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Oberbank AG

Interim / Quarterly Report Aug 29, 2007

781_ir_2007-08-29_67538c47-1410-41df-be40-fa17ca3c4c0a.pdf

Interim / Quarterly Report

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www.oberbank.at

AKTIONÄRSREPORT 1. Halbjahr 2007

O B ER BAN K IM Ü B ER BLI CK

Erfolgszahlen in Mio. E 1. Hj. 2007 +/- 1. Hj. 2006
Zinsergebnis 133,2 20,4% 110,6
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -33,3 21,5% -27,4
Provisionsergebnis 51,8 6,6% 48,6
Verwaltungsaufwand -97,8 4,4% -93,7
Betriebsergebnis 90,1 30,6% 69,0
Jahresüberschuss vor Steuern 56,2 21,6% 46,2
Konzernjahresüberschuss 49,8 21,5% 41,0
Bilanzzahlen in Mio. E 30.6.2007 +/- 31.12.2006
Bilanzsumme 14.110,1 6,7% 13.221,8
Forderungen an Kunden nach Risikovorsorgen 8.566,1 7,5% 7.969,3
Primärmittel 8.330,8 9,5% 7.605,4
hievon Spareinlagen 2.723,8 3,4% 2.633,5
hievon verbriefte Verbindlichkeiten inkl. Nachrangkapital 1.597,9 6,9% 1.494,7
Eigenkapital 863,6 3,8% 831,7
Betreute Kundengelder 16.370,4 7,0% 15.304,3
Eigenmittel nach BWG in Mio. E 30.6.2007 +/- 31.12.2006
Bemessungsgrundlage 10.117,9 7,0% 9.457,6
Eigenmittel 1.224,6 1,7% 1.204,6
hievon Kernkapital (Tier I) 670,4 0,1% 669,4
Eigenmittelüberschuss 412,3 -7,6% 446,0
Kernkapitalquote in  % 6,63 -0,45 7,08
Gesamtkapitalquote in  % 12,10 -0,64 12,74
Unternehmenskennzahlen in  % 1. Hj. 2007 +/- 1. Hj. 2006
Return on Equity vor Steuern (Eigenkapitalrendite) 13,34 0,55 12,79
Return on Equity nach Steuern 11,84 0,50 11,34
Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) 52,2 -3,80 56,0
Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) 25,0 0,30 24,7
Ressourcen 1. Hj. 2007 +/- 1. Hj. 2006
Durchschnittlich gewichteter Mitarbeiterstand 1.866 135 1.731
Anzahl der Geschäftsstellen 118 8 110

LAGE DES OBERBANK-KONZERNS im ersten Halbjahr 2007

Sehr geehrte Aktionäre, Kunden und Geschäftspartner der Oberbank!

Nach dem bereits sehr positiven Verlauf des ersten Quartals können wir Ihnen auch ein ausgezeichnetes erstes Halbjahr 2007 präsentieren. Unser Betriebsergebnis verbesserten wir um € 21,1 Mio bzw. 30,6% auf € 90,1 Mio, den Periodenüberschuss vor Steuern um € 10,0 Mio bzw. 21,6% auf € 56,2 Mio im Vergleich zur Vorjahresperiode.

Beim Kreditvolumen setzten wir unser Wachstum fort und steigerten unsere Kundenforderungen um 11,3% auf € 8.745 Mio. Unseren Liquiditätspolster, die Primäreinlagen, erhöhten wir um 13,2% auf € 8.331 Mio.

Im Firmenkundengeschäft konnten wir auf Grund unserer Auslands- und Investitionskompetenz unsere Marktanteile weiter ausbauen. Im Privatkundengeschäft, wo wir konsequent auf hohe Beratungsqualitätsetzen, haben wir 15.000 Neukunden gewonnen – insgesamtschenken uns bereits über 260.000 Privatkunden das Vertrauen. Unsere jüngeren Geschäftsfelder Private Banking und Equity-Finanzierung entwickeln sich herausragend. Ganz besonders freut es uns, dass wir durch die Eröffnung unserer ersten Ungarn-Filiale in Budapest im April dieses Jahres nunmehr bereits in vier Ländern mit Vollbankfilialen vertreten sind.

Im zweiten Halbjahr 2007 wollen wir unseren Wachstumskurs durch die Eröffnung neuer Filialen zielstrebig fortsetzen. Mit dem Kreditrisiko sind wir zufrieden und gehen von einer weiteren konstanten Verbesserung aus. Beim Kreditvolumen und den Primäreinlagen erwarten wir, dass die erfreuliche Entwicklung anhält und beim Ergebnis streben wir eine nochmalige Steigerung des Rekordergebnisses aus dem Jahr 2006 an. Das sehr erfreuliche erste Halbjahr gibt uns die Zuversicht, dass wir unsere ambitionierten Ziele für 2007 erreichen werden.

Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA

DIE OBERBANK-AKTIEN

Beide Oberbank Aktien erreichten im ersten Halbjahr 2007 neue Höchststände. Der Wert der Oberbank Stammaktie erhöhte sich von € 105,10 Ende 2006 um 28,0% auf € 134,55 zum 30.6.2007. Im selben Zeitraum konnte die Vorzugsaktie von € 90,50 auf € 124,50 zulegen – dasist eine Steigerung um 37,6%. Die Marktkapitalisierung betrug zum 30.6.2007 € 1.195,5 Mio.

Gegenüber dem ersten Halbjahr 2006 stieg die Oberbank-Stammaktie um 35,0%, die Oberbank-Vorzugsaktie um 48,3%. Das annualisierte IFRS-Ergebnis je Aktie verbesserte sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2006 von € 9,53 auf € 11,17. Das Kurs/Gewinn-Verhältnis der Stammaktie betrug damit zum 30.6.2007 12,0, jenes der Vorzugsaktie 11,1 nach 10,5 bzw. 8,8 zum 30.6.2006.

neue höchststände der oberbank-aktien.

AUSGEZEICHNETE ERTRAGSENTWICKLUNG SETZT SICH FORT

Im ersten Halbjahr 2007 setzte der Oberbank-Konzern seine ausgezeichnete Ertragsentwicklung aus 2006 fort. Der Periodenüberschuss vor Steuern konnte im Vergleich zum 1.1.-30.6.2006 um € 10,0 Mio auf € 56,2 Mio gesteigert werden. Das entspricht einem Zuwachs um 21,6%.

Das Zinsergebnis wuchs um 20,4% auf € 133,2 Mio im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Diese Zunahme ist auf das gestiegene Geschäftsvolumen und auf höhere Erträge unserer At-Equity-Beteiligungen zurückzuführen. Der Anstieg der Risikovorsorgen resultiert weitgehend aus zusätzlichen Vorsorgen gem. IAS 39.

Das Provisionsergebnis konnte im selben Zeitraum um 6,6% auf € 51,8 Mio gesteigert werden.

Das Handelsergebnis verzeichnete in den ersten 6 Monaten 2007 einen Rückgang um 16,7% auf € 3,0 Mio.

Der sonstige betriebliche Erfolg reduzierte sich auf € -0,7 Mio auf Grund eines Einmaleffektes aus der Bewertung von Finanzinstrumenten.

Der Verwaltungsaufwand stieg um 4,4% auf € 97,8 Mio. Der Anstieg ist zum einen auf den erhöhten Personalaufwand, zum anderen auf eine Zunahme des Sachaufwandes als Folge von verstärkten Expansionsaktivitäten zurückzuführen.

