Quarterly Report • May 10, 2007
Quarterly Report
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Im Geschäftsbericht 2006 haben wir Sie zu einer Entdeckungsreise durch die Küchen der Heimatmärkte der Raiffeisen International eingeladen. Das Titelbild dieses Quartalsberichts zeigt Pite, ein im Kosovo beliebtes Fladenbrot.
Sie möchten einen kulinarischen Ausflug in die faszinierende Welt Zentral- und Osteuropas machen? Auf www.gb2006.ri.co.at finden Sie unter dem Stichwort "Kulinarische Köstlichkeiten" Hintergrundinformationen und ausgewählte Rezepte für Spezialitäten aus dieser Region.
| Raiffeisen International Konzern Monetäre Werte in € Millionen |
2007 | 2006 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Erfolgsrechnung | 1.1.–31.3. | 1.1.–31.3. | |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorge | 429,1 | 322,8 | 32,9% |
| Provisionsüberschuss | 275,1 | 185,0 | 48,7% |
| Handelsergebnis | 35,6 | 29,9 | 19,1% |
| Verwaltungsaufwendungen | -476,5 | -347,5 | 37,1% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 292,5 | 193,9 | 50,8% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 230,8 | 151,5 | 52,4% |
| Konzern-Periodenüberschuss (nach Minderheiten) | 192,6 | 124,2 | 55,0% |
| Bilanz | 31.3. | 31.12. | |
| Forderungen an Kreditinstitute | 8.686 | 8.202 | 5,9% |
| Forderungen an Kunden | 37.928 | 35.043 | 8,2% |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 15.287 | 13.814 | 10,7% |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 34.921 | 33.156 | 5,3% |
| Eigenkapital (inkl. Minderheiten und Gewinn) | 4.837 | 4.590 | 5,4% |
| Bilanzsumme | 59.621 | 55.867 | 6,7% |
| Kennzahlen | 1.1.–31.3. | 1.1.–31.3.12. | |
| Return on Equity vor Steuern | 25,5% | 27,3%1 | -1,8 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 20,2% | 21,0%1 | -0,8 PP |
| Konzern-Return on Equity (nach Minderheiten) | 19,4% | 21,4%1 | -2,0 PP |
| Cost/Income Ratio | 57,2% | 59,1% | -1,9 PP |
| Return on Assets vor Steuern | 2,04% | 1,90%1 | 0,14 PP |
| Neubildungsquote (Ø Risikoaktiva Bankbuch) | 0,78% | 0,97% | -0,19 PP |
| Risk/Earnings Ratio | 15,0% | 17,5% | -2,5 PP |
| Bankspezifische Kennzahlen2 | 31.3. | 31.12. | |
| Bemessungsgrundlage, inklusive Marktrisiko | 43.077 | 41.052 | 4,9% |
| Gesamte Eigenmittel | 4.594 | 4.513 | 1,8% |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 3.446 | 3.284 | 4,9% |
| Überdeckungsquote | 33,3% | 37,5% | -4,2 PP |
| Kernkapitalquote (Tier 1), Bankbuch | 9,3% | 9,8% | -0,5 PP |
| Kernkapitalquote (Tier 1), inklusive Marktrisiko | 8,6% | 9,0% | -0,4 PP |
| Eigenmittelquote | 10,7% | 11,0% | -0,3 PP |
| Aktienkennzahlen | 31.3. | 31.3. | |
| Gewinn je Aktie in € | 1,35 | 0,87 | 0,48 |
| Kurs in € | 105,38 | 70,40 | 49,7% |
| Höchstkurs im 1. Quartal (Schlusskurs) in € | 119,95 | 72,50 | 65,4% |
| Tiefstkurs im 1. Quartal (Schlusskurs) in € | 98,91 | 55,20 | 79,2% |
| Anzahl der Aktien in Millionen | 142,77 | 142,77 | – |
| Marktkapitalisierung | 15.045 | 10.051 | 49,7% |
| Ressourcen | 31.3. | 31.12. | |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 53.880 | 52.732 | 2,2% |
| Geschäftsstellen | 2.890 | 2.848 | 1,5% |
1) Exkl. Einmaleffekte aufgrund der Veräußerung der Raiffeisenbank Ukraine und der Beteiligung an der Bank TuranAlem.
2) Gemäß österreichischem Bankwesengesetz (BWG). Die Raiffeisen International ist Teil des RZB-Konzerns und unterliegt nicht den Vorschriften des BWG.
Die Raiffeisen International Bank-Holding AG weist mit einem Konzern-Periodenüberschuss von € 193 Millionen neuerlich ein Rekord-Quartalsergebnis aus. Das bisher beste Quartalsergebnis aus dem vierten Quartal 2006 (ohne Einmaleffekte) wurde um 23 Prozent übertroffen. Gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres stieg es um 55 Prozent. Damit erreichte die Raiffeisen International im ersten Quartal 2007 nahezu das gleiche Ergebnis wie im gesamten Geschäftsjahr 2004, dem letzten Jahr vor dem Börsegang.
Einen starken Ergebniszuwachs wies wieder das dynamisch wachsende Geschäftsfeld der Retailkunden auf: Der Periodenüberschuss vor Steuern stieg im Jahresabstand um 120 Prozent auf € 111 Millionen. Der Return on Equity lag bei 29,5 Prozent, was einem Anstieg von 9,5 Prozentpunkten entspricht. Dies lag an den Volumensteigerungen infolge der stark erhöhten Kundenanzahl. Gegenüber Ende 2004 erhöhte sich die Kundenanzahl von 5 Millionen auf rund 12,4 Millionen.
Die Raiffeisen Bank Zrt. feierte im Jänner 2007 ihr 20-jähriges Bestehen. Mit Jahresbeginn 1987, noch lange bevor der Systemwechsel in Osteuropa erkennbar war, startete die Vorgängerin der heutigen Raiffeisen Bank Zrt. in Ungarn, die Unicbank, ihre Geschäftstätigkeit. Mittlerweile ist die heutige Raiffeisen Bank die sechstgrößte Bank des Landes mit rund 485.000 Kunden in 120 Geschäftsstellen. Diese Pionierleistung markierte den Anfang der erfolgreichen Raiffeisen-Expansion nach Zentral- und Osteuropa (CEE).
| Raiffeisen International im Überblick | 3 |
|---|---|
| Die Raiffeisen International Aktie | 4 |
| Geschäftsentwicklung (mit unverändertem Ausblick) | 6 |
| Segmentberichte | 15 |
| Konzernabschluss | 21 |
| Erfolgsrechnung | 21 |
| Erfolgsentwicklung | 22 |
| Bilanz | 23 |
| Eigenkapitalentwicklung | 24 |
| Anhang | 25 |
| Finanzkalender/Impressum/Disclaimer | 42 |
Die Raiffeisen International ist eine der führenden Bankengruppen in Zentral- und Osteuropa. Der Fokus der Unternehmensaktivitäten liegt auf dem Retail- und Corporate-Geschäft. Insgesamt gehörten Ende März 2007 17 Banken und zahlreiche Leasingunternehmen in 16 Märkten zum Netzwerk der Raiffeisen International. Darüber hinaus ist sie in Moldau und in Litauen mit Repräsentanzen vertreten. Die Netzwerkbanken gehören in acht Märkten zu den Top-3 Banken in Albanien und Serbien sind die dortigen Netzwerkbanken Marktführer. In der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) ist Raiffeisen International die führende Bankengruppe in westlichem Eigentum. Insgesamt betreuten zum 31. März 2007 knapp 54.000 Mitarbeiter rund 12,4 Millionen Kunden in 2.890 Geschäftsstellen.
| Daten per 31. März 2007 | Bilanzsumme in € Millionen |
Veränderung* | Geschäfts stellen |
Mitarbeiter |
|---|---|---|---|---|
| Albanien, Raiffeisen Bank Sh.a. | 1.766 | -0,9% | 94 | 1.293 |
| Belarus, Priorbank, OAO | 891 | 10,2% | 66 | 1.869 |
| Bosnien und Herzegowina, Raiffeisen Bank d.d. Bosna i Hercegovina |
1.669 | 4,9% | 78 | 1.355 |
| Bulgarien, Raiffeisenbank (Bulgaria) EAD | 2.443 | 0,3% | 120 | 2.012 |
| Kosovo, Raiffeisen Bank Kosovo S.A. | 406 | 9,0% | 33 | 486 |
| Kroatien, Raiffeisenbank Austria d.d. | 4.670 | 0,7% | 52 | 1.758 |
| Polen, Raiffeisen Bank Polska S.A. | 3.747 | -6,6% | 88 | 2.149 |
| Rumänien, Raiffeisen Bank S.A | 4.845 | 4,4% | 295 | 4.927 |
| Russland, OAO Impexbank | 1.870 | 3,5% | 197 | 5.532 |
| Russland, ZAO Raiffeisenbank Austria | 7.893 | 22,1% | 45 | 2.746 |
| Serbien, Raiffeisen banka a.d. | 2.192 | -0,6% | 69 | 1.742 |
| Slowakei, Tatra banka, a.s. | 6.265 | 3,5% | 145 | 3.348 |
| Slowenien, Raiffeisen Krekova banka d.d. | 908 | -5,2% | 14 | 353 |
| Tschechien, eBanka, a.s. | 812 | 1,6% | 64 | 686 |
| Tschechien, Raiffeisenbank a.s. | 3.433 | 5,2% | 54 | 1.506 |
| Ukraine, VAT Raiffeisen Bank Aval | 4.779 | 11,6% | 1.299 | 17.549 |
| Ungarn, Raiffeisen Bank Zrt. | 6.778 | 7,7% | 121 | 2.793 |
| Zwischensumme Netzwerkbanken | 55.369 | 5,7% | 2.834 | 52.104 |
| Raiffeisen-Leasing International (Teilkonzern) | 3.262 | 5,1% | 50 | 1.322 |
| Sonstige/Konsolidierung | 990 | 178,3% | 6 | 454 |
| Summe Raiffeisen International | 59.621 | 6,7% | 2.890 | 53.880 |
* Veränderung der Bilanzsumme gegenüber 31.12.2006. Das Wachstum in lokalen Währungen weicht durch die Euro-Wechselkurse ab.
Die Raiffeisen International notiert an der Wiener Börse. Hauptaktionär ist mit 70 Prozent die Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB), die übrigen 30 Prozent befinden sich im Streubesitz. Die RZB ist mit einer Bilanzsumme von € 115,6 Milliarden zum 31. Dezember 2006 Österreichs drittgrößte Bank und das Spitzeninstitut der Raiffeisen Bankengruppe (RBG), der größten Bankengruppe des Landes.
Das Jahr 2007 begann zunächst so, wie 2006 geendet hatte. Angetrieben von der Veröffentlichung überwiegend erfreulicher Unternehmensgewinne sowie von über den Erwartungen liegenden Konjunkturdaten konnten die wichtigsten Börsenindizes bis in den Februar hinein in neue Höhen vorstoßen. An den beiden letzten Handelstagen im Februar begann eine Korrektur, die von Verunsicherung am chinesischen Aktienmarkt wie auch von neuerlich aufkommenden Sorgen um die US-Konjunktur ausgelöst wurde und die etablierten Aktienmärkte von Jahreshöchstständen auf Jahrestiefststände zurückwarf. Verschärft wurde die Situation durch Ausfälle am US-Hypothekarkreditmarkt, die insbesondere Finanztitel vorübergehend belasteten. Gegen Quartalsende führten Hoffnungen auf US-Zinssenkungen zur Beruhigung der Lage.
Die hohe Volatilität der internationalen Aktienmärkte im ersten Quartal 2007 wirkte sich auch auf die Kursentwicklung der Aktie der Raiffeisen International aus. Im Jänner erreichte die Aktie im Intraday-Handel ein Allzeithoch von € 120,50. Nach einer Stagnationsphase auf hohem Niveau konnte sich die Aktie der Raiffeisen International nicht von den allgemeinen Kurskorrekturen an den internationalen Aktienmärkten abkoppeln. Aus diesem Grund wurde an den letzten Handelstagen im Februar die seit Juni 2006 anhaltend starke Aufwärtsbewegung der Aktie zunächst unterbrochen. Am 1. März 2007 wurde ein Schlusskurs von € 98,91 festgestellt. Im Verlauf der Erholung der Märkte stabilisierte sich der Kurs der Aktie. Zum Quartalsende erreichte er bei Handelsschluss € 105,38. Verglichen mit dem Kurs Ende März 2006 bedeutet dies einen Anstieg um rund 50 Prozent.
