 T€ zurück.
Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich im Berichtsjahr von 17.475 T€ auf 19.377 T€. Dies ist vor allem auf die Erhöhung der kurzfristigen Bankverbindlichkeiten um 1.347 T€ auf 4.343 T€ zurückzuführen.
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| in T€ | 30.09.2017 | 30.09.2016 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 46.305 | 44.404 | 4,3 % |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 56.002 | 49.871 | 12,3 % |
| Eigenkapital | 69.778 | 61.669 | 13,2 % |
| Langfristige Schulden | 13.152 | 15.130 | -13,1 % |
| Kurzfristige Schulden | 19.377 | 17.475 | 10,9 % |
| Bilanzsumme | 102.306 | 94.275 | 8,5 % |
Der Lagebericht der Dr. Hönle AG und der Konzernlagebericht werden nach den Vorschriften des § 315 Abs. 3 HGB in Verbindung mit § 298 Abs. 3 HGB zusammengefasst.
Der Jahresabschluss der Dr. Hönle AG ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetztes aufgestellt.
Die Dr. Hönle AG ist ein börsennotiertes Technologieunternehmen mit Sitz in Gräfelfing bei München. Die Dr. Hönle AG entwickelt, produziert und vertreibt UV- und Infrarot-Systeme. Die Geräte werden in der Farb- und Lacktrocknung, in der Kleb- und Kunststoffhärtung sowie in der Oberflächenentkeimung und der Sonnenlichtsimulation eingesetzt. Der Vertrieb erfolgt über eigene Mitarbeiter, Tochtergesellschaften sowie selbstständige Partnerunternehmen. Darüber hinaus erbringt die Dr. Hönle AG Dienstleistungen für Tochterunternehmen in den Bereichen Produktion, IT und Verwaltung. In der Dr. Hönle AG waren im Geschäftsjahr 2016/2017 durchschnittlich 200 Mitarbeitern (Vj. 183) beschäftigt. Der Umsatz stieg im Berichtsjahr um 9,5 % auf 39.855 T€. Die Umsatzsteigerung ist insbesondere auf einen starken Absatz von UV-LED-Systemen für Klebstoffanwendungen in der Elektronikindustrie zurückzuführen.
In der Veränderung ist ein Betrag in Höhe von 777 T€ enthalten, der aufgrund der Anwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) im Berichtsjahr als Umsatz ausgewiesen wird, in den Vorjahren jedoch sonstiger betrieblicher Ertrag gewesen wäre.
Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen – im Wesentlichen aus demselben Grund – deutlich unter dem Vorjahreswert von 1.756 T€. Der erhöhte Vorjahreswert ist zum einen auf einen Ertrag zurückzuführen, der sich aus dem veränderten Zinssatz für die Diskontierung der Pensionsverpflichtungen ergab. Zum anderen lagen im Vorjahr die Erträge aus Beteiligungen über denen im Berichtsjahr.
Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen der Dr. Hönle AG bewegten sich mit 1.928 T€ etwas über dem Vorjahresniveau (1.786 T€). Die durchschnittliche Zahl der in der F&E-Abteilung beschäftigten Mitarbeiter stieg von 23 auf 26. Insgesamt arbeiteten damit 13,0 % der Mitarbeiter in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung.
Der Personalaufwand der Dr. Hönle AG erhöhte sich von 12.015 T€ auf 13.039 T€, was einer Personalaufwandsquote von 32,3 % (Vj. 32,3 %) entspricht.
Die Materialaufwandsquote verbesserte sich von 47,5 % im Vorjahr auf 45,5 % im Berichtsjahr, was unter anderem auf einen veränderten Produktmix zurückzuführen ist.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken im Wesentlichen aufgrund der im Vorjahr enthaltenen außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von 489 T€. Die Quote ging von 15,8 % auf 13,4 % zurück. Das Betriebsergebnis lag mit 2.892 T€ etwas über dem Niveau des Vorjahres von 2.709 T€.
Die Dr. Hönle AG erzielte im Geschäftsjahr 2016/2017 ein Finanzergebnis in Höhe von 2.412 T€. Es enthält in erster Linie Erträge aus Beteiligungen. Das Finanzergebnis des Vorjahres von 4.958 T€ fiel aufgrund der Ausschüttung einer Tochtergesellschaft deutlich höher aus. Nach Zahlung von Ertragsteuern ergab sich im Berichtsjahr ein Jahresüberschuss von 4.476 T€ (Vj. 6.737 T€).
Für Investitionen in technische Anlagen und die Geschäftsausstattung wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt 925 T€ (Vj 1.844 T€) ausgegeben.
Das Sachanlagevermögen stieg unter anderem aufgrund der Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung von 3.714 T€ auf 3.917 T€. Der Rückgang der Ausleihungen an Tochtergesellschaften, insbesondere an die Eltosch Grafix GmbH führten zu einem Rückgang der Finanzanlagen der Dr. Hönle AG von 35.686 T€ auf 34.324 T€.
Der Vorratsbestand zum Stichtag 30.09.2017 lag mit 14.813 T€ um 1.630 T€ über dem des Vorjahres.
Die liquiden Mittel beliefen sich zum Geschäftsjahresende auf 519 T€ (Vj. 1.359 T€). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stiegen von 18.137 T€ auf 23.255 T€, insbesondere aufgrund höherer Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen.
Das Eigenkapital der Dr. Hönle AG stieg in Folge des höheren Bilanzgewinns von 56.581 T€ im Vorjahr auf 58.025 T€ zum Ende des Berichtsjahres. Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten erhöhten sich von 6.035 T€ auf 7.111 T€ sowie gegenüber den verbundenen Unternehmen von 3.762 T€ auf 4.481 T€.
Sofern sich die konjunkturelle Entwicklung nicht eintrübt, geht der Vorstand bei der Dr. Hönle AG im Geschäftsjahr 2017/2018 von einer deutlichen Umsatz- und Ergebnissteigerung aus.
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| in T€ | 2016/2017 | 2015/2016 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 39.855 | 36.405 | 9,5 % |
| Sonstige betriebliche Erträge | 122 | 1.756 | -93,1 % |
| Materialaufwand | 18.341 | 17.657 | 3,9 % |
| Rohergebnis | 22.094 | 21.306 | 3,7 % |
| Personalaufwand | 13.039 | 12.015 | 8,5 % |
| Abschreibungen | 749 | 697 | 7,5 % |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 5.414 | 5.885 | -8,0 % |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 2.892 | 2.709 | 6,8 % |
| Finanzergebnis | 2.412 | 4.958 | -51,4 % |
| Steuern | 828 | 930 | -11,0 % |
| Jahresüberschuss | 4.476 | 6.737 | -33,6 % |
| Ergebnis je Aktie in € | 0,81 | 1,22 | -33,6 % |
1) Anpassung der Vorjahreswerte gemäß BilRUG
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| in T€ | 30.09.2017 | 30.09.2016 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 511 | 543 | -5,9 % |
| Sachanlagen | 3.917 | 3.714 | 5,5 % |
| Finanzanlagen | 34.324 | 35.686 | -3,8 % |
| Anlagevermögen | 38.752 | 39.943 | -3,0 % |
| Vorräte | 14.813 | 13.183 | 12,4 % |
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 23.255 | 18.137 | 28,2 % |
| Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 519 | 1.359 | -61,8 % |
| Umlaufvermögen | 38.587 | 32.680 | 18,1 % |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 224 | 207 | 8,2 % |
| Aktive latente Steuern | 298 | 183 | 62,8 % |
| Ausgegebenes Kapital | 5.512 | 5.512 | 0,0 % |
| Kapitalrücklage | 18.450 | 18.450 | 0,0 % |
| Gewinnrücklage | 2.573 | 2.573 | 0,0 % |
| Bilanzgewinn | 31.490 | 30.046 | 4,8 % |
| Eigenkapital | 58.025 | 56.581 | 2,6 % |
| Rückstellungen | 5.922 | 5.099 | 16,1 % |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 7.111 | 6.035 | 17,8 % |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 746 | 333 | 124,0 % |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.267 | 994 | 27,5 % |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 4.481 | 3.762 | 19,1 % |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis | 3 | 0 | - % |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 306 | 209 | 46,4 % |
| Verbindlichkeiten | 13.914 | 11.333 | 22,8 % |
| Bilanzsumme | 77.861 | 73.013 | 6,6 % |
Die Weltwirtschaft befand sich 2017 im Aufschwung. Das globale Wachstum stieg auf 3,6 %.
Alle wichtigen Volkswirtschaften aus den Industrie- und Schwellenländern wiesen positive Wachstumsraten auf.
In diesem positiven Marktumfeld konnte die Hönle Gruppe im Geschäftsjahr 2016/2017 ihren Umsatz von 93,4 Mio. € auf 101,9 Mio. € steigern. Das Betriebsergebnis kletterte von 12,4 Mio. € auf 15,2 Mio. €. Sowohl der Umsatz als auch das Ergebnis lagen damit in dem vom Vorstand vor einem Jahr prognostizierten Zielkorridor.
Mit 5,2 Mio. € (Vj. 6,5 Mio. €) liquiden Mitteln und zusätzlich bestehenden Kreditlinien ist die Hönle Gruppe nach wie vor solide finanziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten lagen zum Geschäftsjahresende bei 9,6 Mio. € (Vj. 9,0 Mio. €).
Die Hönle Gruppe hat sich in den letzten Jahren zunehmend diversifiziert und neue interessante Wachstumsmärkte erschlossen. Der Anteil des Umsatzes mit kurzlebigen Wirtschaftsgütern wie Klebstoffen, Strahlern und Quarzglasprodukten am Gesamtumsatz stieg wie geplant deutlich.
Um das geplante Wachstum darstellen zu können, wird die Raesch Quarz (Germany) GmbH auch im Geschäftsjahr 2017/2018 in neue Produktionsanlagen investieren. Geplant sind die Anschaffung eines neuen Vakuum-Glühofens sowie der Umbau eines Schmelzofens. Damit wird die Raesch Quarz (Germany) GmbH ihre Kernkompetenz erweitern und zugleich die Abhängigkeit von Zulieferern weiter reduzieren.
Geschäftsbeziehungen zu neuen strategischen Partnern aus der Elektronik- und der Druckindustrie werden zu einer guten Geschäftsentwicklung beitragen. Auch die starke Marktposition der Hönle Gruppe in der UV-LED-Technologie sowie die Erweiterung der Geschäftsaktivitäten bei der Raesch Quarz (Germany) GmbH werden sich im neuen Geschäftsjahr positiv auswirken.
