Quarterly Report • Aug 7, 2008
Quarterly Report
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DEUTSCH ― OSTEUROPÄISCH OSTEUROPÄISCH ― DEUTSCH
Zwischenbericht 1. Halbjahr 2008
| Raiffeisen International Konzern Monetäre Werte in € Millionen |
2008 | 2007 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Erfolgsrechnung | 1.1.-30.6. | 1.1.-30.6. | |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 1.296,2 | 925,5 | 40,1% |
| Provisionsüberschuss | 702,9 | 572,2 | 22,8% |
| Handelsergebnis | 92,2 | 79,3 | 16,2% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 1.249,9 | - 1.002,7 | 24,6% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 842,7 | 606,6 | 38,9% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 646,4 | 477,0 | 35,5% |
| Konzern-Periodenüberschuss (nach Minderheiten) | 565,7 | 401,4 | 40,9% |
| Bilanz | 30.6. | 31.12. | |
| Forderungen an Kreditinstitute | 10.835 | 11.053 | - 2,0% |
| Forderungen an Kunden | 56.627 | 48.880 | 15,8% |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 22.547 | 19.927 | 13,2% |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 43.608 | 40.457 | 7,8% |
| Eigenkapital (inkl. Minderheiten und Gewinn) | 7.246 | 6.622 | 9,4% |
| Bilanzsumme | 80.699 | 72.743 | 10,9% |
| Kennzahlen | 1.1.-30.6. | 1.1.-31.12. | |
| Return on Equity vor Steuern | 25,5% | 25,7% | - 0,2 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 19,6% | 20,2% | - 0,6 PP |
| Konzern-Return on Equity (nach Minderheiten) | 19,6% | 20,1% | - 0,5 PP |
| Cost/Income Ratio | 54,8% | 57,6% | - 2,8 PP |
| Return on Assets vor Steuern | 2,21% | 1,98% | 0,23 PP |
| Neubildungsquote (Ø Risikoaktiva Kreditrisiko) | 0,72% | 0,84% | - 0,12 PP |
| Risk/Earnings Ratio | 13,4% | 14,8% | - 1,4 PP |
| Bankspezifische Kennzahlen*) | 30.6. | 31.12. | |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko) | 59.394 | 49.802 | 19,3% |
| Gesamte Eigenmittel | 7.192 | 6.684 | 7,6% |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 5.587 | 4.317 | 29,4% |
| Überdeckungsquote | 28,7% | 54,8% | - 26,1 PP |
| Kernkapitalquote (Tier 1), Kreditrisiko | 9,6% | 11,4% | - 1,8 PP |
| Kernkapitalquote (Tier 1), inkl. Markt- und operationelles Risiko | 8,2% | 10,5% | - 2,3 PP |
| Eigenmittelquote | 10,3% | 12,4% | - 2,1 PP |
| Aktienkennzahlen | 30.6. | 30.6. | |
| Gewinn je Aktie in € | 3,68 | 2,82 | 0,86 € |
| Kurs in € | 81,17 | 117,70 | - 31,0% |
| Höchstkurs im ersten Halbjahr (Schlusskurs) in € | 110,20 | 122,01 | - 9,7% |
| Tiefstkurs im ersten Halbjahr (Schlusskurs) in € | 81,17 | 98,91 | - 17,9% |
| Anzahl der Aktien in Millionen | 154,67 | 142,77 | 8,3% |
| Marktkapitalisierung | 12.554 | 16.804 | - 25,3% |
| Ressourcen | 30.6. | 31.12. | |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 61.844 | 58.365 | 6,0% |
| Geschäftsstellen | 3.077 | 3.015 | 2,1% |
*) Gemäß österreichischem Bankwesengesetz (BWG). Die Raiffeisen International ist Teil des RZB-Konzerns und unterliegt nicht den Vorschriften des BWG. Die Zahlen aus 2007 entsprechen den Bestimmungen nach Basel I, ab 2008 wird das Eigenmittelerfordernis nach Basel II berechnet.
Im zweiten Quartal 2008 verzeichnete die Raiffeisen International mit € 311 Millionen den bisher höchsten Konzern-Quartalsüberschuss (nach Steuern und Minderheiten) seit ihrem Bestehen, lässt man das vierte Quartal 2006 mit dem Einmaleffekt aus der Veräußerung der Raiffeisenbank Ukraine unberücksichtigt. Damit war das erste Halbjahr 2008 das erfolgreichste in der Geschichte des Unternehmens: Der Konzern-Periodenüberschuss stieg um 41 Prozent auf € 566 Millionen. Ergebnistreiber war der Zinsüberschuss mit einem Zuwachs von 39 Prozent, gefolgt vom Provisionsüberschuss mit einem Anstieg von 23 Prozent.
Mit einem Zuwachs von 11 Prozent oder € 8 Milliarden seit Jahresbeginn auf € 80,7 Milliarden überschritt die Bilanzsumme der Raiffeisen International zum 30. Juni 2008 erstmals die Marke von € 80 Milliarden. Hauptverantwortlich dafür war abermals das Kreditwachstum. Die Forderungen an Kunden stiegen seit Jahresbeginn um 16 Prozent oder € 7,7 Milliarden auf € 56,6 Milliarden.
Die Raiffeisen International wird Kasachstan, wo sie bereits im Leasinggeschäft aktiv ist, künftig auch als Bankenmarkt erschließen. Die Beantragung der hierfür notwendigen Banklizenz ist in Vorbereitung. Geplant ist die Eröffnung der Raiffeisen Bank in Almaty für das Jahr 2009. Schwerpunkt werden Dienstleistungen für lokale und ausländische Firmenkunden sein, gefolgt vom Ausbau eines Filialnetzes für die Betreuung von Privatkunden.
| Raiffeisen International im Überblick | 3 |
|---|---|
| Aktie der Raiffeisen International | 4 |
| Geschäftsentwicklung (mit Ausblick und Zielen) | 7 |
| Segmentberichte | 19 |
| Konzernabschluss | 27 |
| Erfolgsrechnung | 27 |
| Erfolgsentwicklung | 28 |
| Bilanz | 29 |
| Eigenkapitalentwicklung | 30 |
| Anhang | 34 |
| Finanzkalender/Impressum/Disclaimer | 53 |
Die Raiffeisen International verfügt über ein umfangreiches Netzwerk, dem per 30. Juni 2008 15 Banken, 18 Leasingunternehmen sowie 1 Repräsentanz angehörten. Mit ihrer Geschäftstätigkeit in 17 zentral- und osteuropäischen Märkten ist die Raiffeisen International eine der führenden Bankengruppen der Region. Diesen Status verdankt sie neben ihrer Präsenz in zahlreichen Märkten den Top-Marktpositionen ihrer Netzwerkbanken. In 8 Märkten rangieren die Netzwerkbanken gemessen an ihrer Bilanzsumme jeweils unter den drei führenden Banken des Landes. In der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) ist die Raiffeisen International die größte Bankengruppe in ausländischem Eigentum. Der Konzern beschäftigte zum Ende des zweiten Quartals 2008 knapp 62.000 Mitarbeiter, die in 3.077 Geschäftsstellen 14,4 Millionen Kunden betreuten.
| Daten per 30. Juni 2008 | Bilanzsumme in € Millionen |
Veränderung* | Geschäfts stellen |
Mitarbeiter |
|---|---|---|---|---|
| Albanien | 2.038 | 4,4% | 100 | 1.385 |
| Belarus | 1.205 | 11,4% | 90 | 2.039 |
| Bosnien und Herzegowina | 2.293 | 8,1% | 96 | 1.672 |
| Bulgarien | 4.668 | 17,8% | 179 | 3.484 |
| Kasachstan | 99 | - 16,0% | 1 | 26 |
| Kosovo | 544 | 14,9% | 44 | 666 |
| Kroatien | 5.889 | 5,6% | 67 | 2.244 |
| Polen | 7.041 | 18,2% | 115 | 3.158 |
| Rumänien | 5.803 | 3,6% | 472 | 6.608 |
| Russland | 12.815 | 5,3% | 246 | 9.592 |
| Serbien | 3.124 | 7,2% | 93 | 2.150 |
| Slowakei | 8.768 | 11,8% | 159 | 3.787 |
| Slowenien | 1.565 | 11,0% | 15 | 350 |
| Tschechische Republik | 6.947 | 22,5% | 108 | 2.566 |
| Ukraine | 6.696 | 8,6% | 1.144 | 18.121 |
| Ungarn | 9.421 | 16,6% | 148 | 3.690 |
| Zwischensumme | 78.916 | 11,0% | 3.077 | 61.538 |
| Sonstige/Konsolidierung | 1.783 | - | - | 306 |
| Summe Raiffeisen International | 80.699 | 10,9% | 3.077 | 61.844 |
*Veränderung der Bilanzsumme gegenüber 31.12.2007. Das Wachstum in lokalen Währungen weicht infolge fluktuierender Euro-Wechselkurse ab.
Die Aktie der Raiffeisen International notiert an der Wiener Börse und ist unter anderem in verschiedenen ATX- sowie Dow-Jones-Indizes enthalten. Hauptaktionär der seit April 2005 börsenotierten Raiffeisen International ist mit rund 69 Prozent die Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB). Mit einer Bilanzsumme von € 137,4 Milliarden zum 31. Dezember 2007 ist die RZB Österreichs drittgrößte Bank und das Spitzeninstitut der Raiffeisen Bankengruppe (RBG), der größten Bankengruppe Österreichs. Die verbleibenden rund 31 Prozent der Aktien von Raiffeisen International befinden sich im Streubesitz.
Nach dem schlechten Jahresauftakt erholten sich die internationalen Finanzmärkte zunächst leicht. Auch die Stimmung hellte sich vorübergehend etwas auf und ein Teil der Kursverluste aus dem ersten Quartal wurde bis Mitte Mai wieder wettgemacht. Obwohl einige Marktteilnehmer die wirtschaftliche Abkühlung als bloß vorübergehende Konjunkturdelle bereits für überwunden hielten, keimten zum Halbjahresende erneut Konjunktursorgen auf. Vor allem der stark anziehende Rohölpreis und die Preisanstiege bei Nahrungsmitteln sowie die dadurch weltweit höheren Inflationsraten rückten in den Fokus. In Europa etwa liegt die Teuerungsrate derzeit deutlich über dem Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von 2 Prozent. Damit stehen nicht nur die EZB, sondern auch andere Notenbanken nun vor dem Dilemma, einerseits durch Zinserhöhungen den Preisauftrieb eindämmen, anderseits die sich abschwächende Konjunktur nicht zusätzlich gefährden zu wollen.
Kursentwicklung im Vergleich zu ATX und DJ Euro Stoxx Banks
Der Aktienkurs der Raiffeisen International konnte sich im zweiten Quartal trotz guter Geschäftsentwicklung nicht der allgemeinen Marktsituation entziehen. Mit einem Zuwachs von 27,6 Prozent von Quartalsbeginn bis Anfang Mai markierte die Aktie bei € 110,20 (Intraday) noch ihren bisherigen Jahreshöchstkurs, gab danach in einem schwachen Marktumfeld jedoch ebenfalls nach. Nach einer Seitwärtsbewegung unter starken Schwankungen in einer großen Bandbreite beendete sie das Halbjahr bei einem Kurs von € 81,17. Damit schnitt die Raiffeisen International im zweiten Quartal um 9,5 Prozentpunkte besser ab als der Branchenindex DJ Euro Stoxx Banks und outperformte damit viele andere europäische Banken. An die Wertentwicklung des österreichischen ATX reichte die Aktie jedoch nicht ganz heran. Zum Redaktionsschluss dieses Berichts (4. August) notierte die Aktie bei € 78,30.
Einen wesentlichen Baustein der aktiven Kommunikation mit Analysten und Investoren bildet bei der Raiffeisen International die Teilnahme an Konferenzen. Das bedeutendste Event war hier im zweiten Quartal 2008 eine Investorenkonferenz in London, auf der die Bank rund 380 Interessierte über das Unternehmen informierte. Von den knapp 100 Anfragen für anschließende One-on-Ones konnten immerhin 50 Investoren im Rahmen von Kleingruppengesprächen detailliertere Informationen geboten werden. Ebenfalls großen Anklang fand die Unternehmenspräsentation auf einer Konferenz in New York mit etwa 120 Teilnehmern. Zusätzlich wurden hier Kleingruppengespräche mit 40 Investoren geführt. Bei einer Veranstaltung in Frankfurt präsentierte sich die Raiffeisen International neben größtenteils im DAX gelisteten Unternehmen und absolvierte 20 One-on-Ones. Eine kleinere Konferenz in Stockholm bot weiters die Möglichkeit, skandinavische Investoren zu treffen. Auch in Österreich – in Zürs – präsentierte sich die Raiffeisen International.
Eine Gelegenheit, unmittelbar vom Vorstand über das Unternehmensgeschehen informiert zu werden, bot besonders für Privatanleger die Hauptversammlung über das Geschäftsjahr 2007 am 10. Juni 2008 in Wien. Dass sie auf reges Interesse stieß, belegt die hohe Besucherzahl von rund 700 Teilnehmern, die diese Hauptversammlung zu einem der bestbesuchten Aktionärstreffen in Österreich machte. Die Begrüßung durch den Aufsichtsratsvorsitzenden und die Präsentationen der Vorstände wurden wie schon in den Vorjahren live im Internet übertragen und stehen dort unter www.ri.co.at -> Investor Relations -> Veranstaltungen -> Hauptversammlung 2008 auch nachträglich zur Verfügung. Den Dividendenvorschlag in Höhe von € 0,93 pro Aktie wie auch alle anderen Anträge nahm die Hauptversammlung mit großer Mehrheit an. Auf dieser Grundlage wurden an die Aktionäre der Raiffeisen International für das Geschäftsjahr 2007 insgesamt € 142,8 Millionen ausgeschüttet.
Mehrheitsaktionär der Raiffeisen International ist die RZB mit einem Anteil von rund 69 Prozent. Den Streubesitz halten weitere Institutionelle mit rund 28 Prozent sowie private Investoren mit rund 3 Prozent. Während die privaten Anleger vorwiegend aus Österreich stammen, befinden sich hier lediglich 7 Prozent der institutionellen Aktionäre. Die Mehrzahl der institutionellen Investoren – etwa 44 Prozent – ist in den USA beheimatet. Ein weiteres Viertel der Institutionellen stammt aus EU-Ländern. Österreich als Sitz des Unternehmens und Großbritannien mit seiner ausgeprägten Finanztradition werden dabei gesondert betrachtet. Britische Institutionelle machen knapp 22 Prozent aus. Institutionelle Investoren aus anderen, bisher nicht genannten Staaten halten die restlichen rund 2 Prozent.
| Kurs zum 30. Juni 2008 | € 81,17 |
|---|---|
| Höchstkurs / Tiefstkurs (Schlusskurse) im zweiten Quartal 2008 | € 110,20 / € 81,17 |
| Gewinn je Aktie für das erste Halbjahr 2008 | € 3,68 |
| Marktkapitalisierung zum 30. Juni 2008 | € 12,6 Milliarden |
| Durchschn. Tagesumsatz (Einzelzählung) im zweiten Quartal 2008 | 362.647 Stück |
| Börseumsatz (Einzelzählung) im zweiten Quartal 2008 | € 2,128 Milliarden |
| Streubesitz zum 30. Juni 2008 | Rund 31% |
| ISIN | AT0000606306 |
|---|---|
| Ticker-Symbole | RIBH (Wiener Börse) |
| RIBH AV (Bloomberg) | |
| RIBH.VI (Reuters) | |
| Marktsegment | Prime Market |
| Emissionskurs je Aktie beim Börsegang (25. April 2005) | € 32,50 |
| Emissionskurs je Aktie bei der Kapitalerhöhung (5. Oktober 2007) | € 104,00 |
| Anzahl der ausgegebenen Aktien zum 30. Juni 2008 | 154.667.500 |
E-Mail: [email protected] Internet: www.ri.co.at → Investor Relations Telefon: +43-1-71 707-2089 Telefax: +43-1-71 707-2138
Raiffeisen International Bank-Holding AG, Investor Relations Am Stadtpark 9, 1030 Wien, Österreich
Durch ihre starke Positionierung in Zentral- und Osteuropa behauptete sich die Raiffeisen International in dem durch die anhaltende Finanzmarktkrise geprägten Marktumfeld weiterhin gut: Sie erzielte im ersten Halbjahr 2008 mit einem Konzern-Periodenüberschuss (nach Steuern und Minderheiten) von € 566 Millionen ein weiteres Rekordergebnis. Der Anstieg um 41 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2007 ist durch organisches Wachstum bedingt. Mit € 311 Millionen im zweiten Quartal 2008 verzeichnete die Raiffeisen International das mit Abstand beste Quartalsergebnis seit Bestehen, lässt man das vierte Quartal 2006 mit dem Einmaleffekt aus der Veräußerung der Raiffeisenbank Ukraine unberücksichtigt. Die erfreuliche Ergebnisentwicklung bestätigt damit die Resistenz des Geschäftsmodells der Raiffeisen International gegenüber den Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten.