Erstmals präsentierte sich die Raiffeisen International Mitte Februar Investoren in Asien. Potenziellen Anlegern empfahl sich der Konzern in Tokio erfolgreich als attraktive Investitionsmöglichkeit. Die asiatische Metropole bietet nach London und dem Ballungsraum New York/Boston die höchste Konzentration an Aktionären der Raiffeisen International.
Sehr gut besucht war die Präsentation der Geschäftszahlen 2006. Der Einladung zur Analystenkonferenz am 28. März 2007 folgten über 50 Analysten und Investoren. Der an diesem Tag bekannt gegebene Gewinn des Jahres 2006 übertraf die Erwartungen der Kapitalmarktakteure.
Die Attraktivität der Aktie der Raiffeisen International spiegelt auch die weiter steigende Berichterstattung wider. Erstmals veröffentlichten im ersten Quartal Goldman Sachs, HSBC und ING Analysen über die Raiffeisen International. Insgesamt beobachteten im Berichtszeitraum 18 Investmentbanken und Analystenhäuser die Raiffeisen International regelmäßig. Ausgewählte Analysen können im Internet unter www.ri.co.at Æ Investor Relations Æ RI-Aktie Æ Analystenberichte als PDF-Dokument abgerufen werden.
Wie im Vorjahr bietet die Raiffeisen International allen interessierten Personen auch die Präsentationen der Analystenkonferenz sowie weitere Informationen im Internet unter www.ri.co.at Æ Investor Relations Æ Berichte & Finanzdaten zum Abruf an.
Die zweite öffentliche Hauptversammlung findet am 5. Juni 2007 im Austria Center Vienna statt. Die Tagesordnung wird Ende Mai im Internet unter www.ri.co.at Æ Investor Relations Æ Veranstaltungen Æ Hauptversammlung publiziert.
| € 105,38 |
|---|
| € 119,95 / € 98,91 |
| € 1,35 |
| € 15,05 Milliarden |
| 273.192 Stück |
| € 1,907 Milliarden |
| 30% |
| ISIN | AT0000606306 |
|---|---|
| Tickersymbole | RIBH (Wiener Börse) |
| RIBH AV (Bloomberg) | |
| RIBH.VI (Reuters) | |
| Marktsegment | Prime Market |
| Emissionskurs je Aktie (25. April 2005) | € 32,50 |
| Anzahl der ausgegebenen Aktien | 142.770.000 |
E-Mail: [email protected], Internet: www.ri.co.at → Investor Relations Telefon: +43 (1) 71 707 2089, Telefax: +43 (1) 71 707 2138
Raiffeisen International Bank-Holding AG, Investor Relations Am Stadtpark 9, 1030 Wien, Österreich
Die Raiffeisen International erreichte im ersten Quartal ein Bilanzsummenwachstum von knapp 7 Prozent. Die Bilanzsumme stieg um € 3,7 Milliarden von € 55,9 Milliarden auf € 59,6 Milliarden.
Wie auch schon in den Vorquartalen ging der Hauptteil dieses Anstiegs auf das Kreditwachstum zurück; die Forderungen an Kunden stiegen seit Jahresbeginn um € 2,9 Milliarden auf € 37,9 Milliarden. Bereinigt um die Kreditrisikovorsorgen haben die Ausleihungen an Kunden schon einen Anteil von 62 Prozent an der Bilanzsumme. Vor fünf Jahren lag dieser Anteil noch bei 50 Prozent.
Im ersten Quartal ergaben sich auf das Geschäftsvolumen keine nennenswerten Effekte aus Erstkonsolidierungen und Währungskursen. Sie beliefen sich nur auf rund ein Prozent des Wachstums.
Im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres 2006 verzeichnete die Raiffeisen International wieder deutliche Ergebnissteigerungen. Der Konzern-Periodenüberschuss lag mit € 193 Millionen um 55 Prozent oder € 69 Millionen über dem Vorjahr. Dieses fast zur Gänze organisch begründete Wachstum profitierte stark von Zuwächsen aus dem Provisionsgeschäft. Der Provisionsüberschuss stieg um 49 Prozent auf € 275 Millionen, wobei alle Produkte relativ ausgeglichen zum Anstieg beitrugen. Der absolut gesehen bedeutendste Zuwachs wurde im Zahlungsverkehr (plus € 39 Millionen) erzielt. Der Zinsüberschuss stieg um rund ein Drittel auf € 505 Millionen. Der Konzern-Jahresüberschuss beinhaltet € 23 Millionen Sondereffekte aus der Endkonsolidierung einer im Energiebereich tätigen ungarischen Gesellschaft sowie der Erstkonsolidierung von drei Asset Management Gesellschaften in Kroatien, der Slowakei und in Ungarn.
Die Region Südosteuropa steigerte ihr Ergebnis im ersten Quartal 2007 am deutlichsten: Das Plus von 70 Prozent auf € 98 Millionen bedeutet einen um rund drei Prozentpunkte auf 33 Prozent gestiegenen Anteil am Gesamtergebnis vor Steuern. Der Grund für diesen Zuwachs liegt in einer starken Ausweitung der Betriebserträge – insbesondere des Provisionsüberschusses.
Nach wie vor größtes Segment ist Zentraleuropa, das einen Periodenüberschuss von € 115 Millionen und damit einen Anteil von 39 Prozent am Ergebnis vor Steuern ausweist. Der Periodenüberschuss stieg um 45 Prozent und der Return on Equity um 1,4 Prozentpunkte auf 23,7 Prozent.
Das Segment GUS weist im ersten Quartal einen Ergebniszuwachs von 40 Prozent auf € 80 Millionen auf. Wegen des Verkaufs der Raiffeisenbank Ukraine sowie erhöhter Neudotierungen von Portfolio-Wertberichtigungen blieben die Zuwachsraten unter jenen der Vorquartale.
Sehr dynamisch entwickelte sich im ersten Quartal 2007 weiterhin das Geschäftsfeld Retail Customers. Der Periodenüberschuss vor Steuern stieg um 118 Prozent auf € 111 Millionen. Hohe Zuwächse beim Zinsüberschuss (plus 43 Prozent) und beim Provisionsüberschuss (plus 51 Prozent) gaben dafür den Ausschlag. Der Anstieg ist Folge der gestiegenen Marktdurchdringung und der damit verbundenen Volumensteigerungen. Der Anteil des Geschäftsfelds am Gesamtergebnis stieg auf 38 Prozent (erstes Quartal 2006: 26 Prozent). Erstmals erzielte das Segment mit 29,5 Prozent einen höheren Return on Equity als das Segment Corporate Customers.
Das Ergebnis im Segment Corporate Customers stieg um 22 Prozent auf € 143 Millionen, womit es 49 Prozent zum Gesamtergebnis beitrug. Dieser Anstieg wurde trotz höherer Kreditrisikovorsorgen (plus 39 Prozent) erzielt. Das Segment Treasury blieb mit € 48 Millionen leicht unter dem Vorjahresergebnis (minus 4 Prozent). Dies wurde durch erhöhte Verwaltungsaufwendungen bei gleichzeitig konstanten Betriebserträgen verursacht.
Mit einem Zuwachs von 40 Prozent lag der Anstieg der Betriebserträge über jenem der Verwaltungsaufwendungen von 37 Prozent, was angesichts der weiterhin hohen Kosten aus dem Ausbau der Vertriebskanäle, Systemumstellungen und Integrationen zufriedenstellend ist. Die Cost/Income Ratio von 57,2 Prozent lag demnach um 1,9 Prozentpunkte unter dem Jahresendwert von 59,1 Prozent.
Die Betriebserträge stiegen um € 238 Millionen auf € 833 Millionen. Davon verbesserte sich der Provisionsüberschuss mit 49 Prozent auf € 275 Millionen am deutlichsten. Der Zinsüberschuss stieg um ein Drittel auf € 505 Millionen. Die Veränderungen im Konsolidierungskreis (Zugang von Impexbank und eBanka sowie Abgang der Raiffeisenbank Ukraine) hatten einen Effekt von € 34 Millionen.
Im ersten Quartal 2007 wuchsen die Verwaltungsaufwendungen im Jahresabstand um 37 Prozent oder € 129 Millionen auf € 477 Millionen. Die Veränderungen im Konsolidierungskreis sind für rund € 35 Millionen davon verantwortlich. Das organische Wachstum lag daher bei 27 Prozent.
Der Return on Equity (ROE) vor Steuern lag Ende März trotz der stark gestiegenen Eigenkapitalbasis bei 25,5 Prozent. Dies ist ein Rückgang von 1,8 Prozentpunkten gegenüber dem Jahresende 2006, als der ROE bereinigt um die Einmaleffekte bei 27,3 Prozent lag. Das durchschnittliche Eigenkapital stieg wegen der Gewinnthesaurierung um 41 Prozent auf € 4.581 Millionen, der Gewinnanstieg lag mit 51 Prozent aber markant darüber.
Der Konzern-ROE (nach Steuern und Minderheiten) erreichte 19,4 Prozent und lag damit um 2,0 Prozentpunkte unter dem um die Einmaleffekte bereinigten Jahresendwert 2006. Der Gewinn je Aktie für das erste Quartal 2007 verbesserte sich gegenüber der Vergleichsperiode um € 0,48 auf € 1,35, wobei die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien gegenüber dem Jahresende unverändert blieb.
Die operativen Ergebnisse verbesserten sich im ersten Quartal 2007 gegenüber den Vorquartalen weiter. Das Quartalsbetriebsergebnis von € 356 Millionen erhöhte sich gegenüber dem letzten Quartal 2006 um € 59 Millionen und gegenüber dem ersten Quartal 2006 um € 109 Millionen.
In Summe erreichten die Betriebserträge im ersten Quartal 2007 € 833 Millionen, was einem Anstieg gegenüber der Vergleichsperiode um 40 Prozent oder € 238 Millionen entspricht. Davon wuchs der Provisionsüberschuss im ersten Quartal mit einem Plus von 49 Prozent oder € 90 Millionen auf € 275 Millionen am stärksten. Auslöser dieses Anstiegs waren durchgängig höhere Erträge aus Gebühren und Provisionen nahezu aller Bankprodukte. Auch der Zinsüberschuss, der sich um ein gutes Drittel oder € 127 Millionen auf € 505 Millionen erhöhte, trug zum Anstieg der Betriebserträge bei. Das Handelsergebnis stieg um 19 Prozent oder € 6 Millionen auf € 36 Millionen, was in erster Linie auf stark erhöhte Erträge aus dem zinsbezogenen Geschäft zurückgeht, während die währungsbezogenen Geschäfte aufgrund der Kursvolatilitäten einiger CEE-Währungen leicht rückläufig waren.
Die Verwaltungsaufwendungen stiegen im ersten Quartal um 37 Prozent auf € 477 Millionen und somit etwas geringer als die Betriebserträge. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich damit gegenüber dem Jahresende 2006 um 1,9 Prozentpunkte bzw. gegenüber der Vergleichsperiode um 1,2 Prozentpunkte auf 57,2 Prozent und liegt damit im Bereich der mittelfristigen Zielvorgaben. Der Anteil des Personalaufwands an den Verwaltungsaufwendungen vergrößerte sich um 2 Prozentpunkte auf 49 Prozent, was auf gestiegene Personalkosten in der GUS und Zentraleuropa zurückgeht.
| in € Tausend | Q1 2007 | Veränderung | Q1 2006 | Q1 2005 |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 505 | 33,5% | 378 | 259 |
| Provisionsüberschuss | 275 | 48,7% | 185 | 133 |
| Handelsergebnis | 36 | 19,1% | 30 | 5 |
| Übrige Betriebserträge | 17 | >500,0% | 2 | 5 |
| Betriebserträge | 833 | 40,0% | 595 | 402 |
| Personalaufwand | -234 | 43,2% | -164 | -116 |
| Sachaufwand | -191 | 32,6% | -144 | -99 |
| Abschreibungen | -51 | 28,5% | -39 | -26 |
| Verwaltungsaufwendungen | -477 | 37,1% | -348 | -241 |
| Betriebsergebnis | 356 | 44,1% | 247 | 161 |
Operatives Ergebnis im Periodenvergleich
Die Betriebserträge der Raiffeisen International nahmen in den ersten drei Monaten dieses Jahres gegenüber der Vergleichsperiode 2006 um 40 Prozent oder € 238 Millionen auf € 833 Millionen zu.
