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Oberbank AG

Earnings Release May 21, 2010

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Earnings Release

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www.oberbank.at

AKTIONÄRSREPORT 1. Quartal 2010

OBERBANK IM ÜBERBLICK

Erfolgszahlen in Mio. € 1. Qu. 2010 +/- 1. Qu. 2009
Zinsergebnis 73,9 6,4% 69,5
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -25,2 12,1% -22,5
Provisionsergebnis 24,6 11,3% 22,1
Verwaltungsaufwand -51,7 1,6% -50,9
Betriebsergebnis * 52,3 20,2% 43,5
Periodenüberschuss vor Steuern 27,1 28,9% 21,0
Konzernperiodenüberschuss 21,5 12,6% 19,1
Bilanzzahlen in Mio. € 31.3.2010 +/- 31.12.2009
Bilanzsumme 16.379,3 2,2% 16.031,4
Forderungen an Kunden nach Risikovorsorgen 9.610,9 0,2% 9.594,0
Primärmittel 10.782,8 -1,2% 10.916,4
hievon Spareinlagen 3.390,0 -0,3% 3.399,2
hievon verbriefte Verbindlichkeiten inkl. Nachrangkapital 2.132,0 4,5% 2.040,2
Eigenkapital 1.065,9 2,9% 1.035,6
Betreute Kundengelder 18.945,8 1,4% 18.686,8
Eigenmittel nach BWG in Mio. € 31.3.2010 +/- 31.12.2009
Bemessungsgrundlage 10.229,0 2,6% 9.970,5
Eigenmittel 1.541,2 0,5% 1.534,3
hievon Kernkapital (Tier I) 954,7 -0,1% 955,4
Eigenmittelüberschuss 664,4 -2,2% 679,5
Kernkapitalquote in % 9,33 -0,25%-P. 9,58
Gesamtkapitalquote in % 15,07 -0,32%-P. 15,39
Unternehmenskennzahlen in % 1.Qu. 2010 +/- 1.Qu. 2009
Return on Equity vor Steuern (Eigenkapitalrendite) 10,39 0,98%-P. 9,41
Return on Equity nach Steuern 8,26 -0,30%-P. 8,56
Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) 49,74 -4,20%-P. 53,94
Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) 34,12 1,73%-P. 32,39
Ressourcen 1.Qu. 2010 +/- 1.Qu. 2009
Durchschnittlich gewichteter Mitarbeiterstand 1.966 -34 2.000
Anzahl der Geschäftsstellen 133 -1 134

* Bei der Ermittlung des Betriebsergebnisses wird ab dem 30.6.2009 auch der "Sonstige betriebliche Erfolg" einbezogen. Die Vergleichsziffern des Vorjahres wurden entsprechend angepasst.

LAGE DES OBERBANK-KONZERNS IM ERSTEN QUARTAL 2010

Sehr geehrte Aktionäre, Kunden und Geschäftspartner der Oberbank!

Zuwächse im Kerngeschäft, vorsichtige Risikopolitik, herausragendes Ergebnis

Nach dem Geschäftsjahr 2009, in dem wir uns in einem sehr schwierigen Umfeld klar besser als der österreichische Gesamtmarkt entwickelt haben, können wir auch für das erste Quartal 2010 eine hervorragende Entwicklung präsentieren.

In unserem Kerngeschäft, also bei Finanzierungen und Einlagen, verzeichnen wir weitere Zuwächse. Ein verbessertes Zins- und Dienstleistungsergebnis sowie ein straffes

Kostenmanagement ermöglichen es, unsere vorsichtige Risikopolitik fortzusetzen und den Vorsorgen hohe Beträge zuzuführen. Trotz der hohen Vorsorgen weisen wir ein Ergebnis aus, das einen deutlichen Anstieg zum vergleichsweise hohen Vorjahresniveau bedeutet.

Weiterer Anstieg des Geschäftsvolumens

  • Deutliches Bilanzsummenwachstum
  • Zuwächse bei Einlagen und Krediten
  • Betreute Kundenvermögen + 12%

Unsere Bilanzsumme ist im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres um 5,3% oder € 823,8 Mio. auf € 16.379,3 Mio. gestiegen.

Beim Kreditvolumen setzten wir unser Wachstum fort und steigerten die Kundenforderungen um 1,1% oder € 104,1 Mio. auf € 9.870,8 Mio. Unser Liquiditätspolster, die Primäreinlagen, wuchs inklusive Nachrangkapital sogar um 5,6% bzw. € 568,6 Mio. auf € 10.782,8 Mio.

Die gesamten Vermögen, die uns unsere Kunden zur Betreuung anvertrauen, sind im Jahresabstand um 12,0% oder mehr als € 2 Mrd. auf € 19 Mrd. angestiegen!

Herausragende Ergebnisentwicklung

  • Zinsen und Provisionen deutlich höher
  • Aufwand nur leicht gestiegen
  • Betriebsergebnis + 20% auf € 52 Mio.

Die Zinserträge aus dem Kreditgeschäft haben sich mit einem Zuwachs um 8,4% oder € 5,2 Mio. auf € 66,9 Mio. besonders gut entwickelt. Die Equity-Erträge sind hingegen aufgrund der niedrigeren Überschüsse der Beteiligungsunternehmen im Jahresabstand um € 0,8 Mio. oder 10,3% auf € 7,0 Mio. zurückgegangen.

In Summe konnten wir damit das Zinsergebnis um 6,3% oder € 4,4 Mio. auf € 73,9 Mio. steigern.

Im Provisionsergebnis von € 24,6 Mio. Euro (+ 11,3% / € 2,5 Mio.) zeigen sich die wieder deutlich verbesserten Erträge aus dem Wertpapiergeschäft. Auch bei den Provisionen im Zahlungsverkehr und im Kreditgeschäft wurden im Vergleich zum ersten Quartal 2009 Anstiege erzielt.

Der Verwaltungsaufwand stieg, trotz des Markteintrittes in der Slowakei im April 2009, nur um 1,6% oder € 0,8 Mio. auf € 51,7 Mio. an.

Daraus resultierte im ersten Quartal ein Anstieg des Betriebsergebnisses um 20,2% oder € 8,8 Mio. auf € 52,3 Mio.

Überschuss trotz hoher Vorsorgen stark gestiegen

  • Weitere Risikovorsorgen von € 25 Mio.
  • Überschuss vor Steuern + 29%,
  • Überschuss nach Steuern + 13%

Mit der Zuführung von € 25,2 Mio. zu den Risikovorsorgen (+ 12,1% / € 2,7 Mio.) haben wir unsere besonders vorsichtige Vorsorgepolitik fortgesetzt. Insgesamt verfügen wir damit zum 31.3.2010 über

Risikovorsorgen von € 390,0 Mio., das sind fast 4% des gesamten Kreditvolumens.

Trotz der hohen Vorsorgedotation weisen wir für das erste Quartal 2010 einen Periodenüberschuss vor Steuern von € 27,1 Mio. (+ 28,9% / € 6,1 Mio.) und einen Periodenüberschuss nach Steuern von € 21,5 Mio. (+ 12,6% / € 2,4 Mio.) aus.

Diese Entwicklung ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil wir — im Unterschied zu fast allen anderen Banken — 2009 keinen Ergebniseinbruch hatten und unser Ergebnisanstieg deshalb auf einem hohen Niveau aufbaut.

Besonders gute Kennzahlen

  • Cost-Income-Ratio erstmals unter 50%, RoE auf 10,4% gestiegen
  • Eigenmittelquote 15,1%, Kernkapitalquote 9,3%

Mit der klaren Verbesserung der Betriebserträge und dem nur leichten Anstieg der Aufwendungen haben wir im ersten Quartal eine Cost-Income-Ratio von 49,7% erzielt. Damit lag sie erstmals unter 50%, was einen herausragenden Wert darstellt.

Der RoE vor Steuern stieg aufgrund der ausgezeichneten Ergebnisentwicklung, trotz des stark gestiegenen Eigenkapitals, von 9,4% auf 10,4% deutlich an.

Unsere Eigenmittelquote war zum 31. März mit 15,1% um 2,8%-Punkte höher als ein Jahr zuvor, die Kernkapitalquote stieg um 1,2%-Punkte auf 9,3%.

Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA

DIE OBERBANK AKTIE

Die Oberbank Aktie hat sich im ersten Quartal 2010 weiterhin überdurchschnittlich stabil entwickelt.

