Annual Report • Sep 6, 2021
Annual Report
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Finanzbericht: 30055719

Die EnviTec Biogas AG nimmt gemäß § 326 HGB für das Geschäftsjahr 2020 die Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften bei der Offenlegung wahr und verzichtet auf die Erstellung und Offenlegung eines Lageberichtes. Der Konzernabschluss, in den der Jahresabschluss der AG einbezogen ist, enthält keinen zusammengefassten Lagebericht der AG und des Konzerns, sondern es wird nur auf Konzernebene berichtet.
Der EnviTec Biogas-Konzern mit Sitz in Lohne ist einer der führenden Anbieter und Betreiber von Biogasanlagen. EnviTec deckt als Biogas-Allrounder die gesamte Wertschöpfungskette für die Herstellung von Biogas ab. Dazu gehören die Planung und der schlüsselfertige Bau von Biogasanlagen und Biogasaufbereitungsanlagen ebenso wie deren Inbetriebnahme. Das Unternehmen übernimmt bei Bedarf den biologischen und technischen Service und bietet außerdem das gesamte Anlagenmanagement sowie die Betriebsführung an. EnviTec betreibt außerdem eigene Anlagen und ist damit einer der größten Biogas- und Biomethanproduzenten in Deutschland.
Mit unserer kundenorientierten Bauweise setzen wir Maßstäbe bei der Zuverlässigkeit und Profitabilität. EnviTec-Anlagen können aus sämtlichen Inputstoffen, von organischen Abfällen bis zu nachwachsenden Rohstoffen, saubere Energie erzeugen. Das Unternehmen wurde 2002 gegründet und ist inzwischen weltweit in 16 Ländern (inkl. Deutschland) vertreten.
Die Konzernstruktur gliedert sich entlang der drei Bereiche Eigenbetrieb, Service und Anlagenbau. Alle Bereiche sind strategisch, technisch und wirtschaftlich eng miteinander verknüpft. Der Mutterkonzern fungiert als Holding, die Leistungen wie beispielsweise Controlling, Personalmanagement, Rechtsberatung, Treasury und Marketing für die drei Geschäftsbereiche erbringt. Weiterer Geschäftszweck der Holding ist das Halten von Beteiligungen im Eigenbetrieb sowie die Anlauffinanzierung der jeweiligen Projektgesellschaften.
Im Geschäftsbereich Eigenbetrieb ist die Erzeugung von Strom, Wärme und Gas in eigenen Biogasanlagen im In- und Ausland gebündelt. Dies geschieht in der Regel in Kooperation mit lokalen Partnern aus der Landwirtschaft oder der Energiewirtschaft. Diese Partnerschaft zeichnet sich durch eine klare Aufgabenverteilung aus: Jeder konzentriert sich auf seine Stärken. Der Partner vor Ort stellt beispielsweise den Standort zur Verfügung, kümmert sich um die Beschaffung der Inputstoffe und übernimmt den laufenden Betrieb. Während des Betriebs führen wir alle notwendigen Wartungsarbeiten durch, kümmern uns um den biologischen und den technischen Service und übernehmen die kaufmännische Leitung.
Im Geschäftsbereich Service bietet EnviTec alle Dienstleistungen rund um den Betrieb von Biogasanlagen an. Als Biogas-Allrounder kennen wir alle Prozesse der Biogaserzeugung im Detail und unsere Fachleute kümmern sich um das Anfahren der Anlage und kontrollieren fortlaufend die biologischen Prozesse. Im Labor werden Inputmaterial und Gärreste auf optimale Qualität hin untersucht, um Empfehlungen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit zu geben. Darüber hinaus umfasst das Angebot die regelmäßige Begehung einer Anlage und die Schulung von Betreibern und deren Mitarbeitern. EnviTec Biogas bietet neben der Teilwartung nach Aufwand auch eine Vollwartung mit Übernahme des Reparaturkostenrisikos an.
Im Geschäftsbereich Anlagenbau errichten wir Biogas- und Biomethananlagen für Kunden wie beispielsweise Landwirte, Industrieunternehmen und Energieversorger. Wir planen die Anlage, errichten sie und beginnen mit der Biogasproduktion. Unser Produktportfolio umfasst die komplette Wertschöpfungskette der Biogasanlagentechnik für Anlagen ab 75 kW. Neben Großanlagen bietet EnviTec zudem ein Kompaktanlagenkonzept an, das unter der Bezeichnung "EnviFarm Compact"-Anlage vermarktet wird. Mit EnviThan verfügt das Unternehmen zudem über eine hocheffiziente, innovative Technologie zur Biogasaufbereitung. Das aufbereitete Biomethan kann vom Netzbetreiber weiter behandelt, direkt in das Erdgasnetz eingespeist oder als umweltfreundliche Kraftstoffalternative (Bio-CNG - Compressed Natural Gas, oder Bio-LNG - Liquified Natural Gas = Flüssigbiogas) verwendet werden. Daneben beschäftigt sich EnviTec mit der Entwicklung von Photovoltaik-Projekten.
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| EIGENBETRIEB | SERVICE | ANLAGENBAU | |||
|---|---|---|---|---|---|
| DEUTSCHLAND | INTERNATIONAL | DEUTSCHLAND | INTERNATIONAL | DEUTSCHLAND | INTERNATIONAL |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| EnviTec Biogas Betriebs GmbH & Co. KG * | Second Biogas Operating Holding, s.r.l. * | EnviTec Service GmbH | EnviTec Biogas Service UK Ltd. | EnviTec Anlagenbau GmbH & Co. KG | EnviTec Nederland BV |
| EnviTec Beteiligungs GmbH & Co. KG * | Biogas Operating Holding, s.r.l. * | EnviTec Biogas s.r.l. | EnviTec France SARL | ||
| Zweite EnviTec Beteiligungs GmbH & Co. KG * | EnviTec Service s.r.o. | EnviTec Biogas UK Ltd. | |||
| Fünfte Biogas Bützow Betriebs GmbH & Co. KG * | EnviTec Service ApS | EnviTec Biogas USA, Inc. | |||
| EnviTec Energy GmbH & Co. KG | und weitere Auslandsvertriebsgesellschaften | ||||
| Fünfte EnviTec Beteiligungs GmbH & Co. KG * |
* verschiedene Projektgesellschaften von Biogasanlagen, Details zu den Beteiligungen und Beteiligungshöhen siehe Anhang
Wir haben uns in den vergangenen Jahren eine führende Position im Biogasmarkt erarbeitet und bereits über 700 Biogas- und Gasaufbereitungsanlagen in 17 Ländern errichtet. Die aktuell wichtigsten geographischen Märkte der Gruppe sind neben dem Hauptmarkt Deutschland das europäische Ausland und China. Unser strategisches Ziel ist es, nachhaltig zu wachsen und unsere Marktstellung als integrierter Anbieter und Betreiber von Biogasanlagen auszubauen. Oberste Priorität hat dabei die Zufriedenheit unserer Kunden und deren Einbindung in die Weiterentwicklung unserer Anlagen entsprechend ihrer Wünsche. Die kurz- bis mittelfristige strategische Ausrichtung wird durch die anhaltenden Diskussionen über die gesetzlichen Rahmenbedingungen in den einzelnen Märkten stark beeinflusst. Insgesamt sind die einzelnen Märkte sehr heterogen, was überwiegend an den sehr unterschiedlich ausgestalteten Förderrahmen liegt. Wir verfolgen die Entwicklungen in den einzelnen Ländern sehr genau, um zeitnah auf Änderungen der Rahmenbedingungen reagieren zu können. Mittelfristig wollen wir durch die Ergründung neuer Anwendungen, Verfahren und der Exploration neuer Märkte die Abhängigkeit von den jeweiligen Förderbedingungen verringern und bis zu 30 % des Konzernergebnisses nicht mehr aus dem geförderten Biogasbereich generieren. Folgende Eckpfeiler für unser nachhaltiges Wachstum haben wir definiert:
EnviTec Biogas hat den Eigenbetrieb in den vergangenen Jahren ausgebaut und erwirtschaftet heute in diesem Geschäftsbereich den höchsten Umsatzanteil im Konzern. In Deutschland setzt EnviTec vor allem auf die Optimierung der Bestandsanlagen und einen selektiven Kapazitätsausbau. Mit seinem positiven Cashflow ist das Segment eine ideale Ergänzung zum Anlagenbau. Zielsetzung ist es weiterhin, mit diesem Geschäftsbereich eine Verstetigung der Erlösbeiträge für den Konzern zu erzielen. Die gesicherten Einspeisevergütungen der von EnviTec betriebenen Biogasanlagen laufen beginnend in 2025 bis 2031 aus. Gleichwohl hat die Bundesregierung mit der kürzlich verabschiedeten EEG-Novelle eine Anschlussförderung für Bestandsanlagen geschaffen, die es ermöglicht, den Bestand teilweise fortzuführen.
Wir beobachten weltweit die Entwicklungen der Rahmenbedingungen für Biogas. Sobald in einem Land belastbare Strukturen entstehen, prüfen wir diese sehr genau und entscheiden dann über einen Markteintritt. Bei der Erschließung neuer Märkte setzen wir auf Partner aus der jeweiligen Region und verbinden auf diese Weise unsere langjährige Erfahrung im Anlagenbau und -betrieb mit den Kenntnissen über die regionalen Besonderheiten. Auch der nachgelagerte Servicebereich gewinnt im Rahmen der internationalen Expansion weiter an Bedeutung. Ziel ist es, den Anlagenbau und den nachgelagerten Servicebereich auch in einem schwierigen Marktumfeld profitabel zu betreiben und gleichzeitig die nötigen Kapazitäten vorzuhalten, um Marktopportunitäten schnell nutzen zu können. Steigende Bedeutung erhalten dabei die Errichtung von Anlagen zur Aufbereitung von Biomethan und die Verwendung neuer Inputstoffe aus der Reststoff- und Abfallvergärung.
Der Geschäftsbereich Service hat in den vergangenen Jahren für EnviTec deutlich an Bedeutung gewonnen. Dieser Expansionsprozess soll fortgeführt werden. Erklärtes strategisches Ziel ist der Ausbau des Angebots. Dazu gehören der Ausbau der biologischen und technischen Services im europäischen Ausland und die Erweiterung des Angebots für Fremdanlagen. Zudem soll das Servicegeschäft, u.a. auch durch strategische Partnerschaften, sukzessive auf neue Technologien ausgeweitet werden.
Mit dem ständigen Ausbau unserer Technologiekompetenz soll die führende Stellung der EnviTec Biogas innerhalb der Branche gefestigt und unser Kernprodukt Biogas ökologisch und ökonomisch noch attraktiver gemacht werden. Ziel ist es, die Handhabung unserer Anlagen kontinuierlich zu verbessern sowie die benötigte Substratmenge bei gleicher Leistung zu reduzieren. Zudem setzt EnviTec in Kooperation mit etablierten Herstellern auf die Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten von Biogas. So wird bereits heute in mehreren von EnviTec errichteten Anlagen Compressed Natural Gas aus Biogas - kurz bioCNG - für den Verkehrssektor hergestellt.
Ziel unseres unternehmerischen Handelns ist es, nachhaltig profitabel zu wachsen. Daraus leiten sich unsere wesentlichen Steuerungsgrößen ab: Umsatz/ Gesamtleistung und Eigenkapitalrentabilität. Als wichtigste Steuerungskennzahl stellt EnviTec seit dem Geschäftsjahr 2020 auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) ab. Im Gegensatz zum operativen Ergebnis (EBIT) berücksichtigt das EBT auch die Ergebnisse aus at-Equity-Beteiligungen sowie das primär aus dem Zinsmanagement für diese Gesellschaften resultierende Finanzergebnis. Dadurch ist eine höhere Aussagekraft über die Geschäftsentwicklung gegeben. Die operative und strategische Steuerung des Konzerns erfolgt über regelmäßige Sitzungen der Vorstandsmitglieder. Eine konzernweite ERP-Software (Enterprise Resource Planning) ermöglicht die schnelle und übersichtliche Darstellung aller Prozesse der Gruppe wie Materialwirtschaft, Finanz- und Rechnungswesen, Projektcontrolling, Verkauf und Marketing.
Die EnviTec Biogas-Unternehmensgruppe zeichnet sich zudem durch hohe Qualitätsstandards aus. Seit 2016 ist das Qualitätsmanagementsystem der EnviTec Service GmbH gemäß ISO 9001:2015 organisiert. Anfang 2021 erfolgte die turnusmäßige Rezertifizierung, nun erstmals auch für die italienische Servicetochter. Ausgezeichnete Qualität wird auch der französischen Niederlassung von EnviTec mit dem französischen Qualimétha-Siegel bescheinigt, für das das Tochterunternehmen kürzlich zertifiziert wurde.
Kontinuierliche Weiterentwicklung ist ein essentieller Faktor für nachhaltigen Erfolg. Dies nehmen wir sehr ernst und arbeiten ständig an der Verbesserung unserer Technologien zur Steigerung der Gasausbeute, an der Optimierung unseres Qualitätsmanagements sowie an der Erforschung möglicher alternativer Substrate. Weitere Schwerpunkte unserer F&E-Aktivitäten sind die Herstellung biogenen Wasserstoffes und die Thermodruckhydrolyse zum Biomasseaufschluss.
Unsere Eigenbetriebsanlagen sind ein wichtiger Wissenspool für Weiterentwicklung, Verbesserung und Anwendung neuer Anlagentechnik. Neue Verfahren und Technologien erproben wir direkt in der Praxis in unseren Eigenbetriebsanlagen oder aber in enger Kooperation mit Herstellern und Kunden aus dem Servicesegment.
Im Bereich der Gasaufbereitung erforschen bzw. erproben wir gemeinsam mit einem Hersteller laufend neue Membrantypen, um die Wirtschaftlichkeit dieser Technologie zu steigern. Die Technik hat so in den vergangenen Jahren eine stetige Weiterentwicklung erfahren.
EnviTec ist auf eine praxisorientierte F&E-Arbeit fokussiert. Neue Projekte werden direkt in den Geschäftsbereichen und in Kooperation mit Herstellern und Kunden vorangetrieben. Darüber hinaus praktizieren wir die Zusammenarbeit mit Hochschulen, auch im Sinne der Nachwuchsförderung. Der Gesamtbetrag der Aufwendungen für Forschung & Entwicklung belief sich im Geschäftsjahr 2020 auf rund 300 TEuro (Vorjahr: 92 TEuro).
Die Weltwirtschaft verzeichnete im Jahr 2020 nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) einen Rückgang um 3,3 %. Hauptursache hierfür sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die in vielen Staaten rund um den Globus in einer erheblichen Rezession resultierten. Ursprünglich war der IWF zur Jahresmitte 2020 jedoch von einem Rückgang der globalen Wirtschaftskraft um 4,9 % ausgegangen. In den Industriestaaten hatte der IWF sogar mit einem Minus von 8,0 % gerechnet. Aufgrund einer starken Erholung im dritten und vierten Quartal sank die Wirtschaftskraft in den Industriestaaten letztlich gemäß IWF im Gesamtjahr 2020 um 4,7 %. In den Schwellen- und Entwicklungsländern schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt um 2,2 %. In den Ländern der Eurozone betrug der Rückgang 6,6 %. Wichtige Märkte von EnviTec wie Deutschland (-4,9 %), Frankreich (-8,2 %) und Großbritannien (-9,9 %) waren dabei unterschiedlich stark von den Auswirkungen der Pandemie auf das wirtschaftliche Leben betroffen.
Der aktuell dynamischste Markt für Biogasanlagen ist die Biogasaufbereitung. Das gewonnene Biomethan dient dann zur Einspeisung ins Erdgasnetz. Zudem kann das Biomethan als CO 2 -armer Treibstoff insbesondere im Verkehrssektor eingesetzt werden. Dass dies sinnvoll und notwendig wäre, belegt eine vom Fraunhofer-Institut für System und Innovationsforschung (ISI), der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und dem Institut für Ressourceneffizienz und Energiestrategien IREES GmbH herausgegebene Untersuchung. Demnach weist Biomethan eindeutig die beste Treibhausgasbilanz auf. Als nachhaltiger gasförmiger (Bio-CNG) oder flüssiger (Bio-LNG) Treibstoff können bereits heute mehr als 90 % der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen eingespart und gleichzeitig fast 100 % der gesundheitsschädigenden Feinstaub- und Stickoxidemissionen vermieden werden. Darüber hinaus ergeben sich für den Einsatz von Biomethan im Mobilitätssektor sogar negative THG-Emissionen, sofern Gutschriften gemäß der europäischen Gesetzgebung (RED II) berücksichtigt werden. Diese Gutschriften resultieren aus der Emissionsvermeidung in der Landwirtschaft durch Nutzung von Reststoffen in der Biogasanlage.
Die Inputversorgung von Biogasanlagen in Deutschland war im Berichtszeitraum geprägt von der einerseits gebietsabhängig großen Trockenheit sowie andererseits einem Rückgang des Preisniveaus auf den Rohstoffmärkten. So lag der deutsche Agrarrohstoff-Index der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) im Dezember 2020 mit 123 Punkten deutlich unter dem Wert zu Jahresende 2019 von 138 Punkten. Bei einzelnen Getreidesorten wie Mais machte sich aber die angespannte Erntesituation bemerkbar. Im laufenden Geschäftsjahr 2021 war im bisherigen Jahresverlauf ein deutlicher Anstieg der Rohstoffpreise zu beobachten. EnviTec profitiert jedoch auf Basis langfristiger Lieferverträge, hoher Lagerbevorratung und der engen Zusammenarbeit mit regionalen landwirtschaftlichen Betrieben weiterhin von moderaten Preisen für die als Einsatzstoff genutzten Agrarrohstoffe. Aufgrund der insgesamt guten Ergebnisse der landwirtschaftlichen Partner im Erntejahr 2020 ist bis ins Jahr 2022 von einer komfortablen Rohstoffversorgung auszugehen.
Für Biogasanlagenhersteller und -betreiber sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen von großer Bedeutung. In Deutschland ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die wesentliche Gesetzesgrundlage. Daneben regelt die Gasnetzzugangsverordnung die Einleitung von aufbereitetem Biogas in das Erdgasnetz. Seit der deutlichen Reduzierung der Einspeisevergütungen in der vierten EEG-Novelle von 2014 ist der Anlagenneubau in Deutschland fast vollständig zum Erliegen gekommen.
Nach Prognosen des Deutschen Fachverband Biogas war im Jahr 2020 erstmals seit Inkrafttreten des EEG in Deutschland ein signifikanter Rückgang im Anlagenbestand zu beobachten. Während 100 Neuanlagen errichtet wurden, wurden nach vorläufigen Prognosen bis zu 250 Biogasanlagen aufgrund steigender technischer Anforderungen, zunehmender Auflagen sowie fehlender Perspektiven zurückgebaut. Die arbeitsrelevante Leistung sank leicht von 3.810 auf 3.794 MW. Insgesamt kalkuliert der Fachverband, dass zum Jahresende 2020 voraussichtlich 9.359 Biogasanlagen mit einer installierten Leistung von 5.030 MW (inkl. Stromeinspeisung durch Biomethan) in Deutschland betrieben wurden. Dies entspricht einer Stromproduktion von 33,3 Mrd. kWh oder 9,5 Mio. mit Biogas versorgten Haushalten. Der Anteil von Biogas an der gesamten Bruttostromerzeugung in Deutschland lag laut Destatis im Gesamtjahr 2020 bei 6,0 % (2019: 5,5 %).
Erste neue Impulse liefert die im Dezember 2020 verabschiedete 9. Reform des EEG, die am 1. Januar 2021 in Kraft trat. Positiv zu bewerten ist die darin festgeschriebene Anhebung des Gebotshöchstwertes im EEG-Ausschreibungsverfahren für Bestandsanlagen, wodurch eine wirtschaftliche Fortführungsperspektive für einige Anlagen geschaffen wird. Auch die Anhebung der Ausschreibungsvolumina für Neuanlagen auf 600 MW jährlich (zuzüglich 150 MW pro Jahr für Biomethan) ist zu begrüßen. Die Förderung der Flexibilisierung von Altanlagen wurde ebenfalls weiter gestärkt. Gleichzeitig sind im Detail weiterhin große Hürden in den Ausschreibungsverfahren angelegt, die einen großangelegten Neubau von Biogasanlagen nicht erwarten lassen. Dazu gehören auch restriktive Vorgaben für Biomasseanlagen. Dass es weiterhin Anpassungsbedarf gibt, wird anhand der Ergebnisse der ersten Ausschreibungsrunde im Rahmen des neuen EEG von März 2021 deutlich. So wurden bei einem ausgeschriebenen Volumen von 168 MW nur 38 Gebote mit einem Volumen von 34 MW bezuschlagt. Darunter waren lediglich sieben Neuanlagen.
Aus Sicht von EnviTec bestehen daher im Anlagenbau in Deutschland nach aktuellem Stand weiterhin nur punktuelle Chancen. Dazu gehört die Anlagenflexibilisierung mit Leistungsausbau. In Einzelfällen könnten sich auch erstmals wieder Chancen beim Anlagenneubau ergeben. Für eine nachhaltige Weiterentwicklung der gesamten Biogas- und Biomethanerzeugung in Deutschland wäre jedoch eine weitere Reform des EEG nötig. Dies betrifft insbesondere die Erhöhung der Volllaststunden für Biomethananlagen und eine weitere Anhebung des Gebotshöchstwertes im EEG-Ausschreibungsverfahren. Nur so kann die Bioenergie ihren vollen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele in 2030 und 2050 leisten. Erste Verbesserungen könnte bereits eine kleine EEG-Novelle noch in der laufenden Legislaturperiode erbringen.
Neue, wirtschaftliche Möglichkeiten für Bioenergie bietet zudem das neue Gebäudeenergiegesetz - kurz GEG, das zum 1. November 2020 in Kraft trat. Das Gesetz dient vor allem der Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie, die dazu verpflichtet, ab 2021 alle Neubauten als Niedrigstenergiegebäude zu errichten. Für Bauten der öffentlichen Hand gilt diese Pflicht bereits seit 2019. Nach der Richtlinie muss der Energiebedarf jedes Gebäudes sehr gering sein und soll zu wesentlichen Teilen aus erneuerbaren Energien gedeckt werden.
Ein wichtiger Faktor für eine Steigerung der Verwendung von Biomethan im Verkehrssektor ist das aktuell im Bundestag diskutierte Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote (THG). Das Gesetz soll Anreize für Treibhausgaseinsparungen im Kraftstoffmix u.a. durch Biokraftstoffe und die Elektromobilität schaffen. Mit der Gesetzesnovelle wird die EU-Richtlinie für erneuerbare Energien im Verkehr umgesetzt (RED II), bei der im Jahr 2030 der Anteil der erneuerbaren Energien bei 14 % am gesamten Energieverbrauch im Verkehrssektor liegen muss. Die Bundesregierung will diese EU-Vorgaben deutlich übertreffen und den Anteil auf 28 % erhöhen. Die aktuell vorgeschlagenen Regelungen reichen jedoch nicht aus, um die Klimaschutzpotenziale fortschrittlicher Kraftstoffe biogenen Ursprungs zu heben und den Marktakteuren Investitions- und Planungssicherheit zu geben. Zudem wird aus Sicht der Biogasbranche weiterhin gegen das Prinzip der Technologieneutralität gegenüber den verfügbaren erneuerbaren Kraftstoffoptionen und Antriebstechnologien zugunsten der Elektromobilität verstoßen, obwohl Biogas nachweislich die beste Treibhausgasbilanz besitzt. Im Jahr 2019 betrug der Anteil von Biomethan am Kraftstoffverbrauch nur 0,1 %, so die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe FNR. Würden jedoch die heute zur Verfügung stehenden Biomethanmengen und die erschließbaren Biomethanpotenziale genutzt, so könnten damit bis zu 18 Millionen Mittelklasse-Pkw - das sind mehr als ein Drittel des derzeitigen PKW-Bestandes - betrieben werden. Dies hatte die vom Fraunhofer-Institut für System und Innovationsforschung (ISI), der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und des Instituts für Ressourceneffizienz und Energiestrategien IREES GmbH herausgegebene Klimabilanzstudie ergeben. Auf den internationalen Märkten ist Bio-LNG derzeit vor allem im Schwerlastbereich auf dem Vormarsch. In Nordamerika, Teilen von Europa und China bilden Bio-LNG und Bio-CNG einen strategischen Grundpfeiler für die umweltfreundliche und wettbewerbsfähige Logistik von morgen und wird bereits erfolgreich als Kraftstoff genutzt.
EnviTec hat frühzeitig auf die Internationalisierung und Flexibilisierung seiner Geschäftstätigkeit gesetzt und erwirtschaftet heute in allen Unternehmenssegmenten maßgebliche Umsätze in internationalen Märkten.
In Europa gehört Frankreich aktuell zu den dynamischsten Ländern der Branche. Feste Einspeisetarife für Biogas und Biomethan sorgen hier für attraktive Rahmenbedingungen. So waren allein im Jahr 2020 nach Schätzungen rund 200 Biomethananlagen im Bau. Zwar dürfte sich das dynamische Ausbautempo aufgrund sinkender Einspeisevergütungen in den kommenden Jahren verlangsamen. Dennoch wird die Energiewende weiterhin mit Hochdruck vorangetrieben, und die Rahmenbedingungen werden am französischen Markt auf absehbare Zeit als vorteilhaft eingeschätzt.
Auch in Dänemark sind die Rahmenbedingungen weiterhin günstig. So wurde im Dezember 2019 ein neues Klimagesetz verabschiedet, das das Land verpflichtet, die Emissionen bis 2030 um 70 % unter den Stand von 1990 zu senken. So wird sich die Biogasproduktion von unter 1,4 TWh im Jahr 2018 auf rund 6 TWh im Jahr 2023 mehr als vervierfachen. Im Jahr 2030, so die dänische Energieagentur, wird die Biogasproduktion voraussichtlich 11 TWh übersteigen.
Ebenfalls positiv entwickelt sich der Bioenergiesektor in China. Im Dezember 2019 stellte die chinesische Regierung einen neuen Leitfaden zur Entwicklung der Biogasindustrie vor. Die Ziele für die jährliche Biogasproduktion des Landes wurden zwar verringert, bleiben aber mit über 10 Milliarden Kubikmeter bis 2025 und über 20 Milliarden Kubikmeter bis 2030 weiterhin vielversprechend.
In Großbritannien kündigte die britische Regierung Ende April 2020 nach zweijährigem Stillstand an, den aktuellen Förderrahmen für erneuerbare Energien bis 31. März 2022 zu verlängern. Dadurch besteht zumindest in begrenztem Umfang die Aussicht auf neue Projekte.
In Italien wurde im März 2018 ein neues Fördergesetz für die Produktion von Biomethan in Kraft gesetzt. Es sieht vor, dass von 2018 bis 2022 staatliche Mittel in Höhe von 4,7 Milliarden Euro für die Förderung der Biomethanproduktion bereitgestellt werden, was bereits in begrenztem Umfang zum Neubau von Anlagen und technischen Upgrades geführt hat.
In den USA ergibt sich aktuell das größte Potenzial auf einzelstaatlicher Ebene. Vor allem der bevölkerungsreichste US-Bundesstaat Kalifornien hat sich ambitionierte Ziele gesetzt. So soll der CO 2 -Austoß bis 2030 um 40 % im Vergleich zu 1990 zu verringert werden. Da der Transportsektor 40 % der gesamten Treibhausgas-Emissionen verursacht, werden vor allem alternative Antriebssysteme und -kraftstoffe gefördert. Auf Bundesebene könnte es unter der neuen Regierung Biden, die eine ambitionierte Klimaschutzpolitik verfolgt, ebenfalls zu zusätzlichen Impulsen für die Bioenergiebranche kommen.
Der EnviTec Konzern ist in den drei Segmenten Eigenbetrieb, Service und Anlagenbau tätig. Im Geschäftsjahr 2020 lieferte der Eigenbetrieb mit einer Quote von 57,3 % (Vorjahr: 51,6 %) weiterhin den größten Beitrag zum Konzernumsatz. Der Anteil des Bereichs Service sank von 22,6 % auf 20,8 %. Der Anteil des Anlagenbaus (inkl. Holding) verringerte sich von 25,8 % auf 21,9 %. Die in diesem Abschnitt und in der Ertragslage dargestellten Werte und Entwicklungen sind um konzerninterne Transaktionen bereinigt.
