Annual Report • Mar 25, 2009
Annual Report
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gemäSS § 82 Abs. 4 Börsegesetz
| Flughafen-Wien-Gruppe | |
|---|---|
| Konzernlagebericht | 2 |
| Gesamtwirtschaftliches Umfeld | 2 |
| Verkehrsentwicklung | 4 |
| Umsatzentwicklung | 7 |
| Ertragslage | 9 |
| Finanzlage, Vermögens- und Kapitalstruktur | 15 |
| Investitionen | 18 |
| Finanzinstrumente | 21 |
| Zweigniederlassungen | 21 |
| Risiken der zukünftigen Entwicklung | 21 |
| Forschung und Entwicklung | 24 |
| Umwelt- und Arbeitnehmerbelange | 24 |
| Offenlegung gemäß § 243a UGB | 25 |
| Prognosebericht | 28 |
| Nachtragsbericht | 29 |
| Konzernabschluss 2008 | |
| Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung | 30 |
| Konzern-Bilanz | 31 |
| Konzern-Geldflussrechnung | 32 |
| Aufstellung der erfassten Gewinne und Verluste | 33 |
| Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals | 34 |
| Konzern-Anhang | 36 |
| Erklärung des Vorstands nach § 82 Börsegesetz | 106 |
| Bestätigungsvermerk | 107 |
| Bericht des Aufsichtsrats | 109 |
| Einzelabschluss der Flughafen Wien AG 2008 nach UGB | |
| Lagebericht | 111 |
| Bilanz | 132 |
| Gewinn- und Verlustrechnung | 134 |
| Anhang | 136 |
| Bestätigungsvermerk | 149 |
| Anlagen zum Anhang | 150 |
| Bilanz | 132 |
|---|---|
| Gewinn- und Verlustrechnung | 134 |
| Anhang | 136 |
| Bestätigungsvermerk | 149 |
| Anlagen zum Anhang | 150 |
| Entwicklung des Anlagevermögens | 150 |
| Entwicklung der Bewertungsreserve, | 152 |
| Entwicklung der sonstigen unversteuerten Rücklagen, | |
| Entwicklung der Investitionszuschüsse | |
| Beteiligungen | 154 |
Der Geschäftsverlauf eines Flughafens wird von externen Faktoren wie der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, der internationalen Verflechtung seines Einzugsgebiets sowie von der privaten Kaufkraft und dem damit verbundenen Reiseverhalten wesentlich bestimmt.
Ausgelöst durch die globale Finanzkrise verzeichnete das Wachstum der Weltwirtschaft 2008 laut vorläufigen Daten des WIFO einen deutlichen Abschwung von etwa 5 Prozent in den Vorjahren auf 3 Prozent. Das Wirtschaftswachstum im Euroraum ging von 2,6 Prozent in 2007 auf 1,2 Prozent zurück. Besonders stark war der Konjunktureinbruch in jenen Ländern, die von der Immobilien- und Finanzkrise besonders stark betroffen waren – vor allem Großbritannien, Irland und Spanien.
In Österreich ging das reale BIP-Wachstum von 3,1 Prozent im Vorjahr auf 2,0 Prozent zurück. Eine niedrigere Inflation erhöhte das reale Einkommen und stärkte den privaten Konsum, die hohe Exportabhängigkeit Österreichs wirkte hingegen negativ auf den Konjunkturverlauf ein.
2 Konzernlagebericht
Auch die neuen EU-Mitgliedsstaaten in Ost- und Südosteuropa konnten sich der allgemeinen Abwärtsentwicklung nicht entziehen, mit 4,9 Prozent nach 6,2 Prozent im Vorjahr lag ihr durchschnittliches Wirtschaftswachstum aber auch 2008 deutlich über dem westeuropäischen Vergleichswert. In den USA konnten mehrere Zinssenkungen und Steuermaßnahmen die Auswirkungen der Finanzkrise nur eindämmen, der vorläufige Anstieg des BIP beläuft sich für 2008 auf rund 1,5 Prozent.
Der Vergleich der Entwicklung von Wirtschaftswachstum, Passagierzahl und Fracht zeigt eine verzögerte Korrelation dieser Indikatoren, vor allem das Frachtaufkommen war 2008 vom negativen wirtschaftlichen Umfeld geprägt.
Die Prognosen zur Entwicklung der Weltwirtschaft im Jahr 2009 sind verhalten, die Dauer und Intensität der aktuellen Wirtschaftskrise können kaum eingeschätzt werden. Für die Eurozone wird ein Rückgang der Wirtschaftsleistung um 1,2 Prozent prognostiziert, für die USA von 1,6 Prozent. Der wirtschaftliche Aufholprozess der osteuropäischen Länder wird voraussichtlich unterbrochen, für 2009 wird mit einem deutlich schwächeren Wachstum gerechnet.
Die österreichische Tourismuswirtschaft verzeichnete 2008 deutliche Steigerungsraten, aber auch in diesem Sektor wird für 2009 mit einem deutlichen Rückgang gerechnet. Im Jahr 2008 konnte die Anzahl der Nächtigungen jedoch um 4,2 Prozent auf 126,6 Mio. gesteigert werden. Hervorzuheben ist die positive Entwicklung der Nächtigungszahlen ost- und zentraleuropäischer Gäste, wie jene aus Tschechien (+27,8 Prozent), Polen (+33,9 Prozent) und Russland (+40,3 Prozent). Der Wiener Städtetourismus verzeichnete 2008 ein weiteres Rekordjahr – die Nächtigungen stiegen um 6,0 Prozent auf 10,2 Millionen (2007: 9,7 Mio.).
Nach dem durch 9/11 verursachten Einbruch im Jahr 2001 verzeichnete der europäische Luftverkehr einen kontinuierlichen Aufwärtstrend. Die globale Finanzkrise, die Mitte 2007 ihren Ausgang nahm, wirkte sich jedoch zunehmend auch auf die Realwirtschaft aus und resultierte in einem leichten Rückgang des durchschnittlichen Passagieraufkommens in Europa. Das Passagieraufkommen des Flughafen Wien lag jedoch erneut deutlich über dem europäischen Durchschnitt.
Der Flughafen Wien profitiert langfristig aufgrund seiner geografisch günstigen Lage vom wirtschaftlichen Aufholprozess der zentral- und osteuropäischen Länder, wobei dieser voraussichtlich unterbrochen wird. Sein Einzugsgebiet zählt rund 14 Millionen potenzielle Passagiere aus dem Osten Österreichs sowie Teilen Ungarns, Tschechiens, der Slowakei und Sloweniens.
Im Berichtsjahr konnte der Flughafen Wien die Anzahl der Passagiere um 5,2 Prozent auf 19,7 Millionen steigern, während im gesamteuropäischen Durchschnitt ein leichter Rückgang von 0,7 Prozent verzeichnet wurde. Das Höchstabfluggewicht stieg um 6,3 Prozent, die Flugbewegungen um 4,5 Prozent. Die umgeschlagene Gesamtfracht war mit 267.985 Tonnen um 1,6 Prozent niedriger als im Vorjahr; 187.303 Tonnen (-2,3 Prozent) dieses Volumens entfallen auf die Luftfracht. Das Gesamtaufkommen im Bereich Trucking erreichte das Vorjahresniveau, der Anteil des Flughafen Wien ging jedoch aufgrund des Markteintritts eines weiteren Anbieters von 80.573 Tonnen auf 69.456 Tonnen zurück.
Seine Position als führende Ost-West-Drehscheibe konnte der Flughafen Wien auch 2008 behaupten. Die vom Flughafen Wien aus angeflogenen 48 Osteuropa-Destinationen weisen in Summe ein Passagierplus von 9,6 Prozent aus. Einen Zuwachs von 6,3 Prozent verzeichnete das Aufkommen in den Nahen und Mittleren Osten. Die Low-Cost-Carrier lieferten auch 2008 wichtige Wachstumsimpulse und steigerten die Anzahl der beförderten Passagiere um 31,3 Prozent auf 4,6 Millionen. Damit beträgt ihr Anteil am Gesamtpassagieraufkommen 23,3 Prozent nach 18,7 Prozent im Vorjahr.
Im Geschäftsjahr 2008 wurde der Flughafen Wien von 75 Linienfluggesellschaften angeflogen, die in Summe mit 187 Liniendestinationen 96,5 Prozent des Gesamtpassagieraufkommens generierten. Das größte Passagieraufkommen verzeichnete die Destination Frankfurt mit 441.134 Fluggästen, gefolgt von London mit 411.599 und Paris mit 399.016 Passagieren. Bei den Osteuropa-Destinationen führt Bukarest die Reihung mit 190.792 Passagieren an, vor Moskau mit 182.659 und Sofia mit 154.285 Fluggästen. Auf der Langstrecke steht 2008 Bangkok mit 108.987 Fluggästen erneut an der Spitze, gefolgt von Washington mit 83.964 und Tokio mit 81.668 Passagieren.
Bei den Low-Cost-Carrier führt NIKI mit 1.379.819 Passagieren das Ranking an, gefolgt von Air Berlin mit 1.327.916 Fluggästen und SkyEurope mit 1.191.690 Passagieren. Im Geschäftsjahr 2008 wurde der Flughafen Wien von acht Low-Cost-Gesellschaften regelmäßig angeflogen.
Trotz eines Rückgangs von 20,8 Prozent auf 59.129 Passagiere war Antalya auch 2008 die stärkste Destination im Charterverkehr, gefolgt von Hurghada (+27,0 Prozent) und mit deutlichem Abstand von Monastir und Sharm El Sheikh. Die durchschnittliche Auslastung der Flüge (Charter und Linie) sank von 69,2 Prozent im Vorjahr auf 68,2 Prozent, wofür der Rückgang im Charterverkehr hauptverantwortlich war.
Mit einem Anteil von 49,6 Prozent am Passagieraufkommen (2007: 52,6 Prozent) ist die Austrian Airlines Gruppe nach wie vor der größte Kunde des Flughafen Wien. Im Jahr 2000 betrug ihr Anteil noch 60 Prozent. Mit 7,0 Prozent am Gesamtpassagieraufkommen nimmt NIKI den zweiten Rang ein, gefolgt von Air Berlin mit 6,7 Prozent, SkyEurope mit 6,0 Prozent und Lufthansa mit 5,2 Prozent.
5 Konzernlagebericht
Die am Flughafen Wien per 1.1.2008 vorgenommenen Anpassungen der Tarife (Lande-, Fluggast-, Park- und Infrastrukturtarif) wurden aufgrund der seit mehreren Jahren geltenden – und zuletzt 2006 leicht veränderten – Indexformel ermittelt und leiten sich aus dem Verkehrswachstum und der Inflationsrate ab.
Auch für den Tarifantrag per 1.1.2008 hat sich die Flughafen Wien AG entschlossen, die Absenkungen aus den passagierbezogenen Tarifen zur Gänze erlösneutral auf den Landetarif umzulegen, um den Fluggesellschaften eine kostengünstigere Tarifstruktur anzubieten und ihr Auslastungsrisiko vermehrt mitzutragen. Seit 1. Juli 2008 wird der sogenannte PRM-Tarif (Persons with reduced mobility) für die Beförderung von Personen mit eingeschränkter Mobilität in Höhe von € 0,34 pro abfliegenden Passagier eingehoben.
Per 1.1.2008 erfolgten nachstehende Änderungen:
| Landetarif für Passagierflüge: | -0,09% | |
|---|---|---|
| Landetarif für Frachtflüge: | -0,09% | |
| Infrastrukturtarif Airside und Parking: | -0,09% | |
| Fluggasttarif: | -1,04% | |
| Infrastrukturtarif Landside: | -1,04% | |
| Infrastrukturtarif Betankung: | +1,06% | |
| PRM-Tarif: | € 0,34 pro abfliegenden Passagier (ab 1.7.2008) |
Die Tarife der General Aviation wurden
gemäß Indexformel wie folgt angepasst:
| Landetarif General Aviation: | -0,09% |
|---|---|
| Fluggasttarif General Aviation: | -1,04% |
| Infrastrukturtarif Betankung: | +1,06% |
Um die Transfer-Funktion des Flughafen Wien weiter zu stärken, wurde beschlossen, den seit mehreren Jahren gewährten Transfer-Incentive ab Oktober 2007 bis Mai 2008 um € 0,55 auf € 8,76 pro abfliegenden Transferpassagier anzuheben. Ab Juni 2008 betrug die Refundierung an jene Fluglinien, die die Hub-Funktion des Flughafen Wien mittragen, wieder € 8,21 pro abfliegenden Transferpassagier. Die weiteren Incentive-Programme, der Destinations- und Frequenz-Incentive sowie der Frequenzdichte-Incentive, wurden auch 2008 fortgesetzt.
Die Steigerung der Umsatzerlöse der Flughafen-Wien-Gruppe im Geschäftsjahr 2008 um 5,1 Prozent auf € 548,1 Mio. verlief nahezu konform zum Passagierwachstum von 5,2 Prozent. Mit 45,8 Prozent (2007: 46,5 Prozent) lieferte das Segment Airport unverändert den größten Anteil am Konzernumsatz. Mit einer Umsatzsteigerung von 9,3 Prozent konnte im Berichtsjahr das Segment Non-Aviation das stärkste Wachstum verzeichnen und damit seinen Anteil am Konzernumsatz von 25,4 Prozent auf 26,4 Prozent erhöhen. Der Anteil des Segments Handling beläuft sich auf 27,8 Prozent nach 28,2 Prozent im Vorjahr.
Konzernumsatz 2008 nach Segmenten
Aufgrund der zuvor beschriebenen positiven Verkehrsentwicklung verzeichnete das Segment Airport einen Umsatzanstieg von 3,6 Prozent auf € 250,8 Mio.
Das Segment Handling erzielte im Geschäftsjahr 2008 trotz des anhaltend starken Wettbewerbs und des witterungsbedingten Rückgangs der Flugzeugenteisungsleistungen eine Umsatzsteigerung um 3,5 Prozent auf € 152,2 Mio. Zu dieser positiven Entwicklung trug vor allem der Anstieg der Abfertigungsvorgänge im Linien- und Charterverkehr um 5,5 Prozent bei. In den Bereichen Vorfeld- bzw. Frachtabfertigung konnten die Umsätze um 4,2 Prozent bzw. 3,5 Prozent erhöht und der durchschnittliche Marktanteil von 89,0 Prozent auf 89,8 Prozent gesteigert werden. Als neue Kunden wurden Skywork, Jade Cargo und Cargolux gewonnen. Die Low-Cost-Carrier SkyEurope und NIKI waren neben Air Berlin und Germanwings die Hauptwachstumstreiber.
Die positive Umsatzentwicklung des Segments Handling wurde zudem durch die Tochtergesellschaft Vienna Aircraft Handling GmbH, die im Bereich General Aviation tätig ist, unterstützt. Mit rund 1.150 Flugbewegungen, die im Rahmen der UEFA EURO 2008™ abgewickelt wurden, konnte ein zusätzlicher Umsatz von rund € 1,5 Mio. generiert wer-
den. Im General-Aviation-Bereich konnten die Zahl der Flugbewegungen um 1,2 Prozent auf 26.343 und die Zahl der abgefertigten Passagiere um 11,5 Prozent erhöht werden. Im Bereich der Betankung von Luftfahrzeugen der allgemeinen Luftfahrt gelang eine Umsatzsteigerung um 6,0 Prozent. Im Teilbereich Private Aircraft Handling (Brokerage) sind die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent zurückgegangen, wofür primär die Finanzkrise verantwortlich war.
Das Segment Non-Aviation konnte mit einem Plus von 9,3 Prozent auf € 144,5 Mio. das stärkste Umsatzwachstum verzeichnen. Für diesen Anstieg sind wie im Vorjahr vor allem die Bereiche Parkierung, Retail, Werbeflächen sowie Vermietung verantwortlich. Die Umsatzerlöse aus der Parkierung wurden aufgrund von Preisanpassungen und höheren Kapazitäten um 18,4 Prozent auf € 32,2 Mio. gesteigert. Im Berichtsjahr wurde das Parkhaus 4 um 2.268 Stellplätze erweitert, der Kurzparkplatz K2 mit 118 Stellplätzen wurde geschlossen, und der K3 im Osten des Ankunftsgeländes mit 227 Stellplätzen wurde in Betrieb genommen. Am Parkplatz B konnten durch geringfügige Umbauten und eine optimierte Bodenmarkierung 95 Stellplätze für Car-Rental-Firmen geschaffen werden. Die Umsätze der im August des Vorjahres erworbenen Tochtergesellschaft Mazur Parkplatz GmbH, die über 5.000 Stellplätze verfügt, wurden erstmalig für das Gesamtjahr erfasst. Die Umsatzerlöse aus der Vermietung von Shopping- und Gastronomieflächen wurden um 9,5 Prozent auf € 26,3 Mio. gesteigert. Die originären Shopping- und Gastronomieumsätze verzeichneten ein Plus von 7,8 Prozent. Der Umsatz aus der Vermietung von Werbeflächen stieg infolge der UEFA EURO 2008™ und zusätzlicher Standorte um 67,7 Prozent auf € 6,1 Mio. Die Umsätze aus der sonstigen Vermietung konnten dank des Erwerbs des World Trade Center (nunmehr Office Park 3) und der Einnahmen aus dem Office Park 2 um 15,0 Prozent auf € 36,1 Mio. erhöht werden. Die Erlöse aus Sicherheitsleistungen verliefen mit € 34,1 Mio. im Vergleich zum Vorjahr stabil.
Aufgrund der Urlaubssaison in Europa generiert der Flughafen Wien in der Regel im zweiten und dritten Quartal die höchsten Umsatzerlöse. Auch im Geschäftsjahr 2008 war das dritte Quartal mit einem Anteil am Jahresumsatz von 26,5 Prozent das stärkste Quartal, gefolgt vom zweiten Quartal mit 26,3 Prozent, da in diesen Perioden neue Fluglinien den
Verkehr aufgenommen haben sowie Frequenzerhöhungen und neue Destinationen – vorwiegend von Low-Cost-Carrier – durchgeführt bzw. angeflogen wurden.
Die Ergebnisentwicklung der Flughafen-Wien-Gruppe für das Geschäftsjahr 2008 lässt sich wie folgt zusammenfassen:
Die sonstigen betrieblichen Erträge gingen im Geschäftsjahr 2008 um 7,5 Prozent auf € 13,2 Mio. zurück, weil im Vorjahr eine Rücklage für Währungsumrechnungen in Höhe von € 2,6 Mio. aufgrund der Kapitalrückführung einer slowakischen Tochtergesellschaft aufgelöst werden konnte. Die Erträge aus Anlagenverkäufen waren um € 0,5 Mio. geringer als im Vorjahr. Aufgrund des hohen Investitionsvolumens haben sich die aktivierungspflichtigen Leistungen, die auch von der Vienna Airport Infrastruktur Maintenance GmbH für die Flughafen Wien AG erbracht wurden, um € 1,1 Mio. erhöht. In Summe wurde die Betriebsleistung um 4,8 Prozent auf € 561,3 Mio. gesteigert. Die Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen waren mit € 40,0 Mio. um 8,1 Prozent höher als im Vorjahr. Die in dieser Position inkludierten Aufwendungen für Material und Energie stiegen um 14,4 Prozent auf € 35,6 Mio., wofür die Verteuerung bzw. ein höherer Verbrauch von Enteisungsmitteln, Treibstoffen und sonstigem Material verantwortlich waren. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen konnten aufgrund geringerer Vorleistungen für die Verkehrsabfertigung um € 1,5 Mio. auf € 4,4 Mio. gesenkt werden.
Aufgrund der positiven Verkehrsentwicklung wurde die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Berichtsjahr um 4,4 Prozent auf 4.266 erhöht. Im Segment Airport waren durchschnittlich um 5,5 Prozent mehr Mitarbeiter als im Vorjahr beschäftigt, im Segment Handling um 5,8 Prozent und im Segment Non-Aviation um 2,6 Prozent. Der Personalaufwand war mit € 220,2 Mio. um lediglich 3,2 Prozent höher, weil im Vorjahr eine Rückstellung in Höhe von € 6,0 Mio. gebildet wurde. Diese Rückstellung wurde aufgrund von Zwischenergebnissen der Verhandlungen zu Kollektivvertragsumstellungen von Arbeitern und Angestellten gebildet. Diese Rückstellung wurde in der Berichtsperiode für die aus den Verhandlungen resultierenden Einmalzahlungen verwendet. Bereinigt um den Effekt der vorjährigen Dotierung und der Verwendung bzw. Auflösung in 2008 verzeichnete der Personalaufwand einen Anstieg um 9,1 Prozent, der auf die vermehrte Mitarbeiteranzahl sowie auf kollektivvertragliche Erhöhungen der Löhne und Gehälter zurückzuführen ist.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (ohne Abschreibungen) stiegen um 5,1 Prozent bzw. € 4,8 Mio. auf € 99,2 Mio. Die Erhöhung der Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten um € 1,0 Mio. auf € 7,2 Mio. resultiert unter anderem aus Beratungsleistungen für Akquisitionsprojekte und Planungen. Die Position Marketing und Marktkommunikation in Höhe von € 27,7 Mio. (Vorjahr € 26,1 Mio.) beinhaltet überwiegend Werbebeiträge an Kunden. Die Versicherungsaufwendungen konnten im Berichtsjahr um € 0,2 Mio. auf € 3,8 Mio. gesenkt werden. Aufgrund von Indexanpassungen ist der Mietaufwand um € 0,9 Mio. auf € 9,8 Mio. gestiegen. Weiters wurden im Geschäftsjahr 2008 Dotierungen zur Wertberichtigung von Forderungen in Höhe von € 3,4 Mio. (Vorjahr € 2,3 Mio.) vorgenommen.
nicht zuordenbar: 2008: € -26,8 Mio., 2007: € -20,4 Mio., 2006: € -19,6 Mio.
| 2008 | 2007 | 2006 | |
|---|---|---|---|
| Airport | 66,6% | 69,3% | 66,7% |
| Handling | 11,0% | 10,2% | 11,5% |
| Non-Aviation | 35,7% | 31,3% | 33,4% |
| nicht zuordenbar | -13,4% | -10,8% | -11,6% |
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) der Flughafen-Wien-Gruppe konnte im Berichtsjahr 2008 um 5,7 Prozent auf € 201,9 Mio. gesteigert werden. Den größten Beitrag zum Konzern-EBITDA hat das Segment Airport mit € 134,4 Mio. oder einem Anteil von 66,6 Prozent geliefert, gefolgt vom Segment Non-Aviation mit € 72,0 Mio. bzw. 35,7 Prozent. Das nicht zuordenbare negative EBITDA ist vor allem auf den Personalaufwand und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Bereich der Verwaltung zurückzuführen.
Trotz höherer Investitionen sind die Abschreibungen um € 2,0 Mio. auf € 68,7 Mio. gesunken, da im Vorjahr eine außerplanmäßige Abschreibung auf immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von € 2,1 Mio. vorgenommen wurde.
Ein gesteigertes EBITDA sowie geringere Abschreibungen ermöglichten 2008 eine Verbesserung des EBIT um 10,7 Prozent bzw. € 12,9 Mio. auf € 133,3 Mio. Der größte Anteil am EBIT entfällt mit € 97,3 Mio. auf das Segment Airport, gefolgt vom Segment Non-Aviation, das mit einer Steigerung von 38,5 Prozent auf € 48,8 Mio. den größten Zuwachs erzielen konnte. Im Segment Handling wurde das EBIT um 22,9 Prozent auf € 14,5 Mio. verbessert. Ein Vergleich der Anteile am Konzern-EBIT zeigt eine Verschiebung der Anteile vom Segment Airport zugunsten der Segmente Handling und Non-Aviation.
| 2008 | Veränderung in % | 2007 | 2006 | |
|---|---|---|---|---|
| Airport | 97,3 | 3,4 | 94,1 | 75,7 |
| Handling | 14,5 | 22,9 | 11,8 | 12,8 |
| Non-Aviation | 48,8 | 38,5 | 35,2 | 35,2 |
| nicht zuordenbar | -27,3 | 31,3 | -20,8 | -20,0 |
| 2008 | 2007 | 2006 | |
|---|---|---|---|
| Airport | 73,0% | 78,2% | 73,0% |
| Handling | 10,9% | 9,8% | 12,3% |
| Non-Aviation | 36,6% | 29,3% | 34,0% |
| nicht zuordenbar | -20,5% | -17,3% | -19,3% |
Das Finanzergebnis verschlechterte sich im Vergleich zum Vorjahr um € 7,9 Mio. auf minus € 14,3 Mio. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf folgende Faktoren zurückzuführen: Die Zinserträge aus Wertpapieren sowie die sonstigen Zinserträge konnten in Summe um € 0,5 Mio. auf € 8,1 Mio. gesteigert werden. Die Zinsaufwendungen sind aufgrund der erfolgten Aktivierung von Bauzeitzinsen für Investitionsprojekte um € 0,8 Mio. auf € 13,8 Mio. gesunken. Es wurden direkt den Investitionen zuordenbare Zinszahlungen in Höhe von € 10,6 Mio. (Vorjahr € 6,1 Mio.) gemäß IFRS aktiviert, die den Zinsaufwand vermindern. Ohne Aktivierung der Bauzeitzinsen weist der Zinsaufwand im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg von € 20,8 Mio. auf € 24,4 Mio. auf. Zurückzuführen ist diese Entwicklung auf höhere Volumina, da der Großteil der langfristigen Finanzierungen zu fixen Konditionen abgeschlossen wurde.
Das sonstige Finanzergebnis (exklusive Beteiligungsergebnis at Equity) wird aufgrund von Abschreibungen von Wertpapieren im kurzfristigen Vermögen in Höhe von € 5,7 Mio. (Vorjahr € 3,9 Mio.) sowie Verlusten aus der Veräußerung von Wertpapieren im kurzfristigen Vermögen in Höhe von € 7,0 Mio. in Summe mit € 12,7 Mio. belastet. Unter Berücksichtigung der im Berichtsjahr erfolgten und in den Zinserträgen ausgewiesenen Ausschüttungen dieser Wertpapiere in Höhe von € 4,6 Mio. reduziert sich der negative Effekt auf minus € 8,0 Mio. Die Abschreibung der Wertpapiere sowie das negative Ergebnis aus der Veräußerung von Wertpapieren resultieren aus der aktuellen Situation auf den Kapitalmärkten.
Das Ergebnis aus den at equity bilanzierten Anteilen an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures beträgt € 3,9 Mio. (2007: € 4,0 Mio.). Die Beteiligung am Flughafen Malta lieferte einen Ergebnisbeitrag von € 2,4 Mio. und jene am Flughafen Košice von € 1,6 Mio. Aus der Beteiligung am Flughafen Friedrichshafen resultiert ein Minus von € 0,3 Mio. Weiters entfallen € 0,1 Mio. auf die Beteiligung an der City Air Terminalbetriebsgesellschaft m.b.H sowie € 0,1 Mio. auf die Beteiligung an der Schedule Coordination Austria GmbH. In Summe konnte das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) um 4,4 Prozent auf € 119,0 Mio. verbessert werden. Die Einkommen der jeweiligen Gesellschaften sind nahezu ausschließlich der Besteuerung durch die Republik Österreich unterworfen. Die Steuerquote für das Geschäftsjahr 2008 beträgt 23,4 Prozent nach 23,3 Prozent im Vorjahr. Das Periodenergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr um € 3,7 Mio. auf € 91,1 Mio. gesteigert werden und ist zur Gänze den Gesellschaftern der Muttergesellschaft Flughafen Wien AG zuzuordnen. Bei einer unveränderten Anzahl ausstehender Aktien errechnet sich ein Ergebnis je Aktie von € 4,34 nach € 4,18 im Vorjahr.
Die finanzwirtschaftliche Steuerung der Flughafen-Wien-Gruppe erfolgt mit Hilfe eines Kennzahlensystems, das auf ausgewählten, eng aufeinander abgestimmten Kerngrößen basiert. Diese Steuerungsgrößen definieren das Spannungsfeld von Wachstum, Rentabilität und finanzieller Sicherheit, in dem sich die Flughafen-Wien-Gruppe bei der Verfolgung ihres obersten Unternehmensziels "Profitables Wachstum" bewegt.
Die Ertragskennzahlen der Flughafen-Wien-Gruppe werden in starkem Umfang von der Entwicklung der Abschreibungsaufwendungen beeinflusst, die aufgrund der hohen Investitionstätigkeit in den Folgejahren ansteigen werden. Um eine von dieser Entwicklung unabhängige Beurteilung der operativen Leistungskraft und des Erfolgs der einzelnen Unternehmensbereiche zu ermöglichen, gilt das EBITDA, das dem Betriebsergebnis zuzüglich Abschreibungen entspricht, als wesentliche Erfolgsgröße. Ebenso die EBITDA-Margin, die das EBITDA im Verhältnis zum Umsatz ausdrückt. Für das Geschäftsjahr 2008 wird eine EBITDA-Margin von 36,8 Prozent nach 36,6 Prozent im Vorjahr ausgewiesen. Die Verteidigung dieser hohen Profitabilität ist das erklärte Ziel der Unternehmensführung.
Oberste Priorität nimmt auch die Absicherung einer soliden Finanzstruktur ein, um die Schuldentilgungsfähigkeit zu gewährleisten und die Unternehmenssubstanz nicht zu gefährden. Gemessen wird diese finanzielle Sicherheit an der Kennzahl Gearing (Verschuldungsgrad), die das Verhältnis der Netto-Finanzschulden zum buchmäßigen Eigenkapital ausdrückt. Als Teil dieser Steuerungsgröße werden auch die Netto-Finanzverbindlichkeiten und die Eigenkapitalquote als wichtige Kenngrößen gegenüber Investoren, Analysten und Fremdkapitalgebern erörtert.
Zur Beurteilung der Rentabilität dient neben der EBIT-Margin vor allem die Eigenkapitalrendite (Return on Equity after Tax, ROE), die das Verhältnis von Periodenergebnis zum im Jahresverlauf durchschnittlich gebundenen buchmäßigen Eigenkapital ausdrückt. Der Flughafen Wien will die vom Kapitalmarkt abgeleiteten Renditevorgaben der Fremdund Eigenkapitalgeber übertreffen. Maßstab für den Verzinsungsanspruch ist der Kapitalkostensatz, der sich als gewichteter Durchschnittskostensatz aus Eigen- und Fremdkapitalkosten errechnet (Weighted Average Cost of Capital, WACC).
| 2008 | 20071) | 20061) | |
|---|---|---|---|
| EBITDA-Margin1) | 36,8 | 36,6 | 36,6 |
| EBIT-Margin1) | 24,3 | 23,1 | 22,4 |
| ROE | 12,1 | 12,0 | 11,3 |
| ROCE | 8,4 | 9,1 | 9,2 |
| ROS | 36,8 | 36,6 | 36,6 |
1) angepasst (in den Vorjahren EBITDA bzw. EBIT/Betriebsleistung)
| Wertschöpfungsrechnung in € Mio. | ||||
|---|---|---|---|---|
| Herkunft | 2008 | Veränderung in % | 2007 | 2006 |
| Betriebsleistung | 561,3 | 4,8 | 535,7 | 477,3 |
| minus Vorleistung | -207,9 | 7,5 | -193,5 | -165,7 |
| Wertschöpfung | 353,4 | 3,2 | 342,3 | 311,5 |
| Verwendung | ||||
| Mitarbeiter | 215,4 | 3,2 | 208,6 | 193,7 |
| Aktionäre | 54,6 | 4,0 | 52,5 | 46,2 |
| Unternehmen | 36,5 | 3,9 | 35,2 | 30,6 |
| Fremdkapitalgeber (Zinsen) | 13,8 | -5,7 | 14,6 | 11,5 |
| Öffentliche Hand (Steuern) | 33,1 | 4,7 | 31,6 | 28,8 |
| Minderheitenanteile | 0,0 | -94,8 | -0,2 | 0,8 |
| Wertschöpfung | 353,4 | 3,2 | 342,3 | 311,5 |
| Gewinn- und Verlustrechnung, Kurzfassung in € Mio. | ||||
|---|---|---|---|---|
| Konzernergebnis | 2008 | Veränderung in % | 2007 | 2006 |
| Umsatzerlöse | 548,1 | 5,1 | 521,4 | 463,9 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 13,2 | -7,5 | 14,3 | 13,4 |
| Betriebsleistung | 561,3 | 4,8 | 535,7 | 477,3 |
| Betriebsaufwand ohne Abschreibungen | 359,4 | 4,2 | 344,7 | 307,6 |
| EBITDA | 201,9 | 5,7 | 191,0 | 169,6 |
| Abschreibungen | 68,7 | -2,8 | 70,6 | 66,0 |
| EBIT | 133,3 | 10,7 | 120,3 | 103,7 |
| Finanzergebnis | -14,3 | 124,2 | -6,4 | -1,8 |
| EBT | 119,0 | 4,4 | 114,0 | 101,9 |
| Steuern | 27,8 | 5,0 | 26,5 | 24,3 |
| Periodenergebnis | 91,1 | 4,2 | 87,5 | 77,6 |
| davon Ergebnis Minderheiten | 0,0 | -94,8 | -0,2 | 0,8 |
| davon Ergebnis Muttergesellschaft | 91,1 | 4,0 | 87,7 | 76,8 |
| Gewinn je Aktie in € | 4,34 | 3,8 | 4,18 | 3,66 |
| Gewinn- und | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Verlustrechnung | Airport | Handling | Non-Aviation | nicht zuordenbar | Konzern |
| Betriebsleistung | 283,3 | 178,0 | 222,6 | 8,0 | 692,0 |
| Betriebsaufwand | 186,1 | 163,5 | 173,9 | 35,3 | 558,8 |
| Ergebnis vor Zinsen | |||||
| und Ertragsteuern | 97,3 | 14,5 | 48,8 | -27,3 | 133,3 |
Anstieg der Bilanzsumme um 11,2 Prozent auf € 1.735,3 Mio.
Das langfristige Vermögen per 31.12.2008 ist mit € 1.564,3 Mio. um 17,3 Prozent höher als zum Bilanzstichtag des Vorjahres. Der Buchwert der immateriellen Vermögensgegenstände ist um 36,5 Prozent auf € 12,7 Mio. gestiegen. Unverändert zum Vorjahr werden in dieser Position Firmenwerte in Höhe von € 4,4 Mio. erfasst. Die wesentlichen Zugänge des Berichtsjahres betreffen Stromnetznutzungsrechte sowie Softwarelizenzen. Diesen Zugängen stehen Abschreibungen in Höhe von € 1,8 Mio. gegenüber. Die Sachanlagen stellen zum Bilanzstichtag 2008 mit einem Buchwert von € 1.321,0 Mio. die größte Position des langfristigen Vermögens dar. Den Zugängen in Höhe von € 292,9 Mio. stehen Abschreibungen in Höhe von € 62,2 Mio. gegenüber. Der überwiegende Teil der Zugänge entfällt mit € 249,3 Mio. auf die Position geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau und betrifft die Terminalerweiterung. Weiters waren Zugänge in der Position Grundstücke und Gebäude in Höhe von € 18,5 Mio. zu verzeichnen, denen Abschreibungen in Höhe von € 20,6 Mio. gegenüberstehen. Der Bilanzansatz der Beteiligungen an Unternehmen, die nach der Equity-Methode konsolidiert werden, erhöhte sich überwiegend durch die Zuschreibungen in Höhe der anteiligen Ergebnisse des Geschäftsjahres 2008 in Höhe von € 5,1 Mio.
Das kurzfristige Vermögen wurde 2008 um 24,7 Prozent auf € 171,0 Mio. reduziert, hauptverantwortlich für diese Entwicklung war der Rückgang der sonstigen Finanzanlagen um € 47,7 Mio. auf € 94,4 Mio. Im Geschäftsjahr 2008 waren aufgrund der Finanzmarktkrise Aufwendungen aus Werthaltigkeitsüberprüfungen in Höhe von € 5,7 Mio. notwendig. Verkäufen bzw. Tilgungen von Wertpapieren mit einem Buchwert in Höhe von € 103,9 Mio. stehen Zugänge in Höhe von € 62,2 Mio. gegenüber. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf € 48,9 Mio., um 13,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Erhöhung der sonstigen Forderungen ist auf den Anstieg der Forderungen gegenüber dem Finanzamt um € 8,4 Mio. auf € 9,9 Mio. zurückzuführen und betrifft unstrittige Vorsteuern aus Investitionen sowie Forderungen aus Ertragsteuern. Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten ging im Berichtsjahr um 77,3 Prozent auf € 6,6 Mio. zurück. Liquide Mittel in Höhe von € 62,2 Mio. wurden im Berichtsjahr in Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens veranlagt. Der Großteil der Wertpapiere ist zur Verbesserung der Konditionen der Refinanzierung bei inländischen Kreditinstituten verpfändet.
Vor allem aufgrund der Erhöhung des Sachanlagevermögens hat sich der Anteil des langfristigen Vermögens am Gesamtvermögen im Vergleich zum Vorjahr von 85,5 Prozent auf 90,1 Prozent gesteigert. Die Bilanzsumme weist einen Anstieg von 11,2 Prozent auf € 1.735,3 Mio. auf.
Das Eigenkapital der Flughafen-Wien-Gruppe stieg im Berichtsjahr um 5,6 Prozent auf € 776,4 Mio. Dem Periodenergebnis in Höhe von € 91,1 Mio. steht die Dividendenausschüttung für das Geschäftsjahr 2007 in Höhe von € 52,5 Mio. sowie ein Abgang aufgrund der Neubewertung von Put-Optionen von Minderheitsgesellschaftern in Höhe von € 5,2 Mio. gegenüber. Versicherungsmathematische Gewinne der Abfertigungsrückstellungen erhöhten das Eigenkapital um € 2,2 Mio. Die direkt im Eigenkapital erfassten Veränderungen der langfristigen Rückstellungen für die Mitarbeiterstiftung wirkten sich mit € 0,3 Mio. positiv auf das Eigenkapital aus. Die Währungsrücklage stieg aufgrund von Wechselkursdifferenzen um € 6,4 Mio. Aufgrund der Einführung des Euros in der Slowakei per 1.1.2009 und der Bindung der Maltesischen Lira an den Euro werden in Zukunft keine Wechselkursdifferenzen anfallen. Ausgelöst durch den investitionsbedingten Anstieg der Finanzverbindlichkeiten ging die Eigenkapitalquote per Ende 2008 von 47,1 Prozent des Vorjahres auf 44,7 Prozent zurück.
Die Zunahme der langfristigen Schulden um € 18,9 Mio. auf € 626,7 Mio. stammt vorwiegend aus der Aufnahme eines Darlehens in Höhe von € 22,4 Mio. zur Finanzierung des Erwerbs von zusätzlichen Anteilen an den slowakischen Tochtergesellschaften. Der langfristige Teil dieses Darlehens beträgt € 20,0 Mio. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber dem Umweltfonds, der als Resultat des Mediationsverfahrens eingerichtet wurde, verringerten sich im Berichtszeitraum um € 2,1 Mio. auf € 8,4 Mio. Der langfristige Teil der Rückstellung für zukünftige Aufwendungen betreffend Mitarbeiterstiftung ging 2008 um € 1,2 Mio. auf € 1,4 Mio. zurück. Die Rückstellung für Abfertigungsansprüche wurde um 1,6 Prozent auf € 49,9 Mio. reduziert, jene für Pensionsverpflichtungen um € 1,8 Mio. auf € 17,1 Mio.
Der Anstieg der kurzfristigen Verbindlichkeiten um 52,3 Prozent auf € 332,2 Mio. ist vorwiegend auf die Aufnahme kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten in Höhe von € 120,0 Mio. zurückzuführen, die der Finanzierung der Spitze des Investitionsprogramms dienen. Die Personalrückstellungen sind in Summe um € 5,6 Mio. geringer, die Rückstellungen für noch nicht fakturierte Investitionsleistungen um € 12,7 Mio. höher. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit € 61,6 Mio. um € 3,6 Mio. niedriger als zum Jahresende 2007. Der Rückgang der übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten auf € 42,3 Mio. resultiert aus dem Abbau von Verbindlichkeiten gegenüber Minderheitsgesellschaftern mit Put-Optionen.
| Bilanzstruktur in € Mio. | |||
|---|---|---|---|
| Aktiva | 2008 | 2007 | 2006 |
| Langfristiges Vermögen | 1.564,3 | 1.333,8 | 1.179,2 |
| Kurzfristiges Vermögen | 171,0 | 227,0 | 269,5 |
| davon liquide Mittel | 6,6 | 29,3 | 91,9 |
| Bilanzsumme | 1.735,3 | 1.560,9 | 1.448,7 |
| Passiva | |||
| Eigenkapital | 776,4 | 734,9 | 721,3 |
| Langfristige Schulden | 626,7 | 607,8 | 469,5 |
|---|---|---|---|
| Kurzfristige Schulden | 332,2 | 218,1 | 257,9 |
| Bilanzsumme | 1.735,3 | 1.560,9 | 1.448,7 |
| 2008 | 2007 | 20061) | |
|---|---|---|---|
| Nettoverschuldung in € Mio. | 507,3 | 297,0 | 181,4 |
| Anlagenintensität | 90,1 | 85,4 | 81,0 |
| Anlagendeckungsgrad 2 | 89,7 | 100,8 | 101,5 |
| Eigenkapitalquote | 44,7 | 47,1 | 49,8 |
| Gearing | 65,3 | 40,4 | 25,2 |
| Working Capital in € Mio. | -142,1 | -162,3 | -166,8 |
1) angepasst
Der Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit ist im Vergleich zur Vorperiode um € 16,0 Mio. auf € 148,4 Mio. gesunken. Der Erhöhung des Ergebnisses vor Ertragsteuern um € 5,0 Mio. auf € 119,0 Mio. und der Abschreibungen auf € 74,2 Mio. (Vorjahr € 71,9 Mio.) stehen eine Senkung der Verbindlichkeiten um € 22,4 Mio. sowie ein Aufbau der Forderungen um € 11,5 Mio., wovon € 8,4 Mio. die Verrechnung gegenüber dem Finanzamt betreffen, gegenüber. Positiv wirkte sich der Anstieg der Rückstellungen um € 7,5 Mio. aus. Verluste aus dem Abgang von sonstigen Finanzanlagen in Höhe von € 6,9 Mio. wurden bei der Ermittlung des Netto-Geldflusses aus laufender Geschäftstätigkeit hinzugerechnet.
Der Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit beträgt für 2008 minus € 234,7 Mio. nach minus € 277,1 Mio. im Vorjahr. In der Berichtsperiode wurden Auszahlungen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Höhe von € 268,8 Mio. sowie für Finanzanlagen in Höhe von € 0,9 Mio. getätigt. Die Einzahlungen aus dem Verkauf von sonstigen Wertpapieren belaufen sich auf € 97,0 Mio., die Auszahlungen für den Erwerb von sonstigen Wertpapieren auf € 62,2 Mio.
Im Geschäftsjahr 2008 wurden eine Dividende von € 52,5 Mio. an die Gesellschafter ausbezahlt und € 24,0 Mio. an Minderheitsgesellschafter für den Erwerb von Anteilen geleistet. Zudem wurden kurz- und langfristige Darlehen in Höhe von € 140 Mio. aufgenommen. Daraus resultiert ein Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit von € 63,5 Mio. Inklusive der positiven Wirkung der Währungsumrechnung erfolgte ein Rückgang der liquiden Mittel gegenüber dem 31.12.2007 um € 22,7 Mio. auf € 6,6 Mio.
| 2008 | Veränderung in % | 2007 | 20061) | |
|---|---|---|---|---|
| Flüssige Mittel per 1.1. | 29,3 | -68,1 | 91,9 | 23,2 |
| Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 148,4 | -9,7 | 164,4 | 142,2 |
| Netto-Geldfluss aus Investitionstätigkeit | -234,7 | -15,3 | -277,1 | -266,4 |
| Netto-Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit | 63,5 | 26,7 | 50,1 | 192,9 |
| Währungsumrechnung | 0,1 | – | 0,0 | 0,0 |
| Endbestand der flüssigen Mittel | 6,6 | -77,3 | 29,3 | 91,9 |
1) angepasst
Im Vergleich zum Vorjahr wurden die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, Sachund Finanzanlagen um 48,4 Prozent auf € 299,0 Mio. erhöht. Auf das Sachanlagevermögen entfallen Investitionen in Höhe von € 292,9 Mio., auf immaterielle Vermögenswerte € 5,2 Mio. und auf das Finanzanlagevermögen € 0,9 Mio. Den Investitionsschwerpunkt bildete die Terminalerweiterung VIE-Skylink. Bei Vollbetrieb wird die "Design-Capacity" des Flughafen Wien bei 24 Millionen Passagieren liegen, wobei die reale Gesamtkapazität deutlich größer sein wird. Trotz des derzeitigen Rückgangs des Verkehrsaufkommens
gehen internationale Prognosen von einem mittelfristigen jährlichen Verkehrswachstum von 5,4 Prozent bis 2020 aus.
Bei der Durchführung dieser Terminalerweiterung traten aufgrund von vermehrten Behördenauflagen, einer Optimierung des Retail- und Gastronomiekonzepts, einer notwendig gewordenen Neuausrichtung der Projektorganisation und aufgrund der Komplexität des Bauvorhabens und seiner gebäude- und sicherheitstechnischen Ausstattung, sowie der damit im Zusammenhang aufgetretenen Probleme sowie aufgrund der Steigerung von Preisen, Erhöhungen der ursprünglich veranschlagten Projektkosten und Verschiebungen des ursprünglich vorgesehenen Projektzeitplans ein. Nach Einschätzungen der Projektverantwortlichen können die bisher berichteten Gesamtkosten des Projekts sowie der bisher berichtete Termin der Fertigstellung und Inbetriebnahme nicht eingehalten werden. Auf Basis der vorliegenden Informationen gehen wir davon aus, dass das Projekt Skylink auch bei der nunmehr erwarteten Kostensteigerung kostendeckend geführt werden kann. Trotzdem wird das Projekt einer gesamtheitlichen Evaluierung unterzogen mit dem Ziel, eine den aktuellen Gegebenheiten angepasste, verfeinerte Aussage zu den Gesamtkosten des Projekts sowie des Fertigstellungs- und Inbetriebnahmetermins zu erhalten und Verbesserungsmaßnahmen im Projekt zu implementieren.
Die Ausschreibungsverfahren zur Vergabe der 52 Geschäftslokale – 33 Shops und 19 Gastronomiebetriebe – im neuen Terminalbereich wurden in der Berichtsperiode abgeschlossen. Die erwartete Mindestmiete im Skylink für ein volles Betriebsjahr wird rund € 23,0 Mio. betragen und liegt damit 45 Prozent über den zu Beginn des Tenderverfahrens erwarteten Miteinkünften. Dies wurde vor allem durch die Umgestaltung und Optimierung der Retailflächen erreicht. Unter Berücksichtigung der Umsatzerlöse aus den bereits bestehenden Flächen erwarten wir insgesamt eine Summe von deutlich über € 40,0 Mio. p.a.
Weitere Investitionen betreffen die Erweiterung des Parkhauses 4 um 2.268 Parkplätze, die neue Gepäcksortieranlage, die Vorfelderweiterung Nordost sowie die Investitionen in Sicherheitssysteme und die Feuerwache.
(inklusive aktivierte Fremdkapitalzinsen)
| Stromnetznutzungsrechte | 4,8 |
|---|---|
| Sachanlagen | |
| Terminalerweiterung VIE-Skylink | 163,4 |
| Neuerrichtung Feuerwache und | |
| Checkpoint | 21,2 |
| Gepäcksortieranlage | 12,7 |
| Parkhaus 4 Erweiterung | 13,4 |
| Vorplatz VIE-Skylink | 8,4 |
| Airport Logistic Center | 7,7 |
| Aktivierungen im Zusammenhang | |
| mit 3. Piste | 14,4 |
| Erweiterung Vorfeld Nordost | 5,6 |
| Busgates Halle | 3,8 |
| Sicherheitssysteme | 1,4 |
(inklusive aktivierte Fremdkapitalzinsen)
| Terminalerweiterung VIE-Skylink | 82,2 |
|---|---|
| Office-Park 2 – AUA Head Office | 18,3 |
| Erweiterung Vorfeld Nordost | 15,7 |
| Parkhaus 4 Erweiterung | 12,5 |
| Gepäcksortieranlage | 12,0 |
| Ausbau Bahnhof | 7,2 |
| Sicherheitssysteme | 4,4 |
| Enteisungsmittelbefüllungsanlage | 2,5 |
| Großraumvorfeldbusse | 2,2 |
| Beteiligung am | |
|---|---|
| Flughafen Friedrichshafen | 7,7 |
| Investitionen | 2008 | Veränderung in % | 2007 | 20061) |
|---|---|---|---|---|
| Immaterielles Anlagevermögen | 5,2 | 466,5 | 0,9 | 2,0 |
| Sachanlagevermögen | 292,9 | 51,8 | 192,9 | 205,2 |
| Finanzanlagevermögen | 0,9 | -87,9 | 7,7 | 45,2 |
| Investitionen gesamt | 299,0 | 48,4 | 201,5 | 252,4 |
| Finanzierung | ||||
| Netto-Geldfluss aus | ||||
| laufender Geschäftstätigkeit | 148,4 | -9,7 | 164,4 | 142,2 |
| Abschreibungen auf immaterielle | ||||
| Vermögenswerte, Sach- und Finanzanlagen | 70,3 | -0,7 | 70,8 | 66,9 |
1) angepasst
Die eingesetzten Finanzinstrumente werden im Konzern-Anhang erörtert.
