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Oberbank AG

Quarterly Report Aug 21, 2009

781_rns_2009-08-21_b443ea15-9213-4e3d-98ce-9080ed0fc8f0.pdf

Quarterly Report

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OBERBANK IM ÜBERBLICK

Erfolgszahlen in Mio. € 1. Hj. 2009 +/- 1. Hj. 2008
Zinsergebnis 134,0 -4,1% 139,7
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -49,6 58,4% -31,3
Provisionsergebnis 43,5 -11,4% 49,1
Verwaltungsaufwand -102,6 0,1% -102,4
Betriebsergebnis * 93,3 4,7% 89,2
Periodenüberschuss vor Steuern 43,7 -24,4% 57,8
Konzernperiodenüberschuss 38,2 -27,4% 52,7
Bilanzzahlen in Mio. € 30.6.2009 +/- 31.12.2008
Bilanzsumme 15.866,2 3,6% 15.314,0
Forderungen an Kunden nach Risikovorsorgen 9.544,7 3,2% 9.248,6
Primärmittel 10.298,3 2,8% 10.016,7
hievon Spareinlagen 3.410,9 3,3% 3.301,9
hievon verbriefte Verbindlichkeiten inkl. Nachrangkapital 1.903,2 0,3% 1.897,4
Eigenkapital 921,6 3,1% 894,1
Betreute Kundengelder 17.300,6 1,5% 17.039,1
Eigenmittel nach BWG in Mio. € 30.6.2009 +/- 31.12.2008
Bemessungsgrundlage 10.274,4 3,1% 9.970,2
Eigenkapital 1.274,5 -0,9% 1.286,1
hievon Kernkapital (Tier I) 822,5 -0,3% 824,7
Eigenmittelüberschuss 399,7 -8,4% 436,5
Kernkapitalquote in % 8,01 -0,26%-P. 8,27
Gesamtkapitalquote in % 12,40 -0,50%-P. 12,90
Unternehmenskennzahlen in % 1. Hj. 2009 +/- 1. Hj. 2008
Return on Equity vor Steuern (Eigenkapitalrendite) 9,72 -3,3%-P. 13,06
Return on Equity nach Steuern 8,50 -3,4%-P. 11,90
Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) 52,36 -1,1%-P. 53,46
Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) 37,01 -14,6%-P. 22,42
Ressourcen 1. Hj. 2009 +/- 1. Hj. 2008
Durchschnittlich gewichteter Mitarbeiterstand 1.977 16 1.961
Anzahl der Geschäftsstellen 133 7 126

* Bei der Ermittlung des Betriebsergebnisses wird ab dem 30.6.2009 auch der "Sonstige betriebliche Erfolg" einbezogen. Die Vergleichsziffern des Vorjahres wurden entsprechend angepasst.

LAGE DES OBERBANK-KONZERNS IM ERSTEN HALBJAHR 2009

Sehr geehrte Aktionäre, Kunden und Geschäftspartner der Oberbank!

Die Oberbank trotzt der Krise!

Mit diesem Satz lässt sich die Entwicklung der Oberbank im schwierigen ersten Halbjahr 2009 treffend beschreiben!

Wir haben uns im Umfeld der Finanzkrise sehr beachtlich entwickelt: in allen wichtigen

Bereichen wurden Zuwächse erzielt, das Ergebnis des ersten Halbjahres ist sehr zufriedenstellend, die Expansion wurde plangemäß fortgesetzt.

Unsere Strategie und unser Geschäftsmodell haben sich hervorragend bewährt!

Zuwächse in allen wichtigen Bereichen!

Die Bilanzsumme stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 um mehr als eine Milliarde Euro oder 6,9% auf € 15.866,2 Mio. an.

Das Kreditvolumen wuchs um 5,0% auf € 9.779.3 Mio., die Primäreinlagen sogar um 12,1% auf € 10.298,3 Mio. Die oft zitierte "Kreditklemme" gibt es also bei der Oberbank nicht. Dank der überdurchschnittlich stark gestiegenen Kundeneinlagen kann nach wie vor das gesamte Kreditvolumen aus den eigenen Primärmitteln refinanziert werden!

Betriebsergebnis auf hohem Niveau weiter gesteigert

Die Betriebserträge wuchsen im Jahresabstand um 2,3% auf € 195,9 Mio.

Kredit- und Dienstleistungsgeschäft haben sich sehr gut entwickelt. Das Zinsergebnis im operativen Geschäft wuchs um 14,5% auf € 124,1 Mio., das Dienstleistungsergebnis (- 4% auf € 48,5 Mio.) erreichte annähernd das Vorjahresniveau. Bei den Ergebnisbeiträgen der Equity-Beteiligungen (- 68% auf € 9,9 Mio.) machte sich hingegen der Konjunktureinbruch bemerkbar.

Aufgrund des vorausschauenden Kostenmanagements blieben die Aufwendungen im Jahresabstand mit € 102,6 Mio. praktisch unverändert. Personal- und Sachaufwand konnten um jeweils gut 1% gesenkt werden.

Das Betriebsergebnis lag aufgrund dieser Entwicklung mit € 93,3 Mio. um 4,1 Mio. bzw. 4,7% höher als Mitte 2008!

Vorsichtige Risikopolitik prägt Periodenüberschuss

Die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft wurden um 58% auf € 49,6 Mio. deutlich erhöht. Von der Erhöhung entfällt fast die Hälfte auf Portfoliowertberichtigungen und ALGAR-Dotationen.

Aufgrund dieser besonders hohen Dotation der Risikovorsorgen im Kreditgeschäft ging der Periodenüberschuss zum 30. Juni 2009 im Jahresvergleich um 14,1 Mio. bzw. 24,4% auf € 43,7 Mio. zurück.

Planmäßige Fortsetzung der Expansion

Mit der Gründung von neun neuen Filialen seit Mitte des Vorjahres, darunter dem Markteintritt als Vollbank in der Slowakei im April 2009, haben wir unser organisches Wachstum planmäßig fortgesetzt. Das Filialnetz ist damit auf 133 Filialen gewachsen. Zusätzlich zur regionalen Expansion haben wir alleine in den ersten sechs Monaten 2009 in den bestehenden und neuen Märkten 14.000 Neukunden gewonnen (2.300 Unternehmen, 11.700 Private). Unsere starke Ertragslage erlaubt es uns, weiterhin aus eigener Kraft zu wachsen und unsere Kunden in Märkte und Regionen zu begleiten, in denen sie geschäftliche Interessen haben.

Bessere Entwicklung als der Gesamtmarkt!

Aufgrund der bisher vorliegenden Auswertungen der Oesterreichischen Nationalbank (zum 1. Quartal 2009) zeichnet sich ab, dass wir uns weiterhin besser als der Gesamtmarkt entwickelt haben. Bei Einlagen und Krediten haben wir Marktanteile gewonnen, unsere Cost-income-ratio ist mit 52,36% weiterhin besonders günstig und klar besser als der österreichweite Durchschnitt (61,5%). Einen ähnlichen Trend erwarten wir auch bei der Entwicklung der Ertragslage.

Dauerhafte Unabhängigkeit ohne Staatshilfe

Unser oberstes Ziel, die Bewahrung unserer Selbständigkeit und Unabhängigkeit, erreichen wir auch ohne die Inanspruchnahme des staatlichen "Bankenpaketes". Wir verfügen über eine nachhaltig gute Ertragslage, dank des hohen Primärmittelaufkommens über eine überdurchschnittlich gute Liquidität und über eine komfortable Eigenmittelausstattung.

€ 1,3 Mrd. Eigenmittel und € 820 Mio. Kernkapital und die daraus resultierenden Quoten von 12,40% bzw. 8,01% sind für eine Regionalbank unserer Größe und mit unserem Geschäftsmodell ausgezeichnete Werte.

Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA

DIE OBERBANK AKTIE

Die Oberbank Aktie hat sich im ersten Halbjahr 2009 weiterhin überdurchschnittlich stabil entwickelt.

Kennzahlen der Oberbank Aktien 1. Hj. 2009 1. Hj. 2008
Anzahl Stamm-Stückaktien 24.090.000 24.090.000
Anzahl Vorzugs-Stückaktien 3.000.000 3.000.000
Höchstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in € 44,40/39,40 49,67/43,90
Tiefstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in € 42,70/37,90 46,50/39,07
Schlusskurs Stamm-/Vorzugsaktie in € 43,30/38,50 47,67/40,83
Marktkapitalisierung in Mio. € 1.158,6 1.270,9
IFRS-Ergebnis pro Aktie in € annualisiert 2,86 3,92
Kurs-/Gewinn-Verhältnis Stammaktie 15,14 12,15
Kurs-/Gewinn-Verhältnis Vorzugsaktie 13,46 10,41

Um die Aktienentwicklung besser vergleichen zu können, wurden die Vorjahreszahlen dem Aktiensplitt im Verhältnis 1:3 (im 3. Quartal 2008) entsprechend dargestellt.

