Quarterly Report • Aug 19, 2008
Quarterly Report
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| Ertragskennzahlen | 1-6/2007 | 1-6/2008 | Vdg. in % | Ultimo 2007 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | in Mio. € | 1.227,3 | 1.263,6 | +3 | 2.477,3 |
| EBITDA | in Mio. € | 256,6 | 235,6 | -8 | 551,2 |
| EBIT | in Mio. € | 166,6 | 136,0 | -18 | 353,1 |
| Ergebnis vor Steuern | in Mio. € | 171,6 | 118,0 | -31 | 358,4 |
| Ergebnis nach Steuern 1) | in Mio. € | 140,1 | 98,6 | -30 | 295,8 |
| Ergebnis je Aktie | in € | 1,70 | 0,97 | -43 | 3,46 |
| Ergebnis je Aktie bereinigt 2) | in € | 1,57 | 1,04 | -34 | 3,46 |
| Free Cash-flow 3) | in Mio. € | 76,0 | 30,2 | -60 | 293,8 |
| Normalinvestitionen | in Mio. € | 55,2 | 49,9 | -10 | 120,2 |
| Wachstumsinvestitionen | in Mio. € | 95,3 | 203,9 | >100 | 525,4 |
| Bilanzkennzahlen | 31.12.2007 | 30.6.2008 | Vdg. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital 4) | in Mio. € | 2.672,7 | 2.618,4 | -2 |
| Nettoverschuldung | in Mio. € | 566,8 | 871,0 | +54 |
| Capital Employed | in Mio. € | 3.060,2 | 3.301,0 | +8 |
| Bilanzsumme | in Mio. € | 4.329,9 | 4.553,0 | +5 |
| Gearing | in % | 21,2 | 33,3 | - |
| Mitarbeiter 5) | 14.785 | 15.583 | +5 |
| Börsekennzahlen | 1-12/2007 | 1-6/2008 | Vdg. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Höchstkurs der Aktie | in € | 58,06 | 39,02 | -33 |
| Tiefstkurs der Aktie | in € | 32,84 | 26,45 | -19 |
| Ultimokurs der Aktie | in € | 37,93 | 26,67 | -30 |
| Gewichtete Aktienzahl 6) | in Tsd. | 75.491 | 82.957 | - |
| Ultimo Börsekapitalisierung | in Mio. € | 3.184,1 | 2.238,9 | -30 |
| Geschäftsbereiche 1-6/2008 | Zentral- | Zentral- | Nord- | Beteiligungen | |
|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € und % | Osteuropa | Westeuropa | Westeuropa | Nordamerika | und Sonstiges 7) |
| Umsatz | 454,7 | 217,4 | 494,1 | 120,0 | -22,6 |
| (+6) | (-2) | (+12) | (-28) | (+20) | |
| EBITDA | 135,4 | 17,9 | 89,7 | 7,5 | -14,9 |
| (+7) | (-51) | (0) | (-60) | (+1) | |
| EBIT | 101,3 (+5) |
-1,1 (<-100) | 54,7 (-10) |
-2,0 (<-100) | -16,9 (+8) |
| Gesamtinvestitionen | 81,7 | 18,2 | 101,5 | 23,0 | 29,4 |
| (+79) | (+26) | (>100) | (-43) | (>100) | |
| Capital Employed | 862,9 (+30) |
525,7 (+7) |
1.390,1 (+26) | 509,9 (+8) |
12,4 (+5) |
| Mitarbeiter 5) | 5.845 | 2.399 | 4.917 | 2.209 | 213 |
| (+10) | (-1) | (+24) | (-9) | (+25) |
1) vor Anteilen in Fremdbesitz und anteiligem Hybridkupon
2) vor Firmenwertabschreibungen und bereinigt um nicht-wiederkehrende Aufwendungen und Erträge; nach Hybridkupon
3) Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit minus Investitions-Cash-flow plus Wachstumsinvestitionen
4) Eigenkapital inklusive Anteile in Fremdbesitz und Hybridanleihe
5) durchschnittlicher Mitarbeiterstand während der Periode
6) bereinigt um zeitanteilig gehaltene eigene Aktien
7) inklusive Konzerneliminierungen und Holdingkosten; negativer Umsatz aufgrund Saldierung der Innenumsätze in diesem Segment
Anmerkung: in der Tabelle Geschäftsbereiche sind die Veränderungsraten in % zur Vorjahresperiode in Klammer angeführt
In Osteuropa konnte die Baukonjunktur im ersten Halbjahr weiter zulegen, dem gegenüber haben sich die für Wienerberger relevanten makroökonomischen Rahmenbedingungen in einigen wichtigen Märkten deutlich verschlechtert. In den USA fielen die Baubeginne wesentlich stärker als noch Ende 2007 prognostiziert. In Großbritannien brach im Zuge des Übergreifens der Finanzkrise die Neubautätigkeit Mitte April ein, und in Deutschland war ein weiterer Rückgang bei Baubewilligungen vom historischen Tiefststand im Jahr 2007 zu verzeichnen. In diesem schwierigen Marktumfeld ist es Wienerberger dennoch gelungen, den Umsatz um 3% auf 1.263,6 Mio. € zu steigern. Stillstands- und Leerkosten haben jedoch im ersten Halbjahr 2008 zu einem Ergebnisrückgang geführt. Das Konzern-EBITDA ging um 8% auf 235,6 Mio. € und das Konzern-EBIT um 18% auf 136,0 Mio. € zurück.
Wienerberger generiert hohe Cash-flows und ist ein sehr kosteneffizient geführtes Unternehmen mit einem breiten geografischen Portfolio. Dank dieser Stärken sind wir gut gerüstet, um uns auch in schwierigeren Zeiten behaupten zu können. Oberste Priorität ist es, unsere Cash-flows zu maximieren und die Finanzmittel für weiteres Wachstum zu sichern. Wir können uns zwar nicht der Marktentwicklung entziehen, aber wir können durch aktives Kapazitätsmanagement unsere Produktion und damit auch unsere Fixkostenbasis bestmöglich den Marktgegebenheiten anpassen. Daher wurden zusätzlich zum Restrukturierungsprogramm in Deutschland und Großbritannien mittelfristig geplante Optimierungsmaßnahmen im europäischen Werksnetz zeitlich vorgezogen. Kleinere, ältere Werke werden vom Markt genommen und die Produktion in größere, kosteneffizientere Werke verlagert. Insgesamt sind rund 25 Werke von Stilllegungen bzw. Schließungen betroffen. Die für das Jahr 2008 daraus resultierenden Restrukturierungskosten schätzen wir auf ca. 25 Mio. €, weitere 25 Mio. € werden an Sonderabschreibungen anfallen. Alleine aus diesen Maßnahmen erwarten wir ab 2009 eine Reduktion der Kosten von rund 30 Mio. €.