UNTERNEHMENSKENNZAHLEN ERNEUT VERBESSERT

Im ersten Halbjahr 2007 konnten wir unsere maßgeblichen Unternehmenskennzahlen erneut verbessern. Derstarke Anstieg des Periodenüberschusses bewirkte – trotzwesentlich höherem Eigenkapital – eine Steigerung des RoE vor Steuern auf 13,3% nach 12,8% im Vergleichszeitraum 1.1.-30.6.2006. Die Cost-Income-Ratio verbesserte sich von 56,0 auf 52,2. Bedingt durch das starke Wachstum unserer Kundenforderungen reduzierte sich die Gesamtkapitalquote von 12,81% auf 12,10%, die Kernkapitalquote von 6,92% auf 6,63%.

Cost-income-ratio auf 52,2% verbessert.

Kennzahlen der Oberbank-Aktien 1.Hj. 2007 1. Hj. 2006
Anzahl Stamm-Stückaktien 7.960.000 7.960.000
Anzahl Vorzugs-Stückaktien 1.000.000 1.000.000
Höchstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in E 134,55/126,00 99,70/92,00
Tiefstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in E 105,30/90,50 84,88/66,70
Schlusskurs Stamm-/Vorzugsaktie in E 134,55/124,50 99,70/83,97
Marktkapitalisierung in Mio. E 1.195,5 877,6
IFRS-Ergebnis pro Aktie in E
annualisiert
11,17 9,53
Kurs-/Gewinn-Verhältnis Stammaktie 12,0 10,5
Kurs-/Gewinn-Verhältnis Vorzugsaktie 11,1 8,8

Periodenüberschuss um 21,6% auf E 56,2 Mio. gesteigert.

DIE GESCHÄF TSFELDER im ersten Halbjahr 2007

Segment
Firmenkunden
Beträge in Mio. E 1. Hj. 2007 1. Hj. 2006 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 57,2 53,8 3,4 6,3
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -28,6 -24,0 -4,6 19,2
Provisionsergebnis 26,0 24,8 1,2 4,8
Handelsergebnis 1,3 0,2 1,1 > 100,0
Verwaltungsaufwand -42,4 -40,0 -2,4 6,0
Sonstiger betrieblicher Erfolg 0,9 0,9 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 14,4 15,7 -1,3 -8,3
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 6.959,0 6.231,6 727,4 11,7
Ø zugeordnetes Eigenkapital 531,2 454,0 77,2 17,0
Return on Equity (RoE) 5,4% 6,9% -1,5 PP
Cost-Income-Ratio 49,7% 50,2% -0,5 PP

Steigerung des Zinsergebnisses

Die Ergebnissteigerung beim Zinsergebnis resultiert aus der erfreulichen Entwicklung des Geschäftsvolumens. Die Risikovorsorgen stiegen auf Grund von zusätzlichen Vorsorgen gem. IAS 39 an. Das Provisionsergebnisist auf Grund von höheren Garantie- und Zahlungsverkehrsprovisionen gestiegen, während das Handelsergebnis wegen Devisenkursgewinnen im Leasing-Teilkonzern zunahm.

2.900 neue Firmenkunden gewonnen

Auch im ersten Halbjahr 2007 konnte der positive Trend bei den Neukunden fortgesetzt werden und rund 2.900 neue Firmenkunden gewonnen werden. Bereits mehr als ein Drittel davon kommen aus den neuen Märkten Bayern und Tschechien.

Insgesamt betreut die Oberbank per 30.6.2007 in vier Ländern rund 33.300 Firmenkunden.

Marktanteile bei geförderten Investitionskrediten deutlich ausgebaut

Die Oberbank konnte im das anhaltend gute Investitionsklima nutzen und ihre Kernkompetenz in der Finanzierung von Exportgeschäften und Investitionen weiter ausbauen. Das gesamte Kreditvolumen an Firmenkunden stieg gegenüber 30.06.2006 um 11,6 % auf € 7.114,4 Mio an. Im Geschäftsfeld der geförderten Investitionskredite konnte das Finanzierungsvolumen von € 258,8 Mio per 30.6.2006 um 22,2% auf € 316,2 Mio per 30.6.2007 gesteigert werden - trotz der tendenziellen Verlagerung von den zinsbegünstigten Krediten zu Investitionszuschüssen und Eigenkapitalsurrogaten. Besondere Bedeutung kommt dabei nach wie vor den speziell für Mittelstand und Industrie interessanten ERP-Krediten zu. In diesem Segment konnte die Oberbank ihren österreichweiten Marktanteil von 15% per 30.6.2006 auf 22% per 30.6.2007 ausbauen.

Im Bereich der geförderten Finanzierung von Auslandsinvestitionen österreichischer Unternehmen konnten wir das Kreditvolumen im 1. Halbjahr 2007 trotz gestiegenem Zinsniveau um 35% steigern. Investitionen wurden vor allem in den unmittelbaren Nachbarländern Deutschland, Schweiz und Tschechien getätigt. Aber auch Investitionen in den neuen und künftigen EU-Mitgliedsstaaten sowie in den asiatischen Schwelleländern treffen auf ein verstärktes Interesse.

Erfreuliche Entwicklung der Exportfinanzierungen

Im Bereich der geförderten Exportfinanzierungen veranlassten das aktuelle Zinsniveau und die ausgezeichnete Liquiditätslage der Unternehmen eine Vielzahl von Groß-Kreditnehmern zu einer Rücklösung der geförderten Exportkredite. Die Oberbank schaffte es erfreulicherweise, das Geschäftsvolumen trotz dieses Trends zu steigern und damit gleichzeitig Marktanteile im Segment KRR-Kredite zurück zu gewinnen.

Bei den für exportierende KMU relevanten Exportfondskrediten konnten wir unser Ausleihungsvolumen um 7,7% gegenüber dem 1. Halbjahr 2006 merklich ausbauen und unseren österreichweiten Marktanteil mit 10,2% absichern.

Leasing weiter auf Wachstumskurs

Bei den kommerziellen Leasingfinanzierungen konnten zum Ende des zweiten Quartals (Leasing-Teilkonzern: 31.3.2007) die Barwerte der Leasingforderungen um 26,7% auf € 834,0 Mio gesteigert werden. Das Neugeschäftsvolumen stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,5% auf € 176,6 Mio.

"Oberbank Payment Area" auf 4 Länder erweitert

Mit der Eröffnung der Oberbank Budapest am 1.4.2007 umfasst die "Oberbank Payment Area" nun vier Länder: Österreich, Deutschland, Tschechien, Ungarn. Damit gemeint ist eine Plattform, in der Zahlungsverkehrs-Lösungen für vier Länder aus einer Hand angeboten werden. Unsere Kunden haben dadurch nicht nur Kostenvorteile beim Zahlungsverkehr, sondern können ihre Dispositionen noch komfortabler abwickeln und genießen Beratung und Betreuung aus einer Hand ohne Sprachbarriere.

Im Bereich des immer stärker nachgefragten Cash Poolings größerer Unternehmen und Konzerne unterstützt die Oberbank ihre Kunden durch ein Angebot von bank- und länderübergreifenden Cash Pooling-Lösungen sowie bei technischen, organisatorischen und rechtlichen Fragen.

