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Flughafen Wien AG

Quarterly Report May 21, 2010

744_rns_2010-05-21_fda9cef2-dca4-4355-a8fe-5c6ebc316b16.pdf

Quarterly Report

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Quartalsbericht 1/2010

Quartalsbericht 1/2010

Kennzahlen der Flughafen-Wien-Gruppe

Betriebswirtschaftliche Kennzahlen (Beträge in Mio. €, ausgenommen Mitarbeiter)

V
eränderung
1–3/2010 in % 1–3/2009
Gesamtumsatz 123,0 +1,3 121,4
EBITDA 43,7 +4,8 41,7
EBIT 27,4 +9,0 25,1
EBITDA-Margin in %1) 35,5 n.a. 34,3
EBIT-Margin in %2) 22,2 n.a. 20,7
Periodenergebnis nach Minderheiten 18,9 +7,6 17,5
Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 54,9 +51,2 36,3
Eigenkapital 814,8 +2,7 793,3
Investitionen3) 12,4 -63,7 34,1
Mitarbeiter4) 3.967 -6,9 4.261

Branchenspezifische Kennzahlen

V
eränderung
1–3/2010 in % 1–3/2009
MTOW in Tonnen5) 1.701.418 +3,5 1.643.920
Gesamtpassagiere 3.892.051 +6,3 3.660.091
davon Transferpassagiere 1.176.660 +5,4 1.116.500
Flugbewegungen 56.822 +0,0 56.820
Fracht (Luftfracht und Trucking) in Tonnen 70.391 +29,8 54.220
Sitzladefaktor in %6) 63,8 n.a. 61,3

Erläuterungen:

1) EBITDA-Margin (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation) = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen / Umsatz 2) EBIT-Margin (Earnings before Interest and Taxes) = Ergebnis vor Zinsen und Steuern / Umsatz

3) Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

4) Personalstand im Jahresdurchschnitt gewichtet nach Beschäftigungsgrad inklusive Lehrlinge und Mitarbeiter ohne Bezug (Karenz, Bundesheer, etc.) exklusive Vorstände und Geschäftsführer

5) MTOW: Maximum Take off Weight (Höchstabfluggewicht) der Luftfahrzeuge

6) Sitzladefaktor: Gesamtpassagiere / angebotene Sitzkapazität

Finanzkalender

Halbjahresergebnis 2010 26. August 2010
1.–3. Quartal 2010 25. November 2010

Informationen zur Flughafen-Wien-Aktie

Kurs per 31.12.2009 in € 34,80
Kurs per 31.3.2010 in € 36,82
Market Cap per 31.3.2010 in Mio. € 773,2
Indexgewichtung (ATX) per 31.3.2010 in % 1,78

Börsennotierungen

Wien, Frankfurt (Xetra), London

(SEAQ International), New York (ADR)

Abkürzungen (RIC's) der Informationssysteme

Reuters VIEV.VI
Bloomberg FLUG AV
Datastream O:FLU
ISIN AT0000911805
ÖKB-WKN 091180
ÖTOB FLU
ADR VIAAY

Aktionärsbrief

Sehr geehrte Aktionäre!

Im ersten Quartal 2010 setzte eine leichte Erholung der Luftfahrt ein. Während im Vorjahreszeitraum ein Passagierrückgang von mehr als 14 Prozent verzeichnet werden musste, konnte der Flughafen Wien im ersten Quartal 2010 ein Passagierwachstum von 6,3 Prozent erzielen. Der Verkehr nach Osteuropa verzeichnete bei den Passagierzahlen im Vergleich zum März 2009 ein Plus von 12,9 Prozent und stellt damit erneut seine Bedeutung als wichtiger Motor der Passagierentwicklung unter Beweis. In den ersten drei Monaten 2010 wurden in Summe 3.892.051 Passagiere befördert. Das Höchstabfluggewicht (MTOW) konnte – bei gleichbleibenden Flugbewegungen – im Vergleich zur Vorperiode um 3,5 Prozent gesteigert werden. Bei der Fracht inklusive Trucking wurden insgesamt 70.391 Tonnen (+29,8 Prozent) umgeschlagen.

Per 1. Jänner 2010 wurden alle Tarife gemäß Tarifordnung um den Verbraucherpreisindex von 0,5 Prozent angehoben. Gleichzeitig wurde erlösneutral der Landetarif um 13,0 Prozent gesenkt und der Fluggasttarif um 7,3 Prozent erhöht. Damit verfügt der Flughafen Wien weiterhin über eine sehr wettbewerbsfähige Tarifstruktur. Tarifänderungsanträge unterliegen der Genehmigungspflicht durch die Oberste Zivilluftfahrtbehörde, die die Formel für die Tarifanpassung in Anwendung des Indexmodells bis Ende 2011 genehmigt hat.

In den ersten drei Monaten 2010 konnte die Flughafen-Wien-Gruppe Erlöse in Höhe von € 123,0 Mio. erwirtschaften, um 1,3 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Auch aufgrund der im Vergleich zur Vorperiode höheren Erlösschmälerungen sowie der geringeren Umsätze aus der Sicherheitskontrolle ist der Anstieg der Umsatzerlöse schwächer als jener der Verkehrsentwicklung. Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit € 4,3 Mio. über jenen des Vorjahres (€ 2,8 Mio.). Die Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen haben sich vor allem aufgrund der gestiegenen Energiekosten um 16,7 Prozent auf € 12,8 Mio. erhöht. Der Personalaufwand entspricht mit € 52,6 Mio. dem Vorjahresniveau; die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten hingegen um 4,0 Prozent auf € 18,2 Mio. gesenkt werden. In der Berichtsperiode wurde ein EBITDA von € 43,7 Mio. (+4,8 Prozent) und ein EBIT von € 27,4 Mio. (+9,0 Prozent) erzielt. Aufgrund der im Vergleich zum Umsatz besseren Entwicklung des Ergebnisses konnte die EBITDA-Margin auf 35,5 Prozent (Vorperiode: 34,3 Prozent) und die EBIT-Margin auf 22,2 Prozent (Vorperiode: 20,7 Prozent) verbessert werden. Das Finanzergebnis ging um 12,2 Prozent auf minus € 2,3 Mio. zurück. Nach Berücksichtigung des Steueraufwands in Höhe von € 6,2 Mio. konnte ein Periodenergebnis von € 18,9 Mio. (Vorperiode: € 17,5 Mio.) erzielt werden.

