Earnings Release • May 26, 2009
Earnings Release
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| V eränderung |
||||
|---|---|---|---|---|
| 1–3/2009 | in % | 1–3/2008 | ||
| Gesamtumsatz | 121,4 | -5,7 | 128,8 | |
| EBITDA | 41,7 | -10,9 | 46,8 | |
| EBIT | 25,1 | -15,6 | 29,7 | |
| EBITDA-Margin in %1) | 34,3 | n.a. | 36,4 | |
| EBIT-Margin in %2) | 20,7 | n.a. | 23,1 | |
| Periodenergebnis nach Minderheiten | 17,5 | -15,7 | 20,8 | |
| Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | 36,3 | -4,3 | 38,0 | |
| Eigenkapital | 793,3 | +5,2 | 753,9 | |
| Investitionen3) | 34,1 | -30,6 | 49,1 | |
| Mitarbeiter4) | 4.261 | +2,2 | 4.168 |
| V | eränderung | |||
|---|---|---|---|---|
| 1–3/2009 | in % | 1–3/2008 | ||
| MTOW in Tonnen5) | 1.643.920 | -10,2 | 1.829.843 | |
| Gesamtpassagiere | 3.660.091 | -14,8 | 4.296.149 | |
| davon Transferpassagiere | 1.116.500 | -15,1 | 1.315.282 | |
| Flugbewegungen | 56.820 | -10,4 | 63.413 | |
| Fracht (Luftfracht und Trucking) in Tonnen | 54.220 | -19,1 | 67.048 | |
| Sitzladefaktor in %6) | 61,3 | n.a. | 63,4 |
Erläuterungen:
1) EBITDA-Margin (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation) = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen / Umsatz
2) EBIT-Margin (Earnings before Interest and Taxes) = Ergebnis vor Zinsen und Steuern / Umsatz
3) Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
4) Personalstand im Durchschnitt der Periode gewichtet nach Beschäftigungsgrad inklusive Lehrlinge und Mitarbeiter ohne Bezug (Karenz, Bundesheer etc.), exklusive Vorstände und Geschäftsführer
5) MTOW: Maximum Take off Weight (Höchstabfluggewicht) der Luftfahrzeuge 6) Sitzladefaktor: Gesamtpassagiere / angebotene Sitzkapazität
| Halbjahresergebnis 2009 | 20. August 2009 |
|---|---|
| 1.–3. Quartal 2009 | 19. November 2009 |
Wien, Frankfurt (Xetra), London
(SEAQ International), New York (ADR)
| Informationen zur Flughafen-Wien-Aktie | |
|---|---|
| Kurs per 31.12.2008 in € | 31,75 |
| Kurs per 31.3.2009 in € | 22,01 |
| Market Cap per 31.3.2009 in Mio. € | 462,21 |
| Indexgewichtung ATX per 31.3.2009 in % | 1,45 |
| Reuters | VIEV.VI |
|---|---|
| Bloomberg | FLUG AV |
| Datastream | O:FLU |
| ISIN | AT0000911805 |
| ÖKB-WKN | 091180 |
| ÖTOB | FLU |
| ADR | VIAAY |
Auch der Flughafen Wien kann sich dem aktuellen gesamtwirtschaftlichen Umfeld nicht entziehen. Aufgrund des äußerst positiven Verkehrswachstums vor allem im ersten Halbjahr 2008 – in der zweiten Jahreshälfte 2008 kam es zu einer Abschwächung des Wachstums –, ist nun auch der Rückgang deutlich spürbar. Die Passagieranzahl im ersten Quartal 2009 liegt mit 3.660.091 Passagieren nur knapp unter dem Wert des ersten Quartals 2007, in dem 3.691.415 Passagiere verzeichnet wurden. Im Vergleich zur Vorjahresperiode wurden im ersten Quartal 2009 um 14,8 Prozent weniger Passagiere gezählt. Das Höchstabfluggewicht ist um 10,2 Prozent auf 1.643.920 Tonnen gesunken, die Bewegungen reduzierten sich um 10,4 Prozent. Bei der Fracht inklusive Trucking war ein Rückgang von 19,1 Prozent zu verzeichnen.
Aufgrund der Indexformel wurden die Tarife per 1. Jänner 2009 angepasst. Der Landetarif, der Parktarif sowie der Infrastrukturtarif Airside wurden um 0,72 Prozent erhöht, der Fluggasttarif und der Infrastrukturtarif Landside um 0,38 Prozent. Trotz des Passagierrückgangs um 14,8 Prozent sind die Umsatzerlöse der Flughafen-Wien-Gruppe im Vergleich zur Vorperiode nur um 5,7 Prozent auf € 121,4 Mio. gesunken. Durch das eingeleitete Kostensenkungsprogramm wurden die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 9,6 Prozent verringert. Für die Berichtsperiode ergeben sich ein EBITDA von € 41,7 Mio. (-10,9%) und ein EBIT von € 25,1 Mio. (-15,6%). Aufgrund der im Vergleich zum Umsatz unterproportionalen Senkung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierte sich die EBITDA-Margin auf 34,3 Prozent (Vorperiode: 36,4%) und die EBIT-Margin auf 20,7 Prozent (Vorperiode: 23,1%). Das Finanzergebnis verbesserte sich von minus € 2,7 Mio. auf minus € 2,0 Mio. Nach Berücksichtigung des Steueraufwands in Höhe von € 5,5 Mio. konnte ein Periodenergebnis von € 17,5 Mio. (Vorperiode: € 20,8 Mio.) erzielt werden.
Zu Jahresbeginn wurde das Frachtgebäude ALC Nord 2 in Betrieb genommen. Aufgrund der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Situation hat die Flughafen Wien AG ihr Gesamtinvestitionsprogramm für 2009 bis 2013 adaptiert. In Summe plant die Flughafen-Wien-Gruppe für diesen Zeitraum Investitionen in Höhe von € 937 Mio. (ohne dritte Piste und dazugehörige Grundstücke). Davon entfallen € 695 Mio. auf nicht-verschiebbare Projekte wie Ausbaumaßnahmen im Bereich der Terminals, Kernzonengestaltung, Sicherheit und Ersatzinvestitionen; der Rest ist für verschiebbare Projekte wie im Bereich des Vorfelds und der Parkierung vorgesehen. Die Terminalerweiterung VIE-Skylink wurde durch das Ziviltechnikerbüro Gobiet & Partner evaluiert. Die projektierten Prognosekosten für den VIE-Skylink, die bisher mit € 657 Mio. angenommen
Rückgänge bei den Verkehrszahlen aufgrund der weltweiten Wirtschaftskrise – Passagiere -14,8%, MTOW -10,2%, Bewegungen -10,4%, Fracht -19,1%.
