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Oberbank AG

Quarterly Report Aug 25, 2008

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Quarterly Report

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www.oberbank.at

Halbjahresfinanzbericht 2008

O B ER BAN K IM Ü B ER B LI CK

Erfolgszahlen in Mio. E 1. Hj. 2008 +/- 1. Hj. 2007
Zinsergebnis 139,7 4,9% 133,2
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -31,3 -6,0% -33,3
Provisionsergebnis 49,1 -5,2% 51,8
Verwaltungsaufwand -102,4 4,7% -97,8
Betriebsergebnis 87,9 -2,5% 90,1
Periodenüberschuss vor Steuern 57,8 3,0% 56,2
Konzernperiodenüberschuss 52,7 5,7% 49,8
Bilanzzahlen in Mio. E 30.6.2008 +/- 31.12.2007
Bilanzsumme 14.835,4 3,5% 14.330,8
Forderungen an Kunden nach Risikovorsorgen 9.106,1 7,1% 8.499,2
Primärmittel 9.187,1 3,9% 8.839,6
hievon Spareinlagen 3.066,0 5,8% 2.899,2
hievon verbriefte Verbindlichkeiten inkl. Nachrangkapital 1.741,3 2,7% 1.694,8
Eigenkapital 901,1 1,3% 889,5
Betreute Kundengelder 16.833,5 -0,3% 16.887,3
Eigenmittel nach BWG in Mio. E 30.6.2008 +/- 31.12.2007
Bemessungsgrundlage 9.823,3 -2,5% 10.079,1
Eigenmittel 1.354,6 4,7% 1.293,6
hievon Kernkapital (Tier I) 720,8 0,1% 720,5
Eigenmittelüberschuss 520,8 7,3% 485,2
Kernkapitalquote in % 7,34 0,19%-P. 7,15
Gesamtkapitalquote in % 13,79 0,96%-P. 12,83
Unternehmenskennzahlen in % 1. Hj. 2008 +/- 1. Hj. 2007
Return on Equity vor Steuern (Eigenkapitalrendite) 13,06 -0,28%-P. 13,34
Return on Equity nach Steuern 11,90 0,06%-P. 11,84
Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) 53,46 1,23%-P. 52,23
Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) 22,42 -2,60%-P. 25,02
Ressourcen 1. Hj. 2008 +/- 1. Hj. 2007
Durchschnittlich gewichteter Mitarbeiterstand 1.983 117 1.866
Anzahl der Geschäftsstellen 126 8 118

LAGE DES OBERBANK-KONZERNS im ersten Halbjahr 2008

MÖGLICHER AKTIONÄRSWECHSEL BEI DER OBERBANK

Im Juni 2008 gab die UniCredit öffentlich bekannt, sich von ihren Minderheitsbeteiligungen an der Oberbank AG (indirekt 32,90%) sowie an den beiden anderen Instituten der 3 Banken Gruppe zurückziehen zu wollen. Die UniCredit plant, eine Evaluierung bei strategischen Investoren und Finanzinvestoren sowohl in Österreich als auch im Ausland durchzuführen, bevor eine verbindliche Entscheidung für den Start des Verkaufsprozesses erfolgt. Die Oberbank AG sowie die beiden Schwesterbanken sind in den Abgabevorgang eingebunden.

Der Vorstand der Oberbank AG war von diesen Überlegungen nicht überrascht und steht einem potenziellen Aktionärswechsel grundsätzlich positiv gegenüber. Das Wichtigste dabei ist, dass die Selbstständigkeit und Unabhängigkeit der Oberbank sowie der 3 Banken Gruppe gewahrt bleiben.

Die Schwesterbanken BKS und BTV sowie Wüstenrot haben als Kernaktionäre der Oberbank eine Syndikatsvereinbarung mit dem Zweck abgeschlossen, die Eigenständigkeit der Oberbank zu erhalten. Des Weiteren haben andere Aktionäre wie beispielsweise Generali oder die Mitarbeitergenossenschaft das klare Bekenntnis abgegeben, ihre Oberbank-Aktien dauerhaft zu halten. Das heißt, dass das bewährte Modell einer unabhängigen Regionalbank von der Oberbank auch im Falle einer geänderten Eigentümerstruktur fortgesetzt wird.

Sehr geehrte Aktionäre, Kunden und Geschäftspartner der Oberbank!

Nach dem ausgezeichneten Verlauf des letzten Geschäftsjahres, in dem wir trotz eines schwieriger gewordenen Umfeldes wieder ein Rekordergebnis erzielt haben, können wir Ihnen auch für das erste Halbjahr 2008 eine erfreuliche Entwicklung präsentieren. Beim Periodenüberschuss vor Steuern konnten wir im Vergleich zum ausgezeichneten ersten Halbjahr 2007 einen weiteren leichten Anstieg

um € 1,7 Mio. bzw. 3,0% auf € 57,8 Mio. erzielen, beim Periodenüberschuss nach Steuern um € 2,9 Mio. bzw. 5,7% auf € 52,7 Mio.

Beim Kreditvolumen setzten wir im Jahresabstand unser Wachstum fort und steigerten unsere Kundenforderungen um 6,5% auf € 9.311,7 Mio. Unseren Liquiditätspolster, die Primäreinlagen, erhöhten wir um 10,3% auf € 9.187,1 Mio.

Für das Gesamtjahr 2008 erwarten wir beim Zinsergebnis einen weiteren Zuwachs, der vom Kreditgeschäft getragen ist. Im Provisionsgeschäft wird die herausragende Entwicklung des Vorjahres nicht zu wiederholen sein, das rückläufige Ergebnis im Wertpapierbereich kann mit der sehr guten Entwicklung in den anderen Sparten nicht ganz kompensiert werden.

Aufgrund dieser Annahmen rechnen wir insgesamt mit einem Ergebnis, das den Vorjahreswert erreichen oder leicht übertreffen wird. Damit können wir den Rücklagen weiterhin nennenswerte Beträge zuführen und unsere Expansion mit der Eröffnung von acht neuen Filialen konsequent fortsetzen.

Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA 3

AUSGEZEICHNETE ENTWICKLUNG IM ERSTEN HALBJAHR 2008

DIE OBERBANK-AKTIEN

Ergebnis pro Aktie von E 11,17 auf E 11,77 gesteigert 6,3% Kursplus im Jahresabstand

Beide Oberbank-Aktien entwickelten sich angesichts des schwierigen Börseumfeldes im ersten Halbjahr 2008 erfreulich. Der Wert der Stammaktie betrug Ende Juni E 143,00 (+ 6,3% im Jahresabstand), die Vorzugsaktie lag bei E 122,50 (- 1,6%). Die Marktkapitalisierung betrug zum 30.6.2008 E 1.270,8 Mio., das bedeutet einen Zuwachs um 6,3% im Vergleich zum 30.6. des Vorjahres.

Das annualisierte IFRS-Ergebnis je Aktie verbesserte sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2007 von E 11,17 auf E 11,77. Das Kurs/Gewinn-Verhältnis der Stammaktie betrug damit zum 30.6.2008 12,15, jenes der Vorzugsaktie 10,41 nach 12,05 bzw. 11,15 zum 30.6.2007.

Die gute Entwicklung der Oberbank-Aktie in einer Periode, die allgemein von sinkenden Kursen und schwindendem Vertrauen der Anleger gekennzeichnet ist, beweist die Richtigkeit unserer auf Nachhaltigkeit und eine stabile Ertragslage ausgerichteten Geschäftspolitik. Der kontinuierliche Wertzuwachs unserer Aktie spiegelt die Entwicklung der gesamten Oberbank wider, die im Interesse der Aktionäre, Kunden und Mitarbeiter auf überraschungsfreie Ergebnisse und ein Wachstum aus eigener Kraft setzt.

WEITERHIN ZUFRIEDEN STELLENDE ERTRAGSENTWICKLUNG

Überschuss nach Steuern +5,7% Acht neue Filialen seit Mitte 2007

Im ersten Halbjahr 2008 setzte der Oberbank-Konzern seine erfreuliche Ertragsentwicklung fort. Der Periodenüberschuss vor Steuern konnte im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007 um € 1,7 Mio. auf € 57,8 Mio. gesteigert werden, das entspricht einem Zuwachs um 3,0%. Der Periodenüberschuss nach Steuern ist um 5,7% oder € 2,9 Mio. auf € 52,7 Mio. angestiegen.

Das Zinsergebnis wuchs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,9% oder € 6,5 Mio. auf € 139,7 Mio.

Diese Zunahme ist auf die erfreuliche Entwicklung im Kreditgeschäft zurückzuführen, wo uns eine Ausweitung sowohl des Geschäftsvolumens als auch der zuletzt anhaltend rückläufigen Margen gelungen ist. Die Erträge aus unseren at-Equity-Beteiligungen waren hingegen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007 rückläufig.

