Annual / Quarterly Financial Statement • Feb 14, 2019
Annual / Quarterly Financial Statement
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Dr. Hönle AG für das Geschäftsjahr 2017/2018
AKTIVA
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| 30.09.2018 EUR |
30.09.2017 EUR |
|
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 511.014,04 | 434.223,12 |
| 2. geleistete Anzahlungen | 7.544,00 | 76.603,43 |
| 518.558,04 | 510.826,55 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 6.340.477,72 | 1.022.537,53 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 1.256.185,74 | 1.137.702,74 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.717.241,25 | 1.754.914,07 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 255.286,00 | 1.919,62 |
| 9.569.190,71 | 3.917.073,96 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenden Unternehmen | 30.868.765,45 | 29.942.747,05 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 1.899.999,93 | 3.360.416,96 |
| 3. Beteiligungen | 8.750,00 | 8.750,00 |
| 4. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen | 1.180.340,00 | 1.012.043,00 |
| 33.957.855,38 | 34.323.957,01 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 11.765.653,91 | 11.036.340,50 |
| 2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 209.331,82 | 186.195,56 |
| 3. fertige Erzeugnisse und Waren | 3.735.173,68 | 3.569.116,18 |
| 4. geleistete Anzahlungen | 340,95 | 21.845,00 |
| 15.710.500,36 | 14.813.497,24 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 4.509.490,99 | 3.029.849,92 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 25.534.547,52 | 19.803.365,15 |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 54.942,17 | 65.438,00 |
| 4. sonstige Vermögensgegenstände | 455.625,10 | 356.374,38 |
| 30.554.605,78 | 23.255.027,45 | |
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 4.481.259,44 | 518.743,87 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 257.384,18 | 223.727,81 |
| D. Aktive latente Steuern | 482.872,65 | 298.341,26 |
| 95.532.226,54 | 77.861.195,15 | |
| PASSIVA | ||
| 30.09.2018 EUR |
30.09.2017 EUR |
|
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 5.512.930,00 | 5.512.930,00 |
| Rechnerischer Wert eigener Anteile | -1.076,00 | -1.076,00 |
| 5.511.854,00 | 5.511.854,00 | |
| II. Kapitalrücklage | 18.449.827,33 | 18.449.827,33 |
| III. Gewinnrücklagen | ||
| 1. gesetzliche Rücklage | 48.871,56 | 48.871,56 |
| 2. andere Gewinnrücklagen | 2.524.484,51 | 2.524.484,51 |
| 2.573.356,07 | 2.573.356,07 | |
| IV. Bilanzgewinn | 32.516.304,62 | 31.490.146,66 |
| 59.051.342,02 | 58.025.184,06 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 3.118.890,28 | 2.657.555,37 |
| 2. Steuerrückstellungen | 644.302,20 | 290.952,20 |
| 3. sonstige Rückstellungen | 3.893.900,51 | 2.973.434,47 |
| 7.657.092,99 | 5.921.942,04 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 5.405.196,05 | 7.111.274,37 |
| 2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 800.846,06 | 745.654,49 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.461.903,77 | 1.266.903,27 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 20.635.357,54 | 4.480.777,59 |
| 5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 2.885,75 |
| 6. sonstige Verbindlichkeiten | 520.058,11 | 306.143,58 |
| - davon aus Steuern: EUR 404.159,07 (Vj. EUR 197.325,29) | ||
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 1.762,46 (Vj. EUR 4.621,07) | ||
| 28.823.361,53 | 13.913.639,05 | |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 430,00 | 430,00 |
| 95.532.226,54 | 77.861.195,15 |
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| 01.10.2017 bis 30.09.2018 EUR |
01.10.2016 bis 30.09.2017 EUR |
|
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 46.037.724,36 | 39.855.156,97 |
| 2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 193.208,81 | 425.392,21 |
| 3. andere aktivierte Eigenleistung | 79.421,72 | 32.457,01 |
| 4. sonstige betriebliche Erträge | 81.226,80 | 122.164,89 |
| - davon Erträge aus der Währungsumrechnung: EUR 4.174,50 (Vj. EUR 846,67) | ||
| 5. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | -20.804.286,70 | -17.827.450,86 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -508.898,17 | -513.515,83 |
| -21.313.184,87 | -18.340.966,69 | |
| 6. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -12.129.325,19 | -10.445.858,25 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -2.939.315,66 | -2.593.064,37 |
| - davon für Altersversorgung: EUR 831.776,30 (Vj. EUR 718.478,28) | -15.068.640,85 | -13.038.922,62 |
| 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -818.323,05 | -748.579,21 |
| 8. sonstige betriebliche Aufwendungen | -5.641.849,46 | -5.414.468,23 |
| - davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 3.198,87 (Vj. EUR 1.780,79) | ||
| 9. Erträge aus Beteiligungen | 1.646.774,24 | 2.330.112,07 |
| - davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 1.646.774,24 (Vj. EUR 2.330.112,07) | ||
| 10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 110.487,32 | 155.665,00 |
| - davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 110.487,32 (Vj. EUR 155.665,00) | ||
| 11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 276.796,76 | 264.425,41 |
| - davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 243.095,52 (Vj. EUR 186.452,02) | ||
| 12. Abschreibungen auf Finanzanlagen | 0,00 | -5.000,00 |
| 13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -283.673,88 | -333.577,15 |
| - davon an verbundene Unternehmen: EUR 9.873,72 (Vj. EUR 11.373,72) | ||
| - davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 171.534,00 (Vj. EUR 159.214,00) | ||
| 14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -959.518,11 | -820.824,40 |
| - davon Erträge aus der Zuführung oder Auflösung latenter Steuern: EUR 184.531,39 (Vj. EUR 115.130,19) | ||
| 15. Ergebnis nach Steuern | 4.340.449,79 | 4.483.035,26 |
| 16. Sonstige Steuern | -7.179,43 | -7.091,56 |
| 17. Jahresüberschuss | 4.333.270,36 | 4.475.943,70 |
| 18. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 28.183.034,26 | 27.014.202,96 |
| 19. Bilanzgewinn | 32.516.304,62 | 31.490.146,66 |
Der Jahresabschluss der Dr. Hönle AG mit Sitz in Gräfelfing (Amtsgericht München, Handelregisternummer: HRB 127507) wird nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) und des deutschen Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind – sofern nachfolgend nicht gesondert aufgeführt – unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze maßgebend:
Als Umsatzerlöse werden Erlöse aus dem Verkauf und der Vermietung oder Verpachtung von Produkten, sowie aus der Erbringung von Dienstleistungen ausgewiesen. Die Erfassung erfolgt entsprechend dem Realisationsprinzip bei Gefahrenübergang beziehungsweise bei Erbringung der Leistung. Erlösschmälerungen werden von den Umsatzerlösen abgezogen.
Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Davon ausgenommen ist die gesetzlich vorgeschriebene Saldierung von Vermögensgegenständen, die im Zusammenhang mit der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen stehen und durch Verpfändung an die Pensionsberechtigten dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen sind (Planvermögen), mit den Pensionsrückstellungen gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB.
Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.
Rückstellungen werden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten nur nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.
Vorhersehbare Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, sind alle berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.
Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von 1 bis 15 Jahren abgeschrieben. Von dem Aktivierungswahlrecht, selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens als Aktivposten in die Bilanz aufzunehmen, wird kein Gebrauch gemacht.
Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Betriebsgebäude werden linear mit 3 %, die Wohnteile mit 2 % abgeschrieben. Die beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens werden linear entsprechend den voraussichtlichen Nutzungsdauern (3 bis 21 Jahre) abgeschrieben. Die Einbauten in das Fremdgebäude werden über die Laufzeit des Mietvertrags (10 Jahre) abgeschrieben. Für die Zugänge bei den geringwertigen Vermögensgegenständen (steuerlich: geringwertige Wirtschaftsgüter) werden die steuerlichen Vorschriften zur Bildung eines Sammelpostens und zur Abschreibung auf fünf Jahre auch in der Handelsbilanz angewendet, da diese der tatsächlichen Nutzungsdauer nicht entgegenstehen.
Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Der in den Finanzanlagen ausgewiesene Aktivwert der Rückdeckungsversicherung für die Pensionsverpflichtungen wird mit dem Deckungskapital angesetzt.
Gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen teilweise mit den Pensionsrückstellungen saldiert, soweit sog. Planvermögen vorliegt.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Posten mit verminderter Marktgängigkeit werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Bestandsrisiken, z.B. aus geminderter Verwertbarkeit, fanden durch Reichweitenabschreibungen angemessene Berücksichtigung.
Die fertigen Erzeugnisse werden bis zum Gewinnrealisationszeitpunkt zu Herstellungskosten bilanziert. Die Herstellungskosten enthalten neben den Fertigungs-, Materialeinzelkosten und Sonderkosten der Fertigung auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. In den Herstellungskosten enthalten sind anteilige Kosten der allgemeinen Verwaltung und der Aufwendungen für freiwillige soziale Leistungen, soweit diese auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. In der Bewertung der Herstellungskosten sind keine Fremdkapitalzinsen enthalten. Soweit die Herstellungskosten bei fertigen Erzeugnissen durch die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse nicht gedeckt sind, werden besondere Abschläge zur verlustfreien Bewertung vorgenommen. Fertigerzeugnisse mit verminderter Marktgängigkeit werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Bestandsrisiken, z.B. aus geminderter Verwertbarkeit, fanden durch Reichweitenabschreibungen angemessene Berücksichtigung.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Zweifelhafte Forderungen werden anhand von Einzelwertberichtigungen mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden wegen des allgemeinen Kreditrisikos (Delkredere, Zinsen, Skontierungen) Pauschalwertberichtigungen vorgenommen.
Der Ansatz der liquiden Mittel erfolgt zum Nennbetrag.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.
Latente Steuern auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen werden im Falle eines Überhanges an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Latente Steuern werden in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 HGB auch im Falle eines Aktivüberhangs angesetzt. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt mit einem Ertragssteuersatz von 24,86%.
Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt, der rechnerische Wert der eigenen Anteile wurde offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt.
Die Pensionsrückstellungen werden unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten mit dem anhand des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Method) ermittelten Erfüllungsbetrag bewertet. Für die Abzinsung wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre unter Annahme einer pauschalen durchschnittlichen Restlaufzeit von 15 Jahren verwendet. Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung des Barwerts der erdienten Anwartschaft berücksichtigt. Bei der Bewertung kamen die „Richttafeln 2005 G“ von Prof. Dr. Klaus Heubeck zur Anwendung.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung. Sie werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet, d. h. künftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Rückstellungsbeträge mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.
Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Zur Absicherung von Zinsrisiken werden derivative Finanzinstrumente in Form von Termin- / Optionsgeschäften oder Swaps eingesetzt. Soweit die Bildung von Bewertungseinheiten möglich ist und die Voraussetzungen erfüllt sind, werden diese nach § 254 HGB bilanziert.
Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassabrief - bzw. -geldkurs umgerechnet.
Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit kleiner ein Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. Das Imparitätsprinzip wird in diesen Fällen gem. § 256a HGB nicht beachtet.
Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt unter Beachtung des Imparitätsprinzips, so dass zum Abschlussstichtag bestehende Kursverluste aufwandswirksam berücksichtigt werden, Kursgewinne aber nicht.
Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist im Anlagenspiegel dargestellt.
Unter den Finanzanlagen werden folgende Anteile an verbundenen Unternehmen bzw. Beteiligungen ausgewiesen:
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| Höhe des Eigenkapitals in T€ |
Anteile vom Eigenkapital % |
Ergebnis des Geschäftsjahres 01.10.2017 - 30.09.2018 in T€ |
Gehalten über Nr. | |
|---|---|---|---|---|
| Direkte Beteiligungen: | ||||
| (1) Solitec, Gesellschaft für technischen Produktvertrieb GmbH, Gräfelfing/München | 41 | 100,00% | 2 | |
| (2) Aladin GmbH, Gräfelfing/München | 2.704 | 100,00% | 112 | |
| (3) Honle UV France SARL, Lyon, Frankreich | 486 | 100,00% | 292 | |
| (4) PrintConcept UV-Systeme GmbH, Kohlberg | 1.004 | 100,00% | 401 | |
| (5) Eltosch Grafix GmbH, Pinneberg | 3.056 | 100,00% | 1.762 | |
| (6) AGITA Holding AG, Regensdorf/Zürich, Schweiz | 725 | 100,00% | 590 | |
| (7) UV-Technik Speziallampen GmbH, Ilmenau | 4.098 | 100,00% | 486 | |
| (8) Hoenle UV Technology (Shanghai) Trading Company Ltd., Shanghai, China | 403 | 100,00% | 125 | |
| (9) Raesch Quarz (Germany) GmbH, Ilmenau | -2.788 | 100,00% | -731 | |
| (10) Raesch Quarz (Malta) Ltd., Mosta, Malta | 362 | 100,00% | 652 | |
| (11) TECINVENT GmbH, Schömberg | -2 | 35,00% | 6 | |
| (12) Honle US Real Estate LLC, Torrington, USA | 1.474 | 100,00% | 57 | |
| (13) Hönle Electronics GmbH, Dornbirn, Österreich | 144 | 51,00% | 44 | |
| Indirekte Beteiligungen: | ||||
| (14) Panacol AG, Regensdorf/Zürich, Schweiz | 990 | 100,00% | 584 | (6) |
| (15) Panacol-Elosol GmbH, Steinbach/Ts. | 27.497 | 100,00% | 15.422 | (14) |
| (16) Eleco Produits EFD, SAS, Paris, Frankreich | 1.461 | 99,96% | 631 | (14) |
| (17) Eltosch Grafix America Inc., Batavia/Chicago, USA | 1.265 | 100,00% | 248 | (5) |
| (18) SKC - Panacol Co., Ltd, Suwon-si, Südkorea | 128 | 51,00% | -228 | (15) |
| (19) Tangent Industries Inc., Torrington, USA | 576 | 71,36% | -57 | (14) |
| (20) Metamorphic Materials Inc. Winsted, USA | -104 | 30,00% | 10 | (14) |
Die Eigenkapitalbeträge in Fremdwährung werden mit dem amtlichen Mittelkurs, die Jahresergebnisse in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet.
In der Berichtsperiode kam es zu folgenden Änderungen bei den Beteiligungen:
| ― | Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2017/2018 wurde die Hönle Electronics GmbH in Dornbirn, Österreich gegründet, an welcher die Dr. Hönle AG zu 51 % beteiligt ist. Die Hönle Electronics GmbH wird ab dem ersten Quartal 2017/2018 in den Konzernabschluss einbezogen. |
| ― | Im Mai 2018 hat die Dr. Hönle AG weitere 40 % der Anteile an der Aladin GmbH, Gräfelfing erworben. Zum Bilanzstichtag hält die Dr. Hönle AG somit 100 % der Anteile an der Aladin GmbH. |
| ― | Ebenfalls im Mai 2018 hat die Dr. Hönle AG weitere 19 % der Anteile an der UV-Technik Speziallampen GmbH, Ilmenau erworben. Zum Bilanzstichtag werden somit 100 % der Anteile an der UV-Technik Speziallampen GmbH gehalten. |
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| Restlaufzeit bis zu einem Jahr in T€ |
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in T€ |
Gesamtbetrag in T€ |
|
|---|---|---|---|
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 4.509 | 0 | 4.509 |
| 2. Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen | 5.751 | 19.784 | 25.535 |
| - davon aus Lieferungen und Leistungen: 2.360 T€ (Vj. 1.798 T€) | |||
| 3. Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 55 | 0 | 55 |
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 383 | 73 | 456 |
| Gesamtsumme | 10.698 | 19.857 | 30.555 |
| Vorjahr | 8.592 | 14.663 | 23.255 |
Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio in Höhe von 10 T€ (Vj. 12 T€) enthalten.
Infolge von Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz in den Bereichen immaterielle Vermögensgegenstände, Anteile an verbundenen Unternehmen, Pensionsrückstellungen und sonstige Rückstellungen, die als temporäre Differenzen einzuordnen sind, ergeben sich aktive latente Steuern in Höhe von 483 T€ (Vj. 298 T€). Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt mit einem Ertragssteuersatz von 24,86%.
Das gezeichnete Kapital stellt sich – unverändert zum Vorjahr – wie folgt dar:
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| Gezeichnetes Kapital gesamt | € | 5.512.930,00 |
| Rechnerischer Wert der eigenen Anteile | € | - 1.076,00 |
| Ausgegebenes Gezeichnetes Kapital | € | 5.511.854,00 |
Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) ist in 5.512.930 nennwertlose Stückaktien (Stammaktien) eingeteilt. Die Stückaktien lauten auf den Inhaber.
Infolge der Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB in der Fassung des BilMoG ist der rechnerische Wert (1€ je Aktie) der eigenen Aktien offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt worden. Der den rechnerischen Wert der eigenen Aktien übersteigende Teil der Anschaffungskosten wurde mit den frei verfügbaren Rücklagen verrechnet.
Der Vorstand wurde mit Beschluss der Hauptversammlung vom 20. März 2015 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 19. März 2020 das Grundkapital durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender nennwertloser Stückaktien (Stammaktien) gegen Bareinlagen und / oder Sacheinlagen um bis zu 2.750 T€ zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2015). Der Vorstand ist mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre in bestimmten Fällen ganz oder teilweise auszuschließen.
Der Gesamtwert der Kapitalrücklage ist mit EUR 18.449.827,33 unverändert zum Vorjahr und betrifft geleistete Aufgelder aus Kapitalerhöhungen gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB.
gesetzliche Rücklage
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| Stand zum 30.09.2018 (unverändert zum Vj.) | € | 48.871,56 |
Die gesetzliche Rücklage übersteigt zusammen mit den Kapitalrücklagen nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 HGB den zehnten Teil des Grundkapitals.
