Quarterly Report • May 6, 2024
Quarterly Report
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Finanzbericht: 34359225
die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2023/2024 ist durch mehrere Faktoren gekennzeichnet, die von uns bereits prognostiziert wurden und uns stark treffen. Vor allem Sondereffekte wie außerplanmäßige Forderungswertberichtigungen der insolventen Kunden KaDeWe und The Body Shop sowie Restrukturierungsaufwendungen stellen zusätzliche Herausforderungen in einem angespannten Marktumfeld dar.
Die Nachfragesituation in einigen Schlüsselmärkten blieb weiterhin verhalten. Das aktuelle Geschäftsklima im Handel, dem Kernsegment der KPS, führte zu einer allgemeinen Zurückhaltung bei Projekten - insbesondere im digitalen Bereich. Auf der einen Seite konnten einige neue Kunden gewonnen werden, die Nachfrage nach neuen Projekten steigt. Auf der anderen Seite haben einige laufenden Projekte ihre geplante Reifephase erreicht und belasten damit die Umsatzentwicklung, da in der Reifephase eines Projektes die Umsätze typischerweise rückläufig sind. Auf der einen Seite konnten einige neue Kunden gewonnen werden, die Nachfrage nach neuen Projekten steigt.
Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen stellen wir uns mit großem Engagement und Tatkraft den Herausforderungen. Die Kapazitäten wurden an die aktuelle Projektnachfrage angepasst, wir werden weitere Maßnahmen zur Neukundenakquise und Effizienzsteigerung durchführen, um die Umsatz- und Ergebnisentwicklung wieder auf Kurs zu bringen und dafür möchte ich mich bei dem gesamten Team und bei allen Stakeholdern für ihre unermüdliche Leistung bedanken.
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| Unterföhring, im Mai 2024 |
| Ihr Vorstand |
| Leonardo Musso |
Die Aktie der KPS AG verzeichnete im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2023/2024 insgesamt ein Minus von 19,7 %. Am 21. Februar 2024 erreichte die Aktie mit 1,02 € ihren Tiefstand innerhalb des Betrachtungszeitraums. Die Aktie erreichte ihren Höchststand für den Beobachtungszeitraum mit 1,51 € am 27. Januar 2024. Der Schlusskurs am 31.03.2024 lag bei 1,20 €.
Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen der KPS-Aktie an allen deutschen Handelsplätzen betrug im Berichtszeitraum rund 23.363 Stück (Vorjahr: 12.346 Aktien). Die Marktkapitalisierung der KPS AG lag am 31. März 2024 bei 49,4 Mio. € auf der Basis von 41.153.300 im Umlauf befindlichen Aktien.
Zum 18. März 2024 führte die KPS AG eine Kapitalerhöhung durch, infolge welcher die Gesamtanzahl der Aktien von 37.412.100 auf 41.153.300 Stück anstieg. Für ausführliche Informationen zur Kapitalerhöhung verweisen wir auf das Kapitel "Vermögenslage und Kapitalstruktur" im Lagebericht.
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| Sektor | Software (IT-Dienstleister) |
| ISIN | DE000A1A6V48 |
| WKN | A1A6V4 |
| Börsensymbol | KSC |
| Erstnotiz | 14. Juli 1999 |
| Anzahl und Art der Aktien | 41.153.300 auf den Namen lautende Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) |
| Grundkapital | 41.153.300,00 € |
| Börsenplätze | Frankfurt, Stuttgart, Hamburg, Berlin-Bremen, Düsseldorf und München sowie XETRA |
| Marktsegment | Regulierter Markt |
| Transparenzlevel | Prime Standard |
| Designated Sponsor | Hauck & Aufhäuser Privatbankiers |
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| Eröffnungskurs (02. Oktober 2023) |
1,50 € |
| Höchstkurs (27. Januar 2024) |
1,51 € |
| Tiefstkurs (21. Februar 2024) |
1,03 € |
| Schlusskurs (31. März 2024) |
1,20 € |
| Handelsvolumen (01. Oktober 2023 bis 31. März 2024, durchschnittliche Stückzahl) |
23.363 |
| Marktkapitalisierung (31. März 2024) |
49,4 Mio. € |
Angaben auf Basis der zugegangenen Stimmrechtsmitteilungen gem. Wertpapierhandelsgesetz, WpHG (Stand: 28. Januar 2018) sowie Unternehmensinformationen; Streubesitz nach Definition der Deutschen Börse mit Anteilen am Aktienkapital von unter 5 %.
Zum 31. März 2024 stellt sich die Aktionärsstruktur der KPS AG wie folgt dar: Herr Michael Tsifidaris, Vorsitzender des Aufsichtsrats, besitzt 29,11 % der Unternehmensanteile. Leonardo Musso, Vorstand der KPS AG, hält 10,30 % der Anteile an der Gesellschaft. Aufsichtsrat Uwe Grünewald besitzt 9,85 % des stimmberechtigten Grundkapitals. Damit liegen 49,26 % der Stimmrechtsanteile bei der aktuellen Unternehmensführung der KPS AG. Diese werden der KPS AG auch künftig als Ankeraktionäre eng verbunden bleiben.
Ein Privatinvestor verfügt zum 31. März 2024 noch über 7,58 % der Stimmrechtsanteile. Der Free Float beläuft sich auf 43,16 %. Die KPS AG steht im stetigen Austausch mit aktuellen und potenziellen Investoren und ist bestrebt, ihren Aktionärskreis gezielt zu erweitern.
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| 06.05.2024 | Bekanntgabe der Zahlen des Halbjahres 2023/2024 |
| 10.05.2024 | Ordentliche Hauptversammlung in München |
| 27.07.2024 | Bekanntgabe der Zahlen des 3. Quartals 2023/2024 |
Die Entwicklung der KPS-Aktie wird kontinuierlich von dem Bankhaus M.M.Warburg analysiert und bewertet.
In ihrem Research vom 8. März 2024 veröffentlicht Warburg in dem Kommentar zur KPS ein Kursziel von 1,41 Euro (Rating: Halten).
Im Berichtsjahr 2022/2023 sowie im ersten Halbjahr 2023/2024 erfüllte die KPS AG im Rahmen der Notierung im Prime Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse die höchsten gesetzlichen und börsenrechtlichen Publizitäts- und Transparenzstandards des Regulierten Marktes. Institutionelle Investoren, Finanzanalysten und private Aktionäre informierte die Gesellschaft unverzüglich über die aktuelle Geschäftsentwicklung und über Vorgänge von Bedeutung für die Kursentwicklung des Unternehmens.
Zur Kapitalmarktkommunikation der KPS gehörten neben der Veröffentlichung deutsch- und englischsprachiger Finanzberichte und Unternehmensmeldungen auch Telefonkonferenzen für Analysten zur Bekanntgabe der Quartals-, Halbjahres- und Jahreszahlen. Darüber hinaus stand und steht das Management der KPS in regelmäßigem persönlichen Dialog mit den Marktteilnehmern und ist bestrebt, über die gesetzlichen Verpflichtungen hinaus weitere IR-Aktivitäten durchzuführen.
Der direkte Austausch mit den Investoren liegt dem Management weiterhin am Herzen, weshalb über die Telefonkonferenzen zu Finanzveröffentlichungen hinaus auch virtuell bzw. telefonisch regelmäßig direkte Gespräche mit Investoren und Analysten stattfinden.
Die Hauck und Aufhäuser Privatbankiers AG fungiert als Designated Sponsor in der Bereitstellung verbindlicher Geld- und Briefkurse für eine angemessene Liquidität und entsprechende Handelbarkeit der KPS-Aktie.
Weitere Informationen stehen interessierten Anlegern im Investor Relations-Bereich der Homepage unter https://www.kps.com/de/de/company/investor-relations.html zur Verfügung.
Entwicklung der Weltwirtschaft
Gemäß dem Wirtschaftsbericht des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat die globale Wirtschaft starke Resilienz gezeigt, da die Beschäftigung und Einkommen trotz steigender Zentralbankzinsen stabil blieben. Große Zentralbanken erhöhten die Leitzinsen, um der steigenden Inflation entgegenzuwirken und diese auf als restriktiv geschätzte Niveaus zu bringen. Diese Zinserhöhungen hatten zur Folge, dass die Kosten für Hypotheken stiegen und die allgemeine Kreditverfügbarkeit begrenzt wurde. Dies führte zu Herausforderungen für Unternehmen, ihre Schulden umzuschulden, einem Anstieg von Unternehmensinsolvenzen und einer gedämpften Investitionstätigkeit in Wirtschaft und Wohnimmobilien in mehreren Volkswirtschaften.
Während sich die Inflation den Zielwerten annähert und Zentralbanken ihre Politik schrittweise lockern, droht eine straffere fiskalpolitische Ausrichtung zur Eindämmung hoher Staatsschulden das Wachstum zu beeinträchtigen, wobei auch die geopolitischen Spannungen ebenfalls zur gedämpften Wachstumsrate beitragen 2.
Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) weist auf die Phase der Stagnation im Euroraum hin 3. Demnach stagniert die wirtschaftliche Produktion im Euroraum seit über einem Jahr, wobei das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal nahezu unverändert blieb. Während der private Konsum aufgrund verbesserter Realeinkommen wohl merklich zunahm, gingen die Anlageinvestitionen spürbar zurück. Im Jahr 2023 gab es erhebliche Unterschiede im Konjunkturbild zwischen den Ländern, wobei Estland den stärksten Rückgang verzeichnete (-3,0%) und Dänemark das höchste Wachstum aufwies (+3,1%). Deutschland verzeichnete einen leichten Rückgang von 0,2%, während Frankreich und Italien ein moderates Wachstum von 0,7% und 0,5% verzeichneten.
Die Verbraucherpreisinflation verlangsamt sich jedoch moderat. Seit Oktober 2023 hat sich der Preisanstieg gegenüber dem Vorjahr kaum mehr verringert, da die Energiepreise nicht mehr so stark unter ihrem Vorjahresniveau liegen. Die Kerninflationsrate in Europa ging im Februar auf 3,1 Prozent zurück, aber der Fortschritt in Richtung des Inflationsziels dürfte sich verlangsamen, da die Preise für Dienstleistungen weiterhin kräftig steigen, was auch auf beschleunigte Lohnzuwächse zurückzuführen ist.
Die deutsche Konjunktur steht derzeit unter dem Druck mehrerer Faktoren, die sich negativ auf Stimmung und Wirtschaftsdaten auswirken. Die Exportwirtschaft leidet unter einer nachlassenden Weltkonjunktur, während die restriktive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank voraussichtlich bis ins kommende Jahr 2024 hinein anhalten wird. Die Sparanstrengungen der Bundesregierung kommen zu einem ungünstigen Zeitpunkt und verstärken den pessimistischen Ausblick zusätzlich, so die Aussage des Präsidenten des IfW im März 2024 4.
Nachdem die Wirtschaftsleistung im vierten Quartal 2023 einen Rückgang um 0,3% genommen hat, und damit schwächer als vom ifW prognostiziert, ausgefallen ist, wird sie laut der Prognose des IfW im ersten Quartal 2024 geringfügig weiter fallen 5.
1 In dem Abschnitt "Gesamtwirtschaftliche Entwicklung" beziehen sich Angaben zu einem Quartal auf das Kalenderjahr und nicht auf das Wirtschaftsjahr der KPS (01.10. - 30.09)
2 https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2024/04/16/world-economic-outlook-april-2024
3 https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/weltwirtschaft-im-fruehjahr-2024-dynamik-bleibt-verhalten-32633/
4 https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/aktuelles/erholung-verzoegert-sich/
5 https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/854f12d1-6d4b-4257-a39a-30120582e9ee-KKB_112_2024-Q1_Deutschland_DEV3.pdf
Laut Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen setzte die Consultingbranche in Deutschland ihr Wachstum im Jahr 2023 mit einer etwas moderateren Rate im Vergleich zum Rekordjahr 2022 weiter fort. Der Umsatz stieg um 7,2% auf 46,7 Milliarden Euro, wobei besonders innovative Beratungssegmente wie Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit deutliche Umsatzzuwächse verzeichneten. Für das Jahr 2024 wird ein weiteres Umsatzwachstum von 9,8% auf 51,5 Milliarden Euro erwartet, was die Dynamik der Branche unterstreicht 6.
Insgesamt stieg die Zahl der Beschäftigten in der Branche um 5,5% auf insgesamt 231.500 Mitarbeiter, wobei der Frauenanteil leicht auf 30% stieg.
Im Branchenvergleich verzeichnet die Energie- und Versorgungswirtschaft mit einem Wachstum von 14,1 Prozent das stärkste Umsatzwachstum, gefolgt von Branchen wie Healthcare, Telekommunikation und IT, Pharma sowie Maschinenbau. Unter den Hauptberatungsfeldern führt die Strategieberatung mit 10,4 Prozent das Umsatzwachstum an, gefolgt von IT-Beratung und Organisations- und Prozessberatung. Die Sanierungs- und Insolvenzberatung verzeichnet ebenfalls ein beachtliches Wachstum.
Ein wichtiges Trendthema ist das offene und konstruktive Zusammenspiel von Kunden und Beratungsunternehmen, bei dem Kunden zunehmend umfassende Lösungen erwarten und aktiver in Beratungsprozesse einbezogen werden möchten. Zudem gewinnt Cybersicherheit als Thema an Bedeutung, da die Bedrohung durch Cyberangriffe zunimmt und strengere Datenschutzgesetze gelten. Der hohe Wettbewerbsdruck erfordert von Beratungsunternehmen kontinuierliche Innovationen und Anpassungen an die Marktbedingungen, während die Suche nach Talenten eine zentrale Herausforderung bleibt. 7
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2023/2024 erzielte die KPS-Gruppe einen Umsatz in Höhe von 75,9 Mio. €. Das entspricht einem Rückgang von 19,8 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2022/2023 (94,7 Mio. €). Im ersten Halbjahr 2023/2024 verzeichnete die KPS insgesamt eine der Prognose entsprechend verhaltene Nachfragesituation nach Transformationsprojekten.
Die Reaktion auf den rückläufigen Umsatz folgte mit den entsprechenden Maßnahmen wie der Senkung des Aufwands im Bereich von Drittdienstleistern, welcher den Materialaufwand darstellt. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zum Umsatz) lag bei 35,3 % nach 37,9 % im Vorjahreszeitraum, der Materialaufwand ging dabei um insgesamt 25,3% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück. Der Personalaufwand ist von 41,1 Mio. € auf 38,3 Mio. € gesunken. Darin enthalten sind 0,7 Mio. € Rückstellungsaufwand für Personalabbau. Exklusive dieses Wertes beläuft sich der Rückgang auf 8,4 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, dennoch betrug die Personalaufwandsquote inklusive Restrukturierungsaufwand in der Berichtsperiode 50,5 % (Vorjahr: 43,4 %).
Wie bereits in der Prognose im Konzernbericht 2022/2023 erläutert, sind die Insolvenzen der Kunden KaDeWe Gruppe und The Body Shop ein wesentlicher Treiber der Forderungswertberichtigungen, welche Bestandteil des sonstigen betrieblichen Aufwands sind und sich als Sondereffekt auf 4,2 Mio. € belaufen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind damit um 25,4 % auf 13,0 Mio. € gestiegen.
Das unbereinigte EBITDA ging in den ersten sechs Monaten 2023/2024 auf -1,7 Mio. € zurück. Das EBIT lag bei -5,3 Mio. € und damit unter dem Wert des Vorjahres (4,0 Mio. €). Ohne der Sondereffekte der Abfindungen und der Forderungswertberichtigungen beträgt das bereinigte EBITDA 3,2 Mio. € und das bereinigte EBIT -0,5 Mio. €.
6 https://www.bdu.de/news/prognose-umsaetze-steigen-in-2024-auf-mehr-als-50-milliarden-euro/
7 Ebd.
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| in Tsd. € | 2023/2024 | 2022/2023 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 75.892 | 94.683 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 14 | 0 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 522 | 272 |
| Materialaufwand | -26.806 | -35.879 |
| Personalaufwand | -38.327 | -41.098 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -12.980 | -10.348 |
| Operatives Ergebnis vor Abschreibung (EBITDA) | -1.686 | 7.629 |
| Abschreibungen (M&A bereinigt) | -3.033 | -3.130 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) bereinigt | -4.719 | 4.500 |
| Abschreibungen (M&A bedingt) | -538 | -497 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | -5.257 | 4.003 |
| Finanzergebnis | -1.644 | -377 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern* | -6.901 | 3.626 |
| Ertragsteuern** | 1.948 | -1.023 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | -4.953 | 2.603 |
* entspricht dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
** zur Ermittlung der Steuerbelastung des 1. Quartals 2023/2024 wurde die Steuerquote des Geschäftsjahres 2021/2022 herangezogen
Im ersten Halbjahr 2023/2024 erzielte KPS einen der Prognose entsprechenden Umsatzrückgang von 19,8 %. Der Umsatz lag damit bei 75,9 Mio. € gegenüber 94,7 Mio. € im ersten Halbjahr 2022/2023.
Im Berichtszeitraum betrug der Umsatz in Deutschland 37,0 Mio. €. Damit wurden 48,8 % der Konzernerlöse in Deutschland erwirtschaftet. Im Ausland verringerte sich der Umsatz um 10,4 % auf 38,9 Mio. € insbesondere durch den starken Umsatzrückgang in den skandinavischen Ländern aufgrund von Großprojekten, die im Laufe 2022/2023 ausgelaufen sind. Insgesamt lässt sich eine langsame Nachfrageerholung verzeichnen, die jedoch mit der Reifephase von den Bestandsprojekten einhergeht, sodass die Kluft zur Umsatzsteigerung im Vergleich zur Vorperiode durch neue Projekte noch nicht kompensiert wird.
Im Geschäftshalbjahr 2023/2024 wurden Eigenleistungen in Höhe von 14,0 Tsd. € aktiviert (Vorjahr: 0,00 Tsd. €).