Der Zinsüberschuss wuchs um circa ein Drittel oder € 127 Millionen auf € 505 Millionen. Dieser Anstieg liegt damit etwas unter dem Anstieg der durchschnittlichen Bilanzsumme, die um 38 Prozent auf € 57,3 Milliarden wuchs. Die Veränderungen des Konsolidierungskreises wirkten sich mit € 15 Millionen aus. Bereinigt um diesen Effekt läge der Zuwachs des Zinsüberschusses bei knapp 30 Prozent. Die höchsten Zuwächse beim Zinsüberschuss sind im Segment Retail Customers zu finden, dessen Beitrag zum Zinsüberschuss um 43 Prozent auf € 307 Millionen wuchs. Die Konzerneinheiten aus der GUS erhöhten ihren Zinsüberschuss mit 52 Prozent am deutlichsten, während die Zinsüberschüsse der anderen Regionen um jeweils rund ein Viertel wuchsen. Die Zinsspanne lag mit 3,52 Prozent um 13 Basispunkte unter dem Wert der Vergleichsperiode, wobei insbesondere die Margen in Südosteuropa und Zentraleuropa unter den Vorjahreswerten lagen.
Stark verbessert hat sich im ersten Quartal der Provisionsüberschuss, der um 49 Prozent oder € 90 Millionen auf € 275 Millionen wuchs. Davon stammen € 22 Millionen aus Veränderungen des Konsolidierungskreises. Der gesamte Anstieg von € 90 Millionen entfiel zu knapp zwei Dritteln bzw. € 59 Millionen auf Retail Customers, was auf die höhere Anzahl an abgewickelten Transaktionen – speziell im Privatkundengeschäft – zurückzuführen ist. Regional gesehen verzeichnete das Segment Südosteuropa mit einem Anstieg von 63 Prozent den größten Zuwachs. Die für den Provisionsüberschuss wesentlichen Produktsegmente sind mit einem Anteil von 43 Prozent oder € 119 Millionen der Zahlungsverkehr und mit 28 Prozent oder € 78 Millionen das Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft. Auch alle anderen Geschäftsfelder wuchsen wegen des erhöhten Kundenaufkommens deutlich.
Mit einem Anstieg von 19 Prozent entwickelte sich das Handelsergebnis weniger stark, es wuchs um € 6 Millionen auf € 36 Millionen. Das währungsbezogene Geschäft lag mit € 16 Millionen um € 10 Millionen unter dem Vorjahreswert, was an der Währungsentwicklung in einigen CEE-Märkten und dem damit verbundenen Bewertungsergebnis einiger Devisenpositionen lag. Demgegenüber stieg das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft um € 10 Millionen auf € 12 Millionen. Hauptgrund dafür waren die günstigen Entwicklungen der Zinsmärkte insbesondere in der Slowakei, Polen und Russland.
Die übrigen Betriebserträge erreichten € 17 Millionen (nach € 2 Millionen im Vergleichsquartal). Dieser Zuwachs geht zum Großteil auf einen Sondereffekt zurück: Die erstmalige Einbeziehung der
Asset Management Einheiten in der Slowakei, Ungarn und Kroatien, die wegen der Überschreitung der konzerneigenen Wesentlichkeitsgrenzen notwendig war, ergab einen Ertrag aus der Auflösung passiver Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung von € 12 Millionen. Der restliche Ertrag kam in erster Linie aus höheren Ergebnissen im Operating Leasing.
Im ersten Quartal wuchsen die Verwaltungsaufwendungen gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 37 Prozent oder € 129 Millionen auf € 477 Millionen. Davon entfielen € 35 Millionen auf Veränderungen des Konsolidierungskreises. Der organische Anstieg der Verwaltungsaufwendungen betrug 27 Prozent oder € 94 Millionen. Mit diesem Anstieg lagen die Betriebsaufwendungen prozentuell deutlich unter dem Zuwachs in den Betriebserträgen, womit sich die Effizienzkennzahl Cost/Income Ratio um 1,2 Prozentpunke auf 57,2 Prozent verbesserte.
Der Personalaufwand wuchs im Jahresabstand um 43 Prozent oder € 71 Millionen auf € 234 Millionen, von denen € 21 Millionen auf Konsolidierungskreisänderungen entfielen. Deutliche Steigerungen waren in der GUS mit einem Plus von rund 70 Prozent zu verzeichnen, insbesondere in Russland, was zum Teil auf die erst im zweiten Quartal 2006 erstkonsolidierte Impexbank zurückgeht. Einer moderaten Steigerung der Personalkosten pro Mitarbeiter im Vergleichszeitraum in Zentraleuropa und Südosteuropa steht eine stärkere Erhöhung in der GUS gegenüber.
Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl lag mit 53.259 gegenüber dem ersten Quartal 2006 um rund 22 Prozent oder 9.479 höher, wobei etwas mehr als die Hälfte der Differenz der im zweiten Quartal 2006 erstkonsolidierten Impexbank zuzuschreiben ist.
Der Sachaufwand stieg um ein Drittel oder € 47 Millionen auf € 191 Millionen und damit deutlich geringer als der Personalaufwand. Ein knappes Viertel des Anstiegs ist den Konsolidierungskreisänderungen zuzuschreiben. Die Aufwendungen stiegen in Zentraleuropa und der GUS um jeweils 47 Prozent, während sie in Südosteuropa nur um 27 Prozent wuchsen. Ein besonders hohes Plus verursachten mit 72 Prozent die Werbeaufwendungen, die zur Unterstützung der Marktpräsenz eingesetzt wurden.
In den ersten drei Monaten wurden per Saldo 39 neue Geschäftsstellen eröffnet. Dazu kamen noch drei Geschäftsstellen aus der Erstkonsolidierung der Asset Management Gesellschaften, womit die Gesamtzahl nunmehr bei 2.890 liegt. Die meisten Neueröffnungen erfolgten in Südosteuropa.
Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielles Anlagevermögen stiegen um 29 Prozent oder € 11 Millionen auf € 51 Millionen, wobei der Beitrag aus Konsolidierungskreisänderungen rund € 4 Millionen betrug. Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (ohne Operating Leasing) beliefen sich im ersten Quartal auf € 69 Millionen. Auf immaterielle Vermögenswerte entfielen davon knapp 13 Prozent.
Im Vergleich zur Vorjahresperiode stieg die Neudotierung der Kreditrisikovorsorgen um 37 Prozent oder € 21 Millionen auf € 76 Millionen. Von diesem Zuwachs entfielen knapp € 6 Millionen auf die Konsolidierungskreisänderungen und damit überwiegend auf die GUS. Insgesamt wurden mehr als die Hälfte oder € 39 Millionen der Kreditrisikovorsorgen in der GUS gebildet, wovon wiederum mehr als die Hälfte auf Portfolio-Wertberichtigungen entfielen. Nahezu unveränderte Nettodotierungen im Vergleich zum Vorjahr wiesen Zentraleuropa mit € 20 Millionen und Südosteuropa mit € 17 Millionen auf.
Die Risk/Earnings Ratio betrug insgesamt 15,0 Prozent. Nahezu zwei Drittel aller Vorsorgen wurden für Retail Customers gebildet, ein Drittel entfiel auf Corporate Customers. An dieser Aufteilung hat sich gegenüber dem Vorjahr nichts geändert. Der größte Einzelfall betraf ein serbisches Unternehmen, für das € 4 Millionen rückgestellt wurden.
Der in der Tabelle unter Sonstige Ergebnisse ausgewiesene Wert von € 15 Millionen betraf in erster Linie den Verkauf der ungarischen SINESCO Energiaszolgáltató Kft., Budapest. Diese Energieerzeugungsgesellschaft wurde Ende März 2007 an Dalkia Energia Zrt., Budapest, verkauft; das Ergebnis aus der Endkonsolidierung betrug € 11 Millionen.
| in € Millionen | Q1 2007 | Veränderung | Q1 2006 | Q1 2005 |
|---|---|---|---|---|
| Betriebsergebnis | 356 | 44,1% | 247 | 161 |
| Kreditrisikovorsorgen | -76 | 37,1% | -55 | -29 |
| Sonstige Ergebnisse | 15 | – | -2 | 1 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 292 | 50,8% | 194 | 133 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -62 | 45,4% | -42 | -24 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 231 | 52,4% | 151 | 109 |
| Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg | -38 | 40,4% | -27 | -17 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 193 | 55,0% | 124 | 93 |
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag stiegen um 45 Prozent oder € 19 Millionen auf € 62 Millionen, womit die Steigerung leicht unter dem Zuwachs beim Ergebnis vor Steuern von 51 Prozent lag. Die Steuerquote verringerte sich demzufolge gegenüber der Vorperiode um einen Prozentpunkt auf 21 Prozent. Die rechnerische Steuerquote ist mit rund 25 Prozent in der GUS am höchsten, in Südosteuropa beträgt sie lediglich 11 Prozent.
Damit ergibt sich ein um 52 Prozent auf € 231 Millionen gestiegener Periodenüberschuss nach Steuern, wovon die Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg abzuziehen sind; das sind die an diversen Konzerneinheiten beteiligten Minderheitsaktionäre. Diesen stehen vom Periodenüberschuss des ersten Quartals 2007 insgesamt € 38 Millionen zu. Der den Aktionären der Raiffeisen International zurechenbare Konzern-Periodenüberschuss erhöhte sich um 55 Prozent oder € 68 Millionen auf € 193 Millionen. Dividiert durch die durchschnittliche Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien ergab sich ein Periodengewinn je Aktie von € 1,35 (plus € 0,48).
Die Bilanzsumme der Raiffeisen International erhöhte sich im laufenden Geschäftsjahr um 7 Prozent oder € 3,8 Milliarden auf € 59,6 Milliarden. Der Zuwachs gegenüber dem Jahresultimo war fast zur Gänze organisch bedingt. Die Währungseffekte von etwa einem Prozentpunkt hatten einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Bilanzsumme (plus € 0,1 Milliarden).
Aus der regionalen Segmentberichterstattung geht hervor, dass 41 Prozent oder € 24,1 Milliarden der Konzernaktiva auf die nach wie vor gewichtigste Region Zentraleuropa entfallen; in der Vergleichsperiode 2006 waren dies 42 Prozent. Der Anteil der GUS ist von 24 auf 27 Prozent gestiegen. Absolut gesehen betrug ihr Anteil € 16,2 Milliarden. Die Aktiva in der Region Südosteuropa wuchsen auf € 19,3 Milliarden, dennoch ging ihr Anteil von 34 auf 32 Prozent zurück.
Innerhalb der Bilanzaktiva ergaben sich im Vergleich zum Jahresultimo kaum Verschiebungen: Treiber des Bilanzsummenwachstums waren aktivseitig wiederum die Forderungen an Kunden (netto, bereinigt um Wertberichtigungen), die um rund 8 Prozent oder € 2,8 Milliarden auf € 37,0 Milliarden stiegen. Die Ausleihungen an Retailkunden wuchsen um 8 Prozent oder € 1,0 Milliarden, was großteils auf eine Steigerung der Ausleihungen an Privatpersonen zurückging. Der Anteil der Forderungen an Kunden an den Aktiva erhöhte sich um einen Prozentpunkt auf 62 Prozent.
Die Forderungen an Kreditinstitute stiegen um 6 Prozent auf nunmehr € 8,7 Milliarden. Der Anteil an den Aktiva blieb jedoch un-
verändert bei 15 Prozent.
Obwohl das sonstige Finanzumlaufvermögen um 51 Prozent oder € 0,5 Milliarden anstieg, ging der Anteil der Wertpapiere um einen Prozentpunkt auf 11 Prozent zurück, weil sich die Wertpapiere des Finanzanlagebestands und des Handelsbestands um € 0,1 Milliarden bzw. € 0,2 Milliarden verringerten.
Der Anteil der übrigen Aktiva blieb mit 12 Prozent gegenüber dem Jahresultimo 2006 unverändert.