Im Geschäftsjahr 2008 bestanden wie im Vorjahr keine Zweigniederlassungen.
Im Geschäftsjahr 2008 wurde das bestehende Risikomanagementsystem der Flughafen-Wien-Gruppe weiterentwickelt. Neben einer verbesserten Organisation und Kommunikation wurde die Struktur und Systematisierung der Prozesse optimiert. Risiken werden gemäß der Risikorichtlinie der Gesellschaft identifiziert, bewertet, überwacht und gesteuert. Zudem wurde eine umfassende Risikoinventarliste erstellt.
Das Risikomanagement der Flughafen-Wien-Gruppe ist in alle operativen und strategischen Geschäftsprozesse eingebunden. Verantwortlich hierfür zeichnen die Leiter der Geschäftsbereiche bzw. die Geschäftsführer der Tochtergesellschaften. Das Beteiligungsmanagement, das Beteiligungs-Controlling und das Risikomanagement im Generalsekretariat der Flughafen Wien AG stehen beratend und überwachend zur Seite. Zur Minimierung von Schaden- und Haftungsrisiken wurden Versicherungen abgeschlossen. Neben den bestehenden Kontrollsystemen und -instrumenten ist bei der Flughafen Wien AG eine Revisionsabteilung eingerichtet, die Geschäftsgebarungen und Organisationsabläufe regelmäßig auf ihre Ordnungsmäßigkeit, Sicherheit und Effizienz überprüft. Damit etabliert der Vorstand die notwendigen Instrumente und Strukturen, um Risiken frühzeitig zu erkennen und die entsprechenden Maßnahmen zur Abwehr beziehungsweise Minimierung der Risiken setzen zu können. In laufenden Projekten sollen die bestehenden Systeme weiterentwickelt und evaluiert werden.
Die Positionierung als Ost-West-Hub ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Flughafen-Wien-Gruppe. Diese Drehscheibenfunktion des Flughafen Wien wird in erster Linie vom Haupt-Airlinekunden, der Austrian Airlines Gruppe, genutzt. Diese konnte im Geschäftsjahr 2008 durch ihre engagierte "Focus East Expansion" nach Zentral- und Osteuropa Passagierzuwächse in Höhe von 6,2 Prozent verzeichnen. Der Flughafen Wien geht davon aus, dass die Austrian Airlines Gruppe auch unter einem neuen Eigentümer Lufthansa diese Strategie fortsetzen wird. Auch in Zukunft werden wir den Flughafen Wien noch stärker als führenden Ost-West-Hub im aufstrebenden mitteleuropäischen Wirtschaftsraum positionieren.
Chancen zur Erschließung neuer Geschäftsfelder außerhalb des Standorts werden laufend evaluiert. Derartige Vorhaben werden nur realisiert, wenn sie den Unternehmenswert steigern und eine attraktive Dividendenpolitik unterstützen. Mit dem Erwerb zusätzlicher Anteile von Minderheitsgesellschaftern konnte 2008 die Beteiligung am Flughafen Košice aufgestockt werden. Weiters wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Projektgesellschaft gegründet, die sich für die Lizenz zum Betrieb des Flughafen Pulkovo (St. Petersburg) in Russland bewirbt. Die Flughafen-Wien-Gruppe ist mit 25 Prozent an dieser Projektgesellschaft beteiligt. Auch im Segment Non-Aviation werden Möglichkeiten zur Expansion im Bereich der Vermietung und Parkierung laufend evaluiert.
Die Ausbaumaßnahmen des Flughafen Wien werden in enger Abstimmung mit den Fluggesellschaften und dem erwarteten Verkehrsaufkommen realisiert. Auch bei der Planung der Terminalerweiterung VIE-Skylink wurden diese Kriterien berücksichtigt – wir gehen langfristig von einem weiteren Wachstum des Luftverkehrs aus. Dieses Wachstumspotenzial reduziert das wirtschaftliche Risiko dieses umfangreichen Investments, das eine bedarfsgerechte Bereitstellung von Kapazität gewährleistet.
Das Investitionsprogramm der Flughafen-Wien-Gruppe wird mit langfristigen Fremdmitteln finanziert, die überwiegend fix verzinst werden. Zur Absicherung der Liquidität wurden zusätzliche Kreditlinien in Höhe von € 265 Mio. vertraglich vereinbart. Die hervorragende Bonität der Flughafen-Wien-Gruppe, die hohe Ertragskraft und eine solide Eigenkapitalquote von 44,7 Prozent gewährleisten die Finanzierung zukünftiger Ausbauvorhaben sowie allfälliger Airport-Akquisitionen. Detaillierte Angaben über die verwendeten Finanzinstrumente, Strategien und finanzwirtschaftlichen Risiken wie Liquiditätsrisiken, Ausfallrisiken sowie Zinsänderungs- und Währungsrisiken finden sich unter den Anmerkungen (33) bis (35) im Konzern-Anhang.
Der Geschäftsverlauf des Flughafen Wien ist wesentlich von der weltweiten Entwicklung des Luftverkehrs und damit letztlich auch von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abhängig. Die Gefahr, dass Terror, Krieg oder sonstige externe Schocks (z.B. SARS-Krankheit) einen Rückgang des Verkehrsaufkommens auslösen, kann von einem einzelnen Unternehmen nicht gebannt werden. Neben Notfallplänen leistet der Flughafen Wien mit hohen Qualitätsansprüchen im Bereich der Sicherheit und aktiver Öffentlichkeitsarbeit wichtige Vorsorge für derartige Vorkommnisse. Das erfolgt in enger Kooperation mit dem Bundesministerium für Inneres und der Bundespolizeidirektion Schwechat sowie durch die Erbringung kundenspezifischer Sicherheitsaufgaben. Operativ würde auf einen Rückgang des Verkehrsaufkommens je nach Intensität und Dauer sowohl mit einer flexiblen Kosten- und Preisgestaltung als auch mit einer entsprechenden Anpassung des Investitionsprogramms reagiert werden.
Trotz eines kontinuierlich rückläufigen Anteils an der Gesamtpassagieranzahl während der letzten Jahre ist die Austrian Airlines Gruppe nach wie vor der größte Kunde des Flughafen Wien. Ihre nachhaltige Entwicklung als leistungsstarker Home-Carrier sowie die Netzwerkstrategie der Star Alliance, in der die Austrian Airlines Gruppe ein Partner ist, nimmt maßgeblich Einfluss auf den Geschäftserfolg der Flughafen-Wien-Gruppe. Die Entwicklung dieses Hauptkunden wird von den zuständigen Geschäftsbereichen ständig beobachtet und analysiert. Die Auswirkungen einer Übernahme der Austrian Airlines Gruppe durch die Lufthansa sind insbesondere aufgrund der Konjunkturkrise derzeit schwer abschätzbar. Allerdings hat Lufthansa in Aussicht gestellt, im Rahmen eines Multi-Hub-Systems die Austrian Airlines weiterhin als Osteuropa-Carrier zu positionieren. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen ist bereits eine Streckenbereinigung sowie eine Reduktion des Flugplans der Austrian Airlines Gruppe zu verzeichnen.
Ein längerfristiger Rückgang des Verkehrsaufkommens sowie hohe Kerosinpreise könnten insbesondere bei den Low-Cost-Carrier Flugstreichungen und Streckenstilllegungen auslösen und ihre Liquidität negativ beeinflussen. Mit Marketingmaßnahmen sowie flexiblen Kosten- und Preisgestaltungsprogrammen, die allen Fluglinien gleichermaßen zukommen, wird diesem Absatzmarktrisiko entgegengewirkt. Durch Tarifabsenkungen und die Veränderungen des Tarifmodells leistet der Flughafen Wien einen Beitrag zur Reduktion des Auslastungsrisikos der Fluglinien. Attraktive Incentive-Programme fördern zudem die wichtigen interkontinentalen sowie ost- und zentraleuropäischen Verbindungen.
Die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Serviceanbietern (z.B. im Bereich Handling oder Sicherheitsdienstleistungen) wird durch maßgeschneiderte Dienstleistungsangebote und hohe Qualitätsstandards abgesichert.
Die Investitionsprojekte der Flughafen-Wien-Gruppe werden im Rahmen eines Masterplans definiert, der laufend adaptiert wird. Bereits in der Vorprojektphase erfolgt eine ausführliche Risikobewertung des jeweiligen Investitionsprojekts; die laufende Risikokontrolle erfolgt durch ein fundiertes Analyse- und Bewertungsverfahren im Rahmen des Projekt-Controllings. Besondere Herausforderungen stellen die Fertigstellung des extrem komplexen Projekts VIE-Skylink und die Umweltverträglichkeitsprüfung zur Errichtung einer dritten Piste dar. Bei der Durchführung dieser Terminalerweiterung traten aufgrund von vermehrten Behördenauflagen, einer Optimierung des Retail- und Gastronomiekonzepts, einer notwendig gewordenen Neuausrichtung der Projektorganisation und aufgrund der Komplexität des Bauvorhabens und seiner gebäude- und sicherheitstechnischen Ausstattung, sowie der damit im Zusammenhang aufgetretenen Probleme sowie aufgrund der Steigerung von Preisen, Erhöhungen der ursprünglich veranschlagten Projektkosten und Verschiebungen des ursprünglich vorgesehenen Projektzeitplans ein. Nach Einschätzungen der Projektverantwortlichen können die bisher berichteten Gesamtkosten des Projekts sowie der bisher berichtete Termin der Fertigstellung und Inbetriebnahme nicht eingehalten werden. Auf Basis der vorliegenden Informationen gehen wir davon aus,
dass das Projekt Skylink auch bei der nunmehr erwarteten Kostensteigerung kostendeckend geführt werden kann. Trotzdem wird das Projekt einer gesamtheitlichen Evaluierung unterzogen mit dem Ziel, eine den aktuellen Gegebenheiten angepasste, verfeinerte Aussage zu den Gesamtkosten des Projekts sowie des Fertigstellungs- und Inbetriebnahmetermins zu erhalten und Verbesserungsmaßnahmen im Projekt zu implementieren. Mit Hilfe des Dialogforums, das nach dem Ende des mehrjährigen Mediationsverfahrens eingerichtet wurde, wird die Einbindung der Interessengruppen sichergestellt.
Zu den Schadenrisiken zählen Feuer und andere Ereignisse, die durch Naturgewalten, Unfälle oder Terror ausgelöst werden, sowie Diebstahl von Vermögenswerten. Neben entsprechenden Sicherheits- und Brandschutzmaßnahmen sowie Notfallplänen, die regelmäßig trainiert werden, sind diese Risiken durch angemessenen Versicherungsschutz abgedeckt.
Behördliche Auflagen können vor allem im Bereich Umweltschutz (z.B. Lärm, Emissionen) rechtliche Risiken auslösen. Diesen Risiken wird insbesondere durch entsprechende Aufklärung und Einbindung von Betroffenen im Rahmen des Dialogforums (z.B. 3. Piste) oder von Nachbarschaftsbeiräten vorgebeugt.
Tarifänderungsanträge unterliegen der Genehmigungspflicht durch die Oberste Zivilluftfahrtbehörde. Der Flughafen Wien hat mit der Genehmigungsbehörde ein Indexmodell bis Ende 2009 vereinbart. Sollte es zu keiner Weiterführung kommen, gelten die Bestimmungen des Luftfahrtgesetzes.
Der Flughafen Wien betreibt als Dienstleistungsunternehmen keine Forschungsaktivitäten im engeren Sinne. Im Berichtsjahr wurden jedoch € 2,0 Mio. (2007: € 1,2 Mio.) in die Verbesserung einzelner Programmmodule der selbstentwickelten Flughafenbetriebssoftware investiert.
Der Flughafen Wien hat im Jahr 2008 € 889.400 (2007: € 656.500) in Umweltschutzmaßnahmen investiert. Neben Anstrengungen zur Optimierung des Abfallmanagements werden vor allem die Bereiche Lärm- und Schadstoffemission fokussiert, um die Beeinflussung des Umfelds möglichst gering zu halten. So wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 37 Erdgasfahrzeuge für die Flugzeugabfertigung am Vorfeld angeschafft; Ende November 2008 wurde eine CNG-Station am Gelände des Flughafen Wien zur Betankung dieser Fahrzeuge eröffnet. Darüber hinaus wurden im Rahmen des Lärmschutzprogramms Flughafen sowie für das Dialogforum weitere Mittel aufgewendet. Das im Mediationsvertrag vereinbarte Lärmschutzprogramm löste im Jahr 2006 das bis dahin freiwillig angebotene Förderungsprogramm zum Einbau von Lärmschutzfenstern ab und hat zum Ziel, die Gesundheit und Wohnqualität der Anrainer zu bewahren. Es wurden Lärmobergrenzen für geschlossene Räume definiert. Wenn diese überschritten werden, schlägt ein Sachverständiger nach Begehung des Wohnobjekts geeignete Schallschutzmaßnahmen vor. Die Kosten dieser Maßnahmen werden – abhängig von der Fluglärmzone, in der sich das Objekt befindet – zum Teil bzw. zur Gänze von der Flughafen Wien AG übernommen. In der ersten Jahreshälfte 2008 wurde mit dem Start der baulichen Maßnahmen im Rahmen des Programms begonnen.
Im Berichtsjahr 2008 beschäftigte die Flughafen-Wien-Gruppe durchschnittlich 4.266 (2007: 4.087) Mitarbeiter und ist damit einer der größten Arbeitgeber der Region. Der Anstieg der Belegschaft resultiert aus der positiven Entwicklung des Verkehrsaufkommens und ist vorwiegend dem Segment Handling zuzuschreiben. Den Mitarbeitern werden unterschiedliche, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Aus- und Weiterbildungsprogramme angeboten. Einen wichtigen Stellenwert nehmen die Themenbereiche Arbeitsplatzsicherheit und Gesundheitsförderung ein. Die Ende 2007 leicht gestiegene Quote der meldepflichtigen Arbeitsunfälle pro 1.000 Mitarbeiter konnte durch die Initiative "Sicherheit am Arbeitsplatz" um 11,3 Prozent auf 44,9 reduziert werden. Das Spektrum der freiwillig angebotenen Sozialleistungen reicht vom betriebseigenen Kindergarten, kostenlosen Werkverkehr bis hin zu Unterstützungszahlungen für Zusatzunfall- und Zusatzkrankenversicherungen sowie Beiträgen in eine betriebliche Pensionskasse. Über eine Mitarbeiterstiftung partizipieren die Mitarbeiter an den Dividendenausschüttungen.
Das voll eingezahlte Grundkapital der Flughafen Wien AG beträgt € 152.670.000 und ist geteilt in 21.000.000 auf Inhaber lautende Stückaktien. Alle Aktien haben die gleichen Rechte und Pflichten ("One Share = one Vote").
40 Prozent der Aktien werden von den zwei Kernaktionären Bundesland Niederösterreich (4,2 Millionen Stückaktien) und Stadt Wien (4,2 Millionen Stückaktien) in einem Syndikat gehalten. Der Syndikatsvertrag aus dem Jahr 1999 in seither unveränderter Fassung sieht die einheitliche Ausübung der Stimmrechte an den syndizierten Aktien in der Hauptversammlung vor. Änderungen des Syndikatsvertrags, Auflösung des Syndikats und Beschlüsse auf Aufnahme neuer Syndikatspartner bedürfen der Einstimmigkeit. Die wechselseitigen Übernahmerechte an den syndizierten Beteiligungen gelangen zur Anwendung, wenn die syndikatsgebundenen Aktien durch ein entgeltliches Rechtsge-
schäft an einen Übernehmer außerhalb des Syndikats (Dritte) übertragen werden sollen. Von diesem wechselseitigen Übernahmerecht ausgenommen sind Übertragungen der syndizierten Anteile an solche Kapitalgesellschaften, die direkt zumindest mehrheitlich im Eigentum des übertragenden Syndikatspartners stehen und deren Gesellschaftszweck ausschließlich in der Beteiligung an anderen Unternehmen besteht. Weitere Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung der Aktien betreffend, sind nicht bekannt.
Die Stadt Wien und das Land Niederösterreich halten jeweils 20 Prozent sowie die Flughafen Wien Mitarbeiterbeteiligung Privatstiftung 10 Prozent am Grundkapital der Flughafen Wien AG. Der Gesellschaft sind keine anderen Aktionäre mit Beteiligungen am Kapital von zumindest 10 Prozent bekannt.
Der Gesellschaft ist nicht bekannt, dass Inhaber von Aktien über besondere Kontrollrechte verfügen.
Die Stimmrechte der von der Flughafen Wien Mitarbeiterbeteiligung Privatstiftung gehaltenen Aktien werden durch den Stiftungsvorstand ausgeübt. Bestellung und Abberufung des Stiftungsvorstands bedürfen der Zustimmung des Beirats der Flughafen Wien Mitarbeiterbeteiligung Privatstiftung. Über die Zustimmung wird im Beirat mit einfacher Mehrheit beschlossen. Der Beirat besteht aus fünf Mitgliedern und ist paritätisch von je zwei Personen der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite besetzt. Diese vier Beiratsmitglieder wählen einstimmig eine weitere Person zum Vorsitzenden des Beirats.
Entsprechend dem Corporate Governance Kodex ist gemäß Satzung eine Bestellung zum Vorstandsmitglied letztmalig in dem Kalenderjahr möglich, in dem der Kandidat das 65. Lebensjahr vollendet. Eine Wahl in den Aufsichtsrat kann letztmalig in dem Kalenderjahr erfolgen, in dem der Kandidat das 70. Lebensjahr vollendet. Darüber hinaus bestehen keine sich nicht unmittelbar aus dem Gesetz ergebenden Bestimmungen über die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats und über die Änderung der Satzung der Gesellschaft.
Es existieren keine sich nicht unmittelbar aus dem Gesetz ergebenden Befugnisse für Mitglieder des Vorstands, insbesondere hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen. Derzeit gibt es kein genehmigtes Kapital.
Im Falle eines eingetretenen, bevorstehenden oder begründet als bevorstehend angenommenen Kontrollwechsels (gemäß nachstehender Definition) kann eine Finanzverbindlichkeit in Höhe von € 400 Mio. vorzeitig fällig werden und damit verbundene Sicherheiten wegfallen, sofern Grund zu der Annahme besteht, dass diese Änderung eine nachteilige Auswirkung auf die zukünftige Erfüllung der Finanzverbindlichkeit hat oder haben kann und nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraums seitens der Flughafen Wien AG zusätzliche, für die Vertragspartner akzeptable Sicherheiten zugunsten der jeweiligen Vertragspartner bestellt werden. Kontrollwechsel ist hierbei definiert als ein Ereignis, das dazu führt, dass (i) das Bundesland Niederösterreich und die Stadt Wien gemeinsam unmittelbar oder mittelbar weniger als 40 Prozent der stimmberechtigten Aktien an der Flughafen Wien AG halten oder (ii) eine natürliche oder juristische Person, die derzeit nicht die Kontrolle über die Flughafen Wien AG ausübt, die Kontrolle (d.h. entweder direkt oder indirekt, über Anteilsbesitz, wirtschaftliche Umstände oder anderswie und entweder allein oder gemeinsam mit Dritten (i) das Innehaben von mehr als 50 Prozent der stimmberechtigten Aktien an der Flughafen Wien AG oder (ii) das Recht, die Mehrheit der Mitglieder der Entscheidungsorgane der Flughafen Wien AG zu benennen bzw. einen beherrschenden Einfluss auf diese auszuüben) über die Flughafen Wien AG erlangt. Keinen Kontrollwechsel stellt jedoch das Absinken der gemeinsamen Beteiligungsquote des Bundeslandes Niederösterreich und der Stadt Wien unmittelbar oder mittelbar auf weniger als 40 Prozent aber mehr als 30 Prozent der stimmberechtigten Aktien an der Flughafen AG im Zuge einer Kapitalerhöhung der Flughafen Wien AG ohne gänzliche oder teilweise Ausübung der Bezugsrechte durch das Bundesland Niederösterreich und die Stadt Wien dar, sofern nicht gleichzeitig eine natürliche oder eine juristische Person, die derzeit nicht die Kontrolle über die Flughafen Wien AG ausübt, die Kontrolle (wie oben definiert) über die Flughafen Wien AG ausübt.
Es gibt keine Entschädigungsvereinbarungen zwischen der Gesellschaft und ihren Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern oder Arbeitnehmern für den Fall eines öffentlichen Übernahmeangebots.
Auch wenn die Intensität und Dauer der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise nicht verlässlich eingeschätzt werden können, ist für 2009 mit einer deutlichen Abschwächung der Konjunktur zu rechnen. Die Entwicklung der Luftverkehrsbranche war bereits in der zweiten Jahreshälfte 2008 von rückläufigen Passagier- und Frachtzahlen sowie Flugzeugstilllegungen gekennzeichnet. Die Konsolidierungstendenz der Airlines wird auch im Jahr 2009 anhalten und zu Streckenbereinigungen führen.
Im Dezember 2008 wurde die Übernahme der Austrian Airlines Gruppe durch Lufthansa vorbehaltlich der Genehmigung durch die Europäische Kommission bekanntgegeben. Der Flughafen Wien steht dieser Marktkonsolidierung positiv gegenüber und arbeitet bereits seit vielen Jahren erfolgreich mit Lufthansa zusammen. Zudem hat Lufthansa in Aussicht gestellt, die Austrian Airlines Gruppe weiterhin im Rahmen eines Multi-Hub-Systems als Osteuropa-Carrier zu positionieren.
Im vierten Quartal 2008 musste auch der Flughafen Wien einen Rückgang der Verkehrszahlen melden. Dieser Trend hat sich im Jänner 2009 fortgesetzt. Die Anzahl der Passagiere sank im Vergleich zum Jänner des Vorjahres um 12,1 Prozent auf 1.155.452, die Flugbewegungen um 9,3 Prozent, das Höchstabfluggewicht (MTOW) um 8,2 Prozent sowie die Fracht um 22,7 Prozent. Vor diesem Hintergrund prognostiziert die Flughafen Wien AG für das Gesamtjahr 2009 einen Rückgang der Gesamtpassagiere in Höhe von 5,0 Prozent sowie ein Minus von 4,0 Prozent beim Höchstabfluggewicht (MTOW) und bei den Bewegungen. Langfristig – für den Zeitraum bis 2020 – wird eine durchschnittliche Wachstumsrate von 5,4 Prozent erwartet.
Für das Jahr 2009 sind Gesamtinvestitionen in Höhe von € 443,0 Mio. geplant. Den Schwerpunkt bilden Airport-Investitionen in Höhe von € 354,1 Mio., wovon der Großteil auf die Fertigstellung des VIE-Skylink entfällt. Zudem wird in Sicherheitssysteme und in die Erneuerung der Feuerwache investiert.
Die Geschäftsentwicklung des Jahres 2009 ist bisher in allen Segmenten und an allen Standorten rückläufig. Der Hauptkunde, die Austrian Airlines Gruppe, hat zur Kostenreduktion die Bereinigung von Flugstrecken und Verringerung von Flugintervallen eingeleitet. Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Situation einzelner Kunden wird deren Lage laufend beobachtet und evaluiert, um allenfalls entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können.
Trotz der rückläufigen Verkehrszahlen werden die umfangreichen Ausbaumaßnahmen am Standort Wien-Schwechat in erforderlichem Maße fortgesetzt.
Im Geschäftsjahr 2009 wurde ein Kostenreduktionsprogramm eingeleitet. Dieses umfasst neben dem Abbau von Überstunden und der Reduktion von offenen Urlaubsguthaben auch eine Senkung der Sachkosten.
Am 20. Februar 2009 wurde Ernest Gabmann vom Aufsichtsrat der Flughafen Wien AG mit Wirkung ab 1. März 2009 zum Vorstandsmitglied des Unternehmens bestellt. Er übernimmt die Bereiche, die gemäß der Geschäftsordnung dem Vorstandsmitglied Herrn Mag. Christian Domany zugeordnet sind.
Schwechat, am 27. Februar 2009
Der Vorstand
| Mag. Christian Domany | Mag. Herbert Kaufmann | Ing. Gerhard Schmid |
|---|---|---|
| Vorstandsmitglied | Vorstandsmitglied und | Vorstandsmitglied |
| Sprecher des Vorstands |
vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2008
| in T€ | Anhang | 2008 | 2007 |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | (1) | 548.059,1 | 521.424,6 |
| Sonstige betriebliche Erträge | (2) | 13.239,9 | 14.315,0 |
| Betriebsleistung | 561.299,1 | 535.739,6 | |
| Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen | (3) | -39.991,6 | -37.007,7 |
| Personalaufwand | (4) | -220.197,9 | -213.365,9 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (5) | -99.196,2 | -94.373,5 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und | |||
| Abschreibungen (EBITDA) | 201.913,4 | 190.992,5 | |
| Abschreibungen | (6) | -68.654,7 | -70.648,6 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 133.258,7 | 120.343,9 | |
| Beteiligungsergebnis ohne at equity Unternehmen | (8) | 394,3 | 350,0 |
| Zinsergebnis | (9) | -5.704,7 | -7.017,7 |
| Sonstiges Finanzergebnis | (10) | -12.914,4 | -3.744,8 |
| Finanzergebnis ohne at equity Unternehmen | -18.224,8 | -10.412,5 | |
| Beteiligungsergebnis at equity Unternehmen | (7) | 3.932,4 | 4.038,3 |
| Finanzergebnis | -14.292,4 | -6.374,2 | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 118.966,3 | 113.969,7 | |
| Ertragsteuern | (11) | -27.829,1 | -26.515,0 |
| Periodenergebnis | 91.137,2 | 87.454,7 | |
| Davon entfallend auf: | |||
| Gesellschafter der Muttergesellschaft | 91.148,8 | 87.678,0 | |
| Minderheitsgesellschafter | -11,6 | -223,4 | |
| Im Umlauf befindliche Aktien | |||
| (gewichteter Durchschnitt in Stück) | (21) | 21.000.000 | 21.000.000 |
| Ergebnis je Aktie (in €, verwässert = unverwässert) | 4,34 | 4,18 | |
| Vorgeschlagene/ausbezahlte Dividende je Aktie (in €) | 2,60 | 2,50 | |
| Vorgeschlagene/ausbezahlte Dividende (in T€) | 54.600,0 | 52.500,0 |
zum 31. Dezember 2008
| in T€ | Anhang | 31.12.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|---|
| Langfristiges Vermögen | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | (12) | 12.715,7 | 9.318,1 |
| Sachanlagen | (13) | 1.320.988,0 | 1.098.496,0 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | (14) | 122.690,1 | 122.595,1 |
| Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen | (15) | 104.790,1 | 99.704,1 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | (16) | 3.075,6 | 2.528,0 |
| Latente Steuerabgrenzung | (11) | 0,0 | 1.193,7 |
| 1.564.259,5 | 1.333.834,9 | ||
| Kurzfristiges Vermögen | |||
| Vorräte | (17) | 3.535,9 | 3.378,2 |
| Wertpapiere | (18) | 94.418,6 | 142.078,6 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | (19) | 66.427,3 | 52.268,8 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | (20) | 6.642,8 | 29.293,0 |
| 171.024,6 | 227.018,6 | ||
| Summe Aktiva | 1.735.284,1 | 1.560.853,5 | |
| Passiva | |||
| in T€ | Anhang | 31.12.2008 | 31.12.2007 |
| Eigenkapital | |||
| Grundkapital | (21) | 152.670,0 | 152.670,0 |
| Kapitalrücklagen | (22) | 117.657,3 | 117.657,3 |
| Sonstige Rücklagen | (23) | 5.726,8 | -2.421,7 |
| Einbehaltene Ergebnisse | (24) | 500.052,7 | 466.317,4 |
| Minderheitenanteile | (25) | 277,5 | 711,8 |
| 776.384,3 | 734.934,8 | ||
| Langfristige Schulden | |||
| Rückstellungen | (26) | 89.327,3 | 92.274,3 |
| Finanzverbindlichkeiten | (27) | 488.198,2 | 468.191,9 |
| Übrige Verbindlichkeiten | (28) | 43.693,9 | 47.366,9 |
| Latente Steuerabgrenzung | (11) | 5.467,2 | 0,0 |
| 626.686,6 | 607.833,1 | ||
| Kurzfristige Schulden | |||
| Steuerrückstellungen | (29) | 300,0 | 582,3 |
| Übrige Rückstellungen | (29) | 107.854,2 | 100.768,8 |
| Finanzverbindlichkeiten | (27) | 120.132,3 | 144,8 |
| Lieferantenverbindlichkeiten | (30) | 61.579,9 | 65.172,9 |
| Übrige Verbindlichkeiten | (31) | 42.346,8 | 51.416,8 |
| 332.213,1 | 218.085,6 | ||
| Summe Passiva | 1.735.284,1 | 1.560.853,5 |
vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2008
| in T€ | 2008 | 2007 | |
|---|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 118.966,3 | 113.969,7 | |
| + | Abschreibungen / - Zuschreibungen auf das Anlagevermögen | ||
| (mit Finanzanlagen) | 74.233,9 | 71.886,9 | |
| + | Verluste / - Gewinne aus dem Abgang von Anlagevermögen | 2.546,7 | -89,1 |
| + | Verluste / - Gewinne aus dem Abgang von sonstigen Finanzanlagen | 6.868,3 | 0,0 |
| - | Auflösung von Investitionszuschüssen aus öffentlichen Mitteln | -1.365,8 | -1.412,9 |
| - | Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | -410,9 | 34,8 |
| - | Erhöhung / + Senkung Vorräte | -157,7 | -444,2 |
| - | Erhöhung / + Senkung Forderungen | -11.531,9 | 34.749,5 |
| + | Erhöhung / - Senkung Rückstellungen | 7.514,9 | -10.862,9 |
| + | Erhöhung / - Senkung Verbindlichkeiten | -22.379,2 | -10.298,3 |
| Veränderung aus Währungsumrechnung | -1.120,4 | -1.674,0 | |
| Netto-Geldfluss aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 173.164,2 | 195.859,7 | |
| - | Zahlungen für Ertragsteuern | -24.768,5 | -31.446,3 |
| Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 148.395,7 | 164.413,3 | |
| + | Einzahlungen aus Anlagenabgang (ohne Finanzanlagen) | 114,0 | 7.314,7 |
| + | Einzahlungen aus Finanzanlagenabgang | 15,0 | 13,4 |
| - | Auszahlungen für Anlagenzugang (ohne Finanzanlagen) | -268.783,1 | -193.799,4 |
| - | Auszahlungen für Finanzanlagenzugang | -929,6 | -7.713,3 |
| - | Auszahlungen für Unternehmenserwerbe | 0,0 | -30.853,0 |
| + | Einzahlungen aus nicht rückzahlbaren Zuschüssen | 57,0 | 0,0 |
| + | Einzahlungen aus Abgang sonstiger Finanzanlagen | 97.044,1 | 0,0 |
| - | Auszahlungen für Wertpapiere | -62.186,4 | -52.099,2 |
| Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit | -234.669,1 | -277.136,9 | |
| - | Auszahlungen für die Bedienung des Eigenkapitals | -52.500,0 | -46.200,0 |
| Veränderung Minderheitsgesellschafter | -23.951,9 | -7.528,1 | |
| Veränderung der Finanzverbindlichkeiten | 139.993,8 | 103.874,0 | |
| Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | 63.541,8 | 50.145,8 | |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes | -22.731,5 | -62.577,7 | |
| Veränderung aus Währungsumrechnung | 81,4 | 1,8 | |
| + | Finanzmittelbestand am Beginn der Periode | 29.293,0 | 91.868,9 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 6.642,8 | 29.293,0 |
Für zusätzliche Angaben siehe Anhang (32)
vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2008
| 2008 | 2007 |
|---|---|
| -257,7 | -10,8 |
| 0,0 | 2.550,6 |
| 6.412,8 | -3.061,2 |
| -1.067,5 | -7.411,3 |
| -4.131,0 | 0,0 |
| -410,9 | 34,8 |
| 2.996,4 | 1.951,9 |
| 380,0 | 1.197,0 |
| -676,9 | -1.623,4 |
| 3.245,1 | -6.372,4 |
| 91.137,2 | 87.454,7 |
| 94.382,4 | 81.082,3 |
| 94.383,8 | 83.131,9 |
| -1,5 | -2.049,6 |
| Available for | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Grund- | Kapital- | Sale/AfS- | Sicherungs- | ||
| Beträge in T€ | kapital | rücklagen | Rücklage | rücklage | |
| Stand zum 1.1.2007 | 152.670,0 | 117.657,3 | -1.905,4 | 0,0 | |
| Währungsumrechnung | |||||
| Marktwertbewertung Minderheitenanteile Put-Option | |||||
| Marktwertbewertung von Wertpapieren | 1.904,7 | ||||
| Cash-Flow Hedge | 26,1 | ||||
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste | |||||
| Mitarbeiterstiftung | |||||
| Direkt im Eigenkapital erfasste Gewinne | |||||
| und Verluste | 0,0 | 0,0 | 1.904,7 | 26,1 | |
| Periodenergebnis | |||||
| Summe der erfassten Gewinne und Verluste | 0,0 | 0,0 | 1.904,7 | 26,1 | |
| Kapitalrückzahlung Minderheitenanteile | |||||
| Dividendenausschüttung | |||||
| Stand zum 31.12.2007 | 152.670,0 | 117.657,3 | -0,7 | 26,1 | |
| Stand zum 1.1.2008 | 152.670,0 | 117.657,3 | -0,7 | 26,1 | |
| Währungsumrechnung | |||||
| Marktwertbewertung Minderheitenanteile Put-Option | |||||
| Erwerb Minderheitenanteile aus Put-Option | |||||
| Marktwertbewertung von Wertpapieren | -193,3 | ||||
| Cash-Flow Hedge | -308,2 | ||||
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste | |||||
| Mitarbeiterstiftung | |||||
| Direkt im Eigenkapital erfasste Gewinne | |||||
| und Verluste | 0,0 | 0,0 | -193,3 | -308,2 | |
| Periodenergebnis | |||||
| Summe der erfassten Gewinne und Verluste | 0,0 | 0,0 | -193,3 | -308,2 | |
| Kapitalrückzahlung Minderheitenanteile | |||||
| Dividendenausschüttung | |||||
| Stand zum 31.12.2008 | 152.670,0 | 117.657,3 | -194,0 | -282,1 | |
| Summe | Währungs- | Versicherungs- | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Minderheiten | Summe vor | Einbehaltene | sonstiger | umrechnungs- | mathematische |
| anteile | Minderheiten | Ergebnisse | Rücklagen | rücklage | Gewinne/Verluste |
| 23.989,9 | 697.291,2 | 431.545,4 | -4.581,5 | 2.465,1 | -5.141,3 |
| -1.826,2 | -1.234,9 | -1.234,9 | -1.234,9 | ||
| -7.411,3 | -7.411,3 | 0,0 | |||
| 1.904,7 | 1.904,7 | ||||
| 26,1 | 26,1 | ||||
| 1.463,9 | 1.463,9 | 1.463,9 | |||
| 705,3 | 705,3 | 0,0 | |||
| -1.826,2 | -4.546,2 | -6.706,0 | 2.159,8 | -1.234,9 | 1.463,9 |
| -223,4 | 87.678,0 | 87.678,0 | |||
| -2.049,6 | 83.131,9 | 80.972,0 | 2.159,8 | -1.234,9 | 1.463,9 |
| -21.228,6 | 0,0 | ||||
| -46.200,0 | -46.200,0 | ||||
| 711,8 | 734.223,0 | 466.317,4 | -2.421,7 | 1.230,2 | -3.677,4 |
| -3.677,4 | |||||
| 2.247,3 | |||||
| 2.247,3 | |||||
| 2.247,3 | |||||
| -1.430,0 | |||||
| 721.281,1 -46.200,0 734.934,8 734.934,8 -52.500,0 776.384,3 |
711,8 10,1 10,1 -11,6 -1,5 -432,8 277,5 |
734.223,0 6.402,6 -1.067,5 -4.131,0 -193,3 -308,2 2.247,3 285,0 3.235,0 91.148,8 94.383,8 0,0 -52.500,0 776.106,8 |
466.317,4 -1.067,5 -4.131,0 285,0 -4.913,5 91.148,8 86.235,3 -52.500,0 500.052,7 |
-2.421,7 6.402,6 0,0 0,0 -193,3 -308,2 2.247,3 0,0 8.148,5 8.148,5 5.726,8 |
1.230,2 6.402,6 6.402,6 6.402,6 7.632,9 |
Die Flughafen Wien Aktiengesellschaft (AG) und ihre Tochterunternehmen sind Dienstleistungsunternehmen im Bereich Bau und Betrieb von Zivilflugplätzen mit allen hiermit in Zusammenhang stehenden Einrichtungen. Die Flughafen Wien AG betreibt als Zivilflugplatzhalter den Flughafen Wien sowie den Flugplatz Vöslau-Kottingbrunn. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Schwechat, Österreich. Die Anschrift lautet: Flughafen Wien AG, Postfach 1, A-1300 Wien-Flughafen. Die Gesellschaft ist in das Firmenbuch beim Landes- als Handelsgericht Korneuburg (FN 42984 m) eingetragen.
Die Erstellung des Konzernabschlusses der Flughafen Wien AG zum 31. Dezember 2008 erfolgte in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, sowie mit § 245a UGB.
Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Beim Bilanzausweis wird zwischen lang- und kurzfristigen Vermögenswerten und Schulden unterschieden, die im Anhang teilweise detailliert nach ihrer Fristigkeit ausgewiesen werden. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.
Die Abschlüsse der Flughafen Wien AG und deren Tochterunternehmen werden unter Beachtung der einheitlich für den Konzern geltenden Ansatz- und Bewertungsmethoden in den Konzernabschluss einbezogen. Sämtliche Jahresabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften werden zum Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.
Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Alle Beträge werden zum Zweck der Übersichtlichkeit grundsätzlich in Tausend Euro (T€) ausgewiesen. Bei der Summierung gerundeter Beträge und Prozentangaben können durch die Verwendung automatischer Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten. Dies gilt auch für sonstige Angaben wie Personalstand, Verkehrszahlen etc.
Im Geschäftsjahr hat der Konzern alle neuen und geänderten Standards und Interpretationen, die vom International Accounting Standards Board (IASB) und vom International Financial Reporting Interpretations Commitee (IFRIC) des IASB veröffentlicht und von der EU übernommen wurden, angewendet, soweit sie für die Geschäftstätigkeit des Konzerns relevant und bereits verpflichtend anzuwenden waren. Insbesondere wurden folgende Verlautbarungen des IASB im Geschäftsjahr erstmals angewendet:
Aus der Anwendung neuer oder geänderter Standards und Interpretationen ergaben sich keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. die Cash-Flows des Flughafen-Wien-Konzerns.
Die folgenden Standards und Interpretationen sind bereits veröffentlicht, waren jedoch noch nicht im Geschäftsjahr verpflichtend anzuwenden:
Anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2009 beginnen
Anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2009 beginnen
Anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2009 beginnen; bisher nicht von der EU in europäisches Recht übernommen
Anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2009 beginnen; bisher nicht von der EU in europäisches Recht übernommen
Anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2009 beginnen; bisher nicht von der EU in europäisches Recht übernommen
Anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2009 beginnen
Anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2009 beginnen; bisher nicht von der EU in europäisches Recht übernommen
Anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2009 beginnen
Anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2009 beginnen; bisher nicht von der EU in europäisches Recht übernommen
Anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2008 beginnen; bisher nicht von der EU in europäisches Recht übernommen
Anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2008 beginnen
Anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2009 beginnen; bisher nicht von der EU in europäisches Recht übernommen
Anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Oktober 2008 beginnen; bisher nicht von der EU in europäisches Recht übernommen
Anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2009 beginnen; bisher nicht von der EU in europäisches Recht übernommen
Anzuwenden ab dem 1. Juli 2008; bisher nicht von der EU in europäisches Recht übernommen
Die Änderung des IAS 23 "Fremdkapitalkosten", die die zwingende Aktivierung von Fremdkapitalkosten bei Anschaffung oder Herstellung von qualifizierten Vermögenswerten vorsieht, wird im Konzernabschluss der Flughafen Wien AG bereits seit dem Geschäftsjahr 2006 durch Inanspruchnahme des Wahlrechts des derzeit anzuwendenden IAS 23 berücksichtigt. Die anderen Standards und Interpretationen wurden noch nicht angewandt. Die Auswirkungen von IFRS 8 werden derzeit untersucht. Aus der künftigen Anwendung der anderen vorstehenden Standards und Interpretationen werden sich voraussichtlich keine wesentlichen materiellen Auswirkungen auf den Konzernabschluss der Flughafen Wien AG ergeben. Dies hätte auch für die erstmalige Anwendung von IFRIC 12 und der Klarstellung zum Inkrafttreten der Änderungen an IAS 39 "Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung" und IFRS 7 "Finanzinstrumente: Angaben" zu "Reklassifizierung von Finanzinstrumenten" im laufenden Geschäftsjahr gegolten, die bis zum Bilanzstichtag noch nicht von der EU übernommen wurden.
In den Konzernabschluss werden sämtliche Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen und assoziierte Unternehmen einbezogen (mit Ausnahme von sieben Tochterunternehmen und einem assoziierten Unternehmen). Tochterunternehmen sind Gesellschaften, die direkt oder indirekt von uns beherrscht werden.
Die sieben Tochterunternehmen und ein assoziiertes Unternehmen wurden wegen ihrer untergeordneten Bedeutung für die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Der konsolidierte Umsatz dieser Gesellschaften belief sich im Geschäftsjahr auf unter 1,0 Prozent (Vorjahr: unter 1,0 Prozent) des Konzernumsatzes.
Die Existenz und Auswirkung von potenziellen Stimmrechten, die gegenwärtig ausgeübt oder umgewandelt werden können, werden bei der Beurteilung, ob ein Unternehmen beherrscht wird, berücksichtigt. Ein beherrschender Einfluss besteht, wenn die Muttergesellschaft direkt oder indirekt in der Lage ist, die Finanz- und Geschäftspolitik des Unternehmens zu bestimmen. Die Einbeziehung einer Tochtergesellschaft beginnt mit dem Zeitpunkt der Erlangung des beherrschenden Einflusses und endet bei dessen Wegfall.
Gemeinschaftsunternehmen sind Gesellschaften, über die mit anderen Unternehmen die gemeinsame Führung ausgeübt wird. Assoziierte Unternehmen sind Gesellschaften, auf die die Flughafen Wien AG maßgeblichen Einfluss ausübt und die weder Tochter- noch Gemeinschaftsunternehmen sind. Assoziierte Unternehmen werden ebenso wie Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen.
In den Konzernabschluss 2008 sind neben der Flughafen Wien AG zwölf inländische (Vorjahr: elf) und drei ausländische (Vorjahr: drei) Tochterunternehmen einbezogen, die von der Flughafen Wien AG beherrscht werden. Die Minderheitenanteile an der KSC Holding a.s. werden als Verbindlichkeit ausgewiesen, da die Minderheitsgesellschafter über einen Anspruch auf Verkauf ihrer Anteile an die Flughafen Wien AG verfügen
(Put-Option). Weiters wurden drei inländische Unternehmen (Vorjahr: drei) und vier ausländische Unternehmen (Vorjahr: vier) nach der Equity-Methode bewertet.
Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen und deren Konsolidierungsart werden in der Anlage zum Anhang angeführt.
Im Geschäftsjahr 2008 hat die Flughafen Wien AG zusätzliche 33,24 Prozent an den ausländischen Tochtergesellschaften BTS Holding, a.s. und KSC Holding, a.s. erworben. Daher beträgt der Kapitalanteil der Flughafen-Wien-Gruppe zum 31. Dezember 2008 80,95 Prozent. Die Kaufpreise in Höhe von T€ 661,0 für die Anteile an der BTS Holding, a.s. sowie in Höhe von T€ 22.372,8 für die KSC Holding, a.s. wurden als Transaktionen innerhalb der Gesellschaftersphäre behandelt und direkt mit dem Eigenkapital verrechnet.
Die Gesellschaften City Air Terminal Betriebsgesellschaft m.b.H., Malta Mediterranean Link Consortium Ltd. und Letisko Košice – Airport Košice, a.s. werden nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen, obwohl die Flughafen Wien AG unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt. Diese Gesellschaften werden gemeinschaftlich geführt, da wesentliche Unternehmensentscheidungen gemeinsam mit den Mitgesellschaftern zu treffen sind.
Im Geschäftsjahr 2008 wurde die folgende Gesellschaft erstmalig in den Konzernabschluss einbezogen:
| Erwerbs- | Art der | Anteil | ||
|---|---|---|---|---|
| Name der Gesellschaft | zeitpunkt | Konsolidierung | am Kapital | Bemerkung |
| Flugplatz Vöslau BetriebsGmbH | 2.10.2008 | Vollkonsolidierung | 100,0% | Gründung |
Die Vienna Aircraft Handling Gesellschaft m.b.H. hat am 2. Oktober 2008 die Flugplatz Vöslau BetriebsGmbH mit einem Stammkapital in Höhe von T€ 35,0 gegründet. Der Gegenstand der Gesellschaft ist der Betrieb und die Entwicklung des Flugplatzes Vöslau sowie die Planung, Errichtung und Betreibung von Gebäuden und Anlagen.
Mit 1. Jänner 2009 wird auf der Grundlage eines Sacheinlage- und Einbringungsvertrages das dem Teilbetrieb "Flugplatz Vöslau" zugeordnete Vermögen der Flughafen Wien AG in die Flugplatz Vöslau BetriebsGmbH eingebracht.
Im Geschäftsjahr 2008 fanden keine Entkonsolidierungen statt.
Im Geschäftsjahr 2007 wurden die folgenden Gesellschaften erstmalig in den Konzernabschluss einbezogen:
| Erwerbs- | Art der | Anteil | ||
|---|---|---|---|---|
| Name der Gesellschaft | zeitpunkt | Konsolidierung | am Kapital | Bemerkung |
| Corvin WTC Airport Business Center | ||||
| Vermietungs GmbH (nunmehr | ||||
| Vienna Office Park 3 Betriebs | ||||
| gesellschaft m.b.H.) | 4.4.2007 | Vollkonsolidierung | 100,0% | Erwerb |
| Vienna International Airport | ||||
| Beteiligungsholding GmbH | 21.4.2007 | Vollkonsolidierung | 100,0% | Gründung |
| Mazur Parkplatz GmbH | 1.8.2007 | Vollkonsolidierung | 100,0% | Erwerb |
| Flughafen Friedrichshafen GmbH | 25.5.2007 | At-Equity | 25,15% | Erwerb |
Die Flughafen-Wien-Gruppe erwarb am 4. April 2007 100,0 Prozent der Anteile an der Corvin WTC Airport Business Center Vermietungs GmbH, Wien (nunmehr Vienna Office Park 3 Betriebsgesellschaft m.b.H., Schwechat), für einen Kaufpreis in Höhe von T€ 27.104,4. Der Kaufpreis wurde mit Barmitteln beglichen. Das erworbene Unternehmen besitzt und betreibt das "World Trade Center"-Bürogebäude (nunmehr Office Park 3) am Flughafen Wien-Schwechat. Im Zuge der Kaufpreisaufteilung wurde das Bürogebäude in Höhe von T€ 5.591,1 an den beizulegenden Zeitwert angepasst sowie ein Firmenwert in Höhe von T€ 4.380,0 ermittelt, der im Wesentlichen auf das erwartete langfristige Entwicklungspotenzial des Office Park 3 zurückzuführen ist. Mit dem Erwerb der Vienna Office Park 3 Betriebsgesellschaft m.b.H. sind Barmittel in Höhe von T€ 598,5 übernommen worden. Der konsolidierte Ergebnisbeitrag der Tochtergesellschaft seit dem Erwerb beträgt T€ 1.046,1. Wäre die Akquisition zum 1. Jänner 2007 erfolgt, würden die geschätzten konsolidierten Umsatzerlöse T€ 3.847,9 betragen sowie das geschätzte konsolidierte Periodenergebnis T€ 4.698,2 (inklusive außerordentliches Ergebnis in Höhe von T€ 3.610,1).
Zum 1. August 2007 hat die Flughafen Wien AG über ihre Konzerngesellschaft VIE Liegenschaftsbeteiligungsgesellschaft m.b.H. 100 Prozent der Anteile an der Mazur Parkplatz GmbH, Schwechat, für einen Kaufpreis in Höhe von T€ 4.380,0 erworben. Der Kaufpreis wurde mit Barmitteln beglichen. Aus dem Unternehmenszusammenschluss resultierte ein Firmenwert in Höhe von T€ 54,2; Barmittel in Höhe von T€ 32,9 wurden übernommen. Mit dem Erwerb der Gesellschaft wurden die Parkraumkapazitäten des Flughafen Wien um rund 5.000 Stellplätze erweitert. Der konsolidierte Ergebnisbeitrag der Tochtergesellschaft in den ersten fünf Monaten seit dem Erwerb beträgt T€ 30,3. Unter der Annahme, dass der Unternehmenszusammenschluss bereits zu Beginn des Geschäftsjahres stattgefunden hätte, würde der geschätzte Umsatzbeitrag T€ 1.330,0 und das geschätzte Periodenergebnis T€ 120,0 betragen.