2009 bis 2013 werden € 695 Mio. in nicht-verschiebbare Projekte wie Ausbaumaßnahmen im Bereich der Terminals, Kernzonengestaltung, Ersatzinvestitionen und Sicherheit investiert.
wurden, werden auf nunmehr € 830 Mio. geschätzt. Zu dieser Zahl gibt es einerseits Verbesserungspotenzial, andererseits werden weitere, nicht einschätzbare Risiken mit bis zu € 64 Mio. derzeit nicht ausgeschlossen. Die bauliche Fertigstellung ist für Juli 2011 vorgesehen, der genaue Zeitpunkt der Inbetriebnahme des neuen Terminals VIE-Skylink wird in Abstimmung mit dem Verkehrsaufkommen und dem Verlauf der Probephase festgelegt werden.
Rückgänge bei den Passagieren von 9% sowie beim MTOW und bei den Bewegungen von je 8% für 2009 prognostiziert.
Wegen der Entwicklung der ersten drei Monate und der anhaltend schwierigen konjunkturellen Lage hat die Flughafen Wien AG ihre Verkehrsprognose für 2009 überarbeitet und prognostiziert Rückgänge bei den Passagieren von 9 Prozent sowie beim Höchstabfluggewicht (MTOW) und bei den Bewegungen von je 8 Prozent. Daraus ergibt sich ein erwartetes Passagieraufkommen von rund 18 Mio. Passagieren am Flughafen Wien bis Ende 2009.
Abschließend möchten wir uns bei unseren Aktionären und Kunden für ihr Vertrauen bedanken. Unser besonderer Dank gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit ihrem Engagement unseren bisherigen Erfolg erst möglich gemacht haben.
Ernest Gabmann Mag. Herbert Kaufmann Ing. Gerhard Schmid Vorstandsmitglied Vorstandsmitglied und Vorstandsmitglied Sprecher des Vorstands
Am Flughafen Wien wurden im Zeitraum Jänner bis März 2009 3.660.091 Passagiere gezählt, ein Minus von 14,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Verkehr nach Osteuropa verzeichnete einen Rückgang um 18,3 Prozent, der Westeuropaverkehr sank um 13,9 Prozent. Am geringsten von der allgemeinen Wirtschaftskrise betroffen war der Verkehr der Region Naher Osten mit einem Minus von 4,8 Prozent. Eine Analyse der Verkehrsentwicklung nach Airlines zeigt, dass der Passagieranteil der Austrian Airlines Gruppe mit 48,3 Prozent (Vorperiode: 48,8%) weiter rückläufig ist, zugunsten der Low-Cost-Carrier, die mit 12,3 Prozent den geringsten Passagierrückgang verzeichnen mussten.
Das Höchstabfluggewicht (MTOW) war mit 1.643.920 Tonnen um 10,2 Prozent niedriger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Frachtvolumen (Luftfracht und Trucking) sank um 19,1 Prozent auf 54.220 Tonnen, die Flugbewegungen in Summe um 10,4 Prozent auf 56.820. Der Sitzladefaktor verringerte sich um 2,1 Prozentpunkte auf 61,3 Prozent.
Im ersten Quartal 2009 wurden Umsatzerlöse in Höhe von € 121,4 Mio. (Vorperiode: € 128,8 Mio.) erzielt, was einem Rückgang von 5,7 Prozent entspricht, der jedoch deutlich unter dem der Verkehrsentwicklung liegt. Zu diesem Verlauf trugen alle Segmente mit Ausnahme des Segments Airport bei; aufgrund der erstmaligen Anwendung von IFRS 8 wurden die Segmente neu strukturiert.
Der Umsatz des Segments Airport ist im Vergleich zur Vorperiode um 9,2 Prozent gesunken. Das Segment Handling verzeichnet einen Rückgang von 2,5 Prozent, das Segment Retail & Properties ein Minus von 4,2 Prozent. Die Umsätze des Berichtssegments "Sonstige Segmente" reduzierten sich um 5,4 Prozent. Der durchschnittliche Marktanteil des Segments Handling erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 1,5 Prozentpunkte auf 90,6 Prozent. Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass die Umsätze aus der Vorfeldabfertigung um € 1,5 Mio. oder 5,8 Prozent gesteigert werden konnten.
Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge um 21,2 Prozent auf € 2,8 Mio. ergibt sich vorwiegend aus im Vergleich zum Vorjahresquartal höheren aktivierten Eigenleistungen von € 0,3 Mio. Die Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen liegen mit € 11,0 Mio. nahezu auf dem Niveau des ersten Quartals 2008 (€ 10,9 Mio.).
3.660.091 Passagiere im 1. Quartal – um 14,8% weniger im Vergleich zum Vorjahr. Anteil der Austrian Airlines Gruppe geht zugunsten der Low-Cost-Carrier stetig zurück.
Positiv wirkten sich die Einsparungsmaßnahmen aus, die seit Ende des Jahres 2008 gesetzt werden. Trotz einer Erhöhung der durchschnittlichen Beschäftigten um 2,2 Prozent ist der Personalaufwand im ersten Quartal 2009 nur um 0,4 Prozent auf € 52,6 Mio. gestiegen. Die Zahl der Beschäftigten zum 31. März 2009 ist mit 4.117 Mitarbeitern niedriger als zum 31. Dezember 2008, zu dem 4.141 Mitarbeiter beschäftigt wurden.
Das Kostenreduktionsprogramm zeigt Wirkung – die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um 9,6% auf € 19,0 Mio.
