Quarterly Report • Nov 6, 2009
Quarterly Report
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Bericht zum 3. Quartal 2009
| Ertragskennzahlen | 1-9/2008 | 1-9/2009 | Vdg. in % | Ultimo 2008 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | in Mio. € | 1.926,8 | 1.416,7 | -26 | 2.431,4 |
| EBITDA operativ 1) | in Mio. € | 364,7 | 177,5 | -51 | 440,1 |
| EBIT operativ 1) | in Mio. € | 212,4 | 36,7 | -83 | 239,8 |
| Ergebnis vor Steuern | in Mio. € | 160,9 | -225,3 | <-100 | 123,1 |
| Ergebnis nach Steuern 2) | in Mio. € | 133,0 | -198,2 | <-100 | 103,3 |
| Ergebnis je Aktie | in € | 1,28 | -2,68 | <-100 | 0,81 |
| Ergebnis je Aktie bereinigt 3) | in € | 1,65 | -0,01 | <-100 | 1,69 |
| Free Cash-flow 4) | in Mio. € | 122,2 | 109,9 | -10 | 195,4 |
| Normalinvestitionen | in Mio. € | 71,7 | 36,6 | -49 | 98,4 |
| Wachstumsinvestitionen | in Mio. € | 282,2 | 67,7 | -76 | 407,2 |
| Bilanzkennzahlen | 31.12.2008 | 30.9.2009 | Vdg. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital 5) | in Mio. € | 2.497,2 | 2.587,4 | +4 |
| Nettoverschuldung | in Mio. € | 890,2 | 540,5 | -39 |
| Capital Employed | in Mio. € | 3.252,2 | 2.991,1 | -8 |
| Bilanzsumme | in Mio. € | 4.383,9 | 4.450,2 | +2 |
| Gearing | in % | 35,6 | 20,9 | - |
| Mitarbeiter 6) | 15.162 | 12.922 | -15 |
| Börsekennzahlen | 1-12/2008 | 1-9/2009 | Vdg. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Höchstkurs der Aktie | in € | 39,02 | 17,24 | -56 |
| Tiefstkurs der Aktie | in € | 8,24 | 4,70 | -43 |
| Ultimokurs der Aktie | in € | 11,90 | 14,10 | +18 |
| Gewichtete Aktienzahl 7) | in Tsd. | 82.895 | 82.834 | 0 |
| Ultimo Börsekapitalisierung | in Mio. € | 999,0 | 1.183,7 | +18 |
| Geschäftsbereiche 1-9/2009 | Zentral- | Zentral- | Nord- | Beteiligungen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € und % | Osteuropa | Westeuropa 8) | Westeuropa 8) | Nordamerika | und Sonstiges 9) | |||||
| Umsatz | 462,6 | (-35 %) | 300,1 | (-13 %) | 562,5 | (-22 %) | 118,3 | (-35 %) | -26,8 | (+26 %) |
| EBITDA operativ 1) | 87,2 | (-58 %) | 28,9 | (-21 %) | 85,4 | (-32 %) | -9,0 | (<-100 %) | -15,0 | (+19 %) |
| EBIT operativ 1) | 39,7 | (-75 %) | 3,0 | (-63 %) | 36,3 | (-48 %) | -25,7 (<-100 %) | -16,6 | (+23 %) | |
| Gesamtinvestitionen | 48,2 | (-65 %) | 8,7 | (-67 %) | 33,5 | (-76 %) | 9,0 | (-73 %) | 4,9 | (-83 %) |
| Capital Employed | 821,8 | (-6 %) | 432,3 | (-18 %) | 1.181,8 | (-15 %) | 510,0 | (-10 %) | 45,2 | (>100 %) |
| Mitarbeiter 6) | 5.300 | (-10 %) | 2.176 | (-10 %) | 4.098 | (-15 %) | 1.105 | (-47 %) | 243 | (+10 %) |
1) bereinigt um nicht-wiederkehrende Aufwendungen und Erträge
2) vor Anteilen in Fremdbesitz und anteiligem Hybridkupon
3) bereinigt um nicht-wiederkehrende Aufwendungen und Erträge; nach Hybridkupon
4) Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit minus Investitions-Cash-flow plus Wachstumsinvestitionen
5) Eigenkapital inklusive Anteile in Fremdbesitz und Hybridkapital
6) durchschnittlicher Mitarbeiterstand während der Periode
7) bereinigt um zeitanteilig gehaltene eigene Aktien
8) das grenzüberschreitende Handelsgeschäft in den Niederlanden und Deutschland wird ab 2009 im Segment Zentral-Westeuropa (zuvor: Nord-Westeuropa) ausgewiesen; die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden entsprechend angepasst
9) inklusive Konzerneliminierungen und Holdingkosten; negativer Umsatz aufgrund Saldierung der Innenumsätze in diesem Segment
Anmerkung: in der Tabelle Geschäftsbereiche sind die Veränderungsraten in % zur Vorjahresperiode in Klammer angeführt
Die ersten neun Monate dieses Jahres waren von den Auswirkungen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise geprägt, welche den Wohnungsneubau in all unseren relevanten Märkten noch stärker getroffen hat als zu Anfang des Jahres erwartet. Die mangelnde Verfügbarkeit an Finanzierungen für Bauvorhaben und vor allem das gesunkene Konsumentenvertrauen haben zu einem starken Rückgang der Neubauaktivitäten geführt. Der Umsatz von Wienerberger ging um 26% auf 1.416,7 Mio. € und das operative EBITDA um 51 % auf 177,5 Mio. € im Vergleich zur Vorjahresperiode zurück. Nachdem die Absatzrückgänge im Sommer etwas moderater waren, blieb der September insbesondere in den USA und Osteuropa hinter den Erwartungen zurück, und es lässt sich im operativen Geschäft derzeit keine Bodenbildung erkennen. Daher stellt die Sicherung der Liquidität weiterhin oberste Priorität dar.
Demgemäß lag unser Hauptaugenmerk auch im dritten Quartal auf der konsequenten Umsetzung unseres Aktionsplans, welcher jedoch in Anbetracht der Geschäftsentwicklung etwas ausgeweitet wurde. Zusätzlich zu den bereits angekündigten 26 Werken werden bis Jahresende weitere fünf Werke in Ungarn, Polen, Deutschland und den USA geschlossen bzw. eingemottet, wodurch sich die Restrukturierungskosten von 100 auf ca. 120 Mio. € (davon 50 Mio. € cashwirksam) erhöhen. In der Folge erwarten wir auch statt der für 2009 geplanten 150 insgesamt 155 Mio. € an Einsparungen gegenüber dem Jahr 2008, wovon in den ersten neun Monaten bereits 135 Mio. € realisiert werden konnten. Für 2010 rechnen wir mit weiteren 35 Mio. € an Einsparungen. Erfreulich ist für mich, dass wir aufgrund der konsequenten Umsetzung unseres Working Capital Managements in der Berichtsperiode aus dem Abbau von Vorräten bereits 110 Mio. € an liquiden Mitteln freisetzen konnten. Auch die Investitionen wurden in den ersten neun Monaten signifikant reduziert. In Summe zeigt sich der Erfolg des Aktionsplans bereits darin, dass trotz schwächerer operativer Ergebnisse ein deutlich positiver Cash-flow erzielt wurde.
Zur Erweiterung unseres finanziellen Handlungsspielraums haben wir im September eine Kapitalerhöhung durchgeführt und mit der Ausgabe von 33,6 Mio. neuen Aktien (40% des Grundkapitals) unsere Eigenkapitalbasis um rund 320 Mio. € gestärkt. Das Angebot richtete sich vor allem an unsere bestehenden Aktionäre, die den Vorteil hatten, neue Aktien über Ausübung ihrer Bezugsrechte zu einem günstigeren, vorher fixierten Preis von 10 € je Aktie erwerben zu können. Wir werden die Mittel in erster Linie zur Rückführung der Schulden und damit zur Stärkung der Bilanz verwenden. Ich möchte mich an dieser Stelle für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung bedanken, durch welche für Wienerberger eine starke Basis für eine wertschaffende Zukunft gelegt wurde.
Ich bleibe mit meiner Einschätzung über die weitere Geschäftsentwicklung aufgrund der nach wie vor eingeschränkten Visibilität auf unsere Märkte vorsichtig. Die noch immer limitierte Verfügbarkeit von Finanzierungen, steigende Arbeitslosigkeit sowie auch die hohe Anzahl an Verpfändungen in den USA wirken einer Trendwende im Wohnungsneubau entgegen. Daher erwarte ich für die zweite Jahreshälfte ein operatives EBITDA in etwa auf dem Niveau der ersten sechs Monate dieses Jahres. Auch wenn es aus heutiger Sicht angesichts der noch immer angespannten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu früh ist, von einem Aufschwung zu sprechen, blicke ich aufgrund der umgesetzten Maßnahmen dem Jahr 2010 positiv entgegen. Selbst bei einer weiterhin schwachen Nachfrage gehe ich für das kommende Jahr aufgrund der gesetzten Maßnahmen, den daraus erzielten Einsparungen sowie besserer Kapazitätsauslastung unserer Werke von deutlichen Ergebnis- und Cash-flow-Steigerungen aus.
