Quarterly Report • Aug 21, 2009
Quarterly Report
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| Erfolgszahlen in Mio. € | 1. Hj. 2009 | +/- | 1. Hj. 2008 |
|---|---|---|---|
| Zinsergebnis | 134,0 | -4,1% | 139,7 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -49,6 | 58,4% | -31,3 |
| Provisionsergebnis | 43,5 | -11,4% | 49,1 |
| Verwaltungsaufwand | -102,6 | 0,1% | -102,4 |
| Betriebsergebnis * | 93,3 | 4,7% | 89,2 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 43,7 | -24,4% | 57,8 |
| Konzernperiodenüberschuss | 38,2 | -27,4% | 52,7 |
| Bilanzzahlen in Mio. € | 30.6.2009 | +/- | 31.12.2008 |
| Bilanzsumme | 15.866,2 | 3,6% | 15.314,0 |
| Forderungen an Kunden nach Risikovorsorgen | 9.544,7 | 3,2% | 9.248,6 |
| Primärmittel | 10.298,3 | 2,8% | 10.016,7 |
| hievon Spareinlagen | 3.410,9 | 3,3% | 3.301,9 |
| hievon verbriefte Verbindlichkeiten inkl. Nachrangkapital | 1.903,2 | 0,3% | 1.897,4 |
| Eigenkapital | 921,6 | 3,1% | 894,1 |
| Betreute Kundengelder | 17.300,6 | 1,5% | 17.039,1 |
| Eigenmittel nach BWG in Mio. € | 30.6.2009 | +/- | 31.12.2008 |
| Bemessungsgrundlage | 10.274,4 | 3,1% | 9.970,2 |
| Eigenkapital | 1.274,5 | -0,9% | 1.286,1 |
| hievon Kernkapital (Tier I) | 822,5 | -0,3% | 824,7 |
| Eigenmittelüberschuss | 399,7 | -8,4% | 436,5 |
| Kernkapitalquote in % | 8,01 | -0,26%-P. | 8,27 |
| Gesamtkapitalquote in % | 12,40 | -0,50%-P. | 12,90 |
| Unternehmenskennzahlen in % | 1. Hj. 2009 | +/- | 1. Hj. 2008 |
| Return on Equity vor Steuern (Eigenkapitalrendite) | 9,72 | -3,3%-P. | 13,06 |
| Return on Equity nach Steuern | 8,50 | -3,4%-P. | 11,90 |
| Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) | 52,36 | -1,1%-P. | 53,46 |
| Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) | 37,01 | -14,6%-P. | 22,42 |
| Ressourcen | 1. Hj. 2009 | +/- | 1. Hj. 2008 |
| Durchschnittlich gewichteter Mitarbeiterstand | 1.977 | 16 | 1.961 |
| Anzahl der Geschäftsstellen | 133 | 7 | 126 |
* Bei der Ermittlung des Betriebsergebnisses wird ab dem 30.6.2009 auch der "Sonstige betriebliche Erfolg" einbezogen. Die Vergleichsziffern des Vorjahres wurden entsprechend angepasst.
Mit diesem Satz lässt sich die Entwicklung der Oberbank im schwierigen ersten Halbjahr 2009 treffend beschreiben!
Wir haben uns im Umfeld der Finanzkrise sehr beachtlich entwickelt: in allen wichtigen
Bereichen wurden Zuwächse erzielt, das Ergebnis des ersten Halbjahres ist sehr zufriedenstellend, die Expansion wurde plangemäß fortgesetzt.
Unsere Strategie und unser Geschäftsmodell haben sich hervorragend bewährt!
Die Bilanzsumme stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 um mehr als eine Milliarde Euro oder 6,9% auf € 15.866,2 Mio. an.
Das Kreditvolumen wuchs um 5,0% auf € 9.779.3 Mio., die Primäreinlagen sogar um 12,1% auf € 10.298,3 Mio. Die oft zitierte "Kreditklemme" gibt es also bei der Oberbank nicht. Dank der überdurchschnittlich stark gestiegenen Kundeneinlagen kann nach wie vor das gesamte Kreditvolumen aus den eigenen Primärmitteln refinanziert werden!
Die Betriebserträge wuchsen im Jahresabstand um 2,3% auf € 195,9 Mio.
Kredit- und Dienstleistungsgeschäft haben sich sehr gut entwickelt. Das Zinsergebnis im operativen Geschäft wuchs um 14,5% auf € 124,1 Mio., das Dienstleistungsergebnis (- 4% auf € 48,5 Mio.) erreichte annähernd das Vorjahresniveau. Bei den Ergebnisbeiträgen der Equity-Beteiligungen (- 68% auf € 9,9 Mio.) machte sich hingegen der Konjunktureinbruch bemerkbar.
Aufgrund des vorausschauenden Kostenmanagements blieben die Aufwendungen im Jahresabstand mit € 102,6 Mio. praktisch unverändert. Personal- und Sachaufwand konnten um jeweils gut 1% gesenkt werden.
Das Betriebsergebnis lag aufgrund dieser Entwicklung mit € 93,3 Mio. um 4,1 Mio. bzw. 4,7% höher als Mitte 2008!
Die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft wurden um 58% auf € 49,6 Mio. deutlich erhöht. Von der Erhöhung entfällt fast die Hälfte auf Portfoliowertberichtigungen und ALGAR-Dotationen.
Aufgrund dieser besonders hohen Dotation der Risikovorsorgen im Kreditgeschäft ging der Periodenüberschuss zum 30. Juni 2009 im Jahresvergleich um 14,1 Mio. bzw. 24,4% auf € 43,7 Mio. zurück.
Mit der Gründung von neun neuen Filialen seit Mitte des Vorjahres, darunter dem Markteintritt als Vollbank in der Slowakei im April 2009, haben wir unser organisches Wachstum planmäßig fortgesetzt. Das Filialnetz ist damit auf 133 Filialen gewachsen. Zusätzlich zur regionalen Expansion haben wir alleine in den ersten sechs Monaten 2009 in den bestehenden und neuen Märkten 14.000 Neukunden gewonnen (2.300 Unternehmen, 11.700 Private). Unsere starke Ertragslage erlaubt es uns, weiterhin aus eigener Kraft zu wachsen und unsere Kunden in Märkte und Regionen zu begleiten, in denen sie geschäftliche Interessen haben.
Aufgrund der bisher vorliegenden Auswertungen der Oesterreichischen Nationalbank (zum 1. Quartal 2009) zeichnet sich ab, dass wir uns weiterhin besser als der Gesamtmarkt entwickelt haben. Bei Einlagen und Krediten haben wir Marktanteile gewonnen, unsere Cost-income-ratio ist mit 52,36% weiterhin besonders günstig und klar besser als der österreichweite Durchschnitt (61,5%). Einen ähnlichen Trend erwarten wir auch bei der Entwicklung der Ertragslage.
Unser oberstes Ziel, die Bewahrung unserer Selbständigkeit und Unabhängigkeit, erreichen wir auch ohne die Inanspruchnahme des staatlichen "Bankenpaketes". Wir verfügen über eine nachhaltig gute Ertragslage, dank des hohen Primärmittelaufkommens über eine überdurchschnittlich gute Liquidität und über eine komfortable Eigenmittelausstattung.
€ 1,3 Mrd. Eigenmittel und € 820 Mio. Kernkapital und die daraus resultierenden Quoten von 12,40% bzw. 8,01% sind für eine Regionalbank unserer Größe und mit unserem Geschäftsmodell ausgezeichnete Werte.
Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA
Die Oberbank Aktie hat sich im ersten Halbjahr 2009 weiterhin überdurchschnittlich stabil entwickelt.
| Kennzahlen der Oberbank Aktien | 1. Hj. 2009 | 1. Hj. 2008 |
|---|---|---|
| Anzahl Stamm-Stückaktien | 24.090.000 | 24.090.000 |
| Anzahl Vorzugs-Stückaktien | 3.000.000 | 3.000.000 |
| Höchstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in € | 44,40/39,40 | 49,67/43,90 |
| Tiefstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in € | 42,70/37,90 | 46,50/39,07 |
| Schlusskurs Stamm-/Vorzugsaktie in € | 43,30/38,50 | 47,67/40,83 |
| Marktkapitalisierung in Mio. € | 1.158,6 | 1.270,9 |
| IFRS-Ergebnis pro Aktie in € annualisiert | 2,86 | 3,92 |
| Kurs-/Gewinn-Verhältnis Stammaktie | 15,14 | 12,15 |
| Kurs-/Gewinn-Verhältnis Vorzugsaktie | 13,46 | 10,41 |
Um die Aktienentwicklung besser vergleichen zu können, wurden die Vorjahreszahlen dem Aktiensplitt im Verhältnis 1:3 (im 3. Quartal 2008) entsprechend dargestellt.
| Beträge in Mio. € | 1. Hj. 2009 | 1. Hj. 2008 | +/- absolut | +/- % |
|---|---|---|---|---|
| Zinsergebnis | 83,2 | 65,7 | 17,5 | 26,6 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -28,5 | -16,4 | -12,1 | 73,6 |
| Provisionsergebnis | 23,2 | 27,6 | -4,4 | -16,1 |
| Handelsergebnis | -0,3 | 0,2 | -0,5 | >-100,0 |
| Verwaltungsaufwand | -48,4 | -47,6 | -0,8 | 1,8 |
| Sonstiger betrieblicher Erfolg | 4,9 | 2,4 | 2,5 | 103,8 |
| Außerordentliches Ergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 34,1 | 32,0 | 2,1 | 6,6 |
| Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) | 7.624,1 | 7.258,5 | 365,6 | 5,0 |
| Ø zugeordnetes Eigenkapital | 539,1 | 565,5 | -26,4 | -4,7 |
| Return on Equity (RoE) | 12,7% | 11,3% | 1,3%-P. | |
| Cost-Income-Ratio | 43,6% | 49,6% | -6,0%-P. |
Die Ergebnisverbesserung im Segment Firmenkunden ist hauptsächlich auf die Steigerung des Zinsenüberschusses zurückzuführen. Gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum verzeichneten wir beim Zinsergebnis bei den Firmenkunden eine erfreuliche Steigerung in der Höhe von € 17,5 Mio. oder 26,6% auf € 83,2 Mio.
