Quarterly Report • Nov 14, 2019
Quarterly Report
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Tauschgeschäft mit E.ON nach EU-Freigabe großenteils umgesetzt: RWE gibt innogy-Beteiligung ab und übernimmt Erneuerbare-Energien-Geschäft von E.ON // EU-Kommission genehmigt Fortführung des britischen Kapazitätsmarktes // Bereinigtes EBITDA in den ersten drei Quartalen um 27% über Vorjahr // Neue Ergebnisprognose für 2019: Bereinigtes EBITDA von 2,2 bis 2,5 Mrd.€ erwartet
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| Eckdaten des RWE-Konzerns | Jan - Sep 2019 | Jan - Sep 2018 | +/- | Jan - Dez 2018 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Stromerzeugung | Mrd. kWh | 107,8 | 131,6 | -23,8 | 176,0 |
| Außenumsatz (ohne Erdgas-/Stromsteuer) | Mio.€ | 9.107 | 9.7121 | -605 | 13.2981 |
| Bereinigtes EBITDA | Mio.€ | 1.442 | 1.139 | 303 | 1.538 |
| Bereinigtes EBIT | Mio.€ | 624 | 465 | 159 | 619 |
| Ergebnis fortgeführter Aktivitäten vor Steuern | Mio.€ | -254 | -42 | -212 | 49 |
| Nettoergebnis | Mio.€ | 9.091 | -65 | 9.156 | 335 |
| Ergebnis je Aktie | € | 14,79 | -0,11 | 14,90 | 0,54 |
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit fortgeführter Aktivitäten | Mio.€ | -1.452 | 3.713 | -5.165 | 4.611 |
| Investitionen | Mio.€ | 8.909 | 863 | 8.046 | 1.260 |
| in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | Mio.€ | 1.198 | 687 | 511 | 1.079 |
| in Finanzanlagen | Mio.€ | 7.711 | 176 | 7.535 | 181 |
| Free Cash Flow | Mio.€ | -1.976 | 2.912 | -4.888 | 3.439 |
| 30.09.2019 | 31.12.2018 | ||||
| Nettoschulden fortgeführter Aktivitäten | Mio.€ | 10.040 | 4.389 | 5.651 | |
| Mitarbeiter2 | 19.844 | 17.748 | 2.096 |
1 Angepasster Wert, im Wesentlichen wegen Änderungen bei der Erfassung von Umsätzen aus Derivatgeschäften
2 Umgerechnet in Vollzeitstellen
Im September 2019 konnten RWE und E.ON ihr im Vorjahr vereinbartes Tauschgeschäft zum großen Teil abschließen. Voraussetzung dafür war die finale Freigabe durch die EU-Kommission, die am 17. September erteilt wurde. Einen Tag später ist die von RWE gehaltene 76,8%-Beteiligung an innogy auf E.ON übertragen worden. Zeitgleich hat E.ON eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen vorgenommen und die dadurch geschaffenen rund 440 Mio. Aktien an RWE ausgegeben. Dadurch waren wir zunächst mit 16,7% an E.ON beteiligt, haben diesen Anteil aber bis Anfang Oktober durch Aktienverkäufe auf 15,0% reduziert. Mit der Übertragung des Erneuerbare-Energien-Geschäfts von E.ON auf RWE konnte ein weiterer Teil des Tauschgeschäfts vollzogen werden. Diese Aktivitäten sind mit Ablauf des 30. Septembers transferiert worden. Zeitgleich haben wir die Minderheitsanteile der E.ON-Tochter PreußenElektra an den RWE-Kernkraftwerken Gundremmingen (25%) und Emsland (12,5%) übernommen. Darüber hinaus leisteten wir einen finanziellen Ausgleich an E.ON in Höhe von 1,5 Mrd.€. Für den vollständigen Abschluss der Transaktion muss E.ON noch Teile des innogy-Portfolios an uns zurückgeben. Dabei handelt es sich um das Erneuerbare-Energien-Geschäft, die deutschen und tschechischen Gasspeicher sowie eine 37,9%-Beteiligung am österreichischen Energieversorger Kelag. Der Rücktransfer soll so früh wie möglich im kommenden Jahr erfolgen.
Im Rahmen des Tauschgeschäfts war vereinbart worden, dass RWE von innogy die Mehrheitsbeteiligung am tschechischen Gasnetzbetreiber innogy Grid Holding (IGH) erwirbt und später an E.ON weitergibt. Die Übernahme des 50,04%-Pakets durch RWE fand Ende Februar 2019 statt. Allerdings hat das vom australischen Finanzdienstleister und Infrastrukturinvestor Macquarie geführte Konsortium MIRA, das die restlichen Anteile an IGH hält, ein Vorkaufsrecht geltend gemacht. Dementsprechend haben wir die IGH-Anteile an MIRA und nicht an E.ON weiterverkauft. Diese Transaktion wurde zum 30. September abgeschlossen. Der Verkaufspreis betrug rund 1,8 Mrd.€ und entsprach damit den Konditionen, zu denen wir die Beteiligung von innogy erworben hatten.
Ebenfalls im Zuge des Tauschgeschäfts hat RWE Ende August den 49%-Anteil von innogy am slowakischen Energieversorger VSE mit Sitz in Kosice übernommen. Die Beteiligung soll im kommenden Jahr zu gleichen Konditionen an E.ON weitergegeben werden. Der dann fällige Kaufpreis ist bereits im September 2019 bei der Abwicklung der Zahlungsansprüche aus dem Tauschgeschäft berücksichtigt worden. VSE wird als "nicht fortgeführte Aktivität" weiterhin in unsere Konzernzahlen einbezogen.
Mit der Übernahme unserer Mehrheitsbeteiligung an innogy hat E.ON ein Darlehen vorzeitig abgelöst, das wir unserer damaligen Tochter im Vorfeld des Börsengangs vom Oktober 2016 gewährt hatten. Es belief sich auf 700 Mio.€ und wäre im Oktober 2020 fällig geworden. Den Tilgungsbetrag zuzüglich aufgelaufener Zinsen haben wir bereits erhalten. Er ist ebenfalls mit anderen Zahlungsansprüchen aus dem Tauschgeschäft verrechnet worden.
Über den Einfluss der beschriebenen Transaktionsschritte auf unsere Finanz-, Vermögens- und Ertragslage informieren wir auf Seite 7 ff. Durch die Übernahme des Erneuerbare-Energien-Geschäfts von E.ON verändert sich zudem die Struktur unserer Finanzberichterstattung. Näheres dazu finden Sie auf Seite 5 f.
Am 30. September hat der Vorstand der RWE AG die Öffentlichkeit über die künftige strategische Ausrichtung des Konzerns informiert. Eine Leitlinie unseres unternehmerischen Handelns wird die Reduktion der Emission von Treibhausgasen sein. Von 2012 bis 2018 hat RWE den jährlichen CO2-Ausstoß bereits um ein Drittel gesenkt. Bis 2030 ist eine Verringerung um rund 70% gegenüber 2012 vorgesehen. Eine zentrale Rolle spielt dabei der schrittweise Ausstieg aus der Kohleverstromung. Beispielsweise nehmen wir Ende März 2020 unser letztes britisches Steinkohlekraftwerk Aberthaw vorzeitig vom Netz. In Deutschland wird der Ausstiegspfad durch die Empfehlungen der Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" bestimmt, zu deren Umsetzung sich die Bundesregierung bekannt hat. In den Niederlanden, wo voraussichtlich ab 2030 keine Kohle mehr verstromt werden darf, rüsten wir die betroffenen Anlagen Amer 9 und Eemshaven auf die zunehmende Nutzung von Biomasse um. Bis 2040 wollen wir die Stromproduktion des RWE-Konzerns so weit umgestellt haben, dass der Anspruch der Klimaneutralität erfüllt wird. Dabei setzen wir auf die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien. Durch das Tauschgeschäft mit E.ON haben wir hier bereits eine führende Position erreicht, die wir ausbauen wollen. Wir haben uns vorgenommen, pro Jahr 1,5 Mrd.€ aus unserem operativen Cash Flow in erneuerbare Energien zu investieren. Durch Fremdfinanzierungen und Einnahmen aus dem Verkauf von Projektbeteiligungen können sich die Ausgaben auf 2 bis 3 Mrd.€ erhöhen. Darüber hinaus setzen wir auf eine verstärkte Nutzung von Speichertechnologien und den Einsatz von CO2-frei produziertem Wasserstoff für die klimaneutrale Stromerzeugung. Die Weiterentwicklung unserer Strategie spiegelt sich auch im Markenauftritt wider. Mit unserer neuen gemeinsamen Leitlinie "Our energy for a sustainable life" bringen wir zum Ausdruck, dass der RWE-Konzern mit seinen rund 20.000 Mitarbeitern entschlossen auf eine nachhaltige Energieversorgung hinarbeitet.