Heimo Scheuch, Vorstandsvorsitzender der Wienerberger AG
In den ersten neun Monaten bereits 135 Mio. € an Einsparungen realisiert
Kapitalerhöhung stärkt die Bilanz um netto rund 320 Mio. €
Deutliche Cash-flowund Ergebnissteigerung für 2010 erwartet
Wienerberger erwirtschaftete in den ersten neun Monaten mit 1.416,7 Mio. € einen um 26 % geringeren Konzernumsatz als im Jahr zuvor. Der Umsatzrückgang erklärt sich zu -21 % aus Mengeneffekten, zu -4% aus Fremdwährungseffekten aus schwächeren osteuropäischen Währungen und zu -1 % aus Preiseffekten. In einer quartalsweisen Betrachtung zeigt sich, dass sich die rückläufige Umsatzentwicklung über das Jahr moderater gestaltete. Allerdings ist nach einem stabileren Geschäftsverlauf in den Sommermonaten die erwartete Belebung im Ziegelgeschäft nicht eingetreten, wobei die Segmente Zentral-Osteuropa und Nordamerika die stärksten Absatzeinbußen gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen hatten.
Das operative EBITDA (vor Restrukturierungskosten), gemindert auch um negative Fremdwährungseffekte von 13,6 Mio. €, verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 51% auf 177,5 Mio. €. Hauptursache dafür waren neben der schwachen Nachfrage nach Ziegel die (weiter) laufenden Kosten aus Werksstillständen im Rahmen des Working Capital Managements. Noch deutlicher wirkte sich dies im operativen EBIT aus, welches mit 36,7 Mio. € um 83% unter dem Vorjahreswert liegt. Einmalige Restrukturierungskosten, die für Kapazitätsanpassungen sowie Optimierungsmaßnahmen im Verwaltungs- und Vertriebsbereich anfielen, belasteten das Ergebnis mit 81,4 Mio. €, wovon 29,3 Mio. € ausgabenwirksam sind und 52,1 Mio. € auf Sonderabschreibungen entfallen. Zudem führten dauerhafte Wertminderungen von Sachanlagen, welche insbesondere Liegenschaften in Großbritannien betreffen, zu einem Abwertungsbedarf von 28,2 Mio. €, wodurch in der Berichtsperiode insgesamt 80,3 Mio. € an Sonderabschreibungen anfielen.
Bereits zum Halbjahr wurden aufgrund der verschlechterten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Firmenwertabschreibungen erforderlich, die sich nach Beurteilung der Werthaltigkeit auf Basis noch konservativerer Annahmen hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung der Märkte ("Stresstests") ergaben. Für die ersten neun Monate belaufen sich die Firmenwertabschreibungen – im Vergleich zum Halbjahr lediglich durch Wechselkursänderungen beeinflusst – auf 124,4 Mio. € und betreffen die Vereinigten Staaten, Großbritannien, Italien, Deutschland, Frankreich sowie Skandinavien und das Baltikum. In den Vereinigten Staaten, die von Wienerberger langfristig als Wachstumsmarkt gesehen werden, war vor allem die Geschäftseinheit im Mittleren Westen betroffen, wo nicht zuletzt auch durch die Krise der amerikanischen Automobilindustrie weiterhin von keiner raschen Erholung auszugehen ist. In Großbritannien und den kontinentaleuropäischen Geschäftseinheiten ergab sich ein Abwertungsbedarf insbesondere aus der anhaltend schwachen Nachfrage nach Vormauerziegel, während in Italien die aktuelle Marktlage das Problem von strukturellen Überkapazitäten bei Hintermauerziegel verschärft hat.
Die Verschlechterung des Finanzergebnisses von -20,7 Mio. € im Vorjahr auf -28,0 Mio. € in den ersten neun Monaten 2009 resultiert aus der geringeren Ergebnisübernahme aus assoziierten Unternehmen von 4,8 Mio. € (Vorjahr: 16,7 Mio. €), während sich das etwas bessere Zinsergebnis von -28,1 Mio. € (Vorjahr: -30,9 Mio. €) sowie Effekte aus Zinsabsicherungen positiv auswirkten.
Das Ergebnis vor Steuern war – belastet durch Restrukturierungskosten und Firmenwertabschreibungen – insbesondere auch durch die geringeren operativen Ergebnisse mit -225,3 Mio. € deutlich negativ. Die Steuerquote lag in den ersten neun Monaten des Berichtsjahres bei 12,0 % nach 17,3 % im Vorjahr. Das um Restrukturierungen und Firmenwertabschreibungen bereinigte Ergebnis je Aktie wurde für die ersten neun Monate des Berichtsjahres mit -0,01 € gegenüber 1,65 € für den Vergleichszeitraum des Vorjahres ermittelt (die Anzahl der gewichteten Aktien
betrug in den ersten neun Monaten 82,8 Mio. Stück im Vergleich zu 82,9 Mio. Stück im Vorjahr). Bei der Berechnung des Ergebnisses je Aktie wurde ein zeitaliquot abgegrenzter Kupon für das Hybridkapital abgezogen.
Wienerberger erzielte in den ersten neun Monaten 2009 infolge der rückläufigen Ergebnisentwicklung einen operativen Cash-flow von 139,0 Mio. € im Vergleich zu 175,1 Mio. € im Jahr zuvor. Dieser Rückgang ist vor allem auf ein niedrigeres Betriebsergebnis sowie auf Kosten aus Restrukturierung zurückzuführen. Durch aktives Kapazitätsmanagement ist es Wienerberger gelungen, aus der Reduktion der Vorräte den operativen Cash-flow um 110 Mio. € zu verbessern. Zusammen mit weiteren Einsparungen bei Instandhaltungs- und Ersatzinvestitionen erwirtschaftete Wienerberger in diesem weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Umfeld einen beachtlichen Free Cash-flow von 109,9 Mio. € gegenüber 122,2 Mio. € im Jahr zuvor.
Der Zahlungsmittelabfluss aus Gesamtinvestitionen (inkl. Finanzanlagen) belief sich auf insgesamt 104,3 Mio. €, wovon rund 35 % bzw. 36,6 Mio. € für Instandhaltungs-, Ersatz- und Rationalisierungsinvestitionen (Normalinvestitionen) und 65 % bzw. 67,7 Mio. € für die Fertigstellung bereits im Jahr zuvor begonnener Projekte (Wachstumsinvestitionen) ausgegeben wurden. Im Februar erfolgte die Auszahlung des Kupons auf das Hybridkapital in Höhe von 32,5 Mio. €. Die Dividende für das Geschäftsjahr 2008 wurde zur Stärkung der Liquidität ausgesetzt.
Zur Stärkung der Bilanz- und Kapitalstruktur wurde im September 2009 eine Kapitalerhöhung durch die Ausgabe von 33,6 Mio. neuen Aktien (40 % des Grundkapitals) durchgeführt. Das Angebot richtete sich vor allem an bestehende Aktionäre, die über Bezugsrechte für jeweils fünf alte Aktien zwei neue Aktien zu einem günstigeren Fixpreis von 10 € je Aktie erwerben konnten. 98 % der Bezugsrechte wurden ausgeübt und die verbleibenden Aktien bei institutionellen Investoren platziert. Nach Abzug von Spesen und Steuern konnte Wienerberger aus der Kapitalerhöhung 320,1 Mio. € erlösen, wovon dem Unternehmen per 30.9.2009 Mittel in Höhe von 33,6 Mio. € zugeflossen sind. Die verbleibenden Tranchen in Höhe von 292,0 Mio. € sind zum Abschlussstichtag als Forderungen aus Kapitalerhöhung ausgewiesen und wurden bis 5.10.2009 ausbezahlt. Mit den Mitteln aus der Kapitalerhöhung sollen in den kommenden Monaten sukzessive Schulden getilgt werden. In erster Linie werden die in 2010 fälligen Kredite rückbezahlt, und mit den verbleibenden Mitteln wird das Fälligkeitsprofil der restlichen Finanzverbindlichkeiten optimiert.
Das Konzerneigenkapital ist im Berichtszeitraum trotz der Zahlung des Hybridkupons und des durch Restrukturierungskosten und Firmenwertabschreibungen belasteten Periodenergebnisses in Folge der Kapitalerhöhung auf 2.587,4 Mio. € gestiegen. Die negativen erfolgsneutral erfassten Währungsdifferenzen von 11,9 Mio. € wurden in den ersten neun Monaten durch positive Veränderungen der Hedging Reserve von 10,2 Mio. € großteils ausgeglichen.
Das oberste Ziel von Wienerberger bleibt in diesen unsicheren Zeiten weiterhin die Sicherung der Liquidität und die Erhaltung einer starken Kapitalbasis, insbesondere wird auch mittelfristig wieder ein Investmentgrade Rating angestrebt. Die Nettoverschuldung konnte seit dem Halbjahr 2009 von 978,6 Mio. € auf 540,5 Mio. € zum 30.9.2009 reduziert werden, wovon rund 320 Mio. € aus der Kapitalerhöhung stammen und rund 118 Mio. € aus dem Cash-flow erwirtschaftet wurden. 110 Mio. € liquide Mittel aus dem Abbau der Lagerbestände
Kapitalerhöhung bringt frisches Kapital in Höhe von netto 320,1 Mio. €
Eigenkapital durch Kapitalerhöhung gestärkt
Nettoverschuldung von 978,6 Mio. € auf 540,5 Mio. € gesenkt Das Gearing verbesserte sich im selben Zeitraum von 43,3% auf 20,9 %. Zum Abschlussstichtag beliefen sich die liquiden Mittel auf 268,6 Mio. € und die Forderungen aus der Kapitalerhöhung, die mit Anfang Oktober den liquiden Mitteln zuflossen, auf zusätzliche 292,0 Mio. €.