Die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft erhöhten sich um € 12,1 Mio. oder 73,6% auf € 28,5 Mio. Beim Provisionsergebnis war ein Rückgang um 16,1% oder € 4,4 Mio. auf € 23,2 Mio. festzustellen, vor allem im Wertpapiergeschäft (- € 2,7 Mio.) und im Devisengeschäft (- € 2,3 Mio.), eine positive Entwicklung wurde im Kreditgeschäft (+ € 0,6 Mio.) erzielt. Das Handelsergebnis verringerte sich um € 0,5 Mio. auf € 0,3 Mio. Die Verwaltungsaufwendungen verzeichneten einen Anstieg um € 0,8 Mio. bzw. 1,8% auf € 48,4 Mio. Der sonstige betriebliche Erfolg erhöhte sich um € 2,5 Mio. auf € 4,9 Mio.
Der Periodenüberschuss vor Steuern erhöhte sich damit um € 2,1 Mio. oder 6,6% auf € 34,1 Mio. Der Return on Equity stieg um 1,3 Prozentpunkte auf 12,7%, die Cost-income-ratio verbesserte sich um 6,0 Prozentpunkte auf 43,6%.
Im ersten Halbjahr setzte sich der positive Trend bei der Neukundengewinnung fort, seit Jahresbeginn konnten wir 2.322 neue Firmenkunden gewinnen. Derzeit betreut die Oberbank 34.901 Firmenkunden.
Das gesamte Kommerzfinanzierungsvolumen ist im Jahresabstand um 6,3% oder € 457,8 Mio. auf € 7.747,8 Mio. gestiegen. Damit konnte die Oberbank trotz der Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten ihr Wachstum in diesem Bereich weiter fortsetzen.
| Kommerzfinanzierungen | Kommerzfinanzierungen | Zuwachs im Jahresabstand | Zuwachs im Jahresabstand |
|---|---|---|---|
| Stand 30.6.2009 | Stand 30.6.2008 | absolut | in % |
| € 7.747,8 Mio. | € 7.290,0 Mio. | € 457,8 Mio. | 6,3% |
Beim Obligo der gesamten Investitionsfinanzierung erfolgte im Vorjahresvergleich eine deutliche Steigerung von 15,7% auf € 6.043,9 Mio. Die Aushaftungen bei den ERP-Förderkrediten (Fixzinskredite für Industrie und Mittelstand mit Zinssätzen ab 0,75% p.a.) konnten gleichzeitig um 6,7% auf € 199,5 Mio. erhöht werden.
| Investitionsfinanzierung | Investitionsfinanzierung | Zuwachs im Jahresabstand | Zuwachs im Jahresabstand |
|---|---|---|---|
| Stand 30.6.2009 | Stand 30.6.2008 | absolut | in % |
| € 6.043,9 Mio. | € 5.224,0 Mio. | € 820 Mio. | 15,7% |
Im ersten Halbjahr war ein zurückhaltendes bzw. abwartendes Investitionsverhalten am Markt erkennbar, wobei im KMU-Bereich die Investitionsbereitschaft deutlich höher war als bei den Großbetrieben. Jedoch werden aufgrund der momentanen Rahmenbedingungen die Haftungsinstrumente des Bundes und der Länder durch die rasch umgesetzten Maßnahmen und Förderprogrammanpassungen verstärkt genutzt. Gerade jetzt erweisen sich daher die langjährigen Kontakte und engen Kooperationen der Oberbank mit den Förderstellen als sehr hilfreich: die Haftungsanträge haben sich im ersten Halbjahr 2009 verdreifacht. Neben den Ausfallsbürgschaften für Investitionskredite werden nun auch vermehrt die Möglichkeiten im Bereich der Betriebsmittelhaftungen genutzt, um den laufenden Betrieb trotz Forderungs- und Auftragsausfällen fortführen zu können. In Summe wurden im ersten Halbjahr mehr als 350 Förderanträge für unsere Kunden eingebracht.
Ein Schwerpunkt im zweiten Halbjahr werden die Haftungsvarianten des Unternehmensliquiditätsstärkungsgesetzes für Großunternehmen sein. Es bietet für Großbetriebe ab 250 Mitarbeitern die Gelegenheit, bundesseitige Haftungen für zusätzliche Betriebsmittellinien in Anspruch zu nehmen.
Weiters ist die Oberbank in Abstimmung mit der Förderstelle um eine möglichst breite und flächendeckende Inanspruchnahme der klassischen AWS- und ERP-Förderprodukte (ERP-Kredite ab 0,75% p.a. fix, nicht rückzahlbare Zuschüsse) und der neuen Förderprogramme (z.B. ERP-Kleinkredit) bemüht. Um gestärkt aus der Krise hervorgehen zu können nutzen im Moment viele Unternehmen die schwächere Auslastung, um Innovations- und Entwicklungsprojekte umzusetzen, die eine verbesserte Konkurrenzfähigkeit garantieren. Gerade in diesem Bereich sind Förderungen von 25% bis 75% eine gern in Anspruch genommene Hilfestellung.
Parallel dazu ist auch im Bereich umweltrelevanter Projekte eine verstärkte Investitionstätigkeit zu beobachten (Umstellung von Öl und Gas auf Alternativbrennstoffe, thermische Gebäudesanierung, Wärmerückgewinnung, Solar etc.), wodurch die laufenden Betriebskosten gesenkt und die Abhängigkeiten von Energielieferanten reduziert werden können. Auch hier sind Förderungen von bis zu rund 40% eine große Unterstützung.
Parallel zu all diesen Maßnahmen kann die Oberbank ihren KMU-Kunden zur zinsbegünstigten Finanzierung von Investitionsvorhaben auch Globaldarlehen der EIB (€ 45 Mio.) und der deutschen LfA (€ 100 Mio.) anbieten.
Die Leasing-Kundenforderungen stiegen vom ersten auf das zweite Quartal 2009 um 1,0% auf € 1.370,1 Mio. Gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres ist dies eine Steigerung um 22,1%.
| Leasing Kundenforderungen |
Leasing Kundenforderungen |
Zuwachs im Jahresabstand |
Zuwachs im Jahresabstand |
|---|---|---|---|
| 1. Halbjahr 2009 | 1. Halbjahr 2008 | absolut | in % |
| 1.370,1 Mio. | 1.122,6 Mio. | 247,5 Mio. | 22,1% |
Das Neugeschäftsvolumen ging im ersten Halbjahr des Leasing-Geschäftsjahres im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres um 2,0% auf € 288,8 Mio. zurück. Von diesem Volumen entfiel rund ein Drittel auf unsere Leasingmärkte Tschechien, Ungarn und Slowakei, der Hauptanteil nach wie vor auf Österreich und Bayern.
Obwohl die Wirtschaftskrise Leasing-typische Bereiche besonders trifft (Immobilieninvestitionen, Speditions- und Transportwirtschaft), liegen wir beim Neugeschäft gut im Plan. Die Margen konnten wir sogar verbessern.
Im ersten Halbjahr 2009 wurden nicht unbedingt notwendige Investitionen von vielen Unternehmen verschoben. Dennoch stiegen sowohl die Anzahl als auch das Gesamtvolumen der Kreditanfragen aus dem Bereich Investitionsund Expansionsfinanzierungen gegenüber dem Vergleichszeitraum 2008 deutlich an. Ein Anstieg der Projektanfragen war im ersten Halbjahr 2009 auch bei Refinanzierungen und vor allem beim Forderungsmanagement zur kurzfristigen Liquiditätssicherung zu vermerken. Krisenbedingt gingen die Aktivitäten im Bereich M&A/Gesellschafterwechsel vorübergehend zurück. Die Gesamtzahl der Anfragen im Bereich Strukturierte Finanzierungen konnte im Vergleich zum Vorjahr dennoch um 16% gesteigert werden.
Aufgrund der weiterhin anspruchsvollen konjunkturellen Situation war das zweite Quartal 2009 von massiven Exportumsatzrückgängen unserer Kunden geprägt. Die Oberbank war bemüht, diese Umsatzeinbrüche gemeinsam mit den Kunden durchzustehen und die Finanzierungslinien individuell abzustimmen. Dies war nur durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Exportkunden möglich, aber auch durch unsere ausgezeichneten Kontakte zu allen Förderstellen. Dadurch konnten Risiken an die Förderstellen ausgelagert und die Ausnützungen im laufenden Geschäftsjahr um 2,5% gesteigert werden. Die Marktanteile beim Exportfonds konnten sogar leicht ausgebaut werden.
Trotz des wirtschaftlich schwierigen Umfeldes stiegen die Finanzierungen für Auslandsinvestitionen im ersten Halbjahr 2009 gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr aufgrund einiger großvolumiger Transaktionen um 21%. Insbesondere im Bereich der OeKB-refinanzierten Finanzierungen konnten Zuwächse verzeichnet werden. Die Folgen der geänderten internationalen Investitionsbedingungen für Unternehmen sind an der stark gesunkenen Anzahl an Anfragen bezüglich Finanzierung, Absicherung und Förderung von Auslandsinvestitionen sichtbar, diese ging im Vergleich zum Vorjahr um 40% zurück.