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| UMSATZANTEILE SEGMENTE | |
|---|---|
| EIGENBETRIEB | 57,3% |
| SERVICE | 20,8% |
| ANLAGEBAU | 21,9% |
Im Segment Eigenbetrieb war im Berichtszeitraum trotz der teils sehr trockenen Witterung dank großzügiger Lagerkapazitäten sowie langfristiger Lieferverträge eine komfortable Inputversorgung gegeben. Der Segmentumsatz lag mit 110,2 Mio. Euro auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 110,3 Mio. Euro). Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um 34,2 % auf 5,8 Mio. Euro. Die Gesamtleistung erhöhte sich um 1,2 % auf 116,0 Mio. Euro. Der Materialaufwand verringerte sich leicht um 1,3 %. Im Zuge eines erhöhten Wartungsaufwands für neu erworbene bzw. erstmalig vollkonsolidierte Anlagen stiegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 14,4 % auf 9,0 Mio. Euro. Insgesamt lag das operative Segmentergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit 19,3 Mio. Euro deutlich über dem Wert des Vorjahres von 16,8 Mio. Euro. Die EBIT-Marge konnte damit abermals auf außerordentlich gute 17,6 % gesteigert werden (Vorjahr: 15,2 %). Die eigenbetriebenen Anlagen waren somit auf Basis einer starken, operativen Performance weiterhin der wesentliche Ergebnis- und Cashflow-Treiber in der Gruppe.
Die Zahl der von EnviTec betriebenen Anlagen sank im Geschäftsjahr auf 75 (Vorjahr: 76). Die Leistung der Eigenanlagen sank von 65,6 MW auf 62,4 MW. Davon waren 40,3 MW vollkonsolidiert (Vorjahr: 38,7 MW) und 22,1 MW at-Equity bewertet (Vorjahr: 26,9 MW). Sieben Anlagen mit einer Leistung von 7,0 MW werden im Ausland betrieben (Vorjahr 10,7 MW), die übrigen 68 Anlagen mit einer Leistung von 55,4 MW werden in Deutschland betrieben.
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| UMSATZ EIGENBETRIEB | |
|---|---|
| 31.12.2019 | 110,3 Mio. EUR |
| 31.12.2020 | 110,2 Mio. EUR |
Im Bereich Service war im Berichtszeitraum eine gute Geschäftsentwicklung zu verzeichnen. Neben Deutschland sind die wichtigsten Märkte im Service weiterhin Italien, Tschechien und Großbritannien sowie Dänemark und Frankreich. Mehr als 500 Anlagenbetreiber weltweit vertrauen mittlerweile auf die Erfahrung von EnviTec. Eine wichtige Rolle spielt im Segment Service das Partner- und Dienstleistungsangebot.
Im Zusammenhang mit einer im Vorjahr überdurchschnittlich hohen Anzahl schlussgerechneter Flexibilisierungs- und Repowering-Projekte sank der Segmentumsatz um 17,1 % auf 40,0 Mio. Euro. Demgegenüber stand eine leichte Bestandserhöhung um 61 TEuro (Vorjahr: -3,6 Mio. Euro) sowie eine Erhöhung der sonstigen betrieblichen Erträge auf 1,7 Mio. Euro (Vorjahr: 0,7 Mio. Euro), so dass die Gesamtleistung sich lediglich um 7,9 % auf 41,7 Mio. Euro verringerte.
Insgesamt wurden in Deutschland im biologischen Service Ende 2020 Anlagen mit einer elektrischen Leistung von insgesamt 73 MW und 7 MW äquivalent (EnviThan) (Vorjahr: 74 MW / 7 MW) und im technischen Service mit einer elektrischen Leistung von insgesamt 267 und 12,6 MW äquivalent (EnviThan) (Vorjahr: 267 MW / 12,6 MW) betreut. Im Ausland betreute die EnviTec Gruppe Anlagen mit einer elektrischen Leistung von insgesamt 189 MW (Vorjahr: 163 MW), davon 143 MW (Vorjahr: 117 MW) im technischen und 46 MW (Vorjahr: 46 MW) im biologischen Bereich.
Die Materialkosten verringerten sich um 9,5 % auf 31,6 Mio. Euro. Im Vorjahr hatte hier ein hoher Aufwand für Flexibilisierungs- und Repowering-Projekte zu Buche gestanden. Der Personalaufwand stieg hingegen im Zuge eines höheren Serviceaufwands im Ausland um 5,7 % auf 8,4 Mio. Euro. Infolgedessen lag das operative Segmentergebnis (EBIT) mit -2,5 Mio. Euro unter dem Ergebnis des Vorjahres (2019: -2,0 Mio. Euro). Wie in den Vorperioden ist das negative Segmentergebnis primär durch die Bereinigung der Umsätze um Geschäfte mit Eigenbetriebsgesellschaften in der Konsolidierung auf Konzernebene zu erklären. In der Einzelbetrachtung ist das operative Ergebnis des Servicesegments weiterhin deutlich positiv.
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| UMSATZ SERVICE | |
|---|---|
| 31.12.2019 | 48,2 Mio. EUR |
| 31.12.2020 | 40,0 Mio. EUR |
Im Anlagenbau * verzeichnete EnviTec im Geschäftsjahr 2020 eine sehr dynamische Entwicklung, die für eine nachhaltige Stabilisierung dieses Segments im Zuge steigender globaler Anstrengungen für mehr Klimaschutz steht. Trotz der zwischenzeitlichen Einschränkungen der Reise- und Bewegungsfreiheit im Zuge der Corona-Pandemie konnten die in Bearbeitung befindlichen Projekte und Baustellen zügig vorangetrieben werden. Weiterhin wichtigster Markt ist Frankeich. Auch in Dänemark ist EnviTec weiterhin sehr aktiv. Zudem konnten im ersten Halbjahr in China zwei weitere Projekte gestartet werden. Ausgewählte Perspektiven bieten sich in weiteren süd- und osteuropäischen Ländern. So konnte EnviTec im Juli 2020 den Baustart einer 1-MW-starken Anlage in Griechenland vermelden. Ein potenzialreiches, neues Geschäftsfeld ist die Herstellung und Verwendung von Biomethan als CO 2 -armer Treibstoff bzw. als bioCNG (Compressed Natural Gas) im Verkehrssektor. So feierte EnviTec mit seinem Partner BAUER Kompressoren nach zwei gemeinsamen Projekten in Frankreich erstmals die Fertigstellung einer CNG-Erdgastankstelle in Deutschland. Auch in Estland vermeldete EnviTec im Juni 2020 die Fertigstellung zweier EnviThan-Gasaufbereitungsanlagen, die umweltfreundliches Biomethan für den Transportsektor bereitstellen sollen. Nach dem Bau, der Inbetriebnahme und der erfolgreichen Leistungsfahrt innerhalb von nur sechs Monaten während der Pandemie-Zeit entschied sich der Kunde, ein Tochterunternehmen des Gasnetzbetreibers AS Eesti Gaas, ein weiteres, drittes Projekt mit EnviTec Biogas zu realisieren, das im Mai 2021 in Betrieb gehen soll. In den USA konnten zuletzt ebenfalls neue Aufträge akquiriert werden.
Insgesamt verzeichnete EnviTec im Berichtszeitraum einen Umsatzrückgang im Segment Anlagenbau (inkl. Holding) um 23,5 % auf 42,1 Mio. Euro, was auf eine hohe Zahl schlussgerechneter Projekte im Vorjahr zurückzuführen ist. Die hohe Auslastung in diesem Segment wird deutlich anhand einer erheblichen Bestandserhöhung um 25,4 Mio. Euro (Vorjahr: - 14,8 Mio. Euro). Die Gesamtleistung, die auch im Bau befindliche Anlagen über die Bestandsveränderungen berücksichtigt, legte entsprechend um 62,5 % auf 69,2 Mio. Euro zu. Die Materialkosten erhöhten sich in Folge der deutlich gestiegenen Bautätigkeit um 83,7 % auf 50,7 Mio. Euro, die Personalkosten legten um 18,4 % auf 8,9 Mio. Euro zu. Dank der hohen Auslastung wurde somit erstmals seit Jahren wieder ein nahezu ausgeglichenes Segmentergebnis (EBIT) in Höhe von -0,1 Mio. Euro (2019: -1,6 Mio. Euro) erzielt. Ohne Berücksichtigung der in den Anlagenbau einbezogenen Holding war das HGB-Ergebnis im Anlagenbau deutlich positiv.
Insgesamt waren Ende 2020 von EnviTec errichtete Biogasanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 484 MW (Vorjahr: 458 MW) am Netz.
* Im Segment Anlagenbau ist zu berücksichtigen, dass gemäß Handelsgesetzbuch (HGB) Umsätze erst nach Projektfertigstellung realisiert werden.
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| UMSATZ ANLAGENBAU (INKL. HOLDING) | |
|---|---|
| 31.12.2019 | 55,0 Mio. EUR |
| 31.12.2020 | 42,1 Mio. EUR |
Der Auftragsbestand im Anlagenbau summierte sich per Ende Dezember 2020 auf 142,1 Mio. Euro. Davon sind 107,0 Mio. Euro bereits im Bau und teilweise in der Bestandsveränderung berücksichtigt. Mit 141,7 Mio. Euro entfällt der Großteil des Auftragsbestands auf die internationalen Biogasmärkte. Dabei handelt es sich zu wesentlichen Teilen um Aufträge in Frankreich, Dänemark und China. Weitere wichtige Märkte sind Estland und Griechenland. Gegenüber Jahresende 2019 stieg der Auftragsbestand um 14,3 % (31. Dezember 2019: 124,3 Mio. Euro).
EnviTec Biogas verfügt über eine sehr breite Kundenbasis, eine Abhängigkeit von einzelnen Kunden besteht nicht. Rund 93 % der Aufträge stammen aus dem landwirtschaftlichen Bereich (Vorjahr: 90 %). Der Auftragsanteil von industriell geprägten Kunden betrug rund 7 % (Vorjahr: 10 %).
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| AUFTRAGSENTWICKLUNG ANLAGENBAU | |
|---|---|
| 31.12.2019 | 124,3 Mio. EUR |
| 31.12.2020 | 142,1 Mio. EUR |
Durch die Wertschätzung unserer Mitarbeiter und die Förderung ihrer Fähigkeiten und Potenziale schaffen wir Zukunftsperspektiven für jeden Einzelnen und steigern die Werthaltigkeit der Gruppe als Ganzes. Gut ausgebildete, motivierte Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital und die Basis für den Erfolg der EnviTec Biogas Gruppe. Zum Schutz der Mitarbeiter wurden im Jahr 2020 umfangreiche Sicherungsmaßnahmen (Homeoffice, Hygienesektoren, Schichtbetrieb etc.) umgesetzt. Dank der guten operativen Entwicklung war EnviTec zu keiner Zeit auf Kurzarbeit oder andere staatlichen Hilfsprogramme angewiesen.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020 stieg die Zahl der Mitarbeiter von 433 auf 477 Mitarbeiter zum Stichtag 31. Dezember 2020. Im Segment Anlagenbau wurde die Zahl der Beschäftigten aufgrund der sehr guten Auslastung von 90 auf 112 erhöht. Im Eigenbetrieb stieg die Zahl der Mitarbeiter aufgrund wachsender Wartungsaufgaben von 134 Mitarbeiter auf 146 Mitarbeiter. Im Service-Segment stieg die Mitarbeiterzahl von 162 auf 170. In der Holdinggesellschaft, der EnviTec Biogas AG, waren 49 Beschäftigte zu verzeichnen (Vorjahr: 47). Der wesentliche Teil war mit 372 Beschäftigten weiterhin in Deutschland aktiv (Vorjahr: 340). An den Auslandsstandorten waren zum Stichtag 105 Mitarbeiter für EnviTec Biogas im Einsatz (Vorjahr: 93).
Die nachhaltige Personalentwicklung hat weiterhin höchste Priorität. Aufgrund der sich schnell ändernden Rahmenbedingungen brauchen wir mehr denn je flexible Mitarbeiter, die bereit sind, im Ausland zu arbeiten und sich offen gegenüber anderen Kulturen zu präsentieren sowie das Unternehmen adäquat zu vertreten. Die Beschäftigungspolitik der EnviTec ist darauf ausgelegt, nicht nur den Bedürfnissen des Unternehmens zu entsprechen, sondern ebenfalls auf die individuellen Interessen und Leistungen der Beschäftigten einzugehen. Hierzu zählen in einigen Bereichen monetäre Anreizsysteme wie beispielsweise eine erfolgsabhängige Zusatzvergütung. Mit internen Weiter- und Ausbildungsmaßnahmen geben wir Mitarbeitern die Chance zur Weiterentwicklung und wollen sie langfristig für unser Unternehmen begeistern. Die auf den Beruf ausgerichteten Maßnahmen werden durch soziale Aktivitäten, die dem Gemeinschaftssinn und der Vermittlung unserer durch Verlässlichkeit und Fairness geprägten Unternehmenskultur dienen, ergänzt. Zudem ermöglicht EnviTec jungen Menschen mit einer Ausbildung oder einem dualen Studium den Einstieg in die Berufswelt. Dazu kooperiert das Unternehmen mit der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik Vechta (PHWT).
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| MITARBEITER ENVITEC KONZERN | |
|---|---|
| 31.12.2019 | 433 Mio. EUR |
| 31.12.2020 | 477 Mio. EUR |
Die EnviTec Gruppe verzeichnete im Geschäftsjahr 2020 eine sehr positive Entwicklung, die deutlich über den ursprünglichen, konservativen Planungen des Unternehmens lag. Zunächst hatte der Vorstand für den Berichtszeitraum eine Gesamtleistung und ein EBT auf Vorjahresniveau erwartet. Erstmalig angehoben wurde diese Prognose in einer Ad-hoc-Mitteilung vom 7. Juli 2020. Nun erwartete der Vorstand im Geschäftsjahr 2020 bei einer moderat steigenden Konzerngesamtleistung ein EBT von mindestens 12,5 Mio. Euro zu erzielen. Im Geschäftsjahr 2019 waren eine Gesamtleistung von 202,6 Mio. Euro und ein EBT von 10,3 Mio. Euro erwirtschaftet worden. Per Ad-hoc-Mitteilung vom 28. September 2020 wurde diese Prognose erneut angehoben und der Vorstand ging nun bei einer steigenden Gesamtleistung von einem EBT von 17-19 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2020 aus. Diese Prognose wurde mit den nun vorgelegten Geschäftszahlen erreicht.
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| UMSATZ KONZERN | |
|---|---|
| 31.12.2019 | 213,6 Mio. EUR |
| 31.12.2020 | 192,3 Mio. EUR |
Im Geschäftsjahr 2020 lag der Umsatz im größten Segment des Konzerns, dem Eigenbetrieb, mit 110,2 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Die Gesamtleistung stieg um 1,2 % auf 116,0 Mio. Euro. Im Service-Bereich sanken die Umsätze um 17,1 % auf 40,0 Mio. Euro (Vorjahr: 48,2 Mio. Euro). Die Gesamtleistung, die auch die Bestandsveränderung der Anlagen im Bau berücksichtigt, verringerte sich um 7,9 % auf 41,7 Mio. Euro. Im Segment Anlagenbau (inkl. Holding) war ein Rückgang der Umsätze um 23,5 % auf 42,1 Mio. Euro zu verzeichnen. Die Gesamtleistung erhöhte sich aufgrund einer hohen Auslastung um 62,5 % auf 69,2 Mio. Euro.
Aus der geschilderten Entwicklung auf Segmentebene resultierte ein Rückgang der Konzernumsätze um 10,0 % auf 192,3 Mio. Euro (Vorjahr: 213,6 Mio. Euro). Ursächlich für den Umsatzrückgang ist die im Vorjahr hohe Zahl schlussgerechneter Projekte in den Segmenten Service (Repowering/Flexibilisierung) und Anlagenbau. Die gleichzeitig weiter gestiegene Auslastung der EnviTec Gruppe wird deutlich an einer Erhöhung der Bestandsveränderung um 43,8 Mio. Euro auf einen Wert von 25,4 Mio. Euro (Vorjahr: -18,4 Mio. Euro). Die Konzerngesamtleistung, die zusätzlich den Wert der noch im Bau befindlichen Projekte erfasst, stieg erneut deutlich um 12,1 % auf 227,0 Mio. Euro.
Die in 2020 in Deutschland erzielten Umsätze betrugen 122,8 Mio. Euro (Vorjahr: 137,3 Mio. Euro). Der Auslandsumsatz sank von 76,3 Mio. Euro im Vorjahr auf 69,5 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2020. Den größten Anteil an den Auslandsumsätzen hatten Italien und Frankreich. Die dort realisierten Umsätze betrugen im Berichtszeitraum 21,0 Mio. Euro respektive 23,8 Mio. Euro.
Der Materialaufwand ist der wesentliche Aufwandsposten des EnviTec Biogas Konzerns. Im Geschäftsjahr 2020 erhöhte sich dieser Posten auf Konzernebene um 14,3 % auf 150,7 Mio. Euro. Hierfür war im Wesentlichen die hohe Auslastung im Segment Anlagenbau ausschlaggebend. Das Rohergebnis stieg um 7,9 % auf 76,3 Mio. Euro. Der Personalaufwand im Konzern erhöhte sich um 10,4 % auf 22,9 Mio. Euro. Die Personalkostenquote bezogen auf den Umsatz betrug 11,9 % (Vorjahr: 9,7 %). Bezogen auf die Gesamtleistung betrug die Quote 10,1 % (Vorjahr: 10,2 %). Die primär durch den Eigenbetrieb induzierten Abschreibungen lagen mit 15,3 Mio. Euro um 10,1 % unter dem Wert des Vorjahres von 17,1 Mio. Euro. Der sonstige betriebliche Aufwand, der sich im Wesentlichen aus Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebskosten zusammensetzt, stieg um 7,9 % auf 21,3 Mio. Euro.
Die EnviTec Gruppe setzt im Geschäftsjahr 2020 die erfolgreiche Entwicklung der Vorjahre fort. Die Basis der sehr guten operativen Ergebnisse bildete weiterhin die hohe Profitabilität im Eigenbetrieb sowie das kontinuierlich positive Segmentergebnis im Service (vor Konsolidierung um interne Umsätze). Hinzu kommt ein erstmals seit Jahren positives Segmentergebnis im Anlagenbau (ohne Berücksichtigung Holding), der im Geschäftsjahr 2020 eine außerordentlich gute Entwicklung nahm, was die wesentliche Ursache für die zweimalige Erhöhung der Konzernprognose bildete.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug im Berichtszeitraum 32,1 Mio. Euro (2019: 30,2 Mio. Euro). Damit wurde der Rekordwert des Vorjahres nochmals übertroffen. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) verbesserte sich von 13,1 Mio. Euro auf 16,7 Mio. Euro. Die EBIT-Marge stieg auf einen sehr guten Wert von 8,7 % nach 6,2 % im Vorjahr. Der Zinsaufwand sank im Berichtszeitraum von 1,7 Mio. Euro auf 1,5 Mio. Euro. Die Zinserträge sanken von 1,0 Mio. Euro auf 0,7 Mio. Euro. Daraus resultierte ein Finanzergebnis per Saldo von -0,9 Mio. Euro (Vorjahr: -0,7 Mio. Euro). Das Ergebnis aus at-Equity bewerteten Beteiligungen betrug 1,9 Mio. Euro (Vorjahr: 2,0 Mio. Euro).
Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betrugen 0,6 Mio. Euro, nachdem im Vorjahr eine Risikovorsorge zur Absicherung eventueller niedrigerer Verwertungserlöse von Sicherheiten in Höhe von 4,0 Mio. Euro zu Buche gestanden hatte. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) lag mit 17,2 Mio. Euro innerhalb der im Jahresverlauf zweimalig erhöhten Konzernprognose. Im Vorjahr hatte das EBT 10,3 Mio. Euro betragen. Der Ertragssteueraufwand stieg auf 4,4 Mio. Euro (Vorjahr: 2,9 Mio. Euro).
Aus den genannten Entwicklungen resultierte ein erneuter, deutlicher Anstieg des Konzernjahresüberschusses von 7,3 Mio. Euro auf 12,3 Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie für das Jahr 2020 beträgt 0,83 Euro (Vorjahr: 0,49 Euro).
Im Einzelabschluss der AG betrug der Bilanzgewinn 23,7 Mio. Euro. Vorstand und Aufsichtsrat der EnviTec Biogas AG schlagen vor, für das Geschäftsjahr 2020 erneut eine Dividende in Höhe von 1,00 Euro je Aktie auszuschütten.
Die Bilanzsumme des EnviTec Konzerns betrug 238,6 Mio. Euro zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2020. Dies bedeutet einen leichten Rückgang gegenüber 240,1 Mio. Euro zum 31. Dezember 2019.
Auf der Aktivseite sank der Wert der langfristigen Vermögenswerte von 126,0 Mio. Euro auf 115,5 Mio. Euro. Ausschlaggebend hierfür waren im Wesentlichen im Vorjahr geleistete Anzahlungen für eine schlussendlich nicht getätigte Akquisition. Dadurch sanken die immateriellen Vermögensgegenstände von 11,9 Mio. Euro auf 7,5 Mio. Euro.
Der Wert der Sachanlagen verringerte sich im Zuge planmäßiger Abschreibungen von 88,0 Mio. Euro auf 81,6 Mio. Euro. Damit verfügt der EnviTec Konzern weiterhin über erhebliche langfristige Vermögenswerte - im Wesentlichen technische Anlagen und Maschinen - in seiner Bilanz.
Bei den Finanzanlagen sank der Wert der at-Equity bewerteten Beteiligungen durch Anlagenverkäufe bzw. erstmalige Vollkonsolidierung einer bisherigen at-Equity-Beteiligung von 14,6 Mio. Euro auf 12,8 Mio. Euro. Dem stand eine Erhöhung der sonstigen Ausleihungen von 6,3 Mio. Euro auf 7,4 Mio. Euro und der Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, von 5,0 Mio. Euro auf 6,0 Mio. Euro gegenüber. Der Wert der Finanzanlagen lag insgesamt mit 26,5 Mio. Euro leicht über dem Wert des Vorjahresstichtags von 26,2 Mio. Euro.
Die Vorräte erhöhten sich im Zuge des Bestandaufbaus und der hohen Auslastung im Anlagenbau von 46,6 Mio. Euro zum 31. Dezember 2019 auf 53,2 Mio. Euro zum Bilanzstichtag. Besonders deutlich wird die gestiegene Auslastung, wenn man das Vorratsvermögen vor Abzug bereits erhaltener Anzahlungen betrachtet. So stieg der Wert der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen, im Wesentlichen Anlagen im Bau, von 28,3 Mio. Euro auf 53,6 Mio. Euro.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände lagen mit 49,5 Mio. Euro zum Bilanzstichtag auf Vorjahresniveau (31. Dezember 2019: 49,8 Mio. Euro). Insgesamt stieg das Umlaufvermögen von 107,9 Mio. Euro zum Vorjahresstichtag auf 117,5 Mio. Euro zum 31. Dezember 2020.
Auf der Passivseite ist die solide Finanzlage ablesbar an einem Eigenkapitalpolster in Höhe von 133,1 Mio. Euro. Der Rückgang um 2,3 % gegenüber Jahresende 2019 ist im Wesentlichen auf die in der Hauptversammlung beschlossene Dividendenzahlung in Höhe von 14,9 Mio. Euro zurückzuführen.
Darüber hinaus führte die EnviTec Biogas AG wie auf der ordentlichen Hauptversammlung vom 7. Juli 2020 beschlossen eine Umwandlung der Kapitalrücklage durch. So verfügte die Gesellschaft ausweislich ihres Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2019 über gebundene Kapitalrücklagen gemäß § 272 Absatz 2 Nr. 1 HGB in Höhe von EUR 89.328.633,67. Diese stammen im Wesentlichen aus dem im Rahmen des Börsengangs der Gesellschaft vom 12. Juli 2007 eingenommenen Agio, d.h. der Differenz zwischen dem Ausgabebetrag der Aktien und dem auf das Grundkapital geleisteten Betrag. Die Umwandlung wurde beschlossen, da gebundene Kapitalrücklagen die Investitionsmöglichkeiten im Kerngeschäft limitieren und die hohen Cash-Rückflüsse insbesondere aus dem Eigenbetrieb nutzbar gemacht werden sollen. Die Umwandlung wurde in einem zweistufigen Verfahren mit einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln ohne Ausgabe neuer Aktien mit anschließender ordentlicher Kapitalherabsetzung durchgeführt.
Die zu Buche stehenden Gesamtverbindlichkeiten lagen mit 91,6 Mio. Euro marginal über dem Wert des Vorjahresstichtags (2019: 91,1 Mio. Euro). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich um 2,6 % auf 56,9 Mio. Euro. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen im Zuge der expansiven Geschäftstätigkeit um 26,6 % auf 16,1 Mio. Euro. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, verringerten sich von 2,0 Mio. Euro auf 1,7 Mio. Euro. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sanken von 4,3 Mio. Euro zum 31. Dezember 2019 auf 0,7 Mio. Euro zum Bilanzstichtag. Die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen um 19,2 % auf 16,3 Mio. Euro. Die Rückstellungen lagen mit 9,1 Mio. Euro rund 1 Mio. Euro unter dem Wert des Vorjahres (31. Dezember 2019: 10,1 Mio. Euro).
Insgesamt verfügte EnviTec zum Bilanzstichtag über eine weiterhin komfortable Eigenkapitalquote in Höhe von 55,8 % (31. Dezember 2019: 56,8%). Damit besitzt das Unternehmen ein gutes Fundament für die Wahrnehmung von Wachstumschancen auf den internationalen Biogasmärkten.
Die Investitionen des Konzerns in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen beliefen sich in 2020 auf 8,0 Mio. Euro nach 11,1 Mio. Euro im Jahr 2019. Wie schon in den Jahren zuvor entfielen die Investitionen im Wesentlichen auf das Segment Eigenbetrieb. Für 2021 rechnet EnviTec mit steigenden Investitionen.
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| INVESTITIONEN KONZERN | |
|---|---|
| 31.12.2019 | 11,1 Mio. EUR |
| 31.12.2020 | 8,0 Mio. EUR |
Zum Jahresende 2020 standen liquide Mittel in Höhe von 14,8 Mio. Euro (Vorjahr: 11,4 Mio. Euro) und sonstige kurzfristige Vermögensgegenstände in Höhe von 13,6 Mio. Euro (Vorjahr: 12,8 Mio. Euro) zur Verfügung. Die Summe von 28,4 Mio. Euro deckt die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten in Höhe von 20,7 Mio. Euro (Vorjahr: 23,1 Mio. Euro) vollständig. Darüber hinaus standen EnviTec Biogas zum Bilanzstichtag nicht ausgenutzte Kontokorrentlinien in Höhe von rund 12,0 Mio. Euro zur Verfügung.
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| LIQUIDITÄT KONZERN | |
|---|---|
| 31.12.2019 | 11,4 Mio. EUR |
| 31.12.2020 | 14,8 Mio. EUR |
Der Netto-Cashflow im EnviTec Konzern bewegte sich mit 27,5 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahresniveau (15,5 Mio. Euro). Bei einem gestiegenen Brutto-Cashflow führte die Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der sonstigen Verbindlichkeiten zu einem höheren Netto-Cash-Flow. Der Abfluss aus investiver Tätigkeit stieg von -0,4 Mio. Euro auf 0,9 Mio. Euro. Der Abfluss aus Finanzierungstätigkeit im Berichtszeitraum stieg deutlich von 19,1 Mio. Euro auf 28,8 Mio. Euro aufgrund von Tilgungen von Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 33,2 Mio. Euro und der Dividendenzahlung in Höhe von 14,9 Mio. Euro.
Das Mutterunternehmen des Konzerns, die EnviTec Biogas AG, Lohne, hält 150.000 eigene Aktien der Gesellschaft. Wir verweisen auf die entsprechenden Angaben im Konzernanhang gemäß § 315 Abs. 2 Satz 2 HGB und § 160 Absatz 1 Nr. 2 AktG.
Der bewusste und kontrollierte Umgang mit Chancen und Risiken ist die Grundlage für eine langfristig erfolgreiche Unternehmensentwicklung. In einem sich verändernden globalen Energiemarkt ergeben sich für EnviTec Biogas Chancen, die wir erfolgreich nutzen wollen. Den Chancen stehen naturgemäß Risiken gegenüber. Sie müssen angemessen gesteuert und minimiert werden, um eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung zu gewährleisten. EnviTec Biogas hat daher ein Managementsystem eingeführt, das potenzielle Risiken systematisch erfasst und Maßnahmen zur Risikominimierung aufzeigt. Alle Führungskräfte sind darin geschult, Risiken zu erkennen und darauf zu reagieren. Sie halten ihre Mitarbeiter an, unternehmerisch zu denken und Risiken zu vermeiden. Das Risikomanagement ist Basis der Unternehmenssteuerung und dient dem Erreichen der Unternehmensziele. Es ist fest in allen Geschäftsprozessen und Unternehmensbereichen verankert.
