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Wienerberger AG

Earnings Release May 6, 2008

769_rns_2008-05-06_1fd7d3d0-5db5-46f6-9cb2-e4e56aa44049.pdf

Earnings Release

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Wir haben uns viel vorgenommen.

Deshalb haben wir trotz gutem Start noch an so Einigem zu knabbern. zu knabbern.

Bericht zum 1. Quartal 2008

Ertragskennzahlen 1-3/2007 1-3/2008 Vdg. in % Ultimo 2007
Umsatz in Mio. € 507,3 574,0 +13 2.477,3
EBITDA in Mio. € 83,9 92,3 +10 551,2
EBIT in Mio. € 39,1 42,6 +9 353,1
Ergebnis vor Steuern in Mio. € 42,2 35,7 -15 358,4
Ergebnis nach Steuern 1) in Mio. € 33,3 30,2 -9 295,8
Ergebnis je Aktie bereinigt 2) in € 0,39 0,26 -33 3,46
Free Cash-flow 3) in Mio. € -53,4 -33,7 +37 293,8
Normalinvestitionen in Mio. € 25,3 24,3 -4 120,2
Wachstumsinvestitionen in Mio. € 42,3 122,5 >100 525,4
Bilanzkennzahlen 31.12.2007 31.3.2008 Vdg. in %
Eigenkapital 4) in Mio. € 2.672,7 2.649,0 -1
Nettoverschuldung in Mio. € 566,8 721,3 +27
Capital Employed in Mio. € 3.060,2 3.197,9 +4
Bilanzsumme in Mio. € 4.329,9 4.428,1 +2
Gearing in % 21,2 27,2 -
Mitarbeiter 5) 14.785 15.645 +6
Börsekennzahlen 1-12/2007 1-3/2008 Vdg. in %
Höchstkurs der Aktie in € 58,06 38,20 -34
Tiefstkurs der Aktie in € 32,84 27,49 -16
Ultimokurs der Aktie in € 37,93 33,69 -11
Gewichtete Aktienzahl 6) in Tsd. 75.491 83.079 +10
Ultimo Börsekapitalisierung in Mio. € 3.184,1 2.828,2 -11
Geschäftsbereiche 1-3/2008
in Mio. € und %
Zentral-
Osteuropa
Zentral-
Westeuropa
Nord-
Westeuropa
Nordamerika Beteiligungen
und Sonstiges 7)
Umsatz 204,4 (+31 %) 91,3 (+5 %) 234,9 (+18 %) 52,7 (-28 %) -9,3 (-1 %)
EBITDA 60,7 (+54 %) -1,2 (>100 %) 39,1 (+5 %) 0,7 (-90 %) -7,0 (+9 %)
EBIT 43,9 (+74 %) -10,8 (>100 %) 21,7 (-7 %) -4,3 (>100 %) -7,9 (-14 %)
Gesamtinvestitionen 37,6 (+98 %) 12,2 (+97 %) 79,3 (>100 %) 10,8 (-47 %) 6,9 (>100 %)
Capital Employed 801,2 (+17 %) 520,4 (+6 %) 1.362,3 (+28 %) 500,6 (+7 %) 13,4 (>100 %)
Mitarbeiter 5) 5.756 (+11 %) 2.396 (-0 %) 4.932 (+25 %) 2.357 (-6 %) 204 (+22 %)

1) vor Anteilen in Fremdbesitz und anteiligem Hybridkupon

2) vor Firmenwertabschreibungen und bereinigt um nicht-wiederkehrende Aufwendungen und Erträge; nach Hybridkupon

3) Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit minus Investitions-Cash-flow plus Wachstumsinvestitionen

4) Eigenkapital inklusive Anteile in Fremdbesitz und Hybridanleihe

5) durchschnittlicher Mitarbeiterstand während der Periode

6) bereinigt um zeitanteilig gehaltene eigene Aktien

7) inklusive Konzerneliminierungen und Holdingkosten; negativer Umsatz aufgrund Saldierung der Innenumsätze in diesem Segment

Anmerkung: in der Tabelle Geschäftsbereiche sind die Veränderungsraten in % zur Vorjahresperiode in Klammer angeführt

