Interim / Quarterly Report • Sep 24, 2024
Interim / Quarterly Report
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SMARTBROKERHOLDING

D4 Highlights
D7 Brief des Vorstands
D2 Geschäftsmodell
D4 Die Smartbroker Holding AG Aktie
D6 ESGC-Bericht
D8 Lagebericht
Die Smartbroker Gruppe vernetzt Deutschlands Investmentmarkt für Privatanleger, bietet eine umfassende digitale Brokerage-Plattform und betreibt die mit Abstand größte Gruppe verlagsunabhängiger Finanzportale im deutschsprachigen Raum.
Wir ermöglichen es Anlegerinnen und Anlegern, fundierte Finanzentscheidungen zu treffen und ihre Anlagestrategien optimal umzusetzen - mit Smartbroker+, unserem kostengünstigen Online-Broker und der aktivsten AnlegerCommunity des Landes.
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[^0]: ${ }^{1}$ bereinigt um ca. 79.000 Leerdepots beim Smartbroker 10 (DAB)
| in € Mio. I gerundet | H1 2024 HGB |
H1 2023 HGB |
Änderung in \% |
H1 2022 HBG |
|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 25,5 | 23,4 | 9,0\% | 27,7 |
| davon Mediengeschäft | 12,3 | 14,8 | 16,9\% | 17,4 |
| davon Transaktionsgeschäft | 13,2 | 8,7 | 51,7\% | 10,4 |
| Operatives EBITDA | 2,9 | 1,7 | 70,6\% | 4,6 |
| davon Mediengeschäft | 2,1 | 3,4 | $-38,2 \%$ | - |
| davon Transaktionsgeschäft | 0,8 | $-1,7$ | $-147,1 \%$ | - |
| Betriebsergebnis (EBIT) | $-2,2$ | $-0,5$ | 340,0\% | 2,5 |
| Ergebnis vor Steuern | $-2,2$ | $-0,5$ | 340,0\% | 2,3 |
| Ergebnis nach Steuern | $-2,1$ | $-1,7$ | 23,5\% | 1,2 |
| Operativer Cashflow | 2,6 | 1,0 | 160,0\% | 4,7 |
| Free Cashflow | 0,6 | $-4,6$ | $-113,0 \%$ | $-6,1$ |
| Investitionen | 2,0 | 5,6 | $-64,3 \%$ | 10,8 |
| Eigenkapital | 48,6 | 47,8 | 1,7\% | 50,6 |
| Nettofinanzmittel/ (-schulden) | 9,2 | 8,7 | 5,7\% | 5,9 |
| Bilanzsumme | 64,3 | 72,0 | $-10,6 \%$ | 82,3 |
| Anzahl Aktien (in Stück) | 16781252 | 15681252 | 0,6\% | 15101252 |
| Ergebnis je Aktie, in $€$ | $-0,12$ | $-0,11$ | 9,1\% | 0,08 |
| in € Mio. | gerundet | H1 2024 | 2023 | Änderung in \% |
2022 |
|---|---|---|---|---|---|
| Anzahl Kunden | $178.000^{*}$ | $180.000^{*}$ | $-1,1 \%$ | 267.000 | |
| Betreutes Kundenvermögen (in € Mio.) | 9.924 | 9.400 | $5,6 \%$ | 9.156 | |
| Ø betreutes Vermögen je Depot (in €) | $56.000^{ }$ | $52.000^{*}$ | $7,7 \%$ | 34.300 | |
| Anzahl Trades (in Mio.) | 1,9 | 3,7 | - | 4,6 | |
| Ø Anzahl Trades je Depot | 21 | 17 | $23,5 \%$ | 18 | |
| Seitenaufrufe Finanzportale (in Mio.) | 1.300 | 2.100 | - | 2.600 | |
| Ø Anzahl Mitarbeiter | 265 | 261 | $1,5 \%$ | 239 |
*bereinigt um ca. 75000 Leerdepots beim Smartbroker 10 (DAB)
Die Smartbroker Gruppe betreibt den Smartbroker+ - einen Online-Broker, der als einziger Anbieter in Deutschland das Produktspektrum der klassischen Broker mit den günstigen Konditionen der Neobroker verbindet. Gleichzeitig betreibt die Gruppe vier reichweitenstarke Börsenportale sowie die zugehörigen Apps und sozialen Medien (wallstreet-online.de, boersenNews.de, FinanzNachrichten.de und Ariva. de). Mit mehreren Hundert Millionen monatlichen Seitenaufrufen ist die Gruppe der größte verlagsunabhängige Finanzportalbetreiber im deutschsprachigen Raum und unterhält außerdem die größte Finanz-Community.

Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Aktionärinnen und Aktionäre,
Das erste Halbjahr 2024 verlief für uns im Mediabereich besser als geplant und war im Bereich Transaktionen in den ersten Monaten noch stark geprägt von der Kundenkommunikation rund um die Migration der Kunden von der DAB BNP Paribas zur Baader Bank AG.
Wir hatten in den ersten beiden Monaten relativ hohe Transaktionszahlen, danach kam es zu einer Abkühlung der Trading-Aktivität. Die Umsatzentwicklung im Bereich Transaktionen liegt bedingt durch das Marktumfeld und die niedrigere Zahl an Neukunden hinter unseren Erwartungen.
Für den Mediabereich haben wir höhere Umsätze realisieren können als geplant. Wir gehen derzeit davon aus, dass sich diese Zahlen so auch bis Ende 2024 fortsetzen lassen.
Wir unternehmen derzeit einige Anstrengungen und Umstrukturierungen, um unsere redaktionellen Inhalte, vor allem auf www.wallstreet-online.de auszubauen und vor allem auch in Video-Formate zu investieren. Wir erhoffen uns davon mittelfristig eine Steigerung der Reichweite unserer Produkte.
Die Kombination aus höheren Umsätzen im Bereich Media und insgesamt niedrigeren Kosten, insbesondere aber auch niedrigere Marketingkosten für Smartbroker+ führt im ersten Halbjahr 2024 zu einem deutlich über der Planung liegendem EBITDA.
Der Bereich Transaktionen ist inzwischen ganz wesentlich vom Produkt Smartbroker+ geprägt.
Um den Launch von Smartbroker+ und die Migration der Bestandskunden termingerecht absolvieren zu können, haben wir im vergangenen Jahr auch auf eine große Anzahl von Freelancern im IT-Bereich zurückgegriffen. Diese Ressourcen haben wir im Laufe der ersten sechs Monate weitestgehend durch internes Personal ersetzt. Unser Ziel ist der nachhaltige Aufbau von internem Know How in allen Geschäftsbereichen. Der weitere Ausbau des Produktes Smartbroker+ ist dabei das wesentliche Ziel der kommenden Quartale und auch Jahre.
In den ersten sechs Monaten 2024 konnte eine Vielzahl von Produktverbesserungen umgesetzt werden:
Auch hier gibt es wieder die Möglichkeit, über gettex zu 0,00 Euro zu handeln (ab einem Handelsvolumen von 500 Euro / Order).
Wir gehen davon aus, dass wir Smartbroker+ über viele Jahre noch in einer hohen Dynamik weiterentwickeln werden.
Neben den reinen Produktverbesserungen haben wir auch unsere Konditionen nochmal zum Vorteil unserer Kunden verbessert.
Bei Aktiensparplänen wurde das Spektrum von 200 besparbaren Aktien auf über 2.800 Aktien erhöht. Gleichzeitig wurde die Mindestsparrate für alle Ak-tien-, ETF- und Fondssparspläne auf 1,00 Euro gesenkt und der Preis für die Ausführung der Aktiensparpläne von zuvor 0,80\%, mindestens 1,00 Euro je Ausführung, auf 0,00 Euro gesenkt.
Der Preis für Orders am Handelsplatz gettex, mit einem Volumen unter 500 Euro wurde von zuvor 4 Euro auf 1 Euro gesenkt.
Somit sehen wir uns für die kommenden Jahre gut für den Wettbewerb gerüstet.
Für die Monate August / September 2024 ist das bestimmende Thema die Fertigstellung des Kryptohandels. Darüber hinaus befinden wir uns derzeit in der Umsetzung eines Zinsangebotes für unsere Kunden, was Smartbroker+ insgesamt noch einmal deutlich attraktiver machen wird.
Mit einer technischen Schnittstelle schaffen wir die Basis dafür, dass Smartbroker demnächst auch über externe Frontends wie Brokerize Orders entgegennehmen kann. Diese Funktion schafft uns potentiell einen Zugang zu zahlreichen Kundengruppen, vor allem zu aktiven Kunden.
Die ersten Monate des Jahres 2024 waren für uns ganz wesentlich von einem sehr hohen Kommunikationsaufkommen mit unseren Smartbroker+ Kunden geprägt, bedingt durch die Ende Oktober 2023 durchgeführte Migration von der DAB Bank zur Baader Bank AG. Dieses Anfragevolumen, welches durch saisonale Themen wie Steuern und Freistellungsaufträge noch verstärkt wurde, konnten wir nicht in der gewünschten und von den Kunden erwarteten Geschwindigkeit und Qualität bearbeiten. Aufgrund dieser Situation haben sich unsere Maßnahmen zur Neukundengewinnung für Smartbroker+ von Anfang auf Mitte 2024 verschoben.
Die Neukundenzahlen liegen daher zur Mitte 2024 noch unter unseren Erwartungen.
Für die Umsetzung des Marketings waren in den letzten Monaten zahlreiche Trackingfunktionen und Auswertungen zu programmieren. Diese sind für Kunden selbst als Verbesserung nicht sichtbar, sie werden uns aber als Unternehmen in die Lage versetzen, unsere Marketingaktivitäten sehr genau auswerten und optimieren zu können.
Wir gehen davon aus, dass wir unsere Marketingaktivitäten in den kommenden Monaten deutlich verstärken werden.
Nahezu alles, was wir an Marketingaktivitäten unternehmen, muss für uns direkt messbar sein - in Quantität und vor allem aber auch in Qualität der Kunden, die wir darüber gewinnen. Wir verfolgen im Marketing eine daten- und performanceorientierte Strategie. Dieses Setup aufzubauen, erfordert etwas mehr Zeit als „einen TV Spot zu schalten".
Wir glauben aber, dass dies der nachhaltigere Weg ist.
Unser aktuelles Marketing beschränkt sich auf einige Kooperationen und etwas Werbung bei Google und in den App Stores. Wir haben bisher keine breit angelegten Kampagnen in den sozialen Medien wie Youtube, Instagramm, Facebook, X, etc. umgesetzt. Ebenso machen wir aktuell keine TV- oder OOHWerbung.
