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KPS AG

Quarterly Report May 16, 2022

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Quarterly Report

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Finanzbericht: 30733908

KPS AG

Unterföhring

Halbjahresfinanzbericht

HALBJAHRESBERICHT 21/​22

AN DIE AKTIONÄRE

Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Aktionärinnen und Aktionäre,

im ersten Halbjahr 2021/​2022 konnte KPS die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie weitgehend überwinden und mit einem erfreulichen Umsatzwachstum von 12,5% auf einen Wachstumspfad zurückkehren. Zum Wachstum trugen insbesondere unsere E-Commerce und ERP-Services bei. Wir unterstreichen damit die hohe Relevanz der KPS für Ihre Kunden, die wir sowohl im Frontend in den Beziehungen unserer Kunden mit ihren Endkunden als auch im Backend bei den zentralen ERP-Systemen und IT-Landschaften haben.

So unterstützen wir beispielsweise im Bereich E-Commerce unsere Kunden darin, ihre Performance im Frontend deutlich zu verbessern: Eine höhere Reichweite, mehr Leads, steigende Kunden-Conversion, Marktanteilsgewinne und schließlich steigende Umsätze zu erzielen.

Zudem zeigen die ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres die Stärke der KPS in ihrem Brot-und Buttergeschäft - der digitalen Transformation von ERP-Systemen. Die Nachfrage nach digitalen Transformationsprojekten hat sich stark erholt. In der digitalen Transformation helfen wir unseren Kunden, ihre IT- und Softwaresysteme mit unserer Expertise und Technologien auf den neuesten Stand zu bringen, damit sie effizienter betrieben werden können.

Gemäß unseren Erwartungen hat sich das Umsatzwachstum nicht eins zu eins in der operativen Entwicklung niedergeschlagen. Wir haben die Kapazitäten unserer IT- und Projektspezialisten auf Grund der erfreulichen Nachfrageentwicklung hochgefahren und dabei neben der Einstellung neuen Personals verstärkt auf externe Dienstleister zurückgegriffen. Darüber hinaus hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum der Projektmix etwas stärker Richtung inländischem Geschäft verschoben. Schließlich lag im ersten Halbjahr die Betonung stärker auf dem Umsatzwachstum.

Die Unsicherheiten und Risiken sind durch den Krieg in der Ukraine erneut gestiegen. Derzeit sehen wir jedoch keine substanziell negativen Auswirkungen auf aktuelle und in diesem Jahr neu geplante Projekte. Daher bestätigen wir unsere Prognose vom Januar 2022, im Geschäftsjahr 2021/​2022 die Umsatzerlöse im Vergleich zum Geschäftsjahr 2020/​2021 im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich steigern zu können. Darüber hinaus ist geplant ein EBITDA mindestens auf Niveau des Geschäftsjahres 2020/​2021 zu erzielen. Diese Planung beruht darauf, dass die geplanten Projekte durchgeführt werden können.

München, im Mai 2022

Ihr Vorstand

Leonardo Musso

KPS AM KAPITALMARKT IM ERSTEN HALBJAHR 2021/​2022

Kursentwicklung im Berichtszeitraum (01.10.2021 bis 31.03.2022)

Die Aktie der KPS AG verzeichnete im ersten Halbjahr des Geschäftsjahrs 2021/​2022 insgesamt ein Minus von 7 %. Am 16. Dezember 2021 erreichte die Aktie mit 4,00 Euro ihren absoluten Tiefstand innerhalb des Betrachtungszeitraums. Die Aktie erreichte ihren Höchststand für den Beobachtungszeitraum mit 4,85 Euro am 20. Januar 2022. Der Schlusskurs am 31.03.2022 lag bei 4,51 Euro.

Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen der KPS-Aktie an allen deutschen Handelsplätzen betrug im Berichtszeitraum rund 11.496 Stück (Vorjahr: 51.657 Aktien). Die Marktkapitalisierung der KPS AG lag am 31. März 2022 bei 168,7 Mio. Euro auf der Basis von 37.412.100 im Umlauf befindlichen Aktien.

Stammdaten zur Aktie

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Sektor Software (IT-Dienstleister)
ISIN DE000A1A6V48
WKN A1A6V4
Börsensymbol KSC
Erstnotiz 14. Juli 1999
Anzahl und Art der Aktien 37.412.100 auf den Namen lautende Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien)
Grundkapital 37.412.100,00 Euro
Börsenplätze Frankfurt, Stuttgart, Hamburg, Berlin-Bremen, Düsseldorf und München sowie XETRA
Marktsegment Regulierter Markt
Transparenzlevel Prime Standard
Designated Sponsor Hauck & Aufhäuser Privatbankiers

Die Aktie im Überblick

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Eröffnungskurs (01. Oktober 2021) 4,85 Euro
Höchstkurs (08. Oktober 2021) 4,90 Euro
Tiefstkurs (16. Dezember 2021) 4,00 Euro
Schlusskurs (31. März 2022) 4,51 Euro
Handelsvolumen (01. Oktober 2021 bis 31. März 2022, durchschnittliche Stückzahl) 11.496
Marktkapitalisierung (31. März 2022) 168,7 Mio. Euro

Aktionärsstruktur

Angaben auf Basis der zugegangenen Stimmrechtsmitteilungen gem. Wertpapierhandelsgesetz, WpHG (Stand: 28. Januar 2018) sowie Unternehmensinformationen; Streubesitz nach Definition der Deutschen Börse mit Anteilen am Aktienkapital von unter 5 %.

Zum 31. März 2022 stellt sich die Aktionärsstruktur der KPS AG wie folgt dar: Herr Michael Tsifidaris, Vorsitzender des Aufsichtsrats besitzt 24,3 % der Unternehmensanteile. Aufsichtsrat Uwe Grünewald besitzt 10,8 % des stimmberechtigten Grundkapitals. Leonardo Musso, Vorstand der KPS AG, hält 11,0 % der Anteile an der Gesellschaft. Damit liegen 46,1% der Stimmrechtsanteile bei der aktuellen Unternehmensführung der KPS AG. Diese werden der KPS AG auch künftig als Ankeraktionäre und Verwaltungsmitglieder eng verbunden bleiben.

Das ehemalige Vorstandsmitglied Dietmar Müller verfügt aktuell noch über 10,2 % der Stimmrechtsanteile. Ein weiterer Investor mit Anteilen über 5,0 % ist die Allianz I.A.R.D. S.A. mit aktuell 6,7 %. Der Free Float beläuft sich auf 37,0 %. Die KPS AG steht im stetigen Austausch mit aktuellen und potenziellen Investoren und ist bestrebt, ihren Aktionärskreis gezielt zu erweitern.

Finanzkalender

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18.05.2022 Bekanntgabe der Zahlen des Halbjahres 2021/​2022
21.05.2022 Ordentliche Hauptversammlung in München
21.07.2022 Bekanntgabe der Zahlen des 3. Quartals 2021/​2022

Analystenresearch

Die Entwicklung der KPS-Aktie wird kontinuierlich von den renommierten Bankhäusern M.M.Warburg Berenberg sowie Hauck & Aufhäuser analysiert und bewertet.

In Ihrem Research vom 11.02.2022 veröffentlicht Warburg in ihrem Kommentar zur KPS ein Kursziel von 8,40 Euro (Rating: Kaufen). Die Berenberg Bank stuft in ihrer letzten Publikation (21.01.2022) die Aktie mit HOLD und einem Kursziel von 5,00 Euro ein. Hauck & Aufhäuser veröffentlichte am 11.02.2022 in Ihrem Kommentar zu KPS ein Kursziel von 8,60 Euro (Rating: Kaufen).

Investor Relations

Im Berichtsjahr 2020/​2021 sowie im ersten Halbjahr 2021/​2022 erfüllte die KPS AG im Rahmen der Notierung im Prime Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse die höchsten gesetzlichen und börsenrechtlichen Publizitäts- und Transparenzstandards des Regulierten Marktes. Institutionelle Investoren, Finanzanalysten und private Aktionäre informierte die Gesellschaft unverzüglich über die aktuelle Geschäftsentwicklung und über Vorgänge von Bedeutung für die Kursentwicklung des Unternehmens.

Zur Kapitalmarktkommunikation der KPS gehörten neben der Veröffentlichung deutsch- und englischsprachiger Finanzberichte und Unternehmensmeldungen auch Telefonkonferenzen für Analysten zur Bekanntgabe der Quartals-, Halbjahres und Jahreszahlen. Darüber hinaus stand und steht das Management der KPS in regelmäßigem persönlichem Dialog mit den Marktteilnehmern und ist bestrebt über die gesetzlichen Verpflichtungen hinaus weitere IR-Aktivitäten durchzuführen.

Der direkte Austausch mit den Investoren liegt dem Management weiterhin am Herzen, weshalb über die Telefonkonferenzen zu Finanzveröffentlichungen hinaus auch virtuell bzw. telefonisch regelmäßig direkte Gespräche mit Investoren und Analysten stattfinden.

Die Hauck und Aufhäuser Privatbankiers AG fungiert als Designated Sponsor in der Bereitstellung verbindlicher Geld- und Briefkurse für eine angemessene Liquidität und entsprechende Handelbarkeit der KPS-Aktie.

Weitere Informationen stehen interessierten Anlegern im Investor Relations-Bereich der Homepage unter https:/​/​www.kps.com/​de/​investor-relations.html zur Verfügung.

ZWISCHENLAGEBERICHT

1. WIRTSCHAFTSBERICHT

1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung¹

Entwicklung der Weltwirtschaft

Nach den starken Beeinträchtigungen vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie wurde die in 2021 einsetzende Erholung der Weltwirtschaft durch den Krieg in der Ukraine seit Ende Februar 2022 nachhaltig gebremst. 2

Nach zwei Pandemiejahren und einer zuletzt stetigen Erholung der Weltwirtschaft zeigen die im März veröffentlichten Prognosen des Internationalen Währungsfonds eine deutliche Verlangsamung der positiven Entwicklung. So wird inzwischen erwartet, dass das Wachstum der Weltwirtschaft von 6,1 % im Jahr 2021 auf 3,6 % in 2022 und 2023 zurückgehen wird. Dies bedeutet eine Senkung der Wachstumsprognosen von 0,8 % für 2022 und 0,2 % in 2023 gegenüber den ursprünglichen Prognosen von Januar dieses Jahres. 3

Der Krieg in der Ukraine belastet die Weltwirtschaft einerseits durch die Verstärkung der allgemeinen Inflation und hemmt gleichzeitig die zuvor positive Entwicklung des Welthandels ab. Dieser hatte die im Sommer 2021 verzeichnete Schwäche in den letzten Monaten des Jahres 2021 überwunden und deutete zuletzt auf eine deutlich aufwärtsgerichtete Konjunktur hin. 4

Entwicklung in Europa

Laut dem Kieler Institut für Weltwirtschaft hat die Wirtschaftsleistung im Euroraum das Vor-Corona-Niveau inzwischen überschritten, während sich auch hier die Verbraucherpreisinflation stark beschleunigt hat. Die gesamtwirtschaftliche Produktion verzeichnete im zweiten und dritten Quartal 2021 kräftige Zuwächse, legte im vierten Quartal 2021 jedoch nur noch leicht um 0,3 % zu. 5

In Schweden, Dänemark, Polen und Ungarn konnte zuletzt das Vorkrisenniveau deutlich überschritten werden, während Kroatien, Bulgarien und Rumänien dieses ebenfalls erreicht haben. Tschechiens Wirtschaftsleistung liegt hingegen weiterhin unterhalb des Vor-Corona-Niveaus. Gerade die mittel- und osteuropäischen EU-Staaten treffen die Folgen des Ukraine-Krieges deutlich, auch infolge geografischer Nähe und intensiver Handelsverflechtungen mit Russland und der Ukraine. Schlusslicht in der BIP-Entwicklung für 2021 bilden Deutschland mit einem Plus von 2,9 % in 2021 sowie Tschechien (+3,3 %), die Slowakei (+3,0 %) und Finnland (+3,3 %). Irland konnte mit 13,4 % das höchste BIP-Wachstum der EU vorweisen. 6

Entwicklung in Deutschland

Im zweiten Jahr der COVID-19-Pandemie wurde die industrielle Entwicklung in Deutschland maßgeblich durch gravierende Lieferengpässe und einer damit einhergehenden Beeinträchtigung der Industrieproduktion beeinflusst. Ebenfalls dämpfend wirkten sich zudem die allgemeinen Kontaktbeschränkungen sowie eine erhöhte Anzahl an krankheits- und quarantänebedingten Arbeitsausfällen auf die wirtschaftliche Entwicklung aus. 7

1 In dem Abschnitt Gesamtwirtschaftliche Entwicklung beziehen sich Angaben zu einem Quartal auf das Kalenderjahr und nicht auf das Wirtschaftsjahr der KPS (01.10. - 30.09)

2 https:/​/​www.imf.org/​en/​Publications/​WEO/​Issues/​2022/​04/​19/​world-economic-outlook-april-2022

3 Ebd.

4 https:/​/​www.ifw-kiel.de/​fileadmin/​Dateiverwaltung/​IfW-Publications/​-ifw/​Konjunktur/​Prognosetexte/​deutsch/​2022/​KKB_​87_​2022-Q1_​Welt_​DE.pdf

5 Ebd.

6 https:/​/​www.ifw-kiel.de/​fileadmin/​Dateiverwaltung/​IfW-Publications/​-ifw/​Konjunktur/​Prognosetexte/​deutsch/​2022/​KKB_​87_​2022-Q1_​Welt_​DE.pdf

7 https:/​/​www.ifw-kiel.de/​fileadmin/​Dateiverwaltung/​IfW-Publications/​-ifw/​Konjunktur/​Prognosetexte/​deutsch/​2022/​KKB_​89_​2022-Q1_​Deutschland_​DE.pdf

Die privaten Konsumausgaben verzeichneten laut der Kieler Konjunkturberichte einen leicht positiven Anstieg von 0,1 % im Vergleich zum Vorjahr. Durch einen Rückgang des Pandemiegeschehens und den damit verbundenen gelockerten Infektionsschutzmaßnahmen konnten sich die privaten Konsumausgaben zeitweise kräftig erholen. Im vierten Quartal 2021 wurde diese Erholung durch einen erneuten Anstieg der Fallzahlen stark getrübt. Insgesamt nahmen die pandemiebedingten Belastungen, insbesondere bei kontaktintensiven Dienstleistungen, jedoch ab. 8

Bei dem deutschen Bruttoinlandsprodukt konnte eine Steigerung von +2,2 % im zweiten Quartal 2021 festgestellt werden. Auch im dritten Quartal 2021 wurde ein leichtes Wachstum von +1,7 % verzeichnet, wobei das vierte Quartal 2021 mit einem Einbruch von -0,3% beendet wurde. 9

Die Arbeitslosenzahlen sind in Deutschland um 0,2 % auf 5,7 % in 2021 gesunken. 10

1.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2021 konnte der Gesamtumsatz der Consultingbranche laut des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater (BDU) von 34,6 Milliarden Euro in 2020 auf 38,1 Milliarden Euro gesteigert werden.

Die höchsten Wachstumsraten verzeichnete die Organisations- und Prozessberatung mit einem Umsatzplus von 11 % sowie die HR-Beratung mit einem Umsatzplus von 11,5 %. Zu dieser positiven Entwicklung trugen maßgeblich Projekte in den Bereichen Vertrieb (+15 %), Beschaffung und Supply Chain Management (+13,5 %) sowie Führungskräfteentwicklung (+14,0 %) und Employer Branding (12,5 %) bei.

Der Anteil weiblicher Mitarbeitender in der Consultingbranche ist im Zuge von flexibleren Arbeitsformen und Remotearbeit bedingt durch die Corona-Pandemie um 4 Prozentpunkte auf insgesamt 39 % gestiegen.

1.3 Geschäftsverlauf

Im ersten Halbjahr 2021/​2022 verzeichnete KPS insgesamt einen erfreulichen Geschäftsverlauf. Die durch die Coronakrise verursachten negativen Effekte auf einzelne bestehende und potentiell neue Projekte im Vorjahreszeitraum 2020/​2021 konnte KPS im ersten Halbjahr 2021/​2022 überwinden.