Die weltweit steigende Energienachfrage und die Herausforderungen des Klimawandels bieten der Branche erhebliche Wachstumsperspektiven. Biogas dient als grund- und spitzenlastfähige erneuerbare Energie, die dezentral produziert werden kann, und ist ein flexibler Strom- und Wärmelieferant. Zudem können mit der Produktion von Biogas biologische Reststoffe intelligent genutzt werden. Viel Potenzial verspricht künftig auch die Verwendung als CO 2 -armer Kraftstoff (Bio-CNG oder Bio-LNG). Der Alleskönner Biomethan kann dabei in allen Verbrauchssektoren, insbesondere aber im Verkehrs- und Wärmebereich, in denen bislang keine befriedigenden Beiträge zur CO 2 -Reduzierung erzielt wurden, einen nachhaltigen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten.
Daraus ergeben sich weltweit Chancen für EnviTec. In Deutschland bieten sich dabei weiterhin vor allem Chancen in den Bereichen Repowering und Umrüstung auf Gasaufbereitung bestehender Anlagen. Durch eine gezielte Fortsetzung der Internationalisierung in den für Biogas und Biomethan vielversprechendsten Märkten wird EnviTec in den kommenden Jahren weiter versuchen, seine Marktposition auszubauen und zu stärken. Für den Neubau von Anlagen ergeben sich dabei Chancen in etablierten Märkten wie Frankreich, Dänemark, Italien und Großbritannien. Außerhalb Europas ist China einer der attraktivsten Märkte. Auch in den USA ist zuletzt ein verstärktes Interesse für die Technologien und Services von EnviTec zu beobachten.
In bereits etablierten Märkten bieten sich zusätzliche Chancen, wenn Mitbewerber auf kurzfristige Veränderungen der Rahmenbedingungen nicht adäquat reagieren können oder dem herrschenden Wettbewerb nicht gewachsen sind. EnviTec eröffnen sich dadurch insbesondere im Bereich Service und bei der Um- und Aufrüstung bestehender Anlagen sowie im Bereich Eigenbetrieb punktuell Möglichkeiten zur Gewinnung neuer Kunden und Marktanteile. In Deutschland und Europa sieht EnviTec Biogas zudem in der Nutzung und dem weiteren Ausbau der bestehenden Gasinfrastruktur im Verkehrssektor eine enorme Chance.
Unternehmensstrategische Chancen bieten sich für EnviTec Biogas insbesondere in einer weiteren Internationalisierung der Geschäftstätigkeit und der damit verbundenen Wahrnehmung zusätzlicher Chancen auf den internationalen Biogasmärkten. Im Fokus stehen dabei zum einen Märkte, in denen der Ausbau von Anlagen zur Biogasherstellung bzw. -aufbereitung voranschreitet und EnviTec als führender Anlagenbauer von dieser allgemeinen Entwicklung profitieren kann. Zum anderen ergeben sich Chancen aus der Expansion in reifere Biogasmärkte im Servicesegment. Im Eigenbetrieb bieten die fortschreitende Optimierung der bestehenden Anlagen sowie die selektive Ergänzung des Portfolios weiteres Potenzial. Unternehmensstrategische Chancen liegen außerdem in der Weiterentwicklung des Produktportfolios - bezogen auf den Umfang und die Qualität - und den Ausbau der technologisch führenden Marktposition.
Leistungswirtschaftliche Potenziale ergeben sich für EnviTec Biogas entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Einkauf über die Produktion und den Vertrieb bis hin zur Vermarktung. Durch die Analyse und Optimierung ergeben sich Chancen bei der Erhöhung der Rentabilität.
In einem Risiko-Management-Handbuch hat EnviTec Biogas die Aufgaben, Berichts- und Organisationsstrukturen verbindlich festgehalten. In diesem Handbuch werden Risiken definiert und der gesamte Risikomanagementprozess beschrieben. Aufgabe der Risikoverantwortlichen ist es, Risiken unter Berücksichtigung definierter Kategorien zu bewerten und zu überwachen und entsprechend gegenzusteuern. Anhand einer regelmäßig aktualisierten Risikoinventurliste werden diese vierteljährlich überprüft. Plötzlich auftretende Risiken, die hinsichtlich ihrer Schadenshöhe und der Eintrittswahrscheinlichkeit nennenswerte Auswirkungen auf die Geschäfts- und Ergebnisentwicklung und auf den Unternehmenswert haben, werden dem Vorstand unverzüglich mitgeteilt. Dieser trifft daraufhin die notwendigen Entscheidungen. Im Rahmen der Berichterstattung an den Aufsichtsrat informiert der Vorstand fortlaufend über die wesentlichen Risiken und erörtert die ergriffenen Maßnahmen zur Steuerung dieser Risiken.
Wir sind ein international tätiges Unternehmen, das sich in einem sich dynamisch verändernden Marktumfeld bewegt. Daraus ergeben sich Risiken, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln in Verbindung stehen. Grundsätzlich lassen sich Risiken durch Änderungen der Rahmenbedingungen oder technologische Weiterentwicklungen nicht völlig vermeiden. Wir passen daher unser Risikomanagement kontinuierlich den neuen Entwicklungen an. Risiken, die nichts mit den Kernzielen der Unternehmensentwicklung zu tun haben, werden im Konzern nicht eingegangen.
Zu den Kernzielen im Zusammenhang mit der Unternehmensentwicklung zählen:
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| ― | die Entwicklung und die Umsetzung des Geschäftsmodells und eine nachhaltige Unternehmenswertsteigerung, |
| ― | die Sicherstellung der Liquidität. |
Bestandsgefährdende Risiken sind dem Vorstand nicht bekannt. Im Folgenden werden Einzelrisiken, die die Geschäftsentwicklung und den Unternehmenswert gefährden könnten, beschrieben.
Potenzielle Risiken für EnviTec können aus restriktiven Zugangs- und Reisebeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemiebekämpfung bei grenzüberschreitenden Geschäftsabläufen erwachsen. Dies betrifft im Wesentlichen die dadurch eingeschränkte Reisetätigkeit von Mitarbeitern im Anlagen- und Servicebereich, sowie von Zulieferern und Subunternehmern. Dadurch können sich Verzögerungen im Bauablauf und bei Wartungsaufträgen ergeben. Bisher war trotz wiederholter Lockdown-Maßnahmen nur eine moderate Beeinflussung des Geschäftsablaufs gegeben. Sollte der weitere Verlauf der Pandemie jedoch fortgeführt in erheblichen und längerfristigen Einschränkungen münden, könnten sich dadurch signifikante Auswirkungen insbesondere im Anlagenbau ergeben.
Zusammengefasst beurteilt EnviTec derzeit die genannten Risiken aus der Corona-Pandemiebekämpfung als strategische Risiken, deren Eintritt zwar insgesamt wahrscheinlich ist, schätzt aber bei Eintritt eines Risikos die Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit sowie die Finanz- und Ertragslage des Konzerns als moderat ein.
Der wirtschaftliche Erfolg der von EnviTec Biogas angebotenen Produkte und Serviceleistungen ist von der Förderung erneuerbarer Energien durch rahmenpolitische Vorgaben abhängig. Hierzu zählt in Deutschland beispielsweise das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Mit dem EEG vergleichbare Regelungen bestehen auch in den meisten anderen Mitgliedsländern der EU und in einigen Ländern außerhalb der EU. Diese Regelungen sind für den dortigen Erfolg des Biogassektors ebenfalls von maßgeblicher Bedeutung. Sowohl beim Errichten als auch beim Erweitern und beim Betrieb der Biogasanlagen sind baurechtliche und immissionsschutzrechtliche Vorschriften zu beachten. Diese sehen zum Teil eine Privilegierung von Biogasanlagen im Vergleich zu anderen Anlagen, insbesondere größenabhängige Erleichterungen des Genehmigungsverfahrens bei ihrer Errichtung im baurechtlichen Außenbereich, vor. Eine Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für das Errichten, das Erweitern und den Betrieb von Biogasanlagen in Deutschland oder in anderen Staaten kann sich vor- und nachteilig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von EnviTec Biogas auswirken. Aufgrund der Anpassungen des in 2014 verabschiedeten EEG ist der Biogasmarkt in Deutschland praktisch zum Erliegen gekommen. EnviTec konzentriert sich im Anlagenbau seither primär auf ausländische Wachstumsmärkte. Neben den rechtlichen Rahmenbedingungen gibt es zum Teil Vorbehalte von Bürgern und Interessengruppen gegenüber Biogasanlagen und deren Bau. EnviTec Biogas hat daher zusammen mit anderen Unternehmen in Deutschland im Juni 2009 den Biogasrat gegründet, um der Politik, der Wirtschaft und anderen Interessengruppen als Ratgeber und Ansprechpartner zur Seite zu stehen und Vorurteile auszuräumen. Zielsetzung ist es, die landwirtschaftliche und industrielle Ausrichtung der Biogastechnologie zu fördern und im Hinblick auf die Gesetzgebung und Produkte die gemeinsamen Anliegen zu vertreten. EnviTec Biogas beabsichtigt, die internationalen Aktivitäten weiter auszubauen und damit Wachstumschancen zu nutzen. Hieraus resultiert eine Reihe von Risikofaktoren. Dazu zählen zum Beispiel mögliche Veränderungen der in den einzelnen Ländern herrschenden politischen, volkswirtschaftlichen, sozialen, rechtlichen, kulturellen und steuerlichen Rahmenbedingungen. Hinzu kommt die Möglichkeit einer unerwarteten Änderung der ausländischen Gesetze und Vorschriften, die sich negativ auf die Geschäftstätigkeit von EnviTec Biogas auswirken können. In einem Teil der Länder, in denen das Unternehmen bereits tätig ist oder in denen es plant, tätig zu werden, herrschen im Vergleich zu den Mitgliedsstaaten der EU deutlich instabilere volkswirtschaftliche, politische und rechtliche Bedingungen. Unzureichend entwickelte Rechts- und Verwaltungssysteme können behördliche Genehmigungen erschweren oder gar verhindern, Kundenaufträge beeinträchtigen oder es erschweren, Forderungen und andere Ansprüche durchzusetzen. Das Unternehmen hat in den Ländervertretungen und im Konzernmanagement intensiv Know-how aufgebaut und versucht, die Veränderungen zu antizipieren und sich und die Kunden darauf vorzubereiten. Länder, in denen EnviTec Biogas nach einem umfangreichen und kontinuierlichen Monitoring keine Chancen sieht, zieht das Management nicht in Erwägung oder zieht sich aus diesen wieder zurück. So hat der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union sowohl das gesamtwirtschaftliche Klima als auch das Branchenumfeld negativ geprägt, weshalb EnviTec seine Geschäftstätigkeit vor Ort zurückgefahren hat. Mit Umsätzen in Großbritannien in Höhe von 2,3 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2020, die im wesentlichen aus schlussgerechneten Projekten des Anlagenbaus bestehen, ist die Bedeutung dieses Länderrisikos insgesamt jedoch gering für die EnviTec-Gruppe. Bestehende Währungsrisiken wurden durch Devisentermingeschäfte abgesichert (siehe "Währungsrisiken").
Zusammengefasst beurteilt EnviTec derzeit die genannten Umfeld- und Branchenrisiken als strategische Risiken, deren Eintritt zwar insgesamt wahrscheinlich ist, schätzt aber bei Eintritt eines Risikos die Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit sowie die Finanz- und Ertragslage des Konzerns als moderat ein.
Die Auswirkungen der volkswirtschaftlichen Entwicklungen auf die Kunden und die Auftrags- und Absatzsituation sind schwer abzuschätzen. Ein Rückgang des Auftragsbestandes durch Stornierungen oder fehlende neue Auftragseingänge hätte Einfluss auf die weitere Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Zum frühzeitigen Erkennen von sich verschiebenden Aufträgen intensiviert EnviTec Biogas die Kommunikation mit den Kunden und unterstützt diese bei den Genehmigungsverfahren. Bei der Vermarktung und dem Verkauf von aus Biogas erzeugtem Strom und Gas geht das Unternehmen langfristige Kauf- und Verkaufspositionen ein. Dies könnte bei einem Angebotsüberhang (long) oder einer Angebotsunterdeckung (short) verbunden mit einer negativen Marktentwicklung zu erheblichen Verlusten führen.
Derzeit sind alle etwaigen Positionen innerhalb des eigenen Konzerns mit erstklassigen Bonitäten gedeckt. Um Forderungsausfall vorzubeugen, hat das Unternehmen das Forderungsmanagement sowie die Bonitätsprüfung nachhaltig verbessert. Hierbei wird der Vorstand in einem wöchentlichen Reporting über den Stand der offenen Posten informiert. Zusätzlich wird jeder verantwortliche Projektleiter 14-tägig über die ausstehenden Forderungen in Kenntnis gesetzt. Anschließend wird ein entsprechender Mahnlauf gestartet.
Zusammengefasst beurteilt EnviTec derzeit das Auftrags- und Absatzrisiko als strategisches Risiko, dessen Eintritt unwahrscheinlich ist. Zudem werden die potenziellen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit sowie die Finanz- und Ertragslage des Konzerns als gering eingeschätzt. Insgesamt sieht EnviTec im Auftrags- und Absatzmanagement keine wesentlichen Risiken.
Umsätze und Einkäufe werden grundsätzlich in der Konzernwährung Euro ausgeführt. Wesentliche Währungsrisiken resultieren hieraus nicht. Währungsrisiken können im Zusammenhang mit Geschäften der Tochtergesellschaften in Großbritannien, Tschechien und in den USA entstehen. Währungsrelationen werden von uns deshalb laufend beobachtet, um gegebenenfalls rechtzeitig Kurssicherungsmaßnahmen durchführen zu können.
Zur Absicherung von Risiken im Zusammenhang mit Aufträgen in Großbritannien wurden Devisentermingeschäfte in Höhe von 0,2 Mio. GBP abgeschlossen. Hierdurch werden zukünftig erwartete Zahlungseingänge von Tochterunternehmen abgesichert.
Zusammengefasst beurteilt EnviTec derzeit Währungsrisiken als operative Risiken, deren Eintritt aufgrund der konservativen Hedgingstrategie unwahrscheinlich ist und deren Auswirkungen auf den Konzern bei Eintritt moderat wären.
Bestehende oder auch zukünftige Wettbewerber können versuchen, über eine aggressive Preis- und Akquisitionspolitik Marktanteile hinzuzugewinnen. Durch das kontinuierliche Absenken der Mindestvergütungen für Strom aus netzgekoppelten Biogasanlagen nach dem EEG in Deutschland und dem damit verbundenen Zwang zu einer permanenten Kostenreduzierung und ähnlichen Entwicklungen im Ausland wird dieser Wettbewerb noch verstärkt.
Zusammengefasst beurteilt EnviTec derzeit Wettbewerbsrisiken als strategische Risiken, deren Eintritt zwar wahrscheinlich, aber deren Auswirkungen auf den Konzern bei Eintritt gering wären.
Biogasanlagen unterliegen einem raschen technologischen Wandel. Der Markt für Biogasanlagen wird durch stetig verbesserte neue Produkte und Serviceleistungen vorangetrieben. Kurze Produktlebenszyklen und sich häufig ändernde Kundenanforderungen prägen ihn. Wir gehen davon aus, dass dies auch zukünftig der Fall sein wird. Unsere Wettbewerber könnten dadurch, dass sie neue Produkte oder Serviceleistungen zeitlich früher oder günstiger einführen, einen Vorsprung erzielen oder sich exklusive Rechte an neuen Technologien sichern. Der künftige Erfolg von EnviTec Biogas hängt daher von der Fähigkeit ab, rechtzeitig und kontinuierlich Produkte und Serviceleistungen zu entwickeln und Technologie-Partnerschaften einzugehen.
Zusammengefasst beurteilt EnviTec derzeit technologische Risiken als strategische Risiken, deren Eintritt zwar wahrscheinlich, aber deren Auswirkungen auf den Konzern bei Eintritt gering wären.
Die Gesellschaft bezieht die für den Bau der Biogasanlagen erforderlichen Komponenten zu einem großen Teil von Lieferanten. Insbesondere die eingesetzten Blockheizkraftwerke werden weltweit nur von wenigen Herstellern angeboten und geliefert. So können für Komponenten Lieferengpässe entstehen oder die Preise steigen. Wir beugen dieser Entwicklung durch enge Geschäftsbeziehungen und fest vereinbarte Konditionen vor. Lieferengpässe sind auch möglich durch Umweltkatastrophen oder flächendeckend schlechte Witterungsbedingungen und damit verbundene Ernteausfälle bei den für den Betrieb von Biogasanlagen eingesetzten Substraten, also nachwachsenden oder organischen Roh- bzw. Reststoffen. Aufgrund großer Nachfrage könnten die Preise für benötigte Einsatzstoffe steigen. Dadurch könnte die Wirtschaftlichkeit der Biogasanlagen im Eigenbetrieb gefährdet werden. Dieses Risiko wird unter anderem durch langfristige Lieferverträge mit regionalen landwirtschaftlichen Betrieben und hohe Lagerbestände reduziert.
Auch im Ausland verfolgt EnviTec Biogas die Strategie, regionale Landwirte als Partner direkt an dem Betrieb der Anlagen zu beteiligen und so die Rohstoffversorgung zu gewährleisten.
Zusammengefasst beurteilt EnviTec derzeit Beschaffungsrisiken als operative Risiken, deren Eintritt im Eigenbetrieb aufgrund steigender Rohstoffpreise sowie im Anlagebau durch in Folge der aktuellen Pandemie gestörte Lieferketten wahrscheinlich sind. Die potenziellen Auswirkungen auf den Konzern bewertet EnviTec im Eigenbetrieb als moderat und im Anlagenbau als gering.
Der EnviTec Konzern verfügt über ein internes Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess, in dem geeignete Strukturen definiert und in der Organisation umgesetzt wurden. Es ist so konzipiert, dass eine zeitnahe, einheitliche und korrekte buchhalterische Erfassung aller geschäftlichen Prozesse beziehungsweise Transaktionen gewährleistet ist. Es stellt die Einhaltung der gesetzlichen Normen, der Rechnungslegungsvorschriften und der internen Anweisungen sicher. Auf Basis der Daten der in den Konsolidierungskreis einbezogenen Tochtergesellschaften werden die konsolidierten Rechenwerke zentral erstellt. Die Konsolidierungsmaßnahmen erfolgen dabei durch geschulte Mitarbeiter. Das Management in den Gesellschaften des Konzerns trägt die Verantwortung für die Umsetzung und Überwachung der lokalen Internen Kontroll-Systeme (IKS). Grundsätzlich ist zu berücksichtigen, dass ein internes Kontrollsystem, unabhängig von der Größe und Ausgestaltung, keine absolute Sicherheit liefert, dass wesentliche Fehlaussagen in der Rechnungslegung vermieden oder aufgedeckt werden. Es dient jedoch dazu, mit ausreichender Sicherheit zu verhindern, dass sich Unternehmensrisiken wesentlich auswirken. Die weiteren Prozesse stellen hohe Anforderungen an unsere Organisation und binden erhebliche Managementressourcen. Es besteht das Risiko, dass der Aufbau nicht mit den Anforderungen des Unternehmens Schritt halten kann. Das Unternehmen entwickelt daher die Organisations-, Informations- und Führungsstrukturen kontinuierlich und mit einer hohen Priorität weiter.
Zusammengefasst beurteilt EnviTec derzeit Risiken aus Unternehmenswachstum sowie die internen Risiken als Risiken, deren Eintritt unwahrscheinlich ist und deren Auswirkungen auf den Konzern bei Eintritt gering wären.
Die Unternehmensentwicklung von EnviTec Biogas ist von qualifizierten Mitarbeitern abhängig. Gelingt es nicht, fachlich gut ausgebildete Mitarbeiter zeitnah einzustellen oder Schlüsselqualifikationen im Unternehmen zu halten, wird auch die Unternehmensentwicklung gebremst. Die Gesellschaft setzt kontinuierlich und intensiv Personalmarketinginstrumente ein und stimmt den Bedarf eng mit den Fachabteilungen ab. Gleichzeitig bildet das Unternehmen die Mitarbeiter gezielt weiter und steigert das Know-how durch die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Fakultäten der Hochschulen.
Zusammengefasst beurteilt EnviTec derzeit Personalrisiken hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit als unwahrscheinlich und deren Auswirkungen auf den Konzern bei Eintritt als moderat.
Alle langfristigen Verbindlichkeiten des EnviTec-Konzerns sind festverzinslich und unterliegen somit einem fair-value Risiko, so dass mögliche Zinssteigerungen kein Risiko für das Unternehmen darstellen.
Dank der steigenden Verfügbarkeit von Impfstoffen geht der IWF im Jahr 2021 von einer starken Erholung der Weltwirtschaft aus. Gleichzeitig wird diese Erholung in den einzelnen Weltregionen und Ländern in unterschiedlichen Geschwindigkeiten ablaufen, woraus sich auch Konflikte und Risiken für ein nachhaltiges Wachstum ergeben. Laut der aktuellen Prognose von April wird von einem erheblichen Anstieg der weltweiten Wirtschaftsleistung um 6,0 % im Gesamtjahr 2021 ausgegangen. In den Schwellen- und Entwicklungsländern wird der Aufschwung dabei 6,7 % betragen. In den Industrieländern erwartet der IWF mit 5,1 % ebenfalls eine starke Renaissance. In der Eurozone soll der Anstieg der Wirtschaftsleistung 4,4 % betragen. Dabei wird in Deutschland die Wirtschaft um 3,6 % wachsen. In Frankreich, wo die Wirtschaftsleistung in 2020 deutlich stärker eingebrochen war, wird mit einem Wachstum von 5,8 % gerechnet.
Insbesondere aufgrund fester Vergütungen ist die Biogasbranche weiterhin nur partiell von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen. In Deutschland wurde darüber hinaus Ende 2020 eine neue EEG-Novelle beschlossen, die für einige Bestandsanlagen auskömmliche Anschlussvergütungen und neue Anreize für die Anlagenflexibilisierung schafft, wenn auch nicht im ursprünglich vorgesehenen und gewünschten Umfang. Zudem wird das derzeit im Bundestag diskutierte Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote (THG) erwartungsgemäß neue Anreize für Treibhausgaseinsparungen im Kraftstoffmix durch Biokraftstoffe schaffen. Das Potenzial in diesem Bereich ist enorm. So betrug der Anteil von Biomethan am Kraftstoffverbrauch in Deutschland im Jahr 2019 nur 0,1 %. Würden jedoch die heute zur Verfügung stehenden Biomethanmengen und die erschließbaren Biomethanpotenziale genutzt, so könnten damit bis zu 18 Millionen Mittelklasse-Pkw - das sind mehr als ein Drittel des derzeitigen PKW-Bestandes - betrieben werden.
Gerade in den europäischen Märkten Dänemark und Frankreich sind die Rahmenbedingungen insbesondere für den Anlagenbau weiterhin deutlich attraktiver, was primär auf eine konsequente, von der Politik vorangetriebene Energiewende in diesen Ländern zurückzuführen ist. Weitere dynamische Märkte sind China sowie aktuell süd- und osteuropäische Staaten wie Griechenland und Estland. In den USA ergeben sich vor allem auf Ebene der Einzelstaaten vermehrt Chancen für die Bioenergiebranche.
Die EnviTec Gruppe hat mit der frühzeitigen internationalen Ausrichtung der Geschäftstätigkeit strategische Weitsicht bewiesen und kann nun auf Basis einer gesunden finanziellen Grundlage, ihrer technologischen Stärke und einem profitablen, integrierten Geschäftsmodell schnell und effizient Chancen auf den internationalen Biogasmärkten wahrnehmen. Ziel ist dabei, in allen Segmenten eine solide Umsatz- und Ergebnisentwicklung zu erzielen. Gleichzeitig hält das Unternehmen daran fest, mittel- bis langfristig bis zu 30 % des Konzernergebnisses nicht mehr aus dem geförderten Biogasbereich zu generieren. Auch Anwendungen und Verfahren in neuen Geschäftsfeldern und Produkten außerhalb der Biogasbranche werden verfolgt, so beispielsweise die Errichtung von Photovoltaik-Projekten. Dank niedriger Stromgestehungskosten, einem günstigen Zinsniveau und reduzierter Preise für Solarmodule sind auch in Deutschland Photovoltaik-Kraftwerke ab einer bestimmten Größenordnung aktuell auch ohne staatliche Förderung marktfähig.
Als mittelständischer Anlagenbauer möchte EnviTec weiterhin einen Beitrag zur Herkulesaufgabe Klimaschutz leisten und insbesondere in Deutschland sich weiter aktiv an der Klimadebatte beteiligen. So hat sich das Unternehmen aktiv für die nun in Kraft getretenen Verbesserungen im EEG 2021 eingesetzt. Vor allem mit der Anhebung des Gebotshöchstwertes wurde nun für einige Bestandsanlagen im Eigenbetrieb eine längerfristige wirtschaftliche Fortführungsperspektive geschaffen. Zudem scheint die Grundlastfähigkeit von Biogas stärker in den Vordergrund zu rücken. Das zeigt sich auch im neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG), das ebenfalls verbesserte Rahmenbedingungen für die Bioenergiebranche schafft.
Ein besonders chancenreicher Markt ist der Einsatz von Biomethan als CO 2 -armer Treibstoff. Ein signifikanter Ausbau scheiterte zumindest in Deutschland bisher an der fehlenden politischen Unterstützung und einem entsprechenden regulatorischen Rahmen. Neue Impulse werden erwartet durch die Umsetzung der EU-Richtlinie für erneuerbare Energien im Verkehr (RED II) im Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote (THG). Daher investiert EnviTec aktiv in diesen Zukunftsmarkt. So erwarb das Unternehmen Anfang des laufenden Jahres die derzeit größte Biogasaufbereitungsanlage Deutschlands bei Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern). Die Anlage soll umfangreich umgebaut werden, damit ab Ende 2022 dort signifikante Mengen Bio-LNG (Liquified Natural Gas) für den Verkehrssektor produziert werden können. Nach abgeschlossenem Umbau ist damit ein zusätzliches Umsatzpotenzial in niedriger zweistelliger Millionenhöhe verbunden.
Insgesamt sieht sich EnviTec in der weiterhin gesamtwirtschaftlich angespannten Lage als führender, integrierter Biogas-Allrounder gut gerüstet, um die Folgen der Corona-Pandemie weitestgehend unbeschadet zu überstehen. Das Geschäftsjahr 2021 ist bisher in allen Geschäftsbereichen sehr erfolgreich verlaufen und trotz vielfach verhängter Beschränkungen zur Pandemiebekämpfung sind nur moderate Beeinträchtigungen des Geschäftsbetriebs zu konstatieren. Zur bereits guten Auslastung kommen die im In- wie Ausland sich bietenden, wachsenden Chancen. Gleichwohl könnten sich zusätzliche Beeinträchtigungen ergeben, sollten die restriktiven Zugangs- und Reisebeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemiebekämpfung vor allem auf den internationalen Märkten zu fortgeführten, längerfristigen Beeinträchtigungen führen. Dies könnte sich insbesondere im Anlagenbau und in geringerem Ausmaß im Servicesegment negativ auswirken, wohingegen der Eigenbetrieb, der umsatzstärkste und profitabelste Geschäftsbereich des Konzerns, hiervon kaum betroffen sein dürfte. Hinzu kommen die derzeit zu beobachtenden Preisanstiege für Rohstoffe, die insbesondere ausgelöst wurden durch die Störung der internationalen Lieferketten, was sich mittelfristig negativ auf die Profitabilität auswirken könnte.
Das EnviTec-Management hält jedoch weiterhin moderate Effekte aus der Pandemie auf den Geschäftsverlauf für realistischer, weshalb dieses Szenario als Basis für die folgende Segment- und Konzernprognose gewählt wurde.