Im letzten Jahr wurde eine Neuausrichtung des Projekts Skylink vorgenommen. Eine neue Projektleitung wurde installiert, das Projekt in schlanker Struktur und mit gestrafften Verantwortlichkeiten neu aufgestellt und Maßnahmen gesetzt, um das Projekt wieder auf Kurs zu bringen. Per 30.6.2009 wurde eine Bauunterbrechung vorgenommen, mit dem Ziel neue Verträge über die Durchführung von Bauleistungen abzuschließen und die Kosten zu minimieren. Parallel dazu erfolgte die Durchführung von Leistungsfeststellungen und eine Mängelfeststellung. Darüber hinaus wurde über Antrag der Flughafen Wien AG seit Herbst 2009 eine gericht

liche Beweissicherung durchgeführt. Die Aktivitäten bei der Terminalerweiterung VIE-Skylink wurden wie geplant mit 15. Februar 2010 wieder aufgenommen und mit der Beseitigung und Behebung von Mängeln begonnen. Der Umfang der Bauarbeiten soll laufend erhöht werden und sukzessive auf das erforderliche Volumen anlaufen.

Die seit erfolgter Bauunterbrechung durchgeführten Vertragsverhandlungen sind bei den wichtigsten Gewerken erfolgreich abgeschlossen. Parallel dazu ist die Ausschreibung für einen Teil-Generalunternehmer Innenausbau im Laufen, eine Zuschlagsentscheidung wird demnächst getroffen werden. Für die Leistungen der Projektsteuerung wurde der Zuschlag bereits erteilt und diese neu aufgestellt. Die Leistungen der Örtlichen Bauaufsicht werden neu organisiert. Das Verfahren betreffend die Beauftragung eines Totalübernehmers mit den Leistungen der Fertigstellung der Terminalerweiterung Skylink und der Inbetriebnahme wurde ebenfalls eingeleitet. Die Entscheidung über eine tatsächliche Vergabe wird abhängig vom wirtschaftlichen Vorteil für die Flughafen Wien AG getroffen werden.

Im Dezember 2009 wurde ein Kostenrahmen von € 830 Mio. für das Projekt Terminalerweiterung VIE-Skylink bekanntgegeben. Darin sind Risikovorsorgen, Reserven sowie eine allfällige Beauftragung eines Totalübernehmers bereits berücksichtigt. Ziel ist weiterhin, dass diese Summe unterschritten wird und der Zeitplan eingehalten werden kann. Die Inbetriebnahme der Terminalerweiterung ist für das erste Halbjahr 2012 vorgesehen.

Seit Ende Oktober 2009 wird das Projekt VIE-Skylink einer Prüfung durch den Rechnungshof unterzogen. Darüber hinaus finden Erhebungen der Staatsanwaltschaft und der Finanzmarktaufsicht statt, die derzeit noch nicht abgeschlossen sind.

Wir sind fest davon überzeugt, alle gesetzlichen Verpflichtungen zum Wohle der Gesellschaft erfüllt und den Verpflichtungen des Österreichischen Corporate Governance Kodex entsprochen zu haben.

Trotz der anhaltend schwierigen konjunkturellen Lage kann die Flughafen Wien AG ihre Prognose leicht anheben und erwartet nunmehr für 2010 ein Plus von 3,0 Prozent bei den Passagieren, plus 6,0 Prozent beim Höchstabfluggewicht (MTOW) sowie plus 1,0 Prozent bei den Flugbewegungen.

Abschließend möchten wir uns bei unseren Aktionären und Kunden für ihr Vertrauen bedanken. Unser besonderer Dank gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit ihrem Engagement auch in herausfordernden Zeiten den Unternehmenserfolg gemeinsam sicherstellen.

Komm.Rat Ernest Gabmann Mag. Herbert Kaufmann Ing. Gerhard Schmid Vorstandsmitglied Vorstandsmitglied und Vorstandsmitglied

Sprecher des Vorstands

2

Konzernzwischenlagebericht

Verkehrsentwicklung

Am Flughafen Wien wurden im Zeitraum Jänner bis März 2010 3.892.051 Passagiere gezählt, ein Plus von 6,3 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Sowohl die Anzahl der abfliegenden Passagiere nach Osteuropa wie auch jene nach Westeuropa konnte um 6,6 Prozent gesteigert werden. Der Verkehr in die Region Naher Osten entwickelte sich mit einem Wachstum von 15,4 Prozent weiterhin überdurchschnittlich positiv. Auch die Region Nordamerika bzw. die USA trugen mit einem Wachstum von 7,5 Prozent bzw. 10,6 Prozent zur positiven Gesamtentwicklung bei. Nach einem Passagierzuwachs von 9,7 Prozent konnte die Austrian Airlines Gruppe ihren Anteil am Gesamtaufkommen von 48,3 Prozent auf 49,8 Prozent steigern. Die Low Cost Carrier wiesen in Summe einen Anteil von 22,3 Prozent (Vorjahr: 24,1 Prozent) auf. Sie verzeichneten im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von 1,7 Prozent.

Das Höchstabfluggewicht (MTOW) war mit 1.701.418 Tonnen um 3,5 Prozent höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Frachtvolumen (Luftfracht und Trucking) ist um 29,8 Prozent auf 70.391 Tonnen angestiegen. Die Anzahl der Flugbewegungen ist mit 56.822 Bewegungen im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Der Sitzladefaktor konnte von 61,3 Prozent in der Vorperiode auf 63,8 Prozent in der Berichtsperiode verbessert werden.

Umsatzentwicklung des ersten Quartals 2010

In den ersten drei Monaten des Jahres 2010 wurden Umsatzerlöse in Höhe von € 123,0 Mio. (Vorperiode: € 121,4 Mio.) erzielt, was einer Steigerung um 1,3 Prozent entspricht. Die im Vergleich zur Verkehrsentwicklung unterproportionale Steigerung ist auf den Anstieg der Erlösschmälerungen (z.B. Transferincentive) sowie den Rückgang der Erlöse aus der Sicherheitskontrolle zurückzuführen. Die externen Umsätze des Segments Airport konnten im Vergleich zur Vorperiode um 11,5 Prozent auf € 57,4 Mio. erhöht werden. Dies ist vor allem auf die geänderte Zuordnung der Erlöse aus der Passagier- und Gepäckkontrolle in Höhe von € 5,9 Mio. zurückzuführen, die im Vorjahr durch das Segment Handling erzielt wurden. Aufgrund dieser geänderten Zuordnung sind die externen Umsätze des Segments Handling um € 5,1 Mio. auf € 39,9 Mio. gesunken. Die Umsätze aus der Passagier- und Gepäckkontrolle stellen nunmehr interne Umsätze dar. Der durchschnittliche Marktanteil des Segments Handling verringerte sich im Vorjahresvergleich um 0,6 Prozentpunkte auf 90,1 Prozent. Das Segment Retail & Properties konnte die Umsatzerlöse um 4,3 Prozent auf € 22,3 Mio. steigern. Die Umsätze des Berichtssegments "Sonstige Segmente" gingen um € 0,2 Mio. auf € 3,2 Mio. zurück.

Ertragslage des ersten Quartals 2010

Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um € 1,5 Mio., wovon ein Anteil von € 0,9 Mio. auf aktivierte Eigenleistungen entfällt.

