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va-Q-tec AG

Interim / Quarterly Report Aug 22, 2018

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Interim / Quarterly Report

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va-Q-tec AG

Würzburg

H1-Bericht 2018

5 KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT

5.1 WIRTSCHAFTSBERICHT

5.1.1 Makroökonomisches Umfeld und konzernspezifische Rahmenbedingungen

Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert für das Jahr 2018 ein Wachstum der Weltwirtschaft in Höhe von 3,9 %. Makroökonomische Unsicherheiten sieht der IWF wie im Vorjahr in den wirtschaftlichen Folgen der Entscheidung des Vereinigten Königreiches, die Europäische Union zu verlassen ("BREXIT"). va-Q-tec erwartet von der BREXIT-Entscheidung weiterhin keine wesentlichen negativen Auswirkungen. Das gilt insbesondere auch für die Geschäfte im britischen Berichtssegment, da zwar die operative Steuerung aus dem Vereinigten Königreich erfolgt, die eigentliche Wertschöpfung aber über die global verteilte Container-Flotte erzielt wird.

Wesentliche Umsatztreiber im ersten Halbjahr 2018 sind die Endmärkte Healthcare & Logistik sowie Kühlgeräte & Lebensmittel, die zusammen einen Umsatzanteil von 82 % am Konzernumsatz ausmachen.

Nach externen Schätzungen bleibt der Markt für thermische Verpackungssysteme weiterhin ein Wachstumsmarkt mit einem weltweiten durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 9 %. va-Q-tec operiert mit dem deutschen und dem UK-Segment in diesem Markt - insbesondere für die stark regulierte und kontrollierte globale Healthcare-Industrie und ihre hohen Anforderungen an temperaturstabile Logistiklösungen. Die Gesellschaft ist davon überzeugt, sowohl mit den qualitativ hochwertigen Systemlösungen im Verkauf als auch mit den neuartigen Mietlösungen ("Serviced Rental" von thermischen Verpackungssystemen) weiterhin überproportional zum Markt wachsen zu können. Insbesondere mit zukunftsweisenden Mietlösungen beabsichtigt va-Q-tec in Märkte einzutreten, die bislang nur mit konventionellen thermischen Verpackungssystemen bedient wurden.

Mit dem Produktgeschäft (Verkauf von VIPs) befindet sich der Konzern ebenfalls in einem wachsenden Markt: In Deutschland werden der "Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen" zufolge circa 60 % der Primärenergie für thermische Zwecke, also Kühlen oder Erwärmen, verwendet. Mit weltweit steigenden Verbraucherpreisen für Primärenergie, erhöhtem Kundenbewusstsein für Energieeinsparungen und strengeren gesetzlichen Regulierungen nimmt der ökonomische und politische Anreiz zu, in Energieeffizienz und damit in die Produkte von va-Q-tec zu investieren.

5.1.2 Geschäftsverlauf

Im Mittelpunkt stand im ersten Halbjahr weiter die Schaffung wesentlicher personeller, organisatorischer und baulicher Voraussetzungen für die bisherige und weiterhin zu erwartende Geschäftsausweitung.

Zugleich wurden auch die Internationalisierung des Geschäfts sowie die Erweiterung der Produktionskapazitäten und der Containerflotte auf über 1.750 Mietcontainer vorangetrieben.

Im ersten Halbjahr 2018 setzt sich das Umsatzwachstum der Gesellschaft im leicht zweistelligen Prozentsatz fort. In Hinblick auf die Kundenbasis hat va-Q-tec auch im ersten Halbjahr 2018 weitere Fortschritte erzielt, die Beziehungen zu Bestandskunden ausgebaut und neue Kunden gewonnen. Die innovativen Dämmlösungen von va-Q-tec stoßen auf wachsendes Interesse in den Bereichen Appliances & Food (Kühlschränke und gewerbliche Kühlung) sowie Technics & Industry (Warmwasserspeicher) und versprechen weiteres Wachstum für das Jahr 2018. Im Dienstleistungsgeschäft, das auf die Herausforderungen der Kühlkettenlogistik in der globalen Healthcare-Industrie abzielt, konnten auch neue Kunden für das "Serviced Rental" von Containern und Boxen gewonnen werden.

Aufgrund der anhaltend starken Nachfrage im materialkostenintensiven Produktgeschäft, höheren Aufwendungen bei der Repositionierung im Container-Netzwerk, den Vorlaufkosten beim Aufbau des internationalen Geschäfts und den vom erwarteten zukünftigen Wachstum getriebenen Personalaufbau ging das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) gegenüber dem starken Vorjahreszeitraum von 4.174 TEUR auf 1.387 TEUR zurück. Gleichzeitig gestaltete sich der Hochlauf mehrerer Projekte im margenstarken Dienstleistungsgeschäft länger als ursprünglich erwartet.

Geschäftsbereich Produkte (Verkauf von VIPs)

Im Geschäftsbereich Produkte konnten weiter neue Kunden in den Endmärkten Appliances & Food sowie Technics & Industry akquiriert und das Bestandskundengeschäft weiter ausgebaut werden. Dieser Erfolg begründet sich einerseits durch die hohe Qualität, Leistungsfähigkeit und Lebensdauer der VIPs, andererseits wirkten sich regulatorische Veränderungen günstig auf das Geschäft aus. Seit September 2017 sind Warmwasserspeicher in Heizungsanlagen (Volumen bis 2.000 l) Gegenstand des europaweiten Energieeffizienz-Labelings, wie es bei Kühlschränken bereits seit Jahren Standard ist. Die aktuell höchste Energieeffizienzklasse A+ ist dabei technisch sinnvoll nur mit VIPs erreichbar. Warmwasserspeicher mit einer Energieeffizienzklasse unter der Kategorie "C" dürfen nicht mehr produziert werden.

Geschäftsbereich Systeme (Verkauf von thermischen Verpackungssystemen)

Mit der Thermo-Box "va-Q-one", einer kosteneffizienten Einweg-Lösung für einen sicheren temperatursensitiven Gütertransport, konnten im ersten Halbjahr 2018 neue Kunden gewonnen werden. Dieses Produkt eignet sich insbesondere für Transporte, bei denen eine Rückführung aus wirtschaftlichen oder logistischen Gründen nicht erfolgt. Zugleich entwickelte sich das Geschäft mit bestehenden großen Kunden stabil und mit gutem Wachstum.

Geschäftsbereich Dienstleistungen (Vermietung und Vorkühlung von thermischen Verpackungssystemen)

Insgesamt zeigt der Geschäftsbereich Dienstleistungen im Berichtszeitraum ein gemischtes Bild:

Erfolgreich hat va-Q-tec im Januar 2018 im Bereich temperaturkontrollierter Luftfrachttransporte ein Projekt mit einem führenden Anbieter von Anlagen für die Halbleiterindustrie gestartet. Dadurch konnte ein Referenzkunde mit großer Strahlkraft auf die gesamte Industrie gewonnen werden. Die überaus komplexen Produktionsmaschinen spielen eine wichtige Rolle bei der Herstellung von Mikrochips. Der Kunde nutzt die Dienstleistung von va-Q-tec, um temperaturempfindliche Komponenten der optischen und mechanischen Systeme sicherer und kosteneffizienter als bisher zwischen Produktionsstätten in Europa und Asien zu transportieren. Die Technologie von va-Q-tec gewährleistet dabei die Stabilität dieser temperaturempfindlichen Lieferketten auch unter extremen Temperaturbedingungen.

Im Bereich temperaturkontrollierter Luftfrachtcontainer ging der Umsatz insgesamt leicht zurück. Zur langfristigen Sicherung der Kundenbindung hat va-Q-tec mit einem Großkunden sehr erfolgreich ein Logistik-Optimierungsprogramm durchgeführt. Das Programm führte zur schnelleren Abwicklung der Container und dadurch zu verringerten Mietdauern. Wechselkurseffekte sowie temporäre Umsatzausfälle mit einem Großkunden in Puerto Rico konnten im 1. Halbjahr 2018 nicht vollständig durch Neugeschäft kompensiert werden.

Nationale und internationale Geschäftsentwicklung

Im ersten Halbjahr wurde die Zusammenlegung der verbliebenen drei Würzburger Teilstandorte zu einer Technologie- und Logistikzentrale weiter vorangetrieben. Dieser Schritt dient der Steigerung der operativen Effizienz, dem Kapazitätsausbau für Produktion und Logistik sowie der Bündelung der technologischen Kompetenzen. Zukünftig entfallen dadurch auch erhebliche Miet- und Transportkosten. Im zweiten Quartal wurden sämtliche Produktionslinien in der ehemaligen Zentrale der va-Q-tec AG abgebaut, in die neue Produktionsstätte transportiert und dort wieder in Betrieb genommen. Auch das Lager wurde komplett in den neuen Standort transferiert. Insgesamt wurden beispielsweise ca. 500 LKW-Ladungen Material vom alten zum neuen Produktionsstandort bewegt. Dabei haben die Mitarbeiter der va-Q-tec (und unsere Partner) eine hervorragende organisatorische, technische und logistische Arbeit geleistet. Mit erheblichem persönlichem Einsatz wurde trotz ohnehin hoher Kapazitätsauslastung die unterbrechungsfreie Belieferung unserer Kunden ermöglicht. In diesem Zusammenhang sind natürlich auch signifikante Kosten angefallen, die sich auf die Profitabilität der va-Q-tec AG im ersten Halbjahr ausgewirkt haben. Dennoch wurde auch weiterhin in den Aufbau von Produktionskapazitäten und Personal investiert, um die Fortsetzung des dynamischen Wachstumskurses der va-Q-tec sicherstellen zu können. Hierfür wurden auch die internen Ressourcen deutlich gestärkt, so z.B. die Bereiche IT, Marketing und Vertrieb.

Mit der Eröffnung einer neuen Niederlassung in den USA im Januar 2018 hat va-Q-tec einen wichtigen Meilenstein für die Internationalisierung insgesamt und den Ausbau des Geschäfts in Nordamerika im Speziellen erreicht. Insbesondere die Produktion kleiner Thermoboxen und deren Vertrieb werden künftig aus den USA lokal erfolgen. Das neue Fulfillment Center in Langhorne, Pennsylvania, ist zentraler Bestandteil der Wachstumsstrategie der va-Q-tec, da die Nähe zu Philadelphia, New York und Boston und deren renommierten Biotechnologie-, Healthcare- und Pharmazentren, ideale Infrastrukturen bietet. Diese räumliche Nähe erlaubt es, den Kunden einen noch schnelleren und zuverlässigeren Service anzubieten. Die Gesellschaft sieht großen Bedarf für Hochleistungs-Thermo-Transportboxen in den USA und wird mit dem neuen Fulfillment Center zum Full Service-Anbieter im Bereich temperaturkontrollierter Transporte hochwertiger Erzeugnisse in Nordamerika. Zusätzlich umfasst das neue Head Office in den USA auch eine Netzwerkstation für das Container Rental, die als Basis für die Belieferung von Kunden mit vortemperierten Containern dienen wird. Auf Basis dieser Potentiale soll das Nordamerika-Geschäft weiter gesteigert werden.

va-Q-tec hat im zweiten Quartal mit dem Aufbau einer neuen lateinamerikanischen Ländergesellschaft mit Zentrale und Netzwerkstation in Uruguay seine internationale Präsenz weiter ausgebaut. Der neue Standort in Montevideo wird künftig als zentrale Drehscheibe für das Mietgeschäft der va-Q-tec in Lateinamerika und als Fulfillment-Station fungieren. In den kommenden Jahren investiert va-Q-tec weiter in seine Markterweiterung in Lateinamerika.

Der Konzern hat seine Mitarbeiteranzahl von 358 im ersten Halbjahr 2017 um 55 auf 413 im ersten Halbjahr 2018 deutlich aufgestockt. Daraus resultieren um 2.710 TEUR (38 %) höhere Personalaufwendungen gegenüber dem 1. Halbjahr 2017. Es wurden erfahrene Spezialisten und junge Berufseinsteiger weltweit eingestellt, um das Wachstum personell zu unterstützen. Dabei konnten auch wieder junge Talente aus den Reihen der ehemaligen Werkstudenten der Universität Würzburg gewonnen werden.