Im Anlagenbau ergeben sich in Deutschland aktuell nur punktuelle Chancen aus der Flexibilisierung von Anlagen. Demgegenüber wird EnviTec auch im laufenden Jahr von den positiven Rahmenbedingungen in den europäischen Nachbarländern und außereuropäischen Märkten wie China profitieren. Bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Entwicklung im Anlagenbau sehr dynamisch. Mit einem Auftragsbestand in Höhe von 142,1 Mio. Euro (Vorjahr: 124,3 Mio. Euro) per Ende 2020 ist der Bereich trotz einer Vielzahl von Neueinstellungen derzeit voll ausgelastet, so dass das nachhaltige Ziel einer Gesamtleistung/Umsatz von mind. 40 Mio. Euro erneut deutlich übertroffen werden wird. Das Segmentergebnis (EBT) dürfte sich gegenüber dem Vorjahr verbessern und deutlich positiv ausfallen. Die konkrete Entwicklung von Umsatz und Gesamtleistung wird von der Entwicklung der Corona-Pandemie sowie wie in den Vorjahren davon abhängen, wie viele Projekte im Anlagenbau gemäß HGB zum Jahresende über die Bestandsveränderung berücksichtigt werden und wie viele Projekte schlussgerechnet werden können.
Im cashflow-starken Eigenbetrieb liegt der Fokus von EnviTec im Geschäftsjahr 2021 im In- und Ausland weiterhin auf der Optimierung und Modernisierung des Anlagenportfolios. Trotz zuletzt stark gestiegener Rohstoffpreise geht EnviTec Biogas auf Basis hoher Warenbestände und langfristiger Lieferverträge davon aus, im laufenden Geschäftsjahr im Segment Eigenbetrieb bei Umsatz und Ergebnis (EBT) das Vorjahresniveau leicht zu übertreffen. Die Bereiche Regelenergie-, Biomethan- und Stromdirektvermarktung werden dabei ebenfalls einen positiven Umsatz- und Ergebnisbeitrag liefern.
Im Geschäftsfeld Service erwartet EnviTec im laufenden Geschäftsjahr ein verstärktes Interesse für Flexibilisierungs- und Repoweringmaßnahmen. Daher wird für das Geschäftsjahr 2021 im Servicebereich insgesamt eine Gesamtleistung (oder Umsatz) und ein Ergebnis (EBT) auf gleichbleibendem bis leicht steigendem Niveau prognostiziert.
Auf Konzernebene wird im Geschäftsjahr 2021 auf Basis der beschriebenen Entwicklung in den Segmenten eine erneut leicht steigende Gesamtleistung (oder Umsatz) prognostiziert. Beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) erwartet der EnviTec-Vorstand eine Größenordnung von Euro 17 bis19 Mio. zu erreichen. Ausschlaggebend für das Erreichen der wirtschaftlichen Ziele wird der Verlauf der Corona-Pandemie bzw. der Geschäftsverlauf in den wichtigsten internationalen Märkten des Anlagenbau-Segments sein.
Ausdrücklicher Dank von Seiten des Vorstands und Aufsichtsrats gilt allen Mitarbeitern der EnviTec Gruppe, denn ihr individueller Einsatz macht den kontinuierlichen Erfolg des Unternehmens erst möglich.
Lohne den 12. Mai 2021
Der Vorstand der EnviTec Biogas AG
Olaf von Lehmden
Jörg Fischer
Jürgen Tenbrink
Aktiva
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| 31.12.2020 in EUR |
31.12.2019 in TEUR |
|
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 587.992,68 | 816 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 6.754.654,99 | 6.021 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 109.449,08 | 5.032 |
| 7.452.096,75 | 11.868 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 24.025.506,53 | 26.040 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 47.751.381,89 | 52.667 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 9.009.400,31 | 8.203 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 768.849,35 | 1.046 |
| 81.555.138,08 | 87.957 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an at-Equity Beteiligungen | 12.780.128,94 | 14.565 |
| 2. Beteiligungen | 335.119,19 | 335 |
| 3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 5.978.665,54 | 4.978 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 7.412.524,15 | 6.292 |
| 26.506.437,82 | 26.170 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 47.724.793,04 | 38.291 |
| 2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 53.577.461,50 | 28.336 |
| abzüglich erhaltene Anzahlungen | -52.525.868,82 | - 27.249 |
| 1.051.592,68 | 1.086 | |
| 3. Fertige Erzeugnisse | 1.297.111,26 | 1.597 |
| 4. Geleistete Anzahlungen | 3.162.516,62 | 5.635 |
| 53.236.013,60 | 46.610 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 29.374.616,72 | 31.062 |
| 2. Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 6.527.483,76 | 5.976 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 13.581.240,47 | 12.793 |
| 49.483.340,95 | 49.830 | |
| III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 14.787.689,10 | 11.422 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 2.682.205,80 | 2.247 |
| D. Aktive latente Steuern | 2.861.356,20 | 3.986 |
| 238.564.278,30 | 240.089 | |
| Passiva | ||
| 31.12.2020 in EUR |
31.12.2019 in TEUR |
|
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 15.000.000,00 | 15.000 |
| abzüglich eigene Anteile | -150.000,00 | - 150 |
| Ausgegebenes Kapital | 14.850.000,00 | 14.850 |
| II. Kapitalrücklage | 89.328.633,67 | 89.329 |
| III. Gewinnrücklagen | ||
| Andere Gewinnrücklagen | 10.150.000,00 | 10.150 |
| IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung | -219.497,79 | - 374 |
| V. Bilanzgewinn | 15.554.612,16 | 19.857 |
| VI. Ausgleichsposten für Anteile im Fremdbesitz | 3.472.458,48 | 2.489 |
| 133.136.206,52 | 136.302 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Steuerrückstellungen | 1.651.917,04 | 754 |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 7.430.413,07 | 9.334 |
| 9.082.330,11 | 10.088 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 56.912.360,32 | 58.409 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 16.070.729,85 | 12.691 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 1.686.237,76 | 2.010 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter | 672.980,17 | 4.336 |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | ||
| davon aus Steuern: 4.634.945,88 EUR (Vorjahr: 3.145 TEUR) | ||
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 189.253,27 EUR (Vorjahr: 176 TEUR) | 16.270.680,76 | 13.655 |
| 91.612.988,86 | 91.101 | |
| D. Passive Rechnungsabgrenzungsposten | 4.732.752,81 | 2.598 |
| 238.564.278,30 | 240.089 |
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| 2020 in EUR |
2019 in EUR |
|
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 192.272.653,34 | 213.555.939,34 |
| 2. Erhöhung/ Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 25.424.438,93 | -18.423.158,62 |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 9.278.825,61 | 7.429.490,32 |
| davon aus Währungsumrechnung 46.199,61 EUR (Vorjahr: 39 TEUR) | ||
| Gesamtleistung | 226.975.917,88 | 202.562.271,04 |
| 4. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 124.263.085,78 | 112.558.460,13 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 26.423.980,83 | 18.159.559,54 |
| c) Buchwert veräußerter Projektgesellschaften | 0,00 | 1.141.250,00 |
| 150.687.066,61 | 131.859.269,67 | |
| Rohergebnis | 76.288.851,27 | 70.703.001,37 |
| 5. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 18.716.953,00 | 16.952.937,98 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 4.174.937,05 | 3.791.672,47 |
| davon für Altersversorgung: 60.146,66 EUR (Vorjahr: 75 TEUR) | ||
| 22.891.890,05 | 20.744.610,45 | |
| 6. Abschreibungen | ||
| a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 15.197.264,66 | 16.820.164,30 |
| b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten | 139.784,47 | 240.461,24 |
| 15.337.049,13 | 17.060.625,54 | |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | ||
| davon aus Währungsumrechnung: 179.324,21 EUR (Vorjahr: 327 TEUR) | 21.335.324,46 | 19.767.543,46 |
| EBIT | 16.724.587,63 | 13.130.221,92 |
| 8. Ergebnis aus Equity Beteiligungen | 1.926.300,70 | 1.957.335,32 |
| 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 681.539,57 | 999.451,95 |
| 10. Abschreibungen auf Finanzanlagen | 641.175,00 | 4.040.000,00 |
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 1.539.938,73 | 1.717.173,23 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 17.151.314,17 | 10.329.835,96 |
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | ||
| davon latente Steuern: 1.124.279,36 EUR (Vorjahr: 608 TEUR) | 4.396.260,27 | 2.876.989,32 |
| 13. Ergebnis nach Steuern | 12.755.053,90 | 7.452.846,64 |
| 14. Sonstige Steuern | 418.501,02 | 133.229,39 |
| 15. Konzernjahresüberschuss | 12.336.552,88 | 7.319.617,25 |
| 19.857.412,09 | 28.817.752,55 | |
| 16. Gewinnvortrag | ||
| 17. Ausschüttung | -14.850.000,00 | -14.850.000,00 |
| 18. Konzernfremden zuzurechnender Gewinn | 1.606.421,21 | 1.421.565,96 |
| 19. Erfolgsneutrale Abstockung | -182.931,60 | -8.391,75 |
| 20. Konzernbilanzgewinn | 15.554.612,16 | 19.857.412,09 |
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| 2020 in EUR |
2019 in EUR |
|
|---|---|---|
| Konzernjahresüberschuss | 10.730.132 | 5.898.051 |
| Ertragsteueraufwand | 4.396.260 | 2.876.989 |
| Zinsergebnis | 858.399 | 717.721 |
| Gewinne (-) / Verluste (+) aus at-Equity bewerteten Unternehmen | -1.891.015 | -1.914.374 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -1.376.543 | -1.326.341 |
| Abschreibungen des Sachanlagevermögens | 15.197.265 | 16.820.164 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen | 641.175 | 4.040.000 |
| Abnahmen (-) / Zunahme (+) der Rückstellungen | -1.007.450 | -188.698 |
| Gewinne (-) / Verluste (+) aus Abgängen Entkonsolidierung | -67.157 | -4.984.722 |
| Gewinne (-) / Verluste (+) aus Anlagenabgängen | -1.266.185 | -40.559 |
| Brutto Cashflow | 26.214.880 | 21.898.232 |
| Zu-/Abnahme der Vorräte | -5.500.709 | 9.183.968 |
| Ab-/Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.843.170 | -4.690.632 |
| Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.375.269 | -2.202.960 |
| Zu-/Abnahme der sonstigen Verbindlichkeiten sowie anderer Passiva | 1.793.035 | -2.981.211 |
| Zunahme der sonstigen Forderungen sowie anderer Aktiva | -2.645.037 | -6.861.726 |
| Sonstige nicht zahlungswirksame Vorgänge | 2.457.071 | 1.183.040 |
| Zufluss aus laufender Geschäftstätigkeit (Netto Cashflow) | 27.537.679 | 15.528.711 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens | 4.988.837 | 850.000 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf von Sachanlagen | 2.148.532 | 1.566.808 |
| Auszahlungen für Investitionen in Immaterielle Vermögensgegenstände | -732.295 | -186.979 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen | -7.246.757 | -10.876.636 |
| Auszahlungen für Investitionen in at-Equity-Beteiligungen | -366.667 | 0 |
| Einzahlungen aufgrund von Änderungen im Konsolidierungskreis | 58.238 | 4.150.000 |
| Auszahlungen aufgrund von Änderungen im Konsolidierungskreis | -1.671.934 | -72.400 |
| Einzahlungen aus Entnahmen/Abgang at-Equity-Beteiligungen | 3.030.520 | 1.193.397 |
| Veräußerungserlöse für den Verkauf vollkonsolidierter Tochterunternehmen | 42.157 | 1.975.972 |
| Zinseinnahmen | 681.540 | 999.452 |
| Abfluss aus investiver Tätigkeit | 932.170 | -400.385 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten | 21.550.000 | 17.830.000 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten | -33.240.004 | -19.919.237 |
| Auszahlungen an Gesellschafter | -14.850.000 | -14.850.000 |
| Auszahlungen an Anteile im Fremdbesitz | -758.900 | -489.720 |
| Zinsausgaben | -1.539.939 | -1.717.173 |
| Abfluss aus Finanzierungstätigkeit | -28.838.843 | -19.146.130 |
| Zahlungswirksame Veränderungen gesamt | -368.993 | -4.017.805 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am 01.01. | 8.055.403 | 12.073.208 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am 31.12. | 7.686.410 | 8.055.403 |
Zu weiteren Erläuterungen der Kapitalflussrechnung wird auf Gliederungspunkt 6 im Anhang verwiesen.
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| Eigenkapital des Mutterunternehmens | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | Rücklagen | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| in EUR | Gezeichnetes Kapital | Eigene Anteile | Summe | Kapitalrücklagen gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB | Kapitalrücklagen gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB | Summe |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital am 01.01.2019 | 15.000.000 | -150.000 | 14.850.000 | 89.328.634 | 0 | 89.328.634 |
| Minderheiten Eigenkapital | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Übrige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ausschüttung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erfolgsneutrale Abstockung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Umgliederung in Gewinnvortrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Konzernjahresüberschuss | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Eigenkapital am 31.12.2019 | 15.000.000 | -150.000 | 14.850.000 | 89.328.634 | 0 | 89.328.634 |
| Eigenkapital am 01.01.2020 | 15.000.000 | -150.000 | 14.850.000 | 89.328.634 | 0 | 89.328.634 |
| Minderheiten Eigenkapital | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Übrige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erhöhung Grundkapital gemäß Beschluss vom 07.07.2020 | 85.000.000 | 0 | 85.000.000 | -85.000.000 | 0 | -85.000.000 |
| Ordentliche Kapitalherabsetzung gemäß Beschluss vom 07.07.2020 | -85.000.000 | 0 | -85.000.000 | 0 | 85.000.000 | 85.000.000 |
| Ausschüttung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erfolgsneutrale Abstockung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Umgliederung in Gewinnvortrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Konzernjahresüberschuss | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Eigenkapital am 31.12.2020 | 15.000.000 | -150.000 | 14.850.000 | 4.328.634 | 85.000.000 | 89.328.634 |
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| Eigenkapital des Mutterunternehmens | ||||
|---|---|---|---|---|
| Rücklagen | Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung | Gewinnvortrag | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| in EUR | Andere Gewinnrücklagen | Summe | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital am 01.01.2019 | 10.150.000 | 99.478.634 | -431.227 | 22.815.880 |
| Minderheiten Eigenkapital | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Übrige Veränderungen | 0 | 0 | 57.359 | 0 |
| Ausschüttung | 0 | 0 | 0 | -14.850.000 |
| Erfolgsneutrale Abstockung | 0 | 0 | 0 | -8.392 |
| Umgliederung in Gewinnvortrag | 0 | 0 | 0 | 6.001.873 |
| Konzernjahresüberschuss | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Eigenkapital am 31.12.2019 | 10.150.000 | 99.478.634 | -373.868 | 13.959.361 |
| Eigenkapital am 01.01.2020 | 10.150.000 | 99.478.634 | -373.868 | 13.959.361 |
| Minderheiten Eigenkapital | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Übrige Veränderungen | 0 | 0 | 154.370 | 0 |
| Erhöhung Grundkapital gemäß Beschluss vom 07.07.2020 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ordentliche Kapitalherabsetzung gemäß Beschluss vom 07.07.2020 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ausschüttung | 0 | 0 | 0 | -14.850.000 |
| Erfolgsneutrale Abstockung | 0 | 0 | 0 | -182.932 |
| Umgliederung in Gewinnvortrag | 0 | 0 | 0 | 5.898.051 |
| Konzernjahresüberschuss | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Eigenkapital am 31.12.2020 | 10.150.000 | 99.478.634 | -219.498 | 4.824.481 |
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| Eigenkapital des Mutterunternehmens | ||
|---|---|---|
| Konzernjahresüberschuss | Summe | |
| --- | --- | --- |
| in EUR | ||
| --- | --- | --- |
| Eigenkapital am 01.01.2019 | 6.001.873 | 142.715.160 |
| Minderheiten Eigenkapital | 0 | 0 |
| Übrige Veränderungen | 0 | 57.359 |
| Ausschüttung | 0 | -14.850.000 |
| Erfolgsneutrale Abstockung | 0 | -8.392 |
| Umgliederung in Gewinnvortrag | -6.001.873 | 0 |
| Konzernjahresüberschuss | 5.898.051 | 5.898.051 |
| Eigenkapital am 31.12.2019 | 5.898.052 | 133.812.179 |
| Eigenkapital am 01.01.2020 | 5.898.052 | 133.812.180 |
| Minderheiten Eigenkapital | 0 | 0 |
| Übrige Veränderungen | 0 | 154.370 |
| Erhöhung Grundkapital gemäß Beschluss vom 07.07.2020 | 0 | 0 |
| Ordentliche Kapitalherabsetzung gemäß Beschluss vom 07.07.2020 | 0 | 0 |
| Ausschüttung | 0 | -14.850.000 |
| Erfolgsneutrale Abstockung | 0 | -182.932 |
| Umgliederung in Gewinnvortrag | -5.898.051 | 0 |
| Konzernjahresüberschuss | 10.730.132 | 10.730.132 |
| Eigenkapital am 31.12.2020 | 10.730.133 | 129.663.750 |
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| Nicht beherrschende Anteile | ||||
|---|---|---|---|---|
| in EUR | Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis | Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinn/Verlust | Summe | Konzerneigenkapital |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital am 01.01.2019 | 162.022 | 1.682.985 | 1.845.008 | 144.560.167 |
| Minderheiten Eigenkapital | -785.605 | 0 | -785.605 | -785.605 |
| Übrige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 57.359 |
| Ausschüttung | 0 | 0 | 0 | -14.850.000 |
| Erfolgsneutrale Abstockung | 8.392 | 0 | 8.392 | 0 |
| Umgliederung in Gewinnvortrag | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Konzernjahresüberschuss | 0 | 1.421.566 | 1.421.566 | 7.319.617 |
| Eigenkapital am 31.12.2019 | -615.191 | 3.104.551 | 2.489.361 | 136.301.538 |
| Eigenkapital am 01.01.2020 | -615.191 | 3.104.551 | 2.489.360 | 136.301.540 |
| Minderheiten Eigenkapital | -806.256 | 0 | -806.256 | -806.256 |
| Übrige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 154.370 |
| Erhöhung Grundkapital gemäß Beschluss vom 07.07.2020 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ordentliche Kapitalherabsetzung gemäß Beschluss vom 07.07.2020 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ausschüttung | 0 | 0 | 0 | -14.850.000 |
| Erfolgsneutrale Abstockung | 182.932 | 0 | 182.932 | 0 |
| Umgliederung in Gewinnvortrag | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Konzernjahresüberschuss | 0 | 1.606.421 | 1.606.421 | 12.336.553 |
| Eigenkapital am 31.12.2020 | -1.238.515 | 4.710.972 | 3.472.458 | 133.136.207 |
Die EnviTec Biogas AG, mit Sitz in Lohne, eingetragen beim Amtsgericht Oldenburg im Handelsregister unter HRB 201466, ist ein in Deutschland ansässiges, international aufgestelltes Unternehmen, dessen Unternehmenszweck neben dem Bau und Vertrieb von Biogasanlagen über Tochtergesellschaften, auch der Betrieb von eigenen Biogasanlagen, der technische und biologische Service, die Vermarktung von Biomethan und Strom sowie der Kauf und Verkauf von Beteiligungen ist.
Die EnviTec Biogas AG ist zum Stichtag 31. Dezember 2020 eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Die Aktien werden im Basic Board der Frankfurter Wertpapierbörse der Deutschen Börse AG gehandelt.
Die EnviTec Biogas AG stellt ihren Konzernabschluss nach den Vorschriften §§ 290 ff. HGB auf. Der Konzernabschluss vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die Darstellungs-, Ansatz- und Bewertungsstetigkeit in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist beibehalten worden.
Die Konzernbilanz folgt dem in § 266 HGB vorgegebenen Gliederungsschema. Davon Vermerke erfolgen vorrangig im Anhang.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.
Der Konsolidierungskreis hat sich in der Zeit vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 wie folgt entwickelt:
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| Inland | Ausland | Gesamt | |
|---|---|---|---|
| EnviTec Biogas AG und konsolidierte Unternehmen | |||
| 31.12.2019 | 83 | 23 | 106 |
| Zugänge von Tochterunternehmen | 2 | 0 | 2 |
| Abgänge von Tochterunternehmen | 2 | 1 | 3 |
| 31.12.2020 | 83 | 22 | 105 |
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| Inland | Ausland | Gesamt | |
|---|---|---|---|
| At-Equity bewertete Unternehmen | |||
| 31.12.2019 | 53 | 9 | 62 |
| Zugänge von at-Equity bewerteten Unternehmen | 0 | 0 | 0 |
| Abgänge von at-Equity bewerteten Unternehmen | 2 | 2 | 4 |
| 31.12.2020 | 51 | 7 | 58 |
Der EnviTec-Konzern umfasste zum Bilanzstichtag einschließlich der EnviTec Biogas AG 163 (31.12.2019: 168) Unternehmen, von denen 105 (31.12.2019: 106) im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen wurden.
Die Abgänge bei den vollkonsolidierten Unternehmen resultieren aus der Anwachsung der Fünfte Biogas Bützow Betriebs GmbH & Co. KG auf die Fünfte Biogas Bützow Betriebs GmbH & Co. KG (vormals Dritte EnviTec Beteiligungs GmbH & Co. KG), der Liquidation der EnviTec Biogas SK s.r.o. und dem Verkauf der EnviTec Service Verwaltungs GmbH.
Mit Vertrag vom 08.05.2020 hat die Zweite EnviTec Beteiligungs GmbH & Co. KG weitere 44% des Kommanditkapitals der Biogas Golzow GmbH & Co. KG erworben. Ebenfalls mit Vertrag vom 08.05.2020 wurden die restlichen 50% der Anteile an der EnviTec Bioenergie Güstrow GmbH (vormals Biogas Golzow Verwaltungs GmbH) erworben. Beide Gesellschaften werden nunmehr vollkonsolidiert und nicht länger unter den at-Equity Beteiligungen ausgewiesen.
Die Abgänge bei den at-Equity bewerteten Unternehmen resultieren aus dem Verkauf der Biowatt Sarl, Frankreich und der Libramont Energie Vertes SA, Frankreich.
Aus Wesentlichkeitsgründen wurden die EnviTec Biogas (India) Private Limited, Indien, sowie die LZ Biogas GmbH & Co. KG, Lohne, gem. § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen.