Vor dem Hintergrund hoher Inflation, steigender Zinsen und einer Verknappung der Kreditmittel ist von einem Rückgang des Konsumentenvertrauens und einer weiteren Abschwächung der europäischen Märkte auszugehen. Die Inflation, insbesondere auch steigende Energiepreise haben auch bei uns zu einem sukzessiven Anstieg der Produktionskosten geführt, den wir nicht zur Gänze über Preiserhöhungen ausgleichen konnten. Aus heutiger Sicht gehen wir für das Gesamtjahr von preisbedingten Energiekostensteigerungen von rund 45 Mio. € aus. Daher rechne ich für 2008 mit einem Rückgang des operativen EBITDA um bis zu 15%. In Zentral-Osteuropa sollte das Ergebnisniveau des Vorjahres wieder erreicht werden. Ein leichter Ergebnisrückgang ist für Nord-Westeuropa trotz guter Erträge in Belgien, Frankreich und den Niederlanden aufgrund des Markteinbruchs in Großbritannien zu erwarten. In Zentral-Westeuropa und Nordamerika werden Leer- und Stillstandskosten das EBITDA belasten. Dennoch würden wir damit eines der höchsten operativen Ergebnisse der Unternehmensgeschichte erwirtschaften.
Aus dem generierten Free Cash-flow planen wir wieder eine attraktive Dividende je Aktie auszuschütten, die auf Vorjahresniveau oder knapp darunter liegt. Verbleibende Cash-flows werden wir selektiv zur Fortsetzung unserer Expansionsstrategie insbesondere in den Wachstumsregionen Osteuropas sowie in Emerging Markets verwenden, um nachhaltiges und langfristiges Wachstum von Wienerberger sicherzustellen. Das Investitionstempo werden wir dabei dem wirtschaftlichen Umfeld anpassen: für dieses Jahr erwarte ich Wachstumsprojekte von ca. 450 Mio. € und von rund 200 Mio. € für 2009. Die Instandhaltungsinvestitionen werden in etwa 100 Mio. € pro Jahr betragen. Wir sind auch für ein schwierigeres Marktumfeld gut gerüstet und haben die Finanzmittel für die beabsichtigte Dividendenzahlung sowie für unsere geplanten Wachstumsprojekte gesichert.
Wolfgang Reithofer, Vorstandsvorsitzender der Wienerberger AG
Maximierung der Cashflows als oberste Priorität
Schwächeres wirtschaftliches Umfeld lässt Rückgang im EBITDA von rund 15% für das Gesamtjahr erwarten
Zahlung einer attraktiven Dividende geplant
Wienerberger erwirtschaftete in den ersten sechs Monaten mit 1.263,6 Mio. € einen um 3% höheren Umsatz als im Jahr zuvor. Nach einem starken ersten Quartal mit einem Umsatzwachstum von 13%, ging dieser im zweiten Quartal um 4% im Vergleich zum Rekordergebnis der Vorjahresperiode zurück.
Die enttäuschende Entwicklung in drei unserer wichtigsten Märkte – den USA, Großbritannien und Deutschland – schlug sich im ersten Halbjahr 2008 in einem Rückgang im EBITDA von 8% auf 235,6 Mio. € und im EBIT um 18% auf 136,0 Mio. € nieder. Die schwächere Nachfrage und Mehrkosten aus einer niedrigeren Kapazitätsauslastung führten insgesamt zu einem EBITDA-Rückgang von 36 Mio. € (exklusive Akquisitionen) allein in diesen Märkten. In den USA fiel die Zahl der Baubeginne wesentlich stärker als noch Ende 2007 erwartet, und in Deutschland war ein weiterer Rückgang bei Baubewilligungen vom historischen Tiefststand im Jahr 2007 zu verzeichnen. Als Folge dieser Marktentwicklungen ging im Segment Nordamerika der Umsatz um 28% auf 120 Mio. € und das EBITDA um 60% auf 7,5 Mio. € zurück, im Segment Zentral-Westeuropa fiel der Umsatz um 2% auf 217,4 Mio. € und das EBITDA um 51% auf 17,9 Mio. €. Die Neubautätigkeit in Großbritannien brach im Zuge des Übergreifens der Finanzkrise Mitte April ein. Im Segment Nord-Westeuropa wurde insbesondere aufgrund von Konsolidierungseffekten aus Baggeridge und Sandtoft sowie leichten Absatzsteigerungen in Frankreich und den Niederlanden ein Umsatzwachstum von 12% auf 494,1 Mio. € erwirtschaftet. Dennoch blieb das EBITDA durch den schwachen Ergebnisbeitrag aus Großbritannien mit 89,7 Mio. € nur in etwa auf Vorjahresniveau. Zentral-Osteuropa konnte mit gutem Wachstum, jedoch auf normalisiertem Niveau, in den ersten sechs Monaten ein Umsatzplus von 6% auf 454,7 Mio. € und ein EBITDA-Plus von 7% auf 135,4 Mio. € erzielen.
Als Folge der rückläufigen operativen Ergebnisse ist auch das Ergebnis vor Steuern um 31% auf 118,0 Mio. € gesunken. Zusätzlich belastet wurden die Ergebnisse in den ersten sechs Monaten durch Kosten aus Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von 5,8 Mio. €, wovon 2,2 Mio. € zahlungswirksam sind und 3,6 Mio. € auf Sonderabschreibungen entfallen.
Das Finanzergebnis betrug -12,2 Mio. € im ersten Halbjahr 2008 gegenüber 5,1 Mio. € im Vorjahr, in dem ein Buchgewinn aus dem Verkauf von Wertpapieren von 10,1 Mio. € enthalten ist. Die Ergebnisübernahme von assoziierten Unternehmen ging auf 10,0 Mio. € (VJ: 14,0 Mio. €) zurück, da Pipelife aufgrund von Restrukturierungsmaßnahmen Ertragsrückgänge zu verzeichnen hatte.
Die Steuerquote reduzierte sich von 18,4% im ersten Halbjahr 2007 durch den höheren Ergebnisanteil aus Zentral-Osteuropa und die steuerliche Abzugsfähigkeit des Hybridkupons auf 16,4% in diesem Jahr. Das Ergebnis nach Steuern lag mit 98,6 Mio. € um 30% unter dem Vorjahr, wodurch das bereinigte Ergebnis je Aktie (vor nicht wiederkehrenden Posten) bei 1,04 € gegenüber 1,57 € im Vorjahr liegt. Dies ist auf die geringeren operativen Ergebnisse und auf den Verwässerungseffekt durch die Kapitalerhöhung vom Oktober 2007 zurückzuführen (Anzahl der gewichteten Aktien betrug im ersten Halbjahr 2008 83,0 Mio. Stück im Vergleich zu 73,2 Mio. Aktien im Vorjahr). Bei der Berechnung des Ergebnisses je Aktie wurden zeitaliquot abgegrenzte Zinsen für die Hybridanleihe abgezogen.
in % von 100
Im ersten Halbjahr 2008 wurde ein Cash-flow aus dem Ergebnis von 204,3 Mio. € und ein Free Cash-flow von 30,2 Mio. € erwirtschaftet, welche beide aufgrund niedrigerer Ergebnisse unter den Vorjahreswerten liegen. Der operative Cash-flow verschlechterte sich von 117,7 Mio. € im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 82,0 Mio. €. Dafür verantwortlich sind auch höhere Lagerbestände in Europa.