Auch im Dokumenten- und Garantiegeschäft ist die gute konjunkturelle Entwicklung zu spüren. Durch die Optimierung der Vertriebsunterstützung und die Konzentration auf Neukundengewinnung im Akkreditiv- und Inkassogeschäft konnten sowohl Auftragsvolumen als auch Stückzahlen gesteigert werden.

Oberbank erfüllt Ansprüche an ein modernes Zins- und Währungsmanagement

An den Währungsmärkten sorgten höhere Kursschwankungen der Wechselkurse im ersten Halbjahr 2007 weiterhin für eine rege Nachfrage nach Währungsabsicherungsstrategien. Die Oberbank verzeichnete sowohl im Devisentermin- als auch im Devisenoptionsgeschäft zweistellige Steigerungsraten. Parallel dazu setzten sich im Kundengeschäft die Aktivitäten im Bereich der sogenannten "Carry Trades", also Währungstransaktionen mit Währungen, die hohe Zinsdifferenzen zueinander aufweisen, unverändert stark fort. Steigende Kapitalmarktzinsen sorgten im zweiten Quartal 2007 für größere Zinsrisiken, die einer Absicherung bedürfen. Der Abteilung Direktkundenbetreuung gelang es, mit modernen Zins- und Devisenprodukten die Ansprüche unserer Firmenkunden an ein optimales Zins- und Währungsmanagement zu erfüllen.

Segment
Privatkunden
Beträge in Mio. E 1. Hj. 2007 1. Hj. 2006 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 30,8 24,9 5,9 23,7
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -4,7 -4,6 -0,1 2,2
Provisionsergebnis 25,8 23,8 2,0 8,4
Handelsergebnis 0,0 0,0 0,0
Verwaltungsaufwand -39,0 -40,8 1,8 -4,4
Sonstiger betrieblicher Erfolg 1,2 1,4 -0,2 -14,3
Periodenüberschuss vor Steuern 14,1 4,7 9,4 >100,0
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 1.200,0 1.103,2 96,8 8,8
Ø zugeordnetes Eigenkapital 91,6 80,4 11,2 13,9
Return on Equity (RoE) 30,9% 11,8% 19,1 PP
Cost-Income-Ratio 67,5% 81,4% -13,9 PP

Zuwächse beim Zins- und Provisionsergebnis

Die Verbesserung im Zinsergebnisresultiert aus dem gestiegenenGeschäftsvolumen, vor allem im Spar- und Privatkontengeschäft und dem im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegenen Zinsniveau. Das Wachstum im Provisionsergebnis wurde vor allem durch das gute Wertpapiergeschäft getragen, aber auch das Privatkontogeschäft trug zur positiven Entwicklung bei. Die Risikovorsorgen im Privatkundengeschäft stiegen volumensbedingt leicht an.

15.000 neue Privatkunden gewonnen

Im Privatkundengeschäft konnten wir das gute Umfeld nutzen und im ersten Halbjahr 2007 rund 15.000 neue Privatkunden gewinnen. Per 30.6.2007 werden über 260.000 Privatkunden von der Oberbank betreut.

Betreutes Kundenvermögen übersteigt 16 Mrd Grenze

Das klassische Sparbuch erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Durch innovative Sparprodukte und eine attraktive Konditionenpolitik konnte die Oberbank die Spareinlagen im ersten Halbjahr 2007 um € 130,4 Mio bzw 5,0% auf insgesamt € 2.763,9 Mio gegenüber dem Stand per 31.12.2006 erhöhen. Insgesamt beliefen sich die betreuten Kundengelder, das sind die Primäreinlagen und das Depotvolumen unserer Kunden, per 30.6.2007 auf € 16,4 Mrd. Davon entfallen € 8,3 Mrd auf Primärmittel und € 8,1 Mrd auf Depotvolumen der Kunden.

Gute Börsestimmung forciert Wertpapiergeschäft

Das Wertpapiergeschäft lieferte auch im 1. Halbjahr 2007 Zuwächse auf bereits sehr hohem Niveau. Unterstützt durch die gute Börsestimmung und neue "intelligente" Veranlagungsprodukte durchstieß das Volumen unserer Kundendepots erstmals die Grenze von € 8,0 Mrd.

Im Umfeld positiver internationaler Börsen verzeichneten wir ein starkes Geschäft mit Einzelaktien, insbesondere bei tradingorientierten Kunden. Die im Rahmen unserer Private Banking Aktivitäten angebotene Dienstleistung Brokerage wird den Anforderungen unserer Kunden diesbezüglich besonders gerecht. Mit dem Oberbank New Energy Garant wurde überdies ein Strukturiertes Produkt erfolgreich angeboten, das ein Investment in erneuerbare Energien ohne Kapitalrisiko am Laufzeitende ermöglicht. Stark nachgefragt waren auch Geldmarktfloater, die einen probaten Schutz gegen steigende Zinsen darstellen.

Im Bereich Private Banking verstärkten wir die Öffentlichkeitsarbeit und stellen eine wachsende Marktwahrnehmung in diesem strategisch wichtigen Segment fest. Für den Rest des Jahres steht die Neukundenakquisition im Mittelpunkt unserer Aktivitäten.

Trend zu höherwertigen und innovativen Lösungen

Auch das Fondsgeschäft profitierte von der guten Performance der Börsen. In diesem Umfeld werden verstärkt Innovationsprodukte nachgefragt. Durch "intelligente" Fonds-Lösungen mit Absicherungsstrategien und Innovationsprodukten mit verschiedenen Assetklassen (Anleihen, Aktien, Gold, Rohstoffe, Immobilien, Hedgefonds) konnte das Fondsvolumen der 3 Banken-Generali Fondsgesellschaft per 30.6.2007 um € 30,0 Mio auf € 5,8 Mrd gesteigert werden. Auch der 3 Banken Nachhaltigkeitsfonds, der unter anderem die Bereiche Umwelt und Klimaschutz abdeckt, stieß auf großes Anlegerinteresse.

Hypothekardarlehen treiben Privatfinanzierungsgeschäft

Der Bestand an Privatkrediten ist im Jahresvergleich um 10,4% auf € 1.697,1 Mio per 30.6.2007 gestiegen. Dieser erfreuliche Zuwachs ist in erster Linie auf den Anstieg der langfristigen, hypothekarisch besicherten Darlehen um 13,2% auf € 705,9 Mio und auf den Anstieg der Fremdwährungskredite um 12,1% auf € 603,1 Mio zurückzuführen. Regional betrachtet resultieren die Steigerungen zu einem Gutteil aus unseren Wachstumsmärkten Wien, Niederösterreich, Bayern und Tschechien.

Expansion steigert Zuwächse bei den Privatkonten

Die Expansion in den neuen Märkten trägt auch in der Sparte Privatkonto wesentlich zur positiven Entwicklung bei. Der Bestand an Privatkonten konnte im ersten Halbjahr 2007 um über 2.400 Stück gesteigert werden und liegt per 30.6.2007 bei 152.068 Stück. Die Dynamik des Wachstums konnte damit nochmals gesteigert werden. Die Aufnahme der Geschäftstätigkeit in Ungarn sowie die seit Mai 2007 laufende Kampagne zur Gewinnung neuer Privatkonten in Österreich und Tschechien werden der Privatkontoentwicklung im zweiten Halbjahr zusätzlich Schwung verleihen.

