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Oberbank AG

Quarterly Report Dec 4, 2007

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Quarterly Report

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AKTIONÄRSREPORT 1. – 3. Quartal 2007

O B ER BAN K IM Ü B ER B LI CK

Erfolgszahlen in Mio. E 1.-3.Qu. 2007 +/- 1.-3.Qu. 2006
Zinsergebnis 204,6 17,8% 173,6
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -50,8 31,5% -38,6
Provisionsergebnis 76,6 8,6% 70,6
Verwaltungsaufwand -148,3 4,4% -142,0
Betriebsergebnis 138,1 28,8% 107,2
Jahresüberschuss vor Steuern 85,8 20,6% 71,2
Konzernjahresüberschuss 77,3 22,2% 63,3
Bilanzzahlen in Mio. E 30.9.2007 +/- 31.12.2006
Bilanzsumme 14.107,0 6,7% 13.221,8
Forderungen an Kunden nach Risikovorsorgen 8.469,3 6,3% 7.969,3
Primärmittel 8.506,5 11,8% 7.605,4
hievon Spareinlagen 2.822,5 7,2% 2.633,5
hievon verbriefte Verbindlichkeiten inkl. Nachrangkapital 1.628,8 9,0% 1.494,7
Eigenkapital 884,5 6,3% 831,7
Betreute Kundengelder 16.488,4 7,7% 15.304,3
Eigenmittel nach BWG in Mio. E 30.9.2007 +/- 31.12.2006
Bemessungsgrundlage 9.988,3 5,6% 9.457,6
Eigenmittel 1.221,2 1,4% 1.204,6
hievon Kernkapital (Tier I) 669,8 0,1% 669,4
Eigenmittelüberschuss 419,6 -5,9% 446,0
Kernkapitalquote in % 6,71% -0,37%-P. 7,08%
Gesamtkapitalquote in % 12,23% -0,51%-P. 12,74%
Unternehmenskennzahlen in % 1.-3.Qu. 2007 +/- 1.-3.Qu. 2006
Return on Equity vor Steuern (Eigenkapitalrendite) 13,5 0,7%-P. 12,8
Return on Equity nach Steuern 12,1 0,7%-P. 11,4
Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) 52,1 -4,3%-P. 56,4
Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) 24,82 2,6%-P. 22,25
Ressourcen 1.-3.Qu. 2007 +/- 1.-3.Qu. 2006
Durchschnittlich gewichteter Mitarbeiterstand 1.911 147 1.764
Anzahl der Geschäftsstellen 118 8 110

LAGE DES OBERBANK-KONZERNS in den ersten drei Quartalen 2007

Sehr geehrte Aktionäre, Kunden und Geschäftspartner der Oberbank!

Nach dem ausgezeichneten Verlauf des ersten Halbjahres können wir Ihnen auch eine hervorragende Entwicklung zum Ende des dritten Quartals 2007 präsentieren. Unser Betriebsergebnis verbesserten wir um € 30,9 Mio. bzw. 28,8% auf € 138,1 Mio., den Periodenüberschuss vor Steuern um € 14,7 Mio. bzw. 20,6% auf € 85,8 Mio. im Vergleich zur Vorjahresperiode.

Beim Kreditvolumen setzten wir unser Wachstum fort und steigerten unsere Kundenforderungen um 6,2% auf € 8.664,1 Mio. Unseren Liquiditätspolster, die Primäreinlagen, erhöhten wir um 11,8% auf € 8.506,5 Mio.

Im Firmenkundengeschäft konnten wir auf Grund unserer Auslands- und Investitionskompetenz unsere Marktanteile weiter ausbauen. Im Privatkundengeschäft, wo wir konsequent auf hohe Beratungsqualität setzen, haben wir mehr als 20.000 Neukunden gewonnen – insgesamt schenken uns bereits fast 265.000 Privatkunden das Vertrauen.

Unsere jüngeren Geschäftsfelder Private Banking und Equity-Finanzierung entwickeln sich herausragend. Ganz besonders freut es uns, dass wir durch die Eröffnung unserer ersten Ungarn-Filiale in Budapest im April dieses Jahres nunmehr in bereits in vier Ländern mit Vollbankfilialen vertreten sind.

Im vierten Quartal 2007 wollen wir unseren Wachstumskurs durch die Eröffnung neuer Filialen zielstrebig fortsetzen. Mit dem Kreditrisiko sind wir zufrieden und gehen von einer weiteren konstanten Verbesserung aus. Beim Kreditvolumen und den Primäreinlagen erwarten wir, dass die erfreuliche Entwicklung anhält und beim Ergebnis streben wir eine nochmalige Steigerung des Rekordergebnisses aus dem Jahr 2006 an. Die sehr erfreulichen ersten drei Quartale geben uns die Zuversicht, dass wir unsere ambitionierten Ziele für 2007 erreichen werden.

Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA

DIE OBERBANK-AKTIEN

neue höchststände der oberbank-aktien.

Beide Oberbank-Aktien erreichten in den ersten drei Quartalen 2007 neue Höchststände. Der Wert der Stammaktie erhöhte sich von € 105,10 Ende 2006 um 33,2% auf € 139,98 zum 30.9.2007. Im selben Zeitraum konnte die Vorzugsaktie von € 90,50 auf € 125,00 zulegen – das ist eine Steigerung um 38,1%. Die Marktkapitalisierung betrug zum 30.9.2007 € 1.244,8 Mio.

Im Vergleich zum 30.9.2006 stieg die Oberbank-Stammaktie um 38,2%, die Oberbank-Vorzugsaktie um 46,9%.

Das annualisierte IFRS-Ergebnis je Aktie verbesserte sich gegenüber den ersten drei Quartalen 2006 von € 9,87 auf € 11,54. Das Kurs/ Gewinn-Verhältnis der Stammaktie betrug damit zum 30.9.2007 12,1, jenes der Vorzugsaktie 10,8 nach 10,3 bzw. 8,6 zum 30.9.2006.

AUSGEZEICHNETE ERTRAGSENTWICKLUNG SETZT SICH FORT

In den ersten drei Quartalen 2007 setzte der Oberbank-Konzern seine ausgezeichnete Ertragsentwicklung aus 2006 fort. Der Periodenüberschuss vor Steuern konnte im Vergleich zum Zeitraum 1.1.-30.9.2006 um € 14,7 Mio. auf € 85,8 Mio. gesteigert werden. Das entspricht einem Zuwachs um 20,6%.

Das Zinsergebnis wuchs um 17,8% auf € 204,6 Mio. im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Diese Zunahme ist auf das gestiegene Geschäftsvolumen und auf höhere Erträge unserer At-Equity-Beteiligungen zurückzuführen. Auf Grund der Geschäftsausweitung und unserer vorsichtigen Risikopolitik stiegen auch die Risikovorsorgen entsprechend an.

Das Provisionsergebnis konnte im selben Zeitraum um 8,6% auf € 76,6 Mio. gesteigert werden.

Das Handelsergebnis verzeichnete in den ersten neun Monaten 2007 einen leichten Zuwachs um 1,7% auf € 5,2 Mio.

Der Verwaltungsaufwand stieg trotz der fortgesetzten Expansion (neun Zweigstellen mehr als zum 30.9.2006) nur mäßig um 4,4% auf € 148,3 Mio. an. Der Anstieg ist sowohl auf einen erhöhten Personalaufwand als auch auf eine Zunahme des Sachaufwandes zurückzuführen.