Das Provisionsergebnis konnte im selben Zeitraum mit € 49,1 Mio. nicht auf Vorjahresniveau gehalten werden. Grund dafür sind die allgemein bekannten Probleme an den internationalen Börsen, die zu einem Rückgang der Wertpapierprovisionen geführt haben. Zuwächse bei den Provisionen aus dem Zahlungsverkehr, dem Devisen-, Sorten- und Edelmetallgeschäft und dem Kreditgeschäft haben diesen Rückgang nicht zur Gänze kompensiert.

Der Verwaltungsaufwand stieg trotz der fortgesetzten Expansion (acht Zweigstellen mehr als

Erfreuliche Entwicklung im schwierigen Umfeld

Zuwachs beim Periodenüberschuss vom Kreditgeschäft getragen

zum 30.6.2007) nur mäßig um 4,7% auf € 102,4 Mio. an. Der Anstieg ist sowohl auf einen erhöhten Personalaufwand (+ 2,8%) als auch auf eine Zunahme des Sachaufwandes (+ 6,1%) zurückzuführen.

UNTERNEHMENSKENNZAHLEN WEITERHIN AUSGEZEICHNET

Weiterer Anstieg der Eigenmittel- und Kernkapitalquote

Im ersten Halbjahr 2008 haben wir bei den maßgeblichen Unternehmenskennzahlen wieder sehr gute Werte erzielt.

Trotz des Anstiegs des Eigenkapitals um 4,3% auf € 901,1 Mio. konnte der RoE vor Steuern mit 13,06% (nach 13,34% im Vergleichszeitraum 1.1.-30.6.2007) auf erfreulich hohem Niveau gehalten werden, der RoE nach Steuern stieg sogar von 11,84% auf 11,90% leicht an. Die Costincome-ratio lag mit 53,46% weiterhin deutlich besser als der Durchschnittswert aller österreichischen Banken (rund 62%).

Unsere hervorragende Eigenmittelausstattung führte im Jahresabstand zu einem weiteren Ansteigen der Eigenmittelquote von 12,10% auf 13,79% und der Kernkapitalquote von 6,63% auf 7,34%.

Weiterer Anstieg der Eigenmittel- und Kernkapitalquote!

Kennzahlen der Oberbank-Aktien 1.Hj. 2008 1.Hj. 2007
Anzahl Stamm-Stückaktien 8.030.000 7.960.000
Anzahl Vorzugs-Stückaktien 1.000.000 1.000.000
Höchstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in E 149,00/131,70 134,55/126,00
Tiefstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in E 139,50/117,20 105,30/90,50
Schlusskurs Stamm-/Vorzugsaktie in E 143,00/122,50 134,55/124,50
Marktkapitalisierung in Mio. E 1.270,8 1.195,5
IFRS-Ergebnis pro Aktie in E
annualisiert
11,77 11,17
Kurs-/Gewinn-Verhältnis Stammaktie 12,15 12,05
Kurs-/Gewinn-Verhältnis Vorzugsaktie 10,41 11,15

DIE GESCHÄF TSFELDER im ersten Halbjahr 2008

Segment Firmenkunde
n
Beträge in Mio. E 1. Hj. 2008 1. Hj. 2007 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 65,7 56,4 9,4 16,6
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -16,4 -20,3 -3,9 -19,2
Provisionsergebnis 27,6 26,0 1,6 6,0
Handelsergebnis 0,2 1,3 -1,1 -84,6
Verwaltungsaufwand -47,6 -42,4 5,2 12,3
Sonstiger betrieblicher Erfolg 2,4 0,9 1,5 >100,0
Periodenüberschuss vor Steuern 32,0 21,9 10,1 46,2
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 7.258,5 6.959,0 299,4 4,3
Ø zugeordnetes Eigenkapital 565,5 531,2 34,2 6,4
Return on Equity (RoE) 11,3% 8,2% 3,1%-P.
Cost-Income-Ratio 49,6% 50,1% -0,5%-P.

Anstieg beim Periodenüberschuss um 46%

Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007 ergab sich hauptsächlich aufgrund des gestiegenen Kreditvolumens an Firmenkunden eine Steigerung des Zinsergebnisses um € 9,4 Mio. auf € 65,7 Mio. Die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft verzeichneten wegen der geringeren Dotierung der Pauschalwertberichtigung gemäß IAS 39 einen Rückgang von € 3,9 Mio. auf € 16,4 Mio.

Beim Provisionsergebnis konnten wir einen Zuwachs um € 1,6 Mio. bzw. 6% auf € 27,6 Mio. verzeichnen. Dies lässt sich auf die Ergebnisse im Zahlungsverkehr sowie auf die guten Devisenkursspannen zurückführen.

Der sonstige betriebliche Erfolg stieg um € 1,5 Mio. auf € 2,4 Mio. an.

Die Steigerung des Verwaltungsaufwandes um € 5,2 Mio. auf € 47,6 Mio. ist im Wesentlichen auf die Expansionsprojekte zurückzuführen. Aufgrund dieser Entwicklung betrugen der Personalaufwand € 32,0 Mio., der Sachaufwand € 11,1 Mio. und die Abschreibungen € 4,5 Mio.

Diese Entwicklung im Segment Firmenkunden führte zu einem um € 10,1 Mio. oder 46,2% höheren Periodenüberschuss vor Steuern von € 32,0 Mio. Der RoE stieg um 3,1%-Punkte auf 11,3% und die Cost-income-ratio lag bei 49,6% nach 50,1% im Vergleichszeitraum des letzten Jahres.

3.000 neue Firmenkunden gewonnen

Im ersten Halbjahr 2008 setzte sich der positive Trend bei den Neukunden fort. In diesem Zeitraum konnten rund 3.000 neue Firmenkunden gewonnen werden, wobei mehr als die Hälfte dieses Zuwachses aus unseren Regionen außerhalb Österreichs kommt. Die Oberbank betreut derzeit insgesamt 37.000 Firmenkunden.

Finanzierung: 10% Volumenszuwachs im Jahresabstand

Trotz der geänderten Rahmenbedingungen und steigender Kreditzinsen stieg das bilanzwirksame Kreditvolumen an Firmenkunden im Jahresvergleich gegenüber dem 30.6.2007 um 6,0% oder E 410,8 Mio. auf E 7,3 Mrd. an. Diese Steigerung ist ein Zeichen dafür, dass sich unsere Kernzielgruppen Industrie und Mittelstand weiterhin gut entwickelt haben.

Inklusive der nicht bilanzwirksamen Finanzierungen stieg das Finanzierungsvolumen sogar um 9,9% oder E 778,9 Mio. auf E 8,7 Mrd. an.

Kommerzkredite Kommerzkredite Zuwachs im Jahresabstand Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.6.2008 Stand 30.6.2007 absolut in %
7.290,0 Mio. 6.879,2 Mio. 410,8 Mio. 6,0

Exportfinanzierung

Das anspruchsvolle Zinsumfeld bremste im zweiten Quartal 2008 das stetige Wachstum der Oberbank bei den Exportfinanzierungsverfahren der Oesterreichischen Kontrollbank AG bzw. der Österreichischen Exportfonds GmbH. Die Oberbank konnte jedoch die Ausnützungen im Halbjahresvergleich halten und so war es möglich, die Marktanteile von in Summe über 10% in diesen Verfahren zu verteidigen bzw. zu steigern! Darüber hinaus wurden potenzielle Risiken an den freien Markt zurückgegeben bzw. Risiken durch Haftungsübernahmen der Förderstellen ausgelagert.

Die Beratungskompetenz der Oberbank-Firmenkundenberater wird durch Spezialausbildungs-Workshops, die seit Anfang des Jahres durchgeführt werden, weiter gesteigert. Dieses Spezial-Know-how sorgt bereits jetzt für eine Verbreiterung der Kundenbasis.

Investitionsfinanzierung

Trotz der verhaltenen Investitionsbereitschaft der österreichischen Industrie- und Gewerbebetriebe - im ersten Halbjahr 2008 wurden weniger Investitionen mit niedrigeren Projektsummen realisiert bzw. begonnen - konnte das Obligo der Förderkredite im ersten Halbjahr 2008 im Vergleich zum 30.6.2007 nochmals um 14% gesteigert werden, die gesamte Investitionsfinanzierung noch stärker um 19%.

Investitionsfinanzierung Investitionsfinanzierung Zuwachs im Jahresabstand Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.6.2008 Stand 30.6.2007 absolut in %
5.224,0 Mio. 4.382,2 Mio. 841,8 Mio. 19,2

Im Bereich der für die produzierende Wirtschaft so wichtigen ERP-Förderkredite (Fixzinsfinanzierungen ab 1,75% p.a. fix mit ergänzenden Zuschüssen) konnte das Obligo im Vergleichszeitraum sogar um 26% erhöht werden. Dies spiegelt sich auch in den österreichweiten Marktanteilen der für Oberbank-Kunden bewilligten ERP-Kredite von 22% wider.

Mit 211 bearbeiteten Förderprojekten konnte der Rekordwert des Vorjahres trotz der rückläufigen Investitionstätigkeit wieder erreicht werden.