Bausparen erobert Marktanteile zurück

Bausparverträge zählen seit langem zu den beliebtesten Sparformen der Österreicher. Die leicht rückläufige Trendentwicklung der letzten Jahre wurde mit Anhebung der Bausparprämie von 3,0% auf 3,5% gestoppt. Seit Jahresbeginn 2007 steigt damit das Interesse am Bausparen wieder deutlich an. In der Oberbank wurden im ersten Halbjahr 2007 5.025 neue Bausparverträge abgeschlossen, das ist ein Zuwachs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19,5%.

Starke Nachfrage nach staatlich geförderter Zukunftsvorsorge

Im Rahmen des 3 Banken Versicherungs-Service konnte insbesondere die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge erfolgreich vertrieben werden. Auch im Bereich der Risikoversicherungen, die in erster Linie mit Privatkrediten in Zusammenhang stehen, wurde im ersten Halbjahr 2007 eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erzielt, während sich bei Kapitalversicherungen der allgemeine Trend zu kurzfristigen Veranlagungsformen bemerkbar macht.

Segment
Financial
Markets
Beträge in Mio. E 1. Hj. 2007 1. Hj. 2006 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 45,2 31,8 13,4 42,1
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft 0,0 1,3 -1,3 -100,0
Provisionsergebnis 0,0 0,0 0,0
Handelsergebnis 1,7 3,4 -1,7 -50,0
Verwaltungsaufwand -1,9 -2,5 0,6 -24,0
Sonstiger betrieblicher Erfolg -3,0 0,9 -3,9 >-100,0
Periodenüberschuss vor Steuern 42,0 34,9 7,1 20,3
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 2.866,4 2.583,1 283,3 11,0
Ø zugeordnetes Eigenkapital 218,8 188,2 30,6 16,3
Return on Equity (RoE) 38,4% 37,1% 1,3 PP
Cost-Income-Ratio 4,3% 6,9% -2,6 PP

Steigerung des Zinsergebnisses

Im Segment Financial Markets stieg das Zinsergebnis vor allem durch verbesserte Ergebnisse bei unseren At-Equity-Beteiligungen. Das Handelsergebnis verringerte sich auf Grund des Wegfalls eines Sondereffektes im Vergleichszeitraum und auf Grund höherer Refinanzierungskosten bei Wertpapieren des Handelsbestandes. Ein Rückgang des sonstigen betrieblichen Erfolges führte dazu, dass der Periodenüberschuss im Vergleich zum 30.6.2006 nur unterproportional anstieg.

Neuausrichtung der Abteilung "Global Financial Markets"

Mit Wirkung ab 1.4.2007 wurden die bisherigen Geschäftsabteilungen Treasury & Handel und International Relations & Financial Institutions zur neuen Abteilung Global Financial Markets (GFM) verschmolzen. Die Hintergründe dafür waren sowohl die Nutzung von Synergieeffekten als auch die Optimierung der Auslandskompetenz. Die angepasste Auslandsstrategie geht jetzt noch stärker mit der Expansionspolitik der Oberbank konform, forciert die neuen Märkte und nutzt auch die Möglichkeiten der Liquiditätsbeschaffung und der nachhaltigen Liquiditätssicherung auf den internationalen Finanzmärkten.

Hohe Nachfrage nach eigenen Emissionen

Auf Grund der verstärkten Nachfrage nach unseren strukturierten eigenen Emissionen stiegen die verbrieften Verbindlichkeiten gegenüber dem 30.6.2006 um 15,2% auf € 1.070,4 Mio an.

Eigenmittel

Die konsolidiertenKonzern-Eigenmittel lautOeNB-Monatsausweis beliefen sich zum30.6.2007 auf € 1.224,6 Mio. Die erforderlichen Eigenmittel betrugen € 812,3 Mio. Daraus ergibtsich ein Eigenmittelüberschuss von € 412,3 Mio.

RISIKO

Die Risikopolitik der Oberbank berücksichtigt die Risikosituation aller Geschäftsbereiche einschließlich der neuen Märkte. Das Risikomanagement stellt auf die Sicherheit der anvertrauten Kundengelder, das Halten der Eigenmittel und die Gewährleistung der Liquidität ab.

Die bedeutendste Risikokategorie bildet das Adressenausfallsrisiko. Diesem Risiko tragen wir durch die Dotation von entsprechenden Vorsorgen in der Bilanz Rechnung. Bei der Bonitätsbeurteilung und in der Sicherheitenpolitik können wir auf ein jahrzehntelanges Know-how und Expertenrating zurückgreifen. Darüber hinaus sorgen unser regionales Geschäftsmodell, ein professionelles Kredit-Managementsowie die ausgewogene Verteilung des Gesamtobligos auf die einzelnen Kundensegmente dafür, dass das Ausmaß dieser Risikoklasse auf den Gesamterfolg der Oberbank überschaubar bleibt. Somit gehen wir auch für das Restjahr 2007 davon aus, dass sich keine außergewöhnlichen Ausfallsrisiken ergeben.

Die übrigen Risikokategorien bestehen aus dem Beteiligungsrisiko (potenzielle Wertverluste bzw. Erträgnisausfälle in unserem Beteiligungsportfolio), dem Marktrisiko (mögliche Verluste durch sich ändernde Zinssätze, Devisen- oder Aktienkurse), dem operationalen Risiko und dem Liquiditätsrisiko. Dazu hat die Oberbank ein permanentes Risikocontrolling, ein strenges Prozessmanagement sowie andere effiziente Kontroll- und Steuerungsinstrumente installiert. Von der Subprime-Krise am US-Immobilienmarkt sind wir auf Grund unserer sehr vorsichtigen und regional orientierten Veranlagungspolitik nicht betroffen. Somit rechnen wir auch für das Restjahr 2007 damit, dass in diesen Risikokategorien keine ungewöhnlichen Risikofälle auftreten werden.

AUSBLICK 2007: NEUERLICHES REKORDERGEBNIS IN AUSSICHT

Für das Gesamtjahr 2007 gehen wir davon aus, dass sich die gute Geschäftsentwicklung des ersten Halbjahres fortsetzen wird. Wir werden unsere Expansionsstrategie konsequent weiter verfolgen und im Laufe desJahres 2007 noch weitere Filialen in unseren neuen Märkten Bayern, Tschechien sowie in Wien eröffnen. In Ungarn wollen wir auf der guten Entwicklung der ersten Monate aufbauen und weiteres Terrain gewinnen.

Sowohl im Firmenkunden- als auch im Privatkundengeschäft sollte 2007 ein Wachstum in der Größenordnung des Jahres 2006 erzielt werden. Obwohl die starke Expansion auch einen erhöhten Verwaltungsaufwand verursachen wird, so zeichnet sich dennoch für das Gesamtjahr 2007 aus heutiger Sicht erneut ein Rekordergebnis ab.

3 BANKEN GRUPPE IM ERSTEN HALBJAHR 2007

Alle drei Häuser konnten im ersten Halbjahr 2007 ihren Wachstumskurs fortsetzen und deutliche Zuwächse im Geschäftsvolumen und im Ergebnis verzeichnen. Auch die Renditekennziffer "Return on Equity" konnte gesteigert werden.