Der kräftige Anstieg des Konzernergebnisses gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres ist vor allem auf das operative Ergebnis zurückzuführen: Wesentlicher Ergebnistreiber war neuerlich der Zinsüberschuss mit einem Zuwachs um 39 Prozent, der Provisionsüberschuss legte um 23 Prozent zu. Die Verwaltungsaufwendungen stiegen um 25 Prozent, während die Neudotierungen von Kreditrisikovorsorgen um 31 Prozent erhöht wurden. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag (inklusive latenter Steuern) nahmen um 52 Prozent zu und reduzierten das Ergebnis um € 196 Millionen.
Regional betrachtet zeigte die GUS den höchsten Anstieg im Periodenüberschuss vor Steuern. Das Vorsteuerergebnis kletterte aufgrund eines höheren Zinsüberschusses, niedrigerer Dotierungen von Kreditrisikovorsorgen sowie positiver Bewertungsergebnisse um 75 Prozent auf € 306 Millionen. Südosteuropa steigerte den Periodenüberschuss vor Steuern um 29 Prozent auf € 284 Millionen. Dem guten operativen Ergebnis stehen allerdings erhöhte Dotierungen von Kreditrisikovorsorgen gegenüber. Zentraleuropa legte beim Vorsteuerergebnis (€ 253 Millionen) um 19 Prozent zu, wofür ein gutes Zinsergebnis verantwortlich war.
Im ersten Halbjahr 2008 wurden 7 Tochtergesellschaften erstmals in den Konsolidierungskreis einbezogen, 2 Unternehmen wurden veräußert und endkonsolidiert. In der Vorjahresperiode waren 18 Tochtergesellschaften hinzugekommen und 5 ausgeschieden. Aus diesen Konsolidierungskreisänderungen resultierten keine wesentlichen Effekte, die die Vergleichbarkeit der Perioden beeinträchtigen.
Im ersten Halbjahr 2008 lag der Return on Equity vor Steuern mit 25,5 Prozent trotz wesentlicher Zugänge beim Eigenkapital nahezu unverändert auf dem Niveau des Jahresendes 2007 (25,7 Prozent). Das der Berechnung zugrundeliegende durchschnittliche Eigenkapital stieg aufgrund der Kapitalerhöhung und des thesaurierten Gewinns um 37 Prozent von € 4,8 Milliarden zum Jahresende 2007 auf nunmehr € 6,6 Milliarden.
Der Konzern-Return on Equity (nach Steuern und Minderheiten) ging dennoch nur leicht auf 19,6 Prozent zurück. Der Gewinn je Aktie für das erste Halbjahr 2008 verbesserte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von € 2,82 auf € 3,68, was einem Anstieg um € 0,86 entspricht.
Die Cost/Income Ratio entwickelte sich im ersten Halbjahr 2008 sehr erfreulich: Mit 54,8 Prozent verbesserte sich die Cost/Income Ratio um 2,8 Prozentpunkte gegenüber dem Wert zum Jahresende 2007 (57,6 Prozent). Die Betriebserträge stiegen gegenüber dem ersten Halbjahr 2007 um 30 Prozent oder € 530 Millionen auf € 2.281 Millionen. Ergebnistreiber war der Zinsüberschuss mit einem Plus von 39 Prozent, gefolgt vom Provisionsüberschuss mit einem Zuwachs von 23 Prozent, während das Handelsergebnis um 16 Prozent zulegte. Der Rückgang bei den sonstigen Betriebserträgen lag in den Veränderungen des Konsolidierungskreises begründet. Im ersten Halbjahr 2008 wurden 2 Immobilien-Projektgesellschaften verkauft, die einen Veräußerungserlös von € 6 Millionen einbrachten. Im Vergleichszeitraum 2007 war es zu höheren Effekten aus Erst- und Endkonsolidierungen gekommen: So wurden im ersten Halbjahr 2007 3 Asset-Management-Gesellschaften erstkonsolidiert (€ 13 Millionen aus der Auflösung passiver Unterschiedsbeträge) und 5 Gesellschaften endkonsolidiert (€ 14 Millionen Konzernveräußerungsergebnis).
Die Verwaltungsaufwendungen stiegen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 25 Prozent oder € 247 Millionen auf € 1.250 Millionen. Relativ gesehen wuchs der Sachaufwand mit einem Plus von 28 Prozent auf € 521 Millionen am stärksten. Absolut betrachtet verzeichneten die Personalaufwendungen mit einem Anstieg von € 120 Millionen auf € 612 Millionen den höchsten Zuwachs. Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum um 12 Prozent auf 60.236.
Das Segment Corporate Customers verzeichnete erneut einen deutlichen Ergebniszuwachs. Das Vorsteuerergebnis stieg im Periodenvergleich um 51 Prozent auf € 484 Millionen. Dieser Anstieg beruhte im Wesentlichen auf dem operativen Geschäft. Sehr positiv wirkte sich der Zuwachs im Zinsüberschuss aus, der um 42 Prozent auf € 512 Millionen anstieg. Die Kreditrisikovorsorgen sanken trotz Volumenwachstums um € 12 Millionen unter das Vorjahresniveau auf € 45 Millionen. Die Verwaltungsaufwendungen stiegen um 29 Prozent auf € 259 Millionen. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich weiter auf 32,8 Prozent. Im sonstigen betrieblichen Ergebnis von € 16 Millionen ist ein Beitrag von rund € 13 Millionen aus dem Operating Leasing enthalten. Der Return on Equity ging wegen der stark gestiegenen Eigenkapitalbasis um 2,1 Prozentpunkte auf 28,4 Prozent leicht zurück. Die Risikoaktiva für das Kreditrisiko nach Basel II erreichten € 31,4 Milliarden, was gegenüber dem nach Basel I berechneten Wert in der Vergleichsperiode des Vorjahres eine Erhöhung um 49 Prozent bedeutet. Dies hängt mit der neuen Berechnungsweise zusammen, die insbesondere Forderungen an Banken und an den öffentlichen Sektor mit höheren Risikogewichtungen belastet. Der Anteil des Geschäftsfelds am Gesamtergebnis stieg um 5 Prozentpunkte auf 57 Prozent.
Das Vorsteuerergebnis des Geschäftsfelds Retail Customers verbesserte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 29 Prozent auf € 288 Millionen. Die Neudotierung von Kreditrisikovorsorgen (€ 155 Millionen) stiegen um 61 Prozent und die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich um 25 Prozent auf € 875 Millionen. Der Return on Equity fiel aufgrund der durch die Eigenkapitalzuwächse im vergangenen Jahr stark gewachsenen Basis geringfügig um 1 Prozentpunkt auf 28,1 Prozent.
Die Betriebserträge aus dem Segment Retail Customers stiegen um 29 Prozent auf € 1.317 Millionen, wobei das größte Wachstum aus dem Zinsüberschuss mit einem Plus von 31 Prozent aus dem Zinsüberschuss stammte. Trotz weiterhin hoher Verwaltungsaufwendungen verbesserte sich die Cost/Income Ratio um 2,3 Prozentpunkte auf 66,4 Prozent. Die Kreditrisikoaktiva erreichten zum Ende des ersten Halbjahres € 17,6 Milliarden und lagen damit um nur 15 Prozent über dem nach Basel-I-Regelungen berechneten Vergleichswert des Vorjahres. Die Basel-II-Regelungen führen zu einer geringeren Gewichtung des Kreditvolumens von Retailkunden. Der Anteil des Geschäftsfelds am Gesamtergebnis fiel um 3 Prozentpunkte auf 34 Prozent.
Das Segment Treasury steuerte einen beträchtlichen Ergebnisbeitrag von € 155 Millionen (plus 69 Prozent) bei. Dies wurde trotz erhöhter Verwaltungsaufwendungen im Wesentlichen durch einen um 133 Prozent verbesserten Zinsüberschuss erreicht.
Die konsolidierte Bilanzsumme der Raiffeisen International nahm seit Jahresende um 11 Prozent oder € 8,0 Milliarden auf € 80,7 Milliarden zu und überschritt somit erstmals die € 80 Milliarden-Marke. Im Jahresabstand ergab sich ein Wachstum von 29 Prozent. Der überwiegende Teil dieses Anstiegs geht auf Forderungen an Kunden – also Kreditwachstum – zurück. Diese wuchsen seit Jahresbeginn um 16 Prozent oder € 7,7 Milliarden auf € 56,6 Milliarden.
Veränderungen des Konsolidierungskreises hatten keine nennenswerte Auswirkung auf die Konzernbilanz, während der Einfluss von Wechselkursänderungen – insbesondere durch die deutlich erstarkten Währungen in Zentraleuropa – mit einem Plus von 3 Prozent oder € 2,1 Milliarden signifikanter war. Das bereinigte Wachstum erreichte somit mehr als 8 Prozent.
Die Forderungen an Kunden stiegen seit Jahresbeginn um 16 Prozent auf € 56,6 Milliarden. Bereinigt um die Kreditrisikovorsorgen in Höhe von € 1,3 Milliarden hatten die Ausleihungen an Kunden einen Anteil von 69 Prozent an der Bilanzsumme. Die Kredite an Retailkunden stiegen mit 19 Prozent stärker als jene an Kommerzkunden mit 14 Prozent. Die Forderungen an Kreditinstitute gingen um € 0,2 Milliarden leicht zurück, die Barreserve reduzierte sich um € 0,7 Milliarden.
Die Refinanzierung durch Kundeneinlagen erhöhte sich um 8 Prozent auf € 43,6 Milliarden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen um 13 Prozent auf € 22,5 Milliarden.
| Operatives Ergebnis im Periodenvergleich | ||||
|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 1.1.–30.6. 2008 |
Veränderung | 1.1.–30.6. 2007 |
1.1.–30.6. 2006 |
| Zinsüberschuss | 1.498 | 38,8% | 1.079 | 790 |
| Provisionsüberschuss | 703 | 22,8% | 572 | 416 |
| Handelsergebnis | 92 | 16,2% | 79 | 71 |
| Übrige Betriebserträge | - 11 | – | 21 | 9 |
| Betriebserträge | 2.281 | 30,3% | 1.751 | 1.286 |
| Personalaufwand | - 612 | 24,4% | - 492 | - 349 |
| Sachaufwand | - 521 | 28,4% | - 406 | - 314 |
| Abschreibungen | - 117 | 11,4% | - 105 | - 81 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 1.250 | 24,6% | - 1.003 | - 744 |
| Betriebsergebnis | 1.031 | 37,8% | 748 | 542 |
Die sehr erfreuliche Entwicklung des Zinsüberschusses, der die wichtigste Ertragskomponente für die Raiffeisen International darstellt, setzte sich im zweiten Quartal fort. Der Zinsüberschuss wuchs gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 39 Prozent von € 1.079 Millionen auf € 1.498 Millionen. Der Anstieg lag damit wesentlich über jenem der durchschnittlichen Bilanzsumme in Höhe von 29 Prozent. Im Berichtszeitraum ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen durch die Veränderungen des Konsolidierungskreises. Der Zinsüberschuss im Segment Retail Customers wuchs gegenüber der Vergleichsperiode 2007 um € 202 Millionen oder 31 Prozent auf € 860 Millionen. Das Segment Corporate Customers verzeichnete einen Anstieg von 42 Prozent auf € 512 Millionen. In allen regionalen Segmenten waren deutliche Steigerungen des Zinsüberschusses festzustellen. Am besten entwickelten sich die Konzerneinheiten in der GUS, wo der Anstieg 43 Prozent betrug, was vor allem an höheren Zinsmargen in Russland lag. In Zentraleuropa betrug der Anstieg 36 Prozent, in Südosteuropa 37 Prozent. Die gesamte Zinsspanne verbesserte sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2007 um 27 Basispunkte auf 3,93 Prozent. Trotz der durch die globale Finanzkrise erhöhten Refinanzierungskosten lag sie auch gegenüber dem Ganzjahreswert 2007 um 7 Basispunkte höher.
Beim Provisionsüberschuss ergab sich eine Steigerung von 23 Prozent auf € 703 Millionen: Der Anstieg fiel nach den deutlichen Zuwächsen in den Vorperioden etwas schwächer aus, was auf geringere Erträge aus Wertpapiergeschäften und sonstigen Bankdienstleistungen zurückzuführen war. Bei den wesentlichen Ergebniskomponenten wurden deutliche Zuwächse erzielt. Ein Plus von 35 Prozent auf € 221 Millionen steuerte das Devisen- und Valutengeschäft bei, und im Kredit- und Garantiegeschäft betrug der Anstieg 38 Prozent auf € 92 Millionen. Im Zahlungsverkehr wurde ein Ergebnis von € 305 Millionen erzielt, was einen Zuwachs von 23 Prozent bedeutete. Das Wachstum des Provisionsüberschusses von Firmenkunden lag bei 25 Prozent, bei Privatkunden – auf die knapp zwei Drittel des Gesamtaufkommens entfielen – betrug es 24 Prozent. Regional gesehen stieg der Provisionsüberschuss
im Segment Südosteuropa um 28 Prozent auf € 221 Millionen am stärksten, gefolgt von Zentraleuropa mit plus 22 Prozent auf € 270 Millionen und der GUS mit plus 19 Prozent auf € 212 Millionen.
Das Handelsergebnis lag mit einem Anstieg von 16 Prozent unter den Zuwachsraten der anderen operativen Ergebniskomponenten. Es erhöhte sich um € 13 Millionen auf € 92 Millionen. Wesentlicher Ergebnisbestandteil war hier das Ergebnis aus währungsbezogenen Geschäften, das mit € 89 Millionen nach € 43 Millionen im Vorjahr mehr als verdoppelt wurde. Durch die Aufwertung der ukrainischen Hryvna wurde gemäß den Regeln des Hedge Accounting ein Bewertungsgewinn von € 24 Millionen – resultierend aus dem ineffektiven Teil des Capital Hedges – ergebniswirksam ausgewiesen. Das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft fiel hingegen von € 28 Millionen auf € 12 Millionen. Diese Bewertungsverluste einiger Wertpapiere – die meisten davon Staatsanleihen, speziell in der Slowakei, Ungarn und Kroatien – gehen auf marktbedingt erhöhte Risikoprämien zurück. Im Vorjahr war der umgekehrte Trend zu beobachten gewesen.
Die übrigen Betriebserträge beliefen sich auf minus € 11 Millionen nach einem Ertrag von € 21 Millionen im Vorjahr. In diesem Vorjahreswert waren Erstkonsolidierungseffekte enthalten gewesen: Durch die erstmalige Einbeziehung der Asset-Management-Gesellschaften in der Slowakei, Ungarn und Kroatien und die damit verbundene erfolgswirksame Auflösung passiver Unterschiedsbeträge hatte sich ein Gewinn von € 13 Millionen ergeben.
