Quarterly Report • Nov 15, 2007
Quarterly Report
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ALLES, WAS SIE ÜBER DAS 3. QUARTAL 2007 WISSEN MÜSSEN!
QUARTALSBERICHT 3/2007
| (Beträge in Mio. €, ausgenommen Mitarbeiter) | 1–9/2007 | Veränderung in % | 1–9/2006 |
|---|---|---|---|
| Gesamtumsatz | 377,9 | +8,9 | 347,0 |
| EBITDA | 152,1 | +13,0 | 134,6 |
| EBIT | 101,6 | +15,8 | 87,7 |
| EBITDA-Margin in % 1) | 39,1 | n.a. | 37,8 |
| EBIT-Margin in % 2) | 26,1 | n.a. | 24,7 |
| Konzernergebnis nach Minderheiten | 74,5 | +13,0 | 66,0 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 124,3 | +17,1 | 106,2 |
| Eigenkapital | 743,4 | +3,7 | 716,8 |
| Investitionen 3) | 119,7 | -4,7 | 125,6 |
| Mitarbeiter 4) | 4.069 | +6,7 | 3.814 |
| Branchenspezifische Kennzahlen | 1–9/2007 | Veränderung in % | 1–9/2006 |
|---|---|---|---|
| MTOW in Tonnen 5) | 5.451.135 | +6,6 | 5.113.601 |
| Gesamtpassagiere | 14.043.370 | +9,4 | 12.837.409 |
| davon Transferpassagiere | 4.589.716 | +6,1 | 4.325.194 |
| Flugbewegungen | 189.243 | +5,6 | 179.289 |
| Fracht (Luftfracht und Trucking) in Tonnen | 198.469 | +1,5 | 195.498 |
| Sitzladefaktor in %6) | 69,8 | n.a. | 69,0 |
Erläuterungen:
1) EBITDA-Margin (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation) = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen/Betriebsleistung
2) EBIT-Margin (Earnings before Interest and Taxes) = Ergebnis vor Zinsen und Steuern/Betriebsleistung
3) Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
4) Personalstand im Durchschnitt der Periode gewichtet nach Beschäftigungsgrad inkl. Lehrlinge, Ferialer und
geringfügig Beschäftigte, exklusive Mitarbeiter ohne Bezug (Karenz, Bundesheer, etc.), exkl. Vorstände und Geschäftsführer
5) MTOW: Maximum Take off Weight (Höchstabfluggewicht) der Luftfahrzeuge
6) Sitzladefaktor: Gesamtpassagiere/angebotene Sitzkapazität
| Verkehrsergebnisse 2007 | 17. Jänner 2008 |
|---|---|
| Jahresergebnis 2007 | 27. März 2008 |
| 18. Hauptversammlung | 29. April 2008 |
| 1. Quartal 2008 | 15. Mai 2008 |
| Halbjahresergebnis 2008 | 21. August 2008 |
| 3. Quartal 2008 | 20. November 2008 |
| Kurs per 31.12.2006 in € | 74,40 |
|---|---|
| Kurs per 30.9.2007 in € | 72,44 |
| Market Cap per 30.9.2007 in Mio. € | 1.521,2 |
| Indexgewichtung (ATX) in % | 1,79 |
| Abkürzungen (RIC's) der Informationssysteme | |
|---|---|
| Reuters | VIEV.VI |
| Bloomberg | FLUG AV |
| Datastream | O:FLU |
| ÖKB-WKN | 091180 |
| ÖTOB | FLU |
| ADR | VIAAY |
Wien, Frankfurt (Xetra), London (SEAQ International), New York (ADR)
Unser Unternehmen konnte in den ersten neun Monaten 2007 seinen bisherigen Wachstumskurs nicht nur fortsetzen, sondern weiter intensivieren. Während der ersten drei Quartale betrug das Gesamtpassagieraufkommen des Flughafen Wien rund 14 Millionen, um 9,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Wachstumsrate war damit abermals stärker als die der europäischen Gesamtbranche, die laut Airport Council International bei 5,5 Prozent lag. Mit einem Plus von 16,9 Prozent stiegen die Passagierzahlen in Richtung Naher und Mittlerer Osten kräftig. Die hervorragende Marktstellung im Osteuropaverkehr konnte weiter gestärkt werden – das Passagieraufkommen in diese Region nahm um 22,1 Prozent zu. Überdurchschnittlich stark zeigten sich erneut auch die Low-Cost-Carrier – mit einem Passagierplus von 47,1 Prozent im Berichtszeitraum erhöhte sich ihr Anteil am Gesamtpassagiervolumen auf 17,4 Prozent.
Trotz geringfügiger Tarifsenkungen, die wir per Jahresanfang zur Absicherung unserer Wettbewerbsfähigkeit durchgeführt haben, spiegelt sich die erfreuliche Verkehrsentwicklung in allen relevanten Finanzkennzahlen wider: Die Umsatzerlöse der Flughafen Wien Gruppe konnten um 8,9 Prozent auf € 377,9 Mio. gesteigert werden, das EBITDA um 13,0 Prozent auf € 152,1 Mio., die EBITDA-Margin um 1,2 Prozentpunkte auf 39,1 Prozent und das EBIT um 15,8 Prozent auf € 101,6 Mio. Der den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zustehende Periodengewinn konnte um 13,0 Prozent auf € 74,5 Mio. gesteigert werden.
Die Eröffnung des wichtigsten Projekts – die Terminalerweiterung Skylink – ist noch vor der Verkehrsspitze des Jahres 2009 geplant. Der Office Park II wurde im Berichtszeitraum fertig gestellt und Anfang Oktober seiner Bestimmung übergeben – er dient der Austrian Airlines Gruppe seither als Headquarter. Die Erweiterung des Parkhauses 4 um 2.250 Stellplätze wurde im Sommer in Angriff genommen und läuft planmäßig. Infolge des Erwerbs sämtlicher Anteile der Mazur Parkplatz GmbH im dritten Quartal 2007 wurden die Parkraumkapazitäten der Flughafen Wien Gruppe um rund 5.000 Stellplätze erweitert.