Die zusammengerechnete Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Jahresende 2006 um 6,0% auf € 27,4 Mrd. Zum 30.6.2007 betrieben die 3 Banken zusammen 210 Filialen und beschäftigten im ersten Halbjahr durchschnittlich 3.481 Mitarbeiter.

Konzern-Zwischenabschluss nach IFRS Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung für das 2. Quartal 2007

2. Qu. 2007 2. Qu. 2006 Veränderung Veränderung
in Mio. C in Mio. C in Mio. C in %
1. Zinsen und ähnliche Erträge 169,7 127,7 42,0 32,9
2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -102,2 -70,8 -31,4 44,4
ZINSERGEBNIS 67,5 56,9 10,6 18,6
3. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -17,4 -14,3 -3,1 21,7
4. Provisionserträge 28,3 25,8 2,5 9,7
5. Provisionsaufwendungen -2,7 -2,4 -0,3 12,5
PROVISIONSERGEBNIS 25,6 23,4 2,2 9,4
6. Handelsergebnis 1,1 -0,9 2,0 >100,0
7. Verwaltungsaufwand -49,7 -47,8 -1,9 4,0
8. Sonstiger betrieblicher Erfolg 0,6 3,6 -3,0 -83,3
PERIODENÜBERSCHUSS VOR STEUERN 27,7 20,9 6,8 32,5
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag -2,7 -1,4 -1,3 92,9
PERIODENÜBERSCHUSS NACH STEUERN 25,0 19,5 5,5 28,2
10. Fremdanteil am Periodenüberschuss 0,0 0,0 0,0 0,0
KONZERNPERIODENÜBERSCHUSS 25,0 19,5 5,5 28,2

Konzern-Zwischenabschluss nach IFRS Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung für das 1. Halbjahr 2007

1. Hj. 2007
in Mio. C
1. Hj. 2006
in Mio. C
Veränderung
in Mio. C
Veränderung
1. Zinsen und ähnliche Erträge 327,5 246,0 81,5 in %
33,1
2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -194,3 -135,4 -58,9 43,5
ZINSERGEBNIS (1) 133,2 110,6 22,6 20,5
3. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft (2) -33,3 -27,4 -6,0 21,8
4. Provisionserträge 57,4 53,6 3,8 7,1
5. Provisionsaufwendungen -5,6 -4,9 -0,6 12,6
PROVISIONSERGEBNIS (3) 51,8 48,6 3,2 6,6
6. Handelsergebnis (4) 3,0 3,6 -0,6 -17,4
7. Verwaltungsaufwand (5) -97,8 -93,7 -4,1 4,4
8. Sonstiger betrieblicher Erfolg (6) -0,7 4,5 -5,2 >100,0
PERIODENÜBERSCHUSS VOR STEUERN 56,2 46,2 9,9 21,5
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag (7) -6,3 -5,3 -1,1 20,2
PERIODENÜBERSCHUSS NACH STEUERN 49,8 41,0 8,9 21,7
10. Fremdanteil am Periodenüberschuss 0,0 0,0 0,0 0,0
KONZERNPERIODENÜBERSCHUSS 49,8 41,0 8,9 21,7
Kennzahlen 1. Hj. 2007 1. Hj. 2006
Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) in % 52,23 56,03
RoE (Eigenkapitalrendite) vor Steuern in % 13,34 12,79
RoE (Eigenkapitalrendite) nach Steuern in % 11,84 11,34
Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsüberschuss) in % 25,02 24,74
Ergebnis pro Aktie in A 5,59 4,77

Konzern-Bilanz zum 30. 6.2007

30.06.2007 31.12.2006 Veränderung Veränderung
Aktiva in Mio. C in Mio. C in Mio. C in %
1. Barreserve (9) 160,3 148,4 11,9 8,0
2. Forderungen an Kreditinstitute (10) 2.143,6 2.052,8 90,8 4,4
3. Forderungen an Kunden (11) 8.744,6 8.158,3 586,3 7,2
4. Risikovorsorgen (12) -180,2 -190,7 10,5 -5,5
5. Handelsaktiva (13) 85,4 106,2 -20,8 -19,6
6. Finanzanlagen (14) 2.794,4 2.635,2 159,3 6,0
7. Immaterielles Anlagevermögen (15) 9,0 10,2 -1,3 -12,3
8. Sachanlagen (16) 138,7 136,5 2,2 1,6
9. Sonstige Aktiva (17) 214,3 164,9 49,4 30,0
SUMME AKTIVA 14.110,1 13.221,8 888,3 6,7
Passiva
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (18) 4.320,2 4.269,2 51,0 1,2
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (19) 6.732,9 6.110,6 622,2 10,2
3. Verbriefte Verbindlichkeiten (20) 1.070,4 1.004,8 65,6 6,5
4. Rückstellungen (21) 318,3 308,7 9,6 3,1
5. Sonstige Passiva (inkl. Handelspassiva) (22) 277,2 206,9 70,3 34,0
6. Nachrangkapital (24) 527,5 489,9 37,6 7,7
7. Eigenkapital (25) 863,6 831,7 31,9 3,8
hievon Anteile im Fremdbesitz 0,8 0,8 0,0 0,0
SUMME PASSIVA 14.110,1 13.221,8 888,3 6,7
GELDFLUSSRECHNUNG in Mio. e 1.1.-30.6.07 1.1.-30.6.06
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode 148,4 179,3
Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit 53,0 56,3
Cashflow aus Investitionstätigkeit -53,9 -135,4
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 16,2 52,2
Effekte aus der Änderung von
Konsolidierungskreis und Bewertungen -3,5 -2,8
Effekte aus der Änderung von Wechselkursen 114,0 0,1 0,1
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode 160,3 149,7

Entwicklung des Konzerneigenkapitals zum 30.6.2007

Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen ausgleichsposten
Währungs
Bewertungsrücklagen
39
S
IA
m.
ge
mdanteile
Eigenkapital
ohne Fra
mdbesitz
m Fre
Anteile i
Eigenkapital
in Mio. E
Stand 1.1.2006 70,0 85,4 504,8 0,3 32,0 692,5 0,8 693,3
Konzernjahresüberschuss - - 41,0 - - 41,0 0,0 41,0
Dividendenausschüttung - - -11,6 - - -11,6 - -11,6
Kapitalerhöhung 5,4 53,5 - - - 58,9 - 58,9
Veränderung Währungsausgleichsposten - - - 0,1 - 0,1 - 0,1
Erwerb eigener Aktien -1,2 -2,4 - - - -3,6 - -3,6
Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen* - - - - -1,9 -1,9 - -1,9
Sonstige ergebnisneutrale Veränderungen - - -0,9 - - -0,9 0,0 -0,9
hievon Eigenkapitalveränderung assoziierter
U
nternehmen
- - -0,9 - - - - -
STAND
30.6.2006
74,2 136,5 533,3 0,4 30,1 774,5 0,8 775,3
Stand 1.1.2007 75,4 138,9 567,7 0,4 48,5 830,9 0,8 831,7
Konzernjahresüberschuss - - 49,8 - - 49,8 0,0 49,8
Dividendenausschüttung - - -13,4 - - -13,4 - -13,4
Kapitalerhöhung - - - - - 0,0 - 0,0
Veränderung Währungsausgleichsposten - - - 0,1 - 0,1 - 0,1
Erwerb eigener Aktien -0,4 -0,7 - - - -1,1 - -1,1
Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen* - - - - 12,2 12,2 - 12,2
Sonstige ergebnisneutrale Veränderungen - - -15,7 - - -15,7 0,0 -15,7
hievon Eigenkapitalveränderung assoziierter
U
nternehmen
- - -15,7 - - -15,7 - -15,7
STAND
30.6.2007
75,0 138,2 588,4 0,5 60,7 862,8 0,8 863,6

* gemäß IAS 39

Erläuterungen (Notes) zum Zwischenabschluss zum 30.6.2007

Wesentliche Rechnungslegungsgrundsätze

Der Zwischenbericht der Oberbank AG wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt. Er deckt das erste Halbjahr 2007 (1. Jänner 2007 bis 30. Juni 2007) ab und vergleicht es mit der entsprechenden Vorjahresperiode. IAS 34 wurde angewendet.