Folgende Unternehmen werden in den Konzernabschluss der EnviTec Biogas AG im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen:
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| Name und Sitz der Gesellschaft | Konzernanteil in % |
Eigenkapital in EUR |
Ergebnis in EUR |
|||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2020 | 2019 | 2020 | 2019 | 2020 | 2019 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| EnviTec Service GmbH, Lohne | 100 | 100 | 11.635.000 | 11.635.000 | 0 | 0 |
| Zweite EnviTec Beteiligungs GmbH & Co. KG, Lohne | 100 | 100 | 29.755.931 | 28.344.613 | 3.306.318 | 1.876.498 |
| Zweite EnviTec Verwaltungs GmbH, Lohne | 100 | 100 | 57.202 | 54.364 | 2.838 | 2.383 |
| EnviTec Biogas Nederland B.V., Enter/Niederlande | 100 | 100 | -166.286 | -220.391 | 54.105 | 30.961 |
| EnviTec Baltic SIA, Riga/Lettland | 100 | 100 | 621.575 | 646.129 | 175.446 | 223.710 |
| EnviTec Italia GmbH, Lohne | 100 | 100 | -839.591 | -839.591 | 0 | 0 |
| EnviTec Energy GmbH & Co. KG, Lohne | 100 | 100 | 1.131.100 | 610.705 | 520.395 | 166.511 |
| EnviTec Energy Verwaltungs GmbH, Lohne | 100 | 100 | 47.209 | 44.477 | 2.732 | 7.217 |
| Biogas Anklam Verwaltungs GmbH, Lohne | 100 | 100 | 1.473.765 | 1.022.249 | 451.516 | -63.563 |
| Erste Biogas Anklam Betriebs GmbH & Co. KG, Anklam | 93,85 | 93,85 | 166.329 | 568.848 | 197.481 | 232.597 |
| Zweite Biogas Anklam Betriebs GmbH & Co. KG, Anklam | 100 | 100 | 3.255.140 | 2.993.492 | 661.649 | 875.962 |
| Pieve D'Olmi Biogas Soc. Agricola a.r.l., Verona/Italien | 100 | 100 | 3.026.483 | 2.776.893 | 249.590 | 424.663 |
| Stagno Lombardo Biogas Soc. Agricola a.r.l., Verona/ Italien | 100 | 100 | 3.007.908 | 2.659.968 | 347.940 | 418.900 |
| EnviTec Beteiligungs GmbH & Co. KG, Lohne | 98,6 | 98,6 | 7.370.499 | 7.834.065 | 1.536.435 | 2.765.667 |
| EnviTec Verwaltungs GmbH, Lohne | 98,6 | 98,6 | 50.471 | 48.808 | 1.663 | 1.632 |
| Biogas Falkenberg GmbH & Co. KG, Falkenberg | 100 | 100 | 497.443 | 296.906 | 200.537 | 33.543 |
| Biogas Falkenberg Verwaltungs GmbH, Falkenberg | 100 | 100 | 105.624 | 102.771 | 2.853 | 25.742 |
| Biogas Groß Warnow GmbH & Co. KG, Karstädt | 100 | 100 | 82.426 | 375.788 | -277.237 | -142.241 |
| Biogas Ruest GmbH, Ruest (vormals Biogas Groß Warnow Verwaltungs GmbH, Karstädt) | 100 | 100 | 10.149 | 40.378 | -30.229 | 1.764 |
| EnviTec Biogas Betriebs GmbH & Co. KG, Lohne | 100 | 100 | 21.537.731 | 19.887.764 | 1.649.967 | 320.598 |
| Biogas Herzberg GmbH & Co. KG, Lohne | 100 | 100 | 623.251 | 938.647 | 484.604 | 463.944 |
| Biogas Lüchow GmbH & Co. KG, Lohne | 100 | 100 | -147.944 | 749.915 | -447.859 | 76.991 |
| Biogas Friedland GmbH & Co. KG, Lohne | 87,5 | 87,5 | 5.279.805 | 6.065.070 | 1.114.735 | 1.821.036 |
| Biogas Friedland Verwaltungs GmbH, Lohne | 87,4 | 87,4 | 178.511 | 171.636 | 6.875 | 6.961 |
| Biogas Böddenstedt GmbH & Co. KG, Salzwedel | 100 | 100 | 357.663 | 674.409 | 183.254 | 1.905 |
| Biogas Böddenstedt Verwaltung GmbH, Salzwedel | 100 | 100 | 41.516 | 38.869 | 2.647 | 1.637 |
| Biogas Schönthal GmbH & Co. KG, Willebadessen | 79 | 79 | 380.063 | 437.685 | -57.622 | 25.395 |
| Biogas Schönthal Verwaltungs GmbH, Willebadessen | 79 | 79 | 46.446 | 44.863 | 1.583 | 1.576 |
| Baura Biogas Soc. Agricola a.r.l., Verona/Italien | 75 | 75 | 1.105.183 | 1.117.869 | 287.314 | 393.962 |
| Formignana Biogas Soc. Agricola a.r.l., Verona/Italien | 100 | 100 | 2.294.104 | 2.046.191 | 211.913 | 288.797 |
| Biogas Operating Holding s.r.l., Verona/Italien | 100 | 100 | 3.996.256 | 4.100.178 | -104.462 | -148.512 |
| Urbana Biogas Soc. a.r.l., Verona/Italien | 100 | 100 | NA | NA | NA | NA |
| Schio Biogas Soc. a.r.l., Verona/Italien | 100 | 100 | 1.870.727 | 1.912.141 | -41.413 | 180.216 |
| Caldogno Biogas Soc. a.r.l., Verona/Italien | 100 | 100 | 2.238.834 | 2.026.943 | 211.890 | 358.263 |
| Merlara Biogas Soc. a.r.l., Verona/Italien | 100 | 100 | 2.600.937 | 2.259.424 | 341.513 | 413.616 |
| A3 Water Solutions GmbH, Saerbeck | 85 | 85 | 310.831 | 312.913 | 204.791 | -196.687 |
| MMF MaxFlow Membran Filtration GmbH, Lohne | 85 | 85 | 170.988 | 196.614 | -25.626 | 413.234 |
| Biogas Heilemann GmbH & Co. KG, Rotenburg/Wümme | 70 | 70 | 2.181.451 | 2.127.922 | 303.528 | 1.136.404 |
| Biogas Heilemann Verwaltungs GmbH, Rotenburg/ Wümme | 70 | 70 | 59.822 | 57.164 | 2.658 | 2.993 |
| Biogas Heilemann-Holsten GmbH & Co. KG, Rotenburg/ Wümme | 70 | 70 | 326.956 | 472.936 | 254.020 | 243.170 |
| Second Biogas Operating Holding s.r.l., Verona/Italien | 100 | 100 | 13.642.773 | 14.996.865 | 445.908 | 304.466 |
| Envitec France sarl, Plédran/Frankreich | 100 | 100 | -107.882 | 458.470 | -566.352 | -8.163 |
| Envitec Biogas UK Ltd., Rugeley/Großbritannien | 100 | 60 | -617.310 | -382.533 | -263.197 | -584.923 |
| Biogas Nordholz GmbH, Minden | 60 | 60 | 587.976 | 524.281 | 63.695 | -40.074 |
| Biogas Klein Mühlingen GmbH & Co. KG, Kleinmühlingen | 100 | 100 | 221.161 | 285.348 | 86.813 | -20.660 |
| Biogas Schönwalde GmbH & Co. KG, Schönwalde | 100 | 100 | 146.850 | 252.084 | 44.766 | -222.574 |
| Biogas Schönwalde Verwaltung GmbH, Schönwalde | 100 | 100 | 42.652 | 41.043 | 1.609 | 1.711 |
| Biogas Sachsendorf GmbH & Co. KG, Schwarz Sachsendorf | 100 | 100 | 1.388.179 | 834.052 | 554.127 | -47.699 |
| Fünfte EnviTec Beteiligungs GmbH & Co. KG, Lohne | 91 | 91 | 4.588.009 | 4.703.513 | -115.504 | -2.412 |
| Fünfte EnviTec Verwaltungs GmbH, Lohne | 91 | 91 | 53.941 | 48.216 | 5.726 | 5.522 |
| Biogas Schenkenhorst GmbH & Co. KG, Lohne | 100 | 100 | -633.152 | -713.744 | 80.593 | -148.993 |
| Biogas Schenkenhorst Verwaltungs-GmbH, Lohne | 100 | 100 | 29.252 | 27.530 | 1.722 | 1.552 |
| Biogas Brehna GmbH & Co. KG, Lohne | 100 | 100 | 250.650 | 137.576 | 113.074 | -32.049 |
| Biogas Kuck Verwaltungs-GmbH, Wiefelstede | 100 | 100 | 29.055 | 27.333 | 1.722 | 1.552 |
| Biogas Dambeck GmbH & Co. KG, Lohne | 100 | 100 | 1.024.009 | 910.357 | 113.652 | 212.196 |
| Biogas Dambeck Verwaltungs-GmbH, Lohne | 100 | 100 | 46.105 | 43.711 | 2.394 | 2.171 |
| Biogas Kruse Verwaltungs-GmbH, Lohne | 100 | 100 | 28.900 | 28.229 | 671 | 636 |
| Biogas Kalbe GmbH & Co. KG, Lohne | 100 | 100 | 445.443 | 673.866 | -228.423 | 93.502 |
| Vierte EnviTec Beteiligungs GmbH & Co. KG, Lohne | 84 | 84 | -25.141 | -34.888 | 9.747 | 14.056 |
| Biogas Trüstedt GmbH & Co. KG, Lohne | 100 | 100 | 624.880 | 715.937 | -91.056 | -37.136 |
| Biogas Trüstedt Verwaltungs-GmbH, Lohne | 100 | 100 | 38.524 | 36.802 | 1.722 | 1.520 |
| EnviTec Biogas USA, Inc., Beaverton/USA | 100 | 100 | -2.501.556 | -2.586.591 | -148.879 | -16.624 |
| EnviTec Biogas s.r.l., Verona/Italien | 100 | 100 | 3.010.339 | 2.803.710 | 206.629 | 298.104 |
| EnviTec Biogas Service UK Ltd., Rugeley/Großbritannien | 100 | 60 | 611.577 | 470.358 | 249.318 | 90.083 |
| Dritte EnviTec Verwaltungs GmbH, Lohne | 100 | 100 | 107.865 | 104.638 | 3.227 | 3.308 |
| EnviTec Biogas Service s.r.o., Velké Mezirici/Tschechien | 85 | 85 | 2.068.308 | 1.694.157 | 535.767 | 580.442 |
| EnviTec Assekuranzmakler GmbH, Lohne | 75 | 75 | 126.664 | 77.558 | 49.106 | 46.035 |
| Biogas Wanzleben GmbH & Co. KG, Lohne | 90 | 90 | 1.033.923 | 945.294 | 238.629 | 267.857 |
| Biogas Wanzleben Verwaltungs GmbH, Wanzleben | 90 | 90 | 45.478 | 44.388 | 1.090 | 1.626 |
| BiogasThomasburg GmbH & Co. KG, Lohne | 90,6 | 90,6 | 1.181.307 | 1.071.370 | 309.937 | 313.285 |
| Biogas Thomasburg Verwaltungs GmbH, Lohne | 90,6 | 90,6 | 46.975 | 45.348 | 1.626 | 1.624 |
| Biogas Nieheim GmbH & Co. KG, Lohne | 64,8 | 64,8 | 1.049.521 | 789.988 | 359.533 | -93.108 |
| Biogas Nieheim Verwaltungs GmbH, Lohne | 64,8 | 64,8 | 46.804 | 45.082 | 1.722 | 1.564 |
| RePro Beber GmbH & Co. KG, Lohne | 64,6 | 64,6 | 1.127.808 | 564.582 | 563.226 | 37.557 |
| RePro Beber Verwaltungs GmbH, Lohne | 64,6 | 64,6 | 47.772 | 46.191 | 1.581 | 1.574 |
| Biogas Hirl GmbH & Co. KG, Bresegard | 94 | 94 | 732.846 | 578.425 | 154.421 | -22.586 |
| Biogas Hirl Verwaltungs GmbH, Bresegard | 94 | 94 | 45.823 | 44.202 | 1.621 | 1.629 |
| Biogas Osterburg GmbH & Co. KG, Lohne | 100 | 100 | 468.625 | 544.639 | 123.986 | 36.606 |
| Biogas Angern GmbH & Co. KG, Lohne | 87,5 | 87,5 | 519.004 | 363.981 | 255.023 | -12.649 |
| Biogas Angern Verwaltungs GmbH, Lohne | 87,6 | 87,6 | 48.423 | 46.833 | 1.589 | 1.632 |
| Biogas Reinsfeld GmbH & Co. KG, Lohne | 100 | 100 | -36.061 | -61.153 | 25.092 | -48.991 |
| Biogas Reinsfeld Verwaltung GmbH, Lohne | 100 | 100 | 39.133 | 37.649 | 1.485 | 1.553 |
| Biogas Forst GmbH & Co. KG, Forst | 100 | 100 | 5.967.098 | 6.373.078 | -405.980 | -528.464 |
| EnviTec Anlagenbau GmbH & Co. KG, Saerbeck | 100 | 100 | 21.840.448 | 16.328.339 | 5.512.110 | 502.462 |
| EnviTec Anlagenbau Verwaltungs GmbH, Saerbeck | 100 | 100 | 36.026 | 34.367 | 1.660 | 1.678 |
| Biogas Neuburg Steinhausen GmbH & Co. KG, Lohne | 75 | 75 | 4.276.877 | 2.703.276 | 1.973.601 | 709.644 |
| Biogas Neuburg Steinhausen Verwaltungs GmbH, Lohne | 75 | 75 | 30.795 | 29.377 | 1.418 | 1.391 |
| Biogas Löschenrod GmbH & Co. KG, Lohne | 94 | 94 | -88.024 | -331.288 | 142.537 | -100.410 |
| Biogas Löschenrod Verwaltungs GmbH, Lohne | 94 | 94 | 45.217 | 43.674 | 1.543 | 1.636 |
| Erste Biogas Bützow Betriebs GmbH & Co. KG, Bützow | 100 | 100 | 397.800 | 199.101 | 198.699 | 212.873 |
| Dritte Biogas Bützow Betriebs GmbH & Co. KG, Bützow | 54,4 | 54,4 | 490.405 | 281.816 | 208.589 | 235.359 |
| Vierte Biogas Bützow Betriebs GmbH & Co. KG, Bützow | 60,5 | 60,5 | 638.847 | 420.589 | 218.259 | 235.696 |
| Fünfte Biogas Bützow Betriebs GmbH & Co. KG, Lohne (vormals Dritte EnviTec Beteiligungs GmbH & Co. KG, Lohne) | 100 | 100 | 1.308.313 | 1.589.891 | 218.421 | 320.632 |
| Biogas Horst GmbH & Co. KG, Lohne | 90 | 90 | -110.323 | -233.044 | 122.721 | -278.906 |
| Biogas Horst Verwaltungs GmbH, Lohne | 100 | 100 | 38.396 | 36.770 | 1.626 | 1.691 |
| EnviTec Service ApS, Silkeborg/Dänemark | 100 | 100 | 140.530 | 83.189 | 57.341 | 73.189 |
| EnviTec Biogas China Ltd., Peking/China | 60 | 60 | 44.781 | 87.874 | -45.752 | -11.846 |
| Biogas Petersberg GmbH & Co. KG, Lohne | 100 | 100 | -76.476 | -27.185 | -49.292 | -28.185 |
| Biogas Petersberg Verwaltungs GmbH, Lohne | 100 | 100 | 24.719 | 23.951 | 769 | -1.049 |
| Biogas Golzow GmbH & Co. KG, Lohne | 94 | 50 | 1.027.364 | 937.175 | 340.189 | -227.823 |
| EnviTec Bioenergie Güstrow GmbH, Güstrow (vormals Biogas Golzow Verw. GmbH, Golzow) | 100 | 50 | 40.296 | 42.970 | -2.675 | 829 |
| EnviTec Iberica S. L., Bilbao/Spanien | 100 | 100 | NA | NA | NA | NA |
Der Konzernabschluss der EnviTec Biogas AG umfasst die folgenden assoziierten Unternehmen:
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| Name und Sitz der Gesellschaft | Konzernanteil in % |
Eigenkapital in EUR |
Ergebnis in EUR |
|||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2020 | 2019 | 2020 | 2019 | 2020 | 2019 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| EnviTec Biogas Del-Kelet kft., Ungarn * | 51,14 | 51,14 | NA | NA | NA | NA |
| EnviTec Biogas (India) Private Limited, Indien | 50 | 50 | NA | NA | NA | NA |
| EnviTec van de Velde Service B.V.B.A., Belgien | 50 | 50 | NA | NA | NA | NA |
| EnviTec-Greten Behälterbau GmbH & Co. KG, Lohne | 50 | 50 | 869.824 | 589.317 | 280.507 | 304.869 |
| EnviTec-Greten Behälterbau Verwaltungs-GmbH, Lohne | 50 | 50 | 30.371 | 29.474 | 898 | 1.058 |
| Biogas Neu Sterley GmbH & Co. KG, Lohne | 50 | 50 | 2.118.217 | 1.671.634 | 706.584 | 650.205 |
| Biogas Neu Sterley Verwaltungs GmbH, Lohne | 50 | 50 | 47.289 | 45.661 | 1.628 | 1.726 |
| Biogas Spekendorf GmbH & Co. KG, Lohne | 50 | 50 | 445.665 | 584.959 | 10.706 | 146.204 |
| Biogas Spekendorf Verwaltung GmbH, Lohne | 50 | 50 | 48.711 | 47.241 | 1.470 | 1.662 |
| Biogas Gut Rigterink GmbH & Co. KG, Bad Bentheim | 50 | 50 | -375.033 | -248.308 | -126.725 | -73.505 |
| Biogas Gut Rigterink Verwaltungs GmbH, Bad Bentheim | 50 | 50 | 42.895 | 41.259 | 1.636 | 1.667 |
| Biogas Putzar GmbH & Co. KG, Putzar | 50 | 50 | 670.585 | 762.605 | 457.980 | 79.027 |
| Biogas Putzar Verwaltungs GmbH, Putzar | 50 | 50 | 44.476 | 42.921 | 1.555 | 1.592 |
| Knipgas GmbH & Co. KG, Kleve | 50 | 50 | 56.586 | 76.337 | -19.750 | -216.173 |
| Knipgas Verwaltungs GmbH, Kleve | 50 | 50 | 40.750 | 39.324 | 1.426 | 1.550 |
| Biogas Dishley GmbH & Co. KG, Lohne | 50 | 50 | 1.935.110 | 1.756.652 | 378.458 | 347.357 |
| Biogas Dishley Verwaltungs GmbH, Lohne | 50 | 50 | 39.764 | 38.296 | 1.468 | 1.457 |
| Biogas Exter GmbH & Co. KG, Vlotho-Exter | 49 | 49 | 407.601 | 248.315 | 159.286 | 25.771 |
| Biogas Exter Verwaltungs GmbH, Vlotho-Exter | 49 | 49 | 41.729 | 40.230 | 1.499 | 1.551 |
| Biogas Ihorst GmbH & Co. KG, Holdorf | 30 | 30 | NA | NA | NA | NA |
| Biogas Ihorst Verwaltungs GmbH, Holdorf | 30 | 30 | NA | NA | NA | NA |
| Rentech Bioenergas S.A., Athen/Griechenland | 21 | 21 | NA | NA | NA | NA |
| Biogas Potthast GmbH & Co. KG, Beverungen | 50 | 50 | 1.311.577 | 1.117.530 | 294.047 | 317.031 |
| Biogas Potthast Verwaltungs GmbH, Beverungen | 50 | 50 | 43.215 | 41.505 | 1.709 | 1.746 |
| Biogas Kleve GmbH & Co. KG, Kleve | 50 | 50 | 215.706 | 188.633 | 27.073 | -5.564 |
| Biogas Kleve Verwaltungs GmbH, Kleve | 50 | 50 | 41.718 | 40.119 | 1.599 | 1.727 |
| Biogas Altentreptow GmbH & Co. KG, Altentreptow | 50 | 50 | 1.836.950 | 1.774.178 | 62.773 | 16.498 |
| Biogas Altentreptow Verwaltungs GmbH, Altentreptow | 50 | 50 | 41.791 | 40.119 | 1.672 | 1.691 |
| Biogas Roga GmbH & Co. KG, Datzetal | 50 | 50 | 978.870 | 1.096.068 | 332.802 | 51.432 |
| Biogas Roga Verwaltungs GmbH, Datzetal | 50 | 50 | 36.943 | 35.861 | 1.082 | 1.154 |
| Biogas Elm GmbH & Co. KG, Bremervörde | 49 | 49 | 747.403 | 690.826 | 256.577 | 242.633 |
| Biogas Elm Verwaltungs GmbH, Bremervörde | 49 | 49 | 46.692 | 44.757 | 1.935 | 1.965 |
| Biogas Brakel GmbH & Co. KG, Brakel | 50 | 50 | 597.030 | 805.613 | -8.583 | 205.028 |
| Biogas Brakel Verwaltungs GmbH, Brakel | 50 | 50 | 42.253 | 40.842 | 1.411 | 1.800 |
| Biogas Penzlin GmbH & Co. KG, Lohne | 50 | 50 | 436.851 | 425.077 | 211.774 | 91.806 |
| Biogas Penzlin Verwaltungs GmbH, Lohne | 50 | 50 | 39.355 | 37.791 | 1.565 | 1.633 |
| Biogas Dirkes GmbH & Co. KG, Südmerzen | 50 | 50 | 413.191 | 316.977 | 96.213 | 12.614 |
| Biogas Dirkes Verwaltungs GmbH, Südmerzen | 50 | 50 | 42.375 | 40.749 | 1.626 | 1.913 |
| Biogas Grieben GmbH & Co. KG, Grieben | 49 | 49 | 678.647 | 464.204 | 214.443 | 58.311 |
| Biogas Grieben Verwaltungs GmbH, Grieben | 49 | 49 | 41.870 | 40.122 | 1.747 | 1.849 |
| Biogas Rönnau GmbH & Co. KG, Ahlhorn | 50 | 50 | -1.325.014 | -1.434.818 | 109.804 | -495.039 |
| Biogas Rönnau Verwaltungs GmbH, Ahlhorn | 50 | 50 | 41.215 | 39.616 | 1.492 | 1.518 |
| Biogas Kruse GmbH & Co. KG, Lohne | 50 | 50 | 541.213 | 380.986 | 160.227 | 178.601 |
| Biogas Talge Verwaltungs-GmbH, Lohne | 49 | 49 | 26.646 | 24.924 | 1.722 | 1.497 |
| Biogas Talge GmbH & Co. KG, Lohne | 49 | 49 | 270.070 | 716.414 | -146.344 | 41.137 |
| Biogas Kuck GmbH & Co. KG, Wiefelstede | 49 | 49 | -96.737 | -215.799 | 119.061 | -20.380 |
| Saergas GmbH & Co. KG, Saerbeck | 33,33 | 33,33 | NA | NA | 138.111 | NA |
| Biogas Gallin I GmbH & Co. KG, Gallin-Kuppentin, Gallin | 50 | 50 | 645.502 | 807.886 | 187.616 | 217.816 |
| Biogas Gallin I Verwaltungs GmbH, Gallin-Kuppentin, Gallin | 50 | 50 | 36.665 | 35.263 | 1.402 | 1.440 |
| Biogas Gallin II GmbH & Co. KG, Gallin-Kuppentin, Gallin | 50 | 50 | 1.026.338 | 992.187 | 234.152 | 122.238 |
| Biogas Gallin II Verwaltungs GmbH, Gallin-Kuppentin, Gallin | 50 | 50 | 36.018 | 34.639 | 1.379 | 1.414 |
| Alternativ-Energie Priborn GmbH & Co. KG, Priborn | 50 | 50 | 529.921 | 468.908 | 61.013 | 6.743 |
| Alternativ-Energie Priborn Verwaltungs GmbH, Priborn | 50 | 50 | 45.370 | 44.969 | 402 | 532 |
| Biogas Passin GmbH & Co. KG, Klein Belitz | 50 | 50 | 399.118 | 475.489 | -26.371 | 201.969 |
| Biogas Passin Verwaltungs GmbH, Klein Belitz | 50 | 50 | 26.609 | 25.446 | 1.163 | 563 |
| OxFa GmbH, Scheßlitz | 25,1 | 25,1 | NA | 565.233 | NA | 259.656 |
| Zweite Biogas Bützow Betriebs GmbH & Co. KG, Bützow | 46,5 | 46,5 | 482.434 | 321.632 | 160.802 | 205.310 |
| Methaisne Energie Vertres SAS, Courbevoie/Frankreich | 33,33 | 33,33 | 501.494 | 537.055 | -35.561 | -17.529 |
* Aufgrund von Vereinbarungen im Gesellschaftsvertrag der EnviTec Biogas SEE kft. hat der EnviTec Konzern keine Möglichkeit der Beherrschung der Gesellschaft, sodass die EnviTec Biogas SEE kft. trotz Mehrheit der Anteile weiterhin nach der Equity-Methode bewertet wird.
EnviTec hält keine Beteiligungen mit über 20% der Anteile von Gesellschaften, die nicht vollkonsolidiert oder at-Equity in den Konzernabschluss einbezogen werden.
Folgende vollkonsolidierte deutsche Konzerngesellschaften machen im Geschäftsjahr 2020 von der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB sowie des § 264b HGB Gebrauch.
Name und Sitz der Gesellschaft
EnviTec Beteiligungs GmbH & Co. KG, Lohne
Zweite EnviTec Beteiligungs GmbH & Co. KG, Lohne
Biogas Schönthal GmbH & Co. KG, Willebadessen
Biogas Heilemann GmbH & Co. KG, Rotenburg/Wümme
Biogas Friedland GmbH & Co. KG, Lohne
EnviTec Biogas Betriebs GmbH & Co. KG, Lohne
Erste Biogas Anklam Betriebs GmbH & Co. KG, Anklam
Zweite Biogas Anklam Betriebs GmbH & Co. KG, Anklam
Biogas Herzberg GmbH & Co. KG, Lohne
Biogas Lüchow GmbH & Co. KG, Lohne
EnviTec Energy GmbH & Co. KG, Lohne
Biogas Groß Warnow GmbH & Co. KG, Karstädt
Biogas Falkenberg GmbH & Co. KG, Falkenberg
Biogas Heilemann-Holsten GmbH & Co. KG, Rotenburg
Biogas Sachsendorf GmbH & Co. KG, Schwarz
Biogas Dambeck GmbH & Co. KG, Friesoythe
Biogas Schenkenhorst GmbH & Co. KG, Lohne
Biogas Kalbe GmbH & Co. KG, Lohne
Biogas Brehna GmbH & Co. KG, Lohne
Fünfte EnviTec Beteiligungs GmbH & Co. KG, Lohne
Biogas Klein Mühlingen GmbH & Co. KG, Kleinmühlingen
Biogas Trüstedt GmbH & Co. KG, Lohne
Biogas Böddenstedt GmbH & Co KG, Salzwedel
Biogas Schönwalde GmbH & Co. KG, Schönwalde
BiogasThomasburg GmbH & Co, KG, Lohne
Biogas Hirl GmbH & Co, KG, Bresegard
RePro Beber GmbH & Co, KG, Lohne
Biogas Nieheim GmbH & Co, KG, Lohne
Biogas Wanzleben GmbH & Co, KG, Wanzleben
Biogas Angern GmbH & Co, KG, Lohne
Biogas Osterburg GmbH & Co, KG, Lohne
EnviTec Anlagenbau GmbH & Co, KG, Saerbeck,
Biogas Reinsfeld GmbH & Co, KG, Lohne
Biogas Forst GmbH & Co, KG, Forst
Biogas Neuburg Steinhausen GmbH & Co. KG, Lohne
Vierte EnviTec Beteiligungs GmbH & Co. KG, Lohne
Biogas Löschenrod GmbH & Co. KG, Lohne
Erste Biogas Bützow Betriebs GmbH & Co. KG, Bützow
Dritte Biogas Bützow Betriebs GmbH & Co. KG, Bützow
Vierte Biogas Bützow Betriebs GmbH & Co. KG, Bützow
Fünfte Biogas Bützow Betriebs GmbH & Co. KG, Lohne (vormals Dritte EnviTec Beteiligungs GmbH & Co. KG)
Biogas Horst GmbH & Co. KG, Lohne
EnviTec Service GmbH, Lohne
EnviTec Italia GmbH, Lohne
Biogas Petersberg GmbH & Co. KG, Lohne
Biogas Golzow GmbH & Co. KG, Lohne
Der Konzernabschluss beinhaltet diejenigen Gesellschaften, bei denen die EnviTec Biogas AG unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte (Tochtergesellschaften) verfügt, soweit deren Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht von untergeordneter Bedeutung ist. Die Einbeziehung beginnt zu dem Zeitpunkt, ab dem die Möglichkeit der Beherrschung besteht. Sie endet, wenn die Möglichkeit der Beherrschung wegfällt.
Sofern erforderlich, werden die Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen angepasst, um die Bilanzierungs-und Bewertungsmethoden an die im Konzern zur Anwendung kommenden anzugleichen.
Mit Ausnahme der EnviTec Biogas (India) Private Limited, Indien, die aus Wesentlichkeitsgründen nicht konsolidiert wurde (siehe 2.1), stellen alle Tochtergesellschaften ihre Einzelabschlüsse auf den 31. Dezember eines Jahres auf.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 HGB nach der Erwerbsmethode durch Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte mit dem neu bewerteten Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt ihres Erwerbs. Dabei werden Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten mit ihren beizulegenden Zeitwerten angesetzt. Ein nach Kaufpreisallokation verbleibender positiver Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert.
Wechselseitige Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden gemäß § 303 HGB verrechnet.
Aufwendungen und Erträge zwischen vollkonsolidierten Unternehmen des Konzerns werden gemäß § 305 HGB verrechnet.
Zwischenergebnisse gemäß § 304 HGB aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen werden eliminiert und latente Steuerbe- und Entlastungen aus ergebniswirksamen Konsolidierungen berücksichtigt. Konzerninterne Umsätze sind ebenso wie alle konzerninternen Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen ohne Erfolgsauswirkung verrechnet worden.
Nach der Equity-Methode werden Gemeinschaftsunternehmen und assoziierte Unternehmen bewertet, bei denen die EnviTec Biogas AG die gemeinschaftliche Führung ausübt (Gemeinschaftsunternehmen) oder einen maßgeblichen Einfluss besitzt (assoziierte Unternehmen). Bei Beteiligungen, die at-Equity in den Konzernabschluss einbezogen werden, werden die Anschaffungskosten jährlich um die dem EnviTec-Kapitalanteil entsprechenden Eigenkapitalveränderungen erhöht bzw. vermindert. Bei der erstmaligen Einbeziehung von Beteiligungen nach der Equity-Methode werden Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung entsprechend den Grundsätzen der Vollkonsolidierung behandelt. Zum 31.12.2020 wurden keine entsprechenden Unterschiedsbeträge ausgewiesen. Die erfolgswirksamen Veränderungen des anteiligen Eigenkapitals werden in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert ausgewiesen.
Der Konzernabschluss ist nach den allgemeinen Regelungen der §§ 264 ff. HGB für große Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 3 Satz 2 HGB, den Regelungen für Konzernabschlüsse nach §§ 290 ff. HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt.
Den Jahresabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sowie den at-Equity bewerteten Unternehmen liegen einheitliche Bilanzierungs-und Bewertungsmethoden zugrunde.
Forderungen und Verbindlichkeiten entstehen grundsätzlich auf Euro-Basis, so dass insoweit eine Währungsumrechnung entfällt. Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften sind bis auf fünf Ausnahmen in Euro aufgestellt. Das Eigenkapital wird zu historischen Kursen umgerechnet, die Vermögensgegenstände und Schulden des in Fremdwährung aufgestellten Jahresabschlusses werden mit den Mittelkursen am Bilanzstichtag umgerechnet. Aufwands- und Ertragsposten werden mithilfe von Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Entstandene Währungsdifferenzen werden ergebnisneutral im Eigenkapital erfasst. Wir verweisen hierzu auf den Eigenkapitalspiegel. Die in Fremdwährung aufgestellten Jahresabschlüsse der at-Equity bewerteten Unternehmen werden ebenfalls nach der Stichtagskursmethode umgerechnet.
Gegenüber dem Vorjahr wurden die Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden nicht geändert.
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Soweit sie eine bestimmbare Nutzungsdauer haben, werden sie dieser entsprechend über einen Zeitraum von bis zu 10 Jahren linear abgeschrieben, sofern nicht durch den tatsächlichen Wertverzehr ein anderer Abschreibungsverlauf geboten ist.
Geschäfts- oder Firmenwerte werden planmäßig über 5 bis 20 Jahre linear abgeschrieben. Diese sind im Konzernabschluss der EnviTec Biogas AG einzig beim Kauf von Gesellschaften aktiviert worden. Die Nutzungsdauer resultiert aus dem Lebenszyklus der erworbenen Unternehmen.
Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen - mit Ausnahme von Grund und Boden sowie grundstücksgleichen Rechten - sowie etwaige außerplanmäßige Wertverluste.
Die Anschaffungskosten setzen sich aus dem Anschaffungspreis, den Anschaffungsnebenkosten und nachträglichen Anschaffungskosten abzüglich erhaltener Anschaffungspreisminderungen zusammen.
Die Herstellungskosten umfassen alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten sowie angemessene Teile der fertigungsbezogenen Gemeinkosten. Finanzierungskosten werden nicht angesetzt.
Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen werden nach der linearen oder soweit zulässig nach der degressiven Methode vorgenommen.
Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern entsprechen den geschätzten/erwarteten Nutzungsdauern im Konzern und stellen sich wie folgt dar:
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| Nutzungsdauer | |
|---|---|
| Gebäude | 20 bis 40 Jahre |
| Andere Baulichkeiten | 10 bis 20 Jahre |
| Technische Anlagen | 6 bis 20 Jahre |
| Maschinen und Apparate | 6 bis 12 Jahre |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3 bis 11 Jahre |
| Fahrzeuge | 5 bis 8 Jahre |
| EDV-Anlagen | 3 bis 5 Jahre |
Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. dem zum Stichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (RHB-Stoffe) werden zu Anschaffungskosten bzw. zum Stichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Unfertige Erzeugnisse und Leistungen sind zu Herstellungskosten bilanziert. In die Herstellungskosten werden neben den Material- und Fertigungskosten auch angemessene Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden bei der Bewertung nicht mit einbezogen. Das Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung der Erzeugnisse beachtet.
Geleistete Anzahlungen sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt.
Erhaltene Anzahlungen werden, soweit sie für unfertige Erzeugnisse und Leistungen geleistet wurden und diese nicht übersteigen, von den unfertigen Erzeugnissen abgesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert ausgewiesen. Soweit erforderlich, wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Für das allgemeine Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden angemessene Pauschalwertberichtigungen gebildet.
Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.