Wir gehen auch davon aus, dass das Themenspektrum unserer Kampagnen in den kommenden Monaten noch deutlich größer werden wird.
Kurzum; wir gehen davon aus, dass wir die Neukundenzahl für 2024 in Höhe von ca. 20.000 bis 30.000 Kunden in Q4 2024 erreichen werden.
Für 2025 erwarten wir dann ein deutlich größeres Kundenwachstum. Die Basis dafür haben wir mit dem aktuellen Produkt bereits gelegt. In den kommenden Monaten wird die Basis dafür auch in Form des Setups im Marketing-Team vorhanden sein.
Die finanziellen Mittel für ein deutlich größeres Kundenwachstum in den kommenden Jahren haben wir durch die im Mai 2024 erfolgte Kapitalerhöhung im Volumen von 7,6 Mio. Euro sowie durch das gut laufende operative Geschäft.
Es grüßt Sie herzlich
André Kolbinger
Unterscheidung zwischen Mutterunternehmen und Konzern
Zur Verdeutlichung, welche Informationen sich auf das Mutterunternehmen und welche sich auf den Konzern beziehen, wird für das Mutterunternehmen „Smartbroker Holding AG", die SBH oder die Muttergesellschaft verwendet. Die Smartbroker AG, 100\%ige Tochter der SBH und BaFin-reguliertes Wertpapierinstitut und Betreiberin u.a. des Smartbroker+, wird als Smartbroker AG oder SBAG geführt. Für Angaben zum Konzern, verweist der Bericht auf die „Smartbroker Gruppe", „die Gruppe", „den Konzern", „das Unternehmen" oder schlicht auf „Wir". Wo vorstehende Unterscheidungen nicht zur Anwendung kommen und keine anderen Hinweise erfolgen, betreffen die Angaben gleichermaßen den Konzern wie das Mutterunternehmen.
Geschlechtsform
Aus Vereinfachungsgründen wird in Teilen des Geschäftsberichts nur eine Geschlechtsform verwendet. Jede andere Geschlechtsform ist darin ausdrücklich ebenfalls eingeschlossen.
Vorausschauende Aussagen
Der vorliegende Bericht enthält vorausschauende Aussagen, die sowohl eigene Annahmen als auch Einschätzungen Dritter einbeziehen. Solche Aussagen sind stets mit Unsicherheiten und Risiken verbunden. Sollten grundlegende Annahmen nicht wie geplant eintreffen, kann es zu Abweichungen der tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen kommen.lichen Ergebnisse von den Erwartungen kommen.
Die Smartbroker Gruppe ist ein Finanztechnologieanbieter mit umfassendem Produktangebot, der digitale private Vermögensanlage mit der Bereitstellung von Finanzmedien und Börseninformationen verbindet. Das Unternehmen entwickelt und betreibt Brokerage-Plattformen für Privatanleger sowie Deutschlands größte Finanz-Communitys, -portale und damit einhergehende soziale Medien. Außerdem bietet der Konzern über die ARIVA AG maßgeschneiderte B2B-Softwarelösungen in den Bereichen Finanzdaten, Webservices und regulatorische Dokumente an.
Von der Information zur Transaktion


Die Gruppe verbindet die Bereiche Transaktion (Brokerage) und digitale Medien für Privatanleger und profitiert damit von Wachstumstrends beider Märkte.
Transaktion: Über die Tochtergesellschaft Smartbroker AG bietet die Gruppe verschiedene Brokerage-Produkte für Privatanleger. Die Verbindung eines umfassenden Produktspektrums mit niedrigen Ordergebühren, insbesondere durch das Produkt Smartbroker+, hebt uns von der Konkurrenz ab. Daneben verfügen wir seit Einführung von Smartbroker+ über technologisch moderne und bedienerfreundliche Apps und Webseiten, eine in unserer Hoheit stehende Technologieplattform, deren Frontends und Middleware wir in Eigenregie betreiben, und die wir aufgrund ihres modularen Aufbaus effizient und schnell weiterentwickeln können.
Media: Im Bereich Media positioniert sich die Smartbroker Gruppe als führender Anbieter von Börsenportalen, News-Apps, Finanz-Communitys und Social-Me-dia-Produkten. Die große Reichweite basierend auf einer langjährig etablierten Marktstellung, das spezifische/hoch-affine Publikum sowie eigene, innovative Werbeformate bilden wichtige Unterscheidungsmerkmale.
Weitere Details zu den einzelnen Geschäftsbereichen finden sich im Lagebericht.
Synergien: Seit dem Start des Geschäftsfelds Transaktion decken wir den größten Teil der Wertschöpfungskette des privaten Vermögensaufbaus - von der Informationsbeschaffung über die Investitionsentscheidung bis zum Tätigen der Transaktion und dem nachlaufenden Monitoring - ab. Nach dem erfolgten Start von Smartbroker+ im Sommer 2023 wird dieses Angebot kontinuierlich ausgebaut werden. Dabei wird sich der Fokus zunehmend auch auf die Hebung von Synergien zwischen den Bereichen Media und Transaktion legen.
Dazu zählen unter anderem die Nutzung der Medienportale und Apps zur Ansprache potenzieller Neukunden für den Smartbroker+ sowie die Einbindung der Me-dien- und News-Angebote innerhalb der Smartbroker+ Trading-Apps. Für Werbetreibende wird es die Möglichkeit plattformübergreifender Werbekampagnen geben. Außerdem soll ab 2025 ein direkter Handel mit Finanzinstrumenten aus den Medienseiten und Diskussionsforen heraus möglich werden.
Die Smartbroker Holding AG ist eine Aktiengesellschaft nach deutschem Recht und hat ihren Sitz in Berlin. Die Aktien der Gesellschaft sind im Basic Board der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.
| ISIN | DE000A2G5609 |
|---|---|
| WKN | A2G560 |
| Ticker Symbol | SB1 |
| Notierung | Frankfurt Stock Exchange (Basic Board) |
| Aktientyp | Inhaberaktien |
| Grundkapital | € 16781,252,00 |
| Anzahl der Aktien | 16781252 |
| Kurs 28. Juni 2024 | $€ 6,34$ |
|---|---|
| Kurs 29. Dez. 2023 | $€ 9,34$ |
| 52W Performance | $-36 \%$ |
| 52W Periodentief | $€ 5,86$ |
| 52W Periodenhoch | $€ 12,30$ |
Aktionärsstrukturdaten per 30. Juni 2024
André Kolbinger und Familie Kolbinger gesamt dargestellt

André Kolbinger (Gründer)
$55 \%$
Das Unternehmen ist sich seiner Verantwortung bewusst, Überlegungen zu Nachhaltigkeit, Umwelt und sozialer Verantwortung in die Unternehmensführung und die Beurteilung der Geschäftstätigkeit einfließen zu lassen. Es ist dem Management daran gelegen, die Analysen und die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen sukzessive zu vertiefen und in einem freiwilligen ESGC-Reporting (Environmental, Social, Governance, Compliance-Reporting) zusammenzuführen. Die Vertiefung in den Bereichen Umwelt und Soziales sowie die Vereinheitlichung der Standards, die teilweise bereits bei Tochtergesellschaften des Konzerns verankert sind, stellen wichtige Anliegen im Sinne einer nachhaltigen Unternehmensführung dar.
Derzeit umgesetzte Maßnahmen umfassen:
Die Smartbroker Gruppe verantwortet die Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit ihrer Dienstleistungen und Produkte. Bei der Entwicklung und Realisierung wird an allen Standorten den schonenden Umgang mit allen Ressourcen beachtet. Dazu zählt auch der zweckmäßige und sparsame Einsatz von Energie und Verbrauchsmitteln oder anderer Materialien.
Schaffung einer sicheren, modernen und angenehmen Arbeitsumgebung, in der sich alle Mitarbeiter willkommen fühlen
Gelebte, offene Kommunikation am Arbeitsplatz, unabhängig von Teamzugehörigkeit oder Hierarchie; Transparente Kommunikation aller wesentlicher Unternehmensbelange in regelmäßigen Townhalls
Verantwortungsvolle, umsichtige Unternehmensführung, die Einhaltung sämtlicher gesetzlicher Vorgaben, aber auch ethische Verantwortung, Transparenz und Offenheit sind Kernprinzipien aller unternehmerischen Handlungen der Smartbroker Gruppe.
Die Tochtergesellschaft Smartbroker AG ist ein von der BaFin lizenziertes Wertpapierinstitut (Zugelassenes Wertpapierinstitut § 15 WpIG) und unterliegt damit einer Vielzahl nationaler und internationaler Vorgaben und gesetzlichen Bestimmungen, die die gesteigerten Anforderungen etwa hinsichtlich dem Risikomanagement und der Compliance-Funktion regeln, aber auch Verhaltensregeln und Organisationsanforderungen vorgeben.
Ein detailliertes Organisationshandbuch beschreibt die Geschäftsorganisation, regelt alle wesentlichen Aspekte der internen Abläufe und erklärt die Verhaltens-, Organisations- und Transparenzpflichten hinsichtlich des Wertpapierdienstleistungsgeschäfts, der Compliance-Funktion, der Maßnahmen zur Geldwäsche- und Betrugsprävention und des Risikomanagements. Zudem sind darin Informationen zur Erstschulung und Weiterbildung von Mitarbeitern und den Grundsätzen für die Ausführung persönlicher Geschäfte festgelegt. Im Rahmen des Internalisierungsprojekts Smartbroker+ wurde außerdem ein Marktmissbrauchsüberwachungssystem entwickelt, das laufend überwacht wird, sowie das Risikomanagement durch Einstellung von erfahrenem Fachpersonal gestärkt.
Das Berichts- und Meldewesen stellt sicher, dass alle Anzeige- und Informationspflichten eingehalten werden. Für die Meldung von Regel- und Rechtsverstößen steht jedem Mitarbeiter und jeder Mitarbeiterin Zugang zu einem Hinweisgebersystem zur Verfügung.
des Smartbroker-Konzerns
Der Smartbroker Konzern („Smartbroker Gruppe", „die Gruppe", „der Konzern", „das Unternehmen" oder schlicht „wir") ist ein Technologieunternehmen mit Sitz in Berlin und beschäftigt mehr als 260 Mitarbeiter an den Standorten Berlin, Kiel, Leipzig, München und Zürich. Als Finanzdienstleister entwickelt und betreibt die Gruppe über Tochterunternehmen digitale Brokerage-Plattformen für Privatanleger sowie Finanzmedienportale und verbindet damit wichtige Aspekte des Retail-Investmentmarktes. Die beiden Hauptgeschäftsfelder sind „Transaktion" (digitale Brokerage-Lösungen) und „Media" (Finanzund Börsenportale, Diskussionsforen, B2B-Softwarelösungen).