Die folgenden Vermögenswerte und Schulden wurden im Rahmen der Akquisition von Vienna Office Park 3 Betriebsgesellschaft m.b.H. sowie Mazur Parkplatz GmbH erworben:
| Beizulegende | Anpassung an | Buchwerte | |
|---|---|---|---|
| Zeitwerte zum | beizulegende | unmittelbar | |
| in T€ | Erwerbszeitpunkt | Zeitwerte | vor Erwerb |
| Immaterielle Vermögenswerte | 14,3 | 0,0 | 14,3 |
| Sachanlagen | 27.635,9 | 5.591,1 | 22.044,8 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 3,8 | 0,0 | 3,8 |
| Vorräte | 2,7 | 0,0 | 2,7 |
| Forderungen und andere Vermögenswerte | 212,6 | 0,0 | 212,6 |
| Aktive latente Steuerabgrenzung | 2.136,2 | 0,0 | 2.136,2 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 631,4 | 0,0 | 631,4 |
| Finanzverbindlichkeiten | -0,4 | 0,0 | -0,4 |
| Rückstellungen | -147,9 | 0,0 | -147,9 |
| Verbindlichkeiten | -2.040,6 | 0,0 | -2.040,6 |
| Passive latente Steuerabgrenzung | -1.397,8 | -1.397,8 | 0,0 |
| Erworbenes Nettovermögen | 27.050,2 | 4.193,3 | 22.856,9 |
| Firmenwerte | 4.434,2 | ||
| Bar bezahlter Kaufpreis | 31.484,4 |
Am 25. Mai 2007 wurde im Zuge einer Kapitalerhöhung ein Anteil von 25,15 Prozent an der Flughafen Friedrichshafen GmbH, Friedrichshafen, erworben. Die Gesellschaft betreibt den Flughafen in Friedrichshafen. Der Kaufpreis inklusive aktivierter Nebenkosten in Höhe von T€ 191,2 beträgt T€ 7.691,2 und ist unter den nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen erfasst. Im Rahmen der Kaufpreisallokation wurden die beim Flughafen Friedrichshafen bestehenden Kundenbeziehungen als ein im Beteiligungsansatz enthaltener immaterieller Vermögenswert identifiziert. Die Wertermittlung der Kundenbeziehungen erfolgte anhand der Residualwertmethode ("Multiperiod Excess Earnings Method"). Die Kundenbeziehungen sind mit einem anteiligen beizulegenden Zeitwert von T€ 212,3 bewertet. Der im Beteiligungsansatz enthaltene Firmenwert beträgt T€ 2.043,6.
Im Geschäftsjahr 2007 fanden keine Entkonsolidierungen statt.
Nach IFRS sind sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode abzubilden. Der Kaufpreis des erworbenen Tochterunternehmens wird auf die erworbenen Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden verteilt. Maßgeblich sind dabei die Wertverhältnisse zu dem Zeitpunkt, an dem die Beherrschung über das Tochterunternehmen erlangt wurde. Die ansatzfähigen Vermögenswerte und die übernommenen Schulden und Eventualschulden werden unabhängig von der Beteiligungshöhe in voller Höhe mit ihren beizulegenden Zeitwerten bewertet. Ein verbleibender aktivischer Unterschiedsbetrag wird als Firmenwert angesetzt. Ein verbleibender passivischer Unterschiedsbetrag wird unmittelbar erfolgswirksam erfasst. In den auf den Unternehmenszusammenschluss folgenden Perioden werden die aufgedeckten stillen Reserven und stillen Lasten entsprechend der Behandlung der korrespondierenden Vermögenswerte und Schulden fortgeführt, abgeschrieben oder aufgelöst.
Beim Erwerb von zusätzlichen Anteilen an Unternehmen, die bereits als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss einbezogen werden, wird der Unterschiedsbetrag zwischen dem Kaufpreis und dem anteilig erworbenen Eigenkapital als Firmenwert angesetzt.
Minderheitenanteile am Reinvermögen der konsolidierten Tochterunternehmen werden innerhalb des Eigenkapitals des Konzerns als gesonderter Posten ausgewiesen, es sei denn, die Minderheitsgesellschafter verfügen über einen Anspruch auf Rückzahlung ihres Kapitalanteils oder auf Verkauf ihrer Anteile an die Muttergesellschaft. Minderheitenanteile bestehen aus dem Betrag solcher Anteile zum Tag des Unternehmenszusammenschlusses und dem Minderheitenanteil an den Änderungen des Eigenkapitals ab dem Zeitpunkt des Zusammenschlusses.
Erträge und Aufwendungen eines Tochterunternehmens werden ab dem Erwerbszeitpunkt in den Konzernabschluss einbezogen und bleiben bis zu dem Zeitpunkt einbezogen, an dem die Beherrschung durch das Mutterunternehmen endet. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Erlös aus der Veräußerung des Tochterunternehmens und seinem Buchwert, einschließlich der kumulierten Umrechnungsdifferenzen, die im Eigenkapital erfasst wurden, wird zum Zeitpunkt der Veräußerung als Gewinn oder Verlust aus dem Abgang des Tochterunternehmens erfasst. Aufwendungen und Erträge, Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Ergebnisse zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden – soweit wesentlich – eliminiert.
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen werden, werden beim Erwerb mit den Anschaffungskosten angesetzt und in der Folge um den dem Flughafen-Wien-Konzern zustehenden Anteil am Ergebnis der Beteiligung erhöht oder vermindert. Der mit einem assoziierten Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen verbundene Firmenwert ist im Buchwert des Anteils enthalten und wird nicht planmäßig abgeschrieben. In den auf den Unternehmenszusammenschluss folgenden Perioden werden die aufgedeckten stillen Reserven und stillen Lasten entsprechend der Behandlung der korrespondierenden Vermögenswerte und Schulden fortgeführt, abgeschrieben oder aufgelöst. Der gesamte Buchwert des Anteils wird immer dann auf Wertminderung geprüft, wenn die Anwendung der Vorschriften des IAS 39 darauf hinweist, dass der Anteil wertgemindert sein könnte.
Fremdwährungsgeschäfte in den einzelnen Konzerngesellschaften werden mit dem zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalles gültigen Kurs in die funktionale Währung umgerechnet. Monetäre Posten in Fremdwährung werden mit dem zum Bilanzstichtag gültigen Devisenmittelkurs angesetzt. Umrechnungsdifferenzen werden grundsätzlich in saldierter Form erfolgswirksam erfasst.
Berichtswährung und funktionale Währung der österreichischen Konzerngesellschaften ist der Euro. Funktionale Währung der ausländischen Tochtergesellschaften und der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen ist die jeweilige Landeswährung, da diese Gesellschaften ihre Geschäfte in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbstständig betreiben. Die Abschlüsse der sich außerhalb der Euro-Zone befindlichen Gesellschaften werden nach der modifizierten Stichtagsmethode umgerechnet. Im Rahmen dieser Methode werden die Posten des Eigenkapitals teilweise mit dem historischen Kurs, die übrigen Bilanzposten mit dem Bilanzstichtagskurs und die Aufwendungen und Erträge mit dem durchschnittlichen Jahreskurs bewertet. Umrechnungsdifferenzen werden erfolgsneutral in der Währungsumrechnungsrücklage erfasst.
Die für die Umrechnung ausländischer Abschlüsse angewandten Wechselkurse haben sich im Verhältnis zum Euro folgendermaßen entwickelt:
| Jahres- | ||||
|---|---|---|---|---|
| Stichtagskurs | durchschnittskurs | |||
| 1 EUR= | 1 EUR= | |||
| 31.12.2008 | 31.12.2007 | 2008 | 2007 | |
| Maltesische Lire (MTL) | N/A1) | 0,429 | N/A1) | 0,429 |
| Slowakische Kronen (SKK)2) | 30,13 | 33,58 | 31,13 | 33,77 |
1) Nachdem Malta per 1. Jänner 2008 den Euro eingeführt hat, entfällt die Umrechnung für dieses Jahr.
2) In der Slowakei wurde mit 1. Jänner 2009 im Zuge der bevorstehenden Euroumstellung der Umrechnungskurs mit 30,13 SKK/EUR fixiert.
Immaterielle Vermögenswerte mit bestimmbarer Nutzungsdauer werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig über ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer von vier bis zehn Jahren linear abgeschrieben. Liegen Anzeichen für eine Wertminderung vor und liegt der erzielbare Betrag – der höhere Wert aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und Nutzungswert des Vermögenswerts – unter dem Buchwert, wird eine Abschreibung für Wertminderungen vorgenommen.
Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte werden bei Erfüllung der Ansatzkriterien mit deren Herstellungskosten angesetzt und planmäßig über die wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben.
Fremdkapitalkosten und Ausgaben für Entwicklung werden aktiviert, sofern die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind, und über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben.
Immaterielle Vermögenswerte mit unbegrenzter Nutzungsdauer werden zu Anschaffungskosten bewertet und sind im Flughafen-Wien-Konzern unwesentlich. Sie werden nicht planmäßig abgeschrieben, sondern werden jährlich auf ihre Werthaltigkeit untersucht und, sofern notwendig, auf den erzielbaren Betrag abgeschrieben. Soweit die Gründe für zuvor erfasste Wertminderungen entfallen sind, werden diese Vermögenswerte entsprechend zugeschrieben.
Firmenwerte werden nicht planmäßig abgeschrieben, sondern auf Basis des erzielbaren Betrags derjenigen zahlungsmittelgenerierenden Einheit, der der Firmenwert zugeordnet ist, auf eine Wertminderung untersucht ("Impairment Only Approach"). Zahlungsmittelgenerierende Einheiten werden durch die Zusammenfassung von Vermögenswerten auf der niedrigsten Ebene, die selbstständig Zahlungsströme erwirtschaftet oder für interne Managementzwecke überwacht werden, gebildet. Der Werthaltigkeitstest ist jährlich durchzuführen und zusätzlich immer dann, wenn Anzeichen dafür vorliegen, dass die zahlungsmittelgenerierende Einheit in ihrem Wert gemindert ist. Übersteigt der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit deren erzielbaren Betrag, ist der zugeordnete Firmenwert in Höhe des Differenzbetrags abzuschreiben. Wertminderungen des Firmenwerts dürfen nicht rückgängig gemacht werden. Übersteigt die Wertminderung der zahlungsmittelgenerierenden Einheit den Buchwert des ihr zugeordneten Firmenwerts, ist die darüber hinausgehende Wertminderung durch anteilige Minderung von Buchwerten der der zahlungsmittelgenerierenden Einheit zugeordneten Vermögenswerte zu erfassen.
Der erzielbare Betrag einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit bestimmt sich in der Regel durch Berechnung des Nutzwerts nach der Discounted-Cash-Flow-(DCF)-Methode. Diese DCF-Berechnungen basieren auf den vom Management genehmigten und auch für interne Zwecke verwendeten Finanzplänen für fünf Jahre (2009 bis 2013) und einer ewigen Rente (ab 2013). Der gewählte Planungshorizont spiegelt die Annahmen für kurz- bis mittelfristige Marktentwicklungen wider. Zahlungsströme, die über den fünfjährigen Zeitraum hinausgehen, werden anhand langfristig erwarteter Wachstumsraten berechnet. Die risikoadäquaten Kapitalkosten werden als gewichteter Durchschnitt der Eigen- und Fremdkapitalkosten ermittelt ("Weighted Average Cost of Capital").
Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen umfassen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Materialund Fertigungsgemeinkosten sowie leistungserstellungsbezogene Verwaltungskosten. Zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten zählen neben dem Kaufpreis auch die direkt zurechenbaren Kosten, um den Vermögenswert zu seinem Standort und in den erforderlichen betriebsbereiten Zustand zu bringen. Fremdkapitalkosten, die direkt dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung eines qualifizierten Vermögenswerts zugeordnet werden können, werden als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Die Abschreibungsdauer richtet sich nach der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer.
Den planmäßigen Abschreibungen werden folgende konzerneinheitliche Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
| Betriebsgebäude Sonstige Gebäude Start-/Landebahnen, Rollwege, Vorfelder Sonstige Grundstückseinrichtungen |
Jahre |
|---|---|
| 33,3 | |
| 10–50 | |
| 20 | |
| 7–20 | |
| Technische Anlagen und Maschinen | 5–20 |
| Fahrzeuge | 5–10 |
| Andere Anlagen, Betrieb- und Geschäftsausstattung | 4–15 |
Der Flughafen-Wien-Konzern verfügt über keine langfristigen Vermögenswerte, die als zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte zu klassifizieren sind.
Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen, bei denen Anzeichen für Wertminderungen vorliegen, werden durch den Vergleich des Buchwerts mit dem erzielbaren Betrag auf ihre Werthaltigkeit untersucht. Können den Vermögenswerten keine eigenen, von anderen Vermögenswerten unabhängig generierten künftigen Finanzmittelzuflüsse zugeordnet werden, ist die Werthaltigkeit auf Basis der übergeordneten zahlungsmittelgenerierenden Einheit von Vermögenswerten zu prüfen. Liegt der erzielbare Betrag des Vermögenswerts oder der zahlungsmittelgenerierenden Einheit unter dem Buchwert, erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren erzielbaren Betrag. Soweit die Gründe für zuvor erfasste Wertminderungen entfallen sind, werden diese Vermögenswerte entsprechend zugeschrieben.
Der erzielbare Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten wird in der Regel mit Hilfe eines Discounted-Cash-Flow-Verfahrens ermittelt. Dabei werden Prognosen hinsichtlich der Zahlungsströme angestellt, die über die geschätzte Nutzungsdauer des Vermögenswerts oder der zahlungsmittelgenerierenden Einheit erzielt werden. Der verwendete Abzinsungssatz (vor Steuern) berücksichtigt die mit dem Vermögenswert oder der zahlungsmittelgenerierenden Einheit verbundenen Risiken.
Das wirtschaftliche Eigentum an Leasinggegenständen wird demjenigen Vertragspartner zugerechnet, der die wesentlichen Chancen und Risiken aus dem Leasingverhältnis trägt. Trägt der Leasinggeber die wesentlichen Chancen und Risiken (Operating Lease), wird der Leasinggegenstand vom Leasinggeber in dessen Bilanz angesetzt und nach den für den jeweiligen Vermögenswert einschlägigen Bilanzierungsvorschriften bewertet. In einem Operating Lease erfassen sowohl Leasinggeber als auch Leasingnehmer die Leasingraten erfolgswirksam.
Trägt der Leasingnehmer die wesentlichen Chancen und Risiken, die mit dem Leasinggegenstand verbunden sind (Finance Lease), so hat der Leasingnehmer den Leasinggegenstand in seiner Bilanz im Zugangszeitpunkt mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem
niedrigeren Barwert der künftigen Mindestleasingzahlungen anzusetzen und über die wirtschaftliche Nutzungsdauer oder die kürzere Vertragslaufzeit abzuschreiben. Zugleich wird in Höhe des Buchwerts des Leasinggegenstands eine Leasingverbindlichkeit angesetzt. Der Leasinggeber setzt eine Forderung in Höhe des Nettoinvestitionswerts aus dem Leasingverhältnis an. Die Leasingaufwendungen bzw. -erträge werden in Tilgungen der Leasingverbindlichkeit bzw. -forderung und in Finanzaufwendungen bzw. -erträge aufgeteilt.
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien umfassen alle Immobilien, die zur Erzielung von Mieteinnahmen oder zum Zweck der Wertsteigerung gehalten und weder in der Produktion noch für Verwaltungszwecke eingesetzt werden sowie Grundstücke, die für eine gegenwärtig unbestimmte künftige Nutzung gehalten werden. Bei einem betrieblich genutzten Anteil erfolgt eine dem prozentuellen Ausmaß der Nutzung entsprechende Zuordnung. Die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien werden zu fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Fremdkapitalkosten werden als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von 33,3 bis 50 Jahren vorgenommen.
Vorräte werden mit dem niedrigeren Betrag aus Anschaffungskosten und Nettoveräußerungswert bewertet. Die Anschaffungskosten werden nach dem gleitenden Durchschnittspreisverfahren ermittelt. Der Nettoveräußerungswert ist der geschätzte, im normalen Geschäftsgang erzielbare Verkaufserlös abzüglich der geschätzten Kosten bis zur Fertigstellung und der geschätzten notwendigen Vertriebskosten. Ebenso werden Wertminderungen aufgrund von verminderter Verwertbarkeit bei der Ermittlung des Nettoveräußerungswerts berücksichtigt.
Die Berechnung der Rückstellungen für Abfertigungen, Pensionen und Jubiläumsgelder als Verpflichtungen aus leistungsorientierten Plänen erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundlagen gemäß der Methode der laufenden Einmalprämien ("Projected Unit Credit Method"), wobei die Verpflichtungen in Höhe des Anwartschaftsbarwerts ("Defined Benefit Obligation") angesetzt werden. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus erfahrungsbedingten Anpassungen und Änderungen von versicherungsmathematischen Annahmen werden bei den Rückstellungen für Abfertigungen und Pensionen in der Periode, in der sie anfallen, erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und bei den Rückstellungen für Jubiläumsgelder sofort erfolgswirksam im Periodenergebnis. Sämtliche sonstigen Veränderungen der Abfertigungs-, Pensions- und Jubiläumsgeldrückstellungen wie Dienstzeit- oder Zinsaufwand werden im Personalaufwand ausgewiesen.
Bei der Ermittlung der Höhe des Anwartschaftsbarwerts werden zukünftige Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie ein von der Unternehmenszugehörigkeit abhängiger Fluktuationsabschlag berücksichtigt. Der Rechnungszinssatz richtet sich nach den zum jeweiligen Bilanzstichtag gültigen Veranlagungsrenditen.
Als rechnungsmäßiges Pensionsalter wurde das frühestmögliche Anfallsalter für die (vorzeitige) Alterspension gemäß Pensionsreform 2004 (Budgetbegleitgesetz 2003) unter Berücksichtigung der Übergangsregelungen zugrunde gelegt. Bei weiblichen Anwartschaftsberechtigten wurde das rechnungsmäßige Pensionsalter entsprechend dem "Bundesverfassungsgesetz über unterschiedliche Altersgrenzen von männlichen und weiblichen Sozialversicherten" schrittweise angehoben.
Als biometrische Rechnungsgrundlagen werden die Generationstafeln "AVÖ 2008-P gemischter Bestand von F.W. Pagler" zugrunde gelegt, bei der Pensionsrückstellung in der Ausprägung für Angestellte.
Die Ermittlung der Versorgungsverpflichtungen für Abfertigungen, Pensionen und Jubiläumsgelder zum 31. Dezember 2008, 2007 und 2006 wurde unter Anwendung nachfolgender Parameter vorgenommen:
| 2008 | 2007 | 2006 | |
|---|---|---|---|
| Rechnungszinssatz | 5,50% | 4,75% | 4,25% |
| Lohn- und Gehaltstrend | 3,5% | 3,5% | 3,5% |
| Pensionstrend (nur für Pensionen) | 1,5% | 1,5% | 1,5% |
| Erwarteter Veranlagungsertrag der Versicherung | |||
| (nur für Pensionen)1) | 4,125% | 4,125% | 4,125% |
| Fluktuationsabschlag (gestaffelt) | 0%–12% | 0%–12% | 0%–12% |
1) Der erwartete Ertrag ergibt sich aus den Renditen des abgelaufenen Geschäftsjahres.
Die im Rahmen von beitragsorientierten Plänen (Beiträge zur Pensionsvorsorge sowie zur gesetzlichen Mitarbeitervorsorge) zu zahlenden Beträge werden in der Periode erfolgswirksam im Personalaufwand erfasst, der sie zuzurechnen sind.
Unter den sonstigen Rückstellungen werden rechtliche oder faktische Verpflichtungen gegenüber Dritten ausgewiesen, die auf zurückliegenden Geschäftsvorfällen oder Ereignissen beruhen und wahrscheinlich zu Vermögensabflüssen führen, die zuverlässig ermittelbar sind. Diese Rückstellungen werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum voraussichtlichen Erfüllungsbetrag bewertet und auf Basis einer bestmöglichen Schätzung berechnet. Ist eine vernünftige Schätzung des Betrages nicht möglich, unterbleibt die Bildung einer Rückstellung. Rückstellungen werden abgezinst, wenn der Effekt hieraus wesentlich ist. Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen mit Ausnahme der Rückstellungen für Abfertigung, Pension und Jubiläumsgeld werden im Finanzergebnis erfasst.
Subventionen von öffentlichen Gebietskörperschaften für den Kauf von Sachanlagen ("Investitionszuschüsse") werden unter den kurz- bzw. langfristigen Verbindlichkeiten ausgewiesen und über die Nutzungsdauer der betreffenden Anlagegüter linear über die Gewinn- und Verlustrechnung aufgelöst. Die von der Republik Österreich gewährten Investitionszuwachsprämien werden wie die Investitionszuschüsse behandelt.
Ein Finanzinstrument ist ein Vertrag, der gleichzeitig bei dem einen Unternehmen zu einem finanziellen Vermögenswert und bei dem anderen Unternehmen zu einer finanziellen Verbindlichkeit oder einem Eigenkapitalinstrument führt. Finanzielle Vermögenswerte umfassen insbesondere Finanzanlagen wie nicht konsolidierte und andere Beteiligungen, Wertpapiere, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, ausgereichte Kredite und sonstige Forderungen, zu Handelszwecken gehaltene originäre und derivative finanzielle Vermögenswerte sowie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente. Finanzielle Verbindlichkeiten begründen regelmäßig einen Anspruch des Gläubigers auf Erhalt von Zahlungsmitteln oder anderen finanziellen Vermögenswerten. Darunter fallen insbesondere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie derivative Finanzverbindlichkeiten. Die erstmalige bilanzielle Erfassung sowie der bilanzielle Abgang von Finanzinstrumenten erfolgt grundsätzlich zum Erfüllungstag, das ist der Tag, an dem der Vermögenswert an oder durch den Konzern geliefert wird. Finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten werden in der Regel unsaldiert ausgewiesen, außer wenn bezüglich der Beträge ein Aufrechnungsrecht besteht und der Ausgleich auf Nettobasis erfolgen soll.
Finanzielle Vermögenswerte werden bei ihrem erstmaligen Ansatz mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Die in der Bilanz angesetzten beizulegenden Zeitwerte entsprechen in der Regel den Marktpreisen der finanziellen Vermögenswerte. Sofern diese nicht unmittelbar verfügbar sind, werden sie unter Anwendung anerkannter Bewertungsmodelle und unter Rückgriff auf aktuelle Marktparameter berechnet. Dazu werden die bereits fixierten oder unter Anwendung der aktuellen Zinsstrukturkurve über Forward Rates ermittelten Zahlungsströme mit den aus der am Stichtag gültigen Zinsstrukturkurve bestimmten Diskontfaktoren auf den Bewertungsstichtag diskontiert.
Von der Möglichkeit, bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen finanzielle Vermögenswerte oder finanzielle Verbindlichkeiten bei ihrem erstmaligen Ansatz als "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert zu bewertende finanzielle Vermögenswerte oder finanzielle Verbindlichkeiten" ("Fair Value Option") zu designieren, hat der Flughafen-Wien-Konzern bislang keinen Gebrauch gemacht.
Wertpapiere, für die kein aktiver Markt besteht, werden der Kategorie "Kredite und Forderungen" zugeordnet und zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Unverzinsliche und niedrig verzinsliche finanzielle Vermögenswerte werden in der Regel mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt. Ein allenfalls bestehender wesentlicher Unterschied zwischen Anschaffungskosten und Tilgungsbetrag wird nach der Effektivzinsmethode periodengerecht abgegrenzt und im Finanzergebnis ausgewiesen. Im Falle einer Wertminderung wird eine ergebniswirksame Abwertung auf den Barwert der erwarteten Rückzahlungen vorgenommen. Bei Wegfall der Gründe für die Wertminderung erfolgt in entsprechender Höhe eine Zuschreibung.
Finanzinvestitionen in Wertpapiere, die der Kategorie "zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte" zugeordnet werden, sind mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet, soweit dieser verlässlich ermittelt werden kann. Aus der Folgebewertung resultierende Gewinne und Verluste werden erfolgswirksam erfasst.
Anteile an nicht konsolidierten, verbundenen Unternehmen, sonstige Wertpapiere sowie assoziierte Unternehmen und sonstige Beteiligungen, die nicht nach der Equity-Methode zu bilanzieren sind, werden als "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" kategorisiert und grundsätzlich zum beizulegenden Zeitwert bewertet, soweit dieser verlässlich ermittelt werden kann.
Lässt sich für nicht börsennotierte Eigenkapitalinstrumente der Zeitwert nicht hinreichend verlässlich bestimmen, werden die Anteile mit den Anschaffungskosten abzüglich allfälliger Wertminderungen bewertet.
Die in der Folge aus der Änderung des beizulegenden Zeitwerts resultierenden Gewinne und Verluste werden grundsätzlich unter Berücksichtigung latenter Steuern erfolgsneutral im Eigenkapital (Marktwertbewertungsrücklage = AfS-Rücklage) ausgewiesen. Sollten Wertminderungen infolge dauerhaftem und signifikantem Absinken des beizulegenden Zeitwerts eintreten, werden diese erfolgswirksam erfasst und die AfS-Rücklage ausgebucht. Ergibt sich zu späteren Bewertungszeitpunkten, dass der beizulegende Zeitwert infolge von Ereignissen, die nach dem Zeitpunkt der Erfassung der Wertminderung eingetreten sind, gestiegen ist, werden die Wertminderungen in entsprechender Höhe grundsätzlich erfolgswirksam zurückgenommen. Ergebniswirksam erfasste Wertminderungen, die als zur Veräußerung verfügbare Eigenkapitalinstrumente betreffen, dürfen nur ergebnisneutral rückgängig gemacht werden. Wertminderungen von Eigenkapitalinstrumenten, die mit den Anschaffungskosten bewertet werden, dürfen weder ergebniswirksam noch ergebnisneutral rückgängig gemacht werden.
Mit dem Abgang der finanziellen Vermögenswerte werden die noch im Eigenkapital erfassten kumulierten Gewinne und Verluste aus der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam in die Gewinn- und Verlustrechnung überführt.
Käufe und Verkäufe werden am Erfüllungstag, das ist der Valutatag, gebucht.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie andere kurzfristige Forderungen werden mit dem Erstbuchwert abzüglich Wertminderungen bewertet. Die vorgenommenen Einzelwertberichtigungen tragen den erwarteten Ausfallrisiken hinreichend Rechnung; konkrete Ausfälle führen zur Ausbuchung der betreffenden Forderungen. Im Rahmen von Einzelwertberichtigungen werden Forderungen mit potenziellem Abwertungsbedarf auch anhand gleichartiger Ausfallrisikoeigenschaften gruppiert und gemeinsam unter Berücksichtigung von historischen Ausfallerfahrungen wertberichtigt. Wertminderungen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden unter Verwendung von Wertberichtigungskonten vorgenommen.
Sonstige langfristige Forderungen werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet und, soweit wesentlich, wird die spätere Fälligkeit mittels Abzinsung berücksichtigt.
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, welche Geldkonten und kurzfristige Geldanlagen bei Kreditinstituten einschließen, haben beim Zugang eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten und sind mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet, der in der Regel dem Nominalwert entspricht.
Finanzverbindlichkeiten werden bei Zuzählung in Höhe des tatsächlich zugeflossenen Betrages angesetzt, der in der Regel dem beizulegenden Zeitwert entspricht. Ein wesentlicher Unterschied zwischen erhaltenem Betrag und dem Rückzahlungsbetrag wird über die Laufzeit nach der Effektivzinsmethode verteilt und im Finanzergebnis ausgewiesen. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.
Der Flughafen-Wien-Konzern setzt einzelne derivative Finanzinstrumente (Zinsswaps) zur Absicherung der aus Investitionen und Finanztransaktionen resultierenden Zinsänderungsrisiken ein.
Derivative Finanzinstrumente, die nicht in eine wirksame Sicherungsbeziehung gemäß IAS 39 eingebunden und damit zwingend als "zu Handelszwecken gehalten" einzustufen sind, werden bei Vertragsabschluss mit dem beizulegenden Zeitwert (entspricht in der Regel den Anschaffungskosten) angesetzt. Die Zeitwerte sind auch für die Folgebewertungen maßgebend und entsprechen bei gehandelten Derivaten dem Marktwert. Bei nicht börsegehandelten Geschäften werden Preise für vergleichbare Geschäfte oder Auflösungsangebote der jeweiligen Geschäftspartner herangezogen. Für Zinsswaps entspricht der beizulegende Zeitwert dem Betrag, den der Konzern bei Beendigung des Finanzinstruments zum Abschlussstichtag entweder erhalten würde oder zahlen müsste. Dieser wird unter Anwendung der zum Abschlussstichtag relevanten Zinssätze und Zinsstrukturkurven berechnet. Die Erfassung der Veränderungen der beizulegenden Zeitwerte erfolgt grundsätzlich ergebniswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung, außer das derivative Finanzinstrument ist in eine wirksame Sicherungsbeziehung gemäß IAS 39 eingebunden.
Positive beizulegende Zeitwerte sind in den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten erfasst, negative in den übrigen Verbindlichkeiten.
Der Konzern wendet die Vorschriften zur Bilanzierung von Sicherungsmaßnahmen gemäß IAS 39 ("Hedge Accounting") zur Sicherung von zukünftigen Zahlungsströmen ("Cash-Flow Hedge") an. Dies mindert Volatilitäten in der Gewinn- und Verlustrechnung. Mittels eines Cash-Flow Hedge werden künftige Zahlungsströme aus in der Bilanz angesetzten
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Vermögenswerten und Verbindlichkeiten oder aus mit hoher Wahrscheinlichkeit eintretenden geplanten Transaktionen gegen Schwankungen abgesichert. Liegt ein Cash-Flow Hedge vor, wird der effektive Teil der Wertänderung des Sicherungsinstruments bis zur Erfassung des Ergebnisses aus dem gesicherten Grundgeschäft erfolgsneutral im Eigenkapital (Sicherungsrücklage) erfasst; der ineffektive Teil der Wertänderung des Sicherungsinstruments wird erfolgswirksam erfasst.
Die strengen Anforderungen des IAS 39 an die Anwendung des Hedge Accounting erfüllt der Flughafen-Wien-Konzern wie folgt: Bei Beginn einer Sicherungsmaßnahme werden sowohl die Beziehung zwischen dem als Sicherungsinstrument eingesetzten Finanzinstrument und dem Grundgeschäft als auch Ziel sowie Strategie der Absicherung dokumentiert. Dazu zählt sowohl die konkrete Zuordnung der Absicherungsinstrumente zu den entsprechenden Vermögenswerten und Verbindlichkeiten oder (fest vereinbarten) zukünftigen Transaktionen als auch die Messung der Wirksamkeit der eingesetzten Absicherungsinstrumente. Bestehende Sicherungsmaßnahmen werden fortlaufend auf ihre Effektivität hin überwacht, die zwischen 80 Prozent und 125 Prozent liegen muss. Wird eine Sicherungsbeziehung ineffektiv, wird sie aufgelöst.
Die Ertragsteuern umfassen sowohl die tatsächlich zu entrichtenden Steuern vom steuerpflichtigen Einkommen als auch die latenten Steuern. Die Steuerrückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen für in- und ausländische Ertragsteuern und umfassen sowohl das laufende Jahr als auch etwaige Verpflichtungen aus Vorjahren. Die Verbindlichkeiten werden auf Basis der steuerlichen Vorschriften in den Ländern unserer Geschäftstätigkeit berechnet. Die Flughafen Wien AG ist Gruppenträger im Sinne des § 9 Abs. 8 KStG 1988. Vom Gruppenträger werden an die Gruppenmitglieder die von diesen verursachten Körperschaftsteuerbeträge mittels Steuerumlagen belastet und im Verlustfall erst dann gutgeschrieben, wenn das Gruppenmitglied wieder einen steuerlichen Gewinn erzielt. Durch die Verrechnung von Steuerumlagen erfolgt eine Kürzung des Steueraufwands in der Gewinn- und Verlustrechnung des Gruppenträgers. Bei nachträglichen Abweichungen werden die Steuerverrechnungen gegenüber den Gruppenmitgliedern angepasst. Aktive und passive latente Steuern werden gemäß der bilanzorientierten Steuerabgrenzung ("Liability Approach") für temporäre Differenzen zwischen den Wertansätzen in der Konzern-Bilanz und der Steuerbilanz sowie für steuerliche Verlustvorträge angesetzt. Aktive latente Steuern werden angesetzt, sofern es wahrscheinlich ist, dass ein zu versteuerndes Ergebnis verfügbar sein wird, gegen das die abzugsfähige temporäre Differenz verwendet werden kann. Latente Steuern bei temporären Differenzen aus Anteilen an Tochterunternehmen und nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen werden nur bei bestehender Veräußerungsabsicht und Steuerpflicht des Veräußerungsgewinns gebildet. Für die Bewertung der latenten Steuern werden die zum Abschlussstichtag gültigen bzw. bereits verabschiedeten steuerlichen Vorschriften herangezogen. Hiermit kommen die bei der Umkehr der temporären Differenzen erwarteten künftigen Steuersätze zur Anwendung.
Die Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge gelten mit Erbringung der Leistung bzw. dem Zeitpunkt des Gefahrenübergangs als realisiert und werden unter der Voraussetzung erfasst, dass ein wirtschaftlicher Nutzen wahrscheinlich zufließen wird und sich dieser verlässlich quantifizieren lässt.
Das Beteiligungsergebnis enthält neben dem Ergebnis aus At-Equity-Bewertungen Wertminderungen, Zuschreibungen, Veräußerungsergebnisse und Dividenden. Die Dividenden werden zum Zeitpunkt des Ausschüttungsbeschlusses als Zufluss erfasst.
Die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Konzernabschluss ist von Ermessensbeurteilungen bezüglich Ansatz- und Bewertungsmethoden sowie von Annahmen und Schätzungen durch das Management abhängig. Die sich tatsächlich ergebenden Beträge können von den Schätzungen abweichen. Die nachstehend angeführten wesentlichen Schätzungen und zugehörigen Annahmen sowie die mit den gewählten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verbundenen Unsicherheiten sind entscheidend für das Verständnis der zu Grunde liegenden Risiken der Finanzberichterstattung sowie der möglichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss zukünftiger Geschäftsjahre.
Die Bewertung von immateriellen Vermögenswerten, Vermögenswerten des Sachanlagevermögens und Anteilen an at equity bilanzierten Unternehmen ist mit Schätzungen zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes zum Erwerbszeitpunkt verbunden. Die Anteile an at equity bilanzierten Unternehmen weisen einen Buchwert in Höhe von T€ 104.790,1 (Vorjahr: T€ 99.704,1) auf. Dies gilt insbesondere für solche Vermögenswerte, die im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworben wurden. Ferner ist die erwartete Nutzungsdauer der Vermögenswerte zu schätzen. Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte von Vermögenswerten und Schulden sowie der Nutzungsdauern der Vermögenswerte basiert auf Beurteilungen des Managements.
Im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen sind Schätzungen im Zusammenhang mit der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden erforderlich. Immobilien werden durch Sachverständigengutachten bewertet. Ansatzfähige immaterielle Vermögenswerte werden je nach Art des Vermögenswerts und der Verfügbarkeit von Informationen anhand geeigneter Bewertungsmethoden bewertet. Da eine marktpreisorientierte Bewertung ("Market Approach") von immateriellen Vermögenswerten aufgrund mangelnder vergleichbarer Marktpreise meist nicht möglich ist, wird in der Regel ein kapitalwertorientiertes Verfahren ("Income Approach") herangezogen. Für die Bewertung von Kundenbeziehungen wird die Residualwertmethode ("Multiperiod Excess Earnings Method") angewandt. Hierbei wird der Barwert der Einkommensströme aus dem vorhandenen Kundenstamm ermittelt. Ausgehend von der Annahme, dass der zu bewertende immaterielle Vermögenswert erst im Verbund mit anderen materiellen und immateriellen Vermögenswerten Einkommens-
ströme erwirtschaftet, werden bei der Ermittlung der relevanten Einzahlungsüberschüsse neben den operativen Kosten auch kalkulatorische Nutzungsentgelte für diese "unterstützenden" Vermögenswerte ("Contributory Asset Charges") berücksichtigt. Bei dieser Bewertung wird die Verringerung der geplanten Einkommensströme im Zeitablauf nach Maßgabe einer angemessenen Schrumpfungsrate ("Churn Rate") der Kunden beachtet.
Bei Überprüfung der Werthaltigkeit von immateriellen Vermögenswerten (Buchwert in Höhe von T€ 8.321,3, Vorjahr: T€ 4.883,7) und Firmenwerten (Buchwert in Höhe von T€ 4.394,4, Vorjahr: T€ 4.434,4), Vermögenswerten des Sachanlagevermögens (Buchwert in Höhe von T€ 1.320.988,0, Vorjahr: T€ 1.098.496,0), als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien (Buchwert in Höhe von T€ 122.690,1, Vorjahr: T€ 122.595,1), sowie Vermögenswerten des Finanzanlagevermögens (Buchwert in Höhe von T€ 107.865,7, Vorjahr: T€ 102.232,1) werden Schätzungen hinsichtlich Ursache, Zeitpunkt und Höhe einer Wertminderung vorgenommen. Eine Wertminderung beruht auf einer Vielzahl von Faktoren. Grundsätzlich werden Änderungen der gegenwärtigen Wettbewerbsbedingungen, Erwartungen bezüglich des Passagierwachstums, Erhöhungen der Kapitalkosten, Änderungen der künftigen Verfügbarkeit von Finanzierungsmitteln, technologische Veralterung, die Einstellung von Dienstleistungen, aktuelle Wiederbeschaffungskosten, bei vergleichbaren Transaktionen gezahlte Kaufpreise und sonstige das Umfeld betreffende Änderungen, die auf eine Wertminderung hindeuten, berücksichtigt. Der erzielbare Betrag von Vermögenswerten oder einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit wird in der Regel unter Anwendung der Discounted-Cash-Flow-Methode ermittelt, in die Annahmen des Managements über künftige Zahlungsströme, risikoadäquate Abzinsungssätze und angemessene Nutzungsdauern einfließen. Die Berechnung des Barwertes der geschätzten künftigen Zahlungsströme sowie die Einschätzung, ob eine Wertminderung nicht nur vorübergehend eingetreten ist, sind folglich von der Beurteilung durch das Management abhängig und beruhen in hohem Maße auf dessen Einschätzung künftiger Entwicklungsaussichten.
Der Flughafen-Wien-Konzern bildet Wertberichtigungen in Höhe von T€ 6.360,8 (Vorjahr: T€ 3.222,7) auf zweifelhafte Forderungen, um erwarteten Verlusten aus Forderungsausfällen Rechnung zu tragen, die aus der Zahlungsunwilligkeit oder -unfähigkeit von Kunden resultieren. Die vom Management verwendeten Grundlagen für die Beurteilung der Angemessenheit der Wertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen sind die Fälligkeitsstruktur der Forderungssalden und Erfahrungen in Bezug auf Ausbuchungen von Forderungen in der Vergangenheit, die Bonität der Kunden sowie Veränderungen der Zahlungsbedingungen. Bei einer Verschlechterung der Finanzlage der Kunden kann der Umfang der tatsächlich vorzunehmenden Ausbuchungen den Umfang der erwarteten Ausbuchungen übersteigen.
Der Bewertung der bestehenden Vorsorgen für Abfertigungen, Pensionen und Jubiläumsgelder mit einem Buchwert in Höhe von insgesamt T€ 77.675,8 (Vorjahr: T€ 80.024,3) liegen Annahmen betreffend Abzinsungssatz, Pensionsantrittsalter, Lebenserwartung sowie künftige Gehalts- und Pensionserhöhungen zugrunde.
Ansatz und Bewertung der Rückstellungen im Zusammenhang mit anhängigen Rechtsstreitigkeiten oder anderen ausstehenden Ansprüchen aus Vergleichs-, Schiedsgerichtsoder staatlichen Verfahren in Höhe von T€ 2.881,3 (Vorjahr: T€ 4.323,7) sind in erheblichem Umfang mit Einschätzungen durch das Management verbunden. So beruht die Beurteilung der Wahrscheinlichkeit, dass ein anhängiges Verfahren Erfolg hat und eine Verbindlichkeit entsteht, bzw. die Quantifizierung der möglichen Höhe der Zahlungsverpflichtung in hohem Maße auf der Einschätzung der jeweiligen Situation. Wegen den mit dieser Beurteilung verbundenen Unsicherheiten können die tatsächlichen Verluste allenfalls von den ursprünglichen Schätzungen und damit vom Rückstellungsbetrag abweichen.
Ertragsteuern sind für jede Steuerrechtsordnung zu berechnen, in der der Konzern tätig ist. Dabei ist für jedes Besteuerungssubjekt die erwartete tatsächliche Ertragsteuer zu berechnen, und die temporären Differenzen zwischen unterschiedlichen Wertansätzen bestimmter Bilanzposten im Konzernabschluss und im steuerrechtlichen Abschluss sind zu beurteilen. Aktive latente Steuern in Höhe von T€ 12.095,2 (Vorjahr: T€ 16.176,8) werden in dem Maße angesetzt, in dem es wahrscheinlich ist, dass sie genutzt werden können. Die Nutzung aktiver latenter Steuern hängt von der Möglichkeit ab, im Rahmen der jeweiligen Steuerrechtsordnung ausreichendes zu versteuerndes Einkommen zu erzielen. Zur Beurteilung der Wahrscheinlichkeit der künftigen Nutzbarkeit von aktiven latenten Steuern sind verschiedene Faktoren heranzuziehen, wie zum Beispiel die Ertragslage der Vergangenheit, operative Planungen oder Steuerplanungsstrategien. Weichen die tatsächlichen Ergebnisse von diesen Schätzungen ab oder sind diese Schätzungen in künftigen Perioden anzupassen, könnte dies nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Kommt es zu einer Änderung der Werthaltigkeitsbeurteilung bei aktiven latenten Steuern, sind die angesetzten aktiven latenten Steuern erfolgswirksam abzuwerten.
Die Umsatzerlöse enthalten alle Erlöse, die aus der typischen Geschäftstätigkeit des Flughafen-Wien-Konzerns resultieren. Die Umsatzerlöse werden ohne Umsatzsteuer und sonstige bei den Kunden erhobene und an die Steuerbehörden zu entrichtende Steuern ausgewiesen.
Der Flughafen-Wien-Konzern weist nach dem primären Berichtsformat die Geschäftsbereiche Airport, Handling und Non-Aviation aus. Diese Segmente stellen strategische Geschäftsbereiche dar, die sich in ihren Produkten und Dienstleistungen, den Kundenprofilen sowie dem regulatorischen Umfeld unterscheiden. Als sekundäres Berichtsformat werden geografische Segmentinformationen dargestellt.
Das Segment Airport erbringt vorwiegend die klassischen Dienstleistungen eines Flughafenbetreibers. Es umfasst den Betrieb und die Betreuung aller Bewegungsflächen,
des Terminals sowie sämtlicher Anlagen und Einrichtungen zur Passagier- und Gepäckabfertigung inklusive des VIP-Centers und der VIP-Loungen. Die Entgelte dieser Leistungen sind großteils tariflichen Einschränkungen unterworfen.
Das Segment Handling beschäftigt sich mit Servicedienstleistungen betreffend die Abfertigung von Luftfahrzeugen und Passagieren. Gemäß den EU-Richtlinien ist dieses Segment nicht dem Flughafenbetreiber (Flughafen Wien AG) alleine vorbehalten, sondern es können neben den Fluggesellschaften selbst auch Drittanbieter am Flughafen Wien ihre Handlingdienste anbieten. Seit Ende 2000 ist die deutsche Gesellschaft Fraport Ground Services Austria GmbH, früher VAS Flughafenbodenverkehrsdienste GmbH, am Flughafen Wien tätig. Im Bereich Fracht-Handling trat im zweiten Quartal 2008 mit der Swissport Cargo Services Austria GmbH ein weiterer Cargo-Handling-Anbieter in den Markt ein.
Das Segment Non-Aviation umfasst verschiedene Leistungen rund um den Flugbetrieb wie Shopping, Gastronomie, Parkierung, Sicherheitsdienstleistungen, Entwicklung und Vermarktung von Immobilien, Verkehrsanbindung, Haustechnik, Reinigung, Ver- und Entsorgung, Errichtung und Wartung von Infrastruktureinrichtungen, Telekommunikation, Baumanagement sowie Beratungsleistungen.
Die Bewertungsansätze für die Konzern-Segmentberichterstattung entsprechen den im IFRS-Konzernabschluss verwendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Der Flughafen Wien beurteilt die Leistung der Segmente u.a. anhand des Betriebsergebnisses, dem EBIT. Die Abschreibungen werden getrennt nach planmäßigen Abschreibungen und Wertminderungen ausgewiesen und resultieren aus den dem jeweiligen Unternehmensbereich zugeordneten Vermögenswerten. Die Umsätze und Vorleistungen zwischen den Segmenten werden zu marktorientierten Standardverrechnungssätzen bzw. Preisen, welche sich zum Teil an den Selbstkosten orientieren, verrechnet. Segmentvermögen und -schulden umfassen alle Vermögenswerte und Schulden, die der betrieblichen Sphäre zuzuordnen sind. Zum Segmentvermögen zählen insbesondere immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen sowie Vorräte. Die Segmentschulden betreffen insbesondere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Verbindlichkeiten sowie wesentliche Rückstellungen. Die Segmentinvestitionen beinhalten die Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen.
Segmentvermögen, Segmentschulden, Segmentinvestitionen sowie die Außenumsätze werden darüber hinaus im sekundären Berichtsformat nach Regionen gegliedert dargestellt. Die Zuordnung des Segmentvermögens, der Segmentinvestitionen und der Außenumsätze zu den Regionen erfolgt grundsätzlich nach dem Standort des betreffenden Vermögens.
Die Anzahl der Mitarbeiter auf Segmentebene wird auf Basis der durchschnittlichen Zahl der Arbeitnehmer im Geschäftsjahr gewichtet nach Beschäftigungsgrad ermittelt.