Im Office Park I wurde im September das Besucherzentrum "Visitair Center" eröffnet. Neben Anrainern erhalten interessierte Besucher – von Schüler- und Studentengruppen bis hin zu Senioren, Familien und Vereinen oder Flughafen-Fans – im Rahmen einer permanenten Ausstellung Informationen über den Flughafen.
Gestützt auf den positiven Verlauf der ersten neun Monate sind wir auch für die Gesamtentwicklung des Geschäftjahres 2007 zuversichtlich und rechnen mit einem Verkehrswachstum leicht über den Prognosen.
Abschließend möchten wir unseren Aktionären und Kunden für ihr Vertrauen danken. Unser besonderer Dank gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die den Wachstumskurs des Flughafen Wien nicht nur mittragen, sondern überhaupt erst möglich machen.
Mag. Christian Domany Vorstandsmitglied
Mag. Herbert Kaufmann Vorstandsmitglied und Sprecher des Vorstands
Ing. Gerhard Schmid Vorstandsmitglied
Passagierzahl des Flughafen Wien wächst fast doppelt so schnell wie jene der europäischen Gesamtbranche.
Attraktive Tarifpolitik sichert Wettbewerbsfähigkeit ab.
Die positive Entwicklung der europäischen Luftverkehrsbranche hielt in den ersten neun Monaten 2007 an. Laut Angaben von Airport Council International konnten die europäischen Flughäfen in diesem Zeitraum ein durchschnittliches Passagierwachstum von 5,5 Prozent verzeichnen.
Am Flughafen Wien wurden im Zeitraum Jänner bis September 2007 14.043.370 Passagiere gezählt, ein Plus von 9,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Während im Osteuropaverkehr ein Anstieg von 22,1 Prozent erreicht wurde, verzeichnete die Region Naher und Mittlerer Osten einen Aufkommenszuwachs von 16,9 Prozent. Obwohl im Sektor der Low-Cost-Carrier international eine partielle Marktsättigung einsetzte und der Verdrängungswettbewerb weiter zunimmt, lieferten diese Anbieter am Flughafen Wien wiederum wichtige Impulse. In Summe konnten die Low-Cost-Carrier ihre Passagierzahl um 47,1 Prozent auf 2.447.286 Passagiere steigern, womit ihr Anteil am Gesamtpassagieraufkommen des Flughafen Wien im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2006 von 13,0 Prozent auf 17,4 Prozent anwuchs.
Das Höchstabfluggewicht (MTOW) war im Berichtszeitraum mit 5.451.135 Tonnen um 6,6 Prozent höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Frachtvolumen (Luftfracht und Trucking) nahm um 1,5 Prozent auf 198.469 Tonnen zu, die Flugbewegungen in Summe um 5,6 Prozent auf 189.243. Der Sitzladefaktor stieg um 0,8 Prozentpunkte auf 69,8 Prozent an.
Die Umsatzerlöse konnten in den ersten drei Quartalen 2007 um 8,9 Prozent auf € 377,9 Mio. gesteigert werden. Dank der positiven Verkehrsentwicklung konnte im Segment Airport trotz der Absenkung des Landetarifs per Jahresanfang 2007 um 1,38 Prozent ein Umsatzplus von 9,3 Prozent auf € 172,4 Mio. erzielt werden. Im Segment Handling stiegen die Umsatzerlöse um 2,7 Prozent auf € 108,9 Mio.; der Anstieg der Abfertigungsvorgänge um 4,8 Prozent sowie die Zunahme der Fracht um 1,5 Prozent waren hierfür verantwortlich. Dem stand aufgrund des milden Winters, der weniger Flugzeugenteisungen erforderte, ein Rückgang der Erlöse aus Einzelleistungen in Höhe von 15,0 Prozent gegenüber. Der durchschnittliche Marktanteil des Handling ging gegenüber dem Vergleichszeitraum um 0,7 Prozentpunkte auf 88,9 Prozent zurück. Die positive Umsatzentwicklung des Segments Non-Aviation setzte sich in den ersten drei Quartalen 2007 mit einem Plus von 16,2 Prozent auf € 96,5 Mio. fort; höhere Einnahmen aus der Sicherheitskontrolle, der Vermietung, den Geschäfts- und Gastronomieflächen sowie aus der Parkierung stehen hinter dieser Entwicklung.
Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge um 34,5 Prozent auf € 11,6 Mio. ist vorwiegend auf eine teilweise Auflösung der Rücklage für Währungsumrechnungen in Höhe von € 4,1 Mio. zurückzuführen. Es war dies die Folge einer Kapitalrückführung der slowakischen Tochtergesellschaft BTS Holding a.s., Bratislava, die das Ergebnis des Berichtszeitraums positiv beeinflusste. Die von der Vienna Airport Infrastruktur Maintenance GmbH erbrachten, aktivierungspflichtigen Leistungen für die Flughafen Wien AG gingen um € 1,0 Mio. zurück.
Wachstum in jeder Hinsicht: Gesamtpassagiere +9,4 Prozent, MTOW +6,6 Prozent, Fracht +1,5 Prozent, Flugbewegungen +5,6 Prozent.
Der Rückgang der Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen in den ersten drei Quartalen 2007 um 3,7 Prozent auf € 24,9 Mio. erklärt sich vorwiegend durch den witterungsbedingt geringeren Einsatz von Enteisungsmitteln.
Die Personalaufwendungen nahmen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 6,4 Prozent auf € 155,3 Mio. zu. Zum einen wurden im Zuge des Kollektivvertragsabschlusses 2007 der Flughafen Wien AG Einmalzahlungen von € 2,3 Mio. ausbezahlt, die zwar das Ergebnis der ersten drei Quartale 2007 belasten, aber keine langfristigen Auswirkungen verursachen. Zum anderen musste die Anzahl der Mitarbeiter vor allem aufgrund der Ausweitung der Sicherheitsdienstleistungen und der positiven Verkehrsentwicklung um 6,7 Prozent auf 4.069 erhöht werden. Im Gegenzug sanken die Aufwendungen für Überstunden.