Wienerberger hat nach dem ersten Quartal 2009 auf die stark rückläufige Nachfrage mit einem umfangreichen Aktionsplan reagiert. Nachdem im Jahr 2008 bereits 27 Werke vom Markt genommen wurden, umfassten die in 2009 ursprünglich beschlossenen Maßnahmen die Schließung bzw. Einmottung von 26 Werken zur Anpassung der Kapazitäten und der Fixkosten an die Marktgegebenheiten, aktives Working Capital Management zur Reduzierung der Lagerbestände um zumindest 100 Mio. €, Reduktion der Fixkosten durch umfangreiche Restrukturierungen im Verwaltungs- und Vertriebsbereich sowie die Limitierung der Investitionen auf ein Minimum.
Da die Geschäftsentwicklung nach dem Sommer 2009 hinter den Erwartungen geblieben ist, wurde der Aktionsplan um die Schließung bzw. Einmottung von fünf weiteren Werken in Ungarn, Deutschland, Polen und den USA erweitert. Somit werden 2009 voraussichtlich insgesamt 31 Werke geschlossen bzw. eingemottet, wofür Kosten von ca. 120 Mio. € anfallen werden (50 Mio. € ausgabenwirksam und 70 Mio. € an Sonderabschreibungen). Im Berichtszeitraum wurden bereits 24 Werke vom Netz genommen, wofür 81,4 Mio. € an Restrukturierungskosten (29,3 Mio. € ausgabenwirksam und 52,1 Mio. € an Sonderabschreibungen) anfielen. Zusätzlich werden im vierten Quartal umfangreiche temporäre Stillstände zur Senkung der Lagerbestände erfolgen. Die temporär außer Betrieb genommenen Standorte stellen gemeinsam mit den längerfristig eingemotteten Produktionslinien eine beachtliche und bei Bedarf schnell aktivierbare Kapazitätsreserve dar.
Aus den bereits umgesetzten Maßnahmen wurden in den Bereichen Personal und Instandhaltung in den ersten neun Monaten bereits rund 135 Mio. € an Einsparungen zum Vergleichszeitraum 2008 realisiert. Zusätzlich konnte durch den Abbau der Vorräte in der Berichtsperiode 2009 der Cash-flow um 110 Mio. € verbessert werden.
Für das Gesamtjahr werden Kosteneinsparungen in Höhe von 155 Mio. € erwartet. Für 2010 rechnen wir mit zusätzlichen Einsparungen von zumindest 35 Mio. € aus den in der zweiten Jahreshälfte 2009 gesetzten Maßnahmen, wodurch sich eine kumulierte Fixkostenreduktion von 190 Mio. € gegenüber dem Jahr 2008 ergibt.
Werksschließungen und umfangreiche temporäre Stillstände zum Abbau der Vorräte
Erweiterung des Aktionsplans 2009 um die Schließung bzw. Einmottung von fünf Werken
Insgesamt rund 155 Mio. € an Einsparungen in 2009 erwartet
Im dritten Quartal 2009 ging der Konzernumsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 22% auf 518,5 Mio. € und das operative EBITDA vor Restrukturierungskosten um 40 % auf 76,9 Mio. € zurück. Der Umsatzrückgang der Gruppe hat sich zwar gegenüber jenem des zweiten Quartals 2009 etwas verringert, liegt aber aufgrund der bereits niedrigeren Vergleichswerte des dritten Quartals 2008 dennoch unter den Erwartungen. Insbesondere die Regionen Zentral-Osteuropa und Nordamerika verzeichneten weiterhin starke Absatzeinbußen. In den USA ging die Nachfrage nach Ziegel im dritten Quartal um rund 40 % zurück und es lassen sich keine Anzeichen einer Bodenbildung erkennen. Bei stabilen Ziegelpreisen und einer etwas besseren Entwicklung der kanadischen Geschäftseinheit lag der Umsatz im Segment Nordamerika um 34% unter jenem des Vorjahres, das operative EBITDA war mit -1,1 Mio. € negativ. Zentral-Osteuropa verzeichnete insbesondere auch aufgrund der noch guten Vergleichswerte des Vorjahres einen deutlichen Rückgang von 28% im Umsatz und 48 % im operativen EBITDA. Sämtliche Länder der Region mussten bei niedrigeren Durchschnittspreisen als im Jahr zuvor deutliche Absatzeinbußen hinnehmen, wobei Ungarn am stärksten von der negativen Entwicklung betroffen war. In Nord-Westeuropa fiel der Umsatz um 19% auf 182,3 Mio. €. Die Niederlande, wo der Wohnungsneubau stark vom Projektgeschäft abhängig ist, bekamen die Auswirkungen der Finanzkrise stark zu spüren und mussten entsprechende Mengeneinbußen hinnehmen. In Belgien fiel die Abschwächung in der Nachfrage aufgrund der Mehrwertsteuersenkung auf Baustoffe gemäßigter aus. Nach einer stark rückläufigen ersten Jahreshälfte lagen im September die Absätze in Großbritannien leicht über dem (niedrigen) Vorjahresniveau. In Frankreich hat sich nach dem Einbruch zu Jahresbeginn der Abwärtstrend im Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern verlangsamt. Das durch die vorübergehende Einmottung von Produktionskapazitäten belastete operative EBITDA fiel im Segment Nord-Westeuropa um 32 % auf 24,0 Mio. €. In Zentral-Westeuropa, wo insbesondere in Deutschland bereits in den Vorperioden eine Bautätigkeit auf historisch niedrigen Niveaus zu verzeichnen war, verringerte sich der Umsatz um weitere 6 % auf 117,7 Mio. €; das operative EBITDA verminderte sich um 5 % auf 17,5 Mio. €.
| Umsatz in Mio. € | 7-9/2008 | 7-9/2009 | Vdg. in % |
|---|---|---|---|
| Zentral-Osteuropa | 261,4 | 187,1 | -28 |
| Zentral-Westeuropa 1) | 125,1 | 117,7 | -6 |
| Nord-Westeuropa 1) | 225,0 | 182,3 | -19 |
| Nordamerika | 63,4 | 42,0 | -34 |
| Beteiligungen und Sonstiges 2) | -11,7 | -10,6 | +9 |
| Wienerberger Gruppe | 663,2 | 518,5 | -22 |
| EBITDA operativ 3) in Mio. € |
7-9/2008 | 7-9/2009 | Vdg. in % |
|---|---|---|---|
| Zentral-Osteuropa | 73,8 | 38,7 | -48 |
| Zentral-Westeuropa 1) | 18,4 | 17,5 | -5 |
| Nord-Westeuropa 1) | 35,2 | 24,0 | -32 |
| Nordamerika | 5,3 | -1,1 | <-100 |
| Beteiligungen und Sonstiges 2) | -3,6 | -2,2 | +39 |
| Wienerberger Gruppe | 129,1 | 76,9 | -40 |
1) das grenzüberschreitende Handelsgeschäft in den Niederlanden und Deutschland wird ab 2009 im Segment Zentral-Westeuropa (zuvor: Nord-Westeuropa) ausgewiesen; die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden entsprechend angepasst
2) inklusive Konzerneliminierungen und Holdingkosten; negativer Umsatz aufgrund Saldierung der Innenumsätze in diesem Segment 3) vor Restrukturierungskosten, Wertminderungen von Sachanlagen und Firmenwertabschreibungen
Auswirkungen der Wirtschaftskrise führten auch in Q3 zu Rückgängen in Umsatz und Ergebnis
Der Wohnungsneubau schwächte sich in den ersten neun Monaten in allen Ländern der Region, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß, vom guten Niveau des Vorjahres ab. Nach den Rekordergebnissen 2008 ging der Umsatz in der Berichtsperiode um 35 % auf 462,6 Mio. € und das operative EBITDA um 58 % auf 87,2 Mio. € zurück. Negative Fremdwährungseffekte belasteten den Umsatz mit 54,5 Mio. € und das operative EBITDA mit 11,4 Mio. €. Kosten aus temporären Werksstillständen zum Abbau von Vorräten sowie niedrigere Durchschnittspreise führten zu rückläufigen Margen in der Region. Mit 33% Anteil am Konzernumsatz erwirtschaftete das Segment dennoch 49 % vom operativen EBITDA der Gruppe.