Die Aufwendungen für Material und bezogenen Leistungen verzeichneten einen Anstieg um € 1,8 Mio. auf € 12,8 Mio., vorwiegend aufgrund höherer Kosten für Material und Energie.

Im ersten Quartal 2010 wurden durchschnittlich 3.967 Mitarbeiter (Vorperiode: 4.261 Mitarbeiter) beschäftigt. Der Personalaufwand liegt mit € 52,6 Mio. auf dem Niveau der Vorperiode. Der geringeren Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter stehen Erhöhungen der Aufwendungen für Überstunden gegenüber.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten um 4,0 Prozent auf € 18,2 Mio. gesenkt werden. Davon entfällt ein Betrag von € 1,2 Mio. auf die niedrigere Zuweisungen zu Wertberichtigungen von Forderungen. Der sonstige Betriebsaufwand wurde auch aufgrund der Auflösung einer im Vorjahr gebildeten Vorsorge um € 2,1 Mio. vermindert. Dem stehen Erhöhungen der Aufwendungen für Transporte, Fremdleistungen, Rechts- und Beratungskosten sowie der Aufwendungen für Marketing und Marktkommunikation gegenüber. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ist im Vergleich zum Vorjahr um 4,8 Prozent auf € 43,7 Mio. angewachsen. Die EBITDA-Margin konnte um 1,2 Prozentpunkte auf 35,5 Prozent verbessert werden. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen gingen um 1,5 Prozent auf € 16,3 Mio. zurück. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beläuft sich auf € 27,4 Mio. (Vorperiode: € 25,1 Mio.). Die EBIT-Margin konnte von 20,7 Prozent auf 22,2 Prozent verbessert werden.

Das Zinsergebnis ist von minus € 1,6 Mio. in der Vorperiode auf minus € 2,1 Mio. im ersten Quartal 2010 gesunken. Dafür waren in erster Linie die gesunkenen Zinserträge in Höhe von € 0,5 Mio. (Vorperiode: € 1,0 Mio.) verantwortlich. Die Zinsaufwendungen blieben mit € 2,6 Mio. im Vergleich zur Vorperiode unverändert. Das Beteiligungsergebnis der At-equity-Unternehmen konnte geringfügig um € 0,2 Mio. auf minus € 0,2 Mio. verbessert werden. In Summe wird ein Finanzergebnis von minus € 2,3 Mio. nach minus € 2,0 Mio. im Vorjahr ausgewiesen. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) beläuft sich auf € 25,1 Mio. nach € 23,1 Mio. in der Vergleichsperiode des Vorjahres und löst eine Steuerbelastung in Höhe von € 6,2 Mio. aus. Vom Periodenergebnis in Höhe von € 18,9 Mio. (Vorperiode: € 17,5 Mio.) entfällt ein Anteil von minus € 1.051,27 auf Minderheitsgesellschafter. Somit beläuft sich das auf die Gesellschafter der Muttergesellschaft entfallende Periodenergebnis für die ersten drei Monate 2010 auf € 18,9 Mio. nach € 17,5 Mio. in der Vorperiode. Bei einer unveränderten Anzahl ausstehender Aktien beträgt das Ergebnis je Aktie € 0,90 nach € 0,84 in der Vorperiode.

Finanzlage, Vermögens- und Kapitalstruktur

Bilanzaktiva

Das langfristige Vermögen hat sich seit dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2009 um € 4,2 Mio. auf € 1.718,3 Mio. verringert. Den Zugängen in Höhe von € 12,4 Mio. für immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien stehen Abschreibungen in Höhe von € 16,3 Mio. gegenüber. Das kurzfristige Vermögen ist um € 0,3 Mio. auf € 138,8 Mio. gestiegen. Der Erhöhung der Vorräte sowie der Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens um € 0,3 Mio. bzw. € 1,6 Mio. steht eine Verringerung der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte um € 3,1 Mio. gegenüber. Die Veränderung der Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens ist auf die erfolgsneutral im Eigenkapital erfassten Marktbewertungen zurückzuführen. Zum Stichtag 31. März 2010 werden Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von € 6,9 Mio. ausgewiesen – um € 1,5 Mio. mehr als zum 31. Dezember 2009.

Bilanzpassiva

Aufgrund des Periodenergebnisses des ersten Quartals 2010 in Höhe von € 18,9 Mio. sowie der erfolgsneutral im Eigenkapital erfassten Bewertung von Wertpapieren und Sicherungsinstrumenten in Höhe von € 1,2 Mio. verzeichnete das Eigenkapital seit dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2009 einen Anstieg um 2,5 Prozent auf € 814,8 Mio. Die Minderheitenanteile zum 31. März 2010 betreffen die Anteile des Mitgesellschafters RZB Holding GmbH an der slowakischen Tochtergesellschaft BTS Holding a.s., Bratislava. Die Eigenkapitalquote beträgt 43,9 Prozent nach 42,7 Prozent per 31. Dezember 2009.

Die langfristigen Schulden liegen mit € 744,2 Mio. auf dem Niveau zum Jahresende 2009, wobei dem Rückgang der langfristigen Finanzverbindlichkeiten um € 4,6 Mio. ein Anstieg der latenten Steuerabgrenzung um € 1,6 Mio. gegenüber steht. Die kurzfristigen Schulden gingen um 6,6 Prozent auf € 298,0 Mio. zurück. Zurückzuführen ist diese Entwicklung im Wesentlichen auf die Abnahme der übrigen Rückstellungen von € 90,9 Mio. zum 31. Dezember 2009 auf € 74,4 Mio. per 31. März 2010, die im Wesentlichen Rückstellungen für noch nicht abgerechnete Lieferungen und Leistungen betreffen. Die Verbindlichkeiten für Lieferungen und Leistungen sind von € 103,8 Mio. auf € 92,2 Mio. gesunken.

Geldflussrechnung

Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,7 Prozent auf € 25,1 Mio. Einem Rückgang der Forderungen um € 3,5 Mio. steht die Erhöhung der Rückstellungen um € 14,9 Mio. gegenüber. Die Verringerung der Abschreibungen sowie der Zahlungen für Ertragsteuern führten per Saldo zu einer Erhöhung des Netto-Geldflusses aus laufender Geschäftstätigkeit um € 18,6 Mio. auf € 54,9 Mio.

Der Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit beträgt minus € 52,7 Mio. nach minus € 57,2 Mio. in der Vergleichsperiode des Vorjahres. In der Berichtsperiode wurden Auszahlungen für Anlagenzugänge (ohne Finanzanlagen) in Höhe von € 52,7 Mio. sowie Auszahlungen für Finanzanlagen in Höhe von € 0,1 Mio. getätigt.