5.1.3 Erläuterung des Geschäftsergebnisses und Analyse der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

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in TEUR falls nicht anders angegeben H1 2018 (IFRS) H1 2017 (IFRS) Δ 18/17
Umsatzerlöse 24.860 22.479 11 %
Gesamterträge 30.959 26.593 16 %
Materialaufwand -14.192 -11.024 29 %
Rohergebnis 16.767 15.569 8 %
Personalaufwand -9.843 -7.133 38 %
Sonstiger betrieblicher Aufwand -5.537 -4.262 30 %
EBITDA 1.387 4.174 -67 %
EBITDA-Marge 4,5 % 15,7 %
Abschreibungen -4.589 -3.458 33 %
EBIT -3.202 716
Ergebnis aus at equity-Beteiligungen -51 -53 -4 %
Finanzergebnis -364 -121 201 %
EBT -3.617 541

Die Umsatzerlöse sind insgesamt im ersten Halbjahr um 11 % leicht zweistellig gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 24.860 TEUR gewachsen. Dabei ist va-Q-tec in Teilbereichen hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückgeblieben. Das Umsatzwachstum wurde im Geschäftsbereich Produkte (Verkauf von VIPs) und im Geschäftsbereich Systeme (Thermische Verpackungssysteme) erzielt. Das Geschäft mit Produkten wuchs von 8.457 TEUR um 2.182 TEUR (+26 %) auf 10.639 TEUR. Im Bereich Systeme stieg der Umsatz von 4.946 TEUR um 675 TEUR (+14 %) auf 5.621 TEUR. Mit Dienstleistungen erzielte der Konzern einen Umsatz von 8.196 TEUR gegenüber 8.772 TEUR im Vorjahr (-574 TEUR, -7 %). Damit verbessert sich der Dienstleistungs-Bereich im zweiten Quartal um 776 TEUR gegenüber dem ersten Quartal, bleibt jedoch insgesamt noch hinter den Vorjahreswerten zurück. Negative Sondereffekte (darunter Währungseffekte, Naturkatastrophe, Optimierungsprogramm) in der Größenordnung von ca. 30,0 % konnten durch Neugeschäft nicht vollständig kompensiert werden.

Das deutsche Segment (va-Q-tec AG) trug 17.810 TEUR (Vj.: 15.873 TEUR) und das UK-Segment (va-Q-tec Ltd. UK) 6.468 TEUR (Vj.: 7.029 TEUR) zu den konsolidierten Umsatzerlösen bei. Die Gesamterträge wuchsen im ersten Halbjahr 2018 etwas stärker als der Umsatz um 16 % auf 30.959 TEUR. Hierin enthaltene Aktivierte Eigenleistungen i.H.v. 3.326 TEUR (Vj. 2.544 TEUR) ergaben sich im ersten Halbjahr 2018 vor allem aus der fortgeführten Expansion der selbsthergestellten Container- und Boxenflotten. Sonstige betriebliche Erträge i.H.v. 1.787 TEUR (Vj. 1.446 TEUR) resultierten aus der Auflösung des Sonderpostens aus Container-Sale-and-Lease-back Transaktionen. Dieser passivische Sonderposten entsteht beim Verkauf der selbst hergestellten Container durch die Muttergesellschaft va-Q-tec AG oder der va-Q-tec UK Ltd. an Leasinggesellschaften und anschließendem Finance-lease-back durch die britische Tochtergesellschaft. Er bildet den Unterschiedsbetrag zwischen dem Marktpreis des Containers und den Herstellungskosten ab und wird über eine fünfjährige Abschreibungsperiode aufgelöst und den sonstigen betrieblichen Erträgen zugeführt (für weitere Erläuterungen verweisen wir auf Kapitel 3.2.1 "Sale-and-finance-leaseback Transaktionen" im Konzernanhang).

Der Aufwand für Material und Dienstleistungen, kurz "Materialaufwand" stieg im Vergleich zu den Gesamterträgen überproportional von 11.024 TEUR auf 14.192 TEUR, was einer Materialaufwands-Quote von 46 % entspricht (Vj.: 41 %). Bestandteil des Materialaufwandes ist auch der Aufwand für bezogene Leistungen, welcher sich um 1.170 TEUR auf 4.456 TEUR (Vj.: 3.286 TEUR) erhöhte. Grund hierfür waren neben der deutlich verstärkten Inanspruchnahme von Lager-, Logistik- und Fulfillment-Dienstleistungen bei Partner-Unternehmen im Rahmen des "Serviced Rental" auch höhere Repositionierungskosten (Luftfrachtraten) für leere Thermocontainer. Während der Mietdauer anfallende Kosten für Luftfracht werden von unseren Kunden selbst getragen, die Kosten für Repositionierungen im Netzwerk trägt die Gesellschaft. Trotz einer erhöhten Effizienz im Einkauf wird die Kostenquote durch den temporär veränderten Produktmix belastet. Aufgrund des weiter starken Wachstums des Geschäftsbereichs Produkte überwog der Effekt aus der materialkostenintensiveren Herstellung von VIPs.

Der Personalaufwand wuchs von 7.133 TEUR im Vorjahr auf 9.843 TEUR im ersten Halbjahr 2018 (+38 %) und stieg damit relativ zu den Gesamterträgen auf 32 % (Vj.: 27 %). Der absolute Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist auf die Einstellung neuer Mitarbeiter zur Realisierung des geplanten Wachstums sowie die Rekrutierung von hochqualifiziertem Fachpersonal zur weiteren Optimierung der Geschäftsprozesse zurückzuführen. Der weitaus größte Schritt der Personalentwicklung ist in dieser Unternehmensphase damit vollzogen.

Der sonstige betriebliche Aufwand (SBA) erhöhte sich von 4.262 TEUR im Vorjahr auf 5.537 TEUR im Berichtszeitraum (+30 %). Grund für den Anstieg waren neben der wachstumsbedingten Erhöhung gestiegene Aufwendungen im Zuge der Geschäftsausweitung (IT-Projekte) sowie aufgrund des Bezugs der neuen Konzernzentrale zeitweilig bzw. einmalig angefallene Doppel- und Umzugskosten und Kosten im Rahmen der Rückgabe des ehemaligen Standorts. Gleichzeitig wurde übergangsweise auch verstärkt Zeitarbeit in Anspruch genommen, um Nachfragespitzen sowie den Umzug bewältigen zu können. Gemessen an den Gesamterträgen resultiert hieraus für das erste Halbjahr 2018 eine leicht erhöhte Quote der SBA von 18 % (Vj.: 17 %).

In der Folge der dargestellten Entwicklungen im ersten Halbjahr 2018 sank das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) von 4.174 TEUR im Vorjahr auf 1.387 TEUR, was einer EBITDA-Marge von 4 % entspricht (Vj.: 16 %).

Die Abschreibungen erhöhten sich deutlich um 33 % auf -4.589 TEUR (Vj.: -3.458 TEUR), bedingt durch die weiter starken Investitionen in Container und Boxen mit jeweils kurzen bilanziellen Nutzungsdauern.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank von 716 TEUR auf -3.202 TEUR. Zurückzuführen ist dies ebenso auf die im Zuge der Geschäftsexpansion entstandenen gestiegenen Abschreibungen und die höheren Materialaufwendungen sowie die erhöhten sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Das Finanzergebnis belief sich nach -121 TEUR im Vorjahr auf -364 TEUR. Im Vorjahr war im zweiten Quartal ein einmaliger Finanzertrag im Rahmen des Erwerbs und der Refinanzierung übernommener Darlehen für den neuen Standorts in Würzburg in Höhe von 359 TEUR entstanden, der den Finanzaufwand im Vorjahr entsprechend minderte. Bereinigt um diesen Effekt wäre das Finanzergebnis im Vorjahreszeitraum entsprechend bei -480 TEUR gelegen.

Für das erste Halbjahr 2018 verbleibt ein Vorsteuerverlust (EBT) von -3.617 TEUR gegenüber einem Gewinn in Höhe von 541 TEUR im Vorjahreszeitraum.

Die Berichtssegmente haben sich im ersten Halbjahr 2018 wie folgt entwickelt:

Deutsches Berichtssegment (va-Q-tec AG)

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in TEUR falls nicht anders angegeben H1 2018 (IFRS) H1 2017 (IFRS) Δ 18/17
Umsatzerlöse 24.019 20.652 16 %
EBITDA 1.848 3.223 -43 %
Durchschnittliche Mitarbeiteranzahl 360 284 +76

Das deutsche Berichtssegment (va-Q-tec AG) konnte seinen Umsatz von 20.652 TEUR im Vorjahr um 3.367 TEUR (+16 %) auf 24.019 TEUR im ersten Halbjahr 2018 steigern. Das Umsatzwachstum war vor allem auf zusätzliche Umsätze durch den Verkauf von VIPs an Hersteller von Kühlschränken, Warmwasserspeichern, Boilern und weiteren Geräten, aber auch auf den Verkauf und die Vermietung von thermischen Verpackungen, zurückzuführen. Auch der Verkauf von Containern an Leasinggesellschaften und die britische Tochtergesellschaft erhöhte den Umsatz. Der Aufbau von Boxen-Flotten schlug sich in deutlich erhöhten Aktivierten Eigenleistungen nieder. Das EBITDA sank um 43 % auf 1.848 TEUR (Vj.: 3.223 TEUR). Hierzu trugen unter anderem Renovierungs-, Umzugs- und Umstrukturierungskosten in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro bei. Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl stieg um 76 auf 360 (Vj.: 284) Personen.

Britisches Berichtssegment (va-Q-tec UK Ltd.)

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in TEUR falls nicht anders angegeben H1 2018 (IFRS) H1 2017 (IFRS) Δ 18/17
Umsatzerlöse 7.148 7.757 -8 %
EBITDA 1.243 2.732 -55 %
Durchschnittliche Mitarbeiteranzahl 40 33 +7

Die Umsatzerlöse in diesem Segment sanken im ersten Halbjahr 2018 um 8 % von 7.757 TEUR im Vorjahr auf 7.148 TEUR. Die reinen Umsätze aus der Container-Vermietung reduzierten sich um 7 %, von 6.924 TEUR auf 6.432 TEUR. Dabei stieg zwar die absolute Anzahl an Vermietungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum weiter an. Wie bereits zum ersten Quartal sichtbar, verkürzte sich jedoch die Mietdauer teilweise, z.B. aufgrund schnellerer Verzollung der weltweit immer bekannteren va-Q-tainer. Darüber hinaus wurde mit einem Großkunden ein Optimierungsprogramm zur langfristigen Kundenbindung durchgeführt. Auch Wechselkurseffekte sowie der temporäre Ausfall eines Großkunden aus der Netzwerkstation in Puerto Rico belasteten Umsatz und Ergebnis. Zusätzlich gestalteten sich einige Prozesse zur Gewinnung von Strecken im Mietnetzwerk für va-Q-tainer im 1. Halbjahr 2018 kundenseitig anhaltend zeitintensiver als ursprünglich erwartet. Dies betrifft sowohl Projekte mit Neukunden als auch mit Bestandskunden. Das EBITDA nahm um 55 %, von 2.732 TEUR im Vorjahr auf 1.243 TEUR ab. Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl erhöhte sich von 33 auf 40 Mitarbeiter. Aufgrund der gegenwärtigen Geschäftssituation, gekennzeichnet durch den stetigen Ausbau der Containerflotte und des operativen Geschäfts, wird hinsichtlich der Kapitalausstattung der britischen Tochtergesellschaft noch für weitere zwei Jahre eine Unterstützung durch die Muttergesellschaft erwartet.

Sonstiges Berichtssegment

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in TEUR falls nicht anders angegeben H1 2018 (IFRS) H1 2017 (IFRS) Δ 18/17
Umsatzerlöse 1.341 590 127 %
EBITDA -30 -37 -19 %
Durchschnittliche Mitarbeiteranzahl 13 8 +5

Die Tochtergesellschaften in Uruguay, Korea, Japan, der Schweiz und den USA bilden zusammen das Sonstige Berichtssegment. Die Gesellschaften in der Schweiz und Korea tätigen Außenumsätze mit fremden Dritten, hingegen werden die Geschäfte in Japan und der USA bisher fast ausschließlich durch die va-Q-tec AG oder die va-Q-tec Ltd. (UK) abgerechnet. Die Tochtergesellschaften im Sonstigen Berichtssegment sind wichtig für die lokale Präsenz, den Ausbau der regionalen Geschäftstätigkeit und die Wahrnehmung von va-Q-tec als verlässlicher globaler und regionaler Partner. Das Sonstige Berichtssegment weist insgesamt einen erhöhten Umsatz aus, der sich aus Service-Umsätzen (Schweizer Tochtergesellschaft) sowie gestiegenen Vertriebs- und Einkaufskommissionen speist. Das EBITDA stieg auf - 30 TEUR im ersten Halbjahr 2018 (Vj.: - 37 TEUR) an. Das negative EBITDA ist vor allem auf Personalaufwendungen und den Aufbau der Ländergesellschaften zurückzuführen. Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl betrug 13 (Vj.: 8).