Basierend auf der guten Umsatz- und Ergebnisentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr, verbunden mit einem positiven Ausblick, ist der Vorstand mit der Lage des Konzerns zufrieden.
Insgesamt sind die Voraussetzungen gut, das Umsatz- und Ergebnisniveau der Hönle Gruppe auch in den kommenden Jahren deutlich auszubauen.
Zu den Vorgängen von besonderer Bedeutung, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Hönle Gruppe ausgeht und die nach dem Abschlussstichtag eingetreten sind, verweisen wir auf die Anhangsangaben.
Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen der Hönle Gruppe stiegen von 4.377 T€ im Vorjahr auf 4.844 T€ im Berichtsjahr. Die Zahl der in den F&E-Abteilungen beschäftigten Mitarbeiter kletterte im gleichen Zeitraum von 69 auf 77, jeweils bezogen auf das Geschäftsjahresende. Insgesamt arbeiteten damit 13,3 % (Vj. 12,7 %) der Mitarbeiter in den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen.
Nachfolgend wird eine Auswahl der Aktivitäten im Bereich F&E im letzten Geschäftsjahr dargestellt:
Die bewährte jetCURE-Serie hat mit der Weiterentwicklung des jetCURE LED einen Neuzugang erhalten, der die LED-UV-Technologie für eine Vielzahl von industriellen Anwendungen noch attraktiver macht. Die Länge dieses UV-LED-Strahlers lässt sich an die jeweilige Anwendung anpassen. Dabei werden einzelne LED-Baugruppen aneinandergereiht, die unabhängig voneinander ansteuerbar sind. Die UV-Intensität des jetCURE LED von 16.000 mW/qcm führt im Bruchteil einer Sekunde zu einer vollständigen Aushärtung der bestrahlten Flächen. Die Bestrahlungszyklen des jetCURE LED können daher im Millisekunden-Bereich eingestellt werden. Diagnosefunktionen erlauben eine umfassende Überwachung des Prozesses und eine höchstmögliche Sicherheit.
Neu entwickelt wurde auch der LED Spot 100 HP IC. Hönle ist es gelungen, die Leistung des LED Spots 100 im Vergleich zum bewährten Vorgängermodell zu verdoppeln. Der LED Spot 100 HP IC ist in den Wellenlängen 365, 385, 395 und 460 nm erhältlich. Er verfügt über einen integrierten Controller (IC) im Strahlerteil zum Betrieb und zur Überwachung des LED-UV-Systems. Auf eine externe Steuerung kann damit verzichtet werden. Auch eine Plug&Play-Variante ist lieferbar.
Einzigartig in Europa und in erstklassiger Qualität: Der Raesch Gruppe ist es gelungen, ein neues Feedstock-Rohr zu entwickeln. Das Rohr mit 300 mm Außendurchmesser eignet sich ideal als Basismaterial zum Resizing von Prozessrohren in der Halbleiter- und Solarindustrie. Der Verzicht auf bis zu drei Aufblasschritte ermöglicht eine wesentliche Zeitersparnis und damit verbunden eine Reduzierung der Energiekosten.
Auf der Aquatech Amsterdam präsentierte die UV-Technik Speziallampen GmbH ihre zukunftsweisenden UV-Mitteldruckstrahler-Komponenten für den Wassermarkt. Ihr Vorteil gegenüber den bislang gängigen Systemen: Die UV-Anlagen sind deutlich kompakter und leistungsstärker. Dadurch kann mehr Wasser in kürzerer Zeit zuverlässig desinfiziert werden. Die Produkte, die bei der Abwasser-, Schwimmbad- und Ballastwasserentkeimung weltweit zum Einsatz kommen, stehen für ein hohes Maß an Zuverlässigkeit. Ferner zeigte die Gesellschaft auf der Fachmesse Neuentwicklungen wie die elektronischen Vorschaltgeräte der EPS-D-Serie sowie UV-Mitteldrucksensoren mit einer einzigartigen Lebensdauer.
Immer mehr Oberflächen werden mit Lacken, Farben, Klebstoffen oder Silikonen beschichtet. So unterschiedlich die Beschichtungsverfahren auch sind: Häufig kommt hierbei die UV-Technologie zum Einsatz, um einen schnellen und effizienten Trocknungsprozess zu gewährleisten. Den aktuellen Stand der Technik präsentierte Hönle auf der European Coatings Show, der Weltleitmesse der Farben- und Lackindustrie in Nürnberg. Speziell für die Unterhaltungselektronik entwickelte Panacol einen Klebstoff mit niedrigem Halogengehalt. Er dient der Verkapselung von Elektronikkomponenten auf Leiterplatten. Der einkomponentige Klebstoff auf Acrylatbasis ist einfach dosierbar und härtet schnell aus. Er ist daher für den Einsatz bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten ideal geeignet. Zur besseren Prozesskontrolle ist auch eine fluoreszenzmarkierte Version erhältlich.
Der Erfahrungsaustausch mit Kunden und Interessenten ist für den Erfolg der Hönle Gruppe von zentraler Bedeutung. Neben der Kooperation mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen besuchte Hönle auch viele Fachmessen im In- und Ausland und hielt eigene Seminare. Die Gesellschaft tritt so in direkten Erfahrungsaustausch mit ihren Kunden.
Daneben ist die Hönle Gruppe Mitglied in mehreren Interessenverbänden und Organisationen (Auszug alphabetisch).
DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.
DFTA Flexodruck Fachverband e.V.
DVS Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e.V.
EWPA European Waterless Printing Association e. V.
FDI Fachverband Führungskräfte der Druckindustrie und Informationsverarbeitung e.V.
FGD Forschungsgesellschaft Druckmaschinen e.V.; im VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.
FOGRA Forschungsgesellschaft Druck e.V.
Industrieverband Klebstoffe e.V.
IUVA International Ultraviolet Association
NeZuMed Netzwerkprojekt Medizintechnik
VCI Verband der Chemischen Industrie e.V.
Die UV-Technik gehört zur Kernkompetenz der Hönle Gruppe. Hönle UV-Trockner werden in unterschiedlichsten Druck- und Beschichtungsanwendungen eingesetzt. Im Vergleich zu konventionellen thermischen Trocknungsverfahren zeichnen sich UV-Verfahren durch eine meist deutlich bessere Umweltverträglichkeit aus. Für den Einsatz moderner UV-Trockner spricht eine gegenüber herkömmlichen Infrarot- und Heißlufttrocknern günstigere Energiebilanz. Darüber hinaus trägt die hohe Qualität und Kratzfestigkeit der Endprodukte dazu bei, Reparaturarbeiten aufgrund mechanischer Belastungen zu reduzieren.
Der Einsatz der UV-Technologie ermöglicht es zudem, erhebliche Mengen an umweltschädlichen Lösungsmitteln einzusparen. Die Bundes-Immissionsschutzverordnung begrenzt die Emission flüchtiger organischer Verbindungen (volatile organic compounds = VOC). Die Verwendung von UV-Farben und -Lacken ist eine Möglichkeit, den Vorgaben dieser Richtlinie zu entsprechen. Der Prozess zur weiteren Begrenzung von Emissionen, beispielsweise in Form der VOC- und der NEC-Richtlinie (der Richtlinie über nationale Emissionshöchstmengen), geht länderübergreifend weiter. Daher ergeben sich auch zukünftig gute Chancen für die weitere Verbreitung der UV-Technologie in den Bereichen Druck, Lackierung und Beschichtung.
Neben UV-Entladungslampen bietet Hönle ein immer größer werdendes Sortiment an UV-LED-Systemen an. Durch den Einsatz der LED-Technik lässt sich die ohnehin schon gute Energiebilanz der UV-Technologie nochmals steigern. Im Vergleich zu herkömmlichen Entladungslampen wird der Stromverbrauch mit LED-Systemen gesenkt und die Lebensdauer der Lampen zugleich deutlich erhöht. Mit ihren kompakten Abmessungen und der flexiblen Anordnung lassen sie sich an jede Anwendung ideal anpassen.
Aus diesen Gründen investiert die Hönle Gruppe in diese Technologie, baut neue Fertigungslinien für UV‐LED‐Module auf und erhöht die Personalstärke sowohl in der Entwicklung als auch in der Produktion für UV-LED-Systeme.
Ein weiterer Geschäftsbereich der Hönle Gruppe ist die Trinkwasser- und Abwasserentkeimung sowie die Behandlung von Ballastwasser auf Schiffen. Die ultravioletten Strahlen stellen sehr hohe Keimabtötungsraten sicher. Der Einsatz von Chemie wird minimiert oder kann vollkommen unterbleiben. So werden beispielsweise am Abfluss von Kläranlagen die Mikroorganismen ohne Chemikalien umweltverträglich abgetötet. Mit Hilfe der UV-Technik werden Gewässer geschützt und deren Selbstreinigungskräfte erhalten oder wiederhergestellt.
Am 8. September 2017 trat das internationale Ballastwasser-Übereinkommen in Kraft. Das Abkommen regelt das Ballastwassermanagement in der Seeschifffahrt. Die UV-Technik Speziallampen GmbH und die Aladin GmbH bieten geeignete UV-Systeme für die Wasserentkeimung auf Schiffen an. Diese stellen eine umweltfreundliche Alternative zur chemischen Behandlung von Ballastwasser dar.
Auch im Bereich der Oberflächendesinfektion wird die UV-Entkeimung seit Jahrzehnten weltweit beispielsweise in der Lebensmittelindustrie erfolgreich eingesetzt. Sie besitzt zahlreiche Vorteile gegenüber chemischen Desinfektionsmethoden. So werden der Transport und die Lagerung, vor allem aber auch die Entsorgung von Chemikalien überflüssig. Die Bildung gesundheitlich bedenklicher Desinfektions-Nebenprodukte unterbleibt. Und schließlich werden auch ästhetische Merkmale, wie der Geschmack, der Geruch oder die Farbe des Lebensmittels, nicht beeinträchtigt.
Im Bereich Industrieklebstoffe trägt die Hönle Gruppe ebenfalls zum Umweltschutz bei. Neben den gängigen Klebstoffen umfasst das Produktspektrum auch UV- und lichthärtende Klebstoffe, bei denen die Trocknung ohne Emission von Lösungsmitteln erfolgt. Die Klebstoffe reagieren auf die Bestrahlung, die Moleküle vernetzen sich und härten in Sekunden aus – der Einsatz von Lösungsmitteln entfällt. UV- und lichthärtende Klebstoffe zeichnen sich daher durch eine gute Umweltverträglichkeit aus.
