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Raiffeisen Bank International AG

Quarterly Report Nov 12, 2009

756_rns_2009-11-12_d8bf3dd8-cd93-40f4-bb18-1684182b31e5.pdf

Quarterly Report

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Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal 2009

Wichtige Daten auf einen Blick

Raiffeisen International Konzern
Monetäre Werte in € Millionen
2009 Veränderung 2008
Erfolgsrechnung 1.1.–30.9. 1.1.–30.9.
Zinsüberschuss 2.224 -5,0% 2.342
Kreditrisikovorsorgen -1.365 273,4% -366
Provisionsüberschuss 906 -17,4% 1.098
Handelsergebnis 147 15,2% 127
Verwaltungsaufwendungen -1.678 -13,5% -1.940
Periodenüberschuss vor Steuern 287 -77,3% 1.261
Periodenüberschuss nach Steuern 216 -77,7% 965
Konzern-Periodenüberschuss (nach Minderheiten) 156 -81,9% 861
Bilanz 30.9. 31.12.
Forderungen an Kreditinstitute 11.213 24,1% 9.038
Forderungen an Kunden 51.830 -10,5% 57.902
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 21.017 -19,8% 26.213
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 42.607 -3,6% 44.206
Eigenkapital (inklusive Minderheiten und Gewinn) 6.862 5,3% 6.518
Bilanzsumme 77.522 -9,2% 85.397
Kennzahlen 1.1.–30.9. 1.1.–30.9.
Return on Equity vor Steuern 6,1% -19,3 PP 25,4%
Return on Equity nach Steuern 4,6% -14,9 PP 19,5%
Konzern-Return on Equity (nach Minderheiten) 3,8% -16,1 PP 19,9%
Cost/Income Ratio 51,1% -3,5 PP 54,6%
Return on Assets vor Steuern 0,48% -1,65 PP 2,13%
Neubildungsquote (Ø Risikoaktiva, Kreditrisiko) 3,25% 2,40 PP 0,85%
Risk/Earnings Ratio 61,4% 45,8 PP 15,6%
Bankspezifische Kennzahlen1 30.9. 31.12.
Risikoaktiva (Kreditrisiko) 52.340 -13,3% 60.388
Gesamte Eigenmittel 7.980 14,1% 6.992
Gesamtes Eigenmittelerfordernis 5.206 -9,7% 5.767
Überdeckungsquote 53,3% 32,1 PP 21,2%
Kernkapitalquote (Tier 1), Kreditrisiko 13,0% 3,3 PP 9,7%
Kernkapitalquote (Tier 1), gesamt 10,5% 2,4 PP 8,1%
Eigenmittelquote 12,3% 2,6 PP 9,7%
Aktienkennzahlen 30.9. 30.9.
Gewinn je Aktie in € 1,012 -4,60 5,61
Kurs in € 44,56 -10,8% 49,97
Höchstkurs (Schlusskurs) in € 44,56 -59,6% 110,20
Tiefstkurs (Schlusskurs) in € 13,00 -74,0% 49,97
Anzahl der Aktien in Millionen 154,67 154,67
Marktkapitalisierung 6.892 -10,8% 7.729
Ressourcen 30.9. 31.12.
Mitarbeiter zum Stichtag 58.642 -7,5% 63.376
Geschäftsstellen 3.145 -2,7% 3.231

1 Gemäß österreichischem Bankwesengesetz (BWG). Die Raiffeisen International ist Teil des RZB-Konzerns und unterliegt nicht den Vorschriften des BWG.

2 Bereinigt um das kalkulatorische Entgelt für das Genussrechtskapital liegt der Gewinn je Aktie bei € 0,72.

Inhaltsverzeichnis

Raiffeisen International im Überblick 3
Aktie der Raiffeisen International 4
Geschäftsentwicklung 7
Gesamtwirtschaftliches Umfeld 7
Finanz- und Ergebnisentwicklung 8
Positionen der Erfolgsrechnung im Detail 10
Bilanzentwicklung 16
Ausblick unverändert 22
Segmentberichte 23
Regionale Segmente 23
Geschäftsbereiche 37
Konzernabschluss 42
Erfolgsrechnung 42
Erfolgsentwicklung 43
Bilanz 44
Eigenkapitalentwicklung 45
Anhang 50
Finanzkalender/Impressum/Disclaimer 70

Raiffeisen International im Überblick

Die Raiffeisen International ist eine der führenden Bankengruppen in Zentral- und Osteuropa. Zum Ende der Berichtsperiode umfasste sie 15 Banken und zahlreiche weitere Finanzdienstleistungsunternehmen in 17 Märkten. In 6 davon rangieren die Netzwerkbanken der Raiffeisen International gemessen an ihrer Bilanzsumme unter den Top-3-Banken des Landes. In ihren 3.145 Geschäftsstellen betreuten zum 30. September 2009 fast 59.000 Mitarbeiter rund 15 Millionen Kunden.

Daten per 30. September 2009 Bilanzsumme
in € Millionen
Veränderung1 Geschäfts
stellen
Mitarbeiter
Albanien 1.905 -7,0% 104 1.357
Belarus 1.170 -28,9% 98 2.135
Bosnien und Herzegowina 2.413 0,7% 101 1.673
Bulgarien 4.104 -13,9% 199 3.308
Kasachstan 75 -22,8% 1 13
Kosovo 651 8,9% 50 702
Kroatien 6.119 2,3% 84 2.238
Polen 6.155 -13,4% 125 2.969
Rumänien (inkl. Moldau) 5.847 -10,9% 562 6.395
Russland 12.335 -17,5% 223 8.875
Serbien 2.814 -3,4% 104 2.082
Slowakei 9.391 -14,4% 155 3.661
Slowenien 1.524 1,0% 16 354
Tschechische Republik 7.689 6,8% 110 2.652
Ukraine 5.415 -13,8% 1.036 16.314
Ungarn 8.899 -7,0% 177 3.526
Zwischensumme 76.507 -9,6% 3.145 58.254
Sonstige/Konsolidierung 1.015 388
Summe Raiffeisen International 77.522 -9,2% 3.145 58.642

Märkte der Raiffeisen International

1 Veränderung der Bilanzsumme gegenüber 31. Dezember 2008. Das Wachstum in lokalen Währungen weicht infolge schwankender Euro-Wechselkurse ab.

Die Raiffeisen International-Aktie notiert seit dem 25. April 2005 an der Wiener Börse und ist in einigen der national und international wichtigsten Indizes, so etwa dem ATX und dem DJ Euro Stoxx, enthalten. Die Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) hält rund 70 Prozent der Raiffeisen International-Aktien. Mit einer Bilanzsumme von € 156 Milliarden zum 30. Juni 2009 ist die RZB Österreichs drittgrößte Bank und das Spitzeninstitut der Raiffeisen Bankengruppe, der größten Bankengruppe Österreichs. Die verbleibenden Aktien befinden sich im Streubesitz.

Aktie der Raiffeisen International

Positive Entwicklung nach schwachem Quartalsstart

Nach einem vergleichsweise schwachen Start entwickelten sich die Aktienmärkte im Verlauf des dritten Quartals 2009 weltweit deutlich positiv. Zu dieser positiven Entwicklung trugen die überraschend guten Halbjahresergebnisse zahlreicher US-amerikanischer Unternehmen ebenso bei wie die freundlicheren Wirtschaftsdaten diverser Staaten, die häufig über den Erwartungen lagen. Den Volkswirtschaften der EU kam darüber hinaus der niedrige Leitzins, der seit Mai auf dem Rekordtief von 1 Prozent verharrte, zugute. Die Aussage des US-Notenbankchefs im September, die US-Wirtschaft habe die Rezession wahrscheinlich überstanden, verstärkte die optimistische Stimmung weltweit.

Unerwartet gute Bankenergebnisse

Vor allem ab Ende Juli 2009 meldeten auch Banken trotz des schwierigen Umfelds unerwartet starke Quartalsergebnisse. Davon profitierte nicht zuletzt die Aktie der Raiffeisen International, die mit € 24,75 ins dritte Quartal gestartet war und nach langem Widerstand Ende Juli die 30-Euro-Marke durchbrach. Unterstützt wurde dies durch eine Stimmungswende zum Positiven hinsichtlich Banken mit Zentral- und Osteuropaengagement. Günstig wirkte sich weiters die Einschätzung der Oesterreichischen Nationalbank aus, die mit Bezug auf die Ergebnisse der Stresstests die heimischen Banken als ausreichend kapitalisiert bewertete, um der Rezession zu begegnen.

Angesichts der sich mehrenden Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung erreichten die Aktienmärkte im September 2009 vorübergehende Höchststände. Im Einklang damit legte auch die Raiffeisen International-Aktie weiter zu und überschritt am 25. September schließlich die Marke von € 40. Mit einem Schlusskurs von € 44,56 am 30. September erzielte die Aktie letztlich ein Quartalsplus von 80 Prozent. Die Marktkapitalisierung stieg von € 3,83 Milliarden zu Anfang des Quartals auf € 6,89 Milliarden zum Quartalsende. Zum Redaktionsschluss am 6. November 2009 stand sie bei € 40,60 und lag damit 64 Prozent über ihrem Quartalsstart.

Kursentwicklung seit 1. Jänner 2009 im Vergleich zu ATX und DJ Euro Stoxx Banks

Analysteninteresse an Raiffeisen International ungebrochen

Die Raiffeisen International legt großen Wert auf offene Kommunikation mit Analysten und Investoren und bietet in diesem Sinn regelmäßig Informationsmöglichkeiten. Da Präsenzveranstaltungen aufgrund von krisenbedingten Kostenüberlegungen bei vielen Marktteilnehmern derzeit weniger nachgefragt werden, liegt der Fokus im Moment auf Telefonkonferenzen. Ein wichtiger solcher Conference Call fand z.B. Mitte Juli anlässlich der Kernkapitalstärkung um insgesamt € 1,25 Milliarden in Form von Genussrechten mit Eigenkapitalcharakter und hybridem Tier 1-Kapital statt. Die nächste bedeutende Telefonkonferenz am 13. August behandelte das Halbjahresergebnis und erfreute sich mit mehr als 130 Zuhörern regen Zuspruchs. Im September präsentierten der Vorstandsvorsitzende sowie der Finanzvorstand das Unternehmen auf einer Investorenkonferenz in London vor rund 120 Teilnehmern und führten zusätzlich mehrere Gruppengespräche. Im Anschluss lud die Raiffeisen International zu einem Analystentreffen ein, an dem ein Großteil der sie beobachtenden Analysten teilnahm.

Dass das Interesse an der Raiffeisen International bei Analysten auch in Zeiten der Krise ungebrochen hoch ist, zeigt die Aufnahme der Coverage durch zwei Institute im dritten Quartal 2009. In Summe veröffentlichen nun 25 Häuser Research über das Unternehmen. Ebenfalls im abgelaufenen Quartal wurde die 500. Analystenstudie über die Raiffeisen International seit dem Börsegang im April 2005 publiziert. Ein weiterer Erfolg für die Raiffeisen International war im September ihre Rückkehr in den ATX five, der die – gemessen am Streubesitz – fünf höchstkapitalisierten Unternehmen Österreichs umfasst.

Aktionärsstruktur

Mehrheitsaktionär der Raiffeisen International ist die RZB mit einem Anteil von rund 70 Prozent. Den Streubesitz halten institutionelle Investoren mit rund 22 Prozent sowie private Anleger mit rund 8 Prozent. Der Anteil an Privataktionären hat sich in den vergangenen zwölf Monaten mehr als verdoppelt. Dies ist unter anderem auf die große Bekanntheit und das starke Vertrauen in die Marke Raiffeisen zurückzuführen. Die privaten Anleger stammen vorwiegend aus Österreich, während sich hier lediglich 15 Prozent der institutionellen Aktionäre befinden. Der Schwerpunkt des institutionellen Aktienbesitzes verschob sich im vergangenen halben Jahr von den USA, wo nun rund 33 Prozent gehalten werden, nach Kontinentaleuropa mit rund 37 Prozent. Britische Institutionelle halten rund 13 Prozent, die restlichen rund 2 Prozent sind im Besitz von Investoren aus anderen Staaten.

Aktienkennzahlen

Kurs zum 30. September 2009 € 44,56
Höchstkurs/Tiefstkurs (Schlusskurse) im dritten Quartal 2009 € 44,56 / € 23,77
Gewinn je Aktie vom 1. Jänner bis 30. September 2009 € 1,01
Bereinigt um das kalk. Entgelt für das Genussrechtskapital € 0,72
Marktkapitalisierung zum 30. September 2009 € 6,89 Milliarden
Durchschn. Tagesumsatz (Einzelzählung) im dritten Quartal 2009 342.669 Stück
Börseumsatz (Einzelzählung) im dritten Quartal 2009 € 765 Millionen
Streubesitz zum 30. September 2009 Rund 30 %

Details zur Aktie

ISIN AT0000606306
Ticker-Symbole RIBH (Wiener Börse)
RIBH AV (Bloomberg)
RIBH.VI (Reuters)
Marktsegment Prime Market
Emissionskurs je Aktie beim Börsegang (25. April 2005) € 32,50
Emissionskurs je Aktie bei der Kapitalerhöhung (5. Oktober 2007) € 104,00
Anzahl der ausgegebenen Aktien zum 30. September 2009 154.667.500

Investor Relations-Kontakt

E-Mail: [email protected] Internet: www.ri.co.at Investor Relations Telefon: +43-1-71 707-2089 Telefax: +43-1-71 707-2138

Raiffeisen International Bank-Holding AG, Investor Relations Am Stadtpark 3, 1030 Wien, Österreich

Geschäftsentwicklung

Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Erholung absehbar

Die realwirtschaftlichen Auswirkungen der globalen Finanzkrise dürften im ersten Halbjahr 2009 ihren Höhepunkt erreicht haben. So ging das reale Bruttoinlandsprodukt der Eurozone in den ersten sechs Monaten des Jahres 2009 um rund 4,8 Prozent im Jahresvergleich zurück. Die globale Rezession schlug im ersten Halbjahr 2009 auch voll auf die Volkswirtschaften Zentral- und Osteuropas (CEE) durch. So dürfte der BIP-Rückgang der Region 2009 im Durchschnitt um rund zwei Prozentpunkte stärker ausfallen als jener der Eurozone. Die Aussichten sind dabei nach wie vor von Land zu Land sehr unterschiedlich: Während etwa Polen beim realen BIP im ersten Halbjahr 2009 ein Wachstum von 1 Prozent verzeichnete, schrumpfte es in der Ukraine um 19,2 Prozent. Im zweiten Quartal legte das BIP neben Polen auch in der Slowakei und der Tschechischen Republik im Quartalsvergleich zu.

Die Stabilisierung diverser Frühindikatoren sowie eine erkennbare Trendwende in manchen Ländern nährten im dritten Quartal die Zuversicht, dass ein Ende der Rezession bevorsteht. So scheinen die aktuellen Daten für die Industrieproduktion zu bestätigen, dass der Wirtschaftsabschwung auch in CEE die Talsohle erreicht hat. Für eine umfassende Entwarnung könnte es allerdings noch zu früh sein, da der Produktionsrückgang in der exportorientierten verarbeitenden Industrie weiterhin auf den Dienstleistungssektor überzugreifen droht. Ebenso werden die Arbeitslosenzahlen, die sich gewöhnlich zeitversetzt zum Konjunkturverlauf entwickeln, im Jahresverlauf voraussichtlich weiter ansteigen.

Auswirkungen auf den Finanzsektor

Die schwierige Lage der Realwirtschaft führte im Finanzsektor im ersten Halbjahr 2009 zu einer Zunahme der Non-performing Loans und damit zu einem Anstieg der Kreditrisikovorsorgen. Dies war insbesondere in der Ukraine, Rumänien und Ungarn der Fall, wo ein hoher Anteil an Fremdwährungskrediten und teils starke Währungsabwertungen aufeinandertrafen. Einen vergleichsweise geringen Anstieg der Kreditrisikovorsorgen hatten demgegenüber Länder wie Polen, die Tschechische Republik und die Slowakei zu verzeichnen.

Die raschen und weitreichenden Hilfen des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Verbindung mit den EU-Unterstützungen sowie die zur Verfügung gestellten Mittel von Weltbank, Europäischer Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) und Europäischer Investitionsbank (EIB) verfehlten ihre positive Wirkung auf die zentral- und osteuropäischen Volkswirtschaften nicht. Allerdings engt die mit den IWF-Hilfen verbundene Verpflichtung, die Budgetdefizite innerhalb bestimmter Grenzen zu halten, den Spielraum für Konjunkturmaßnahmen mit wenigen Ausnahmen deutlich ein. Dies könnte sich in absehbarer Zukunft als Belastung für die CEE-Volkswirtschaften auswirken.

Die internationalen Aktienmärkte sowie indirekt auch die zentral- und osteuropäischen Finanzmärkte profitierten von den Finanzhilfen und der Hoffnung auf das Ende der Rezession im Verlauf des zweiten und dritten Quartals. Im Einklang damit kam es im zweiten Quartal zu einer Stabilisierung der meisten Wechselkurse, der im dritten Quartal eine Erholung folgte. Parallel dazu gingen die Risikoprämien (Credit Default Swaps) im Verlauf des dritten Quartals weiter stark zurück und erreichten wieder Niveaus wie vor dem Zusammenbruch von Lehman Brothers.

Finanz- und Ergebnisentwicklung

Operatives Ergebnis auf Vorjahresniveau

Das operative Ergebnis zeigte sich von den konjunkturellen Turbulenzen weitgehend unbeeindruckt. Es lag nach neun Monaten bei € 1.603 Millionen und damit nur um € 7 Millionen unter jenem der Vergleichsperiode des Vorjahres.

Der Zinsüberschuss ging auf Euro-Basis trotz Währungsabwertungen sowie deutlich höherer Kosten für Kundeneinlagen und langfristige institutionelle Refinanzierungen verglichen mit dem Vorjahr nur leicht um 5 Prozent auf € 2.224 Millionen zurück. Konjunkturbedingt stärker betroffen war das Provisionsergebnis, das um 17 Prozent fiel. Die hohe Volatilität der meisten Währungen führte zu einem geringeren Volumen bei Devisentransaktionen, Fremdwährungskrediten sowie In- und Auslandsüberweisungen. Beim Wertpapiergeschäft zeigten die Kunden aufgrund des unsicheren Marktumfelds weiter Zurückhaltung. Erfreulich entwickelte sich das Handelsergebnis, dessen Zuwachs um 15 Prozent primär aus zinsbezogenen Transaktionen resultierte. Das sonstige betriebliche Ergebnis verbesserte sich großteils wegen geringerer Rückstellungserfordernisse bzw. entsprechender Auflösungen um insgesamt € 21 Millionen.

Die Verwaltungsaufwendungen sanken gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres deutlich um 14 Prozent auf € 1.678 Millionen. Maßgeblich für diese positive Entwicklung waren Kostensenkungsprogramme sowie günstige Währungsrelationen zum Euro. Der Rückgang der Verwaltungsaufwendungen und das auf Vorjahresniveau liegende operative Ergebnis führten zu einer um 3,5 Prozentpunkte verbesserten Cost/Income Ratio.

Der Personalstand (ausgedrückt in Vollzeitäquivalenten) sank gegenüber dem Jahresende 2008 um 8 Prozent oder 4.734 Personen auf 58.642. Dabei erfolgte in nahezu allen Netzwerkbanken und Leasingfirmen eine Reduktion. Die größten Rückgänge wurden in Russland (1.401), der Ukraine (1.054), Rumänien (495) sowie Bulgarien (400) verzeichnet, wobei der Abbau in Russland und Bulgarien durch natürliche Fluktuation erzielt wurde. Da die Reduktionen überwiegend ab dem vierten Quartal 2008 begonnen hatten, nahm die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter (60.926) 2009 im Vergleich zu den neun Monaten des Vorjahres nur marginal ab.