Mitte September hat innogy vom britischen Ministerium für Wirtschaft, Energie und Industriestrategie den Förderzuschlag für das Offshore-Windkraft-Projekt Sofia erhalten. Die Entscheidung fiel per Auktionsverfahren. Im Rahmen des Projekts sollen in der britischen Nordsee Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 1,4 GW entstehen. Das Investitionsvolumen wird auf 3 Mrd. £ veranschlagt (inklusive Netzanschluss). Für die Stromerzeugung des Windparks garantiert der Staat eine Vergütung von 39,65 £/MWh. Der Betrag bezieht sich auf das Preisniveau von 2012 und wird noch um die Inflation nach oben angepasst. Die Förderdauer beträgt 15 Jahre. Der Standort von Sofia knapp 200 Kilometer vor der englischen Küste im Gebiet Dogger Bank zeichnet sich durch sehr gute Windbedingungen und moderate Wassertiefen aus. Für den Windpark liegen bereits alle erforderlichen Genehmigungen vor. Im kommenden Jahr soll die finale Investitionsentscheidung getroffen werden. Nach aktueller Planung könnten 2024/2025 die ersten Windkraftanlagen den Betrieb aufnehmen. Im Jahr 2026 würde der Windpark dann mit voller Kapazität am Netz sein.
In Großbritannien werden die erneuerbaren Energien seit April 2015 über einen als "Contract for Difference" (CfD) bezeichneten Mechanismus gefördert. Liegt der Preis, den die Anlagenbetreiber am Großhandelsmarkt erzielen, unter einer garantierten Vergütung, wird ihnen die Differenz erstattet. Liegt er darüber, müssen sie Zahlungen leisten. Bei der Auswahl der zu fördernden Projekte wird folgendermaßen vorgegangen: Ist der für eine bestimmte Erzeugungstechnologie vorgesehene Fördertopf groß genug, erhalten alle Bewerber einen CfD-Vertrag. Reicht der jeweilige Topf nicht aus, wird im Bieterverfahren entschieden, wer zum Zuge kommt. Die Auktion vom September war die dritte seit Einführung des CfD-Fördersystems in Großbritannien.
Ende September haben wir den 300-MW-Block C des Braunkohlekraftwerks Neurath vom Netz genommen und in die sogenannte Sicherheitsbereitschaft überführt. Bei gravierenden Engpässen in der Stromversorgung könnte der Block binnen zehn Tagen reaktiviert werden. Seine Abschaltung war aus Klimaschutzgründen vorgeschrieben. Nach dem Strommarktgesetz mussten von 2016 bis 2019 insgesamt acht Braunkohleblöcke mit einer Leistung von insgesamt 2,7 GW vom Markt genommen werden. Die Anlagen stehen noch jeweils vier Jahre nach ihrer Abschaltung für die letzte Absicherung der Stromversorgung bereit. Danach sind sie endgültig stillzulegen. RWE nimmt mit fünf 300-MW-Blöcken an der Braunkohle-Sicherheitsbereitschaft teil: Ende September 2017 hatten wir bereits die Anlagen Frimmersdorf P und Q in die Sicherheitsbereitschaft überführt. Ein Jahr später folgten Niederaußem E und F.
Wesentliche Ereignisse, die im Zeitraum von Januar bis Juli 2019 eingetreten sind, haben wir bereits im Zwischenbericht über das erste Halbjahr 2019 auf den Seiten 5 bis 10 dargestellt.
Die EU-Kommission hat den britischen Kapazitätsmarkt nach eingehender Prüfung erneut genehmigt. Das gab sie am 24. Oktober bekannt. Nach ihrer Auffassung stehen die Kapazitätsmarktregelungen in Einklang mit den EU-Beihilfevorschriften. Zu diesem Ergebnis war die Kommission bereits im Juli 2014 gelangt. Die damalige Prüfung war aber nach Auffassung des Gerichts der Europäischen Union nicht umfassend genug gewesen. Die Richter haben die erste Genehmigung daher im November 2018 für unwirksam erklärt. Der britische Kapazitätsmarkt trat danach in eine Stillhaltephase ein, in der den teilnehmenden Stromerzeugern keine Prämien mehr gezahlt wurden. RWE sind dadurch vertraglich zugesicherte Kapazitätsvergütungen von rund 50 Mio.€ für 2018 und rund 180 Mio.€ für 2019 zunächst nicht gewährt worden. Unmittelbar nach der erneuten Genehmigung durch die EU hat das britische Ministerium für Wirtschaft, Energie und Industriestrategie seine Absicht bekräftigt, die Kapazitätszahlungen wieder aufzunehmen und die Rückstände zu begleichen. Die Erstattungen werden wir voraussichtlich Anfang 2020 erhalten. Ungeachtet dessen schlagen sie sich bereits im laufenden Geschäftsjahr ergebniswirksam nieder. In unserer bisherigen Prognose für 2019 hatten wir Effekte aus der Wiederaufnahme des Kapazitätsmarktes ausgeklammert, haben den Ausblick nun aber angepasst (siehe Seite 16).
Die Bundesregierung hat Anfang Oktober ein Klimaschutzgesetz verabschiedet. Kurz zuvor hatte sie die Eckpunkte für ein Klimaschutzprogramm 2030 beschlossen. Klimaschutzgesetz und Klimaschutzprogramm 2030 sollen sicherstellen, dass die nationalen Emissionsminderungsziele für 2030 erreicht werden. Mit dem Klimaschutzgesetz werden diese Ziele erstmals legislativ verankert. Für alle Sektoren außer der Energiewirtschaft sind zudem jährliche Zwischenziele vorgesehen. Das Klimaschutzprogramm 2030 beschreibt die Instrumente und Maßnahmen, mit denen die Ziele erreicht werden sollen. Geplant ist u.a. die Einführung einer CO2-Bepreisung in den Sektoren Verkehr und Wärme, die nicht vom europäischen Emissionshandel erfasst werden. Dies soll ab 2021 zunächst auf nationaler Ebene geschehen. Perspektivisch will sich die Bundesregierung für die Einführung eines europaweiten sektorübergreifenden Emissionshandels mit einem moderaten Mindestpreis einsetzen. Den Mehrausgaben der Verbraucher durch die CO2-Bepreisung bei Kraft- und Brennstoffen sollen Entlastungen an anderer Stelle gegenüberstehen, beispielsweise durch eine höhere Pendlerpauschale und eine niedrigere Mehrwertsteuer auf Bahnfahrkarten. Das Klimaschutzprogramm beinhaltet eine Vielzahl weiterer Maßnahmen in den Sektoren Gebäude, Verkehr, Land- und Forstwirtschaft, Industrie und Energiewirtschaft. Vorgesehen ist u.a. ein beschleunigter Ausbau der Offshore-Windkraft: Statt bisher 15 GW strebt die Bundesregierung nun eine Gesamtkapazität von 20 GW bis 2030 an. Die Akzeptanz neuer Windräder will sie dadurch erhöhen, dass Kommunen künftig eine finanzielle Beteiligung am Betrieb von Anlagen erhalten. Darüber hinaus plant sie die Abschaffung des Förderdeckels für neue Photovoltaikanlagen: Dieser sah vor, dass bei Erreichen einer Gesamtkapazität von 52 GW keine Einspeisevergütungen mehr für Neuanlagen gewährt werden. Darüber hinaus bekennt sich die Bundesregierung zu den Vorschlägen der Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung", die im Januar 2019 ein Konzept für einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohle-verstromung bis 2038 vorgelegt hat. Nach den Vorstellungen der Kommission sollen die Stilllegungen im Einvernehmen mit den Betreibern erfolgen und diesen angemessene Entschädigungen gewährt werden (siehe Zwischenbericht über das erste Halbjahr 2019, Seite 5 f.).
RWE wird künftig auch in polnische Offshore-Windkraft-Vorhaben investieren. Wie im Oktober bekanntgegeben wurde, haben wir von mehreren Privateigentümern und Entwicklern eine Projekt-Pipeline mit einer Gesamtkapazität von über 1,5 GW erworben. Die insgesamt vier Vorhaben sollen an der Sandbank von Stupsk in der Ostsee realisiert werden. In Polen betreiben wir bereits mehrere Windkraftparks auf dem Festland mit einer Leistung von insgesamt 385 MW.
Wie auf Seite 1 dargestellt, haben wir zum 18. September unsere innogy-Beteiligung (76,8%) an E.ON verkauft. Im Gegenzug erhielten wir das Erneuerbare-Energien-Geschäft von E.ON und die von der E.ON-Tochter PreußenElektra gehaltenen Minderheitsbeteiligungen an den RWE-Kernkraftwerken Gundremmingen (25%) und Emsland (12,5%). Diese Transaktionen führen zu wesentlichen Veränderungen unserer Finanzberichterstattung.
Geschäftsteile von innogy, die in der Gewinn- und Verlustrechnung als "nicht fortgeführte Aktivitäten" und in der Bilanz als "zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte/Schulden" erfasst waren, sind zum 18. September entkonsolidiert worden. Eine Ausnahme bildet die 49 %-Beteiligung am slowakischen Energieversorger VSE, die erst im kommenden Jahr auf E.ON übergehen soll und bis dahin von uns gehalten wird: Sie bleibt in den genannten Positionen berücksichtigt. Auch die "fortgeführten innogy-Aktivitäten" sind weiterhin Teil unserer Finanzberichterstattung, obwohl sie aus rechtlicher Sicht vorübergehend zu E.ON gehören. Die genannten Aktivitäten tragen damit ohne Unterbrechung zum Ergebnis, zum Cash Flow und zur Verschuldung des RWE-Konzerns bei. E.ON wird sie 2020 auf uns zurückübertragen, sobald die rechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen sind.
Das von E.ON erhaltene Erneuerbare-Energien-Geschäft stellen wir im neu gebildeten Segment "Übernommene E.ON-Aktivitäten" dar. Abweichend vom Zeitpunkt der rechtlichen Übertragung berücksichtigen wir es bereits seit dem 18. September in unseren Konzernzahlen. Die Minderheitsbeteiligungen an den Kernkraftwerken Gundremmingen und Emsland erfassen wir mit Wirkung zum 30. September 2019 im Segment "Braunkohle & Kernenergie".
