Earnings Release • May 12, 2021
Earnings Release
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Finanzbericht: 28297738

Bereinigtes EBITDA im ersten Quartal mit 0,9 Mrd. € im Rahmen der Erwartungen // Investitionen in erneuerbare Energien mehr als doppelt so hoch wie 2020 // Nettoschulden auf 2,8 Mio. € gesunken // RWE bekräftigt Ergebnisprognose für 2021
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| Jan - Mrz 2021 |
Jan - Mrz 2020 |
+/- | Jan - Dez 2020 |
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|---|---|---|---|---|---|
| Stromerzeugung | GWh | 45.191 | 37.448 | 7.743 | 146.775 |
| Außenumsatz (ohne Erdgas-/Stromsteuer) | Mio.€ | 4.707 | 3.803 | 904 | 13.688 |
| Bereinigtes EBITDA | Mio.€ | 883 | 1.324 | -441 | 3.286 |
| Bereinigtes EBIT | Mio.€ | 548 | 967 | -419 | 1.823 |
| Ergebnis fortgeführter Aktivitäten vor Steuern | Mio.€ | 627 | 1.026 | -399 | 1.265 |
| Nettoergebnis | Mio.€ | 895 | 717 | 178 | 1.051 |
| Bereinigtes Nettoergebnis | Mio.€ | 340 | 614 | -274 | 1.257 |
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit fortgeführter Aktivitäten | Mio.€ | 1.596 | -1.202 | 2.798 | 4.125 |
| Investitionen | Mio.€ | 1.037 | 592 | 445 | 3.358 |
| in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | Mio.€ | 1.011 | 466 | 545 | 2.285 |
| in Finanzanlagen | Mio.€ | 26 | 126 | -100 | 1.073 |
| Free Cash Flow | Mio.€ | 881 | -1.753 | 2.634 | 1.132 |
| Zahl der im Umlauf befindlichen Aktien (Durchschnitt) | Tsd. Stück | 676.220 | 614.745 | 61.475 | 637.286 |
| Ergebnis je Aktie | € | 1,32 | 1,17 | 0,15 | 1,65 |
| Bereinigtes Nettoergebnis je Aktie | € | 0,50 | 1,00 | -0,50 | 1,97 |
| 31.03.2021 | 31.12.2020 | ||||
| Nettoschulden | Mio.€ | 2.821 | 4.432 | -1.611 | |
| Mitarbeiter 2 | 19.244 | 19.498 | -254 |
1 Teilweise angepasste Vorjahreswerte infolge einer geänderten Erfassung von steuerlichen Vergünstigungen für erneuerbare Energien in den USA (siehe Erläuterung auf Seite 7)
2 Umgerechnet in Vollzeitstellen
RWE ersteigert Nutzungsrechte für neue Windkraftstandorte in der britischen Nordsee. Bei einer Versteigerung von Optionsrechten zur Nutzung neuer Gebiete für Offshore-Windparks hat sich RWE im Februar 2021 zwei benachbarte Standorte in der britischen Nordsee gesichert. Wir dürfen dort Projekte mit einer Erzeugungskapazität von bis zu 3.000 MW entwickeln. Dafür müssen wir in der Zeit bis zur finalen Investitionsentscheidung eine Optionsprämie von jährlich 82.552 £ / MW (zzgl. Inflationsausgleich) zahlen. Die Standorte liegen auf der Doggerbank, einer Sandbank in einem flachen Bereich der Nordsee. In der Nähe soll auch der 1.400-MW-Windpark Sofia entstehen, dessen Bau wir im März beschlossen haben. Zunächst wird es für die neuen Standorte eine Umweltverträglichkeitsprüfung geben. Bei positivem Ergebnis werden wir mit der Projektentwicklung beginnen. Erst ab dann sind wir verpflichtet, die Optionsprämie zu entrichten. Allerdings haben wir bereits einen Jahresbetrag im Voraus bezahlt. Sobald alle erforderlichen Genehmigungen vorliegen, können wir an einer Auktion für einen Fördervertrag teilnehmen und anschließend die finale Investitionsentscheidung treffen. An die Stelle der Optionsprämie wird dann eine wesentlich niedrigere Pachtzahlung treten. Unter der Voraussetzung, dass wir rechtzeitig über einen Netzanschluss verfügen, könnten die neuen Windparks gegen Ende dieses Jahrzehnts in Betrieb gehen.
Die Versteigerung der Optionsrechte ist von der Crown Estate durchgeführt worden, einer für die Verwaltung der britischen Krongüter zuständigen Behörde. Dabei sind Entwicklungsrechte für insgesamt sechs Offshore-Standorte versteigert worden, auf denen Windparks mit einer Kapazität von bis zu 7.980 MW entstehen können. Wettbewerber, die sich ebenfalls Optionsrechte sichern konnten, haben dafür zum Teil wesentlich höhere Gebote abgegeben. RWE wird unter allen erfolgreichen Bietern im Durchschnitt die niedrigste Optionsprämie pro Megawatt und Jahr zahlen.
Startschuss für den Bau des Nordsee-Windparks Sofia. Im März 2021 hat RWE die finale Investitionsentscheidung für den Bau des britischen Nordsee-Windparks Sofia getroffen. Sofia ist eines der größten Offshore-Windkraft-Projekte weltweit. Wir besitzen 100 % der Anteile an dem Vorhaben. Der Windpark wird 195 Kilometer vor der Nordostküste Englands entstehen. Seine 100 Turbinen werden gemeinsam über eine Leistung von 1.400 MW verfügen und rechnerisch ca. 1,2 Mio. britische Haushalte mit Strom versorgen können. Die Baumaßnahmen auf See sollen 2023 beginnen. Nach aktueller Planung könnte Sofia 2026 mit seiner vollen Kapazität am Netz sein. Für den Strom des Windparks haben wir uns 2019 einen Fördervertrag gesichert, der uns eine Vergütung von 39,65 £ / MWh garantiert. Der Betrag bezieht sich auf das Preisniveau von 2012 und wird entsprechend der allgemeinen Inflationsrate nach oben angepasst. Wir veranschlagen die Investitionssumme für Sofia auf rund 3 Mrd. £. Darin eingeschlossen sind die Ausgaben für den Netzanschluss, den wir nach seiner Fertigstellung aus wettbewerbsrechtlichen Gründen verkaufen werden.
Hohe Ergebnisbelastungen durch Jahrhundert-Kälte in Texas. Im Februar 2021 hat eine außergewöhnliche Kältewelle in Teilen der USA zu massiven Beeinträchtigungen der Energieversorgung geführt. Aufgrund von Winterstürmen und Eisregen waren einige RWE-Windparks in Texas für mehrere Tage außer Betrieb. Teilweise hatten wir die Erzeugung dieser Anlagen bereits auf Termin verkauft und mussten daher Strom zukaufen, um unsere Lieferverpflichtungen zu erfüllen. Wegen der angespannten Versorgungslage und regulatorischer Preisvorgaben waren für die Fremdbezüge bis zu 9.000 US$ / MWh zu zahlen. Dies führte im Segment Onshore Wind / Solar zu Ergebnisbelastungen von rund 400 Mio. €.
RWE verkauft Anteile an drei Windparks in Texas. Im Januar 2021 haben wir Anteile an unseren texanischen Onshore-Windparks Stella (201 MW), Cranell (220 MW) und Raymond East (200 MW) verkauft. Erwerber waren eine Tochter des kanadischen Energieversorgers Algonquin Power & Utilities und der britische Investor Greencoat, die 51 % bzw. 24 % an den Windparks übernahmen. RWE bleibt Betreiber der Anlagen. Da uns die Windparks nur noch zu 25 % gehören, weisen wir sie nicht mehr als vollkonsolidierte Vermögenswerte, sondern als Equity-Beteiligungen aus. Der Verkauf war im Dezember 2020 vereinbart worden. Im Rahmen der Transaktion werden wir auch Anteile von 51 % bzw. 24 % am Windpark Raymond West (240 MW) abgeben, sobald dieser fertiggestellt ist. Das soll bis Mitte des Jahres geschehen.
Britische Kapazitätsmarktauktion für 2024 / 2025: RWE sichert sich Prämien für 6,5 GW Erzeugungsleistung. Bei einer Kapazitätsmarktauktion in Großbritannien konnten sich Anfang März RWE-Anlagen mit einer gesicherten Erzeugungsleistung von 6.544 MW für eine Prämienzahlung qualifizieren. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Gaskraftwerke. Das Bieterverfahren bezog sich auf den Zeitraum vom 1. Oktober 2024 bis 30. September 2025. Insgesamt kamen dabei Anlagen mit 40,8 GW zum Zuge. Sie werden im genannten Zeitraum eine Vergütung dafür erhalten, dass sie am Netz sind und zur Stromversorgung beitragen. Die im Bieterverfahren ermittelte Kapazitätsprämie erreichte mit 18,00 £ / kW (zzgl. Inflationsausgleich) das höchste Niveau seit langem. Für die drei vorangehenden Zwölf-Monatszeiträume (Oktober 2021 bis September 2024) liegen die Prämien bei 8,40 £, 6,44 £ und 15,97 £ (zzgl. Inflationsausgleich).