Durch das Kostenreduktionsprogramm konnten auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zur Vorperiode um 9,6 Prozent oder € 2,0 Mio. auf € 19,0 Mio. gesenkt werden. Die Einsparungen wurden vor allem in den Bereichen Marketing sowie Miet- und Pachtaufwendungen erzielt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,9 Prozent auf € 41,7 Mio. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen gingen um 2,9 Prozent auf € 16,6 Mio. zurück. Aufgrund der im Verhältnis zum Umsatzrückgang unterproportionalen Senkung der Kosten verschlechterte sich die EBITDA-Marge um 2,1 Prozentpunkte auf 34,3 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern beträgt € 25,1 Mio. (Vorperiode: € 29,7 Mio.) und resultiert in einer Verschlechterung der EBIT-Marge um 2,4 Prozentpunkte auf 20,7 Prozent.
Das Zinsergebnis konnte um € 1,0 Mio. auf minus € 1,6 Mio. verbessert werden. Dafür waren einerseits die gestiegenen Wertpapierzinserträge in Höhe von € 1,0 Mio. (Vorperiode: € 0,8 Mio.) sowie die durch die Bauzeitzinsen verursachte Senkung des Zinsaufwands auf € 2,6 Mio. (Vorperiode: € 3,4 Mio.) verantwortlich. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) beträgt € 23,1 Mio. nach € 27,1 Mio. in der Vergleichsperiode des Vorjahres und resultiert in einer Steuerbelastung von € 5,5 Mio. Vom Periodenergebnis in Höhe von € 17,5 Mio. entfällt ein Anteil von € -2.563,91 auf Minderheitsgesellschafter. Somit beläuft sich das auf die Gesellschafter der Muttergesellschaft entfallende Periodenergebnis für das erste Quartal 2009 auf € 17,5 Mio. nach € 20,8 Mio. in der Vorjahresperiode und entspricht dem verwässerten Ergebnis.
Bilanzaktiva
Das langfristige Vermögen stieg um 1,1% im Vergleich zum Bilanzstichtag 31.12.2008; das kurzfristige Vermögen ging um 1,4% zurück.
Vorwiegend aufgrund von gestiegenen Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien erhöhte sich das langfristige Vermögen per 31. März 2009 um 1,1 Prozent auf € 1.581,3 Mio. im Vergleich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2008. Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen bzw. als Finanzinvestition gehaltene Immobilien liegen mit € 34,1 Mio. unter dem Niveau der Vorjahresperiode (€ 49,1 Mio.)
und deutlich über den Abschreibungen in Höhe von € 16,6 Mio. Das kurzfristige Vermögen ging seit dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2008 um 1,4 Prozent auf € 168,6 Mio. zurück. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf den Verkauf von Wertpapieren mit einem Buchwert in Höhe von € 2,2 Mio., die Erfassung von erfolgsneutral im Eigenkapital erfassten Marktbewertungen von Wertpapieren per 31. März 2009 in Höhe von € 0,6 Mio. sowie eine Verringerung der liquiden Mittel um € 0,5 Mio. zurückzuführen.
Aufgrund des Periodenergebnisses des ersten Quartals 2009 in Höhe von € 17,5 Mio. verzeichnete das Eigenkapital seit dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2008 einen Anstieg um 2,2 Prozent auf € 793,3 Mio. Die Minderheitenanteile zum 31. März 2009 betreffen die Anteile des Mitgesellschafters RZB Holding GmbH an der slowakischen Tochtergesellschaft BTS Holding a.s., Bratislava. Die Eigenkapitalquote beträgt 45,3 Prozent nach 44,7 Prozent per 31. Dezember 2008.
Die langfristigen Schulden liegen mit € 628,0 Mio. auf dem Niveau von Ende 2008. Der Rückgang der kurzfristigen Schulden um 1,1 Prozent auf € 328,6 Mio. resultiert im Wesentlichen aus im Vergleich zum 31. Dezember 2008 niedrigeren Rückstellungen für noch nicht abgerechnete Lieferungen und Leistungen.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) verringerte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14,7 Prozent auf € 23,1 Mio. Der Senkung der Forderungen sowie der Rückstellungen um € 0,9 Mio. bzw. € 2,5 Mio. steht ein Anstieg der Verbindlichkeiten in Höhe von € 4,2 Mio. gegenüber. Die Verringerung der Abschreibungen sowie der Zahlungen für Ertragsteuern führten per Saldo zu einer Senkung des Netto-Geldflusses aus laufender Geschäftstätigkeit um € 1,6 Mio. oder 4,3 Prozent auf € 36,3 Mio.
Trotz der Einzahlungen aus dem Verkauf von Wertpapieren in Höhe von € 2,2 Mio. erhöhte sich der Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit um 16,6 Prozent auf € -57,2 Mio., was auf die Erhöhung der Auszahlungen für Anlagenzugänge um € 10,2 Mio. auf € 59,3 Mio. (Vorjahreszeitraum: € 49,1 Mio.) zurückzuführen ist. Der Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit der Berichtsperiode ist nahezu ausschließlich auf die Aufnahme kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten in Höhe von € 20,3 Mio. zurückzuführen. Daraus resultierten eine zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes in Höhe von € -0,5 Mio. und ein Finanzmittelbestand am Ende der Periode von € 6,2 Mio.
Die größten Investitionen im ersten Quartal 2009 entfielen mit € 10,2 Mio. auf die Terminalerweiterung VIE-Skylink, mit € 12,5 Mio. auf die Rampe Vorplatz VIE-Skylink, mit € 2,7 Mio. auf die Feuerwache und Checkpoints und mit jeweils € 0,8 Mio. auf die Vorfelderweiterung Nordost und die Sicherheitssysteme.
In den restlichen neun Monaten des Geschäftsjahres 2009 bestehen die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in der Entwicklung der allgemeinen Wirtschaftslage und der Luftfahrtindustrie sowie im Ausbau der Flughafen-Kapazitäten, außerdem in der Aufrechterhaltung der Drehscheibenfunktion des Flughafen Wien als Ost-West-Hub mit dem Hauptkunden Austrian Airlines Gruppe unter Berücksichtigung der Entwicklungen bei einer Übernahme durch Lufthansa. Die Auswirkungen der Schweinegrippe auf den Luftverkehr sind derzeit nicht abschätzbar.