Andere Gewinnrücklagen
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| Stand zum 30.09.2018 (unverändert zum Vj.) | € | 2.524.484,51 |
Der Bilanzgewinn entwickelte sich im Geschäftsjahr 2017/2018 wie folgt:
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| Stand zum 01.10.2017 | € | 31.490.146,66 |
| Jahresüberschuss 2017/2018 | € | 4.333.270,36 |
| Ausschüttung Dividende für das Geschäftsjahr 2016/2017 | € | -3.307.112,40 |
| Stand zum 30.09.2018 | € | 32.516.304,62 |
Der Bestand der eigenen Aktien hat sich im Geschäftsjahr 2017/2018 gegenüber Vorjahr nicht geändert.
Zum 30.09.2018 befanden sich 1.076 Stück eigene Aktien im Bestand der Dr. Hönle AG (0,02 % des gezeichneten Kapitals). Die Anschaffungskosten betrugen insgesamt 8 T€, der durchschnittliche Stückpreis lag bei 7,77 €.
Der Erwerb der eigenen Anteile erfolgte im Wesentlichen zum Zweck der Schaffung einer Akquisitionswährung im Hinblick auf geplante Unternehmenserwerbe. Zudem besteht die Möglichkeit, die Aktien einzuziehen.
Gemäß § 71b AktG stehen der Dr. Hönle AG aus den eigenen Aktien keine Rechte zu. Insbesondere sind diese Aktien nicht stimm- und dividendenberechtigt.
Mit Wirkung zum 22. März 2014 hat die Hauptversammlung beschlossen, Vorstand und Aufsichtsrat der Dr. Hönle AG gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG zu ermächtigen, bis zum 31. Dezember 2018 eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des Grundkapitals zu erwerben.
Im Eigenkapital ist ein Betrag von 1.614 T€ (Vj. 1.179 T€) zur Ausschüttung gesperrt. Dieser Betrag resultiert in Höhe von 1.131 T€ (Vj. 881 T€) aus dem Unterschiedsbetrag zwischen den Ansätzen der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen, abgezinst mit dem Marktzinssatz aus den letzten 10 Geschäftsjahren und abgezinst mit dem Marktzinssatz aus den letzten 7 Geschäftsjahren (§ 253 Abs. 6 Satz 2 HGB), und in Höhe von 483 T€ (Vj. 298 T€) aus der Aktivierung latenter Steuern (§ 268 Abs. 8 HGB).
Die Dr. Hönle AG gewährt ihren Mitarbeitern nach der Erfüllung der Anspruchsvoraussetzungen betriebliche Altersversorgung in Form von Direktzusagen. Für die Bewertung der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) verwendet.
Es wurden folgende Annahmen und Parameter zugrunde gelegt:
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| 2017/2018 | 2016/2017 | |
|---|---|---|
| Zinssatz (10-Jahres-Durchschnitt): | 3,34% | 3,77% |
| Zinssatz (7-Jahres-Durchschnitt): | 2,43% | 2,91% |
| Rentendynamik: | 1,60% | 1,60% |
| Gehaltstrend: | 0,00% | 0,00% |
Der Zuführungsbetrag 2017/2018 in Höhe von 939 T€ (Vj. 816 T€) setzt sich aus der Zinskomponente von 172 T€ (Vj. 159 T€), einem Ertrag aus Rückdeckungsversicherung von 25 T€ (Vj. 73 T€), die in den Zinsaufwendungen und -erträgen ausgewiesen werden, und aus dem Dienstzeitaufwand von 792 T€ (Vj. 730 T€), ausgewiesen im Personalaufwand, zusammen. Der sich im Geschäftsjahr 2010/2011 aus der Umstellung durch das BilMoG insgesamt ergebende Erhöhungsbetrag der Pensionsverpflichtungen beträgt 257 T€ und wurde wiederum im laufenden Geschäftsjahr mit 1/15 bzw. 18 T€ als Aufwand erfasst und unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Der zum 30.09.2018 nicht passivierte Rückstellungsbetrag beträgt somit 113 T€ (Vj. 131 T€).
Gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen, die im Zusammenhang mit der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen stehen und an die Pensionsberechtigten verpfändet wurden und somit dem Zugriff der übrigen Gläubiger der Gesellschaft entzogen sind (Planvermögen), in Höhe ihres beizulegenden Zeitwertes von 2.384 T€ (Vj. 1.889 T€) mit den betreffenden Pensionsrückstellungen saldiert.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen in Höhe von 3.098 T€ (Vj. 2.264 T€) Verpflichtungen aus dem Personalbereich. Hierzu gehören im Wesentlichen abgegrenzte Urlaubs-, Gleitzeit- und Weihnachtsgeldansprüche sowie Tantiemen- und Provisionsansprüche von Vorstand und Mitarbeitern. Die Verpflichtungen im Kreditorenbereich in Höhe von 541 T€ (Vj. 511 T€) setzen sich im Wesentlichen aus ausstehenden Eingangsrechnungen, Aufwendungen im Zusammenhang mit Verpflichtungen aus bestehenden Mietverhältnissen, Kosten für den Jahresabschluss und die Steuererklärungen sowie Aufwendungen, die im Zusammenhang mit unseren Investor-Relation-Aktivitäten stehen, zusammen. In Höhe von 255 T€ (Vj. 198 T€) wurden Rückstellungen für Gewährleistungen und Gutschriften gebildet.
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| Restlaufzeit bis zu einem Jahr in T€ |
Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren in T€ |
Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in T€ |
Gesamtbetrag in T€ |
davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert in T€ |
Art und Form der Sicherheit | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 1.394 | 3.684 | 326 | 5.405 | 688 | Grundschulden |
| 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 801 | 0 | 0 | 801 | 0 | keine |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.462 | 0 | 0 | 1.462 | 0 | keine |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen - davon aus Lieferungen und Leistungen: 232 T€ (Vj. 187 T€) - davon erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen: 17 T€ (Vj. 58 T€) | 20.635 | 0 | 0 | 20.635 | 0 | keine |
| 5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | keine |
| 6. Sonstige Verbindlichkeiten - davon aus Steuern: 404 T€ (Vj. 197 T€) - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 2 T€ (Vj. 5 T€) | 490 | 30 | 0 | 520 | 0 | keine |
| Gesamtsumme | 24.782 | 3.714 | 326 | 28.823 | 688 |
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| Restlaufzeit bis zu einem Jahr in T€ |
Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren in T€ |
Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in T€ |
Gesamtbetrag in T€ |
davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert in T€ |
Art und Form der Sicherheit | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 3.043 | 3.687 | 381 | 7.111 | 1.032 | Grundschulden |
| 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 746 | 0 | 0 | 746 | 0 | keine |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.267 | 0 | 0 | 1.267 | 0 | keine |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 4.481 | 0 | 0 | 4.481 | 0 | keine |
| 5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 3 | 0 | 0 | 3 | 0 | keine |
| 6. Sonstige Verbindlichkeiten | 294 | 12 | 0 | 306 | 0 | keine |
| Gesamtsumme | 9.834 | 3.699 | 381 | 13.914 | 1.032 |
Derivative Finanzinstrumente und die entsprechenden Grundgeschäfte können als Bewertungseinheit betrachtet werden, wenn ein eindeutiger Sicherungszusammenhang nachgewiesen wird. In diesen Fällen wird das Grundgeschäft zu dem vertraglich vereinbarten Sicherungskurs bilanziert, ein separater Ausweis des derivativen Finanzinstrumentes erfolgt jedoch nicht.
Die Dr. Hönle AG hat derivative Finanzinstrumente in Form von micro hedges abgeschlossen, die in einem eindeutigen Sicherungszusammenhang stehen. Für die Dr. Hönle AG besteht daher kein bilanzierungspflichtiges Risiko, da im Falle von negativen beizulegenden Zeitwerten des derivativen Finanzinstrumentes positive Entwicklungen des dazugehörenden Grundgeschäftes gegenüberstehen.
Die abzusichernden Grundgeschäfte sind Bankdarlehen für
| • | die Finanzierung eines Unternehmenserwerbes der Tochtergesellschaft Grafix GmbH: 0 T€ (ursprünglich 4.500 T€) mit einer 5-jährigen Laufzeit vom 28.03.2013 bis 29.12.2017 |
| • | den Erwerb von 80% der Geschäftsanteile der Raesch Quarz (Germany) GmbH und der Raesch Quarz (Malta) Ltd.: 1.250 T€ (ursprünglich 3.500 T€) mit einer 7-jährigen Laufzeit vom 25.03.2014 bis 31.03.2021 |
| • | die Finanzierung der Renovierung eines erworbenen Gebäudes in den USA, welches an die Tangent vermietet wird: 188 T€ (ursprünglich 400 T€) mit einer 8-jährigen Laufzeit vom 15.07.2014 bis 30.06.2022 |
| • | die Finanzierung der Grundstückskäufe in Gilching sowie der Neubauten eines Büro- und eines Lagergebäudes in Gilching: 30.100 T€ mit einer Laufzeit vom 31.12.2020 bis 30. Juni 2038 |
Das gesicherte Risiko ist die Veränderung des 3-Monats-EURIBΟR-Zins. Die in diesem Zusammenhang abgeschlossenen PAYER-Zinsswaps dienen als Sicherungsinstrumente. Für die prospektive Beurteilung der Effektivität wird die Methode des „critical terms match“ herangezogen. Bei Grund- und Sicherungsgeschäften stimmen alle bewertungsrelevanten Parameter überein, daher liegt eine perfekte Sicherungsbeziehung vor. Bei der retrospektiven Bewertung der Effektivität des Sicherungsinstrumentes kommt die finanzmathematische Methode „hypothetical derivative method“ zur Anwendung, es ergibt sich eine Effektivität von 100%. Die Bewertungseinheit wird bilanziell nach der „Einfrierungsmethode“ abgebildet. Danach werden die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert.
Zinsswap Darlehen Grafix:
Buchwert zum 30.09.2018: 0 T€
Beizulegender Zeitwert: 0 T€ (Vj. -1 T€)
Zinsswap Darlehen Raesch:
Buchwert zum 30.09.2018: 0 T€
Beizulegender Zeitwert: -21 T€ (Vj. -39 T€)
Zinsswap Darlehen Tangent:
Buchwert zum 30.09.2018: 0 T€
Beizulegender Zeitwert: -4 T€ (Vj. -6 T€)
Zinsswap Darlehen Grundstückskauf / Neubau Gebäude (Gilching):
Buchwert zum 30.09.2018: 0 T€
Beizulegender Zeitwert: -117 T€ (Vj. 0 T€)
Die Umsatzerlöse setzen sich – unterteilt nach geographischen Gesichtspunkten – wie folgt zusammen:
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| 2017/2018 in T€ |
2016/2017 in T€ |
|
|---|---|---|
| Inland | 27.352 | 22.420 |
| Europäische Union | 8.943 | 7.716 |
| Übriges Ausland | 9.743 | 9.719 |
| Gesamt | 46.038 | 39.855 |
In der Position sonstige betriebliche Erträge sind 31 T€ (Vj. 34 T€) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie weitere periodenfremde Erträge in Höhe von 9 T€ (Vj. 29 T€) erfasst. Des Weiteren sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen aus der Fremdwährungsumrechnung entstandene Kursdifferenzen in Höhe von 4 T€ (Vj. 1 T€) enthalten.
In diesem Jahr ist in der Position sonstige betriebliche Aufwendungen ein periodenfremder Aufwand in Höhe von 51 T€ (Vj. 45 T€) erfasst, sowie außerordentliche Aufwendungen in Höhe von 18 T€ (Vj. 18 T€). Die außerordentlichen Aufwendungen resultieren aus dem sich im Rahmen der Umstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nach BilMoG bei den Pensionsrückstellungen ergebenden anteiligen (1/15) Erhöhungsbetrag. Des Weiteren sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung entstandene Kursdifferenzen in Höhe von 3 T€ (Vj. 2 T€) enthalten.
Im Gesamtbetrag sind unter anderem die aus der Abzinsung von Rückstellungen entstandenen Aufwendungen in Höhe von 172 T€ (Vj. 159 T€) sowie Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 0 T€ (Vj. 5 T€) ausgewiesen.
Nach § 251 und § 268 Abs. 7 HGB waren folgende Haftungsverhältnisse zu vermerken:
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| Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften | 1.511 T€ (Vj. 2.567 T€) |
| - davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 0 T€ (Vj. 0 T€) | |
| - davon zugunsten verbundener Unternehmen: 1.511 T€ (Vj. 2.567 T€) |
Weiterhin hat sich die Dr. Hönle AG für 24 Monate zur Sicherstellung der Finanzierung der Raesch Quarz (Germany) GmbH verpflichtet. Hierfür kann die Gesellschaft das bestehende Cash-Pool-Konto bis zu einem Betrag von 16 Mio. € in Anspruch nehmen. Außerdem wird die Dr. Hönle AG Darlehen und sonstige Forderungen gegenüber der Raesch Quarz (Germany) GmbH in dem genannten Zeitraum bis 30. September 2020 nicht fällig stellen.
Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der begünstigten Gesellschaft als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.
An sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind zum 30.09.2018 zu nennen:
Verpflichtungen aus:
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| im Folgejahr in T€ |
gesamt in T€ |
|
|---|---|---|
| Leasingverträgen | 152 | 266 |
| - davon gegenüber verbundenen Unternehmen | 0 | 0 |
| Mietverträgen Betriebs- und Geschäftsausstattung | 25 | 103 |
| - davon gegenüber verbundenen Unternehmen | 0 | 0 |
| Gebäudemietverträgen | 1.877 | 4.704 |
| - davon gegenüber verbundenen Unternehmen | 0 | 0 |
| Rahmenverträgen | 6.157 | 6.157 |
| - davon gegenüber verbundenen Unternehmen | 2.507 | 2.507 |
| Gesamtbetrag | 8.211 | 11.230 |
| (Vorjahr | 6.757 | 11.549) |
Für das Geschäftsjahr 2017/2018 wurden von dem Abschlussprüfer die folgenden Honorare berücksichtigt:
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| Abschlussprüfungsleistungen | 40 T€ |
| Steuerberatungsleistungen | 8 T€ |
| Gesamt | 48 T€ |
Im Januar 2018 haben Vorstand und Aufsichtsrat der Dr. Hönle AG eine aktualisierte Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG abgegeben und den Aktionären auf der Internetseite des Unternehmens (www.hoenle.de) dauerhaft zugänglich gemacht.
Gemäß § 33 Abs. 1 WpHG müssen Aktionäre wesentliche Beteiligungen an börsennotierten Unternehmen melden. Folgende Stimmrechtsmitteilungen wurden der Dr. Hönle AG als veröffentlichungspflichtigen Emittenten zum Stichtag 30.09.2018 übermittelt:
Herr Dr. Hans-Joachim Vits teilte der Dr. Hönle AG gemäß § 33 WpHG mit, dass sein Stimmrechtsanteil an der Dr. Hönle AG am 25.04.2016 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und zu diesem Zeitpunkt 4,63 % (das entspricht 255.301 Stimmrechten) betrug.
Herr Prof. Dr. Karl Hönle teilte der Dr. Hönle AG am 16.08.2005 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mit, dass sein Stimmrechtsanteil an der Dr. Hönle AG am 28.07.2005 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und zu diesem Zeitpunkt 4,95 % betrug.
Die Taaleri Oyj (vormals: Taaleritehdas ArvoRein Equity Fund), Helsinki, Finnland teilte uns gemäß § 33 Abs. 1 WpHG am 28.03.2018 mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Dr. Hönle AG am 26.03.2018 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 2,89 % (159.437 Stimmrechte) betrug.
Die Monolith Duitsland B.V., Amsterdam, Niederlande, teilte uns am 28.04.2015 nach § 33 Abs. 1 WpHG mit, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 23.04.2015 die Schwelle on 5 % überschritten hat und an diesem Tag 5,01 % (276.050 Stimmrechte) betrug.
Die Stichting Administratiekantoor Monolith, Amsterdam, Niederlande teilte uns am 28.04.2015 nach § 33 Abs. 1 WpHG mit, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 23.04.2015 die Schwelle von 5 % überschritten hat und an diesem Tag 5,01 % (276.050 Stimmrechte) betrug. Davon sind ihr 3 % oder mehr nach § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Monolith Duitsland B.V. zuzurechnen.
Die LOYS SICAV, Munsbach, Luxemburg, teilte der Dr. Hönle AG nach § 33 Abs. 1 WpHG mit, dass deren Stimmrechtsanteil an der Dr. Hönle AG am 23.03.2018 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,81 % (155.042 Stimmrechte) betrug.
Die LOYS Investment S.A., Munsbach, Luxemburg teilte der Dr. Hönle AG nach § 33 Abs. 1 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Dr. Hönle AG am 21.03.2018 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und an diesem Tag 4,92 % (271.162 Stimmrechte) betrug. Davon werden ihr 3,31 % (182.715 Stimmrechte) nach § 34 WpHG zugerechnet.
Die Gerlin NV, Maarsbergen, Niederlande, teilte der Dr. Hönle AG nach § 33 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Dr. Hönle AG am 07.04.2017 die Schwelle von 5 % überschritten hat und an diesem Tag 5,04 % (277.767 Stimmrechte) betrug.