Auf dem für KPS wichtigen Heimatmarkt Deutschland erholte sich die Nachfrage nach ERP-Transformationsprojekten deutlich. Zudem blieb der Bedarf der KPS-Kunden an E-Commerce-Projekten insbesondere in Großbritannien weiterhin auf einem hohen Niveau.

Dies führte dazu, dass die KPS im Berichtszeitraum ein robustes Umsatzwachstum verzeichnen konnte. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2021/​2022 steigerte KPS Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum den Umsatz um 12,5 % auf 86,6 Mio. Euro. Der Start neuer Projekte sowie das Hochfahren von bestehenden Projekten, die auf Grund der negativen Corona-Effekte bei vereinzelten Kunden pausiert wurden, trugen zum Umsatzwachstum bei.

Das EBITDA im ersten Halbjahr 2021/​2022 ging entsprechend den Erwartungen von 11,4 Mio. Euro in der Vorjahresperiode leicht um 2,8 % auf 11,1 Mio. Euro im Berichtszeitraum zurück. Die EBITDA-Marge reduzierte sich entsprechend von 14,8 % um zwei Prozentpunkte auf 12,8 %.

Die deutlich gesteigerte Nachfrage erforderte ein schnelles Hochfahren der Kapazitäten, insbesondere bei IT- sowie Projektspezialisten. Der Materialaufwand, in dem hauptsächlich die Aufwendungen für Fremddienstleistungen (Freelancer) abgebildet werden, stieg um 23,8 % auf 30,3 Mio. Euro und die Materialaufwandsquote erhöhte sich von 31,8 % auf 35,0 %.

Das EBIT lag mit 7,5 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahreszeitraumes und KPS erwirtschaftete eine EBIT-Marge bei 8,6% (Vorjahr: 9,7%).

8 Ebd.

9 Ebd.

10 Ebd.

1.4 Auswirkungen der COVID-19-Pandemie

KPS konnte im ersten Halbjahr 2021/​2022 die negativen Effekte aus der Corona-Pandemie überwinden und auf einen Wachstumspfad zurückkehren. Für die Mitarbeiter der KPS besteht weiterhin die Möglichkeit, aus dem Home Office zu arbeiten sofern dies die Kundenprojekte und -bedürfnisse zulassen.

Darüber hinaus ist es ein integraler Bestandteil der KPS-Strategie, Transformationsprojekte verstärkt durch Remote-Lösungen beziehungsweise durch ein kombiniertes Liefermodell bestehend aus Beratung vor Ort und tLab, d.h. Dienstleistungen ortsungebunden zuzuliefern, durchzuführen. Das Liefermodell unterstützt das hybride Arbeiten, d.h. Mitarbeiter Remote und aus dem Home Office, aus den Standorten oder falls seitens des Kunden gewünscht, am Projektstandort arbeiten lassen.

Schließlich sollte mit der Weiterentwicklung der Rapid Transformation Methode zu den Instant Platforms Produkten der Trend zu Remote-Liefermodellen verstärkt werden und damit hypride Arbeitsmodelle über die Zeit sich verstetigen.

1.4.1 Ertragslage KPS-Konzern

Gewinn- und Verlustrechnung KPS-Konzern nach IFRS (Kurzfassung)

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in Tsd. € 2021/​2022 2020/​2021
Umsatzerlöse 86.566 76.941
Aktivierte Eigenleistungen 44 403
Sonstige betriebliche Erträge 382 499
Materialaufwand -30.300 -24.476
Personalaufwand -37.503 -34.934
Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.111 -7.036
Operatives Ergebnis vor Abschreibung (EBITDA) 11.078 11.397
Abschreibungen (M&A bereinigt) -3.229 -3.465
Operatives Ergebnis (EBIT) bereinigt 7.849 7.931
Abschreibungen (M&A bedingt) -385 -449
Operatives Ergebnis (EBIT) 7.464 7.483
Finanzergebnis -234 -276
Ergebnis vor Ertragsteuern* 7.231 7.207
Ertragsteuern -2.155 -1.825
Ergebnis nach Ertragsteuern 5.076 5.382

* entspricht dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

Umsatzerlöse

Im ersten Halbjahr 2021/​2022 erzielte KPS ein robustes Umsatzwachstum von 12,5 %. Der Umsatz lag damit bei 86,6 Mio. Euro gegenüber 76,9 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2020/​2021. Zum Umsatzwachstum trugen eine starke Nachfrage nach ERP-Projekten sowie eine weiterhin anhaltend hohe Nachfrage nach E-Commerce-Dienstleistungen bei.

Im Berichtszeitraum stieg der Umsatz in Deutschland um 5,1 % auf 36,0 Mio. Euro. Damit wurden 41,6 % der Konzernerlöse in Deutschland erwirtschaftet. Im Ausland erhöhte sich der Umsatz um 18,4 % auf 50,6 Mio. Euro.

Aktivierte Eigenleistungen

Im Geschäftshalbjahr 2021/​2022 wurden 0,04 (Vorjahr: 0,4) Mio. Euro Eigenleistungen aktiviert. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Rückgang von 89,1%.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Berichtszeitraum wie auch im Vorjahreszeitraum Erträge aus betriebsbedingten Nebenleistungen. Dazu zählen beispielsweise Weiterberechnungen und Erträge von Rückstellungsauflösungen. Insgesamt blieben die sonstigen betrieblichen Erträge gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres mit 0,4 Mio. Euro nahezu unverändert (Vorjahr: 0,5 Mio. Euro).

Materialaufwand

Im Berichtszeitraum stieg der Materialaufwand um 23,8 % bzw. um 5,8 Mio. Euro auf 30,3 Mio. Euro (Vorjahr: 24,5 Mio. Euro). Entsprechend erhöhte sich die Materialaufwandsquote im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr von 31,8 % auf 35,0 %.

Der Anstieg ist im Wesentlichen durch einen erhöhten Einsatz von Fremdberatern bedingt durch die deutlich erhöhte Nachfrage nach Projektdienstleistungen zurückzuführen. Die Aufwendungen für Fremdleistungen stiegen im Berichtszeitraum um 26,1 % auf 29,5 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 23,4 Mio. Euro).

Personalaufwand

Der Personalaufwand erhöhte sich in der Berichtsperiode um 7,4 % auf 37,5 Mio. (Vorjahreszeitraum: 34,9 Mio. Euro). Die Personalaufwandsquote reduzierte sich von 45,4 % auf 43,3 % in der Berichtsperiode, da der Anstieg unterhalb des Umsatzwachstums lag.

Zum 31. März 2022 waren im KPS-Konzern 668 (zum gleichen Stichtag im Vorjahr: 613) Mitarbeiter beschäftigt. Die gestiegene Mitarbeiterzahl ist auf die gestiegene Nachfrage sowie auf die Vorbereitung auf weiteres, erwartetes Wachstum zurückzuführen. Zum einen erhöhte KPS den Mitarbeiterbestand, um die deutlich gestiegene Nachfrage nach Projektdienstleistungen bedienen zu können. Zum anderen schafft KPS Kapazitäten, um auf den potentieller neuer Projekte vorbereitet zu sein.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 15,3 % auf 8,1 Mio. Euro (Vorjahr: 7,0 Mio. Euro). Sie enthalten im Wesentlichen Reise- und KFZ-Kosten, nicht projektbezogene Fremdleistungen sowie Betriebskosten.

Abschreibungen

Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögen lagen bei 3,6 Mio. Euro und damit leicht unter dem Wert des Vorjahreszeitraumes (3,9 Mio. Euro).

Die Abschreibungen inkludieren IFRS16 ("Leasing") bedingte Abschreibungen in Höhe von 2,4 Mio. Euro (Vorjahr: 2,6 Mio. Euro) sowie M&A-bedingte Abschreibungen in Höhe von 0,4 Mio. Euro (Vorjahr: 0,4 Mio. Euro).

Finanzergebnis

Das Finanzergebnis des Konzerns lag im ersten Halbjahr 2021/​2022 bei - 0,2 Mio. Euro (Vorjahr: - 0,3 Mio. Euro).

Ergebnis nach Ertragsteuern

KPS erzielte ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 5,1 Mio. Euro gegenüber 5,4 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Die Steuerquote lag im Berichtszeitraum bei 29,8 % und damit über der Steuerquote von 25,3 % im Vorjahreszeitraum.

EBIT

In der Berichtsperiode erwirtschaftete KPS ein EBIT in Höhe von 7,5 Mio. Euro. Das EBIT lag damit auf dem Niveau des Vorjahreszeitraumes (Vorjahr: 7,5 Mio. Euro). Die EBIT-Marge lag bei 8,6 % gegenüber 9,7% im ersten Halbjahr 2020/​2021.

Ergebnis je Aktie

Das verwässerte wie auch das unverwässerte Ergebnis je Aktie betrug in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2021/​2022 0,14 Euro gegenüber 0,14 Euro im Vorjahr. Die durchschnittliche Anzahl der Aktien hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert und beträgt weiterhin 37.412.100.

1.5 Vermögenslage und Kapitalstruktur KPS Konzern (Kurzfassung)

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in Tsd. € 31.03.2022 30.09.2021
Langfristige Vermögenswerte 106.246 108.845
Kurzfristige Vermögenswerte 56.008 51.563
Gesamtvermögen 162.255 160.408
Eigenkapital 74.095 69.019
Langfristige Schulden 27.720 29.827
Kurzfristige Schulden 60.440 61.562
Summe Schulden 88.160 91.389
Summe Eigenkapital und Schulden 162.255 160.408

Wertorientierte Konzernsteuerung

Im KPS-Konzern besteht ein Kontroll- und Steuerungssystem, das auf die Wertsteigerung des Gesamtkonzerns abzielt. Hieraus abgeleitet ergeben sich die Zielsetzungen für die einzelnen Segmente und Konzernunternehmen. Die Steuerung erfolgt ausgehend vom Konzern über die Segmente bis auf die einzelnen Profit-Center-Ebenen. Die periodische Steuerung wird unter Berücksichtigung der durch die internationale Rechnungslegung definierten Bilanzierungs- und Bewertungsregeln durchgeführt. Als Kennzahlen für die Steuerung werden neben dem Umsatz und EBITDA bestimmte Segment- und Profit Center-bezogene Kennzahlen verwendet.

Finanzlage und Investitionen

Das Finanzmanagement bei KPS hat grundsätzlich das Ziel, die Liquidität des Unternehmens jederzeit sicherzustellen. Es umfasst Kapitalstruktur-, Cash- und Liquiditätsmanagement.

Mit den im Berichtshalbjahr erwirtschafteten Ergebnissen sowie der soliden Bilanzstruktur zum 31.03.2022 ist es gelungen, die erforderlichen liquiden Mittel für den laufenden Betrieb der KPS in ausreichendem Umfang zur Verfügung zu stellen.

Zum Stichtag 31. März 2022 lagen die Zahlungsmittel bei 8,1 Mio. Euro und damit unverändert zum Stichtag 30.09.2021 (8,1 Mio. Euro). Es bestanden Bankverbindlichkeiten in Höhe von 25,6 Mio. Euro (30.09.2021: 21,3 Mio. Euro). Damit ergibt sich eine direkte Nettofinanzverschuldung gerechnet auf Basis Zahlungsmittel abzüglich Bankverbindlichkeiten in Höhe von 17,5 Mio. Euro zum Stichtag 31.03.2021 (30.09.2021: 13,2 Mio. Euro).

Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit lag im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021/​2022 bei 2,9 Mio. Euro gegenüber 3,9 Mio. Euro im Vorjahr.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit in der Berichtsperiode 2020/​2021 belief sich auf - 4,5 Mio. Euro (Vorjahr: -5,3 Mio. Euro). Die reduzierten Auszahlungen aus der Investitionstätigkeit ist vornehmlich auf die geringeren Mittelabflüsse für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen sowie für Kaufpreiszahlungen zurückzuführen.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug im ersten Halbjahr + 1,7 Mio. Euro (Vorjahrjahreszeitraum: -9,6 Mio. Euro).

Die Finanzmittelfonds lagen zum Stichtag 31.03.2022 bei 8,1 Mio. Euro gegenüber 9,0 Mio. Euro zum Stichtag der Vorjahresperiode (31.03.2021).

Vermögenslage

Der KPS-Konzern verfügt über eine fristenkongruente Bilanzstruktur.

Die Bilanzsumme lag zum Ende der Berichtsperiode 31.03.2022 bei 162,3 Mio. Euro was gegenüber dem Stichtag 30.09.2021 einem leichten Anstieg von 1,2 % entspricht (160,4 Mio. Euro).

Entwicklung Vermögenswerte

Die langfristigen Vermögenswerte beliefen sich zum Stichtag 31. März 2022 auf 106,2 Mio. Euro (Stichtag 30.09.2021: 108,8 Mio. Euro). Die darin enthaltenen Nutzungsrechte aus der Aktivierung aus Leasingverträgen lagen bei 25,1 Mio. Euro (30.09.2021: 26,7 Mio. Euro). Zudem beinhalten die langfristigen Vermögenswerte die Geschäfts- bzw. Firmenwerte aus Unternehmenserwerben der KPS in Höhe von 62,5 Mio. Euro (30.09.2021: 62,5 Mio. Euro). Das langfristige Vermögen entsprach zum Ende der Berichtsperiode 65,5 % des Gesamtvermögens (30.09.2021: 67,9 %)

Die kurzfristigen Vermögenswerte in Höhe von 56,0 Mio. Euro zum Stichtag 31.03.2022 setzen sich vorwiegend aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 35,9 Mio. Euro (30.09.2021: 34,5 Mio. Euro), Vertragsvermögenswerte in Höhe von 8,9 Mio. Euro (30.09.2021: 6,0 Mio. Euro) sowie den Zahlungsmitteln in Höhe von 8,1 Mio. Euro (30.09.2021: 8,1 Mio. Euro zusammen). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zusammen mit den Vertragsvermögenswerten sind im Vergleich zum Stichtag 30.09.2021 um 4,3 Mio. Euro bzw. um 10,5 % gestiegen. Der Anstieg ist auf die Ausweitung des Geschäftsvolumens zurückzuführen.

Entwicklung Eigenkapital

Das Eigenkapital des KPS-Konzerns hat sich im Vergleich zum Stichtag 30.09.2021 um 5,1 Mio. Euro erhöht und weist zum 31. März 2022 einen Wert in Höhe von 74,1 Mio. Euro (30.09.2021: 69,0 Mio. Euro) aus. Die Eigenkapitalquote lag zum Ende des Berichtszeitraumes 31.03.2022 bei 45,7 % gegenüber dem Stichtag 30.09.2021 in Höhe von 43,0 %.

Entwicklung Schulden

Zum Stichtag 31.03.2022 gingen die langfristigen Schulden gegenüber dem Stichtag 30.09.2021 um 7,1 % bzw. um 2,1 Mio. Euro auf 27,7 Mio. Euro zurück. Den größten Posten innerhalb der langfristigen Schulden bildeten mit 20,3 Mio. Euro (30.09.2021: 21,7 Mio. Euro) die langfristigen Leasingverbindlichkeiten. Neben den langfristigen Leasingverbindlichkeiten inkludieren die langfristigen Schulden unter anderem ein Bankdarlehen in Höhe von 3,3 Mio. Euro (30.09.2021: 4,0 Mio. Euro) sowie Verbindlichkeiten für Earn-out Zahlungen.

Die kurzfristigen Schulden reduzierten sich gegenüber dem Stichtag 30.09.2021 leicht um 1,8 % auf 60,4 Mio. Euro (30.09.2021: 61,6 Mio. Euro).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lagen zum Stichtag der Berichtsperiode bei 9,5 Mio. Euro (30.09.2021: 7,6 Mio. Euro). Die kurzfristigen Finanzschulden sind um 28,9 % auf 22,3 Mio. Euro gestiegen. Der Anstieg resultiert hauptsächlich aus Earn-out Zahlungen in Höhe von 4,5 Mio. Euro.