Oberbank Stamm- und Vorzugsaktien im Vergleich zum ATX

DIE GESCHÄFTSFELDER IM ERSTEN HALBJAHR 2009

SEGMENT FIRMENKUNDEN

Beträge in Mio. € 1. Hj. 2009 1. Hj. 2008 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 83,2 65,7 17,5 26,6
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -28,5 -16,4 -12,1 73,6
Provisionsergebnis 23,2 27,6 -4,4 -16,1
Handelsergebnis -0,3 0,2 -0,5 >-100,0
Verwaltungsaufwand -48,4 -47,6 -0,8 1,8
Sonstiger betrieblicher Erfolg 4,9 2,4 2,5 103,8
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 34,1 32,0 2,1 6,6
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 7.624,1 7.258,5 365,6 5,0
Ø zugeordnetes Eigenkapital 539,1 565,5 -26,4 -4,7
Return on Equity (RoE) 12,7% 11,3% 1,3%-P.
Cost-Income-Ratio 43,6% 49,6% -6,0%-P.

Anstieg beim Überschuss um 6,6%

Die Ergebnisverbesserung im Segment Firmenkunden ist hauptsächlich auf die Steigerung des Zinsenüberschusses zurückzuführen. Gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum verzeichneten wir beim Zinsergebnis bei den Firmenkunden eine erfreuliche Steigerung in der Höhe von € 17,5 Mio. oder 26,6% auf € 83,2 Mio.

Die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft erhöhten sich um € 12,1 Mio. oder 73,6% auf € 28,5 Mio. Beim Provisionsergebnis war ein Rückgang um 16,1% oder € 4,4 Mio. auf € 23,2 Mio. festzustellen, vor allem im Wertpapiergeschäft (- € 2,7 Mio.) und im Devisengeschäft (- € 2,3 Mio.), eine positive Entwicklung wurde im Kreditgeschäft (+ € 0,6 Mio.) erzielt. Das Handelsergebnis verringerte sich um € 0,5 Mio. auf € 0,3 Mio. Die Verwaltungsaufwendungen verzeichneten einen Anstieg um € 0,8 Mio. bzw. 1,8% auf € 48,4 Mio. Der sonstige betriebliche Erfolg erhöhte sich um € 2,5 Mio. auf € 4,9 Mio.

Der Periodenüberschuss vor Steuern erhöhte sich damit um € 2,1 Mio. oder 6,6% auf € 34,1 Mio. Der Return on Equity stieg um 1,3 Prozentpunkte auf 12,7%, die Cost-income-ratio verbesserte sich um 6,0 Prozentpunkte auf 43,6%.

Knapp 35.000 Firmenkunden

Im ersten Halbjahr setzte sich der positive Trend bei der Neukundengewinnung fort, seit Jahresbeginn konnten wir 2.322 neue Firmenkunden gewinnen. Derzeit betreut die Oberbank 34.901 Firmenkunden.

Zuwächse bei den Kommerzfinanzierungen

Das gesamte Kommerzfinanzierungsvolumen ist im Jahresabstand um 6,3% oder € 457,8 Mio. auf € 7.747,8 Mio. gestiegen. Damit konnte die Oberbank trotz der Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten ihr Wachstum in diesem Bereich weiter fortsetzen.

Kommerzfinanzierungen Kommerzfinanzierungen Zuwachs im Jahresabstand Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.6.2009 Stand 30.6.2008 absolut in %
€ 7.747,8 Mio. € 7.290,0 Mio. € 457,8 Mio. 6,3%

Investitionsfinanzierung

Beim Obligo der gesamten Investitionsfinanzierung erfolgte im Vorjahresvergleich eine deutliche Steigerung von 15,7% auf € 6.043,9 Mio. Die Aushaftungen bei den ERP-Förderkrediten (Fixzinskredite für Industrie und Mittelstand mit Zinssätzen ab 0,75% p.a.) konnten gleichzeitig um 6,7% auf € 199,5 Mio. erhöht werden.

Investitionsfinanzierung Investitionsfinanzierung Zuwachs im Jahresabstand Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.6.2009 Stand 30.6.2008 absolut in %
€ 6.043,9 Mio. € 5.224,0 Mio. € 820 Mio. 15,7%

Im ersten Halbjahr war ein zurückhaltendes bzw. abwartendes Investitionsverhalten am Markt erkennbar, wobei im KMU-Bereich die Investitionsbereitschaft deutlich höher war als bei den Großbetrieben. Jedoch werden aufgrund der momentanen Rahmenbedingungen die Haftungsinstrumente des Bundes und der Länder durch die rasch umgesetzten Maßnahmen und Förderprogrammanpassungen verstärkt genutzt. Gerade jetzt erweisen sich daher die langjährigen Kontakte und engen Kooperationen der Oberbank mit den Förderstellen als sehr hilfreich: die Haftungsanträge haben sich im ersten Halbjahr 2009 verdreifacht. Neben den Ausfallsbürgschaften für Investitionskredite werden nun auch vermehrt die Möglichkeiten im Bereich der Betriebsmittelhaftungen genutzt, um den laufenden Betrieb trotz Forderungs- und Auftragsausfällen fortführen zu können. In Summe wurden im ersten Halbjahr mehr als 350 Förderanträge für unsere Kunden eingebracht.

Ein Schwerpunkt im zweiten Halbjahr werden die Haftungsvarianten des Unternehmensliquiditätsstärkungsgesetzes für Großunternehmen sein. Es bietet für Großbetriebe ab 250 Mitarbeitern die Gelegenheit, bundesseitige Haftungen für zusätzliche Betriebsmittellinien in Anspruch zu nehmen.

Weiters ist die Oberbank in Abstimmung mit der Förderstelle um eine möglichst breite und flächendeckende Inanspruchnahme der klassischen AWS- und ERP-Förderprodukte (ERP-Kredite ab 0,75% p.a. fix, nicht rückzahlbare Zuschüsse) und der neuen Förderprogramme (z.B. ERP-Kleinkredit) bemüht. Um gestärkt aus der Krise hervorgehen zu können nutzen im Moment viele Unternehmen die schwächere Auslastung, um Innovations- und Entwicklungsprojekte umzusetzen, die eine verbesserte Konkurrenzfähigkeit garantieren. Gerade in diesem Bereich sind Förderungen von 25% bis 75% eine gern in Anspruch genommene Hilfestellung.

Parallel dazu ist auch im Bereich umweltrelevanter Projekte eine verstärkte Investitionstätigkeit zu beobachten (Umstellung von Öl und Gas auf Alternativbrennstoffe, thermische Gebäudesanierung, Wärmerückgewinnung, Solar etc.), wodurch die laufenden Betriebskosten gesenkt und die Abhängigkeiten von Energielieferanten reduziert werden können. Auch hier sind Förderungen von bis zu rund 40% eine große Unterstützung.

Parallel zu all diesen Maßnahmen kann die Oberbank ihren KMU-Kunden zur zinsbegünstigten Finanzierung von Investitionsvorhaben auch Globaldarlehen der EIB (€ 45 Mio.) und der deutschen LfA (€ 100 Mio.) anbieten.

Leasing

Die Leasing-Kundenforderungen stiegen vom ersten auf das zweite Quartal 2009 um 1,0% auf € 1.370,1 Mio. Gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres ist dies eine Steigerung um 22,1%.

Leasing
Kundenforderungen
Leasing
Kundenforderungen
Zuwachs
im Jahresabstand
Zuwachs
im Jahresabstand
1. Halbjahr 2009 1. Halbjahr 2008 absolut in %
1.370,1 Mio. 1.122,6 Mio. 247,5 Mio. 22,1%

Das Neugeschäftsvolumen ging im ersten Halbjahr des Leasing-Geschäftsjahres im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres um 2,0% auf € 288,8 Mio. zurück. Von diesem Volumen entfiel rund ein Drittel auf unsere Leasingmärkte Tschechien, Ungarn und Slowakei, der Hauptanteil nach wie vor auf Österreich und Bayern.

Obwohl die Wirtschaftskrise Leasing-typische Bereiche besonders trifft (Immobilieninvestitionen, Speditions- und Transportwirtschaft), liegen wir beim Neugeschäft gut im Plan. Die Margen konnten wir sogar verbessern.

Strukturierte Finanzierungen: maßgeschneiderte Lösungen in bewegten Zeiten

Im ersten Halbjahr 2009 wurden nicht unbedingt notwendige Investitionen von vielen Unternehmen verschoben. Dennoch stiegen sowohl die Anzahl als auch das Gesamtvolumen der Kreditanfragen aus dem Bereich Investitionsund Expansionsfinanzierungen gegenüber dem Vergleichszeitraum 2008 deutlich an. Ein Anstieg der Projektanfragen war im ersten Halbjahr 2009 auch bei Refinanzierungen und vor allem beim Forderungsmanagement zur kurzfristigen Liquiditätssicherung zu vermerken. Krisenbedingt gingen die Aktivitäten im Bereich M&A/Gesellschafterwechsel vorübergehend zurück. Die Gesamtzahl der Anfragen im Bereich Strukturierte Finanzierungen konnte im Vergleich zum Vorjahr dennoch um 16% gesteigert werden.