Die nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind im Wesentlichen nicht direkt nur einem Segment zurechenbar. Insofern wird deren Anteil am Periodenergebnis und deren Buchwert bei den Segmentinformationen nicht angegeben.
| Non | ||||
|---|---|---|---|---|
| in T€ (ausgenommen Mitarbeiter) | Airport | Handling | Aviation | Konzern |
| Externe Segmentumsätze | 250.801,5 | 152.190,5 | 144.531,3 | 547.523,3 |
| Interne Segmentumsätze | 28.044,9 | 25.456,8 | 71.356,8 | |
| Segmentumsätze | 278.846,4 | 177.647,3 | 215.888,2 | |
| Sonstige externe Umsätze | 535,8 | |||
| Konzernumsatz | 548.059,1 | |||
| Segmentergebnis | 97.251,4 | 14.505,9 | 48.765,2 | 160.522,5 |
| Sonstiges (nicht zuordenbar) | -27.263,8 | |||
| Konzern-EBIT/Betriebsergebnis | 133.258,7 | |||
| Segmentabschreibungen | 37.154,4 | 7.792,6 | 23.263,0 | 68.210,0 |
| Sonstige (nicht zuordenbar) | 444,7 | |||
| Konzernabschreibungen | 68.654,7 | |||
| Segmentinvestitionen | 245.280,7 | 7.131,2 | 45.132,5 | 297.544,4 |
| Sonstige (nicht zuordenbar) | 549,3 | |||
| Konzerninvestitionen | 298.093,7 | |||
| Segmentvermögen | 1.026.177,4 | 42.263,0 | 438.861,2 | 1.507.301,7 |
| Sonstiges (nicht zuordenbar)1) | 227.982,4 | |||
| Konzernvermögen | 1.735.284,1 | |||
| Segmentschulden | 91.652,9 | 65.602,4 | 125.191,8 | 282.447,2 |
| Sonstige (nicht zuordenbar)1) | 676.450,9 | |||
| Konzernschulden | 958.898,1 | |||
| Segmentmitarbeiter (Durchschnitt) | 399 | 2.210 | 1.503 | 4.112 |
| Sonstige (nicht zuordenbar) | 154 | |||
| Konzernmitarbeiter (Durchschnitt) | 4.266 |
1) Das nicht zuordenbare Konzernvermögen und die nicht zuordenbaren Konzernschulden betreffen im Wesentlichen Finanzanlagen, liquide Mittel, die latente Steuerabgrenzung, Finanzverbindlichkeiten, Steuerrückstellungen und sonstige Verbindlichkeiten.
| Non | ||||
|---|---|---|---|---|
| in T€ (ausgenommen Mitarbeiter) | Airport | Handling | Aviation | Konzern |
| Externe Segmentumsätze | 242.165,2 | 146.984,5 | 132.178,3 | 521.328,0 |
| Interne Segmentumsätze | 27.068,6 | 23.152,9 | 62.548,9 | |
| Segmentumsätze | 269.233,8 | 170.137,4 | 194.727,2 | |
| Sonstige externe Umsätze | 96,6 | |||
| Konzernumsatz | 521.424,6 | |||
| Segmentergebnis | 94.088,8 | 11.804,6 | 35.222,5 | 141.116,0 |
| Sonstiges (nicht zuordenbar) | -20.772,1 | |||
| Konzern-EBIT/Betriebsergebnis | 120.343,9 | |||
| Segmentabschreibungen | 38.181,9 | 7.613,6 | 24.468,1 | 70.263,6 |
| Sonstige (nicht zuordenbar) | 385,0 | |||
| Konzernabschreibungen | 70.648,6 | |||
| Segmentinvestitionen | 138.231,7 | 12.060,6 | 43.101,6 | 193.393,9 |
| Sonstige (nicht zuordenbar) | 405,4 | |||
| Konzerninvestitionen | 193.799,4 | |||
| Segmentvermögen | 818.780,7 | 41.459,8 | 415.419,8 | 1.275.660,4 |
| Sonstiges (nicht zuordenbar)1) | 285.193,2 | |||
| Konzernvermögen | 1.560.853,5 | |||
| Segmentschulden | 94.172,4 | 69.744,6 | 123.768,6 | 287.685,7 |
| Sonstige (nicht zuordenbar)1) | 538.233,1 | |||
| Konzernschulden | 825.918,7 | |||
| Segmentmitarbeiter (Durchschnitt) | 378 | 2.089 | 1.465 | 3.932 |
| Sonstige (nicht zuordenbar) | 155 | |||
| Konzernmitarbeiter (Durchschnitt) | 4.087 | |||
| in T€ (ausgenommen Mitarbeiter) | Österreich | Malta | Slowakei | Konzern |
|---|---|---|---|---|
| Außenumsätze | 547.296,7 | 762,4 | 0,0 | 548.059,1 |
| EBIT | 132.748,7 | 612,0 | -102,0 | 133.258,7 |
| Vermögen | 1.639.694,4 | 48.196,1 | 47.393,5 | 1.735.284,1 |
| Investitionen | 298.093,7 | 0,0 | 0,0 | 298.093,7 |
| Mitarbeiter (Durchschnitt) | 4.266 | 0 | 0 | 4.266 |
Im Vermögen der Regionen Malta und Slowakei sind auch die von den voll konsolidierten Tochtergesellschaften gehaltenen Beteiligungen enthalten. Auf die Beteiligungen am Flughafen Malta entfällt im Geschäftsjahr 2008 ein Ergebnis in Höhe von € 2,4 Mio. (Vorjahr: € 2,5 Mio.) und auf die Beteiligung am Flughafen Košice in Höhe von € 1,6 Mio. (Vorjahr: € 1,6 Mio.) Die Werte der Flughafengesellschaften in Malta und in der Slowakei werden hier nicht dargestellt.
| in T€ (ausgenommen Mitarbeiter) | Österreich | Malta | Slowakei | Konzern |
|---|---|---|---|---|
| Außenumsätze | 520.905,8 | 518,8 | 0,0 | 521.424,6 |
| EBIT | 121.922,7 | 199,7 | -1.778,6 | 120.343,9 |
| Vermögen | 1.469.518,8 | 50.253,3 | 41.081,4 | 1.560.853,5 |
| Investitionen | 193.799,4 | 0,0 | 0,0 | 193.799,4 |
| Mitarbeiter (Durchschnitt) | 4.087 | 0 | 0 | 4.087 |
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Aktivierte Eigenleistungen | 7.466,3 | 6.340,3 |
| Erträge aus dem Abgang von Sachanlagen | 59,6 | 560,5 |
| Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen | 3.069,6 | 2.170,9 |
| Erträge aus der Auflösung von Investitionszuschüssen aus öffentlichen Mitteln 1.365,8 | 1.412,9 | |
| Erträge aus der Gewährung von Rechten | 722,3 | 899,5 |
| Erträge aus Versicherungsleistungen | 95,9 | 42,8 |
| Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen | 30,5 | 13,2 |
| Kursdifferenzen | 0,0 | 2.491,3 |
| Übrige | 429,8 | 383,5 |
| 13.239,9 | 14.315,0 |
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Material | 19.589,7 | 16.718,5 |
| Energie | 16.044,8 | 14.435,7 |
| Bezogene Leistungen | 4.357,1 | 5.853,4 |
| 39.991,6 | 37.007,7 |
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Löhne | 100.605,6 | 97.149,9 |
| Gehälter | 60.060,8 | 59.783,2 |
| Aufwendungen für Abfertigungen | 7.800,2 | 6.680,1 |
| davon Beiträge an die Mitarbeitervorsorgekasse | 1.137,8 | 889,8 |
| Aufwendungen für Altersversorgung | 3.289,8 | 2.973,1 |
| davon Beiträge an Pensionskassen | 1.889,6 | 1.658,3 |
| Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Abgaben und Beiträge | 45.758,1 | 45.102,4 |
| Andere Personalaufwendungen | 2.683,3 | 1.677,2 |
| 220.197,9 | 213.365,9 |
Im Vergleich zum Vorjahr ist der Personalaufwand um 3,2 Prozent auf € 220,2 Mio. gestiegen. Im Personalaufwand des Geschäftjahres 2007 war eine Rückstellungsdotierung in Höhe von € 6,0 Mio. für Arbeiter und Angestellte im Zusammenhang mit den Zwischenergebnissen der Verhandlungen betreffend Kollektivvertragsumstellungen enthalten. Diese Rückstellung wurde in der Berichtsperiode für die aus den Verhandlungen resultierenden Einmalzahlungen verwendet. Bereinigt man den Personalaufwand des Vorjahres sowie des abgelaufenen Geschäftsjahres um die Dotierung bzw. Auflösung/ Verwendung dieser Rückstellung, so ergibt sich eine Steigerung des Personalaufwands um 9,1 Prozent, die einerseits auf den gestiegenen Personalstand sowie auf kollektivvertragliche Erhöhungen der Löhne und Gehälter zurückzuführen ist. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter ist im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 Prozent auf 4.266 Mitarbeiter angestiegen. Im Segment Airport beträgt der Anstieg 5,5 Prozent (21 Mitarbeiter), im Segment Handling 5,8 Prozent (121 Mitarbeiter) und im Bereich Non-Aviation 2,6 Prozent (38 Mitarbeiter). In den Verwaltungsbereichen ist die Mitarbeiteranzahl um 1,0 Prozent (2 Mitarbeiter) zurückgegangen.
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Sonstige Steuern (nicht vom Einkommen und Ertrag) | 412,6 | 300,2 |
| Instandhaltungen | 18.010,6 | 17.585,0 |
| Fremdleistungen | 14.173,6 | 12.304,7 |
| Beratungsaufwand | 7.197,5 | 6.166,1 |
| Marketing und Marktkommunikation | 27.732,3 | 26.122,9 |
| Post- und Telekommunikation | 1.754,9 | 1.786,6 |
| Miet- und Pachtaufwendungen | 9.828,2 | 8.946,0 |
| Versicherungsaufwendungen | 3.832,2 | 3.996,0 |
| Reisen und Ausbildung | 2.127,4 | 1.854,7 |
| Schadenfälle | 515,9 | 209,3 |
| Wertberichtigungen Forderungen, Forderungsausfälle | 3.623,2 | 2.444,5 |
| Verluste aus dem Abgang von Sachanlagen | 2.606,3 | 471,4 |
| Kursdifferenzen, Spesen des Geldverkehrs | 609,0 | 1.596,2 |
| Andere betriebliche Aufwendungen | 6.772,4 | 10.589,8 |
| 99.196,2 | 94.373,5 |
Die Instandhaltungen beinhalten neben den laufenden Instandhaltungsaufwendungen für Gebäude, Anlagen und Geräte sowie für Wartung der EDV-Anlagen auch Sanierungen von Pisten, Vorfeldern und Rollwegen.
Die Fremdleistungen setzen sich im Wesentlichen aus der Abgeltung von Leistungen im Rahmen des "Baggage Reconciliation Systems", aus der Manipulation der Kofferkulis, aus den Kosten der Abwasser- und Müllentsorgung, aus Reinigungsleistungen sowie aus zugekauften Personalkapazitäten für die Tochtergesellschaft Vienna Airport Infrastruktur Maintenance GmbH zusammen.
Der Posten "Beratungsaufwand" umfasst neben Anwalts-, Rechts- und Notariatshonoraren sowie Honoraren für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer überwiegend Aufwendungen für sonstige Beratungsleistungen.
Der Aufwand für Marketing und Marktkommunikation resultiert vorwiegend aus Marketingmaßnahmen, insbesondere zur Stärkung der Drehscheibe Wien sowie aus der klassischen Öffentlichkeitsarbeit.
| 2008 | 2007 |
|---|---|
| 1.839,1 | 1.984,6 |
| 0,0 | 2.086,5 |
| 1.839,1 | 4.071,1 |
| 66.815,6 | 66.577,5 |
| 68.654,7 | 70.648,6 |
Im Vorjahr wurden immaterielle Vermögenswerte in Höhe von T€ 2.086,5 aufgrund eingeschränkter betrieblicher oder technischer Verwertbarkeit auf Basis einer Schätzung des erzielbaren Betrages in Form des beizulegenden Zeitwertes außerplanmäßig wertgemindert. Der Wertminderungsaufwand war dem Segment Non-Aviation zugeordnet.
| T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Zugänge aus Ergebnis | 4.235,8 | 4.228,6 |
| Abgänge aus Ergebnis | -288,2 | -182,6 |
| Abschreibung identifizierte Vermögenswerte | -15,3 | -7,6 |
| 3.932,4 | 4.038,3 |
Im Geschäftsjahr wurde ein anteiliger Verlust in Höhe von T€ 122,4 (Vorjahr: T€ 0,0) nicht erfasst. Der kumulierte Gesamtbetrag der nicht erfassten Verluste beträgt T€ 163,1 (Vorjahr: T€ 40,8).
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Erträge aus verbundenen nicht konsolidierten Unternehmen | 0,0 | 224,0 |
| Erträge aus Beteiligungen sonstiger Unternehmen | 406,0 | 126,0 |
| Aufwendungen aus verbundenen nicht konsolidierten Unternehmen | -11,7 | 0,0 |
| Sonstiges Beteiligungsergebnis | 394,3 | 350,0 |
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Zinsen und ähnliche Erträge | 8.103,5 | 7.628,2 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -13.808,2 | -14.645,9 |
| -5.704,7 | -7.017,7 |
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Bewertungsergebnis Wertpapiere | 133,0 | 178,6 |
| Verluste aus dem Abgang von Wertpapieren | -7.001,3 | 0,0 |
| Wertminderungen auf Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen | -6.046,0 | -3.923,4 |
| -12.914,4 | -3.744,8 |
Das sonstige Finanzergebnis wird aufgrund von Abschreibungen von Wertpapieren im kurzfristigen Vermögen in Höhe von € 5,7 Mio. (Vorjahr € 3,9 Mio.) sowie Verlusten aus der Veräußerung von Wertpapieren im kurzfristigen Vermögen in Höhe von € 7,0 Mio. in Summe mit € 12,7 Mio. belastet. Diese Wertpapiere betreffen Anteile an Investmentfonds.
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Aufwand für laufende Ertragsteuern | 21.874,1 | 23.120,3 |
| Aperiodischer Aufwand für laufende Ertragsteuern | -29,0 | 355,0 |
| Veränderung latenter Steuern | 5.983,9 | 3.039,7 |
| 27.829,1 | 26.515,0 |
Der Steueraufwand des Jahres 2008 von T€ 27.829,1 (Vorjahr: T€ 26.515,0) ist um T€ 1.912,5 (Vorjahr: T€ 1.977,4) geringer als der rechnerische Steueraufwand von T€ 29.741,6 (Vorjahr: T€ 28.492,4), der sich unter Anwendung des Steuersatzes von 25 Prozent auf den Gewinn vor Ertragsteuern T€ 118.966,3 (Vorjahr: T€ 113.969,7) ergeben würde. Die Ursachen für den Unterschied zwischen rechnerischem und ausgewiesenem Steueraufwand im Konzern stellen sich wie folgt dar:
Steuerüberleitungsrechnung
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 118.966,3 | 113.969,7 |
| Rechnerische Ertragsteuer | 29.741,6 | 28.492,4 |
| Steuerminderung aufgrund von | ||
| Anpassung an ausländische Steuersätze | -167,8 | -138,3 |
| Steuereffekte aus Kürzungen für lokale Steuer | -1.916,9 | -3.559,0 |
| -2.084,8 | -3.697,2 | |
| Steuermehrung aufgrund von | ||
| Anpassung an ausländische Steuersätze | 25,4 | 145,0 |
| Steuereffekte aus Hinzurechnungen für lokale Steuern | 160,1 | 3,4 |
| Änderung Konsolidierungskreis (Korrektur steuerliche Ergebnisse) | 0,0 | 506,4 |
| Permanente Differenzen | 15,7 | 10,9 |
| 201,2 | 665,7 | |
| Ertragsteueraufwand der Periode | 27.858,0 | 25.460,9 |
| Aperiodischer Steueraufwand | -29,0 | 355,0 |
| Wertanpassungen aktiver latenter Steuern auf Verlustvorträge | 0,0 | 699,1 |
| Ausgewiesener Ertragsteueraufwand | 27.829,1 | 26.515,0 |
| Effektivsteuersatz | 23,4% | 23,3% |
Die Unterschiede zwischen den Wertansätzen in der Steuer- und in der IFRS-Bilanz sowie die zum Bilanzstichtag bestehenden Verlustvorträge wirken sich wie folgt auf die in der Bilanz ausgewiesenen latenten Steuerabgrenzungen aus:
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Aktive latente Steuerabgrenzung | ||
| Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 214,3 | 292,9 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 537,9 | 728,2 |
| Rückstellungen für Abfertigungen | 2.535,6 | 3.423,8 |
| Rückstellungen für Pensionen | 1.283,0 | 1.667,0 |
| Rückstellungen für Jubiläumsgelder | 689,8 | 791,3 |
| Aktienübertragung in Stiftung | 2.196,7 | 4.295,2 |
| Sonstige Rückstellungen | 2.615,6 | 3.070,4 |
| Steuerliche Verlustvorträge | 2.022,5 | 1.907,9 |
| 12.095,2 | 16.176,8 | |
| Passive latente Steuerabgrenzung | ||
| Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 16.379,8 | 13.016,0 |
| Wertpapiere | 48,0 | 671,1 |
| Sonstige Vermögenswerte und Schulden | 116,7 | 194,3 |
| Steuerabgrenzung aus Konsolidierung | 1.017,9 | 1.101,8 |
| 17.562,4 | 14.983,1 | |
| Summe Steuerabgrenzung (saldiert) | -5.467,2 | 1.193,7 |
Die Entwicklung und die Aufteilung der gesamten Veränderung der latenten Steuerabgrenzung in ergebniswirksame und ergebnisneutrale Komponenten ist in den folgenden Tabellen dargestellt:
| Entwicklung der aktiven Steuerabgrenzung | |
|---|---|
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Stand zum 1.1. | 16.176,8 | 17.771,6 |
| Änderung Konsolidierungskreis | 0,0 | 2.136,2 |
| Erfolgswirksame Veränderungen | -3.237,4 | -2.751,3 |
| Erfolgsneutrale Veränderungen | ||
| Versicherungsmathematische Differenzen | -749,1 | -488,0 |
| Sonstige erfolgsneutrale Veränderungen | -95,0 | -491,8 |
| Summe erfolgsneutrale Veränderungen | -844,1 | -979,7 |
| Stand zum 31.12. | 12.095,2 | 16.176,8 |
| Entwicklung der passiven Steuerabgrenzung in T€ |
2008 | 2007 |
| Stand zum 1.1. | 14.983,1 | 12.650,3 |
| Änderung Konsolidierungskreis | 0,0 | 1.400,8 |
| Erfolgswirksame Veränderungen | ||
| Erfolgswirksame Veränderungen | 2.830,3 | 703,9 |
| Erfolgswirksame Veränderungen Konzernbuchungen | -83,8 | -415,6 |
| Summe erfolgswirksame Veränderungen | 2.746,5 | 288,4 |
| Erfolgsneutrale Veränderungen | -167,2 | 643,6 |
| Stand zum 31.12. | 17.562,4 | 14.983,1 |
Bei der Berechnung der aktiven latenten Steuern wurde der in Österreich geltende gesetzliche Körperschaftsteuersatz von 25 Prozent angewandt. Die aktiven und passiven latenten Steuern der österreichischen Gesellschaften wurden saldiert. Die Besteuerung im Ausland wird zu den jeweils dort geltenden Steuersätzen (für Malta 32,5% und für die Slowakei 19%) berechnet.
Die ergebnisneutrale Veränderung bezieht sich auf die direkt im Eigenkapital erfassten Gewinne und Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten, Cash-Flow Hedges, die Mitarbeiterstiftung sowie auf die erfolgsneutral erfassten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste.
Zum 31. Dezember 2008 wurden aktive latente Steuern in Höhe von T€ 699,2 (Vorjahr: T€ 699,2) nicht gebildet.
Als immaterielle Vermögenswerte werden Firmenwerte, Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, Software sowie daraus abgeleitete Lizenzen ausgewiesen.
| Konzessionen | Firmen | ||
|---|---|---|---|
| T€ | und Rechte | werte | Gesamt |
| Entwicklung vom 1.1. bis 31.12.2008 | |||
| Nettobuchwert zum 1.1.2008 | 4.883,7 | 4.434,4 | 9.318,1 |
| Zugänge | 5.215,8 | 0,0 | 5.215,8 |
| Umbuchungen | 63,9 | 0,0 | 63,9 |
| Abgänge | -3,0 | -40,0 | -43,0 |
| Abschreibungen | -1.839,1 | 0,0 | -1.839,1 |
| Nettobuchwert zum 31.12.2008 | 8.321,3 | 4.394,4 | 12.715,7 |
| Stand zum 31.12.2008 | |||
| Anschaffungskosten | 28.784,2 | 4.394,4 | 33.178,5 |
| Anschaffungskosten | 28.784,2 | 4.394,4 | 33.178,5 |
|---|---|---|---|
| Kumulierte Abschreibungen | -20.462,9 | 0,0 | -20.462,9 |
| Nettobuchwert | 8.321,3 | 4.394,4 | 12.715,7 |
| Konzessionen | Firmen | ||
|---|---|---|---|
| T€ | und Rechte | werte | Gesamt |
| Entwicklung vom 1.1. bis 31.12.2007 | |||
| Nettobuchwert zum 1.1.2007 | 6.141,2 | 0,0 | 6.141,2 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | 14,3 | 4.434,4 | 4.448,7 |
| Zugänge | 920,8 | 0,0 | 920,8 |
| Umbuchungen | 1.904,6 | 0,0 | 1.904,6 |
| Abgänge | -26,2 | 0,0 | -26,2 |
| Abschreibungen | -4.071,1 | 0,0 | -4.071,1 |
| Nettobuchwert zum 31.12.2007 | 4.883,7 | 4.434,4 | 9.318,1 |
| Stand zum 31.12.2007 | |||
| Anschaffungskosten | 23.638,1 | 4.434,4 | 28.072,5 |
| Nettobuchwert | 4.883,7 | 4.434,4 | 9.318,1 |
|---|---|---|---|
| Die wesentlichen Zugänge des Berichtsjahres betreffen Stromnetznutzungsrechte sowie | |||
| Softwarelizenzen. Im Geschäftsjahr 2008 wurden Ausgaben in Höhe von T€ 1.961,8 | |||
| (Vorjahr: T€ 1.286,1) für die Entwicklung einzelner Programm-Module der selbst entwi |
ckelten Flughafenbetriebssoftware als Aufwand erfasst.
Kumulierte Abschreibungen -18.754,4 0,0 -18.754,4
| Andere | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Technische | Anlagen, | Geleistete | |||
| Anlagen | Betriebs- und Anzahlungen | ||||
| Grundstücke | und | Geschäfts- | und Anlagen | ||
| T€ | und Bauten | Maschinen | ausstattung | in Bau | Gesamt |
| Entwicklung | |||||
| vom 1.1. bis 31.12.2008 | |||||
| Nettobuchwert zum 1.1.2008 | 482.120,5 | 270.697,5 | 49.652,4 | 296.025,7 | 1.098.496,0 |
| Zugänge | 18.545,6 | 9.921,9 | 15.079,4 | 249.331,0 | 292.877,9 |
| Umbuchungen | 8.433,7 | 653,9 | 7,7 | -14.683,9 | -5.588,6 |
| Abgänge | -109,7 | -74,4 | -83,4 | -2.350,2 | -2.617,7 |
| Abschreibungen | -20.637,8 | -26.330,6 | -15.211,3 | 0,0 | -62.179,7 |
| Nettobuchwert | |||||
| zum 31.12.2008 | 488.352,2 | 254.868,4 | 49.444,8 | 528.322,6 | 1.320.988,0 |
| Stand zum 31.12.2008 | |||||
| Anschaffungskosten | 747.733,0 | 630.455,0 | 175.057,0 | 528.837,4 | 2.082.082,5 |
| Kumulierte Abschreibungen | -259.380,8 | -375.586,6 | -125.612,2 | -514,9 | -761.094,6 |
| Nettobuchwert | 488.352,2 | 254.868,4 | 49.444,8 | 528.322,6 | 1.320.988,0 |
| Andere | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Technische | Anlagen, | Geleistete | |||
| Anlagen | Betriebs-und Anzahlungen | ||||
| Grundstücke | und | Geschäfts- | und Anlagen | ||
| T€ | und Bauten | Maschinen | ausstattung | in Bau | Gesamt |
| Entwicklung | |||||
| vom 1.1. bis 31.12.2007 | |||||
| Nettobuchwert zum 1.1.2007 | 500.297,0 | 274.490,7 | 45.580,4 | 196.296,1 | 1.016.664,3 |
| Änderung Konsolidierungskreis | 4.357,8 | 0,0 | 25,4 | 0,0 | 4.383,3 |
| Zugänge | 5.172,4 | 21.217,8 | 20.161,4 | 126.983,1 | 173.534,7 |
| Umbuchungen | 717,8 | 1.265,8 | 228,6 | -27.253,5 | -25.041,3 |
| Abgänge | -6.834,9 | -109,9 | -254,6 | 0,0 | -7.199,5 |
| Abschreibungen | -21.589,7 | -26.166,8 | -16.088,9 | 0,0 | -63.845,4 |
| Nettobuchwert | |||||
| zum 31.12.2007 | 482.120,5 | 270.697,5 | 49.652,4 | 296.025,7 | 1.098.496,0 |
| Stand zum 31.12.2007 | |||||
| Anschaffungskosten | 721.569,0 | 624.391,7 | 166.505,8 | 296.540,6 | 1.809.007,0 |
| Kumulierte Abschreibungen | -239.448,5 | -353.694,2 | -116.853,4 | -514,9 | -710.511,0 |
| Nettobuchwert | 482.120,5 | 270.697,5 | 49.652,4 | 296.025,7 | 1.098.496,0 |
Im Geschäftsjahr 2008 wurden Fremdkapitalzinsen in Höhe von T€ 10.578,3 aktiviert
(Vorjahr: T€ 6.137,9). Der durchschnittliche Finanzierungskostensatz betrug in der Berichtsperiode wie im Vorjahr 4,4 Prozent.
Die größten Zugänge im Geschäftsjahr 2008 und 2007 werden nachstehend, inklusive aktivierte Fremdkapitalzinsen, angeführt:
| Im Segment Airport in T€ | 2008 |
|---|---|
| Terminalerweiterung VIE-Skylink | 163.413,1 |
| Feuerwache | 15.178,8 |
| Aktivierungen 3. Piste | 14.435,7 |
| Gepäcksortieranlage Skylink | 12.729,6 |
| Checkpoints Ost / West / GAC und Betriebsgebäude | 6.051,5 |
| Vorfelderweiterung Nordost | 5.633,2 |
| Sicherheitssysteme | 1.364,5 |
| Im Segment Handling in T€ | 2008 |
| Spezialfahrzeuge | 4.426,1 |
| Betriebsausstattung | 2.422,9 |
| Im Segment Non-Aviation in T€ | 2008 |
| Parkhaus 4 Erweiterung | 13.392,1 |
| Vorplatz VIE-Skylink | 8.401,1 |
| Sicherstellung Elektroversorgung | 4.758,9 |
| Airport Logistic Center Nord | 7.746,6 |
| Im Segment Airport in T€ | 2007 |
| Terminalerweiterung VIE-Skylink | 82.179,2 |
| Vorfelderweiterung Nordost | 15.691,6 |
| Gepäcksortieranlage | 11.983,7 |
| Ausbau Bahnhof Flughafen | 7.175,0 |
| Sicherheitssysteme | 4.442,7 |
| Grundstücke | 1.582,6 |
| Entwässerung Flugbetrieb | 1.415,4 |
| Im Segment Handling in T€ | 2007 |
| Großraumvorfeldbusse | 2.227,5 |
| Enteisungsmittelbefüllungsanlage | 2.506,7 |
| Enteisungsfahrzeuge | 1.786,0 |
| Im Segment Non-Aviation in T€ | 2007 |
| Office Park 2 – AUA Head Office | 18.319,9 |
| Parkhaus 4 Erweiterung | 12.477,9 |
| Kernzonengestaltung | 1.896,9 |
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Entwicklung vom 1.1. bis 31.12. | ||
| Nettobuchwert zum 1.1. | 122.595,1 | 59.594,1 |
| Änderung Konsolidierungskreis | 0,0 | 23.249,7 |
| Zugänge | 0,0 | 19.343,9 |
| Umbuchungen | 5.524,7 | 23.136,6 |
| Abgänge | -793,8 | 0,0 |
| Abschreibungen | -4.635,9 | -2.729,3 |
| Nettobuchwert zum 31.12. | 122.690,1 | 122.595,1 |
| Stand zum 31.12. | ||
| Anschaffungskosten | 152.095,8 | 147.364,9 |
| Nettobuchwert | 122.690,1 | 122.595,1 |
|---|---|---|
| Kumulierte Abschreibungen | -29.405,6 | -24.769,8 |
Im Geschäftsjahr 2008 wurde ein zusätzlicher Teil des Speditionsgebäudes als Finanzinvestition gehaltene Immobilie identifiziert.
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Mieteinnahmen | 14.179,5 | 11.361,7 |
| Betriebliche Aufwendungen für vermietete Immobilien | 4.715,7 | 3.770,9 |
| Betriebliche Aufwendungen für nicht vermietete Immobilien | 946,4 | 786,3 |
Die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien betreffen im Wesentlichen Gebäude, die zur Erzielung von Mieteinnahmen gehalten werden. Die betrieblichen Aufwendungen für zur Zeit nicht vermietete Immobilien sind durch notwendige Sanierungsarbeiten leer stehender Büroflächen im Office Park 3 bedingt.
Der beizulegende Zeitwert der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien entspricht nach internen Wertermittlungen (auf Basis von Ertragswerten) zum Bilanzstichtag im Wesentlichen dem Buchwert.
(15) Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Entwicklung vom 1.1. bis 31.12. | ||
| Nettobuchwert zum 1.1. | 99.704,1 | 88.501,0 |
| Währungsumrechnung | 4.607,6 | 992,6 |
| Zugänge aus Anteilserwerb | 0,0 | 7.673,8 |
| Zugänge aus Ergebnis | 4.235,8 | 4.228,6 |
| Abgänge aus Ergebnis | -288,2 | -182,6 |
| Abschreibung identifizierte Vermögenswerte | -15,3 | -7,6 |
| Dividendenausschüttung | -3.453,9 | -1.501,7 |
| Nettobuchwert zum 31.12. | 104.790,1 | 99.704,1 |
| Fortgeschriebene Anschaffungskosten | 104.794,8 | 99.708,8 |
|---|---|---|
| Kumulierte Wertanpassungen | -4,7 | -4,7 |
| Nettobuchwert | 104.790,1 | 99.704,1 |
| in T€ | 31.12.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Ausgereichte Darlehen und Forderungen | 773,9 | 217,5 |
| Zur Veräußerung verfügbare Vermögenswerte (Available-for-Sale) | 2.301,7 | 2.310,4 |
| 3.075,6 | 2.528,0 |
Die ausgereichten Darlehen und Forderungen beinhalten ein Darlehen an die Societé Internationale Télécommunications Aeronautiques SC in Höhe von T€ 33,4 (Vorjahr: T€ 41,8), ein Darlehen an die Austro Port Boden- und Flugzeugabfertigungsges.m.b.H in Höhe von T€ 500,0 und den Mitarbeitern gewährte Darlehen in Höhe von T€ 98,8 (Vorjahr: T€ 84,4) sowie eine Forderung auf Gewährung eines Förderzuschusses aus den Mitteln der Umweltförderung des Bundes über T€ 141,7 (Vorjahr: T€ 91,3).
Die zur Veräußerung verfügbaren Vermögenswerte betreffen im Wesentlichen längerfristig gehaltene Investmentfonds in Höhe von T€ 978,4 (Vorjahr: T€ 976,1) sowie Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 1.322,2 (Vorjahr: T€ 1.333,9), die wegen ihrer derzeitigen materiellen Unwesentlichkeit nicht in den Konzernabschluss einbezogen werden:
— OAO "Petroport-konzessii" Open Stock Company
(17) Vorräte
| in T€ | 31.12.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Hilfs- und Betriebsstoffe | 3.535,9 | 3.262,7 |
| Geleistete Anzahlungen | 0,0 | 115,5 |
| 3.535,9 | 3.378,2 |
Die Hilfs- und Betriebsstoffe umfassen insbesondere Enteisungsmittel, Treibstoffe, Ersatzteile und sonstiges Material für den Flughafenbetrieb.
| in T€ | 31.12.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Investmentfonds | 34.678,6 | 72.211,6 |
| Rentenpapiere | 59.740,0 | 69.867,0 |
| 94.418,6 | 142.078,6 |
Die Investmentfonds wurden der Bewertungskategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" zugeordnet, während die Rentenpapiere als "Kredite und Forderungen" und als "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" kategorisiert sind. Die zum 31. Dezember 2007 als "zu Handelszwecken gehalten" eingestuften Rentenpapiere wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr getilgt.
In der Berichtsperiode wurden die als zur Veräußerung verfügbar bewerteten Investmentfonds um T€ 5.674,0 (Vorjahr: T€ 3.923,4) erfolgswirksam im Wert gemindert, da die Wertminderungen dauerhaft waren.
Zum Stichtag sind Wertpapiere in Höhe von T€ 62.492,1 (Vorjahr T€ 72.211,6) zur Verbesserung der Konditionen zugunsten von inländischen Kreditinstituten als Pfand bestellt.
| in T€ | 31.12.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen brutto | 55.251,9 | 46.426,8 |
| abzüglich Wertberichtigungen | -6.360,8 | -3.222,7 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen netto | 48.891,0 | 43.204,2 |
| Forderungen gegenüber nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen | 266,2 | 268,2 |
| Forderungen gegenüber at equity bilanzierten Unternehmen | 0,1 | 0,1 |
| Forderungen an Finanzamt | 9.945,7 | 1.583,9 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 4.973,4 | 5.242,3 |
| Abgrenzungsposten | 2.350,8 | 1.970,0 |
| 66.427,3 | 52.268,8 |
(19) Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Die Zahlungsziele der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen in der Regel zwischen 8 und 30 Tagen. Für eventuelle Forderungsausfälle wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Der Buchwert der Forderungen aus Lieferungen entspricht
annähernd ihrem beizulegenden Zeitwert. Die Forderungen gegenüber dem Finanzamt betreffen Vorauszahlungen an Körperschaftsteuer sowie Vorsteuerguthaben.
| in T€ | 31.12.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Kassenbestand | 194,6 | 188,0 |
| Guthaben bei Kreditinstituten | 6.448,2 | 18.105,0 |
| Kurzfristige Veranlagungen (Termingelder) | 0,0 | 11.000,0 |
| 6.642,8 | 29.293,0 |
(20) Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Die Bindungsdauer sämtlicher kurzfristiger Veranlagungen betrug zum Zeitpunkt der Veranlagung weniger als drei Monate. Der durchschnittliche Zinssatz bei den Guthaben bei Kreditinstituten lag zum 31. Dezember 2008 bei 2,60 Prozent (Vorjahr: 2,94 Prozent). Die Buchwerte der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente entsprechen ihrem beizulegenden Zeitwert.
Das voll eingezahlte Grundkapital der Flughafen Wien AG beträgt T€ 152.670,0 und ist geteilt in 21.000.000 Stück auf Inhaber lautende stimm- und gewinnberechtigte Stückaktien. Zum Bilanzstichtag befinden sich somit wie im Vorjahr 21.000.000 Aktien in Umlauf.
Das in der Gewinn- und Verlustrechnung angegebene Ergebnis je Aktie wird mittels Division des auf die Gesellschafter der Muttergesellschaft entfallenden Periodenergebnisses durch die gewichtete Anzahl der im Geschäftsjahr im Umlauf befindlichen Aktien errechnet. Optionsrechte auf die Ausgabe neuer Aktien bestehen nicht. Damit entspricht das unverwässerte Ergebnis je Aktie dem verwässerten Ergebnis je Aktie.
Die vorgeschlagene Dividende ist abhängig von der Genehmigung durch die Hauptversammlung und wurde nicht als Verbindlichkeit im Konzernabschluss erfasst. Die für das Geschäftsjahr 2008 vorgeschlagene Dividende beträgt € 2,60 (Vorjahr: € 2,50) je Aktie.
Das bei der im Geschäftsjahr 1992 durchgeführten Emission erzielte Agio von T€ 92.221,8 und das in der Berichtsperiode 1995 bei der Grundkapitalaufstockung erzielte Agio von T€ 25.435,5 stellen die Kapitalrücklagen des Konzerns dar und entsprechen jenen des Einzelabschlusses der Flughafen Wien AG.
Die Entwicklung der sonstigen Rücklagen ist in der Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals dargestellt.
Die einbehaltenen Ergebnisse umfassen die innerhalb des Konzerns erwirtschafteten Gewinne, die um Gewinnausschüttungen vermindert wurden. Von diesen Ergebnissen kann jener Betrag an die Aktionäre der Muttergesellschaft ausgeschüttet werden, der in dem nach österreichischen Rechnungslegungsgrundsätzen aufgestellten Einzelabschluss der Flughafen Wien AG als "Bilanzgewinn" zum 31.12.2008 ausgewiesen ist.
In der zehnten (außerordentlichen) Hauptversammlung am 15. November 2000 wurde ein Aktienrückkauf in der Höhe von 10 Prozent des Grundkapitals zum Zwecke der Einbringung in eine Mitarbeiterbeteiligung Privatstiftung beschlossen. Am 30. November 2000 wurden 2.100.000 Stück Aktien (10% des Grundkapitals) rückgekauft. Die rückgekauften Aktien wurden am 20. Dezember 2000 (2.000.000 Stück) und am 2. Februar 2001 (100.000 Stück) in die Flughafen Wien Mitarbeiterbeteiligung Privatstiftung eingebracht. Die sich im Besitz dieser Stiftung befindlichen Aktien sind stimm- und dividendenberechtigt. Die Stiftung hat die von der Flughafen Wien AG erhaltenen Dividenden an die Mitarbeiter in ungeschmälerter Form auszuschütten.
Die Gewährung dieser aktienbasierten Vergütungen an die Mitarbeiter des Konzerns erfolgte vor Inkrafttreten des IFRS 2 "Anteilsbasierte Vergütungen". Die Auswirkungen dieser Gewährung werden direkt im Eigenkapital des Konzerns unter dem Posten "Einbehaltene Ergebnisse" erfasst. Abgesehen von der Übertragung der eigenen Aktien in den Jahren 2000 und 2001 resultieren die Auswirkungen aus für die Mitarbeiterstiftung übernommenen Körperschaftsteuerzahlungsverpflichtungen:
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Stand zum 1.1. | 12.761,5 | 12.056,2 |
| Teilauflösung Rückstellung für Stiftungsaufwand | 380,0 | 1.197,0 |
| Latente Steuern | -95,0 | -491,7 |
| Stand zum 31.12. | 13.046,4 | 12.761,5 |
Die Minderheitenanteile umfassen die Fremdanteile am Eigenkapital der konsolidierten Tochtergesellschaften. Die Minderheitenanteile zum Bilanzstichtag betreffen den Minderheitsgesellschafter RZB Holding GmbH an der slowakischen Tochtergesellschaft BTS Holding a.s.
Die Entwicklung der Anteile anderer Gesellschafter ist in der Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals dargestellt.
| in T€ | 31.12.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Abfertigungen | 49.910,1 | 50.734,1 |
| Pensionen | 17.128,6 | 18.909,6 |
| Jubiläumsgelder | 10.637,1 | 10.380,6 |
| Altersteilzeit | 10.287,5 | 9.696,0 |
| Stiftungsaufwendungen (langfristiger Anteil) | 1.364,0 | 2.554,0 |
| 89.327,3 | 92.274,3 |
Mitarbeiter, die vor dem 1. Jänner 2003 eingetreten sind, erhalten aufgrund gesetzlicher und kollektivvertraglicher Verpflichtungen im Kündigungsfall bzw. zum Pensionsantrittszeitpunkt eine Abfertigung. Die Höhe der Abfertigung bemisst sich nach der Anzahl der im Unternehmen geleisteten Dienstjahre und des zum Zeitpunkt des Ausscheidens gültigen Bezuges.
Für alle nach dem 31. Dezember 2002 beginnenden Dienstverhältnisse besteht kein Direktanspruch des Dienstnehmers mehr auf gesetzliche Abfertigung gegen den Arbeitgeber. Für diese Dienstverträge werden die Abfertigungsverpflichtungen durch die laufende Entrichtung entsprechender Beiträge an eine Mitarbeitervorsorgekasse abgegolten. Bei diesem Abfertigungsmodell ist der Arbeitgeber nur zur regelmäßigen Leistung der Beiträge verpflichtet. Im Falle eines kollektivvertraglichen Abfertigungsüberhangs werden jedoch für diese Dienstnehmer Rückstellungen gebildet.
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Bilanzierte Rückstellung zum 1.1. = Barwert (DBO) der Verpflichtungen | 50.734,1 | 53.372,9 |
| Zugang aus Änderung Konsolidierungskreis | 0,0 | 2,5 |
| Erfolgswirksam erfasster Nettoaufwand | 6.662,4 | 5.790,2 |
| Erfolgsneutral erfasste versicherungsmathematische | ||
| Gewinne(-) / Verluste (+) | -2.727,7 | -2.180,8 |
| Abfertigungszahlungen | -4.758,7 | -6.250,9 |
| Bilanzierte Rückstellung zum 31.12. = Barwert (DBO) der Verpflichtungen | 49.910,1 | 50.734,1 |
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Dienstzeitaufwand | 3.529,4 | 3.569,2 |
| Zinsaufwand | 2.344,8 | 2.221,0 |
| Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand | 788,2 | 0,0 |
| Im Personalaufwand erfasster Abfertigungsaufwand | 6.662,4 | 5.790,2 |
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Barwert (DBO) der Verpflichtungen zum 31.12. | 49.910,1 | 50.734,1 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen (+) Gewinn / (-) Verlust | -2.365,1 | -1.216,4 |
| In % des Barwerts der Verpflichtung (DBO) zum Periodenende | -4,7 | -2,4 |
Erfahrungsbedingte Anpassungen sind jene versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste, die durch Abweichungen individueller personenbezogener Parameterannahmen zum Unterschied zur Abweichung der auf den Gesamtbestand anzuwendenden Parameter verursacht sind. Dies betrifft unter anderem Gehaltsentwicklungen, Anzahl der Todesfälle, vorzeitige Pensionierungen sowie Austritte.
Die Flughafen Wien AG gewährt einzelnen aktiven und ehemaligen Führungskräften aufgrund individueller Vereinbarungen leistungsorientierte Pensionszuschüsse. Für diese Zusagen wurden teilweise Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, welche gemäß IAS 19 Planvermögen darstellen. Der Rückstellungsbetrag wurde um diese Versicherungsansprüche verringert. Im Geschäftsjahr 2009 werden voraussichtlich € 0,1 Mio. in das Planvermögen eingezahlt werden.
Mitarbeiter, die vor dem 1. September 1986 eingetreten sind, hatten aufgrund von Betriebsvereinbarungen Anspruch auf leistungsorientierte Altersversorgungszuschüsse. Diese waren von der Betriebszugehörigkeit und dem Letztbezug abhängig. Im Herbst 2001 wurde den aktiven Dienstnehmern angeboten, sich in Höhe von 100 Prozent der unternehmensrechtlichen Rückstellung zum 31. Dezember 2000 abfinden zu lassen und in ein beitragsorientiertes Pensionskassenmodell ohne Nachschussverpflichtung zu wechseln. 588 Dienstnehmer nahmen Anfang 2002 dieses Angebot an.
Pensionisten, die die im Jahr 2001 angebotene Abfindung nicht annahmen, haben weiter Anspruch auf Pensionszahlungen.
Für Arbeitnehmer mit Eintrittsdatum ab dem 1. September 1986 hat die Flughafen Wien AG eine Betriebsvereinbarung über eine Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung durch den Beitritt zu einer Pensionskasse abgeschlossen (beitragsorientierter Plan). Das Unternehmen leistet Beiträge in der Höhe von 2,5 Prozent des Monatsgrundbezuges, solange ein aufrechtes Dienstverhältnis besteht. Zusätzlich kann der Dienstnehmer selbst Eigenbeiträge leisten. Die aus Arbeitgeberbeiträgen erworbenen Anwartschaften auf Alters- und Hinterbliebenenversorgung werden nach Ablauf eines Zeitraums von 5 Jahren ab Beginn des Zeitraums, für den der Arbeitgeber für den Anwartschaftsberechtigten Beiträge leistet, jedoch spätestens nach 10 Dienstjahren, unverfallbar.
| Überleitung der in der Bilanz ausgewiesenen Pensionsrückstellung | ||
|---|---|---|
| in T€ | 2008 | 2007 |
| Barwert (DBO) der Verpflichtungen zum 31.12. | 22.068,6 | 22.230,6 |
| Planvermögen zum beizulegenden Zeitwert zum 31.12. | -4.940,0 | -3.320,9 |
| Bilanzierte Rückstellung zum 31.12. | 17.128,6 | 18.909,6 |
| Entwicklung des Barwerts der Verpflichtung (DBO) | ||
| in T€ | 2008 | 2007 |
| Barwert (DBO) der Verpflichtungen zum 1.1. | 22.230,6 | 21.891,3 |
| Dienstzeitaufwand | 364,4 | 399,8 |
| Zinsaufwand | 1.035,8 | 915,0 |
| Erfolgsneutral erfasste versicherungsmathematische | ||
| Gewinne(-) / Verluste(+) | -268,8 | 228,9 |
| Pensionszahlungen | -1.293,4 | -1.204,4 |
| Barwert (DBO) der Verpflichtungen zum 31.12. | 22.068,6 | 22.230,6 |
| Entwicklung des Planvermögens | ||
| in T€ | 2008 | 2007 |
| Planvermögen zum beizulegenden Zeitwert zum 1.1. | 3.320,9 | 3.192,1 |
| Ertrag aus Planvermögen | 85,7 | 128,8 |
| Einzahlungen des Arbeitgebers | 1.533,4 | 0,0 |
| Planvermögen zum beizulegenden Zeitwert zum 31.12. | 4.940,0 | 3.320,9 |
Das Planvermögen umfasst qualifizierte Rückdeckungsversicherungen.
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Dienstzeitaufwand | 364,4 | 399,8 |
| Zinsaufwand | 1.035,8 | 915,0 |
| Ertrag aus Planvermögen | -85,7 | -128,8 |
| Im Personalaufwand erfasster Pensionsaufwand | 1.314,5 | 1.186,0 |
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Barwert (DBO) der Verpflichtungen zum 31.12. | 22.068,6 | 22.230,6 |
| Planvermögen zum beizulegenden Zeitwert | -4.940,0 | -3.320,9 |
| Unterdeckung (+) / Überschuss (-) | 17.128,6 | 18.909,6 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen (+) Gewinn / (-) Verlust | -570,3 | -1.651,6 |
| In % des Barwerts der Verpflichtung (DBO) zum Periodenende | -2,6 | -7,4 |
| In % des Planvermögens am Periodenende | -11,5 | -49,7 |
Den Mitarbeitern der österreichischen Gesellschaften gebühren bei langjähriger Betriebszugehörigkeit Jubiläumsgelder, wobei Anspruchsberechtigung und Höhe in den Kollektivverträgen für die Dienstnehmer der öffentlichen Flughäfen Österreichs geregelt sind.
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Bilanzierte Rückstellung zum 1.1. = Barwert (DBO) der Verpflichtungen | 10.380,6 | 10.285,4 |
| Erfolgswirksam erfasster Nettoaufwand | 615,9 | 350,2 |
| Jubiläumsgeldzahlungen | -359,4 | -255,0 |
| Bilanzierte Rückstellung zum 31.12. = Barwert (DBO) der Verpflichtungen | 10.637,1 | 10.380,6 |
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Dienstzeitaufwand | 717,0 | 706,3 |
| Zinsaufwand | 479,8 | 427,2 |
| Erfolgswirksam erfasste versicherungsmathematische Gewinne(-)/Verluste (+) | -580,9 | -783,4 |
| Im Personalaufwand erfasster Jubiläumsgeldaufwand | 615,9 | 350,2 |
Die Aufwendungen aus der Verpflichtung zur Leistung von Lohnausgleichszahlungen an Dienstnehmer mit Altersteilzeitregelung sowie die Kosten für die von ihnen über die vereinbarte Teilzeit hinaus erbrachten Mehrleistungen wurden rückgestellt.
| in T€ | 1.1.2008 | Verbrauch | Neubildung | 31.12.2008 |
|---|---|---|---|---|
| Altersteilzeit | 9.696,0 | -2.545,5 | 3.137,0 | 10.287,5 |
Die Rückstellung für Stiftungsaufwand betrifft die kurz- und langfristigen Verpflichtungen zur Abdeckung der Steueraufwendungen der Flughafen Wien Mitarbeiterbeteiligung Privatstiftung. Die Entwicklung der Rückstellung erfolgt ergebnisneutral gegen das Eigenkapital.
| in T€ | 1.1.2008 | Verbrauch | Auflösung | 31.12.2008 |
|---|---|---|---|---|
| Stiftungsaufwendungen | 3.292,8 | -718,5 | -380,0 | 2.194,3 |
| davon kurzfristig | 738,8 | 830,3 | ||
| davon langfristig | 2.554,0 | 1.364,0 |
| in T€ | 31.12.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | 120.132,3 | 144,8 |
| Bankdarlehen langfristig | 488.198,2 | 468.191,9 |
| Finanzverbindlichkeiten | 608.330,5 | 468.336,7 |
Die Aufnahme der Bankdarlehen erfolgte zur Finanzierung der umfangreichen Ausbauvorhaben am Flughafen Wien. Im Geschäftsjahr 2008 wurde ein weiteres Darlehen in Höhe von € 22,4 Mio. bei der Österreichischen Kontrollbank zu festen sowie zu variablen Konditionen mit Laufzeit von 2009 bis 2016 aufgenommen. Wie im Vorjahr beträgt das Kreditvolumen bei der Europäischen Investitionsbank € 400,0 Mio. mit einer fixen Verzinsung beider Tranchen von durchschnittlich 4,5 Prozent. Diese Darlehen haben eine Laufzeit bis Juni 2031, wovon die ersten neun Jahre tilgungsfrei sind.
| in T€ | 31.12.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Bis zu einem Jahr | 120.132,3 | 144,8 |
| Mehr als ein Jahr und bis zu fünf Jahren | 9.730,0 | 15.111,0 |
| Mehr als fünf Jahre | 478.468,2 | 453.080,9 |
| 608.330,5 | 468.336,7 |
Die Bankdarlehen weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Sämtliche Finanzverbindlichkeiten wurden in Euro abgeschlossen.
| in T€ | 31.12.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber at equity bilanzierten Unternehmen | 1.585,7 | 1.422,5 |
| Umweltfonds (langfristiger Teil) | 8.373,3 | 10.478,6 |
| Abgrenzungsposten | 30.214,0 | 30.689,8 |
| Investitionszuschüsse aus öffentlichen Mitteln | 3.520,9 | 4.776,0 |
| 43.693,9 | 47.366,9 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Umweltfonds betreffen die Verpflichtungen aus dem Mediationsverfahren.
Die Abgrenzungsposten beinhalten im Wesentlichen von der Austro Control GmbH geleistete Mietvorauszahlungen für den im Jahr 2005 fertig gestellten Flugsicherungsturm. Die Mietvertragsdauer beträgt 33 Jahre und endet im April 2038.
