Quarterly Report • May 6, 2009
Quarterly Report
Open in ViewerOpens in native device viewer
Bericht zum 1. Quartal 2009
| Ertragskennzahlen | 1-3/2008 | 1-3/2009 | Vdg. in % | Ultimo 2008 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | in Mio. € | 574,0 | 360,3 | -37 | 2.431,4 |
| EBITDA operativ 1) | in Mio. € | 92,3 | 16,2 | -82 | 440,1 |
| EBIT operativ 1) | in Mio. € | 42,6 | -29,0 | <-100 | 239,8 |
| Ergebnis vor Steuern | in Mio. € | 35,7 | -73,1 | <-100 | 123,1 |
| Ergebnis nach Steuern 2) | in Mio. € | 30,2 | -61,0 | <-100 | 103,3 |
| Ergebnis je Aktie | in € | 0,26 | -0,82 | <-100 | 0,81 |
| Ergebnis je Aktie bereinigt 3) | in € | 0,26 | -0,39 | <-100 | 1,69 |
| Free Cash-flow 4) | in Mio. € | -33,7 | -93,3 | <-100 | 195,4 |
| Normalinvestitionen | in Mio. € | 24,3 | 11,9 | -51 | 98,4 |
| Wachstumsinvestitionen | in Mio. € | 122,5 | 37,7 | -69 | 407,2 |
| Bilanzkennzahlen | 31.12.2008 | 31.3.2009 | Vdg. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital 5) | in Mio. € | 2.497,2 | 2.364,0 | -5 |
| Nettoverschuldung | in Mio. € | 890,2 | 1.067,9 | +20 |
| Capital Employed | in Mio. € | 3.252,2 | 3.302,7 | +2 |
| Bilanzsumme | in Mio. € | 4.383,9 | 4.319,4 | -1 |
| Gearing | in % | 35,6 | 45,2 | - |
| Mitarbeiter 6) | 15.162 | 13.140 | -13 |
| Börsekennzahlen | 1-12/2008 | 1-3/2009 | Vdg. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Höchstkurs der Aktie | in € | 39,02 | 12,88 | -67 |
| Tiefstkurs der Aktie | in € | 8,24 | 4,70 | -43 |
| Ultimokurs der Aktie | in € | 11,90 | 5,93 | -50 |
| Gewichtete Aktienzahl 7) | in Tsd. | 82.895 | 82.834 | 0 |
| Ultimo Börsekapitalisierung | in Mio. € | 999,0 | 497,8 | -50 |
| Geschäftsbereiche 1-3/2009 | Zentral- | Zentral- | Nord- | Beteiligungen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € und % | Osteuropa | Westeuropa 8) | Westeuropa 8) | Nordamerika | und Sonstiges 9) | |||||
| Umsatz | 93,2 | (-54 %) | 66,4 | (-29 %) | 172,4 | (-26 %) | 35,2 | (-33 %) | -6,9 | (-26 %) |
| EBITDA operativ 1) | 9,4 | (-85 %) | -5,5 (<-100 %) | 25,1 | (-36 %) | -5,8 (<-100 %) | -7,0 | (0 %) | ||
| EBIT operativ 1) | -5,8 (<-100 %) | -14,1 | (-28 %) | 9,0 | (-59 %) | -11,7 (<-100 %) | -6,4 | (-19 %) | ||
| Gesamtinvestitionen | 16,1 | (-57 %) | 5,3 | (-57 %) | 19,0 | (-76 %) | 5,0 | (-54 %) | 4,2 | (-39 %) |
| Capital Employed | 847,9 | (+6 %) | 481,6 | (-7 %) | 1.321,6 | (-3 %) | 611,9 (+22 %) | 39,7 (<-100 %) | ||
| Mitarbeiter 6) | 5.392 | (-6 %) | 2.178 | (-10 %) | 4.176 | (-15 %) | 1.155 | (-51 %) | 239 | (+17 %) |
1) bereinigt um nicht-wiederkehrende Aufwendungen und Erträge
2) vor Anteilen in Fremdbesitz und anteiligem Hybridkupon
3) bereinigt um nicht-wiederkehrende Aufwendungen und Erträge; nach Hybridkupon
4) Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit minus Investitions-Cash-flow plus Wachstumsinvestitionen
5) Eigenkapital inklusive Anteile in Fremdbesitz und Hybridkapital
6) durchschnittlicher Mitarbeiterstand während der Periode
7) bereinigt um zeitanteilig gehaltene eigene Aktien
8) das grenzüberschreitende Handelsgeschäft in den Niederlanden und Deutschland wird ab 2009 im Segment Zentral-Westeuropa (zuvor: Nord-Westeuropa) ausgewiesen; die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden entsprechend angepasst
9) inklusive Konzerneliminierungen und Holdingkosten; negativer Umsatz aufgrund Saldierung der Innenumsätze in diesem Segment
Anmerkung: in der Tabelle Geschäftsbereiche sind die Veränderungsraten in % zur Vorjahresperiode in Klammer angeführt
Wienerberger musste erwartungsgemäß in den ersten drei Monaten 2009 deutliche Umsatz- und Ergebnisrückgänge im Vergleich zum historischen Rekordquartal des Vorjahres hinnehmen. Der Umsatz ging um 37 % auf 360,3 Mio. €, das operative EBITDA um 82 % auf 16,2 Mio. € zurück und das operative EBIT fiel mit -29,0 Mio. € negativ aus. Neben der sich in allen Märkten fortsetzenden Verschlechterung der makroökonomischen Rahmenbedingungen hatten auch die Witterungsverhältnisse einen entscheidenden Einfluss auf die Geschäftsentwicklung. Nach zwei sehr milden Wintern in den Jahren zuvor war in dieser Saison Europa zu weiten Teilen schneebedeckt, wodurch Bauaktivitäten nur eingeschränkt möglich waren. Um unser Ziel der Verringerung von Lagerbeständen zu erreichen, wurden die Winter stillstände der Werke verlängert, die daraus resultierenden Kosten haben zusätzlich das Ergebnis belastet. Da das erste Quartal in der Baustoffindustrie saisonal- und witterungsbedingt nur eine geringe Aussagekraft hat und derzeit Prognosen mit größter Un sicherheit behaftet sind, ist die Einschätzung des Geschäftsverlaufs von Wienerberger in den nächsten Monaten nur eingeschränkt möglich.