Die Bildung von aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgte unter Berücksichtigung von § 250 Abs. 1 HGB bei Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen, zum Nominalwert.
Latente Steuern sind auf temporäre Unterschiede zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz sowie auf steuerliche Verlustvorträge, die innerhalb von fünf Jahren verrechnet werden können, gebildet worden. Konzerneinheitlich wird ein Steuersatz von 28,08 % angewendet.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert worden.
Die Bildung von passiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgte unter Berücksichtigung von § 250 Abs. 2 HGB bei Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen, zum Nominalwert.
Im Folgenden werden die erforderlichen Angaben zu den Posten der Konzernbilanz gemacht.
Die Posten des Anlagevermögens haben sich wie folgt entwickelt:
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| Stand 01.01.2020 | Zugänge 2020 | Zugänge aufgrund Übergangskonsolidierung | Abgänge 2020 | Umbuchungen 2020 | Stand 31.12.2020 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| ANLAGEVERMÖGEN | ||||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 5.546.057 | 355.209 | 1 | 8.837 | 0 | 5.892.431 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 11.741.457 | 319.234 | 1.319.943 | 0 | 0 | 13.380.633 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 5.031.597 | 57.852 | 0 | 4.980.000 | 0 | 109.449 |
| 22.319.111 | 732.295 | 1.319.944 | 4.988.837 | 0 | 19.382.513 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 43.727.135 | 292.782 | 792.599 | 1.241.773 | 1.215 | 43.571.958 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 139.600.917 | 3.098.628 | 1.023.367 | 2.393.136 | 768.062 | 142.097.838 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 24.568.870 | 3.225.323 | 140.654 | 1.317.082 | 243 | 26.618.007 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.455.544 | 630.023 | 0 | 137.855 | -769.520 | 1.178.193 |
| 209.352.466 | 7.246.757 | 1.956.620 | 5.089.846 | 0 | 213.465.996 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an at-Equity bewerteten Beteiligungen | 15.369.196 | 2.257.682 | 0 | 4.042.452 | 0 | 13.584.426 |
| 2. Beteiligungen | 335.119 | 0 | 0 | 0 | 0 | 335.119 |
| 3. Ausleihungen an Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis * | 5.669.322 | 2.682.333 | 0 | 1.040.000 | 0 | 7.311.655 |
| 4. Sonstige Ausleihungen * | 12.005.567 | 1.618.886 | 0 | 543.432 | 0 | 13.081.021 |
| 33.379.204 | 6.558.901 | 0 | 5.625.884 | 0 | 34.312.221 | |
| 265.050.780 | 14.537.953 | 3.276.564 | 15.704.567 | 0 | 267.160.731 |
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| Stand 01.01.2020 | Zugänge 2020 | Abgänge 2020 | Zuschreibungen 2020 | Umbuchungen 2020 | Stand 31.12.2020 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | Abschreibungen | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| ANLAGEVERMÖGEN | ||||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 4.730.524 | 582.749 | 8.836 | 0 | 0 | 5.304.438 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 5.720.264 | 905.714 | 0 | 0 | 0 | 6.625.978 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 10.450.788 | 1.488.464 | 8.836 | 0 | 0 | 11.930.416 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 17.687.174 | 2.259.234 | 399.956 | 0 | 0 | 19.546.452 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 86.933.976 | 9.901.209 | 1.881.153 | 607.576 | 0 | 94.346.456 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 16.365.370 | 2.155.934 | 912.697 | 0 | 0 | 17.608.607 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 409.343 | 0 | 0 | 0 | 0 | 409.343 |
| 121.395.863 | 14.316.377 | 3.193.806 | 607.576 | 0 | 131.910.859 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an at-Equity bewerteten Beteiligungen | 804.297 | 0 | 0 | 0 | 0 | 804.297 |
| 2. Beteiligungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 3. Ausleihungen an Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis * | 691.815 | 641.175 | 0 | 0 | 0 | 1.332.990 |
| 4. Sonstige Ausleihungen * | 5.713.496 | 0 | 45.000 | 0 | 0 | 5.668.496 |
| 7.209.609 | 641.175 | 45.000 | 0 | 0 | 7.805.784 | |
| 139.056.260 | 16.446.016 | 3.247.642 | 607.576 | 0 | 151.647.059 |
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| Stand 31.12.2020 | Stand 31.12.2019 | |
|---|---|---|
| in EUR | Buchwerte | |
| --- | --- | --- |
| ANLAGEVERMÖGEN | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutz rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 587.993 | 815.533 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 6.754.655 | 6.021.193 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 109.449 | 5.031.597 |
| 7.452.097 | 11.868.323 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 24.025.507 | 26.039.961 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 47.751.382 | 52.666.941 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 9.009.400 | 8.203.499 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 768.849 | 1.046.201 |
| 81.555.138 | 87.956.602 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an at-Equity bewerteten Beteiligungen | 12.780.129 | 14.564.899 |
| 2. Beteiligungen | 335.119 | 335.119 |
| 3. Ausleihungen an Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis * | 5.978.666 | 4.977.507 |
| 4. Sonstige Ausleihungen * | 7.412.524 | 6.292.070 |
| 26.506.438 | 26.169.595 | |
| 115.513.673 | 125.994.521 |
* Die in der Spalte Umbuchungen erfassten Werte geben Umbuchungen aus dem Umlaufvermögen in das Anlagevermögen und umgekehrt an.
Planmäßige Abschreibungen sind im Berichtszeitraum i Höhe von TEUR 906 vorgenommen worden.
Die sonstigen Vermögensgestände enthalten Forderungen auf die Erstattung von Vorsteuern und geleisteter Steuervorauszahlungen in Höhe von TEUR 5.885 (Vorjahr: TEUR 6.294) die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen.
Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden aufgenommene Disagien in Höhe von TEUR 56 (Vorjahr: TEUR 120) ausgewiesen.
Neben Disagien werden im Wesentlichen Zahlungen für Bearbeitungsgebühren von Darlehen, Pacht und Erbbauzins sowie Versicherungen für Zeiträume nach dem Abschlussstichtag abgegrenzt.
Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis von zeitlichen Unterschieden zwischen den Wertansätzen der Vermögensgegenstände und Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen sowie auf steuerliche Verlustvorträge.
Der Bewertung wurde der unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 28,08% zugrunde gelegt (15,825% für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 12,25% für die Gewerbesteuer). Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem durchschnittlichen Gewerbesteuerhebesatz von 350%.
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| 31.12.2020 | 31.12.2019 | VÄ | |
|---|---|---|---|
| Latente Steueransprüche | |||
| Steuerliche Verlustvorträge | 1.736 | 1.595 | 141 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 1.483 | 2.235 | -752 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 947 | 1.847 | -900 |
| 4.166 | 5.677 | -1.511 | |
| Latente Steuerschulden | |||
| Unfertige Erzeugnisse | 1.240 | 1.584 | -344 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 65 | 108 | -43 |
| 1.305 | 1.692 | -387 |
Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt insgesamt EUR 15.000.000,00. Mit einem Nennbetrag in Höhe von EUR 150.000,00 sind eigene Aktien vom Eigenkapital offen in der Bilanz abgesetzt und abgezogen. Der den Nennbetrag übersteigende Teil des Kaufpreises der eigenen Aktien in Höhe von EUR 1.752.000,00 ist mit den Gewinnrücklagen verrechnet. Das Grundkapital ist eingeteilt in 15.000.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von EUR 1,00 je Stück.
Die Hauptversammlung vom 07.07.2020 hat die Schaffung eines genehmigten Kapitals und die Erhöhung des Grundkapitals um 85.000 TEUR aus Gesellschaftsmitteln und die entsprechende Änderung der Satzung in § 4 sowie die Änderung der Satzung in § 14 (Teilnahmerecht) beschlossen.
Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 07.07.2020 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital bis zum 06.07.2025 gegen Bar- und/oder Sacheinlage durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautende Stückaktien einmal oder mehrmals und insgesamt bis zu 7.500 TEUR zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann. (Genehmigtes Kapital 2020/I)
Die Hauptversammlung vom 07.07.2020 hat die Herabsetzung des Grundkapitals um 85.000 TEUR und die entsprechende Änderung der Satzung in § 4 beschlossen.
Die Eintragung dieser Beschlüsse im Handelsregister erfolgte am 24.09.2020.
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| TEUR | |
|---|---|
| Konzernjahresüberschuss | 12.337 |
| Gewinnvortrag zum 1. Januar 2020 | 19.857 |
| Ausschüttung an Gesellschafter | -14.850 |
| Erträge aus der Entnahme der Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB zur Erhöhung des Grundkapitals | 85.000 |
| Aufwendungen aus der Zuführung zur Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB aus der Herabsetzung des Grundkapitals | -85.000 |
| Konzernfremden zustehender Gewinn | -1.606 |
| Erfolgsneutrale Abstockung | -183 |
| Konzern-Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2020 | 15.555 |
Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
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| EUR | 31.12.2020 | |||
|---|---|---|---|---|
| Restlaufzeit unter 1 Jahr | Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre | Restlaufzeit über 5 Jahre | Summe | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 20.661.553,02 | 31.646.611,18 | 4.604.196,12 | 56.912.360,32 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 16.070.729,85 | 0,00 | 0,00 | 16.070.729,85 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 1.686.237,76 | 0,00 | 0,00 | 1.686.237,76 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 672.980,17 | 0,00 | 0,00 | 672.980,17 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 16.270.680,76 | 0,00 | 0,00 | 16.270.680,76 |
| 55.362.181,56 | 31.646.611,18 | 4.604.196,12 | 91.612.988,86 | |
| davon aus Steuern | 4.634.945,88 | |||
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 189.253,27 | |||
| EUR | 31.12.2019 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 23.089.425,55 | 28.622.133,81 | 6.697.651,18 | 58.409.210,54 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 12.691.153,70 | 0,00 | 0,00 | 12.691.153,70 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 2.009.625,74 | 0,00 | 0,00 | 2.009.625,74 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 4.336.251,76 | 0,00 | 0,00 | 4.336.251,76 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 13.654.887,34 | 0,00 | 0,00 | 13.654.887,34 |
| 55.781.344,09 | 28.622.133,81 | 6.697.651,18 | 91.101.129,08 | |
| davon aus Steuern | 3.144.882,45 | |||
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 175.769,68 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 46.346 durch Grundschulden, die Übereignung von Sachanlagevermögen, die Abtretung von Ansprüchen aus bestehenden Verträgen sowie die Verpfändung von Geschäftsguthaben besichert. Der Buchwert des als Sicherheit gewährten Sachanlagevermögens beträgt TEUR 46.545.
Zur Absicherung des Fremdwährungsrisikos wurden Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Sofern die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, werden Bewertungseinheiten i. S. d. § 254 HGB gebildet. Diese werden zur Absicherung einzelner Forderungen oder Verbindlichkeiten oder für eine Gruppe von Forderungen und Verbindlichkeiten gebildet. Grundgeschäfte werden betragsmäßig in gleicher Höhe und in derselben Währung und Laufzeit durch Devisentermingeschäfte gesichert. Die einzelnen Hedge Beziehungen werden daher jeweils über die gesamte Sicherungsperiode als wirksam eingestuft.
Zum 31.12.2020 waren Devisentermingeschäfte mit einem Wert von TGBP 246 abgeschlossen.
Im Folgenden werden die erforderlichen Angaben zu den Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung gemacht.
Die Umsatzerlöse verteilen sich nach der Berücksichtigung der Aufwands- und Ertragskonsolidierung folgendermaßen auf Tätigkeitsbereiche und geographische Märkte:
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| in TEUR | Tätigkeitsbereiche | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Anlagenbau * | Service | Eigenbetrieb | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Geographischer Markt | 2020 | 2019 | 2020 | 2019 | 2020 | 2019 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Deutschland | 1.204 | 7.653 | 26.605 | 35.017 | 94.941 | 94.626 |
| Italien | 0 | 2 | 5.755 | 5.170 | 15.260 | 15.686 |
| Großbritannien | 500 | 27.245 | 1.761 | 1.696 | 0 | 0 |
| Tschechien | 0 | 0 | 3.892 | 4.837 | 0 | 0 |
| Frankreich | 23.776 | 8.504 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Dänemark | 11.750 | 6.022 | 1.263 | 772 | 0 | 0 |
| USA | 0 | 24 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| China | 112 | 5.010 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Estland | 3.227 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Übrige | 1.525 | 588 | 702 | 704 | 0 | 0 |
| 42.094 | 55.048 | 39.978 | 48.196 | 110.201 | 110.312 |
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| in TEUR | Tätigkeitsbereiche | |
|---|---|---|
| gesamt | ||
| --- | --- | --- |
| Geographischer Markt | 2020 | 2019 |
| --- | --- | --- |
| Deutschland | 122.750 | 137.296 |
| Italien | 21.015 | 20.858 |
| Großbritannien | 2.261 | 28.941 |
| Tschechien | 3.892 | 4.837 |
| Frankreich | 23.776 | 8.504 |
| Dänemark | 13.013 | 6.794 |
| USA | 0 | 24 |
| China | 112 | 5.010 |
| Estland | 3.227 | 0 |
| Übrige | 2.227 | 1.292 |
| 192.273 | 213.556 |
* inkl. Umsätze der Holding
Die Abschreibungen im Konzernabschluss 2020 nach handelsrechtlichen Vorschriften umfassen planmäßige Abschreibungen auf aktivierte Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von TEUR 906.
Außerdem wurden bei einem vollkonsolidierten Tochterunternehmen aufgrund des deutlichen Preisverfalls für Biomethan außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 657 vorgenommen.
Aufgrund eines positiven Vertragsabschlusses bei einem vollkonsolidierten Tochterunternehmen konnte die wirtschaftliche Nutzung wieder gewährleistet werden, sodass eine Zuschreibung in Höhe von 608 TEUR vorgenommen wurde.
Die Finanzmittelfonds zu Beginn und am Ende der Kapitalflussrechnung entsprechen dem Bilanzposten Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks (TEUR 14.787) sowie jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 7.101).
Bedeutende Zugänge an liquiden Mitteln durch Unternehmenserwerbe sind im Geschäftsjahr nicht zu verzeichnen. Zahlungsunwirksame Investitions- und Finanzierungsvorgänge sind insbesondere durch den Abgang von at-Equity bewerteten Unternehmen entstanden (TEUR 2.016). Durch die Rückzahlung einer Kaufoption sind dem Konzern TEUR 4.980 zugeflossen. Dagegen stand ein Abfluss von liquiden Mitteln in Höhe von TEUR 1.672, resultierend aus dem Zukauf von Anteilen.
Die Einzahlungen aus Entnahmen von at-Equity Beteiligungen betreffen Entnahmen (TEUR 2.026), welche keine Auswirkungen auf die Beteiligungsstruktur haben sowie Einzahlungen aus Verkäufen zweier at-Equity bewerteter Unternehmen (TEUR 1.004).
Von den liquiden Mitteln unterliegen zum Stichtag 31. Dezember 2020 TEUR 2.204 (Vorjahr: TEUR 2.174) Verfügungsbeschränkungen. Es handelt sich um Reserveguthaben, deren Ansparung sich als Verpflichtung aus diversen Fremdfinanzierungsvereinbarungen im Zusammenhang mit dem Bau von Biogasanlagen ergibt.
Der Konzern hat sich gegenüber der DKB in Höhe von TEUR 311 (Vorjahr: TEUR 415) für Verpflichtungen eines at-Equity bewerteten Tochterunternehmens verbürgt. Das Risiko einer Inanspruchnahme liegt bei unter 50%.
Zudem hat sich der Konzern gegenüber der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde in Höhe von TEUR 200 (Vorjahr: TEUR 200) für Verpflichtungen eines at-Equity bewerteten Tochterunternehmens verbürgt. Das Risiko einer Inanspruchnahme liegt bei unter 50%.
Zudem besteht für ein at-Equity einbezogenes Unternehmen eine Bürgschaft aus Konzernsicht zu Gunsten der Nord LB in Höhe von TEUR 150 (Vorjahr: TEUR 150). Auch hier liegt das Risiko der Inanspruchnahme bei unter 50%.
Weiterhin hat sich der Konzern für ein at-Equity einbezogenes Unternehmen zu Gunsten der Nord LB in Höhe von TEUR 150 (Vorjahr: TEUR 150) verbürgt. Auch hier liegt das Risiko der Inanspruchnahme bei unter 50%.
Ansonsten besteht aus Konzernsicht eine Bürgschaft zu Gunsten eines at-Equity einbezogenen Unternehmens bei der Nord LB in Höhe von TEUR 500 (Vorjahr: TEUR 500). Auch hier liegt das Risiko der Inanspruchnahme bei unter 50%.
Außerdem besteht aus Konzernsicht eine Bürgschaft zu Gunsten eines at-Equity einbezogenen Unternehmens bei der Nord LB in Höhe von TEUR 125 (Vorjahr: TEUR 125). Auch hier liegt das Risiko der Inanspruchnahme bei unter 50 %.
Ferner wurde aus Konzernsicht eine Bürgschaft gegenüber der Kreissparkasse Steinfurt zu Gunsten eines at-Equity einbezogenen Unternehmens in Höhe von TEUR 225 (Vorjahr: TEUR 225) vergeben. Auch hier liegt das Risiko der Inanspruchnahme bei unter 50%.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar:
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| Gesamt | Restlaufzeit | |||
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | bis zu 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | mehr als 5 Jahre | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| aus Miet- und Pachtverträgen | 958 | 114 | 458 | 386 |
| aus Bestellobligo | 4.073 | 4.073 | 0 | 0 |
| aus Lizenzverträgen | 106 | 106 | 0 | 0 |
| aus Leasingverträgen | 13 | 6 | 7 | 0 |
| Gesamt | 5.150 | 4.299 | 465 | 386 |
Darüber hinaus bestehen bei den Eigenbetrieben vereinzelt weitere Miet- und Pachtverträge von untergeordneter Bedeutung.
Für die erbrachten Dienstleistungen des Konzernabschlussprüfers, Kohl & Zerhusen GmbH, sind folgende Honorare als Aufwand erfasst worden:
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| 2020 in TEUR |
|
|---|---|
| Abschlussprüfungskosten | 100 |
| Steuerberatungskosten | 155 |
| Gesamt | 255 |
Alle Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen erfolgen zu marktüblichen Bedingungen.
Bei den Konzerngesellschaften des EnviTec Konzerns waren durchschnittlich in 2020 weltweit beschäftigt:
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| 2020 | 2019 | |
|---|---|---|
| Gewerbliche Arbeiter | 43 | 37 |
| Angestellte | 434 | 396 |
| Gesamt | 477 | 433 |
Der Vorstand setzte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr aus folgenden Mitgliedern zusammen:
Kaufmann Olaf von Lehmden, Lohne,
Sprecher des Vorstands (CEO)
seit 1. Juli 2007
Kaufmann Jörg Fischer, Weyhe,
Vorstand Finanzen (CFO)
seit 1. Juli 2007
Ingenieur Jürgen Tenbrink, Steinfurt
Vorstand Technik (CTO)
seit 1. Juli 2010
Weitere Mandate werden durch den Vorstand nicht wahrgenommen.
Die Vorstandsvergütung setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:
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| ― | Grundvergütung in Form eines monatlich zu zahlenden Gehalts |
| ― | Variable Vergütung entsprechend dem operativen Ergebnis des EnviTec Konzerns und persönlichen Zielerreichungen |
Die Mitglieder des Vorstands erhalten als Ausgleich für ein ihnen auferlegtes Wettbewerbsverbot während der Dauer von bis zu einem Jahr nach regulärer Beendigung der Tätigkeit als Vorstandsmitglied eine monatliche Karenzentschädigung in Höhe von 50% der zuletzt bezogenen Festvergütung. Bei vorzeitiger Beendigung der Tätigkeit als Vorstandsmitglied hängt die Zahlung der Karenzentschädigung entsprechend § 75 HGB von den Umständen der Beendigung ab.
Für die Mitglieder des Vorstandes fielen im Jahr 2020 folgende Vergütungen an:
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| in EUR | 2020 | 2019 |
|---|---|---|
| Grundvergütung | 427.625 | 427.625 |
| Variable Vergütung | 188.391 | 188.181 |
| Sonstige Bezüge * | 44.563 | 42.535 |
| Gesamt | 660.579 | 658.340 |
* Sonstige Bezüge enthalten geldwerte Vorteile aus der Nutzung von Dienstwagen sowie die auf die Vorstände entfallenden Anteile an der D&O Versicherung
Zu Mitgliedern des Aufsichtsrats waren im Berichtszeitraum bestellt:
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| ― | Herr Kaufmann Tobias Schulz (Vorsitzender) Geschäftsführender Gesellschafter der SCHULZ Systemtechnik GmbH, Visbek Aufsichtsratsmitglied Boom Software AG, Leibnitz (Österreich) |
| ― | Herr Kaufmann Michael Böging Geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Weiße Köpfe GmbH, Emstek |
| ― | Herr Kaufmann Franz-Josef Holzenkamp (stellvertretender Vorsitzender) Landwirtschaftlicher Unternehmer, Aufsichtsratsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG, Aufsichtsratsmitglied LVM Krankenversicherungs-AG, Aufsichtsratsmitglied LVM Lebensversicherungs-AG, Aufsichtsratsmitglied LVM Landwirtschaftlicher Versicherungsverein Münster a.G, Präsident des Deutschen Raiffeisenverband e.V. (DRV) |
Im Geschäftsjahr 2020 erhält der Aufsichtsrat keine festen Vergütungen für die Tätigkeit bei der EnviTec Biogas AG (Vorjahr: EUR 0).
Sonstige Bezüge (Sitzungsgelder und Auslagenersatz) fielen nicht an (Vorjahr: EUR 0).
Vorstand und Aufsichtsrat der EnviTec Biogas AG werden den Aktionären auf der ordentlichen Hauptversammlung am 06. Juli 2021 eine Dividende in Höhe von 1,00 Euro je Aktie vorschlagen. Dies entspricht unter Berücksichtigung der eigenen Anteile einem Gesamtwert von TEUR 14.850.
Da die Ausschüttung die Zustimmung der Hauptversammlung voraussetzt, ist eine Verpflichtung hierzu nicht in der Bilanz passiviert worden.
Lohne, den 12. Mai 2021
Olaf von Lehmden
Jürgen Tenbrink
Jörg Fischer
die EnviTec Biogas AG hat in einem herausfordernden Jahr 2020 den erfolgreichen Kurs der vergangenen Jahre fortgesetzt.
Neben dem guten Verlauf des operativen Geschäfts haben sich im Jahr 2020 zudem einige Rahmenkoordinaten deutlich zugunsten unserer Branche und unseres Unternehmens verschoben. Der wesentliche Grund hierfür sind sicherlich die weiter verstärkten globalen Anstrengungen für mehr Klimaschutz. In Deutschland sind dabei zuallererst die Verbesserungen im neuen EEG 2021 zu nennen, das am 1. Januar 2021 in Kraft trat. Kernelement ist die Schaffung einer auskömmlichen Anschlussförderung im Zuge von Neuausschreibungen für Bestandsanlagen. Auf Basis dieser Neuregelungen gehen wir derzeit davon aus, Anlagen im Eigenbetrieb, deren gesicherte Vergütungen in einigen Jahren auslaufen, auch zukünftig profitabel betreiben zu können.
Im Berichtszeitraum war im Segment Eigenbetrieb trotz des erneut sehr trockenen Sommers eine gute Inputversorgung gegeben. Hier zahlt sich wiederholt die enge und gute Kooperation von EnviTec mit seinen landwirtschaftlichen Partnern vor Ort aus. Dadurch konnte bei gleichbleibendem Umsatz bzw. leicht gestiegener Gesamtleistung die bereits in den Vorjahren hohe EBIT-Marge um mehr als zwei Prozentpunkte auf 17,6 % gesteigert werden.
Im Bereich Service war im Berichtszeitraum ebenfalls eine gute Geschäftsentwicklung zu verzeichnen. Umsatz und Gesamtleistung gingen etwas zurück, was im Wesentlichen mit einer im Vorjahr überdurchschnittlich hohen Anzahl schlussgerechneter Flexibilisierungs- und Repowering-Projekte zusammenhing. Insgesamt stehen die Zeichen in diesem Segment jedoch weiter auf Expansion im In- und Ausland. In Deutschland erwarten wir, dass auch das Servicesegment vom neuen EEG 2021 profitieren wird, da die Rahmenbedingungen für Flexibilisierungs- und Repoweringprojekte weiter verbessert wurden.
Im Anlagenbau (inkl. Holding) verzeichnete EnviTec im Geschäftsjahr 2020 eine sehr dynamische Entwicklung, die für eine nachhaltige Stabilisierung dieses Segments steht. Trotz der zwischenzeitlichen Einschränkungen der Reise- und Bewegungsfreiheit im Zuge der Corona-Pandemie konnten die in Bearbeitung befindlichen Projekte und Baustellen zügig vorangetrieben werden. Weiter an Fahrt gewinnt dabei auch das Interesse an EnviThan-Gasaufbereitungsanlagen, die umweltfreundliches Biomethan künftig auch für den Transportsektor bereitstellen. Dank der hohen Auslastung wurde somit erstmals seit Jahren wieder ein nahezu ausgeglichenes Segmentergebnis (EBIT) erzielt. Ohne Berücksichtigung der in den Anlagebau einbezogenen Holding war das HGB-Ergebnis im Anlagenbau deutlich positiv.
Auf Konzernebene war aufgrund der im Vorjahr hohen Zahl schlussgerechneter Projekte in den Segmenten Service (Repowering/Flexibilisierung) und Anlagenbau ein Rückgang der Konzernumsätze um 10,0 % auf 192,3 Mio. Euro zu verbuchen (Vorjahr: 213,6 Mio. Euro). Gleichzeitig war vor allem im Anlagenbau eine deutlich gestiegene Auslastung zu beobachten, ablesbar an einer Erhöhung der Bestandsveränderung um 43,8 Mio. Euro auf einen Wert von 25,4 Mio. Euro (Vorjahr: -18,4 Mio. Euro). Die Konzerngesamtleistung stieg entsprechend deutlich um 12,1 % auf 227,0 Mio. Euro. Das EBITDA des Vorjahres konnte erneut gesteigert werden auf 32,1 Mio. Euro (2019: 30,2 Mio. Euro). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) lag bei 17,2 Mio. Euro (Vorjahr: 10,3 Mio. Euro). Der Konzernjahresüberschuss stieg von 7,3 Mio. Euro auf 12,3 Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie für das Jahr 2020 beträgt 0,83 Euro (Vorjahr: 0,49 Euro). Vorstand und Aufsichtsrat der EnviTec Biogas AG schlagen aufgrund der guten Ergebnisentwicklung vor, für das Geschäftsjahr 2020 erneut eine Dividende in Höhe von 1,00 Euro je Aktie auszuschütten.
Mit Blick auf das laufende Jahr 2021 ist die Biogasbranche weiterhin nur partiell von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen. In Deutschland sorgt die EEG-Novelle für zusätzliche Impulse bei der Anlagenflexibilisierung. Hinzu kommt die Anhebung des Gebotshöchstwertes für Bestandsanlagen, wodurch für Teile des Eigenbetriebs eine längerfristige wirtschaftliche Fortführungsperspektive geschaffen wurde. Insgesamt scheint die Grundlastfähigkeit von Biogas in Deutschland endlich stärker in den Vordergrund zu rücken. Das zeigt sich auch im neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG), das ebenfalls verbesserte Rahmenbedingungen für die Bioenergiebranche schafft.
Für den Einsatz von Biomethan als CO 2 -armer Treibstoff zeichnen sich neue Chancen durch die Umsetzung der EU-Richtlinie für erneuerbare Energien im Verkehr (RED II) im aktuell diskutierten Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote (THG) ab. Daher investieren wir aktiv in diesen Zukunftsmarkt und haben Anfang 2021 die derzeit größte Biogasaufbereitungsanlage Deutschlands bei Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern) erworben. Die Anlage soll umfangreich umgebaut werden, damit ab Ende 2022 dort signifikante Mengen Bio-LNG (Liquified Natural Gas) für den Verkehrssektor produziert werden können.
Insgesamt blicken wir somit optimistisch auf das Geschäftsjahr 2021, das bisher in allen Geschäftsbereichen erfolgreich verlaufen ist. Gleichwohl besteht das Risiko, dass die restriktiven Zugangs- und Reisebeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemiebekämpfung vor allem auf den internationalen Märkten zu fortgeführten, längerfristigen Beeinträchtigungen führen. Hinzu kommen die derzeit zu konstatierenden Preisanstiege für Rohstoffe, die insbesondere durch die Störung der internationalen Lieferketten ausgelöst wurden. Dies könnte sich mittelfristig negativ auf die Profitabilität von EnviTec auswirken.