In den Jahren 1977 bis 1985 wurden der Flughafen Wien AG nicht rückzahlungspflichtige Investitionszuschüsse von öffentlichen Gebietskörperschaften gewährt. In den Jahren 1997, 1998 und 1999 erhielt die Flughafen Wien AG Investitionszuschüsse seitens der Europäischen Union. Die von der Republik Österreich in den Jahren 2002 bis 2004 ausbezahlten Investitionszuwachsprämien werden konform der Investitionszuschüsse aus öffentlichen Mitteln behandelt und über die Nutzungsdauer der betreffenden Sachanlagen erfolgswirksam erfasst.
| in T€ | 31.12.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Nicht konsumierte Urlaube | 14.194,7 | 12.991,8 |
| Andere Personalansprüche | 4.315,7 | 11.100,8 |
| Ertragsteuern | 300,0 | 582,3 |
| Stiftungsaufwendungen | 830,3 | 738,8 |
| Nicht fakturierte Lieferungen und Leistungen | 69.779,8 | 59.304,7 |
| Nicht abgerechnete Ermäßigungen | 9.751,2 | 7.392,1 |
| Sonstige übrige Rückstellungen | 8.982,6 | 9.240,6 |
| 108.154,2 | 101.351,1 |
| in T€ | 1.1.2008 | Verbrauch | Auflösung | Neubildung | 31.12.2008 |
|---|---|---|---|---|---|
| Nicht konsumierte Urlaube | 12.991,8 | -8,7 | 0,0 | 1.211,6 | 14.194,7 |
| Andere Personalansprüche | 11.100,8 | -7.498,9 | -3.378,9 | 4.092,6 | 4.315,7 |
| Ertragsteuern | 582,3 | -543,6 | -38,7 | 300,0 | 300,0 |
| Stiftungsaufwendungen | 738,8 | -718,5 | 0,0 | 810,0 | 830,3 |
| Nicht fakturierte Lieferungen | |||||
| und Leistungen | 59.304,7 | -22.472,3 | -1.470,3 | 34.417,6 | 69.779,8 |
| Nicht abgerechnete Ermäßigungen | 7.392,1 | -6.489,0 | -534,8 | 9.382,9 | 9.751,2 |
| Sonstige übrige Rückstellungen | 9.240,6 | -3.474,2 | -853,1 | 4.069,3 | 8.982,6 |
| 101.351,1 | -41.205,1 | -6.275,8 | 54.284,0 | 108.154,2 |
Die Rückstellungen für andere Personalansprüche beinhalten vorwiegend Vorsorgen für Überstunden sowie für Leistungsprämien.
Die sonstigen übrigen kurzfristigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Schadenersatzforderungen, einer Rückstellung für Sicherheitsbeiträge und der Haftpflichtversicherung für das Jahr 2008 zusammen.
| in T€ | 31.12.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Gegenüber Dritten | 56.529,6 | 61.444,7 |
| Gegenüber verbundenen Unternehmen | 5.050,1 | 3.728,0 |
| Gegenüber at equity bilanzierten Unternehmen | 0,2 | 0,1 |
| 61.579,9 | 65.172,9 |
| in T€ | 31.12.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Umweltfonds (kurzfristiger Teil) | 9.199,2 | 0,0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten aus Steuern | 1.502,6 | 1.659,8 |
| Sonstige Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit | 5.395,4 | 5.147,6 |
| Investitionszuschüsse aus öffentlichen Mitteln | 1.308,9 | 1.362,6 |
| Verbindlichkeiten gegenüber at equity bilanzierten Unternehmen | 5.140,6 | 4.302,1 |
| Kreditorische Debitoren | 1.399,8 | 1.971,5 |
| Abgrenzungsposten Löhne | 6.635,1 | 6.404,0 |
| Andere Abgrenzungsposten | 2.381,7 | 2.064,7 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Minderheitsgesellschaftern | 7.700,0 | 26.620,4 |
| Andere sonstige Verbindlichkeiten | 1.683,4 | 1.884,1 |
| 42.346,8 | 51.416,8 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Minderheitsgesellschaftern bestehen aufgrund einer Put-Option für die Minderheitsgesellschafter an der slowakischen Tochtergesellschaft KSC Holding a.s. zum Verkauf ihrer Anteile.
Die anderen Abgrenzungen betreffen im Wesentlichen den kurzfristigen Teil der von der Austro Control GmbH geleisteten Mietvorauszahlungen für den Flugsicherungsturm.
Aufgrund der erwarteten Auszahlungstermine erfolgte eine Umgliederung der Verbindlichkeiten gegenüber dem Umweltfond von den langfristigen in die kurzfristigen Verbindlichkeiten.
Die Konzern-Geldflussrechnung wurde nach der indirekten Methode erstellt. Die Zusammensetzung des Fonds der flüssigen Mittel kann der Anhangerläuterung (20) entnommen werden.
Zinsenzahlungen sowie Dividendeneinzahlungen werden der laufenden Geschäftstätigkeit zugeordnet. Davon entfallen T€ 7.738,5 (Vorjahr: T€ 8.041,4) auf Zinseneinzahlungen und T€ 22.158,6 (Vorjahr: T€ 18.638,1) auf Zinsenauszahlungen. Die Dividendeneinzahlungen betrugen T€ 3.859,9 (Vorjahr: T€ 1.881,7). Die Dividendenauszahlung der Flughafen Wien AG wird unter der Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.
Die Geldflussrechnung aus dem Erwerb von Tochterunternehmen im Vorjahr setzt sich wie folgt zusammen:
| in T€ | 2007 |
|---|---|
| Auszahlungen für Unternehmenserwerbe | -31.484,4 |
| Übernommene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 631,4 |
| -30.853,0 |
Die folgenden Tabellen zeigen eine Überfälligkeitsanalyse der Forderungen, ausgereichten Darlehen und sonstigen finanziellen Vermögenswerten sowie die Entwicklung der Wertberichtigungen:
| Buchwert nach |
davon weder wertge- |
davon nicht wertgemindert und in den folgenden | Zeitbändern überfällig | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2008 in T€ | Wertberich- tigungen 31.12.2008 |
mindert noch überfällig |
bis 30 Tage |
von 31 bis 90 Tage |
von 91 bis 180 Tage |
von 181 bis |
mehr als 360 Tage 360 Tage |
| Restlaufzeit bis 1 Jahr | 54.200,5 | 37.539,7 | 6.363,2 | 4.334,5 | 763,5 | 766,9 | 437,8 |
| Restlaufzeit über 1 Jahr | 50.773,9 | 50.773,9 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Summe | 104.974,3 | 88.313,6 | 6.363,2 | 4.334,5 | 763,5 | 766,9 | 437,8 |
| davon Buchwert nach |
weder wertge- |
davon nicht wertgemindert und in den folgenden | Zeitbändern überfällig | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2007 in T€ | Wertberich- tigungen 31.12.2007 |
mindert noch überfällig |
bis 30 Tage |
von 31 bis 90 Tage |
von 91 bis 180 Tage |
von 181 bis 360 Tage 360 Tage |
mehr als |
| Restlaufzeit bis 1 Jahr | 47.660,1 | 39.092,8 | 3.689,0 | 3.375,8 | 298,3 | 26,1 | 0,0 |
| Restlaufzeit über 1 Jahr | 217,5 | 217,5 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Summe | 47.877,6 | 39.310,4 | 3.689,0 | 3.375,8 | 298,3 | 26,1 | 0,0 |
Hinsichtlich des weder wertgeminderten noch in Zahlungsverzug befindlichen Bestands der Forderungen und ausgereichten Darlehen deuten zum Abschlussstichtag keine Anzeichen darauf hin, dass die Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen werden.
Die Wertberichtigungen betreffen im Wesentlichen die sonstigen Forderungen sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und haben sich wie folgt entwickelt:
| Wertberichtigung | Wertberichtigung | ||
|---|---|---|---|
| 2008 in T€ | 1.1.2008 | Veränderung1) | 31.12.2008 |
| Einzelwertberichtigungen | 4.890,8 | 3.319,8 | 8.210,6 |
| Pauschale (Einzel-)Wertberichtigungen | 25,5 | 24,1 | 49,6 |
| 4.916,2 | 3.344,0 | 8.260,2 |
| Wertberichtigung | Wertberichtigung | ||
|---|---|---|---|
| 2007 in T€ | 1.1.2007 | Veränderung1) | 31.12.2007 |
| Einzelwertberichtigungen | 2.684,2 | 2.206,5 | 4.890,8 |
| Pauschale (Einzel-)Wertberichtigungen | 9,1 | 16,4 | 25,5 |
| 2.693,3 | 2.222,9 | 4.916,2 |
1) Saldo aus Zuführung, Auflösung und Verwendung
Die Aufwendungen für die vollständige Ausbuchung von Forderungen (im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen) betragen in der Berichtsperiode 2008 T€ 175,2 (Vorjahr: T€ 95,4).
Eine Analyse der wertgeminderten Forderungen zum Abschlussstichtag hinsichtlich ihrer Überfälligkeit ergab:
| Buchwert vor | Pauschale | Buchwert nach | ||
|---|---|---|---|---|
| Wertberich- | Einzelwert- | (Einzel)wert- | Wertberich- | |
| tigungen | berichtigung | berichtigung | tigungen | |
| 2008 in T€ | 31.12.2008 | 31.12.2008 | 31.12.2008 | 31.12.2008 |
| Überfällig < 1 Jahr | 3.992,2 | 3.607,8 | 48,2 | 336,2 |
| Überfällig > 1 Jahr | 5.260,2 | 4.603,0 | 1,3 | 655,9 |
| Summe | 9.252,4 | 8.210,8 | 49,5 | 992,1 |
| 2007 in T€ | Buchwert vor Wertberich- tigungen 31.12.2007 |
Einzelwert- berichtigung 31.12.2007 |
Pauschale (Einzel)wert- berichtigung 31.12.2007 |
Buchwert nach Wertberich- tigungen 31.12.2007 |
|---|---|---|---|---|
| Überfällig < 1 Jahr | 817,7 | 721,3 | 25,5 | 70,9 |
| Überfällig > 1 Jahr | 4.882,6 | 4.169,5 | 0,0 | 713,2 |
| Summe | 5.700,3 | 4.890,8 | 25,5 | 784,1 |
Aus den nachfolgenden Tabellen sind die vertraglich vereinbarten (undiskontierten) Zinsund Tilgungszahlungen der originären finanziellen Verbindlichkeiten des Flughafen Wien ersichtlich:
| Brutto- | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Cash-Flows | |||||
| Buchwert | Gesamt zum | Cash-Flows | |||
| 2008 in T€ | 31.12.2008 | 31.12.2008 | < 1 Jahr | 1–5 Jahre | > 5 Jahre |
| Fix verzinste Bankdarlehen | 581.903,9 | 921.606,8 | 148.217,5 | 112.719,8 | 660.669,4 |
| Variabel verzinste Bankdarlehen | 26.426,6 | 24.060,1 | 24.060,1 | 0,0 | 0,0 |
| Lieferantenverbindlichkeiten | 61.579,9 | 61.579,9 | 61.579,9 | 0,0 | 0,0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 26.845,3 | 26.845,3 | 16.886,3 | 8.373,3 | 1.585,7 |
| Derivative Verbindlichkeiten | 376,1 | 406,3 | 158,6 | 247,7 | 0,0 |
| Summe | 250.902,2 | 121.340,9 | 662.255,2 |
| Buchwert | Brutto- Cash-Flows Gesamt zum |
Cash-Flows | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 2007 in T€ | 31.12.2007 | 31.12.2007 | < 1 Jahr | 1–5 Jahre | > 5 Jahre |
| Fix verzinste Bankdarlehen | 446.425,7 | 828.115,0 | 20.079,7 | 97.339,3 | 710.696,0 |
| Variabel verzinste Bankdarlehen | 21.911,0 | 22.509,8 | 22.509,8 | 0,0 | 0,0 |
| Lieferantenverbindlichkeiten | 65.172,9 | 65.172,9 | 65.172,9 | 0,0 | 0,0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 18.461,9 | 18.461,9 | 7.983,3 | 10.478,6 | 0,0 |
| Summe | 115.745,7 | 107.817,9 | 710.696,0 |
Einbezogen wurden alle Instrumente, die am 31. Dezember 2008 im Bestand waren und für die bereits Zahlungen vertraglich vereinbart waren. Planzahlen für zukünftige neue Verbindlichkeiten sind nicht berücksichtigt. Die variablen Zinszahlungen aus den Finanzinstrumenten wurden unter Zugrundelegung der zuletzt vor dem 31. Dezember 2008 festgelegten Zinssätze ermittelt. Jederzeit rückzahlbare finanzielle Verbindlichkeiten sind immer dem frühesten Zeitraster zugeordnet.
| Bewertungs- | Buchwert | Nominalwert = | ||
|---|---|---|---|---|
| 2008 in T€ | kategorie | 31.12.2008 | Zeitwert | |
| Aktiva | ||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | Barreserve | 6.642,8 | 6.642,8 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | LaR | 49.157,3 | ||
| Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen | LaR | 55.817,8 | ||
| Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Beteiligungen (nicht konsolidiert) | AfS | 1.323,3 | ||
| Zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere | AfS | 45.397,0 | ||
| Passiva | ||||
| Lieferantenverbindlichkeiten | FLAC | 61.579,9 | ||
| Finanzverbindlichkeiten | FLAC | 608.330,5 | ||
| Sonstige Verbindlichkeiten | FLAC | 26.845,3 | ||
| Derivative finanzielle Schulden | ||||
| Derivate mit Hedgebeziehung | Hedging | 376,1 | ||
Erläuterung der Bewertungskategorien: LaR – Kredite und Forderungen (Loans and Receivables), AfS - Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente (Available-for-Sale), HfT - Zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente (Held-for-Trading), Hedging – Sicherungsmaßnahmen FLAC - Finanzielle Schulden zu fortgeführten Anschaffungskosten (Financial Liabilities Measured at Amortised Cost) Wertansatz nach IAS 39
| Bewertungs- | Buchwert | Nominalwert = | ||
|---|---|---|---|---|
| 2007 in T€ | kategorie | 31.12.2007 | Zeitwert | |
| Aktiva | ||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | Barreserve | 29.293,0 | 29.293,0 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | LaR | 43.204,2 | ||
| Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen | LaR | 4.572,3 | ||
| Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Beteiligungen (nicht konsolidiert) | AfS | 1.334,3 | ||
| Zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere | AfS | 73.187,7 | ||
| Zu Handelszwecken gehaltene Wertpapiere | HfT | 69.867,0 | ||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Derivate mit Hedgebeziehung | Hedging | 34,8 | ||
| Passiva | ||||
| Lieferantenverbindlichkeiten | FLAC | 65.172,9 | ||
| Finanzverbindlichkeiten | FLAC | 468.336,7 |
Sonstige Verbindlichkeiten FLAC 18.461,9 18.461,9 18.461,9
1) Da auf Grund von teilweise fehlenden Marktwerten der beizulegende Zeitwert nicht zuverlässig ermittelbar ist, werden hier vereinfachend die fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt.
2) Aufgrund des hohen Anteils an langfristigen festverzinslichen Krediten und der im Jahr 2008 erheblich gestiegenen Risikoprämie bei Finanzierungen (credit spreads) ergab sich eine deutliche Abweichung der beizulegenden Zeitwerte von den fortgeführten Anschaffungskosten.
| Wertansatz nach IAS 39 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Zeitwert | Zeitwert | Fortgeführte | ||
| Zeitwert | erfolgs- | erfolgs- | Anschaffungs- | Anschaffungs- |
| 31.12.2008 | wirksam | neutral | kosten | kosten |
| 6.642,8 | ||||
| 49.157,3 | 49.157,3 | |||
| 55.817,81) | 55.817,8 | |||
| 1.323,3 45.397,0 |
34.678,6 | 10.085,8 | 193,4 632,6 |
1.129,9 |
| 61.579,9 | 61.579,9 | |||
| 358.283,62) | 608.330,5 | |||
| 26.845,3 | 26.845,3 | |||
| 376,1 | ||||
| Wertansatz nach IAS 39 | ||||
| Zeitwert | Zeitwert | Fortgeführte | ||
| Zeitwert | erfolgs- | erfolgs- | Anschaffungs- | Anschaffungs- |
| 31.12.2007 | wirksam | neutral | kosten | kosten |
| 29.293,0 | ||||
| 43.204,2 | 43.204,2 | |||
| 4.572,3 | 4.572,3 | |||
| 1.334,3 | 192,7 | 1.141,6 | ||
| 73.187,7 | 72.211,6 | 343,5 | 632,6 | |
| 69.867,0 | 69.867,0 | |||
| 34,8 | ||||
| 65.172,9 | 65.172,9 | |||
| 425.233,9 | 468.336,7 | |||
| 18.461,9 | 18.461,9 |
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen haben überwiegend kurze Restlaufzeiten. Daher entsprechen deren Buchwerte zum Abschlussstichtag näherungsweise dem beizulegenden Zeitwert.
Die der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (AfS)" zugeordneten nicht konsolidierten Beteilungen sind nicht börsennotierte Eigenkapitalinstrumente, deren beizulegenden Zeitwerte nicht verlässlich bestimmbar waren und die daher zu Anschaffungskosten oder fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert werden.
Lieferantenverbindlichkeiten sowie sonstige Verbindlichkeiten haben regelmäßig kurze Restlaufzeiten; die bilanzierten Werte stellen annähernd die beizulegenden Zeitwerte dar.
Die beizulegenden Zeitwerte von Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, (Bankdarlehen) und sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten werden grundsätzlich als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve unter Berücksichtigung eines für den Flughafen Wien angemessenen Credit-Spread ermittelt.
| Aus der Folgebewertung | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| zum | zum | Wäh- | ||||
| Zeitwert | Zeitwert | rungs- | Wert- | Netto- | ||
| Aus | erfolgs- | erfolgs- | umrech- | berichti- | Aus | ergebnis |
| Zinsen | wirksam | neutral | nungen | gung | Abgang | 2008 |
| 491,6 | 1,0 | 492,6 | ||||
| 1.809,8 | -0,3 | -3.591,1 | -1.781,6 | |||
| -5.685,7 | -257,7 | -7.001,3 | -7.547,5 | |||
| 707,8 | 133,0 | 840,8 | ||||
| -12.821,9 | ||||||
| 90,8 | -376,1 | -285,3 | ||||
| -5.685,7 | -633,8 | 0,7 | -3.591,1 | -6.868,3 | -21.102,9 | |
| finanzielle Vermögenswerte (AfS) 5.397,2 -12.821,9 -4.324,6 |
| Aus der Folgebewertung | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2007 in T€ | Aus Zinsen |
zum Zeitwert erfolgs- wirksam |
zum Zeitwert erfolgs- neutral |
Wäh- rungs- umrech- nungen |
Wert- berichti- gung |
Aus Abgang |
Netto- ergebnis 2007 |
| Barreserve | 1.640,1 | 1.661,3 | 3.301,3 | ||||
| Kredite und Forderungen (LaR) | 1.344,0 | -22,2 | -736,8 | 585,1 | |||
| Zur Veräußerung verfügbare | |||||||
| finanzielle Vermögenswerte (AfS) | 369,9 | -3.923,4 | 2.539,6 | -1.013,8 | |||
| Zu Handelszwecken gehaltene | |||||||
| Finanzinstrumente (HfT) | 5.161,3 | 178,6 | 191,0 | 5.531,0 | |||
| Finanzielle Schulden zu fort | |||||||
| geführten Anschaffungskosten | |||||||
| (FLAC) | -13.637,3 | 0,3 | -13.637,0 | ||||
| Hedging | 34,8 | 34,8 | |||||
| Summe | -5.121,9 | -3.744,8 | 2.574,5 | 1.639,3 | -736,8 | 191,0 | -5.198,7 |
Die Zinsen aus Finanzinstrumenten werden im Zinsergebnis ausgewiesen. Die übrigen Komponenten des Nettoergebnisses erfasst der Flughafen Wien im sonstigen Finanzergebnis, ausgenommen die der Bewertungskategorie "Kredite und Forderungen" zurechenbaren Wertberichtigungen auf sonstige Forderungen sowie auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen dargestellt sind.
In das Ergebnis aus der Folgebewertung der Finanzinstrumente, die der Bewertungskategorie "Zu Handelszwecken gehalten" zugeordnet sind, gehen sowohl Zins- als auch Marktwertbewertungseffekte ein.
Das Zinsergebnis aus finanziellen Verbindlichkeiten der Bewertungskategorie "Finanzielle Schulden zu fortgeführten Anschaffungskosten" in Höhe von netto T€ 12.821,9 (Vorjahr: T€ 13.637,3) beinhaltet im Wesentlichen Zinsaufwendungen aus Bankdarlehen. Ferner werden darunter auch Zinserträge aus der Aktivierung von Fremdkapitalzinsen sowie die Auf- und Abzinsung von sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten subsumiert. Enthalten sind hierunter auch Zinserträge aus einem Zinsderivat, welches der Flughafen Wien in der Berichtsperiode im Rahmen eines Cash-Flow Hedge als Sicherungsinstrument zur Absicherung des Zahlungsstromrisikos finanzieller Verbindlichkeiten eingesetzt hat.
Im Rahmen der erfolgsneutralen Erfassung der Wertänderungen von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten wurden im Geschäftsjahr 2008 Bewertungsverluste von netto T€ 257,7 (Vorjahr: Bewertungsverluste von netto T€ 10,9) im Eigenkapital erfasst. Von den im Eigenkapital erfassten Beträgen wurden im Geschäftsjahr 2008 keine Ergebnisse in die Gewinn- und Verlustrechnung transferiert (Vorjahr: Verluste von insgesamt T€ 2.550,6).
Im Vorjahr hat der Flughafen Wien zur Sicherung des Zahlungsstromrisikos einer variabel verzinslichen Finanzverbindlichkeit einen Receiver Zinsswap ("Empfange fix – zahle variabel") abgeschlossen. Als Grundgeschäft wurde die variabel verzinsliche Finanzverbindlichkeit in Höhe des Nominalwerts des Zinsswap designiert. Die Zahlungsstromänderungen des Grundgeschäfts, die sich aus den Veränderungen des variablen Zinssatzes ergeben, werden durch die Zahlungsstromänderungen des Zinsswaps ausgeglichen. Mit den Sicherungsmaßnahmen wird das Ziel verfolgt, das variabel verzinsliche Bankdarlehen in eine festverzinsliche Finanzschuld zu transformieren und damit den Zahlungsstrom aus den finanziellen Verbindlichkeiten zu sichern. Bonitätsrisiken sind nicht Teil der Sicherung.
| Strukturierte Zinsswaps | 31.12.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Nominalwerte in T€ | 10.000,0 | 10.000,0 |
| Beizulegender Zeitwert | -376,1 | 34,8 |
| Durchschnittlich empfangener Zinssatz | 4,68% | 4,68% |
| Durchschnittlich zu zahlender Zinssatz | 3,76% | 3,78% |
| Restlaufzeit in Jahren | 3,9 | 4,9 |
Die Bewertung erfolgt zu Marktdaten des Bewertungsstichtags. Der Bewertung liegen allgemein anerkannte Bewertungsmodelle (Black-Scholes, Heath-Jarrow-Morton) zugrunde. Die durchschnittlich variablen Zinssätze, die während der Laufzeit der Zinstauschvereinbarungen wesentlichen Änderungen unterliegen können, entsprechen den am Bilanzstichtag gültigen Zinssätzen.
Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung wird prospektiv mit der Critical Terms Match Method nach IAS 39.AG 108 ermittelt. Retrospektiv wird die Wirksamkeit zu jedem Bilanzstichtag mit einem Effektivitätstest nach der kumulativen Dollar-Offset-Methode überprüft. Dazu wird bei Grund- und Sicherungsgeschäft die Zahlungsstromänderungen ermittelt und zueinander ins Verhältnis gesetzt. Liegt der Quotient zwischen 80 Prozent und 125 Prozent, ist der Hedge effektiv. Die Sicherungsbeziehung war zum Abschlussstichtag effektiv. Aus der erfolgsneutralen Realisierung der Wertänderung des Sicherungsgeschäfts resultiert im Geschäftsjahr 2008 ein in der Sicherungsrücklage erfasster Verlust von T€ 308,2 (Vorjahr: Gewinn von T€ 26,1).
Der Flughafen-Wien-Konzern unterliegt hinsichtlich seiner finanziellen Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und geplanten Transaktionen Marktrisiken sowie Risiken aus der Veränderung der Zinssätze, der Wechselkurse und der Börsenkurse. Ziel des finanziellen Risikomanagements ist es, diese Marktrisiken durch die laufenden operativen und finanzorientierten Aktivitäten zu begrenzen. Hierzu werden je nach Einschätzung des
Risikos ausgewählte derivative und nicht derivative Sicherungsinstrumente eingesetzt. Grundsätzlich werden jedoch nur die Risiken besichert, die Auswirkungen auf den Geldfluss des Konzerns haben. Derivative Finanzinstrumente werden ausschließlich als Sicherungsinstrumente genutzt und kommen für Handels- oder andere spekulative Zwecke nicht zum Einsatz. Zur Minderung des Kreditrisikos werden die Sicherungsgeschäfte grundsätzlich nur mit führenden Finanzinstituten erstklassiger Bonität abgeschlossen.
Die Grundzüge der Finanzpolitik werden jährlich vom Vorstand festgelegt und vom Aufsichtsrat überwacht. Die Umsetzung der Finanzpolitik sowie das laufende Risikomanagement obliegen der Konzern-Treasury-Abteilung. Bestimmte Transaktionen bedürfen der vorherigen Genehmigung durch den Vorstand, der darüber hinaus regelmäßig über den Umfang und den Betrag der aktuellen Risikoexposition informiert wird. Die Treasury-Abteilung betrachtet das effektive Management des Liquiditätsrisikos sowie des Marktrisikos als eine ihrer Hauptaufgaben.
Aufgabe der Liquiditätssicherung ist die jederzeitige Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit der Unternehmensgruppe. Basis der Liquiditätssteuerung ist eine kurz- und langfristige Liquiditätsplanung, die laufend Soll-Ist-Analysen unterzogen und bei Bedarf angepasst wird. Hierzu erhält die zentrale Treasury-Abteilung Informationen von den einzelnen Konzernbereichen, um ein Liquiditätsprofil zu erstellen. Durch diese aktive Steuerung von Zahlungsströmen wird der Zinssaldo optimiert. Zusätzlich werden Teile der Finanzinvestitionen in Wertpapiere (Investmentfonds, Anleihen) gehalten, die grundsätzlich jederzeit liquidierbar sind.
Weitere quantitative Angaben sind unter der Anhangerläuterung (33) dargestellt.
Der Flughafen Wien ist aus seinem operativen Geschäft sowie aus bestimmten Veranlagungs- und Finanzierungsaktivitäten einem Ausfallrisiko ausgesetzt. Im Veranlagungs- und Finanzierungsbereich werden Geschäfte nahezu ausschließlich mit Kontrahenten mit einem Kredit-Rating von zumindest A (S&P, Moody`s) abgeschlossen. Auch bei Vertragspartnern, die über kein Rating verfügen, muss eine einwandfreie Bonität gewährleistet sein. Anteile an Investmentfonds werden nur dann gezeichnet, wenn diese von international anerkannten Kapitalanlagegesellschaften geführt werden. Im operativen Geschäft werden die Außenstände zentral fortlaufend überwacht. Dem Risiko resultierend aus Forderungsausfällen wird durch kurze Zahlungsfristen, dem Einfordern von Sicherheiten wie Kautionen und Bankgarantien sowie der vermehrten Abwicklung von Zahlungen mittels Lastschrift- oder Bankeinzugsverfahren begegnet. Ausfallrisiken wird mittels Einzelwertberichtigungen und pauschalierten Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das Kreditrisiko bei Forderungen kann grundsätzlich als gering eingeschätzt werden, da es sich überwiegend um kurzfristig fällige Forderungen handelt, die auf langjährigen Geschäftsbeziehungen beruhen.
Die Buchwerte der in der Bilanz ausgewiesenen finanziellen Vermögenswerte (einschließlich derivativer Finanzinstrumente mit positivem Marktwert) repräsentieren gleichzeitig das maximale Ausfall- und Bonitätsrisiko, da zum Abschlussstichtag keine wesentlichen, das maximale Ausfallrisiko mindernde Vereinbarungen (wie z.B. Aufrechnungsvereinbarungen) bestehen.
Weitere quantitative Angaben sind unter der Anhangerläuterung (33) dargestellt.
Das Zinsänderungsrisiko stellt das Risiko dar, dass der beizulegende Zeitwert oder künftige Zahlungsströme eines Finanzinstruments aufgrund von Änderungen des Marktzinssatzes schwanken. Das Zinsrisiko beinhaltet das Barwertrisiko bei fest verzinsten Finanzinstrumenten und das Zahlungsstromrisiko bei variabel verzinsten Finanzinstrumenten und liegt vor allem bei langfristigen Finanzinstrumenten vor. Solche längere Laufzeiten sind im operativen Bereich von untergeordneter Bedeutung, können jedoch bei Finanzanlagen, Wertpapieren und Finanzschulden wesentlich sein.
Der Flughafen-Wien-Konzern unterliegt Zinsrisiken vorwiegend in der Eurozone. Unter Berücksichtigung der gegebenen und der geplanten Schuldenstruktur setzt die Treasury-Abteilung selektiv Zinsderivate ein, um die Zinsausstattung für die Finanzverbindlichkeiten der vom Management gewünschten Zusammensetzung anzupassen und so das Risiko sich ändernder Zinsen zu minimieren.
Zur Darstellung von Marktrisiken verlangt IFRS 7 Sensitivitätsanalysen, welche Auswirkungen hypothetische Änderungen von relevanten Risikovariablen auf Ergebnis und Eigenkapital zeigen. Neben Zinsänderungsrisiken unterliegt der Flughafen-Wien-Konzern Währungsrisiken und Preisrisiken von Beteiligungen. Die periodischen Auswirkungen werden bestimmt, indem die hypothetischen Änderungen der Risikovariablen auf den Bestand der Finanzinstrumente zum Abschlussstichtag bezogen werden. Dabei wird unterstellt, dass der Bestand zum Abschlussstichtag repräsentativ für das Gesamtjahr ist.
Zinsänderungsrisiken werden gemäß IFRS 7 mittels Sensitivitätsanalysen dargestellt. Diese stellen die Effekte von Änderungen der Marktzinssätze auf Zinszahlungen, Zinserträge und -aufwendungen, andere Ergebnisteile sowie allenfalls auf das Eigenkapital dar. Den Zinssensitivitätsanalysen liegen die folgenden Annahmen zu Grunde:
tal und werden daher bei den eigenkapitalbezogenen Sensitivitätsberechnungen berücksichtigt.
Wenn das Marktzinsniveau zum 31. Dezember 2008 um 100 Basispunkte höher (geringer) gewesen wäre, wäre das Ergebnis um T€ 150,2 (Vorjahr: T€ 261,5) höher (geringer) gewesen. Die hypothetische Ergebnisauswirkung von T€ 150,2 (Vorjahr: T€ 261,5) ergibt sich aus den potenziellen Effekten aus variabel verzinslichen Wertpapieren und Finanzschulden. Wenn das Marktzinsniveau zum 31. Dezember 2008 um 100 Basispunkte höher (geringer) gewesen wäre, wäre das Eigenkapital unter Berücksichtung von Steuerwirkungen um T€ 112,7 (Vorjahr: T€ 196,1) höher (geringer) gewesen.
Währungskursrisiken entstehen bei Finanzinstrumenten, die auf eine andere als die funktionale Währung der jeweiligen Konzerngesellschaft lauten, in der sie bewertet werden. Für Zwecke der IFRS besteht kein Währungskursrisiko bei Finanzinstrumenten, die nicht monetäre Posten sind, und bei Finanzinstrumenten, die auf die funktionale Währung lauten. Wechselkursbedingte Differenzen aus der Umrechnung von Abschlüssen in die Konzernwährung bleiben im Sinne von IFRS 7 unberücksichtigt.
Die Währungskursrisiken des Flughafen-Wien-Konzerns resultieren aus Investitionen, Finanzierungsmaßnahmen und operativen Tätigkeiten. Fremdwährungsrisiken im Investitionsbereich sind vorwiegend auf den Erwerb und die Veräußerung von Beteiligungen an ausländischen Unternehmen zurückzuführen. Zum Abschlussstichtag unterlag der Konzern keinen wesentlichen Risiken aus auf Fremdwährung lautenden Transaktionen im Investitionsbereich.
Währungskursrisiken im Finanzierungsbereich resultieren aus finanziellen Verbindlichkeiten in Fremdwährung und aus Darlehen in Fremdwährung, die zur Finanzierung an Konzerngesellschaften ausgereicht werden. Der Flughafen Wien war zum Abschlussstichtag keinen wesentlichen Fremdwährungsrisiken im Finanzierungsbereich ausgesetzt.
Im operativen Bereich wickeln die einzelnen Konzernunternehmen ihre Aktivitäten nahezu ausschließlich in ihrer jeweiligen funktionalen Währung ab, die überwiegend der Berichtswährung des Flughafen-Wien-Konzerns entspricht. Deshalb wird das Wechselkursrisiko des Konzerns aus der laufenden operativen Tätigkeit als gering eingeschätzt.
Währungsänderungsrisiken werden gemäß IFRS 7 grundsätzlich mittels Sensitivitätsanalysen dargestellt. Als relevante Risikovariablen gelten grundsätzlich alle nicht funktionalen Währungen, in denen der Konzern Finanzinstrumente eingeht. Den Währungssensitivitätsanalysen liegen die folgenden Annahmen zugrunde:
Wesentliche originäre monetäre Finanzinstrumente wie Forderungen, verzinsliche Wertpapiere bzw. gehaltene Fremdkapitalinstrumente, flüssige Mittel oder verzinsliche Schulden sind vorwiegend unmittelbar in funktionaler Währung denominiert. Währungskursänderungen haben daher im Wesentlichen keine Auswirkungen auf Ergebnis oder Eigenkapital.
Zinserträge und -aufwendungen aus Finanzinstrumenten werden ebenfalls überwiegend direkt in funktionaler Währung erfasst. Daher können auch diesbezüglich keine Auswirkungen auf die betrachteten Größen entstehen.
Unverzinsliche Wertpapiere bzw. gehaltene Eigenkapitalinstrumente sind nicht monetär und somit mit keinem Währungsrisiko im Sinne des IFRS 7 behaftet.
Demnach ist das Risiko aus sich ändernden Währungskursen für den Flughafen-Wien-Konzern zum Abschlussstichtag als gering anzusehen und folglich wird auf eine quantitative Währungssensitivitätsanalyse verzichtet.
IFRS 7 verlangt im Rahmen der Darstellung zu Marktrisiken auch Angaben darüber, wie sich hypothetische Änderungen von Risikovariablen auf Preise von Finanzinstrumenten auswirken. Als Risikovariablen kommen insbesondere Börsenkurse oder Indizes in Frage. Zum 31. Dezember 2008 und 2007 hatte der Flughafen-Wien-Konzern keine wesentliche als zur Veräußerung verfügbar kategorisierte Beteiligung im Bestand.
Die finanzwirtschaftliche Steuerung des Flughafen-Wien-Konzerns zielt, abgesehen von der nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswerts, auf die Einhaltung einer für die Wahrung einer ausgezeichneten Bonitätseinstufung angemessenen Kapitalstruktur.
Die Steuerung erfolgt anhand der Kennzahl Gearing. Das Gearing wird dabei definiert als Verhältnis der Netto-Finanzschulden (lang- und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten abzüglich der liquiden Mittel und der kurzfristigen Wertpapiere) und des Eigenkapitals gemäß Konzern-Bilanz. Als Instrumente der Steuerung dienen in erster Linie die Aufnahme oder Rückführung von Finanzschulden sowie die Stärkung der Eigenkapitalbasis durch Gewinnthesaurierung oder Anpassung der Dividendenzahlungen. Für das Gearing
wird kein zahlenmäßig konkretes Ziel vorgegeben, mittelbar soll jedoch die Nettoverschuldung nicht mehr als 70 Prozent betragen. Diese Zielsetzung ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Das Gearing entwickelte sich wie folgt:
| in T€ | 2008 | 2007 | |
|---|---|---|---|
| Finanzschulden | 608.330,5 | 468.336,7 | |
| - | Liquide Mittel | -6.642,8 | -29.293,0 |
| - | Kurzfristige Wertpapiere | -94.418,6 | -142.078,6 |
| = | Netto-Finanzschulden | 507.269,1 | 296.965,1 |
| ./. | Buchwert Eigenkapital | 776.384,3 | 734.934,8 |
| = | Gearing | 65,3% | 40,4% |
Das Gearing erhöhte sich im Vorjahresvergleich insbesondere durch die Aufnahme von Fremdmitteln in Höhe von € 140,0 Mio. (Vorjahr: € 100,0 Mio.).
Weder die Flughafen Wien AG noch ihre Tochterunternehmen unterliegen externen Mindestkapitalanforderungen.
In der folgenden Tabelle werden die Leasingzahlungen aus unkündbaren Miet- und Leasingverträgen dargestellt, bei denen der Flughafen-Wien-Konzern Leasinggeber ist. Es handelt sich vorwiegend um die Vermietung von Betriebs- und Geschäftsgebäuden am Standort Flughafen Wien (inklusive der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien).
| in T€ | 2008 | 20071) |
|---|---|---|
| In der Berichtsperiode als Ertrag erfasste Leasingzahlungen | 122.899,9 | 116.807,3 |
| davon erfolgswirksam als Ertrag erfasste bedingte Mietzahlungen | ||
| (Umsatzmieten) | 7.759,5 | 6.671,0 |
| Künftige Mindestleasingzahlungen | ||
| Bis zu einem Jahr | 54.291,3 | 52.064,8 |
| Länger als ein und bis zu fünf Jahren | 88.178,1 | 79.127,7 |
| Länger als fünf Jahre | 231.983,3 | 237.687,9 |
1) angepasst
Wesentliche langfristige unkündbare Leasingverträge, bei denen der Flughafen-Wien-Konzern als Leasingnehmer auftritt, bestehen mit der HERMIONE Raiffeisen-Immobilien-Leasing GmbH über die Anmietung von Betriebsgebäuden am Flughafen Wien sowie mit der SITA Information Networking Computing Inc., USA, über die Anmietung von Betriebsund Geschäftsausstattung inklusive Betriebssoftware betreffend die Abfertigungsschalter in den Terminals. In der folgenden Tabelle werden die aus diesen Verträgen zu leistenden Mindestleasingzahlungen dargestellt:
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| In der Berichtsperiode als Aufwand erfasste Leasingzahlungen | 9.907,6 | 8.899,5 |
| davon erfolgswirksam als Aufwand erfasste | ||
| bedingte Mietzahlungen (Zins) | 5.764,2 | 4.924,6 |
| Künftige Mindestleasingzahlungen | ||
| Bis zu einem Jahr | 10.245,1 | 9.273,7 |
| Länger als ein und bis zu fünf Jahren | 37.871,0 | 37.043,5 |
| Länger als fünf Jahre | 102.303,6 | 97.059,7 |
Die in der Berichtsperiode erfolgswirksam als Aufwand erfassten bedingten Mietzahlungen sind an einen festen Referenzzinssatz (6-M-EURIBOR) gebunden.
Die Flughafen Wien AG hat die Kosten der Flughafen Wien Mitarbeiter-Beteiligung-Privatstiftung, im Wesentlichen die Abdeckung der Körperschaftsteuer, in Form von Nachstiftungen zu tragen.
Gemäß § 7 Abs. 4 der Satzung des Abwasserverbandes Schwechat vom 10. Dezember 2003 haftet die Flughafen Wien AG als Verbandsmitglied für Darlehen im Zusammenhang mit der Errichtung und Erweiterung der Verbandskläranlage in der Höhe von T€ 4.936,0 (Vorjahr: T€ 5.300,8).
Für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen bestehen am Bilanzstichtag Erwerbsverpflichtungen in Höhe von € 166,5 Mio. (Vorjahr: € 191,4 Mio.).
Das Land Niederösterreich und die Stadt Wien halten jeweils 20 Prozent der Aktien an der Flughafen Wien AG. Beide haben aufgrund ihrer Beteiligungshöhe einen maßgeblichen Einfluss auf die Flughafen Wien AG und gelten daher als nahe stehende Unternehmen der Flughafen Wien AG. Sowohl mit dem Land Niederösterreich als auch mit der Stadt Wien wurden im Geschäftsjahr keine wesentlichen Geschäftsbeziehungen unterhalten.
Darüber hinaus sind alle verbundenen, gemeinschaftlich geführten und assoziierten Unternehmen sowie Personen in Schlüsselpositionen des Managements und die Mitglieder des Aufsichtsrats der Flughafen Wien AG nahe stehende Unternehmen oder Personen. Die Geschäftsbeziehungen zwischen der Flughafen Wien AG und den nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen sind von untergeordneter Bedeutung. Betreffend der bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten wird auf die Erläuterung der jeweiligen Bilanzposten verwiesen.
Gegenüber dem Gemeinschaftsunternehmen City Air Terminal Betriebsgesellschaft m.b.H. erzielte der Flughafen-Wien-Konzern im Geschäftsjahr 2008 Umsatzerlöse in Höhe von T€ 997,1 (Vorjahr: T€ 961,9) sowie gegenüber dem assoziierten Unternehmen Schedule Coordination Austria GmbH in Höhe von T€ 858,1 (Vorjahr: T€ 887,6).
Am 31. Dezember 2008 betrug der Gesamtbestand an Forderungen und Darlehen (Ausleihungen) gegenüber den nach der Equity-Methode bewerteten Unternehmen T€ 546,5 (Vorjahr: T€ 103,8). Die Wertberichtigungen für diesen Posten betragen T€ 372,0 (Vorjahr: T€ 0). Zum gleichen Stichtag beliefen sich die Verbindlichkeiten gegenüber den nach der Equity-Methode bewerteten Unternehmen auf T€ 5.142,5 (Vorjahr: T€ 4.302,0).
Es haben keine wesentlichen Transaktionen zwischen dem Flughafen-Wien-Konzern und Personen in Schlüsselpositionen des Managements und deren nächsten Familienangehörigen stattgefunden. Die Beziehungen zu den Organen des Unternehmens können der Anhangerläuterung (39) entnommen werden.
Die Flughafen-Wien-Gruppe beschäftigte im Jahresdurchschnitt:
| im Jahresdurchschnitt (ohne Vorstände, Geschäftsführer) | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Arbeiter | 3.119 | 3.027 |
| Angestellte | 1.146 | 1.060 |
| 4.266 | 4.087 |
Die Mitglieder des Vorstands der Flughafen Wien AG erhielten für ihre Tätigkeit als Vorstand in den Geschäftsjahren 2008 und 2007 folgende Vergütungen:
| 2008 | 2008 | 2008 | 2008 | 2007 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Erfolgs- | |||||
| Fixe | abhängige | Sach- | Gesamt- | Gesamt | |
| in T€ | Bezüge | Bezüge | bezüge | bezüge | bezüge |
| Mag. Christian Domany | 253,8 | 169,3 | 7,2 | 430,3 | 430,3 |
| Mag. Herbert Kaufmann | 253,8 | 169,3 | 7,5 | 430,5 | 430,5 |
| Ing. Gerhard Schmid | 253,8 | 169,3 | 7,5 | 430,5 | 430,5 |
| 761,4 | 507,8 | 22,1 | 1.291,4 | 1.291,4 |
Das Entlohnungssystem des Vorstands und der ersten Managementebene sieht fixe und erfolgsabhängige Bezüge vor. Es bestehen keine Aktienoptionspläne für das Management. Zur Abdeckung der Pensionsansprüche des Vorstands besteht eine Rückdeckungsversicherung.
Für andere Mitarbeiter gelangen Leistungs- und Zielerreichungsprämien für außerordentliche Leistungen und für erreichte Zielvereinbarungen zur Auszahlung.
Die Gesamtbezüge früherer Mitglieder des Vorstands beliefen sich im Berichtsjahr auf T€ 670,3 (Vorjahr: T€ 652,3).
Als Personen in Schlüsselpositionen werden die Vorstandsmitglieder, die Prokuristen der Flughafen Wien AG sowie die Mitglieder des Aufsichtsrats der Flughafen Wien AG
angesehen. Für diese wurden die folgenden Vergütungen einschließlich der Veränderung von Rückstellungen gewährt:
| Leitende | |||
|---|---|---|---|
| Geschäftsjahr 2008 in T€ | Aufsichtsräte | Vorstände | Angestellte |
| Kurzfristig fällige Leistungen | 167,8 | 1.291,4 | 1.650,9 |
| Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses | 0,0 | 501,5 | 61,8 |
| Andere langfristig fällige Leistungen | 0,0 | 2,6 | 14,3 |
| Leistungen aus Anlass der Beendigung des | |||
| Arbeitsverhältnisses | 0,0 | 40,7 | 64,1 |
| Summe | 167,8 | 1.836,2 | 1.791,1 |
| Leitende | |||
| Geschäftsjahr 2007 in T€ | Aufsichtsräte | Vorstände | Angestellte |
| Kurzfristig fällige Leistungen | 110,0 | 1.462,3 | 1.410,5 |
| Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses | 0,0 | 517,1 | 47,4 |
| Andere langfristig fällige Leistungen | 0,0 | 2,5 | 8,6 |
| Leistungen aus Anlass der Beendigung des |
Die Geschäftsentwicklung des Jahres 2009 ist bisher in allen Segmenten und auf allen Standorten rückläufig. Der Hauptkunde, die Austrian Airlines Gruppe, hat zur Kostenreduktion die Bereinigung von Flugstrecken und eine Verringerung von Flugintervallen eingeleitet.
Arbeitsverhältnisses 0,0 38,7 55,3 Summe 110,0 2.020,6 1.521,9
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die für die Bewertung und Bilanzierung am 31. Dezember 2008 von Bedeutung sind, wie offene Rechtsfälle oder Schadenersatzforderungen sowie andere Verpflichtungen oder Drohverluste, die gemäß IAS 10 gebucht oder offen gelegt werden müssten, sind im vorliegenden Konzernabschluss berücksichtigt oder nicht bekannt.
In der Slowakei wurde mit 1. Jänner 2009 im Zuge der bevorstehenden Euroumstellung der Umrechnungskurs mit 30,13 SKK/EUR fixiert.
Der Vorstand der Flughafen Wien AG hat den geprüften Konzernabschluss zum 31. Dezember 2008 am 20. Februar 2009 zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben. Der Aufsichtsrat hat die Aufgabe, den Konzernabschluss zu prüfen und zu erklären, ob er den Konzernabschluss billigt.