1.6 Alternative Leistungskennzahlen

Die KPS AG verwendet im Rahmen ihrer Regel- und Pflichtpublikationen alternative Leistungskennzahlen (Alternative Performance Measures (APM)), die nicht nach IFRS definiert sind. Die Definitionen der alternativen Leistungskennzahlen wurden auf der Website unter www.kps.com/​de/​investor-relations.html öffentlich zugänglich gemacht.

1.7 Mitarbeiter

Zusatzbericht Personal¹¹

Unsere Mitarbeiter überzeugen unsere Kunden durch ein fundiertes Fachwissen und einen außerordentlichen Leistungseinsatz. Dies setzen eine hohe fachliche Qualifikation sowie die fortlaufende Weiterbildung unserer Mitarbeiter voraus. Diese Maßstäbe setzen wir auch bei der Neueinstellung von Mitarbeitern an. Unsere zentralen Leitmotive sind eine bestmögliche Kundenorientierung, ausgeprägte Leistungsbereitschaft, Sicherung und Verbesserung unserer Qualitätsstandards sowie ein positives Arbeitsumfeld.

Zum 31. März 2022 waren im KPS-Konzern 668 Mitarbeiter beschäftigt. Zum Stichtag 30.09.2021 lag die Zahl der Beschäftigten bei 647 und zum Stichtag 31.03.2021 bei 613.

In Deutschland beschäftigte die KPS 466 Mitarbeiter (30.09.2021: 459). Dies entspricht einem Anteil von 69,8 % (30.09.2021 70,9 %) im Gesamtkonzern.

Der Personalaufwand lag in der Berichtsperiode bei 37,5 Mio. Euro und damit 7,4% höher im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

11 Aus Vereinfachungsgründen verwendet KPS nur eine Geschlechtsform. Jede andere Geschlechtsform ist darin ausdrücklich ebenfalls eingeschlossen.

Mitarbeiter im KPS-Konzern

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31.03.2022 30.09.2021 Veränderung
Mitarbeiter*innen pro Region
Deutschland 466 459 7
Spanien 91 75 16
Großbritannien 68 75 -7
Dänemark 21 18 3
Schweiz 6 5 1
Österreich 4 5 -1
Schweden 6 4 2
Norwegen 3 3 0
Niederlande 3 3 0
Gesamt 668 647 21
Mitarbeiter*innen nach Funktion
Vorstand 1 1 0
Geschäftsführer 12 12 0
Berater 549 529 20
Verwaltung 101 101 0
Auszubildende 5 4 1
Gesamt 668 647 21

Neben den in der obigen Darstellung genannten Geschäftsführern ist auch der Vorstand der KPS AG, Herr Leonardo Musso, (bei insgesamt fünfzehn Gesellschaften) als Geschäftsführer bestellt. Somit sind dreizehn Personen als Geschäftsführer im KPS-Konzern per 31. März 2022 tätig.

1.8 Nachtragsbericht

Berichtspflichtige Ereignisse

Insgesamt sind bis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Konzernlageberichts keine berichtspflichtigen Ereignisse oder Veränderungen eingetreten, die das im vorliegenden Konzernabschluss vermittelte Bild der Lage für die Berichtsperiode 01.10.2021 bis 31.03.2022 des Konzerns beeinflussen.

Veränderungen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Seit dem 31. März 2022 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die einen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der im Konzernabschluss dargestellten Lage für die Berichtsperiode 01.10.2021 bis 31.03.2022 erwarten lassen.

Einschätzung des Vorstands zur aktuellen Entwicklung

Der KPS-Konzern konnte die für das erste Geschäftshalbjahr 2021/​2022 von Aufsichtsrat und Vorstand vorgegebenen Unternehmensziele erreichen.

KPS ist es gelungen, in den ersten sechs Monaten erwartungsgemäß auf einen Wachstumspfad zurückkehren zu können. Maßgebliche Treiber der erfreulichen Entwicklung waren ein deutliches Anziehen der Nachfrage nach ERP-Transformationsprojekten in Deutschland sowie eine anhaltend hohe Nachfrage nach E-Commerce Projekten.

KPS stellt sich dem Wettbewerb um die besten IT-Talente. Um die deutlich angezoge Nachfrage nach Projekten bedienen zu können und um sich auf weiteres Wachstum vorzubereiten, hat der Vorstand die Zahl der eigenen und externen Berater erhöht, mit den entsprechenden Effekten auf den Personal- und Materialaufwand. Gestiegene Kosten lassen sich nur zeitverzögert an Kunden weitergeben.

Der Krieg in der Ukraine hatte im Berichtszeitraum noch keinen Einfluss auf die Geschäftslage. Die Auswirkungen des Konflikts lassen sich derzeit nicht verlässlich abschätzen. Zum Zeitpunkt der Erstellung des vorliegenden Berichts geht der Vorstand jedoch davon aus, die Ziele für das Geschäftsjahr erreichen zu können.

Die Liquiditätsausstattung ist weiterhin gut und die Bilanzrelationen solide. Das Geschäftsmodell ist flexibel und kann schnell neuen Bedingungen angepasst werden. KPS verfügt über hervorragende Plattform- und Produktlösungen, um Unternehmen in ihrer digitalen Transformation zu begleiten.

2. RISIKO- UND CHANCENBERICHT

Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland sowie in unseren wichtigsten europäischen Märkten und die damit einhergehende Veränderung des Investitionsverhaltens haben einen wesentlichen Einfluss auf die Finanz- und Ertragslage sowie die Vermögenslage des KPS-Konzerns. Im Rahmen unserer Research-Aktivitäten werten wir regelmäßig Studien und Prognosen der Wirtschaftsinstitute aus, um über die voraussichtliche Entwicklung der Konjunktur in den für uns relevanten Märkten den erforderlichen Überblick zu erhalten.

Mit dem Ausbruch des Krieges am 24.02.2022 in der Ukraine sind die Risiken für die deutsche und europäische Konjunktur deutlich gestiegen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine mögliche deutliche wirtschaftlichen Eintrübung negative Effekte auf die wirtschaftliche und finanzielle Lage der KPS haben könnte. Zum Zeitpunkt der Erstellung des vorliegenden Berichts waren keine wesentlichen Änderungen im Nachfrageverhalten der Kunden erkennbar. Mit zunehmender Dauer des Konflikts könnten die Risken für das Nachfrageverhalten der Kunden nach Projekten steigen.

Zur Darstellung und Beurteilung weiterer Einzelrisiken verweisen wir auf den ausführlichen Bericht im Geschäftsbericht 2020/​2021.

3. PROGNOSEBERICHT

3.1 Gesamtwirtschaftliche Prognose¹²

Gesamtwirtschaftliche Weltwirtschaft

Nach einem starken Anstieg der Weltproduktion um 5,8 % in 2021 ist laut der Gemeinschaftsdiagnose der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute ein ebenfalls positives Wachstum um 3,5 % im Jahr 2022 zu erwarten. 13

Der Welthandel konnte im vergangenen Jahr 2021 einen Anstieg um 10,3% verzeichnen. Im laufenden Jahr 2022 wird ein weniger dynamisches Wachstum von 3,1 % erwartet. Für 2023 wird wiederum ein ebenfalls positives Wachstum von 2,6 % prognostiziert. Maßgebliche Treiber der rückläufigen Wachstumsdynamik sind laut der Gemeinschaftsprognose einerseits die schwierige Gratwanderung der Zentralbanken zwischen Inflationsprävention und Investitionsanreizen durch niedrige Zinsen und andererseits die Disruption der Weltwirtschaft durch den Ukraine-Krieg. 14

Die steigende Inflation führte im vergangenen Winter dazu, dass viele Zentralbanken die Leitzinsen erhöhten. Seit Beginn des Russland-Ukraine-Kriegs im Februar 2022 befindet sich die internationale Geldpolitik jedoch in einem Zielkonflikt zwischen Preis- und Produktionsstabilisierung, wie er in ähnlicher Weise im Zuge der beiden Ölschocks 1973 und 1979 aufgetreten war. Der Krieg in der Ukraine beeinflusst darüber hinaus die Weltwirtschaft insofern, dass Russland und die Ukraine als bedeutende Rohstoffexporteure aufgrund der Kriegshandlungen weniger exportieren werden. Der Wegfall von Exporten nach Russland, Belarus und in die Ukraine wird nach Angaben der Ökonomen hingegen nur geringfügige Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben. 15

Prognose für die europäische Wirtschaft

Die allgemeine Erholung des Euroraums wird durch den Krieg in der Ukraine ausgebremst. Die absehbaren und bereits eingetretenen Zunahmen der allgemeinen wirtschaftlichen Aktivität werden nun zunehmend durch den Anstieg der Öl- und Gaspreise, den eingebrochenen Handel mit Russland, Belarus und der Ukraine sowie durch die allgemeine Unsicherheit gefährdet. 16

Da dem inflationären Rohstoffpreisschock jedoch erhebliche Antriebskräfte seitens des privaten Konsums gegenüberstehen, wird mit einem starken Zuwachs des Konsums im Euroraum und lediglich einer leicht eingetrübten BIP-Entwicklung in 2022 gerechnet. Der Produktionsanstieg wird im Jahr 2022 voraussichtlich bei 3,3 % liegen. Für das Jahr 2023 wird mit einem Zuwachs von 2,7% gerechnet. 17

Aufgrund der allgemeinen Lockerungen der Infektionsschutzmaßnahmen werden auch die Kurzarbeitsprogramme weiterhin zurückgefahren werden. Die Arbeitslosenquote im Euroraum wird in 2022 voraussichtlich von 7,7 % in 2021 auf nun 6,6 % weiter fallen und in 2023 weiter auf 6,3 % zurückgehen. 18

12 Im Abschnitt Gesamtwirtschaftliche Prognose beziehen sich Anmerkungen zu Quartalen auf das Kalenderjahr und nicht auf das Wirtschaftsjahr der KPS (01.10. - 30.09.)

13 https:/​/​gemeinschaftsdiagnose.de/​wpcontent/​uploads/​2022/​04/​GDF2022_​Gesamtdokument_​unkorrieigert_​12.4_​13h.pdf

14 Ebd.

15 Ebd.

16 Ebd.

17 Ebd.

18 Ebd.

Prognose für die deutsche Wirtschaft

Für das laufende Jahr 2022 wird von den führenden Wirtschaftsforschungsinstituten ein positiver Anstieg des Bruttoinlandsproduktes um 2,7 % sowie im Jahr 2023 ein Wachstum um 3,1 % erwartet. 19 Der Erholungsschub durch den Wegfall der Pandemiebeschränkungen, die Auswirkungen der Corona-Krise sowie der Krieg in der Ukraine sorgen demnach für teilweise gegenläufige konjunkturelle Strömungen mit preistreibender Wirkung. Die Ukrainekrise wirkt sich auf die deutsche Wirtschaft weniger durch die Auswirkungen wegfallender Exporte in die Kriegsländer aus, sondern schwächt vor allem durch Unsicherheit und steigende Energieimportkosten die heimische Produktion und Nachfrage. 20

Ferner wird eine sinkende Arbeitslosenquote von 5,0 % im Jahr 2022 prognostiziert, die im Jahr 2023 voraussichtlich auf diesem Niveau stagnieren wird. 21 Das Defizit der öffentlichen Haushalte wird laut der Gemeinschaftsdiagnose für das Jahr 2022 mit 52 Milliarden Euro deutlich geringer ausfallen als im Vorjahr (2021: 132 Milliarden Euro), was maßgeblich auf einen geringeren Anstieg der Staatsausgaben im Zuge des Auslaufens pandemiebezogener Unternehmenshilfen und gleichzeitig steigende Staatseinnahmen im Zuge der wirtschaftlichen Erholung zurückzuführen ist. Insgesamt ist der Ukraine-Krieg der mit Abstand größte Risikofaktor für die Prognose der kommenden Quartale, da dessen weiterer Verlauf und politische sowie ökonomische Folgen unklar sind. Von Ausgang und Dauer des Konflikts hängen insbesondere die Rohstoffpreisentwicklung, das Ausmaß etwaiger Lieferengpässe sowie Fluchtbewegungen ab. 22

3.2 Branchenspezifische Prognose

Durch den Russland-Ukraine Konflikt sind die mittel- und langfristigen Auswirkungen auf die Consultingbranche im laufenden Jahr nur schwer abzuschätzen. Dennoch rechnet der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater für die Consultingbranche weiterhin mit einem Wachstum von +10,5 % für das Jahr 2022. 23

Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine verschärfen die ohnehin angespannte Situation auf dem weltweiten Beschaffungsmarkt. So zeichnen sich bereits erste Auswirkungen auf bestimmte Kundenbranchen wie beispielsweise die IT- und Servicedienstleistungen oder auf die Landwirtschaft ab. 24

3.3 Prognose für das Geschäftsjahr 2021/​2022

Für die Herausforderungen der Zukunft und die Chancen in der Digitalisierung von Geschäftsprozessen ist die KPS-Gruppe gut aufgestellt. Insbesondere sollten sich zusätzliche Chancen aus den von KPS entwickelten Instant Plattforms Produktfamilien ergeben. Darüber hinaus verfügt die KPS über eine sehr solide Finanzstruktur und Ertragslage.

Im Geschäftsjahr 2021/​2022 fokussiert sich Vorstand und Management insbesondere konsequent auf die Vermarktung der neu entwickelten Instant Platforms-Produktfamilien. Auf Grundlage der zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichts vorliegenden Informationen und Daten bestätigt der Vorstand seine im Januar 2022 ausgegebene Einschätzung, die Umsatzerlöse im Vergleich zum Geschäftsjahr 2020/​2021 im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich steigern zu können. Darüber hinaus ist geplant ein EBITDA mindestens auf Niveau des Geschäftsjahres 2020/​2021 zu erzielen. Diese Planung beruht darauf, dass die geplanten Projekte durchgeführt werden können.

Die Prognose basiert auf den heute bekannten Fakten und Vorhersagen über die zukünftigen wirtschaftlichen sowie konjunkturellen Entwicklungen. Aus heutiger Sicht nicht vorhersehbare Veränderungen der antizipierten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere Effekte aus dem weiteren Verlauf der COVID-19-Pandemie sowie aus dem Krieg in der Ukraine bei laufenden Projekten, beim aktuellen Auftragsbestand sowie bei sonstigen externen oder internen Faktoren könnten wesentliche negative Effekte auf unsere Umsatz- und Ergebniserwartungen haben, so dass die in diesem Bericht gemachten Schätzungen nicht erreicht werden können.