Das EnviTec-Management hält jedoch weiterhin moderate Effekte aus der Pandemie auf den Geschäftsverlauf für realistischer und rechnet auf Konzernebene im Geschäftsjahr 2021 mit einer erneut leicht steigenden Gesamtleistung (oder Umsatz). Beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) wird erwartet, eine Größenordnung von 17 bis 19 Mio. Euro zu erreichen.
Als Aufsichtsrat haben wir im Geschäftsjahr 2020 im Rahmen unserer Tätigkeit alle uns nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Kontroll- und Beratungsaufgaben wahrgenommen. Wir haben den Vorstand kontinuierlich überwacht und standen ihm bei der Leitung des Unternehmens beratend zur Seite. In alle Entscheidungen, die für die Gesellschaft von grundlegender Bedeutung waren, wurden wir vom Vorstand unmittelbar und frühzeitig eingebunden. Zur Ausübung unserer Beratungs- und Überwachungstätigkeit hat uns der Vorstand regelmäßig, zeitnah und umfassend in schriftlicher sowie mündlicher Form über alle für das Unternehmen wesentlichen Themen unterrichtet. Dazu zählten vor allem die Unternehmensplanung und strategische Weiterentwicklung, die Erschließung neuer Geschäftsfelder, der Geschäftsverlauf und die Lage des Konzerns sowie die Risikolage, das Risikomanagement und die Compliance. Nach intensiven Prüfungen stimmte der Aufsichtsrat allen zustimmungspflichtigen Geschäftsvorfällen zu. Auch zwischen den Aufsichtsratssitzungen standen Vorstand und Aufsichtsrat in regelmäßigem Kontakt. Die ausführliche Berichterstattung durch den Vorstand überzeugte uns von der Recht- und Ordnungsmäßigkeit sowie Wirtschaftlichkeit der Führung des Unternehmens und des Konzerns. Wir sahen daher keine Veranlassung von unseren Prüfungsrechten nach § 111 Abs. 2 AktG Gebrauch zu machen. Interessenkonflikte von Vorstand und Aufsichtsratsmitgliedern, die dem Aufsichtsrat gegenüber unverzüglich offenzulegen sind und über die die Hauptversammlung zu informieren ist, sind auch im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht aufgetreten.
Aufgrund des nur drei Personen umfassenden Aufsichtsrats haben wir auch im Jahr 2020 auf die Bildung von Ausschüssen verzichtet. Alle Fragen, die von Ausschüssen zu behandeln gewesen wären, wurden im Plenum erörtert.
Der Aufsichtsrat kam im Geschäftsjahr 2020 zu fünf ordentlichen Sitzungen am 19. März, 25. Mai, 7. Juli, 15. September und 15. Dezember zusammen. In allen Sitzungen war der Aufsichtsrat in Gesamtheit anwesend, teilweise per Videokonferenz. Gegenstand der Sitzungen waren stets die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die Investitionsvorhaben sowie die Risikolage und das Risikomanagement von EnviTec Biogas.
Darüber hinaus standen im Wesentlichen folgende Themen auf der Tagesordnung, die gemeinsam mit dem Vorstand eingehend behandelt und erörtert wurden. > die aktuelle Corona-Pandemie und die Auswirkungen auf das Unternehmen
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| ― | Abschlussprüfung 2019 |
| ― | die aktuelle Marktsituation sowie die politischen Rahmenbedingungen im Biogas- und Biomethansektor |
| ― | Unternehmenskooperationen |
| ― | Überblick über die Auslandsaktivitäten des Konzerns > Forschungsprojekte |
| ― | neue Geschäftsfelder, insbesondere der Einstieg in die Bio-LNG-Produktion |
| ― | die Planungen für das Jahr 2021 |
Auf der Hauptversammlung am 7. Juli 2020 wählten die Aktionäre die Kohl & Zerhusen GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Steinfeld, zum Jahresabschluss- und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2020. Der Aufsichtsratsvorsitzende erteilte dem Abschlussprüfer nach Einholung der Unabhängigkeitserklärung den Prüfungsauftrag, traf mit ihm die Honorarvereinbarungen und legte die Prüfungsschwerpunkte fest. Auf dieser Grundlage und unter Einbeziehung der Buchführung prüfte die Kohl & Zerhusen GmbH den vom Vorstand nach den Regeln des Handelsgesetzbuches (HGB) zum 31. Dezember 2020 aufgestellten Konzernabschluss der EnviTec Biogas AG und den Konzernlagebericht. Da die EnviTec Biogas AG als Einzelgesellschaft die Größenkriterien des § 267 Abs. 1 HGB nicht überschritten hat, konnte die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2020 erneut die Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften bei der Offenlegung wahrnehmen und auf eine Prüfung des Jahresabschlusses der EnviTec Biogas AG verzichten. Das Unternehmen hat jedoch den Jahresabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang, einer freiwilligen Prüfung unterzogen.
Die Prüfungen ergaben keine Einwendungen, so dass ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk (siehe Seite 68) erteilt wurde.
Alle Aufsichtsratsmitglieder haben Lagebericht, Abschlüsse und Prüfungsberichte rechtzeitig erhalten. Diese wurden in der Aufsichtsratssitzung am 12. Mai 2021 von uns intensiv geprüft. An der Sitzung am 12. Mai 2021 nahm neben dem Vorstand und Aufsichtsrat auch der Abschlussprüfer der Kohl & Zerhusen GmbH teil. Der Abschlussprüfer erläuterte die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung und beantwortete ergänzende Fragen des Aufsichtsrats. Nach der eigenen Prüfung und Gesprächen mit dem Abschlussprüfer und dem Vorstand bestanden keine Einwendungen. Der Aufsichtsrat hat sich daraufhin dem Prüfungsergebnis der Kohl & Zerhusen GmbH angeschlossen und den vom Vorstand zum 31. Dezember 2020 aufgestellten Jahres- sowie den Konzernabschluss gebilligt. Der Jahresabschluss der EnviTec Biogas AG ist damit festgestellt. Darüber hinaus haben wir uns nach eingehender Prüfung dem Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns angeschlossen.
Wir möchten allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der EnviTec Biogas Gruppe einen besonderen Dank aussprechen für den großen Einsatz im vergangenen Jahr, das Sie unter teils deutlich erschwerten Bedingungen im Arbeitsalltag sehr erfolgreich gestalten konnten. Auch Ihnen, liebe Aktionärinnen und Aktionäre, möchten wir für ihren kontinuierlichen Zuspruch danken.
Ungeachtet der Herausforderungen, die auch das aktuelle Jahr mit sich bringen wird, sehen wir EnviTec als führenden, integrierten Biogas-Allrounder aktuell sehr gut aufgestellt.
Bleiben Sie gesund und halten Sie uns weiterhin die Treue.
Lohne, den 12. Mai 2021
Tobias Schulz, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Wir haben den Konzernabschluss der EnviTec Biogas AG, Lohne, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2020, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der EnviTec Biogas AG, Lohne, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
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| ― | entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2020 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 und |
| ― | vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätzeordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-konzern-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Steinfeld, den 12. Mai 2021
Kohl & Zerhusen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Gez. Michael Kohl, Wirtschaftsprüfer
Gez. ppa. Marcus Böhnke, Wirtschaftsprüfer
Aktiva
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| 31.12.2020 in EUR |
31.12.2019 in TEUR |
|
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 11.062,00 | 14 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 109.449,08 | 5.032 |
| 120.511,08 | 5.045 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 2.875.871,81 | 3.030 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 136.877,00 | 11 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 626.966,05 | 230 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 4.583,00 | 102 |
| 3.644.297,86 | 3.373 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundene Unternehmen | 95.303.563,39 | 97.752 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 18.165.778,19 | 20.391 |
| 3. Beteiligungen | 598.670,27 | 1.465 |
| 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 5.978.665,54 | 4.978 |
| 5. Sonstige Ausleihungen | 7.380.744,08 | 6.271 |
| 127.427.421,47 | 130.856 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 954.200,41 | 1.246 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 27.347.381,62 | 29.665 |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 5.007.662,88 | 4.263 |
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 2.353.517,70 | 3.016 |
| 35.662.762,61 | 38.191 | |
| II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 14.291,13 | 15 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 136.588,34 | 111 |
| 167.005.872,49 | 177.591 | |
| Passiva | ||
| 31.12.2020 in EUR |
31.12.2019 in TEUR |
|
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 15.000.000,00 | 15.000 |
| Abzüglich Nennbetrag eigener Anteile | -150.000,00 | - 150 |
| Ausgegebenes Kapital | 14.850.000,00 | 14.850 |
| II. Kapitalrücklage | 89.328.633,67 | 89.329 |
| III. Gewinnrücklagen | ||
| Andere Gewinnrücklagen | 10.150.000,00 | 10.150 |
| IV. Bilanzgewinn | 23.722.185,51 | 36.134 |
| 138.050.819,18 | 150.463 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Steuerrückstellungen | 559.263,00 | 0 |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 708.274,26 | 992 |
| 1.267.537,26 | 992 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 21.621.080,17 | 15.116 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 83.566,72 | 73 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 3.787.863,86 | 4.804 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. | 0,00 | 95 |
| 5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 0,00 | 4.000 |
| 6. Sonstige Verbindlichkeiten | ||
| davon aus Steuern: 26.233,33 EUR (Vorjahr: 23.827,29 EUR), | ||
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 0,00 EUR (Vorjahr: 1.309,30 EUR) | 295.605,30 | 277 |
| 25.788.116,05 | 24.365 | |
| D. Passive latente Steuern | 1.899.400,00 | 1.772 |
| 167.005.872,49 | 177.591 |
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| 2020 in EUR |
2019 in TEUR |
|
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 3.281.784,56 | 9.716 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 430.627,26 | 435 |
| Gesamtleistung | 3.712.411,82 | 10.150 |
| 3. Materialaufwand Buchwert veräußerter Projektgesellschaften | 0,00 | 1.141 |
| Rohergebnis | 3.712.411,82 | 9.009 |
| 4. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 1.673.651,65 | 1.729 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 240.647,29 | 228 |
| davon für Altersversorgung: 9.473,42 EUR (Vorjahr: 9.476,34 EUR) | ||
| 1.914.298,94 | 1.958 | |
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 383.491,30 | 346 |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 3.397.000,96 | 3.368 |
| 7. Erträge aus Beteiligungen | ||
| davon aus verbundenen Unternehmen: 6.125.724,82 EUR (Vorjahr: 4.634.236,06 EUR) | 6.125.724,82 | 4.634 |
| 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | ||
| davon aus verbundenen Unternehmen: 772.153,32 EUR (Vorjahr: 1.391.368,43 EUR) | 1.182.920,47 | 2.213 |
| 9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens | 984.175,00 | 4.040 |
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | ||
| davon an verbundenen Unternehmen: 32.726,65 EUR (Vorjahr: 104.017,26 EUR) | 362.656,73 | 429 |
| 11. Verluste aus Gewinnabführung | 2.690,83 | 11 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 3.976.743,35 | 5.705 |
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 1.303.240,07 | 33 |
| davon latente Steuern: 127.900,00 EUR (Vorjahr: -554.400,00 EUR) | ||
| 13. Ergebnis nach Steuern | 2.673.503,28 | 5.672 |
| 14. Sonstige Steuern | 235.257,59 | 19 |
| 15. Jahresüberschuss | 2.438.245,69 | 5.653 |
Firma: EnviTec Biogas AG
Sitz: Lohne
Registergericht: Amtsgericht Oldenburg
Nummer beim Handelsregister: HRB 201466
Der Jahresabschluss der EnviTec Biogas AG zum 31. Dezember 2020 ist nach den Vorschriften des HGB und des AktG aufgestellt worden. Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, ist gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich beibehalten worden.
Die EnviTec Biogas AG ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2020 eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.
Gegenüber dem Vorjahr wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.
Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.
Die Immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen und - soweit nach steuerrechtlichen Vorgaben zulässig -nach der degressiven Methode.
Die Abschreibung der Zugänge im immateriellen Anlagevermögen und im Sachanlagevermögen erfolgte im Anschaffungsjahr pro rata temporis. Zugänge mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 bis EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Zugänge des Geschäftsjahres 2020 wurden nach der linearen Methode planmäßig abgeschrieben.
Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bilanziert. Verzinsliche und unverzinsliche Ausleihungen wurden zum Nennwert bilanziert.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bzw. gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert ausgewiesen. Soweit erforderlich, wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Für das allgemeine Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % auf nicht einzelwertberichtigte Nettoforderungen gebildet.
Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.
Die Bildung von aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgte unter Berücksichtigung von § 250 Abs. 1 HGB bei Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen, zum Nominalwert.
Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennwert angesetzt.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert worden.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst und zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.
Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgte unter Anwendung der Verbindlichkeitsmethode auf zum Bilanzstichtag bestehende temporäre Differenzen zwischen dem Wertansatz eines Vermögensgegenstandes bzw. einer Verbindlichkeit in der Bilanz und dem steuerlichen Wertansatz.
Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern während des Geschäftsjahres wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. Davon-Vermerk ausgewiesen.
Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 15,825 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag zugrunde, der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird.
Die in dem Posten Finanzanlagen enthaltenen Gesellschaften sowie die entsprechenden Angaben über Sitz, Anteil, Eigenkapital und Ergebnis per 31. Dezember 2020 sind in einer gesonderten Übersicht im Anhang aufgeführt.
Das Anlagevermögen entwickelte sich im Geschäftsjahr wie folgt (siehe nächste Seite):
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| Stand 01.01.2020 | Zugänge 2020 | Abgänge/Tilgung 2020 | Umbuchungen 2020 | Stand 31.12.2020 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| A. ANLAGEVERMÖGEN | |||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenwerte | |||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutz rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 763.426,50 | 4.983,02 | 0,00 | 0,00 | 768.409,52 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 5.031.597,00 | 57.852,08 | 4.980.000,00 | 0,00 | 109.449,08 |
| 5.795.023,50 | 62.835,10 | 4.980.000,00 | 0,00 | 877.858,60 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 5.383.056,51 | 11.460,73 | 0,00 | 0,00 | 5.394.517,24 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 59.660,00 | 31.225,04 | 0,00 | 101.505,26 | 192.390,30 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.541.253,40 | 611.165,07 | 23.799,98 | 0,00 | 3.128.618,49 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 101.505,26 | 4.583,00 | 0,00 | -101.505,26 | 4.583,00 |
| 8.085.475,17 | 658.433,84 | 23.799,98 | 0,00 | 8.720.109,03 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 98.429.035,76 | 27.000,00 | 2.475.138,38 | 0,00 | 95.980.897,38 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 20.390.583,11 | 5.923.238,96 | 7.805.043,88 | 0,00 | 18.508.778,19 |
| 3. Beteiligungen | 2.269.635,39 | 266.666,67 | 1.133.333,34 | 0,00 | 1.402.968,72 |
| 4. Ausleihen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 5.700.254,85 | 2.682.333,34 | 1.040.000,00 | 0,00 | 7.342.588,19 |
| 5. Sonstige Ausleihungen | 11.984.109,03 | 1.608.563,27 | 543.432,33 | 0,00 | 13.049.239,97 |
| 138.773.618,14 | 10.507.802,24 | 12.996.947,93 | 0,00 | 136.284.472,45 | |
| 152.654.116,81 | 11.229.071,18 | 18.000.747,91 | 0,00 | 145.882.440,08 |
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| Stand 01.01.2020 | Zugänge 2020 | Abgänge 2020 | Stand 31.12.2020 | Stand 31.12.2020 | Stand 31.12.2019 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Abschreibungen | Buchwerte | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| A. ANLAGEVERMÖGEN | ||||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenwerte | ||||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutz rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 749.591,50 | 7.756,02 | 0,00 | 757.347,52 | 11.062,00 | 13.835,00 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 109.449,08 | 5.031.597,00 |
| 738.634,50 | 7.756,02 | 0,00 | 757.347,52 | 120.511,08 | 5.045.432,00 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 2.352.805,32 | 165.840,11 | 0,00 | 2.518.645,43 | 2.875.871,81 | 3.030.251,19 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 48.194,00 | 7.319,30 | 0,00 | 55.513,30 | 136.877,00 | 11.466,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.311.422,57 | 202.575,87 | 12.346,00 | 2.501.652,44 | 626.966,05 | 229.830,83 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 4.583,00 | 101.505,26 |
| 4.712.421,89 | 375.735,28 | 12.346,00 | 5.075.811,17 | 3.644.297,86 | 3.373.053,28 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 677.333,99 | 0,00 | 0,00 | 677.333,99 | 95.303.563,39 | 97.751.701,77 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 343.000,00 | 0,00 | 343.000,00 | 18.165.778,19 | 20.390.583,11 |
| 3. Beteiligungen | 804.298,45 | 0,00 | 0,00 | 804.298,45 | 598.670,27 | 1.465.336,94 |
| 4. Ausleihen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 722.747,65 | 641.175,00 | 0,00 | 1.363.922,65 | 5.978.665,54 | 4.977.507,20 |
| 5. Sonstige Ausleihungen | 5.713.495,89 | 0,00 | 45.000,00 | 5.668.495,89 | 7.380.744,08 | 6.270.613,14 |
| 7.917.875,98 | 984.175,00 | 45.000,00 | 8.857.050,98 | 127.427.421,47 | 130.855.742,16 | |
| 13.379.889,37 | 1.367.666,30 | 57.346,00 | 14.690.209,67 | 131.192.230,41 | 139.274.227,44 |
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| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände per 31.12.2020 mit einer Restlaufzeit von | unter einem Jahr in EUR |
über einem Jahr in EUR |
Gesamt in EUR |
|---|---|---|---|
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 954.200,41 | 0,00 | 954.200,41 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 27.347.381,62 | 0,00 | 27.347.381,62 |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 5.007.662,88 | 0,00 | 5.007.662,88 |
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 2.353.517,70 | 0,00 | 2.353.517,70 |
| Gesamt | 35.662.762,61 | 0,00 | 35.662.762,61 |
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| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände per 31.12.2019 mit einer Restlaufzeit von | unter einem Jahr in EUR |
über einem Jahr in EUR |
Gesamt in EUR |
|---|---|---|---|
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.246.433,75 | 0,00 | 1.246.433,75 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 29.665.051,93 | 0,00 | 29.665.051,93 |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 4.263.010,16 | 0,00 | 4.263.010,16 |
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 3.016.095,39 | 0,00 | 3.016.095,39 |
| Gesamt | 38.190.591,23 | 0,00 | 38.190.591,23 |
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus:
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| 31.12.2020 TEUR |
31.12.2019 TEUR |
|
|---|---|---|
| Lieferungs- und Leistungsverkehr | 664 | 855 |
| Beteiligungserträge | 14.931 | 12.821 |
| Verrechnungskonten | 355 | 8.259 |
| Darlehensforderungen | 11.397 | 7.730 |
| Gesamt | 27.347 | 29.665 |
Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus:
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| 31.12.2020 TEUR |
31.12.2019 TEUR |
|
|---|---|---|
| Lieferungs- und Leistungsverkehr | 82 | 73 |
| Darlehensforderungen | 4.926 | 4.190 |
| Gesamt | 5.008 | 4.263 |
Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt insgesamt EUR 15.000.000. Mit einem Nennbetrag in Höhe von EUR 150.000 sind eigene Aktien vom Eigenkapital offen in der Bilanz abgesetzt und abgezogen. Der den Nennbetrag übersteigende Teil des Kaufpreises der eigenen Aktien in Höhe von EUR 1.752.000 ist mit den Gewinnrücklagen verrechnet. Das Grundkapital ist eingeteilt in 15.000.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von EUR 1,00 je Stück.
Die Hauptversammlung vom 07.07.2020 hat die Schaffung eines genehmigten Kapitals und die Erhöhung des Grundkapitals um 85.000 TEUR aus Gesellschaftsmitteln und die entsprechende Änderung der Satzung in § 4 sowie die Änderung der Satzung in § 14 (Teilnahmerecht) beschlossen.
Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 07.07.2020 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital bis zum 06.07.2025 gegen Bar- und/oder Sacheinlage durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautende Stückaktien einmal oder mehrmals und insgesamt bis zu 7.500 TEUR zu erhöhen wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann. (Genehmigtes Kapital 2020/I)
Die Hauptversammlung vom 07.07.2020 hat die Herabsetzung des Grundkapitals um 85.000 TEUR und die entsprechende Änderung der Satzung in § 4 beschlossen.
Die Eintragung dieser Beschlüsse im Handelsregister erfolgte am 24.09.2020.
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| TEUR | |
|---|---|
| Jahresüberschuss | 2.438 |
| Gewinnvortrag zum 1. Januar 2020 | 36.134 |
| Ausschüttung an Gesellschafter | -14.850 |
| Erträge aus der Entnahme der Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB zur Erhöhung des Grundkapitals | 85.000 |
| Aufwendungen aus der Zuführung zur Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB aus der Herabsetzung des Grundkapitals | -85.000 |
| Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2020 | 23.722 |
Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von TEUR 256 (Vorjahr: TEUR 560) sowie sonstige Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 452 (Vorjahr: TEUR 432).
Die Verbindlichkeiten zum 31.12.2020 gliedern sich hinsichtlich ihrer Restlaufzeit wie folgt:
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| Restlaufzeit zum 31.12.2020 | ||||
|---|---|---|---|---|
| unter einem Jahr in EUR |
ein bis fünf Jahre in EUR |
über fünf Jahre in EUR |
Gesamt in EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 11.968.623,56 | 8.119.280,00 | 1.533.176,61 | 21.621.080,17 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 83.566,72 | 0,00 | 0,00 | 83.566,72 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 3.787.863,86 | 0,00 | 0,00 | 3.787.863,86 |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 295.605,30 | 0,00 | 0,00 | 295.605,30 |
| Gesamt | 16.135.659,44 | 8.119.280,00 | 1.533.176,61 | 25.788.116,05 |
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| Restlaufzeit zum 31.12.2019 | ||||
|---|---|---|---|---|
| unter einem Jahr in EUR |
ein bis fünf Jahre in EUR |
über fünf Jahre in EUR |
Gesamt in EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 13.549.602,55 | 1.566.624,00 | 0,00 | 15.116.226,55 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 72.532,73 | 0,00 | 0,00 | 72.532,73 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 4.804.002,38 | 0,00 | 0,00 | 4.804.002,38 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 95.118,75 | 0,00 | 0,00 | 95.118,75 |
| 5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 4.000.000,00 | 0,00 | 0,00 | 4.000.000,00 |
| 6. Sonstige Verbindlichkeiten | 277.300,11 | 0,00 | 0,00 | 277.300,11 |
| Gesamt | 22.798.556,52 | 1.566.624,00 | 0,00 | 24.365.180,52 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 12.323.714 (Vorjahr: EUR 8.401.684) sind durch Grundschulden auf Grundstücken der Gesellschaft in Höhe von TEUR 2.250 (Vorjahr TEUR 2.250) abgesichert. Weiterhin besteht eine Grundschuld bei einer 100%igen Tochtergesellschaft in Höhe von TEUR 2.000.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus:
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| 31.12.2020 TEUR |
31.12.2019 TEUR |
|
|---|---|---|
| Lieferungs- und Leistungsverkehr | 390 | 18 |
| Verlustübernahme | 18 | 16 |
| Darlehensverbindlichkeiten | 3.380 | 4.770 |
| Gesamt | 3.788 | 4.804 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus:
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| 31.12.2020 TEUR |
31.12.2019 TEUR |
|
|---|---|---|
| Übrige | 0 | 95 |
| Gesamt | 0 | 95 |
Der gesondert ausgewiesene Posten "Passive latente Steuern" in Höhe von EUR 1.899.400,00 (Vorjahr: EUR 1.771.500,00) ergibt sich überwiegend aus temporär unterschiedlichen Beteiligungsansätzen von Personengesellschaften bei der Bewertung in Handels- und Steuerbilanz.
Zum Abschlussstichtag bestehen Bürgschaften in Höhe von EUR 11.358.598,92 (Vorjahr: EUR 13.293.739,15).
Die Bürgschaften gliedern sich im Einzelnen wie folgt auf:
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| Bürgschaftsnehmer | Sicherungszweck | Sicherungsbetrag in EUR |
|---|---|---|
| Biogas Elm GmbH & Co. KG | Sicherung aller Forderungen der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde | 200.000,00 |
| Biogas Heilemann GmbH & Co. KG | Sicherung aller Forderungen der Landessparkasse zu Oldenburg | 837.316,71 |
| EnviTec Service GmbH | Sicherung aller Forderung der Landessparkasse zu Oldenburg | 1.269.000,00 |
| Biogas Friedland GmbH & Co. KG | Sicherung bestimmter Forderungen der Nord LB | 726.356,25 |
| Biogas Passin GmbH & Co. KG | Sicherung bestimmter Forderungen der Deutsche Kreditbank | 310.999,96 |
| Biogas Neuburg Steinhausen GmbH & Co.KG | Sicherung bestimmter Forderungen der IKB Deutsche Industriebank | 2.741.926,00 |
| Biogas Forst GmbH & Co. KG | Sicherung bestimmter Forderungen der Oldenburgischen Landesbank | 5.000.000,00 |
| EnviTec Service GmbH | Sicherung von Forderungen/Anzahlungen diverse Kunden | 48.000,00 |
| Saergas GmbH & Co. KG | Sicherung bestimmter Forderungen der KSK Steinfurt | 225.000,00 |
Bei den oben genannten Bürgschaften ist aufgrund der mittelfristigen Planungen der Gesellschaften von einer selbständigen Erfüllung auszugehen. Das Risiko einer Inanspruchnahme schätzen wir als gering ein. Es liegt deutlich unterhalb von 50%.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:
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| Restlaufzeit | ||||
|---|---|---|---|---|
| Gesamt in EUR |
bis zu 1 Jahr in EUR |
1 bis 5 Jahre in EUR |
mehr als 5 Jahre in EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| aus Mietverträgen | 55 | 3 | 11 | 41 |
| aus Lizenzverträgen | 106 | 106 | 0 | 0 |
| aus Leasingverträgen | 13 | 6 | 7 | 0 |
| Gesamt | 174 | 115 | 18 | 41 |
Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Solche Geschäftsvorfälle werden zu marktüblichen Konditionen abgewickelt.
Die Umsätze im Geschäftsjahr 2020 entfallen in Höhe von TEUR 3.159 (Vorjahr: TEUR 9.603) auf das Inland sowie in Höhe von TEUR 123 (Vorjahr: TEUR 112) auf Lieferungen und Leistungen in das EU-Gemeinschaftsgebiet. Lieferungen und Leistungen an und im Drittlandsgebiet sind in 2020 keine (Vorjahr: TEUR 0) erfolgt.
Die sonstigen betrieblichen Erträge im Geschäftsjahr 2020 entfallen im Wesentlichen auf Versicherungserstattungen in Höhe von TEUR 274 (Vorjahr TEUR 8). Der verbleibende Betrag setzt sich aus Sachbezügen in Höhe von TEUR 72 (Vorjahr TEUR 64), der Auflösung von Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 66 (Vorjahr TEUR 340) sowie sonstigen Positionen in Höhe von 19 TEUR (Vorjahr TEUR 23) zusammen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Geschäftsjahr 2020 entfallen in Höhe von TEUR 1.351 (Vorjahr: TEUR 1.971) auf Verwaltungskosten, in Höhe von TEUR 455 (Vorjahr: TEUR 317) auf Vertriebskosten und in Höhe von TEUR 1.591 (Vorjahr: TEUR 1.080) auf Betriebskosten.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit einem Betrag von TEUR 1.303 (Vorjahr: TEUR 33) belastet. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Steuererstattungen für Vorperioden in Höhe von TEUR 270 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten.
Zum Vorstand sind bestellt:
Olaf von Lehmden (Vorsitzender),
Chief Executive Officer, Lohne
Jörg Fischer,
Chief Financial Officer, Weyhe-Erichshof
Jürgen Tenbrink,
Chief Technical Officer, Steinfurt,
Weitere Mandate werden durch den Vorstand nicht wahrgenommen.