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Berichtszeitraum wie auch im Vorjahreszeitraum Erträge aus betriebsbedingten Nebenleistungen. Dazu zählen beispielsweise Untervermietung,
Weiterberechnungen, Erträge von Rückstellungsauflösungen und Sachanlagenverkäufe. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind mit 0,5 Mio. € leicht angestiegen (Vorjahr: 0,3 Mio. €). Dieser Effekt ist auf eine verstärkte Untervermietung von nicht genutzten Flächen am Standort Dortmund zurückzuführen.
Im Berichtszeitraum ist der Materialaufwand um 25,3 % bzw. um 9,1 Mio. € auf 26,8 Mio. € (Vorjahr: 35,9 Mio. €) gesunken. Die Materialaufwandsquote sank im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr von 37,9 % auf 35,3 %.
Die Aufwendungen für Fremdleistungen sind im Berichtszeitraum um 25,6 % auf 26,0 Mio. € gesunken (Vorjahreszeitraum: 34,9 Mio. €).
Der Personalaufwand ist in der Berichtsperiode um 6,7 % auf 38,3 Mio. € (Vorjahreszeitraum: 41,1 Mio. €) gesunken. Die Personalaufwandsquote hat sich bei etwas stärker sinkendem Umsatz um 7,2 % auf 50,5 % erhöht (im Vorjahr: 43,3 %). Der Sondereffekt des durchgeführten Personalabbaus, verbunden mit Abfindungsaufwendungen sowie die Personalstruktur, bestehend aus entsprechend unserem Standart hoch qualifizierten Mitarbeitenden, haben ihren Beitrag zum anhaltend hohen Personalaufwand im ersten Halbjahr 2023/2024 geleistet. Zum 31. März 2024 waren im KPS-Konzern 637 (zum gleichen Stichtag im Vorjahr: 741) Mitarbeitende beschäftigt.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 25,4 % auf 13,0 Mio. Euro (Vorjahr: 10,4 Mio. €). Sie enthalten im Wesentlichen Reise- und KFZ-Kosten, nicht projektbezogene Fremdleistungen sowie Betriebskosten. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die außerplanmäßige Forderungswertberichtigungen als Folge der Insolvenzen von Kunden KaDeWe und The Body Shop zurückzuführen, was einen negativen Effekt von 4,2 Mio. € darstellt.
Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände lagen bei 3,6 Mio. Euro und damit unverändert zum Wert des Vorjahreszeitraumes (3,6 Mio. Euro).
Die Abschreibungen inkludieren IFRS16 ("Leasing") bedingte Abschreibungen in Höhe von 2,4 Mio. € (Vorjahr: 2,4 Mio. €) sowie M&A-bedingte Abschreibungen in Höhe von 0,5 Mio. € (Vorjahr: 0,5 Mio. €).
Das Finanzergebnis des Konzerns lag im ersten Halbjahr 2023/2024 bei - 1,6 Mio. Euro (Vorjahr: - 0,4 Mio. €). Maßgeblich für diese Entwicklung ist die steigende Zinsentwicklung, die bei den vorhandenen kurzfristigen Geldmarktkrediten zu hohen Zinsbelastungen geführt hat.
KPS erzielte ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von -5,0 Mio. € gegenüber 2,6 Mio. € in der Vorjahresperiode. Die Steuerquote lag im Berichtszeitraum bei 28,2 % und damit unverändert gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dabei wurde der Durchschnittssteuersatz des Geschäftsjahres 2021/2022 für den Berichtszeitraum 2023/2024 herangezogen.
In der Berichtsperiode erwirtschaftete KPS ein EBIT in Höhe von -5,3 Mio. €. Das EBIT lag damit unter dem Niveau des Vorjahreszeitraumes (Vorjahr: 4,0 Mio. €). Die EBIT-Marge lag bei -6,9 % gegenüber 4,2 % im ersten Halbjahr 2022/2023.
Das verwässerte wie auch das unverwässerte Ergebnis je Aktie betrug in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2023/2024 -0,12 € gegenüber 0,07 € im Vorjahr. Durch die Kapitalerhöhung hat sich die Anzahl der Aktien im Vergleich zum Vorjahr auf 41.153.300 erhöht.
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| in Tsd. € | 31.03.2024 | 30.09.2023 |
|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 107.381 | 112.021 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 47.914 | 50.715 |
| Gesamtvermögen | 155.294 | 162.736 |
| Eigenkapital | 66.572 | 67.184 |
| Langfristige Schulden | 20.923 | 25.220 |
| Kurzfristige Schulden | 67.800 | 70.331 |
| Summe Schulden | 88.723 | 95.551 |
| Summe Eigenkapital und Schulden | 155.295 | 162.736 |
Im KPS-Konzern besteht ein Kontroll- und Steuerungssystem, das auf die Wertsteigerung des Gesamtkonzerns abzielt. Hieraus abgeleitet ergeben sich die Zielsetzungen für die einzelnen Segmente und Konzernunternehmen. Die Steuerung erfolgt ausgehend vom Konzern über die Segmente bis auf die einzelnen Profit-Center-Ebenen. Die periodische Steuerung wird unter Berücksichtigung der durch die internationale Rechnungslegung definierten Bilanzierungs- und Bewertungsregeln durchgeführt. Als Kennzahlen für die Steuerung werden neben dem Umsatz und EBITDA bestimmte Segment- und Profit Center-bezogene Kennzahlen verwendet.
Das Finanzmanagement bei KPS hat grundsätzlich das Ziel, die Liquidität des Unternehmens jederzeit sicherzustellen. Es umfasst Kapitalstruktur-, Cash- und Liquiditätsmanagement.
Mit den im Berichtshalbjahr erwirtschafteten Ergebnissen, der Kapitalerhöhung sowie der soliden Bilanzstruktur zum 31. März 2024 ist es gelungen, die erforderlichen liquiden Mittel für den laufenden Betrieb der KPS in ausreichendem Umfang zur Verfügung zu stellen.
Zum Stichtag 31. März 2024 lagen die Zahlungsmittel bei 11,1 Mio. € und damit über dem Wert zum Stichtag 30. September 2023 (6,9 Mio. €). Es bestanden Bankverbindlichkeiten in Höhe von 36,3 Mio. € (30.09.2023: 30,4 Mio. €). Damit ergibt sich eine direkte Nettofinanzverschuldung gerechnet auf Basis Zahlungsmittel abzüglich Bankverbindlichkeiten in Höhe von 25,2 Mio. € zum Stichtag 31. März 2024 (30.09.2023: 23,5 Mio. €). Die Erhöhung der Nettofinanzverschuldung geht einerseits auf die Erhöhung der in Anspruch genommenen Geldmarktkredite und die Aufnahme eines Gesellschafterdarlehens sowie andererseits auf den Liquiditätszufluss aus der Kapitalerhöhung zurück.
Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit lag im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2023/2024 bei -1,1 Mio. € gegenüber 6,0 Mio. € im Vorjahr, der Hauptgrund für den Rückgang ist das negative EBIT in Höhe von -5,3 Mio. €.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit in der Berichtsperiode 2023/2024 belief sich auf -1,3 Mio. € (Vorjahr: -8,4 Mio. €). Die gesunkenen Auszahlungen aus der Investitionstätigkeit sind vornehmlich auf die Mittelabflüsse für Investitionen im Rahmen der Unternehmenszukäufe (Kaufpreiszahlungen) in der Vorperiode zurückzuführen.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug im ersten Halbjahr 2023/2024 6,5 Mio. € (Vorjahrjahreszeitraum: 5,4 Mio. €).
Die Finanzmittelfonds lagen zum Stichtag 31. März 2024 bei 11,1 Mio. € gegenüber 10,3 Mio. € zum Stichtag der Vorjahresperiode (31.03.2023).
Die Bilanzsumme lag zum Ende der Berichtsperiode 31. März 2024 bei 155,3 Mio. Euro, was gegenüber dem Stichtag 30. September 2023 einem Rückgang von 4,6 % entspricht (-7,4 Mio. €).
Die langfristigen Vermögenswerte beliefen sich zum Stichtag 31. März 2024 auf 107,4 Mio. € (Stichtag 30.09.2023: 112,0 Mio. €). Die darin enthaltenen Nutzungsrechte aus der Aktivierung aus Leasingverträgen lagen bei 20,2 Mio. € (30.09.2023: 23,4 Mio. €). Zudem beinhalten die langfristigen Vermögenswerte die Geschäfts- bzw. Firmenwerte aus Unternehmenserwerben der KPS in Höhe von 69,3 Mio. € (30.09.2023: 69,3 Mio. €) sowie die immateriellen Vermögenswerte in Höhe von 8,7 Mio. € (30.09.2023: 9,7 Mio. €). Das langfristige Vermögen entsprach zum Ende der Berichtsperiode 69,1 % des Gesamtvermögens (30.09.2023: 68,8 %).