Auslandsgeschäft

Exportfinanzierung und —förderung

Aufgrund der weiterhin anspruchsvollen konjunkturellen Situation war das zweite Quartal 2009 von massiven Exportumsatzrückgängen unserer Kunden geprägt. Die Oberbank war bemüht, diese Umsatzeinbrüche gemeinsam mit den Kunden durchzustehen und die Finanzierungslinien individuell abzustimmen. Dies war nur durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Exportkunden möglich, aber auch durch unsere ausgezeichneten Kontakte zu allen Förderstellen. Dadurch konnten Risiken an die Förderstellen ausgelagert und die Ausnützungen im laufenden Geschäftsjahr um 2,5% gesteigert werden. Die Marktanteile beim Exportfonds konnten sogar leicht ausgebaut werden.

Auslandsinvestitionen

Trotz des wirtschaftlich schwierigen Umfeldes stiegen die Finanzierungen für Auslandsinvestitionen im ersten Halbjahr 2009 gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr aufgrund einiger großvolumiger Transaktionen um 21%. Insbesondere im Bereich der OeKB-refinanzierten Finanzierungen konnten Zuwächse verzeichnet werden. Die Folgen der geänderten internationalen Investitionsbedingungen für Unternehmen sind an der stark gesunkenen Anzahl an Anfragen bezüglich Finanzierung, Absicherung und Förderung von Auslandsinvestitionen sichtbar, diese ging im Vergleich zum Vorjahr um 40% zurück.

Dokumenten- und Garantiegeschäft

Trotz des schwierigen konjunkturellen Umfelds ist die Ertragslage im Dokumenten- und Garantiegeschäft mit Ertragszuwächsen von 4% bzw. 8% stabil. Die Zuwächse wurden überwiegend vom Importgeschäft unserer Kunden getragen, der allgemeine Exportrückgang spiegelte sich auch in der Stückzahlen- und Volumensentwicklung unseres Dokumentengeschäfts wider. Zum Ende des zweiten Quartals konnte jedoch eine Stabilisierung bei den Exporttransaktionen festgestellt werden.

Zahlungsverkehr

Erweiterung der Oberbank Payment Area

Der neu gegründete Geschäftsbereich Slowakei mit der ersten Filiale in Bratislava wurde in die Oberbank Payment Area eingebunden. Die Oberbank ist somit in der Lage, u. a. im Zahlungsverkehr fünf Länder aus einer Hand zu betreuen und die bewährten Kundenvorteile (z.B. taggleiche Liquiditätstransfers) in fünf Ländern anzubieten.

Mit MultiCash bietet die Oberbank mittelständischen und großen Unternehmen in der gesamten Payment Area eine optimale Electronic Banking Plattform, auch im Online-Banking stehen unseren Kunden attraktive Lösungen zur Verfügung.

Aufgrund der benutzerfreundlichen und auf die Kundenanforderungen abgestimmte Programme und Anwendungen nutzen inzwischen schon mehr als 85.000 Kunden in der Oberbank Payment Area die Vorteile von Electronic Banking.

Nationale Umsetzung des Zahlungsdienstegesetzes

Die Anpassung an die gesetzlichen Vorgaben des Zahlungsdienstegesetzes (ZaDiG), das mit 1. November 2009 in Kraft tritt, ist ein weiterer Schwerpunkt im Jahr 2009. Beim Zahlungsdienstegesetz handelt es sich um die nationale Umsetzung der Payment Services Directive (PSD), welche darauf abzielt, den europäischen Zahlungsverkehr weiter zu vereinheitlichen und den Markt zu öffnen. Die notwendigen Umsetzungen in unseren Auslandsmärkten folgen.

SEGMENT PRIVATKUNDEN

Beträge in Mio. € 1. Hj. 2009 1. Hj. 2008 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 29,4 32,7 -3,3 -10,1
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -4,3 -5,7 1,3 -23,7
Provisionsergebnis 20,4 21,5 -1,2 -5,4
Handelsergebnis 0,0 0,0 0,0
Verwaltungsaufwand -41,5 -41,0 -0,5 1,2
Sonstiger betrieblicher Erfolg 0,6 1,2 -0,7 -54,6
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 4,5 8,8 -4,3 -49,1
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 1.128,2 1.136,9 -8,7 -0,8
Ø zugeordnetes Eigenkapital 79,8 88,6 -8,8 -9,9
Return on Equity (RoE) 11,2% 19,8% -8,6%-P.
Cost-Income-Ratio 82,5% 74,0% 8,6%-P.

Schwächeres Zins- und Provisionsgeschäft

Der Rückgang des Periodenüberschusses vor Steuern im Segment Privatkunden von € 8,8 Mio. auf € 4,5 Mio. ist sowohl auf den Rückgang des Zinsergebnisses um € 3,3 Mio. oder 10,1% auf € 29,4 Mio. als auch auf den Rückgang des Provisionsergebnisses um € 1,2 Mio. oder 5,4% auf € 20,4 Mio. zurückzuführen.

Bei den Risikovorsorgen ergab sich ein um € 1,3 Mio. oder 23,7% geringerer Aufwand von € 4,3 Mio. Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich moderat um € 0,5 Mio. bzw. 1,2% auf € 41,5 Mio. Der sonstige betriebliche Erfolg verringerte sich um € 0,7 Mio. oder 54,6% auf € 0,6 Mio. Der Return on Equity ging um 8,6 Prozentpunkte auf 11,2% zurück, die Cost-income-ratio stieg um 8,6 Prozentpunkte auf 82,5%.

16.330 Privatkunden mehr als ein Jahr zuvor!

Im Privatkundengeschäft spiegelt sich die Wachstumsstrategie der Oberbank wider. Per 30.6.2009 betreuten wir in allen in- und ausländischen Geschäftsbereichen 291.025 Privatkunden, das ist im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 ein Zuwachs von 16.330 Privatkunden oder 5,9%. Seit Jahresbeginn konnten wir 11.689 Neukunden gewinnen.

Privatkundenanzahl Privatkundenanzahl Zuwachs im Jahresabstand Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.6.2009 Stand 30.6.2008 absolut in %
291.025 274.695 16.330 5,9

Mehr als 4.000 neue Privatkonten

Der Bestand an Privatkonten hat im Jahresabstand um 3.969 Stück zugenommen und liegt per 30.6.2009 bei 161.239 Stück. Die Wachstums- und Expansionsmärkte Bayern, Tschechien und Ungarn haben überproportional zu dieser Entwicklung beigetragen. Im ersten Halbjahr 2009 verzeichneten wir einen Zuwachs von 926 Privatkonten.

Privatkontoanzahl Privatkontoanzahl Zuwachs im Jahresabstand Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.6.2009 Stand 30.6.2008 absolut in %
161.239 157.270 3.969 2,5

Privatfinanzierungen

Bei den Privatfinanzierungen (inkl. Konto und Privatleasing) wurde gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ein Zuwachs von € 28,8 Mio. oder 1,5% auf € 1.930,1 Mio. erzielt.

Einen überproportionalen Zuwachs gab es bei den langfristigen hypothekarisch besicherten Krediten und Darlehen in Euro um 26,3% auf € 1.022,9 Mio. Zurückzuführen ist dieser Zuwachs auf die Vielzahl der auf Basis von Kundenaufträgen konvertierten Fremdwährungskredite.

Privatfinanzierungen Privatfinanzierungen Zuwachs im Jahresabstand Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.6.2009 Stand 30.6.2008 absolut in %
1.930,1 Mio. 1.901,3 Mio. 28,8 Mio. 1,5

Starker Zuwachs bei den Spareinlagen!

Das weiterhin hohe Sicherheitsbedürfnis der Anleger zeigt sich im starken Anstieg der Spareinlagen. Diese wuchsen seit Jahresbeginn um € 68 Mio. bzw. 2,1%, im 12-Monats-Abstand um € 347 Mio. oder 11,5% auf € 3.361 Mio. Das Oberbank Vorteilskonto spar ("Sparkarte") verzeichnete seit Jahresanfang einen Zuwachs um 36,6% auf € 59 Mio.

Spareinlagen Spareinlagen Zuwachs im Jahresabstand Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.6.2009 Stand 30.6.2008 absolut in %
3.361 Mio. 3.014 Mio. 347 Mio. 11,5

Wertpapiergeschäft

Nach den Tiefstständen im März 2009 drehte die Anlegerstimmung im zweiten Quartal 2009 deutlich. In Summe führten die Vermeidung weiterer Großpleiten im Finanzsektor sowie diverse Frühindikatoren, die zumindest eine Verlangsamung des Rückganges des Wirtschaftswachstums anzeigten, zu einer Beruhigung und Stabilisierung der Börsen- und Anleihenmärkte.