Der Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit der Berichtsperiode in Höhe von minus € 0,7 Mio. ist auf die Aufnahme kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten in Höhe von € 3,8 Mio. sowie die Rückführung von langfristigen Finanzverbindlichkeiten in Höhe von € 4,6 Mio. zurückzuführen. Somit beträgt die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes € 1,5 Mio. und führt zu einem Finanzmittelbestand am Ende der Periode in Höhe von € 6,9 Mio.

Investitionen

Die größten Investitionen im ersten Quartal 2010 entfielen mit € 5,6 Mio. auf die Terminalerweiterung VIE-Skylink, mit € 1,0 Mio. auf die Sicherheitskontrollstraßen, mit € 0,8 Mio. auf die Gepäcksortieranlage sowie mit € 0,6 Mio. auf die Rampe Vorplatz. Weiters wurden jeweils € 0,3 Mio. in den technischen Lärmschutz, die Revitalisierung des Terminal 2 sowie in das Leitsystem investiert.

Risiken der zukünftigen Entwicklung

In den restlichen neun Monaten des Geschäftsjahres 2010 bestehen die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in der Entwicklung der allgemeinen Wirtschaftslage und der Luftfahrtindustrie. Externe Faktoren wie Terror, Krieg oder sonstige externe Schocks (z.B. Sperre des europäischen Luftraums aufgrund eines Naturereignisses) reduzieren das Verkehrsaufkommen, können von einem einzelnen Unternehmen jedoch nicht aktiv beeinflusst werden.

Weitere Risiken bestehen im Ausbau der Flughafenkapazitäten, insbesondere im Zusammenhang mit der Terminalerweiterung VIE-Skylink. Die Aktivitäten bei der Terminalerweiterung VIE-Skylink wurden Mitte Februar 2010 wieder aufgenommen. Die Inbetriebnahme der Terminalerweiterung VIE-Skylink ist, unabhängig von der Entscheidung über die allfällige Beauftragung eines Totalübernehmers, für das erste Halbjahr 2012 vorgesehen.

Derzeit werden von der Flughafen Wien AG Schadenersatzforderungen gegenüber Auftragnehmern in Zusammenhang mit der Terminalerweiterung anwaltlich geprüft und die Konsequenzen daraus untersucht.

Eine weitere Herausforderung stellt die Umweltverträglichkeitsprüfung zur Errichtung einer dritten Piste dar. Die Flughafen Wien AG hat bei der zuständigen Behörde, der Niederösterreichischen Landesregierung, den Antrag auf Genehmigung nach dem UVP-G für das Projekt Parallelpiste 11R/29L (3. Piste) eingebracht. Nach Vorliegen des rechtskräftigen Bescheids wird nach einer eingehenden Bedarfsprüfung die Entscheidung über den Baubeginn gefällt.

Sämtliche Bewertungen von Vermögensgegenständen erfolgten unter der Prämisse des Fortbestehens der Drehscheibenfunktion des Flughafen Wien als Ost-West-Hub mit dem Focus East.

Ausblick

Aufgrund der zeitweisen Sperre des europäischen Luftraums in Zusammenhang mit der Aschewolke zeigen die vorläufigen Verkehrszahlen für April einen Rückgang bei den Passagieren sowie bei den Flugbewegungen. Gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres sank die Gesamtanzahl der abgefertigten Passagiere um 8,0 Prozent. Die Flugbewegungen gingen um 7,1 Prozent zurück. Die Summe des Höchstabfluggewichts (MTOW) ist im Vergleich zur Vorperiode jedoch um 1,9 Prozent gestiegen. Das Passagieraufkommen (Linien- und Charterverkehr) nach Osteuropa verzeichnete im April 2010 ein Minus von 4,3 Prozent. Die übrigen europäischen Destinationen weisen einen Rückgang von 12,3 Prozent auf. Das Aufkommen in den Nahen und Mittleren Osten ist um 8,2 Prozent gesunken.

Trotz der anhaltend schwierigen konjunkturellen Lage erwartet die Flughafen Wien AG für das Geschäftsjahr 2010 ein Plus von 3,0 Prozent bei den Passagieren, ein Plus von 6,0 Prozent beim Höchstabfluggewicht (MTOW) sowie einen Zuwachs von 1,0 Prozent bei den Flugbewegungen.

Für das Jahr 2010 sind Gesamtinvestitionen in Höhe von € 207,0 Mio. geplant. In dieser Summe sind Ersatz- und Instandhaltungsinvestitionen, nicht jedoch Investitionen für die dritte Piste, für Landkauf sowie Bauzeitzinsen enthalten.

Der Ex-post-Umweltverträglichkeitsbericht (UVB) für den Flughafen Wien wurde am 3. April 2009 der verfahrensführenden Behörde BMVIT übergeben. Die aufgrund von Verbesserungsforderungen der Behörde erforderliche Revision 1 des Ex-post-UVB wurde termingerecht eingereicht und war bis 3. Dezember 2009 öffentlich aufgelegt. Die Behörde und deren Gutachter werden die eingelangten Stellungnahmen begutachten und einen Abschlussbericht erstellen. Es wird erwartet, dass dieser Bericht im Laufe des Jahres 2010 vorliegen wird.

Schwechat, am 4. Mai 2010

Komm.Rat Ernest Gabmann Mag. Herbert Kaufmann Ing. Gerhard Schmid Vorstandsmitglied Vorstandsmitglied und Vorstandsmitglied

Sprecher des Vorstands

Segmentberichterstattung

Segmentergebnisse in T€

Veränderung
1–3/2010 1–3/2009 in %
57.433,6 51.514,7 11,5
15.372,9 17.506,1 -12,2
39.902,5 44.983,0 -11,3
5.983,1 4.085,7 46,4
22.259,2 21.337,6 4,3
11.164,1 10.430,8 7,0
3.242,2 3.452,6 -6,1
843,1 -176,9 -576,6

Segment Airport

In den ersten drei Monaten 2010 konnte das Segment externe Umsatzerlöse in Höhe von € 57,4 Mio. (Vorperiode: € 51,5 Mio.) erzielen. Für diesen Anstieg sind neben der positiven Verkehrsentwicklung (Passagiere: +6,3 Prozent, Höchstabfluggewicht: +3,5 Prozent) die Erlöse aus der Passagier- und Gepäckkontrolle in Höhe von € 5,9 Mio. verantwortlich, die ab dem 1. Dezember 2009 vom Segment Airport erzielt werden. Die Erlöse aus dem Sicherheitsbetrag sind jedoch im Vergleich zum Vorjahr um € 1,4 Mio. auf € 3,4 Mio. gesunken.

Per 1. Jänner 2010 wurden alle Tarife gemäß Tarifordnung um den Verbraucherpreisindex von 0,5 Prozent angehoben. Gleichzeitig wurde erlösneutral der Landetarif um 13,0 Prozent gesenkt und der Fluggasttarif um 7,3 Prozent erhöht. Damit verfügt der Flughafen Wien weiterhin über eine sehr wettbewerbsfähige Tarifstruktur. Tarifänderungsanträge unterliegen der Genehmigungspflicht durch die Oberste Zivilluftfahrtbehörde, die die Formel für die Tarifanpassung in Anwendung des Indexmodells bis Ende 2011 genehmigt hat.