Im Vergleich zur Vorjahresperiode stiegen die Verwaltungsaufwendungen um € 247 Millionen oder 25 Prozent auf € 1.250 Millionen. Aus den Konsolidierungskreisänderungen resultierten keine nennenswerten Effekte. Durch den relativ moderaten Anstieg der Verwaltungsaufwendungen – trotz Fortführung der Investitionsprogramme für den weiteren Ausbau der Vertriebskanäle – wurde die Aufwands-/Ertragsrelation (Cost/Income Ratio) um 2,8 Prozentpunkte auf 54,8 Prozent verbessert.
Mit 49 Prozent wies der Personalaufwand den größten Anteil an den Verwaltungsaufwendungen auf. Dieser erhöhte sich um € 120 Millionen oder 24 Prozent auf € 612 Millionen. Der Personalaufwand bestand zu 77 Prozent aus Löhnen und Gehältern, der Anteil der gesetzlichen Sozialabgaben betrug 19 Prozent, der freiwillige Personalaufwand machte 3 Prozent aus. Die Steigerungen in den Regionen gestalteten sich unterschiedlich: Während der Personalaufwand in Zentraleuropa um 27 Prozent und in Südosteuropa um 25 Prozent zunahm, blieb der Anstieg in der GUS mit 20 Prozent am geringsten.
Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007 um 6.333 oder 12 Prozent auf 60.236. Mit einem Zuwachs von 3.320 Mitarbeitern oder 24 Prozent verzeichnete dabei Südosteuropa den höchsten durchschnittlichen Anstieg. In Zentraleuropa wuchs die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter um 1.699 oder 15 Prozent, während diese in der GUS um 1.264 Mitarbeiter oder 5 Prozent über der Vorjahresperiode lag.
Der Sachaufwand verzeichnete prozentuell einen höheren Anstieg als der Personalaufwand. Er wuchs gegenüber dem Vergleichszeitraum um 28 Prozent oder € 115 Millionen auf € 521 Millionen. Am stärksten legte der Sachaufwand insbesondere wegen höherer Mietaufwendungen mit einem Plus von 40 Prozent in der GUS zu, während dieser in Zentraleuropa um 23 Prozent und in Südosteuropa um 19 Prozent zunahm. Die größten Aufwandsposten waren der Raumaufwand mit € 141 Millionen (Anstieg um 34 Prozent), der IT-Aufwand mit € 67 Millionen (plus 28 Prozent) sowie der Werbeaufwand mit € 61 Millionen (Erhöhung um 21 Prozent).
Die Anzahl der Geschäftsstellen belief sich Ende Juni 2008 auf 3.077 Einheiten. Dies ist ein Zugang von netto 62 Geschäftsstellen in der Berichtsperiode. Die Neueröffnungen erfolgten überwiegend in Südosteuropa (75), insbesondere in Rumänien (34) und Bulgarien (27). In der GUS wurden durch weitere Standortoptimierungen per Saldo 29 Filialen geschlossen, wobei derzeit speziell in Russland zahlreiche neue Filialen in Vorbereitung sind.
Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte beliefen sich auf € 117 Millionen, wovon € 12 Millionen auf Gegenstände aus Operating-Leasing-Geschäften entfielen. Der Anstieg der Abschreibungen gegenüber dem Vergleichszeitraum betrug 11 Prozent oder € 12 Millionen. Im ersten Halbjahr 2008 wurden insgesamt € 171 Millionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (ohne Operating Leasing) investiert, von denen 26 Prozent auf immaterielle Vermögenswerte, insbesondere Softwaresysteme, entfielen.
Die Neudotierung von Kreditrisikovorsorgen stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 31 Prozent oder € 48 Millionen auf € 201 Millionen. Davon entfielen 37 Prozent oder € 75 Millionen auf die Konzerneinheiten in Zentraleuropa, insbesondere in Ungarn und der Tschechischen Republik. Gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres bedeutete das einen Anstieg von € 24 Millionen. Dies hing im Speziellen mit der sich verschlechternden wirtschaftlichen Entwicklung in Ungarn zusammen. Die Kreditrisikovorsorgen in Südosteuropa, insbesondere in Kroatien, Bulgarien und Albanien, stiegen im Vergleich zum Halbjahr 2007 um € 36 Millionen an, wovon mehr als zwei Drittel auf Portfolio-Wertberichtigungen entfielen. Im Gegensatz zu Zentraleuropa und Südosteuropa gingen in der GUS die Vorsorgen deutlich zurück. Hier wurden netto € 69 Millionen rückgestellt, was einen Rückgang von € 12 Millionen darstellte.
Die Risk/Earnings Ratio betrug insgesamt 13,4 Prozent. Für Retail Customers wurden mehr als 77 Prozent aller Vorsorgen gebildet, der Rest fiel im Bereich Corporate Customers an.
Der in der nachfolgenden Tabelle unter Sonstige Ergebnisse ausgewiesene Wert von € 13 Millionen stammte in erster Linie aus dem Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten, das € 7 Millionen an Bewertungsgewinnen enthielt. Diese resultierten aus Zinsswaps, die zur Reduktion des Zinsstrukturrisikos eingegangen wurden.
Aus dem Ergebnis der Endkonsolidierungen betrafen € 6 Millionen den Verkauf der 2 ungarischen Immobilien-Projektgesellschaften SCTD Kondorosi út Kft., Budapest, und SCTH Budaörs Kft., Budapest. Die hier in der Vergleichsperiode des Vorjahres erzielten € 11 Millionen enthielten im Wesentlichen den Ertrag aus dem Verkauf einer ungarischen Tochtergesellschaft. Weiters sind Verluste aus Wertpapieren in Höhe von minus € 1 Million dem Ergebnis aus Finanzinvestitionen zuzuordnen.
| in € Millionen | 1.1.–30.6. 2008 |
Veränderung | 1.1.–30.6. 2007 |
1.1.–30.6. 2006 |
|---|---|---|---|---|
| Betriebsergebnis | 1.031 | 37,8% | 749 | 542 |
| Kreditrisikovorsorgen | - 201 | 31,4% | - 153 | - 125 |
| Sonstige Ergebnisse | 13 | 10,9% | 11 | 4 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 843 | 38,9% | 607 | 421 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 196 | 51,5% | - 130 | - 87 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 646 | 35,5% | 477 | 334 |
| Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg | - 81 | 6,8% | - 76 | - 44 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 566 | 40,9% | 401 | 289 |
Entwicklung des Konzernüberschusses im Periodenvergleich
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag stiegen um 52 Prozent oder € 66 Millionen auf € 196 Millionen, womit die Steigerung über dem Zuwachs im Ergebnis vor Steuern von 39 Prozent lag. Im Vergleich zum Vorjahr erreichte die Steuerquote mit 23 Prozent einen höheren Wert. Diese Steigerung ergab sich durch Gewinnzuwächse in den Regionen mit den höchsten Steuerquoten, insbesondere in Russland und der Ukraine.
Damit ergab sich ein um 36 Prozent oder € 169 Millionen auf € 646 Millionen gestiegener Periodenüberschuss nach Steuern, von dem noch die Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg abzuziehen sind. Dabei handelt es sich um die an diversen Konzerneinheiten beteiligten Minderheitsaktionäre. Diesen stehen vom im ersten Halbjahr erzielten Periodenüberschuss insgesamt € 81 Millionen zu.
Der den Aktionären der Raiffeisen International zurechenbare Konzern-Periodenüberschuss stieg um 41 Prozent oder € 165 Millionen auf € 566 Millionen. Dividiert man dieses Ergebnis durch die durchschnittliche Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien, so ergibt sich ein Periodengewinn für das erste Halbjahr 2008 von € 3,68 je Aktie, das ist ein Plus von € 0,86 gegenüber der Vergleichsperiode.
Die Bilanzsumme der Raiffeisen International wurde im Zwischenabschluss per 30. Juni 2008 mit € 80,7 Milliarden ausgewiesen. Gegenüber Jahresultimo 2007 bedeutete das einen Anstieg um 11 Prozent oder € 8,0 Milliarden. Er war überwiegend durch organisches Wachstum bedingt, da keine wesentlichen Veränderungen im Konsolidierungskreis stattfanden. Die Aufwertungen einiger CEE-Währungen – insbesondere der tschechischen Krone, der slowakischen Krone und des ungarischen Forint – hatten positive Auswirkungen von rund € 2,1 Milliarden und lagen somit bei knapp 3 Prozent der Bilanzsumme. Das kursbereinigte Wachstum betrug € 5,9 Milliarden.
Das Bilanzsummenwachstum im ersten Halbjahr war aktivseitig im Wesentlichen auf den Anstieg der Forderungen an Kunden zurückzuführen, die um rund 16 Prozent oder € 7,7 Milliarden auf € 56,6 Milliarden anstiegen. Bereinigt um die Kreditrisikovorsorgen von € 1,3 Milliarden hatten die Forderungen an Kunden einen Anteil von 69 Prozent an den Bilanzaktiva. Der Anstieg von Kreditvergaben an Firmenkunden betrug rund € 4,4 Milliarden. € 3,3 Milliarden des Zuwachses gingen auf Ausleihungen an Retailkunden, überwiegend an Privatpersonen, zurück. Das Verhältnis Kundenkredite zu Kundeneinlagen betrug 130 Prozent, was einem Plus von 9 Prozentpunkten entsprach.
Der Stand der Kreditrisikovorsorgen erhöhte sich im ersten Halbjahr 2008 aufgrund von Neudotierungen sowie unter Berücksichtigung der Verwendung von Vorsorgen von € 1,1 Milliarden auf € 1,3 Milliarden.
Die Forderungen an Kreditinstitute lagen mit € 10,8 Milliarden um 2 Prozent unter dem Wert zum Jahresende 2007. Dieser leichte Rückgang ist in erster Linie auf geringere Veranlagungen bei international tätigen Geschäftsbanken zurückzuführen. Der Anteil an den Aktiva reduzierte sich um 1 Prozentpunkt auf 14 Prozent.
Das Gesamtvolumen aller Wertpapierpositionen und Beteiligungen lag Ende Juni bei € 8,0 Milliarden, wovon mehr als 65 Prozent oder € 5,2 Milliarden Veranlagungen in Schuldtitel öffentlicher Stellen betrafen. Im Vergleich zum Jahresende 2007 ergab sich somit eine Steigerung um 15 Prozent, die weiterhin auf vermehrte Veranlagungen in festverzinsliche Schuldtitel zurückzuführen ist. Während die Handelspositionen – im Wesentlichen ebenfalls durch gestiegene Veranlagungen in festverzinsliche Schuldtitel – um 30 Prozent sowie die erfolgswirksam bewerteten Wertpapiere um 9 Prozent anstiegen, blieben die bis zur Endfälligkeit gehaltenen Wertpapiere nahezu konstant (minus 1 Prozent). Der Anteil der Wertpapierpositionen und Beteiligungen an den Bilanzaktiva blieb unverändert bei 9 Prozent.
Die Barreserve ging gegenüber dem Jahresultimo 2007 um € 0,8 Milliarden zurück. Der Anteil der übrigen Aktiva an den Aktiva reduzierte sich um 2 Prozentpunkte auf 8 Prozent.
Gegenüber dem Jahresende 2007 gab es zum 30. Juni 2008 in den Passiva des Konzerns nur unwesentliche strukturelle Veränderungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden dominierten mit einem Anteil von 54 Prozent weiterhin die Passivseite. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machten rund 28 Prozent der Bilanzsumme aus, der Rest entfiel auf Eigenmittel (11 Prozent) sowie übrige Passiva (7 Prozent).
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden stiegen im Vergleich zum Jahresende 2007 um rund 8 Prozent auf € 43,6 Milliarden. Die Zuwächse in Zentraleuropa waren mit € 2,2 Milliarden oder 13 Prozent am höchsten. Die Einlagen von Kunden aus der GUS und aus Südosteuropa wuchsen um 7 Prozent bzw. um 3 Prozent. Die Termin- und Sichteinlagen nahmen um 8 Prozent auf € 42,4 Milliarden zu, während die Spareinlagen unverändert bei € 1,2 Milliarden blieben.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wuchsen seit Jahresbeginn um 13,2 Prozent auf € 22,5 Milliarden. Während in der Region Zentraleuropa (plus 25 Prozent oder € 0,4 Milliarden) ein Anstieg zu bemerken war, gingen die Refinanzierungen in Südosteuropa (minus 3 Prozent) und in der GUS (minus 1 Prozent) leicht zurück. Die Refinanzierung im Rahmen von Geldmarktgeschäften nahm im Vergleich zum Jahresende 2007 um € 1,8 Milliarden oder 29 Prozent zu.
Die verbrieften Verbindlichkeiten wiesen mit plus 34 Prozent oder € 0,8 Milliarden einen deutlichen Anstieg auf € 3,1 Milliarden aus, der auf Emissionen von Schuldtiteln in Bulgarien, Russland, Polen, der Slowakei und der Tschechischen Republik zurückging.
Der Anteil der Eigenmittel – bestehend aus Eigen- und Nachrangkapital – an der Bilanzsumme blieb unverändert bei 11 Prozent. Der Anstieg um € 656 Millionen auf € 8,8 Milliarden geht im Wesentlichen auf den Gewinn des ersten Halbjahres zurück. Das für lokale aufsichtsrechtliche Zwecke der Konzernbanken benötigte Nachrangkapital erhöhte sich leicht um 2 Prozent auf € 1,6 Milliarden.
Das bilanzielle Eigenkapital der Raiffeisen International erhöhte sich seit dem Jahresultimo 2007 um 9 Prozent oder € 624 Millionen auf € 7.246 Millionen. Dem Zuwachs im Eigenkapital – resultierend aus dem Gewinn des laufenden Geschäftsjahres in Höhe von € 646 Millionen und Kapitaleinzahlungen von Minderheitsgesellschaftern in verschiedene Konzerneinheiten in Höhe von € 53 Millionen – steht eine Gewinnausschüttung in Höhe von € 182 Millionen gegenüber. Im Juni 2008 beschloss die Hauptversammlung der Raiffeisen International eine Dividendenausschüttung von € 0,93 je Aktie, das sind insgesamt € 143 Millionen. Die übrigen Gewinnausschüttungen in Höhe von € 39 Millionen entfallen auf Minderheitsgesellschafter der Konzerneinheiten.
Darüber hinaus erhöhten positive Wechselkursänderungen einiger CEE-Währungen abzüglich damit in Zusammenhang stehender Kapitalabsicherungstransaktionen (Capital Hedge) das Eigenkapital per Saldo um € 132 Millionen. Die stärksten Auswirkungen ergaben sich durch die Währungsaufwertungen in der Slowakei, Ungarn und der Tschechischen Republik.
Seit dem 1. Jänner 2008 erfolgt die Solvabilitätsberechnung gemäß Basel II. Mangels äquivalenter Vergleichszahlen für das Jahresende 2007 werden die Werte in diesem Bericht mit dem aufsichtsrechtlichen Eigenmittelerfordernis nach alter Basel-I-Regelung verglichen.
Die aufsichtsrechtlichen Eigenmittel erhöhten sich um 8 Prozent oder € 508 Millionen auf € 7.192 Millionen. Darin ist der laufende Gewinn des Berichtsjahres nicht enthalten, der aufgrund der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften in der Rechnung noch nicht berücksichtigt werden darf. Das Kernkapital (Tier 1) blieb mit einem Plus von € 58 Millionen auf € 5.750 Millionen nahezu unverändert. Die wesentlichen Änderungen im Kernkapital ergaben sich einerseits durch die deutlichen Aufwertungen verschiedener CEE-Währungen und anderseits durch die Dividendenausschüttung der Raiffeisen International in Höhe von € 143 Millionen. Die ergänzenden Eigenmittel (Tier 2) stiegen in erster Linie wegen der seit der Einführung von Basel II geänderten Berechnungsweise um € 455 Millionen auf € 1.412 Millionen. Das anrechenbare kurzfristige Nachrangkapital (Tier 3) erhöhte sich moderat um € 17 Millionen auf € 74 Millionen.