Alle für Wienerberger relevanten Märkte werden sich in jedem Fall 2009 abschwächen, jedoch ist das Ausmaß nur schwer abzusehen. In dieser Phase haben der Ausbau von Liquidität sowie die Anpassung unserer Kapazitäten und Kostenstrukturen an das Absatzniveau oberste Priorität. In 2008 wurden 27 Werke geschlossen und umfangreiche Kostensenkungsmaßnahmen eingeleitet, woraus ab 2009 rund 90 Mio. € jährlich eingespart werden sollten. Das Maßnahmenprogramm wird auch dieses Jahr fortgesetzt und sieht unter anderem die Schließung bzw. Einmottung von weiteren 20 Werken – die ersten neun Werke wurden bereits im ersten Quartal vom Markt genommen – sowie weitere Einsparungen im Verwaltungs- und Vertriebsbereich vor. Die Ausgaben dafür beliefen sich in den ersten drei Monaten auf 11,4 Mio. €, Sonderabschreibungen von 31,2 Mio. € wurden vorgenommen. Unsere Investitionen haben wir mit rund 180 Mio. € beschränkt, wobei ca. 80 Mio. € für Instandhaltung und ca. 100 Mio. € für die Fertigstellung von im letzten Jahr begonnenen Projekten vorgesehen sind. Aus dem Abbau von Vorräten sollen im Geschäftsjahr zumindest 100 Mio. € generiert werden. Unser aktives Working Capital Management zeigt bereits erste Wirkung: in einer üblicherweise durch Lageraufbau geprägten Periode ist es uns trotz sehr schwacher Absatzgegebenheiten gelungen, die Vorräte zu reduzieren. Durch die Saisonalität des Geschäfts ist die Nettoverschuldung zum 31.3.2009 auf 1,07 Mrd. € angestiegen. Ziel ist es, diese bis Ende 2009 auf 790 Mio. € zu reduzieren. Durch eine Verlängerung der Kreditlaufzeit von ausstehenden Krediten bis 2013 konnten wir den Refinanzierungsbedarf bis Ende 2011 von 429 auf 224 Mio. € reduzieren. Mit Ende März verfügten wir über liquide Mittel von rund 150 Mio. € sowie unausgenützte kommittierte Finanzierungslinien von rund 290 Mio. €.
Ich möchte abschließend auch auf den bevorstehenden Führungswechsel in der Wienerberger Gruppe eingehen. Mit dem Erreichen meines 60. Lebensjahres habe ich mich aufgrund meiner begrenzten Mobilität dazu entschlossen, meine aktive Berufslaufbahn zu beenden und in den Ruhestand zu treten. Der Zeitpunkt scheint mir richtig gewählt, denn in den letzten Monaten haben wir es gemeinsam geschafft, Wienerberger für die Bewältigung dieser schwierigen Zeiten gut zu rüsten. Wir haben die erforderlichen Maßnahmen umgesetzt bzw. beschlossen sowie wichtige Schritte zur Sicherung der Finanzkraft von Wienerberger gesetzt. Die Nachfolge entspricht meinem Vorschlag und wurde im Vorfeld gut vorbereitet, wodurch ein nahtloser Übergang gewährleistet ist. Der Vorstand unter dem Vorsitz von Heimo Scheuch hat nun die Möglichkeit, das Unternehmen auf der soliden Basis weiter zu gestalten, um nach der Wirtschaftskrise an den Erfolgskurs der letzten Jahre anzuschließen. Bei Ihnen, sehr geschätzte Aktionärinnen und Aktionäre, möchte ich mich für Ihr Vertrauen bedanken und Heimo Scheuch und seinem Vorstandsteam wünsche ich alles Gute für eine erfolgreiche Zukunft.