Die Raesch Quarz (Germany) GmbH stellt hochwertige Quarzglasprodukte für industrielle Anwendungen her. In Hochöfen entstehen aus unterschiedlichen Quarzsandgemischen Produkte für die weiterverarbeitende Industrie. Die Kunden kommen unter anderem aus der Beleuchtungs-, Halbleiter-, Automobilzuliefer-, Glasfaser- und Wasseraufbereitungsindustrie. Zum Schmelzen des Sandes werden hohe Temperaturen benötigt. Entsprechend hoch ist der Energiebedarf für diesen Schmelzvorgang.
Im Sinne eines nachhaltigen umweltbewussten Handelns führte die Gesellschaft ein zertifiziertes Energiemanagementsystem (EnMS) ein. Das Energiemanagement erfolgt nach einem systematischen Ansatz auf Grundlage der Norm DIN EN ISO 50001. Ziel ist es, die Energieeffizienz zu steigern und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Dies bringt nicht nur wirtschaftliche Vorteile, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. So werden zur Senkung des Energieverbrauchs seit 2014 hochwertige Isolationsgranulate an den energieintensiven Schmelzöfen der Raesch Quarz (Germany) GmbH eingesetzt.
Die Zahl der Beschäftigten in der Hönle Gruppe stieg von 542 auf 581, jeweils zum Ende des Geschäftsjahres. 56 Mitarbeiter arbeiteten in Teilzeit, was einer Quote von 9,6 % der Beschäftigten entspricht. Dabei nahm die Anzahl der Beschäftigten insbesondere in der Produktion, der Logistik und in der Entwicklung zu. Der Personalaufwand stieg im letzten Geschäftsjahr von 31.031 T€ auf 32.758 T€.
Hönle investiert in die Berufsausbildung, um den künftigen Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften decken zu können: Nach 29 im Vorjahr waren zum Geschäftsjahresende in der Unternehmensgruppe 33 Auszubildende beschäftigt. Die Hönle Gruppe bildet derzeit u.a. Industriekaufleute, Fachinformatiker, Elektriker, Industriemechaniker und Fachkräfte für Lagerlogistik aus. Ferner bietet sie Praktikanten und Bacheloranden die Möglichkeit, einen tieferen Einblick in ein Technologieunternehmen zu erhalten. Zur Gewährleistung eines hohen Qualifikationsniveaus bei ihren Mitarbeitern investiert Hönle außerdem kontinuierlich in die Aus- und Weiterbildung.
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| Stichtag | 30.09.2017 | 30.09.2016 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Vertrieb | 86 | 86 | 0,0 % |
| Forschung, Entwicklung | 77 | 69 | 11,6 % |
| Produktion, Service | 274 | 252 | 8,7 % |
| Logistik | 74 | 66 | 12,1 % |
| Verwaltung | 70 | 69 | 1,5 % |
| gesamt | 581 | 542 | 7,2 % |
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| Durchschnitt | 2016/2017 | 2015/2016 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Vertrieb | 88 | 86 | 2,3 % |
| Forschung, Entwicklung | 74 | 66 | 12,1 % |
| Produktion, Service | 262 | 263 | -0,4 % |
| Logistik | 71 | 66 | 7,6 % |
| Verwaltung | 69 | 69 | 0,0 % |
| gesamt | 564 | 550 | 2,5 % |
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| in T€ | 2016/2017 | 2015/2016 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 27.002 | 25.589 | 5,5 % |
| soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung | 5.756 | 5.442 | 5,8 % |
| gesamt | 32.758 | 31.031 | 5,6 % |
Im Folgenden sind die nach §§ 289 Abs. 4, 315 Abs. 4 HGB geforderten übernahmerechtlichen Angaben zum 30.09.2017 dargestellt.
Zu Nr. 1: Das Grundkapital der Dr. Hönle AG lag zum Geschäftsjahresende bei 5.512.930 €, aufgeteilt in 5.512.930 nennwertlose Inhaberaktien. Jede Aktie verfügt über ein Stimmrecht, Aktien mit Sonderrechten bestehen nicht. Weitere Einzelheiten zum Grundkapital werden im Anhang im Kapitel Eigenkapital erläutert.
Zu Nr. 3: Gemäß § 21 Abs. 1 WpHG müssen Aktionäre wesentliche Beteiligungen an börsennotierten Unternehmen melden. Der Dr. Hönle AG sind keine Aktionäre bekannt, die einen Anteil von über 10 % an der Dr. Hönle AG halten.
Zu Nr. 6: Der Aufsichtsrat bestellt den Vorstand der Dr. Hönle AG für eine Amtszeit von jeweils höchstens fünf Jahren. Jede Satzungsänderung der Gesellschaft bedarf eines Beschlusses der Hauptversammlung.
Zu Nr. 7: Vorstand und Aufsichtsrat sollen auch künftig in der Lage sein, genehmigtes Kapital insbesondere zum Erwerb von Unternehmen und Unternehmensbeteiligungen und sonstigen Wirtschaftsgütern sowie zur Stärkung der Eigenmittel der Gesellschaft einzusetzen. Daher hat die Hauptversammlung vom 20. März 2015 den Vorstand bis zum 19. März 2020 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe neuer nennwertloser Inhaberaktien um bis zu 2.750.000 Stück zu erhöhen. Ferner hat die Hauptversammlung vom 21. März 2014 die Gesellschaft im Interesse ihrer Aktionäre ermächtigt, bis zum 31. Dezember 2018 bis zu 551.293 eigene Aktien zu erwerben.
Zu Nr. 8: Für den Fall eines Eigentümerwechsels bei der Dr. Hönle AG hat der Vorstand das Recht zu kündigen und sein Amt niederzulegen.
Zu Nr. 9: Für den Fall eines Eigentümerwechsels bei der Dr. Hönle AG hat der Vorstand das Recht auf Erhalt einer Abfindung.
Weitere Einzelheiten zu § 315 Abs. 4 Nr. 8 und 9 HGB sind im nachfolgenden Vergütungsbericht erläutert.
Die nach § 289a HGB abzugebende Erklärung zur Unternehmensführung ist im Corporate Governance Bericht enthalten. Sie steht auch im Internet unter www.hoenle.de zur Verfügung.
Die Risikopolitik der Dr. Hönle AG orientiert sich an den unternehmerischen Zielen eines nachhaltigen Wachstums und einer Steigerung der Unternehmensergebnisse, um damit zu einer Erhöhung des Unternehmenswertes beizutragen. Unternehmerischen Chancen stehen meist auch Risiken gegenüber, die es gilt, frühestmöglich zu erkennen und zu bewerten. Durch die Einleitung geeigneter Maßnahmen sollen mögliche negative Auswirkungen begrenzt werden, um somit eine Bestandsgefährdung des Unternehmens zu verhindern.
Die Dr. Hönle AG verfügt über ein formalisiertes Risikomanagementsystem zur Überwachung der Risiken. Die in einem Handbuch dokumentierten Grundsätze definieren, wie mit Risiken umzugehen ist. In Abwägung der potenziellen Schadenshöhe, der Wahrscheinlichkeit des Eintretens eines Schadensfalls, aber auch der dabei bestehenden Chancen für das Unternehmen wird festgelegt, ob das Risiko vermieden, reduziert, übertragen oder akzeptiert werden soll. Die Einschätzung der Höhe der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie der potenziellen Schadenshöhe erfolgt jeweils auf Basis der Kategorien gering, mittel oder hoch.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgten bei gegebenem Anlass Risikomeldungen an den Risikomanager (Risikoidentifikation). Im Rahmen einer vorgegebenen Skala zur Bewertung der potenziellen Schadenshöhe und der Eintrittswahrscheinlichkeit wurden sämtliche Risiken beurteilt (Risikobewertung). Notwendige Maßnahmen wurden, wann immer dies nötig war, festgelegt und eingeleitet (Risikosteuerung). Ferner wurden im Abstand von drei Monaten Risikobesprechungen mit den zuständigen Risikoverantwortlichen durchgeführt, die Risikosituation analysiert und Maßnahmen überwacht (Risikocontrolling). Der Vorstand der Dr. Hönle AG wird in regelmäßigen Abständen über die aktuelle Risikosituation der Unternehmensgruppe informiert und zusätzlich bei Erreichen definierter Risikoschwellen über Einzelrisiken umgehend in Kenntnis gesetzt. Sämtliche Zuständigkeiten, Grundsätze und Vorgehensweisen wurden in einem Risikomanagementhandbuch dokumentiert und alle Risikomeldungen auf standardisierten Formularen erfasst (Risikodokumentation).
Nachfolgend werden Risiken beschrieben, die mittlere oder hohe nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Hönle Gruppe haben könnten. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Wahrscheinlichkeit des Eintretens sämtlicher nachfolgend genannter Risiken von der Hönle Gruppe als gering eingestuft wird. Die Reihenfolge der dargestellten Risiken innerhalb der nachfolgenden Kategorien spiegelt die gegenwärtige Einschätzung des relativen Risikomaßes wider und bietet daher einen Anhaltspunkt für die Bedeutung dieser Risiken für die Hönle Gruppe, soweit dies in jedem Einzelfall möglich ist. Zusätzliche Risiken, die uns derzeit noch nicht bekannt sind, oder Risiken, die wir derzeit als unwesentlich einschätzen, könnten unsere Geschäftsaktivitäten ebenfalls negativ beeinflussen. Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich die nachfogenden Risiken auf alle Segmente. Aus heutiger Sicht bestehen folgende interne und externe Chancen und Risiken für die Hönle Gruppe:
Die Weltwirtschaft befindet sich im Aufschwung. Der Internationale Währungsfonds erwartet nach einem Wirtschaftwachstum von 3,6 % im Jahr 2017 ein Wachstum von 3,7 % in 2018 und eine anhaltend starke Expansion in den Folgejahren.
Die konjunkturelle Erholung in Europa profitiert von den abnehmenden politischen Risiken nach den Wahlen in mehreren europäischen Ländern.
Die wirtschaftspolitischen Anregungen der chinesischen Wirtschaft dürften sich positiv auf deren zukünftige Entwicklung auswirken. Aus dem geplanten Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU (Brexit) erwartet die Gesellschaft zur Zeit keine wesentlichen Auswirkungen auf ihre Ertragslage.