Kennzahlen der Oberbank Aktien 1.Qu. 2010 1.Qu. 2009
Anzahl Stamm-Stückaktien 25.783.125 24.090.000
Anzahl Vorzugs-Stückaktien 3.000.000 3.000.000
Höchstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in € 43,10/38,50 44,40/39,40
Tiefstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in € 42,50/37,20 42,80/37,90
Schlusskurs Stamm-/Vorzugsaktie in € 42,90/38,00 43,50/38,00
Marktkapitalisierung in Mio. € 1.220,1 1.162,0
IFRS-Ergebnis pro Aktie in € annualisiert 2,99 2,86
Kurs-/Gewinn-Verhältnis Stammaktie 14,35 15,21
Kurs-/Gewinn-Verhältnis Vorzugsaktie 12,71 13,29

Oberbank Stamm- und Vorzugsaktien im Vergleich zum ATX

DIE GESCHÄFTSFELDER IM ERSTEN QUARTAL 2010

SEGMENT FIRMENKUNDEN

Beträge in Mio. € 1.Qu. 2010 1.Qu. 2009 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 42,1 39,7 2,4 6,1
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -13,8 -14,4 0,7 -4,7
Provisionsergebnis 12,5 11,6 0,9 7,3
Handelsergebnis -0,5 -0,7 0,2 -31,4
Verwaltungsaufwand -23,9 -24,2 0,3 -1,0
Sonstiger betrieblicher Erfolg 1,7 2,3 -0,6 -24,1
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 18,2 14,3 3,9 27,4
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 7.615,9 7.560,1 55,8 0,7
Ø zugeordnetes Eigenkapital 603,7 539,5 64,1 11,9
Return on Equity (RoE) 12,0% 10,6% 1,4%-P.
Cost-Income-Ratio 42,8% 45,7% -2,9%-P.

Anstieg beim Überschuss um 27,4%

Die Ergebnisverbesserung im Segment Firmenkunden ist hauptsächlich auf die Steigerung des Zinsenüberschusses zurückzuführen. Gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum verzeichneten wir beim Zinsergebnis bei den Firmenkunden eine erfreuliche Steigerung in der Höhe von € 2,4 Mio. oder 6,1% auf € 42,1 Mio.

Die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft reduzierten sich um € 0,7 Mio. oder 4,7% auf - € 13,8 Mio. Beim Provisionsergebnis war ein Anstieg um 7,3% oder € 0,9 Mio. auf € 12,5 Mio. festzustellen. Das Handelsergebnis verbesserte sich um € 0,2 Mio. auf - € 0,5 Mio. Die Verwaltungsaufwendungen verzeichneten einen Rückgang um € 0,3 Mio. bzw. 1,0% auf - € 23,9 Mio. Der sonstige betriebliche Erfolg reduzierte sich um € 0,6 Mio. oder 24,1% auf € 1,7 Mio.

Der Periodenüberschuss vor Steuern erhöhte sich damit um € 3,9 Mio. oder 27,4% auf € 18,2 Mio. Der Return on Equity stieg um 1,4 Prozentpunkte auf 12,0%, die Cost-Income-Ratio verbesserte sich um 2,9 Prozentpunkte auf 42,8%.

Mehr als 35.500 Firmenkunden

Im ersten Quartal setzte sich der positive Trend bei der Neukundengewinnung fort, seit Jahresbeginn konnten wir 1.156 neue Firmenkunden gewinnen. Derzeit betreut die Oberbank 35.748 Firmenkunden.

Kommerzfinanzierungen

Das gesamte Kommerzfinanzierungsvolumen ist im Jahresabstand um 1% oder € 76,7 Mio. auf € 7.791,6 Mio. gestiegen.

Kommerzfinanzierungen Kommerzfinanzierungen Zuwachs im Jahresabstand Zuwachs im Jahresabstand
Stand 31.3.2010 Stand 31.3.2009 absolut in %
€ 7.791,6 Mio. € 7.714,9 Mio. € 76,7 Mio. 1,0%

Investitionsfinanzierung

Eine Kernkompetenz der Oberbank, die geförderte Investitions- und Innovationsfinanzierung, konnte im ersten Quartal 2010 trotz der nur langsamen Konjunkturbelebung wieder deutlich gesteigert werden. So wurden in den ersten drei Monaten 2010 um 62% mehr Investitions- und Innovationsprojekte zur Förderung eingereicht als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Auch im Vergleich zum investitionsintensiven Jahr 2007 ergibt sich eine Steigerung von 36%. Dies bedeutet, dass viele der in den letzten beiden Jahren aufgeschobenen Investitionen bereits nachgezogen wurden.

Eingereichte Eingereichte Zuwachs Zuwachs
Förderprojekte Förderprojekte im Jahresabstand im Jahresabstand
Stand 31.3.2010 Stand 31.3.2009 absolut in %
196 121 75 62%

Die Investitionskosten dieser Projekte entwickelten sich, im Vergleich zur starken Steigerung der eingereichten Förderprojekte, mit einem Plus von 22,6% noch etwas zurückhaltend.

Projektsummen Projektsummen Zuwachs im Jahresabstand Zuwachs im Jahresabstand
Stand 31.3.2010 Stand 31.3.2009 absolut in %
€ 105,6 Mio. € 86,1 Mio. € 19,5 22,6%

Aufgrund der intensiven Nutzung aller Förderinstrumente (vor allem der Haftungsprogramme im Zuge der Konjunkturpakete) konnte das Förderkreditobligo der gesamten Investitionsfinanzierung heuer wieder gesteigert werden. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich eine Erhöhung um 7,1% oder € 27,9 Mio. auf € 422,7 Mio.

Investitionsfinanzierung Investitionsfinanzierung Zuwachs im Jahresabstand Zuwachs im Jahresabstand
Stand 31.3.2010 Stand 31.3.2009 absolut in %
€ 422,7 Mio. € 394,8 Mio. € 27,9 Mio. 7,1%

Im Bereich der ERP-Kredite wurde das seit Jänner 2010 historisch niedrige Zinsniveau (Fixzinskredite ab 0,5% p.a.) von Oberbank Kunden wieder überdurchschnittlich intensiv genutzt. In der ERP-Kreditkommissionssitzung vom 24.3.2010 entfiel fast ein Drittel aller Bewilligungen auf Oberbank-Einreichungen. Neben den klassischen ERP-Krediten (für Investitionen ab rund € 150.000) wurden auch die im Vorjahr neu eingeführten ERP-Kleinkredite (für Investitionen zwischen € 10.000 und € 100.000 für Kleinbetriebe bis 50 Mitarbeiter) heuer bereits sehr häufig beantragt.

Leasing

Die Leasing-Kundenforderungen gingen im Vergleich zum ersten Quartal 2009 um 3,4% auf € 1.324,2 Mio. zurück. Im Vergleich zum 31.12.2009 ist jedoch bereits wieder ein leichter Anstieg um 0,5% oder € 6,1 Mio. feststellbar.

Leasing Leasing Zuwachs Zuwachs
Kundenforderungen Kundenforderungen im Jahresabstand im Jahresabstand
1. Quartal 2010 1. Quartal 2009 absolut in %
€ 1.324,2 Mio. € 1.370,1 Mio. - € 45,9 Mio. -3,4%

Das Neugeschäftsvolumen ist gegenüber dem Vergleichszeitraum 2009 um 17,2% oder € 18,9 Mio. niedriger. Im Vergleich zum vierten Quartal 2009 ist das Neugeschäftsvolumen wieder um 5,8% oder € 5,0 Mio. gestiegen.

Strukturierte Finanzierungen

Die von vielen Unternehmen betonte Zurückhaltung bei Investitionen spiegelte sich im ersten Quartal 2010 bei den Projektanfragen im Bereich Strukturierte Finanzierung nicht wieder. Sowohl die Zahl der bearbeiteten Fälle (+ 50%) als auch das für die Oberbank relevante Projektvolumen (+ 42%) konnte gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres deutlich gesteigert werden.

Während im Bereich Gesellschafterwechsel (M&A, Unternehmensnachfolge), wie erwartet, die Nachfrage nach Finanzierungslösungen im Jahresvergleich deutlich geringer ausfiel (ca. - 50% bei Projektanzahl und -volumen) stand bei vielen Unternehmen neben den Investitionsprojekten die Sicherung der Liquidität an oberster Stelle. Dementsprechend hoch war die Nachfrage nach strukturierten Refinanzierungen. Auch im Bereich Forderungsmanagement verdoppelte sich die Anzahl der bearbeiteten Fälle im ersten Quartal 2010 im Vergleich zum Vorjahr. Aktuelle Entwicklungen deuten darauf hin, dass sich die Projektstruktur im zweiten Quartal dieses Jahres nicht wesentlich verändern sollte.

Oberbank Opportunity Fonds

Die Anzahl der Anfragen liegt über dem Niveau der Vergleichsperiode im Vorjahr und befindet sich fast auf jenem von 2008. Dies lässt auf eine optimistischere Sicht der Unternehmen betreffend der weiteren konjunkturellen Entwicklung und einer damit verbundenen Wiederaufnahme aufgeschobener Investitionen und Expansionsvorhaben schließen.

Die Mehrheit der Anfragen betrifft Fragen des Gesellschafterwechsels (Management Buy Out, Management Buy In, Nachfolgelösungen etc.), gefolgt von Finanzierungsanfragen für Expansions- und F & E-Tätigkeiten sowie Akquisitionen. Käufer nutzen derzeit die Möglichkeit, Unternehmen zu günstigeren Bewertungen erwerben zu können.