Wolfgang Reithofer, Vorstandsvorsitzender der Wienerberger AG
Ausbau der Liquidität und Anpassung der Kostenstrukturen haben oberste Priorität
Nahtloser Übergang in der obersten Führungsebene gewährleistet
Nach zwei sehr milden Wintern in den Jahren zuvor waren in dieser Saison in den USA und Europa Bauaktivitäten aufgrund des strengen und langen Winters nur eingeschränkt möglich. In der Folge verzeichnete Wienerberger auch deshalb einen deutlichen Nachfragerückgang in allen Märkten. Dabei war Osteuropa auch aufgrund des starken Vergleichsquartals 2008, in welchem ein historisches Rekordergebnis verzeichnet wurde, am stärksten von den Rückgängen betroffen. Dabei ist darauf hinzuweisen, dass das erste Quartal saisonbedingt eine vergleichsweise geringe Aussagekraft für das Gesamtjahr hat.
Der Konzernumsatz ging im Vergleich zum Vorjahr um 37 % auf 360,3 Mio. € (VJ: 574,0 Mio. €) zurück, wobei negative Fremdwährungseffekte insbesondere aus osteuropäischen Währungen den Umsatz mit 12,5 Mio. € belasteten. In Zentral-Osteuropa mussten die stärksten Umsatzrückgänge in Ungarn, Rumänien und Russland hingenommen werden, aber auch in Polen, Tschechien und der Slowakei waren Absätze auf niedrigem Niveau zu verzeichnen. In Westeuropa gingen ebenfalls in allen Märkten die Umsätze zurück, wenn auch in geringerem Ausmaß. Weiterhin sehr schwach blieb der Wohnungsneubau in den Vereinigten Staaten, wo ein um 33 % niedrigerer Umsatz als im Jahr zuvor erwirtschaftet wurde.
Das operative EBITDA vor Restrukturierungskosten sank in den ersten drei Monaten aufgrund der schwachen Nachfrage sowie der Kosten aus verlängerten Werksstillständen um 82 % auf 16,2 Mio. € (VJ: 92,3 Mio. €), während beim operativen EBIT ein Verlust von 29,0 Mio. € (Vorjahr: 42,6 Mio. €) hingenommen werden musste. Im ersten Quartal fielen durch die Schließung von neun Werken und weitere Kostensenkungsmaßnahmen im Verwaltungs- und Vertriebsbereich Restrukturierungskosten von 42,6 Mio. € an, wovon 11,4 Mio. € ausgabenwirksam sind und 31,2 Mio. € Sonderabschreibungen betreffen. Wienerberger konnte von fallenden Zinsen profitieren (mehr als die Hälfte der Kredite ist variabel verzinst) und den Zinsaufwand in den ersten drei Monaten reduzieren. Das sonstige Finanzergebnis von 10,8 Mio. € erklärt sich zu einem überwiegenden Teil aus positiven Wechselkurseffekten aus der Tilgung von Verbindlichkeiten. Das Ergebnis nach Ertragsteuern sank im ersten Quartal 2009 bei einer Steuerquote von 16,5 % (Vorjahr: 15,4%) auf -61,0 Mio. € nach 30,2 Mio. € im Vorjahr. Das um Effekte aus Restrukturierungen und den Hybridkupon bereinigte Ergebnis je Aktie beträgt -0,39 € nach 0,26 € im Jahr zuvor.
Der Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist durch die rückläufige Ergebnisentwicklung sowie den saisonal bedingten Anstieg des Working Capital mit -85,3 Mio. € negativ. Es ist uns jedoch trotz sehr schwacher Absatzgegebenheiten gelungen, in einer üblicherweise durch Lageraufbau geprägten Periode, die Vorräte seit Jahresende 2008 zu reduzieren. Der Zahlungsmittelabfluss aus Investitionen und Akquisitionen betrug insgesamt 49,6 Mio. € und stammt zu 37,7 Mio. € aus Investitionen für die Fertigstellung bereits im Vorjahr begonnener Projekte sowie zu 11,9 Mio. € aus Normalinvestitionen (Instandhaltung, Ersatz, Rationalisierung). Durch die Auszahlung des Hybridkupons im Februar kam es zu einem Zahlungsmittelabfluss in Höhe von 32,5 Mio. €.
Das Konzerneigenkapital verminderte sich durch die Auszahlung des Hybridkupons und negative Währungsdifferenzen auf 2.364,0 Mio. € (von 2.497,2 Mio. € zu Jahresbeginn). Die Nettoverschuldung stieg saisonal bedingt von 890,2 auf 1.067,9 Mio. €.