Finanzlage

Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements

Die Finanzierungsstrategie der va-Q-tec ist auf die Bereitstellung der notwendigen Mittel für starkes Wachstum ausgerichtet. Dabei werden unterschiedliche Finanzierungsinstrumente wie z.B. Darlehen, Leasing, Factoring, Kontokorrentlinien und staatliche Förderungen in Anspruch genommen. Bestehende Kreditlinien werden fortlaufend bezüglich ihrer Verzinsung optimiert. va-Q-tec ist dabei aufgrund nicht ausgenutzter Kreditlinien in Höhe von 6.649 TEUR ausreichend liquide. Zusätzlich werden noch Geldeingänge aus zugesagten Darlehen und öffentlichen Zuschüssen für bereits getätigte Investitionen erwartet. Ferner wird sich das umzugsbedingt sehr hohe Working Capital aus vorzuhaltenden Vorräten voraussichtlich im Verlauf des 2. Halbjahres einzahlungswirksam normalisieren. Zinsrisiken und teilweise Währungsrisiken werden mit entsprechenden Swaps gesichert.

Liquidität

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in TEUR H1 2018 H1 2017
Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit -3.890 874
Netto-Cashflow aus Investitionstätigkeit -4.370 -5.327
Netto-Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 8.411 842
Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 198 -3.611

Der Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit vor Veränderungen im Working Capital belief sich im Berichtszeitraum auf -290 TEUR. Im Vorjahreszeitraum lag der Wert um 1.692 TEUR höher bei 1.402 TEUR. Unter Berücksichtigung der Veränderungen des Working Capitals sank der Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit insgesamt auf -3.890 TEUR (Vj.: 874 TEUR). Der Anstieg des Working Capitals ist vor allem auf das zum Stichtag um 2.124 TEUR gestiegene Vorratsvermögen zurückzuführen, das insbesondere zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit während des umzugsbedingten Stillstands der Produktionslinien und teilweise zur Erhöhung der Sicherheitsbestände an produktionsnotwendigem Material und der Erstausstattung der Tochtergesellschaften im Ausland aufgebaut wurde. Während sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Berichtszeitraum praktisch nicht verändert haben, wurden gleichzeitig die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum Stichtag deutlich (-1.225 TEUR) reduziert.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit veränderte sich von -5.327 TEUR im Vorjahreszeitraum auf -4.370 TEUR im ersten Halbjahr 2018. Darin sind Einzahlungen aus der Auflösung von kurzfristigen Termingeldern in Höhe von 9.000 TEUR enthalten (Vj.: 6.000 TEUR). Aus dem Erwerb von Sachanlagen resultieren davon -13.389 TEUR gegenüber -10.946 TEUR im Vorjahreszeitraum. Dies ist insbesondere auf Auszahlungen für die neuen Gebäudekomplexe in Würzburg und Kölleda und den Aufbau der Container- und Boxenflotte zurückzuführen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 8.411 TEUR (Vj.: 842 TEUR) resultiert aus der planmäßigen Nettozunahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zur Finanzierung der langfristigen Investitionen in Gebäude sowie Anlagen und Maschinen.

Vermögenslage und Kapitalstruktur

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Aktiva in TEUR 30.06.2018 31.12.2017
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 971 885
Sachanlagen 66.059 55.402
Als Finanzanlagen gehaltene Immobilien 1.614 1.614
Aktivierte Vertragskosten 150 -
At-Equity bilanzierte Beteiligungen 306 357
Finanzielle Vermögenswerte 286 283
Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte 801 634
Latente Steueransprüche 3.151 2.880
Summe langfristige Vermögenswerte 73.338 62.055
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 11.066 8.942
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.002 8.005
Sonstige finanzielle Vermögenswerte
- davon Termingelder (6-12 Monate): .. (VJ: 9.000 TEUR) 569 9.117
Steueransprüche 101 67
Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte 1.785 2.104
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 5.399 5.201
Summe kurzfristige Vermögenswerte 26.922 33.436
Bilanzsumme 100.260 95.491

Für den Bau einer integrierten Produktions- und Verwaltungsstätte am Standort Würzburg Heuchelhof wurde im Februar 2017 eine Fläche samt Lagerhalle erworben, die an das bereits 2016 erworbene Grundstück angrenzt. Aufgrund einer kurzfristig eingetretenen Marktchance wurde in 2017 ein weiteres Grundstück samt bestehender Produktions- und Verwaltungsgebäude in der Alfred-Nobel-Str. 33 in Würzburg erworben. Diese Bestandsimmobilie wurde im Berichtszeitraum weiter als zentraler und einziger Standort der Gesellschaft in Würzburg renoviert, Produktionsmaschinen installiert und zum Ende des Berichtszeitraums fast voll bezogen. Zusätzlich wurde am Haupt-Produktionsstandort in Kölleda (Thüringen) in ein zweites Werk investiert. Die Einweihung fand im Mai 2018 statt. Das Investitionsvolumen für beide Immobilien belief sich alleine im ersten Halbjahr 2018 in Summe auf 7.538 TEUR. Zum anderen wuchsen die Containerflotte des britischen Berichtssegmentes und die Boxenflotten des deutschen Berichtssegments auch im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich, um der wachsenden Nachfrage und dem erwarteten zukünftigen Bedarf gerecht zu werden. Dadurch ist das Sachanlagevermögen gegenüber dem 31.12.2017 insgesamt um 10.657 TEUR zum 30.06.2018 auf 66.059 TEUR gestiegen. Die Summe der langfristigen Vermögenswerte stieg von 62.055 TEUR zum 30.06.2018 um 11.238 TEUR auf 73.338 TEUR.

Das Vorratsvermögen nahm von 8.942 TEUR zum Halbjahr 2018 um 2.124 TEUR auf 11.066 TEUR deutlich zu, was neben dem starken Umsatzwachstum auch auf erhöhte Sicherheitsbestände und die Vorproduktion für die geplante, umzugsbedingte Produktionsunterbrechung in Würzburg sowie die Erstausstattung der Auslandsgesellschaften mit Lagerbeständen zurückzuführen ist. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen blieben zum 30.06.2018 gegenüber dem 31.12.2017 mit 8.002 TEUR konstant (Vj.: 8.005 TEUR). Die kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte, unter denen bisher auch die zinsneutral angelegten Einnahmen aus dem Börsengang zusammengefasst wurden, nahmen von 9.117 TEUR zum 31.12.2017 um -8.548 TEUR auf 569 TEUR zum ersten Halbjahr 2018 ab. Dies ist vor allem auf die vorgenannten Investitionen, für die temporär überwiegend eigene Mittel verwendet wurden, zurückzuführen. Die Summe der kurzfristigen Vermögenswerte reduzierte sich von 33.436 TEUR zum 31.12.2017 auf 26.922 TEUR zum ersten Halbjahr 2018. Die Bilanzsumme nahm im gleichen Zeitraum von 95.491 TEUR auf 100.260 TEUR zu.

Der Mittelzufluss aus dem Börsengang im Geschäftsjahr 2016 führte zunächst zu einer deutlichen Erhöhung der liquiden Mittel, die zinsneutral als Termingelder mit Laufzeiten von sechs bis zwölf Monaten angelegt waren. Diese wurden sukzessive in Übereinstimmung mit den Plänen zum Börsengang investiert. Insgesamt verbesserte sich die Liquiditätssituation des Konzerns aufgrund der verbesserten Refinanzierungsbedingungen durch den Börsengang. Allerdings führten die hohen Wachstumsinvestitionen der Gesellschaft im Berichtszeitraum ebenfalls zu erheblichen Mittelabflüssen.

Die hohen Wachstumsinvestitionen der Gesellschaft führten im Berichtszeitraum zu erheblichen Mittelabflüssen, die durch noch auszuzahlende Investitionsdarlehen und öffentliche Zuschüsse in Würzburg und Kölleda noch teilweise kompensiert werden. Weitere liquiditätsverbessernde Effekte werden aus der Normalisierung des Working Capital erwartet.

Investitionen

Der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit im ersten Halbjahr 2018 lag in den fortgeführten Investitionen in die Zentrale in Würzburg und den Hauptproduktionsstandort in Kölleda sowie im Ausbau der Containerflotte für das globale Containervermietgeschäft und im Flottenaufbau der Thermo-Boxen. Insgesamt wurden in Sachanlagen brutto 17.180 TEUR investiert, wodurch das Sachanlagevermögen netto nach Abschreibungen und anderen Bewegungen von 55.402 TEUR auf 66.059 TEUR angestiegen ist. Die vorhandenen Produktionskapazitäten in den beiden Werken Würzburg und Kölleda waren aufgrund der gestiegenen Nachfrage in allen Zielbranchen - besonders aufgrund der sehr hohen Nachfrage im Geschäftsbereich Produkte - insbesondere in Stoßzeiten nahezu erschöpft. Deshalb wurde bereits 2017 die Planung und teilweise Realisierung neuer Kapazitäten angestoßen und im Berichtszeitraum 2018 weiter fortgeführt. Insofern ist der Anstieg des Sachanlagevermögens hauptsächlich geprägt durch die Zunahme der Anlagen im Bau, welche im Berichtszeitraum um 9.499 TEUR anstiegen. Der nahezu fertiggestellte Neubau in Kölleda sowie die weit fortgeschrittene Sanierung und Zusammenführung der Würzburger Standorte zu einem zentralen Standort in Würzburg waren die wesentlichen Treiber. In die Containerflotte wurden 6.207 TEUR investiert (Vj.: 2.507 TEUR). In selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurden 207 TEUR investiert (Vj.: 499 TEUR).

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Passiva in TEUR 30.06.2018 31.12.2017
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 13.090 13.090
Eigene Anteile -54 -54
Kapitalrücklage 46.158 46.158
Kumuliertes sonstiges Ergebnis -28 -28
Gewinnrücklage -9.449 - 6.174
Eigenkapital, das den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnen ist 49.717 52.992
Summe Eigenkapital 49.717 52.992
Langfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen
Rückstellungen 42 39
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.299 11.146
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 5.422 3.949
Sonstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten 8.619 8.438
Summe langfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen 29.382 23.572
Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen
Rückstellungen 7 38
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.361 2.958
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 5.736 6.507
Vertragsverbindlichkeiten 88 -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.019 5.244
Steuerverbindlichkeiten 28 15
Sonstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten 4.922 4.165
Summe kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen 21.161 18.927
Bilanzsumme 100.260 95.491

Das Eigenkapital des Konzerns beträgt zum 30.06.2018 49.717 TEUR, was einer weiterhin hohen Eigenkapitalquote von 50 % der Bilanzsumme entspricht. (31.12.2017: 52.992 TEUR, 55 %).

Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich durch neue Darlehen zur Finanzierung von Maschinen und Anlagen in der neuen Immobilie in Würzburg von 11.146 TEUR auf 15.299 TEUR. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten nahmen aufgrund der höheren Inanspruchnahme bestehender Kontokorrentlinien von 2.958 TEUR auf 6.361 TEUR zu.

Die langfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten erhöhten sich von 3.949 TEUR auf 5.422 TEUR. Die langfristigen sonstigen nicht-finanziellen Verbindlichkeiten nahmen von 8.438 TEUR um 181 TEUR auf 8.619 TEUR zu. Die kurzfristigen sonstigen nicht-finanziellen Verbindlichkeiten stiegen durch den weiteren Aufbau des Sonderpostens für Containergewinne von 4.165 TEUR auf 4.922 TEUR.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zuzüglich Anlagen-Leasing machten mit 28.712 TEUR 29 % der Bilanzsumme aus (31.12.2017: 21.220 TEUR, 22 %). Auf Ebene des britischen Berichtssegments wurden weitere Container-Sale-and-Lease-back Transaktionen im Rahmen der Containerflotten-Erweiterungen abgeschlossen. Das Gesamtvolumen von Finance Leasing sank dennoch insgesamt von 7.117 TEUR zum 31.12.2017 um 66 TEUR auf 7.051 TEUR im abgelaufenen ersten Halbjahr 2018. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen betrugen im ersten Halbjahr 2018 21.161 TEUR, was 21 % der Bilanzsumme entspricht. (Vj.: 18.927 TEUR, 20 %). Langfristige Verbindlichkeiten des Konzerns betragen 29.382 TEUR, entsprechend 29 % der Bilanzsumme (Vj.: 23.572 TEUR, 25 %). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen summierten sich auf 4.019 TEUR gegenüber 5.244 TEUR im Vorjahr. Infolge der gestärkten Eigenkapitalausstattung konnten die Kreditbedingungen für neu aufgenommene Fremdfinanzierungen, insbesondere im Finanzierungsleasing, deutlich verbessert werden.