Parallel dazu wurde ein Großteil der Ende 2007 für die Oberbank bewilligten Refinanzierungslinien der Europäischen Investitionsbank (EIB) für die Finanzierung bzw. fördertechnische Ausfinanzierung von Expansions- und Innovationsprojekten österreichischer Klein- und Mittelbetriebe bereits vergeben.

Leasing-Wachstum: 50% in den neuen Märkten!

Die Leasing-Kundenforderungen stiegen vom ersten auf das zweite Quartal 2008 um 7,1% auf € 1.122,6 Mio. Gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres ist dies eine Steigerung um 34,5%.

Das Neugeschäftsvolumen stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahrs um 60% auf € 283,3 Mio. Von diesem Volumen entfielen bereits € 155,3 Mio. oder rund 55% auf unsere Leasingmärkte Bayern, Tschechien, Ungarn und die Slowakei.

Strukturierte Finanzierungen

Strukturierte Finanzierungen gewinnen in der Oberbank zunehmend an Bedeutung. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007 stiegen 2008 die Oberbank-internen Anfragen um 183% und Anfragen externen Partner um 200% - und dies trotz leicht verhaltener Investitionsbereitschaft der österreichischen Wirtschaft.

Mehr als die Hälfte der bearbeiteten Kundenanfragen beschäftigen sich mit den Themen Akquisitions-, Expansions- und Projektfinanzierungen. In diesen Bereichen ist vor allem der Mix der unterschiedlichen Finanzierungsinstrumente von großer Bedeutung. Neben den klassischen Bankkrediten werden auch alternative Finanzierungsformen, wie vor allem Factoring, Corporate Bonds, Private Equity und Mezzaninkapital, in die Finanzierungsvorschläge eingearbeitet, um für die Oberbank-Kunden eine optimale Finanzierungsstruktur anzubieten.

Oberbank Opportunity Fonds

Trotz des schwierigen Kapitalmarktumfelds, ausgelöst durch die Subprime-Krise in den USA und die befürchteten Auswirkungen auf die Investitionstätigkeit der Unternehmen (bedingt durch restriktivere Kreditvergaben der Banken), war der Oberbank Opportunity Fonds im ersten Halbjahr 2008 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007 mit mehr Anfragen konfrontiert.

Das gegenwärtige Marktumfeld bietet attraktive Möglichkeiten sowohl für Private Equity als auch für Mezzaninkapitalfinanzierungen. Die Suche nach Eigenkapital und eigenkapitalähnlichen Produkten gewinnt als wesentlicher Finanzierungsbestandteil immer mehr an Bedeutung. Der Oberbank Opportunity Fonds kann mit der Bereitstellung von Eigen- und Mezzaninkapital individuelle Lösungen für die optimale Finanzierungsstruktur bereitstellen.

Auslandsgeschäft: Weitere Zuwächse auf hohem Niveau

Auslandsinvestitionen

Trotz der wesentlich erhöhten OeKB-Finanzierungszinssätze blieben die Anfragen an unser Haus bezüglich Finanzierung, Absicherung und Förderung von Auslandsinvestitionen auf dem Vorjahresniveau. Daraus ist erkennbar, dass sich die österreichischen Investoren nach wie vor auf die jungen EU-Mitgliedsstaaten Rumänien und Bulgarien sowie die BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) konzentrieren.

Dokumenten- und Garantiegeschäft – alles aus einer Hand

Fünf Länder - eine Bank! Auch im Dokumenten- und Garantiegeschäft vertrauen immer mehr Kunden aus Bayern, Tschechien, Ungarn und der Slowakei auf unsere Betreuungs- und Abwicklungsqualität. Besonders erfreulich ist die Entwicklung in Bayern, im Vergleich zum Vorjahr stieg das Volumen im ersten Halbjahr 2008 um das Fünffache! Der positive Trend setzte sich auch insgesamt fort, der Ergebniszuwachs blieb mit 20% stabil.

Absicherungs-Know-how für Firmenkunden

Große Währungsbewegungen, angeführt vom steigenden EUR/USD-Kurs, führten zu großem Interesse an Absicherungsstrategien, speziell für Exporteure in den Dollarraum. Viele Direktkunden nutzen das Know-how der Oberbank und die Palette an modernen Instrumenten zur Optimierung ihrer Positionen. Devisenoptionen gehören inzwischen zum Standardrepertoire in der Absicherung und werden individuell eingesetzt.

Zahlungsverkehr: Dynamische Volumens- und Ertragsentwicklung

Im Rahmen von SEPA – der Single Euro Payments Area – wurde bereits in den ersten Monaten des Jahres die neue SEPA-Überweisung implementiert – die Oberbank ist somit SEPA-fit. Als zweiten Schritt wurde allen Vorbereitungen für die neue Zahlungsanweisung, der beleghaften Variante der SEPA-Überweisung, zeitgerecht abgeschlossen. Mit der SEPA-Überweisung werden die Bankdaten IBAN und BIC zum Standard im inländischen und europäischen Zahlungsverkehr. Die SEPA-Überweisung wird mittelfrisitg bestehende Zahlungsverkehrsprodukte ablösen.

Sicherheit durch Absicherungsinstrumente

Oberbank Payment Area

Die Oberbank Payment Area bietet Zahlungsverkehrs- und Cash Management Dienstleistungen aus einer Hand, grenzübergreifend für vier Länder.

Das einzigartige eigene Filialnetz der Oberbank in Österreich, Deutschland, Tschechien und Ungarn ermöglicht den Kunden schnellen und günstigen grenzübergreifenden Zahlungsverkehr. Von diesem umfangreichen und kundenfreundlichen Leistungsbündel profitieren sowohl Firmenkunden als auch Private.

Mit unserer modernen Electronic Banking Software haben unsere Kunden jederzeit Zugriff auf alle Girokonten und Zugang zu länderspezifischen Produkten wie z.B. den jeweiligen nationalen Lastschriftverfahren aller vier Länder.

Hohe Sicherheit beim eBanking

xTAN (extended TAN) ist die neue Oberbank-Lösung im eBanking für die einfache und sichere Freigabe von Online-Transaktionen. Mittels SMS werden neben der Transaktionsnummer (xTAN) auch Auftragsdaten an ein vom Kunden angegebenes Mobiltelefon geschickt. Die Besonderheit liegt darin, dass die Auftragsdaten durch den Kunden vor Auftragserteilung nochmals geprüft werden können. Das Verfahren sorgt daher für maximale Sicherheit im Online-Banking, die Verwendung von TAN Listen gehört damit der Vergangenheit an.

Im Geschäftsbereich Ungarn wird eBanking nun auch in zwei Versionen angeboten. Mit eBanking "private" bzw. "business" werden sowohl die Bedürfnisse unserer ungarischen Privat- als auch Firmenkunden erfüllt. Ebenfalls abgeschlossen wurde die erste Phase des eBanking Relaunches in Tschechien.

Segment Priva
tkunde
n
Beträge in Mio. E 1. Hj. 2008 1. Hj. 2007 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 32,7 30,8 1,9 6,2
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -5,7 -4,7 -1,0 21,8
Provisionsergebnis 21,5 25,8 -4,3 -16,5
Handelsergebnis 0,0 0,0 0,0
Verwaltungsaufwand -41,0 -39,0 -2,0 5,2
Sonstiger betrieblicher Erfolg 1,2 1,2 -0,0 -0,8
Periodenüberschuss vor Steuern 8,8 14,1 -5,4 -38,1
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 1.136,9 1.200,0 -63,1 -5,3
Ø zugeordnetes Eigenkapital 88,6 91,6 -3,0 -3,3
Return on Equity (RoE) 19,8% 30,9% -11,1%-P.
Cost-Income-Ratio 74,0% 67,5% 6,5%-P.

Stark gestiegenes Zins-, rückläufiges Provisionsergebnis

Das Zinsergebnis konnte um 6,2% oder € 1,9 Mio. auf € 32,7 Mio. gesteigert werden. Die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft stiegen vor allem wegen der höheren erwarteten Dotierung von Risikovorsorgen bei Privatkrediten um € 1,0 Mio. auf € 5,7 Mio.

Beim Provisionsergebnis (- € 4,3 Mio. auf € 21,5 Mio.) konnte der Rückgang im Wertpapiergeschäft von den Zuwächsen im Kreditgeschäft und im Zahlungsverkehr nicht zur Gänze kompensiert werden. Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich um € 2,0 Mio. auf € 41,0 Mio.

Diese Entwicklung führte zu einer Verminderung des Periodenüberschusses vor Steuern um € 5,4 Mio. auf € 8,8 Mio., wodurch der RoE um 11,1%-Punkte auf 19,8% zurückging und die Cost-income-ratio um 6,5%-Punkte auf 74,0% anstieg.

15.500 neue Privatkunden gewonnen!

Im Privatkundengeschäft spiegelt sich die Wachstumsstrategie der Oberbank wider. Per 30.6.2008 werden knapp 275.000 Privatkunden in den in- und ausländischen Geschäftsbereichen betreut, 15.500 Privatkunden konnten seit Mitte 2007 neu gewonnen werden!