Die Teslin Capital Management BV, Maarsbergen, Niederlande, teilte der Dr. Hönle AG nach § 33 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Dr. Hönle AG am 07.04.2017 die Schwelle von 5 % überschritten hat und an diesem Tag 5,04 % (277.767 Stimmrechte) betrug. Davon werden ihr 5,04 % (277.767 Stimmrechte) nach § 34 WpHG zugerechnet.
| ― | Herr Norbert Haimerl, Diplom-Betriebswirt (FH), Vorstand für kaufmännische Funktionsbereiche, Investor Relations, Logistik, Qualitätsmanagement, einzelvertretungsberechtigt |
| ― | Herr Heiko Runge, Diplom-Ingenieur (FH), Vorstand für Vertrieb, Marketing, Public Relations, Technik, einzelvertretungsberechtigt |
Die Gesamtbezüge der Vorstände beliefen sich im Geschäftsjahr 2017/2018 auf 2.321 T€ (Vj. 1.589 T€). Die Mitglieder des Vorstands sind in keinem Kontrollorgan anderer Unternehmen vertreten. Zusätzlich zu dem oben genannten Betrag wurden für Hinterbliebene von ehemaligen Vorständen Versorgungszahlungen in Höhe von 12 T€ (Vj. 12 T€) geleistet. Die Rückstellung hierzu beträgt 240 T€ (Vj. 261 T€).
Die Versorgungsansprüche sind zum Bilanzstichtag mit einem Betrag von 2.384 T€ (Vj. 1.889 T€) durch die Rückdeckungsversicherung gedeckt.
| ― | Herr Prof. Dr. Karl Hönle, Dachau – Vorsitzender Diplom-Physiker, Geschäftsführer der Dr. Hönle Medizintechnik GmbH |
| ― | Herr Günther Henrich, Schäftlarn Rechtsanwalt, selbständig |
| ― | Herr Dr. Bernhard Gimple, München Rechtsanwalt, selbständig |
Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind in keinem Kontrollorgan anderer Unternehmen vertreten. Die Bezüge des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2017/2018 belaufen sich auf 108 T€ (Vj. 108 T€).
Die Forderung gegen die Dr. Hönle Medizintechnik GmbH, die unter maßgeblichem Einfluss eines Aufsichtsratsmitglieds steht, besteht aus einem Darlehen in Höhe von 111 T€ (Vj. 30 T€), welches insgesamt über einen Zeitraum von 36 Monaten bis 30.11.2020 läuft und mit 4,5 % p.a. verzinst wird. Es handelt sich um ein Annuitätendarlehen mit einer monatlichen Rate in Höhe von 5 T€.
Entwicklung dieser Forderungen:
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| Stand 01.10.2017 in T€ |
Zugang in T€ |
Rückzahlungen in T€ |
Stand 30.09.2018 in T€ |
|
|---|---|---|---|---|
| Darlehen Dr. Hönle Medizintechnik | 30 | 130 | 49 | 111 |
| 30 | 130 | 49 | 111 |
Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 232 Mitarbeiter (Vj. 200) (ohne Vorstand) beschäftigt, die in folgenden Funktionsbereichen tätig waren:
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| Vertrieb | 25 | (Vj. 23) |
| Forschung und Entwicklung | 27 | (Vj. 26) |
| Produktion, Service | 105 | (Vj. 90) |
| Logistik | 48 | (Vj. 35) |
| Verwaltung | 27 | (Vj. 26) |
| Gesamt | 232 | (Vj. 200) |
Seit dem 1. Oktober 2018 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Dr. Hönle AG ausgeht.
Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 32.516.304,62 € wie folgt zu verwenden:
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| Ausschüttung einer Dividende | € | 4.409.483,20 |
| Vortrag auf neue Rechnung | € | 28.106.821,42 |
| Bilanzgewinn zum 30.09.2018 | € | 32.516.304,62 |
Gräfelfing, 21. Dezember 2018
Norbert Haimerl, Vorstand
Heiko Runge, Vorstand
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 01.10.2017 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Umbuchungen EUR |
30.09.2018 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 2.918.263,39 | 122.331,78 | 0,00 | 70.229,43 | 3.110.824,60 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 76.603,43 | 1.170,00 | 0,00 | -70.229,43 | 7.544,00 |
| 2.994.866,82 | 123.501,78 | 0,00 | 0,00 | 3.118.368,60 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.451.052,13 | 5.354.257,59 | 0,00 | 0,00 | 6.805.309,72 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 2.852.465,73 | 403.186,17 | 0,00 | 0,00 | 3.255.651,90 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.906.556,77 | 343.859,37 | 48.012,12 | 0,00 | 5.202.404,02 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.919,62 | 253.366,38 | 0,00 | 0,00 | 255.286,00 |
| 9.211.994,25 | 6.354.669,51 | 48.012,12 | 0,00 | 15.518.651,64 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 29.942.747,05 | 926.018,40 | 0,00 | 0,00 | 30.868.765,45 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 3.360.416,96 | 0,00 | 1.460.417,03 | 0,00 | 1.899.999,93 |
| 3. Beteiligungen | 13.750,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 13.750,00 |
| 4. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen | 1.012.043,00 | 211.191,29 | 42.894,29 | 0,00 | 1.180.340,00 |
| 34.328.957,01 | 1.137.209,69 | 1.503.311,32 | 0,00 | 33.962.855,38 | |
| 46.535.818,08 | 7.615.380,98 | 1.551.323,44 | 0,00 | 52.599.875,62 |
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| Kumulierte Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| 01.10.2017 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
30.09.2018 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 2.484.040,27 | 115.770,29 | 0,00 | 2.599.810,56 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2.484.040,27 | 115.770,29 | 0,00 | 2.599.810,56 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 428.514,60 | 36.317,40 | 0,00 | 464.832,00 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 1.714.762,99 | 284.703,17 | 0,00 | 1.999.466,16 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3.151.642,70 | 381.532,19 | 48.012,12 | 3.485.162,77 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 5.294.920,29 | 702.552,76 | 48.012,12 | 5.949.460,93 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Beteiligungen | 5.000,00 | 0,00 | 0,00 | 5.000,00 |
| 4. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 5.000,00 | 0,00 | 0,00 | 5.000,00 | |
| 7.783.960,56 | 818.323,05 | 48.012,12 | 8.554.271,49 |
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| Buchwerte | ||
|---|---|---|
| 30.09.2018 EUR |
30.09.2017 EUR |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 511.014,04 | 434.223,12 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 7.544,00 | 76.603,43 |
| 518.558,04 | 510.826,55 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 6.340.477,72 | 1.022.537,53 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 1.256.185,74 | 1.137.702,74 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.717.241,25 | 1.754.914,07 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 255.286,00 | 1.919,62 |
| 9.569.190,71 | 3.917.073,96 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 30.868.765,45 | 29.942.747,05 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 1.899.999,93 | 3.360.416,96 |
| 3. Beteiligungen | 8.750,00 | 8.750,00 |
| 4. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen | 1.180.340,00 | 1.012.043,00 |
| 33.957.855,38 | 34.323.957,01 | |
| 44.045.604,13 | 38.751.857,52 |
Die Dr. Hönle AG ist ein börsennotiertes Technologieunternehmen mit Sitz in Gräfelfing bei München. Die Hönle Gruppe gliedert sich in die drei Geschäftsfelder Geräte & Anlagen, Glas & Strahler sowie Klebstoffe. Die Geräte und Anlagen werden in der Farb- und Lacktrocknung, in der Kleb- und Kunststoffhärtung sowie in der Oberflächenentkeimung und Sonnenlichtsimulation eingesetzt.
Das Segment Glas & Strahler umfasst Quarzglasrohre und -stäbe für die Lampen-, Automobil-, Halbleiter- und Glasfaserindustrie sowie Strahler für die Wasserentkeimung und die Trocknung von Beschichtungen und Klebstoffen. Das Segment Klebstoffe beinhaltet Industrieklebstoffe für ein breites Anwendungsfeld unter anderem in der Elektronik, Medizintechnik, Optik und Automotive. Die Dr. Hönle AG war zum 30.09.2018 an folgenden Gesellschaften beteiligt:
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| Name (jeweils in alphabetischer Reihenfolge) | Sitz |
|---|---|
| Segment Geräte & Anlagen | |
| Eltosch Grafix America Inc. | Batavia/Chicago, USA |
| Eltosch Grafix GmbH | Pinneberg, Deutschland |
| Hönle Electronics GmbH | Dornbirn, Österreich |
| Honle US Real Estate LLC | Torrington/Connecticut, USA |
| Honle UV France S.à.r.l. | Lyon, Frankreich |
| PrintConcept UV-Systeme GmbH | Kohlberg, Deutschland |
| Solitec GmbH 2 | Gräfelfing/München, Deutschland |
| Tecinvent GmbH1, 2 | Schömberg, Deutschland |
| Segment Glas & Strahler | |
| Aladin GmbH | Gräfelfing/München, Deutschland |
| Raesch Quarz (Germany) GmbH | Ilmenau, Deutschland |
| Raesch Quarz (Malta) Ltd. | Mosta, Malta |
| UV-Technik Speziallampen GmbH | Ilmenau, Deutschland |
| Segment Klebstoffe | |
| Agita Holding AG | Regensdorf/Zürich, Schweiz |
| Eleco Produits EFD SAS | Gennevilliers/Paris, Frankreich |
| Hoenle UV Technology Shanghai Ltd. | Shanghai, China |
| Metamorphic Materials Inc.1, 2 | Winsted/Connecticut, USA |
| Panacol AG | Regensdorf/Zürich, Schweiz |
| Panacol-Elosol GmbH | Steinbach/Taunus, Deutschland |
| Tangent Industries, Inc. | Torrington/Connecticut, USA |
| SKC-Panacol Co., Ltd. | Suwon-si, Südkorea |
1 Minderheitsbeteiligung; 2 nicht konsolidiert
Die Hönle Gruppe ist in über 20 Ländern mit eigenen Gesellschaften oder Partnerunternehmen vertreten. Im Ausland hat Hönle eigene Standorte in jenen Ländern, die für das operative Geschäft eine Schlüsselposition einnehmen.
In Deutschland, Frankreich, Malta und den USA ist Hönle mit eigenen Produktionsstandorten vertreten. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über ein Netz von Kooperationspartnern.
Für die erstmals im Berichtsjahr abzugebende nichtfinanzielle Erklärung nach den Vorgaben des § 289b in Verbindung mit § 315b HGB wird auf den gesonderten nichtfinanziellen Bericht verwiesen. Dieser wird im Internet auf der Webseite der Dr. Hönle AG unter https://www.hoenle.de/investoren/corporategovernance veröffentlicht.
Ziel des unternehmerischen Handelns ist es, auf ein nachhaltiges Wachstum des Unternehmenswertes hinzuwirken. Dabei möchte die Hönle Gruppe auch ihrer sozialen Verantwortung gegenüber Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und Investoren gerecht werden. Hönle strebt die Festigung und den Ausbau ihrer Marktposition in ihren Kerngeschäftsfeldern an und setzt dabei insbesondere auf kundenspezifische Systemlösungen. Wir sehen uns als Partner der Industrie.
Das unternehmensinterne Managementsystem besteht im Wesentlichen aus regelmäßigen Vorstandsbesprechungen, einer monatlichen Analyse der Geschäftsentwicklung, der strategischen Unternehmensplanung, der Investitions-, Personal- und Akquisitionsplanung sowie dem Risiko- und Chancenmanagement und der regelmäßigen Berichterstattung an den Aufsichtsrat.
Operatives Ziel des Hönle-Managements ist es, die Umsätze, Ergebnisse und den Cash Flow unter Berücksichtigung der sozialen Verantwortung nachhaltig zu steigern. Wichtige Finanzkennzahlen sind in diesem Zusammenhang die operativen Margen, insbesondere die EBIT-Marge. Hönle überwacht daher ständig die Entwicklung der Umsätze und der Aufwandsquoten und vergleicht diese mit der internen Planung. Großer Wert wird auch auf die Steigerung des operativen Cashflows der Hönle Gruppe gelegt.
Dieser Lagebericht geht insbesondere in den Kapiteln Geschäftsverlauf, Ertrags- und Finanzlage sowie Ausblick näher auf die einzelnen Steuerungsgrößen ein und erläutert Maßnahmen zur geplanten Entwicklung dieser Kennzahlen. Die wichtigsten Steuerungsgrößen des letzten Geschäftsjahres und ihre Veränderung gegenüber dem Vorjahr werden im Folgenden dargestellt:
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| in T€ | 2017/2018 | 2016/2017 | +/- % |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 126.492 | 101.926 | 24,1 |
| EBIT1 | 30.687 | 15.207 | 101,8 |
| EBIT-Marge2 | 23,9 % | 14,8 % | 61,5 |
| Konzernjahresergebnis | 21.726 | 10.414 | 108,6 |
1) Gewinn vor Zinsen und Steuern;
2) Verhältnis des Gewinns vor Zinsen und Steuern zur Gesamtleistung; Gesamtleistung ist die Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen und aktivierten Eigenleistungen
Am 21. März 2018 fand die ordentliche Hauptversammlung der Dr. Hönle AG statt. Über 200 Teilnehmer kamen der Einladung der Gesellschaft in das Haus der Bayerischen Wirtschaft in München nach. Sie folgten den Ausführungen des Vorstands und des Aufsichtsrats, stellten Fragen und stimmten über vier Tagesordnungspunkte ab, die mit großer Mehrheit angenommen wurden. Die Hauptversammlung beschloss unter anderem die Ausschüttung einer Dividende von 3.307.112,40 €, was einer Dividende von 0,60 € (Vj. 0,55 €) je dividendenberechtigter Aktie entspricht.
Nach einer schwungvollen Entwicklung im vergangenen Jahr und einem guten Start in das Jahr 2018 entwickelten sich die Konjunkturdaten zuletzt zunehmend heterogen. Während sich die Wirtschaft in der Eurozone und in Japan abschwächte, ist eine Beschleunigung der konjunkturellen Dynamik in den USA festzustellen. Auch in den meisten Schwellenländern entwickelte sich die Wirtschaft positiv, jedoch sind die Währungen einiger Länder kräftig unter Druck geraten. Insgesamt verlangsamte sich die Expansion der Weltwirtschaft in den letzten Monaten leicht. Das globale Wachstum blieb laut Internationalem Währungsfonds (IWF) mit 3,7 % im Jahr 2018 auf dem Vorjahresniveau.
Die Hönle Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2017/2018 einen Umsatz von 126.492 T€, was einer Steigerung von 24,1 % gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Das Betriebsergebnis (EBIT) sprang im laufenden Geschäftsjahr um 101,8 % auf 30.687 T€. Der Ergebnisanstieg ist insbesondere auf die sehr gute Geschäftsentwicklung im Segment Klebstoffe zurückzuführen.
Wie bereits im Vorjahr konnte die Hönle Gruppe im Segment Klebstoffe auch im Geschäftsjahr 2017/2018 einen deutlichen Umsatz- und Ergebnissprung realisieren. Vor allem Aufträge aus der Elektronikindustrie im Bereich Sensorik für Smartphones führten zu einer kräftigen Umsatz- und Ergebnissteigerung. Darüber hinaus konnte der Bereich Klebstoffe für die Automobilindustrie deutlich ausgebaut werden. Die Umsätze im Segment Klebstoffe kletterten um 59,4 % auf 47.097 T€. Das Segmentergebnis (EBIT) sprang um 140,8 % auf 22.125 T€.
Im Segment Geräte & Anlagen konnten die Umsätze um 13,0 % auf 57.952 T€ gesteigert werden. Zu dieser Entwicklung trug maßgeblich die Druckindustrie mit einer verstärkten Nachfrage insbesondere nach UV-LED-Trocknungssysteme bei. Das Betriebsergebnis im Segment Geräte & Anlagen verbesserte sich um 44,4 % auf 7.568 T€.
Die LED-Technologie kommt auch in der Druckindustrie immer häufiger zum Einsatz und löst dabei herkömmliche Trocknungslösungen ab. Der Umsatzanteil mit Trocknungssystemen auf LED-Basis steigt kontinuierlich. Hönle investierte im Geschäftsjahr 2017/2018 daher weiter in diese Technologie, erwarb neue Fertigungsanlagen und erhöhte die Personalstärke sowohl in der Entwicklung als auch in der Produktion für LED-Systeme.
Im Segment Glas & Strahler stiegen die Umsätze um 1,7 % auf 21.443 T€. Das Betriebsergebnis lag mit 994 T€ um 28,3 % über dem Vorjahreswert.
Bei der Raesch Quarz (Germany) GmbH konnte der Umsatz gesteigert werden. Aufgrund einer technischen Optimierungsmaßnahme bei der Gesellschaft, die zu längeren Stillstandszeiten führte, konnte hier das Betriebsergebnis zwar verbessert werden, war jedoch immer noch leicht negativ. Die Produktionsprozesse laufen stabil. Der Auftragsbestand der Gesellschaft war zum Ende des Geschäftsjahres fast doppelt so hoch wie im Vorjahr.
Die UV-Technik Speziallampen GmbH konnte im Berichtsjahr ihren Umsatz deutlich steigern. Ein Schwerpunkt der Gesellschaft ist die Entwicklung von Strahlern und Komponenten zur Entkeimung von Wasser. In diesem Zusammenhang ergeben sich insbesondere aufgrund des Inkrafttretens des Ballastwasserübereinkommens im Jahr 2017 interessante Wachstumsmöglichkeiten für die Gesellschaft.