Zum Ende des ersten Halbjahres 2024 waren folgende Personen als Mitglieder des Vorstandes der Smartbroker Holding AG bestellt:
Diplom-Kaufmann, Vorstandsmitglied seit 1. November 2017
Dipl. Betriebswirt (FH), Vorstandsmitglied seit 1. Januar 2016
Diplom-Kaufmann, Vorstandsmitglied seit 1. November 2017
Herr Roland Nicklaus ist mit Wirkung zum 31. März 2024 aus dem Vorstand der Smartbroker Holding AG ausgeschieden.
Der Aufsichtsrat der Smartbroker Holding AG setzte sich zum 30. Juni 2024 wie folgt zusammen:
Steuerberaterin, Diplom-Kauffrau (FH), Aufsichtsratsmitglied seit 24. Juni 2022, zudem im Aufsichtsrat der Smartbroker AG, Berlin, tätig. Frau Gromoll ist als Leiterin Finanzen \& Steuern (Syndikus-Steuerberaterin) im Family Office von Andre Kolbinger angestellt
Kaufmann, Aufsichtsratsmitglied seit 20. August 2020
Der Sitz der Muttergesellschaft, Smartbroker Holding AG, ist Berlin („Smartbroker Holding AG", "die SBH" oder "die Muttergesellschaft"). Die Muttergesellschaft hatte zum Abschlussstichtag unmittelbar bzw. mittelbar folgende Tochtergesellschaften mit Beteiligungshöhe über $50 \%$ :

Die walistreet.online Fonds Advisory GmbH wurde in der zweiten Jahreshälfte 2023 aufgelöst. Die Walistreet.online Corporate Finance AG, die Mint Assets GmbH, die Erste ICO Consulting Projektgesellschaft GmbH und die crumbi AG wurde in der ersten Jahreshälfte 2024 aufgelöst. Die Blockchain Consult GmbH befindet sich noch in der Liquidation.
Die Smartbroker Gruppe ist ein Finanztechnologieanbieter, der digitale private Vermögensanlage mit der Bereitstellung von Finanzmedien und Börseninformationen verbindet. Das Unternehmen entwickelt und betreibt BrokeragePlattformen für Privatanleger sowie Finanz-Communitys und -portale. Außerdem bietet der Konzern über die ARIVA.DE AG B2B-Softwarelösungen in den Bereichen Finanzdaten, Webservices und regulatorische Dokumente an.
Aus dem 1998 gegründeten Geschäftsfeld der Finanzmedien entwickelte sich ab 2018 über die Beteiligung an der Smartbroker AG der Zugang zum Brokerage-Sektor. Ende 2019 wurde das Kernprodukt im Bereich Transaktion, der Smartbroker 1.0, lanciert. Das damals in den Markt gebrachte Produkt war kommerziell erfolgreich, wurde aber über einen sehr hohen Grad von externen Partnern betrieben, und verfügte somit über eine vergleichsweise niedrige Wertschöpfungstiefe. Um diese zu erhöhen, und langfristig die eigene Hoheit über das Produkt sicherzustellen - u.a. einschließlich des freien Verfügens über das Preis-Leistungs-Verzeichnis, der Anzahl der zu gewinnenden Neukunden, der Möglichkeit der regelmäßigen Produkterweiterung und der Einführung von neuen Features -, wurde im Jahr 2021 das Projekt Smartbroker 2.0 initiiert. Dieses hatte das Ziel, die wesentlichen ausgelagerten Funktionen zu internalisieren und in eigene Regie zu bringen, den Endkunden neben der Web-Nutzeroberfläche den Produktzugang auch über mobile Apps zu gewähren und die Einkommensströme des Smartbrokers zu verbreitern. Mit der Markteinführung von Smartbroker+ im August 2023 und der Migration der Bestandskunden auf diese neue Plattform im Oktober 2023 konnte das Projekt Smartbroker 2.0 im Wesentlichen abgeschlossen werden. Das erste Halbjahr 2024 war dann geprägt von der Abarbeitung des migrationsbedingten Backlogs an Kundenanfragen, dem Erreichen einer operationellen Stabilität sowie der Erweiterung des Produktes um noch fehlende Komponenten - und damit die Schaffung der Grundlage für die für das zweite Halbjahr 2024 geplanten Kundengewinnungsaktivitäten.
Das Unternehmen positioniert sich somit mit seinen Webseiten, Apps und Foren im Bereich Aktien und Märkte und in Kombination mit dem Angebot verschiedener Dienstleistungen im Brokerage-Markt als Anbieter für die Bereiche
Information und Transaktion für Sparer, Privatanleger und Kapitalmarkt-Interessierte. Die Smartbroker Gruppe wendet sich damit an folgende Kunden- und Nutzergruppen:
Das Geschäftsfeld Transaktion wird über die Tochtergesellschaft Smartbroker AG betrieben. Gegenstand ist unter anderem die Vermittlung von Geschäften über die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten oder deren Nachweis (Anlagevermittlung), die Anschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten im fremden Namen für fremde Rechnung (Abschlussvermittlung), die Vermittlung von Anlagekonten und Depots ohne Wertpapierdienstleistung (Leerkonten/-depots) sowie der Betrieb und die Vermarktung von Finanzportalen im Internet. Die Haupteinnahmequellen erwachsen aus Transaktions-, Abschluss-, Bestands- und Innenprovisionen sowie Rückvergütungen von Produktpartnern und Handelsplätzen.
Den wichtigsten Bestandteil und gleichzeitig größten Umsatz- und Wachstumstreiber im Geschäftsfeld Transaktion stellt der Smartbroker bzw. der Smartbroker+ dar - ein digitaler Broker für Privatanleger.
Der Smartbroker 1.0 war ausschließlich über eine Weboberfläche zugänglich. Die Depotführung sowie die technische Durchführung des Wertpapierhandels erfolgte hierbei über die Partnerbank DAB BNP Paribas S.A. Niederlassung Deutschland, München („DAB"). Dieses Produkt wurde mit dem Launch des Smartbroker+ sowie der anschließenden Bestandskundenmigration durch den Smartbroker+ abgelöst. Smartbroker 1.0-Kunden, die der Migration zur Baader
Bank nicht zugestimmt haben, können das alte Produkt bei der DAB BNP Paribas S.A. weiterhin, allerdings zu anderen Konditionen, nutzen und werden auch weiterhin von der Smartbroker AG betreut.
Im neuen System Smartbroker+, der neben seiner Weboberfläche auch über mobile Apps für iOS und Android zugänglich ist, obliegt die Depotführung und die Transaktionsabwicklung der Baader Bank AG. Sowohl die Kontrollhoheit als auch die Fertigungstiefe der Smartbroker AG wurden bei diesem Produkt stark ausgeweitet, und zwar insbesondere durch die Entwicklung und den kontinuierlichen Betrieb der Frontends, die Steuerung des Betriebs der Middleware, sowie durch die deutlich engere Verzahnung mit dem Transaktionsabwicklungspartner.
Ein weiteres Portal, das von der Smartbroker Gruppe betrieben wird, ist FondsDISCOUNT.de. Diese Webseite ist spezialisiert auf die Vermittlung von Depots an Drittbanken, etwa comdirect, FNZ oder FFB. Über das Portal können Investoren Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag bei gleichzeitig persönlichem Kundenservice erwerben. Darüber hinaus sind Investitionen in Beteiligungen, Crowd- und Direktinvestments zu Sonderkonditionen möglich.
Über das gesamte Brokerage-Segment hinweg betreute die Gruppe über ihre Tochtergesellschaft Smartbroker AG („SB AG") zum Ende des ersten Halbjahres 2024 rund 178.000 Kunden ${ }^{1}$ und Kundenvermögen von ca. € 9,9 Mrd. Dies entspricht einem durchschnittlichen Volumen von mehr als $€ 56.000$ je Kundendepot. Plangemäß wurden die im Laufe des 1. Quartals 2024 rund 79.000 Smartbroker 1.0-Kunden gekündigt, deren Depots keine Bestände aufwiesen („Leerdepots").
Das Unternehmen entwickelt und betreibt zudem Finanz- und Börsenportale und Diskussionsforen zu finanziellen, wirtschaftlichen und politischen Themen, im Wesentlichen rund um die Felder Börse, Markttrends, Investieren, Geldanlage, Vermögensaufbau und -management, angeführt von wallstreet-online. de, boersenNews.de, Finanznachrichten.de und Ariva.de. Ergänzt wird das Medienangebot durch die jeweiligen Social Media Kanäle der Plattformen, für welche im ersten Halbjahr eine neue redaktionelle Ausrichtung beschlossen und die Basis für eine neue Monetarisierungsstrategie geschaffen wurde.
Innerhalb des Bereichs B2C-Media stammen die Haupteinnahmequellen des Unternehmens aus der Werbung, die auf den verschiedenen Medien von Bank-
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[^0]: ${ }^{1}$ Nach Bereinigung von Leerdepots, wie bereits im Jahresbericht 2023 zur besseren Vergleichbarkeit antizipiert (ca.79.000)
partnern, Emittenten von Finanzprodukten sowie Werbeagenturen im Auftrag von Verbrauchermarken und Unternehmen platziert werden. Zusätzlich ergeben sich geringere Einnahmen aus Abonnements für Börsenbriefe und für das Magazin Smart Investor in der Print- und Digitalausgabe.
Ergänzt wird das Feld um B2B-Media. Das Tochterunternehmen ARIVA.DE AG bietet die Erstellung von Internetauftritten (Web, App), die Verarbeitung und Bereitstellung von Finanzdaten und regulatorischer Dokumente und liefert Marktdaten, Stammdaten und Kursinformationen an Banken und Finanzinstitute. Hierbei erwachsen die Umsätze aus der Lizenzierung von Software („software as a service") und dem Verkauf von Produkten und Dienstleistungen rund um die Entwicklung und Bereitstellung digitaler Inhalte. Insbesondere die Leistungen rund um die Bereitstellung von Marktdaten, Kursinformationen, und Charts haben auch in den selbstentwickelten Frontends (Web, App) des Smartbroker+ ihre Anwendung gefunden, was einen Synergieeffekt zwischen dem Medien- und dem Brokerage-Angebot der Gruppe darstellt.