Deutlich niedrigere Absätze führten zu einem Umsatzrückgang um 54 % auf 93,2 Mio. € (VJ: 204,4 Mio. €) und einem EBITDA-Rückgang um 85 % auf 9,4 Mio. € (VJ: 60,7 Mio. €) in den ersten drei Monaten dieses Jahres. Innerhalb der Wienerberger Gruppe hatte diese Region am meisten unter dem strengen Winter zu leiden und daher im ersten Quartal 2009 auch die stärksten Einbußen im Vergleich zu den Rekordergebnissen der Vorjahresperiode zu verzeichnen. Negative Fremdwährungseffekte insbesondere aus Polen, Tschechien, Rumänien und Ungarn haben den Umsatz des Segments mit 11,7 Mio. € und das EBITDA mit 1,9 Mio. € belastet. Der starke Einfluss der Witterungsverhältnisse auf die Nachfrage in den ersten Monaten des Jahres erschwert die Markteinschätzung in der Region. Wir gehen in jedem Fall von rückläufigen Absätzen in allen Ländern aus, wobei sich Polen, Tschechien und die Slowakei aufgrund des stabileren makroökonomischen Umfeldes besser behaupten sollten als Ungarn, Rumänien und Russland.
In Zentral-Westeuropa verringerte sich der Umsatz um 29 % auf 66,4 Mio. € (VJ: 92,9 Mio. €), während auf EBITDA-Ebene ein Verlust von 5,5 Mio. € (VJ: -1,4 Mio. €) zu verzeichnen war. In allen Ländern gingen die Absätze auch witterungsbedingt um mehr als 30 % zurück. Bei stabilen Preisen waren die Kosten aus verlängerten Werksstillständen wesentliche Ursache für das negative Ergebnis. Für das Gesamtjahr erwarten wir in allen Märkten eine weitere Abschwächung der Nachfrage bei anhaltendem Preisdruck in Italien.
Der Umsatz in Nord-Westeuropa sank um 26 % auf 172,4 Mio. € (VJ: 233,3 Mio. €) und das EBITDA um 36 % auf 25,1 Mio. € (VJ: 39,3 Mio. €). Auch in diesem Segment wurde das Ergebnis durch Stillstandskosten belastet. In den kontinentaleuropäischen Märkten waren aufgrund der witterungsbedingt eingeschränkten Bautätigkeit die Absätze in allen Produktgruppen um rund 20 % rückläufig. In Großbritannien wurden in den ersten drei Monaten um rund 40 % weniger Vormauer- und Dachziegel im Vergleich zu dem noch (vor dem Markteinbruch im April) guten ersten Quartal 2008 nachgefragt. Für das Gesamtjahr gehen wir für Großbritannien von einem weiterhin schwachen Markt aus. In Frankreich rechnen wir bei einem weiteren Rückgang des Wohnungsneubaus aufgrund von Marktanteilsgewinnen bei Hintermauerziegel nur mit leichten Mengeneinbußen. In Belgien könnte die in Kraft getretene Mehrwertsteuersenkung für Baustoffe positive Impulse setzen. In den Niederlanden wird sich aus heutiger Sicht der im Herbst letzten Jahres eingetretene negative Trend weiter fortsetzen.
Die Anzahl der Baubeginne in den USA war in den ersten drei Monaten 2009 mit einem Rückgang von rund 50 % im Vergleich zur Vorjahresperiode weiter stark rückläufig. In der Folge ging der Umsatz um 33 % auf 35,2 Mio. € (VJ: 52,7 Mio. €) zurück, während das EBITDA, belastet durch Leerkosten aus Stillständen, mit -5,8 Mio. € (VJ: 0,7 Mio. €) deutlich negativ war. In den USA rechnen wir jedenfalls im ersten Halbjahr noch mit schwächerer Nachfrage. Ausgehend von einem bereits sehr niedrigen Wohnbauniveau im zweiten Halbjahr 2008 erscheint aufgrund positiver Basiseffekte eine Stabilisierung nach dem Sommer 2009 möglich.
Beteiligungen und Sonstiges umfasst vor allem die Holding und die ihr zuordenbaren Kosten, die Ziegelaktivitäten in Indien sowie die Nicht-Kernbereiche der Gruppe darunter insbesondere das 50/50 Joint Venture Pipelife (at-equity Konsolidierung, daher nicht im operativen Ergebnis enthalten).