Brief des Vorstandsvorsitzenden

Sehr geehrte Aktionäre,

Ich freue mich Ihnen über weiteres Wachstum der Wienerberger in den ersten drei Monaten 2008 im Vergleich zum Rekordquartal des Vorjahres berichten zu können. Dabei ist zu berücksichtigen, dass aufgrund des frühen Osterfestes weniger Arbeitstage zur Verfügung standen, auch war die Witterung zu Jahresbeginn in Europa nicht so günstig wie im Jahr zuvor. Dennoch ist der Konzernumsatz im ersten Quartal um 13 % auf 574,0 Mio. €, das EBITDA um 10 % auf 92,3 Mio. € und das EBIT um 9 % auf 42,6 Mio. € gestiegen. Der Gewinn nach Steuern ging um 3,1 Mio. € auf 30,2 Mio. € zurück, da im Finanzergebnis des Vorjahres Einmalerträge in Höhe von 10 Mio. € enthalten waren. Unter Berücksichtigung des Kupons auf die Hybridanleihe errechnet sich ein Gewinn nach Steuern und nach Minderheitenanteilen von 21,8 Mio. € (VJ: 28,3 Mio. €).

Motor des Umsatz- und Ergebniswachstums war das Segment Zentral-Osteuropa. Durch die starke Nachfrage in Polen, der Slowakei, Rumänien, Bulgarien und Russland, die volle Kapazitätsauslastung unserer Werke und das gute Preisniveau haben wir in dieser Region ein Umsatzplus von 31 % auf 204,4 Mio. € und einen EBITDA-Zuwachs um 54 % auf 60,7 Mio. € erwirt schaftet. Die Umsatzsteigerung von 18 % im Segment Nord-Westeuropa ist vor allem auf Absatzzuwächse in Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien zurückzuführen, bei letzterem in einem rückläufigen Markt durch die Konsolidierung von Baggeridge und Sandtoft. Insgesamt ist in diesem Segment das EBITDA um 1,7 Mio. € (+5 %) gestiegen. In Zentral-Westeuropa ist der Umsatz in Deutschland vor allem durch ein starkes Objektgeschäft gestiegen, jedoch haben Kosten aus längeren Werksstillständen zu einem negativen EBITDA von -1,2 Mio. € im Segment geführt. In Nordamerika ging der Umsatz trotz der positiven Beiträge aus der Erstkonsolidierung von Arriscraft, auch aufgrund negativer Fremdwährungseffekte um 28 % auf 52,7 Mio. € sowie das Ergebnis aufgrund der enttäuschenden Entwicklung im amerikanischen Hausbau um 90 % auf 0,7 Mio. € zurück.

Auch 2008 werden wir unseren erfolgreichen Expansionskurs mit Wachstumsprojekten von über 500 Mio. € fortsetzen. Dafür haben wir im ersten Quartal bereits 123 Mio. € investiert, wobei ein wesentlicher Teil davon auf Werksneubauten und Kapazitätserweiterungen in Zentral-Osteuropa insbesondere in Polen, Rumänien, Russland und Serbien entfällt. Zusätzlich haben wir die Mehrheit am letzten großen unabhängigen Dachziegelproduzenten Sandtoft in UK erworben.

Unser bewährtes geografisches Portfolio ist die Basis für weiteres Ergebniswachstum der Wienerberger und für die Realisierung unserer ambitionierten Ziele. In meiner Einschätzung für dieses Jahr gehe ich von einer anhaltend guten Nachfrage in Zentral-Osteuropa sowie weiteren Umsatz- und Ergebnissteigerungen im Segment Nord-Westeuropa durch Kon soli dierungseffekte aus. Wesentliche Herausforderungen sind der angloamerikanische Raum und der deutsche Markt. Der Wohnungsneubau in den USA hat sich noch schwächer entwickelt als zu Jahresbeginn erwartet und auch in Großbritannien wurden die Prognosen aufgrund erschwerter Finanzierungsbedingungen und sinkender Immobilienpreise nach unten revidiert. Aktives Kapazi tätsmanagement sehe ich daher in diesen schwachen Märkten als unsere vordringlichste Aufgabe. In Deutschland scheint nach dem Rekordtief im Ein- und Zweifamilienhausbau im Vorjahr und einem verhaltenen Start leichtes Wachstum möglich. Aber auch bei schwächer werdenden Märkten haben wir für das Geschäftsjahr 2008 wieder das Ziel, über dem Durchschnitt der Baustoffbranche liegende Zuwächse im EBITDA zu erwirtschaften.