Geringere Kreditrisikovorsorgen im dritten Quartal

Auch im dritten Quartal nahmen die Dotierungen von Kreditrisikovorsorgen im Vergleich zur Vorjahresperiode zu und belasteten das Ergebnis. Das Neunmonatsergebnis nach Steuern betrug € 216 Millionen und lag damit um 78 Prozent unter dem Vorjahreswert. In den neun Monaten 2009 wurden netto insgesamt € 1.365 Millionen an Kreditrisikovorsorgen dotiert, was einen Anstieg um 273 Prozent verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum bedeutet. Im Vergleich zu den vorhergehenden zwei Quartalen war jedoch ein deutlich geringerer Kreditrisikovorsorgebedarf zu verzeichnen, was sich entsprechend positiv auf den Periodenüberschuss nach Steuern im dritten Quartal auswirkte. Mit € 97 Millionen war er der bisher beste im Jahr 2009.

Grund für die absolut betrachtet nach wie vor hohen Kreditrisikovorsorgen waren die Folgen der globalen Finanzmarktkrise, die sich mit den Währungsabwertungen im vierten Quartal 2008 auch auf

die meisten Länder in CEE ausdehnte. Sie zog eine Rezession mit stark rückläufiger Nachfrage und steigenden Arbeitslosenraten nach sich. Die Kreditrisikovorsorgen waren jeweils zur Hälfte den Corporate- und den Retail-Kunden zuzuordnen. Die größten Wertberichtigungen gab es relativ gesehen im Bereich der Klein- und Mittelbetriebe.

Die Non-Performing Loan Ratio (das ist der Anteil der notleidenden Kredite am Kundenkreditbestand) stieg im Vergleich zum Jahresende 2008 um 4,8 Prozentpunkte auf 7,9 Prozent. Damit ging die Wachstumsdynamik dieser Kennziffer im dritten Quartal wieder zurück. Setzt man die Non-Performing Loans ins Verhältnis zum Gesamtkreditrisikovolumen (Forderungen, Wertpapiere sowie außerbilanzmäßige Posten), ergibt sich ein Wert von 4,6 Prozent. Regional gesehen lag der Schwerpunkt der notleidenden Kredite sowie auch der Kreditrisikovorsorgen in der Ukraine und in Russland sowie mit einigem Abstand auch in Ungarn.

Return on Equity vor Steuern bei 6 Prozent

Die hohen Kreditrisikovorsorgen belasteten das Ergebnis und damit auch die Rentabilitätskennzahlen. So lag der Return on Equity vor Steuern für die neun Monate 2009 bei 6,1 Prozent und damit um 19,3 Prozentpunkte niedriger als in der Vergleichsperiode 2008 (25,4 Prozent). Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres sank das der Berechnung zugrundeliegende durchschnittliche Eigenkapital währungsbedingt um 5 Prozent auf € 6,3 Milliarden.

Der Konzern-Return on Equity (nach Minderheiten) sank von 17,4 Prozent zum Jahresultimo 2008 auf nunmehr 3,8 Prozent. Der Gewinn je Aktie ging im Berichtszeitraum auf € 1,01 zurück (Vorjahr: € 5,61), wobei der Gewinn je Aktie bereinigt um das kalkulatorische Entgelt für das Genussrechtskapital bei € 0,72 liegt.

Rückgang der Bilanzsumme verlangsamt

Die zum Ende des dritten Quartals 2008 beginnenden deutlichen Währungsabwertungen, die auch die Bilanzsumme beeinflussten, setzten sich bis ins erste Halbjahr 2009 hinein fort. Im dritten Quartal waren bei einigen CEE-Währungen jedoch wieder deutliche Aufwertungen zu verzeichnen. Seit Jahresbeginn verzeichnete die Konzernbilanzsumme einen Rückgang um 9 Prozent oder € 7,9 Milliarden auf € 77,5 Milliarden. Dieser lässt sich zu rund 20 Prozent auf Währungseffekte zurückführen, während der überwiegende Teil von rund € 6,2 Milliarden organisch bedingt war.

Der organische Rückgang war eine Folge der Maßnahmen zur Stabilisierung des Kreditportfolios. Diese bewirkten bis September einen Rückgang bei den Forderungen an Kunden um 11 Prozent oder € 6,1 Milliarden auf € 51,8 Milliarden. Die Erhöhung der Wertberichtigungen auf Kundenforderungen in Höhe von € 1,1 Milliarden trug ebenfalls zum Rückgang bei.

Passivseitig verringerte sich aufgrund des geringeren Bedarfs vor allem die Refinanzierung über Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Vergleich zum Jahresende 2008 um € 5,2 Milliarden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sanken trotz starken Wettbewerbs nur um 4 Prozent oder € 1,6 Milliarden auf € 42,6 Milliarden. Durch den Rückgang der Forderungen an Kunden bei gleichzeitigem Fokus auf die Gewinnung und Bindung der Kundengelder verbesserte sich die Loan/Deposit Ratio, also die Deckung der Kundenkredite mit entsprechenden Einlagen, deutlich um 9 Prozentpunkte auf 122 Prozent.

Kapitalstärkung im dritten Quartal

Das Eigenkapital der Raiffeisen International inklusive der Anteile anderer Gesellschafter stieg gegenüber Jahresbeginn um 5 Prozent oder € 344 Millionen auf € 6.862 Millionen. Darin ist der Periodenüberschuss nach Steuern von € 216 Millionen bereits enthalten.

Im August 2009 erhöhte die Raiffeisen International ihr Eigenkapital um € 600 Millionen durch die Ausgabe von Genussrechten gemäß § 174 AktG.

Die sonstigen Veränderungen im Eigenkapital ergaben sich durch weitere Abwertungen der lokalen Währungen im CEE-Raum, die inklusive entsprechender Absicherungsmaßnahmen Bewertungsverluste im Eigenkapital von € 299 Millionen verursachten. Das Kapital wurde darüber hinaus durch Dividendenzahlungen an die Aktionäre in Höhe von € 143 Millionen – entsprechend einer gegenüber dem Vorjahr unveränderten Dividende von € 0,93 pro Aktie – und an Fremdaktionäre von Konzerngesellschaften mit € 52 Millionen verringert.

Zusätzlich flossen der Gesellschaft im September 2009 € 650 Millionen aus einer Emission von Hybridkapital zu, die sich erhöhend auf das Kernkapital (Tier 1) auswirkte. Diese Emission wurde ebenso wie das Genussrechtskapital vollständig von der Hauptaktionärin RZB gezeichnet.

Positionen der Erfolgsrechnung im Detail

1.1.–30.9. Veränderung 1.1.–30.9. 1.1.–30.9.
in € Millionen 2009 2008 2007
Zinsüberschuss 2.224 -5,0% 2.342 1.704
Provisionsüberschuss 906 -17,4% 1.098 895
Handelsergebnis 147 15,2% 127 121
Sonstiges betriebliches Ergebnis 3 -18 18
Betriebserträge 3.281 -7,6% 3.549 2.738
Personalaufwand -780 -17,6% -947 -759
Sachaufwand -716 -11,8% -811 -617
Abschreibungen -182 0,4% -181 -162
Verwaltungsaufwendungen -1.678 -13,5% -1.940 -1.538
Betriebsergebnis 1.603 -0,4% 1.610 1.200

Operatives Ergebnis im Periodenvergleich

Betriebserträge

Da im Berichtszeitraum keine nennenswerten Änderungen des Konsolidierungskreises erfolgten, ist die Vergleichbarkeit mit der Vorjahresperiode gewährleistet. Allerdings wurden die Posten der Erfolgsrechnung durch Währungsschwankungen in den CEE-Ländern zum Teil stark beeinflusst.

Regional gesehen verzeichnete das Segment Zentraleuropa die höchsten Betriebserträge. Im Vergleich zur Vorjahresperiode gingen diese jedoch um 9 Prozent zurück. Einen guten operativen Betriebsertrag erwirtschaftete das Segment Südosteuropa, das mit minus 4 Prozent nur leicht unter dem Vorjahresniveau lag. Im Segment Russland blieben die Betriebserträge im Vergleich zum Vorjahr stabil. GUS Sonstige verbuchte bei den Betriebserträgen einen Rückgang von 10 Prozent.

Die Betriebserträge im Geschäftsbereich Corporate Customers sanken um € 133 Millionen auf € 1.072 Millionen. Dafür war mit einem Rückgang von € 81 Millionen der Provisionsüberschuss verantwortlich. Deutliche Einbußen verzeichnete der Geschäftsbereich Treasury, da höhere Refinanzierungskosten den Zinsüberschuss belasteten. Die Betriebserträge aus dem Geschäftsbereich Retail Customers gingen um 10 Prozent zurück, weil auch hier der Provisionsüberschuss deutlich nachgab.

Zinsüberschuss beeinflusst durch Margen- und Volumenrückgang

Der Zinsüberschuss sank im Vergleich zur Vorjahresperiode um 5 Prozent oder € 118 Millionen, stellt aber mit einem Anteil an den Betriebserträgen von 68 Prozent oder € 2.224 Millionen die wichtigste Ertragskomponente des Konzerns dar. Insgesamt fielen die Zinserträge um € 109 Millionen auf € 4.315 Millionen. Bei den Zinserträgen aus Forderungen an Kreditinstitute zeigte sich wegen niedrigerer Volumina und Marktzinssätze ein Rückgang von € 197 Millionen. Dieser Reduktion steht ein Anstieg um € 122 Millionen bei den Zinserträgen aus Wertpapieren aufgrund der erhöhten Veranlagung in diese gegenüber. Der Zinssaldo aus derivativen Finanzinstrumenten stieg um € 37 Millionen.

Die Zinsaufwendungen stiegen um € 7 Millionen auf € 2.092 Millionen. Einerseits fielen die Zinsaufwendungen für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um € 86 Millionen, andererseits stiegen die Zinsaufwendungen für Verbindlichkeiten gegenüber Kunden überwiegend wegen erhöhter Zinssätze für Kundeneinlagen um € 118 Millionen.

Der Zinsüberschuss verringerte sich im Segment Zentraleuropa im Vergleich zur Vorjahresperiode um € 49 Millionen auf € 720 Millionen. Aufgrund höherer Refinanzierungskosten bei Kundeneinlagen und starken Wettbewerbs entwickelte sich das Zinsergebnis in der polnischen Netzwerkeinheit rückläufig. In der ungarischen Netzwerkeinheit verschlechterte sich das Zinsergebnis aufgrund der Währungsschwankungen und gestiegener Einlagenzinsen ebenfalls. Positiv entwickelte sich das Ergebnis in der tschechischen Netzwerkbank wegen verbesserter Konditionen bei Hypothekarkrediten.

In Südosteuropa fiel das Zinsergebnis im Vergleich zur Vorjahresperiode um € 40 Millionen auf € 659 Millionen. Zum überwiegenden Teil sind erhöhte Refinanzierungskosten sowohl bei Kundeneinlagen als auch bei Verbindlichkeiten gegenüber Banken verantwortlich. Vor allem Rumänien trug zu dieser Entwicklung bei.

Im Segment Russland verbesserte sich das Zinsergebnis im Vergleich zur Vorjahresperiode um € 24 Millionen auf € 523 Millionen. Trotz Währungsabwertung stieg der Zinsüberschuss aufgrund der aktivseitigen Margenverbesserung.

Im Segment GUS Sonstige entstand im Vergleich zur Vorjahresperiode ein Rückgang von € 19 Millionen auf € 373 Millionen. Dies war ausschließlich auf die Währungsabwertung der ukrainischen Hryvna zurückzuführen, da in Lokalwährung eine Steigerung des Zinsergebnisses verbucht werden konnte.

Die Nettozinsspanne, d.h. das Verhältnis von Zinsüberschuss zu durchschnittlicher Bilanzsumme, lag im Berichtszeitraum bei 3,72 Prozent. Dies bedeutet im Vergleich zur Vorjahresperiode eine Verringerung um 24 Basispunkte. Während die Nettozinsspanne im zweiten Quartal 3,70 Prozent betragen hatte, verbesserte sie sich im dritten Quartal auf 3,77 Prozent.

Provisionsüberschuss durch Rezession belastet

Der Provisionsüberschuss ging in den drei Quartalen 2009 um 17 Prozent bzw. € 192 Millionen auf € 906 Millionen zurück. Mit den im dritten Quartal erzielten € 322 Millionen handelte es sich jedoch um den besten Quartalswert 2009. Grund für die Reduktion gegenüber 2008 waren geringere Transaktionsvolumina im Zahlungsverkehr und im Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft, die zu einem Rückgang von € 79 Millionen bzw. € 97 Millionen führten. Positiv entwickelte sich der Ertrag aus der Vermittlung von Eigen- und Fremdprodukten, der sich auf € 24 Millionen verdoppelte. Die Erträge aus dem Zahlungsverkehr fielen in der Ukraine und Russland aufgrund starker Währungsschwankungen.

Struktur der Betriebserträge

Das Devisengeschäft verringerte sich in Ungarn aufgrund rückläufiger Fremdwährungskredite, in Polen wegen niedrigerer Kundenmargen und in der Slowakei durch die Euro-Umstellung.

Handelsergebnis gewinnt durch Wertaufholungen von Wertpapieren

Das Handelsergebnis stieg in den neun Monaten 2009 um 15 Prozent auf € 147 Millionen. Ausschlaggebend für diese Verbesserung war der Beitrag aus dem zinsbezogenen Geschäft, der sich um € 110 Millionen erhöhte. In der Vergleichsperiode des Vorjahres waren aufgrund des vorherrschenden Zinsniveaus negative Buchwertergebnisse entstanden, denen im Jahr 2009 Wertaufholungen durch verbesserte Marktbedingungen gegenüberstanden. Gegenläufig entwickelte sich das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft. Für dessen Rückgang um € 96 Millionen war mit einem Minus von € 70 Millionen vor allem das Segment Russland verantwortlich.

Sonstiges Betriebsergebnis stark verbessert

Die sonstigen Betriebserträge verbesserten sich im Berichtszeitraum um € 21 Millionen auf € 3 Millionen.

Aus der Auflösung sonstiger Rückstellung ergab sich ein Ertrag von € 20 Millionen, der aus der Beilegung von Rechtsstreitigkeiten in der Ukraine, Tschechien und Ungarn entstand. Die Nettoerlöse aus bankfremden Tätigkeiten reduzierten sich um € 12 Millionen.

Verwaltungsaufwendungen

Die Verwaltungsaufwendungen sanken nach drei Quartalen 2009 um 14 Prozent oder € 262 Millionen auf € 1.678 Millionen. Da die Betriebserträge hingegen nur einen Rückgang um 8 Prozent aufwiesen, verbesserte sich die Cost/Income Ratio um 3,5 Prozentpunkte auf 51,1 Prozent. Die höchsten Rückgänge bei den Verwaltungsaufwendungen verzeichneten die Ukraine, Russland und Ungarn.

Hauptgründe für die Reduktion der Verwaltungsaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr sind das strikte Kostenmanagement im Konzern, das in den erzielten Werten noch nicht voll zum Ausdruck kommt, sowie die Währungsabwertungen in den CEE-Ländern.

Personalstand seit Jahresbeginn minus 8 Prozent

Der Personalaufwand verringerte sich gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 18 Prozent oder € 167 Millionen auf € 780 Millionen. Mit einem Anteil von 47 Prozent ist dies der größte Posten in den Verwaltungsaufwendungen. Maßnahmen zur Kostensenkung so etwa Personalabbau bzw. Nichtnachbesetzung freiwerdender Positionen, aber auch Bonuskürzungen zeigten damit erstmals eine spürbare Wirkung.

Das Segment Zentraleuropa wies die höchste Reduktion beim Personalaufwand auf. In Ungarn und Polen wurden die größten Kostenreduktionen erzielt. Auch im Segment GUS Sonstige kam es zu deutlichen Kostensenkungen.

In der Ukraine war neben Freisetzungen die Abwertung der lokalen Währung für die Senkung des Personalaufwands verantwortlich. In den Segmenten Russland und Südosteuropa hingegen ist die Reduktion des Personalaufwands überwiegend auf die Währungsabwertungen gegenüber dem Euro zurückzuführen.

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter belief sich in den drei Quartalen 2009 auf 60.926 und lag damit um 214 Mitarbeiter unter dem Vergleichswert der Vorjahresperiode. Während die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl in GUS Sonstige um 1.182 Mitarbeiter oder 6 Prozent zurückging, stieg

Struktur der Verwaltungsaufwendungen

sie in Südosteuropa um 497 Mitarbeiter oder 3 Prozent sowie in Zentraleuropa um 325 oder 2 Prozent. In Russland blieb sie relativ konstant.

Deutlicher als bei der durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl spiegeln sich die im Personalbereich ergriffenen Maßnahmen in der Zahl der Mitarbeiter zum Stichtag wider. So betrug die Zahl der Mitarbeiter zum 30. September 2009 nur mehr 58.642, während zum Jahresultimo 2008 noch 63.376 Mitarbeiter beschäftigt gewesen waren. Dies bedeutet einen Rückgang um 4.734 Mitarbeiter oder 8 Prozent.

Sachaufwand mit minus 12 Prozent deutlich gesunken Der Sachaufwand fiel um 12 Prozent oder € 95 Millionen auf € 716 Millionen. Die Einsparungen erstreckten sich auf nahezu alle Aufwandsarten. Am stärksten betroffen waren neben dem Werbe- und Repräsentationsaufwand der Rechts- und Beratungs-

aufwand. Die Reduktion des Sachaufwands war in der Ukraine und Russland am deutlichsten.

Die größten Aufwandsposten im Sachaufwand waren der Raumaufwand mit € 227 Millionen und der IT-Aufwand mit € 111 Millionen, die um 2 Prozent bzw. 9 Prozent anwuchsen.

Die Geschäftsstellen wurden im Vergleich zum 30. September 2008 um netto 23 auf 3.145 reduziert. Durch weitere Standortoptimierungen ging die Zahl im Segment GUS Sonstige gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres um 103 (ausschließlich in der Ukraine) und in Russland um 24 Geschäftsstellen neuerlich zurück. Neueröffnungen erfolgten in Südosteuropa (72), insbesondere Rumänien (29), Kroatien (14), Serbien (13) und Bulgarien (10). In Zentraleuropa wurden im Jahresabstand 32 Geschäftsstellen eröffnet.

Abschreibungen konstant

Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte blieben mit € 182 Millionen im Vergleich zur Vorjahresperiode nahezu unverändert. Davon entfielen € 111 Millionen auf Sachanlagen, € 49 Millionen auf immaterielle Vermögenswerte und € 22 Millionen auf Vermögenswerte aus Operating-Leasinggeschäften.

Im Berichtszeitraum wurden konzernweit € 306 Millionen investiert. In eigene Sachanlagen flossen davon 58 Prozent (€ 177 Millionen). Auf Investitionen in immaterielle Vermögenswerte entfielen 30 Prozent, die zum überwiegenden Teil Software-Systeme betrafen. Der Rest wurde in Vermögenswerte des operativen Leasinggeschäfts investiert.

Konzern-Periodenüberschuss

Entwicklung des Konzernüberschusses im Periodenvergleich

in € Millionen 1.1.–30.9.
2009
Veränderung 1.1.–30.9.
2008
1.1.–30.9.
2007
Betriebsergebnis 1.603 -0,4% 1.610 1.200
Kreditrisikovorsorgen -1.365 273,4% -366 -242
Sonstige Ergebnisse 49 191,4% 17 -5
Periodenüberschuss vor Steuern 287 -77,3% 1.261 953
Steuern vom Einkommen und Ertrag -71 -76,0% -296 -217
Periodenüberschuss nach Steuern 216 -77,7% 965 737
Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg -60 -42,1% -104 -111
Konzern-Periodenüberschuss 156 -81,9% 861 626

Rückläufiger Anstieg der Kreditrisikovorsorgen

Der Konzern-Periodenüberschuss wurde in den neun Monaten durch Dotierung von Kreditrisikovorsorgen in Höhe von € 1.365 Millionen massiv belastet. Davon entfielen auf Einzelwertberichtigungen € 1.172 Millionen und auf Portfolio-Wertberichtigungen € 198 Millionen. Gleichzeitig gab es in Russland und Polen einen Ertrag von insgesamt € 5 Millionen aus dem Verkauf von Krediten. In der Quartalsbetrachtung zeigt sich jedoch, dass die Vorsorgen im dritten Quartal (€ 397 Millionen) deutlich niedriger ausfielen als im zweiten Quartal (€ 523 Millionen).