Die kurzfristigen Vermögenswerte in Höhe von 47,9 Mio. € zum Stichtag 31. März 2024 setzen sich vorwiegend aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Vertragsvermögenswerten in Höhe von insgesamt 29,4 Mio. € (30.09.2023: 36,6 Mio. €) und den Zahlungsmitteln in Höhe von 11,1 Mio. € (30.09.2023: 6,9 Mio. €) zusammen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit den Vertragsvermögenswerten sind im Vergleich zum Stichtag 30. September 2023 um 7,2 Mio. € bzw. um 19,7 % gesunken. Wie bereits in der Prognose im Konzernabschluss 2022/2023 sowie der Quartalsmitteilung Q1 2023/2024 erläutert, haben die verhaltene Nachfrage sowie die Insolvenzen der KaDeWe-Gruppe und der The Body Shop in Großbritannien die rückläufige Entwicklung von Forderungen und Vertragsvermögenswerten maßgeblich beeinflusst.
Das Eigenkapital des KPS-Konzerns ist im Vergleich zum Stichtag 30. September 2023 um 0,6 Mio. € gesunken und weist zum 31. März 2024 einen Wert in Höhe von 66,6 Mio. € (30.09.2023: 67,2 Mio. €) aus. Die Satzung der KPS AG enthält ein genehmigtes Kapital 2021, das den Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 20. Mai 2026 (einschließlich) um bis zu nominal EUR 18.706.050,00 gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von bis zu 18.706.050 neuer, auf den Namen lautender nennwertloser Aktien (Stückaktien) einmalig oder mehrfach zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2021). Von dieser Ermächtigung hat der Vorstand teilweise Gebrauch gemacht und mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Kapitalerhöhung um EUR 3.741.200,00 auf EUR 41.153.300,00 beschlossen, deren Durchführung am 18. März 2024 im Handelsregister eingetragen wurde. Das genehmigte Kapital 2021 beträgt nach dieser teilweisen Inanspruchnahme gegenwärtig noch EUR 14.964.850,00.
Die Eigenkapitalquote lag zum Ende des Berichtszeitraumes 31. März 2024 bei 42,9 % gegenüber dem Stichtag 30. September 2023 in Höhe von 41,3 %.
Zum Stichtag 31. März 2024 sind die langfristigen Schulden gegenüber dem Stichtag 30. September 2023 um 17,0 % bzw. um 4,3 Mio. € auf 20,9 Mio. € gesunken. Den größten Posten innerhalb der langfristigen Schulden bildeten mit 15,3 Mio. € (30.09.2023: 18,2 Mio. €) die langfristigen Leasingverbindlichkeiten. Neben den langfristigen Leasingverbindlichkeiten beinhalten die langfristigen Schulden unter anderem Bankdarlehen in Höhe von 0,4 Mio. € (30.09.2023: 0,9 Mio. €) sowie Verbindlichkeiten für Earn-out Zahlungen.
Die kurzfristigen Schulden sind gegenüber dem Stichtag 30. September 2023 um 3,6% auf 67,8 Mio. € (30.09.2023: 70,3 Mio. €) gesunken.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lagen zum Stichtag der Berichtsperiode bei 9,4 Mio. € (30.09.2023: 9,6 Mio. €). Die kurzfristigen Finanzschulden sind um 21,6 % auf 35,9 Mio. € gestiegen. Der Anstieg resultiert hauptsächlich aus der Aufnahme von Geldmarktkrediten sowie Aufnahme eines Gesellschafterdarlehens.
Die KPS AG verwendet im Rahmen ihrer Regel- und Pflichtpublikationen alternative Leistungskennzahlen (Alternative Performance Measures - APM), die nicht nach IFRS definiert sind. Die Definitionen der alternativen Leistungskennzahlen wurden auf der Website unter https://kps.com/de/de/company/investor-relations.html öffentlich zugänglich gemacht.
Unsere Mitarbeitenden überzeugen unsere Kunden durch ein fundiertes Fachwissen und einen außerordentlichen Leistungseinsatz. Dies setzen eine hohe fachliche Qualifikation sowie die fortlaufende Weiterbildung unserer Mitarbeiter voraus. Diese Maßstäbe setzen wir auch bei der Neueinstellung von Mitarbeitenden an. Unsere zentralen Leitmotive sind eine bestmögliche Kundenorientierung, ausgeprägte Leistungsbereitschaft, Sicherung und Verbesserung unserer Qualitätsstandards sowie ein positives Arbeitsumfeld.
Zum 31. März 2024 waren im KPS-Konzern 637 Mitarbeitende beschäftigt. Zum Stichtag 30. September 2023 lag die Zahl der Beschäftigten bei 682 und zum Stichtag 31. März 2023 bei 741.
In Deutschland beschäftigte die KPS 415 Mitarbeitende (30.09.2023: 450). Dies entspricht einem Anteil von 65,1 % (30.09.2023 66,0 %) im Gesamtkonzern.
Der Personalaufwand lag in der Berichtsperiode bei 38,3 Mio. Euro. Der Rückgang des Personalaufwands entspricht 6,7 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
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| 31.03.2024 | 30.09.2023 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Mitarbeitende pro Region | |||
| Deutschland | 415 | 450 | -35 |
| Spanien | 91 | 95 | -4 |
| Großbritannien | 87 | 84 | 3 |
| Dänemark | 16 | 19 | -3 |
| Schweiz | 3 | 4 | -1 |
| Österreich | 0 | 3 | -3 |
| Schweden | 3 | 3 | 0 |
| Norwegen | 3 | 6 | -3 |
| Niederlande | 6 | 4 | 2 |
| Belgien | 13 | 14 | -1 |
| Gesamt | 637 | 682 | -45 |
| Mitarbeitende nach Funktion | |||
| Vorstand | 1 | 1 | 0 |
| Geschäftsführer | 9 | 10 | -1 |
| Berater | 516 | 558 | -42 |
| Verwaltung | 103 | 103 | 0 |
| Auszubildende | 8 | 10 | -2 |
| Gesamt | 637 | 682 | -45 |
Neben den in der obigen Darstellung genannten Geschäftsführern ist auch der Vorstand der KPS AG, Herr Leonardo Musso, (bei insgesamt dreizehn Gesellschaften) als Geschäftsführer bestellt. Somit sind elf Personen als Geschäftsführer im KPS-Konzern per 31. März 2024 tätig.
Insgesamt sind bis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Konzernlageberichts keine berichtspflichtigen Ereignisse oder Veränderungen eingetreten, die das im vorliegenden Konzernabschluss vermittelte Bild der Lage für die Berichtsperiode 01. Oktober 2023 bis 31. März 2024 des Konzerns beeinflussen.
Seit dem 31. März 2024 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die einen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der im Konzernabschluss dargestellten Lage für die Berichtsperiode 01. Oktober 2023 bis 31. März 2024 erwarten lassen.
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2023/2024 erzielte die KPS-Gruppe einen Umsatz in Höhe von 75,9 Mio. € Das entspricht einem Rückgang von 19,8 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2022/2023 (94,7 Mio. €). Im ersten Halbjahr 2023/2024 verzeichnete die KPS insgesamt eine der Prognose entsprechend verhaltene Nachfragesituation nach Transformationsprojekten.
Die Nachfrage nach Projekten steigt, es konnten mehrere neue Kunden gewonnen werden. Wir gehen davon aus, dass der Umsatzrückgang der bestehenden Bestandsprojekte in der Reifephase durch Neuprojekte kompensiert wird. Die bereits im ersten Halbjahr ergriffenen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung werden weiter vorangetrieben, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen.
Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland sowie in unseren wichtigsten europäischen Märkten und die damit einhergehende Veränderung des Investitionsverhaltens haben einen wesentlichen Einfluss auf die Finanz- und Ertragslage sowie die Vermögenslage des KPS-Konzerns. Im Rahmen unserer Research-Aktivitäten werten wir regelmäßig Studien und Prognosen der Wirtschaftsinstitute aus, um über die voraussichtliche Entwicklung der Konjunktur in den für uns relevanten Märkten den erforderlichen Überblick zu erhalten.
Zur Darstellung und Beurteilung weiterer Einzelrisiken verweisen wir auf den ausführlichen Bericht im Geschäftsbericht 2022/2023.
Die globale Wachstumsrate, die 2023 bei 3,2 % lag, wird voraussichtlich auch in den Jahren 2024 und 2025 auf diesem Niveau bleiben. Die Prognose für 2024 wurde gegenüber dem Januar 2024 World Economic Outlook (WEO) Update um 0,1 % nach oben korrigiert. Diese moderate Wachstumsrate liegt historisch gesehen niedrig, aufgrund sowohl kurzfristiger Faktoren wie weiterhin hoher Kreditkosten und Rückzug staatlicher Unterstützung, als auch der Invasion der Ukraine durch Russland, Konflikteskalation im nahem Osten, schwacher Produktivitätsentwicklung und zunehmender geoökonomischer Fragmentierung 9.
Die Europäische Zentralbank (EZB) bereitet sich auf eine Abkehr vom Zinsgipfel vor, nachdem der Zinssatz der Einlagenfazilität im September 2023 auf 4 % angehoben wurde und seit fünf Monaten Bestand hat. Die Erwartungen auf frühe Zinssenkungen am Finanzmarkt haben sich im Dezember 2023 und Januar 2024 zwar aufgebaut, wurden aber teilweise revidiert. Die aktuelle Einschätzung an den Finanzmärkten deutet auf eine erste Zinssenkung im Juni 2024 hin, gefolgt von drei weiteren Schritten bis zum Jahresende 2025, wobei der Leitzins voraussichtlich bis auf 2,25 % sinken wird 10.