Die Austrian Airlines Gruppe konnte ihre Passagieranzahl im Berichtszeitraum um 9,7 Prozent und damit ihren Anteil an der Gesamtpassagierzahl von 48,3 Prozent auf 49,8 Prozent steigern. Der Anteil der Low-Cost-Carrier ist um 1,8 Prozentpunkte auf 22,3 Prozent gesunken; ihr Passagierrückgang betrug 1,7 Prozent.

Die externen Betriebsaufwendungen bewegen sich mit € 25,4 Mio. nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Die internen Betriebsaufwendungen in Höhe von € 24,8 Mio. (Vorperiode: € 17,3 Mio.) sind auch aufgrund der vom Segment Handling bezogenen Leistungen im Zusammenhang mit der Erbringung von der Passagier- und Gepäckkontrolle um € 5,9 Mio. gestiegen. Zudem ist der Anstieg der internen Aufwendungen für Strom und Wärme um € 1,0 Mio. für diese Entwicklung mitverantwortlich. Das Segment-EBITDA für die Berichtsperiode beläuft sich auf € 23,7 Mio. (Vorperiode: € 26,2 Mio.) und das Segment-EBIT auf € 15,4 Mio. (Vorperiode: € 17,5 Mio.).

Segment Handling

Das Segment Handling umfasst neben dem VIE-Handling und der Tochtergesellschaft Vienna Aircraft Handling GmbH auch die Tätigkeiten im Bereich der Sicherheitskontrolle, die durch die Konzerntochter Vienna International Airport Security Services Ges.m.b.H. (VIAS) erbracht werden. Das Segment konnte in der Berichtsperiode externe Umsatzerlöse in Höhe von € 39,9 Mio. (Vorperiode: € 45,0 Mio.) erzielen, was einem Rückgang von € 5,1 Mio. oder 11,3 Prozent entspricht.

Diese Reduktion ist darauf zurückzuführen, dass die Umsätze aus der Passagier- und Gepäckkontrolle in Höhe von € 5,9 Mio. – anders als im Vorjahr – interne Umsätze darstellen. Die externen Umsätze aus der Sicherheitskontrolle und anderen von VIAS erbrachten Dienstleistungen liegen daher mit € 0,8 Mio. um € 6,6 Mio. unter jenen der Vergleichsperiode. Der Personalaufwand der VIAS konnte um € 1,1 Mio. gesenkt werden, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um € 0,2 Mio.

Die Erlöse im Bereich General Aviation (VAH) gingen um 17,6 Prozent auf € 1,7 Mio. zurück. Die Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen konnten um € 0,2 Mio. und der Personalaufwand um 8,8 Prozent gesenkt werden.

Die Umsätze des Bereichs VIE-Handling aus der Vorfeldabfertigung blieben im Vergleich zur Vorperiode mit € 27,0 Mio. nahezu unverändert. Die Erlöse aus der Frachtabfertigung konnten hingegen um 31,5 Prozent auf € 8,1 Mio. gesteigert werden. Der durchschnittliche Marktanteil des VIE-Handling im Bereich Abfertigungen hat sich gegenüber der Vergleichsperiode um 0,6 Prozentpunkte auf 90,1 Prozent verringert. Aufgrund des Aufbaus von Überstunden und Zeitguthaben ist der Personalaufwand des Bereichs VIE-Handling um € 0,5 Mio. angestiegen.

In Summe konnte der externe Betriebsaufwand des Segments Handling um € 0,8 Mio. oder 2,0 Prozent auf € 38,4 Mio. reduziert werden. Dies ist auf eine Fortsetzung der Senkung der Personalkosten um € 0,7 Mio. sowie auf den Rückgang der Abschreibung um € 0,1 Mio. zurückzuführen.

Das Segment-EBITDA wurde auf € 7,7 Mio. (Vorperiode: € 5,9 Mio.) und das Segment-EBIT auf € 6,0 Mio. (Vorperiode: € 4,1 Mio.) verbessert.

Segment Retail & Properties

Das Segment Retail & Properties umfasst neben den Bereichen Shopping, Gastronomie und Parkierung auch die Entwicklung und Vermarktung von Immobilien. Das Segment Retail & Properties verzeichnete in der Berichtsperiode externe Umsatzerlöse in Höhe von € 22,3 Mio. Der Anstieg um 4,3 Prozent resultiert hauptsächlich aus den um 12,7 Prozent auf € 8,0 Mio. gestiegenen Parkerträgen. Die Umsätze aus Vermietung gingen um 3,7 Prozent auf € 8,4 Mio. zurück. Die Umsätze aus Shopping und Gastronomie verzeichneten hingegen einen Anstieg um 6,2 Prozent auf € 5,8 Mio.

Der Materialaufwand ist vor allem aufgrund der gestiegenen Aufwendungen zur Weiterverrechnung um € 0,3 Mio. gestiegen. Der Personalaufwand konnte im Vergleich zur Vorperiode um 3,8 Prozent auf € 1,2 Mio. gesenkt werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten vor allem aufgrund der Reduktion des Mietaufwands um € 0,3 Mio. auf € 3,3 Mio. reduziert werden. In Summe konnte ein Segment-EBITDA in Höhe von € 14,8 Mio. (Vorperiode: € 13,9 Mio.) und ein Segment-EBIT in Höhe von € 11,2 Mio. (Vorperiode: € 10,4 Mio.) erwirtschaftet werden.

Sonstige Segmente

Das Berichtssegment "Sonstige Segmente" erbringt unterschiedliche externe und konzerninterne Dienstleistungen und umfasst jene Konzerngesellschaften, die mittelbar oder unmittelbar Anteile an assoziierten Unternehmen und an Gemeinschaftsunternehmen im Ausland halten und darüber hinaus keine operative Tätigkeit ausüben. In der Berichtsperiode konnten externe Umsatzerlöse in Höhe von € 3,2 Mio. (Vergleichsperiode: € 3,5 Mio.) sowie interne Umsatzerlöse in Höhe von € 18,8 Mio. (Vergleichsperiode: € 17,4 Mio.) erzielt werden. Die anderen internen und externen Erträge konnten in Summe um € 2,1 Mio. auf € 2,7 Mio. gesteigert werden.