Die höchsten Nettodotierungen von Einzelwertberichtigungen wurden im Segment GUS Sonstige mit € 367 Millionen vorgenommen, von denen allein € 341 Millionen in der Raiffeisen Bank Aval gebildet wurden. Diese Dotierungen betrafen großteils Privatkundenkredite, die durch Hypotheken besichert sind. Insgesamt betrugen die Nettodotierungen in allen Konzerneinheiten der Ukraine € 357 Millionen.

Im Segment Südosteuropa wurden Einzelwertberichtungen in Höhe von netto € 278 Millionen zugeführt. Davon wurden € 89 Millionen in Rumänien dotiert. In Bulgarien mussten per Saldo Einzelwertberichtigungen in Höhe von € 49 Millionen gebildet werden. Das Segment Russland zeigte eine Nettozuweisung zu Einzelwertberichtigungen in Höhe von € 272 Millionen, von denen zwei Drittel der Vorsorgen auf den Großkundenbereich entfielen. Im Segment Zentraleuropa wurden netto € 254

Millionen dotiert. Die höchsten Vorsorgen wurden in Ungarn (€ 104 Millionen), Polen (€ 57 Millionen) und der Slowakei (€ 50 Millionen) getroffen.

Bei den Portfolio-Wertberichtigungen wurden die höchsten Nettodotierungen im Segment Zentraleuropa mit € 92 Millionen verzeichnet. Das mit Abstand am stärksten betroffene Land war Ungarn mit € 80 Millionen.

Die Neubildungsquote – d.h. das Verhältnis der Kreditrisikovorsorgen zu den durchschnittlichen Risikoaktiva, Kreditrisiko – erhöhte sich auf 3,25 Prozent. In der Vergleichsperiode des Vorjahres hatte sie 0,85 Prozent betragen.

Dieses Bild spiegelte sich in der Risk/Earnings Ratio, dem Verhältnis der Kreditrisikovorsorgen zum Zinsüberschuss, wider. Sie stieg in den drei Quartalen 2009 gegenüber dem Jahresultimo um 37,3 Prozentpunkte auf 61,4 Prozent. Gegenüber dem Wert für das Halbjahr 2009 hingegen verbesserte sich die Risk/Earnings Ratio um 3,3 Prozentpunkte.

Sonstige Ergebnisse durch positive Marktbewertungen deutlich im Plus

Die sonstigen Ergebnisse erhöhten sich gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um € 32 Millionen auf € 49 Millionen. Dazu trugen das Ergebnis aus Finanzinvestitionen durch Wertaufholungen bei Wertpapieren € 44 Millionen und das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten € 5 Millionen bei.

Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen stieg gegenüber der Vergleichsperiode um € 34 Millionen auf € 44 Millionen. Aufgrund der besseren Marktbedingungen im Jahr 2009 konnten Bewertungsgewinne erzielt werden. Hatten die Bewertungsergebnisse aus erfolgwirksam bewerteten Wertpapieren in der Vorjahresperiode noch mit minus € 11 Millionen zu Buche geschlagen, wurden in den drei Quartalen 2009 Bewertungsgewinne in Höhe von € 42 Millionen generiert. Das Veräußerungsergebnis aus dieser Wertpapierkategorie drehte von minus € 1 Million auf plus € 4 Millionen. Aus der Veräußerung von Unternehmensanteilen wurden € 3 Millionen generiert, während im Vorjahr aus dem Verkauf eines Anteils an einem at-equity bewerteten Unternehmen sowie von sonstigen Beteiligungen ein Ertrag von € 22 Millionen resultiert hatte.

Steuerquote knapp unter 25 Prozent

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag entwickelten sich entsprechend dem Vorsteuerergebnis und sanken gegenüber € 296 Millionen in der Vergleichsperiode des Vorjahres um 76 Prozent auf € 71 Millionen. Die Steuerquote lag mit 24,8 Prozent leicht über dem Niveau der Vorjahresperiode (23,4 Prozent).

Gewinn je Aktie bei € 1,01

Der Periodenüberschuss nach Steuern fiel gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres von € 965 Millionen auf € 216 Millionen. Dies bedeutet einen Rückgang um 78 Prozent. Der Anteil anderer Gesellschafter am Erfolg – das ist das Ergebnis der an diversen Konzerneinheiten beteiligten Minderheitsaktionäre – ging um € 44 Millionen auf € 60 Millionen zurück. Dass dieser Rückgang mit 42 Prozent weniger stark ausfiel als jener des Periodenüberschusses, ist damit zu erklären, dass Konzerneinheiten mit Minderheitsanteilen im Verhältnis zu den Konzerneinheiten ohne Minderheitsanteilen höhere Ergebnisse generierten.

Der den Aktionären der Raiffeisen International zurechenbare Konzern-Periodenüberschuss fiel auf € 156 Millionen nach € 861 Millionen in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Der Gewinn je Aktie beträgt demnach € 1,01 (Vorjahr: € 5,61). Für das im August emittierte Genussrechtskapital liegt das kalkulatorische Entgelt für drei Quartale bei € 45 Millionen. Dividiert man das nach Abzug des Genussrechtsentgelts verbleibende Ergebnis durch die durchschnittliche Anzahl der im Umlauf befindlichen Stammaktien, ergibt sich ein Gewinn je Aktie von € 0,72.

Bilanzentwicklung

Die Bilanzsumme der Raiffeisen International belief sich zum 30. September 2009 auf € 77,5 Milliarden. Gegenüber dem Jahresende 2008 bedeutet dies einen Rückgang um € 7,9 Milliarden oder 9 Prozent. Zwei Faktoren waren für diese Abnahme der Bilanzsumme verantwortlich: einerseits die Währungsabwertungen in den CEE-Ländern, andererseits Maßnahmen zur Reduktion und Optimierung des Kreditportfolios. Konsolidierungskreisänderungen hatten keinen nennenswerten Einfluss auf die Entwicklung der Bilanzsumme.

Die im vierten Quartal 2008 einsetzenden Währungsabwertungen schwächten sich im Laufe des Jahres 2009 gegenüber dem Euro wieder teilweise ab. Einige CEE-Währungen wiesen im dritten Quartal Zugewinne auf. Eine Abwertung um je minus 7 Prozent erfuhren die ukrainische Hryvna und der russische Rubel, der albanische Lek fiel um 9 Prozent. Zulegen konnte hingegen die tschechische Krone mit 6 Prozent. Rund ein Fünftel der Veränderung der Bilanzsumme entfiel auf Währungseffekte.

Aktiva

Aktivseitig wird die Bilanzsumme weiterhin von den Forderungen an Kunden dominiert. Diese repräsentieren – nach Abzug der Kreditrisikovorsorgen – einen Anteil an der Bilanzsumme von 63 Prozent (minus 3 Prozentpunkte). Der Rückgang um € 6,1 Milliarden auf € 51,8 Milliarden wurde zu mehr als zwei Dritteln im Kreditgeschäft verzeichnet, wobei die Kredite an Firmenkunden wegen rezessionsbe-

Struktur der Bilanzaktiva

dingt verringerter Nachfrage um € 4,6 Milliarden oder 13 Prozent am stärksten sanken. Die Kredite an Privatkunden gingen um 7 Prozent oder € 1,5 Milliarden zurück. Regional betrachtet waren die Segmente Russland und GUS Sonstige am stärksten betroffen (minus € 2,5 Milliarden bzw. minus € 1,1 Milliarden). Durch den deutlichen Rückgang des Kreditportfolios verbesserte sich jedoch das Verhältnis Kundenkredite zu Kundeneinlagen um 9 Prozentpunkte auf 122 Prozent.

Angesichts des schwierigen konjunkturellen Umfelds wurden konzernweit die Kreditrisikovorsorgen weiter angehoben. Diese lagen zum 30. September 2009 bei € 2,8 Milliarden, was einen Anstieg um € 1,1 Milliarden gegenüber dem 31. Dezember 2008 bedeutete.

Die Forderungen an Kreditinstitute stiegen um 24 Prozent oder € 2,2 Milliarden auf € 11,2 Milliarden. Ihr Anteil an den Bilanzaktiva betrug damit 15 Prozent, das bedeutet ein Plus von

4 Prozentpunkten gegenüber dem Jahresultimo 2008. Innerhalb der Forderungen zeigte sich eine Umschichtung von langfristigen zu kurzfristigen Krediten: So gingen die langfristigen Kredite um € 2,0 Milliarden zurück, während die kurzfristigen Kredite um € 4,0 Milliarden ausgeweitet wurden. Aufgrund der Normalisierung des Interbankengeschäfts ergab sich eine Verlagerung von Einlagen bei Zentralbanken (minus € 1,9 Milliarden) zu Geschäftsbanken (plus € 4,1 Milliarden).

Das gesamte Volumen an Wertpapieren und Beteiligungen betrug zum 30. September 2009 € 10,4 Milliarden, was einem Anstieg um € 1,5 Milliarden oder 17 Prozent entspricht. Ihr Anteil an der Bilanzsumme erhöhte sich um 3 Prozentpunkte auf 13 Prozent. Die Wertpapierveranlagungen erfolgten überwiegend in refinanzierungsfähigen Schuldtiteln öffentlicher Stellen.

Die übrigen Aktiva verringerten sich um 39 Prozent oder € 4,4 Milliarden auf € 6,8 Milliarden. Ihr Anteil an der Bilanzsumme reduzierte sich dadurch um 4 Prozentpunkte auf 9 Prozent. Dieser Rückgang ist zum überwiegenden Teil auf die Reduktion der Barreserve (€ 3,9 Milliarden), insbesondere auf die Umschichtung von Guthaben bei Zentralbanken auf kurzfristige Kreditvergaben an Kunden, zurückzuführen. Die immateriellen Vermögenswerte blieben gegenüber Jahresende 2008 mit € 931 Millionen konstant, darin enthalten sind Firmenwerte in Höhe von € 576 Millionen (davon Russland € 244 Millionen und Ukraine € 215 Millionen).

Passiva

Die Passivstruktur zeigte zum 30. September 2009 folgende Veränderungen: Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden im Verhältnis zu den Gesamtpassiva stiegen um 3 Prozentpunkte und dominieren weiterhin mit einem Anteil von 55 Prozent die Passivseite der Bilanz. Rückläufig zeigten sich hingegen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit minus 4 Prozentpunkten (Anteil an der Bilanzsumme 27 Prozent) und die übrigen Passiva mit minus 2 Prozentpunkten (Anteil an der Bilanzsumme 6 Prozent). Das Eigen- und Nachrangkapital legte um 3 Prozentpunkte auf 12 Prozent der Bilanzsumme zu.

Struktur der Bilanzpassiva

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden verringerten sich um 4 Prozent oder € 1,6 Milliarden auf € 42,6 Milliarden. Von diesem Rückgang waren alle CEE-Länder betroffen, wobei Südosteuropa mit € 1,1 Milliarden die stärkste Reduktion erfuhr. Während die Einlagen im Firmenkundengeschäft um 10 Prozent oder € 1,9 Milliarden auf € 16,5 Milliarden zurückgingen, stiegen jene im Retail-Geschäft um 2 Prozent oder € 0,5 Milliarden auf € 23,7 Milliarden. Die Termineinlagen fielen um 9 Prozent auf € 24,5 Milliarden, während die Sichteinlagen um 3 Prozent auf € 16,7 Milliarden und die Spareinlagen um 42 Prozent auf € 1,4 Milliarden zunahmen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten fielen seit Jahresbeginn um 20 Prozent oder € 5,2 Milliarden auf € 21,0 Milliarden. Dabei waren sowohl die langfristigen als auch die kurzfristigen Einlagen betroffen. Die langfristigen Einlagen sanken um 15 Prozent oder € 2,9 Milliarden, das Geldmarktgeschäft ging um 38 Prozent oder € 2,2 Milliarden auf

€ 3,7 Milliarden zurück.

Die verbrieften Verbindlichkeiten, d.h. Refinanzierungen über den Kapitalmarkt im Rahmen von Fremdkapitalemissionen, nahmen per Saldo (Neuemissionen und Tilgungen) um € 0,8 Milliarden ab und beliefen sich zum 30. September 2009 auf € 2,6 Milliarden.

Der Anteil des Eigen- und Nachrangkapitals erhöhte sich um drei Prozentpunkte auf 12 Prozent. Das Nachrangkapital stieg aufgrund der Begebung von Hybridkapital um 39 Prozent oder € 0,7 Milliarden auf € 2,3 Milliarden. Das Eigenkapital belief sich auf € 6,9 Milliarden und lag damit um 5 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres.

Eigenkapital

Das bilanzielle Eigenkapital der Raiffeisen International bestehend aus Konzern-Eigenkapital, Konzern-Periodenüberschuss und Fremdanteilen erhöhte sich gegenüber dem Jahresultimo 2008 um 5 Prozent oder € 344 Millionen und belief sich zum 30. September auf € 6.862 Millionen.

Im August 2009 erhöhte die Raiffeisen International ihr Eigenkapital um € 600 Millionen durch die Ausgabe von Genussrechten gemäß § 174 AktG, die vollständig von der Hauptaktionärin RZB gezeichnet wurden. Die Ausgabe der Genussrechte mit Eigenkapitalcharakter erfolgte auf Basis eines entsprechenden Genehmigungsbeschlusses der Hauptversammlung im Juni 2009. Das Genussrechtskapital hat keine fixe Laufzeit und wird – vorbehaltlich eines Kündigungsrechts der Raiffeisen International – auf Unternehmensdauer gewährt. Für die Raiffeisen International ergibt sich ein wirtschaftlicher Anreiz zur Kündigung aus dem ansteigenden Entgelt für das Genussrechtskapital, das in den ersten fünf Jahren 10 Prozent p.a. beträgt und danach ansteigt. Es wird gleichzeitig mit den auf die Aktien der Raiffeisen International entfallenden Dividenden zur Zahlung fällig. Es besteht keine Verpflichtung, im Fall einer Dividendenaussetzung nicht gezahlte Entgelte für das Genussrechtskapital nachzuzahlen. Das stimmrechtslose Genussrechtskapital nimmt im selben Ausmaß wie das Aktienkapital bis zur vollen Höhe des Nominales an einem eventuellen unternehmensrechtlichen Verlust der Raiffeisen International teil.

Die Gewinnrücklagen wurden vor allem durch die Währungsdifferenzen beeinflusst. Die im Vergleich zum Vorjahr weniger dynamisch abwertenden Währungen verminderten die Rücklagen um € 299 Millionen. Dividendenzahlungen reduzierten das Eigenkapital um € 195 Millionen, der Konzern-Periodenüberschuss inklusive der Fremdanteile erhöhte es um € 216 Millionen.

Eigenmittel gemäß BWG

Die Raiffeisen International bildet keine eigene Kreditinstitutsgruppe im Sinn des österreichischen Bankwesengesetzes (BWG) und unterliegt daher als Konzern selbst nicht den aufsichtsrechtlichen Bestimmungen für Banken. Die nachfolgend dargestellten konsolidierten Werte wurden nach den Bestimmungen des BWG ermittelt und gehen in die Berechnung der RZB-Kreditinstitutsgruppe ein.

Die konsolidierten Eigenmittel gemäß BWG stiegen im Berichtszeitraum um € 988 Millionen auf € 7.980 Millionen. Nicht darin enthalten ist der laufende Gewinn des Berichtszeitraums, da er aufgrund von in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften in der Rechnung noch nicht berücksichtigt werden darf.

Das Kernkapital (Tier 1) verzeichnete seit Jahresbeginn eine Steigerung um € 971 Millionen auf € 6.817 Millionen. Dieser Anstieg ist auf eine Kapitalerhöhung in Form von Genussrechten in Höhe von € 600 Millionen und eine Emission von Hybridkapital in der Höhe von € 650 Millionen, beide gezeichnet durch die RZB, zurückzuführen. Die Währungsabwertungen gegenüber dem Euro – insbesondere jene des russischen Rubels (7 Prozent), der ukrainischen Hryvna (7 Prozent) und des belarussischen Rubels (31 Prozent) – belasteten das Eigenkapital. Dagegen erholte sich die tschechische Krone mit einem Währungsplus von 6 Prozent.

Die ergänzenden Eigenmittel (Tier 2) fielen um € 14 Millionen und beliefen sich zum 30. September 2009 auf € 1.032 Millionen. Auslaufende Tier-2-Emissionen führten zu einer Reduktion der ergänzenden Eigenmittel. Positiv wirkten sich Laufzeitverlängerungen von Nachrangkapital sowie neu begebenes Nachrangkapital der Raiffeisen Bank Aval in der Ukraine und Letzteres bei der Raiffeisen Bank in Ungarn aus.

Das anrechenbare kurzfristige Nachrangkapital (Tier 3) stieg aufgrund auslaufenden Tier 2-Kapitals um € 32 Millionen auf € 144 Millionen.

Aufgrund von Währungsabwertungen und Reduktionen des Geschäftsvolumens stand den Eigenmitteln ein um € 561 Millionen auf € 5.206 Millionen gesunkenes Eigenmittelerfordernis gegenüber.

Zusammensetzung des Eigenmittelerfordernisses

Das Eigenmittelerfordernis besteht im Einzelnen aus jenem für das Kreditrisiko (€ 4.187 Millionen), für das Marktrisiko (€ 119 Millionen), für das operationelle Risiko (€ 480 Millionen) und für die offenen Devisenpositionen (€ 420 Millionen).

Die Eigenmittelüberdeckung (berechnet gemäß BWG) betrug per Ende September 53,3 Prozent oder € 2.774 Millionen und verbesserte sich damit gegenüber dem Jahresende 2008 um 32,1 Prozentpunkte.

Die Kernkapitalquote – bezogen auf das Kreditrisiko – betrug 13,0 Prozent (plus 3,3 Prozentpunkte). Die Kernkapitalquote – bezogen auf das gesamte Risiko – verbesserte sich auf

10,5 Prozent, was einer Steigerung um 2,4 Prozentpunkte im Vergleich zum Jahresende entspricht.

Die Quote ohne Berücksichtigung des hybriden Kapitals (Core-Tier-1-Ratio) erreichte 8,7 Prozent. Die Eigenmittelquote lag bei 12,3 Prozent, dies bedeutet einen Anstieg um 2,6 Prozentpunkte gegenüber dem Jahresende.

Risikomanagement

Die Fähigkeit der Raiffeisen International, die Risiken aus ihrer Geschäftstätigkeit umfassend zu erfassen und zu messen sowie sie zeitnah zu überwachen und zu steuern, ist entscheidend für den langfristigen Erfolg des Konzerns. Das Risikomanagement greift dabei aktiv den sich veränderten Marktbedingungen voraus, um mögliche Verluste aus der Geschäftstätigkeit des Konzerns zu begrenzen und die Risiko-/Ertragssituation zu optimieren. Die Risikosteuerung der Raiffeisen International ist darauf ausgerichtet, den bewussten Umgang mit und das professionelle Management von Kredit- und Länderrisiken, Markt- und Liquiditätsrisiken sowie operationellen Risiken sicherzustellen.

Aktuelle Risikomanagementinitiativen

Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit und im Zusammenhang mit dem Aufbau von Finanzprodukten und dienstleistungen in Zentral- und Osteuropa ist die Bankengruppe der Raiffeisen International den einleitend angeführten Risiken ausgesetzt. Mehrere Länder der CEE-Region zeigen sich im Vergleich zu entwickelten Märkten stärker durch die Eintrübung des weltwirtschaftlichen Umfelds beeinträchtigt, bedingt auch durch lokale Probleme und Währungsabwertungen in einzelnen Staaten. Dies schlägt sich in der Raiffeisen International insbesondere in erhöhten Kosten für Risikovorsorgen und in Differenzen bei der Umrechnung von Eigenkapitalbestandteilen von konsolidierten Unternehmen nieder.