Seit Bestehen des Oberbank Opportunity Fonds wurden 24 Transaktionen mit Eigenkapital und/oder Mezzaninkapital finanziell begleitet. Das kommittierte Fondsvolumen beläuft sich auf rund € 61,4 Mio., wobei aktuell € 48,8 Mio. ausgereicht sind.

Auslandsgeschäft

Exportfinanzierung und —förderung

Die wieder anziehende Exportkonjunktur führte im ersten Quartal zu einer massiv gestiegenen Nachfrage nach unseren Beratungsleistungen. Liquidität ist in etlichen Zielregionen der österreichischen Exportwirtschaft nach wie vor knapp und teuer, weshalb Abnehmerfinanzierungen verstärkt nachgefragt werden.

Auch in den stürmischen Zeiten des Exportgeschäftes vertrauten Corporates und KMUs auf die Leistungen der Oberbank und so konnte der Markanteil beim Exportfonds auf 10,62% gesteigert werden. Dies entspricht weiterhin dem hervorragenden 2. Platz österreichweit. Ebenso konnte die Oberbank ihre Marktanteile bei den KRR-Krediten (Kontrollbank-Refinanzierungs-Rahmen) im laufenden Geschäftsjahr bei 9,58% halten.

Die Beteiligungsfinanzierungen rücken derzeit wieder verstärkt in den Fokus der Unternehmen. Unternehmenskäufe bzw. der Aufbau oder die zusätzliche Kapitalisierung von Tochterunternehmen zur besseren Marktbearbeitung werden durch die Exportspezialisten der Oberbank kompetent und umfassend begleitet.

Auslandsinvestitionen

Im ersten Quartal war es im Bereich Konsortialkredite und Schuldscheindarlehen noch ruhig. Gründe dafür sind u.a. dass sich die großen Unternehmen bereits 2009 mit Liquiditätslinien eingedeckt haben und noch kein zusätzliches Geld benötigen.

Dokumenten- und Garantiegeschäft

Im Dokumenten- und Auslandsgarantiegeschäft zeigte sich die Erholung der Exportwirtschaft. Das Volumen ist im Vorjahresvergleich um 5%, die Stückzahlen sind um 7% gestiegen. Im Garantiegeschäft Inland konnte ein Ertragszuwachs von 16% erzielt werden.

Zahlungsverkehr

Zur Sicherung der Nachhaltigkeit der Zahlungsverkehrserträge wurden im Firmenkundengeschäft die Preise im Zahlungsverkehr überprüft und markt- sowie kostenorientiert angepasst. Die Preise im Privatkundenbereich wurden mit 1.1.2010 indexgebunden angehoben. Im ersten Quartal 2010 wurden zudem notwendige Änderungen bzw. Feinabstimmungen aufgrund des im Vorjahr in Kraft getretenen Zahlungsdienstegesetzes durchgeführt.

Entwicklung an den Kapitalmärkten

Im ersten Quartal war das dominierende Thema an den Kapitalmärkten die Bonität Griechenlands bzw. der PIGS-Länder (Portugal, Irland, Griechenland und Spanien). Durch die Sorge um mögliche Ratingherabstufungen oder gar einen Zahlungsausfall von Griechenland waren die Märkte von sehr hoher Unsicherheit geprägt.

Wie von uns schon länger prognostiziert, kam dadurch der Euro stärker unter Druck. Deutsche Bundesanleihen waren in dieser Zeit wieder als sicherer Hafen gefragt und konnten Kursgewinne verzeichnen (dies führte zu einem Rückgang bei den langfristigen Zinsen).

Risikomanagement, Veranlagung

Zins- und Währungsrisikomanagement

Das derzeit attraktive Umfeld für Zinsabsicherungen wurde im ersten Quartal wieder von vielen Kunden zur Absicherung des zukünftigen Zinsaufwands genutzt.

Die starken Währungsbewegungen des ersten Quartals machten sich in der Anzahl und im Volumen der abgeschlossenen Absicherungsgeschäfte im Devisenbereich bemerkbar. Das Geschäftsvolumen konnte um über 8%, die Zahl der Geschäfte um über 6% im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden.

Veranlagungen

Unser Anleiheprodukt "Cash Garant V" entwickelte sich zu einer wahren Erfolgsstory. Mehr als € 70 Mio. wurden platziert. Mit dem "Oberbank Premium Garant" und dem "Cash Garant VI" zeigte sich einmal mehr, dass Flexibilität und attraktive Zinssätze kein Gegensatz sein müssen. Auf Unternehmensseite werden die Cash Garant Produkte nach wie vor als interessante Veranlagungsform für mittelfristige Veranlagungen gewählt.

Liquidität

Die Liquiditätssituation des Marktes hat sich bei kurzen Laufzeiten (bis zu sechs Monate) weiter verbessert und zu niedrigeren Euribor-Sätzen geführt. Diese Liquidität war aber auch eine Triebfeder für den Aktienmarkt. Trotz der Turbulenzen sind die Aktien konstant gestiegen, was unter anderem auch auf die hohen Cash-Flows vieler Unternehmen zurück zu führen ist.

Eigenhandel

Trotz rückläufiger Volatilitäten an den Märkten und einer wieder zunehmenden Unsicherheit durch die Verschuldungskrise der Staaten konnten wir Handelserträge in gleicher Höhe wie im ersten Quartal 2009 erzielen.

Basel III

Im ersten Quartal verfolgten wir die Diskussion über Basel III. Die Vorschläge des Ausschusses der europäischen Finanzmarktaufseher (CEBS) beinhalten neben höheren Eigenmittelvorschriften auch wesentlich strengere Liquiditätsvorschriften für Banken. Derzeit handelt es sich zwar noch um ein Diskussionspapier, wir beschäftigen uns aber schon mit den möglichen Implikationen auf die Bankenlandschaft. Diese dürften nicht unbeträchtlich sein und die Refinanzierung der Banken wesentlich erschweren und verteuern.

SEGMENT PRIVATKUNDEN

Beträge in Mio. € 1.Qu. 2010 1.Qu. 2009 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 12,5 15,8 -3,3 -20,6
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -3,1 -3,1 0,1 -2,4
Provisionsergebnis 12,1 10,5 1,6 15,7
Handelsergebnis 0,0 0,0 0,0
Verwaltungsaufwand -20,7 -20,8 0,1 -0,8
Sonstiger betrieblicher Erfolg 0,3 0,2 0,1 50,7
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 1,3 2,5 -1,2 -49,8
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 1.195,3 1.132,4 62,8 5,5
Ø zugeordnetes Eigenkapital 94,7 80,8 13,9 17,2
Return on Equity (RoE) 5,3% 12,4% -7,1%-P.
Cost-Income-Ratio 82,7% 78,7% 4,0%-P.

Schwächeres Zinsergebnis, jedoch Verbesserung im Provisionsgeschäft

Der Rückgang des Periodenüberschusses vor Steuern im Segment Privatkunden um € 1,2 Mio. auf € 1,3 Mio. ist unter anderem auf den Rückgang des Zinsergebnisses um € 3,3 Mio. oder 20,6% auf € 12,5 Mio. zurückzuführen. Das Provisionsergebnis zeigte eine Steigerung um € 1,6 Mio. oder 15,7% auf € 12,1 Mio.

Die Risikovorsorgen blieben mit - € 3,1 Mio. im Vergleich zum Vorjahr konstant. Die Verwaltungsaufwendungen reduzierten sich moderat um € 0,1 Mio. bzw. 0,8% auf - € 20,7 Mio. Der sonstige betriebliche Erfolg erhöhte sich um € 0,1 Mio. oder 50,7% auf € 0,3 Mio. Der Return on Equity ging um 7,1 Prozentpunkte auf 5,3% zurück, die Cost-Income-Ratio stieg um 4,0 Prozentpunkte auf 82,7%.

1.500 Privatkunden mehr als ein Jahr zuvor

Im Privatkundengeschäft spiegelt sich die Wachstumsstrategie der Oberbank wider: per 31.3.2010 betreuten wir in allen in- und ausländischen Geschäftsbereichen 292.509 Privatkunden.

Privatkundenanzahl Privatkundenanzahl Zuwachs im Jahresabstand Zuwachs im Jahresabstand
Stand 31.3.2010 Stand 31.3.2009 absolut in %
292.509 291.032 1.477 0,5

Mehr als 2.500 neue Privatkonten

Der Bestand an Privatkonten hat im Jahresabstand um 2.521 Stück zugenommen und liegt per 31.3.2010 bei 163.106 Stück. Die Wachstums- und Expansionsmärkte Bayern, Tschechien und Ungarn haben überproportional zu dieser Entwicklung beigetragen.

Privatkontoanzahl Privatkontoanzahl Zuwachs im Jahresabstand Zuwachs im Jahresabstand
Stand 31.3.2010 Stand 31.3.2009 absolut in %
163.106 160.585 2.521 1,6%

Privatfinanzierungen

Trotz der zurückhaltenden Nachfrage konnte der Privatdebitoren-Bestand gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres mit einem geringfügigen Rückgang von € 3,2 Mio. oder 0,16% nahezu stabil gehalten werden. Im ersten Quartal 2010 ist die Neuvergabe von Privatkrediten im Vergleich zum ersten Quartal 2009 deutlich um 31,7% auf € 83,9 Mio. gestiegen.