Die vorläufigen Verkehrszahlen für April zeigen einen weiteren Rückgang in allen Verkehrssegmenten. Gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres sank die Gesamtanzahl der abgefertigten Passagiere um 9,5 Prozent. Die Flugbewegungen nahmen um 12,6 Prozent und die Summe des Höchstabfluggewichts (MTOW) um 8,8 Prozent ab. Das Passagieraufkommen (Linien- und Charterverkehr) nach Osteuropa verzeichnete im April 2009 ein Minus von 22,1 Prozent. Die übrigen europäischen Destinationen weisen einen Rückgang von 7,9 Prozent auf.
Aufgrund der Verkehrsentwicklung der ersten Monate hat der Flughafen Wien seine Verkehrsprognose für 2009 überarbeitet und prognostiziert Rückgänge bei den Passagieren von 9 Prozent, beim Höchstabfluggewicht (MTOW) und bei den Bewegungen von je 8 Prozent. Daraus ergibt sich ein erwartetes Passagieraufkommen von rund 18 Mio. Passagieren am Flughafen Wien bis Ende 2009.
Weiter negativer Trend der vorläufigen Verkehrszahlen für April 2009 bei den Passagierzahlen (-9,5%). Prognostizierter Rückgang für das Gesamtjahr 2009 von 9%.
Für den Zeitraum 2009 bis 2013 sind nunmehr Gesamtinvestitionen in Höhe von € 937 Mio. (exklusive Grundstücke) geplant, wovon € 242 Mio. auf verschiebbare Projekte entfallen. Die Investitionen in nicht-verschiebbare Projekte in Höhe von € 695 Mio. betreffen mit € 633 Mio. Erweiterungsprojekte und mit € 62 Mio. Ersatzinvestitionen. Eine zeitliche Zuordnung der Investitionen soll im zweiten Quartal 2009 erfolgen.
Schwechat, am 4. Mai 2009
Ernest Gabmann Mag. Herbert Kaufmann Ing. Gerhard Schmid Vorstandsmitglied Vorstandsmitglied und Vorstandsmitglied Sprecher des Vorstands
Aufgrund der verpflichtenden Anwendung von IFRS 8 für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2009 beginnen, hat die Flughafen-Wien-Gruppe die Segmentberichterstattung an die Erfordernisse von IFRS 8 angepasst. Die daraus resultierenden Änderungen sind in den ausgewählten erläuternden Anhangsangaben ersichtlich.
| Veränderung | |||
|---|---|---|---|
| Airport | 1–3/2009 | 1–3/2008 | in % |
| Externe Segmentumsätze | 51.514,7 | 56.711,6 | -9,2 |
| Segment-EBIT | 17.506,1 | 20.696,8 | -15,4 |
| Handling | |||
| Externe Segmentumsätze | 44.983,0 | 46.114,9 | -2,5 |
| Segment-EBIT | 4.085,7 | 3.934,0 | 3,9 |
| Retail & Properties | |||
| Externe Segmentumsätze | 21.337,6 | 22.269,9 | -4,2 |
| Segment-EBIT | 10.430,8 | 12.705,8 | -17,9 |
| Sonstige Segmente | |||
| Externe Segmentumsätze | 3.452,6 | 3.650,4 | -5,4 |
| Segment-EBIT | -176,9 | -1.719,0 | +89,7 |
Im Vergleich zur Segmentberichterstattung nach IAS 14 ist die Darstellung nach IFRS 8 unverändert. Einhergehend mit der Verkehrsentwicklung (Passagiere: -14,8%, Flugbewegungen: -10,4%, Höchstabfluggewicht: -10,2%) sind die externen Umsätze des Segments Airport im ersten Quartal 2009 um 9,2 Prozent auf € 51,5 Mio. gesunken. Aufgrund der Indexformel wurden die Tarife per 1. Jänner 2009 angepasst. Der Landetarif, der Parktarif sowie der Infrastrukturtarif Airside wurden um 0,72 Prozent erhöht; der Fluggasttarif und der Infrastrukturtarif Landside um 0,38 Prozent. Während der Anteil der Austrian Airlines Gruppe an der Gesamtpassagierzahl im Berichtszeitraum von 48,8 Prozent auf 48,3 Prozent zurückging, stieg der Anteil der Low-Cost-Carrier um 0,6 Prozentpunkte auf 24,1 Prozent – ihr Passagierrückgang betrug 12,3 Prozent.
Trotz der vorwiegend infolge geringerer Aufwendungen für Marketingkooperationen, Mietaufwendungen und Abschreibungen gesunkenen externen Betriebsaufwendungen in Höhe von € 25,4 Mio. (-11,6%) ver-
Einhergehend mit der Verkehrsentwicklung Senkung der Umsätze um 9,2% auf € 51,5 Mio., das EBIT beträgt € 17,5 Mio. (-15,4%).
zeichnete das Segment-EBIT einen Rückgang um 15,4 Prozent auf € 17,5 Mio. Das Segment-EBITDA beträgt € 26,2 Mio. nach € 30,2 Mio. in der Vorberichtsperiode.
Das Segment Handling umfasst nun auch die Tätigkeiten aus der Sicherheitskontrolle, die durch die Konzerntochter Vienna International Airport Security Services Ges.m.b.H. erbracht werden. Im ersten Quartal 2009 konnte das Segment Handling externe Umsatzerlöse in Höhe von € 45,0 Mio. (Vorberichtsperiode: € 46,1 Mio.) erzielen, was einem Rückgang von 2,5 Prozent entspricht. Das Segment Handling konnte sich der Verkehrsentwicklung nicht entziehen und die Umsätze aus der Vorfeldabfertigung nur aufgrund höherer Umsätze aus der Enteisung um 5,8 Prozent steigern. Die Umsätze im Bereich der Frachtabfertigung sind um 20,2 Prozent gesunken, die Umsätze aus der Sicherheitskontrolle liegen um 9,5 Prozent unter jenen der Vergleichsperiode. Der durchschnittliche Marktanteil des Segments Handling stieg gegenüber der Vergleichsperiode um 1,5 Prozentpunkte auf 90,6 Prozent.
Der externe Betriebsaufwand konnte um € 1,3 Mio. oder 3,3 Prozent auf € 39,2 Mio. reduziert werden, was großteils auf eine Senkung der Kosten im Personalbereich um 3,6 Prozent zurückzuführen ist.
Aufgrund der niedrigeren externen Betriebsaufwendungen konnte das Segment-EBIT um 3,9 Prozent auf € 4,1 Mio. verbessert werden. Das EBITDA liegt mit € 5,9 Mio. leicht unter dem Wert der Vergleichsperiode.