Bundesregierung legt Gesetzentwurf zur Entschädigung für den Atomausstieg vor.Am 24. März hat das Bundeskabinett den Entwurf der 18. Novelle des Atomgesetzes (AtG) verabschiedet, in der geregelt wird, wie die deutschen Kernkraftwerksbetreiber für den beschleunigten Atomausstieg entschädigt werden. Außerdem billigte das Kabinett einen begleitenden öffentlich-rechtlichen Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Betreibergesellschaften, der am Folgetag von den Vertragsparteien unterzeichnet wurde. Die Ausgleichsregelungen sollen die Bestimmungen der 16. AtG-Novelle aus dem Jahr 2018 ersetzen, die im September 2020 vom Bundesverfassungsgericht für nichtig erklärt worden waren. Über die Hintergründe informieren wir ausführlich im Geschäftsbericht 2020 auf Seite 39. Für RWE sieht der aktuelle Gesetzentwurf Kompensationen von rund 880 Mio. € vor. Zunächst muss der Bundestag über die Novelle beraten. Das Gesetz soll dann am 31. Oktober 2021 gemeinsam mit dem Vertrag in Kraft treten. Wir rechnen damit, dass wir die Mittel noch vor Jahresende erhalten werden.
Fitch und Moody's stufen Kreditrating von RWE hoch. Im März bzw. April haben die Ratingagenturen Fitch und Moody's ihre Bonitätsnoten für RWE um jeweils eine Stufe angehoben. Fitch bewertet unsere langfristige Kreditwürdigkeit jetzt mit BBB+ und Moody's mit Baa2 - bei stabilem Ausblick. Die Einstufungen liegen im Bereich Investment Grade. Auch die Ratings für unsere kurzfristigen Schulden und für unsere nachrangigen Hybridkapitalanleihen fallen nun um eine Note besser aus (siehe Tabelle unten). Fitch und Moody's begründen die Ratinganhebung mit der Transformation von RWE zu einem führenden Erneuerbare-Energien-Unternehmen. Das Geschäft mit Wind- und Solarenergie zeichnet sich durch attraktive, vergleichsweise stabile Erträge aus. Als weiteren positiven Faktor führt Fitch an, dass es für den deutschen Kohleausstieg nun einen klaren gesetzlichen Rahmen gibt. Moody's betonte darüber hinaus die starke operative und finanzielle Entwicklung von RWE im vergangenen Geschäftsjahr.
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| Moody's | Fitch | |||
|---|---|---|---|---|
| Stand: Mai 2021 | aktuell | vorher | aktuell | vorher |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Langfristige Finanzschulden | ||||
| Senior-Anleihen | Baa2 | Baa3 | BBB+ | BBB |
| Nachrangige Anleihen (Hybridanleihen) | Ba1 | Ba2 | BBB- | BB+ |
| Kurzfristige Finanzschulden | P-2 | P-3 | F1 | F2 |
| Ausblick | stabil | positiv | stabil | stabil |
RWE sichert sich Fördervertrag für polnischen Offshore-Windpark. Bei der Umsetzung unseres ersten Windkraft-Vorhabens in der polnischen Ostsee sind wir einen großen Schritt vorangekommen. Im April hat uns die Regierung in Warschau eine Förderzusage für das Projekt FEW Baltic II erteilt. Der Windpark soll auf der Sandbank von Slupsk entstehen und über eine Leistung von 350 MW verfügen. Erst im Januar 2021 hatte das polnische Parlament den gesetzlichen Rahmen für die Förderung der Offshore-Windkraft geschaffen. In einer Startphase sollen sich zunächst Windparks mit insgesamt 5,9 GW Erzeugungsleistung für eine regulierte Vergütung qualifizieren können. Dies ist uns mit FEW Baltic II gelungen. Über die Höhe der Vergütung wird erst zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Außerdem muss die EU-Kommission den Fördermechanismus noch beihilferechtlich prüfen. Dieser stützt sich auf zweiseitige Differenzverträge, die für die Erzeugungsmenge von 100 Tsd. Volllaststunden eine feste Vergütung garantieren: Liegt der am Markt erzielte Strompreis unter diesem Betrag, zahlt der Staat die Differenz; liegt er darüber, müssen die Betreiber Zahlungen leisten. Die Förderdauer ist auf maximal 25 Jahre begrenzt. Für Projekte der ersten Phase wird die garantierte Vergütung administrativ festgesetzt. Nach der Startphase entscheidet sich dann in Auktionen, welche Vorhaben sich für Differenzverträge qualifizieren und wie hoch die Förderung ausfällt. In den Jahren 2025 und 2027 soll es Ausschreibungen für jeweils bis zu 2,5 GW Erzeugungsleistung geben.
Beteiligung am britischen Nordsee-Windpark Rampion auf 50,1 % aufgestockt. Mit Wirkung zum 1. April haben wir von E.ON einen 20 %-Anteil am britischen Offshore-Windpark Rampion übernommen. Der Kaufpreis wurde bereits im Dezember 2020 entrichtet. Durch die Transaktion halten wir nun 50,1 % an dem 400-MW-Windpark und können ihn ab dem zweiten Quartal 2021 vollkonsolidieren. Rampion befindet sich vor der Küste von Sussex und ist seit 2018 im kommerziellen Betrieb.
RWE veräußert kleine Wasserkraftwerke an KELAG. Der österreichische Energieversorger KELAG hat von uns zwölf französische Wasserkraftwerke übernommen, die zusammen über eine Leistung von 45 MW verfügen. Die Transaktion wurde Ende April abgeschlossen. Vertraglich vereinbart hatten wir sie im Dezember 2020. Dabei war auch festgelegt worden, dass KELAG sieben portugiesische Wasserkraftwerke und einige Windturbinen von uns erhält. Die Gesamtkapazität dieser Anlagen beträgt 20 MW (Pro-rata-Anteil von RWE). Ihr Verkauf soll im weiteren Jahresverlauf abgeschlossen werden. KELAG ist ein führender Produzent von Strom aus Wasserkraft. Wir sind mit 37,9 % an der Gesellschaft beteiligt.
Dividende von 0,85 € je Aktie gezahlt. Die Hauptversammlung der RWE AG vom 28. April hat dem Dividendenvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2020 mit breiter Mehrheit zugestimmt. Dementsprechend haben wir am 3. Mai einen Betrag von 0,85 € je Aktie ausgeschüttet; das sind 0,05 € mehr als im Vorjahr.
Konzernstruktur mit fünf Segmenten. In unserer Finanzberichterstattung untergliedern wir den RWE-Konzern in fünf Segmente mit den folgenden Bezeichnungen: (1) Offshore Wind, (2) Onshore Wind / Solar, (3) Wasser / Biomasse / Gas, (4) Energiehandel und (5) Kohle / Kernenergie. Die Segmente (1) bis (4) bilden unser Kerngeschäft. Hier wollen wir wachsen. Unter (5) ist unsere deutsche Stromerzeugung aus Kohle und Kernenergie zusammengefasst, die aufgrund staatlich vorgegebener Ausstiegspfade an Bedeutung verlieren wird.