Den Eigenmitteln steht ein aufsichtsrechtliches Eigenmittelerfordernis von € 5.587 Millionen gegenüber, was in einer Überdeckung von rund 29 Prozent resultiert. Zu Jahresende hatte das Erfordernis nach alter Regelung noch € 4.317 Millionen betragen. Ein Großteil der Erhöhung von € 1.270 Millionen geht auf den Basel-II-Effekt zurück, insbesondere auf das erstmals zu berücksichtigende Eigenmittelerfordernis für das operationelle Risiko in Höhe von € 441 Millionen.
Die Kernkapitalquote bezogen auf das Kreditrisiko fiel demnach um 1,8 Prozentpunkte auf 9,6 Prozent, die Eigenmittelquote reduzierte sich um 2,1 Prozentpunkte auf 10,3 Prozent.
Die Fähigkeit eines Kreditinstitutes, Risiken umfassend zu erfassen und zu messen, zeitnah zu überwachen und zu steuern, ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Um den langfristigen Erfolg des Konzerns und ein gezieltes Wachstum in den entsprechenden Märkten zu ermöglichen, sind das Risikomanagement und das Risikocontrolling der Raiffeisen International darauf ausgerichtet, den bewussten Umgang und das professionelle Management für Kredit- und Länderrisiken, Markt- und Liquiditätsrisiken und für operationelle Risiken sicher zu stellen.
Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit und im Zusammenhang mit dem Aufbau und der anschließenden Etablierung von Finanzprodukten und -dienstleistungen ist die Raiffeisen International allen einleitend angeführten Risiken ausgesetzt. Die Region CEE zeichnet sich im Vergleich zu etablierten Märkten durch starkes Wirtschaftswachstum aus, was jedoch auch mit höherer Volatilität verbunden sein kann. Zum Zeitpunkt der Berichterstellung waren der Raiffeisen International keine über das marktübliche Ausmaß hinausgehenden Risiken bekannt.
Anfang 2008 erfolgte im RZB-Konzern bei der Berechnung der aufsichtlichtsrechtlichen Mindesteigenmittelerfordernisse der Umstieg auf das so genannte Basel II-Regelwerk. Die Raiffeisen International unterliegt als Tochterkonzern der RZB nicht selbst diesen Regelungen. Da die Ergebnisse in den RZB-Konzern einfließen, werden sie jedoch für interne Steuerungszwecke und für Informationszwecke verwendet.
Die Berechnung des Eigenmittelerfordernisses gemäß Basel II für risikogewichtete Aktiva im Non-Retail Segment erfolgt zentral in Wien. Dabei kommt der Basel-II-Standardansatz zur Anwendung. In einer zentralen Konzernlösung wird die Eigenmittelberechnung für sämtliche Einheiten der Raiffeisen International mithilfe einer standardisierten Risikomanagement-Software durchgeführt. Hierzu sind die unterschiedlichen Wahlrechte der jeweiligen lokalen Gesetzgeber und Aufsichtsbehörden parametriert und kommen entsprechend zur Anwendung. Die Berechnung des Eigenmittelerfordernisses für das Retailportfolio erfolgt in den lokalen Einheiten nach den Richtlinien des Basel-II-Standardansatzes. Auch hier werden die jeweiligen lokalen Wahlrechte angewendet. Die Ergebnisse werden in das zentrale Data Warehouse nach Wien übermittelt.
Das Eigenmittelerfordernis für das operationelle Risiko wird nach dem Standardansatz berechnet, ausgenommen dabei sind die lokalen Einheiten in Kroatien und der Ukraine, für die das Eigenmittelerfordernis nach dem Basisindikatoransatz berechnet wird. Zur Berechnung des Eigenmittelerfordernisses für das Handelsbuch wird der Standardansatz angewendet.
Das Firmenkundengeschäft wird aufbauend auf der erfolgreichen Mid-Market-Strategie auch 2008 den größten Beitrag zum Vorsteuerergebnis leisten. Im Retail-Bereich legen wir weiterhin den Schwerpunkt auf die Expansion des Filialnetzes, um die Erweiterung unserer Kundenbasis zu unterstützen. Zudem werden wir im laufenden Jahr unser Produktangebot in den Bereichen Asset Management sowie Versicherungen weiter entwickeln.
Für das Geschäftsjahr 2008 streben wir einen Konzern-Jahresüberschuss von rund € 1 Milliarde an.
Bis 2010 peilen wir ein jährliches Bilanzsummenwachstum von mindestens 20 Prozent an, wobei wir die stärksten Zuwächse im Segment Retail Customers anstreben.
Für das Jahr 2010 setzen wir uns das Ziel, einen Return on Equity (ROE) vor Steuern von mehr als 25 Prozent zu erreichen. Hierbei sind etwaige Akquisitionen und Kapitalerhöhungen nicht berücksichtigt. Die Cost/Income Ratio soll bei rund 56 Prozent liegen, für die Risk/Earnings Ratio steuern wir eine Zielmarke von rund 15 Prozent an.
Die Raiffeisen International teilt ihr Geschäft primär nach Kundengruppen ein:
Das sekundäre Einteilungskriterium der Segmentberichterstattung erfolgt nach regionalen Gesichtspunkten. Als Zuordnungskriterium dient hier der Sitz der jeweiligen Geschäftsstellen:
• Zentraleuropa
Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn
Die angegebenen Werte sind den dem Konzernabschluss zugrunde liegenden Abschlüssen nach International Financial Reporting Standards (IFRS) entnommen. Eventuelle Abweichungen zu lokal publizierten Daten sind möglich. Bei den nachfolgenden Mitarbeiterzahlen sind anteilig Personen aus dem Head Office zugerechnet.
Die GUS verzeichnete in der ersten Jahreshälfte 2008 mit € 306 Millionen den höchsten Periodenüberschuss vor Steuern aller drei Segmente. Der starke Ergebniszuwachs von 75 Prozent oder € 132 Millionen ist primär auf den hohen Zinsertrag, die moderaten Neudotierungen von Kreditrisikovorsorgen sowie Bewertungsgewinne zurückzuführen. Die Bilanzaktiva wuchsen im Jahresabstand um 23 Prozent. Die GUS steuerte 36 Prozent zum gesamten Periodenüberschuss vor Steuern bei und lag damit um 7 Prozentpunkte über ihrem Anteil in der Vergleichsperiode des Vorjahres.
Die Region Südosteuropa erwirtschaftete mit € 284 Millionen den zweitgrößten Periodenüberschuss vor Steuern. Der beträchtliche Ergebnisanstieg von 29 Prozent oder € 64 Millionen beruhte im Wesentlichen auf einem soliden Wachstum des Zins- und Provisionsüberschusses und einer straffen Kostenstruktur. Der Beitrag zum Periodenüberschuss vor Steuern betrug 34 Prozent und ging damit gegenüber dem Vorjahr um 2 Prozentpunkte zurück. Die Bilanzaktiva wuchsen im Jahresvergleich um 21 Prozent.
In Zentraleuropa verbesserte sich das Vorsteuerergebnis um 19 Prozent oder € 41 Millionen auf € 253 Millionen. Für diesen Anstieg waren hauptsächlich die Zuwächse im Zins- und im Provisionsüberschuss verantwortlich. Das Segment trug 30 Prozent zum Gesamtergebnis bei. Dies bedeutet einen Rückgang von 5 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahreswert, der durch einige Sondereffekte positiv beeinflusst war. Die Bilanzaktiva stiegen im Jahresvergleich um 39 Prozent, was den stärksten Zuwachs aller Segmente bedeutete.
Bei den Konzernaktiva dominierte Zentraleuropa weiterhin mit einem um 3 Prozentpunkte gestiegenen Anteil von 43 Prozent. Wie im Vorjahr hatte das Segment Südosteuropa den zweitgrößten Anteil mit 31 Prozent, gefolgt von der GUS mit 26 Prozent.
| in € Millionen | 1.1.–30.6.2008 | 1.1.–30.6.2007 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 502 | 369 | 35,8% |
| Kreditrisikovorsorgen | - 75 | - 52 | 45,7% |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 426 | 318 | 34,2% |
| Provisionsüberschuss | 270 | 222 | 21,8% |
| Handelsergebnis | 39 | 38 | 3,2% |
| Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten | 3 | 2 | 81,1% |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | - 9 | - 8 | 15,6% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 473 | - 378 | 25,2% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | - 9 | 8 | – |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | 6 | 12 | - 49,9% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 253 | 212 | 19,3% |
| Anteil am Ergebnis vor Steuern | 30,0% | 35,0% | - 4,9 PP |
| Summe Aktiva* | 34.624 | 24.905 | 39,0% |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko)* | 24.199 | 16.698 | 44,9% |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis* | 2.299 | 1.460 | 57,5% |
| Durchschnittliche Mitarbeiterzahl | 13.419 | 11.742 | 14,3% |
| Geschäftsstellen* | 548 | 528 | 3,8% |
| Cost/Income Ratio | 59,0% | 59,4% | - 0,4 PP |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 2.641 | 1.906 | 38,6% |
| Return on Equity vor Steuern | 19,2% | 22,3% | - 3,1 PP |
* Stichtagswert per 30. Juni
In der Region Zentraleuropa entwickelten sich die Ergebnisse in der ersten Jahreshälfte positiv. Trotz ergebnisverbessernder Sondereffekte im Vorjahr stieg der Periodenüberschuss vor Steuern gegenüber der Vergleichsperiode um 19 Prozent oder € 41 Millionen auf € 253 Millionen. Der Return on Equity vor Steuern für Zentraleuropa sank jedoch um 3,1 Prozentpunkte auf 19,2 Prozent. Die Hauptfaktoren für diesen Rückgang waren neben dem gegenüber der Vergleichsperiode um 39 Prozent stark erhöhten durchschnittlichen Eigenkapital die relativ hohen administrativen Kosten sowie höhere Kreditrisikovorsorgen in der Region.
Der Zinsüberschuss nahm um 36 Prozent auf € 502 Millionen zu. Dieser Anstieg liegt leicht über jenem der durchschnittlichen Aktiva des Konzerns in Zentraleuropa, die um 32 Prozent wuchsen. Die Nettozinsspanne erhöhte sich um 8 Basispunkte auf 3,15 Prozent. Im Jahresabstand nahm die Summe der Aktiva jedoch mit einem Plus von 39 Prozent oder € 9,7 Milliarden auf € 34,6 Milliarden stärker zu. Dies lag an der deutlichen Ausweitung des Kreditportfolios in der Tschechischen Republik und in Polen. Die Kreditrisikoaktiva wuchsen etwas stärker als die Bilanzaktiva, und zwar um 45 Prozent von € 16,7 Milliarden auf € 24,2 Milliarden. Ein Teil dieses Anstiegs ist auf den Basel-II-Effekt zurückzuführen.
Die Neudotierung von Kreditrisikovorsorgen stieg um 46 Prozent auf € 75 Millionen. Diese Steigerung ging hauptsächlich auf Neudotierungen bei Einzelwertberichtigungen in Ungarn zurück. Die Risk/Earnings Ratio für die Region erhöhte sich damit gegenüber dem Vergleichszeitraum um 1,0 Prozentpunkte auf 15,0 Prozent. Der Anteil der Non-Performing Loans am Kreditportfolio stieg gegenüber der Vergleichsperiode um 0,17 Prozentpunkte auf 2,72 Prozent.
Der Provisionsüberschuss wuchs um € 48 Millionen auf € 270 Millionen. Der Anteil aus dem Devisenund Valutengeschäft an dieser Summe stieg auf € 114 Millionen. Der Provisionsüberschuss aus dem Zahlungsverkehr und aus Kontodienstleistungen erreichte € 100 Millionen. Den größten Zuwachs des Provisionsüberschusses verbuchte die Konzerneinheit in der Tschechischen Republik. Der Anteil des provisionswirksamen Geschäfts an den Betriebserträgen war durch dynamisch steigende Transaktionsvolumina und durch ein günstiges Marktumfeld in der Region mit 34 Prozent der höchste aller Segmente.
Das Handelsergebnis der Region Zentraleuropa blieb mit € 39 Millionen gegenüber der Vergleichsperiode fast unverändert. Aus dem währungsbezogenen Geschäft wurde ein positives Ergebnis von € 40 Millionen erzielt. Bei den zinsbezogenen Geschäften verbuchte die Region in der ersten Jahreshälfte 2008 ein ausgeglichenes Ergebnis.
Das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten betrug € 3 Millionen und beruhte auf Bewertungsgewinnen aus Absicherungsgeschäften, die zur Minimierung des Währungsrisikos aus dem Kreditportfolios in den meisten Ländern der Region abgeschlossen wurden.
Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen, das hauptsächlich aus den Bewertungsverlusten von Wertpapieren bestand, blieb mit minus € 9 Millionen im Vergleich zur Vorjahresperiode fast unverändert.
Der Verwaltungsaufwand stieg gegenüber der Vergleichsperiode um 25 Prozent oder € 95 Millionen auf € 473 Millionen. Der Personalaufwand betrug € 228 Millionen, der durchschnittliche Personalstand erhöhte sich um 14 Prozent auf 13.419. Der sonstige Verwaltungsaufwand erhöhte sich um € 34 Millionen auf € 187 Millionen. Die Abschreibungen nahmen um € 6 Millionen auf € 42 Millionen zu. Die Anzahl der Geschäftsstellen stieg im Jahresabstand um 4 Prozent oder 20 auf 548. Die Cost/Income Ratio sank geringfügig um 0,4 Prozentpunkte auf 59,0 Prozent.
Das sonstige betriebliche Ergebnis betrug minus € 9 Millionen und bestand im Wesentlichen aus sonstigem Steueraufwand in ungarischen und slowakischen Konzerneinheiten. In der Vergleichsperiode hatte dieser Wert € 8 Millionen betragen, zu dem allerdings Erstkonsolidierungen von Asset-Management-Gesellschaften in der Slowakei und in Ungarn € 9 Millionen beigesteuert hatten.
Das Ergebnis aus Endkonsolidierungen bestand aus Erträgen aus dem Verkauf der 2 ungarischen Immobilien-Projektgesellschaften SCTD Kondorosi út Kft., Budapest, und SCTH Budaörs Kft., Budapest, und betrug rund € 6 Millionen. Im Vorjahr hatte hier der Endkonsolidierungseffekt, der sich durch die Veräußerung einer ungarischen Energieerzeugungsgesellschaft ergab, zu einem Ertrag von € 11 Millionen geführt.
| Südosteuropa |
|---|
| -------------- |
| in € Millionen | 1.1.–30.6.2008 | 1.1.–30.6.2007 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 446 | 326 | 36,9% |
| Kreditrisikovorsorgen | - 57 | - 20 | 177,3% |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 390 | 306 | 27,5% |
| Provisionsüberschuss | 221 | 173 | 27,7% |
| Handelsergebnis | 24 | 21 | 13,0% |
| Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten | – | – | – |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | - 1 | 1 | – |
| Verwaltungsaufwendungen | - 364 | - 298 | 22,3% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 15 | 17 | - 13,4% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 284 | 220 | 28,9% |
| Anteil am Ergebnis vor Steuern | 33,6% | 36,3% | - 2,6 PP |
| Summe Aktiva* | 24.703 | 20.423 | 21,0% |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko)* | 18.356 | 12.965 | 41,6% |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis* | 1.701 | 1.089 | 56,2% |
| Durchschnittliche Mitarbeiterzahl | 17.522 | 14.189 | 23,5% |
| Geschäftsstellen* | 1.048 | 821 | 27,6% |
| Cost/Income Ratio | 51,6% | 55,4% | - 3,8 PP |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 2.030 | 1.357 | 49,6% |
| Return on Equity vor Steuern | 27,9% | 32,4% | - 4,5 PP |
* Stichtagswert zum 30. Juni
Die Region Südosteuropa verzeichnete in der Berichtsperiode den zweithöchsten Ergebniszuwachs aller drei Segmente. Der Periodenüberschuss vor Steuern stieg hauptsächlich dank des stark gestiegenen Zins- und Provisionsüberschusses um 29 Prozent auf € 284 Millionen. Aufgrund der höheren Eigenkapitalbasis sank der Return on Equity vor Steuern um 4,5 Prozentpunkte von 32,4 Prozent auf 27,9 Prozent.