Trotz des schwierigen konjunkturellen Umfelds ist die Ertragslage im Dokumenten- und Garantiegeschäft mit Ertragszuwächsen von 4% bzw. 8% stabil. Die Zuwächse wurden überwiegend vom Importgeschäft unserer Kunden getragen, der allgemeine Exportrückgang spiegelte sich auch in der Stückzahlen- und Volumensentwicklung unseres Dokumentengeschäfts wider. Zum Ende des zweiten Quartals konnte jedoch eine Stabilisierung bei den Exporttransaktionen festgestellt werden.
Der neu gegründete Geschäftsbereich Slowakei mit der ersten Filiale in Bratislava wurde in die Oberbank Payment Area eingebunden. Die Oberbank ist somit in der Lage, u. a. im Zahlungsverkehr fünf Länder aus einer Hand zu betreuen und die bewährten Kundenvorteile (z.B. taggleiche Liquiditätstransfers) in fünf Ländern anzubieten.
Mit MultiCash bietet die Oberbank mittelständischen und großen Unternehmen in der gesamten Payment Area eine optimale Electronic Banking Plattform, auch im Online-Banking stehen unseren Kunden attraktive Lösungen zur Verfügung.
Aufgrund der benutzerfreundlichen und auf die Kundenanforderungen abgestimmte Programme und Anwendungen nutzen inzwischen schon mehr als 85.000 Kunden in der Oberbank Payment Area die Vorteile von Electronic Banking.
Die Anpassung an die gesetzlichen Vorgaben des Zahlungsdienstegesetzes (ZaDiG), das mit 1. November 2009 in Kraft tritt, ist ein weiterer Schwerpunkt im Jahr 2009. Beim Zahlungsdienstegesetz handelt es sich um die nationale Umsetzung der Payment Services Directive (PSD), welche darauf abzielt, den europäischen Zahlungsverkehr weiter zu vereinheitlichen und den Markt zu öffnen. Die notwendigen Umsetzungen in unseren Auslandsmärkten folgen.
| Beträge in Mio. € | 1. Hj. 2009 | 1. Hj. 2008 | +/- absolut | +/- % |
|---|---|---|---|---|
| Zinsergebnis | 29,4 | 32,7 | -3,3 | -10,1 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -4,3 | -5,7 | 1,3 | -23,7 |
| Provisionsergebnis | 20,4 | 21,5 | -1,2 | -5,4 |
| Handelsergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| Verwaltungsaufwand | -41,5 | -41,0 | -0,5 | 1,2 |
| Sonstiger betrieblicher Erfolg | 0,6 | 1,2 | -0,7 | -54,6 |
| Außerordentliches Ergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 4,5 | 8,8 | -4,3 | -49,1 |
| Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) | 1.128,2 | 1.136,9 | -8,7 | -0,8 |
| Ø zugeordnetes Eigenkapital | 79,8 | 88,6 | -8,8 | -9,9 |
| Return on Equity (RoE) | 11,2% | 19,8% | -8,6%-P. | |
| Cost-Income-Ratio | 82,5% | 74,0% | 8,6%-P. |
Der Rückgang des Periodenüberschusses vor Steuern im Segment Privatkunden von € 8,8 Mio. auf € 4,5 Mio. ist sowohl auf den Rückgang des Zinsergebnisses um € 3,3 Mio. oder 10,1% auf € 29,4 Mio. als auch auf den Rückgang des Provisionsergebnisses um € 1,2 Mio. oder 5,4% auf € 20,4 Mio. zurückzuführen.
Bei den Risikovorsorgen ergab sich ein um € 1,3 Mio. oder 23,7% geringerer Aufwand von € 4,3 Mio. Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich moderat um € 0,5 Mio. bzw. 1,2% auf € 41,5 Mio. Der sonstige betriebliche Erfolg verringerte sich um € 0,7 Mio. oder 54,6% auf € 0,6 Mio. Der Return on Equity ging um 8,6 Prozentpunkte auf 11,2% zurück, die Cost-income-ratio stieg um 8,6 Prozentpunkte auf 82,5%.
Im Privatkundengeschäft spiegelt sich die Wachstumsstrategie der Oberbank wider. Per 30.6.2009 betreuten wir in allen in- und ausländischen Geschäftsbereichen 291.025 Privatkunden, das ist im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 ein Zuwachs von 16.330 Privatkunden oder 5,9%. Seit Jahresbeginn konnten wir 11.689 Neukunden gewinnen.
| Privatkundenanzahl | Privatkundenanzahl | Zuwachs im Jahresabstand | Zuwachs im Jahresabstand |
|---|---|---|---|
| Stand 30.6.2009 | Stand 30.6.2008 | absolut | in % |
| 291.025 | 274.695 | 16.330 | 5,9 |
Der Bestand an Privatkonten hat im Jahresabstand um 3.969 Stück zugenommen und liegt per 30.6.2009 bei 161.239 Stück. Die Wachstums- und Expansionsmärkte Bayern, Tschechien und Ungarn haben überproportional zu dieser Entwicklung beigetragen. Im ersten Halbjahr 2009 verzeichneten wir einen Zuwachs von 926 Privatkonten.
| Privatkontoanzahl | Privatkontoanzahl | Zuwachs im Jahresabstand | Zuwachs im Jahresabstand |
|---|---|---|---|
| Stand 30.6.2009 | Stand 30.6.2008 | absolut | in % |
| 161.239 | 157.270 | 3.969 | 2,5 |
Bei den Privatfinanzierungen (inkl. Konto und Privatleasing) wurde gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ein Zuwachs von € 28,8 Mio. oder 1,5% auf € 1.930,1 Mio. erzielt.
Einen überproportionalen Zuwachs gab es bei den langfristigen hypothekarisch besicherten Krediten und Darlehen in Euro um 26,3% auf € 1.022,9 Mio. Zurückzuführen ist dieser Zuwachs auf die Vielzahl der auf Basis von Kundenaufträgen konvertierten Fremdwährungskredite.
| Privatfinanzierungen | Privatfinanzierungen | Zuwachs im Jahresabstand | Zuwachs im Jahresabstand |
|---|---|---|---|
| Stand 30.6.2009 | Stand 30.6.2008 | absolut | in % |
| 1.930,1 Mio. | 1.901,3 Mio. | 28,8 Mio. | 1,5 |
Das weiterhin hohe Sicherheitsbedürfnis der Anleger zeigt sich im starken Anstieg der Spareinlagen. Diese wuchsen seit Jahresbeginn um € 68 Mio. bzw. 2,1%, im 12-Monats-Abstand um € 347 Mio. oder 11,5% auf € 3.361 Mio. Das Oberbank Vorteilskonto spar ("Sparkarte") verzeichnete seit Jahresanfang einen Zuwachs um 36,6% auf € 59 Mio.
| Spareinlagen | Spareinlagen | Zuwachs im Jahresabstand | Zuwachs im Jahresabstand |
|---|---|---|---|
| Stand 30.6.2009 | Stand 30.6.2008 | absolut | in % |
| 3.361 Mio. | 3.014 Mio. | 347 Mio. | 11,5 |
Nach den Tiefstständen im März 2009 drehte die Anlegerstimmung im zweiten Quartal 2009 deutlich. In Summe führten die Vermeidung weiterer Großpleiten im Finanzsektor sowie diverse Frühindikatoren, die zumindest eine Verlangsamung des Rückganges des Wirtschaftswachstums anzeigten, zu einer Beruhigung und Stabilisierung der Börsen- und Anleihenmärkte.
Bevorzugten die Anleger im ersten Quartal noch ausnahmslos sichere Werte wie Bundesanleihen, so setzte gegen Jahresmitte die Nachfrage nach höher rentierenden Anlagen wieder stärker ein. Wegen der Aufschläge, die auch von sehr guten Bonitäten gezahlt werden müssen, sind nationale und internationale Unternehmensanleihen nach wie vor besonders gefragt.
Unser zweiter Unternehmensanleihen-Laufzeitfonds (2009 bis 2013) konnte innerhalb der Zeichnungsfrist ein sehr erfreuliches Volumen von € 50 Mio. erreichen. Die Nachfrage nach unseren eigenen Emissionen ist nach wie vor auf sehr hohem Niveau und erreichte im ersten Halbjahr € 269 Mio.
Derzeit werden Fixzinsanleihen im fünf- bis achtjährigen Bereich bevorzugt. Hier ist eine als Stufenzinsanleihe konstruierte Ergänzungskapitalanleihe hervorzuheben, deren Absatz zur Eigenmittelstärkung der Oberbank beiträgt.
Trotz umfangreicher Aktivitäten konnte im Jahresabstand ein Ergebnisrückgang im Wertpapiergeschäft um 25,6% auf € 13,7 Mio. nicht vermieden werden. Maßgeblich dafür sind die im Vergleichszeitraum gesunkenen Kurswerte, das laufende Transaktionsgeschäft reduzierte sich prozentuell nur knapp zweistellig.
Ein Schwerpunkt im Private Banking liegt 2009 im Stiftungsbereich, wo wir aufgrund von Veränderungen im Marktumfeld Chancen für Neugeldakquisitionen orten und umsetzen. Flankiert werden unsere Bemühungen von Informationsveranstaltungen speziell für Stifter und Stiftungsvorstände. Diese direkte Form der Interaktion mit den Kunden und die dadurch gewonnene ständige Präsenz sind gerade in einem schwierigen Umfeld sehr wichtig.