In der Finanzberichterstattung für 2019 untergliedern wir den RWE-Konzern nun in fünf Segmente mit den folgenden Bezeichnungen: (1) Braunkohle & Kernenergie, (2) Europäische Stromerzeugung, (3) Energiehandel, (4) Fortgeführte innogy-Aktivitäten und (5) Übernommene E.ON-Aktivitäten. Die einzelnen Segmente setzen sich wie folgt zusammen:
| ― | Braunkohle & Kernenergie: Hier erfassen wir unsere deutsche Stromerzeugung aus den Energieträgern Braunkohle und Kernkraft sowie unsere Braunkohleförderung im Rheinland. Die operative Verantwortung für diese Aktivitäten liegt bei RWE Power. Unter "Braunkohle & Kernenergie" berücksichtigen wir ferner unsere Anteile am niederländischen Kernkraftwerksbetreiber EPZ (30%) und an der deutschen URANIT (50%), die mit 33% an der auf Uran-Anreicherung spezialisierten Urenco beteiligt ist. Zu dem Segment gehörte auch unsere 51%-Beteiligung am ungarischen Braunkohleverstromer Matra, die wir im März 2018 veräußert haben. |
| ― | Europäische Stromerzeugung: Dieses Segment umfasst unsere Stromerzeugung aus Gas, Steinkohle und Biomasse, deren regionaler Fokus auf Deutschland, Großbritannien und Benelux liegt. Ebenso darin enthalten sind unsere 70%-Beteiligung am türkischen Gaskraftwerk Denizli, einige Wasserkraftwerke in Deutschland und Luxemburg sowie die auf Projektmanagement und Ingenieurdienstleistungen spezialisierte RWE Technology International. All diese Aktivitäten werden von RWE Generation gesteuert. |
| ― | Energiehandel: Hier stellen wir das Geschäft von RWE Supply&Trading dar, die auf den Eigenhandel mit Commodities spezialisiert ist. Darüber hinaus fungiert die Gesellschaft als Zwischenhändler für Gas, beliefert Großkunden mit Energie und tätigt kurz- bis mittelfristige Investitionen in Energieanlagen oder Energieunternehmen, bei denen sich durch wertsteigernde Maßnahmen und anschließende Weiterveräußerung attraktive Renditen erzielen lassen (Principal Investments). Zu den Aufgaben von RWE Supply&Trading gehört auch die Vermarktung des von RWE erzeugten Stroms und die kommerzielle Optimierung des Kraftwerkseinsatzes; die mit den letztgenannten Aktivitäten erzielten Ergebnisbeiträge werden allerdings in den Segmenten Braunkohle & Kernenergie und Europäische Stromerzeugung ausgewiesen. |
| ― | Fortgeführte innogy-Aktivitäten: Hauptbestandteil dieses Segments ist das Erneuerbare-Energien-Geschäft von innogy. Das Unternehmen gehört zu den führenden Stromerzeugern aus regenerativen Quellen mit regionalem Fokus auf Europa, hier vor allem Deutschland und Großbritannien, sowie mit Startpositionen in Nordamerika und Australien. Bei den Energiequellen liegt der Schwerpunkt auf Windkraft an Land (onshore) und im Meer (offshore), gefolgt von Wasserkraft und Photovoltaik. Zu den fortgeführten innogy-Aktivitäten zählen ferner die deutschen und tschechischen Gasspeicher sowie eine 37,9%-Beteiligung am österreichischen Energieversorger Kelag. |
| ― | Übernommene E.ON-Aktivitäten: Hier stellen wir das von E.ON erhaltene Geschäft mit den erneuerbaren Energien dar, dessen Schwerpunkt ebenfalls auf der Stromerzeugung aus Windkraft liegt, das aber auch kleinere Aktivitäten auf dem Gebiet der Photovoltaik und Energiespeicherung umfasst. Das von E.ON aufgebaute Erzeugungsportfolio hat eine Gesamtleistung von 4,7 GW, darunter Onshore-Windparks mit 3,7 GW und Offshore-Windparks mit 1,0 GW. Die Zahlen beziehen sich nur auf vollkonsolidierte Aktivitäten und geben den Stand zum 30. September 2019 wieder. Die für das Erneuerbare-Energien-Geschäft zuständigen Gesellschaften sind mit ihren insgesamt rund 1.500 Mitarbeitern vor allem in Nordamerika und Europa aktiv. |
Konzerngesellschaften mit segmentübergreifenden Aufgaben wie die Holding RWE AG weisen wir unter "Sonstige, Konsolidierung" aus. Die Position enthält außerdem unseren 25,1%-Anteil am deutschen Übertragungsnetzbetreiber Amprion, die neu hinzugekommene Finanzbeteiligung an E.ON und Konsolidierungseffekte.
In der Berichterstattung über das Geschäftsjahr 2019 wenden wir erstmals den neuen Rechnungslegungsstandard IFRS 16 "Leasingverhältnisse" an. Demnach sind Leasingverhältnisse grundsätzlich in der Bilanz zu erfassen, es sei denn, sie sind kurzfristig (bis zwölf Monate) oder beziehen sich auf geringwertige Güter. Der Leasingnehmer hat für die geleasten Vermögenswerte ein Nutzungsrecht zu aktivieren und eine entsprechende Verbindlichkeit in Höhe des Barwertes der künftigen Leasingzahlungen zu passivieren. Nähere Erläuterungen dazu finden Sie im Geschäftsbericht 2018 auf Seite 107. Die geänderte Vorgehensweise führt zu einer Erhöhung der Bilanzsumme und der Nettoschulden. In der Gewinn- und Verlustrechnung steigen die Abschreibungen und verschlechtert sich das Finanzergebnis; diesen Effekten stehen etwa gleich große Entlastungen beim bereinigten EBITDA gegenüber, so dass das Nettoergebnis nahezu unbeeinflusst bleibt. Auf eine Anpassung der Vorjahreszahlen haben wir verzichtet.
Die vorliegende Zwischenmitteilung enthält Aussagen, die sich auf die künftige Entwicklung des RWE-Konzerns und seiner Gesellschaften sowie der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar. Wir haben sie auf Basis aller Informationen getroffen, die uns zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments zur Verfügung standen. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht zutreffen oder unvorhergesehene Risiken eintreten, können die tatsächlichen von den erwarteten Entwicklungen abweichen. Für die Aussagen können wir daher keine Gewähr übernehmen.
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| Außenumsatz1 in Mio.€ | Jan - Sep 2019 |
Jan - Sep 2018 |
+/- | Jan - Dez 2018 |
|---|---|---|---|---|
| Braunkohle & Kernenergie | 771 | 813 | -42 | 1.132 |
| Europäische Stromerzeugung | 562 | 660 | -98 | 925 |
| Energiehandel | 6.892 | 7.458 | -566 | 10.100 |
| Fortgeführte innogy-Aktivitäten | 828 | 765 | 63 | 1.124 |
| Übernommene E.ON-Aktivitäten | 46 | - | 46 | - |
| Sonstige, Konsolidierung | 8 | 16 | -8 | 17 |
| RWE-Konzern (ohne Erdgas-/Stromsteuer) | 9.107 | 9.712 | -605 | 13.298 |
| Erdgas-/Stromsteuer | 111 | 102 | 9 | 141 |
| RWE-Konzern | 9.218 | 9.814 | -596 | 13.439 |
1 Teilweise angepasste Vorjahreswerte, im Wesentlichen wegen Änderungen bei der Erfassung von Umsätzen aus Derivatgeschäften
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| Außenumsatz nach Produkten1 in Mio.€ | Jan - Sep 2019 |
Jan - Sep 2018 |
+/- | Jan - Dez 2018 |
|---|---|---|---|---|
| Stromerlöse | 7.460 | 7.366 | 94 | 10.090 |
| Davon: | ||||
| Braunkohle & Kernenergie | 221 | 218 | 3 | 303 |
| Europäische Stromerzeugung | 406 | 374 | 32 | 542 |
| Energiehandel | 6.184 | 6.229 | -45 | 8.447 |
| Fortgeführte innogy-Aktivitäten | 619 | 545 | 74 | 799 |
| Übernommene E.ON-Aktivitäten | 31 | - | 31 | - |
| Gaserlöse | 601 | 1.123 | -522 | 1.565 |
| Davon: | ||||
| Energiehandel | 552 | 1.075 | -523 | 1.502 |
| Fortgeführte innogy-Aktivitäten | 37 | 36 | 1 | 47 |
| Sonstige Erlöse | 1.046 | 1.223 | -177 | 1.643 |
| RWE-Konzern (ohne Erdgas-/Stromsteuer) | 9.107 | 9.712 | -605 | 13.298 |
1 Teilweise angepasste Vorjahreswerte, im Wesentlichen wegen Änderungen bei der Erfassung von Umsätzen aus Derivatgeschäften. Wegen Geringfügigkeit nicht gesondert ausgewiesen sind Stromerlöse unter "Sonstige, Konsolidierung" und Gaserlöse im Segment Europäische Stromerzeugung.