Der Zinsüberschuss in der Region wuchs um 37 Prozent oder € 120 Millionen auf € 446 Millionen, während die Bilanzaktiva um 21 Prozent auf € 24,7 Milliarden stiegen. Daraus resultierte eine deutliche Verbesserung der Nettozinsspanne um 41 Basispunkte auf 3,75 Prozent. Die Kreditrisikoaktiva erhöhten sich um 42 Prozent von zuvor € 13,0 Milliarden auf € 18,4 Milliarden. Hier kommt der Basel-II-Effekt etwas stärker – und zwar durch eine höhere Gewichtung – zum Tragen, da diese Region Staaten mit niedrigeren Ratings umfasst.
Die Kreditrisikovorsorgen stiegen ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau um 177 Prozent oder € 37 Millionen auf € 57 Millionen. Dieser Zuwachs stand zum Teil im Zusammenhang mit den gestiegenen Geschäftsvolumina, ging aber vor allem auf Neudotierungen von Portfolio-Wertberichtigungen in einigen Konzerneinheiten zurück.
Die Risk/Earnings Ratio stieg daher auf 12,7 Prozent (plus 6,4 Prozentpunkte). Der Anteil der Non-Performing Loans am Kreditportfolio erhöhte sich während der Berichtsperiode leicht auf 1,71 Prozent.
Südosteuropa verzeichnete den größten Zuwachs des Provisionsüberschusses. Er stieg um 28 Prozent von € 173 Millionen auf € 221 Millionen. Der Zahlungsverkehr lieferte zum Ertrag von € 221 Millionen € 80 Millionen. Das Devisen- und Valutengeschäft steuerte weitere € 47 Millionen bei. Die größten Zuwächse verbuchten die Konzerneinheiten in Serbien und Rumänien.
Das Handelsergebnis in der Region Südosteuropa betrug € 24 Millionen. Das währungsbezogene Geschäft lag mit € 32 Millionen um 60 Prozent über dem Wert der Vergleichsperiode. Die Verluste aus dem aktienbezogenen Geschäft beliefen sich auf € 5 Millionen.
Der Verwaltungsaufwand stieg um 22 Prozent auf € 364 Millionen. Die Personalaufwendungen wuchsen von € 127 Millionen auf € 159 Millionen. Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 24 Prozent oder 3.333 auf 17.522. Die sonstigen Verwaltungsaufwendungen waren mit € 159 Millionen um 20 Prozent höher als im Vorjahr. Die Abschreibungen, meist für Filialinvestitionen, erhöhten sich ebenfalls um 20 Prozent auf € 42 Millionen. Ausgehend von 821 Geschäftsstellen am Ende der Vergleichsperiode stieg deren Anzahl um 28 Prozent auf 1.048 Geschäftsstellen, womit Südosteuropa hier den größten Zuwachs aller Segmente erreichte. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich deutlich um 3,8 Prozentpunkte auf 51,6 Prozent.
Das sonstige betriebliche Ergebnis fiel im Vergleich zur Vorperiode um € 2 Millionen auf € 15 Millionen. Die Erträge aus dem operativen Leasinggeschäft steuerten in der ersten Jahreshälfte € 13 Millionen zum Ergebnis bei. Die Einbeziehung der im Investmentbanking tätigen Raiffeisen Capital & Investment Romania S.A., Bukarest, aufgrund Wesentlichkeit ergab einen Ertrag aus der Erstkonsolidierung in Höhe von € 4 Millionen.
| in € Millionen | 1.1.– 30.6.2008 | 1.1.–30.6.2007 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 549 | 383 | 43,3% |
| Kreditrisikovorsorgen | - 69 | - 81 | - 14,4% |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 480 | 302 | 58,9% |
| Provisionsüberschuss | 212 | 177 | 19,3% |
| Handelsergebnis | 29 | 20 | 43,6% |
| Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten | 5 | 2 | 98,9% |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | 10 | – | – |
| Verwaltungsaufwendungen | - 413 | - 327 | 26,2% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | - 17 | - 4 | 347,5% |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | – | 3 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 306 | 174 | 75,4% |
| Anteil am Ergebnis vor Steuern | 36,3% | 28,8% | 7,6 PP |
| Summe Aktiva* | 21.372 | 17.316 | 23,4% |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko)* | 16.838 | 11.735 | 43,5% |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis* | 1.587 | 1.030 | 54,1% |
| Durchschnittliche Mitarbeiterzahl | 29.294 | 27.971 | 4,7% |
| Geschäftsstellen* | 1.481 | 1.607 | - 7,8% |
| Cost/Income Ratio | 53,4% | 56,6% | - 3,3 PP |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 1.930 | 1.303 | 48,1% |
| Return on Equity vor Steuern | 31,7% | 26,8% | 4,9 PP |
* Stichtagswert zum 30. Juni
Der Periodenüberschuss vor Steuern in der GUS wuchs in der ersten Jahreshälfte 2008 um 75 Prozent oder € 132 Millionen auf € 306 Millionen. Damit verzeichnete die Region den weitaus höchsten Zuwachs aller drei Segmente. Dieser Anstieg resultierte hauptsächlich aus dem hohen Wachstum des Zinsüberschusses, den geringen Dotierungen von Wertberichtigungen sowie Bewertungsgewinnen. Der Return on Equity vor Steuern stieg um 4,9 Prozentpunkte auf 31,7 Prozent.
Der Zinsüberschuss der Region stieg um 43 Prozent oder € 166 Millionen auf € 549 Millionen und entwickelte sich damit deutlich dynamischer als die Bilanzaktiva, die um € 4,1 Milliarden auf € 21,4 Milliarden zunahmen. Die Nettozinsspanne verbesserte sich kräftig um 40 Basispunkte auf 5,25 Prozent.
Die Kreditrisikoaktiva stiegen im Vergleich zum 30. Juni 2007 stärker als die Bilanzaktiva, und zwar um 44 Prozent auf € 16,8 Milliarden. Darin ist vor allem ein Basel-II-Effekt, der zu einer stärkeren Gewichtung führt, enthalten, da die Vorjahresvergleichswerte noch auf der Berechnung nach Basel I beruht hatten. Die Erhöhung ergab sich durch die durchwegs niedrigeren Ratings der Staaten in dieser Region sowie durch die unterschiedliche Anrechenbarkeit von Sicherheiten.
Die Kreditrisikovorsorgen sanken von € 81 Millionen in der Vergleichsperiode auf € 69 Millionen in der ersten Jahreshälfte 2008. Diese Reduktion war durch die Auflösungen von Portfolio-Wertberichtigungen in Russland und der Ukraine möglich. Die Risk/Earnings Ratio verbesserte sich um 8,6 Prozentpunkte auf 12,6 Prozent. Der Anteil der Non-Performing Loans am Kreditportfolio stieg um 0,5 Prozentpunkte und erreichte 2,34 Prozent.
Der Provisionsüberschuss verzeichnete einen Anstieg um € 35 Millionen auf € 212 Millionen. Der Zahlungsverkehr lieferte zum Ertrag von € 212 Millionen mit € 116 Millionen den wichtigsten Beitrag. Das Devisen- und Valutengeschäft steuerte weitere € 61 Millionen bei.
Das Handelsergebnis wuchs von € 20 Millionen auf € 29 Millionen. Aus dem währungsbezogenen Geschäft stammte ein geringer Verlust von € 4 Millionen. Ein darin enthaltener Ertrag von € 24 Millionen resultierte aus dem ergebniswirksam zu buchenden Teil aus dem Capital Hedge. Durch die Aufwertung der ukrainischen Hryvna wurde gemäß den Regeln des Hedge Accounting ein Bewertungsgewinn von € 24 Millionen – resultierend aus dem ineffektiven Teil des Capital Hedges – ergebniswirksam ausgewiesen. Das zinsbezogene Geschäft brachte einen Ertrag von € 10 Millionen.
Das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten betrug € 5 Millionen. Es beruhte im Wesentlichen auf einem Bewertungsergebnis in Russland, wo zum Zweck der Reduktion des Zinsstrukturrisikos Zinsswaps abgeschlossen wurden. Durch die leichte Erholung der fünfjährigen US-Dollar-Swaprate im zweiten Quartal verbesserte sich das Ergebnis aus diesen Zinsswaps gegenüber den Vorquartalen deutlich.
Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen betrug € 10 Millionen und stammte hauptsächlich aus Veräußerungen von sonstigen Beteiligungen.
Die Verwaltungsaufwendungen stiegen um 26 Prozent oder € 86 Millionen auf € 413 Millionen. Die Personalaufwendungen wuchsen dabei um 20 Prozent von € 167 Millionen auf € 200 Millionen. Die Region wies mit 29.294 Personen die höchste durchschnittliche Anzahl an Mitarbeitern aus, der Zuwachs gegenüber der Vergleichsperiode betrug 1.323. Die sonstigen administrativen Aufwendungen stiegen um 39 Prozent oder € 45 Millionen auf € 159 Millionen, wofür hauptsächlich die deutlichen Erhöhungen der Mietaufwendungen in den russischen Konzerneinheiten für diesen Zuwachs verantwortlich waren. Die Abschreibungen blieben fast auf dem Niveau der Vergleichsperiode und betrugen € 33 Millionen. Die Cost/Income Ratio der Region verbesserte sich um 3,3 Prozentpunkte auf 53,4 Prozent.
Das sonstige betriebliche Ergebnis des Segments betrug minus € 17 Millionen. Es beruhte hauptsächlich auf Zuführungen zu sonstigen Aufwandsrückstellungen und Aufwendungen für sonstige nicht ertragsabhängige Steuern.
Im Vorjahr war ein Ergebnis aus Endkonsolidierungen von € 3 Millionen zu berücksichtigen gewesen. In der Berichtsperiode gab es keine Abgänge im Konsolidierungskreis.
| Anhang | 1.1.–30.6. | 1.1.–30.6. | Veränderung |
|---|---|---|---|
| in € Millionen | 2008 | 2007 | |
| Zinserträge | 2.825,0 | 2.044,7 | 38,2% |
| Laufendes Ergebnis at-equity bewerteter Unternehmen | 1,0 | 0,3 | 186,3% |
| Zinsaufwendungen | - 1.328,4 | - 966,2 | 37,5% |
| (2) Zinsüberschuss |
1.497,6 | 1.078,8 | 38,8% |
| Kreditrisikovorsorgen (3) |
- 201,4 | - 153,3 | 31,4% |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 1.296,2 | 925,5 | 40,1% |
| Provisionserträge | 824,2 | 671,6 | 22,7% |
| Provisionsaufwendungen | - 121,3 | - 99,4 | 22,0% |
| (4) Provisionsüberschuss |
702,9 | 572,2 | 22,8% |
| Handelsergebnis (5) |
92,2 | 79,3 | 16,2% |
| Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten (6) |
7,4 | 4,2 | 78,1% |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen (7) |
- 0,7 | - 7,2 | - 90,9% |
| Verwaltungsaufwendungen (8) |
- 1.249,9 | - 1.002,7 | 24,6% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis (9) |
- 11,2 | 20,9 | - 153,7% |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | 5,8 | 14,3 | - 59,3% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 842,7 | 606,6 | 38,9% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 196,3 | - 129,6 | 51,5% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 646,4 | 477,0 | 35,5% |
| Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg | - 80,7 | - 75,6 | 6,8% |
| Konzern-Periodenüberschuss | 565,7 | 401,4 | 40,9% |
| in € | 1.1.–30.6. 2008 |
1.1.–30.6. 2007 |
Veränderung |
|---|---|---|---|
| Gewinn je Aktie | 3,68 | 2,82 | 0,86 |
Der Gewinn je Aktie errechnet sich aus dem Konzern-Periodenüberschuss und der durchschnittlichen Anzahl der im Umlauf befindlichen Stammaktien. Zum 30. Juni 2008 waren dies 153,6 Millionen, zum 30. Juni 2007 waren es 142,2 Millionen gewesen.
Da keine Wandel- oder Optionsrechte im Umlauf waren, entspricht der unverwässerte Gewinn je Aktie dem verwässerten Gewinn je Aktie.