Unterföhring, im Mai 2022

Der Vorstand

19 https:/​/​gemeinschaftsdiagnose.de/​wpcontent/​uploads/​2022/​04/​GDF2022_​Gesamtdokument_​unkorrieigert_​12.4_​13h.pdf

20 Ebd.

21 Ebd.

22 Ebd.

23 https:/​/​www.bdu.de/​news/​auswirkungen-des-ukraine-krieges-auf-die-consultingbranche-zurzeit-noch-gering/​

24 Ebd.

ZWISCHENABSCHLUSS

KPS AG Konzernzwischenabschluss nach IFRS

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

für die Zeit vom 01. Oktober 2021 bis 31. März 2022

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in Tsd. € 2021/​2022 2020/​2021
1 Umsatzerlöse 86.566 76.941
2 Aktivierte Eigenleistungen 44 403
3 Sonstige betriebliche Erträge 382 499
4 Materialaufwand -30.300 -24.476
5 Personalaufwand -37.503 -34.934
6 Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.111 -7.036
7 Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) 11.078 11.397
8 Abschreibungen (M&A bereinigt) * -3.229 -3.465
9 Operatives Ergebnis (EBIT) bereinigt* 7.849 7.931
10 Abschreibungen (M&A bedingt) -385 -449
11 Operatives Ergebnis (EBIT) 7.464 7.483
12 Finanzielle Erträge 0 0
13 Finanzielle Aufwendungen -234 -276
14 Finanzergebnis -234 -276
15 Ergebnis vor Ertragsteuern** 7.231 7.207
16 Ertragsteuern -2.155 -1.825
17 Ergebnis nach Ertragsteuern 5.076 5.382
Anzahl der Aktien in Tausend - unverwässert/​verwässert durchschnittlich gewichtet 37.412 37.412
in Euro
Ergebnis je Aktie
- unverwässert 0,14 0,14
- verwässert 0,14 0,14

* bereinigt um Abschreibungen auf die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen aufgedeckten Vermögenswerte und auf die übernommenen Kundenbeziehungen (M&A bedingt)

** entspricht dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

GESAMTERGEBNIS

für die Zeit vom 01. Oktober 2021 bis 31. März 2022

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in Tsd. € 31.03.2022 31.03.2021
Ergebnis nach Ertragsteuern 5.076 5.382
Versicherungsmathematische Gewinne/​Verluste aus leistungsorientierten Pensionszusagen und ähnlichen Verpflichtungen 0 0
Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung ausländischer Tochterunternehmen 0 60
Gesamtergebnis 5.076 5.442

KENNZAHLEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

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in Tsd. € 31.03.2022 31.03.2021
Umsatzerlöse 86.566 76.941
EBITDA 11.078 11.397
EBITDA-Marge 12,8% 14,8%
EBIT 7.464 7.483
EBIT-Marge 8,6% 9,7%

KONZERNBILANZ

zum 31. März 2022

AKTIVA

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in Tsd. € 31.03.2022 30.09.2021
VERMÖGENSWERTE
A. LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE
I. Sachanlagen 2.251 2.406
II. Geschäfts- und Firmenwerte 62.546 62.546
III. Sonstige immaterielle Vermögenswerte 11.694 12.627
IV. Nutzungsrechte aus Leasingverträge 25.143 26.666
V. Latente Steueransprüche 4.612 4.601
106.246 108.845
B. KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE
I. Vertragsvermögenswerte 8.891 6.036
II. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 35.911 34.500
III. Sonstige Forderungen und finanzielle Vermögenswerte 2.025 1.840
IV. Erstattungsansprüche aus Ertragsteuern 1.052 1.127
V. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 8.129 8.060
56.008 51.563
Summe Vermögenswerte 162.255 160.408

PASSIVA

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in Tsd. € 31.03.2022 30.09.2021
A. EIGENKAPITAL
Aktionären der KPS AG zurechenbarer Anteil am Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 37.412 37.412
II. Kapitalrücklage -10.222 -10.222
III. Gewinnrücklagen 663 663
IV. Sonstiges Ergebnis 264 264
V. Konzernbilanzgewinn 45.977 40.902
Summe Eigenkapital 74.095 69.019
SCHULDEN
B. LANGFRISTIGE SCHULDEN
I. Langfristige Rückstellungen 2.069 1.925
II. Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 282 295
III. Langfristige Finanzschulden 3.250 4.000
IV. Langfristige Leasingverbindlichkeiten 20.259 21.747
V. Latente Steuerverbindlichkeiten 1.860 1.860
27.720 29.827
C. KURZFRISTIGE SCHULDEN
I. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.464 7.639
II. Finanzschulden 22.300 17.300
III. Vertragsverbindlichkeiten 384 196
IV. Sonstige Rückstellungen 13.203 13.821
V. Sonstige Verbindlichkeiten 8.287 14.987
VI. Kurzfristige Leasingverbindlichkeiten 4.508 4.620
VII. Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern 2.294 3.000
60.440 61.562
Summe Schulden 88.160 91.389
Summe Eigenkapital und Schulden 162.255 160.408
EK-Quote 45,7% 43,0%

KONSOLIDIERTE KAPITALFLUSSRECHNUNG

für die Zeit vom 1. Oktober 2021 bis 31. März 2022

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in Tsd. € 31.03.2022 31.03.2021
A. Laufende Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) 7.464 7.483
Abschreibungen auf das Anlagevermögen 3.614 3.914
Veränderung der kurzfristigen Vermögensgegenstände -4.452 -1.592
Veränderung der Rückstellungen -735 -1.492
Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge 105 310
Veränderung der übrigen Schulden -347 -2.938
Verluste aus Anlagenabgängen 1 0
Gezahlte Steuern -2.786 -1.832
Erhaltene Zinsen 0 0
Zu-/​Abfluss aus operativer Geschäftstätigkeit 2.865 3.853
B. Investitionstätigkeit
Investitionen in das Sachanlagevermögen -63 -82
Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -47 -485
Investitionen Erwerb KPS Business and Digital Transformation S.L.U. -2.329 -2.000
Investitionen Erwerb Infront Consulting & Management GmbH -1.018 -1.484
Investitionen Erwerb KPS digital Ltd. -1.005 -1.231
Einzahlungen aus Anlageverkäufen 0 0
Zu-/​Abfluss aus operativer Investitionstätigkeit -4.462 -5.282
C. Finanzierungstätigkeit
Gezahlte Zinsen 9 -224
Zinsen für Leasingverbindlichkeiten -78 -78
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 17.000 0
Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten -12.750 -6.750
Auszahlung zur Tilgung von Leasingverbindlichkeiten -2.515 -2.586
Dividendenausschüttungen 0 0
Zu-/​Abfluss aus operativer Finanzierungstätigkeit 1.666 -9.638
D. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 69 -11.067
E. Finanzmittelfonds zum Anfang der Periode 8.060 20.116
F. Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0
G. Finanzmittelfonds zum Ende der Periode 8.129 9.049

ZUSAMMENSETZUNG FINANZMITTELFONDS

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in Tsd. € 31.03.2022 31.03.2021
Kassenbestand, Bankguthaben 8.129 9.049
Finanzmittelfonds 8.129 9.049

EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

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kumuliertes sonstiges Eigenkapital
in Tsd. € Gezeichnetes Kapital Eigene Aktien Summe gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Unterschiede aus Umrechnung Währung
--- --- --- --- --- --- ---
30.09.2020 37.412 0 37.412 -10.222 663 -38
Veräußerung eigener Anteile 0 0 0 0 0 0
Dividendenausschüttung 0 0 0 0 0 0
Erfolgsneutral erfasste Veränderungen 0 0 0 0 0 60
Konzernergebnis 0 0 0 0 0 0
31.03.2021 37.412 0 37.412 -10.222 663 22
Veräußerung eigener Anteile 0 0 0 0 0 0
Dividendenausschüttung 0 0 0 0 0 0
Erfolgsneutral erfasste Veränderungen 0 0 0 0 0 50
Konzernergebnis 0 0 0 0 0 0
30.09.2021 37.412 0 37.412 -10.222 663 72
Veräußerung eigener Anteile 0 0 0 0 0 0
Dividendenausschüttung 0 0 0 0 0 0
Erfolgsneutral erfasste Veränderungen 0 0 0 0 0 0
Konzernergebnis 0 0 0 0 0 0
31.03.2022 37.412 0 37.412 -10.222 663 72

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kumuliertes sonstiges Eigenkapital
in Tsd. € Pensionszusagen Bilanzgewinn Konzern Eigenkapital
--- --- --- ---
30.09.2020 -73 38.535 66.277
Veräußerung eigener Anteile 0 0 0
Dividendenausschüttung 0 0 0
Erfolgsneutral erfasste Veränderungen 0 0 60
Konzernergebnis 0 5.382 5.382
31.03.2021 -73 43.917 71.718
Veräußerung eigener Anteile 0 0 0
Dividendenausschüttung 0 -6.360 -6.360
Erfolgsneutral erfasste Veränderungen 265 0 315
Konzernergebnis 0 3.345 3.345
30.09.2021 192 40.902 69.019
Veräußerung eigener Anteile 0 0 0
Dividendenausschüttung 0 0 0
Erfolgsneutral erfasste Veränderungen 0 0 0
Konzernergebnis 0 5.076 5.076
31.03.2022 192 45.978 74.095

AUSGEWÄHLTE ANHANGANGABEN

1. INFORMATIONEN ZU GESELLSCHAFT UND KONZERN

Die KPS AG ist eine in Deutschland ansässige, international aufgestellte Aktiengesellschaft mit Sitz in der Beta-Straße 10h, 85774 Unterföhring. Die Gesellschaft ist mit der Registernummer HRB 123013 beim Amtsgericht München eingetragen.

Die KPS AG ist ein erfolgreiches Unternehmen für Business Transformationsberatung und Prozessoptimierung im Handel und Konsumgüterbereich. Wir beraten unsere Kunden in Strategie-, Prozess- und Technologiefragen und implementieren mit Erfolg ganzheitliche Lösungen, die ihre Leistungsfähigkeit nachhaltig sichern.

2. GRUNDLAGEN UND METHODEN DER ABSCHLUSSERSTELLUNG

Der von der KPS AG vorliegende, verkürzte Konzernhalbjahresabschluss für den Zeitraum 01. Oktober 2021 bis 31. März 2022 wurde im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) insbesondere mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" erstellt. Folglich beinhaltet dieser Abschluss nicht sämtliche Informationen und Angaben, die gemäß IFRS für einen Konzernabschluss zum Ende des Geschäftsjahres erforderlich sind. Daher ist dieser Konzernzwischenabschluss in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 30. September 2021 zu lesen.

Der verkürzte Konzernhalbjahresabschluss und Zwischenlagebericht wurde vom Abschlussprüfer nicht geprüft und auch keiner prüferischen Durchsicht unterzogen. Nach Ansicht des Vorstands impliziert dieser Abschluss alle notwendigen Anpassungen, die für eine den tatsächlichen Verhältnissen entsprechende Darstellung der Vermögens- und Ertragslage zum Zwischenergebnis erforderlich sind. Die im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021/​2022 erzielten Ergebnisse lassen nicht notwendigerweise Rückschlüsse auf die Entwicklung des weiteren Geschäftsverlaufs zu.

3. KONSOLIDIERUNGSKREIS UND BETEILIGUNGEN

Der Konzernabschluss umfasst neben dem rechtlichen und wirtschaftlichen Mutterunternehmen des Konzerns alle in- und ausländischen Tochterunternehmen, bei denen die KPS AG die Kontrolle über die Finanz- und Geschäftspolitik innehat, um daraus entsprechenden Nutzen ziehen zu können.

Neben der KPS AG als rechtliches Mutterunternehmen umfasst der Konsolidierungskreis folgende Gesellschaften, an denen die KPS AG unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist, und die auf Basis der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen werden.

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Kapital- und Stimmrechtsanteil
Beteiligung Sitz 31.03.2022

in %
30.09.2021

in %
--- --- --- ---
KPS Business Transformation GmbH (1) Unterföhring 100 100
KPS Services GmbH (2) Unterföhring 100 100
KPS Consulting Verwaltungs GmbH (2) Unterföhring 100 100
KPS Consulting GmbH & Co. KG (2) Unterföhring 100 100
KPS Consulting AG Zürich/​Schweiz 100 100
KPS Solutions GmbH (1) Unterföhring 100 100
KPS digital GmbH (1) Dortmund 100 100
KPS Consulting A/​S Virum/​Dänemark 100 100
KPS B.V. Amsterdam/​Niederlande 100 100
KPS Strategie-, Prozess- und IT-Consulting GmbH Wien/​Österreich 100 100
KPS Business and Digital Transformation S.L.U. Barcelona/​Spanien 100 100
Infront Consulting & Management GmbH (3) Hamburg 100 100
KPS Digital Ltd. London/​England 100 100
KPS Consulting AS Lysaker/​Norwegen 100 100
KPS Sweden AB Stockholm/​Schweden 100 100

Im Laufe des Geschäftsjahres 2021/​2022 wird die KPS-Gruppenstruktur reorganisiert. Die Anzahl der deutschen Gesellschaften wird dabei im Rahmen der gesetzlichen und wirtschaftlich sinnvollen Möglichkeiten reduziert. Durch die Reorganisation wird die Gruppenstruktur vereinfacht, dadurch werden sich unter anderem Kosteneinsparungen ergeben. Die Restrukturierung wurde vom Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 18.03.2022 genehmigt.

Im Einzelnen werden folgende Maßnahmen vorbereitet und im Laufe des zweiten Geschäftshalbjahres umgesetzt:

(1) Verschmelzung der KPS digital GmbH und der KPS Business Transformation GmbH auf die KPS Solutions GmbH

(2) Verschmelzung der KPS Consulting Verwaltungs GmbH auf die KPS Services GmbH und damit verbunden die Anwachsung des Vermögens der KPS Consulting GmbH & Co. KG bei der KPS Services GmbH

(3) Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der KPS AG und der INFRONT Consulting & Management GmbH. Dieser Vertrag bedarf zu seiner zivilrechtlichen Wirksamkeit sowohl der Zustimmung der Aktionäre der KPS AG als auch der Gesellschafterversammlung der INFRONT Consulting & Management GmbH. Am 18. Mai 2022 finden sowohl die Hauptversammlung der KPS AG als auch die Gesellschafterversammlung der INFRONT Consulting & Management GmbH statt. Von einer Zustimmung zum Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag ist auszugehen.

4. ÄNDERUNGEN DER BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN SOWIE UNSICHERHEITEN AUFGRUND VON SCHÄTZUNGEN

Mit Beginn des Geschäftsjahres zum 01.10.2021 sind diverse Änderungen hinsichtlich der Bilanzierungs-und Bewertungsmethoden an bestehenden Standards in Kraft getreten, die sowohl für sich allein als auch in Verknüpfung mit anderen Standards keine bedeutsamen Auswirkungen auf die Rechnungslegung des Konzernzwischenabschlusses besaßen. Demzufolge beinhaltet der vorliegende, verkürzte Konzernzwischenbericht im Wesentlichen die übereinstimmenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2020/​2021.

Im Konzernzwischenabschluss müssen durch das Management in einem bestimmten Umfang Annahmen getroffen und Schätzungen vorgenommen werden, die einen erheblichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können. Schätzungen beruhen auf Erfahrungswerten und anderen Annahmen, die unter den gegebenen Umständen als angemessen erachtet werden. Sie werden laufend überprüft, können aber von den tatsächlichen Werten abweichen.

Die im Konzernabschluss zum 30. September 2021 angewandten Schätzungen für die Hauptanwendungsbereiche:

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Festlegung Nutzungsdauer für langfristige Vermögensgegenstände
Ermittlung der Fertigstellungsgrade von Festpreisprojekten
Ermittlung abgezinster Cash Flows im Rahmen von Werthaltigkeitstests und bedingten Kaufpreisverpflichtungen sowie Kaufpreisallokationen (Fair Value)
Bildung und Bewertung von langfristigen Rückstellungen
Bewertung von Forderungen

wurden auch für den vorliegenden Konzernzwischenabschluss vorgenommen.

Weitere Informationen finden sich im Konzernabschluss zum 30. September 2021, auch abrufbar im Internet unter www.kps.com, der die Basis für den vorliegenden Zwischenabschluss bildet.

5. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ SOWIE ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

5.1 Umsatzerlöse

In den Umsatzerlösen werden die den Kunden berechneten Entgelte für Lieferungen und Leistungen -vermindert um Erlösschmälerungen und Skonti - ausgewiesen.

Die Umsatzerlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen und Wartung werden zeitraumbezogen, der Verkauf von Soft- und Hardware wird zeitpunktbezogen realisiert. Kunden sind grundsätzlich nur gewerbliche Endabnehmer und zu einem geringen Anteil öffentliche Auftraggeber.

Alle dargestellten Umsatzerlöse resultieren ausschließlich aus Verträgen mit Kunden.

Bezüglich der Verteilung der Umsatzlöse auf die einzelnen Segmente verweisen wir auf den Segmentbericht.

5.2 Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der KPS AG betrug zum Stichtag 37.412.100 EUR (Vorjahr: 37.412.100 EUR) und verteilte sich insgesamt auf 37.412.100 Stück (Vorjahr: 37.412.100 Stück) mit jeweils 1 EUR Nennwert. Das Grundkapital ist vollständig eingezahlt.

Im laufenden Geschäftsjahr wurden keine eigenen Aktien ge- oder verkauft. Zum Stichtag wurden keine eigenen Aktien gehalten (Vorjahr: 0 Aktien).