Bei rückläufigen Instandhaltungsaufwendungen und höheren Miet- und Marketingaufwendungen verzeichneten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Summe einen Anstieg um 16,0 Prozent auf € 57,2 Mio. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen nahmen um 8,0 Prozent auf € 50,5 Mio. zu.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 13,0 Prozent auf € 152,1 Mio. Bei einem Umsatzwachstum von 8,9 Prozent verbesserte sich die EBIDA-Margin um 1,2 Prozentpunkte auf 39,1 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) konnte um 15,8 Prozent auf € 101,6 Mio. und die EBIT-Margin um 1,4 Prozentpunkte auf 26,1 Prozent angehoben werden.
Die Beteiligungserträge aus den nach der Equity-Methode bilanzierten Gesellschaften konnten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um € 1,8 Mio. auf € 3,5 Mio. gesteigert werden. Aufgrund der plangemäß vermehrten Fremdfinanzierung verschlechterte sich das Zinsergebnis im Berichtszeitraum um € 3,5 Mio. auf € -5,9 Mio. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) stieg um 14,2 Prozent auf € 99,6 Mio. an, wodurch die Steuerbelastung um 8,9 Prozent auf € 23,1 Mio. anwuchs. Vom Periodengewinn in Höhe von € 76,4 Mio. entfällt ein Anteil von € 1,9 Mio. auf Minderheitsgesellschafter. Somit beläuft sich der auf die Gesellschafter der Muttergesellschaft entfallende Periodengewinn für die ersten drei Quartale 2007 auf € 74,5 Mio., um 13,0 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie beträgt € 3,55 (Vorjahresperiode: € 3,14) und entspricht auch dem verwässerten Ergebnis.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im Einklang mit der Umsatzentwicklung um 14,1 Prozent auf € 57,8 Mio. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) war im dritten Quartal 2007 mit € 40,7 Mio. um 18,4 Prozent höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Finanzergebnis ging im selben Zeitraum um € 0,5 Mio. auf € 1,2 Mio. zurück. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) legte um 16,3 Prozent auf € 41,9 Mio. zu, wodurch sich der Steueraufwand um 7,0 Prozent auf € 9,3 Mio. erhöhte. Daraus errechnet sich ein Periodengewinn in Höhe von € 32,6 Mio. Der Anteil der Minderheitsgesellschafter am Periodengewinn beläuft sich für das dritte Quartal 2007 auf € 0,4 Mio.; der den Gesellschaftern der Muttergesellschaft zustehenden Periodengewinn stieg um 17,7 Prozent auf € 32,2 Mio. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie für das dritte Quartal beträgt € 1,53 (Vorjahresperiode: € 1,30) und entspricht auch dem verwässerten Ergebnis.
Vorwiegend aufgrund höherer immaterieller Vermögenswerte, Firmenwerte und Sachanlagen war das langfristige Vermögen per 30. September 2007 mit € 1.322,2 Mio. um 8,7 ProPersonalaufwendungen steigen unterproportional zur Umsatzentwicklung.
EBITDA- und EBIT-Margin deutlich verbessert.
Ergebnis je Aktie steigt um 13,1 Prozent auf € 3,55.
zent höher als zum Bilanzstichtag 2006. Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen liegen mit € 119,7 Mio. nahezu auf dem Vorjahresniveau und deutlich über den Abschreibungen in Höhe von € 50,5 Mio. Das kurzfristige Vermögen verringerte sich im selben Zeitraum um 2,5 Prozent auf € 262,8 Mio. Dieser Rückgang ist vorwiegend auf geringere Forderungen und sonstige Vermögenswerte infolge der Tilgung von Darlehensforderungen in Höhe von € 22,6 Mio. durch Minderheitsgesellschafter zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich bedingt durch die Umsatzsteigerung um € 9,9 Mio. auf € 63,1 Mio.
Das Eigenkapital ging seit dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2006 um 0,6 Prozent auf € 743,4 Mio. zurück. Dem Periodengewinn der ersten drei Quartale 2007 in Höhe von € 76,4 Mio., steht ein Abgang von Minderheitenanteilen in Höhe von € 23,0 Mio. sowie die Dividendenausschüttung für das Geschäftsjahr 2006 in Höhe von € 46,2 Mio. gegenüber. Die Minderheitenanteile betreffen die Anteile der Mitgesellschafter an den beiden slowakischen Holding-Gesellschaften BTS Holding a.s., Bratislava, und KSC Holding a.s., Kosˇice. Als Resultat dieser Entwicklung beträgt die Eigenkapitalquote 46,9 Prozent nach 49,8 Prozent per 31.12.2006.
Der Anstieg der langfristigen Schulden um 28,7 Prozent auf € 624,6 Mio. resultiert vorwiegend aus einem langfristigen Darlehen in Höhe von € 100,0 Mio., das zur Investitionsfinanzierung aufgenommen wurde. Die kurzfristigen Schulden verringerten sich um 16,8 Prozent auf € 217,0 Mio., was hauptsächlich auf geringere Rückstellungen für nicht abgerechnete Ermäßigungen sowie für nicht fakturierte Lieferungen und Leistungen zurückzuführen ist.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14,2 Prozent auf € 99,6 Mio. Der Rückgang der Forderungen in den ersten drei Quartalen 2007 ist um € 28,7 Mio. höher als in der Vorjahresperiode. Die Abschreibungen stiegen um € 1,7 Mio., die Rückstellungen reduzierten sich um € 10,9 Mio., wodurch sich in Summe der Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit um € 18,1 Mio. oder 17,1 Prozent auf € 124,3 Mio. verbesserte. Die im Vergleich zur Vorjahresperiode höheren Investitionen in kurzfristige Finanzanlagen führten zu einer Steigerung des Netto-Geldflusses aus der Investitionstätigkeit um € 13,8 Mio. oder 7,3 Prozent auf € -202,1 Mio. Der Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit der Berichtsperiode bildet die Summe aus der Aufnahme eines langfristigen Darlehens in Höhe von € 100,0 Mio., der Dividendenausschüttung für das Geschäftsjahr 2006 in Höhe von € 46,2 Mio. und den zuvor beschriebenen Auszahlungen in Höhe von € 23,0 Mio. an Minderheitsgesellschafter. Aufgrund der im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geringeren Kreditaufnahme verringert sich der Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit um € 182,0 Mio. oder 83,3 Prozent auf € 36,4 Mio. Inklusive der Veränderung der Neubewertungsrücklage für zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere sowie der Währungsumrechnung erfolgt ein Rückgang des Finanzmittelbestands gegenüber dem 31. Dezember 2006 um € 104,9 Mio. auf € 88,4 Mio.