Während das Segment im ersten Quartal 2009 einen Umsatzrückgang von 54 % gegenüber der Vergleichsperiode 2008 zu verzeichnen hatte, betrug dieser im zweiten Quartal 27 % sowie im dritten Quartal 28 %. Diese Zahlen machen deutlich, dass sich bisher keine Stabilisierung abzeichnet, auch wenn sich die einzelnen Länder unterschiedlich entwickeln. In Polen sind die Baubeginne in den ersten neun Monaten um 24 %, die Baugenehmigungen um 23 % zurückgegangen. Bei rückläufigen Umsätzen lagen die Margen aufgrund niedrigerer Kapazitätsauslastung der Werke unter dem Vorjahresniveau. In Tschechien und in der Slowakei waren bei schwächeren Absätzen und einer flexiblen Preispolitik rückläufige Ergebnisse zu verzeichnen. In Ungarn, dem schwierigsten Markt der Region, gehen wir von einem Rückgang im Wohnungsneubau von rund 40% im Jahr 2009 aus. Umfassende Restrukturierungsmaßnahmen und verlängerte Werksstillstände führten zu signifikant unter dem Vorjahr liegenden Erträgen. Auch in Rumänien kam es aufgrund der negativen Wirtschaftsentwicklung zu einem starken Umsatz- und Ergebnisrückgang. In Bulgarien, wo sich der Markt für Baustoffe seit Jahresbeginn zunehmend abgeschwächt und der Wettbewerbsdruck insbesondere durch den hohen Anteil von Importen aus den Nachbarländern zugenommen hat, konnte sich Wienerberger gut behaupten. Auch in Südosteuropa (Slowenien, Kroatien, Serbien) waren entsprechend der volkswirtschaftlichen Entwicklung Umsatz- und Ergebnisrückgänge zu verzeichnen.
Bis Jahresende gehen wir in Zentral-Osteuropa von einer Fortsetzung des negativen Trends im Baustroffsektor aus. Als Reaktion auf die gesunkene Nachfrage werden in der Region in 2009 insgesamt 19 Werke vom Markt genommen, wobei es sich bei dem größeren Teil um Einmottungen handelt und die stärksten Eingriffe in Ungarn vorgenommen wurden. Verlängerte Werksstillstände in den kommenden Monaten werden das Ergebnis zusätzlich belasten. Für das Gesamtjahr rechnen wir mit niedrigeren Absätzen sowie mit einem deutlichen Ergebnisrückgang zum Vorjahr aufgrund von Stillstandskosten und einem niedrigeren Durchschnittspreisniveau. Für 2010 erwarten wir jedoch aufgrund der umfangreichen umgesetzten Maßnahmen wieder eine Verbesserung der Margen in diesem Segment.
| Zentral-Osteuropa | 1-9/2008 | 1-9/2009 | Vdg. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Umsatz | in Mio. € | 716,1 | 462,6 | -35 |
| EBITDA operativ 1) | in Mio. € | 209,2 | 87,2 | -58 |
| EBIT operativ 1) | in Mio. € | 158,0 | 39,7 | -75 |
| Gesamtinvestitionen | in Mio. € | 137,2 | 48,2 | -65 |
| Capital Employed | in Mio. € | 871,5 | 821,8 | -6 |
| Mitarbeiter | 5.871 | 5.300 | -10 | |
| Absatz Hintermauerziegel | in Mio. NF | 3.199 | 2.355 | -26 |
| Absatz Flächenbefestigung | in Mio. m² | 7,29 | 8,44 | +16 |
| Absatz Betondachsteine 2) | in Mio. m² | 15,58 | 11,26 | -28 |
1) vor Restrukturierungskosten, Wertminderungen von Sachanlagen und Firmenwertabschreibungen 2) Absatzmenge nicht anteilig, sondern zu 100 % dargestellt
2 Zentral-Westeuropa: 21 %
In Zentral-Westeuropa ging der Umsatz in den ersten neun Monaten um 13% auf 300,1 Mio. € und das operative EBITDA um 21 % auf 28,9 Mio. € zurück. Hauptursachen sind die weitere Abschwächung des deutschen Ein- und Zweifamilienhausbaus sowie der Preisdruck bei Ziegel in einem rückläufigen Markt in Italien. Das Segment erreichte einen Anteil von 21 % am Umsatz und 16 % am operativen EBITDA der Gruppe.
Die Nachfrage nach Baustoffen blieb in Deutschland in den ersten neuen Monaten 2009 schwach. Nach einem neuerlichen historischen Tiefststand im Jahr 2008 gingen die Baubewilligungen auch in diesem Jahr noch weiter zurück. Auch der für die Dachziegelsparte wichtige deutsche Renovierungsmarkt – 65% der deutschen Dachziegel gehen in dieses Segment – brachte keine positiven Impulse. Zusätzlich negativ auf den Absatz von Hintermauerziegel wirkte sich die Abschwächung in Zentral-Osteuropa aus, die zu Einbußen bei den Exporten in diese Region führte. In der Folge waren bei stabilen Durchschnittspreisen Umsatzrückgänge zu verzeichnen. Zur Reduktion des Working Capital sind weitere temporäre Werksstillstände in der Winterperiode geplant. In Italien hat sich das strukturelle Problem von Überkapazitäten in der Ziegelindustrie durch den seit 2008 rückläufigen Wohnungsneubau verschärft und zu erhöhtem Preisdruck geführt. Sinkende Preise bei Ziegel sowie Kosten aus Stillständen haben sich entsprechend negativ auf die Erträge ausgewirkt. Auch in der Schweiz sind bei einem etwas schwächeren Ein- und Zweifamilienhausbau Umsatz und Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen.
Für das Gesamtjahr erwarten wir in Zentral-Westeuropa aufgrund der schwachen Märkte eine Ergebnisverschlechterung gegenüber dem Vorjahr. Zusätzliche Belastung kommt von Kosten aus temporären Stillständen zur Reduktion der Lagerbestände und einem niedrigeren Erlösniveau in Italien. Im Rahmen des Restrukturierungsprogramms werden im Jahr 2009 vier Werke geschlossen und umfangreiche Strukturmaßnahmen zur Optimierung im Verwaltungs- und Vertriebsbereich umgesetzt. In der Folge erwarten wir für 2010 insbesondere in Deutschland wieder eine deutlich bessere Kapazitätsauslastung unserer Werke und damit auch Ergebnissteigerungen in dem Segment.
| Zentral-Westeuropa 1) | 1-9/2008 | 1-9/2009 | Vdg. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Umsatz | in Mio. € | 346,9 | 300,1 | -13 |
| EBITDA operativ 2) | in Mio. € | 36,4 | 28,9 | -21 |
| EBIT operativ 2) | in Mio. € | 8,2 | 3,0 | -63 |
| Gesamtinvestitionen | in Mio. € | 26,4 | 8,7 | -67 |
| Capital Employed | in Mio. € | 525,6 | 432,3 | -18 |
| Mitarbeiter | 2.428 | 2.176 | -10 | |
| Absatz Hintermauerziegel | in Mio. NF | 1.243 | 998 | -20 |
| Absatz Vormauerziegel | in Mio. WF | 131 | 116 | -11 |
| Absatz Tondachziegel 3) | in Mio. m² | 6,73 | 6,01 | -11 |
1) das grenzüberschreitende Handelsgeschäft in den Niederlanden und in Deutschland wird ab 2009 im Segment Zentral-Westeuropa (zuvor: Nord-Westeuropa) ausgewiesen; die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden entsprechend angepasst
2) vor Restrukturierungskosten, Wertminderungen von Sachanlagen und Firmenwertabschreibungen
3) Absatz Tondachziegel inkl. Zubehörprodukte
Ergebnisrückgang aufgrund schwacher Märkte
Wohnungsneubau in Deutschland weiterhin schwach
Das Segment Nord-Westeuropa wies in den ersten neun Monaten mit 562,5 Mio. € einen um 22 % niedrigeren Umsatz und mit 85,4 Mio. € ein um 32 % geringeres EBITDA als im Jahr zuvor aus. Negative Fremdwährungseffekte aus dem britischen Pfund belasteten den Umsatz mit 12,5 Mio. € und das EBITDA mit 1,6 Mio. €. Rückläufige Absätze in allen Ländern des Segments sowie Stillstandskosten führten bei stabilen Durchschnittspreisen zu einem Rückgang der Margen. Das Segment erwirtschaftete 40 % vom Umsatz und 48 % vom operativen EBITDA der Gruppe.