Aufgrund der laufend durchgeführten Analysen und Szenariosimulationen und der eingeleiteten Maßnahmen hält die Raiffeisen International ihr Risikomanagement auf die anhaltenden Effekte des Konjunkturrückgangs in Zentral- und Osteuropa für gut vorbereitet.

Als ein Ergebnis wurden insbesondere die Kreditvergaberichtlinien weiter angepasst und in der Kreditpolitik verstärkt Augenmerk auf eine Reduktion der Blankolimits, eine Absenkung der Belehnungsgrenzen und eine Erhöhung der Mindestanforderungen hinsichtlich der Kreditbedienungskapazität gelegt. Weiters wurde das Länderlimitmodell ergänzt, mit dem basierend auf makroökonomischen Modellen und Expertenschätzungen aktiv die Kreditvergabe in unterschiedlichen Ländern, Wirtschaftszweigen und Produkttypen gesteuert wird und dabei unerwünschte Risikokonzentrationen vermieden werden.

Schließlich wurden noch die Kapazitäten für die kreditbegleitende Kontrolle und Überwachung (Monitoring) verstärkt. Dazu zählen das Frühwarnsystem, mit dem potenziell ausfallgefährdete Kunden identifiziert werden, das Pre-Workout zur aktiven Vermeidung von Kreditausfällen (z.B. durch Geschäftsmodellanpassungen bei Kreditkunden oder eine Verbesserung der Kreditbesicherung) und die Workout-Abteilungen, in denen umfangreiche Ressourcen zur Schuldeneintreibung und Sicherheitenverwertung bereitstehen, damit bei Kreditausfällen hohe Erlösquoten (Recovery Rates) erreicht werden. Im Retail-Kundensegment wurde der Mahn- und Inkassoprozess für Privatkunden und Kleinbetriebe optimiert ("Collections Excellence"-Progamm).

Kapitaladäquanz (Basel II)

Als eine weitere Aktivität stand im Risikomanagement in der Berichtsperiode die Anwendung von Basel II im ganzen Konzern im Vordergrund. Die Raiffeisen International Bank-Holding unterliegt zwar selbst nicht diesen Regelungen, die Anwendung ist jedoch für mehrere Tochterinstitute verpflichtend, weil sie in der Gesamtberechnung des RZB-Konzerns enthalten sind. In der Raiffeisen International werden die Ergebnisse für interne Steuerungs- und Management-Informationszwecke verwendet.

Für die Ermittlung des gemäß Basel-II-Vorschriften vorzuhaltenden Eigenkapitals für Kreditrisiken wird vorwiegend der sogenannte Standardansatz angewendet. In der Slowakei, der Tschechischen Republik und Ungarn erteilten die Aufsichtsbehörden den dortigen Netzwerkbanken im Jahr 2008 die Genehmigung, das Kreditrisiko von Corporates, Banken und Sovereigns nach dem auf internen Ratings basierenden Ansatz (IRB) zu berechnen. Seitens der Aufsichtsbehörden wurde die Anwendung des IRB-Ansatzes ab Juli 2009 auch für die Netzwerkbank in Rumänien und ab Oktober 2009 für die Netzwerkbank in Kroatien genehmigt. Es ist vorgesehen, den IRB-Ansatz sukzessive in weiteren Ländern und Forderungsklassen anzuwenden. Für die Raiffeisen International ergibt sich daraus der Vorteil, dass Portfolio-Risiken noch exakter beziffert und gesteuert werden können. Die Aufsichtsbehörde honoriert diesen Ansatz in der Regel mit geringeren Eigenkapitalerfordernissen im Vergleich zum Standardansatz. Um die Kapitaleffizienz weiter zu erhöhen, wurden spezielle Prozessoptimierungsprojekte und strikte Zielvorgaben für den regulatorischen Kapitalverbrauch einzelner Konzerneinheiten implementiert.

Das Eigenmittelerfordernis gemäß Basel II für das Marktrisiko wird mittels Standardansatz berechnet. Für die Bemessung und Begrenzung des Zinsänderungsrisikos im Bankbuch erfolgt für aufsichtsrechtliche Zwecke eine Simulation der Barwertänderung des Bankbuchs unter Annahme einer simultanen Zinserhöhung für alle Laufzeiten und Währungen. Die notwendigen Schlüsselannahmen für die Zinsbindung werden dabei im Einklang mit regulatorischen Vorgaben und aufgrund interner Statistiken und Erfahrungswerte getroffen.

Für die Kapitalunterlegung des operationellen Risikos gemäß Basel II verwendet die Raiffeisen International derzeit eine Kombination des Standardansatzes mit einem zeitlich befristeten Basisindikatoransatz. Seit 1. Jänner 2009 kommt in der Raiffeisenbank Austria in Kroatien der Standardansatz zur Anwendung, der Basisindikatoransatz wird damit im Wesentlichen nur mehr in der Raiffeisen Bank Aval in der Ukraine verwendet. Aufgrund ihrer Größe ist es notwendig, einen mehrjährigen Implementierungsprozess analog zu anderen Einheiten der Raiffeisen International zu durchlaufen.

Ausblick unverändert

In den vergangenen Monaten kamen vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise vermehrt Bedenken über die wirtschaftliche Stabilität und Bonität einiger Länder der CEE-Region sowie der dort tätigen Finanzinstitute auf. Diese Bedenken wurden durch die teils deutlichen Währungsschwankungen gegenüber dem Euro noch verstärkt und beeinflussen auch unser Geschäft erheblich. Ungeachtet dessen bieten die Länder Zentral- und Osteuropas für Finanzinstitute interessante Perspektiven und langfristig attraktive Geschäftsmöglichkeiten, die auf dem Aufholbedarf gegenüber den westeuropäischen Ländern beruhen. Davon sind wir weiter überzeugt und sehen die Region CEE nach wie vor als unseren Kernmarkt an. Da sich – wie schon in der Vergangenheit – auch künftig nicht alle Märkte gleich entwickeln werden, betrachten wir unsere Präsenz mit einem großen Filialnetz in 17 Märkten in CEE als Stärke.

Aufgrund des anhaltend schwierigen Marktumfelds ist es uns derzeit nicht möglich, einen verlässlichen und seriösen Ausblick zur Geschäftsentwicklung zu geben. Seit kurzem mehren sich jedoch die Anzeichen, dass sich nach dem dramatischen Konjunktureinbruch eine Bodenbildung abzeichnen könnte. Hierzu dürften die zahlreichen stabilisierenden Maßnahmen von staatlicher Seite und supranationalen Institutionen wie dem IWF beigetragen haben. Infolgedessen baute sich die extreme Verunsicherung der Marktteilnehmer wieder ab und die Wechselkurse in den CEE-Ländern stabilisierten sich. Nach unserer Einschätzung werden die Länder Zentral- und Osteuropas nach Abflauen der mit der globalen Wirtschaftskrise verbundenen Unsicherheiten wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren.

Segmentberichte

Regionale Segmente

Die einzelnen Länder Zentral- und Osteuropas stellen die kleinsten Steuerungseinheiten der Raiffeisen International dar. Länder, die eine ähnliche langfristige wirtschaftliche Entwicklung erwarten lassen sowie ein vergleichbares volkswirtschaftliches Profil aufweisen, werden zu regionalen Segmenten zusammengefasst. Unter Berücksichtigung der im IFRS 8 geforderten Schwellenwerte wurden insgesamt vier regionale Segmente festgelegt, wodurch eine transparente und übersichtliche Berichterstattung erzielt wird. Der Schwellenwert liegt nach IFRS 8 bei jeweils 10 Prozent der Kenngrößen Betriebserträge, Gewinn nach Steuern sowie Segmentvermögen.

Zum 30. September 2009 bestanden folgende Segmente, für die als Zuordnungskriterium jeweils der Sitz der einzelnen Geschäftsstellen dient:

Zentraleuropa

Dieses Segment umfasst die fünf am 1. Mai 2004 der EU beigetretenen Staaten Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn. Es handelt sich dabei nicht nur um die am weitesten entwickelten Bankenmärkte in CEE, sondern auch um jene Märkte, in denen die Raiffeisen International am frühesten präsent war.

Südosteuropa

Zu Südosteuropa zählen Albanien, Bosnien und Herzegowina, der Kosovo, Kroatien, Moldau, Serbien und die beiden am 1. Jänner 2007 der EU beigetretenen Staaten Bulgarien und Rumänien. Moldau wird aufgrund der engen ökonomischen Verbindung zu Rumänien und der entsprechenden Steuerung im Konzern auch in diesem Land erfasst.

Russland

Dieses Segment umfasst die Ergebnisse der Raiffeisen International-Gesellschaften in der Russischen Föderation. In Russland ist der Konzern unter anderem mit einer Bank, einer Leasinggesellschaft sowie einer Kapitalanlagegesellschaft vertreten.

GUS Sonstige

Dieses Segment besteht aus Belarus, Kasachstan und der Ukraine.

Die im Segmentbericht angegebenen Werte werden den für die Zusammenstellung des Konzernabschlusses herangezogenen Einzelabschlüssen nach IFRS entnommen. Abweichungen zu lokal publizierten Daten sind möglich, da lokal unterschiedliche Bewertungsregelungen – einerseits innerhalb der IFRS und andererseits zwischen den IFRS und den in den einzelnen Ländern jeweils geltenden Rechnungslegungsstandards – sowie abweichende Konsolidierungskreise zugrunde liegen können.

Segmentüberblick

Die regionalen Segmente der Raiffeisen International wiesen im Berichtszeitraum sehr unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklungen auf. Einerseits wirkte sich speziell in Zentraleuropa und Südosteuropa die leichte Erholung an den Finanzmärkten positiv aus, speziell bei Marktwertaufholungen bei Wertpapieren, Anleihen und sonstigen Zins- und Geldmarktprodukten. Andererseits wurden vor allem in der Ukraine und Ungarn signifikante Ergebnisbelastungen durch die anhaltende Verschlechterung des Kreditumfelds verzeichnet, die sich in einem entsprechenden Anstieg der Kreditrisikovorsorgen niederschlug. In den drei Quartalen 2009 war das Ergebnis aller Segmente der Raiffeisen International vor diesem Hintergrund rückläufig.

Die Region Zentraleuropa erzielte trotz eines starken Rückgangs des Provisionsüberschusses den höchsten Periodenüberschuss vor Steuern aller Segmente. Dieser belief sich auf € 188 Millionen. Gestiegene Kreditrisikovorsorgen belasteten das Ergebnis erheblich. Die Bilanzaktiva sanken im Jahresabstand um 5 Prozent.

Die Region Südosteuropa erwirtschaftete mit € 178 Millionen den zweithöchsten Periodenüberschuss vor Steuern. Dieser basierte auf einem guten operativen Betriebsertrag, der mit minus 4 Prozent nur leicht unter dem Niveau der Vorjahresvergleichsperiode lag. Die Bilanzaktiva sanken im Jahresabstand um 8 Prozent.

In Russland belief sich das Vorsteuerergebnis auf € 99 Millionen. Der Rückgang gegenüber der Vergleichsperiode trotz gleichbleibend hoher operativer Erträge war Folge der deutlich erhöhten Kreditrisikovorsorgen. Die Bilanzaktiva des Segments sanken im Jahresvergleich um 20 Prozent.

In der Region GUS Sonstige war das Vorsteuerergebnis mit minus € 75 Millionen negativ. Der Periodenüberschuss wurde durch Nettodotierungen von Kreditrisikovorsorgen in Höhe von € 392 Millionen – insbesondere in der Ukraine – stark belastet. Die Bilanzaktiva des Segments waren mit minus 31 Prozent im Jahresvergleich stark rückläufig.

Bei den Konzernaktiva dominierte Zentraleuropa weiterhin mit einem Anteil von 44 Prozent. Der zweitgrößte Anteil entfiel auf das Segment Südosteuropa mit 31 Prozent, gefolgt von Russland mit 16 Prozent und GUS Sonstige mit 9 Prozent.

Zentraleuropa

in € Millionen 1.1.–30.9.
2009
Veränderung 1.1.–30.9.
2008
Zinsüberschuss 720 -6,3% 769
davon laufendes Ergebnis at-equity bewerteter Unternehmen 2
Kreditrisikovorsorgen -345 155,3% -135
Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen 375 -40,8% 633
Provisionsüberschuss 316 -25,4% 424
Handelsergebnis 68 139,7% 28
Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten 3 133,9% 1
Ergebnis aus Finanzinvestitionen 33 304,3% 8
Verwaltungsaufwendungen -599 -15,5% -709
davon Personalaufwand -282 -20,3% -353
davon Sachaufwand -261 -10,4% -292
davon Abschreibungen -56 -11,7% -63
Sonstiges betriebliches Ergebnis -7 -56,2% -17
Ergebnis aus Endkonsolidierungen 0 -98,7% 6
Periodenüberschuss vor Steuern 188 -49,8% 375
Steuern vom Einkommen und Ertrag -43 -44,8% -78
Periodenüberschuss nach Steuern 145 -51,1% 297
Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg -49 -39,2% -81
Konzern-Periodenüberschuss 96 -55,5% 216
Anteil am Ergebnis vor Steuern 48% 19,4 PP 29%
Anteil am Ergebnis nach Steuern 49% 20,0 PP 29%
Risikoaktiva (Kreditrisiko)1 22.195 -15,2% 26.164
Gesamtes Eigenmittelerfordernis1 2.015 -15,7% 2.390
Summe Aktiva1 33.636 -4,5% 35.207
Verbindlichkeiten1 31.050 -5,3% 32.780
Risk/Earnings Ratio 47,9% 30,4 PP 17,6%
Cost/Income Ratio 54,6% -4,2 PP 58,9%
Durchschnittliches Eigenkapital 2.519 -7,7% 2.730
Return on Equity vor Steuern 10,0% -8,4 PP 18,3%
Konzern-Return on Equity (nach Minderheiten) 7,0% -6,8 PP 13,7%
Durchschnittliche Mitarbeiterzahl 13.694 2,4% 13.369
Geschäftsstellen1 583 5,8% 551

1 Stichtagswerte zum 30. September

Der Periodenüberschuss vor Steuern in der Region Zentraleuropa halbierte sich gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres. Das Ergebnis ging durch erhöhte Nettodotierungen von Kreditrisikovorsorgen und den stark rückläufigen Provisionsüberschuss um € 187 Millionen auf € 188 Millionen zurück. Der Return on Equity vor Steuern für Zentraleuropa sank um 8,4 Prozentpunkte auf 10,0 Prozent.

Der Zinsüberschuss der Region ging um 6 Prozent auf € 720 Millionen zurück. Den größten Ergebnisrückgang verzeichnete die Konzerneinheit in Polen, ausgelöst durch erhöhten Zinsaufwand bei Kundeneinlagen aufgrund der verschärften Konkurrenzsituation auf dem Geldmarkt. In Ungarn wirkten sich Wechselkurseffekte ertragsmindernd aus. Die Konzerneinheit in der Tschechischen Republik verzeichnete hingegen einen erheblichen Zuwachs im Zinsüberschuss, überwiegend erzielt durch Margenverbesserungen bei Hypothekarkrediten. Die Aktiva des Konzerns in Zentraleuropa sanken um 5 Prozent. Die Nettozinsspanne verringerte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 31 Basispunkte auf 2,82 Prozent. Die Kreditrisikoaktiva sanken im Jahresabstand um 15 Prozent von € 26,2 Milliarden auf € 22,2 Milliarden. Diese Verringerung beruhte neben Währungseffekten primär auf dem Ende 2008 für bestimmte Asset-Klassen eingeführten Basel-II-IRB-Ansatz in der Slowakei, Ungarn und der Tschechischen Republik, der sich vor allem in den Konzerneinheiten der beiden letztgenannten Länder deutlich auswirkte.

Die Kreditrisikovorsorgen verzeichneten in den drei Quartalen 2009 eine Nettodotierung von € 345 Millionen nach € 135 Millionen im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Zunahme um 155 Prozent oder € 210 Millionen reflektierte überwiegend die Dotierungen in den ungarischen Konzerneinheiten. Die Dotierungen von Portfolio-Wertberichtigungen im Zusammenhang mit Krediten an Privatkunden stiegen deutlich, wofür ebenfalls überwiegend die ungarischen Konzerneinheiten verantwortlich waren. Die Einzelwertberichtigungen wurden in allen Ländern der Region mit Ausnahme Ungarns in einem ähnlichen Ausmaß erhöht. In Ungarn war im Berichtszeitraum der Anstieg der Einzelwertberichtigungen etwa doppelt so hoch wie bei den anderen großen Konzerneinheiten Zentraleuropas. Der Anteil der Non-Performing Loans am Kreditportfolio stieg um 3,5 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent.

Der Provisionsüberschuss verringerte sich in allen Ländern der Region – mit Ausnahme der Tschechischen Republik – um insgesamt 25 Prozent oder € 108 Millionen auf € 316 Millionen deutlich. Wesentlichen Anteil daran hatte das Devisen- und Valutengeschäft, das um 44 Prozent auf € 105 Millionen abnahm. Die Hauptgründe für diesen Rückgang waren eine Volumenreduktion im Devisengeschäft in Polen, die Euro-Einführung in der Slowakei sowie geringere Erträge aufgrund des rückläufigen Neugeschäfts mit Fremdwährungskrediten in Ungarn. Das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr und aus Kontodienstleistungen war in allen Ländern der Region rückläufig und zeigte einen Rückgang um 18 Prozent auf € 125 Millionen. Das Wertpapiergeschäft reduzierte sich wegen geringerer Kundenaktivitäten um ein Drittel des Vorjahreswerts auf nunmehr € 21 Millionen.

Das Handelsergebnis der Region Zentraleuropa betrug € 68 Millionen und lag damit um 140 Prozent über dem Wert der Vergleichsperiode. Davon entfielen € 40 Millionen auf das währungsbezogene Geschäft, wozu Ungarn und Polen wesentliche Beiträge leisteten. Im zinsbezogenen Geschäft verbuchte die Region ein Ergebnis von € 29 Millionen, das hauptsächlich durch Bewertungsgewinne bei Zinsswap-Transaktionen in der Slowakei entstand. Das aktien- und indexbezogene Geschäft erbrachte einen Verlust von € 1 Million, der fast vollständig in Ungarn anfiel.

Das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten betrug € 3 Millionen und stammte fast ausschließlich aus Absicherungsgeschäften in Ungarn und der Tschechischen Republik, die zur Anpassung der Währungsstruktur abgeschlossen wurden.

Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen betrug € 33 Millionen. Der Erlös aus dem konzerninternen Verkauf einer Gesellschaft in der Slowakei, der durch die Konsolidierung im Konzernergebnis neutralisiert wurde, betrug € 12 Millionen. Der restliche Teil des Ergebnisses aus Finanzinvestitionen beinhaltete Bewertungsgewinne von Wertpapieren in allen Konzerneinheiten der Region, wobei mit € 7 Millionen der höchste Ertrag in der Tschechischen Republik anfiel.

Die Verwaltungsaufwendungen gingen gegenüber der Vergleichsperiode 2008 um 16 Prozent oder € 110 Millionen auf € 599 Millionen zurück. Dieser Rückgang beruhte überwiegend auf dem um 20 Prozent niedrigeren Personalaufwand von € 282 Millionen, der aus geringeren Bonuszahlungen und in einigen Ländern auch niedrigeren Personalständen resultierte. Der durchschnittliche Personalstand erhöhte sich im Jahresabstand insgesamt um 2 Prozent auf 13.694. Der Sachaufwand sank im Periodenvergleich um 10 Prozent auf € 261 Millionen, die Abschreibungen reduzierten sich um € 7 Millionen auf € 56 Millionen. Die Anzahl der Geschäftsstellen wuchs im Jahresabstand um 6 Prozent oder 32 auf 583. Dieser Zugang erfolgte zu einem wesentlichen Teil in Ungarn (plus 23 Geschäftsstellen). Die Cost/Income Ratio der Region verbesserte sich deutlich um 4,2 Prozentpunkte auf 54,6 Prozent.