Wolfgang Reithofer, Vorstandsvorsitzender der Wienerberger AG

Rund 500 Mio. € an Wachstumsinvestitionen in 2008 geplant

Ziel einer überdurchschnittlichen EBITDA Steigerung bleibt aufrecht

Ergebnis- und Bilanzanalyse

Ertragslage

Wienerberger konnte in den ersten drei Monaten durch die anhaltend gute Nachfrage in den Märkten Zentral-Osteuropas trotz deutlichem Rückgang in den USA einen Zuwachs von 13 % im Umsatz und 10 % im EBITDA erzielen. Dabei ist darauf hinzuweisen, dass in diesem Jahr durch die frühen Osterferien weniger Arbeitstage als im Vorjahr zur Verfügung standen. Weiters hat das erste Quartal saisonbedingt eine vergleichsweise geringe Aussagekraft für das Gesamtjahr.

Der Konzernumsatz stieg von 507,3 Mio. € im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 574,0 Mio. €. Wesentlich dazu beigetragen hat die dynamische Entwicklung der Märkte in Zentral-Osteuropa, insbesondere in Polen, der Slowakei, Rumänien, Bulgarien und Russland.

Die Absatzzuwächse und das gute Preisniveau in dieser Region haben trotz hoher Leerkosten aus Werkstillständen in Zentral-Westeuropa und den USA zu einer Steigerung der Ergebnisse geführt. Das EBITDA der Gruppe lag mit 92,3 Mio. € um 10 % und das EBIT mit 42,6 Mio. € um 9 % über dem ersten Quartal des Vorjahres.

Die Steuerquote sank aufgrund des höheren Ergebnisanteils aus Zentral-Osteuropa und der steuerlichen Abzugsfähigkeit des Hybridkupons von 21,0 % im ersten Quartal des Vorjahres auf 15,4 %. Da das Hybridkapital gemäß IFRS wie Eigenkapital zu behandeln ist, wird auch der darauf entfallende Kupon nicht im Finanzergebnis der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen, sondern ist als Teil der Ergebnisverwendung aus dem Gewinn nach Steuern zu bezahlen. Die Berechnung des Ergebnisses je Aktie erfolgt vom versteuerten Ergebnis nach Abzug des Hybridkupons. Das bereinigte Ergebnis je Aktie ist von 0,39 € im Vorjahr auf 0,26 € im ersten Quartal 2008 gesunken. Dies ist auf den Verwässerungseffekt durch die Kapitalerhöhung vom Oktober 2007 zurückzuführen.

Cash-flow

Der Cash-flow aus dem Ergebnis liegt mit 68,9 Mio. € rund 20 Mio. € unter dem Vorjahreswert, der jedoch Einmaleffekte aus dem Verkauf von Wertpapieren in Höhe von rund 10 Mio. € enthielt. Saisonal bedingt ist der Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit durch den Aufbau des Working Capital mit -19,5 Mio. € negativ. Der Zahlungsmittelabfluss aus Investitionen und Akqui sitionen von insgesamt 146,8 Mio. € errechnet sich mit 122,5 Mio. € aus Wachstumsinvestitionen sowie mit 24,3 Mio. € aus Normalinvestitionen (Instandhaltung, Ersatz, Rationalisierung).

Vermögens- und Finanzlage

Das Konzerneigenkapital verminderte sich bedingt durch die Auszahlung des Hybridkupons und negative Währungsdifferenzen auf 2.649,0 Mio. € (von 2.672,7 Mio. € zu Jahresbeginn). Die Nettoverschuldung lag am Ende des ersten Quartal bei 721,3 Mio. €.