Aufgrund der durchgeführten Mehrwertsteuersenkung auf Baustoffe in Belgien schwächte sich der Renovierungsmarkt etwas moderater ab, während der Wohnungsneubau in den ersten neun Monaten deutlich zurückging. In den Niederlanden, wo der Wohnungsneubau sehr stark vom Projektgeschäft abhängig ist, waren aufgrund der limitierten Verfügbarkeit von Finanzierungen signifikante Mengeneinbußen zu verzeichnen. Nach einer stark rückläufigen ersten Jahreshälfte lagen im September die Absätze in Großbritannien leicht über dem (niedrigen) Vorjahresniveau. In Frankreich hat sich nach einem sehr schwachen Start in das Jahr 2009 der Abwärtstrend im Ein- und Zweifamilienhausbau verlangsamt. In allen Ländern belasteten Stillstandskosten aus
Umsatz- und Ergebnisrückgang in Nord-Westeuropa
Trotz eines leichten Anstiegs bei Baugenehmigungen und Hypothekarkrediten in den letzten Monaten und ersten Anzeichen einer Stabilisierung des Nachfrageniveaus in Großbritannien gehen wir für das Segment von einem weiterhin schwierigen Marktumfeld sowie Umsatz- und Ergebnisrückgängen im vierten Quartal 2009 aus. Insgesamt werden in 2009 fünf Werke in Nord-Westeuropa geschlossen bzw. eingemottet. Mit der Umsetzung der erforderlichen Strukturmaßnahmen haben wir uns in den Ländern Nord-Westeuropas besser positioniert und rechnen in 2010 mit Ergebnissteigerungen in diesem Segment.
| Nord-Westeuropa 1) | 1-9/2008 | 1-9/2009 | Vdg. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Umsatz | in Mio. € | 716,8 | 562,5 | -22 |
| EBITDA operativ 2) | in Mio. € | 124,9 | 85,4 | -32 |
| EBIT operativ 2) | in Mio. € | 70,0 | 36,3 | -48 |
| Gesamtinvestitionen | in Mio. € | 139,5 | 33,5 | -76 |
| Capital Employed | in Mio. € | 1.394,2 | 1.181,8 | -15 |
| Mitarbeiter | 4.837 | 4.098 | -15 | |
| Absatz Hintermauerziegel | in Mio. NF | 893 | 716 | -20 |
| Absatz Vormauerziegel | in Mio. WF | 1.221 | 895 | -27 |
| Absatz Tondachziegel 3) | in Mio. m² | 13,10 | 10,83 | -17 |
1) das grenzüberschreitende Handelsgeschäft in den Niederlanden und in Deutschland wird ab 2009 im Segment Zentral-Westeuropa (zuvor: Nord-Westeuropa) ausgewiesen; die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden entsprechend angepasst
2) vor Restrukturierungskosten, Wertminderungen von Sachanlagen und Firmenwertabschreibungen
einer niedrigeren Auslastung der Werke die Ergebnisse.
3) Absatz Tondachziegel inkl. Zubehörprodukte
Der Umsatz im Segment Nordamerika ging in den ersten neun Monaten um 35 % auf 118,3 Mio. € zurück, das operative EBITDA war mit -9,0 Mio. € negativ. Die Nachfrage nach Ziegel in den USA war auch im dritten Quartal 2009 weiter stark rückläufig und zeigte trotz der leicht steigenden Baubeginne in den letzten Monaten keine Stabilisierungstendenzen. Trotz des schwachen Geschäftsverlaufs konnten mittels umfangreicher temporärer Werksstillstände die Vorräte weiter reduziert werden. Diese Maßnahmen führten jedoch zu einer historisch niedrigen Kapazitätsauslastung von unter 20 % und belasteten entsprechend die operativen Ergebnisse des
Nachfrage nach Ziegel in den USA weiterhin stark rückläufig
Segments. Die Preise konnten in der Berichtsperiode auf Vorjahresniveau gehalten werden. Das Segment hält 8% am Gruppenumsatz, während der Anteil am operativen EBITDA -5% betrug.
Mit dem Abbau von beinahe 1.000 Mitarbeitern in den letzten 12 Monaten – der derzeitige Mitarbeiterstand entspricht weniger als einem Drittel des ursprünglichen Werts im Jahr 2006 – haben wir unsere Kostenstrukturen weiter an das niedrige Nachfrageniveau angepasst. Die erhoffte Bodenbildung in den USA ist bisher ausgeblieben, und die Krise am Immobilienmarkt scheint noch nicht überwunden zu sein. Daher werden in Nordamerika im Jahr 2009 weitere drei Werke geschlossen bzw. eingemottet. Die im Oktober von der NAHB (National Association of Home Builders) veröffentlichten Daten zeigen wieder einen leichten Rückgang bei den Baugenehmigungen von 580.000 auf 573.000 Einheiten. Die Zahl der Verpfändungen steigt noch immer an und erhöht das Angebot an Immobilien. Daher gehen wir von einem weiterhin sehr schwachen Marktumfeld für die nächsten Monate aus. Bis Jahresende rechnen wir mit weiteren Absatzrückgängen in Nordamerika und einem negativen operativen Ergebnis. Für 2010 gehen wir aufgrund der umfangreichen bereits umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen und einer besseren Kapazitätsauslastung wieder von einem deutlich positiven operativen Ergebnis aus.
| Nordamerika | 1-9/2008 | 1-9/2009 | Vdg. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Umsatz | in Mio. € | 183,4 | 118,3 | -35 |
| EBITDA operativ 1) | in Mio. € | 12,8 | -9,0 | <-100 |
| EBIT operativ 1) | in Mio. € | -2,3 | -25,7 | <-100 |
| Gesamtinvestitionen | in Mio. € | 33,9 | 9,0 | -73 |
| Capital Employed | in Mio. € | 569,2 | 510,0 | -10 |
| Mitarbeiter | 2.092 | 1.105 | -47 | |
| Absatz Vormauerziegel | in Mio. WF | 439 | 245 | -44 |
1) vor Restrukturierungskosten, Wertminderungen von Sachanlagen und Firmenwertabschreibungen
Beteiligungen und Sonstiges umfasst vor allem die Holding und die ihr anrechenbaren Kosten, die Ziegelaktivitäten in Indien sowie die Nicht-Kernaktivitäten der Gruppe (insbesondere Immobilien). Der Umsatz fiel um 20 % auf 8,6 Mio. €, während sich das operative EBITDA vor allem aufgrund von Personalreduktionen und Einsparungen bei Verwaltungskosten in der Holding um 19 % auf -15,0 Mio. € verbesserte. Der Anstieg des Capital Employed erklärt sich aus der Aktivierung der Anlagen von unserem neu errichteten Werk in Indien. Die 50 % Beteiligung an Pipelife wird nach der Equity-Methode konsolidiert und ist in den operativen Ergebnissen dieses Bereichs nicht enthalten.
| Beteiligungen und Sonstiges 1) | 1-9/2008 | 1-9/2009 | Vdg. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Umsatz | in Mio. € | 10,8 | 8,6 | -20 |
| EBITDA operativ 2) | in Mio. € | -18,6 | -15,0 | +19 |
| EBIT operativ 2) | in Mio. € | -21,6 | -16,6 | +22 |
| Capital Employed | in Mio. € | 10,9 | 45,2 | >100 |
| Mitarbeiter | 220 | 243 | +10 |
1) Umsätze exklusive Konzerneliminierungen, Ergebnisse inklusive Holdingkosten
2) vor Restrukturierungskosten, Wertminderungen von Sachanlagen und Firmenwertabschreibungen
Dieser Zwischenbericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Wienerberger Gruppe und ihrer Gesellschaften beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken – wie die im Risikobericht angesprochenen – eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Mit diesem Zwischenbericht ist keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Aktien der Wienerberger AG verbunden.
| in TEUR | 7-9/2009 | 7-9/2008 | 1-9/2009 | 1-9/2008 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 518.535 | 663.144 | 1.416.660 | 1.926.786 |
| Herstellkosten | -355.335 | -424.930 | -994.096 | -1.233.093 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 163.200 | 238.214 | 422.564 | 693.693 |
| Vertriebskosten | -100.077 | -123.211 | -295.259 | -361.846 |
| Verwaltungskosten | -28.974 | -36.609 | -92.772 | -114.412 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -11.225 | -10.447 | -32.161 | -28.843 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 5.947 | 8.494 | 34.309 | 23.829 |
| Betriebsergebnis vor Restrukturierungskosten, Wertminderungen von Sachanlagen und Firmenwertabschreibungen |
28.871 | 76.441 | 36.681 | 212.421 |
| Restrukturierungskosten und Wertminderungen von Sachanlagen | -22.399 | -25.030 | -109.573 | -30.832 |
| Firmenwertabschreibungen | 1.001 | 0 | -124.389 | 0 |
| Betriebsergebnis nach Restrukturierungskosten, Wertminderungen von Sachanlagen und Firmenwertabschreibungen |
7.473 | 51.411 | -197.281 | 181.589 |
| Ergebnisübernahme von assoziierten Unternehmen | 4.612 | 6.763 | 4.760 | 16.719 |
| Zinsertrag | 4.893 | 11.766 | 14.542 | 36.368 |
| Zinsaufwand | -14.655 | -22.660 | -42.617 | -67.233 |
| Sonstiges Finanzergebnis | -4.781 | -4.333 | -4.683 | -6.513 |
| Finanzergebnis | -9.931 | -8.464 | -27.998 | -20.659 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | -2.458 | 42.947 | -225.279 | 160.930 |
| Ertragsteuern | 8.273 | -8.554 | 27.064 | -27.900 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 5.815 | 34.393 | -198.215 | 133.030 |
| davon Ergebnis der Minderheiten | -84 | 456 | -899 | 2.316 |
| davon auf Hybridkapitalbesitzer entfallender Anteil | 8.192 | 8.170 | 24.308 | 24.331 |
| davon Ergebnis der Muttergesellschaft | -2.293 | 25.767 | -221.624 | 106.383 |
| Bereinigtes Ergebnis je Aktie (in EUR) | 0,16 | 0,61 | -0,01 | 1,65 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | -0,03 | 0,31 | -2,68 | 1,28 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | -0,03 | 0,31 | -2,68 | 1,28 |
| 1-9/2009 | 1-9/2008 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Konzern | Minderheiten | Gesamt | Konzern | Minderheiten | Gesamt |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | -197.316 | -899 | -198.215 | 130.714 | 2.316 | 133.030 |
| Währungsumrechnung | -10.730 | -255 | -10.985 | 25.951 | 1.171 | 27.122 |
| Währungsumrechnung von assoziierten Unternehmen |
-950 | 0 | -950 | 1.569 | 0 | 1.569 |
| Hedging Reserve | 10.185 | 0 | 10.185 | -2.325 | 2 | -2.323 |
| Übrige Veränderungen 1) | 139 | 0 | 139 | -391 | 0 | -391 |
| Andere Gesamtergebnisbestandteile 2) | -1.356 | -255 | -1.611 | 24.804 | 1.173 | 25.977 |
| Gesamtergebnis nach Steuern | -198.672 | -1.154 | -199.826 | 155.518 | 3.489 | 159.007 |
| davon auf Hybridkapitalbesitzer entfallender Anteil | 24.308 | 24.331 | ||||
| davon Gesamtergebnis der Muttergesellschaft | -222.980 | 131.187 |
1) Die im Gesamtergebnis erfassten Marktwertänderungen aus zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren werden unter "Übrige Veränderungen" ausgewiesen. 2) Der Ausweis der anderen Gesamtergebnisbestandteile erfolgt nach Steuern.