Das sonstige betriebliche Ergebnis in der Region betrug minus € 7 Millionen und setzte sich im Wesentlichen aus nicht ertragsabhängigem Steueraufwand in den ungarischen und slowakischen Konzerneinheiten zusammen. Das operative Leasinggeschäft leistete einen positiven Beitrag von € 7 Millionen.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag sanken gegenüber der Vergleichsperiode um 45 Prozent auf € 43 Millionen. Die Steuerquote in der Region erhöhte sich um 2 Prozentpunke auf 23 Prozent. Das Ergebnis nach Steuern und Minderheiten betrug € 96 Millionen.

Südosteuropa

1.1.–30.9. Veränderung 1.1.–30.9.
in € Millionen 2009 2008
Zinsüberschuss 659 -5,7% 699
Kreditrisikovorsorgen -341 276,6% -91
Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen 318 -47,7% 608
Provisionsüberschuss 307 -11,4% 347
Handelsergebnis 73 75,9% 41
Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten -3
Ergebnis aus Finanzinvestitionen 8 -5
Verwaltungsaufwendungen -547 -4,4% -572
davon Personalaufwand -237 -5,5% -251
davon Sachaufwand -236 -7,3% -254
davon Abschreibungen -74 10,7% -67
Sonstiges betriebliches Ergebnis 22 16,0% 19
Periodenüberschuss vor Steuern 178 -59,3% 437
Steuern vom Einkommen und Ertrag -29 -57,6% -69
Periodenüberschuss nach Steuern 149 -59,6% 368
Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg -13 -34,6% -20
Konzern-Periodenüberschuss 136 -61,1% 348
Anteil am Ergebnis vor Steuern 46% 11,9 PP 34%
Anteil am Ergebnis nach Steuern 51% 14,1 PP 36%
Risikoaktiva (Kreditrisiko)1 16.910 -13,6% 19.575
Gesamtes Eigenmittelerfordernis1 1.535 -10,7% 1.718
Summe Aktiva1 23.770 -7,6% 25.738
Verbindlichkeiten1 20.999 -8,4% 22.919
Risk/Earnings Ratio 51,8% 38,8 PP 13,0%
Cost/Income Ratio 51,6% -0,2 PP 51,8%
Durchschnittliches Eigenkapital 1.999 -1,9% 2.037
Return on Equity vor Steuern 11,9% -16,8 PP 28,6%
Konzern-Return on Equity (nach Minderheiten) 10,2% -15,5 PP 25,7%
Durchschnittliche Mitarbeiterzahl 18.444 2,8% 17.947
Geschäftsstellen1 1.204 6,4% 1.132

1 Stichtagswerte zum 30. September

In Südosteuropa lag der Periodenüberschuss vor Steuern mit € 178 Millionen um 59 Prozent oder € 259 Millionen unter dem Wert der Vergleichsperiode 2008. Die stark erhöhten Dotierungen von Kreditrisikovorsorgen belasteten das Ergebnis hier deutlich, sodass der Return on Equity vor Steuern um 16,8 Prozentpunkte auf 11,9 Prozent zurückging.

Der Zinsüberschuss in der Region sank um 6 Prozent oder € 40 Millionen auf € 659 Millionen. Den Rückgang verursachten zum überwiegenden Teil erhöhte Refinanzierungskosten in Rumänien, sowohl bei Kundeneinlagen als auch bei Krediten von Banken. Die Bilanzaktiva sanken um 8 Prozent auf € 23,8 Milliarden, die Nettozinsspanne verringerte sich um 23 Basispunkte auf 3,61 Prozent. Die Kreditrisikoaktiva sanken um 14 Prozent von € 19,6 Milliarden auf € 16,9 Milliarden, während sich die Bilanzsumme um 8 Prozent reduzierte. Die überproportionale Senkung der Kreditrisikoaktiva folgte aus der Reduktion des Volumens staatlicher Wertpapiere in Albanien und der Verringerung der außerbilanziellen Posten in Kroatien. In Rumänien wurde seit Juli 2009 erstmals für bestimmte Asset-Klassen der Basel-II-IRB-Ansatz angewendet, woraus sich aber keine Reduktion der Risikoaktiva ergab.

Die Nettodotierung der Kreditrisikovorsorgen stieg um € 250 Millionen auf € 341 Millionen. Dieser Zuwachs ging vor allem auf Dotierungen zu Einzelwertberichtigungen in der Region zurück. In den rumänischen Konzerneinheiten betrafen die Dotierungen überwiegend Kredite an Privatkunden. In den kroatischen Konzerneinheiten hingegen erhöhten sich die Dotierungen insbesondere für Kredite an Firmenkunden stark. Portfolio-Wertberichtigungen erfolgten in allen Konzerneinheiten der Region, die Neudotierungen blieben jedoch um insgesamt € 7 Millionen unter dem Wert der Vergleichsperiode. Der Anteil der Non-Performing Loans am Kreditportfolio nahm im Jahresabstand um 4,0 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent zu und war der niedrigste aller Regionen.

Der Provisionsüberschuss lag mit € 307 Millionen um 11 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Zahlungsverkehr steuerte einen Beitrag von € 131 Millionen bei, der damit um 3 Prozent über dem Niveau des Vorjahres lag. Den größten Beitrag lieferte mit € 64 Millionen die weiterhin provisionsstärkste Konzerneinheit in Rumänien aus Provisionen von neuen Kreditkarten und Zahlungstransaktionen, Transaktionen mit Western Union und sonstigen Banktransaktionen. Die Erträge aus dem Devisenund Valutengeschäft sanken um 21 Prozent auf € 59 Millionen. Das Kredit- und Garantiegeschäft generierte € 54 Millionen – fast zur Gänze in Rumänien.

Das Handelsergebnis verzeichnete in Südosteuropa eine positive Entwicklung und erbrachte das höchste Ergebnis aller Regionen. Es stieg von € 41 Millionen in der Vergleichsperiode auf € 73 Millionen in den drei Quartalen 2009. Das währungsbezogene Geschäft steuerte einen signifikanten Beitrag von € 57 Millionen zum Ergebnis bei. In Rumänien leistete die Bewertung der Cross-Currency-Zinsswaps, die zur Absicherung von Fremdwährungskrediten an Kunden eingegangen worden waren, einen bedeuteten Beitrag in Höhe von € 40 Millionen. In Kroatien führten positive Marktwertanpassungen des Wertpapierportfolios zu einem Ausgleich der in den Vorperioden verzeichneten Bewertungsverluste. Beim zinsbezogenen Geschäft war ein Gewinn von € 16 Millionen zu verbuchen, der sich gleichmäßig auf die Länder der Region verteilte.

Das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten betrug minus € 3 Millionen und beruhte auf Bewertungsverlusten aus im IFRS-Abschluss nicht ansetzbaren Absicherungsgeschäften durch sonstige Derivate, die zur Minimierung von Zinsrisiken abgeschlossen worden waren. Dementsprechend waren die Bewertungsänderungen in der Erfolgsrechnung darzustellen.

Nach einem negativen Wert in der Vergleichsperiode stieg das Ergebnis aus Finanzinvestitionen auf € 8 Millionen. Dieser Zuwachs wurde durch Wertaufholungen bei Wertpapieren bewirkt, insbesondere Bewertungsgewinne aus Schuldverschreibungen in Rumänien trugen € 11 Millionen zum Ergebnis bei.

Die Verwaltungsaufwendungen blieben mit insgesamt € 547 Millionen leicht unter dem Niveau der Vergleichsperiode. Dabei sanken die Personalaufwendungen um € 14 Millionen auf € 237 Millionen, während sich die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter gegenüber der Vergleichsperiode um 3 Prozent oder 497 auf 18.444 erhöhte. Trotz einer Ausweitung des Geschäftsstellennetzes lag der Sachaufwendungen mit € 236 Millionen um 7 Prozent unter jenen der Vergleichsperiode. Die Abschreibungen, meist für Filialinvestitionen, erhöhten sich um 11 Prozent auf € 74 Millionen. Ausgehend von 1.132 Geschäftsstellen am Ende der Vergleichsperiode stieg deren Anzahl um 6 Prozent auf 1.204, womit Südosteuropa, überwiegend durch die starke Filialnetzausweitung in Rumänien (plus 29 Geschäftsstellen), den höchsten Zuwachs aller Segmente aufwies. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich geringfügig um 0,2 Prozentpunkte auf 51,6 Prozent.

Das sonstige betriebliche Ergebnis erhöhte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 16 Prozent auf € 22 Millionen. Neben kleineren Aufwandsposten waren darin vor allem die Erträge aus dem operativen Leasinggeschäft in Höhe von € 29 Millionen enthalten.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag sanken gegenüber der Vergleichsperiode um 58 Prozent auf € 29 Millionen. Die Steuerquote in der Region blieb mit 16 Prozent auf dem Niveau der Vergleichsperiode. Das Ergebnis nach Steuern und Minderheiten betrug € 136 Millionen.

Russland

1.1.–30.9. Veränderung 1.1.–30.9.
in € Millionen 2009 2008
Zinsüberschuss 523 4,9% 499
Kreditrisikovorsorgen -287 241,6% -84
Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen 236 -43,0% 415
Provisionsüberschuss 150 1,4% 148
Handelsergebnis -14 17
Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten 7 -1
Ergebnis aus Finanzinvestitionen 3 -72,5% 10
Verwaltungsaufwendungen -273 -16,2% -326
davon Personalaufwand -123 -19,0% -152
davon Sachaufwand -126 -17,6% -153
davon Abschreibungen -24 14,8% -21
Sonstiges betriebliches Ergebnis -10 97,7% -5
Periodenüberschuss vor Steuern 99 -61,8% 258
Steuern vom Einkommen und Ertrag -27 -63,5% -74
Periodenüberschuss nach Steuern 72 -61,1% 184
Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg 0 -67,9% -1
Konzern-Periodenüberschuss 72 -61,1% 184
Anteil am Ergebnis vor Steuern 25% 5,4 PP 20%
Anteil am Ergebnis nach Steuern 24% 6,2 PP 18%
Risikoaktiva (Kreditrisiko)1 7.668 -29,6% 10.890
Gesamtes Eigenmittelerfordernis1 749 -26,3% 1.016
Summe Aktiva1 12.335 -19,5% 15.329
Verbindlichkeiten1 10.811 -20,5% 13.596
Risk/Earnings Ratio 54,9% 38,0 PP 16,9%
Cost/Income Ratio 42,1% -7,4 PP 49,5%
Durchschnittliches Eigenkapital 1.058 -7,1% 1.139
Return on Equity vor Steuern 12,4% -17,8 PP 30,2%
Konzern-Return on Equity (nach Minderheiten) 9,0% -12,6 PP 21,6%
Durchschnittliche Mitarbeiterzahl 9.546 0,2% 9.524
Geschäftsstellen1 223 -9,7% 247

1 Stichtagswerte zum 30. September

In Russland sank der Periodenüberschuss vor Steuern trotz eines Anstiegs des Zins- und Provisionsüberschusses um 62 Prozent oder € 159 Millionen auf € 99 Millionen. Grund dafür waren, wie in den anderen Segmenten, die hohen Nettodotierungen von Kreditrisikovorsorgen. Der Return on Equity vor Steuern reduzierte sich dadurch um 17,8 Prozentpunkte auf 12,4 Prozent.

Der Zuwachs des Zinsüberschusses um 5 Prozent oder € 24 Millionen auf € 523 Millionen beruhte zum größten Teil auf einer aktivseitigen Margenverbesserung. Des Weiteren trug der Zinsüberschuss aus derivativen Finanzinstrumenten – überwiegend Zinsswaps – um € 7 Millionen mehr zum Ergebnis bei als im Vergleichszeitraum 2008. Die Nettozinsspanne verbesserte sich um 22 Basispunkte auf 5,18 Prozent. Die Bilanzaktiva sanken überwiegend durch die starke Abwertung des russischen Rubels um 20 Prozent oder € 3,0 Milliarden auf € 12,3 Milliarden im Jahresabstand.

Die Kreditrisikoaktiva sanken um 30 Prozent auf € 7,7 Milliarden und damit stärker als die Bilanzaktiva, die um 20 Prozent zurückgingen. Dieser Unterschied erklärt sich vor allem durch die Reduktion von zugesagten Kreditlimits im außerbilanziellen Bereich.

Die Nettodotierungen der Kreditrisikovorsorgen erhöhten sich von € 84 Millionen in der Vergleichsperiode auf € 287 Millionen. Maßgeblich dafür waren Einzelwertberichtigungen im Ausmaß von € 272 Millionen, die überwiegend Kredite an Firmenkunden betrafen. Des Weiteren wurden Risikovorsorgen für Kredite an den öffentlichen Sektor in Höhe von € 6 Millionen gebildet. Die Dotierungen von Portfolio-Wertberichtigungen blieben mit € 19 Millionen gegenüber der Vergleichsperiode beinahe unverändert. Hauptgründe dafür waren die Reduktion des Volumens im Firmenkunden-Portfolio, das Basis für die Portfolio-Wertberichtigungen ist, und Verschiebungen von Portfolio- zu Einzelwertberichtigungen. Aufgrund des starken Anstiegs der Non-Performing Loans, deren Anteil am Kreditportfolio um 7,9 Prozentpunkte auf 9,2 Prozent stieg, waren entsprechend höhere Einzelwertberichtigungen erforderlich.

Der Provisionsüberschuss wuchs geringfügig um 1 Prozent oder € 2 Millionen auf € 150 Millionen. Der Zahlungsverkehr steuerte € 54 Millionen bei (minus 22 Prozent), während die Erträge aus dem Devisen- und Valutengeschäft gegenüber der Vergleichsperiode um 10 Prozent auf € 46 Millionen zunahmen. Das Ergebnis aus dem Kredit- und Garantiegeschäft erhöhte sich auf € 21 Millionen (plus 31 Prozent).

Das Handelsergebnis sank von € 17 Millionen in der Vergleichsperiode auf minus € 14 Millionen in den drei Quartalen 2009. Der Ertrag aus dem währungsbezogenen Geschäft in Höhe von minus € 52 Millionen resultierte überwiegend aus der Bewertung von Devisentermingeschäften infolge geänderter Terminkurse. Das zinsbezogene Geschäft war von starken Wertaufholungen geprägt und brachte einen Ertrag von € 37 Millionen, der aufgrund der rückläufigen Zinsentwicklung großteils von festverzinslichen Wertpapieren verursacht wurde.

Das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten betrug in der Berichtsperiode € 7 Millionen. Es beruhte im Wesentlichen auf Bewertungsergebnissen aus Zinsswaps, die zur Reduktion des Zinsstrukturrisikos abgeschlossen worden waren.

Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen betrug in Russland € 3 Millionen. Die Bewertung des zu Marktwerten bilanzierten festverzinslichen Wertpapierbestands brachte einen Gewinn von € 5 Millionen. Dem stand ein Verlust von € 2 Millionen aus der Wertberichtigung einer lokalen russischen Emission gegenüber.

Die Verwaltungsaufwendungen sanken überwiegend aufgrund von Währungsabwertungen um 16 Prozent oder € 53 Millionen auf € 273 Millionen. Die stärkste Reduktion zeigten die Personalaufwendungen, die um 19 Prozent oder € 29 Millionen auf € 123 Millionen zurückgingen. Die durchschnittliche Anzahl an Mitarbeitern blieb mit 9.546 gegenüber der Vergleichsperiode fast unverändert. Der Sachaufwand sank um 18 Prozent oder € 27 Millionen auf € 126 Millionen. Die Abschreibungen stiegen im Einklang mit den Neuzugängen im Anlagevermögen um € 3 Millionen auf € 24 Millionen. Die Cost/Income Ratio der Region verbesserte sich signifikant um 7,4 Prozentpunkte auf 42,1 Prozent.

Das sonstige betriebliche Ergebnis des Segments verdoppelte sich gegenüber der Vergleichsperiode 2008 auf minus € 10 Millionen. Für diese Verschlechterung waren hauptsächlich die höheren Aufwendungen für nicht ertragsabhängige Steuern verantwortlich.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag sanken gegenüber der Vergleichsperiode um 64 Prozent auf € 27 Millionen. Die Steuerquote in der Region blieb mit 27 Prozent fast unverändert. Das Ergebnis nach Steuern und Minderheiten reduzierte sich um 61 Prozent auf nunmehr € 72 Millionen.

GUS Sonstige

1.1.–30.9. Veränderung 1.1.–30.9.
in € Millionen 2009 2008
Zinsüberschuss 373 -4,9% 392
Kreditrisikovorsorgen -392 >500,0% -56
Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen -19 337
Provisionsüberschuss 131 -24,9% 175
Handelsergebnis 17 -5,6% 18
Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten 1
Ergebnis aus Finanzinvestitionen 11 -3
Verwaltungsaufwendungen -216 -25,2% -289
davon Personalaufwand -108 -30,7% -155
davon Sachaufwand -81 -22,0% -104
davon Abschreibungen -27 -7,2% -29
Sonstiges betriebliches Ergebnis -1 -89,6% -10
Periodenüberschuss vor Steuern -75 228
Steuern vom Einkommen und Ertrag 4 -67
Periodenüberschuss nach Steuern -71 161
Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg 1 -10
Konzern-Periodenüberschuss -71 151
Anteil am Ergebnis vor Steuern -19% -36,8 PP 18%
Anteil am Ergebnis nach Steuern -24% -40,2 PP 16%
Risikoaktiva (Kreditrisiko)1 5.702 -30,4% 8.197
Gesamtes Eigenmittelerfordernis1 520 -28,3% 726
Summe Aktiva1 6.660 -30,5% 9.580
Verbindlichkeiten1 5.837 -28,9% 8.214
Risk/Earnings Ratio 105,0% 90,8 PP 14,2%
Cost/Income Ratio 41,5% -8,7 PP 50,2%
Durchschnittliches Eigenkapital 753 -6,9% 809
Return on Equity vor Steuern 37,5%
Konzern-Return on Equity (nach Minderheiten) 27,1%
Durchschnittliche Mitarbeiterzahl 18.880 -5,9% 20.062
Geschäftsstellen1 1.135 -8,3% 1.238

1 Stichtagswerte zum 30. September

Der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments GUS Sonstige ging in der Berichtsperiode verglichen mit der entsprechenden Vorjahresperiode um € 303 Millionen auf minus € 75 Millionen zurück. Das Segment ist dabei differenziert zu betrachten, weil die Länder dieser Region sehr inhomogene Entwicklungen aufweisen. Die sehr hohen Dotierungen von Kreditrisikovorsorgen in den ukrainischen Konzerneinheiten sowie dortige Währungsabwertungen, die sich in diesem Segment besonders stark auswirkten, waren die Hauptgründe für den Ergebnisrückgang. In Belarus hingegen verzeichneten die Konzereinheiten einen signifikanten Ergebnisanstieg durch Zuwächse im operativen Ergebnis, wodurch die Verluste der Region teilweise kompensiert wurden.

Der Zinsüberschuss des Segments sank insgesamt um 5 Prozent oder € 19 Millionen auf € 373 Millionen. In der Ukraine wirkten sich die Währungseffekte trotz deutlicher Verbesserung der aktivseitigen Kundenmargen besonders stark ergebnismindernd aus. In Belarus wurde durch Repricing-Maßnahmen bei Krediten aller Geschäftsbereiche ein Anstieg des Zinsüberschusses erreicht. Die Bilanzaktiva sanken im Jahresabstand um 31 Prozent oder € 2,9 Milliarden auf € 6,7 Milliarden, dagegen erhöhte sich die Nettozinsspanne um 42 Basispunkte auf 6,77 Prozent.