Die Aktienmärkte entwickelten sich zuletzt regional unterschiedlich: die globalen Indizes waren nur unwesentlich im Plus, wohingegen der heimische Aktienmarkt deutlich zulegen konnte. In diesem Umfeld erholt sich das Investmentfondsgeschäft allmählich, ebenso die Nachfrage nach Aktien.
Mit der Übernahme neuer Mandate für die Schweizer Firma Emcore konnten wir im Bereich der Wandelanleihenfonds einen international führenden Anbieter für die 3 Banken-Generali KAG gewinnen. Das Neuvolumen betrug € 150 Mio. Dies und der Unternehmensanleihen-Laufzeitenfonds (2009-2013) sorgten auch dafür, dass sich das Volumen der Investmentfondsgesellschaft per Jahresmitte um 2,61% auf € 4,2 Mrd. erhöhte. Damit lag das Wachstum 1,2% über dem Durchschnitt des österreichischen Gesamtmarktes.
Die Anzahl der von der Oberbank für die Bausparkasse Wüstenrot abgeschlossenen Bausparverträge ist im Vergleich zum Vorjahr um 1% auf 5.215 Abschlüsse gestiegen.
Im ersten Halbjahr 2009 hat sich das Geschäft mit Lebensversicherungen angesichts des schwierigen Umfeldes zufriedenstellend entwickelt.
Bei Kapitalversicherungen wurden in diesem Zeitraum 1.702 Stück mit einer Prämiensumme von € 15,8 Mio. abgeschlossen. Durch gezielte Maßnahmen konnte besonders der Verkauf von Kapitalversicherungen gegen laufende Prämienzahlung leicht gesteigert werden.
Bei den Risikoversicherungen ging die Produktion im Vergleich zum Vorjahr um 10,5% zurück.
Im Segment Financial Markets werden das Ergebnis der Beteiligungen, der Handelstätigkeit und das Zinsergebnis aus dem Überhang der unverzinslichen Passiva sowie der Fristentransformationen dargestellt.
| Beträge in Mio. € | 1. Hj. 2009 | 1. Hj. 2008 | +/- absolut | +/- % |
|---|---|---|---|---|
| Zinsergebnis | 21,4 | 41,2 | -19,9 | -48,2 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -16,8 | -9,2 | -7,6 | 81,9 |
| Provisionsergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| Handelsergebnis | 5,3 | 1,3 | 4,0 | >100,0 |
| Verwaltungsaufwand | -2,5 | -2,3 | -0,2 | 8,8 |
| Sonstiger betrieblicher Erfolg | 7,1 | -2,6 | 9,7 | >-100,0 |
| Außerordentliches Ergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 14,5 | 28,4 | -13,9 | -48,8 |
| Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) | 3.974,3 | 2.975,5 | 998,8 | 33,6 |
| Ø zugeordnetes Eigenkapital | 281,0 | 231,8 | 49,2 | 21,2 |
| Return on Equity (RoE) | 10,4% | 24,5% | -14,2%-P. | |
| Cost-Income-Ratio | 7,3% | 5,7% | 1,6%-P. |
Das Zinsergebnis im Segment Financial Markets verzeichnete vor allem aufgrund reduzierter Erträge der Equity Beteiligungen einen Rückgang von € 19,9 Mio. bzw. 48,2% auf € 21,4 Mio. Das Handelsergebnis erhöhte sich stark um € 4,0 Mio. auf € 5,3 Mio. Die Ergebnisverbesserung beim sonstigen betrieblichen Erfolg um € 9,7 Mio. auf € 7,1 Mio. resultierte hauptsächlich aus dem im letzten Jahr notwendigen Abwertungserfordernis von finanziellen Vermögenswerten, die zum Fair Value bewertet wurden.
Der Periodenüberschuss vor Steuern sank um 48,8% oder € 13,9 Mio. auf € 14,5 Mio. Der Return on Equity ging um 14,2 Prozentpunkte auf 10,4% zurück, die Cost-income-ratio erhöhte sich um 1,6 Prozentpunkte auf 7,3%.
Das Kernkapital stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 um 14,1% oder € 101,7 Mio. auf € 822,5 Mio. Damit ist die Kernkapitalquote um 0,67 Prozentpunkte auf 8,01% gestiegen.
Die konsolidierten Konzern-Eigenmittel gemäß § 24 BWG beliefen sich zum 30.6.2009 auf 1.274,5, das sind um 5,9% weniger als zum Vergleichsstichtag des Vorjahres. Der Grund für diesen Rückgang sind die starken Kursverluste an den internationalen Börsen, wodurch sich die anrechenbaren Neubewertungsreserven um rund € 110 Mio. reduzierten.
Die erforderlichen Eigenmittel stiegen wegen des deutlich gewachsenen Kreditvolumens zum 30.6.2009 auf € 874,8 Mio. Daraus ergibt sich ein Eigenmittelüberschuss von € 399,7 Mio.
Die Risikopolitik der Oberbank berücksichtigt die Risikosituation aller Geschäftsbereiche einschließlich der neuen Märkte. Das Risikomanagement stellt auf die Sicherheit der anvertrauten Kundengelder, das Halten der Eigenmittel und die Gewährleistung der Liquidität ab.
Die bedeutendste Risikokategorie bildet das Adressenausfallsrisiko. Diesem Risiko tragen wir durch die Dotation von entsprechenden Vorsorgen in der Bilanz Rechnung. Bei der Bonitätsbeurteilung und in der Sicherheitenpolitik können wir auf ein jahrzehntelanges Know-how zurückgreifen. Darüber hinaus sorgen unser regionales Geschäftsmodell, ein professionelles Kredit-Management sowie die ausgewogene Verteilung des Gesamtobligos auf die einzelnen Kundensegmente dafür, dass das Ausmaß dieser Risikoklasse auf den Gesamterfolg der Oberbank überschaubar bleibt. Somit gehen wir auch für das Gesamtjahr 2009 davon aus, dass sich keine außergewöhnlichen Adressausfallsrisiken ergeben.
Die übrigen Risikokategorien bestehen aus potenziellen Wertverlusten bzw. Erträgnisausfällen in unserem Beteiligungsportfolio (Beteiligungsrisiko), aus möglichen Verlusten durch sich ändernde Zinssätze, Devisen- oder Aktienkurse (Marktrisiko), dem operationellen Risiko und dem Liquiditätsrisiko. Auch diese Risiken sind, dem Vorsichtsprinzip Rechnung tragend, durch entsprechende Kapitalien unterlegt. Beim Liquiditätsrisiko trägt zu unserer guten Position auch bei, dass wir mit den Primäreinlagen unserer Kunden (30.6.2009: € 10,3 Mrd.) das gesamte Kreditvolumen (30.6.2009: € 9,8 Mrd.) refinanzieren können. Darüber hinaus sind in der Oberbank ein permanentes Risikocontrolling, ein strenges Prozessmanagement sowie andere effiziente Kontroll- und Steuerungsinstrumente installiert. Somit rechnen wir für das Gesamtjahr 2009 damit, dass in diesen Risikokategorien keine ungewöhnlichen Risikofälle auftreten werden.
Für das Gesamtjahr 2009 rechnen wir mit einer Fortsetzung der Entwicklung der ersten sechs Monate.
Wir erwarten weiterhin ein Wachstum der Primäreinlagen (allerdings nicht mehr im Ausmaß des Vorjahres) und ein gutes Kreditwachstum.
Auch die Ergebnisentwicklung des ersten Halbjahres dürfte sich im Gesamtjahr fortsetzen. Wir erwarten ein gutes Zins- und Dienstleistungsergebnis, der Ergebnisbeitrag der Equity-Beteiligungen wird unter dem Vorjahreswert liegen. Die Vorsorgen für das Kreditrisiko veranschlagen wir besonders vorsichtig und höher als im Vorjahr.
In Summe sind wir zuversichtlich, die negativen Auswirkungen der geänderten Rahmenbedingungen auf den Geschäftserfolg minimieren zu können. Wir werden unseren Aktionären und Kunden wieder eine überraschungsfreie Bilanz präsentieren, die Rücklagen weiter stärken und der Hauptversammlung einen entsprechenden Dividendenvorschlag unterbreiten.
Die 3 Banken konnten im ersten Halbjahr 2009, welches durch die internationale Finanzkrise gekennzeichnet ist, eine zufriedenstellende Entwicklung verzeichnen.
Die gemeinsame Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem 30.6.2008 um 2,7% auf € 30,5 Mrd. Das Kreditvolumen (nach Risikovorsorgen) wuchs um 4,9% auf € 19,4 Mrd., die Primäreinlagen stiegen um ebenfalls 4,9% auf € 20,1 Mrd.
Beim gemeinsamen Periodenüberschuss nach Steuern war aufgrund der deutlich gesteigerten Risikovorsorgen im Kreditgeschäft (+ 50,8% auf € 83,4 Mio.) ein Rückgang um 21,2% auf € 82,8 Mio. zu verzeichnen.