| in TEUR | 30.9.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| AKTIVA | ||
| Immaterielles Anlagevermögen | 635.813 | 769.451 |
| Sachanlagen | 1.946.529 | 2.075.878 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 31.447 | 30.543 |
| Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 117.255 | 115.679 |
| Übrige Finanzanlagen | 19.456 | 19.464 |
| Latente Steuern | 32.569 | 35.071 |
| Langfristiges Vermögen | 2.783.069 | 3.046.086 |
| Vorräte | 617.920 | 719.995 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 256.577 | 187.750 |
| Sonstige kurzfristige Forderungen | 133.696 | 133.822 |
| Wertpapiere und sonstige finanzielle Vermögenswerte | 98.381 | 89.445 |
| Forderungen aus Kapitalerhöhung | 291.979 | 0 |
| Zahlungsmittel | 268.567 | 206.835 |
| Kurzfristiges Vermögen | 1.667.120 | 1.337.847 |
| Summe Aktiva | 4.450.189 | 4.383.933 |
| PASSIVA | ||
| Gezeichnetes Kapital | 83.948 | 83.948 |
| Kapitalrücklagen | 829.408 | 829.408 |
| Kapitalerhöhung in Eintragung 1) | 320.067 | 0 |
| Hybridkapital | 492.896 | 492.896 |
| Gewinnrücklagen | 1.149.780 | 1.368.920 |
| Eigene Anteile | -40.697 | -40.697 |
| Unterschiedsbetrag Währungsumrechnung | -272.379 | -260.699 |
| Anteile in Fremdbesitz | 24.327 | 23.415 |
| Eigenkapital | 2.587.350 | 2.497.191 |
| Personalrückstellungen | 65.410 | 68.049 |
| Latente Steuerrückstellungen | 99.747 | 126.457 |
| Sonstige langfristige Rückstellungen | 68.514 | 66.532 |
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten | 998.979 | 1.011.600 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 55.704 | 52.158 |
| Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 1.288.354 | 1.324.796 |
| Sonstige kurzfristige Rückstellungen | 59.465 | 55.503 |
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | 200.440 | 174.858 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 138.074 | 177.319 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 176.506 | 154.266 |
| Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 574.485 | 561.946 |
| Summe Passiva | 4.450.189 | 4.383.933 |
1) Die im September 2009 durchgeführte Kapitalerhöhung wurde am 30.9.2009 zur Eintragung im Firmenbuch angemeldet und am 1.10.2009 eingetragen.
| 2009 | 2008 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Konzern | Minderheiten | Gesamt | Konzern | Minderheiten | Gesamt |
| Stand 1.1. | 2.473.776 | 23.415 | 2.497.191 | 2.646.716 | 25.993 | 2.672.709 |
| Gesamtergebnis nach Steuern | -198.672 | -1.154 | -199.826 | 155.518 | 3.489 | 159.007 |
| Dividendenauszahlungen bzw. Hybridkupon | -32.500 | -224 | -32.724 | -152.609 | -1.854 | -154.463 |
| Kapitalerhöhungen/-herabsetzungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 4.515 | 4.515 |
| Kapitalerhöhung in Eintragung 1) | 320.067 | 0 | 320.067 | 0 | 0 | 0 |
| Zugang/Abgang Minderheitenanteil | 0 | 2.290 | 2.290 | 0 | -4.824 | -4.824 |
| Veränderung eigener Anteile | 0 | 0 | 0 | -9.318 | 0 | -9.318 |
| Aufwand Aktienoptionspläne | 352 | 0 | 352 | 1.495 | 0 | 1.495 |
| Stand 30.9. | 2.563.023 | 24.327 | 2.587.350 | 2.641.802 | 27.319 | 2.669.121 |
1) Die im September 2009 durchgeführte Kapitalerhöhung wurde am 30.9.2009 zur Eintragung im Firmenbuch angemeldet und am 1.10.2009 eingetragen.
| in TEUR | 1-9/2009 | 1-9/2008 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern | -225.279 | 160.930 |
| Abschreibungen auf das Anlagevermögen | 140.861 | 152.263 |
| Firmenwertabschreibungen | 124.389 | 0 |
| Wertminderungen von Sachanlagen | 80.324 | 11.179 |
| Zuschreibungen auf das Anlagevermögen | -893 | -37 |
| Veränderungen langfristiger Rückstellungen | -27.778 | 19.333 |
| Ergebnisübernahme aus assoziierten Unternehmen | -4.760 | -16.719 |
| Gewinne/Verluste aus Anlagenabgängen | -13.690 | -4.059 |
| Zinsergebnis | 28.075 | 30.865 |
| Gezahlte Zinsen | -36.715 | -66.898 |
| Erhaltene Zinsen | 12.464 | 34.141 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -2.999 | -16.023 |
| Cash-flow aus dem Ergebnis | 73.999 | 304.975 |
| Veränderungen Vorräte | 109.957 | -74.490 |
| Veränderungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | -62.150 | -111.307 |
| Veränderungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -42.787 | 8.640 |
| Veränderungen übriges Netto-Umlaufvermögen | 60.952 | 32.588 |
| Währungsumrechnungsbedingte Veränderung von Nicht-Fondspositionen | -935 | 14.671 |
| Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit | 139.036 | 175.077 |
| Einzahlungen aus Anlagenabgängen (inkl. Finanzanlagen) | 15.808 | 20.283 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sach- und immaterielle Anlagevermögen | -100.770 | -260.864 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | -245 | -7.153 |
| Veränderungen Wertpapiere und sonstige finanzielle Vermögenswerte | -9.830 | 5.657 |
| Netto-Auszahlungen für Unternehmensakquisitionen | -3.340 | -93.035 |
| Netto-Einzahlungen aus Unternehmensveräußerungen | 1.451 | 0 |
| Cash-flow aus Investitionstätigkeit | -96.926 | -335.112 |
| Veränderung langfristiger Finanzverbindlichkeiten | -2.778 | 117.097 |
| Veränderung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten | 17.801 | 92.977 |
| Gezahlte Dividende Wienerberger AG | 0 | -120.109 |
| Gezahlter Hybridkupon | -32.500 | -32.500 |
| Gezahlte Dividende und Kapitaländerungen bei Minderheitenanteilen | -224 | -2.330 |
| Dividendenausschüttungen aus assoziierten Unternehmen | 3.632 | 0 |
| Kapitalerhöhung Wienerberger AG | 33.579 | 0 |
| Erwerb eigener Aktien | 0 | -9.318 |
| Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit | 19.510 | 45.817 |
| Veränderung des Zahlungsmittelbestandes | 61.620 | -114.218 |
| Einfluss von Wechselkursänderungen auf den Zahlungsmittelbestand | 112 | 514 |
| Zahlungsmittelbestand am Anfang der Periode | 206.835 | 293.373 |
| Zahlungsmittelbestand am Ende der Periode | 268.567 | 179.669 |
| 1-9/2009 in TEUR |
Zentral- Osteuropa |
Zentral- Westeuropa 2) |
Nord- Westeuropa 2) |
Nord- amerika |
Beteiligungen und Sonstiges 3) |
Eliminie- rungen |
Wienerberger Gruppe |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsatz | 459.807 | 286.893 | 550.375 | 118.278 | 568 | 1.415.921 | |
| Innenumsatz | 2.787 | 13.185 | 12.170 | 0 | 8.018 | -35.421 | 739 |
| Umsatz gesamt | 462.594 | 300.078 | 562.545 | 118.278 | 8.586 | -35.421 | 1.416.660 |
| EBITDA operativ 1) | 87.224 | 28.890 | 85.366 | -9.023 | -14.915 | 177.542 | |
| EBIT operativ 1) | 39.673 | 3.037 | 36.277 | -25.691 | -16.615 | 36.681 | |
| Restrukturierungskosten und Wertminderungen von Sachanlagen |
-48.634 | -9.843 | -42.376 | -7.921 | -857 | -109.573 | |
| Firmenwertabschreibungen | -12.044 | -29.433 | -33.727 | -49.185 | 0 | -124.389 | |
| Gesamtinvestitionen | 48.220 | 8.723 | 33.531 | 8.991 | 4.890 | 104.355 | |
| Capital Employed | 821.837 | 432.259 | 1.181.831 | 509.961 | 45.244 | 2.991.132 | |
| Mitarbeiter | 5.300 | 2.176 | 4.098 | 1.105 | 243 | 12.922 | |
| 1-9/2008 | |||||||
| Außenumsatz | 712.568 | 326.970 | 702.403 | 183.350 | 416 | 1.925.707 | |
| Innenumsatz | 3.516 | 19.950 | 14.410 | 0 | 10.370 | -47.167 | 1.079 |
| Umsatz gesamt | 716.084 | 346.920 | 716.813 | 183.350 | 10.786 | -47.167 | 1.926.786 |
| EBITDA operativ 1) | 209.221 | 36.372 | 124.907 | 12.802 | -18.618 | 364.684 | |
| EBIT operativ 1) | 157.974 | 8.231 | 70.007 | -2.323 | -21.468 | 212.421 | |
| Restrukturierungskosten und Wertminderungen von Sachanlagen |
-10.168 | -4.471 | -15.665 | -528 | 0 | -30.832 | |
| Firmenwertabschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Gesamtinvestitionen | 137.226 | 26.437 | 139.534 | 33.911 | 16.791 | 353.899 | |
| Capital Employed | 871.487 | 525.639 | 1.394.240 | 569.162 | 10.887 | 3.371.415 | |
| Mitarbeiter | 5.871 | 2.428 | 4.837 | 2.092 | 220 | 15.448 |
1) vor Restrukturierungskosten, Wertminderungen von Sachanlagen und Firmenwertabschreibungen
2) das grenzüberschreitende Handelsgeschäft in den Niederlanden und Deutschland wird ab 2009 im Segment Zentral-Westeuropa (zuvor: Nord-Westeuropa) ausgewiesen; die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden entsprechend angepasst
3) der Bereich Beteiligungen und Sonstiges enthält Holdingkosten sowie die Aktivitäten in Indien
Der Zwischenbericht zum 30.9.2009 wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards, Regelungen für Zwischenberichte (IAS 34), erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vom 31.12.2008 werden unverändert angewandt. Für weitere Informationen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 31.12.2008, der die Basis für den vorliegenden Zwischenbericht darstellt. Wienerberger steuert die Aktivitäten nach regionalen Gesichtspunkten. Daraus leitet sich die lokale Verantwortung des operativen Managements für alle Produkte ab. Die Segmentberichterstattung trägt dem regionalen Fokus der Wienerberger Gruppe Rechnung.