Die einzelnen Segmente setzen sich wie folgt zusammen:
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| ― | Offshore Wind: Hier zeigen wir unser Geschäft mit der Windstromerzeugung auf dem Meer. Geführt wird es von der Konzerngesellschaft RWE Renewables. |
| ― | Onshore Wind / Solar: In diesem Segment bündeln wir unsere Aktivitäten auf dem Gebiet der Windkraft an Land, der Solarenergie und der Batteriespeicher. Die operative Zuständigkeit liegt auch hier bei RWE Renewables. |
| ― | Wasser / Biomasse / Gas: Das Segment umfasst unsere Laufwasser-, Pumpspeicher-, Biomasse- und Gaskraftwerke. Außerdem enthält es die niederländischen Kraftwerke Amer 9 und Eemshaven, in denen wir Biomasse und Steinkohle zusammen verstromen, sowie die auf Projektmanagement und Ingenieurdienstleistungen spezialisierte RWE Technology International. All diese Aktivitäten werden von RWE Generation gesteuert. Seit Anfang 2021 verantwortet die Gesellschaft auch die Ausgestaltung und Umsetzung der Wasserstoffstrategie von RWE. Unsere 37,9 %-Beteiligung am österreichischen Energieversorger KELAG weisen wir ebenfalls im Segment Wasser / Biomasse / Gas aus. |
| ― | Energiehandel: Hier stellen wir den Eigenhandel mit energienahen Commodities dar. Verantwortet wird er von RWE Supply & Trading, die außerdem als Zwischenhändler von Gas agiert, Großkunden mit Energie beliefert und eine Reihe weiterer handelsnaher Tätigkeiten ausübt. Bestandteile des Segments Energiehandel sind auch unsere deutschen und tschechischen Gasspeicher. |
| ― | Kohle / Kernenergie: In diesem Segment berichten wir über unser deutsches Stromerzeugungsgeschäft mit den Energieträgern Kohle und Kernkraft sowie über unsere Braunkohleförderung im Rheinischen Revier westlich von Köln. Außerdem erfassen wir hier unsere Anteile am niederländischen Kernkraftwerksbetreiber EPZ (30 %) und an der deutschen Gesellschaft URANIT (50 %), die mit 33 % an der auf Uran-Anreicherung spezialisierten Urenco beteiligt ist. Die genannten Aktivitäten und Beteiligungen werden zum größten Teil von unserer Konzerngesellschaft RWE Power verantwortet. Für unsere deutschen Steinkohlekraftwerke, die Ende 2020 die kommerzielle Stromerzeugung beendet haben, ist RWE Generation zuständig. |
Konzerngesellschaften mit segmentübergreifenden Aufgaben wie die Holding RWE AG erfassen wir im Kerngeschäft unter "Sonstige, Konsolidierung". Gleiches gilt für unsere Anteile am deutschen Übertragungsnetzbetreiber Amprion (25,1 %) und an E.ON (15 %), wobei die E.ON-Dividende im Finanzergebnis ausgewiesen wird. Die Position enthält außerdem Konsolidierungseffekte.
Geänderter Ausweis von Steuervergünstigungen in den USA. Mit Beginn dieses Geschäftsjahres haben wir die bilanzielle Erfassung von Steuervergünstigungen geändert, die wir in den USA für Windkraft- und Solarprojekte erhalten. Wie im Geschäftsbericht 2020 auf Seite 37 erläutert, werden die erneuerbaren Energien in den Vereinigten Staaten mit Steuergutschriften gefördert. Darüber hinaus können die Anlagenbetreiber auch von beschleunigten Abschreibungen profitieren, sogenannten Tax Benefits. Diese haben wir bis 2020 bei den Ertragssteuern berücksichtigt. Dagegen werden die Vorteile aus den Steuergutschriften bei den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst. Dieses Vorgehen wenden wir aus Konsistenzgründen nun auch bei den Tax Benefits an. Das bereinigte EBITDA fällt dadurch höher aus. Zum Zweck der Vergleichbarkeit haben wir die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst.
Zukunftsbezogene Aussagen. Die vorliegende Zwischenmitteilung enthält Aussagen, die sich auf die künftige Entwicklung des RWE-Konzerns und seiner Gesellschaften sowie der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar. Wir haben sie auf Basis aller Informationen getroffen, die uns zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments zur Verfügung standen. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht zutreffen oder unvorhergesehene Risiken eintreten, können die tatsächlichen von den erwarteten Entwicklungen abweichen. Für die Aussagen können wir daher keine Gewähr übernehmen.
Januar - März
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| Erneuerbare Energien | Pumpspeicher, Batterien | Gas | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in GWh | 2021 | 2020 | 2021 | 2020 | 2021 | 2020 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Offshore Wind | 1.826 | 2.464 | - | - | - | - |
| Onshore Wind / Solar | 4.684 | 5.099 | - | - | - | - |
| Wasser/Biomasse/Gas | 2.263 | 1.577 | 560 | 547 | 15.440 | 11.571 |
| Davon: | ||||||
| Deutschland 2 | 560 | 596 | 560 | 547 | 2.108 | 1.855 |
| Großbritannien | 171 | 186 | - | - | 9.324 | 6.124 |
| Niederlande | 1.508 | 795 | - | - | 2.599 | 2.586 |
| Türkei | - | - | - | - | 1.409 | 1.006 |
| Kohle/Kernenergie 2 | 5 | 4 | - | - | 74 | 116 |
| RWE-Konzern | 8.778 | 9.144 | 560 | 547 | 15.514 | 11.687 |
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| Braunkohle | Steinkohle | Kernenergie | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in GWh | 2021 | 2020 | 2021 | 2020 | 2021 | 2020 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Offshore Wind | - | - | - | - | - | - |
| Onshore Wind / Solar | - | - | - | - | - | - |
| Wasser/Biomasse/Gas | - | - | 1.804 | 1.248 | - | - |
| Davon: | ||||||
| Deutschland 2 | - | - | - | - | - | - |
| Großbritannien | - | - | - | - | - | - |
| Niederlande | - | - | 1.804 | 1.248 | - | - |
| Türkei | - | - | - | - | - | - |
| Kohle/Kernenergie 2 | 11.987 | 8.613 | 499 | 774 | 5.975 | 5.566 |
| RWE-Konzern | 11.987 | 8.613 | 2.303 | 2.022 | 5.975 | 5.566 |
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| Gesamt 1 | ||
|---|---|---|
| in GWh | 2021 | 2020 |
| --- | --- | --- |
| Offshore Wind | 1.826 | 2.464 |
| Onshore Wind / Solar | 4.684 | 5.099 |
| Wasser/Biomasse/Gas | 20.085 | 14.987 |
| Davon: | ||
| Deutschland 2 | 3.246 | 3.042 |
| Großbritannien | 9.495 | 6.310 |
| Niederlande | 5.911 | 4.629 |
| Türkei | 1.409 | 1.006 |
| Kohle/Kernenergie 2 | 18.596 | 14.898 |
| RWE-Konzern | 45.191 | 37.448 |
1 Inkl. Produktionsmengen, die nicht den genannten Energieträgern zuzuordnen sind (z. B. Ölkraftwerke)
2 Inkl. langfristig kontrahierter Strombezüge aus Erzeugungsanlagen, die sich nicht im Mehrheitseigentum von RWE befinden. Im ersten Quartal 2021 sind im Segment Wasser / Biomasse / Gas 583 GWh bezogen worden (Vorjahr: 572 GWh) und im Segment Kohle / Kernenergie 505 GWh (Vorjahr: 159 GWh).
Stromerzeugung 21 % über Vorjahr. Im ersten Quartal 2021 hat der RWE-Konzern 45.191 GWh Strom erzeugt, 21 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Anstieg ist hauptsächlich den Energieträgern Gas und Kohle zuzuordnen, die von günstigeren Marktbedingungen profitierten. Eine wichtige Rolle spielte dabei, dass das Windaufkommen in Nord- und Mitteleuropa weit unter dem hohen Vorjahresniveau lag und die erneuerbaren Energien daher weniger zur Deckung der Stromnachfrage beitragen konnten. Unsere britischen Gaskraftwerke und deutschen Braunkohleblöcke waren deshalb besser ausgelastet als 2020. Auch die niederländischen Anlagen Eemshaven und Amer 9, die mit Biomasse und Steinkohle betrieben werden, konnten ihre Produktion steigern. Ein Plus verzeichneten wir auch bei unseren deutschen Kernkraftwerken, deren Verfügbarkeit im Vorjahr durch wartungsbe dingte Stillstände beeinträchtigt war. Gegenläufigen Einfluss hatte, dass wir Ende 2020 den kommerziellen Betrieb der Steinkohlekraftwerke Ibbenbüren B (794 MW) und Westfalen E (764 MW) beendet und den Braunkohleblock Niederaußem D (297 MW) stillgelegt haben. Der Beitrag der Windkraft zu unserer Stromproduktion hat sich wetterbedingt verringert. Unsere Offshore-Anlagen erzeugten etwa ein Viertel weniger Strom als im Vorjahreszeitraum, der von überdurchschnittlich guten Windverhältnissen geprägt war. Bei der Windkraft an Land fiel der Rückgang nicht ganz so deutlich aus, weil wir einen Großteil unserer Onshore-Kapazitäten in den USA betreiben und die Windverhältnisse dort insgesamt stabiler waren als in Europa.