Bevorzugten die Anleger im ersten Quartal noch ausnahmslos sichere Werte wie Bundesanleihen, so setzte gegen Jahresmitte die Nachfrage nach höher rentierenden Anlagen wieder stärker ein. Wegen der Aufschläge, die auch von sehr guten Bonitäten gezahlt werden müssen, sind nationale und internationale Unternehmensanleihen nach wie vor besonders gefragt.

Unser zweiter Unternehmensanleihen-Laufzeitfonds (2009 bis 2013) konnte innerhalb der Zeichnungsfrist ein sehr erfreuliches Volumen von € 50 Mio. erreichen. Die Nachfrage nach unseren eigenen Emissionen ist nach wie vor auf sehr hohem Niveau und erreichte im ersten Halbjahr € 269 Mio.

Derzeit werden Fixzinsanleihen im fünf- bis achtjährigen Bereich bevorzugt. Hier ist eine als Stufenzinsanleihe konstruierte Ergänzungskapitalanleihe hervorzuheben, deren Absatz zur Eigenmittelstärkung der Oberbank beiträgt.

Trotz umfangreicher Aktivitäten konnte im Jahresabstand ein Ergebnisrückgang im Wertpapiergeschäft um 25,6% auf € 13,7 Mio. nicht vermieden werden. Maßgeblich dafür sind die im Vergleichszeitraum gesunkenen Kurswerte, das laufende Transaktionsgeschäft reduzierte sich prozentuell nur knapp zweistellig.

Private Banking

Ein Schwerpunkt im Private Banking liegt 2009 im Stiftungsbereich, wo wir aufgrund von Veränderungen im Marktumfeld Chancen für Neugeldakquisitionen orten und umsetzen. Flankiert werden unsere Bemühungen von Informationsveranstaltungen speziell für Stifter und Stiftungsvorstände. Diese direkte Form der Interaktion mit den Kunden und die dadurch gewonnene ständige Präsenz sind gerade in einem schwierigen Umfeld sehr wichtig.

Fondsgeschäft: Schöner Zugewinn bei der 3 Banken Generali-KAG

Die Aktienmärkte entwickelten sich zuletzt regional unterschiedlich: die globalen Indizes waren nur unwesentlich im Plus, wohingegen der heimische Aktienmarkt deutlich zulegen konnte. In diesem Umfeld erholt sich das Investmentfondsgeschäft allmählich, ebenso die Nachfrage nach Aktien.

Mit der Übernahme neuer Mandate für die Schweizer Firma Emcore konnten wir im Bereich der Wandelanleihenfonds einen international führenden Anbieter für die 3 Banken-Generali KAG gewinnen. Das Neuvolumen betrug € 150 Mio. Dies und der Unternehmensanleihen-Laufzeitenfonds (2009-2013) sorgten auch dafür, dass sich das Volumen der Investmentfondsgesellschaft per Jahresmitte um 2,61% auf € 4,2 Mrd. erhöhte. Damit lag das Wachstum 1,2% über dem Durchschnitt des österreichischen Gesamtmarktes.

Bausparen

Die Anzahl der von der Oberbank für die Bausparkasse Wüstenrot abgeschlossenen Bausparverträge ist im Vergleich zum Vorjahr um 1% auf 5.215 Abschlüsse gestiegen.

Bereich Versicherungen

Im ersten Halbjahr 2009 hat sich das Geschäft mit Lebensversicherungen angesichts des schwierigen Umfeldes zufriedenstellend entwickelt.

Bei Kapitalversicherungen wurden in diesem Zeitraum 1.702 Stück mit einer Prämiensumme von € 15,8 Mio. abgeschlossen. Durch gezielte Maßnahmen konnte besonders der Verkauf von Kapitalversicherungen gegen laufende Prämienzahlung leicht gesteigert werden.

Bei den Risikoversicherungen ging die Produktion im Vergleich zum Vorjahr um 10,5% zurück.

SEGMENT FINANCIAL MARKETS

Im Segment Financial Markets werden das Ergebnis der Beteiligungen, der Handelstätigkeit und das Zinsergebnis aus dem Überhang der unverzinslichen Passiva sowie der Fristentransformationen dargestellt.

Beträge in Mio. € 1. Hj. 2009 1. Hj. 2008 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 21,4 41,2 -19,9 -48,2
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -16,8 -9,2 -7,6 81,9
Provisionsergebnis 0,0 0,0 0,0
Handelsergebnis 5,3 1,3 4,0 >100,0
Verwaltungsaufwand -2,5 -2,3 -0,2 8,8
Sonstiger betrieblicher Erfolg 7,1 -2,6 9,7 >-100,0
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 14,5 28,4 -13,9 -48,8
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 3.974,3 2.975,5 998,8 33,6
Ø zugeordnetes Eigenkapital 281,0 231,8 49,2 21,2
Return on Equity (RoE) 10,4% 24,5% -14,2%-P.
Cost-Income-Ratio 7,3% 5,7% 1,6%-P.

Das Zinsergebnis im Segment Financial Markets verzeichnete vor allem aufgrund reduzierter Erträge der Equity Beteiligungen einen Rückgang von € 19,9 Mio. bzw. 48,2% auf € 21,4 Mio. Das Handelsergebnis erhöhte sich stark um € 4,0 Mio. auf € 5,3 Mio. Die Ergebnisverbesserung beim sonstigen betrieblichen Erfolg um € 9,7 Mio. auf € 7,1 Mio. resultierte hauptsächlich aus dem im letzten Jahr notwendigen Abwertungserfordernis von finanziellen Vermögenswerten, die zum Fair Value bewertet wurden.

Der Periodenüberschuss vor Steuern sank um 48,8% oder € 13,9 Mio. auf € 14,5 Mio. Der Return on Equity ging um 14,2 Prozentpunkte auf 10,4% zurück, die Cost-income-ratio erhöhte sich um 1,6 Prozentpunkte auf 7,3%.

EIGENMITTEL

Das Kernkapital stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 um 14,1% oder € 101,7 Mio. auf € 822,5 Mio. Damit ist die Kernkapitalquote um 0,67 Prozentpunkte auf 8,01% gestiegen.

Die konsolidierten Konzern-Eigenmittel gemäß § 24 BWG beliefen sich zum 30.6.2009 auf 1.274,5, das sind um 5,9% weniger als zum Vergleichsstichtag des Vorjahres. Der Grund für diesen Rückgang sind die starken Kursverluste an den internationalen Börsen, wodurch sich die anrechenbaren Neubewertungsreserven um rund € 110 Mio. reduzierten.

Die erforderlichen Eigenmittel stiegen wegen des deutlich gewachsenen Kreditvolumens zum 30.6.2009 auf € 874,8 Mio. Daraus ergibt sich ein Eigenmittelüberschuss von € 399,7 Mio.

RISIKO

Die Risikopolitik der Oberbank berücksichtigt die Risikosituation aller Geschäftsbereiche einschließlich der neuen Märkte. Das Risikomanagement stellt auf die Sicherheit der anvertrauten Kundengelder, das Halten der Eigenmittel und die Gewährleistung der Liquidität ab.

Die bedeutendste Risikokategorie bildet das Adressenausfallsrisiko. Diesem Risiko tragen wir durch die Dotation von entsprechenden Vorsorgen in der Bilanz Rechnung. Bei der Bonitätsbeurteilung und in der Sicherheitenpolitik können wir auf ein jahrzehntelanges Know-how zurückgreifen. Darüber hinaus sorgen unser regionales Geschäftsmodell, ein professionelles Kredit-Management sowie die ausgewogene Verteilung des Gesamtobligos auf die einzelnen Kundensegmente dafür, dass das Ausmaß dieser Risikoklasse auf den Gesamterfolg der Oberbank überschaubar bleibt. Somit gehen wir auch für das Gesamtjahr 2009 davon aus, dass sich keine außergewöhnlichen Adressausfallsrisiken ergeben.

Die übrigen Risikokategorien bestehen aus potenziellen Wertverlusten bzw. Erträgnisausfällen in unserem Beteiligungsportfolio (Beteiligungsrisiko), aus möglichen Verlusten durch sich ändernde Zinssätze, Devisen- oder Aktienkurse (Marktrisiko), dem operationellen Risiko und dem Liquiditätsrisiko. Auch diese Risiken sind, dem Vorsichtsprinzip Rechnung tragend, durch entsprechende Kapitalien unterlegt. Beim Liquiditätsrisiko trägt zu unserer guten Position auch bei, dass wir mit den Primäreinlagen unserer Kunden (30.6.2009: € 10,3 Mrd.) das gesamte Kreditvolumen (30.6.2009: € 9,8 Mrd.) refinanzieren können. Darüber hinaus sind in der Oberbank ein permanentes Risikocontrolling, ein strenges Prozessmanagement sowie andere effiziente Kontroll- und Steuerungsinstrumente installiert. Somit rechnen wir für das Gesamtjahr 2009 damit, dass in diesen Risikokategorien keine ungewöhnlichen Risikofälle auftreten werden.