In den Konzernabschluss werden alle wesentlichen in- und ausländischen Unternehmen einbezogen, an denen die Wienerberger AG unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt. Die Gemeinschaftsunternehmen der Schlagmann und Bramac Gruppe werden zu 50% quotal konsolidiert. Mit Wirkung vom 1.1.2009 wurde eine Ziegelhandelsgesellschaft in Großbritannien erstkonsolidiert. Am 1.5.2009 wurde die durch einen Zusammenschluss der Betonsteinaktivitäten in Österreich entstandene Semmelrock Ebenseer GmbH & Co KG sowie die Gesellschaften Lusit KG und Lusit GmbH auf Basis vorläufiger Werte erstmals in den Konzernabschluss einbezogen; aus diesen Erwerben resultieren keine wesentlichen Firmenwerte. Am 30.9.2009 wurde die VVT Vermögensverwaltung GmbH endkonsolidiert; das Endkonsolidierungsergebnis beläuft sich auf 1.404 TEUR.
Im Vergleichszeitraum 1.1.2008 bis 30.9.2008 waren die mit 31.12.2008 vollkonsolidierte IGM Ciglana d.o.o. Petrinja in Kroatien, die Semmelrock Stein und Design EOOD in Bulgarien sowie die ebenso mit Jahresende erstmals nach der Equity-Methode einbezogene Beteiligung an der EUCOSO sp. Z.o.o. in Polen nicht im Konsolidierungskreis enthalten. Die Veränderungen des Konsolidierungskreises erhöhten für den Zeitraum vom 1.1.2009 bis 30.9.2009 anteilig den Umsatz mit 13.464 TEUR und das EBITDA mit 2.963 TEUR.
Wienerberger verkauft witterungsbedingt in den ersten und letzten Monaten des Jahres geringere Mengen als zur Jahresmitte. Diese saisonale Schwankung zeigt sich in den Relationen des ersten bzw. vierten Quartals, die grundsätzlich unter den Zahlen des zweiten und dritten Quartals liegen.
Die Wienerberger AG hat durch eine im September 2009 durchgeführte Kapitalerhöhung 33.579.075 junge Aktien erfolgreich emittiert, woraus nach Abzug der Nebenkosten ein Volumen von 320.067 TEUR resultiert. Die Kapitalerhöhung wurde am 30.9.2009 zum Firmenbuch angemeldet und am 1.10.2009 eingetragen; die Erhöhung des Grundkapitals wurde somit erst zu diesem Tag wirksam. Daher erfolgt deren Ausweis zum Abschlussstichtag nicht im gezeichneten Kapital und den gebundenen Kapitalrücklagen, sondern als Sonderposten im Eigenkapital; der erste Teilbetrag aus der Kapitalerhöhung in Höhe von 33.579 TEUR ging bei Wienerberger mit 30.9.2009 ein, die zum Abschlussstichtag noch nicht zugegangenen Teilbeträge der Kapitalerhöhung in Höhe von 291.979 TEUR werden in der Bilanz gesondert ausgewiesen. Die Wienerberger AG erhielt den letzten Teilbetrag am 5.10.2009.
Die Wienerberger AG hat mit Wirkung vom 9.2.2009 den Kupon in Höhe von 32.500 TEUR für das im Jahr 2007 begebene Hybridkapital ausbezahlt. Das Hybridkapital wird als Teil des Eigenkapitals und die Kuponzahlung in der Ergebnisverwendung der Entwicklung des Eigenkapitals ausgewiesen. Die angefallenen Begebungskosten und das Disagio wurden von den Gewinnrücklagen in Abzug gebracht. Für die ersten neun Monate des Jahres 2009 wurden zeitaliquot abgegrenzte Kuponzinsen von 24.308 TEUR bei der Ermittlung des Ergebnisses je Aktie berücksichtigt. Dadurch verringerte sich das Ergebnis je Aktie um 0,29 EUR.
Der Konzernumsatz fiel um 26% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres und betrug in den ersten neun Monaten 1.416.660 TEUR. Das operative Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) vor Restrukturierungskosten lag mit 177.542 TEUR um 51 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres von 364.684 TEUR.
Insgesamt belaufen sich die für das Restrukturierungsprogramm 2009 im Ergebnis ausgewiesenen Kosten auf 81.355 TEUR (Vorjahr: 30.832), wobei 52.105 TEUR (Vorjahr: 11.179 TEUR) auf Wertminderungen von Anlagen im Rahmen von Restrukturierungen und 29.250 TEUR (Vorjahr: 19.653 TEUR) auf ausgabenwirksame Restrukturierungs- und Optimierungsmaßnahmen entfallen. Der Großteil dieser Kosten betrifft Sozialpläne und Kosten für die permanente Stilllegung von Werken. Zudem ergab die zum 30.6.2009 durchgeführte Überprüfung von Vermögensgegenständen auf eine dauerhafte Wertminderung (Impairment Test) gemäß IAS 36 einen Abwertungsbedarf auf Sachanlagen von 28.218 TEUR, wovon der größte Teil auf eine Abwertung von Grundstücken in Großbritannien entfällt. Unter den Restrukturierungskosten und Wertminderungen von Sachanlagen wird somit ein Gesamtbetrag von 109.573 TEUR ausgewiesen.
Die Werthaltigkeitstests gemäß IAS 36 zeigten im dritten Quartal keinen über die im ersten Halbjahr vorgenommenen Firmenwertabschreibungen hinausgehenden Abwertungsbedarf. Die Firmenwertabschreibungen für die ersten neun Monate belaufen sich somit in Folge von Wechselkursänderungen auf nunmehr 124.389 TEUR, wobei 49.184 TEUR auf die Vereinigten Staaten, 21.059 TEUR auf Italien, 20.537 TEUR auf die Ziegelaktivitäten in Großbritannien, 10.000 TEUR auf die Vormaueraktivitäten in Frankreich, 8.374 TEUR auf die Vormauer- und Dachaktivitäten in Deutschland, 5.514 TEUR auf Finnland, 5.000 TEUR auf Estland, 3.191 TEUR auf Norwegen und 1.530 TEUR auf die Pflasteraktivitäten von Semmelrock in Tschechien entfielen. Für die Werthaltigkeitstests in der Wienerberger Gruppe wird unverändert ein Gesamtkapitalkostensatz nach Steuern von 6,91 % herangezogen, wobei in den Vereinigten Staaten (6,23%), Großbritannien (6,31%) und Russland (10,8 %) abweichende regionale Kapitalkostensätze zur Anwendung kamen.