In den ersten drei Quartalen 2019 erzielte RWE einen Außenumsatz von 9.107 Mio.€ (ohne Erdgas- und Stromsteuer). Das sind 6 % weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Rückgang ist in erster Linie den Gaserlösen zuzuordnen, die mit 601 Mio.€ nur noch etwa halb so hoch waren wie 2018. Hier machte sich ein Sondereffekt bemerkbar: Gasverkäufe von RWE Supply&Trading in Tschechien klassifizieren wir seit der Veräußerung des dortigen Großabnehmers innogy als reine Handelserlöse, die lediglich mit der Marge im Umsatz erfasst werden (Nettoausweis). Im Vorjahresumsatz waren sie dagegen noch auf Bruttobasis enthalten. Mit unserem Hauptprodukt Strom erwirtschafteten wir Erlöse von 7.460 Mio.€. Der Wert ist geringfügig höher als 2018. Umsatzsteigernd wirkte, dass RWE Supply&Trading beim Verkauf unserer Erzeugung am Großhandelsmarkt und bei der Belieferung von Industriekunden höhere Preise realisiert hat. Allerdings gab es gegenläufige Mengeneffekte, weil wir wesentlich weniger Strom aus Braun- und Steinkohle produziert haben.
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| Innenumsatz | Jan - Sep | Jan - Sep | +/- | Jan - Dez |
|---|---|---|---|---|
| in Mio.€ | 2019 | 2018 | 2018 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Braunkohle & Kernenergie | 1.542 | 1.782 | -240 | 2.340 |
| Europäische Stromerzeugung | 2.407 | 2.753 | -346 | 3.768 |
| Energiehandel | 2.517 | 2.686 | -169 | 3.434 |
| Fortgeführte innogy-Aktivitäten | 282 | 271 | 11 | 386 |
| Übernommene E.ON-Aktivitäten | - | - | - | - |
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| Bereinigtes EBITDA in Mio.€ | Jan - Sep 2019 |
Jan - Sep 2018 |
+/- | Jan - Dez 2018 |
|---|---|---|---|---|
| Braunkohle & Kernenergie | 231 | 240 | -9 | 356 |
| Europäische Stromerzeugung | 130 | 234 | -104 | 334 |
| Energiehandel | 545 | 183 | 362 | 183 |
| Fortgeführte innogy-Aktivitäten | 583 | 488 | 95 | 699 |
| Übernommene E.ON-Aktivitäten | 23 | - | 23 | - |
| Sonstige, Konsolidierung | -70 | -6 | -64 | -34 |
| RWE-Konzern | 1.442 | 1.139 | 303 | 1.538 |
Unser bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes EBITDA) belief sich auf 1.442 Mio.€.
Damit lagen wir um 303 Mio.€ bzw. 27% über dem Vergleichswert des Vorjahres. Den Ausschlag dafür gab, dass wir im Handelsgeschäft außergewöhnlich erfolgreich waren. In den einzelnen Segmenten zeigte sich folgende Ergebnisentwicklung:
| ― | Braunkohle & Kernenergie: Das bereinigte EBITDA lag hier mit 231 Mio.€ knapp unter dem Vorjahreswert (240 Mio.€). Vor allem wartungsbedingte Kraftwerksstillstände und der vorläufige Rodungsstopp im Hambacher Forst belasteten unsere Ertragslage. Beide Sachverhalte trugen dazu bei, dass unsere Stromerzeugung aus Braunkohle weit unter dem Niveau von 2018 lag. Positiven Einfluss hatte, dass wir für den Strom unserer Braunkohle- und Kernkraftwerke einen etwas höheren Großhandelspreis erzielt haben als im Vorjahr. Die Erzeugung dieser Anlagen hatten wir bereits vor 2019 nahezu vollständig auf Termin verkauft. |
| ― | Europäische Stromerzeugung: In diesem Segment hat sich das bereinigte EBITDA um 104 Mio.€ auf 130 Mio.€ verringert. Gründe dafür waren, dass wir wegen ungünstiger Marktbedingungen weniger Steinkohle verstromt haben und dass die Erträge aus der kommerziellen Optimierung des Kraftwerkseinsatzes gesunken sind. Außerdem haben wir keine Kapazitätsprämien für unsere britischen Kraftwerke mehr erhalten, weil das Gericht der Europäischen Union die von der EU-Kommission erteilte Genehmigung für den Kapazitätsmarkt Ende 2018 für unwirksam erklärt hatte. Im Vorjahreszeitraum waren uns dagegen noch Prämien in Höhe von 47 Mio. € gewährt worden. Ende Oktober 2019 hat die EU-Kommission den Kapazitätsmarkt nach eingehender Prüfung erneut genehmigt (siehe Seite 4). Deshalb erwarten wir, dass uns die entgangenen Prämien nachträglich gewährt werden und sich dies positiv im Gesamtjahresergebnis niederschlagen wird. Unser aktualisierter Ausblick für 2019 sieht nun ein bereinigtes Segment-EBITDA von 450 bis 550 Mio.€ vor. Bislang hatten wir 250 bis 350 Mio.€ prognostiziert. |
| ― | Energiehandel: Das bereinigte EBITDA lag hier bei 545 Mio.€ und damit weit über dem Vorjahreswert (183 Mio.€). Maßgeblich dafür war die bereits erwähnte außergewöhnlich gute Handelsperformance. Auch das Gasgeschäft lieferte einen hohen Ergebnisbeitrag. Außerdem entfiel eine Belastung aus dem Vorjahr, die sich aus einer Wertberichtigung auf eine Beteiligung ergeben hatte. |
| ― | Fortgeführte innogy-Aktivitäten: Das bereinigte EBITDA des bei RWE verbleibenden innogy-Geschäfts erhöhte sich um 95 Mio.€ auf 583 Mio.€. Eine Rolle spielte dabei, dass die Windparks von innogy aufgrund der Wetterverhältnisse insgesamt besser ausgelastet waren als 2018. Erneuerbare-Energien-Anlagen, die nicht mit festen Einspeisevergütungen gefördert werden, profitierten zudem von gestiegenen Notierungen im Stromgroßhandel. Auch der fortgesetzte Ausbau der Windkraftkapazitäten von innogy schlug sich positiv im Ergebnis nieder. |
| ― | Übernommene E.ON-Aktivitäten: Da wir das frühere E.ON-Geschäft mit den erneuerbaren Energien erst seit dem 18. September 2019 im RWE-Konzernabschluss erfassen, konnte es im Berichtszeitraum noch keinen nennenswerten Beitrag zum bereinigten EBITDA leisten (23 Mio.€). Für die Zeit bis Jahresende erwarten wir einen Wert von 200 bis 300 Mio.€. |
Die Einbeziehung der E.ON-Aktivitäten und die bevorstehende Wiedereinsetzung des britischen Kapazitätsmarktes haben zur Folge, dass das bereinigte EBITDA des Konzerns höher ausfällt, als wir bislang kommuniziert haben. Beide Sachverhalte hatten wir bei der Aufstellung unserer Prognose für 2019 ausgeklammert. Über unseren aktualisierten Ausblick für 2019, der diese Aspekte mitberücksichtigt, informieren wir auf Seite 16.
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| Bereinigtes EBIT | Jan - Sep | Jan - Sep | +/- | Jan - Dez |
|---|---|---|---|---|
| in Mio.€ | 2019 | 2018 | 2018 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Braunkohle & Kernenergie | -20 | 38 | -58 | 77 |
| Europäische Stromerzeugung | -105 | 14 | -119 | 37 |
| Energiehandel | 537 | 179 | 358 | 177 |
| Fortgeführte innogy-Aktivitäten | 293 | 226 | 67 | 349 |
| Übernommene E.ON-Aktivitäten | -11 | - | -11 | - |
| Sonstige, Konsolidierung | -70 | 8 | -78 | -21 |
| RWE-Konzern | 624 | 465 | 159 | 619 |
Unser bereinigtes EBIT belief sich in den ersten drei Quartalen auf 624 Mio.€. Damit lag es um 159 Mio.€ bzw. 34% über dem Vergleichswert für 2018. Vom bereinigten EBITDA unterscheidet es sich durch die betrieblichen Abschreibungen, die im Berichtszeitraum 818 Mio.€ betrugen (Vorjahr: 674 Mio.€).