UNTERNEHMENSKENNZAHLEN ERNEUT VERBESSERT

In den ersten drei Quartalen 2007 konnten wir unsere maßgeblichen Unternehmenskennzahlen erneut verbessern. Der starke Anstieg des Periodenüberschusses bewirkte – trotz des wesentlich höheren Eigenkapitals – eine Steigerung des RoE vor Steuern auf 13,5% nach 12,8% im Vergleichszeitraum 1.1.-30.9.2006. Die Cost-Income-Ratio verbesserte sich von 56,4% auf 52,1%.

Bedingt durch das starke Wachstum bei unseren Kundenforderungen reduzierte sich die Gesamtkapitalquote von 12,74% auf 12,23%, die Kernkapitalquote von 7,08% auf 6,71%.

Periodenüberschuss: +20,6% auf 85,8 Mio.

Cost-Income-Ratio auf 52,1% verbessert.

Kennzahlen der Oberbank-Aktien 1.-3.Qu. 2007 1.-3.Qu. 2006
Anzahl Stamm-Stückaktien 8.000.000 7.960.000
Anzahl Vorzugs-Stückaktien 1.000.000 1.000.000
Höchstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in € 140,50/126,00 101,30/92,00
Tiefstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in € 105,30/90,60 85,40/66,70
Schlusskurs Stamm-/Vorzugsaktie in € 139,98/125,00 101,30/85,10
Marktkapitalisierung in Mio. € 1.244,8 891,4
IFRS-Ergebnis pro Aktie in € annualisiert 11,54 9,87
Kurs/Gewinn-Verhältnis Stammaktie 12,1 10,3
Kurs/Gewinn-Verhältnis Vorzugsaktie 10,8 8,6

DIE GESCHÄF TSFELDER in den ersten drei Quartalen 2007

Segment
Firmenkunden
Beträge in Mio. E 1.-3.Qu. 2007 1.-3.Qu. 2006 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 91,0 83,0 8,0 9,7
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -44,2 -33,8 -10,4 30,7
Provisionsergebnis 39,9 37,0 3,0 8,0
Handelsergebnis 1,3 0,2 1,1 >100
Verwaltungsaufwand -64,8 -60,9 -4,1 6,5
Sonstiger betrieblicher Erfolg 1,1 1,9 -0,8 -40,0
Periodenüberschuss vor Steuern 24,2 27,3 -3,0 -11,2
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 7.050,8 6.338,4 712,4 11,2
Ø zugeordnetes Eigenkapital 538,5 467,6 71,0 15,2
Return on Equity (RoE) 6,0% 7,8% -1,8%
Cost-Income-Ratio 48,6% 49,9% -1,3%

Vorsichtige Risikopolitik prägt die Ergebnisentwicklung

Aufgrund der guten Entwicklung im Kredit- und Einlagenbereich ist das Zinsergebnis im Segment Firmenkunden um € 8,0 Mio. bzw. 9,7% auf € 91,0 Mio. gestiegen. Die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft stiegen um € 10,4 Mio. oder 30,7%, wovon € 8,3 Mio.auf die Erhöhung der Risikovorsorge gemäß IFRS entfielen.

Zum Anstieg des Provisionsergebnisses um € 3,0 Mio. oder 8,0% trugen Zahlungsverkehr, Wertpapiergeschäft, Kursspannen und Garantieprovisionen gleichermaßen bei, das höhere Handelsergebnis resultiert aus dem Leasinggeschäft.

Die Steigerung des Verwaltungsaufwandes um € 4,1 Mio. oder 6,5% ist auf die weiterhin forcierte Expansion zurückzuführen und entfällt sowohl auf den Personalaufwand (+ € 1,8 Mio.) als auch auf den Sachaufwand (+ € 1,3 Mio.) und die Abschreibungen (+ € 0,9 Mio.).

In Summe ging der Periodenüberschuss im Segment Firmenkunden wegen der außerordentlichen Zuführung zu den Risikovorsorgen um € 3,0 Mio. bzw. 11,2% auf € 24,2 Mio. zurück. Aufgrund des höheren zugeordneten Eigenkapitals sank der RoE um 1,8 %-Punkte auf 6,0%, die Cost-income-ratio verbesserte sich weiter auf 48,6%.

3.000 neue Firmenkunden

Bis Ende 2007 konnten der positive Trend bei den Neukunden fortgesetzt und knapp 3.000 neue Firmenkunden gewonnen werden. Bereits mehr als ein Drittel des Zuwachses kommen aus den neuen Märkten Bayern und Tschechien.

Insgesamt betreut die Oberbank derzeit in vier Ländern mehr als 35.000 Firmenkunden.

Erfreuliche Entwicklung der Exportfinanzierungen

Die derzeit gültigen Zinssätze der Exportfinanzierungsverfahren sind im Vergleich zu anderen kurzfristigen Zinssätzen wenig attraktiv. Dennoch konnten wir das Obligo der Exportfinanzierungskredite im Jahresabstand um € 84 Mio. oder 12,5% von € 671 Mio. auf € 755 Mio. steigern. Bei den KRR-Krediten (für Großunternehmen) stieg unser österreichweiter Marktanteil auf 9,62%, bei den Exportfondskrediten für Klein- und Mittelunternehmen konnten wir mit einem Österreich-Marktanteil von 10,1% unseren zweiten Rang halten.

Gestiegenes Obligo bei Auslandsinvestitionen

Trotz des stetig gestiegenen Zinsniveaus im Bereich der geförderten Finanzierung von Auslandsinvestitionen österreichischer Unternehmen konnte das Kreditobligo im 3. Quartal 2007 im Vergleich zum Vorjahr um € 105,2 Mio. oder 46% von € 226,6 Mio. auf € 331,8 Mio. gesteigert werden. Österreichische Unternehmen sind nach wie vor an der Absicherung und Finanzierung von Investitionen in der EU (insbesondere Deutschland, Tschechien, Slowakei und Polen), aber auch China interessiert.

Deutliches Wachstum im Leasing

Die Kundenforderungen stiegen zum 30.9.2007 gegenüber dem 3. Quartal des Vorjahres um 28,4% auf € 944 Mio., das Neugeschäftsvolumen stieg um 27,6% auf € 370 Mio. Das Wachsstum wird von allen Leasingsparten getragen, neben größeren Finanzierungen ist auch ein gesundes Wachstum bei kleineren und mittleren Finanzierungen festzustellen. Mehr als die Hälfte des Neugeschäftes erzielen wir im Ausland, wo wir in allen unseren Regionen gut eingeführt sind.

"Drehscheibe" im Dokumenten- und Garantiegeschäft

Die erfreuliche Entwicklung im Dokumenten- und Garantiegeschäft setzte sich auch im dritten Quartal fort. Wir bieten umfassende Beratung aus einer Hand für alle Aktivitäten unserer Kunden in Bayern, Tschechien, Ungarn und der Slowakei und begleiten sie vom Vertragsabschluss bis zum Zahlungseingang.

Steigende Volumina und Stückzahlen und die daraus resultierenden Ertragszuwächse von 10% im Garantie- und 20% im Dokumentengeschäft zeigen, dass unsere Serviceleistungen und Produkte sehr gut angenommen werden.