Die größten Investitionen in den ersten drei Quartalen 2007 entfielen mit € 55,9 Mio. auf die Terminalerweiterung VIE-Skylink, mit € 17,4 Mio. auf den Office Park II, mit € 7,3 Mio. auf die Erweiterung des Parkhauses 4 und mit € 5,4 Mio. auf den Ausbau des Bahnhofs Flughafen Wien. Die Finanzanlagen der nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen erhöhten sich im Wesentlichen aufgrund des Erwerbs der 25,15-Prozent-Beteiligung an der Flughafen Friedrichshafen GmbH, Friedrichshafen, für den € 7,7 Mio. verwendet wurden.
Vermehrter Einsatz von Fremdmitteln zur Finanzierung der Investitionstätigkeit.
Finanzmittelbestand mit € 88,4 Mio. deutlich geringer als im Vorjahr.
Die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen drei Monaten des Geschäftsjahres 2007 bestehen weiterhin in der Aufrechterhaltung der Drehscheibenfunktion des Flughafen Wien als Ost-West-Hub mit dem Hauptkunden Austrian Airlines Gruppe, in der Erschließung neuer Geschäftsfelder sowie in der bedarfsgerechten Bereitstellung der Flughafen-Kapazitäten.
Die überaus positive Verkehrsentwicklung der ersten neun Monate 2007 setzt sich im Oktober mit hohen Zuwachsraten in allen Verkehrssegmenten fort. Gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres stieg die Gesamtanzahl der abgefertigten Passagiere um 14,1 Prozent. Die Flugbewegungen nahmen um 9,5 Prozent und die Summe des Höchstabfluggewichtes (MTOW) um 10,6 Prozent zu. Mit 29. Oktober 2007 nahm die Fluglinie easyJet ihre tägliche Verbindung zwischen Wien und London-Luton auf.
Der positive Trend wird sich aus heutiger Sicht auch im Jahr 2008 fortsetzen. Die Flughafen Wien AG wird daher ihre Verkehrserwartungen für das Jahr 2008 und die Folgejahre überarbeiten und im Jänner 2008 adaptierte Prognosewerte bekanntgeben.
Das über den Erwartungen liegende Verkehrswachstum wird vor allem im Bereich der Terminals und der Sicherheit das Vorziehen von Ausbaumaßnahmen sowie zusätzliche, über das bisher geplante Volumen hinausgehende, Investitionen erfordern. Die dafür notwendigen Schritte werden in den nächsten Monaten evaluiert und bekannt gegeben.
Das mehrjährige Investitionsprogramm am Flughafen Wien wird weiterhin zielstrebig fortgesetzt; das wichtigste Bauvorhaben bildet die Terminalerweiterung Skylink, dessen Eröffnung noch vor der Verkehrsspitze des Jahres 2009 erfolgen soll. Während der nächsten Monate wird das Verfahren zur Vergabe der 52 Geschäftslokale im neuen Terminalbereich abgewickelt. Die im Sommer begonnene Erweiterung des Parkhauses 4 um 2.250 Stellplätze verläuft planmäßig.
Im Bereich Cargo Nord ist mit dem Bau des "Airport Logistic Center" in Form eines Superädifikats begonnen worden. Hier kommen ab 2008 Kleinflächen für Logistikunternehmen zur Vermietung. Das bisherige World Trade Center, ein Bürogebäude mit 18.000 m2 , wird nach seinem Umbau als Office Park III betrieben werden. Der Office Park II wurde am 8. Oktober 2007 in einem festlichen Akt offiziell eröffnet und dient seitdem der Austrian Airlines Gruppe als neues Headquarter.
Schwechat, am 31. Oktober 2007
Mag. Christian Domany Vorstandsmitglied
Mag. Herbert Kaufmann Vorstandsmitglied und Sprecher des Vorstands
Ing. Gerhard Schmid Vorstandsmitglied
Wachstumsdynamik setzt sich im Oktober 2007 fort.
Eröffnung des VIE-Skylink noch vor der Verkehrsspitze 2009.
| Beträge in T€ | 1–9/2007 | 1–9/2006 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|
| Airport | |||
| Externe Segmentumsätze | 172.387,9 | 157.778,8 | 9,3 |
| Segment-EBIT | 71.308,6 | 61.742,2 | 15,5 |
| Handling | |||
| Externe Segmentumsätze | 108.929,4 | 106.065,5 | 2,7 |
| Segment-EBIT | 10.179,3 | 13.381,9 | -23,9 |
| Non-Aviation | |||
| Externe Segmentumsätze | 96.465,2 | 83.001,7 | 16,2 |
| Segment-EBIT | 32.837,1 | 28.450,6 | 15,4 |
Segment Airport: Umsatzanstieg um 9,3 Prozent trotz Tarifsenkungen.