Mit einer moderaten Erholung der Wirtschaft in Deutschland wird erst ab dem Frühjahr 2024 gerechnet, wobei auch hierbei keine großen Entwicklungssprünge in Sicht sind 11. Die unternehmerische Investitionstätigkeit wird nun deutlich schwächer eingeschätzt. Trotz der schwachen wirtschaftlichen Dynamik zeigt sich der Arbeitsmarkt robust, mit einer erwarteten Zunahme der Beschäftigung. Der anhaltende Fachkräftemangel dürfte zu steigenden Löhnen führen. Sinkende Verbraucherpreisinflation wird die real verfügbaren Einkommen steigen lassen und den privaten Konsum stimulieren. 12
Insgesamt wird erwartet, dass das Bruttoinlandsprodukt im laufenden Jahr 2024 mit 0,1 % Zuwachs praktisch stagniert und im kommenden Jahr 2025 um 1,2 % wächst. Diese Wachstumsrate für das kommende Jahr erscheint moderat im Vergleich zum langfristigen Durchschnitt vor den jüngsten Krisen 13.
Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) rechnet für die Consultingbranche mit einem Wachstum von 9,8 % auf 51,5 Mrd. € für das Jahr 2024. Eine besonders starke Nachfrage nach Beratungsleistungen wird bei den Themen Nachhaltigkeit, Digital(strategie), Künstliche Intelligenz, Change- und Transformationsberatung sowie Sanierungs- und Insolvenzberatung erwartet. Der starke Wettbewerb und Innovationsdruck sind laut BDU ein wichtiger Trend in der Consultingbranche, sodass es immer wichtiger wird, innovative Services zu entwickeln und sich an die verändernden Marktbedingungen anpassen 14.
Wie bereits erläutert, entwickelte sich die Nachfrage in einzelnen Schlüsselmärkten im ersten Geschäftshalbjahr 2023/2024 nicht zufriedenstellend. Das aktuelle Geschäftsklima im Handel, dem Kernsegment der KPS, führte zu einer allgemeinen Zurückhaltung - insbesondere im digitalen Bereich.
8 Im Abschnitt Gesamtwirtschaftliche Prognose beziehen sich Anmerkungen zu Quartalen auf das Kalenderjahr und nicht auf das Wirtschaftsjahr der KPS (01.10. - 30.09.)
9 https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2024/04/16/world-economic-outlook-april-2024
10 https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/weltwirtschaft-im-fruehjahr-2024-dynamik-bleibt-verhalten-32633/
11 Ebd.
12 Ebd.
13 Ebd.
14 https://www.bdu.de/news/prognose-umsaetze-steigen-in-2024-auf-mehr-als-50-milliarden-euro/
Einerseits haben einige laufende Projekte ihre geplante Reifephase erreicht und belasten damit die Umsatzentwicklung, da in der Reifephase eines Projektes die Umsätze typischerweise rückläufig sind. Andererseits konnten einige neue Kunden gewonnen werden, die Nachfrage nach neuen Projekten steigt.
Für das laufende Geschäftsjahr 2023/2024 geht der Vorstand der KPS AG nach seiner gegenwärtigen Einschätzung davon aus, die im Geschäftsbericht 2022/2023 veröffentlichte Prognose einhalten zu können.
Die Prognose basiert auf den zum Erstellungszeitpunkt bekannten Fakten und Vorhersagen über die zukünftigen wirtschaftlichen sowie konjunkturellen Entwicklungen. Aus der aktuellen Sicht nicht vorhersehbare Veränderungen der antizipierten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beim aktuellen Auftragsbestand sowie bei sonstigen externen oder internen Faktoren könnten negative Effekte auf die Umsatz- und Ergebniserwartungen haben, so dass die in diesem Bericht gemachten Schätzungen nicht erreicht werden können.
Unterföhring, im Mai 2024
Der Vorstand
für die Zeit vom 01. Oktober 2023 bis 31. März 2024
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| in Tsd. € | 2023/2024 | 2022/2023 |
|---|---|---|
| 1 Umsatzerlöse | 75.892 | 94.683 |
| 2 Aktivierte Eigenleistungen | 14 | 0 |
| 3 Sonstige betriebliche Erträge | 522 | 272 |
| 4 Materialaufwand | -26.806 | -35.879 |
| 5 Personalaufwand | -38.327 | -41.098 |
| 6 Sonstige betriebliche Aufwendungen | -12.980 | -10.348 |
| 7 Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) | -1.686 | 7.629 |
| 8 Abschreibungen (M&A bereinigt) * | -3.033 | -3.130 |
| 9 Operatives Ergebnis (EBIT) bereinigt* | -4.719 | 4.500 |
| 10 Abschreibungen (M&A bedingt) | -538 | -497 |
| 11 Operatives Ergebnis (EBIT) | -5.257 | 4.003 |
| 12 Finanzielle Erträge | 18 | 10 |
| 13 Finanzielle Aufwendungen | -1.662 | -387 |
| 14 Finanzergebnis | -1.644 | -377 |
| 15 Ergebnis vor Ertragsteuern** | -6.901 | 3.626 |
| 16 Ertragsteuern | 1.948 | -1.023 |
| 17 Ergebnis nach Ertragsteuern | -4.953 | 2.603 |
| Anzahl der Aktien in Tausend - unverwässert/verwässert durchschnittlich gewichtet |
41.153 | 37.412 |
| in Euro | ||
| Ergebnis je Aktie | ||
| - unverwässert | -0,12 | 0,07 |
| - verwässert | -0,12 | 0,07 |
* bereinigt um Abschreibungen auf die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen aufgedeckten Vermögenswerte und auf die übernommenen Kundenbeziehungen (M&A bedingt)
** entspricht dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
für die Zeit vom 01. Oktober 2023 bis 31. März 2024
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| in Tsd. € | 31.03.2024 | 31.03.2023 |
|---|---|---|
| Ergebnis nach Ertragsteuern | -4.953 | 2.603 |
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste aus leistungs orientierten Pensionszusagen und ähnlichen Verpflichtungen | 0 | 0 |
| Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung ausländischer Tochterunternehmen | 110 | 0 |
| Gesamtergebnis | -4.843 | 2.603 |
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| in Tsd. € | 31.03.2024 | 31.03.2023 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 75.892 | 94.683 |
| EBITDA | -1.686 | 7.629 |
| EBITDA-Marge | -2,2% | 8,1% |
| EBIT | -5.257 | 4.003 |
| EBIT-Marge | -6,9% | 4,2% |
zum 31. März 2024
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| in Tsd. € | 31.03.2024 | 30.09.2023 |
|---|---|---|
| VERMÖGENSWERTE | ||
| A. LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | ||
| I. Sachanlagen | 1.639 | 2.048 |
| II. Geschäfts- und Firmenwerte | 69.266 | 69.266 |
| III. Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 8.661 | 9.689 |
| IV. Nutzungsrechte aus Leasingverträge | 20.227 | 23.430 |
| V. Latente Steueransprüche | 7.588 | 7.588 |
| 107.381 | 112.021 | |
| B. KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | ||
| I. Vertragsvermögenswerte | 4.341 | 7.545 |
| II. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 25.085 | 29.084 |
| III. Sonstige Forderungen und finanzielle Vermögenswerte | 3.464 | 3.713 |
| IV. Erstattungsansprüche aus Ertragsteuern | 3.960 | 3.471 |
| V. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 11.064 | 6.900 |
| 47.914 | 50.715 | |
| Summe Vermögenswerte | 155.295 | 162.736 |
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| in Tsd. € | 31.03.2024 | 30.09.2023 |
|---|---|---|
| A. EIGENKAPITAL | ||
| Aktionären der KPS AG zurechenbarer Anteil am Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 41.153 | 37.412 |
| II. Kapitalrücklage | -8.980 | -9.689 |
| III. Gewinnrücklagen | 663 | 663 |
| IV. Sonstiges Ergebnis | 330 | 440 |
| V. Konzernbilanzgewinn | 33.405 | 38.358 |
| Summe Eigenkapital | 66.572 | 67.184 |
| SCHULDEN | ||
| B. LANGFRISTIGE SCHULDEN | ||
| I. Langfristige Rückstellungen | 1.182 | 1.178 |
| II. Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 1.783 | 2.615 |
| III. Langfristige Finanzschulden | 356 | 895 |
| IV. Langfristige Leasingverbindlichkeiten | 15.291 | 18.223 |
| V. Latente Steuerverbindlichkeiten | 2.310 | 2.309 |
| 20.923 | 25.220 | |
| C. KURZFRISTIGE SCHULDEN | ||
| I. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 9.358 | 9.647 |
| II. Finanzschulden | 35.912 | 29.539 |
| III. Vertragsverbindlichkeiten | 665 | 581 |
| IV. Sonstige Rückstellungen | 12.002 | 14.939 |
| V. Sonstige Verbindlichkeiten | 5.327 | 9.173 |
| VI. Kurzfristige Leasingverbindlichkeiten | 4.120 | 4.634 |
| VII. Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern | 417 | 1.818 |
| 67.800 | 70.331 | |
| Summe Schulden | 88.723 | 95.552 |
| Summe Eigenkapital und Schulden | 155.295 | 162.736 |
| EK-Quote | 42,9% | 41,3% |
für die Zeit vom 1. Oktober 2023 bis 31. März 2024
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| in Tsd. € | 31.03.2024 | 31.03.2023 |
|---|---|---|
| A. Laufende Geschäftstätigkeit | ||
| Periodenergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) | -5.257 | 4.003 |
| Abschreibungen auf das Anlagevermögen | 3.571 | 3.627 |
| Veränderung der kurzfristigen Vermögensgegenstände | 7.453 | 6.450 |