Zum 30.6.2009 betrieben die 3 Banken zusammen 232 Filialen, sie beschäftigten im ersten Quartal durchschnittlich 3.735 Mitarbeiter.
| Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung für das | 1.1.-30.6.2009 | 1.1.-30.6.2008 | Veränderung | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. Halbjahr 2009 | in Mio. € | in Mio. € | in Mio. € | in % | |
| 1. Zinsen und ähnliche Erträge | (1) | 279,7 | 346,3 | -66,6 | -19,2 |
| 2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | (1) | -155,6 | -237,9 | 82,3 | -34,6 |
| 3. Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen | (1) | 9,9 | 31,3 | -21,4 | -68,4 |
| ZINSERGEBNIS | (1) | 134,0 | 139,7 | -5,7 | -4,1 |
| 4. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | (2) | -49,6 | -31,3 | -18,3 | 58,4 |
| 5. Provisionserträge | (3) | 47,8 | 53,9 | -6,1 | -11,3 |
| 6. Provisionsaufwendungen | (3) | -4,3 | -4,8 | 0,5 | -9,8 |
| PROVISIONSERGEBNIS | (3) | 43,5 | 49,1 | -5,6 | -11,4 |
| 7. Handelsergebnis | (4) | 5,0 | 1,5 | 3,5 | >100,0 |
| 8. Verwaltungsaufwand | (5) | -102,6 | -102,4 | -0,2 | 0,1 |
| 9. Sonstiger betrieblicher Erfolg | (6) | 13,4 | 1,3 | 12,1 | >100,0 |
| a) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - FV/PL |
(6) | 12,0 | -1,5 | 13,5 | >100,0 |
| b) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - AfS |
(6) | -3,4 | -2,1 | -1,3 | 59,6 |
| c) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - HtM |
(6) | 0 | 1,0 | -1,0 | -100,0 |
| d) Sonstiger Betrieblicher Erfolg |
(6) | 4,9 | 4,0 | 0,9 | 23,1 |
| PERIODENÜBERSCHUSS VOR STEUERN | 43,7 | 57,8 | -14,1 | -24,4 | |
| 10. Steuern vom Einkommen und Ertrag | (7) | -5,5 | -5,1 | -0,3 | 6,7 |
| PERIODENÜBERSCHUSS NACH STEUERN | 38,3 | 52,7 | -14,4 | -27,4 | |
| 11. Fremdanteil am Jahresüberschuss | 0 | 0 | 0 | ||
| KONZERNPERIODENÜBERSCHUSS | 38,2 | 52,7 | -14,5 | -27,4 |
| DIREKT IM EIGENKAPITAL ERFASSTE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN (IN MIO. €) | 1.1.-30.6.2009 | 1.1.-30.6.2008 |
|---|---|---|
| Periodenüberschuss nach Steuern | 38,3 | 52,7 |
| +/- Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 | 6,1 | -12,5 |
| +/- Latente Steuern auf Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 | -1,5 | 3,1 |
| +/- Veränderung Währungsausgleichsposten | -4,8 | 0,8 |
| +/- Veränderung sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen | -7,7 | -9,4 |
| Summe direkt im Eigenkapital erfasster Erträge und Aufwendungen | -8,0 | -18,0 |
| Gesamtperiodenergebnis aus Jahresüberschuss und nicht erfolgswirksamen | 30,3 | 34,7 |
| Erträgen/Aufwendungen | ||
| Eigenanteil | 30,3 | 34,7 |
| Minderheitenanteil | 0 | 0 |
| Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung für das | 1.4.-30.6.2009 | 1.4.-30.6.2008 | Veränderung | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|---|
| 2. Quartal 2009 | in Mio. € | in Mio. € | in Mio. € | in % | |
| 1. Zinsen und ähnliche Erträge | (1) | 129,3 | 176,1 | -46,9 | -26,6 |
| 2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | (1) | -66,9 | -120,8 | 54,0 | -44,7 |
| 3. Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen | (1) | 2,1 | 14,0 | -11,9 | -85,1 |
| ZINSERGEBNIS | (1) | 64,5 | 69,3 | -4,8 | -6,9 |
| 4. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | (2) | -27,1 | -15,2 | -11,9 | 78,8 |
| 5. Provisionserträge | (3) | 23,6 | 25,2 | -1,5 | -6,0 |
| 6. Provisionsaufwendungen | (3) | -2,3 | -2,3 | 0 | -0,2 |
| PROVISIONSERGEBNIS | (3) | 21,4 | 22,9 | -1,5 | -6,6 |
| 7. Handelsergebnis | (4) | 4,9 | -0,4 | 5,3 | >100,0 |
| 8. Verwaltungsaufwand | (5) | -51,6 | -51,7 | 0,0 | 0,0 |
| 9. Sonstiger betrieblicher Erfolg | (6) | 10,7 | 3,9 | 6,7 | >100,0 |
| a) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - FV/PL |
(6) | 10,7 | 2,6 | 8,1 | >100,0 |
| b) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - AfS |
(6) | -2,1 | -0,8 | -1,3 | >-100,0 |
| c) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - HtM |
(6) | 0 | 0 | 0 | |
| d) Sonstiger Betrieblicher Erfolg |
(6) | 2,0 | 2,1 | -0,1 | -5,1 |
| PERIODENÜBERSCHUSS VOR STEUERN | 22,7 | 28,9 | -6,2 | -21,4 | |
| 10. Steuern vom Einkommen und Ertrag | (7) | -3,6 | -2,7 | -0,9 | 31,2 |
| PERIODENÜBERSCHUSS NACH STEUERN | 19,2 | 26,2 | -7,0 | -26,8 | |
| 11. Fremdanteil am Jahresüberschuss | 0 | 0 | 0 | ||
| KONZERNPERIODENÜBERSCHUSS | 19,1 | 26,2 | -7,0 | -26,9 |
| DIREKT IM EIGENKAPITAL ERFASSTE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN (IN MIO. €) | 1.4.-30.6.2009 | 1.4.-30.6.2008 |
|---|---|---|
| Periodenüberschuss nach Steuern | 19,2 | 26,2 |
| +/- Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 | 13,7 | 1,5 |
| +/- Latente Steuern auf Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 | -3,4 | -0,4 |
| +/- Veränderung Währungsausgleichsposten | -1,0 | 0,6 |
| +/- Veränderung sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen | -0,8 | -5,4 |
| Summe direkt im Eigenkapital erfasster Erträge und Aufwendungen | 8,4 | -3,6 |
| Gesamtperiodenergebnis aus Jahresüberschuss und nicht erfolgswirksamen Erträgen/Aufwendungen |
27,6 | 22,6 |
| Eigenanteil | 27,6 | 22,6 |
| Minderheitenanteil | 0 | 0 |
| KENNZAHLEN | 1. Hj. 2009 | 1. Hj. 2008 |
|---|---|---|
| Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) in % | 52,36% | 53,46% |
| RoE (Eigenkapitalrendite) vor Steuern in % | 9,72% | 13,06% |
| RoE (Eigenkapitalrendite) nach Steuern in % | 8,50% | 11,90% |
| Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) in % | 37,01% | 22,42% |
| Ergebnis pro Aktie in € | 2,86 | 3,92 |
| 30.6.2009 | 31.12.2008 | Veränderung | Veränderung | ||
|---|---|---|---|---|---|
| AKTIVA | in Mio. € | in Mio. € | in Mio. € | in % | |
| 1. Barreserve | (9) | 240,7 | 130,4 | 110,4 | 84,6 |
| 2. Forderungen an Kreditinstitute | (10) | 1.798,1 | 2.296,0 | -497,9 | -21,7 |
| 3. Forderungen an Kunden | (11) | 9.779,3 | 9.460,6 | 318,6 | 3,4 |
| 4. Risikovorsorgen | (12) | -239,0 | -216,5 | -22,5 | 10,4 |
| 5. Handelsaktiva | (13) | 34,5 | 33,5 | 0,9 | 2,8 |
| 6. Finanzanlagen | (14) | 3.678,6 | 3.003,9 | 674,7 | 22,5 |
| a) Finanzielle Vermögenswerte - FV/PL |
(14) | 294,6 | 346,4 | -51,7 | -14,9 |
| b) Finanzielle Vermögenswerte - AfS |
(14) | 924,5 | 941,4 | -16,9 | -1,8 |
| c) Finanzielle Vermögenswerte - HtM |
(14) | 2.054,4 | 1.315,1 | 739,3 | 56,2 |
| d) Anteile an at Equity Unternehmen |
(14) | 405,1 | 401,0 | 4,1 | 1,0 |
| 7. Immaterielles Anlagevermögen | (15) | 9,1 | 8,2 | 0,9 | 10,6 |
| 8. Sachanlagen | (16) | 225,1 | 216,1 | 9,0 | 4,2 |
| a) als Finanzinvestition gehaltende Immobilien |
(16) | 84,0 | 82,1 | 1,9 | 2,4 |
| b) sonstige Sachanlagen |
(16) | 141,1 | 134,1 | 7,1 | 5,3 |
| 9. Sonstige Aktiva | (17) | 339,7 | 381,8 | -42,0 | -11,0 |
| a) Steueransprüche |
(17) | 36,0 | 38,3 | -2,3 | -6,1 |
| b) sonstige |
(17) | 303,7 | 343,4 | -39,7 | -11,6 |
| SUMME AKTIVA | 15.866,2 | 15.314,0 | 522,2 | 3,6 |
| 30.6.2009 | 31.12.2008 | Veränderung | Veränderung | ||
|---|---|---|---|---|---|