Im Einklang mit der positiven Verkehrsentwicklung (Passagiere: +9,4 Prozent, Flugbewegungen: +5,6 Prozent, Höchstabfluggewicht: +6,6 Prozent) konnte das Segment Airport die externen Umsätze in den ersten drei Quartalen 2007 trotz Tarifsenkungen auf € 172,4 Mio. (+9,3 Prozent) steigern. So wurden der Lande- und Parktarif mit 1. Jänner 2007 um 1,38 Prozent sowie der Infrastrukturtarif-Betankung um 2,02 Prozent abgesenkt. Der Fluggasttarif blieb gegenüber der Vorjahresperiode unverändert. Diese attraktive Tarifgestaltung dient der Absicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Flughafen Wien. Der Anteil der Austrian Airlines Gruppe an der Gesamtpassagierzahl ging im Berichtszeitraum von 57,3 Prozent auf 53,8 Prozent zurück. Der Anteil der Low-Cost-Carrier stieg um 4,4 Prozentpunkte auf 17,4 Prozent – ihr Passagierwachstum betrug 47,1 Prozent. Der Anstieg der externen Betriebsaufwendungen um 8,7 Prozent auf € 77,6 Mio. ist im Wesentlichen auf höhere Abschreibungen und Marketingaktivitäten zurückzuführen. Die Entwicklung der Aufwendungen verlief jedoch unterproportional zum Umsatzwachstum, wodurch sich das Segment-EBIT um 15,5 Prozent auf € 71,3 Mio. verbesserte. Das Segment-EBITDA erhöhte sich um 12,7 Prozent auf € 99,5 Mio.
Das Segment Handling konnte trotz der im Vorjahresvergleich geringeren Flugzeugenteisungsleistungen und des anhaltend starken Wettbewerbs die externen Umsatzerlöse um 2,7 Prozent auf € 108,9 Mio steigern. Gleichzeitig stieg jedoch der externe Betriebsaufwand um 6,3 Prozent auf € 94,6 Mio. vorwiegend aufgrund höherer Abschreibungen und höherer Personalaufwendungen, da der Personalstand kapazitätsbedingt um 3,6 Prozent ausgebaut werden musste. Der durchschnittliche Marktanteil ging im Vorjahresvergleich um 0,7 Prozentpunkte auf 88,9 Prozent zurück. Diese Faktoren führten in Summe zu einem Rückgang des Segment-EBIT um 23,9 Prozent auf € 10,2 Mio. und des EBITDA um 13,9 Prozent auf € 15,8 Mio.
Überproportionaler Umsatzanstieg bei Non-Aviation.
Umsatzerlöse trotz deutlich geringerer Flugzeugenteisungen gesteigert.
Der Anstieg der externen Umsätze des Segments Non-Aviation um 16,2 Prozent auf € 96,5 Mio. stammt aus der unverändert positiven Entwicklung der Parkentgelte, der Mieterträge und der Erträge aus der Sicherheitskontrolle. Die Originär-Umsätze der Shops und Gastronomiebetriebe verzeichneten ein Plus von 9,2 Prozent. Die externen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um € 7,1 Mio. oder 7,8 Prozent. Dieser Anstieg erklärt sich im Wesentlichen aus höheren Personalkosten, die mit der Geschäftsausweitung der hundertprozentigen Tochtergesellschaft Vienna International Airport Security Services Ges.m.b.H. einhergingen, sowie gestiegenen Abschreibungsaufwendungen, die durch die Inbetriebnahme mehrerer Bauten und Anlagen gegen Ende 2006 ausgelöst wurden. Das Segment-EBIT verzeichnete einen Anstieg um 15,4 Prozent auf € 32,8 Mio., das Segment-EBITDA um 13,4 Prozent auf € 49,3 Mio.
| Konzern-Gewinn-und | Veränd. | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Verlustrechnung in T€ | 1–9/2007 | 1–9/2006 | in % | 7–9/2007 | 7–9/2006 |
| Umsatzerlöse | 377.851,6 | 346.975,8 | 8,9 | 137.990,1 | 121.715,4 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 11.604,5 | 8.632,6 | 34,4 | 3.329,6 | 2.227,5 |
| Betriebsleistung | 389.456,1 | 355.608,3 | 9,5 | 141.319,6 | 123.943,0 |
| Aufwendungen für Material und | |||||
| bezogene Leistungen | -24.887,0 | -25.841,5 | -3,7 | -8.789,3 | -7.356,9 |
| Personalaufwand | -155.262,6 | -145.906,6 | 6,4 | -52.140,5 | -49.335,5 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -57.177,1 | -49.286,4 | 16,0 | -22.621,3 | -16.603,5 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern | |||||
| und Abschreibungen (EBITDA) | 152.129,4 | 134.573,7 | 13,0 | 57.768,6 | 50.647,1 |
| Abschreibungen | -50.543,0 | -46.840,9 | 7,9 | -17.055,5 | -16.258,3 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 101.586,4 | 87.732,9 | 15,8 | 40.713,1 | 34.388,7 |
| Beteiligungsergebnis ohne at equity | |||||
| Unternehmen | 350,0 | 233,2 | 50,1 | 0,0 | 15,9 |
| Zinsergebnis | -5.912,1 | -2.460,0 | 140,3 | -1.398,5 | 329,7 |
| Sonstiges Finanzergebnis | 52,6 | 0,0 | n.a. | 231,0 | 0,0 |
| Finanzergebnis ohne at equity Unternehmen | -5.509,5 | -2.226,7 | 147,4 | -1.167,5 | 345,6 |
| Beteiligungsergebnis at equity Unternehmen | 3.482,6 | 1.675,3 | 107,9 | 2.342,3 | 1.287,1 |
| Finanzergebnis | -2.026,8 | -551,4 | 267,6 | 1.174,8 | 1.632,7 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 99.559,6 | 87.181,5 | 14,2 | 41.887,9 | 36.021,4 |