Neue Herausforderungen im Zahlungsverkehr

Schwerpunkte im Zahlungsverkehr waren im dritten Quartal die Vorbereitungsarbeiten für den europaweit einheitlichen Zahlungsverkehrsraum "SEPA" (Single Euro Payment Area) sowie die Umsetzung gesetzlicher Vorschriften zur Erhöhung der Banknotensicherheit und zur Verhinderung von Geldwäsche.

Ein besonderer Vertriebsschwerpunkt war die Ausstattung von Klein- und Mittelbetrieben mit Firmenkreditkarten, hier konnten wir einen Zuwachs um 14% erreichen!

Segment
Privatkunden
Beträge in Mio. E 1.-3.Qu. 2007 1.-3.Qu. 2006 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 46,6 39,7 6,9 17,3
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -6,9 -6,0 -0,9 13,5
Provisionsergebnis 36,7 33,7 3,0 9,1
Handelsergebnis 0,0 0,0 0,0
Verwaltungsaufwand -57,7 -61,5 3,8 -6,1
Sonstiger betrieblicher Erfolg 1,8 1,8 0,0 -1,5
Periodenüberschuss vor Steuern 20,5 7,6 12,8 >100
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 1.195,5 1.122,8 72,7 6,5
Ø zugeordnetes Eigenkapital 91,3 82,8 8,5 10,2
Return on Equity (RoE) 29,8% 12,3% 17,6%
Cost-Income-Ratio 67,9% 81,8% -13,9%

Verbesserung bei Überschuss, RoE und Cost-income-ratio

Die Ertragslage im Segment Privatkunden hat sich in den ersten drei Quartalen sehr erfreulich entwickelt. Aufgrund der Zuwächse bei Einlagen und Krediten wuchs das Zinsergebnis um € 6,9 Mio. oder 17,3% auf € 46,6 Mio.

Das um € 3,0 Mio. verbesserte Provisionsergebnis hat seinen Grund vor allem in gestiegenen Wertpapiererträgen (+ € 2,2 Mio.) und höheren Erträgen aus dem Zahlungsverkehr (+ € 0,6 Mio.).

Der Grund für die Verringerung des Verwaltungsaufwandes ist der gesunkene Personalaufwand. Dieser war in den ersten drei Quartalen des Vorjahres aufgrund geänderter Parameter zur Rückstellungsberechnung außerordentlich hoch.

Insgesamt erhöhte sich der Periodenüberschuss im Segment Privatkunden stark um € 12,8 Mio. bzw. um mehr als 100% auf € 20,5 Mio. Der RoE stieg auf fast 30%, die Cost-income-ratio verbesserte sich auf 67,9%!

Mehr als 20.000 neue Privatkunden

Im Privatkundengeschäft konnten wir das gute Umfeld nutzen und in den ersten drei Quartalen 2007 in allen in- und ausländischen Geschäftsbereichen mehr als 20.000 neue Privatkunden gewinnen. Per 30.9.2007 werden fast 265.000 Privatkunden von der Oberbank betreut.

Expansion führt zu weiterem Zuwachs bei den Privatkonten

Der Bestand an Privatkonten hat im 12-Monats-Abstand um 4.778 Stück zugenommen und liegt per 30.9.2007 bei 154.193 Stück.

Die Expansion in Bayern, Tschechien und Ungarn trägt in der Sparte Privatkonto ebenso wesentlich zur positiven Entwicklung bei wie die von Mai bis Ende September 2007 gelaufene Kampagne zur Gewinnung von neuen Privatkonten.

Privatkontoanzahl Privatkontoanzahl Zuwachs im Prozentueller
Stand 30.9.2006 Stand 30.9.2007 Jahresabstand Zuwachs
149.415 154.193 4.778 Stück 3,2%

Starkes Privatfinanzierungsgeschäft, geringeres Interesse an Fremdwährungskrediten

Zum 30.9.2007 ist der Gesamtbestand der Privatkredite (ohne Leasing) im Jahresabstand um 11,2% auf € 1.765,4 Mio. gestiegen. Kredite zu Konsumzwecken haben auf € 313 Mio. zugenommen, langfristige, hypothekarisch besicherte Kredite und Darlehen in Euro sind in diesem Zeitraum auf € 755,3 Mio. gestiegen.

Die erfreulichen Zuwächse resultieren zu einem Gutteil aus unseren "Wachstumsmärkten" Wien, Niederösterreich, Bayern und Tschechien sowie aus Konvertierungen von Fremdwährungskrediten, die vor allem durch die Abwertung des Schweizer Franken gegenüber dem Euro zu begründen sind.

Mit der Wechselkursentwicklung, insbesondere der Schwäche des Schweizer Franken, ist demnach auch die rückläufige Nachfrage nach Fremdwährungskrediten zu begründen, die seit Jahresbeginn lediglich um 1,4% auf € 604,6 Mio. zugenommen haben.

Privatkredite Privatkredite Zuwachs im JA Zuwachs im JA
Stand 30.9.2006 Stand 30.9.2007 in %
1.587,4 Mio. 1.765,4 Mio. 178 Mio. 11,2%

Rekordzuwachs bei den Spareinlagen

Die Entwicklung der Spareinlagen hat sich im Jahr 2007 äußerst erfreulich dargestellt. So konnte die Oberbank beim Spareinlagenstand in den ersten drei Quartalen einen Rekordzuwachs von 5,1% bzw. € 135,3 Mio. auf € 2.764 Mio. verzeichnen, im Jahresabstand beträgt der Zuwachs sogar € 200 Mio. bzw. 7,8%!.

Unsere offensive Produkt- und Konditionenpolitik sind für dieses Wachstum ebenso verantwortlich wie die ungebrochen große Beliebtheit des Sparbuches in Österreich. Das klassische Sparbuch feiert seit einigen Jahren eine Renaissance, mittlerweile nähert es sich dem ersten Platz in der Beliebtheit, nur der Bausparvertrag liegt noch voran, der Abstand wird jedoch immer kleiner.

Spareinlagen Spareinlagen Zuwachs im JA Zuwachs im JA
Stand 30.9.2006 Stand 30.9.2007 in %
2.564 Mio. 2.764 Mio. 200 Mio. 7,8 %

Betreute Kundenvermögen von 16,5 Mrd.

Neben dem klassischen Sparbuch erfreuen sich auch unsere anderen Anlageformen nach wie vor großer Beliebtheit. Insgesamt beliefen sich die betreuten Kundengelder, das sind die Primäreinlagen und das Depotvolumen unserer Kunden, per 30.9.2007 auf € 16,5 Mrd. Davon entfallen € 8,5 Mrd. auf die Primärmittel und € 8,0 Mrd. auf das Depotvolumen der Kunden.

Besonders erfreuliches Wertpapiergeschäft

Das dritte Quartal 2007 war im Wertpapiergeschäft besonders erfreulich, insbesondere die Monate Juli und August lagen deutlich über dem Vorjahresniveau. Die Ertragszuwächse gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres beliefen sich auf 16,8 %. Treiber der Ertragsteigerung waren das starke Aktiengeschäft, vor allem bis zu den Kursrückgängen der Börsen im August, sowie die anhaltend starke Nachfrage nach unseren Investmentfonds. Das Geschäft mit strukturierten Produkten war im Berichtsquartal etwas schwächer ausgeprägt.