Der bereits vor dem Börsengang bestehende und bis zum 31.12. 2017 laufende Multibankenvertrag zur allgemeinen Geschäftsfinanzierung über insgesamt 11.000 TEUR ist 2018 mit verbesserten Konditionen bis zum 31. Dezember 2020 verlängert worden. Die Verträge berücksichtigen mittlerweile auch eine Anpassung an die verhaltenere Geschäftsentwicklung im 1. Halbjahr 2018. Der Kreditrahmen ist zum 30.6.2018 mit 4.351 TEUR in Anspruch genommen.

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Insgesamt wurden aus Sicht des Vorstands im ersten Halbjahr 2018 viele Fortschritte erzielt, auch wenn in Teilbereichen die Erwartungen noch nicht oder verzögert erfüllt wurden. Die massiven Zukunftsinvestitionen in den letzten 18 Monaten und die damit verbundenen Mehraufwendungen und Vorlaufkosten haben sich im aktuellen Geschäftsjahr deutlich auf die Profitabilität ausgewirkt. Verstärkt in Anspruch genommene externe Beratungsleistungen, für das weitere Wachstum unerlässliche IT-Beratungsleistungen sowie Aufwendungen im Zuge der internationalen Geschäftsausweitung führten zu höheren, vom operativen Geschäft teilweise unabhängigen, Mehraufwendungen für die zukünftige Geschäftsentwicklung. Die starke Nachfrage im Produkt-Geschäft sowie die Vorproduktion von Aufträgen im Vorfeld des Umzugs der Produktionslinien und die damit verbundene Kapazitätsauslastung (Spitzenlast) verursachten zusätzlich höhere Aufwendungen etwa im Bereich Zeitarbeit. Der starke Anstieg der Mitarbeiteranzahl - unerlässlich für die zukünftige Wachstumsentwicklung - führte darüber hinaus zu höheren Personalaufwendungen. Da der Großteil der geplanten Investitionen und die damit verbundenen Mehraufwendungen sowie der Personalaufbau und die Internationalisierung jedoch zwischenzeitlich das anvisierte Niveau erreicht haben, ist mit weiter steigenden Umsätzen auch wieder eine Verbesserung der Ergebnisse zu erwarten. Die sehr starke Nachfrage im Geschäftsbereich Produkte (Verkauf von VIPs) und das deutliche Wachstum im System-Geschäft trugen zum Umsatzwachstum insgesamt bei. Im Service-Geschäft bearbeitet die Gesellschaft einen stark wachsenden Markt. Die Flottenkapazitäten wurden weiter ausgebaut und die Internationalisierung vorangetrieben. Allerdings führten operative Themen zu einem temporären Rückgang im Umsatz. Bei einigen Großkunden haben Routen ihr volles Umsatzvolumen noch nicht erreicht. Weitere Kunden befinden sich mit ihren Routen in unterschiedlichen Phasen des anspruchsvollen Qualifizierungsprozesses, bergen aber das Wachstumspotential für die Folgejahre. Das Rohergebnis entwickelte sich vor dem Hintergrund des aktuellen Produktmix mit margenschwächeren Produkt-Umsätzen, umzugsbedingten Einmal- und Doppelkosten und der temporär erhöhten Kostensituation im Service-Geschäft nicht zufriedenstellend. Insgesamt wertet der Vorstand jedoch die Zielmärkte der va-Q-tec unverändert als hoch attraktiv und sieht das Unternehmen angesichts der bereits abgeschlossenen Investitionen in Personal und Infrastruktur gut positioniert, um die sich bietenden Wachstumschancen nutzen zu können.

5.2 PROGNOSEBERICHT

5.2.1 Ausblick

Die nachfolgenden Prognosen für die Entwicklung der Steuerungsgrößen wurden unter der Annahme eines nach wie vor robusten makroökonomischen Wachstums im Jahr 2018 getroffen. Daneben stützen sie sich auf die erwarteten positiven Wachstumsraten im Markt für VIPs und Isolationsmaterialien insgesamt. Auch im Markt für thermische Verpackungen und Dienstleistungen wird eine hohe Wachstumsdynamik erwartet, besonders im Segment thermischer Hochleistungs-Verpackungen. Diese Annahmen werden durch die Einschätzungen verschiedener Marktforschungsinstitute untermauert, die bereits ein Wachstum im unteren zweistelligen Prozentbereich erwarten. va-Q-tec geht weiterhin davon aus, von den Megatrends Energieeffizienz, Regulierung der Kühlketten (Produktsicherheit) und Globalisierung der Wertschöpfungsketten überproportional zu profitieren.

Gesamtaussage

Für das Geschäftsjahr 2018 hatte der Vorstand ursprünglich gegenüber 2017 weiteres starkes Umsatzwachstum in einer Bandbreite des Konzern-Umsatzes in Höhe von 56 bis 63 Mio. EUR erwartet, vor allem getrieben durch deutliche Umsatzzuwächse in den Geschäftsbereichen Dienstleistungen und Produkte. Für das Ergebnis vor Steuer, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) hatte der Vorstand für das Geschäftsjahr 2018 ein gegenüber dem Vorjahr starkes Wachstum aufgrund operativer Skaleneffekte und eines veränderten Produktmix mit einem erhöhten Anteil höhermargiger Dienstleistungen erwartet.

Angesichts der Entwicklung im ersten Halbjahr 2018 - Projekte im margenstarken Servicegeschäft laufen aufgrund komplexer Entscheidungsprozesse bei Großkunden nicht so zügig an wie erwartet bei gleichzeitig erheblichen strategischen Investitionsausgaben für die angestrebte Geschäftsexpansion in den kommenden Jahren - prognostiziert der Vorstand für das Geschäftsjahr 2018 nun einen Konzern-Umsatz in Höhe von 51 bis 56 Mio. EUR, was einem Wachstum im zweistelligen Bereich entspricht. Für das EBITDA 2018 erwartet va-Q-tec einen deutlichen Rückgang gegenüber dem Vorjahr, relativ betrachtet gegenüber dem Niveau des ersten Halbjahrs 2018 eine leicht verbesserte EBITDA-Marge.

5.2.2 Zukunftsgerichtete Aussagen

Dieser Bericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der va-Q-tec AG beruhen. Solche Aussagen sind Risiken und Ungewissheiten unterworfen. Diese und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistungsfähigkeit der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an künftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

6 CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Im Rahmen des Risikomanagementsystems, das als Risikofrüherkennungssystem etabliert ist, analysiert und beurteilt va-Q-tec die Risiken des Unternehmens und des dazugehörigen Geschäftsumfelds. Ferner beinhaltet es ein Internes Kontrollsystem (IKS) sowie ein Compliance-System, wodurch zusätzlich die Einhaltung zutreffender gesetzlicher und industriespezifischer Rahmenbedingungen sichergestellt wird. Das Risikomanagement des Konzerns sieht es als eine der zentralen Aufgaben, den internen Finanzierungsbedarf zu steuern und zu überwachen sowie die finanzielle Unabhängigkeit des Gesamtunternehmens sicherzustellen. Finanzielle Risiken werden durch das Reporting überwacht und durch eine rollierende Finanz- und Liquiditätsplanung gesteuert.

Im außenwirtschaftlichen Bereich erfordern neu hinzugekommene Ländergesellschaften und die weitere Internationalisierung der Geschäftstätigkeit Optimierungen der Geschäftsprozesse. Die Risiken werden in diesem Bereich bedeutender, haben insgesamt aber ein geringes Ausmaß.

Aufgrund der neuen datenschutzrechtlichen Regeln sieht sich va-Q-tec einem neuen Risiko der sicheren Speicherung und Weiterverarbeitung kundenbezogener Daten im IT-Bereich ausgesetzt. Der Konzern hat Daten- und IT-Sicherheitsbeauftragte bestellt und schätzt das Risiko insgesamt als gering ein.

Die Gesellschaft hat seit dem Börsengang über 65 Mio. EUR in die Mietflotten für Container und Boxen, die weitere Produktentwicklung, Immobilien und Maschinen und Anlagen zur Kapazitätsausweitung, die Internationalisierung des Geschäfts und die allgemeine Geschäftsentwicklung investiert. Zu ganz wesentlichen Teilen hat das Unternehmen hierfür wie vorgesehen die im Rahmen des Börsengangs zugeflossenen Eigenmittel verwendet.

Wesentliche Wachstumsinvestitionen insbesondere in Immobilien, Anlagen und Maschinen, sind zunächst zinssparend aus Eigenmitteln finanziert worden, werden aber mittels noch nicht ausgezahlter, aber zugesagten bzw. in abschließenden Verhandlungen befindlichen langfristigen Bankdarlehen und den öffentlichen Zuschüssen für Würzburg und Kölleda finanziert, um die Kapitalbindung zu senken und die freiwerdenden Mittel für den weiteren Unternehmensaufbau verwenden zu können. Sollten wider Erwarten diese langfristigen Fremdkapital-Finanzierungen nicht im vorgesehenen Umfang und Zeitrahmen ausgezahlt werden, müsste das derzeitige Investitionstempo aus Vorsichtsgründen gedrosselt werden, um stets ausreichend liquide zu bleiben. Nach aktueller Einschätzung des Vorstands hätte eine Verlangsamung des Investitionstempos jedoch nur unwesentlichen Einfluss auf das angestrebte Wachstum, da seit dem Börsengang bereits rund 80 % der geplanten Investitionen im Rahmen der Geschäftsexpansion getätigt wurden und abgeschlossen sind.

Im Rahmen des Multibankenvertrages sind Gespräche aufgenommen worden, erforderlichenfalls die Konditionen bzw. Kennzahlen an die verhaltenere Geschäftsentwicklung anzupassen.

Die aktuelle Liquidität ist mit über 6.000 TEUR ausreichend. Da ferner mit erheblichen Geldeingängen aus Investitionsdarlehen und -zuschüssen sowie aus dem beschriebenen Abbau der hohen Vorräte gerechnet wird, schätzt der Vorstand das Liquiditätsrisiko derzeit als gering ein.

Mit Ausnahme der zuvor beschriebenen Risiken sowie der unter dem Kapitel "Prognosebericht" beschriebenen Faktoren, sieht die Gesellschaft keine Veränderung gegenüber den im Konzernlagebericht vom 9. April 2018 für das Geschäftsjahr 2017 identifizierten Risiken und Chancen. Zu Einzelheiten bezüglich des Risikomanagementsystems und des spezifischen Chancen- und Risikoprofils sowie in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten wird auf den Abschnitt "Chancen- und Risikobericht" im Konzernlagebericht 2017 verwiesen.