Privatfinanzierungen Privatfinanzierungen Zuwachs im Jahresabstand Zuwachs im Jahresabstand
Stand 31.3.2010 Stand 31.3.2009 absolut in %
€ 1.940,1 Mio. € 1.943,3 Mio. - € 3,2 Mio. -0,16%

Spareinlagen

Das Volumen der Spareinlagen ist im 12-Monats-Abstand mit 3.366,4 Mio. annähernd stabil geblieben. Die Oberbank Sparkonten verzeichneten hingegen im Vergleichszeitraum einen Zuwachs von 24,4% auf € 63,2 Mio.

Spareinlagen Spareinlagen Zuwachs im Jahresabstand Zuwachs im Jahresabstand
Stand 31.3.2010 Stand 31.3.2009 absolut in %
€ 3.366,4 Mio. € 3.368,1 Mio. - € 1,7 Mio. -0,1%

Primäreinlagen

Bei den Termineinlagen zeigte sich zum wiederholten Male, dass die Kunden keine zu langen Laufzeiten wählen. Liquidität und Sicherheit stehen weiterhin im Zentrum der Veranlagungsentscheidungen. Daher war die Oberbank einmal mehr ein gefragter Partner im kurzfristigen Veranlagungsbereich: die Primärmittel stiegen insgesamt um 5,6 % auf € 10,8 Mrd.

Primäreinlagen Primäreinlagen Zuwachs im Jahresabstand Zuwachs im Jahresabstand
Stand 31.3.2010 Stand 31.3.2009 absolut in %
€ 10.782,8 Mio. € 10.214,2 Mio. € 568,6 Mio. 5,6%

Wertpapiergeschäft

Die Kapitalmärkte zeigen wieder eine erfreuliche Entwicklung. Im Unterschied zum ersten Quartal 2009 steigt die Nachfrage nach Investmentfonds wieder an. Die Nachfrage konzentrierte sich dabei vor allem auf den innovativen "Sachwertefonds" (Investment in besonders inflationssichere Assets, z.B. Rohstoffe oder Immobilien) und auf Unternehmensanleihen.

Die Nachfrage nach kapitalgarantierten Produkten ist weiterhin sehr hoch. Diese Produkte werden in Asset Klassen angeboten, die höheren Schwankungen unterliegen (Aktien, Rohstoffe, Währungen). Über die Kapitalgarantie und die Chance auf eine höhere Performance wird aber ein großer Anlegerkreis erreicht.

Eigene Emissionen

Im Vergleich zum Jahr 2009 sind zwar die Aufschläge für Bankanleihen deutlich gesunken, somit ist das Vertrauen in die Banken wieder gestiegen. In diesem Umfeld haben wir den Vertrieb eigener Anleihen weiter verstärkt und bis Ende März mit € 219 Mio. um 30% mehr emittiert als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die eigenen Emissionen erhöhten sich von € 1.925 Mio. auf € 2.132 Mio., dies entspricht einer Steigerung von 10,8% oder € 207 Mio. Zusätzlich haben wir der verstärkten Nachfrage nach Schuldscheindarlehen der Oberbank AG Rechnung getragen und mehr als € 65 Mio. als Refinanzierungsmittel mit langen Laufzeiten aufgenommen.

Private Banking

Im Private Banking wurden wiederum gute Erfolge erzielt. Mit 6.000 Kunden und einem überdurchschnittlichen betreuten Kundenvermögen von € 500.000 belegte die Oberbank den hervorragenden dritten Platz bei einem Ranking des "Geldmagazin", welches die österreichische Private Banking Industrie nach Anzahl der Kunden reihte.

Fondsgeschäft: 3 Banken Investment GmbH wuchs stärker als der Markt

Im Fondsgeschäft stieg das in der 3 Banken Generali Investment GmbH verwaltete Vermögen im Vorjahresvergleich um knapp € 1 Mrd. auf € 4,84 Mrd. an. Etwa die Hälfte der Volumensteigerung kam durch Neugeldzuflüsse, der Rest entstand durch die gute Performance.

Das verwaltete Fondvolumen erhöhte sich im ersten Quartal 2010 um erfreuliche € 248 Mio. oder 5,4% auf € 4,84 Mrd. Dies ist umso erfreulicher, da der Gesamtmarkt lediglich um 3,95% anwuchs.

Der 3 Banken Sachwerte Fonds mit Substanzaktien, Gold, Rohstoffen und Wohnimmobilien entwickelte sich ebenso positiv. Dieser Fonds ist ein Angebot an alle Anleger, die mittelfristig wieder höhere Inflationsraten erwarten.

Im ersten Quartal 2010 haben das Magazin Trend und die Rating-Agentur Morningstar Top-Produkte im österreichischen Fondsmarkt ausgezeichnet. Dabei konnte sich die 3 Banken Generali in einem Feld in- und ausländischer Fondsanbieter hervorragend positionieren: sie erhielt zwei von 18 Awards.

Zuwachs beim Bausparen

Im ersten Quartal 2010 ist die Anzahl der von der Oberbank für die Bausparkasse Wüstenrot abgeschlossenen Bausparverträge im Vergleich zum Vorjahr um + 4,3% gestiegen, was dem besten Ergebnis im ersten Quartal seit der Kooperation mit Wüstenrot entspricht.

Versicherungen

Im ersten Quartal 2010 konnte die Prämiensumme der Kapitalversicherungen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 94,5% gesteigert werden. Dieser positive Start ist vorrangig auf den erfolgreichen Vertrieb von Versicherungs-Einmalerlägen und die massive Steigerung des Verkaufs von der betrieblichen Altersvorsorge im Firmenbereich zurückzuführen.

Betrachtet man das Privatkundengeschäft im Bereich Kapitalversicherungen isoliert, so beträgt die Steigerung gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres rund 58% (bezogen auf die Prämiensumme).

eBanking

Sicherheit im Online-Banking stellt für die Oberbank ein zentrales Thema dar. Der erfolgreiche Einsatz der neuen mobilen xTAN (SMS)-Autorisierung mit einer Nutzung durch mehr als 15.000 Kunden ist dafür der beste Beweis.

Zur Steigerung der Sicherheit für ihre Kunden hat die Oberbank entschieden, schrittweise den Ausstieg aus dem Papier-TAN Verfahren einzuleiten. Eine weitere Sicherheitsvorkehrung ist die Einführung eines Betragslimits von € 1.000 für Überweisungsaufträge, die mit Papier-TAN autorisiert werden. Ziel ist es, den Kunden mit dem Einsatz der xTAN ein sicherheitstechnisch verbessertes Autorisierungsverfahren anzubieten bzw. bei weiterer Nutzung der Papier-TAN das Missbrauchsrisiko auf ein Minimum zu reduzieren.

Erfreulich zeigt sich auch die positive Entwicklung der eBanking Produktnutzung. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2009 stiegen die Anzahl der Kunden um 7% und die der Transaktionen um 10% sowie der Gesamtumsatz um 19%. Der anhaltende Trend zur Nutzung von eBanking ist damit in der Oberbank weiter ungebrochen.

SEGMENT FINANCIAL MARKETS

Im Segment Financial Markets werden das Ergebnis der Beteiligungen, der Handelstätigkeit und das Zinsergebnis aus dem Überhang der unverzinslichen Passiva sowie der Fristentransformationen dargestellt.

Beträge in Mio. € 1.Qu. 2010 1.Qu. 2009 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 19,3 14,0 5,3 37,5
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -8,4 -4,9 -3,5 70,5
Provisionsergebnis 0,0 0,0 0,0
Handelsergebnis 2,1 0,8 1,3 >100,0
Verwaltungsaufwand -1,2 -1,1 0,0 3,7
Sonstiger betrieblicher Erfolg 2,0 -0,1 2,2 >100,0
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 13,8 8,6 5,2 59,6
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 4.323,3 3.811,6 511,7 13,4
Ø zugeordnetes Eigenkapital 342,7 272,0 70,7 26,0
Return on Equity (RoE) 16,1% 12,7% 3,4%-P.
Cost-Income-Ratio 5,1% 7,8% -2,7%-P.

Im Segment Financial Markets erhöhte sich das Zinsergebnis um € 5,3 Mio. oder 37,5% auf € 19,3 Mio. Die Risikovorsorgen verzeichnen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres einen Mehraufwand von € 3,5 Mio. auf € 8,4 Mio.. Das Handelsergebnis stieg um € 1,3 Mio. auf € 2,1 Mio. Der Periodenüberschuss vor Steuern wuchs um 59,6% oder € 5,2 Mio. auf € 13,8 Mio. Der Return on Equity erhöhte sich um 3,4 Prozentpunkte auf 16,1%, die Cost-Income-Ratio reduzierte sich um 2,7 Prozentpunkte auf 5,1%.

EIGENMITTEL

Das Kernkapital stieg im Vergleich zum ersten Quartal 2009 um 15,9% oder € 130,9 Mio. auf € 954,7 Mio. Damit ist die Kernkapitalquote um 1,25 Prozentpunkte von 8,08% auf 9,33% gestiegen.