Erstmals hat Asien die EU als größte Exportregion der Hönle Gruppe abgelöst. Während die Umsätze im Inland um 16,6 % auf 42.573 T€ stiegen, kletterten sie in Asien um 63,6 % auf 43.690 T€. Der Umsatzsprung im asiatischen Wirtschaftsraum ist vor allem auf die gute Geschäftsentwicklung im Bereich Consumer Electronics zurückzuführen. Die Umsätze in das europäische Ausland erhöhten sich um 3,8 % auf 25.467 T€, wohingegen in Nordamerika ein Rückgang um 6,3 % auf 9.643 T€ zu verzeichnen war. Im übrigen Ausland kletterten sie um 31,4 % auf 5.119 T€.

Die Umsatzerlöse der Hönle Gruppe stiegen im Geschäftsjahr 2017/2018 von 101.926 T€ auf 126.492 T€. Die Materialaufwandsquote ging von 36,2 % auf 33,4 % zurück, was auf den höheren Anteil an Umsätzen mit Klebstoffen zurückzuführen ist. Die Personalaufwandsquote sank von 31,8 % auf 28,1 % und die Quote der sonstigen betrieblichen Aufwendungen verbesserte sich von 15,3 % auf 12,9 %. Das Betriebsergebnis (EBIT) sprang in Folge der guten Umsatzentwicklung von 15.207 T€ auf 30.687 T€. Die Hönle Gruppe erzielte damit das mit Abstand beste Ergebnis ihrer über 40-jährigen Firmengeschichte. Das Vorsteuerergebnis (EBT) kletterte von 14.877 T€ auf 30.397 T€. Nach Abzug von Ertragsteuern ergab sich ein Konzernergebnis von 21.726 T€ (Vj. 10.414 T€). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 3,94 € (Vj. 1,89 €). Die EBITMarge verbesserte sich von 14,8 % im Vorjahr auf 23,9 % im Berichtsjahr. Die Nettoumsatzrendite stieg von 10,2 % auf 17,2 %.
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| in T€ | 2017/2018 | 2016/2017 | +/- % |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 126.492 | 101.926 | 24,1 |
| Rohergebnis | 86.349 | 66.662 | 29,5 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 30.687 | 15.207 | 101,8 |
| EBIT-Marge in % | 23,9 | 14,8 | 61,5 |
| Vorsteuerergebnis (EBT) | 30.397 | 14.877 | 104,3 |
| Konzernjahresergebnis | 21.726 | 10.414 | 108,6 |
| Ergebnis je Aktie in € | 3,94 | 1,89 | 108,5 |
Der operative Cashflow verbesserte sich insbesondere aufgrund des gestiegenen Jahresergebnisses auf 27.877 T€. Dabei führte die Erhöhung des Vorratsvermögens zu Mittelabflüssen in Höhe von 3.501 T€. Nach Zahlung von Zinsen in Höhe von 171 T€ und Ertragsteuern in Höhe von 3.490 T€ ergab sich ein gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegener Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit von 24.216 T€ (Vj. 6.579 T€).
Die Investitionen lagen mit 10.627 T€ klar über dem Niveau des Vorjahres (5.348 T€). Sie enthalten überwiegend Investitionen in Fertigungsanlagen bei der Raesch Quarz (Germany) GmbH sowie der Dr. Hönle AG und der Panacol-Elosol GmbH.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von -6.814 T€ (Vj. -2.386 T€) resultiert im Wesentlichen aus der Zahlung von Dividenden in Höhe von 3.307 T€ und der Tilgung von Bankdarlehen in Höhe von 4.140 T€. Ferner erfolgten Auszahlungen für den Erwerb der restlichen Anteile an der Aladin GmbH und der UV-Technik Speziallampen GmbH.
Insgesamt erhöhten sich die liquiden Mittel im Geschäftsjahr um 6.821 T€. Mit einer Eigenkapitalquote von 69,5 % (Vj. 68,2 %), ausreichend liquiden Mitteln und nur 2.263 T€ kurzfristigen Bankverbindlichkeiten verfügt die Hönle Gruppe über eine solide finanzielle Basis.
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| in T€ | 2017/2018 | 2016/2017 | +/- % |
|---|---|---|---|
| Aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel | 27.877 | 12.146 | 129,5 |
| Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit | 24.216 | 6.579 | 268,1 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -10.627 | -5.348 | -98,7 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -6.814 | -2.386 | -185,6 |
| Veränderung liquider Mittel | 6.821 | -1.299 | 625,1 |
Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich von 46.305 T€ auf 54.275 T€, was im Wesentlichen auf die Erhöhung des Sachanlagenvermögens bei der Dr. Hönle AG zurückzuführen ist.
Die kurzfristigen Vermögenswerte der Hönle Gruppe stiegen von 56.002 T€ auf 71.248 T€. Dies ist vor allem eine Folge der Erhöhung der liquiden Mittel auf 12.037 T€ sowie der Vorräte bei der Dr. Hönle AG und der Raesch Quarz (Germany) GmbH. Die Vorräte erhöhten sich um 3.206 T€ auf 33.279 T€.
Das Eigenkapital der Hönle Gruppe stieg im Zuge deutlich höherer Gewinnrücklagen um 17.472 T€ auf 87.250 T€.
Die langfristigen Darlehen gingen insbesondere aufgrund von Tilgungen von 5.236 T€ auf 4.560 T€ zurück, während sich die Pensionsrückstellungen von 5.606 T€ auf 5.988 T€ erhöhten. Insgesamt wurden die langfristigen Schulden von 13.152 T€ auf 12.922 T€ reduziert.
Die kurzfristigen Schulden stiegen vor allem aufgrund höherer Ertragsteuerverbindlichkeiten von 19.377 T€ auf 25.351 T€.
Insgesamt erhöhten sich die lang- und kurzfristigen Vermögenswerte im Geschäftsjahr 2017/2018 um 22,7 % auf 125.523 T€.
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| in T€ | 30.09.2018 | 30.09.2017 | +/- % |
|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 54.275 | 46.305 | 17,2 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 71.248 | 56.002 | 27,2 |
| Eigenkapital | 87.250 | 69.778 | 25,0 |
| Langfristige Schulden | 12.922 | 13.152 | -1,7 |
| Kurzfristige Schulden | 25.351 | 19.377 | 30,8 |
| Bilanzsumme | 125.523 | 102.306 | 22,7 |
Der Lagebericht der Dr. Hönle AG und der Konzernlagebericht werden nach den Vorschriften des § 315 Abs. 3 HGB in Verbindung mit § 298 Abs. 3 HGB zusammengefasst.
Der Jahresabschluss der Dr. Hönle AG ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetztes aufgestellt.
Die Dr. Hönle AG ist ein börsennotiertes Technologieunternehmen mit Sitz in Gräfelfing bei München. Die Dr. Hönle AG entwickelt, produziert und vertreibt UV- und Infrarot-Systeme. Die Geräte werden in der Farb- und Lacktrocknung, in der Kleb- und Kunststoffhärtung sowie in der Oberflächenentkeimung und der Sonnenlichtsimulation eingesetzt. Der Vertrieb erfolgt über eigene Mitarbeiter, Tochtergesellschaften sowie selbstständige Partnerunternehmen. Darüber hinaus erbringt die Dr. Hönle AG Dienstleistungen für Tochterunternehmen in den Bereichen Produktion, IT und Verwaltung. In der Dr. Hönle AG waren im Geschäftsjahr 2017/2018 durchschnittlich 232 Mitarbeiter (Vj. 200) beschäftigt. Der Umsatz stieg im Berichtsjahr um 15,5 % auf 46.038 T€. Die Umsatzsteigerung ist auf eine gute Geschäftsentwicklung in allen Anwendungsfeldern zurückzuführen. Insbesondere die Druckindustrie trug zu einer starken Nachfrage nach Farb- und Lacktrocknungssystemen bei.
Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen der Dr. Hönle AG wuchsen von 1.928 T€ im Vorjahr auf 2.163 T€ im Berichtsjahr. Die durchschnittliche Zahl der in der F&E-Abteilung beschäftigten Mitarbeiter stieg von 26 auf 27. Insgesamt arbeiteten damit 11,6 % der Mitarbeiter in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung.
Der Personalaufwand der Dr. Hönle AG erhöhte sich von 13.039 T€ auf 15.069 T€, was einer Personalaufwandsquote von 32,5 % (Vj. 32,3 %) entspricht.
Die Materialaufwandsquote stieg leicht von 45,5 % im Vorjahr auf 46,0 % im Berichtsjahr, was unter anderem auf einen veränderten Produktmix zurückzuführen ist.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich von 5.414 T€ auf 5.642 T€, während deren Quote von 13,4 % auf 12,2 % zurückging. Das Betriebsergebnis lag mit 3.550 T€ über dem Niveau des Vorjahres von 2.892 T€.
Die Dr. Hönle AG erzielte im Geschäftsjahr 2017/2018 ein Finanzergebnis in Höhe von 1.750 T€. Es enthält in erster Linie Erträge aus Beteiligungen. Nach Ertragsteuern in Höhe von 960 T€ ergab sich im Berichtsjahr ein Jahresüberschuss von 4.333 T€ (Vj. 4.476 T€).
Für die Erweiterung der Geschäftsaktivitäten erwarb die Dr. Hönle AG ein Grundstück in Gilching bei München. Das Sachanlagevermögen für Grundstücke und Gebäude kletterte in diesem Zusammenhang von 1.023 T€ auf 6.340 T€. Das Anlagevermögen für technische Anlagen und Maschinen stieg von 1.138 T€ auf 1.256 T€.
Insgesamt erhöhte sich das Sachanlagevermögen von 3.917 T€ im Vorjahr auf 9.569 T€ im Berichtsjahr.
Der Rückgang der Ausleihungen an Tochtergesellschaften, insbesondere an die Eltosch Grafix GmbH trug zu einem Rückgang der Finanzanlagen der Dr. Hönle AG von 34.324 T€ auf 33.958 T€ bei.
Der Vorratsbestand nahm von 14.813 T€ auf 15.711 T€ zu. Die liquiden Mittel beliefen sich zum Geschäftsjahresende auf 4.481 T€ (Vj. 519 T€). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stiegen von 23.255 T€ auf 30.555 T€, insbesondere aufgrund höherer Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen.
Das Eigenkapital der Dr. Hönle AG stieg in Folge des höheren Bilanzgewinns von 58.025 T€ im Vorjahr auf 59.051 T€ zum Ende des Berichtsjahres. Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten fielen von 7.111 T€ auf 5.405 T€. Die Verbindlichkeiten gegenüber den verbundenen Unternehmen, insbesondere gegenüber der Panacol-Elosol GmbH erhöhten sich von 4.481 T€ auf 20.635 T€.
Der Vorstand der Dr. Hönle AG erwartet im ersten Quartal ein Ergebnis über dem des Vorjahres. Aufgrund mehrerer Frühindikatoren ist jedoch nicht auszuschließen, dass sich die Rahmenbedingungen im weiteren Verlauf eintrüben und die Geschäftsentwicklung der Dr. Hönle AG beeinträchtigen. Vor diesem Hintergrund geht der Vorstand im Geschäftsjahr 2018/2019 von einem Umsatz und einem Ergebnis aus, welches unter dem des Vorjahres liegt.
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| in T€ | 2017/2018 | 2016/2017 | +/- % |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 46.038 | 39.855 | 15,5 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 81 | 122 | -33,6 |
| Materialaufwand | 21.313 | 18.341 | 16,2 |
| Rohergebnis | 25.078 | 22.094 | 13,5 |
| Personalaufwand | 15.069 | 13.039 | 15,6 |
| Abschreibungen | 818 | 749 | 9,2 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 5.642 | 5.414 | 4,2 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 3.550 | 2.892 | 22,8 |
| Finanzergebnis | 1.750 | 2.412 | -27,4 |
| Steuern | 967 | 828 | 16,8 |
| Jahresüberschuss | 4.333 | 4.476 | -3,2 |
| Ergebnis je Aktie in € | 0,79 | 0,81 | -2,5 |
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| in T€ | 30.09.2018 | 30.09.2017 | +/- % |
|---|---|---|---|
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 519 | 511 | 1,6 |
| Sachanlagen | 9.569 | 3.917 | 144,3 |
| Finanzanlagen | 33.958 | 34.324 | -1,1 |
| Anlagevermögen | 44.046 | 38.752 | 13,7 |
| Vorräte | 15.711 | 14.813 | 6,1 |
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 30.555 | 23.255 | 31,4 |
| Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 4.481 | 519 | 763,4 |
| Umlaufvermögen | 50.746 | 38.587 | 31,5 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 257 | 224 | 14,7 |
| Aktive latente Steuern | 483 | 298 | 62,1 |
| Ausgegebenes Kapital | 5.512 | 5.512 | 0,0 |
| Kapitalrücklage | 18.450 | 18.450 | 0,0 |
| Gewinnrücklage | 2.573 | 2.573 | 0,0 |
| Bilanzgewinn | 32.516 | 31.490 | 3,3 |
| Eigenkapital | 59.051 | 58.025 | 1,8 |
| Rückstellungen | 7.657 | 5.922 | 29,3 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 5.405 | 7.111 | -24,0 |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 801 | 746 | 7,4 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.462 | 1.267 | 15,4 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 20.635 | 4.481 | 360,5 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis | 0 | 3 | -100,0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 520 | 306 | 69,9 |
| Verbindlichkeiten | 28.823 | 13.914 | 107,2 |
| Bilanzsumme | 95.532 | 77.861 | 22,7 |
Die Weltwirtschaft befand sich 2018 im Aufschwung, das globale Wachstum stieg laut IWF auf 3,7 %. Insbesondere die US-amerikanische Wirtschaft erwies sich als sehr robust.
In diesem positiven Marktumfeld konnte die Hönle Gruppe im Geschäftsjahr 2017/2018 ihren Umsatz um 24,1 % auf 126,5 Mio. € steigern. Das Betriebsergebnis sprang um 101,8 % auf 30,7 Mio. €. Die Unternehmensprognosen wurden vor allem aufgrund der sehr guten Geschäftsentwicklung im Segment Klebstoffe mehrfach nach oben angepasst.
Die Hönle Gruppe ist mit liquiden Mitteln, die von 5,2 Mio. € auf 12,0 Mio. € gestiegen sind, sowie mit zusätzlich bestehenden Kreditlinien sehr solide finanziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten lagen zum Geschäftsjahresende bei 6,8 Mio. € (Vj. 9,6 Mio. €).
In den letzten Jahren hat sich die Hönle Gruppe zunehmend diversifiziert und neue interessante Wachstumsmärkte erschlossen. Der Anteil des Umsatzes mit kurzlebigen Wirtschaftsgütern wie Klebstoffen, Strahlern und Quarzglasprodukten am Gesamtumsatz stieg wie geplant deutlich und lag im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmals über 50 %.
Um das geplante Wachstum darstellen zu können, wird die Hönle Gruppe in neue Gewerbeimmobilien investieren. Geplant ist der Bau von neuen Firmengebäuden für die Dr. Hönle AG, die Panacol-Elosol GmbH und die UV-Technik Speziallampen GmbH. Bis 2021 sind dafür Gesamtinvestitionen in Höhe von etwa 50 Mio. € geplant. Die Investitionen werden zum Großteil über langfristige Immobiliendarlehen finanziert.
Eine wettbewerbsfähige Produktpalette und gute Geschäftsbeziehungen zu strategischen Partnern insbesondere in der Elektronik- und der Druckindustrie tragen zu einer guten Geschäftsentwicklung bei. Auch die Entwicklung neuer kundenspezifischer Lösungen wird sich im neuen Geschäftsjahr positiv auswirken.
Insgesamt sind die Voraussetzungen gut, das Umsatz- und Ergebnisniveau der Hönle Gruppe auch in den kommenden Jahren deutlich auszubauen.
Basierend auf der sehr guten Umsatz- und Ergebnisentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr, verbunden mit einem vorsichtigen Ausblick, ist der Vorstand aufgrund vieler interessanter Projekte insbesondere im Segment Klebstoffe mit der Lage des Konzerns zufrieden.
Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen der Hönle Gruppe stiegen von 4.844 T€ im Vorjahr auf 5.610 T€ im Berichtsjahr. Die Zahl der in den F&E-Abteilungen beschäftigten Mitarbeiter kletterte im gleichen Zeitraum von 77 auf 86, jeweils bezogen auf das Geschäftsjahresende. Insgesamt arbeiteten damit wie im Vorjahr 13,3 % der Mitarbeiter in den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen. Nachfolgend wird eine Auswahl der Aktivitäten im Bereich F&E im letzten Geschäftsjahr dargestellt:
Auf der PaintExpo, der Weltleitmesse für industrielle Lackiertechnik, präsentierte Hönle seine Aushärte- und Trocknungssysteme für bahnförmige und dreidimensionale Objekte. Neben konventionellen UV-Systemen entwickelt und produziert Hönle auch LED-UV-Aushärtegeräte wie die LED Powerline. Geringe Abmessungen und ein niedriges Gewicht ermöglichen die einfache Integration dieses Hochleistungs-LED-Linienstrahlers. Besonderen Wert legt Hönle dabei auf das modulare Anlagenkonzept, das einen optimierten kundenspezifischen Einsatz ermöglicht.
Neu entwickelt wurde der LED Spot 40 IC für alle Anwendungen, die mit einem konventionellen LED-Punktstrahler nicht ausreichend belichtet werden können und für die Flächenstrahler zu groß sind. Das kompakte Design ermöglicht die Integration in engste Bauräume. Seine integrierte Steuerungselektronik verfügt zudem über eine Vielzahl von Überwachungsfunktionen.