Unsere Dachfonds wurden in einem Bericht der "Wirtschaftswoche" in Deutschland als Spitzenprodukte genannt: unter allen in Deutschland angebotenen Dachfonds konnte der 3 Banken Emerging Mix den ersten Platz erringen, der 3 Banken European Top-Mix erreichte den neunten Rang. Die 3 Banken Generali Investment Gesellschaft war somit die einzige Fondsgesellschaft, die zwei Fonds unter den "Top Ten" platzieren konnte!

20% Zuwachs bei Bausparverträgen

In den ersten drei Quartalen 2007 ist die Oberbank-Bausparproduktion mit 7.510 Abschlüssen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um beachtliche 19,4% gestiegen. Auch die Wüstenrot-Organisation selbst verzeichnete in den ersten drei Quartalen einen Zuwachs in der gleichen Höhe.

Bausparverträge sind seit langem das beliebteste Sparprodukt der Österreicher. In den ersten Monaten 2007 war wieder deutlich höheres Interesse am Bausparen feststellbar, was auch darauf zurückzuführen ist, dass die Bausparprämie von 3% auf 3,5% angehoben worden ist.

Hohe Mittelzuflüsse im Private Banking

Im Private Banking erzielten wir auch im dritten Quartal 2007 erhebliche Neumittelzuflüsse, besonders im Bereich des iPM (individuelles Portfoliomanagent) sowie beim Brokerage für tradingorientierte Aktienanleger.

Der Ausbau der personellen Ressourcen im Private Banking hält weiter an. Wir legen dabei höchsten Wert auf erfahrene und exzellent geschulte Mitarbeiter. Forciert werden in der Ausbildung überdies externe Zertifizierungen, um die Qualität unserer Berater im Private Banking auch zu dokumentieren.

Veranlagungstrend hin zu Managementkonzepten

Die Veranlagungstrends zeigen derzeit klar in Richtung von Managementkonzepten. Dies berücksichtigen wir mit unseren Wertsicherungskonzepten, Absolute Return-Konzepten und Protect-Konzepten mit klarer Risikobeschränkung im Aktienbereich.

Beim Wertsicherungskonzept werden die Aktienanteile zurückgefahren, wenn die definierte Wertuntergrenze des Fonds unterschritten werden könnte, bei steigenden Märkten wird der Aktienanteil erhöht. Beim Absolute Return-Konzept werden Aktien, Rohstoffe und Gold nach technischen Gesichtspunkten gewichtet, damit gibt es eindeutige Entscheidungen ob und in welchem Ausmaß sie im Fonds vertreten sind. Beim 3 Banken Protect Plus-Fonds werden durch das Setzen von Stopp-loss-Marken die Risiken reduziert.

+/- %
67,0 50,9 16,1 31,6
0,3 1,3 -1,0 -76,9
0,0 0,0 0,0
3,9 4,9 -1,0 -20,6
-2,7 -3,7 1,0 -26,4
-4,3 -3,1 -1,2 39,9
64,2 50,3 13,9 27,7
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG)
2.880,2
2.573,5 306,7 11,9
220,0 189,8 30,1 15,9
38,8% 35,2% 3,6%
4,1% 7,1% -2,9%
1.-3.Qu. 2007 1.-3.Qu. 2006 +/- absolut

Steigerung des Zinsergebnisses

Zum Zuwachs im Zinsergebnis auf € 67,0 Mio. tragen unsere at Equity-Beteiligungen, unter anderem an der voestalpine und den Schwesterbanken BKS und BTV, wesentlich bei.

Insgesamt ist der Periodenüberschuss im Segment Financial Markets um € 13,9 Mio. oder 27,7% auf € 64,2 Mio. gestiegen.

Der RoE wurde um 3,6%-Punkte auf 38,8% gesteigert, bei der Cost-income-ratio wurde eine weitere Verbesserung auf 4,1% erzielt.

Hohe Nachfrage nach eigenen Emissionen

Auf Grund der verstärkten Nachfrage nach unseren strukturierten eigenen Emissionen stiegen die verbrieften Verbindlichkeiten gegenüber dem 30.9.2006 um 20,1% auf € 1.099,3 Mio. an.

Eigenmittel

Die konsolidierten Konzern-Eigenmittel laut OeNB-Monatsausweis beliefen sich zum 30.9.2007 auf € 1.221,2 Mio. Die erforderlichen Eigenmittel betrugen € 801,6 Mio. Daraus ergibt sich ein Eigenmittelüberschuss von € 419,6 Mio.

RISIKO

Die Risikopolitik der Oberbank berücksichtigt die Risikosituation aller Geschäftsbereiche einschließlich der neuen Märkte. Das Risikomanagement stellt auf die Sicherheit der anvertrauten Kundengelder, das Halten der Eigenmittel und die Gewährleistung der Liquidität ab.

Die bedeutendste Risikokategorie bildet das Adressenausfallsrisiko. Diesem Risiko tragen wir durch die Dotation von entsprechenden Vorsorgen in der Bilanz Rechnung. Bei der Bonitätsbeurteilung und in der Sicherheitenpolitik können wir auf ein jahrzehntelanges Know-how zurückgreifen. Darüber hinaus sorgen unser regionales Geschäftsmodell, ein professionelles Kredit-Management sowie die ausgewogene Verteilung des Gesamtobligos auf die einzelnen Kundensegmente dafür, dass das Ausmaß dieser Risikoklasse auf den Gesamterfolg der Oberbank überschaubar bleibt. Somit gehen wir auch für das Restjahr 2007 davon aus, dass sich keine außergewöhnlichen Ausfallsrisiken ergeben.

Die übrigen Risikokategorien bestehen aus potenziellen Wertverlusten bzw Erträgnisausfällen in unserem Beteiligungsportfolio (Beteiligungsrisiko), aus möglichen Verlusten durch sich ändernde Zinssätze, Devisen- oder Aktienkurse (Marktrisiko), dem operationalen Risiko und dem Liquiditätsrisiko. Auch für diese Risiken bilden wir dem Vorsichtsprinzip Rechnung tragend entsprechende Vorsorgen. Darüber hinaus sind in der Oberbank ein permanentes Risikocontrolling, ein strenges Prozessmanagement sowie andere effiziente Kontroll- und Steuerungsinstrumente installiert. Somit rechnen wir auch für das Restjahr 2007 damit, dass in diesen Risikokategorien keine ungewöhnlichen Risikofälle auftreten werden.

AUSBLICK 2007: NEUERLICHES REKORDERGEBNIS IN AUSSICHT

Für das Gesamtjahr 2007 gehen wir davon aus, dass sich die gute Geschäftsentwicklung der ersten drei Quartale fortsetzen wird. Wir werden unsere Expansionsstrategie konsequent weiter verfolgen und bis Jahresende 2007 noch weitere Filialen in unseren Geschäftsbereichen Bayern, Tschechien und Wien eröffnen. In Ungarn wollen wir auf der guten Entwicklung der ersten Monate aufbauen und weiteres Terrain gewinnen.

Sowohl im Firmenkunden- als auch im Privatkundengeschäft sollte 2007 ein Wachstum in der Größenordnung des Jahres 2006 erzielt werden. Obwohl die starke Expansion auch einen erhöhten Verwaltungsaufwand verursachen wird, zeichnet sich dennoch für das Gesamtjahr 2007 aus heutiger Sicht erneut ein Rekordergebnis ab.

3 BANKEN GRUPPE IN DEN ERSTEN DREI QUARTALEN 2007

Alle drei Häuser konnten in den ersten drei Quartalen 2007 ihren Wachstumskurs fortsetzen und deutliche Zuwächse im Geschäftsvolumen und im Ergebnis verzeichnen. Auch die Renditekennziffer "Return on Equity" konnte gesteigert werden.