Änderungen der Rechnungslegungsgrundsätze

Im Zwischenbericht der Oberbank AG wurden prinzipiell die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwendet, die auch zum 31.12.2006 angewandt wurden. Lediglich für die versicherungsmathematische Berechnung der Sozialkapitalrückstellungen wurden die erwarteten Gehalts- und Pensionserhöhungen um 0,25% angehoben.

Konsolidierungskreis der Oberbank

Der Konsolidierungskreis umfasst im ersten Halbjahr 2007 neben der Oberbank AG 15 inländische und 12 ausländische Tochterunternehmen. Der Kreis der einbezogenen verbundenen Unternehmen hat sich im Vergleich zum 31.12.2006 durch die erstmalige Einbeziehung folgender Gesellschaft verändert:

Tuella Finanzierung GmbH, Wien Anteil in %: 100.

Details zur Gewinn-und-Verlust-Rechnung (in Mio. A)

1) Zinsergebnis 1.1. - 30.6.2007 1.1. - 30.6.2006
Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 237,8 176,7
Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 2,4 1,6
sonstigen Beteiligungen 0,4 0,8
verbundenen Unternehmen 0,7 0,6
nach der Equity-Methode bewerteten Unternehmen 41,2 26,4
festverzinslichen Wertpapieren und Schuldverschreibungen 45,0 39,8
ZINSEN UND ÄHNLICHE ERTRÄGE 327,5 246,0
Zinsaufwendungen für Einlagen -161,0 -105,7
Zinsaufwendungen für verbriefte Verbindlichkeiten -21,2 -18,3
Zinsaufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten -12,1 -11,4
ZINSEN UND ÄHNLICHE AUFWENDUNGEN -194,3 -135,4
ZINSERGEBNIS 133,2 110,6
2) Risikovorsorgen im Kreditgesch
äft
1.1. - 30.6.2007 1.1. - 30.6.2006
Zuführungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -44,6 -36,7
Direktabschreibungen -1,5 -5,5
Auflösungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft 11,6 14,0
Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen 1,1 0,8
RISIKOvorsorgen
im Kreditgesch
äft
-33,3 -27,4
3) Provisionsergebnis 1.1. - 30.6.2007 1.1. - 30.6.2006
Zahlungsverkehr 14,8 14,0
Wertpapiergeschäft 23,5 22,2
Devisen-, Sorten- und Edelmetallgeschäft 5,5 5,3
Kreditgeschäft 6,8 5,9
Sonstiges Dienstleistungs- und Beratungsgeschäft 1,3 1,3
PROVISIONSERGEBNIS 51,8 48,6
4) Handelsergebnis 1.1. - 30.6.2007 1.1. - 30.6.2006
Gewinne/Verluste aus zinsbezogenen Geschäften 0,7 1,6
Gewinne/Verluste aus Devisen-, Valuten- und Münzengeschäft 3,9 2,0
Gewinne/Verluste aus Derivaten -1,6 -0,1
Personalaufwand 58,6 57,8
Andere Verwaltungsaufwendungen 30,6 28,0
Abschreibungen und Wertberichtigungen 8,6 8,0
VERWALTUNGSAUFWAND 97,8 93,7
6) Sonstiger
betrieblicher
Erfolg
1.1. - 30.6.2007 1.1. - 30.6.2006
Sonstige betriebliche Erträge 68,7 83,9
Sonstige betriebliche Aufwendungen -69,4 -79,4
SALDO SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE/AUFWENDUNGEN -0,7 4,5
hievon aus Wertpapieren des Anlagevermögens -0,5 -1,9
7) Ertragsteuern 1.1. - 30.6.2007 1.1. - 30.6.2006
Laufender Ertragsteueraufwand 9,4 8,5
Latenter Ertragsteueraufwand (+)/-ertrag (-) -3,1 -3,2
Ertragsteuern 6,3 5,3
8) Ergebnis
je Aktie
1.1. - 30.6.2007 1.1. - 30.6.2006
Aktienanzahl per 30.6. 8.960.000 8.960.000
Durchschnittliche Anzahl der umlaufenden Aktien 8.923.604 8.598.372
Konzernjahresüberschuss 49,8 41,0
E
ERGEBNIS JE AKTIE in
5,59 4,77
E
ANNUALISIERTE WERTE in
11,17 9,53

5) Verwaltungsaufwand 1.1. - 30.6.2007 1.1. - 30.6.2006

Das verwässerte Ergebnis pro Aktie entspricht dem unverwässerten Ergebnis pro Aktie, da keine Finanzinstrumente mit Verwässerungseffekt ausgegeben wurden. Das Ergebnis je Aktie gilt für Stamm- und Vorzugs-Aktien in gleicher Höhe.

Details zur Bilanz (in Mio. A)

9) Barreserve 30.6.2007 31.12.2006
Kassenbestand 44,5 59,7
Guthaben bei Zentralnotenbanken 115,8 88,7
BARRESERVE 160,3 148,4
10) Forderungen
an
Kreditinstitute
30.6.2007 31.12.2006
Forderungen an inländische Kreditinstitute 869,7 835,0
Forderungen an ausländische Kreditinstitute 1.273,9 1.217,8
FORDERUNGEN AN KREDITINSTITUTE 2.143,6 2.052,8
11) Forderungen
an
Kunden
30.6.2007 31.12.2006
Forderungen an inländische Kunden 6.327,2 6.075,9
Forderungen an ausländische Kunden 2.417,4 2.082,4
FORDERUNGEN AN KUNDEN 8.744,6 8.158,3

12) Risikovorsorgen

Stand Wechselkurs- Stand
in Mio. E 1.1.2007 änderung Zuführungen Verbrauch Auflösungen 30.6.2007
Bonitätsrisken 148,0 -0,1 20,0 -29,2 -8,3 130,4
Länderrisken 1,7 0,0 1,7
Pauschale Vorsorgen 4,1 4,1
Pauschale Vorsorgen IAS 39 35,4 6,8 42,2
Zinswertberichtigungen 1,5 0,3 0,0 1,8
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft1) 190,7 -0,1 27,1 -29,2 -8,3 180,2
Haftungen2) 88,0 0,0 15,5 -12,1 -3,2 88,2
Gesamtsumme
Risikovorsorgen
278,7 -0,1 42,6 -41,3 -11,5 268,4

1) Risikovorsorgen im Kreditgeschäft werden in der Position Bilanz Aktiva 4 ausgewiesen

2) beinhaltet Rückstellungen für ALPENLÄNDISCHE GARANTIE-GESELLSCHAFT m.b.H. und OBERBANK LEASING GESELLSCHAFT m.b.H.