Der Aufwand für Material und bezogene Leistungen ist im Vergleich zur Vorperiode um € 1,4 Mio. auf € 6,9 Mio. angewachsen – vorwiegend aufgrund höherer Kosten für Strom und Wärme. Der Personalaufwand ist im Vergleich zur Vorperiode um € 0,4 Mio. oder 4,7 Prozent auf € 8,3 Mio. gestiegen. Die Abschreibungen bewegen sich mit € 2,6 Mio. im Bereich des Vorjahres. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen vorwiegend aufgrund des vermehrten Einsatzes von Fremdpersonal um € 0,5 Mio. auf € 4,1 Mio. Die internen Betriebsaufwendungen sind im Vergleich zur Vorperiode nahezu unverändert. In Summe wird ein Segment-EBITDA in Höhe von € 3,4 Mio. (Vorperiode: € 2,4 Mio.) und ein Segment-EBIT von € 0,8 Mio. (Vorperiode: minus € 0,2 Mio.) ausgewiesen.

Konzernzwischenabschluss

Veränderung
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung in T€ 1–3/2010 1–3/2009 in %
Umsatzerlöse 123.038,9 121.417,0 1,3
Sonstige betriebliche Erträge 4.324,4 2.792,4 54,9
Betriebsleistung 127.363,3 124.209,5 2,5
Aufwendungen für Material und
bezogene Leistungen -12.819,7 - 10.983,2 16,7
Personalaufwand -52.635,5 - 52.556,6 0,2
Sonstige betriebliche Aufwendungen -18.203,6 - 18.969,6 -4,0
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen (EBITDA) 43.704,6 41.700,0 4,8
Abschreibungen -16.341,9 - 16.594,6 -1,5
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 27.362,7 25.105,5 9,0
Zinsergebnis -2.057,7 -1.614,4 27,5
Sonstiges Finanzergebnis 10,8 -33,8 -131,9
Finanzergebnis ohne at equity Unternehmen - 2.047,0 -1.648,2 24,2
Beteiligungsergebnis at equity Unternehmen -220,8 -372,5 -40,7
Finanzergebnis -2.267,7 -2.020,7 12,2
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 25.094,9 23.084,8 8,7
Ertragsteuern -6.219,7 -5.543,8 12,2
Periodenergebnis 18.875,2 17.541,0 7,6
Davon entfallend auf:
Gesellschafter der Muttergesellschaft 18.876,2 17.543,6 7,6
Minderheitsgesellschafter -1,1 -2,6 -59,0
Ergebnis je Aktie in € unverwässert/verwässert 0,90 0,84 7,1
Aufstellung der erfassten Veränderung
Gewinne und Verluste in T€ 1–3/2010 1–3/2009 in %
Periodenergebnis 18.875,2 17.541,0 7,6
Direkt im Eigenkapital erfasste
Gewinne und Verluste (brutto)
Wertänderung von zur Veräußerung
verfügbaren Wertpapieren 1.648,2 -591,5 -378,6
Cash-Flow Hedge -106,6 -209,4 -49,1
Latente Steuern auf direkt im Eigenkapital
verrechnete Posten -385,4 200,2 0,0
Erfasste Gewinne und Verluste 1.156,2 -600,6 -292,5
Gesamtergebnis 20.031,4 16.940,4 18,2
davon entfallend auf:
Gesellschafter der Muttergesellschaft 20.032,5 16.942,9 18,2
Minderheitsgesellschafter -1,1 -2,6 -59,0
Veränderung
Konzern-Bilanz in T€ 31.3.2010 31.12.2009 in %
AKTIVA
Langfristiges Vermögen
Immaterielle Vermögenswerte 12.943,9 12.977,6 -0,3
Sachanlagen 1.468.161,2 1.471.339,5 -0,2
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 126.029,3 126.896,0 -0,7
Beteiligungen an at equity bilanzierten
Unternehmen 107.216,6 107.368,9 -0,1
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 3.934,1 3.923,3 0,3
1.718.285,0 1.722.505,4 -0,2
Kurzfristiges Vermögen
Vorräte 3.571,7 3.310,8 7,9
Wertpapiere 64.532,9 62.884,7 2,6
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 63.750,2 66.802,0 -4,6
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 6.903,7 5.428,6 27,2
138.758,5 138.426,2 0,2
Summe Aktiva 1.857.043,5 1.860.931,6 -0,2
PASSIVA
Eigenkapital
Grundkapital
152.670,0 152.670,0 0,0
Kapitalrücklagen 117.657,3 117.657,3 0,0
Sonstige Rücklagen 5.803,1 4.646,9 24,9
Einbehaltene Ergebnisse 538.430,9 519.554,7 3,6
Minderheitenanteile 262,5 263,6 -0,4
Langfristige Schulden 814.823,9 794.792,4 2,5
Rückstellungen 93.861,5 92.943,0 1,0
Finanzverbindlichkeiten 586.998,6 591.551,6 -0,8
Übrige Verbindlichkeiten 49.152,6 50.137,6 -2,0
Latente Steuerabgrenzung 14.196,4 12.567,8 13,0
744.209,2 747.199,9 -0,4
Kurzfristige Schulden
Steuerrückstellungen 1.714,3 835,0 105,3
Übrige Rückstellungen 74.395,0 90.863,2 -18,1
Finanzverbindlichkeiten 94.506,4 90.671,6 4,2
Lieferantenverbindlichkeiten 92.244,8 103.804,1 -11,1
Übrige Verbindlichkeiten 35.150,0 32.765,3 7,3
298.010,5 318.939,3 -6,6
Summe Passiva 1.857.043,5 1.860.931,6 -0,2

Konzernzwischenabschluss

Veränderung
Konzern-Geldflussrechnung in T€ 1–3/2010 1–3/2009 in %
Netto-Geldfluss aus laufender
Geschäftstätigkeit 54.922,5 36.325,9 51,2
+ Einzahlungen aus Anlagenabgang
(ohne Finanzanlagen) 6,5 1,3 391,1
- Auszahlungen für Anlagenzugang
(ohne Finanzanlagen) -52.662,4 - 59.308,7 -11,2
- Auszahlungen für Finanzanlagenzugang -68,4 0,0
+ Einzahlungen für sonstige Finanzanlagen
(Wertpapiere) 0,0 2.152,6 -100,0
Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit -52.724,3 -57.154,7 -7,8
+ Veränderung Minderheitsgesellschafter -5,0 54,4 -109,1
+ Veränderung der Finanzverbindlichkeiten -718,1 20.313,3 -103,5
Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit -723,1 20.367,7 -103,6
Zahlungswirksame Veränderung des
Finanzmittelbestandes 1.475,1 -461,1 -419,9
+ Finanzmittelbestand am Beginn der Periode 5.428,6 6.642,8 -18,3
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 6.903,7 6.181,7 11,7

Den Gesellschaftern

der Muttergesellschaft zurechenbar
Summe Einbe- Minder
Entwicklung des Grund- Kapital- sonstige haltene heitsgesell
Konzern-Eigenkapitals in T€ kapital rücklagen Rücklagen Ergebnisse schafter Gesamt
Stand zum 1.1.2009 152.670,0 117.657,3 5.726,8 500.052,7 277,5 776.384,3
Gesamtergebnis 0,0 0,0 - 600,6 17.543,6 - 2,6 16.940,4
Stand zum 31.3.2009 152.670,0 117.657,3 5.126,1 517.596,3 274,9 793.324,7
Stand zum 1.1.2010 152.670,0 117.657,3 4.646,9 519.554,7 263,6 794.792,4
Gesamtergebnis 0,0 0,0 1.156,2 18.876,2 - 1,1 20.031,4
Stand zum 31.3.2010 152.670,0 117.657,3 5.803,1 538.430,9 262,5 814.823,9

Ausgewählte erläuternde Anhangsangaben

(1) Grundlagen der Rechnungslegung

Die Erstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses der Flughafen Wien AG zum 31. März 2010 erfolgte in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind.