Zum Ende des ersten Quartals wiesen die Passiva des Konzerns keine strukturellen Veränderungen gegenüber dem Jahresende 2006 auf. Mit einem unveränderten Anteil von 59 Prozent war die Passivseite weiterhin von den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden dominiert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machten rund ein Viertel der Bilanzsumme aus, der Rest entfiel auf Eigenmittel (10 Prozent) sowie übrige Passiva (5 Prozent).
Struktur der Passiva
Gegenüber dem Jahresende 2006 stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden um rund 5 Prozent auf knapp € 35,0 Milliarden. Mit € 0,9 Milliarden oder 12 Prozent waren die Zuwächse in der GUS am höchsten. Die Einlagen von Kunden aus Zentraleuropa und Südosteuropa wuchsen um jeweils 3 Prozent. Die Einlagen von Retail Customers stiegen mit 6 Prozent oder € 1,0 Milliarden stärker als jene von Corporate Customers (plus 5 Prozent oder € 0,7 Milliarden). Die Termineinlagen von Firmenkunden und Privatkunden erhöhten sich in der GUS mit € 0,5 Milliarden oder 15 Prozent am stärksten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wuchsen seit Jahresbeginn um 11 Prozent auf € 15,3 Milliarden. Während in den Netzwerkbanken speziell in den Regionen Zentraleuropa und Süd-
osteuropa ein Rückgang zu bemerken war, stiegen die Refinanzierungen in der GUS und in der Muttergesellschaft.
Der Anteil der Eigenmittel – bestehend aus Eigen- und Nachrangkapital – an der Bilanzsumme ging um einen Prozentpunkt auf 10 Prozent zurück. Der Anstieg um € 249 Millionen geht im Wesentlichen auf den Gewinn des ersten Quartals zurück. Das in den Eigenmitteln enthaltene Nachrangkapital betrug unverändert € 1,4 Milliarden. Dieses für lokale aufsichtsrechtliche Zwecke der Konzernbanken anrechenbare Tier 2-Kapital wurde zu 90 Prozent von der RZB als Hauptaktionär der Raiffeisen International sowie zu 10 Prozent von supranationalen Institutionen bereitgestellt.
Seit dem Jahresultimo 2006 erhöhte sich das bilanzielle Eigenkapital der Raiffeisen International um 5 Prozent oder € 247 Millionen auf € 4.837 Millionen. Der Zuwachs resultiert überwiegend aus dem Gewinn des laufenden Quartals in Höhe von € 231 Millionen. Darüber hinaus erhöhten Wechselkursänderungen einiger CEE-Währungen und damit in Zusammenhang stehende Kapitalabsicherungstransaktionen (Capital Hedge) das Eigenkapital um € 8 Millionen.
Die für das Geschäftsjahr 2006 vorgeschlagene Dividende von € 0,71 je Aktie – in Summe wären dies € 101 Millionen – wurde im ersten Quartal noch nicht vom Eigenkapital abgezogen. Der Dividendenvorschlag muss noch von der Hauptversammlung der Raiffeisen International Bank-Holding AG am 5. Juni 2007 genehmigt werden.
Die Raiffeisen International bildet keine eigene Kreditinstitutsgruppe im Sinne des österreichischen Bankwesengesetzes (BWG) und unterliegt daher als Konzern selbst nicht den aufsichtsrechtlichen Bestimmungen. Die nachfolgenden konsolidierten Werte wurden nach den Bestimmungen des BWG berechnet und gehen in die RZB-Kreditinstitutsgruppe ein. Die hier ausgewiesenen Werte haben daher lediglich Informationscharakter.
Die aufsichtsrechtlichen Eigenmittel erhöhten sich um € 81 Millionen auf € 4.594 Millionen. Darin ist der laufende Gewinn des Berichtsjahres nicht enthalten, der aufgrund österreichischer gesetzlicher Vorschriften in der Rechnung noch nicht berücksichtigt werden kann. Das Kernkapital (Tier 1) wuchs geringfügig um € 20 Millionen auf € 3.725 Millionen. Das ebenfalls in den Eigenmitteln enthaltene anrechenbare Nachrangkapital (Tier 2) belief sich zum 31. März 2007 auf € 860 Millionen (plus € 52 Millionen). Den Eigenmitteln steht ein aufsichtsrechtliches Eigenmittelerfordernis von € 3.446 Millionen gegenüber, was einer Überdeckung von mehr als 33 Prozent entspricht.
Wir erwarten, dass auch 2007 das Firmenkundengeschäft den stärksten Beitrag zum Gesamtergebnis leisten wird. Die Fokussierung auf das Mid-Market-Segment wird im Geschäftsjahr 2007 intensiviert werden. Der Schwerpunkt im sich sehr gut entwickelnden Retail-Bereich wird auf der weiteren Expansion unseres Filialnetzes sowie auf dem Ausbau alternativer Vertriebswege, wie z. B. Internet oder Call Center, liegen.
Unsere Erwartung für den Konzernjahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2007 liegt bei mindestens € 700 Millionen.
Bis 2009 gehen wir von einem jährlichen Bilanzsummenwachstum von mindestens 20 Prozent aus. Unverändert werden die stärksten Zuwächse – trotz des Wegfalls der Raiffeisenbank Ukraine – in der GUS erwartet.
Für das Jahr 2009 prognostizieren wir einen Return on Equity (ROE) vor Steuern von mehr als 25 Prozent. Die Cost/Income Ratio soll unter 58 Prozent liegen, für die Risk/Earnings Ratio legte das Management die Zielmarke auf rund 15 Prozent fest.
Die Raiffeisen International teilt ihr Geschäft primär nach Kunden- und Eigengeschäftsfeldern ein:
Das sekundäre Einteilungskriterium der Segmentberichterstattung erfolgt nach regionalen Gesichtspunkten – als Zuordnungskriterium dient der Sitz der jeweiligen Geschäftsstellen:
Belarus, Kasachstan, Russland und Ukraine
Eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Segmente findet sich ab Seite 28. Die angegebenen Werte sind den dem Konzernabschluss zugrunde liegenden Abschlüssen nach International Financial Reporting Standards (IFRS) entnommen. Eventuelle Abweichungen zu lokal publizierten Daten sind möglich.
Das Segment Südosteuropa verzeichnete mit einem Anstieg von € 58 Millionen auf € 98 Millionen den weitaus höchsten Zuwachs beim Periodenergebnis vor Steuern. Dieser Anstieg ist auf eine Steigerung der Kosteneffizienz und auf das wachsende Kreditgeschäft in dieser Region zurückzuführen.
Auch in den anderen Regionen erhöhten sich die Ergebnisse deutlich. In Zentraleuropa wuchs das Vorsteuerergebnis um 45 Prozent oder € 36 Millionen auf € 115 Millionen. In der GUS ist primär das starke organische Bilanzwachstum, aber auch die Einbeziehung der im zweiten Quartal 2006 konsolidierten Impexbank für die Ergebnissteigerung von 40 Prozent oder € 23 Millionen verantwortlich; das Periodenergebnis vor Steuern erreichte € 80 Millionen.
Der größte Teil des Konzernergebnisses vor Steuern kam wie zuletzt von den Konzerneinheiten aus Zentraleuropa mit einem Anteil von 39 Prozent (minus 1 Prozentpunkt). Das Segment Südosteuropa ist der zweitgrößte Ergebnislieferant mit einem Anteil von 33 Prozent und einem Plus von 3 Prozentpunkten. 28 Prozent des Ergebnisses stammten aus der GUS, wobei ihr Anteil um 2 Prozentpunkte kleiner war als in der Vergleichsperiode.
Der Anteil der GUS an den Bilanzaktiva holte deutlich auf. Mit 27 Prozent wies sie einen um 3 Prozentpunkte höheren Anteil auf als Ende März 2006. Die Anteile der Segmente Zentraleuropa und Südosteuropa an den Bilanzaktiva sanken hingegen um 1 bzw. 2 Prozentpunkte.
Anteil der Segmente am Periodenüberschuss vor Steuern (im Vergleich zu 1.1.–31.3.2006)
Anteil der Segmente an den Aktiva (im Vergleich zum 31.3.2006)
| in € Millionen | 1.1.–31.3.2007 | 1.1.–31.3.2006 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 177 | 140 | 26,3% |
| Kreditrisikovorsorgen | -20 | -21 | -5,0% |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorge | 157 | 119 | 31,9% |
| Provisionsüberschuss | 110 | 77 | 42,8% |
| Handelsergebnis | 12 | 9 | 29,0% |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | 0 | -1 | – |
| Verwaltungsaufwendungen | -182 | -131 | 38,9% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 7 | 6 | 17,8% |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | 11 | – | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 115 | 79 | 45,1% |
| Anteil am Ergebnis vor Steuern | 39,2% | 40,7% | -1,5 PP |
| Summe Aktiva* | 24.106 | 17.551 | 37,3% |
| Bemessungsgrundlage (inkl. Marktrisiko)* | 18.299 | 13.741 | 33,2% |
| Durchschnittliche Mitarbeiterzahl | 11.627 | 9.769 | 19,0% |
| Geschäftsstellen* | 521 | 418 | 24,6% |
| Cost/Income Ratio | 59,6% | 56,8% | 2,8 PP |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 1.935 | 1.416 | 36,7% |
| Return on Equity (vor Steuern) | 23,7% | 22,3% | 1,4 PP |
* Stichtagswert per 31. März
In Zentraleuropa entwickelten sich die Ergebnisse im ersten Quartal 2007 zufriedenstellend. Es war ein beachtlicher Ergebniszuwachs zu verzeichnen. Der Periodenüberschuss vor Steuern erreichte im ersten Quartal 2007 € 115 Millionen, das sind um 45 Prozent oder € 36 Millionen mehr als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Diese Steigerung enthielt auch zwei Sondereffekte: Die Erstkonsolidierung der Asset Management Einheiten in der Slowakei und in Ungarn ergab einen Ertrag aus Erstkonsolidierung in Höhe von € 9 Millionen. In Ungarn wurden 100 Prozent der Anteile an der im Energiebereich tätigen Konzerneinheit SINESCO Energiaszolgáltató Kft., Budapest, verkauft. Der daraus erzielte Gewinn aus der Endkonsolidierung erreichte € 11 Millionen.
Der Return on Equity vor Steuern für Zentraleuropa lag bei 23,7 Prozent und verbesserte sich wegen der Sondereffekte um 1,4 Prozentpunkte.
Die der Region zurechenbaren Aktiva des Konzerns stiegen im Jahresabstand um 37 Prozent oder € 6,6 Milliarden auf € 24,1 Milliarden. Damit liegt der Volumenzuwachs etwas höher als der Zinsüberschuss, der um 26 Prozent auf € 177 Millionen zunahm. Die Nettozinsspanne fiel im Jahresabstand um 22 Basispunkte auf 2,99 Prozent.
Die Kreditrisikovorsorgen sanken um 5 Prozent auf € 20 Millionen. Der Rückgang ging auf Auflösungen sowie auch auf niedriger ausgefallene Neudotierungen in einigen Ländern zurück. Die Risk/Earnings Ratio sank auf 11,3 Prozent, während sie im Vergleichszeitraum bei 15,0 Prozent lag.
Der Provisionsüberschuss stieg um € 33 Millionen auf € 110 Millionen. Dieses dynamische Wachstum beruht auf einer kontinuierlichen Erhöhung der Transaktionsvolumina, speziell im Zahlungsverkehr und im Wertpapiergeschäft.
Das Handelsergebnis der Region Zentraleuropa betrug € 12 Millionen. Der Anstieg um € 3 Millionen entfiel trotz leicht gesunkener Handelsaktiva zum Großteil auf Bewertungsgewinne bei zinsbezogenen Geschäfte.