| in € Millionen | Q3/2007 | Q4/2007 | Q1/2008 | Q2/2008 |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 625,0 | 715,1 | 711,1 | 786,5 |
| Kreditrisikovorsorgen | - 88,8 | - 114,9 | - 93,0 | - 108,3 |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 536,2 | 600,2 | 618,1 | 678,1 |
| Provisionsüberschuss | 322,8 | 354,8 | 330,8 | 372,0 |
| Handelsergebnis | 41,4 | 7,1 | 37,5 | 54,6 |
| Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten | - 26,3 | - 8,0 | - 36,7 | 44,1 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | - 2,9 | 0,8 | - 1,5 | 0,9 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 535,0 | - 646,3 | - 584,4 | - 665,5 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | - 2,5 | - 23,5 | 5,8 | - 17,0 |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | 13,1 | - 0,9 | – | 5,8 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 346,8 | 284,2 | 369,6 | 473,1 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 87,2 | - 47,4 | - 90,2 | - 106,0 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 259,6 | 236,8 | 279,4 | 367,1 |
| Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg | - 35,3 | - 21,3 | - 24,9 | - 55,8 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 224,3 | 215,6 | 254,4 | 311,3 |
| in € Millionen | Q3/2006 | Q4/2006 | Q1/2007 | Q2/2007 |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 460,9 | 513,1 | 505,0 | 573,8 |
| Kreditrisikovorsorgen | - 104,3 | - 79,6 | - 75,9 | - 77,4 |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 356,6 | 433,6 | 429,1 | 496,4 |
| Provisionsüberschuss | 245,4 | 272,4 | 275,1 | 297,2 |
| Handelsergebnis | 40,5 | 63,0 | 35,6 | 43,7 |
| Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten | - 0,5 | - 0,9 | - 2,7 | 6,8 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | 100,8 | 4,1 | 0,8 | - 8,0 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 412,2 | - 537,3 | - 476,5 | - 526,2 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 0,9 | - 14,4 | 17,0 | 3,9 |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | – | 506,6 | 14,1 | 0,2 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 331,5 | 727,0 | 292,5 | 314,1 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 53,7 | - 64,0 | - 61,7 | - 67,9 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 277,8 | 663,0 | 230,8 | 246,3 |
| Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg | - 27,7 | - 20,2 | - 38,2 | - 37,4 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 250,1 | 642,8 | 192,6 | 208,8 |
| Aktiva in € Millionen |
Anhang | 30.6. 2008 |
31.12. 2007 |
Veränderung |
|---|---|---|---|---|
| Barreserve | 2.956 | 3.664 | - 19,3% | |
| Forderungen an Kreditinstitute | (11,30) | 10.835 | 11.053 | - 2,0% |
| Forderungen an Kunden | (12,30) | 56.627 | 48.880 | 15,8% |
| Kreditrisikovorsorgen | (13) | - 1.297 | - 1.103 | 17,5% |
| Handelsaktiva | (14,30) | 3.662 | 2.809 | 30,4% |
| Derivative Finanzinstrumente | (15,30) | 218 | 92 | 136,1% |
| Wertpapiere und Beteiligungen | (16,30) | 4.330 | 4.133 | 4,8% |
| Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen | (30) | 28 | 24 | 16,3% |
| Immaterielle Vermögenswerte | (17) | 1.145 | 1.137 | 0,7% |
| Sachanlagen | (18) | 1.238 | 1.154 | 7,3% |
| Sonstige Aktiva | (19,30) | 957 | 899 | 6,4% |
| Aktiva gesamt | 80.699 | 72.743 | 10,9% |
| Passiva in € Millionen |
Anhang | 30.6. 2008 |
31.12. 2007 |
Veränderung |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | (20,30) | 22.547 | 19.927 | 13,2% |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | (21,30) | 43.608 | 40.457 | 7,8% |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | (22,30) | 3.116 | 2.320 | 34,3% |
| Rückstellungen | (23,30) | 363 | 315 | 15,1% |
| Handelspassiva | (24,30) | 910 | 541 | 68,2% |
| Derivative Finanzinstrumente | (25,30) | 224 | 154 | 45,1% |
| Sonstige Passiva | (26,30) | 1.122 | 874 | 28,4% |
| Nachrangkapital | (27,30) | 1.563 | 1.532 | 2,0% |
| Eigenkapital | (28) | 7.246 | 6.622 | 9,4% |
| Konzern-Eigenkapital | 5.737 | 4.986 | 15,0% | |
| Konzern-Periodenüberschuss | 566 | 841 | – | |
| Anteile anderer Gesellschafter | 944 | 795 | 18,8% | |
| Passiva gesamt | 80.699 | 72.743 | 10,9% |
| in € Millionen | Gezeichnetes Kapital |
Kapital rücklagen |
Gewinn rücklagen |
Konzern Perioden überschuss |
Anteile anderer Gesellschafter |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital 1.1.2007 | 434 | 1.390 | 980 | 1.182 | 604 | 4.590 |
| Kapitaleinzahlungen | – | – | – | – | 19 | 19 |
| Gewinnthesaurierung | – | – | 1.081 | - 1.081 | – | – |
| Dividendenzahlungen | – | – | – | - 101 | - 29 | - 130 |
| Umfassendes Ergebnis | – | – | 53 | 401 | 78 | 532 |
| Eigene Aktien / Share Incentive | ||||||
| Program | - 1 | - 11 | – | – | – | - 12 |
| Sonstige Veränderungen | – | – | - 16 | – | 11 | - 5 |
| Eigenkapital 30.6.2007 | 433 | 1.379 | 2.097 | 401 | 684 | 4.994 |
| Gezeichnetes | Kapital | Gewinn | Konzern Perioden |
Anteile anderer |
||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Kapital | rücklagen | rücklagen | überschuss | Gesellschafter | Gesamt |
| Eigenkapital 1.1.2008 | 469 | 2.588 | 1.929 | 841 | 795 | 6.622 |
| Kapitaleinzahlungen | – | – | – | – | 53 | 53 |
| Gewinnthesaurierung | – | – | 698 | - 698 | – | – |
| Dividendenzahlungen | – | – | - 143 | - 39 | - 181 | |
| Umfassendes Ergebnis | – | – | 87 | 566 | 134 | 787 |
| Eigene Aktien / Share Incentive | ||||||
| Program | - 1 | - 24 | – | – | 1 | - 24 |
| Sonstige Veränderungen | - 11 | – | – | - 11 | ||
| Eigenkapital 30.6.2008 | 468 | 2.564 | 2.704 | 566 | 944 | 7.246 |
| Konzern-Eigenkapital | Anteile anderer Gesellschafter |
|||
|---|---|---|---|---|
| 30.6.2008 | 30.6.2007 | 30.6.2008 | 30.6.2007 | |
| Konzern-Periodenüberschuss | 566 | 401 | 81 | 76 |
| Währungsdifferenzen | 100 | 23 | 52 | 2 |
| Capital Hedge | - 21 | 30 | – | – |
| Cash-Flow Hedge | - 6 | – | – | – |
| Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen |
21 | – | 1 | – |
| Latente Steuern auf direkt im Eigenkapital erfasste Ergebnisse |
- 7 | – | – | – |
| Umfassendes Ergebnis | 653 | 454 | 134 | 78 |
Die direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen enthalten ausschließlich Bewertungsergebnisse aus Wertpapieren der Kategorie Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte.
| in € Millionen | 1.1.–30.6. 2008 |
1.1.–30.6. 2007 |
|---|---|---|
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode | 3.664 | 4.064 |
| Cash-Flow aus operativer Geschäftstätigkeit | - 561 | - 1.039 |
| Cash-Flow aus Investitionstätigkeit | - 79 | 55 |
| Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit | - 97 | - 127 |
| Effekte aus Wechselkursänderungen | 29 | 26 |
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode | 2.956 | 2.979 |
Die Raiffeisen International teilt ihr Geschäft primär nach Kundengruppen ein:
Corporate Customers umfasst das Geschäft mit lokalen und internationalen mittleren und großen Unternehmen. Retail Customers beinhaltet Privatkunden sowie Klein- und Mittelbetriebe mit einem Umsatzvolumen von in der Regel maximal € 5 Millionen. Treasury umfasst den Eigenhandel des Treasury und das nur in einigen Konzerneinheiten betriebene Investment Banking. Participations and Other umfasst neben nicht bankspezifischen Aktivitäten auch die Verwaltung von Beteiligungen. Weiters sind andere segmentübergreifende Funktionen enthalten, speziell in der Muttergesellschaft Raiffeisen International Bank-Holding AG.
Die sekundäre Segmentberichterstattung zeigt die Ergebniskomponenten und Bestandsgrößen nach regionalen Gesichtspunkten. Als Zuordnungskriterium dient der Sitz der jeweiligen Geschäftsstellen.
• Zentraleuropa
Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn
• Südosteuropa
Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, Moldau, Rumänien und Serbien
• GUS
Belarus, Kasachstan, Russland und Ukraine
| 1.1.– 30.6.2008 in € Millionen |
Corporate Customers |
Retail Customers |
Treasury | Participations and Other |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 512,1 | 860,3 | 122,2 | 3,0 | 1.497,6 |
| Kreditrisikovorsorgen | - 44,8 | - 154,7 | - 0,1 | - 1,8 | - 201,4 |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 467,3 | 705,6 | 122,1 | 1,2 | 1.296,2 |
| Provisionsüberschuss | 250,7 | 448,5 | 5,7 | - 2,1 | 702,9 |
| Handelsergebnis | 8,4 | 2,0 | 80,8 | 1,0 | 92,2 |
| Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten | 0,2 | - 0,2 | 7,4 | – | 7,4 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | - 0,6 | - 0,0 | - 11,6 | 11,6 | - 0,7 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 258,5 | - 874,9 | - 49,6 | - 66,9 | - 1.249,9 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 16,3 | 6,6 | 0,1 | - 34,2 | - 11,2 |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | – | – | – | 5,8 | 5,8 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 483,7 | 287,6 | 154,9 | - 83,6 | 842,7 |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko)* | 31.417 | 17.626 | 6.290 | 4.060 | 59.394 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis* | 2.666 | 1.665 | 938 | 319 | 5.587 |
| Durchschnittliche Mitarbeiterzahl | 9.306 | 47.555 | 1.448 | 1.928 | 60.236 |
| Cost/Income Ratio | 32,8% | 66,4% | 23,8% | – | 54,8% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 3.404 | 2.050 | 717 | 431 | 6.601 |
| Return on Equity vor Steuern | 28,4% | 28,1% | 43,2% | – | 25,5% |
* Stichtagswert zum 30. Juni
| 1.1.– 30.6.2007 in € Millionen |
Corporate Customers |
Retail Customers |
Treasury | Participations and Other |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 361,8 | 657,9 | 52,5 | 6,7 | 1.078,8 |
| Kreditrisikovorsorgen | - 56,4 | - 96,0 | 0,0 | - 0,9 | - 153,3 |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 305,3 | 561,9 | 52,5 | 5,8 | 925,5 |
| Provisionsüberschuss | 200,4 | 362,8 | 5,8 | 3,3 | 572,2 |
| Handelsergebnis | 4,6 | 1,8 | 77,0 | - 4,0 | 79,3 |
| Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten | 0,0 | - 0,2 | 4,3 | – | 4,2 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | 0,8 | 0,0 | - 9,7 | 1,7 | - 7,2 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 200,0 | - 702,7 | - 38,1 | - 61,9 | - 1.002,7 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 9,7 | - 0,3 | - 0,3 | 11,7 | 20,9 |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | – | – | – | 14,3 | 14,3 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 320,8 | 223,3 | 91,5 | - 29,1 | 606,6 |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko)* | 21.107 | 15.371 | 1.137 | 3.783 | 41.399 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis* | 1.689 | 1.230 | 358 | 303 | 3.579 |
| Durchschnittliche Mitarbeiterzahl | 7.929 | 43.197 | 1.160 | 1.617 | 53.903 |
| Cost/Income Ratio | 34,7% | 68,7% | 28,2% | – | 57,3% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 2.103 | 1.536 | 585 | 342 | 4.567 |
| Return on Equity vor Steuern | 30,5% | 29,1% | 31,3% | – | 26,6% |
* Stichtagswert zum 30. Juni
| 1.1.– 30.6.2008 in € Millionen |
Zentraleuropa | Südosteuropa | GUS | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 501,8 | 446,3 | 549,5 | 1.497,6 |
| Kreditrisikovorsorgen | - 75,4 | - 56,6 | - 69,4 | - 201,4 |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 426,4 | 389,7 | 480,1 | 1.296,2 |
| Provisionsüberschuss | 269,9 | 221,2 | 211,7 | 702,9 |
| Handelsergebnis | 38,9 | 24,0 | 29,3 | 92,2 |
| Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten | 2,8 | - 0,3 | 4,9 | 7,4 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | - 9,0 | - 1,5 | 9,8 | - 0,7 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 473,0 | - 364,4 | - 412,5 | - 1.249,9 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | - 8,6 | 14,7 | - 17,3 | - 11,2 |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | 5,8 | – | – | 5,8 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 253,2 | 283,5 | 306,0 | 842,7 |
| Summe Aktiva* | 34.624 | 24.703 | 21.372 | 80.699 |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko)* | 24.199 | 18.356 | 16.838 | 59.394 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis* | 2.299 | 1.701 | 1.587 | 5.587 |
| Durchschnittliche Mitarbeiterzahl | 13.419 | 17.522 | 29.294 | 60.236 |
| Cost/Income Ratio | 59,0% | 51,6% | 53,4% | 54,8% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 2.641 | 2.030 | 1.930 | 6.601 |
| Return on Equity vor Steuern * Stichtagswert zum 30. Juni |
19,2% | 27,9% | 31,7% | 25,5% |
| 1.1.– 30.6.2007 in € Millionen |
Zentraleuropa | Südosteuropa | GUS | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 369,4 | 326,0 | 383,3 | 1.078,8 |
| Kreditrisikovorsorgen | - 51,8 | - 20,4 | - 81,1 | - 153,3 |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 317,6 | 305,6 | 302,2 | 925,5 |
| Provisionsüberschuss | 221,6 | 173,3 | 177,4 | 572,2 |
| Handelsergebnis | 37,7 | 21,2 | 20,4 | 79,3 |
| Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten | 1,5 | 0,2 | 2,5 | 4,2 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | - 7,8 | 0,6 | 0,0 | - 7,2 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 377,9 | - 297,9 | - 326,9 | - 1.002,7 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 7,8 | 17,0 | - 3,9 | 20,9 |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | 11,6 | – | 2,7 | 14,3 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 212,2 | 220,0 | 174,4 | 606,6 |
| Summe Aktiva* | 24.905 | 20.423 | 17.316 | 62.644 |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko)* | 16.698 | 12.965 | 11.735 | 41.399 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis* | 1.460 | 1.089 | 1.030 | 3.579 |
| Durchschnittliche Mitarbeiterzahl | 11.742 | 14.189 | 27.971 | 53.903 |
| Cost/Income Ratio | 59,4% | 55,4% | 56,6% | 57,3% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 1.906 | 1.357 | 1.303 | 4.567 |
| Return on Equity vor Steuern | 22,3% | 32,4% | 26,8% | 26,6% |
* Stichtagswert zum 30. Juni
Die Konzernabschlüsse der Raiffeisen International werden in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) und der auf Basis der IAS-Verordnung (EG) 1606/2002 durch die EU übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards einschließlich der anzuwendenden Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC/SIC) aufgestellt. Der vorliegende ungeprüfte Zwischenbericht zum 30. Juni 2008 steht im Einklang mit IAS 34. Bei der Zwischenberichterstattung wurden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie Konsolidierungsmethoden wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses 2007 angewendet.
| Vollkonsolidierung | Equity-Methode | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 1.1.–30.6. | 1.1.–31.12. | 1.1.–30.6. | 1.1.–31.12. | ||
| Anzahl Einheiten | 2008 | 2007 | 2008 | 2007 | |
| Stand Beginn der Periode | 121 | 105 | 3 | 3 | |
| In der Berichtsperiode erstmals einbezogen | 7 | 29 | – | – | |
| In der Berichtsperiode ausgeschieden | -2 | -10 | – | – | |
| In der Berichtsperiode verschmolzen | – | -3 | – | – | |
| Stand Ende der Periode | 126 | 121 | 3 | 3 |
Die folgenden Unternehmen wurden erstmals in den Konzernabschluss einbezogen:
| Name | Anteil | Stichtag | Grund |
|---|---|---|---|
| Holeckova Property s.r.o., Prag (CZ) | 69,0% | 1.6. | Gründung |
| Orchideus Property, s.r.o., Prag (CZ) | 69,0% | 1.2. | Gründung |
| Raiffeisen Capital & Investment S.A., Bukarest (RO) | 99,5% | 1.1. | Wesentlichkeit |
| Rb Kereskedhöház Kft, Budapest (HU) | 70,3% | 1.1. | Wesentlichkeit |
| RB Russia Finance Limited, Dublin (IRL) | 0,0% | 1.1. | Gründung |
| REAL ESTATE RENT 3 DOO, Beograd (SRB) | 75,0% | 1.4. | Gründung |
| ROOF Consumer Bulgaria 2007 - I B.V., Amsterdam (NL) | 0,0% | 1.3. | Gründung |
RB Russia Finance Limited, Dublin, eine Spezialgesellschaft zur Aufbringung von verbrieften Verbindlichkeiten für die ZAO Raiffeisenbank, Moskau, wurde per 1. Jänner 2008 erstkonsolidiert.
Im Zusammenhang mit einer Verbriefungsaktion von unbesicherten Konsumentenkrediten in Bulgarien wurde die ROOF Consumer Bulgaria 2007 - I B.V., Amsterdam, gegründet. Aufgrund der unter wirtschaftlicher Betrachtung vorliegenden Beherrschung erfolgte per 1. März 2008 die erstmalige Einbeziehung in den Konsolidierungskreis.
Mit 20. Mai 2008 wurden 2 Immobilien-Projektgesellschaften – SCTD Kondorosi út Kft., Budapest, und SCTH Budaörs Kft., Budapest, – veräußert und somit endkonsolidiert. Daraus ergab sich ein Konzernveräußerungsergebnis in Höhe von € 5,8 Millionen.