AUSBLICK 2009: STABILE ENTWICKLUNG IM GESAMTJAHR

Für das Gesamtjahr 2009 rechnen wir mit einer Fortsetzung der Entwicklung der ersten sechs Monate.

Wir erwarten weiterhin ein Wachstum der Primäreinlagen (allerdings nicht mehr im Ausmaß des Vorjahres) und ein gutes Kreditwachstum.

Auch die Ergebnisentwicklung des ersten Halbjahres dürfte sich im Gesamtjahr fortsetzen. Wir erwarten ein gutes Zins- und Dienstleistungsergebnis, der Ergebnisbeitrag der Equity-Beteiligungen wird unter dem Vorjahreswert liegen. Die Vorsorgen für das Kreditrisiko veranschlagen wir besonders vorsichtig und höher als im Vorjahr.

In Summe sind wir zuversichtlich, die negativen Auswirkungen der geänderten Rahmenbedingungen auf den Geschäftserfolg minimieren zu können. Wir werden unseren Aktionären und Kunden wieder eine überraschungsfreie Bilanz präsentieren, die Rücklagen weiter stärken und der Hauptversammlung einen entsprechenden Dividendenvorschlag unterbreiten.

3 BANKEN GRUPPE IM ERSTEN HALBJAHR 2009

Die 3 Banken konnten im ersten Halbjahr 2009, welches durch die internationale Finanzkrise gekennzeichnet ist, eine zufriedenstellende Entwicklung verzeichnen.

Die gemeinsame Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem 30.6.2008 um 2,7% auf € 30,5 Mrd. Das Kreditvolumen (nach Risikovorsorgen) wuchs um 4,9% auf € 19,4 Mrd., die Primäreinlagen stiegen um ebenfalls 4,9% auf € 20,1 Mrd.

Beim gemeinsamen Periodenüberschuss nach Steuern war aufgrund der deutlich gesteigerten Risikovorsorgen im Kreditgeschäft (+ 50,8% auf € 83,4 Mio.) ein Rückgang um 21,2% auf € 82,8 Mio. zu verzeichnen.

Zum 30.6.2009 betrieben die 3 Banken zusammen 232 Filialen, sie beschäftigten im ersten Quartal durchschnittlich 3.735 Mitarbeiter.

KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS NACH IFRS Gesamtergebnisrechnung vom 1.1.2009 bis 30.6.2009

Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung für das 1.1.-30.6.2009 1.1.-30.6.2008 Veränderung Veränderung
1. Halbjahr 2009 in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
1. Zinsen und ähnliche Erträge (1) 279,7 346,3 -66,6 -19,2
2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (1) -155,6 -237,9 82,3 -34,6
3. Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen (1) 9,9 31,3 -21,4 -68,4
ZINSERGEBNIS (1) 134,0 139,7 -5,7 -4,1
4. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft (2) -49,6 -31,3 -18,3 58,4
5. Provisionserträge (3) 47,8 53,9 -6,1 -11,3
6. Provisionsaufwendungen (3) -4,3 -4,8 0,5 -9,8
PROVISIONSERGEBNIS (3) 43,5 49,1 -5,6 -11,4
7. Handelsergebnis (4) 5,0 1,5 3,5 >100,0
8. Verwaltungsaufwand (5) -102,6 -102,4 -0,2 0,1
9. Sonstiger betrieblicher Erfolg (6) 13,4 1,3 12,1 >100,0
a)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - FV/PL
(6) 12,0 -1,5 13,5 >100,0
b)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - AfS
(6) -3,4 -2,1 -1,3 59,6
c)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - HtM
(6) 0 1,0 -1,0 -100,0
d)
Sonstiger Betrieblicher Erfolg
(6) 4,9 4,0 0,9 23,1
PERIODENÜBERSCHUSS VOR STEUERN 43,7 57,8 -14,1 -24,4
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag (7) -5,5 -5,1 -0,3 6,7
PERIODENÜBERSCHUSS NACH STEUERN 38,3 52,7 -14,4 -27,4
11. Fremdanteil am Jahresüberschuss 0 0 0
KONZERNPERIODENÜBERSCHUSS 38,2 52,7 -14,5 -27,4
DIREKT IM EIGENKAPITAL ERFASSTE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN (IN MIO. €) 1.1.-30.6.2009 1.1.-30.6.2008
Periodenüberschuss nach Steuern 38,3 52,7
+/- Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 6,1 -12,5
+/- Latente Steuern auf Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 -1,5 3,1
+/- Veränderung Währungsausgleichsposten -4,8 0,8
+/- Veränderung sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen -7,7 -9,4
Summe direkt im Eigenkapital erfasster Erträge und Aufwendungen -8,0 -18,0
Gesamtperiodenergebnis aus Jahresüberschuss und nicht erfolgswirksamen 30,3 34,7
Erträgen/Aufwendungen
Eigenanteil 30,3 34,7
Minderheitenanteil 0 0

KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS NACH IFRS Gesamtergebnisrechnung vom 1.4.2009 bis 30.6.2009

Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung für das 1.4.-30.6.2009 1.4.-30.6.2008 Veränderung Veränderung
2. Quartal 2009 in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
1. Zinsen und ähnliche Erträge (1) 129,3 176,1 -46,9 -26,6
2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (1) -66,9 -120,8 54,0 -44,7
3. Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen (1) 2,1 14,0 -11,9 -85,1
ZINSERGEBNIS (1) 64,5 69,3 -4,8 -6,9
4. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft (2) -27,1 -15,2 -11,9 78,8
5. Provisionserträge (3) 23,6 25,2 -1,5 -6,0
6. Provisionsaufwendungen (3) -2,3 -2,3 0 -0,2
PROVISIONSERGEBNIS (3) 21,4 22,9 -1,5 -6,6
7. Handelsergebnis (4) 4,9 -0,4 5,3 >100,0
8. Verwaltungsaufwand (5) -51,6 -51,7 0,0 0,0
9. Sonstiger betrieblicher Erfolg (6) 10,7 3,9 6,7 >100,0
a)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - FV/PL
(6) 10,7 2,6 8,1 >100,0
b)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - AfS
(6) -2,1 -0,8 -1,3 >-100,0
c)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - HtM
(6) 0 0 0
d)
Sonstiger Betrieblicher Erfolg
(6) 2,0 2,1 -0,1 -5,1
PERIODENÜBERSCHUSS VOR STEUERN 22,7 28,9 -6,2 -21,4
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag (7) -3,6 -2,7 -0,9 31,2
PERIODENÜBERSCHUSS NACH STEUERN 19,2 26,2 -7,0 -26,8
11. Fremdanteil am Jahresüberschuss 0 0 0
KONZERNPERIODENÜBERSCHUSS 19,1 26,2 -7,0 -26,9
DIREKT IM EIGENKAPITAL ERFASSTE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN (IN MIO. €) 1.4.-30.6.2009 1.4.-30.6.2008
Periodenüberschuss nach Steuern 19,2 26,2
+/- Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 13,7 1,5
+/- Latente Steuern auf Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 -3,4 -0,4
+/- Veränderung Währungsausgleichsposten -1,0 0,6
+/- Veränderung sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen -0,8 -5,4
Summe direkt im Eigenkapital erfasster Erträge und Aufwendungen 8,4 -3,6
Gesamtperiodenergebnis aus Jahresüberschuss und nicht erfolgswirksamen
Erträgen/Aufwendungen
27,6 22,6
Eigenanteil 27,6 22,6
Minderheitenanteil 0 0
KENNZAHLEN 1. Hj. 2009 1. Hj. 2008
Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) in % 52,36% 53,46%
RoE (Eigenkapitalrendite) vor Steuern in % 9,72% 13,06%
RoE (Eigenkapitalrendite) nach Steuern in % 8,50% 11,90%
Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) in % 37,01% 22,42%
Ergebnis pro Aktie in € 2,86 3,92