Mehr als 5.000 neue Privatkonten

Der Bestand an Privatkonten hat im 12-Monats-Abstand um 5.202 Stück zugenommen und liegt per 30.6.2008 bei 157.270 Stück. Die Wachstumsmärkte Wien, Niederösterreich, Bayern, Tschechien und Ungarn haben maßgeblich zu diesem Zuwachs beigetragen.

Privatkontoanzahl Privatkontoanzahl Zuwachs im Jahresabstand Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.6.2008 Stand 30.6.2007 absolut in %
157.270 152.068 5.202 Stück 3,4

Zweistelliger Zuwachs der Privatfinanzierungen

Bei den Privatkrediten (inkl. Konto) wurde gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ein Zuwachs um € 191 Mio. oder 11,3% auf € 1.888 Mio. erzielt.

Bei den Euro-Wohnbaukrediten an Privatkunden war eine erfreuliche Steigerung um 14,7% auf € 810 Mio. zu verzeichnen. Der Bestand an Fremdwährungskrediten ist im Jahresvergleich um 11,9% auf € 675 Mio. ebenfalls deutlich gestiegen.

Privatkredite Privatkredite Zuwachs im Jahresabstand Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.6.2008 Stand 30.6.2007 absolut in %
1.888 Mio. 1.697 Mio. 191 Mio. 11,3

Spareinlagen-Rekordstand von über 3 Mrd. Euro!

Die Turbulenzen an den Finanzmärkten und das daraus resultierende Sicherheitsbedürfnis der Anleger haben die Entwicklung der Spareinlagen unserer Privatkunden auch im ersten Halbjahr 2008 wesentlich beeinflusst und zu einem weiteren überdurchschnittlichen Wachstum geführt.

Zum 30.6.2008 betrug das Volumen der Spareinlagen € 3.066,0 Mio., das entspricht einem Zuwachs um € 166,8 Mio. oder 5,8% seit Jahresanfang bzw. um € 302,1 Mio. oder 10,9% im Jahresabstand. Dieser erfreuliche Zuwachs ist in erster Linie auf um 20,6% oder € 243,8 Mio. höhere Volumina bei den Kapitalsparbüchern zurückzuführen.

€ 16,8 Mrd. betreute Kundenvermögen!

Neben dem klassischen Sparbuch erfreuen sich auch alle anderen Anlageformen nach wie vor großer Beliebtheit. Insgesamt beliefen sich die betreuten Kundengelder, das sind die Primäreinlagen und das Depotvolumen unserer Kunden, per 30.6.2008 auf € 16,8 Mrd. Vom Gesamtvolumen entfallen € 9,2 Mrd. auf Primärmittel und € 7,6 Mrd. auf das Depotvolumen der Kunden.

Anstieg um 10,9% auf € 3.066 Mio.

Schwieriges Marktumfeld dämpft Nachfrage nach Aktien

An der New Yorker Börse registrierte man den schlechtesten Juni seit über 70 Jahren. Dieses äußerst schwierige Marktumfeld im zweiten Quartal beeinflusste auch das Wertpapiergeschäft der Oberbank, die zum Teil deutlichen Kursrückgänge an den internationalen Börsen, insbesondere auch am Wiener Markt, reduzierten die Nachfrage nach Aktien.

Auffallend für die erste Jahreshälfte und insbesondere für das zweite Quartal ist, dass mit Ausnahme von Rohstoffen und Gold alle Anlageklassen (Anleihen, Aktien, Immobilien, Hedgefunds) gleichermaßen enttäuschende Erträge brachten.

Diese Entwicklung führte dazu, dass zum ersten Mal seit dem ersten Halbjahr 2003 die Provisionen im Wertpapiergeschäft rückgläufig waren (- 21,9% im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007).

Hohe Nachfrage bei Anleihen

Durch die Zinsanstiege kam es zu Kursrückgängen bei Anleihen sowohl im kurzen als auch im längeren Laufzeitbereich. Umgekehrt wurde dadurch das Zinsniveau für die Investoren deutlich attraktiver, die 5%-Marke im zweijährigen Laufzeitbereich wurde erstmals seit vielen Jahren wieder erreicht.

Sehr attraktiv und gut nachgefragt sind nach wie vor alle Geldmarktfloater mit 3-Monats-Euribor-Bindung. Die Emissionstätigkeit der Oberbank zeigte in diesem Marktumfeld eine sehr gute Volumensentwicklung: in Summe konnten wir im ersten Halbjahr 2008 € 189 Mio. an Emissionen platzieren!

Erstmalige Begebung einer Hybrid Anleihe

Im Juni 2008 kam die erste Hybridkapitalanleihe der Oberbank zur Ausgabe, das gesamte Emissionsvolumen von € 30 Mio. konnte breit platziert werden. Mit diesem neuen Baustein im Emissionssortiment der Oberbank wurde, entgegen dem allgemeinen Trend, eine weitere Stärkung der Kernkapitalquote der Oberbank erreicht.

Fondsgeschäft

Die Mittelabflüsse aus österreichischen Investmentfonds hielten auch im zweiten Quartal 2008 unvermindert an. Kumuliert resultierte daraus der stärkste Rückgang an Fondsvolumina der österreichischen Investmentfondsgesellschaften seit beinahe 30 Jahren.

Die 3 Banken Generali KAG konnte sich in diesem Umfeld deutlich besser behaupten als der Gesamtmarkt, der um 10,3% schrumpfte. Das gesamte in der 3 Banken Generali KAG betreute Fondsvolumen liegt per 30.6.2008 bei € 5,0 Mrd.

Der Grund für die vergleichweise Entwicklung sind sicherlich unsere Produktinnovationen mit Wertsicherungsgrenzen und einer breiten Streuung der Anlageklassen. Besonders hervorzuheben ist der Absolute Return-Mix, ein Fonds mit klar technisch basiertem Ansatz, bei dem die Aktien zur Gänze bereits in der dritten Jännerwoche 2008 verkauft wurden. Auch die Aktienfonds mit Sicherungskonzepten wie der Protect Plus und der neue Trends & Safety konnten im zweiten Quartal überzeugen und erreichten beide ein Plus. Andererseits wurden die Volumina in klassischen Aktienfonds schon während der letzten beiden Jahre deutlich reduziert.

Private Banking mit Mittelzuflüssen

Das gesamte erste Halbjahr 2008 war im Private Banking von Mittelzuflüssen geprägt. Einer der Gründe für diese positive Entwicklung ist die erhöhte Anzahl an hervorragend qualifizierten Private Banking-Beratern.

Die Dienstleistungen individuelles Portfoliomanagement und Brokerage erfreuen sich einer stabilen Nachfrage. Es ist auch wieder gelungen, neue Mandate für Großanlegerfonds zu generieren.

Um unsere Position im Private Banking noch weiter zu stärken wurde ein strategisches Projekt mit der Zielsetzung aufgesetzt, auch den höchsten Ansprüchen dieser Kundengruppe noch besser gerecht zu werden.

Über 5.000 Neuabschlüsse bei Bausparverträgen

Im ersten Halbjahr 2008 ist die Oberbank-Bausparproduktion mit 5.163 Abschlüssen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 2,7% gestiegen. Ein Grund für die erfreuliche Entwicklung ist – analog zum Bereich der Spareinlagen – die unsichere Situation an den internationalen Finanzmärkten, die unsere Kunden verstärkt in die klassischen Sparformen gehen lässt.

Bereich Versicherungen

Im ersten Halbjahr 2008 hat sich das Geschäft mit Lebensversicherungen gut entwickelt. Bei Kapitalversicherungen konnten in diesem Zeitraum 1.750 Stück mit einer Prämiensumme von € 22,6 Mio. abgeschlossen werden, was einer Steigerung von 4,9% im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Besonders erfolgreich war der Verkauf von Einmalerlägen. Hier konnte die Prämiensumme gegenüber dem Vorjahr um 83,9% gesteigert werden.

Bei der Risikoversicherung ging die Produktion zum Vorjahr um 6,2% zurück. Durch Verkaufsinitiativen im zweiten Halbjahr sollte der Rückgang aber kompensiert werden können.

Segment Financial Markets

Im Segment Financial Markets wird das Ergebnis der Beteiligungen, der Handelstätigkeit, das Zinsergebnis aus dem Überhang der unverzinslichen Passiva sowie der Fristentransformation dargestellt.

+/- %
41,2 46,0 -4,8 -10,4
-9,2 -8,4 -0,9 10,4
0,0 0,0 0,0
1,3 1,7 -0,4 -24,9
-2,3 -1,9 -0,4 18,7
-2,6 -3,0 0,4 -13,6
28,4 34,5 -6,1 -17,5
2.975,5 2.866,4 109,1 3,8
231,8 218,8 13,0 5,9
24,5% 31,5% -7,0%-P.
5,7% 4,3% 1,4%-P.
1. Hj. 2008 1. Hj. 2007 +/- absolut

Das Zinsergebnis im Segment Financial Markets war um € 4,8 Mio. auf € 41,2 Mio. rückläufig. Die Erhöhung der Risikovorsorgen um € 0,9 Mio. auf € 9,2 Mio. basiert auf einer höheren erwarteten Dotierung der Alpenländische Garantie-Gesellschaft m.b.H. (ALGAR) aufgrund der gestiegenen Kreditvolumina.