In der nachfolgenden Tabelle ist die Erfolgsrechnung gemäß den in IAS 39 definierten Bewertungskategorien angeführt:
| in € Millionen | 1.1.–30.6. 2008 |
1.1.–30.6. 2007 |
Veränderung |
|---|---|---|---|
| Verluste (Gewinne) aus finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten des Handelsbestands |
- 201,7 | 13,1 | – |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten |
31,4 | 28,8 | 9,0% |
| Ergebnis aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten |
14,8 | 0,6 | > 500% |
| Ergebnis aus Krediten und Forderungen | 2.426,0 | 1.765,0 | 37,5% |
| Ergebnis aus bis zur Endfälligkeit zu haltenden finanziellen Vermögenswerten |
78,6 | 72,9 | 7,9% |
| Ergebnis aus finanziellen Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten |
- 1.326,4 | - 966,3 | 37,3% |
| Ergebnis aus Derivaten für Sicherungsmaßnahmen | 79,5 | 15,1 | 427,4% |
| Erfolgsbeiträge aus Währungsumrechnung | 291,9 | 72,3 | 303,6% |
| Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen | - 551,4 | - 394,9 | 39,6% |
| Periodenüberschuss vor Steuern aus fortgeführten | |||
| Geschäftsbereichen | 842,7 | 606,6 | 38,9% |
| 1.1.–30.6. | 1.1.–30.6. | |
|---|---|---|
| in € Millionen | 2008 | 2007 |
| Zinserträge | 2.818,3 | 2.042,0 |
| aus Forderungen an Kreditinstitute | 278,6 | 226,3 |
| aus Forderungen an Kunden | 2.189,7 | 1.589,5 |
| aus Wertpapieren | 122,0 | 108,4 |
| aus Leasingforderungen | 157,8 | 100,8 |
| aus derivativen Finanzinstrumenten (non-trading), netto | 70,2 | 17,0 |
| Laufende Erträge aus Anteilsbesitz | 3,4 | 1,4 |
| Zinsähnliche Erträge | 3,3 | 1,6 |
| Zinsen und zinsähnliche Erträge gesamt | 2.825,0 | 2.045,0 |
| Laufendes Ergebnis at-equity bewerteter Unternehmen | 1,0 | 0,3 |
| Zinsaufwendungen | - 1.324,8 | - 960,9 |
| für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | - 495,4 | - 328,3 |
| für Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | - 715,8 | - 550,3 |
| für verbriefte Verbindlichkeiten | - 69,0 | - 43,5 |
| für Nachrangkapital | - 44,6 | - 38,8 |
| Zinsähnliche Aufwendungen | - 3,6 | - 5,3 |
| Zinsen und zinsähnliche Aufwendungen gesamt | - 1.328,4 | - 966,2 |
| Zinsüberschuss | 1.497,6 | 1.078,8 |
| in € Millionen | 1.1.–30.6. 2008 |
1.1.–30.6. 2007 |
|---|---|---|
| Einzelwertberichtigungen | - 132,6 | - 79,6 |
| Zuführung zu Risikovorsorgen | - 236,4 | - 210,5 |
| Auflösung von Risikovorsorgen | 122,2 | 148,3 |
| Direktabschreibungen | - 27,1 | - 31,9 |
| Eingänge auf abgeschriebene Forderungen | 8,7 | 14,5 |
| Portfolio-Wertberichtigungen | - 68,8 | - 74,2 |
| Zuführung zu Risikovorsorgen | - 157,3 | - 158,0 |
| Auflösung von Risikovorsorgen | 88,5 | 83,8 |
| Erlöse aus dem Verkauf von Krediten | – | 0,5 |
| Gesamt | - 201,4 | - 153,3 |
| in € Millionen | 1.1.–30.6. 2008 |
1.1.–30.6. 2007 |
|---|---|---|
| Zahlungsverkehr | 305,0 | 247,3 |
| Kreditbearbeitung und Avalgeschäft | 92,0 | 66,9 |
| Wertpapiergeschäft | 22,7 | 26,1 |
| Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft | 221,4 | 164,3 |
| Verwaltung von Investment- und Pensionsfonds | 20,5 | 13,4 |
| Sonstige Bankdienstleistungen | 41,3 | 54,2 |
| Gesamt | 702,9 | 572,2 |
| in € Millionen | 1.1.–30.6. 2008 |
1.1.–30.6. 2007 |
|---|---|---|
| Zinsbezogenes Geschäft | 11,5 | 27,9 |
| Währungsbezogenes Geschäft | 89,0 | 43,4 |
| Aktien-/indexbezogenes Geschäft | - 8,5 | 6,3 |
| Sonstiges Geschäft | 0,2 | 1,7 |
| Gesamt | 92,2 | 79,3 |
Der Anstieg im währungsbezogenen Geschäft resultierte mit € 24 Millionen aus dem ineffektiven Teil eines Capital Hedge.
| 1.1.–30.6. | 1.1.–30.6. | |
|---|---|---|
| in € Millionen | 2008 | 2007 |
| Ergebnis aus dem Hedge Accounting | 0,5 | 0,1 |
| Ergebnis aus sonstigen Derivaten | 7,2 | 4,1 |
| Ergebnis aus Kreditderivaten | - 0,3 | – |
| Gesamt | 7,4 | 4,2 |
| in € Millionen | 1.1.–30.6. 2008 |
1.1.–30.6. 2007 |
|---|---|---|
| Ergebnis aus Wertpapieren held-to-maturity und Beteiligungen | 11,8 | - 0,1 |
| Bewertungsergebnis aus Wertpapieren held-to-maturity und Beteiligungen | - 0,1 | - 0,1 |
| Veräußerungsergebnis aus Wertpapieren held-to-maturity und Unternehmensanteilen |
11,9 | – |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Wertpapieren |
- 12,5 | - 7,1 |
| Bewertungsergebnis aus Wertpapieren | - 13,7 | - 7,2 |
| Veräußerungsergebnis aus Wertpapieren | 1,2 | 0,1 |
| Gesamt | - 0,7 | - 7,2 |
| in € Millionen | 1.1.–30.6. 2008 |
1.1.–30.6. 2007 |
|---|---|---|
| Personalaufwand | - 611,5 | - 491,5 |
| Sachaufwand | - 521,2 | - 406,0 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | - 117,2 | - 105,2 |
| Gesamt | - 1.249,9 | - 1.002,7 |
| in € Millionen | 1.1.–30.6. 2008 |
1.1.–30.6. 2007 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse aus bankfremden Tätigkeiten | 97,2 | 24,4 |
| Aufwendungen aus bankfremden Tätigkeiten | - 86,8 | - 16,1 |
| Ergebnis aus Vermittlung von Dienstleistungen | 1,0 | - 0,5 |
| Ergebnis aus Investment Property | 1,5 | 1,5 |
| Ergebnis aus Operating Leasing | 17,1 | 9,1 |
| Ergebnis aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | - 1,4 | - 0,5 |
| Sonstige Steuern | - 26,5 | - 20,5 |
| Erträge aus der Vereinnahmung passiver Unterschiedsbeträge | 3,6 | 12,8 |
| Ergebnis aus Dotierung und Auflösung sonstiger Rückstellungen | - 14,8 | -0,7 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 8,7 | 33,1 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | - 10,8 | - 21,7 |
| Gesamt | - 11,2 | 20,9 |
In der nachfolgenden Tabelle sind die Buchwerte der nach IAS 39 definierten Bewertungskategorien angeführt:
| Aktiva nach Bewertungskategorien in € Millionen |
30.6. 2008 |
31.12. 2007 |
Veränderung |
|---|---|---|---|
| Handelsaktiva | 3.875 | 2.896 | 33,8% |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte |
1.713 | 1.566 | 9,4% |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 62 | 40 | 55,4% |
| Kredite und Forderungen | 70.078 | 63.348 | 10,6% |
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende finanzielle Vermögenswerte | 2.503 | 2.528 | - 1,0% |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 5 | 6 | - 16,9% |
| Sonstige Aktiva | 2.463 | 2.358 | 4,5% |
| Aktiva gesamt | 80.699 | 72.743 | 10,9% |
Positive Marktwerte derivativer Finanzinstrumente, die nicht als Sicherungsinstrument gemäß IAS 39 Hedge Accounting designiert wurden, werden in der Bewertungskategorie Handelsaktiva ausgewiesen. Die Bewertungskategorie zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte umfasst ausschließlich die sonstigen Beteiligungen. Kredite und Forderungen werden netto nach Abzug von Kreditrisikovorsorgen dargestellt. In den sonstigen Aktiva sind immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen sowie Anteile an at-equity bewerteten und sonstigen verbundenen Unternehmen enthalten.
| Passiva nach Bewertungskategorien in € Millionen |
30.6. 2008 |
31.12. 2007 |
Veränderung |
|---|---|---|---|
| Handelspassiva | 1.134 | 688 | 64,9% |
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten | 71.956 | 65.111 | 10,5% |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | – | 8 | – |
| Rückstellungen | 363 | 315 | 15,1% |
| Eigenkapital | 7.246 | 6.622 | 9,4% |
| Passiva gesamt | 80.699 | 72.743 | 10,9% |
Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente, die nicht als Sicherungsinstrument gemäß IAS 39 Hedge Accounting designiert wurden, werden in der Bewertungskategorie Handelspassiva ausgewiesen.
| in € Millionen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Giro- und Clearinggeschäft | 1.879 | 1.472 |
| Geldmarktgeschäft | 6.356 | 6.379 |
| Kredite an Banken | 2.593 | 3.191 |
| Angekaufte Forderungen | 3 | – |
| Leasingforderungen | 2 | 2 |
| Verbriefte Forderungen | 2 | 9 |
| Gesamt | 10.835 | 11.053 |
Die Forderungen an Kreditinstitute stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Zentraleuropa | 1.818 | 2.200 |
| Südosteuropa | 2.683 | 2.975 |
| GUS | 2.050 | 1.051 |
| Österreich | 3.160 | 3.433 |
| Sonstige | 1.124 | 1.394 |
| Gesamt | 10.835 | 11.053 |
Die Forderungen an Kreditinstitute verteilen sich auf folgende Banksegmente:
| in € Millionen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Zentralbanken | 4.474 | 4.360 |
| Geschäftsbanken | 6.352 | 6.674 |
| Multinationale Entwicklungsbanken | 9 | 19 |
| Gesamt | 10.835 | 11.053 |
| in € Millionen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Kreditgeschäft | 27.107 | 24.537 |
| Geldmarktgeschäft | 9.081 | 7.897 |
| Hypothekarforderungen | 15.795 | 12.433 |
| Angekaufte Forderungen | 584 | 564 |
| Leasingforderungen | 4.055 | 3.442 |
| Verbriefte Forderungen | 5 | 7 |
| Gesamt | 56.627 | 48.880 |
Die Forderungen an Kunden verteilen sich auf folgende Assetklassen (gemäß Basel-II-Definition):
| in € Millionen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Öffentlicher Sektor | 1.032 | 966 |
| Kommerzkunden – Großkunden | 29.164 | 25.693 |
| Kommerzkunden – Small Business | 5.389 | 4.496 |
| Retailkunden – Privatpersonen | 17.957 | 15.003 |
| Retailkunden – Klein- und Mittelbetriebe | 2.945 | 2.594 |
| Sonstige | 140 | 127 |
| Gesamt | 56.627 | 48.880 |
Die Forderungen an Kunden stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Zentraleuropa | 24.592 | 20.328 |
| Südosteuropa | 12.783 | 10.976 |
| GUS | 15.200 | 14.186 |
| Österreich | 20 | 18 |
| Sonstige | 4.032 | 3.373 |
| Gesamt | 56.627 | 48.880 |
Die Kreditrisikovorsorgen werden folgenden Assetklassen (gemäß Basel-II-Definition) zugeordnet:
| in € Millionen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Öffentlicher Sektor | 2 | 2 |
| Kreditinstitute | 1 | 1 |
| Kommerzkunden – Großkunden | 519 | 465 |
| Kommerzkunden – Small Business | 145 | 127 |
| Retailkunden – Privatpersonen | 528 | 423 |
| Retailkunden – Klein- und Mittelbetriebe | 102 | 86 |
| Gesamt | 1.297 | 1.103 |
| in € Millionen | Stand 1.1.2008 |
Änderung Konsolidie rungskreis |
Zu führungen* |
Auflösungen | Ver brauch** |
Umbuchung, Währungs differenzen |
Stand 30.6.2008 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einzelwertberichtigungen | 804 | – | 255 | - 122 | - 29 | 13 | 920 |
| Zentraleuropa | 302 | – | 118 | - 58 | - 20 | 24 | 367 |
| Südosteuropa | 191 | – | 53 | - 39 | - 7 | – | 198 |
| GUS | 310 | – | 84 | - 25 | - 3 | - 11 | 355 |
| Portfoliowertberichtigungen | 367 | – | 157 | - 89 | – | 4 | 441 |
| Zentraleuropa | 126 | – | 54 | - 39 | – | 11 | 152 |
| Südosteuropa | 66 | – | 55 | - 12 | – | – | 109 |
| GUS | 175 | – | 48 | - 38 | – | - 6 | 179 |
| Gesamt | 1.171 | – | 412 | - 211 | - 29 | 18 | 1.361 |
Die folgende Tabelle zeigt die regionale Entwicklung der Kreditrisikovorsorgen (inklusive Vorsorgen für außerbilanzielle Verpflichtungen) nach dem Sitz der Geschäftsstelle:
* Zuführungen inklusive Direktabschreibungen und Eingänge auf abgeschriebene Forderungen.