Strenger Winter bringt massive Umsatz- und Ergebnisrückgänge in Zentral-Osteuropa nach Rekordergebnissen im Vorjahr
Negatives EBITDA aufgrund verlängerter Winterstillstände in Zentral-Westeuropa
Rückläufige Absätze in allen Produktgruppen in Nord-Westeuropa
Wohnungsneubau in den USA weiterhin sehr schwach
Pipelife ist in diesem Segment at-equity konsolidiert
| in TEUR | 1-3/2009 | 1-3/2008 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 360.285 | 573.984 |
| Herstellkosten | -269.198 | -374.926 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 91.087 | 199.058 |
| Vertriebskosten | -90.950 | -110.364 |
| Verwaltungskosten | -32.533 | -40.593 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -9.916 | -10.786 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 13.316 | 5.285 |
| Betriebsergebnis vor Restrukturierungskosten, Wertminderungen von Sachanlagen und Firmenwertabschreibungen |
-28.996 | 42.600 |
| Restrukturierungskosten und Wertminderungen von Sachanlagen | -42.589 | 0 |
| Firmenwertabschreibung | 0 | 0 |
| Betriebsergebnis nach Restrukturierungskosten, Wertminderungen von Sachanlagen | ||
| und Firmenwertabschreibungen | -71.585 | 42.600 |
| Ergebnisübernahme von assoziierten Unternehmen | -3.414 | 2.821 |
| Zinsertrag | 5.371 | 12.728 |
| Zinsaufwand | -14.211 | -22.272 |
| Sonstiges Finanzergebnis | 10.756 | -225 |
| Finanzergebnis | -1.498 | -6.948 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | -73.083 | 35.652 |
| Ertragsteuern | 12.059 | -5.473 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | -61.024 | 30.179 |
| davon Ergebnis der Minderheiten | -1.255 | 329 |
| davon auf Hybridkapitalbesitzer entfallender Anteil | 8.014 | 8.081 |
| davon Ergebnis der Muttergesellschaft | -67.783 | 21.769 |
| Bereinigtes Ergebnis je Aktie (in EUR) | -0,39 | 0,26 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | -0,82 | 0,26 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | -0,82 | 0,26 |
| in TEUR | Konzern | 1-3/2009 Minderheiten |
Gesamt | Konzern | 1-3/2008 Minderheiten |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ergebnis nach Ertragsteuern | -59.769 | -1.255 | -61.024 | 29.850 | 329 | 30.179 |
| Währungsumrechnung | -32.399 | -1.300 | -33.699 | -57.611 | -375 | -57.986 |
| Währungsumrechnung von assoziierten Unternehmen |
-785 | 0 | -785 | 0 | 0 | 0 |
| Hedging Reserve | -5.145 | 0 | -5.145 | 38.207 | 0 | 38.207 |
| Übrige 1) | -135 | 0 | -135 | -88 | 0 | -88 |
| Andere Gesamtergebnisbestandteile | -38.464 | -1.300 | -39.764 | -19.492 | -375 | -19.867 |
| Gesamtergebnis nach Steuern | -98.233 | -2.555 | -100.788 | 10.358 | -46 | 10.312 |
| davon auf Hybridkapitalbesitzer entfallender Anteil | 8.014 | 8.081 | ||||
| davon Gesamtergebnis der Muttergesellschaft | -106.247 | 2.277 |
1) Die im Gesamtergebnis erfassten Marktwertänderungen aus zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren werden unter "Übrige" ausgewiesen.
| in TEUR | 31.3.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| AKTIVA | ||
| Immaterielles Anlagevermögen | 775.505 | 769.451 |
| Sachanlagen | 2.022.452 | 2.075.878 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 29.200 | 30.543 |
| Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 109.830 | 115.679 |
| Übrige Finanzanlagen | 19.456 | 19.464 |
| Latente Steuern | 34.207 | 35.071 |
| Langfristiges Vermögen | 2.990.650 | 3.046.086 |
| Vorräte | 703.390 | 719.995 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 242.331 | 187.750 |
| Sonstige kurzfristige Forderungen | 141.279 | 133.822 |
| Wertpapiere und sonstige finanzielle Vermögenswerte | 84.604 | 89.445 |
| Zahlungsmittel | 157.143 | 206.835 |
| Kurzfristiges Vermögen | 1.328.747 | 1.337.847 |
| Summe Aktiva | 4.319.397 | 4.383.933 |
| PASSIVA | ||
| Gezeichnetes Kapital | 83.948 | 83.948 |
| Kapitalrücklagen | 829.408 | 829.408 |
| Hybridkapital | 492.896 | 492.896 |
| Gewinnrücklagen | 1.271.488 | 1.368.920 |
| Eigene Anteile | -40.697 | -40.697 |
| Unterschiedsbetrag Währungsumrechnung | -293.883 | -260.699 |
| Anteile in Fremdbesitz | 20.860 | 23.415 |
| Eigenkapital | 2.364.020 | 2.497.191 |
| Personalrückstellungen | 70.222 | 68.049 |
| Latente Steuerrückstellungen | 120.465 | 126.457 |
| Sonstige langfristige Rückstellungen | 66.461 | 66.532 |
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten | 1.011.421 | 1.011.600 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 53.401 | 52.158 |
| Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 1.321.970 | 1.324.796 |
| Sonstige kurzfristige Rückstellungen | 53.914 | 55.503 |
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | 298.252 | 174.858 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 147.037 | 177.319 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 134.204 | 154.266 |
| Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 633.407 | 561.946 |
| Summe Passiva | 4.319.397 | 4.383.933 |
| 2009 | 2008 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Konzern | Minderheiten | Gesamt | Konzern | Minderheiten | Gesamt |
| Stand 1.1. | 2.473.776 | 23.415 | 2.497.191 | 2.646.716 | 25.993 | 2.672.709 |
| Gesamtergebnis nach Steuern | -98.233 | -2.555 | -100.788 | 10.358 | -46 | 10.312 |
| Dividendenauszahlungen bzw. Hybridkupon | -32.500 | 0 | -32.500 | -32.500 | 0 | -32.500 |
| Kapitalerhöhungen/-herabsetzungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 2.000 | 2.000 |
| Zugang/Abgang Minderheitenanteil | 0 | 0 | 0 | 0 | 5.337 | 5.337 |
| Veränderung eigener Anteile | 0 | 0 | 0 | -9.318 | 0 | -9.318 |
| Aufwand Aktienoptionspläne | 117 | 0 | 117 | 498 | 0 | 498 |
| Stand 31.3. | 2.343.160 | 20.860 | 2.364.020 | 2.615.754 | 33.284 | 2.649.038 |
| in TEUR | 1-3/2009 | 1-3/2008 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern | -73.083 | 35.652 |
| Abschreibungen auf das Anlagevermögen | 45.155 | 49.719 |
| Wertminderungen von Sachanlagen aus Restrukturierungen | 31.156 | 0 |
| Zuschreibungen auf das Anlagevermögen | -47 | 0 |
| Veränderungen langfristiger Rückstellungen | -3.515 | -3.568 |
| Ergebnisübernahme aus assoziierten Unternehmen | 3.414 | -2.821 |
| Gewinne/Verluste aus Anlagenabgängen | -2.375 | -816 |
| Zinsergebnis | 8.840 | 9.544 |
| Gezahlte Zinsen | -6.387 | -22.272 |
| Erhaltene Zinsen | 4.282 | 12.728 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -251 | -9.225 |
| Cash-flow aus dem Ergebnis | 7.189 | 68.941 |
| Veränderungen Vorräte | 16.527 | -15.802 |
| Veränderungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | -54.062 | -72.787 |
| Veränderungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -31.611 | -336 |
| Veränderungen übriges Netto-Umlaufvermögen | -13.872 | 5.747 |
| Währungsumrechnungsbedingte Veränderung von Nicht-Fondspositionen | -9.464 | -5.338 |
| Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit | -85.293 | -19.575 |
| Einzahlungen aus Anlagenabgängen (inkl. Finanzanlagen) | 2.612 | 13.342 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sach- und immaterielle Anlagevermögen | -53.521 | -75.115 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | -11 | -380 |
| Veränderungen Wertpapiere und sonstige finanzielle Vermögenswerte | 1.292 | -2.848 |
| Netto-Auszahlungen für Unternehmensakquisitionen | 3.909 | -71.685 |
| Netto-Einzahlungen aus Unternehmensveräußerungen | 0 | 0 |
| Cash-flow aus Investitionstätigkeit | -45.719 | -136.686 |
| Veränderungen langfristiger Finanzverbindlichkeiten | -1.910 | 119.639 |
| Veränderungen kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten | 116.659 | -11.475 |
| Gezahlte Dividende Wienerberger AG | 0 | 0 |
| Gezahlter Hybridkupon | -32.500 | -32.500 |
| Gezahlte Dividende und Kapitaländerungen bei Minderheitenanteilen | 0 | 2.029 |
| Dividendenausschüttungen aus assoziierten Unternehmen | 0 | 0 |
| Kapitalerhöhung Wienerberger AG (Hybridkapital) | 0 | 0 |
| Einzahlung aus der Ausübung von Aktienoptionen | 0 | 498 |
| Erwerb eigener Aktien | 0 | -9.318 |
| Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit | 82.249 | 68.873 |
| Veränderung des Zahlungsmittelbestandes | -48.763 | -87.388 |
| Einfluss von Wechselkursänderungen auf den Zahlungsmittelbestand | -929 | 68 |
| Zahlungsmittelbestand am Anfang der Periode | 206.835 | 293.373 |
| Zahlungsmittelbestand am Ende der Periode | 157.143 | 206.053 |
| 1-3/2009 | Zentral- | Zentral- | Nord- | Nord- | Beteiligungen | Konzern- | Wienerberger |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Osteuropa | Westeuropa 2) | Westeuropa 2) | amerika | und Sonstiges 3) Eliminierungen | Gruppe | |
| Außenumsatz | 92.230 | 62.931 | 169.626 | 35.243 | 133 | 360.163 | |
| Innenumsatz | 971 | 3.466 | 2.745 | 0 | 2.427 | -9.487 | 122 |
| Umsatz gesamt | 93.201 | 66.397 | 172.371 | 35.243 | 2.560 | -9.487 | 360.285 |