Auf der IFAT 2018, der Leitmesse für Umwelttechnik, präsentierte die UV-Technik Speziallampen GmbH innovative Produkte und spezifische Lösungen für die Luft- und Wasserentkeimung. Die Produkte setzen weltweit Maßstäbe in hochautomatisierten Anlagen. Neu sind die digitalen elektronischen Vorschaltgeräte, die nicht nur eine optimale Steuerung und Kontrolle von UV-Anlagen, sondern auch eine äußerst schonende Funktionsweise der UV-Strahler ermöglichen. Ein weiteres Messe-Highlight waren explosionsgeschützte digitale Sensoren zur Überwachung der UV-Leistung und Prozesstemperatur.
Neu entwickelt wurden UVC-LED-Komponenten für Labor- und Analyseanwendungen. Diese wurden erstmals auf der Fachmesse ACHEMA präsentiert, der weltweit größten Messe der Prozessindustrie für chemische Technik, Verfahrenstechnik und Biotechnologie. Im Fokus stand dort auch die Nutzung der UV-Technologie in Reinstwasseranlagen.
Für Klebstoffanwendungen auf einer Leiterplatte entwickelte Panacol einen neuen Underfiller auf Epoxidharzbasis. Structalit 8202 ist ein niedrigviskoser Klebstoff, der kapillar auch in kleinste Zwischenräume fließt. Das Besondere an diesem Klebstoff sind der niedrige Wärmeausdehnungskoeffizient und die Beständigkeit gegenüber hohen Umgebungstemperaturen.
Mit dem Vitralit UV 4802 brachte Panacol einen besonders flexiblen Klebstoff auf den Markt. Er ist speziell für das Verkleben von hochtemperaturbeständigen thermoplastischen Kunststoffen geeignet. Es handelt sich um einen einkomponentigen Klebstoff, der unter Lichteinwirkung extrem schnell aushärtet. Er zeichnet sich durch eine hohe Haftung auf vielen, mit herkömmlichen Klebstoffen oft schwierig zu verklebenden Kunststoffen aus.
Der Erfahrungsaustausch mit Kunden und Interessenten ist für den Erfolg der Hönle Gruppe von zentraler Bedeutung. Neben der Kooperation mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen besuchte Hönle auch viele Fachmessen im In- und Ausland und hielt eigene Seminare. Die Gesellschaft tritt so in direkten Erfahrungsaustausch mit ihren Kunden.
Daneben ist die Hönle Gruppe Mitglied in mehreren Interessenverbänden und Organisationen (Auszug alphabetisch).
DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.
DFTA Flexodruck Fachverband e.V.
DVS Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e.V.
EWPA European Waterless Printing Association e. V.
FGD Forschungsgesellschaft Druckmaschinen e.V.; im VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.
FOGRA Forschungsgesellschaft Druck e.V.
Industrieverband Klebstoffe e.V.
POLYGRAPH Leipzig e.V.
VCI Verband der Chemischen Industrie e.V.
Die UV-Technik gehört zur Kernkompetenz der Hönle Gruppe. Hönle UV-Trockner werden in unterschiedlichsten Druck- und Beschichtungsanwendungen eingesetzt. Im Vergleich zu konventionellen thermischen Trocknungsverfahren zeichnen sich UV-Verfahren durch eine meist deutlich bessere Umweltverträglichkeit aus. Für den Einsatz moderner UV-Trockner spricht eine gegenüber herkömmlichen Infrarot- und Heißlufttrocknern günstigere Energiebilanz. Darüber hinaus trägt die hohe Qualität und Kratzfestigkeit der Endprodukte dazu bei, Reparaturarbeiten aufgrund mechanischer Belastungen zu reduzieren.
Der Einsatz der UV-Technologie ermöglicht es zudem, erhebliche Mengen an umweltschädlichen Lösungsmitteln einzusparen. Die Bundes-Immissionsschutzverordnung begrenzt die Emission flüchtiger organischer Verbindungen (volatile organic compounds = VOC). Die Verwendung von UV-Farben und -Lacken ist eine Möglichkeit, den Vorgaben dieser Richtlinie zu entsprechen. Der Prozess zur weiteren Begrenzung von Emissionen, beispielsweise in Form der VOC- und der NEC-Richtlinie (der Richtlinie über nationale Emissionshöchstmengen), geht länderübergreifend weiter. Daher ergeben sich auch zukünftig gute Chancen für die weitere Verbreitung der UV-Technologie in den Bereichen Druck, Lackierung und Beschichtung.
Neben UV-Entladungslampen bietet Hönle ein immer größer werdendes Sortiment an UV-LED-Systemen an. Durch den Einsatz der LED-Technik lässt sich die ohnehin schon gute Energiebilanz der UV-Technologie nochmals steigern. Im Vergleich zu herkömmlichen Entladungslampen wird der Stromverbrauch mit LED-Systemen gesenkt und die Lebensdauer der Lampen zugleich deutlich erhöht. Mit ihren kompakten Abmessungen und der flexiblen Anordnung lassen sie sich an jede Anwendung ideal anpassen.
Aus diesen Gründen investiert die Hönle Gruppe sowohl in Fertigungsanlagen als auch in Entwicklungs- und Produktionsmitarbeiter für innovative UV-LED-Systeme.
Ein weiterer Geschäftsbereich der Hönle Gruppe ist die Trinkwasser- und Abwasserentkeimung sowie die Behandlung von Ballastwasser auf Schiffen. Die ultravioletten Strahlen stellen sehr hohe Keimabtötungsraten sicher. Der Einsatz von Chemie wird minimiert oder kann vollkommen unterbleiben. So werden beispielsweise am Abfluss von Kläranlagen die Mikroorganismen ohne Chemikalien umweltverträglich abgetötet. Mit Hilfe der UV-Technik werden Gewässer geschützt und deren Selbstreinigungskräfte erhalten oder wiederhergestellt.
Am 8. September 2017 trat das internationale Ballastwasser-Übereinkommen in Kraft. Das Abkommen regelt das Ballastwassermanagement in der Seeschifffahrt. Die UV-Technik Speziallampen GmbH und die Aladin GmbH bieten geeignete UV-Systeme für die Wasserentkeimung auf Schiffen an. Diese stellen eine umweltfreundliche Alternative zur chemischen Behandlung von Ballastwasser dar. Nach dem jüngsten Beschluss des Ausschusses für den Schutz der Meeresumwelt (Maritime Environment Protection Committee, MEPC) und der internationalen Seeschifffahrts-Organisation (International Maritime Organisation, IMO) müssen alle betroffenen Schiffe bis spätestens 2023 mit Systemen zur Behandlung ihres Ballastwassers ausgestattet sein. Damit soll der weltweiten Verschleppung von gebietsfremden Arten durch die Aufnahme und die Abgabe von Ballastwasser in der Schifffahrt Einhalt geboten werden.
Auch im Bereich der Oberflächendesinfektion wird die UV-Entkeimung seit Jahrzehnten weltweit beispielsweise in der Lebensmittelindustrie erfolgreich eingesetzt. Sie besitzt zahlreiche Vorteile gegenüber chemischen Desinfektionsmethoden. So werden der Transport und die Lagerung, vor allem aber auch die Entsorgung von Chemikalien überflüssig. Die Bildung gesundheitlich bedenklicher Desinfektions-Nebenprodukte unterbleibt. Und schließlich werden auch ästhetische Merkmale, wie der Geschmack, der Geruch oder die Farbe des Lebensmittels, nicht beeinträchtigt.
Im Bereich Industrieklebstoffe trägt die Hönle Gruppe ebenfalls zum Umweltschutz bei. Neben den gängigen Klebstoffen umfasst das Produktspektrum auch UV- und lichthärtende Klebstoffe, bei denen die Trocknung ohne Emission von Lösungsmitteln erfolgt. Die Klebstoffe reagieren auf die Bestrahlung, die Moleküle vernetzen sich und härten in Sekunden aus – der Einsatz von Lösungsmitteln entfällt. UV- und lichthärtende Klebstoffe zeichnen sich daher durch eine gute Umweltverträglichkeit aus.
Die Raesch Quarz (Germany) GmbH stellt hochwertige Quarzglasprodukte für industrielle Anwendungen her. In Hochöfen entstehen aus unterschiedlichen Quarzsandgemischen Produkte für die weiterverarbeitende Industrie. Die Kunden kommen unter anderem aus der Beleuchtungs-, Halbleiter-, Automobilzuliefer-, Glasfaser- und Wasseraufbereitungsindustrie. Zum Schmelzen des Sandes werden hohe Temperaturen benötigt. Entsprechend hoch ist der Energiebedarf für diesen Schmelzvorgang. Im Sinne eines nachhaltigen umweltbewussten Handelns führte die Gesellschaft ein zertifiziertes Energiemanagementsystem (EnMS) ein. Das Energiemanagement erfolgt nach einem systematischen Ansatz auf Grundlage der Norm DIN EN ISO 50001. Ziel ist es, die Energieeffizienz zu steigern und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Dies bringt nicht nur wirtschaftliche Vorteile, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. So werden zur Senkung des Energieverbrauchs seit 2014 hochwertige Isolationsgranulate an den energieintensiven Schmelzöfen der Raesch Quarz (Germany) GmbH eingesetzt.
Die Zahl der Beschäftigten in der Hönle Gruppe stieg von 581 auf 646, jeweils zum Ende des Geschäftsjahres. 75 Mitarbeiter arbeiteten in Teilzeit, was einer Quote von 11,6 % der Beschäftigten entspricht. Dabei nahm die Anzahl der Beschäftigten insbesondere in der Produktion, der Logistik und in der Entwicklung zu. Der Personalaufwand stieg im letzten Geschäftsjahr von 32.758 T€ auf 36.020 T€.
Hönle investiert in die Berufsausbildung, um den künftigen Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften decken zu können: Nach 33 im Vorjahr waren zum Geschäftsjahresende in der Unternehmensgruppe 39 Auszubildende beschäftigt. Die Hönle Gruppe bildet derzeit u.a. Industriekaufleute, Fachinformatiker, Elektriker, Industriemechaniker und Fachkräfte für Lagerlogistik aus. Ferner bietet sie Praktikanten und Bacheloranden die Möglichkeit, einen tieferen Einblick in ein Technologieunternehmen zu erhalten. Zur Gewährleistung eines hohen Qualifikationsniveaus bei ihren Mitarbeitern investiert Hönle außerdem kontinuierlich in die Aus- und Weiterbildung.
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| Stichtag | 30.09.2018 | 30.09.2017 | +/- % |
|---|---|---|---|
| Vertrieb | 89 | 86 | 3,5 |
| Forschung, Entwicklung | 86 | 77 | 11,7 |
| Produktion, Service | 313 | 274 | 14,2 |
| Logistik | 89 | 74 | 20,3 |
| Verwaltung | 69 | 70 | -1,4 |
| gesamt | 646 | 581 | 11,2 |
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| Durchschnitt | 2017/2018 | 2016/2017 | +/- % |
|---|---|---|---|
| Vertrieb | 85 | 88 | -3,4 |
| Forschung, Entwicklung | 80 | 74 | 8,1 |
| Produktion, Service | 297 | 262 | 13,4 |
| Logistik | 86 | 71 | 21,1 |
| Verwaltung | 70 | 69 | 1,4 |
| gesamt | 618 | 564 | 9,6 |
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| in T€ | 2017/2018 | 2016/2017 | +/- % |
|---|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 29.821 | 27.002 | 10,4 |
| soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung | 6.199 | 5.756 | 7,7 |
| gesamt | 36.020 | 32.758 | 10,0 |
Im Folgenden sind die übernahmerechtlichen Angaben zum 30.09.2018 dargestellt.
Zu Nr. 1: Das Grundkapital der Dr. Hönle AG lag zum Geschäftsjahresende bei 5.512.930 €, aufgeteilt in 5.512.930 nennwertlose Inhaberaktien. Jede Aktie verfügt über ein Stimmrecht, Aktien mit Sonderrechten bestehen nicht. Weitere Einzelheiten zum Grundkapital werden im Anhang im Kapitel Eigenkapital erläutert.
Zu Nr. 3: Gemäß § 21 Abs. 1 WpHG müssen Aktionäre wesentliche Beteiligungen an börsennotierten Unternehmen melden. Der Dr. Hönle AG sind keine Aktionäre bekannt, die einen Anteil von über 10 % an der Dr. Hönle AG halten.
Zu Nr. 6: Der Aufsichtsrat bestellt den Vorstand der Dr. Hönle AG für eine Amtszeit von jeweils höchstens fünf Jahren. Jede Satzungsänderung der Gesellschaft bedarf eines Beschlusses der Hauptversammlung.
Zu Nr. 7: Vorstand und Aufsichtsrat sollen auch künftig in der Lage sein, genehmigtes Kapital insbesondere zum Erwerb von Unternehmen und Unternehmensbeteiligungen und sonstigen Wirtschaftsgütern sowie zur Stärkung der Eigenmittel der Gesellschaft einzusetzen. Daher hat die Hauptversammlung vom 20. März 2015 den Vorstand bis zum 19. März 2020 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe neuer nennwertloser Inhaberaktien um bis zu 2.750.000 Stück zu erhöhen. Ferner hat die Hauptversammlung vom 21. März 2014 die Gesellschaft im Interesse ihrer Aktionäre ermächtigt, bis zum 31. Dezember 2018 bis zu 551.293 eigene Aktien zu erwerben.
Zu Nr. 8: Für den Fall eines Eigentümerwechsels bei der Dr. Hönle AG hat der Vorstand das Recht zu kündigen und sein Amt niederzulegen.
Zu Nr. 9: Für den Fall eines Eigentümerwechsels bei der Dr. Hönle AG hat der Vorstand das Recht auf Erhalt einer Abfindung.
Weitere Einzelheiten zu § 315 Abs. 4 Nr. 8 und 9 HGB sind im nachfolgenden Vergütungsbericht erläutert.
Die nach § 289f und § 315d HGB abzugebende Erklärung zur Unternehmensführung ist im Corporate Governance Bericht enthalten. Sie steht auch im Internet unter www.hoenle.de zur Verfügung.
Die Risikopolitik der Dr. Hönle AG orientiert sich an den unternehmerischen Zielen eines nachhaltigen Wachstums und einer Steigerung der Unternehmensergebnisse, um damit zu einer Erhöhung des Unternehmenswertes beizutragen. Unternehmerischen Chancen stehen meist auch Risiken gegenüber, die es gilt, frühestmöglich zu erkennen und zu bewerten. Durch die Einleitung geeigneter Maßnahmen sollen mögliche negative Auswirkungen begrenzt werden, um somit eine Bestandsgefährdung des Unternehmens zu verhindern.
Die Dr. Hönle AG verfügt über ein formalisiertes Risikomanagementsystem zur Überwachung der Risiken. Die in einem Handbuch dokumentierten Grundsätze definieren, wie mit Risiken umzugehen ist. In Abwägung der potenziellen Schadenshöhe, der Wahrscheinlichkeit des Eintretens eines Schadensfalls, aber auch der dabei bestehenden Chancen für das Unternehmen wird festgelegt, ob das Risiko vermieden, reduziert, übertragen oder akzeptiert werden soll. Die Einschätzung der Höhe der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie der potenziellen Schadenshöhe erfolgt jeweils auf Basis der Kategorien gering, mittel oder hoch.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgten bei gegebenem Anlass Risikomeldungen an den Risikomanager (Risikoidentifikation). Im Rahmen einer vorgegebenen Skala zur Bewertung der potenziellen Schadenshöhe und der Eintrittswahrscheinlichkeit wurden sämtliche Risiken beurteilt (Risikobewertung). Notwendige Maßnahmen wurden, wann immer dies nötig war, festgelegt und eingeleitet (Risikosteuerung). Ferner wurden im Abstand von drei Monaten Risikobesprechungen mit den zuständigen Risikoverantwortlichen durchgeführt, die Risikosituation analysiert und Maßnahmen überwacht (Risikocontrolling). Der Vorstand der Dr. Hönle AG wird in regelmäßigen Abständen über die aktuelle Risikosituation der Unternehmensgruppe informiert und zusätzlich bei Erreichen definierter Risikoschwellen über Einzelrisiken umgehend in Kenntnis gesetzt. Sämtliche Zuständigkeiten, Grundsätze und Vorgehensweisen wurden in einem Risikomanagementhandbuch dokumentiert und alle Risikomeldungen auf standardisierten Formularen erfasst (Risikodokumentation).
Nachfolgend werden Risiken beschrieben, die mittlere oder hohe nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Hönle Gruppe haben könnten. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Wahrscheinlichkeit des Eintretens sämtlicher nachfolgend genannter Risiken von der Hönle Gruppe als gering eingestuft wird. Die Reihenfolge der dargestellten Risiken innerhalb der nachfolgenden Kategorien spiegelt die gegenwärtige Einschätzung des relativen Risikomaßes wider und bietet daher einen Anhaltspunkt für die Bedeutung dieser Risiken für die Hönle Gruppe, soweit dies in jedem Einzelfall möglich ist. Zusätzliche Risiken, die uns derzeit noch nicht bekannt sind, oder Risiken, die wir derzeit als unwesentlich einschätzen, könnten unsere Geschäftsaktivitäten ebenfalls negativ beeinflussen. Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich die nachfogenden Risiken auf alle Segmente. Aus heutiger Sicht bestehen folgende interne und externe Chancen und Risiken für die Hönle Gruppe:
Die Weltwirtschaft befindet sich weiterhin im Aufschwung. Der Internationale Währungsfonds erwartet nach einem Wirtschaftswachstum von 3,7 % im Jahr 2018 auch in 2019 ein Wachstum von 3,7 %, wobei die Prognoserisiken gestiegen sind.