Januar - März
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| Offshore Wind | Onshore Wind | Solar | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in GWh | 2021 | 2020 | 2021 | 2020 | 2021 | 2020 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Deutschland | 532 | 726 | 292 | 487 | - | - |
| Großbritannien | 1.244 | 1.670 | 570 | 801 | - | - |
| Niederlande | - | - | 231 | 301 | 1 | - |
| Polen | - | - | 260 | 352 | - | 1 |
| Spanien | - | - | 329 | 237 | 18 | - |
| Italien | - | - | 300 | 274 | - | - |
| Schweden | 50 | 68 | 76 | 109 | - | - |
| USA | - | - | 2.446 | 2.433 | 66 | 51 |
| Australien | - | - | - | - | 47 | 7 |
| Andere Länder | - | - | 8 | 14 | 11 | - |
| RWE-Konzern | 1.826 | 2.464 | 4.512 | 5.008 | 143 | 59 |
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| Wasser | Biomasse | Gesamt | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in GWh | 2021 | 2020 | 2021 | 2020 | 2021 | 2020 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Deutschland | 560 | 569 | - | 1 | 1.384 | 1.783 |
| Großbritannien | 69 | 78 | 103 | 108 | 1.986 | 2.657 |
| Niederlande | 3 | 4 | 1.505 | 791 | 1.740 | 1.096 |
| Polen | - | - | - | - | 260 | 353 |
| Spanien | 8 | 13 | - | - | 355 | 250 |
| Italien | - | - | - | - | 300 | 274 |
| Schweden | - | - | - | - | 126 | 177 |
| USA | - | - | - | - | 2.512 | 2.484 |
| Australien | - | - | - | - | 47 | 7 |
| Andere Länder | 49 | 49 | - | - | 68 | 63 |
| RWE-Konzern | 689 | 713 | 1.608 | 900 | 8.778 | 9.144 |
Außenumsatz 24 % über Vorjahr. Unser Außenumsatz erhöhte sich um 24 % auf 4.707 Mio. € (ohne Erdgas- / Stromsteuer). Mit unserem Hauptprodukt Strom erwirtschafteten wir Erlöse von 3.997 Mio. €. Gegenüber 2020 konnten wir damit um 18 % zulegen. Hintergrund war, dass die Erzeugung unserer Kraftwerke gestiegen ist und RWE Supply & Trading dementsprechend mehr Strom am Markt abgesetzt hat. Auch höhere realisierte Strompreise machten sich bemerkbar. Unsere Gaserlöse betrugen 318 Mio. €. Das ist mehr als doppelt so viel wie 2020 (148 Mio. €). Wegen der kühlen Witterung hat RWE Supply & Trading wesentlich mehr Gas verkauft als 2020. Außerdem lagen die Gaspreise deutlich über dem niedrigen Vorjahresniveau.
Eine Kennzahl, die bei nachhaltigkeitsorientierten Investoren immer mehr Beachtung findet, ist der Prozentsatz, den die Erlöse aus Kohlestrom und sonstigen Kohleprodukten am Konzernumsatz ausmachen. Im ersten Quartal 2021 betrug der Anteil 20 % (Vorjahr: 21 %).
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| in Mio. € | Jan - Mrz 2021 |
Jan - Mrz 2020 |
+/- | Jan - Dez 2020 |
|---|---|---|---|---|
| Offshore Wind | 98 | 118 | -20 | 332 |
| Onshore Wind/Solar | 891 | 628 | 263 | 1.855 |
| Wasser/Biomasse/Gas | 394 | 312 | 82 | 1.056 |
| Energiehandel | 3.110 | 2.522 | 588 | 9.597 |
| Sonstige | 2 | 2 | - | 9 |
| Ke rnge schäft | 4.495 | 3.582 | 913 | 12.849 |
| Kohle/Kernenergie | 212 | 221 | -9 | 839 |
| RWE-Konzern (ohne Erdgas-/Stromsteuer) | 4.707 | 3.803 | 904 | 13.688 |
| Erdgas- /Stromsteuer | 76 | 55 | 21 | 208 |
| RWE-Konzern | 4.783 | 3.858 | 925 | 13.896 |
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| in Mio. € | Jan - Mrz 2021 |
Jan - Mrz 2020 |
+/- | Jan - Dez 2020 |
|---|---|---|---|---|
| Stromerlöse | 3.997 | 3.393 | 604 | 11.701 |
| Davon: | ||||
| Offshore Wind | 98 | 118 | -20 | 332 |
| Onshore Wind / Solar | 847 | 611 | 236 | 1.676 |
| Wasser/Biomasse/Gas | 286 | 255 | 31 | 684 |
| Energiehandel | 2.696 | 2.350 | 346 | 8.775 |
| Kerngeschäft | 3.927 | 3.334 | 593 | 11.468 |
| Kohle/Kernenergie | 70 | 59 | 11 | 233 |
| Gaserlöse | 318 | 148 | 170 | 534 |
| Davon: Energiehandel | 318 | 146 | 172 | 529 |
| Sonstige Erlöse | 392 | 262 | 130 | 1.453 |
| RWE-Konzern (ohne Erdgas-/Stromsteuer) | 4.707 | 3.803 | 904 | 13.688 |
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| in Mio. € | Jan - Mrz 2021 |
Jan - Mrz 2020 |
+/- | Jan - Dez 2020 |
|---|---|---|---|---|
| Offshore Wind | 252 | 343 | -91 | 959 |
| Onshore Wind/Solar | 96 | 86 | 10 | 304 |
| Wasser/Biomasse/Gas | 922 | 881 | 41 | 3.144 |
| Energiehandel | 1.617 | 1.032 | 585 | 2.778 |
| Sonstige, Konsolidierung | -2.328 | -2.115 | -213 | - 6.803 |
| Kerngeschäft | 559 | 227 | 332 | 382 |
| Kohle/Kernenergie | 1.045 | 779 | 266 | 3.075 |
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| in Mio. € | Jan - Mrz 2021 |
Jan - Mrz 2020 |
+/- | Jan - Dez 2020 |
|---|---|---|---|---|
| Offshore Wind | 297 | 431 | -134 | 1.069 |
| Onshore Wind/Solar | -119 | 221 | -340 | 523 |
| Wasser/Biomasse/Gas | 213 | 217 | -4 | 621 |
| Energiehandel | 189 | 170 | 19 | 539 |
| Sonstige, Konsolidierung | -25 | 3 | -28 | - 25 |
| Ke rnge schäft | 555 | 1.042 | -487 | 2.727 |
| Kohle/Kernenergie | 328 | 282 | 46 | 559 |
| RWE-Konzern | 883 | 1.324 | -441 | 3.286 |
1 Teilweise angepasste Vorjahreswerte infolge einer geänderten Erfassung von steuerlichen Vergünstigungen fü erneuerbare Energien in den USA (siehe Erläuterung auf Seite 7)
Bereinigtes EBITDA wegen negativer Wettereffekte deutlich unter Vorjahr. Im Berichtszeitraum erzielten wir ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes EBITDA) von 883 Mio. € (Vorjahr: 1.324 Mio. €). Davon entfielen 555 Mio. € (Vorjahr: 1.042 Mio. €) auf unser Kerngeschäft und die restlichen 328 Mio. € (Vorjahr: 282 Mio. €) auf das Segment Kohle / Kernenergie. Der deutliche Ergebnisrückgang im Kerngeschäft ist u. a. auf die außerordentlichen Belastungen infolge der Jahrhundertkälte in Texas zurückzuführen (siehe Seite 3). Dem stand eine erneut überdurchschnittlich gute Performance im Energiehandel gegenüber.
In den einzelnen Segmenten zeigte sich folgende Ergebnisentwicklung:
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| ― | Offshore Wind: Hier erwirtschafteten wir ein bereinigtes EBITDA von 297 Mio. €. Gegenüber dem ersten Quartal 2020 (431 Mio. €) ist das ein deutliches Minus. Ausschlaggebend dafür war, dass das Windaufkommen in Nord- und Mitteleuropa weit unter dem hohen Vorjahresniveau lag. Da sich unsere Offshore-Windparks in den Küstengewässern vor Großbritannien, Deutschland und Schweden befinden, waren alle RWE-Standorte davon betroffen. |
| ― | Onshore Wind/Solar: In diesem Segment ist das bereinigte EBITDA auf -119 Mio.€ gesunken (Vorjahr: 221 Mio. €). Ausschlaggebend dafür war ein ungewöhnlicher Kälteeinbruch in Texas, der in Kombination mit Eisregen zu Stillständen von Windkraftanlagen führte und uns dazu zwang, im Vorfeld eingegangene Lieferverpflichtungen durch extrem teure Fremdbezüge zu decken. Dadurch mussten wir Ergebniseinbußen von etwa 400 Mio. € hinnehmen. Weitere Belastungen ergaben sich durch das gegenüber dem starken Vorjahr deutlich verringerte Windaufkommen in Nord- und Mitteleuropa. Allerdings profitierten wir auch vom Buchgewinn aus dem Verkauf von Anteilen an den Windparks Stella, Cranell und Raymond East in den USA (siehe Seite 4). |
| ― | Wasser / Biomasse / Gas: Das bereinigte EBITDA hat sich hier geringfügig auf 213 Mio. € verringert (Vorjahr: 217 Mio. €). Ein Grund dafür war, dass der Mitte 2020 veräußerte Holzpelletproduzent Georgia Biomass nicht mehr zum Ergebnis beitrug. Positiv wirkte, dass wir etwas höhere Prämien im Rahmen des britischen Kapazitätsmarktes erhielten. |
| ― | Energiehandel: Das bereinigte EBITDA des Segments lag mit 189 Mio. € oberhalb des bereits hohen Vorjahreswertes (170 Mio. €), weil unsere Handelsperformance noch stärker war als 2020. Dem standen Ergebniseinbußen im Gasgeschäft gegenüber. |
| ― | Kohle / Kernenergie: Das bereinigte EBITDA hat sich hier auf 328 Mio. € verbessert (Vorjahr: 282 Mio. €). Hauptgrund dafür war, dass wir für den Strom unserer Braunkohle- und Kernkraftwerke eine höhere Großhandelsmarge erzielten als 2020. Die Erzeugung dieser Anlagen hatten wir bereits in Vorjahren nahezu vollständig auf Termin verkauft. Allerdings fielen im ersten Quartal 2021 auch Belastungen aus der Umsetzung des deutschen Kohleausstiegsgesetzes an. |
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| in Mio. € | Jan - Mrz 2021 |
Jan - Mrz 2020 |
+/- | Jan - Dez 2020 |
|---|---|---|---|---|
| Offshore Wind | 203 | 336 | -133 | 697 |
| Onshore Wind/Solar | -214 | 128 | -342 | 138 |
| Wasser/Biomasse/Gas | 141 | 135 | 6 | 283 |
| Energiehandel | 178 | 160 | 18 | 496 |
| Sonstige, Konsolidierung | -25 | 2 | -27 | - 25 |
| Ke rnge schäft | 283 | 761 | -478 | 1.589 |
| Kohle/Kernenergie | 265 | 206 | 59 | 234 |
| RWE-Konzern | 548 | 967 | -419 | 1.823 |
1 Teilweise angepasste Vorjahreswerte infolge einer geänderten Erfassung von steuerlichen Vergünstigungen für erneuerbare Energien in den USA (siehe Erläuterung auf Seite 7)
Bereinigtes EBIT auf 548 Mio. € gesunken. Unser bereinigtes EBIT belief sich im ersten Quartal 2021 auf 548 Mio. € (Vorjahr: 967 Mio. €). Vom bereinigten EBITDA unterscheidet es sich durch die betrieblichen Abschreibungen, die im Berichtszeitraum 335 Mio. € betrugen (Vorjahr: 357 Mio. €).