Der Aufwandssaldo beim sonstigen betrieblichen Erfolg sank um € 0,4 Mio. auf € 2,6 Mio. Diese Entwicklung führte im Segment Financial Markets zu einer Verminderung des Periodenüberschusses vor Steuern um € 6,1 Mio. auf € 28,4 Mio.

Der RoE ging um 7,0%-Punkte auf 24,5% zurück, die Cost-income-ratio war mit 5,7% um 1,4%- Punkte höher als ein Jahr davor.

EIGENMITTEL

Die konsolidierten Konzern-Eigenmittel laut OeNB-Monatsausweis beliefen sich zum 30.6.2008 auf € 1.354,6 Mio., das sind um € 130,0 Mio. oder 10,6% mehr als zum Vergleichsstichtag des Vorjahres. Die erforderlichen Eigenmittel betrugen € 833,8 Mio. Daraus ergibt sich ein Eigenmittelüberschuss von € 520,8 Mio. (+ € 108,5 Mio. oder 26,3%).

RISIKO

Die Risikopolitik der Oberbank berücksichtigt die Risikosituation aller Geschäftsbereiche einschließlich der neuen Märkte. Das Risikomanagement stellt auf die Sicherheit der uns anvertrauten Kundengelder, das Halten der Eigenmittel und die Gewährleistung der Liquidität ab.

Die bedeutendste Risikokategorie bildet das Adressenausfallsrisiko. Diesem Risiko tragen wir durch die Dotation von entsprechenden Vorsorgen in der Bilanz Rechnung. Bei der Bonitätsbeurteilung und in der Sicherheitenpolitik können wir auf ein jahrzehntelanges Know-how zurückgreifen. Darüber hinaus sorgen unser regionales Geschäftsmodell, ein professionelles Kredit-Management sowie die ausgewogene Verteilung des Gesamtobligos auf die einzelnen Kundensegmente dafür, dass das Ausmaß dieser Risikoklasse auf den Gesamterfolg der Oberbank überschaubar bleibt. Somit gehen wir auch für das Gesamtjahr 2008 davon aus, dass sich keine außergewöhnlichen Ausfallsrisiken ergeben.

Die übrigen Risikokategorien bestehen aus potenziellen Wertverlusten bzw. Erträgnisausfällen in unserem Beteiligungsportfolio (Beteiligungsrisiko), aus möglichen Verlusten durch sich ändernde Zinssätze, Devisen- oder Aktienkurse (Marktrisiko), dem operationalen Risiko und dem Liquiditätsrisiko. Auch für diese Risiken bilden wir dem Vorsichtsprinzip Rechnung tragend entsprechende Vorsorgen. Darüber hinaus sind in der Oberbank ein permanentes Risikocontrolling, ein strenges Prozessmanagement sowie andere effiziente Kontroll- und Steuerungsinstrumente installiert. Somit rechnen wir für das Gesamtjahr 2008 damit, dass in diesen Risikokategorien keine ungewöhnlichen Risikofälle auftreten werden.

Sicheres Risiko-Management-Informationssystem

Die Subprime-Krise und Ihre Folgen verunsichern nachhaltig die Finanzmärkte und verursachen fortgesetzte Bewertungsveränderungen von Schuldneradressen. Um zeitnah einem allfälligen Handlungsbedarf Rechnung tragen zu können, wird in der Abteilung GFM/Global Financial Markets ein Risiko-Management-Informationssystem in Form einer Subprime-Liste mit wöchentlichem Update gewartet. Hier fließen tagesaktuell alle relevanten Marktinformationen ein, welche umgehend einer Risikobetrachtung unterzogen werden. Das hat die Oberbank bislang vor unliebsamen Auswirkungen der Subprime-Krise bewahrt.

AUSBLICK 2008: VORJAHRESERGEBNIS WIRD ERREICHT ODER LEICHT ÜBERTROF-FEN

Für das zweite Halbjahr 2008 erwarten wir eine ähnliche Entwicklung wie im ersten Halbjahr. Bei der Kreditnachfrage spüren wir derzeit nur eine leichte Verlangsamung, vor allem im Firmenkundengeschäft sehen wir weiterhin eine zufrieden stellende Entwicklung.

Auf der Veranlagungsseite spüren wir die Zurückhaltung im Wertpapierbereich. Die Anleger suchen die "sicheren Häfen", daher erwarten wir auch im Gesamtjahr überdurchschnittliche Zuwächse bei den Spar-, Sicht- und Termineinlagen.

Das Zinsergebnis wird 2008, vom Kreditwachstum getragen, gegenüber dem Vorjahr weiter zulegen. Beim Provisionsergebnis werden wir den Rekordwert des Vorjahres nicht erreichen: die Rückgänge im Wertpapiergeschäft können wir auch mit der guten Entwicklung in den anderen Sparten des Dienstleistungsgeschäftes nicht zur Gänze ausgleichen!

Mit der Eröffnung von acht Filialen werden wir unseren Expansionskurs konsequent fortsetzen. Wir eröffnen in Wien-Hietzing, in Györ, Szombathely und Budapest in Ungarn, in Weiden und Erlangen in Bayern und in Prag und Usti nad labem in Tschechien. Außerdem beziehen wir unsere neu errichtete Zentrale für den Geschäftsbereich Wien am Schwarzenbergplatz und starten den Ausbau unseres Gebäudes an der Donaulände in Linz.

Insgesamt sind wir zuversichtlich, dass wir im Gesamtjahr so erfolgreich wie im ersten Halbjahr sein können und dass wir das Vorjahresergebnis erreichen bzw. leicht übertreffen werden!

3 BANKEN GRUPPE IM ERSTEN HALBJAHR 2008

Alle drei Häuser konnten im ersten Halbjahr 2008 ihren Wachstumskurs fortsetzen und Zuwächse im Geschäftsvolumen und im Ergebnis verzeichnen. Das ausgezeichnete Niveau der Cost-income-ratio konnte mit 57,9% gehalten werden.

Die gemeinsame Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem 30.6.2007 um 5,6% auf € 29,7 Mrd. Das Kreditvolumen wuchs um 7,4% auf € 18,5 Mrd., die Primäreinlagen um 2,1% auf € 19,2 Mrd. Beim gemeinsamen Periodenüberschuss nach Steuern wurde eine Steigerung um 6,5% auf € 105,1 Mio. erzielt!

Zum 30.6.2008 betrieben die 3 Banken zusammen 221 Filialen und beschäftigten im ersten Halbjahr durchschnittlich 3.703 Mitarbeiter.

Konzern-Zwischenabschluss nach IFRS Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung für das 1. Halbjahr 2008

1.1.-30.6.2008 1.1.-30.6.2007 Veränderung V eränderung
in Mio. C in Mio. C in Mio. C in %
1. Zinsen und ähnliche Erträge (1) 346,3 286,3 60,0 21,0
2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (1) -237,9 -194,3 -43,6 22,4
3. Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen (1) 31,3 41,2 -9,9 -24,0
Z INS
ERG
EBN
IS
(1) 139,7 133,2 6,5 4,9
4. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft (2) -31,3 -33,3 2,0 -6,0
5. Provisionserträge (3) 53,9 57,4 -3,5 -6,1
6. Provisionsaufwendungen (3) -4,8 -5,6 0,8 -14,5
PROVISIONS
ERG
EBN
IS
(3) 49,1 51,8 -2,7 -5,2
7. Handelsergebnis (4) 1,5 3,0 -1,5 -48,8
8. Verwaltungsaufwand (5) -102,4 -97,8 -4,6 4,7
9. Sonstiger betrieblicher Erfolg (6) 1,3 -0,7 1,9 >100,0
a) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - FV/PL (6) -1,5 -0,8 -0,7 96,2
b) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - AfS (6) -2,1 -3,4 1,3 -37,1
c) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - HtM (6) 1,0 0,0 1,0 >100,0
d) Sonstiger Betrieblicher Erfolg (6) 4,0 3,5 0,5 13,1
PERIODENÜBERS
CHUSS
VOR ST
EUERN
57,8 56,2 1,7 3,0
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag (7) -5,1 -6,3 1,2 -18,6
PERIODENÜBERS
CHUSS
NACH ST
EUERN
52,7 49,8 2,9 5,7
11. Fremdanteil am Periodenüberschuss 0,0 0,0 0,0 0,0
KONZ ERN
PERIODENÜBERS
CHUSS
52,7 49,8 2,9 5,7
Kennzah
len
1. Hj. 2008 1. Hj. 2007
Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) in % 53,46 52,23
RoE (Eigenkapitalrendite) vor Steuern in % 13,06 13,34
RoE (Eigenkapitalrendite) nach Steuern in % 11,90 11,84
Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsüberschuss) in % 22,42 25,02
Ergebnis pro Aktie in A 11,77 11,17

Konzern-Zwischenabschluss nach IFRS Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung für das 2. Quartal 2008