Zu den verbleibenden Risiken gehören schwierig zu prognostizierende geopolitische Entwicklungen wie beispielsweise der Konflikt zwischen Nordkorea und den USA. Eine deutliche konjunkturelle Abkühlung würde die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Hönle Gruppe beeinträchtigen. Hönle begegnet diesem Risiko mit einer kontinuierlichen Marktbeobachtung, um auf aktuelle konjunkturelle Entwicklungen schnell reagieren zu können.
Marktrisiken gehen von sich verändernden Rahmendaten, etwa bei Rohstoffpreisen, aus. In Abhängigkeit von der sich verändernden Marktsituation kann es bei den Einkaufspreisen für die benötigten Rohstoffe beziehungsweise für Energie zu deutlichen Preisschwankungen kommen. Nach sorgfältiger Abwägung hat sich die Hönle Gruppe basierend auf einer Kosten-Nutzen-Analyse gegen spezielle Sicherheitsmaßnahmen im Bereich Warenpreisrisiken entschieden. Ein Rückgang der Energie- und vieler Rohstoffpreise würde die Ergebnisentwicklung der Hönle Gruppe hingegen positiv beeinflussen.
Risiken gehen auch von sich verändernden internationalen Vorschriften und Gesetzen aus, insbesondere in Deutschland und der EU, beispielsweise bei der Verwendung von Rohstoffen oder Inhaltsstoffen. Die Errichtung von Handelsbarrieren und zunehmende geopolitische Spannungen könnten sich negativ auswirken. Gleichzeitig ergeben sich Chancen aus veränderten Rahmenbedingungen – etwa in Folge der Vereinbarung von Handelsabkommen oder aufgrund des im September 2017 in Kraft getretenen Ballastwasser-Übereinkommens, welches sich positiv auf die Entwicklung der Hönle Gruppe auswirken wird.
Die Unternehmen der Hönle Gruppe erhalten regelmäßig Zuschüsse zu Investitionen oder Entwicklungsprojekten aus öffentlichen oder privaten Quellen. Diese Zuschüsse sind teilweise an zukunftsbezogene Kriterien oder Voraussetzungen gebunden. Es besteht daher das Risiko, dass bei Planabweichungen Teile von Zuschüssen zurückzuzahlen sind. Die Geschäftsführungen und der Vorstand kontrollieren regelmäßig die Einhaltung der Kriterien, um solche Risiken zu vermeiden beziehungsweise angemessen darauf reagieren zu können.
Der Verlust von Großkunden könnte zu einem Umsatzrückgang führen. Hönle begegnet diesem Risiko, indem die Gesellschaft Großkunden intensiv beobachtet und dabei auch ihre finanzielle Leistungsstärke permanent überprüft. Die Kundenzufriedenheit der Key Accounts wird ständig überwacht. Ferner führt der Ausbau des Kundenstamms in wirtschaftlich voneinander entkoppelten Zielbranchen zu einer besseren Risikostruktur. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Großkunden stellt demgegenüber eine gute Basis dar, die Geschäftsaktivitäten auszuweiten und auch zukünftig mit starken Partnern weiter zu wachsen.
Es ist nicht auszuschließen, dass einzelne Kunden ihren Zahlungsverpflichtungen in Zukunft nicht oder nicht termingerecht nachkommen können. Die Kunden der Hönle Gruppe zeichnen sich bisher jedoch durch ein gutes Zahlungsverhalten aus. Hönle passt die Zahlungskonditionen den Bonitäten im Bedarfsfall an.
Die Einführung neuer Produkte oder Technologien könnte dazu führen, dass bestehende Produkte der Gesellschaft nicht mehr marktfähig sind. Der Erfolg der Hönle Gruppe hängt daher davon ab, Marktentwicklungen rechtzeitig zu erkennen und fortlaufend neue Produkte zu entwickeln und anzubieten. Gleichzeitig birgt ein technologischer Wandel auch die Chance, mit innovativen Produkten neue Absatzmärkte zu erschließen. In der Vergangenheit ist es der Hönle Gruppe gelungen, Marktentwicklungen frühzeitig zu erkennen und zu ihrem Vorteil zu nutzen.
Wie andere Unternehmen unterliegt auch die Hönle Gruppe informationstechnischen Risiken. Die IT-Systeme bilden die Basis für nahezu alle betrieblichen Vorgänge. Um die Geschäftsprozesse vor IT-Risiken zu schützen, wurden Strukturen geschaffen, die mögliche Schäden verhindern und eine hohe Prozesssicherheit gewährleisten sollen. Hierbei ist die redundante Auslegung der IT-Systeme von großer Bedeutung. Die betrieblichen Lösungen in der Zugangskontrolle, den umfangreichen Schutzsystemen, dem Störungsmanagement und der Datensicherung sichern eine hohe Verfügbarkeit der informationstechnischen Infrastruktur.
Es ist nicht auszuschließen, dass ein längerer Stromausfall, etwa im Zusammenhang mit der Energiewende, entstehen kann, auch wenn dies bisher nicht eingetreten ist. Ein länger anhaltender Stromausfall bei der Raesch Gruppe, die dem Segment Glas & Strahler angehört, hätte zur Folge, dass ein erheblicher Schaden an den technischen Einrichtungen entsteht und der Produktionsprozess unterbrochen wird. Sofern sich das Risiko-Kosten-Verhältnis in einem darstellbaren Rahmen bewegt, wird die Raesch Gruppe neben dem bestehenden Versicherungsschutz weitere Absicherungsmaßnahmen einleiten.
Hönle steht im Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte. Insbesondere der Markt für Facharbeiter und Ingenieure ist umkämpft. Die Attraktivität des Arbeitgebers ist von großer Bedeutung bei der Entscheidungsfindung der Bewerber. Hönle legt daher Wert auf ein gutes Arbeitsklima, gezielte Weiterbildungsmaßnahmen sowie unternehmensinterne Ausbildung und bietet vielversprechende berufliche Perspektiven. Ferner arbeitet Hönle eng mit ausgewählten Hochschulen zusammen und bietet Bachelor- und Masterarbeiten sowie Praktika an. Auch über die eigene Berufsausbildung wirkt Hönle dem Fachkräftemangel entgegen. Die Ausbildungsangebote im gewerblichen Bereich wurden 2017 deutlich ausgebaut. Insgesamt ist Hönle für den zunehmenden Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte auf dem Arbeitsmarkt gut gerüstet.
Ein weiteres Risiko stellt der Ausfall von Schlüsselpersonen im Unternehmen dar, von deren Wissen der Erfolg des Unternehmens zumindest auf kürzere Sicht abhängt. Hönle versucht daher, ihre Mitarbeiter durch verschiedene Maßnahmen langfristig an das Unternehmen zu binden. Zudem bestehen insbesondere in sensiblen Bereichen entsprechende Vertretungsregelungen, sodass die Auswirkungen durch den unerwarteten Ausfall eines Mitarbeiters minimiert werden.
Finanzrisiken beinhalten Risiken, die mit finanziellen Verlusten aufgrund schwankender Rahmendaten etwa bei Wechselkursen und Zinsen einhergehen. Diese Risiken können negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.
Es ist davon auszugehen, dass steigende Kurswerte des Euro sich negativ auf die Exportgeschäfte von Hönle auswirken könnten. Da die Umsätze grundsätzlich in Euro fakturiert werden, verzichtet Hönle jedoch auf Währungssicherungsgeschäfte. Wechselkursschwankungen, die sich auf regionale Preisstrukturen auswirken, begegnet Hönle mit einer kontinuierlichen Marktbeobachtung und gegebenenfalls mit Produkt- oder Preisanpassungen. Ein schwächerer Euro birgt das Risiko höherer Materialaufwendungen. Auf der anderen Seite bietet ein sinkender Eurokurs, wie dies in den letzten Jahren der Fall war, die Chance auf Wettbewerbsvorteile der Gesellschaft außerhalb der EU mit positiven Effekten auf die Ertragslage.
Zinsrisiken ergeben sich aus sich verändernden Zinssätzen. Zur Finanzierung des Erwerbs von Unternehmensanteilen nahm die Hönle Gruppe unter anderem Darlehen mit variablen Zinssätzen auf. Zur Absicherung von Zinsrisiken wurden in diesem Zusammenhang derivative Finanzinstrumente in Form von Zins-Swaps eingesetzt. Insgesamt ist das Zinsrisiko für die Hönle Gruppe daher derzeit von untergeordneter Relevanz. Gleichzeitig ermöglicht das derzeitige niedrige Zinsniveau eine günstige Refinanzierung.
Liquiditätsengpässe in Folge einer dauerhaft schlechten Geschäftsentwicklung sind nicht gänzlich auszuschließen. Die Liquiditätsversorgung der Dr. Hönle AG und ihrer Tochtergesellschaften erfolgt jedoch auf der Basis einer langfristigen Finanz- und Liquiditätsplanung. Der Vorstand wird über die aktuelle Liquiditätslage regelmäßig informiert. Mit derzeit 5,2 Mio. € liquiden Mitteln und zusätzlichen bestehenden Kreditlinien ist die Hönle Gruppe solide finanziert. Das Cashpooling optimiert zudem die Liquiditätsversorgung der einzelnen Gesellschaften und minimiert deren Liquiditätsrisiken.
Akquisitionen sind ein wichtiger Bestandteil der strategischen Weiterentwicklung der Hönle Konzernstruktur. Im Zusammenhang mit dem Kauf von Unternehmen ergeben sich sowohl Chancen als auch Risiken. Akquisitionen bieten die Möglichkeit, neue Geschäftsfelder oder Märkte zu erschließen und nachhaltig zu einer positiven Geschäftsentwicklung der Hönle Gruppe beizutragen. Wertminderungsrisiken entstehen, wenn die erworbene Gesellschaft nicht entsprechend dem ursprünglich vorgesehenen Zeitplan integriert werden kann oder sich die Gesellschaft nicht wie erwartet entwickelt. Die Wahrscheinlichkeit ungünstiger Geschäftsentwicklungen erhöht sich in Zeiten schwieriger oder unsicherer makroökonomischer Rahmenbedingungen. Es ist nicht auszuschließen, dass im Zuge einer außerplanmäßig schlechteren Geschäftsentwicklung bei einzelnen Gesellschaften der Hönle Gruppe ein Wertberichtigungsbedarf bei bilanzierten Geschäfts- und Firmenwerten (Konzernabschluss) bzw. Beteiligungsengagements (Jahresabschluss) entstehen kann. Dem gegenüber steht die Chance, dass die Umsatz- und Ergebnisentwicklung deutlich besser als geplant verläuft.