Der Zentraleuropa zurechenbare Verwaltungsaufwand stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 39 Prozent oder € 51 Millionen auf € 182 Millionen. Dies geht auf die Erhöhung der Mitarbeiteranzahl im Raum Zentraleuropa, die Einbeziehung der eBanka, die Umsetzung von Projekten und insbesondere auf höheren Werbeaufwand zurück. Angesichts dieses Zuwachses stieg die Cost/Income Ratio in Zentraleuropa um 2,8 Prozentpunkte auf 59,6 Prozent. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl stieg um 19 Prozent auf 11.627, die Anzahl der Geschäftsstellen in Zentraleuropa um ein Viertel von 418 auf 521.
| in € Millionen | 1.1.–31.3.2007 | 1.1.–31.3.2006 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 152 | 122 | 24,3% |
| Kreditrisikovorsorgen | -17 | -17 | 1,8% |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorge | 135 | 105 | 27,9% |
| Provisionsüberschuss | 81 | 50 | 62,6% |
| Handelsergebnis | 15 | 13 | 11,8% |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | 1 | -1 | – |
| Verwaltungsaufwendungen | -145 | -112 | 30,0% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 11 | 1 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 98 | 58 | 69,7% |
| Anteil am Ergebnis vor Steuern | 33,4% | 29,7% | 3,7 PP |
| Summe Aktiva* | 19.340 | 14.327 | 35,0% |
| Bemessungsgrundlage (inkl. Marktrisiko)* | 12.055 | 10.128 | 19,0% |
| Durchschnittliche Mitarbeiterzahl | 13.763 | 11.981 | 14,9% |
| Geschäftsstellen* | 755 | 593 | 27,3% |
| Cost/Income Ratio | 56,0% | 56,8% | -0,8 PP |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 1.344 | 1.036 | 29,7% |
| Return on Equity (vor Steuern) | 29,1% | 22,2% | 6,9 PP |
* Stichtagswert per 31. März
Sehr stark präsentierte sich im ersten Quartal 2007 die Region Südosteuropa. Der Periodenüberschuss vor Steuern stieg um knapp 70 Prozent auf € 98 Millionen. Der Return on Equity vor Steuern verbesserte sich ebenfalls von 22,2 Prozent in der Vergleichsperiode auf nunmehr 29,1 Prozent.
Der Zuwachs im Zinsüberschuss betrug 24 Prozent oder € 30 Millionen, das Zinsergebnis liegt nun bei € 152 Millionen. Während das Geschäftsvolumen um fast 35 Prozent stieg, sank die Nettozinsspanne in der Region gegenüber dem ersten Quartal 2006 um 28 Basispunkte auf 3,19 Prozent.
Die Kreditrisikovorsorgen blieben trotz der gestiegenen Geschäftsvolumina mit € 17 Millionen auf dem gleichen Niveau wie in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Die Risk/Earnings Ratio sank dadurch von 13,9 auf 11,4 Prozent.
Der Provisionsüberschuss wuchs von € 50 Millionen auf € 81 Millionen, wobei die größten Zuwächse in Kroatien, Rumänien und Serbien erzielt wurden. Die wichtigsten Ergebnisquellen waren der Zahlungsverkehr mit € 35 Millionen sowie das Devisen- und Valutengeschäft mit € 17 Millionen.
Die Region Südosteuropa verzeichnete mit € 15 Millionen das höchste Handelsergebnis aller Segmente. Bei dem um 12 Prozent gestiegenen Ergebnis kam der mit Abstand größte Anteil aus dem währungsbezogenen Geschäft.
Die Entwicklung des Verwaltungsaufwandes, der um 30 Prozent auf € 145 Millionen anstieg, ist weiterhin vom Ausbau des Geschäftsstellennetzes (plus 27 Prozent von 593 auf 755 Geschäftsstellen) geprägt. Damit einhergehend wuchsen insbesondere die Abschreibungen für die Filialinvestitionen (plus 32 Prozent) und die Aufwendungen für Werbemaßnahmen (plus 60 Prozent). Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter wuchs um 1.782 auf 13.763. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich um 0,8 Prozentpunkte auf 56,0 Prozent.
| in € Millionen | Q1 2007 | Q1 2006 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 176 | 116 | 52,0% |
| Kreditrisikovorsorgen | -39 | -17 | 122,3% |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorge | 137 | 98 | 39,5% |
| Provisionsüberschuss | 85 | 58 | 44,7% |
| Handelsergebnis | 9 | 7 | 19,8% |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | 0 | 0 | – |
| Verwaltungsaufwendungen | -149 | -105 | 42,5% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | -4 | -2 | 133,7% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 80 | 57 | 39,9% |
| Anteil am Ergebnis vor Steuern | 27,5% | 29,6% | -2,1 PP |
| Summe Aktiva* | 16.175 | 10.105 | 60,1% |
| Bemessungsgrundlage (inkl. Marktrisiko)* | 12.723 | 7.926 | 60,5% |
| Durchschnittliche Mitarbeiterzahl | 27.869 | 22.030 | 26,5% |
| Geschäftsstellen* | 1.614 | 1.497 | 7,8% |
| Cost/Income Ratio | 55,7% | 59,2% | -3,6 PP |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 1.301 | 823 | 58,2% |
| Return on Equity (vor Steuern) | 24,7% | 27,9% | -3,2 PP |
* Stichtagswert per 31. März
In der GUS erhöhte sich trotz der Endkonsolidierung der Raiffeisenbank Ukraine der Periodenüberschuss vor Steuern im ersten Quartal 2007 um knapp 40 Prozent oder € 23 Millionen auf € 80 Millionen. Wegen der um 58 Prozent deutlich erhöhten Eigenkapitalbasis reduzierte sich die Eigenkapitalverzinsung um 3,2 Prozentpunkte auf 24,7 Prozent. Dies ist auf den Wegfall der wenig kapitalbindenden Raiffeisenbank Ukraine und einer hohen Neudotierung von Portfolio-Wertberichtigungen zurückzuführen. Der Ergebnisbeitrag aus der Region betrug 28 Prozent.
Ein Zuwachs von 52 Prozent oder € 60 Millionen ergab sich beim Zinsüberschuss, der im ersten Quartal 2007 in Summe € 176 Millionen erreichte. Damit entwickelte sich der Zinsüberschuss analog zu den Bilanzaktiva der Region, die um € 6,1 Milliarden auf € 16,2 Milliarden zunahmen. Die Nettozinsspanne veränderte sich kaum und lag mit 4,68 Prozent um sechs Basispunkte unter dem Wert der Vergleichsperiode.
Die Kreditrisikovorsorgen wurden um € 22 Millionen auf € 39 Millionen erhöht. Die Erhöhung ist eine Folge des starken Ausbaus des Geschäftsvolumens sowohl im Retail- als auch im Firmenkundenbereich und geht großteils auf die beiden russischen Konzerneinheiten zurück. Der Anteil der Portfolio-Wertberichtigungen in der GUS lag bei knapp über 51 Prozent. Bei den Einzelwertberichtigungen finden sich keine größeren Problemfälle, die höchste Neudotierung erfolgte in der Ukraine und beträgt rund € 1 Million. Die Risk/Earnings-Ratio lag bei 22,0 Prozent, die Deckungsquote (Wertberichtigungen zu Non-Performing Loans) bei 166 Prozent.
Der Provisionsüberschuss erhöhte sich mit einem Anstieg um € 26 Millionen auf € 85 Millionen. Die wichtigsten Produktbereiche waren hier mit einem Anteil von € 49 Millionen der Zahlungsverkehr, sowie das Devisen- und Valutengeschäft, das weitere € 13 Millionen beitrug.
Das Handelsergebnis wuchs von € 7 Millionen auf € 9 Millionen. Dies lag im Wesentlichen an einer stetigen Ausweitung des Bestands an Handelsaktiva, der zuletzt € 0,8 Milliarden betrug und an den Zuwächsen im zinsbezogenen Geschäft.
Wie die Betriebserträge lagen auch die Verwaltungsaufwendungen von € 149 Millionen mit einem Plus von 43 Prozent oder € 44 Millionen deutlich über jenen in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Dies ist eine Folge erhöhter Personalaufwendungen, speziell in Russland, die sich auch aufgrund der Einbeziehung der Impexbank im zweiten Quartal 2006 ergab. Die Cost/Income Ratio der Region sank trotz des starken Retail-Schwerpunkts der Raiffeisen Bank Aval und der Impexbank von 59,2 auf 55,7 Prozent deutlich. Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter wuchs akquisitionsbedingt um 5.839 auf 27.869, womit die Region mit Abstand die meisten Mitarbeiter der Raiffeisen International aufweist.
| Notes | 1.1.–31.3. | 1.1.–31.3. | Veränderung |
|---|---|---|---|
| in € Millionen | 2007 | 2006 | |
| Zinserträge | 983,1 | 675,5 | 45,5% |
| Zinsaufwendungen | -478,1 | -297,3 | 60,8% |
| Zinsüberschuss (2) |
505,0 | 378,2 | 33,5% |
| Kreditrisikovorsorgen (3) |
-75,9 | -55,4 | 37,1% |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorge | 429,1 | 322,8 | 32,9% |
| Provisionserträge | 318,3 | 216,3 | 47,2% |
| Provisionsaufwendungen | -43,2 | -31,3 | 38,0% |
| Provisionsüberschuss (4) |
275,1 | 185,0 | 48,7% |
| Handelsergebnis (5) |
35,6 | 29,9 | 19,1% |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen (6) |
0,8 | -1,9 | – |
| Verwaltungsaufwendungen (7) |
-476,5 | -347,5 | 37,1% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis (8) |
14,3 | 5,7 | 153,1% |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen (8) |
14,1 | – | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 292,5 | 193,9 | 50,8% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -61,7 | -42,4 | 45,4% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 230,8 | 151,5 | 52,4% |
| Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg | -38,2 | -27,2 | 40,4% |
| Konzern-Periodenüberschuss | 192,6 | 124,2 | 55,0% |
| in € | 1.1.–31.3. 2007 |
1.1.–31.3. 2006 |
Veränderung |
|---|---|---|---|
| Gewinn je Aktie | 1,35 | 0,87 | 0,48 |
Der Gewinn je Aktie errechnet sich aus dem Konzern-Periodenüberschuss und der durchschnittlichen Anzahl der im Umlauf befindlichen Stammaktien. Im ersten Quartal 2007 waren dies 142,5 Millionen, im Vergleichszeitraum 2006 waren es 142,8 Millionen.
Da keine Wandel- oder Optionsrechte im Umlauf waren, entspricht der unverwässerte Gewinn je Aktie dem verwässerten Gewinn je Aktie.