Die konsolidierten Konzern-Eigenmittel gemäß § 24 BWG beliefen sich zum 31.3.2010 auf € 1.541,2 Mio., das sind um 22,7% mehr als zum Vergleichsstichtag des Vorjahres.

Die erforderlichen Eigenmittel stiegen zum 31.3.2010 auf € 876,8 Mio. Daraus ergibt sich ein Eigenmittelüberschuss von € 664,4 Mio., er ist damit im Vergleich zum Vorjahr um über 70% gestiegen. Die Eigenmittelquote von 15,1% ist fast doppelt so hoch wie gesetzlich vorgeschrieben.

RISIKO

Die Risikopolitik der Oberbank berücksichtigt die Risikosituation aller Geschäftsbereiche einschließlich der neuen Märkte. Das Risikomanagement stellt auf die Sicherheit der anvertrauten Kundengelder, das Halten der Eigenmittel und die Gewährleistung der Liquidität ab.

Die bedeutendste Risikokategorie bildet das Adressenausfallsrisiko. Diesem Risiko tragen wir durch die Dotation von entsprechenden Vorsorgen in der Bilanz Rechnung. Bei der Bonitätsbeurteilung und in der Sicherheitenpolitik können wir auf ein jahrzehntelanges Know-how zurückgreifen. Darüber hinaus sorgen unser regionales Geschäftsmodell, ein professionelles Kredit-Management sowie die ausgewogene Verteilung des Gesamtobligos auf die einzelnen Kundensegmente dafür, dass das Ausmaß dieser Risikoklasse auf den Gesamterfolg der Oberbank überschaubar bleibt. Somit gehen wir auch für das Gesamtjahr 2010 davon aus, dass sich keine außergewöhnlichen Adressausfallsrisiken ergeben.

Die übrigen Risikokategorien bestehen aus potenziellen Wertverlusten bzw. Erträgnisausfällen in unserem Beteiligungsportfolio (Beteiligungsrisiko), aus möglichen Verlusten durch sich ändernde Zinssätze, Devisen- oder Aktienkurse (Marktrisiko), dem operationellen Risiko und dem Liquiditätsrisiko. Auch diese Risiken sind, dem Vorsichtsprinzip Rechnung tragend, durch entsprechende Kapitalien unterlegt. Beim Liquiditätsrisiko trägt zu unserer guten Position auch bei, dass wir mit den Primäreinlagen unserer Kunden (31.3.2010: € 10,8 Mrd.) das gesamte Kreditvolumen (31.3.2010: € 9,9 Mrd.) refinanzieren können. Darüber hinaus sind in der Oberbank ein permanentes Risikocontrolling, ein strenges Prozessmanagement sowie andere effiziente Kontroll- und Steuerungsinstrumente installiert. Somit rechnen wir für das Gesamtjahr 2010 damit, dass in diesen Risikokategorien keine ungewöhnlichen Risikofälle auftreten werden.

AUSBLICK 2010:

  • Entspannung beim Kreditrisiko
  • Stabilisierung der Kreditnachfrage, sicherheitsbewusste Anleger
  • Expansion mit zehn neuen Filialen

Trotz der weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen sehen wir seit einigen Monaten eine Entspannung beim Kreditrisiko. Im Finanzierungsbereich sind wir vorsichtig optimistisch. Die Nachfrage der Unternehmen nach Krediten ist derzeit noch zurückhaltend, die OeNB erwartet für 2010 nur ein schwaches Wachstum. Aufgrund der Projekte, die wir "in der Pipeline" haben, erwarten wir aber eine verstärkte Nachfrage ab dem 2. Halbjahr. Im Privatkreditgeschäft spüren wir seit Jahresanfang eine Stabilisierung. Der Rückgang des Vorjahres ist gebremst, die weitere Entwicklung bleibt aber abzuwarten. Im Anlagebereich suchen die Kunden weiterhin "sichere Häfen": die Spareinlagen werden auch 2010 zulegen und bei den Wertpapieren sind Produkte mit Kapitalgarantie und "inflationssichere" Produkte gefragt. In diesem Umfeld wollen wir ungebrochen weiter wachsen und zehn Filialen gründen (je drei in Wien und Bayern, je zwei in Ungarn und Slowakei). Damit nützen wir die im Moment günstigen Rahmenbedingungen und begleiten unsere Kunden auf ihren wichtigsten Märkten.

Ergebnisentwicklung vom Umfeld geprägt

  • Hohe Unsicherheit in allen Märkten
  • Bessere Beteiligungs- und Provisionsergebnisse
  • Jahresüberschuss auf hohem Vorjahresniveau stabil

Trotz der sehr erfreulichen Entwicklung im ersten Quartal ist die Ergebnisentwicklung im Gesamtjahr schwer einzuschätzen. Wir erwarten hohe Volatilitäten an allen Märkten, die das Zins- und das Dienstleistungsgeschäft beeinflussen werden.

Insgesamt streben wir heuer wieder bessere Ergebnisse aus unseren Equity-Beteiligungen und bei den Provisionen an. Damit sollte es uns gelingen, einen Jahresüberschuss auf dem Niveau des Vorjahres zu erzielen, der Hauptversammlung einen attraktiven Dividendenvorschlag zu unterbreiten und im Wege der Rücklagendotation zur Steigerung des Unternehmenswertes für unsere Aktionäre beizutragen.

3 BANKEN GRUPPE IM ERSTEN QUARTAL 2010

Die 3 Banken Gruppe konnte im ersten Quartal 2010 eine zufriedenstellende Entwicklung verzeichnen. Die gemeinsame Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem 31.3.2009 um 5,5% auf € 31,6 Mrd. Das Kreditvolumen (nach Risikovorsorgen) blieb mit € 19,5 Mrd. stabil, die Primäreinlagen erhöhten sich um 1,7% auf € 20,6 Mrd. Der gemeinsame Periodenüberschuss nach Steuern verzeichnete eine Steigerung von 9,3% auf € 41,1 Mio. Zum 31.3.2010 betrieben die 3 Banken zusammen 229 Filialen und beschäftigten im ersten Quartal durchschnittlich 3.634 Mitarbeiter.

KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS NACH IFRS Gesamtergebnisrechnung vom 1.1.2010 bis 31.3.2010

Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung für das 1. Qu. 2010 1. Qu. 2009 Veränderung Veränderung
1. Quartal 2010 in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
1. Zinsen und ähnliche Erträge (1) 113,9 150,4 -36,5 -24,3
2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (1) -47,0 -88,7 41,7 -47,1
3. Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen (1) 7,0 7,8 -0,8 -9,8
ZINSERGEBNIS (1) 73,9 69,5 4,5 6,4
4. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft (2) -25,2 -22,5 -2,7 12,1
5. Provisionserträge (3) 27,3 24,2 3,1 12,8
6. Provisionsaufwendungen (3) -2,6 -2,0 -0,6 28,7
PROVISIONSERGEBNIS (3) 24,6 22,1 2,5 11,3
7. Handelsergebnis (4) 1,6 0,1 1,5 >100,0
8. Verwaltungsaufwand (5) -51,7 -50,9 -0,8 1,6
9. Sonstiger betrieblicher Erfolg (6) 3,9 2,8 1,2 41,8
a)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten FV/PL
(6) 0,9 1,2 -0,3 -28,0
b)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten AfS
(6) 1,0 -1,3 2,3 >-100,0
c)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten HtM
(6) 0 0 0 0
d)
Sonstiger Betrieblicher Erfolg
(6) 2,1 2,8 -0,8 -27,7
PERIODENÜBERSCHUSS VOR STEUERN 27,1 21,0 6,1 28,9
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag (7) -5,5 -1,9 -3,7 >100,0
PERIODENÜBERSCHUSS NACH STEUERN 21,5 19,1 2,4 12,6
davon
den
Anteilseignern
des
Mutterunternehmens
21,5 19,1 2,4 12,6
zuzurechnen
davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen 0,0 0,0 0,0 33,3
DIREKT IM EIGENKAPITAL ERFASSTE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN (IN MIO. €) 1. Qu. 2010 1. Qu. 2009
Periodenüberschuss nach Steuern 21,5 19,1
+/- Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 11,9 -7,6
+/- Latente Steuern auf Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 -6,5 1,9
+/- Veränderung Währungsausgleichsposten -2,2 -3,8
+/- Veränderung sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen 3,2 -6,9
Summe direkt im Eigenkapital erfasster Erträge und Aufwendungen 6,3 -16,4
Gesamtperiodenergebnis aus Jahresüberschuss und nicht erfolgswirksamen 27,8 2,7
Erträgen/Aufwendungen
davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen 27,8 2,7
davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen 0 0
KENNZAHLEN 1. Qu. 2010 1.Qu. 2009
Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) in % 49,74% 53,94%
RoE (Eigenkapitalrendite) vor Steuern in % 10,39% 9,41%
RoE (Eigenkapitalrendite) nach Steuern in % 8,26% 8,56%
Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) in % 34,12% 32,39%
Ergebnis pro Aktie in € 0,75 0,71