Die Raesch Quarz (Germany) GmbH erreichte im letzten Geschäftsjahr das geplante Ergebnisziel nicht. Nach den Optimierungsmaßnahmen der letzten Geschäftsjahre laufen die Quarzschmelzöfen weiterhin planmäßig. Für die Geschäftsjahre 2017/2018 ff. wird auf dieser Basis eine wesentliche Steigerung der Umsätze und Ergebnisse, insbesondere in den Wachstumsmärkten Halbleiter und Glasfaser, erwartet.
Es ist nicht auszuschließen, dass bilanzierte Forderungen an Versicherungen trotz sorgfältiger Prüfung und Einschätzung des Erstattungsanspruchs und der Erstattungshöhe von Seiten der Versicherung nicht oder nur zum Teil geleistet werden. Andererseits besteht die Chance, dass die tatsächlich zu erbringenden Versicherungsleistungen die bilanzierten Forderungen an den Versicherungsträger übersteigen.
Nachfolgend sind die Angaben gemäß §§ 289 Abs. 4, 315 Abs. 4 HGB dargestellt.
Das Risikomanagementsystem sowie das interne Kontrollsystem befassen sich unter anderem mit der Überwachung der Rechnungslegungsprozesse. Neben der Identifizierung und Bewertung von Risiken, die in Bezug auf einen regelkonformen Abschluss hinderlich sind, ist das Ergreifen geeigneter Maßnahmen zur Abwendung derartiger Gefahren obligatorisch.
Die strategische Unternehmensplanung, das interne Berichtswesen und das interne Kontrollwesen fließen in das Risikomanagementsystem der Dr. Hönle AG ein. Ziel der strategischen Unternehmensplanung ist die Erkennung und Nutzung zukünftiger Chancen unter Abwägung der sich daraus ergebenden Risiken. Das interne Berichtswesen fungiert als Informationssystem, welches Auskunft über aktuelle Entwicklungen und bestehende Risiken erteilt. Das interne Kontrollwesen ist fortlaufend damit beschäftigt, Risiken zu erkennen, entsprechende Maßnahmen einzuleiten und deren Umsetzung und Wirkung zu überwachen. Es umfasst unter anderem den Rechnungslegungsprozess der Dr. Hönle AG. Das Controlling ist für die Analyse des Rechnungslegungsprozesses verantwortlich. Es erfolgt eine regelmäßige und zeitnahe Berichterstattung über die Rechnungslegung an den Vorstand. Die Berichterstattung beinhaltet relevante Finanzkennzahlen und umfasst einen detaillierten Vergleich der Ist-Zahlen mit der Planung.
Zudem werden in regelmäßig stattfindenden Treffen sämtlicher Abteilungen der Dr. Hönle AG im Rahmen des Risikomanagements Risiken überwacht und einzuleitende Maßnahmen besprochen. Auch hier erfolgt eine zeitnahe Berichterstattung an den Vorstand.
Zur sachgemäßen Umsetzung der internen Risikomanagementrichtlinien greift Hönle auch auf die Verwendung eines eigens konzipierten Handbuchs zurück. Die Inhalte des Handbuchs umfassen Verhaltensregeln zur Erkennung, Analyse, Bewertung, Überwachung und Dokumentation von Risiken.
Zu den wichtigsten Voraussetzungen für eine ordnungsgemäße Rechnungslegung zählen neben einem adäquaten Warenwirtschaftssystem die eingehende Schulung der Mitarbeiter, die Festlegung der Verantwortlichkeiten und die Funktionentrennung im Rechnungswesen sowie der kontrollierte Zugang auf IT-Systemebene. Die Dr. Hönle AG verfügt über ein ERP- (Enterprise-Resource-Planning) und Buchhaltungssystem, welches eine ordnungsgemäße Buchhaltung ermöglicht. Darüber hinaus besitzt die Hönle Gruppe ein konzernweit einheitliches ERP-System und ein zertifiziertes Konsolidierungsprogramm, um eine zuverlässige und zeitnahe Rechnungslegung zu gewährleisten. Neu gegründete oder akquirierte Gesellschaften werden schnellstmöglich in das bestehende ERP-System integriert. Dabei wickelt die Dr. Hönle AG die Buchhaltung auch als Dienstleister zentral für die Gesellschaften der Hönle Gruppe ab. Der Rechnungslegungsprozess erfolgt nach dem „Vier-Augen-Prinzip“. Zudem durchlaufen die Abschlussinformationen definierte Freigabeprozesse. Bei der Erstellung der Abschlüsse werdendie Zahlen analysiert sowie Veränderungen überprüft.
Um eine eventuelle Gefährdung von Daten weitestgehend ausschließen zu können, ist Hönle ständig bestrebt, Präventivmaßnahmen im IT-Bereich zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Dabei sind regelmäßige Aktualisierungen und gegebenenfalls Erweiterungen des Systems genauso selbstverständlich wie die Einhaltung der internen Sicherheitsrichtlinien durch die Mitarbeiter. Der Schutz vor unberechtigtem Zugriff, Zerstörung und Missbrauch wird unter anderem durch den Einsatz von komplexen Firewall-Systemen und durch Zugriffskontrollen auf Betriebssystem- und Anwendungsebene weitgehend sichergestellt.
Die Gestaltung des IT-Systems trägt zu einer zeitnahen und ordnungsgemäßen Erfassung aller relevanten Informationen für den Rechnungslegungsprozess bei und gewährleistet konzernweit ein größtmögliches Maß an Sicherheit.
Nachfolgend sind die Angaben gemäß §§ 289 Abs. 2 Nr. 1, 315 Abs. 2 Nr. 1 HGB dargestellt. Im Rahmen ihrer Position als Konzernführungsgesellschaft überwacht, koordiniert und lenkt die Dr. Hönle AG die finanzwirtschaftlichen Aktivitäten der Hönle Gruppe. Die Gewährleistung ausreichender Liquiditätsreserven ist hierbei von oberster Priorität. Darüber hinaus wird auf eine Optimierung der Rentabilität bei gleichzeitiger Minimierung der Risiken Wert gelegt.
Eine potenzielle finanzielle Gefährdung stellt bei Geschäftsabwicklungen grundsätzlich immer das Ausfallrisiko dar, welches mit dem Zahlungsrückstand des Vertragspartners einhergeht. Hönle überprüft die Bonität ihrer Geschäftspartner, wobei Großkunden ein besonderes Augenmerk gilt. Die kontinuierliche Überwachung der Geschäftsvorgänge gewährleistet ein niedriges Ausfallrisiko.
Das Erreichen der Planziele der von Hönle gehaltenen Beteiligungen ist im Hinblick auf die bestehende Risikoexposition der Dr. Hönle AG von Bedeutung. Hiervon betroffen sind die Buchwerte der Beteiligungen sowie Ausleihungen und Forderungen gegenüber den Beteiligungsgesellschaften. Sollten die Planziele der Beteiligungen nicht erreicht werden oder als Reaktion auf die weitere Entwicklung notwendige Maßnahmen nicht rechtzeitig umgesetzt werden können, sind die bestehenden Wertansätze auf einen Abschreibungsbedarf hin zu überprüfen.
Das Liquiditätsrisiko könnte von Bedeutung für die Hönle Gruppe werden, wenn aktuelle oder zukünftige Zahlungen aufgrund unzureichender Verfügbarkeit von Zahlungsmitteln nicht getätigt werden können. Mit einer langfristigen Finanzplanung, die sich über mehrere Jahre hinweg erstreckt, sowie einer regelmäßigen Liquiditätsplanung wird eine stetige Zahlungsfähigkeit sichergestellt.
Das Marktrisiko beinhaltet dasjenige Risiko, das mit finanziellen Verlusten aufgrund schwankender Marktpreise, etwa bei Rohstoffen, Wechselkursen, Zinsen oder Aktienkursen, einhergeht. Für die Hönle Gruppe relevant sind vor allem das Warenpreis-, das Währungs- sowie das Zinsrisiko. Diese Risiken können negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Nach sorgfältiger Abwägung hat sich die Hönle Gruppe basierend auf einer Kosten-Nutzen-Analyse gegen spezielle Sicherheitsmaßnahmen in den Bereichen Währungs- und Warenpreisrisiken entschieden.
In Abhängigkeit von der sich verändernden Marktsituation kann es bei den Einkaufspreisen für die benötigten Rohstoffe beziehungsweise für Energie zu deutlichen Preisschwankungen kommen. Von den bestehenden und zu erwartenden Marktrisiken geht aus heutiger Sicht keine Bestandsgefährdung für die Hönle Gruppe aus. Eine günstige Marktentwicklung könnte sich jedoch positiv auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken.
Das Währungsrisiko umfasst die aus Wechselkursschwankungen entstehenden Gefahren, die Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte sowie auf die Einkaufspreise der Hönle Gruppe haben können. Da die Hönle Gruppe den Großteil ihrer Einkaufs- und Verkaufsgeschäfte in Euro abwickelt, werden Wechselkursrisiken aus der Verrechnung von Lieferungen oder Leistungen von Lieferanten bzw. an Kunden weitgehend vermieden.
Das Zinsrisiko ergibt sich aus den sich verändernden Zinssätzen. Zur Absicherung von Zinsrisiken wurden derivative Finanzinstrumente in Form von Zins-Swaps eingesetzt. Für die Dr. Hönle AG besteht aufgrund der Effektivität der Sicherungsinstrumente kein bilanzierungspflichtiges Ertragsrisiko, da im Falle von negativen beizulegenden Zeitwerten des Finanzinstrumentes positive Entwicklungen des dazugehörenden Grundgeschäftes gegenüberstehen. Zu weiteren Angaben wird auf die Erläuterungen im Konzernanhang verwiesen.
Die Hönle Gruppe ist mit leistungsstarken Produkten in unterschiedlichen Branchen und Anwendungsbereichen breit aufgestellt und verfügt über eine solide finanzielle Basis.
Ein wesentliches Risiko stellt aus heutiger Sicht ein konjunktureller Abschwung dar. Es ist davon auszugehen, dass dieser auch die Geschäftsentwicklung der Hönle Gruppe negativ beeinflussen würde. Auch Planverfehlungen bei der Raesch Quarz (Germany) GmbH könnten die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und des Konzerns negativ beeinflussen.