Geschäftsbereiche

Zentral-Osteuropa

Zentral-Osteuropa war erneut der wichtigste Wachstumsträger der Wienerberger Gruppe und erzielte in nahezu allen Ländern Umsatz- und Ergebnissteigerungen. Das Segment konnte nach den Rekordergebnissen im ersten Quartal des Vorjahres den Umsatz um 31 % auf 204,4 Mio. € und das EBITDA um 54 % auf 60,7 Mio. € in den ersten 3 Monaten dieses Jahres weiter erhöhen. Ausschlaggebend dafür war die starke Nachfrage insbesondere in Polen, der Slowakei, Rumänien, Bulgarien und Russland, die zu zweistelligen Absatzsteigerungen bei Hintermauerziegel führte. Die volle Auslastung der Produktionskapazitäten sowie ein gutes Preisniveau in der Region wirkten sich zusätzlich positiv auf das Ergebnis aus.

Zentral-Westeuropa

In Zentral-Westeuropa konnte der Umsatz um 5 % auf 91,3 Mio. € (VJ: 87,3 Mio. €) gesteigert werden, während auf EBITDA-Ebene ein Verlust von 1,2 Mio. € (VJ: 6,7 Mio. €) zu verzeichnen war. In Deutschland wurden Absatzzuwächse bei einem verhaltenen Wohnungsneubau vor allem durch ein starkes Objektgeschäft erzielt. Hauptursache für das negative Ergebnis waren Stillstandskosten in Deutschland. Durch einen schwächeren Absatz im vergangenen Jahr stiegen die Lagerbestände an und daher wurden im Sinne eines aktiven Kapazitätsmanagement Werke im Anschluss an die Weihnachtsferien temporär stillgelegt. In Italien waren Ergebnisrückgänge durch einen schwächeren Wohnungsneubau bei zunehmendem Preisdruck zu verzeichnen.

Nord-Westeuropa

Der Umsatz in Nord-Westeuropa stieg um 18 % auf 234,9 Mio. € (VJ: 199,4 Mio. €), das EBITDA wurde um 5 % auf 39,1 Mio. € (VJ: 37,4 Mio. €) erhöht. In den Niederlanden und Frankreich konnten weitere Absatzzuwächse erzielt werden. In Großbritannien war der Wohnungsneubau jedoch schwächer als erwartet, dies wurde durch die Konsolidierung von Sandtoft und Baggeridge mehr als ausgeglichen. Da die Margen der neu konsolidierten Unternehmen sukzessiv über die nächsten Jahre erhöht werden sollen, ist das Ergebnis durch die Einbeziehung der derzeit noch margenschwächeren Unternehmen nicht im Ausmaß des Umsatzes gestiegen. Dies und Kosten aus der Umstellung auf Hintermauerziegelkapazitäten in Frankreich sowie ein höherer Handelswarenanteil in den Niederlanden führten zu einem Rückgang der Margen in diesem Segment.

Nordamerika

Der Hausbau in den USA war in den ersten drei Monaten 2008 mit einem Rückgang von mehr als 30 % im Vergleich zu Vorjahresperiode deutlich stärker rückläufig als erwartet. Der strenge Winter in einigen Teilen des Landes wirkte sich zusätzlich negativ auf die Wohnbautätigkeit aus. In der Folge wirkten sich hohe Leerkosten aufgrund der enttäuschenden Marktentwicklung belastend auf das Ergebnis aus. Der Umsatz ging bedingt auch durch den schwachen Dollar, trotz der guten Entwicklung von Arriscraft und ihres positiven Beitrages aus der Erstkonsolidierung um 28 % auf 52,7 Mio. € und das EBITDA um 90 % auf 0,7 Mio. € zurück.

Beteiligungen und Sonstiges

Beteiligungen und Sonstiges umfasst vor allem die Holding und die ihr zuordenbaren Kosten, die Ziegelaktivitäten in Indien sowie die Nicht-Kernbereiche der Gruppe darunter insbesondere das 50/50 Joint-venture Pipelife (at-equity Konsolidierung, daher nicht im operativen Ergebnis ent halten). Aufgrund höherer Holdingleistungen stieg der Umsatz um 16 % auf 3,4 Mio. €, während das EBITDA aufgrund wachstumsbedingt gestiegener Holdingkosten um 7 % auf -6,9 Mio. € zurückging.