5.3 Eigene Aktien

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 21. Mai 2021 und der Ersetzung des Beschlusses durch die Hauptversammlung vom 25. September 2020 ist die Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien mit der Möglichkeit zum Ausschluss des Bezugs- oder sonstigen Andienungsrechts erfolgt. Danach kann der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats eigene Aktien bis zu einem Betrag von insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals erwerben und veräußern. Dieser Beschluss ist wirksam ab der Hauptversammlung und endet mit Ablauf des 20. Mai 2026. Die Bedingungen zum Erwerb, der Verwendung und des Bezugsrechtsausschlusses wurden explizit geregelt.

Zum Stichtag ist kein Bestand an eigenen Aktien vorhanden, im Berichtszeitraum wurden keine Aktien gekauft oder verkauft.

6. SEGMENTBERICHTERSTATTUNG - ERLÄUTERUNG

Das KPS Beratungsportfolio kann in die nachfolgend dargestellten drei berichtspflichtigen Segmente eingeteilt werden, die einer regelmäßigen Bewertung durch den Vorstand unterliegen. Die Segmentierung erfolgt in Übereinstimmung mit der internen Ausrichtung ausschließlich nach Geschäftsfeldern.

Folgende Segmente werden unterschieden:

6.1 Managementconsulting /​ Transformationsberatung

In diesem Segment steht die "Transformationsberatung", bei der die KPS Gruppe eine führende Position im Beratungsmarkt einnimmt. Im Rahmen der Transformationsberatung werden die Kunden bei der Umsetzung komplexer Unternehmensinitiativen unterstützt und Konzepte und Lösungen unter Beachtung von prozesstechnischen, organisatorischen, logistischen, finanztechnischen sowie systemtechnischen Rahmenbedingungen entwickelt. Das Beratungsangebot schließt die vorhandene Lücke zwischen den klassischen Strategie- und Prozessberatern auf der einen Seite und den Implementierungspartnern und Systemintegratoren auf der anderen Seite. Zusätzlich umfasst dieses Beratungssegment die Implementierungsberatung sowie das Leistungsportfolio der KPS Gruppe als SAP-Beratungspartner.

6.2 System Integration

Im Mittelpunkt dieses Beratungssegments steht die Prozess- und Implementierungsberatung im Technologiebereich. Der KPS Konzern deckt dabei sowohl das Feld der Non-SAP-Technologien wie das der SAP-Technologien ab. Schwerpunkte im SAP-Technologiebereich sind vor allem die Themenbereiche SOA und Netweaver, im Non-SAP-Bereich die Themen Hochverfügbarkeit-, Security- und Storagelösungen. Da eine sichere und hochverfügbare Systemlandschaft die Basis für erfolgreiche Unternehmen darstellt, sichert sich der KPS Konzern mit dezidierten Lösungen die nahtlose Integration sämtlicher Prozesse im heterogenen Systemumfeld. Der Konzern unterstützt die Kunden bei der Analyse der Ist-Situation und dem Aufbau einer IT-Infrastruktur, in der sämtliche betriebliche Funktionsbereiche transparent werden.

6.3 Produkte /​ Lizenzen

Zur Abrundung ihres Leistungsspektrums vertreibt die KPS Gruppe in bestimmten Bereichen als zertifiziertes Systemhaus bzw. zertifizierter Vertriebspartner Softwarelizenzen, Wartungsverträge sowie Hardwarekomponenten. Dabei handelt es sich um Produkte namhafter Hersteller, insbesondere SAP, Spryker und Open Text, mit denen der Konzern eine langjährige Zusammenarbeit und diverse Beratungs-und Vertriebspartnerschaften verbindet.

Die Aufgliederung der Ertragslage entsprechend IFRS 8 ist aus nachfolgender Tabelle ersichtlich und entspricht der internen Berichtsstruktur:

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Darstellung nach Geschäftsfeldern in Tsd. € Management-

consulting/​

Transformations-

beratung
System Integration Produkte/​Lizenzen
Ergebnisposition 31.03.2022 Vorjahr 31.03.2022 Vorjahr 31.03.2022 Vorjahr
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz 82.000 73.236 660 527 3.906 3.177
Herstellungskosten -58.304 -51.036 -369 -351 -2.551 -2.258
Business Development -3.127 -2.191 0 0 -83 -89
Betriebskosten -7.285 -6.714 -112 -23 -627 -257
EBITDA 13.284 13.295 179 153 644 572
Abschreibungen -2.720 -3.247 -5 -5 -40 -49
EBIT 10.564 10.048 174 148 605 523
Zinsen -41 -40 0 0 0 0
Ertragsteuern -3.050 -2.141 -50 -32 -175 -111

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Darstellung nach Geschäftsfeldern in Tsd. € Übrige Gesamt
Ergebnisposition 31.03.2022 Vorjahr 31.03.2022 Vorjahr
--- --- --- --- ---
Umsatz 0 0 86.566 76.941
Herstellungskosten 0 0 -61.224 -53.646
Business Development 0 0 -3.211 -2.280
Betriebskosten -3.029 -2.624 -11.053 -9.618
EBITDA -3.029 -2.624 11.078 11.397
Abschreibungen -849 -613 -3.614 -3.914
EBIT -3.879 -3.237 7.464 7.483
Zinsen -193 -235 -234 -276
Ertragsteuern 1.120 690 -2.155 -1.595

7. SONSTIGE ERLÄUTERUNGEN UND ANGABEN

7.1 Haftungsverhältnisse

Der Rangrücktritt zwischen der KPS AG und der KPS Strategie- Prozess- und IT-Consulting GmbH, Österreich, in Höhe von 100 Tsd. €, besteht weiterhin.

Der Rangrücktritt zwischen der KPS Business Transformation GmbH und der KPS Strategie- Prozess- und IT-Consulting GmbH, Österreich, in Höhe von 300 Tsd. €, besteht weiterhin.

Der Rangrücktritt zwischen der KPS Consulting GmbH & Co. KG und der KPS Strategie- Prozess- und IT-Consulting GmbH, Österreich, in Höhe von 50 Tsd. €, besteht weiterhin.

Der Rangrücktritt zwischen der KPS AG und der KPS Sweden AB in Höhe von 400 Tsd. € besteht weiterhin.

Der Rangrücktritt zwischen der KPS AG und der KPS Solutions GmbH in Höhe von 6.000 Tsd. € besteht weiterhin.

Die KPS Services GmbH hat eine Höchstbetragsbürgschaft in Höhe von 30.000 Tsd. € (i.V. 30.000 Tsd. €) zur Absicherung von Kontokorrent- und Geldmarktkreditlinien abgegeben. Zum Bilanzstichtag bestanden Kontokorrent- und Geldmarktverbindlichkeiten in Höhe von 17.000 Tsd. € (i.V. 12.000 Tsd. €).

Die KPS AG hat sich für die KPS Business Transformation GmbH, die KPS digital GmbH, die KPS Solutions GmbH, die KPS Services GmbH sowie die Infront Consulting & Management GmbH im Rahmen der Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB dazu verpflichtet, für die gesamten, bis zum 30. September 2021 bestehenden Verpflichtungen dieser Gesellschaften gegenüber deren Gläubigern einzustehen. Diese Einstandspflicht ist bis einschließlich 30. September 2022 gültig.

7.2 Akquisitionen und Gründungen nach Ende der Zwischenberichtsperiode

Akquisitionen und Gründungen nach Ende der Zwischenberichtsperiode gab es nicht.

7.3 Desinvestitionen und zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte

Im laufenden Geschäftsjahr gas es keine Desinvestitionen und zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte.

7.4 Wesentliche Ereignisse nach Ende der Zwischenberichtsperiode

Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende der Zwischenberichtsperiode vor, die eine wesentliche Auswirkung auf den Geschäftsverlauf des KPS-Konzerns haben werden.

7.5 Angaben über Beziehungen zu nahestehende Unternehmen und Personen

Bezüglich der Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 30. September 2021. Es haben sich zum 31. März 2022 keine wesentlichen Änderungen ergeben.

7.6 Corporate Governance

Der Vorstand und der Aufsichtsrat der KPS AG haben die nach § 161 AktG geforderte Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex abgegeben und den Aktionären auf der Website der Gesellschaft (www.kps.com) dauerhaft zugänglich gemacht.

7.7 Abweichungen

Eine englische Übersetzung des Konzernhalbjahresberichts liegt ebenfalls vor. Bei festgestellten Abweichungen geht die deutsche Fassung des Konzernhalbjahresberichts der englischen Übersetzung vor

Bei Beträgen und Prozentangaben können aufgrund kaufmännischer Rundung geringe Abweichungen entstehen.

7.8 Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Der Vorstand der KPS AG versichert nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der verkürzte Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Unterföhring, Mai 2022

KPS AG

Der Vorstand

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS (BRUTTODARSTELLUNG)

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Anschaffungs- oder Herstellungskosten
in Tsd. € 01.10.2021 Zugänge Abgänge Umbuchung 31.03.2022
--- --- --- --- --- ---
I.) Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
a.) soweit erworbene 13.806 47 0 0 13.853
b.) soweit selbsterstellt 15.831 0 1 0 15.830
2. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0
3. Firmenwert 77.561 0 0 0 77.561
Immaterielle Vermögensgegenstände 107.198 47 1 0 107.244
II.) Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.818 63 0 0 3.881
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 151 0 0 0 151
3. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0
Sachanlagen 3.969 63 0 0 4.032
Anlagevermögen gesamt 111.167 110 1 0 111.276

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kumulierte Abschreibungen
in Tsd. € 01.10.2021 Zugänge Abgänge Umbuchung 31.03.2022
--- --- --- --- --- ---
I.) Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
a.) soweit erworbene 11.577 838 0 0 12.415
b.) soweit selbsterstellt 5.433 141 0 0 5.574
2. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0
3. Firmenwert 15.016 0 0 0 15.016
Immaterielle Vermögensgegenstände 32.026 979 0 0 33.005
II.) Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.510 194 24 0 1.728
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 53 0 0 0 53
3. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0
Sachanlagen 1.563 194 24 0 1.781
Anlagevermögen gesamt 33.589 1.173 24 0 34.786

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Buchwert
in Tsd. € 31.03.2022 30.09.2021
--- --- ---
I.) Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
a.) soweit erworbene 1.438 2.229
b.) soweit selbsterstellt 10.256 10.398
2. Geleistete Anzahlungen 0 0
3. Firmenwert 62.545 62.545
Immaterielle Vermögensgegenstände 74.239 75.172
II.) Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.153 2.308
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 98 98
3. Geleistete Anzahlungen 0 0
Sachanlagen 2.251 2.406
Anlagevermögen gesamt 76.490 77.578

IMPRESSUM

Herausgeber

KPS AG

Beta-Str. 10H

85774 Unterföhring

Deutschland

Weitere Informationen

Investor Relations

Telefon: +49-89 35631-0

E-Mail: [email protected]

KPS AG im Internet

kps.com

HALF-YEAR-REPORT 21/​22

TO THE SHAREHOLDERS

Ladies and Gentlemen, Dear Shareholders,

in the first half of business year 2021/​2022, KPS was largely able to weather the negative effects of the corona pandemic and return to a growth path with gratifying growth in revenues of 12.5%. Our ecommerce and ERP services in particular contributed to this growth. This underlines KPS's immense importance to our customers, both at the front end in our customers' relationships with their end customers and at the back end in central ERP systems and IT landscapes.

In the area of e-commerce, for example, we assist our customers in significantly improving their front end performance to achieve broader reach, more leads, increased customer conversion and ultimately higher revenues.

In addition, the first six months of the current business year have shown KPS's strength in its bread and butter business - the digital transformation of ERP Systems. Demand for digital transformation projects has recovered strongly. In the area of digital transformation, we help our customers to update their IT and software systems with our expertise and technologies so that they can be operated more efficiently.

In accordance with our expectations, the growth in revenues was not reflected one-to-one in our operational development. We have increased the capacities of our IT and project specialists in response to the positive development of demand and, in addition to hiring new staff, made greater use of external service providers. Furthermore, compared to the same period last year, the project mix has shifted somewhat more towards the domestic business. After all, the main emphasis in the first half of the year was on revenue growth.

Uncertainties and risks have increased again due to the war in Ukraine. However, we do not currently see any substantial negative effects on current projects or new projects planned for this year. Therefore, we confirm our forecast from January 2022 that we will be able to increase revenues in the mid to high single-digit percentage range in business year 2021/​2022 compared to business year 2020/​2021. In addition, we plan to achieve EBITDA at least at the level of business year 2020/​2021. This planning is based on the fact that the projects envisaged can actually be completed.

Munich, May 2022

The Executive Board

Leonardo Musso

KPS ON THE CAPITAL MARKET IN THE FIRST HALF OF BUSINESS YEAR 2021/​2022

Share price development in the reporting period (1 October 2021 to 31 March 2022)

The KPS AG share dropped by 7.0% in the first half of business year 2021/​2022. On 16 December 2021, the share reached its absolute low for the period under review at 4.00 euros. The share reached its high of 4.85 euros for the observation period on 20 January 2022. The closing price on 31 March 2022 was 4.51 euros.

The average daily trading volume of the KPS share on all German trading venues in the reporting period was around 11,496 shares (previous year: 51,657 shares). The market capitalisation of KPS AG on 31 March 2022 was 168.7 million euros on the basis of 37,412,100 shares in circulation.

Key data for the share

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Sector Software (IT-Dienstleister)
ISIN DE000A1A6V48
Securities Identification Number (WKN) A1A6V4
Ticker symbol KSC
First listing 14. July 1999
Number and rype of shares 37.412.100 registered no-par value ordinary shares (no-par shares)
Capital stock 37,412,100,00 euros
Stock exchanges Frankfurt, Stuttgart, Hamburg, Berlin-Bremen, Düsseldorf and Munich, and XETRA
Market segment Regulated market
Transparency level Prime Standard
Designated Sponsor Hauck & Aufhäuser Privatbankiers

Overview of the share

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Opening price (1 October 2021) 4,85 euros
High (08 October 2021) 4,90 euros
low (16 December 2021) 4,00 euros
Closing price (31 March 2022) 4,51 euros
Trading volume (01 October 2021 bis 31 March 2022, average trading volume) 11.496
Market capitalization (31 March 2022) 168,7 million euros

Shareholder structure

Information based on voting rights notifications received in accordance with the German Securities Trading Act (WpHG) (as of 28 January 2018) and company information; free float as defined by Deutsche Börse with shares of less than 5% of the share capital.

As of 31 March 2022, the shareholder structure of KPS AG is as follows: Michael Tsifidaris, Chairman of the Supervisory Board, holds 24.3% of the company's shares. Supervisory Board member Uwe Grünewald holds 10.8% of the share capital entitled to voting rights. Leonardo Musso, member of the Executive Board of KPS AG, holds 11.0% of the shares in the company. This means that 46.1% of the voting shares are held by the current management of KPS AG. They will remain closely associated with KPS AG in the future as anchor shareholders and members of the governance bodies.

Former Executive Board member Dietmar Müller currently still holds 10.2% of the voting rights. Allianz I.A.R.D. S.A., which currently holds 6.7%, is another investor with shares exceeding 5.0%. The free float amounts to 37.0%. KPS AG is in constant contact with current and potential investors and strives to expand its shareholder base in a targeted manner.

Financial calendar

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16 May 2022 Publication of the figures for the half-year 2021/​2022
18 May 2022 Ordinary Annual General Meeting in Munich
21 July 2022 Publication of the figures for the third quarter of 2021/​2022

Analysts' research

The performance of the KPS share is constantly analysed and evaluated by the highly regarded banks M.M.Warburg, Berenberg and Hauck & Aufhäuser.

In its research published on 11 February 2022, Warburg issued a price target of 8.40 euros (rating: buy) in its commentary on KPS. In its latest publication (21 January 2022), Berenberg Bank rates the share as a hold with a target price of 5.00 euros. Hauck & Aufhäuser published a price target of 8.60 euros (rating: buy) in their commentary on KPS on 11 February 2022.

Investor Relations

In the reporting year 2020/​2021 and in the first half of business year 2021/​2022, KPS AG fulfilled the highest legal and stock exchange disclosure and transparency standards of the Regulated Market as part of its listing in the Prime Standard on the Frankfurt Stock Exchange. The company informed institutional investors, financial analysts and private shareholders without delay about the current development of the business and events of significance to the development of the company's share price.