| in € Millionen | Q2/2006 | Q3/2006 | Q4/2006 | Q1/2007 |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 411,6 | 460,9 | 513,1 | 505,0 |
| Kreditrisikovorsorgen | -69,6 | -104,3 | -79,6 | -75,9 |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorge | 342,0 | 356,6 | 433,6 | 429,1 |
| Provisionsüberschuss | 230,6 | 245,4 | 272,4 | 275,1 |
| Handelsergebnis | 41,4 | 40,5 | 63,0 | 35,6 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | 0,2 | 100,8 | 4,1 | 0,8 |
| Verwaltungsaufwendungen | -396,6 | -412,2 | -537,3 | -476,5 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 9,6 | 0,4 | -15,2 | 14,3 |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | – | – | 506,6 | 14,1 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 227,2 | 331,5 | 727,0 | 292,5 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -45,1 | -53,7 | -64,0 | -61,7 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 182,1 | 277,8 | 663,0 | 230,8 |
| Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg | -17,1 | -27,7 | -20,2 | -38,2 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 165,0 | 250,1 | 642,8 | 192,6 |
| in € Millionen | Q2/2005 | Q3/2005 | Q4/2005 | Q1/2006 |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 277,0 | 305,5 | 361,0 | 378,2 |
| Kreditrisikovorsorgen | -34,9 | -56,1 | -47,7 | -55,4 |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorge | 242,1 | 249,4 | 313,2 | 322,8 |
| Provisionsüberschuss | 146,8 | 150,9 | 175,5 | 185,0 |
| Handelsergebnis | 18,4 | 24,7 | 52,7 | 29,9 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | 1,8 | 1,9 | 6,2 | -1,9 |
| Verwaltungsaufwendungen | -261,7 | -280,2 | -379,7 | -347,5 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | -7,5 | -3,6 | -15,7 | 5,7 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 140,0 | 143,1 | 152,1 | 193,9 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -28,2 | -29,3 | -27,5 | -42,4 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 111,8 | 113,8 | 124,7 | 151,5 |
| Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg | -18,8 | -20,6 | -21,4 | -27,2 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 93,0 | 93,2 | 103,3 | 124,2 |
| Aktiva in € Millionen |
Notes | 31.3. 2007 |
31.12. 2006 |
Veränderung |
|---|---|---|---|---|
| Barreserve | 4.109 | 4.064 | 1,1% | |
| Forderungen an Kreditinstitute | (9) | 8.686 | 8.202 | 5,9% |
| Forderungen an Kunden | (10) | 37.928 | 35.043 | 8,2% |
| Kreditrisikovorsorgen | (11) | -924 | -872 | 5,9% |
| Handelsaktiva | (12) | 2.516 | 2.684 | -6,2% |
| Sonstiges Finanzumlaufvermögen | (13) | 1.500 | 995 | 50,8% |
| Finanzanlagen | (14) | 2.674 | 2.787 | -4,1% |
| Immaterielle Vermögenswerte | (15) | 1.215 | 1.221 | -0,5% |
| Sachanlagen | (16) | 1.056 | 1.056 | 0,1% |
| Sonstige Aktiva | (17) | 860 | 688 | 25,1% |
| Aktiva gesamt | 59.621 | 55.867 | 6,7% |
| Passiva in € Millionen |
Notes | 31.3. 2007 |
31.12. 2006 |
Veränderung |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | (18) | 15.287 | 13.814 | 10,7% |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | (19) | 34.921 | 33.156 | 5,3% |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | (20) | 1.455 | 1.422 | 2,4% |
| Rückstellungen | (21) | 242 | 218 | 11,2% |
| Handelspassiva | (22) | 487 | 486 | 0,1% |
| Sonstige Passiva | (23) | 974 | 766 | 27,2% |
| Nachrangkapital | (24) | 1.418 | 1.416 | 0,1% |
| Eigenkapital | (25) | 4.837 | 4.590 | 5,4% |
| Konzern-Eigenkapital | 3.979 | 2.804 | 41,9% | |
| Konzern-Periodenüberschuss | 193 | 1.182 | – | |
| Anteile anderer Gesellschafter | 666 | 604 | 10,3% | |
| Passiva gesamt | 59.621 | 55.867 | 6,7% |
| Gezeichnetes | Kapital | Gewinn | Konzern Perioden |
Anteile anderer |
||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Kapital | rücklagen | rücklagen | überschuss | Gesellschafter | Gesamt |
| Eigenkapital 1.1.2007 | 434 | 1.390 | 980 | 1.182 | 604 | 4.590 |
| Kapitaleinzahlungen | - | - | - | - | 18 | 18 |
| Gewinnthesaurierung | - | - | 1.182 | -1.182 | - | - |
| Dividendenzahlungen | - | - | - | - | -10 | -10 |
| Konzern-Periodenüberschuss | - | - | - | 193 | 38 | 231 |
| Währungsdifferenzen | - | - | -11 | - | 4 | -7 |
| Capital Hedge | - | - | 15 | - | - | 15 |
| Eigene Aktien/Share Incentive | ||||||
| Program | - | 2 | - | - | - | 2 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | -13 | - | 13 | - |
| Eigenkapital 31.3.2007 | 434 | 1.391 | 2.153 | 193 | 666 | 4.837 |
| Gezeichnetes | Kapital | Gewinn | Konzern Perioden |
Anteile anderer |
||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Kapital | rücklagen | rücklagen | überschuss | Gesellschafter | Gesamt |
| Eigenkapital 1.1.2006 | 434 | 1.395 | 589 | 382 | 475 | 3.276 |
| Gewinnthesaurierung | - | - | 382 | -382 | - | - |
| Dividendenzahlungen | - | - | - | - | -24 | -24 |
| Konzern-Periodenüberschuss | - | - | - | 124 | 27 | 151 |
| Währungsdifferenzen | - | - | -20 | - | -6 | -26 |
| Capital Hedge | - | - | 37 | - | - | 37 |
| Eigene Aktien/Share Incentive Program |
- | 1 | - | - | - | 1 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | -10 | - | 8 | -2 |
| Eigenkapital 31.3.2006 | 434 | 1.396 | 978 | 124 | 481 | 3.413 |
Das Grundkapital der Raiffeisen International Bank-Holding AG beträgt gemäß Satzung unverändert € 434,5 Millionen.
| in € Millionen | 1.1.–31.3. 2007 |
1.1.–31.3. 2006 |
|---|---|---|
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode | 4.064 | 2.908 |
| Cash-Flow aus operativer Geschäftstätigkeit | -26 | -521 |
| Cash-Flow aus Investitionstätigkeit | 60 | 4 |
| Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit | 8 | 3 |
| Effekte aus Wechselkursänderungen | 3 | -10 |
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode | 4.109 | 2.384 |
Die Konzernabschlüsse der Raiffeisen International werden in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) und den durch die EU übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards einschließlich der anzuwendenden Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) aufgestellt. Der vorliegende ungeprüfte Zwischenbericht zum 31. März 2007 steht im Einklang mit IAS 34. Bei der Zwischenberichterstattung wurden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie Konsolidierungsmethoden wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses 2006 angewendet.
Die ab dem 1. Jänner 2007 verpflichtende Anwendung des Standards IFRS 7 (Angaben zu Finanzinstrumenten) führt zu einer Änderung der Berichterstattung. IFRS 7 ersetzt IAS 30 (Angaben im Abschluss von Banken und ähnlichen Finanzinstitutionen) vollständig und IAS 32 (Finanzinstrumente. Angaben und Darstellung) bezüglich der Angabepflichten teilweise. Die Änderung betrifft im Wesentlichen den separaten Ausweis der verschiedenen Kategorien von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten. Erstmals werden in diesem Zwischenbericht die Bewertungskategorien separat veröffentlicht.
| Aktiva in € Millionen |
31.3. 2007 |
31.12. 2006 |
Veränderung |
|---|---|---|---|
| Barreserve | 4.109 | 4.064 | 1,1% |
| Handelsaktiva | 2.557 | 2.719 | -6,0% |
| Positive Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente | 383 | 349 | 9,7% |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 34 | 27 | 27,0% |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 2.119 | 2.285 | -7,2% |
| Forderungen des Handelsbestands | 21 | 59 | -64,9% |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle | |||
| Vermögenswerte | 1.501 | 995 | 50,8% |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 43 | 40 | 7,6% |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 1.457 | 955 | 52,7% |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 9 | 8 | 11,6% |
| Sonstige Beteiligungen | 9 | 8 | 11,6% |
| Kredite und Forderungen | 46.473 | 42.960 | 8,2% |
| Forderungen an Kreditinstitute | 8.686 | 8.202 | 5,9% |
| Forderungen an Kunden | 37.891 | 34.978 | 8,3% |
| Sonstige nicht derivative finanzielle Vermögenswerte | 819 | 652 | 25,7% |
| Kreditrisikovorsorgen | -924 | -872 | 5,9% |
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende finanzielle Vermögenswerte | 2.637 | 2.784 | -5,3% |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 2.601 | 2.719 | -4,4% |
| Angekaufte Forderungen | 36 | 65 | -44,1% |
| Sonstige Aktiva | 2.335 | 2.336 | -0,1% |
| Aktiva gesamt | 59.621 | 55.867 | 6,7% |
| Passiva in € Millionen |
31.3. 2007 |
31.12. 2006 |
Veränderung |
|---|---|---|---|
| Einlagen von Zentralbanken | 131 | 107 | 22,5% |
| Handelspassiva | 510 | 505 | 1,1% |
| Negative Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente | 373 | 383 | -2,8% |
| Tag-/Festgelder des Handelsbestands | 137 | 122 | 12,2% |
| Verbindlichkeiten | 53.901 | 50.447 | 6,8% |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 15.157 | 13.708 | 10,6% |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 34.921 | 33.156 | 5,3% |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 1.455 | 1.422 | 2,4% |
| Nachrangkapital | 1.418 | 1.416 | 0,1% |
| Sonstige nicht derivative finanzielle Verbindlichkeiten | 950 | 745 | 27,5% |
| Rückstellungen | 242 | 218 | 11,2% |
| Eigenkapital | 4.837 | 4.590 | 5,4% |
| Passiva gesamt | 59.621 | 55.867 | 6,7% |
| Vollkonsolidierung | Equity-Methode | |||
|---|---|---|---|---|
| Anzahl Einheiten | 31.3.2007 | 31.12.2006 | 31.3.2007 | 31.12.2006 |
| Stand Beginn der Periode | 105 | 65 | 3 | 3 |
| In der Berichtsperiode erstmals einbezogen | 5 | 45 | - | - |
| In der Berichtsperiode ausgeschieden | -2 | -4 | - | - |
| In der Berichtsperiode verschmolzen | - | -1 | - | - |
| Stand Ende der Periode | 108 | 105 | 3 | 3 |
Per 1. Jänner 2007 wurden folgende drei im Fondsmanagement tätige Gesellschaften erstmals in den Konzernabschluss einbezogen: Tatra Asset Management sprav.spol., a.s., Bratislava, Raiffeisen Invest d.o.o., Zagreb, Raiffeisen Investment Fund Management Zrt., Budapest. Die Perseus Property, s.r.o., Prag, eine im Immobilienleasing tätige Gesellschaft, wurde am 1. Jänner 2007 erstkonsolidiert. Zum 1. März 2007 wurde die Raiffeisen Equipment Leasing Company Limited by Shares, Budapest, welche sich auf Mobilienleasing konzentriert, in den Konsolidierungskreis einbezogen.
Im ersten Quartal 2007 veräußerte die Raiffeisen Lízing Zrt., Budapest, ihre 100-prozentige Tochtergesellschaft SINESCO Kft., Budapest. Die Gesellschaft wurde am 1. März 2007 endkonsolidiert, das Konzernveräußerungsergebnis belief sich auf € 11,4 Millionen. Der Raiffeisen Non-Government Pension Fund, Moskau, ist aufgrund Unwesentlichkeit aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden. Daraus ergab sich ein Endkonsolidierungseffekt in Höhe von € 2,7 Millionen.
Die Raiffeisen International teilt ihr Geschäft primär nach folgenden Kunden- und Eigengeschäftsfeldern ein:
Corporate Customers umfasst das Geschäft mit lokalen und internationalen mittleren und großen Unternehmen. Retail Customers beinhaltet Privatkunden sowie Klein- und Mittelbetriebe mit einem Umsatzvolumen von in der Regel maximal € 5 Millionen. Treasury umfasst den Eigenhandel des Treasury und das nur in einigen Konzerneinheiten betriebene Investment Banking. Participations and Other umfasst neben nicht bankspezifischen Aktivitäten auch die Verwaltung von Beteiligungen. Weiters sind andere segmentübergreifende Funktionen enthalten, speziell in der Muttergesellschaft Raiffeisen International Bank-Holding AG.