Zentral-Osteuropa wieder Wachstumsträger der Wienerberger

Negatives EBITDA aufgrund längerer Stillstände der Werke in Deutschland

Konsolidierungseffekte in UK sowie Absatzsteigerungen in Frankreich und den Niederlanden

Marktschwäche in den USA drückt auf Umsatz und Ergebnis

Pipelife und die Investitionen in Indien sind ist in diesem Segment enthalten

Zwischenbericht nach IFRS Wienerberger Gruppe

Gewinn- und Verlustrechnung

in TEUR 1-3/2008 1-3/2007
Umsatzerlöse 573.984 507.327
Herstellungskosten -374.926 -327.630
Bruttoergebnis vom Umsatz 199.058 179.697
Vertriebskosten -110.364 -102.847
Verwaltungskosten -40.593 -33.566
Sonstige betriebliche Aufwendungen -10.786 -10.221
Sonstige betriebliche Erträge 5.285 6.054
Firmenwertabschreibung 0 0
Betriebsergebnis 42.600 39.117
Ergebnisübernahme von assoziierten Unternehmen 2.821 3.482
Zinsertrag 12.728 11.926
Zinsaufwand -22.272 -23.184
Sonstiges Finanzergebnis -225 10.821
Finanzergebnis -6.948 3.045
Ergebnis vor Ertragsteuern 35.652 42.162
Ertragsteuern -5.473 -8.854
Ergebnis nach Ertragsteuern 30.179 33.308
davon Ergebnis der Minderheiten 329 366
davon vorgesehener Anteil für Hybridkapitalbesitzer 8.081 4.604
davon verfügbares Ergebnis für Aktionäre 21.769 28.338
Ergebnis je Aktie (in EUR) 0,26 0,39
Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) 0,26 0,38

Segmentberichterstattung Konzern-

1-3/2008
in TEUR
Zentral-
Osteuropa
Zentral-
Westeuropa
Nord-
Westeuropa
Nord-
amerika
Beteiligungen
und Sonstiges 1)
Eliminie-
rungen
Wienerberger
Gruppe
Außenumsatz 203.647 85.064 232.172 52.742 191 573.816
Innenumsatz 764 6.197 2.757 0 3.198 -12.748 168
Umsatz gesamt 204.411 91.261 234.929 52.742 3.389 -12.748 573.984
EBITDA 60.659 -1.218 39.124 663 -6.909 92.319
EBIT 43.884 -10.817 21.717 -4.329 -7.855 42.600
Gesamtinvestitionen 37.639 12.190 79.340 10.787 6.844 146.800
Capital Employed 801.166 520.418 1.362.275 500.597 13.434 3.197.890
Mitarbeiter 5.756 2.396 4.932 2.357 204 15.645
1-3/2007
Außenumsatz 155.563 81.584 196.163 73.509 231 507.050
Innenumsatz 964 5.723 3.286 0 2.690 -12.386 277
Umsatz gesamt 156.527 87.307 199.449 73.509 2.921 -12.386 507.327
EBITDA 39.514 6.713 37.432 6.652 -6.459 83.852
EBIT 25.170 -3.047 23.358 2.679 -9.043 39.117
Gesamtinvestitionen 18.985 6.220 21.563 20.527 292 67.587
Capital Employed 686.271 488.732 1.064.609 465.787 5.093 2.710.492
Mitarbeiter 5.182 2.400 3.955 2.515 167 14.219