| EBITDA operativ 1) | 9.384 | -5.547 | 25.120 | -5.816 | -6.982 | 16.159 | |
| EBIT operativ 1) | -5.769 | -14.102 | 8.990 | -11.666 | -6.449 | -28.996 | |
| Restrukturierungskosten | 12.427 | 9.343 | 14.319 | 6.500 | 0 | 42.589 | |
| Gesamtinvestitionen | 16.112 | 5.253 | 19.012 | 5.033 | 4.202 | 49.612 | |
| Capital Employed | 847.933 | 481.626 | 1.321.632 | 611.886 | 39.583 | 3.302.660 | |
| Mitarbeiter | 5.392 | 2.178 | 4.176 | 1.155 | 239 | 13.140 | |
| 1-3/2008 | |||||||
| Außenumsatz | 203.647 | 86.654 | 230.582 | 52.742 | 191 | 573.816 | |
| Innenumsatz | 764 | 6.197 | 2.757 | 0 | 3.198 | -12.748 | 168 |
| Umsatz gesamt | 204.411 | 92.851 | 233.339 | 52.742 | 3.389 | -12.748 | 573.984 |
| EBITDA operativ 1) | 60.659 | -1.354 | 39.260 | 663 | -6.909 | 92.319 | |
| EBIT operativ 1) | 43.884 | -10.967 | 21.867 | -4.329 | -7.855 | 42.600 | |
| Restrukturierungskosten | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Gesamtinvestitionen | 37.639 | 12.191 | 79.339 | 10.787 | 6.844 | 146.800 | |
| Capital Employed | 801.166 | 521.475 | 1.361.218 | 500.597 | 13.434 | 3.197.890 | |
| Mitarbeiter | 5.756 | 2.420 | 4.908 | 2.357 | 204 | 15.645 |
1) vor Restrukturierungskosten, Wertminderungen von Sachanlagen und Firmenwertabschreibungen
2) das grenzüberschreitende Handelsgeschäft in den Niederlanden und Deutschland wird ab 2009 im Segment Zentral-Westeuropa (zuvor: Nord-Westeuropa) ausgewiesen;
die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden entsprechend angepasst
3) der Bereich Beteiligungen und Sonstiges enthält Holdingkosten sowie die Aktivitäten in Indien
Der Zwischenbericht zum 31.3.2009 wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards, Regelungen für Zwischenberichte (IAS 34), erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vom 31.12.2008 werden unverändert angewandt. Für weitere Informationen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 31.12.2008, der die Basis für den vorliegenden Zwischenbericht darstellt. Wienerberger steuert die Aktivitäten nach regionalen Gesichtspunkten. Daraus leitet sich die lokale Verantwortung des operativen Managements für alle Produkte ab. Die Segmentberichterstattung trägt dem regionalen Fokus der Wienerberger Gruppe Rechnung.
In den Konzernabschluss werden alle wesentlichen in- und ausländischen Unternehmen einbezogen, an denen die Wienerberger AG unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt. Die Gemeinschaftsunternehmen der Schlagmann und Bramac Gruppe werden zu 50 % quotal konsolidiert. Mit Wirkung vom 1.1.2009 wurde eine Ziegelhandelsgesellschaft in Großbritannien erstkonsolidiert.
Im Vergleichszeitraum 1.1.2008 bis 31.3.2008 waren die mit 1.6.2008 erstkonsolidierte litauische UAB Wienerberger Statybine Keramika und die mit 31.12.2008 vollkonsolidierte IGM Ciglana d.o.o. Petrinja in Kroatien sowie die ebenso mit Jahresende erstmals nach der Equity-Methode einbezogene Beteiligung an der EUCOSO sp. Z.o.o. in Polen nicht enthalten. Die Veränderungen des Konsolidierungskreises erhöhten für den Zeitraum vom 1.1.2009 bis 31.3.2009 anteilig den Umsatz um 1.784 TEUR und verminderten das EBITDA um 148 TEUR.
Wienerberger verkauft witterungsbedingt in den ersten und letzten Monaten des Jahres geringere Mengen als zur Jahresmitte. Diese saisonale Schwankung zeigt sich in den Relationen des ersten bzw. vierten Quartals, die grundsätzlich unter den Zahlen des zweiten und dritten Quartals liegen.
Die Wienerberger AG hat mit Wirkung vom 9.2.2009 den Kupon in Höhe von 32.500 TEUR für das im Jahr 2007 begebene Hybridkapital ausbezahlt. Das Hybridkapital wird als Teil des Eigenkapitals und die Kuponzahlung in der Ergebnisverwendung der Entwicklung des Eigenkapitals ausgewiesen. Die angefallenen Begebungskosten und das Disagio wurden von den Gewinnrücklagen in Abzug gebracht. Für das erste Quartal des Jahres 2009 wurden zeitaliquot abgegrenzte Kuponzinsen von 8.014 TEUR bei der Ermittlung des Ergebnisses je Aktie berücksichtigt. Dadurch verringerte sich das Ergebnis je Aktie um 0,10 EUR.
Der Konzernumsatz fiel um 37 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres und betrug 360.285 TEUR. Das operative Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) vor Restrukturierungskosten lag mit 16.159 TEUR um 82 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres von 92.319 TEUR.