Wirtschaftliche Chancen ergeben sich durch die Erschließung neuer Märkte und Anwendungsfelder für die Hönle Gruppe. Der Ausbau der Vertriebskapazitäten, sei es über eigene Gesellschaften oder über lokale Vertriebspartner, soll neue Absatzmärkte für die Hönle Gruppe nutzbar machen. Neue Anwendungsfelder – beispielsweise in den Bereichen Halbleiter, Glasfaser, Wasserentkeimung und Medizintechnik – sollen in den nächsten Jahren kontinuierlich erschlossen werden. Die Kooperation mit SKC Co. Ltd. im Bereich Klebstoffe birgt zusätzliche Wachstumspotenziale für die künftige Entwicklung der Hönle Gruppe.
Derzeit sind keine Risiken erkennbar, die bestandsgefährdend sind oder zukünftig sein könnten.
Die Vergütungsstruktur der Vorstände ist auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung ausgerichtet. Die monetäre Vergütung umfasst fixe sowie variable Bestandteile, die sich am Erfolg der Hönle Gruppe orientieren.
Kriterien für die Angemessenheit der Vergütung bilden sowohl die Aufgaben des einzelnen Vorstandsmitglieds, seine persönliche Leistung, die wirtschaftliche Lage, der Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens als auch die Üblichkeit der Vergütung unter Berücksichtigung des Vergleichsumfelds und der Vergütungsstruktur, die ansonsten in der Gesellschaft gilt. Struktur und Höhe der Vorstandsvergütung werden vom Aufsichtsrat regelmäßig überprüft.
Gegenüber den Vorständen Herrn Haimerl und Herrn Runge bestehen Versorgungszusagen. Im Zuge der Umstellung der Versorgungszusagen für die Vorstände werden seit 01.01.2012 jährliche Rentenbausteine erworben. Die Höhe des in einem Geschäftsjahr erworbenen Rentenbausteins ergibt sich aus dem Versorgungsaufwand, der mit altersabhängigen Umrechnungsfaktoren verrentet wird. Der Versorgungsaufwand entspricht einem fixen Prozentsatz des jährlichen Festgehalts (ohne Tantieme). Als Leistungsarten sind Altersrente (ab 60 Jahre), Erwerbsminderungsrente und Hinterbliebenenrente (Witwen-, Lebenspartner- und Waisenrente) vorgesehen. Die Höhe der Erwerbsminderungs- und Altersrente entspricht der Summe aus dem Besitzstandsbaustein und den bis zum Versorgungsfall erworbenen Rentenbausteinen. Die Witwen- und Lebenspartnerrente umfasst 60 % der Erwerbsminderungs- oder Altersrente, auf die im Zeitpunkt des Todes eine Anwartschaft bestand bzw. die im Zeitpunkt des Todes zur Auszahlung kam. Die Waisenrente beträgt für Halbwaisen 12 %, für Vollwaisen 20 % des genannten Rentenanrechts. Zur Deckung der Versorgungszusagen wurden Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen.
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| in T€ | Gehalt | sonstige Bezüge | Gesamt | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2016/2017 | 2015/2016 | 2016/2017 | 2015/2016 | 2016/2017 | 2015/2016 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Norbert Haimerl | 265 | 232 | 26 | 25 | 291 | 256 |
| Heiko Runge | 264 | 231 | 14 | 14 | 278 | 245 |
| Summe | 529 | 463 | 40 | 39 | 569 | 502 |
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| in T€ | Tantieme | |
|---|---|---|
| 2016/2017 | 2015/2016 | |
| --- | --- | --- |
| Norbert Haimerl | 270 | 248 |
| Heiko Runge | 270 | 248 |
| Summe | 540 | 496 |
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| in T€ | Pensionsaufwand nach IAS 19 | |
|---|---|---|
| 2016/2017 | 2015/2016 | |
| --- | --- | --- |
| Norbert Haimerl | 251 | 245 |
| Heiko Runge | 219 | 216 |
| Summe | 470 | 461 |
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| in T€ | Anwartschaftsbarwert der Pensionszusage (Defined Benefit Obligations) | |
|---|---|---|
| Stand 30.09.2017 | Stand 30.09.2016 | |
| --- | --- | --- |
| Norbert Haimerl | 1.760 | 1.741 |
| Heiko Runge | 1.583 | 1.596 |
| Summe | 3.343 | 3.336 |
Zusätzlich wurden Versorgungszahlungen für Hinterbliebene von ehemaligen Vorständen in Höhe von 12 T€ (Vj. 12 T€) geleistet.
Der Aufsichtsrat bestellt den Vorstand der Dr. Hönle AG für eine Amtszeit von jeweils höchstens fünf Jahren.
Mit dem Vorstand der Gesellschaft wurde eine Übergangsgeldvereinbarung getroffen. Diese sieht vor, dass bei Ausscheiden aus dem Vorstand nach Vollendung des 50. Lebensjahres und vor Vollendung des 60. Lebensjahres die festen Bezüge laut Dienstvertrag für zwölf Monate fortgezahlt werden und nach diesem Zeitraum zwischen 40 % bis maximal 50 % der festen Bezüge bis zum Wirksamwerden der Versorgungszusage für den Vorstand fortgezahlt werden. Die Übergangsgeldvereinbarung wird allerdings nur dann wirksam, wenn der Betreffende mindestens zehn Jahre Mitglied des Vorstands war und er das Ausscheiden nicht selbst zu verantworten hat. Im Falle anderweitiger Einkünfte sind diese auf das Übergangsgeld anzurechnen. Dadurch kann sich dieses verringern bzw. völlig entfallen. Der Aufsichtsrat hat des Weiteren das Recht, das Übergangsgeld im Falle einer Verschlechterung der Lage der Gesellschaft herabzusetzen. Im Falle von zu Unrecht bezogenen Leistungen bzw. bei nachträglichen Herabsetzungen durch den Aufsichtsrat sind die gewährten Leistungen an die Gesellschaft zu erstatten.
Für den Fall eines Eigentümerwechsels bei der Dr. Hönle AG (Change of Control) hat der Vorstand das Recht, den Vorstandsdienstvertrag mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsende zu kündigen und sein Amt zu diesem Zeitpunkt niederzulegen. Als Eigentümerwechsel gilt jede unmittelbare oder mittelbare Erlangung der Kontrolle über die Dr. Hönle AG im Sinne des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes (WpÜG) durch einen Dritten. Im Falle des Ausscheidens steht dem Vorstand eine Abgeltung seiner Bezüge und Nebenleistungen vom Zeitpunkt der vorzeitigen Beendigung bis zum Laufzeitende seines Dienstvertrages zu. Bezüglich der Versorgungszusage hat der Vorstand ein Wahlrecht zwischen einer Einmalzahlung in Höhe des Wertes oder der Fortführung. Dabei ist der Vorstand so zu stellen, als ob die Gesellschaft die Versorgungszusage bis zur im Dienstvertrag vereinbarten Beendigung des Dienstvertrages erfüllt hätte.
Die Vergütung enthält ausschließlich feststehende Bezüge, die sich an den Aufgaben und der Verantwortung der Aufsichtsratsmitglieder orientieren. Darüber hinaus wird keine weitere Vergütung, beispielsweise für Beratungs- oder Vermittlungsleistungen, gewährt.
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| in T€ | Gesamt | |
|---|---|---|
| 2016/2017 | 2015/2016 | |
| --- | --- | --- |
| Prof. Dr. Karl Hönle | 48 | 48 |
| Günther Henrich | 36 | 36 |
| Dr. Bernhard Gimple | 24 | 24 |
| Summe | 108 | 108 |
Die Weltwirtschaft befindet sich im Aufschwung. Der globale Aufschwung dürfte sich im Jahr 2018 fortsetzen. Der Internationale Währungsfonds erwartet nach einem Wirtschaftwachstum von 3,6 % im Jahr 2017 ein Wachstum von 3,7 % in 2018 und eine anhaltend starke Expansion in den Folgejahren.
In den USA, in Japan und im Euroraum ist die Normalauslastung der Produktionskapazitäten nahezu erreicht, teilweise liegt sie sogar über der Auslastungsgrenze. Deutschland bleibt einer der wichtigsten Konjunkturmotoren in der Eurozone, aber auch in Frankreich und Italien verbessern sich die wirtschaftlichen Aussichten. Die konjunkturelle Erholung in Europa profitiert von den abnehmenden politischen Risiken nach den Wahlen in mehreren europäischen Ländern.
Die wirtschaftspolitischen Anregungen der chinesischen Wirtschaft dürften sich positiv auf deren zukünftige Entwicklung auswirken.
Zu den verbleibenden Risiken gehören mehrere schwierig zu prognostizierende geopolitische Entwicklungen wie beispielsweise der Konflikt zwischen Nordkorea und den USA. Insgesamt gingen die Risiken seit dem Frühjahr jedoch etwas zurück. Maßgeblich hierfür ist das stabilere weltwirtschaftliche Umfeld.
Die weitere Geschäftsentwicklung der einzelnen Segmente der Hönle Gruppe hängt maßgeblich von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab. Grundlage für den Ausblick stellen detaillierte Planungen für die einzelnen Gesellschaften der Hönle Gruppe dar.
Die Hönle Gruppe nimmt im Bereich der LED-Trocknungstechnik im Digital- und Bogenoffsetdruck eine führende Rolle ein. Sowohl in der Druckindustrie als auch bei anderen Industrieanwendungen ist ein zunehmender Trend zum Einsatz der LED-Technik zu erkennen. Aus diesem Grund investiert die Dr. Hönle AG in diese Technologie, baut eine neue Fertigungslinie für UV-LED-Module auf und erhöht die Personalstärke sowohl in der Entwicklung als auch in der Produktion von LED-Systemen.
Für das Geschäftsjahr 2017/2018 geht der Vorstand im Segment Geräte & Anlagen und bei der Dr. Hönle AG insgesamt von einer Steigerung der Umsätze im oberen einstelligen Prozentbereich und einer entsprechenden Steigerung der Ergebnisbeiträge aus.