Die Kreditrisikoaktiva sanken um 30 Prozent auf € 5,7 Milliarden und damit im Gleichklang mit der Bilanzsumme, die um 31 Prozent zurückging. Die Verschlechterung des Länderratings der Ukraine wirkte sich in der Berechnung der risikogewichteten Aktiva durch eine höhere Risikogewichtung aus.

Die Nettodotierungen der Kreditrisikovorsorgen stiegen von € 56 Millionen in der Vergleichsperiode auf € 392 Millionen in der Berichtsperiode. Diese Erhöhung war die höchste aller Regionen und reflektiert weiterhin das allgemein schwache Kreditumfeld in der Ukraine. € 322 Millionen davon entfielen auf Einzelwertberichtigungen und betrafen fast zur Gänze umfangreiche Dotierungen im Zusammenhang mit Hypothekarkrediten an Privatkunden in der Ukraine. Portfolio-Wertberichtigungen wurden in geringerem Ausmaß – in Höhe von € 26 Millionen – neu gebildet, wobei der Großteil in der Ukraine für Kredite an Firmenkunden anfiel. Der Anteil der Non-Performing Loans am Kreditportfolio des Segments stieg um 13,7 Prozentpunkte auf 17,7 Prozent. Nach Ländern betrachtet lag er in der Ukraine bei 20,9 Prozent und in Belarus bei 2,7 Prozent.

Der Provisionsüberschuss verzeichnete sowohl durch die eingeschränkte Kundenaktivität in der Ukraine als auch währungsbedingt einen starken Rückgang um € 44 Millionen auf € 131 Millionen. Den wichtigsten Beitrag zum Ergebnis lieferte der Zahlungsverkehr mit € 86 Millionen. Das Devisen- und Valutengeschäft steuerte € 43 Millionen bei.

Das Handelsergebnis sank von € 18 Millionen nur leicht auf € 17 Millionen und resultierte fast zur Gänze aus dem währungsbezogenen Geschäft. Bewertungsgewinne im Zusammenhang mit einer strategischen Währungsposition, die aus der Absicherung des Eigenkapitals resultiert, in Belarus betrugen € 23 Millionen. Durch eine Änderung der IFRS-Regelungen sind die Bewertungsergebnisse seit Anfang 2009 in der Erfolgsrechnung auszuweisen. Dem standen währungsbezogen Verluste in Kasachstan und in der Ukraine entgegen. Das zinsbezogene Geschäft brachte einen Ertrag von € 5 Millionen, der gänzlich in der Ukraine erzielt wurde.

Das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten betrug in der Berichtsperiode € 1 Million. Es wurde in der kasachischen Leasinggesellschaft gebucht.

Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen betrug € 11 Millionen. Positiv wirkten sich die Bewertungsgewinne des zu Marktwerten bilanzierten Wertpapierbestands der ukrainischen Konzerntochter aus.

Die Verwaltungsaufwendungen gingen insgesamt um 25 Prozent oder € 73 Millionen auf € 216 Millionen zurück. Am stärksten reduzierten sich dabei die Personalaufwendungen, die um 31 Prozent oder € 47 Millionen auf € 108 Millionen abnahmen. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter in der Region ging wegen der mit Ausbruch der Krise sofort eingeleiteten Kostensenkungsprogramme gegenüber der Vergleichsperiode um 6 Prozent oder 1.182 Mitarbeiter auf 18.880 zurück. Der Sachaufwand sank um 22 Prozent oder € 23 Millionen auf € 81 Millionen, was primär durch eine selektive Reduktion der Geschäftsstellen in der Ukraine (minus 106 Geschäftsstellen) erreicht wurde. Die Abschreibungen lagen mit € 27 Millionen um 7 Prozent unter jenen der Vergleichsperiode 2008. Die Cost/Income Ratio der Region verbesserte sich deutlich um 8,7 Prozentpunkte auf 41,5 Prozent.

Das sonstige betriebliche Ergebnis des Segments betrug minus € 1 Million.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag ergaben aufgrund der Bildung von aktiven latenten Steuern einen positiven Wert von € 4 Millionen nach minus € 67 Millionen in der Vergleichsperiode. Das Ergebnis nach Steuern und Minderheiten verringerte sich auf minus € 71 Millionen.

Geschäftsbereiche

Die Raiffeisen International ist – neben der Einteilung in geografische Segmente – in Geschäftsbereiche gegliedert, die der internen Organisation und Berichtsstruktur entsprechen. Das Geschäft des Konzerns wird in folgende Bereiche geteilt:

  • Corporate Customers
  • Retail Customers
  • Treasury
  • Participations and Other

Corporate Customers umfasst das Geschäft mit lokalen und internationalen mittleren und großen Unternehmen. Retail Customers beinhaltet Privatkunden sowie Klein- und Mittelbetriebe mit einem Umsatz von in der Regel maximal € 5 Millionen. Treasury umfasst den Eigenhandel des Treasury und das nur in einigen Konzerneinheiten betriebene Investment Banking. Participations and Other umfasst neben nicht-bankspezifischen Aktivitäten auch die Verwaltung von Beteiligungen. Weiters sind andere bereichsübergreifende Funktionen enthalten, speziell in der Muttergesellschaft Raiffeisen International Bank-Holding AG.

Geschäftsbereichsüberblick

1.1.- 30.9.2009 Corporate Retail Treasury Participations Gesamt
in € Millionen Customers Customers and Other
Zinsüberschuss 748 1.273 11 193 2.224
Kreditrisikovorsorgen -534 -831 -1.365
Zinsüberschuss nach
Kreditrisikovorsorgen 214 443 11 193 859
Provisionsüberschuss 304 590 8 4 906
Handelsergebnis -6 153 147
Ergebnis aus derivativen
Finanzinstrumenten 5 1 5
Ergebnis aus Finanzinvestitionen -1 46 -1 44
Verwaltungsaufwendungen -325 -1.188 -64 -100 -1.678
Sonstiges betriebliches Ergebnis 27 13 -37 3
Periodenüberschuss vor Steuern 217 -143 155 57 287
Risikoaktiva (Kreditrisiko)1 26.411 16.890 5.760 3.279 52.340
Gesamtes Eigenmittelerfordernis1 2.268 1.625 1.026 287 5.206
Durchschnittliche Mitarbeiterzahl 9.769 47.639 1.468 2.050 60.926
Cost/Income Ratio 30,3% 63,3% 37,2% 63,0% 51,1%
Durchschnittliches Eigenkapital 3.228 1.991 694 398 6.312
Return on Equity vor Steuern 9,0% 29,7% 19,2% 6,1%
1.1.- 30.9.2008
in € Millionen
Corporate
Customers
Retail
Customers
Treasury Participations
and Other
Gesamt
Zinsüberschuss 793 1.355 160 35 2.342
Kreditrisikovorsorgen -99 -265 -2 -366
Zinsüberschuss nach
Kreditrisikovorsorgen 694 1.090 159 33 1.976
Provisionsüberschuss 385 717 1 -5 1.098
Handelsergebnis 2 1 126 -1 127
Ergebnis aus derivativen
Finanzinstrumenten 1 1
Ergebnis aus Finanzinvestitionen -1 -13 24 10
Verwaltungsaufwendungen -408 -1.378 -76 -78 -1.940
Sonstiges betriebliches Ergebnis 25 9 -52 -18
Ergebnis aus Endkonsolidierungen 6 6
Periodenüberschuss vor Steuern 698 438 197 -72 1.261
Risikoaktiva (Kreditrisiko)1 35.402 19.825 6.080 3.362 64.668
Gesamtes Eigenmittelerfordernis1 2.983 1.838 992 266 6.080
Durchschnittliche Mitarbeiterzahl 9.744 47.978 1.461 1.957 61.140
Cost/Income Ratio 33,8% 66,2% 26,7% 54,6%
Durchschnittliches Eigenkapital 3.177 2.020 1.027 393 6.617

1 Stichtagswerte zum 30. September

Corporate Customers

Der Geschäftsbereich Corporate Customers verzeichnete in der Berichtsperiode einen Ergebnisrückgang. Der Periodenüberschuss vor Steuern reduzierte sich um 69 Prozent auf € 217 Millionen. Der starke Anstieg der Nettodotierungen von Kreditrisikovorsorgen auf nunmehr € 534 Millionen war hauptverantwortlich für diese Ergebnisentwicklung. Der Zuwachs der Kreditrisikovorsorgen wurde überwiegend durch Dotierungen in der russischen Konzerneinheit, die eine starke geschäftliche Ausrichtung auf Firmenkunden aufweist, in Höhe von € 171 Millionen verursacht.

Die operativen Betriebserträge sanken von € 1.205 Millionen auf € 1.072 Millionen und blieben somit 11 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Der Zinsüberschuss ging mit € 748 Millionen gegenüber der Vergleichsperiode um 6 Prozent zurück. Diese Entwicklung wurde durch einen Rückgang des Geschäfts mit dem öffentlichen Sektor in Ungarn beeinflusst. In Russland hingegen stieg der Zinsüberschuss, da die höheren Risikokosten zum Teil durch Margensteigerungen ausgeglichen wurden. Der Provisionsüberschuss verzeichnete einen Rückgang um 21 Prozent auf € 304 Millionen, der überwiegend aus dem konjunkturbedingten Geschäftsrückgang in den russischen und ukrainischen Konzerneinheiten resultierte.

Die Verwaltungsaufwendungen gingen um 20 Prozent auf € 325 Millionen zurück, die Cost/Income Ratio verbesserte sich um 3,5 Prozentpunkte auf 30,3 Prozent.

Das sonstige betriebliche Ergebnis stieg um 6 Prozent auf € 27 Millionen. Den größten Beitrag leistete weiterhin das Geschäftsfeld Operating Leasing in Kroatien mit € 17 Millionen.

Die Risikoaktiva für das Kreditrisiko betrugen € 26,4 Milliarden. Dies bedeutet gegenüber dem Wert der Vergleichsperiode 2008 einen starken Rückgang um 25 Prozent, der volumen- und währungsgetrieben war.

Der Return on Equity vor Steuern sank aufgrund des Rückgangs im Ergebnis um 20,3 Prozentpunkte auf 9,0 Prozent.

Retail Customers

Der Periodenüberschuss vor Steuern des Geschäftsbereichs Retail Customers blieb wie in den Vorquartalen negativ und betrug im Berichtszeitraum minus € 143 Millionen. In der Vergleichsperiode 2008 war ein Gewinn von € 438 Millionen erzielt worden. Durch die verschlechterte Risikosituation wurde eine wesentlich höhere Nettodotierung der Kreditrisikovorsorgen von € 831 Millionen notwendig, die den Ergebnisrückgang primär verursachte. Eine massive Erhöhung der Kreditrisikovorsorgen wurde in der Ukraine mit € 253 Millionen vorgenommen, in der das Privatkundengeschäft einen großen Anteil am Gesamtgeschäft hat. Mit € 371 Millionen machte der Anteil der Kreditrisikovorsorgen in der Ukraine, Russland und Ungarn an den im gesamten Retail-Bereich gebildeten Dotierungen 45 Prozent aus.

Die Betriebserträge aus diesem Geschäftsbereich waren mit € 1.877 Millionen gegenüber der Vergleichsperiode um 10 Prozent rückläufig. Der Zinsüberschuss sank um 6 Prozent auf € 1.273 Millionen, überwiegend infolge von Rückgängen in russischen und ukrainischen Konzerneinheiten. Der

Provisionsüberschuss sank um 18 Prozent auf € 590 Millionen, was hauptsächlich durch den Rückgang in den ukrainischen Konzerneinheiten bedingt war.

In der Berichtsperiode sanken die Verwaltungsaufwendungen durch Kostensenkungsmaßnahmen und währungsbedingt um 14 Prozent auf € 1.188 Millionen. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich um 2,9 Prozentpunkte weiter auf 63,3 Prozent.

Das sonstige betriebliche Ergebnis stieg um 46 Prozent auf € 13 Millionen. Den größten Beitrag von € 9 Millionen leistete das Geschäftsfeld Operating Leasing.

Die Kreditrisikoaktiva sanken im Jahresabstand um 15 Prozent und betrugen zum Ende der Berichtsperiode € 16,9 Milliarden.

Der Return on Equity vor Steuern war aufgrund des Verlusts negativ.

Treasury

Der Geschäftsbereich Treasury erzielte einen Periodenüberschuss vor Steuern von € 155 Millionen und verzeichnete damit gegenüber der Vergleichsperiode einen Rückgang von 22 Prozent. Das Ergebnis wurde trotz des starken Rückgangs des Zinsüberschusses durch ein um 21 Prozent verbessertes Handelsergebnis erreicht.

Der Zinsüberschuss reduzierte sich gegenüber der Vergleichsperiode von € 160 Millionen auf € 11 Millionen, überwiegend bedingt durch höhere Refinanzierungskosten, gestiegene Kosten für die Mindestreserve und geringere Erträge aus den veranlagten Liquiditätsüberschüssen.

Das Handelsergebnis von € 153 Millionen wurde in hohem Ausmaß durch die Aufwertung des Wertpapierbestands in Kroatien und Rumänien, der überwiegend im letzten Quartal 2008 abgewertet worden war, beeinflusst.

Das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten, das überwiegend auf Bewertungsgewinnen aus Zinsswaps in Russland und Ungarn beruhte, betrug € 0,7 Millionen.

Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen war mit € 46 Millionen im Gegensatz zur Vergleichsperiode positiv. Es resultierte großteils aus Bewertungsgewinnen aus festverzinslichen Wertpapieren in den ukrainischen und rumänischen Konzerneinheiten.

Die Verwaltungsaufwendungen wurden im Periodenvergleich um 16 Prozent reduziert. Da die Betriebserträge einen vergleichsweise starken Rückgang um 40 Prozent auf € 172 Millionen auswiesen, erhöhte sich die Cost/Income Ratio um 10,5 Prozentpunkte auf 37,2 Prozent.

Die Kreditrisikoaktiva sanken um 5 Prozent auf € 5,8 Milliarden.

Der Return on Equity vor Steuern des Geschäftsbereichs stieg um 4,1 Prozentpunke auf 29,7 Prozent.

Participations and Other

Der Periodenüberschuss vor Steuern des Geschäftsbereichs Participations and Other betrug € 57 Millionen. Der Zinsüberschuss vervielfachte sich gegenüber der Vergleichsperiode auf € 193 Millionen. Das Ergebnis war hauptsächlich deshalb positiv, weil es die kalkulatorischen Ergebnisse aus der Veranlagung des Eigenkapitals enthält, die durch das hohe Zinsniveau in CEE im Berichtszeitraum stark anstiegen.

Neben den Ergebnissen aus Beteiligungen und Nicht-Bankaktivitäten enthält dieser Geschäftsbereich auch die Kosten der zentralen Konzernsteuerung, die im Periodenvergleich stabil blieben. Diese verbleiben in diesem Geschäftsbereich und werden nicht auf die anderen Bereiche aufgeteilt.

Konzernabschluss (Zwischenbericht zum 30. September 2009)

Erfolgsrechnung

Anhang
in € Millionen
1.1.–30.9.
2009
Veränderung 1.1.–30.9.
2008
Zinserträge 4.315,4 -2,5% 4.424,4
Laufendes Ergebnis at-equity bewerteter Unternehmen 0,5 -64,3% 1,4
Zinsaufwendungen -2.091,5 0,4% -2.084,1
Zinsüberschuss
(2)
2.224,4 -5,0% 2.341,7
Kreditrisikovorsorgen
(3)
-1.365,0 273,4% -365,5
Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen 859,4 -56,5% 1.976,1
Provisionserträge 1.068,7 -17,1% 1.289,7
Provisionsaufwendungen -162,3 -15,4% -191,9
Provisionsüberschuss
(4)
906,4 -17,4% 1.097,8
Handelsergebnis
(5)
146,7 15,2% 127,4
Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten
(6)
5,5 397,6% 1,1
Ergebnis aus Finanzinvestitionen
(7)
43,6 330,4% 10,1
Verwaltungsaufwendungen
(8)
-1.678,0 -13,5% -1.939,5
Sonstiges betriebliches Ergebnis
(9)
3,0 -17,6
Ergebnis aus Endkonsolidierungen 0,1 -98,2% 5,6
Periodenüberschuss vor Steuern 286,7 -77,3% 1.261,0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -71,0 -76,0% -295,6
Periodenüberschuss nach Steuern 215,7 -77,7% 965,4
Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg -60,1 -42,1% -103,9
Konzern-Periodenüberschuss 155,6 -81,9% 861,5
in € 1.1.–30.9.
2009
Veränderung 1.1.–30.9.
2008
Gewinn je Aktie 0,72 -4,89 5,61
Gewinn je Aktie vor Abzug des kalkulatorischen
Entgelts für das Genussrechtskapital 1,01 -4,60 5,61

Der Gewinn je Aktie errechnet sich aus dem Konzern-Periodenüberschuss abzüglich des kalkulatorischen Entgelts für das Genussrechtskapital und der durchschnittlichen Anzahl der im Umlauf befindlichen Stammaktien. Zum 30. September 2009 waren dies 153,7 Millionen, zum 30. September 2008 waren es 153,6 Millionen gewesen.

Da keine Wandel- oder Optionsrechte im Umlauf waren, entspricht der unverwässerte Gewinn je Aktie dem verwässerten Gewinn je Aktie.