Die Smartbroker Gruppe verfolgt die Strategie, umfassende und kostengünstige bzw. kostenlose Produkte und Anwendungen für private Anleger, Sparer und Kapitalmarktinteressierte zu bieten und damit das Kundeninteresse in den Bereichen Information und Transaktion zu verknüpfen. Das Wachstum der letzten Jahre im profitablen Mediengeschäft ermöglichte die wesentlichen Investitionen in den Bereich Transaktion - zunächst in Form der Beteiligung an der Smartbroker AG und seit Ende 2019 in das gemeinsam gestartete Projekt Smartbroker/ Smartbroker+. Damit wurden die Umsätze der Gruppe diversifiziert und ein neues Geschäftsfeld aufgebaut, das einerseits an sich ein Wachstumspotenzial darstellt und andererseits komplementär zum bestehenden Produkt ist und Synergiepotenziale sowohl auf der Umsatz- als auch auf der Kostenseite bietet.
Aus diesem Ansatz leitet sich die derzeitige und künftige Unternehmensstrategie ab. Ziel ist die Erlangung mittel- und langfristigen Wachstums der Kundenbasis im Transaktionsbereich um einige zehntausend Neukunden p.a. Im Bereich Medien soll der Umsatz analog zum Wachstum des gesamten OnlineWerbemarktes ansteigen. Die Verzahnung von Media und Transaktion stellt zudem einen wesentlichen Fokus der Entwicklungen der nächsten Monate und Jahre dar, um auf Basis funktionaler Verknüpfungen zusätzliche Monetarisierungskanäle erschließen zu können.
Die im Jahr 2023 begonnenen Initiativen zur Stärkung der Wettbewerbsposition des Mediabereichs wurden im ersten Halbjahr 2024 konsequent vorangetrieben. Neben der Fortführung der visuellen Überarbeitung der Portale wall-street-online.de und ariva.de stand vor allem die redaktionelle Neuausrichtung im Fokus. Die starke Orientierung an den Leser-Interessen, insbesondere hinsichtlich konkreter Trading-Inhalte führte bereits zu signifikanten ReichweitenSteigerungen. Darüber hinaus wurden erste Integrationen des Smartbroker+ auf den Media-Produkten vorgenommen, welche bereits zur Neukundengewinnung des Transaktionsproduktes beitragen. Die Strategie der Verzahnung soll auch in den nächsten Monaten nachdrücklich verfolgt werden, um den Smartbroker+ Kunden ab 2025 den direkten Handel aus den Portalen ermöglichen zu können.
Nach dem erfolgten Launch von Smartbroker+ und der anschließenden Migration der Bestandskunden von Smartbroker 1.0 auf das neue Produkt Ende des letzten Jahres, lag die Priorität im ersten Halbjahr 2024 auf der Herstellung der operationellen Stabilität. Aufgrund vertraglicher Zeitvorgaben musste Smartbroker+ als Minimum Viable Product in den Markt gebracht werden. Dies in Verbindung mit dem Umzug der Bestandskunden mit mehr als einer Million Depotpositionen im Oktober letzten Jahres führte zu einer außergewöhnlich hohen Anzahl von Kundenanfragen. Die Abarbeitung des Backlogs und die Etablierung effizienter Operations-Prozesse konnte bis zum Ende des 2. Quartals 2024 erreicht werden. Dies hat insbesondere auch positive Auswirkungen auf die Kundenbewertungen, v.a. in den App-Stores, welche seit dem 2. Quartal 2024 einen positiven Trend aufweisen. Die Strategie, eine Kundenbetreuung anzubieten, die sowohl telefonisch als auch elektronisch gut erreichbar ist, und einen Service auf hohem Niveau zu liefern, wird weiterverfolgt und als Abgrenzungsmerkmal gegenüber Konkurrenzanbietern angesehen.
Die Erweiterung des Produktumfangs von Smartbroker+ stellte einen weiteren Schwerpunkt im ersten Halbjahr 2024 dar. Neben der Einführung des Anleihenhandels konnten weitere wesentliche Produktkomponenten wie der Soforthandel, Unterdepots und Währungskonten eingeführt werden. Mit der Fertigstellung dieser Produktbestandteile konnte ein vergleichbarer Leistungsumfang im Vergleich zum vorherigen Angebot über Smartbroker 1.0 hergestellt werden. Darüber hinaus wurden die Grundlagen für die Einführung von Wertpapierkrediten und des Krypto-Handels geschaffen. Insbesondere die Einführung des Krypto-Handels wird eine hohe Priorität im 3. Quartal einnehmen. Daneben werden die Entwicklungsinitiativen hinsichtlich der Verzahnung der Media- und des Transaktionsangebotes weiter vorangetrieben.
Für unsere Werbekunden, vor allem aus dem Bereich Retail Finance, bietet unsere Strategie der Verzahnung von Transaktion und Media interessante und nahezu einmalige Werbemöglichkeiten. Die Entwicklung eines vertriebsstarken Umfeldes wird auch zukünftig eine hohe Priorität unserer Produktinitiativen darstellen.
Ziel sämtlicher strategischer Maßnahmen ist der nachhaltige Ausbau der Wettbewerbsposition bei gleichzeitig ertragsorientiertem Wachstum. Im ersten Halbjahr 2024 verzeichnete die Gesellschaft u.a. aufgrund der Bereinigung der Leerdepots und aufgrund von Kundenverlusten im Nachgang der Migration zu Smartbroker+ mit einer Abnahme der Wertpapierdepots im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Aufgrund der Fokussierung auf die Abarbeitung des Backlogs von Kundenanfragen und Herstellung der operationellen Stabilität lag die Anzahl der neueröffneten Wertpapierdepots im ersten Halbjahr 2024 auf einem niedrigen Niveau. Mit Erreichen der Stabilität und den genannten Produkterweiterungen soll die kommerzielle Fokussierung im zweiten Halbjahr 2024 zunehmend auf die Neukundenakquise gelegt werden. Um die Umsetzung dieser Strategie nachvollziehbarer zu machen, veröffentlicht die Gesellschaft seit Beginn des Jahres 2024 monatlich operative Leistungsindikatoren.
Die Smartbroker Holding AG ist bestrebt, ihr Produkt- und Dienstleistungsangebot permanent weiterzuentwickeln, effizient zu gestalten sowie sinnvolle und ergänzende Nutzer- und Kundenwünsche schnell und sachgerecht umzusetzen. Forschungsarbeiten im grundlegenden Sinne werden nicht durchgeführt.
Die Gruppe führte 2023 die Entwicklungsarbeiten am Projekt Smartbroker+ zu Ende. Das Projekt umfasste die Erweiterung der eigenen IT-Infrastruktur, die Erstellung von web- und app-basierten Endkundenanwendungen, Kundendatenbanken, Teile der sogenannten Middleware sowie die notwendigen internen Integrationen und jene zu den depotführenden und transaktionsabwickelnden Systemen der Partnerbank. Die Arbeiten wurden größtenteils intern umgesetzt.
Die Transaktionsplattform und die Depotführung wurden im Setup von Smartbroker+ an die Baader Bank ausgelagert. Die Smartbroker Gruppe steuert
die Frontends bei, die intern entwickelt wurden, sowie wichtige BackofficeFunktionen, regulatorische Komponenten und die Middle-Ware, die in Zusammenarbeit mit einem weiteren Partner betrieben wird. Die Kundenbetreuung verbleibt wie gehabt in der Gruppe. Durch diese Maßnahmen hat sich die Kontrollhoheit der Gruppe über das Produkt Smartbroker+ wesentlich verbessert; das zukünftige Betreiben von Produkt, Kundenakquise und Kundenbetreuung wesentlich vereinfacht; und die kontinuierliche Weiterentwicklung des Produktes wird erstmalig ermöglicht.
Aufgrund der vertraglichen Zeitvorgaben und des damit verbundenen Termindrucks wurde im Jahr 2023 verstärkt auf Leistungen von Freelancern im Entwicklungsbereich zurückgegriffen. Diese Freelancer wurden im ersten Halbjahr 2024 bis auf wenige Ausnahmen durch internes Personal ersetzt. Ziel ist die nachhaltige Entwicklung von internem Know How in allen Bereichen des Geschäftsbetriebs.
Im ersten Halbjahr 2024 investierte die Gruppe rund € 2 Mio. in die neue Tra-ding-Plattform Smartbroker+. Über den gesamten Projektzeitraum seit 2021 wurden insgesamt rund $€ 29$ Mio. in die Entwicklung von Smartbroker+ investiert, davon mussten in 2022 € 13 Mio. wertberichtigt werden.
Die ausführliche Beschreibung des Marktumfelds findet sich im Geschäftsbericht 2023 der Gesellschaft. Seit Veröffentlichung des Jahresberichts ergaben sich keine signifikanten Abweichungen oder Neuentwicklungen, die das Marktumfeld der Gruppe wesentlich beeinflussen.
Hervorzuheben ist, dass der schwierige gesamtwirtschaftliche Kontext weiter anhält. Die rückläufigen, aber weiterhin hohen Inflationsraten, die Fortsetzung des russischen Angriffskrieges in der Ukraine und geopolitische Verschiebungen mit potenziell langfristigen Auswirkungen tragen spürbar zur Verunsicherung an den Aktienmärkten bei. Diese wiederum haben nach Eindruck der Gesellschaft zu einer Reduktion am Interesse von Privatanlegern an Kapitalmarktinformationen sowie zu einem Rückgang ihrer Handelsaktivität geführt. Die anhaltend niedrige Volatilität an den Börsen wirkte sich zudem auf alle Bereiche der Gruppe, im ersten Halbjahr 2024 vor allem aber auf das Mediengeschäft, aus.
Das erste Halbjahr 2024 knüpft nahtlos an die herausfordernden Jahre der Vergangenheit an. Die herausfordernde Marktlage, geprägt von internationalen Konflikten, weiter anhaltender Verunsicherung an den Märkten und einem niedrigen Handelsvolumen an den Börsen, waren negative Einflussfaktoren für die größten Geschäftsbereiche der Gruppe. Aufgrund einer konsequenten Modernisierung und Neuausrichtung unserer Media-Angebote konnten die Seitenaufrufe auf den Medienportalen und Apps allerdings um ca. 20 \% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesteigert werden.
Die Trading-Aktivität der Smartbroker-Kunden ging im Vergleich zum Vorjahrzeitraum weiter zurück. Die Anzahl der Trades im ersten Halbjahr 2024 lag ca. 15\% hinter der Anzahl aus dem H1/2023 - mit entsprechend negativem Einfluss auf die Umsatzentwicklung. Darüber hinaus führte die mit der DAB BNP Paribas vereinbarte Preiserhöhung für die dort verbliebenen Bestandskunden zu einem deutlichen Rückgang der Trading-Aktivität der betreuten DAB-Kunden. Dagegen stand das anhaltend hohe Zinsniveau, von dem die Gesellschaft durch die Beteiligung an der Verzinsung der Kundeneinlagen profitieren konnte.