Im Segment Glas & Strahler wird im Geschäftsjahr 2017/2018 mit einer positiven Geschäftsentwicklung gerechnet. Hierzu wird insbesondere die Raesch Quarz (Germany) GmbH beitragen. Nach der Umsetzung technischer Optimierungsprozesse und der Inbetriebnahme des neuen Resize-Zentrums für Quarzglasrohre mit einem Durchmesser von bis zu einem Meter werden im laufenden Geschäftsjahr steigende Umsätze und ein positiver Ergebnisbeitrag erwartet. Die Raesch Quarz (Germany) GmbH erschließt sich mit dem neuen Zentrum vielversprechende Geschäftsfelder im Halbleitermarkt.
Im September 2017 trat das Ballastwasser-Übereinkommen in Kraft. Die Übergangsrichtlinien wurden jedoch ausgeweitet und gelten nicht wie ursprünglich vorgesehen bis 2022, sondern bis 2024. Es wird erwartet, dass sich die positiven Effekte aus dem Ballastwasser-Übereinkommen für die Hönle Gruppe, insbesondere jedoch für die UV-Technik Speziallampen GmbH, erst entsprechend zeitversetzt in deutlich steigenden Umsätzen bemerkbar machen werden.
Der Vorstand geht davon aus, dass der Bereich Glas & Strahler im Geschäftsjahr 2017/2018, aber auch in den darauffolgenden Jahren deutlich zum Umsatz- und Ergebniswachstum der Hönle Gruppe beitragen wird.
Nach einem sehr erfolgreichen Geschäftsjahr 2016/2017 wird im Segment Klebstoffe im neuen Geschäftsjahr von einem Umsatz- und Ergebnissprung ausgegangen. Der Bereich Consumer Electronics wird hierzu maßgeblich beitragen. Vor allem in Smart Devices wie Smartphones und Tablets werden zunehmend Klebstoffe der Panacol Gruppe eingesetzt. Die Kundenbasis wurde vergrößert, die Zahl der Klebstoffanwendungen insbesondere in Wachstumsmärkten erweitert und neue wettbewerbsfähige Klebstoffe wurden entwickelt. Damit wurde die Basis für eine auch in Zukunft positive Geschäftsentwicklung gelegt.
Die Hönle Gruppe ist mit den Geschäftssegmenten Geräte & Anlagen, Glas & Strahler und Klebstoffe sehr breit aufgestellt.
Die Hönle Gruppe ist mit ihren UV-LED-Systemen in einem Zukunftsmarkt gut positioniert. Um das geplante weitere Wachstum abbilden zu können, werden die Entwicklungs- und die Fertigungskapazitäten für die LED-Technik immer weiter ausgebaut. Neue Kooperationen mit strategischen Partnern im Druckmarkt und in der Wasserentkeimung stellen zusätzliche wichtige Wachstumspotenziale für eine nachhaltige positive Geschäftsentwicklung der Hönle Gruppe dar.
Neben dem klassischen Gerätebau tragen kurzlebige Wirtschaftsgüter bereits 47 % zum Konzernumsatz bei.
Bei den Klebstoffen ist Hönle in vielen Wachstumsmärkten wie etwa Smart Devices stark vertreten. Die enge Zusammenarbeit mit Weltmarktführern bildet die Basis für die Entwicklung qualitativ hochwertiger Industrieklebstoffe.
Schließlich verfügt Hönle auch über gute Voraussetzungen, sich die wachsenden Halbleiter- und Glasfasermärkte mit Quarzglasprodukten weiter zu erschließen.
Bei gleichbleibenden konjunkturellen Rahmenbedingungen strebt der Vorstand im Geschäftsjahr 2017/2018 einen Umsatz von 115 bis 125 Mio. € und ein Betriebsergebnis von 22 bis 26 Mio. € für die Hönle Gruppe an.
Die Höhe der Neu- und Ersatzinvestitionen der Hönle Gruppe wird voraussichtlich bei 3,0 bis 4,0 Mio. € liegen. Im Geschäftsjahr 2017/2018 sind Investitionen in Produktionsanlagen im Wesentlichen bei der Raesch Quarz (Germany) GmbH, der Panacol-Elosol GmbH sowie der Dr. Hönle AG geplant.
Neben dem rein organischen Wachstum wird auch die Akquisition von Unternehmen für die Ausweitung der Geschäftsaktivitäten der Hönle Gruppe von Bedeutung sein. Insbesondere im Bereich der kurzlebigen Wirtschaftsgüter wie Klebstoffe und Quarzglasprodukte beabsichtigt die Hönle Gruppe, ihre Marktposition mittelfristig weiter auszubauen.
Gräfelfing, den 22. Dezember 2017
Norbert Haimerl, Vorstand
Heiko Runge, Vorstand
Zukunftsbezogene Aussagen
Der Lagebericht enthält Aussagen und Informationen zur Dr. Hönle AG und zur Hönle Gruppe, die sich auf in der Zukunft liegende Zeiträume beziehen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf der Basis aller zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichtes zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die den Prognosen zugrundegelegten Annahmen nicht zutreffend sein oder Risiken – wie sie beispielsweise im Risikobericht genannt werden – eintreten, können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt außerhalb der gesetzlich vorgesehenen Veröffentlichungsvorschriften keine Verpflichtung, die in diesem Lagebericht enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.
An die Dr. Hönle Aktiengesellschaft, Gräfelfing
Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Dr. Hönle AG, Gräfelfing - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2016 bis zum 30. September 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dr. Hönle AG, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2016 bis zum 30. September 2017 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • | entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2017 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2016 bis zum 30. September 2017 und |
| • | vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden „EU-APrVO“) unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und des Lageberichts zu dienen.
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte bei der Prüfung des Jahresabschlusses
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2016 bis zum 30. September 2017 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.
Nachfolgend stellen wir den aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar:
- Werthaltigkeit der Anteile an verbundenen Unternehmen und Forderungen an verbundene Unternehmen
dar:
Unsere Darstellung dieses besonders wichtigen Prüfungssachverhaltes haben wir wie folgt strukturiert:
1) Gründe für die Bestimmung als besonders wichtiger Prüfungssachverhalt
2) Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse
3) Verweis auf weitergehende Informationen
Werthaltigkeit der Anteile an verbundenen Unternehmen und Forderungen an verbundene Unternehmen
1) In dem Jahresabschluss der Dr. Hönle AG werden zum 30. September 2017 Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 29.943 (38,5% der Bilanzsumme) ausgewiesen. Im Rahmen der gesamten Beteiligungsengagements kommen zusätzlich noch Forderungen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 23.164 (29,8% der Bilanzsumme) hinzu. Die Dr. Hönle AG hat zum Abschlussstichtag die Werthaltigkeit ihrer Beteiligungsansätze und Forderungen überprüft.
Für die genannten Buchwerte wurden durch die Dr. Hönle AG eigene Bewertungen zur Ermittlung der beizulegenden Werte durchgeführt. Auf Basis der vorliegenden Berechnungen der Gesellschaft sowie weiterer Dokumentationen ergab sich für das Geschäftsjahr 2016/2017 kein Abwertungsbedarf. Die beizulegenden Werte der Anteile an verbundenen Unternehmen wurden jeweils als Barwerte der erwarteten künftigen Zahlungsströme mittels Discounted Cashflow-Modellen („DCF“) ermittelt, wobei die von den gesetzlichen Vertretern erstellten Planungsrechnungen zugrunde gelegt wurden. Die Werthaltigkeit der Ausleihungen und Forderungen an verbundene Unternehmen wurde auf Basis der erwarteten Zahlungsströme, welche aus den integrierten Unternehmensplanungen und den genannten Discounted Cashflow-Modellen abgeleitet wurden, nachgewiesen. Das Ergebnis dieser Bewertungen ist insbesondere von der Einschätzung der künftigen Zahlungsmittelzuflüsse durch die gesetzlichen Vertreter und von den jeweils verwendeten Diskontierungszinssätzen abhängig. Die Bewertungen sind daher mit Unsicherheiten behaftet. Vor diesem Hintergrund und angesichts der wesentlichen Bedeutung für die Vermögens- und Ertragslage der Dr. Hönle AG war dieser Sachverhalt im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung.
2) Bezogen auf die von der Dr. Hönle AG durchgeführten Bewertungen haben wir uns davon überzeugt, dass die beizulegenden Werte sachgerecht mittels DCF-Verfahren unter Beachtung der relevanten Bewertungsstandards ermittelt wurden. Hierzu haben wir überprüft, ob die zugrundeliegenden künftigen Zahlungsmittelzuflüsse und die angesetzten Kapitalkosten insgesamt eine sachgerechte Grundlage darstellen. Bei unserer Einschätzung haben wir uns unter anderem auf einen Abgleich mit allgemeinen und branchenspezifischen Markterwartungen sowie umfangreiche Erläuterungen der gesetzlichen Vertreter zu den wesentlichen Werttreibern der Planung gestützt. Mit der Kenntnis, dass bereits relativ kleine Veränderungen des verwendeten Diskontierungszinssatzes teilweise wesentliche Wertauswirkungen haben können, haben wir auch die bei der Bestimmung des verwendeten Diskontierungszinssatzes herangezogenen Parameter geprüft und das Berechnungsschema nachvollzogen. Auf dieser Basis erfolgte auch die Prüfung der Werthaltigkeit der Ausleihungen und Forderungen an verbundene Unternehmen. Die vom Management angewandten Bewertungsparameter und -annahmen sind aus unserer Sicht zur Überprüfung der Werthaltigkeit sachgerecht abgeleitet worden.
3) Die Angaben der Gesellschaft im Anhang zu den Finanzanlagen und deren Werthaltigkeit sind in dem Abschnitt "Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze" sowie in dem Abschnitt "Anlagevermögen" enthalten.
Sonstige Informationen
Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen
| • | die übrigen Teile des Geschäftsberichts der Dr. Hönle AG, Gräfelfing, für das zum 30. September 2017 endende Geschäftsjahr und |
| • | den Corporate Governance-Bericht nach Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex. |
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
| • | wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder |
| • | anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. |
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsorgans für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
| • | identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| • | gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| • | beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| • | ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • | beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| • | beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
| • | führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.
Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.
Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen
Übrige Angaben gemäß Artikel 10 APrVO
Wir wurden von der Hauptversammlung am 28. März 2017 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 7. August 2017 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2012/2013 als Abschlussprüfer der Dr. Hönle AG tätig.
Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Aufsichtsrat nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.
Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer
Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Christoph Thomas.