1) der Bereich Beteiligungen und Sonstiges enthält Holdingkosten

Bilanz

in TEUR 31.3.2008 31.12.2007
AKTIVA
Immaterielles Anlagevermögen 770.809 764.160
Sachanlagen 1.979.878 1.945.827
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 29.329 26.511
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 152.751 150.002
Übrige Finanzanlagen 19.702 29.253
Latente Steuern 42.264 45.379
Langfristiges Vermögen 2.994.733 2.961.132
Vorräte 695.831 669.761
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 292.788 211.006
Sonstige kurzfristige Forderungen 108.928 105.757
Wertpapiere 129.769 88.830
Zahlungsmittel 206.053 293.373
Kurzfristiges Vermögen 1.433.369 1.368.727
Summe Aktiva 4.428.102 4.329.859
PASSIVA
Gezeichnetes Kapital 83.948 83.948
Kapitalrücklagen 829.408 829.408
Hybridanleihe 492.896 492.896
Gewinnrücklagen 1.443.687 1.407.720
Eigene Anteile -40.697 -31.379
Unterschiedsbetrag Währungsumrechnung -193.488 -135.877
Anteile in Fremdbesitz 33.284 25.993
Eigenkapital 2.649.038 2.672.709
Personalrückstellungen 72.202 76.210
Latente Steuerrückstellungen 127.170 125.045
Sonstige langfristige Rückstellungen 66.756 64.653
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 938.731 819.092
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 46.808 45.685
Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 1.251.667 1.130.685
Sonstige kurzfristige Rückstellungen 51.895 47.513
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 118.396 129.871
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 192.218 186.405
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 164.888 162.676
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 527.397 526.465
Summe Passiva 4.428.102 4.329.859

Entwicklung des Eigenkapitals

in TEUR Konzern Minderheiten Gesamt
Stand 1.1.2008 2.646.716 25.993 2.672.709
Konzernergebnis bzw. Minderheitenergebnis 29.850 329 30.179
Dividendenauszahlungen bzw. Hybridkupon -32.500 0 -32.500
Währungsumrechnung -57.611 -375 -57.986
Währungsumrechnung von assoziierten Unternehmen 0 0 0
Hedging Reserven 38.207 0 38.207
Kapitalerhöhungen/-herabsetzungen 0 2.000 2.000
Zugang/Abgang Minderheitenanteil 0 5.337 5.337
Veränderung eigener Anteile -9.318 0 -9.318
Aufwand Aktienoptionspläne 498 0 498
Übrige Veränderungen -88 0 -88
Stand 31.3.2008 2.615.754 33.284 2.649.038

Cash-flow Statement

in TEUR 1-3/2008 1-3/2007
Ergebnis vor Ertragsteuern 35.652 42.162
Abschreibungen auf das Anlagevermögen 49.719 44.735
Zuschreibungen auf das Anlagevermögen 0 -10
Veränderung langfristiger Rückstellungen -3.568 6.094
Ergebnisübernahme aus assoziierten Unternehmen -2.821 -3.482
Gewinne/Verluste aus Anlagenabgängen -816 -822
Zinsergebnis 9.544 11.258
Gezahlte Zinsen -22.272 -13.038
Erhaltene Zinsen 12.728 5.926
Gezahlte Ertragsteuern -9.225 -3.924
Cash-flow aus dem Ergebnis 68.941 88.899
Veränderungen Vorräte -15.802 -44.883
Veränderungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -72.787 -53.230
Veränderungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -336 -23.854
Veränderungen übriges Netto-Umlaufvermögen 5.747 3.821
Währungsumrechnungsbedingte Veränderung von Nicht-Fondspositionen -5.338 -224
Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit -19.575 -29.471
Einzahlungen aus Anlagenabgängen 13.342 1.483
Auszahlungen für Investitionen in das Sach- und immaterielle Anlagevermögen -75.115 -52.839
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -380 -100
Veränderung Wertpapiere -2.848 2.836
Netto-Auszahlungen für Unternehmensakquisitionen -71.685 -14.748
Netto-Einzahlungen aus Unternehmensveräußerungen 0 0
Cash-flow aus Investitionstätigkeit -136.686 -63.368
Veränderung langfristiger Finanzverbindlichkeiten 119.639 -8.462
Veränderung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten -11.475 -277.197
Gezahlte Dividende Wienerberger AG 0 0
Gezahlter Kupon Hybridanleihe -32.500 0
Gezahlte Dividende und Kapitaländerungen bei Minderheitenanteilen 2.029 0
Dividendenausschüttungen aus assoziierten Unternehmen 0 0
Kapitalerhöhung Wienerberger AG (Hybridkapital) 0 493.073
Einzahlung aus der Ausübung von Aktienoptionen 498 0
Erwerb eigener Aktien -9.318 -13.392
Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit 68.873 194.022
Veränderung des Zahlungsmittelbestandes -87.388 101.183
Einfluss von Wechselkursänderungen auf den Zahlungsmittelbestand 68 -464
Zahlungsmittelbestand am Anfang der Periode 293.373 193.531
Zahlungsmittelbestand am Ende der Periode 206.053 294.250