In addition to publishing financial reports and company announcements in German and English, KPS's capital market communications also included conference calls for analysts to announce the quarterly, half-yearly and annual figures. In addition, the management of KPS has been and continues to be in regular personal dialogue with market participants and strives to carry out further IR activities beyond its legal obligations.

Engaging in direct exchanges with investors continues to be close to the management's heart, which is why, in addition to the conference calls on financial publications, direct discussions with investors and analysts are also held on a regular basis, either virtually or by telephone.

Hauck und Aufhäuser Privatbankiers AG acts as designated sponsor in the provision of binding bid and ask prices to ensure adequate liquidity and corresponding tradability of the KPS share.

Further information is available to interested investors in the Investor Relations section of the homepage at https:/​/​www.kps.com/​de/​investor-relations.html.

INTERIM MANAGEMENT REPORT

1. ECONOMIC REPORT

1.1 Macroeconomic development

Development of the global economy

Following the severe disruptions caused by the COVID-19 pandemic, the recovery of the global economy that began in 2021 has been slowed down by the war in Ukraine since the end of February 2022. 1

After two pandemic years and the recent steady recovery of the global economy, the International Monetary Fund's forecasts published in March show a significant slowdown in the positive development. Thus, the growth of the global economy is now expected to decline from 6.1% in 2021 to 3.6% in 2022 and 2023. This represents a reduction in the growth forecasts of 0.8% for 2022 and 0.2% in 2023 compared to the original forecasts issued this January. 2

On the one hand, the war in Ukraine is burdening the global economy by increasing general inflation and, at the same time, it is slowing down the previously positive development of world trade. This had overcome the weakness recorded in the summer of 2021 in the final months of 2021 and most recently pointed to a clearly upward economic trend. 3

Development in Europe

According to the Kiel Institute for the World Economy, economic output in the eurozone now exceeds pre-corona levels, while consumer price inflation has also accelerated sharply here. Macroeconomic output recorded strong gains in the second and third quarters of 2021, but increased only slightly by 0.3% in the fourth quarter of 2021. 4

In Sweden, Denmark, Poland and Hungary, the pre-crisis level has recently been clearly exceeded, while Croatia, Bulgaria and Romania have also reached it. The Czech Republic's economic performance, on the other hand, remains below the pre-corona level. The Central and Eastern European EU states in particular are clearly affected by the consequences of the Ukraine war, also due to their geographical proximity and intensive trade links with Russia and Ukraine. Bringing up the rear in terms of GDP development for 2021 are Germany with a rise of 2.9% in 2021 as well as the Czech Republic (+3.3%), Slovakia (+3.0%) and Finland (+3.3%). Ireland had the highest GDP growth in the EU at 13.4%. 5

Development in Germany

In the second year of the COVID-19 pandemic, industrial development in Germany was significantly affected by serious supply bottlenecks and the resulting disruption of industrial production. General contact restrictions and an increased number of sickness and quarantine-related absences from work also had a dampening effect on economic development. 6

Private consumer spending recorded a small increase of 0.1% compared to the previous year, according to the Kiel Economic Reports. Due to a decline in the pandemic and the resulting loosening of infection protection measures, private consumer spending was able to recover strongly at times. In the fourth quarter of 2021, this recovery was strongly clouded by a renewed increase in the number of cases. Overall, however, the pandemic-related burdens, especially in contact-intensive services, decreased. 7

1 https:/​/​www.imf.org/​en/​Publications/​WEO/​Issues/​2022/​04/​19/​world-economic-outlook-april-2022

2 Ebd.

3 https:/​/​www.ifw-kiel.de/​fileadmin/​Dateiverwaltung/​IfW-Publications/​-ifw/​Konjunktur/​Prognosetexte/​deutsch/​2022/​KKB_​87_​2022-Q1_​Welt_​DE.pdf

4 Ebd.

5 https:/​/​www.ifw-kiel.de/​fileadmin/​Dateiverwaltung/​IfW-Publications/​-ifw/​Konjunktur/​Prognosetexte/​deutsch/​2022/​KKB_​87_​2022-Q1_​Welt_​DE.pdf

6 https:/​/​www.ifw-kiel.de/​fileadmin/​Dateiverwaltung/​IfW-Publications/​-ifw/​Konjunktur/​Prognosetexte/​deutsch/​2022/​KKB_​89_​2022-Q1_​Deutschland_​DE.pdf

7 Ebd.

An increase of +2.2% was recorded in the German gross domestic product in the second quarter of 2021. Growth of +1.7% was also recorded in the third quarter of 2021, whereby the fourth quarter of 2021 ended with a slump of -0.3%. 8

Unemployment figures in Germany fell by 0.2% to 5.7% in 2021. 9

1.2 Sector-related framework conditions

In 2021, the total revenue of the consulting industry increased from EUR 34.6 billion in 2020 to EUR 38.1 billion, according to the German Association of Management Consultants (BDU).

The highest growth rates were recorded in organisation and process consulting with an increase in revenue of 11.0% and in HR consulting with an increase of 11.5%. Projects in the areas of sales (+15.0%), procurement and supply chain management (+13.5%) as well as management development (+14.0%) and employer branding (12.5%) contributed significantly to this positive development.

The share of female employees in the consulting industry has increased by 4 percentage points to 39% in the course of more flexible forms of work and remote work due to the corona pandemic.

1.3 Course of business

In the first half of 2021/​2022, KPS recorded a positive business performance overall.

Demand for ERP transformation projects recovered significantly in Germany, KPS's domestic market. In addition, KPS's customers' demand for e-commerce projects remained at a high level.

Consequently, KPS was able to return to solid revenue growth compared to the business year 2020/​2021. In the first six months of business year 2021/​2022, KPS increased its revenues by 12.5% to EUR 86.6 million compared to the same period of the previous year. The start of new projects as well as the ramp-up of existing projects, some of which had been paused because of the effects of the COVID-19 Pandemic on individual customers, contributed to the growth in revenues.

EBITDA in the first half of 2021/​2022 fell slightly by 2.8% from EUR 11.4 million in the same period of the previous year to EUR 11.1 million in the reporting period, in line with expectations. The EBITDA margin decreased accordingly by two percentage points from 14.8% to 12.8%.

The significant increase in demand required a rapid ramp-up of resources, especially IT and project specialists. Cost of materials, which mainly includes expenses for external services (freelancers), rose by 23.8% to EUR 30.3 million and the cost of materials ratio increased from 31.8% to 35.0%.

At EUR 7.5 million, EBIT was at the same level as in the same period of the previous year and KPS generated an EBIT margin of 8.6% (previous year: 9.7%).

1.4 Impact of the COVID-19 pandemic

KPS managed to overcome the negative effects of the COVID-19 pandemic and return to its growth path in the first half of 2021/​2022. KPS employees continue to have the option of working from home as long as client projects and needs permit.

In addition, it is an integral part of the KPS strategy to carry out transformation projects increasingly through remote solutions or through a combined delivery model consisting of on-site consulting and tLab, i.e. delivering services independent of location. The delivery model supports hybrid working, i.e. having employees work remotely and from home offices, from the sites or, if desired by the customer, at the project site.

Finally, the trend towards remote delivery models is to be strengthened with the further development of the Rapid Transformation Method to the Instant Platforms products, thus making hybrid working models more sustainable over time.

8 Ebd.

9 Ebd.

1.4.1 Results of operations for the KPS Group

Income statement of the KPS Group in accordance with IFRS (abbreviated version)

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in KEUR 2021/​2022 2020/​2021
Revenues 86,566 76,941
Own work capitalized 44 403
Other operating income 382 499
Cost of materials -30,300 -24,476
Personnel expenses -37,503 -34,934
Other operating expenses -8,111 -7,036
Operating result before depreciation and amortization (EBITDA) 11,078 11,397
Depreciation and amortization (M&A adjusted) -3,229 -3,465
Operating result (EBIT) adjusted 7,849 7,931
Amortization and depreciation (M&A related) -385 -449
Operating result (EBIT) 7,464 7,483
Financial result -234 -276
Earnings before income taxes* 7,231 7,207
Income tax -2,155 -1,825
Earnings after income taxes 5,076 5,382

* corresponds to the result from ordinary activities

Revenues

KPS achieved robust revenue growth of 12.5% in the first half of business year 2021/​2022. This brought revenues to EUR 86.6 million, compared to EUR 76.9 million in the first half of 2020/​2021. Strong demand for ERP projects and continued high demand for e-commerce services contributed to revenue growth.

In the reporting period, revenues in Germany increased by 5,1 % to EUR 36.0 million. This means 41.6% of the Group's revenues were generated in Germany. Revenues recorded abroad increased by 18.4% to EUR 50.6 million.

Own work capitalised

In the first half of business year 2021/​2022, own work capitalised amounted to EUR 0.04 million (previous year: EUR 0.4 million). Compared to the same period of the previous year, this represents a decrease of 89.1%.

Other operating income

In the reporting period, as in the same period of the previous year, other operating income includes income from ancillary operating services. This includes recharges and income from the reversal of provisions. Overall, other operating income remained more or less unchanged compared to the same period of the previous year at EUR 0.4 million (previous year: EUR 0.5 million).

Cost of materials

In the reporting period, cost of materials increased by 23.8% or EUR 5.8 million to EUR 30.3 million (previous year: EUR 24.5 million). Accordingly, the cost of materials ratio increased in the reporting period compared to the previous year from 31.8% to 35.0%.

The increase is mainly due to the increased use of external consultants as a result of the significantly higher demand for project services. Expenses for external services rose by 26.1% to EUR 29.5 million in the reporting period (same period of the previous year: EUR 23.4 million).

Personnel expenses

Personnel expenses increased by 7.4% to EUR 37.5 million in the reporting period (same period of the previous year: EUR 34.9 million). The personnel expense ratio fell from 45.4% to 43.3% in the reporting period, as the increase was below the growth in revenues.

As of 31 March 2022, the KPS Group employed 668 people (31 March 2021: 613). The higher number of employees is due to increased demand as well as preparation for further expected growth. On the one hand, KPS increased the number of employees in order to be able to meet the significantly greater demand for project services. On the other hand, KPS created capacity in order to be prepared for potential projects.

Other operating expenses

Other operating expenses rose by 15.3% to EUR 8.1 million (previous year: EUR 7.0 million). They mainly include travel and vehicle costs, non-project-related external services and operating costs.

Depreciation and amortisation

Depreciation of property, plant and equipment and amortisation of intangible assets amounted to EUR 3.6 million, slightly below the figure for the same period in the previous year (EUR 3.9 million).

Depreciation and amortisation includes IFRS16 ("Leasing") related depreciation and amortisation of EUR 2.4 million (previous year: EUR 2.6 million) and M&A-related depreciation and amortisation of EUR 0.4 million (previous year: EUR 0.4 million).

Financial result

The financial result of the Group in the first half of business year 2021/​2022 was EUR - 0.2 million (previous year: EUR - 0.3 million).

Earnings after income taxes

KPS achieved earnings after taxes of EUR 5.1 million compared to EUR 5.4 million in the same period of the previous year. The tax rate in the reporting period was 29.8% and thus above the tax rate of 25.3% in the same period of the previous year.

EBIT

KPS generated EBIT of EUR 7.5 million in the reporting period. EBIT was thus at the same level as in the same period of the previous year (previous year: EUR 7.5 million). The EBIT margin was 8.6% compared to 9.7% in the first half of 2020/​2021.

Earnings per share

Diluted as well as undiluted earnings per share amounted to EUR 0.14 in the first half of business year 2021/​2022 compared to EUR 0.14 the previous year. The average number of shares has not changed compared to the previous year and remains at 37,412,100.

1.5 Total assets and capital structure of the KPS Group (abbreviated version)

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in KEUR 31.03.2022 30.09.2021
Non-current assets 106,246 108,845
Current assets 56,008 51,563
Total assets 162,255 160,408
Shareholders equity 74,095 69,019
Non-current liabilities 27,720 29,827
Current liabilities 60,440 61,562
Total liabilities 88,160 91,389
Total shareholders equity and liabilities 162,255 160,408

Value-based Group controlling

The KPS Group has a control and management system that is aimed at increasing the value of the Group as a whole. The objectives for the individual segments and Group companies are derived from this. Control is based within the Group, via the segments down to the individual profit centre levels. Periodic management is carried out taking the accounting and valuation rules defined by international accounting standards into account. In addition to revenue and EBITDA, certain segment- and profit centre-related indicators are used as key figures for controlling purposes.

Financial position and investments

Financial management at KPS is fundamentally aimed at ensuring the company's liquidity at all times. It comprises capital structure, cash and liquidity management.

With the results generated in the half year under review as well as the solid balance sheet structure as at 31 March 2022, we have succeeded in providing sufficient liquid funds for the continued operation of KPS.

As at the reporting date of 31 March 2022, cash and cash equivalents amounted to EUR 8.1 million, unchanged from the reporting date of 30 September 2021 (EUR 8.1 million). There were bank liabilities of EUR 25.6 million (30 September 2021: EUR 21.3 million). This results in direct net financial debt, calculated on the basis of cash and cash equivalents less liabilities to banks, of EUR 17.5 million as at the reporting date 31 March 2021 (30 September 2021: EUR 13.2 million).

Cash flow from operating activities in the first half of business year 2021/​2022 was EUR 2.9 million compared to EUR 3.9 million the previous year.

Cash flow from investing activities in the reporting period 2020/​2021 amounted to EUR -4.5 million (previous year: EUR -5.3 million). The reduced cash outflows from investing activities are mainly due to the lower cash outflows for investments in intangible assets and for purchase price payments.

Cash flow from financing activities amounted to EUR + 1.7 million in the first half of the year (same period of the previous year: EUR -9.6 million).

Cash and cash equivalents amounted to EUR 8.1 million as of the reporting date 31 March 2022, compared to EUR 9.0 million as of the reporting date of the same period of the previous year (31 March 2021).

Asset position

The KPS Group has a balance sheet structure with matching maturities.

Total assets at the end of the reporting period 31 March 2022 amounted to EUR 162.3 million, which represents a slight increase of 1.2% compared to the reporting date 30 September 2021 (EUR 160.4 million).

Development of assets

Non-current assets amounted to EUR 106.2 million as at the reporting date of 31 March 2022 (reporting date 30 September 2021: EUR 108.8 million). The rights of use from the capitalisation of leases included in this total amounted to EUR 25.1 million (30 September 2021: EUR 26.7 million). In addition, non-current assets include goodwill from company acquisitions of KPS in the amount of EUR 62.5 million (30 September 2021: EUR 62.5 million). Non-current assets accounted for 65.5% of total assets at the end of the reporting period (30 September 2021: 67.9%).

Current assets of EUR 56.0 million as at the reporting date 31 March 2022 consisted primarily of trade receivables of EUR 35.9 million (30 September 2021: EUR 34.5 million), contract assets of EUR 8.9 million (30 September 2021: EUR 6.0 million) and cash and cash equivalents of EUR 8.1 million (30 September 2021: EUR 8.1 million). Trade receivables together with contract assets increased by EUR 4.3 million or 10.5% compared to the reporting date of 30 September 2021. The increase is due to the expansion of the business volume.

Development of equity

The equity of the KPS Group increased by EUR 5.1 million compared to the reporting date 30 September 2021 and shows a value of EUR 74.1 million as at 31 March 2022 (30 September 2021: EUR 69.0 million). The equity ratio was 45.7% at the end of the reporting period 31 March 2022 compared to 43.0% as at the reporting date 30 September 2021.

Development of liabilities

As of the reporting date 31 March 2022, non-current liabilities decreased by 7.1% or EUR 2.1 million to EUR 27.7 million compared to the reporting date 30 September 2021. At EUR 20.3 million (30 September 2021: EUR 21.7 million), the largest item within non-current liabilities was non-current lease liabilities. In addition to long-term lease liabilities, non-current liabilities include a bank loan of EUR 3.3 million (30 September 2021: EUR 4.0 million) and liabilities for earn-out payments.

Current liabilities decreased slightly by 1.8% to EUR 60.4 million (30 September 2021: EUR 61.6 million) compared to the reporting date 30 September 2021.