KONZERN-BILANZ ZUM 30.6.2009

30.6.2009 31.12.2008 Veränderung Veränderung
AKTIVA in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
1. Barreserve (9) 240,7 130,4 110,4 84,6
2. Forderungen an Kreditinstitute (10) 1.798,1 2.296,0 -497,9 -21,7
3. Forderungen an Kunden (11) 9.779,3 9.460,6 318,6 3,4
4. Risikovorsorgen (12) -239,0 -216,5 -22,5 10,4
5. Handelsaktiva (13) 34,5 33,5 0,9 2,8
6. Finanzanlagen (14) 3.678,6 3.003,9 674,7 22,5
a)
Finanzielle Vermögenswerte - FV/PL
(14) 294,6 346,4 -51,7 -14,9
b)
Finanzielle Vermögenswerte - AfS
(14) 924,5 941,4 -16,9 -1,8
c)
Finanzielle Vermögenswerte - HtM
(14) 2.054,4 1.315,1 739,3 56,2
d)
Anteile an at Equity Unternehmen
(14) 405,1 401,0 4,1 1,0
7. Immaterielles Anlagevermögen (15) 9,1 8,2 0,9 10,6
8. Sachanlagen (16) 225,1 216,1 9,0 4,2
a)
als Finanzinvestition gehaltende Immobilien
(16) 84,0 82,1 1,9 2,4
b)
sonstige Sachanlagen
(16) 141,1 134,1 7,1 5,3
9. Sonstige Aktiva (17) 339,7 381,8 -42,0 -11,0
a)
Steueransprüche
(17) 36,0 38,3 -2,3 -6,1
b)
sonstige
(17) 303,7 343,4 -39,7 -11,6
SUMME AKTIVA 15.866,2 15.314,0 522,2 3,6
30.6.2009 31.12.2008 Veränderung Veränderung
PASSIVA in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (18) 4.007,5 3.707,9 299,7 8,1
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (19) 8.395,0 8.119,2 275,8 3,4
3. Verbriefte Verbindlichkeiten (20) 1.244,1 1.218,3 25,7 2,1
4. Rückstellungen (21) 349,4 334,0 15,4 4,6
5. Sonstige Passiva (22) 289,4 361,4 -72,0 -19,9
a)
Handelspassiva
(23) 12,7 10,3 2,3 22,6
b)
Steuerschulden
(22) 9,7 6,1 3,6 58,1
c)
Sonstige
(22) 267,0 344,9 -77,9 -22,6
6. Nachrangkapital (24) 659,2 679,1 -19,9 -2,9
7. Eigenkapital (25) 921,6 894,1 27,5 3,1
a)
Eigenanteil
(25) 920,3 892,8 27,5 3,1
b)
Minderheitenanteil
(25) 1,3 1,3 0 -0,4
SUMME PASSIVA 15.866,2 15.314,0 552,2 3,6

ENTWICKLUNG DES KONZERNEIGENKAPITALS

Gezeichnetes
Kapital
rücklagen
Kapital-
rücklagen
Gewinn-
ausgleichsposten
Währungs-
rücklagen gem.
Bewertungs-
IAS 39
Unternehmen
Assoziierte
Fremdanteile
Eigenkapital
ohne
Fremdbesitz
Anteile im
Eigenkapital
In Mio. €
Stand 1.1.2008 75,6 142,7 400,9 0,6 47,6 221,3 888,7 0,8 889,5
Gesamtperiodenergebnis - - 31,7 0,8 -9,4 11,6 34,7 0,0 34,7
Dividendenausschüttung - - -13,4 - - - -13,4 - -13,4
Kapitalerhöhung 0,3 3,3 - - - - 3,6 - 3,6
Erwerb eigener Aktien -1,0 -3,2 - - - - -4,2 -4,2
Sonstige ergebnisneutrale
Veränderungen
- - -1,1 - - -8,4 -9,5 0,5 -9,0
Stand 30.6.2008 74,8 142,8 418,1 1,4 38,2 224,5 899,8 1,3 901,1
Stand 1.1.2009 81,1 140,8 445,9 0,2 -7,0 231,8 892,8 1,3 894,1
Gesamtperiodenergebnis - - 37,8 -4,8 4,6 -7,3 30,3 0,0 30,3
Dividendenausschüttung - - -13,3 - - - -13,3 - -13,3
Kapitalerhöhung 0,0 0,0 - - - - 0,0 - 0,0
Erwerb eigener Aktien -0,3 -0,6 - - - - -0,9 - -0,9
Sonstige ergebnisneutrale
Veränderungen
- - 0,0 - - 11,3 11,3 0,0 11,3
Stand 30.6.2009 80,8 140,2 470,4 -4,6 -2,4 235,9 920,3 1,3 921,6
GELDFLUSSRECHNUNG IN MIO. € 1.1.-30.6.2009 1.1.-30.6.2008
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode 130,4 303,9
Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit 844,0 -169,1
Cashflow aus Investitionstätigkeit -692,1 26,3
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -45,0 30,1
Effekte aus der Änderung von Konsolidierungskreis und Bewertungen 8,2 -27,8
Effekte aus der Änderung von Wechselkursen -4,8 0,8
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode 240,7 164,2

ERLÄUTERUNGEN (NOTES) zum Zwischenabschluss zum 30.6.2009

WESENTLICHE RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE

Der Zwischenbericht der Oberbank AG wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS) und International Accounting Standards (IAS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt. Er deckt das erste Halbjahr 2009 (1. Jänner 2009 bis 30. Juni 2009) ab und vergleicht es mit der entsprechenden Vorjahresperiode. Der vorliegende Zwischenabschluss für das erste Halbjahr 2009 steht im Einklang mit IAS 34 ("Zwischenberichte").

ÄNDERUNGEN DER RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE 2009

Im Zwischenbericht der Oberbank AG wurden prinzipiell die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwendet, die auch zum 31.12.2008 angewandt wurden.

KONSOLIDIERUNGSKREIS DER OBERBANK

Der Konsolidierungskreis umfasst per 30. Juni 2009 neben der Oberbank AG 20 inländische und 19 ausländische Tochterunternehmen. Der Kreis der einbezogenen verbundenen Unternehmen hat sich im Vergleich zum 31.12.2008 durch die einmalige Einbeziehung folgender Gesellschaft verändert:

Oberbank Hybrid 3 GmbH Anteil in %: 100

DETAILS ZUR GEWINN- UND-VERLUST-RECHNUNG (in Mio. €)

1. ZINSERGEBNIS 1.1.-30.6.2009 1.1.-30.6.2008
Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 225,2 294,5
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 2,4 3,1
Sonstige Beteiligungen 0,7 1,2
Verbundene Unternehmen 1,6 0,6
Festverzinsliche Wertpapiere und Schuldverschreibungen 49,9 47,0
ZINSEN UND ÄHNLICHE ERTRÄGE 279,7 346,3
Zinsaufwendungen für Einlagen -118,9 -200,8
Zinsaufwendungen für verbriefte Verbindlichkeiten -22,5 -22,0
Zinsaufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten -14,2 -15,0
ZINSEN UND ÄHNLICHE AUFWENDUNGEN -155,6 -237,9
ERTRÄGE AUS AT EQUITY BEWERTETEN UNTERNEHMEN 9,9 31,3
ZINSERGEBNIS 134,0 139,7
2. RISIKOVORSORGEN IM KREDITGESCHÄFT 1.1.-30.6.2009 1.1.-30.6.2008
Zuführungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -52,4 -39,6
Direktabschreibungen -3,7 -1,2
Auflösungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft 5,8 8,8
Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen 0,7 0,8
RISIKOVORSORGEN IM KREDITGESCHÄFT -49,6 -31,3
3. PROVISIONSERGEBNIS 1.1.-30.6.2009 1.1.-30.6.2008
Zahlungsverkehr 15,7 15,8
Wertpapiergeschäft 13,7 18,4
Devisen-, Sorten- und Edelmetallgeschäft 4,6 6,5
Kreditgeschäft 8,2 7,0
Sonstiges Dienstleistungs- und Beratungsgeschäft 1,3 1,5
PROVISIONSERGEBNIS 43,5 49,1
4. HANDELSERGEBNIS 1.1.-30.6.2009 1.1.-30.6.2008
Gewinne/Verluste aus zinsbezogenen Geschäften 5,5 -1,9
Gewinne/Verluste aus Devisen-, Valuten- und Münzengeschäft 1,9 2,6
Gewinne/Verluste aus Derivaten -2,3 0,8
HANDELSERGEBNIS 5,0 1,5
5. VERWALTUNGSAUFWAND 1.1.-30.6.2009 1.1.-30.6.2008
Personalaufwand 59,7 60,2
-
hievon Beiträge an die Mitarbeiter-Vorsorge-Kassa
0,2 0,1
Andere Verwaltungsaufwendungen 32,1 32,5
Abschreibungen und Wertberichtigungen 10,8 9,7
VERWALTUNGSAUFWAND 102,6 102,4
6. SONSTIGER BETRIEBLICHER ERFOLG 1.1.-30.6.2009 1.1.-30.6.2008
a)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - FV/PL
12,0 -1,5
b)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - AfS
-3,4 -2,1
c)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - HtM
0,0 1,0
d)
Sonstiger betrieblicher Erfolg
4,9 4,0
SONSTIGER BETRIEBLICHER ERFOLG 13,4 1,3
7. ERTRAGSTEUERN 1.1.-30.6.2009 1.1.-30.6.2008
Laufender Ertragsteueraufwand 4,7 5,6
Latenter Ertragsteueraufwand/-ertrag 0,8 -0,5
ERTRAGSTEUERN 5,5 5,1
8. ERGEBNIS JE AKTIE 1.1.-30.6.2009 1.1.-30.6.2008
Aktienanzahl per 30.6. 27.090.000 27.090.000
Durchschnittliche Anzahl der umlaufenden Aktien 26.713.541 26.858.949
Konzernperiodenüberschuss 38,2 52,7
ERGEBNIS JE AKTIE IN € 1,43 1,96
ANNUALISIERTE WERTE IN € 2,86 3,92

Das verwässerte Ergebnis pro Aktie entspricht dem unverwässerten Ergebnis pro Aktie, da keine Finanzinstrumente mit Verwässerungseffekt ausgegeben wurden. Das Ergebnis je Aktie gilt für Stamm- und Vorzugsaktien in gleicher Höhe.