| PASSIVA | in Mio. € | in Mio. € | in Mio. € | in % | |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | (18) | 4.007,5 | 3.707,9 | 299,7 | 8,1 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | (19) | 8.395,0 | 8.119,2 | 275,8 | 3,4 |
| 3. Verbriefte Verbindlichkeiten | (20) | 1.244,1 | 1.218,3 | 25,7 | 2,1 |
| 4. Rückstellungen | (21) | 349,4 | 334,0 | 15,4 | 4,6 |
| 5. Sonstige Passiva | (22) | 289,4 | 361,4 | -72,0 | -19,9 |
| a) Handelspassiva |
(23) | 12,7 | 10,3 | 2,3 | 22,6 |
| b) Steuerschulden |
(22) | 9,7 | 6,1 | 3,6 | 58,1 |
| c) Sonstige |
(22) | 267,0 | 344,9 | -77,9 | -22,6 |
| 6. Nachrangkapital | (24) | 659,2 | 679,1 | -19,9 | -2,9 |
| 7. Eigenkapital | (25) | 921,6 | 894,1 | 27,5 | 3,1 |
| a) Eigenanteil |
(25) | 920,3 | 892,8 | 27,5 | 3,1 |
| b) Minderheitenanteil |
(25) | 1,3 | 1,3 | 0 | -0,4 |
| SUMME PASSIVA | 15.866,2 | 15.314,0 | 552,2 | 3,6 |
| Gezeichnetes Kapital |
rücklagen Kapital- |
rücklagen Gewinn- |
ausgleichsposten Währungs- |
rücklagen gem. Bewertungs- IAS 39 |
Unternehmen Assoziierte |
Fremdanteile Eigenkapital ohne |
Fremdbesitz Anteile im |
Eigenkapital | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| In Mio. € | |||||||||
| Stand 1.1.2008 | 75,6 | 142,7 | 400,9 | 0,6 | 47,6 | 221,3 | 888,7 | 0,8 | 889,5 |
| Gesamtperiodenergebnis | - | - | 31,7 | 0,8 | -9,4 | 11,6 | 34,7 | 0,0 | 34,7 |
| Dividendenausschüttung | - | - | -13,4 | - | - | - | -13,4 | - | -13,4 |
| Kapitalerhöhung | 0,3 | 3,3 | - | - | - | - | 3,6 | - | 3,6 |
| Erwerb eigener Aktien | -1,0 | -3,2 | - | - | - | - | -4,2 | -4,2 | |
| Sonstige ergebnisneutrale Veränderungen |
- | - | -1,1 | - | - | -8,4 | -9,5 | 0,5 | -9,0 |
| Stand 30.6.2008 | 74,8 | 142,8 | 418,1 | 1,4 | 38,2 | 224,5 | 899,8 | 1,3 | 901,1 |
| Stand 1.1.2009 | 81,1 | 140,8 | 445,9 | 0,2 | -7,0 | 231,8 | 892,8 | 1,3 | 894,1 |
| Gesamtperiodenergebnis | - | - | 37,8 | -4,8 | 4,6 | -7,3 | 30,3 | 0,0 | 30,3 |
| Dividendenausschüttung | - | - | -13,3 | - | - | - | -13,3 | - | -13,3 |
| Kapitalerhöhung | 0,0 | 0,0 | - | - | - | - | 0,0 | - | 0,0 |
| Erwerb eigener Aktien | -0,3 | -0,6 | - | - | - | - | -0,9 | - | -0,9 |
| Sonstige ergebnisneutrale Veränderungen |
- | - | 0,0 | - | - | 11,3 | 11,3 | 0,0 | 11,3 |
| Stand 30.6.2009 | 80,8 | 140,2 | 470,4 | -4,6 | -2,4 | 235,9 | 920,3 | 1,3 | 921,6 |
| GELDFLUSSRECHNUNG IN MIO. € | 1.1.-30.6.2009 | 1.1.-30.6.2008 |
|---|---|---|
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode | 130,4 | 303,9 |
| Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit | 844,0 | -169,1 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -692,1 | 26,3 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -45,0 | 30,1 |
| Effekte aus der Änderung von Konsolidierungskreis und Bewertungen | 8,2 | -27,8 |
| Effekte aus der Änderung von Wechselkursen | -4,8 | 0,8 |
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode | 240,7 | 164,2 |
Der Zwischenbericht der Oberbank AG wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS) und International Accounting Standards (IAS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt. Er deckt das erste Halbjahr 2009 (1. Jänner 2009 bis 30. Juni 2009) ab und vergleicht es mit der entsprechenden Vorjahresperiode. Der vorliegende Zwischenabschluss für das erste Halbjahr 2009 steht im Einklang mit IAS 34 ("Zwischenberichte").
Im Zwischenbericht der Oberbank AG wurden prinzipiell die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwendet, die auch zum 31.12.2008 angewandt wurden.
Der Konsolidierungskreis umfasst per 30. Juni 2009 neben der Oberbank AG 20 inländische und 19 ausländische Tochterunternehmen. Der Kreis der einbezogenen verbundenen Unternehmen hat sich im Vergleich zum 31.12.2008 durch die einmalige Einbeziehung folgender Gesellschaft verändert:
Oberbank Hybrid 3 GmbH Anteil in %: 100
| 1. ZINSERGEBNIS | 1.1.-30.6.2009 | 1.1.-30.6.2008 |
|---|---|---|
| Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften | 225,2 | 294,5 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 2,4 | 3,1 |
| Sonstige Beteiligungen | 0,7 | 1,2 |
| Verbundene Unternehmen | 1,6 | 0,6 |
| Festverzinsliche Wertpapiere und Schuldverschreibungen | 49,9 | 47,0 |
| ZINSEN UND ÄHNLICHE ERTRÄGE | 279,7 | 346,3 |
| Zinsaufwendungen für Einlagen | -118,9 | -200,8 |
| Zinsaufwendungen für verbriefte Verbindlichkeiten | -22,5 | -22,0 |
| Zinsaufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten | -14,2 | -15,0 |
| ZINSEN UND ÄHNLICHE AUFWENDUNGEN | -155,6 | -237,9 |
| ERTRÄGE AUS AT EQUITY BEWERTETEN UNTERNEHMEN | 9,9 | 31,3 |
| ZINSERGEBNIS | 134,0 | 139,7 |
| 2. RISIKOVORSORGEN IM KREDITGESCHÄFT | 1.1.-30.6.2009 | 1.1.-30.6.2008 |
| Zuführungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -52,4 | -39,6 |
| Direktabschreibungen | -3,7 | -1,2 |
| Auflösungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | 5,8 | 8,8 |
| Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen | 0,7 | 0,8 |
| RISIKOVORSORGEN IM KREDITGESCHÄFT | -49,6 | -31,3 |
| 3. PROVISIONSERGEBNIS | 1.1.-30.6.2009 | 1.1.-30.6.2008 |
| Zahlungsverkehr | 15,7 | 15,8 |
| Wertpapiergeschäft | 13,7 | 18,4 |
| Devisen-, Sorten- und Edelmetallgeschäft | 4,6 | 6,5 |
| Kreditgeschäft | 8,2 | 7,0 |
| Sonstiges Dienstleistungs- und Beratungsgeschäft | 1,3 | 1,5 |
| PROVISIONSERGEBNIS | 43,5 | 49,1 |
| 4. HANDELSERGEBNIS | 1.1.-30.6.2009 | 1.1.-30.6.2008 |
| Gewinne/Verluste aus zinsbezogenen Geschäften | 5,5 | -1,9 |
| Gewinne/Verluste aus Devisen-, Valuten- und Münzengeschäft | 1,9 | 2,6 |
| Gewinne/Verluste aus Derivaten | -2,3 | 0,8 |
| HANDELSERGEBNIS | 5,0 | 1,5 |
| 5. VERWALTUNGSAUFWAND | 1.1.-30.6.2009 | 1.1.-30.6.2008 |
|---|---|---|
| Personalaufwand | 59,7 | 60,2 |
| - hievon Beiträge an die Mitarbeiter-Vorsorge-Kassa |
0,2 | 0,1 |
| Andere Verwaltungsaufwendungen | 32,1 | 32,5 |
| Abschreibungen und Wertberichtigungen | 10,8 | 9,7 |
| VERWALTUNGSAUFWAND | 102,6 | 102,4 |
| 6. SONSTIGER BETRIEBLICHER ERFOLG | 1.1.-30.6.2009 | 1.1.-30.6.2008 |
| a) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - FV/PL |
12,0 | -1,5 |
| b) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - AfS |
-3,4 | -2,1 |
| c) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - HtM |
0,0 | 1,0 |
| d) Sonstiger betrieblicher Erfolg |
4,9 | 4,0 |
| SONSTIGER BETRIEBLICHER ERFOLG | 13,4 | 1,3 |
| 7. ERTRAGSTEUERN | 1.1.-30.6.2009 | 1.1.-30.6.2008 |
| Laufender Ertragsteueraufwand | 4,7 | 5,6 |
| Latenter Ertragsteueraufwand/-ertrag | 0,8 | -0,5 |
| ERTRAGSTEUERN | 5,5 | 5,1 |
| 8. ERGEBNIS JE AKTIE | 1.1.-30.6.2009 | 1.1.-30.6.2008 |
| Aktienanzahl per 30.6. | 27.090.000 | 27.090.000 |
| Durchschnittliche Anzahl der umlaufenden Aktien | 26.713.541 | 26.858.949 |
| Konzernperiodenüberschuss | 38,2 | 52,7 |
| ERGEBNIS JE AKTIE IN € | 1,43 | 1,96 |
| ANNUALISIERTE WERTE IN € | 2,86 | 3,92 |
Das verwässerte Ergebnis pro Aktie entspricht dem unverwässerten Ergebnis pro Aktie, da keine Finanzinstrumente mit Verwässerungseffekt ausgegeben wurden. Das Ergebnis je Aktie gilt für Stamm- und Vorzugsaktien in gleicher Höhe.