Trade payables amounted to EUR 9.5 million as at the reporting date (30 September 2021: EUR 7.6 million). Current financial liabilities increased by 28.9% to EUR 22.3 million.

The increase is mainly the result of earn-out payments of EUR 4.5 million.

1.6 Alternative performance measures

KPS AG uses alternative performance measures (APMs) that are not defined in accordance with IFRS as part of its regular and mandatory publications. The definitions of the alternative performance measures have been made publicly available on the website at www.kps.com/​de/​investor-relations.html.

1.7 Employees

Supplementary report on personnel

Our employees impress our clients with their in-depth specialised knowledge and outstanding commitment to performance. This requires a high level of professional qualification as well as continuous training of our employees. We also apply these standards when recruiting new staff. Our main guiding principles are the best possible customer orientation, a pronounced willingness to perform, safeguarding and improving our quality standards, and a positive working environment.

As at 31 March 2022, the KPS Group employed 668 people. As at the reporting date 30 September 2021, the number of employees was 647 and as at the reporting date 31 March 2021, 613. The number of consultants amounted to 550 as at the reporting date 31 March 2022 (30 September 2021: 529).

In Germany, KPS employed 466 people (30/​09/​2021: 459). This represents a share of 69.8% (30.09.2021 70.9%) in the overall Group.

Personnel expenses in the reporting period were EUR 37.5 million, 7.4% higher than in the same period of the previous year.

Employees at the KPS Group

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31.03.2022 30.09.2021 Change
Employees by region
Germany 466 459 7
Spain 91 75 16
Great Britain 68 75 -7
Denmark 21 18 3
Switzerland 6 5 1
Austria 4 5 -1
Sweden 6 4 2
Norway 3 3 0
Netherlands 3 3 0
Total 668 647 21
Employees by function
Executive Board 1 1 0
Managing Directions 12 12 0
Consultants 549 529 20
Administration 101 101 0
Apprentices 5 4 1
Total 668 647 21

Besides the Managing Directors mentioned in the table above, the Executive Board member of KPS AG, Leonardo Musso, has also been appointed Managing Director (intotal of fifteen companies). Thus, thirteen persons are active as Managing Directors in the KPS Group as at 31 March 2022.

1.8 Supplementary Report

Reportable events

Overall, no reportable events or changes have occurred up to the date of preparation of this Group Management Report that affect the picture of the Group's situation conveyed in these Consolidated Financial Statements for the reporting period 1 October 2021 to 31 March 2022.

Changes in the asset, financial and earnings position

Since 31 March 2022, no events of particular significance have occurred that are expected to have an impact on the asset, financial and earnings position of the company as presented in the Consolidated Financial Statements for the reporting period 1 October 2021 to 31 March 2022.

Assessment of current development by the Executive Board

The KPS Group was able to achieve the company's goals set by the Supervisory Board and the Executive Board for the first half of business year 2021/​2022.

KPS succeeded in returning to its growth path in the first six months, as expected. The main drivers of this gratifying development included a significant increase in demand for ERP transformation projects in Germany as well as continued high demand for e-commerce projects.

KPS faces competition for the best IT talent. In order to be able to meet the significantly higher demand for projects and to prepare for further growth, the Executive Board has increased the number of in-house and external consultants, with the corresponding effects on personnel and material costs. Increased costs can only be passed on to customers with a time lag.

The war in Ukraine did not have an impact on the business situation in the reporting period. The effects of the conflict cannot be reliably estimated at present. At the time of preparing this report, however, the Executive Board assumes that it will be able to achieve the goals for the business year.

The liquidity position remains good and the balance sheet ratios are solid. The business model is flexible and can be adapted to new conditions very quickly. KPS has excellent platform and product solutions to support companies with their digital transformation.

2. OPPORTUNITY AND RISK REPORT

The economic development in Germany as well as in our most important European markets and the resulting change in investment behaviour have a significant influence on the financial and earnings position as well as the asset position of the KPS Group. As part of our research activities, we regularly evaluate studies and forecasts from economic institutes in order to obtain the necessary overview of the likely development of the economy in the markets of importance to us.

With the outbreak of the war in Ukraine on 24 February 2022, the risks for the German and European economy have increased significantly. It cannot be ruled out that a possible significant economic slowdown could have negative effects on the economic and financial situation of KPS. At the time of preparing this report, no significant changes in the demand behaviour of customers were discernible. As the duration of the conflict increases, the risks to clients' demand behaviour for projects could rise.

We refer readers to the detailed report in the 2020/​2021 Annual Report for a presentation and assessment of other individual risks.

3. OUTLOOK REPORT

3.1 Macroeconomic forecast

Macroeconomic global economy

After a strong increase in global production of 5.8% in 2021, positive growth of 3.5% is also expected in 2022, according to the joint diagnosis of the leading economic research institutes.

World trade was able to record an increase of 10.3% in the past year 2021. In the current year 2022, less dynamic growth of 3.1% is expected. For 2023, growth is again forecast to be positive at 2.6%. According to the joint forecast, the main drivers of the declining growth dynamics include, on the one hand, the difficult balancing act of the central banks between inflation prevention and investment incentives through low interest rates and, on the other hand, the disruption of the global economy by the Ukraine war.

Rising inflation led many central banks to raise key interest rates last winter. Since the beginning of the Russia-Ukraine war in February 2022, however, international monetary policy has found itself in a conflict of objectives between price and production stabilisation, as occurred in a similar way in the course of the two oil shocks in 1973 and 1979. The war in Ukraine also affects the global economy in that Russia and Ukraine, as important exporters of raw materials, will export less because of the war. The loss of exports to Russia, Belarus and Ukraine, on the other hand, will have only a minor impact on the global economy, according to economists.

Forecast for the European economy

The general recovery of the eurozone is being slowed down by the war in Ukraine. The increases in general economic activity that are foreseeable and have already occurred are now increasingly threatened by the rise in oil and gas prices, the collapse in trade with Russia, Belarus and Ukraine, as well as general uncertainty.

However, as the inflationary commodity price shock is counterbalanced by significant driving forces from private consumption, consumption in the eurozone is expected to grow strongly, with only a slightly dampened GDP development in 2022. Production growth is expected to be 3.3% in 2022. Growth of 2.7% is expected for 2023.

Due to the general relaxation of infection control measures, short-time work programmes will also continue to be scaled back. The unemployment rate in the eurozone is expected to fall further in 2022 from 7.7% in 2021 to 6.6% now, and to fall further to 6.3% in 2023.

Forecast for the German economy

For the current year 2022, the leading economic research institutes expect a positive increase in gross domestic product of 2.7% and growth of 3.1% in 2023. Accordingly, the recovery boost from the abolition of pandemic restrictions, the effects of the corona crisis as well as the war in Ukraine are causing partly opposing economic currents with a price-driving effect. The Ukraine crisis is having less of an impact on the German economy through the effects of lost exports to the war-torn countries, but is weakening domestic production and demand primarily through uncertainty and rising energy import costs.

Furthermore, a declining unemployment rate of 5.0% is forecast in 2022, which is expected to stagnate at this level in 2023. According to the Joint Economic Forecast, the public budget deficit for 2022 will be significantly lower than in the previous year (2021: EUR 132 billion) at EUR 52 billion, which is largely due to a lower increase in government spending in the wake of the expiry of pandemic-related corporate aid and, at the same time, rising government revenues in the wake of the economic recovery. Overall, the Ukraine war is by far the biggest risk factor for the forecast of the coming quarters, as its further course and political as well as economic consequences are unclear. The development of commodity prices, the extent of any supply bottlenecks and flight movements in particular depend on the outcome and duration of the conflict.

3.2 Sector-specific forecast

Due to the Russia-Ukraine conflict, the medium- and long-term effects on the consulting industry in the current year are difficult to assess. Nevertheless, the Federal Association of German Management Consultants still expects growth of +10.5% for the consulting industry in 2022.

The effects of the war in Ukraine are exacerbating the already tense situation on the global procurement market. The initial effects on certain customer sectors, such as IT and services or agriculture, are already becoming apparent.

3.3 Forecast for business year 2021/​2022

The KPS Group is well positioned for the challenges of the future and the opportunities in the digitalisation of business processes. In particular, additional opportunities should arise from the Instant Platforms product families developed by KPS. Furthermore, KPS has a very solid financial structure and earnings position.

In business year 2021/​2022, the Executive Board and management will focus in particular on the marketing of the newly developed Instant Platforms product families. Based on the information and data available at the time of preparing this report, the Executive Board confirms its estimate issued in January 2022 that the company will be able to increase revenue in the mid to high single-digit percentage range compared to business year 2020/​2021. Furthermore, it plans to achieve EBITDA that is at least at the level of business year 2020/​2021. This planning is based on the fact that the projects planned can be completed.

The forecast is based on the facts and predictions known today about future economic and cyclical developments. Changes in the anticipated economic conditions that cannot be foreseen from today's perspective, in particular effects from the further course of the COVID-19 pandemic and the war in Ukraine on current projects, the current order backlog and other external or internal factors, could have significant negative effects on our revenues and earnings expectations, so that the estimates made in this report cannot be achieved.

Unterföhring, May 2022

The Executive Board

INTERIM FINANCIAL STATEMENTS

KPS AG Group Interim Financial Statements in accordance with IFRS

INCOME STATEMENT

For the period from 1 October 2021 to 31 March 2022

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in KEUR 2021/​2022 2020/​2021
1 Revenues 86,566 76,941
2 Own work capitalized 44 403
3 Other operating income 382 499
4 Cost of materials -30,300 -24,476
5 Personnel expenses -37,503 -34,934
6 Other operating expenses -8,111 -7,036
7 Operating result before depreciation and amortization (EBITDA) 11,078 11,397
8 Depreciation and amortization (M&A adjusted) * -3,229 -3,465
9 Operating result (EBIT) adjusted * 7,849 7,931
10 Depreciation and amortization (M&A related) -385 -449
11 Operating result (EBIT) 7,464 7,483
12 Financial income 0 0
13 Financial expenses -234 -276
14 Financial result -234 -276
15 Earnings before income taxes ** 7,231 7,207
16 Income tax -2,155 -1,825
17 Earnings after income taxes 5,076 5,382
Number of shares in thousands - basic/​diluted weighted average 37,412 37,412
in euros
Earnings per share
- basic 0.14 0.14
- diluted 0.14 0.14

* adjusted by depreciation and amortization on the assets disclosed as part of company mergers and on the acquired customer relationships (M&A related)

** corresponds to earnings from ordinary activities

COMPREHENSIVE INCOME STATEMENT

for the period from 01 October 2021 to 31 March 2022

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in KEUR 31.03.2022 31.03.2021
Earnings after income taxes 5,076 5,382
Actuarial gains and losses arising from defined benefit pension commitments and similar obligations 0 0
Foreign currency translation adjustment for foreign subsidiary companies 0 60
Comprehensive income 5,076 5,442

INDICATORS FOR THE INCOME STATEMENT

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in KEUR 31.03.2022 31.03.2021
Revenues 86,566 76,941
EBITDA 11,078 11,397
EBITDA margin 12.8% 14.8%
EBIT 7,464 7,483
EBIT margin 8.6% 9.7%

GROUP BALANCE SHEET

zum 31. März 2022

ASSETS

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in KEUR 31.03.2022 30.09.2021
ASSETS
A. NON-CURRENT ASSETS
I. Property, plant and equipment 2,251 2,406
II. Goodwill 62,546 62,546
III. Other intangible assets 11,694 12,627
IV. Rights of use from leasing contracts 25,143 26,666
V. Defered tax assets 4,612 4,601
106,246 108,845
B. CURRENT ASSETS
I. Contractual assets 8,891 6,036
II. Trade receivables 35,911 34,500
III. Other receivables and financial assets 2,025 1,840
IV. Entitlements to income tax rebates 1,052 1,127
V. Cash and cash equivalents 8,129 8,060
56,008 51,563
Total assets 162,255 160,408

LIABILITIES AND SHAREHOLDERS' EQUITY

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in KEUR 31.03.2022 30.09.2021
A. SHAREHOLDERS EQUITY
Share in equity attributable to shareholders of KPS AG
I. Subscribed capital 37,412 37,412
II. Capital reserve -10,222 -10,222
III. Retained earnings 663 663
IV. Other comprehensive income 264 264
V. Group net profit 45,977 40,902
Total equity 74,095 69,019
LIABILITIES
B. NON-CURRENT LIABILITIES
I. Non-current provisions 2,069 1,925
II. Other non-current liabilities 282 295
III. Non-current financial liabilities 3,250 4,000
IV. Non-current leasing liabilities 20,259 21,747
V. Deferred tax liabilities 1,860 1,860
27,720 29,827
C. CURRENT LIABILITIES
I. Trade liabilities 9,464 7,639
II. Financial liabilities 22,300 17,300
III. Contract liabilities 384 196
IV. Other provisions 13,203 13,821
V. Other liabilities 8,287 14,987
VI. Current leasing liabilities 4,508 4,620
VII. Income tax liabilities 2,294 3,000
60,440 61,562
Total liabilities 88,160 91,389
Total shareholders equity and liabilities 162,255 160,408
Equity ratio 45.7% 43.0%

CONSOLIDATED CASH FLOW STATEMENT

for the period from 1 October 2021 bis 31 March 2022

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in KEUR 31.03.2022 31.03.2021
A. Current business operations
Earnings before interest and icome tax (EBIT) 7,464 7,483
Depreciation of fixed assets 3,614 3,914
Change in current assets -4,452 -1,592
Change in provisions -735 -1,492
Other non-cash expenses and income 105 310
Change in other liabilities -347 -2,938
Losses from asset disposals 1 0
Taxes paid -2,786 -1,832
Interest received 0 0
Cash inflow/​outflow from current business operations 2,865 3,853
B. Invesment activities
Invesments in property, plant and equipment -63 -82
Investments in intangible assets -47 -485
Investments in the acquisition of KPS Business and Digital Transformation S.L.U. -2,329 -2,000
Investments in the acquisition of Infront Consulting & Management GmbH -1,018 -1,484
Investments in the acquisition of KPS digital Ltd. -1,005 -1,231
Cash receipts from asset sales 0 0
Cash inflow/​outflow from investment activities -4,462 -5,282
C. Financial activities
Interest paid 9 -224
Interest paid leasing liabilities -78 -78
Cash receipts from taking out loans 17,000 0
Payments for the settlement of loans -12,750 -6,750
Payments for the settlement of leasing liabilities -2,515 -2,586
Dividend payout 0 0
Cash inflow/​outflow from financial activities 1,666 -9,638
D. Net change in cash funds 69 -11,067
E. Cash funds at the beginning of the period 8,060 20,116
F. Consolidation-related change in cash funds 0 0
G. Cash funds at the end of the period 8,129 9,049

Composition of Cash and Cash Equivalents in the Consolidated Cash Flow Statement

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in KEUR 31.03.2022 31.03.2021
Cash in hand and bank balances 8,129 9,049
Cash funds 8,129 9,049

STATEMENT OF CHANGES IN SHAREHOLDERS'EQUITY AT KPS - IFRS

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in KEUR Subscribed capital Treasury shares Total of subscribed capital Capital reserve Retained earnings OCI Currency translation differences
30.09.2020 37,412 0 37,412 -10,222 663 -38
Disposal of treasury shares 0 0 0 0 0 0
Dividend payout 0 0 0 0 0 0
Changes recognized without affecting income 0 0 0 0 0 60
Group earnings 0 0 0 0 0 0
31.03.2021 37,412 0 37,412 -10,222 663 22
Disposal of treasury shares 0 0 0 0 0 0
Dividend payout 0 0 0 0 0 0
Changes recognized without affecting income 0 0 0 0 0 50
Group earnings 0 0 0 0 0 0
30.09.2021 37,412 0 37,412 -10,222 663 72
Disposal of treasury shares 0 0 0 0 0 0
Dividend payout 0 0 0 0 0 0
Changes recognized without affecting income 0 0 0 0 0 0
Group earnings 0 0 0 0 0 0
31.03.2022 37,412 0 37,412 -10,222 663 72

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Accumulated other comprehensive income
in KEUR Pension commitments Group net profit Equity
--- --- --- ---
30.09.2020 -73 38,535 66,277
Disposal of treasury shares 0 0 0
Dividend payout 0 0 0
Changes recognized without affecting income 0 0 60
Group earnings 0 5,382 5,382
31.03.2021 -73 43,917 71,718
Disposal of treasury shares 0 0 0
Dividend payout 0 -6,360 -6,360
Changes recognized without affecting income 265 0 315
Group earnings 0 3,345 3,345
30.09.2021 192 40,902 69,019
Disposal of treasury shares 0 0 0
Dividend payout 0 0 0
Changes recognized without affecting income 0 0 0
Group earnings 0 5,076 5,076
31.03.2022 192 45,978 74,095

SELECTED EXPLANATORY NOTES

1. INFORMATION ON THE COMPANY AND THE GROUP

KPS AG is an internationally positioned stock corporation based in Germany with its registered office at Beta-Straße 10h, 85774 Unterföhring, Germany. The company is registered with the Munich Local Court under the registration number HRB 123013.