Anhang zum Zwischenbericht

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Zwischenbericht zum 31.03.2008 wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards, Regelungen für Zwischenberichte (IAS 34), erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vom 31.12.2007 werden unverändert angewandt. Für weitere Informationen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 31.12.2007, der die Basis für den vorliegenden Zwischenbericht darstellt.

Wienerberger steuert die Aktivitäten nach regionalen Gesichtspunkten. Daraus leitet sich die lokale Verantwortung des operativen Managements für alle Produkte ab. Die Segmentberichterstattung trägt dem regionalen Fokus der Wienerberger Gruppe Rechnung.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss werden alle wesentlichen in- und ausländischen Unternehmen einbezogen, an denen die Wienerberger AG unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt. Gemeinschaftsunternehmen der Schlagmann und Bramac Gruppe werden zu 50 % quotal konsolidiert. Mit Wirkung vom 1.1.2008 wurden der Pflasterklinkerhersteller Bockhorner Klinker in Deutschland sowie die Ende des Jahres erworbene IGM Backa Nova in Serbien vollkonsolidiert. Am 11.1.2008 hat Wienerberger 74 % an Sandtoft, dem drittgrößten Dachziegelhersteller in Großbritannien erworben und mit diesem Stichtag erstkonsolidiert.

Zudem wurden die Ziegelaktivitäten von Wienerberger in Indien durch die Erstkonsolidierung der Wienerberger Brick Industry Private Limited mit Anfang des Berichtsjahres erstmals in den Konzernabschluss einbezogen.

Im Vergleichszeitraum 1.1.2007 bis 31.3.2007 waren die Briqueterie Bar Frères (Konsolidierung ab 1.4.2007), das niederländische Baustoffunternehmen Bos en Vermeer B.V. (Konsolidierung ab 1.7.2007), Baggeridge PLC in Großbritannien und Korevaar in den Niederlanden (beide konsolidiert ab 1.7.2007) sowie Arriscraft International (konsolidiert ab 20.7.2007), das italienische Ziegelwerk RIL Laterizi S.p.a. (konsolidiert ab 1.12.2007) und die mit 31.12.2007 übernommene Salzburger Ziegelwerk GmbH & Co KG nicht enthalten. Die Veränderungen des Konsolidierungskreises erhöhten für den Zeitraum vom 1.1.2008 bis 31.3.2008 anteilig den Umsatz mit 46.747 TEUR und das EBITDA mit 4.495 TEUR.

Saisonalität des Geschäftes

Wienerberger verkauft witterungsbedingt in den ersten und letzten Monaten des Jahres geringere Mengen als zur Jahresmitte. Diese saisonale Schwankung zeigt sich in den Relationen des ersten bzw. vierten Quartals, die grundsätzlich unter den Zahlen des zweiten und dritten Quartals liegen.

Wienerberger Hybridanleihe

Die Wienerberger AG hat mit Wirkung zum 9.2.2008 den Kupon in Höhe von 32.500 TEUR für die im Vorjahr begebene Hybridanleihe ausbezahlt. Diese wird als Teil des Eigenkapitals und die Kuponzahlung folgerichtig in der Ergebnisverwendung der Entwicklung des Eigenkapitals ausgewiesen. Die angefallenen Begebungskosten und das Disagio wurden von den Gewinnrücklagen in Abzug gebracht. Für die ersten drei Monate des Jahres 2008 wurden zeitaliquot abgegrenzte Kuponzinsen von 8.081 TEUR bei der Ermittlung des Ergebnisses je Aktie berücksichtigt. Dadurch verringerte sich das Ergebnis je Aktie um 0,10 EUR.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Der Konzernumsatz ist gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 13 % auf 573.984 TEUR gestiegen. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) lag mit 92.319 TEUR um 10 % über dem Vorjahreswert von 83.852 TEUR. Per 31.3.2008 betrug die Anzahl der ausgegebenen Aktien 83.947.689. Zum Stichtag wurden 1.113.603 eigene Aktien gehalten, die für die Berechnung des Ergebnisses je Aktie in Abzug gebracht werden. Die Anzahl der gewichteten Aktien beläuft sich für den Zeitraum 1.1.2008 bis 31.3.2008 auf 83.079.049 Stück.