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| in Mio. € | Jan - Mrz 2021 |
Jan - Mrz 2020 |
+/- | Jan - Dez 2020 |
|---|---|---|---|---|
| Bereinigtes EBITDA | 883 | 1.324 | -441 | 3.286 |
| Betriebliche Abschreibungen | - 335 | - 357 | 22 | - 1.463 |
| Bereinigtes EBIT | 548 | 967 | -419 | 1.823 |
| Neutrales Ergebnis | - 17 | 426 | - 443 | - 104 |
| Finanzergebnis | 96 | - 367 | 463 | - 454 |
| Ergebnis fortgeführter Aktivitäten vor Steuern | 627 | 1.026 | - 399 | 1.265 |
| Ertragsteuern | 283 | - 313 | 596 | - 376 |
| Ergebnis fortgeführter Aktivitäten | 910 | 713 | 197 | 889 |
| Ergebnis nicht fortgeführter Aktivitäten | - | 30 | - 30 | 221 |
| Ergebnis | 910 | 743 | 167 | 1.110 |
| Davon: | ||||
| Ergebnisanteile anderer Gesellschafter | 15 | 26 | - 11 | 59 |
| Nettoergebnis/Ergebnisanteile der Aktionäre der RWE AG | 895 | 717 | 178 | 1.051 |
1 Teilweise angepasste Vorjahreswerte infolge einer geänderten Erfassung von steuerlichen Vergünstigungen für erneuerbare Energien in den USA (siehe Erläuterung auf Seite 7)
Überleitung zum Nettoergebnis: Sondereinflüsse überlagern operative Entwicklung. Die Überleitung vom bereinigten EBIT zum Nettoergebnis war von Einmaleffekten geprägt, die sich per saldo positiv niederschlugen. Dadurch hat sich unser Nettoergebnis trotz der operativen Belastungen erhöht. Im Folgenden stellen wir dar, wie sich die Einzelposten der Überleitungsrechnung entwickelt haben.
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| in Mio. € | Jan - Mrz 2021 |
Jan - Mrz 2020 |
+/- | Jan - Dez 2020 |
|---|---|---|---|---|
| Veräußerungsergebnis | 3 | - 1 | 4 | 13 |
| Ergebniseffekte aus der Bewertung von Derivaten und Vorräten | - 48 | 430 | - 478 | 1.886 |
| Sonstige | 28 | - 3 | 31 | - 2.003 |
| Neutrales Ergebnis | -17 | 426 | -443 | - 104 |
1 Teilweise angepasste Vorjahreswerte infolge einer geänderten Erfassung von steuerlichen Vergünstigungen für erneuerbare Energien in den USA (siehe Erläuterung auf Seite 7)
Das neutrale Ergebnis, in dem wir bestimmte nicht operative oder aperiodische Sachverhalte erfassen, lag mit -17 Mio.€ deutlich unter dem Vorjahreswert (426 Mio.€). Zuzuordnen ist das im Wesentlichen der Position "Ergebniseffekte aus der Bewertung von Derivaten und Vorräten". Hier erfassen wir vorläufige Gewinne oder Verluste, die dadurch entstehen, dass Finanzinstrumente zur Absicherung von Preisrisiken gemäß IFRS mit ihren Marktwerten am jeweiligen Stichtag zu bilanzieren sind, während die abgesicherten Grundgeschäfte erst bei ihrer Realisierung erfolgswirksam erfasst werden dürfen. Im Berichtszeitraum führte diese Asymmetrie zu einem Verlust, nachdem im Vorjahr ein hoher Gewinn angefallen war.
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| in Mio. € | Jan - Mrz 2021 |
Jan - Mrz 2020 |
+/- | Jan - Dez 2020 |
|---|---|---|---|---|
| Zinserträge | 16 | 35 | -19 | 283 |
| Zinsaufwendungen | -88 | -86 | -2 | - 296 |
| Zinsergebnis | -72 | -51 | -21 | - 13 |
| Zinsanteile an Zuführungen zu langfristigen Rückstellungen | -29 | -114 | 85 | - 255 |
| Davon: Zinsanteile an Zuführungen zu Bergbaurückstellungen | -17 | -100 | 83 | - 186 |
| Übriges Finanzergebnis | 197 | -202 | 399 | - 186 |
| Finanzergebnis | 96 | -367 | 463 | - 454 |
Unser Finanzergebnis betrug 96 Mio. €. Gegenüber dem ersten Quartal 2020 hat es sich um 463 Mio. € verbessert. Im Einzelnen ergaben sich folgende Veränderungen:
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| ― | Das Zinsergebnis ist um 21 Mio.€ auf -72 Mio.€ zurückgegangen. Ein Grund dafür war, dass wir 2020 in größerem Umfang Wertpapiere veräußert haben und deshalb niedrigere Zinserträge erzielten. |
| ― | Die Zinsanteile an Zuführungen zu langfristigen Rückstellungen minderten das Ergebnis um 29 Mio. €. Im Vorjahreszeitraum waren die Belastungen wesentlich höher ausgefallen (- 114 Mio. €), weil wir den zur Berechnung der Bergbaurückstellungen verwendeten Diskontierungszinssatz gesenkt hatten und sich der daraus resultierende Anstieg der Verpflichtungsbarwerte zum Teil als Aufwand in den Zinsanteilen niederschlug. Im ersten Quartal 2021 gab es keinen wesentlichen Effekt dieser Art. |
| ― | Das "Übrige Finanzergebnis" erhöhte sich um 399 Mio. € auf 197 Mio. €. Ausschlaggebend dafür war ein Einmaleffekt aus Zinsansprüchen im Zusammenhang mit einer Steuererstattung für Vorjahre. Positiv wirkte auch der Wegfall eines negativen Einmaleffekts aus dem Vorjahr: Aufgrund der coronabedingten Finanzmarkt-Turbulenzen hatten wir im März 2020 erhebliche Verluste aus Wertpapieranlagen realisiert. |
Das Ergebnis fortgeführter Aktivitäten vor Steuern belief sich auf 627 Mio. € (Vorjahr: 1.026 Mio. €). Unter den "Ertragsteuern" weisen wir einen positiven Ergebnisbeitrag von 283 Mio. € aus. Grund dafür ist die erwähnte Steuererstattung für frühere Veranlagungszeiträume. Ein Jahr zuvor hatten wir noch eine hohe Steuerbelastung von 313 Mio. € zu verkraften, u. a. weil wir aktive latente Steuern abschreiben mussten.
Im Berichtszeitraum fiel kein Ergebnis nicht fortgeführter Aktivitäten an. Im ersten Quartal 2020 hatten wir unter dieser Position noch einen Betrag von 30 Mio. € ausgewiesen, der unserer Beteiligung am slowakischen Energieversorger VSE zuzuordnen war. Die Beteiligung ist im August 2020 an E.ON veräußert worden.
Die Ergebnisanteile anderer Gesellschafter beliefen sich auf 15 Mio. € (Vorjahr: 26 Mio. €).