Die gemeinsame Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Jahresende 2006 um 7,2% auf € 27,7 Mrd. Zum 30.9.2007 betrieben die 3 Banken zusammen 213 Filialen und beschäftigten in den ersten drei Quartalen durchschnittlich 3.552 Mitarbeiter.

Konzern-Zwischenabschluss nach IFRS Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung für das 3. Quartal 2007

3. Qu. 2007
in Mio. C
3. Qu. 2006
in Mio. C
Veränderung V
in Mio. C
eränderung
in %
1. Zinsen und ähnliche Erträge 183,6 139,3 44,3 31,8
2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -112,2 -76,3 -35,9 47,1
ZINSERGEBNIS 71,4 63,0 8,4 13,3
3. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -17,5 -11,3 -6,2 54,9
4. Provisionserträge 27,7 24,2 3,5 14,5
5. Provisionsaufwendungen -2,9 -2,3 -0,6 30,1
PROVISIONSERGEBNIS 24,8 22,0 2,8 12,9
6. Handelsergebnis 2,2 1,5 0,7 48,5
7. Verwaltungsaufwand -50,5 -48,3 -2,2 4,5
8. Sonstiger betrieblicher Erfolg -0,8 -2,0 1,2 -60,6
PERIODENÜBERSCHUSS VOR STEUERN 29,7 25,0 4,7 19,0
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag -2,2 -2,6 0,4 -16,0
PERIODENÜBERSCHUSS NACH STEUERN 27,5 22,3 5,2 23,1
10. Fremdanteil am Periodenüberschuss 0,0 0,0 0,0 -100,0
KONZERNPERIODENÜBERSCHUSS 27,5 22,3 5,2 23,1

Konzern-Zwischenabschluss nach IFRS Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung vom 1.1.2007 bis 30.9.2007

1.1.-30.9.07 1.1.-30.9.06 Veränderung V eränderung
in Mio. C in Mio. C in Mio. C in %
1. Zinsen und ähnliche Erträge 511,1 385,3 125,8 32,7
2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -306,5 -211,7 -94,8 44,8
ZINSERGEBNIS (1) 204,6 173,6 31,0 17,8
3. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft (2) -50,8 -38,6 -12,2 31,5
4. Provisionserträge 85,1 77,8 7,3 9,4
5. Provisionsaufwendungen -8,5 -7,2 -1,3 18,1
PROVISIONSERGEBNIS (3) 76,6 70,6 6,0 8,6
6. Handelsergebnis (4) 5,2 5,1 0,1 1,7
7. Verwaltungsaufwand (5) -148,3 -142,0 -6,3 4,4
8. Sonstiger betrieblicher Erfolg (6) -1,4 2,6 -4,0 >100
PERIODENÜBERSCHUSS VOR STEUERN 85,8 71,2 14,7 20,6
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag (7) -8,5 -7,9 -0,6 8,1
PERIODENÜBERSCHUSS NACH STEUERN 77,3 63,3 14,0 22,2
10. Fremdanteil am Periodenüberschuss 0,0 0,0 0,0 -100
KONZERNPERIODENÜBERSCHUSS 77,3 63,3 14,0 22,2
Kennzahlen 1.-3.Qu. 2007 1.-3.Qu. 2006
Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) in % 52,1 56,4
RoE (Eigenkapitalrendite) vor Steuern in % 13,5 12,8
RoE (Eigenkapitalrendite) nach Steuern in % 12,1 11,4
Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) in % 24,82 22,25
Ergebnis pro Aktie in A 11,54 9,86

Konzern-Bilanz zum 30.9.2007

30.09.2007 31.12.2006 V eränderung V eränderung
Aktiva in Mio. C in Mio. C in Mio. C in %
1. Barreserve (9) 127,1 148,4 -21,3 -14,4
2. Forderungen an Kreditinstitute (10) 2.015,5 2.052,8 -37,3 -1,8
3. Forderungen an Kunden (11) 8.664,1 8.158,3 505,8 6,2
4. Risikovorsorgen (12) -195,0 -190,7 -4,3 2,2
5. Handelsaktiva (13) 104,7 106,2 -1,5 -1,4
6. Finanzanlagen (14) 2.995,7 2.635,2 360,5 13,7
7. Immaterielles Anlagevermögen (15) 8,5 10,2 -1,7 -16,4
8. Sachanlagen (16) 139,9 136,5 3,4 2,5
9. Sonstige Aktiva (17) 246,5 164,8 81,6 49,5
SUMME AKTIVA 14.107,0 13.221,8 885,2 6,7
Passiva
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (18) 4.124,8 4.269,2 -144,4 -3,4
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (19) 6.877,7 6.110,6 767,1 12,6
3. Verbriefte Verbindlichkeiten (20) 1.099,3 1.004,8 94,5 9,4
4. Rückstellungen (21) 310,1 308,7 1,4 0,5
5. Sonstige Passiva (inkl. Handelspassiva) (22) 281,1 206,8 74,3 35,9
6. Nachrangkapital (24) 529,4 489,9 39,5 8,1
7. Eigenkapital (25) 884,5 831,7 52,8 6,3
hievon Anteile im Fremdbesitz 0,8 0,8 0,0 0,0
SUMME PASSIVA 14.107,0 13.221,8 885,2 6,7
GELDFLUSSRECHNUNG in Mio. e 1.1.-30.9.07 1.1.-30.9.06
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode 148,4 179,3
Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit 55,8 91,9
Cashflow aus Investitionstätigkeit -82,5 -148,9
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 18,0 57,8
Effekte aus der Änderung von
Konsolidierungskreis und Bewertungen -12,7 3,3
Effekte aus der Änderung von Wechselkursen 0,1 0,1
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode 127,1 183,5

Entwicklung des Konzerneigenkapitals zum 30.9.2007

Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen ausgleichsposten
Währungs
Bewertungsrücklagen
IAS 39
m.
ge
mdanteile
Eigenkapital
ohne Fre
mdbesitz
m Fre
Anteile i
Eigenkapital
in Mio. E
Stand 1.1.2006 70,0 85,4 504,8 0,3 32,0 692,5 0,8 693,3
Konzernjahresüberschuss - - 63,3 - - 63,3 0,0 63,3
Dividendenausschüttung - - -11,7 - - -11,7 - -11,7
Kapitalerhöhung 5,4 53,5 - - - 58,9 - 58,9
Veränderung Währungsausgleichsposten - - - 0,1 - 0,1 - 0,1
Erwerb eigener Aktien -1,6 -3,0 - - - -4,6 - -4,6
Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen* - - - - 5,5 5,5 - 5,5
Sonstige ergebnisneutrale Veränderungen - - -2,1 - - -2,1 0,0 -2,1
hievon Eigenkapitalveränderung assoziierter
Unternehmen - - -2,1 - - - - -
STAND
30.9.2006
73,8 135,9 554,3 0,4 37,5 801,9 0,8 802,7
Stand 1.1.2007 75,4 138,9 567,7 0,4 48,5 830,9 0,8 831,7
Konzernjahresüberschuss - - 77,3 - - 77,3 0,0 77,3
Dividendenausschüttung - - -13,4 - - -13,4 - -13,4
Kapitalerhöhung 0,3 4,0 - - - 4,3 - 4,3
Veränderung Währungsausgleichsposten - - - 0,0 - 0,0 - 0,0
Erwerb eigener Aktien -0,9 -1,9 - - - -2,8 - -2,8
Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen* - - - - 7,2 7,2 - 7,2
Sonstige ergebnisneutrale Veränderungen - - -19,8 - - -19,8 0,0 -19,8
hievon Eigenkapitalveränderung assoziierter
Unternehmen - - -19,8 - - -19,8 - -19,8
STAND
30.9.2007
74,8 141,0 611,8 0,4 55,7 883,7 0,8 884,5