KONZERNZWISCHENABSCHLUSS

DER VA-Q-TEC AG FÜR DAS HALBJAHR I 2018

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

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in TEUR H1 2018 H1 2017
Umsatzerlöse 24.860 22.479
Bestandsveränderungen 986 124
Aktivierte Eigenleistungen 3.326 2.544
Sonstige betriebliche Erträge 1.787 1.446
Gesamterträge 30.959 26.593
Materialaufwand -14.192 -11.024
Rohergebnis 16.767 15.569
Personalaufwand -9.843 -7.133
Sonstiger betrieblicher Aufwand -5.537 -4.262
EBITDA 1.387 4.174
Abschreibungen -4.589 -3.458
Operatives Ergenis (EBIT) -3.202 716
Ergebnisbeiträge aus der nach Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen -51 -53
Finanzerträge 11 376
Finanzaufwendungen -375 -497
Finanzergebnis -364 -121
Ergebnis vor Steuern (EBT) -3.617 541
Ertragsteuern 290 -443
Konzernergebnis -3.327 98
Konzernergebnis je Aktie - unverwässert -0,25 0,01
Konzernergebnis je Aktie - verwässert - -

KONZERNGESAMTERGEBNISRECHNUNG

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in TEUR H1 2018 H1 2017
Konzernergebnis -3.327 98
Sonstiges Konzernergebnis - -
Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung - 6
Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Aufwendungen und Erträge mit künftiger ergebniswirksamer Umgliederung - 6
Konzerngesamtergebnis -3.327 104
Konzerngesamtergebnis, das den Eigentümern der va-Q-tec AG zuzurechnen ist -3.327 104
Konzerngesamtergebnis, das den nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnen ist - -

KONZERNBILANZ

Aktiva

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in TEUR 30.06.2018 31.12.2017
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 971 885
Sachanlagen 66.059 55.402
Als Finanzlagen gehaltene Immobilien 1.614 1.614
Aktivierte Vertragskosten 150 -
At-Equity bilanzierte Beteiligungen 306 357
Finanzielle Vermögenswerte 286 283
Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte 801 634
Latente Steueransprüche 3.151 2.880
Summe langfristige Vermögenswerte 73.338 62.055
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 11.066 8.942
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.002 8.005
Sonstige finanzielle Vermögenswerte
- davon Termingelder (6 - 12 Monate): 0 TEUR (VJ:9.000 TEUR) 569 9.117
Steueransprüche 101 67
Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte 1.785 2.104
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 5.399 5.201
Summe kurzfristige Vermögenswerte 26.922 33.436
Bilanzsumme 100.260 95.491

Passiva

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in TEUR 30.06.2018 31.12.2017
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 13.090 13.090
Eigene Anteile -54 -54
Kapitalrücklage 46.158 46.158
Kumuliertes sonstiges Ergebnis -28 -28
Gewinnrücklage -9.449 -6.174
Summe Eigenkapital 49.717 52.992
Langfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen
Rückstellungen 42 39
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.299 11.146
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 5.422 3.949
Sonstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten 8.619 8.438
Summe langfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen 29.382 23.572
Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen
Rückstellungen 7 38
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.361 2.958
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 5.736 6.507
Vertragsverbindlichkeiten 88 -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.019 5.244
Steuerverbindlichkeiten 28 15
Sonstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten 4.922 4.165
Summe kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen 21.161 18.927
Bilanzsumme 100.260 95.491

KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG

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in TEUR H1 2018 H1 2017
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit
Konzernergebnis -3.327 98
Erfolgswirksam erfasste tatsächliche Ertragsteuern -1 -2
Erfolgswirksam erfasstes Finanzergebnis 364 121
Erhaltene Zinsen 2 -
Gezahlte Zinsen -364 -977
Abschreibungen auf aktivierte Vertragskosten 30 -
Nicht zahlungswirksame Verluste aus at-equity bilanzierten Beteiligungen 51 53
Abschreibungen 4.589 3.457
Ergebnis aus dem Abgang von Anlagevermögen -52 9
Minderung (Erhöhung) übrige Vermögenswerte -182 -1.247
Erhöhung (Minderung) übrige Schulden 384 290
Erhöhung (Minderung) Rückstellungen -28 87
Sonstige zahlungsunwirksame Posten -1.756 -487
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit vor Änderungen im Working Capital -290 1.402
Minderung (Erhöhung) von Vorräten -2.377 -1.580
Minderung (Erhöhung) von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2 -822
Erhöhung (Minderung) von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -1.225 1.934
Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit -3.890 874
Cashflow aus Investitionstätigkeit
Auszahlungen aus dem Erwerb von von immateriellen Vermögenswerten -206 -372
Einzahlungen aus dem Verkauf von Sachanlagen 225 -9
Auszahlungen aus dem Erwerb von Sachanlagen -13.389 -10.946
Einzahlungen aus der Auflösung von kurzfristigen Termingeldern 9.000 6.000
Netto-Cashflow aus Investitionstätigkeit -4.370 -5.327
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
Auszahlungen aus Erwerb eigenen Anteile - -92
Einzahlungen aus Aufnahme von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.243 6.302
Tilgung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -1.689 -3.569
Einzahlungen aus Sale-and-finance-leaseback-Transaktionen 2.786 572
Auszahlung für Schulden aus Finanzierungsleasing -1.929 -2.371
Netto-Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 8.411 842
Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente vor Wechselkursen 151 -3.611
Wechselkursbedingte Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 47 -
Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 198 -3.611
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn der Berichtsperiode 5.201 4.600
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende der Berichtsperiode 5.399 989

KONZERNEIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

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in TEUR Gezeichnetes Kapital Eigene Anteile Kapital-

rücklage
Gewinnrücklagen kumuliertes sonstiges Konzernergebnis Eigenkapital, das den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnen ist
Rücklage für Währungsumrechnung
--- --- --- --- --- --- ---
01.01.2018 vor Anwendung neuer Rechnungslegungsvorschriften 13.090 -54 46.158 -6.174 -28 52.992
Übertrag aufgrund von Änderungen der Rechnungslegungsvorschrift - - - 52 - 52
01.01.2018 nach Anwendung neuer Rechnungslegungsvorschriften 13.090 -54 46.158 -6.122 -28 53.044
Konzernergebnis - - - -3.327 - -3.327
Summe Konzernergebnis - - - -3.327 - -3.327
30.06.2018 13.090 -54 46.158 -9.449 -28 49.717

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in TEUR nicht beherrschende Anteile Summe Eigenkapital
--- --- ---
01.01.2018 vor Anwendung neuer Rechnungslegungsvorschriften - 52.992
Übertrag aufgrund von Änderungen der Rechnungslegungsvorschrift - 52
01.01.2018 nach Anwendung neuer Rechnungslegungsvorschriften - 53.044
Konzernergebnis - -3.327
Summe Konzernergebnis - -3.327
30.06.2018 - 49.717

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in TEUR Gezeichnetes Kapital Eigene Anteile Kapitalrücklage Gewinnrücklagen kumuliertes sonstiges Konzernergebnis Eigenkapital, das den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnen ist
Rücklage für Währungsumrechnung
--- --- --- --- --- --- ---
01.01.2017 13.090 -471 46.666 -5.316 -33 53.936
Konzernergebnis - - - 98 - 98
Sonstiges Konzernergebnis - - - - 6 6
Summe Konzerngesamtergebnis - - - 98 6 104
Erwerb eigener Anteile - -92 - - - -92
Verwendung / Ausgabe eigener Aktien - 66 -66 - - -
30.06.2017 13.090 -497 46.600 -5.218 -27 53.948

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in TEUR nicht beherrschende Anteile Summe Eigenkapital
--- --- ---
01.01.2017 - 53.936
Konzernergebnis - 98
Sonstiges Konzernergebnis - 6
Summe Konzerngesamtergebnis - 104
Erwerb eigener Anteile - -92
Verwendung / Ausgabe eigener Aktien - -
30.06.2017 - 53.948

Konzernanhang

1 ALLGEMEINE ANGABEN

1.1 UNTERNEHMENSINFORMATIONEN

Die va-Q-tec AG mit Sitz in Deutschland, 97080 Würzburg, Alfred-Nobel-Str. 33, ist im Handelsregister Würzburg unter der Nummer HRB 7368 eingetragen. Der Konzernzwischenabschluss der va-Q-tec AG beinhaltet neben der va-Q-tec AG selbst auch ihre Tochtergesellschaften (im Folgenden auch "va-Q-tec", "va-Q-tec Konzern" oder "Gesellschaft" genannt). Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt innovative Produkte zur zuverlässigen und energieeffizienten Temperaturkontrolle bzw. Dämmung - Vakuumisolationspaneele ("VIPs") und Phasenübergangsmaterialien ("PCMs"). Darüber hinaus fertigt va-Q-tec durch die optimale Kombination von VIPs und PCMs passive thermische Verpackungssysteme (Container und Boxen). Zur Durchführung von temperatursensiblen Logistikketten bietet va-Q-tec in einem globalen Partnernetzwerk die Vermietung von Containern und Boxen an, mit denen anspruchsvolle Thermoschutzstandards erfüllt werden können. Neben Healthcare & Logistik als Hauptmarkt werden folgende weitere Märkte von va-Q-tec adressiert: Kühlgeräte & Lebensmittel, Technik & Industrie, Bau und Mobilität.

Der vorliegende Konzernzwischenabschluss der va-Q-tec für das erste Halbjahr 2018 wurde am 22. August 2018 vom Vorstand zur Veröffentlichung freigegeben.

1.2 GRUNDLAGEN DER ABSCHLUSSERSTELLUNG

Die va-Q-tec AG ist oberstes Mutterunternehmen der va-Q-tec Gruppe und stellt somit für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss auf. Die va-Q-tec AG ist ein börsennotiertes Unternehmen. Hiermit ist sie trotz Unterschreiten der Größenkriterien nach § 293 HGB aufgrund § 293 Abs. 5 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet.

Der Halbjahresfinanzbericht des va-Q-tec Konzerns umfasst nach § 37w Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) einen Konzernzwischenabschluss, einen Konzernzwischenlagebericht sowie eine Versicherung der gesetzlichen Vertreter. Der Konzernzwischenabschluss wurde unter Beachtung der International Financial Reporting Standards (IFRS) für Zwischenberichterstattung und in Übereinstimmung mit den Regelungen des International Accounting Standards (IAS) 34, wie sie in der EU anzuwenden sind, sowie der Konzernzwischenlagebericht unter Beachtung der anwendbaren Vorschriften des WpHG, aufgestellt. Alle vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen und bei der Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses in der Europäischen Union geltenden IFRS wurden von der va-Q-tec AG angewendet.

Der Konzernzwischenabschluss ist in Verbindung mit dem Konzernabschluss der va-Q-tec AG zum 31. Dezember 2017 zu lesen, da nicht alle für einen Konzernabschluss zum Geschäftsjahresende geforderten Informationen angegeben sind. Aus Sicht des Vorstands sind alle laufend vorzunehmenden Anpassungen enthalten, die für eine angemessene Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns erforderlich sind.

Im Rahmen der Erstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses zur Zwischenberichterstattung gemäß IAS 34 muss der Vorstand Beurteilungen und Schätzungen vornehmen sowie Annahmen treffen, die die Anwendung von Rechnungslegungsgrundsätzen im Konzern und den Ausweis der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie der Erträge und Aufwendungen beeinflussen. Die tatsächlichen Beträge können von diesen Schätzungen abweichen. Die bisher im Geschäftsjahr 2018 erzielten Ergebnisse lassen nicht notwendigerweise Vorhersagen über die Entwicklung des weiteren Geschäftsverlaufs zu.

Im Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2018 erfolgen die Angaben in Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzerngesamtergebnisrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung, der Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung, in der Segmentberichterstattung sowie in den Anhangangaben in Tausend Euro (TEUR). Die Beträge sind jeweils kaufmännisch gerundet. Bei geringfügigen Abweichungen handelt es sich um Rundungsdifferenzen.

Der verkürzte Konzernzwischenabschluss sowie der Konzernzwischenlagebericht für das erste Halbjahr 2018 wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht im Sinne von IDW PS 900 oder ISRE 2400 bzw. 2410 unterzogen.

1.3 VERÄNDERUNG KONSOLIDIERUNGSKREIS

Im ersten Halbjahr 2018 hat die va-Q-tec eine Gesellschaft in der Freihandelszone Montevideo, Uruguay, gegründet. Mit der va-Q-tec Uruguay S.A. soll eine stärkere lokale Präsenz zur Unterstützung der kommerziellen Aktivitäten in Südamerika hergestellt werden.

Es wurden bisher keine wesentliche Umsätze mit dieser Gesellschaft getätigt, signifikante Ergebnisauswirkungen ergeben sich nicht.

1.4 AUSWIRKUNGEN NEUER RECHNUNGSLEGUNGSSTANDARDS

Im Konzernzwischenabschluss wurden - mit Ausnahme der im laufenden Geschäftsjahr erstmals angewendeten Rechnungslegungsvorschriften - dieselben Rechnungslegungsmethoden wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2017 angewendet.

Zum 1. Januar 2018 wurden die neuen Standards IFRS 9 (Finanzinstrumente) und IFRS 15 (Erlöse aus Verträgen mit Kunden) erstmals angewendet. Im Folgenden werden die Effekte angegeben, wie sie aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 9 und IFRS 15 resultieren.