| Ertragsteuern | -23.113,4 | -21.226,6 | 8,9 | -9.288,8 | -8.677,5 |
| Periodenergebnis | 76.446,2 | 65.954,9 | 15,9 | 32.599,0 | 27.343,9 |
| davon entfallen auf: | |||||
| Gesellschafter der Muttergesellschaft | 74.534,2 | 65.981,8 | 13,0 | 32.179,8 | 27.348,9 |
| Minderheitsgesellschafter | 1.912,0 | -26,9 | n.a. | 419,3 | -5,0 |
| Ergebnis je Aktie in € | |||||
| unverwässert/verwässert | 3,55 | 3,14 | 13,1 | 1,53 | 1,30 |
| Konzern-Bilanz in T€ | 30.9.2007 | 31.12.2006 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|
| AKTIVA | |||
| Langfristiges Vermögen | |||
| Immaterielle Vermögenswerte und Firmenwerte | 10.597,2 | 7.055,3 | 50,2 |
| Sachanlagen | 1.201.471,2 | 1.109.800,1 | 8,3 |
| Finanzanlagen assoziierte Unternehmen – at equity | 98.191,5 | 87.586,9 | 12,1 |
| Sonstige Finanzanlagen | 5.138,4 | 5.101,7 | 0,7 |
| Forderungen | 852,4 | 852,4 | 0,0 |
| Latente Steuerabgrenzung | 5.953,7 | 5.512,2 | 8,0 |
| 1.322.204,3 | 1.215.908,8 | 8,7 | |
| Kurzfristiges Vermögen | |||
| Vorräte | 3.346,8 | 2.931,3 | 14,2 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 67.738,5 | 83.521,6 | -18,9 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 191.703,7 | 183.042,5 | 4,7 |
| 262.789,0 | 269.495,4 | -2,5 | |
| AKTIVA | 1.584.993,3 | 1.485.404,2 | 6,7 |
| Konzern-Bilanz in T€ (Fortsetzung) |
30.9.2007 | 31.12.2006 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|
| PASSIVA | |||
| Eigenkapital | |||
| Grundkapital | 152.670,0 | 152.670,0 | 0,0 |
| Kapitalrücklagen | 117.657,3 | 117.657,3 | 0,0 |
| Sonstige Rücklagen | -4.540,7 | -1.425,0 | 218,7 |
| Einbehaltene Ergebnisse | 459.870,4 | 431.545,4 | 6,6 |
| Minderheitenanteile | 17.709,1 | 38.748,7 | -54,3 |
| 743.366,1 | 739.196,4 | 0,6 | |
| Langfristige Schulden | |||
| Rückstellungen | 119.944,3 | 117.547,8 | 2,0 |
| Finanzverbindlichkeiten | 468.262,7 | 359.809,8 | 30,1 |
| Verbindlichkeiten | 36.372,4 | 7.519,4 | 383,7 |
| Latente Steuerabgrenzung | 0,0 | 391,0 | -100,0 |
| 624.579,3 | 485.267,9 | 28,7 | |
| Kurzfristige Schulden | |||
| Steuerrückstellungen | 11.439,6 | 5.522,4 | 107,2 |
| Übrige Rückstellungen | 105.617,6 | 131.897,0 | -19,9 |
| Finanzverbindlichkeiten | 1.733,6 | 4.652,9 | -62,7 |
| Lieferantenverbindlichkeiten | 60.894,7 | 60.242,7 | 1,1 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 37.362,4 | 58.624,9 | -36,3 |
| 217.047,9 | 260.939,8 | -16,8 | |
| PASSIVA | 1.584.993,3 | 1.485.404,2 | 6,7 |
| Konzern-Geldflussrechnung in T€ | 1–9/2007 | 1–9/2006 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|
| Nettogeldfluss | |||
| aus laufender Geschäftstätigkeit | 124.334,8 | 106.203,1 | 17,1 |
| aus der Investitionstätigkeit | -202.132,0 | -188.374,9 | 7,3 |
| aus der Finanzierungstätigkeit | 36.382,0 | 218.392,2 | -83,3 |
| Zahlungswirksame Veränderung | |||
| des Finanzmittelbestandes | -41.415,2 | 136.220,4 | -130,4 |
| Veränderung der Neubewertungsrücklage für Wertpapiere | 235,2 | -1.889,8 | -112,4 |
| Veränderung aus Währungsumrechnung | 7,8 | 739,3 | -98,9 |
| Finanzmittelbestand am Beginn der Periode | 129.545,4 | 58.231,5 | 122,5 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 88.373,1 | 193.301,3 | -54,3 |
| davon Wertpapiere des Umlaufvermögens | 37.280,3 | 33.157,8 | 12,4 |
| davon unrealisierte Gewinn (+) / Verluste (-) | -1.892,6 | -1.214,6 | 55,8 |
| Aufstellung der erfassten | ||
|---|---|---|
| Gewinne und Verluste in T€ | 1–9/2007 | 1–9/2006 |
| Wertänderungen von zur Veräußerung | ||
| verfügbaren Wertpapieren | ||
| direkt im Eigenkapital verrechnet | -337,3 | -1.739,2 |
| in das Ergebnis der laufenden Periode umgebucht | 0,0 | 0,0 |
| Veränderungen aus der Währungsumrechnung | ||
| direkt im Eigenkapital verrechnet | 581,9 | 739,3 |
| in das Ergebnis der laufenden Periode umgebucht | -3.453,8 | 0,0 |
| Latente Steuern auf direkt im Eigenkapital | ||
| verrechnete Posten | 84,3 | 434,8 |
| Summe der direkt im Eigenkapital | ||
| erfassten Gewinne und Verluste | -3.125,0 | -565,2 |
| Periodenergebnis | 76.446,2 | 65.954,9 |
| Summe der erfassten Gewinne und Verluste | 73.321,3 | 65.389,7 |
| davon entfallen auf: | ||
| Gesellschafter der Muttergesellschaft | 71.409,2 | 65.416,7 |
| Minderheitsgesellschafter | 1.912,0 | -26,9 |
| Entwicklung des Konzern- | Grund- | Kapital- | Sonstige | Einbehaltene | Minderheiten | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Eigenkapitals in T€ | kapital | rücklagen | Rücklagen | Ergebnisse | anteile | Gesamt |