** Verbrauch enthält Direktabschreibungen und Eingänge auf abgeschriebene Forderungen.
Die Forderungen und Wertberichtigungen nach Assetklassen gemäß Basel-II-Definition stellen sich wie folgt dar:
| 30.6.2008 | Einzelwert berichti |
Portfolio Wertberich |
Netto | Einzelwert berichtigte |
|
|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Buchwert | gungen | tigungen | Buchwert | Aktiva |
| Kreditinstitute | 10.835 | – | 1 | 10.834 | – |
| Öffentlicher Sektor | 1.032 | 2 | – | 1.030 | 10 |
| Kommerzkunden – | |||||
| Großkunden | 29.164 | 401 | 119 | 28.644 | 1.186 |
| Kommerzkunden – Small | |||||
| Business | 5.389 | 103 | 42 | 5.244 | 250 |
| Retailkunden – | |||||
| Privatpersonen | 17.957 | 301 | 227 | 17.429 | 471 |
| Retailkunden – Klein- und | |||||
| Mittelbetriebe | 2.945 | 70 | 32 | 2.843 | 144 |
| Sonstige | 140 | – | – | 140 | – |
| Gesamt | 67.462 | 877 | 420 | 66.165 | 2.061 |
| 31.12.2007 in € Millionen |
Buchwert | Einzelwert berichti gungen |
Portfolio wertberich tigungen |
Netto Buchwert |
Einzelwert berichtigte Aktiva |
|---|---|---|---|---|---|
| Kreditinstitute | 11.053 | – | – | 11.053 | – |
| Öffentlicher Sektor | 966 | 2 | – | 964 | 32 |
| Kommerzkunden – Großkunden |
25.694 | 357 | 108 | 25.229 | 1.122 |
| Kommerzkunden – Small Business |
4.496 | 98 | 29 | 4.369 | 268 |
| Retailkunden – Privatpersonen |
15.003 | 237 | 185 | 14.580 | 295 |
| Retailkunden – Klein- und Mittelbetriebe |
2.594 | 61 | 25 | 2.508 | 262 |
| Sonstige | 127 | – | – | 127 | – |
| Gesamt | 59.933 | 755 | 348 | 58.830 | 1.978 |
| in € Millionen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 2.570 | 2.049 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 73 | 78 |
| Positive Marktwerte aus derivativen Geschäften | 883 | 528 |
| Tag-/Festgelder des Handelsbestands | – | 14 |
| Als Sicherheit gestellte Wertpapiere, zu deren Verkauf oder | ||
| Verpfändung der Empfänger berechtigt ist | 136 | 140 |
| Gesamt | 3.662 | 2.809 |
| in € Millionen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Fair Value Hedge | 5 | 6 |
| Positive Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente des Bankbuchs | 213 | 86 |
| Gesamt | 218 | 92 |
| in € Millionen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 4.130 | 3.931 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 74 | 102 |
| Als Sicherheit gestellte Wertpapiere, zu deren Verkauf und Verpfändung der | ||
| Empfänger berechtigt ist | 11 | 16 |
| Unternehmensanteile | 115 | 84 |
| Gesamt | 4.330 | 4.133 |
| in € Millionen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Firmenwerte | 756 | 757 |
| Software | 206 | 191 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 183 | 189 |
| Gesamt | 1.145 | 1.137 |
| in € Millionen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Betrieblich genutzte Grundstücke und Gebäude | 533 | 505 |
| Sonstige Grundstücke und Gebäude (Investment Property) | 22 | 16 |
| Sonstige Sachanlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 454 | 450 |
| Vermietete Leasinganlagen | 229 | 183 |
| Gesamt | 1.238 | 1.154 |
| in € Millionen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Steuerforderungen | 208 | 166 |
| Forderungen aus bankfremden Tätigkeiten | 67 | 83 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 254 | 228 |
| Wertpapier- und Zahlungsverkehrsabwicklung | 39 | 100 |
| Nicht aktivierte Leasinganlagen | 110 | 102 |
| Übrige Aktiva | 279 | 220 |
| Gesamt | 957 | 899 |
| in € Millionen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Giro-/Clearinggeschäft | 544 | 522 |
| Geldmarktgeschäft | 8.085 | 6.293 |
| Langfristige Finanzierungen | 13.918 | 13.112 |
| Gesamt | 22.547 | 19.927 |
Die Verbindlichkeiten stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Zentraleuropa | 2.027 | 1.620 |
| Südosteuropa | 438 | 452 |
| GUS | 742 | 750 |
| Österreich | 11.852 | 10.732 |
| Sonstige | 7.488 | 6.373 |
| Gesamt | 22.547 | 19.927 |
Die Verbindlichkeiten verteilen sich auf folgende Banksegmente:
| in € Millionen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Zentralbanken | 74 | 53 |
| Geschäftsbanken | 21.887 | 19.482 |
| Multinationale Entwicklungsbanken | 586 | 392 |
| Gesamt | 22.547 | 19.927 |
| in € Millionen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Sichteinlagen | 18.380 | 17.585 |
| Termineinlagen | 23.987 | 21.628 |
| Spareinlagen | 1.241 | 1.244 |
| Gesamt | 43.608 | 40.457 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden teilen sich gemäß Basel-II-Definition wie folgt auf:
| in € Millionen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Öffentlicher Sektor | 1.914 | 1.199 |
| Kommerzkunden – Großkunden | 15.495 | 14.875 |
| Kommerzkunden – Small Business | 2.709 | 2.965 |
| Retailkunden – Privatpersonen | 19.414 | 17.461 |
| Retailkunden – Klein- und Mittelbetriebe | 3.659 | 3.500 |
| Sonstige | 417 | 457 |
| Gesamt | 43.608 | 40.457 |
Die Verbindlichkeiten stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Zentraleuropa | 19.178 | 17.006 |
| Südosteuropa | 13.202 | 12.868 |
| GUS | 9.663 | 9.071 |
| Österreich | 197 | 143 |
| Sonstige | 1.368 | 1.370 |
| Gesamt | 43.608 | 40.457 |
| in € Millionen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Begebene Schuldverschreibungen | 2.375 | 1.620 |
| Begebene Geldmarktpapiere | 11 | – |
| Sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 730 | 700 |
| Gesamt | 3.116 | 2.320 |
| in € Millionen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Steuern | 109 | 82 |
| Garantien und Bürgschaften | 64 | 68 |
| Offene Rechtsfälle | 62 | 46 |
| Unverbrauchter Urlaub | 33 | 34 |
| Sonstige | 95 | 85 |
| Gesamt | 363 | 315 |
| in € Millionen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente | 872 | 502 |
| Tag-/Festgelder des Handelsbestands | 38 | 39 |
| Gesamt | 910 | 541 |
| in € Millionen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Cash Flow Hedge |
– | 8 |
| Negative Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente des Bankbuchs | 224 | 146 |
| Gesamt | 224 | 154 |
| in € Millionen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus bankfremden Tätigkeiten | 115 | 112 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 189 | 193 |
| Dividendenverbindlichkeiten | 1 | – |
| Wertpapier- und Zahlungsverkehrsabwicklung | 471 | 259 |
| Übrige Passiva | 346 | 310 |
| Gesamt | 1.122 | 874 |
| in € Millionen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Hybrides Kapital | 504 | 504 |
| Nachrangige Verbindlichkeiten | 873 | 930 |
| Ergänzungskapital | 186 | 98 |
| Gesamt | 1.563 | 1.532 |
| in € Millionen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Konzern-Eigenkapital | 5.736 | 4.986 |
| Gezeichnetes Kapital | 468 | 469 |
| Kapitalrücklagen | 2.564 | 2.588 |
| Gewinnrücklagen | 2.704 | 1.929 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 566 | 841 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 944 | 795 |
| Gesamt | 7.246 | 6.622 |
| in € Millionen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Eventualverpflichtungen | 5.082 | 4.598 |
| Kreditrisiken (unwiderrufliche Kreditzusagen) | 6.350 | 8.081 |
Darüber hinaus bestehen noch widerrufliche Kreditzusagen in Höhe von € 6.851 Millionen (2007: € 5.493 Millionen), die noch nicht mit einem Kreditrisiko verbunden sind.
Die Beziehungen zu nahe stehenden Personen beschränken sich auf Bankgeschäfte, die jeweils mit marktüblichen Konditionen abgeschlossen wurden. Darüber hinaus besitzen die Vorstände Aktien der Raiffeisen International Bank-Holding AG. Informationen dazu sind auf der Homepage der Gesellschaft ersichtlich. Weitere Geschäfte, insbesondere Großgeschäfte, mit nahe stehenden Personen wurden im laufenden Geschäftsjahr nicht abgeschlossen.
Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen, wobei insbesondere die Beziehung zur Muttergesellschaft Raiffeisen Zentralbank Österreich Aktiengesellschaft, Wien, als Mehrheitsaktionärin hervorzuheben ist:
| 30.6.2008 in € Millionen |
Mutterunter nehmen |
Unternehmen mit maßgeblichem Einfluss |
Verbundene Unternehmen |
At-equity bewertete Unternehmen |
Sonstige Beteiligungen |
|---|---|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 2.896 | 18 | 8 | – | – |
| Forderungen an Kunden | – | – | 85 | – | 24 |
| Handelsaktiva | 42 | – | – | 11 | 2 |
| Wertpapiere und Beteiligungen | – | – | 53 | – | 62 |
| Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen |
– | – | – | 28 | – |
| Sonstige Aktiva (inkl. derivative Finanzinstrumente) |
41 | – | 2 | – | – |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
10.809 | 60 | 1.875 | 23 | 96 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden |
4 | – | 45 | 3 | 10 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 36 | – | – | – | – |
| Rückstellungen | 6 | – | – | – | – |
| Handelspassiva | 32 | – | 4 | – | – |
| Sonstige Passiva (inkl. derivative | |||||
| Finanzinstrumente) | 122 | – | 2 | – | – |
| Nachrangkapital | 849 | 23 | 533 | – | – |
| Gegebene Garantien | 284 | – | – | – | – |
| Erhaltene Garantien | 156 | 2 | – | – | 26 |
| 31.12.2007 | Mutter unternehmen |
Unternehmen mit maßgeblichem |
Verbundene Unternehmen |
At-equity bewertete |
Sonstige Beteiligungen |
|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Einfluss | Unternehmen | |||
| Forderungen an Kreditinstitute | 3.263 | 56 | 6 | – | 22 |
| Forderungen an Kunden | – | – | 194 | – | 22 |
| Handelsaktiva | 22 | – | 5 | – | 1 |
| Wertpapiere und Beteiligungen | – | – | 44 | 11 | 40 |
| Anteile an at-equity bewerteten | |||||
| Unternehmen | – | – | – | 24 | – |
| Sonstige Aktiva (inkl. derivative | |||||
| Finanzinstrumente) | 42 | – | 1 | – | – |
| Verbindlichkeiten gegenüber | |||||
| Kreditinstituten | 9.940 | 36 | 1.263 | 13 | 130 |
| Verbindlichkeiten gegenüber | |||||
| Kunden | 2 | – | 37 | 2 | 19 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 43 | – | – | – | – |
| Rückstellungen | 2 | – | – | – | – |
| Handelspassiva | 24 | – | – | – | – |
| Sonstige Passiva (inkl. derivative | |||||
| Finanzinstrumente) | 105 | – | 2 | – | – |
| Nachrangkapital | 824 | 23 | 532 | – | – |
| Gegebene Garantien | 386 | – | 2 | 10 | 2 |
| Erhaltene Garantien | 149 | 1 | 1 | – | 1 |
Die Raiffeisen International bildet als Tochterunternehmen der RZB keine eigene Kreditinstitutsgruppe nach österreichischem Bankwesengesetz (BWG) und unterliegt daher als Konzern selbst nicht aufsichtsrechtlichen Bestimmungen. Die nachfolgenden Werte gehen aber in die RZB-Kreditinstitutsgruppe ein. Sie haben nur Informationscharakter.
Die Eigenmittel der Raiffeisen International gemäß österreichischem Bankwesengesetz 1993/Novelle 2006 (Basel II) setzen sich wie folgt zusammen (die Werte zum 31. Dezember 2007 basieren auf Basel I und wurden an das neue Darstellungsschema angepasst):
| in € Millionen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Eingezahltes Kapital | 3.032 | 3.057 |
| Erwirtschaftetes Kapital | 1.365 | 1.259 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 1.079 | 1.079 |
| Hybrides Kapital | 500 | 500 |
| Immaterielle Vermögenswerte | - 226 | - 203 |
| Kernkapital (Tier 1-Kapital) | 5.750 | 5.692 |
| Abzugsposten vom Kernkapital | - 22 | - 11 |
| Anrechenbares Kernkapital (nach Abzugsposten) | 5.728 | 5.681 |
| Ergänzungskapital gemäß § 23 - 1 Z 5 BWG | 91 | 91 |
| Stille Reserve | 441 | – |
| Langfristiges nachrangiges Kapital | 881 | 866 |
| Ergänzende Eigenmittel (Tier 2-Kapital) | 1.412 | 957 |
| Abzugsposten von den ergänzenden Eigenmitteln | - 22 | - 11 |
| Anrechenbare ergänzende Eigenmittel (nach Abzugsposten) | 1.390 | 946 |
| Zur Umwidmung in Tier 3-Kapital zur Verfügung stehendes Tier 2-Kapital | 74 | 57 |
| Kurzfristiges nachrangiges Kapital (Tier 3-Kapital) | 74 | 57 |
| Gesamte Eigenmittel | 7.192 | 6.684 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 5.587 | 4.317 |
| Eigenmittelüberschuss | 1.605 | 2.367 |
| Überdeckungsquote | 28,7% | 54,8% |
| Kernkapitalquote (Tier 1), Kreditrisiko | 9,6% | 11,4% |
| Kernkapitalquote (Tier 1), inkl. Markt- und operationelles Risiko | 8,2% | 10,5% |
| Eigenmittelquote | 10,3% | 12,4% |
Das gesamte Eigenmittelerfordernis setzt sich wie folgt zusammen (die Werte zum 31. Dezember 2007 basieren auf Basel I und wurden an das neue Darstellungsschema angepasst):
| in € Millionen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Risikogewichtete Bemessungsgrundlage gemäß § 22 BWG | 59.394 | 49.802 |
| davon 8 Prozent Mindesteigenmittelerfordernis für das Kreditrisiko gemäß §§ 22a bis 22h BWG |
4.752 | 3.984 |
| Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Schuldtiteln, Substanzwerten und | ||
| Waren | 162 | 146 |
| Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Fremdwährungen | 232 | 187 |
| Eigenmittelerfordernis für das operationelle Risiko | 441 | – |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 5.587 | 4.317 |
Die Bemessungsgrundlage Kreditrisiko nach Assetklassen stellt sich wie folgt dar:
| in € Millionen | 30.6.2008 |
|---|---|
| Zentralstaaten und Zentralbanken | 3.936 |
| Regionale Gebietskörperschaften | 649 |
| Verwaltungseinrichtungen und Unternehmen ohne Erwerbscharakter | 108 |
| Multilaterale Entwicklungsbanken | 11 |
| Kreditinstitute | 2.036 |
| Unternehmen (Kommerzkunden) | 37.503 |
| Retailkunden (inkl. Klein- und Mittelbetriebe) | 12.657 |
| Investmentfondsanteile | 63 |
| Sonstige Posten | 2.431 |
| Gesamt 59.394 |
Die durchschnittliche Zahl der während des Berichtszeitraums beschäftigten Arbeitnehmer (im Sinne von Vollzeitäquivalenten) stellt sich wie folgt dar:
| 1.1.–30.6. | 1.1.–30.6. | |
|---|---|---|
| Vollzeitäquivalente | 2008 | 2007 |
| Zentraleuropa | 13.360 | 11.661 |
| Südosteuropa | 17.445 | 14.125 |
| GUS | 29.165 | 27.901 |
| Österreich | 266 | 216 |
| Gesamt | 60.236 | 53.903 |
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Konzernzwischenlagebericht ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offengelegten wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vermittelt.
Der Vorstand
Dr. Herbert Stepic Mag. Martin Grüll Aris Bogdaneris, M.A.
Dkfm. Rainer Franz Mag. Peter Lennkh Mag. Heinz Wiedner
| 26. September 2008 | Kapitalmarkttag 2008 in St. Petersburg, Russland |
|---|---|
| 23. Oktober 2008 | Beginn der Quiet Period |
| 6. November 2008 | Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal, Conference Call |
| 26. Februar 2009 | Beginn der Quiet Period |
| 26. März 2009 | Geschäftsbericht 2008, Analystenkonferenz, Conference Call |
| 30. April 2009 | Beginn der Quiet Period |
| 14. Mai 2009 | Zwischenbericht 1. Quartal, Conference Call |
| 9. Juni 2009 | Hauptversammlung |
| 17. Juni 2009 | Ex-Dividendentag und Dividendenzahltag |
| 30. Juli 2009 | Beginn der Quiet Period |
| 13. August 2009 | Zwischenbericht 1. Halbjahr, Conference Call |
| 29. Oktober 2009 | Beginn der Quiet Period |
| 12. November 2009 | Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal, Conference Call |
Medieninhaber: Raiffeisen International Bank-Holding AG, Am Stadtpark 9, 1030 Wien, Österreich Redaktion: Investor Relations Redaktionsschluss: 4. August 2008 Herstellungsort: Wien Internet: www.ri.co.at Der Bericht ist auch auf Englisch erhältlich.
Anfragen an Investor Relations: Anfragen an Public Relations: E-Mail: [email protected] E-Mail: [email protected] Internet: www.ri.co.at → Investor Relations Internet: www.ri.co.at → Public Relations Telefon: +43-1-71 707-2089 Telefon: +43-1-71 707-1504
Die in diesem Bericht enthaltenen Prognosen, Planungen und zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf dem Wissensstand und der Einschätzung der Raiffeisen International zum Zeitpunkt der Erstellung. Wie alle Aussagen über die Zukunft unterliegen sie Risiken und Unsicherheitsfaktoren, die im Ergebnis auch zu erheblichen Abweichungen führen können. Für den tatsächlichen Eintritt von Prognosen und Planungswerten sowie zukunftsgerichteten Aussagen kann keine Gewähr geleistet werden.
Wir haben diesen Zwischenbericht mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und die Daten überprüft. Rundungs-, Übermittlungs- oder Druckfehler können wir dennoch nicht ausschließen. Dieser Zwischenbericht wurde in deutscher Sprache verfasst. Der Zwischenbericht in englischer Sprache ist eine Übersetzung des deutschen Berichts. Allein die deutsche Version ist die authentische Fassung.
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