Der Zahlungsmittelabfluss aus Gesamtinvestitionen von insgesamt 253,8 Mio. € resultierte mit 49,9 Mio. € aus Instandhaltungs-, Ersatz- und Rationalisierungsinvestitionen (Normalinvestitionen) und mit 203,9 Mio. € aus Werksneubauten, Werkserweiterungen und Akquisitionen (Wachstumsinvestitionen). Im Februar wurde ein Kupon von 32,5 Mio. € auf die Hybridanleihe gezahlt, im Mai wurden 120,1 Mio. € an die Aktionäre als Dividende ausgeschüttet.
Das Konzerneigenkapital ist durch die Zahlung der Dividende und des Hybridkupons, eines geringeren Jahresüberschusses sowie dem Erwerb eigener Aktien um 2 % auf 2.618,4 Mio. € zurückgegangen. Das Gearing hat sich seit dem 31.12.2007 aufgrund derselben Effekte von 21,2% auf 33,3% (Hybridanleihe gemäß IFRS zu 100% Eigenkapital) erhöht.
Im zweiten Quartal ging der Konzernumsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 4% auf 689,6 Mio. € und das EBITDA um 17 % auf 143,3 Mio. € zurück. In Zentral-Osteuropa lagen Umsatz und Ergebnis etwas unter dem hervorragenden zweiten Quartal 2007. In Rumänien, Bulgarien und Russland konnten im Umsatz und EBITDA zweistellige Zuwachsraten erzielt werden. Auch Semmelrock und Bramac profitierten weiterhin von der starken Bautätigkeit in Zentral-Osteuropa und verzeichneten Umsatzsteigerungen. Demgegenüber waren in Ungarn, Tschechien und der Slowakei die abgesetzten Mengen rückläufig. In Zentral-Westeuropa gingen durch den Rückgang des deutschen Wohnbaus sowie zunehmenden Preisdruck am italienischen Ziegelmarkt die Erträge zurück. Ursache für das niedrigere Ergebnis im Segment Nord-Westeuropa war der Einbruch in Großbritannien. In Nordamerika blieben der Umsatz und das EBITDA durch Absatzrückgänge in den USA deutlich unter dem Vorjahr.
| Umsatz in Mio. € | 4-6/2007 | 4-6/2008 | Vdg. in % |
|---|---|---|---|
| Zentral-Osteuropa | 271,1 | 250,3 | -8 |
| Zentral-Westeuropa | 134,0 | 126,1 | -6 |
| Nord-Westeuropa | 241,4 | 259,2 | +7 |
| Nordamerika | 92,4 | 67,3 | -27 |
| Beteiligungen und Sonstiges 1) | -18,9 | -13,3 | +30 |
| Wienerberger Gruppe | 720,0 | 689,6 | -4 |
| EBITDA in Mio. € | 4-6/2007 | 4-6/2008 | Vdg. in % |
|---|---|---|---|
| Zentral-Osteuropa | 87,3 | 74,7 | -14 |
| Zentral-Westeuropa | 29,8 | 19,1 | -36 |
| Nord-Westeuropa | 52,1 | 50,6 | -3 |
| Nordamerika | 12,1 | 6,8 | -44 |
| Beteiligungen und Sonstiges 1) | -8,5 | -7,9 | +7 |
| Wienerberger Gruppe | 172,8 | 143,3 | -17 |
1) inklusive Konzerneliminierungen und Holdingkosten; negativer Umsatz aufgrund Saldierung der Innenumsätze in diesem Segment
Free Cash-flow von 30,2 Mio. € liegt aufgrund niedriger operativer Ergebnisse deutlich unter Vorjahreswert
Wachstumsinvestitionen von rund 200 Mio. € getätigt
Gearing liegt bei 33,3%
Umsatzrückgang in Q2 durch Marktschwäche in USA, Großbritannien und Deutschland
H1 Umsatz nach Bereichen
1 Zentral-Osteuropa: 36 % 2 Zentral-Westeuropa: 17 % 3 Nord-Westeuropa: 39 %
4 Nordamerika: 10 %
5 Beteiligungen und Sonstiges: -2 %
1 Zentral-Osteuropa: 57 %
2 Zentral-Westeuropa: 8 % 3 Nord-Westeuropa: 38 %
4 Nordamerika: 3%
5 Beteiligungen und Sonstiges: -6 %
Nach den starken ersten drei Monaten des Geschäftsjahres konnten im zweiten Quartal die Rekordergebnisse des Vorjahres im Umsatz und EBITDA nicht erreicht werden. Insgesamt lag der Umsatz im ersten Halbjahr mit 454,7 Mio. € um 6% und das EBITDA mit 135,4 Mio. € um 7% über jenem des Vorjahres. Durch die erlösorientierte Preispolitik wurde das gute Margenniveau des Vorjahres trotz Mengenrückgängen in einigen Märkten gehalten. Mit 36% Anteil am Konzernumsatz erwirtschaftete das Segment 57% vom EBITDA der Gruppe.
Polen zeigte nach der Überhitzung des Ziegelmarktes im Vorjahr Wachstum auf normalisiertem Niveau und konnte bei Umsatz und Ergebnis weiter zulegen. In Bulgarien und Rumänien, wo im Herbst letzten Jahres neue Kapazitäten in Betrieb genommen wurden, sowie auch in Russland erzielte Wienerberger signifikante Absatzsteigerungen. Die Wohnbautätigkeit in Ungarn hat sich nach einem guten Start zu Jahresbeginn im zweiten Quartal deutlich abgeschwächt und zu einer geringeren Nachfrage nach Ziegel geführt. In Tschechien und der Slowakei mussten ebenfalls auch aufgrund von Importen aus Deutschland Mengenrückgänge hingenommen werden. In Südosteuropa (Kroatien, Slowenien, Bosnien und Serbien) waren in allen Märkten Absatzsteigerungen zu verzeichnen. Auch Bramac und Semmelrock profitierten von der guten Entwicklung in der Region und konnten die Umätze im ersten Halbjahr weiter steigern.