KONZERN-BILANZ ZUM 31.3.2010

31.3.2010 31.12.2009 Veränderung Veränderung
AKTIVA in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
1. Barreserve (9) 150,6 164,7 -14,1 -8,6
2. Forderungen an Kreditinstitute (10) 2.396,3 2.093,3 303,0 14,5
3. Forderungen an Kunden (11) 9.870,8 9.836,5 34,3 0,3
4. Risikovorsorgen (12) -265,2 -249,0 -16,2 6,5
5. Handelsaktiva (13) 60,6 50,4 10,3 20,4
6. Finanzanlagen (14) 3.596,5 3.581,1 15,5 0,4
a) Finanzielle Vermögenswerte FV/PL (14) 294,8 291,5 3,3 1,1
b) Finanzielle Vermögenswerte AfS (14) 788,1 807,0 -18,9 -2,3
c) Finanzielle Vermögenswerte HtM (14) 2.091,6 2.071,8 19,8 1,0
d) Anteile an at Equity Unternehmen (14) 422,1 410,8 11,3 2,7
7. Immaterielles Anlagevermögen (15) 8,9 9,3 -0,4 -4,5
8. Sachanlagen (16) 219,6 221,9 -2,4 -1,1
a) Als Finanzinvestition gehaltende (16) 80,4 81,4 -1,0 -1,2
Immobilien
b) Sonstige Sachanlagen (16) 139,2 140,6 -1,4 -1,0
9. Sonstige Aktiva (17) 341,2 323,2 17,9 5,5
a) Steueransprüche (17) 23,6 25,7 -2,1 -8,1
b) Sonstige (17) 317,5 297,5 20,0 6,7
SUMME AKTIVA 16.379,3 16.031.4 347,8 2,2
31.3.2010 31.12.2009 Veränderung Veränderung
PASSIVA in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (18) 3.917,2 3.466,5 450,7 13,0
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (19) 8.650,8 8.876,2 -225,4 -2,5
3. Verbriefte Verbindlichkeiten (20) 1.429,2 1.308,1 121,1 9,3
4. Rückstellungen (21) 375,1 363,0 12,2 3,3
5. Sonstige Passiva (22) 238,1 249,9 -11,8 -4,7
a)
Handelspassiva
(23) 9,9 28,7 -18,7 -65,3
b)
Steuerschulden
(22) 11,2 5,1 6,2 >100,0
c)
Sonstige
(22) 216,9 216,2 0,8 0,3
6. Nachrangkapital (24) 702,8 732,1 -29,3 -4,0
7. Eigenkapital (25) 1.065,9 1.035,6 30,3 2,9
a)
Eigenanteil
(25) 1.064,6 1.034,2 30,3 2,9
b)
Minderheitenanteil
(25) 1,3 1,3 0,0 -0,1
SUMME PASSIVA 16.379,3 16.031,4 347,8 2,2

ENTWICKLUNG DES KONZERNEIGENKAPITALS

Gezeichnetes
Kapital
rücklagen
Kapital-
rücklagen
Gewinn-
ausgleichsposten
Währungs-
rücklagen gem.
Bewertungs-
IAS 39
Unternehmen
Assoziierte
Fremdanteile
Eigenkapital
ohne
Fremdbesitz
Anteile im
Eigenkapital
In Mio. €
Stand 1.1.2009 81,1 140,8 445,9 0,2 -7,0 231,8 892,8 1,3 894,1
Gesamtperiodenergebnis - - 16,0 -3,8 -5,7 -3,8 2,7 0,0 2,7
Dividendenausschüttung - - 0,0 - - - 0,0 - 0,0
Kapitalerhöhung 0,0 0,0 - - - - 0,0 - 0,0
Erwerb eigener Aktien -0,3 -0,6 - - - - -0,9 - -0,9
Sonstige ergebnisneutrale - - 5,1 - - 6,5 11,6 0,0 11,6
Veränderungen
STAND 31.3.2009 80,8 140,2 467,0 -3,5 -12,7 234,5 906,3 1,3 907,6
Stand 1.1.2010 86,2 194,5 512,4 -0,6 14,2 227,6 1.034,2 1,3 1.035,6
Gesamtperiodenergebnis - - 16,1 -2,2 5,4 8,6 27,8 0,0 27,8
Dividendenausschüttung - - 0,0 - - - 0,0 - 0,0
Kapitalerhöhung 0,0 0,0 - - - - 0,0 - 0,0
Erwerb eigener Aktien 0,0 -0,1 - - - - -0,2 - -0,2
Sonstige ergebnisneutrale - - - - - 2,7 2,7 0,0 2,7
Veränderungen
Stand 31.3.2010 86,2 194,3 528,5 -2,9 19,6 238,9 1.064,6 1,3 1.065,9
GELDFLUSSRECHNUNG IN MIO. € 1.1.-31.3.2010 1.1.-31.3.2009
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode 164,7 130,4
Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit 24,2 486,0
Cashflow aus Investitionstätigkeit -5,6 -439,2
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -41,8 -15,1
Effekte aus der Änderung von Konsolidierungskreis und Bewertungen 11,3 -1,0
Effekte aus der Änderung von Wechselkursen -2,2 -3,8
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode 150,6 157,3

ERLÄUTERUNGEN (NOTES) zum Zwischenabschluss zum 31.3.2010

WESENTLICHE RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE

Der Zwischenbericht der Oberbank AG wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS) und International Accounting Standards (IAS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt. Er deckt das erste Quartal 2010 (1. Jänner 2010 bis 31. März 2010) ab und vergleicht es mit der entsprechenden Vorjahresperiode. Der vorliegende Zwischenabschluss für das erste Quartal 2010 steht im Einklang mit IAS 34 ("Zwischenberichte").

ÄNDERUNGEN DER RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE 2010

Im Zwischenbericht der Oberbank AG wurden prinzipiell die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwendet, die auch zum 31.12.2009 angewandt wurden.

KONSOLIDIERUNGSKREIS DER OBERBANK

Der Konsolidierungskreis umfasst per 31. März 2010 neben der Oberbank AG 22 inländische und 19 ausländische Tochterunternehmen. Der Kreis der einbezogenen verbundenen Unternehmen hat sich im Vergleich zum 31.12.2009 nicht verändert.

DETAILS ZUR GEWINN- UND VERLUST-RECHNUNG (in Mio. €)

1. ZINSERGEBNIS 1.1.-31.3.2010 1.1.-31.3.2009
Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 87,3 123,1
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 0,4 1,2
Sonstige Beteiligungen 0,2 0,3
Verbundene Unternehmen 3,2 0,8
Festverzinsliche Wertpapiere und Schuldverschreibungen 22,8 25,0
ZINSEN UND ÄHNLICHE ERTRÄGE 113,9 150,4
Zinsaufwendungen für Einlagen -30,2 -69,0
Zinsaufwendungen für verbriefte Verbindlichkeiten -10,2 -12,9
Zinsaufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten -6,6 -6,9
ZINSEN UND ÄHNLICHE AUFWENDUNGEN -47,0 -88,7
ERTRÄGE AUS AT EQUITY BEWERTETEN UNTERNEHMEN 7,0 7,8
ZINSERGEBNIS 73,9 69,5
2. RISIKOVORSORGEN IM KREDITGESCHÄFT 1.1.-31.3.2010 1.1.-31.3.2009
Zuführungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -27,4 -24,9
Direktabschreibungen -0,2 -0,3
Auflösungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft 2,2 2,3
Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen 0,2 0,4
RISIKOVORSORGEN IM KREDITGESCHÄFT -25,2 -22,5
3. PROVISIONSERGEBNIS 1.1.-31.3.2010 1.1.-31.3.2009
Zahlungsverkehr 8,2 8,1
Wertpapiergeschäft 8,3 6,9
Devisen-, Sorten- und Edelmetallgeschäft 2,2 2,4
Kreditgeschäft 4,9 3,9
Sonstiges Dienstleistungs- und Beratungsgeschäft 0,9 0,9
PROVISIONSERGEBNIS 24,6 22,1
4. HANDELSERGEBNIS 1.1.-31.3.2010 1.1.-31.3.2009
Gewinne/Verluste aus zinsbezogenen Geschäften 0,6 3,4
Gewinne/Verluste aus Devisen-, Valuten- und Münzengeschäft 0,7 0,3
Gewinne/Verluste aus Derivaten 0,2 -3,7
HANDELSERGEBNIS 1,6 0,1
5. VERWALTUNGSAUFWAND 1.1.-31.3.2010 1.1.-31.3.2009
Personalaufwand 30,1 29,6
-
hievon Beiträge an die Mitarbeiter-Vorsorge-Kassa
0,1 0,1
Andere Verwaltungsaufwendungen 16,4 16,0
Abschreibungen und Wertberichtigungen 5,3 5,4
VERWALTUNGSAUFWAND 51,7 50,9
6. SONSTIGER BETRIEBLICHER ERFOLG 1.1.-31.3.2010 1.1.-31.3.2009
a)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten FV/PL
0,9 1,2
b)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten AfS
1,0 -1,3
c)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten HtM
0,0 0,0
d)
Sonstiger betrieblicher Erfolg
2,1 2,8
SONSTIGER BETRIEBLICHER ERFOLG 3,9 2,8
7. ERTRAGSTEUERN 1.1.-31.3.2010 1.1.-31.3.2009
Laufender Ertragsteueraufwand 5,3 2,3
Latenter Ertragsteueraufwand/-ertrag 0,3 -0,4
ERTRAGSTEUERN 5,5 1,9
8. ERGEBNIS JE AKTIE 1.1.-31.3.2010 1.1.-31.3.2009
Aktienanzahl per 31.3. 28.783.125 27.090.000
Durchschnittliche Anzahl der umlaufenden Aktien 28.732.158 26.749.862
Konzernperiodenüberschuss 21,5 19,1
ERGEBNIS JE AKTIE IN € 0,75 0,71
ANNUALISIERTE WERTE IN € 2,99 2,86