Das Ergebnis je Aktie der Vergleichsperiode wurde aufgrund des im 3. Quartal 2008 vorgenommenen Aktiensplitts im Verhältnis 1:3 angepasst. Die ursprünglichen Werte betrugen 5,89 bzw. 11,77.

DETAILS ZUR BILANZ (in Mio. €)

9. BARRESERVE 30.6.2009 31.12.2008
Kassenbestand 50,7 64,5
Guthaben bei Zentralnotenbanken 190,0 65,9
BARRESERVE 240,7 130,4
10. FORDERUNGEN AN KREDITINSTITUTE 30.6.2009 31.12.2008
Forderungen an inländische Kreditinstitute 946,9 1.248,1
Forderungen an ausländische Kreditinstitute 851,2 1.047,8
FORDERUNGEN AN KREDITINSTITUTE 1.798,1 2.296,0
11. FORDERUNGEN AN KUNDEN 30.6.2009 31.12.2008
Forderungen an inländische Kunden 6.222,6 6.175,4
Forderungen an ausländische Kunden 3.556,7 3.285,2
FORDERUNGEN AN KUNDEN 9.779,3 9.460,6

12. RISIKOVORSORGEN

Stand Wechselkurs Zufüh Ver Auflö Stand
In Mio. € 1.1.2009 änderung 1) rungen brauch sungen 30.6.2009
Bonitätsrisken 144,6 0,0 24,6 -10,3 -5,1 153,8
Länderrisken 4,6 - - - 0 4,6
Pauschale Einzelvorsorgen 5,1 - 0,6 - - 5,8
Portfoliowertberichtigungen IAS 39 62,2 - 12,7 - - 74,9
Zinswertberichtigungen 0,0 - 0,0 - - 0,0
Risikovorsorgen im 216,5 0,0 38,0 -10,3 -5,1 239,0
Kreditgeschäft 2)
Haftungen 3) 95,1 0,0 13,2 0,0 -0,7 107,6
GESAMTSUMME 311,6 0,0 51,2 -10,3 -5,8 346,7
RISIKOVORSORGEN

1) Wechselkursänderungen und Umbuchungen

2) Risikovorsorgen im Kreditgeschäft werden in der Position Bilanz Aktiva 4 ausgewiesen

3) Beinhaltet Rückstellungen für ALGAR und Oberbank Leasing

13. HANDELSAKTIVA 30.6.2009 31.12.2008
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
Börsenotiert 13,6 18,9
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
Börsenotiert 2,4 4,0
Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten
Währungsbezogene Geschäfte 0,3 0,4
Zinsbezogene Geschäfte 18,1 10,2
Sonstige Geschäfte 0,0 0,0
HANDELSAKTIVA 34,5 33,5
14. FINANZANLAGEN 30.6.2009 31.12.2008
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche 2.822,7 2.167,3
Wertpapiere
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 183,6 176,0
Beteiligungen/Anteile
An verbundenen Unternehmen 212,2 204,7
An at Equity bewerteten Unternehmen
-
Kreditinstituten
158,1 153,0
-
Nicht-Kreditinstituten
247,0 248,1
An sonstigen Beteiligungen
-
Kreditinstituten
10,8 27,1
-
Nicht-Kreditinstituten
44,2 27,8
FINANZANLAGEN 3.678,6 3.003,9
a)
Finanzielle Vermögenswerte - FV/PL
294,6 346,4
b)
Finanzielle Vermögenswerte - AfS
924,5 941,4
c)
Finanzielle Vermögenswerte - HtM
2.054,4 1.315,1
d)
Anteile an at Equity Unternehmen
405,1 401,0
FINANZANLAGEN 3.678,6 3.003,9
15. IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE 30.6.2009 31.12.2008
Sonstiges immaterielles Anlagevermögen 7,3 5,4
Kundenstock 1,8 2,8
IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE 9,1 8,2
16. SACHANLAGEN 30.6.2009 31.12.2008
Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien 84,0 82,1
Grundstücke und Gebäude 80,2 74,8
Betriebs- und Geschäftsausstattung 53,8 44,7
Sonstige Sachanlagen 7,2 14,6
SACHANLAGEN 225,1 216,1
17. SONSTIGE AKTIVA 30.6.2009 31.12.2008
Latente Steuerforderungen 36,0 38,3
Sonstige Vermögensgegenstände 299,7 342,0
Rechnungsabgrenzungsposten 4,1 1,4
SONSTIGE AKTIVA 339,7 381,8
18. VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KREDITINSTITUTEN 30.6.2009 31.12.2008
Verbindlichkeiten gegenüber
-
Inländischen Kreditinstituten
1.604,2 1.897,0
-
Ausländischen Kreditinstituten
2.403,3 1.810,8
VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KREDITINSTITUTEN 4.007,5 3.707,9
19. VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KUNDEN 30.6.2009 31.12.2008
Spareinlagen 3.410,9 3.301,9
Sonstige 4.984,1 4.817,4
VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KUNDEN 8.395,0 8.119,2
20. VERBRIEFTE VERBINDLICHKEITEN 30.6.2009 31.12.2008
Begebene Schuldverschreibungen 965,1 907,8
Andere Verbriefte Verbindlichkeiten 278,9 310,6
VERBRIEFTE VERBINDLICHKEITEN 1.244,1 1.218,3
21. RÜCKSTELLUNGEN 30.6.2009 31.12.2008
Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen 208,6 208,5
Jubiläumsgeldrückstellung 8,7 9,0
Rückstellungen für das Kreditgeschäft 107,6 95,1
Sonstige Rückstellungen 24,5 21,4
RÜCKSTELLUNGEN 349,4 334,0
22. SONSTIGE PASSIVA 30.6.2009 31.12.2008
Handelspassiva 12,7 10,3
Steuerschulden 9,7 6,1
Sonstige Verbindlichkeiten 222,7 290,7
Rechnungsabgrenzungsposten 44,3 54,3
SONSTIGE PASSIVA 289,4 361,4
23. SONSTIGE PASSIVA (ANTEIL HANDELSPASSIVA) 30.6.2009 31.12.2008
Währungsbezogene Geschäfte 0,0 0,1
Zinsbezogene Geschäfte 11,9 10,3
Sonstige Geschäfte 0,8 0,0
HANDELSPASSIVA 12,7 10,3
24. NACHRANGKAPITAL 30.6.2009 31.12.2008
Begebene nachrangige Schuldverschreibungen 10,7 10,8
Ergänzungskapital 588,1 608,8
Hybridkapital 60,3 59,5
NACHRANGKAPITAL 659,2 679,1
25. EIGENKAPITAL 30.6.2009 31.12.2008
Gezeichnetes Kapital 80,8 81,1
Kapitalrücklagen 140,2 140,8
Gewinnrücklagen (inkl. Bilanzgewinn) 671,1 642,8
Unversteuerte Rücklagen 26,3 26,3
Passive Unterschiedsbeträge 1,9 1,9
Anteile in Fremdbesitz 1,3 1,3
EIGENKAPITAL 921,6 894,1
26. EVENTUALVERBINDLICHKEITEN UND KREDITRISIKEN 30.6.2009 31.12.2008
Sonstige Eventualverbindlichkeiten (Haftungen und Akkreditive) 1.411,9 1.487,0
EVENTUALVERBINDLICHKEITEN 1.411,9 1.487,0
Verbindlichkeiten aus unechten Pensionsgeschäften 0,0 74,9
Sonstige Kreditrisiken (unwiderrufliche Kreditzusagen) 1.217,1 616,2
KREDITRISIKEN 1.217,1 691,0
27. SEGMENTBERICHTERSTATTUNG KERNGESCHÄFTSBEREICHE
----------------------------------------------------
Privat Firmen Financial Sonstige Konzern-GuV
Markets 1.Hj. 2009
Zinsergebnis 29,4 83,2 21,4 0,0 134,0
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -4,3 -28,5 -16,8 0,0 -49,6
Provisionsergebnis 20,4 23,2 0,0 0,0 43,5
Handelsergebnis 0,0 -0,3 5,3 0,0 5,0
Verwaltungsaufwand -41,5 -48,4 -2,5 -10,1 -102,6
Sonstiger betrieblicher Erfolg 0,6 4,9 7,1 0,8 13,4
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 4,5 34,1 14,5 -9,4 43,7
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent 1.128,2 7.624,1 3.974,3 0,0 12.726,5
Ø zugeordnetes Eigenkapital 79,8 539,1 281,0 0,0 899,9
Return on Equity (RoE) 11,2% 12,7% 10,4% 9,7%
Cost-Income-Ratio 82,5% 43,6% 7,3% 52,4%