* gemäß IAS 39

Erläuterungen (Notes) zum Zwischenabschluss zum 30.9.2007

Wesentliche Rechnungslegungsgrundsätze

Der Zwischenbericht der Oberbank AG wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS) und International Accounting Standards (IAS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt. Er deckt die ersten drei Quartale 2007 (1. Jänner 2007 bis 30. September 2007) ab und vergleicht sie mit der entsprechenden Vorjahresperiode. Der vorliegende Zwischenabschluss für die ersten drei Quartale 2007 steht im Einklang mit IAS 34 ("Zwischenberichte").

Änderungen der Rechnungslegungsgrundsätze

Im Zwischenbericht der Oberbank AG wurden prinzipiell die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwendet, die auch zum 31.12.2006 angewandt wurden. Lediglich für die versicherungsmathematische Berechnung der Sozialkapitalrückstellungen wurden die erwarteten Gehalts- und Pensionserhöhungen um 0,25 % angehoben.

Konsolidierungskreis der Oberbank

Der Konsolidierungskreis umfasst per 30. September 2007 neben der Oberbank AG 15 inländische und 13 ausländische Tochterunternehmen. Der Kreis der einbezogenen verbundenen Unternehmen hat sich im Vergleich zum 31.12.2006 durch die erstmalige Einbeziehung folgender Gesellschaften verändert:

Tuella Finanzierung GmbH, Wien Anteil in % 100
Ober Immo Truck gAG, Budapest Anteil in % 100

Details zur Gewinn-und-Verlust-Rechnung (in Mio. A)

1) Zinsergebnis 1.1. - 30.9.2007 1.1. - 30.9.2006
Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 373,1 278,9
Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 3,4 2,4
sonstigen Beteiligungen 2,6 1,4
verbundenen Unternehmen 1,0 0,9
nach der Equity-Methode bewerteten Unternehmen 62,7 42,0
festverzinslichen Wertpapieren und Schuldverschreibungen 68,3 59,6
ZINSEN UND ÄHNLICHE ERTRÄGE 511,1 385,3
Zinsaufwendungen für Einlagen -256,1 -166,3
Zinsaufwendungen für verbriefte Verbindlichkeiten -31,6 -28,1
Zinsaufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten -18,7 -17,3
ZINSEN UND ÄHNLICHE AUFWENDUNGEN -306,5 -211,7
ZINSERGEBNIS 204,6 173,6
2) Risikovorsorgen
im Kreditgesch
äft
1.1. - 30.9.2007 1.1. - 30.9.2006
Zuführungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -64,9 -43,5
Direktabschreibungen -2,8 -6,9
Auflösungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft 14,8 11,0
Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen 2,0 0,9
RISIKOvorsorgen
im Kreditgesch
äft
-50,8 -38,6
3) Provisionsergebnis 1.1. - 30.9.2007 1.1. - 30.9.2006
Zahlungsverkehr 22,3 21,0
Wertpapiergeschäft 33,5 30,8
Devisen-, Sorten- und Edelmetallgeschäft 8,6 7,9
Kreditgeschäft 10,5 9,3
Sonstiges Dienstleistungs- und Beratungsgeschäft 1,7 1,6
PROVISIONSERGEBNIS 76,6 70,6
4) Handelsergebnis 1.1. - 30.9.2007 1.1. - 30.9.2006
Gewinne/Verluste aus zinsbezogenen Geschäften 1,1 2,0
Gewinne/Verluste aus Devisen-, Valuten- und Münzengeschäft 5,3 2,8
Gewinne/Verluste aus Derivaten -1,2 0,3
5) Verwaltungsaufwand 1.1. - 30.9.2007 1.1. - 30.9.2006
Personalaufwand 89,4 87,3
Andere Verwaltungsaufwendungen 45,9 42,4
Abschreibungen und Wertberichtigungen 13,0 12,3
VERWALTUNGSAUFWAND 148,3 142,0
6) Sonstiger
betrieblicher
Erfolg
1.1. - 30.9.2007 1.1. - 30.9.2006
Sonstige betriebliche Erträge 92,5 83,9
Sonstige betriebliche Aufwendungen -94,0 -81,4
SALDO SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE/AUFWENDUNGEN -1,4 2,6
hievon aus Wertpapieren des Anlagevermögens -2,2 -1,4
7) Ertragsteuern 1.1. - 30.9.2007 1.1. - 30.9.2006
Laufender Ertragsteueraufwand 12,8 11,9
Latenter Ertragsteueraufwand (+)/-ertrag (-) -4,3 -4,0
Ertragsteuern 8,5 7,9
8) Ergebnis
je Aktie
1.1. - 30.9.2007 1.1. - 30.9.2006
Aktienanzahl per 30.9. 9.000.000 8.960.000
Durchschnittliche Anzahl der umlaufenden Aktien 8.936.592 8.557.115
Konzernjahresüberschuss 77,3 63,3
E
ERGEBNIS JE AKTIE in
8,65 7,40
E
ANNUALISIERTE WERTE in
11,54 9,86

Das verwässerte Ergebnis pro Aktie entspricht dem unverwässerten Ergebnis pro Aktie, da keine Finanzinstrumente mit Verwässerungseffekt ausgegeben wurden. Das Ergebnis je Aktie gilt für Stamm- und Vorzugs-Aktien in gleicher Höhe.

Details zur Bilanz (in Mio. A)

9) Barreserve 30.9.2007 31.12.2006
Kassenbestand 46,9 59,7
Guthaben bei Zentralnotenbanken 80,2 88,7
BARRESERVE 127,1 148,4
10) Forderungen
an
Kreditinstitute
30.9.2007 31.12.2006
Forderungen an inländische Kreditinstitute 617,0 835,0
Forderungen an ausländische Kreditinstitute 1.398,5 1.217,8
FORDERUNGEN AN KREDITINSTITUTE 2.015,5 2.052,8
11) Forderungen
an
Kunden
30.9.2007 31.12.2006
Forderungen an inländische Kunden 6.212,2 6.075,9
Forderungen an ausländische Kunden 2.452,0 2.082,4
FORDERUNGEN AN KUNDEN 8.664,1 8.158,3

12) Risikovorsorgen

S
tand Wechselkurs-
S
tand
in Mio. E 1.1.2007 änderung Zuführungen V erbrauch A uflösungen 30.9.2007
Bonitätsrisken 148,0 -0,1 39,0 -33,0 -11,5 142,4
Länderrisken 1,7 -1,1 -0,4 0,3
Pauschale Vorsorgen 4,1 4,1
Pauschale Vorsorgen IAS 39 35,4 11,0 46,4
Zinswertberichtigungen 1,5 0,4 -0,1 1,8
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft1) 190,7 -0,1 50,4 -34,1 -12,0 195,0
Haftungen2) 88,0 0,0 14,6 -22,5 -2,8 77,3
Gesamtsumme
Risikovorsorgen
278,7 -0,1 65,0 -56,6 -14,8 272,3

1) Risikovorsorgen im Kreditgeschäft werden in der Position Bilanz Aktiva 4 ausgewiesen

2) beinhaltet Rückstellungen für ALPENLÄNDISCHE GARANTIE-GESELLSCHAFT m.b.H. und OBERBANK LEASING GESELLSCHAFT m.b.H.