Erfolgsentwicklung

Quartalsergebnisse

in € Millionen Q4/2008 Q1/2009 Q2/2009 Q3/2009
Zinsüberschuss 890,3 767,1 728,7 728,6
Kreditrisikovorsorgen -414,8 -445,2 -523,3 -396,5
Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen 475,6 321,9 205,4 332,1
Provisionsüberschuss 398,6 293,7 291,1 321,6
Handelsergebnis 40,3 45,6 73,3 27,8
Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten -21,0 -4,9 23,9 -13,5
Ergebnis aus Finanzinvestitionen -35,8 -2,9 34,2 12,3
Verwaltungsaufwendungen -693,5 -573,6 -569,5 -534,9
Sonstiges betriebliches Ergebnis 1,8 3,7 11,8 -12,5
Ergebnis aus Endkonsolidierungen 2,2 0,1
Periodenüberschuss vor Steuern 168,1 83,6 70,2 132,9
Steuern vom Einkommen und Ertrag -55,3 -19,9 -14,8 -36,3
Periodenüberschuss nach Steuern 112,8 63,7 55,4 96,6
Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg 7,7 -7,5 -33,5 -19,1
Konzern-Periodenüberschuss 120,5 56,2 21,9 77,5
in € Millionen Q4/2007 Q1/2008 Q2/2008 Q3/2008
Zinsüberschuss 715,1 711,1 786,5 844,1
Kreditrisikovorsorgen -114,9 -93,0 -108,3 -164,2
Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen 600,2 618,1 678,1 679,9
Provisionsüberschuss 354,8 330,9 372,0 394,9
Handelsergebnis 7,1 37,6 54,6 35,2
Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten -8,0 -36,7 44,1 -6,3
Ergebnis aus Finanzinvestitionen 0,8 -1,5 0,9 10,8
Verwaltungsaufwendungen -646,3 -584,4 -665,5 -689,7
Sonstiges betriebliches Ergebnis -23,5 5,8 -17,0 -6,4
Ergebnis aus Endkonsolidierungen -0,9 5,8 -0,2
Periodenüberschuss vor Steuern 284,2 369,6 473,1 418,3
Steuern vom Einkommen und Ertrag -47,4 -90,2 -106,0 -99,3
Periodenüberschuss nach Steuern 236,8 279,4 367,1 319,0
Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg -21,3 -24,9 -55,8 -23,2

Bilanz

Aktiva
in € Millionen
Anhang 30.9.
2009
Veränderung 31.12.
2008
Barreserve 3.244 -54,5% 7.130
Forderungen an Kreditinstitute (11,30) 11.213 24,1% 9.038
Forderungen an Kunden (12,30) 51.830 -10,5% 57.902
Kreditrisikovorsorgen (13) -2.759 68,1% -1.641
Handelsaktiva (14,30) 3.569 -5,2% 3.763
Derivative Finanzinstrumente (15,30) 380 -56,1% 865
Wertpapiere und Beteiligungen (16,30) 6.842 33,2% 5.137
Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen (30) 3 18,7% 3
Immaterielle Vermögenswerte (17) 931 -2,2% 952
Sachanlagen (18) 1.259 -0,4% 1.264
Sonstige Aktiva (19,30) 1.010 2,5% 985
Aktiva gesamt 77.522 -9,2% 85.397
Passiva
in € Millionen
Anhang 30.9.
2009
Veränderung 31.12.
2008
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (20,30) 21.017 -19,8% 26.213
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (21,30) 42.607 -3,6% 44.206
Verbriefte Verbindlichkeiten (22,30) 2.615 -22,9% 3.393
Rückstellungen (23,30) 347 -20,6% 437
Handelspassiva (24,30) 574 -60,7% 1.460
Derivative Finanzinstrumente (25,30) 312 -62,5% 832
Sonstige Passiva (26,30) 848 29,8% 653
Nachrangkapital (27,30) 2.340 38,9% 1.684
Eigenkapital (28) 6.862 5,3% 6.518
Konzern-Eigenkapital 5.711 23,8% 4.613
Konzern-Periodenüberschuss 156 -84,1% 982
Anteile anderer Gesellschafter 995 7,8% 923
Passiva gesamt 77.522 -9,2% 85.397
in € Millionen Gezeichnetes
Kapital
Genussrechts
kapital
Kapital
rücklagen
Gewinn
rücklagen
Konzern
Perioden
überschuss
Anteile
anderer
Gesellschafter
Gesamt
Eigenkapital 1.1.2008 469 2.588 1.929 841 795 6.622
Kapitaleinzahlungen 41 41
Gewinnthesaurierung 698 -698
Dividendenzahlungen -143 -37 -179
Umfassendes Ergebnis 120 861 153 1.134
Eigene Aktien/Share
Incentive Program
-1 -16 1 -16
Sonstige Veränderungen -21 6 -15
Eigenkapital 30.9.2008 469 2.572 2.726 861 959 7.587

Eigenkapitalentwicklung

in € Millionen Gezeichnetes
Kapital
Genussrechts
kapital
Kapital
rücklagen
Gewinn
rücklagen
Konzern
Perioden
überschuss
Anteile
anderer
Gesellschafter
Gesamt
Eigenkapital 1.1.2009 469 2.568 1.577 982 923 6.518
Kapitaleinzahlungen 600 19 619
Gewinnthesaurierung 839 -839
Dividendenzahlungen -143 -52 -195
Umfassendes Ergebnis -300 156 74 -70
Eigene Aktien/Share
Incentive Program
Sonstige Veränderungen -41 31 -10
Eigenkapital 30.9.2009 469 600 2.568 2.074 156 995 6.862

Umfassendes Ergebnis

Konzern-Eigenkapital Anteile anderer Gesellschafter
in € Millionen 1.1.–30.9.
2009
1.1.–30.9.
2008
1.1.–30.9.
2009
1.1.–30.9.
2008
Konzern-Periodenüberschuss 156 861 60 104
Währungsdifferenzen -289 211 14 49
Capital Hedge -24 -101
Cash-Flow Hedge 9 -7
Bewertungsänderungen zur Veräußerung
verfügbarer finanzieller Vermögenswerte
4 22 1
Latente Steuern auf direkt im Eigenkapital
erfasste Ergebnisse
-1 -6
Umfassendes Ergebnis -145 981 74 153

Kapitalflussrechnung

in € Millionen 1.1.–30.9.
2009
1.1.–30.9.
2008
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode 7.130 3.664
Cash-Flow aus operativer Geschäftstätigkeit -3.792 378
Cash-Flow aus Investitionstätigkeit -1.058 -486
Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit 1.080 -62
Effekte aus Wechselkursänderungen -116 116
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode 3.244 3.612

Segmentberichterstattung

Die Raiffeisen International berichtet nach folgenden operativen Segmenten, für die als Zuordnungskriterium jeweils der Sitz der einzelnen Geschäftsstellen dient:

Zentraleuropa

Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn

Südosteuropa

Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, Moldau, Rumänien und Serbien

  • Russland
  • GUS Sonstige Belarus, Kasachstan und Ukraine

Die Überleitungsrechnung enthält im Wesentlichen Beträge aus der Zwischenergebniseliminierung, aus Konsolidierungen zwischen den Segmenten sowie Ergebnisse, die in der Holding (Head Office) anfallen. Dies beinhaltet auch die Refinanzierung von Beteiligungen in der Muttergesellschaft.

1.1.–30.9.2009 Zentral Südost Russland GUS Überleitung Gesamt
in € Millionen europa europa Sonstige
Zinsüberschuss 719,9 658,7 523,4 373,1 -50,7 2.224,4
Kreditrisikovorsorgen -345,2 -341,0 -287,2 -391,7 -1.365,0
Zinsüberschuss nach
Kreditrisikovorsorgen 374,8 317,7 236,2 -18,5 -50,7 859,4
Provisionsüberschuss 316,1 307,2 149,8 131,5 1,9 906,4
Handelsergebnis 68,1 72,9 -14,3 16,6 3,3 146,7
Ergebnis aus derivativen
Finanzinstrumenten
2,9 -2,7 7,2 1,0 -2,8 5,5
Ergebnis aus Finanzinvestitionen 32,8 8,0 2,8 11,5 -11,5 43,6
Verwaltungsaufwendungen -598,8 -547,0 -273,3 -215,9 -42,9 -1.677,9
davon Personalaufwand -281,6 -237,5 -123,3 -107,7 -30,2 -780,3
davon Sachaufwand -261,3 -235,9 -126,4 -81,4 -10,7 -715,6
davon Abschreibungen -56,0 -73,6 -23,6 -26,9 -2,0 -182,0
Sonstiges betriebliches Ergebnis -7,5 21,9 -9,7 -1,0 -0,7 3,0
Ergebnis aus Endkonsolidierungen 0,1 0,1
Periodenüberschuss vor Steuern 188,4 178,0 98,7 -75,0 -103,4 286,7
Steuern vom Einkommen und Ertrag -43,2 -29,3 -26,9 3,5 24,9 -71,0
Periodenüberschuss nach Steuern 145,2 148,7 71,7 -71,4 -78,5 215,7
Anteile anderer Gesellschafter am
Erfolg
-49,0 -13,0 -0,2 0,9 1,2 -60,1
Konzern-Periodenüberschuss 96,2 135,7 71,5 -70,5 -77,3 155,6
Anteil am Ergebnis vor Steuern 48,3% 45,6% 25,3% -19,2% 100,0%
Anteil am Ergebnis nach Steuern 49,4% 50,5% 24,4% -24,3% 100,0%
Risikoaktiva (Kreditrisiko)1 22.195 16.910 7.668 5.702 -135 52.340
Gesamtes Eigenmittelerfordernis1 2.015 1.535 749 520 388 5.206
Summe Aktiva1 33.636 23.770 12.335 6.660 1.121 77.522
Verbindlichkeiten1 31.050 20.999 10.811 5.837 1.965 70.661
Risk/Earnings Ratio 47,9% 51,8% 54,9% 105,0% 61,4%
Cost/Income Ratio 54,6% 51,6% 42,1% 41,5% 51,1%
Durchschnittliches Eigenkapital 2.519 1.999 1.058 753 -17 6.312
Return on Equity vor Steuern 10,0% 11,9% 12,4% 6,1%
Konzern-Return on Equity (nach
Minderheiten)
7,0% 10,2% 9,0% 3,8%
Durchschnittliche Mitarbeiterzahl 13.694 18.444 9.546 18.880 362 60.926
Geschäftsstellen1 583 1.204 223 1.135 3.145

1 Stichtagswerte zum 30. September

1.1.–30.9.2008 Zentral Südost Russland GUS Überleitung Gesamt
in € Millionen europa europa Sonstige
Zinsüberschuss 768,7 698,6 498,7 392,4 -16,6 2.341,7
Kreditrisikovorsorgen -135,2 -90,5 -84,1 -55,7 -365,5
Zinsüberschuss nach
Kreditrisikovorsorgen 633,5 608,0 414,6 336,6 -16,6 1.976,1
Provisionsüberschuss 423,9 346,5 147,8 175,0 4,6 1.097,8
Handelsergebnis 28,4 41,4 17,4 17,6 22,5 127,4
Ergebnis aus derivativen
Finanzinstrumenten 1,2 -0,7 0,6 1,1
Ergebnis aus Finanzinvestitionen 8,1 -5,3 10,3 -2,9 0,0 10,1
Verwaltungsaufwendungen -708,5 -572,2 -326,2 -288,8 -43,8 -1.939,5
davon Personalaufwand -353,5 -251,2 -152,3 -155,4 -34,8 -947,3
davon Sachaufwand -291,6 -254,5 -153,4 -104,4 -7,2 -811,1
davon Abschreibungen -63,4 -66,5 -20,5 -29,0 -1,8 -181,2
Sonstiges betriebliches Ergebnis -17,1 18,9 -4,9 -9,8 -4,7 -17,6
Ergebnis aus Endkonsolidierungen 5,6 5,6
Periodenüberschuss vor Steuern 375,2 437,3 258,2 227,7 -37,4 1.261,0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -78,3 -69,0 -73,9 -66,6 -7,9 -295,6
Periodenüberschuss nach Steuern 296,9 368,3 184,3 161,2 -45,3 965,4
Anteile anderer Gesellschafter am
Erfolg
-80,6 -19,9 -0,6 -10,4 7,5 -103,9
Konzern-Periodenüberschuss 216,3 348,4 183,7 150,8 -37,7 861,5
Anteil am Ergebnis vor Steuern 28,9% 33,7% 19,9% 17,5% 100,0%
Anteil am Ergebnis nach Steuern 29,4% 36,4% 18,2% 15,9% 100,0%
Risikoaktiva (Kreditrisiko)1 26.164 19.575 10.890 8.197 -158 64.668
Gesamtes Eigenmittelerfordernis1 2.390 1.718 1.016 726 230 6.080
Summe Aktiva1 35.207 25.738 15.329 9.580 1.397 87.251
Verbindlichkeiten1 32.780 22.919 13.596 8.214 2.155 79.664
Risk/Earnings Ratio 17,6% 13,0% 16,9% 14,2% 15,6%
Cost/Income Ratio 58,9% 51,8% 49,5% 50,2% 54,6%
Durchschnittliches Eigenkapital 2.730 2.037 1.139 809 -97 6.617
Return on Equity vor Steuern 18,3% 28,6% 30,2% 37,5% 25,4%
Konzern-Return on Equity (nach
Minderheiten) 13,7% 25,7% 21,6% 27,1% 19,9%
Durchschnittliche Mitarbeiterzahl 13.369 17.947 9.524 20.062 238 61.140
Geschäftsstellen1 551 1.132 247 1.238 3.168

1 Stichtagswerte zum 30. September

Anhang

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Konzernabschlüsse der Raiffeisen International werden in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) und den auf Basis der IAS Verordnung (EG) 1606/2002 durch die EU übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards einschließlich der anzuwendenden Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC/SIC) aufgestellt.

Der vorliegende Zwischenbericht zum 30. September 2009 steht im Einklang mit IAS 34. Bei der Zwischenberichterstattung wurden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie Konsolidierungsmethoden angewendet wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses 2008.

Der Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal 2009 der Raiffeisen International Bank-Holding AG wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Veränderungen im Konsolidierungskreis

Vollkonsolidierung Equity-Methode
Anzahl Einheiten 30.9.2009 31.12.2008 30.9.2009 31.12.2008
Stand Beginn der Periode 131 121 1 3
In der Berichtsperiode erstmals einbezogen 6 19
In der Berichtsperiode ausgeschieden -7 -2
In der Berichtsperiode verschmolzen -1 -2
Stand Ende der Periode 136 131 1 1

Die folgenden Unternehmen wurden erstmals in den Konzernabschluss einbezogen:

Name Anteil Stichtag Grund
ACB Ponava, s.r.o., Prag (CZ) 34,5 % 1.3. Wesentlichkeit
REC Alpha LLC, Kiew (UA) 99,9% 1.7. Gründung
REH Limited, Limassol (CY) 100,0% 1.7. Gründung
Regional Card Processing Center s.r.o., Bratislava (SK) 63,0% 1.1. Gründung
Raiffeisen Leasing Kosovo LLC, Prishtina (RS) 92,5% 1.1. Gründung
SCTAI Angol Iskola Kft, Budapest (HU) 56,9% 22.9. Wesentlichkeit

Erläuterungen zur Erfolgsrechnung

(1) Erfolgsrechnung nach Bewertungskategorien

In der nachfolgenden Tabelle ist die Erfolgsrechnung gemäß den in IAS 39 definierten Bewertungskategorien angeführt:

in € Millionen 1.1.–30.9.
2009
1.1.–30.9.
2008
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten und
Verbindlichkeiten des Handelsbestands 315,9 -28,7
Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert
bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten 219,3 59,4
Ergebnis aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten 2,7 24,3
Ergebnis aus Krediten und Forderungen 2.486,9 3.762,6
Ergebnis aus bis zur Endfälligkeit zu haltenden finanziellen
Vermögenswerten 135,8 119,8
Ergebnis aus finanziellen Verbindlichkeiten zu fortgeführten
Anschaffungskosten -2.079,4 -2.081,1
Ergebnis aus Derivaten für Sicherungsmaßnahmen 1,4 1,2
Erfolgsbeiträge aus Währungsumrechnung (netto) -27,5 255,9
Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen -768,4 -852,3
Periodenüberschuss vor Steuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen 286,7 1.261,0

(2) Zinsüberschuss

1.1.–30.9. 1.1.–30.9.
in € Millionen 2009 2008
Zinserträge 4.307,4 4.414,1
aus Forderungen an Kreditinstitute 181,4 378,3
aus Forderungen an Kunden 3.470,3 3.497,0
aus Wertpapieren 311,1 189,5
aus Leasingforderungen 207,2 249,4
aus derivativen Finanzinstrumenten (Non-Trading), netto 137,4 99,9
Laufende Erträge aus Anteilsbesitz 2,8 3,9
Zinsähnliche Erträge 5,2 6,4
Zinsen und zinsähnliche Erträge gesamt 4.315,4 4.424,4
Laufendes Ergebnis at-equity bewerteter Unternehmen 0,5 1,4
Zinsaufwendungen -2.087,4 -2.078,6
für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -680,6 -766,7
für Verbindlichkeiten gegenüber Kunden -1.249,7 -1.132,0
für verbriefte Verbindlichkeiten -98,9 -111,3
für Nachrangkapital -58,2 -68,6
Zinsähnliche Aufwendungen -4,1 -5,5
Zinsen und zinsähnliche Aufwendungen gesamt -2.091,5 -2.084,1
Zinsüberschuss 2.224,4 2.341,7

(3) Kreditrisikovorsorgen

in € Millionen 1.1.–30.9. 1.1.–30.9.
2009 2008
Einzelwertberichtigungen -1.171,8 -249,7
Zuführung zu Risikovorsorgen -1.381,8 -392,5
Auflösung von Risikovorsorgen 248,6 186,4
Direktabschreibungen -56,9 -55,4
Eingänge auf abgeschriebene Forderungen 18,3 11,8
Portfolio-Wertberichtigungen -197,7 -115,8
Zuführung zu Risikovorsorgen -427,2 -215,2
Auflösung von Risikovorsorgen 229,5 99,4
Erlöse aus dem Verkauf von Krediten 4,5
Gesamt -1.365,0 -365,5

(4) Provisionsüberschuss

1.1.–30.9. 1.1.–30.9.
in € Millionen 2009 2008
Zahlungsverkehr 396,7 475,3
Kreditbearbeitung und Avalgeschäft 148,3 151,9
Wertpapiergeschäft 29,5 34,0
Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft 251,5 348,4
Verwaltung von Investment- und Pensionsfonds 18,0 29,7
Vermittlung von Eigen- und Fremdprodukten 24,4 12,0
Kreditderivatgeschäft -1,0 -1,0
Sonstige Bankdienstleistungen 39,0 47,5
Gesamt 906,4 1.097,8

(5) Handelsergebnis

1.1.–30.9. 1.1.–30.9.
in € Millionen 2009 2008
Zinsbezogenes Geschäft 87,5 -22,0
Währungsbezogenes Geschäft 59,9 156,1
Aktien-/indexbezogenes Geschäft -0,7 -7,1
Sonstiges Geschäft 0,4
Gesamt 146,7 127,4

(6) Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten

1.1.–30.9. 1.1.–30.9.
in € Millionen 2009 2008
Ergebnis aus dem Hedge Accounting 2,1 1,2
Ergebnis aus Kreditderivaten -2,9 0,1
Ergebnis aus sonstigen Derivaten 6,3 -0,2
Gesamt 5,5 1,1

(7) Ergebnis aus Finanzinvestitionen

in € Millionen 1.1.–30.9.
2009
1.1.–30.9.
2008
Ergebnis aus Wertpapieren Held-to-Maturity -1,9
Bewertungsergebnis aus Wertpapieren Held-to-Maturity -1,9
Ergebnis aus Unternehmensanteilen -0,2 22,0
Bewertungsergebnis aus Unternehmensanteilen -3,0 -0,2
Veräußerungsergebnis aus Unternehmensanteilen 2,8 22,2
Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten
Wertpapieren 45,7 -11,9
Bewertungsergebnis aus Wertpapieren 41,5 -11,4
Veräußerungsergebnis aus Wertpapieren 4,2 -0,5
Gesamt 43,6 10,1

(8) Verwaltungsaufwendungen

in € Millionen 1.1.–30.9.
2009
1.1.–30.9.
2008
Personalaufwand -780,3 -947,3
Sachaufwand -715,7 -811,0
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte -182,0 -181,2
Gesamt -1.678,0 -1.939,5

(9) Sonstiges betriebliches Ergebnis

in € Millionen 1.1.–30.9.
2009
1.1.–30.9.
2008
Umsatzerlöse aus bankfremden Tätigkeiten 99,0 163,1
Aufwendungen aus bankfremden Tätigkeiten -97,0 -149,5
Ergebnis aus Vermittlung von Dienstleistungen 1,6 2,3
Ergebnis aus Investment Property 3,9 1,9
Ergebnis aus Operating Leasing 30,8 27,6
Ergebnis aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten -0,1 -2,0
Sonstige Steuern -40,6 -43,0
Erträge aus der Vereinnahmung passiver Unterschiedsbeträge 5,3
Ergebnis aus Dotierung und Auflösung sonstiger Rückstellungen 0,4 -19,1
Sonstige betriebliche Erträge 29,6 11,9
Sonstige betriebliche Aufwendungen -24,6 -16,1
Gesamt 3,0 -17,6

Erläuterungen zur Bilanz

(10) Bilanz nach Bewertungskategorien

In der nachfolgenden Tabelle sind die Buchwerte der nach IAS 39 definierten Bewertungskategorien angeführt:

Aktiva nach Bewertungskategorien
in € Millionen
30.9.
2009
31.12.
2008
Handelsaktiva 3.929 4.611
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle
Vermögenswerte
2.981 2.042
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 55 56
Kredite und Forderungen 64.507 73.373
Bis zur Endfälligkeit zu haltende finanzielle Vermögenswerte 3.765 3.018
Derivate für Sicherungsmaßnahmen 20 17
Sonstige Aktiva 2.265 2.280
Aktiva gesamt 77.522 85.397

Positive Marktwerte derivativer Finanzinstrumente, die nicht als Sicherungsinstrumente gemäß IAS 39 Hedge Accounting designiert wurden, werden in der Bewertungskategorie Handelsaktiva ausgewiesen. Die Bewertungskategorie zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte umfasst ausschließlich die sonstigen Beteiligungen. Kredite und Forderungen werden netto nach Abzug von Kreditrisikovorsorgen dargestellt. In den sonstigen Aktiva sind immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen sowie Anteile an at-equity bewerteten und sonstigen verbundenen Unternehmen enthalten.