Erläuterungen zum Cash-flow Statement

Der Cash-flow aus dem Ergebnis von 68.941 TEUR lag im ersten Quartal um 22 % unter dem Wert des Vorjahres, der durch einen Einmalertrag aus einem Wertpapierverkauf in Höhe von 10.007 TEUR beeinflusst war. Der Zahlungsmittelabfluss aus Investitionen und Akquisitionen von insgesamt 146.800 TEUR resultierte mit 24.262 TEUR aus Instandhaltungs-, Ersatzund Rationalisierungsinvestitionen (Normalinvestitionen) und mit 122.538 TEUR aus Werksneubauten, -erweiterungen und Akquisitionen (Wachstumsinvestitionen).

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Die im ersten Quartal getätigten Normal- und Wachstumsinvestitionen erhöhten das Anlagevermögen um 148.475 TEUR. Die Nettoverschuldung stieg durch den saisonal bedingten Forderungs- und Lageraufbau, die Investitionstätigkeit sowie die Auszahlung des Hybridkupons um 154.545 TEUR an. Negative erfolgsneutrale Währungsumrechnungsdifferenzen in Höhe von 57.986 TEUR resultieren in den ersten drei Monaten vor allem aus den USA und Großbritannien. Die Hedging Reserve erhöhte sich um 38.207 TEUR; im Eigenkapital erfasste Marktwertänderungen von zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren belaufen sich auf -116 TEUR. Im Zeitraum vom 4.3.08 bis zum 28.3.08 wurden im Rahmen eines Aktienrückkaufprogramms 300.000 Stück eigene Aktien um 9.318 TEUR zur Bedienung des Aktienoptionsplans erworben. Das Ergebnis nach Ertragsteuern erhöhte das Eigenkapital im ersten Quartal um 30.179 TEUR.

Erklärung des Vorstands

Nach bestem Wissen und Gewissen erklärt der Vorstand der Wienerberger AG hiermit, dass der ungeprüfte Quartalsbericht ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind, vermittelt.

Der Vorstand der Wienerberger AG

Wien, 6. Mai 2008

W. Reithofer H. Scheuch W. Van Riet J. Windisch

Werksstandorte und Marktpositionen

Wienerberger ist der einzige multinationale Anbieter von Ziegeln für Dach und Wand – mit derzeit insgesamt 260 Werken in 26 Ländern und 5 Exportmärkten. Wir konzentrieren uns auf unsere Kernkompetenzen und verstärken laufend das geografische Portfolio. Dadurch gleichen sich Schwankungen in verschiedenen Märkten aus. Wir wollen nicht überall sein, sondern in jenen Märkten, in denen wir tätig sind, starke Marktpositionen aufbauen. Dabei gilt unser Augenmerk der weiteren Expansion nach Osten sowie der Optimierung im Westen.

Wienerberger Märkte in Nordamerika

Finanzterminplan

06. Mai 2008 Ergebnisse zum 1. Quartal 2008
09. Mai 2008 139. o. Hauptversammlung im Austria Center Vienna
14. Mai 2008 Ex-Tag für Dividende 2007
15. Mai 2008 1. Auszahlungstag für Dividende 2007
19. August 2008 Halbjahresabschluss 2008: Presse- und Analystenkonferenz in Wien
20. August 2008 Halbjahresabschluss 2008: Analystenkonferenz in London
12. November 2008 Ergebnisse zum 3. Quartal 2008
20./21. November 2008 Capital Markets Day

Informationen zum Unternehmen und zur Wienerberger Aktie:

Barbara Braunöck
+43 (1) 601 92-463
[email protected]
www.wienerberger.com
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Wienerberger Online-Geschäftsbericht 2007: http://geschaeftsbericht.wienerberger.com

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