[^0]
[^0]: ${ }^{2}$ Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Januar 2024 sowie Bundesbank, Monatsbericht Dezember 2023
${ }^{a}$ Statistisches Bundesamt (Destatis), Januar 2024
Aufgrund der vertraglichen Terminvorgaben für den Launch des Smartbroker+ und der Migration der Bestandskunden von Smartbroker 1.0 auf das neue Produkt wurde Smartbroker+ im Spätsommer letzten Jahres als Minimum Viable Product auf den Markt gebracht. Damit ging einher, dass einzelne Produktkomponenten, die die Bestandskunden vom DAB-Produkt kannten noch nicht vorhanden waren und zu Rückfragen bzw. zu Unzufriedenheit bei Bestandskunden führte - und folglich ein Backlog an Kundenanfragen entstand. Zum anderen mussten die noch fehlenden Produktkomponenten in der Folge nachgeliefert werden, um den Erwartungen der Kunden gerecht zu werden und alle geplanten Erlösströme realisieren zu können. Sowohl die Abarbeitung des Backlogs, die Schaffung der operationellen Stabilität als auch die Erweiterung des Produktes um die fehlenden Komponenten konnte im ersten Halbjahr 2024 erreicht werden. Nichtsdestotrotz führten die negativen Kundenerlebnisse in der Phase um die Migration und Bewertungen in den App-Stores zu einer Zurückhaltung der Kunden hinsichtlich ihrer Trading-Aktivität mit negativen Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung und zu einer Erschwerung der Neukundengewinnung. Neben dem weiteren Ausbau von Produktfeatures, der Erhöhung der Informations- und Funktionstiefe beim Smartbroker+, sowie die sukzessive Integration von Inhalten und Funktionen zwischen Smartbroker+ und den eigenen Portalen wird der Fokus des zweiten Halbjahres demnach vor allem auf der Verbesserung der Kundenwahrnehmung sowie Maßnahmen zur Neukundengewinnung liegen.
Möglichkeiten zu Kostenreduzierung und Effizienzsteigerung werden laufend geprüft und wenn möglich umgesetzt.
Bereinigt um die im ersten Quartal 2024 gekündigten Leerdepots bei der DAB BNP Paribas bewegt sich die Anzahl der bei der Smartbroker AG geführten Wertpapierdepots auf dem Niveau von Ende 2023. Zum 30.06.2024 betreute die Smartbroker AG rund 178.000 Kunden. Die betreuten Vermögenswerte konnte die Smartbroker AG im Laufe des ersten Halbjahres 2024 leicht auf € 9,9 Mrd. (31.12.2023: € 9,4 Mrd.) ausbauen. Das durchschnittliche Volumen je Kundendepot wuchs, vor allem marktbedingt, von rund $€ 52.000$ per 31.12.2023 auf ca. $€ 56.000$ per 30.06.2024. Die Neukundenakquise wurde jedoch, aufgrund des bis ins zweite Quartal 2024 hineinreichende Backlog und der noch zu implementierenden Funktionalitäten, noch nicht in signifikantem Umfang betrieben. Der Beginn der Initiativen zur Neukundengewinnung ist für das zweite Halbjahr 2024, insbesondere das vierte Quartal, geplant.
Die Gruppe berichtet ihre Finanzergebnisse auf Basis HGB. Sie erzielte im ersten Halbjahr 2024 Umsatzerlöse von € 25,5 Mio., was einem Anstieg von rund 9 \% im Vergleich zum Vorjahr entspricht (Vorjahr: € 23,4 Mio.). Das Halbjahresergebnis nach Steuern belief sich auf € -2,1 Mio. (Vorjahr: Fehlbetrag: € -1,7 Mio.).
Die für die Gesellschaft (Konzern) im operativen Betrieb bedeutsamen Leistungsindikatoren entwickelten sich im ersten Halbjahr 2024 wie folgt:
| Leistungsindikatoren | IST H1 2024 | Plan H1 2024 |
|---|---|---|
| Umsatz | €25,5 Mio. | €24,9 Mio. |
| EBITDA | €2,9 Mio. | €0,2 Mio. |
Zur Darstellung der Vermögenslage im Einzelnen verweisen wir auf die Bilanz und den Konzernanlagenspiegel. Die Bilanzsumme betrug zum 30. Juni 2024 € 64.326 Tsd. (Vorjahr: € 63.836 Tsd.).
| in € Mio. | 30.06.2024 | 31.12.2023 |
|---|---|---|
| Anlagevermögen | 38,4 | 41,7 |
| Umlaufvermögen | 25,2 | 21,3 |
| Eigenkapital | 48,6 | 43,1 |
| Verbindlichkeiten | 10,9 | 15,0 |
| Bilanzsumme | 64,3 | 63,8 |
| Eigenkapitalquote | $76 \%$ | $67 \%$ |
Die Zahlungsfähigkeit des Konzerns war im Berichtszeitraum jederzeit gegeben. Zum 30. Juni 2024 wurde ein Cash-Bestand in Höhe von € 17.518 Tsd. ausgewiesen.
| in € Mio. | H1 2024 | H1 2023 |
|---|---|---|
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 2,1 | 1,0 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | $(2,4)$ | $(4,8)$ |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 5,4 | $(2,3)$ |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 12,3 | 27,4 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 17,5 | 21,3 |
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich im ersten Halbjahr 2024 positiv entwickelt. Die Verringerung der Investitionstätigkeit ist vor allem in Zusammenhang zu bringen mit der Fertigstellung der Smartbroker Cloud Plattform Ende August 2023 und der damit im ersten Halbjahr 2024 weniger als im Vorjahr angefallenen Kosten zurückzuführen. Die Finanzierungstätigkeit umfasste vor allem die Tilgung der Bankdarlehen, sowie die im Mai 2024 durchgeführte Kapitalerhöhung von 7,6 Mio. Euro.
Der Umsatz ist konzernweit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9\% gestiegen. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern) ist von $€ 1.697$ Tsd. im Vorjahreszeitraum auf $€ 2.919$ Tsd. im ersten Halbjahr 2024 gestiegen. Die Ergebnisverbesserung im Bereich des EBITDA ist im Wesentlichen zurückzuführen auf gestiegene Umsätze im Transaktionsbereich aufgrund des gestarteten Smartbroker+. Das Halbjahresergebnis 2024 liegt bedingt durch die hohen planmäßigen Abschreibungen des Smartbroker+ bei € -2.092 (Vorjahr: $€-1.727$ Tsd. $)$.
Auf Konzernebene erwirtschaftete die Smartbroker Gruppe im ersten Halbjahr 2024 € 25.512 Tsd. (Vorjahreszeitraum: € 23.425 Tsd.) an Umsatzerlösen. Der Materialaufwand befindet sich mit $€ 9.171$ Tsd. unter Vorjahresniveau (Vorjahrzeitraum: $€ 9.804$ Tsd.), wobei $€ 243$ Tsd. auf die Kundengewinnungskosten für den Smartbroker entfielen (Vorjahr: $€ 348$ Tsd.). Die Personalkosten stiegen um $5 \%$ auf $€ 10.352$ Tsd. (Vorjahreszeitraum: $€ 9.875$ Tsd.).
Die Summe der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen machte im ersten Halbjahr 2024 € 5.113 Tsd. (Vorjahreszeitraum: $€$ 2.183 Tsd.) aus, wobei $€ 1.396$ Tsd. (Vorjahreszeitraum: $€ 1.436$ Tsd.) Geschäfts- oder Firmenwerten sowie stillen Reserven aus der Kapitalkonsolidierung zuzurechnen waren.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von $€ 3.284$ Tsd. (Vorjahreszeitraum: $€ 3.811$ Tsd.) umfassten die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen, wie Miete, Versicherungen und Beratungskosten, Kosten für Börsennotierung etc.
Das Finanzergebnis lag im ersten Halbjahr 2024 bei $€$-17 Tsd. (Vorjahr: $€$-13 Tsd.).
Der Konzern erzielte im ersten Halbjahr 2024 einen Fehlbetrag von $€$-2.092 Tsd. (Vorjahreszeitraum: Fehlbetrag: $€$-1.727 Tsd.).
| in $€$ Mio. | H1 2024 | H1 2023 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 25,5 | 23,4 |
| Materialaufwand | $(9,2)$ | $(9,8)$ |
| Personalaufwand | $(10,4)$ | $(9,9)$ |
| Abschreibungen | $(5,1)$ | $(2,2)$ |
| EBIT | $(2,2)$ | $(0,5)$ |
| Fehlbetrag | $(2,1)$ | $(1,7)$ |
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beinhaltet im Wesentlichen die Fertigstellung des Smartbroker+.
Im ersten Halbjahr 2024 waren durchschnittlich 265 Mitarbeiter beim Smartbroker Konzern beschäftigt.
Jahresdurchschnitt
| H1 2024 | 2023 | Änderung | |
|---|---|---|---|
| Anzahl Mitarbeiter | 265 | 261 | 4 |
| Werte inkl. Vorstände und Studenten |
Der Zuwachs an Mitarbeitern ergibt sich im Wesentlichen aus der Neueinstellung von Mitarbeitern in Zusammenhang mit dem Projekt Smartbroker.
Das erste Halbjahr 2024 war geprägt von einem nach wie vor auf niedrigerem Niveau liegenden Media-Geschäft, geringer Handelsaktivität der SmartbrokerKunden und der zweiten Ausbaustufe des Produktes Smartbroker+, welches um letzte Produkt Features ergänzt worden ist. Die Kundenakquise-Kosten lagen im ersten Halbjahr 2024 aufgrund niedriger Marketingaktivitäten auf sehr niedrigem Niveau, ähnlich wie im Vorjahr.
Insgesamt schloss der Konzern mit einem Verlust nach Steuern von € -2,1 Mio. Die Bilanzsumme ist um € 0,5 Mio. auf € 64,3 Mio. gestiegen. Der Konzern-Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit belief sich auf € 2,1 Mio. Die Finanzmittel zum 30. Juni 2024 betrugen € 17,5 Mio.
Für die detaillierte Darstellung der Chancen- und Risikosituation des Konzerns verweisen wir auf die Angaben im zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023. Seit Veröffentlichung des Jahresberichts ergaben sich keine signifikanten Abweichungen oder Neuentwicklungen, die das Risikoprofil der Gruppe wesentlich beeinflussen.