Für das Gesamtjahr gehen wir davon aus, das Ergebnisniveau des Vorjahres halten zu können. Das Wachstum in Polen, Rumänien, Bulgarien und Russland sollte sich fortsetzen und rückläufige Absätze in Ungarn, Tschechien und der Slowakei kompensieren können. Unsere Wachstumsprojekte in Russland und Polen wurden planmäßig fortgesetzt. Zwei neue Werke in Russland sowie ein neuer Standort und eine Werkserweiterung (Verdoppelung der Kapazität) in Polen werden bis Ende des Jahres in Betrieb genommen. Aufgrund inflationsbedingt höherer Herstellkosten, insbesondere durch Energiepreissteigerungen, rechnen wir jedoch mit leicht rückläufigen Margen in der Region. In Ungarn werden planmäßig zwei ältere Werke, in Tschechien insbesondere ältere Kapazitäten, die im Vorjahr aufgrund der starken Nachfrage reaktiviert wurden, stillgelegt.
| Zentral-Osteuropa | 1-6/2007 | 1-6/2008 | Vdg. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Umsatz | in Mio. € | 427,6 | 454,7 | +6 |
| EBITDA | in Mio. € | 126,8 | 135,4 | +7 |
| EBIT | in Mio. € | 96,2 | 101,3 | +5 |
| Gesamtinvestitionen | in Mio. € | 45,6 | 81,7 | +79 |
| Capital Employed | in Mio. € | 661,9 | 862,9 | +30 |
| Mitarbeiter | 5.302 | 5.845 | +10 | |
| Absatz Hintermauerziegel | in Mio. NF | 2.219 | 2.094 | -6 |
| Absatz Flächenbefestigung | in Mio. m² | 4,47 | 4,46 | 0 |
| Absatz Betondachsteine 1) | in Mio. m² | 9,22 | 9,43 | +2 |
1) Absatzmenge nicht anteilig, sondern zu 100 % dargestellt
4
In Zentral-Westeuropa ging der Umsatz mit -2% auf 217,4 Mio. € nur leicht zurück, während sich das EBITDA von 17,9 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr halbierte. Hauptursachen sind einerseits die enttäuschende Entwicklung des deutschen Ein- und Zweifamilienhausbaus sowie der zunehmende Preisdruck bei Ziegel in einem sich abschwächenden Marktumfeld in Italien. Das Segment erreichte einen Anteil von 17% am Umsatz und 8% am EBITDA der Gruppe.
Im ersten Halbjahr 2008 trat die erwartete leichte Erholung im deutschen Wohnungsneubau nicht ein, sondern die Baubewilligungen gingen vom historischen Tiefststand im Jahr 2007 noch weiter zurück. Auch der für die Dachziegelsparte wichtige Renovierungsmarkt – 65% der Dachziegel gehen in dieses Segment – brachte keine positiven Impulse. Die Folge waren auch aufgrund niedrigerer Exportmengen rückläufige Absätze bei Hintermauer- und Dachziegel im ersten Halbjahr. Mengenzuwächse bei Vormauerziegel stammen in erster Linie aus Konsolidierungseffekten der im Vorjahr erworbenen Bockhorner. Stillstände aufgrund hoher Lagerbestände sowie niedrige Kapazitätsauslastung führten zu Ergebnisrückgängen in Deutschland. Ziel ist es daher, möglichst rasch die Produktionskapazitäten an das niedrigere Nachfrageniveau anzupassen, das Werksnetz zu optimieren und die Kosteneffizienz noch weiter zu erhöhen. Im Rahmen der beschlossenen Maßnahmen sollen bis zu sieben Werke in Deutschland stillgelegt werden.
In Italien und der Schweiz schwächte sich der Wohnungsneubau wie erwartet vom hohen Niveau der Vorjahre leicht ab. Während in der Schweiz Umsatz und Ergebnis nur leicht rückläufig waren, hat sich in Italien der zunehmende Preisdruck am Ziegelmarkt merklich negativ auf die Margen ausgewirkt.
Für das Gesamtjahr erwarten wir im Segment eine Ergebnisverschlechterung gegenüber dem Vorjahr aufgrund der schwachen Märkte in der Region. Zusätzliche Belastung kommt von Leerkosten in Deutschland und einem niedrigeren Erlösniveau in Italien.
| Zentral-Westeuropa | 1-6/2007 | 1-6/2008 | Vdg. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Umsatz | in Mio. € | 221,3 | 217,4 | -2 |
| EBITDA | in Mio. € | 36,5 | 17,9 | -51 |
| EBIT | in Mio. € | 16,8 | -1,1 | <-100 |
| Gesamtinvestitionen | in Mio. € | 14,5 | 18,2 | +26 |
| Capital Employed | in Mio. € | 492,5 | 525,7 | +7 |
| Mitarbeiter | 2.422 | 2.399 | -1 | |
| Absatz Hintermauerziegel | in Mio. NF | 823 | 816 | -1 |
| Absatz Vormauerziegel | in Mio. WF | 61 | 69 | +13 |
| Absatz Tondachziegel 1) | in Mio. m² | 4,15 | 4,06 | -2 |
1) Absatz Tondachziegel inkl. Zubehörprodukte; die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst
Deutlicher Ergebnisrückgang in Zentral-Westeuropa aufgrund enttäuschendem deutschen Wohnungsneubau
Weiterer Rückgang der Baubewilligungen in Deutschland vom historischen Tiefststand 2007
Zunehmender Preisdruck bei italienischen Ziegel
Ergebnisverschlechterung für das Gesamtjahr erwartet
Das Segment Nord-Westeuropa verbesserte in den ersten sechs Monaten den Umsatz um 12% auf 494,1 Mio. €, während das EBITDA mit 89,7 Mio. € in etwa auf Vorjahresniveau blieb. Der Einbruch im englischen Wohnungsneubau wurde durch Umsatz- und Mengensteigerungen bei Vormauer- und Dachziegel aus der Konsolidierung von Baggeridge und Sandtoft sowie der guten Ergebnisentwicklung in Belgien und Frankreich ausgeglichen. Nord-Westeuropa erwirtschaftete 39% vom Umsatz und 38% vom EBITDA der Gruppe.
In Belgien blieb die Wohnbautätigkeit im ersten Halbjahr stabil auf hohem Niveau. Durch die im letzten Jahr durchgeführten Optimierungsmaßnahmen im Werksnetz und einen höheren inländischen Absatzanteil konnten die Margen verbessert werden. In Frankreich trat die erwartete Abschwächung im Wohnungsneubau ein, während sich der Renovierungsmarkt weiterhin positiv entwickelt hat. Durch Marktanteilsgewinne von Hintermauerziegel gegenüber Beton sowie stabile Absätze bei Dachziegel blieben Umsatz und Ergebnis auf Vorjahresniveau. In den Niederlanden waren die Margen aufgrund gestiegener Handelswarenumsätze leicht rückläufig. In Großbritannien führte nach einem guten ersten Quartal das Übergreifen der Finanzkrise zu einem Einbruch des Wohnungsneubaus Mitte April. In der Folge wurden zwei Werke geschlossen, weitere temporäre Stilllegungen und Kapazitätsanpassungen sind geplant. Leerkosten aufgrund geringerer Kapazitätsauslastungen haben sich negativ auf die Ertragsentwicklung ausgewirkt, während aufgrund der Integration der im Vorjahr übernommenen Unternehmen noch Umsatzzuwächse realisiert werden konnten.