Der verkürzte Konzernzwischenabschluss enthält in Übereinstimmung mit IAS 34 (Zwischenberichterstattung) nicht all jene Informationen und Angaben, die in einem Jahresabschluss verpflichtend sind, und sollte in Verbindung mit dem Konzernabschluss der Flughafen Wien AG zum 31. Dezember 2009 gelesen werden.

(2) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Im verkürzten Konzernzwischenabschluss wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Berechnungsmethoden befolgt wie im Konzernabschluss 2009. Für weitergehende Angaben zu den angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, insbesondere zu den im Vergleich zum Konzernabschluss 2008 geänderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2009, der die Grundlage für den vorliegenden verkürzten Konzernzwischenabschluss darstellt. Bei der Summierung gerundeter Beträge und Prozentangaben können durch die Verwendung automatischer Rechenhilfen Rechendifferenzen auftreten.

(3) Segmentberichterstattung

Die Flughafen-Wien-Gruppe wendet IFRS 8 erstmalig ab dem 1. Jänner 2009 an. IFRS 8 verfolgt wesentlich konsequenter als IAS 14 den Management-Ansatz und sieht eine Segmentberichterstattung vor, die ausschließlich an die interne Organisations- und Berichtsstruktur sowie die internen Steuerungsgrößen des Unternehmens anknüpft.

Gemäß IFRS 8 werden operative Segmente als Teilbereiche eines Unternehmens identifiziert, deren geschäftliche Aktivitäten zu Erträgen und Aufwendungen führen können (einschließlich mit und von anderen Segmenten), deren operative Ergebnisse regelmäßig von einem Hauptentscheidungsträger überwacht werden, um Entscheidungen über die Allokation von Ressourcen treffen und die Performance beurteilen zu können, und für die eigenständige finanzwirtschaftliche Daten verfügbar sind.

Gemäß der Vorgängerbestimmung IAS 14 musste das Unternehmen zwei Arten von Segmenten (Geschäftssegmente und geografische Segmente) anhand des "risks and rewards" Ansatzes identifizieren. Das System der internen Berichterstattung an das Management diente bei der Identifikation der Segmente nur als Ausgangspunkt.

Als Resultat der Einführung von IFRS 8 wurde der Management-Ansatz strikt verfolgt. Ausgangsbasis sind die Geschäftssegmente, welche die Größenkriterien gemäß IFRS 8.13 erfüllen und daher berichtspflichtig sind. Geschäftssegmente, die nach IFRS 8.12 vergleichbare wirtschaftliche Merkmale aufweisen und auch in den anderen Faktoren des IFRS

15

8.12 ähnlich sind, werden mit diesen berichtspflichtigen Segmenten zu einem Berichtssegment zusammengefasst. Jene Segmente, welche selbst nicht berichtspflichtig sind und die nicht mit den berichtspflichtigen Segmenten zusammengefasst werden, sind in Einklang mit IFRS 8.16 in dem Berichtssegment "Sonstige Segmente" zusammengefasst.

Airport

Im Segment Airport werden die Geschäftssegmente Aviation sowie Flughafendienste in einem berichtspflichtigen Geschäftssegment zusammengefasst. Das Geschäftssegment Aviation erbringt vorwiegend die klassischen Dienstleistungen eines Flughafenbetreibers. Es umfasst den Betrieb und die Betreuung aller Bewegungsflächen, des Terminals sowie sämtlicher Anlagen und Einrichtungen zur Passagier- und Gepäckabfertigung inklusive des VIP-Center und der VIP-Lounges. Die Entgelte dieser Leistungen sind großteils tariflichen Einschränkungen unterworfen. Der Bereich Flughafendienste erbringt Leistungen zur Aufrechterhaltung des Flugplatzbetriebes, zur Behebung von Notfällen und Störungen sowie zur Gewährleistung der Sicherheit. Weiters wird der Standort Vöslau dem Segment Airport zugeordnet.

Handling

Das Segment Handling erbringt Servicedienstleistungen bei der Abfertigung von Luftfahrzeugen und Passagieren des Linien- und Charterverkehrs sowie bei der Abfertigung von Luftfahrzeugen und Passagieren der General Aviation und führt das General Aviation Center. Außerdem ist das Segment Handling für die Sicherheitskontrollen – es werden Personen sowie Handgepäck kontrolliert – verantwortlich. Die Erlöse aus den Sicherheitskontrollen stellen ab Dezember 2009 interne Erlöse dar.

Retail & Properties

Das Segment Retail & Properties stellt Dienstleistungen rund um den Flugbetrieb wie Shopping, Gastronomie und Parkierung bereit. Weiters sind die Entwicklung und Vermarktung von Immobilien in diesem Segment enthalten.

Sonstige Segmente

In diesem Segment sind die verschiedensten Dienstleistungen, die sowohl an andere Segmente als auch an externe Kunden erbracht werden, zusammengefasst. Diese Leistungen beinhalten die Erbringung technischer Dienstleistungen und Reparaturen, die Wartung von Infrastruktureinrichtungen, Leistungen im Bereich der Ver- und Entsorgung, im Bereich der Telekommunikation sowie der Informatik, technische Dienstleistungen im Bereich der Elektromechanik und Haustechnik, der Errichtung und Wartung von Infrastruktureinrichtungen sowie Baumanagement- und Beratungsleistungen.

Diesem Segment werden weiters jene Tochtergesellschaften zugeordnet, die Anteile an assoziierten Unternehmen und an Gemeinschaftsunternehmen im Ausland halten und ansonsten keine operative Tätigkeit ausüben.

Segmenterlöse und Segmentergebnisse 2010 nach Geschäftsbereichen

Retail & Sonstige
1–3/2010 in T€ Airport Handling Properties Segmente Konzern
Externe Segmentumsätze 57.433,6 39.902,5 22.259,2 3.242,2 122.837,5
Interne Segmentumsätze 7.240,3 11.818,4 3.562,5 18.788,0
Segmentumsätze 64.673,9 51.720,9 25.821,7 22.030,3
Sonstige externe Umsätze1) 201,4
Konzernumsatz 123.038,9
Segmentergebnis 15.372,9 5.983,1 11.164,1 843,1 33.363,2
Sonstiges (nicht zuordenbar) - 6.000,5
Konzern-EBIT/Betriebsergebnis 27.362,7

1) Die sonstigen externen Umsätze betreffen ausschließlich den Verwaltungsbereich.