Das Nettoergebnis des RWE-Konzerns betrug 895 Mio. € (Vorjahr: 717 Mio. €). Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 1,32 € (Vorjahr: 1,17 €). Die Anzahl der ausstehenden RWE-Aktien, die bei der Berechnung dieser Kennzahl zugrunde gelegt wurde, belief sich auf 676,2 Mio. Stück. Durch die Kapitalerhöhung vom August 2020 ist sie um 61,5 Mio. Stück gestiegen.
Januar - März 2021
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| in Mio. € | Ursprüngliche Werte |
Bereinigung | Bereinigte Werte |
|---|---|---|---|
| Bereinigtes EBIT | 548 | - | 548 |
| Neutrales Ergebnis | -17 | 17 | - |
| Finanzergebnis | 96 | -226 | -130 |
| Ergebnis vor Steuern | 627 | - 209 | 418 |
| Ertragsteuern | 283 | -346 | -63 |
| Ergebnis | 910 | - 555 | 355 |
| Davon: | |||
| Ergebnisanteile anderer Gesellschafter | 15 | - | 15 |
| Nettoergebnis / Ergebnisanteile der Aktionäre der RWE AG | 895 | - 555 | 340 |
Bereinigtes Nettoergebnis auf 340 Mio. € gefallen. Das bereinigte Nettoergebnis belief sich auf 340 Mio. € (Vorjahr: 614 Mio. €). Um es zu ermitteln, haben wir das IFRS-Nettoergebnis um das neutrale Ergebnis sowie um wesentliche Sondereinflüsse im Finanzergebnis korrigiert. Anstelle der tatsächlichen Steuerquote wurde ein Wert von 15 % angesetzt, der sich an der erwarteten mittelfristigen Steuerbelastung orientiert. Dass sich das bereinigte Nettoergebnis gegenüber 2020 verringert hat, ist im Wesentlichen auf die Belastungen im Segment Onshore Wind / Solar zurückzuführen, über die wir auf Seite 11 berichten.
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| in Mio. € | Jan - Mrz 2021 |
Jan - Mrz 2020 |
+/- | Jan - Dez 2020 |
|---|---|---|---|---|
| Offshore Wind | 712 | 159 | 553 | 756 |
| Onshore Wind/Solar | 234 | 220 | 14 | 1.154 |
| Wasser/Biomasse/Gas | 15 | 37 | -22 | 153 |
| Energiehandel | 9 | 10 | -1 | 43 |
| Sonstige, Konsolidierung | - | 1 | -1 | - |
| Ke rnge schäft | 970 | 427 | 543 | 2.106 |
| Kohle/Kernenergie | 41 | 39 | 2 | 183 |
| RWE-Konzern | 1.011 | 466 | 545 | 2.285 2 |
1 In der Tabelle sind ausschließlich zahlungswirksame Investitionen erfasst.
2 Inkl. Konsolidierungseffekt von -4 Mio. € zwischen dem Kerngeschäft und dem Segment Kohle/Kernenergie
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| in Mio. € | Jan - Mrz 2021 |
Jan - Mrz 2020 |
+/- | Jan - Dez 2020 |
|---|---|---|---|---|
| Offshore Wind | 12 | - | 12 | 520 |
| Onshore Wind/Solar | 5 | 6 | -1 | 408 |
| Wasser/Biomasse/Gas | 5 | 118 | -113 | 115 |
| Energiehandel | 4 | 1 | 3 | 18 |
| Sonstige, Konsolidierung | - | 1 | -1 | 11 |
| Ke rnge schäft | 26 | 126 | - 100 | 1.072 |
| Kohle/Kernenergie | - | - | - | 1 |
| RWE-Konzern | 26 | 126 | - 100 | 1.073 |
1 In der Tabelle sind ausschließlich zahlungswirksame Investitionen erfasst.
Investitionen wesentlich höher als 2020. Im ersten Quartal 2021 haben wir 1.037 Mio. € investiert (Vorjahr: 592 Mio. €). Die Mittel wurden zu 93 % in den Segmenten Offshore Wind und Onshore Wind / Solar eingesetzt. Für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte haben wir 1.011 Mio. € ausgegeben, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr (466 Mio. €). Größter Einzelposten war der Bau des britischen Nordsee-Windparks Triton Knoll, der bei seiner Fertigstellung im Jahr 2022 über eine Gesamtleistung von 857 MW verfügen wird. Auch die auf Seite 3 erläuterte Prämienvorauszahlung an die britische Crown Estate trug zum hohen Investitionsvolumen bei. Für Finanzanlagen haben wir 26 Mio. € eingesetzt. Damit lagen wir deutlich unter dem Vorjahreswert (126 Mio. €), der vom Erwerb des britischen Gaskraftwerks King's Lynn geprägt war.
Stark verbesserter operativer Cash Flow. Aus der laufenden Geschäftstätigkeit unserer fortgeführten Aktivitäten erzielten wir einen Cash Flow von 1.596 Mio. €, gegenüber -1.202 Mio.€ im Vorjahreszeitraum. Die deutliche Verbesserung ist auf Vorgänge zurückzuführen, die sich in der Veränderung des Nettoumlaufvermögens widerspiegeln. Besonders ins Gewicht fielen dabei Mittelzuflüsse aus Variation Margins, die Termingeschäfte mit Strom, Rohstoffen und CO 2-Zertifikaten betrafen. Dagegen hatte es im Vorjahr beträchtliche Mittelabflüsse aus solchen Geschäften gegeben. Positive Effekte resultierten auch aus dem Abbau von Vorräten.
Durch die Investitionstätigkeit fortgeführter Aktivitäten sind 210 Mio. € abgeflossen (Vorjahr: Mittelzufluss von 538 Mio. €). Hauptgrund dafür waren unsere Ausgaben für Sach- und Finanzanlagen. Hinzu kam, dass wir das Planvermögen zur Abdeckung von Pensionsverpflichtungen um 1,1 Mrd. € aufgestockt haben. Dem standen Einnahmen aus dem Verkauf von Wertpapieren sowie von Anteilen an den US-Windparks Stella, Cranell und Raymond East gegenüber.
Die Finanzierungstätigkeit fortgeführter Aktivitäten führte per saldo zu einem Mittelzufluss in Höhe von 144 Mio. € (Vorjahr: 275 Mio. €). Im Berichtszeitraum haben sich die Zahlungsströme aus der Tilgung und der Neuaufnahme von Finanzschulden in etwa neutralisiert. Unsere Ausschüttungen und Kapitalrückzahlungen an Miteigentümer vollkonsolidierter RWE-Gesellschaften summierten sich zu 32 Mio. €.
Aufgrund der dargestellten Zahlungsströme aus der Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit ist unser Liquiditätsbestand um 1.565 Mio. € gestiegen.
Der Free Cash Flow spiegelte den stark erhöhten operativen Mittelzufluss wider. Mit 881 Mio. € lag er deutlich über dem negativen Vorjahreswert (- 1.753 Mio. €).
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| in Mio. € | Jan - Mrz 2021 |
Jan - Mrz 2020 |
+/- | Jan - Dez 2020 |
|---|---|---|---|---|
| Funds from Operations | 1.329 | 1.076 | 253 | 4.108 |
| Veränderung des Nettoumlaufvermögens | 267 | -2.278 | 2.545 | 17 |
| Cash Flow aus laufender Geschäfts- | ||||
| tätigkeit fortgeführter Aktivitäten | 1.596 | -1.202 | 2.798 | 4.125 |
| Cash Flow aus der Investitionstätigkeit fortgeführter Aktivitäten | -210 | 538 | - 748 | - 4.278 |
| Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit fortgeführter Aktivitäten | 144 | 275 | - 131 | 1.769 |
| Einfluss von Wechselkurs- und sonstigen Wertänderungen auf die flüssigen Mittel | 35 | -10 | 45 | - 34 |
| Veränderung der flüssigen Mittel | 1.565 | -399 | 1.964 | 1.582 |
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit fortgeführter Aktivitäten | 1.596 | -1.202 | 2.798 | 4.125 |
| Abzüglich Investitionen | -1.037 | -592 | -445 | - 3.358 |
| Zuzüglich Desinvestitionen/ Anlagenabgänge |
322 | 41 | 281 | 365 |
| Free Cash Flow | 881 | -1.753 | 2.634 | 1.132 |
1 Sämtliche Positionen beziehen sich ausschließlich auf die fortgeführten Aktivitäten; teilweise angepasste Vorjahreswerte infolge einer geänderten Erfassung von steuerlichen Vergünstigungen für erneuerbare Energien in den USA (siehe Erläuterung auf Seite 7)
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| Mio. € | 31.03.2021 | 31.12.2020 | +/- |
|---|---|---|---|
| Flüssige Mittel | 6.339 | 4.774 | 1.565 |
| Wertpapiere 1 | 3.099 | 4.517 | - 1.418 |
| Sonstiges Finanzvermögen | 2.556 | 2.507 | 49 |
| Finanzvermögen | 11.994 | 11.798 | 196 |
| Anleihen, Schuldscheindarlehen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Commercial Paper |
2.743 | 2.160 | 583 |
| Währungskurssicherung von Anleihen | 19 | 31 | - 12 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | 2.889 | 3.038 | - 149 |
| Finanzverbindlichkeiten | 5.651 | 5.229 | 422 |
| Abzüglich 50 % des als Fremdkapital ausgewiesenen Hybridkapitals | -279 | -278 | - 1 |
| Nettofinanzvermögen (inkl. Korrektur Hybridkapital) |
6.622 | 6.847 | -225 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 2.161 | 3.864 | - 1.703 |
| Aktivisch ausgewiesenes Nettovermögen bei fondsgedeckten Pensionsverpflichtungen |
-191 | -172 | - 19 |
| Rückstellungen für Entsorgung im Kernenergiebereich | 6.397 | 6.451 | - 54 |
| Rückstellungen für den Rückbau von Windparks | 1.076 | 1.136 | - 60 |
| Nettoschulden | 2.821 | 4.432 | - 1.611 |
1 Unsere 15 %-Beteiligung an E.ON ist hier nicht enthalten. Hintergrund ist, dass unsere Bergbaurückstellungen und die Aktiva, die sie decken, bei der Ermittlung der Nettoschulden unberücksichtigt bleiben.