Vor dem Hintergrund hoher Inflation, steigender Zinsen und einer Verknappung der Kreditmittel ist von einem Rückgang des Konsumentenvertrauens und damit von einer weiteren Abschwächung der europäischen Märkte im zweiten Halbjahr auszugehen. Um bestmöglich gerüstet zu sein, wurden zusätzlich zu den in Großbritannien geplanten Kapazitätsanpassungen Optimierungsmaßnahmen in der Region eingeleitet. Ingesamt werden rund 10 Werke vom Markt genommen. Es handelt sich dabei überwiegend um kleinere und ältere Produktionsstätten, deren Schließung aus Wirtschaftlichkeitsüberlegungen bereits vorgesehen war und aufgrund der konjunkturellen Rahmenbedingungen vorgezogen wurde. Für das Gesamtjahr ist im Segment Nord-Westeuropa durch Konsolidierungseffekte aus Großbritannien (Sandtoft, Baggeridge) und den Niederlanden (Korevaar) mit Umsatzsteigerungen bei niedrigeren Margen aufgrund geringerer Kapazitätsauslastung zu rechnen.
| Nord-Westeuropa | 1-6/2007 | 1-6/2008 | Vdg. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Umsatz | in Mio. € | 440,8 | 494,1 | +12 |
| EBITDA | in Mio. € | 89,5 | 89,7 | 0 |
| EBIT | in Mio. € | 60,9 | 54,7 | -10 |
| Gesamtinvestitionen | in Mio. € | 48,1 | 101,5 | >100 |
| Capital Employed | in Mio. € | 1.099,1 | 1.390,1 | +26 |
| Mitarbeiter | 3.972 | 4.917 | +24 | |
| Absatz Hintermauerziegel | in Mio. NF | 621 | 613 | -1 |
| Absatz Vormauerziegel | in Mio. WF | 823 | 874 | +6 |
| Absatz Tondachziegel 1) | in Mio. m² | 6,51 | 7,35 | +13 |
1) Absatz Tondachziegel inkl. Zubehörprodukte; die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst
Der Wohnbau in den USA war in der Berichtsperiode deutlich stärker rückläufig als noch zu Jahresbeginn erwartet. Trotz der Beiträge aus der Erstkonsolidierung von Arriscraft ging der Umsatz auch aufgrund des schwächeren Dollars um 28% auf 120,0 Mio. € und das EBITDA um 60% auf 7,5 Mio. € zurück. Der schwache Durchschnittskurs des Dollars belastete im Rahmen der Konsolidierung den Umsatz mit 16,0 Mio. € und das EBITDA mit 0,4 Mio. €. Als Reaktion auf die weiterhin stark rückläufige Nachfrage wurden nach den umfangreichen Kapazitätsanpassungsmaßnahmen der letzten beiden Jahre zwei weitere Werke stillgelegt. Hohe Leerkosten aufgrund geringerer Auslastung der Werke haben das Ergebnis in den ersten sechs Monaten stark belastet. Trotz des schwierigen Marktumfeldes konnten im Berichtszeitraum die Preise stabil gehalten werden. Arriscraft, der im letzten Sommer erworbene kanadische Kunststeinproduzent, der rund die Hälfte des Umsatzes im Nicht-Wohnbau erzielt, hat sich im ersten Halbjahr gut entwickelt. Nordamerika erwirtschaftete aufgrund des Umsatz- und Ergebnisrückganges nur mehr 10% vom Umsatz und 3% vom EBITDA der Gruppe.
Von der NAHB (National Association of Home Builders) wurde im Juni die Prognose bei Baubeginnen für das Jahr auf 1,07 Mio. angehoben, was einem Rückgang von 21% entsprechen würde. Beim Neubau von Einfamilienhäusern wird sogar ein Rückgang von über 40 % erwartet. Für das Gesamtjahr ist im Segment Nordamerika bei einem ähnlichen Margenniveau wie im Jahr 2007 von weiteren Umsatz- und Ergebnisrückgängen im Vergleich zum Vorjahr auszugehen.
| Nordamerika | 1-6/2007 | 1-6/2008 | Vdg. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Umsatz | in Mio. € | 165,9 | 120,0 | -28 |
| EBITDA | in Mio. € | 18,8 | 7,5 | -60 |
| EBIT | in Mio. € | 11,1 | -2,0 | <-100 |
| Gesamtinvestitionen | in Mio. € | 40,0 | 23,0 | -43 |
| Capital Employed | in Mio. € | 470,5 | 509,9 | +8 |
| Mitarbeiter | 2.430 | 2.209 | -9 | |
| Absatz Vormauerziegel | in Mio. WF | 486 | 293 | -40 |
Beteiligungen und Sonstiges umfasst vor allem die Holding und die ihr anrechenbaren Kosten, die Ziegelaktivitäten in Indien sowie die Nicht-Kernaktivitäten der Gruppe (insbesondere Immobilien). Der Umsatz stieg um 15% auf 6,8 Mio. €, das EBITDA blieb in etwa auf Vorjahresniveau. Die 50% Beteiligung an Pipelife wird at-equity konsolidiert und ist in den operativen Ergebnissen dieses Bereiches nicht enthalten.