Das Betriebsergebnis nach Restrukturierungen und Wertminderungen von Sachanlagen sowie Firmenwertabschreibungen beläuft sich somit auf -197.281 TEUR im Vergleich zu 181.589 TEUR im Vorjahr. Per 30.9.2009 betrug die Anzahl der ausgegebenen Aktien 83.947.689. Zum Stichtag wurden 1.113.603 eigene Aktien gehalten, die für die Berechnung des Ergebnisses je Aktie in Abzug gebracht werden. Die Anzahl der gewichteten Aktien beläuft sich für den Zeitraum 1.1.2009 bis 30.9.2009 auf 82.834.086 Stück. Die Zuzählung der jungen Aktien aus der Kapitalerhöhung erfolgte mit 1.10.2009.
Negative erfolgsneutrale Währungsdifferenzen von 11.935 TEUR resultierten im Berichtszeitraum vor allem aus dem US Dollar sowie einigen osteuropäischen Währungen und wurden nur teilweise durch positive Währungsdifferenzen aus dem britischen Pfund und der tschechischen Krone ausgeglichen. Die Hedging Reserve stieg im Berichtszeitraum um 10.185 TEUR nach Steuern, wobei die im Gesamtergebnis erfassten latenten Steuern das Eigenkapital um 1.055 TEUR minderten. Marktwertänderungen von zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren beliefen sich auf 140 TEUR, der darin enthaltene latente Steueraufwand auf 47 TEUR. Im Berichtszeitraum wurde für fällige Gastermingeschäfte (Cash-flow-Hedges), deren Marktwertänderungen bislang direkt im Eigenkapital erfasst wurden, ein Aufwand in Höhe von 3.632 TEUR in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Das negative Ergebnis nach Ertragsteuern verminderte das Eigenkapital in den ersten neun Monaten um 198.215 TEUR. Das Gesamtergebnis nach Steuern führte somit im Berichtszeitraum zu einer Eigenkapitalminderung von insgesamt 199.826 TEUR.
Der Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 139.036 TEUR (Vorjahr: 175.077 TEUR) war aufgrund des lange andauernden Winters und der anhaltenden Marktschwäche deutlich geringer als im Vorjahr. Der Zahlungsmittelabfluss aus Investitionen in das Anlagevermögen (inkl. Finanzanlagen) und Akquisitionen von insgesamt 104.355 TEUR resultierte mit 36.615 TEUR aus Instandhaltungs-, Ersatz- und Rationalisierungsinvestitionen (Normalinvestitionen) und mit 67.740 TEUR aus Werksneubauten, Werkserweiterungen und Akquisitionen (Wachstumsinvestitionen). Aus einer Endkonsolidierung resultiert ein Mittelzufluss von 1.451 TEUR.
Die in den ersten neun Monaten des Berichtsjahres getätigten Normal- und Wachstumsinvestitionen erhöhten das Anlagevermögen um 100.770 TEUR. Die Nettoverschuldung verminderte sich vorwiegend in Folge der im September durchgeführten Kapitalerhöhung – trotz eines geringeren Cash-flows aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der Auszahlung des Hybridkupons von 32.500 TEUR im Februar und trotz der Investitionstätigkeit – um 349.686 TEUR auf nunmehr 540.492 TEUR.
Wienerberger setzt konzernweit auf eine frühzeitige Identifikation und aktive Steuerung von Risiken des Unternehmensumfeldes im Rahmen der vom Vorstand festgelegten risikopolitischen Grundsätze. In den ersten neun Monaten 2009 wurden in der Gruppe als wesentliche Risiken die Abschwächung der Baukonjunktur in beinahe allen Märkten in Kombination mit noch nicht auf die geänderte Nachfragesituation abgestimmten Kapazitäten der gesamten Baustoffindustrie sowie Risiken aus der Finanzierung und Sicherung der Liquidität identifiziert. Im Sinne einer aktiven Bewältigung der Risiken des Unternehmensumfeldes hat Wienerberger frühzeitig und rasch durch die zeitweilige Stilllegung von Produktionskapazitäten und Werksschließungen die Kapazitäten an das geänderte Marktumfeld angepasst. Risiken aus der Finanzierung konnte Wienerberger durch eine Verlängerung und Neuverhandlung von Kreditlinien sowie insbesondere durch die erfolgreich platzierte Kapitalerhöhung im September eindämmen. Die Finanzkraft von Wienerberger wurde zudem durch den Verzicht der Aktionäre auf die Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2008 gestärkt.
Im vierten Quartal 2009 erwartet Wienerberger Risiken aus der Unsicherheit bezüglich der weiteren Entwicklung der Baukonjunktur, der Witterung, aus hohen Lagerbeständen und einem damit verbundenen Preisdruck sowie aus steigenden Energiepreisen und negativen Wechselkurseffekten. Wienerberger überwacht die Risiken des Unternehmensumfeldes im Rahmen des konzernweiten Risikomanagements laufend und steuert diese aktiv, wenn dies erforderlich ist. Insbesondere zur Bewältigung von Risiken aus hohen Lagerbeständen wird ein konzernweites Programm zur Senkung des Working Capital umgesetzt. Die Entwicklung der Baukonjunktur sowie für die Nachfrage nach Baustoffen wesentliche Indikatoren werden laufend beobachtet, um die Produktionskapazitäten in der Wienerberger Gruppe zeitnah an sich ändernde Marktbedingungen anpassen zu können. Gerade in dem durch die weltweite Finanzkrise gezeichneten wirtschaftlichen Umfeld stehen bei Wienerberger auch weiterhin der Erhalt der Liquidität und die Sicherung einer gesunden finanziellen Basis im Zentrum der Unternehmensstrategie. Wienerberger hat zu diesem Zweck im September eine Kapitalerhöhung durchgeführt und setzt unverändert auf eine Maximierung des Free Cash-flows und den Abbau der Nettoverschuldung über Kosteneinsparungen, die Verminderung des Working Capital und auf eine Limitierung von Investitionen auf ein Minimum. Risken aus steigenden Energiekosten werden im Rahmen einer konzernweiten Hedging-Strategie durch laufende Preisabsicherung gemindert.
In Deutschland bestehen rechtliche Risiken aus einer drohenden Kartellstrafe, für die bereits eine Rückstellung per 31.12.2008 von 10 Mio. € gebildet wurde, wobei mit einem Verhandlungsbeginn nicht vor 2010 zu rechnen ist. Preisabsprachen zählen nicht zur Geschäftsgebarung von Wienerberger und sind im Rahmen unserer internen Richtlinien dezidiert untersagt und mit Sanktionen bedroht. In Italien wurde von den Behörden eine Untersuchung über mögliche Umweltbelastungen durch Wienerberger-Standorte eingeleitet, die jedoch bislang zu keinen Ergebnissen geführt hat.
Der vorliegende Zwischenbericht der Wienerberger AG wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch den Abschlussprüfer unterzogen.
Nach bestem Wissen und Gewissen erklärt der Vorstand der Wienerberger AG hiermit, dass der ungeprüfte Quartalsbericht ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind, vermittelt.
Der Vorstand der Wienerberger AG Wien, 06. November 2009
H. Scheuch W. Van Riet J. Windisch
Scheuch Riet
Wienerberger ist der einzige multinationale Anbieter von Ziegel für Dach und Wand – mit derzeit insgesamt 229 Werken in 26 Ländern und 5 Exportmärkten. Wir konzentrieren uns auf unsere Kernkompetenzen und verstärken laufend das geografische Portfolio. Wir wollen nicht überall sein, sondern in jenen Märkten, in denen wir tätig sind, starke Marktpositionen aufbauen.
Anzahl der Standorte
Vormauerziegel Betonprodukte Vertriebsfilialen 3 2 1
| 12. Oktober 2009 | Beginn der Quiet Period |
|---|---|
| 06. November 2009 | Ergebnisse zum 3. Quartal 2009 |
| 03. / 04. Dezember 2009 | Capital Markets Day 2009 in Wien, Österreich |
| 27. Jänner 2010 | Beginn der Quiet Period |
| 11. Februar 2010 | Vorläufige Ergebnisse 2009 |
| 01. März 2010 | Beginn der Quiet Period |
| 24. März 2010 | Jahresabschluss 2009: Presse- und Analystenkonferenz in Wien |
| 25. März 2010 | Jahresabschluss 2009: Analystenkonferenz in London |
| 12. April 2010 | Beginn der Quiet Period |
| 04. Mai 2010 | Ergebnisse zum 1. Quartal 2010 |
| 20. Mai 2010 | 141. o. Hauptversammlung im Austria Center Vienna |
| 24. Mai 2010 | Ex-Tag für Dividende 2009 |
| 26. Mai 2010 | 1. Auszahlungstag für Dividende 2009 |
| 26. Juli 2010 | Beginn der Quiet Period |
| 17. August 2010 | Halbjahresabschluss 2010: Presse- und Analystenkonferenz in Wien |
| 18. August 2010 | Halbjahresabschluss 2010: Analystenkonferenz in London |
| 11. Oktober 2010 | Beginn der Quiet Period |
| 03. November 2010 | Ergebnisse zum 3. Quartal 2010 |
| Investor Relations Officer | Barbara Braunöck |
|---|---|
| Aktionärstelefon | +43 (1) 601 92-463 |
| [email protected] | |
| Internet | www.wienerberger.com |
| Wiener Börse | WIE |
| Thomson Reuters | WBSV.VI; WIE-VI |
| Bloomberg | WIE AV |
| Datastream | O: WNBA |
| ADR Level 1 | WBRBY |
| ISIN | AT0000831706 |
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