München, den 22. Dezember 2017
**S & P GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Christoph Thomas, Wirtschaftsprüfer
Ulrich Stauber, Wirtschaftsprüfer
der Umsatz der Hönle Gruppe stieg erstmals in der Firmengeschichte auf über 100 Mio. € und auch beim Konzernergebnis konnten wir mit 10,4 Mio. € einen neuen Rekord einfahren. Größter Wachstumstreiber war im Berichtsjahr das Segment Klebstoffe, in dem der Umsatz um 27 % auf knapp 30 Mio. € stieg. Auch im neuen Geschäftsjahr sind die Aussichten in allen Segmenten, insbesondere im Segment Klebstoffe, sehr gut. Der Bereich Consumer Electronics wird voraussichtlich zu einer sprunghaften Umsatz- und Ergebnisentwicklung bei der Panacol Gruppe führen. Wir haben unsere Prognose aufgrund der zu erwartenden starken Geschäftsentwicklung daher deutlich angehoben.
Nachfolgend möchte ich Ihnen einen Überblick über die Tätigkeiten des Aufsichtsrats während des Geschäftsjahres 2016/2017 geben.
Wir haben im letzten Geschäftsjahr die uns gemäß Gesetz und Satzung obliegenden Pflichten ordnungsgemäß wahrgenommen und den Vorstand unserer Gesellschaft überwacht und beraten. Die Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat erfolgte in einer offenen Atmosphäre und war von gegenseitigem Vertrauen geprägt. Bei allen Entscheidungen von grundlegender Bedeutung waren wir eingebunden. Dies betraf unter anderem Investitionen in ein Resize-Zentrum für Quarzglasrohre bei der Raesch Quarz (Germany) GmbH in Langewiesen bei Ilmenau sowie in den geplanten Bau eines neuen Firmengebäudes zur Erweiterung der Geschäftstätigkeit im Segment Klebstoffe in Steinbach (Taunus).
Zur Vorbereitung der Sitzungen informierte uns der Vorstand aktuell und ausführlich über den Geschäftsverlauf. Darüber hinaus wurden wir auch außerplanmäßig in mündlicher oder schriftlicher Form über besondere Vorkommnisse zeitnah unterrichtet.
Vorstand und Aufsichtsrat kamen im Berichtsjahr zu fünf Sitzungen zusammen, in denen in vier Sitzungen jeweils alle Mitglieder anwesend waren. In der Sitzung am 29.08.2017 waren der Aufsichtsrat vollzählig und der Vorstand mit Herrn Haimerl anwesend.
Auf der Grundlage detaillierter Berichte des Vorstands befassten wir uns ausführlich mit der Geschäftsentwicklung, mit der Vermögens- und Finanzlage, der Unternehmensplanung sowie dem Risikomanagement. Soweit es die Gesetzeslage, die Satzung der Gesellschaft oder die Geschäftsordnung erforderte, erteilten wir nach ausgiebiger Erörterung die Zustimmung zu den Anträgen des Vorstands.
Wir konnten uns von der Recht- und Ordnungsmäßigkeit der Vorstandsarbeit überzeugen.
Der Vorstand erläuterte uns in der Sitzung am 3. November 2016 die vorläufigen Zahlen der Einzelgesellschaften der Hönle Gruppe sowie die des Hönle Konzerns zum 30.09.2016. Der Vorstand führte aus, dass die Wirtschaftsprüfer zu diesem Zeitpunkt alle Einzelabschlüsse der Hönle Gruppe prüften. Der Vorstand erläuterte den aktuellen Stand der Umbaumaßnahmen für den Aufbau des neuen Resize-Zentrums bei der Raesch Quarz (Germany) GmbH. Er berichtete dann über das neue Zentrallager in Olching, welches angemietet wurde. Das Zentrallager soll mehrere dezentrale Lager zusammenfassen und Ablaufprozesse im Bereich Logistik optimieren.
Schließlich erhielten wir eine detaillierte GuV-Planung über alle Konzerngesellschaften für das Geschäftsjahr 2016/2017.
Gegenstand der Aufsichtsratssitzung am 25. Januar 2017 war die Erörterung des geprüften Jahresabschlusses der Dr. Hönle AG sowie des geprüften Konzernabschlusses zum 30. September 2016.
An dieser Sitzung nahmen auch die Wirtschaftsprüfer der Dr. Hönle AG teil. Der Vorstand berichtete über die Rentabilität der Gesellschaft, der Tochterunternehmen und der Beteiligungsunternehmen, insbesondere über die Rentabilität des Eigenkapitals gemäß § 90 Absatz 1 Ziffer 2 AktG. Nach einer ausführlichen Aussprache über den Jahresabschluss mit dem Wirtschaftsprüfer und dem Vorstand billigten wir die Abschlüsse.
In dieser Besprechung wurden auch die Tagesordnung für die ordentliche Hauptversammlung am 28. März 2017 und die Beschlussvorschläge festgelegt. Vorstand und Aufsichtsrat entschieden, der Hauptversammlung vorzuschlagen, vom Bilanzgewinn der Dr. Hönle AG aus dem Geschäftsjahr 2015/2016 in Höhe von 30.045.722,66 € eine Dividende von 0,55 € je dividendenberechtigter Stückaktie an die Aktionäre auszuschütten.
Anschließend erläuterte der Vorstand die aktuelle Geschäftslage der Dr. Hönle AG sowie deren Tochterunternehmen.
Am 27. März 2017 trafen sich Vorstand und Aufsichtsrat zu einer weiteren Sitzung und erörterten den Geschäftsverlauf und die Ertragslage der Einzelgesellschaften und des Konzerns im ersten Quartal 2016/2017 sowie die prognostizierte Gewinn- und Verlustrechnung zum Ende des zweiten Quartals. Die gute Geschäftsentwicklung im Segment Geräte und Anlagen war der wesentliche Grund für die Steigerung des Umsatzes und des Ergebnisses im zweiten Quartal. Das neue Resize-Zentrum der Raesch Quarz (Germany) GmbH konnte erfolgreich in Betrieb genommen werden. Insgesamt ging der Vorstand auf Konzernebene von einer leichten Umsatzsteigerung und einem Ergebnis auf Vorjahresniveau zum Halbjahr aus.
Die Geschäftslage zum Ende des ersten Halbjahres wurde in der Aufsichtsratssitzung am 16. Mai 2017 detailliert erörtert. Das Halbjahresergebnis lag demnach 5 % über dem Wert des Vorjahres. Die gute Geschäftsentwicklung im Segment Klebstoffe führte zu einer Steigerung des Segmentergebnisses um 47 % und trug damit wesentlich zur positiven Entwicklung im Konzern bei. Der Vorstand erklärte, dass sich dies voraussichtlich auch in der zweiten Jahreshälfte fortsetzen werde. Für die Erweiterung der Geschäftstätigkeit im Segment Klebstoffe stellte uns der Vorstand die Planungen bezüglich des Baus eines neuen Firmengebäudes in Steinbach bei Frankfurt vor. Der Aufsichtsrat stimmte dem Vorhaben zu und genehmigte die Investition.
Am 29. August 2017 trafen wir uns zur letzten Sitzung im Geschäftsjahr 2016/2017. Der Vorstand erläuterte in dieser Besprechung die prognostizierten Gewinn- und Verlustrechnungen der Einzelgesellschaften und des Konzerns zum dritten Quartal. Dabei ging er unter anderem auf den Ergebnisrückgang bei der Eltosch Grafix GmbH und der Dr. Hönle AG ein. Anschließend erläuterte uns der Vorstand die Gründe, die zur Neubesetzung der Geschäftsführung bei der Raesch Quarz (Germany) GmbH führten. Ferner wurde ein Beschluss über die Investition in einen neuen Glühofen bei der Raesch Quarz (Germany) GmbH gefasst. Abschließend präsentierte der Vorstand die erwartete Geschäftsentwicklung der Hönle Gruppe im vierten Quartal.
Die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex hat den Kodex zur verantwortungsvollen Unternehmensführung in der Fassung vom 07. Februar 2017 veröffentlicht. Der Aufsichtsrat stimmte die Umsetzung der Empfehlungen und Anregungen des Kodex mit dem Vorstand ab und gab eine gemeinsame Erklärung nach § 161 AktG heraus. Die Erklärung wurde in den Geschäftsbericht aufgenommen und durch Bekanntmachung im Internet den Aktionären dauerhaft zugänglich gemacht. Der Vorstand der Dr. Hönle AG besteht aus zwei und der Aufsichtsrat der Dr. Hönle AG aus drei Mitgliedern. Bei der Besetzung des Vorstands und des Aufsichtsrats der Dr. Hönle AG ergaben sich keine Änderungen.
Die Hauptversammlung vom 28. März 2017 wählte die S&P GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2016/2017.
Die S&P GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft prüfte für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2016 bis 30. September 2017 den Jahresabschluss der Dr. Hönle AG und den Konzernabschluss sowie den Konzernlagebericht, der mit dem Lagebericht der Dr. Hönle AG zusammengefasst ist, und versah sie jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk.
In der Telefonkonferenz vom 21. Dezember 2017 wurde der Aufsichtsrat über die vorläufigen Ergebnisse der Abschlussprüfer informiert. In der Aufsichtsratssitzung vom 23. Januar 2018 ließen wir uns den Prüfungsbericht vom Abschlussprüfer detailliert erörtern. Der Prüfer berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses sowie des zusammengefassten Lageberichts/Konzernlageberichts der Dr. Hönle AG und gab ergänzende Auskünfte über das letzte Geschäftsjahr. Dabei ging er insbesondere auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Aktiengesellschaft und des Konzerns ein.
Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, der Hauptversammlung vom 21. März 2018 vorzuschlagen, den Bilanzgewinn der Dr. Hönle AG zur Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,60 € je dividendenberechtigter Aktie zu verwenden und den verbleibenden Rest auf neue Rechnung vorzutragen.
Der Aufsichtsrat stimmte dem Ergebnis der Abschlussprüfung zu. Ferner prüften wir den Jahresabschluss, den Konzernabschluss und den zusammengefassten Konzernlagebericht. Es ergaben sich dabei keine Einwendungen, sodass der Aufsichtsrat die Abschlüsse billigte. Der Jahresabschluss war damit festgestellt.
Ich danke den Vorständen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Dr. Hönle AG und aller Tochtergesellschaften sowie meinen Kollegen im Aufsichtsrat für ihr großes Engagement und die gute Zusammenarbeit im Geschäftsjahr 2016/2017 und freue mich auf die Fortsetzung in 2018.
Prof. Dr. Karl Hönle, Vorsitzender des Aufsichtsrats
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