Die Bezüge des Vorstands setzen sich wie folgt zusammen:
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| 2020 in EUR |
2019 in EUR |
|
|---|---|---|
| Grundvergütung | 427.625 | 427.625 |
| Variable Vergütung | 188.391 | 188.181 |
| Sonstige Bezüge | 44.563 | 42.535 |
| 660.579 | 658.340 |
Die Mitglieder des Vorstands erhalten als Ausgleich für ein Ihnen auferlegtes Wettbewerbsverbot während der Dauer von bis zu einem Jahr nach regulärer Beendigung der Tätigkeit als Vorstandsmitglied eine monatliche Karenzentschädigung in Höhe von 50 % der zuletzt bezogenen Festvergütung. Bei vorzeitiger Beendigung der Tätigkeit als Vorstandsmitglied hängt die Zahlung der Karenzentschädigung entsprechend § 75 HGB von den Umständen der Beendigung ab.
Zum Aufsichtsrat sind bestellt:
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| ― | Tobias Schulz (Vorsitzender), Geschäftsführender Gesellschafter der Schulz Systemtechnik GmbH, Visbek Aufsichtsratsmitglied Boom Software AG, Leibnitz (Österreich) |
| ― | Michael Böging, Geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Weiße Köpfe GmbH, Emstek |
| ― | Franz-Josef Holzenkamp, Landwirtschaftlicher Unternehmer Aufsichtsratsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG Aufsichtsratsmitglied LVM Krankenversicherungs AG Aufsichtsratsmitglied LVM Lebensversicherungs AG Aufsichtsratsmitglied LVM Landwirtschaftlicher Versicherungsverein Münster e.G. Präsident des Deutschen Raiffeisenverband e.V. (DRV) |
Im Geschäftsjahr 2020 erhält der Aufsichtsrat keine feste Vergütung für die Aufsichtsratstätigkeit bei der EnviTec Biogas AG. (Vorjahr: EUR 0).
Sonstige Bezüge (Sitzungsgelder und Auslagenersatz) fielen nicht an (Vorjahr: TEUR 0).
Grundlage der Angaben zu Eigenkapital und Ergebnis sind die nach HGB bzw. lokalen Rechnungslegungsgrundsätzen aufgestellten Abschlüsse.
Bis auf die EnviTec Biogas (India) Private Limited haben alle Gesellschaften ihren Abschluss auf den 31.12. des Jahres aufgestellt. Der Abschlussstichtag der EnviTec Biogas (India) Private Limited ist aufgrund nationaler Vorschriften der 31.03.
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| Name und Sitz der Gesellschaft | Konzernanteil in % |
Eigenkapital in EUR |
Ergebnis in EUR |
|||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2020 | 2019 | 2020 | 2019 | 2020 | 2019 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| EnviTec Service GmbH, Lohne | 100 | 100 | 11.635.000 | 11.635.000 | 0 | 0 |
| Zweite EnviTec Beteiligungs GmbH & Co. KG, Lohne | 100 | 100 | 29.755.931 | 28.344.613 | 3.306.318 | 1.876.498 |
| Zweite EnviTec Verwaltungs GmbH, Lohne | 100 | 100 | 57.202 | 54.364 | 2.838 | 2.383 |
| EnviTec Biogas Nederland B.V., Enter/Niederlande | 100 | 100 | -166.286 | -220.391 | 54.105 | 30.961 |
| EnviTec Baltic SIA, Riga/Lettland | 100 | 100 | 621.575 | 646.129 | 175.446 | 223.710 |
| EnviTec Italia GmbH, Lohne | 100 | 100 | -839.591 | -839.591 | 0 | 0 |
| EnviTec Energy GmbH & Co. KG, Lohne | 100 | 100 | 1.131.100 | 610.705 | 520.395 | 166.511 |
| EnviTec Energy Verwaltungs GmbH, Lohne | 100 | 100 | 47.209 | 44.477 | 2.732 | 7.217 |
| Biogas Anklam Verwaltungs GmbH, Lohne | 100 | 100 | 1.473.765 | 1.022.249 | 451.516 | -63.563 |
| Erste Biogas Anklam Betriebs GmbH & Co. KG, Anklam | 93,85 | 93,85 | 166.329 | 568.848 | 197.481 | 232.597 |
| Zweite Biogas Anklam Betriebs GmbH & Co. KG, Anklam | 100 | 100 | 3.255.140 | 2.993.492 | 661.649 | 875.962 |
| Pieve D'Olmi Biogas Soc. Agricola a.r.l., Verona/Italien | 100 | 100 | 3.026.483 | 2.776.893 | 249.590 | 424.663 |
| Stagno Lombardo Biogas Soc. Agricola a.r.l., Verona/ Italien | 100 | 100 | 3.007.908 | 2.659.968 | 347.940 | 418.900 |
| EnviTec Beteiligungs GmbH & Co. KG, Lohne | 98,6 | 98,6 | 7.370.499 | 7.834.065 | 1.536.435 | 2.765.667 |
| EnviTec Verwaltungs GmbH, Lohne | 98,6 | 98,6 | 50.471 | 48.808 | 1.663 | 1.632 |
| Biogas Falkenberg GmbH & Co. KG, Falkenberg | 100 | 100 | 497.443 | 296.906 | 200.537 | 33.543 |
| Biogas Falkenberg Verwaltungs GmbH, Falkenberg | 100 | 100 | 105.624 | 102.771 | 2.853 | 25.742 |
| Biogas Groß Warnow GmbH & Co. KG, Karstädt | 100 | 100 | 82.426 | 375.788 | -277.237 | -142.241 |
| Biogas Ruest GmbH, Ruest (vormals Biogas Groß Warnow Verwaltungs GmbH, Karstädt) | 100 | 100 | 10.149 | 40.378 | -30.229 | 1.764 |
| EnviTec Biogas Betriebs GmbH & Co. KG, Lohne | 100 | 100 | 21.537.731 | 19.887.764 | 1.649.967 | 320.598 |
| Biogas Herzberg GmbH & Co. KG, Lohne | 100 | 100 | 623.251 | 938.647 | 484.604 | 463.944 |
| Biogas Lüchow GmbH & Co. KG, Lohne | 100 | 100 | -147.944 | 749.915 | -447.859 | 76.991 |
| Biogas Friedland GmbH & Co. KG, Lohne | 87,5 | 87,5 | 5.279.805 | 6.065.070 | 1.114.735 | 1.821.036 |
| Biogas Friedland Verwaltungs GmbH, Lohne | 87,4 | 87,4 | 178.511 | 171.636 | 6.875 | 6.961 |
| Biogas Böddenstedt GmbH & Co. KG, Salzwedel | 100 | 100 | 357.663 | 674.409 | 183.254 | 1.905 |
| Biogas Böddenstedt Verwaltung GmbH, Salzwedel | 100 | 100 | 41.516 | 38.869 | 2.647 | 1.637 |
| Biogas Schönthal GmbH & Co. KG, Willebadessen | 79 | 79 | 380.063 | 437.685 | -57.622 | 25.395 |
| Biogas Schönthal Verwaltungs GmbH, Willebadessen | 79 | 79 | 46.446 | 44.863 | 1.583 | 1.576 |
| Baura Biogas Soc. Agricola a.r.l., Verona/Italien | 75 | 75 | 1.105.183 | 1.117.869 | 287.314 | 393.962 |
| Formignana Biogas Soc. Agricola a.r.l., Verona/Italien | 100 | 100 | 2.294.104 | 2.046.191 | 211.913 | 288.797 |
| Biogas Operating Holding s.r.l., Verona/Italien | 100 | 100 | 3.996.256 | 4.100.178 | -104.462 | -148.512 |
| Urbana Biogas Soc. a.r.l., Verona/Italien | 100 | 100 | NA | NA | NA | NA |
| Schio Biogas Soc. a.r.l., Verona/Italien | 100 | 100 | 1.870.727 | 1.912.141 | -41.413 | 180.216 |
| Caldogno Biogas Soc. a.r.l., Verona/Italien | 100 | 100 | 2.238.834 | 2.026.943 | 211.890 | 358.263 |
| Merlara Biogas Soc. a.r.l., Verona/Italien | 100 | 100 | 2.600.937 | 2.259.424 | 341.513 | 413.616 |
| A3 Water Solutions GmbH, Saerbeck | 85 | 85 | 310.831 | 312.913 | 204.791 | -196.687 |
| MMF MaxFlow Membran Filtration GmbH, Lohne | 85 | 85 | 170.988 | 196.614 | -25.626 | 413.234 |
| Biogas Heilemann GmbH & Co. KG, Rotenburg/Wümme | 70 | 70 | 2.181.451 | 2.127.922 | 303.528 | 1.136.404 |
| Biogas Heilemann Verwaltungs GmbH, Rotenburg/ Wümme | 70 | 70 | 59.822 | 57.164 | 2.658 | 2.993 |
| Biogas Heilemann-Holsten GmbH & Co. KG, Rotenburg/ Wümme | 70 | 70 | 326.956 | 472.936 | 254.020 | 243.170 |
| Second Biogas Operating Holding s.r.l., Verona/Italien | 100 | 100 | 13.642.773 | 14.996.865 | 445.908 | 304.466 |
| Envitec France sarl, Plédran/Frankreich | 100 | 100 | -107.882 | 458.470 | -566.352 | -8.163 |
| Envitec Biogas UK Ltd., Rugeley/Großbritannien | 100 | 60 | -617.310 | -382.533 | -263.197 | -584.923 |
| Biogas Nordholz GmbH, Minden | 60 | 60 | 587.976 | 524.281 | 63.695 | -40.074 |
| Biogas Klein Mühlingen GmbH & Co. KG, Kleinmühlingen | 100 | 100 | 221.161 | 285.348 | 86.813 | -20.660 |
| Biogas Schönwalde GmbH & Co. KG, Schönwalde | 100 | 100 | 146.850 | 252.084 | 44.766 | -222.574 |
| Biogas Schönwalde Verwaltung GmbH, Schönwalde | 100 | 100 | 42.652 | 41.043 | 1.609 | 1.711 |
| Biogas Sachsendorf GmbH & Co. KG, Schwarz Sachsendorf | 100 | 100 | 1.388.179 | 834.052 | 554.127 | -47.699 |
| Fünfte EnviTec Beteiligungs GmbH & Co. KG, Lohne | 91 | 91 | 4.588.009 | 4.703.513 | -115.504 | -2.412 |
| Fünfte EnviTec Verwaltungs GmbH, Lohne | 91 | 91 | 53.941 | 48.216 | 5.726 | 5.522 |
| Biogas Schenkenhorst GmbH & Co. KG, Lohne | 100 | 100 | -633.152 | -713.744 | 80.593 | -148.993 |
| Biogas Schenkenhorst Verwaltungs-GmbH, Lohne | 100 | 100 | 29.252 | 27.530 | 1.722 | 1.552 |
| Biogas Brehna GmbH & Co. KG, Lohne | 100 | 100 | 250.650 | 137.576 | 113.074 | -32.049 |
| Biogas Kuck Verwaltungs-GmbH, Wiefelstede | 100 | 100 | 29.055 | 27.333 | 1.722 | 1.552 |
| Biogas Dambeck GmbH & Co. KG, Lohne | 100 | 100 | 1.024.009 | 910.357 | 113.652 | 212.196 |
| Biogas Dambeck Verwaltungs-GmbH, Lohne | 100 | 100 | 46.105 | 43.711 | 2.394 | 2.171 |
| Biogas Kruse Verwaltungs-GmbH, Lohne | 100 | 100 | 28.900 | 28.229 | 671 | 636 |
| Biogas Kalbe GmbH & Co. KG, Lohne | 100 | 100 | 445.443 | 673.866 | -228.423 | 93.502 |
| Vierte EnviTec Beteiligungs GmbH & Co. KG, Lohne | 84 | 84 | -25.141 | -34.888 | 9.747 | 14.056 |
| Biogas Trüstedt GmbH & Co. KG, Lohne | 100 | 100 | 624.880 | 715.937 | -91.056 | -37.136 |
| Biogas Trüstedt Verwaltungs-GmbH, Lohne | 100 | 100 | 38.524 | 36.802 | 1.722 | 1.520 |
| EnviTec Biogas USA, Inc., Beaverton/USA | 100 | 100 | -2.501.556 | -2.586.591 | -148.879 | -16.624 |
| EnviTec Biogas s.r.l., Verona/Italien | 100 | 100 | 3.010.339 | 2.803.710 | 206.629 | 298.104 |
| EnviTec Biogas Service UK Ltd., Rugeley/Großbritannien | 100 | 60 | 611.577 | 470.358 | 249.318 | 90.083 |
| Dritte EnviTec Verwaltungs GmbH, Lohne | 100 | 100 | 107.865 | 104.638 | 3.227 | 3.308 |
| EnviTec Biogas Service s.r.o., Velké Mezirici/Tschechien | 85 | 85 | 2.068.308 | 1.694.157 | 535.767 | 580.442 |
| EnviTec Assekuranzmakler GmbH, Lohne | 75 | 75 | 126.664 | 77.558 | 49.106 | 46.035 |
| Biogas Wanzleben GmbH & Co. KG, Lohne | 90 | 90 | 1.033.923 | 945.294 | 238.629 | 267.857 |
| Biogas Wanzleben Verwaltungs GmbH, Wanzleben | 90 | 90 | 45.478 | 44.388 | 1.090 | 1.626 |
| BiogasThomasburg GmbH & Co. KG, Lohne | 90,6 | 90,6 | 1.181.307 | 1.071.370 | 309.937 | 313.285 |
| Biogas Thomasburg Verwaltungs GmbH, Lohne | 90,6 | 90,6 | 46.975 | 45.348 | 1.626 | 1.624 |
| Biogas Nieheim GmbH & Co. KG, Lohne | 64,8 | 64,8 | 1.049.521 | 789.988 | 359.533 | -93.108 |
| Biogas Nieheim Verwaltungs GmbH, Lohne | 64,8 | 64,8 | 46.804 | 45.082 | 1.722 | 1.564 |
| RePro Beber GmbH & Co. KG, Lohne | 64,6 | 64,6 | 1.127.808 | 564.582 | 563.226 | 37.557 |
| RePro Beber Verwaltungs GmbH, Lohne | 64,6 | 64,6 | 47.772 | 46.191 | 1.581 | 1.574 |
| Biogas Hirl GmbH & Co. KG, Bresegard | 94 | 94 | 732.846 | 578.425 | 154.421 | -22.586 |
| Biogas Hirl Verwaltungs GmbH, Bresegard | 94 | 94 | 45.823 | 44.202 | 1.621 | 1.629 |
| Biogas Osterburg GmbH & Co. KG, Lohne | 100 | 100 | 468.625 | 544.639 | 123.986 | 36.606 |
| Biogas Angern GmbH & Co. KG, Lohne | 87,5 | 87,5 | 519.004 | 363.981 | 255.023 | -12.649 |
| Biogas Angern Verwaltungs GmbH, Lohne | 87,6 | 87,6 | 48.423 | 46.833 | 1.589 | 1.632 |
| Biogas Reinsfeld GmbH & Co. KG, Lohne | 100 | 100 | -36.061 | -61.153 | 25.092 | -48.991 |
| Biogas Reinsfeld Verwaltung GmbH, Lohne | 100 | 100 | 39.133 | 37.649 | 1.485 | 1.553 |
| Biogas Forst GmbH & Co. KG, Forst | 100 | 100 | 5.967.098 | 6.373.078 | -405.980 | -528.464 |
| EnviTec Anlagenbau GmbH & Co. KG, Saerbeck | 100 | 100 | 21.840.448 | 16.328.339 | 5.512.110 | 502.462 |
| EnviTec Anlagenbau Verwaltungs GmbH, Saerbeck | 100 | 100 | 36.026 | 34.367 | 1.660 | 1.678 |
| Biogas Neuburg Steinhausen GmbH & Co. KG, Lohne | 75 | 75 | 4.276.877 | 2.703.276 | 1.973.601 | 709.644 |
| Biogas Neuburg Steinhausen Verwaltungs GmbH, Lohne | 75 | 75 | 30.795 | 29.377 | 1.418 | 1.391 |
| Biogas Löschenrod GmbH & Co. KG, Lohne | 94 | 94 | -88.024 | -331.288 | 142.537 | -100.410 |
| Biogas Löschenrod Verwaltungs GmbH, Lohne | 94 | 94 | 45.217 | 43.674 | 1.543 | 1.636 |
| Erste Biogas Bützow Betriebs GmbH & Co. KG, Bützow | 100 | 100 | 397.800 | 199.101 | 198.699 | 212.873 |
| Dritte Biogas Bützow Betriebs GmbH & Co. KG, Bützow | 54,4 | 54,4 | 490.405 | 281.816 | 208.589 | 235.359 |
| Vierte Biogas Bützow Betriebs GmbH & Co. KG, Bützow | 60,5 | 60,5 | 638.847 | 420.589 | 218.259 | 235.696 |
| Fünfte Biogas Bützow Betriebs GmbH & Co. KG, Lohne (vormals Dritte EnviTec Beteiligungs GmbH & Co. KG, Lohne) | 100 | 100 | 1.308.313 | 1.589.891 | 218.421 | 320.632 |
| Biogas Horst GmbH & Co. KG, Lohne | 90 | 90 | -110.323 | -233.044 | 122.721 | -278.906 |
| Biogas Horst Verwaltungs GmbH, Lohne | 100 | 100 | 38.396 | 36.770 | 1.626 | 1.691 |
| EnviTec Service ApS, Silkeborg/Dänemark | 100 | 100 | 140.530 | 83.189 | 57.341 | 73.189 |
| EnviTec Biogas China Ltd., Peking/China | 60 | 60 | 44.781 | 87.874 | -45.752 | -11.846 |
| Biogas Petersberg GmbH & Co. KG, Lohne | 100 | 100 | -76.476 | -27.185 | -49.292 | -28.185 |
| Biogas Petersberg Verwaltungs GmbH, Lohne | 100 | 100 | 24.719 | 23.951 | 769 | -1.049 |
| Biogas Golzow GmbH & Co. KG, Lohne | 94 | 50 | 1.027.364 | 937.175 | 340.189 | -227.823 |
| EnviTec Bioenergie Güstrow GmbH, Güstrow (vormals Biogas Golzow Verw. GmbH, Golzow) | 100 | 50 | 40.296 | 42.970 | -2.675 | 829 |
| EnviTec Iberica S. L., Bilbao/Spanien | 100 | 100 | NA | NA | NA | NA |
Der Konzernabschluss der EnviTec Biogas AG umfasst die folgenden assoziierten Unternehmen:
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| Name und Sitz der Gesellschaft | Konzernanteil in % |
Eigenkapital in EUR |
Ergebnis in EUR |
|||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2020 | 2019 | 2020 | 2019 | 2020 | 2019 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| EnviTec Biogas Del-Kelet kft., Ungarn * | 51,14 | 51,14 | NA | NA | NA | NA |
| EnviTec Biogas (India) Private Limited, Indien | 50 | 50 | NA | NA | NA | NA |
| EnviTec van de Velde Service B.V.B.A., Belgien | 50 | 50 | NA | NA | NA | NA |
| EnviTec-Greten Behälterbau GmbH & Co. KG, Lohne | 50 | 50 | 869.824 | 589.317 | 280.507 | 304.869 |
| EnviTec-Greten Behälterbau Verwaltungs-GmbH, Lohne | 50 | 50 | 30.371 | 29.474 | 898 | 1.058 |
| Biogas Neu Sterley GmbH & Co. KG, Lohne | 50 | 50 | 2.118.217 | 1.671.634 | 706.584 | 650.205 |
| Biogas Neu Sterley Verwaltungs GmbH, Lohne | 50 | 50 | 47.289 | 45.661 | 1.628 | 1.726 |
| Biogas Spekendorf GmbH & Co. KG, Lohne | 50 | 50 | 445.665 | 584.959 | 10.706 | 146.204 |
| Biogas Spekendorf Verwaltung GmbH, Lohne | 50 | 50 | 48.711 | 47.241 | 1.470 | 1.662 |
| Biogas Gut Rigterink GmbH & Co. KG, Bad Bentheim | 50 | 50 | -375.033 | -248.308 | -126.725 | -73.505 |
| Biogas Gut Rigterink Verwaltungs GmbH, Bad Bentheim | 50 | 50 | 42.895 | 41.259 | 1.636 | 1.667 |
| Biogas Putzar GmbH & Co. KG, Putzar | 50 | 50 | 670.585 | 762.605 | 457.980 | 79.027 |
| Biogas Putzar Verwaltungs GmbH, Putzar | 50 | 50 | 44.476 | 42.921 | 1.555 | 1.592 |
| Knipgas GmbH & Co. KG, Kleve | 50 | 50 | 56.586 | 76.337 | -19.750 | -216.173 |
| Knipgas Verwaltungs GmbH, Kleve | 50 | 50 | 40.750 | 39.324 | 1.426 | 1.550 |
| Biogas Dishley GmbH & Co. KG, Lohne | 50 | 50 | 1.935.110 | 1.756.652 | 378.458 | 347.357 |
| Biogas Dishley Verwaltungs GmbH, Lohne | 50 | 50 | 39.764 | 38.296 | 1.468 | 1.457 |
| Biogas Exter GmbH & Co. KG, Vlotho-Exter | 49 | 49 | 407.601 | 248.315 | 159.286 | 25.771 |
| Biogas Exter Verwaltungs GmbH, Vlotho-Exter | 49 | 49 | 41.729 | 40.230 | 1.499 | 1.551 |
| Biogas Ihorst GmbH & Co. KG, Holdorf | 30 | 30 | NA | NA | NA | NA |
| Biogas Ihorst Verwaltungs GmbH, Holdorf | 30 | 30 | NA | NA | NA | NA |
| Rentech Bioenergas S.A., Athen/Griechenland | 21 | 21 | NA | NA | NA | NA |
| Biogas Potthast GmbH & Co. KG, Beverungen | 50 | 50 | 1.311.577 | 1.117.530 | 294.047 | 317.031 |
| Biogas Potthast Verwaltungs GmbH, Beverungen | 50 | 50 | 43.215 | 41.505 | 1.709 | 1.746 |
| Biogas Kleve GmbH & Co. KG, Kleve | 50 | 50 | 215.706 | 188.633 | 27.073 | -5.564 |
| Biogas Kleve Verwaltungs GmbH, Kleve | 50 | 50 | 41.718 | 40.119 | 1.599 | 1.727 |
| Biogas Altentreptow GmbH & Co. KG, Altentreptow | 50 | 50 | 1.836.950 | 1.774.178 | 62.773 | 16.498 |
| Biogas Altentreptow Verwaltungs GmbH, Altentreptow | 50 | 50 | 41.791 | 40.119 | 1.672 | 1.691 |
| Biogas Roga GmbH & Co. KG, Datzetal | 50 | 50 | 978.870 | 1.096.068 | 332.802 | 51.432 |
| Biogas Roga Verwaltungs GmbH, Datzetal | 50 | 50 | 36.943 | 35.861 | 1.082 | 1.154 |
| Biogas Elm GmbH & Co. KG, Bremervörde | 49 | 49 | 747.403 | 690.826 | 256.577 | 242.633 |
| Biogas Elm Verwaltungs GmbH, Bremervörde | 49 | 49 | 46.692 | 44.757 | 1.935 | 1.965 |
| Biogas Brakel GmbH & Co. KG, Brakel | 50 | 50 | 597.030 | 805.613 | -8.583 | 205.028 |
| Biogas Brakel Verwaltungs GmbH, Brakel | 50 | 50 | 42.253 | 40.842 | 1.411 | 1.800 |
| Biogas Penzlin GmbH & Co. KG, Lohne | 50 | 50 | 436.851 | 425.077 | 211.774 | 91.806 |
| Biogas Penzlin Verwaltungs GmbH, Lohne | 50 | 50 | 39.355 | 37.791 | 1.565 | 1.633 |
| Biogas Dirkes GmbH & Co. KG, Südmerzen | 50 | 50 | 413.191 | 316.977 | 96.213 | 12.614 |
| Biogas Dirkes Verwaltungs GmbH, Südmerzen | 50 | 50 | 42.375 | 40.749 | 1.626 | 1.913 |
| Biogas Grieben GmbH & Co. KG, Grieben | 49 | 49 | 678.647 | 464.204 | 214.443 | 58.311 |
| Biogas Grieben Verwaltungs GmbH, Grieben | 49 | 49 | 41.870 | 40.122 | 1.747 | 1.849 |
| Biogas Rönnau GmbH & Co. KG, Ahlhorn | 50 | 50 | -1.325.014 | -1.434.818 | 109.804 | -495.039 |
| Biogas Rönnau Verwaltungs GmbH, Ahlhorn | 50 | 50 | 41.215 | 39.616 | 1.492 | 1.518 |
| Biogas Kruse GmbH & Co. KG, Lohne | 50 | 50 | 541.213 | 380.986 | 160.227 | 178.601 |
| Biogas Talge Verwaltungs-GmbH, Lohne | 49 | 49 | 26.646 | 24.924 | 1.722 | 1.497 |
| Biogas Talge GmbH & Co. KG, Lohne | 49 | 49 | 270.070 | 716.414 | -146.344 | 41.137 |
| Biogas Kuck GmbH & Co. KG, Wiefelstede | 49 | 49 | -96.737 | -215.799 | 119.061 | -20.380 |
| Saergas GmbH & Co. KG, Saerbeck | 33,33 | 33,33 | NA | NA | 138.111 | NA |
| Biogas Gallin I GmbH & Co. KG, Gallin-Kuppentin, Gallin | 50 | 50 | 645.502 | 807.886 | 187.616 | 217.816 |
| Biogas Gallin I Verwaltungs GmbH, Gallin-Kuppentin, Gallin | 50 | 50 | 36.665 | 35.263 | 1.402 | 1.440 |
| Biogas Gallin II GmbH & Co. KG, Gallin-Kuppentin, Gallin | 50 | 50 | 1.026.338 | 992.187 | 234.152 | 122.238 |
| Biogas Gallin II Verwaltungs GmbH, Gallin-Kuppentin, Gallin | 50 | 50 | 36.018 | 34.639 | 1.379 | 1.414 |
| Alternativ-Energie Priborn GmbH & Co. KG, Priborn | 50 | 50 | 529.921 | 468.908 | 61.013 | 6.743 |
| Alternativ-Energie Priborn Verwaltungs GmbH, Priborn | 50 | 50 | 45.370 | 44.969 | 402 | 532 |
| Biogas Passin GmbH & Co. KG, Klein Belitz | 50 | 50 | 399.118 | 475.489 | -26.371 | 201.969 |
| Biogas Passin Verwaltungs GmbH, Klein Belitz | 50 | 50 | 26.609 | 25.446 | 1.163 | 563 |
| OxFa GmbH, Scheßlitz | 25,1 | 25,1 | NA | 565.233 | NA | 259.656 |
| Zweite Biogas Bützow Betriebs GmbH & Co. KG, Bützow | 46,5 | 46,5 | 482.434 | 321.632 | 160.802 | 205.310 |
| Methaisne Energie Vertres SAS, Courbevoie/Frankreich | 33,33 | 33,33 | 501.494 | 537.055 | -35.561 | -17.529 |
Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer in 2020 betrug 49 Personen und teilt sich wie folgt auf:
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| 2020 | |
|---|---|
| gewerbliche Mitarbeiter | 21 |
| Angestellte | 26 |
| Gesamt | 49 |
Die EnviTec Biogas AG mit Sitz in Lohne ist Mutterunternehmen gemäß §§ 290 ff. HGB und stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss sind über den elektronischen Bundesanzeiger und das Unternehmensregister zugänglich.
Es wird der Hauptversammlung am 6. Juli 2021 vorgeschlagen, vom in der Bilanz der EnviTec Biogas AG zum 31. Dezember 2020 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 23.722.185,51 einen Teilbetrag in Höhe von EUR 14.850.000,00 auszuschütten. Dies entspricht einer Ausschüttung von 1,00 Euro pro Aktie unter Berücksichtigung der eigenen Anteile in Höhe von EUR 150.000,00.
Lohne, 12. Mai 2021
Olaf von Lehmden
Jürgen Tenbrink
Jörg Fischer
Wir haben den Jahresabschluss der EnviTec Biogas AG, Lohne, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs-und Bewertungsmethoden - geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-o-lb-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Steinfeld, den 12. Mai 2021
Kohl & Zerhusen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Gez. Michael Kohl, Wirtschaftsprüfer
Gez. ppa. Marcus Böhnke, Wirtschaftsprüfer
Die Hauptversammlung hat beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2020 von insgesamt EUR 23.722.185,51 in Höhe von EUR 14.850.000,00 zur Zahlung einer Dividende von 1,00 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie zu verwenden sowie den Restbetrag in Höhe von EUR 8.872.185,51 auf neue Rechnung vorzutragen.
Lohne, den 6. Juli 2021
Für den Vorstand
gez. Olaf von Lehmden, Vorsitzender
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