| Beteiligungen und Sonstiges 1) | 1-6/2007 | 1-6/2008 | Vdg. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Umsatz | in Mio. € | 5,9 | 6,8 | +15 |
| EBITDA | in Mio. € | -15,0 | -14,9 | +1 |
| EBIT | in Mio. € | -18,4 | -16,9 | +8 |
| Capital Employed | in Mio. € | 11,8 | 12,4 | +5 |
| Mitarbeiter | 170 | 213 | +25 |
1) Umsätze exklusive Konzerneliminierungen, Ergebnisse inklusive Holdingkosten
Pipelife ist in diesem Segment at-equity konsolidiert
| in TEUR | 4-6/2008 | 4-6/2007 | 1-6/2008 | 1-6/2007 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 689.658 | 719.993 | 1.263.642 | 1.227.320 |
| Herstellungskosten | -433.237 | -432.498 | -808.163 | -760.128 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 256.421 | 287.495 | 455.479 | 467.192 |
| Vertriebskosten | -128.271 | -120.409 | -238.635 | -223.256 |
| Verwaltungskosten | -37.210 | -37.406 | -77.803 | -70.972 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -7.610 | -9.326 | -18.396 | -19.547 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 10.050 | 7.079 | 15.335 | 13.133 |
| Firmenwertabschreibung | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Operatives Betriebsergebnis vor nicht-wiederkehrenden Posten | 93.380 | 127.433 | 135.980 | 166.550 |
| Nicht-wiederkehrende Abschreibungen und Vorsorgen aus Restrukturierungen | -5.802 | 0 | -5.802 | 0 |
| Betriebsergebnis nach nicht-wiederkehrenden Posten | 87.578 | 127.433 | 130.178 | 166.550 |
| Ergebnisübernahme von assoziierten Unternehmen | 7.135 | 10.514 | 9.956 | 13.996 |
| Zinsertrag | 11.874 | 11.547 | 24.602 | 23.473 |
| Zinsaufwand | -22.301 | -22.628 | -44.573 | -45.812 |
| Sonstiges Finanzergebnis | -1.955 | 2.618 | -2.180 | 13.439 |
| Finanzergebnis | -5.247 | 2.051 | -12.195 | 5.096 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 82.331 | 129.484 | 117.983 | 171.646 |
| Ertragsteuern | -13.873 | -22.680 | -19.346 | -31.534 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 68.458 | 106.804 | 98.637 | 140.112 |
| davon Ergebnis der Minderheiten | 1.531 | 2.228 | 1.860 | 2.594 |
| davon vorgesehener Anteil für Hybridkapitalbesitzer | 8.080 | 8.125 | 16.161 | 12.729 |
| davon verfügbares Ergebnis für Aktionäre | 58.847 | 96.451 | 80.616 | 124.789 |
| Bereinigtes Ergebnis je Aktie vor nicht-wiederkehrenden Posten (in EUR) | 0,78 | 1,32 | 1,04 | 1,57 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | 0,71 | 1,31 | 0,97 | 1,70 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | 0,71 | 1,32 | 0,97 | 1,70 |
| 1-6/2008 in TEUR |
Zentral- Osteuropa |
Zentral- Westeuropa |
Nord- Westeuropa |
Nord- amerika |
Beteiligungen und Sonstiges 1) |
Eliminie- rungen |
Wienerberger Gruppe |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsatz | 451.810 | 204.021 | 486.919 | 120.007 | 309 | 1.263.066 | |
| Innenumsatz | 2.884 | 13.348 | 7.147 | 0 | 6.533 | -29.338 | 574 |
| Umsatz gesamt | 454.695 | 217.369 | 494.067 | 120.007 | 6.842 | -29.338 | 1.263.642 |
| EBITDA | 135.386 | 17.934 | 89.739 | 7.506 | -14.974 | 235.591 | |
| EBIT | 101.283 | -1.074 | 54.674 | -2.029 | -16.874 | 135.980 | |
| Gesamtinvestitionen | 81.651 | 18.225 | 101.534 | 22.985 | 29.441 | 253.836 | |
| Capital Employed | 862.933 | 525.729 | 1.390.082 | 509.945 | 12.342 | 3.301.031 | |
| Mitarbeiter | 5.845 | 2.399 | 4.917 | 2.209 | 213 | 15.583 | |
| 1-6/2007 | |||||||
| Außenumsatz | 421. 538 | 205.998 | 432.893 | 165.921 | 199 | 1.226.549 | |
| Innenumsatz | 6.040 | 15.312 | 7.880 | 0 | 5.740 | -34.200 | 772 |
| Umsatz gesamt | 427.577 | 221.310 | 440.773 | 165.921 | 5.939 | -34.200 | 1.227.320 |
| EBITDA | 126.770 | 36.513 | 89.479 | 18.837 | -14.962 | 256.637 | |
| EBIT | 96.234 | 16.788 | 60.899 | 11.072 | -18.443 | 166.550 | |
| Gesamtinvestitionen | 45.579 | 14.475 | 48.139 | 39.971 | 2.360 | 150.524 | |
| Capital Employed | 661.911 | 492.462 | 1.099.097 | 470.453 | 11.915 | 2.735.838 | |
| Mitarbeiter | 5.302 | 2.422 | 3.972 | 2.430 | 170 | 14.296 |
1) der Bereich Beteiligungen und Sonstiges enthält Holdingkosten
| in TEUR | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| AKTIVA | ||
| Immaterielles Anlagevermögen | 784.315 | 764.160 |
| Sachanlagen | 2.044.460 | 1.945.827 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 26.946 | 26.511 |
| Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 161.961 | 150.002 |
| Übrige Finanzanlagen | 26.401 | 29.253 |
| Latente Steuern | 45.854 | 45.379 |
| Langfristiges Vermögen | 3.089.937 | 2.961.132 |
| Vorräte | 740.749 | 669.761 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 327.088 | 211.006 |
| Sonstige kurzfristige Forderungen | 113.196 | 105.757 |
| Wertpapiere und sonstige finanzielle Vermögenswerte | 135.252 | 88.830 |
| Zahlungsmittel | 146.734 | 293.373 |
| Kurzfristiges Vermögen | 1.463.019 | 1.368.727 |
| Summe Aktiva | 4.552.956 | 4.329.859 |
| PASSIVA | ||
| Gezeichnetes Kapital | 83.948 | 83.948 |
| Kapitalrücklagen | 829.408 | 829.408 |
| Hybridanleihe | 492.896 | 492.896 |
| Gewinnrücklagen | 1.367.067 | 1.407.720 |
| Eigene Anteile | -40.697 | -31.379 |
| Unterschiedsbetrag Währungsumrechnung | -145.165 | -135.877 |
| Anteile in Fremdbesitz | 30.918 | 25.993 |
| Eigenkapital | 2.618.375 | 2.672.709 |
| Personalrückstellungen | 71.799 | 76.210 |
| Latente Steuerrückstellungen | 135.946 | 125.045 |
| Sonstige langfristige Rückstellungen | 68.442 | 64.653 |
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten | 988.538 | 819.092 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 46.808 | 45.685 |
| Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 1.311.533 | 1.130.685 |
| Sonstige kurzfristige Rückstellungen | 58.751 | 47.513 |
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | 164.460 | 129.871 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 208.438 | 186.405 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 191.399 | 162.676 |
| Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 623.048 | 526.465 |
| Summe Passiva | 4.552.956 | 4.329.859 |
| Entwicklung des Eigenkapitals | 2008 | 2007 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Konzern | Minderheiten | Gesamt | Konzern | Minderheiten | Gesamt |
| Stand zum 1.1. | 2.646.716 | 25.993 | 2.672.709 | 1.564.007 | 27.436 | 1.591.443 |