| Veränderung der Rückstellungen | -3.172 | -1.539 |
| Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge | 229 | 305 |
| Veränderung der übrigen Schulden | -4.138 | -4.570 |
| Verluste aus Anlagenabgängen | 190 | 0 |
| Gezahlte Steuern | 58 | -2.283 |
| Zu-/Abfluss aus operativer Geschäftstätigkeit | -1.066 | 5.993 |
| B. Investitionstätigkeit | ||
| Investitionen in das Sachanlagevermögen | -85 | -55 |
| Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | -18 | -36 |
| Investitionen Erwerb Infront Consulting & Management GmbH | 0 | -1.058 |
| Investitionen Erwerb KPS digital Ltd. | -1.197 | -1.642 |
| Investitionen Erwerb Graphyte B.V. | 0 | -5.604 |
| Erhaltene Zinsen | 18 | 10 |
| Zu-/Abfluss aus operativer Investitionstätigkeit | -1.282 | -8.385 |
| C. Finanzierungstätigkeit | ||
| Gezahlte Zinsen | -927 | -273 |
| Zinsen für Leasingverbindlichkeiten | -91 | -91 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten | 34.100 | 28.500 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten | -28.266 | -20.280 |
| Auszahlung zur Tilgung von Leasingverbindlichkeiten | -2.607 | -2.448 |
| Kapitalerhöhung | 4.302 | 0 |
| Zu-/Abfluss aus operativer Finanzierungstätigkeit | 6.511 | 5.408 |
| D. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | 4.163 | 3.016 |
| E. Finanzmittelfonds zum Anfang der Periode | 6.900 | 6.058 |
| F. Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 0 | 1.177 |
| G. Finanzmittelfonds zum Ende der Periode | 11.063 | 10.251 |
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| in Tsd. € | 31.03.2024 | 31.03.2023 |
|---|---|---|
| Kassenbestand, Bankguthaben | 11.064 | 10.251 |
| Finanzmittelfonds | 11.064 | 10.251 |
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| kumuliertes sonstiges Eigenkapital | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. € | Gezeichnetes Kapital |
Eigene Aktien |
Summe gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Unterschiede aus Umrechnung Währung |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 30.09.2022 | 37.412 | 0 | 37.412 | -10.001 | 663 | -54 |
| Veräußerung eigener Anteile | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Dividendenausschüttung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erfolgsneutral erfasste Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -73 |
| Anteilsbasierte Vergütung Management | 0 | 0 | 0 | 104 | 0 | 0 |
| Konzernergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 31.03.2023 | 37.412 | 0 | 37.412 | -9.897 | 663 | -127 |
| Veräußerung eigener Anteile | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Kapitalerhöhungen | ||||||
| Dividendenausschüttung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erfolgsneutral erfasste Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -217 |
| Anteilsbasierte Vergütung Management | 0 | 0 | 0 | 208 | 0 | 0 |
| Konzernergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 30.09.2023 | 37.412 | 0 | 37.412 | -9.689 | 663 | -344 |
| Veräußerung eigener Anteile | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Kapitalerhöhungen | 3.741 | 0 | 3.741 | 561 | 0 | 0 |
| Dividendenausschüttung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erfolgsneutral erfasste Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -110 |
| Anteilsbasierte Vergütung Management | 0 | 0 | 0 | 148 | 0 | 0 |
| Konzernergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 31.03.2024 | 41.153 | 0 | 41.153 | -8.980 | 663 | -454 |
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| kumuliertes sonstiges Eigenkapital | |||
|---|---|---|---|
| in Tsd. € | Pensionszusagen | Bilanzgewinn Konzern |
Eigenkapital |
| --- | --- | --- | --- |
| 30.09.2022 | 428 | 43.345 | 71.793 |
| Veräußerung eigener Anteile | 0 | 0 | 0 |
| Dividendenausschüttung | 0 | 0 | 0 |
| Erfolgsneutral erfasste Veränderungen | 0 | 0 | -73 |
| Anteilsbasierte Vergütung Management | 0 | 0 | 104 |
| Konzernergebnis | 0 | 2.603 | 2.603 |
| 31.03.2023 | 428 | 45.948 | 74.427 |
| Veräußerung eigener Anteile | 0 | 0 | 0 |
| Kapitalerhöhungen | |||
| Dividendenausschüttung | 0 | -3.741 | -3.741 |
| Erfolgsneutral erfasste Veränderungen | 356 | 0 | 139 |
| Anteilsbasierte Vergütung Management | 0 | 0 | 221 |
| Konzernergebnis | 0 | -3.849 | -3.849 |
| 30.09.2023 | 784 | 38.358 | 67.184 |
| Veräußerung eigener Anteile | 0 | 0 | 0 |
| Kapitalerhöhungen | 0 | 0 | 4.302 |
| Dividendenausschüttung | 0 | 0 | 0 |
| Erfolgsneutral erfasste Veränderungen | 0 | 0 | -110 |
| Anteilsbasierte Vergütung Management | 0 | 0 | 148 |
| Konzernergebnis | 0 | -4.953 | -4.953 |
| 31.03.2024 | 784 | 33.405 | 66.571 |
Die KPS AG ist eine in Deutschland ansässige, international aufgestellte Aktiengesellschaft mit Sitz in der Beta-Straße 10h, 85774 Unterföhring. Die Gesellschaft ist mit der Registernummer HRB 123013 beim Amtsgericht München eingetragen.
Die KPS AG ist ein erfolgreiches Unternehmen für Business Transformationsberatung und Prozessoptimierung im Handel und Konsumgüterbereich. Wir beraten unsere Kunden in Strategie-, Prozess- und Technologiefragen und implementieren mit Erfolg ganzheitliche Lösungen, die ihre Leistungsfähigkeit nachhaltig sichern.
Der von der KPS AG vorliegende, verkürzte Konzernhalbjahresabschluss für den Zeitraum 01. Oktober 2023 bis 31. März 2024 wurde im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) insbesondere mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" erstellt. Folglich beinhaltet dieser Abschluss nicht sämtliche Informationen und Angaben, die gemäß IFRS für einen Konzernabschluss zum Ende des Geschäftsjahres erforderlich sind. Daher ist dieser Konzernzwischenabschluss in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 30. September 2023 zu lesen.
Der verkürzte Konzernhalbjahresabschluss und Zwischenlagebericht wurde vom Abschlussprüfer nicht geprüft und auch keiner prüferischen Durchsicht unterzogen. Nach Ansicht des Vorstands impliziert dieser Abschluss alle notwendigen Anpassungen, die für eine den tatsächlichen Verhältnissen entsprechende Darstellung der Vermögens- und Ertragslage zum Zwischenergebnis erforderlich sind. Die im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2023/2024 erzielten Ergebnisse lassen nicht notwendigerweise Rückschlüsse auf die Entwicklung des weiteren Geschäftsverlaufs zu.
Der Konzernabschluss umfasst neben dem rechtlichen und wirtschaftlichen Mutterunternehmen des Konzerns alle in- und ausländischen Tochterunternehmen, bei denen die KPS AG die Kontrolle über die Finanz- und Geschäftspolitik innehat, um daraus entsprechenden Nutzen ziehen zu können.
Neben der KPS AG als rechtliches Mutterunternehmen umfasst der Konsolidierungskreis folgende Gesellschaften, an denen die KPS AG unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist, und die auf Basis der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen werden.
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| Kapital- und Stimmrechtsanteil |
|||
|---|---|---|---|
| Beteiligung | Sitz | 31.03.2024 in % |
30.09.2023 in % |
| --- | --- | --- | --- |
| KPS Consulting GmbH | Unterföhring | 100 | 100 |
| KPS Consulting AG | Zürich/Schweiz | 100 | 100 |
| KPS Transformation GmbH | Unterföhring | 100 | 100 |
| KPS Consulting A/S | Virum/Dänemark | 100 | 100 |
| KPS B.V. | Amsterdam/Niederlande | 100 | 100 |
| KPS Strategie-, Prozess- und IT-Consulting GmbH | Wien/Österreich | 100 | 100 |
| KPS Business and Digital Transformation S.L.U. | Barcelona/Spanien | 100 | 100 |
| Infront Consulting & Management GmbH | Hamburg | 100 | 100 |
| KPS Digital Ltd. | London/Großbritannien | 100 | 100 |
| KPS Consulting AS | Lysaker/Norwegen | 100 | 100 |
| KPS Sweden AB | Stockholm/Schweden | 100 | 100 |
| KPS Transformation B.V. | Antwerpen/Belgien | 100 | 100 |
Mit Beginn des Geschäftsjahres zum 01. Oktober 2023 sind diverse Änderungen hinsichtlich der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden an bestehenden Standards in Kraft getreten, die sowohl für sich allein als auch in Verknüpfung mit anderen Standards keine bedeutsamen Auswirkungen auf die Rechnungslegung des Konzernzwischenabschlusses besaßen. Demzufolge beinhaltet der vorliegende, verkürzte Konzernzwischenbericht im Wesentlichen die übereinstimmenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2022/2023.