| Stand zum 1.1.2006 | 152.670,0 | 117.657,3 | -12.513,6 | 396.017,5 | 0,0 | 653.831,2 |
| Summe der erfassten | ||||||
| Gewinne und Verluste | -565,2 | 65.981,8 | -26,9 | 65.389,7 | ||
| Minderheitenanteile | 39.602,1 | 39.602,1 | ||||
| Dividendenausschüttung | -42.000,0 | -42.000,0 | ||||
| Stand zum 30.9.2006 | 152.670,0 | 117.657,3 | -13.078,7 | 419.999,3 | 39.575,2 | 716.823,1 |
| Stand zum 1.1.2007 | 152.670,0 | 117.657,3 | -1.425,0 | 431.545,4 | 38.748,7 | 739.196,4 |
| Summe der erfassten | ||||||
| Gewinne und Verluste | -3.125,0 | 74.534,2 | 1.912,0 | 73.321,3 | ||
| Minderheitenanteile | -22.951,6 | -22.951,6 | ||||
| Dividendenausschüttung | -46.200,0 | -46.200,0 | ||||
| Stand zum 30.9.2007 | 152.670,0 | 117.657,3 | -4.549,9 | 459.879,6 | 17.709,1 | 743.366,1 |
| Segmentergebnisse 1–9 2007, in T€ | Airport | Handling | Non-Aviation | Konzern |
|---|---|---|---|---|
| Externe Segmentumsätze | 172.387,9 | 108.929,4 | 96.465,2 | 377.782,5 |
| Interne Segmentumsätze | 21.132,5 | 17.068,3 | 45.427,5 | |
| Segmentumsätze | 193.520,4 | 125.997,6 | 141.892,7 | |
| Sonstige externe Umsätze | 69,1 | |||
| Konzernumsatz | 377.851,6 | |||
| Segmentergebnis | 71.308,6 | 10.179,3 | 32.837,1 | 114.325,0 |
| Sonstiges (nicht zuordenbar) | -12.738,5 | |||
| Konzern-EBIT/Betriebsergebnis | 101.586,4 |
| Segmentergebnisse 1–9 2006, in T€ | Airport | Handling | Non-Aviation | Konzern |
|---|---|---|---|---|
| Externe Segmentumsätze | 157.778,8 | 106.065,5 | 83.001,7 | 346.846,0 |
| Interne Segmentumsätze | 20.870,4 | 16.576,3 | 44.294,7 | |
| Segmentumsätze | 178.649,2 | 122.641,8 | 127.296,4 | |
| Sonstige externe Umsätze | 129,8 | |||
| Konzernumsatz | 346.975,8 | |||
| Segmentergebnis | 61.742,2 | 13.381,9 | 28.450,6 | 103.574,7 |
| Sonstiges (nicht zuordenbar) | -15.841,8 | |||
| Konzern-EBIT/Betriebsergebnis | 87.732,9 |
Die Erstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses der Flughafen Wien AG zum 30. September 2007 erfolgte in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), soweit diese von der Europäischen Union übernommen wurden.
Der verkürzte Zwischenabschluss enthält in Übereinstimmung mit IAS 34 (Zwischenberichterstattung) nicht all jene Informationen und Angaben, die in einem Jahresabschluss verpflichtend sind, und sollte in Verbindung mit dem Konzernabschluss der Flughafen Wien AG zum 31. Dezember 2006 gelesen werden.
Im Zwischenabschluss wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Berechnungsmethoden befolgt wie im Jahresabschluss 2006. Für weitergehende Angaben zu den angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2006, der die Grundlage für den vorliegenden Zwischenabschluss darstellt. Bei der Summierung gerundeter Beträge und Prozentangaben können durch die Verwendung automatischer Rechenhilfen Rechendifferenzen auftreten.
Aufgrund der Saisonalität in der Flugverkehrsbranche werden im ersten und vierten Quartal eines Kalenderjahres geringere Ergebnisse erzielt, während im zweiten und dritten Quartal die Erträge und Ergebnisse höher ausfallen. Ursächlich für die höheren Erträge sind die gesteigerten Passagiervolumina während der Urlaubssaison in Europa.
In den Konzernzwischenabschluss sind neben der Flughafen Wien AG elf inländische (31. Dezember 2006: acht) und drei ausländische (31. Dezember 2006: drei) Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der Flughafen Wien AG unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht. Weiters wurden drei inländische Unternehmen (31. Dezember 2006: drei) und fünf ausländische Unternehmen (31. Dezember 2006: vier) nach der Equity-Methode bewertet.
Die Flughafen Wien Gruppe erwarb am 4. April 2007 100,0 Prozent der Anteile an der Corvin WTC Airport Business Center Vermietungs GmbH, Wien (nunmehr VIE WTC Betriebs GmbH, Schwechat), für einen Kaufpreis in Höhe von T€ 27.104,4. Der Kaufpreis wurde mit Barmitteln beglichen. Das erworbene Unternehmen besitzt und betreibt das "World Trade Center"-Bürogebäude am Flughafen Wien Schwechat. Der konsolidierte Ergebnisbeitrag der Tochtergesellschaft in den ersten sechs Monaten seit dem Erwerb beträgt T€ 1.079,6. Wäre die Akquisition zum 1. Jänner 2007 erfolgt, würden die geschätzten konsolidierten Umsatzerlöse T€ 3.014,9 betragen sowie das geschätzte konsolidierte Periodenergebnis für die neun Monate bis zum 30. September 2007 T€ 4.731,6 (inklusive außerordentliches Ergebnis in Höhe von T€ 3.610,1).
Parkraumkapazitäten durch den Erwerb der Mazur Parkplatz GmbH erweitert.