Das verwässerte Ergebnis pro Aktie entspricht dem unverwässerten Ergebnis pro Aktie, da keine Finanzinstrumente mit Verwässerungseffekt ausgegeben wurden. Das Ergebnis je Aktie gilt für Stamm- und Vorzugsaktien in gleicher Höhe.

DETAILS ZUR BILANZ (in Mio. €)

31.3.2010 31.12.2009
50,9 64,5
99,8 100,2
150,6 164,7
31.3.2010 31.12.2009
1.195,6 1.118,9
1.200,7 974,4
2.396,3 2.093,3
31.3.2010 31.12.2009
6.233,5 6.246,7
3.637,3 3.589,8
9.870,8 9.836,5

12. RISIKOVORSORGEN

Stand Wechselkurs Zufüh Ver Auflö Stand
In Mio. € 1.1.2010 änderung rungen brauch sungen 31.3.2010
Bonitätsrisiken 173,8 0,5 14,9 -2,3 -2,2 184,7
Länderrisiken 6,6 0,0 - -1,2 0,0 5,4
Pauschale Einzelvorsorgen 7,0 - 0,7 - - 7,7
Portfoliowertberichtigungen IAS 39 61,7 - 5,7 - - 67,4
Zinswertberichtigungen 0,0 0,0 - - - 0,0
Risikovorsorgen im 249,0 0,5 21,4 -3,5 -2,2 265,2
Kreditgeschäft 1)
Rückstellungen für das 119,9 -0,3 5,2 0,0 0,0 124,8
Kreditgeschäft
GESAMTSUMME 368,9 0,2 26,6 -3,5 -2,2 390,0
RISIKOVORSORGEN

1) Risikovorsorgen im Kreditgeschäft werden in der Position Bilanz Aktiva 4 ausgewiesen

13. HANDELSAKTIVA 31.3.2010 31.12.2009
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
Börsenotiert 27,0 18,4
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
Börsenotiert 2,6 2,5
Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten
Währungsbezogene Geschäfte 0,1 0,0
Zinsbezogene Geschäfte 30,9 29,4
Sonstige Geschäfte 0,0 0,0
HANDELSAKTIVA 60,6 50,4
14. FINANZANLAGEN 31.3.2010 31.12.2009
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche 2.685,5 2.694,8
Wertpapiere
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 209,8 199,7
Beteiligungen/Anteile
An verbundenen Unternehmen 218,8 218,4
An at Equity bewerteten Unternehmen
-
Kreditinstituten
187,9 183,0
-
Nicht-Kreditinstituten
234,2 227,7
An sonstigen Beteiligungen
-
Kreditinstituten
10,8 10,8
-
Nicht-Kreditinstituten
49,5 46,5
FINANZANLAGEN 3.596,5 3.581,1
a)
Finanzielle Vermögenswerte FV/PL
294,8 291,5
b)
Finanzielle Vermögenswerte AfS
788,1 807,0
c)
Finanzielle Vermögenswerte HtM
2.091,6 2.071,8
d)
Anteile an at Equity Unternehmen
422,1 410,8
FINANZANLAGEN 3.596,5 3.581,1
15. IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE 31.3.2010 31.12.2009
Sonstiges immaterielles Anlagevermögen 8,1 8,5
Kundenstock 0,8 0,8
IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE 8,9 9,3
16. SACHANLAGEN 31.3.2010 31.12.2009
Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien 80,4 81,4
Grundstücke und Gebäude 73,2 71,7
Betriebs- und Geschäftsausstattung 54,1 53,5
Sonstige Sachanlagen 11,9 15,4
SACHANLAGEN 219,6 221,9
17. SONSTIGE AKTIVA 31.3.2010 31.12.2009
Latente Steueransprüche 23,6 25,7
Sonstige Vermögensgegenstände 315,8 295,9
Rechnungsabgrenzungsposten 1,7 1,7
SONSTIGE AKTIVA 341,2 323,2
18. VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KREDITINSTITUTEN 31.3.2010 31.12.2009
Verbindlichkeiten gegenüber
-
Inländischen Kreditinstituten
1.507,7 1.261,9
-
Ausländischen Kreditinstituten
2.409,5 2.204,6
VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KREDITINSTITUTEN 3.917,2 3.466,5
19. VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KUNDEN 31.3.2010 31.12.2009
Spareinlagen 3.390,0 3.399,2
Sonstige 5.260,8 5.477,0
VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KUNDEN 8.650,8 8.876,2
20. VERBRIEFTE VERBINDLICHKEITEN 31.3.2010 31.12.2009
Begebene Schuldverschreibungen 1.149,7 1.066,4
Andere Verbriefte Verbindlichkeiten 279,5 241,7
VERBRIEFTE VERBINDLICHKEITEN 1.429,2 1.308,1
21. RÜCKSTELLUNGEN 31.3.2010 31.12.2009
Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen 207,7 208,1
Jubiläumsgeldrückstellung 8,2 8,1
Rückstellungen für das Kreditgeschäft 124,8 119,9
Sonstige Rückstellungen 34,5 26,9
RÜCKSTELLUNGEN 375,1 363,0
22. SONSTIGE PASSIVA 31.3.2010 31.12.2009
Handelspassiva 9,9 28,7
Steuerschulden 11,2 5,1
Sonstige Verbindlichkeiten 166,6 167,0
Rechnungsabgrenzungsposten 50,3 49,2
SONSTIGE PASSIVA 238,1 249,9
23. SONSTIGE PASSIVA (ANTEIL HANDELSPASSIVA) 31.3.2010 31.12.2009
Währungsbezogene Geschäfte 0,2 0,0
Zinsbezogene Geschäfte 9,7 28,7
Sonstige Geschäfte 0,1 0,0
HANDELSPASSIVA 9,9 28,7
24. NACHRANGKAPITAL 31.3.2010 31.12.2009
Begebene nachrangige Schuldverschreibungen 6,5 6,6
Ergänzungskapital 616,1 646,1
Hybridkapital 80,2 79,4
NACHRANGKAPITAL 702,8 732,1
25. EIGENKAPITAL 31.3.2010 31.12.2009
Gezeichnetes Kapital 86,2 86,2
Kapitalrücklagen 194,3 194,5
Gewinnrücklagen (inkl. Bilanzgewinn) 757,0 726,5
Unversteuerte Rücklagen 25,1 25,1
Passive Unterschiedsbeträge 1,9 1,9
Anteile in Fremdbesitz 1,3 1,3
EIGENKAPITAL 1.065,9 1.035,6
26. EVENTUALVERBINDLICHKEITEN UND KREDITRISIKEN 31.3.2010 31.12.2009
Sonstige Eventualverbindlichkeiten (Haftungen und Akkreditive) 1.389,3 1.347,9
EVENTUALVERBINDLICHKEITEN 1.389,3 1.347,9
Verbindlichkeiten aus unechten Pensionsgeschäften 0,0 40,5
Sonstige Kreditrisiken (unwiderrufliche Kreditzusagen) 1.446,9 1.463,0
KREDITRISIKEN 1.446,9 1.503,5

27. SEGMENTBERICHTERSTATTUNG KERNGESCHÄFTSBEREICHE

Privat Firmen Financial Sonstige Konzern-GuV
Markets 1.Qu. 2010
Zinsergebnis 12,5 42,1 19,3 0,0 73,9
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -3,1 -13,8 -8,4 0,0 -25,2
Provisionsergebnis 12,1 12,5 0,0 0,0 24,6
Handelsergebnis 0,0 -0,5 2,1 0,0 1,6
Verwaltungsaufwand -20,7 -23,9 -1,2 -6,0 -51,7
Sonstiger betrieblicher Erfolg 0,3 1,7 2,0 -0,2 3,9
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 1,3 18,2 13,8 -6,2 27,1
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent 1.195,3 7.615,9 4.323,3 0,0 13.134,5
Ø zugeordnetes Eigenkapital 94,7 603,7 342,7 0,0 1.041,1
Return on Equity (RoE) 5,3% 12,0% 16,1% 10,4%
Cost-Income-Ratio 82,7% 42,8% 5,1% 49,7%