KPS AG is a successful company for business transformation consulting and process optimisation in the retail and consumer goods sector. We advise our customers on strategy, process and technology issues and successfully implement holistic solutions that secure their performance in the long term.

2. PRINCIPLES AND METHODS OF PREPARATION OF THE FINANCIAL STATEMENTS

The condensed consolidated half-year financial statements of KPS AG for the period from 1 October 2021 to 31 March 2022 were prepared in accordance with the International Financial Reporting Standards (IFRS), in particular IAS 34 "Interim Financial Reporting." Consequently, these financial statements do not include all the information and disclosures required by IFRS for consolidated financial statements at the end of the business year. Therefore, these interim consolidated financial statements should be read in conjunction with the consolidated financial statements for the year ended 30 September 2021.

The condensed consolidated interim financial statements and interim Management Report have not been audited or reviewed by the auditor. In the opinion of the Executive Board, these financial statements imply all adjustments necessary for a fair presentation of the asset and earnings position for the interim result. The results achieved in the first half of business year 2021/​2022 do not necessarily allow conclusions to be drawn regarding the development of the further course of business.

3. SCOPE OF CONSOLIDATION AND SHAREHOLDINGS

Besides the legal and economic parent company of the Group, the consolidated financial statements include all domestic and foreign subsidiaries in which KPS AG has control over the financial and business policies in order to be able to derive appropriate benefits from them.

In addition to KPS AG as the legal parent company, the scope of consolidation includes the following companies in which KPS AG has a direct or indirect interest and which are included in the consolidated financial statements on the basis of full consolidation.

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Voting share
Shareholding Registered office 31.03.2022 30.09.2021
--- --- --- ---
in % in %
--- --- --- ---
KPS Business Transformation GmbH (1) Unterföhring 100 100
KPS Services GmbH (2) Unterföhring 100 100
KPS Consulting Verwaltungs GmbH (2) Unterföhring 100 100
KPS Consulting GmbH & Co. KG (2) Unterföhring 100 100
KPS Consulting AG Zürich/​Switzerland 100 100
KPS Solutions GmbH (1) Unterföhring 100 100
KPS digital GmbH (1) Dortmund 100 100
KPS Consulting A/​S Virum/​Denmark 100 100
KPS B.V. Amsterdam/​Netherlands 100 100
KPS Strategie-, Prozess- und IT-Consulting GmbH Vienna/​Austria 100 100
KPS Business and Digital Transformation S.L.U. Barcelona/​Spain 100 100
Infront Consulting & Management GmbH (3) Hamburg 100 100
KPS Digital Ltd. London/​England 100 100
KPS Consulting AS Lysaker/​Norwegen 100 100
KPS Sweden AB Stockholm/​Schweden 100 100

KPS's Group structure will be reorganised in the course of business year 2021/​2022. The number of German companies will be reduced to the extent legally and economically feasible. The reorganisation will simplify the Group structure, resulting in cost savings among other benefits. The restructuring was approved by the Supervisory Board at its meeting on 18 March 2022.

More specifically, the following measures are being prepared and will be implemented in the course of the second half of the business year:

(1) Merger of KPS digital GmbH and KPS Business Transformation GmbH into KPS Solutions GmbH

(2) Merger of KPS Consulting Verwaltungs GmbH into KPS Services GmbH and the associated accrual of the assets of KPS Consulting GmbH & Co. KG with KPS Services GmbH

(3) Control and Profit and Loss Transfer Agreement between KPS AG ("controlling company") and INFRONT Consulting & Management GmbH ("controlled company"). This agreement requires the approval of the Annual General Meeting of the controlling company and the shareholders' meeting of the controlled company in order to become effective under civil law. The Annual General Meeting of the controlling company will be asked for its approval on 18 May 2022. The shareholders' meeting of the controlled company will most likely also be asked for its approval on 18 May 2022.

4. CHANGES IN ACCOUNTING AND VALUATION METHODS AND UNCERTAINTIES DUE TO ESTIMATES

At the beginning of the business year on 1 October 2021, various amendments to the accounting and valuation methods of current standards came into force, which had no significant impact on the accounting of the interim consolidated financial statements, either on their own or in combination with other standards. Consequently, these condensed interim consolidated financial statements essentially contain the consistent accounting and valuation methods of the consolidated financial statements for business year 2020/​2021.

The interim consolidated financial statements require management to make certain assumptions and estimates that can have a significant effect on the presentation of the financial position and performance. Estimates are based on experience and other assumptions that are believed to be reasonable under the circumstances. They are reviewed on an ongoing basis, but can differ from the actual values.

The estimates used in the consolidated financial statements as at 30 September 2021 for the main areas of application:

scrollen

Definition of useful life for non-current assets
Calculation of completion status of fixed-price projects
Calculation of discounted cash flows in the context of impairment tests and conditional purchase price obligations and purchase price allocations (fair value)
Formation and valuation of non-current provisions
Valuation of receivables

were also made for these interim consolidated financial statements.

Additional information can be found in the consolidated financial statements as at 30 September 2021. These can also be accessed on the Internet at www.kps. com and form the basis for these interim financial statements.

5. NOTES TO THE CONSOLIDATED STATEMENT OF FINANCIAL POSITION AND THE CONSOLIDATED INCOME STATEMENT

5.1 Revenues

Charges for deliveries and services - reduced by sales reductions and discounts - billed to customers are recognised in revenues.

Revenues derived from the provision of services and maintenance are recognised on a time-period basis, while the sale of software and hardware is realised at a defined point in time. Customers are generally only commercial end users and, to a limited extent, public-sector contracting authorities.

All revenues shown result exclusively from contracts with customers.

Please refer to the segment report regarding the allocation of revenues to individual segments.

5.2 Subscribed capital

The subscribed capital for KPS AG amounted to EUR 37,412,100 on the balance sheet date (previous year: EUR 37,412,100) and was distributed over a total of 37,412,100 no-par value shares (previous year: 37,412,100 no-par value shares), each with a nominal value of EUR 1. The share capital is fully paid in.

During the course of the current business year, no own shares were purchased or sold. No treasury shares were held (previous year: 0 shares) on the balance sheet date.

5.3 Treasury shares

The resolution adopted by the Annual General Meeting on 21 May 2021 and the substitution of the resolution by the Annual General Meeting on 25 September 2020 provided the authorisation to acquire and dispose of its own shares with the right to exclude subscription or other option to offer shares. According to this, the Executive Board is authorised, with the approval of the Supervisory Board, to acquire and dispose of its own shares up to a total amount of 10% of the share capital existing at the time of the resolution. This resolution is effective from the Annual General Meeting and ends at the end of 20 May 2026. The conditions for acquisition, appropriation and exclusion of subscription rights were explicitly regulated.

No portfolio of treasury shares was held on the balance sheet date, and no shares were purchased or sold in the period under review.

6. EXPLANATORY NOTES TO THE SEGMENT REPORTING

The KPS consulting portfolio can be classified into the following three reportable segments, which are subject to regular assessment by the Executive Board. The segmentation is carried out exclusively on the basis of business areas in accordance with the internal alignment.

A distinction is made between the following segments:

6.1 Management consulting /​ Transformation consulting

This segment is concerned with "transformation consulting," where the KPS Group occupies a leading position in the consulting market. Transformation consulting involves providing support for customers in the implementation of complex corporate initiatives and developing concepts and solutions taking into account process-related, organisational, logistical, financial and system-related framework conditions. The consulting offer closes the existing gap between traditional strategy and process consultants on the one hand and implementation partners and system integrators on the other. This consulting segment also comprises implementation consulting and the service portfolio of the KPS Group as an SAP consulting partner.

6.2 System integration

The focus of this consulting segment is on process and implementation consulting in the technology sector. The KPS Group covers both the field of non-SAP technologies as well as SAP technologies. The main focus in the SAP technology area is on the subject areas of SOA and Netweaver, and in the non-SAP area on the topics of high-availability, security and storage solutions. Since a secure and highly available system landscape forms the basis for successful companies, the KPS Group uses dedicated solutions to ensure the seamless integration of all processes in the heterogeneous system environment. The Group supports customers in analysing the actual situation and setting up an IT infrastructure where all operational function areas are transparent.

6.3 Products /​ Licenses

The KPS Group rounds off its spectrum of services by selling software licences, maintenance contracts and hardware components as a certified systems house or certified sales partner in certain areas. These are products from major manufacturers, in particular SAP, Spryker and OpenText. The Group has been working with these companies for many years and is linked with them through various consulting and sales partnerships.

The breakdown of the asset and income situation in accordance with IFRS 8 is shown in the following table and corresponds to the internal reporting structure:

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Presentation by business areas in Keuros Management-

consulting/​

Transformations-

beratung
System Integration Products/​Licenses
Earnings position 31.03.2022 Prev. year 31.03.2022 Prev. year 31.03.2022 Prev. year
--- --- --- --- --- --- ---
Sales 82,000 73,236 660 527 3,906 3,177
Production costs -58,304 -51,036 -369 -351 -2,551 -2,258
Business development -3,127 -2,191 0 0 -83 -89
Operating costs -7,285 -6,714 -112 -23 -627 -257
EBITDA 13,284 13,295 179 153 644 572
Depreciation and amortization -2,720 -3,247 -5 -5 -40 -49
EBIT 10,564 10,048 174 148 605 523
Interest -41 -40 0 0 0 0
Income tax -3,050 -2,141 -50 -32 -175 -111

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Presentation by business areas in Keuros Other Total
Earnings position 31.03.2022 Prev. year 31.03.2022 Prev. year
--- --- --- --- ---
Sales 0 0 86,566 76,941
Production costs 0 0 -61,224 -53,646
Business development 0 0 -3,211 -2,280
Operating costs -3,029 -2,624 -11,053 -9,618
EBITDA -3,029 -2,624 11,078 11,397
Depreciation and amortization -849 -613 -3,614 -3,914
EBIT -3,879 -3,237 7,464 7,483
Interest -193 -235 -234 -276
Income tax 1,120 690 -2,155 -1,595

7. OTHER NOTES AND DISCLOSURES

7.1 Contingent liabilities

The subordination between KPS AG and KPS Strategie- Prozess- und IT-Consulting GmbH, Austria, in the amount of EUR 100 thousand continues to exist.

The subordination between KPS Business Transformation GmbH and KPS Strategie- Prozess- und IT-Consulting GmbH, Austria, in the amount of EUR 300 thousand continues to exist.

The subordination between KPS Consulting GmbH & Co. KG and KPS Strategie- Prozess- und IT-Consulting GmbH, Austria, in the amount of EUR 50 thousand continues to exist.

The subordination between KPS AG and KPS Sweden AB in the amount of EUR 400 thousand continues to exist.

The subordination between KPS AG and KPS Solutions GmbH in the amount of EUR 6,000 thousand continues to exist.

KPS Services GmbH has issued a maximum amount guarantee of EUR 30,000 thousand (previous year: EUR 30,000 thousand) to secure current account and money market credit lines. As of the balance sheet date, there were current account and money market liabilities of EUR 17,000 thousand (previous year: EUR 12,000 thousand).

KPS AG made a commitment for KPS Business Transformation GmbH, KPS digital GmbH, KPS Solutions GmbH, KPS Services GmbH and Infront Consulting & Management GmbH in the context of the exemption in accordance with Section 264 paragraph 3 of the German Commercial Code (HGB) to guarantee all the existing obligations of these companies up to 30 September 2021 in respect of their creditors. This duty to assume liability is valid up to and including 30 September 2022.

7.2 Acquisitions and foundings after the end of the interim reporting period

There were no acquisitions and no foundings after the end of the interim reporting period.

7.3 Divestments and assets held for sale

There were no divestments and assets held for sale in the current business year.

7.4 Significant events after the end of the interim reporting period

No significant events occurred after the end of the interim reporting period that would have a significant impact on the business performance of the KPS Group.

7.5 Related party disclosures

For related party disclosures, please refer to the consolidated financial statements as at 30 September 2021. As at 31 March 2022, no significant changes have taken place.

7.6 Corporate Governance

The Executive Board and the Supervisory Board of KPS AG have issued the Declaration of Compliance with the German Corporate Governance Code required pursuant to Section 161 of the German Stock Corporation Act (AktG) and made it permanently available to shareholders on the company's website (www.kps.com).

7.7 Deviations

An English translation of the consolidated half-year report is also available. If any deviations are identified, the German version of the consolidated half-year report shall take precedence over the English translation.

The rounding of amounts and percentages can lead to minor deviations owing to commercial rounding.

7.8 Responsibility statement by the legal representatives

The Executive Board of KPS AG hereby declares to the best of its knowledge, and in accordance with the principles to be applied for interim financial reporting, that the interim consolidated financial statements present a true and fair view of the asset, financial and earnings position of the Group corresponding to the actual circumstances, and that the Consolidated Interim Management Report presents a true and fair view of the performance of the business including the business results and the position of the Group is presented such that an appropriate view of the actual circumstances is conveyed, and that the significant opportunities and risks of the expected development of the Group in the remaining business year are described.

Unterföhring, May 2022

KPS AG

The Executive Board

DEVELOPMENT OF THE FIXED ASSETS (GROSS PRESENTATION)

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in KEUR 01.10.2021 Additions Disposals Transfers 31.03.2022 01.10.2021
I.) INTANGIBLE ASSTES
1. Concessions, industrial property rights and similar rights and assets, and licences in such rights and assets
a.) if acquired 13,806 47 0 0 13,853 11,577
b.) if internally generated 15,831 0 1 0 15,830 5,433
2. Advance payments made 0 0 0 0 0 0
3. Goodwill 77,561 0 0 0 77,561 15,016
Intangible assets 107,198 47 1 0 107,244 32,026
II.) PROPERTY, PLANT AND EQUIPMENT
1. Business and office equipment 3,818 63 0 0 3,881 1,510
2. Low-value assets 151 0 0 0 151 53
3. Advance payments received 0 0 0 0 0 0
Property, plant and equipment 3,969 63 0 0 4,032 1,563
Total fixed assets 111,167 110 1 0 111,276 33,589

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in KEUR Additions Disposals Transfers 31.03.2022 31.03.2022 30.09.2021
I.) INTANGIBLE ASSTES
1. Concessions, industrial property rights and similar rights and assets, and licences in such rights and assets
a.) if acquired 838 0 0 12,415 1,438 2,229
b.) if internally generated 141 0 0 5,574 10,256 10,398
2. Advance payments made 0 0 0 0 0 0
3. Goodwill 0 0 0 15,016 62,545 62,545
Intangible assets 979 0 0 33,005 74,239 75,172
II.) PROPERTY, PLANT AND EQUIPMENT
1. Business and office equipment 194 24 0 1,728 2,153 2,308
2. Low-value assets 0 0 0 53 98 98
3. Advance payments received 0 0 0 0 0 0
Property, plant and equipment 194 24 0 1,781 2,251 2,406
Total fixed assets 1,173 24 0 34,786 76,490 77,578

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Publisher

KPS AG

Beta-Str. 10H

85774 Unterföhring

Germany

Further information

Investor Relations

Phone: +49-89 35631-0

Email: [email protected]

KPS AG on the Internet

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