IFRS 9 ist der neue Standard zu Bilanzierung von Finanzinstrumenten, den die va-Q-tec AG retrospektiv ohne Änderung der Vorjahreszahlen zum 1. Januar 2018 erstmals angewendet hat. Umstellungseffekte bei der Klassifizierung und der Bewertung von Finanzinstrumenten ergaben sich zum Erstanwendungszeitpunkt für die va-Q-tec AG nicht.

Der IASB veröffentlichte im Mai 2014 IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" und legte im April 2016 weitere Klarstellungen des Standards vor. Der neue Standard ersetzt vollständig die bisherigen Vorschriften zur Umsatzrealisierung, bestehend aus den Standards IAS 18 und IAS 11 sowie diversen Standardinterpretationen und ist ab dem 1. Januar 2018 anzuwenden. Er legt einheitliche Grundprinzipien fest, die für alle Branchen und für alle Kategorien von Umsatztransaktionen anzuwenden sind. In welcher Höhe und zu welchem Zeitpunkt bzw. über welchen Zeitraum hinweg der Umsatz zu realisieren ist, wird künftig anhand eines Fünfstufenmodells beurteilt. Nach IFRS 15 sind diejenigen Beträge als Umsatzerlöse zu erfassen, die ein Unternehmen als Gegenleistung für die Übertragung von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen an einen Kunden zu erwarten hat. Erlöse werden erfasst, wenn oder sobald das Unternehmen die Verfügugnsgewalt über Waren oder Dienstleistungen entweder über einen Zeitraum oder zu einem Zeitpunkt an einen Kunden überträgt. Darüber hinaus konkretisiert IFRS 15 die Zuordnung von einzelnen Sachverhalten zu neuen Bilanzpositionen, einzelnen Funktionskosten in der Gewinn- und Verlustrechnung und deren Brutto- versus Nettodarstellung.

Die va-Q-tec AG hat IFRS 15 auf Basis der modifizierten retrospektiven Methode eingeführt, sodass sämtliche Umstellungseffekte zum 1. Januar 2018 kumulativ in den Gewinnrücklagen erfasst wurden und die Vergleichsperiode in Einklang mit bisherigen Regelungen dargestellt werden. Die va-Q-tec AG hat entschieden, den Standard rückwirkend ausschließlich auf Verträge anzuwenden, die zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung keine erfüllten Verträge sind, und zudem die Auswirkung aller Vertragsänderungen, die vor dem Stichtag der erstmaligen Anwendung erfolgt sind, in aggregierter Form wiederzugeben.

Die Anwendung von IFRS 15 hat zu folgenden Effekten geführt:

Wie im Anhang des Geschäftsberichts 2017 ausgeführt ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen aus der Erstanwendung des IFRS 15. Zum Erstanwendungszeitpunkt erhöhen sich die Bilanzsumme sowie das Eigenkapital aufgrund der Aktivierung von Vertragskosten (Vertragserfüllungskosten) bei noch nicht vollständig erfüllten Verträgen. Vertragskosten, deren Abschreibungszeitraum nicht mehr als ein Jahr betragen würde, werden grundsätzlich sofort als Aufwand erfasst. Unter Berücksichtigung der latenten Steuer von 23 TEUR ergibt sich aus der Umstellung zum 1. Januar 2018 ein zu erfassender, erhöhender kumulierter Effekt von insgesamt 52 TEUR.

Die Erstanwendung des IFRS 15 führt auch zu einer Ausweisänderung von Verbindlichkeiten wie Rückstellungen für Kundenboni oder erhaltene Anzahlungen von Kunden, die bisher unter den sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten bilanziert wurden. Im Rahmen der Umstellung zum 1. Januar 2018 ergibt sich ein geänderter Ausweis dieser Verbindlichkeiten unter den Vertragsverbindlichkeiten von insgesamt 340 TEUR.

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Aktiva in TEUR 31.12.2017 IFRS 15

Effekte
01.01.2018

inkl. IFRS 15 Effekte
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 885 885
Sachanlagen 55.402 55.402
Als Finanzlagen gehaltene Immobilien 1.614 1.614
Aktivierte Vertragskosten - 75 75
At-Equity bilanzierte Beteiligungen 357 357
Finanzielle Vermögenswerte 283 283
Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte 634 634
Latente Steueransprüche 2.880 (23) 2.857
Summe langfristige Vermögenswerte 62.055 52 62.107
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 8.942 8.942
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.005 8.005
Sonstige finanzielle Vermögenswerte
- davon Termingelder (6 - 12 Monate): 0 (VJ:9.000) 9.117 9.117
Steueransprüche 67 67
Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte 2.104 2.104
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 5.201 5.201
Summe kurzfristige Vermögenswerte 33.436 33.436
Bilanzsumme 95.491 52 95.543

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Passiva in TEUR 31.12.2017 IFRS 15 Effekte 01.01.2018

inkl. IFRS 15 Effekte
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 13.090 13.090
Eigene Anteile -54 -54
Kapitalrücklage 46.158 46.158
Kumuliertes sonstiges Ergebnis -28 -28
Gewinnrücklage -6.174 52 -6.122
Summe Eigenkapital 52.992 52 53.044
Langfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen
Rückstellungen 39 39
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.146 11.146
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 3.949 3.949
Sonstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten 8.438 8.438
Summe langfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen 23.572 23.572
Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen
Rückstellungen 38 38
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.958 2.958
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 6.507 (340) 6.167
Vertragsverbindlichkeiten - 340 340
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.244 5.244
Steuerverbindlichkeiten 15 15
Sonstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten 4.165 4.165
Summe kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen 18.927 18.927
Bilanzsumme 95.491 52 95.543

Nachfolgende Standards und Standardänderungen sind in Kraft getreten und haben keinen Einfluss auf den Halbjahresbericht 2018 der Gesellschaft:

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Standard Titel Verpflichtende Anwendung für Geschäftsjahre beginnend ab
Improvements to IFRS (2014-2016) Jährliche Verbesserungen der IFRS, Zyklus 2014-2016 01.01.2018
Änderungen an IFRS 4 Anwendung von IFRS 9 Finanzinstrumente gemeinsam mit IFRS 4 Versicherungsverträge 01.01.2018
Änderungen an IFRS 2 Klassifizierung und Bewertung von Geschäftsvorfällen mit anteilsbasierter Vergütung 01.01.2018
IFRIC 22 Transaktionen in fremder Währung und im Voraus gezahlte Gegenleistungen 01.01.2018

Folgende Standards, die in geltendes EU-Recht übernommen wurden, hat die Gesellschaft nicht vorzeitig angewandt:

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Standard Titel Verpflichtende Anwendung für Geschäftsjahre beginnend ab
Änderungen an IFRS 9 Vorfälligkeitsregelungen mit negativer Ausgleichsleistung 01.01.2019
IFRS 16 Leasingverhältnisse 01.01.2019

Am 13. Januar 2016 hat das IASB den IFRS 16 Leases veröffentlicht, dieser wurde durch die EU übernommen und am 09. November 2017 ebenfalls veröffentlicht. Der Standard ist erstmals verpflichtend für am oder nach dem 01. Januar 2019 beginnende Geschäftsjahre anzuwenden. Der Konzern nutzt das Übergangswahlrecht und wendet den IFRS 16 auch erst ab diesem Zeitpunkt an.

Dieser neue Standard hebt die Unterscheidung zwischen Finanzierungsleasing und Operating Leasingverträgen auf und führt zu einem einheitlichen Leasingbilanzierungsmodell für alle Leasingnehmer. Demnach müssen alle Leasingverträge mit einer Laufzeit über 12 Monaten und Leasingverhältnisse über geringwertigem Vermögenswert beim Leasingnehmer bilanziert werden.

Mit der Einführung von IFRS 16 erwartet der Konzern wesentliche Auswirkungen auf die Bestandteile des Konzernabschlusses und die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage:

Konzernbilanz: Durch die Erstanwendung wird es zu einem wesentlichen Anstieg sowohl des Anlagevermögens als auch der Finanzschulden kommen. Infolge dieser Bilanzverlängerung wird die Eigenkapitalquote des Konzerns sinken und die Nettofinanzverschuldung entsprechend steigen.
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung: Im Gegensatz zu dem bisherigen Ausweis werden zukünftig Abschreibungen auf Nutzungsrechte sowie Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Leasingverbindlichkeiten erfasst. Dies führt zu einer EBIT-Verbesserung. Der Zinsaufwand der Leasingzahlung wirkt sich zunächst auf das Ergebnis vor Steuern aus. Unter der Annahme von konstanten Zinsen ist das Ergebnis vor Steuern in den ersten Jahren im Vergleich zu einem linear verteilten Aufwand gemäß IAS 17 (Operating Lease) geringer.
Konzernkapitalflussrechnung: Aus dem geänderten Ausweis der Leasingaufwendungen ergeben sich Verbesserungen des Cashflows aus der operativen Geschäftstätigkeit und eine Verschlechterung des Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit.
Konzernanhang: Erweiterte Angaben (Leasingaufwand geringwertige Vermögensgegenstände, Leasingaufwand kurzfristige Vermögensgegenstände, Zinsen auf die Leasingverbindlichkeit). Zusätzlich ist eine Fälligkeitsanalyse der Leasingverbindlichkeiten getrennt von sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten durchzuführen.
IFRS 16 unterscheidet sich bei der Leasinggeberbilanzierung nicht wesentlich zu dem vorherigen IAS 17. Für Leasinggeber ist weiterhin zwischen Finanzierungsleasing und Operating Leasing zu differenzieren.

Die Gesellschaft bereitet zur Zeit die Erstanwendung des Standards IFRS 16 vor und analysiert die genauen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertraglage. Bis zum Abschluss der Vorbereitungen und Analysen, der im dritten Quartal 2018 erfolgen wird, können keine genaueren Angaben gemacht werden.

2 BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Im Konzernzwischenbericht der va-Q-tec AG werden mit Ausnahme von der Erstanwendung des IFRS 9 und des IFRS 15 grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet wie im IFRS-Konzernabschluss zum 31.12.2017. Es erfolgte keine frühzeitige Anwendung der von der EU übernommenen Standards. Die jährlichen Verbesserungen an den IFRS haben ebenfalls keinen bedeutenden Einfluss auf den Konzernabschluss. Eine detaillierte Beschreibung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden befindet sich im Konzernanhang 2017.

3 ERLÄUTERUNGEN

3.1 KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

3.1.1 Gesamterträge

Die Gesamterträge haben sich im Vergleich zur Vorjahresperiode positiv entwickelt und sind um rund 16,4 % auf 30.959 TEUR gestiegen. Dies ist einerseits auf die positive Entwicklung der Umsätze zurückzuführen, welche durch den Geschäftsausbau mit bestehenden, sowie durch die Akquisition von Neukunden, um rund 10,6 % gesteigert werden konnten. Andererseits konnten die aktivierten Eigenleistungen um 30,7 % gesteigert werden und betragen zum Berichtszeitpunkt 3.326 TEUR. Die aktivierten Eigenleistungen setzen sich im Wesentlichen aus dem Ausbau der jeweils selbsterstellten Containerflotte sowie der Vermietboxen zusammen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind durch Auflösung des Sonderpostens deutlich angestiegen.

3.1.2 Materialaufwand

Der Materialaufwand ist um 3.168 TEUR auf 14.192 TEUR (+28,7 %) gestiegen. Die Materialkosten1 haben sich von 41,5 % auf 45,8 % erhöht, wodurch das Rohergebnis unter Berücksichtigung des Wachstums der Gesamterträge um 7,7 % gesteigert werden konnte.

3.1.3 Personalaufwand

Der Personalaufwand ist im Vergleich zur Vorjahresperiode um 38,0 % von 7.133 TEUR auf 9.843 TEUR gestiegen. Der absolute Anstieg ist im Wesentlichen auf die Einstellung neuer Mitarbeiter zur Unterstützung des geplanten Wachstums und auf Lohn- und Gehaltssteigerungen zurückzuführen. Die Personalaufwandsquote2 ist von 26,8 % auf 31,8 % angestiegen.

3.1.4 Sonstiger betrieblicher Aufwand

Der sonstige betriebliche Aufwand ist um 1.275 TEUR auf 5.537 TEUR angewachsen. Dieser Anstieg ist hauptsächlich geprägt durch Effekte aus dem Umzug in die neue Unternehmenszentrale und den damit verbundenen Logistik- und IT-Aufwendungen.