1.4.-30.6.2008
in Mio. C
1.4.-30.6.2007
in Mio. C
Veränderung V
in Mio. C
eränderung
in %
1. Zinsen und ähnliche Erträge (1) 176,1 147,6 28,5 19,3
2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (1) -120,8 -102,3 -18,6 18,2
3. Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen (1) 14,0 22,1 -8,2 -36,9
Z INS
ERG
EBN
IS
(1) 69,3 67,5 1,8 2,6
4. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft (2) -15,2 -17,4 2,2 -12,9
5. Provisionserträge (3) 25,2 28,3 -3,2 -11,2
6. Provisionsaufwendungen (3) -2,3 -2,7 0,4 -15,9
PROVISIONS
ERG
EBN
IS
(3) 22,9 25,6 -2,7 -10,7
7. Handelsergebnis (4) -0,4 1,1 -1,5 >100,0
8. Verwaltungsaufwand (5) -51,7 -49,7 -1,9 3,9
9. Sonstiger betrieblicher Erfolg (6) 3,9 0,6 3,3 >100,0
a) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - FV/PL (6) 2,6 0,4 2,2 >100,0
b) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - AfS (6) -0,8 -1,4 0,6 -44,3
c) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - HtM (6) 0,0 0,0 0,0
d) Sonstiger Betrieblicher Erfolg (6) 2,1 1,6 0,5 32,8
PERIODENÜBERS
CHUSS
VOR ST
EUERN
28,9 27,7 1,2 4,3
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag (7) -2,7 -2,8 0,0 -0,5
PERIODENÜBERS
CHUSS
NACH ST
EUERN
26,2 25,0 1,2 4,8
11. Fremdanteil am Periodenüberschuss 0,0 0,0 0,0
KONZ ERN
PERIODENÜBERS
CHUSS
26,2 25,0 1,2 4,8

Konzern-Bilanz zum 30.6.2008

30.06.2008
in Mio. C
31.12.2007 V
in Mio. C
eränderung V
in Mio. C
eränderung
Aktiva in %
1. Barreserve (9) 164,2 304,0 -139,7 -46,0
2. Forderungen an Kreditinstitute (10) 2.111,6 2.058,0 53,6 2,6
3. Forderungen an Kunden (11) 9.311,7 8.697,2 614,5 7,1
4. Risikovorsorgen (12) -205,7 -198,1 -7,6 3,8
5. Handelsaktiva (13) 43,2 75,7 -32,5 -43,0
6. Finanzanlagen (14) 2.886,0 2.988,2 -102,1 -3,4
a) Finanzielle Vermögenswerte FV/PL (14) 303,0 359,2 -56,2 -15,6
b) Finanzielle Vermögenswerte AfS (14) 988,6 1.049,0 -60,4 -5,8
c) Finanzielle Vermögenswerte HtM (14) 1.200,7 1.189,5 11,2 0,9
d) Anteile an at Equity Unternehmen (14) 393,7 390,5 3,2 0,8
7. Immaterielles Anlagevermögen (15) 7,4 8,5 -1,1 -12,5
8. Sachanlagen (16) 189,3 181,1 8,2 4,5
a) als Finanzinvestition gehaltene Immobilien (16) 58,2 48,1 10,1 21,0
b) sonstige Sachanlagen (16) 131,1 133,0 -1,9 -1,4
9. Sonstige Aktiva (17) 327,7 216,3 111,4 51,5
a) Steueransprüche (17) 26,7 23,0 3,6 15,8
b) sonstige (17) 301,0 193,2 107,7 55,8
SUMM E AKT
IVA
14.835,4 14.330,8 504,6 3,5
Passiva
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (18) 4.082,2 4.030,3 51,9 1,3
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (19) 7.445,9 7.144,8 301,1 4,2
3. Verbriefte Verbindlichkeiten (20) 1.129,2 1.134,7 -5,5 -0,5
4. Rückstellungen (21) 320,8 312,9 7,9 2,5
5. Sonstige Passiva (inkl. Handelspassiva) (22) 344,1 258,5 85,6 33,1
a) Handelspassiva (23) 8,9 8,6 0,3 3,5
b) Steuerschulden (22) 7,8 3,5 4,3 >100,0
c) sonstige (22) 327,4 246,4 81,1 32,9
6. Nachrangkapital (24) 612,1 560,1 51,9 9,3
7. Eigenkapital (25) 901,1 889,5 11,6 1,3
a) Eigenanteil (25) 899,8 888,7 11,2 1,3
b) Minderheitenanteil (25) 1,3 0,8 0,5 57,9
SUMM
E PASS
IVA
14.835,4 14.330,8 504,6 3,5
. e
GELDFLUSSR
ECHNUNG
in Mio
1.1.-30.6.08 1.1.-30.6.07
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode 303,9 148,4
Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit -169,1 53,0
Cashflow aus Investitionstätigkeit 26,3 -53,9
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 30,1 16,2
Effekte aus der Änderung von
Konsolidierungskreis und Bewertungen -27,8 -3,5
Effekte aus der Änderung von Wechselkursen 0,8 0,1
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode 164,2 160,3

Entwicklung des Konzerneigenkapitals zum 30.6.2008

Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen ausgleichsposten
Währungs-
Bewertungsrücklagen
m. IAS 39
ge
mdanteile
Eigenkapital
ohne Fre
mdbesitz
m Fre
Anteile i
Eigenkapital
in Mio. E
Stand 1.1.2007 75,4 138,9 567,7 0,4 48,5 830,9 0,8 831,7
Konzernjahresüberschuss - - 49,8 - - 49,8 0,0 49,8
Dividendenausschüttung - - -13,4 - - -13,4 - -13,4
Kapitalerhöhung - - - - - 0,0 - 0,0
Veränderung Währungsausgleichsposten - - - 0,1 - 0,1 - 0,1
Erwerb eigener Aktien -0,4 -0,8 - - - -1,1 - -1,1
Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 - - - - 12,2 12,2 - 12,2
Sonstige ergebnisneutrale Veränderungen - - -15,7 - - -15,7 0,0 -15,7
hievon Eigenkapitalveränderung assoziierter
Unternehmen - - -15,7 - - -15,7 0,0 -15,7
STAND 30.6.2007 75,0 138,1 588,5 0,5 60,7 862,8 0,8 863,6
Stand 1.1.2008 75,6 142,7 622,2 0,6 47,6 888,7 0,8 889,5
Konzernjahresüberschuss - - 52,7 - - 52,7 0,0 52,7
Dividendenausschüttung - - -13,4 - - -13,4 - -13,4
Kapitalerhöhung 0,3 3,3 - - - 3,6 - 3,6
Veränderung Währungsausgleichsposten - - - 0,8 - 0,8 - 0,8
Erwerb eigener Aktien -1,0 -3,2 - - - -4,2 - -4,2
Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 - - - - -9,4 -9,4 - -9,4
Sonstige ergebnisneutrale Veränderungen - - -18,9 - - -18,9 0,5 -18,4
hievon Eigenkapitalveränderung assoziierter
Unternehmen - - -17,8 - - -17,8 - -17,8
STAND 30.6.2008 74,8 142,8 642,6 1,4 38,2 899,8 1,3 901,1

Erläuterungen (Notes) zum Zwischenabschluss zum 30.6.2008

Wesentliche Rechnungslegungsgrundsätze

Der Zwischenbericht der Oberbank AG wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS) und International Accounting Standards (IAS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt. Er deckt das erste Halbjahr 2008 (1. Jänner 2008 bis 30. Juni 2008) ab und vergleicht es mit der entsprechenden Vorjahresperiode. Der vorliegende Zwischenabschluss für das erste Halbjahr 2008 steht im Einklang mit IAS 34 ("Zwischenberichte").

Änderungen der Rechnungslegungsgrundsätze 2008

Im Zwischenbericht der Oberbank AG wurden prinzipiell die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwendet, die auch zum 31.12.2007 angewandt wurden.