Die Expansionsrate scheint in einigen großen Volkswirtschaften ihren Höhepunkt erreicht zu haben. Während sich in den USA die kurzfristige Dynamik verstärkt, wurden die Wachstumsprognosen für den Euroraum und Japan nach unten korrigiert. In einigen Entwicklungs- und Schwellenländern haben sich die Fundamentaldaten verschlechtert.
Zu den verbleibenden Risiken gehören schwierig zu prognostizierende geopolitische Entwicklungen. Dazu zählt beispielsweise die weitere Zuspitzung des Handelskonfliktes der Vereinigten Staaten mit anderen Wirtschaftsregionen.
Eine deutliche konjunkturelle Abkühlung würde die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Hönle Gruppe beeinträchtigen. Hönle begegnet diesem Risiko mit einer kontinuierlichen Marktbeobachtung, um auf aktuelle konjunkturelle Entwicklungen schnell reagieren zu können.
Marktrisiken gehen von sich verändernden Rahmendaten, etwa bei Rohstoffpreisen, aus. In Abhängigkeit von der sich verändernden Marktsituation kann es bei den Einkaufspreisen für die benötigten Rohstoffe beziehungsweise für Energie zu deutlichen Preisschwankungen kommen. Nach sorgfältiger Abwägung hat sich die Hönle Gruppe basierend auf einer Kosten-Nutzen-Analyse gegen spezielle Sicherheitsmaßnahmen im Bereich Warenpreisrisiken entschieden. Ein Rückgang der Energie- und vieler Rohstoffpreise würde die Ergebnisentwicklung der Hönle Gruppe hingegen positiv beeinflussen.
Risiken gehen auch von sich verändernden internationalen Vorschriften und Gesetzen aus, insbesondere in Deutschland und der EU, beispielsweise bei der Verwendung von Rohstoffen oder Inhaltsstoffen. Die Errichtung von Handelsbarrieren und zunehmende geopolitische Spannungen könnten sich negativ auswirken. Gleichzeitig ergeben sich Chancen aus veränderten Rahmenbedingungen – etwa in Folge der Vereinbarung von Handelsabkommen oder aufgrund des Ballastwasser-Übereinkommens, welches sich positiv auf die Entwicklung der Hönle Gruppe auswirken wird.
Die Unternehmen der Hönle Gruppe erhalten regelmäßig Zuschüsse zu Investitionen oder Entwicklungsprojekten aus öffentlichen oder privaten Quellen. Diese Zuschüsse sind teilweise an zukunftsbezogene Kriterien oder Voraussetzungen gebunden. Es besteht daher das Risiko, dass bei Planabweichungen Teile von Zuschüssen zurückzuzahlen sind. Die Geschäftsführungen und der Vorstand kontrollieren regelmäßig die Einhaltung der Kriterien, um solche Risiken zu vermeiden beziehungsweise angemessen darauf reagieren zu können.
Der Verlust von Großkunden könnte zu einem Umsatzrückgang führen. Hönle begegnet diesem Risiko, indem die Gesellschaft Großkunden intensiv beobachtet und dabei auch ihre finanzielle Leistungsstärke permanent überprüft. Die Kundenzufriedenheit der Key Accounts wird ständig überwacht. Ferner führt der Ausbau des Kundenstamms in wirtschaftlich voneinander entkoppelten Zielbranchen zu einer besseren Risikostruktur. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Großkunden stellt demgegenüber eine gute Basis dar, die Geschäftsaktivitäten auszuweiten und auch zukünftig mit starken Partnern weiter zu wachsen.
Es ist nicht auszuschließen, dass einzelne Kunden ihren Zahlungsverpflichtungen in Zukunft nicht oder nicht termingerecht nachkommen können. Die Kunden der Hönle Gruppe zeichnen sich bisher jedoch durch ein gutes Zahlungsverhalten aus. Hönle passt die Zahlungskonditionen den Bonitäten im Bedarfsfall an.
Die Einführung neuer Produkte oder Technologien könnte dazu führen, dass bestehende Produkte der Gesellschaft nicht mehr marktfähig sind. Der Erfolg der Hönle Gruppe hängt daher davon ab, Marktentwicklungen rechtzeitig zu erkennen und fortlaufend neue Produkte zu entwickeln und anzubieten. Gleichzeitig birgt ein technologischer Wandel auch die Chance, mit innovativen Produkten neue Absatzmärkte zu erschließen. In der Vergangenheit ist es der Hönle Gruppe gelungen, Marktentwicklungen frühzeitig zu erkennen und zu ihrem Vorteil zu nutzen.
Wie andere Unternehmen unterliegt auch die Hönle Gruppe informationstechnischen Risiken. Die IT-Systeme bilden die Basis für nahezu alle betrieblichen Vorgänge. Um die Geschäftsprozesse vor IT-Risiken zu schützen, wurden Strukturen geschaffen, die mögliche Schäden verhindern und eine hohe Prozesssicherheit gewährleisten sollen. Hierbei ist die redundante Auslegung der IT-Systeme von großer Bedeutung. Die betrieblichen Lösungen in der Zugangskontrolle, den umfangreichen Schutzsystemen, dem Störungsmanagement und der Datensicherung gewährleisten eine hohe Verfügbarkeit der informationstechnischen Infrastruktur.
Auch wenn dies bisher nicht eingetreten ist, könnte die Stromversorgung über einen längeren Zeitraum ausfallen. Ein länger anhaltender Stromausfall hätte bei der Raesch Gruppe zur Folge, dass ein erheblicher Schaden an den technischen Einrichtungen entsteht und der Produktionsprozess unterbrochen wird. Sofern sich das Risiko-Kosten-Verhältnis in einem darstellbaren Rahmen bewegt, wird die Raesch Gruppe neben dem bestehenden Versicherungsschutz weitere Absicherungsmaßnahmen einleiten.
Hönle steht im Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte. Insbesondere der Markt für Facharbeiter und Ingenieure ist umkämpft. Die Attraktivität des Arbeitgebers ist von großer Bedeutung bei der Entscheidungsfindung der Bewerber. Hönle legt daher Wert auf ein gutes Arbeitsklima, gezielte Weiterbildungsmaßnahmen sowie unternehmensinterne Ausbildung und bietet vielversprechende berufliche Perspektiven. Ferner arbeitet Hönle eng mit ausgewählten Hochschulen zusammen und bietet Bachelor- und Masterarbeiten sowie Praktika an. Auch über die eigene Berufsausbildung wirkt Hönle dem Fachkräftemangel entgegen. Die Ausbildungsangebote im gewerblichen Bereich wurde in den letzten Jahren deutlich ausgebaut. Insgesamt ist Hönle für den zunehmenden Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte auf dem Arbeitsmarkt gut gerüstet.
Ein weiteres Risiko stellt der Ausfall von Schlüsselpersonen im Unternehmen dar, von deren Wissen der Erfolg des Unternehmens zumindest auf kürzere Sicht abhängt. Hönle versucht daher, ihre Mitarbeiter durch umfangreiche Maßnahmen langfristig an das Unternehmen zu binden. Zudem bestehen insbesondere in sensiblen Bereichen entsprechende Vertretungsregelungen, sodass die Auswirkungen durch den unerwarteten Ausfall eines Mitarbeiters minimiert werden.
Finanzrisiken beinhalten Risiken, die mit finanziellen Verlusten aufgrund schwankender Rahmendaten etwa bei Wechselkursen und Zinsen einhergehen. Diese Risiken können negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Es ist davon auszugehen, dass steigende Kurswerte des Euro sich negativ auf die Exportgeschäfte von Hönle auswirken könnten. Da die Umsätze überwiegend in Euro fakturiert werden, verzichtet Hönle jedoch auf Währungssicherungsgeschäfte. Wechselkursschwankungen, die sich auf regionale Preisstrukturen auswirken, begegnet Hönle mit einer kontinuierlichen Marktbeobachtung und gegebenenfalls mit Produkt- oder Preisanpassungen. Ein schwächerer Euro birgt das Risiko höherer Materialaufwendungen. Auf der anderen Seite bietet ein sinkender Eurokurs die Chance auf Wettbewerbsvorteile der Gesellschaft außerhalb der Eurozone mit positiven Effekten auf die Ertragslage.
Zinsrisiken ergeben sich aus sich verändernden Zinssätzen. Zur Finanzierung des Erwerbs von Gewerbeimmobilien sowie zur Finanzierung des Erwerbs von Unternehmensanteilen nahm die Hönle Gruppe unter anderem Darlehen mit variablen Zinssätzen auf. Zur Absicherung von Zinsrisiken wurden in diesem Zusammenhang derivative Finanzinstrumente in Form von Zinsswaps eingesetzt. Insgesamt ist das Zinsrisiko für die Hönle Gruppe derzeit von untergeordneter Relevanz. Gleichzeitig ermöglicht das aktuell niedrige Zinsniveau eine günstige Refinanzierung.
Liquiditätsengpässe in Folge einer dauerhaft schlechten Geschäftsentwicklung sind nicht gänzlich auszuschließen. Die Liquiditätsversorgung der Dr. Hönle AG und ihrer Tochtergesellschaften erfolgt jedoch auf der Basis einer langfristigen Finanz- und Liquiditätsplanung. Der Vorstand wird über die aktuelle Liquiditätslage regelmäßig informiert. Mit derzeit 12,0 Mio. € liquiden Mitteln und zusätzlichen bestehenden Kreditlinien ist die Hönle Gruppe solide finanziert. Das Cashpooling optimiert zudem die Liquiditätsversorgung der einzelnen Gesellschaften und minimiert deren Liquiditätsrisiken.
Akquisitionen sind ein wichtiger Bestandteil der strategischen Weiterentwicklung der Hönle Konzernstruktur. Im Zusammenhang mit dem Kauf von Unternehmen ergeben sich sowohl Chancen als auch Risiken. Akquisitionen bieten die Möglichkeit, neue Geschäftsfelder oder Märkte zu erschließen und nachhaltig zu einer positiven Geschäftsentwicklung der Hönle Gruppe beizutragen. Wertminderungsrisiken entstehen, wenn die erworbene Gesellschaft nicht entsprechend dem ursprünglich vorgesehenen Zeitplan integriert werden kann oder sich die Gesellschaft nicht wie erwartet entwickelt. Die Wahrscheinlichkeit ungünstiger Geschäftsentwicklungen erhöht sich in Zeiten schwieriger oder unsicherer makroökonomischer Rahmenbedingungen. Es ist nicht auszuschließen, dass im Zuge einer außerplanmäßig schlechteren Geschäftsentwicklung bei einzelnen Gesellschaften der Hönle Gruppe ein Wertberichtigungsbedarf bei bilanzierten Geschäfts- und Firmenwerten (Konzernabschluss) bzw. Beteiligungsengagements (Jahresabschluss) entstehen kann. Dem gegenüber steht die Chance, dass die Umsatz- und Ergebnisentwicklung deutlich besser als geplant verläuft.
Die Raesch Quarz (Germany) GmbH erreichte im letzten Geschäftsjahr das geplante Ergebnisziel nicht. Nach den Optimierungsmaßnahmen der letzten Geschäftsjahre laufen die Quarzschmelzöfen planmäßig. Für die Geschäftsjahre 2018/2019 ff. wird auf dieser Basis eine wesentliche Steigerung der Umsätze und Ergebnisse, insbesondere in den Wachstumsmärkten Halbleiter und Glasfaser, erwartet.
Es ist nicht auszuschließen, dass bilanzierte Forderungen an Versicherungen trotz sorgfältiger Prüfung und Einschätzung des Erstattungsanspruchs und der Erstattungshöhe von Seiten der Versicherung nicht oder nur zum Teil geleistet werden. Andererseits besteht die Chance, dass die tatsächlich zu erbringenden Versicherungsleistungen die bilanzierten Forderungen an den Versicherungsträger übersteigen.
Nachfolgend sind die Angaben gemäß §§ 289 Abs. 4, 315 Abs. 4 HGB dargestellt.
Das Risikomanagementsystem sowie das interne Kontrollsystem befassen sich unter anderem mit der Überwachung der Rechnungslegungsprozesse. Neben der Identifizierung und Bewertung von Risiken, die in Bezug auf einen regelkonformen Abschluss hinderlich sind, ist das Ergreifen geeigneter Maßnahmen zur Abwendung derartiger Gefahren obligatorisch.
Die strategische Unternehmensplanung, das interne Berichtswesen und das interne Kontrollwesen fließen in das Risikomanagementsystem der Dr. Hönle AG ein. Ziel der strategischen Unternehmensplanung ist die Erkennung und Nutzung zukünftiger Chancen unter Abwägung der sich daraus ergebenden Risiken. Das interne Berichtswesen fungiert als Informationssystem, welches Auskunft über aktuelle Entwicklungen und bestehende Risiken erteilt. Das interne Kontrollwesen ist fortlaufend damit beschäftigt, Risiken zu erkennen, entsprechende Maßnahmen einzuleiten und deren Umsetzung und Wirkung zu überwachen. Es umfasst unter anderem den Rechnungslegungsprozess der Dr. Hönle AG. Das Controlling ist für die Analyse des Rechnungslegungsprozesses verantwortlich. Es erfolgt eine regelmäßige und zeitnahe Berichterstattung über die Rechnungslegung an den Vorstand. Die Berichterstattung beinhaltet relevante Finanzkennzahlen und umfasst einen detaillierten Vergleich der Ist-Zahlen mit der Planung.
Zudem werden in regelmäßig stattfindenden Treffen sämtlicher Abteilungen der Dr. Hönle AG im Rahmen des Risikomanagements Risiken überwacht und einzuleitende Maßnahmen besprochen. Auch hier erfolgt eine zeitnahe Berichterstattung an den Vorstand.
Zur sachgemäßen Umsetzung der internen Risikomanagementrichtlinien greift Hönle auch auf die Verwendung eines eigens konzipierten Handbuchs zurück. Die Inhalte des Handbuchs umfassen Verhaltensregeln zur Erkennung, Analyse, Bewertung, Überwachung und Dokumentation von Risiken.
Zu den wichtigsten Voraussetzungen für eine ordnungsgemäße Rechnungslegung zählen neben einem adäquaten Warenwirtschaftssystem die eingehende Schulung der Mitarbeiter, die Festlegung der Verantwortlichkeiten und die Funktionentrennung im Rechnungswesen sowie der kontrollierte Zugang auf IT-Systemebene. Die Dr. Hönle AG verfügt über ein ERP- (Enterprise-Resource-Planning) und Buchhaltungssystem, welches eine ordnungsgemäße Buchhaltung ermöglicht. Darüber hinaus besitzt die Hönle Gruppe ein konzernweit einheitliches ERP-System und ein zertifiziertes Konsolidierungsprogramm, um eine zuverlässige und zeitnahe Rechnungslegung zu gewährleisten. Neu gegründete oder akquirierte Gesellschaften werden schnellstmöglich in das bestehende ERP-System integriert. Dabei wickelt die Dr. Hönle AG die Buchhaltung auch als Dienstleister zentral für die Gesellschaften der Hönle Gruppe ab. Der Rechnungslegungsprozess erfolgt nach dem „Vier-Augen-Prinzip“. Zudem durchlaufen die Abschlussinformationen definierte Freigabeprozesse. Bei der Erstellung der Abschlüsse werdendie Zahlen analysiert sowie Veränderungen überprüft.
Um eine eventuelle Gefährdung von Daten weitestgehend ausschließen zu können, ist Hönle ständig bestrebt, Präventivmaßnahmen im IT-Bereich zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Dabei sind regelmäßige Aktualisierungen und gegebenenfalls Erweiterungen des Systems genauso selbstverständlich wie die Einhaltung der internen Sicherheitsrichtlinien durch die Mitarbeiter. Der Schutz vor unberechtigtem Zugriff, Zerstörung und Missbrauch wird unter anderem durch den Einsatz von komplexen Firewall-Systemen und durch Zugriffskontrollen auf Betriebssystem- und Anwendungsebene weitgehend sichergestellt.
Die Gestaltung des IT-Systems trägt zu einer zeitnahen und ordnungsgemäßen Erfassung aller relevanten Informationen für den Rechnungslegungsprozess bei und gewährleistet konzernweit ein größtmögliches Maß an Sicherheit.
Nachfolgend sind die Angaben gemäß §§ 289 Abs. 2 Nr. 1, 315 Abs. 2 Nr. 1 HGB dargestellt. Im Rahmen ihrer Position als Konzernführungsgesellschaft überwacht, koordiniert und lenkt die Dr. Hönle AG die finanzwirtschaftlichen Aktivitäten der Hönle Gruppe. Die Gewährleistung ausreichender Liquiditätsreserven ist hierbei von oberster Priorität. Darüber hinaus wird auf eine Optimierung der Rentabilität bei gleichzeitiger Minimierung der Risiken Wert gelegt.
Eine potenzielle finanzielle Gefährdung stellt bei Geschäftsabwicklungen grundsätzlich immer das Ausfallrisiko dar, welches mit dem Zahlungsrückstand des Vertragspartners einhergeht. Hönle überprüft die Bonität ihrer Geschäftspartner, wobei Großkunden ein besonderes Augenmerk gilt. Die kontinuierliche Überwachung der Geschäftsvorgänge gewährleistet ein niedriges Ausfallrisiko.
Das Erreichen der Planziele der von Hönle gehaltenen Beteiligungen ist im Hinblick auf die bestehende Risikoexposition der Dr. Hönle AG von Bedeutung. Hiervon betroffen sind die Buchwerte der Beteiligungen sowie Ausleihungen und Forderungen gegenüber den Beteiligungsgesellschaften. Sollten die Planziele der Beteiligungen nicht erreicht werden oder als Reaktion auf die weitere Entwicklung notwendige Maßnahmen nicht rechtzeitig umgesetzt werden können, sind die bestehenden Wertansätze auf einen Abschreibungsbedarf hin zu überprüfen.