3.1.5 Abschreibungen

Die Abschreibungen sind um 1.131 TEUR auf 4.589 TEUR gestiegen. Die gestiegenen Abschreibungen sind auf die Container- und Boxenflotte zurückzuführen. In den letzten zwölf Monaten wurde die Containerflotte stark ausgebaut und die Abschreibung auf diese Position ist um 853 TEUR im Vergleich zur Vorjahresperiode gestiegen. Die Abschreibungsquote3 hat sich von 13,0 % auf 14,8 % erhöht.

1 Materialaufwandsquote in % = Materialaufwand / Gesamterträge x 100

2 Personalaufwandsquote in % = Personalaufwand / Gesamterträge x 100

3 Abschreibungsquote in % = Abschreibungsaufwand / Gesamterträge x 100

3.1.6 Finanzergebnis

Das Finanzergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 243 TEUR reduziert, da sich im Vergleichszeitraum ein Einmaleffekt in Zusammenhang mit der Finanzierung des Grundstücks- und Gebäudeerwerbs in Würzburg positiv ausgewirkt hat. Der Zinsaufwand jedoch hat sich aufgrund der planmäßigen Tilgungen der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie aufgrund der Finanzierung von Investitionen aus Eigenmitteln im Vorjahr weiter gemindert. Der Aufwand beträgt zum Halbjahresende 375 TEUR (Vorjahr: 497 TEUR).

3.1.7 Ertragsteuern

Aufgrund des Verlustes vor Steuer im ersten Halbjahr 2018 wird ein Ertrag aus Steuern von 290 TEUR ausgewiesen. Die Forderung aus latenter Steuer hat sich entsprechend der momentanen Ergebnissituation der va-Q-tec AG um 765 TEUR erhöht.

3.1.8 Ergebnis je Aktie

Die Berechnung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie basiert auf dem den Stammaktionären zurechenbaren Gewinn und einem gewichteten Durchschnitt der im Umlauf gewesenen Stammaktien.

Eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie wird nicht ausgewiesen, da zur Zeit keine Aktienoptionen bestehen.

Das Ergebnis je Aktie stellt sich wie folgt dar:

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H1 2018 H1 2017
Konzernergebnis nach nicht beherrschenden Anteilen (in TEUR) -3.327 98
Gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien 13.075.936 13.078.029
Ergebnis je Aktie (in EUR) -0,25 0,01
Gewichtete durchschnitteliche Anzahl der Aktien - verwässert - 13.078.029
Ergebnis je Aktie - verwässert (in EUR) - 0,01

3.2 BILANZ

3.2.1 Immaterielle Vermögenswerte

Die immateriellen Vermögenswerte sind um 86 TEUR auf 971 TEUR gestiegen. Der Betrag resultiert im Wesentlichen aus selbst erstellten immateriellen Vermögenswerten im Bau.

3.2.2 Sachanlagevermögen

Das Sachanlagevermögen ist um 10.657 TEUR auf 66.059 TEUR gestiegen. Der Anstieg ist hauptsächlich geprägt durch die Anlagen im Bau. Hier erfolgte eine Steigerung von 9.499 TEUR. Dies beinhaltet den nahezu abgeschlossenen Neubau in Kölleda sowie die fortschreitende Sanierung des in 2017 erworbenen Gebäudes in Würzburg und die damit verbundene Zusammenführung der Würzburger Standorte.

3.2.3 Vorräte

Die Vorräte sind um 2.124 TEUR auf 11.066 TEUR gestiegen. Im Wesentlichen ist dies zum einen auf den Aufbau der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zurückzuführen, welche um 1.112 TEUR angestiegen sind. Getrieben ist dies durch das Wachstum im Produkt- und Systemgeschäft. Des Weiteren sind fertige Erzeugnisse und Waren um 1.032 TEUR angestiegen, da im Vorfeld des Umzugs der Produktionsanlagen in Würzburg der Bestand aufgebaut wurde, um Umsatz- und Lieferengpässe zu vermeiden.

3.2.4 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Der Forderungsbestand ist zum Bilanzstichtag um 3 TEUR auf 8.002 TEUR leicht gesenkt worden.

3.2.5 Sonstige finanzielle Vermögenswerte

Der Rückgang der kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte um 8.548 TEUR auf 569 TEUR ist im Wesentlichen auf die zeitweilige Finanzierung der Anlagenzugänge (Immobilien, Container, Boxen) durch kurzfristig liquidierbare Mittel zurückzuführen. Gegenläufig hat sich die Inanspruchnahme des Wandeldarlehens des assoziierten Unternehmens SUMTEQ mit 300 TEUR ausgewirkt.

Die langfristigen finanziellen Vermögenswerte sind hingegen fast unverändert um 3 TEUR auf 286 TEUR angestiegen.

3.2.6 Steueransprüche

Die Steueransprüche sind von 67 TEUR auf 101 TEUR angestiegen. Dies resultiert vornehmlich aus Vorauszahlungen für Gewerbe- und Körperschaftssteuer des Mutterunternehmens.

3.2.7 Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte

Die sonstigen nicht-finanziellen Vermögenswerte sind aufgrund der Minderung der Forderungen aus Umsatzsteuer um 319 TEUR auf 1.785 TEUR gesunken.

3.2.8 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sind von 5.201 TEUR um 198 TEUR auf 5.399 TEUR angestiegen.

3.2.9 Eigenkapital

Bezüglich der Veränderung durch den neuen IFRS 15 siehe Erläuterungen unter Position 1.4 "Auswirkungen neuer Rechnungslegungsstandards".

Im Zuge der im Februar 2017 stattgefundenen ersten Ausübung von Aktienoptionen wurden 18.790 eigene Aktien für alle ausübbaren Optionen zweier leitender Angestellten ausgegeben. Zum Ende der Ausübungsfrist zum 30.09.2017 wurden alle weiteren noch ausstehenden Aktionoptionen durch die Begebung von 109.610 eigenen Anteilen bedient, so dass zum 31.12.2017 keine ausstehenden Optionen mehr vorhanden sind. Über die bis zu diesem Exit-Event zugeteilten und erdienten Optionen hinaus wird es unter diesem Programm keine weitere Zuteilung von Optionen geben. Die bisher nicht zugeteilten bzw. erdienten Optionen sind ersatzloss verfallen.

3.2.10 Langfristige und kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um 3.403 TEUR auf 6.361 TEUR angestiegen. Die langfristigen Schulden gegenüber Kreditinstituten sind ebenfalls angestiegen, um 4.153 TEUR auf 15.299 TEUR. Die Erhöhung resultiert hauptsächlich aus der Finanzierung von Neubau und Sanierungsarbeiten sowie dem Anstieg des Working Capitals.

3.2.11 Sonstige langfristige und kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten

Insgesamt sind die sonstigen lang- und kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten um 702 TEUR auf 11.158 TEUR angestiegen. Der Zugang ist im Wesentlichen durch die Erhöhung des Selbsteinbehaltes für Bauleistungen um 669 TEUR zu erklären.

3.2.12 Sonstige langfristige und kurzfristige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten

Die sonstigen lang- und kurzfristigen nicht finanziellen Verbindlichkeiten sind um 7,4 % auf 13.541 TEUR (Vj.: 12.604 TEUR) angestiegen. Diese Veränderung resultiert im Wesentlichen aus der Veränderung des passiven Sonderpostens für Gewinne, welche aus den Sale-and-finance-leaseback-Transaktionen im Rahmen des Ausbaus der Containerflotte angefallen sind. Dagegen ist der passive Sonderposten für erhaltene Zuschüsse um 198 TEUR auf 3.786 TEUR zurückgegangen.

Insgesamt betragen die Sonderposten für abgegrenzte Zuwendungen und Containergewinne aus Sale-and-finance-leaseback-Transaktionen 11.642 TEUR (Vj.: 11.133 TEUR) und machen rund 86,0 % (Vj.: 88,3 %) der gesamten Position aus.

3.2.13 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um 1.225 TEUR auf 4.019 TEUR (Vj.: 5.244 TEUR) gesunken.

3.3 FINANZINSTRUMENTE

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Finanzinstrumente mit den Buchwerten und beizulegenden Zeitwerten, aufgeteilt nach den Bewertungskategorien gemäß IFRS 9 bzw. IAS 17 (Vorjahr: gemäß IAS 39 bzw. IAS 17). Die beizulegenden Zeitwerte sind dabei jeweils den Bewertungsstufen der Fair Value-Hierarchie zugeordnet. Soweit keine entsprechende Zuordnung erfolgt ist, wird davon ausgegangen, dass der Buchwert dem beizulegenden Zeitwert entspricht. Dies betrifft im Wesentlichen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Zahlungsmittel und Zahlungmitteläquivalente, übrige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und übrige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten, die jeweils kurze Restlaufzeiten aufweisen.

Eine Definition der Stufen der Fair Value-Hierarchie findet sich in Abschnitt 1.2 "Grundlagen der Abschlusserstellung" des Konzernabschlusses 2017. Die Zuordnungen zu den Stufen werden jeweils zum Ende der Berichtsperiode überprüft. Umgliederungen zwischen den Stufen sind im Berichtszeitraum sowie im Vorjahr nicht erfolgt.

Werte nach Bewertungskategorien zum 30.06.2018

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Bewertungskategorie nach IFRS 9 / IAS 17 Buchwert Beizulegender Zeitwert Beizulegender Zeitwert nach Bewertungsstufen
Fortgeführte Anschaffungskosten Beizulegender Zeitwert
--- --- --- --- --- --- ---
in TEUR 30.06.2018 30.06.2018 30.06.2018 Stufe 1 Stufe 2
--- --- --- --- --- --- ---
Finanzielle Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen AC 8.002 8.002
Sonstige finanzielle Vermögenswerte
davon bis zur Endfälligkeit zu halten AC 114 114
davon übrige finanzielle Vermögenswerte AC 441 441
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente AC 5.399 5.399
Summe 13.956 13.956
Finanzielle Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten AC 21.660 21.905 21.905
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen AC 4.019 4.019
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
davon Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing IAS 17 7.051 7.130 7.130
davon derivative Finanzinstrumente ohne Hedging Beziehung FVtPL 44 44 44
davon übrige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten AC 4.151 4.246 4.246
Summe 36.881 44 37.344

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Beizulegender Zeitwert nach Bewertungsstufen
--- ---
in TEUR Stufe 3
--- ---
Finanzielle Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Sonstige finanzielle Vermögenswerte
davon bis zur Endfälligkeit zu halten
davon übrige finanzielle Vermögenswerte
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Summe
Finanzielle Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
davon Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing
davon derivative Finanzinstrumente ohne Hedging Beziehung
davon übrige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
Summe

Davon aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9

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in TEUR Buchwert Beizulegender Zeitwert
Amortised Cost (asset) AC 13.956 13.956
At fair value through P&L (asset) FVtPL - -
Amortised Cost (liability) AC 29.830 30.170
At fair value through P&L (liability) FVtPL 44 44

Werte nach Bewertungskategorien zum 31.12.2017

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Bewertungskategorie nach IAS 39 / IAS 17 Buchwert Beizulegender Zeitwert Beizulegender Zeitwert nach Bewertungsstufen
fortgeführte Anschaffungskosten Beizulegender Zeitwert
--- --- --- --- --- --- ---
in TEUR 31.12.2017 31.12.2017 31.12.2017 Stufe 1 Stufe 2
--- --- --- --- --- --- ---
Finanzielle Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 8.005 8.005
Sonstige finanzielle Vermögenswerte
davon bis zur Endfälligkeit zu halten HtM 9.115 9.115
davon übrige finanzielle Vermögenswerte LaR 286 286
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR 5.201 5.201
Summe 22.607 22.607
Finanzielle Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC 14.104 14.320 14.320
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 5.244 5.244
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
davon Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing IAS 17 7.117 7.338 7.338
davon derivative Finanzinstrumente ohne Hedging Beziehung FVtPL 52 52 52
davon übrige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten FLAC 3.287 3.260 3.260
Summe 29.752 52 30.214

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Beizulegender Zeitwert nach Bewertungsstufen
--- ---
in TEUR Stufe 3
--- ---
Finanzielle Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Sonstige finanzielle Vermögenswerte
davon bis zur Endfälligkeit zu halten
davon übrige finanzielle Vermögenswerte
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Summe
Finanzielle Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
davon Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing
davon derivative Finanzinstrumente ohne Hedging Beziehung
davon übrige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
Summe

Davon aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39

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in TEUR Buchwert Beizulegender Zeitwert
Loans and Receivables LaR 13.492 13.492
Held to Maturity HtM 9.115 9.115
Financial liabilities measured at amortised cost FLAC 22.635 22.824
At fair value through P&L (liability) FVtPL 52 52

Der beizulegende Zeitwert von der Bewertungsstufe 2 zugeordneten festverzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing ergibt sich als Barwert der zukünftig erwarteten Cashflows. Die Abzinsung erfolgt auf Basis der am Bilanzstichtag gültigen Zinssätze. Bei variabel verzinslichen Verbindlichkeiten entsprechen die Buchwerte grundsätzlich den beizulegenden Zeitwerten.