Die Unsicherheiten an den Kapitalmärkten sind weiterhin gegeben. Dies wirkt sich auf das Interesse von privaten Investoren an Anlagen an Kapitalmärkten, ihre Handelsaktivität und ihre Nutzung von Finanzmedien aus. Das Unternehmen geht davon aus, dass die herausfordernde Lage auch in der zweiten Jahreshälfte 2024 bestehen bleibt, sich je nach Zinspolitik aber auch leicht aufhellen könnte.
Mit der Produkteinführung von SMARTBROKER+ im August 2023 ergeben sich im Gesamtjahr 2024 für den Smartbroker Konzern neue Ertragspotentiale und Wachstumschancen. Die Hebung dieser Potentiale ist unter anderem von der erfolgreichen weiteren Entwicklung des Produkts (Nachlieferung aller Funktionalitäten, um den Produktumfang der bestehenden Smartbroker-Plattform anzugleichen; Hinzufügung weiterer Produktfeatures entsprechend der Kundennachfrage, etwa Unterdepots, erweiterte Informationen auf der Web-Oberfläche) abhängig, sowie vom Umzug der Bestandskunden auf das neue System und der Rate, mit der neue Kunden für SMARTBROKER+ gewonnen werden können.
Die Rahmenbedingungen des Marktes beeinflussen dabei zentrale operative Leistungsmerkmale der Unternehmensgruppe. Diese wirken sich im Transaktionsgeschäft etwa auf die Anzahl der Neukunden und Trades je Depot aus, sowie im Bereich des Mediengeschäfts auf die Seitenaufrufe der Medienportale- und Apps.
Ein vollständiger Produktumfang und die etablierte operationelle Stabilität wird im zweiten Halbjahr 2024 erstmalig für einen Regelbetrieb des Smartbroker+ sorgen. Der Smartbroker+ wird zum Umsatz und zur Profitabilität der Gruppe beitragen. Produkterweiterungen, wie bspw. Krypto-Handel sowie ein hohes Service-Niveau werden zur weiteren Differenzierung von Konkurrenzangeboten beitragen, was das Vorhalten einer entsprechend starken Produkt-, IT- und Service-Mannschaft bedingt. Die höchste Priorität im zweiten Halbjahr wird auf dem Ausbau der Maßnahmen zur Neukundengewinnung liegen. Diese sollen insbesondere in Q4 durchgeführt werden und zu einem Bruttoneukundenwachstum zwischen 20.000 und 30.000 führen. Trotz der verstärkten Ausgaben für die Neukundenakquise, die Smartbroker+-Produktweiterentwicklungen und das weiterhin verhaltene Werbemarktumfeld rechnet die Gesellschaft für 2024 mit einem positiven operativen Cashflow.
Die Zahlungsfähigkeit des Konzerns war im Berichtszeitraum jederzeit gegeben. Zum 30. Juni 2024 wurde ein Cash-Bestand in Höhe von € 17.518 Tsd. ausgewiesen.
| in € Mio. | $2024 F^{1}$ |
|---|---|
| Umsatz | $50-55$ |
| EBITDA | Plus 3 bis plus 5 |
${ }^{1}$ 2024F: Prognose auf Grundlage aktueller Annahmen und Planungen, vorbehaltlich Risiken und Ungewissheiten
Die Planung basiert auf der Annahme, dass das Mediengeschäft entsprechend der Marktentwicklung stabil bleibt bzw. sich leicht positiv entwickelt. Im Gesamtjahresvergleich wird sich das Mediengeschäft in etwa auf Vorjahresniveau befinden und somit positive EBITDA-Margen erzielen können. Im Bereich Transaktion plant die Gesellschaft mit einem Bruttokundenzuwachs zwischen 20.000 und 30.000. Aufgrund der durch die Migration erforderlich gewordenen
Nacharbeiten in der Kundenbetreuung sowie der Initiativen zur Herstellung der operationellen Stabilität und Produktvollständigkeit wird die Neukundenakquise voraussichtlich erst ab Ende Q3 des Jahres 2024 wieder in den Fokus rücken können. Trotzdem sollte die Nettokundendepotanzahl bis Ende 2024 im Vergleich zum Vorjahr steigen und damit nachhaltig zu einem positiven Trend zurückkehren.
Berlin, den 2. September 2024
Der Vorstand der Smartbroker Holding AG
André Kolbinger
Stefan Zmojda
Michael Bulgrin
Oliver Haugk
Konzern-Bilanz zum 30. Juni 2024 Anlage 1
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
01.01.2024-30.06.2024
Anlage 2
Konzern-Kapitalflussrechnung
01.01.2024-30.06.2024
Anlage 3
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
01.01.2024-30.06.2024
Anlage 4
Konzernanhang zum 30. Juni 2024
Anlage zum Anhang - Konzern-Kreditspiegel
01.01.-30.06.2024
Anlage zum Anhang - Konzern-Anlagenspiegel
01.01.-30.06.2024
Anlage 5
Anlage 6
Anlage 7
in TEUR
AKTIVA
30.06.2024
31.12.2023
| A. Anlagevermögen | 38.417 | 41.669 |
|---|---|---|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 35.777 | 38.770 |
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 8.061 | 8.997 |
| 2. Entgeltlich erworbene Lizenzen, Software und ähnliche Rechte und Werte | 11.392 | 12.143 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert davon aus Kapitalkonsolidierung | $\begin{aligned} & 16.324 \ & 15.919 \end{aligned}$ | $\begin{aligned} & 17.630 \ & 17.199 \end{aligned}$ |
| II. Sachanlagen | 1.670 | 1.841 |
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.670 | 1.841 |
| III. Finanzanlagen | 970 | 1.058 |
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | $<1$ | $<1$ |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 587 | 600 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 383 | 459 |
| B. Umlaufvermögen | 25.248 | 21.254 |
| I. Vorräte | 3 | 1 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 7.727 | 8.990 |
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 5.732 | 7.084 |
| 2. Eingeforderte ausstehende Einlagen | 49 | 0 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 1.946 | 1.906 |
| III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 17.518 | 12.263 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 661 | 912 |
| Summe der Aktiva | 64.326 | 63.836 |
in TEUR
| PASSIVA | 30.06.2024 | 31.12.2023 |
|---|---|---|
| A. Eigenkapital | 48.589 | 43.051 |
| I. Gezeichnetes Kapital | 16.781 | 15.681 |
| II. Kapitalrücklage | 45.272 | 38.727 |
| III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung | 165 | 179 |
| IV. Bilanzverlust | $-13.614$ | $-11.518$ |
| V. Nicht beherrschende Anteile | $-15$ | $-18$ |
| B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung | 0 | 0 |
| C. Rückstellungen | 2.844 | 3.381 |
| 1. Steuerrückstellungen | 205 | 380 |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 2.639 | 3.001 |
| D. Verbindlichkeiten | 10.887 | 15.000 |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 8.313 | 10.446 |
| 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 0 | 60 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.947 | 3.852 |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 627 | 642 |
| E. Rechnungsabgrenzungsposten | 838 | 933 |
| F. Passive latente Steuern | 1.168 | 1.471 |
| Summe der Passiva | 64.326 | 63.836 |
| in TEUR | 01.01.-30.06.24 | 01.01.-30.06.23 |
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 25.512 | 23.425 |
| 2. Andere aktivierte Eigenleistungen | 27 | 1.376 |
| Gesamtleistung | 25.539 | 24.801 |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 187 | 386 |
| 4. Materialaufwand | $-9.171$ | $-9.804$ |
| Rohergebnis | 16.555 | 15.383 |
| 5. Personalaufwand | $-10.352$ | $-9.875$ |
| 6. Abschreibungen | $-5.113$ | $-2.183$ |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | $-3.284$ | $-3.811$ |
| Betriebsergebnis | $-2.194$ | $-486$ |
| 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 84 | 118 |
| 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | $-101$ | $-132$ |
| Ergebnis vor Steuern | $-2.211$ | $-499$ |
| 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 118 | $-1.228$ |
| davon aus der Auflösung/Bildung von latenten Steuern | 303 | $-1.004$ |
| Ergebnis nach Steuern | $-2.093$ | $-1.727$ |
| Konzernjahresfehlbetrag | $-2.093$ | $-1.727$ |
| 11. Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Verlust/Gewinn | $-3$ | 41 |
| 12. Konzernverlustvortrag/-gewinnvortrag | $-11.518$ | 4.393 |
| Konzernbilanzverlust/-gewinn | $-13.614$ | 2.707 |
in TEUR
Kapitalflussrechnung (gem. DRS 21)
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter)
Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens
Zunahme/Abnahme der Rückstellungen
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge
Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie andere Aktiva, die nicht der Investitionsoder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitionsoder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
Zinsaufwendungen/Zinserträge
Ertragsteueraufwand/-ertrag
Ertragsteuerzahlungen
Cashflow aus der Investitionstätigkeit
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens
Erhaltene Zinsen
01.01.-
30.06.2024
2.098
$-2.092$
$-538$
$-416$
$-1.262$
$-1.508$
$-118$
$-2.362$
$-2.430$
$-36$
$-140$
$-88$
84
01.01.-
30.06.2023
997
$-1.727$
2.183
669
386
$-842$
$-210$
13
1.228
-705
-4.812
$-4.399$
21
$-583$
30
118
| in TEUR | $\begin{gathered} 01.01 .- \ 30.06 .2024 \end{gathered}$ | $\begin{gathered} 01.01 .- \ 30.06 .2023 \end{gathered}$ |
|---|---|---|
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 5.412 | $-2.264$ |
| Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens | 7.645 | 0 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und von (Finanz-) Krediten | $-2.132$ | $-2.312$ |
| Gezahlte Zinsen | $-101$ | $-132$ |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | 5.148 | $-6.080$ |
| Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 107 | 27 |
| Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 5.255 | $-6.053$ |
| Veränderung des Finanzmittelfonds | 12.263 | 27.374 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 17.518 | 21.321 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode |
| in TEUR | $\begin{gathered} 01.01 . \ 2024 \end{gathered}$ | $\begin{gathered} 01.01 . \ 2023 \end{gathered}$ | Kapitalehöhnung | $\begin{gathered} \text { Abgang/Zugang } \ \text { nicht } \ \text { beherrschende } \ \text { Anteile } \end{gathered}$ | Jahresfehlbetrag/ Jahresüberschuss | $\begin{gathered} \text { Währungs- } \ \text { umrechnung } \end{gathered}$ | $\begin{gathered} 30.06 . \ 2024 \end{gathered}$ | $\begin{gathered} 31.12 . \ 2023 \end{gathered}$ | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| $\begin{gathered} 1 . \mathrm{HJ} \ 2024 \end{gathered}$ | 2023 | $\begin{gathered} 1 . \mathrm{HJ} \ 2024 \end{gathered}$ | 2023 | $\begin{gathered} 1 . \mathrm{HJ} \ 2024 \end{gathered}$ | 2023 | $\begin{gathered} 1 . \mathrm{HJ} \ 2024 \end{gathered}$ | 2023 | |||||
| Konzerneigenkapital | 43.051 | 49.431 | 7.645 | 0 | 0 | 5 | $-2.092$ | $-5.923$ | $-14$ | $-462$ | 48.589 | 43.051 |
| Eigenkapital des Mutterunternehmens |
43.069 | 49.397 | 7.645 | 0 | 0 | 5 | $-2.096$ | $-5.976$ | $-14$ | $-462$ | 48.604 | 42.963 |
| Gezeichnetes Kapital | 15.681 | 15.681 | 1.100 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 16.781 | 15.681 |
| Kapitalrücklage | 38.727 | 38.727 | 6.545 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 45.272 | 38.727 |
| Eigenkapitaldifferenz aus: Währungsumrechnung | 179 | 637 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | $-14$ | $-451$ | 100 | 179 |
| Bilanzverlust/-gewinn | $-11.518$ | $-5.848$ | 0 | 0 | 0 | 5 | $-2.096$ | $-5.869$ | 0 | $-11$ | $-13.614$ | $-11.518$ |
| Nicht beherrschende Anteile | $-18$ | 35 | 0 | 0 | 0 | 0 | 3 | $-53$ | 0 | 0 | $-15$ | $-18$ |
Der vorliegende Konzernabschluss wird gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund werden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.