Das Liquiditätsrisiko könnte von Bedeutung für die Hönle Gruppe werden, wenn aktuelle oder zukünftige Zahlungen aufgrund unzureichender Verfügbarkeit von Zahlungsmitteln nicht getätigt werden können. Mit einer langfristigen Finanzplanung, die sich über mehrere Jahre hinweg erstreckt, sowie einer regelmäßigen Liquiditätsplanung wird eine stetige Zahlungsfähigkeit sichergestellt.
Das Marktrisiko beinhaltet dasjenige Risiko, das mit finanziellen Verlusten aufgrund schwankender Marktpreise, etwa bei Rohstoffen, Wechselkursen, Zinsen oder Aktienkursen, einhergeht. Für die Hönle Gruppe relevant sind vor allem das Warenpreis-, das Währungs- sowie das Zinsrisiko. Diese Risiken können negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Nach sorgfältiger Abwägung hat sich die Hönle Gruppe basierend auf einer Kosten-Nutzen-Analyse gegen spezielle Sicherheitsmaßnahmen in den Bereichen Währungs- und Warenpreisrisiken entschieden.
In Abhängigkeit von der sich verändernden Marktsituation kann es bei den Einkaufspreisen für die benötigten Rohstoffe beziehungsweise für Energie zu deutlichen Preisschwankungen kommen. Von den bestehenden und zu erwartenden Marktrisiken geht aus heutiger Sicht keine Bestandsgefährdung für die Hönle Gruppe aus. Eine günstige Marktentwicklung könnte sich jedoch positiv auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken.
Das Währungsrisiko umfasst die aus Wechselkursschwankungen entstehenden Gefahren, die Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte sowie auf die Einkaufspreise der Hönle Gruppe haben können. Da die Hönle Gruppe den Großteil ihrer Einkaufs- und Verkaufsgeschäfte in Euro abwickelt, werden Wechselkursrisiken aus der Verrechnung von Lieferungen oder Leistungen von Lieferanten bzw. an Kunden weitgehend vermieden.
Das Zinsrisiko ergibt sich aus den sich verändernden Zinssätzen. Zur Absicherung von Zinsrisiken wurden derivative Finanzinstrumente in Form von Zins-Swaps eingesetzt. Für die Dr. Hönle AG besteht aufgrund der Effektivität der Sicherungsinstrumente kein bilanzierungspflichtiges Ertragsrisiko, da im Falle von negativen beizulegenden Zeitwerten des Finanzinstrumentes positive Entwicklungen des dazugehörenden Grundgeschäftes gegenüberstehen. Zu weiteren Angaben wird auf die Erläuterungen im Konzernanhang verwiesen.
Die Hönle Gruppe ist mit leistungsstarken Produkten in unterschiedlichen Branchen und Anwendungsbereichen breit aufgestellt und verfügt über eine solide finanzielle Basis. Ein wesentliches Risiko stellt aus heutiger Sicht ein konjunktureller Abschwung dar. Es ist davon auszugehen, dass dieser auch die Geschäftsentwicklung der Hönle Gruppe negativ beeinflussen würde. Auch Planverfehlungen bei der Raesch Quarz (Germany) GmbH könnten die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und des Konzerns negativ beeinflussen. Wirtschaftliche Chancen ergeben sich durch die Erschließung neuer Märkte und Anwendungsfelder für die Hönle Gruppe. Der Ausbau der Vertriebskapazitäten, sei es über eigene Gesellschaften oder über lokale Vertriebspartner, soll neue Absatzmärkte für die Hönle Gruppe nutzbar machen. Neue Anwendungsfelder – beispielsweise in den Absatzmärkten Sensorik, Halbleiter, Wasserentkeimung und Medizintechnik – sollen in den nächsten Jahren kontinuierlich erschlossen werden. Die Kooperation mit SKC Co. Ltd. im Bereich Klebstoffe birgt zusätzliche Wachstumspotenziale für die künftige Entwicklung der Hönle Gruppe.
Derzeit sind keine Risiken erkennbar, die bestandsgefährdend sind oder zukünftig sein könnten.
Die Vergütungsstruktur der Vorstände ist auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung ausgerichtet. Die monetäre Vergütung umfasst fixe sowie variable Bestandteile, die sich am Erfolg der Hönle Gruppe orientieren.
Kriterien für die Angemessenheit der Vergütung bilden sowohl die Aufgaben des einzelnen Vorstandsmitglieds, seine persönliche Leistung, die wirtschaftliche Lage, der Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens als auch die Üblichkeit der Vergütung unter Berücksichtigung des Vergleichsumfelds und der Vergütungsstruktur, die ansonsten in der Gesellschaft gilt. Struktur und Höhe der Vorstandsvergütung werden vom Aufsichtsrat regelmäßig überprüft.
Gegenüber den Vorständen Herrn Haimerl und Herrn Runge bestehen Versorgungszusagen. Im Zuge der Umstellung der Versorgungszusagen für die Vorstände werden seit 01.01.2012 jährliche Rentenbausteine erworben. Die Höhe des in einem Geschäftsjahr erworbenen Rentenbausteins ergibt sich aus dem Versorgungsaufwand, der mit altersabhängigen Umrechnungsfaktoren verrentet wird. Der Versorgungsaufwand entspricht einem fixen Prozentsatz des jährlichen Festgehalts (ohne Tantieme). Als Leistungsarten sind Altersrente (ab 60 Jahre), Erwerbsminderungsrente und Hinterbliebenenrente (Witwen-, Lebenspartner- und Waisenrente) vorgesehen. Die Höhe der Erwerbsminderungs- und Altersrente entspricht der Summe aus dem Besitzstandsbaustein und den bis zum Versorgungsfall erworbenen Rentenbausteinen. Die Witwen- und Lebenspartnerrente umfasst 60 % der Erwerbsminderungs- oder Altersrente, auf die im Zeitpunkt des Todes eine Anwartschaft bestand bzw. die im Zeitpunkt des Todes zur Auszahlung kam. Die Waisenrente beträgt für Halbwaisen 12 %, für Vollwaisen 20 % des genannten Rentenanrechts. Zur Deckung der Versorgungszusagen wurden Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen.
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| in T€ | Gehalt | sonstige Bezüge | Gesamt | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2017/2018 | 2016/2017 | 2017/2018 | 2016/2017 | 2017/2018 | 2016/2017 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Norbert Haimerl | 281 | 265 | 26 | 26 | 307 | 291 |
| Heiko Runge | 281 | 264 | 18 | 14 | 299 | 278 |
| Summe | 562 | 529 | 44 | 40 | 606 | 569 |
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| in T€ | Tantieme | |
|---|---|---|
| 2017/2018 | 2016/2017 | |
| --- | --- | --- |
| Norbert Haimerl | 548 | 270 |
| Heiko Runge | 548 | 270 |
| Summe | 1.096 | 540 |
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| in T€ | Pensionsaufwand nach IAS 19 | |
|---|---|---|
| 2017/2018 | 2016/2017 | |
| --- | --- | --- |
| Norbert Haimerl | 267 | 251 |
| Heiko Runge | 233 | 219 |
| Summe | 500 | 470 |
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| in T€ | Anwartschaftsbarwert der Pensionszusage (Defined Benefit Obligations) | |
|---|---|---|
| Stand 30.09.2018 | Stand 30.09.2017 | |
| --- | --- | --- |
| Norbert Haimerl | 2.069 | 1.760 |
| Heiko Runge | 1.855 | 1.583 |
| Summe | 3.924 | 3.343 |
Zusätzlich wurden Versorgungszahlungen für Hinterbliebene von ehemaligen Vorständen in Höhe von 12 T€ (Vj. 12 T€) geleistet.
Der Aufsichtsrat bestellt den Vorstand der Dr. Hönle AG für eine Amtszeit von jeweils höchstens fünf Jahren.
Mit dem Vorstand der Gesellschaft wurde eine Übergangsgeldvereinbarung getroffen. Diese sieht vor, dass bei Ausscheiden aus dem Vorstand nach Vollendung des 50. Lebensjahres und vor Vollendung des 60. Lebensjahres die festen Bezüge laut Dienstvertrag für zwölf Monate fortgezahlt werden und nach diesem Zeitraum zwischen 40 % bis maximal 50 % der festen Bezüge bis zum Wirksamwerden der Versorgungszusage für den Vorstand fortgezahlt werden. Die Übergangsgeldvereinbarung wird allerdings nur dann wirksam, wenn der Betreffende mindestens zehn Jahre Mitglied des Vorstands war und er das Ausscheiden nicht selbst zu verantworten hat. Im Falle anderweitiger Einkünfte sind diese auf das Übergangsgeld anzurechnen. Dadurch kann sich dieses verringern bzw. völlig entfallen. Der Aufsichtsrat hat des Weiteren das Recht, das Übergangsgeld im Falle einer Verschlechterung der Lage der Gesellschaft herabzusetzen. Im Falle von zu Unrecht bezogenen Leistungen bzw. bei nachträglichen Herabsetzungen durch den Aufsichtsrat sind die gewährten Leistungen an die Gesellschaft zu erstatten.
Für den Fall eines Eigentümerwechsels bei der Dr. Hönle AG (Change of Control) hat der Vorstand das Recht, den Vorstandsdienstvertrag mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsende zu kündigen und sein Amt zu diesem Zeitpunkt niederzulegen. Als Eigentümerwechsel gilt jede unmittelbare oder mittelbare Erlangung der Kontrolle über die Dr. Hönle AG im Sinne des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes (WpÜG) durch einen Dritten. Im Falle des Ausscheidens steht dem Vorstand eine Abgeltung seiner Bezüge und Nebenleistungen vom Zeitpunkt der vorzeitigen Beendigung bis zum Laufzeitende seines Dienstvertrages zu. Bezüglich der Versorgungszusage hat der Vorstand ein Wahlrecht zwischen einer Einmalzahlung in Höhe des Wertes oder der Fortführung. Dabei ist der Vorstand so zu stellen, als ob die Gesellschaft die Versorgungszusage bis zur im Dienstvertrag vereinbarten Beendigung des Dienstvertrages erfüllt hätte.
Die Vergütung enthält ausschließlich feststehende Bezüge, die sich an den Aufgaben und der Verantwortung der Aufsichtsratsmitglieder orientieren. Darüber hinaus wird keine weitere Vergütung, beispielsweise für Beratungs- oder Vermittlungsleistungen, gewährt.
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| in T€ | Gesamt | |
|---|---|---|
| 2017/2018 | 2016/2017 | |
| --- | --- | --- |
| Prof. Dr. Karl Hönle | 48 | 48 |
| Günther Henrich | 36 | 36 |
| Dr. Bernhard Gimple | 24 | 24 |
| Summe | 108 | 108 |
Die Weltwirtschaft befindet sich weiter im Aufschwung, die Aussichten haben sich zuletzt jedoch eingetrübt.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) lässt seine globalen Wachstumsprognosen für 2019 mit 3,7 % unverändert, wenngleich die Expansion regional weniger gleichmäßig verläuft und die Prognoserisiken steigen. Auch im Jahr 2018 ist die Weltwirtschaft um 3,7 % gewachsen. Die Expansionsrate scheint in einigen großen Volkswirtschaften ihren Höhepunkt erreicht zu haben. Während sich in den USA die kurzfristige Dynamik verstärkt, wurden die Wachstumsprognosen für den Euroraum und Japan nach unten korrigiert. In einigen Entwicklungs- und Schwellenländern haben sich die Fundamentaldaten verschlechtert.
Nachdem US-Präsident Trump Zölle auf chinesische Waren erhob und weitere Zölle auf andere Volkswirtschaften ankündigte, nahmen die politischen Risiken und die damit verbundenen Unsicherheiten zu. Eine weitere Zuspitzung im Handelskonflikt mit den Vereinigten Staaten kann nicht ausgeschlossen werden.
Die weitere Geschäftsentwicklung der einzelnen Segmente der Hönle Gruppe hängt maßgeblich von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab. Grundlage für den Ausblick stellen detaillierte Planungen für die einzelnen Gesellschaften der Hönle Gruppe dar.
Nach einem sehr erfolgreichen Geschäftsjahr 2017/2018 wird im Segment Klebstoffe im laufenden Jahr eine stabile Entwicklung erwartet. Diese Prognose stützt sich auf die Annahme, dass der Umsatz und das Ergebnis in der zweiten Geschäftsjahreshälfte über den Vorjahreswerten liegen werden.
Die Klebstoffe der Panacol Gruppe werden vor allem im Elektronik- und Automotive-Markt eingesetzt. Vielversprechende Projekte in neuen Anwendungsfeldern können sich positiv auswirken und bieten das Potenzial, den Umsatz und das Ergebnis des Vorjahres zu übertreffen. Bezüglich der strategischen Ausrichtung des Segments Klebstoffe ist Hönle bestrebt, die Kundenbasis weiter auszubauen und damit die Zahl der Klebstoffanwendungen sowohl in bestehenden als auch in neuen Anwendungsfeldern zu erweitern.
Auch wenn Umsatz und Ergebnis im Segment Geräte & Anlagen im ersten Quartal deutlich über den Vorjahreswerten liegen werden, wird aufgrund eines in den letzten Monaten geringeren Auftragseingangs und der Annahme, dass sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen verschlechtern, von einem insgesamt geringeren Umsatz- und Ergebnisbeitrag in diesem Segment ausgegangen.
Die Hönle Gruppe erweiterte ihre Kundenbasis und baute in den letzten Jahren Geschäftsbeziehungen zu führenden Druckmaschinenherstellern auf, die bisher nicht zu ihrem Kundenkreis gehörten. Ziel ist es, diese Zusammenarbeit weiter auszubauen und zu festigen.
Hönle nimmt im Bereich der LED-Trocknungstechnik eine führende Rolle ein. Sowohl in der Druckindustrie als auch bei anderen Industrieanwendungen ist ein zunehmender Trend zum Einsatz der LED-Technik zu erkennen. Aus diesem Grund investiert die Dr. Hönle AG in Produktionsanlagen für UV-LEDSysteme und erhöht kontinuierlich die Personalstärke in der Entwicklung und der Produktion von LED-Systemen.
Der Vorstand erwartet, dass das Segment Glas & Strahler im Geschäftsjahr 2018/2019 eine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung erzielen wird. Die erwarteten Zahlen für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres untermauern diese Einschätzung.
Ein hoher Auftragsbestand sowie geringere Ausschussquoten werden voraussichtlich zu steigenden Umsätzen und einem positiven Ergebnisbeitrag der Raesch Quarz (Germany) GmbH im Geschäftsjahr 2018/2019 führen. Darüber hinaus wird das Ballastwasser-Übereinkommen zu einer guten Geschäftsentwicklung bei der UV-Technik Speziallampen GmbH in den nächsten Jahren beitragen. Bis 2023 müssen Containerschiffe weltweit mit Systemen zur Behandlung ihres Ballastwassers ausgestattet werden.
Mehrere Frühindikatoren deuten darauf hin, dass sich die Rahmenbedingungen im weiteren Geschäftsverlauf eintrüben und die Geschäftsentwicklung der Hönle Gruppe beeinträchtigen könnten. Vor diesem Hintergrund geht der Vorstand im Geschäftsjahr 2018/2019 von einem Umsatz von 115 bis 130 Mio. € und einem Betriebsergebnis von 22 bis 30 Mio. € aus.
Sofern sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen besser als erwartet darstellen und größere laufende Projekte insbesondere im Segment Klebstoffe realisiert werden, kann der geplante Umsatz- und Ergebnisbereich jedoch auch übertroffen werden.
Die Hönle Gruppe ist mit ihren drei Geschäftssegmenten Geräte & Anlagen, Glas & Strahler und Klebstoffe breit aufgestellt und zugleich in Märkten vertreten, die viel Potenzial für weiteres Wachstum bieten. Neben dem klassischen Gerätebau tragen kurzlebige Wirtschaftsgüter bereits über 50 % zum Konzernumsatz bei.
Die enge Zusammenarbeit mit Weltmarktführern bildet die Basis für die Entwicklung qualitativ hochwertiger Industrieklebstoffe und zugleich für eine weitere positive Geschäftsentwicklung im Klebstoffsegment. Auch in der Wasserentkeimung stellen Kooperationen mit strategischen Partnern wichtige Wachstumspotenziale für die Hönle Gruppe in den nächsten Jahren dar. Schließlich verfügt Hönle auch über gute Voraussetzungen, sich die wachsenden Halbleiter- und Glasfasermärkte mit Quarzglasprodukten weiter zu erschließen.
Im Segment Geräte & Anlagen ist Hönle mit innovativen UV-LED-Systemen in einem Zukunftsmarkt gut positioniert. Um das mittel- bis langfristig geplante Wachstum abbilden zu können, werden die Entwicklungs- und die Fertigungskapazitäten für die LED-Technik weiter ausgebaut.
Die Höhe der Neu- und Ersatzinvestitionen für Produktionsanlagen wird voraussichtlich bei 4,0 bis 5,0 Mio. € liegen. Zudem wird Hönle in neue Gewerbeflächen investieren.
Geplant ist ein Investitionsvolumen von 50 bis 55 Mio. € für eine neue Konzernzentrale in Gilching bei München, ein neues Werk für den Bereich Klebstoffe in Steinbach bei Frankfurt sowie eine größere Produktionshalle für UV-Strahler in Ilmenau. Die Bauvorhaben sollen innerhalb von drei Jahren abgeschlossen sein.