Bei der Stufe 2 zugeordneten Zinsswaps wird der beizulegende Zeitwert durch Abzinsung der zukünftig zu erwartenden Cashflows ermittelt, wobei die für die Restlaufzeit der Kontrakte zum jeweiligen Stichtag geltenden Marktzinssätze zugrunde gelegt werden. Für die Bewertung von Devisenoptionen werden anerkannte Optionspreismodelle verwendet, in die u. a. die Volatilität des jeweiligen Wechselkurses und die zugrundeliegenden Basiszinsen einfließen.

3.4 NETTOERGEBNIS DER FINANZINSTRUMENTE

Das in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Nettoergebnis in Bezug auf Finanzinstrumente setzt sich wie folgt zusammen:

Nettoergebnisse 30.06.2018 aus

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Kategorie nach IFRS 9 / IAS 17 in TEUR Zinsertrag Zinsaufwand Wertberichtigungen Wertaufholungen Folgebewertung zum Fair Value Währungsumrechnung
Amortised Cost (asset) 69
FVtPL 9
Amortised Cost (iabilities) 2 -193 -26
IAS 17 -182
Sonstiges -1
Summe 2 -375 9 42

Nettoergebnisse 30.06.2017 aus

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Kategorie nach IAS 39 / IAS 17 in TEUR Zinsertrag Zinsaufwand Wertberichtigungen Wertaufholungen Folgebewertung zum Fair Value Währungsumrechnung
LaR -244
FVtPL 16
FLAC 360 -203 -28
IAS 17 -294
Sonstige -3
Summe 376 -497 -275

4 SONSTIGE ANGABEN

4.1 SEGMENTINFORMATIONEN

Im Rahmen der Segmentberichterstattung werden die Aktivitäten des va-Q-tec Konzerns gemäß den Regeln von IFRS 8 (Geschäftssegmente) nach Geschäftsbereichen abgegrenzt. Diese Aufgliederung orientiert sich an der internen Steuerung und Berichterstattung nach legalen Einheiten. Der va-Q-tec Konzern ist in den drei Geschäftsbereichen "va-Q-tec AG", "va-Q-tec Ltd. (UK)" und "Sonstige" tätig.

Die Berichterstattung bei va-Q-tec erfolgt nach IFRS und nicht wie in der Vergangenheit nach den jeweiligen lokalen Rechnungslegunsgrundsätzen. Dadurch ist eine Überleitung der internen Berichterstattung, um eine Vergleichbarkeit mit dem vorliegenden IFRS-Konzernabschluss zu erreichen, nicht mehr erforderlich. Die Liefer- und Leistungsbeziehungen innerhalb der Geschäftsbereiche sind, sofern wesentlich, konsolidiert ausgewiesen.

Die Vergleichbarkeit der Segmentberichterstattung mit der Vorperiode wird durch die Einbindung der neuen Tochtergesellschaft va-Q-tec Uruguay S.A. nicht beeinträchtigt, da diese bisher keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft hat.

Eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Segmente befindet sich im Konzernanhang 2017.

Segmentberichtserstattung H1 2018

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va-Q-tec AG va-Q-tec Ltd. (UK) Sonstige Gesamtsumme Geschäftsbereiche Konsolidierung Konzern
in TEUR IFRS IFRS IFRS
--- --- --- --- --- --- ---
Außenumsatz 17.810 6.468 582 24.860 - 24.860
Innenumsatz 6.209 680 759 7.648 -7.648 -
Gesamtumsatz 24.019 7.148 1.341 32.508 -7.648 24.860
Gesamterträge 26.699 7.371 1.349 35.419 -4.460 30.959
Materialaufwand -11.587 -3.774 -457 -15.818 1.626 -14.192
Personalaufwand -8.401 -1.150 -384 -9.935 92 -9.843
Sonstiger betrieblicher Aufwand -4.863 -1.204 -538 -6.605 1.068 -5.537
EBITDA 1.848 1.243 -30 3.061 -1.674 1.387
Abschreibungen -1.643 -3.217 -26 -4.886 297 -4.589
EBIT 205 -1.974 -56 -1.825 -1.377 -3.202
Ergebnis aus at equity bilanzierten Beteiligungen - - - - -51 -51
Finanzerträge 79 - - 79 -68 11
Finanzaufwendungen -189 -244 -10 -443 68 -375
EBT 95 -2.218 -66 -2.189 -1.428 -3.617
Investitionen per 30.06.2018 10.678 9.528 55 20.261 -2.874 17.387
Vermögen 30.06.2018 96.344 26.373 1.740 124.457 -24.197 100.260
Langfristige Vermögenswerte 30.06.2018 48.158 20.768 260 69.186 -2.156 67.030
At-equity bilanzierte Beteiligungen 30.06.2018 - - - - 306 306
Schulden 30.06.2018 31.754 23.411 1.587 56.752 -6.208 50.544
Mitarbeiter 360 40 13 413 - 413

Segmentberichtserstattung H1 2017

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va-Q-tec AG va-Q-tec Ltd. (UK) Sonstige Gesamtsumme Geschäftsbereiche Konsolidierung Konzern
in TEUR IFRS IFRS IFRS
--- --- --- --- --- --- ---
Außenumsatz 15.873 7.029 150 23.052 -572 22.479
Innenumsatz 4.779 728 440 5.947 -5.947 -
Gesamtumsatz 20.652 7.757 590 28.999 -6.520 22.479
Gesamterträge 21.621 8.032 589 30.243 -3.650 26.593
Materialaufwand -9.259 -2.899 -37 -12.195 1.170 -11.025
Personalaufwand -6.046 -983 -146 -7.175 42 -7.133
Sonstiger betrieblicher Aufwand -3.093 -1.418 -443 -4.955 694 -4.261
EBITDA 3.223 2.732 -37 5.918 -1.744 4.174
Abschreibungen -1.356 -2.227 -4 -3.587 130 -3.457
EBIT 1.867 505 -41 2.331 -1.615 716
Ergebnis aus at equity bilanzierten Beteiligungen - - - - -53 -53
Finanzerträge 434 - - 434 -58 376
Finanzaufwendungen -184 -362 -10 -556 58 -498
EBT 2.117 143 -51 2.209 -1.668 541
Investitionen per 31.12.2017 25.400 16.467 216 42.083 -4.934 37.149
Vermögen 31.12.2017 90.718 24.742 934 116.394 -20.902 95.493
Langfristige Vermögenswerte 31.12.2017 39.202 18.359 225 57.786 -1.499 56.287
At-equity bilanzierte Beteiligungen 31.12.2017 - - - - 357 357
Schulden 31.12.2017 26.239 21.049 714 48.002 -5.503 42.501
Mitarbeiter 317 32 9 358 - 358

Die Umsätze der Gesellschaft unterteilen sich hinsichtlich ihrer Realisierung zu einem Zeitpunkt bzw. über einen Zeitraum wie folgt:

Umsatzrealisierung

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in TEUR H1 2018 H1 2017
Zeitpunktbezogene Realisierung 16.663 13.708
Zeitraumbezogene Realisierung 8.197 8.771
Gesamt Konzern 24.860 22.479

Die Umsatzerlöse verteilen sich geographisch wie folgt:

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in TEUR H1 2018 H1 2017
Deutschland 9.126 6.509
Übrige Europäische Union 6.798 7.741
Andere 8.936 8.229
Gesamt Konzern 24.860 22.479

Die Zuordnung von Umsätzen mit externen Kunden zu einer geographischen Region richtet sich nach dem Standort des Kunden. Die geographische Zuordnung der langfristigen Vermögenswerte richtet sich nach dem Sitz des Eigentümers der Vermögenswerte und ist entsprechend aus der oben dargestellten Segmentberichterstattung nach legalrechtlichen Einheiten ersichtlich.

Die Zuordnung der Umsätze auf Produkte, Systeme und Dienstleistungen ergibt sich wie folgt: Mit Produkten (Vakuumisolationspaneele und Wärmespeicherkomponenten) wurden im 1. Halbjahr 2018 Umsätze i.H.v. 10.639 TEUR (Vj.: 8.457 TEUR) erzielt. Mit Systemen (thermische Verpackungen und deren Komponenten) konnte der Konzern im 1. Halbjahr 2018 Umsätze i.H.v. 5.621 TEUR (Vj.: 4.946 TEUR) erzielen. Aus Dienstleistungen, welche das Container- und Boxen-Vermietungsgeschäft umfassen, resultierten im 1. Halbjahr 2018 Umsätze i.H.v. 8.198 TEUR (Vj.: 8.772 TEUR). Sonstige Umsatzerlöse betrugen im 1. Halbjahr 2018 403 TEUR (Vj.: 304 TEUR).

4.2 ANGABEN ZU NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN

In den ersten sechs Monaten 2018 lagen keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen oder Personen vor, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens- und Ertragslage des Konzerns hatten.

Am 14. Juli 2017 hat die va-Q-tec AG mit der SUMTEQ GmbH einen Wandeldarlehensvertag abgeschlossen. Dieser sieht vor, dass die va-Q-tec AG der SUMTEQ GmbH bei Erreichen bestimmter Meilensteine für einen Zeitraum von zwölf Monaten Darlehen in einer Höhe von maximal 450 TEUR zur Verfügung stellt. Die va-Q-tec AG ist berechtigt, unter bestimmten Umständen die teilweise oder vollständige Wandlung des Darlehens in neue Anteile an der SUMTEQ GmbH zu erklären. Im Januar 2018 hat die va-Q-tec AG einen Teil des Darlehens in Höhe von 300 TEUR zur Verfügung gestellt.

5 EREIGNISSE NACH ENDE DER BERICHTSPERIODE

Im Juli 2018 hat die va-Q-tec AG die Darlehensrückzahlungsansprüche aus dem Wandeldarlehen mit der SUMTEQ GmbH vom 14. Juli 2017, welches im Januar 2018 in Höhe von 300 TEUR zu Verfügung gestellt wurde, zuzüglich der angefallenen Zinsen sowie einer zusätzlichen Einzahlung in Höhe von 22 TEUR im Rahmen einer Kapitalerhöhung der SUMTEQ GmbH in neue Anteile umgewandelt. Die Wandlung erfolgte im Rahmen der Serie B Finanzierungsrunde der SUMTEQ GmbH, in deren Zusammenhang auch zwei neue, langfristig orientierte Investoren, Anteile an der Gesellschaft erwarben.

Am 20. August 2018 gab die va-Q-tec AG bekannt, dass CEO Dr. Joachim Kuhn und der Aufsichtsrat vereinbart haben, das zum 31. Dezember 2018 auslaufende Vorstandsmandat von Dr. Kuhn um 5 Jahre zu verlängern.

Am 21. August 2018 passte die va-Q-tec AG ihre Umsatz- und Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2018 an. Während bisher ein Konzern-Umsatz von 56 bis 63 Mio. EUR und ein starkes Wachstum im EBITDA gegenüber dem Vorjahr erwartet wurde, prognostiziert der Vorstand für das Geschäftsjahr 2018 nun einen Konzern-Umsatz in Höhe von 51 bis 56 Mio. EUR, was einem Wachstum im zweistelligen Bereich entspricht. Für das EBITDA 2018 erwartet er einen deutlichen Rückgang gegenüber dem Vorjahr, relativ betrachtet gegenüber dem Niveau des ersten Halbjahrs 2018 eine leicht verbesserte EBITDA-Marge.

Würzburg, den 22. August 2018

va-Q-tec AG

Der Vorstand

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Dr. Joachim Kuhn Stefan Döhmen

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Halbjahresfinanzberichterstattung der Konzernhalbjahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Würzburg, den 22. August 2018

va-Q-tec AG

Der Vorstand

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Dr. Joachim Kuhn Stefan Döhmen

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