Das Segment Retail & Properties umfasst neben den Bereichen Shopping, Gastronomie und Parkierung auch die Entwicklung und Vermarktung von Immobilien. Die Erbringung der Sicherheitsdienstleistungen ist nun dem Segment Handling zugeordnet. Die restlichen Geschäftsfelder sind in den sonstigen Segmenten enthalten. Das Segment Retail & Properties verzeichnete im ersten Quartal 2009 externe Umsatzerlöse in Höhe von € 21,3 Mio. Dieser Rückgang um 4,2 Prozent ist hauptsächlich auf gesunkene Parkierungserträge von € 7,1 Mio. (-11,5%) zurückzuführen. Die Umsätze aus der sonstigen Vermietung konnten mit € 7,6 Mio. um 0,5 Prozent verbessert werden. Auch die Umsätze aus Shopping und Gastronomie konnten mit € 5,5 Mio. auf dem hohen Niveau der Vergleichsperiode gehalten werden.
Die externen betrieblichen Aufwendungen nahmen um € 1,2 Mio. (+17,3%) zu, was sich im Wesentlichen aus höheren Personalaufwendungen sowie aus gestiegenen Abschreibungen erklärt. Die sonstigen Rückgang der Umsätze im Segment Handling um 2,5% auf € 45,0 Mio.; das EBIT stieg um 3,9% auf € 4,1 Mio.
betrieblichen Aufwendungen wurden um 6,2 Prozent gesenkt. In Summe errechnet sich ein im Vergleich zur Vorjahresperiode um 17,9 Prozent geringeres Segment-EBIT in Höhe von € 10,4 Mio.; das Segment-EBITDA beträgt € 13,9 Mio. (-10,8%).
Das neu geschaffene Berichtssegment "sonstige Segmente" erbringt unterschiedliche externe und konzerninterne Dienstleistungen und umfasst auch jene Konzerngesellschaften, die mittelbar oder unmittelbar Anteile an assoziierten Unternehmen und an Gemeinschaftsunternehmen im Ausland halten und sonst keine operative Tätigkeit entfalten. In den ersten drei Monaten des Jahres 2009 konnten externe Umsatzerlöse in Höhe von € 3,5 Mio. (Vergleichsperiode: € 3,7 Mio.) sowie interne Umsatzerlöse in Höhe von € 17,4 Mio. (Vergleichsperiode: € 15,1 Mio.) erzielt werden.
Der Aufwand für Material und bezogene Leistungen wurde um 9,5 Prozent auf € 5,6 Mio. gesenkt. Aufgrund der Steigerung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um € 0,7 Mio. auf € 3,5 Mio. haben sich die externen Betriebsaufwendungen um 1,8 Prozent auf € 19,6 Mio. erhöht. Aus den verbesserten Gesamtumsatzerlösen von € 20,8 Mio. (+11,3%) resultiert ein Anstieg des EBITDA um € 1,5 Mio. auf € 2,4 Mio. Es ergibt sich eine EBITDA-Marge von 11,3 Prozent. Aufgrund der Abschreibungen in Höhe von € 2,5 Mio. errechnet sich ein EBIT von € -0,2 Mio.
Das neue Segment "sonstige Segmente" erzielte Gesamtumsatzerlöse in Höhe von € 20,8 Mio. (+11,3%).
| Veränderung | |||
|---|---|---|---|
| Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung in T€ | 1–3/2009 | 1–3/2008 | in % |
| Umsatzerlöse | 121.417,0 | 128.772,3 | -5,7 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 2.792,4 | 2.304,7 | 21,2 |
| Betriebsleistung | 124.209,5 | 131.077,0 | -5,2 |
| Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen | -10.983,2 | -10.911,1 | 0,7 |
| Personalaufwand | -52.556,6 | -52.351,6 | 0,4 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -18.969,6 | -20.995,4 | -9,6 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und | |||
| Abschreibungen (EBITDA) | 41.700,0 | 46.818,9 | -10,9 |
| Abschreibungen | -16.594,6 | -17.088,1 | -2,9 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 25.105,5 | 29.730,8 | -15,6 |
| Zinsergebnis | -1.614,4 | -2.595,3 | -37,8 |
| Sonstiges Finanzergebnis | -33,8 | 105,0 | -132,2 |
| Finanzergebnis ohne at equity Unternehmen | -1.648,2 | -2.490,3 | -33,8 |
| Beteiligungsergebnis at equity Unternehmen | -372,5 | -163,3 | 128,1 |
| Finanzergebnis | -2.020,7 | -2.653,6 | -23,9 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 23.084,8 | 27.077,2 | -14,7 |
| Ertragsteuern | -5.543,8 | -6.271,1 | -11,6 |
| Periodenergebnis | 17.541,0 | 20.806,1 | -15,7 |
| Davon entfallend auf | |||
| Gesellschafter der Muttergesellschaft | 17.543,6 | 20.801,9 | -15,7 |
| Minderheitsgesellschafter | -2,6 | 4,2 | -160,3 |
| Ergebnis je Aktie in € unverwässert/verwässert | 0,84 | 0,99 | -15,2 |
| Aufstellung der erfassten Gewinne | Veränderung | ||
| und Verluste in T€ | 1–3/2009 | 1–3/2008 | in % |
| Direkt im Eigenkapital erfasste Gewinne und Verluste (brutto) | |||
| Wertänderung von zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren | |||
| Direkt im Eigenkapital verrechnet | -591,5 | -2.753,9 | -78,5 |
| Latente Steuern | 147,9 | 688,5 | -78,5 |
| Veränderung aus Währungsumrechnung | |||
| Direkt im Eigenkapital verrechnet | 0,0 | 273,0 | -100,0 |
| Cash-Flow Hedge | -209,4 | -84,9 | -146,7 |
| Latente Steuern | 52,3 | 21,2 | +146,7 |
| Summe der direkt im Eigenkapital | |||
| erfassten Gewinne und Verluste | -600,6 | -1.856,0 | -67,6 |
| Periodenergebnis | 17.541,0 | 20.806,1 | -15,7 |
| Veränderung | |||