30.9.2007 31.12.2006
90,7 94,1
7,6 6,8
0,0 0,0
6,3 5,3
0,1 0,0
104,7 106,2
14) Finanzanlagen 30.9.2007 31.12.2006
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 2.213,3 1.946,5
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 256,6 205,6
Beteiligungen/Anteile
an sonstigen nicht konsolidierten Unternehmen 83,1 73,6
an at Equity bewerteten Unternehmen
- Kreditinstituten 151,7 139,3
- Nicht-Kreditinstituten 242,3 225,2
an sonstigen Beteiligungen
- Kreditinstituten 32,1 32,4
- Nicht-Kreditinstituten 16,5 12,7
FINANZANLAGEN 2.995,7 2.635,2
15) Immaterielle
Anlageverm
ögenswerte
30.9.2007 31.12.2006
Sonstiges immaterielles Anlagevermögen 3,2 3,1
Kundenstock 5,4 7,2
IMMATERIELLE ANLAGEVERMÖGENSWERTE 8,5 10,2
16) Sachanlagen 30.9.2007 31.12.2006
Grundstücke und Gebäude 98,6 99,6
Betriebs- und Geschäftsausstattung 36,7 25,0
Sonstige Sachanlagen 4,5 11,9
SACHANLAGEN 139,9 136,5
17) Sonstige
Aktiva
30.9.2007 31.12.2006
Sonstige Vermögensgegenstände 225,8 149,2
Latente Steuerforderungen 16,3 14,4
Rechnungsabgrenzungsposten 4,4 1,2
SONSTIGE AKTIVA 246,5 164,8
18) Verbindlichkeiten
gegenüber
Kreditinstituten
30.9.2007 31.12.2006
Verbindlichkeiten gegenüber
inländischen Kreditinstituten 2.033,9 2.086,0
ausländischen Kreditinstituten 2.090,9 2.183,2
VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KREDITINSTITUTEN 4.124,8 4.269,2
19) Verbindlichkeiten
gegenüber
Kunden
30.9.2007 31.12.2006
Spareinlagen 2.822,5 2.633,5
Sonstige 4.055,2 3.477,1
VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KUNDEN 6.877,7 6.110,6
20) Verbriefte
Verbindlichkeiten
30.9.2007 31.12.2006
Begebene Schuldverschreibungen 790,0 729,1
Andere verbriefte Verbindlichkeiten 309,4 275,8
VERBRIEFTE VERBINDLICHKEITEN 1.099,3 1.004,8
21) Rückstellungen 30.9.2007 31.12.2006
Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen 210,1 202,4
Jubiläumsgeldrückstellung 8,9 8,4
Rückstellungen für das Kreditgeschäft 77,3 88,0
Sonstige Rückstellungen 13,9 9,9
RÜCKSTELLUNGEN 310,1 308,7
22) Sonstige
Passiva
30.9.2007 31.12.2006
Sonstige Verbindlichkeiten 218,8 164,2
Handelspassiva 4,6 5,3
Rechnungsabgrenzungsposten 57,7 37,3
SONSTIGE PASSIVA 281,1 206,8
23) Sonstige
Passiva
(Anteil
Handelspassiva
)
30.9.2007 31.12.2006
Währungsbezogene Geschäfte 0,0 0,0
Zinsbezogene Geschäfte 3,8 5,3
Sonstige Geschäfte 0,8 0,0
HANDELSPASSIVA 4,6 5,3
24) Nachrangkapital 30.9.2007 31.12.2006
Begebene nachrangige Schuldverschreibungen 10,4 10,4
Ergänzungskapital 519,0 479,5
NACHRANGKAPITAL 529,4 489,9
25) Eigenkapital 30.9.2007 31.12.2006
Gezeichnetes Kapital 74,8 75,4
Kapitalrücklagen 141,0 138,9
Gewinnrücklagen (inkl. Bilanzgewinn) 637,9 586,7
Unversteuerte Rücklagen 28,1 28,1
Passive Unterschiedsbeträge 1,9 1,9
Anteile in Fremdbesitz 0,8 0,8
EIGENKAPITAL 884,5 831,7
26) Eventualverbindlichkeiten
und
Kreditrisiken
30.9.2007 31.12.2006
Sonstige Eventualverbindlichkeiten 1.434,2 1.292,0
EVENTUALVERBINDLICHKEITEN 1.434,2 1.292,0
Verbindlichkeiten aus unechten Pensionsgeschäften 0,0 75,9
Sonstige Kreditrisiken (unwiderrufliche Kreditzusagen) 489,0 606,5
KREDITRISIKEN 489,0 682,4

27) Segmentberichterstattung Kerngeschäftsbereiche

Privat F irmen F inancial Markets S onstige K onzern-GuV
1.-3.Qu. 2007
Zinsergebnis 46,6 91,0 67,0 0,0 204,6
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -6,9 -44,2 0,3 0,0 -50,8
Provisionsergebnis 36,7 39,9 0,0 0,0 76,6
Handelsergebnis 0,0 1,3 3,9 0,0 5,2
Verwaltungsaufwand -57,7 -64,8 -2,7 -23,1 -148,3
Sonstiger betrieblicher Erfolg 1,8 1,1 -4,3 0,0 -1,4
Periodenüberschuss vor Steuern 20,5 24,2 64,2 -23,1 85,8
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 1.195,5 7.050,8 2.880,2 0,0 11.126,5
Ø zugeordnetes Eigenkapital 91,3 538,5 220,0 0,0 849,8
Return on Equity (RoE) 29,8% 6,0% 38,8% 13,5%
Cost-Income-Ratio 67,9% 48,6% 4,1% 52,1%

informationen aufgrund österreichischen rechts

28) Personal
(durchschnitt
1. – 3. quartal
)
30.9.2007 31.12.2006
Angestellte 1.858 1.738
Arbeiter 21 23
GESAMTKAPAZITÄT 1.879 1.761