Nettoschulden auf 2,8 Mrd. € gesunken. Unsere Nettoschulden beliefen sich zum 31. März 2021 auf 2.821 Mio. €. Gegenüber dem Stand zum 31. Dezember 2020 sind sie um 1.611 Mio. € gesunken. Eine wichtige Rolle spielte dabei der positive Free Cash Flow.
Schuldenmindernd wirkte auch, dass die Diskontierungszinssätze, mit denen wir den Gegenwartswert der Pensionsverpflichtungen ermitteln, marktbedingt gestiegen sind. Dies schlug sich in einem Rückgang der Pensionsrückstellungen nieder. Die Dotierung des zur Deckung der Pensionsverpflichtungen gehaltenen Planvermögens mit 1,1 Mrd. € hatte dagegen keine Auswirkungen auf die Nettoschulden, weil sich dadurch unsere Pensionsrückstellungen und unser Finanzvermögen gleichermaßen verringerten.
RWE-Konzern bekräftigt Ergebnisprognose. Unsere Ergebnisprognose für das laufende Jahr, die wir im März 2021 veröffentlicht haben, gilt unverändert fort (siehe Geschäftsbericht 2020, Seite 67 f.). Wir rechnen mit einer zufriedenstellenden Ertragslage, werden in unserem Kerngeschäft aber wohl deutlich unter dem Vorjahr abschließen. Hauptgrund dafür sind die Belastungen infolge der extremen Wetterverhältnisse Mitte Februar in Texas (siehe Seite 3). Unter der Voraussetzung, dass im weiteren Jahresverlauf normale Windverhältnisse herrschen, wird die Auslastung unserer Windparks schwächer sein als 2020. Zudem gehen wir nicht davon aus, im Energiehandel wieder ein so hohes Ergebnis wie im vergangenen Jahr zu erreichen. Außerhalb des Kerngeschäfts profitieren wir dagegen von gestiegenen Margen, die wir beim Terminverkauf der Stromproduktion unserer Braunkohle- und Kernkraftwerke erzielt haben. Die Coronakrise wird aller Voraussicht nach keine wesentlichen Auswirkungen auf unsere Ertragslage haben.
Für den Konzern prognostizieren wir ein bereinigtes EBITDA von 2.650 bis 3.050 Mio. € (Vorjahr: 3.286 Mio. €); davon werden voraussichtlich 1.800 bis 2.200 Mio. € (Vorjahr: 2.727 Mio. €) im Kerngeschäft erwirtschaftet. Bei betrieblichen Abschreibungen von voraussichtlich rund 1.500 Mio. € ergibt sich für unser bereinigtes Konzern-EBIT ein Korridor von 1.150 bis 1.550 Mio. € (Vorjahr: 1.823 Mio. €). Das um Sondereinflüsse bereinigte Nettoergebnis veranschlagen wir auf 750 bis 1.100 Mio. €. All diese Bandbreiten sind gegenüber unserer Prognose vom März unverändert. Der Ergebnisausblick für die Segmente hat ebenfalls Bestand.
Sachinvestitionen höher als 2020. Bekräftigen können wir auch unsere Prognose zu den Investitionen. Die Ausgaben für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte werden wesentlich höher sein als 2020 (2.285 Mio. €). Erhebliche Mittel fließen in den Bau der Offshore-Windparks Triton Knoll und Sofia in der britischen Nordsee sowie Kaskasi nahe Helgoland. Weitere Investitionsschwerpunkte sind Onshore-Windkraft- und Solarprojekte in den USA und Europa. Außerhalb des Kerngeschäfts im Segment Kohle / Kernenergie planen wir Sachausgaben von 200 bis 300 Mio. €, die im Wesentlichen der Instandhaltung unserer Kraftwerke und Tagebaue dienen.
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| in Mio. € | Ist 2020 1 | Prognose 2021 |
|---|---|---|
| Bereinigtes EBITDA | 3.286 | 2.650-3.050 |
| Davon: | ||
| Kerngeschäft | 2.727 | 1.800-2.200 |
| Davon: | ||
| Offshore Wind | 1.069 | 1.050-1.250 |
| Onshore Wind / Solar | 523 | 50-250 |
| Wasser / Biomasse / Gas | 621 | 500-600 |
| Energiehandel | 539 | 150-350 |
| Kohle / Kernenergie | 559 | 800-900 |
| Bereinigtes EBIT | 1.823 | 1.150-1.550 |
| Bereinigtes Nettoergebnis | 1.257 | 750-1.100 |
1 Teilweise angepasste Werte infolge einer geänderten Erfassung von steuerlichen Vergünstigungen für erneuerbare Energien in den USA (siehe Erläuterung auf Seite 7)
Leverage Factor: Obergrenze von 3,0 wird eingehalten. Ein wichtiger Indikator für unsere Finanzkraft ist das Verhältnis der Nettoschulden zum bereinigten EBITDA des Kerngeschäfts (Leverage Factor). Wir haben uns für den Leverage Factor eine Obergrenze von 3,0 gesetzt. Diese Vorgabe werden wir voraussichtlich auch 2021 einhalten.
Dividendenziel von 0,90 € je Aktie. Für das Geschäftsjahr 2021 strebt der Vorstand der RWE AG eine Gewinnausschüttung je Aktie in Höhe von 0,90 € an. Gegenüber der Dividende für 2020 ist das ein Plus von 0,05 €. Grund für die geplante Anhebung sind die guten mittel- und langfristigen Ertragsperspektiven in unserem Kerngeschäft.
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| in Mio.€ | Jan - Mrz 2021 | Jan - Mrz 2020 1 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse (inkl. Erdgas-/Stromsteuer) | 4.783 | 3.858 |
| Erdgas- /Stromsteuer | -76 | -55 |
| Umsatzerlöse 2 | 4.707 | 3.803 |
| Materialaufwand | -3.562 | -2.064 |
| Personalaufwand | -580 | -571 |
| Abschreibungen | -356 | -358 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 231 | 471 |
| Ergebnis aus at-Equity-bilanzierten Beteiligungen | 86 | 110 |
| Übriges Beteiligungsergebnis | 5 | 2 |
| Finanzerträge | 726 | 439 |
| Finanzaufwendungen | -630 | -806 |
| Ergebnis fortgeführter Aktivitäten vor Steuern | 627 | 1.026 |
| Ertragsteuern | 283 | -313 |
| Ergebnis fortgeführter Aktivitäten | 910 | 713 |
| Ergebnis nicht fortgeführter Aktivitäten | 30 | |
| Ergebnis | 910 | 743 |
| Davon: Ergebnisanteile anderer Gesellschafter | 15 | 26 |
| Davon: Nettoergebnis/Ergebnisanteile der Aktionäre der RWE AG | 895 | 717 |
| Unverwässertes und verwässertes Ergebnis je Aktie in € | 1,32 | 1,17 |
| Davon: aus fortgeführten Aktivitäten in € | 1,32 | 1,14 |
| Davon: aus nicht fortgeführten Aktivitäten in € | 0,03 |
1 Teilweise angepasste Vorjahreswerte aufgrund rückwirkender Änderung der bilanziellen Erfassung von steuerlichen Vergünstigungen für erneuerbare Energien in den USA (siehe Erläuterung auf Seite 7)