|---|---|---|---|
| Konzern-Bilanz in T€ | 31.3.2009 | 31.12.2008 | in % |
| AKTIVA | |||
| Langfristiges Vermögen | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | 12.400,9 | 12.715,7 | -2,5 |
| Sachanlagen | 1.331.340,6 | 1.320.988,0 | 0,8 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 130.083,4 | 122.690,1 | 6,0 |
| Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen | 104.417,6 | 104.790,1 | -0,4 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 3.075,6 | 3.075,6 | 0,0 |
| 1.581.318,1 | 1.564.259,5 | 1,1 | |
| Kurzfristiges Vermögen | |||
| Vorräte | 3.550,4 | 3.535,9 | 0,4 |
| Wertpapiere | 91.640,6 | 94.418,6 | -2,9 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 67.246,2 | 66.427,3 | 1,2 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 6.181,7 | 6.642,8 | -6,9 |
| 168.618,9 | 171.024,6 | -1,4 | |
| Summe Aktiva | 1.749.936,9 | 1.735.284,1 | 0,8 |
| PASSIVA | |||
| Eigenkapital | |||
| Grundkapital | 152.670,0 | 152.670,0 | 0,0 |
| Kapitalrücklagen | 117.657,3 | 117.657,3 | 0,0 |
| Sonstige Rücklagen | 5.126,1 | 5.726,8 | -10,5 |
| Einbehaltene Ergebnisse | 517.596,3 | 500.052,7 | 3,5 |
| Minderheitenanteile | 274,9 | 277,5 | -0,9 |
| 793.324,7 | 776.384,3 | 2,2 | |
| Langfristige Schulden | |||
| Rückstellungen | 90.473,5 | 89.327,3 | 1,3 |
| Finanzverbindlichkeiten | 488.126,7 | 488.198,2 | 0,0 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 42.901,6 | 43.693,9 | -1,8 |
| Latente Steuerabgrenzung | 6.539,1 | 5.467,2 | 19,6 |
| 628.040,9 | 626.686,6 | 0,2 | |
| Kurzfristige Schulden | |||
| Steuerrückstellungen | 378,9 | 300,0 | 26,3 |
| Übrige Rückstellungen | 79.003,0 | 107.854,2 | -26,8 |
| Finanzverbindlichkeiten | 140.517,1 | 120.132,3 | 17,0 |
| Lieferantenverbindlichkeiten | 65.037,8 | 61.579,9 | 5,6 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 43.634,6 | 42.346,8 | 3,0 |
| 328.571,3 | 332.213,1 | -1,1 | |
| Summe Passiva | 1.749.936,9 | 1.735.284,1 | 0,8 |
| Veränderung | |||
|---|---|---|---|
| Konzern-Geldflussrechnung in T€ | 1–3/2009 | 1–3/2008 | in % |
| Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 36.325,9 | 37.962,8 | -4,3 |
| + Einzahlungen aus Anlagenabgang | |||
| (ohne Finanzanlagen) | 1,3 | 66,9 | -98,0 |
| - Auszahlungen für Anlagenzugang | |||
| (ohne Finanzanlagen) | -59.308,7 | -49.077,6 | 20,8 |
| + Einzahlungen für sonstige Finanzanlagen | |||
| (Wertpapiere) | 2.152,6 | 0,0 | n.a |
| Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit | -57.154,7 | -49.010,7 | 16,6 |
| Veränderung Minderheitsgesellschafter | 54,4 | 0,0 | n.a |
| Veränderung aus Währungsumrechnung | |||
| von Minderheitsgesellschaftern | 0,0 | -59,2 | -100,0 |
| Veränderung der Finanzverbindlichkeiten | 20.313,3 | 811,3 | n.a |
| Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | 20.367,7 | 752,0 | n.a |
| Zahlungswirksame Veränderung des | |||
| Finanzmittelbestandes | -461,1 | -10.295,9 | -95,5 |
| Veränderung aus Währungsumrechnung | 0,0 | 18,8 | -100,0 |
| + Finanzmittelbestand am Beginn der Periode | 6.642,8 | 29.293,0 | -77,3 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 6.181,7 | 19.015,8 | -67,5 |
| Summe | Einbe- | Minder | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Entwicklung des | Grund- | Kapital- | sonstige | haltene | heiten | |
| Konzern-Eigenkapitals in T€ | kapital | rücklagen | Rücklagen | Ergebnisse | anteile | Gesamt |
| Stand zum 1.1.2008 | 152.670,0 | 117.657,3 | -2.421,7 | 466.317,4 | 711,8 | 734.934,8 |
| Währungsumrechnung | 251,2 | 21,8 | 273,0 | |||
| Marktwertbewertung von | ||||||
| Wertpapieren | -2.065,4 | -2.065,4 | ||||
| Cash-Flow-Hedge | -63,6 | -63,6 | ||||
| Direkt im Eigenkapital erfasste | ||||||
| Gewinne und Verluste | 0,0 | 0,0 | -1.877,8 | 0,0 | 21,8 | -1.856,0 |
| Periodenergebnis | 20.801,9 | 4,2 | 20.806,1 | |||
| Summe der erfassten Gewinne | ||||||
| und Verluste | 0,0 | 0,0 | -1.877,8 | 20.801,9 | 26,0 | 18.950,1 |
| Stand zum 31.3.2008 | 152.670,0 | 117.657,3 | -4.299,5 | 487.119,3 | 737,8 | 753.884,9 |
| Stand zum 1.1.2009 | 152.670,0 | 117.657,3 | 5.726,8 | 500.052,7 | 277,5 | 776.384,3 |
| Marktwertbewertung von | ||||||
| Wertpapieren | -443,6 | -443,6 | ||||
| Cash-Flow-Hedge | -157,0 | -157,0 | ||||
| Direkt im Eigenkapital erfasste | ||||||
| Gewinne und Verluste | 0,0 | 0,0 | -600,6 | 0,0 | 0,0 | -600,6 |
| Periodenergebnis | 17.543,6 | -2,6 | 17.541,0 | |||
| Summe der erfassten Gewinne | ||||||
| und Verluste | 0,0 | 0,0 | -600,6 | 17.543,6 | -2,6 | 16.940,4 |
| Stand zum 31.3.2009 | 152.670,0 | 117.657,3 | 5.126,1 | 517.596,3 | 274,9 | 793.324,7 |
Die Erstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses der Flughafen Wien AG zum 31. März 2009 erfolgte in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind.