13) Handelsaktiva 30.6.2007 31.12.2006
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
Börsenotiert 67,9 94,1
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
Börsenotiert 10,8 6,8
Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten
Währungsbezogene Geschäfte 0,0 0,0
Zinsbezogene Geschäfte 6,8 5,3
Sonstige Geschäfte 0,0 0,0
HANDELSAKTIVA 85,4 106,2
14) Finanzanlagen 30.6.2007 31.12.2006
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 2.042,5 1.946,5
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 249,3 205,6
Beteiligungen/Anteile
an sonstigen nicht konsolidierten Unternehmen 74,0 73,6
an at Equity bewerteten Unternehmen
- Kreditinstituten 148,4 139,3
- Nicht-Kreditinstituten 235,0 225,1
an sonstigen Beteiligungen
- Kreditinstituten 32,5 32,4
- Nicht-Kreditinstituten 12,7 12,7
FINANZANLAGEN 2.794,4 2.635,2
15) Immaterielle
Anlageverm
ögenswerte
30.6.2007 31.12.2006
Sonstiges immaterielles Anlagevermögen 3,2 3,1
Kundenstock 5,8 7,1
IMMATERIELLE ANLAGEVERMÖGENSWERTE 9,0 10,2
16) Sachanlagen 30.6.2007 31.12.2006
Grundstücke und Gebäude 99,2 99,6
Betriebs- und Geschäftsausstattung 32,7 25,0
Sonstige Sachanlagen 6,8 11,9
SACHANLAGEN 138,7 136,5
17) Sonstige
Aktiva
30.6.2007 31.12.2006
Sonstige Vermögensgegenstände 199,1 149,2
Latente Steuerforderungen 13,5 14,4
Rechnungsabgrenzungsposten 1,7 1,2
SONSTIGE AKTIVA 214,3 164,8
18) Verbindlichkeiten
gegenüber
Kreditinstituten
30.6.2007 31.12.2006
Verbindlichkeiten gegenüber
inländischen Kreditinstituten 2.121,2 2.086,0
ausländischen Kreditinstituten 2.199,0 2.183,2
VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KREDITINSTITUTEN 4.320,2 4.269,2
19) Verbindlichkeiten
gegenüber
Kunden
30.6.2007 31.12.2006
Spareinlagen 2.763,9 2.633,5
Sonstige 3.969,0 3.477,1
VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KUNDEN 6.732,9 6.110,6
20) Verbriefte
Verbindlichkeiten
30.6.2007 31.12.2006
Begebene Schuldverschreibungen 755,7 729,0
Andere verbriefte Verbindlichkeiten 314,7 275,8
VERBRIEFTE VERBINDLICHKEITEN 1.070,4 1.004,8
21) Rückstellungen 30.6.2007 31.12.2006
Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen 207,6 202,4
Jubiläumsgeldrückstellung 8,7 8,4
Rückstellungen für das Kreditgeschäft 88,2 88,0
Sonstige Rückstellungen 13,8 9,9
RÜCKSTELLUNGEN 318,3 308,7
22) Sonstige
Passiva
30.6.2007 31.12.2006
Sonstige Verbindlichkeiten 204,0 164,2
Handelspassiva 6,8 5,3
Rechnungsabgrenzungsposten 66,3 37,3
SONSTIGE PASSIVA 277,2 206,9
23) Sonstige
Passiva
(Anteil
Handelspassiva
)
30.6.2007 31.12.2006
Währungsbezogene Geschäfte 0,0 0,0
Zinsbezogene Geschäfte 5,1 5,3
Sonstige Geschäfte 1,7 0,0
HANDELSPASSIVA 6,8 5,3
24) Nachrangkapital 30.6.2007 31.12.2006
Begebene nachrangige Schuldverschreibungen 10,2 10,4
Ergänzungskapital 517,3 479,5
NACHRANGKAPITAL 527,5 489,9
25) Eigenkapital 30.6.2007 31.12.2006
Gezeichnetes Kapital 75,0 75,4
Kapitalrücklagen 138,1 138,9
Gewinnrücklagen (inkl. Bilanzgewinn) 619,7 586,7
Unversteuerte Rücklagen 28,1 28,1
Passive Unterschiedsbeträge 1,9 1,8
Anteile in Fremdbesitz 0,8 0,8
EIGENKAPITAL 863,6 831,7
26) Eventualverbindlichkeiten
und
Kreditrisiken
30.6.2007 31.12.2006
Sonstige Eventualverbindlichkeiten 1.356,6 1.292,0
EVENTUALVERBINDLICHKEITEN 1.356,6 1.292,0
Verbindlichkeiten aus unechten Pensionsgeschäften 0,0 75,9
Sonstige Kreditrisiken (unwiderrufliche Kreditzusagen) 462,0 606,5
KREDITRISIKEN 462,0 682,4

27) Segmentberichterstattung Kerngeschäftsbereiche

Privat Firmen Financial Markets Sonstige Konzern-GuV
1. Hj. 2007
Zinsergebnis 30,8 57,2 45,2 0,0 133,2
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -4,7 -28,6 0,0 0,0 -33,3
Provisionsergebnis 25,8 26,0 0,0 0,0 51,8
Handelsergebnis 0,0 1,3 1,7 0,0 3,0
Verwaltungsaufwand -39,0 -42,4 -1,9 -14,5 -97,8
Sonstiger betrieblicher Erfolg 1,2 0,9 -3,0 0,2 -0,7
Periodenüberschuss vor Steuern 14,1 14,4 42,0 -14,3 56,2
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 1.200,0 6.959,0 2.866,4 0,0 11.025,4
Ø zugeordnetes Eigenkapital 91,6 531,2 218,8 0,0 841,6
Return on Equity (RoE) 30,9% 5,4% 38,4% 13,3%
Cost-Income-Ratio 67,5% 49,7% 4,3% 52,2%

informationen aufgrund österreichischen rechts

28) Personal
(halbjahresdurchschnitt
)
1. Hj. 2007 1. Hj. 2006
Angestellte 1.844 1.708
Arbeiter 22 23
GESAMTKAPAZITÄT 1.866 1.731