2 Eine Darstellung der Umsatzerlöse nach Segmenten findet sich auf Seite 9.
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| Beträge nach Steuern in Mio. € | Jan - Mrz 2021 | Jan - Mrz 2020 1 |
|---|---|---|
| Ergebnis | 910 | 743 |
| Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste leistungsorientierter Pensionszusagen und ähnlicher Verpflichtungen | 647 | 441 |
| Marktbewertung von Eigenkapitalinstrumenten | 336 | -165 |
| Im Eigenkapital direkt erfasste Erträge und Aufwendungen, die nicht erfolgswirksam umzugliedern sind | 983 | 276 |
| Unterschied aus der Währungsumrechnung | 73 | -387 |
| Marktbewertung von Fremdkapitalinstrumenten | -20 | -35 |
| Marktbewertung von Finanzinstrumenten in Sicherungsbeziehung | 1.247 | 117 |
| Anteilig erfasste Erträge und Aufwendungen at-Equity-bilanzierter Beteiligungen | 10 | -2 |
| Im Eigenkapital direkt erfasste Erträge und Aufwendungen, die zukünftig erfolgswirksam umzugliedern sind | 1.310 | -307 |
| Im Eigenkapital direkt erfasste Erträge und Aufwendungen (Other Comprehensive Income) | 2.293 | -31 |
| Summe der erfassten Erträge und Aufwendungen (Total Comprehensive Income) | 3.203 | 712 |
| Davon: auf Aktionäre der RWE AG entfallend | 3.126 | 699 |
| Davon: auf andere Gesellschafter entfallend | 77 | 13 |
1 Teilweise angepasste Vorjahreswerte aufgrund rückwirkender Änderung der bilanziellen Erfassung von steuerlichen Vergünstigungen für erneuerbare Energien in den USA sowie aufgrund rückwirkender Anpassung bei der Erstkonsolidierung der übernommenen E.ON-Aktivitäten (siehe Erläuterung auf Seite 7 dieser Zwischenmitteilung bzw. Seite 109 im Geschäftsbericht 2020)
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| in Mio.€ | 31.03.2021 | 31.12.2020 1 | 01.01.2020 2 |
|---|---|---|---|
| Langfristiges Vermögen | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | 5.011 | 4.913 | 4.777 |
| Sachanlagen | 19.086 | 17.902 | 19.016 |
| At-Equity-bilanzierte Beteiligungen | 3.461 | 3.276 | 3.252 |
| Übrige Finanzanlagen | 4.566 | 4.244 | 4.337 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 3.765 | 3.707 | 3.668 |
| Latente Steuern | 397 | 397 | 680 |
| 36.286 | 34.439 | 35.730 | |
| Kurzfristiges Vermögen | |||
| Vorräte | 998 | 1.632 | 1.585 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 3.259 | 3.007 | 3.621 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 14.873 | 12.531 | 15.310 |
| Wertpapiere | 2.816 | 4.219 | 3.258 |
| Flüssige Mittel | 6.339 | 4.774 | 3.192 |
| Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte | 337 | 1.061 | 1.274 |
| 28.622 | 27.224 | 28.240 | |
| 64.908 | 61.663 | 63.970 |
1 Teilweise angepasste Vorjahreswerte aufgrund rückwirkender Änderung der bilanziellen Erfassung von steuerlichen Vergünstigungen für erneuerbare Energien in den USA (siehe Erläuterung auf Seite 7)
2 Teilweise angepasste Vorjahreswerte aufgrund rückwirkender Änderung der bilanziellen Erfassung von steuerlichen Vergünstigungen für erneuerbare Energien in den USA sowie aufgrund rückwirkender Anpassung bei der Erstkonsolidierung der übernommenen E.ON-Aktivitäten (siehe Erläuterung auf Seite 7 dieser Zwischenmitteilung und Seite 109 im Geschäftsbericht 2020)
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| in Mio.€ | 31.03.2021 | 31.12.2020 1 | 01.01.2020 2 |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital | |||
| Anteile der Aktionäre der RWE AG | 19.364 | 16.916 | 16.617 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 839 | 790 | 502 |
| 20.203 | 17.706 | 17.119 | |
| Langfristige Schulden | |||
| Rückstellungen | 17.518 | 19.470 | 18.937 |
| Finanzverbindlichkeiten | 4.354 | 3.951 | 3.924 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 2.041 | 2.152 | 2.144 |
| Latente Steuern | 2.261 | 1.883 | 2.197 |
| 26.174 | 27.456 | 27.202 | |
| Kurzfristige Schulden | |||
| Rückstellungen | 3.141 | 3.004 | 2.638 |
| Finanzverbindlichkeiten | 1.278 | 1.247 | 1.689 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.664 | 2.387 | 2.987 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 11.390 | 9.282 | 11.825 |
| Zur Veräußerung bestimmte Schulden | 58 | 581 | 510 |
| 18.531 | 16.501 | 19.649 | |
| 64.908 | 61.663 | 63.970 |
1 Teilweise angepasste Vorjahreswerte aufgrund rückwirkender Änderung der bilanziellen Erfassung von steuerlichen Vergünstigungen für erneuerbare Energien in den USA (siehe Erläuterung auf Seite 7)
2 Teilweise angepasste Vorjahreswerte aufgrund rückwirkender Änderung der bilanziellen Erfassung von steuerlichen Vergünstigungen für erneuerbare Energien in den USA sowie aufgrund rückwirkender Anpassung bei der Erstkonsolidierung der übernommenen E.ON-Aktivitäten (siehe Erläuterung auf Seite 7 dieser Zwischenmitteilung und Seite 109 im Geschäftsbericht 2020)
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| in Mio.€ | Jan - Mrz 2021 | Jan - Mrz 2020 1 |
|---|---|---|
| Ergebnis fortgeführter Aktivitäten | 910 | 713 |
| Abschreibungen/Zuschreibungen | 356 | 304 |
| Veränderung der Rückstellungen | -33 | 35 |
| Latente Steuern/zahlungsunwirksame Erträge und Aufwendungen / Ergebnis aus dem Abgang von Anlagegegenständen und Wertpapieren | 96 | 24 |
| Veränderung des Nettoumlaufvermögens | 267 | -2.278 |
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit fortgeführter Aktivitäten | 1.596 | -1.202 |
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit nicht fortgeführter Aktivitäten | -11 | |
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | 1.596 | -1.213 |
| Cash Flow aus der Investitionstätigkeit fortgeführter Aktivitäten 2 | -210 | 538 |
| Cash Flow aus der Investitionstätigkeit nicht fortgeführter Aktivitäten | -9 | |
| Cash Flow aus der Investitionstätigkeit | -210 | 529 |
| Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit fortgeführter Aktivitäten | 144 | 275 |
| Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit nicht fortgeführter Aktivitäten | 8 | |
| Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit | 144 | 283 |
| Zahlungswirksame Veränderung der flüssigen Mittel | 1.530 | -401 |
| Einfluss von Wechselkurs- und sonstigen Wertänderungen auf die flüssigen Mittel | 35 | -10 |
| Veränderung der flüssigen Mittel | 1.565 | -411 |
| Flüssige Mittel zum Anfang des Berichtszeitraums | 4.774 | 3.212 |
| Davon: als zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte ausgewiesen | 20 | |
| Flüssige Mittel zum Anfang des Berichtszeitraums laut Konzernbilanz | 4.774 | 3.192 |
| Flüssige Mittel zum Ende des Berichtszeitraums | 6.339 | 2.801 |
| Davon: als zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte ausgewiesen | 8 | |
| Flüssige Mittel zum Ende des Berichtszeitraums laut Konzernbilanz | 6.339 | 2.793 |
1 Teilweise angepasste Vorjahreswerte aufgrund rückwirkender Änderung der bilanziellen Erfassung von steuerlichen Vergünstigungen für erneuerbare Energien in den USA (siehe Erläuterung auf Seite 7)
2 Nach Erst- / Nachdotierung von Planvermögen in Höhe von 1.091 Mio. € (Vorjahr: 100 Mio. €)
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| 12. August 2021 | Zwischenbericht über das erste Halbjahr 2021 |
| 11. November 2021 | Zwischenmitteilung über die ersten drei Quartale 2021 |
| 15. März 2022 | Bericht über das Geschäftsjahr 2021 |
| 28. April 2022 | Hauptversammlung |
| 29. April 2022 | Ex-Dividende-Tag |
| 03. Mai 2022 | Dividendenzahlung |
| 12. Mai 2022 | Zwischenmitteilung über das erste Quartal 2022 |
| 11. August 2022 | Zwischenbericht über das erste Halbjahr 2022 |
| 10. November 2022 | Zwischenmitteilung über die ersten drei Quartale 2022 |
Die vorliegende Zwischenmitteilung ist am 12. Mai 2021 veröffentlicht worden. Alle Veranstaltungen zur Veröffentlichung von Finanzberichten und die Hauptversammlung werden live im Internet übertragen. Die Aufzeichnungen sind mindestens zwölf Monate lang abrufbar.
RWE Aktiengesellschaft
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