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss enthält in Übereinstimmung mit IAS 34 (Zwischenberichterstattung) nicht all jene Informationen und Angaben, die in einem Jahresabschluss verpflichtend sind, und sollte in Verbindung mit dem Konzernabschluss der Flughafen Wien AG zum 31. Dezember 2008 gelesen werden.
Mit Ausnahme der unten angeführten Auswirkungen der Änderungen von einzelnen Standards und Interpretationen wurden im verkürzten Konzernzwischenabschluss die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Berechnungsmethoden befolgt wie im Konzernabschluss 2008. Für weitergehende Angaben zu den angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2008, der die Grundlage für den vorliegenden verkürzten Konzernzwischenabschluss darstellt. Bei der Summierung gerundeter Beträge und Prozentangaben können durch die Verwendung automatischer Rechenhilfen Rechendifferenzen auftreten.
(anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2009 beginnen)
IFRS 8 – ein Standard der umfangreiche Angaben vorsieht – hat zu einer Redesignation der berichtspflichtigen Segmente der Flughafen-Wien-Gruppe geführt (siehe Anmerkung (3)), hat aber keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
(anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2009 beginnen)
Der geänderte Standard IAS 1 hat zu einer Reihe von terminologischen Änderungen und zu einer Reihe von Änderungen der Präsentation des Abschlusses und zur Änderung von Angaben geführt, hat aber keine Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Die Flughafen-Wien-Gruppe wendet IFRS 8 erstmalig ab dem 1. Jänner 2009 an. IFRS 8 verfolgt wesentlich konsequenter als IAS 14 den Management-Ansatz und sieht eine Segmentberichterstattung vor, die ausschließlich an die interne Organisations- und Berichtsstruktur sowie die internen Steuerungsgrößen des Unternehmens anknüpft.
Gemäß IFRS 8 werden operative Segmente als Teilbereiche eines Unternehmens identifiziert, deren geschäftliche Aktivitäten zu Erträgen und Aufwendungen führen können (einschließlich mit und von anderen Segmenten), deren operative Ergebnisse regelmäßig von einem Hauptentscheidungsträger überwacht werden, um Entscheidungen über die Allokation von Ressourcen treffen und die Performance beurteilen zu können, und für die eigenständige finanzwirtschaftliche Daten verfügbar sind.
Gemäß der Vorgängerbestimmung IAS 14 musste das Unternehmen zwei Arten von Segmenten (Geschäftssegmente und geographische Segmente) anhand des "risks and rewards" Ansatzes identifizieren. Das System der internen Berichterstattung an das Management diente bei der Identifikation der Segmente nur als Ausgangspunkt.
Als Resultat der Einführung von IFRS 8 wurde der Management-Ansatz strikt verfolgt. Ausgangsbasis sind die Geschäftssegmente, welche die Größenkriterien gemäß IFRS 8.13 erfüllen und daher berichtspflichtig sind. Geschäftssegmente, die nach IFRS 8.12 vergleichbare wirtschaftliche Merkmale aufweisen und auch in den anderen Faktoren des IFRS 8.12 ähnlich sind, werden mit diesen berichtspflichtigen Segmenten zu einem Berichtssegment zusammengefasst. Jene Segmente, welche selbst nicht berichtspflichtig sind und die nicht mit den berichtspflichtigen Segmenten zusammengefasst werden, sind in Einklang mit IFRS 8.16 in dem Berichtssegment "sonstige Segmente" zusammengefasst:
Im Segment Airport werden die Geschäftssegmente Aviation sowie Flughafendienste in einem berichtspflichtigen Geschäftssegment zusammengefasst. Das Geschäftssegment Aviation erbringt vorwiegend die klassischen Dienstleistungen eines Flughafenbetreibers. Es umfasst den Betrieb und die Betreuung aller Bewegungsflächen, des Terminals sowie sämtlicher Anlagen und Einrichtungen zur Passagier- und Gepäckabfertigung inklusive des VIP-Center und der VIP-Lounges. Die Entgelte dieser Leistungen sind großteils tariflichen Einschränkungen unterworfen. Der Bereich Flughafendienste erbringt Leistungen zur Aufrechterhaltung des Flugplatzbetriebes, zur Behebung von Notfällen und Störungen sowie zur Gewährleistung der Sicherheit. Weiters wird der Standort Vöslau dem Segment Airport zugeordnet.
Das Segment Handling erbringt Servicedienstleistungen bei der Abfertigung von Luftfahrzeugen und Passagieren des Linien- und Charterverkehrs sowie bei der Abfertigung von Luftfahrzeugen und Passagieren der General Aviation und führt das General Aviation Center. Außerdem ist das Segment Handling für die Sicherheitskontrollen – es werden Personen sowie Handgepäck kontrolliert – verantwortlich.
Das Segment Retail & Properties stellt Dienstleistungen rund um den Flugbetrieb wie Shopping, Gastronomie und Parkierung bereit. Weiters sind die Entwicklung und Vermarktung von Immobilien in diesem Segment enthalten.
In diesem Segment sind die verschiedensten Dienstleistungen, die sowohl an andere Segmente als auch an externe Kunden erbracht werden, zusammengefasst. Diese Leistungen beinhalten die Erbringung technischer Dienstleistungen und Reparaturen, die Wartung von Infrastruktureinrichtungen, Leistungen im Bereich der Ver- und Entsorgung, im Bereich der Telekommunikation sowie der Informatik, technische Dienstleistungen im Bereich der Elektromechanik und Haustechnik, der Errichtung und Wartung von Infrastruktureinrichtungen sowie Baumanagement- und Beratungsleistungen.