29) Konzerneigenmittel und bankaufsichtliches Eigenmittelerfordernis

Anrechenbare Eigenmittel gemäß § 24 BWG in Mio. A
Zusammensetzung 30.9.2007 31.12.2006 30.9.2006
1. Kernkapital
Grundkapital 75,7 75,4 75,4
eigene Aktien im Bestand -3,1 -2,1 -6,9
Offene Rücklagen 572,0 567,9 529,2
Anteile anderer Gesellschafter 0,8 2,8 3,7
Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung -1,0 4,6 6,9
Unterschiedsbetrag aus Equity-Bewertung 33,4 30,2 32,2
Abzug Immaterielle Wirtschaftsgüter -8,0 -9,5 -9,6
SUMME Kernkapital
(Tier
I)
669,8 669,4 630,9
2. Ergänzende Eigenmittel (Tier II) 30.9.2007 31.12.2006 30.9.2006
anrechenbare Ergänzungskapital-Anleihen 401,1 407,5 434,6
Neubewertungsreserven (bereits 45% d.st.Res.) 149,8 141,9 137,2
Nachrangige Anleihen (Erg.kap. unter 3 J RLZ) 43,6 29,6 15,6
SUMME Erg
änzende
Eigenmittel
(Tier
II)
594,6 579,0 587,3
3. TIER III
Kapital (seit 1.1.1998)
30.9.2007 31.12.2006 30.9.2006
Ergänzung um volumensmäßig nicht mehr als
TIER II anrechenbare nachrangige Anleihen 5,0 4,2 3,9
SUMME TIER III Kapital 5,0 4,2 3,9
4. Abzugsposten 30.9.2007 31.12.2006 30.9.2006
Abzug Anteile an KI/FI über 10% Beteiligung -48,2 -48,0 -47,4
Abzug Anteile an KI/FI bis 10% Beteiligung 0,0 0,0 0,0
EIGENMITTEL INSGESAMT 1.221,2 1.204,6 1.174,7
darunter: Eigenmittel gem. § 23 (14) Z 7 BWG 5,0 4,2 3,9
zum Vergleich:
EM-Erfordernis insgesamt 801,7 758,5 734,2
FREIE EIGENMITTEL 419,6 446,0 440,5
Bemessungsgrundlage: 30.9.2007 31.12.2006 30.9.2006
Risikogewichtete Aktiva 8.767,5 8.365,4 8.126,8
Klassische außerbilanzmäßige Geschäfte 1.173,6 1.048,7 986,1
Besondere außerbilanzmäßige Finanzgeschäfte 17,4 14,9 15,7
Wertpapier-Handelsbuch 29,9 28,5 15,9
Bemessungsgrundlage gesamt 9.988,3 9.457,6 9.144,4
Quoten
Kernkapital 669,8 669,4 630,9
Kernkapitalquote 6,71% 7,08% 6,90%
Ergänzende Eigenmittel 594,6 579,0 587,3
TIER II - Quote 5,95% 6,12% 6,42%
TIER III-Kapital 5,0 4,2 3,9
TIER III - Quote 0,05% 0,04% 0,04%
Abzugsposten für Bankanteile -48,2 -48,0 -47,4
Quotenabzug -0,48% -0,51% -0,52%
Eigenmittel gesamt 1.221,2 1.204,6 1.174,7
Eigenmittelquote 12,23% 12,74% 12,85%

Finanzkalender

Alle Informationen sind auf www.oberbank.at im Bereich Investor Relations elektronisch verfügbar.

Erklärung des Vorstandes gemäss § 87 BörseGesetz

Der Vorstand erklärt, dass

  • der vorliegende verkürzte Abschluss in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt worden ist und ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Oberbank-Konzerns vermittelt.
  • der Bericht über die ersten drei Quartale ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Oberbank-Konzerns unter Anwendung der in den IFRS verankerten Grundsätzen bezüglich Zwischenberichterstattung vermittelt.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres wurden Großgeschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen in Höhe von E 20,7 Mio. abgeschlossen.

Dieser Zwischenbericht wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Linz, am 23. November 2007

Der Vorstand

Dr. Franz Gasselsberger, MBA (Vorsitzender) e.h. Dr. Ludwig Andorfer e.h. Mag. Dr. Josef Weissl, MBA e.h.

Hinweise

Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Oberbank beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken in nicht kalkulierter Höhe eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Angaben über Marktanteile beruhen auf den zu Redaktionsschluss letztverfügbaren Daten.

Bei der Summierung von den gerundeten Beträgen und bei der Errechnung der Veränderungsraten können geringfügige Differenzen im Vergleich zur Ermittlung aus den nicht gerundeten Rechnungsgrundlagen auftreten.

Impressum

Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Oberbank AG, 4020 Linz, Hauptplatz 10-11 Internet: www.oberbank.at , E-Mail: [email protected] Redaktion: Sekretariat, Telefon (0732) 78 02-0

Der Oberbank Aktionärs-Report erscheint dreimal pro Jahr.

3 Banken Gruppe im Überblick

Oberbank Konzern BKS Bank Konzern BTV
Konzern
1.-3.Qu. 2007 1.-3.Qu. 2006 1.-3.Qu. 2007 1.-3.Qu. 2006 1.-3.Qu. 2007 1.-3.Qu. 2006
Erfolgszahlen in Mio. E
Zinsergebnis 204,6 173,6 79,7 69,7 87,1 80,2
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -50,8 -38,6 -18,4 -17,0 -20,3 -18,6
Provisionsergebnis 76,6 70,6 33,0 31,4 36,1 33,7
Verwaltungsaufwand -148,3 -142,0 -59,4 -55,2 -66,8 -63,0
Periodenüberschuss vor Steuern 85,8 71,2 42,6 34,3 42,2 35,8
Periodenüberschuss 77,3 63,3 37,8 29,0 35,7 30,9
Bilanzzahlen in Mio. E 30.9.2007 31.12.2006 30.9.2007 31.12.2006 30.9.2007 31.12.2006
Bilanzsumme 14.107,0 13.221,8 5.537,8 5.145,4 8.040,8 7.458,3
Forderungen an Kunden
nach Risikovorsorgen 8.469,3 7.969,3 3.466,8 3.206,3 5.120,4 5.109,0
Primärmittel 8.506,5 7.605,4 3.086,9 3.009,1 5.929,0 5.508,3
hievon Spareinlagen 2.822,5 2.633,5 1.434,6 1.382,5 1.101,7 1.094,0
hievon verbriefte Verbindlichkeiten
inkl. Nachrangkapital 1.628,8 1.494,7 439,5 425,6 1.323,7 1.222,9
Eigenkapital 884,5 831,7 453,1 416,4 529,7 512,4
Betreute Kundengelder 16.488,4 15.304,3 9.530,4 9.320,4 10.967,5 10.608,9
Eigenmittel nach BWG in Mio. E 30.9.2007 31.12.2006 30.9.2007 31.12.2006 30.9.2007 31.12.2006
Bemessungsgrundlage 9.988,3 9.457,6 3.892,3 3.598,5 5.479,5 5.165,3
Eigenmittel 1.221,2 1.204,6 389,8 396,3 628,6 617,4
hievon Kernkapital (Tier I) 669,8 669,4 228,2 241,8 363,9 363,7
Eigenmittelüberschuss 419,6 446,0 78,4 108,4 190,2 204,2
Kernkapitalquote in % 6,71 7,08 5,86 6,72 6,64 7,04
Gesamtkapitalquote in % 12,23 12,74 10,02 11,01 11,47 11,95
Unternehmenskennzahlen in % 30.9.2007 31.12.2006 30.9.2007 31.12.2006 30.9.2007 31.12.2006
Return on Equity vor Steuern
(Eigenkapitalrendite) 13,47 12,80 12,26 11,17 10,82 10,36
Return on Equity nach Steuern 12,13 11,40 10,64 9,74 9,17 9,07
Cost-Income-Ratio
(Kosten-Ertrag-Relation) 52,05 56,40 51,27 54,73 53,42 51,97
Risk-Earning-Ratio
(Kreditrisiko/Zinsergebnis) 24,82 22,25 23,07 21,27 23,33 26,54
Ressourcen 30.9.2007 31.12.2006 30.9.2007 31.12.2006 30.9.2007 31.12.2006
Durchschnittlich
gewichteter Mitarbeiterstand 1.911 1.764 793 721 848 805
Anzahl der Geschäftsstellen 118 110 54 50 41 40

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