Die sekundäre Segmentberichterstattung zeigt die Ergebniskomponenten und Bestandsgrößen nach regionalen Gesichtspunkten. Als Zuordnungskriterium dient der Sitz der jeweiligen Geschäftsstellen.
| 1.1.–31.3.2007 | Corporate | Retail | Participations | ||
|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Customers | Customers | Treasury | and Other | Gesamt |
| Zinsüberschuss | 159,2 | 306,7 | 34,8 | 4,3 | 505,0 |
| Kreditrisikovorsorgen | -26,6 | -48,0 | 0,0 | -1,3 | -75,9 |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorge | 132,6 | 258,7 | 34,8 | 3,0 | 429,1 |
| Provisionsüberschuss | 96,6 | 174,0 | 3,4 | 1,0 | 275,1 |
| Handelsergebnis | 2,1 | 0,3 | 31,5 | 1,6 | 35,6 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | 0,7 | 0,0 | 0,1 | 0,0 | 0,8 |
| Verwaltungsaufwendungen | -94,7 | -326,9 | -19,3 | -35,7 | -476,5 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 5,3 | 5,3 | -2,3 | 6,0 | 14,3 |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | – | – | – | 14,1 | 14,1 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 142,7 | 111,4 | 48,3 | -9,9 | 292,5 |
| Bemessungsgrundlage (inkl. Marktrisiko) | 19.182 | 13.828 | 6.629 | 3.438 | 43.077 |
| Eigenmittelerfordernis | 1.535 | 1.106 | 530 | 275 | 3.446 |
| Durchschnittliche Mitarbeiterzahl | 7.721 | 42.374 | 1.120 | 2.045 | 53.259 |
| Cost/Income Ratio | 35,9% | 67,2% | 27,6% | – | 57,2% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 2.083 | 1.523 | 655 | 320 | 4.581 |
| Return on Equity vor Steuern | 27,7% | 29,5% | 29,7% | -15,8% | 25,5% |
| 1.1.–31.3.2006 in € Millionen |
Corporate Customers |
Retail Customers |
Treasury | Participations and Other |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 134,0 | 214,2 | 32,1 | -2,1 | 378,2 |
| Kreditrisikovorsorgen | -19,2 | -36,4 | -0,0 | 0,2 | -55,4 |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorge | 114,8 | 177,8 | 32,1 | -1,9 | 322,8 |
| Provisionsüberschuss | 69,4 | 115,5 | -0,6 | 0,6 | 185,0 |
| Handelsergebnis | 1,4 | 2,8 | 30,6 | -4,9 | 29,9 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | -0,1 | – | -1,8 | 0,0 | -1,9 |
| Verwaltungsaufwendungen | -70,3 | -246,3 | -13,9 | -17,0 | -347,5 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 2,2 | 1,2 | 3,9 | -1,8 | 5,7 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 117,5 | 51,0 | 50,3 | -25,0 | 193,9 |
| Bemessungsgrundlage (inkl. Marktrisiko) | 14.910 | 9.906 | 5.502 | 1.477 | 31.796 |
| Eigenmittelerfordernis | 1.193 | 792 | 440 | 118 | 2.544 |
| Durchschnittliche Mitarbeiterzahl | 7.538 | 32.989 | 987 | 2.267 | 43.780 |
| Cost/Income Ratio | 34,0% | 73,8% | 22,4% | – | 58,4% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 1.536 | 1.020 | 567 | 152 | 3.275 |
| Return on Equity vor Steuern | 30,6% | 20,0% | 35,5% | – | 23,7% |
| (1b) nach geografischen Märkten | ||
|---|---|---|
| -- | --------------------------------- | -- |
| 1.1.–31.3.2007 in € Millionen |
CE | SEE | CIS | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 177,0 | 152,2 | 175,8 | 505,0 |
| Kreditrisikovorsorgen | -19,9 | -17,3 | -38,7 | -75,9 |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorge | 157,1 | 134,9 | 137,1 | 429,1 |
| Provisionsüberschuss | 109,8 | 80,7 | 84,6 | 275,1 |
| Handelsergebnis | 11,9 | 14,9 | 8,9 | 35,6 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | -0,3 | 1,1 | -0,1 | 0,8 |
| Verwaltungsaufwendungen | -182,3 | -145,0 | -149,3 | -476,5 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 6,9 | 11,0 | -3,6 | 14,3 |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | 11,4 | – | 2,7 | 14,1 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 114,5 | 97,6 | 80,3 | 292,5 |
| Summe Aktiva | 24.106 | 19.340 | 16.175 | 59.621 |
| Bemessungsgrundlage (inkl. Marktrisiko) | 18.299 | 12.055 | 12.723 | 43.077 |
| Eigenmittelerfordernis | 1.464 | 964 | 1.018 | 3.446 |
| Durchschnittliche Mitarbeiterzahl | 11.627 | 13.763 | 27.869 | 53.259 |
| Cost/Income Ratio | 59,6% | 56,0% | 55,7% | 57,2% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 1.935 | 1.344 | 1.301 | 4.581 |
| Return on Equity vor Steuern | 23,7% | 29,1% | 24,7% | 25,5% |
| 1.1.–31.3.2006 in € Millionen |
CE | SEE | CIS | Gesamt |
| Zinsüberschuss | 140,1 | 122,5 | 115,7 | 378,2 |
| Kreditrisikovorsorgen | ||||
| -21,0 | -17,0 | -17,4 | -55,4 | |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorge | 119,1 | 105,5 | 98,2 | 322,8 |
| Provisionsüberschuss | 76,9 | 49,7 | 58,5 | 185,0 |
| Handelsergebnis | 9,2 | 13,3 | 7,4 | 29,9 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | -0,8 | -0,6 | -0,4 | -1,9 |
| Verwaltungsaufwendungen | -131,2 | -111,6 | -104,7 | -347,5 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 5,8 | 1,4 | -1,5 | 5,7 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 78,9 | 57,5 | 57,4 | 193,9 |
| Summe Aktiva | 17.551 | 14.327 | 10.105 | 41.983 |
| Bemessungsgrundlage (inkl. Marktrisiko) | 13.741 | 10.128 | 7.926 | 31.796 |
| Eigenmittelerfordernis | 1.099 | 810 | 634 | 2.544 |
| Durchschnittliche Mitarbeiterzahl | 9.769 | 11.981 | 22.030 | 43.780 |
| Cost/Income Ratio | 56,8% | 59,7% | 59,2% | 58,4% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 1.416 | 1.036 | 823 | 3.275 |
| 1.1.–31.3. | 1.1.–31.3. | |
|---|---|---|
| in € Millionen | 2007 | 2006 |
| Zinserträge | 982,2 | 675,0 |
| aus Forderungen an Kreditinstitute | 124,8 | 78,3 |
| aus Forderungen an Kunden | 747,2 | 497,3 |
| aus Finanzumlaufvermögen | 16,3 | 17,7 |
| aus Finanzanlagen | 36,9 | 37,3 |
| aus Leasingforderungen | 47,7 | 36,1 |
| aus derivativen Finanzinstrumenten (non-trading), netto | 9,3 | 8,3 |
| Laufende Erträge aus Anteilsbesitz | 0,2 | 0,0 |
| Zinsähnliche Erträge | 0,7 | 0,4 |
| Zinsen und zinsähnliche Erträge gesamt | 983,1 | 675,5 |
| Zinsaufwendungen | -476,7 | -296,5 |
| für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | -170,5 | -112,9 |
| für Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | -267,1 | -167,8 |
| für verbriefte Verbindlichkeiten | -20,5 | -9,0 |
| für Nachrangkapital | -18,6 | -6,8 |
| Zinsähnliche Aufwendungen | -1,4 | -0,8 |
| Zinsen und zinsähnliche Aufwendungen gesamt | -478,1 | -297,3 |
| Zinsüberschuss | 505,0 | 378,2 |
| 1.1.–31.3. | 1.1.–31.3. | |
|---|---|---|
| in € Millionen | 2007 | 2006 |
| Einzelwertberichtigungen | -27,2 | -43,4 |
| Zuführung zu Risikovorsorgen | -95,2 | -110,5 |
| Auflösung von Risikovorsorgen | 77,1 | 72,3 |
| Direktabschreibungen | -15,1 | -7,4 |
| Eingänge auf abgeschriebene Forderungen | 5,9 | 2,2 |
| Portfolio-Wertberichtigungen | -48,7 | -12,0 |
| Zuführung zu Risikovorsorgen | -104,2 | -37,7 |
| Auflösung von Risikovorsorgen | 55,5 | 25,7 |
| Gesamt | -75,9 | -55,4 |
| 1.1.–31.3. | 1.1.–31.3. | |
|---|---|---|
| in € Millionen | 2007 | 2006 |
| Zahlungsverkehr | 118,8 | 79,4 |
| Kreditbearbeitung und Avalgeschäft | 33,1 | 21,5 |
| Wertpapiergeschäft | 15,5 | 10,0 |
| Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft | 77,6 | 56,2 |
| Sonstige Bankdienstleistungen | 30,1 | 17,8 |
| Gesamt | 275,1 | 185,0 |
| in € Millionen | 1.1.–31.3. 2007 |
1.1.–31.3. 2006 |
|---|---|---|
| Zinsbezogenes Geschäft | 12,5 | 2,4 |
| Währungsbezogenes Geschäft | 16,1 | 26,5 |
| Aktien-/Indexbezogenes Geschäft | 5,8 | 0,9 |
| Sonstiges Geschäft | 1,2 | 0,1 |
| Gesamt | 35,6 | 29,9 |
| in € Millionen | 1.1.–31.3. 2007 |
1.1.–31.3. 2006 |
|---|---|---|
| Ergebnis aus Finanzanlagen | 0,0 | 0,0 |
| Bewertungsergebnis aus Finanzanlagen und Unternehmensanteilen | 0,0 | 0,1 |
| Veräußerungsergebnis aus Finanzanlagen und Unternehmensanteilen | 0,0 | -0,1 |
| Ergebnis aus dem sonstigen Finanzumlaufvermögen | 0,8 | -2,0 |
| Bewertungsergebnis aus Wertpapieren des Finanzumlaufvermögens | 1,0 | -2,3 |
| Veräußerungsergebnis aus Wertpapieren des Finanzumlaufvermögens | -0,2 | 0,3 |
| Bewertungsergebnis aus verbrieften Forderungen | - | 0,1 |
| in € Millionen | 1.1.–31.3. 2007 |
1.1.–31.3. 2006 |
|---|---|---|
| Personalaufwand | -234,4 | -163,7 |
| Sachaufwand | -191,5 | -144,4 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -50,6 | -39,4 |
| Gesamt | -476,5 | -347,5 |
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2007 |
1.1.- 31.3. 2006 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse aus bankfremden Tätigkeiten | 13,8 | 10,0 |
| Aufwendungen aus bankfremden Tätigkeiten | - 9,1 | - 6,4 |
| Ergebnis aus Vermittlung von Dienstleistungen | - 0,3 | 0,1 |
| Ergebnis aus Investment Property | 0,7 | 0,4 |
| Ergebnis aus Operating Leasing | 4,4 | 2,4 |
| Ergebnis aus Hedge Accounting | 0,0 | 0,1 |
| Ergebnis aus sonstigen Derivaten | - 2,6 | 4,0 |
| Ergebnis aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | - 0,3 | - 0,2 |
| Sonstige Steuern | - 10,6 | - 8,5 |
| Erträge aus der Vereinnahmung passiver Unterschiedsbeträge | 12,4 | - |
| Ergebnis aus Dotierung und Auflösung sonstiger Rückstellungen | - 1,9 | 0,8 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 11,3 | 7,3 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | - 3,4 | - 4,4 |
| Gesamt | 14,3 | 5,7 |
Das Ergebnis aus Endkonsolidierungen beinhaltet das Konzernveräußerungsergebnis aus dem Verkauf der SINESCO Kft. in Höhe von € 11,4 Millionen sowie den Endkonsolidierungseffekt des Raiffeisen Non-Government Pension Fund in Höhe von € 2,7 Millionen.