29) Konzerneigenmittel und bankaufsichtliches Eigenmittelerfordernis

Anrechenbare Eigenmittel gemäß § 24 BWG in Mio. A
Zusammensetzung 30.6.2007 31.12.2006 30.6.2006
1. Kernkapital
Grundkapital 75,4 75,4 75,4
eigene Aktien im Bestand -1,4 -2,0 -5,7
Offene Rücklagen 567,9 567,9 529,2
Anteile anderer Gesellschafter 0,8 2,8 3,6
Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung 2,6 4,6 6,7
Unterschiedsbetrag aus Equity-Bewertung 33,4 30,2 32,2
Abzug Immaterielle Wirtschaftsgüter -8,3 -9,5 -10,0
SUMME Kernkapital
(Tier
I)
670,4 669,4 631,4
2. Ergänzende Eigenmittel (Tier II) 30.6.2007 31.12.2006 30.6.2006
anrechenbare Ergänzungskapital-Anleihen 402,4 407,5 427,6
Neubewertungsreserven (bereits 45% d.st.Res.) 151,8 141,9 136,9
Nachrangige Anleihen (Erg.kap. unter 3 J RLZ) 43,6 29,6 15,6
SUMME Erg
änzende
Eigenmittel
(Tier
II)
597,8 579,0 580,1
3. TIER III
Kapital (seit 1.1.1998)
30.6.2007 31.12.2006 30.6.2006
Ergänzung um volumensmäßig nicht mehr als
TIER II anrechenbare nachrangige Anleihen 4,6 4,2 5,3
SUMME TIER III Kapital 4,6 4,2 5,3
4. Abzugsposten 30.6.2007 31.12.2006 30.6.2006
Abzug Anteile an KI/FI über 10% Beteiligung -48,2 -48,0 -47,4
Abzug Anteile an KI/FI bis 10% Beteiligung 0,0 0,0 0,0
EIGENMITTEL INSGESAMT 1.224,6 1.204,6 1.169,4
darunter: Eigenmittel gem. § 23 (14) Z 7 BWG 4,6 4,2 5,3
zum Vergleich:
EM-Erfordernis insgesamt 812,3 758,5 733,7
FREIE EIGENMITTEL 412,3 446,0 435,7
Bemessungsgrundlage: 30.6.2007 31.12.2006 30.6.2006
Risikogewichtete Aktiva 8.960,0 8.365,4 8.111,8
Klassische außerbilanzmäßige Geschäfte 1.120,3 1.048,7 977,4
Besondere außerbilanzmäßige Finanzgeschäfte 16,0 14,9 14,7
Wertpapier-Handelsbuch 21,6 28,5 22,5
Bemessungsgrundlage gesamt 10.117,9 9.457,5 9.126,4
Quoten
Kernkapital 670,4 669,4 631,4
Kernkapitalquote 6,63% 7,08% 6,92%
Ergänzende Eigenmittel 597,8 579,0 580,1
TIER II
- Quote
5,91% 6,12% 6,36%
TIER III-Kapital 4,6 4,2 5,3
TIER III
- Quote
0,05% 0,04% 0,06%
Abzugsposten für Bankanteile -48,2 -48,0 -47,4
Quotenabzug -0,48% -0,51% -0,52%
Eigenmittel gesamt 1.224,6 1.204,6 1.169,4
Eigenmittelquote 12,10% 12,74% 12,81%

Finanzkalender

23.11.2007 Ergebnis 1.-3. Quartal 2007

Alle Informationen sind auf www.oberbank.at im Bereich Investor Relations elektronisch verfügbar.

Erklärung des Vorstandes gemäss § 87 BörseGesetz

Der Vorstand erklärt, dass

    • der vorliegende verkürzte Abschluss in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffent- lichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt worden ist und ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Oberbank Konzerns vermittelt.
    • der Halbjahreslagebericht ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Oberbank Konzerns unter Anwendung der in den IFRS verankerten Grundsätzen bezüglich Zwischenberichterstattung vermittelt.

In den ersten 6 Monaten des Geschäftsjahres wurden keine Großgeschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen abgeschlossen.

Dieser Zwischenbericht wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Linz, am 24. August 2007

Der Vorstand

Dr. Franz Gasselsberger, MBA (Vorsitzender) e.h. Dr. Ludwig Andorfer e.h. Mag. Dr. Josef Weissl, MBA e.h.

Hinweise

Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Oberbank beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken in nicht kalkulierter Höhe eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Angaben über Marktanteile beruhen auf den zu Redaktionsschluss letztverfügbaren Daten.

Bei der Summierung von den gerundeten Beträgen und bei der Errechnung der Veränderungsraten können geringfügige Differenzen im Vergleich zur Ermittlung aus den nicht gerundeten Rechnungsgrundlagen auftreten.

Impressum

Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Oberbank AG, 4020 Linz, Hauptplatz 10-11 Internet: www.oberbank.at , E-Mail: [email protected] Redaktion: Sekretariat, Telefon (0732) 78 02-0

Der Oberbank Aktionärs-Report erscheint dreimal pro Jahr.

3 Banken Gruppe im Überblick

1.Hj. 2007
1. Hj. 2006
1.Hj. 2007
1. Hj. 2006
1.Hj. 2007
1. Hj. 2006
Erfolgszahlen in Mio. E
Zinsergebnis
133,2
110,6
51,8
46,2
55,3
51,6
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft
-33,3
-27,4
-12,1
-11,3
-13,7
-12,8
Provisionsergebnis
51,8
48,6
22,3
21,4
24,9
23,4
Verwaltungsaufwand
-97,8
-93,7
-39,0
-38,1
-44,5
-42,6
Periodenüberschuss vor Steuern
56,2
46,2
28,7
22,3
27,6
24,4
Periodenüberschuss
49,8
41,0
25,4
18,6
23,5
21,1
Bilanzzahlen in Mio. E
30.6.2007
31.12.2006
30.6.2007
31.12.2006
30.6.2007
31.12.2006
Bilanzsumme
14.110,1
13.221,8
5.570,0
5.145,4
7.697,1
7.458,3
Forderungen an Kunden
nach Risikovorsorge
8.566,1
7.969,3
3.405,3
3.206,3
4.901,4
5.109,0
Primärmittel
8.330,8
7.605,4
3.036,8
3.009,1
5.976,3
5.508,3
hievon Spareinlagen
2.763,9
2.633,5
1.425,2
1.382,5
1.097,5
1.094,0
hievon verbriefte Verbindlichkeiten
inkl. Nachrangkapapital
1.597,9
1.494,7
435,7
425,6
1.302,4
1.222,9
Eigenkapital
863,6
831,7
445,3
416,4
525,8
512,4
Betreute Kundengelder
16.370,4
15.304,3
9.553,8
9.320,4
11.110,3
10.608,9
Eigenmittel nach BWG in Mio. E
30.6.2007
31.12.2006
30.6.2007
31.12.2006
30.6.2007
31.12.2006
Bemessungsgrundlage
10.117,9
9.457,6
3.873,4
3.598,5
5.265,3
5.165,3
Eigenmittel
1.224,6
1.204,6
399,0
396,3
625,4
617,4
hievon Kernkapital (Tier I)
670,4
669,4
233,1
241,8
363,8
363,7
Eigenmittelüberschuss
412,3
446,0
89,1
108,4
204,2
204,2
Kernkapitalquote in %
6,63
7,08
6,02
6,72
6,91
7,04
Gesamtkapitalquote in %
12,10
12,74
10,30
11,01
11,88
11,95
Unternehmenskennzahlen in %
1.Hj. 2007
2006
1.Hj. 2007
2006
1.Hj. 2007
2006
Return on Equity vor Steuern
(Eigenkapitalrendite)
13,34
12,37
12,12
11,17
10,70
10,36
Return on Equity nach Steuern
11,84
11,01
10,58
9,74
9,12
9,07
Cost-Income-Ratio
(Aufwand/Ertrag-Koeffizient)
52,2
56,4
50,9
54,7
54,3
52,0
Risk-Earning-Ratio
(Kreditrisiko/Zinsergebnis)
25,0
23,4
23,4
21,3
24,8
26,5
Oberbank Konzern BKS Bank Konzern BTV Konzern
Ressourcen
1.Hj. 2007
2006
1.Hj. 2007
2006
1.Hj. 2007
2006
Durchschnittlich
gewichteter Mitarbeiterstand
1.866
1.761
778
721
837
805
Anzahl der Geschäftsstellen
118
117
51
50
41
40

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