Die Muttergesellschaft hat ihren Sitz in Berlin und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Nummer HRB 96260 B eingetragen.
In den Konzernabschluss werden alle Unternehmen einbezogen, auf die die Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausübt. Bei Tochterunternehmen ohne wesentlichen Geschäftsbetrieb, die auch in ihre Gesamtheit für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie der Cashflows von untergeordneter Bedeutung sind, wurde von der Konsolidierung im Konzernabschluss abgesehen.
| Einbezogene verbundene Unternehmen | Anteil am Kapital in \% | |
|---|---|---|
| 1 | Smartbroker Holding AG, Berlin | Muttergesellschaft |
| 2 | Markets Inside Media GmbH, Leipzig | 100,00 |
| 3 | ABC New Media AG, Zürich, Schweiz | 100,00 |
| 4 | ARIVA.DE AG, Kiel | 100,00 |
| 5 | Smart Investor Media GmbH, München | 90,00 |
| 6 | Blockchain Consult GmbH i.L., Frankfurt am Main | 50,00 |
| 7 | wallstreet:online publishing GmbH, Berlin | 90,00 |
| 8 | GF Global Funds SICAV, Liechtenstein | 66,00 |
| 9 | Smartbroker AG, Berlin | 100,00 |
Die crumbI AG i.L., Berlin, die Wallstreet Online Corporate Finance AG i.L., Berlin, die Mint Assets GmbH i.L., Berlin und die Erste ICO Consulting Projektgesellschaft GmbH i.L., Berlin wurden im ersten Halbjahr 2004 liquidiert.
Die Blockchain Consult GmbH i.L., Frankfurt am Main befindet sich in der Liquidation.
Die Kapitalkonsolidierung wird nach der Neubewertungsmethode vorgenommen. Für die erworbenen Anteile wird die Neubewertungsmethode zum Zeitpunkt des Erwerbsangewendet.
Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht.
Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag wird ergebniswirksam über 10 Jahre, was der gewichteten durchschnittlichen Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände entspricht, aufgelöst. Der Firmenwert, der aus dem Einzelabschluss der Markets Inside Media GmbH stammt, wird ergebniswirksam
über 15 Jahre abgeschrieben. Die Unterschiedsbeträge der nicht mehr operativ tätigen Gesellschaften wurden direkt gegen den Gewinn- und Verlustvortrag der Muttergesellschaft aufgelöst. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen Konzernunternehmen werden aufgerechnet.
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden die Erlöse aus Innenumsätzen sowie anderen konzerninternen Erträgen mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises liegen im 1. Halbjahr 2024 vor. Im Rahmen des smartbroker-Projektes wurden aufgrund von Aktivierungen auf Eigenleistungen der Ariva.de AG bei der Mutter Zwischenergebnisse in Höhe von TEUR 33 eliminiert.
Die bei der Schulden- sowie Aufwands- und Ertragskonsolidierung entstehenden Währungsdifferenzen werden ergebniswirksam als sonstige betriebliche Erträge bzw. sonstige betriebliche Aufwendungen berücksichtigt.
Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt nach dem Bilanzierungsstandard des Handelsgesetzbuches (HGB).
Die Vermögensgegenstände und Schulden werden im Konzernabschluss einheitlich bewertet. Abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze in den Jahresab-schlüssen der Konzernunternehmen werden angepasst (Handelsbilanz II).
Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlage-vermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer von 2 bis 15 Jahren um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Erworbene Domainnamen werden nicht planmäßig abgeschrieben, da der Domainname grundsätzlich eine zeitlich unbeschränkte Nutzungsmöglichkeit und daraus resultierende wirtschaftliche Vorteile bietet.
Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung von Anteilen werden über einen Zeitraum von 10 Jahren linear abgeschrieben. Die identifizierten und dem Geschäfts- oder Firmenwert zugeordneten Kundenstämme der ARI-
VA.DE AG und der Smartbroker AG werden linear über 5 Jahre abgeschrieben. Für den Firmenwert des im Jahr 2018 übernommenen Unternehmens Markets Inside Media GmbH wird eine Nutzungsdauer von 15 Jahren zugrunde gelegt. Die im Rahmen der Erstkonsolidierung aktivierten Markennamen und die darauf entfallenden passiven latenten Steuern werden über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben.
Bezüglich der Geschäfts- und Firmenwerte werden regelmäßige Werthaltigkeitstests durchgeführt.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei den Gesellschaften sind geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Anlagegüter mit einem NettoEinzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.
Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaf-fungs-kosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwert-berichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge einkalkuliert.
Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert bilanziert.
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Das gezeichnete Kapital innerhalb des Eigenkapitals ist mit dem Nennbetrag bewertet.
Die Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag bekannten Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.
Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen berücksichtigt.
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst alle bis zum Bilanzstichtag getätigten Einnahmen, soweit sie Erträge künftiger Perioden darstellen.
Die Ermittlung latenter Steuern erfolgt im Rahmen der Konsolidierungsmaßnahmen durch Aufdeckung stiller Reserven gemäß den $\$ 300$ bis 307 HGB, nicht jedoch aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung.
Die latenten Steuern werden für temporäre Bewertungsunterschiede zwischen der HGB-Bilanz und der steuerlichen Basis der Holding gebildet. Die aktiven latenten Steuern umfassen auch Steuerminderungsansprüche, die sich aus der erwarteten künftigen Nutzung bestehender steuerlicher Verlustvorträge ergeben und deren Realisierung wahrscheinlich ist. Die Werthaltigkeit dieser Steuerminderungsansprüche wird auf Grundlage der unternehmensindividuellen Ergebnisplanungen, die aus der Planung der Gesellschaft abgeleitet werden, unter Berücksichtigung steuerlicher Anpassungseffekte und der Ergebniswirkungen aus der Umkehrung von zu versteuernden temporären Differenzen beurteilt. Der Planungshorizont beträgt fünf Jahre. Die latenten Steuern werden auf Basis der Steuersätze ermittelt, die zum Bilanzstichtag gelten oder für den Zeitpunkt angekündigt sind, in dem die latenten Steueransprüche und -schulden realisiert werden. Der für die Gesellschaft angewandte Steuersatz liegt unverändert bei $30 \%$. Er setzt sich zusammen aus dem Körperschaftsteuersatz zuzüglich des Solidaritätszuschlags sowie einem Gewerbesteuersatz, der als Durchschnitt aus den unterschiedlichen Gewerbesteuersätzen ermittelt wurde.
Die erstmalige Erfassung der aus Fremdwährungsgeschäften resultierenden Vermögensgegenständen und Schulden im Rahmen Währungsumrechnung in
der Handelsbilanz II erfolgt mit dem Devisenkassakurs zum Transaktionstag.
Auf fremde Währung lautende monetäre Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden im Rahmen der Folgebewertung grundsätzlich mit dem Durchschnittskurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr und weniger wird das Realisationsprinzip ( $\S 298$ Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) bei wechselkursbedingten Wertänderungen nicht angewendet.
Nichtmonetäre Vermögensgegenstände, die in fremder Währung erworben wurden, werden nur zum Zugangszeitpunkt umgerechnet. Die Folgebewertung wird auf Basis der zum Zugangszeitpunkt erfassten Anschaffungskosten in Landeswährung vorgenommen.
Die Aktiv- und Passivposten der in ausländischer Währung aufgestellten Jah-resab-schlüsse werden, mit Ausnahme des Eigenkapitals (gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Ergebnisvortrag), das zu den historischen Devisenkassamittelkursen zum Erstkonsoli-dierungszeitpunkt umgerechnet wird, mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in Euro überführt. Die sich ergebende Umrechnungs-differenz ist innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Konzerngewinnrücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen.
Währungskursbedingte Differenzen aus der Schulden- sowie der Aufwandsund Ertragskonsolidierung werden grundsätzlich ergebniswirksam in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen berücksichtigt.
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt.
Die Zugänge von TEUR 1.863 bei den Immateriellen Vermögensgegenständen basieren insbesondere auf Zukäufen im Rahmen der Weiterentwicklung des Projektes Smartbroker+ (TEUR 1.815) sowie der Weiterentwicklung der CRMSoftware (TEUR 48).
Der Geschäfts- und Firmenwert enthält einen Betrag in Höhe von TEUR 404 (Vorjahr TEUR 431), der im Jahr 2020 in dem Jahresabschluss der Markets Inside Media GmbH entstanden ist. Die restlichen TEUR 15.919 (Vorjahr TEUR 17.199) resultieren aus der Kapitalkonsolidierung von Anteilen.
In der Betriebs- und Geschäftsausstattung resultieren die Zugänge in Höhe von TEUR 140 vor allem aus Anschaffungen von neuen technischen Geräten und Büroausstattung.
Die sonstigen Ausleihungen enthalten zwei Darlehen, TEUR 283 (Vorjahr TEUR 339) an die TS private assets GmbH und TEUR 100 (Vorjahr TEUR 120) an die Neufeldtneun GmbH \& Co. KG.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelwertberichtigungen sowie Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.