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| Neutrales Ergebnis in Mio.€ | Jan - Sep 2019 |
Jan - Sep 2018 |
+/- | Jan - Dez 2018 |
|---|---|---|---|---|
| Veräußerungsergebnis | 25 | -24 | 49 | -25 |
| Ergebniseffekte aus der Bewertung von Derivaten und Vorräten1 | -258 | -191 | -67 | -146 |
| Sonstige | -348 | -34 | -314 | 10 |
| Neutrales Ergebnis | -581 | -249 | -332 | -161 |
1 Geänderte Positionsbezeichnung (vorher: Ergebniseffekte aus Derivaten)
Das neutrale Ergebnis, in dem wir bestimmte nicht operative oder aperiodische Effekte erfassen, lag bei - 581 Mio.€ und damit deutlich unter dem Vorjahreswert (-249 Mio.€). Seine Einzelpositionen entwickelten sich wie folgt:
| ― | Veräußerungen von Beteiligungen und Vermögenswerten führten zu einem Buchgewinn von 25 Mio.€, die u.a. aus dem Verkauf des belgischen Gaskraftwerks Inesco stammten (siehe Zwischenmitteilung über das erste Quartal 2019, Seite 4). Im Vorjahr hatten wir noch ein negatives Veräußerungsergebnis ausgewiesen (-24 Mio.€), was im Wesentlichen auf die Entkonsolidierung unserer 51%-Beteiligung am ungarischen Braunkohleverstromer Matra zurückzuführen war. |
| ― | Die Bewertung von Derivaten und Vorräten schlug mit -258 Mio.€ zu Buche, gegenüber -191 Mio.€ im Vorjahr. Solche Bewertungseffekte sind nur temporär. Sie entstehen u.a. dadurch, dass Finanzinstrumente zur Absicherung von Preisrisiken gemäß IFRS mit ihren Marktwerten am jeweiligen Stichtag zu bilanzieren sind, während die abgesicherten Grundgeschäfte erst bei ihrer Realisierung erfolgswirksam erfasst werden dürfen. Außerdem gab es vorübergehende Belastungen bei eingespeichertem Gas, das bereits auf Termin verkauft ist, aber mit den niedrigen Spotpreisen zum Bilanzstichtag bewertet werden musste. |
| ― | Das unter "Sonstige" ausgewiesene Ergebnis lag mit -348 Mio.€ deutlich unter dem Vorjahreswert (-34 Mio.€). Hauptgrund dafür ist, dass innogy eine außerplanmäßige Abschreibung auf ihren deutschen Offshore-Windpark Nordsee Ost vorgenommen hat. Der Windpark ist einem Werthaltigkeitstest unterzogen worden, weil die Insolvenz eines Dienstleisters eine grundlegende Überarbeitung des Instandhaltungskonzepts erforderlich gemacht hat. Bei der Neubewertung wurde mitberücksichtigt, dass der 2015 fertiggestellte Windpark nach dem sog. Stauchungsmodell gefördert wird und sich sein beizulegender Wert daher schneller verringert hat, als es die lineare Abschreibung gemäß IFRS widerspiegelt. Das Stauchungsmodell sieht eine sehr hohe Anfangsvergütung von 194€/MWh vor, die aber nur acht Jahre lang in Anspruch genommen werden kann. |
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| Finanzergebnis | Jan - Sep | Jan - Sep | +/- | Jan - Dez |
|---|---|---|---|---|
| in Mio.€ | 2019 | 2018 | 2018 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Zinserträge | 131 | 115 | 16 | 166 |
| Zinsaufwendungen | -181 | -135 | -46 | -180 |
| Zinsergebnis | -50 | -20 | -30 | -14 |
| Zinsanteile an Zuführungen zu langfristigen Rückstellungen | -265 | -158 | -107 | -264 |
| Übriges Finanzergebnis | 18 | -80 | 98 | -131 |
| Finanzergebnis | -297 | -258 | -39 | -409 |
Unser Finanzergebnis betrug -297 Mio.€. Gegenüber 2018 hat es sich um 39 Mio.€ verschlechtert. Im Einzelnen ergaben sich folgende Veränderungen:
| ― | Das Zinsergebnis ist um 30 Mio.€ auf -50 Mio.€ zurückgegangen, weil die Zinsaufwendungen gestiegen sind. Dabei kamen viele kleinere Effekte zum Tragen, u.a. die Erstanwendung von IFRS 16 (siehe Seite 6). |
| ― | Die Zinsanteile an Zuführungen zu langfristigen Rückstellungen belasteten das Ergebnis mit 265 Mio.€ und damit stärker als im Vorjahr (-158 Mio.€). Wegen der aktuellen Marktzinsentwicklung musste der Diskontierungssatz, den wir zur Berechnung der Kernenergierückstellungen verwenden, nach unten angepasst werden. Dies führte zu einem Anstieg der Verpflichtungsbarwerte, der zum Teil als Aufwand in den Zinsanteilen berücksichtigt wurde. |
| ― | Das "Übrige Finanzergebnis" verbesserte sich auf 18 Mio.€ (Vorjahr: -80 Mio.€). Ein Grund dafür war, dass wir mit unserem Wertpapier-Portfolio Kursgewinne erzielt haben, nachdem im Vorjahr Kursverluste angefallen waren. |
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| Überleitung zum Nettoergebnis in Mio.€ | Jan - Sep 2019 |
Jan - Sep 2018 |
+/- | Jan - Dez 2018 |
|---|---|---|---|---|
| Bereinigtes EBITDA | 1.442 | 1.139 | 303 | 1.538 |
| Betriebliche Abschreibungen | -818 | -674 | -144 | -919 |
| Bereinigtes EBIT | 624 | 465 | 159 | 619 |
| Neutrales Ergebnis | -581 | -249 | -332 | -161 |
| Finanzergebnis | -297 | -258 | -39 | -409 |
| Ergebnis fortgeführter Aktivitäten vor Steuern | -254 | -42 | -212 | 49 |
| Ertragsteuern | 195 | 5 | 190 | -103 |
| Ergebnis fortgeführter Aktivitäten | -59 | -37 | -22 | -54 |
| Ergebnis nicht fortgeführter Aktivitäten | 9.791 | 391 | 9.400 | 1.127 |
| Ergebnis | 9.732 | 354 | 9.378 | 1.073 |
| Davon: | ||||
| Ergebnisanteile anderer Gesellschafter | 626 | 374 | 252 | 679 |
| Ergebnisanteile der Hybridkapitalgeber der RWE AG | 15 | 45 | -30 | 59 |
| Nettoergebnis/Ergebnisanteile der Aktionäre der RWE AG | 9.091 | -65 | 9.156 | 335 |
Aufgrund der genannten Entwicklungen weisen wir für unsere fortgeführten Aktivitäten ein Ergebnis vor Steuern von -254 Mio.€ aus (Vorjahr: -42 Mio.€). Damit ging ein Steuerertrag von 195 Mio.€ einher. Dieser Wert ist wesentlich höher, als bei der (theoretischen) Normalsteuerquote zu erwarten gewesen wäre. Eine Rolle spielte dabei, dass wir unsere steuerliche Risikovorsorge reduziert haben. Nach Steuern erzielten wir mit unseren fortgeführten Aktivitäten ein Ergebnis von -59 Mio.€ (Vorjahr: -37 Mio.€).
Das Ergebnis der nicht fortgeführten Aktivitäten, die das Netz- und Vertriebsgeschäft von innogy und die Beteiligungen an IGH und VSE umfassen, betrug 9.791 Mio.€ (Vorjahr: 391 Mio.€). Der hohe Wert beruht darauf, dass wir diese Aktivitäten mit Ausnahme der VSE-Beteiligung im Rahmen des Tauschgeschäfts mit E.ON veräußert haben und dabei einen Entkonsolidierungserfolg von 8.258 Mio.€ erzielten. Die veräußerten Aktiva waren in der Konzernbilanz mit historischen Buchwerten erfasst, während sich die Kaufpreise an den zumeist deutlich höheren Marktwerten orientierten. Das Ergebnis aus dem laufenden Geschäft der nicht fortgeführten Aktivitäten lag bei 1.533 Mio.€. Gegenüber 2018 (391 Mio.€) hat es sich stark verbessert. Das ergibt sich zum großen Teil aus den IFRS-Rechnungslegungsvorschriften: Danach durften wir bei den nicht fortgeführten Aktivitäten seit Beginn ihres gesonderten Ausweises zum 30. Juni 2018 keine Abschreibungen mehr berücksichtigen. Im Vorjahresergebnis waren dagegen noch Abschreibungen enthalten.
Die Ergebnisanteile anderer Gesellschafter sind um 252 Mio.€ auf 626 Mio.€ gestiegen. Wie oben erläutert, lag das Ergebnis aus dem laufenden Geschäft der nicht fortgeführten Aktivitäten deutlich über Vorjahr. Dementsprechend höher fielen die Ergebnisanteile aus, die den Minderheitsaktionären von innogy zuzurechnen waren.
Die Ergebnisanteile der Hybridkapitalgeber von RWE beliefen sich auf 15 Mio.€ (Vorjahr: 45 Mio.€). Der Betrag entspricht den Finanzierungskosten für unsere Hybridanleihe über 750 Mio. £, die wir zum 20. März 2019 abgelöst haben (siehe Zwischenmitteilung über das erste Quartal 2019, Seite 4). Diese Anleihe hatte keine vorab festgelegte Laufzeitbegrenzung. Daher waren die Mittel, die wir durch sie vereinnahmt haben, gemäß IFRS als Eigenkapital zu klassifizieren. Das übrige Hybridkapital von RWE wird den Schulden zugerechnet; seine Verzinsung erfassen wir im Finanzergebnis.
Das Nettoergebnis des RWE-Konzerns betrug 9.091 Mio.€ (Vorjahr: -65 Mio.€). Bei 614,7 Mio. ausstehenden RWE-Aktien entspricht das einem Ergebnis je Aktie von 14,79€ (Vorjahr: -0,11€).