INFORMATIONEN AUFGRUND ÖSTERREICHISCHEN RECHTS

28. PERSONAL (HALBJAHRESDURCHSCHNITT) 30.6.2009 31.12.2008
Angestellte 1.977 1.983
Arbeiter 22 21
GESAMTKAPAZITÄT 1.999 2.004
29. KONZERNEIGENMITTEL UND BANKAUFSICHTLICHES EIGENMITTELERFORDERNIS
Anrechenbare Eigenmittel gemäß § 24 BWG in Mio. €
Zusammensetzung 30.6.2009 31.12.2008 30.6.2008
1. Kernkapital
Grundkapital 81,3 81,3 76,0
Eigene Aktien im Bestand -1,3 -0,4 -4,6
Offene Rücklagen 649,5 649,5 618,3
Anteile anderer Gesellschafter 1,4 1,4 1,3
Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung 1,3 1,3 -0,2
Unterschiedsbetrag aus Equity-Bewertung 40,1 40,1 36,8
Hybridkapital 59,0 59,0 0,0
Abzug Immaterieller Wirtschaftsgüter -8,6 -7,3 -6,9
SUMME KERNKAPITAL (TIER I) 822,5 824,7 720,8
KERNKAPITALQUOTE 8,01% 8,27% 7,34%
2. Ergänzende Eigenmittel (TIER II)
Anrechenbare Ergänzungskapital-Anleihen 436,9 471,9 497,3
Neubewertungsreserven (bereits 45% d.st.Res.) 35,8 0,0 147,3
Nachrangige Anleihen (Erg.kap. unter 3 J RLZ) 31,0 37,3 35,1
SUMME ERGÄNZENDE EIGENMITTEL (TIER II) 503,7 509,2 679,8
3. TIER III
Ergänzung um volumensmäßig nicht mehr als 3,1 1,7 2,8
TIER II anrechenbare nachrangige Anleihen
SUMME TIER III KAPITAL 3,1 1,7 2,8
4. Abzugsposten
Abzug Anteile an KI/FI über 10% Beteiligung -54,8 -49,5 -48,8
Abzug Anteile an KI/FI bis 10% Beteiligung 0,0 0,0 0,0
EIGENMITTEL INSGESAMT 1.274,5 1.286,1 1.354,6
Darunter: Eigenmittel gem. § 23 (14) Z 7 BWG 3,1 1,7 2,8
EIGENMITTELQUOTE 12,40% 12,90% 13,79%
Eigenmittelerfordernisse 30.6.2009 31.12.2008 30.6.2008
Kreditrisiko gem. § 22 (2) BWG 821,1 797,2 785,0
Handelsbuch gem. § 22 o Abs. 2 BWG 3,1 1,7 2,8
Operationelles Risiko gem. § 22 k BWG 50,6 50,6 46,0
Qualifizierte Beteiligungen gem. § 29 (4) BWG 0,0 0,0 0,0
EIGENMITTELERFORDERNIS INSGESAMT 874,8 849,6 833,8
FREIE EIGENMITTEL 399,7 436,5 520,8
Basis für die Ermittlung der Haftrücklage und Quotenberechnung
Bemessungsgrundlage Kreditrisiko - § 22 (2) BWG 10.263,9 9.965,4 9.812,6
Spezifisches Positionsrisiko des Handelsbuches - 10,6 4,8 10,7
§ 22 o Z 1,3,6 BWG
BEMESSUNGSGRUNDLAGE INSGESAMT 10.274,4 9.970,2 9.823,3
Finanzkalender
21.08.2009 Ergebnis 1. - 2. Quartal 2009
20.11.2009 Ergebnis 1. - 3. Quartal 2009
Alle Informationen sind auf www.oberbank.at im Bereich Investor Relations elektronisch verfügbar.

ERKLÄRUNG DES VORSTANDES GEM. § 87 BÖRSEGESETZ

Der Vorstand erklärt, dass

  • der vorliegende verkürzte Abschluss in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS) und International Accounting Standards (IAS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt worden ist und ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Oberbank Konzerns vermittelt.
  • der Bericht über das erste Halbjahr ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Oberbank Konzerns unter Anwendung der in den IFRS verankerten Grundsätze bezüglich Zwischenberichterstattung vermittelt.

Die Großgeschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen beliefen sich zum 30.6.2009 auf:

  • Assoziierte Unternehmen T € 9.821
  • Verbundene Unternehmen T € 0

Dieser Zwischenbericht wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Linz, am 21. August 2009

Der Vorstand

Dr. Franz Gasselsberger, MBA (Vorsitzender) e.h. Dr. Ludwig Andorfer e.h. Mag. Dr. Josef Weißl, MBA e.h.

Hinweise

Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Oberbank beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken in nicht kalkulierter Höhe eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Angaben über Marktanteile beruhen auf den zu Redaktionsschluss letztverfügbaren Daten. Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und bei der Errechnung der Veränderungsraten können geringfügige Differenzen im Vergleich zur Ermittlung aus den nicht gerundeten Rechnungsgrundlagen auftreten.

Impressum

Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Oberbank AG, 4020 Linz, Hauptplatz 10-11 Internet: www.oberbank.at , E-Mail: [email protected] Redaktion: Sekretariat, Telefon (0732) 78 02-0

Der Oberbank Aktionärs-Report erscheint drei Mal pro Jahr.

3 BANKEN GRUPPE IM ÜBERBLICK

Oberbank Konzern BKS Bank Konzern BTV Konzern
Erfolgszahlen in Mio. € 1. Hj. 2009 1. Hj. 2008 1. Hj. 2009 1. Hj. 2008 1. Hj. 2009 1. Hj. 2008
Zinsergebnis 134,0 139,7 63,8 60,0 66,6 71,5
Risikovorsorgen im
Kreditgeschäft
-49,6 -31,3 -18,8 -11,7 -15,0 -12,3
Provisionsergebnis 43,5 49,1 19,2 20,9 20,4 21,6
Verwaltungsaufwand -102,6 -102,4 -43,3 -41,8 -47,6 -47,2
Periodenüberschuss vor Steuern 43,7 57,8 19,7 30,1 30,3 30,1
Konzernperiodenüberschuss 38,2 52,7 18,4 26,8 26,1 25,6
Bilanzzahlen in Mio. € 30.6.2009 31.12.2008 30.6.2009 31.12.2008 30.6.2009 31.12.2008
Bilanzsumme 15.866,2 15.314,0 6.068,6 5.975,7 8.555,9 8.495,6
Forderungen an Kunden
nach Risikovorsorgen
9.544,7 9.248,6 4.318,5 4.186,1 5.527,3 5.750,4
Primärmittel 10.298,3 10.016,7 3.573,7 3.945,1 6.269,1 6.352,8
-
hievon Spareinlagen
3.410,9 3.301,9 1.747,3 1.677,5 1.360,4 1.245,9
-
hievon verbriefte
Verbindlichkeiten inkl.
Nachrangkapital
1.903,2 1.897,4 528,2 452,0 1.249,6 1.289,7
Eigenkapital 921,6 894,1 473,6 464,7 573,8 553,6
Betreute Kundengelder 17.300,6 17.039,1 8.595,7 8.739,3 10.176,3 10.258,4
Eigenmittel nach BWG
in Mio. €
30.6.2009 31.12.2008 30.6.2009 31.12.2008 30.6.2009 31.12.2008
Bemessungsgrundlage 10.274,4 9.970,2 4.232,4 4.087,7 5.536,1 5.613,7
Eigenmittel 1.274,5 1.286,1 453,3 450,9 735,2 670,6
-
hievon Kernkapital (Tier I)
822,5 824,7 280,9 281,9 464,2 429,2
Eigenmittelüberschuss 399,7 436,5 114,8 123,9 292,3 221,5
Kernkapitalquote in % 8,01 8,27 6,64 6,90 8,37 7,61
Gesamtkapitalquote in % 12,40 12,90 10,71 11,03 13,27 11,93
Unternehmenskennzahlen
in %
30.6.2009 31.12.2008 30.6.2009 31.12.2008 30.6.2009 31.12.2008
Return on Equity vor Steuern
(Eigenkapitalrendite)
9,72 12,83 7,59 9,71 10,84 9,20
Return on Equity nach Steuern 8,50 11,82 6,90 9,16 9,32 9,22
Cost-Income-Ratio (Kosten
Ertrag-Relation)
52,36 52,36 50,50 50,11 52,47 48,94
Risk-Earning-Ratio
(Kreditrisiko/Zinsergebnis)
37,01 22,54 29,39 15,36 22,46 20,01
Ressourcen 30.6.2009 31.12.2008 30.6.2009 31.12.2008 30.6.2009 31.12.2008
Durchschnittlich gewichteter 1.977 1983 876 860 882 879
Mitarbeiterstand
Anzahl der Geschäftsstellen 133 134 56 54 43 44

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