Zum 1. August 2007 hat der Flughafen Wien über seine Konzerngesellschaft VIE Liegenschaftsbeteiligungsgesellschaft m.b.H. 100 Prozent der Anteile an der Mazur Parkplatz GmbH, Schwechat, für einen Kaufpreis in Höhe von T€ 4.380,0 erworben. Der Kaufpreis wurde mit Barmitteln beglichen. Mit dem Erwerb der Gesellschaft wurden die Parkraumkapazitäten der Flughafen Wien Gruppe um rund 5.000 Stellplätze erweitert. Der konsolidierte Ergebnisbeitrag der Tochtergesellschaft in den ersten zwei Monaten seit dem
Lesen Sie bitte diesen verkürzten Zwischenbericht in Verbindung mit dem Konzernabschluss 2006.
Erwerb beträgt T€ 113,5. Unter der Annahme, dass der Unternehmenszusammenschluss bereits zu Beginn des Geschäftsjahres stattgefunden hätte, würde der geschätzte Umsatzbeitrag T€ 1.050,0 betragen und das geschätzte Periodenergebnis für die neun Monate bis zum 30. September 2007 T€ 405,0.
Die Akquisition der VIE WTC Betriebs GmbH sowie der Mazur Parkplatz GmbH wirkt sich auf die Vermögens- und Finanzlage zum Erwerbszeitpunkt wie folgt aus:
| Angesetzte Werte | Anpassung an | Buchwerte | |
|---|---|---|---|
| Beträge in T€ | bei Erwerb | beizulegende Zeitwerte | vor dem Erwerb |
| Immaterielle Vermögenswerte | 14,3 | 0,0 | 14,3 |
| Sachanlagen | 27.635,8 | 5.591,1 | 22.044,8 |
| Sonstige Finanzanlagen | 3,8 | 0,0 | 3,8 |
| Vorräte | 2,7 | 0,0 | 2,7 |
| Forderungen und andere Vermögenswerte | 212,6 | 0,0 | 212,6 |
| Aktive latente Steuerabgrenzung | 2.136,2 | 0,0 | 2.136,2 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 631,4 | 0,0 | 631,4 |
| Finanzverbindlichkeiten | -0,4 | 0,0 | -0,4 |
| Rückstellungen | -147,9 | 0,0 | -147,9 |
| Verbindlichkeiten | -2.040,6 | 0,0 | -2.040,6 |
| Passive latente Steuerabgrenzung | -1.397,8 | -1.397,8 | 0,0 |
| Erworbenes Nettovermögen | 27.050,2 | 4.193,3 | 22.856,9 |
| Firmenwert | 4.434,2 | ||
| Bar bezahlter Kaufpreis | 31.484,4 |
Der im Zuge der Kaufpreisverteilung ermittelte Betrag für Firmenwerte ist im Wesentlichen auf das erwartete langfristige Entwicklungspotenzial des World Trade Center am Flughafen Wien Schwechat zurückzuführen.
Am 25. Mai 2007 wurde im Zuge einer Kapitalerhöhung ein Anteil von 25,15 Prozent an der Flughafen Friedrichshafen GmbH, Friedrichshafen, erworben. Die Gesellschaft betreibt den Flughafen in Friedrichshafen. Der Kaufpreis inklusive aktivierter Nebenkosten beträgt T€ 7.661,4 und ist unter den nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen erfasst. Der im Beteiligungsansatz enthaltene Firmenwert beträgt T€ 4.687,2 und reflektiert im Wesentlichen die zweistelligen Wachstumsraten des Flughafen Friedrichshafen.
Die Flughafen Wien AG nahm im Mai 2007 eine Dividendenauszahlung in Höhe von T€ 46.200,0 für das Geschäftsjahr 2006 vor.
Seit dem letzten Bilanzstichtag gab es bei den Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen keine materiellen Veränderungen.
Der Kreis der nahe stehenden Unternehmen und Personen blieb gegenüber dem letzten Jahresabschluss im Wesentlichen unverändert. Nennenswerte Großgeschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen wurden in den ersten drei Quartalen 2007 wie auch im Vorjahreszeitraum nicht getätigt.
Ereignisse nach Ende der Zwischenberichtsperiode, die für die Bewertung und Bilanzierung am 30. September 2007 von Bedeutung sind, wie offene Rechtsfälle oder Schadenersatzforderungen sowie andere Verpflichtungen oder Drohverluste, die gemäß IAS 10 gebucht oder offen gelegt werden müssten, sind im vorliegenden Konzernzwischenabschluss berücksichtigt oder nicht bekannt.
Der vorliegende Konzernzwischenabschluss und Konzernzwischenlagebericht wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.
Der im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind ("IAS 34 – Zwischenberichterstattung") aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 30. September 2007 vermittelt nach unserem besten Wissen ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesamtheit der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen. Ebenso vermittelt der beigefügte Konzernzwischenlagebericht nach unserem besten Wissen ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns und gibt Auskunft über den Geschäftsverlauf und die Auswirkungen bestehender und zukünftiger Risiken auf die Geschäftstätigkeit des Konzerns.
Schwechat, am 31. Oktober 2007
Mag. Christian Domany Vorstandsmitglied
Mag. Herbert Kaufmann Vorstandsmitglied und Sprecher des Vorstands
Ing. Gerhard Schmid Vorstandsmitglied
Investor Relations: Robert Dusek Telefon: +43-1-7007-23126 e-mail: [email protected]
Herausgeber: Flughafen Wien AG, Kommunikation · Postfach 1, A-1300 Wien-Flughafen · Tel.: +43-1-7007-23333, Fax: +43-1-7007-23805 · Investor Relations: Robert Dusek,Tel.: +43-1-7007-23126, Fax: +43-1-7007-23058, e-mail: [email protected] · http://www.viennaairport.com · DVR: 008613 · Firmenbuchnummer: FN 42984 m · Firmenbuchgericht: Landesgericht Korneuburg · Druck: Holzhausen Druck+Medien
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