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| Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Mio.€ | Jan - Sep 2019 |
Jan - Sep 2018 |
+/- | Jan - Dez 2018 |
|---|---|---|---|---|
| Braunkohle & Kernenergie | 251 | 140 | 111 | 230 |
| Europäische Stromerzeugung | 178 | 132 | 46 | 245 |
| Energiehandel | 7 | 6 | 1 | 13 |
| Fortgeführte innogy-Aktivitäten | 741 | 409 | 332 | 592 |
| Übernommene E.ON-Aktivitäten | 21 | - | 21 | - |
| Sonstige, Konsolidierung | - | - | - | -1 |
| RWE-Konzern | 1.198 | 687 | 511 | 1.079 |
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| Investitionen in Finanzanlagen in Mio.€ | Jan - Sep 2019 |
Jan - Sep 2018 |
+/- | Jan - Dez 2018 |
|---|---|---|---|---|
| Braunkohle & Kernenergie | 78 | - | 78 | - |
| Europäische Stromerzeugung | 2 | 3 | -1 | 4 |
| Energiehandel | 66 | 36 | 30 | 37 |
| Fortgeführte innogy-Aktivitäten | 21 | 136 | -115 | 141 |
| Übernommene E.ON-Aktivitäten | - | - | - | - |
| Sonstige, Konsolidierung | 7.544 | 1 | 7.543 | -1 |
| RWE-Konzern | 7.711 | 176 | 7.535 | 181 |
Unsere Investitionen fielen mit 8.909 Mio.€ außerordentlich hoch aus (Vorjahr: 863 Mio.€). Ausschlaggebend dafür war das Tauschgeschäft mit E.ON. Unsere Finanzanlageinvestitionen erreichten dadurch ein Volumen von 7.711 Mio.€ (Vorjahr: 176 Mio.€). Davon entfielen 4,0 Mrd.€ auf den Erwerb der 16,7%-Beteiligung an unserem Tauschpartner E.ON und 3,6 Mrd.€ auf die Übernahme seines Erneuerbare-Energien-Geschäfts. Für Sachanlagen setzten wir 1.198 Mio.€ ein und damit wesentlich mehr als 2018 (687 Mio.€). Das ist u.a. auf den Bau des britischen Offshore-Windparks Triton Knoll und des australischen Solarkraftwerks Limondale zurückzuführen. Nähere Informationen über die beiden Großprojekte finden Sie im Geschäftsbericht 2018 auf Seite 38. Zusätzliche Ausgaben fielen für die Instandhaltung von Kraftwerken an. Außerdem machte sich die Erstanwendung von IFRS 16 bemerkbar: Sie hatte zur Folge, dass Nutzungsrechte für geleaste Vermögenswerte aktiviert wurden.
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| Kapitalflussrechnung1 in Mio.€ | Jan - Sep 2019 |
Jan - Sep 2018 |
+/- | Jan - Dez 2018 |
|---|---|---|---|---|
| Funds from Operations | 669 | 336 | 333 | 138 |
| Veränderung des Nettoumlaufvermögens | -2.121 | 3.377 | -5.498 | 4.473 |
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit fortgeführter Aktivitäten | -1.452 | 3.713 | -5.165 | 4.611 |
| Cash Flow aus der Investitionstätigkeit fortgeführter Aktivitäten | 1.692 | -1.320 | 3.012 | -2.999 |
| Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit fortgeführter Aktivitäten | 1.767 | -1.369 | 3.136 | -1.559 |
| Einfluss von Wechselkurs- und sonstigen Wertänderungen auf die flüssigen Mittel | 11 | 14 | -3 | 13 |
| Veränderung der flüssigen Mittel | 2.018 | 1.038 | 980 | 66 |
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit fortgeführter Aktivitäten | -1.452 | 3.713 | -5.165 | 4.611 |
| Abzüglich Investitionen2 | -1.118 | -842 | -276 | -1.246 |
| Zuzüglich Desinvestitionen/Anlagenabgänge2 | 594 | 41 | 553 | 74 |
| Free Cash Flow | -1.976 | 2.912 | -4.888 | 3.439 |
1 Sämtliche Positionen beziehen sich ausschließlich auf die fortgeführten Aktivitäten.
2 Erfasst sind nur zahlungswirksame Vorgänge.
Aus der laufenden Geschäftstätigkeit unserer fortgeführten Aktivitäten resultierte ein negativer Cash Flow von -1.452 Mio.€ (Vorjahr: 3.713 Mio.€). Maßgeblich dafür waren Vorgänge, die sich in der Veränderung des Nettoumlaufvermögens widerspiegelten. Beispielsweise gab es im Berichtszeitraum erhebliche Mittelabflüsse aus der Realisierung von Commodity-Termingeschäften, für die wir vor 2019 hohe Variation Margins vereinnahmt hatten. Variation Margins sind Zahlungen, mit denen Transaktionspartner untereinander Gewinn- oder Verlustpositionen ausgleichen, die durch die tägliche Neubewertung laufender Kontrakte aufgedeckt werden. Ihr Einfluss auf den Cash Flow ist aber nur vorübergehender Natur und kehrt sich spätestens dann um, wenn die Termingeschäfte fällig werden.
Die Investitionstätigkeit unserer fortgeführten Aktivitäten erbrachte einen Cash Flow von 1.692 Mio.€ (Vorjahr: -1.320 Mio.€). Ausschlaggebend dafür waren Einnahmen aus Wertpapierverkäufen, während die bereits dargestellten Investitionen in Sach- und Finanzanlagen gegenläufig wirkten. Das Tauschgeschäft mit E.ON führte per saldo zu einem Mittelzufluss von 226 Mio.€. Hinzu kommen Einnahmen von 294 Mio.€ aus dem Verkauf von E.ON-Aktien. Wie bereits erläutert, haben wir unsere Finanzbeteiligung an E.ON kurz nach deren Erhalt von 16,7% auf 15,0% gesenkt. Da die Aktienverkäufe erst Anfang Oktober abgeschlossen wurden, weisen wir im vorliegenden Zwischenabschluss noch nicht den vollen Veräußerungserlös aus.
Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit fortgeführter Aktivitäten betrug 1.767 Mio.€ (Vorjahr: -1.369 Mio.€). Im Berichtszeitraum haben wir mehr Finanzschulden aufgenommen als getilgt. Dadurch ergab sich ein Nettozufluss von 3.023 Mio.€. Gegenläufig wirkte die Ablösung der nicht in den Finanzschulden erfassten Hybridanleihe über 750 Mio.£, durch die umgerechnet 869 Mio.€ abgeflossen sind. Unsere Ausschüttungen an RWE-Aktionäre, Hybrid kapitalgeber und Miteigentümer vollkonsolidierter RWE-Gesellschaften summierten sich zu 556 Mio.€.
Aufgrund der dargestellten Zahlungsströme aus der Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit hat sich unser Liquiditätsbestand um 2.018 Mio.€ erhöht.
Unser Free Cash Flow war stark vom Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit geprägt. Mit -1.976 Mio.€ lag er weit unter dem hohen Vorjahreswert (2.912 Mio.€).
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| Nettoschulden in Mio.€ | 30.09.2019 | 31.12.2018 | +/- |
|---|---|---|---|
| Flüssige Mittel | 5.541 | 3.523 | 2.018 |
| Wertpapiere | 3.315 | 3.863 | -548 |
| Sonstiges Finanzvermögen | 2.479 | 2.809 | -330 |
| Finanzvermögen | 11.335 | 10.195 | 1.140 |
| Anleihen, Schuldscheindarlehen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Commercial Paper | 4.098 | 1.657 | 2.441 |
| Währungskurssicherung von Anleihen | -2 | 12 | -14 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | 3.761 | 1.107 | 2.654 |
| Finanzverbindlichkeiten | 7.857 | 2.776 | 5.081 |
| Nettofinanzvermögen | 3.478 | 7.419 | -3.941 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 3.872 | 3.287 | 585 |
| Aktivisch ausgewiesenes Nettovermögen bei fondsgedeckten Pensionsverpflichtungen | -120 | -213 | 93 |
| Rückstellungen für Entsorgung im Kernenergiebereich | 6.793 | 5.944 | 849 |
| Bergbaubedingte Rückstellungen | 2.565 | 2.516 | 49 |
| Rückstellungen für den Rückbau von Windparks | 978 | 362 | 616 |
| Korrektur Hybridkapital | -570 | -88 | -482 |
| Zuzüglich 50% des als Eigenkapital ausgewiesenen Hybridkapitals | - | 470 | -470 |
| Abzüglich 50% des als Fremdkapital ausgewiesenen Hybridkapitals | -570 | -558 | -12 |
| Nettoschulden fortgeführter Aktivitäten | 10.040 | 4.389 | 5.651 |
| Nettoschulden nicht fortgeführter Aktivitäten | 259 | 14.950 | -14.691 |
| Nettoschulden | 10.299 | 19.339 | -9.040 |
Unsere Nettoschulden beliefen sich zum 30. September 2019 auf 10,3 Mrd.€. Verglichen mit dem Stand zum Jahresende 2018 (19,3 Mrd.€) haben sie sich stark verringert. Eine Schlüsselrolle spielt dabei das Tauschgeschäft mit E.ON.
Die Nettoschulden der nicht fortgeführten Aktivitäten sanken um 14,7 Mrd.€ auf 0,3 Mrd.€. Grund war die Entkonsolidierung des an E.ON abgegebenen Netz- und Vertriebsgeschäfts von innogy und der 50,04 %-Beteiligung am tschechischen Gasnetzbetreiber IGH, die wir ans MIRA-Konsortium veräußert haben. Der verbliebene Wert ist unserer Beteiligung am slowakischen Energieversorger VSE zuzuordnen, die wir Ende August von innogy erworben haben und im kommenden Jahr an E.ON weiterverkaufen wollen.