| in € Millionen | 31.3.2007 | 31.12.2006 |
|---|---|---|
| Giro- und Clearinggeschäft | 774 | 1.571 |
| Geldmarktgeschäft | 4.696 | 5.332 |
| Kredite an Banken | 3.155 | 1.241 |
| Angekaufte Forderungen | 56 | 45 |
| Leasingforderungen | 1 | 1 |
| Verbriefte Forderungen | 5 | 13 |
| Gesamt | 8.686 | 8.202 |
| in € Millionen | 31.3.2007 | 31.12.2006 |
|---|---|---|
| Kreditgeschäft | 17.971 | 17.615 |
| Geldmarktgeschäft | 7.709 | 7.089 |
| Hypothekarforderungen | 9.180 | 7.382 |
| Angekaufte Forderungen | 626 | 633 |
| Leasingforderungen | 2.437 | 2.307 |
| Verbriefte Forderungen | 5 | 17 |
| Gesamt | 37.928 | 35.043 |
| in € Millionen | Stand 1.1.2007 |
Änderung Konsolidie rungskreis |
Zu führungen 1)* |
Auflösungen | Verbrauch** | Umbuchung, Währungs differenzen |
Stand 31.3.2007 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einzelwertberichtigungen | 618 | - | 104 | -77 | -14 | -2 | 630 |
| Forderungen an Kunden | 574 | - | 87 | -66 | -14 | -2 | 579 |
| CE | 226 | - | 41 | -24 | -1 | 1 | 242 |
| SEE | 152 | - | 28 | -28 | -9 | -2 | 142 |
| CIS | 194 | - | 17 | -14 | -3 | -1 | 193 |
| Sonstige | 2 | - | - | - | - | - | 2 |
| Außerbil. Verpflichtungen | 44 | - | 18 | -11 | - | - | 51 |
| Portfolio | |||||||
| Wertberichtigungen | 304 | - | 104 | -55 | - | -1 | 352 |
| Forderungen an Kunden | 298 | - | 102 | -55 | - | -1 | 345 |
| Außerbil. Verpflichtungen | 6 | - | 2 | -1 | - | - | 8 |
| Gesamt | 922 | - | 209 | -133 | -14 | -2 | 982 |
* Zuführungen inklusive Direktabschreibungen und Eingängen auf abgeschriebene Forderungen ** Verbrauch enthält Direktabschreibungen und Erträge auf abgeschriebene Forderungen
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über das Kreditportfolio und deren Wertberichtungen:
| 31.3.2007 in € Millionen |
Buchwert | Einzelwert berichti gungen |
Portfolio Wertberichti gungen |
Netto Buchwert |
Einzelwert berichtigte Aktiva |
|---|---|---|---|---|---|
| Kreditinstitute | 8.686 | - | - | 8.686 | - |
| Öffentlicher Sektor | 841 | - | - | 841 | 17 |
| Kommerzkunden - Großkunden | 19.842 | 273 | 115 | 19.454 | 1.213 |
| Kommerzkunden - Small Business | 3.706 | 90 | 12 | 3.604 | 205 |
| Retailkunden - Privatpersonen | 11.291 | 134 | 201 | 10.956 | 191 |
| Retailkunden - Klein- und Mittelbetriebe |
2.155 | 81 | 17 | 2.057 | 185 |
| Sonstige | 92 | - | - | 92 | 2 |
| Gesamt | 46.614 | 579 | 345 | 45.690 | 1.814 |
| 31.12.2006 | Einzelwert berichti |
Portfolio Wertberich |
Netto | Einzelwert berichtigte |
|
|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Buchwert | gungen | tigungen | Buchwert | Aktiva |
| Kreditinstitute | 8.202 | - | - | 8.202 | - |
| Öffentlicher Sektor | 870 | - | - | 870 | 1 |
| Kommerzkunden - Großkunden | 18.019 | 273 | 102 | 17.644 | 1.326 |
| Kommerzkunden - Small Business | 3.658 | 90 | 11 | 3.557 | 190 |
| Retailkunden - Privatpersonen | 10.299 | 130 | 178 | 9.991 | 150 |
| Retailkunden - Klein- und Mittelbetriebe |
2.114 | 81 | 7 | 2.026 | 152 |
| Sonstige | 82 | - | - | 82 | - |
| Gesamt | 43.245 | 574 | 298 | 42.373 | 1.819 |
| in € Millionen | 31.3.2007 | 31.12.2006 |
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 2.119 | 2.285 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 34 | 25 |
| Positive Marktwerte aus derivativen Geschäften | 342 | 313 |
| Forderungen des Handelsbestands | 21 | 59 |
| Als Sicherheit gestellte Wertpapiere, zu deren Verkauf oder Verpfändung der | ||
| Empfänger berechtigt ist | - | 2 |
| Gesamt | 2.516 | 2.684 |
| in € Millionen | 31.3.2007 | 31.12.2006 |
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 1.457 | 955 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 37 | 35 |
| Als Sicherheit gestellte Wertpapiere, zu deren Verkauf und Verpfändung der | ||
| Empfänger berechtigt ist | 7 | 5 |
| Gesamt | 1.500 | 995 |
| in € Millionen | 31.3.2007 | 31.12.2006 |
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 2.601 | 2.719 |
| Unternehmensanteile | 73 | 68 |
| Gesamt | 2.674 | 2.787 |
| in € Millionen | 31.3.2007 | 31.12.2006 |
|---|---|---|
| Firmenwerte | 837 | 839 |
| Software | 164 | 166 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 214 | 216 |
| Gesamt | 1.215 | 1.221 |
| in € Millionen | 31.3.2007 | 31.12.2006 |
|---|---|---|
| Betrieblich genutzte Grundstücke und Gebäude | 498 | 487 |
| Sonstige Grundstücke und Gebäude (investment property) | 11 | 13 |
| Sonstige Sachanlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 430 | 451 |
| Vermietete Leasinganlagen | 117 | 105 |
| Gesamt | 1.056 | 1.056 |
| in € Millionen | 31.3.2007 | 31.12.2006 |
|---|---|---|
| Steuerforderungen | 94 | 95 |
| Forderungen aus bankfremden Tätigkeiten | 65 | 48 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 267 | 243 |
| Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Fair Value Hedge | 4 | 6 |
| Positive Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente des Bankbuchs | 37 | 30 |
| Sonstige Aktiva | 393 | 266 |
| Gesamt | 860 | 688 |
| in € Millionen | 31.3.2007 | 31.12.2006 |
|---|---|---|
| Giro-/Clearinggeschäft | 973 | 981 |
| Geldmarktgeschäft | 5.771 | 5.565 |
| Langfristige Finanzierungen | 8.543 | 7.268 |
| Gesamt | 15.287 | 13.814 |
| in € Millionen | 31.3.2007 | 31.12.2006 |
|---|---|---|
| Sichteinlagen | 15.100 | 14.519 |
| Termineinlagen | 18.456 | 17.309 |
| Spareinlagen | 1.365 | 1.328 |
| Gesamt | 34.921 | 33.156 |
| in € Millionen | 31.3.2007 | 31.12.2006 |
|---|---|---|
| Begebene Schuldverschreibungen | 996 | 843 |
| Begebene Geldmarktpapiere | 76 | 61 |
| Sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 383 | 518 |
| Gesamt | 1.455 | 1.422 |
| in € Millionen | 31.3.2007 | 31.12.2006 |
|---|---|---|
| Steuern | 69 | 61 |
| Garantien und Bürgschaften | 58 | 50 |
| Offene Rechtsfälle | 34 | 34 |
| Unverbrauchter Urlaub | 21 | 21 |
| Restrukturierung | 4 | 3 |
| Sonstige | 56 | 46 |
| Gesamt | 242 | 218 |
| in € Millionen | 31.3.2007 | 31.12.2006 |
|---|---|---|
| Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente | 349 | 364 |
| Tag-/Festgelder des Handelsbestands | 137 | 122 |
| Gesamt | 487 | 486 |
| in € Millionen | 31.3.2007 | 31.12.2006 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus bankfremden Tätigkeiten | 103 | 79 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 166 | 133 |
| Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Fair Value Hedge | - | 1 |
| Negative Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente | 23 | 20 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 682 | 533 |
| Gesamt | 974 | 766 |
| in € Millionen | 31.3.2007 | 31.12.2006 |
|---|---|---|
| Nachrangige Verbindlichkeiten | 817 | 821 |
| Ergänzungskapital | 601 | 595 |
| Gesamt | 1.418 | 1.416 |
| in € Millionen | 31.3.2007 | 31.12.2006 |
|---|---|---|
| Konzern-Eigenkapital | 3.979 | 2.804 |
| Gezeichnetes Kapital | 434 | 434 |
| Kapitalrücklagen | 1.391 | 1.390 |
| Gewinnrücklagen | 2.153 | 980 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 193 | 1.182 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 666 | 604 |
| Gesamt | 4.837 | 4.590 |
| in € Millionen | 31.3.2007 | 31.12.2006 |
|---|---|---|
| Eventualverpflichtungen | 3.973 | 3.676 |
| Kreditrisiken | 9.002 | 9.361 |
Die Raiffeisen International bildet als Tochterunternehmen der RZB keine eigene Kreditinstitutsgruppe nach österreichischem Bankwesengesetz (BWG) und unterliegt daher als Konzern nicht selbst aufsichtsrechtlichen Bestimmungen. Die nachfolgenden Werte gehen aber in die RZB-Kreditinstitutsgruppe ein. Sie haben nur Informationscharakter. Die Eigenmittel der Raiffeisen International gemäß österreichischem Bankwesengesetz setzen sich wie folgt zusammen:
| in € Millionen | 31.3.2007 | 31.12.2006 |
|---|---|---|
| Tier 1-Kapital (Kernkapital) | 3.725 | 3.705 |
| Tier 2-Kapital (ergänzende Eigenmittel) | 860 | 808 |
| Abzugsposten Beteiligungen Kredit-/Finanzinstitute | -23 | -24 |
| Anrechenbare Eigenmittel | 4.562 | 4.489 |
| Tier 3-Kapital (kurzfristige nachrangige Eigenmittel) | 32 | 24 |
| Gesamte Eigenmittel | 4.594 | 4.513 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 3.446 | 3.284 |
| Eigenmittelüberdeckung | 1.148 | 1.229 |
| Überdeckungsquote | 33,3% | 37,4% |
| Kernkapitalquote (Tier 1), Bankbuch | 9,3% | 9,8% |
| Kernkapitalquote (Tier 1), inklusive Marktrisiko | 8,6% | 9,0% |
| Eigenmittelquote | 10,7% | 11,0% |
Das gesamte Eigenmittelerfordernis setzt sich wie folgt zusammen:
| in € Millionen | 31.3.2007 | 31.12.2006 |
|---|---|---|
| Risikogewichtete Bemessungsgrundlage gemäß § 22 BWG | 40.041 | 38.002 |
| hievon 8 Prozent Mindesteigenmittelerfordernis | 3.203 | 3.040 |
| Eigenmittelerfordernis für das Wertpapierhandelsbuch gemäß § 22b BWG | 134 | 137 |
| Eigenmittelerfordernis für die offene Devisenposition gemäß § 26 BWG | 109 | 107 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 3.446 | 3.284 |
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (im Sinne von Vollzeitäquivalenten) stellt sich wie folgt dar:
| 1.1.–31.3. | 1.1.–31.3. | |
|---|---|---|
| Vollzeitäquivalente | 2007 | 2006 |
| CE | 11.581 | 9.702 |
| SEE | 13.709 | 11.924 |
| CIS | 27.760 | 21.977 |
| Österreich | 209 | 177 |
| Gesamt | 53.259 | 43.780 |
| 5. Juni | Hauptversammlung |
|---|---|
| 13. Juni | Ex-Dividendentag und Dividendenzahltag |
| 26. Juli | Beginn der Quiet Period |
| 9. August | Zwischenbericht 1. Halbjahr, Conference Call |
| 25. Oktober | Beginn der Quiet Period |
| 8. November | Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal, Conference Call |
Medieninhaber: Raiffeisen International Bank-Holding AG, Am Stadtpark 9, 1030 Wien, Österreich Redaktion: Investor Relations Redaktionsschluss: 8. Mai 2007 Herstellungsort: Wien Internet: www.ri.co.at Der Bericht ist auch auf Englisch erhältlich.
Anfragen an Investor Relations Anfragen an Public Relations E-Mail: [email protected] E-Mail: [email protected] Internet: www.ri.co.at → Investor Relations Internet: www.ri.co.at → Public Relations Telefon: +43 (1) 71 707 2089 Telefon: +43 (1) 71 707 1504
Einige wenige Marktteilnehmer neigen dazu, aus Aussagen zur zukünftig erwarteten Entwicklung Ansprüche abzuleiten und diese gerichtlich geltend zu machen. Die gelegentlich erheblichen Auswirkungen dieses Vorgehens auf die betroffene Gesellschaft und ihre Anteilseigner führen dazu, dass sich viele Unternehmen bei Aussagen über Erwartungen an die zukünftige Entwicklung auf das gesetzlich geforderte Minimum beschränken. Raiffeisen International sieht Quartalsberichte jedoch nicht nur als Verpflichtung, sondern möchte die Chance zur offenen Kommunikation nutzen. Damit dies auch weiterhin möglich ist, betonen wir: Die in diesem Bericht enthaltenen Prognosen, Planungen und zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf dem Wissensstand und der Einschätzung der Raiffeisen International zum Zeitpunkt der Erstellung. Wie alle Aussagen über die Zukunft unterliegen sie Risiken und Unsicherheitsfaktoren, die im Ergebnis auch zu erheblichen Abweichungen führen können. Für den tatsächlichen Eintritt von Prognosen und Planungswerten sowie zukunftsgerichteten Aussagen kann keine Gewähr geleistet werden. Wir haben diesen Quartalsbericht mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und die Daten überprüft. Rundungs-, Übermittlungs-, Satz- oder Druckfehler können wir dennoch nicht ausschließen. Dieser Quartalsbericht wurde in deutscher Sprache verfasst. Der Quartalsbericht in englischer Sprache ist eine Übersetzung des deutschen Berichts. Allein die deutsche Version ist die authentische Fassung.
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