Neben dem rein organischen Wachstum wird auch die Akquisition von Unternehmen für die Ausweitung der Geschäftsaktivitäten der Hönle Gruppe von Bedeutung sein. Insbesondere im Bereich der kurzlebigen Wirtschaftsgüter wie Klebstoffe und Quarzglasprodukte beabsichtigt die Hönle Gruppe, ihre Marktposition mittelfristig weiter auszubauen.
Gräfelfing, den 21. Dezember 2018
Norbert Haimerl, Vorstand
Heiko Runge, Vorstand
Zukunftsbezogene Aussagen
Der Lagebericht enthält Aussagen und Informationen zur Dr. Hönle AG und zur Hönle Gruppe, die sich auf in der Zukunft liegende Zeiträume beziehen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf der Basis aller zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichtes zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die den Prognosen zugrundegelegten Annahmen nicht zutreffend sein oder Risiken – wie sie beispielsweise im Risikobericht genannt werden – eintreten, können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt außerhalb der gesetzlich vorgesehenen Veröffentlichungsvorschriften keine Verpflichtung, die in diesem Lagebericht enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.
An die Dr. Hönle Aktiengesellschaft, Gräfelfing
Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Dr. Hönle AG, Gräfelfing - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2017 bis zum 30. September 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dr. Hönle AG, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2017 bis zum 30. September 2018 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • | entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2017 bis zum 30. September 2018 und |
| • | vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden „EU-APrVO“) unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und des Lageberichts zu dienen.
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte bei der Prüfung des Jahresabschlusses
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2017 bis zum 30. September 2018 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzes und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.
Nachfolgend stellen wir den aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar:
- Werthaltigkeit der Anteile an verbundenen Unternehmen und Forderungen an verbundene Unternehmen
dar:
Unsere Darstellung dieses besonders wichtigen Prüfungssachverhaltes haben wir wie folgt strukturiert:
1) Gründe für die Bestimmung als besonders wichtiger Prüfungssachverhalt
2) Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse
3) Verweis auf weitergehende Informationen
Werthaltigkeit der Anteile an verbundenen Unternehmen und Forderungen an verbundene Unternehmen
1) In dem Jahresabschluss der Dr. Hönle AG werden zum 30. September 2018 Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 30.869 (32,3 % der Bilanzsumme) ausgewiesen. Im Rahmen der gesamten Beteiligungsengagements kommen zusätzlich noch Forderungen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 27.435 (28,7 % der Bilanzsumme) hinzu. Die Dr. Hönle AG hat zum Abschlussstichtag die Werthaltigkeit ihrer Beteiligungsansätze und Forderungen überprüft.
Für die genannten Buchwerte wurden durch die Dr. Hönle AG eigene Bewertungen zur Ermittlung der beizulegenden Werte durchgeführt. Auf Basis der vorliegenden Berechnungen der Gesellschaft sowie weiterer Dokumentationen ergab sich für das Geschäftsjahr 2017/2018 kein Abwertungsbedarf. Die beizulegenden Werte der Anteile an verbundenen Unternehmen wurden jeweils als Barwerte der erwarteten künftigen Zahlungsströme mittels Discounted Cashflow-Modellen („DCF“) ermittelt, wobei die von den gesetzlichen Vertretern erstellten Planungsrechnungen zugrunde gelegt wurden. Die Werthaltigkeit der Ausleihungen und Forderungen an verbundene Unternehmen wurde auf Basis der erwarteten Zahlungsströme, welche aus den integrierten Unternehmensplanungen und den genannten Discounted Cashflow-Modellen abgeleitet wurden, nachgewiesen. Das Ergebnis dieser Bewertungen ist insbesondere von der Einschätzung der künftigen Zahlungsmittelzuflüsse durch die gesetzlichen Vertreter und von den jeweils verwendeten Diskontierungszinssätzen abhängig. Die Bewertungen sind daher mit Unsicherheiten behaftet. Vor diesem Hintergrund und angesichts der wesentlichen Bedeutung für die Vermögens- und Ertragslage der Dr. Hönle AG war dieser Sachverhalt im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung.
2) Bezogen auf die von der Dr. Hönle AG durchgeführten Bewertungen haben wir uns davon überzeugt, dass die beizulegenden Werte sachgerecht mittels DCF-Verfahren unter Beachtung der relevanten Bewertungsstandards ermittelt wurden. Hierzu haben wir überprüft, ob die zugrundeliegenden künftigen Zahlungsmittelzuflüsse und die angesetzten Kapitalkosten insgesamt eine sachgerechte Grundlage darstellen. Bei unserer Einschätzung haben wir uns unter anderem auf einen Abgleich mit allgemeinen und branchenspezifischen Markterwartungen sowie umfangreiche Erläuterungen der gesetzlichen Vertreter zu den wesentlichen Werttreibern der Planung gestützt. Mit der Kenntnis, dass bereits relativ kleine Veränderungen des verwendeten Diskontierungszinssatzes teilweise wesentliche Wertauswirkungen haben können, haben wir auch die bei der Bestimmung des verwendeten Diskontierungszinssatzes herangezogenen Parameter geprüft und das Berechnungsschema nachvollzogen. Auf dieser Basis erfolgte auch die Prüfung der Werthaltigkeit der Ausleihungen und Forderungen an verbundene Unternehmen. Die vom Management angewandten Bewertungsparameter und -annahmen sind aus unserer Sicht zur Überprüfung der Werthaltigkeit sachgerecht abgeleitet worden.
3) Die Angaben der Gesellschaft im Anhang zu den Finanzanlagen und deren Werthaltigkeit sind in dem Abschnitt "Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze" sowie in dem Abschnitt "Anlagevermögen" enthalten.
Sonstige Informationen
Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen
| • | die übrigen Teile des Geschäftsberichts der Dr. Hönle AG, Gräfelfing, für das zum 30. September 2018 endende Geschäftsjahr und |
| • | den Corporate Governance-Bericht nach Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex. |
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
| • | wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder |
| • | anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. |
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsorgans für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
| • | identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| • | gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| • | beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| • | ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • | beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| • | beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
| • | führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.
Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.
Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen
Übrige Angaben gemäß Artikel 10 APrVO
Wir wurden von der Hauptversammlung am 21. März 2018 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 26. Juli 2018 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2012/2013 als Abschlussprüfer der Dr. Hönle AG tätig.
Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Aufsichtsrat nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.
Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer
Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Joachim Mairock.
Augsburg, den 21. Dezember 2018
**S & P GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Mairock, Wirtschaftsprüfer
Kanus, Wirtschaftsprüfer
wir freuen uns, Sie über unsere Tätigkeit im weitaus besten Jahr der Firmengeschichte informieren zu dürfen. Der Umsatz der Hönle Gruppe stieg auf 127 Mio. € und das Konzernergebnis konnte mit 22 Mio. € mehr als verdoppelt werden. Dabei war, wie bereits im vergangenen Jahr, das Segment Klebstoffe der größte Wachstumstreiber. Die Hönle Gruppe profitiert davon, dass vor allem in der Elektronikindustrie immer häufiger unterschiedlichste Komponenten miteinander verklebt werden. Sehr erfreulich ist, dass aber auch in den Segmenten Geräte & Anlagen sowie Glas & Strahler sowohl der Umsatz als auch das Ergebnis gesteigert werden konnten.
Nachfolgend möchte ich Ihnen einen Überblick über die Tätigkeiten des Aufsichtsrats während des Geschäftsjahres 2017/2018 geben.
Wir haben im letzten Geschäftsjahr die uns gemäß Gesetz und Satzung obliegenden Pflichten ordnungsgemäß wahrgenommen und den Vorstand unserer Gesellschaft beraten und seine Entscheidungen überwacht. Die Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat erfolgte in einer offenen Atmosphäre und war von gegenseitigem Vertrauen geprägt. Bei allen Entscheidungen von grundlegender Bedeutung war der Aufsichtsrat eingebunden. Dies betraf unter anderem die Wahl des Standorts für ein neues Firmengebäude zur Erweiterung der Geschäftstätigkeit der Dr. Hönle AG in Gilching sowie die Zustimmung zu den dafür notwendigen Investitionen. Außerdem befürwortete der Aufsichtsrat die Erweiterung des Produktionsstandorts Wümbach/Ilmenau der Tochterfirma UV-Technik Speziallampen GmbH.
Zur Vorbereitung der Sitzungen informierte der Vorstand den Aufsichtsrat aktuell und ausführlich über den Geschäftsverlauf. Darüber hinaus wurden wir auch außerplanmäßig in mündlicher oder schriftlicher Form über besondere Vorkommnisse zeitnah unterrichtet.
Vorstand und Aufsichtsrat kamen im Berichtsjahr zu fünf ordentlichen Sitzungen sowie einem informellen Treffen zusammen.
Auf der Grundlage detaillierter Berichte des Vorstands befassten wir uns ausführlich mit der Geschäftsentwicklung, mit der Vermögens- und Finanzlage, der Unternehmensplanung sowie dem Risikomanagement. Soweit es die Gesetzeslage, die Satzung der Gesellschaft oder die Geschäftsordnung erforderte, erteilten wir nach ausgiebiger Erörterung die Zustimmung zu den Anträgen des Vorstands. Wir konnten uns von der Recht- und Ordnungsmäßigkeit der Vorstandsarbeit überzeugen.
Der Vorstand erläuterte uns in der Sitzung am 27. Oktober 2017 die vorläufigen Zahlen der Einzelgesellschaften der Hönle Gruppe sowie die des Hönle Konzerns zum 30.09.2017. Er führte aus, dass die Wirtschaftsprüfer zu diesem Zeitpunkt alle Einzelabschlüsse der Hönle Gruppe prüften. Der Vorstand ging dabei insbesondere auf die gute Geschäftsentwicklung im Segment Klebstoffe ein. Nachfolgend erläuterte der Vorstand die Absicht, zusammen mit einem weiteren Gesellschafter ein neues Unternehmen gründen zu wollen, welches elektronische Komponenten für die Hönle Gruppe fertigen soll. Schließlich erhielten wir einen ersten Ausblick über die zu erwartende Geschäftsentwicklung für das Geschäftsjahr 2017/2018.
Gegenstand der Aufsichtsratssitzung am 23. Januar 2018 war die Erörterung des geprüften Jahresabschlusses der Dr. Hönle AG sowie des geprüften Konzernabschlusses zum 30. September 2017. An dieser Sitzung nahmen auch die Wirtschaftsprüfer der Dr. Hönle AG teil. Der Vorstand berichtete über die Rentabilität der Gesellschaft, der Tochterunternehmen und der Beteiligungsunternehmen, insbesondere über die Rentabilität des Eigenkapitals gemäß § 90 Absatz 1 Ziffer 2 AktG. Nach einer ausführlichen Aussprache über den Jahresabschluss mit dem Wirtschaftsprüfer und dem Vorstand billigte der Aufsichtsrat die Abschlüsse. In dieser Besprechung wurden auch die Tagesordnung für die ordentliche Hauptversammlung am 21. März 2018 und die Beschlussvorschläge festgelegt. Vorstand und Aufsichtsrat entschieden, der Hauptversammlung vorzuschlagen, vom Bilanzgewinn der Dr. Hönle AG aus dem Geschäftsjahr 2016/2017 in Höhe von 31.490.146,66 € eine Dividende von 0,60 € je dividendenberechtigter Stückaktie an die Aktionäre auszuschütten. Anschließend erläuterte der Vorstand die aktuelle Geschäftslage der Dr. Hönle AG sowie deren Tochterunternehmen und die GuV-Planung für alle Einzelgesellschaften für das Geschäftsjahr 2017/2018.
Am 19. März 2018 trafen sich Vorstand und Aufsichtsrat zu einer weiteren Sitzung und erörterten den Geschäftsverlauf und die Ertragslage der Einzelgesellschaften und des Konzerns im ersten Quartal 2017/2018 sowie die prognostizierte Gewinn- und Verlustrechnung zum Ende des zweiten Quartals. Die gute Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr war im Wesentlichen auf die Steigerung des Umsatzes und des Ergebnisses im Segment Klebstoffe zurückzuführen. Doch auch im Segment Geräte & Anlagen ging der Vorstand von einer Umsatz- und Ergebnissteigerung in den ersten sechs Monaten aus.
Für die Erweiterung der Geschäftstätigkeit im Segment Geräte & Anlagen stellte uns der Vorstand in der Aufsichtsratssitzung am 14. Mai 2018 die Planungen bezüglich des Baus eines neuen Firmengebäudes und des käuflichen Erwerbs entsprechender Grundstücke in Gilching bei München vor. Die Konzernzentrale sollte demnach von Gräfelfing in das nahegelegene Gilching verlegt werden. Der Aufsichtsrat stimmte dem Vorhaben zu und genehmigte die Investition. Auch für den Ausbau der Geschäftstätigkeit der UV-Technik Speziallampen GmbH wurden Investitionen in eine neue Produktionshalle in Wümbach bei Ilmenau eingeplant. Schließlich stimmte der Aufsichtsrat dem Erwerb der restlichen Anteile an der UV-Technik Speziallampen GmbH und an der Aladin GmbH zu. Weiterer Gegenstand der Sitzung war die Bedeutung der technologischen Entwicklung im Bereich der UV-Strahlungsquellen, der UV-LEDs. Die Dr. Hönle AG wird verstärkt in diese Technologie investieren, um ihre Marktposition weiter ausbauen zu können.
Die letzte Sitzung im Geschäftsjahr 2017/2018 fand am 26. Juni 2018 in den Räumen der Panacol-Elosol GmbH statt. Dort wurde uns der Planungsstand zum neuen Firmengebäude der Gesellschaft in Steinbach bei Frankfurt sowie zu einer weiteren Expansionsfläche erläutert. Anschließend legte der Vorstand dem Aufsichtsrat die Finanzierungsmodalitäten für die anstehenden Bauprojekte in Gilching, Steinbach und Wümbach dar.
Ferner erläuterte der Vorstand in dieser Besprechung die prognostizierten Gewinn- und Verlustrechnungen der Einzelgesellschaften und des Konzerns zum Ende des dritten Quartals. Dabei ging er neben anderen Themen auf die gute Geschäftsentwicklung im Klebstoffsegment ein, die der wesentliche Treiber für die deutliche Ergebnissteigerung im Neunmonatszeitraum war.
Besorgte Rückfragen von Aktionären wegen eines überraschenden Kurseinbruchs der Dr. Hönle Aktie veranlassten den Aufsichtsrat, sich kurzfristig am 16. August 2018 mit dem Vorstand zu einem Informationsaustausch zu treffen, um zu klären, dass dieser Kursverlauf nicht durch den Geschäftsverlauf begründet war.
Die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex hat den Kodex zur verantwortungsvollen Unternehmensführung in der Fassung vom 07. Februar 2017 veröffentlicht. Der Aufsichtsrat stimmte die Umsetzung der Empfehlungen und Anregungen des Kodex mit dem Vorstand ab und gab eine gemeinsame Erklärung nach § 161 AktG heraus. Die Erklärung wurde in den Geschäftsbericht aufgenommen und durch Bekanntmachung im Internet den Aktionären dauerhaft zugänglich gemacht. Der Vorstand der Dr. Hönle AG besteht aus zwei und der Aufsichtsrat der Dr. Hönle AG aus drei Mitgliedern. Bei der Besetzung des Vorstands und des Aufsichtsrats der Dr. Hönle AG ergaben sich keine Änderungen.
Die Bunderegierung hat eine Kommission zur Weiterentwicklung des Deutschen Corporate Governance Kodex eingesetzt, die dabei ist, einschneidende Änderungen bezüglich der Bedeutung und der Tätigkeit der Aufsichtsräte zu erarbeiten. Der Aufsichtsratsvorsitzende ist mit Mitgliedern dieser Kommission in Kontakt, um zu erreichen, dass bei Neuregelungen den Unterschieden zwischen den großen mitbestimmten Aufsichtsräten von DAX-Konzernen und denen von KMUs Rechnung getragen wird.
Die Hauptversammlung vom 21. März 2018 wählte die S&P GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2017/2018. Die S&P GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft prüfte für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2017 bis 30. September 2018 den Jahresabschluss der Dr. Hönle AG und den Konzernabschluss sowie den Konzernlagebericht, der mit dem Lagebericht der Dr. Hönle AG zusammengefasst ist, und versah sie jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk.
In der Aufsichtsratssitzung vom 14. Januar 2019 wurde der Prüfungsbericht vom Abschlussprüfer detailliert erörtert. Der Prüfer berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses sowie des zusammengefassten Lageberichts/Konzernlageberichts der Dr. Hönle AG und gab ergänzende Auskünfte über das letzte Geschäftsjahr. Dabei ging er insbesondere auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Aktiengesellschaft und des Konzerns ein. Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, der Hauptversammlung vom 26. März 2019 vorzuschlagen, den Bilanzgewinn der Dr. Hönle AG zur Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,80 € (Vj. 0,60 €) je dividendenberechtigter Aktie zu verwenden und den verbleibenden Rest auf neue Rechnung vorzutragen. Der Aufsichtsrat stimmte dem Ergebnis der Abschlussprüfung zu. Ferner prüften wir den Jahresabschluss, den Konzernabschluss und den zusammengefassten Konzernlagebericht. Es ergaben sich dabei keine Einwendungen, sodass der Aufsichtsrat die Abschlüsse billigte. Der Jahresabschluss war damit festgestellt.
Ich danke den Vorständen sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hönle Gruppe für ihre gemeinsamen Anstrengungen und Leistungen, mit denen sie zum hervorragenden Geschäftsjahr 2017/2018 beigetragen haben.
Prof. Dr. Karl Hönle, Vorsitzender des Aufsichtsrats
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