Schwechat, am 27. Februar 2009 Der Vorstand
Mag. Christian Domany Mag. Herbert Kaufmann Ing. Gerhard Schmid
Vorstandsmitglied Vorstandsmitglied und Vorstandsmitglied Sprecher des Vorstands
94 Anhang
| Gesellschaft | Kurzzeichen | gesellschaft Ober |
Land | Konzern Anteil |
Konsolidie rungsart |
|---|---|---|---|---|---|
| Flughafen Wien AG | VIE | Österreich | VK | ||
| Flughafen Wien Immobilienverwertungs gesellschaft m.b.H. |
IVW | VIE | Österreich | 100,0% | VK |
| Flugplatz Vöslau BetriebsGmbH | LOAV | VAH | Österreich | 100,0% | VK |
| Mazur Parkplatz GmbH | MAZU | VIEL | Österreich | 100,0% | VK |
| VIE International Beteiligungsmanagement Gesellschaft m.b.H. |
VINT | VIAB | Österreich | 100,0% | VK |
| VIE Liegenschaftsbeteiligungsgesellschaft m.b.H. | VIEL | VIE | Österreich | 100,0% | VK |
| VIE Office Park Errichtungs- und Betriebsgesellschaft m.b.H. |
VOPE | VIEL | Österreich | 100,0% | VK |
| Vienna Aircraft Handling Gesellschaft m.b.H. | VAH | VIE | Österreich | 100,0% | VK |
| Vienna Airport Business Park Immobilienbesitz gesellschaft m.b.H. |
BPIB | VIEL | Österreich | 100,0% | VK |
| Vienna Airport Infrastruktur Maintenance GmbH | VAI | VIE | Österreich | 100,0% | VK |
| Vienna International Airport Beteiligungsholding GmbH | VIAB | VIE | Österreich | 100,0% | VK |
| Vienna International Airport Security Services Ges.m.b.H. |
VIAS | VIE | Österreich | 100,0% | VK |
| Vienna Office Park 3 Betriebsgesellschaft m.b.H. | VWTC | VIEL | Österreich | 100,0% | VK |
| BTS Holding, a.s. | BTSH | VIE | Slowakei | 80,95% | VK |
| KSC Holding, a.s. | KSCH | VIE | Slowakei | 80,95% | VK |
| VIE (Malta) Limited | VIE Malta | VINT | Malta | 100,0% | VK |
| Austro Port Boden- und Flugzeugabfertigungsges.m.b.H. | APBF | VIE | Österreich | 25,0% | EQ |
| City Air Terminal Betriebsgesellschaft m.b.H. | CAT | VIE | Österreich | 50,1% | EQ |
| SCA Schedule Coordination Austria GmbH | SCA | VIE | Österreich | 40,0% | EQ |
| Flughafen Friedrichshafen GmbH | FDH | VINT | Deutschland 25,15% | EQ | |
| Letisko Košice – Airport Košice, a.s. | KSC | KSCH | Slowakei | 66,0% | EQ |
| Malta International Airport p.l.c. | MIA | VIE Malta | Malta | 10,1% | EQ |
| Malta Mediterranean Link Consortium Limited (Teilkonzern mit Malta International Airport p.l.c.) |
MMLC | VIE Malta | Malta | 57,1% | EQ |
| GetService Dienstleistungsgesellschaft m.b.H. | GETS | VIAS | Österreich | 100,0% | NK |
| "GetService"-Flughafen-Sicherheits- und Servicedienst GmbH |
GET2 | VIAS | Österreich | 51,0% | NK |
| Salzburger Flughafen Sicherheitsgesellschaft m.b.H. | SFS | VIAS | Österreich | 100,0% | NK |
| VIE Shops Entwicklungs- und Betriebsges.m.b.H. | SHOP | VIE | Österreich | 100,0% | NK |
| VIE Indien Projektentwicklung & Beteiligung GmbH | VIND | VINT | Österreich | 100,0% | NK |
| Flughafen Wien / Berlin-Brandenburg International Ent wicklungsbeteiligungsgesellschaft mbH, in Liquidation |
VIE BBI | VIE | Deutschland 100,0% | NK | |
| OAO "Petroport-konzessii" Offene Aktiengesellschaft | PETR | VINT | Russland | 25,0% | NK |
| VIAS Hellas Security Air Transport Services Limited Liability Company, in Liquidation |
VIAS Hellas |
VIAS | Griechen land |
100,0% | NK |
Erläuterung Konsolidierungsart:
VK = Vollkonsolidierung, EQ = Konsolidierung nach der Equity-Methode, NK = nicht konsolidiert wegen Unwesentlichkeit
Alle Wertangaben erfolgen – soweit keine IFRS-Daten vorliegen – nach nationalem Recht.
| Sitz | 1300 Flughafen Wien | |
|---|---|---|
| Kapitalanteil | 100% VIE | |
| Gegenstand des Unternehmens: Die gewerbliche Vermietung von Wirtschaftsgütern, | ||
| insbesondere Immobilien sowie der Erwerb von Liegenschaften und Gebäuden am | ||
| Gelände der Flughafen Wien AG. | ||
| IFRS-Werte in T€ | 2008 | 2007 |
| Vermögenswerte | 112.156,7 | 112.228,8 |
| Schulden | 25.444,9 | 29.080,0 |
| Eigenkapital | 86.711,8 | 83.148,8 |
| Umsatzerlöse | 15.284,7 | 14.894,3 |
| Periodenergebnis | 7.200,0 | 4.387,4 |
| Sitz | 2540 Bad Vöslau |
|---|---|
| Kapitalanteil | 100% VAH |
| Gegenstand des Unternehmens: Betrieb und die Entwicklung des Flugplatzes Vöslau | |
| sowie die Planung, Errichtung und Betreibung von Gebäuden und Anlagen. | |
| IFRS-Werte in T€ | 20081) |
| Vermögenswerte | 62,8 |
| Schulden | 35,3 |
| Eigenkapital | 27,5 |
| Umsatzerlöse | 0,0 |
| Periodenergebnis | -7,5 |
1) Rumpfgeschäftsjahr, da 2008 gegründet
| Sitz | 1300 Flughafen Wien | |
|---|---|---|
| Kapitalanteil | 100% VIEL | |
| Gegenstand des Unternehmens: Betrieb des Parkplatz Mazur sowie Garagierung. | ||
| IFRS-Werte in T€ | 2008 | 20071) |
| Vermögenswerte | 4.752,4 | 4.577,5 |
| Schulden | 88,3 | 232,0 |
| Eigenkapital | 4.664,1 | 4.345,6 |
| Umsatzerlöse | 1.470,3 | 566,2 |
| Periodenergebnis | 318,6 | -8,5 |
1) Rumpfgeschäftsjahr, da 2007 gegründet; Erwerbszeitpunkt 1.8.2007
| Sitz | 1300 Flughafen Wien | |
|---|---|---|
| Kapitalanteil | 100% VIAB | |
| Gegenstand des Unternehmens: Gründung und Management von lokalen Projektgesell | ||
| schaften für internationale Akquisitionsprojekte; Aufbau von Beratungs- und Projekt | ||
| management. | ||
| IFRS-Werte in T€ | 2008 | 2007 |
| Vermögenswerte | 59.641,9 | 56.074,8 |
| Schulden | 822,0 | 292,6 |
| Eigenkapital | 58.819,9 | 55.782,1 |
| Umsatzerlöse | 3.579,5 | 2.568,7 |
| Periodenergebnis | 3.037,8 | 159,0 |
| Sitz | 1300 Flughafen Wien | |
|---|---|---|
| Kapitalanteil | 100% VIE | |
| Gegenstand des Unternehmens: Die Gesellschaft dient als Holding für die Tochtergesell | ||
| schaften BPIB, VOPE, MAZUR und VWTC, welche ihren Geschäftszweck im Ankauf, der | ||
| Entwicklung und Vermarktung der in ihrem Eigentum stehenden Liegenschaften haben. | ||
| IFRS-Werte in T€ | 2008 | 2007 |
| Vermögenswerte | 56.608,3 | 56.874,3 |
| Schulden | 8.248,5 | 8.435,0 |
| Eigenkapital | 48.359,8 | 48.439,4 |
| Umsatzerlöse | 0,0 | 0,0 |
| Periodenergebnis | -79,6 | -133,4 |
| Sitz | 1300 Flughafen Wien | |
|---|---|---|
| Kapitalanteil | 100% VIEL | |
| Gegenstand des Unternehmens: Entwicklung von Liegenschaften, insbesondere des | ||
| Office Park 2. | ||
| IFRS-Werte in T€ | 2008 | 2007 |
| Vermögenswerte | 47.095,6 | 48.395,1 |
| Schulden | 28.223,2 | 30.302,4 |
| Eigenkapital | 18.872,3 | 18.092,7 |
| Umsatzerlöse | 3.152,3 | 1.647,2 |
| Periodenergebnis | 779,6 | 903,9 |
| Sitz | 1300 Flughafen Wien | |
|---|---|---|
| Kapitalanteil | 100% VIE | |
| Gegenstand des Unternehmens: Diese Gesellschaft bietet ein Komplettserviceprogramm | ||
| für alle Sparten der Allgemeinen Luftfahrt, insbesondere aber für die Business Aviation | ||
| an. Die wesentlichen Umsatzträger sind das Private Aircraft Handling sowie die Erfül | ||
| lungsgehilfentätigkeit für die Flughafen Wien AG im Rahmen der Abfertigung der Luftfahr | ||
| zeuge im Rahmen der General Aviation (inklusive Betankung und Hangarierung). | ||
| IFRS-Werte in T€ | 2008 | 2007 |
| Vermögenswerte | 1.904,2 | 2.260,5 |
| Schulden | 1.814,2 | 2.149,7 |
| Eigenkapital | 90,0 | 110,9 |
| Umsatzerlöse | 15.467,5 | 15.006,8 |
| Periodenergebnis | 1.807,7 | 1.275,2 |
| Sitz | 1300 Flughafen Wien | |
|---|---|---|
| Kapitalanteil | 99% VIEL, 1% IVW | |
| Gegenstand des Unternehmens: Erwerb und Vermarktung von Liegenschaften. | ||
| IFRS-Werte in T€ | 2008 | 2007 |
| Vermögenswerte | 5.899,5 | 5.789,0 |
| Schulden | 1.105,1 | 629,1 |
| Eigenkapital | 4.794,5 | 5.159,9 |
| Umsatzerlöse | 7.166,6 | 6.540,8 |
| Periodenergebnis | -365,4 | -345,4 |
| Sitz | 1300 Flughafen Wien |
|---|---|
| Kapitalanteil | 100% VIE |
| Gegenstand des Unternehmens: Die Gesellschaft erbringt Dienstleistungen am Elektroan | |
| lagensektor. Weiters ist sie tätig in der Errichtung von elektrischen Anlagen und Versor | |
| gungseinrichtungen, überwiegend an technischen Einrichtungen flughafenspezifischer | |
| Prägung und in der Installation elektrischer Infrastruktur. |
| IFRS-Werte in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Vermögenswerte | 2.765,1 | 3.329,3 |
| Schulden | 937,7 | 1.492,1 |
| Eigenkapital | 1.827,5 | 1.837,2 |
| Umsatzerlöse | 6.952,7 | 6.928,7 |
| Periodenergebnis | 590,3 | 817,8 |
| Sitz | 1300 Flughafen Wien |
|---|---|
| Kapitalanteil | 100% VIE |
| Gegenstand des Unternehmens: Akquisition und Beteiligung internationaler Tochtergesell |
schaften und Beteiligungen, Mitwirkung bei internationalen Flughafen-Privatisierungen. Die Gesellschaft dient als Holding für die Tochtergesellschaft VINT.
| IFRS-Werte in T€ | 2008 | 20071) |
|---|---|---|
| Vermögenswerte | 55.461,3 | 55.454,2 |
| Schulden | 0,0 | 0,0 |
| Eigenkapital | 55.461,3 | 55.454,2 |
| Umsatzerlöse | 0,0 | 0,0 |
| Periodenergebnis | 7,1 | -0,4 |
1) Rumpfgeschäftsjahr, da 2007 gegründet
| 1300 Flughafen Wien | ||
|---|---|---|
| 100% VIE | ||
| Gegenstand des Unternehmens: Die VIAS ist für die Durchführung der Sicherheitskontrol | ||
| len (Personen- und Handgepäckskontrollen) im Auftrag des Bundesministeriums für | ||
| Inneres zuständig. Darüber hinaus erbringt sie Leistungen für andere Kunden aus der | ||
| Luftfahrtbranche (Rollstuhltransporte, Großgepäckskontrollen, Dokumentenkontrolle etc.). | ||
| Die Gesellschaft nimmt über ihre in- und ausländischen Beteiligungen an Ausschreibun | ||
| 2007 | ||
| Vermögenswerte | 16.128,6 | 19.405,6 |
|---|---|---|
| Schulden | 7.293,4 | 11.227,6 |
| Eigenkapital | 8.835,3 | 8.178,0 |
| Umsatzerlöse | 36.177,1 | 34.134,9 |
| Periodenergebnis | 1.951,8 | 2.610,6 |
| Sitz | 1300 Flughafen Wien | |
|---|---|---|
| Kapitalanteil | 99% VIEL, 1% BPIB | |
| Gegenstand des Unternehmens: Vermietung und Entwicklung der Liegenschaft, insbe | ||
| sondere des Office Park 3. | ||
| IFRS-Werte in T€ | 2008 | 20071) |
| Vermögenswerte | 24.378,9 | 24.958,9 |
| Schulden | 1.796,8 | 1.995,2 |
| Eigenkapital | 22.582,1 | 22.963,7 |
| Umsatzerlöse | 1.983,0 | 3.847,9 |
Periodenergebnis -381,7 2.327,1 1) Gesamtes Geschäftsjahr 2007; Erwerbszeitpunkt 4.4.2007
| Sitz | 811 03 Bratislava, Slowakei | |
|---|---|---|
| Kapitalanteil | 47,7% VIE, 33,3% VINT | |
| Gegenstand des Unternehmens: Erbringung von Service- und Beratungsleistungen für | ||
| Flughäfen. Die Gesellschaft sollte zudem die geplante Beteiligung am Flughafen Bratislava | ||
| halten. | ||
| IFRS-Werte in T€ | 2008 | 2007 |
| Vermögenswerte | 1.476,2 | 1.374,7 |
| Schulden | 19,5 | 11,4 |
| Eigenkapital | 1.456,7 | 1.363,3 |
| Umsatzerlöse | 0,0 | 0,0 |
Periodenergebnis -60,9 -427,1
| Sitz | 811 03 Bratislava, Slowakei | |
|---|---|---|
| Kapitalanteil | 47,7% VIE, 33,3% VINT | |
| Gegenstand des Unternehmens: Unternehmenszweck der Gesellschaft ist neben der | ||
| Haltung der Beteiligung von 66 Prozent am Flughafen Košice die Erbringung von Bera | ||
| tungsleistungen. | ||
| IFRS-Werte in T€ | 2008 | 2007 |
| Vermögenswerte | 45.917,3 | 39.706,7 |
| Schulden | 5.623,9 | 4.994,7 |
| Eigenkapital | 40.293,4 | 34.711,9 |
| Umsatzerlöse | 0,0 | 0,0 |
Periodenergebnis 1.547,0 1.586,8
| Sitz | Malta | |
|---|---|---|
| Kapitalanteil | 99,8% VINT, 0,2% VIAB | |
| Gegenstand des Unternehmens: Erbringung von Serviceleistungen und Beratungsleistun | ||
| gen für Flughäfen. Der Abschluss der VIE (Malta) Limited beinhaltet die at-equity-Bewer | ||
| tung des Teilkonzernabschlusses, bestehend aus Malta Mediterranean Link Consortium | ||
| Ltd. und Malta International Airport plc. | ||
| IFRS-Werte in T€ | 2008 | 2007 |
| Vermögenswerte | 48.196,1 | 50.253,3 |
| Schulden | 18.872,1 | 19.745,7 |
| Eigenkapital | 29.324,0 | 30.507,6 |
| Umsatzerlöse | 762,4 | 518,8 |
Periodenergebnis 2.316,5 2.020,7
| Austro Port Boden- und Flugzeugabfertigungsges.m.b.H. (APBF) | ||
|---|---|---|
| Sitz | 1300 Flughafen Wien | |
| Kapitalanteil | 25% + 1 Anteil VIE | |
| Gegenstand des Unternehmens: Die Gesellschaft ist im Bereich der Flughafen-Bodenab | ||
| fertigung am Flughafen Wien tätig. | ||
| IFRS-Werte in T€ | 2008 | 2007 |
| Vermögenswerte | 1.063,6 | 945,5 |
| Schulden | 1.828,1 | 1.106,7 |
| Eigenkapital | -764,5 | -161,2 |
| Umsatzerlöse | 4.931,5 | 3.756,7 |
| Periodenergebnis | -484,3 | 29,6 |
| Sitz | 1300 Flughafen Wien | |
|---|---|---|
| Kapitalanteil | 50,1% VIE | |
| Gegenstand des Unternehmens: Betrieb des City-Airport-Express als Eisenbahnver | ||
| kehrsunternehmen auf der Strecke Wien-Mitte und Flughafen Schwechat sowie Betrieb | ||
| von Check In-Einrichtungen am Bahnhof Wien-Mitte verbunden mit Gepäckslogistik für | ||
| Flugpassagiere; Beratung von Dritten betreffend die Organisation und Durchführung von | ||
| Verkehrsanbindungen zwischen Städten und Flughäfen. | ||
| IFRS-Werte in T€ | 2008 | 2007 |
| Vermögenswerte | 19.052,0 | 18.798,7 |
| Schulden | 5.860,7 | 5.829,4 |
|---|---|---|
| Eigenkapital | 13.191,3 | 12.969,3 |
| Umsatzerlöse | 8.633,1 | 7.826,4 |
| Periodenergebnis | 222,0 | -246,1 |
| Sitz | 1300 Flughafen Wien | |
|---|---|---|
| Kapitalanteil | 40% VIE | |
| Gegenstand des Unternehmens: Zuweisung und Akkordierung von Zeitnischen in Über | ||
| einstimmung mit den gesetzlichen Bestimmungen, den von der IATA definierten Prinzi | ||
| pien sowie den sonstigen anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen und die Realisierung | ||
| von allen mit dem Unternehmenszweck direkt oder indirekt verbundenen Tätigkeit. | ||
| IFRS-Werte in T€ | 2008 | 2007 |
| Vermögenswerte | 698,3 | 548,9 |
| Schulden | 174,8 | 173,1 |
| Eigenkapital | 523,5 | 375,8 |
| Umsatzerlöse | 971,5 | 921,5 |
Periodenergebnis 169,7 171,4
| Sitz | Friedrichshafen, Deutschland | |
|---|---|---|
| Kapitalanteil | 25,15% VINT | |
| Gegenstand des Unternehmens: Betrieb des Flughafens Friedrichshafen. | ||
| IFRS-Werte in T€ | 2008 | 20071) |
| Vermögenswerte | 41.175,3 | 37.040,8 |
| Schulden | 21.443,7 | 18.108,8 |
| Eigenkapital | 19.731,6 | 18.932,1 |
| Umsatzerlöse | 10.149,2 | 9.767,0 |
| Periodenergebnis | -1.145,9 | -216,2 |
1) Gesamtes Geschäftsjahr 2007; Erwerbszeitpunkt 25.5.2007
| Sitz | Košice, Slowakei |
|---|---|
| Kapitalanteil | 66% KSCH |
| Gegenstand des Unternehmens: Betrieb des Flughafens Košice. | |
| IFRS-Werte in T€ | 2007 |
| Vermögenswerte | 61.754,5 |
| Schulden | 4.015,2 |
| Eigenkapital | 57.739,3 |
| Umsatzerlöse | 7.655,3 |
| Periodenergebnis | 2.572,4 |
| Sitz | Malta | |
|---|---|---|
| Kapitalanteil | 10,1% VIE Malta, 40% MMLC | |
| Gegenstand des Unternehmens: Betrieb des Flughafens Malta International Airport. | ||
| IFRS-Werte in T€ | 20081) | 20072) |
| Vermögenswerte | 122.926,8 | 120.455,1 |
| Schulden | 70.218,0 | 68.736,2 |
| Eigenkapital | 52.708,8 | 51.718,9 |
| Umsatzerlöse | 44.794,2 | 44.356,9 |
| Periodenergebnis | 8.972,6 | 8.923,5 |
1) Vorläufige Werte 2) An endgültige Werte angepasst
Die Gesellschaft ist an der Börse in Malta notiert. Der Börsekurs zum Bilanzstichtag betrug € 2,50 (im Vorjahr umgerechnet: € 3,22).
| Sitz | Malta | |
|---|---|---|
| Kapitalanteil | 57,1% VIE Malta | |
| Gegenstand des Unternehmens: Halten der Beteiligung am Flughafen Malta International | ||
| Airport. | ||
| IFRS-Werte in T€ | 20081) | 20072) |
| Vermögenswerte | 149.347,2 | 143.474,4 |
| Schulden | 90.107,3 | 82.415,9 |
| Eigenkapital | 59.239,9 | 61.058,5 |
| Umsatzerlöse | 45.652,1 | 44.435,1 |
| Periodenergebnis | 2.276,3 | 3.128,5 |
1) Vorläufige Werte 2) An endgültige Werte angepasst
| Sitz | 1300 Flughafen Wien | |
|---|---|---|
| Kapitalanteil | 100% VIAS | |
| Gegenstand des Unternehmens: Bewachungstätigkeiten aller Art, Dienst- und Serviceleis | ||
| tungen, die mit dem Betrieb eines Verkehrsflughafens verbunden sind. | ||
| IFRS-Werte in T€ | 2008 | 2007 |
| Vermögenswerte | 1.003,7 | 697,9 |
| Schulden | 318,0 | 236,7 |
| Eigenkapital | 685,7 | 461,2 |
| Umsatzerlöse | 2.574,8 | 1.719,8 |
| Periodenergebnis | 224,6 | 140,8 |
1) Betragsangaben seit 2008 einheitlich nach UGB-Grundsätzen; Vorjahresbeträge wurden angepasst
| Sitz | 1300 Flughafen Wien |
|---|---|
| Kapitalanteil | 51% VIAS |
| Gegenstand des Unternehmens: Erbringung von Dienstleistungen des Bewachungs | |
| gewerbes, Personalbereitstellung, Reinigungsdienstleistungen einschließlich Schneeräu | |
| mung etc. |
| IFRS-Werte in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Vermögenswerte | 3.401,0 | 2.569,7 |
| Schulden | 1.225,2 | 993,9 |
| Eigenkapital | 2.175,7 | 1.575,8 |
| Umsatzerlöse | 4.717,1 | 3.824,7 |
| Periodenergebnis | 599,9 | 533,4 |
| Sitz | 1300 Flughafen Wien | |
|---|---|---|
| Kapitalanteil | 100% VIAS | |
| Gegenstand des Unternehmens: Die SFS bietet Sicherheitsdienstleistungen an, ist jedoch | ||
| derzeit operativ nicht tätig. | ||
| IFRS-Werte in T€ | 2008 | 2007 |
| Vermögenswerte | 57,3 | 57,4 |
| Schulden | 0,0 | 0,0 |
| Eigenkapital | 57,3 | 57,4 |
| Umsatzerlöse | 0,0 | 0,0 |
| Periodenergebnis | -0,1 | -1,6 |
| Sitz | 1300 Flughafen Wien | ||
|---|---|---|---|
| Kapitalanteil | 100% VIE | ||
| Gegenstand des Unternehmens: Planung, Entwicklung, Vermarktung und Betrieb von | |||
| Geschäften auf Flughäfen im In- und Ausland. | |||
| IFRS-Werte in T€ | 2008 | 2007 | |
| Vermögenswerte | 20,9 | 23,3 | |
| Schulden | 0,0 | 0,0 | |
| Eigenkapital | 20,9 | 23,3 | |
| Umsatzerlöse | 0,0 | 0,0 | |
| Periodenergebnis | -2,4 | -4,7 |
| Sitz | 1300 Flughafen Wien | |
|---|---|---|
| Kapitalanteil | 74% VINT, 26% VIE | |
| Gegenstand des Unternehmens: Akquisition internationaler Tochtergesellschaften und | ||
| Beteiligungen an Flughafen-Projekten, insbesondere in Indien. | ||
| IFRS-Werte in T€ | 2008 | 20071) |
| Vermögenswerte | 44,6 | 33,6 |
| Schulden | 7,4 | 0,4 |
| Eigenkapital | 37,1 | 33,2 |
| Umsatzerlöse | 23,9 | 0,0 |
| Periodenergebnis | 3,9 | -1,8 |
1) Rumpfgeschäftsjahr, da 2007 gegründet
| Sitz | 12529 Schönefeld, Deutschland |
|---|---|
| Kapitalanteil | 100% VIE |
| Gegenstand des Unternehmens: Die VIE BBI ist an der Entwicklungsgesellschaft BBIP | |
| Berlin-Brandenburg International Partner GmbH & CoKG beteiligt, die für die Verfolgung | |
| des Projekts "Flughafen Berlin" tätig war. Die Gesellschaft befindet sich seit September | |
| 2008 in Liquidation. | |
| IFRS-Werte in T€ | 2007 |
| Vermögenswerte | 2.870,8 |
| Schulden | 1.574,1 |
| Eigenkapital | 1.296,7 |
| Umsatzerlöse | 0,0 |
| Periodenergebnis | -340,2 |
| Sitz | Athen, Griechenland |
|---|---|
| Kapitalanteil | 100% VIE |
| Gegenstand des Unternehmens: Sicherheitsdienstleistungen für Flughäfen. Diese | |
| Gesellschaft wurde zur Teilnahme der VIAS an den Ausschreibungen für Sicherheits | |
| dienstleistungen auf griechischen Flughäfen gegründet. | |
| IFRS-Werte in T€ | 2005 |
| Eigenkapital | 11,7 |
| Umsatzerlöse | 0,0 |
| Periodenergebnis | -2,6 |
Nach § 82 BörseG
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Konzernlagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Konzerns so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns entsteht, und dass der Konzernlagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen der Konzern ausgesetzt ist.
Schwechat, am 27. Februar 2009
Der Vorstand
Mag. Christian Domany Mag. Herbert Kaufmann Ing. Gerhard Schmid Vorstandsmitglied Vorstandsmitglied und Vorstandsmitglied Sprecher des Vorstands
In accordance with § 82 of the Austrian Stock Corporation Act
We confirm to the best of our knowledge that the consolidated financial statements give a true and fair view of the assets, liabilities, financial position and profit or loss of the group as required by the applicable accounting standards and that the group management report gives a true and fair view of the development and performance of the business and the position of the group, together with a description of the principal risks and uncertainties the group faces.
Schwechat, 27 February 2009
The Management Board
Mag. Christian Domany Mag. Herbert Kaufmann Ing. Gerhard Schmid
Member of the Board Member of the Board Member of the Board and speaker
(Bericht des unabhängigen Abschlussprüfers)
An die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der Flughafen Wien Aktiengesellschaft Schwechat
Wir haben den beigefügten Konzernabschluss der Flughafen Wien Aktiengesellschaft, Schwechat,
für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis zum 31. Dezember 2008 geprüft. Dieser Konzernabschluss umfasst die Konzernbilanz zum 31. Dezember 2008, die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, die Konzerngeldflussrechnung und die Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für das am 31. Dezember 2008 endende Geschäftsjahr sowie eine Zusammenfassung der wesentlichen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und sonstige Anhangangaben.
Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Aufstellung eines Konzernabschlusses verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind, vermittelt. Diese Verantwortung beinhaltet: Gestaltung, Umsetzung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems, soweit dieses für die Aufstellung eines Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens , Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, damit dieser Konzernabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen, sei es auf Grund beabsichtigter oder unbeabsichtigter Fehler, ist; die Auswahl und Anwendung geeigneter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden; die Vornahme von Schätzungen, die unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen angemessen erscheinen.
Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Konzernabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung. Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und der vom International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) der International Federation of Accountants (IFAC) herausgegebenen International Standards on Auditing (ISAs) durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, dass wir die Standesregeln einhalten und die Prüfung so planen und durchführen, dass wir uns mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber bilden können, ob der Konzernabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist.
Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen hinsichtlich der Beträge und sonstigen Angaben im Konzernabschluss. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers, unter Berücksichtigung seiner Einschätzung des Risikos eines Auftretens wesentlicher Fehldarstellungen, sei es auf Grund beabsichtigter oder unbeabsichtigter Fehler. Bei der Vornahme dieser Risikoeinschätzungen berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem soweit es für die Aufstellung eines Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens , Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, um unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen geeignete Prüfungshandlungen festzulegen, nicht jedoch um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems des Konzerns abzugeben. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen, wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Konzernabschlusses.
Wir sind der Auffassung, dass wir ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise erlangt haben, sodass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2008 sowie der Ertragslage und der Zahlungsströme des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis zum 31. Dezember 2008 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind.
Der Konzernlagebericht ist auf Grund der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Konzernlagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage des Konzerns erwecken.
Der Konzernlagebericht steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Konzernabschluss.
Schwechat, am 27. Februar 2009
KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft
Mag. Walter Reiffenstuhl DDr. Martin Wagner Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Der Aufsichtsrat hat im Jahr 2008 acht Sitzungen abgehalten, und zwar am 20. Februar, 26. März, 29. April, 14. Mai, 20. August, 17. September, 17. November und 10. Dezember.
Weiters fanden sieben Sitzungen des Präsidial- und Personalausschusses, drei des Prüfungsausschusses und zwei des Strategieausschusses statt.
Die Ausschüsse behandelten die wesentlichen Fragen der Unternehmensentwicklung und -gestaltung, insbesondere die mittelfristige strategische Positionierung der Gesellschaft, die Fragen der Akquisition bzw. der Beteiligung an anderen Flughäfen, die Erweiterung der Infrastruktureinrichtungen am Standort sowie die aktuellsten Entwicklungen der nationalen und internationalen Luftfahrt, und berichteten darüber dem Aufsichtsratsplenum. Über die Entwicklung der Geschäfte und über die Lage der Konzerngesellschaften wurde der Aufsichtsrat vom Vorstand laufend informiert. Der Aufsichtsrat war dadurch in der Lage, die Gebarung des Unternehmens ständig zu überprüfen und den Vorstand bei Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung zu unterstützen.
Die Flughafen Wien AG hat sich mit einstimmigem Beschluss des Aufsichtsrats, der auf Antrag des Vorstands in der Sitzung am 2. April 2003 gefasst wurde, zur Einhaltung der Regeln des Österreichischen Corporate Governance Kodex verpflichtet. Der Aufsichtsrat hat die darin festgelegten Kompetenzen und Verantwortungen wahrgenommen.
Die KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, 1090 Wien, Porzellangasse 51, wurde in der 18. Hauptversammlung der Flughafen Wien AG zum Abschlussprüfer gewählt und mit der Prüfung beauftragt. Sie prüfte unter Einbeziehung des Lage- und des Konzern-Lageberichts den vom Vorstand aufgestellten Jahres- und Konzernabschluss zum 31. Dezember 2008 und versah beide mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Der Vorstand legte dem Aufsichtsrat den Jahresabschluss, erstellt nach den österreichischen Rechnungslegungsvorschriften, den Konzernabschluss, der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt wurde, sowie den Lage- und den Konzern-Lagebericht über das Geschäftsjahr 2008 vor und berichtete eingehend und detailliert darüber.
Der Prüfungsausschuss hat in seinen Sitzungen in Anwesenheit und mit Unterstützung des Abschlussprüfers den Jahres- und Konzernabschluss, den Lage- und Konzernlagebericht des Geschäftsjahres 2008 der Flughafen Wien AG sowie die Wirksamkeit des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems unter Berücksichtigung des Managementletters sowie des Berichtes des Abschlussprüfers über das Risikomanagementsystem eingehend erörtert, geprüft und darüber dem Aufsichtsrat berichtet. Der Aufsichtsrat hat auf dieser Grundlage den Jahres- und Konzernabschluss geprüft.
Der Aufsichtsrat billigte in Anwesenheit des Abschlussprüfers den Jahresabschluss und den Lagebericht des Geschäftsjahres 2008 der Flughafen Wien AG. Somit war der Jahresabschluss 2008 der Flughafen Wien AG festgestellt.
Der Aufsichtsrat schloss sich dem Vorschlag des Vorstands an, dass vom verteilungsfähigen Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2008 von € 54.609.867,09 eine Dividende von € 2,60 je Aktie, das sind insgesamt € 54.600.000,00 ausgeschüttet und der verbleibende Rest von € 9.867,09 auf neue Rechnung vorgetragen wird.
Der Aufsichtsrat dankt den Vorständen, den Führungskräften sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im Geschäftsjahr 2008 geleistete Arbeit und spricht seine Anerkennung aus.
GD Stv. Johannes Coreth Vorsitzender des Aufsichtsrats
Schwechat, am 25. März 2009
Die Flughafen Wien Aktiengesellschaft (AG) und ihre Tochterunternehmen sind Dienstleistungsunternehmen im Bereich Bau und Betrieb von Zivilflugplätzen mit allen hiermit in Zusammenhang stehenden Einrichtungen. Die Flughafen Wien AG betreibt als Zivilflugplatzhalter den Flughafen Wien sowie den Flugplatz Vöslau-Kottingbrunn. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Schwechat, Österreich. Die Anschrift lautet: Flughafen Wien AG, Postfach 1, A-1300 Wien-Flughafen. Die Gesellschaft ist in das Firmenbuch beim Landes- als Handelsgericht Korneuburg (FN 42984 m) eingetragen.
Der Geschäftsverlauf eines Flughafens wird von externen Faktoren wie der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, der internationalen Verflechtung seines Einzugsgebiets sowie von der privaten Kaufkraft und dem damit verbundenen Reiseverhalten wesentlich bestimmt.
Ausgelöst durch die globale Finanzkrise verzeichnete das Wachstum der Weltwirtschaft 2008 laut vorläufigen Daten des WIFO einen deutlichen Abschwung von etwa 5 Prozent in Vorjahren auf 3 Prozent. Das Wirtschaftswachstum im Euroraum ging von 2,6 Prozent in 2007 auf 1,2 Prozent zurück. Besonders stark war der Konjunktureinbruch in jenen Ländern, die von der Immobilien- und Finanzkrise besonders stark betroffen waren – vor allem Großbritannien, Irland und Spanien. In Österreich ging das reale BIP-Wachstum von 3,1 Prozent im Vorjahr auf 2,0 Prozent zurück. Eine niedrigere Inflation erhöhte das reale Einkommen und stärkte den privaten Konsum, die hohe Exportabhängigkeit Österreichs wirkte hingegen negativ auf den Konjunkturverlauf ein.
Auch die neuen EU-Mitgliedsstaaten in Ost- und Südosteuropa konnten sich der allgemeinen Abwärtsentwicklung nicht entziehen; mit 4,9 Prozent nach 6,2 Prozent im Vorjahr lag ihr durchschnittliches Wirtschaftswachstum aber auch 2008 deutlich über dem westeuropäischen Vergleichswert. In den USA konnten mehrere Zinssenkungen und Steuermaßnahmen die Auswirkungen der Finanzkrise nur eindämmen, der vorläufige Anstieg des BIP beläuft sich für 2008 auf rund 1,5 Prozent.
Der Vergleich der Entwicklung von Wirtschaftswachstum, Passagieranzahl und Fracht zeigt eine verzögerte Korrelation dieser Indikatoren, vor allem das Frachtaufkommen war 2008 vom negativen wirtschaftlichen Umfeld geprägt.
Die Prognosen zur Entwicklung der Weltwirtschaft im Jahr 2009 sind verhalten, die Dauer und Intensität der aktuellen Wirtschaftskrise können kaum eingeschätzt werden. Für die Eurozone wird ein Rückgang der Wirtschaftsleistung um 1,2 Prozent prognostiziert, für die USA von 1,6 Prozent. Der wirtschaftliche Aufholprozess der osteuropäischen Länder wird voraussichtlich unterbrochen, für 2009 wird mit einem deutlich schwächeren Wachstum gerechnet.
Die österreichische Tourismuswirtschaft verzeichnete 2008 deutliche Steigerungsraten, aber auch in diesem Sektor wird für 2009 mit einem deutlichen Rückgang gerechnet. Im Jahr 2008 konnte die Anzahl der Nächtigungen jedoch um 4,2 Prozent auf 126,6 Mio. gesteigert werden. Hervorzuheben ist die positive Entwicklung der Nächtigungszahlen ost- und zentraleuropäischer Gäste, wie jene aus Tschechien (+27,8 Prozent), Polen (+33,9 Prozent) und Russland (+40,3 Prozent). Der Wiener Städtetourismus verzeichnete 2008 ein weiteres Rekordjahr – die Nächtigungen stiegen um 6,0 Prozent auf 10,2 Millionen (2007: 9,7 Mio.).
Nach dem durch 9/11 verursachten Einbruch im Jahr 2001 verzeichnete der europäische Luftverkehr einen kontinuierlichen Aufwärtstrend. Die globale Finanzkrise, die Mitte 2007 ihren Ausgang nahm, wirkte sich jedoch zunehmend auch auf die Realwirtschaft aus und
resultierte in einem leichten Rückgang des durchschnittlichen Passagieraufkommens in Europa. Das Passagieraufkommen des Flughafen Wien lag jedoch erneut deutlich über dem europäischen Durchschnitt.
Der Flughafen Wien profitiert langfristig aufgrund seiner geografisch günstigen Lage vom wirtschaftlichen Aufholprozess der zentral- und osteuropäischen Länder, wobei dieser voraussichtlich unterbrochen wird. Sein Einzugsgebiet zählt rund 14 Millionen potenzielle Passagiere aus dem Osten Österreichs sowie Teilen Ungarns, Tschechiens, der Slowakei und Sloweniens.
Im Berichtsjahr konnte der Flughafen Wien die Anzahl der Passagiere um 5,2 Prozent auf 19,7 Millionen steigern, während im gesamteuropäischen Durchschnitt ein leichter Rückgang von 0,7 Prozent verzeichnet wurde. Das Höchstabfluggewicht stieg um 6,3 Prozent, die Flugbewegungen um 4,5 Prozent. Die umgeschlagene Gesamtfracht war mit 267.985 Tonnen um 1,6 Prozent niedriger als im Vorjahr; 187.303 Tonnen (-2,3 Prozent) dieses Volumens entfallen auf die Luftfracht. Das Gesamtaufkommen im Bereich Trucking erreichte das Vorjahresniveau, der Anteil des Flughafen Wien ging jedoch aufgrund des Markteintritts eines weiteren Anbieters von 80.573 Tonnen auf 69.456 Tonnen zurück.
Seine Position als führende Ost-West-Drehscheibe konnte der Flughafen Wien auch 2008 behaupten. Die vom Flughafen Wien aus angeflogenen 48 Osteuropa-Destinationen weisen in Summe ein Passagierplus von 9,6 Prozent aus. Einen Zuwachs von 6,3 Prozent verzeichnete das Aufkommen in den Nahen und Mittleren Osten. Die Low-Cost-Carrier lieferten auch 2008 wichtige Wachstumsimpulse und steigerten die Anzahl der beförderten Passagiere um 31,3 Prozent auf 4,6 Millionen. Damit beträgt ihr Anteil am Gesamtpassagieraufkommen 23,3 Prozent nach 18,7 Prozent im Vorjahr.
Im Geschäftsjahr 2008 wurde der Flughafen Wien von 75 Linienfluggesellschaften angeflogen, die in Summe mit 187 Liniendestinationen 96,5 Prozent des Gesamtpassagieraufkommens generierten. Das größte Passagieraufkommen verzeichnete die Destination Frankfurt mit 441.134 Fluggästen, gefolgt von London mit 411.599 und Paris mit 399.016 Passagieren. Bei den Osteuropa-Destinationen führt Bukarest die Reihung mit 190.792 Passagieren an, vor Moskau mit 182.659 und Sofia mit 154.285 Fluggästen. Auf der Langstrecke steht 2008 Bangkok mit 108.987 Fluggästen erneut an der Spitze, gefolgt von Washington mit 83.964 und Tokio mit 81.668 Passagieren.
Bei den Low-Cost-Carrier führt NIKI mit 1.379.819 Passagieren das Ranking an, gefolgt von Air Berlin mit 1.327.916 Fluggästen und SkyEurope mit 1.191.690 Passagieren. Im Geschäftsjahr 2008 wurde der Flughafen Wien von acht Low-Cost-Gesellschaften regelmäßig angeflogen.
Trotz eines Rückgangs um 20,8 Prozent auf 59.129 Passagiere war Antalya auch 2008 die stärkste Destination im Charterverkehr, gefolgt von Hurghada (+27,0 Prozent) und mit deutlichem Abstand von Monastir und Sharm El Sheikh.
Die durchschnittliche Auslastung der Flüge (Charter und Linie) sank von 69,2 Prozent im Vorjahr auf 68,2 Prozent, wofür der Rückgang im Charterverkehr hauptverantwortlich war.
Mit einem Anteil von 49,6 Prozent am Passagieraufkommen (2007: 52,6 Prozent) ist die Austrian Airlines Gruppe nach wie vor der größte Kunde des Flughafen Wien. Im Jahr 2000 betrug ihr Anteil noch 60 Prozent. Mit 7,0 Prozent am Gesamtpassagieraufkommen nimmt NIKI den zweiten Rang ein, gefolgt von Air Berlin mit 6,7 Prozent, SkyEurope mit 6,0 Prozent und Lufthansa mit 5,2 Prozent.
Die am Flughafen Wien per 1.1.2008 vorgenommenen Anpassungen der Tarife (Lande-, Fluggast-, Park- und Infrastrukturtarif) wurden aufgrund der seit mehreren Jahren geltenden – und zuletzt 2006 leicht veränderten – Indexformel ermittelt und leiten sich aus dem Verkehrswachstum und der Inflationsrate ab.
Auch für den Tarifantrag per 1.1.2008 hat sich die Flughafen Wien AG entschlossen, die Absenkungen aus den passagierbezogenen Tarifen zur Gänze erlösneutral auf den Landetarif umzulegen, um den Fluggesellschaften eine kostengünstigere Tarifstruktur anzubieten und ihr Auslastungsrisiko vermehrt mitzutragen. Seit 1. Juli 2008 wird der so genannte PRM-Tarif (Persons with Reduced Mobility) für die Beförderung von Personen mit eingeschränkter Mobilität in Höhe von € 0,34 je abfliegenden Passagier eingehoben.
Per 1.1.2008 erfolgten nachstehende Änderungen:
| -0,09% |
|---|
| -0,09% |
| -0,09% |
| -1,04% |
| -1,04% |
| +1,06% |
| € 0,34 pro abfliegenden Passagier (ab 1.7.2008) |
Die Tarife der General Aviation wurden gemäß Indexformel wie folgt angepasst:
| Landetarif General Aviation: | -0,09% |
|---|---|
| Fluggasttarif General Aviation: | -1,04% |
| Infrastrukturtarif Betankung: | +1,06% |
Um die Transfer-Funktion des Flughafen Wien weiter zu stärken, wurde beschlossen, den seit mehreren Jahren gewährten Transfer-Incentive ab Oktober 2007 bis Mai 2008 um € 0,55 auf € 8,76 pro abfliegenden Transferpassagier anzuheben. Ab Juni 2008 betrug die Refundierung an jene Fluglinien, die die Hub-Funktion des Flughafen Wien mittragen, wieder € 8,21 pro abfliegenden Transferpassagier. Die weiteren Incentive-Programme, der Destinations- und Frequenz-Incentive sowie der Frequenzdichte-Incentive, wurden auch 2008 fortgesetzt.
Die Flughafen Wien AG konnte den Umsatz des Geschäftsjahres 2008 dank der sehr zufrieden stellenden Verkehrsentwicklung um 5,7 Prozent auf € 499,9 Mio. verbessern.
Die Airporterträge verzeichnen einen Umsatzanstieg von 6,5 Prozent auf € 211,8 Mio. und sind mit 42,4 Prozent (2007: 42,0 Prozent) am Gesamtumsatz unverändert die stärkste Ertragsart. Die Ursache der Umsatzsteigerung liegt vor allem in der positiven Verkehrsentwicklung.
Im Jahr 2008 wurden 19,7 Mio. Passagiere und damit um 5,2 Prozent mehr als im Vorjahr abgefertigt. Dies bedeutet einen Zuwachs von 1 Million Passagieren. Beim Höchstabfluggewicht verzeichnete der Flughafen Wien ein Plus von 6,3 Prozent. Die Bewegungen konnten im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent gesteigert werden. Bei der Fracht (inkl. Trucking) wurde ein Minus von 1,6 Prozent verzeichnet. Einen wesentlichen Anteil an dieser positiven Passagierentwicklung hatten – wie im Vorjahr – die Low-Cost-Carrier. Von diesen Gesellschaften wurden 4,6 Millionen Passagiere befördert, was einer Steigerung in Höhe von 31,3 Prozent entspricht. Der Anteil der Austrian Airlines Group – gemessen am Passagieranteil – ist von 52,6 Prozent im Vorjahr auf 49,6 Prozent im abgelaufenen Geschäftsjahr zurückgegangen. Die durchschnittliche Auslastung der Flüge (Charter und Linie) sank von 69,2 Prozent im Jahr 2007 auf 68,2 Prozent, was vorwiegend auf eine verringerte Auslastung im Charterverkehr zurückzuführen ist.
Die Abfertigungserträge erzielten im Geschäftsjahr 2008 trotz des anhaltenden starken Wettbewerbs und witterungsbedingt geringerer Flugzeugenteisungsleistungen eine Umsatzsteigerung um 4,8 Prozent auf € 142,9 Mio. Für diese positive Entwicklung war vor allem der Anstieg der Abfertigungsvorgänge im Linien- und Charterverkehr in Höhe von 5,5 Prozent verantwortlich. In den Bereichen Vorfeldabfertigung und Frachtabfertigung konnten die Umsätze um 4,2 Prozent bzw. 3,5 Prozent erhöht werden. Mit rund 1.150 Flugbewegungen, die im Rahmen der UEFA EURO 2008TM abgewickelt wurden, konnte ein zusätzlicher Umsatz von rund € 1,5 Mio. generiert werden. Der durchschnittliche Marktanteil konnte von 89,0 Prozent im Vorjahr auf 89,8 Prozent im Berichtsjahr gesteigert werden. Auf Kundenseite konnten Skywork, Jade Cargo und Cargolux als neue Kunden gewonnen werden. Die Low-Cost-Carrier SkyEurope und NIKI waren neben Air Berlin und Germanwings die Hauptwachstumstreiber.
Im Jahr 2008 wurden 267.985 Tonnen Fracht umgeschlagen, was im Vergleich zum Vorjahr ein Gesamtminus von 1,6 Prozent bedeutet. Die reine Luftfracht verzeichnete ein Minus von 2,3 Prozent. Das Gesamtaufkommen im Bereich Trucking erreichte das Vorjahresniveau, der Anteil des Flughafen Wien ging jedoch aufgrund des Markteintritts eines weiteren Anbieters von 80.573 Tonnen auf 69.456 Tonnen zurück.
Die Non-Aviation-Erträge konnten in der Berichtsperiode 2008 überdurchschnittlich um 5,5 Prozent auf € 145,3 Mio. gesteigert werden. Für den Anstieg der Umsätze sind wie im Vorjahr vor allem die Bereiche Parkierung, Retail, Werbeflächen sowie Vermietung verantwortlich. Die Umsatzerlöse aus der Parkierung konnten um 12,8 Prozent auf € 26,3 Mio. gesteigert werden und sind vor allem auf Preisanpassungen zurückzuführen. Das Parkhaus 4 wurde in der Berichtsperiode um 2.268 Stellplätze erweitert, der Kurzparkplatz K2 mit 118 Stellplätzen wurde geschlossen und der K3 im Osten des Ankunftsgeländes mit 227 Stellplätzen in Betrieb genommen. Am Parkplatz B konnten durch geringfügige Umbauten und Ummarkierungen zusätzliche 95 Stellplätze für Car Rental Firmen geschaffen werden. Die Vermietung im Bereich Shopping und Gastronomie konnte eine Umsatzsteigerung in Höhe von 9,5 Prozent auf € 26,3 Mio. erzielen. Die originären Shopping- und Gastronomieumsätze konnten um 7,8 Prozent verbessert werden. Der Umsatz aus der Vermietung von Werbeflächen stieg infolge der UEFA EURO 2008TM und zusätzlicher Standorte um 67,7 Prozent auf € 6,1 Mio. Die Umsätze aus der sonstigen Vermietung betragen € 28,3 Mio. nach € 29,8 Mio. im Vorjahr.
Aufgrund der Urlaubssaison in Europa generiert der Flughafen Wien in der Regel im zweiten und dritten Quartal die höchsten Umsatzerlöse. Auch im Geschäftsjahr 2008 war das dritte Quartal mit einem Anteil am Jahresumsatz von 26,5 Prozent das stärkste Quartal, gefolgt vom zweiten Quartal mit 26,2 Prozent, da in diesen Perioden neue Fluglinien den Verkehr aufgenommen haben sowie Frequenzerhöhungen und neue Destinationen – vorwiegend von Low-Cost-Carrier – durchgeführt bzw. angeflogen wurden.
Die Ergebnisentwicklung 2008 der Flughafen Wien AG lässt sich für das Geschäftsjahr 2008 wie folgt zusammenfassen:
| Umsatzerlöse | plus 5,7 Prozent auf € 499,9 Mio. |
|---|---|
| Betriebsleistung | plus 5,8 Prozent auf € 509,2 Mio. |
| Betriebliche Aufwendungen ohne Abschreibungen | plus 6,0 Prozent auf € 329,0 Mio. |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) | plus 5,2 Prozent auf € 180,2 Mio. |
| Abschreibungen | minus 1,6 Prozent auf € 64,9 Mio. |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | plus 9,5 Prozent auf € 115,3 Mio. |
| Finanzergebnis | minus € 19,1 Mio. auf € 17,0 Mio. |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | minus 8,4 Prozent auf € 98,3 Mio. |
| Periodenergebnis | minus 8,6 Prozent auf € 79,9 Mio. |
Aufgrund eines Anstiegs der Aviation-Erträge um 5,8 Prozent auf € 354,7 Mio. entwickelte sich die Betriebsleistung mit einem Plus von 5,8 Prozent ausgezeichnet. Verursacht wurde diese Erhöhung hauptsächlich durch die Steigerung der Airport-Erträge um 6,5 Prozent.
Die Erhöhung der Non-Aviation-Erträge um 5,5 Prozent resultiert vorwiegend aus dem Anstieg bei den Erträgen für Vermietungen, den Parkerträgen und den Leistungen an verbundene Unternehmen.
Die Aufwendungen für Material und für bezogene Leistungen sind im Berichtsjahr um 14,1 Prozent auf € 33,4 Mio. gestiegen. Wesentlich ist der Anstieg der Aufwendungen für Material und Energie um 15,3 Prozent auf € 32,1 Mio. Für diese Entwicklung sind die höheren Kosten bzw. Verbrauch von Enteisungsmitteln, Treibstoffen sowie sonstigem Material verantwortlich. Im Bereich der Energie kommen die höheren Kosten für Strom und Fernwärme zu tragen.