INFORMATIONEN AUFGRUND ÖSTERREICHISCHEN RECHTS

28. PERSONAL 1. Qu. 2010 GJ 2009
Angestellte 1.966 1.990
Arbeiter 21 21
GESAMTKAPAZITÄT 1.987 2.011
29. KONZERNEIGENMITTEL UND BANKAUFSICHTLICHES EIGENMITTELERFORDERNIS
Anrechenbare Eigenmittel gemäß § 24 BWG in Mio. €
Zusammensetzung 31.3.2010 31.12.2009 31.3.2009
1. Kernkapital
Grundkapital 86,3 86,3 81,3
Eigene Aktien im Bestand -0,6 -0,4 -1,3
Offene Rücklagen 754,0 754,0 649,5
Anteile anderer Gesellschafter 1,4 1,4 1,4
Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung -0,7 -0,7 1,3
Unterschiedsbetrag aus Equity-Bewertung 44,1 44,1 40,1
Hybridkapital 79,0 79,0 59,0
Abzug Immaterieller Wirtschaftsgüter -8,9 -8,5 -7,4
SUMME KERNKAPITAL (TIER I) 954,7 955,4 823,8
KERNKAPITALQUOTE 9,33% 9,58% 8,08%
2. Ergänzende Eigenmittel (TIER II)
Anrechenbare Ergänzungskapital-Anleihen 461,9 485,2 443,3
Neubewertungsreserven (bereits 45% d.st.Res.) 153,4 130,3 0,0
Nachrangige Anleihen (Erg.kap. unter 3 J RLZ) 47,3 41,0 33,9
SUMME ERGÄNZENDE EIGENMITTEL (TIER II) 662,6 656,4 477,1
3. TIER III
Ergänzung um volumensmäßig nicht mehr als 3,9 2,6 5,0
TIER II anrechenbare nachrangige Anleihen
SUMME TIER III KAPITAL 3,9 2,6 5,0
4. Abzugsposten
Abzug Anteile an KI/FI über 10% Beteiligung -80,0 -80,0 -49,7
Abzug Anteile an KI/FI bis 10% Beteiligung 0,0 0,0 0,0
EIGENMITTEL INSGESAMT 1.541,2 1.534,3 1.256,2
Darunter: Eigenmittel gem. § 23 (14) Z 7 BWG 3,9 2,6 5,0
EIGENMITTELQUOTE 15,07% 15,39% 12,32%
Eigenmittelerfordernisse 31.3.2010 31.12.2009 31.3.2009
Kreditrisiko gem. § 22 (2) BWG 817,9 797,3 815,1
Handelsbuch gem. § 22 o Abs. 2 BWG 3,9 2,6 5,0
Operationelles Risiko gem. § 22 k BWG 55,0 55,0 50,6
Qualifizierte Beteiligungen gem. § 29 (4) BWG 0,0 0,0 0,0
EIGENMITTELERFORDERNIS INSGESAMT 876,8 854,8 870,7
FREIE EIGENMITTEL 664,4 679,5 385,4
Basis für die Ermittlung der Haftrücklage und Quotenberechnung
Bemessungsgrundlage Kreditrisiko - § 22 (2) BWG 10.224,2 9.965,7 10.189,0
Spezifisches Positionsrisiko des Handelsbuches - 4,8 4,8 5,5
§ 22 o Z 1,3,6 BWG
BEMESSUNGSGRUNDLAGE INSGESAMT 10.229,0 9.970,5 10.194,5
Finanzkalender
21.05.2010 Ergebnis 1. Quartal 2010
20.08.2010 Ergebnis 1. - 2. Quartal 2010
19.11.2010 Ergebnis 1. - 3. Quartal 2010
Alle Informationen sind auf www.oberbank.at im Bereich Investor Relations elektronisch verfügbar.

ERKLÄRUNG DES VORSTANDES GEM. § 87 BÖRSEGESETZ

Der Vorstand erklärt, dass

  • der vorliegende verkürzte Abschluss in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS) und International Accounting Standards (IAS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt worden ist und ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Oberbank Konzerns vermittelt.
  • der Bericht das erste Quartal 2010 (1. Jänner 2010 bis 31. März 2010) abdeckt und ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Oberbank Konzerns unter Anwendung der in den IFRS verankerten Grundsätze bezüglich Zwischenberichterstattung vermittelt.

Die Großgeschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen beliefen sich zum 31.3.2010 auf:

  • Assoziierte Unternehmen T € 9.821

Linz, am 21. Mai 2010

Der Vorstand

Dr. Franz Gasselsberger, MBA (Vorsitzender) e.h. Dr. Ludwig Andorfer e.h. Mag. Dr. Josef Weißl, MBA e.h. Mag. Florian Hagenauer, MBA e.h.

Hinweise

Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Oberbank beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken in nicht kalkulierter Höhe eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Angaben über Marktanteile beruhen auf den zu Redaktionsschluss letztverfügbaren Daten. Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und bei der Errechnung der Veränderungsraten können geringfügige Differenzen im Vergleich zur Ermittlung aus den nicht gerundeten Rechnungsgrundlagen auftreten.

Impressum

Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Oberbank AG, 4020 Linz, Hauptplatz 10-11 Internet: www.oberbank.at , E-Mail: [email protected] Redaktion: Sekretariat, Telefon (0732) 78 02-0

Der Oberbank Aktionärs-Report erscheint drei Mal pro Jahr.

3 BANKEN GRUPPE IM ÜBERBLICK

Oberbank Konzern BKS Bank Konzern BTV Konzern
Erfolgszahlen in Mio. € 1.Qu. 2010 1.Qu. 2009 1.Qu. 2010 1.Qu. 2009 1.Qu. 2010 1.Qu. 2009
Zinsergebnis 73,9 69,5 33,2 31,7 32,3 30,8
Risikovorsorgen im -25,2 -22,5 -16,0 -9,3 -10,6 -6,2
Kreditgeschäft
Provisionsergebnis 24,6 22,1 11,2 9,6 10,9 10,8
Verwaltungsaufwand -51,7 -50,9 -22,1 -21,2 -22,1 -23,5
Periodenüberschuss vor 27,1 21,0 10,7 8,1 12,2 11,2
Steuern
Konzernperiodenüberschuss 21,5 19,1 8,8 8,4 10,8 10,1
Bilanzzahlen in Mio. € 31.3.2010 31.12.2009 31.3.2010 31.12.2009 31.3.2010 31.12.2009
Bilanzsumme 16.379,3 16.031,4 6.417,7 6.315,9 8.797,3 8.465,4
Forderungen an Kunden
nach Risikovorsorgen
9.610,9 9.594,0 4.432,4 4.350,2 5.462,8 5.384,9
Primärmittel 10.782,8 10.916,4 4.038,3 3.907,9 5.774,8 6.259,6
-
hievon Spareinlagen
3.390,0 3.399,2 1.887,9 1.804,6 1.365,6 1.412,1
-
hievon verbriefte
Verbindlichkeiten inkl.
Nachrangkapital
2.132,0 2.040,2 624,0 564,7 1.299,1 1.275,4
Eigenkapital 1.065,9 1.035,6 580,8 577,5 633,1 612,4
Betreute Kundengelder 18.945,8 18.686,8 9.670,8 9.343,5 9.817,3 10.309,0
Eigenmittel nach BWG 31.3.2010 31.12.2009 31.3.2010 31.12.2009 31.3.2010 31.12.2009
in Mio. €
Bemessungsgrundlage 10.229,0 9.970,5 4.356,5 4.258,4 5.594,1 5.476,1
Eigenmittel 1.541,2 1.534,3 525,4 514,7 805,1 800,2
- hievon Kernkapital (Tier I) 954,7 955,4 369,7 369,5 513,9 514,6
Eigenmittelüberschuss 664,4 679,5 152,1 150,8 333,7 339,5
Kernkapitalquote in % 9,33 9,58 8,49 8,68 9,19 9,40
Gesamtkapitalquote in % 15,07 15,39 12,06 12,09 14,39 14,61
Unternehmenskennzahlen
in %
31.3.2010 31.12.2009 31.3.2010 31.12.2009 31.3.2010 31.12.2009
Return on Equity vor Steuern
(Eigenkapitalrendite)
10,39 9,86 7,46 8,93 7,94 8,80
Return on Equity nach
Steuern
8,26 8,28 6,28 7,76 7,05 8,20
Cost-Income-Ratio (Kosten
Ertrag-Relation)
49,74 53,26 48,49 49,92 50,23 53,65
Risk-Earning-Ratio
(Kreditrisiko/Zinsergebnis)
34,12 34,58 48,11 28,29 32,71 33,83
Ressourcen 1. Qu. 2010 GJ 2009 1. Qu. 2010 GJ 2009 1. Qu. 2010 GJ 2009
Durchschnittlich gewichteter 1.966 1.990 865 872 803 862
Mitarbeiterstand
Anzahl der Geschäftsstellen 133 133 55 55 41 41

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