Die Nettoschulden der fortgeführten Aktivitäten sind um 5,7 Mrd.€ auf 10,0 Mrd.€ gestiegen. Effekte aus dem Tauschgeschäft mit E.ON kamen dabei mit 3,1 Mrd.€ zum Tragen. Davon entfallen 1,5 Mrd.€ auf die Nettoschulden, die wir mit dem Erneuerbare-Energien-Geschäft von E.ON übernommen haben, 0,7 Mrd.€ auf zusätzliche Kernenergierückstellungen und weitere 0,7 Mrd.€ auf die Zahlung des Kaufpreises für VSE an innogy. Der Schuldenanstieg bei den fortgeführten Aktivitäten ist auch auf den negativen operativen Cash Flow zurückzuführen. Die Erstanwendung von IFRS 16 schlug mit 0,4 Mrd.€ zu Buche. Marktbedingte Absenkungen der Diskontierungssätze wirkten sich mit 0,7 Mrd.€ bei den Pensionsrückstellungen und mit 0,9 Mrd.€ bei den Kernenergierückstellungen aus. Die Tilgung der Hybridanleihe über 750 Mio.£ im März 2019 erhöhte unsere Verschuldung um 0,4 Mrd.€, weil Hybridkapital bei der Berechnung der Nettoschulden zur Hälfte als Eigenkapital eingestuft wird. Allerdings hat innogy zeitgleich ein Darlehen an uns zurückgezahlt, das etwa so hoch war wie der Tilgungsbetrag. Dies geschah im Rahmen einer Vereinbarung, die unsere frühere Tochter im Vorfeld ihres Börsengangs 2016 mit uns getroffen hatte (siehe Geschäftsbericht 2016, Seite 52).
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| 30.09.2019 | 31.12.2018 | |||
|---|---|---|---|---|
| in Mio.€ | in% | in Mio.€ | in% | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Langfristiges Vermögen | 33.532 | 57,3 | 18.595 | 23,2 |
| Davon: | ||||
| Immaterielle Vermögenswerte | 4.547 | 7,8 | 2.193 | 2,7 |
| Sachanlagen | 19.440 | 33,2 | 12.409 | 15,5 |
| Kurzfristiges Vermögen | 24.968 | 42,7 | 61.513 | 76,8 |
| Davon: | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 2.651 | 4,5 | 1.963 | 2,5 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 10.995 | 18,8 | 10.291 | 12,8 |
| Wertpapiere | 3.049 | 5,2 | 3.609 | 4,5 |
| Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte | 1.236 | 2,1 | 40.496 | 50,6 |
| Gesamt | 58.500 | 100,0 | 80.108 | 100,0 |
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| 30.09.2019 | 31.12.2018 | |||
|---|---|---|---|---|
| in Mio.€ | in% | in Mio.€ | in% | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital | 16.032 | 27,4 | 14.257 | 17,8 |
| Langfristige Schulden | 23.569 | 40,3 | 20.007 | 25,0 |
| Davon: | ||||
| Rückstellungen | 17.254 | 29,5 | 15.863 | 19,8 |
| Finanzverbindlichkeiten | 3.729 | 6,4 | 1.998 | 2,5 |
| Kurzfristige Schulden | 18.899 | 32,3 | 45.844 | 57,2 |
| Davon: | ||||
| Rückstellungen | 2.535 | 4,3 | 2.615 | 3,3 |
| Finanzverbindlichkeiten | 4.130 | 7,1 | 766 | 1,0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.389 | 4,1 | 2.429 | 3,0 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 9.307 | 15,9 | 7.238 | 9,0 |
| Zur Veräußerung bestimmte Schulden | 538 | 0,9 | 32.796 | 40,9 |
| Gesamt | 58.500 | 100,0 | 80.108 | 100,0 |
Das Tauschgeschäft mit E.ON hatte erhebliche Auswirkungen auf die Konzernbilanz. Es war ausschlaggebend dafür, dass sich die Bilanzsumme gegenüber Ende 2018 um 21,6 Mrd.€ auf 58,5 Mrd.€ verringerte. Durch die Entkonsolidierung der an E.ON und das MIRA-Konsortium verkauften Geschäftsteile von innogy sanken die "zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerte" von 40,5 auf 1,2 Mrd.€ und die "zur Veräußerung bestimmten Schulden" von 32,8 auf 0,5 Mrd.€. Die Erstkonsolidierung der übernommenen E.ON-Aktivitäten schlug sich dagegen mit 10,7 Mrd.€ bilanzverlängernd nieder. Das Eigenkapital des RWE-Konzerns hat sich um 1,8 Mrd.€ erhöht. Sein Anteil an der Bilanzsumme (Eigenkapitalquote) lag zum 30. September 2019 bei 27,4% und damit 9,6 Prozentpunkte über dem Stand zum Jahresende 2018. Hauptgrund dafür ist das hohe Ergebnis aus der Entkonsolidierung des Netz- und Vertriebsgeschäfts von innogy. Gegenläufig wirkt, dass wir nur noch in geringer Höhe Anteile anderer Gesellschafter an innogy-Aktivitäten ausweisen. Auch unsere Ausschüttungen und die Tilgung der Hybridanleihe über 750 Mio. £ minderten das Eigenkapital.
Wegen der Fortschritte bei der Umsetzung des Tauschgeschäfts mit E.ON und der erwarteten Nachzahlung von Kapazitätsmarktprämien in Großbritannien haben wir unsere Ergebnisprognose für 2019 grundlegend überarbeitet. Im bisherigen Ausblick, der im Zwischenbericht über das erste Halbjahr 2019 auf Seite 25 veröffentlicht worden ist, hatten wir die beiden Sachverhalte bewusst ausgeklammert. Das zum 18. September hinzugekommene Segment "Übernommene E.ON-Aktivitäten" wird bis Jahresende voraussichtlich 200 bis 300 Mio.€ zum bereinigten Konzern-EBITDA beisteuern. Der Erwerb der Minderheitsanteile an den Kernkraftwerken Gundremmingen und Emsland schlägt sich ebenfalls positiv nieder, allerdings ohne eine Anhebung der EBITDA-Prognose für Braunkohle & Kernenergie (300 bis 400 Mio.€) erforderlich zu machen. Im Segment Europäische Stromerzeugung rechnen wir nun mit einem bereinigten EBITDA von 450 bis 550 Mio.€ (bisher: 250 bis 350 Mio.€), weil die nachträgliche Zahlung ausstehender Kapazitätsprämien bereits 2019 ergebniswirksam ist, auch wenn uns die Mittel erst Anfang 2020 zufließen. Aufgrund der drei genannten Effekte und wegen der weiterhin starken Handelsperformance bei RWE Supply&Trading erwarten wir für den RWE-Konzern nun ein bereinigtes EBITDA von 2,2 bis 2,5 Mrd.€. Bisher waren wir von 1,6 bis 1,9 Mrd.€ ausgegangen.
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| Ausblick zum bereinigten EBITDA in Mio.€ | Ist 2018 | Bisherige Prognose Stand: August 20191 |
Prognoseanpassung |
|---|---|---|---|
| RWE-Konzern | 1.538 | 1.600-1.900 | 2.200-2.500 |
| Davon: | |||
| Braunkohle & Kernenergie | 356 | 300-400 | - |
| Europäische Stromerzeugung | 334 | 250-350 | 450-550 |
| Energiehandel | 183 | deutlich über 300 | - |
| Fortgeführte innogy-Aktivitäten | 699 | 800-900 | - |
| Übernommene E.ON-Aktivitäten | - | - | 200-300 |
1 Siehe Zwischenbericht über das erste Halbjahr 2019, Seite 25
Die betrieblichen Abschreibungen werden voraussichtlich eine Größenordnung von 1,1 Mrd.€ haben und damit etwas höher sein, als wir bisher erwartet haben. Für das bereinigte EBIT ergibt sich damit ein Korridor von 1,1 bis 1,4 Mrd.€. Im August hatten wir noch 0,6 bis 0,9 Mrd.€ prognostiziert.
Bei den Sachanlageinvestitionen erwarten wir unverändert einen deutlichen Anstieg gegenüber 2018 (1,3 Mrd.€). Größere Ausgaben entfallen u.a. auf den Bau des britischen Offshore-Windparks Triton Knoll und des australischen Solarkraftwerks Limondale. Auch die Nettoschulden fortgeführter Aktivitäten werden wesentlich höher sein als im Vorjahr (4,4 Mrd.€).
Für das Geschäftsjahr 2019 veröffentlichen wir letztmalig auch Konzernzahlen, in denen unsere frühere Tochtergesellschaft innogy - abweichend von den IFRS-Konsolidierungsvorgaben - als reine Finanzbeteiligung dargestellt wird. Wie diese Zahlen ermittelt werden, erläutern wir im Geschäftsbericht 2018 auf Seite 58. In der Gewinn- und Verlustrechnung wird innogy dabei ausschließlich mit der RWE zustehenden Dividende berücksichtigt. Die Übernahme des Erneuerbare-Energien-Geschäfts von E.ON bleibt bei dieser Art der Darstellung außer Betracht. Das so ermittelte bereinigte EBITDA wird 2019 voraussichtlich bei 1,8 bis 2,1 Mrd.€ liegen und damit über unserer bisherigen Prognose (1,4 bis 1,7 Mrd.€), vor allem wegen der erwarteten Nachzahlung von Kapazitätsprämien und der starken Handelsperformance. Beim bereinigten Nettoergebnis erwarten wir nun einen Wert von 0,9 bis 1,2 Mrd.€ (bisher: 0,5 bis 0,8 Mrd.€).