Das Ergebnis je Aktie der Vergleichsperiode wurde aufgrund des im 3. Quartal 2008 vorgenommenen Aktiensplitts im Verhältnis 1:3 angepasst. Die ursprünglichen Werte betrugen 5,89 bzw. 11,77.
| 9. BARRESERVE | 30.6.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Kassenbestand | 50,7 | 64,5 |
| Guthaben bei Zentralnotenbanken | 190,0 | 65,9 |
| BARRESERVE | 240,7 | 130,4 |
| 10. FORDERUNGEN AN KREDITINSTITUTE | 30.6.2009 | 31.12.2008 |
| Forderungen an inländische Kreditinstitute | 946,9 | 1.248,1 |
| Forderungen an ausländische Kreditinstitute | 851,2 | 1.047,8 |
| FORDERUNGEN AN KREDITINSTITUTE | 1.798,1 | 2.296,0 |
| 11. FORDERUNGEN AN KUNDEN | 30.6.2009 | 31.12.2008 |
| Forderungen an inländische Kunden | 6.222,6 | 6.175,4 |
| Forderungen an ausländische Kunden | 3.556,7 | 3.285,2 |
| FORDERUNGEN AN KUNDEN | 9.779,3 | 9.460,6 |
| Stand | Wechselkurs | Zufüh | Ver | Auflö | Stand | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| In Mio. € | 1.1.2009 | änderung 1) | rungen | brauch | sungen | 30.6.2009 |
| Bonitätsrisken | 144,6 | 0,0 | 24,6 | -10,3 | -5,1 | 153,8 |
| Länderrisken | 4,6 | - | - | - | 0 | 4,6 |
| Pauschale Einzelvorsorgen | 5,1 | - | 0,6 | - | - | 5,8 |
| Portfoliowertberichtigungen IAS 39 | 62,2 | - | 12,7 | - | - | 74,9 |
| Zinswertberichtigungen | 0,0 | - | 0,0 | - | - | 0,0 |
| Risikovorsorgen im | 216,5 | 0,0 | 38,0 | -10,3 | -5,1 | 239,0 |
| Kreditgeschäft 2) | ||||||
| Haftungen 3) | 95,1 | 0,0 | 13,2 | 0,0 | -0,7 | 107,6 |
| GESAMTSUMME | 311,6 | 0,0 | 51,2 | -10,3 | -5,8 | 346,7 |
| RISIKOVORSORGEN |
1) Wechselkursänderungen und Umbuchungen
2) Risikovorsorgen im Kreditgeschäft werden in der Position Bilanz Aktiva 4 ausgewiesen
3) Beinhaltet Rückstellungen für ALGAR und Oberbank Leasing
| 13. HANDELSAKTIVA | 30.6.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | ||
| Börsenotiert | 13,6 | 18,9 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | ||
| Börsenotiert | 2,4 | 4,0 |
| Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | ||
| Währungsbezogene Geschäfte | 0,3 | 0,4 |
| Zinsbezogene Geschäfte | 18,1 | 10,2 |
|---|---|---|
| Sonstige Geschäfte | 0,0 | 0,0 |
| HANDELSAKTIVA | 34,5 | 33,5 |
| 14. FINANZANLAGEN | 30.6.2009 | 31.12.2008 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche | 2.822,7 | 2.167,3 |
| Wertpapiere | ||
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 183,6 | 176,0 |
| Beteiligungen/Anteile | ||
| An verbundenen Unternehmen | 212,2 | 204,7 |
| An at Equity bewerteten Unternehmen | ||
| - Kreditinstituten |
158,1 | 153,0 |
| - Nicht-Kreditinstituten |
247,0 | 248,1 |
| An sonstigen Beteiligungen | ||
| - Kreditinstituten |
10,8 | 27,1 |
| - Nicht-Kreditinstituten |
44,2 | 27,8 |
| FINANZANLAGEN | 3.678,6 | 3.003,9 |
| a) Finanzielle Vermögenswerte - FV/PL |
294,6 | 346,4 |
| b) Finanzielle Vermögenswerte - AfS |
924,5 | 941,4 |
| c) Finanzielle Vermögenswerte - HtM |
2.054,4 | 1.315,1 |
| d) Anteile an at Equity Unternehmen |
405,1 | 401,0 |
| FINANZANLAGEN | 3.678,6 | 3.003,9 |
| 15. IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE | 30.6.2009 | 31.12.2008 |
| Sonstiges immaterielles Anlagevermögen | 7,3 | 5,4 |
| Kundenstock | 1,8 | 2,8 |
| IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE | 9,1 | 8,2 |
| 16. SACHANLAGEN | 30.6.2009 | 31.12.2008 |
| Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien | 84,0 | 82,1 |
| Grundstücke und Gebäude | 80,2 | 74,8 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 53,8 | 44,7 |
| Sonstige Sachanlagen | 7,2 | 14,6 |
| SACHANLAGEN | 225,1 | 216,1 |
| 17. SONSTIGE AKTIVA | 30.6.2009 | 31.12.2008 |
| Latente Steuerforderungen | 36,0 | 38,3 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 299,7 | 342,0 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 4,1 | 1,4 |
| SONSTIGE AKTIVA | 339,7 | 381,8 |
| 18. VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KREDITINSTITUTEN | 30.6.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber | ||
| - Inländischen Kreditinstituten |
1.604,2 | 1.897,0 |
| - Ausländischen Kreditinstituten |
2.403,3 | 1.810,8 |
| VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KREDITINSTITUTEN | 4.007,5 | 3.707,9 |
| 19. VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KUNDEN | 30.6.2009 | 31.12.2008 |
| Spareinlagen | 3.410,9 | 3.301,9 |
| Sonstige | 4.984,1 | 4.817,4 |
| VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KUNDEN | 8.395,0 | 8.119,2 |
| 20. VERBRIEFTE VERBINDLICHKEITEN | 30.6.2009 | 31.12.2008 |
| Begebene Schuldverschreibungen | 965,1 | 907,8 |
| Andere Verbriefte Verbindlichkeiten | 278,9 | 310,6 |
| VERBRIEFTE VERBINDLICHKEITEN | 1.244,1 | 1.218,3 |
| 21. RÜCKSTELLUNGEN | 30.6.2009 | 31.12.2008 |
| Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen | 208,6 | 208,5 |
| Jubiläumsgeldrückstellung | 8,7 | 9,0 |
| Rückstellungen für das Kreditgeschäft | 107,6 | 95,1 |
| Sonstige Rückstellungen | 24,5 | 21,4 |
| RÜCKSTELLUNGEN | 349,4 | 334,0 |
| 22. SONSTIGE PASSIVA | 30.6.2009 | 31.12.2008 |
| Handelspassiva | 12,7 | 10,3 |
| Steuerschulden | 9,7 | 6,1 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 222,7 | 290,7 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 44,3 | 54,3 |
| SONSTIGE PASSIVA | 289,4 | 361,4 |
| 23. SONSTIGE PASSIVA (ANTEIL HANDELSPASSIVA) | 30.6.2009 | 31.12.2008 |
| Währungsbezogene Geschäfte | 0,0 | 0,1 |
| Zinsbezogene Geschäfte | 11,9 | 10,3 |
| Sonstige Geschäfte | 0,8 | 0,0 |
| HANDELSPASSIVA | 12,7 | 10,3 |
| 24. NACHRANGKAPITAL | 30.6.2009 | 31.12.2008 |
| Begebene nachrangige Schuldverschreibungen | 10,7 | 10,8 |
| Ergänzungskapital | 588,1 | 608,8 |
| Hybridkapital | 60,3 | 59,5 |
| NACHRANGKAPITAL | 659,2 | 679,1 |
| 25. EIGENKAPITAL | 30.6.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | 80,8 | 81,1 |
| Kapitalrücklagen | 140,2 | 140,8 |
| Gewinnrücklagen (inkl. Bilanzgewinn) | 671,1 | 642,8 |
| Unversteuerte Rücklagen | 26,3 | 26,3 |
| Passive Unterschiedsbeträge | 1,9 | 1,9 |
| Anteile in Fremdbesitz | 1,3 | 1,3 |
| EIGENKAPITAL | 921,6 | 894,1 |
| 26. EVENTUALVERBINDLICHKEITEN UND KREDITRISIKEN | 30.6.2009 | 31.12.2008 |
| Sonstige Eventualverbindlichkeiten (Haftungen und Akkreditive) | 1.411,9 | 1.487,0 |
| EVENTUALVERBINDLICHKEITEN | 1.411,9 | 1.487,0 |
| Verbindlichkeiten aus unechten Pensionsgeschäften | 0,0 | 74,9 |
| Sonstige Kreditrisiken (unwiderrufliche Kreditzusagen) | 1.217,1 | 616,2 |
| KREDITRISIKEN | 1.217,1 | 691,0 |
| 27. SEGMENTBERICHTERSTATTUNG KERNGESCHÄFTSBEREICHE |
|---|
| ---------------------------------------------------- |
| Privat | Firmen | Financial | Sonstige | Konzern-GuV | |
|---|---|---|---|---|---|
| Markets | 1.Hj. 2009 | ||||
| Zinsergebnis | 29,4 | 83,2 | 21,4 | 0,0 | 134,0 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -4,3 | -28,5 | -16,8 | 0,0 | -49,6 |
| Provisionsergebnis | 20,4 | 23,2 | 0,0 | 0,0 | 43,5 |
| Handelsergebnis | 0,0 | -0,3 | 5,3 | 0,0 | 5,0 |
| Verwaltungsaufwand | -41,5 | -48,4 | -2,5 | -10,1 | -102,6 |
| Sonstiger betrieblicher Erfolg | 0,6 | 4,9 | 7,1 | 0,8 | 13,4 |
| Außerordentliches Ergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 4,5 | 34,1 | 14,5 | -9,4 | 43,7 |
| Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent | 1.128,2 | 7.624,1 | 3.974,3 | 0,0 | 12.726,5 |
| Ø zugeordnetes Eigenkapital | 79,8 | 539,1 | 281,0 | 0,0 | 899,9 |
| Return on Equity (RoE) | 11,2% | 12,7% | 10,4% | 9,7% | |
| Cost-Income-Ratio | 82,5% | 43,6% | 7,3% | 52,4% |
| 28. PERSONAL (HALBJAHRESDURCHSCHNITT) | 30.6.2009 | 31.12.2008 | |
|---|---|---|---|
| Angestellte | 1.977 | 1.983 | |
| Arbeiter | 22 | 21 | |
| GESAMTKAPAZITÄT | 1.999 | 2.004 | |
| 29. KONZERNEIGENMITTEL UND BANKAUFSICHTLICHES EIGENMITTELERFORDERNIS | |||
| Anrechenbare Eigenmittel gemäß § 24 BWG in Mio. € | |||
| Zusammensetzung | 30.6.2009 | 31.12.2008 | 30.6.2008 |
| 1. Kernkapital | |||
| Grundkapital | 81,3 | 81,3 | 76,0 |
| Eigene Aktien im Bestand | -1,3 | -0,4 | -4,6 |
| Offene Rücklagen | 649,5 | 649,5 | 618,3 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 1,4 | 1,4 | 1,3 |
| Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung | 1,3 | 1,3 | -0,2 |
| Unterschiedsbetrag aus Equity-Bewertung | 40,1 | 40,1 | 36,8 |
| Hybridkapital | 59,0 | 59,0 | 0,0 |
| Abzug Immaterieller Wirtschaftsgüter | -8,6 | -7,3 | -6,9 |
| SUMME KERNKAPITAL (TIER I) | 822,5 | 824,7 | 720,8 |
| KERNKAPITALQUOTE | 8,01% | 8,27% | 7,34% |
| 2. Ergänzende Eigenmittel (TIER II) | |||
| Anrechenbare Ergänzungskapital-Anleihen | 436,9 | 471,9 | 497,3 |
| Neubewertungsreserven (bereits 45% d.st.Res.) | 35,8 | 0,0 | 147,3 |
| Nachrangige Anleihen (Erg.kap. unter 3 J RLZ) | 31,0 | 37,3 | 35,1 |
| SUMME ERGÄNZENDE EIGENMITTEL (TIER II) | 503,7 | 509,2 | 679,8 |
| 3. TIER III | |||
| Ergänzung um volumensmäßig nicht mehr als | 3,1 | 1,7 | 2,8 |
| TIER II anrechenbare nachrangige Anleihen | |||
| SUMME TIER III KAPITAL | 3,1 | 1,7 | 2,8 |
| 4. Abzugsposten | |||
| Abzug Anteile an KI/FI über 10% Beteiligung | -54,8 | -49,5 | -48,8 |
| Abzug Anteile an KI/FI bis 10% Beteiligung | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| EIGENMITTEL INSGESAMT | 1.274,5 | 1.286,1 | 1.354,6 |
| Darunter: Eigenmittel gem. § 23 (14) Z 7 BWG | 3,1 | 1,7 | 2,8 |
| EIGENMITTELQUOTE | 12,40% | 12,90% | 13,79% |
| Eigenmittelerfordernisse | 30.6.2009 | 31.12.2008 | 30.6.2008 |
|---|---|---|---|
| Kreditrisiko gem. § 22 (2) BWG | 821,1 | 797,2 | 785,0 |
| Handelsbuch gem. § 22 o Abs. 2 BWG | 3,1 | 1,7 | 2,8 |
| Operationelles Risiko gem. § 22 k BWG | 50,6 | 50,6 | 46,0 |
| Qualifizierte Beteiligungen gem. § 29 (4) BWG | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| EIGENMITTELERFORDERNIS INSGESAMT | 874,8 | 849,6 | 833,8 |
| FREIE EIGENMITTEL | 399,7 | 436,5 | 520,8 |
| Basis für die Ermittlung der Haftrücklage und Quotenberechnung | |||
| Bemessungsgrundlage Kreditrisiko - § 22 (2) BWG | 10.263,9 | 9.965,4 | 9.812,6 |
| Spezifisches Positionsrisiko des Handelsbuches - | 10,6 | 4,8 | 10,7 |
| § 22 o Z 1,3,6 BWG | |||
| BEMESSUNGSGRUNDLAGE INSGESAMT | 10.274,4 | 9.970,2 | 9.823,3 |
| Finanzkalender | |
|---|---|
| 21.08.2009 | Ergebnis 1. - 2. Quartal 2009 |
| 20.11.2009 | Ergebnis 1. - 3. Quartal 2009 |
| Alle Informationen sind auf www.oberbank.at im Bereich Investor Relations elektronisch verfügbar. | |
Die Großgeschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen beliefen sich zum 30.6.2009 auf:
Dieser Zwischenbericht wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.
Linz, am 21. August 2009
Dr. Franz Gasselsberger, MBA (Vorsitzender) e.h. Dr. Ludwig Andorfer e.h. Mag. Dr. Josef Weißl, MBA e.h.
Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Oberbank beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken in nicht kalkulierter Höhe eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Angaben über Marktanteile beruhen auf den zu Redaktionsschluss letztverfügbaren Daten. Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und bei der Errechnung der Veränderungsraten können geringfügige Differenzen im Vergleich zur Ermittlung aus den nicht gerundeten Rechnungsgrundlagen auftreten.
Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Oberbank AG, 4020 Linz, Hauptplatz 10-11 Internet: www.oberbank.at , E-Mail: [email protected] Redaktion: Sekretariat, Telefon (0732) 78 02-0
Der Oberbank Aktionärs-Report erscheint drei Mal pro Jahr.
| Oberbank Konzern | BKS Bank Konzern | BTV Konzern | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Erfolgszahlen in Mio. € | 1. Hj. 2009 | 1. Hj. 2008 | 1. Hj. 2009 | 1. Hj. 2008 | 1. Hj. 2009 | 1. Hj. 2008 |
| Zinsergebnis | 134,0 | 139,7 | 63,8 | 60,0 | 66,6 | 71,5 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft |
-49,6 | -31,3 | -18,8 | -11,7 | -15,0 | -12,3 |
| Provisionsergebnis | 43,5 | 49,1 | 19,2 | 20,9 | 20,4 | 21,6 |
| Verwaltungsaufwand | -102,6 | -102,4 | -43,3 | -41,8 | -47,6 | -47,2 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 43,7 | 57,8 | 19,7 | 30,1 | 30,3 | 30,1 |
| Konzernperiodenüberschuss | 38,2 | 52,7 | 18,4 | 26,8 | 26,1 | 25,6 |
| Bilanzzahlen in Mio. € | 30.6.2009 | 31.12.2008 | 30.6.2009 | 31.12.2008 | 30.6.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bilanzsumme | 15.866,2 | 15.314,0 | 6.068,6 | 5.975,7 | 8.555,9 | 8.495,6 |
| Forderungen an Kunden nach Risikovorsorgen |
9.544,7 | 9.248,6 | 4.318,5 | 4.186,1 | 5.527,3 | 5.750,4 |
| Primärmittel | 10.298,3 | 10.016,7 | 3.573,7 | 3.945,1 | 6.269,1 | 6.352,8 |
| - hievon Spareinlagen |
3.410,9 | 3.301,9 | 1.747,3 | 1.677,5 | 1.360,4 | 1.245,9 |
| - hievon verbriefte Verbindlichkeiten inkl. Nachrangkapital |
1.903,2 | 1.897,4 | 528,2 | 452,0 | 1.249,6 | 1.289,7 |
| Eigenkapital | 921,6 | 894,1 | 473,6 | 464,7 | 573,8 | 553,6 |
| Betreute Kundengelder | 17.300,6 | 17.039,1 | 8.595,7 | 8.739,3 | 10.176,3 | 10.258,4 |
| Eigenmittel nach BWG in Mio. € |
30.6.2009 | 31.12.2008 | 30.6.2009 | 31.12.2008 | 30.6.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bemessungsgrundlage | 10.274,4 | 9.970,2 | 4.232,4 | 4.087,7 | 5.536,1 | 5.613,7 |
| Eigenmittel | 1.274,5 | 1.286,1 | 453,3 | 450,9 | 735,2 | 670,6 |
| - hievon Kernkapital (Tier I) |
822,5 | 824,7 | 280,9 | 281,9 | 464,2 | 429,2 |
| Eigenmittelüberschuss | 399,7 | 436,5 | 114,8 | 123,9 | 292,3 | 221,5 |
| Kernkapitalquote in % | 8,01 | 8,27 | 6,64 | 6,90 | 8,37 | 7,61 |
| Gesamtkapitalquote in % | 12,40 | 12,90 | 10,71 | 11,03 | 13,27 | 11,93 |
| Unternehmenskennzahlen in % |
30.6.2009 | 31.12.2008 | 30.6.2009 | 31.12.2008 | 30.6.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Return on Equity vor Steuern (Eigenkapitalrendite) |
9,72 | 12,83 | 7,59 | 9,71 | 10,84 | 9,20 |
| Return on Equity nach Steuern | 8,50 | 11,82 | 6,90 | 9,16 | 9,32 | 9,22 |
| Cost-Income-Ratio (Kosten Ertrag-Relation) |
52,36 | 52,36 | 50,50 | 50,11 | 52,47 | 48,94 |
| Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) |
37,01 | 22,54 | 29,39 | 15,36 | 22,46 | 20,01 |
| Ressourcen | 30.6.2009 | 31.12.2008 | 30.6.2009 | 31.12.2008 | 30.6.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Durchschnittlich gewichteter | 1.977 | 1983 | 876 | 860 | 882 | 879 |
| Mitarbeiterstand | ||||||
| Anzahl der Geschäftsstellen | 133 | 134 | 56 | 54 | 43 | 44 |
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