Im Konzernzwischenabschluss müssen durch das Management in einem bestimmten Umfang Annahmen getroffen und Schätzungen vorgenommen werden, die einen erheblichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können. Schätzungen beruhen auf Erfahrungswerten und anderen Annahmen, die unter den gegebenen Umständen als angemessen erachtet werden. Sie werden laufend überprüft, können aber von den tatsächlichen Werten abweichen.
Die im Konzernabschluss zum 30. September 2023 angewandten Schätzungen für die Hauptanwendungsbereiche:
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| ― | Festlegung Nutzungsdauer für langfristige Vermögensgegenstände |
| ― | Ermittlung der Fertigstellungsgrade von Festpreisprojekten |
| ― | Ermittlung abgezinster Cash Flows im Rahmen von Werthaltigkeitstests und bedingten Kaufpreisverpflichtungen sowie Kaufpreisallokationen (Fair Value) |
| ― | Bildung und Bewertung von langfristigen Rückstellungen |
| ― | Bewertung von Forderungen |
wurden auch für den vorliegenden Konzernzwischenabschluss vorgenommen.
Weitere Informationen finden sich im Konzernabschluss zum 30. September 2023, auch abrufbar im Internet unter https://kps.com/de/de/company/investor-relations/financial-publications.html, der die Basis für den vorliegenden Zwischenabschluss bildet.
In den Umsatzerlösen werden die den Kunden berechneten Entgelte für Lieferungen und Leistungen - vermindert um Erlösschmälerungen und Skonti - ausgewiesen.
Die Umsatzerlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen und Wartung werden zeitraumbezogen, der Verkauf von Soft- und Hardware wird zeitpunktbezogen realisiert. Kunden sind grundsätzlich nur gewerbliche Endabnehmer und zu einem geringen Anteil öffentliche Auftraggeber.
Alle dargestellten Umsatzerlöse resultieren ausschließlich aus Verträgen mit Kunden.
Bezüglich der Verteilung der Umsatzlöse auf die einzelnen Segmente verweisen wir auf den Segmentbericht.
Das gezeichnete Kapital der KPS AG betrug zum Stichtag 41.153.300 € (Vorjahr: 37.412.100 €) und verteilte sich insgesamt auf 41.153.300 Stück (Vorjahr: 37.412.100 Stück) mit jeweils 1 Euro Nennwert. Das Grundkapital ist vollständig eingezahlt.
Die Satzung der Gesellschaft enthält ein genehmigtes Kapital 2021, das den Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 20. Mai 2026 (einschließlich) um bis zu nominal 18.706.050,00 € gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von bis zu 18.706.050 neuer, auf den Namen lautender nennwertloser Aktien (Stückaktien) einmalig oder mehrfach zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2021). Von dieser Ermächtigung hat der Vorstand teilweise Gebrauch gemacht und mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Kapitalerhöhung um 3.741.200,00 € auf 41.153.300,00 € beschlossen, deren Durchführung am 18. März 2024 im Handelsregister eingetragen wurde. Das genehmigte Kapital 2021 beträgt nach dieser teilweisen Inanspruchnahme gegenwärtig noch 14.964.850,00 €.
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 21. Mai 2021 und der Ersetzung des Beschlusses durch die Hauptversammlung vom 25. September 2020 ist die Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien mit der Möglichkeit zum Ausschluss des Bezugs- oder sonstigen Andienungsrechts erfolgt. Danach kann der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats eigene Aktien bis zu einem Betrag von insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals erwerben und veräußern. Dieser Beschluss ist wirksam ab der Hauptversammlung und endet mit Ablauf des 20. Mai 2026. Die Bedingungen zum Erwerb, der Verwendung und des Bezugsrechtsausschlusses wurden explizit geregelt.
Zum Stichtag ist kein Bestand an eigenen Aktien vorhanden, im Berichtszeitraum wurden keine Aktien gekauft oder verkauft.
Das KPS Beratungsportfolio kann in die nachfolgend dargestellten drei berichtspflichtigen Segmente eingeteilt werden, die einer regelmäßigen Bewertung durch den Vorstand unterliegen. Die Segmentierung erfolgt in Übereinstimmung mit der internen Ausrichtung ausschließlich nach Geschäftsfeldern.
Folgende Segmente werden unterschieden:
In diesem Segment steht die "Transformationsberatung", bei der die KPS Gruppe eine führende Position im Beratungsmarkt einnimmt. Im Rahmen der Transformationsberatung werden die Kunden bei der Umsetzung komplexer Unternehmensinitiativen unterstützt und Konzepte und Lösungen unter Beachtung von prozesstechnischen, organisatorischen, logistischen, finanztechnischen sowie systemtechnischen Rahmenbedingungen entwickelt. Das Beratungsangebot schließt die vorhandene Lücke zwischen den klassischen Strategie- und Prozessberatern auf der einen Seite und den Implementierungspartnern und Systemintegratoren auf der anderen Seite. Zusätzlich umfasst dieses Beratungssegment die Implementierungsberatung sowie das Leistungsportfolio der KPS Gruppe als SAP-Beratungspartner.
Im Mittelpunkt dieses Beratungssegments steht die Prozess- und Implementierungsberatung im Technologiebereich. Der KPS Konzern deckt dabei sowohl das Feld der Non-SAP-Technologien wie das der SAP-Technologien ab. Schwerpunkte im SAP-Technologiebereich sind vor allem die Themenbereiche SOA und Netweaver, im Non-SAP-Bereich die Themen Hochverfügbarkeit-, Security- und Storagelösungen. Da eine sichere und hochverfügbare Systemlandschaft die Basis für erfolgreiche Unternehmen darstellt, sichert sich der KPS Konzern mit dezidierten Lösungen die nahtlose Integration sämtlicher Prozesse im heterogenen Systemumfeld. Der Konzern unterstützt die Kunden bei der Analyse der Ist-Situation und dem Aufbau einer IT-Infrastruktur, in der sämtliche betriebliche Funktionsbereiche transparent werden.
Zur Abrundung ihres Leistungsspektrums vertreibt die KPS Gruppe in bestimmten Bereichen als zertifiziertes Systemhaus bzw. zertifizierter Vertriebspartner Softwarelizenzen, Wartungsverträge sowie Hardwarekomponenten. Dabei handelt es sich um Produkte namhafter Hersteller, insbesondere SAP, Spryker und Open Text, mit denen der Konzern eine langjährige Zusammenarbeit und diverse Beratungs-und Vertriebspartnerschaften verbindet.
Die Aufgliederung der Ertragslage entsprechend IFRS 8 ist aus nachfolgender Tabelle ersichtlich und entspricht der internen Berichtsstruktur:
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| Darstellung nach Geschäftsfeldern in Tsd. € |
Management- consulting/ Transformationsberatung |
System Integration |
Produkte/ Lizenzen |
|||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ergebnisposition | 31.03.2024 | Vorjahr (*) | 31.03.2024 | Vorjahr (*) | 31.03.2024 | Vorjahr (*) |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 70.792 | 89.969 | 734 | 667 | 4.366 | 4.046 |
| Herstellungskosten | -49.111 | -63.152 | -420 | -462 | -2.827 | -2.839 |
| Business Development | -3.712 | -3.285 | 0 | 0 | -172 | -151 |
| Betriebskosten | -15.224 | -11.169 | 10 | 65 | -378 | -86 |
| EBITDA | 2.746 | 12.364 | 323 | 270 | 989 | 970 |
| Abschreibungen | -2.746 | -3.116 | -9 | -8 | -40 | -43 |
| EBIT | 0 | 9.247 | 314 | 262 | 949 | 927 |
| Zinsen | -114 | -19 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ertragsteuern | 0 | -2.364 | -116 | -67 | -352 | -237 |
| Segmentergebnis | -114 | 6.865 | 198 | 195 | 597 | 690 |
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| Darstellung nach Geschäftsfeldern in Tsd. € |
Übrige | Gesamt | ||
|---|---|---|---|---|
| Ergebnisposition | 31.03.2024 | Vorjahr (*) | 31.03.2024 | Vorjahr (*) |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 0 | 0 | 75.892 | 94.683 |
| Herstellungskosten | 0 | 0 | -52.358 | -66.454 |
| Business Development | 0 | 0 | -3.884 | -3.435 |
| Betriebskosten | -5.745 | -5.974 | -21.337 | -17.164 |
| EBITDA | -5.745 | -5.974 | -1.687 | 7.629 |
| Abschreibungen | -775 | -459 | -3.571 | -3.627 |
| EBIT | -6.520 | -6.434 | -5.258 | 4.003 |
| Zinsen | -1.531 | -358 | -1.644 | -377 |
| Ertragsteuern | 2.416 | 1.645 | 1.948 | -1.023 |
| Segmentergebnis | -5.634 | -5.147 | -4.954 | 2.603 |
(*) - seit dem Geschäftsjahr 2023/2024 werden die Aufwendungen für die nicht verrechenbaren Zeiten der Berater in der Position "Betriebskosten" ausgewiesen, in den Vorjahren waren diese Beträge in der Position "Herstellungskosten" enthalten. Um die Vergleichbarkeit mit der Vorperiode zu gewährleisten, wurde diese Umgliederung auch in den Vorjahreswerten durchgeführt. Der Vergleich der Vorjahreswerte vor und nach der Änderung des Ausweises ist aus folgender Tabelle ersichtlich.