| Konzernergebnis bzw. Minderheitenergebnis | 96.777 | 1.860 | 98.637 | 137.518 | 2.594 | 140.112 |
| Dividendenauszahlungen bzw. Hybridkupon | -152.609 | -687 | -153.296 | -94.923 | -788 | -95.711 |
| Währungsumrechnung | -11.196 | 1.583 | -9.613 | -6.730 | 336 | -6.394 |
| Währungsumrechnung von assoziierten Unternehmen | 1.908 | 0 | 1.908 | -293 | 0 | -293 |
| Hedging Reserven | 14.401 | 2 | 14.403 | 12.924 | 21 | 12.945 |
| Kapitalerhöhungen/-herabsetzungen | 0 | 2.000 | 2.000 | 492.911 | 0 | 492.911 |
| Zugang/Abgang Minderheitenanteil | 0 | 167 | 167 | 0 | 0 | 0 |
| Veränderung eigener Anteile | -9.318 | 0 | -9.318 | -4.096 | 0 | -4.096 |
| Aufwand Aktienoptionspläne | 997 | 0 | 997 | 1.359 | 0 | 1.359 |
| Übrige Veränderungen | -219 | 0 | -219 | -3.053 | 0 | -3.053 |
| Stand zum 30.6. | 2.587.457 | 30.918 | 2.618.375 | 2.099.624 | 29.599 | 2.129.223 |
| in TEUR | 1-6/2008 | 1-6/2007 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 117.983 | 171.646 |
| Abschreibungen auf das Anlagevermögen | 99.611 | 90.087 |
| Abschreibungen aus Restrukturierungen | 3.569 | 0 |
| Zuschreibungen auf das Anlagevermögen | 0 | -83 |
| Veränderung langfristiger Rückstellungen | 6.339 | 13.897 |
| Ergebnisübernahme aus assoziierten Unternehmen | -9.956 | -13.996 |
| Gewinne/Verluste aus Anlagenabgängen | -1.420 | -539 |
| Zinsergebnis | 19.971 | 22.339 |
| Gezahlte Zinsen | -49.144 | -46.909 |
| Erhaltene Zinsen | 24.024 | 17.480 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -6.654 | -20.422 |
| Cash-flow aus dem Ergebnis | 204.323 | 233.500 |
| Veränderungen Vorräte | -60.720 | -36.934 |
| Veränderungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | -107.087 | -109.192 |
| Veränderungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 15.884 | -6.384 |
| Veränderungen übriges Netto-Umlaufvermögen | 16.129 | 36.823 |
| Währungsumrechnungsbedingte Veränderung von Nicht-Fondspositionen | 13.507 | -102 |
| Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit | 82.036 | 117.711 |
| Einzahlungen aus Anlagenabgängen | 15.670 | 3.230 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sach- und immaterielle Anlagevermögen | -161.469 | -128.643 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | -7.053 | -136.882 |
| Veränderung Wertpapiere und sonstige finanzielle Vermögenswerte | -10.542 | 13.126 |
| Netto-Auszahlungen für Unternehmensakquisitionen | -92.367 | -21.881 |
| Netto-Einzahlungen aus Unternehmensveräußerungen | 0 | 0 |
| Cash-flow aus Investitionstätigkeit | -255.761 | -271.050 |
| Veränderung langfristiger Finanzverbindlichkeiten | 147.720 | 113.693 |
| Veränderung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten | 39.738 | -319.632 |
| Gezahlte Dividende Wienerberger AG | -120.109 | -94.923 |
| Gezahlter Kupon Hybridanleihe | -32.500 | 0 |
| Gezahlte Dividende und Kapitaländerungen bei Minderheitenanteilen | 1.342 | -788 |
| Dividendenausschüttungen aus assoziierten Unternehmen | 0 | 3.087 |
| Kapitalerhöhung Wienerberger AG (Hybridanleihe) | 0 | 492.911 |
| Einzahlung aus der Ausübung von Aktienoptionen | 0 | 6.243 |
| Erwerb eigener Aktien | -9.318 | -13.392 |
| Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit | 26.873 | 187.199 |
| Veränderung des Zahlungsmittelbestandes | -146.852 | 33.860 |
| Einfluss von Wechselkursänderungen auf den Zahlungsmittelbestand | 213 | -160 |
| Zahlungsmittelbestand am Anfang der Periode | 293.373 | 193.531 |
| Zahlungsmittelbestand am Ende der Periode | 146.734 | 227.231 |
Der Zwischenbericht zum 30.6.2008 wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards, Regelungen für Zwischenberichte (IAS 34), erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vom 31.12.2007 werden unverändert angewandt. Für weitere Informationen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 31.12.2007, der die Basis für den vorliegenden Zwischenbericht darstellt.
Wienerberger steuert die Aktivitäten nach regionalen Gesichtspunkten. Daraus leitet sich die lokale Verantwortung des operativen Managements für alle Produkte ab. Die Segmentberichterstattung trägt dem regionalen Fokus der Wienerberger Gruppe Rechnung.
In den Konzernabschluss werden alle wesentlichen in- und ausländischen Unternehmen einbezogen, an denen die Wienerberger AG unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt. Gemeinschaftsunternehmen der Schlagmann und Bramac Gruppe werden zu 50% quotal konsolidiert. Mit Wirkung vom 1.1.2008 wurde der Pflasterklinkerhersteller Bockhorner Klinker in Deutschland sowie die Ende des Jahres erworbene IGM Backa Nova in Serbien vollkonsolidiert. Am 11.1.2008 hat Wienerberger Sandtoft, den drittgrößten Dachziegelhersteller Großbritanniens, erworben und mit diesem Stichtag vollkonsolidiert. Der Erwerb von rund 74% erfolgte dabei gegen Barabfindung, die restlichen Anteile können durch die Ausübung einer den Verkäufern gewährten Verkaufsoption an Wienerberger verkauft werden. Der Ausweis dieser Option erfolgt unter den langfristigen Finanzverbindlichkeiten, der Anteil der Minderheiten am Ergebnis wird daher im Zinsaufwand ausgewiesen.
Mit Anfang des Berichtsjahres wurden die Ziegelaktivitäten von Wienerberger in Indien durch die Erstkonsolidierung der Wienerberger Brick Industry Private Limited erstmals in den Konzernabschluss einbezogen. In Vorbereitung eines ersten Werksstandortes in Litauen wurde über die mit 1.6.2008 erstkonsolidierte Wienerberger Statybine Keramika ein Grundstück erworben.
Im Vergleichszeitraum 1.1.2007 bis 30.6.2007 waren das niederländische Baustoffhandelsunternehmen Bos en Vermeer B.V. (Konsolidierung ab 1.7.2007), Baggeridge PLC in Großbritannien und Korevaar in den Niederlanden (beide konsolidiert ab 1.7.2007) sowie Arriscraft International (konsolidiert ab 20.7.2007), das italienische Ziegelwerk RIL Laterizi S.p.a. (konsolidiert ab 1.12.2007) und die mit 31.12.2007 erstkonsolidierte Salzburger Ziegelwerk GmbH & Co KG im Konsolidierungskreis nicht sowie die mit 1.4.2007 erstkonsolidierte Briqueterie Bar Frères nur teilweise enthalten. Die Veränderungen des Konsolidierungskreises erhöhten für den Zeitraum vom 1.1.2008 bis 30.6.2008 anteilig den Umsatz mit 92.215 TEUR und das EBITDA mit 11.324 TEUR.