Die eingeforderten, ausstehenden Einlagen enthalten einen Betrag in Höhe von TEUR 49, der die Kapitalerhöhung im ersten Halbjahr betrifft. Einzahlungen in dieser Höhe sind kurz nach Stichtag des Halbjahresabschlusses zugeflossen.
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Forderungen gegen das Finanzamt in Höhe von TEUR 1.405 (Vorjahr TEUR 1.405) enthalten. Des Weiteren enthalten die sonstigen Vermögensgegenstände Forderungen aus Kautionen in Höhe von TEUR 439 (Vorjahr TEUR 460).
Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem 30. Juni 2024 enthalten, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.
Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 16.781.252,00 ist eingeteilt in 16.781.252 auf den Inhaber lautenden Aktien ohne Nennwert mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00.
Im Berichtsjahr erfolgte eine Kapitalerhöhung zum Kurs von EUR 6,95. Dabei wurden 1.100.000 Inhaberaktien ohne Nennwert ausgegeben. Das neue gezeichnete Kapital beträgt nun TEUR 16.781 (Vorjahr TEUR 15.681), die Kapitalrücklage beträgt nunmehr TEUR 45.272 (Vorjahr TEUR 38.727).
Die Währungsdifferenzen in Höhe von TEUR 165 (Vorjahr TEUR 179) sind durch die Umrechnung der ABC New Media AG von CHF in EUR entstanden.
Der Anteil nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital beträgt TEUR -15 .
Der Bilanzverlust beträgt zum 30. Juni 2024 TEUR 13.614.
Die sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern inklusive Urlaubsrückstellungen TEUR 1.122 (Vorjahr TEUR 1.214), ausstehende Rechnungen TEUR 404 (Vorjahr TEUR 522), Tantieme Vorstand und Geschäftsführer TEUR 251 (Vorjahr TEUR 206), Abschlussund Prüfungskosten TEUR 355 (Vorjahr TEUR 605), sowie Aufsichtsratsvergütungen TEUR 162 (Vorjahr TEUR 141) gebildet.
Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitsspiegel im Einzelnen dargestellt.
| Art der Verbindlichkeit | bis 1 Jahr | mehr als 1 Jahr | mehr als 5 Jahre | gesamt | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 30.06.2024 | 2023 | 30.06.2024 | 2023 | 30.06.2024 | 2023 | 30.06.2024 | 2023 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4.046 | 4.258 | 4.267 | 6.188 | 0 | 0 | 8.313 | 10.446 |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 0 | 60 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 60 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.947 | 3.852 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1.947 | 3.852 |
| Sonstige Verbindlichkeiten |
627 | 642 | 0 | 0 | 0 | 0 | 627 | 642 |
| davon aufgrund VW | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| davon aus Steuern | 329 | 342 | 0 | 0 | 0 | 0 | 329 | 342 |
| Summe | 6.620 | 8.812 | 4.267 | 6.188 | 0 | 0 | 10.887 | 15.000 |
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 6.957 durch gesamtschuldnerische Bürgschaften/Mithaftung der Tochtergesellschaften Markets Inside Media GmbH, ABC New Media AG und ARIVA.DE AG und der Smartbroker AG abgesichert. Außerdem sind TEUR 1.297 durch gesamtschuldnerische Bürgschaften/Mithaftung der Tochtergesellschaften Markets Inside Media GmbH, ABC New Media AG und ARIVA.DE AG abgesichert.
Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten u. a. Abgrenzungen von Abo-Zahlungen in Höhe von TEUR 77 (Vorjahr TEUR 232). TEUR 740 (Vorjahr TEUR 701) ergeben sich vor allem aus Abgrenzungen von Werbeumsätzen im Investor Relations-Bereich, die zum 30. Juni 2024 vereinnahmt wurden aber erst im Zeitraum danach geleistet werden.
Die passiven latenten Steuern resultieren ausfolgenden Sachverhalten und haben sich folgendermaßen entwickelt:
| in TEUR | 30.06.2024 | 31.12.2023 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Latente Steueransprüche aus der Aufdeckung stiller Reserven | 556 | 524 | 32 |
| Latente Steueransprüche aus der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen | 2.581 | 2.852 | $-271$ |
| Steuerliche Verlustvorträge | $-1.905$ | $-1.905$ | 0 |
| Summe | 1.232 | 1.471 | $-239$ |
Bei der Bewertung daraus resultierter latenter Steuern wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 30\% zugrunde gelegt.
Für die Berechnung der Steuer für die Schweiz (ABC New Media AG) werden 17 \% verwendet.
Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 187 (Vorjahr TEUR 386) handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 75 (Vorjahr TEUR 22) und Erlöse aus Währungsumrechnung TEUR 30 (Vorjahr TEUR 195).
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr TEUR 1) enthalten.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.284 (Vorjahr TEUR 3.811) beinhalten operative Verwaltungsaufwendungen wie Kosten für Miete und Mietleasing TEUR 1.120 (Vorjahr TEUR 1.084), Kosten für nicht abzugsfähige Vorsteuer TEUR 584 (Vorjahr TEUR 323) Rechts- und Beratungskosten TEUR 349 (Vorjahr 890), Buchführungs- und Abschlusskosten TEUR 201 (Vorjahr TEUR 181) sowie Aufwendungen für Lizenzen TEUR 158 (Vorjahr TEUR 105).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 42 (Vorjahr TEUR 276).
Zudem beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr TEUR 97).
Die Smartbroker Holding AG hat eine Patronatserklärung für den Mietvertrag der Tochtergesellschaft Smartbroker AG in Höhe von TEUR 10.932. Davon sind zum Stand 30.06.2024 TEUR 7.406 noch offen. Das Risiko der Inanspruchnahme ist gering.
Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bis 1 Jahr betragen TEUR 2.707 (Vorjahr TEUR 1.863) und von 1 bis 5 Jahren TEUR 7.574 (Vorjahr TEUR 6.399) sowie von größer 5 Jahren TEUR 702 (Vorjahr TEUR 1.428).
Die Position Miete besteht vor allem aus der Miete des Bürogebäudes der Ariva.de AG in Kiel mit einer finanziellen Verpflichtung von TEUR 1.120 in den nächsten 5 Jahren und einer der Miete der Büroräume für die Smartbroker AG und Smartbroker Holding AG in Berlin mit einer finanziellen Verpflichtung von insgesamt TEUR 7.358 laut Mietvertrag.
Beides stellt eine größere finanzielle Belastung dar, ist aber gerade in Hinsicht auf das Projekt Smartbroker und den damit zusammenhängenden größeren Personalbedarf notwendig. Entgegengewirkt wird dieses Risiko durch Untermietverträge an externe Unternehmen in der Zeit, in der die Fläche noch nicht für die eigenen Mitarbeiter genutzt wird.
Im Berichtsjahr gab es keine Geschäfte mit nahestehenden Personen zu marktunüblichen Konditionen.
Im Jahr 2020 schloss die Smartbroker Holding AG einen Vertrag über ein Partnerprogramm mit der Firstlead GmbH, Berlin. Hauptgesellschafter der Firstlead GmbH ist der Aufsichtsrat Marcus Seidel. Der mit der Firstlead GmbH vereinbarte Vertrag ist marktüblich.
Die Smartbroker Holding AG hat mit ihren Tochterunternehmen Markets Inside Media GmbH, Leipzig, Ariva.de AG, Kiel, und der ABC New Media AG, Zürich (Schweiz), die Vermarktung von Werbung auf den zu den Töchtern gehörenden Medien vertraglich vereinbart. Die Vergütung an die Smartbroker Holding AG ist jeweils marktüblich. Im Rahmen der Treuhandvereinbarung mit der Smartbroker AG bezüglich des Erwerbs des VW-Depotbestands erhält die Smartbroker Holding AG im 1. Halbjahr 2024 einen Umsatzanteil in Höhe von $55 \%$ der Einnahmen, die mit diesem Kundenstamm erzielt werden. Im Rahmen des Kooperationsvertrages mit der Smartbroker AG bezüglich den Projektes Smartbroker erhält die Smartbroker Holding AG einen Umsatzanteil von $10 \%$. Die Smartbroker Holding AG trägt die Kosten für Marketing und die Entwicklung eines eigenen Internetauftritts. Der Vertrag ist marktüblich.
Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Mitarbeiter der im Konzernanhang einbezogenen Unternehmen:
| Übersicht Mitarbeiter Konzern | 1.HJ 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Smartbroker Holding AG | 54 | 79 |
| Ariva.de AG | 64 | 64 |
| Markets Inside Media GmbH | 9 | 11 |
| Smart Investor Media GmbH | 5 | 5 |
| Smartbroker AG | 129 | 95 |
| wallstreet:online Publishing GmbH | 4 | 7 |
| Summe | 265 | 261 |
Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den Bilanzposten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zusammen.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beinhaltet vor allem den Kauf von immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 2.876 (Vorjahr TEUR 4.399) für das Projekt „Smartbroker+". Enthalten ist außerdem ein Betrag in Höhe von TEUR 140 (Vorjahr TEUR 583) für den Kauf von Büroeinrichtung und weitere Einbauten im Rahmen des neuen Büros sowie technische Ausstattung.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet den Schuldendienst für die aufgenommenen Kredite, wobei ein Betrag von TEUR 2.132 (Vorjahr TEUR 2.132) auf die Tilgung und ein Betrag von TEUR 107 (Vorjahr TEUR 132) auf Zinsen entfällt.
Gez. Andre Kolbinger
Gez. Michael Bulgrin
Gez. Oliver Haugk
Gez. Stefan Zmojda
| Buchwert | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 01.01.2024 | 30.06.2024 | 31.12.2023 | ||
| Aufnahme | Tilgung | ||||
| Darlehen | 10.446 | 0 | $-2.133$ | 8.313 | 10.446 |
| Verbindlichkeiten Kreditinstitut (b1J) | 107 | 0 | $-54$ | 53 | 107 |
| Verbindlichkeiten Kreditinstitut (1-5J) | 10 | 0 | $-3$ | 7 | 10 |
| Darlehen BVB 4,5 Mio. | 1.275 | 0 | $-450$ | 825 | 1.275 |
| Darlehen DZ Bank 2,5 Mio. | 755 | 0 | $-283$ | 472 | 755 |
| Darlehen DZ Bank 8 Mio. | 5.049 | 0 | $-843$ | 4.206 | 5.049 |
| Darlehen BVB 5 Mio. | 3.250 | 0 | $-500$ | 2.750 | 3.250 |

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