In der Berichtsperiode wurden durchschnittlich 3.278 Mitarbeiter beschäftigt. Dies bedeutet im Vergleich zur Vorperiode eine Steigerung von 5,2 Prozent und ist auf die positive Verkehrsentwicklung zurückzuführen. Der Personalaufwand ist demgegenüber im Vergleich zum Vorjahr nur um 1,4 Prozent auf € 181,6 Mio. angestiegen. Im Personalaufwand des Geschäftsjahres 2007 wurde eine Rückstellung in Höhe von € 6,0 Mio. gebildet. Diese Rückstellung wurde aufgrund von Zwischenergebnissen der Verhandlungen zu Kollektivvertragsumstellungen von Arbeitern und Angestellten dotiert. Diese Rückstellung wurde in der Berichtsperiode für die aus den Verhandlungen resultierenden Einmalzahlungen verwendet. Bereinigt um den Effekt der vorjährigen Dotierung und der Verwendung bzw. Auflösung in 2008 verzeichnete der Personalaufwand einen Anstieg um 8,4 Prozent, der auf die vermehrte Mitarbeiteranzahl sowie auf kollektivvertragliche Erhöhungen der Löhne und Gehälter zurückzuführen ist.
Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 11,8 Prozent auf € 114,0 Mio. ist insbesondere auf gestiegene Aufwendungen für Marketing sowie Fremdleistungen von verbundenen Unternehmen und auf die erhöhte Zuweisung zu Wertberichtigungen zu Forderungen zurückzuführen.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) konnte im Geschäftsjahr 2008 um 5,2 Prozent auf € 180,2 Mio. verbessert werden.
Die Abschreibungsaufwendungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen sanken im Vorjahresvergleich um 1,6 Prozent auf € 64,9 Mio. Ausgelöst wurde dieser Anstieg durch das hohe Investitionsvolumen. In der Berichtsperiode 2008 wurden € 286,8 Mio. in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen investiert. Die Investitionen liegen damit um 341,7 Prozent über dem Wert der korrespondierenden Abschreibungsaufwendungen, was die hohe Investitionsbereitschaft und -kraft der Flughafen Wien AG beweist.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte im Geschäftsjahr 2008 um 9,5 Prozent auf € 115,3 Mio. verbessert werden.
Das Finanzergebnis verschlechterte sich im Vergleich zum Vorjahr von € 2,1 Mio. um € 19,1 Mio. auf € -17,0 Mio. Diese Entwicklung ist vor allem auf folgende Faktoren
zurückzuführen: Die Erträge aus Beteiligungen sanken auf Grund der niedrigeren Gewinnausschüttungen der Flughafen Wien Immobilienverwertungsgesellschaft m.b.H. und der Vienna International Airport Security Services GmbH von € 10,2 Mio. auf € 7,8 Mio. Weiters stiegen die Aufwendungen aus Finanzanlagen und aus Wertpapieren des Umlaufvermögens von € 0,1 Mio. auf € 11,4 Mio. Die Aufwendungen für Zinsen erhöhten sich um € 4,4 Mio. auf € 25,3 Mio.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) reduzierte sich um 8,4 Prozent auf € 98,3 Mio. Die Steuerquote für das Geschäftsjahr 2008 beläuft sich auf 18,7 Prozent nach 18,6 Prozent im Jahr 2007. Der Steuerausgleich in der Unternehmensgruppe senkte den Steueraufwand 2008 bei der Flughafen Wien AG um € 2,5 Mio.
Das Periodenergebnis verzeichnete gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um 8,6 Prozent auf € 79,9 Mio.
Die finanzwirtschaftliche Steuerung der Flughafen Wien AG erfolgt mit Hilfe eines Kennzahlensystems, das auf ausgewählten, eng aufeinander abgestimmten Kerngrößen basiert. Diese Steuerungsgrößen definieren das Spannungsfeld von Wachstum, Rentabilität und finanzieller Sicherheit, in dem sich die Flughafen Wien AG bei der Verfolgung ihres obersten Unternehmensziels "Profitables Wachstum" bewegt.
Die Steigerung des Umsatzes ist die Ausgangsbasis nahezu jeder unternehmerischen Erfolgsrechnung und trägt der Absicht nach substanziellem Wachstum Rechnung. Die Ertragskennzahlen der Flughafen Wien AG werden in starkem Umfang von der Entwicklung der Abschreibungsaufwendungen beeinflusst. Bedingt durch das massive Investitionsprogramm werden die Abschreibungen auch in den Folgejahren ansteigen. Um eine von dieser Entwicklung unabhängige Beurteilung der operativen Leistungskraft und des Erfolgs der einzelnen Unternehmensbereiche zu ermöglichen, wird das EBITDA, das dem Betriebsergebnis zuzüglich Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen entspricht, als wesentliche Erfolgsgröße definiert. Neben dem EBITDA verwendet der Konzern als maßgebende Steuerungskennzahl die EBITDA-Margin, die das EBITDA im Verhältnis zur Betriebsleistung darstellt. Für die Berichtsperiode 2008 wird eine EBITDA-Margin von 35,4 Prozent nach 35,6 Prozent im Vorjahr ausgewiesen. Die Verteidigung dieser hohen Profitabilität ist das erklärte Ziel der Unternehmensführung.
Oberste Priorität nimmt auch die Absicherung einer soliden Finanzstruktur ein, um die Schuldentilgungsfähigkeit zu gewährleisten und die Unternehmenssubstanz nicht zu gefährden. Gemessen wird diese finanzielle Sicherheit an der Kennzahl Gearing (Verschuldungsgrad), die das Verhältnis der Netto-Finanzschulden zum buchmäßigen Eigenkapital ausdrückt. Als Teil dieser Steuerungsgröße werden auch die Netto-Finanzverbindlichkeiten und die Eigenkapitalquote als wichtige Kenngrößen gegenüber Investoren, Analysten und Fremdkapitalgebern erörtert.
Zur Beurteilung der Rentabilität dient neben der EBIT-Margin vor allem die Eigenkapitalrendite (Return on Equity after Tax, ROE), die das Verhältnis von Periodenergebnis zum im Jahresverlauf durchschnittlich gebundenen, buchmäßigen Eigenkapital ausdrückt. Der Flughafen Wien will die vom Kapitalmarkt abgeleiteten Renditevorgaben der Fremd- und Eigenkapitalgeber übertreffen. Maßstab für den Verzinsungsanspruch ist der Kapitalkostensatz, der sich als gewichteter Durchschnittskostensatz aus Eigen- und Fremdkapitalkosten errechnet (Weighted Average Cost of Capital, WACC).
| 2008 | Veränderung in % | 2007 | |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 499,9 | 5,7 | 472,9 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 4,9 | -3,2 | 5,1 |
| Betriebsleistung | 509,2 | 5,8 | 481,5 |
| Betriebsaufwand ohne Abschreibungen | 329,0 | 6,1 | 310,2 |
| EBITDA | 180,2 | 5,2 | 171,3 |
| Abschreibungen | 64,9 | -1,6 | 66,0 |
| EBIT | 115,3 | 9,5 | 105,3 |
| Finanzergebnis | -17,0 | -935,6 | 2,0 |
| EBT | 98,3 | -8,4 | 107,3 |
| Steuern | 18,4 | -7,9 | 19,9 |
| Jahresgewinn | 79,9 | -8,6 | 87,4 |
Das Gesamtvermögen vermehrte sich im Berichtsjahr um 11,7 Prozent auf € 1.635,0 Mio. (€ 1.463,5 Mio. im Vorjahr). Aufgrund des weiterhin intensiven Investitionsprogramms stieg das Anlagevermögen um 17,7 Prozent auf € 1.477,3 Mio. (€ 1.255,3 Mio.). Die Wertpapiere des Umlaufvermögens verringerten sich um € 45,2 Mio. auf € 94,2 Mio., die Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände sanken um € 12,3 Mio. auf € 3,1 Mio. Damit waren diese beiden Positionen für den Rückgang des Umlaufvermögens von € 206,2 Mio. auf € 155,4 Mio. hauptverantwortlich.
Das Eigenkapital stieg durch das ausgezeichnete Ergebnis des Geschäftsjahres um 4,2 Prozent auf € 683,8 Mio. an. Der freien Rücklage wurde ein Betrag von € 25,6 Mio. zugeführt, welche sich somit auf € 356,3 Mio. erhöhte. Die Rückstellungen stiegen um 4,4 Prozent von € 178,3 Mio. auf € 186,2 Mio. Hauptverursacher für diesen Effekt war der Zuwachs bei den Rückstellungen für nicht fakturierte Anlagen und Leistungen um € 14,3 Mio. sowie die Reduzierung der Rückstellungen für Prämien um € 5,9 Mio. Rückstellungen für Steuern mussten auf Grund der hohen geleisteten Vorauszahlungen im Abschlussjahr nicht gebildet werden (2007: € 0,0 Mio.). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich wegen des erhöhten Finanzierungsbedarfs um € 140,0 Mio. auf € 608,3 Mio.
| Cash-Flow | ||
|---|---|---|
| in T€ | 2008 | 2007 |
| Nettogeldfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit | ||
| +/– Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag |
79.931,0 | 87.410,6 |
| + Abschreibungen auf immaterielle Anlagen und Sachanlagen |
64.919,7 | 65.997,3 |
| + Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere |
||
| des Umlaufvermögens | 6.787,2 | 90,2 |
| – Zuschreibungen zu Finanzanlagen |
-838,2 | -886,1 |
| + Unversteuerte Rücklagen |
-1.308,9 | -1.412,9 |
| +/– Veränderung des Sozialkapitals |
-1.384,1 | -2.354,3 |
| +/– Veränderung der übrigen langfristigen Rückstellungen |
591,5 | 673,3 |
| –/+ Gewinne(-)/Verluste(+) bei Anlagenabgängen |
2.493,0 | -2.598,9 |
| + Ergebnis aus Abgang Wertpapiere des Umlaufvermögens |
4.227,8 | 0,0 |
| Betrieblicher Cash-Flow | 155.419,1 | 146.919,3 |
| –/+ Zunahme/ Abnahme der Vorräte |
-157,7 | -446,9 |
| –/+ Zunahme/ Abnahme der Forderungen an Abnehmer |
-6.981,6 | 2.385,8 |
| –/+ Zunahme/ Abnahme der Forderungen an |
||
| Konzernunternehmen (ohne Finanzierung) | 5.356,6 | 8.983,1 |
| –/+ Zunahme/ Abnahme der sonstigen Forderungen |
||
| und Vermögensgegenstände (ohne Finanzierung) sowie | ||
| Rechnungsabgrenzungsposten | -10.224,0 | -1.845,5 |
| +/– Zunahme/ Abnahme der Verbindlichkeiten gegen Lieferanten |
-5.976,2 | 10.596,3 |
| +/– Zunahme/ Abnahme der Verbindlichkeiten gegen |
||
| Konzernunternehmen (ohne Finanzierung) | -4.742,0 | -1.308,4 |
| +/– Zunahme/ Abnahme der Anzahlungen von Kunden |
0,0 | 65,2 |
| +/– Zunahme/ Abnahme der sonstigen Rückstellungen |
-10.850,5 | -20.621,1 |
| +/– Zunahme/ Abnahme der sonstigen Verbindlichkeiten |
||
| (ohne Finanzierung) und Rechnungsabgrenzungsposten | -782,7 | -1.663,4 |
| -34.358,0 | -3.854,8 | |
| Operativer Cash-Flow | 121.061,1 | 143.064,5 |
| Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit | ||
| – Investitionen in immaterielle Anlagen und Sachanlagen |
-258.204,8 | -168.022,5 |
| + Abgänge von immateriellen Anlagen und Sachanlagen |
50,0 | 7.271,2 |
| – Investitionen in Finanzanlagen |
-62.790,6 | -139.647,3 |
| + Abgänge von Finanzanlagen |
100.071,9 | 29.314,0 |
| -220.873,5 | -271.084,6 | |
| Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | ||
| – Dividendenausschüttungen/Einlagenrückzahlungen |
-52.500,0 | -46.200,0 |
| +/– Veränderung der mittel- und kurzfristigen |
||
| Finanzverbindlichkeiten | 139.993,8 | 103.874,0 |
| 87.493,8 | 57.674,0 |
Veränderung der flüssigen Mittel -12.318,7 -70.346,2
| 2008 | 2007 | |
|---|---|---|
| EBIT in T€ | 115.329,0 | 105.284,0 |
| EBITDA in T€ | 180.248,7 | 171.281,3 |
| EBIT-Margin in % | 22,6 | 21,9 |
| EBITDA-Margin in % | 35,4 | 35,6 |
| ROE in % | 11,7 | 13,5 |
| Aktiva | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Langfristiges Vermögen in % | 90,4 | 85,8 |
| Kurzfristiges Vermögen in % | 9,6 | 14,2 |
| Summe Aktiva in T€ | 1.635.025,4 | 1.463.451,2 |
| Passiva | 2008 | 2007 |
| Eigenkapital in % | 42,5 | 45,7 |
| Fremdkapital in % | 57,5 | 54,3 |
| Summe Passiva in T€ | 1.635.025,4 | 1.463.451,2 |
EBIT (Earnings before Interest and Taxes) = Ergebnis vor Zinsen und Steuern Formel: EBIT / Betriebsleistung
EBITDA (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation) = EBIT plus Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Formel: (EBIT + Abschreibungen) / Betriebsleistung
(Return on Equity after Tax) Formel: Periodenergebnis / durchschnittliches Eigenkapital (inklusive unversteuerter Rücklagen und Investitionszuschüsse) Durchschnittliches Eigenkapital: Eigenkapital Vorjahr plus lfd. Jahr/2
Im Vergleich zum Vorjahr sind die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, Sachund Finanzanlagen im Geschäftsjahr 2008 um 3,4 Prozent auf € 292,4 Mio. gestiegen. Der Großteil der Investitionen entfällt auf das Sachanlagevermögen mit € 281,6 Mio., gefolgt von den Investitionen in das Finanzanlagevermögen mit € 5,5 Mio. und in immaterielle Vermögenswerte mit € 5,2 Mio. Die größte Investition stellte die Terminalerweiterung VIE-Skylink dar. Bei Vollbetrieb wird die "Design-Capacity" des Flughafen Wien bei 24 Millionen Passagieren liegen, wobei die reale Gesamtkapazität deutlich größer sein wird. Trotz des derzeitigen Rückganges des Verkehrsaufkommens gehen internationale Prognosen von einem mittelfristigen jährlichen Verkehrswachstum von 5,4 Prozent bis 2020 aus.
Mit dem Abschluss der Erweiterung des Parkhauses 4 im Geschäftsjahr 2008 stehen 2.268 neue Parkplätze zur Verfügung. Weitere Zugänge betreffen die neue Gepäcksortieranlage und die Vorfelderweitung Nordost sowie die Investitionen in Sicherheitssysteme und die Feuerwache.
| Immaterielle Vermögensgegenstände | |
|---|---|
| Sicherstellung Elektroversorgung | 4,1 |
| Terminalerweiterung VIE-Skylink | 157,5 |
|---|---|
| Neuerrichtung Feuerwache und Checkpoint | 21,2 |
| Gepäcksortieranlage | 11,8 |
| Parkhaus 4 Erweiterung | 13,0 |
| Vorplatz VIE-Skylink | 8,4 |
| Airport Logistic Center | 7,7 |
| Aktivierungen im Zusammenhang mit Dritter Piste | 14,0 |
| Erweiterung Vorfeld Nordost | 5,6 |
| Busgates (EM) | 3,6 |
Im Geschäftsjahr 2008 bestanden wie im Vorjahr keine Zweigniederlassungen.
Ein Finanzinstrument ist ein Vertrag, der gleichzeitig bei dem einen Unternehmen zu einem finanziellen Vermögenswert und bei dem anderen Unternehmen zu einer finanziellen Verbindlichkeit oder einem Eigenkapitalinstrument führt. Finanzielle Vermögenswerte umfassen insbesondere Finanzanlagen wie konsolidierte und andere Beteiligungen, Wertpapiere, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, ausgereichte Kredite und sonstige Forderungen, originäre und derivative finanzielle Vermögenswerte sowie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente. Finanzielle Verbindlichkeiten begründen regelmäßig einen Anspruch des Gläubigers auf Erhalt von Zahlungsmitteln oder anderen finanziellen Vermögenswerten. Darunter fallen insbesondere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie derivative Finanzverbindlichkeiten. Finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten werden in der Regel unsaldiert ausgewiesen, außer wenn bezüglich der Beträge ein Aufrechnungsrecht besteht und der Ausgleich auf Nettobasis erfolgen soll.
Im Geschäftsjahr 2007 hat der Flughafen Wien zur Sicherung des Zahlungsstromrisikos einer variabel verzinslichen Finanzverbindlichkeit einen Receiver Zinsswap ("Empfange fix – zahle variabel") abgeschlossen. Als Grundgeschäft wurde die variabel verzinsliche Finanzverbindlichkeit in Höhe des Nominalwerts des Zinsswap designiert. Zu weiteren Details wird auf den Anhang verwiesen.
Im Geschäftsjahr 2008 wurde das bestehende Risikomanagementsystem der Flughafen Wien AG weiterentwickelt. Neben einer verbesserten Organisation und Kommunikation wurde die Struktur und Systematisierung der Prozesse optimiert. Risiken werden gemäß der Risikorichtlinie der Gesellschaft identifiziert, bewertet, überwacht und gesteuert. Zudem wurde eine umfassende Risikoinventarliste erstellt.
Das Risikomanagement der Flughafen Wien AG ist in alle operativen und strategischen Geschäftsprozesse eingebunden. Verantwortlich hierfür zeichnen die Leiter der Geschäftsbereiche bzw. die Geschäftsführer der Tochtergesellschaften. Das Beteiligungsmanagement, das Beteiligungs-Controlling und das Risikomanagement im Generalsekretariat der Flughafen Wien AG stehen beratend und überwachend zur Seite.
Zur Minimierung von Schaden- und Haftungsrisiken wurden Versicherungen abgeschlossen. Neben den bestehenden Kontrollsystemen und -instrumenten ist bei der Flughafen Wien AG eine Revisionsabteilung eingerichtet, die Geschäftsgebarungen und Organisationsabläufe regelmäßig auf ihre Ordnungsmäßigkeit, Sicherheit und Effizienz überprüft. Damit etabliert der Vorstand die notwendigen Instrumente und Strukturen, um Risiken frühzeitig zu erkennen und die entsprechenden Maßnahmen zur Abwehr beziehungsweise Minimierung der Risiken setzen zu können. In laufenden Projekten sollen die bestehenden Systeme weiterentwickelt und evaluiert werden.
Die Positionierung als Ost-West-Hub ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Flughafen Wien AG. Diese Drehscheibenfunktion des Flughafen Wien wird in erster Linie vom Haupt-Airlinekunden, der Austrian Airlines Gruppe, genutzt. Diese konnte im Geschäftsjahr 2008 durch ihre engagierte "Focus East-Expansion" nach Zentral- und Osteuropa Passagierzuwächse in Höhe von 6,2 Prozent verzeichnen. Der Flughafen Wien geht davon aus, dass die Austrian Airlines Gruppe auch unter einem neuen Eigentümer Lufthansa diese Strategie fortsetzen wird. Auch in Zukunft werden wir den Flughafen Wien noch stärker als führenden Ost-West-Hub im aufstrebenden mitteleuropäischen Wirtschaftsraum positionieren.
Chancen zur Erschließung neuer Geschäftsfelder außerhalb des Standorts werden laufend evaluiert. Derartige Vorhaben werden nur realisiert, wenn sie den Unternehmenswert steigern und eine attraktive Dividendenpolitik unterstützen. Mit dem Erwerb zusätzlicher
Anteile von Minderheitsgesellschaftern konnte 2008 die Beteiligung am Flughafen Košice aufgestockt werden. Weiters wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Projektgesellschaft gegründet, die sich für die Lizenz zum Betrieb des Flughafen Pulkovo (St. Petersburg) in Russland bewirbt. Die Flughafen-Wien-Gruppe ist mit 25 Prozent an dieser Projektgesellschaft beteiligt. Auch im Segment Non-Aviation werden Möglichkeiten zur Expansion im Bereich der Vermietung und Parkierung laufend evaluiert.
Die Ausbaumaßnahmen des Flughafen Wien werden in enger Abstimmung mit den Fluggesellschaften und dem erwarteten Verkehrsaufkommen realisiert. Auch bei der Planung der Terminalerweiterung VIE-Skylink wurden diese Kriterien berücksichtigt – wir gehen langfristig von einem weiteren Wachstum des Luftverkehrs aus. Dieses Wachstumspotenzial reduziert das wirtschaftliche Risiko dieses umfangreichen Investments, das eine bedarfsgerechte Bereitstellung von Kapazität gewährleistet.
Das Investitionsprogramm der Flughafen Wien AG wird mit langfristigen Fremdmitteln finanziert, die überwiegend fix verzinst werden. Zur Absicherung der Liquidität wurden zusätzliche Kreditlinien in Höhe von € 265 Mio. vertraglich vereinbart. Die hervorragende Bonität der Flughafen Wien AG, die hohe Ertragskraft und eine solide Eigenkapitalquote von 42,5 Prozent gewährleisten die Finanzierung zukünftiger Ausbauvorhaben sowie allfälliger Airport-Akquisitionen.
Der Geschäftsverlauf des Flughafen Wien ist wesentlich von der weltweiten Entwicklung des Luftverkehrs und damit letztlich auch von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abhängig. Die Gefahr, dass Terror, Krieg oder sonstige externe Schocks (z.B. SARS-Krankheit) einen Rückgang des Verkehrsaufkommens auslösen, kann von einem einzelnen Unternehmen nicht gebannt werden. Neben Notfallplänen leistet der Flughafen Wien mit hohen Qualitätsansprüchen im Bereich der Sicherheit und aktiver Öffentlichkeitsarbeit wichtige Vorsorge für derartige Vorkommnisse. Das erfolgt in enger Kooperation mit dem Bundesministerium für Inneres und der Bundespolizeidirektion Schwechat sowie durch die Erbringung kundenspezifischer Sicherheitsaufgaben. Operativ würde auf einen Rückgang des Verkehrsaufkommens je nach Intensität und Dauer sowohl mit einer flexiblen Kosten- und Preisgestaltung als auch mit einer entsprechenden Anpassung des Investitionsprogramms reagiert werden.
Trotz eines kontinuierlich rückläufigen Anteils an der Gesamtpassagieranzahl während der letzten Jahre ist die Austrian Airlines Gruppe nach wie vor der größte Kunde des Flughafen Wien. Ihre nachhaltige Entwicklung als leistungsstarker Home-Carrier sowie die Netzwerkstrategie der Star Alliance, in der die Austrian Airlines Gruppe ein Partner ist, nimmt maßgeblich Einfluss auf den Geschäftserfolg der Flughafen Wien AG. Die Entwicklung dieses Hauptkunden wird von den zuständigen Geschäftsbereichen ständig beobachtet und analysiert. Die Auswirkungen einer Übernahme der Austrian Airlines Gruppe durch die Lufthansa sind insbesondere aufgrund der Konjunkturkrise derzeit schwer abschätzbar. Allerdings hat Lufthansa in Aussicht gestellt, im Rahmen eines Multi-Hubsystemes die Austrian Airlines weiterhin als Osteuropa-Carrier zu positionieren. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen ist bereits eine Streckenbereinigung sowie eine Reduktion des Flugplanes der Austrian Airlines Gruppe zu verzeichnen.
Ein längerfristiger Rückgang des Verkehrsaufkommens sowie hohe Kerosinpreise könnten insbesondere bei den Low-Cost-Carrier Flugstreichungen und Streckenstilllegungen auslösen und ihre Liquidität negativ beeinflussen. Mit Marketingmaßnahmen sowie flexiblen Kosten- und Preisgestaltungsprogrammen, die allen Fluglinien gleichermaßen zukommen, wird diesem Absatzmarktrisiko entgegengewirkt. Durch Tarifabsenkungen und den Veränderungen des Tarifmodells leistet der Flughafen Wien einen Beitrag zur Reduktion des Auslastungsrisikos der Fluglinien. Attraktive Incentive-Programme fördern zudem die wichtigen interkontinentalen sowie ost- und zentraleuropäischen Verbindungen.
Die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Serviceanbietern (z.B. im Bereich Handling oder Sicherheitsdienstleistungen) wird durch maßgeschneiderte Dienstleistungsangebote und hohe Qualitätsstandards abgesichert.
Die Investitionsprojekte der Flughafen Wien AG werden im Rahmen eines Masterplans definiert, der laufend adaptiert wird. Bereits in der Vorprojektphase erfolgt eine ausführliche Risikobewertung des jeweiligen Investitionsprojekts; die laufende Risikokontrolle erfolgt durch ein fundiertes Analyse- und Bewertungsverfahren im Rahmen des Projekt-Controllings. Besondere Herausforderungen stellen die Fertigstellung des extrem komplexen Projektes VIE-Skylink und die Umweltverträglichkeitsprüfung zur Errichtung einer dritten Piste dar. Bei der Durchführung dieser Terminalerweiterung traten aufgrund von vermehrten Behördenauflagen, einer Optimierung des Retail- und Gastronomiekonzeptes, einer notwendig gewordenen Neuausrichtung der Projektorganisation und aufgrund der Komplexität des Bauvorhabens und seiner gebäude- und sicherheitstechnischen Ausstattung sowie der damit im Zusammenhang aufgetretenen Problemen sowie aufgrund der Steigerung von Preisen, Erhöhungen der ursprünglich veranschlagten Projektkosten und Verschiebungen des ursprünglich vorgesehenen Projektzeitplanes ein. Nach Einschätzungen der Projektverantwortlichen können die bisher berichteten Gesamtkosten des Projektes sowie der bisher berichtete Termin der Fertigstellung und Inbetriebnahme nicht eingehalten werden. Auf Basis der vorliegenden Informationen gehen wir davon aus, dass das Projekt Skylink auch bei der nunmehr erwarteten Kostensteigerung kostendeckend geführt werden kann. Trotzdem wird das Projekt einer gesamtheitlichen Evaluierung unterzogen, mit dem Ziel, eine den aktuellen Gegebenheiten angepasste, verfeinerte Aussage zu den Gesamtkosten des Projektes sowie des Fertigstellungs- und Inbetriebnahmetermins zu erhalten und Verbesserungsmaßnahmen im Projekt zu implementieren. Mit Hilfe des Dialogforums, das nach dem Ende des mehrjährigen Mediationsverfahrens eingerichtet wurde, wird die Einbindung der Interessengruppen sichergestellt.
Zu den Schadenrisiken zählen Feuer und andere Ereignisse, die durch Naturgewalten, Unfälle oder Terror ausgelöst werden, sowie Diebstahl von Vermögenswerten. Neben entsprechenden Sicherheits- und Brandschutzmaßnahmen sowie Notfallplänen, die regelmäßig trainiert werden, sind diese Risiken durch angemessenen Versicherungsschutz abgedeckt.
Behördliche Auflagen können vor allem im Bereich Umweltschutz (z.B. Lärm, Emissionen) rechtliche Risiken auslösen. Diesen Risiken wird insbesondere durch entsprechende Aufklärung und Einbindung von Betroffenen im Rahmen des Dialogforums (z.B. 3. Piste) oder Nachbarschaftsbeiräten vorgebeugt.
Tarifänderungsanträge unterliegen der Genehmigungspflicht durch die Oberste Zivilluftfahrtbehörde. Der Flughafen Wien hat mit der Genehmigungsbehörde ein Indexmodell bis Ende 2009 vereinbart. Sollte es zu keiner Weiterführung kommen, gelten die Bestimmungen des Luftfahrtgesetzes.
Der Flughafen Wien betreibt als Dienstleistungsunternehmen keine Forschungsaktivitäten im engeren Sinne. Entwicklungsausgaben für die Verbesserung einzelner Programm-Module der selbst entwickelten Flughafenbetriebssoftware betrugen in der Berichtsperiode € 2,0 Mio. nach € 1,2 Mio. im Vorjahr.
Der Flughafen Wien hat im Jahr 2008 € 889.400 (2007: € 656.500) in Umweltschutzmaßnahmen investiert. Neben Anstrengungen zur Optimierung des Abfallmanagements werden vor allem die Bereiche Lärm- und Schadstoffemission fokussiert, um die Beeinflussung des Umfelds möglichst gering zu halten. So wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 37 Erdgasfahrzeuge für die Flugzeugabfertigung am Vorfeld angeschafft; Ende November 2008 wurde eine CNG-Station am Gelände des Flughafen Wien zur Betankung dieser Fahrzeuge eröffnet. Darüber hinaus wurden im Rahmen des Lärmschutzprogramms Flughafen sowie für das Dialogforum weitere Mittel aufgewendet. Das im Mediationsvertrag vereinbarte Lärmschutzprogramm löste im Jahr 2006 das bis dahin freiwillig angebotene Förderungsprogramm zum Einbau von Lärmschutzfenstern ab und hat zum Ziel, die Gesundheit und Wohnqualität der Anrainer zu bewahren. Es wurden Lärmobergrenzen für geschlossene Räume definiert. Wenn diese überschritten werden, schlägt ein Sachverständiger nach Begehung des Wohnobjekts geeignete Schallschutzmaßnahmen vor. Die Kosten dieser Maßnahmen werden – abhängig von der Fluglärmzone, in der sich das Objekt befindet – zum Teil bzw. zur Gänze von der Flughafen Wien AG übernommen. In der ersten Jahreshälfte 2008 wurde mit dem Start der baulichen
Maßnahmen im Rahmen des Programms begonnen. Im Berichtsjahr 2008 beschäftigte die Flughafen Wien AG durchschnittlich 3.278 (2007: 3.116) Mitarbeiter und ist damit einer der größten Arbeitgeber der Region. Der Anstieg der Belegschaft resultiert aus der positiven Entwicklung des Verkehrsaufkommens und ist vorwiegend dem Bereich Handling zuzuschreiben. Den Mitarbeitern werden unterschiedliche, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Aus- und Weiterbildungsprogramme angeboten. Einen wichtigen Stellenwert nehmen die Themenbereiche Arbeitsplatzsicherheit und Gesundheitsförderung ein. Die Ende 2007 leicht gestiegene Quote der meldepflichtigen Arbeitsunfälle pro 1.000 Mitarbeiter konnte durch die Initiative "Sicherheit am Arbeitsplatz" um 11,3 Prozent auf 44,9 reduziert werden. Das Spektrum der freiwillig angebotenen Sozialleistungen reicht vom betriebseigenen Kindergarten über kostenlosen Werkverkehr bis hin zu Unterstützungszahlungen für Zusatzunfall- und Zusatzkrankenversicherungen sowie Beiträgen in eine betriebliche Pensionskasse. Über eine Mitarbeiterstiftung partizipieren die Mitarbeiter an den Dividendenausschüttungen.
Das voll eingezahlte Grundkapital der Flughafen Wien AG beträgt € 152.670.000 und ist geteilt in 21.000.000 auf Inhaber lautende Stückaktien. Alle Aktien haben die gleichen Rechte und Pflichten ("One Share = one Vote").
40 Prozent der Aktien werden von den zwei Kernaktionären Bundesland Niederösterreich (4,2 Millionen Stückaktien) und Stadt Wien (4,2 Millionen Stückaktien) in einem Syndikat gehalten. Der Syndikatsvertrag aus dem Jahr 1999 in seither unveränderter Fassung sieht die einheitliche Ausübung der Stimmrechte an den syndizierten Aktien in der Hauptversammlung vor. Änderungen des Syndikatsvertrages, Auflösung des Syndikats und Beschlüsse auf Aufnahme neuer Syndikatspartner bedürfen der Einstimmigkeit. Die wechselseitigen Übernahmerechte an den syndizierten Beteiligungen gelangen zur Anwendung, wenn die syndikatsgebundenen Aktien durch ein entgeltliches Rechtsgeschäft an einen Übernehmer außerhalb des Syndikats (Dritte) übertragen werden sollen. Von diesem wechselseitigen Übernahmerecht ausgenommen sind Übertragungen der syndizierten Anteile an solche Kapitalgesellschaften, die direkt zumindest mehrheitlich im Eigentum des übertragenden Syndikatspartners stehen und deren Gesellschaftszweck ausschließlich in der Beteiligung an anderen Unternehmen besteht. Weitere Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung der Aktien betreffend, sind nicht bekannt.
Die Stadt Wien und das Land Niederösterreich halten jeweils 20 Prozent sowie die Flughafen Wien Mitarbeiterbeteiligung Privatstiftung 10 Prozent am Grundkapital der Flughafen Wien AG. Der Gesellschaft sind keine anderen Aktionäre mit Beteiligungen am Kapital von zumindest 10 Prozent bekannt.
Der Gesellschaft ist nicht bekannt, dass Inhaber von Aktien über besondere Kontrollrechte verfügen.
Die Stimmrechte der von der Flughafen Wien Mitarbeiterbeteiligung Privatstiftung gehaltenen Aktien werden durch den Stiftungsvorstand ausgeübt. Bestellung und Abberufung des Stiftungsvorstands bedarf der Zustimmung des Beirats der Flughafen Wien Mitarbeiterbeteiligung Privatstiftung. Über die Zustimmung wird im Beirat mit einfacher Mehrheit beschlossen. Der Beirat besteht aus fünf Mitgliedern und ist paritätisch von je zwei Personen der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite besetzt. Diese vier Beiratsmitglieder wählen einstimmig eine weitere Person zum Vorsitzenden des Beirats.
Entsprechend dem Corporate Governance Kodex ist gemäß Satzung eine Bestellung zum Vorstandsmitglied letztmalig in dem Kalenderjahr möglich, in dem der Kandidat das 65. Lebensjahr vollendet. Eine Wahl in den Aufsichtsrat kann letztmalig in dem Kalenderjahr erfolgen, in dem der Kandidat das 70. Lebensjahr vollendet. Darüber hinaus bestehen keine sich nicht unmittelbar aus dem Gesetz ergebenden Bestimmungen über die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats und über die Änderung der Satzung der Gesellschaft.
Es existieren keine sich nicht unmittelbar aus dem Gesetz ergebenden Befugnisse für Mitglieder des Vorstands, insbesondere hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen. Derzeit gibt es kein genehmigtes Kapital.
Im Falle eines eingetretenen, bevorstehenden oder begründet als bevorstehend angenommenen Kontrollwechsels (gemäß nachstehender Definition) kann eine Finanzverbindlichkeit in Höhe von € 400 Mio. vorzeitig fällig werden und damit verbundene Sicherheiten wegfallen, sofern Grund zu der Annahme besteht, dass diese Änderung eine nachteilige Auswirkung auf die zukünftige Erfüllung der Finanzverbindlichkeit hat oder haben kann und nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraums seitens der Flughafen Wien AG zusätzliche, für die Vertragspartner akzeptable Sicherheiten zugunsten der jeweiligen Vertragspartner bestellt werden. Kontrollwechsel ist hierbei definiert als ein Ereignis, das dazu führt, dass (i) das Bundesland Niederösterreich und die Stadt Wien gemeinsam unmittelbar oder mittelbar weniger als 40 Prozent der stimmberechtigten Aktien an der Flughafen Wien AG halten oder (ii) eine natürliche oder juristische Person, die derzeit nicht die Kontrolle über die Flughafen Wien AG ausübt, die Kontrolle (d.h. entweder direkt oder indirekt, über Anteilsbesitz, wirtschaftliche Umstände oder anderswie und entweder allein oder gemeinsam mit Dritten (i), das Innehaben von mehr als 50 Prozent der stimmberechtigten Aktien an der Flughafen Wien AG oder (ii) das Recht, die Mehrheit der Mitglieder der Entscheidungsorgane der Flughafen Wien AG zu benennen bzw. einen beherrschenden Einfluss auf diese auszuüben) über die Flughafen Wien AG erlangt. Keinen Kontrollwechsel stellt jedoch das
Absinken der gemeinsamen Beteiligungsquote des Bundeslandes Niederösterreich und der Stadt Wien unmittelbar oder mittelbar auf weniger als 40 Prozent, aber mehr als 30 Prozent der stimmberechtigten Aktien an der Flughafen AG im Zuge einer Kapitalerhöhung der Flughafen Wien AG ohne gänzliche oder teilweise Ausübung der Bezugsrechte durch das Bundesland Niederösterreich und die Stadt Wien dar, sofern nicht gleichzeitig eine natürliche oder eine juristische Person, die derzeit nicht die Kontrolle über die Flughafen Wien AG ausübt, die Kontrolle (wie oben definiert) über die Flughafen Wien AG ausübt.
Es gibt keine Entschädigungsvereinbarungen zwischen der Gesellschaft und ihren Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern oder Arbeitnehmern für den Fall eines öffentlichen Übernahmeangebots.
Auch wenn die Intensität und Dauer der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise nicht verlässlich eingeschätzt werden kann, ist für 2009 mit einer deutlichen Abschwächung der Konjunktur zu rechnen. Die Entwicklung der Luftverkehrsbranche war bereits in der zweiten Jahreshälfte 2008 von rückläufigen Passagier- und Frachtzahlen sowie Flugzeugstilllegungen gekennzeichnet. Die Konsolidierungstendenz der Airlines wird auch im Jahr 2009 anhalten und zu Streckenbereinigungen führen.
Im Dezember 2008 wurde die Übernahme der Austrian Airlines durch Lufthansa vorbehaltlich der Genehmigung durch die Europäische Kommission bekannt gegeben. Der Flughafen Wien steht dieser Marktkonsolidierung positiv gegenüber und arbeitet bereits seit vielen Jahren erfolgreich mit Lufthansa zusammen. Zudem hat Lufthansa in Aussicht gestellt, im Rahmen eines Multi-Hubsystemes die Austrian Airlines weiterhin als Osteuropa-Carrier zu positionieren.
Im vierten Quartal 2008 musste auch der Flughafen Wien einen Rückgang der Verkehrszahlen melden. Dieser Trend hat sich im Jänner 2009 fortgesetzt. Die Anzahl der Passagiere sank im Vergleich zum Jänner des Vorjahres um 12,1 Prozent auf 1.155.452, die Flugbewegungen um 9,3 Prozent, das Höchstabfluggewicht (MTOW) um 8,2 Prozent sowie die Fracht um 22,7 Prozent. Vor diesem Hintergrund prognostiziert die Flughafen Wien AG für das Gesamtjahr 2009 einen Rückgang der Gesamtpassagiere in Höhe von 5,0 Prozent sowie ein Minus von 4,0 Prozent beim Höchstabfluggewicht (MTOW) und bei den Bewegungen. Langfristig – für den Zeitraum bis 2020 – wird eine durchschnittliche Wachstumsrate von 5,4 Prozent erwartet.
Für das Jahr 2009 sind Gesamtinvestitionen in Höhe von € 443,0 Mio. geplant. Den Schwerpunkt bilden Airport-Investitionen in Höhe von € 354,1 Mio., wovon der Großteil auf die Fertigstellung des VIE-Skylink entfällt. Zudem wird in Sicherheitssysteme und in die Erneuerung der Feuerwache investiert.
Im Jahr 2009 wird der Betrieb des Flugplatzes Vöslau-Kottingbrunn ausgegliedert und in die 2008 gegründete Tochtergesellschaft (Flugplatz Vöslau Betriebs GmbH.) der Vienna Aircraft Handling Gesellschaft m.b.H. eingebracht.
Die Geschäftsentwicklung des Jahres 2009 ist bisher in allen Geschäftsfeldern und auf allen Standorten rückläufig. Der Hauptkunde, die Austrian Airlines Gruppe, hat zur Kostenreduktion die Bereinigung von Flugstrecken und Verringerung von Flugintervallen eingeleitet. Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Situation einzelner Kunden wird deren Lage laufend beobachtet und evaluiert, um allenfalls entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können.
Trotz der rückläufigen Verkehrszahlen werden die umfangreichen Ausbaumaßnahmen am Standort Wien-Schwechat im erforderlichen Ausmaß fortgesetzt.
Im Geschäftsjahr 2009 wurde ein Kostenreduktionsprogramm eingeleitet. Dieses umfasst neben dem Abbau von Überstunden und der Reduktion von offenen Urlaubsguthaben auch eine Senkung der Sachkosten.
Am 20. Februar 2009 wurde Ernest Gabmann vom Aufsichtsrat der Flughafen Wien AG mit Wirkung zum 1. März 2009 zum Vorstandsmitglied des Unternehmens bestellt. Er übernimmt die Bereiche, die gemäß der Geschäftsordnung dem Vorstandsmitglied Herrn Mag. Christian Domany zugeordnet sind.
Schwechat, am 27. Februar 2009
Der Vorstand
Mag. Christian Domany Mag. Herbert Kaufmann Ing. Gerhard Schmid Vorstandsmitglied Vorstandsmitglied und Vorstandsmitglied Sprecher des Vorstands
zum 31. Dezember 2008
| Aktiva | 31.12.2008 in € | 31.12.2007 in T€ |
|---|---|---|
| A) Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
||
| 1. Konzessionen und Rechte | 7.809.450,94 | 4.398,8 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke und Bauten | 436.058.234,49 | 422.731,6 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 213.644.458,62 | 232.526,7 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 47.728.608,25 | 48.434,0 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau | 512.851.011,67 | 290.656,4 |
| Summe II | 1.210.282.313,03 | 994.348,7 |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 186.296.241,11 | 186.296,2 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 57.643.239,54 | 60.475,5 |
| 3. Beteiligungen | 9.053.323,50 | 9.053,3 |
| 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein | ||
| Beteiligungsverhältnis besteht | 500.000,00 | 0,0 |
| 5. Wertpapiere (Wertrechte) des Anlagevermögens | 5.572.639,02 | 632,6 |
| 6. Sonstige Ausleihungen | 175.069,58 | 133,2 |
| Summe III | 259.240.512,75 | 256.590,9 |
| Summe A) | 1.477.332.276,72 | 1.255.338,3 |
| B) Umlaufvermögen I. Vorräte |
||
| 1. Hilfs- und Betriebsstoffe | 3.535.912,78 | 3.378,2 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 38.856.655,57 | 31.875,0 |
| 2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen | 2.355.576,83 | 7.712,2 |
| 3. Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein | ||
| Beteiligungsverhältnis besteht | 104,50 | 0,1 |
| 4. Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände | 13.303.506,80 | 8.433,5 |
| Summe II | 54.515.843,70 | 48.020,8 |
| III. Wertpapiere und Anteile | ||
| 1. Sonstige Wertpapiere und Anteile | 94.226.573,66 | 139.394,3 |
| Summe III | 94.226.573,66 | 139.394,3 |
| IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 3.115.633,67 | 15.434,3 |
| Summe B) | 155.393.963,81 | 206.227,7 |
| C) Rechnungsabgrenzungsposten | 2.299.178,17 | 1.885,2 |
| Summe Aktiva | 1.635.025.418,70 | 1.463.451,2 |
| Passiva | 31.12.2008 in € | 31.12.2007 in T€ |
|---|---|---|
| A) Eigenkapital | ||
| I. Grundkapital |
152.670.000,00 | 152.670,0 |
| II. Kapitalrücklagen (gebundene) | 117.657.318,52 | 117.657,3 |
| III. Gewinnrücklagen | ||
| 1. Gesetzliche Rücklage | 2.579.158,88 | 2.579,2 |
| 2. Andere Rücklagen (freie Rücklagen) | 356.289.695,07 | 330.679,7 |
| Summe III | 358.868.853,95 | 333.258,9 |
| IV. Bilanzgewinn | ||
| davon Gewinnvortrag: € 5.652,47; VJ: T€ 5,8 | 54.609.867,09 | 52.505,7 |
| Summe A) | 683.806.039,56 | 656.091,8 |
| B) Unversteuerte Rücklagen | ||
| 1. Bewertungsreserve auf Grund von Sonderabschreibungen | 6.238.107,91 | 6.521,3 |
| 2. Sonstige unversteuerte Rücklagen | 171.795,93 | 171,8 |
| Summe B) | 6.409.903,84 | 6.693,1 |
| C) Investitionszuschüsse aus öffentlichen Mitteln | 4.829.740,01 | 6.138,6 |
| D) Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Abfertigungen | 48.023.563,00 | 49.398,4 |
| 2. Rückstellungen für Pensionen | 22.068.636,41 | 22.230,6 |
| 3. Steuerrückstellungen | 0,00 | 2,1 |
| 4. Sonstige Rückstellungen | 116.119.358,57 | 106.684,2 |
| Summe D) | 186.211.557,98 | 178.315,2 |
| E) Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 608.330.454,56 | 468.336,7 |
| 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 257.639,40 | 216,4 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 54.784.437,23 | 58.557,4 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 25.874.165,27 | 31.454,6 |
| 5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein | ||
| Beteiligungsverhältnis besteht | 5.140.550,63 | 4.302,1 |
| 6. Sonstige Verbindlichkeiten, | ||
| davon aus Steuern: € 0,0; VJ: T€ 0,0 | ||
| davon im Rahmen der sozialen | ||
| Sicherheit: € 4.526.534,95; VJ: T€ 4.263,7 | 30.347.429,98 | 24.115,3 |
| Summe E) | 724.734.677,07 | 586.982,6 |
| F) Rechnungsabgrenzungsposten | 29.033.500,24 | 29.229,9 |
| Summe Passiva | 1.635.025.418,70 | 1.463.451,2 |
| Haftungsverhältnisse | 120.198.412,45 | 139.665,7 |
vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2008
| 1.1.–31.12.2008 | 1.1.–31.12.2007 | ||
|---|---|---|---|
| in € | in T€ | ||
| 1. | Umsatzerlöse | 499.907.847,23 | 472.932,4 |
| 2. | Aktivierte Eigenleistungen | 4.367.584,53 | 3.475,2 |
| 3. | Sonstige betriebliche Erträge | ||
| a) Erträge aus dem Abgang vom Anlagevermögen | |||
| mit Ausnahme der Finanzanlagen | 43.180,74 | 540,1 | |
| b) Erträge aus der Auflösung von | |||
| Rückstellungen | 2.347.962,17 | 1.864,7 | |
| c) Erträge aus der Auflösung von Investitions | |||
| zuschüssen aus öffentlichen Mitteln | 1.365.806,63 | 1.412,9 | |
| d) Übrige | 1.185.552,37 | 1.286,7 | |
| Summe 3. | 4.942.501,91 | 5.104,3 | |
| Betriebsleistung (Zwischensumme aus Z 1 bis 3) | 509.217.933,67 | 481.511,9 | |
| 4. | Aufwendungen für Material und sonstige | ||
| bezogene Herstellungsleistungen | |||
| a) Materialaufwand | 32.112.420,59 | 27.853,0 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 1.294.149,60 | 1.435,7 | |
| Summe 4. | 33.406.570,19 | 29.288,7 | |
| 5. | Personalaufwand | ||
| a) Löhne | 77.493.566,37 | 75.647,3 | |
| b) Gehälter | 56.404.604,10 | 56.659,0 | |
| c) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen | |||
| an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen | 4.148.229,34 | 4.087,6 | |
| d) Aufwendungen für Altersversorgung | 3.021.083,76 | 3.201,9 | |
| e) Aufwendungen für gesetzlich vor | |||
| geschriebene Sozialabgaben sowie vom Entgelt | |||
| abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge | 37.948.466,32 | 37.821,3 | |
| f) Sonstige Sozialaufwendungen | 2.588.373,28 | 1.626,9 | |
| Summe 5. | 181.604.323,17 | 179.044,1 | |
| 6. | Abschreibungen auf immaterielle Gegenstände des | ||
| Anlagevermögens und Sachanlagen | 64.919.717,79 | 65.997,3 | |
| davon außerplanmäßige Abschreibungen auf | |||
| das Anlagevermögen gemäß § 204 Abs 2 UGB: | |||
| € 0,0; Vorjahr: T€ 1.785,1 |
| 1.1.–31.12.2008 | 1.1.–31.12.2007 | |
|---|---|---|
| (Fortsetzung) | in € | in T€ |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen |
||
| a) Steuern, soweit sie nicht unter Z 17 fallen | 358.451,22 | 254,2 |
| b) Übrige | 113.599.859,39 | 101.643,6 |
| Summe 7. | 113.958.310,61 | 101.897,8 |
| Summe 4.–7. | 393.888.921,76 | 376.227,9 |
| 8. Betriebserfolg (Zwischensumme aus Z 1 bis 7) |
115.329.011,91 | 105.284,0 |
| 9. Erträge aus Beteiligungen, |
||
| davon aus verbundenen Unternehmen: € 7.361.730,84 | ||
| VJ: T€ 10.093,4 | 7.776.530,84 | 10.228,2 |
| 10. Erträge aus anderen Wertpapieren und | ||
| Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | ||
| davon aus verbundenen Unternehmen: € 2.528.050,66 | ||
| VJ: T€ 0,0 | 2.534.713,18 | 5,3 |
| 11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge, | ||
| davon aus verbundenen Unternehmen: € 108.898,69 | ||
| VJ: T€ 2.304,1 | 8.092.352,82 | 9.400,5 |
| 12. Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu | ||
| Finanzanlagen | 1.176.152,17 | 3.377,4 |
| 13. Aufwendungen aus Finanzanlagen und aus | ||
| Wertpapieren des Umlaufvermögens, | ||
| davon Abschreibungen: € 6.787.159,97; VJ: T€ 90,2 | 11.352.966,07 | 90,2 |
| 14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen, | ||
| davon betreffend verbundene Unternehmen: € 1.490.413,42 | ||
| VJ: T€ 1.160,3 | 25.274.621,84 | 20.881,0 |
| 15. Finanzerfolg (Zwischensumme aus Z 9 bis 14) | -17.047.838,90 | 2.040,1 |
| 16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 98.281.173,01 | 107.324,2 |
| 17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -18.350.161,90 | -19.913,5 |
| 18. Jahresüberschuss | 79.931.011,11 | 87.410,6 |
| 19. Auflösung unversteuerter Rücklagen | 283.203,51 | 694,0 |
| 20. Zuweisung zu Gewinnrücklagen | 25.610.000,00 | 35.604,8 |
| 21. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 5.652,47 | 5,8 |
| 22. Bilanzgewinn | 54.609.867,09 | 52.505,7 |
Der Abschluss basiert auf den derzeit geltenden unternehmensrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften. Er wurde unter Anwendung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung erstellt. Dabei wurde insbesondere der Grundsatz der kaufmännischen Vorsicht beachtet, drohende Verluste passiviert, nicht realisierte Gewinne jedoch nicht erfasst. Die Vermögensgegenstände, Rückstellungen und Verpflichtungen wurden vollständig erfasst und einzeln bewertet, wobei die Bewertung willkürfrei erfolgte.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Es wird festgehalten, dass es im Jahresabschluss bei gerundeten Zahlenangaben zu Rundungsdifferenzen kommen kann.