Wienerberger verkauft witterungsbedingt in den ersten und letzten Monaten des Jahres geringere Mengen als zur Jahresmitte. Diese saisonale Schwankung zeigt sich in den Relationen des ersten bzw. vierten Quartals, die grundsätzlich unter den Zahlen des zweiten und dritten Quartals liegen.
Die Wienerberger AG hat mit Wirkung zum 9.2.2008 den Kupon in Höhe von 32.500 TEUR für die im Vorjahr begebene Hybridanleihe ausbezahlt. Die Hybridanleihe wird als Teil des Eigenkapitals und die Kuponzahlung folgerichtig in der Ergebnisverwendung der Entwicklung des Eigenkapitals ausgewiesen. Die angefallenen Begebungskosten und das Disagio wurden von den Gewinnrücklagen in Abzug gebracht. Für die ersten sechs Monate des Jahres 2008 wurden zeitaliquot abgegrenzte Kuponzinsen von 16.161 TEUR bei der Ermittlung des Ergebnisses je Aktie berücksichtigt. Dadurch verringerte sich das Ergebnis je Aktie um 0,19 EUR.
Der Konzernumsatz ist gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 3% auf 1.263.642 TEUR gestiegen. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) lag mit 235.591 TEUR um 8% unter dem Vorjahreswert von 256.637 TEUR. Per 30.6.2008 betrug die Anzahl der ausgegebenen Aktien 83.947.689. Zum Stichtag wurden 1.113.603 eigene Aktien gehalten, die für die Berechnung des Ergebnisses je Aktie in Abzug gebracht werden. Die Anzahl der gewichteten Aktien beläuft sich für den Zeitraum 1.1.2008 bis 30.6.2008 auf 82.956.567 Stück.
Der Cash-flow aus dem Ergebnis von 204.323 TEUR lag im ersten Halbjahr um 12% unter dem Wert des Vorjahres, der durch einen Einmalertrag aus einem Wertpapierverkauf in Höhe von 10.007 TEUR beeinflusst war. Der Zahlungsmittelabfluss aus Investitionen und Akquisitionen von insgesamt 253.836 TEUR resultierte mit 49.889 TEUR aus Instandhaltungs-, Ersatz- und Rationalisierungsinvestitionen (Normalinvestitionen) und mit 203.947 TEUR aus Werksneubauten, Werkserweiterungen und Akquisitionen (Wachstumsinvestitionen).
Die im ersten Halbjahr getätigten Normal- und Wachstumsinvestitionen erhöhten das Anlagevermögen um 249.245 TEUR. Die Nettoverschuldung stieg insbesondere durch die Auszahlung des Hybridkupons von 32.500 TEUR im Februar, einer Dividende von 120.109 TEUR im Mai und die Investitionstätigkeit um 304.253 TEUR auf nunmehr 871.013 TEUR. Negative erfolgsneutrale Währungsumrechnungsdifferenzen in Höhe von 7.705 TEUR resultierten in den ersten sechs Monaten vor allem aus den USA und Großbritannien, die teilweise durch positive Differenzen aus Polen und Tschechien kompensiert wurden. Die Hedging Reserve erhöhte sich um 14.403 TEUR; im Eigenkapital erfasste Marktwertänderungen von zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren belaufen sich auf -247 TEUR. Im Zeitraum vom 4.3.08 bis zum 28.3.08 wurden im Rahmen eines Aktienrückkaufprogramms 300.000 Stück eigene Aktien um 9.318 TEUR zur Bedienung des Aktienoptionsplans erworben. Das Ergebnis nach Ertragsteuern erhöhte das Eigenkapital im ersten Halbjahr um 98.637 TEUR.
Im Dezember 2006 führte das deutsche Bundeskartellamt Untersuchungen in den Niederlassungen aller großen Tondachziegelproduzenten mit Sitz in Deutschland durch. Die Ermittlungen erfolgten aufgrund des Verdachts wettbewerbsbeschränkender Absprachen und umfassten auch die Koramic Dachprodukte GmbH & Co KG, eine 100%ige Tochtergesellschaft der Wienerberger AG in Deutschland. Wienerberger hat Grund zur Annahme, dass die Kartellbehörde in der zweiten Jahreshälfte 2008 eine Entscheidung treffen wird. Eine Rückstellung zum Halbjahr wurde nicht gebildet, da der Ausgang des Verfahrens sowie die möglichen Auswirkungen daraus zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgeschätzt werden können.
Nach bestem Wissen und Gewissen erklärt der Vorstand der Wienerberger AG hiermit, dass der ungeprüfte Halbjahresbericht ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind, vermittelt.
Der Vorstand der Wienerberger AG Wien, 19. August 2008
W. Reithofer H. Scheuch W. Van Riet J. Windisch
| 19. August 2008 | Halbjahresabschluss 2008: Presse- und Analystenkonferenz in Wien |
|---|---|
| 20. August 2008 | Halbjahresabschluss 2008: Analystenkonferenz in London |
| 12. November 2008 | Ergebnisse zum 3. Quartal 2008 |
| 20./21. November 2008 | Capital Markets Day |
| 12. Februar 2009 | Vorläufige Ergebnisse 2008 |
| 24. März 2009 | Jahresabschluss 2008: Presse- und Analystenkonferenz in Wien |
| 25. März 2009 | Jahresabschluss 2008: Analystenkonferenz in London |
| 06. Mai 2009 | Ergebnisse zum 1. Quartal 2009 |
| 14. Mai 2009 | 140. o. Hauptversammlung im Austria Center Vienna |
| 18. August 2009 | Halbjahresabschluss 2009: Presse- und Analystenkonferenz in Wien |
| 19. August 2009 | Halbjahresabschluss 2009: Analystenkonferenz in London |
| 06. November 2009 | Ergebnisse zum 3. Quartal 2009 |
| Investor Relations Officer | Barbara Braunöck |
|---|---|
| Aktionärstelefon | +43 (1) 601 92-463 |
| [email protected] | |
| Internet | www.wienerberger.com |
| Wiener Börse | WIE |
| Reuters | WBSV.VI |
| Thomson Financial | WIE-VI |
| Bloomberg | WIE AV |
| Datastream | O: WNBA |
| ADR Level 1 | WBRBY |
| ISIN | AT0000831706 |
Wienerberger Online-Geschäftsbericht 2007:
http://geschaeftsbericht.wienerberger.com
Wienerberger ist der einzige multinationale Anbieter von Ziegeln für Dach und Wand – mit derzeit insgesamt 256 Werken in 26 Ländern und 5 Exportmärkten. Wir konzentrieren uns auf unsere Kernkompetenzen und verstärken laufend das geografische Portfolio. Dadurch gleichen sich Schwankungen in verschiedenen Märkten aus. Wir wollen nicht überall sein, sondern in jenen Märkten, in denen wir tätig sind, starke Marktpositionen aufbauen. Dabei gilt unser Augenmerk der weiteren Expansion nach Osten sowie der Optimierung im Westen.
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