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| Darstellung nach Geschäftsfeldern in Tsd.€ |
Managementconsulting/ Transformationsberatung |
System Integration | Produkte/ Lizenzen | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ergebnisposition | 31.03.2023 nach Anpassung |
31.03.2023 vor Anpassung |
31.03.2023 nach Anpassung |
31.03.2023 vor Anpassung |
31.03.2023 nach Anpassung |
31.03.2023 vor Anpassung |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 89.969 | 89.969 | 667 | 667 | 4.046 | 4.046 |
| Herstellungskosten | -63.152 | -65.578 | -462 | -402 | -2.839 | -2.863 |
| Business Development | -3.285 | -3.285 | 0 | 0 | -151 | -151 |
| Betriebskosten | -11.169 | -8.743 | 65 | 5 | -86 | -63 |
| EBITDA | 12.364 | 12.364 | 270 | 270 | 970 | 970 |
| Abschreibungen | -3.116 | -3.116 | -8 | -8 | -43 | -43 |
| EBIT | 9.247 | 9.247 | 262 | 262 | 927 | 927 |
| Zinsen | -19 | -19 | 0 | 0 | 0 | |
| Ertragsteuern | -2.364 | -2.364 | -67 | -67 | -237 | -237 |
| Segmentergebnis | 6.865 | 6.865 | 195 | 195 | 690 | 690 |
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| Darstellung nach Geschäftsfeldern in Tsd.€ |
Übrige | Gesamt | ||
|---|---|---|---|---|
| Ergebnisposition | 31.03.2023 nach Anpassung |
31.03.2023 vor Anpassung |
31.03.2023 nach Anpassung |
31.03.2023 vor Anpassung |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 0 | 0 | 94.683 | 94.683 |
| Herstellungskosten | 0 | 0 | -66.454 | -68.843 |
| Business Development | 0 | 0 | -3.435 | -3.435 |
| Betriebskosten | -5.974 | -5.974 | -17.164 | -14.775 |
| EBITDA | -5.974 | -5.974 | 7.629 | 7.629 |
| Abschreibungen | -459 | -459 | -3.627 | -3.627 |
| EBIT | -6.434 | -6.434 | 4.003 | 4.003 |
| Zinsen | -358 | -358 | -377 | -377 |
| Ertragsteuern | 1.645 | 1.645 | -1.023 | -1.023 |
| Segmentergebnis | -5.147 | -5.147 | 2.603 | 2.603 |
Die im Geschäftsjahr 2019/2020 und 2020/2021 vereinbarten Rangrücktritte mit der KPS Strategie-Prozess- und IT-Consulting GmbH, Österreich, in Höhe von insgesamt 450 Tsd. €, bestehen weiterhin. Darüber hinaus besteht weiterhin der Rangrücktritt zugunsten der KPS Sweden AB, Stockholm, Schweden, in Höhe von 400 Tsd. €. Der im Geschäftsjahr 2020/2021 vereinbarte Rangrücktritt mit der KPS Transformation GmbH, Unterföhring, in Höhe von 6.000 Tsd. € besteht weiterhin. Am 14.12.2023 hat KPS AG eine Patronatserklärung sowie eine Rangrücktrittserklärung zugunsten der KPS Consulting A/S, Kopenhagen, mit einer Ausstattungsverpflichtung mit einem Betrag bis zu 3.800 Tsd. € und einer Befristung bis zum 31.12.2024 vereinbart.
Die KPS Consulting GmbH hat eine Höchstbetragsbürgschaft in Höhe von 30.000 Tsd. € (i.V. 30.000 Tsd. €) zur Absicherung von Kontokorrent- und Geldmarktkreditlinien bei der Landesbank Baden-Württemberg abgegeben. Zum Bilanzstichtag bestanden Kontokorrent- und Geldmarktverbindlichkeiten in Höhe von 28.600 Tsd. € (i.V. 23.000 Tsd. €).
Die Gesellschaft hat sich für die KPS Transformation GmbH und die KPS Consulting GmbH im Rahmen der Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB dazu verpflichtet, für die gesamten, bis zum 30. September 2023 bestehenden Verpflichtungen dieser Gesellschaften gegenüber deren Gläubigern einzustehen. Diese Einstandspflicht ist bis einschließlich 30. September 2024 gültig.
Mit der Infront Consulting & Management GmbH, Hamburg, wurde am 22. März 2022 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen.
Akquisitionen und Gründungen nach Ende der Zwischenberichtsperiode gab es nicht.
Im laufenden Geschäftsjahr gas es keine Desinvestitionen und zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte.
Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende der Zwischenberichtsperiode vor, die eine wesentliche Auswirkung auf den Geschäftsverlauf des KPS-Konzerns haben werden.
Bezüglich der Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 30. September 2023. Es haben sich zum 31. März 2024 keine wesentlichen Änderungen ergeben.
Der Vorstand und der Aufsichtsrat der KPS AG haben die nach § 161 AktG geforderte Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex abgegeben und den Aktionären auf der Website der Gesellschaft (https://kps.com/de/de/company/investor-relations/corporate-governance.html) dauerhaft zugänglich gemacht.
Eine englische Übersetzung des Konzernhalbjahresberichts liegt ebenfalls vor. Bei festgestellten Abweichungen geht die deutsche Fassung des Konzernhalbjahresberichts der englischen Übersetzung vor.
Bei Beträgen und Prozentangaben können aufgrund kaufmännischer Rundung geringe Abweichungen entstehen.
Der Vorstand der KPS AG versichert nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der verkürzte Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Unterföhring, im Mai 2024
KPS AG
Der Vorstand
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| Anschaffungs- oder Herstellungskosten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. € | 01.10.2023 | Zugänge | Zugänge aus Unternehmens- zusammenschlüssen |
Abgänge | Umbuchung | 31.03.2024 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I.) Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und 1. Werten | ||||||
| a.) soweit erworbene | 15.750 | 3 | 0 | 0 | 0 | 15.753 |
| b.) soweit selbsterstellt | 14.026 | 15 | 0 | 0 | 0 | 14.041 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 3. Firmenwert | 84.282 | 0 | 0 | 0 | 0 | 84.282 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 114.058 | 18 | 0 | 0 | 0 | 114.076 |
| II.) Sachanlagen | ||||||
| 1. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.050 | 85 | 0 | 773 | 151 | 5.059 |
| 2. Geringwertige Wirtschaftsgüter | 151 | 0 | 0 | 0 | -151 | 0 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sachanlagen | 4.201 | 85 | 0 | 773 | 0 | 5.059 |
| Anlagevermögen gesamt | 118.259 | 103 | 0 | 773 | 0 | 119.135 |
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| kumulierte Abschreibungen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. € | 01.10.2023 | Zugänge | Zugänge aus Unternehmens- zusammenschlüssen |
Abgänge | Umbuchung | 31.03.2024 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I.) Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und 1. Werten | ||||||
| a.) soweit erworbene | 13.883 | 555 | 0 | 0 | 0 | 14.437 |
| b.) soweit selbsterstellt | 6.204 | 491 | 0 | 0 | 0 | 6.695 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 3. Firmenwert | 15.016 | 0 | 0 | 0 | 0 | 15.016 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 35.103 | 1.046 | 0 | 0 | 0 | 36.148 |
| II.) Sachanlagen | ||||||
| 1. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.041 | 169 | 0 | 404 | 110 | 2.724 |
| 2. Geringwertige Wirtschaftsgüter | 110 | 0 | 0 | 0 | -110 | 0 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sachanlagen | 2.151 | 169 | 0 | 404 | 0 | 2.724 |
| Anlagevermögen gesamt | 37.254 | 1.215 | 0 | 404 | 0 | 38.872 |
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| Buchwert | ||
|---|---|---|
| in Tsd. € | 31.03.2024 | 30.09.2023 |
| --- | --- | --- |
| I.) Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und 1. Werten | ||
| a.) soweit erworbene | 1.316 | 1.867 |
| b.) soweit selbsterstellt | 7.346 | 7.822 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 0 | 0 |
| 3. Firmenwert | 69.266 | 69.266 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 77.928 | 78.955 |
| II.) Sachanlagen | ||
| 1. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.638 | 2.009 |
| 2. Geringwertige Wirtschaftsgüter | 0 | 41 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 0 | 0 |
| Sachanlagen | 1.638 | 2.050 |
| Anlagevermögen gesamt | 79.566 | 81.005 |
Herausgeber
KPS AG
Beta-Str. 10H
8S774 Unterföhring
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Telefon: +49 89 35631-0
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