Konsolidierungskreis der Oberbank

Der Konsolidierungskreis umfasst per 30. Juni 2008 neben der Oberbank AG 17 inländische und 15 ausländische Tochterunternehmen. Der Kreis der einbezogenen verbundenen Unternehmen hat sich im Vergleich zum 31.12.2007 durch die erstmalige Einbeziehung folgender Gesellschaften verändert:

Oberbank Hybrid 1 GmbH Anteil in %: 100
Oberbank Leasing JAF Holz s.r.o., Prag Anteil in %: 100
JAF real estate s.r.o., Prag Anteil in %: 95

Details zur Gewinn-und-Verlust-Rechnung (in Mio. A)

1) Zinsergebnis 1.1. - 30.6.2008 1.1. - 30.6.2007
Zinserträge aus
Kredit- und Geldmarktgeschäften 294,5 237,8
Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 3,1 2,4
sonstigen Beteiligungen 1,2 0,4
verbundenen Unternehmen 0,6 0,7
festverzinslichen Wertpapieren und Schuldverschreibungen 47,0 45,0
Z INS
EN UN
D ÄHNLICHE ERTRÄG
E
346,3 286,3
Zinsaufwendungen für Einlagen -200,8 -161,0
Zinsaufwendungen für verbriefte Verbindlichkeiten -22,0 -21,2
Zinsaufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten -15,0 -12,1
Z INS
EN UN
D ÄHNLICHE AUFWENDUNG
EN
-237,9 -194,3
e rträge aus at equity bewe
rteten unterneh
men
31,3 41,2
Z INS
ERG
EBN
IS
139,7 133,2
2) Risikovo
rsorgen im Kredi
tgesch
äft
1.1. - 30.6.2008 1.1. - 30.6.2007
Zuführungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -39,6 -44,6
Direktabschreibungen -1,2 -1,5
Auflösungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft 8,8 11,6
Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen 0,8 1,1
RISIKOvo
rsorgen im Kredi
tgesch
äft
-31,3 -33,3
3) Provi
sionsergebnis
1.1. - 30.6.2008 1.1. - 30.6.2007
Zahlungsverkehr 15,8 14,8
Wertpapiergeschäft 18,4 23,5
Devisen-, Sorten- und Edelmetallgeschäft 6,5 5,5
Kreditgeschäft 7,0 6,8
Sonstiges Dienstleistungs- und Beratungsgeschäft 1,5 1,3
PROVISIONS
ERG
EBN
IS
49,1 51,8
4) Hande
lsergebnis
1.1. - 30.6.2008 1.1. - 30.6.2007
Gewinne/Verluste aus zinsbezogenen Geschäften -1,9 0,7
Gewinne/Verluste aus Devisen-, Valuten- und Münzengeschäft 2,6 3,9
Gewinne/Verluste aus Derivaten 0,8 -1,6
HANDELSERG
EBN
IS
1,5 3,0
5) Verwa
ltungsaufwa
nd
1.1. - 30.6.2008 1.1. - 30.6.2007
Personalaufwand 60,2 58,6
Andere Verwaltungsaufwendungen 32,5 30,6
Abschreibungen und Wertberichtigungen 9,7 8,6
VERWALTUNGS
AUFWAND
102,4 97,8
6) So
nstiger betriebliche
r Erfo
lg
1.1. - 30.6.2008 1.1. - 30.6.2007
a) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten FV/PL -1,5 -0,8
b) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten AfS -2,1 -3,4
c) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten HtM 1,0 0
d) sonstiger betrieblicher Erfolg 4,0 3,5
SALDO SONST
IGE BETR
IEBLICHE ERTRÄG
E/AUFWENDUNG
EN
1,3 -0,7
hievon aus Wertpapieren des Anlagevermögens -1,1 -0,5
7) Ertragsteuern 1.1. - 30.6.2008 1.1. - 30.6.2007
Laufender Ertragsteueraufwand 5,6 9,5
Latenter Ertragsteueraufwand (+)/-ertrag (-) -0,5 -3,1
Ertragsteuern 5,1 6,3
8) Ergebnis je Aktie 1.1. - 30.6.2008 1.1. - 30.6.2007
Aktienanzahl per 30.6. 9.030.000 8.960.000
Durchschnittliche Anzahl der umlaufenden Aktien 8.952.983 8.923.604
Konzernperiodenüberschuss 52,7 49,8
IE in E
ERG
EBN
IS JE AKT
5,89 5,59
E in E
ANNU
ALISIERT
E WERT
11,77 11,17

Das verwässerte Ergebnis pro Aktie entspricht dem unverwässerten Ergebnis pro Aktie, da keine Finanzinstrumente mit Verwässerungseffekt ausgegeben wurden. Das Ergebnis je Aktie gilt für Stamm- und Vorzugs-Aktien in gleicher Höhe.

Details zur Bilanz (in Mio. A)

9) Ba
rreserve
30.6.2008 31.12.2007
Kassenbestand 52,0 68,9
Guthaben bei Zentralnotenbanken 112,3 235,0
B
ARR
ESERVE
164,2 303,9
10) Forde
rungen an Kredi
tinstitute
30.6.2008
31.12.2007
Forderungen an inländische Kreditinstitute
891,2
782,4
Forderungen an ausländische Kreditinstitute
1.220,4
1.275,6
FORDERUNG
EN AN KR
EDITINST
ITUT
E
2.111,6
2.058,0
11) Forde
rungen an Kunde
n
30.6.2008 31.12.2007
Forderungen an inländische Kunden 6.324,7 6.077,4
Forderungen an ausländische Kunden 2.987,0 2.619,8
FORDERUNG
EN AN KUN
DEN
9.311,7 8.697,2

12) Risikovorsorgen

Stand Wechselkurs- Stand
in Mio. E 1.1.2008 änderung3 Zuführungen V erbrauch Auflösungen 30.6.2008
Bonitätsrisken 140,2 0,4 22,4 -13,3 -7,7 142,0
Länderrisken 0,2 0,2
Pauschale Vorsorgen 4,3 0,4 4,6
Pauschale Vorsorgen IAS 39 51,6 5,8 57,3
Zinswertberichtigungen 1,9 0,2 -0,5 1,6
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft1) 198,1 0,4 28,6 -13,3 -8,1 205,7
Haftungen2) 80,4 -0,1 8,8 -1,9 -0,6 86,6
Gesamtsumme Risikovo
rsorgen
278,5 0,4 37,5 -15,3 -8,8 292,3

1) Risikovorsorgen im Kreditgeschäft werden in der Position Bilanz Aktiva 4 ausgewiesen

2) beinhaltet Rückstellungen für ALPENLÄNDISCHE GARANTIE-GESELLSCHAFT m.b.H. und OBERBANK LEASING GESELLSCHAFT m.b.H.

3) Wechselkursänderungen und Umbuchungen

13) Hande
lsaktiva
30.6.2008 31.12.2007
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
Börsenotiert 33,0 59,9
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
Börsenotiert 2,1 9,1
Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten
Währungsbezogene Geschäfte 0,0 0,0
Zinsbezogene Geschäfte 8,1 6,6
Sonstige Geschäfte 0,0 0,0
HANDELSAKT
IVA
43,2 75,7
14) Finanzanlagen 30.6.2008 31.12.2007
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 2.101,9 2.205,8
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 259,6 261,9
Beteiligungen/Anteile
an verbundenen Unternehmen 85,0 83,4
an at Equity bewerteten Unternehmen
- Kreditinstituten 153,5 153,7
- Nicht-Kreditinstituten 240,2 236,8
an sonstigen Beteiligungen
- Kreditinstituten 28,6 28,6
- Nicht-Kreditinstituten 17,3 18,0
FINANZ
ANLAGEN
2.886,0 2.988,2
a) finanzielle Vermögenswerte FV/PL 303,0 359,2
b) finanzielle Vermögenswerte AfS 988,6 1.049,0
c) finanzielle Vermögenswerte HtM 1.200,7 1.189,5
d) Anteile an at Equity Unternehmen 393,7 390,5
FINANZ
ANLAGEN
2.886,0 2.988,2
15) Immaterielle Anlageve
rmögenswe
rte
30.6.2008 31.12.2007
Sonstiges immaterielles Anlagevermögen 3,4 3,6
16) Sacha
nlagen
30.6.2008 31.12.2007
Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien 58,2 48,1
Grundstücke und Gebäude 79,9 78,5
Betriebs- und Geschäftsausstattung 43,8 41,6
Sonstige Sachanlagen 7,4 13,0