Insgesamt belaufen sich die für die Restrukturierungsprogramme des Jahres 2009 im Ergebnis ausgewiesenen Restrukturierungskosten auf 42.589 TEUR, wobei 31.156 TEUR auf Wertminderungen von Sachanlagen und 11.433 TEUR auf ausgabenwirksame Restrukturierungs- und Optimierungsmaßnahmen entfallen. Der Großteil dieser Kosten entfällt auf Sozialpläne und Kosten für die permanente oder vorübergehende Stilllegung von Werken. Das Betriebsergebnis nach Restrukturierungskosten und Wertminderungen von Sachanlagen beläuft sich somit auf -71.585 TEUR im Vergleich zu 42.600 TEUR im Vorjahr.
Per 31.3.2009 betrug die Anzahl der ausgegebenen Aktien 83.947.689. Zum Stichtag wurden 1.113.603 eigene Aktien gehalten, die für die Berechnung des Ergebnisses je Aktie in Abzug gebracht werden. Die Anzahl der gewichteten Aktien beläuft sich für den Zeitraum 1.1.2009 bis 31.3.2009 auf 82.834.086 Stück.
Der Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von -85.293 TEUR (Vorjahr: -19.575 TEUR) war aufgrund des lange andauernden Winters und der schwachen Marktnachfrage deutlich negativ. Der Zahlungsmittelabfluss aus Investi tionen und Akquisitionen von insgesamt 49.612 TEUR resultierte mit 11.916 TEUR aus Instandhaltungs-, Ersatz- und Rationalisierungsinvestitionen (Normalinvestitionen) und mit 37.696 TEUR aus Werksneubauten, Werkserweiterungen und Akquisitionen (Wachstumsinvestitionen). Aus Kaufpreisminderungen der im Vorjahr getätigten Akquisitionen und aus den Erstkonsolidierungen im Berichtsjahr flossen insgesamt Mittel von 3.909 TEUR zu.
Die in den ersten drei Monaten des Berichtsjahres getätigten Normal- und Wachstumsinvestitionen erhöhten das Anlagevermögen um 53.521 TEUR. Die Nettoverschuldung stieg insbesondere durch den negativen Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, die Auszahlung des Hybridkupons von 32.500 TEUR im Februar und die Investitionstätigkeit um 177.748 TEUR auf nunmehr 1.067.926 TEUR. Negative erfolgsneutrale Währungsdifferenzen von -34.484 TEUR resultierten im ersten Quartal vor allem aus osteuropäischen Währungen. Diese wurden lediglich teilweise durch positive Differenzen aus dem US-Dollar und dem britischen Pfund ausgeglichen. Die Hedging Reserve verminderte sich im Berichtszeitraum um 5.145 TEUR; direkt im Eigenkapital erfasste Marktwertänderungen von zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren beliefen sich auf -134 TEUR. Das Ergebnis nach Ertragsteuern verminderte das Eigenkapital im ersten Quartal um 61.024 TEUR; das Gesamtergebnis nach Steuern führte somit im Berichtszeitraum zu einer Eigenkapitalminderung von insgesamt 100.788 TEUR.
Nach bestem Wissen und Gewissen erklärt der Vorstand der Wienerberger AG hiermit, dass der ungeprüfte Quartalsbericht ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind, vermittelt.
Der Vorstand der Wienerberger AG Wien, 6. Mai 2009
W. Reithofer H. Scheuch W. Van Riet J. Windisch
Wienerberger ist der einzige multinationale Anbieter von Ziegel für Dach und Wand – mit derzeit insgesamt 240 Werken in 26 Ländern und 5 Exportmärkten. Wir konzentrieren uns auf unsere Kernkompetenzen und verstärken laufend das geografische Portfolio. Wir wollen nicht überall sein, sondern in jenen Märkten, in denen wir tätig sind, starke Marktpositionen aufbauen.
Anzahl der Standorte
Marktpositionen
| 20. April 2009 | Beginn der Quiet Period |
|---|---|
| 06. Mai 2009 | Ergebnisse zum 1. Quartal 2009 |
| 14. Mai 2009 | 140. o. Hauptversammlung im Austria Center Vienna |
| 20. Juli 2009 | Beginn der Quiet Period |
| 18. August 2009 | Halbjahresabschluss 2009: Presse- und Analystenkonferenz in Wien |
| 19. August 2009 | Halbjahresabschluss 2009: Analystenkonferenz in London |
| 12. Oktober 2009 | Beginn der Quiet Period |
| 06. November 2009 | Ergebnisse zum 3. Quartal 2009 |
| 12./13. November 2009 | Capital Markets Day 2009 |
| Investor Relations Officer | Barbara Braunöck |
|---|---|
| Aktionärstelefon | +43 (1) 601 92-463 |
| [email protected] | |
| Internet | www.wienerberger.com |
| Wiener Börse | WIE |
| Thomson Reuters | WBSV.VI; WIE-VI |
| Bloomberg | WIE AV |
| Datastream | O: WNBA |
| ADR Level 1 | WBRBY |
| ISIN | AT0000831706 |
Building tools?
Free accounts include 100 API calls/year for testing.
Have a question? We'll get back to you promptly.