Passiva nach Bewertungskategorien
in € Millionen
30.9.
2009
31.12.
2008
Handelspassiva 836 2.241
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 69.427 76.150
Derivate für Sicherungsmaßnahmen 50 51
Rückstellungen 347 437
Eigenkapital 6.862 6.518
Passiva gesamt 77.522 85.397

Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente, die nicht als Sicherungsinstrumente gemäß IAS 39 Hedge Accounting designiert wurden, werden in der Bewertungskategorie Handelspassiva ausgewiesen.

(11) Forderungen an Kreditinstitute

in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008
Giro- und Clearinggeschäft 1.841 1.643
Geldmarktgeschäft 8.350 4.348
Kredite an Banken 1.018 3.009
Angekaufte Forderungen 1 2
Leasingforderungen 2 4
Forderungspapiere 1 32
Gesamt 11.213 9.038

Die Forderungen an Kreditinstitute stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:

in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008
Zentraleuropa 779 2.454
Südosteuropa 1.267 1.043
Russland 423 535
GUS Sonstige 393 302
Österreich 6.645 3.125
Sonstige 1.706 1.580
Gesamt 11.213 9.038

Die Forderungen an Kreditinstitute verteilen sich auf folgende Banksegmente:

in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008
Zentralbanken 1.774 3.664
Geschäftsbanken 9.417 5.355
Multilaterale Entwicklungsbanken 22 19
Gesamt 11.213 9.038

(12) Forderungen an Kunden

in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008
Kreditgeschäft 23.719 27.885
Geldmarktgeschäft 7.344 8.033
Hypothekarforderungen 17.016 17.249
Angekaufte Forderungen 380 724
Leasingforderungen 3.369 4.009
Forderungspapiere 2 3
Gesamt 51.830 57.902

Die Forderungen an Kunden verteilen sich auf folgende Asset-Klassen (gemäß Basel-II-Definition):

Gesamt 51.830 57.902
Sonstige 31 41
Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe 2.502 2.868
Retail-Kunden – Privatpersonen 18.091 19.268
Kommerzkunden – Small Business 4.142 5.057
Kommerzkunden – Großkunden 25.929 29.564
Öffentlicher Sektor 1.135 1.104
in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008

Die Forderungen an Kunden stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:

in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008
Zentraleuropa 23.900 24.621
Südosteuropa 12.662 12.934
Russland 6.305 8.819
GUS Sonstige 5.520 6.602
Österreich 25 24
Sonstige 3.418 4.904
Gesamt 51.830 57.902

(13) Kreditrisikovorsorgen

Die Kreditrisikovorsorgen werden folgenden Asset-Klassen (gemäß Basel-II-Definition) zugeordnet:

in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008
Öffentlicher Sektor 9 2
Kreditinstitute 6 4
Kommerzkunden – Großkunden 1.182 686
Kommerzkunden – Small Business 293 166
Retail-Kunden – Privatpersonen 1.060 669
Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe 209 114
Gesamt 2.759 1.641

Die folgende Tabelle zeigt die regionale Entwicklung der Kreditrisikovorsorgen (inklusive Vorsorgen für außerbilanzielle Verpflichtungen) nach dem Sitz der Geschäftsstelle:

in € Millionen Stand
1.1.2009
Änderung
Konsolidie
rungskreis
Zu
führungen1
Auf
lösungen
Verbrauch2 Umbuchung,
Währungs
differenzen
Stand
30.9.2009
Einzelwertberichtigungen 1.112 1.420 -249 -193 -39 2.051
Zentraleuropa 450 374 -120 -49 6 661
Südosteuropa 239 346 -68 -67 -1 449
Russland 223 326 -54 -66 -13 416
GUS Sonstige 200 374 -7 -11 -31 525
Portfolio
Wertberichtigungen 599 428 -230 -17 780
Zentraleuropa 166 153 -61 5 263
Südosteuropa 148 98 -37 -10 199
Russland 150 74 -56 -8 160
GUS Sonstige 135 103 -76 -4 158
Gesamt 1.711 1.848 -479 -193 -56 2.831

1 Zuführungen inklusive Direktabschreibungen und Eingänge auf abgeschriebene Forderungen.

2 Verbrauch enthält Direktabschreibungen und Eingänge auf abgeschriebene Forderungen.

30.9.2009 Buchwert Einzelwert
berichti
Portfolio
Wertberich
Netto
Buchwert
Einzelwert
berichtigte
Fair value
in € Millionen gungen tigungen Aktiva
Kreditinstitute 11.213 6 11.207 25 11.201
Öffentlicher Sektor 1.135 9 1.126 43 1.103
Kommerzkunden –
Großkunden 25.929 967 215 24.747 2.674 25.254
Kommerzkunden – Small
Business 4.142 244 49 3.849 581 4.015
Retail-Kunden –
Privatpersonen 18.091 641 419 17.031 1.045 17.855
Retail-Kunden – Klein
und Mittelbetriebe 2.502 153 56 2.293 288 2.410
Sonstige 31 31 31
Gesamt 63.043 2.020 739 60.284 4.656 61.871

Die Forderungen und Wertberichtigungen nach Asset-Klassen gemäß Basel-II-Definition stellen sich wie folgt dar:

31.12.2008
in € Millionen
Buchwert Einzelwert
berichti
gungen
Portfolio
Wertberich
tigungen
Netto
Buchwert
Einzelwert
berichtigte
Aktiva
Fair Value
Kreditinstitute 9.038 4 9.034 16 10.308
Öffentlicher Sektor 1.104 2 1.102 6 1.087
Kommerzkunden –
Großkunden
29.564 507 179 28.879 1.428 29.111
Kommerzkunden –
Small Business
5.057 118 48 4.890 304 4.950
Retail-Kunden –
Privatpersonen
19.268 368 301 18.599 501 18.880
Retail-Kunden –
Klein- und Mittelbetriebe
2.868 75 39 2.754 129 2.841
Sonstige 41 41 41
Gesamt 66.940 1.074 567 65.299 2.384 67.218

(14) Handelsaktiva

in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 2.955 2.231
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 11 37
Positive Marktwerte aus derivativen Geschäften 603 1.495
Gesamt 3.569 3.763

(15) Derivative Finanzinstrumente

in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008
Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Fair Value Hedge 20 17
Positive Marktwerte aus Kreditderivaten 5
Positive Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente 360 843
Gesamt 380 865

(16) Wertpapiere und Beteiligungen

in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 6.523 4.952
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 191 67
Unternehmensanteile 128 118
Gesamt 6.842 5.137

(17) Immaterielle Vermögenswerte

in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008
Firmenwerte 576 610
Software 242 217
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 113 125
Gesamt 931 952

(18) Sachanlagen

in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008
Betrieblich genutzte Grundstücke und Gebäude 524 496
Sonstige Grundstücke und Gebäude (Investment Property) 18 11
Sonstige Sachanlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 477 532
Vermietete Leasinganlagen 240 225
Gesamt 1.259 1.264

(19) Sonstige Aktiva

in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008
Steuerforderungen 216 156
Forderungen aus bankfremden Tätigkeiten 43 40
Rechnungsabgrenzungsposten 224 253
Wertpapier- und Zahlungsverkehrsabwicklung 191 163
Zu Leasingzwecken bestimmte Vermögenswerte 143 141
Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte (IFRS 5) 5 4
Umlaufvermögen 34 78
Übrige Aktiva 154 150
Gesamt 1.010 985

(20) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008
Giro- und Clearinggeschäft 675 741
Geldmarktgeschäft 3.720 5.960
Langfristige Finanzierungen 16.622 19.512
Gesamt 21.017 26.213

Die Verbindlichkeiten stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:

in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008
Zentraleuropa 1.680 1.609
Südosteuropa 745 556
Russland 121 1.333
GUS Sonstige 58 180
Österreich 13.185 15.144
Sonstige 5.228 7.390
Gesamt 21.017 26.213

Die Verbindlichkeiten verteilen sich auf folgende Banksegmente:

in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008
Zentralbanken 229 1.330
Geschäftsbanken 19.918 24.328
Multilaterale Entwicklungsbanken 870 555
Gesamt 21.017 26.213

(21) Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008
Sichteinlagen 16.734 16.243
Termineinlagen 24.519 27.011
Spareinlagen 1.354 952
Gesamt 42.607 44.206

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden teilen sich gemäß Basel-II-Definition wie folgt auf:

in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008
Öffentlicher Sektor 2.030 2.238
Kommerzkunden – Großkunden 14.159 15.343
Kommerzkunden – Small Business 2.344 3.084
Retail-Kunden – Privatpersonen 20.903 20.327
Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe 2.805 2.908
Sonstige 366 304
Gesamt 42.607 44.206

Die Verbindlichkeiten stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:

in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008
Zentraleuropa 19.632 20.432
Südosteuropa 12.053 13.143
Russland 5.431 5.834
GUS Sonstige 2.734 2.985
Österreich 370 259
Sonstige 2.387 1.552
Gesamt 42.607 44.206

(22) Verbriefte Verbindlichkeiten

in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008
Begebene Schuldverschreibungen 1.982 2.630
Begebene Geldmarktpapiere 8
Sonstige verbriefte Verbindlichkeiten 633 755
Gesamt 2.615 3.393

(23) Rückstellungen

in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008
Steuern 69 108
Garantien und Bürgschaften 72 69
Offene Rechtsfälle 34 41
Unverbrauchter Urlaub 25 32
Bonuszahlungen 96 138
Sonstige 51 49
Gesamt 347 437

(24) Handelspassiva

in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008
Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente 573 1.449
Leerverkauf von Handelsaktiva 1
Tag-/Festgelder des Handelsbestands 11
Gesamt 574 1.460

(25) Derivative Finanzinstrumente

in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008
Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Fair Value
Hedge
6 1
Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Cash-Flow
Hedge
44 50
Negative Marktwerte aus Kreditderivaten 2
Negative Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente 262 779
Gesamt 312 832

(26) Sonstige Passiva

in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008
Verbindlichkeiten aus bankfremden Tätigkeiten 105 67
Rechnungsabgrenzungsposten 102 175
Dividendenverbindlichkeiten 8
Wertpapier- und Zahlungsverkehrsabwicklung 410 195
Übrige Passiva 231 207
Gesamt 848 653

(27) Nachrangkapital

in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008
Hybrides Kapital 1.156 503
Nachrangige Verbindlichkeiten 892 1.089
Ergänzungskapital 292 92
Gesamt 2.340 1.684

(28) Eigenkapital

in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008
Konzern-Eigenkapital 5.711 4.613
Gezeichnetes Kapital 469 469
Genussrechtskapital 600
Kapitalrücklagen 2.568 2.568
Gewinnrücklagen 2.074 1.577
Konzern-Periodenüberschuss 156 982
Anteile anderer Gesellschafter 995 923
Gesamt 6.862 6.518

Sonstige Erläuterungen

(29) Eventualverbindlichkeiten und andere außerbilanzielle Verpflichtungen

in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008
Eventualverpflichtungen 4.810 5.052
Kreditrisiken (unwiderrufliche Kreditzusagen) 4.839 6.343

Darüber hinaus bestehen noch widerrufliche Kreditzusagen in Höhe von € 5.337 Millionen (2008: € 6.847 Millionen), die noch nicht mit einem Kreditrisiko verbunden sind.

(30) Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Die Beziehungen zu nahe stehenden Personen beschränken sich auf Bankgeschäfte, die jeweils zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen wurden. Darüber hinaus besitzen die Vorstände Aktien der Raiffeisen International Bank-Holding AG. Die Informationen dazu sind auf der Homepage der Gesellschaft ersichtlich. Im laufenden Geschäftsjahr wurden keine weiteren Geschäfte, insbesondere Großgeschäfte, mit nahe stehenden Personen abgeschlossen.

Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen, wobei insbesondere die Beziehung zur Muttergesellschaft Raiffeisen Zentralbank Österreich Aktiengesellschaft, Wien, als Mehrheitsaktionärin hervorzuheben ist:

30.9.2009 Mutterunter
nehmen
Verbundene
Unternehmen
At-equity
bewertete
Sonstige
Beteiligungen
in € Millionen Unternehmen
Forderungen an Kreditinstitute 5.362 16 29
Forderungen an Kunden 135 14 20
Handelsaktiva 89 2
Wertpapiere und Beteiligungen 72 56
Anteile an at-equity bewerteten
Unternehmen 3
Sonstige Aktiva (inkl. derivative
Finanzinstrumente) 250 4 1
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten 12.309 1.279 118
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 31 3 8
Verbriefte Verbindlichkeiten 22 0
Rückstellungen 4 0
Handelspassiva 117 1
Sonstige Passiva (inkl. derivative
Finanzinstrumente) 123 5 2
Nachrangkapital 1.503 591
Gegebene Garantien 388 3
Erhaltene Garantien 245 1
31.12.2008 Mutterunter
nehmen
Verbundene
Unternehmen
At-equity
bewertete
Sonstige
Beteiligungen
in € Millionen Unternehmen
Forderungen an Kreditinstitute 2.690 1 50
Forderungen an Kunden 126 13 38
Handelsaktiva 204 9
Wertpapiere und Beteiligungen 5 62 51
Anteile an at-equity bewerteten
Unternehmen
3
Sonstige Aktiva (inkl. derivative
Finanzinstrumente)
298 1
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
13.961 1.934 83 119
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 6 38 2 9
Verbriefte Verbindlichkeiten 25
Rückstellungen 6
Handelspassiva 282
Sonstige Passiva (inkl. derivative
Finanzinstrumente)
277 1 3
Nachrangkapital 844 591
Gegebene Garantien 250 6
Erhaltene Garantien 327 1

(31) Aufsichtsrechtliche Eigenmittel

Die Raiffeisen International bildet als Tochterunternehmen der RZB keine eigene Kreditinstitutsgruppe nach österreichischem Bankwesengesetz (BWG) und unterliegt daher als Konzern selbst nicht aufsichtsrechtlichen Bestimmungen. Die nachfolgenden Werte gehen aber in die RZB-Kreditinstitutsgruppe ein. Sie haben nur Informationscharakter.

Die Eigenmittel der Raiffeisen International gemäß österreichischem Bankwesengesetz 1993/Novelle 2006 (Basel II) setzen sich wie folgt zusammen:

in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008
Eingezahltes Kapital 3.637 3.037
Erwirtschaftetes Kapital1 1.276 1.546
Anteile anderer Gesellschafter1 1.019 1.005
Hybrides Kapital 1.150 500
Immaterielle Vermögenswerte -253 -228
Kernkapital (Tier 1-Kapital) 6.829 5.860
Abzugsposten vom Kernkapital -12 -14
Anrechenbares Kernkapital (nach Abzugsposten) 6.817 5.846
Ergänzungskapital gemäß § 23 Abs. 1 Z 5 BWG 91 91
Berücksichtigungsfähiger Risikovorsorgeüberschuss für IRB-Positionen 4 58
Langfristiges nachrangiges Kapital 937 897
Ergänzende Eigenmittel (Tier 2-Kapital) 1.046
Abzugsposten Beteiligungen, Verbriefungen -12 -13
Anrechenbare ergänzende Eigenmittel (nach Abzugsposten) 1.020 1.034
Abzugsposten Versicherungen -1 -1
Zur Umwidmung in Tier 3-Kapital zur Verfügung stehendes Tier 2-Kapital 144 112
Gesamte Eigenmittel 7.980 6.992
Gesamtes Eigenmittelerfordernis 5.206 5.767
Eigenmittelüberschuss 2.774 1.225
Überdeckungsquote 53,3% 21,2%
Kernkapitalquote (Tier 1), Kreditrisiko 13,0% 9,7%
Kernkapitalquote (Tier 1), gesamt 10,5% 8,1%
Eigenmittelquote 12,3% 9,7%

1 Zum Jahresende 2008 war ein Betrag von € 46 Millionen fälschlicherweise den Anteilen anderer Gesellschafter statt dem erwirtschafteten Kapital zugeordnet worden. Mittlerweile wurde dies korrigiert. Das gesamte Eigenmittelerfordernis setzt sich wie folgt zusammen:

in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008
Risikogewichtete Bemessungsgrundlage gemäß § 22 BWG 52.340 60.388
davon 8 Prozent Mindesteigenmittelerfordernis für das Kreditrisiko gemäß §§
22a bis 22h BWG 4.187 4.831
Standardansatz 3.241 4.053
Auf internen Ratings basierender Ansatz 946 778
Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Schuldtiteln, Substanzwerten und
Waren 119 152
Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Fremdwährungen 420 343
Eigenmittelerfordernis für das operationelle Risiko 480 440
Gesamtes Eigenmittelerfordernis 5.206 5.767

Die Bemessungsgrundlage Kreditrisiko nach Asset-Klassen stellt sich wie folgt dar:

in € Millionen 30.9.2009 31.12.2008
Risikogewichtete Bemessungsgrundlage nach Standardansatz 40.508 50.665
Zentralstaaten und Zentralbanken 3.336 3.927
Regionale Gebietskörperschaften 335 498
Verwaltungseinrichtungen und Unternehmen ohne Erwerbscharakter 74 53
Multilaterale Entwicklungsbanken 28 28
Kreditinstitute 2.002 1.824
Unternehmen (Kommerzkunden) 20.403 28.438
Retail-Kunden (inklusive Klein- und Mittelbetriebe) 12.016 13.586
Investmentfondsanteile 121 69
Verbriefungspositionen 3
Sonstige Posten 2.190 2.241
Risikogewichtete Bemessungsgrundlage nach Basis-IRB-Ansatz 11.832 9.723
Kreditinstitute 751 384
Unternehmen (Kommerzkunden) 10.943 9.334
Beteiligungspositionen 138 4
Gesamt 52.340 60.388

(32) Durchschnittliche Mitarbeiterzahl

Die durchschnittliche Zahl der während des Berichtszeitraums beschäftigten Arbeitnehmer (im Sinn von Vollzeitäquivalenten) stellt sich wie folgt dar:

Vollzeitäquivalente 1.1.–30.9. 1.1.–30.9.
2009 2008
Zentraleuropa 13.694 13.369
Südosteuropa 18.444 17.947
Russland 9.546 9.524
GUS Sonstige 18.880 20.062
Österreich 362 238
Gesamt 60.926 61.140

mer Finanzkalender 2010

23. Februar 2010 Beginn der Quiet Period
23. März 2010 Geschäftsbericht 2009, Analystenkonferenz, Conference Call
27. April 2010 Beginn der Quiet Period
11. Mai 2010 Zwischenbericht 1. Quartal, Conference Call
8. Juni 2010 Hauptversammlung
16. Juni 2010 Ex-Dividendentag und Dividendenzahltag
29. Juli 2010 Beginn der Quiet Period
12. August 2010 Zwischenbericht 1. Halbjahr, Conference Call
28. Oktober 2010 Beginn der Quiet Period
11. November 2010 Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal, Conference Call

Impressum

Medieninhaber: Raiffeisen International Bank-Holding AG, Am Stadtpark 3, 1030 Wien, Österreich Redaktion: Investor Relations Redaktionsschluss: 6. November 2009 Herstellungsort: Wien Internet: www.ri.co.at Der Bericht ist auch auf Englisch erhältlich.

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Disclaimer

Die in diesem Bericht enthaltenen Prognosen, Planungen und zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf dem Wissensstand und der Einschätzung der Raiffeisen International zum Zeitpunkt der Erstellung. Wie alle Aussagen über die Zukunft unterliegen sie Risiken und Unsicherheitsfaktoren, die im Ergebnis auch zu erheblichen Abweichungen führen können. Für den tatsächlichen Eintritt von Prognosen und Planungswerten sowie zukunftsgerichteten Aussagen kann keine Gewähr geleistet werden.

Wir haben diesen Zwischenbericht mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und die Daten überprüft. Rundungs-, Übermittlungs- oder Druckfehler können wir dennoch nicht ausschließen. Dieser Zwischenbericht wurde in deutscher Sprache verfasst. Der Zwischenbericht in englischer Sprache ist eine Übersetzung des deutschen Berichts. Allein die deutsche Version ist die authentische Fassung.

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