Segmenterlöse und Segmentergebnisse 2009 nach Geschäftsbereichen

Retail & Sonstige
1–3/2009 in T€ Airport Handling Properties Segmente Konzern
Externe Segmentumsätze 51.514,7 44.983,0 21.337,6 3.452,6 121.288,0
Interne Segmentumsätze 7.231,6 5.798,9 3.022,3 17.368,4
Segmentumsätze 58.746,2 50.782,0 24.359,9 20.821,0
Sonstige externe Umsätze1) 129,1
Konzernumsatz 121.417,0
Segmentergebnis 17.506,1 4.085,7 10.430,8 - 176,9 31.845,8
Sonstiges (nicht zuordenbar) - 6.740,3
Konzern-EBIT/Betriebsergebnis 25.105,5

1) Die sonstigen externen Umsätze betreffen ausschließlich den Verwaltungsbereich.

Überleitung der berichteten Segmentergebnisse auf das Konzern-EBIT

in T€ 1–3/2010 1–3/2009
Summe der berichteten Segmentergebnisse (EBIT) 33.363,2 31.845,8
Verwaltungsbereich
Umsatz 1.614,0 1.422,9
Sonstige betriebliche Erträge 259,0 344,7
Materialaufwand -
84,2 -
25,5
Personalaufwand -
3.419,2 -
3.102,9
Sonstige betriebliche Aufwendungen - 4.293,4 - 5.258,1
Abschreibungen -
76,7 -
121,6
Summe nicht zuordenbar -
6.000,5 -
6.740,3
Konzern-EBIT 27.362,7 25.105,5

Die in der Überleitungsrechnung dargestellten Posten, die einzelnen Geschäftssegmenten nicht zuordenbar sind, betreffen ausschließlich den Verwaltungsbereich.

Angaben zum Segmentvermögen

in T€ 31.3.2010 31.12.2009
Vermögenswerte je Segment
Airport 1.183.498,1 1.182.614,6
Handling 38.878,2 40.832,8
Retail & Properties 353.391,9 356.738,1
Sonstige Segmente 182.724,8 184.953,6
Summe der Vermögenswerte der berichteten Segmente 1.758.492,9 1.765.139,0
Nicht zuordenbares Vermögen
Immaterielles AV und Sachanlagen der Verwaltung 1.021,7 1.084,5
Sonstige Finanzanlagen 3.321,2 3.310,4
Langfristige Forderungen 111,3 111,3
Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens 64.532,9 62.884,7
Vorräte 47,5 113,3
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 67,4 33,3
Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen 444,2 456,1
Forderungen gegenüber Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 0,0 140,3
Forderungen an Finanzamt 12.767,5 14.040,0
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 5.325,5 5.315,6
Abgrenzungsposten 4.007,8 2.874,6
Zahlungsmittel und -äquivalente 6.903,7 5.428,6
Summe nicht zuordenbar 98.550,6 95.792,6
Konzernvermögen 1.857.043,5 1.860.931,6

(4) Saisonalität des Flughafengeschäfts

Aufgrund der Saisonalität in der Flugverkehrsbranche werden grundsätzlich im ersten und vierten Quartal eines Kalenderjahres geringere Ergebnisse erzielt, während im zweiten und dritten Quartal die Erträge und Ergebnisse höher ausfallen. Ursächlich für die höheren Erträge sind die gesteigerten Passagiervolumina während der Urlaubssaison in Europa.

(5) Konsolidierungskreis

In den vorliegenden verkürzten Konzernzwischenabschluss sind neben der Flughafen Wien AG zwölf inländische (31.12.2009: zwölf) und fünf ausländische (31.12.2009: fünf) Tochterunternehmen einbezogen, die von der Flughafen Wien AG beherrscht werden. Die Minderheitenanteile an der KSC Holding a.s. werden als Verbindlichkeit ausgewiesen, da die Minderheitsgesellschafter über einen Anspruch auf Verkauf ihrer Anteile an die Flughafen Wien AG verfügen (Put-Option). Weiters wurden drei inländische Unternehmen (31.12.2009: drei) und vier ausländische Unternehmen (31.12.2009: vier) nach der Equity-Methode bewertet.

Mit Abtretungsvertrag vom 22. Oktober 2009 wurde ein Geschäftsanteil an der SCA Schedule Coordination Austria GmbH entsprechend einer voll eingezahlten Stammein lage im Nennbetrag von € 6.750 zu einem Kaufpreis von € 68.400 erworben. Gemäß Punkt 6 des Abtretungsvertrags war der Übergang aller mit dem Geschäftsanteil verbundenen Rechte und Verbindlichkeiten auf den neuen Gesellschafter mit Ablauf des 31. Dezember 2009 wirksam. Auf die erworbenen Anteile entfällt ein Firmenwert in Höhe von € 8.536,20, der gemäß IAS 28.23 im Beteiligungsansatz enthalten ist und nicht separat ausgewiesen wird.

Sieben Tochterunternehmen und ein assoziiertes Unternehmen wurden wie im Vorjahr wegen ihrer untergeordneten Bedeutung für die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht in den verkürzten Konzernzwischenabschluss einbezogen.

(6) Sonstige Angaben

Seit dem letzten Bilanzstichtag gab es bei den Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen keine materiellen Veränderungen.

Der Kreis der nahe stehenden Unternehmen und Personen blieb gegenüber dem letzten Konzernabschluss im Wesentlichen unverändert. Nennenswerte Großgeschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen wurden in den ersten drei Monaten 2010 wie auch im Vorjahreszeitraum nicht getätigt.

Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss und Konzernzwischenlagebericht wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

(7) Ereignisse nach Ende der Zwischenperiode

Andere Ereignisse nach Ende der Zwischenberichtsperiode, die für die Bewertung und Bilanzierung am 31. März 2010 von Bedeutung sind, wie offene Rechtsfälle oder Schadenersatzforderungen sowie andere Verpflichtungen oder Drohverluste, die gemäß IAS 10 gebucht oder offen gelegt werden müssten, sind im vorliegenden Konzernzwischenabschluss berücksichtigt oder nicht bekannt.

Erklärung des Vorstands

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungsstandards aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Zwischenlagebericht ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten drei Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen neun Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offen gelegten wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vermittelt.

Schwechat, am 4. Mai 2010

Komm.Rat Ernest Gabmann Mag. Herbert Kaufmann Ing. Gerhard Schmid Vorstandsmitglied Vorstandsmitglied und Vorstandsmitglied

Sprecher des Vorstands

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