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| in Mio.€ | Jul - Sep 2019 |
Jul - Sep 20181 |
Jan - Sep 2019 |
Jan - Sep 20181 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse (inkl. Erdgas-/Stromsteuer) | 2.178 | 3.058 | 9.218 | 9.814 |
| Erdgas-/Stromsteuer | -36 | -33 | -111 | -102 |
| Umsatzerlöse2 | 2.142 | 3.025 | 9.107 | 9.712 |
| Materialaufwand | -1.548 | -2.373 | -7.067 | -7.440 |
| Personalaufwand | -492 | -483 | -1.532 | -1.457 |
| Abschreibungen | -577 | -234 | -1.090 | -674 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 264 | -29 | 369 | -45 |
| Ergebnis aus at-Equity-bilanzierten Beteiligungen | 74 | 63 | 239 | 165 |
| Übriges Beteiligungsergebnis | 15 | -5 | 17 | -45 |
| Finanzerträge | 98 | 87 | 503 | 319 |
| Finanzaufwendungen | -163 | -161 | -800 | -577 |
| Ergebnis fortgeführter Aktivitäten vor Steuern | -187 | -110 | -254 | -42 |
| Ertragsteuern | 44 | 91 | 195 | 5 |
| Ergebnis fortgeführter Aktivitäten | -143 | -19 | -59 | -37 |
| Ergebnis nicht fortgeführter Aktivitäten | 8.480 | -148 | 9.791 | 391 |
| Ergebnis | 8.337 | -167 | 9.732 | 354 |
| Davon: Ergebnisanteile anderer Gesellschafter | 76 | 45 | 626 | 374 |
| Davon: Ergebnisanteile der Hybridkapitalgeber der RWE AG | 15 | 15 | 45 | |
| Davon: Nettoergebnis/Ergebnisanteile der Aktionäre der RWE AG | 8.261 | -227 | 9.091 | -65 |
| Unverwässertes und verwässertes Ergebnis je Aktie in € | 13,44 | -0,37 | 14,79 | -0,11 |
| Davon: aus fortgeführten Aktivitäten in € | -0,17 | -0,07 | -0,14 | -0,22 |
| Davon: aus nicht fortgeführten Aktivitäten in € | 13,61 | -0,30 | 14,93 | 0,11 |
1 Angepasste Werte: Wegen Änderungen bei der Erfassung von Umsatzerlösen und Materialaufwand, die im Wesentlichen Derivatgeschäfte betrafen, haben sich in den ersten drei Quartalen 2018 diese beiden Positionen um jeweils 281 Mio.€ verringert.
2 Eine Darstellung der Umsatzerlöse nach Produkten und Segmenten finden Sie auf Seite 7.
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| Beträge nach Steuern - in Mio.€ | Jul - Sep 2019 |
Jul - Sep 20181 |
Jan - Sep 2019 |
Jan - Sep 20181 |
|---|---|---|---|---|
| Ergebnis | 8.337 | -167 | 9.732 | 354 |
| Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste leistungsorientierter Pensionszusagen und ähnlicher Verpflichtungen | -368 | 319 | -974 | -111 |
| Anteilig erfasste Erträge und Aufwendungen at-Equity-bilanzierter Beteiligungen | 146 | -1 | 145 | 22 |
| Marktbewertung von Eigenkapitalinstrumenten | -82 | 10 | 23 | -4 |
| Im Eigenkapital direkt erfasste Erträge und Aufwendungen, die nicht erfolgswirksam umzugliedern sind | -304 | 328 | -806 | -93 |
| Unterschied aus der Währungsumrechnung | 742 | 33 | 784 | -36 |
| Marktbewertung von Fremdkapitalinstrumenten | -28 | -5 | 36 | -18 |
| Marktbewertung von Finanzinstrumenten in Sicherungsbeziehung | 33 | 2.193 | -363 | 3.941 |
| Anteilig erfasste Erträge und Aufwendungen at-Equity-bilanzierter Beteiligungen | -4 | -1 | -4 | -4 |
| Im Eigenkapital direkt erfasste Erträge und Aufwendungen, die zukünftig erfolgswirksam umzugliedern sind | 743 | 2.220 | 453 | 3.883 |
| Im Eigenkapital direkt erfasste Erträge und Aufwendungen (Other Comprehensive Income) | 439 | 2.548 | -353 | 3.790 |
| Summe der erfassten Erträge und Aufwendungen (Total Comprehensive Income) | 8.776 | 2.381 | 9.379 | 4.144 |
| Davon: auf Aktionäre der RWE AG entfallend | 8.418 | 2.281 | 8.624 | 3.728 |
| Davon: auf Hybridkapitalgeber der RWE AG entfallend | 15 | 15 | 45 | |
| Davon: auf andere Gesellschafter entfallend | 358 | 85 | 740 | 371 |
1 Angepasste Werte: Gemäß IFRS 9 werden Marktwertänderungen in Höhe von 127 Mio.€, die als erfolgsneutrale Anpassung der Anschaffungskosten erfasst werden, nicht länger im Total Comprehensive Income ausgewiesen.
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| in Mio.€ | 30.09.2019 | 31.12.2018 |
|---|---|---|
| Langfristiges Vermögen | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 4.547 | 2.193 |
| Sachanlagen | 19.440 | 12.409 |
| At-Equity-bilanzierte Beteiligungen | 3.306 | 1.467 |
| Übrige Finanzanlagen | 4.231 | 400 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 1.297 | 1.302 |
| Latente Steuern | 711 | 824 |
| 33.532 | 18.595 | |
| Kurzfristiges Vermögen | ||
| Vorräte | 1.496 | 1.631 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 2.651 | 1.963 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 10.995 | 10.291 |
| Wertpapiere | 3.049 | 3.609 |
| Flüssige Mittel | 5.541 | 3.523 |
| Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte | 1.236 | 40.496 |
| 24.968 | 61.513 | |
| 58.500 | 80.108 |
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| in Mio.€ | 30.09.2019 | 31.12.2018 |
|---|---|---|
| Eigenkapital | ||
| Anteile der Aktionäre der RWE AG | 15.574 | 8.736 |
| Anteile der Hybridkapitalgeber der RWE AG | 940 | |
| Anteile anderer Gesellschafter | 458 | 4.581 |
| 16.032 | 14.257 | |
| Langfristige Schulden | ||
| Rückstellungen | 17.254 | 15.863 |
| Finanzverbindlichkeiten | 3.729 | 1.998 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 671 | 508 |
| Latente Steuern | 1.915 | 1.638 |
| 23.569 | 20.007 | |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Rückstellungen | 2.535 | 2.615 |
| Finanzverbindlichkeiten | 4.130 | 766 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.389 | 2.429 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 9.307 | 7.238 |
| Zur Veräußerung bestimmte Schulden | 538 | 32.796 |
| 18.899 | 45.844 | |
| 58.500 | 80.108 |
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| in Mio.€ | Jan - Sep 2019 |
Jan - Sep 2018 |
|---|---|---|
| Ergebnis fortgeführter Aktivitäten | -59 | -37 |
| Abschreibungen/Zuschreibungen | 1.101 | 725 |
| Veränderung der Rückstellungen | -240 | -280 |
| Latente Steuern/zahlungsunwirksame Erträge und Aufwendungen/Ergebnis aus dem Abgang von Anlagegegenständen und Wertpapieren | -133 | -72 |
| Veränderung des Nettoumlaufvermögens | -2.121 | 3.377 |
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit fortgeführter Aktivitäten | -1.452 | 3.713 |
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit nicht fortgeführter Aktivitäten | -561 | 1.182 |
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | -2.013 | 4.895 |
| Cash Flow aus der Investitionstätigkeit fortgeführter Aktivitäten1 | 1.692 | -1.320 |
| Cash Flow aus der Investitionstätigkeit nicht fortgeführter Aktivitäten | -1.893 | -1.482 |
| Cash Flow aus der Investitionstätigkeit | -201 | -2.802 |
| Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit fortgeführter Aktivitäten | 1.767 | -1.369 |
| Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit nicht fortgeführter Aktivitäten | 52 | 1.250 |
| Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit | 1.819 | -119 |
| Zahlungswirksame Veränderung der flüssigen Mittel | -395 | 1.974 |
| Einfluss von Wechselkurs- und sonstigen Wertänderungen auf die flüssigen Mittel | 717 | 14 |
| Veränderung der flüssigen Mittel | 322 | 1.988 |
| Flüssige Mittel zum Anfang des Berichtszeitraums | 5.225 | 3.958 |
| Davon: als "zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte" ausgewiesen | 1.702 | 25 |
| Flüssige Mittel zum Anfang des Berichtszeitraums laut Konzernbilanz | 3.523 | 3.933 |
| Flüssige Mittel zum Ende des Berichtszeitraums | 5.547 | 5.946 |
| Davon: als "zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte" ausgewiesen | 6 | 1.328 |
| Flüssige Mittel zum Ende des Berichtszeitraums laut Konzernbilanz | 5.541 | 4.618 |
1 Nach Erst-/Nachdotierung von Planvermögen in Höhe von 41 Mio.€ (Vorjahr: 41 Mio.€)
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| 11. März 2020 | Bericht über das Geschäftsjahr 2019 |
| 12. März 2020 | Capital Market Day |
| 28. April 2020 | Hauptversammlung |
| 4. Mai 2020 | Dividendenzahlung |
| 14. Mai 2020 | Zwischenmitteilung über das erste Quartal 2020 |
| 13. August 2020 | Zwischenbericht über das erste Halbjahr 2020 |
| 12. November 2020 | Zwischenmitteilung über die ersten drei Quartale 2020 |
Die vorliegende Zwischenmitteilung ist am 14. November 2019 veröffentlicht worden.
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