Diesem Segment werden weiters jene Tochtergesellschaften zugeordnet, die Anteile an assoziierten Unternehmen und an Gemeinschaftsunternehmen im Ausland halten und ansonsten keine operative Tätigkeit ausüben.
| Retail & | Sonstige | |||
|---|---|---|---|---|
| Airport | Handling | Properties | Segmente | Konzern |
| 51.514,7 | 44.983,0 | 21.337,6 | 3.452,6 | 121.288,0 |
| 7.231,6 | 5.798,9 | 3.022,3 | 17.368,4 | |
| 58.746,2 | 50.782,0 | 24.359,9 | 20.821,0 | |
| 129,1 | ||||
| 121.417,0 | ||||
| 17.506,1 | 4.085,7 | 10.430,8 | -176,9 | 31.845,8 |
| -6.740,3 | ||||
| 25.105,5 | ||||
1) Die sonstigen externen Umsätze betreffen ausschließlich den Verwaltungsbereich.
| Retail & | Sonstige | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 1–3/2008 in T€ | Airport | Handling | Properties | Segmente | Konzern |
| Externe Segmentumsätze | 56.711,6 | 46.114,9 | 22.269,9 | 3.650,4 | 128.746,9 |
| Interne Segmentumsätze | 7.337,9 | 5.717,0 | 2.812,8 | 15.063,6 | |
| Segmentumsätze | 64.049,5 | 51.831,9 | 25.082,8 | 18.714,1 | |
| Sonstige externe Umsätze1) | 25,3 | ||||
| Konzernumsatz | 128.772,3 | ||||
| Segmentergebnis | 20.696,8 | 3.934,0 | 12.705,8 | -1.719,0 | 35.617,7 |
| Sonstiges (nicht zuordenbar) | -5.886,9 | ||||
| Konzern-EBIT/Betriebsergebnis | 29.730,8 |
1) Die sonstigen externen Umsätze betreffen ausschließlich den Verwaltungsbereich.
| in T€ | 1–3/2009 | 1–3/2008 |
|---|---|---|
| Summe der berichteten Segmentergebnisse (EBIT) | 31.845,8 | 35.617,7 |
| Verwaltungsbereich | ||
| Umsatz | 1.422,9 | 1.326,4 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 344,7 | 359,3 |
| Materialaufwand | -25,5 | -129,2 |
| Personalaufwand | -3.102,9 | -3.376,8 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -5.258,1 | -3.968,5 |
| Abschreibungen | -121,6 | -98,1 |
| Summe nicht zuordenbar | -6.740,3 | -5.886,9 |
| Konzern-EBIT | 25.105,5 | 29.730,8 |
Die in der Überleitungsrechnung dargestellten Posten, die einzelnen Geschäftssegmenten nicht zuordenbar sind, betreffen ausschließlich den Verwaltungsbereich.
| in T€ | 31.3.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Vermögenswerte je Segment | ||
| Airport | 1.035.426,1 | 1.023.905,4 |
| Handling | 46.296,3 | 50.331,1 |
| Retail & Properties | 370.130,3 | 358.897,8 |
| Sonstige Segmente | 169.853,7 | 172.484,6 |
| Summe der Vermögenswerte der berichteten Segmente | 1.621.706,3 | 1.605.618,9 |
| Nicht zuordenbares Vermögen | ||
| Immaterielles AV und Sachanlagen der Verwaltung | 1.400,1 | 1.529,1 |
| Finanzanlagen | 9.323,8 | 9.301,0 |
| Langfristige Forderungen | 98,8 | 98,8 |
| Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens | 91.640,6 | 94.418,6 |
| Vorräte | 7,2 | 138,6 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 50,7 | 0,1 |
| Forderungen gg. verbundene Unternehmen | 8,5 | 266,2 |
| Forderungen gg. Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis | 0,1 | 0,1 |
| Forderungen an Finanzamt | 10.098,4 | 9.945,7 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 6.165,3 | 4.973,4 |
| Abgrenzungsposten | 3.255,4 | 2.350,8 |
| Zahlungsmittel und -äquivalente | 6.181,7 | 6.642,8 |
| Summe nicht zuordenbar | 128.230,7 | 129.665,2 |
| Konzernvermögen | 1.749.936,9 | 1.735.284,1 |
Aufgrund der Saisonalität in der Flugverkehrsbranche werden grundsätzlich im ersten und vierten Quartal eines Kalenderjahres geringere Ergebnisse erzielt, während im zweiten und dritten Quartal die Erträge und Ergebnisse höher ausfallen. Ursächlich für die höheren Erträge sind die gesteigerten Passagiervolumina während der Urlaubssaison in Europa.
In den vorliegenden verkürzten Konzernzwischenabschluss sind neben der Flughafen Wien AG zwölf inländische (31.12.2008: zwölf) und drei ausländische (31.12.2008: drei) Tochterunternehmen einbezogen, die von der Flughafen Wien AG beherrscht werden. Die Minderheitenanteile an der KSC Holding a.s. werden als Verbindlichkeit ausgewiesen, da die Minderheitsgesellschafter über einen Anspruch auf Verkauf ihrer Anteile an die Flughafen Wien AG verfügen (Put-Option). Weiters wurden drei inländische Unternehmen (31.12.2008: drei) und vier ausländische Unternehmen (31.12.2008: vier) nach der Equity-Methode bewertet. Sieben Tochterunternehmen und ein assoziiertes Unternehmen wurden wegen ihrer untergeordneten Bedeutung für die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht in den verkürzten Konzernzwischenabschluss einbezogen.
Im ersten Quartal 2009 fanden keine Erst- oder Entkonsolidierungen statt.
Seit dem letzten Bilanzstichtag gab es bei den Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen keine materiellen Veränderungen.
Der Kreis der nahe stehenden Unternehmen und Personen blieb gegenüber dem letzten Konzernabschluss im Wesentlichen unverändert. Nennenswerte Großgeschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen wurden im ersten Quartal 2009 wie auch im Vorjahreszeitraum nicht getätigt.
Ereignisse nach Ende der Zwischenberichtsperiode, die für die Bewertung und Bilanzierung am 31. März 2009 von Bedeutung sind, wie offene Rechtsfälle oder Schadenersatzforderungen sowie andere Verpflichtungen oder Drohverluste, die gemäß IAS 10 gebucht oder offen gelegt werden müssten, sind im vorliegenden Konzernzwischenabschluss berücksichtigt oder nicht bekannt.
Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss und Konzernzwischenlagebericht wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungsstandards aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Zwischenlagebericht ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten drei Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen neun Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offen gelegten wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vermittelt.
Schwechat, am 4. Mai 2009
Ernest Gabmann Mag. Herbert Kaufmann Ing. Gerhard Schmid Vorstandsmitglied Vorstandsmitglied und Vorstandsmitglied Sprecher des Vorstands
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