SACHANLAGEN 189,3 181,1

Kundenstock 4,0 4,9 IMMATERIELLE ANLAGEVERMÖGENSWERTE 7,4 8,5

17) So
nstige Aktiva
30.6.2008 31.12.2007
Latente Steuerforderungen 26,7 23,0
Sonstige Vermögensgegenstände 297,3 192,3
Rechnungsabgrenzungsposten 3,7 0,9
S
ONST
IGE AKT
IVA
327,7 216,3
18) Verbindlich
keiten gegenüber Kredi
tinstituten
30.6.2008 31.12.2007
Verbindlichkeiten gegenüber
inländischen Kreditinstituten 2.225,4 2.204,2
ausländischen Kreditinstituten 1.856,8 1.826,1
VERB
INDLICHKEITEN GEGENÜBER KR
EDITINST
ITUT
EN
4.082,2 4.030,3
19) Verbindlich
keiten gegenüber Kunde
n
30.6.2008 31.12.2007
Spareinlagen 3.066,0 2.899,2
Sonstige 4.379,9 4.245,6
VERB
INDLICHKEITEN GEGENÜBER KUN
DEN
7.445,9 7.144,8
20) Verbrief
te Verbindlich
keiten
30.6.2008 31.12.2007
Begebene Schuldverschreibungen 815,0 818,1
Andere verbriefte Verbindlichkeiten 314,2 316,6
VERBR
IEFTE VERB
INDLICHKEITEN
1.129,2 1.134,7
21) Rüc
kstellungen
30.6.2008 31.12.2007
Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen 214,6 213,4
Jubiläumsgeldrückstellung 8,8 8,7
Rückstellungen für das Kreditgeschäft 86,6 80,4
Sonstige Rückstellungen 10,8 10,5
RÜCKST
ELLUNG
EN
320,8 312,9
22) So
nstige Passiva
30.6.2008 31.12.2007
Handelspassiva 8,9 8,6
Steuerschulden 7,8 3,5
Sonstige Verbindlichkeiten 283,2 198,7
Rechnungsabgrenzungsposten 44,2 47,7
S
ONST
IGE PASS
IVA
344,1 258,5
23) So
nstige Passiva
(Anteil Hande
lspa
ssiva
)
30.6.2008 31.12.2007
Währungsbezogene Geschäfte 0,1 0,0
Zinsbezogene Geschäfte 7,0 7,7
Sonstige Geschäfte 1,8 0,9
HANDELSPASS
IVA
8,9 8,6
24) Nach
rangkapi
tal
30.6.2008 31.12.2007
Begebene nachrangige Schuldverschreibungen 9,6 10,1
Ergänzungskapital 602,4 550,0
N
ACHRANGK
APITAL
612,1 560,1
25) Eigenkapi
tal
30.6.2008 31.12.2007
Gezeichnetes Kapital 74,8 75,6
Kapitalrücklagen 142,8 142,7
Gewinnrücklagen (inkl. Bilanzgewinn) 652,8 641,0
Unversteuerte Rücklagen 27,5 27,5
Passive Unterschiedsbeträge 1,9 1,9
Anteile in Fremdbesitz 1,3 0,8
EIGENK
APITAL
901,1 889,5
26) Eve
ntualve
rbindlich
keiten und Kredi
trisiken
30.6.2008 31.12.2007
Sonstige Eventualverbindlichkeiten (Haftungen und Akkreditive) 1.431,5 1.451,3
EVENTU
ALVERB
INDLICHKEITEN
1.431,5 1.451,3
Verbindlichkeiten aus unechten Pensionsgeschäften 0,0 75,0
Sonstige Kreditrisiken (unwiderrufliche Kreditzusagen) 616,5 812,9
KR
EDITR
ISIKEN
616,5 887,9

27) Segmentberichterstattung Kerngeschäftsbereiche

Privat F irmen F inancial Markets Sonstige Konzern-GuV
1. Hj. 2008
Zinsergebnis 32,7 65,7 41,2 0,0 139,7
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -5,7 -16,4 -9,2 0,0 -31,3
Provisionsergebnis 21,5 27,6 0,0 0,0 49,1
Handelsergebnis 0,0 0,2 1,3 0,0 1,5
Verwaltungsaufwand -41,0 -47,6 -2,3 -11,5 -102,4
Sonstiger betrieblicher Erfolg 1,2 2,4 -2,6 0,2 1,3
Periodenüberschuss vor Steuern 8,8 32,0 28,4 -11,3 57,8
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 1.136,9 7.258,5 2.975,5 0,0 11.370,8
Ø zugeordnetes Eigenkapital 88,6 565,5 231,8 0,0 885,8
Return on Equity (RoE) 19,8% 11,3% 24,5% 13,1%
Cost-Income-Ratio 74,0% 49,6% 5,7% 53,5%

informationen aufgrund österreichischen rechts

28) Personal (ha
lbjah
resdurch
sch
nitt)
1. Hj. 2008 1. Hj. 2007
Angestellte 1.961 1.844
Arbeiter 22 22
G
ESAMTK
APAZITÄT
1.983 1.866

29) Konzerneigenmittel und bankaufsichtliches Eigenmittelerfordernis

Anrechenbare Eigenmittel gemäß § 24 BWG in Mio. A
Zusammensetzung 30.6.2008 31.12.2007* 30.6.2007*
1. Kernkapital
Grundkapital 76,0 75,7 75,4
eigene Aktien im Bestand -4,6 -0,5 -1,4
Offene Rücklagen 618,3 615,0 567,9
Anteile anderer Gesellschafter 1,3 1,3 0,8
Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung -0,2 -0,2 2,6
Unterschiedsbetrag aus Equity-Bewertung 36,8 36,9 33,4
Abzug Immaterielle Wirtschaftsgüter -6,9 -7,7 -8,4
SUMM
E Kernkapi
tal (Tie
r I)
720,8 720,5 670,4
Kernkapi
talquote
7,34% 7,15% 6,63%
2. Ergänzende Eigenmittel (Tier II)
anrechenbare Ergänzungskapital-Anleihen 497,3 429,9 402,4
Neubewertungsreserven (bereits 45% d.st.Res.) 147,3 151,2 151,8
Nachrangige Anleihen (Erg.kap. unter 3 J RLZ) 35,1 37,2 43,6
SUMM
E Ergänzende
Eigenmittel (Tie
r II)
679,8 618,3 597,8
3. TIER III Kapital
Ergänzung um volumensmäßig nicht mehr als
TIER II anrechenbare nachrangige Anleihen 2,8 3,6 4,6
SUMM
E TIER III Kapi
tal
2,8 3,6 4,6
4. Abzugsposten
Abzug Anteile an KI/FI über 10% Beteiligung -48,8 -48,8 -48,2
Abzug Anteile an KI/FI bis 10% Beteiligung 0,0 0,0 0,0
EIGENM
ITT
EL INSG
ESAMT
1.354,6 1.293,6 1.224,6
darunter: Eigenmittel gem. § 23 (14) Z 7 BWG 2,8 3,6 4,6
eigenmittelquote 13,79% 12,83% 12,10%

* Ermittlung unter Anwendung der bis zum 31.12.2007 gültigen Bestimmungen des BWG in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 48/2006

Eigenmittelerfordernisse 30.6.2008 31.12.2007* 30.6.2007*
Kreditrisiko gem. § 22 (2) BWG 785,0 804,8 807,7
Handelsbuch gem. § 22 o Abs. 2 BWG 2,8 3,6 4,6
Operationales Risiko gem. § 22 k BWG 46,0 0,0 0,0
Qualifizierte Beteiligungnen gem. § 29 (4) BWG 0,0 0,0 0,0
eigenmittelerfo
rde
rnis insgesamt
833,8 808,4 812,3
freie
EigenmitteL
520,8 485,2 412,3
Basis für Ermittlung der Haftrücklage und Quotenberechnung
Bemessungsgrundlage Kreditrisiko - § 22 (2) BWG 9.812,6 10.060,0 10.096,2
Spezifisches Positionsrisiko des Handelsbuches - § 22 o Z 1, 3, 6 BWG 10,7 19,1 21,7
bemessungsgrundlage insgesamt 9.823,3 10.079,1 10.117,9

* Ermittlung unter Anwendung der bis zum 31.12.2007 gültigen Bestimmungen des BWG in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 48/2006

Finanzkalender

22.8.2008 Ergebnis 1. - 2. Quartal 2008

21.11.2008 Ergebnis 1. - 3. Quartal 2008

Alle Informationen sind auf www.oberbank.at im Bereich Investor Relations elektronisch verfügbar.

Erklärung des Vorstandes gemäss § 87 BörseGesetz

Der Vorstand erklärt, dass

  • der vorliegende verkürzte Abschluss in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS) und International Accounting Standards (IAS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt worden ist und ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Oberbank Konzerns vermittelt.

  • der Halbjahresbericht ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Oberbank Konzerns unter Anwendung der in den IFRS verankerten Grundsätze bezüglich Zwischenberichterstattung vermittelt.

In den ersten 6 Monaten des Geschäftsjahres wurden keine Großgeschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen abgeschlossen.

Dieser Zwischenbericht wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Linz, am 22. August 2008

Der Vorstand

Dr. Franz Gasselsberger, MBA (Vorsitzender) e.h. Dr. Ludwig Andorfer e.h. Mag. Dr. Josef Weissl, MBA e.h.

Hinweise

Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Oberbank beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken in nicht kalkulierter Höhe eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Angaben über Marktanteile beruhen auf den zu Redaktionsschluss letztverfügbaren Daten.

Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und bei der Errechnung der Veränderungsraten können geringfügige Differenzen im Vergleich zur Ermittlung aus den nicht gerundeten Rechnungsgrundlagen auftreten.

Impressum

Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Oberbank AG, 4020 Linz, Hauptplatz 10-11 Internet: www.oberbank.at , E-Mail: [email protected] Redaktion: Sekretariat, Telefon (0732) 78 02-0

Der Oberbank Aktionärs-Report erscheint dreimal pro Jahr.

Erklärung gemäss § 87 Absatz 1 BörseG

Die unterzeichnenden Vorstandsmitglieder bestätigen gemäß § 87 Abs. 1 Z3 BörseG als gesetzliche Vertreter der Oberbank,

a) dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Abschluss ihres Wissens nach ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Emittenten und der Gesamtheit der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen vermittelt;

b) dass der Halbjahreslagebericht ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt, und dass sie die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten, denen sie ausgesetzt sind, beschreiben.

Linz, im August 2008

Der Vorstand

Generaldirektor

Dr. Franz Gasselsberger, MBA Vorsitzender

Direktor Dr. Ludwig Andorfer Direktor Mag. Josef Weißl, MBA

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