Mit der Tochtergesellschaft Vienna Aircraft Handling Gesellschaft m.b.H. bestand per 31.12.2008 ein Ergebnisabführungsvertrag.
Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft laut § 221 Abs 3 UGB.
Die Bilanz wurde nach den Vorschriften der §§ 224 ff UGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 231 Abs. 2 UGB aufgestellt.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige bzw. außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt, wobei in den Herstellungskosten auch angemessene Teile von Material- und Fertigungsgemeinkosten, nicht jedoch Zinsen enthalten sind.
Die Nutzungsdauern bewegen sich in der Regel beim immateriellen Anlagevermögen zwischen 4 und 20 Jahren, bei Grundstückseinrichtungen zwischen 10 und 20 Jahren, bei Gebäuden zwischen 10 und 50 Jahren, bei technischen Anlagen und Maschinen zwischen 10 und 20 Jahren, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 4 und 15 Jahren. Geringwertige Vermögensgegenstände werden im Jahr der Anschaffung abgeschrieben.
Unverzinste Ausleihungen wurden abgezinst, verzinste mit dem Nominalwert am Bilanzstichtag angesetzt.
Die Gegenstände des Umlaufvermögens wurden gemäß § 206 UGB mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, wobei auf eine verlustfreie Bewertung Bedacht genommen wurde.
Bei den Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.
Auf der Aktivseite wurden Fremdwährungsposten zum Anschaffungskurs oder dem niedrigeren Devisengeldkurs zum Bilanzstichtag, auf der Passivseite zum Anschaffungskurs oder dem höheren Devisenbriefkurs zum Bilanzstichtag angesetzt.
Von der Wertaufholung gemäß § 208 (1) UGB wurde unter Bezugnahme auf § 208 (2) UGB abgesehen, wenn ein niedrigerer Wertansatz bei der steuerlichen Gewinnermittlung unter der Voraussetzung beibehalten werden kann, dass er auch im Jahresabschluss beibehalten wird.
Die Aktivierungsmöglichkeit von latenten Steuern gemäß § 198 (10) UGB wurde nicht in Anspruch genommen.
Rückstellungen wurden in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.
Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Rückzahlungsbetrag bewertet.
Zins- und Fremdwährungssicherungsgeschäfte werden bei der Bewertung der originären Finanzinstrumente berücksichtigt. Die Änderungen der Zeitwerte von derivativen Finanzinstrumenten, die sich nicht für die Bilanzierung von Sicherungszusammenhängen qualifizieren, werden bei auftretenden Verlusten erfolgswirksam erfasst.
Im Geschäftsjahr wurden die Rückdeckungswerte einer Versicherung von den sonstigen Forderungen zu den Wertrechten des Anlagevermögens umgegliedert (T€ 4.940).
Zur Absicherung künftiger Zinssteigerungen wurde im Jahr 2007 ein Festzinsswap mit einem Nominale von T€ 10.000,0 und einer Laufzeit von 5 Jahren abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag bestand ein negativer Marktwert, daher wurde eine Drohverlustrückstellung gebildet.
Die Bewertung des Zinsswap wurde unter Anwendung anerkannter mathematischer Verfahren und auf Basis der uns zum Berechnungszeitpunkt vorliegenden Marktdaten ermittelt.
| Buchwert | Marktwert | Buchwert | Marktwert | |
|---|---|---|---|---|
| in T€ | 2008 | 2008 | 2007 | 2007 |
| EUR/CHF | -372,8 | -372,8 | 0 | 44,8 |
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist der beiliegenden Aufstellung über die Entwicklung des Anlagevermögens zu entnehmen.
Der Grundwert bei den Grundstücken und Bauten beträgt T€ 88.091,0 (2007: T€ 86.813,6).
Es wurden bei den Ausleihungen an verbundene Unternehmen Zuschreibungen aus der Auflösung der Abzinsung eines Gesellschafterdarlehens (IVW) mit einem Betrag von T€ 838,2 (2007: T€ 886,1) vorgenommen. Bei einer Ausleihung an die KSC Holding wurde im Geschäftsjahr eine Abschreibung in der Höhe von T€ 704,9 durchgeführt. An die Austroport Boden- und Dienstleistungsges.m.b.H. wurde ein nachrangiges Gesellschafterdarlehen in der Höhe von T€ 500,0 vergeben. Von den Ausleihungen sind T€ 1.512,8 (2007: T€ 1.512,8) innerhalb eines Jahres fällig.
Die Wertpapiere des Anlagevermögens setzen sich folgendermaßen zusammen:
| Buchwert | Kurswert | Buchwert | Kurswert | |
|---|---|---|---|---|
| in T€ | 2008 | 2008 | 2007 | 2007 |
| Aktien | 494,9 | 494,9 | 494,9 | 494,9 |
| Sonstige | 5.077,7 | 5.077,7 | 137,7 | 137,7 |
| 5.572,6 | 5.572,6 | 632,6 | 632,6 |
Im Posten "Sonstige" sind im Wesentlichen die aus dem Umlaufvermögen umgegliederten Rückkaufswerte aus den Rückdeckungsversicherungen (Pension) enthalten (T€ 4.940,0). Diese sind wie im Vorjahr verpfändet.
Die Vorräte wurden nach der Methode der gewogenen Durchschnittspreise sowie bei bestimmten Vorräten nach dem Festwertverfahren bewertet, wobei in Einzelfällen eine Abwertung wegen mangelnder Umschlagshäufigkeit durchgeführt wurde.
Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestanden zum Stichtag Wertberichtigungen in Höhe von T€ 6.299,4 (2007: T€ 3.132,6).
Der Posten Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert wie im Vorjahr im Wesentlichen aus Leistungsverrechnungen und Organschaftsabrechnungen.
Die Fristigkeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden nachstehend dargestellt:
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 38.856,7 | 31.875,0 |
| Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen | 2.355,6 | 7.712,2 |
| Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände | 13.204,8 | 5.671,9 |
| Summe | 54.417,1 | 45.259,1 |
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände | 98,8 | 2.761,6 |
| Summe | 98,8 | 2.761,6 |
In den sonstigen Forderungen und Vermögensgegenständen sind Erträge von untergeordneter Bedeutung enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksam werden.
Die wesentlichen Positionen der sonstigen Forderungen stellten sich wie folgt dar:
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Forderungen Rückkaufwert Rückdeckungsversicherung (Pensionen) | 0,0 | 3.320,9 |
| Forderungen Finanzamt | 8.619,4 | 390,6 |
| Zinsabgrenzungen | 2.119,7 | 1.743,2 |
| Forderungen an Kreditkartenunternehmen | 1.038,1 | 907,1 |
| Geleistete sonstige Anzahlungen | 0,0 | 513,2 |
| Forderungen für Bezugsvorschüsse | 385,4 | 350,4 |
| Übrige sonstige Forderungen | 1.140,8 | 1.208,1 |
| Summe | 13.303,5 | 8.433,5 |
Das Unternehmen hält zum 31.12.2008 keine eigenen Aktien.
Die Wertpapiere des Umlaufvermögens setzen sich folgendermaßen zusammen:
| Buchwert | Kurswert | Buchwert | Kurswert | |
|---|---|---|---|---|
| in T€ | 2008 | 2008 | 2007 | 2007 |
| GF 7 Fonds | 32.492,1 | 32.492,1 | 38.180,9 | 38.224,7 |
| R 63 Fonds | 2.186,5 | 2.186,5 | 31.551,4 | 33.986,9 |
| Raiffeisen Floater | 29.808,0 | 29.808,0 | 0,0 | 0,0 |
| RZB Anleihe (nachrangig) | 9.740,0 | 9.740,0 | 0,0 | 0,0 |
| RLB NÖ Ergänzungskapital | 20.000,0 | 20.932,0 | 0,0 | 0,0 |
| Griechische Staatsanleihen | 0,0 | 0,0 | 69.662,0 | 69.867,0 |
| 94.226,6 | 95.158,6 | 139.394,3 | 142.078,6 |
Im Geschäftsjahr waren bei den Wertpapieren des Umlaufvermögens keine Zuschreibungen möglich (Vorjahr: unterlassene Zuschreibungen T€ 2.479,3).
Zur Erzielung günstigerer Konditionen bei der Aufnahme von Barvorlagen wurde der GF 7 Fonds mit T€ 32.492,1 (2007: T€ 38.224,7) an die Bank Austria verpfändet. Weiters ist der Raiffeisen Floater mit einem Betrag von € 29.808,0 (2007: T€ 0,0) an die RLB Oberösterreich verpfändet.
Die Aktivierungsmöglichkeit von latenten Steuern gemäß § 198 (10) UGB wurde nicht in Anspruch genommen. Aktive latente Steuern bestehen in Höhe von T€ 7.333,0 (2007: T€ 11.145,0).
Der Stand der aktiven latenten Steuern resultiert im Wesentlichen aus der Übertragung eigener Aktien in die Flughafen Wien Mitarbeiterbeteiligung Privatstiftung. Der daraus entstandene Aufwand kann gemäß Kapitalmarktoffensive-Gesetz in zehn Jahresraten geltend gemacht werden.
Das Grundkapital beläuft sich mit Stichtag 31.12.2008 auf € 152.670.000,00. Es ist zerlegt in 21,000.000 Stück auf Inhaber lautende Stammaktien.
Das bei der im Jahr 1992 durchgeführten Emission erzielte Agio von T€ 92.221,8 und das 1995 bei der Grundkapitalaufstockung erzielte Agio von T€ 25.435,5 stellen die gebundene Kapitalrücklage dar. Die freie Gewinnrücklage erhöhte sich von T€ 330.679,7 um T€ 25.610,0 auf T€ 356.289,7.
Der Bilanzgewinn beläuft sich auf T€ 54.609,9 (2007: T€ 52.505,7).
Die Entwicklung des Bilanzgewinns stellt sich wie folgt dar:
| Bilanzgewinn zum 31.12.2007 | 52.505,7 | |
|---|---|---|
| - | Gewinnausschüttung | -52.500,0 |
| + | Jahresüberschuss | 79.931,0 |
| + | Auflösung unversteuerter Rücklagen | 283,2 |
| - | Dotierung Gewinnrücklage | -25.610,0 |
| Bilanzgewinn zum 31.12.2008 | 54.609,9 | |
Die Zusammensetzung und Entwicklung der unversteuerten Rücklagen ist aus beiliegenden Aufstellungen ersichtlich.
Der Gesellschaft wurden in den Jahren 1977 bis 1985 Investitionszuschüsse von öffentlichen Gebietskörperschaften gewährt, die in Erweiterung des gesetzlichen Gliederungsschemas nach der Gruppe der "unversteuerten Rücklagen" gesondert ausgewiesen wurden. Aufgliederung und Entwicklung sind in der beiliegenden Aufstellung dargestellt.
Für den Bilanzstichtag 31. Dezember 2008 wurde für die Berechnung der Abfertigungsrückstellung der Flughafen Wien AG ein versicherungsmathematisches Gutachten nach den Regeln gemäß IFRS (IAS19) mit einem Zinsfuß von 5,5 (2007: 4,75) Prozent nach der "projected unit credit method" erstellt. Für das rechnungsmäßige Pensionsalter wurde das frühest mögliche Anfallsalter für die (vorzeitige) Alterspension gemäß Pensionsreform 2004 (Budgetbegleitgesetz 2003) unter der Berücksichtigung der Übergangsregelung herangezogen. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die Generationstafeln von F.W. Pagler – AVÖ 2008-P, gemischter Bestand, zugrunde gelegt. Im Geschäftsjahr erfolgte eine erstmalige Dotierung der Abfertigungsrückstellung aufgrund der durch den Kollektivvertrag 2008 vereinbarten Besserstellung der in der Mitarbeitervorsorgekasse erfassten Angestellten.
Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen entsprechend den Grundsätzen gemäß IFRS (IAS19) mit einem Zinsfuß von 5,5 (2007: 4,75) Prozent nach der "projected unit credit method" ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die Generationstafeln von F.W. Pagler – AVÖ 2008-P, "Angestellte", zugrunde gelegt. Für das rechnungsmäßige Pensionsalter wurde das frühest mögliche Anfallsalter für die (vorzeitige) Alterspension gemäß Pensionsreform 2004 (Budgetbegleitgesetz 2003) unter der Berücksichtigung der Übergangsregelung herangezogen.
In den sonstigen Rückstellungen sind folgende Rückstellungen enthalten: Jubiläumsgelder T€ 10.021,1 (2007: T€ 9.868,5), Rückstellungen für Altersteilzeit T€ 10.287,5 (2007: T€ 9.696,0), nicht konsumierter Urlaub T€ 12.900,1 (2007: T€ 11.903,6), Prämien für das Berichtsjahr T€ 1.716,3 (2007: T€ 7.576,8), noch nicht fakturierte Lieferungen und Leistungen T€ 59.978,0 (2007: T€ 47.452,7).
Die Berechnung der Rückstellungen für Jubiläumsgelder erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach den Regeln gemäß IFRS (IAS19) mit einem Zinsfuß von 5,5 (2007: 4,75) Prozent, nach der "projected unit credit method". Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Generationstafeln AVÖ 2008-P, gemischter Bestand, von F.W. Pagler zugrunde gelegt. Für das rechnungsmäßige Pensionsalter wurde das frühest mögliche Anfallsalter für die (vorzeitige) Alterspension gemäß Pensionsreform 2004 (Budgetbegleitgesetz 2003) unter der Berücksichtigung der Übergangsregelung herangezogen.
Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten werden nachstehend dargestellt:
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 120.132,3 | 144,8 |
| Erhaltene Anzahlungen | 257,6 | 216,4 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 54.784,4 | 58.557,4 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 25.874,2 | 31.454,6 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein | ||
| Beteiligungsverhältnis besteht | 5.140,6 | 4.302,1 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 21.507,4 | 12.894,4 |
| Summe | 227.696,5 | 107.569,7 |
| Restlaufzeit von einem bis fünf Jahre |
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 9.730,0 | 4.108,4 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 8.840,0 | 11.220,9 |
| Summe | 18.570,0 | 15.329,3 |
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 478.468,2 | 464.083,5 |
| Summe | 478.468,2 | 464.083,5 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen wie im Vorjahr im Wesentlichen aus der Veranlagung der liquiden Mittel der verbundenen Unternehmen bei der Muttergesellschaft.
Der Posten Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultiert zum Großteil aus für die City Air Terminal Betriebsgesellschaft m.b.H. veranlagten Bankguthaben.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Lohn- u. Gehaltsaufwendungen in der Höhe von € 5,2 Mio. (2007: € 5,0 Mio.) aus der Abrechnung Dezember 2008 bzw. 2007, die nach dem Bilanzstichtag zahlungswirksam werden sowie Verbindlichkeiten gegenüber dem Umweltfonds in der Höhe von € 18,0 Mio. (2007: € 11,2 Mio.) und Guthaben von Kunden in der Höhe von € 1,4 Mio. (2007: € 1,9 Mio.) enthalten.
Die passiven Rechnungsabgrenzungen bestehen im Wesentlichen aus erhaltenen Mietvorauszahlungen für den Flugsicherungsturm in Höhe von T€ 28.000,0 (2007: T€ 28.155,5).
Gemäß § 7 Abs. 4 der Satzung des Abwasserverbandes Schwechat vom 10. Dezember 2003 haftet VIE für Darlehen im Zusammenhang mit der Errichtung und Erweiterung der Verbandskläranlage in der Höhe von T€ 4.936,0.
Die Vienna Airport Business Park Immobilienbesitzgesellschaft m.b.H., die zu 100 Prozent im Besitz des Konzerns steht, hat im Dezember 2005 einen Leasingvertrag mit der HERMIONE Raiffeisen-Immobilien-Leasing GmbH über die Anmietung von Werftanlagen am Flughafen Wien abgeschlossen. Die Flughafen Wien AG garantiert für die Bezahlung der variablen Leasingraten in Höhe von derzeit monatlich rund T€ 514,4 und T€ 43,4 über einen Zeitraum von 17 Jahren bzw. 20 Jahren.
Für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen wurden im Geschäftsjahr Erwerbsverpflichtungen in Höhe von € 166,5 Mio. (2007: € 191,4 Mio.) eingegangen.
Die Flughafen Wien AG hat die Kosten der Flughafen Wien Mitarbeiterbeteiligung Privatstiftung, im Wesentlichen die Abdeckung der Körperschaftssteuer, in Form von Nachstiftungen zu tragen.
Die Verpflichtungen gegenüber Dritten aus der Nutzung von nicht in der Bilanz ausgewiesenen Sachanlagen belaufen sich wie folgt:
| in T€ | 2009 | 2009–2013 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Operating Leasing Geschäften | 1.292,5 | 3.769,8 |
| Summe | 1.292,5 | 3.769,8 |
| Beträge in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Airporterträge | 211.752,8 | 198.818,1 |
| Abfertigungserträge | 142.903,3 | 136.386,6 |
| Aviation-Umsatz | 354.656,1 | 335.204,6 |
| Miet-, Pacht- u. Nutzungserträge, Parkerträge | 105.240,6 | 100.740,9 |
| Übrige Erträge | 40.011,2 | 36.986,9 |
| Non-Aviation-Umsatz | 145.251,7 | 137.727,8 |
| Umsatzerlöse gesamt | 499.907,8 | 472.932,4 |
| davon an verbundene Unternehmen | 10.764,0 | 9.498,0 |
Die Aviation-Umsätze betreffen Airport- und Abfertigungserträge. Die Non-Aviation-Umsätze setzen sich aus Ver-/Entsorgungs- und Informatikleistungen, Miet- und Konzessionserträgen inklusive der Gästebetreuung sowie anderwärtigen Umsätzen zusammen. Sämtliche Umsätze wurden im Inland erbracht.
Der Anstieg des Aviation-Umsatzes um 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr geht sowohl auf die gestiegenen Airporterträge als auch auf den Anstieg bei den Abfertigungserträgen zurück.
Der Non-Aviation-Umsatz der Flughafen Wien AG stieg um 5,5 Prozent (T€ 7.523,9) gegenüber dem Vorjahr und resultiert vor allem aus dem Anstieg der Miet-, Pacht- u. Nutzungserträge und der Parkerträge.
Die Erträge aus der Auflösung von Investitionszuschüssen aus öffentlichen Mitteln resultieren aus den Abschreibungen bzw. dem Abgang der mit vollen Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzten Vermögensgegenstände. Die Auflösung der in den Vorjahren gebildeten Investitionszuwachsprämie gem § 108e EStG ist in Höhe von T€ 766,1 (2007: T€ 766,1) enthalten.
Die Personalaufwendungen der Flughafen Wien AG stiegen gegenüber dem Vergleichszeitraum 2007 um 1,4 Prozent auf T€ 181.604,3 (2007: T€ 179.044,1). Der Anstieg ist hauptsächlich auf die aufgrund der Steigerung der Mitarbeiteranzahl und der kollektivvertraglichen Lohnerhöhungen gestiegenen Aufwendungen für Löhne um T€ 1.846,3 auf T€ 77.493,6 sowie dem Zuwachs bei den sonstigen sozialen Aufwendungen um T€ 961,5 auf T€ 2.588,4 zurückzuführen. Im Personalaufwand des Geschäftsjahres 2007 ist eine Rückstellungsdotierung in Höhe von T€ 6.000,0 für Einmalzahlungen an Arbeiter und Angestellte in Zusammenhang mit Kollektivvertragsverhandlungen enthalten.
Die Aufwendungen für Abfertigungen gliedern sich wie folgt:
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Dotierung Abfertigungsrückstellung | -1.374,8 | -2.708,7 |
| Zahlungen für Abfertigungen | 4.706,4 | 6.200,4 |
| Beitragszahlungen an Mitarbeitervorsorgekasse | 816,6 | 595,9 |
| Summe Aufwendungen für Abfertigungen | 4.148,2 | 4.087,6 |
Die Abschreibungen verringerten sich um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Leistungen von verbundenen Unternehmen | 34.463,8 | 27.941,6 |
| Marketing und Marktkommunikation | 27.558,5 | 26.008,1 |
| Instandhaltungen | 17.498,8 | 14.195,7 |
| Fremdleistungen | 10.484,9 | 10.293,1 |
| Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten | 5.878,8 | 5.290,0 |
| Versicherungsaufwand | 2.938,3 | 3.003,8 |
| Post- und Telekomaufwand | 1.693,1 | 1.695,5 |
| Zuweisung zu Wertberichtigung zu Forderungen | 3.405,6 | 588,3 |
| Verluste aus dem Abgang von immateriellen Anlagen | ||
| und Sachanlagen | 535,5 | 432,5 |
| Übrige Aufwendungen | 9.501,0 | 12.449,2 |
| Summe | 113.958,3 | 101.897,8 |
Der Finanzerfolg beläuft sich auf T€ -17.047,8 (2007: T€ 2.040,1) und setzt sich wie folgt zusammen:
| in T€ | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Erträge aus Beteiligungen | 7.776,5 | 10.228,2 |
| Erträge aus Wertpapieren und Ausleihungen | 2.534,7 | 5,3 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 8.092,4 | 9.400,5 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 108,9 | 2.304,1 |
| Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu Finanzanlagen 1.176,2 | 3.377,4 | |
| davon aus der Zuschreibung zu Ausleihungen | ||
| an verbundene Unternehmen | 838,2 | 886,1 |
| Aufwendungen aus Finanzanlagen und aus Wertpapieren | ||
| des Umlaufvermögens | -11.353,0 | -90,2 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | -704,9 | -90,2 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -25.274,6 | -20.881,1 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | -1.490,4 | -1.160,3 |
| Summe | -17.047,8 | 2.040,1 |
In den Erträgen aus Beteiligungen sind Erträge aus Ergebnisabführungen von Organgesellschaften in Höhe von T€ 1.828,7 (2007: T€ 1.246,4) enthalten.
Die Aufwendungen aus Finanzanlagen und aus Wertpapieren des Umlaufvermögens umfassen mit T€ 4.565,8 (2007: T€ 0,0) Verluste aus dem Abgang von Wertpapieren des Umlaufvermögens und mit T€ 6.787,1 (2007: T€ 90,2) Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens (T€ 6.082,3) und Ausleihungen (T€ 704,8; 2007: T€ 90,2).
Die Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sanken um T€ 1.563,4 auf T€ 18.350,2.
Die rechnerische Ertragsteuerbelastung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beläuft sich auf T€ 24.570,3. Die tatsächliche Steuerquote 2008 liegt mit 18,7 Prozent auf dem Niveau des Vorjahreswertes von 18,6 Prozent.
Der Steueraufwand reduzierte sich im Geschäftsjahr auf Grund des Steuerausgleichs in der Unternehmensgruppe um T€ 2.495,0.
Es wurde wie im Vorjahr kein Abgrenzungsposten für aktivierbare Steuerabgrenzungen gemäß § 198 (10) UGB gebildet.
Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehörten im Geschäftsjahr 2008 an: Johannes CORETH, Generaldirektor-Stellvertreter Niederösterreichische Versicherung Mag. Erwin HAMESEDER, Generaldirektor Raiffeisen-Holding NÖ-Wien Dr. Christoph HERBST, Rechtsanwalt Dr. Franz LAUER, Generaldirektor Wiener Städtische Versicherung, i. R. Hans-Jörgen MANSTEIN, Manstein Zeitschriftenverlag GesmbH KR Alfons METZGER, Metzger Realitäten Gruppe Dkfm. Alfred REITER, Vorstandsvorsitzender Investkredit Bank AG i.R. KR Karl SAMSTAG, Generaldirektor a.D. Bank Austria Creditanstalt AG KR Dr. Karl SKYBA, Generaldirektor a.D. Wiener Stadtwerke Holding AG
Ing. Manfred BIEGLER, Vorsitzender des Angestelltenbetriebsrats Eduard OETTL, Angestelltenbetriebsrat Dieter ROZBORIL, Vorsitzender des Arbeiterbetriebsrats Thomas SCHÄFFER, stellvertretender Vorsitzender des Angestelltenbetriebsrats Karl HROMADKA, stellvertretender Vorsitzender des Arbeiterbetriebsrats
GD Stv. Johannes CORETH
KR Karl SAMSTAG Dkfm. Alfred REITER
Ministerialrat Dr. Rolf A. NEIDHART
Mag. Herbert KAUFMANN, Vorstandsmitglied, Sprecher des Vorstandes Ing. Gerhard SCHMID, Vorstandsmitglied Mag. Christian DOMANY, Vorstandsmitglied
Direktor Ernest EISNER Mag. Franz IMLINGER Dr. Johannes FREILER DI Werner HACKENBERG MMag. Michael HÖFERER Mag. Friedrich LEHR, MBA Direktor Karl SCHLEINZER Direktor Michael TMEJ Michael KOCHWALTER (ab 20.8.2008)
Der durchschnittliche Personalstand betrug:
| Flughafen Wien AG1) | 2008 | 2007 |
|---|---|---|
| Arbeiter | 2.220 | 2.139 |
| Angestellte | 1.058 | 977 |
| Arbeitnehmer insgesamt | 3.278 | 3.116 |
1) ohne Vorstandsmitglieder
Die Mitglieder des Vorstands der Flughafen Wien AG erhielten für ihre Tätigkeit als Vorstand in den Geschäftsjahren 2008 und 2007 folgende Vergütungen:
| 2008 | 2008 | 2008 | 2008 | 2007 | |
|---|---|---|---|---|---|
| fixe | erfolgsab- | Sach- | Gesamt- | Gesamt | |
| in T€ | Bezüge | hängige Bezüge | bezüge | bezüge | bezüge |
| Mag. Christian Domany | 253,8 | 169,3 | 7,2 | 430,3 | 430,3 |
| Mag. Herbert Kaufmann | 253,8 | 169,3 | 7,5 | 430,5 | 430,5 |
| Ing. Gerhard Schmid | 253,8 | 169,3 | 7,5 | 430,5 | 430,5 |
| 761,4 | 507,8 | 22,1 | 1.291,4 | 1.291,4 |
Für die erfolgsabhängigen Bezüge, die das Jahr 2008 betreffen, wurde in Form einer Rückstellung Vorsorge getroffen.
Die Gesamtbezüge früherer Mitglieder des Vorstandes beliefen sich auf T€ 670,3 (2007: T€ 652,3).
Die gesamten Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen ohne frühere Mitglieder des Vorstandes betrugen für den Vorstand und die leitenden Angestellten T€ 662,1 (2007: T€ 923,9), für andere Arbeitnehmer fielen T€ 5.836,9 (2007: T€ 6.365,6) an.
Die Aufwendungen für Sitzungsgelder und Vergütungen an den Aufsichtsrat betrugen im Jahr 2008 T€ 167,8 (2007: T€ 110,0).
Zum Bilanzstichtag bestanden keine Forderungen für Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstandes und Aufsichtsratsmitglieder.
Schwechat, am 27. Februar 2009
Der Vorstand
Mag. Christian Domany Mag. Herbert Kaufmann Ing. Gerhard Schmid Vorstandsmitglied Vorstandsmitglied und Vorstandsmitglied Sprecher des Vorstands
Wir haben den beigefügten Jahresabschluss der Flughafen Wien Aktiengesellschaft, Schwechat,
für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2008 unter Einbeziehung der Buchführung geprüft. Die Buchführung, die Aufstellung und der Inhalt dieses Jahresabschlusses sowie des Lageberichtes in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Jahresabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung und einer Aussage, ob der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss steht.
Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass ein hinreichend sicheres Urteil darüber abgegeben werden kann, ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist, und eine Aussage getroffen werden kann, ob der Lagebericht mit dem Jahresabschluss in Einklang steht. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Unternehmens sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Nachweise für Beträge und sonstige Angaben in der Buchführung und im Jahresabschluss überwiegend auf Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der angewandten Rechnungslegungsgrundsätze und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen, wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens in Übereinstimmung mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss.
Wien, am 27. Februar 2009
KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft
Mag. Walter Reiffenstuhl DDr. Martin Wagner Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
149 Bestätigungsvermerk
| Entwicklung zu Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||
|---|---|---|
| -- | -- | ----------------------------------------------------- |
| Stand | Zugänge | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Posten des Anlagevermögens in € | 1.1.2008 | direkt | Umbuchung | Abgänge | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
|||||
| 1. Konzessionen und Rechte | 21.589.172,25 | 5.215.267,99 | 63.924,77 | 106.992,75 | |
| Summe | 21.589.172,25 | 5.215.267,99 | 63.924,77 | 106.992,75 | |
| II. Sachanlagen |
|||||
| 1. Grundstücke und Bauten, einschließlich | |||||
| der Bauten auf fremdem Grund | 580.435.680,27 | 17.897.863,49 | 13.859.641,59 | 896.261,45 | |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 623.127.466,16 | 10.182.768,01 | 654.070,23 | 4.512.622,18 | |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts | |||||
| ausstattung | 162.260.055,76 | 14.529.750,25 | 7.716,00 | 6.406.323,42 | |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau | 290.656.351,34 | 238.981.366,05 | -14.585.352,59 | 2.201.353,13 | |
| Summe | 1.656.479.553,53 | 281.591.747,80 | -63.924,77 | 14.016.560,18 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 188.966.241,11 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 66.370.858,81 | 47.217,30 | 0,00 | 3.012.765,35 | |
| 3. Beteiligungen | 9.052.943,50 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 4. Sonstige Beteiligungen | 380,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 5. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen | |||||
| ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 500.000,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 6. Wertpapiere (Wertrechte) des | |||||
| Anlagevermögens | 632.627,77 | 4.940.011,25 | 0,00 | 0,00 | |
| 7. Sonstige Ausleihungen | 133.151,17 | 56.950,00 | 0,00 | 15.031,59 | |
| Summe | 265.156.202,36 | 5.544.178,55 | 0,00 | 3.027.796,94 | |
| Gesamt | 1.943.224.928,14 | 292.351.194,34 | 0,00 | 17.151.349,87 | |
| Zuschreibung | Abschreibung | Buchwerte Stand |
Buchwerte Stand |
kumulierte Abschreibungen |
Stand |
|---|---|---|---|---|---|
| Geschäftsjahr | Geschäftsjahr | 1.1.2008 | 31.12.2008 | 31.12.2008 | 31.12.2008 |
| 0,00 | 1.865.539,41 | 4.398.799,17 | 7.809.450,94 | 18.951.921,32 | 26.761.372,26 |
| 0,00 | 1.865.539,41 | 4.398.799,17 | 7.809.450,94 | 18.951.921,32 | 26.761.372,26 |
| 0,00 | 18.240.115,57 | 422.731.632,84 | 436.058.234,49 | 175.238.689,41 | 611.296.923,90 |
| 0,00 | 29.647.066,58 | 232.526.697,46 | 213.644.458,62 | 415.807.223,60 | 629.451.682,22 |
| 0,00 | 15.166.996,23 | 48.434.000,15 | 47.728.608,25 | 122.662.590,34 | 170.391.198,59 |
| 0,00 | 0,00 | 290.656.351,34 | 512.851.011,67 | 0,00 | 512.851.011,67 |
| 0,00 | 63.054.178,38 | 994.348.681,79 | 1.210.282.313,03 | 713.708.503,35 | 1.923.990.816,38 |
| 0,00 | 0,00 | 186.296.241,11 | 186.296.241,11 | 2.670.000,00 | 188.966.241,11 |
| -838.152,17 | 704.871,24 | 60.475.506,66 | 57.643.239,54 | 5.762.071,22 | 63.405.310,76 |
| 0,00 | 0,00 | 9.052.943,50 | 9.052.943,50 | 0,00 | 9.052.943,50 |
| 0,00 | 0,00 | 380,00 | 380,00 | 0,00 | 380,00 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 500.000,00 | 0,00 | 500.000,00 |
| 0,00 | 0,00 | 632.627,77 | 5.572.639,02 | 0,00 | 5.572.639,02 |
| 0,00 | 0,00 | 133.151,17 | 175.069,58 | 0,00 | 175.069,58 |
| -838.152,17 | 704.871,24 | 256.590.850,21 | 259.240.512,75 | 8.432.071,22 | 267.672.583,97 |
| -838.152,17 | 65.624.589,03 | 1.255.338.331,17 | 1.477.332.276,72 | 741.092.495,89 | 2.218.424.772,61 |
| Verbrauch zur | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Deckung der | Auflösung zu | ||||
| Stand | direkten | abgegangenen | Stand | ||
| in € | 1.1.2008 | Abschreibung | Anlagen | 31.12.2008 | |
| I. | Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 1.344.177,49 | 132.729,57 | 0,00 | 1.211.447,92 | |
| 2. Technische Anlagen | |||||
| und Maschinen | 149.021,19 | 149.020,76 | 0,00 | 0,43 | |
| Gesamt | 1.493.198,68 | 281.750,33 | 0,00 | 1.211.448,35 |
| Verbrauch zur | ||||
|---|---|---|---|---|
| Deckung der | ||||
| Stand | direkten | Stand | ||
| 1.1.2008 | Abschreibung | Dotierung | 31.12.2008 | |
| Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 5.028.112,74 | 1.453,18 | 0,00 5.026.659,56 | |
| Gesamt | 5.028.112,74 | 1.453,18 | 0,00 5.026.659,56 | |
| Stand | Stand | ||
|---|---|---|---|
| 1.1.2008 | Auflösung | Dotierung | 31.12.2008 |
| 5.412,31 | 0,00 | 0,00 | 5.412,31 |
| 4.647,35 | 0,00 | 0,00 | 4.647,35 |
| 452,57 | 0,00 | 0,00 | 452,57 |
| 886,72 | 0,00 | 0,00 | 886,72 |
| 160.396,98 | 0,00 | 0,00 | 160.396,98 |
| 171.795,93 | 0,00 | 0,00 | 171.795,93 |
| Investitionsfreibetrag gemäß § 10 EStG |
| Stand | Stand | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € | 1.1.2008 | Abgang | Auflösung | Dotierung | 31.12.2008 | |
| I. | Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke und | ||||||
| Bauten | 2.802.896,53 | 0,01 | 347.839,81 | 0,00 | 2.455.056,73 | |
| 2. Technische Anlagen | ||||||
| und Maschinen | 922.076,29 | 0,01 | 251.898,48 | 56.950,00 | 727.127,82 | |
| Gesamt | 3.724.972,82 | 0,02 | 599.738,29 | 56.950,00 | 3.182.184,55 |
| Stand | Stand | |||
|---|---|---|---|---|
| in € | 1.1.2008 | Abgang | Auflösung | 31.12.2008 |
| Investitionszuwachsprämie gemäß | ||||
| § 108e EStG | ||||
| 2002 | 433.746,82 | 0,00 | 216.873,24 | 216.873,58 |
| 2003 | 650.708,43 | 0,00 | 216.902,88 | 433.805,55 |
| 2004 | 1.329.168,57 | 0,00 | 332.292,24 | 996.876,33 |
| Gesamt | 2.413.623,82 | 0,00 | 766.068,36 | 1.647.555,46 |
| Sitz | 1300 Flughafen Wien |
|---|---|
| Kapitalanteil | 100% VIE |
| Gegenstand des Unternehmens: Die Aufgabe der IVW umfasst die gewerbliche Vermie | |
| tung von Wirtschaftsgütern, insbesondere Immobilien, sowie den Erwerb von Liegen |
schaften und Gebäuden am Gelände der Flughafen Wien AG.
| Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|
| in T€ | 2008 | 2007 | Veränderung | in % |
| Eigenkapital | 84.513,1 | 80.950,1 | 3.563,0 | 4,4 |
| Umsatzerlöse | 15.284,7 | 14.894,3 | 390,4 | 2,6 |
| Jahresüberschuss | 7.200,0 | 3.637,4 | 3.562,5 | 97,9 |
| Sitz | 1300 Flughafen Wien |
|---|---|
| Kapitalanteil | 100% VIE |
| Gegenstand des Unternehmens: Diese Gesellschaft bietet ein Komplettserviceprogramm | |
| für alle Sparten der Allgemeinen Luftfahrt, insbesondere aber für die Business Aviation | |
| an. Die wesentlichen Umsatzträger sind das Private Aircraft Handling sowie die Erfül | |
| lungsgehilfentätigkeit für die Flughafen Wien AG im Rahmen der Abfertigung der Luftfahr | |
| zeuge im Rahmen der General Aviation (inkl. Betankung und Hangarierung). |
| Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|
| in T€ | 2008 | 2007 | Veränderung | in % |
| Eigenkapital | 56,0 | 56,0 | 0,0 | 0,0 |
| Umsatzerlöse | 15.467,5 | 15.006,8 | 460,7 | 3,1 |
| Jahresüberschuss | 1.828,7 | 1.246,4 | 582,3 | 46,7 |
| Sitz | 1300 Flughafen Wien |
|---|---|
| Kapitalanteil | 100% VIE |
| Gegenstand des Unternehmens: Die Gesellschaft erbringt Dienstleistungen am Elektroan | |
| lagensektor. Weiters ist sie tätig in der Errichtung von elektrischen Anlagen und Versor |
gungseinrichtungen, überwiegend an technischen Einrichtungen flughafenspezifischer Prägung und in der Installation elektrischer Infrastruktur.
| Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|
| in T€ | 2008 | 2007 | Veränderung | in % |
| Eigenkapital | 1.804,8 | 1.832,3 | -27,6 | -1,5 |
| Umsatzerlöse | 6.952,7 | 6.928,7 | 24,0 | 0,3 |
| Jahresüberschuss | 572,4 | 818,0 | -245,6 | -30,0 |
| Sitz | 1300 Flughafen Wien |
|---|---|
| Kapitalanteil | 100% VIE |
| Gegenstand des Unternehmens: Die VIAS ist für die Durchführung der Sicherheitskontrol | |
| len (Personen- und Handgepäckskontrollen) im Auftrag des Bundesministeriums für | |
| Inneres zuständig. Darüber hinaus erbringt sie Leistungen für andere Kunden aus der | |
| Luftfahrtbranche (Rollstuhltransporte, Großgepäckskontrollen, Dokumentenkontrolle etc.). | |
| Die Gesellschaft nimmt über ihre in- und ausländischen Beteiligungen an Ausschreibun | |
| gen von Sicherheitsleistungen für Flughäfen teil. |
| Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|
| in T€ | 2008 | 2007 | Veränderung | in % |
| Eigenkapital | 8.547,1 | 7.786,7 | 760,4 | 9,8 |
| Umsatzerlöse | 36.177,1 | 34.134,9 | 2.042,2 | 6,0 |
| Jahresüberschuss | 2.056,4 | 2.591,9 | -535,5 | -20,7 |
| Sitz | 1300 Flughafen Wien |
|---|---|
| Kapitalanteil | 100% VIE |
| Gegenstand des Unternehmens: Die Gesellschaft dient als Holding für die Tochtergesell | |
| schaften BPIB, VOPE, MAZUR & VWTC, welche ihren Geschäftszweck im Ankauf, der | |
| Entwicklung und Vermarktung der in ihrem Eigentum stehenden Liegenschaften haben. | |
| Veränderung |
| in T€ | 2008 | 2007 | Veränderung | in % |
|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital | 48.043,8 | 48.394,4 | -350,6 | -0,7 |
| Umsatzerlöse | 0,0 | 0,0 | 0,0 | n.a. |
| Jahresfehlbetrag | -350,6 | -178,4 | -172,2 | 96,5 |
| Sitz | 1300 Flughafen Wien |
|---|---|
| Kapitalanteil | 100% VIE |
| Gegenstand des Unternehmens: Akquisition und Beteiligung internationaler Tochtergesell | |
| schaften und Beteiligungen; Mitwirkung bei internationalen Flughafen-Privatisierungen. | |
| Die Gesellschaft dient als Holding für die Tochtergesellschaft VINT. |
| Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|
| in T€ | 2008 | 2007 | Veränderung | in % |
| Eigenkapital | 55.461,2 | 55.454,1 | 7,1 | 0,0 |
| Umsatzerlöse | 0,0 | 0,0 | 0,0 | n.a. |
| Jahresüberschuss / -fehlbetrag | 7,1 | -0,5 | 7,6 | -1.513,1 |
| Sitz | 12529 Schönefeld, Deutschland |
|---|---|
| Kapitalanteil | 100% VIE |
| Gegenstand des Unternehmens: Die VIE BBI ist an der Entwicklungsgesellschaft BBIP | |
| Berlin-Brandenburg International Partner GmbH & CoKG beteiligt, die für die Verfolgung | |
| des Projektes "Flughafen Berlin" tätig war. Die Gesellschaft befindet sich seit September | |
| 2008 in Liquidation. |
| Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|
| in T€ | 2007 | 2006 | Veränderung | in % |
| Eigenkapital | 1.296,7 | 1.126,4 | 170,3 | 15,1 |
| Umsatzerlöse | 0,0 | 0,0 | 0,0 | n.a. |
| Jahresfehlbetrag | -340,2 | -564,7 | 224,5 | 39,8 |
| Sitz | 1300 Flughafen Wien |
|---|---|
| Kapitalanteil | 100% VIE |
| Gegenstand des Unternehmens: Planung, Entwicklung, Vermarktung und Betrieb von | |
| Geschäften auf Flughäfen im In- und Ausland. |
| Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|
| in T€ | 2008 | 2007 | Veränderung | in % |
| Eigenkapital | 20,9 | 23,3 | -2,4 | -10,2 |
| Umsatzerlöse | 0,0 | 0,0 | 0,0 | n.a. |
| Jahresfehlbetrag | -2,4 | -4,7 | 2,3 | 49,2 |
| Sitz | 1300 Flughafen Wien |
|---|---|
| Kapitalanteil | 50,1% VIE |
| Gegenstand des Unternehmens: Betrieb des City-Airport-Express als Eisenbahnverkehrs | |
| unternehmen auf der Strecke Wien-Mitte und Flughafen Schwechat sowie der Betrieb | |
| von Check In-Einrichtungen am Bahnhof Wien-Mitte verbunden mit der Gepäckslogistik | |
| für Flugpassagiere; die Beratung von Dritten betreffend die Organisation und Durchfüh | |
| rung von Verkehrsanbindungen zwischen Städten und Flughäfen. | |
| Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|
| in T€ | 2008 | 2007 | Veränderung | in % |
| Eigenkapital | 11.529,1 | 11.246,7 | 282,4 | 2,5 |
| Umsatzerlöse | 8.633,1 | 7.826,4 | 806,7 | 10,3 |
| Jahresüberschuss / -fehlbetrag | 282,4 | -338,1 | 620,5 | 183,5 |
| Sitz | 1300 Flughafen Wien | |||
|---|---|---|---|---|
| Kapitalanteil | 25% + 1 Anteil VIE | |||
| Gegenstand des Unternehmens: Die Gesellschaft ist im Bereich der Flughafen-Bodenab | ||||
| fertigung am Flughafen Wien tätig. | ||||
| Veränderung | ||||
| in T€ | 2008 | 2007 | Veränderung | in % |
| Eigenkapital | -764,5 | -161,2 | -603,3 | -374,3 |
| Umsatzerlöse | 4.931,5 | 3.756,7 | 1.174,8 | 31,3 |
Jahresfehlbetrag / -überschuss -484,3 29,6 -513,9 1.737,6
| Sitz | 1300 Flughafen Wien |
|---|---|
| Kapitalanteil | 40% VIE |
| Gegenstand des Unternehmens: Zuweisung und Akkordierung von Zeitnischen in Überein | |
| stimmung mit den gesetzlichen Bestimmungen, den von der IATA definierten Prinzipien | |
| sowie den sonstigen anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen und die Realisierung von | |
| allen, mit dem Unternehmenszweck direkt oder indirekt verbundenen Tätigkeiten. |
| Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|
| in T€ | 2008 | 2007 | Veränderung | in % |
| Eigenkapital | 523,5 | 375,8 | 147,7 | 39,3 |
| Umsatzerlöse | 971,5 | 921,5 | 50,0 | 5,4 |
| Jahresüberschuss | 169,7 | 171,4 | -1,6 | -1,0 |
| Sitz | 811 03 Bratislava, Slowakei |
|---|---|
| Kapitalanteil | 47,7% VIE |
| Gegenstand des Unternehmens: Erbringung von Service- und Beratungsleistungen für |
Flughäfen. Die Gesellschaft sollte zudem die geplante Beteiligung am Flughafen Bratislava halten.
| Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|
| in T€ | 2008 | 2007 | Veränderung | in % |
| Eigenkapital | 1.456,7 | 1.363,3 | 93,4 | 6,9 |
| Umsatzerlöse | 0,0 | 0,0 | 0,0 | n.a. |
| Jahresfehlbetrag | -60,9 | -427,1 | 366,2 | 85,7 |
| Sitz | 811 03 Bratislava, Slowakei |
|---|---|
| Kapitalanteil | 47,7% VIE |
Gegenstand des Unternehmens: Unternehmenszweck der Gesellschaft ist, neben der Haltung der Beteiligung von 66 Prozent am Flughafen Košice, die Erbringung von Beratungsleistungen.
| Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|
| in T€ | 2008 | 2007 | Veränderung | in % |
| Eigenkapital | 40.293,4 | 34.711,9 | 5.581,4 | 16,1 |
| Umsatzerlöse | 0,0 | 0,0 | 0,0 | n.a. |
| Jahresüberschuss | 1.547,0 | 1.586,8 | -39,8 | -2,5 |
| Sitz | 1300 Flughafen Wien |
|---|---|
| Kapitalanteil | 26% VIE |
| Gegenstand des Unternehmens: Akquisition internationaler Tochtergesellschaften und | |
| Beteiligungen an Flughafen-Projekten, insbesondere in Indien. |
| Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|
| in T€ | 2008 | 2007 | Veränderung | in % |
| Eigenkapital | 37,1 | 33,2 | 3,9 | 11,9 |
| Umsatzerlöse | 23,9 | 0,0 | 23,9 | n.a. |
| Jahresüberschuss / -fehlbetrag | 3,9 | -1,8 | 5,8 | -316,7 |
Nach § 82 BörseG
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Jahresabschluss des Mutterunternehmens ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt und dass der Lagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Unternehmens so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entsteht, und dass der Lagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen das Unternehmen ausgesetzt ist.
Schwechat, am 27. Februar 2009
Der Vorstand
Mag. Christian Domany Mag. Herbert Kaufmann Ing. Gerhard Schmid Vorstandsmitglied Vorstandsmitglied und Vorstandsmitglied Sprecher des Vorstands
In accordance with § 82 of the Austrian Stock Corporation Act
We confirm to the best of our knowledge that the separate financial statements give a true and fair view of the assets, liabilities, financial position and profit or loss of the parent company as required by the applicable accounting standards and that the management report gives a true and fair view of the development and performance of the business and the position of the company, together with a description of the principal risks and uncertainties the company faces.
Schwechat, 27 February 2009
The Management Board
Christian Domany Herbert Kaufmann Gerhard Schmid and speaker
Member of the Board Member of the Board Member of the Board
Flughafen Wien Aktiengesellschaft Postfach 1 A-1300 Wien-Flughafen Telefon: +43/1/7007/0 Telefax: +43/1/7007/23001 www.viennaairport.com
DVR: 008613 Firmenbuchnummer: FN 42984 m Firmenbuchgericht: Landesgericht Korneuburg
Robert Dusek Telefon: +43/1/7007/23126 E-mail: [email protected]
Michael Kochwalter Telefon: +43/1/7007-22300 E-mail: [email protected]
Peter Kleemann, MAS Telefon: +43/1/7007-23000 E-mail: [email protected] Das Informationsangebot des Flughafen Wien im Internet:
Website des Flughafen Wien: www.viennaairport.com Lärmschutzprogramm Flughafen Wien:
www.laermschutzprogramm.at
Umwelt und Luftfahrt: www.vie-umwelt.at Alles zur 3. Piste: www.drittepiste.viennaairport.com Dialogforum Flughafen Wien: www.dialogforum.at Mediationsverfahren (Archiv): www.viemediation.at
Zugunsten der besseren Lesbarkeit wurde im Jahresfinanzbericht auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Personenbegriffe (Mitarbeiter, Mitarbeiterin) verzichtet und die männliche Form angeführt. Gemeint und angesprochen sind jedoch immer beide Geschlechter.
www.viennaairport.com
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